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3485/2018

Qualifizierungmaßnahme Quartiersplatz Am Salzmagazin (Eigelstein); hier: Bedarfsfeststellungsbeschluss und Durchführung eines Qualifizierungsverfahrens

Beschlussvorlage Ausschuss 30.11.2018

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Nächste Beratung: Stadtentwicklungsausschuss, Sitzung am 28.03.2019, TOP 5.1

Anlage 2 Entwurf Aufgabenstellung

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Anlage 6 Beschluss BV 1 vom 21.03.2019

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Anlage 3 Übersicht Kosten

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Anlage 0

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Anlage 7

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Anlage 4 Stellungnahme

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Anlage 5 Nutzungskonzept Pächterin

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Anlage 1 Plangebiet

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Beschlussvorlage Ausschuss

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Anlage 2 Entwurf Aufgabenstellung

24417 Zeichen

Entwurf Aufgabenstellung 
Quartiersplatz Am Salzmagazin  
im Eigelstein-Viertel 
 
Anlage 2

2 
Entwurf Aufgabenstellung Quartiersplatz Am Salzmagazin (Eigelstein) 
Aufgabenstellung  
Quartiersplatz Am Salzmagazin im Eigelstein-Viertel 
Inhalt 
1. Planungsanlass und –ziel ................................ ................................ ................................ ........... 2 
2. Bestandssituation ................................ ................................ ................................ ....................... 2 
2.1 Platzraum ................................ ................................ ................................ ............................ 2 
2.2 Städtebauliches Umfeld ................................ ................................ ................................ ...... 3 
3. Rahmenbedingungen ................................ ................................ ................................ ................. 4 
3.1 Planungs- und Bauordnungsrecht ................................ ................................ ....................... 4 
3.2 Umwelt/Klima/Immissionen ................................ ................................ ................................ . 5 
3.3 Spielplatzbedarf ................................ ................................ ................................ .................. 5 
4. Vorgaben Entwurfsplanung ................................ ................................ ................................ ........ 5 
5. Verfahren ................................ ................................ ................................ ................................ ... 7 
6. Zeitplan ................................ ................................ ................................ ................................ ...... 7 
 
 
1. Planungsanlass und –ziel 
Der an die Bahntrasse zwischen Hauptbahnhof und Hansaring angrenzende kleine Platz  an 
den Straßen Am Salzmagazin und Eintrachtstraße befindet sich am westlichen Rand des 
Eigelstein-viertels (Stadtbezirk Innenstadt, Stadtteil Köln -Altstadt Nord). Der heutige öffentl i-
che Parkplatz wurde im Rahmen des Sanierungsgebietes Eigelstein in den 90er Jahren au s-
gebaut, langfristig sollte der Platz einer städtebaulich sinnvolleren Nutzung zugeführt we r-
den. 
Anlass für das aktuelle Qualifizierungsverfahren war die  Entwicklung zwei Bebauungspläne 
für die angrenzenden Planungsprojekte „Bahnbögen Eigelstein“ und „Eigelstein 41“ / ehema-
lige Gaffel-Brauerei. Für die Bahnbögen- und Platzentwicklung wurde als wichtiges städte-
bauliches Ziel die Stärkung und Fortentwicklung der vorhandenen  Wohnnutzung festgelegt. 
Der Platz soll zukünftig von Bebauung freigehalten und zu einem Quartiersplatz en twickelt 
werden, der zudem einen Impuls für die Entwicklung neuer Nutzungen im Bereich der Bahn-
bögen schafft.  
 
-> Übersichtsplan mit Plangebietskennzeichnung M. 2:500 (siehe Anlage) 
-> Liegenschafts-/Katasterkarte 1:500 mit Bestandsaufmaß (wird noch beigefügt) 
-> Fotos Platzraum (siehe Anhang) 
 
2. Bestandssituation 
 
2.1 Platzraum  
Die Platzfläche (Flur 26, Flurstück Nr. 768) ist 468  qm groß und befindet sich im Eigentum 
der Stadt Köln. Sie grenzt im Nordosten an aufgeständerte S-Bahngleise, die in den 1980 er 
Jahren als Erweiterung der mehrgleisigen Bahntrasse errichtet wurden. Die dahinterliegende 
ältere Bahnt rasse steht auf gemauerten Rundbögen, die teilweise gewerblich genutzt und 
über die Freifläche unter der S -Bahntrasse erschlossen werden. Diese Platzseite wird durch 
massive Betonpfeiler und Brüstung der S-Bahn-Trasse geprägt. Der Bereich unterhalb der S-
Bahn ist mit einem Metallzaun abgegrenzt und zurzeit nicht genutzt.

3 
Entwurf Aufgabenstellung Quartiersplatz Am Salzmagazin (Eigelstein) 
Die dreiecksförmige öffentliche Fläche wird durch die Mündung der Straße Am Salzmagazin 
in die Eintrachtstraße südwestlich der Bahntrasse ausgebildet und erhält ihre Platzwirkung 
durch die überwiegend von Wohnen geprägte , straßenbegrenzende Blockrandbebauung. 
Der Platz ist weitgehend asphaltiert und als bewirtschafteter öffentlicher Parkplatz mit 21 
Parkplätzen ausgewiesen, auf dem  bis zu 30 parkende Fahrzeuge gezählt wurden. Mit den 
vorhandenen Glascontainern und einer Werbeplakatwand macht der Platz insgesamt einen 
ungestalteten Eindruck und bietet keine Aufenthaltsmöglichkeiten. Durch die Bahntrasse ist 
der Platz lärmbelastet. Aktuell ist die gesamte Fläche durch die Baustelleneinrichtung für den 
Abriss der ehemaligen Gaffelbrauerei belegt, deren Verwaltungsgebäude und LKW Zufahrt  
an die Straße Am Salzmagazin südöstlich an den Platzraum angrenzte. 
 
Nördlich der Eintrachtstraße liegt unter der S-Bahn das Zufahrtstor zu einem Baustoffhandel, 
der die Bögen als Lagerfläche nutzt. Süd westlich der Straße Am Salzmagazin wurden die 
Flächen unter den Bahntrassen als Stellplätze für die ehemalige Gaffelbrauerei genutzt, sie 
stehen zurzeit leer. 
 
-> Katasterplan Bestandsnutzungen der Bahnbögen und Gebäude angrenzend und im U m-
feld (siehe Anhang) 
 
 
2.2 Städtebauliches Umfeld  
Das Eigelstein-Viertel ist insgesamt geprägt durch in der Wende vom 19. zum 20. Jahrhun -
dert entstandene, überwiegend viergeschossige traufständige Blockrandbebauung. In den 
Straßen Am Stavenhof, Weiden- und Plankgasse sowie Gereonswall dominieren Altbauten. 
Am Eigelstein, der Eintrachtstraße und Am Salzmagazin sind Nachkriegsgebäude prägend. 
Im südlichen Eingangsbereich des Eigelstein dominieren ein „Boarding -House“ - Neubau 
sowie die ehemalige Gaffel-Brauerei bzw. zukünftig ein Hotelneubau mit bis zu sieben G e-
schossen. Besonders am Eigelstein und an der  Weidengasse sind auch erdgeschossig L ä-
den, Geschäfts - und gewerbliche Nutzungen vorhanden. In den übrigen Straßen befindet 
sich in Teilen auch Wohnen erdgeschossig. Ab dem ersten Obergeschoss werden die G e-
bäude weitgehend zum Wohnen genutzt.  
 
Das Eigelsteinquartier einschließlich der Bahnbögenflächen und des Platzraums sind Teil des 
Bezirksteilzentrum/BTZ "Eigelstein/Neusser Straße". 
Das Plangebiet ist sehr gut an den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) über die U-
Bahn-Haltestellen "Hansaring, Breslauer Platz/Hbf. und Ebertplatz"  angebunden. Dominant 
ist jedoch der Kfz -Verkehr, auf dem Eigelstein und der Weidengasse auch der Fuß - und 
Radverkehr. In die überwiegend als Einbahn -straßen ausgewiesenen öffentlichen Straßen 
sind Parkplätze als Längsparkstreifen integriert, die stark frequentiert sind. 
 
Im näheren Umfeld finden sich s üdwestlich der Bahn zwei Spiel - und Bolzplätze im Bereich 
Am Salzmagazin/ Ursulastraße und Ursulagartenstraße (ca. 150 m) sowie als Verweilorte mit 
Bäumen und  Sitzgelegenheiten, die öffentliche Plätze Am Stavenhof  und der Eigelstein -
torburg sowie der  Klingelpützpark. Im Innenbereich des nördlich an den Platzraum (Ein -
trachtstraße) angrenzenden Baublocks befindet sich eine Kindertageseinrichtung, die über 
einen Durchgang an die Weiden-gasse und die Eintrachtstraße angebunden ist. 
 
-> Plan Bezirksteilzentrum (siehe Anhang) 
-> Katasterplan mit Umgebung, U-Bahn-Haltepunkten (ggfs. DB-Strecke, U-Bahn + Busstre-
cken (wird noch beigefügt) 
-> Radwegenetz, Spielplätze, Grünanlagen, Baumbestand (wird noch beigefügt) 
-> Fotos Umgebung (wird noch beigefügt)

4 
Entwurf Aufgabenstellung Quartiersplatz Am Salzmagazin (Eigelstein) 
3. Rahmenbedingungen 
 
3.1 Planungs- und Bauordnungsrecht 
Der Bebauungsplan 67461/15 "S -Bahn Hbf./  Hansaring in Köln Altstadt -Nord" wurde zur 
Neuordnung der Baublöcke zwischen Breslauer Platz und Maybachstraße, die von der g e-
planten S -Bahntrasse mit Haltestelle Hansaring betroffenen waren, aufgestellt und ist seit 
1984 mit mehrfachen Änderungen rechtskräftig. Der B-Plan setzt überwiegend Besonderes 
Wohngebiet fest mit dem Ziel, Wohnen in der Innenstadt zu erhalten und zu fördern . Durch 
die Blockentkernung soll zudem das Wohnumfeld verbessert werden . Für den Platzbereich 
setzte der B-Plan öffentlichen Parkplatz fest.  
 
Die Rahmenplanung Stadterneuerung Eigelstein (1989) sah im Rahmen der „Maßnahme Nr. 
4“ für den Platzraum Am Salzmagazin einen Parkplatz mit Baumpflanzungen und kleinem 
Aufenthaltsbereich an der Eintrachtstraße vor. Die se Maßnahme Nr. 4 umfasste zudem die 
Verbesserung der Fußgängerverbindung von Im Stavenhof zum Ursulaplatz, die Gestaltung 
der Bahnunterführung und die Schaffung einer Grünfläche an der Kirche St. Ursula.  
 
Das Bebauungsplangebiet war, bis auf den Bereich nördlich des Hansaringes, von 1989 bis 
2012 Teil des Sanierungsgebietes Eigelstein. Ziel war die Beseitigung der im Eigelstein -
Viertel vorliegen den städtebaulichen Missstände entsprechend den Vorgaben der o. g. 
"Rahmenplanung Stadterneuerung Eigelstein". Das städtische Grundstück sollte jedoch da-
von abweichend zur Errichtung eines Parkhauses bzw. Wohn-Atelier-Gebäudes mit Parken 
im Erdgeschoss an Dritte verkauft werden. Aus diesem Grund wurde d er B-Plan im Bereich 
des Grundstücks 2004 aufgehoben. Der Verkauf scheiterte jedoch u. a. an hohen Kosten für 
den Immissionsschutz, sodass die vorhandene ungeregelte Parksituation durch Anlage von 
21 bewirtschafteten Parkplätzen geordnet wurde. Langfristig sollte der Platz einer städtebau-
lich sinnvollen Nutzung zugeführt werden. 
 
Zur Sicherung und Weiterentwicklung vorhandener Nutzungen in den Bahnbögen und einer 
öffentlichen Erschließung unter der S -Bahn zwischen Eigelstein und Hansaring wurde  2008 
der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Bahnbögen Eigelstein“ gefasst. Dieser 
umfasst auch den städtischen Platz. Die Pächterin der DB eigenen Flächen und Bauwerke  
beabsichtigt, die bisherigen gewerblichen Nutzungen und Stellplätze , um Läden, Gastrono-
mie, Handwerksbetriebe und Veranstaltungsräume sowie aktuell um Quartiersgaragen-
plätze zu ergänzen.  Die bisherige Planung sieht für die an den Platz angrenzende Fläche 
unter der S-Bahn mit den dahinterliegenden Bögen einen Gastronomiebetrieb vor. Die Platz-
fläche sollte nicht als „gewerbliche Baufläche“, sondern als öffentlich nutzbare Fläche festge-
setzt werden (z. B. „Verkehrsfläche besonderer Zweckbestimmung: Fußgängerbereich“ oder 
„öffentliche Grünfläche , Zweckbestimmung: Spiel - und Aufenthalt“ ). Eine Platznutzung ist 
heute nach § 34 BauGB z u beurteilen und soll de n geplanten Festsetzungen des in Aufste l-
lung befindlichen B-Plans nicht entgegenstehen. 
 
Östlich der Straße am Salzmagazin grenzt das Grundstück der ehemaligen Gaffel -Brauerei 
an den Platzraum an. Zur Realisierung des dort geplanten Hotelkomplexes und eines Wohn-
gebäudes Am Salzmagazin wurde der vorhabenbezogener Bebauungsplan (VBP) „Eigelstein 
41“ aufgestellt, der seit dem 18.04.2018 rechtskräftig ist. Die Neubebauung sieht eine öffent-
lich zugängliche Fußwegeverbindung zwischen den Straßen Am Salzmagazin und Eigelstein 
über das Hotelgrund-stück vor. Die über Tore verschlossenen Zugänge sollen geöffnet we r-
den, wenn sich im Bereich der Straße Am Salzmagazin öffentlich frequentierte Nutzungen 
entwickeln. 
 
Im Rahmen des Einleitungsbeschlusses zum VBP wurde die Einbeziehung des Platzgrun d-
stücks in den VBP mit dem Ziel einer Bebauung zurückgestellt. Da die Fläche einen wichti-
gen Baustein für die geplante Attraktivierung der Bahnbögen Eigelstein darstellt, sollte z u-
nächst abgestimmt werden, inwieweit die Bahnbögen kurz -/mittelfristig umgenutzt und der 
Bereich insgesamt einer Aufwertung unterzogen werden kann.

5 
Entwurf Aufgabenstellung Quartiersplatz Am Salzmagazin (Eigelstein) 
 
Für das geplante Wohngebäude ist nach Bauordnung NRW eine private Kleinkinder -
spielfläche zu errichten. Statt der Realisierung der Spielfläche im beengten Hofbereich des 
Bauvorhabens soll sie in die geplante öffentliche Spielfläche  auf dem Platz Am Salzmagazin 
integriert werden  
 
-> Katasterplan mit rechtskräftigen und in Aufstellung befindlichen B-Plänen (siehe Anhang) 
-> Übersicht aktuelle Planungen Bahnbögen und Platz (wird noch beigefügt) 
-> Katasterplan Platz mit Verkehrsflächen, Bebauung, vorh. (Eintrachtstr. 24-26) und gepl. 
    Durchgang (Eigelstein 41), Einbahnstraßen etc., M1:1000 (wird noch beigefügt) 
 
3.2 Umwelt/Klima/Immissionen 
Schon in der Rahmenplanung von 1989 wurde erläutert, dass es im Eigelstein -Viertel auf-
grund der starken Überbauung und des hohen Versiegelungsgrades zu Wärmestaubildu n-
gen (Hitzeinseleffekten) kommt, die die Wohnqualität im Gebiet neben hohen Lärm - und 
Schadstoffbelastungen von Verkehr und Gebäudeheizungen einschränkt. Als Sanierungszie-
le wurden deshalb neben Verkehrsberuhigung und Immissionsschutz u. a. Entsiegelung, 
Baum und Strauchpflanzungen sowie Dach- und Fassadenbegrünung beschlossen.  Das 
Eigelstein-Viertel gehört nach der Studie „ Klimawandelgerechte Metropole Köln“  (2013) zu 
den hitzebelasteten Wohngebieten. Entsprechend der Studie und des  „Leitfadens für eine 
wassersensible Stadt- und Freiraumgestaltung“ sind Entsiegelungsmaßnahmen, Baumpflan-
zungen und Begrünungen vorzusehen sowie dezentrale Versickerung über Mulden und offe-
ne Regenwasserableitung zu prüfen. 
Im Bereich des Platzraumes ist mit Verkehrslärm-Immissionen von 65 dB (A) tags und 60 db  
(A) nachts (Beurteilungspegel Gesamtverkehr) zu rechnen. Damit werden die O rientierungs-
werte der DIN 18005 „Schallschutz im Städtebau“ für „Besondere Wohngebiete“ (angre n-
zendes Wohngebiet) um 5 dB (A) tags und 5/10 dB (A) nachts überschritten.  
 
3.3 Spielplatzbedarf 
Die „Spielplatzbedarfsplanung Stadt Köln 2011“ hat für den Stadtteil „Altstadt Nord“  einen 
hohen Flächenbedarf, das heißt eine hohe Unterversorgung mit Spielflächen, festgestellt 
(Rang 10 von 86 Stadtteilen). Zur Verbesserung der Versorgun g soll Am Salzmagazin ein 
Quartiersplatz mit Aufenthalts- und Spielangeboten realisiert werden. 
 
4. Vorgaben Entwurfsplanung 
 
Der bisher namenlose Platzraum ist hinsichtlich des Nutzungsangebotes und der Ausgesta l-
tung als Quartiersplatz zu konzipieren. Durch eine auf die Örtlichkeit eingehende und Ident i-
tät schaffende Gestaltung sollen die urbanen Qualitäten dieses Platzes herausgestellt und 
für die Menschen erlebbar werden. Der nach Aufgabenstellung zu bearbeitende Platzbereich 
umfasst die Platzfläche einschließlich eines Randstreifens auf nicht städtischer Fläche un-
terhalb der S-Bahntrasse (ca. 550 qm gesamt) und die angrenzenden öffentlichen Verkehrs-
flächen Am Salzmagazin und Eintrachtstraße inklusive der Bereiche unter der S -Bahn (ca. 
1.430 qm). Der Gehweg entlang  der Platzfläche ist in seiner Funktion zu erhalten und in die 
geplanten Wegebeziehungen zu integrieren. Für den Gehweg und die Verkehrsflächen  sind 
nur die Bodenbeläge mit Schnittstellen und Anschlüssen in die Neugestaltung ein zubezie-
hen. Für den Platz und die angrenzende Verkehrsfläche kann eine Variante als „ Shared-
Space“ Fläche entwickelt werden. 
 
-> Katasterplan Maßstab 1: 500 mit Fläche Platzraum und Verkehrsflächen Umgebung  (sie-
he Anhang) 
 
Die Platzfläche soll den Fußgängerinnen und Fußgängern vorbehalten sein und eine hohe 
Aufenthaltsqualität besitzen.  Dazu sollen Kommunikationsbereiche mit Sitzgelegenheiten, 
Bäumen, Pflanzflächen etc. integriert werden, die als nutzungsneutrale, multifunktionale oder

6 
Entwurf Aufgabenstellung Quartiersplatz Am Salzmagazin (Eigelstein) 
abgegrenzte zielgruppenspezifische Bereiche ausgestaltet werden. Eine „Überdachung“ von 
Sitzbereichen ist in Form berankter Pergolas möglich. 
 
Die Nutzungen des Platzes leiten sich aus dem Umfeld ab: der Platzraum soll Anwoh -
nerinnen und Anwohnern des Quartiers, Kundinnen und Kunden sowi e Beschäftigten der 
umliegenden Geschäfte und Betriebe zum Verweilen, Erholen und Spielen/Bewegen dienen.  
 
Die öffentlichen Parkplätze auf der Platzfläche entfallen  zugunsten in die Planung zu inte g-
rierende Abstellmöglichkeiten für (Anzahl wird ergänzt) Fahrräder.  
 
Für Kinder und Jugendliche ist eine zusammenhängende Spielfläche, die in mehrere kleinere 
aneinander grenzende Flächen unterteilt werden kann, in die Platzgestaltung zu integrieren . 
Sie soll für Kleinkinder einen Bereich von mindestens 60 qm anbieten. Es sind Vorschläge 
zur Thematik und Ausstattung de r Spielfläche und der Spielgeräte  (Liste möglicher Spielge-
rätehersteller wird den Bieter/innen ausgehändigt) zu machen, die in der Öffentlichkeitsbetei-
ligung als Diskussionsgrundlage dienen sollen . Die Fallschutzflächen sind mit fugenlosem 
Kautschukgranulat-Boden herzurichten. Die Spielfläche ist ohne Einfriedung und mit mindes-
tens zwei Zugängen zu gestalten. Durch Sitzgelegenheiten, Pflanzbeete, Bäume oder ähnl i-
che Elemente soll eine deutlich wahr nehmbare Barriere gegenüber der Umgebung entste-
hen. Inklusive dieser Elemente und der inneren Wegeverbindungen soll d ie Spielfläche ca. 
150 qm umfassen. 
 
In den Quartiersplatz soll im südwestlichen Platzbereich vor der angrenzenden S-Bahntrasse 
mit dahinterliegenden Bahnbögen eine Fläche mit Aufenthaltsqualität  integriert werden, die 
temporär (März bis Oktober) als Außengastronomiefläche eines zukünftigen Gastronomiebe-
triebs in den Bahnbögen genutzt werden kann. Der in Aufstellung befindliche Bebauungsplan 
sieht die Errichtung eines Gebäu des unterhalb der S-Bahntrasse bis an die  Grundstücks-
grenze der städtischen Platzfläche vor.  
 
Vor der zukünftigen Gebäudefassade ist durchgehend eine Gehwegfläche von mindestens 2 
m Breite vorzusehen, die insbesondere Blinden eine Orientierung entlang der Gebäudefa s-
sade ermöglicht. 
 
Um die Aufenthaltsqualität für die Nutzerinnen und Nutzer des Platzes zu erhöhen und die 
mikroklimatische Situation im nahen Umfeld zu verbessern, ist die Platzfläche teilweise zu 
entsiegeln und es sind Baumpflanzungen und Pflanzflächen in die Spiel-, und Aufenthaltsflä-
chen (mit Außengastronomiefläche) zu integrieren. Die Möglichkeit Maßnahmen zur Überfl u-
tungsvorsorge, wie dezentrale Versickerung über Mulden und offene Regenwasserableitung 
einzubinden ist vor dem Hintergrund der begrenzten Gesamtfläche zu prüfen. 
 
Der Außenraum ist gemäß den aktuellen Richtlinien (insbesondere DIN 18040 -1 und 18040-
3) barrierefrei zu konzipieren.  
 
Die Vorgaben des „Gestaltungshandbuchs der Stadt Köln“ für Oberflächenmaterialien, taktile 
Elemente und Möblierungen sind entsprechend der Klassifizierung des Betrachtungsraums 
als „nachbarschaftlich bedeutender Raum“ zu berücksichtigen (http://www.stadt-koeln.de/ 
politik-und-verwaltung/stadtentwicklung/gestaltungshandbuch). Bei Abweichungen sind die 
Gründe zu erläutern und es ist nachzuweisen (Kostenschätzung), dass die maximalen Ge-
samtbaukosten eingehalten werden.  
 
Die Platzgestaltung soll soziale Kontrolle ermöglichen  und Vandalismus erschweren . Dazu 
sollte eine übersichtliche Gestaltung unter Vermeidung von Sichtbarrieren und Beleuc h-
tungslücken sowie robuste Möblierung mit glatten Oberflächen für eine wirtschaftliche Unter-
haltung (Ersatz und Reinigung) in der Planung berücksichtigt werden.  Für den Platzraum ist 
der Leuchtentyp “City-Leuchte“ zu verwenden.

7 
Entwurf Aufgabenstellung Quartiersplatz Am Salzmagazin (Eigelstein) 
Die vorhandenen Glascontainer sind in Form eines Standortes für drei Unterflur -Glas-
Wertstoffcontainer in die Planung zu integrieren  (noch zu klären) . Die Container sollen ein-
sehbar (soziale Kontrolle) und von den Straßen Am S alzmagazin bzw. Eintrachtstraße a n-
fahrbar sein sowie aufgrund des Lärmschutzes mindestens 12 Meter Abstand zu angrenzen-
den Wohngebäuden einhalten.  
 
Nach derzeitigem Erkenntnisstand befinden sich im Platzbereich (städtisches Grundstück 
Flurstück 678) keine Bestandsleitungen, die bei der Planung zu berücksichtigen wären.  
 
-> Leitungsplan (wird noch beigefügt) 
 
Die Gesamtbaukosten für den Quartiersplatz und die umliegenden Verkehrsflächen von ma-
ximal (Betrag wird ergänzt) € sind zwingend einzuhalten. 
5. Verfahren 
Die Stadt Köln beabsichtigt, ein Planungsteam mit Landschaftsarchitekt/innen und Verkehrs-
planer/innen mit der Bearbeitung der Aufgabenstellung zu beauftragen . Es sollen die Leis-
tungsphasen 1 bis 3 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung) der “Honorarord-
nung für Architekten und Ingenieure (HOAI) 2013” in den Leistungsbildern “Freianlagen“ und 
„Verkehrsanlagen” vergeben werden. Im Rahmen einer voraussichtlich öffentlichen Au s-
schreibung ist ein zweistufiges Vergabeverfahren vorgesehen, in dem anhand von Auswahl-
kriterien 4 bis 5 Planungsteams ausgewählt werden, die neben einem Honorarangebot einen 
planerischen Lösungsvorschlag abgeben. Anhand von Zuschlagskriterien erfolgt aus diesen 
die Auswahl des zu beauftragenden Planungsteams. Dabei stellt das Planungskonzept das 
wesentliche Zuschlagskriterium dar. 
 
Im Rahmen des „Aktionsplans kinderfreundliche Kommune“ soll entsprechend Rats -
beschluss die Priorität auf Maßnahmen zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen gelegt 
werden. Es wird geprüft, ob für die auf dem Quartiersplatz zu planende Spielfläche für Kinder 
und Jugendliche eine Beteiligung zur Ermittlung der Ideen und Wünsche von Kindern und 
Jugendlichen durchgeführt werden kann, die in die Planung möglichst einfließen sollen. 
 
Seit 2017 erarbeiten Bürgerschaft, Politik und Verwaltung Leitlinien zur Beteiligung von Bü r-
ger-innen und Bürgern mit dem Ziel, die Beteiligungskultur in Köln weiterzuentwickeln. Der 
Öffentlichkeit wird zunehmend die Möglichkeit gegeben, auch außerhalb formaler, rechtlich 
vorgegebener Beteiligungsverfahren Planungsvorschläge einzubringen. 
 
Für die Planung des Quartiersplatzes Am Salzmagazin ist vorgesehen, auf der Grundlage 
erster skizzenhafter Ideen des ausgewählten interdisziplinären Planungs teams im Rahmen 
einer Veranstaltung - ggfs. in parallelen Beteiligungsformaten für Erwachsene und Kinder/ 
Jugendliche - Planungs-vorschläge zu sammeln. Diese sollen soweit wie möglich in die Pla-
nung eingearbeitet werden. Eine enge Einbeziehung der Anwohner innen und Anwohner in 
die Planung der Maßnahme bildet die Basis für die Akzeptanz der Planung und die „Ing e-
brauchnahme“ des Platzes.  
6. Zeitplan 
Annahme bei aktuellem Planungsstand: 
 
Ausschreibung:    März 2019  
Vergabe Planungsauftrag:   Juni 2019

0 5025 100 150 Meter N
Plangebiet Qualifizierungsmaßnahme 
Platz $P6DO]PDJD]LQ(LQWUDFKWVWUD‰H
0D‰VWDE

%UFNH
%UFNH
60-6234-40
I
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S14201810
30-32[28] 1925
241,70 m
N0D‰VWDE0 105 2030 Meter
3ODW]$P6DO]PDJD]LQ(LQWUDFKWVWUD‰H
Pð9HUNHKUVIOlFKHPð3ODW]IOlFKHGDYRQPð6SLHOIOlFKH

Blick nach SüdenDXI3ODW]5LFKWXQJ$P6DO]PDJD]LQ
Blick nach NordenDXI3ODW]5LFKWXQJ(LQWUDFKWVWUD‰H
$QKDQJ]XU$XIJDEHQVWHOOXQJ

Nutzungen
Bei abweichender Nutzung des Erdgeschosses 
von den Obergeschossen eines Gebäudes wird 
diese Nutzungsart entsprechend Legende 
straßenseitige als farbiger Streifen dargestellt.
Legende Nutzungen Bahnbögen 
Wohnen 
Kultur/Freizeit 
Gastronomie/Hotel 
sonstiges Gewerbe 
Einzelhandel 
öffentliche Einrichtung 
Vergnügungstätten 
Bordell 
Büro/Praxis/Dienstleistungen 
Soziale, kirchliche Einrichtungen 
Leerstand 
Legende Gebäudenutzungen 
Umgebung 
Pachtfläche Bahnbögen Köln 
GmbH/DB Flächen 
6WDQG-XQL

Darstellung:
Erhebung:
Einzelhandel  Verkaufsfläche
bis unter 400 qm
ab 400 bis unter 800 qm
ab 800 qm
Wochenmarkt
Leerstand
Dienstleistung
Gastgewerbe
Soziale Infrastruktur
Auto- oder Motorradhandel
Großhandel
Komplementärnutzungen
Abgrenzung
ZVB - Zentraler Versorgungsbereich 
Zentrumsbereich 1992
Flurstücksgrenze
Nutzungsstruktur
Karte: 1.16
Erdgeschoss
Einzelhandels- und
Zentrenkonzept Köln 2010
   
0HWHU
Stadtbezirk Innenstadt
Stadtbahn - Haltestelle
Bus - Haltestelle
S-Bahn - Haltestelle
Amt für Stadtentwicklung und
Statistik   2010
CIMA         2008
Regionalexpress/-bahn - Haltestelle
Bezirksteilzentrum
Nördliche Innenstadt,
Eigelstein/Neusser Straße
Platz Am Salzmagazin/
Eintrachtstraße

6WDQGApril 2018 
Bebauungspläne 
Rechtskräftige B-Pläne 
B-Pläne in Aufstellung
„Eigelstein 41“ BP Nr. 
674613/02 von 2018 
„Nördlich S-Bahn/Eigelstein“ 
3.Änderung BP Nr. 67461/15
Blatt 1, (Text) von 2016
„Nördlich S-Bahn/Eigelstein“ 
3.Änderung BP Nr. 67461/15
Blatt 2, (Text) von 2016
Durchführungsplan 
Nr. 67461/09 von 1960 
Aufstellungsbeschluss von  
2008 Bebauungsplan Bahnbögen 
Eigelstein

Anlage 6 Beschluss BV 1 vom 21.03.2019

3020 Zeichen

Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 
Herr Droske 
Telefon:  (0221) 221-91709  
Fax       :  (0221) 221-26592 
E-Mail:  ralf.droske@stadt-koeln.de 
Datum: 22.03.2019 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Bezirksvertretung 
Innenstadt vom 21.03.2019  
öffentlich 
3.3 Qualifizierungsmaßnahme Quartiersplatz Am Salzmagazin (Eigelstein); 
hier: Bedarfsfeststellungsbeschluss und Durchführung eines Qualifi-
zierungsverfahrens 
3485/2018 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Innenstadt empfiehlt folgenden geänderten Beschluss:  
Der Stadtentwicklungsausschuss  
1. beschließt, dass die Fläche Am Salzmagazin nicht für eine Bebauung zur Ver-
fügung gestellt, sondern für das dicht bebaute Eigelstein - Viertel zu einem 
Quartiersplatz aufgewertet wird; das Dreiecksgrundstück soll für die Men-
schen des Ursulaviertels zu einem Platz mit Außengastronomie, weiteren 
Sitzmöglichkeiten und Begrünung werden. 
 Die Verwaltung wird beauftragt, die Aufgabenstellung für den Quartiers-
platz Am Salzmagazin/Eintrachtstraße aber in der Weise zu ändern, dass 
auf dem zu planenden Quartiersplatz keine Spielfläche vorgesehen wer-
den soll. Stattdessen soll mit Blick auf weitere Spielmöglichkeiten für 
Kinder die in unmittelbarer Nähe gelegene Spielfläche Ecke Am Salzma-
gazin/Ursulaplatz aufgewertet werden. Dazu soll die Verwaltung der Be-
zirksvertretung entsprechende Vorschläge vorlegen. 
 
2. stellt den Bedarf für die Maßnahme (ohne Ausbaukosten) fest. Die Kosten für 
die gesamte Maßnahme werden auf etwa 216.000 € geschätzt;  
3. beschließt, die Erarbeitung der Leistungsphasen 1-3 nach HOAI an ein interdis-
ziplinär besetztes Planungsteam aus den Fachbereichen Freiraumplanung und 
Verkehrsplanung zu vergeben;  
4. beschließt die Durchführung eines Qualifizierungsverfahrens; 
5.  beschließt, auf der Grundlage erster skizzenhafter Ideen des ausgewählten in-
terdisziplinären Planungsteams, die Öffentlichkeit in den Planungsprozess zu 
integrieren;

Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt, bei Enthaltung von Linke. 
 
3.3.1 Änderungsantrag SPD, CDU zu Qualifizierungsmaßnahme Quartiers-
platz Am Salzmagazin 
AN/0400/2019 
 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Innenstadt begrüßt die Qualifizierungsmaßnahme für den 
Quartiersplatz Ecke Am Salzmagazin/Eintrachtstraße. Das Dreiecksgrundstück soll 
für die Menschen des Ursulaviertels zu einem Platz mit Außengastronomie, weiteren 
Sitzmöglichkeiten und Begrünung werden. 
Die Verwaltung wird beauftragt, die Aufgabenstellung für den Quartiersplatz Am 
Salzmagazin/Eintrachtstraße aber in der Weise zu ändern, dass auf dem zu planen-
den Quartiersplatz keine Spielfläche vorgesehen werden soll. Stattdessen soll mit 
Blick auf weitere Spielmöglichkeiten für Kinder die in unmittelbarer Nähe gelegene 
Spielfläche Ecke Am Salzmagazin/Ursulaplatz aufgewertet werden. Dazu soll die 
Verwaltung der Bezirksvertretung entsprechende Vorschläge vorlegen. 
 
 
Abstimmungsergebnis: 
Mehrheitlich zugestimmt, gegen FDP bei Enthaltung von Linke.

Anlage 3 Übersicht Kosten

2062 Zeichen

Anlage 3 
 
Übersicht überschlägige Schätzung Planungskosten (Kostenrahmen) 
Quartiersplatz Am Salzmagazin/ Eigelstein 
 
1. Qualifizierungsverfahren “Quartiersplatz Am Salzmagazin/Eintrachstraße/ 
Eigelstein  
 
1.a Beauftragung Planungsleistungen nach HOAI 2013 (an ein Planungsteam) 
Grundleistungen Freianlagen, Leistungsphasen (LP) 1-3   ca.  31.700 €  
Grundleistungen Verkehrsanlagen, LPH 1-3     ca.  15.900 €  
Besondere Planungsleistungen Freianlagen  
i. R. Öffentlichkeitsbeteiligung      ca.  10.000 €  
Summe:         ca. 58.000 € netto 
Summe:         ca. 69.000 € brutto 
 
1.b Weitere Kosten (Vergabeverfahren und Öffentlichkeitsbeteiligung) 
Aufwandsentschädigung Lösungsvorschläge (max. 5 Büros)  ca. 20.000 €  
Kosten Auswahlgremium         ca. 5.000 €  
Moderation Veranstaltung Öffentlichkeit       ca. 8.800 €  
Regiekosten Veranstaltung Öffentlichkeit       ca. 5.000 € 
Summe:         ca. 39.000 € netto 
Summe inkl. 19 % MWSt:       ca. 47.000 € brutto 
 
Summe Planungsleistungen (1.a) und weitere Kosten (1.b):  
ca. 97.000 € netto (ca. 116.000 € brutto) 
 
 
2. Optionale weitere Planungskosten nach Qualifizierungsverfahren 
 
2.a Beauftragung Planungsleistungen (an ein Planungsteam) 
Grundleistungen Freianlagen LPH 5 -9     ca. 44.200 € 
Grundleistungen Verkehrsanlagen LPH 5-9     ca. 24.400 € 
Summe:         ca. 69.000 € netto 
Summe inkl. 19 % MWSt:       ca. 82.000 € brutto 
 
2.b weitere Planungsleistungen 
SiGeKo           ca. 8.400 €  
Bodengutachten          ca. 4.000 €  
ggfs. Leuchtdichtemessung, Leitungsverlegung etc.      ca. 2.600 €   
Summe:         ca. 15.000 € netto 
Summe inkl. 19 % MWSt:       ca. 18.000 € brutto 
 
Summe Planungsleistungen LPH 5-9 (2.a) und weitere Planungskosten (2.b): 
ca. 84.000 € netto (ca. 100.000 € brutto) 
 
 
Gesamtsumme Planungsleistungen LPH 1-3/5-9 Frei- und Verkehrsanlagen (1.a+2.a): 
ca. 127.000 € netto (ca. 151.000 brutto) 
Gesamtsumme Planungsleistungen (1.a + 2.a), weitere Kosten (1.b) und weitere 
Planungsleistungen (2.b) 
ca. 181.000 € netto (ca. 216.000 brutto)

Anlage 0

699 Zeichen

A N L A G E  0  
 
 
 
Begründung der Dringlichkeit 
 
Der Beschluss beinhaltet die Anerkennung des Bedarfs der geplanten Qualifizierungsmaß-
nahme Quartiersplatz Am Salzmagazin/Eigelstein sowie die Durchführung eines Qualifizie-
rungsverfahrens zur Vergabe von Planungsleistungen und die Beteiligung der Öffentlichkeit.  
 
Es wird zurzeit geprüft, ob das Qualifizierungsprojekt als  Pilotprojekt für die systematische 
Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen des Leitlinienprozesses zur Beteiligung der Bürgeri n-
nen und Bürger geeignet  wäre. Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist, dass der B e-
schluss jetzt gefasst wird, da die Pilotphase bis Ende des Jahres 2019 abgeschlossen wer-
den soll.

Anlage 7

3888 Zeichen

/ 2 
 
A N L A G E  7  
 
 
Qualifizierungmaßnahme Quartiersplatz Am Salzmagazin (Eigelstein); hier: 
Bedarfsfeststellungsbeschluss und Durchführung eines Qualifizierungsverfahrens Vorlage 
3485/2018 
hier:    Stellungnahme der Verwaltung zur Beschlussempfehlung der Bezirksvertretung In-
nenstadt (BV 1) vom 21.03.2019 (TOP 3.3) - siehe Anlage 6 - 
 
 
 
Die BV 1 empfahl in ihrer Sitzung vom 21.03.2019 folgenden geänderten Beschluss:  
Der Stadtentwicklungsausschuss  
1. beschließt, dass die Fläche Am Salzmagazin nicht für eine Bebauung zur Verfügung 
gestellt, sondern für das dicht bebaute Eigelstein - Viertel zu einem Quartiersplatz auf-
gewertet wird;  
das Dreiecksgrundstück soll für die Menschen des Ursulaviertels zu einem Platz 
mit Außengastronomie, weiteren Sitzmöglichkeiten und Begrünung werden. 
 Die Verwaltung wird beauftragt, die Aufgabenstellung für den Quartiersplatz Am 
Salzmagazin/Eintrachtstraße aber in der Weise zu ändern, dass auf dem zu pla-
nenden Quartiersplatz keine Spielfläche vorgesehen werden soll. Stattdessen 
soll mit Blick auf weitere Spielmöglichkeiten für Kinder die in unmittelbarer Nähe 
gelegene Spielfläche Ecke Am Salzmagazin/Ursulaplatz aufgewertet werden. Da-
zu soll die Verwaltung der Bezirksvertretung entsprechende Vorschläge vorle-
gen. 
2. stellt den Bedarf für die Maßnahme (ohne Ausbaukosten) fest. Die Kosten für die ge-
samte Maßnahme werden auf etwa 216.000 € geschätzt;  
3. beschließt, die Erarbeitung der Leistungsphasen 1-3 nach HOAI an ein interdisziplinär 
besetztes Planungsteam aus den Fachbereichen Freiraumplanung und Verkehrspla-
nung zu vergeben;  
4. beschließt die Durchführung eines Qualifizierungsverfahrens; 
5.  beschließt, auf der Grundlage erster skizzenhafter Ideen des ausgewählten interdiszip-
linären Planungsteams, die Öffentlichkeit in den Planungsprozess zu integrieren; 
 
Die Verwaltung nimmt zur Änderung wie folgt Stellung: 
 
Die Idee der Verortung der Kinderspielfläche auf der Platzfläche ist im Rahmen der Bauge-
nehmigung für das angrenzende Wohnhaus entstanden (Verwendung der Ablösemittel Bau-
vorhaben „Eigelstein 41“ (Hotel und Wohnen) und soll zu einer verbesserten Qualität der 
Platzfläche beitragen. Nach § 9 BauO NRW sollen die (privaten) Kleinkinderspielflächen in 
Sichtweite der Wohnungen entstehen. 
 
Grundsätzlich wird die Anlage auch kleinerer Spielflächen auf dem Quartiersplatz als grund-
sätzlich wünschenswert angesehen. Damit würde Betreuenden ermöglicht, Aufenthalt in ei-
nem Sitzbereich oder einer Außengastronomie und die Aufsicht über angrenzend spielende 
Kinder zu verbinden.

- 2 - 
 
 
 
 
Auf dem Quartiersplatz Ursulaplatz/ Ecke Am Salzmagazin sind drei Spielgeräte für Vor-
schulkinder neben einer Boulefläche und einem Sitzbereich vorhanden. Das Amt für Kinder, 
Jugend und Familie hält eine Aufwertung des Spielplatzes an St. Ursula aufgrund der gerin-
gen Erweiterungsfläche für nicht machbar bzw. sinnvoll (siehe Beantwortung einer Anfrage 
der SPD-Fraktion betreffend "Quartiersplatz Ursulaplatz/Ecke Am Salzmagazin (Alt-
stadt/Nord)" Vorlagen-Nr. 1881/2018). 
 
Eine Erweiterung des Spielplatzes „Ursulagartenstraße“ wird grundsätzlich für umsetzbar 
gehalten. Ob der Einsatz der Ablösemittel für den privaten Kleinkinderspielplatz ausnahms-
weise möglich wäre, müsste in Abstimmung mit der Bauaufsicht geprüft werden. 
 
Die Verwaltung empfiehlt daher, die Frage der Verortung im Rahmen der geplanten Betei-
ligung der Öffentlichkeit zu klären Dafür könnten auf der Versammlung durch das beauf-
tragte Planungsteam Planungsskizzen mit und ohne Spielbereich zur Diskussion gestellt 
werden. Im Rahmen der im Anschluss geplanten Beschlussvorlage über das Ergebnis des 
Vergabeverfahrens und des Ergebnisses der Beteiligung der Öffentlichkeit erfolgt eine Ent-
scheidung der zuständigen Gremien darüber, welche Vorentwurfsvariante ausgearbeitet 
wird.

Anlage 4 Stellungnahme

8 Zeichen

Anlage 4

Anlage 5 Nutzungskonzept Pächterin

8 Zeichen

Anlage 5

Anlage 1 Plangebiet

129 Zeichen

0 5025 100 150 Meter N
Plangebiet Qualifizierungsmaßnahme 
Quartiersplatz $P6DO]PDJD]LQ(Eigelstein)
0D‰VWDE
Anlage 1

Beschlussvorlage Ausschuss

12569 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/61/1 
611/2 Alte Az 
Vorlagen-Nummer 
 3485/2018 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Qualifizierungmaßnahme Quartiersplatz Am Salzmagazin (Eigelstein); hier: 
Bedarfsfeststellungsbeschluss und Durchführung eines Qualifizierungsverfahrens 
Beschlussorgan 
Stadtentwicklungsausschuss 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Stadtentwicklungsausschuss  
1. beschließt, dass die Fläche Am Salzmagazin nicht für eine Bebauung zur Verfügung gestellt, 
sondern für das dicht bebaute Eigelstein - Viertel zu einem Quartiersplatz aufgewertet wird; 
2. stellt den Bedarf für die Maßnahme (ohne Ausbaukosten) fest. Die Kosten für die gesamte 
Maßnahme werden auf etwa 216.000 € geschätzt;  
3. beschließt, die Erarbeitung der Leistungsphasen 1-3 nach HOAI an ein interdisziplinär besetz-
tes Planungsteam aus den Fachbereichen Freiraumplanung und Verkehrsplanung zu vergeben;  
4. beschließt die Durchführung eines Qualifizierungsverfahrens; 
5.  beschließt, auf der Grundlage erster skizzenhafter Ideen des ausgewählten interdisziplinären 
Planungsteams, die Öffentlichkeit in den Planungsprozess zu integrieren; 
 
 
Alternative:  
keine 
 
 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 06.12.2018 
Stadtentwicklungsausschuss 13.12.2018

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  216.000 brutto   € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Begründung: 
1. Anlass und Ziel 
 
Heute stellt sich die Platzfläche, westlich des Eigels tein an der Bahntrasse (Bahnbögen Eigelstein) 
gelegen, als öffentlicher Parkplatz ohne Aufenthaltsqualitäten dar.  
 
Ziel der geplanten Qualifizierungsmaßnahme "Quartiersplatz Am Salzmagazin" ist die Realisierung 
eines Quartiersplatzes. Neben der eigentlich en Platzfläche sollen die den Platz umgebenden Ve r-
kehrsflächen Am Salzmagazin und Eintrachtstraße einschließlich der Flächen unter der S -Bahntrasse 
in die Neugestaltung einbezogen werden (siehe Anlage 1 "Plangebiet"). 
 
Der Platz wurde im Rahmen des Sanieru ngsgebietes Eigelstein in den 90 er Jahren als Parkplatz 
ausgebaut, langfristig sollte die Fläche einer städtebaulich sinnvolleren Nutzung zugeführt werden.  
Anlass für die geplante Maßnahme war die Entwicklung zweier Bebauungspläne für die angrenze n-
den Planungsprojekte "Bahnbögen Eigelstein" und "Eigelstein 41".  
 
Das Grundstück der ehemaligen Gaffel -Brauerei (Eigelstein 41) grenzt südöstlich an den Platzraum 
an. Der seit dem 18.04.2018 rechtskräftige vorhabenbezogener Bebauungsplan (VBP) mit Vorhaben - 
und Erschließungsplan (VEP) "Eigelstein 41" setzt neben einem Hotelkomplex ein Wohngebäude Am 
Salzmagazin fest. Statt der Realisierung der nach Bauordnung NRW für das Wohngebäude vorgeg e-
benen privaten Kleinkinderspielfläche im beengten Hofbereich des Bauvorha bens soll sie in die g e-
plante öffentliche Spielfläche auf dem Platz integriert werden. Zudem ist eine öffentlich zugängliche 
Fußwegeverbindung zwischen den Straßen Am Salzmagazin und Eigelstein über das Hotelgrun d-
stück vorgesehen, die somit den zukünftigen  Quartiersplatz direkt an den Eigelstein anbindet. Zurzeit 
befindet sich auf dem Platz Am Salzmagazin die Baustelleneinrichtung für den Abriss und den Ne u-
bau, sodass die öffentlichen Parkplätze nicht mehr zur Verfügung stehen. 
 
Die von der Bezirksvertretung Innenstadt (BV 1) gewünschte Einbeziehung des städtischen Grund-

3 
stücks in den Vorhabenbezogenen Bebauungsplan mit dem Ziel der Errichtung eines gemischt ge-
nutzten Gebäudes wurde zurückgestellt. Da die Fläche einen wichtigen Baustein für eine geplante 
zukünftige attraktive Nutzung der Bahnbögen Eigelstein darstellt, sollte vor Einleitung einer Vermark-
tung und Bebauung geklärt werden, ob die Bahnbögen kurz- bzw. mittelfristig umgenutzt und der Be-
reich insgesamt einer Aufwertung unterzogen werden kann.  
 
Für den Bereich der Bahnbögen Eigelstein befindet sich seit 2010 der Bebauungsplan "Bahnbögen 
Eigelstein" in Aufstellung. Die Durchführung des Bebauungsplanverfahrens hat die Bahnbögen Köln 
GmbH als Pächterin der Flächen der Deutschen Bahn AG vertraglich übernommen,  um die pla-
nungsrechtlichen Voraussetzungen für eine höherwertigere Nutzung (Einzelhandel, Gastronomie etc.) 
der Bahnbögen einschließlich der Sicherung der öffentlichen Erschließung zu schaffen. Für die Reali-
sierung neuer Nutzungen ist die Rechtskraft des in Aufstellung befindlichen Bebauungsplans Voraus-
setzung. Das Verfahren wird jedoch bis heute nicht kontinuierlich fortgeführt.  
 
Die "Lenkungsgruppe Masterplan" hat im Rahmen ihrer Sitzung am 04.09.2017 darüber beraten, 
dass die städtische Fläche nicht bebaut, sondern als Freiraum für das Quartier umgestaltet werden 
sollte.  
 
Das Nutzungskonzept der Pächterin sieht für die Bahnbögen, die an die städtische Platzfläche an-
grenzen, eine gastronomische Nutzung vor. Diese bezieht die städtische Platzfläche weitgehend als 
Außengastronomiefläche in die geplante Nutzung der Bahnbögen ein, da die Wirtschaftlichkeit des 
Betriebes wesentlich von der Größe der Außengastronomiefläche abhinge. Aus stadtplanerischer 
Sicht verbliebe damit zukünftig zu wenig Fläche für andere öffentliche Nutzungen.  
 
Ein aktuell von der Pächterin vorgelegtes Nutzungskonzept für den Platzraum wünscht eine Außen-
gastronomiefläche entlang der Bahnbögen mit einer Fläche von bis zu 300 qm, das heißt ca. 63 % 
der Platzfläche, (siehe Anlage 5 "Nutzungskonzept Pächterin").  
 
Um auch Kindern und Jugendlichen eine vielfältige Nutzung des geplanten Quartiersplatzes zu er-
möglichen, wird vorgeschlagen, die vorgesehene Spielfläche von ca. 150 qm bei zu behalten und die 
verbleibende Platzfläche von ca. 320 qm als Quartiersplatz mit Aufenthaltsbereichen für weitere Nut-
zungsbedarfe auszugestalten. Auf der Hälfte dieser Fläche soll eine temporäre Außengastronomie-
nutzung (März bis Oktober) im Bereich der Bahnbögen gestalterisch integriert werden. Aufgrund ei-
nes notwendigen Gehweges entlang der zukünftigen Bahnbögenbebauung sowie einer Radabstellflä-
che, Bepflanzungen und ggfs. Glascontainer wird sich die jeweils nutzbare Fläche entsprechend re-
duzieren. 
 
2. Städtebauliches Qualifizierungsverfahren 
 
Als erster Sch ritt zur Umsetzung der Qualifizierungsmaßnahme "Quartiersplatz Am Salzmagazin" ist 
die Durchführung eines städtebaulichen Qualifizierungsverfahrens für die Platzfläche vorgesehen.  
Dieses soll die Vergabe von Planungsleistungen nach der "Honorarordnung für  Architekten und Inge-
nieure 2013" (HOAI 2013) für die Leistungsbilder "Freianlagen und Verkehrsanlagen" der Leistung s-
phasen 1 bis 3 (bis einschließlich Entwurfsplanung) umfassen. Beide Planungsleistungen sollen an 
ein interdisziplinäres Planungsteam von Fa chplanerinnen und Fachplanern der Bereiche Freirau m-
planung und Verkehrsplanung vergeben werden.  
 
Es ist ein zweistufiges Vergabeverfahren vorgesehen, in dem anhand von Auswahlkriterien 4 bis 5 
Planungsteams ausgewählt werden, die neben einem Honorarangebo t einen planerischen Lösung s-
vorschlag abgeben. Anhand von Zuschlagskriterien erfolgt aus diesen die Auswahl des zu beauftr a-
genden Planungsteams. Dabei stellt das Planungskonzept das wesentliche Zuschlagskriterium dar. 
 
Im Rahmen des Qualifizierungsverfahre ns ist geplant, die Öffentlichkeit auf der Grundlage erster 
skizzenhafter Ideen des ausgewählten Planungsteams im Rahmen einer Veranstaltung zu beteiligen. 
Es wird geprüft, ob diese als Pilotprojekt für die systematische Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahme n 
des Leitlinienprozesses zur Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger geeignet wäre. 
 
Der Entwurf der Aufgabenstellung "Quartiersplatz Am Salzmagazin" (siehe Anlage 2) formuliert die

4 
städtebaulichen Vorgaben für die Platzplanung und soll die Grundlage für d ie Leistungsbeschreibung 
im Rahmen des geplanten Vergabeverfahrens bilden. 
 
 
Die Kosten für das Qualifizierungsverfahren werden auf ca. 116.000 € geschätzt. Sie lassen sich di f-
ferenzieren in (siehe auch Anlage 3 "Übersicht Kostenschätzung"): 
 
Planungsleistungen (Leistungsphasen 1 -3)   ca. 58.000 € netto (69.000 € brutto) 
Weitere Kosten (für Vergabeverfahren und   ca. 39.000 € netto (47.000 € brutto) 
Öffentlichkeitsbeteiligung) 
 
3. Optionale weitere Planungskosten und Realisierungskosten 
 
Nach Abschluss der Öffentlichkeitsbeteiligung und der Entwurfsplanung im Rahmen des Qualifizie-
rungsverfahrens sollen den Gremien die Ergebnisse vorgestellt und ein Planungsbeschluss für die 
Beauftragung der weiteren Planungsleistungen Freianlagen und Verkehrsanlagen (Leistungsphasen 
5 bis 9) sowie weitere Planungsleistungen eingeholt werden. Diese Kosten werden auf ca. 100.000 € 
geschätzt.  
 
Die Gesamtplanungskosten umfassen somit nach überschlägiger Schätzung (Kostenrahmen) ca. 
216.000 €. Für die Realisierung des Quartiersplatzes und der Umgestaltung der angrenzenden Ver-
kehrsflächen werden nach derzeitigem Stand Baukosten von ca. 727.000 € entstehen. 
 
Die Finanzierung der Maßnahmen erfolgt aus Teilplan 0901, Stadtplanungsamt, Teilplanzeile 13 – 
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen. 
 
4. Stellungnahme Rechnungsprüfungsamt 
 
Das Rechnungsprüfungsamt (RPA) hat mit RPA-Nr. 2018/1186 eine Stellungnahme zur Bedarfsprü-
fung abgegeben. Die Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes ist als Anlage 4 beigefügt.  
 
Aus Sicht des Rechnungsprüfungsamtes ergibt sich ein Einsparpotential für die Umsetzung der Quali-
fizierungsmaßnahme. Dieses Einsparpotential wird insbesondere in der Reduzierung der anrechen-
baren Kosten, im Vergabeprozess und in der Reduzierung der Qualitätssicherung gesehen.  
 
Aufgrund von Erfahrungen aus anderen Projekten und bereits abgeschlossenen Verfahren stimmt 
das Stadtplanungsamt nicht in Gänze mit dem benannten Einsparpotential überein.  
 
Die Einsparpotentiale im Hinblick auf die anrechenbaren Kosten und den Umbauzuschlag können 
nicht mitgetragen werden. Die Kostenschätzung soll möglichst realistische Kosten widerspiegeln, 
weshalb keine geringeren anrechenbaren Kosten –wie vom RPA empfohlen- in Ansatz gebracht wer-
den. Insbesondere die Kosten für die Möblierung der Aufenthaltsflächen des geplanten Quartiersplat-
zes finden sich nicht in dem empfohlenen Kostenansatz vom RPA wieder.  
 
Die Minimierung der Kriterien –Verzicht auf einen zu erbringenden planerischen Lösungsvorschlag 
und auf ein Auswahlgremium - zur Auswahl eines qualifizierten Planungsteams steht konträr zur Ziel-
setzung der Qualifizierungsmaßnahme. Bereits durch das vorgesehene zweistufige Vergabeverfahren 
wird eine qualifizierte Planung ermöglicht. 
 
Der Verzicht auf eine externe Moderation der Öffentlichkeitsveranstaltung kann negative Auswirkun-
gen auf die Akzeptanz der Planung hervorrufen, daher wird hier kein Einsparpotential gesehen. 
 
Der Empfehlung des Rechnungsprüfungsamtes hinsichtlich der Aufnahme einer Baukostenobergren-
ze wird durch die Aufnahme in der Leistungsbeschreibung gefolgt. Es wird zu weiteren einzelnen 
Empfehlungen das Gespräch mit dem Rechnungsprüfungsamt im Hinblick auf eine Einigung gesucht.

5 
 
 
5. Zeitplan und Finanzierung 
 
Die für die gesamte Qualifizierungsmaßnahme erforderlichen Mittel von ca.181.000 € netto 
bzw.216.000 € brutto stehen unter der Finanzposition 6100.572.9900.6 zur Verfügung.  
 
Die Ausschreibung der Planungsleistungen im Rahmen des Qualifizierungsverfahrens (Leistungspha-
sen 1-3) ist für März 2019 und die Vergabe des Planungsauftrages Juni 2019 vorgesehen. Das aus-
gewählte Planungsteam beginnt die Planung im Anschluss und wird voraussichtlich Anfang 2020 den 
Entwurf der Platzplanung vorlegen können. Entsprechend sollen in den Jahren 2019 und 2020 Mittel 
in Höhe von ca. 97.000 € netto (116.000 € brutto) abgerufen werden.  
 
 
Anlagen 
1 Übersicht Plangebiet 
2 Entwurf Aufgabenstellung (Qualifizierungsverfahren) 
3 Übersicht Kostenschätzung  
4 Stellungnahme Rechnungsprüfungsamt 
5 Nutzungskonzept Pächterin

Beratungsverlauf (2)

21.03.2019 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 3.3 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: mit Änderungen empfohlen

Zur Sitzung
28.03.2019 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 5.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (13)

  • Ursulagartenstraße
  • Plankgasse
  • Weidengasse
  • Hansaring
  • Breslauer Platz
  • Ebertplatz
  • Ursulaplatz
  • Am Salzmagazin
  • Breslauer Platz/Hbf
  • Neusser Straße
  • Maybachstraße
  • Im Stavenhof
  • Gereonswall

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Details

Aktenzeichen
3485/2018
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
30.11.2018
Erstellt
24.10.2018 08:17