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KUA/112/2025

Aufhebung des Sperrvermerks über den Erhöhungsbetrag der Zuwendung düsseldorf photo+ 2025

Beschlussvorlage 26.05.2025

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Nächste Beratung: Kulturausschuss, Sitzung am 26.06.2025, TOP 7.12

Beschlussvorlage

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Beschlussvorlage

7129 Zeichen

KUA/112/2025 
 
 X  öffentlich      nicht öffentlich   
Beschlussvorlage 
Betrifft: 
Aufhebung des Sperrvermerks über den Erhöhungsbetrag der Zuwendung düsseldorf 
photo+ 2025 
Fachbereich: 
41 - Kulturamt     
 
Dezernentin / Dezernent: 
Beigeordnete Miriam Koch      
 
Beratungsfolge: 
Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität 
Kulturausschuss 26.06.2025 Entscheidung 
 
Beschlussdarstellung: 
Der Kulturausschuss der Landeshauptstadt Düsseldorf beschließt die Aufhebung des 
Sperrvermerks über den Erhöhungsbetrag von 50.000 EUR der diesjährigen 
Zuwendung an die Düsseldorf Cologne Veranstaltungs GbR für das Projekt 
„düsseldorf photo+ biennale for visual and sonic media“. 
 
Die Mittel stehen im Produkt 2528101 (Kulturamt) auf dem Konto 53172800 
(Förderung der Fotografie) bereit.  
 
 
Beschlusslage: 
 
  Gremium Datum Vorlagennummer 
mit Titel 
Beschlussart 
Kulturausschuss 07.11.2024 KUA/163/2024 
Begleitantrag CDU 
und BÜNDNIS 
90/DIE GRÜNEN: 
Zuschussanträge 
für Kunst und 
Kultur 
Haushaltsantrag

Seite 2 
 
 
Sachdarstellung: 
1.  Kurzdarstellung:  
Die Düsseldorf Cologne Veranstaltungs GbR hat für das Vorbereitungsjahr der 
Biennale düsseldorf photo+ für das Jahr 2025 eine Förderung in Höhe von 104.000 
EUR beantragt. Der Kulturausschuss der Landeshauptstadt Düsseldorf hat in seiner 
Etatsitzung eine Förderung von 100.000 EUR beschlossen. Ein Teilbetrag von 50.000 
EUR wurde dabei mit einem Sperrvermerk versehen. Für die Aufhebung des 
Vermerks sollten Struktur und Konzeption der Biennale geprüft werden. Die 
Zuwendungsnehmerin hat nun Pläne für eine grundlegende Neuausrichtung der 
Biennale vorgelegt. Der Sperrvermerk kann aus Sicht der Verwaltung entsprechend 
aufgehoben werden. 
  
2.  Ausgangslage: 
Die Düsseldorf Cologne Veranstaltungs GbR hat seit 2019 drei Mal die Biennale 
düsseldorf photo+ durchgeführt. An der vergangenen Ausgabe 2024 beteiligten sich 
rund 50 Galerien, Off-Spaces sowie Museen, Stiftungen und Institutionen. Das 
Programm bot Ausstellungen, Gesprächsformate und Vermittlungsangebote. Eine 
umfangreiche Berichterstattung in überregionalen Medien dokumentierte die 
Reichweite und Relevanz der Biennale. 
Gemäß dem bisherigen Turnus sollte die nächste Ausgabe im Jahr 2026 stattfinden. 
Dementsprechend wurde für das Jahr 2025 eine Förderung vor allem für 
vorbereitende Maßnahmen beantragt sowie für den Aufbau eines digitalen Archivs zu 
den Ergebnissen der zurückliegenden Veranstaltungen.  
Der Beschluss des städtischen Haushalts 2025 sah eine Förderung in Höhe von 
100.000 EUR für die Antragstellerin vor. Ein Teilbetrag von 50.000 EUR wurde mit 
einem Sperrvermerk versehen. Für die Aufhebung des Vermerks sollte die 
strukturelle und konzeptionelle Ausrichtung der Biennale im Hinblick auf ihre 
Flankierung der Ansiedlung des Deutschen Fotoinstituts geprüft werden. Dabei sollte 
auch die Kommission Fotostadt Düsseldorf einbezogen werden. 
 
  
3.  Geplante Maßnahmen: 
Im Jahr 2025 findet demnach eine Umstrukturierung und eine strategische 
Neupositionierung der Biennale statt. Die ursprünglich für 2026 geplante vierte 
Ausgabe soll auf das Jahr 2027 verschoben werden, um die strukturellen 
Veränderungen fundiert umsetzen zu können. 
Zukünftig soll der Kunstpalast zum regulären Austragungsort der zentralen 
Ausstellung der Biennale werden. Ziel ist eine vertiefte Kooperation, welche die 
Biennale auch organisatorisch stärker im institutionellen Kontext der Stadt verankert. 
Als zentraler Ausstellungsort bietet der Kunstpalast demnach eine optimale 
Infrastruktur und eine herausragende Sichtbarkeit. Gemeinsame Veranstaltungen, 
Preview-Formate und Vermittlungsangebote sollen neue Formen der 
Publikumsbindung ermöglichen. Dabei können Synergien bei der Pressearbeit, in den 
sozialen Medien und in der internationalen Vernetzung zu einer nachhaltigen 
Sichtbarkeit von düsseldorf photo+ beitragen.

Seite 3 
Ein zentrales Element der strukturellen Neuausrichtung ist die Einführung eines 
transparenten Auswahlverfahrens für die kuratorische Leitung der Hauptausstellung. 
Im Jahr 2025 wird eine fünfköpfige Fachjury eingerichtet, die auf Grundlage von 
Vorschlägen die externe Kuratorin oder den externen Kurator bestimmt. Die 
Berufung erfolgt für jeweils eine Ausgabe der Biennale. Diese Änderung schafft 
kuratorische Vielfalt und ermöglicht eine kontinuierliche Erneuerung der Biennale. 
Der oder die Berufene übernimmt die Verantwortung sowohl für die zentrale 
Ausstellung im Kunstpalast als auch für die inhaltliche Ausrichtung der Biennale im 
Ganzen. Geplant ist die vierte Ausgabe von düsseldorf photo+ für das Jahr 2027. 
Voraussichtlich wird die Eröffnung Ende Februar sein und eine Laufzeit von circa 
sechs Wochen umfassen. 
 
Die Ausgabe 2027 soll offen sein für künstlerische und angewandte Positionen und 
sowohl Werke der Gegenwart als auch der jüngeren Vergangenheit präsentieren.  
Es soll über die Fachszene hinaus ein breites Publikum angesprochen werden, das 
sich für Fotografie und zeitbasierte Medienkunst interessiert.  
Dazu soll eine enge Verbindung mit der Düsseldorfer Kunstszene, freien wie 
institutionellen Akteur*innen, Off-Spaces, Galerien und dem Kunsthandel hergestellt 
werden. Die Zusammenarbeit mit rund 50 Galerien während der letzten Ausgaben 
hat das Netzwerk von düsseldorf photo+ deutlich mitgeprägt. Für das Jahr 2027 ist 
vorgesehen, die Rolle der Galerien im stadtweiten Ausstellungsprogramm strategisch 
weiterzuentwickeln, auch im Hinblick auf die Ansprache von interessierten 
Sammlerinnen und Sammlern auf dem Gebiet von Fotografie und Medienkunst. 
Das Rahmenprogramm der Biennale soll vielfältig gestaltet werden und verschiedene 
Formate wie Vorträge, Podiumsdiskussionen und Filmvorführungen enthalten. Eigene 
Veranstaltungen sowie Beiträge von Kooperationspartnern sollen den vertieften 
Austausch mit dem Publikum fördern. Ergänzend sind Führungen geplant, die 
Galerien, Institutionen und Projekträume vernetzen. 
In der konstituierenden Sitzung der Kommission Fotostadt Düsseldorf am 
08.04.2025 stellte die Zuschussnehmerin die neue Ausrichtung des Festivals vor. 
Insgesamt trafen diese Ausführungen auf allgemeine Zustimmung des Gremiums. 
 
Eine Flankierung der Ansiedlung des Deutschen Fotoinstituts ist durch den Diskurs im 
Themenfeld der Fotografie, der durch das Festival gefördert wird, gegeben. Hinzu 
kommt, dass die Veranstalterin zur weiteren Vorbereitung der Biennale ein Büro im 
Eiskellerberg beziehen wird, wo auch der Verein zur Gründung und Förderung eines 
Deutschen Fotoinstituts e.V. sein Projektbüro hat. Durch diese räumliche Nähe kann 
der Austausch intensiviert werden. 
 
Im Ergebnis sind die Voraussetzungen zur Aufhebung des Sperrvermerks gegeben. 
Nach Beschluss der Freigabe der Fördermittel wird die Verwaltung die diesjährige 
Zuwendung entsprechend um 50.000 EUR auf insgesamt 100.000 EUR erhöhen. 
 
 
4.  Finanzielle Auswirkungen 
☒ Ja    ☐ Nein 
Der Erhöhungsbetrag der Förderung in Höhe von 50.000 EUR ist im Produkt 2528101 
(Kulturamt) auf dem Konto 53172800 (Förderung der Fotografie) derzeit mit 
Sperrvermerk bereitgestellt.

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Beratungsverlauf (1)

26.06.2025 Kulturausschuss
TOP 7.12 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

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Details

Aktenzeichen
KUA/112/2025
Typ
Beschlussvorlage
Datum
26.05.2025
Erstellt
26.05.2025 17:14