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2160/2024

Sachstandsinformation zum Ergebnis des zweiphasigen städtebaulichen Wettbewerbsverfahrens für die Erweiterung der DEVK-Zentrale in Köln-Riehl

Mitteilung Ausschuss 24.07.2024

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 5 (Nippes), Sitzung am 19.09.2024, TOP 10.2.7

Anlage 1

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Anlage 1

1063 Zeichen

2.Phase städtebaulicher Wettbewerb 
Erweiterung der DEVK-Zentrale in Köln-Riehl
1. Preis hochbaulicher Realisierungsteil
JSWD Architekten GmbH & Co.KG
3. Platz freiraumplanerischer Ideenteil
RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten
Anlage 1
O
Lageplan
Visualisierung Mülheimer Brücke Visualisierung Flora

2.Phase städtebaulicher Wettbewerb 
Erweiterung der DEVK-Zentrale in Köln-Riehl
2. Preis hochbaulicher Realisierungsteil
Lengfeld & Wilisch Architekten Part GmbH
2. Platz freiraumplanerischer Ideenteil
mahl gebhard konzepte Partnergesellschaft mbB
O
Lageplan
Visualisierung Mülheimer Brücke Visualisierung Flora

2.Phase städtebaulicher Wettbewerb 
Erweiterung der DEVK-Zentrale in Köln-Riehl
3. Preis hochbaulicher Realisierungsteil
Henke Schreieck Architekten ZT GmbH
Auböck + Kárász Landscape Architects
O
Lageplan
Visualisierung Mülheimer Brücke Visualisierung Flora

2.Phase städtebaulicher Wettbewerb 
Erweiterung der DEVK-Zentrale in Köln-Riehl
2. Preis freiraumplanerischer Ideenteil
BAID architektur gmbh
WES GmbH LandschaftsArchitektur
O
Lageplan

Mitteilung Ausschuss

5334 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/61/611 
 
Vorlagen-Nummer 24.07.2024 
 2160/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Stadtentwicklungsausschuss 19.09.2024 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 19.09.2024 
 
Sachstandsinformation zum Ergebnis des zweiphasigen städtebaulichen 
Wettbewerbsverfahrens für die Erweiterung der DEVK-Zentrale in Köln-Riehl 
Das städte- und hochbauliche Wettbewerbsverfahren zur Erweiterung der DEVK-Zentrale in 
Köln-Riehl wurde mit der Jurysitzung zur 2. Phase am 31.05.2024 erfolgreich abgeschlossen.  
Die Jury kürte aus den fünf aus der ersten Phase verbliebenen Planungsteams drei Preisträ-
ger für den hochbaulichen Realisierungsteil, für den freiraumplanerischen Ideenteil wurden 
zwei Preisträger mit jeweils einem 2. Platz. und ein weiterer Preisträger mit einem 3. Platz 
ausgezeichnet. 
 
Hochbaulicher Realisierungsteil: 
 
1. Preis 
JSWD Architekten GmbH & Co.KG 
mit RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten 
 
2. Preis 
Lengfeld & Wilisch Architekten Part GmbH 
mit mahl gebhard konzepte Partnergesellschaft mbB 
 
3. Preis 
Henke Schreieck Architekten ZT GmbH 
mit Auböck + Kárász Landscape Architects 
 
Freiraumplanerischer Ideenteil: 
 
2. Preis  
WES GmbH LandschaftsArchitektur 
 
2. Preis 
Mahl gebhard konzepte Partnergesellschaft mbB 
 
3. Preis 
RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten

2 
 
Auszug aus dem Preisgericht zum 1. Preis des Realisierungsteils: 
 
„Der Entwurf zeichnet sich durch eine präzise städtebauliche Setzung und durch eine große 
typologische Logik aus. Zwei im Fußabdruck nahezu identische Grundrissfiguren werden so 
auf dem Grundstück zueinander angeordnet, dass eine stimmige Komposition städtebauliche 
Figur entsteht. Hierzu tragen zwei Besonderheiten der Volumensetzung positiv bei: Erstens 
die jeweils schlanken Baukörper, die in ihrer Längsausrichtung dem Rheinkorridor folgen und 
zweitens zwei sehr unterschiedliche Baukörperhöhen - in der Höhe moderater kleiner Turm 
am Rheinufer mit 44 m Höhe und ein hoher Büroturm mit 144 m an der Riehler Straße. Dem 
Grundstückszuschnitt folgend und im Stadtbild nachvollziehbar zeigt die runde „Spitze“ des 
hohen Turms in Richtung Stadt, der kleine Turm hingegen verzahnt sich mit seiner Spitze mit 
dem Bestand entlang des Rheinufers…“ 
 
„…Somit können im höheren Büroturm vom 6.OG bis zum 37. OG konsequent und aus-
schließlich alle Büros untergebracht werden. Der hierfür angebotene Regelgrundriss ist stim-
mig, effizient und ausgereift. Entlang der großen Fassadenabwicklung des langgezogenen 
„gleichseitigen Vierecks“ können im vorgegebenen Raster alle Büros so effizient angeordnet 
werden, dass offensichtlich nicht nur bei der Nutzfläche, sondern auch bei der BGF eine deut-
liche Flächenüberschreitung erreicht wird. Diese wird vor dem Hintergrund, dass im Sinne ei-
ner besseren Stadtverträglichkeit im ersten Teil des Verfahrens von der Ausloberin eine Redu-
zierung der BGF gegenüber den Eingangsvorgaben gemacht wurde, sehr kritisch gesehen. 
Hier wäre zu erwarten gewesen, dass bei einer Reduzierung der Flächen die Baukörper noch 
stimmiger in Höhe und Fußabdruck entwickelt werden können.“ 
 
Stellungnahme zur Welterbeverträglichkeit: 
 
„Der Entwurf ist in ein niedrigeres und ein hohes Bauvolumen unterteilt. Letzteres erscheint 
aufgrund seiner Längsausrichtung entlang des Rheinkorridors sowohl von der Mülheimer Brü-
cke als auch von der Hohenzollernbrücke aus gesehen relativ schlank und aufgrund seiner 
abgerückten Positionierung vom Rhein ordnet es sich insgesamt in den Rheinkorridor bzw. die 
historische Stadtsilhouette mit dem Dom als Mittelpunkt ein. Auch das niedrigere Bauvolumen 
am Rhein bleibt im landschaftlichen Charakter des Rheinkorridors unauffällig, so dass nega-
tive Effekte bereits bestehender Vorbeeinträchtigungen in dessen landschaftlich geprägten 
Kontext insgesamt nur unwesentlich verstärkt werden. Generell werden die zu erwartenden 
Beeinträchtigungen von Rheinkorridor und historischer Stadtsilhouette als moderat beurteilt. 
Die relativ schlüssige Einordung in die Stadtsilhouette bzw. den Rheinkorridor könnte durch 
eine Verringerung der Gebäudehöhe (Übererfüllung der Flächenanforderungen!) weiter ver-
bessert werden, denn das „Schüsselprinzip“ würde auch aus der Blickrichtung der Hohenzol-
lernbrücke beachtet.“ 
 
Die Pläne der einzelnen Preisträger des Realisierungsteils können in Auszügen Anlage 1 ent-
nommen werden. 
 
Weiteres Vorgehen: 
 
Der Vorstand der DEVK prüft derzeit die weiteren Schritte hinsichtlich Beauftragung und Um-
setzung der Planung. Welcher der drei prämierten Entwürfe realisiert werden soll, steht aktuell 
noch nicht fest. Bei allen drei Entwürfen bestehen Anpassungsbedarfe. Hierbei steht vor allem 
die Einfügung in das Stadtbild im Fokus, aber auch die Möglichkeiten der Einbeziehung von 
zusätzlichen, der Öffentlichkeit zugänglichen Nutzungen wie Restaurants, Geschäften und ei-
nem Parkhaus. Angestrebt wird zudem eine bestmögliche Zertifizierung der Deutschen Ge-
sellschaft für nachhaltiges Bauen. Bis spätestens zum Jahresende entscheiden die DEVK-
Gremien über den Fortgang des weiteren Planverfahrens. Im Anschluss sollen die notwendi-
gen Umplanungen sowie die Durchführung des Bebauungsplanverfahrens erfolgen. 
 
Gez. Greitemann 
 
Anlagen 
 
Auszüge aus den prämierten Entwürfen der zweiten Phase

Beratungsverlauf (2)

19.09.2024 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 18.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
19.09.2024 Bezirksvertretung 5 (Nippes)
TOP 10.2.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2160/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
24.07.2024
Erstellt
09.07.2024 16:17