AN/0498/2018
Ermöglichung Lebensmittelgeschäft im Neubau des VIKZ an der Stolberger Straße
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Antrag der Fraktionen Bündnis 90/ Die Grünen, SPD, Lothar Müller/Die Linke, Rolf Kremers/ FWK
2495 Zeichen
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
SPD-Fraktion
Lothar Müller/Die Linke
Rolf Kremers / FWK
Köln, den 08.04.2018
Frau Bezirksbürgermeisterin
Helga Blömer-Frerker
Frau Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
Lebensmittelgeschäft
Sehr geehrte Frau Blömer-Frerker,
sehr geehrte Frau Reker,
Wir bitten Sie folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung
der Bezirksvertretung Lindenthal zu setzen:
Die Bezirksvertretung Lindenthal beauftragt die Verwaltung im Neubau des VIKZ an
der Stolberger Straße in Köln-Müngersdorf ein Lebensmittelgeschäft zu ermöglichen.
Begründung:
Aus der Bürgerschaft ist bei der Nachbarschaftsinformation über den Neubau des
VIKZ Wünsche geäußert worden, neben einem geplanten Buchladen und einem
Reisebüro auch ein Lebensmittelgeschäft zu bekommen.
Der Bauherr verweist auf eine negative Einstellung der Verwaltung zu diesem
Projekt.
Die Verwaltung verweist auf das vom Rat beschlossene Zentrenkonzept. Bei der
damaligen Beratung in der Bezirksvertretung Lindenthal hat diese für den Bereich
unteres Müngersdorf entgegen der Verwaltungsmeinung schon ein
Lebensmittelgeschäft beschlossen, weil einfach der Bedarf vorhanden ist.
Der damalige Standtort war an der S-Bahn-Station vorgesehen. Doch hier hat die
Verwaltung ein Campus-Gebäude genehmigt ohne Einzelhandelsgeschäfte.
Das untere Müngersdorf ist ein wachsender Stadtteil - Sidolgelände an der Linnicher
Straße / Vitalisgärten, Neubauten Manstedter Weg und jetzt das VIKZ mit seinem
Studentenwohnheim. Für viele Menschen ist der Weg zu Fuß nach Braunsfeld auf
die Aachener Straße viel zu weit und nutzen das Auto. Wichtig ist – auch zur
Verkehrsvermeidung – eine Nahversorgung auch im unteren Müngersdorf (und für
Teile des oberen Müngersdorf, sowie für die vielen im Technologiepark arbeitenden
Menschen, die in ihren Pausen dort einkaufen können). Das Zentrenkonzept soll die
bestehenden Zentren für den Einkauf schützen, dies besonders vor großflächigen
Supermärkten und Discounter. Es soll nicht die Chance für eine Nahversorgung
abwürgen. Der Bauherr wäre bereit eine Fläche für ein Lebensmittelgeschäft bereit
zu stellen.
Mit freundlichen Grüßen
gez Roland Schüler gez Barbara Albat
Faktion Bündnis 90/Die Grünen SPD-Fraktion
gez Lothar Müller / Die Linke gez Rolf Kremers /FWK
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0498/2018
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 09.04.2018
- Erstellt
- 09.04.2018 11:50