A-W/0029/2016
Errichtung einer Wasserstofftankstelle im Bereich des Stadtbezirks West
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Originalantrag
2801 Zeichen
A-W/0029/2016
CDU Bezirksvertretung Münster- West
An den
Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Münster-West
Herrn Stephan Brinktrine
Pantaleonplatz 7
Münster, 7. Juni 2016
Errichtung einer Wasserstofftankstelle im Bereich des Stadtbezirks West
Die Bezirksvertretung möge beschließen:
die Verwaltung wird beauftragt, mit der h2 -mobility GmbH Kontakt
aufzunehmen, um die Möglichkeit zu erkunden, im Bereich der
Autobahnanschlussstellen eine Wasserstofftankstelle zu betreiben.
Begründung:
Das Verkehrsministerium des Bundes fördert die Wasserstoff- und
Brennstoffzellentechnik bis 2018 mit 161 Millionen Euro. Hiermit soll diese
Technologie bei ihrem kommerziellen Markteintritt unterstütz t werden. Bei
dieser Technologie wird zum Antrieb ein Elektromotor eingesetzt. Der Strom
wird in einer Brennstoffzelle erzeugt und in einer Batterie zwischengespeichert.
Die Stromerzeugung in der Brennstoffzelle erfolgt mittels Wasserstoff.
Voraussetzung für die Nutzung dieser Technologie ist ein ausrechend dichtes
Tankstellennetz. Das branchenübergreifende Gemeinschaftsunt ernehmen h2 -
mobility GmbH beabsichtigt, bis 2023 ein bundesweites Netz von 400
Tankstellen auszubauen.
Erste serienmäßig gefertigte PKW werden auf dem Markt angeboten. Alle
großen Hersteller arbeiten an der Entwicklung solcher Fahrzeuge.
Ein Standort für eine solche Tankstelle sollte in der Nähe einer Anschlussstelle
der BAB A1 liegen. Damit wäre er nicht nur für den überregionalen Verkehr gut
zu erreichen sondern auch für Bürger der Stadt und insbesondere des Westens.
Die Wasserstoff/Brennstoffzellentec hnik weist gegenüber den batterie -
getriebenen Fahrzeugen einige entscheidende Vorteile auf:
Das größte Problem der Elektromobilität von Fahrzeugen ist die mangelnde
Reichweite und die lange Ladezeit der Batterie. Dieser Mangel wird von
wasserstoffbetriebenen Automobilen vollständig kompensiert, da diese
Fahrzeuge innerhalb von kurzer Zeit befüllt werden können und deren
Reichweite von 600 km und mehr beträgt.
Der Wasserstoff wird durch Elektrolyse hergestellt. Dafür ist der Einsatz
regenerativ erzeugten Stromes möglich und damit auch dessen Speicherung in
Form des Wasserstoffes. Daher sollte sichergestellt werden, dass der in einer
zu errichtenden Tankstelle vertriebene Wasserstoff aus einer solchen Quelle
stammt.
Von der Errichtung einer Wasserstofftanks telle würde Münster profitieren, da
damit Umweltziele wie Abgasreduzierung und Lärmminderung besser erreicht
werden könnten und eine moderne und zukunftsfähige Technologie gefördert
würde.
gezeichnet:
Bernd Krekeler
Markus von Diepenbroick-Grüter
Thomas Lilge
Christian Hinzmann
Peter Hamann
Peter Wolfgarten
Nils Schappler
Christa Neugebauer
Stellungnahme der Verwaltung
2832 Zeichen
A-w [0029 [20 AC 61.11.0002 30.09.2016 Thomas Schulze Schwienhorst - 6137 STADT MÜNSTER An den 12. DEZ. 2016 Ari für Ba Intsarvlce Vorsitzenden Bezirtevonvaltu g West und die Mitglieder des Ausschusses für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen über: Il Mitteilung der Verwaltung Errichtung einer Wasserstofftankstelle im Bereich des Stadtbezirks West (Antrag der CDU-Ratsfraktion sowie der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL vom 15.06.2016, gestellt am 16.06.2016 im ASSVW) Mit dem o.g. Antrag vom 15.06.2016 im ASSVW wurde die Verwaltung beauftragt, mit der h2-mobility GmbH Kontakt aufzunehmen, um die Möglichkeit zu erkunden, im Bereich der Autobahnanschlussstellen eine Wasserstofftankstelle zu betreiben. Auf Nachfrage teilte die Wirtschaftsförderung Münster am 30.06.2016 folgenden 'Sachstand mit: „Was die Einrichtung einer Wasserstofftankstelle anbelangt, so ist Münster hier bereits Vorreiter. Die Westfalen AG wird zum Herbst d.J. im Hansabusinesspark eine H-Tankstelle in Betrieb nehmen. Dazu hier auch ein paar links zur Information: http://www.busplaner.de/aktuelles/omnibus-news-touristik- nachrichten/11296/Alternative-Antriebe-Westfalen-plant-erste-Wasserstoff- Tankstelle/Brennstoffz https://www.westfalen- ag.de/fileadmin/user upload/Bilder und _PDF_Presse/VVestfalen Reporter/Blaetterka talog/VVestfalen_ Reporter _078/files/assets/basic-html/page7.html Die Einrichtung dieser H-Tankstelle ist Teil der Initiative H2-mobility bzw. der CEP (Clean Energy Patrnership). Wir haben mit einem Vertreter der H2-mobility Initiative aus dem Hause Shell gesprochen. Ziel ist es bundesweit in 2016 bis zu 50, bis 2018/19 bis zu 100 und bis 2023 bis zu 400 H-Tankstellen einzurichten. Die Entwicklungsstrategie sieht vor, ein flächendeckendes Angebot innerhalb Deutschlands zu schaffen. Erst in einem der weiteren Entwicklungsschritte (frühestens ab 2018/19) würde man dann in Münster über weitere Standorte nachdenken. Standorte werden an bestehenden Tankstellen eingerichtet. Da u.a.die Firmen Westfalen, Shell und Total (Mitglieder von CEP/ H2- mobility) in Münster auch an der Weseler Str. / Steinfurter Str. mit Tankstellen- standorten vertreten sind, sind gute Voraussetzungen für den weiteren Ausbau - bei steigender Nachfrage - gegeben. Vor dem geschilderten Hintergrund ist aus unserer Sicht kein weiterer Handlungsbedarf in dieser Sache erkennbar. Ich bitte um entsprechende Information der bzgl. dieser Anfrage Beteiligten.“ In der Sitzung des ASSVW am 22.09.2016 wurde das Prüfungsergebnis dem ASSVW unter „Mitteilungen der Verwaltung“ vorab mündlich zur Kenntnis gegeben. Aus Sicht der Verwaltung gilt der Antrag als erledigt. gez. Schowe Anlage: Antrag der CDU-Ratsfraktion sowie der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL vom 15.06.2016 , gestellt im ASSVW am 16.06.2016
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (2)
- Weseler Straße
- Steinfurter Straße
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Details
- Aktenzeichen
- A-W/0029/2016
- Typ
- Antrag an die BV West
- Datum
- 08.06.2016
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37