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2599/2023

Zwischenstand zur Zielerreichung der Maßnahmen des Aktionsplans kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025

Mitteilung Ausschuss 21.08.2023

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Nächste Beratung: Jugendhilfeausschuss, Sitzung am 29.08.2023, TOP 8.4.2

Anlage 1: Zwischenstand Zielerreichung_Aktionsplan 22-25

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Anlage 1: Zwischenstand Zielerreichung_Aktionsplan 22-25

67492 Zeichen

Zwischenstand zur Zielerreichung der Maßnahmen des Aktionsplans 
kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025 
Der 2. Aktionsplan kinder- und jugendfreundliches Köln 2022- 2025 wurde am 20. Juni 2022 vom Rat 
der Stadt Köln beschlossen. Er beinhaltet 6 Handlungsfelder und insgesamt 15 Maßnahmen, die die 
Kinder- und Jugendfreundlichkeit in der Stadt Köln nachhaltig verankern sollen.  
 
 
Schaubild: Eigene Darstellung, vgl. Aktionsplan kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025, S. 27 
 
 
Dieser Kurzbericht beinhaltet einen Zwischenstand zur Zielerreichung der Maßnahmen des 
Aktionsplans kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025. Er versteht sich nicht als abschließend 
und vollumfänglich, sondern soll Transparenz schaffen über den aktuellen Stand der Umsetzung 
(Stichtag 15. August 2023) schaffen.  
 
Der Zwischenstand bildet auch die Grundlage für das anstehende Monitoring-Gespräch mit dem 
Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. und den Sachverständigen. Das Monitoring-Gespräch wird 
voraussichtlich am 16. Oktober 2023 stattfinden.  
 
Die Maßnahmen im Aktionsplan sind bis zum Ende der dreijährigen Siegelphase terminiert. Sie finden 
sich jedoch zum Teil auch in anderen strategischen Planungsprozessen wieder (Verschränkung). Die 
Zielerreichung wird dementsprechend fortlaufend synchronisiert. Nicht alle Maßnahmen werden nach 
Ablauf der dreijährigen Siegelphase bereits abgeschlossen sein. 
 
Die Koordination des Aktionsplans und des Vorhabens Kinderfreundliche Kommune obliegt aktuell 
einer Vollzeitstelle, welche als Stabstelle der Amtsleitung des Amtes für Kinder, Jugend und Familie 
direkt unterstellt ist. Zum 01. September wird die Stabstelle Kinderfreundliche Kommune um eine 
weitere Personalstelle mit einem Stellumfang von 25 Stunden verstärkt.

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Maßnahme 1  
Etablierung eines stadtweiten, bezirklichen Beteiligungsverfahrens für Kinder und 
Jugendliche. 
 
Maßnahmenziel 
Die Etablierung eines skalierbaren und standardisierten Verfahrens zur systematischen 
Implementierung der Kinder- und Jugendperspektive in die städtischen Planungen, Konzepte 
und Leitlinien. Sicherung durch den Verwaltungsvorstand. 
 
1. 2021: In einem interdisziplinären Projektteam wurde ein Konzept zu einem möglichen 
standardisierten Verfahren für Kinder und Jugendliche entwickelt. Die Zielgruppe wurde 
bereits im Entwicklungsprozess beteiligt. 
Das Teilziel wurde bereits erfolgreich abgeschlossen.  
 
Das Beteiligungskonzept kann hier abgerufen werden. 
 
2. 2022: Das zweistufige Beteiligungsverfahren „Veedels-Check“ wird als Pilotprojekt bis Ende 
Mai 2022 im Stadtbezirk Köln- Mülheim mit Beteiligung von mindestens 200 Teilnehmer*innen 
durchgeführt. 
Das Teilziel wurde bereits erfolgreich abgeschlossen.  
Über das Beteiligungsportal der Stadt Köln wurden über 700 Beiträge, 4416 Bewertungen und 30 
Kommentare eingereicht. Hinweis: Der Kartendialog wurde während des Dialogzeitraums öffentlich 
auf dem Beteiligungsportal der Stadt Köln eingebunden. In der Auswertung der Beiträge wurde klar, 
dass nicht alle Beiträge von Kindern oder Jugendlichen erstellt wurden, sondern zum Teil von 
Erwachsenen stammen. Viele Veedels -Spaziergänge wurden von Multiplikator*innen begleitet und 
teilweise durch die Begleitpersonen stellvertretend für die Kinder und Jugendliche eingestellt. Durch 
das Online- Format kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass Erwachsene den Raum auch für 
sich genutzt haben, mutmaßlich um die Interessen der Zielgruppe zu vertreten (anwaltschaftliche 
Vertretung). 
Neben den digitalen Rückmeldungen wurden zudem auf analogem Weg Beiträge und Einsendungen 
von Schüler*innen, Kindern aus Kindertagesstätten und weiteren Kindern und Jugendlichen am 
Aktionsstand am Wiener Platz eingereicht. Der größte Anteil aller Beiträge wurde im Stadtteil Mülheim 
abgegeben (38 Prozent), davon allein ein Drittel (ca. 33 Prozent) mit inhaltlichem Bezug zum Wiener 
Platz. In Höhenhaus wurden 12 Prozent der Beiträge abgegeben, in Stammheim 8 Prozent. Es folgen 
die Stadtteile Dünnwald, Flittard, Dellbrück mit 7 Prozent, gefolgt von Buchheim (6 Prozent) und 
Buchforst sowie Holweide (jeweils 4 Prozent). Es wurden 139 Beiträge zu positiv bewerteten Orten 
abgegeben, davon über 30 Prozent zum Wiener Platz und dem direkten Umfeld. 
Die fünf wichtigsten Oberthemen waren Sauberkeit, Grünflächen, Freizeitangebote, Sicherheit und 
Mobilität. Diese wurden auf der Veedels-Konferenz mithilfe von Karten und sogenannter 
Ankerbeiträgen genauer beleuchtet. Diese Beiträge wurden ausgewählt, weil sie besonders hohe 
Zustimmungswerte erhielten und/ oder sie exemplarisch für das Oberthema und/oder den Stadtteil 
stehen.  
Die umfangreiche Auswertung des Kartendialogs kann hier abgerufen werden.  
Die Veedels-Konferenz als zweite Beteiligungsphase sollte ursprünglich am 20. Mai 2022 stattfinden. 
Aufgrund einer Unwetterwarnung wurde die Veranstaltung jedoch zum Schutz aller kurzfristig 
abgesagt. Die Veranstaltung wurde am Freitag, den 24. Juni 2022 nachgeholt. Kinder und 
Jugendliche diskutierten gemeinsam mit Vertreter*innen aus der Verwaltung, Politik und 
Multiplikator*innen aus dem Stadtbezirk Mülheim ihre Ideen, Vorschläge und Wünsche für ihr Veedel. 
Aufgrund der sturmbedingten Verschiebung der Veranstaltung vom 20. Mai auf den letzten Schultag 
vor den Sommerferien nahmen leider weniger junge Menschen, als ursprünglich angedacht, teil.  
Insgesamt waren circa 70 Teilnehmer*innen bei der Veedels- Konferenz dabei. Die Themen, die die 
Kinder und Jugendlichen über das Portal geteilt haben, waren sehr vielfältig. Die Einzelbeiträge sind 
weiterhin auf dem Beteiligungsportal der Stadt Köln einsehbar. Daher war es für das Format

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unerlässlich, dass unter anderem über 30 verschiedene Fachämter, sowie externe Partner*innen der 
Kölner Verkehrsbetriebe, der Abfallwirtschaftsbetriebe und der Polizei der Einladung in die Stadthalle 
gefolgt sind, um ihre Expertise einfließen zu lassen und die Themen der Kinder und Jugendlichen 
fachspezifisch zu bearbeiten. Schwerpunktmäßig ging es auf der Veedels- Konferenz um die 
definierten Oberthemen: Sauberkeit, Grünflächen, Freizeitangebote, Sicherheit und Mobilität. Im 
gesamten Teilnehmer*innen-Kreis wurden darüber hinausgehende Ideen und Vorschläge entwickelt, 
wie jede*r aus seiner Rolle und Position einen Beitrag zu einem kinder- und jugendfreundlicheren 
Köln Mülheim leisten kann. 
 
Mehr Infos zur Veedels- Konferenz können hier abgerufen werden. 
 
3. 2023: Es wurden mindestens 10 Projekte und Maßnahmen identifiziert, welche innerhalb von 
100 Tagen umgesetzt werden können (sogenannte „Quick wins“). Die Verantwortung für die 
Umsetzung dieser Maßnahmen liegt bei den federführenden Ämtern. 
Das Teilziel wurde bereits erfolgreich abgeschlossen.   
 
Nach Abschluss der beiden Beteiligungsphasen folgte die Umsetzungsphase: Die Ergebnisse der 
Veedels-Konferenz und die Einzelbeiträge der Kinder und Jugendlichen wurden gebündelt und an die 
zuständigen Stellen mit der Bitte zur Prüfung oder Beantwortung koordiniert. Zudem wurden weitere 
offene Anregungen, Fragen und geäußerten Wünsche der Kinder und Jugendlichen beantwortet. 
Den Startschuss der 100 Tage Challenge gab die Veedels-Konferenz am 24. Juni. Auf dem 
Beteiligungsportal wird auch nach Abschluss der 100 Tage Challenge weiterhin fortlaufend über den 
aktuellen Umsetzungsstand berichtet. Das bedeutet auch, dass der Status der Prüfung von einigen 
Maßnahmen kommuniziert wird. Ebenso werden Anregungen und Wünsche beantwortet, die nicht 
umsetzbar sind, sowie dazu jeweils eine Begründung der Entscheidung gegeben. 
 
4. Bis Ende 2022 wird das Potenzial des „Veedels-Checks“ mit seinen zwei Bausteinen (Vor-
Ort-Quartiersbegehung und Großgruppenkonferenz) als möglicher standardisierter Ansatz für 
alle anderen Veedel bzw. Bezirke der Stadt Köln reflektiert und diskutiert. 
An diesem Teilziel wird weiterhin gearbeitet.  
Nach Abschluss des zweiphasigen Beteiligungsverfahrens wurde am Freitag, den 09. September im 
Rahmen einer Multiplikator*innen- Konferenz im Kulturbunker Mülheim das Beteiligungsverfahren auf 
seine Zukunftsfähigkeit hin ausgewertet und geprüft. Zudem wurden erste 
Weiterentwicklungsmöglichkeiten des Verfahrens diskutiert. Die Veranstaltung richtete sich 
schwerpunktmäßig an die Mitglieder der Steuerungsgruppe Kinderfreundliche Kommune, stadtweite 
Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendarbeit, sowie politische Vertreter*innen. Weiterhin waren 
einige Multiplikator*innen aus dem HEY Mülheim Projekt eingeladen, die ihre Erfahrungen einfließen 
lassen konnten. Die Auswertung und Reflexion des Pilot-Projekt erfolgt in mehreren Schritten: 
1. Multiplikator*innen-Konferenz (Status: abgeschlossen) 
2. Reflexionsworkshop des Projektteams (Status: abgeschlossen) 
3. Einzelrückmeldungen von Multiplikator*innen und Kindern und Jugendlichen (Status: 
abgeschlossen) 
4. Wissenschaftliche Auswertung: Diskursanalyse durch die katholische Hochschule Köln (Status: 
laufend) 
Nach Abschluss der Diskursanalyse und auf Grundlage der bereits vorliegenden Ergebnisse der 
Auswertungsschleifen ist beabsichtigt, das Beteiligungskonzept weiterzuentwickeln. 
 
5. 2023: Sofern das Prüfergebnis für das Ausrollen des Verfahrens auf andere Veedel bzw. 
Bezirke positiv ausfällt, werden durch einen verwaltungsinternen Beschluss interne Mittel 
oder durch eine gesonderte Entscheidung in den zuständigen politischen Gremien 
(Fachausschuss oder Rat) zusätzliche finanzielle und/oder personelle Ressourcen beantragt. 
Sofern Ressourcen bereitgestellt werden, wird im Jahr 2023 das Verfahren in einem der 
anderen acht Stadtbezirke durchgeführt. Sofern das Prüferergebnis negativ ausfällt, soll ein 
abgewandeltes oder alternatives Beteiligungsverfahren entwickelt werden. 
An diesem Teilziel wird weiterhin gearbeitet. Der Zeithorizont für dieses Ziel wurde auf 2024 
verschoben.

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Weitere Infos und Links: 
Dialog zu HEY Mülheim-Check mit uns dein Veedel!  
https://meinungfuer.koeln/hey-koeln 
 
Status der Maßnahme: in Prüfung, laufend  
 
 
 
Maßnahme 2 
Qualitative Weiterentwicklung der systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung in Bezug auf 
kinder- und jugendgerechte Formate 
 
Im Rahmen der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung werden Kinder und Jugendliche als 
besondere Zielgruppen erkannt. Die Beteiligungsverfahren und zielgruppengerechte 
Kommunikationsplanung für Kinder und Jugendliche werden bis 2025 weiterentwickelt. 
 
1. 2022: Durchführung des Pilot-Beteiligungsprojektes „Hey Mülheim“ im 1. Halbjahr 2022. 
Das Teilziel wurde bereits erfolgreich abgeschlossen. 
Der Veedels-Check unter dem Titel „HEY Mülheim- Check mit uns dein Veedel“ wurde in einem 
dreiphasigen Prozess (Dreiphasig meint in diesem Zusammenhang: Veedels- Spaziergänge, 
Veedels- Konferenz und Re-Check Spaziergang) erfolgreich von März bis Oktober 2022 
durchgeführt.  
 
2. 2022: Vorstellung der Evaluationsergebnisse aus dem Pilotverfahren in dem Beirat 
Öffentlichkeitsbeteiligung im 2. Halbjahr 2022. 
Das Teilziel wurde bereits erfolgreich abgeschlossen. 
Am 10. Mai 2022 wurden dem Beirat für Öffentlichkeitsbeteiligung das Format und die Ergebnisse 
des Veedels-Checks vorgestellt.  
 
3. 2022: Auf Grundlage der Erfahrungen aus dem „Veedels-Check“ erfolgt eine 
Weiterentwicklung spezieller Verfahren und Formate der Beteiligung für Kinder und 
Jugendliche, als auch die Weiterentwicklung regulärer Beteiligungsverfahren, in denen 
Kinder und Jugendliche eine von vielen angesprochenen Zielgruppen sind. 
An diesem Teilziel wird weiterhin gearbeitet. 
Seit 2022 konnten einige weitere stadtweite Beteiligungsverfahren umgesetzt werden, bei denen 
Kinder und Jugendliche eine der Zielgruppen waren. Exemplarisch sei hier die Neuauflage der 
Schulentwicklungsplanung für die Kölner Berufskollegs und die Weiterentwicklung der „Kölner 
Berufskolleglandschaft“ benannt. Das durchgeführte Beteiligungsverfahren adressierte zentrale 
Akteur*innen in der beruflichen Bildung, ihre Nutzer*innen sowie die interessierte 
Fachöffentlichkeit.  
Derzeit erarbeitet die Jugendverwaltung auf Grundlage eines Ratsbeschlusses aus Mai 2022 ein 
Gesamtkonzept für die stadtweite Kinder- und Jugendbeteiligung. Das Büro für 
Öffentlichkeitsbeteiligung ist in diesen Prozess miteingebunden. Es besteht seitens der 
Jugendverwaltung die Zielsetzung die Erfordernisse/ Gelingensbedingungen für erfolgreiche 
Kinder- und Jugendbeteiligung herauszustellen. Diese sollen auf den Leitlinien für systematische 
Öffentlichkeitsbeteiligung aufbauen, jedoch im Konzept auf die Zielgruppe Kinder und Jugendliche 
im Besonderen fokussiert werden. Beispielhaft sei hier eine Gelingensbedingung benannt: Es 
gelingt besser Kinder und Jugendliche für eine Beteiligung zu gewinnen/ zu erreichen, wenn die 
Einbindung über sie bekannte Multiplikator*innen, wie zum Beispiel Lehrer*innen oder Fachkräfte 
in Kinder- und Jugendeinrichtungen erfolgt. Diese und weitere Gelingensbedingungen sollen im 
Prozess der Erstellung nochmal klarer herausgestellt werden und können hilfreiche Anregungen 
sein, wenn es darum geht eine Kinder- und Jugendbeteiligung zu planen. 
4. 2025: Bis 2025 ist eine Erweiterung des Methodenkoffers des Büros für 
Öffentlichkeitsbeteiligung um mindestens zwei weitere Formate für Kinder und 
Jugendliche erfolgt.

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Das Teilziel hat sich im Verlauf verändert. In der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung werden 
die Methoden und Formate für eine Öffentlichkeitsbeteiligung passgenau zu den Zielen und 
Zielgruppen entwickelt. Das Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung erweitert den Methodenkoffer immer 
um weitere Formate aus, sofern diese erprobt wurden oder sie davon Kenntnis erlangen. Sofern neue 
Methoden gefunden werden, die sich auch für eine Kinder- und Jugendbeteiligung eignet, fließen 
diese in den „Methodenkoffer“ für diese Zielgruppe ein und es wird bei Bedarf an die entsprechenden 
Dienststellen ein Hinweis gegeben.  
 
Weitere Infos und Links: 
Dialog zu HEY Mülheim-Check mit uns dein Veedel!  
https://meinungfuer.koeln/hey-koeln 
 
Zukunftsbild Berufskollegs in Köln  
https://meinungfuer.koeln/zukunft-koelner-berufskollegs 
 
Status der Maßnahme: planmäßig, laufend 
 
 
 
Maßnahme 3 
Aktionen zur Inanspruchnahme des öffentlichen Raums hier am Beispiel: Elfried – Der elfte Elf 
 
Kinder und Jugendliche lernen spielerisch ihre Rechte kennen. Es werden Krachparaden in 
den Kölner Stadtbezirken durchgeführt. Die Ergebnisse werden in einem begleitenden Podcast 
aufbereitet. 
 
Das Ziel sollte durch folgende nächste Schritte erreicht werden: 
 
1. Akquise von Kooperationspartner*innen und Unterstützer*innen für das Projekt; 
Fördermittelakquise im 1. Halbjahr 2022. 
Das Projekt wurde durch die Imhof-Stiftung, die Sparkasse Köln Bonn (Hier mit Herz) und die 
Stadt Köln ermöglicht. Als Kooperationspartner*innen und Unterstützer*innen des Projekts 
wurden der Kölner Spielecircus e.V., das Schokoladenmuseum Köln; der Kölner Jugendring e.V., 
sowie das Kooperative Kinder- und Jugendbüro gewonnen.  
 
2. Konzeptentwicklung für die Durchführung der Krachmacherparaden, Pop-up Bühnen und 
Podcast-Episoden bis Ende des Jahres 2022. 
Aufgrund sicherheits- und ordnungsbehördlichen Auflagen und den damit verbundenen Kosten 
ließ sich die Durchführung von 11 Krachparaden im öffentlichen Raum nicht realisieren. Das 
Konzept wurde daher angepasst und 10 Krachmacherhöfe auf ausgewählten Schulhöfen in allen 
neun Stadtbezirken geplant. Als Abschluss soll eine zentrale Krachmacherparade im öffentlichen 
Raum mit Ausklang am Schokoladenmuseum stattfinden. Das Format adressiert Kölner Kinder 
(Grundschulalter 6 bis 12 Jahre) jeweils einer Kooperations-Grund- oder Förderschule.  
 
3. Durchführung von Krachmacherparaden in den Kölner Stadtbezirken im Jahr 2023. 
Im April und Mai 2023 wurde an ausgewählten Schulen (8 Grundschulen, 2 Förderschulen) auf 
Schulhöfen oder in Turnhallen einen Aktionstag mit einem bunten Mitmach-Programm gestaltet.  
Verpackt in einer lustigen Geschichte von "Elfried dem elften Elf" wurden den teilnehmenden 
Schüler*innen spielerisch ihre Rechte gemäß der UN-Kinderrechtskonvention nähergebracht und 
diese erlebbar gemacht. Ein weiteres Ziel stellte die Sensibilisierung der erwachsenen 
Kölner*innen für das Thema Kinderrechte dar. Mit Infoschreiben für die Nachbarschaft wurde 
darauf aufmerksam gemacht, dass Kinder auch laut sein dürfen und für ein gesundes 
Aufwachsen ihre Freiräume in der Stadt benötigen. Insgesamt wurden circa 2200 Kinder mit dem 
Programm erreicht. Die Krachmacherparade war ursprünglich für den 20. Juni 2023 vorgesehen, 
musste jedoch aufgrund der Wetterlage (Hitze) verlegt werden. Sie ist nun für den 31. August

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2023 terminiert.  
 
4. Nachhaltige Ergebnissicherung durch die Aufbereitung der Podcast-Episoden und die 
Bereitstellung der QR-Code Schnitzeljagd. 
Dieses Ziel hat sich durch die Neu-Konzipierung überholt. Bereits im Jahr 2022 wurde eine QR-
Code Schnitzeljagd umgesetzt, in der „Elfried“ in ganz Köln 11 kinderfreundliche Orte vorstellt und 
seinen Freund, den „Frohsinn“, sucht. In der begleitenden Broschüre werden auch Kinderrechte 
vermittelt. Zudem wurde eine externe Website, sowie ein Instagram-Account von Elfried, dem 
elften Elf seitens des Kunstkönner e.V. umgesetzt. Auch über die Social Media Kanäle des 
Kooperativen Kinder-und Jugendbüros und des Kölner Jugendrings wurde über die 
Krachmacherhöfe informiert.  
 
5. Eine Weiterentwicklung und Fortbestand des „elften Elf“ über die Jubiläumssession 
hinaus wird in der Auswertung geprüft und evaluiert. 
An diesem Zwischenziel wird derzeit gearbeitet. Es konnten bereits neue Fördermittel für 2024 
akquiriert werden. Derzeit wird im Projektteam eruiert, wie das Projekt nachhaltig verankert 
werden kann.  
 
 
 
Links und weitere Infos: 
Artikelseite zu den Krachmacherhöfen  
https://www.stadt-koeln.de/artikel/72595/index.html 
 
Veranstaltungskalender zu der Krachmacherparade 
https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/veranstaltungen/daten/32901/index.html 
 
Website von Elfried dem elften Elf 
https://www.derelfteelf.de/ 
 
Instagram 
https://www.instagram.com/der_elfte_elf/ 
 
Broschüre von Elfried dem elften Elf 
https://www.derelfteelf.de/ueber-uns/ 
 
Nächste Termine und Schritte sind: 
 Durchführung der Krachmacherparade am 31. August 2023 
 „Der elfte Elf“ auf dem Weltkindertagsfest am Sonntag, den 17.September 2023 
 „Der elfte Elf" beim Familiensonntag in der Kölner Zentralbibliohek am 12.November 2023 
 Evaluation und Weiterentwicklung des „elften Elf“  
 
Status der Maßnahme: planmäßig, laufend

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Maßnahme 4 
Einführung einer kommunalen Familienkarte „FamilienPlusPunkt“ 
Durch die „FamilienPlusPunkt“-Karte wird die Kinder- und Familienfreundlichkeit nachhaltig 
als Standortfaktor gestärkt und in der Stadtgesellschaft verankert. 
 
1. 2022: Die Maßnahme „FamilienPlusPunkt“ startet im Jahr 2022 mit mindestens 50 
Kooperationspartner*innen. 
An diesem Teilziel wird derzeit gearbeitet.  
Aufgrund unbesetzter Stellen im Familienbüro der Stadt Köln und internen Verzögerungen bei der 
Koordination zielgerichteter Erstellung von Akquise-Materialien, wie etwa eines Flyers zur Anwerbung 
von Kooperationspartner*innen, ist die Maßnahme verzögert gestartet. Der Flyer für die 
Kooperationspartner*innen wurde mittlerweile erfolgreich fertiggestellt und der Akquise-Prozess von 
Kooperationspartner*innen trotz unbesetzter Stellen gestartet.  
Zudem wurde bereits eine Artikelseite auf der Stadt Köln Homepage vorbereitet, welche online 
geschaltet werden soll, sobald die ersten 50 Kooperationspartner*innen angeworben wurden. 
 
2. 2023: Bis Ende 2023 haben mindestens 10.000 in Köln lebende Familien, 
Elternteile/Lebensgemeinschaften mit mindestens einem minderjährigen Kind die 
„FamilienPlusPunkt“-Karte beantragt und profitieren von den Vorteilen. (Die Anzahl entspricht 
ca. 10% der aktuell in Köln bestehenden Haushalte mit Kindern (Aktuell circa 104.000 - Stand: 
Februar 2022). 
Dieses Teilziel wurde noch nicht begonnen.  
 
Die Zeitschiene wird dahingehend angepasst, dass bis Ende 2024 mindestens 10.000 in Köln 
lebende Familien, Elternteile/Lebensgemeinschaften mit mindestens einem minderjährigen Kind die 
„FamilienPlusPunkt“-Karte beantragt haben und von den Vorteilen profitieren. 
 
3. 2024: Bis Ende 2024 konnten die Kooperationspartner*innen auf mindestens 150 erweitert 
werden. 
Dieses Teilziel wurde noch nicht begonnen. 
 
Die Zeitschiene wird dahingehend angepasst, dass bis Ende 2025 die Kooperationspartner*innen auf 
mindestens 150 erweitert werden konnten.  
 
4. 2025: Bis zur Evaluation der Maßnahme konnten insgesamt mindestens 20.000 in Köln 
lebende Familien, Elternteile/Lebensgemeinschaften mit mindestens einem minderjährigen 
Kind mit der „FamilienPlusPunkt“-Karte erreicht werden. (Die Anzahl entspricht ca. 20 % der 
aktuell in Köln bestehenden Haushalte mit Kindern (Aktuell circa 104.000 - Stand: Februar 
2022). 
Dieses Teilziel wurde noch nicht begonnen. Der Zielhorizont dieses Teilziels wird auf 2026 
ausgeweitet.  
Nächste Schritte und Termine: 
 Akquise von Kooperationspartner*innen der „FamilienPlusPunkt“-Karte 
 Veröffentlichung der Website  
 Erstellung eines Info-Flyers für Familien  
 
Status der Maßnahme: verzögert, laufend

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Maßnahme 5  
Erschließung von Freiflächen zur Nutzung für Graffiti/Streetart im öffentlichen Raum. 
 
1. 2022: Im zweiten Halbjahr 2022 wird die „Hall of Fame Kalkberg“ eröffnet. 
Am Freitag den 23.09.2022 eröffneten Robert Voigtsberger, Dezernent für Bildung, Jugend und Sport 
und Norbert Fuchs, Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Mülheim feierlich die „Hall of Fame 
Kalkberg“.  
Im Voraus engagierten sich die beteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehr, um zu 
erreichen, dass die Wand langfristig in eine „Hall of Fame“ umgewidmet wird. Der 
fraktionsübergreifende Antrag, die Stützwand des Kalkbergs Am Bischofsacker/ Ecke Kalk- 
Mülheimer Straße für die dauerhafte Nutzung als legale Graffiti-Fläche freizugeben, wurde am 
17.01.2022 in der Bezirksvertretung Mülheim einstimmig beschlossen.  
Damit wird im Stadtbezirk Mülheim Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit gegeben, 
öffentlichen Raum auf rund 900 Quadratmetern jederzeit selbst zu gestalten.  
Das Event „Veedel Stars Vol. IV“ wurde wie in den vergangenen Jahren in enger Kooperation 
zwischen den Mittwochsmaler*innen des Sozialdienstes Katholischer Männer Köln e.V. (SKM Köln 
e.V.) und der Abteilung Kinderinteressen und Jugendförderung des Amtes für Kinder, Jugend und 
Familie der Stadt Köln geplant und durchgeführt. Es fand erneut im Rahmen der NRW- weiten 
Veranstaltung „Nacht der Jugendkultur – Nachtfrequenz“ statt und wird unter anderem durch das Amt 
für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau, das Amt für öffentliche Ordnung sowie die Bezirksvertretung 
Mülheim unterstützt.  
 
2. 2023: Die Nutzung der „Hall of Fame Kalkberg“ wird evaluiert und falls nötig konzeptionell 
angepasst. 
Da die Hall of Fame in 2022 erst kurz vor der Wintersaison eröffnet wurde, wird eine Evaluation erst 
nach der Sommersaison 2023 angestrebt, um die Nutzung der Fläche in den letzten Monaten und die 
aufgetretenen Herausforderungen valide bewerten und eventuelle konzeptionelle Anpassungen 
daraus ableiten zu können.  
 
2024/2025: Weitere Freiflächen zur Nutzung für Graffiti/Streetart im öffentlichen Raum wurden 
erschlossen. Einrichtung/Akquise von Flächen wird in möglich vielen Stadtbezirken 
angestrebt. 
Im Spätsommer 2023 wird in Abstimmung mit der Bezirksvertretung Mülheim die Gestaltung von 
Flächen am Wiener Platz durch die Mittwochsmaler*innen des SKM Köln e.V. 
umgesetzt. Das Amt für Kinder, Jugend und Familie und der SKM Köln e.V. arbeiten hier wieder als 
Planungstandem in Kooperation mit verschiedenen Fachämter der Stadt Köln zusammen.  
Der Gestaltung geht ein längerer Prozess abgeleitet von der Entwicklung der Hall of Fame am 
Kalkberg und dem Wunsch nach weiteren gestalteten Flächen im Stadtbezirk voraus.  
Zudem war ein Ergebnis des Pilotprojekts „Hey! Mülheim – Check mit uns dein Veedel!“, welches 
ebenfalls im Rahmen des Gesamtvorhabens „Kinder- und Jugendfreundliches Köln“ in 2022 stattfand, 
dass sich viele Kinder und Jugendliche eine Umgestaltung und Verschönerung des Wiener Platz 
wünschen. Dieser Tatsache wird mit diesem Projekt somit ebenfalls Rechnung getragen.  
 
Im Rahmen des Weltkindertages im September 2023 werden am Neumarkt als einer der zentralen 
Plätze im öffentlichen Raum in Köln Bauzaunplanen in einem durch einen Künstler angeleiteten 
Workshop durch Jugendliche zum Thema „Kinderrechte“ gestaltet. Die Planen werden mehrere 
Wochen am Neumarkt ausgestellt sowie im Kontext des Weltkindertagfestes präsentiert.  
 
Links und weitere Infos: 
 
Instagram-Kanal der Mittwochsmaler*innen 
mittwochsmalercologne 
 
Mitteilungsvorlage zur Gestaltung am Wiener Platz  
BV Mülheim Vorlagennummer 2503/2023 
Gestaltungskonzept Wiener Platz

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Status der Maßnahme: planmäßig, laufend 
 
 
 
Maßnahme 6 
Entwicklung eines stadtweiten Leitbilds „kinder- und jugendfreundliches Köln“ 
 
1. Bis Ende 2022 wurde eine Arbeitsgruppe zur „Entwicklung eines Leitbilds einer Zielvision 
für ein „kinder- und jugendfreundliches Köln“ eingerichtet und ein regelmäßiger 
Sitzungsturnus etabliert.  
Das Teilziel hat sich im Verlauf der Maßnahme verändert.  
 
Die Schlüsselprojekte werden immer einer Handlungsempfehlung aus der Stadtstrategie „Kölner 
Perspektiven 2030“ zugeordnet. Die Kinderfreundliche Kommune wurde der Handlungsempfehlung 8 
„Stadt- Leben“ zugeordnet. Im Jahr 2022 ist es erfolgreich gelungen dem Stadtentwicklungsteam, 
kurz Stek-Team die Leitbildentwicklung als Schlüsselprojekt der Stadtstrategie vorzuschlagen und zu 
definieren. Neben der Leitbildentwicklung „kinder- und jugendfreundliches Köln“ wurden dem 
Verwaltungsvorstand 16 weitere neue Vorhaben (Konzepte, Projekte und Impulse), die in besonderer 
Weise zur Umsetzung der Stadtstrategie beitragen, durch das Stek-Team empfohlen. Wie auch im 
vorherigen Jahr folgte der VV der Empfehlung, die diesmal auch vier Schlüsselprojekte des 
Stadtwerkekonzerns (SWK) umfasste. Im März 2023 wurden die 17 neuen Schlüsselprojekte im 
Stadtentwicklungsausschuss präsentiert.  
Durch die Heraushebung als Schlüsselprojekt wird die stadtweite Bedeutung des Themas betont. 
Zudem trägt es dazu bei eine dezernats- und ämterübergreifende Umsetzung zu unterstützen. 
 
2. In der Arbeitsgruppe wurde eine Projektskizze (Ablauf- und Terminplanung, Ressourcen- 
und Kostenplanung, Beteiligungsformen etc.) entwickelt.  
Das Teilziel hat sich im Verlauf der Maßnahme verändert. Vgl. hierzu Punkt 3.  
 
3. Bis Ende 2024 wurde in umfangreichen Beteiligungsprozessen ein Entwurf des Leitbilds 
erarbeitet. 
An diesem Teilziel wird derzeit gearbeitet. 
Der Rat der Stadt Köln hat die Verwaltung in seiner Sitzung am 05. Mai 2022 beauftragt, einen 
Fachtag zum Thema Kinder- und Jugendpartizipation zu organisieren. Dieser sollte gemäß dem 
Beschluss gemeinsam mit Kommunalpolitiker*innen, Fachverwaltungsmitarbeiter*innen, Fachkräften 
aus der freien Trägerlandschaft, weiteren Akteur*innen aus der Kinder- und Jugendhilfe (hier u.a. 
Fachberatung „Eigenständige Jugendpolitik und Partizipation“ des LVR) und jungen Menschen 
organisiert werden und dient als Startpunkt für die Entwicklung einer langfristigen, gesamtstädtischen 
Partizipationsstrategie. Am 28.04.2023 fand der Fachtag „Misch MIT! – Kinder- und 
Jugendbeteiligung in Köln“ im Kalk Karree statt. Mehr als 300 Besucher*innen aus Politik, 
Fachverwaltung und der Kinder- und Jugendhilfe sowie junge Menschen ab Klasse 7 begegneten 
sich bei verschiedenen Aktionen und Workshops und kamen in einen konstruktiven Austausch zur 
zukünftigen Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Köln.  
Auf dem Fachtag wurde ein Workshop zur Leitbildentwicklung unter dem Titel „Reise mit uns in die 
Zukunft und schau dir an, wie unser kinder- und jugendfreundliches Köln im Jahr 2030+ aussieht“ 
angeboten. Die Teilnehmer*innen des Fachtags hatten während der gesamten Veranstaltung die 
Chance, den Workshop zu besuchen. Es gab insgesamt 7 „Planetenstationen“, an denen junge 
Menschen ihre Ideen für ein kinder- und jugendfreundliches Köln 2035+ notieren konnten. Die 
zentralsten Ideen und Punkte wurden bereits auf dem Fachtag geclustert und „live“ in ein Graphic 
Recording übertragen.

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Im Ergebnis wurden eine Vielzahl zielgruppenspezifischer Wünsche/ Einzelthemen geäußert, aber 
auch viele übergeordnete Ziele von den jungen Menschen benannt. Letztere lassen sich auch im 
Zielgerüst der Stadtstrategie wiederfinden (zum Beispiel Stadtraum, nachhaltige Mobilität). Bei den 
zielgruppenspezifischen Einzelthemen muss geprüft werden, wo und wie die Ideen, Forderungen und 
Wünsche in weitere Prozesse und Planungen einmünden können. Im ersten Schritt wurde das 
Graphic Recording bereits beim Strategietag „Kölner Kinder stärken!“ am 12.05.2023 dargestellt und 
erste Ideen sind in diesen Prozess eingeflossen.  
Die übergeordneten Themen sollen als 1. Beteiligungsebene in die Leitbildentwicklung für ein kinder- 
und jugendfreundliches Köln 2035+ einmünden. Es besteht die Zielsetzung die Leitbildentwicklung 
mit der Entwicklung des gesamtstädtischen Konzepts zur Kinder- und Jugendbeteiligung zu 
verbinden.  
 
4. Das Leitbild „kinder- und jugendfreundliches Köln“ wird vom Rat der Stadt Köln 
beschlossen. 
Dieses Teilziel wurde noch nicht begonnen.  
 
Weitere Infos und Links:  
 
Kölner Perspektiven 2030+ – Vorschläge für Handlungsempfehlungen und Schlüsselprojekte 
Schlüsselprojekt Kinderfreundliche Kommune 
 
Fachtag Misch MIT! (vgl. Seiten 36-42)  
Misch MIT Gesamtauswertung und nächste Schritte   
 
Status der Maßnahme: planmäßig, laufend 
 
 
Maßnahme 7  
Kinder- und Jugendbeteiligung an der Gestaltung der Mobilitätswende der Stadt Köln 
Kinder und Jugendliche werden als eine wichtige Zielgruppe am SUMP-Prozess beteiligt. Die 
Ergebnisse der Beteiligung fließen in die weitere Erarbeitung des SUMP ein. 
 
1. 2023/2024: Bis Ende 2024 wurden Kinder und Jugendliche an der Erarbeitung der ersten 
Stufe (Leitbildprozess, Analyse und Strategieentwicklung) des im Jahr 2022 gestarteten 
SUMP-Prozesses beteiligt.  
Dieses Teilziel wurde bereits erfolgreich abgeschlossen. 
Im nachhaltigen Mobilitätsplan „Besser durch Köln“, den die Stadt Köln aktuell erstellt, wurde 
zunächst ein Leitbild für die Mobilität in Köln 2035 erarbeitet. Dieses Leitbild wurde im September 
2023 vom Rat der Stadt Köln beschlossen. Um den Vorrang des Kindeswohls zu gewährleisten, sind 
daher bereits in die Leitbildentwicklung die Perspektiven und besonderen Bedürfnisse von Kindern 
und Jugendlichen eingeflossen. In einer nächsten Phase werden die Schwächen der heutigen 
Mobilität sowie die Chancen für die zukünftige Mobilität analysiert. 
 
Um ein möglichst heterogenes und aktuelles Meinungsbild von Kindern und Jugendlichen zu erhalten, 
wurden Schulen unterschiedlicher Schulformen, sowie Kinder- und Jugendeinrichtungen in allen neun 
Stadtbezirken beteiligt. Die Kinder und Jugendlichen wurden dabei in ihrem räumlichen und sozialen 
Umfeld befragt. Die eigens entwickelten Module sollten die jungen Kölner*innen in Einzel- oder 
Gruppenarbeit umsetzen und nach Möglichkeit mit ihrer Klasse oder Gruppe diskutieren.  
Alle teilnehmenden Klassen oder Gruppen erhielten ein Beteiligungspaket, in dem alle erforderlichen 
Materialien zu drei Modulen in ausreichender Anzahl enthalten waren. Zudem enthielt das 
Beteiligungspaket auch eine Durchführungsanleitung, die das Vorgehen bei den einzelnen Modulen 
detailliert erläuterte. Weiterhin wurde ein digitaler Briefing-Termin für die erwachsenen

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Begleitpersonen oder Multiplikator*innen offeriert, in dem die Module nochmal erläutert und mögliche 
offene Fragen geklärt wurden. Nach der Bearbeitung der Module konnten alle Ergebnisse in ein 
vorfrankiertes Paket verpackt und für die Auswertung an eine beauftragte Agentur zurückgeschickt 
werden.  
Modul 1 fragt ab, wie die Kinder und Jugendlichen heute in Köln unterwegs sind und wie sie die 
Wege und Verkehrsmittel wahrnehmen. Bei beiden Gruppen wurden zunächst die am häufigsten 
genutzten Verkehrsmittel identifiziert. Die Kinder wurden dann befragt, was sie auf ihren Wegen 
hören, sehen und riechen. Zudem sollten sie ausführen, was gute Wege und schlechte Wege für sie 
ausmachen. Die Jugendlichen wurden gebeten, die unterschiedlichen Mobilitätsformen zu bewerten. 
Zudem wurden sie konkret um ihrer Einschätzung zu den öffentlichen Verkehrsmitteln gebeten. 
Modul 2 befasst sich damit, wie sich die Kinder und Jugendlichen die Mobilität in Köln zukünftig 
wünschen. Kinder und Jugendliche wurden in diesem Modul kreativ und zu Stadtgestalter*innen. Die 
Kinder malten dazu zwei Mal die gleiche Stelle im öffentlichen Raum auf einem Bild. Zuerst wurde der 
heutige Zustand dargestellt und auf dem anderen Bild skizziert, wie sie sich die Straße oder den Platz 
zukünftig wünschen. Die Jugendlichen befassten sich mit der Frage, wie eine gerechte Mobilität 
aussieht. Dazu befassten sie sich unter anderem mit der barrierefreien Mobilität und vollzogen mithilfe 
eines Maßbandes einen Perspektivwechsel und betrachteten die städtischen Wege aus der Größe 
von Kindern und Rollstuhlfahrenden. 
Modul 3 umfasste eine Übersicht über circa 20 mögliche Maßnahmen, die alle zur Verbesserung der 
Mobilität in Köln beitragen können. Aufgabe war es hier zu priorisieren, welche Maßnahmen aus Sicht 
der Kinder und Jugendlichen als besonders wichtig erachtet werden. Die Jugendlichen sollen sich 
zudem dazu austauschen, welche Maßnahmen sie für schnell beziehungsweise langsam umsetzbar 
halten und wie sie sich die Kosten vorstellen. Diese Einschätzungen helfen der Stadt neben der 
Maßnahmengestaltung auch bei der Kommunikation, warum welche Schritte zu einem bestimmten 
Zeitpunkt umgesetzt werden. Die Vorstellungen zu der Umsetzungsgeschwindigkeit und den 
Umsetzungskosten wurden im Rahmen der Auswertung mit den tatsächlichen Daten abgeglichen.  
Insgesamt haben sich 25 Schulen (aller Schulformen) und offene Kinder- und Jugendeinrichtungen 
aus allen 9 Stadtbezirken beteiligt. In Zahlen wurden 282 Kinder und 337 Jugendliche, also insgesamt 
619 junge Menschen mit der Beteiligung erreicht. Hinweis: Wie bei allen Beteiligungsformaten sind 
auch die Ergebnisse der Kinder- und Jugendbeteiligung nicht repräsentativ und werden auch nicht als 
solche behandelt. 
 
Die Ergebnisse der Kinder- und Jugendbeteiligung flossen nun bereits unmittelbar in die 
Leitbildentwicklung ein und werden auch in den weiteren Prozess der Entwicklung des nachhaltigen 
Mobilitätsplans Besser durch Köln einmünden. Sie wurden auch bereits auf verschiedenen 
Veranstaltungen ausgestellt oder diskutiert.  
 
Am 28. April hat ein stadtweiter Fachtag unter dem Titel „Misch MIT! Kinder-und Jugendbeteiligung“ 
stattgefunden. Im Rahmen eines „Marktes der Beteiligungsmöglichkeiten“ wurden die 
Teilnehmer*innen über den nachhaltigen Mobilitätsplan und die stattgefundene Kinder- und 
Jugendbeteiligung informiert. Zudem wurden einige ausgewählte Bilder aus der Kinderbeteiligung 
ausgestellt.  
 
Vom 26. Bis 28. Mai (Pfingstwochenende) fand das polisMOBILITY camp statt. Das Areal 
zwischen Rudolfplatz und Friesenplatz verwandelte sich in dieser Zeit in einen Erfahrungsraum für die 
Mobilität der Zukunft. Die Stadt Köln hatte einen Stand auf dem Camp und informierte dort über den 
nachhaltigen Mobilitätsplan „Besser durch Köln“. Am Samstag, den 27. Mai fand eine sogenannte 
Panel-Diskussion über die Ergebnisse der Kinder- und Jugendbeteiligung statt. Das Panel bewegte 
sich auf der Metaebene zum Thema "Mobilitätsbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen" und trug 
den Titel "Wir wollen mitgestalten – Wie sich Kinder und Jugendliche die Mobilität von morgen 
wünschen".

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In folgenden Gremien, die an der Entwicklung des nachhaltigen Mobilitätsplans beteiligt sind, werden 
die Interessen der Kinder und Jugendlichen vertreten: Im Mobilitätsbeirat hat der Kölner Jugendring 
e.V. einen festen Sitz, in der dezernatsübergreifenden Projektgruppe ist die Koordination 
Kinderfreundliche Kommune festes Mitglied, im Lenkungskreis ist u.a. das Dezernat für Bildung, 
Jugend und Sport vertreten und im Runden Tisch Mobilität und Gesellschaft ist unter anderem die 
Kidical Mass vertreten.  
 
2. 2025 f.: Die Ergebnisse aus der Kinder- und Jugendbeteiligung fließen in die Erarbeitung der 
zweiten Stufe des SUMP (Erarbeitung eines Handlungs-, Umsetzungs- und Evalua-
tionskonzepts) ein. 
An diesem Ziel wird weitergearbeitet, sobald die Stufe 1 des nachhaltigen Mobilitätsplans – 
bestehend aus Grundlagenanalyse, Leitbilderstellung, Chancen- und Mängelanalyse und 
Strategieentwicklung – erfolgreich abgeschlossen wurde. 
 
Links und weitere Infos: 
 
Besser durch Köln. Der nachhaltige Mobilitätsplan 
https://meinungfuer.koeln/mobilitaetsplan 
 
Nächste Termine und Schritte:  
 Das Leitbild des nachhaltigen Mobilitätsplans „Besser durch Köln“ wird am 22. August in den 
Verkehrsentwicklungsausschuss eingebracht und am 07.09.2023 vom Rat der Stadt Köln 
beschlossen. 
 Die wichtigsten Ergebnisse der Kinder- und Jugendbeteiligung werden am 22. August in der 
Steuerungsgruppe Kinderfreundliche Kommune vorgestellt.  
 Im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche findet zwischen dem 15. September und 22. 
September aufsuchende Beteiligung auf verschiedenen Plätzen in Köln statt. Kinder und 
Jugendliche sind hier nicht die erstangesprochene Zielgruppe haben aber wie jede*r andere 
Kölner*in die Möglichkeit sich zu beteiligen.  
 Am 23. September findet ein Mobilitätsforum im historischen Rathaus statt. Junge Menschen sind 
hier ebenfalls eingeladen sich zu beteiligen.  
 
Status der Maßnahme: planmäßig, laufend  
 
 
 
 
Maßnahme 8  
Verankerung des Querschnittsthemas „Kinder- und Jugendfreundlichkeit“ in allen 
Verwaltungsressorts 
 
Bis 2025+ wurde das Querschnittsthema Kinder- und Jugendfreundlichkeit in allen 
Verwaltungsressorts der Stadtverwaltung Köln fest verankert.  
Dies soll im ersten Schritt durch folgende Maßnahmen erreicht werden: 
 
1. Es besteht die Zielsetzung das Gesamtvorhaben Kinderfreundliche Kommune Köln mit 
anderen stadtweiten Planungen und Prozessen zu verschränken. Die Herstellung von 
Verbindungslinien ermöglicht es Doppelstrukturen zu vermeiden und Synergieeffekte 
hinsichtlich der gemeinsamen Zielerreichung herzustellen. 
An diesem Teilziel wird fortlaufend gearbeitet. 
Es ist und bleibt eine große Herausforderung in einer so großen Stadt(-verwaltung) das 
Querschnittsthema Kinder- und Jugendfreundlichkeit ämter- und dezernatsübergreifend zu verankern. 
Es hat sich daher als hilfreich und gewinnbringend erwiesen, das Thema mit anderen stadtweiten 
Planungen und Prozessen zu verschränken. Die Kinder- und Jugendfreundlichkeit findet sich 
beispielsweise bereits im Zielgerüst der Kölner Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ wieder. Im

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Jahr 2022 ist es erfolgreich gelungen dem Stadtentwicklungsteam, die Leitbildentwicklung kinder- und 
jugendfreundliches Köln als Schlüsselprojekt der Stadtstrategie vorzuschlagen und zu definieren. 
Darüber hinausgehende erfolgreiche Verschränkungen lassen sich auch in den anderen Maßnahmen 
herauslesen. Hier seien beispielsweise die Verschränkung mit dem Kommunalen Kinder- und 
Jugendförderplan 2022-2025, aber auch die Zusammenarbeit im Rahmen der Erstellung des 
nachhaltigen Mobilitätsplans „Besser durch Köln“ benannt.  
 
2. Für die Umsetzung des Kindeswohlvorrangs werden aus allen Fachämtern verbindliche 
Ansprechpersonen benannt. Die Ansprechpersonen fungieren als Multiplikator*innen zum 
Thema Kinderrechte und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen aus ihrem jeweiligen 
Fachbereich. 
An diesem Teilziel wird fortlaufend gearbeitet.  
Die Mitglieder der Steuerungsgruppe fungieren gleichzeitig als Multiplikator*innen für das 
Gesamtvorhaben. Weiterhin setzt sich auch Herr Voigtsberger als Dezernent für Jugend, Bildung und 
Sport sehr aktiv dafür ein, das Thema gesamtstädtisch und auch in der Verwaltungsspitze zu 
platzieren. Am 21. November findet auf Einladung von Oberbürgermeisterin Henriette Reker ein 
Amtsleitungstag aller Amtsleitungen der Stadt Köln statt, auf der unter anderem das Vorhaben 
Kinderfreundliche Kommune als Thema gesetzt wurde.  
 
3. Es besteht die Zielsetzung die Steuerungsgruppe Kinderfreundliche Kommune um fehlende 
Verwaltungsressorts zu ergänzen. Dadurch soll der gesamtstädtische Austausch über 
Kinderrechte und die Umsetzung der Kinder- und Jugendfreundlichkeit verbessert werden. 
An diesem Teilziel wird fortlaufend gearbeitet. Die Steuerungsgruppe wird sukzessiv um fehlende 
Verwaltungsressorts ergänzt. Darüberhinausgehend wird geschaut wann und wie anlass- und 
themenbezogen Personen zur Steuerungsgruppe eingeladen werden. Im Rahmen der 
Steuerungsgruppe wurde zudem die Frage diskutiert und Maßnahmen besprochen wie auch der 
Mitgliedskreis der Steuerungsgruppe diverser aufgestellt werden könnte, um perspektivisch auch in 
diesem steuernden Gremium die Interessen von z.B. LSBTI Kindern und Jugendlichen oder Kinder 
und Jugendlichen mit Einschränkungen oder Behinderungen im Rahmen des Vorhabens besser zu 
berücksichtigen.  
 
4. Entwicklung und Durchführung eines Schulungskonzepts zur Information und 
Sensibilisierung von Multiplikator*innen für die Umsetzung von Kinderrechten im 
Verwaltungshandeln. Die geschulten Multiplikator*innen können dann als Expert*innen zum 
Thema Kinderrechte und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen nach innen in ihre Ämter 
wirken. 
Dieses Teilziel wurde noch nicht begonnen.  
 
5. Eine weitere Verankerung wird auch durch die Erstellung eines stadtweiten Leitbilds eines 
kinder- und jugendfreundliches Köln erreicht. 
An diesem Teilziel wird weiterhin gearbeitet (Vergleiche Maßnahme 6). 
 
Links und weitere Infos: 
 
Kölner Perspektiven 2030+ – Vorschläge für Handlungsempfehlungen und Schlüsselprojekte 
Schlüsselprojekt Kinderfreundliche Kommune 
 
 
 
Nächste Termine und Schritte:  
 Steuerungsgruppentreffen am 22. August 2023. 
 Vorstellung von KFK auf dem Amtsleitungstag am 21. November 2023. 
 
 
Status der Maßnahme: planmäßig, laufend

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Maßnahme 9  
Strukturelle Stadtinformationskampagnen (SIKA) zur Information und Sensibilisierung der 
Kölner Stadtgesellschaft. 
 
Ziel: Es werden jährliche Stadtinformationskampagnen zur Information und Sensibilisierung 
der Kölner Stadtgesellschaft durchgeführt. Die Stimmen von jungen Menschen in unserer 
Stadt werden hör- und sichtbar(er). 
 
Das Ziel soll durch folgende Teilschritte erreicht werden: 
 
1. Jährliche Anmeldung einer SIKA Kampagne für die Kinderfreundliche Kommune Köln. 
Die Anmeldung der Stadtinformationskampagnen erfolgt im halbjährlichen Turnus. 
Im Jahr 2022 wurde aufgrund der Siegelverlängerung Kinderfreundliche Kommune eine umfangreiche 
Stadtinformationskampagne (Mini-Poster, Roadside-Screens, City Light und Mega Light Poster) vom 
26. September bis 9. Oktober 2022 umgesetzt. Es wurden folgende drei Kinderrechte thematisch in 
den Mittelpunkt der Kampagne gestellt: Das Recht auf Freizeit und Erholung, das Recht auf 
Gesundheit und das Recht auf Meinungsäußerung.  
Vom 14. September bis 27. September 2022 wurden zusätzlich die Deutzer Brücke und die 
Zoobrücke entsprechend beflaggt.  
 
2. Partizipative Entwicklung der Kampagne mit Kindern und Jugendlichen. 
3. Umsetzung einer zielgruppen- und adressatengerechten Kampagne. 
Für das Jahr 2023 wurde vom 12. September bis 19. September eine Stadtinformationskampagne 
angemeldet. Diese wird sich in diesem Jahr auf das partizipativ entwickelte Motto „Misch MIT! Kinder- 
und Jugendbeteiligung“ beziehen und das Recht auf Beteiligung thematisch in den Mittelpunkt der 
Kampagne stellen.  
 
4. Bewerbung der Kampagne und Hinterlegen von Informationen zur Kampagne auf der Stadt 
Köln-Homepage. 
Die Informationen zur Kampagne aus dem Jahr 2022 wurden auf der Homepage der Stadt Köln 
hinterlegt. Für die Kampagne im Jahr 2023 ist ein Dialog auf dem Beteiligungsportal der Stadt Köln 
geplant, der auch den weiteren Prozess der Erstellung eines kommunalen Gesamtkonzepts zur 
Kinder- und Jugendbeteiligung transparent darstellt.  
5. Es sollen Kommunikationsanlässe geschaffen werden, in denen ein 
generationenübergreifender Austausch stattfindet. 
An diesem Ziel wird fortlaufend gearbeitet.  
 
Links und weitere Infos: 
 
Kinderrechteseite Stadt Köln  
https://www.stadt-koeln.de/artikel/68232/index.html 
 
Misch MIT! Fachtag 
https://meinungfuer.koeln/veranstaltungen/misch-mit-kinder-und-jugendbeteiligung-koln 
 
Nächste Termine und Schritte: 
 Finalisierung des Plakatentwurfs für SIKA Kampagne  
 Aufsetzen eines Dialogs auf dem Meinungsportal der Stadt Köln und/ oder Artikelseite 
Website Stadt Köln   
 Planung einer begleitenden Social Media Kampagne über den Kinder- und Jugendbüro- 
Account  
 
Status der Maßnahme: planmäßig, laufend

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Maßnahme 10  
Digitalisierung der Kinderstadtpläne zur Verbesserung des Zugangs zu relevanten 
Informationen 
 
Ziel: Bis 2025 wurden alle 9 Kinderstadtpläne digitalisiert und stehen allen Familien und 
Kindern als dauerhaftes, kostenfreies Informationstool zur Verfügung. Die Aktualität wird 
regelmäßig überprüft. 
 
Das Ziel soll durch folgende Teilschritte erreicht werden: 
 
1. Es wurde eine Projektskizze erstellt, in der grundlegende Fragestellungen beantwortet 
werden und erste grundlegende Funktionen für die Basis-Anwendung enthalten sind. 
Eine Projektskizze wurde erstellt, in der Ziele, mögliche Funktionen und 
Weiterentwicklungsmöglichkeiten, sowie erforderliche Ressourcen (finanziell und personell) 
festgehalten wurden. 
2. Anhand der Projektskizze werden sukzessive alle 9 Kinderstadtpläne digitalisiert. 
Das Ziel wurde noch nicht begonnen.  
 
3. Die Implementierung der digitalen Kinderstadtpläne werden fortlaufend evaluiert (mit der 
Zielgruppe). 
Das Ziel wurde noch nicht begonnen. 
5. Auf Basis der Evaluation werden eventuelle Weiterentwicklungsmöglichkeiten festgelegt. 
Das Ziel wurde noch nicht begonnen. 
 
Links und weitere Infos: 
 
Stadtplan für Kinder 
https://www.stadt-koeln.de/artikel/69791/index.html 
 
Nächste Termine und Schritte: 
 Im ersten Schritt werden im Jahr 2023 die analogen Kinderstadtpläne der Stadtbezirke 
Innenstadt, Lindenthal und Kalk aktualisiert und neu aufgelegt. Die Aktualisierung stellt die 
Grundlage für die Digitalisierung der Pläne dar.  
 Es muss eine Klärung der benötigten finanziellen Ressourcen erfolgen (Drittmittelakquise). 
 Zum 01. September wird der Koordination Kinderfreundliche Kommune eine Stelle mit einem 
Umfang von 25 Stunden zugesetzt, so dass eine zielgerichtete Begleitung der Maßnahme zu 
erwarten ist. Die Umsetzung der Maßnahme soll im 1. Halbjahr 2024 weiterverfolgt werden.  
 
Status der Maßnahme: verzögert; noch nicht begonnen 
 
Begründung:  fehlende personelle Ressourcen in der Koordination des Gesamtvorhabens 
Kinderfreundliche Kommune Köln.

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Maßnahme 11  
Erschließung neuer Informations- und Kommunikationskanäle für Kinder und Jugendliche 
 
1. 2022: Entwicklung eines Konzeptes mit Ansätzen für neue Informations- und 
Kommunikationskanäle auf Grundlage der Erkenntnisse aus dem Verwaltungsreformprojekt. 
Im Rahmen eines Verwaltungsreformprojekts hat sich ein ämterübergreifendes Projektteam mit dem 
Thema „Verbesserung der zielgruppenspezifischen Kommunikation“ auseinandergesetzt. Zunächst 
wurde eine Stakeholder-Analyse durchgeführt, die vier unterschiedliche Zielgruppen für die 
Entwicklung einer Kommunikations- und Informationsstruktur aufzeigte: 
 Kinder unterhalb von sechs Jahren 
 Kinder im Grundschulalter 
 Jugendliche und junge Erwachsene 
 Eltern und Familien 
In Kleingruppen wurden vier Interviewleitfäden entwickelt, mit deren Hilfe qualitative und quantitative 
Daten rund um die Wünsche und Bedürfnisse der einzelnen Zielgruppe erhoben werden konnten. 
Nachdem die Erkenntnisse aus den geführten Interviews untereinander vorgestellt und 
zusammengetragen wurden, verschob sich der Fokus des Projektes auf die verschiedenen 
Möglichkeiten der digitalen Informations-, Kommunikations- und Beteiligungskanäle. Die digitale Welt 
hat sich zu einem nicht mehr wegzudenkenden Einflussfaktor entwickelt, der seitens des Amtes für 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Köln bereits auf vielfältigen Kommunikations- und 
Informationskanälen zur Information der Bürger*innen genutzt wird. Für die definierten Zielgruppen 
zeigte sich hier jedoch insbesondere bezüglich der genutzten Sprache, der Erreichbarkeit und der 
Kommunikationsart ein weiterer Optimierungsbedarf. 
Durch die Methode des „Service Design Thinking“ wurden in Brainstorming-Workshops verschiedene 
Kanäle, wie beispielsweise eine Website oder mobile Applikation, durchdacht und visualisiert. Im 
Projektteam wurde festgestellt, dass die Gruppen der Kinder unterhalb von sechs Jahren und Kinder 
im Grundschulalter, die Gruppe der Familien und Eltern sowie die Gruppen der Jugendlichen und 
jungen Erwachsenen aufgrund der unterschiedlichen Bedürfnislage verschieden gestaltete Kanäle 
benötigen. Durch das Verwaltungsreformprojekt wurde erkennbar, dass die Umsetzung 
verschiedener und neuer Informations- und Kommunikationskanäle zur Verbesserung der 
zielgruppenspezifischen Kommunikation benötigt wird und dies nicht im Rahmen des Projektes 
abschließend bearbeitet werden kann. Aus diesem Grund ist das Ziel als eine Maßnahme in den 
Aktionsplan kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025 eingeflossen.  
Das Kooperative Kinder- und Jugendbüro hat seitdem seine Social-Media-Kanäle sukzessive weiter 
ausgebaut. Über den Instagram Kanal des Jugendbüros werden Informationen zum Beispiel zu 
Kinderrechten, Beteiligungsmöglichkeiten und Veranstaltungen zielgruppengerecht aufgearbeitet. Die 
Reichweite des Accounts konnte ebenfalls sukzessive ausgebaut werden. Über den Account des 
Jugendbüros werden auch zahlreiche Multiplikator*innen erreicht, welche die Informationen ebenfalls 
nochmal an ihre Zielgruppen weitergeben können. Zudem wurde auch ein TikTok Kanal eröffnet, über 
den ebenfalls Informationen an die Zielgruppe transportiert werden.  
Darüber hinaus besteht weiterhin die Zielsetzung die Informations- und Kommunikationskanäle weiter 
auszubauen.  
2. 2023: Erste Entwicklung eines digitalen Tools, Erstellung eines „Minimum viable Products“. 
Das Teilziel wurde nicht umgesetzt. 
 
3. 2024: Feedback-Schleifen mit den Nutzer*innen. 
An diesem Teilziel wird fortlaufend gearbeitet. 
4. 2025+: Umsetzung des erhaltenen Feedbacks und Herausgabe der neuen Kommunikations- 
und Informationskanäle. 
An diesem Teilziel wird fortlaufend gearbeitet. Vgl. hierzu auch andere Maßnahmen zum Themenfeld

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Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. 
 
 
Links und weitere Infos:  
 
Innovative Stadt Köln  
Verwaltungsreformprojekt Zielgruppenspezifische Kommunikation 
 
Instagram Account des Kooperativen Kinder- und Jugendbüros: 
jugendbuerokoeln 
 
TikTok Kanal des Kooperativen Kinder- und Jugendbüros: 
tiktok.com/@jugendbuerokoeln 
 
Status der Maßnahme: verzögert 
 
Begründung: fehlende personelle Ressourcen in der Koordination des Gesamtvorhabens 
Kinderfreundliche Kommune Köln.  
 
 
 
Maßnahme 12  
Sicherstellung des Kinderschutzes für besonders herausfordernde Kinder und Jugendliche im 
Spannungsfeld zwischen Jugendhilfe und Gesundheitshilfe 
 
Ziel: Der Schutz von Kindern und Jugendlichen im Spannungsfeld zwischen Jugendhilfe und 
Gesundheitshilfe ist sichergestellt; die Basis für eine regelkonforme gesellschaftliche Teilhabe 
ist geschaffen. 
 
Dieses Ziel sollte durch folgende Schritte angegangen werden: 
 
1. Kontaktaufnahme des Jugendamtes mit potentiellen Kooperationspartner*innen mit dem 
Ziel des Abgleichs von Aufgabenbereichen, Zuständigkeiten und Schnittstellen. 
An diesem Teilziel wird fortlaufend gearbeitet.  
Es besteht eine verbindliche Kooperationsvereinbarung zwischen den Institutionen. Zudem finden 
regelmäßige Arbeitstreffen zur Auswertung und Weiterentwicklung der Kooperation zwischen der 
Kinder- und Jugendpsychiatrie der Uniklinik Köln, sowie der Kinder- und Jugendpsychiatrie Holweide 
und dem Amt für Kinder, Jugend und Familie statt.  
 
In einem der Arbeitstreffen ist von beiden Kooperationspartner*innen der Bedarf benannt worden, bei 
häufiger werdenden „schwierigen“ Fällen noch enger zusammenzuarbeiten.  
Als positives Beispiel wurde in diesem Zusammenhang ein Konzept aus den Würzburger Fachtagen 
angeführt. Im Würzburger Modell wurden die beiden „Systeme“ Kinder- und Jugendhilfe und Kinder- 
und Jugendpsychiatrie (KJP) gegenübergestellt. Dabei wurden die verschiedenen 
Versorgungssettings (ambulant, teilstationär, stationär), sowie die Schulform unterschieden. 
Zielsetzung bei dem Konzept ist es die verschiedenen Systeme gut aufeinander abzustimmen und 
mögliche „Versorgungslücken“ zu schließen. Im Ergebnis ist daraus eine gemeinsame 
Unterbringungsform im Zusammenschluss der KJP mit der Kinder- und Jugendhilfe entstanden. 
Eine deckungsgleiche Übertragung eines „Würzburger Modells“ erschien jedoch aufgrund der Größe 
der beteiligten Institutionen nicht umsetzbar, so dass die Idee entwickelt wurde, ein gemeinsames 
Gremium zu bilden, welches ein mögliches „Kölner Modell“ daraus ableitet.  
 
Es gab bereits einige Arbeitstreffen des gemeinsamen Gremiums mit dem Ziel des Abgleichs von 
Aufgabenbereichen, Zuständigkeiten und Schnittstellen. Aufgrund personeller Wechsel und Vakanzen 
auf beiden Seiten musste die Arbeit des Gremiums zunächst ruhend gestellt werden. Zum 1. 
November wird die Stelle der Abteilungsleitung Pädagogische und Soziale Dienste nachbesetzt. Auch 
seitens der Kinder- und Jugendpsychiatrien sind die vakanten Stellen nachbesetzt. Es ist beabsichtigt

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die Arbeit des Gremiums zeitnah wiederaufzunehmen. Das grundsätzliche Ziel und der Bedarf 
bestehen fort.  
 
 
2. Betrachtung und Verifizierung von Stolpersteinen in der Kooperation und Lücken in der 
Angebotsstruktur. 
An diesem Teilziel wird fortlaufend gearbeitet.  
In den regelmäßigen Arbeitstreffen zwischen der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Uniklinik Köln, 
der Kinder- und Jugendpsychiatrie Holweide und dem Amt für Kinder, Jugend und Familie werden auf 
beiden Seiten Bedarfe oder Stolpersteine benannt und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Aufgrund 
der sich ständig verändernden Bedarfslagen handelt es sich hierbei um einen fortlaufenden Prozess.  
 
3. Gemeinsame Entwicklung eines Konzeptes zur Optimierung der Kooperation, ggf. 
Konzeptionierung eines pädagogischen Angebotes. 
Dieses Teilziel wurde noch nicht begonnen. 
 
Weiteres 
Auch grundsätzlich genießt der Kinderschutz in der Stadt Köln eine hohe Aufmerksamkeit und wurde 
stets weiterentwickelt und entsprechend der gesetzlichen Anforderungen ausgebaut. Ein weiterer 
bedeutsamer Schritt für die zielgerichtete Weiterentwicklung wird nun in der Umsetzung des 
Kinderschutzentwicklungsplanes gesehen.  
 
Im November 2022 wurde seitens des Jugendhilfeausschuss beschlossen, einen 
Kinderschutzentwicklungsplan für Köln zu entwickeln. Der Kinderschutzentwicklungsplan stellt ein 
kommunales Gesamtkonzept zum Kinderschutz dar. Seine grundsätzliche Zielsetzung ist die 
Sicherung des Rechts des Kindes auf Schutz und Hilfe. Die klare Ausrichtung des Konzeptes auf 
dieses Ziel macht es erforderlich, die zentralen Bausteine des kommunalen Handelns hieran 
auszurichten und dadurch die größtmögliche Wirkung im Sinne eines differenzierten präventiven, als 
auch reaktiven Kinderschutzes zu erreichen. 
 
Zur Entwicklung des Kinderschutzentwicklungsplans wird eine Stabstelle bei der Amtsleitung des 
Amtes für Kinder, Jugend und Familie eingerichtet. Eine Verschränkung des Gesamtvorhabens 
Kinderfreundliche Kommune mit dem Kinderschutzentwicklungsplan wird angestrebt.  
 
Links und weitere Infos: 
 
„Würzburger Modell“  
Uniklinikum Würzburg   
Würzburger Familiensymposium  
 
Kinderschutzentwicklungsplan  
Vorlage zum Kinderschutzentwicklungsplan 3244/2022 
 
Status der Maßnahme: verzögert, laufend

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Maßnahme 13  
Erstellung eines Erklärfilms für Kinder zu den Leitlinien „Bilden, Betreuen und Erziehen mit 
Herz und Verstand“ 
 
Ziel: Alters- und zielgruppengerechte Vermittlung der Leitlinien „Bilden, Betreuen und 
Erziehen mit Herz und Verstand“ zur niedrigschwelligen Information von Kindern über ihre 
eigenen Rechte und ihre Mitbestimmungsmöglichkeiten in den städtischen 
Kindertageseinrichtungen. 
 
Dieses Ziel soll durch folgende Schritte erreicht werden: 
 
1. Erstellung eines zielgruppengerechten Drehbuchs für den Kinder-Erklärfilm. 
Dieses Teilziel wurde bereits abgeschlossen. Im Laufe des Jahres 2022 wurde auf Grundlage der 
Leitlinien ein Drehbuch für den Film erstellt.  
2. Beauftragung eines Filmemachers zur Erstellung des Erklärfilms. Nach Möglichkeit soll das 
Einsprechen der Texte durch ein Kind erfolgen. 
Dieses Teilziel wurde bereits abgeschlossen. Es wurde ein Filmemacher mit der Erstellung des 
Erklärfilms beauftragt und eine junge Sprecherin gefunden, welche als Erzählerin durch den Film 
führt.  
 
3. Der Film wird einer Gruppe von Kita-Kindern im „Pre-Test“ präsentiert und auf 
Verständlichkeit hin überprüft und gegebenenfalls nachbearbeitet. 
Dieses Teilziel wurde nicht umgesetzt. Aufgrund der noch vorherrschenden Corona Regeln im Jahr 
2022 konnte ein Pre-Test nicht wie geplant umgesetzt werden. Die junge Sprecherin hat aber den 
Text auf Verständlichkeit hin getestet und im Erstellungsprozess wurden Anpassungen 
vorgenommen.  
 
4. Der Kinder-Erklärfilm wird zunächst den erwachsenen Fachkräften auf der großen 
Dienstbesprechung der Abteilung „Tageseinrichtungen für Kinder“ (513) am 17.10.2022 
vorgestellt. 
Dieses Teilziel wurde bereits abgeschlossen. Aufgrund des veränderten Corporate Design der Stadt 
Köln wird der Kinder- Erklärfilm derzeit nochmal aktualisiert. Er wurde mittlerweile auf dem 
städtischen You Tube Kanal veröffentlicht, sowie auf der Homepage der Stadt Köln weiteren 
Zuschauer*innen zugänglich gemacht. 
 
5. Einführung des Kinder-Erklärfilms als verbindlicher Baustein im Kita-Alltag aller 215 
städtischen Kindertageseinrichtungen. 
Es besteht die Zielsetzung den Film als Teil der Methode der Qualitätsentwicklung in den Bereich 
Kinderbeteiligung/ Partizipation als festen Baustein zu etablieren. Er soll auch Teil der 
Fortbildungsangebote für städtische Pädagog*innen in den Kindertageseinrichtungen werden. Zudem 
soll eine Methodensammlung entstehen, welche den Pädagog*innen Anregungen gibt, wie sie den 
Film sinnvoll in den pädagogischen Alltag einbetten können. 
 
Nächste Schritte und Termine: 
 Vorstellung des Films in der Steuerungsgruppe Kinderfreundliche Kommune am 22. August 
2023 
 
Links und weitere Infos: 
 
Artikelseite zur Qualitätsoffensive, auf der auch der Kinder-Erklärfilm eingebunden ist 
https://www.stadt-koeln.de/artikel/69118/index.html 
 
Qualitätshandbuch der städtischen Kindertageseinrichtungen 
https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf51/kitas/qualitaetshandbuch-01-2020.pdf 
 
Status der Maßnahme: verzögert, laufend

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Begründung: Die Verzögerungen begründen sich in den Auswirkungen der Corona Pandemie und 
den notwendig gewordenen Änderungen am Film bezüglich des neuen Corporate Designs der Stadt 
Köln.  
 
 
 
Maßnahme 14  
Etablierung von regelmäßigen Kinderrechte-Workshops mit dem Schwerpunkt Mitbestimmung 
an Förderschulen der Stadt Köln 
 
Ziel: Die Etablierung des Workshops im Peer-to-Peer Ansatz an allen 23 Förderschulen in 
Köln. Die Andockung des Formates an einen Träger, der im Bereich Inklusion verortet ist, wird 
angestrebt. 
 
Ziele des Workshops:  
 Aufklärung über die eigenen (Beteiligungs-)Rechte in Köln und in der Schule 
 Informationsvermittlung zu vorhandenen Mitbestimmungsmöglichkeiten  
 Abbau von möglichen Vorurteilen im Peer-to-Peer Ansatz  
 Kontaktaufnahme zu marginalisierten Gruppen von Kindern und Jugendlichen 
 Möglichkeit der eigenen Interessensvertretung 
 Aufklärung über SV- Arbeit (durch die BSV) als Möglichkeit der Mitbestimmung 
 Förderung von Selbstorganisation an der Schule  
 
Das Kooperative Kinder- und Jugendbüro ist in die Begleitung und Finanzierung der Workshops aktiv 
als Projektpartner*in eingestiegen. Gemeinsam mit der Bezirksschüler*innenvertretung wurde ein 
Workshop-Konzept entwickelt. Der konzipierte Workshop fokussiert folgende drei Fragestellungen: 
Was bedeutet eigentlich Mitbestimmung? Was würde ich in Köln gerne ändern, wenn ich könnte? 
Welche Rechte habe ich an der Schule? Der Schwerpunkt liegt auf der niedrigschwelligen Vermittlung 
von Wissen, sowie Empowerment von Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf.  
 
Ein Teil des Workshops beschäftigt sich außerdem mit dem aktiven Austausch über die eigenen 
Erfahrungen mit dem Thema Mitbestimmung in Köln und an der Schule, sowie einer Befragung, was 
die Schüler*innen gerne in Köln verändern oder verbessern würden. Die Befragung wird dabei, je 
nach Ressourcen der Schule, sowohl per Mentimeter-Umfrage als auch analog durchgeführt und die 
Ergebnisse dort direkt dokumentiert. Bei den Aussagen, Themen, Forderungen und Ideen der 
Schüler*innen aus verschiedenen Klassen und Schulen, konnten einige Übereinstimmungen 
festgestellt werden. Diese wurden im Nachhinein aufbereitet und in folgende Themenschwerpunkte 
zusammengefasst:  
 
 Verbesserung der Mobilität in Köln  
 Entstigmatisierung von Förderschulen  
 Verschönerung des Schulhofes und der Schulen  
 Ausbau von Freizeitgestaltungsmöglichkeiten (Spielplätze, Fußballplätze…)  
 Abbau von Diskriminierung von Förderschüler*innen  
 Verbesserung der Lebensbedingungen von geflüchteten Menschen 
 
Im Durchführungsprozess wurde an verschiedenen Schulen der Wunsch nach einem Workshop zum 
Thema „SV-Arbeit“ geäußert, sodass ein speziell auf die Schülervertretungen (SV) ausgerichteter 
Workshop entwickelt und das Angebot somit um einen zweiten Workshop erweitert wurde.  
Durch das Workshop-Angebot wurde außerdem eine intensive Vernetzung mit den Förderschulen 
gefördert. In dem Zuge haben der Kölner Jugendring und die BSV bereits zwei Klassen in das 
Kooperative Kinder- und Jugendbüro eingeladen und auch für die Teilnahme der Kinder- und 
Jugendbeteiligung am nachhaltigen Mobilitätsplan konnten über diesen Weg zwei Förderschulen für 
die Teilnahme gewonnen werden.

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Die Bezirksschüler*innen-Vertretung führt die Workshops im Peer-to-Peer Ansatz durch.  
Im 2. Halbjahr 2022 und 1. Halbjahr 2023 konnten bereits 7 Workshops an Förderschulen 
durchgeführt werden. Dabei wurden ca. 80 Schüler*innen erreicht. Das Workshop-Format wurde im 
ersten Schritt auf den Förderschwerpunkt „Emotionale und soziale Entwicklung“ und „Lernen“ 
ausgerichtet und um den Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ erweitert.  
 
Links und weitere Infos: 
Instagram-Account der Bezirksschüler*innen-Vertretung: 
bsv_koeln 
 
Instagram Account des Kooperativen Kinder- und Jugendbüros: 
jugendbuerokoeln 
 
Nächste Termine und Schritte:  
 Der Kontakt zu den Förderschulen soll weiterhin gehalten werden, um die Entwicklungen und 
Umsetzungen der Themen, Forderungen und Ideen der Schüler*innen an die Zielgruppe 
rückzukoppeln.  
 Um auch andere Förderschwerpunkte zu erreichen, soll im nächsten Schulhalbjahr der Fokus auf 
die Förderschwerpunkte "Sehen" und "Hören und Kommunikation" gelegt werden. Dafür wurde 
die Workshop- Broschüre beispielsweise bereits in Brailleschrift übersetzt und gedruckt.  
 Die Zusammenarbeit mit den Schüler*innen der BSV wird weiterhin fortgeführt, wobei die 
Erweiterung des Pools aus Freiwilligen wünschenswert ist. 
 
 
Status der Maßnahme: planmäßig, laufend  
 
 
Maßnahme 15  
Herstellung eines barrierefreien Zugangs für Kinder und Jugendliche zu relevanten 
Informationen 
 
Ziel: Kinder und Jugendliche erhalten einen barrierefreien Zugang zu relevanten Informationen 
der Kinderfreundlichen Kommune Köln. 
 
Dieses Ziel wird durch folgende Teilschritte erreicht: 
 
1. Erstellung und Bereitstellung von Druckerzeugnissen in zwei Varianten. Eine Variante 
adressiert Kinder und Jugendliche und ist in junger Sprache verfasst. 
An diesem Teilziel wird zurzeit gearbeitet. Aufgrund fehlender personeller Ressourcen in der 
Koordination des Gesamtvorhabens Kinderfreundliche Kommune konnte der Aktionsplan kinder- und 
jugendfreundliches Köln 2022-2025 in kinder- und jugendgerechter Sprache bislang noch nicht 
veröffentlicht werden. Ein erster Entwurf der Kinder- und Jugendversion des Aktionsplans liegt jedoch 
mittlerweile vor. Für die Unterstützung bei der Erstellung wurde das Büro für junge Sprache 
beauftragt. Der vorliegende Entwurf befindet sich derzeit in der internen Abstimmung mit dem Amt für 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, sowie weiteren internen Partner*innen. Das Layout soll sich an der 
Kinder- und Jugendversion des Abschlussberichts des Aktionsplans kinder- und jugendfreundliches 
Köln 2018-2021 anschließen. Es wird beabsichtigt hierzu wieder mit dem Känguru Colonia Verlag/ 
Frau Sonnenberg zusammen zu arbeiten. 
 
2. Erschließung neuer Informations- und Kommunikationskanäle für Kinder und Jugendliche. 
(Vgl. hierzu auch die Maßnahmen im Feld zielgruppengerechte Kommunikation & 
Öffentlichkeitsarbeit) 
 
Als Querschnittsthema wird bei allen Maßnahmen darauf geachtet leichte und/ oder einfache Sprache

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zu verwenden, um einen möglichst barrierefreien Zugang zu Informationen zu gewährleisten. Es hat 
sich bewährt sowohl im partizipativen Prozess, als auch im Nachgang z.B. Materialien oder Texte von 
der Zielgruppe auf Verständlichkeit „checken“ zu lassen. So kann gewährleistet werden, dass die 
Inhalte, welche transportiert werden sollen, für junge Menschen verständlich und ansprechend sind. 
 
Weitere Infos und Links: 
Büro für junge Sprache 
https://junge-sprache.de/ 
 
Status der Maßnahme: verzögert, laufend 
Begründung: fehlende personelle Ressourcen in der Koordination des Gesamtvorhabens 
Kinderfreundliche Kommune Köln.  
 
 
 
Gesamteinschätzung des Umsetzungsstands 
Die Maßnahmen im Aktionsplan sind bis zum Ende der dreijährigen Siegelphase terminiert. Sie finden 
sich jedoch zum Teil auch in anderen strategischen Planungsprozessen wieder (Verschränkung). Die 
Zielerreichung wird dementsprechend fortlaufend synchronisiert. Nicht alle Maßnahmen werden nach 
Ablauf der dreijährigen Siegelphase bereits abgeschlossen sein. 
 
In der Maßnahmenplanung erfolgte bereits eine Risikoanalyse. Diese diente dazu in den 
beschriebenen Maßnahmen das Risiko abzuwenden, zu minimieren oder durch andere Methoden 
den Risiken möglichst effizient zu begegnen. Die Zwischenbilanz des Umsetzungsstands fällt positiv 
aus: 9 Maßnahmen befinden sich in der Umsetzung und verlaufen planmäßig; 5 Maßnahmen laufen, 
sind jedoch aus unterschiedlichen Gründen verzögert gestartet oder weichen von der Zeitplanung ab. 
Lediglich 1 Maßnahme konnte bislang nicht begonnen werden. Zudem haben sich im 
Umsetzungszeitraum weitere Maßnahmen („Misch MIT!“-Prozess) entwickelt, welche auf die 
Umsetzung des Gesamtziels kinder- und jugendfreundliches Köln einzahlen.

Mitteilung Ausschuss

1277 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IV/51 
 
Vorlagen-Nummer 21.08.2023 
 2599/2023 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Jugendhilfeausschuss 29.08.2023 
 
Zwischenstand zur Zielerreichung der Maßnahmen des Aktionsplans kinder- und 
jugendfreundliches Köln 2022-2025 
Der 2. Aktionsplan kinder- und jugendfreundliches Köln 2022- 2025 wurde am 20. Juni 2022 
vom Rat der Stadt Köln beschlossen. Er beinhaltet 6 Handlungsfelder und insgesamt 15 Maß-
nahmen, die die Kinder- und Jugendfreundlichkeit in der Stadt Köln nachhaltig verankern sol-
len.  
 
Dieser Kurzbericht beinhaltet einen Zwischenstand zur Zielerreichung der Maßnahmen des 
Aktionsplans kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025. Er versteht sich nicht als ab-
schließend und vollumfänglich, sondern soll Transparenz schaffen über den aktuellen Stand 
der Umsetzung (Stichtag 15. August 2023) schaffen. 
 
Der Zwischenstand bildet auch die Grundlage für das anstehende Monitoring-Gespräch mit 
dem Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. und den Sachverständigen. Das Monitoring-
Gespräch wird voraussichtlich am 16. Oktober 2023 stattfinden.  
 
 
 
Anlagen: 
-Kurzbericht zum Zwischenstand der Zielerreichung der Maßnahmen des Aktionsplans kinder- 
und jugendfreundliches Köln 2022-2025 
 
 
Gez. Voigtsberger

Beratungsverlauf (1)

29.08.2023 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.4.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (10)

  • Mülheimer Straße
  • Wiener Platz 9
  • Deutzer Brücke
  • Kalk-Mülheimer Straße
  • Am Schokoladenmuseum
  • Friesenplatz
  • Rudolfplatz
  • Neumarkt
  • Zoobrücke
  • Im Feld

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Details

Aktenzeichen
2599/2023
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
21.08.2023
Erstellt
14.08.2023 15:41