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Ordnungsbehördliche Verordnung für 2019 über das Offenhalten von Verkaufsstellen an den aufgeführten Tagen und Zeiten.

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 3431/2018 vom 16.11.2018

Stand: Am 18.12.2018 im Rat ungeändert beschlossen.

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  • Anlage 2.2 Nachweise Braunsfeld 2. Drittel

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    30 . Retailbericht Köln 2016 2014: 743 2015: 631 î 2016: 713 ì (Messpunkt: Deutzer Freiheit 89) Die Deutzer Freiheit landet auf Platz 25 unseres Rankings. Im Vergleich zum Vorjahr (durch- schnittlich 631 Passanten pro Stunde) konnte die Frequenz jedoch mit durchschnittlich 713 Passanten pro Stunde zulegen. Ohnehin steht die Beliebtheit der Deutzer Freiheit außer Frage, was insbesondere daran zu erkennen ist, dass an diesem Standort kaum Mieterwechsel stattinden – ein Zeichen für zufriedene Mieter. Als Kundenmagneten lassen sich – wie so oft – die Unternehmen „REWE“ und „dm“ er- kennen. Ebenfalls für die Attraktivität des Standortes verantwortlich sind die Lebensmittel- händler „Netto City“ und „denn’s Biomarkt“. Auf Grund der guten Anbindung an das ÖPNV-Netz (Stadtbahnhaltestelle „Deutzer Frei- heit“ mit den Linien 1, 7 und 9) ist es für die Kunden zudem ein leichtes, den Standort zu erreichen. Weitere Faktoren für die Attraktivität der Deutzer Freiheit sind die Nähe zum neu gestalteten „Rheinboulevard“, der „LANXESS arena“ und dem „Tanzbrunnen“ sowie zum „Jugendpark Köln“ und zu den „Poller Wiesen“. Zudem zählt die Deutzer Kirmes seit Jahr- zehnten zu den beliebtesten Kölner Volksfesten und lockt jährlich zahlreiche Kunden an. Als Kundengruppe lässt sich vor allem die Mittelschicht erkennen. 01 01 REWE 02 dm 03 Netto City 04 denn’s Biomarkt 02 Lagebeschreibung .Frequenz . Highlights . Deutz Deutzer Freiheit . Deutzer Freiheit Reischplatz Mathildenstraße Gotenring Deutzer Freiheit Graf-Geßler-Straße Siegbur ger Straße 03 04 Detailkarte . Retailbericht Köln 2016 31 . 2014: 1408 2015: 1072 î 2016: 687 î (Messpunkt: Zülpicher Straße 12) Die Zülpicher Straße im Stadtteil Neustadt-Süd beindet sich mit einer durchschnittlichen Frequenz von 687 Passanten pro Stunde auf Platz 26 unseres Rankings. Im Vergleich zum Vorjahr (durchschnittliche Passantenfrequenz pro Stunde: 1.072) hat der Standort deutlich an Frequenz abgebaut, was allerdings auch damit zu begründen ist, dass die Frequenz im vergangenen Jahr nur direkt am Zülpicher Platz gemessen wurde. Darüber hinaus handelt es sich bei der Zülpicher Straße eher um eine Ausgehmeile als um eine klassische Ein- kaufslage. Der Mieterbesatz an diesem Standort besteht zudem hauptsächlich aus Gas- tronomiebetrieben, weshalb die Passantenfrequenz in den Abendstunden deutlich höher ist als tagsüber. Als Frequenzbringer fungieren insbesondere die Restaurants „Mango“, „Borsalino“ und „Magnus“. Durch die Eröfnung einer Filiale von „Pizza Hut“ in der Zülpicher Straße 12 sowie des Lebensmitteldiscounters „PENNY-Markt“ in der benachbarten Das- selstraße 1-29 konnte die Attraktivität des Standortes weiter gesteigert werden. Das kultige Restaurant „bei Oma Kleinmann“ ist des Weiteren seit Jahren eine beliebte Anlaufstelle für Anwohner und Touristen. Ein weiterer Pluspunkt für die Zülpicher Straße ist die gute Anbindung an das ÖPNV- und das DB-Netz (Stadtbahnhaltestellen Zülpicher Platz (Linien 9, 12, 15), Dasselstraße (Linie 9) und der Bahnhof Süd). Als Kundengruppe lässt sich vor allem die Mittelschicht, hauptsächlich jedoch junge Menschen und Studenten, erkennen. 01 01 Mango 02 Borsalino 03 Magnus 04 Pizza Hut 05 PENNY-Markt 06 bei Oma Kleinmann Neustadt-Süd 02 Zülpicher Straße . Frequenz . Lagebeschreibung . Highlights . Zülpicher Straße Zülpicher Straße Roonstraße Hohenstaufenring Dasselstraße Heinsber gstraße 03 04 05 Detailkarte . 06 32 . Retailbericht Köln 2016 2014: - 2015: 1518 2016: 649 î (Messpunkt: Frankfurter Straße 15) Als letzter rechtsrheinischer Standort in unserem diesjährigen Retailbericht indet sich die Frankfurter Straße auf Platz 27 unseres Rankings wieder. Mit einer durchschnittlichen Fre- quenz von 649 Passanten pro Stunde hat der Standort im Vergleich zum Vorjahr (durch- schnittliche Passantenfrequenz pro Stunde: 1.518) deutlich abgebaut. Trotzdem gilt der Abschnitt der Frankfurter Straße vom Wiener Platz bis zum Bahnhof Köln-Mülheim auch weiterhin als Haupteinkaufsstraße für den Stadtteil Mülheim. Trotz sin- kender Besucherzahlen wird der Standort daher auch in Zukunft eine große Bedeutung haben, zumal die Anbindung an die öfentlichen Verkehrsmittel durch die Nähe zum Wiener Platz und zum Bahnhof Köln-Mülheim nahezu perfekt ist. Als Kundenmagneten wirken die Einzelhändler „Nanu-Nana“, „Kaiser’s“ sowie „Woolworth“ am Wiener Platz. Zudem zieht das Einkaufszentrum „Galerie Wiener Platz“ mit den Mietern „LIDL“, „TEDi“ und „kik“ eine Vielzahl von Kunden an, wovon natürlich auch die Frankfurter Straße proitiert. Die Kundengruppe ist ähnlich wie eine Vielzahl der Geschäfte an diesem Standort stark multi-kulturell geprägt. 01 01 Nanu-Nana 02 Kaiser‘s 03 Woolworth 04 Galerie Wiener Platz 02 03 Lagebeschreibung .Frequenz . Highlights . Mülheim Frankfurter Straße . Mülheimer Brücke Rhodiusstraße Frankfurter Straße 04 Frankfurter Straße Detailkarte . Retailbericht Köln 2016 33 . 2014: 600 2015: 745 ì 2016: 497 î (Messpunkt: Aachener Straße 535) Neben der Neusser Straße ist auch die Aachener Straße gleich zweimal in unserem Retail- bericht vertreten. Auf Platz 19 unseres Rankings mit dem Stadtteil Neustadt-Süd und nun, auf Platz 28, mit dem Stadtteil Braunsfeld. Im Vergleich zur Aachener Straße im Stadtteil Neustadt-Süd weist dieser Standort mit einer durchschnittlichen Frequenz von 497 Pas- santen pro Stunde jedoch einen deutlich niedrigeren Wert aus. Darüber hinaus konnte der Standort die Vorjahreswerte (durchschnittliche Passantenfrequenz pro Stunde: 745) nicht bestätigen. Dennoch fungiert die Aachener Straße weiterhin als Haupteinkaufsstraße für die Bewohner der Stadtteile Braunsfeld, Junkersdorf und Müngersdorf. Dies ist ne- ben der guten Erreichbarkeit des Standortes mit den öfentlichen Verkehrsmitteln (u. a. Stadtbahnhaltestellen Clarenbachstift und Maarweg mit der Linie 1) und dem PKW auch auf den guten Mietermix zurückzuführen. Neben den Lebensmittelhändlern „REWE“ und „TEMMA“ inden die Passanten auch eine Filiale des Drogeriemarktes „Rossmann“ sowie zahlreiche Bankilialen („Kölner Bank eG“, „Commerzbank“, „Sparkasse Köln/ Bonn“ usw.) und Bäckereien („Bäckerei Café Merzenich“, „Schmitz + Nittenwilm“, „Heinemann“ und „Bäckerei Ecke“) vor. Als Kundenmagneten lassen sich insbesondere „REWE“ und „Ross- mann“ erkennen. Zahlreiche Gastronomiebetriebe wie z. B. „Brauhaus Gafel im Marien - bild“ oder „Kölsche Art“ laden zudem zum Verweilen ein und runden das gute Gesamtbild des Standortes ab. Als Kundengruppen sind besonders die gehobene Mittelschicht und die Oberschicht erkennbar. 01 01 REWE 02 TEMMA 03 Rossmann 04 Kölner Bank eG 05 Heinemann 06 Kölsche Art 02 Braunsfeld Aachener Straße . Frequenz . Lagebeschreibung . Highlights . Detailkarte . Aachener Straße Aachener Straße Maarweg Maarweg Paulistraße V oigtelstraße Braunstraße 03 04 05 06 34 . Retailbericht Köln 2016 2014: - 2015: - 2016: 420 (Messpunkt: Friesenwall 26) Zum ersten Mal in unserem Retailbericht aufgeführt, belegt der Friesenwall als letzter Standort der Kölner Innenstadt, Platz 29 unseres Rankings. Dieser Standort weist zwar lediglich eine durchschnittliche Frequenz von 420 Passanten pro Stunde aus, allerdings ist der Friesenwall bei zahlreichen Einzelhändlern und auch bei zahlreichen Kunden sehr beliebt. Dies spiegelt sich insbesondere in dem kaum vorhandenen Leerstand in der Straße wider. Zwar inden ab und zu Mieterwechsel in der Straße statt, allerdings gibt es keinen dauerhaften Leerstand zu vermelden. So konnte das Ladenlokal im Friesenwall 38-42, welches seit 1992 von „IDENTITÀ ITALIANA“ als Mode-Store genutzt wurde, umgehend an das österreichische Mode-Konzept „KISSKISSBANGBANG“ vermietet werden. Die Er- öfnung des Stores ist für den 05. und 06. November angesetzt. Darüber hinaus eröfne - te die Pommesmanufaktur „frittenwerk“ im Frühjahr dieses Jahres seinen ersten Kölner Standort in der ehemaligen Starbucks-Filiale (Ehrenstraße 94/ Ecke Friesenwall) und sorgt so seitdem für starken Andrang. Als weitere Frequenzbringer lassen sich „REWE City“, die Boutiquen „G1O1A“ und „Luxefashion“ sowie der Store des Schweizer Taschenherstellers und Händlers „FREITAG“ im Friesenwall 24 erkennen. Zudem dient der Friesenwall als Ver- bindung zwischen Rudolfplatz und Ehrenstraße. Ein weiterer Faktor für die solide Passan- tenfrequenz. Vor allem die Kundengruppen Mittelschicht und die gehobene Mittelschicht sind an diesem Standort stark. 01 KISSKISSBANGBANG 02 frittenwerk 03 REWE City 04 G1O1A 05 FREITAG Lagebeschreibung .Frequenz . Highlights . Altstadt-Nord Friesenwall . 01 02 Pfeilstraße Ehrenstraße Friesenwall Mittelstraße 04 05 Kettengasse Detailkarte . 03 Retailbericht Köln 2016 35 . 2014: - 2015: - 2016: 413 (Messpunkt: Zülpicher Straße 309) Auch die Zülpicher Straße ist nach der Aachener Straße und der Neusser Straße mit ei- nem zweiten Standort in unserem Frequenzbericht vertreten. Mit einer durchschnittlichen Frequenz von 413 Passanten pro Stunde, liegt die Zülpicher Straße im beliebten Kölner Veedel Sülz auf Platz 30 unseres Rankings. Neben der Sülzburgstraße und der Berren- rather Straße ist die Zülpicher Straße zudem als dritter Sülzer Standort in unserem Ranking vertreten und dient für eben diesen u. a. als Haupteinkaufsstraße. Die Vielzahl an guten Einkaufslagen im Stadtteil Sülz in unserem Retailbericht unterstreicht nochmals die Attrak- tivität des Standortes. Als Pluspunkte für die Zülpicher Straße lassen sich neben der idealen Anbindung an das ÖPNV-Netz (Stadtbahnhaltestellen Lindenburg und Weyertal mit der Linie 9) auch der gute Mietermix sowie das vielfältige Angebot an Gastronomiebetrieben nennen. Die zahlreichen Cafés (z. B. „Lieblings“, „Café Waschsalon“ und „Café Krümel“) und die Vielzahl an Res- taurants (z. B. „Brasserie Marie“ und „Haus Demmer“) laden zudem zum Verweilen ein. Die Kundenmagneten an diesem Standort sind die Lebensmittelhändler „LIDL“ und „Kaiser’s“. Zahlreiche kleine Boutiquen wie z. B. „cava-cava“ und „Fräulein Schick e.K.“ ziehen tag- täglich ebenfalls viele Kunden an. Als Kundengruppen sind insbesondere die Mittelschicht und die gehobene Mittelschicht erkennbar. 01 01 Liebling‘s 02 Café Waschsalon 03 Brasserie Marie 04 LIDL 05 cava-cava 06 Fräulein Schick e.K. 02 Sülz Zülpicher Straße . Frequenz . Lagebeschreibung . Highlights . Zülpicher Straße Ägidiusstraße Palanterstraße Gustavstraße Laudahnstraße Zülpicher Straße W eyertal Detailkarte . 03 04 05 06 36 . Retailbericht Köln 2016 2014: - 2015: - 2016: 312 (Messpunkt: Goltsteinstraße 89) Auf Platz 31 unseres Rankings, liegt die Goltsteinstraße im Stadtteil Bayenthal mit einer durchschnittlichen Frequenz von 312 Passanten pro Stunde. Auch die Goltsteinstraße wird zum ersten Mal in unserem Retailbericht aufgeführt. Dieser Standort dient neben der Bonner Straße als Haupteinkaufsstraße für die Bewohner der Stadtteile Bayenthal und Marienburg. Insbesondere das Goltsteinforum ist bei den Passanten und Besuchern sehr beliebt und dient daher als absoluter Frequenzbringer für die Goltsteinstraße. Die Beliebtheit des Goltsteinforums lässt sich hauptsächlich auf den hervorragenden Mietermix zurückführen. Neben den Lebensmittelhändlern „PENNY-Markt“, „REWE City“ und „Alnatura Super Natur Markt“ inden die Kunden auch einen „dm“ Drogeriemarkt, eine Metzgerei („Metzgerei Kremer“) sowie eine Bäckerei („Schmitz + Nittenwilm“) vor. Eine weitere beliebte Bäckerei, die Bäckerei „Mauel 1883“, beindet sich darüber hinaus ebenfalls in direkter Nachbarschaft zum Goltsteinforum, in der Goltsteinstraße 79. Die Nahversor- gung für die umliegenden Bewohner ist daher als ideal zu bezeichnen. Als Kundengruppen lassen sich die Mittelschicht und die gehobene Mittelschicht sowie die Oberschicht erken- nen. An heißen Sommertagen erfreut sich besonders die Eisdiele „Il Gelato di Ferigo“ über einen starken Kundenandrang. 01 01 PENNY-Markt 02 REWE City 03 Alnatura Super Natur Markt 04 Metzgerei Kremer 05 Mauel 1883 02 Lagebeschreibung .Frequenz . Highlights . Bayenthal Goltsteinstraße . Goltsteinstraße Goltsteinstraße Altebur ger Straße Tacitusstraße Koblenzer Straße Schönhauser Straße 03 04 05 Detailkarte . Retailbericht Köln 2016 37 . Nachfragen und Mieten . Die Nachfrage an guten Ladenlokalen ist in den beliebtesten Niveaulagen (u. a. Ehrenstraße, Breite Straße) und Stadtteillagen (u. a. Neusser Straße, Dürener Straße, Sülzburgstraße) weiterhin groß. In einigen, weniger stark frequentierten Stadtteilen ist jedoch auch vereinzelt längerer Leerstand festzustellen. Insbesondere in den gefragtesten Bereichen der B-Lagen sind kaum Immobilienangebote verfügbar. Dennoch verändert sich der Einzelhandels- besatz schneller als in A-Lagen. Die oftmals in den A-Lagen geforderte „key-money“ der Bestandsmieter für eine vorzeitige Ladenaufgabe ist in den B-Lagen kaum verbreitet bzw. die geforderten Abstandssummen sind signiikant niedriger (Ausnahmen sind Breite Straße, Ehrenstraße und Mittelstraße). Die Mietpreisforderungen der Eigentümer werden i. d. R. mit kleineren Nachlässen in den B-Lagen akzeptiert. So sind Höchstmieten von ca. 30 bis 40 EUR/ m ² je nach Stadtteillage erzielbar. In den Innenstadtlagen (Breite Straße, Ehren- straße, Mittelstraße) sind Höchstmieten zwischen 80 bis 100 EUR/ m ² erzielbar. Die Durch- schnittsmiete variiert in den Stadtteillagen zwischen 15 und 20 EUR/ m ² . Prognose . Die Retailmakler von Larbig & Mortag gehen davon aus, dass sich die Nachfragesituation und die Einzelhandelsmieten in den Stadtteillagen weiterhin stabil entwickeln und nach- haltig erzielbar sind. Die Nachvermietung von Ladenlächen wird auf Grund der sehr un - terschiedlichen Passantenfrequenzen und Sozialgruppen auch in Zukunft lebhaft bleiben. Die Herausforderungen für künftige Mieter aber auch die Retailmakler wird darin bestehen, die richtige Lage bzw. den geeigneten Standort für die individuellen Konzepte ausindig zu machen. Die Konsum- und Niveaulagen in der Innenstadt (Ehrenstraße, Breite Straße, Pfeilstraße, Mittelstraße und Apostelnstraße) erfahren seit einigen Jahren einen Aufwärtstrend, da das Angebotspotential der A-Lagen sehr gering ist bzw. die Mietpreisforderungen der Vermieter häuig zu hoch sind. In den Niveaulagen ist in der Vergangenheit ein Wechsel von Einzel - konzepten hin zu Filialisten zu verbuchen. Innenstadtlagen: ca. 80 bis 100 EUR/ m ² Stadtteillagen: ca. 30 bis 40 EUR/ m ² Höchstmieten . Ausblick . 38 . Retailbericht Köln 2016 1. Allgemeine Deinitionen . 1.1 Verkaufsläche: Die Mietläche, welche zum Verkauf dient zzgl. Treppen, Gänge, Schaufenster und Freilächen, wird, sofern sie dem Kunden zugänglich ist, als Verkaufsläche bezeich - net. Dazu gehören auch Flächen, die nicht nur vorübergehend für Verkaufszwecke genutzt werden. 1.2 Gesamt-/ Geschäftsläche: Die gesamte betrieblich genutzte Fläche eines Einzelhandels, welche sich aus der Verkaufs-, Ausstellungs-, Versand-, Büro- und Lagerläche sowie Sozialräumen zu - sammensetzt, wird als Geschäftsläche be - zeichnet. Die Berücksichtigung der Büro-, Versand- und Lagerlächen, unterscheidet die Gesamt- oder auch Geschäftsläche von der reinen Verkaufsläche. 1.3 1A- und B-Lage: Die umsatzstärksten und höchstfrequen- tierten Lagen der Einkaufs- bzw. Ge- schäftszentren einer Stadt werden als 1A-Lage betitelt. Diese können entweder nur ein Teil oder eine gesamte Einkaufs- straße umfassen. Eine 1A-Lage ist deinier - bar durch folgende Kriterien: Passantenfrequenz Erzielbare Spitzenmiete für eine Laden- läche Branchenstruktur Innerstädtische Lage im Hauptgeschäfts- zentrum Filialisierungsgrad: Mieterbestand inter- nationaler, nationaler und örtlicher Einzel- händler Die B-Lage grenzt an die 1A-Lage an und deiniert sich meist aus Nebenstraßen der Haupteinkaufsstraßen. Noch weiter ent- fernte Lagen werden als Streu- bzw. Ne- benlagen bezeichnet. Wenn in Großstädten sehr ausgedehnte Einkaufsstraßen mit mehreren 1A-Lagen vorhanden sind, kann zwischen diesen in beispielsweise Luxus- oder Konsumlage unterschieden werden. 1A-Lage: Der Standort erreicht ca. 80- 100 % der Spitzenmiete der Stadt und ca. 70-100 % der höchsten Passanten- frequenz des Straßenabschnittes B-Lage: Der Standort erreicht ca. 40-80 % der Spitzenmiete der Stadt und ca. 40- 70 % der höchsten Passantenfrequenz des Straßenabschnittes Streu- bzw. Nebenlagen: Hier werden Mieten bzw. Passantenfrequenzen unter 40 % erreicht Stadtteillage: Liegt außerhalb des Haupt- einkaufsbereiches einer Stadt. Mietpreis- niveau und Passantenfrequenz sind ver- gleichbar mit der einer zentralen B-Lage 1.4 Spitzenmiete: Die nachhaltig höchste erzielbare nominale Miete bei Neuvermietungen in einer hoch- wertigen Ideal-Verkaufsläche in 1A-Lage, wird als Spitzenmiete für Handelslächen bezeichnet. Mit einer Ideal-Verkaufsläche ist eine Flä - che gemeint, in der „ideale“ Verkaufsbedin- Retailmarkt . Retailbericht Köln 2016 39. gungen vorzuinden sind. Die ideale Einheit liegt im Erdgeschoss, ist i.d.R. 100 m ² groß, barrierefrei und gut zugeschnitten. Außerdem muss eine Schaufensterfront vorhanden sein, welche mindestens sechs Meter breit ist. Der Bauzustand der Ein- heit sollte gehobenen Ansprüchen gerecht werden. Die Spitzenmiete dient dazu, die Entwicklung des Marktes besser darzu- stellen und basiert auf Transaktionen, wel- che während des Betrachtungszeitraums durchgeführt und registriert werden. Die angegebene Spitzenmiete bezieht sich immer auf einen Standardmietvertrag im jeweiligen Markt und entspricht dem Net- tomietpreis exklusive Nebenkosten, lokale Steuern oder Incentives. Berechnet wird die Spitzenmiete immer zum Ende eines Quartals. 1.5 Filialist: Filialen werden die Niederlassungen eines Einzelhandelsunternehmens bezeichnet, welche zwar vom Standort her getrennt voneinander sind, jedoch rechtlich und wirtschaftlich unselbstständig sind. Einzel- händler mit mehr als 3 Filialen, unabhängig davon, ob diese Standorte regional oder überregional verteilt sind, werden Filialis- ten genannt. Ein Unternehmen mit 3 oder mehr Filialen in nur einer Region wird daher ebenfalls als Filialist deiniert. 1.6 Passantenfrequenz: Die Passantenfrequenzzählung bei Lar- big & Mortag Immobilien erfolgte an 31 Einkaufsstraßen in B-Lage (hochwertige Niveaulagen in der Innenstadt und Stadt- teillagen). Aus dem Ergebnis der zwei Stunden wurde ein Mittelwert errechnet. Hieraus wurde ein Ranking gebildet, welches in unserem Re- tailbericht zu inden ist. 1.7 Branchen: Bei einer Zählung von ortsansässigen Ein- zelhandelbetrieben werden nur die in der schematisierten Darstellung der 1A-Lage registrierten Geschäfte berücksichtigt. Zwi- schen all diesen Einzelhändlern wird nach zwölf Branchengruppen unterschieden: Accessoires Schmuck/Juwelier Bank/Versicherung Sport/Outdoor Textil Gastronomie Telekommunikation/Elektronik Gesundheit/Beauty Warenhaus Schreibwaren/ Bücher Heim-/Wohnbedarf Schuhe/Lederwaren 1.8 Ladenlokal: Einheiten, welche zum Verkauf von Waren und Dienstleistungen dienen und meist in Einkaufsstraßen liegen, werden als Laden- lokal bezeichnet. 1. Allgemeine Deinitionen . 40. Retailbericht Köln 2016 Dieser Bericht wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt und basiert auf Informationen aus Quellen, die wir für zuverlässig erachten, aber für deren Genauigkeit, Vollständigkeit und Richtigkeit wir keine Haftung übernehmen. Die enthaltenen Meinungen stellen unsere Einschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes dar und können sich ohne Vorankündigung ändern. Historische Entwicklungen sind kein Indiz für zukünftige Ergebnisse. Dieser Bericht ist nicht für den Vertrieb oder die Empfehlung zum Kauf oder Verkauf einer bestimmten Finanzanlage bestimmt. Die in diesem Bericht zum Ausdruck gebrachten Meinungen und Empfehlungen berücksichtigen nicht individuelle Kundensituationen, -ziele oder -bedürfnisse und sind nicht für die Empfehlung einzelner Wertpapiere, Finanzanlagen oder Strategien einzel- ner Kunden bestimmt. Der Empfänger dieses Berichtes muss seine eigenen unabhängigen Entscheidungen hinsichtlich einzelner Wertpapiere oder Finanzanlagen trefen. Larbig & Mortag übernimmt keine Haftung für direkte oder indirekte Schäden, die aus Ungenauigkeiten, Unvollständigkeiten oder Fehlern in diesem Bericht entstehen. Larbig & Mortag Immobilien GmbH Spezialisten für Gewerbeimmobilien Köln . Theodor-Heuss-Ring 23 50668 Köln | T. 0221 998 997 0 Bonn . Sandkaule 9-11 53111 Bonn | T. 0228 90 90 52 52 Leverkusen. Hemmelrather Weg 201 51377 Leverkusen | T. 0214 330 198 60 larbig-mortag .de Tendenzen der EH-Entwicklung in Köln 2008 - 2016 (Erhebungen) Zentrum Anzahl der Betriebe VKF Zentralität Mittelfristiger Bedarf 2008 2016 2008 2016 2008 2016 2008 2016 BZ Porz 107 23.000 18 32% STZ Braunsfeld 96 18.545 65 k.A. 8% k.A. NVZ Sürth 18 1.650 11 5% Entwicklungstendenz negativ neutral positiv Verkaufsoffener Sonntag, '15, September 201 3 13.00 - 18,00 Uhr Wffi vERrAGssoNDrnvenörreNrLtcHUNG Verkaufsoffener Sonntag, 15. September 20'13 13.00-18,00 Uhr ffiäffi§§ TINSPIRATION fvlodeberatung. Styling . Verkaul -",. o' r:.@1ro,a'-.T ed, S nht "'/8 ScgJl notn . Teiclor ut - ln Braunsield ist wieder was los: Die Ceschäfte an der Aachencr Stralle unti in den Seitenstraßen laclen am Sonntag, den 15. SePtenlber zunl ersLen verkaufsolfent'n Sonntag inr Iaufenden Jalrr ein! Bevor anr 10. November nrit denr zrveilen verkaufsoffenen Sonlllag h'ii' inr Vorjahr wieder die beliebte "Braunsfelder Nlartinsmeile" startet, kam man sich ant konrmenden SonrrLrg in der Zeit von l3:00 bis .l8:00 Uhr nicht nur von der VielfalL untl clenr hohcn Niveai- der Angebote in Braunsfeld überzeugen, sondcrn sich auch an einenl intcrcssanton Foto-Suchspiel betoiligt'n. Zum Shopping-Iirlebnis hat die ArbciLsgruppc "lvlarketing' in clcr lntcrcssenge- nrtirrschafi-Braunsfcld e,V. etw.ls Besonderes orgdnisierl: ln den Sehauferrstt'rn und Geschäftsräumen von 32 Ceschäften wertlen historische und neuerc Fotos ton llraunsfeld aus8estelll, clie dem Bclrachter frühere und aktuelle Ansichten clcs Veedcls nahel-ringen. Abt:r: Drei Bilcler sincl daruntcr, rlie keine ivtotive aus llraunsfclcl zcilir:n. Diesc gilies zu finclt'n. Dafür hat nran t'int'Wochc Zeit. vonr 15.9. bis zunr 21.9.2013. Danritt nit:ht zu Ieiclrt wircl, werclcn clic Iotos nlchrnlals zwischt'tr cicn Ct'schüftt'rr a usiret.l usch t. Unör den 'feilnehnrern an der Sut:he, die alle drei falschen ]vlotive hcrausfirrdcn, auf einer'leilnehnrerkarte eintraBen und bis zunr 21.9. bei einenr dt'r beteiliStPn Cesch;Ite einreichen, werden viele ittraktite Preise verlos[. die von dcn i]raunsfelder Geschäflsleuten gesti(let wurden. Darunter sind etwa SPortruck-sicke, Ileisetasclrt'n, Kosnretikprodukle, eine Digitalkanlera und !VarenguLscheine- Die Ct:winner wt'rclen ant Dunne.rtag, den 26.9.2013,irnter juristischer Aufsieht trnrittelt uncl anr nächstcrr 1ag auf dcr Interneiseile der IG Braunsfel,l www.ighraunsleld.tlc helannLgegeben. Teiln.rhnrekarten gibi es in allen Ceschäften, in denen Fotos ausgestellt werck'n Dic '[eilnahmekarlen Äthaltcn auch eine Übersicht über alle Ceschiiftc mit Fotos. "Dicsc verkaulsoffenen Sonntage nertlen von dcn Ceschäftsleuten bcgrülli uIrd. r'om brei[cn Publikunr ge.n.'angenoir,nlen" nu:inL Dr. ivliehat'l lVollnik, dcr VorsiLzerrde dCr IG lJraunsfeltl. "ilhadc iur, dass dic lvlöglichkt'iLt'n zu solchcn llvt'nLs votr dtl Lantlosregierung durch das Ladenöffnungsg,esetz jn diesent lahr rveiter lreschränkt *.orclen s'in.I. Dis ist eigentlich gar nictrt ieitgenrlill. Für die-lC llraunsfcld hictt'n die vcrkaufsoffenen SonnLag'e eine guLc Cel.'genheit, durth besonJere Aktioncn t\nrvohnern nrehr zu bieten und ßesucher anzuziclrt'n." i1'" %/a ," ,' --Cf itli'l: ttzc (,üIVLC FRISÖR Jose Luis Men6ndez Aachener Str 549 50933 KFtn (8'aunsleld) Tel :0221/ 569 1234 www.kisoerjose.de ßöseln Shoppan b$ilnsfc)(I;:::i Bdllenrohmen i rr ll Eine akrion de, I ! t inter€rlengemelas<hr(t in ßßRUNSF€LD loAi = -t =o -rD J =' rD rD(f- rD NCa OJ 3 =rD J -tt-. l-' n -^rD J = <(f ßrD B6) u1 C-))rl oJ:--hT( oJ '--:- CT TD rDC =6rD ='=E t'oJ) rDJu)a---h:_ rD - aAöffgq OJ J oro =aN=6 = -f --n c, a +9qqHd $§+B§gE ffi."q*5 E3E äFWqä;g Eäl $" o== e Eä=q* ä=läöqpä + ff iä " = d: fi ä E i _ 3 ä. l. ä E 3 J e co = ä i ä F g,B e;,H 3 = g q'E g a F r A;,4 S ß ß ß = * ä [ ia a + 3 ä a =;,^ 4 #: ? i' ä s 3 q e I3==:AsdaldsIäH=,1 4: +1 ?iä: fi tää3=sAiuSE äi: ät: äi$;E: l d g ä $P u $ 3 § + = - g ä : F ä q $ i il ä a il $ =Ai+3+.äd H ä3ärä§ii 3 .e-gr9;äi s++ääßsq9äqä5+äF6: qärälä =a -.rEs6=--'ö= o/^- iaEi-n=oaY(n -Un\--->+a)=oolY.^'-n:+='=A - l - 0) =. 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Päd 7d'=, @ §r p (n. c a.7^ x ä' t qcc!o?:lyl§)=ä,LQa --u(D+f ö.i* + o I o w E rn € l* =ö E b'g E,= o q E x ^1 - + =- - - J Y r= {ä*q§ä3q;s r g + äg; d a s sU--J/^+(U+=)^\^v'fda(.r):aQör,rC)_*_lD+ö!+roJlC'=-oi'-r-cl'='QlX -(o_-R=r.o.Jr-=ö ='* =qoö nm* - :-yvr:Jan0=.!=-cl-==ö5i.J=-_JJ -O-lD?F6lr^Y a+äF+3id $= ä,= qE vF4=a i5qAfr=PrE q= fi 45tdiP lNf i=f x(rrJ:+:+4,^'^ q =Edf.o- FYi=;q.ä; ätH=s$$äa: *:+qqä ärsqry;i9 =;?;a++sE+ ä1*äa*.,.^=-=(4.xf 6 ,3 [,9==.*3,8. {:,-3A94oö:oo--&- H.--pA=d'-^-: ry. .,oö_ woQQ?=91 ä6iSq sädn i:sil=öeg=§'gd;= ä=;.1 -=d=_4fr ,HEa=öäi,F>--_=H =gqS=5eö39 93e =oYj.-7\)UJ-:+oer§eq=6 wQs-rg=e i*- giläwE2Pi&i-4is eäg.6q;3^ü sE-.P6=ero=or(ocI =a=.Ff r 5 äi\ e.-_rBa'+r&FJ3q @6-'"3 -^'=>r, x\o1.+! f-.r o nD o'=o^ += ö "'.ä = Fö.*r»-o-rL:gpa=) = d=6-q<0r.Jl!o6 !!.=!qo6-6t).(U-+++(UUr+ §ä;5 ii ä; +q lglä 1t;t E 1l f '15 S 4 o ö 5 [ ä s i = 4 e ='.4**i: i; ++r+1ä3 *+b = äää*[äiä+*ä[s+ää 3 *i? i+ ra','ä: {; ä$q*E a < o---lc-no'O(DOf:f.<-C:-.-+fO^6O \l'l^)^aJ^LI'U^ Ä'(D!gx:-:+- u_r <O --l:i()(.--r -öa,(,f : cdd6-ü.q.:so,c(,lrx'r-.1 o (D (D = !a(DirrTJaf \at. \* rD \z a=> +^ ;- oa rD §*- -söJ,!J: ::l ru fl) ffi6 .r} :: gBrsSdP6ä-.=---a .^ (u A-:4tA4 ci,' r X I §) =^ ^ (D - lqtD-CDä E 3 € il Q =oo+lX--riLUÄ-=(,X§{-iq'"ö'6'=<od ädrq3ßl ::.i :)*r: t t': isL t:.{''. -n:; '.' ,j .D *rt (ä 3 cctat ltrCL(3 t-, c!c t/, CD z, 'IFir -tr!trtrJ raIJ - (D (§ IL(Dr 1 1- (» ah, =ri 3o. o w.l o vt o o- :z o 3uo-f.J O lrl 7F..äot9C,l Hr1 ?o:;iq.-|. 8N*
  • Anlage 3 Stellungnahme Ev. Kirchenverband vom 06.11.2018

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    1 Brandt, Peter Von: 32-Gewerbeangelegenheiten Gesendet: Dienstag, 6. November 2018 15:54 An: Brandt, Peter Betreff: WG: Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2019 Mit freundlichen Grüßen A nja Gäbel 32 - Amt für öffentliche Ordnung Gewerbeabteilung Tel: R 29879 Fax: R 26480 Von: Vorstand [mailto:Vorstand@kirche-koeln.de] Gesendet: Dienstag, 6. November 2018 15:51 An: 32-Gewerbeangelegenheiten Cc: 'Martin Horstmann (Horstmann@Melanchthon-Akademie.de)'; Domning, Rolf Betreff: AW: Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2019 S ehr geehrte Damen und Herren, wir haben die Anträge der Interessengemeinschaften der Kölner Stadteile auf Sonntagsöffnungen in 2019 gesichtet und nehmen dazu nun wie folgt Stellung: Wir lehnen weiterhin Sonntagsöffnungen grundsätzlich ab. Diesen Standpunkt haben wir immer vertreten, daran hat sich auch für die Sonntagsöffnungen in 2019 nichts geändert. Die Tradition von Stadtteil- und Veedelfesten erkennen wir an, wir freuen uns über die Aktivität und das Engagement der Kölner – allerdings muss dies unsere Auffassung nach nicht mit Ladenöffnungen verbunden werden. Stadtteilfeste haben einen guten Wert an sich, auch und gerade ohne Verkaufsöffnungen. Sehr kritisch stehen wir zu Verkaufsöffnungen, deren Anlassbezug eine Messe darstellt. Die Verbindung von einer Fachmesse mit einer Ladenöffnung erschließt sich uns nicht. Ebenso kritisch sehen wir Ladenöffnungen in der Adventszeit. Wie wir alle wissen, mangelt es der Adventszeit nicht an zu wenig Kommerz. Hier empfehlen wir besonders, auf die Öffnungen zu verzichten. Ob die beantragten Sonntagsöffnungen den Gesetzesvorgaben entsprechen, obliegt der Prüfung der Stadt Köln. Wir gehen davon aus, dass sie dies gewissenhaft vornimmt. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die Beteiligung im Antragsverfahren. Freundliche Grüße Rolf Domning Stadtsuperintendent Ev. Kirchenverband Köln und Region Kartäusergasse 9-11 50678 Köln Telefon: 0221 – 3382-100 Telefax: 0221 – 3382-103 Anlage 3 2 E-Mail: vorstand@kirche-koeln.de www.kirche-koeln.de Von: Gewerbeangelegenheiten@STADT-KOELN.DE [mailto:Gewerbeangelegenheiten@STADT-KOELN.DE ] Gesendet: Freitag, 26. Oktober 2018 11:51 An: Philip.Reichardt@koeln.ihk.de ; joerg.hamel@ehdv.de ; Koeln@DGB.de ; britta.munkler@verdi.de ; elisabeth.slapio@koeln.ihk.de ; koeln@katholikenausschuss.de ; Vorstand; stetefeld@hwk-koeln.de Betreff: Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2019 Sehr geehrte Damen und Herren, die Interessengemeinschaften der Kölner Stadtteile haben Anträge auf Genehmigung verkaufsoffener Sonntage für das Jahr 2019 gestellt. Die Termine und die erforderlichen Sachgründe sind denen zum Download bereitgestellten Anlagen zu entnehmen. Ich beabsichtige dem Rat der Stadt Köln für seine Sitzung am 18.12.2018 den Entwurf einer Rechtsverordnung zu seiner endgültigen Entscheidung vorzulegen. Gemäß § 6 Abs. 4 Ladenöffnungsgesetz NRW habe ich Sie vor der Freigabe der verkaufsoffenen Sonntage zu beteiligen. Ich darf Sie daher bitten, zu den Anträgen bis spätestens 06.11.2018 Stellung zu nehmen. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Peter Brandt Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin Amt für öffentliche Ordnung Gewerbeabteilung (321/1) Willy-Brandt-Platz 3 50679 Köln Telefon: 0221/221-26447 Telefax: 0221/221-26480 Mailto:gewerbeangelegenheiten@stadt-koeln.de Internet: www.stadt-koeln.de Monatlich aktuelle Informationen Ihrer Stadtverwaltung in unserem Newsletter! Newsletter Anmeldung Blockierte Ladezonen behindern und gefährden andere Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.
  • Anlage 5 Stellungnahme EHDVSonderöffnung Köln 2019

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    Handelsverband Aachen - Düren - Köln  An Lyskirchen 14  50676 Köln An die Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin Amt für öffentliche Ordnung Gewerbeabteilung (321/1) Willy-Brandt-Platz 3 50679 Köln Stellungnahme verkaufsoffene Sonntage 2019 Sehr geehrte Damen und Herren, herzlichen Dank für die Möglichkeit, zu den aktuellen Anträgen über verkaufsoffene Sonntage 2019, Stellung zu beziehen. In Zusammenarbeit mit der IHK und uns, dem Handelsverband NRW, haben die antragstellenden Werbegemeinschaften ihre Anträge für 2019 gestellt. Wir sind der Ansicht, dass die verkaufsoffenen Sonntage für den Erhalt und die Stärkung des stationären Einzelhandels in den betreffenden Vierteln eine maßgebliche Rolle spielen. Von daher befürworten wir alle beantragten verkaufsoffenen Sonntage, die in dieser Verwaltungsvorlage gestellt werden uneingeschränkt. Die Neufassung des Ladenöffnungsgesetzes erlaubt es, neben dem bekannten Anlassbezug auch vier weitere Sachgründe zur Begründung des öffentlichen Interesses hinzuzuziehen. Der Umgang mit diesen neuen Sachgründen muss erst noch von Verwaltung und Werbegemeinschaften eingeübt werden. Trotzdem hat der Gesetzgeber diese Gründe explizit aufgelistet und sie sollten daher auch gelebter Bestandteil in den Genehmigungsverfahren sein. Der Gesetzgeber hat außerdem den kommunalen Verwaltungen aufgetragen, die Plausibilität von Gründen zu überprüfen. Wir weisen in diesem Zusammenhang noch einmal explizit darauf hin, dass zur endgültigen Beurteilung der gestellten Anträge das vorliegende statistische Datenmaterial der Stadt Köln nutzbar gemacht werden muss. Nur so können die Plausibilität geprüft und die Sachgründe 2-5 nachhaltig gestützt werden. Die Bedeutung von verkaufsoffenen Sonntagen für die einzelnen Stadtviertel muss außerdem eindeutig im fortgeschriebenen Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Stadt Köln verankert werden. Es geht im Wesentlichen nicht um eine Ausweitung der einzelnen Umsätze, sondern um Marketingmaßnahmen, die es den Kölner Stadtvierteln, die nicht vom Tourismus profitieren erlaubt, auf sich aufmerksam zu machen und neue Besucher anzulocken sowie Stammbesucher an sich zu binden. Der Erhalt von Urbanität und sozialen Strukturen, die maßgeblich durch den stationären Einzelhandel mitgestaltet werden, ist in den betreffenden Stadtvierteln von elementarem öffentlichem Interesse. Mit freundlichen Grüßen, (Jörg Hamel, Geschäftsführer) Köln, 08.11.2018 Jörg Hamel (jha) Handelsverband Nordrhein-Westfalen Aachen - Düren - Köln Geschäftsstelle Köln An Lyskirchen 14 50676 Köln Tel.: 0221/20 80 40 Fax: 0221/20 80 440 Kölner Bank eG IBAN: DE64 3716 0087 0010 3480 05 BIC: GENODED1CGN Geschäftsstelle Aachen Theaterstraße 56 52062 Aachen Tel.: 0241/25 141 Fax: 0241/29 906 kontakt@ehdv.de www.ehdv.de Vorsitzender Gerd-Kurt Schwieren Geschäftsführer Dipl.-Vw. Jörg Hamel Vereinsregister AG Köln VR 5486 Gerichtsstand Köln Anlage 5
  • Anlage 2.1 Nachweise Braunsfeld 1. Drittel

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    . Retailbericht. Köln 2016 . Köln 2016/2017Köln 2016/2017 2 . Retailbericht Köln 2016 Einkaufsstraßen in Köln . Breite Straße Apostelnstraße Ehrenstraße Sülzburgstraße Neusser Straße Hauptstraße Kalker Hauptstraße Berrenrather Straße Venloer Straße Mittelstraße Pfeilstraße Neusser Straße Severinstraße Maastrichter Straße Bonner Straße HohenzollernringAachener Straße Aachener Straße Hohenstaufenring Höninger Weg Eigelstein Kaiser-Wilhelm-Ring Dürener Straße Deutzer Freiheit Frankfurter Straße Zülpicher Straße Zülpicher Straße Friesenwall Goltsteinstraße Retailbericht Köln 2016 3 . Straße . Stadtteil . Frequenz . * (1. Stunde) Frequenz . * (2. Stunde) Summe . Ø-Frequenz . * Besonderheiten . Breite Straße Altstadt-Nord 1726 2713 4439 2220 Ehrenstraße Altstadt-Nord 1542 2825 4367 2184 Neusser Straße Nippes 1885 1758 3643 1822 Hauptstraße Rodenkirchen 1694 1868 3562 1781 Wochenmarkt Kalker Hauptstraße Kalk 1245 2089 3334 1667 Venloer Straße Ehrenfeld 1243 1549 2792 1396 Mittelstraße Altstadt-Nord 1308 1436 2744 1372 Pfeilstraße Altstadt-Nord 951 1558 2509 1255 Neusser Straße Neustadt-Nord 1110 1273 2383 1192 Severinstraße Altstadt-Süd 1115 1099 2214 1107 Bahnhofstraße Porz 1226 931 2157 1079 Maastrichter Straße Neustadt-Süd 909 1208 2117 1059 Apostelnstraße Altstadt-Nord 796 1246 2042 1021 Bonner Straße Neustadt-Süd 972 1020 1992 996 Hohenzollernring (Rudolfplatz) Neustadt-Nord 767 1160 1927 964 Hohenzollernring (Friesenplatz) Neustadt-Nord 864 919 1783 892 Sülzburgstraße Sülz 702 1041 1743 872 wurde am 8.10. gemessen wegen Straßenfest Berrenrather Straße Sülz 886 792 1678 839 wurde am 8.10. gemessen wegen Straßenfest Aachener Straße Neustadt-Süd 712 925 1637 819 Hohenstaufenring Neustadt-Süd 814 813 1627 814 Höninger Weg Zollstock 724 788 1512 756 Eigelstein Altstadt-Nord 612 838 1450 725 Kaiser-Wilhelm-Ring Neustadt-Nord 702 741 1443 722 Dürener Straße Lindenthal 711 728 1439 720 Deutzer Freiheit Deutz 689 736 1425 713 wurde am 8.10. gemessen wegen Demo Zülpicher Straße Neustadt-Süd 642 731 1373 687 Frankfurter Straße Mülheim 674 624 1298 649 Aachener Straße Braunsfeld 423 571 994 497 Friesenwall Altstadt-Nord 351 488 839 420 Zülpicher Straße Sülz 384 442 826 413 Goltsteinstraße Bayenthal 329 294 623 312 Passantenfrequenzmessungen 2016 . Zahlen & Fakten . * Passanten pro Stunde 4. Retailbericht Köln 2016 Vergleichstabelle Vorjahre. Straße. Stadtteil. Ø-Frequenz* 2016. Trend zum Vorjahr Ø-Frequenz* 2015. Trend zum Vorjahr Ø-Frequenz* 2014. Breite Straße Altstadt-Nord 2220 î leicht gesunken 2634 ì leicht gestiegen 2412 Ehrenstraße Altstadt-Nord 2184 î leicht gesunken 2378 stagniert 2363 Neusser Straße Nippes 1822 ì leicht gestiegen 1786 ì gestiegen 1432 Hauptstraße Rodenkirchen 1781 ì leicht gestiegen 1645 ì leicht gestiegen 1553 Kalker Hauptstraße Kalk 1667 ì gestiegen 939 - - Venloer Straße Ehrenfeld 1396 î gesunken 1591 ì gestiegen 1419 Mittelstraße Altstadt-Nord 1372 î leicht gesunken 1442 ì gestiegen 1384 Pfeilstraße Altstadt-Nord 1255 stagniert 1227 - Neusser Straße Neustadt-Nord 1192 î gesunken 1309 ì leicht gestiegen 1270 Severinstraße Altstadt-Süd 1107 ì leicht gestiegen 986 î gesunken 1325 Bonner Straße Neustadt-Süd 996 î gesunken 1376 stagniert 1410 Hohenzollernring (Rudolfplatz) Neustadt-Süd 964 î gesunken 1894 ì gestiegen 1441 Hohenzollernring (Friesenplatz) Neustadt-Nord 892 î gesunken 1085 - - Sülzburgstraße Lindenthal 872 ì gestiegen 912 stagniert 936 Aachener Straße Neustadt-Süd 819 ì gestiegen 481 - - Hohenstaufenring Neustadt-Süd 814 î gesunken 1072 î leicht gesunken Höninger Weg Zollstock 756 stagniert 794 ì leicht gestiegen 656 Dürener Straße Lindenthal 720 î leicht gesunken 856 ì leicht gestiegen 769 Deutzer Freiheit Deutz 713 ì leicht gestiegen 631 î leicht gesunken 743 Zülpicher Straße Neustadt-Süd 687 î gesunken 1072 î gesunken 1408 Frankfurter Straße Mülheim 649 î gesunken 1518 - Aachener Straße Braunsfeld 497 î gesunken 745 ì leicht gestiegen 600 *Passanten pro Stunde Retailbericht Köln 2016 5. Einwohner (in Tsd.) 1.069 Sozialversicherungsplichtig Beschäftigte (in Tsd.) 533 Arbeitslosenquote (in %) 8,8 Einzelhandelsrelevanter Kaufkraftindex 106,6 Umsatzkennzifer 120,0 Zentralitätskennzifer 112,6 Übernachtungsanzahl (in Mio.) 5,98 Frequenzzählung . Die Stadt Köln ist mit 1.069.192 Einwohnern (Stand 31.12.2015; Quelle: Stadt Köln) die viertgrößte Stadt in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Zuwachs von 15.664 Personen beziehungsweise 1,5 Prozent. Die Kölner Innenstadt, Lindenthal und Mülheim sind die einwohnerstärksten Stadtbezirke. Die Zahl der sozialversicherungs- plichtig Beschäftigten ist 2015 mit 533.600 (Vorjahr 2014: 512.144) ebenfalls angestie - gen (Stand 30.09.2015; Quelle: Stadt Köln). Die Arbeitslosenzahl ist im Jahresverlauf auf 52.653 (Vorjahr 2014: 53.054) leicht gesunken. Die Studie wurde am Samstag, 10.09.2016* bei sonnigem Wetter und einer Tempera- tur von ca. 28 Grad durchgeführt. Die Messung wurde an 31 Einkaufsstraßen in B-Lage (Konsum- und Niveaulagen in der Innenstadt und Stadtteillagen) zwischen 12 Uhr und 14 Uhr durchgeführt. Aus dem Ergebnis der zwei Stunden wurde sowohl ein Mittelwert als auch ein Ranking gebildet. *Auf Grund des Straßenfestes in der Sülzburgstraße sowie der Demonstration in Köln-Deutz wurden die Messungen in der Sülzburgstraße, der Berrenrather Straße und der Deutzer Freiheit am Samstag, 08.10.2016 bei leicht bewölktem Wetter und einer Temperatur von ca. 14 Grad durchgeführt. Fakten . Köln Retailmarkt. Kurzgefasst. Der Mieterbesatz der in dieser Studie betrachteten Stadtteillagen und B-Lagen besteht überwiegend aus lokalen Ladenbetreibern (z. B. Friseure, Apotheken, Bekleidungsge- schäfte, Kioskbetriebe, Gastronomiebetriebe usw.) und Filialisten aus dem Lebensmittel- und Drogeriebereich (z. B. dm oder REWE). Die höchsten Passantenfrequenzen konnten wie im Vorjahr in der Innenstadt auf der Breite Straße (2.220 Passanten/ Stunde) und der Ehrenstraße (2.184 Passanten/ Stunde) gemessen werden. Darauf folgen die belieb- ten Stadtteillagen Neusser Straße in Nippes (1.822 Passanten/ Stunde), Hauptstraße in Rodenkirchen (1.781 Passanten/ Stunde), Kalker Hauptstraße in Kalk (1.667 Passanten/ Stunde) und die Venloer Straße in Ehrenfeld (1.396 Passanten/ Stunde). Vervollständigt wird die TOP-10 der am höchst frequentierten B-Lagen durch die beiden Innenstadtlagen Mittelstraße (1.372 Passanten/ Stunde) und Pfeilstraße (1.255 Passanten/ Stunde) auf Platz 7 bzw. 8 sowie die Neusser Straße in der Neustadt-Nord (1.192 Passanten/ Stunde) auf Platz 9 und die Severinstraße in der Altstadt-Süd (1.107 Passanten/ Stunde) auf Platz 10. Im Vergleich zu den Stadtteillagen und B-Lagen, bieten die 1A-Lagen durch den Bran- chenmix an internationalen und nationalen Filialisten eine hohe Anziehungskraft und somit wesentlich höhere Passantenströme mit zum Teil über 10.000 Passanten pro Stunde (z. B. Hohe Straße und Schildergasse). · Zalando Outlet (Breite Straße 80-90) · Calvin Klein Jeans (Apostelnstraße 13) · Tigha (Ehrenstraße 31) · American Vintage (Ehrenstraße 46) · Frittenwerk (Ehrenstraße 94) · STEFANEL (Mittelstraße 3) · SHOEPASSION (Mittelstraße 30) · KISSKISSBANGBANG (Friesenwall 38-42) Neueröfnungen Innenstadt . . Sozialversicherungsplichtig Umsatzkennzifer Zentralitätskennzifer plichtig Beschäftigten ist 2015 mit 533.600 (Vorjahr 2014: 512.144) ebenfalls angestie Passanten/ ervollständigt Innenstadtlagen auf Stunde) Platz - somit B. · Tigha (Ehrenstraße 31) · American Vintage (Ehrenstraße 46) · Frittenwerk (Ehrenstraße 94) · STEFANEL (Mittelstraße 3) · SHOEPASSION (Mittelstraße 30) · KISSKISSBANGBANG (Friesenwall 38-42) Neueröfnungen 6 . Retailbericht Köln 2016 Breite Straße Breite Straße Breite Straße Auf dem Berlich Glockengasse Lagebeschreibung . Im Vergleich zu den beiden vergangenen Jahren ist die Frequenz in der Breite Straße zwar leicht gesunken, mit 2.220 Besuchern pro Stunde zählt sie aber immer noch zu den be- liebtesten Einkaufsstraßen der Kölner Innenstadt. Die Breite Straße beindet sich inmitten des Shoppingrundlaufs der City, zwischen der Hohe Straße sowie der Ehrenstraße, und ist daher bestens erreichbar. Der Einzelhandelsbesatz der Breite Straße besteht überwiegend aus Filialisten aus den Bereichen Textil, Elektronik, Warenhäuser, Bäckereien usw. Als Magneten wirken das „Karstadt“ Warenhaus, „Urban Outitters“ oder auch der „REWE“ Markt in den Opern Pas - sagen. Insbesondere durch die Neuansiedlungen von „dm“ im Erdgeschoss des „Karstadt“ Warenhauses und des „Zalando-Outlets“ im DuMont-Carré konnte die Breite Straße ihre Attraktivität nochmals steigern. Bei ihrem Einkauf orientieren sich die Passanten überwie- gend auf der rechten Straßenseite (stadteinwärts). Als Kundengruppen sind überwiegend die Mittelschicht sowie die gehobene Mittelschicht vertreten. 2014: 2412 2015: 2634 ì 2016: 2220 î (Messpunkt: Breite Straße 159) Detailkarte . 01 Karstadt 02 Urban Outitters 03 REWE 04 Zalando-Outlet 02 03 04 01 Altstadt-Nord Breite Straße . Frequenz . Highlights . Retailbericht Köln 2016 7 . 2014: 2363 2015: 2378 2016: 2184 î (Messpunkt: Ehrenstraße 25) Lagebeschreibung . Ähnlich wie der Breite Straße ergeht es auch der Ehrenstraße bei unserer diesjährigen Frequenzmessung. Die Frequenz ist zwar auch leicht gesunken, die Beliebtheit der Straße bei den Shoppingfans steht jedoch außer Frage. Mit einer Frequenz von 2.184 Passanten pro Stunde ist die Ehrenstraße zudem immer noch sehr stark besucht. Sie beindet sich ebenfalls inmitten des Shoppingrundlaufs der City, zwischen der Breite Straße und dem Hohenzollernring. Der Einzelhandelsbesatz der Ehrenstraße besteht überwiegend aus Filialisten aus den Be- reichen Textil, Elektronik sowie Kosmetik. Insbesondere Unternehmen wie „Weekday“, „& Other Stories“ sowie „American Apparel“ locken tagtäglich eine Vielzahl von Besuchern an. Durch die Neuansiedlungen von „American Vintage“ und von „Tigha“ konnte die Ehrenstra- ße ihre Attraktivität im Vergleich zum Vorjahr zudem nochmals steigern. Darüber hinaus hat das beliebte Szenerestaurant „4Cani“ seinen Betreiber gewechselt und fungiert inzwischen unter dem Namen „Cato“. Als Kundengruppen sind überwiegend die Mittelschicht und die gehobene Mittelschicht sowie viele Studenten und junge Menschen vertreten. Detailkarte . 01 01 Weekday 02 American Apparel 03 & Other Stories 04 H&M 05 American Vintage 06 Cato 02 03 04 Altstadt-Nord Ehrenstraße . Ehrenstraße Ehrenstraße Alte W allgasse Pfeilstraße Benesisstraße Große Brinkgasse Friesenwall Apostelngasse 05 06 Frequenz . Highlights . 8 . Retailbericht Köln 2016 2014: 1432 2015: 1786 ì 2016: 1822 ì (Messpunkt: Neusser Straße 250) Auch in diesem Jahr zählt die Neusser Straße zu den beliebtesten Stadtteillagen unserer Frequenzmessung. Mit einer Besucherzahl von 1.822 pro Stunde, konnte die Frequenz im Vergleich zum Vorjahr (1.786) sogar leicht gesteigert werden. Somit zählt dieser Standort nach der Breite Straße und der Ehrenstraße zu der am höchst frequentierten Einkaufs- straße der Kölner B-Lagen. Dies ist zum einen auf den guten Mietermix und zum anderen auf die Bedeutung der Neusser Straße für die Bewohner des Kölner Nordens (Stadtbezirk Nippes) zurückzuführen. Neben zahlreichen Einzelhandelsbetrieben aus den Bereichen Lebensmittel, Drogerie und Textil gibt es auch ein vielfältiges Angebot an Gastronomie. Darüber hinaus beindet sich ein GALERIA Kaufhof Warenhaus in bester Lage auf der Neusser Straße. Zusätzlich fun- gieren ein „REWE“, ein „dm“ sowie ein „Alnatura Super Natur Markt“ als Kundenmagneten. Ein weiterer Pluspunkt der Neusser Straße ist zudem die gute Erreichbarkeit. Auf Grund der idealen Anbindung an das ÖPNV- sowie das Autobahnnetz ist es für die Kunden ein leichtes, zur Neusser Straße zu gelangen. Als Kundengruppe lässt sich die Mittelschicht erkennen. Obendrein verkehren auf der Neusser Straße auch viele junge Menschen und Studenten, da sich Nippes inzwischen zu einem absoluten Szeneviertel entwickelt hat. Diese Entwicklung wird durch das Projekt „Clouth-Quartier“ zwischen Niehler Straße und Johannes-Giesberts-Park, welches Wohnraum für ca. 3.000 Menschen bieten wird, noch- mals unterstrichen. 01 01 GALERIA Kaufhof 02 REWE 03 dm 04 Alnatura Super Natur Markt 02 Nippes Neusser Straße . Lagebeschreibung . Neusser Straße Neusser Straße Kempener Straße Christianstraße Wilhelmstraße Detailkarte . 04 03 Frequenz . Highlights . Retailbericht Köln 2016 9 . 2014: 1553 2015: 1645 ì 2016: 1781 ì (Messpunkt: Hauptstraße 94) Wie bereits in den Jahren 2014 und 2015 reiht sich die Hauptstraße in Rodenkirchen unter den am höchst frequentierten B-Lagen Kölns ein. Ähnlich wie bei der Neusser Straße in Nippes konnte auch die Hauptstraße nochmals an Frequenz zulegen (1.781 in 2016 zu 1.645 in 2015). Dies ist zwar zum einen, wie auch in den Vorjahren, dem Wochenmarkt am Maternusplatz geschuldet, zum anderen aber auch auf die Qualität des Standortes und den vielfältigen Branchenmix zurückzuführen. Neben klassischen Einzelhändlern aus den Bereichen Lebensmittel und Drogerie inden die Besucher auch ein großes Angebot an Textil- und Kosmetikeinzelhändlern vor. Für die Bewohner des Stadtbezirks Rodenkirchen dient die Hauptstraße, gemeinsam mit der Ma- ternusstraße/Maternusplatz, zudem als Haupteinkaufsstraße, was sicherlich ein weiterer ausschlaggebender Grund für die hohen Besucherzahlen ist. Als Kundengruppen lassen sich hauptsächlich die gehobene Mittelschicht und die Ober- schicht erkennen. Im Vergleich zur Neusser Straße in Nippes ist die Anbindung an das ÖPNV-Netz eher als schlecht zu bezeichnen. Dies scheint die Attraktivität des Standortes jedoch kaum zu beeinträchtigen, da die Vielzahl der Besucher mit dem PKW anreist. Rodenkirchen Hauptstraße . Lagebeschreibung . 01 dm 02 Tchibo Hauptstraße Mater nusstraße Detailkarte . 01 02 Hauptstraße Frequenz . Highlights . 10 . Retailbericht Köln 2016 2014: - 2015: 939 2016: 1667 ì (Messpunkt: Kalker Hauptstraße 117) Eine deutliche Steigerung der Besucherzahlen erlebt die Kalker Hauptstraße. Im Vergleich zu einer durchschnittlichen Frequenz von 939 Passanten pro Stunde in 2015, hat sich der Wert in 2016 mit durchschnittlich 1.667 Passanten pro Stunde fast verdoppelt. Dies ist hauptsächlich auf die positive Entwicklung des Stadtteils Kalk zurückzuführen, welcher für Bewohner, Büronutzer und Einzelhändler immer mehr an Attraktivität gewinnt. So konnten am Deutzer Feld, in unmittelbarer Nähe zur Kalker Hauptstraße, zahlreiche Neubauprojekte (sowohl Wohn- als auch Gewerbeprojekte) entwickelt werden. Diese unterstreichen die Beliebtheit des Standortes. Als absoluter Kundenmagnet fungiert das Einkaufszentrum „Köln Arcaden“, am Anfang der Kalker Hauptstraße. Der Einzelhandelsbesatz der Kalker Hauptstraße ist zudem sehr vielfältig, weshalb alle denkbaren Sozialgruppen vorzuinden sind. Angefangen bei Dis - countern wie TEDi und fairstore indet man neben den beiden Drogeriemärkten „dm“ und „Rossmann“ in den „Köln Arcaden“ auch ein vielfältiges Angebot an Filialisten aus den Bereichen Textil wie z. B. „H&M“, „JACK&JONES“ und „Esprit“. Darüber hinaus konnte die Kalker Hauptstraße durch die Neuansiedlungen von „SNIPES“ und „Pull&Bear“ (beide in den „Köln Arcaden“) nochmals an Attraktivität gewinnen. 01 01 Köln Arcaden 02 TEDi 03 dm 04 Rossmann 02 03 04 Lagebeschreibung . Kalk Kalker Hauptstraße . Kalk-Mülheimer -Straße Sieversstraße Kalker Hauptstraße Rolshover Straße Kalker Hauptstraße Frequenz . Highlights . Detailkarte . Retailbericht Köln 2016 11 . 2014: 1419 2015: 1591 ì 2016: 1396 î (Messpunkt: Venloer Straße 308) In den TOP-10 der beliebtesten B-Lagen Kölns darf die Venloer Straße im Herzen des Szeneviertels Ehrenfeld natürlich nicht fehlen. Bereits seit einigen Jahren erfährt die Venloer Straße eine wachsende Beliebtheit, auch wenn sich dies in unseren diesjährigen Zahlen – im Vergleich zum Vorjahr – nicht widerspiegelt. Konnte in 2015 noch eine durchschnittliche Passantenfrequenz von 1.591 gemessen werden, so liegt der Wert in diesem Jahr mit 1.396 etwas darunter. Die Venloer Straße gilt jedoch auch weiterhin als sehr attraktiver Standort, sowohl für Einzelhändler als auch für Gastronomiebetriebe. Jährlich eröfnen auf der Venloer Straße neue Konzepte. Im vergangenen Jahr hat sich z. B. die Bäckerei „Zeit für Brot“ mit ihrem einzigartigen Konzept und der Kombination aus Bio-Bäckerei und Café in der Venloer Straße 202 niedergelassen. Es ist der bis dahin vierte Standort nach Berlin, Frankfurt und Hamburg für das Unternehmen. Darüber hinaus fungieren die Drogeriemarkt-Größen „dm“ und „Rossmann“ sowie die Lebensmitteleinzel- händler „REWE“ und „denn’s Biomarkt“ als Frequenzbringer. Durch zahlreiche Gewerbe- und Wohnbauprojekte, wie z. B. das „Quartier am Grünen Weg“ oder auch die Entwicklung des „Heliosgeländes“, wird der Standort Ehrenfeld auch in Zukunft weiterhin an Attraktivität gewinnen. 01 01 Zeit für Brot 02 dm 03 Rossmann 04 REWE 05 denn’s Biomarkt 04 Lagebeschreibung . Ehrenfeld Venloer Straße . Detailkarte . Venloer Straße Venloer Straße Ehrenfeldgürtel Rothehausstraße Körnerstraße Gutenbergstraße Sömmeringstraße 05 03 02 02 Frequenz . Highlights . 12 . Retailbericht Köln 2016 2014: 1384 2015: 1442 ì 2016: 1372 î (Messpunkt: Mittelstraße 31) Genauso wie in der Breite Straße und der Ehrenstraße ist auch die Passantenfrequenz in der Mittelstraße im Vergleich zum Vorjahr leicht rückgängig. Passierten in 2015 noch durchschnittlich 1.442 Besucher die Straße, so sind es in diesem Jahr 70 Besucher we- niger (durchschnittlich 1.372 Passanten pro Stunde). Dies mindert jedoch in keiner Weise die Attraktivität des Standortes. Insbesondere für die Sozialgruppen der gehobenen Mit- telschicht bis hin zur Oberschicht ist die Mittelstraße auch weiterhin eine der besten Ad- ressen in der Kölner Innenstadt. Sie besteht überwiegend aus Filialisten aus den Bereichen Textil und Wohnungseinrichtung. Auf Grund der idealen Lage zwischen Neumarkt und Rudolfplatz ist die Erreichbarkeit der Mittelstraße zudem hervorragend. Die Kundenmag- neten sind, wie auch im letzten Jahr, u. a. „APROPOS“, „LACOSTE“, „Massimo Dutti“ und „ZARA HOME“. Momentan orientieren sich die Passanten mehr auf der linken Straßenseite (stadteinwärts). Dies könnte sich jedoch durch einige interessante Neuansiedlungen schnell ändern. Als wichtigste Neueröfnung in diesem Jahr sind „STEFANEL“ (Mittelstraße 3, ca. 300 m ² ) und „SHOEPASSION“ (Mittelstraße 30, ca. 120 m ² ) zu nennen, wobei „STEFANEL“ bereits auf der Mittelstraße vertreten war und lediglich umgezogen ist. Zudem eröfnet das belgische Unternehmen „caroline biss“ 2017, nach Düsseldorf, seinen zweiten deutschen Flagship-Store auf ca. 150 m ² in der Mittelstraße 5 (aktuell „7 for all Mankind“). Das Unter- nehmen ist auf hochwertige Damenmode spezialisiert. 01 01 LACOSTE 02 Massimo Dutti 03 APROPOS 04 ZARA HOME 02 03 Lagebeschreibung .Frequenz . Highlights . Altstadt-Nord Mittelstraße . Mittelstraße Mittelstraße Pfeilstraße Benesisstraße 04 Detailkarte . Retailbericht Köln 2016 13 . 2014: - 2015: 1227 2016: 1255 (Messpunkt: Pfeilstraße 31-37) Die Passantenfrequenz in der Pfeilstraße hingegen ist im Vergleich zur Ehrenstraße, Breite Straße und zur Mittelstraße im Hinblick auf das Vorjahr leicht angestiegen. Wurden im Jahr 2015 noch durchschnittlich 1.227 Passanten pro Stunde erfasst, so waren es in diesem Jahr durchschnittlich 1.255 Passanten. Es ist daher festzuhalten, dass die Kundenfrequenz in der Pfeilstraße konstant bis leicht steigend ist. Daher darf sich die Pfeilstraße auch dieses Jahr wieder zu den am höchst frequentierten Einkaufsstraßen der Kölner B-Lagen zäh- len, was nicht zuletzt auf die gute Lage der Straße zwischen Rudolfplatz und Ehrenstraße zurückzuführen ist. Insbesondere das australische Kosmetikgeschäft „Aēsop“ mit seinem breiten Sortiment von Produkten höchster Qualität für Haut, Haar und Körper sowie die Boutique „Jumeirah Store“, besonders bekannt durch Instagram, fungieren hier als Frequenzbringer. Darüber hinaus kommen auch Einrichtungs- und Tapetenliebhaber in der Pfeilstraße durch die Ansied- lung von „livingwalls cologne“ und „Farrow & Ball“ (Eröfnung Ende 2016 in der Pfeilstraße 20) auf ihre Kosten. Zudem zieht auch das überregional bekannte „Eiscafé Breda“, mit seinen vielfältigen Eis-Variationen bereits seit Jahren viele Kunden an. Als Kundengruppen lassen sich überwiegend die Mittelschicht sowie die gehobene Mittelschicht erkennen. 01 01 Aēsop 02 Jumeirah Store 03 livingwalls cologne 04 Farrow & Ball 05 Eiscafé Breda 02 Frequenz . Lagebeschreibung . Highlights . Altstadt-Nord Pfeilstraße . Pfeilstraße Ehrenstraße Friesenwall Mittelstraße 03 04 05 Detailkarte . 14 . Retailbericht Köln 2016 2014: 1270 2015: 1309 ì 2016: 1192 î (Messpunkt: Neusser Straße 2) Mit einer Frequenz von durchschnittlich 1.192 Passanten pro Stunde schaft es die Neusser Straße gleich zweimal unter die TOP-10 der beliebtesten B-Lagen Kölns, diesmal jedoch im Stadtteil Neustadt-Nord. Die Frequenz rund um den Ebertplatz ist zwar im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken (2015 durchschnittlich 1.309 Passanten pro Stunde), allerdings mindert dies nicht die Attraktivität dieses Standortes. Als Frequenzbringer fungieren unter anderem der „dm“ Drogeriemarkt sowie „REWE City“. Darüber hinaus gibt es auf der Neusser Straße einige beliebte Gastronomiebetriebe, wie z. B. „Nudel Maia“, „Supasalad“ und „Bento Box“, die für eine gute Frequenz sorgen. Durch die Eröfnung von „Currywurst & Pommes“ im Jahre 2014 (Neusser Straße 2) konnte das Angebot zudem nochmals erweitert werden. Auf Grund der guten Anbindung an das ÖPNV-Netz ist die Neusser Straße problemlos erreichbar, was sicherlich eine weitere Ursache für die Beliebtheit des Standortes ist. Als Kundengruppe lässt sich hauptsächlich die Mittelschicht erkennen. 01 01 dm 02 REWE City 03 Nudel Maia 04 Supasalad 05 Bento Box 06 Currywurst & Pommes 02 Neusser Straße . Neustadt-Nord/ Agnesviertel Lagebeschreibung .Frequenz . Highlights . Neusser Straße Theodor -Heuss-RingSchillingstraße Balthasarstraße Weißenbur gstraße 04 03 05 06 Detailkarte . Retailbericht Köln 2016 15 . 2014: 1325 2015: 986 î 2016: 1107 ì (Messpunkt: Severinstraße 110) Die Severinstraße im Stadtteil Altstadt-Süd mit einer durchschnittlichen Frequenz von 1.107 Passanten pro Stunde hat es gerade so unter die TOP-10 der beliebtesten B-Lagen Kölns geschaft. Im Vergleich zum Vorjahr (durchschnittlich 986 Passanten pro Stunde) ist die Frequenz an diesem Standort deutlich angestiegen, was die Attraktivität des Standor- tes unterstreicht. Die Severinstraße, welche an der Severinstorburg beginnt und an ihrem Ende in den Waidmarkt mündet, fungiert als Haupteinkaufsstraße für die Kölner Südstadt. Die Abschnitte unmittelbar hinter der Severinstorburg sowie zwischen der Jakobstraße und der Landsbergstraße sind die vermeintlich am höchst frequentierten Bereiche dieses Standortes. Auf Grund des vielfältigen Angebotes an Einzelhandels- und Gastronomie- betrieben erfährt die Severinstraße seit Jahrzehnten eine große Beliebtheit. Als Kunden- magneten lassen sich „REWE City“, „denn’s Biomarkt“ und „dm“ identiizieren. Durch die Neueröfnung von „Currywurst & Pommes“ in der Severinstraße 107 wird der Standort sein Gastronomieangebot zudem nochmals erweitern können. Die Nähe zum Rhein und zur Innenstadt sowie die gute Anbindung an das ÖPNV-Netz tragen ebenfalls stark zur Attrak- tivität des Standortes bei. Des Weiteren zählt die Südstadt zu den beliebtesten Wohnlagen Kölns, sicherlich ein weiterer Faktor für die hohe Passantenfrequenz. Zudem werden die Investitionen der Stadt Köln hinsichtlich der Plasterung und der Gestaltung der Severin- straße in Zukunft Früchte tragen. Auch die Eröfnung der neuen Stadtbahnhaltestellen wird zukünftig zu einer höheren Kundenfrequenz führen. Als Kundengruppe lässt sich die Mit- telschicht erkennen. 01 01 denn’s Biomarkt 02 REWE City 03 dm 02 Frequenz . Lagebeschreibung . Highlights . Altstadt-Süd Severinstraße . Detailkarte . Severinstraße Achterstraße Landsbergstraße Jakobstraße 03 16 . Retailbericht Köln 2016 2014: - 2015: - 2016: 1079 (Messpunkt: Bahnhofstraße 26) Zum ersten Mal in unserem Retailbericht erscheint die Bahnhofstraße im Stadtteil Köln- Porz, welche eine durchschnittliche Frequenz von 1.079 Passanten pro Stunde aufweist. Nach der Kalker Hauptstraße erzielt die Bahnhofstraße damit die zweit höchs te Passanten- frequenz, der im rechtsrheinischen Köln gemessenen Standorte. Dies ist neben der guten Anbindung an das DB- und ÖPNV-Netz (Bahnhof Porz und Haltestelle Porz-Markt) sowie an das Autobahnnetz (Autobahnaufahrt A59) auch auf das in direkter Nachbarschaft be - indliche Shoppingcenter „City Center Porz“ zurückzuführen. Dieses fungiert als absoluter Kundenmagnet und zieht tagtäglich zahlreiche Kunden in die Porzer Fußgängerzone. Der Kundschaft wird im „City Center Porz“ ein sehr ausgewogener Mietermix geboten. Neben einem „dm“ Drogeriemarkt indet man hier unter anderem auch eine „C&A“ sowie eine „Saturn“ Niederlassung. Insbesondere „Saturn“ fungiert als Frequenzbringer für das Center. Neben dem City Center Porz gibt es in der Bahnhofstraße weitere Mieter, wie z. B. „Blumen Risse“, „Tchibo“ sowie einen „Schum EuroShop“, welche ebenso zur hohen Passantenfrequenz beitragen. Als Kundengruppe lässt sich insbeson- dere die Mittelschicht erkennen. 01 01 City Center Porz 02 Blumen Risse 03 Tchibo 04 Schum EuroShop 02 Lagebeschreibung .Frequenz . Highlights . Porz Bahnhofstraße . 03 04 Detailkarte . Bahnhofstraße Goethestraße Fr eidrichstraße Bahnhofstraße Hauptstraße Retailbericht Köln 2016 17 . 2014: - 2015: - 2016: 1059 (Messpunkt: Maastrichter Straße 46) Ein weiterer Neuling in unserem diesjährigen Retailbericht ist die Maastrichter Straße im Stadtteil Neustadt-Nord. Mitten im Belgischen Viertel gelegen, erfährt dieser Standort seit Jahren eine stark wachsende Beliebtheit. Dies spiegelt sich auch in unseren Zahlen wider. Mit einer Frequenz von durchschnittlich 1.059 Passanten pro Stunde, liegt die Maastrichter Straße auf Platz 12 unseres Rankings. Dies ist neben der Nähe zur Innenstadt – die Ehren- straße ist in wenigen Metern zu erreichen - auch mit der Vielzahl an außergewöhnlichen Boutiquen und Einzelhandelsbetrieben zu begründen. Neben dem „Schee“ (Shop für Drucke und Motive) fungieren die „boutique fraukayser“ (Geschenkartikelgeschäft) sowie das Herrenmodegeschäft „Monsieur Courbet“ und der Concept Store „Simon und Renoldi“ als Frequenzbringer für die Straße. Die zahlreichen Gastronomiebetriebe (z. B. „Noa“, „Brüsseler“, „Little Ink“), welche ebenfalls stark zur guten Frequenz beitragen, runden das gute Gesamtbild ab und laden zudem zum Verweilen ein. Darüber hinaus läuft die Maastrichter Straße auf den Brüsseler Platz zu, welcher in den ver- gangenen Jahren zu einem der beliebtesten Trefpunkte in der Kölner Innenstadt geworden ist. Als Kundengruppe lässt sich insbesondere die Mittelschicht erkennen. 01 01 Schee 02 boutique fraukayser 03 Monsieur Courbet 04 Simon und Renoldi 05 Noa 06 Brüsseler 02 Frequenz . Lagebeschreibung . Highlights . Neustadt-Nord Maastrichter Straße . Detailkarte . Maastrichter Straße Hohenzollernring Brabanter Straße 03 04 05 06 18. Retailbericht Köln 2016 2014: - 2015: - 2016: 1021 (Messpunkt: Apostelnstraße 19) Die Apostelnstraße ist nach der Breite Straße, der Ehrenstraße, Mittelstraße und Pfeilstraße der fünfte Standort unserer Frequenzmessung im direkten Innenstadtbereich. Mit einer Fre- quenz von durchschnittlich 1.021 Passanten pro Stunde rangiert sie auf Platz 13 unseres Rankings und liegt somit knapp über der magischen „1.000er Grenze“. Die hohe Frequenz ist insbesondere auf die gute Lage der Apostelnstraße zurückzuführen. Sie liegt zwischen dem Neumarkt und der Ehrenstraße und dient damit unter anderem als Verbindungsstraße für die Passanten. Darüber hinaus konnte die Apostelnstraße in den vergangenen Jahren einige attraktive Mieter gewinnen, wie z. B. „Calvin Klein Jeans“, „Marc O’Polo“, „Closed“ und „Atelier“, die ebenfalls zu der hohen Kundenfrequenz beitra - gen. Die Gastronomiebetriebe „Törtchen Törtchen“, „Culinarius-in-Biss by Federico“ sowie „Dulce Chocolate & Icecream“ tragen zum guten Flair der Straße bei und laden zum Ver - weilen ein. Das auch überregional beliebte und bekannte Gloria Theater, mit zahlreichen Veranstaltungen unterschiedlichster Art, zieht auch in den Abendstunden eine Vielzahl von Kunden an. Auf Grund der zahlreichen Parkhäuser in und um die Apostelnstraße, ist die Erreichbarkeit mit dem PKW zudem nahezu ideal. Ein weiterer Faktor für das gute Ab - schneiden des Standortes ist die Nähe zum Neumarkt, weshalb die ÖPNV-Anbindung als ausgezeichnet zu bewerten ist. Als Kundengruppen lassen sich die Mittelschicht sowie die gehobene Mittelschicht erkennen. 02 01 02 03 04 05 06 01 Lagebeschreibung.Frequenz. Highlights. Altstadt-Nord Apostelnstraße. Apostelnstraße ApostelnstraßeApostelnstraße Gertrudenstraße Ehrenstraße Albertusstraße 03 04 0305 06 Detailkarte. Marc O‘Polo Closed Atelier Törtchen Törtchen Culinarius-in-Biss Sie liegt zwischen dem Neumarkt und der Ehrenstraße und dient damit unter anderem als Verbindungsstraße für die Passanten. Darüber hinaus konnte die Apos- telnstraße in den vergangenen Jahren einige attraktive Mieter gewinnen, wie z. B. „Marc O’Polo“, „Closed“ und „Atelier“, die ebenfalls zu der hohen Kundenfrequenz beitragen. Die Gastronomiebetriebe „Törtchen Törtchen“, „Culinarius-in-Biss by Federico“ sowie „Dulce Chocolate & Icecream“ tragen zum guten Flair der Straße bei und laden zum Ver- weilen ein. Das auch überregional beliebte und bekannte Gloria Theater, mit zahlreichen Veranstaltungen unterschiedlichster Art, zieht auch in den Abendstunden eine Vielzahl von Kunden an. Auf Grund der zahlreichen Parkhäuser in und um die Apostelnstraße, ist die Erreichbarkeit mit dem PKW zudem nahezu ideal. Ein weiterer Faktor für das gute Abschneiden des Standortes ist die Nähe zum Neumarkt, weshalb die ÖPNV-Anbindung als ausgezeichnet zu bewerten ist. Als Kundengruppen lassen sich die Mittelschicht sowie die gehobene Mittelschicht erkennen. Retailbericht Köln 2016 19 . 2014: 1410 2015: 1376 2016: 996 î (Messpunkt: Bonner Straße 13) Ein weiterer beliebter Standort in der Kölner Südstadt, neben der Severinstraße, ist die Bonner Straße, im Stadtteil Neustadt-Süd. Mit einer durchschnittlichen Passantenfrequenz von 996 Passanten unterschreitet die Bonner Straße zwar knapp die magische „1.000er Grenze“, allerdings liegt sie mit Platz 14 unseres Rankings im gesicherten Mittelfeld. Der frequenzstärkste Bereich der Bonner Straße beginnt am Chlodwigplatz und endet an der Kreuzung Bonner Wall. Die Bonner Straße mündet am Ende in den Kölner Verteilerkreis, der Zufahrt zu den Autobahnen A555 und A4. Die gute Anbindung an das Autobahnnetz und die Verbindung zum Chlodwigplatz sind beides ausschlaggebende Faktoren für die hohe Kundenfrequenz. Auf Grund seines Flairs zählt dieser Standort zudem seit Jahren zu den beliebtesten Plätzen Kölns. Insbesondere die Vielfalt an Gastronomiebetrieben rund um den Chlodwig- platz und der Bonner Straße tragen stark zur hohen Kundenfrequenz bei. Als Kundenma- gneten fungieren beispielsweise das Burger Konzept „Die Fette Kuh“, das neapolitanische Pizzakonzept „485 Grad“, „Sushi Ninja“ sowie das außergewöhnliche Cornlakes Konzept „Flakes Corner“. Weitere Frequenzbringer sind „REWE City“ und „Bierlager“, ein Craft Beer Store mit riesiger Auswahl. Die erkennbare Kundengruppe ist hauptsächlich die Mittel- schicht. Des Weiteren verkehren zahlreiche junge Menschen in diesem Veedel. Neustadt-Süd 05 01 Die Fette Kuh 02 485 Grad 03 Sushi Ninja 04 Flakes Corner 05 REWE City 06 Bierlager 02 Bonner Straße . Frequenz . Lagebeschreibung . Highlights . Bonner Straße Bonner Straße Rolandstraße Kurfürstenstraße Elsaßstraße 01 03 04 Detailkarte . 20 . Retailbericht Köln 2016 2014: 1441 2015: 1894 ì 2016: 964 î (Messpunkt: Hohenzollernring 26) Rudolfplatz Hohenzollernring . Natürlich dürfen auch die Kölner Ringe im Bereich der Innenstadt nicht in unserem Retail- bericht fehlen. Die höchste Frequenz an den Kölner Ringen weist der Abschnitt zwischen Rudolfplatz und Palmstraße auf. Mit einer durchschnittlichen Kundenfrequenz von 964 Passanten pro Stunde fällt der Standort im Vergleich zum Vorjahr (durchschnittlich 1.894 Passanten pro Stunde) zwar deutlich ab, allerdings wurde im Jahr 2015 auch die Frequenz am Rudolfplatz in unsere Messung einbezogen. Nach wie vor ist dieser Abschnitt des Hohenzollernrings stark frequentiert, was ein guter Platz 15 in unserem Ranking zeigt. Ähnlich wie in der Bonner Straße ist die hohe Frequenz an diesem Standort auf das vielfäl- tige Angebot an Gastronomiebetrieben zurückzuführen. Besonders die Burger Konzepte „Burgerlich“, „Hans-im-Glück“ und das vor kurzem neu eröfnete „Marx & Engels – Die Bur - gergesellschaft“ sowie das „Spencer & Hill“, mit seinen traditionellen italienischen Speisen in modernsten Räumlichkeiten, ziehen viele Kunden an. Zusätzlich fungieren „REWE City“, „Butlers“ und „dm“ als weitere Frequenzbringer. Auf Grund der Nähe zur Ehrenstraße proi - tiert der Hohenzollernring auch von einer Vielzahl an Shoppingtouristen. Die Erreichbarkeit mit den öfentlichen Verkehrsmitteln ist nahezu perfekt. Zudem ist erkennbar, dass die Frequenz an diesem Standort in den Abendstunden förmlich explodiert, da es sich um eine beliebte Ausgehmeile handelt. Als Kundengruppe lässt sich die Mittelschicht erkennen. Insbesondere in den Abendstunden ist ein überwiegender Anteil an jungen Menschen zu erkennen. 01 Burgerlich 02 Hans-im-Glück 03 Spencer & Hill 04 REWE City 05 Butlers 06 dm 01 Lagebeschreibung .Frequenz . Highlights . Detailkarte . Hohenzollernring Hahnenstraße Maastrichter Straße 02 03 04 05 06 Hohenzollernring Retailbericht Köln 2016 21 . 2014: - 2015: 1085 2016: 892 î (Messpunkt: Hohenzollernring 72) Friesenplatz Hohenzollernring . Direkt auf den Abschnitt zwischen Rudolfplatz und Palmstraße des Hohenzollernrings folgt der Abschnitt Palmstraße bis Friesenplatz. Mit einer durchschnittlichen Kundenfrequenz von 892 Passanten pro Stunde liegt dieser Abschnitt des Hohenzollernrings auf Platz 16 unseres Rankings. Im Vergleich zum Vorjahr (durchschnittlich 1.085 Passanten pro Stunde) fällt die Frequenz zwar auch in diesem Abschnitt etwas ab, allerdings nicht so drastisch wie in dem vorherigen Abschnitt. Auch an diesem Standort überwiegen die Gastronomiebe- triebe. Beliebte Anlaufstellen sind z. B. „Starbucks“ und „SAUSALITOS“. Zudem darf man gespannt sein, was mit der ehemaligen Gastronomieläche des „Farmer’s Steakhouse“ im Hohenzollernring 57 geschieht. Die Frequenzbringer aus Sicht der Einzelhändler sind in die- sem Bereich insbesondere die Drogeriemärkte „dm“ und „Rossmann“ sowie das Waren- haus „Strauss Innovation GmbH & Co.“ und der bekannte Second-Hand-Store „Vintage & Rags“. Die Anbindung an das ÖPNV-Netz ist am Friesenplatz darüber hinaus gleichermaßen aus- gezeichnet wie am Rudolfplatz, sodass es für die Kunden ein leichtes ist, diesen Standort zu erreichen. Auch hier ist anzumerken, dass die Frequenz an diesem Standort ebenso wie in dem vorherigen Abschnitt in den Abendstunden förmlich explodiert. Als Kundengruppe lässt sich die Mittelschicht erkennen. 01 Starbucks 02 SAUSALITOS 03 dm 04 Rossmann 05 Strauss Innovation 06 Vintage & Rags Frequenz . Lagebeschreibung . Highlights . Detailkarte . Hohenzollernring Magnusstraße Hohenzollernring V enloer Straße 01 02 04 05 06 03 22 . Retailbericht Köln 2016 2014: 936 2015: 912 2016: 872 î (Messpunkt: Sülzburgstraße 62) Auf Platz 17 unseres Rankings liegt die Sülzburgstraße im Kölner Veedel Sülz, mit einer durchschnittlichen Frequenz von 872 Passanten pro Stunde. Im Vergleich zum Vorjahr (durchschnittlich 912 Passanten pro Stunde) ist die Frequenz zwar leicht gesunken, aller- dings nur marginal. Weiterhin dient die Sülzburgstraße neben der Berrenrather Straße und der Zülpicher Straße als Haupteinkaufsstraße für die Stadtteile Sülz und Klettenberg. Auf Grund des hervorragenden Mietermixes ist dieser Standort bereits seit Jahrzehnten beliebt und insbesondere bei Filialisten aus dem Bereich Einzelhandel sehr gefragt. Neben den beiden Drogeriemärkten „dm“ und „Rossmann“ indet der Kunde auch die beiden Lebens - mittelhändler „REWE City“ und „ALDI“ vor. Darüber hinaus gibt es auf der Sülzburgstraße Niederlassungen der Parfümerie „Douglas“ sowie der Buchhandlung „Mayersche Buch- handlung“. Beide Unternehmen sind ansonsten fast ausschließlich in den Innenstädten Deutschlands wiederzuinden, was die Attraktivität der Sülzburgstraße nochmals unter - streicht. Weitere Frequenzbringer sind „Kochhaus Sülz“, „Blumen Risse“ sowie „Tchibo“. Die Anbindung an das ÖPNV-Netz ist durch die nahegelegene Haltestelle „Sülzburgstraße“ mit der Linie 18 ideal, ein weiterer Pluspunkt der Sülzburgstraße. Die nächstgelegene Au- tobahnaufahrt (A4) erreicht man über die Luxemburger Straße zudem in wenigen Fahrmi - nuten. Wegen des Straßenfestes am 10.09.2016 wurde die Frequenz an diesem Standort am 08.10.2016 gemessen. Als Kundengruppen lassen sich insbesondere die Mittelschicht sowie die gehobene Mittelschicht erkennen. 06 01 dm 02 REWE City 03 Douglas 04 Mayersche Buchhandlung 05 Kochhaus Sülz 06 Tchibo 02 Lagebeschreibung .Frequenz . Highlights . Sülz Sülzburgstraße . Sülzburgstraße Sülzburgstraße Luxembur ger Straße Wittekindstraße Berrenrather Straße Emmastraße 01 04 03 05 Detailkarte . Retailbericht Köln 2016 23 . 2014: - 2015: - 2016: 839 (Messpunkt: Wittekindstraße 42) Ein weiterer Standort in Sülz, die Berrenrather Straße, ist in diesem Jahr zum ersten Mal in unserem Bericht erschienen. Sie beindet sich in unserem Ranking direkt hinter der Sülz - burgstraße auf Platz 18. Mit einer durchschnittlichen Frequenz von 839 Passanten pro Stunde, ist die Frequenz im Vergleich zur Sülzburgstraße nur unwesentlich geringer. Die Berrenrather Straße ist neben der Sülzburgstraße und der Zülpicher Straße die Haupt- einkaufsstraße der Veedel Sülz und Klettenberg. Die Frequenzbringer an diesem Standort sind neben den beiden Bio-Märkten „Alnatura Super Natur Markt“ und „Naturata“ die Textileinzelhändler „S.A.L.E“, „LANIUS“ und „ni-ki“. Darüber hinaus konnte durch die Eröfnung der deutschen Eismanufaktur „Keiserlich“ im Frühjahr dieses Jahres ein weiterer Frequenzbringer für die Berrenrather Straße gewonnen werden. Ähnlich wie in der Sülzburgstraße ist die Anbindung an das ÖPNV-Netz durch die nahegelegene Haltestelle „Sülzburgstraße“ mit der Linie 18 auch hier ideal. Die nächstge- legene Autobahnaufahrt (A4) erreicht man über die Luxemburger Straße zudem ebenfalls in wenigen Fahrminuten. Wegen des Straßenfestes in der Sülzburgstraße am 10.09.2016 wurde die Frequenz an diesem Standort am 08.10.2016 gemessen. Als Kundengruppen sind ebenfalls die Mittelschicht und die gehobene Mittelschicht erkennbar. 01 01 Alnatura Super Natur Markt 02 S.A.L.E 03 LANIUS 04 ni-ki 05 Keiserlich 02 Frequenz . Lagebeschreibung . Highlights . Sülz Berrenrather Straße . Berr enrather Straße Berr enrather Straße Nikolausplatz Arnulfstraße Redwitzstraße Sülzburgstraße 05 04 03 Detailkarte . 24 . Retailbericht Köln 2016 2014: - 2015: 481 2016: 819 ì (Messpunkt: Aachener Straße 28) Mit einer durchschnittlichen Frequenz von 819 Passanten pro Stunde liegt die Ausgeh- meile, zwischen Rudolfplatz und Aachener Weiher auf Platz 19 des Rankings. Im Vergleich zum Vorjahr (durchschnittlich 481 Passanten pro Stunde) konnte die Aachener Straße ihre Frequenz nahezu verdoppeln, was die rasant steigende Beliebtheit des Standortes verdeutlicht. Die Aachener Straße hat sich in den vergangenen Jahren zu der absoluten Ausgehmeile Kölns entwickelt, noch vor der Friesenstraße und dem Hohenzollernring. Dies ist sowohl auf die exponierte Lage im Belgischen Viertel als auch auf die Vielfalt der Gastro- nomiebetriebe zurückzuführen. Insbesondere die Szenerestaurants „Salon Schmitz“, „Balt- hasar“, „Piccola Aperitivo“ sowie „Piccola L’Orginale“ ziehen sowohl tagsüber als auch abends zahlreiche Kunden an. Darüber hinaus haben sich in den vergangenen Jahren zahlreiche weitere beliebte Gas- tronomiekonzepte wie z. B. „Beef Brothers“ und „The Bird“ oder auch „Burrito Rico“ erfolgreich etabliert. Ein weiterer Pluspunkt ist die gute Erreichbarkeit des Standortes mit den öfentlichen Verkehrsmitteln, welche durch die Nähe zum Rudolfplatz gegeben ist. Nach wie vor ist die rechte Straßenseite stadtauswärts deutlich stärker frequentiert als die linke Straßenseite. Als Sozialgruppe lassen sich die Mittelschicht und die gehobene Mit- telschicht erkennen. Besonders in den Abendstunden verkehren zudem zahlreiche junge Menschen an der Aachener Straße. 01 01 Salon Schmitz 02 Piccola Aperitivo 03 Piccola L’Orginale 04 Beef Brothers 05 The Bird 06 Burrito Rico Neustadt-Süd 03 Aachener Straße . Lagebeschreibung .Frequenz . Highlights . Aachener Straße Aachener Straße Lütticher Straße Flandrische Straße Brabanter Straße Hohenzollernring Brüsseler Straße Moltkestraße 02 04 05 06 Detailkarte . Retailbericht Köln 2016 25 . 2014: - 2015: 1072 2016: 814 î (Messpunkt: Hohenstaufenring 78) Der Hohenstaufenring gilt neben dem Kaiser-Wilhelm-Ring als die Möbelmeile Kölns und darf daher in unserem Retailbericht nicht fehlen. Mit einer durchschnittlichen Kundenfre- quenz von 814 Passanten pro Stunde landet der Standort auf Platz 20 unseres Rankings und weist damit nach dem Hohenzollernring die höchste Frequenz der gemessenen Ab- schnitte der Kölner Ringe aus. Neben den bekannten Größen des exklusiven Möbelhandels wie z. B. „WHO’S PERFECT“, „Pfannes & Virnich“, „HYPNOS“, „Ligne Roset“ usw. konnten sich in den vergangenen Jah- ren auch einige andere Konzepte an diesem Standort etablieren. So konnte beispielsweise das Wafelkonzept „WonderWafel“ für den Hohenstaufenring (Hausnummer 78) gewonnen werden. Es ist nach der Filiale in Köln-Kalk die zweite Niederlassung des Unternehmens in Köln. Weitere Frequenzbringer am Hohenstaufenring sind zudem die Lebensmitteleinzelhändler „REWE“ und „REWE City“ in der Nähe des Zülpicher Platzes sowie „LIDL“ (Habsburgerring 2) in der Nähe des Rudolfplatzes. Die ideale Anbindung an das ÖPNV-Netz ist mit Sicher- heit ein weiterer Grund für die hohe Passantenfrequenz. Erkennbare Kundengruppen sind die Mittelschicht und die gehobene Mittelschicht. 01 01 WHO‘S PERFECT 02 Pfannes & Virnich 03 HYPNOS 04 WonderWafel 05 REWE 06 LIDL 02 Frequenz . Lagebeschreibung . Highlights . Neustadt-Süd Hohenstaufenring . Detailkarte . HohenstaufenringHohenstaufenring Zülpicher Platz Schaevenstraße Mauritiuswall Schaafenstraße Lindenstraße Engelbertstraße 03 04 05 05 06 26 . Retailbericht Köln 2016 2014: 656 2015: 794 ì 2016: 756 (Messpunkt: Höninger Weg 185) Auf Platz 21 unseres Rankings liegt der Höninger Weg im Kölner Stadtteil Zollstock. Mit einer durchschnittlichen Frequenz von 756 Passanten pro Stunde konnte der Höninger Weg das Vorjahresergebnis (durchschnittlich 794 Passanten pro Stunde) dieses Mal zwar nicht erreichen, jedoch dient der Standort auch weiterhin als Haupteinkaufsstraße für die Bewohner Zollstocks. Durch zahlreiche Neubauprojekte für den Wohnbereich wird der Stadtteil zudem weiter an Bevölkerung zunehmen. Hinsichtlich der Werte der Passantenfrequenz wird der Hö- ninger Weg daher auch in den kommenden Jahren stabil bleiben und sich nur marginal ändern. Als Frequenzbringer fungieren an diesem Standort insbesondere der Lebensmit- teleinzelhändler „REWE City“ sowie der Drogeriemarkt „dm“. Weitere Kundenmagneten sind „Tchibo“ und „kik“. Des Weiteren konnte das Ladenlokal im Höninger Weg 192 mit dem Friseur- und Kosmetiksalon „fane“ einen attraktiven Mieter gewinnen, der den Stand- ort weiter aufwerten wird. Neben dem idealen Mietermix am Höninger Weg ist die gute Erreichbarkeit mit den öfentlichen Verkehrsmitteln (u. a. Stadtbahnhaltestellen „Höninger Weg“ und „Herthastraße“) ein weiterer Aspekt für den Standort. Als Kundengruppe ist überwiegend die Mittelschicht erkennbar. 01 01 REWE City 02 dm 03 Tchibo 04 kik 05 fane 05 Lagebeschreibung .Frequenz . Highlights . Zollstock Höninger Weg . Höninger W eg Höninger W eg Gottesweg Herthastraße 02 03 04 Detailkarte . Retailbericht Köln 2016 27 . 2014: - 2015: - 2016: 725 (Messpunkt: Eigelstein 135) Der Eigelstein beindet sich im Kölner Stadtteil Altstadt-Nord, mitten im sogenannten „Eigelstein-Viertel“, welches neben dem Severinsviertel zu den ursprünglichsten „Veedeln“ der Stadt Köln zählt. Mit einer durchschnittlichen Frequenz von 725 Passanten pro Stunde liegt dieser Standort, der zum ersten Mal in unserem Retailbericht aufgeführt wird, auf Platz 22 unseres Rankings. Die hohe Passantenfrequenz ist neben dem guten Mix aus Einzel- handel und Gastronomie auch auf die gute Erreichbarkeit des Standortes zurückzuführen. Im Norden beginnt der Eigelstein am Ebertplatz und im Süden endet er an der Kreuzung Turiner Straße, nur wenige Meter vom Kölner Hauptbahnhof entfernt. Die Anbindung an das ÖPNV- sowie das DB-Netz ist daher hervorragend. Als Kundenmagneten sind die Ein- zelhändler „REWE“, „dm“, „KODI“ und „PENNY-Markt“ sowie die Gastronomiebetriebe wie z. B. „Freddy Schilling“, „Ristorante Rossini“ und das an den Eigelstein angrenzende „Café Extrablatt“ zu erkennen. Insbesondere der mit zahlreichen Gastronomiebetrieben bestückte Platz vor der Eigelsteintorburg lädt die Kunden zum Verweilen ein. Zudem hatte die „Privat- brauerei Gafel Becker & Co. OHG“ seit 1908 ihren Brauereisitz in der Hausnummer 41, jedoch zog man mit der Produktion inzwischen vollständig an den neuen Braustandort in Köln-Porz um. Darüber hinaus schloss das Schuhhaus „Kämpgen“ nach über 60 Jahren Betrieb ihre Niederlassung im Eigelstein 127-129 diesen Sommer. Das Gebäude soll nun umgebaut werden. Nach aktueller Planung entstehen sieben Wohnungen und ein Restau- rant im Erdgeschoss. Die Mittelschicht ist die am stärksten vertretene Kundengruppe an diesem Standort. 01 01 REWE 02 dm 03 PENNY-Markt 04 Freddy Schilling 05 Café Extrablatt 02 Frequenz . Lagebeschreibung . Highlights . Altstadt-Nord Eigelstein . Detailkarte . Eigelstein Machabäerstraße W eidengasse Dagobertstraße T uriner Straße 03 03 04 Lübecker Straße 28 . Retailbericht Köln 2016 2014: - 2015: - 2016: 722 (Messpunkt: Kaiser-Wilhelm-Ring 10) Hinter dem Eigelstein landet der Kaiser-Wilhelm-Ring auf Platz 23 unseres Rankings. Auch dieser Standort wird zum ersten Mal in unserem Bericht aufgeführt und kann mit einer durchschnittlichen Frequenz von 722 Passanten pro Stunde durchaus überzeugen. Neben dem Hohenstaufenring gilt der Kaiser-Wilhelm-Ring als zweite Möbelmeile Kölns. Als Kundenmagneten fungieren in diesem Abschnitt des Kölner Rings vor allem die hoch- wertigen Möbelhändler und Einrichtungshäuser „Pesch Wohnen“ und „HEIDER |Wohnam- biente“ sowie der Kölner Standort des Beleuchtungsexperten „TOBIAS GRAU“. Dieses Angebot wird durch die zeitnahe Eröfnung des Inneneinrichters „vianden Die Einrichtung“ im Kaiser-Wilhelm-Ring 40 nochmals erweitert. Weitere Frequenzbringer für den Standort sind die Kinobetriebe „Cinedom“ im Mediapark 1 sowie „Residenz“ im Kaiser-Wilhelm-Ring 30-32. Auf Grund seiner idealen Lage zwischen dem „Belgischen Viertel“, dem „Media- park“, dem „Gerling-Quartier“ und dem „Friesenviertel“ ist der Kaiser-Wilhelm-Ring auch ein sehr gefragter Bürostandort und wird sich in Zukunft zu einer der exklusivsten Lagen in Köln entwickeln. Neben dem Rheinauhafen und dem Mediapark werden hier momentan die höchsten Mieten im Bürobereich erzielt. Als Kundengruppen lassen sich die Mittel- schicht und die gehobene Mittelschicht sowie im Bereich des Gerling-Quartiers auch die Oberschicht erkennen. 01 01 Pesch Wohnen 02 HEIDER|Wohnambiente 03 TOBIAS GRAU 04 vianden Die Einrichtung 05 Cinedom 06 Residenz 02 Lagebeschreibung .Frequenz . Highlights . Neustadt-Nord Kaiser-Wilhelm-Ring . Kaiser-Wilhelm-Ring Christophstraße 03 04 05 06 Gladbacher Straße Hansaring Maybachstraße Detailkarte . Retailbericht Köln 2016 29 . 2014: 769 2015: 856 ì 2016: 720 î (Messpunkt: Dürener Straße 169) Mit einer durchschnittlichen Frequenz von 720 Passanten pro Stunde landet die Dürener Straße im Stadtteil Lindenthal nur knapp hinter dem Kaiser-Wilhelm-Ring auf Platz 24 unseres Rankings. Im Vergleich zum Vorjahr (durchschnittlich 856 Passanten pro Stunde) war der Standort in diesem Jahr deutlich weniger besucht. Nach wie vor zählt die Dürener Straße jedoch zu den beliebtesten Einkaufsstraßen für die Bewohner Kölns, insbesondere für die Bewohner Lindenthals. An diesem Standort lassen sich vor allem die Kundengruppen der gehobenen Mittelschicht und der Oberschicht er- kennen. Die Kaufkraft ist hier daher wesentlich höher als zum Teil in anderen Stadtteilen. Auf Grund der nicht optimalen Anbindung an das ÖPNV-Netz reist eine Vielzahl der Besu- cher mit dem PKW an, was an diesem Standort am häuigen „Parken in zweiter Reihe“ zu erkennen ist. Als Kundenmagneten fungieren neben den Lebensmittelhändlern „REWE“, „EDEKA“ und „denn’s Biomarkt“ auch die Drogeriemärkte „Rossmann“ und „dm“. Darüber hinaus ziehen die zahlreichen Mode-Boutiquen wie „Somewear“, „Knocknok“ und „S.A.L.E“ sowie die Filiale von „Marc O‘Polo“ eine Vielzahl von Kunden an. Die zahlreichen Gastronomiebetriebe wie z. B. „Restaurant Culinarius“, „Haus Schwan“ und das neu eröf - nete „Piccola“ laden die Kunden zudem zum Verweilen ein. 01 01 REWE 02 denn’s Biomarkt 03 dm 04 Marc O‘Polo 05 S.A.L.E 06 Restaurant Culinarius 02 03 Frequenz . Lagebeschreibung . Highlights . Lindenthal Dürener Straße . Dür ener Straße Klosterstraße Theresienstraße Stadtwaldgürtel H a n s -S a c h s -S traße 04 06 Detailkarte . 05 Hillerstraße
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    Anlage 2 A b auf die Schäl Sick! Denn am 4 und 5. August feiert Deutz – und ganz Köln ist eingeladen. Bereits zum 20. Mal findet an diesem Wochenende das Straßenfest statt. Zur Jubiläumsauflage öffnet das größte Familienfest in Nordrhein-Westfalen jeweils am Samstag um 13 Uhr und Sonntag um 12 Uhr. Auf der Deutzer Freiheit und den angrenzenden Nebenstraßen erwartet Besucher Musik und Entertainment. Dank verkaufsoffenem Sonntag kann zwischen 13 und 18 Uhr sogar in den Geschäften geshoppt werden. In diesem Jahr werden zum Stadtfest mehr als 100.000 Besucher, darunter mehr als 10.000 Kinder, erwartet. Alles steht unter dem Motto: „Shoppen, Klönen, Spielen und Entdecken was das Zeug hält“. Die Pänz dürfen sich nicht nur über viele kostenlose Spieleaktionen freuen, sondern auch über die große Maskottchen-Parade, die an beiden Tagen jeweils um 15 Uhr startet. ZAHLREICHE ANGEBOTE FÜR JUNG UND ALT Neben zahlreichen bunten Ständen, Fressbuden und alles, was das Herz und der 20 Jahre „Deutz feiert“: Das größte Straßenfests der Schäl Sick von Eva Steinhoff 1. August 2018 Kommentare 0  Seite 1 von 620 Jahre „Deutz feiert“: Das größte Straßenfests der Schäl Sick | JECKES.NET 02.08.2018https://jeckes.net/2018/08/01/20-jahre-deutz-feiert-das-groesste-strassenfests-der-scha... Für die Kleinen wird viel Programm geboten. //Foto: IG Deutz Gaumen begehrt ist für ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm für alle Besucher gesorgt. So dürften nicht nur die heißen Temperaturen, sondern auch die Cheerleader des 1. FC Köln und verschiedene Livebands die Massen auf der Schäl Sick ordentlich einheizen. WOMEN’S RUN AM TANZBRUNNEN Nicht nur das Straßenfest hält am Wochenende Deutz und die ganze Schäl Sick auf Trab. Auch der Women’s Run findet an zur gleichen Zeit im Veedel statt. Laufen bei dem Wetter? Einen kölsche Jecken erschüttert nichts. Am Samstag, 4. August starten ab 10 Uhr motivierte Frauen am Tanzbrunnen, um ihre Strecke entlang des Rheins zu laufen. Ob fünf oder acht Kilometer – bei diesem Laufevent steht nicht der Sport, sondern der Spaß im Vordergrund. Es soll ein lustiger und entspannter Tag unter Freundinnen, Müttern und Töchtern oder mit den Kolleginnen werden. Alle Infos zum Event findet ihr . DARF’S NOCH EIN BISSCHEN MEHR SEIN? hier An den freien Tagen entspannt die Füße hochlegen und bei den heißen Temperaturen im Schatten relaxen – das ist eine ... Weiterlesen … Rheinuferfest und Saisoneröffnung – viel los am Wochenende in Köln Seite 2 von 620 Jahre „Deutz feiert“: Das größte Straßenfests der Schäl Sick | JECKES.NET 02.08.2018https://jeckes.net/2018/08/01/20-jahre-deutz-feiert-das-groesste-strassenfests-der-scha... Teile Dich jeck KATEGORIEN Tolle Neuigkeiten für Musikfans: Im August öffnet in Köln-Vogelsang eine neue Location für Open-Air-Konzerte ihre Tore. Rund 6.000 Besucher finden ... Weiterlesen … Endlich: Neue Open-Air-Location für Köln Schade - die 21. Fußballweltmeisterschaft in Russland ist fast vorbei. Und es war keine WM wie jede andere: Deutschland flog ... Weiterlesen … 10 jecke Fakten zur WM 2018 Reiseweltmeister Deutschland: Jetzt schwärmen sie bald wieder in alle Welt aus, die Freunde, Nachbarn und Kollegen. Und wohin geht es ... Weiterlesen … Fünf jecke Urlaubsziele: Da wart ihr sicher noch nie! Sei so frei 0 Kommentare zu “20 Jahre „Deutz feiert“: Das größte Straßenfests der Schäl Sick” SCHREIBE EINEN KOMMENTAR Seite 3 von 620 Jahre „Deutz feiert“: Das größte Straßenfests der Schäl Sick | JECKES.NET 02.08.2018https://jeckes.net/2018/08/01/20-jahre-deutz-feiert-das-groesste-strassenfests-der-scha... Countdown bis zum 11.11. um 11:11 Uhr 101 05 04 08 Gefällt Dir? Hier gibt es noch mehr!   Name Email Webseite Kommentar abschicken * Bitte stimmen Sie nach den Bestimmungen der DSGVO der Speicherung zu. 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SALES GmbH / SKY Deutschland  Kids-Club-Stand Malecke mit FC-Ausmalbildern, FC-Kids-Club-Hennes und Kinderschminken – 1. FC Köln - FC-KidsClub  Hüpfburg + Aquabeads-Zelt – Zone 30 Spielstrasse & myToys (Stempel zählt 3fach)  Bungee-Running – Tourismusverband Osttirol  Kinder-Dart – KG Kölsche Kürassiere e.V.  Glücksrad – Große Karnevals-Gesellschaft Greesberger e.V.  Torwandschießen – FC Viktoria Köln 1904 e.V.  Maltisch – Volvo Car Germany GmbH  GraviTrax + Cool Runnings – Ravensburger Spielwiese (Stempel zählt 3fach)  Experimentier-Show – ODYSSEUM – Das Abenteuermuseum  Gratis-Eis* für Kinder – Deutz kommt! - Stadtteilmarketing  Hüpfbus – KVB, VRS, cambio CarSharing Köln  Fotobox – Ortloff, Affenzahn, ergobag, satch  Kletterturm – McTREK Outdoor Sports Köln-Deutz  Kinder-Tattoos – Die fünf großen Sauerländer Seen  Ausgabe Kindertüten ** – REWE Rahmati Probier-Stände 25 26 26 27 28 29 30 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 A Für mindestens 15 Stempel gibt es bei Abgabe der Karte beim REWE Rahmati Supermarkt eine Überraschungstüte für Euch!** 1 3 Für mind. 15 Stempel gibt es bei Abgabe der Karte beim REWE Rahmati Supermarkt eine Überraschungstüte für Euch! Bei der Ravensburger Spielwiese, myToys und Zone 30 Spielstrasse erhälst du einen besonderen Stempel der 3-fach zählt + 2 24 17 37 38 39 36 23 18 20 21 22 19 25 16 35 26 15 34 32 4 27 14 5 6 7 12 10 9 8 11 REWE RAHMATI Kindertüte ** * solange der Vorrat reicht ** solange der Vorrat reicht in der Zeit Samstag, 4.8.2018 und Sonntag, 5.8.2018 jeweils von 14:30-18:30 Uhr 33 28 40 13 31 30 29 28 33 TOYS “R“ US Memowand DJH & JUST FIT Kinder-Tattoos &Sandsack-Weitwurf LVR- INFOKOM Socken rocken LVR & RVK Kultur-Mobil & Ringwurf-Spiel AOK RHEINLAND Bälleparadies TOMY Kinder- schminken OSTTIROL Bungee-Running FC VIKTORIA Torwand-schießen RHEIN ENERGIE Kinder- Forscherlabor SCHOKOLA- DENMUSEUMSchokoschule KIESER TRAININGWurfspiel PRONOVA BKK Fotobox ORTLOFF & AFFENZAHN, ERGOBAG, SATCHFotobox D.K.G. SCHÄL SICKMilchkannen werfen 1. FC KÖLN, FC KIDS CLUB Kinderschminken ALLIANZ BÜSCHER Bilderrätsel SAUER- LÄNDER SEENKinder-Tattoos FHPDSpiele der Römer LANXESS ARENA Dosenwerfen &Kinder-Quiz NEAN- DERTHAL MUSEUM & K1 Steinzeit-Tattoos & Koordinations-spiele KÖLN- BÄDER & MESSEHOTELEntenangeln & Hau-den-Lukas SPARDA BANK & DORINT HOTEL4 gewinnt & Schmecktest KG KÜRASSIERE & KG GREESBER-GER E.V. Kinder-Dart & Glücksrad FISCHLAND- DARSS-ZINGST & GUNZENHAUSENSchatzsuche & Fühlkästen RENN VEREIN & AQUALAND Hufeisen werfen & Glücksrad DIENS- TAGSZUG & KIRCHENCHORSäckchenwerfen & Ratespiele DÜXER SCHÖTZE & DEUTZ 05 Laserschießen & Kinderschminken KVB, VRS & CAMBIO CARSHARINGHüpfbus FRECHE FREUNDE , ERDBÄR GMBHObst- & Gemüse-raten DUDA, RHEINLAND-CARD Duda Repor-ter-Camp POOL.SALES GMBH, SKY DEUTSCHLANDTorwandschießen ZONE 30 SPIELSTRASSE & MYTOYS Hüpfburg & Aquabeads-Zelt RAVENS-BURGER GraviTrax & Cool Runnings HELMSTEDT / ELM- LAPPWALD Kinder-Puzzle TAMBI-ENTE & STADTMUSEUMGewinnspiel & Kichererbsen- Dom VOLVO CAR GERMANYMaltisch ODYSSEUM Experimente-Show MCTREK KÖLN-DEUTZKletterturm Gratis-Eis für Kids * © Inter IKEA Systems B.V. 2018 © Inter IKEA Systems B.V. 2018 REWE RAHMATI Kindertüte 40 * solange der Vorrat reicht ** solange der Vorrat reicht in der Zeit Samstag, 4.8.2018 und Sonntag, 5.8.2018 jeweils von 14:30-18:30 Uhr **  Memowand – Toys “R” Us  Socken rocken – LVR-InfoKom  Sandsack-Weitwurf – Just Fit 15 Classic Köln-Deutz  Kinder-Tattoos – DJH Landesverband Rheinland e.V.  Steinzeit-Tattoos – Stiftung Neanderthal Museum  Koordinationsspiele – Hochseilgarten K1  Entenangeln – KölnBäder GmbH  Hau-den-Lukas – Messehotel Köln-Deutz  LVR Kultur-Mobil – Landschaftsverband Rheinland (LVR)  Ringwurf-Spiel – Rheinische Versorgungskassen (RVK)  Bälleparadies – AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse  Kinderschminken – TOMY Deutschland  Center Parcs Familienreise gewinnen – Tambiente Urlaubsmagazin / BBBank  Kichererbsen-Dom basteln – Kölnisches Stadtmuseum  4 gewinnt – Sparda-Bank West eG  Schmecktest – Dorint An der Messe Köln  Kinder-Puzzle – Landkreis Helmstedt / Elm-Lappwald 1 2 3 3 4 4 5 5 6 6 7 8 9 9 10 10 11 1 2 33 44 5 5 6 7 37 Deutzer Familiencafé 38 39 LANXESS SCHULHOF 31 2930 30 33 34 36 WC A WC WC family & friends Bühne 32 6 Die Angebote der IKEA FAMILY-Laufkarte 35 *  Kinder-Schatzsuche – Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst e.V.  Fühl- und Tastkästen – Stadt Gunzenhausen am Altmühlsee  Kinder-Forscherlabor – RheinEnergie AG  Dosenwerfen & Kinder-Quiz – LANXESS arena  Hufeisen werfen – Kölner Renn-Verein 1897 e.V.  Glücksrad – Aqualand Freizeitbad  Säckchenwerfen – IG Deutzer Dienstagszug gegr. 1970 e.V.  Ratespiele – Kirchenchor St. Heribert  Spiele der Römer – Förderverein Historischer Park Deutz e.V.  Schokoschule – Schokoladenmuseum Köln  Laser schießen (nur Sa) – Düxer Schötze e.V.  Kinderschminken (nur So) – SV Deutz 05 e.V.  Wurfspiel – Kieser Training  Fotobox – pronova BKK  Obst & Gemüse raten – Freche Freunde, erdbär GmbH  Milchkannen werfen – D.K.G. “Schäl Sick“ vun 1952 e.V.  Bilderrätsel – Allianz Generalvertretung Volker Büscher 12 12 13 14 15 15 16 16 17 18 19 19 20 21 22 23 24 8 24 25 16 20 21 23 27 15 15 18 19 22 9 9 10 10 11 REWE RAHMATI Kindertüte 14 13 13 12 12 40 LANXESS SCHULHOF 26 26 28 28 Bühne AWC WC Eingang Schulhof17 Samstag & Sonntag 4. & 5. August 2018 20. Familien- & Stadtteilfest Schirmherrin: Oberbürgermeisterin Henriette Reker 1 Antrag offener Sonntag 20.01.2019 für die Kölner Innenstadt Antragsteller: STADTMARKETING KÖLN Bezeichnung des Anlass: Möbelmesse IMM / Passagen: 14.-20.01.2019 Offener Sonntag: 20.01.2019, 13.00- 18.00 Uhr Der zur Öffnung vorgesehene Sonntag ist kein geschützter oder religiöser Feiertag im Sinne von § 6 Abs. 5 Ladenöffnungsgesetz NRW (LÖG NRW) und stellt keinen stillen Tag im Sinne der kirchlichen Begrifflichkeit dar. Die Öffnung der Verkaufsstellen entspricht der gesetzlichen Regelung und liegt außerhalb der Zeiten des Hauptgottesdienstes, so dass die Beschäftigten in ihrer Religionsausübung nicht gehindert sind und Störungen der Hauptgottesdienste vermieden werden. Mit der Reduzierung der Ladenöffnungszeit auf fünf Stunden verringert sich die zeitliche Arbeitsbelastung für die betroffenen Arbeitnehmer des Einzelhandels. Anlassbeschreibung: In § 6 Abs. 1 LÖG NRW sind Messen explizit als grundsätzlich zulässige Anlässe für eine Öffnung von Verkaufsstellen an Sonntagen aufgeführt, woraus eine präjudizierende Wirkung im Hinblick auf eine grundsätzliche Genehmigung für verkaufsoffene Sonntage gesehen werden kann. Eine Messe muss aber die „Hauptsache“ sein und die Sonntagsöffnung der Geschäfte darf lediglich einen „Nebeneffekt“ darstellen. Dementsprechend darf eine Messe nicht nur deshalb veranstaltet werden, um formell die rechtlichen Voraussetzungen für die eigentlich bezweckte Ladenöffnung am Sonntag zu schaffen. Nach § 64 Abs. 1 Satz 1 der deutschen Gewerbeordnung (GewO) ist eine Messe eine „im allgemeinen regelmäßig wiederkehrende Veranstaltung“, auf der das „wesentliche Angebot eines oder 2 mehrerer Wirtschaftszweige ausgestellt und überwiegend nach Muster an gewerbliche Wiederverkäufer, gewerbliche Endverbraucher oder Großabnehmer“ vertrieben wird. Internationale Messen zeigen nach Definition des Ausstellungs - und Messe- Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. (AUMA) das wesentliche Angebot eines oder mehrerer Wirtschaftszweige. Sie weisen auf der Besucherseite ein über die Region deutlich hinausgehendes Einzugsgebiet auf, in der Regel kommen über 50 % der Besucher aus mindestens 100 km Entfernu ng und über 20 % aus mindestens 300 km Entfernung. Sie haben einen ausländischen Ausstelleranteil von mindestens 10 % und einen Anteil von mindestens 5 % Auslandsfachbesuchern. Die Internationale Einrichtungsmesse Internationale Möbelmesse, gilt als Einrichtungsgipfel der Möbelindustrie. Die Internationale Möbelmesse hat eine besondere internationale Ausstrahlung für renommierte Aussteller und für entscheidungskompetente fachkundige Besucher aus aller Welt. Sie zeigt Wohnideen für Trendsetter und liefert den Märkten neue Impulse. Die großen Innovationstreiber, Marktführer und Brands nehmen daran teil. Sie findet jährlich in Köln statt und im Jahr 2019 im Doppel mit der Living Kitchen. Die Möbelmesse wurde im Jahr 1949 gegründet und wird seit 2011 im Zweijahres-Rhythmus von der Living Kitchen ergänzt. Im Jahr 2017 wurde die Grenze von 150.000 Besuchern geknackt und mit 50% kam jeder zweite Besucher aus dem Ausland. Dies stellt bereits eine signifikante Erhöhung zu den allgemeinen- wie zuvor beschriebenen ausländischen Fachbesuchern dar. Die Internationale Möbelmesse, als Einrichtungsgipfel der Möbelbranche findet vom 14.-20. Januar 2019 im Doppel mit der Living Kitchen statt. 3 Seit 1990 finden parallel zur Internationale Möbelmesse die Passagen statt. Für eine Woche wird Köln zum Hotspot der Designszene und hat sich damit seit vielen Jahren einen großen Namen gemacht. 150.000 Personen, u.a. junge Netzwerker, HighendHersteller, Hochschulen, Newcomer, Institutionen, Architekten und Medien nehmen diese Veranstaltung, mit fast 190 Ausstellungsorten in der Stadt, für den Austausch wahr. Für viele Youngstar sind die Passagen ein Sprungbrett. Damit wird Köln zu einem wichtigen Ort für viele Kreative. Die Internationale Möbelmesse kann aufgrund ihrer lange Tradition sowie grundsätzlichen Konzeption und Ausrichtung eindeutig als ein besonderer Anlass im Sinne des LÖG NRW bezeichnet werden, der sich von dem alltäglichen „Einkaufsleben“ der Menschen abhebt . Damit ist unzweifelhaft, dass die Messe grundsätzlich die „Hauptsache“ darstellt und die Ladenöffnung am Sonntag den 20. Januar 2019 einen „Nebeneffekt“. Die Messe würde übrigens auch ohne eine Ladenöffnung am besagten Sonntag stattfinden. Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im Vordergrund? Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse hierbei nicht im Vordergrund steht. X ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Bei dem Anlass handelt es sich um: x eine historische Veranstaltung ☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung Besteht ein unmittelbar räumlicher und zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und den zur Öffnung vorgesehenen Verkaufsstellen? Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung X ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) 4 in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, stattfindet. Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch zeitlich überlappend stattfindet. Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt genehmigten Anlässe. Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird nicht genehmigungsfähig sein; Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher als die der Verkaufsstellenöffnung? Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt (vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; X ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Besucher wegen Anlassveranstaltung: Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung: IMM: Gesamt: 125.000 Fachbesucher (2018) 1200 Aussteller Besucher und Aussteller aus über 50 Ländern der Welt Passagen: 150.000 Besucher Für die Erstellung der ersten Besucherprognose für den Veranstaltungstag am 20 . Januar haben wir uns als Ausgangsbasis auf vorhandenes Datenmaterial des Unternehmens Jones Lang Lasalle (Passantenzählungen Köln 2018 ), den Daten aus der Studie „Vitale Innenstädte“ (Ergebnisse 2014 für Köln) des Instituts für Handelsforschung an der Universität zu Köln sowie den Zahlen der BAG Untersuchung Kundenverkehr 2008 für Köln gestützt. Das Unt ernehmen Jones Lang LaSalle zählte am Samstag , den 14. April 2018 (in der Zeit von 13:00 und 16:00 Uhr) in der Kölner Innenstadt (Schildergasse) pro Stunde im Durchschnitt 13.000 Passanten. Am Samstag, den 6. Mai 2017 (in der Zeit von 13:00 und 16:00 Uhr - ebenfalls Jones Lang LaSalle ) in der Kölner Innenstadt 5 (Schildergasse, Hohe Straße, Breite Straße, Ehrenstraße, Mittelstraße) pro Stunde im Durchschnitt 28.030 Passanten. Diese Zahl ist jedoch in zweierlei Hinsicht zu relativieren. Zum Einen beinhaltet dieser Wert aufgrund der Lage der Straßen zueinander mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Doppel - bzw. Mehrfachzählungen. Geht man im vorliegenden Fall realistischer Weise von einer Mehrfachzählquote von einem Viertel bzw. einem Drittel aus, resultiert aus dem zuvor berechneten Wert ein „bereinigter“ Durchschnittswert von rund 18.780 bis ca. 21.030 bis Personen pro Stunde. Zweitens ist allgemein bekannt bzw. auch anerkannt, dass Frequenzmessungen die zu Einkaufsspitzenzeiten durchgeführt werden, nicht zwingend durch einfaches Multiplizieren auf eine gesamte Tagesdauer hochgerechnet werden dürfen. Die meisten tageszeitlichen Passantenfrequenzen in den Innenstädten weisen eine unimodale oder bimodale Verteilung auf. Im Rahmen dieser Prognose sind wir von einer unimodalen, symmetrisch Normalverteilung der Passantenfrequenz ausgegangen. Aus diesem Grund muss für die letzten beiden Stunden der beantragten Ladenöffnung von durchschnittlichen Stundenbesuchswerten in einer Spanne von 7.000 bis nahezu 8.0 00 Passanten ausgegangen werden. Demnach würde sich auf eine fünfstündige Ladenöffnung bezogen eine Gesamtbesucherzahl von rund 70.340 bis 79.090 Passanten ergeben. Setzt man diese so ermittelten Werte in Relation zu den Ergebnissen der Studie „Vitale Innenstädte 2014“ des Instituts für Handelsforschung an der Universität zu Köln (hier haben 68,7 Prozent der Besucher angegeben, dass sie die Kölner Innenstadt samstags primär wegen des Einkaufs aufsuchen), und den Daten der BAG Untersuchung Kundenverkehr 2008 (im Rahmen dieser Untersuchung gaben 55,2 Prozent der Befragten an, bei ihrem Besuch der Kölner Innenstadt auch etwas gekauft zu haben) und bildet aus beiden Daten einen „idealtypischen Mittelwert“, der bei ca. 62,0 Prozent liegt, kann davon 6 Veranstaltungsfläche / Verkaufsfläche: ausgegangen werden, dass zwischen 43.610 und 49.035 Personen am Sonntag den 20. Januar zum Einkaufen in die Kölner Innenstadt kommen werden. Die oben stehend ermittelten Werte decken sich annähernd mit einem realen Wert, wie er im Rahmen der BAG Untersuchung Kundenverkehr 2008 in der Kölner Innenstadt für einen Samstag (11. Oktober 2008) seinerzeit ermittelt wurde. Es wurden stundengenaue Besucherfrequenzen erfasst. Addiert man die Besucheranteile in den Stunden von 13:00 bis 18:0 0 Uhr (Zeitraum der beantragten Sonntagsöffnung), so ergibt sich eine Gesamtbesucherzahl im innerstädtischen, Kölner Einzelhandel von rund 45.400 Personen. Wir gehen aufgrund der dargelegten Berechnungen davon aus, das insgesamt mit „Einzelhandelsbesucher zahlen“ zwischen knapp 44.000 und 50.000 Personen gerechnet werden kann/muss. Eine prägende Wirkung einer Messe/Veranstaltung für einen verkaufsoffenen Sonntag wird nach gegenwärtiger Rechtsinterpretation nur dann angenommen, wenn die Verkaufsfläche der Geschäfte, die geöffnet haben können, ungleich größer ist, als die Fläche der Messe/Veranstaltung. Um wieviel größer die Verkaufsfläche der Geschäfte sein darf bzw. kann, dafür gibt es keine grundsätzlichen quantitativen Angaben bzw. auch keine allgemeinen Näherungswerte. Insgesamt bietet die Internationale Möbelmesse rund 240.800 (2018)Quadratmeter Ausstellungsfläche (Bruttofläche, Angaben gemäß http://www.imm-cologne.de/imm/die- messe/daten-und-fakten/index.php.) Dem steht eine theoretisch maximale Gesamtverkaufsfläche der Kölner Innenstadt von rund 314.000 Quadratmetern (Angaben nach COMFORT Städtereport Köln 2016) gegenüber. Damit ist die Fläche der 7 Internationalen Möbelmesse zunächst kleiner als die der Geschäfte, die in der Kölner Innenstadt theoretisch geöffnet haben könnten. Allerdings müssen folgende Aspekte zusätzlich berücksichtigt werden: 1. Die „Veranstaltungsflächen“ der Passagen (ca. 190 Ausstellungsflächen a ca. 50 Quadratmeter, Gesamt: 9500qm) muss der Möbelmesse- Ausstellungsfläche (240.800qm) hinzu gerechnet werden. Diese Flächen stehen im inhaltlich-thematischen Kontext zur Möbelmesse. Sie nehmen gemeinsam eine Fläche von etwa 250.300 Quadratmeter ein. 2. Anhand verschiedener, bundesweiter Erfahrungen in den vergangenen Jahren ist bekannt, dass sich in der Regel nicht alle im räumlichen Geltungsbereich einer Sonntagsöffnung befindlichen Einzelhändler auch tatsächlich daran beteiligen. So beteiligen sich etwa in Berlin, der Stadt mit den meisten Sonntagsöffnungen, im Durchschnitt etwa 40 bis 50 % der Einzelhändler nicht regelmäßig an der Öffnungen (diese Auskunft erteilte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin/Brandenburg e.V., Herr Nils Busch-Petersen). Nach Einschätzungen des Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) e.V., Herrn Stefan Genth, ist bundesweit bzw. im Durchschnitt mit einer Beteiligungsquote von 65 bis 70 % auszugehen. Im Rahmen einer „vorsichtig konservativen Einschätzung“ gehen wir für die Kölner Innenstadt von einer „Nichtbeteiligungsquote“ von rund 25 bis 30 Prozent aus. Setzt man diese Werte in Bezug zur vorhandenen innerstädtischen Verkaufsfläche, ergibt sich eine potentiell „geöffnete Fläche“ von 219.800 bis 235.500 Quadratmetern. Damit wäre die Veranstaltungsfläche ebenfalls deutlich größer als die Verkaufsfläche der Geschäfte. 3. Die Flächenrelationen relativieren sich 8 zudem auch insofern, als dass sich die ermittelte Verkaufsfläche des innerstädtischen Einzelhandels in Köln teilweise über mehrere Etagen erstreckt. Bei einer rein ebenerdigen („erdgeschossigen“) Betrachtung würde das Verhältnis zur Veranstaltungsfläche noch „günstiger“ sein. Die aus städtebaulichen Gründen gewollte Innenstadtverdichtung kann hier nicht als K.O.-Kriterium für eine Sonntagsöffnung vorgebracht werden. Insgesamt ist somit davon auszugehen, dass die Fläche der Veranstaltung(en) weitaus größer sein wird, als die Verkaufsfläche der Geschäfte. Quellenangabe und Belege zu Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche und Verkaufsfläche: Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) COMFORT Städtereport Köln 2016 Passanten Befragung und Zählung offener Sonntag 08.10.2017 Vitale Innenstädte 2014 Köln Die nachfolgend genannten Sachgründe wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG geschaffen. Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen von den zur Antragstellung berechtigten Interessengemeinschaften genehmigt. Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische Erwägungen) auch nicht aufgegeben. Die nachfolgenden Sachgründe können allerdings kumulativ vorliegen und der Verwaltung dazu dienen, dem Rat das öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/- zusammenhang hinaus zu begründen. Hier sind die Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften gefordert, diese Sachgründe geltend zu machen/nachzuweisen und überprüfbare Belege vorzulegen. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt hier zum Download bereit. Es wird gefordert, dass die Kommune auf der Grundlage eines Einzelhandelskonzepts mit der Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen noch nicht als Mittel, um das öffentliche Interesse in Gestalt der benannten weiteren 9 Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend genannten Sachgründe können daher derzeit nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept begründet werden. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen vorzutragen. Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder Schaffung neuer Arbeitsplätze) Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse, insbesondere weniger mobiler und ältere Teile der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher Versorgung) Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren. Ladenöffnung dient der Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung der Innenstädte mit negativen Auswirkungen auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien und der Abwanderung von Einzelhändlern und Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und örtlichen Zentren dienen. 10 Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit der jeweiligen Kommune als attraktiver und lebenswerter Standort, insbesondere für den Tourismus und die Freizeitgestaltung, als Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort von kulturellen und sportlichen Einrichtungen Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren Städten mehr Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen anzuziehen. Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt. Die IMM mit den parallel zur Messe stattfindenden Passagen bilden für die Stadt eine über Jahrzehnte hinweg gewachsene Positionierung als Möbel- und Designstandort. Eine derart hohe Dichte an Möbel / Homeaccessoiresgeschäften, vor allem der über 30 Möbelfachgeschäften auf dem Hohenzollern- und Hohenstaufenring ist europaweit einzigartig. Da die IMM neben Fachbesuchertagen am Wochenende von Freitag bis Sonntag auch Publikumstage anbietet, ist das Messewochenende vor allem für das Design- interessierte Publikum aus dem In- und Ausland mit seinen Rahmenprogrammen höchst interessant. Die Passagen ziehen sich durch Großteile der Innenstadt und zeigen Design auch an ungewöhnlichen Orten. Somit wird der/die Messetag/e nicht nur für den Messebesuch, sondern mit den Passagen und einem Besuch der Möbelgeschäfte, die oftmals Sonderausstellungen/ Programme anbieten, genutzt. Auch im Ausbildungsbereich ist das Thema Design und Wohnen mit der in Köln ansässigen Möbelfachschule und die KISD bestens positioniert und die nächsten Generationen finden im Messezeitraum genügend Nährstoff für inspirierende Ideen. Sie integrieren sich aber auch in die Passagen bzw. mit Ständen auf der Messe. 1 Antrag offener Sonntag 20.01.2019 für die Kölner Innenstadt Antragsteller: STADTMARKETING KÖLN Bezeichnung des Anlass: FIBO 04.-07.04.2019 Aktionstage Sport/Gesundheit/Prävention am 06./07.04.2019 Offener Sonntag: 07.04.2019, 13.00- 18.00 Uhr Anlassbeschreibung: In § 6 Abs. 1 LÖG NRW sind Messen explizit als grundsätzlich zulässige Anlässe für eine Öffnung von Verkaufsstellen an Sonntagen aufgeführt, woraus eine präjudizierende Wirkung im Hinblick auf eine grundsätzliche Genehmigung für verkaufsoffene Sonntage gesehen werden kann. Eine Messe muss aber die „Hauptsache“ sein und die Sonntagsöffnung der Geschäfte darf lediglich einen „Nebeneffekt“ darstellen. Dementsprechend darf eine Messe nicht nur deshalb veranstaltet werden, um formell die rechtlichen Voraussetzungen für die eigentlich bezweckte Ladenöffnung am Sonntag zu schaffen. Nach § 64 Abs. 1 Satz 1 der deutschen Gewerbeordnung (GewO) ist eine Messe eine „im allgemeinen regelmäßig wiederkehrende Veranstaltung“, auf der das „wesentliche A ngebot eines oder mehrerer Wirtschaftszweige ausgestellt und überwiegend nach Muster an gewerbliche Wiederverkäufer, gewerbliche Endverbraucher oder Großabnehmer“ vertrieben wird. Internationale Messen zeigen nach Definition des Ausstellungs - und Messe- Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. (AUMA) das wesentliche Angebot eines oder mehrerer Wirtschaftszweige. Sie weisen auf der Besucherseite ein über die Region deutlich hinausgehendes Einzugsgebiet auf, in der Regel kommen über 50 % der Besucher aus mindes tens 100 km Entfernung und über 20 % aus mindestens 300 km Entfernung. Sie 2 haben einen Die FIBO: Die Fibo (Abkürzung für Fitness und Bodybuilding) ist eine Messe für Fitness, Wellness und Gesundheit in Köln, die seit ihrer Gründung 1985 in jährlichem Turnus stattfindet. Die FIBO wurde 1985 von Kurt Thelen und Volker Ebener in Köln gegründet. 1991 wechselte die Messe den Standort und fand bis 2012 auf dem Messegelände in Essen statt. 2005 wurde die Messe aufgeteilt in die Marken „Fibo“ und „Fibo Power“. Die Fibo Power befasste sich fortan mit den Themenkreisen Bodybuilding, Kraft- und Kampfsport, die Fibo mit den Themen Fitness, Wellness und Gesundheit. Ein neuer Themenschwerpunkt ist seit 2009 der Themenbereich Gesundheit, der von der Messegesellschaft als „Fibomed“ bezeichnet wird. 2013 kehrte die Messe nach Köln zurück und findet seitdem in der Koelnmesse statt. Die FIBO ist die weltweit größte Messe für Fitness, Wellness und Gesundheit und nimmt immer weiter an Bedeutung und Entwicklung zu. Im vergangenen Jahr gab es nochmals einen Zuwachs von rund 4% und noch mehr internationale Reichweite. Damit spiegelt sich die Entwicklung des allgemeinen Trends nach körperlicher Fitness, gepaart mit dem gesteigerten Bewußtsein für Gesundheit äußerst erfolgreich in den Besucher - und Ausstellerzahlen der Messe wider und dies sogar Generationen-übergreifend vom Jugendlichen bis zum Rentner. Deutschland ist der Mitgliederstärkste Markt in Europa und dies spiegelt sich auch in den Zahlen wider. Mehr als 7,6 Mio. zieht es regelmäßig deutschlandweit an die Fitnessgeräte. Dieser Trend wird vor allem von einer älter werdenden Gesellschaft unterstützt, denn prinzipiell wird von Gesundheitsexperten begrüßt, dass Bewegung und Muskeltraining Krankheiten vorbeugt und das Stimmungsbarometer hebt. Ein Ende der 3 Entwicklung ist nicht in Sicht und Kraftsport und Bodybuilding haben den beliebtesten Sport der Deutschen schon heute abgelöst. Er kommt „nur“ auf 6,8 Mio. Mitglieder. Die FIBO gilt branchenintern als größtes Fitnesstudio der Welt. Sie ist in 14 Themenbereiche gegliedert und bietet neben den klassisc hen Fitnessthemen den Profi-Gesundheitsbereich der Physiotherapie. Moderne Gesundheitsmethoden, reihen sich in das Portfolio neuartiger Trainingsmethoden oder elektrischer Muskelstimulation ein. Unterstützt wird der Trend durch etablierte Gesundheits-Präventionsmaßnahmen, wie dem betrieblichen Gesundheitswesen oder dem Präventionsgesetz. Damit kommt dem Thema Sport & Bewegung eine imm er größere Rolle zu, die sich an den Aktionstagen 06./ 07.04.2019 beim AktivGesundParcour in der Kölner Innenstadt mit vie len Stationen wiederspiegeln wird. Mitmac h- und Informationsstände präsentieren das vielfältige Angebot in der Stadt, aber vor allem auch der Region. Dass diese viel zu bieten hat, wird vor allem durch die Partner aus dem Rhein- Sieg, Rhein -Erft, Bergischen und Oberbergischen Kreis zu sehen sein. Hier zeigt sich, dass Naherholung und Kurzurlaub direkt vor der Tür liegen und viel im Bereich Sport und Bewegung (Fahrradwege und Parcours, Wanderwege usw.) zu bieten haben. Der Stadtsportbund mit seinen 240.000 Mitgliedern und 630 Vereinen bildet ein weiteres wichtiges Standbei n im Bereich Sport und wird sich an den Aktionstagen aktiv einbringen und sein vielfältiges Angebot nicht nur vorstellen, sondern zum Mitmachen anregen. Dem Thema der gesunden Ernährung is t ein weiterer Baustein gewidmet, der sich u.a. auch mit der regionalen Küche und regionalen Produkten beschäftigt. Die Aktionstage Sport/Gesundheit/Prävention werden sich auf der Schildergasse, Gürzenichstrasse, bei den Händlern und Sportstudios der Innenstadt wieder finden. 4 Die FIBO kann aufgrund ihrer lange Tradition sowie grundsätzlichen Konzeption und Ausrichtung eindeutig als ein besonderer Anlass im Sinne des LÖG NRW bezeichnet werden, der sich von dem alltäglichen „Einkaufsleben“ der Menschen ab hebt. Damit ist unzweifelhaft, dass die Messe grundsätzlich die „Hauptsache“ darstellt und die Ladenöffnung am Sonntag den 7. April 2019 einen „Nebeneffekt“. Die Messe würde übrigens auch ohne eine Ladenöffnung am besagten Sonntag stattfinden. Die Aktio nstage Sport/Gesundheit/Prävention finden seit mindestens 2006 in der Kölner Innenstadt (mit Ausnahme 2018) statt und auch dieses Veranstaltungsformat kann damit als traditionell bezeichnet werden. Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im Vordergrund? Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse hierbei nicht im Vordergrund steht. X ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Bei dem Anlass handelt es sich um: x eine historische Veranstaltung ☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung Besteht ein unmittelbar räumlicher und zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und den zur Öffnung vorgesehenen Verkaufsstellen? Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, stattfindet. Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch zeitlich überlappend stattfindet. Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen X ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) 5 werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt genehmigten Anlässe. Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird nicht genehmigungsfähig sein; Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher als die der Verkaufsstellenöffnung? Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt (vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; X ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Besucher wegen Anlassveranstaltung: Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung: FIBO: Gesamt: 143.000 Besucher 83.500 Fachbesucher (2018) 1133 Aussteller Besucher und Aussteller aus über 121 Nationen Für die Erstellung der ersten Besucherprognose für den Veranstaltungstag am 7. April haben wir uns als Ausgangsbasis auf vorhandenes Datenmaterial des Unternehmens Jones Lang Lasalle (Pas santenzählungen Köln 2018), den Daten aus der Studie „Vitale Innenstädte“ (Ergebnisse 2014 für Köln) des Instituts für Handelsforschung an der Universität zu Köln sowie den Zahlen der BAG Untersuchung Kundenverkehr 2008 für Köln gestützt. Das Unternehmen Jones Lang LaSalle zählte am Samstag , den 14. April 2018 (in der Zeit von 13:00 und 16:00 Uhr) in der Kölner Innenstadt (Schildergasse) pro Stunde im Durchschnitt 13.000 Passanten. Am Samstag, den 6. Mai 2017 (in der Zeit von 13:00 und 16:00 Uhr - ebenfalls Jones Lang LaSalle ) in der Kölner Innenstadt (Schildergasse, Hohe Straße, Breite Straße, Ehrenstraße, Mittelstraße) pro Stunde im Durchschnitt 28.030 Passanten. Diese Zahl ist jedoch in zweierlei Hinsicht zu relativieren. Zum Einen beinhaltet dieser Wert aufgrund der Lage der Straßen zueinander mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Doppel - bzw. Mehrfachzählungen. Geht man im vorliegenden Fall realistischer Weise von einer Mehrfachzählquote von einem Viertel bzw. einem Drittel aus, resultiert aus dem zuvor berechneten Wert e in „bereinigter“ 6 Durchschnittswert von rund 18.780 bis ca. 21.030 bis Personen pro Stunde. Zweitens ist allgemein bekannt bzw. auch anerkannt, dass Frequenzmessungen die zu Einkaufsspitzenzeiten durchgeführt werden, nicht zwingend durch einfaches Multiplizieren auf eine gesamte Tagesdauer hochgerechnet werden dürfen. Die meisten tageszeitlichen Passantenfrequenzen in den Innenstädten weisen eine unimodale oder bimodale Verteilung auf. Im Rahmen dieser Prognose sind wir von einer unimodalen, symmetrisch N ormalverteilung der Passantenfrequenz ausgegangen. Aus diesem Grund muss für die letzten beiden Stunden der beantragten Ladenöffnung von durchschnittlichen Stundenbesuchswerten in einer Spanne von 7.000 bis nahezu 8.0 00 Passanten ausgegangen werden. Demnach würde sich auf eine fünfstündige Ladenöffnung bezogen eine Gesamtbesucherzahl von rund 70.340 bis 79.090 Passanten ergeben. Setzt man diese so ermittelten Werte in Relation zu den Ergebnissen der Studie „Vitale Innenstädte 2014“ des Instituts für Handelsforschung an der Universität zu Köln (hier haben 68,7 Prozent der Besucher angegeben, dass sie die Kölner Innenstadt samstags primär wegen des Einkaufs aufsuchen), und den Daten der BAG Untersuchung Kundenverkehr 2008 (im Rahmen dieser Untersuchung gaben 55,2 Prozent der Befragten an, bei ihrem Besuch der Kölner Innenstadt auch etwas gekauft zu haben) und bildet aus beiden Daten einen „idealtypischen Mittelwert“, der bei ca. 62,0 Prozent liegt, kann davon ausgegangen werden, dass zwischen 43.610 und 49.035 Personen am Sonntag den 7. April zum Einkaufen in die Kölner Innenstadt kommen werden. Die oben stehend ermittelten Werte decken sich annähernd mit einem realen Wert, wie er im Rahmen der BAG Untersuchung Kundenverkehr 2008 in der Kölner Innenstadt für einen Samstag (11. Oktober 2008) seinerzeit ermittelt wurde. Es wurden stundengenaue Besucherfrequenzen erfasst. Addiert man 7 Veranstaltungsfläche: Verkaufsfläche: die Besucheranteile in den Stunden von 13:00 bis 18:00 Uhr (Zeitraum der beantragten Sonntagsöffnung), so ergibt sich eine Gesamtbesucherzahl im innerstädtischen, Kölner Einzelhandel von rund 45.400 Personen. Wir gehen aufgrund der dargelegten Berechnungen davon aus, das insgesamt mit „Einzelhandelsbesucherzahlen“ zwischen knapp 44.000 und 50.000 Personen gerechnet werden kann/muss. Eine prägende Wirkung einer Veranstaltungsfläche für einen verkaufsoffenen Sonntag wird nach gegenwärtiger Rechtsinterpretation nur dann angenommen, wenn die Verkaufsfläche der Geschäfte, die geöffnet haben können, ungleich größer ist, als die Fläche der Veranstaltung. Um wieviel größer die Verkaufsfläche der Geschäfte sein darf bzw. kann, dafür gibt es keine grundsätzlichen quantitativen Angaben bzw. auch keine allgemeinen Näherungswerte. Insgesamt nimmt die FIBO eine Fläche von 160.000qm Quadratmetern ein. Nimmt man zur Messefläche die Veranstaltungsfläche von ac. 3.500 qm in der Innenstadt hinzu, wäre die Gesamtfläche der Veranstaltung deutlich kleiner als die Fläche der Geschäfte. Dem steht eine theoretisch maximale Gesamtverkaufsfläche der Kölner Innenstadt von rund 314.000 Quadratmetern (Angaben nach COMFORT Städtereport Köln 2016) gegenüber. Damit ist die Fläche der Veranstaltung zunächst kleiner als die Verkaufsfläche der Geschäfte, die in der Kölner Innenstadt theoretisch geöffnet haben können. Allerdings müssen weitere Aspekte berücksichtigt werden: 1. Anhand verschiedener, bundesweiter Erfahrungen mit der Akzeptanz verkaufsoffener Sonntage in den vergangenen Jahren ist bekannt, dass sich in der Regel nicht alle im räumlichen Geltungsbereich einer Sonntagsöffnung befindlichen Einzelhändler auch tatsächlich daran beteiligen. So beteiligen sich etwa in 8 Berlin, der Stadt mit den meisten Sonntagsöffnungen, im Durchschnitt etwa 40 bis 50 % der Einzelhändler nicht regelmäßig an den Öffnungen (diese Auskunft erteilte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin/Brandenburg e.V., Herr Nils Busch-Petersen). Nach Einschätzungen des Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) e.V., Herrn Stefan Genth, ist bundesweit bzw. im Durchschnitt mit einer Beteiligungsquote von 65 bis 70 % auszugehen. In Anbetracht der Bedeutung der Weihnachtszeit für die Umsatzgenerierung im Einzelhandel gehen wir für Köln während des verkaufsoffenen Sonntags am 07.April 2019 von einer „Nichtbeteiligungsquote“ von lediglich 15 bis 20 Prozent aus. Setzt man diese Werte in Bezug zur vorhandenen innerstädtischen Verkaufsfläche, ergibt sich eine potentiell „geöffnete Fläche“ von 251.200 bis 266.900 Quadratmetern. 2. Die Flächenrelationen relativieren sich zudem auch insofern, als dass sich die ermittelte Verkaufsfläche des innerstädtischen Einzelhandels in Köln teilweise über mehrere Etagen erstreckt. Bei einer rein ebenerdigen („erdgeschossigen“) Betrachtung würde das Verhältnis zur Veranstaltungsfläche noch „günstiger“ sein. Die aus städtebaulichen Gründen gewollte Innenstadtverdichtung kann hier nicht als K.O.-Kriterium für eine Sonntagsöffnung vorgebracht werden. Gesamtfazit: Die hier beantragte Sonntagsöffnung erfüllt – auch im Lichte der jüngeren Rechtsprechung - alle relevanten Vorgaben, die im Zusammenhang mit einer Freigabe eines Sonntags für die Öffnung von Verkaufsstellen stehen. Demnach ist die FIBO für den Sonntag prägend und die beantragte Sonntagsöffnung wird lediglich als Annex zur Anlassveranstaltung wahrgenommen und veranstaltet. Quellenangabe und Belege zu Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche und Verkaufsfläche: Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) COMFORT Städtereport Köln 2016 Passanten Befragung und Zählung offener Sonntag 08.10.2017 Vitale Innenstädte 2014 Köln 9 Die nachfolgend genannten Sachgründe wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG geschaffen. Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen von den zur Antragstellung berechtigten Interessengemeinschaften genehmigt. Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische Erwägungen) auch nicht aufgegeben. Die nachfolgenden Sachgründe können allerdings kumulativ vorliegen und der Verwaltung dazu dienen, dem Rat das öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/- zusammenhang hinaus zu begründen. Hier sind die Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften gefordert, diese Sachgründe geltend zu machen/nachzuweisen und überprüfbare Belege vorzulegen. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt hier zum Download bereit. Es wird gefordert, dass die Kommune auf der Grundlage eines Einzelhandelskonzepts mit der Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen noch nicht als Mittel, um das öffentliche Interesse in Gestalt der benannten weiteren Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend genannten Sachgründe können daher derzeit nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept begründet werden. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen vorzutragen. Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder Schaffung neuer Arbeitsplätze) 10 Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse, insbesondere weniger mobiler und ältere Teile der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher Versorgung) Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren. Ladenöffnung dient der Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung der Innenstädte mit negativen Auswirkungen auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien und der Abwanderung von Einzelhändlern und Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und örtlichen Zentren dienen. 11 Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit der jeweiligen Kommune als attraktiver und lebenswerter Standort, insbesondere für den Tourismus und die Freizeitgestaltung, als Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort von kulturellen und sportlichen Einrichtungen Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren Städten mehr Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen anzuziehen. Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt. Wieder einmal präsentiert sich Köln mit einer internationalen Leitmesse und zieht damit über den Messezeitraum viele Messegäste und Besucher an. Das Messethema spiegelt den Zeitgeist und allgemeine Trends wider, die neben den Messegästen viele Kölner und Kölngäste aus dem Umland interessieren. Da die FIBO in den vergangenen Jahren meist ausverkauft war und das Thema sehr breit gefächert ist, wurde bereits in der Vergangenheit der Aktionstag Sport/Gesundheit/ Prävention am Messewochenende oder im Frühjahr thematisiert. Der Zulauf an Partnern und das große Interesse der Gäste zeigt auf, wie hoch aktuell das Thema und wie etabliert die Veranstaltung ist. Köln positioniert sich damit als „Oberzentrum“ für umliegende Regionen und zieht damit Publikum und Interesse an. Köln wird außerdem immer wieder als „Sportstadt“ benannt, da Großevents in der Stadt stattfinden. Die Aktionstage sollen den Kölnern und Besuchern die sportlichen Highlight der Stadt vorstellen, die ein wichtigen Teil des Lebens- und Freizeitstandortes sind und oftmals für Unternehmen als „weiche Standortfaktoren“ gelten. Nicht zuletzt ist die international etablierte Deutsche Sporthochschule Köln beheimatet, die die Bereiche Bildung und Forschung excellent abbildet. © STADTMARKETING KÖLN | 2016 1 Stadtplan Handel Innenstadt Messe- gelände Möglicher geöffneter Bereich Handel Innenstadt Möglicher geöffneter Bereich Handel Innenstadt © STADTMARKETING KÖLN | 2016 2 Stadtplan Passagen 2018 Beachte: Maximal drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr in Köln (Selbstbeschränkung durch Beschluss des Kölner Rates; zu beachten ist ebenfalls die angelegte Liste gesperrte Feiertage) Bitte beachten Sie als Interessengemeinschaften, dass die Werbung für Ihre Anlassveranstaltung im Vordergrund steht. Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden. Antragsteller: IG Braunsfeld Bezeichnung des Anlass: Markt: Messe: Örtliches Fest: Ähnliche Veranstaltung: Braunsfelder Martinsmeile Anlassbeschreibung: Zunächst möchten wir darauf verweisen, dass die Braunsfelder Martinsmeile im örtlichen und zeitlichen Zusammenhang mit der Ladenöffnung stattfindet. Die Veranstaltung findet in den Straßenzügen statt, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind (eine Karte der beantragten Ladenöffnung liegt diesem Antrag bei). Nach dem Urteil vom Oberverwaltungsgericht NRW vom 25.05.2018 (4 B 707/18, Juris, RN 16) sind der Charakter, die Größe und der Zuschnitt der Veranstaltung zu spezifizieren. Dies möchten wir im Folgenden darlegen. Zum Charakter der Veranstaltung: Die „ Braunsfelder Martinsmeile“ ist eine Aktion, die unter dem Motto des Teilens, der Nachbarschaftshilfe, und der Zusammenführung der unterschiedlichen Generationen im Veedel steht. Aufgrund der zahlreichen Neubauprojekte mit entsprechendem Zuzug von jungen Familien bietet sich hier die Möglichkeit, „Alt und Jung“ einander näher zu bringen. Zum Start der inzwischen 9. Martinsmeile wird ein St. Martin auf Braunsfelds Straßen unterwegs sein und Geschenke und Weckmänner an Kinder und Erwachsene verteilen. Begleitet wird er von einer mehrköpfigen Blaskapelle der ortsansässigen Musikschule. Verschiedene Aktionen werden seinen Auftritt flankieren. So werden besonders die Kinder an verschiedenen Stationen auf unterschiedliche St- Martins- Aspekte treffen. Hierzu gehören Vorlese- und Bastel- Aktionen ebenso, wie das Designen und Backen des individuellen Weckmanns in Braunsfelds bekanntester Backstube. Außerdem zeigt in der folgenden Woche eine kleine Laternen- Ausstellung das Talent unserer jungen Besucher. Um den St.- Martins-Aspekt noch stärker zu betonen, werden an verschiedenen Stationen entlang der Aachener Straße Fragen zum Leben und Wirken des Heiligen gestellt. Für jede richtige Antwort gibt es einen Stempel und für das volle Heft eine kleine Belohnung. Die Aktion trifft auch bei den ortsansässigen Kindergärten und Schulen als Familien Veranstaltung auf großes Interesse. Für den „Brückenschlag“ werden in allen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Altenheimen Einladungen verteilt und über einen Service der ehrenamtlichen Helfer Anwohnern der Altenheime eine Begleitung zur Teilnahme angeboten. Zum Thema der Nachbarschaftshilfe werden, wie auch schon in den Vorjahren, entlang der Aachener Str. Mitarbeiter von Kölsch Hätz an ihren Ständen Menschen aus dem Veedel für die ehrenamtliche Mitarbeit werben und gleichzeitig Spenden sammeln. Der Information über die Arbeit der Nachbarschaftshilfe kommt hier eine entscheidende Bedeutung zu. Die Spendenaktion wird durch die teilnehmenden Geschäfte sowohl durch das Aufstellen von Spendendosen, als auch durch den Verkauf von weihnachtlichem Gebäck und Waffeln zugunsten der Nachbarschaftshilfe unterstützt. Erstmals werden im Jahr 2018 Mitarbeiter des neuentstandenen „Seniorennetzwerks Braunsfeld“ über ihre Arbeit berichten und ihre Aktivitäten vorstellen. Im Ergebnis der dargestellten Veranstaltungsbeschreibung ist festzuhalten, dass die Martinsmeile prägenden Charakter hat und nicht die Ladenöffnung im Vordergrund steht. Die Ladenöffnung hat lediglich Annexcharakter. Zum Zuschnitt der Veranstaltung: Die Ladenöffnung wird beantragt für den Bereich Aachener Str. zwischen Raschdorffstraße und Fürst- Pückler- Str. stadteinwärts; stadtauswärts im Bereich zwischen Eupener und Peter- von- Fliesteden- Str., sowie zwischen Paulistr. und Maarweg. Streckensumme beträgt stadteinwärts ca. 600 m, stadtauswärts ca. 400 m Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im Vordergrund? Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse hierbei nicht im Vordergrund steht.  ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung  eine Veranstaltung, welche zum 8. Mal stattfindet ☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung Besteht ein unmittelbar räumlicher und zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und den zur Öffnung vorgesehenen Verkaufsstellen? Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, stattfindet. Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch zeitlich überlappend stattfindet. Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt genehmigten Anlässe. Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird nicht genehmigungsfähig sein;  ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher als die der Verkaufsstellenöffnung? Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt (vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung;  ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Besucher wegen Anlassveranstaltung: Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung: Die Genussmeile im Mai 2018 hatte an beiden Tagen zusammen ca. 15000 Besucher. Für die Martinsmeile prognostizieren wir vor diesem Hintergrund ca. 3000 Besucher. Auf der Kundenfrequenzanalyse von Larbig und Mortag basierend errechnen sich ca. 1200 Besucher Veranstaltungsfläche: Verkaufsfläche: Innen: teilnehmende Geschäft + Backstube Aussen: Fussgängerbereich Aachenerstr. zwischen Eupener Straße und Fürst- Pückler-Straße ca. 6000 qm. ca.1200 qm Quellenangabe und Belege zu Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche und Verkaufsfläche: Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) s.o. Die nachfolgend genannten Sachgründe wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG geschaffen. Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen von den zur Antragstellung berechtigten Interessengemeinschaften genehmigt. Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische Erwägungen) auch nicht aufgegeben. Die nachfolgenden Sachgründe können allerdings kumulativ vorliegen und der Verwaltung dazu dienen, dem Rat das öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/- zusammenhang hinaus zu begründen. Hier sind die Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften gefordert, diese Sachgründe geltend zu machen/nachzuweisen und überprüfbare Belege vorzulegen. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt hier zum Download bereit. Es wird gefordert, dass die Kommune auf der Grundlage eines Einzelhandelskonzepts mit der Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen noch nicht als Mittel, um das öffentliche Interesse in Gestalt der benannten weiteren Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend genannten Sachgründe können daher derzeit nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept begründet werden. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der Neben § 6 Abs. 1 S. 2. Nr. 1 LÖG NRW möchten wir den Antrag auf § 6 Abs. 1 S. 2. Nr. 2 - 5 LÖG NRW (Sachgrund Nr.2, Nr.3, Nr. 4, Nr. 5 ) stützen. Aus der „Anlage zur Anwendungshilfe für die Kommunen und den Handel Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen vorzutragen. Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder Schaffung neuer Arbeitsplätze) im Umgang mit dem neugefassten § 6 LÖG NRW“ ist zu entnehmen, dass für Sachgrund Nr. 2 Nr. 3, Nr.4 Belege angeführt werden können, die eine konkrete Gefährdung des örtlichen Einzelhandel aufzeigen („Anwendungshilfe“, Seiten 17, 19-20, 29). Auch die Urteile vom OVG NRW (27.04.2018,4 B 571/18 - 25.05.2018, 4 B 707/18) zeigen auf, dass eine hinreichende Konkretisierung der örtlichen Einzelhandelssituation erforderlich ist. Der Einzelhandelsstandort Braunsfeld unterliegt einer konkreten und nachweisbaren Gefährdungssituation. Im Stadtteil Braunsfeld stehen von ca. 80 Ladenlokalen entlang der Aachener Straße zur Zeit 12 Einheiten leer, das sind 8 mehr als im Jahr 2017. Im Vergleich zu den Daten aus dem Einzelhandels-und Zentrenkonzept aus dem Jahr 2010 (5 Leerstände, Seite 423) zeigt sich damit eine deutliche Zunahme der Leerstände. Die Leerstandsdokumentation liegt diesem Antrag bei. Nach Informationen des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln lässt sich am Standort Braunsfeld ein Rückgang der Einzelhandelsflächen feststellen (Vergleichszeitraum 2008 mit 2016, Übersichtstabelle liegt diesem Antrag bei). Ein weiterer Indikator, der die Gefährdungssituation für den Einzelhandelsstandort belegt, ist die geringe Einzelhandelszentralität. Im Jahr 2017 liegt der Wert bei 84,2. (PLZ-Gebiet 50933, Zahlenmaterial von Michael Bauer Research GmbH, 2017). Damit lassen sich Kaufkraftabflüsse am Standort Braunsfeld belegen. Eine Kundenfrequenzanalyse von Larbig & Mortag weist einen deutlichen Rückgang der Besucherzahlen aus. Die durchschnittliche Besucherzahl /Stunde sank von 745 (2015) auf 497 (2016). Zusätzlich leidet Braunsfeld unter einer Verarmung des Einzelhandelsangebotes, da in den letzten Jahren große Verluste diverser Branchen zu verzeichnen sind. Hierzu gehören: Bekleidung, Geschenkartikel, Schuhe, Schreibwaren, Haushaltswaren, Spielwaren, diverse Lebensmittelgeschäfte (Metzgereien, Supermarkt). Dieser Befund deckt sich mit den Informationen des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln, wonach es am Standort Braunsfeld zu einem Rückgang an Einzelhandelsbetrieben gekommen ist (Vergleichszeitraum 2008 mit 2016, Übersichtstabelle liegt diesem Antrag bei). Des Weiteren zeichnet sich eine Konzentration von Branchen ab. So verfügt Braunsfeld im Bereich der beantragten Ladenöffnung derzeit über 13 ! Friseure, 4 Blumengeschäfte, 4 Bäckereien und 4 Schmuckgeschäfte. Zudem ist eine ungewöhnlich hohe Fluktuation zu verzeichnen (innerhalb von 5 Jahren 3 verschiedene Geschäfte in einem Ladenlokal) Braunsfeld versorgt mit seinem Angebot zusätzlich Müngersdorf und anteilig Junkersdorf. Dies umso mehr, als die im Einzelhandelkonzept von 2011 geplante Ansiedlung von Einzelhandel auf dem ehemaligen RTL-Gelände in einer Größenordnung von ca. 1000 qm nicht stattgefunden hat. Stattdessen sind hier durch die Fa. Pandion ausschliesslich Wohnungen erstellt worden. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse, insbesondere weniger mobiler und ältere Teile der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher Versorgung) Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und Braunsfeld verfügt über eine hohe Anzahl von älteren und weniger mobilen Menschen (mehrere Altenheime/Clarenbachstift) für die die wohnortnahe Versorgung essentiell ist. Der Zuzug junger Familien ergibt sich durch das Neubaugebiet an der Eupener Strasse (Park Linnee). Die Martinmeile ist vor allem auch eine Aktivität, die mehrere Generationen zusammenführen soll. Hierbei sind sowohl das Seniorennetzwerk Braunsfeld als auch Kölsch Hätz starke Unterstützer. Bei der Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren. Martinsmeile handelt es sich um eine Marketing-Aktion nicht nur für Braunsfeld sondern auch für die umgebenden Veedel. Ladenöffnung dient der Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung der Innenstädte mit negativen Auswirkungen auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien und der Abwanderung von Einzelhändlern und Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und örtlichen Zentren dienen. Eine Kundenfrequenzanalyse von Larbig & Mortag weist einen erheblichen Rückgang der Besucherzahl von Braunsfeld im Vergleich von 2015 zu 2016 aus. Die durchschnittliche Besucherzahl /Stunde sank von 745 auf 497. Diese Zahl hat sich durch den Verlust des Wochenmarktes und der großen Postfiliale an zentraler Stelle sowie die Schließung der Kaisers-Filiale (alles in 2017) noch verstärkt. Der Zentralitätsfaktor von Braunsfeld liegt mit 84,2 deutlich unter 100. Dies bedeutet eine klare Abwanderung von Kaufkraft trotz steigender Einwohnerzahlen (Zahlenmaterial von Michael Bauer Research GmbH, 2017). Auch die Anbindung des Einkaufszentrums in Weiden an die Straßenbahnlinie 1 hat die Abwanderung von Kaufkraft in den letzten Jahren verstärkt. Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit der jeweiligen Kommune als attraktiver und lebenswerter Standort, insbesondere für den Tourismus und die Freizeitgestaltung, als Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort von kulturellen und sportlichen Einrichtungen Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren Städten mehr Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen anzuziehen. Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt. Durch ein Konzept, bestehend aus verkaufsoffenen Sonntagen, Straßenfesten und weiteren Aktionen möchte die IG Braunsfeld die Attraktivität des Braunsfelder Veedels stärken, die überörtliche Sichtbarkeit für die angrenzenden Stadtteile sowie den Wohlfühlfaktor erhöhen. Beachte: Maximal drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr in Köln (Selbstbeschränkung durch Beschluss des Kölner Rates; zu beachten ist ebenfalls die angelegte Liste gesperrte Feiertage) Bitte beachten Sie als Interessengemeinschaften, dass die Werbung für Ihre Anlassveranstaltung im Vordergrund steht. Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden. Antragsteller: ISK Carrée e.V. Geschäftsstelle Hans-Josef Schulte Berrenrather Str. 256 50939 Köln Tel: 0221 34669416 Bezeichnung des Anlass: Markt: Messe: Örtliches Fest: Carrée Fest Ähnliche Veranstaltung: Anlassbeschreibung: Seit 21 Jahren jährlich stattfindendes Strassenfest in Köln-Sülz Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im Vordergrund? Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse hierbei nicht im Vordergrund steht. X ja dias Straßenfest ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung X eine Veranstaltung, welche zum 21.. Mal stattfindet ☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung Besteht ein unmittelbar räumlicher und zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und den zur Öffnung vorgesehenen Verkaufsstellen? Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, stattfindet. Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch zeitlich überlappend stattfindet. X ja, die Versorgung der Besucher steht im Vordergrund! ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt genehmigten Anlässe. Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird nicht genehmigungsfähig sein; Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher als die der Verkaufsstellenöffnung? Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt (vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; X ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Besucher wegen Anlassveranstaltung: Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung: Veranstaltungsfläche: Verkaufsfläche: Deutlich mehr als wegen der Verkaufsstellenöffnung. Viele Besucher kommen wegen des Festes mit Musikveranstaltungen. Viele der Besucher nutzen die Zeit während des Festes um Dinge des täglichen Bedarfs zu erwerben, wo sie an anderen Tagen keine Zeit zu haben.. Berrenrather Straße von der Nikolauskirche bis Gerolsteiner Straße und die Sülzburgstr. von der Luxemburger Str. bis Berrenrather Str. Ca. 1,5 Km Gesamtlänge. ca 60 Mitglieder der z. Zt. 75 ISK Geschäfte und ca. 25 Nicht-ISK Mitglieder beteiligen sich an der Veranstaltung. Die Größenordnung der Geschäfte ist zwischen 50-100 qm Verkaufsfläche. Einige auch größer. Die meisten Geschäfte sind mit einem eigenen Stand auf der Festmeile vertreten. Quellenangabe und Belege zu Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche und Verkaufsfläche: Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) Die nachfolgend genannten Sachgründe wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG geschaffen. Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen von den zur Antragstellung berechtigten Interessengemeinschaften genehmigt. Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische Erwägungen) auch nicht aufgegeben. Die nachfolgenden Sachgründe können allerdings kumulativ vorliegen und der Verwaltung dazu dienen, dem Rat das öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/- zusammenhang hinaus zu begründen. Hier sind die Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften gefordert, diese Sachgründe geltend zu machen/nachzuweisen und überprüfbare Belege vorzulegen. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt hier zum Download bereit. Es wird gefordert, dass die Kommune auf der Grundlage eines Einzelhandelskonzepts mit der Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen noch nicht als Mittel, um das öffentliche Interesse in Gestalt der benannten weiteren Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend genannten Sachgründe können daher derzeit nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept begründet werden. Siehe angehängten Brief an Herrn Peter Brandt. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen vorzutragen. Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder Schaffung neuer Arbeitsplätze) Augenblicklich haben wir noch wenig Leerstände. Das Viertel ist durch seine Aktivitäten, Feste, Kunstmeilen mit v.o. Sonntagen für die Geschäftsinhaber sehr attraktiv. Leerstände können zügig neu vermietet werden. Das Carrée Fest im Besonderen sorgt zum Abschluss des Sommers und Ende der Ferien für einen Kulturtourismus bei dem das Publikum neben den Aktionen der Schausteller, neue inhabergeführte Geschäfte entdecken kann, die ein individuelles Sortiment führen und sich vom online-Handel abheben. Das wiederum stärkt die Vielfalt und Entwicklung des stationären Einzelhandelsangebots und fördert den Absatz im Veedel. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse, insbesondere weniger mobiler und ältere Teile der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher Versorgung) Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren. Wenn es in Sülz/Klettenberg keine attraktiven v. o. Sonntage gibt, wandert die Kundschaft in große Einkaufszentren ab oder bestellt bei Lieferdiensten, so dass dann die Gefahr besteht, dass der Nah- Versorgungsbereich im Besonderen für Senioren und nicht ganz mobile Menschen nicht mehr wirtschaftlich attraktiv ist und keine Vielfalt mehr vorhanden ist, weil dann die Geschäfte schließen. Ladenöffnung dient der Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung der Innenstädte mit negativen Auswirkungen auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien und der Abwanderung von Einzelhändlern und Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und örtlichen Zentren dienen. Das Carrée Fest dient auch einer Belebung des Einkaufszentrums Sülz/Klettenberg (Sülzburgstr/Gottesweg., Luxemburger Straße, Berrenrather Straße sowie die Zülpicher Straße wo unsre Mitglieder ansässig sind.) und wirkt einer Abwanderung von Einzelhändlern entgegen. Derzeit haben wir ca. 10 Leerstände in Köln-Sülz/Klettenberg.. Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit der jeweiligen Kommune als attraktiver und lebenswerter Standort, insbesondere für den Tourismus und die Freizeitgestaltung, als Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort von kulturellen und sportlichen Einrichtungen Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren Städten mehr Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen anzuziehen. Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt. Das Carrée Fest zieht Besucher aus fast allen Kölner Stadtteilen und dem Kölner Umland - überwiegend aus den linksrheinischen angrenzenden Gemeinden an. Sie kommen wegen der Musik und den kulinarischen Angeboten dieses Festes. ISK-CARREE e.V.-Vorsitzende Sebastian Berges c/o Apotheke am Questerhof, Geschäftstelle: Hans-Josef Schulte, Berrenrather Str. 256, 50939 Köln Tel.: 0221 34669416, Fax: 0221 34669418, Mobil: 0177 6863473 Sparkasse KölnBonn IBAN DE47 3705 0198 0008 7620 64 SWIFT_BIC: COLSDE33 Mail: vorstand@isk-carree.de - www.carree-suelz-klettenberg.de Interessengemeinschaft Sülz-Klettenberg CARREÉ E.V. ISK Carrée e.V. / Geschäftsstelle H-J Schulte Berrenrather Str. 256, 50939 Köln Stadt Köln Amt für öffentliche Ordnung Gewerbeabteilung (321/1) z.Hd. Herrn Peter Brandt Willy-Brandt-Platz 3 50679 Köln Köln, den 30. September 2018 Betr.: V.O. Sonntag am 1. Sept. 2019 Sehr geehrter Herr Brandt, das mittlerweile traditionelle Carrée-Fest, das im kommenden Jahr zum 21. Mal stattfindet, ist immer am 1. September Sonntag. Zu diesem Fest sind die Berrenrather Straße und die Sülzburgstraße zu einem Teil gesperrt, auf dem das Fest stattfindet. Es präsentieren sich auf der Straße die Geschäfte der Interessengemeinschaft sowie viele ansässige Firmen aus dem Bereich von Köln- Sülz/Klettenberg und auch diverse Schausteller mit ihren Fahrgeschäften (überwiegend für Kinder). Auf 2 Schaubühnen treten bekannte Interpreten sowie Bands, Chöre und Solisten mit Unterhaltungsmusik auf. Für das leibliche Wohl der vielen Besucher - Speisen und Getränke aller Art - ist in vielfältiger Weise durch die Gastronomie des Veedels, wie auch Spezialitäten aus aller Welt gesorgt. Zu diesem Straßenfest erwarten wir, wie in den Vorjahren, ca. 120.000 bis 150.000 Besucher. /0 /1 /2 /3 /1 /4 /3 /2 /5 /6 /7 /8 /9 /10 /11 /12 /13 /9 /8 /7 /14 □ /16 /12 □ /6 /17 /18 /19 /20 □ /21 /9 /8 /8 /22 /11 /23 /24 /11 /25 /7 □ /17 /26 /11 /8 /7 /8 /9 /27□ /9 /18 /18 /11 □ /28 /8 /29 /9 /8 /7 /30 /12 /31 /11 /12 □ /32 □ /33 /34 /18 /12 /16 /25 /35 /36 /11 □ /37 /30 /12 /38 /25 /35 /36 /9 /30 /36 /7 /7 /13 /25 /20 /39 /39 /29 /29 /29 /1 /8 /30 /12 /38 /25 /35 /36 /9 /30 /23 /40 /12 /18 /16 /12 /11 /1 /38 /11 /39 /25 /7 /8 /9 /25 /25 /11 /12 /13 /9 /8 /7 /14 /23 /16 /12 /23 /25 /30/11 /18 /19 /23 /35 /9 /8 /8 /41 /21 /42 /41 /43 /0 /11 /23 /27 /11 /25 /7 /23 /30 /11 /26 /11 /8 /7 /8 /9 /27 /23 /9 /18 /18 /11 /23 /11 /8 /29 /9 /8 /7 /30 /12 /31 /11 /12 /23 /2 /2 /44/5 /42 /45 /4 /4 /2 /39 /2 /46 /47 /48 /49 /50 /51 /52 /48 /53 □ /50 /55 /56 /57 □ /59 /57 /60 /61 /62 /63 /64 □ /65 /63 /57 /66 /67 /68 /57 /56 /69 /70 /71 /61 □ /72 /73 /57 /74 /69 /70 /71 /75 /73 /6 /7 /8 /9 /10 /11 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Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden. Antragsteller: StandortGemeinschaft Kalk e. V. Bezeichnung des Anlass: Markt: Messe: Örtliches Fest: Straßenfest Ähnliche Veranstaltung: Anlassbeschreibung: Zunächst möchten wir darauf verweisen, dass das Kalker Straßenfest im örtlichen und zeitlichen Zusammenhang mit der beantragten Ladenöffnung am 30.06.2019 steht. Eine Karte der beantragten Ladenöffnung liegt diesem Antrag bei. Hieraus geht hervor, dass die beantragte Ladenöffnung in den Straßenzügen der Veranstaltung liegt und damit ein enger räumlicher Bezug zur Veranstaltung gegeben ist. Zum Charakter der Veranstaltung: Seit Jahrzehnten findet am letzten Wochenende im Juni das Kalker Straßenfest auf der Kalker Hauptstraße statt Beim Kalker Straßenfest verwandelt sich die Kalker Hauptstraße für zwei Tage in eine kölsch- multikulturelle Festmeile mit Mitmach-Aktionen und Live-Musik. Eine ausführliche Beschreibung des Veranstaltungsprogramms 2018 sowie eine Fotodokumentation des Straßenfestes bietet die Internetseite Koeln.de https://mobil.koeln.de/koeln/was_ist_los/topeve nts/kalker-buergerfest-alles-zum- strassenfest_878101.html Aus der Presseberichterstattung der vergangenen Jahre zum Kalker Straßenfeste wird deutlich, dass das Straßenfest sehr gut von den Kalkern Bewohnern angenommen wird und aufgrund der Attraktivität und Bekanntheit des Straßenfestes eine überörtliche Ausstrahlwirkung entfaltet. Im Ergebnis ist festzuhalten, dass das Kalker Straßenfest aufgrund seiner langen Tradition, dem Veranstaltungsprogramm sowie dem vielfältigen Ständekonzept prägenden Charakter hat und die Ladenöffnung eine untergeordnete Rolle spielt. Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im Vordergrund? Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse hierbei nicht im Vordergrund steht. X☐ ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung ☐ eine Veranstaltung, welche zum 31 x stattfindet ☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung Besteht ein unmittelbar räumlicher und zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und den zur Öffnung vorgesehenen Verkaufsstellen? Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, stattfindet. Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch zeitlich überlappend stattfindet. Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt genehmigten Anlässe. x☐ ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird nicht genehmigungsfähig sein; Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher als die der Verkaufsstellenöffnung? Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt (vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; x☐ ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Besucher wegen Anlassveranstaltung: Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung: Veranstaltungsfläche: Verkaufsfläche: 11.000 qm 24.000 qm (3 Banken, Filialisten (z. B. Kodi.) 4 Juweliere nehmen nicht teil. Im Nov. 18 eröffnet Kalkhof (ehem. Kaufhof) mit Kaufland, DM, Wolworth Sonntagsöffnung. Teilnahme 2019??) Quellenangabe und Belege zu Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche und Verkaufsfläche: Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) Presseberichte https://mobil.koeln.de/koeln/was_ist_los/topeve nts/kalker-buergerfest-alles-zum- strassenfest_878101.html Weitere Presseberichte enthält die Anlage. Eindrücke zum Kalker Straßenfest enthält man ebenfalls bei Youtube Die nachfolgend genannten Sachgründe wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG geschaffen. Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen von den zur Antragstellung berechtigten Interessengemeinschaften genehmigt. Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische Erwägungen) auch nicht aufgegeben. Die nachfolgenden Sachgründe können allerdings kumulativ vorliegen und der Verwaltung dazu dienen, dem Rat das öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-zusammenhang hinaus zu begründen. Hier sind die Antragsberechtigten/Interessengemein schaften gefordert, diese Sachgründe geltend zu machen/nachzuweisen und überprüfbare Belege vorzulegen. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt hier zum Download bereit. Es wird gefordert, dass die Kommune auf der Grundlage eines Einzelhandelskonzepts mit der Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen noch nicht als Mittel, um das öffentliche Interesse in Gestalt der benannten weiteren Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend genannten Sachgründe können daher derzeit nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept begründet werden. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen vorzutragen. Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder Schaffung neuer Arbeitsplätze) Im Nachfolgenden möchten wir unseren Antrag neben Sachgrund Nr.1 auf Sachgrund Nr. 2 und Nr. 4 stützen (§ 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 & 4 LÖG NRW) Der Einzelhandelsstandort Kalk unterliegt einem strukturellen Wandel, sodass es in den letzten Jahren zu Veränderungen des Einzelhandelsangebotes gekommen ist. Kalk war bis Ende der 80.iger/ Anfang 90iger Jahre das Einkaufszentrum im Rechtsrheinischen. Seit 2012 hatte die Metro zudem den hiesigen Kaufhof geschlossen. Heute findet man 10 Handy-, einige Bäckerei-, 12 Friseurgeschäfte und eine Reihe von Filialisten (z. B. Kodi, Tedi etc.) auf der Kalker Hauptstr. Bezüglich des Einzelhandelsangebotes lassen sich also sogenannte „Trading Down“ Tendenzen erkennen. Bis 2014 war es Aufgabe des Bürgervereins Kalk e. V. (lt. Satzung) sich um das Straßenfest zu kümmern. Da der Verein aber kurz vor der Insolvenz stand, hat der Standort Gemeinschaft e. V. 2017 entschieden, sich um das Straßenfest zu kümmern. Und nun möchte der StandortGemeinschaft e. V. mit seinen Mitgliedern dem Multikulti auf der Kalker Hauptstr. – Syrer, Araber, Polen, Kurden Türken, Armenier etc. mittels des verkaufsoffenen Sonntags die Möglichkeit geben, sich mit ihren Spezialitäten zu präsentieren. Einen verkaufsoffenen Sonntag sehen wir daher als ein geeignetes Instrument – neben vielen weiteren Maßnahmen zur Verbesserung der örtlichen Aufenthaltsqualität- das Einzelhandelsangebot zur stärken und den Standort Kalk zu beleben. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse, insbesondere weniger mobiler und ältere Teile der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher Versorgung) Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren. Ladenöffnung dient der Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung der Innenstädte mit negativen Auswirkungen auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien und der Abwanderung von Einzelhändlern und Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und örtlichen Zentren dienen. Der Standort Gemeinschaft e. V. ist leider vor ca. 5 Jahren mit der Gründung einer Immobilien-und Standortgemeinschaft (ISG) ganz knapp gescheitert. Mit der Gründung einer ISG sollte die Attraktivität des Standortes erhöht werden. Das haben wir dann mittels verschiedener Maßnahmen (Schrägparken, Antrag auf Brötchentaste, Aufräumen des Straßenmobiliars, verstärkter Einsatz der AWB etc.) versucht. Wir hoffen, dass die Eröffnung des Kalkhofs (ehemaliger Kaufhof) der Straße weitere positive Impulse geben wird. Ein verkaufsoffener Sonntag reiht sich somit in eine Vielzahl von Aktivitäten der Standort Gemeinschaft ein, um den Einzelhandelsstandort Kalk zu beleben und für seine Attraktivität zu werben. Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit der jeweiligen Kommune als attraktiver und lebenswerter Standort, insbesondere für den Tourismus und die Freizeitgestaltung, als Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort von kulturellen und sportlichen Einrichtungen Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren Städten mehr Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen anzuziehen. Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt. Beachte: Maximal drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr in Köln (Selbstbeschränkung durch Beschluss des Kölner Rates; zu beachten ist ebenfalls die angelegte Liste gesperrte Feiertage) Bitte beachten Sie als Interessengemeinschaften, dass die Werbung für Ihre Anlassveranstaltung im Vordergrund steht. Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden. Antragsteller: IG Rath/Heumar Bezeichnung des Anlass: Markt: Messe: Örtliches Fest: Musikfestival 19.05.19 Ähnliche Veranstaltung: Anlassbeschreibung: Es gibt zwei Bühnen, auf denen abwechselnd Bands auftreten. Newcomer, als auch Bands aus dem Ort. Der Eintritt ist frei, 2017 feierte das Musikfestival 20. Jubiläum. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im Vordergrund? Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse hierbei nicht im Vordergrund steht.  ☐ ja, das Fest zieht die Besucher nach Rath/Heumar ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung  ☐ eine Veranstaltung, welche zum 22. Mal stattfindet ☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung Besteht ein unmittelbar räumlicher und zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und den zur Öffnung vorgesehenen Verkaufsstellen? Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, stattfindet. Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch zeitlich überlappend stattfindet.  ☐ ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Ort der Veranstaltung ist der Kurt-Henn- Platz an der Rösrather Straße, die Verkaufsöffnungen betreffen die Geschäfte auf der Rösrather Straße Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt genehmigten Anlässe. Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird nicht genehmigungsfähig sein; Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher als die der Verkaufsstellenöffnung? Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt (vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung;  ☐ ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Besucher wegen Anlassveranstaltung: Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung: Veranstaltungsfläche: Verkaufsfläche: 3500-4000 1500-1700 2000qm 20-25 Geschäfte, Fläche zwischen 50- 100qm Quellenangabe und Belege zu Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche und Verkaufsfläche: Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) Im Jahr 2017 haben wir auf dem Veranstaltungsgelände eine Zählung mit Klickgerät durchgeführt, die Geschäfte selbst haben eine Strichliste geführt. Bildmaterial z.B. Kölner Wochenspiegel und Rundblick Im Jahr 2018 waren die Zahlen ähnlich derer aus 2017 Die nachfolgend genannten Sachgründe wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG geschaffen. Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen von den zur Antragstellung berechtigten Interessengemeinschaften genehmigt. Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische Erwägungen) auch nicht aufgegeben. Die nachfolgenden Sachgründe können allerdings kumulativ vorliegen und der Verwaltung dazu dienen, dem Rat das öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/- zusammenhang hinaus zu begründen. Hier sind die Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften gefordert, diese Sachgründe geltend zu machen/nachzuweisen und überprüfbare Belege vorzulegen. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt hier zum Download bereit. Es wird gefordert, dass die Kommune auf der Grundlage eines Einzelhandelskonzepts mit der Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen noch nicht als Mittel, um das öffentliche Interesse in Gestalt der benannten weiteren Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend genannten Sachgründe können daher derzeit nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept begründet werden. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen vorzutragen. Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder Schaffung neuer Arbeitsplätze) Als Ortsteil am Rand von Köln leidet Rath darunter, dass viele Kunden in die Stadt abwandern. Dadurch ergibt sich ein Teufelskreis. Die Menschen vermissen verschiedene Geschäfte/Branchen, die sie in der Innenstadt finden, den Geschäften fehlt die Kundschaft um zu bestehen. Daher erfolgen Schließungen der Geschäfte, den Kunden erscheint der Ort als „Geisterstadt“. Die meisten Geschäfte sind Inhabergeführt oder kleine Betriebe. Es gibt keine großen Filialisten in Rath/Heumar Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse, insbesondere weniger mobiler und ältere Teile der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher Versorgung) Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren. Die Bevölkerung in Rath ist teilweise älter und wenig mobil, aber auch junge Familien ziehen in den letzten Jahren nach Rath. Diesen sollte die Gelegenheit geboten sein, im Ort das alltägliche erledigen zu können, als auch für nicht alltägliche Dinge nicht in die Innenstadt fahren zu müssen oder sich online zu versorgen. Ladenöffnung dient der Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung der Innenstädte mit negativen Auswirkungen auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien und der Abwanderung von Einzelhändlern und Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und örtlichen Zentren dienen. Gerade in einem kleinen Vorort ist das Zusammenleben sehr wichtig. Die Menschen wollen nicht die Anonymität der Großstadt. Dafür ist es wichtig, Möglichkeiten unabhängig des Alltags zu schaffen. Kleine Geschäfte mit persönlicher Beratung sind daher immens wichtig und in Rath auch noch vorhanden Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit der jeweiligen Kommune als attraktiver und lebenswerter Standort, insbesondere für den Tourismus und die Freizeitgestaltung, als Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort von kulturellen und sportlichen Einrichtungen Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren Städten mehr Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen anzuziehen. Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt. Beachte: Maximal drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr in Köln (Selbstbeschränkung durch Beschluss des Kölner Rates; zu beachten ist ebenfalls die angelegte Liste gesperrte Feiertage) Bitte beachten Sie als Interessengemeinschaften, dass die Werbung für Ihre Anlassveranstaltung im Vordergrund steht. Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden. Antragsteller: IG Rath/Heumar Bezeichnung des Anlass: Markt: Messe: Örtliches Fest: Herbstfest/Weinfest 22.09.19 Ähnliche Veranstaltung: Anlassbeschreibung: Es gibt eine Bühne auf der verschiedene Acts auftreten. Es gibt eine Weintheke, die die IG selbst baut und den Wein verkauft. Es gibt ebenfalls nicht alkoholische Getränke und sowohl einen Stand mit Kuchen/Waffeln als auch einen mit herzhaften Dingen. Für die Kinder gibt es eine Hüpfburg. Der Eintritt ist frei. Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im Vordergrund? Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse hierbei nicht im Vordergrund steht.  ☐ ja, das Fest zieht die Besucher nach Rath/Heumar, die letzten zwei Jahre gab es keinen VOS zu dieser Veranstaltung, davor die Jahre schon. Der Besucherstrom war allerdings ähnlich . ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung  ☐ eine Veranstaltung, welche zum 8. Mal stattfindet ☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung Besteht ein unmittelbar räumlicher und zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und den zur Öffnung vorgesehenen Verkaufsstellen? Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung  ☐ ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, stattfindet. Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch zeitlich überlappend stattfindet. Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt genehmigten Anlässe. Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird nicht genehmigungsfähig sein; Ort der Veranstaltung ist der Kurt-Henn- Platz an der Rösrather Straße, die Verkaufsöffnungen betreffen die Geschäfte auf der Rösrather Straße Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher als die der Verkaufsstellenöffnung? Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt (vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung;  ☐ ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Besucher wegen Anlassveranstaltung: Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung: Veranstaltungsfläche: Verkaufsfläche: 3500-4000 1500-1700 2000qm 20-25 Geschäfte, Fläche zwischen 50- 100qm Quellenangabe und Belege zu Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche und Verkaufsfläche: Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) Bildmaterial z.B. Kölner Wochenspiegel und Rundblick Besucherstrom in den vergangenen Jahren war mit dem traditionellen Musikfestival vergleichbar. Die nachfolgend genannten Sachgründe wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG geschaffen. Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen von den zur Antragstellung berechtigten Interessengemeinschaften genehmigt. Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische Erwägungen) auch nicht aufgegeben. Die nachfolgenden Sachgründe können allerdings kumulativ vorliegen und der Verwaltung dazu dienen, dem Rat das öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/- zusammenhang hinaus zu begründen. Hier sind die Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften gefordert, diese Sachgründe geltend zu machen/nachzuweisen und überprüfbare Belege vorzulegen. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt hier zum Download bereit. Es wird gefordert, dass die Kommune auf der Grundlage eines Einzelhandelskonzepts mit der Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen noch nicht als Mittel, um das öffentliche Interesse in Gestalt der benannten weiteren Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend genannten Sachgründe können daher derzeit nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept begründet werden. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen vorzutragen. Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder Schaffung neuer Arbeitsplätze) Als Ortsteil am Rand von Köln leidet Rath darunter, dass viele Kunden in die Stadt abwandern. Dadurch ergibt sich ein Teufelskreis. Die Menschen vermissen verschiedene Geschäfte/Branchen, die sie in der Innenstadt finden, den Geschäften fehlt die Kundschaft um zu bestehen. Daher erfolgen Schließungen der Geschäfte, den Kunden erscheint der Ort als „Geisterstadt“. Die meisten Geschäfte sind Inhabergeführt oder kleine Betriebe. Es gibt keine großen Filialisten in Rath/Heumar Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse, insbesondere weniger mobiler und ältere Teile der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher Versorgung) Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren. Die Bevölkerung in Rath ist teilweise älter und wenig mobil, aber auch junge Familien ziehen in den letzten Jahren nach Rath. Diesen sollte die Gelegenheit geboten sein, im Ort das alltägliche erledigen zu können, als auch für nicht alltägliche Dinge nicht in die Innenstadt fahren zu müssen oder sich online zu versorgen. Ladenöffnung dient der Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung der Innenstädte mit negativen Auswirkungen auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien und der Abwanderung von Einzelhändlern und Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und örtlichen Zentren dienen. Gerade in einem kleinen Vorort ist das Zusammenleben sehr wichtig. Die Menschen wollen nicht die Anonymität der Großstadt. Dafür ist es wichtig, Möglichkeiten unabhängig des Alltags zu schaffen. Kleine Geschäfte mit persönlicher Beratung sind daher immens wichtig und in Rath auch noch vorhanden Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit der jeweiligen Kommune als attraktiver und lebenswerter Standort, insbesondere für den Tourismus und die Freizeitgestaltung, als Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort von kulturellen und sportlichen Einrichtungen Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren Städten mehr Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen anzuziehen. Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt. Beachte: Maximal drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr in Köln (Selbstbeschränkung durch Beschluss des Kölner Rates; zu beachten ist ebenfalls die angelegte Liste gesperrte Feiertage) Bitte beachten Sie als Interessengemeinschaften, dass die Werbung für Ihre Anlassveranstaltung im Vordergrund steht. Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden. Antragsteller: IG DellbrückerLeben e.V c/o Buchhandlung Baudach GmbH Dellbrücker Hauptstraße 111 51069 Köln-Dellbrück Bezeichnung des Anlass: Markt: Messe: Örtliches Fest: Dellbrücker Stadtteilfest am 28.+29.9.2019 Ähnliche Veranstaltung: Anlassbeschreibung: Seit 40 Jahren feiert Dellbrück am vierten Wochenende im September Stadtteilfest. Es ist das längste Straßenfest in Köln, mit Musik- und Unterhaltungsprogramm auf zwei Bühnen, vielen Angeboten für Kinder und Familien, Präsentationen und Verkauf der anliegenden Händler, Gastronomen und Vereine unterstützt durch professionelle Marktbeschicker. Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im Vordergrund? Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse hierbei nicht im Vordergrund steht. x ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Bei dem Anlass handelt es sich um: x eine historische Veranstaltung x eine Veranstaltung, welche in 2019 zum 41. Mal stattfindet ☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung Besteht ein unmittelbar räumlicher und zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und den zur Öffnung vorgesehenen Verkaufsstellen? Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, stattfindet. Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch zeitlich überlappend stattfindet. Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt genehmigten Anlässe. Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird nicht genehmigungsfähig sein; x ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher als die der Verkaufsstellenöffnung? Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt (vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; x ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Besucher wegen Anlassveranstaltung: Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung: Veranstaltungsfläche: Verkaufsfläche: mehrere Zehntausend weit aus weniger, bzw. ca. 1km entlang der Dellbrücker Hauptstraße, von der Bergisch- Gladbacher-Str. bis zur Hatzfeldstr. Quellenangabe und Belege zu Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche und Verkaufsfläche: Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) https://www.rheinische- anzeigenblaetter.de/mein-blatt/koelner- wochenspiegel/muelheim/dellbruecker- strassenfest-lockte-tausende-feierfreudige- an-koelns-laengste-festmeile-31347166 Agentur von der Gathen Ordnungsamt der Stadt Köln Die nachfolgend genannten Sachgründe wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG geschaffen. Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen von den zur Antragstellung berechtigten Interessengemeinschaften genehmigt. Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische Erwägungen) auch nicht aufgegeben. Die nachfolgenden Sachgründe können allerdings kumulativ vorliegen und der Verwaltung dazu dienen, dem Rat das öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/- zusammenhang hinaus zu begründen. Hier sind die Antragsberechtigten/Interessengemeinschafte n gefordert, diese Sachgründe geltend zu machen/nachzuweisen und überprüfbare Belege vorzulegen. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt hier zum Download bereit. Es wird gefordert, dass die Kommune auf der Grundlage eines Einzelhandelskonzepts mit der Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen noch nicht als Mittel, um das öffentliche Interesse in Gestalt der benannten weiteren Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend genannten Sachgründe können daher derzeit nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept begründet werden. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen vorzutragen. Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder Schaffung neuer Arbeitsplätze) Da ein Stadtteilfest nur Sinn für das Veedel macht, wenn sich viele ansässige Unternehmen beteiligen, ist eine Öffnung am Sonntag unabdingbar. Bei so vielen Besuchern ist es enorm wichtig auch sein Sortiment im Geschäft präsentieren zu können. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse, insbesondere weniger mobiler und ältere Teile der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher Versorgung) Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren. Ladenöffnung dient der Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung der Innenstädte mit negativen Auswirkungen auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien und der Abwanderung von Einzelhändlern und Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und örtlichen Zentren dienen. siehe oben Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit der jeweiligen Kommune als attraktiver und lebenswerter Standort, insbesondere für den Tourismus und die Freizeitgestaltung, als Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort von kulturellen und sportlichen Einrichtungen Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren Städten mehr Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen anzuziehen. Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt. Durch die positive Berichterstattung in der Presse, die gerne auch den örtlichen Einzelhandel und die Vereine in den Vordergrund stellt, welche sich durch besondere Aktionen zum Stadtteilfest auszeichnen.
  • Anlage 6 Stellungnahme DGB 08.11.2018

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    1 32-Gewerbeangelegenheiten Von: Joerg.Maehrle@DGB.de Gesendet: Donnerstag, 8. November 2018 16:40 An: 32-Gewerbeangelegenheiten Cc: britta.munkler@verdi.de; hluelsdorf@t-online.de Betreff: Gewünschte Sonntagsöffnungen 2019 Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Brandt, die uns zur Stellungnahme vorgelegten Unterlagen für verkaufsoffene Sonntage im Jahr 2019 sind unvollständig. Gemessen an den formellen Vorgaben der Rechtsprechung an das Anhörungsverfahren nach dem LÖG fehlt es gänzlich an der Darstellung der zur Freigabe beabsichtigten konkreten Sonntagsöffnungen in terminlicher, zeitlicher und räumlicher Lage. Aus diesem Grund betrachten wir das Anhörungsverfahren nicht als eröffnet. Wie jüngst bereits durch Ver.di mitgeteilt, werden wi r nicht zu den einzelnen Anträgen/Wünschen der Handels- und Standortgemeinschaften Stellung nehmen. Dies ist nicht Sinn des Anhörungsverfahrens. Aus diesem Grund behält sich Ver.di bereits aus formalen Gründen rechtliche Schritte gegen jedwede beabsichtigte Sonntagsöffnung vor. Wir fordern Sie als zuständige Ordnungsbehörde auf, uns die konkret beabsichtigten Freigaben von Sonntagsöffnung durch die Stadt Köln zuzuleiten. Hierzu nehmen wir dann gerne Stellung. Mit freundlichen Grüßen gez. Britta Munkler, stellvertretende Geschäftsführe rin Ver.di-Bezirk Köln-Bonn gez. Hildegard Lülsdorf, Vorsitzende KAB Stadtverban d Köln gez. Jörg Mährle, Geschäftsführer DGB-Region Köln-Bo nn Anlage 6
  • Anlage 4 Stellungnahme_IHK_Köln 06.11.2018

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    Anlage 4
  • Anlage 7 Änderung des Verordnungstextes zur Anlage 1

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    Anlage 7 I 27.11.2018 32 Herr Brandt 321 26447 Anlage 7 Änderung des Verordnungstextes zur An- lage 1.docx Ordnungsbehördliche Verordnung für 2019 über das Offenhalten von Verkaufsstellen in den Stadtteilen Kernbereich Innenstadt, Deutz, Sülz/Klettenberg, Braunsfeld, Rath/Heumar, Kalk und Dellbrück Im Rahmen der Sitzungsvorbereitung der Bezirksvertretung Kalk für die Sitzung am 29.11.2018 fiel auf, dass in der Anlage 1 zur Verwaltungsvorlage 3431/2018 ein redaktionel- ler Fehler vorliegt. In Abs. 7 der Rechtsverordnung wird der Stadtteil Kalk wiederholt. Hier ist der Stadtteil Dellbrück mit seiner beantragten Sonntagsöffnung für den 29.09.2019 zu benennen. Dementsprechend ist der Vorlagentext der Anlage 1 zu korrigieren. Der neue und vom Rat der Stadt Köln zu beschließende Vorlagentext ist als Anlage 8 zur Verfügung gestellt.
  • Anlage 8 RVO 2019

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    Anlage 08 1 Ordnungsbehördlichen Verordnung für 2019 über das Offenhalten von Verkaufsstellen in den Stadtteilen Kernbereich Innenstadt, Deutz, Sülz/Klettenberg, Braunsfeld, Rath/Heumar, Kalk und Dellbrück vom ??.??.???? Der Rat hat in seiner Sitzung am ?????? aufgrund des § 6 Abs. 1 und 4 des Gesetzes zur Regelung der Ladenöffnungszeiten (LÖG NRW) vom 16.11.2006 (GV. NRW. 2006 S. 516), zuletzt geändert durch Gesetz vom 22. März 2018 (GV. NRW. S.172), in Kraft getreten am 30. März 2018, für die Stadt Köln verordnet: § 1 (1) Im Stadtteil Kernbereich Innenstadt dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 20.01.2019 und am Sonntag, dem 07.04.2019, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (2) Im Stadtteil Deutz dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 04.08.2019, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (3) Im Stadtteil Sülz/Klettenberg dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 01.09.2019, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (4) Im Stadtteil Braunsfeld dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 10.11.2019, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (5) Im Stadtteil Rath/Heumar dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 19.05.2019 und am Sonntag, dem 22.09.2019, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (6) Im Stadtteil Kalk dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 30.06.2019, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (7) Im Stadtteil Dellbrück dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 29.09.2019, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. Die Sonderöffnungszeit gilt für Verkaufsstellen innerhalb der folgenden Grenzlinien: Kernbereich Innenstadt Am Domhof - Am Frankenturm - Am Bollwerk -Mauthgasse -Buttermarkt - Rampe der Deutzer Brücker - Pipinstr. - Cäcilienstr. - Neumarkt - Hahnenstr. - Pilgrimstr. - Habsburgerring nördlich beginnend Pilgrimstr. - Hohenzollernring bis Friesenstr. - Friesenstr. - Zeughausstr. - Komödienstr. - Trankgasse - darüber hinaus Habsburgerring südlich Pilgrimstr. bis Ecke Jahnstr. und Hohenzollernring ab Friesenstr. - Kaiser-Wilhelm-Ring bis Christophstr.; außerdem die Bereiche Friesenplatz inkl. 100 m links und rechts der Platzfläche; der Bereich Maybachstr. ab Bremer Str. bis Bahntrasse 100 m links und rechts der Fahrbahn Deutz Deutzer Freiheit (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) beginnend Siegburger Str. endend Gotenring Anlage 08 2 Sülz/Klettenberg Berrenrather Str, von Nikolauskirche bis Gerolsteiner Str. und Sülzburgstr. von Luxemburger Str. bis Berrenrather Str. Braunsfeld Aachener Str. zwischen Raschdorffstr. und Fürst-Pückler-Str. stadteinwärts; und stadtauswärts zwischen Maarweg -und Paulistr. sowie zwischen Peter- von Fliesteden-Str. und Eupener Str. Rath/Heumar Rösrather Str. beginnend Brück-Rather Steinweg bis Rather Mauspfad (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) Kalk Kalker Hauptstr. (einschließlich des Bereichs 150 m links und rechts der Fahrbahn) beginnend Ecke Rolshover Str. endend Steprathstr. / Kapellenstr. Dellbrück Dellbrücker Hauptstraße (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) beginnend Bergisch-Gladbacher-Str. endend Hatzfeldstr. § 2 Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig im Rahmen des § 1 Verkaufsstellen außerhalb der dort zugelassenen Geschäftszeiten und Grenzlinien offen hält. Die Ordnungswidrigkeit kann nach § 13 des Ladenöffnungsgesetzes NRW mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Euro geahndet werden. § 3 Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft und gilt bis zum 31.12.2019. Stadt Köln als örtliche Ordnungsbehörde
  • Beschlussvorlage Rat

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/32/321 I/32/321 Vorlagen-Nummer 3431/2018 Freigabedatum 16.11.2018 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Ordnungsbehördliche Verordnung für 2019 über das Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2019 an den aufgeführten Tagen und Zeiten Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: Der Rat beschließt gem. § 41 der Gemeindeordnung NRW in Verbindung mit § 6 des Gesetzes zur Regelung der Ladenöffnungszeiten (LÖG NRW) den Erlass der in der Anlage 01 beigefügten Ord- nungsbehördlichen Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2019 an den aufge- führten Tagen und Zeiten. Er beauftragt die Verwaltung, nachträglich von Interessengemeinschaften der Quartiere eingereichte Anträge auf Verkaufsstellenöffnungen für das Jahr 2019, die nicht innerhalb der zeitlichen Vorgaben eingereicht waren, zurückzuweisen. Bezirksvertretung 8 (Kalk) 29.11.2018 Wirtschaftsausschuss 06.12.2018 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 06.12.2018 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 10.12.2018 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 10.12.2018 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 10.12.2018 Rat 18.12.2018 2 Begründung: Die Verwaltung hat dem Rat, den zuständigen Fachausschüssen und Bezirksvertretungen in der Wahlperiode des aktuellen Rates wiederholt die Sach- und Rechtslage zum Thema verkaufsoffene Sonn- und Feiertage und das LÖG NRW, zuletzt mit der Verwaltungsvorlage 2533/2018, ausführlich erläutert. Sie verzichtet daher in dieser Vorlage auf eine Wiederholung. Zu erwähnen ist allerdings, dass zwischenzeitlich die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di die vom Rat genehmigten verkaufsoffenen Sonntage in der Neustadt-Süd (04.11.2018) und im Severinsviertel (04.11.2018) beklagt hat. Letzterer Termin wurde auf Wunsch der Interessengemeinschaft Severins- viertel im Rahmen einer Dringlichkeitsvorlage (Vorlagennummer: 3273/2018) von der Oberbürger- meisterin mit einem Ratsmitglied aufgehoben. Die Klage gegen diesen Termin im Severinsviertel wurde daher zurückgenommen. Mit Beschluss des Verwaltungsgerichtes Köln vom 29.10.2018 wurde dem verbliebenen Antrag von ver.di stattgegeben. Die daraufhin von der Verwaltung erhobene Be- schwerde wurde vom OVG Münster am 02.11.2018 zurückgewiesen. Der verkaufsoffene Sonntag hat deshalb in der Neustadt-Süd nicht stattgefunden. Die Verwaltung hat am 06.11.2018 erfahren, dass die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di weitere Klagen beabsichtigt. Es sind hier die Verkaufsstellenöffnungen in den Quartieren Kernbereich Innen- stadt, Rodenkirchen, Sürth und Lindenthal benannt worden. Nachfolgende Anträge sind für das Jahr 2019 von den Interessengemeinschaften der Quartiere (An- lage 2 bis 2.3) gestellt worden. Die Verwaltung hat die vorgetragenen Anlassbegründungen der Interessengemeinschaften anhand der allgemein bekannten höchstrichterlichen Urteile und der zuletzt bekanntgewordenen Rechtspre- chung zum neuen LÖG NRW (Verwaltungsgerichte; OVG Münster) geprüft. Am 05.11.2018 wurden die Anträge mit Vertreterinnen und Vertretern von Handel, Industrie- und Handelskammer, dem Handelskümmerer, der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di sowie der Verwal- tung vorab besprochen. Nach einem konstruktiven Gespräch kann nach Einschätzung der Verwaltung als Ergebnis des Ge- spräches festgehalten werden, dass zumindest die in dieser Verwaltungsvorlage zur Genehmigung vorgelegten Anlässe von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di nicht beklagt werden. Eine angekün- digte Stellungnahme ist trotz Zusage nicht eingegangen. Es wurde des Weiteren besprochen, dass die restlichen Anträge für das Jahr 2019 der Interessen- gemeinschaften dem Rat in seiner Sitzung am 14.02.2019 zur Genehmigung vorgelegt werden sollen. Das ermöglicht sowohl den Institutionen (Verdi; Kirchen; Handel) als auch der Verwaltung mit gerin- gerem Zeitdruck Stellungnahmen (hier insbesondere das Amt für Stadtentwicklung und Statistik) ab- zugeben und eine Verwaltungsvorlage, alle Belange berücksichtigend, zu erstellen. Das Ergebnis der Prüfung der ersten Anträge fällt wie folgt aus: Stadtbezirk 1: 1. Kernbereich Innenstadt, Stadtmarketing Köln, 20.01.2019, Möbelmesse IMM/Passagen Die Anlassbeschreibung legt nachvollziehbar dar, dass diese Messe 2017 über 150.000 Besu- cher angezogen hat. Parallel zur Internationalen Möbelmesse finden die sog. Passagen statt, bei der mit 130.000 Personen zu rechnen ist. Die Zahl der Messebesucher ist durch Berichterstat- tung im Kölner Stadtanzeiger (https://www.ksta.de/koeln/150-000-besucher-erwartet- moebelmesse-in-koeln-deutz-hat-begonnen-25554992) bestätigt. Nicht mitgerechnet hierbei ist die Zahl der 1200 Aussteller aus 50 Ländern mit einer ungewissen Anzahl an tatsächlichen Beschäftigten der Aussteller. Nach der Rechtsprechung sind auch die Aussteller zu berücksichtigen, die sich ebenfalls wegen der Messe in der Stadt aufhalten und so 3 zu der spezifischen Prägekraft der Veranstaltung beitragen. Die IMM Cologne ist eine der weltweit größten Möbelmessen und einer der größten Messen in Köln. Auf der Messe werden Möbel auf einer Fläche von insgesamt 239.500* m² in 14 Hallen ausgestellt (http://www.imm-cologne.de/imm/die-messe/daten-und-fakten/index.php). Mit diesen Besucherzahlen und der Größe der Veranstaltung prägen die IMM Cologne und die Passagen in herausragender Weise den öffentlichen Charakter der Messetage. Dem stehen nachvollziehbar prognostisch dargelegt zwischen 44.000 und 50.000 zu erwartende Personen gegenüber, die am Sonntag dem 20. Januar zum Einkaufen in die Kölner Innenstadt kommen werden. Damit haben die IMM Cologne und die Passagen eine größere prägende Wir- kung auf den Sonntag als die Verkaufsöffnung und bieten im Gegensatz zur Ladenöffnung den hauptsächlichen Grund für den Aufenthalt der Besucher. Auch ein hinreichender räumlicher Bezug ist gegeben. Im vergleichbaren Düsseldorfer Fall haben das Verwaltungsgericht Düsseldorf und das Oberverwaltungsgericht NRW es angesichts der in- nerstädtischen Hotelbelegung sowie der schnellen öffentlichen Verkehrsverbindungen zum Mes- segelände und den Ausstellungsorten der Passagen genügen lassen, dass die Messehallen und die Düsseldorfer City auf diese Weise aufgrund der spezifischen örtlichen Verhältnisse zu einer Einheit verklammert sind. Wörtlich heißt es in der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts, „dass die öffentliche Wirkung der Messe in diese Bereiche ausstrahlt, weil dort eine Vielzahl der gerade von Messebesuchern und Ausstellern genutzten Hotels und Restaurants gelegen sind und öffentliche Verkehrsmittel eine schnelle wechselseitige Erreichbarkeit ermöglichen, liegt na- he.“ Diese Gesichtspunkte hat das Stadtmarketing Köln in seinem Antrag auch für Köln nachvollzieh- bar dargelegt. Aus Sicht der Verwaltung ist das öffentliche Interesse gemäß § 6 Abs. 1 Satz 2 Sachgrund Nr. 1 LÖG NRW gegeben und der Antrag damit genehmigungsfähig. 2. Kernbereich Innenstadt, Stadtmarketing Köln, 07.04.2019, FIBO Aktionstage Sport/Gesundheit/Prävention am 06./07.04.2019 Die Anlassbeschreibung legt auch bei der FIBO nachvollziehbar dar, dass diese Messe 2018 (mit 1.133 Aussteller) mit mehr als 143.000 internationalen Fach- und Privatbesuchern aus 120 Län- dern nach Köln gezogen hat (https://www.fibo.com/de/FIBO/Abschlussbericht-2018/793/). Sie ist die weltgrößte Messe für Fitness, Wellness und Gesundheit. Die FIBO ist die weltweit wichtigste Branchenveranstaltung und einer der größten Messen in Köln. Auf einer Messefläche von 160.000 qm (7 Messehallen) ist sie die internationale Leitmesse für Fitness, Wellness & Gesundheit. Mit dieser Besucherzahl und der Größe der Veranstaltung prägt die FIBO und die parallel statt- findenden Aktionstage in herausragender Weise den öffentlichen Charakter der Messetage. Dem stehen nachvollziehbar prognostisch dargelegt zwischen 44.000 und 50.000 zu erwartende Personen gegenüber, die am Sonntag dem 07. April zum Einkaufen in die Kölner Innenstadt kommen werden. Auch ein hinreichender räumlicher Bezug ist gegeben. Im vergleichbaren Düsseldorfer Fall haben das Verwaltungsgericht Düsseldorf und das Oberverwaltungsgericht NRW es angesichts der in- nerstädtischen Hotelbelegung sowie der schnellen öffentlichen Verkehrsverbindungen zum Mes- segelände und den Orten der Aktionstage Passagen genügen lassen, dass die Messehallen und die Düsseldorfer City auf diese Weise aufgrund der spezifischen örtlichen Verhältnisse zu einer Einheit verklammert sind. Wörtlich heißt es in der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts, „dass die öffentliche Wirkung der Messe in diese Bereiche ausstrahlt, weil dort eine Vielzahl der 4 gerade von Messebesuchern und Ausstellern genutzten Hotels und Restaurants gelegen sind und öffentliche Verkehrsmittel eine schnelle wechselseitige Erreichbarkeit ermöglichen, liegt na- he.“ Diese Gesichtspunkte hat das Stadtmarketing Köln in seinem Antrag auch für Köln nachvollzieh- bar dargelegt. Da der Sachgrund des § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 LÖG NRW aus Sicht der Verwaltung das öffentli- che Interesse ausreichend belegt, ist der Antrag genehmigungsfähig. 3. Deutz, Interessengemeinschaft Deutz, 04.08.2019, Familien- und Stadtteilfest Zum Antrag der Interessengemeinschaft Deutz bleibt festzustellen, dass diese Veranstaltung mit einer Veranstaltungsfläche von 3.649 m² und einer Verkaufsfläche von rund 2.800 m² eine über die Grenzen Kölns hinaus bekannte und attraktive Veranstaltung darstellt. Es handelt sich um ein traditionelles Straßenfest, das jährlich über 100.000 Besucher anzieht. Die Besucherzahlen sind durch die Presseberichterstattung hinreichend belegt, vgl. etwa https://mobil.koeln.de/veedel/innenstadt/deutz/deutz-feiert-alles-zum-familien--und- stadtteilfest_942009.html und https://jeckes.net/2018/08/01/20-jahre-deutz-feiert-das-groesste- strassenfests-der-schael-sick/. Das Stadtteil- und Familienfest mit seinen vielfältigen Programm- angeboten prägt daher in eindeutiger Weise den Sonntag, während die Verkaufsstellenöffnung hierzu nur begleitend stattfindet. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat dieses Straßenfest im Rahmen der verkaufsoffenen Sonntage aller vorhergehenden Jahre selbst als ausreichend und festsetzungsfähig erachtet. Nach § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 LÖG NRW ist der Antrag genehmigungsfähig. Das öffentliche Inte- resse ist ausreichend begründet. Stadtbezirk 3: 4. Sülz/Klettenberg, Interessengemeinschaft Sülz/Klettenberg, 01.09.2019, Carréefest Die Interessengemeinschaft Sülz/Klettenberg beantragt den 01.09.2019 als verkaufsoffenen Sonntag im Rahmen des Carée-Festes (Straßenfest). Das Carréefest ist ein über die Grenzen Kölns hinaus bekannte und attraktive Veranstaltung. Aus den hier vorliegenden Presseberichten lässt sich prognostizieren, dass weit mehr als 120.000 Besucher, wenn nicht sogar bis zu 150.000 Besuchern dieses Fest aufsuchen werden (https://www.youtube.com/watch?v=wl0ZSGiJeSA). Wie beim Straßenfest in Deutz steht auch dieses Fest im öffentlichen Interesse und genügt aus Sicht der Verwaltung als Rechtfertigungsgrund einer Verkaufsstellenöffnung nach § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 LÖG NRW. Der Antrag ist genehmigungsfähig. 5. Interessengemeinschaft Braunsfeld, 10.11.2019, Braunsfelder Martinsmeile Die Interessengemeinschaft Braunsfeld beantragt für den 10.11.2019 anlässlich der 9. Brauns- felder Martinsmeile die Öffnung der Verkaufsstellen. Der Anlass rechtfertigt für sich allein gese- hen keine Ladenöffnung, weil ein Anlass, wie ihn § 6 Abs. 1 Nr. 1 LÖG NRW fordert, nicht vor- liegt. Um den Vortrag der Interessengemeinschaft zur Veranstaltung hier nicht zu wiederholen, wird auf den/die in der Anlage der Verwaltungsvorlage angefügten Antrag/Dokumente verwiesen. Darüber hinaus verweist die Verwaltung auf die vorgetragenen Sachgründe des § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 – 5 LÖG NRW, die bereits zur Vorlage 2533/2018 geprüft, von ver.di als genehmigungsfä- hig bewertet und in der Folge die Verkaufsstellenöffnung vom Rat genehmigt wurde. Ver.di stellt 5 hierzu fest: „Erfreulicherweise bieten die vorgelegten Unterlagen einen guten Überblick und er- lauben eine umfassende Einschätzung. Angesichts der geringen geplanten Verkaufsöffnungen sind an die Begründung geringere Anforderungen als in den vorherigen Ziffern zu stellen. Nach unserer Einschätzung erscheint die geplante Verkaufsöffnung nicht offensichtlich rechtswidrig.“ Das öffentliche Interesse wird hier nach § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2-5 LÖG NRW begründet und von der Verwaltung als genehmigungsfähig bewertet. Stadtbezirk 8: 6. Rath/Heumar, Interessengemeinschaft Rath/Heumar, 19.05.2019, Traditionelles Musikfest Beim von der Interessengemeinschaft Rath/Heumar eingereichten Anlass handelt es sich um ein auch in der Vergangenheit von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di akzeptiertes und nicht be- klagtes traditionelles Fest. Dieses Fest findet auf einer Veranstaltungsfläche von 2.000 m² statt. Die parallel stattfindende Verkaufsstellenöffnung umfasst 20-25 Geschäft mit einer Verkaufsflä- che zwischen 50-100 qm. Nachvollziehbar prognostiziert sind für die Veranstaltung zwischen 3.500 und 4.000 Besucher. Die Anzahl der Besucher ist durch Presseberichterstattung und Fotos belegt. Die der Verkaufsstellenöffnung wird auf 1.500 – 1.700 Besucher geschätzt. Aus Sicht der Verwaltung genügt dieses Fest alleine schon als Rechtfertigungsgrund einer Ver- kaufsstellenöffnung nach § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 LÖG NRW. Der Antrag ist genehmigungsfähig. Die Verwaltung verzichtet daher an dieser Stelle darauf, den Vortrag zu den Sachgründen § 6 Abs. 2 – 4 LÖG NRW zu wiederholen. 7. Kalk, Interessen- und Standortgemeinschaft Kalk, 30.06.2019, Straßenfest Von der Interessen- und Standortgemeinschaft wird das traditionelle Straßenfest der Kalker Hauptstr. eingereicht. Ein Straßenfest, das viele Jahre im Stadtteil stattfindet. Nicht zu vergessen ist, dass die früher mit in die Verkaufsstellenöffnung eingezogenen Köln Arkaden nicht einbezo- gen sind. Die räumliche Grenze der zu genehmigenden Verkaufsstellenöffnung ist erheblich ein- geschränkt worden. Bei dem Straßenfest handelt es sich um ein über die Bevölkerung Kalks hinaus beliebtes Stra- ßenfest (Kalker Straßenfest Video). Das machen auch die Videosequenzen aus Sicht der Verwal- tung sehr deutlich. Die große Anzahl von mehreren zehntausend Besuchern ist durch die dem Antrag beigefügte Presseberichterstattung nebst Bildmaterial belegt. Dieses Straßenfest ist aus Sicht der Verwaltung für sich alleine im öffentlichen Interesse stehend (§ 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 LÖG NRW) und genehmigungsfähig. 8. Rath/Heumar, Interessengemeinschaft Rath/Heumar, 22.09.2019, Herbstfest Beim von der Interessengemeinschaft Rath/Heumar eingereichten Anlass handelt es sich um kein wesentlich anderes Fest, als das zuvor beschriebene Musikfest. Dieses Fest findet auf einer Ver- anstaltungsfläche von 2.000 m² statt. Die parallel stattfindende Verkaufsstellenöffnung umfasst 20-25 Geschäft mit einer Verkaufsfläche zwischen 50-100 qm. Nachvollziehbar prognostiziert sind für die Veranstaltung zwischen 3.500 und 4.000 Besucher. Die der Verkaufsstellenöffnung wird auf 1.500 – 1.700 Besucher geschätzt. Aus Sicht der Verwaltung genügt dieses Fest alleine schon als Rechtfertigungsgrund einer Ver- kaufsstellenöffnung nach § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 LÖG NRW. Der Antrag ist genehmigungsfähig Die Interessengemeinschaft trägt weitere Sachgründe § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2-4 LÖG NRW vor, auf deren Wiederholung hier verzichtet wird, da auch dieser Anlass für sich genommen im öffent- lichen Interesse (§ 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 LÖG NRW) steht. 6 Stadtbezirk 9: 9. Dellbrück, Interessengemeinschaft Dellbrücker Hauptstr. e.V., 29.09.2019, Straßenfest Hier beantragt die Interessengemeinschaft ein seit vielen Jahren über die Grenzen Köln hinaus bekanntes Stadtteilfest. Nie auch nur annähernd ist dieses Straßenfest von den beteiligten Institutionen in Frage gestellt oder sogar beklagt worden ( https://www.rundschau-online.de/region/koeln/--2953962 10.10.2018 - Das 35. Straßenfest in Dellbrück lockte laut Veranstalterangaben am Wochenende 150 000 Be- sucher an.). Ein Stadteilfest, das für sich alleine im öffentlichen Interesse steht und den Sachgrund § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 LÖG NRW erfüllt. Der Antrag ist genehmigungsfähig. Zur rechtlichen Bewertung nachfolgender Erläuterungen: Mit Schreiben vom 26.10.2018 ist den nach § 6 Abs. 4 LÖG NRW zu beteiligenden Institutionen Gelegenheit zur Anhörung gegeben worden. Der Evangelische Stadtkirchenverband Köln hat mit Schreiben vom 06.11.2018 zu den beantrag- ten Verkaufsstellenöffnungen Stellung bezogen (Anlage 3). Mit Schreiben vom 06.11.2018 wird die Genehmigungsfähigkeit der Sonntagsöffnungen durch die Industrie- und Handelskammer zu Köln - IHK- (Anlage 4) bestätigt. Mit Schreiben vom 08.11.2018 hat der Handelsverband NRW Aachen-Düren-Köln Stellung zu den Anträgen der Interessengemeinschaften der Quartiere bezogen (Anlage 5). Der DGB hat mit Email vom 08.11.2018 eine Stellungnahme (Anlage 6) abgegeben. Der Katholikenausschuss der Stadt Köln sowie die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di haben keine Stellungnahmen mehr eingereicht. Alle in dieser Verwaltungsvorlage benannten Termine genügen den rechtlichen Anforderungen des § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 LÖG NRW und sind aus Sicht der Verwaltung genehmigungsfähig. Der Rat der Stadt Köln genehmigt die in der Anlage 1 beigefügte Ordnungsbehördliche Verordnung in den von den Interessengemeinschaften beantragten Grenzen. Er beauftragt die Verwaltung nachträglich von Interessengemeinschaften der Quartiere eingereichte Anträge auf Verkaufsstellenöffnungen für das Jahr 2019, die nicht innerhalb der zeitlichen Vorgaben eingereicht waren, zurückzuweisen. Die Verwaltung stellt sicher, dass, soweit Anlässe einer Marktfestsetzung oder einer Sondernut- zungserlaubnis bedürfen, diese rechtzeitig von den Veranstaltern beantragt und von der Verwaltung festgesetzt werden. Anlagen
  • Anlage 1 RVO 2019

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    Anlage 01 1 Ordnungsbehördlichen Verordnung für 2019 über das Offenhalten von Verkaufsstellen in den Stadtteilen Kernbereich Innenstadt, Deutz, Sülz/Klettenberg, Braunsfeld, Rath/Heumar, Kalk und Dellbrück vom ??.??.???? Der Rat hat in seiner Sitzung am ?????? aufgrund des § 6 Abs. 1 und 4 des Gesetzes zur Regelung der Ladenöffnungszeiten (LÖG NRW) vom 16.11.2006 (GV. NRW. 2006 S. 516), zuletzt geändert durch Gesetz vom 22. März 2018 (GV. NRW. S.172), in Kraft getreten am 30. März 2018, für die Stadt Köln verordnet: § 1 (1) Im Stadtteil Kernbereich Innenstadt dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 20.01.2019 und am Sonntag, dem 07.04.2019, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (2) Im Stadtteil Deutz dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 04.08.2019, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (3) Im Stadtteil Sülz/Klettenberg dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 01.09.2019, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (4) Im Stadtteil Braunsfeld dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 10.11.2019, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (5) Im Stadtteil Rath/Heumar dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 19.05.2019 und am Sonntag, dem 22.09.2019, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (6) Im Stadtteil Kalk dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 30.06.2019, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (7) Im Stadtteil Kalk dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 30.06.2019, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. Die Sonderöffnungszeit gilt für Verkaufsstellen innerhalb der folgenden Grenzlinien: Kernbereich Innenstadt Am Domhof - Am Frankenturm - Am Bollwerk -Mauthgasse -Buttermarkt - Rampe der Deutzer Brücker - Pipinstr. - Cäcilienstr. - Neumarkt - Hahnenstr. - Pilgrimstr. - Habsburgerring nördlich beginnend Pilgrimstr. - Hohenzollernring bis Friesenstr. - Friesenstr. - Zeughausstr. - Komödienstr. - Trankgasse - darüber hinaus Habsburgerring südlich Pilgrimstr. bis Ecke Jahnstr. und Hohenzollernring ab Friesenstr. - Kaiser-Wilhelm-Ring bis Christophstr.; außerdem die Bereiche Friesenplatz inkl. 100 m links und rechts der Platzfläche; der Bereich Maybachstr. ab Bremer Str. bis Bahntrasse 100 m links und rechts der Fahrbahn Deutz Deutzer Freiheit (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) beginnend Siegburger Str. endend Gotenring Anlage 01 2 Sülz/Klettenberg Berrenrather Str, von Nikolauskirche bis Gerolsteiner Str. und Sülzburgstr. von Luxemburger Str. bis Berrenrather Str. Braunsfeld Aachener Str. zwischen Raschdorffstr. und Fürst-Pückler-Str. stadteinwärts; und stadtauswärts zwischen Maarweg -und Paulistr. sowie zwischen Peter- von Fliesteden-Str. und Eupener Str. Rath/Heumar Rösrather Str. beginnend Brück-Rather Steinweg bis Rather Mauspfad (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) Kalk Kalker Hauptstr. (einschließlich des Bereichs 150 m links und rechts der Fahrbahn) beginnend Ecke Rolshover Str. endend Steprathstr. / Kapellenstr. Dellbrück Dellbrücker Hauptstraße (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) beginnend Bergisch-Gladbacher-Str. endend Hatzfeldstr. § 2 Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig im Rahmen des § 1 Verkaufsstellen außerhalb der dort zugelassenen Geschäftszeiten und Grenzlinien offen hält. Die Ordnungswidrigkeit kann nach § 13 des Ladenöffnungsgesetzes NRW mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Euro geahndet werden. § 3 Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft und gilt bis zum 31.12.2019. Stadt Köln als örtliche Ordnungsbehörde
  • Anlage 2.3 Nachweise Braunsfeld 3. Drittel

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Beratungsverlauf

  1. 29.11.2018

    Bezirksvertretung 8 (Kalk)

    TOP 8.2.5, Anhörung (BV). Ergebnis: ungeändert beschlossen
  2. 06.12.2018

    Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)

    TOP 3.10, Anhörung (BV). Ergebnis: ungeändert empfohlen
  3. 06.12.2018

    Wirtschaftsausschuss

    TOP 6.3, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ohne Votum in nachfolgende Gremien
  4. 10.12.2018

    Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)

    TOP 9.2.7, Anhörung (BV). Ergebnis: ungeändert beschlossen
  5. 10.12.2018

    Bezirksvertretung 9 (Mülheim)

    TOP 9.2.4, Anhörung (BV). Ergebnis: ungeändert beschlossen
  6. 10.12.2018

    Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales

    TOP 10.7, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ohne Votum in nachfolgende Gremien
  7. 18.12.2018 zuletzt

    Rat

    TOP 6.3.1, Entscheidung. Ergebnis: ungeändert beschlossen

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