3431/2018
Ordnungsbehördliche Verordnung für 2019 über das Offenhalten von Verkaufsstellen an den aufgeführten Tagen und Zeiten.
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Beschlussvorlage Rat
18231 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/32/321 I/32/321 Vorlagen-Nummer 3431/2018 Freigabedatum 16.11.2018 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Ordnungsbehördliche Verordnung für 2019 über das Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2019 an den aufgeführten Tagen und Zeiten Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: Der Rat beschließt gem. § 41 der Gemeindeordnung NRW in Verbindung mit § 6 des Gesetzes zur Regelung der Ladenöffnungszeiten (LÖG NRW) den Erlass der in der Anlage 01 beigefügten Ord- nungsbehördlichen Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2019 an den aufge- führten Tagen und Zeiten. Er beauftragt die Verwaltung, nachträglich von Interessengemeinschaften der Quartiere eingereichte Anträge auf Verkaufsstellenöffnungen für das Jahr 2019, die nicht innerhalb der zeitlichen Vorgaben eingereicht waren, zurückzuweisen. Bezirksvertretung 8 (Kalk) 29.11.2018 Wirtschaftsausschuss 06.12.2018 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 06.12.2018 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 10.12.2018 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 10.12.2018 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 10.12.2018 Rat 18.12.2018 2 Begründung: Die Verwaltung hat dem Rat, den zuständigen Fachausschüssen und Bezirksvertretungen in der Wahlperiode des aktuellen Rates wiederholt die Sach- und Rechtslage zum Thema verkaufsoffene Sonn- und Feiertage und das LÖG NRW, zuletzt mit der Verwaltungsvorlage 2533/2018, ausführlich erläutert. Sie verzichtet daher in dieser Vorlage auf eine Wiederholung. Zu erwähnen ist allerdings, dass zwischenzeitlich die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di die vom Rat genehmigten verkaufsoffenen Sonntage in der Neustadt-Süd (04.11.2018) und im Severinsviertel (04.11.2018) beklagt hat. Letzterer Termin wurde auf Wunsch der Interessengemeinschaft Severins- viertel im Rahmen einer Dringlichkeitsvorlage (Vorlagennummer: 3273/2018) von der Oberbürger- meisterin mit einem Ratsmitglied aufgehoben. Die Klage gegen diesen Termin im Severinsviertel wurde daher zurückgenommen. Mit Beschluss des Verwaltungsgerichtes Köln vom 29.10.2018 wurde dem verbliebenen Antrag von ver.di stattgegeben. Die daraufhin von der Verwaltung erhobene Be- schwerde wurde vom OVG Münster am 02.11.2018 zurückgewiesen. Der verkaufsoffene Sonntag hat deshalb in der Neustadt-Süd nicht stattgefunden. Die Verwaltung hat am 06.11.2018 erfahren, dass die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di weitere Klagen beabsichtigt. Es sind hier die Verkaufsstellenöffnungen in den Quartieren Kernbereich Innen- stadt, Rodenkirchen, Sürth und Lindenthal benannt worden. Nachfolgende Anträge sind für das Jahr 2019 von den Interessengemeinschaften der Quartiere (An- lage 2 bis 2.3) gestellt worden. Die Verwaltung hat die vorgetragenen Anlassbegründungen der Interessengemeinschaften anhand der allgemein bekannten höchstrichterlichen Urteile und der zuletzt bekanntgewordenen Rechtspre- chung zum neuen LÖG NRW (Verwaltungsgerichte; OVG Münster) geprüft. Am 05.11.2018 wurden die Anträge mit Vertreterinnen und Vertretern von Handel, Industrie- und Handelskammer, dem Handelskümmerer, der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di sowie der Verwal- tung vorab besprochen. Nach einem konstruktiven Gespräch kann nach Einschätzung der Verwaltung als Ergebnis des Ge- spräches festgehalten werden, dass zumindest die in dieser Verwaltungsvorlage zur Genehmigung vorgelegten Anlässe von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di nicht beklagt werden. Eine angekün- digte Stellungnahme ist trotz Zusage nicht eingegangen. Es wurde des Weiteren besprochen, dass die restlichen Anträge für das Jahr 2019 der Interessen- gemeinschaften dem Rat in seiner Sitzung am 14.02.2019 zur Genehmigung vorgelegt werden sollen. Das ermöglicht sowohl den Institutionen (Verdi; Kirchen; Handel) als auch der Verwaltung mit gerin- gerem Zeitdruck Stellungnahmen (hier insbesondere das Amt für Stadtentwicklung und Statistik) ab- zugeben und eine Verwaltungsvorlage, alle Belange berücksichtigend, zu erstellen. Das Ergebnis der Prüfung der ersten Anträge fällt wie folgt aus: Stadtbezirk 1: 1. Kernbereich Innenstadt, Stadtmarketing Köln, 20.01.2019, Möbelmesse IMM/Passagen Die Anlassbeschreibung legt nachvollziehbar dar, dass diese Messe 2017 über 150.000 Besu- cher angezogen hat. Parallel zur Internationalen Möbelmesse finden die sog. Passagen statt, bei der mit 130.000 Personen zu rechnen ist. Die Zahl der Messebesucher ist durch Berichterstat- tung im Kölner Stadtanzeiger (https://www.ksta.de/koeln/150-000-besucher-erwartet- moebelmesse-in-koeln-deutz-hat-begonnen-25554992) bestätigt. Nicht mitgerechnet hierbei ist die Zahl der 1200 Aussteller aus 50 Ländern mit einer ungewissen Anzahl an tatsächlichen Beschäftigten der Aussteller. Nach der Rechtsprechung sind auch die Aussteller zu berücksichtigen, die sich ebenfalls wegen der Messe in der Stadt aufhalten und so 3 zu der spezifischen Prägekraft der Veranstaltung beitragen. Die IMM Cologne ist eine der weltweit größten Möbelmessen und einer der größten Messen in Köln. Auf der Messe werden Möbel auf einer Fläche von insgesamt 239.500* m² in 14 Hallen ausgestellt (http://www.imm-cologne.de/imm/die-messe/daten-und-fakten/index.php). Mit diesen Besucherzahlen und der Größe der Veranstaltung prägen die IMM Cologne und die Passagen in herausragender Weise den öffentlichen Charakter der Messetage. Dem stehen nachvollziehbar prognostisch dargelegt zwischen 44.000 und 50.000 zu erwartende Personen gegenüber, die am Sonntag dem 20. Januar zum Einkaufen in die Kölner Innenstadt kommen werden. Damit haben die IMM Cologne und die Passagen eine größere prägende Wir- kung auf den Sonntag als die Verkaufsöffnung und bieten im Gegensatz zur Ladenöffnung den hauptsächlichen Grund für den Aufenthalt der Besucher. Auch ein hinreichender räumlicher Bezug ist gegeben. Im vergleichbaren Düsseldorfer Fall haben das Verwaltungsgericht Düsseldorf und das Oberverwaltungsgericht NRW es angesichts der in- nerstädtischen Hotelbelegung sowie der schnellen öffentlichen Verkehrsverbindungen zum Mes- segelände und den Ausstellungsorten der Passagen genügen lassen, dass die Messehallen und die Düsseldorfer City auf diese Weise aufgrund der spezifischen örtlichen Verhältnisse zu einer Einheit verklammert sind. Wörtlich heißt es in der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts, „dass die öffentliche Wirkung der Messe in diese Bereiche ausstrahlt, weil dort eine Vielzahl der gerade von Messebesuchern und Ausstellern genutzten Hotels und Restaurants gelegen sind und öffentliche Verkehrsmittel eine schnelle wechselseitige Erreichbarkeit ermöglichen, liegt na- he.“ Diese Gesichtspunkte hat das Stadtmarketing Köln in seinem Antrag auch für Köln nachvollzieh- bar dargelegt. Aus Sicht der Verwaltung ist das öffentliche Interesse gemäß § 6 Abs. 1 Satz 2 Sachgrund Nr. 1 LÖG NRW gegeben und der Antrag damit genehmigungsfähig. 2. Kernbereich Innenstadt, Stadtmarketing Köln, 07.04.2019, FIBO Aktionstage Sport/Gesundheit/Prävention am 06./07.04.2019 Die Anlassbeschreibung legt auch bei der FIBO nachvollziehbar dar, dass diese Messe 2018 (mit 1.133 Aussteller) mit mehr als 143.000 internationalen Fach- und Privatbesuchern aus 120 Län- dern nach Köln gezogen hat (https://www.fibo.com/de/FIBO/Abschlussbericht-2018/793/). Sie ist die weltgrößte Messe für Fitness, Wellness und Gesundheit. Die FIBO ist die weltweit wichtigste Branchenveranstaltung und einer der größten Messen in Köln. Auf einer Messefläche von 160.000 qm (7 Messehallen) ist sie die internationale Leitmesse für Fitness, Wellness & Gesundheit. Mit dieser Besucherzahl und der Größe der Veranstaltung prägt die FIBO und die parallel statt- findenden Aktionstage in herausragender Weise den öffentlichen Charakter der Messetage. Dem stehen nachvollziehbar prognostisch dargelegt zwischen 44.000 und 50.000 zu erwartende Personen gegenüber, die am Sonntag dem 07. April zum Einkaufen in die Kölner Innenstadt kommen werden. Auch ein hinreichender räumlicher Bezug ist gegeben. Im vergleichbaren Düsseldorfer Fall haben das Verwaltungsgericht Düsseldorf und das Oberverwaltungsgericht NRW es angesichts der in- nerstädtischen Hotelbelegung sowie der schnellen öffentlichen Verkehrsverbindungen zum Mes- segelände und den Orten der Aktionstage Passagen genügen lassen, dass die Messehallen und die Düsseldorfer City auf diese Weise aufgrund der spezifischen örtlichen Verhältnisse zu einer Einheit verklammert sind. Wörtlich heißt es in der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts, „dass die öffentliche Wirkung der Messe in diese Bereiche ausstrahlt, weil dort eine Vielzahl der 4 gerade von Messebesuchern und Ausstellern genutzten Hotels und Restaurants gelegen sind und öffentliche Verkehrsmittel eine schnelle wechselseitige Erreichbarkeit ermöglichen, liegt na- he.“ Diese Gesichtspunkte hat das Stadtmarketing Köln in seinem Antrag auch für Köln nachvollzieh- bar dargelegt. Da der Sachgrund des § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 LÖG NRW aus Sicht der Verwaltung das öffentli- che Interesse ausreichend belegt, ist der Antrag genehmigungsfähig. 3. Deutz, Interessengemeinschaft Deutz, 04.08.2019, Familien- und Stadtteilfest Zum Antrag der Interessengemeinschaft Deutz bleibt festzustellen, dass diese Veranstaltung mit einer Veranstaltungsfläche von 3.649 m² und einer Verkaufsfläche von rund 2.800 m² eine über die Grenzen Kölns hinaus bekannte und attraktive Veranstaltung darstellt. Es handelt sich um ein traditionelles Straßenfest, das jährlich über 100.000 Besucher anzieht. Die Besucherzahlen sind durch die Presseberichterstattung hinreichend belegt, vgl. etwa https://mobil.koeln.de/veedel/innenstadt/deutz/deutz-feiert-alles-zum-familien--und- stadtteilfest_942009.html und https://jeckes.net/2018/08/01/20-jahre-deutz-feiert-das-groesste- strassenfests-der-schael-sick/. Das Stadtteil- und Familienfest mit seinen vielfältigen Programm- angeboten prägt daher in eindeutiger Weise den Sonntag, während die Verkaufsstellenöffnung hierzu nur begleitend stattfindet. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat dieses Straßenfest im Rahmen der verkaufsoffenen Sonntage aller vorhergehenden Jahre selbst als ausreichend und festsetzungsfähig erachtet. Nach § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 LÖG NRW ist der Antrag genehmigungsfähig. Das öffentliche Inte- resse ist ausreichend begründet. Stadtbezirk 3: 4. Sülz/Klettenberg, Interessengemeinschaft Sülz/Klettenberg, 01.09.2019, Carréefest Die Interessengemeinschaft Sülz/Klettenberg beantragt den 01.09.2019 als verkaufsoffenen Sonntag im Rahmen des Carée-Festes (Straßenfest). Das Carréefest ist ein über die Grenzen Kölns hinaus bekannte und attraktive Veranstaltung. Aus den hier vorliegenden Presseberichten lässt sich prognostizieren, dass weit mehr als 120.000 Besucher, wenn nicht sogar bis zu 150.000 Besuchern dieses Fest aufsuchen werden (https://www.youtube.com/watch?v=wl0ZSGiJeSA). Wie beim Straßenfest in Deutz steht auch dieses Fest im öffentlichen Interesse und genügt aus Sicht der Verwaltung als Rechtfertigungsgrund einer Verkaufsstellenöffnung nach § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 LÖG NRW. Der Antrag ist genehmigungsfähig. 5. Interessengemeinschaft Braunsfeld, 10.11.2019, Braunsfelder Martinsmeile Die Interessengemeinschaft Braunsfeld beantragt für den 10.11.2019 anlässlich der 9. Brauns- felder Martinsmeile die Öffnung der Verkaufsstellen. Der Anlass rechtfertigt für sich allein gese- hen keine Ladenöffnung, weil ein Anlass, wie ihn § 6 Abs. 1 Nr. 1 LÖG NRW fordert, nicht vor- liegt. Um den Vortrag der Interessengemeinschaft zur Veranstaltung hier nicht zu wiederholen, wird auf den/die in der Anlage der Verwaltungsvorlage angefügten Antrag/Dokumente verwiesen. Darüber hinaus verweist die Verwaltung auf die vorgetragenen Sachgründe des § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 – 5 LÖG NRW, die bereits zur Vorlage 2533/2018 geprüft, von ver.di als genehmigungsfä- hig bewertet und in der Folge die Verkaufsstellenöffnung vom Rat genehmigt wurde. Ver.di stellt 5 hierzu fest: „Erfreulicherweise bieten die vorgelegten Unterlagen einen guten Überblick und er- lauben eine umfassende Einschätzung. Angesichts der geringen geplanten Verkaufsöffnungen sind an die Begründung geringere Anforderungen als in den vorherigen Ziffern zu stellen. Nach unserer Einschätzung erscheint die geplante Verkaufsöffnung nicht offensichtlich rechtswidrig.“ Das öffentliche Interesse wird hier nach § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2-5 LÖG NRW begründet und von der Verwaltung als genehmigungsfähig bewertet. Stadtbezirk 8: 6. Rath/Heumar, Interessengemeinschaft Rath/Heumar, 19.05.2019, Traditionelles Musikfest Beim von der Interessengemeinschaft Rath/Heumar eingereichten Anlass handelt es sich um ein auch in der Vergangenheit von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di akzeptiertes und nicht be- klagtes traditionelles Fest. Dieses Fest findet auf einer Veranstaltungsfläche von 2.000 m² statt. Die parallel stattfindende Verkaufsstellenöffnung umfasst 20-25 Geschäft mit einer Verkaufsflä- che zwischen 50-100 qm. Nachvollziehbar prognostiziert sind für die Veranstaltung zwischen 3.500 und 4.000 Besucher. Die Anzahl der Besucher ist durch Presseberichterstattung und Fotos belegt. Die der Verkaufsstellenöffnung wird auf 1.500 – 1.700 Besucher geschätzt. Aus Sicht der Verwaltung genügt dieses Fest alleine schon als Rechtfertigungsgrund einer Ver- kaufsstellenöffnung nach § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 LÖG NRW. Der Antrag ist genehmigungsfähig. Die Verwaltung verzichtet daher an dieser Stelle darauf, den Vortrag zu den Sachgründen § 6 Abs. 2 – 4 LÖG NRW zu wiederholen. 7. Kalk, Interessen- und Standortgemeinschaft Kalk, 30.06.2019, Straßenfest Von der Interessen- und Standortgemeinschaft wird das traditionelle Straßenfest der Kalker Hauptstr. eingereicht. Ein Straßenfest, das viele Jahre im Stadtteil stattfindet. Nicht zu vergessen ist, dass die früher mit in die Verkaufsstellenöffnung eingezogenen Köln Arkaden nicht einbezo- gen sind. Die räumliche Grenze der zu genehmigenden Verkaufsstellenöffnung ist erheblich ein- geschränkt worden. Bei dem Straßenfest handelt es sich um ein über die Bevölkerung Kalks hinaus beliebtes Stra- ßenfest (Kalker Straßenfest Video). Das machen auch die Videosequenzen aus Sicht der Verwal- tung sehr deutlich. Die große Anzahl von mehreren zehntausend Besuchern ist durch die dem Antrag beigefügte Presseberichterstattung nebst Bildmaterial belegt. Dieses Straßenfest ist aus Sicht der Verwaltung für sich alleine im öffentlichen Interesse stehend (§ 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 LÖG NRW) und genehmigungsfähig. 8. Rath/Heumar, Interessengemeinschaft Rath/Heumar, 22.09.2019, Herbstfest Beim von der Interessengemeinschaft Rath/Heumar eingereichten Anlass handelt es sich um kein wesentlich anderes Fest, als das zuvor beschriebene Musikfest. Dieses Fest findet auf einer Ver- anstaltungsfläche von 2.000 m² statt. Die parallel stattfindende Verkaufsstellenöffnung umfasst 20-25 Geschäft mit einer Verkaufsfläche zwischen 50-100 qm. Nachvollziehbar prognostiziert sind für die Veranstaltung zwischen 3.500 und 4.000 Besucher. Die der Verkaufsstellenöffnung wird auf 1.500 – 1.700 Besucher geschätzt. Aus Sicht der Verwaltung genügt dieses Fest alleine schon als Rechtfertigungsgrund einer Ver- kaufsstellenöffnung nach § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 LÖG NRW. Der Antrag ist genehmigungsfähig Die Interessengemeinschaft trägt weitere Sachgründe § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2-4 LÖG NRW vor, auf deren Wiederholung hier verzichtet wird, da auch dieser Anlass für sich genommen im öffent- lichen Interesse (§ 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 LÖG NRW) steht. 6 Stadtbezirk 9: 9. Dellbrück, Interessengemeinschaft Dellbrücker Hauptstr. e.V., 29.09.2019, Straßenfest Hier beantragt die Interessengemeinschaft ein seit vielen Jahren über die Grenzen Köln hinaus bekanntes Stadtteilfest. Nie auch nur annähernd ist dieses Straßenfest von den beteiligten Institutionen in Frage gestellt oder sogar beklagt worden ( https://www.rundschau-online.de/region/koeln/--2953962 10.10.2018 - Das 35. Straßenfest in Dellbrück lockte laut Veranstalterangaben am Wochenende 150 000 Be- sucher an.). Ein Stadteilfest, das für sich alleine im öffentlichen Interesse steht und den Sachgrund § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 LÖG NRW erfüllt. Der Antrag ist genehmigungsfähig. Zur rechtlichen Bewertung nachfolgender Erläuterungen: Mit Schreiben vom 26.10.2018 ist den nach § 6 Abs. 4 LÖG NRW zu beteiligenden Institutionen Gelegenheit zur Anhörung gegeben worden. Der Evangelische Stadtkirchenverband Köln hat mit Schreiben vom 06.11.2018 zu den beantrag- ten Verkaufsstellenöffnungen Stellung bezogen (Anlage 3). Mit Schreiben vom 06.11.2018 wird die Genehmigungsfähigkeit der Sonntagsöffnungen durch die Industrie- und Handelskammer zu Köln - IHK- (Anlage 4) bestätigt. Mit Schreiben vom 08.11.2018 hat der Handelsverband NRW Aachen-Düren-Köln Stellung zu den Anträgen der Interessengemeinschaften der Quartiere bezogen (Anlage 5). Der DGB hat mit Email vom 08.11.2018 eine Stellungnahme (Anlage 6) abgegeben. Der Katholikenausschuss der Stadt Köln sowie die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di haben keine Stellungnahmen mehr eingereicht. Alle in dieser Verwaltungsvorlage benannten Termine genügen den rechtlichen Anforderungen des § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 LÖG NRW und sind aus Sicht der Verwaltung genehmigungsfähig. Der Rat der Stadt Köln genehmigt die in der Anlage 1 beigefügte Ordnungsbehördliche Verordnung in den von den Interessengemeinschaften beantragten Grenzen. Er beauftragt die Verwaltung nachträglich von Interessengemeinschaften der Quartiere eingereichte Anträge auf Verkaufsstellenöffnungen für das Jahr 2019, die nicht innerhalb der zeitlichen Vorgaben eingereicht waren, zurückzuweisen. Die Verwaltung stellt sicher, dass, soweit Anlässe einer Marktfestsetzung oder einer Sondernut- zungserlaubnis bedürfen, diese rechtzeitig von den Veranstaltern beantragt und von der Verwaltung festgesetzt werden. Anlagen
Anlage 5 Stellungnahme EHDVSonderöffnung Köln 2019
2979 Zeichen
Handelsverband Aachen - Düren - Köln An Lyskirchen 14 50676 Köln An die Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin Amt für öffentliche Ordnung Gewerbeabteilung (321/1) Willy-Brandt-Platz 3 50679 Köln Stellungnahme verkaufsoffene Sonntage 2019 Sehr geehrte Damen und Herren, herzlichen Dank für die Möglichkeit, zu den aktuellen Anträgen über verkaufsoffene Sonntage 2019, Stellung zu beziehen. In Zusammenarbeit mit der IHK und uns, dem Handelsverband NRW, haben die antragstellenden Werbegemeinschaften ihre Anträge für 2019 gestellt. Wir sind der Ansicht, dass die verkaufsoffenen Sonntage für den Erhalt und die Stärkung des stationären Einzelhandels in den betreffenden Vierteln eine maßgebliche Rolle spielen. Von daher befürworten wir alle beantragten verkaufsoffenen Sonntage, die in dieser Verwaltungsvorlage gestellt werden uneingeschränkt. Die Neufassung des Ladenöffnungsgesetzes erlaubt es, neben dem bekannten Anlassbezug auch vier weitere Sachgründe zur Begründung des öffentlichen Interesses hinzuzuziehen. Der Umgang mit diesen neuen Sachgründen muss erst noch von Verwaltung und Werbegemeinschaften eingeübt werden. Trotzdem hat der Gesetzgeber diese Gründe explizit aufgelistet und sie sollten daher auch gelebter Bestandteil in den Genehmigungsverfahren sein. Der Gesetzgeber hat außerdem den kommunalen Verwaltungen aufgetragen, die Plausibilität von Gründen zu überprüfen. Wir weisen in diesem Zusammenhang noch einmal explizit darauf hin, dass zur endgültigen Beurteilung der gestellten Anträge das vorliegende statistische Datenmaterial der Stadt Köln nutzbar gemacht werden muss. Nur so können die Plausibilität geprüft und die Sachgründe 2-5 nachhaltig gestützt werden. Die Bedeutung von verkaufsoffenen Sonntagen für die einzelnen Stadtviertel muss außerdem eindeutig im fortgeschriebenen Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Stadt Köln verankert werden. Es geht im Wesentlichen nicht um eine Ausweitung der einzelnen Umsätze, sondern um Marketingmaßnahmen, die es den Kölner Stadtvierteln, die nicht vom Tourismus profitieren erlaubt, auf sich aufmerksam zu machen und neue Besucher anzulocken sowie Stammbesucher an sich zu binden. Der Erhalt von Urbanität und sozialen Strukturen, die maßgeblich durch den stationären Einzelhandel mitgestaltet werden, ist in den betreffenden Stadtvierteln von elementarem öffentlichem Interesse. Mit freundlichen Grüßen, (Jörg Hamel, Geschäftsführer) Köln, 08.11.2018 Jörg Hamel (jha) Handelsverband Nordrhein-Westfalen Aachen - Düren - Köln Geschäftsstelle Köln An Lyskirchen 14 50676 Köln Tel.: 0221/20 80 40 Fax: 0221/20 80 440 Kölner Bank eG IBAN: DE64 3716 0087 0010 3480 05 BIC: GENODED1CGN Geschäftsstelle Aachen Theaterstraße 56 52062 Aachen Tel.: 0241/25 141 Fax: 0241/29 906 kontakt@ehdv.de www.ehdv.de Vorsitzender Gerd-Kurt Schwieren Geschäftsführer Dipl.-Vw. Jörg Hamel Vereinsregister AG Köln VR 5486 Gerichtsstand Köln Anlage 5
Anlage 8 RVO 2019
3750 Zeichen
Anlage 08
1
Ordnungsbehördlichen Verordnung für 2019
über das Offenhalten von Verkaufsstellen
in den Stadtteilen Kernbereich Innenstadt, Deutz,
Sülz/Klettenberg, Braunsfeld, Rath/Heumar, Kalk und Dellbrück
vom ??.??.????
Der Rat hat in seiner Sitzung am ?????? aufgrund des § 6 Abs. 1 und 4 des Gesetzes zur
Regelung der Ladenöffnungszeiten (LÖG NRW) vom 16.11.2006 (GV. NRW. 2006 S. 516),
zuletzt geändert durch Gesetz vom 22. März 2018 (GV. NRW. S.172), in Kraft getreten am 30.
März 2018, für die Stadt Köln verordnet:
§ 1
(1) Im Stadtteil Kernbereich Innenstadt dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem
20.01.2019 und am Sonntag, dem 07.04.2019, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr
geöffnet sein.
(2) Im Stadtteil Deutz dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 04.08.2019, in der
Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein.
(3) Im Stadtteil Sülz/Klettenberg dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem
01.09.2019, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein.
(4) Im Stadtteil Braunsfeld dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 10.11.2019, in
der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein.
(5) Im Stadtteil Rath/Heumar dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 19.05.2019
und am Sonntag, dem 22.09.2019, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein.
(6) Im Stadtteil Kalk dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 30.06.2019, in der
Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein.
(7) Im Stadtteil Dellbrück dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 29.09.2019, in
der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein.
Die Sonderöffnungszeit gilt für Verkaufsstellen innerhalb der folgenden Grenzlinien:
Kernbereich Innenstadt
Am Domhof - Am Frankenturm - Am Bollwerk -Mauthgasse -Buttermarkt - Rampe der
Deutzer Brücker - Pipinstr. - Cäcilienstr. - Neumarkt - Hahnenstr. - Pilgrimstr. -
Habsburgerring nördlich beginnend Pilgrimstr. - Hohenzollernring bis Friesenstr. - Friesenstr. -
Zeughausstr. - Komödienstr. - Trankgasse - darüber hinaus Habsburgerring südlich Pilgrimstr.
bis Ecke Jahnstr. und Hohenzollernring ab Friesenstr. - Kaiser-Wilhelm-Ring bis Christophstr.;
außerdem die Bereiche Friesenplatz inkl. 100 m links und rechts der Platzfläche; der Bereich
Maybachstr. ab Bremer Str. bis Bahntrasse 100 m links und rechts der Fahrbahn
Deutz
Deutzer Freiheit (einschließlich des Bereichs 100 m links
und rechts der Fahrbahn) beginnend Siegburger Str. endend Gotenring
Anlage 08
2
Sülz/Klettenberg
Berrenrather Str, von Nikolauskirche bis Gerolsteiner Str. und Sülzburgstr. von Luxemburger
Str. bis Berrenrather Str.
Braunsfeld
Aachener Str. zwischen Raschdorffstr. und Fürst-Pückler-Str. stadteinwärts; und
stadtauswärts zwischen Maarweg -und Paulistr. sowie zwischen Peter- von Fliesteden-Str.
und Eupener Str.
Rath/Heumar
Rösrather Str. beginnend Brück-Rather Steinweg bis Rather Mauspfad (einschließlich des
Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn)
Kalk
Kalker Hauptstr. (einschließlich des Bereichs 150 m links und rechts der Fahrbahn) beginnend
Ecke Rolshover Str. endend Steprathstr. / Kapellenstr.
Dellbrück
Dellbrücker Hauptstraße (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn)
beginnend Bergisch-Gladbacher-Str. endend Hatzfeldstr.
§ 2
Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig im Rahmen des § 1 Verkaufsstellen
außerhalb der dort zugelassenen Geschäftszeiten und Grenzlinien offen hält.
Die Ordnungswidrigkeit kann nach § 13 des Ladenöffnungsgesetzes NRW mit einer Geldbuße
bis zu fünftausend Euro geahndet werden.
§ 3
Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft und gilt bis zum
31.12.2019.
Stadt Köln
als örtliche Ordnungsbehörde
Anlage 2.3 Nachweise Braunsfeld 3. Drittel
2433 Zeichen
€irEas
-h* - @
EE=,5€
E H F:E(I)L;i(l)-o(E Y (tr0
*€#Er'
E* E;=
E*EEsE'r - () o
arEEE@ A c -E
E9-§EEz -.= 'pc (l) \a(I)E,t^! Fo-!?)y=
='E
d E s
EetEEo ='6 c e/jc--'q)
=.e e -9qr=",d+
ätE-E€F>c EE6r =-c =E'öN o E
E qE-.8
E# EE x3ö5 EER - o.E'9
T!E:Eä E€.P =LJ-o=t=.^- OC
=+E§ebF b EPO OE f,=60c
fiE = Ee
=E -. c §
AE ä*=,X
= 0?- 'ö -
=H#E5
-p-
!,tt i.zo ääc §ä'r n9
äss, ii.b-E'E^c*'5E: g .E äää
tEE m if . ä;?.s g c f, *, X {eliä
äqfqns q filnrs§: ffir;u stsän H.H H
+* P#i# # #Ef; 8#iE *üi#l#il#i# E* s* E*t#
H ; i r i ; ; s . t I t i; r I i q I t t t ii t ; * I t i g l t § t
Efr $ä !§ !! tt üt !§ §ääs fi frfi ä§ ;§ *§ Efi t§ üi
',lr]ii
,-*§,1
.9
d)
o _Y0 ro
.g Eg ,3
d >m :6
0oAcA
;.9;oa
o xc oq)I +! rr
d ß6 06
oo!t
oo
{§
a
oco!
I
E(!
-l
fi
Ee O
gg ; i
== o E o
ali F t E
EE f g .s
#€ g ; e fsE ä " ü . I§ § i 3
*!,uäri: I§n q suiü§sfusx,q §;t$ntE
eä *§ äH §s;H ä; i§ fn ä; Es !n äfi {g n;g ig is
Ef ä§ !§ !§ §§ s§ ifi i§ I§ i§ i§ E§ $§ $§ E§ n§ I§oo
8=Ec-o
o
r -.1"
95 öit, oOnoü ü
-(! (!
o,i 6ri
üa ErrFoFi5 iiE 6'i6
c'6
!(
!r'.
J
c{,
,ög
!c
t»'
rJ:o:
{ti-
'1EI
{!,
t,
&L
a
?
:c,
tr
'{r:
t.
E
Ü,
rE
,ä::
o-a.e
J.vo -'t:
otco 2io o ':'iE E :..zö Ea
:;E 9;
=§ 66ö - oq
98 "geä.E '" u )m E -'"'E -{
#E'l§bI ll,
Eätrr
=(u0LLc2 =ooöa 6
.=@(J
?> E
96 o
6.c^ !
äE
-r=6=
C-
L=
a*
=0)cdo-E-
=E
EE
=q
FEfr
9.3
=:g>
<-:E
g#
-oö
GO
-a
_=6
ocoa .oE:lCL
P9
EO
=a
*.8q §
#eE: g
E EC,9 eci .e? äa o.= o(t
E-ctü.&a
€s 9ada ä
H.sE8_B-8-t
ESEHFBf
=NEcCcä!
i*ä;;;=tr il'a=== E
; A 5.E.E .E ä
='Ü,{)(l)oC9
* = äE E E e
=E.päBa=;R=E55E* - d o00=)§oiJ2.&,9'=
E;lEEEs.E&E AiniriE=
"EE'gHe*s2stäöäbE§-^i.;5fi.6EE :<
= Fo 6
§# c E
; q2{ ftIII=U =trb= N
E ?; b
--@A= 6§ F
.=o€ X
EEE 3
üHä R
iI =6 E
P e3 g3E o . -
ä o(,) §
Eir E 'e
:CO
.E#€ E
: =< E,
$'g.$'1r:":'::r''
§l
@!.r--
ä"=.8"--= '8"
c-o>
.Q oE .ou> o.-Y, o
,4.o!q=co=iT,E Ep:jz{r,
= o13Pg§lF'ts rE*q,'g ä'*-:ots,c;
.E.6 H§'tr @
=öoäP$O#aF5=
E§ Eg,.E äöLU N
-go
YOr'irlr6 oE+@=
iEo
'":F
$-'z ä .9,'r:l:.E.§
"9 Etrl
?"3 -ocCE-äi o.PF>
-0 I
2.d -o-6)E 5-o9>F.EE0)
äö>
=LL O
b::s z
ä§E0'x
=EE.§,.3 §.rlr€ 6
:§E
= =LN:q g
E#E
ä46
=.H E
E;E
EoE§.C
@'=
äL
F.t*.
w
l-E-ft
t;l-JHHL-i
l.
-{HF{l'-{lrJ
lnJ
HL-ll-J
t-{
l'
-lt' -1
a,
t.
qi
"§*?*
'r1 ie»
ä\ \*+ ,.\h-, üät,
{-z ,-q?tJ
"-§fii &,
cJ -t\r\5&I\
§'.)f
.\ I
U1 EIIEI
EI
-I'IFI
I
d
EII:E
,.
E{
L.
.c3
€F
,g
sT
(D
?.
§
o
(D
F
o§t
L(9
.cr
Eo
oz
I
olr.
F
E(§
iql
ffiw
-
$
(r,
§
L
o§sF
o
§z
§tF
?;.-'i*
;ü*
cn(§
+,trtroa
L
otroltsrt
oalh
5
G.YL
o
Anlage 3 Stellungnahme Ev. Kirchenverband vom 06.11.2018
3647 Zeichen
1 Brandt, Peter Von: 32-Gewerbeangelegenheiten Gesendet: Dienstag, 6. November 2018 15:54 An: Brandt, Peter Betreff: WG: Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2019 Mit freundlichen Grüßen A nja Gäbel 32 - Amt für öffentliche Ordnung Gewerbeabteilung Tel: R 29879 Fax: R 26480 Von: Vorstand [mailto:Vorstand@kirche-koeln.de] Gesendet: Dienstag, 6. November 2018 15:51 An: 32-Gewerbeangelegenheiten Cc: 'Martin Horstmann (Horstmann@Melanchthon-Akademie.de)'; Domning, Rolf Betreff: AW: Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2019 S ehr geehrte Damen und Herren, wir haben die Anträge der Interessengemeinschaften der Kölner Stadteile auf Sonntagsöffnungen in 2019 gesichtet und nehmen dazu nun wie folgt Stellung: Wir lehnen weiterhin Sonntagsöffnungen grundsätzlich ab. Diesen Standpunkt haben wir immer vertreten, daran hat sich auch für die Sonntagsöffnungen in 2019 nichts geändert. Die Tradition von Stadtteil- und Veedelfesten erkennen wir an, wir freuen uns über die Aktivität und das Engagement der Kölner – allerdings muss dies unsere Auffassung nach nicht mit Ladenöffnungen verbunden werden. Stadtteilfeste haben einen guten Wert an sich, auch und gerade ohne Verkaufsöffnungen. Sehr kritisch stehen wir zu Verkaufsöffnungen, deren Anlassbezug eine Messe darstellt. Die Verbindung von einer Fachmesse mit einer Ladenöffnung erschließt sich uns nicht. Ebenso kritisch sehen wir Ladenöffnungen in der Adventszeit. Wie wir alle wissen, mangelt es der Adventszeit nicht an zu wenig Kommerz. Hier empfehlen wir besonders, auf die Öffnungen zu verzichten. Ob die beantragten Sonntagsöffnungen den Gesetzesvorgaben entsprechen, obliegt der Prüfung der Stadt Köln. Wir gehen davon aus, dass sie dies gewissenhaft vornimmt. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die Beteiligung im Antragsverfahren. Freundliche Grüße Rolf Domning Stadtsuperintendent Ev. Kirchenverband Köln und Region Kartäusergasse 9-11 50678 Köln Telefon: 0221 – 3382-100 Telefax: 0221 – 3382-103 Anlage 3 2 E-Mail: vorstand@kirche-koeln.de www.kirche-koeln.de Von: Gewerbeangelegenheiten@STADT-KOELN.DE [mailto:Gewerbeangelegenheiten@STADT-KOELN.DE ] Gesendet: Freitag, 26. Oktober 2018 11:51 An: Philip.Reichardt@koeln.ihk.de ; joerg.hamel@ehdv.de ; Koeln@DGB.de ; britta.munkler@verdi.de ; elisabeth.slapio@koeln.ihk.de ; koeln@katholikenausschuss.de ; Vorstand; stetefeld@hwk-koeln.de Betreff: Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2019 Sehr geehrte Damen und Herren, die Interessengemeinschaften der Kölner Stadtteile haben Anträge auf Genehmigung verkaufsoffener Sonntage für das Jahr 2019 gestellt. Die Termine und die erforderlichen Sachgründe sind denen zum Download bereitgestellten Anlagen zu entnehmen. Ich beabsichtige dem Rat der Stadt Köln für seine Sitzung am 18.12.2018 den Entwurf einer Rechtsverordnung zu seiner endgültigen Entscheidung vorzulegen. Gemäß § 6 Abs. 4 Ladenöffnungsgesetz NRW habe ich Sie vor der Freigabe der verkaufsoffenen Sonntage zu beteiligen. Ich darf Sie daher bitten, zu den Anträgen bis spätestens 06.11.2018 Stellung zu nehmen. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Peter Brandt Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin Amt für öffentliche Ordnung Gewerbeabteilung (321/1) Willy-Brandt-Platz 3 50679 Köln Telefon: 0221/221-26447 Telefax: 0221/221-26480 Mailto:gewerbeangelegenheiten@stadt-koeln.de Internet: www.stadt-koeln.de Monatlich aktuelle Informationen Ihrer Stadtverwaltung in unserem Newsletter! Newsletter Anmeldung Blockierte Ladezonen behindern und gefährden andere Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.
Anlage 7 Änderung des Verordnungstextes zur Anlage 1
865 Zeichen
Anlage 7 I 27.11.2018 32 Herr Brandt 321 26447 Anlage 7 Änderung des Verordnungstextes zur An- lage 1.docx Ordnungsbehördliche Verordnung für 2019 über das Offenhalten von Verkaufsstellen in den Stadtteilen Kernbereich Innenstadt, Deutz, Sülz/Klettenberg, Braunsfeld, Rath/Heumar, Kalk und Dellbrück Im Rahmen der Sitzungsvorbereitung der Bezirksvertretung Kalk für die Sitzung am 29.11.2018 fiel auf, dass in der Anlage 1 zur Verwaltungsvorlage 3431/2018 ein redaktionel- ler Fehler vorliegt. In Abs. 7 der Rechtsverordnung wird der Stadtteil Kalk wiederholt. Hier ist der Stadtteil Dellbrück mit seiner beantragten Sonntagsöffnung für den 29.09.2019 zu benennen. Dementsprechend ist der Vorlagentext der Anlage 1 zu korrigieren. Der neue und vom Rat der Stadt Köln zu beschließende Vorlagentext ist als Anlage 8 zur Verfügung gestellt.
Anlage 2.1 Nachweise Braunsfeld 1. Drittel
50516 Zeichen
.
Retailbericht.
Köln 2016
.
Köln 2016/2017Köln 2016/2017
2 . Retailbericht Köln 2016
Einkaufsstraßen
in Köln
.
Breite Straße
Apostelnstraße
Ehrenstraße
Sülzburgstraße
Neusser Straße
Hauptstraße
Kalker Hauptstraße
Berrenrather Straße
Venloer Straße
Mittelstraße
Pfeilstraße
Neusser Straße
Severinstraße
Maastrichter Straße
Bonner Straße
HohenzollernringAachener Straße
Aachener Straße
Hohenstaufenring
Höninger Weg
Eigelstein
Kaiser-Wilhelm-Ring
Dürener Straße
Deutzer Freiheit
Frankfurter Straße
Zülpicher Straße
Zülpicher Straße
Friesenwall
Goltsteinstraße
Retailbericht Köln 2016 3 .
Straße . Stadtteil . Frequenz . * (1. Stunde) Frequenz . * (2. Stunde) Summe . Ø-Frequenz . * Besonderheiten .
Breite Straße Altstadt-Nord 1726 2713 4439 2220
Ehrenstraße Altstadt-Nord 1542 2825 4367 2184
Neusser Straße Nippes 1885 1758 3643 1822
Hauptstraße Rodenkirchen 1694 1868 3562 1781 Wochenmarkt
Kalker Hauptstraße Kalk 1245 2089 3334 1667
Venloer Straße Ehrenfeld 1243 1549 2792 1396
Mittelstraße Altstadt-Nord 1308 1436 2744 1372
Pfeilstraße Altstadt-Nord 951 1558 2509 1255
Neusser Straße Neustadt-Nord 1110 1273 2383 1192
Severinstraße Altstadt-Süd 1115 1099 2214 1107
Bahnhofstraße Porz 1226 931 2157 1079
Maastrichter Straße Neustadt-Süd 909 1208 2117 1059
Apostelnstraße Altstadt-Nord 796 1246 2042 1021
Bonner Straße Neustadt-Süd 972 1020 1992 996
Hohenzollernring
(Rudolfplatz)
Neustadt-Nord 767 1160 1927 964
Hohenzollernring
(Friesenplatz)
Neustadt-Nord 864 919 1783 892
Sülzburgstraße Sülz 702 1041 1743 872 wurde am 8.10.
gemessen wegen
Straßenfest
Berrenrather Straße Sülz 886 792 1678 839 wurde am 8.10.
gemessen wegen
Straßenfest
Aachener Straße Neustadt-Süd 712 925 1637 819
Hohenstaufenring Neustadt-Süd 814 813 1627 814
Höninger Weg Zollstock 724 788 1512 756
Eigelstein Altstadt-Nord 612 838 1450 725
Kaiser-Wilhelm-Ring Neustadt-Nord 702 741 1443 722
Dürener Straße Lindenthal 711 728 1439 720
Deutzer Freiheit Deutz 689 736 1425 713 wurde am 8.10.
gemessen wegen
Demo
Zülpicher Straße Neustadt-Süd 642 731 1373 687
Frankfurter Straße Mülheim 674 624 1298 649
Aachener Straße Braunsfeld 423 571 994 497
Friesenwall Altstadt-Nord 351 488 839 420
Zülpicher Straße Sülz 384 442 826 413
Goltsteinstraße Bayenthal 329 294 623 312
Passantenfrequenzmessungen 2016 .
Zahlen & Fakten .
* Passanten pro Stunde
4. Retailbericht Köln 2016
Vergleichstabelle Vorjahre.
Straße. Stadtteil.
Ø-Frequenz*
2016. Trend zum Vorjahr
Ø-Frequenz*
2015. Trend zum Vorjahr
Ø-Frequenz*
2014.
Breite Straße Altstadt-Nord 2220 î leicht gesunken 2634 ì leicht gestiegen 2412
Ehrenstraße Altstadt-Nord 2184 î leicht gesunken 2378 stagniert 2363
Neusser Straße Nippes 1822 ì leicht gestiegen 1786 ì gestiegen 1432
Hauptstraße Rodenkirchen 1781 ì leicht gestiegen 1645 ì leicht gestiegen 1553
Kalker Hauptstraße Kalk 1667 ì gestiegen 939 - -
Venloer Straße Ehrenfeld 1396 î gesunken 1591 ì gestiegen 1419
Mittelstraße Altstadt-Nord 1372 î leicht gesunken 1442 ì gestiegen 1384
Pfeilstraße Altstadt-Nord 1255 stagniert 1227 -
Neusser Straße Neustadt-Nord 1192 î gesunken 1309 ì leicht gestiegen 1270
Severinstraße Altstadt-Süd 1107 ì leicht gestiegen 986 î gesunken 1325
Bonner Straße Neustadt-Süd 996 î gesunken 1376 stagniert 1410
Hohenzollernring
(Rudolfplatz) Neustadt-Süd 964
î gesunken 1894 ì gestiegen 1441
Hohenzollernring
(Friesenplatz) Neustadt-Nord 892
î gesunken 1085 - -
Sülzburgstraße Lindenthal 872 ì gestiegen 912 stagniert 936
Aachener Straße Neustadt-Süd 819 ì gestiegen 481 - -
Hohenstaufenring Neustadt-Süd 814 î gesunken 1072 î leicht gesunken
Höninger Weg Zollstock 756 stagniert 794 ì leicht gestiegen 656
Dürener Straße Lindenthal 720 î leicht gesunken 856 ì leicht gestiegen 769
Deutzer Freiheit Deutz 713 ì leicht gestiegen 631 î leicht gesunken 743
Zülpicher Straße Neustadt-Süd 687 î gesunken 1072 î gesunken 1408
Frankfurter Straße Mülheim 649 î gesunken 1518 -
Aachener Straße Braunsfeld 497 î gesunken 745 ì leicht gestiegen 600
*Passanten pro Stunde
Retailbericht Köln 2016 5.
Einwohner (in Tsd.) 1.069
Sozialversicherungsplichtig
Beschäftigte (in Tsd.) 533
Arbeitslosenquote (in %) 8,8
Einzelhandelsrelevanter
Kaufkraftindex 106,6
Umsatzkennzifer 120,0
Zentralitätskennzifer 112,6
Übernachtungsanzahl (in Mio.) 5,98
Frequenzzählung
.
Die Stadt Köln ist mit 1.069.192 Einwohnern (Stand 31.12.2015; Quelle: Stadt Köln) die
viertgrößte Stadt in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Zuwachs
von 15.664 Personen beziehungsweise 1,5 Prozent. Die Kölner Innenstadt, Lindenthal
und Mülheim sind die einwohnerstärksten Stadtbezirke. Die Zahl der sozialversicherungs-
plichtig Beschäftigten ist 2015 mit 533.600 (Vorjahr 2014: 512.144) ebenfalls angestie -
gen (Stand 30.09.2015; Quelle: Stadt Köln). Die Arbeitslosenzahl ist im Jahresverlauf auf
52.653 (Vorjahr 2014: 53.054) leicht gesunken.
Die Studie wurde am Samstag, 10.09.2016* bei sonnigem Wetter und einer Tempera-
tur von ca. 28 Grad durchgeführt. Die Messung wurde an 31 Einkaufsstraßen in B-Lage
(Konsum- und Niveaulagen in der Innenstadt und Stadtteillagen) zwischen 12 Uhr und
14 Uhr durchgeführt. Aus dem Ergebnis der zwei Stunden wurde sowohl ein Mittelwert als
auch ein Ranking gebildet.
*Auf Grund des Straßenfestes in der Sülzburgstraße sowie der Demonstration in Köln-Deutz
wurden die Messungen in der Sülzburgstraße, der Berrenrather Straße und der Deutzer
Freiheit am Samstag, 08.10.2016 bei leicht bewölktem Wetter und einer Temperatur
von ca. 14 Grad durchgeführt.
Fakten
.
Köln Retailmarkt.
Kurzgefasst.
Der Mieterbesatz der in dieser Studie betrachteten Stadtteillagen und B-Lagen besteht
überwiegend aus lokalen Ladenbetreibern (z. B. Friseure, Apotheken, Bekleidungsge-
schäfte, Kioskbetriebe, Gastronomiebetriebe usw.) und Filialisten aus dem Lebensmittel-
und Drogeriebereich (z. B. dm oder REWE). Die höchsten Passantenfrequenzen konnten
wie im Vorjahr in der Innenstadt auf der Breite Straße (2.220 Passanten/ Stunde) und
der Ehrenstraße (2.184 Passanten/ Stunde) gemessen werden. Darauf folgen die belieb-
ten Stadtteillagen Neusser Straße in Nippes (1.822 Passanten/ Stunde), Hauptstraße in
Rodenkirchen (1.781 Passanten/ Stunde), Kalker Hauptstraße in Kalk (1.667 Passanten/
Stunde) und die Venloer Straße in Ehrenfeld (1.396 Passanten/ Stunde). Vervollständigt
wird die TOP-10 der am höchst frequentierten B-Lagen durch die beiden Innenstadtlagen
Mittelstraße (1.372 Passanten/ Stunde) und Pfeilstraße (1.255 Passanten/ Stunde) auf
Platz 7 bzw. 8 sowie die Neusser Straße in der Neustadt-Nord (1.192 Passanten/ Stunde)
auf Platz 9 und die Severinstraße in der Altstadt-Süd (1.107 Passanten/ Stunde) auf Platz
10. Im Vergleich zu den Stadtteillagen und B-Lagen, bieten die 1A-Lagen durch den Bran-
chenmix an internationalen und nationalen Filialisten eine hohe Anziehungskraft und somit
wesentlich höhere Passantenströme mit zum Teil über 10.000 Passanten pro Stunde (z. B.
Hohe Straße und Schildergasse).
· Zalando Outlet (Breite Straße 80-90)
· Calvin Klein Jeans
(Apostelnstraße 13)
· Tigha (Ehrenstraße 31)
· American Vintage (Ehrenstraße 46)
· Frittenwerk (Ehrenstraße 94)
· STEFANEL (Mittelstraße 3)
· SHOEPASSION (Mittelstraße 30)
· KISSKISSBANGBANG
(Friesenwall 38-42)
Neueröfnungen
Innenstadt
.
.
Sozialversicherungsplichtig
Umsatzkennzifer
Zentralitätskennzifer
plichtig Beschäftigten ist 2015 mit 533.600 (Vorjahr 2014: 512.144) ebenfalls angestie
Passanten/
ervollständigt
Innenstadtlagen
auf
Stunde)
Platz
-
somit
B.
· Tigha (Ehrenstraße 31)
· American Vintage (Ehrenstraße 46)
· Frittenwerk (Ehrenstraße 94)
· STEFANEL (Mittelstraße 3)
· SHOEPASSION (Mittelstraße 30)
· KISSKISSBANGBANG
(Friesenwall 38-42)
Neueröfnungen
6 . Retailbericht Köln 2016
Breite Straße
Breite Straße
Breite Straße
Auf dem Berlich
Glockengasse
Lagebeschreibung .
Im Vergleich zu den beiden vergangenen Jahren ist die Frequenz in der Breite Straße zwar
leicht gesunken, mit 2.220 Besuchern pro Stunde zählt sie aber immer noch zu den be-
liebtesten Einkaufsstraßen der Kölner Innenstadt. Die Breite Straße beindet sich inmitten
des Shoppingrundlaufs der City, zwischen der Hohe Straße sowie der Ehrenstraße, und ist
daher bestens erreichbar.
Der Einzelhandelsbesatz der Breite Straße besteht überwiegend aus Filialisten aus den
Bereichen Textil, Elektronik, Warenhäuser, Bäckereien usw. Als Magneten wirken das
„Karstadt“ Warenhaus, „Urban Outitters“ oder auch der „REWE“ Markt in den Opern Pas -
sagen. Insbesondere durch die Neuansiedlungen von „dm“ im Erdgeschoss des „Karstadt“
Warenhauses und des „Zalando-Outlets“ im DuMont-Carré konnte die Breite Straße ihre
Attraktivität nochmals steigern. Bei ihrem Einkauf orientieren sich die Passanten überwie-
gend auf der rechten Straßenseite (stadteinwärts). Als Kundengruppen sind überwiegend
die Mittelschicht sowie die gehobene Mittelschicht vertreten.
2014: 2412
2015: 2634
ì
2016: 2220 î
(Messpunkt: Breite Straße 159)
Detailkarte .
01 Karstadt
02 Urban Outitters
03 REWE
04 Zalando-Outlet
02
03
04
01
Altstadt-Nord
Breite Straße .
Frequenz .
Highlights .
Retailbericht Köln 2016 7 .
2014: 2363
2015: 2378
2016: 2184 î
(Messpunkt: Ehrenstraße 25)
Lagebeschreibung .
Ähnlich wie der Breite Straße ergeht es auch der Ehrenstraße bei unserer diesjährigen
Frequenzmessung. Die Frequenz ist zwar auch leicht gesunken, die Beliebtheit der Straße
bei den Shoppingfans steht jedoch außer Frage. Mit einer Frequenz von 2.184 Passanten
pro Stunde ist die Ehrenstraße zudem immer noch sehr stark besucht. Sie beindet sich
ebenfalls inmitten des Shoppingrundlaufs der City, zwischen der Breite Straße und dem
Hohenzollernring.
Der Einzelhandelsbesatz der Ehrenstraße besteht überwiegend aus Filialisten aus den Be-
reichen Textil, Elektronik sowie Kosmetik. Insbesondere Unternehmen wie „Weekday“, „&
Other Stories“ sowie „American Apparel“ locken tagtäglich eine Vielzahl von Besuchern an.
Durch die Neuansiedlungen von „American Vintage“ und von „Tigha“ konnte die Ehrenstra-
ße ihre Attraktivität im Vergleich zum Vorjahr zudem nochmals steigern. Darüber hinaus hat
das beliebte Szenerestaurant „4Cani“ seinen Betreiber gewechselt und fungiert inzwischen
unter dem Namen „Cato“. Als Kundengruppen sind überwiegend die Mittelschicht und die
gehobene Mittelschicht sowie viele Studenten und junge Menschen vertreten.
Detailkarte .
01
01 Weekday
02 American Apparel
03 & Other Stories
04 H&M
05 American Vintage
06 Cato
02
03
04
Altstadt-Nord
Ehrenstraße .
Ehrenstraße
Ehrenstraße
Alte W
allgasse
Pfeilstraße
Benesisstraße
Große Brinkgasse
Friesenwall
Apostelngasse
05
06
Frequenz .
Highlights .
8 . Retailbericht Köln 2016
2014: 1432
2015: 1786 ì
2016: 1822 ì
(Messpunkt: Neusser Straße 250)
Auch in diesem Jahr zählt die Neusser Straße zu den beliebtesten Stadtteillagen unserer
Frequenzmessung. Mit einer Besucherzahl von 1.822 pro Stunde, konnte die Frequenz im
Vergleich zum Vorjahr (1.786) sogar leicht gesteigert werden. Somit zählt dieser Standort
nach der Breite Straße und der Ehrenstraße zu der am höchst frequentierten Einkaufs-
straße der Kölner B-Lagen. Dies ist zum einen auf den guten Mietermix und zum anderen
auf die Bedeutung der Neusser Straße für die Bewohner des Kölner Nordens (Stadtbezirk
Nippes) zurückzuführen.
Neben zahlreichen Einzelhandelsbetrieben aus den Bereichen Lebensmittel, Drogerie und
Textil gibt es auch ein vielfältiges Angebot an Gastronomie. Darüber hinaus beindet sich
ein GALERIA Kaufhof Warenhaus in bester Lage auf der Neusser Straße. Zusätzlich fun-
gieren ein „REWE“, ein „dm“ sowie ein „Alnatura Super Natur Markt“ als Kundenmagneten.
Ein weiterer Pluspunkt der Neusser Straße ist zudem die gute Erreichbarkeit. Auf Grund
der idealen Anbindung an das ÖPNV- sowie das Autobahnnetz ist es für die Kunden ein
leichtes, zur Neusser Straße zu gelangen. Als Kundengruppe lässt sich die Mittelschicht
erkennen. Obendrein verkehren auf der Neusser Straße auch viele junge Menschen und
Studenten, da sich Nippes inzwischen zu einem absoluten Szeneviertel entwickelt hat.
Diese Entwicklung wird durch das Projekt „Clouth-Quartier“ zwischen Niehler Straße und
Johannes-Giesberts-Park, welches Wohnraum für ca. 3.000 Menschen bieten wird, noch-
mals unterstrichen.
01
01 GALERIA Kaufhof
02 REWE
03 dm
04 Alnatura Super
Natur Markt
02
Nippes
Neusser Straße .
Lagebeschreibung .
Neusser Straße
Neusser Straße
Kempener Straße
Christianstraße
Wilhelmstraße
Detailkarte .
04
03
Frequenz .
Highlights .
Retailbericht Köln 2016 9 .
2014: 1553
2015: 1645 ì
2016: 1781 ì
(Messpunkt: Hauptstraße 94)
Wie bereits in den Jahren 2014 und 2015 reiht sich die Hauptstraße in Rodenkirchen unter
den am höchst frequentierten B-Lagen Kölns ein. Ähnlich wie bei der Neusser Straße in
Nippes konnte auch die Hauptstraße nochmals an Frequenz zulegen (1.781 in 2016 zu
1.645 in 2015). Dies ist zwar zum einen, wie auch in den Vorjahren, dem Wochenmarkt am
Maternusplatz geschuldet, zum anderen aber auch auf die Qualität des Standortes und
den vielfältigen Branchenmix zurückzuführen.
Neben klassischen Einzelhändlern aus den Bereichen Lebensmittel und Drogerie inden
die Besucher auch ein großes Angebot an Textil- und Kosmetikeinzelhändlern vor. Für die
Bewohner des Stadtbezirks Rodenkirchen dient die Hauptstraße, gemeinsam mit der Ma-
ternusstraße/Maternusplatz, zudem als Haupteinkaufsstraße, was sicherlich ein weiterer
ausschlaggebender Grund für die hohen Besucherzahlen ist.
Als Kundengruppen lassen sich hauptsächlich die gehobene Mittelschicht und die Ober-
schicht erkennen. Im Vergleich zur Neusser Straße in Nippes ist die Anbindung an das
ÖPNV-Netz eher als schlecht zu bezeichnen. Dies scheint die Attraktivität des Standortes
jedoch kaum zu beeinträchtigen, da die Vielzahl der Besucher mit dem PKW anreist.
Rodenkirchen
Hauptstraße .
Lagebeschreibung .
01 dm
02 Tchibo
Hauptstraße
Mater
nusstraße
Detailkarte .
01
02
Hauptstraße
Frequenz .
Highlights .
10 . Retailbericht Köln 2016
2014: -
2015: 939
2016: 1667 ì
(Messpunkt: Kalker Hauptstraße 117)
Eine deutliche Steigerung der Besucherzahlen erlebt die Kalker Hauptstraße. Im Vergleich
zu einer durchschnittlichen Frequenz von 939 Passanten pro Stunde in 2015, hat sich der
Wert in 2016 mit durchschnittlich 1.667 Passanten pro Stunde fast verdoppelt. Dies ist
hauptsächlich auf die positive Entwicklung des Stadtteils Kalk zurückzuführen, welcher für
Bewohner, Büronutzer und Einzelhändler immer mehr an Attraktivität gewinnt. So konnten
am Deutzer Feld, in unmittelbarer Nähe zur Kalker Hauptstraße, zahlreiche Neubauprojekte
(sowohl Wohn- als auch Gewerbeprojekte) entwickelt werden. Diese unterstreichen die
Beliebtheit des Standortes.
Als absoluter Kundenmagnet fungiert das Einkaufszentrum „Köln Arcaden“, am Anfang
der Kalker Hauptstraße. Der Einzelhandelsbesatz der Kalker Hauptstraße ist zudem sehr
vielfältig, weshalb alle denkbaren Sozialgruppen vorzuinden sind. Angefangen bei Dis -
countern wie TEDi und fairstore indet man neben den beiden Drogeriemärkten „dm“ und
„Rossmann“ in den „Köln Arcaden“ auch ein vielfältiges Angebot an Filialisten aus den
Bereichen Textil wie z. B. „H&M“, „JACK&JONES“ und „Esprit“. Darüber hinaus konnte die
Kalker Hauptstraße durch die Neuansiedlungen von „SNIPES“ und „Pull&Bear“ (beide in
den „Köln Arcaden“) nochmals an Attraktivität gewinnen.
01
01 Köln Arcaden
02 TEDi
03 dm
04 Rossmann
02
03
04
Lagebeschreibung .
Kalk
Kalker Hauptstraße .
Kalk-Mülheimer
-Straße
Sieversstraße
Kalker Hauptstraße
Rolshover Straße
Kalker Hauptstraße
Frequenz .
Highlights .
Detailkarte .
Retailbericht Köln 2016 11 .
2014: 1419
2015: 1591 ì
2016: 1396 î
(Messpunkt: Venloer Straße 308)
In den TOP-10 der beliebtesten B-Lagen Kölns darf die Venloer Straße im Herzen des
Szeneviertels Ehrenfeld natürlich nicht fehlen. Bereits seit einigen Jahren erfährt die Venloer
Straße eine wachsende Beliebtheit, auch wenn sich dies in unseren diesjährigen Zahlen –
im Vergleich zum Vorjahr – nicht widerspiegelt. Konnte in 2015 noch eine durchschnittliche
Passantenfrequenz von 1.591 gemessen werden, so liegt der Wert in diesem Jahr mit
1.396 etwas darunter. Die Venloer Straße gilt jedoch auch weiterhin als sehr attraktiver
Standort, sowohl für Einzelhändler als auch für Gastronomiebetriebe.
Jährlich eröfnen auf der Venloer Straße neue Konzepte. Im vergangenen Jahr hat sich z. B.
die Bäckerei „Zeit für Brot“ mit ihrem einzigartigen Konzept und der Kombination aus
Bio-Bäckerei und Café in der Venloer Straße 202 niedergelassen. Es ist der bis dahin
vierte Standort nach Berlin, Frankfurt und Hamburg für das Unternehmen. Darüber hinaus
fungieren die Drogeriemarkt-Größen „dm“ und „Rossmann“ sowie die Lebensmitteleinzel-
händler „REWE“ und „denn’s Biomarkt“ als Frequenzbringer.
Durch zahlreiche Gewerbe- und Wohnbauprojekte, wie z. B. das „Quartier am Grünen
Weg“ oder auch die Entwicklung des „Heliosgeländes“, wird der Standort Ehrenfeld auch
in Zukunft weiterhin an Attraktivität gewinnen.
01
01 Zeit für Brot
02 dm
03 Rossmann
04 REWE
05 denn’s Biomarkt
04
Lagebeschreibung .
Ehrenfeld
Venloer Straße .
Detailkarte .
Venloer Straße
Venloer Straße
Ehrenfeldgürtel
Rothehausstraße
Körnerstraße
Gutenbergstraße
Sömmeringstraße
05
03
02
02
Frequenz .
Highlights .
12 . Retailbericht Köln 2016
2014: 1384
2015: 1442 ì
2016: 1372 î
(Messpunkt: Mittelstraße 31)
Genauso wie in der Breite Straße und der Ehrenstraße ist auch die Passantenfrequenz
in der Mittelstraße im Vergleich zum Vorjahr leicht rückgängig. Passierten in 2015 noch
durchschnittlich 1.442 Besucher die Straße, so sind es in diesem Jahr 70 Besucher we-
niger (durchschnittlich 1.372 Passanten pro Stunde). Dies mindert jedoch in keiner Weise
die Attraktivität des Standortes. Insbesondere für die Sozialgruppen der gehobenen Mit-
telschicht bis hin zur Oberschicht ist die Mittelstraße auch weiterhin eine der besten Ad-
ressen in der Kölner Innenstadt. Sie besteht überwiegend aus Filialisten aus den Bereichen
Textil und Wohnungseinrichtung. Auf Grund der idealen Lage zwischen Neumarkt und
Rudolfplatz ist die Erreichbarkeit der Mittelstraße zudem hervorragend. Die Kundenmag-
neten sind, wie auch im letzten Jahr, u. a. „APROPOS“, „LACOSTE“, „Massimo Dutti“ und
„ZARA HOME“. Momentan orientieren sich die Passanten mehr auf der linken Straßenseite
(stadteinwärts). Dies könnte sich jedoch durch einige interessante Neuansiedlungen schnell
ändern. Als wichtigste Neueröfnung in diesem Jahr sind „STEFANEL“ (Mittelstraße 3, ca.
300 m ² ) und „SHOEPASSION“ (Mittelstraße 30, ca. 120 m ² ) zu nennen, wobei „STEFANEL“
bereits auf der Mittelstraße vertreten war und lediglich umgezogen ist. Zudem eröfnet das
belgische Unternehmen „caroline biss“ 2017, nach Düsseldorf, seinen zweiten deutschen
Flagship-Store auf ca. 150 m ² in der Mittelstraße 5 (aktuell „7 for all Mankind“). Das Unter-
nehmen ist auf hochwertige Damenmode spezialisiert.
01
01 LACOSTE
02 Massimo Dutti
03 APROPOS
04 ZARA HOME
02
03
Lagebeschreibung .Frequenz .
Highlights .
Altstadt-Nord
Mittelstraße .
Mittelstraße
Mittelstraße
Pfeilstraße
Benesisstraße
04
Detailkarte .
Retailbericht Köln 2016 13 .
2014: -
2015: 1227
2016: 1255
(Messpunkt: Pfeilstraße 31-37)
Die Passantenfrequenz in der Pfeilstraße hingegen ist im Vergleich zur Ehrenstraße, Breite
Straße und zur Mittelstraße im Hinblick auf das Vorjahr leicht angestiegen. Wurden im Jahr
2015 noch durchschnittlich 1.227 Passanten pro Stunde erfasst, so waren es in diesem
Jahr durchschnittlich 1.255 Passanten. Es ist daher festzuhalten, dass die Kundenfrequenz
in der Pfeilstraße konstant bis leicht steigend ist. Daher darf sich die Pfeilstraße auch dieses
Jahr wieder zu den am höchst frequentierten Einkaufsstraßen der Kölner B-Lagen zäh-
len, was nicht zuletzt auf die gute Lage der Straße zwischen Rudolfplatz und Ehrenstraße
zurückzuführen ist.
Insbesondere das australische Kosmetikgeschäft „Aēsop“ mit seinem breiten Sortiment von
Produkten höchster Qualität für Haut, Haar und Körper sowie die Boutique „Jumeirah Store“,
besonders bekannt durch Instagram, fungieren hier als Frequenzbringer. Darüber hinaus
kommen auch Einrichtungs- und Tapetenliebhaber in der Pfeilstraße durch die Ansied-
lung von „livingwalls cologne“ und „Farrow & Ball“ (Eröfnung Ende 2016 in der Pfeilstraße
20) auf ihre Kosten. Zudem zieht auch das überregional bekannte „Eiscafé Breda“, mit
seinen vielfältigen Eis-Variationen bereits seit Jahren viele Kunden an. Als Kundengruppen
lassen sich überwiegend die Mittelschicht sowie die gehobene Mittelschicht erkennen.
01
01 Aēsop
02 Jumeirah Store
03 livingwalls cologne
04 Farrow & Ball
05 Eiscafé Breda
02
Frequenz . Lagebeschreibung .
Highlights .
Altstadt-Nord
Pfeilstraße .
Pfeilstraße
Ehrenstraße
Friesenwall
Mittelstraße
03
04
05
Detailkarte .
14 . Retailbericht Köln 2016
2014: 1270
2015: 1309 ì
2016: 1192 î
(Messpunkt: Neusser Straße 2)
Mit einer Frequenz von durchschnittlich 1.192 Passanten pro Stunde schaft es die Neusser
Straße gleich zweimal unter die TOP-10 der beliebtesten B-Lagen Kölns, diesmal jedoch
im Stadtteil Neustadt-Nord.
Die Frequenz rund um den Ebertplatz ist zwar im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken
(2015 durchschnittlich 1.309 Passanten pro Stunde), allerdings mindert dies nicht die
Attraktivität dieses Standortes. Als Frequenzbringer fungieren unter anderem der „dm“
Drogeriemarkt sowie „REWE City“. Darüber hinaus gibt es auf der Neusser Straße einige
beliebte Gastronomiebetriebe, wie z. B. „Nudel Maia“, „Supasalad“ und „Bento Box“, die
für eine gute Frequenz sorgen. Durch die Eröfnung von „Currywurst & Pommes“ im Jahre
2014 (Neusser Straße 2) konnte das Angebot zudem nochmals erweitert werden.
Auf Grund der guten Anbindung an das ÖPNV-Netz ist die Neusser Straße problemlos
erreichbar, was sicherlich eine weitere Ursache für die Beliebtheit des Standortes ist. Als
Kundengruppe lässt sich hauptsächlich die Mittelschicht erkennen.
01
01 dm
02 REWE City
03 Nudel Maia
04 Supasalad
05 Bento Box
06 Currywurst & Pommes
02
Neusser Straße .
Neustadt-Nord/ Agnesviertel
Lagebeschreibung .Frequenz .
Highlights .
Neusser Straße
Theodor
-Heuss-RingSchillingstraße
Balthasarstraße
Weißenbur
gstraße
04
03
05
06
Detailkarte .
Retailbericht Köln 2016 15 .
2014: 1325
2015: 986 î
2016: 1107 ì
(Messpunkt: Severinstraße 110)
Die Severinstraße im Stadtteil Altstadt-Süd mit einer durchschnittlichen Frequenz von
1.107 Passanten pro Stunde hat es gerade so unter die TOP-10 der beliebtesten B-Lagen
Kölns geschaft. Im Vergleich zum Vorjahr (durchschnittlich 986 Passanten pro Stunde) ist
die Frequenz an diesem Standort deutlich angestiegen, was die Attraktivität des Standor-
tes unterstreicht. Die Severinstraße, welche an der Severinstorburg beginnt und an ihrem
Ende in den Waidmarkt mündet, fungiert als Haupteinkaufsstraße für die Kölner Südstadt.
Die Abschnitte unmittelbar hinter der Severinstorburg sowie zwischen der Jakobstraße
und der Landsbergstraße sind die vermeintlich am höchst frequentierten Bereiche dieses
Standortes. Auf Grund des vielfältigen Angebotes an Einzelhandels- und Gastronomie-
betrieben erfährt die Severinstraße seit Jahrzehnten eine große Beliebtheit. Als Kunden-
magneten lassen sich „REWE City“, „denn’s Biomarkt“ und „dm“ identiizieren. Durch die
Neueröfnung von „Currywurst & Pommes“ in der Severinstraße 107 wird der Standort sein
Gastronomieangebot zudem nochmals erweitern können. Die Nähe zum Rhein und zur
Innenstadt sowie die gute Anbindung an das ÖPNV-Netz tragen ebenfalls stark zur Attrak-
tivität des Standortes bei. Des Weiteren zählt die Südstadt zu den beliebtesten Wohnlagen
Kölns, sicherlich ein weiterer Faktor für die hohe Passantenfrequenz. Zudem werden die
Investitionen der Stadt Köln hinsichtlich der Plasterung und der Gestaltung der Severin-
straße in Zukunft Früchte tragen. Auch die Eröfnung der neuen Stadtbahnhaltestellen wird
zukünftig zu einer höheren Kundenfrequenz führen. Als Kundengruppe lässt sich die Mit-
telschicht erkennen.
01
01 denn’s Biomarkt
02 REWE City
03 dm
02
Frequenz . Lagebeschreibung .
Highlights .
Altstadt-Süd
Severinstraße .
Detailkarte .
Severinstraße
Achterstraße
Landsbergstraße
Jakobstraße
03
16 . Retailbericht Köln 2016
2014: -
2015: -
2016: 1079
(Messpunkt: Bahnhofstraße 26)
Zum ersten Mal in unserem Retailbericht erscheint die Bahnhofstraße im Stadtteil Köln-
Porz, welche eine durchschnittliche Frequenz von 1.079 Passanten pro Stunde aufweist.
Nach der Kalker Hauptstraße erzielt die Bahnhofstraße damit die zweit höchs te Passanten-
frequenz, der im rechtsrheinischen Köln gemessenen Standorte. Dies ist neben der guten
Anbindung an das DB- und ÖPNV-Netz (Bahnhof Porz und Haltestelle Porz-Markt) sowie
an das Autobahnnetz (Autobahnaufahrt A59) auch auf das in direkter Nachbarschaft be -
indliche Shoppingcenter „City Center Porz“ zurückzuführen.
Dieses fungiert als absoluter Kundenmagnet und zieht tagtäglich zahlreiche Kunden in die
Porzer Fußgängerzone. Der Kundschaft wird im „City Center Porz“ ein sehr ausgewogener
Mietermix geboten. Neben einem „dm“ Drogeriemarkt indet man hier unter anderem
auch eine „C&A“ sowie eine „Saturn“ Niederlassung. Insbesondere „Saturn“ fungiert als
Frequenzbringer für das Center. Neben dem City Center Porz gibt es in der Bahnhofstraße
weitere Mieter, wie z. B. „Blumen Risse“, „Tchibo“ sowie einen „Schum EuroShop“, welche
ebenso zur hohen Passantenfrequenz beitragen. Als Kundengruppe lässt sich insbeson-
dere die Mittelschicht erkennen.
01
01 City Center Porz
02 Blumen Risse
03 Tchibo
04 Schum EuroShop
02
Lagebeschreibung .Frequenz .
Highlights .
Porz
Bahnhofstraße .
03
04
Detailkarte .
Bahnhofstraße
Goethestraße
Fr
eidrichstraße
Bahnhofstraße
Hauptstraße
Retailbericht Köln 2016 17 .
2014: -
2015: -
2016: 1059
(Messpunkt: Maastrichter Straße 46)
Ein weiterer Neuling in unserem diesjährigen Retailbericht ist die Maastrichter Straße im
Stadtteil Neustadt-Nord. Mitten im Belgischen Viertel gelegen, erfährt dieser Standort seit
Jahren eine stark wachsende Beliebtheit. Dies spiegelt sich auch in unseren Zahlen wider.
Mit einer Frequenz von durchschnittlich 1.059 Passanten pro Stunde, liegt die Maastrichter
Straße auf Platz 12 unseres Rankings. Dies ist neben der Nähe zur Innenstadt – die Ehren-
straße ist in wenigen Metern zu erreichen - auch mit der Vielzahl an außergewöhnlichen
Boutiquen und Einzelhandelsbetrieben zu begründen.
Neben dem „Schee“ (Shop für Drucke und Motive) fungieren die „boutique fraukayser“
(Geschenkartikelgeschäft) sowie das Herrenmodegeschäft „Monsieur Courbet“ und der
Concept Store „Simon und Renoldi“ als Frequenzbringer für die Straße. Die zahlreichen
Gastronomiebetriebe (z. B. „Noa“, „Brüsseler“, „Little Ink“), welche ebenfalls stark zur guten
Frequenz beitragen, runden das gute Gesamtbild ab und laden zudem zum Verweilen ein.
Darüber hinaus läuft die Maastrichter Straße auf den Brüsseler Platz zu, welcher in den ver-
gangenen Jahren zu einem der beliebtesten Trefpunkte in der Kölner Innenstadt geworden
ist. Als Kundengruppe lässt sich insbesondere die Mittelschicht erkennen.
01
01 Schee
02 boutique fraukayser
03 Monsieur Courbet
04 Simon und Renoldi
05 Noa
06 Brüsseler
02
Frequenz . Lagebeschreibung .
Highlights .
Neustadt-Nord
Maastrichter Straße .
Detailkarte .
Maastrichter Straße
Hohenzollernring
Brabanter Straße
03
04
05
06
18. Retailbericht Köln 2016
2014: -
2015: -
2016: 1021
(Messpunkt: Apostelnstraße 19)
Die Apostelnstraße ist nach der Breite Straße, der Ehrenstraße, Mittelstraße und Pfeilstraße
der fünfte Standort unserer Frequenzmessung im direkten Innenstadtbereich. Mit einer Fre-
quenz von durchschnittlich 1.021 Passanten pro Stunde rangiert sie auf Platz 13 unseres
Rankings und liegt somit knapp über der magischen „1.000er Grenze“. Die hohe Frequenz
ist insbesondere auf die gute Lage der Apostelnstraße zurückzuführen.
Sie liegt zwischen dem Neumarkt und der Ehrenstraße und dient damit unter anderem
als Verbindungsstraße für die Passanten. Darüber hinaus konnte die Apostelnstraße in
den vergangenen Jahren einige attraktive Mieter gewinnen, wie z. B. „Calvin Klein Jeans“,
„Marc O’Polo“, „Closed“ und „Atelier“, die ebenfalls zu der hohen Kundenfrequenz beitra -
gen. Die Gastronomiebetriebe „Törtchen Törtchen“, „Culinarius-in-Biss by Federico“ sowie
„Dulce Chocolate & Icecream“ tragen zum guten Flair der Straße bei und laden zum Ver -
weilen ein. Das auch überregional beliebte und bekannte Gloria Theater, mit zahlreichen
Veranstaltungen unterschiedlichster Art, zieht auch in den Abendstunden eine Vielzahl von
Kunden an. Auf Grund der zahlreichen Parkhäuser in und um die Apostelnstraße, ist die
Erreichbarkeit mit dem PKW zudem nahezu ideal. Ein weiterer Faktor für das gute Ab -
schneiden des Standortes ist die Nähe zum Neumarkt, weshalb die ÖPNV-Anbindung als
ausgezeichnet zu bewerten ist. Als Kundengruppen lassen sich die Mittelschicht sowie die
gehobene Mittelschicht erkennen.
02
01
02
03
04
05
06
01
Lagebeschreibung.Frequenz.
Highlights.
Altstadt-Nord
Apostelnstraße.
Apostelnstraße
ApostelnstraßeApostelnstraße
Gertrudenstraße
Ehrenstraße
Albertusstraße
03
04
0305
06
Detailkarte.
Marc O‘Polo
Closed
Atelier
Törtchen Törtchen
Culinarius-in-Biss
Sie liegt zwischen dem Neumarkt und der Ehrenstraße und dient damit unter
anderem als Verbindungsstraße für die Passanten. Darüber hinaus konnte die Apos-
telnstraße in den vergangenen Jahren einige attraktive Mieter gewinnen, wie z. B. „Marc
O’Polo“, „Closed“ und „Atelier“, die ebenfalls zu der hohen Kundenfrequenz beitragen. Die
Gastronomiebetriebe „Törtchen Törtchen“, „Culinarius-in-Biss by Federico“ sowie „Dulce
Chocolate & Icecream“ tragen zum guten Flair der Straße bei und laden zum Ver-
weilen ein. Das auch überregional beliebte und bekannte Gloria Theater, mit zahlreichen
Veranstaltungen unterschiedlichster Art, zieht auch in den Abendstunden eine Vielzahl
von Kunden an. Auf Grund der zahlreichen Parkhäuser in und um die Apostelnstraße,
ist die Erreichbarkeit mit dem PKW zudem nahezu ideal. Ein weiterer Faktor für das gute
Abschneiden des Standortes ist die Nähe zum Neumarkt, weshalb die ÖPNV-Anbindung
als ausgezeichnet zu bewerten ist. Als Kundengruppen lassen sich die Mittelschicht sowie
die gehobene Mittelschicht erkennen.
Retailbericht Köln 2016 19 .
2014: 1410
2015: 1376
2016: 996 î
(Messpunkt: Bonner Straße 13)
Ein weiterer beliebter Standort in der Kölner Südstadt, neben der Severinstraße, ist die
Bonner Straße, im Stadtteil Neustadt-Süd. Mit einer durchschnittlichen Passantenfrequenz
von 996 Passanten unterschreitet die Bonner Straße zwar knapp die magische „1.000er
Grenze“, allerdings liegt sie mit Platz 14 unseres Rankings im gesicherten Mittelfeld. Der
frequenzstärkste Bereich der Bonner Straße beginnt am Chlodwigplatz und endet an der
Kreuzung Bonner Wall. Die Bonner Straße mündet am Ende in den Kölner Verteilerkreis,
der Zufahrt zu den Autobahnen A555 und A4. Die gute Anbindung an das Autobahnnetz
und die Verbindung zum Chlodwigplatz sind beides ausschlaggebende Faktoren für die
hohe Kundenfrequenz.
Auf Grund seines Flairs zählt dieser Standort zudem seit Jahren zu den beliebtesten
Plätzen Kölns. Insbesondere die Vielfalt an Gastronomiebetrieben rund um den Chlodwig-
platz und der Bonner Straße tragen stark zur hohen Kundenfrequenz bei. Als Kundenma-
gneten fungieren beispielsweise das Burger Konzept „Die Fette Kuh“, das neapolitanische
Pizzakonzept „485 Grad“, „Sushi Ninja“ sowie das außergewöhnliche Cornlakes Konzept
„Flakes Corner“. Weitere Frequenzbringer sind „REWE City“ und „Bierlager“, ein Craft Beer
Store mit riesiger Auswahl. Die erkennbare Kundengruppe ist hauptsächlich die Mittel-
schicht. Des Weiteren verkehren zahlreiche junge Menschen in diesem Veedel.
Neustadt-Süd
05
01 Die Fette Kuh
02 485 Grad
03 Sushi Ninja
04 Flakes Corner
05 REWE City
06 Bierlager
02
Bonner Straße .
Frequenz . Lagebeschreibung .
Highlights .
Bonner Straße
Bonner Straße
Rolandstraße
Kurfürstenstraße
Elsaßstraße
01
03
04
Detailkarte .
20 . Retailbericht Köln 2016
2014: 1441
2015: 1894 ì
2016: 964 î
(Messpunkt: Hohenzollernring 26)
Rudolfplatz
Hohenzollernring .
Natürlich dürfen auch die Kölner Ringe im Bereich der Innenstadt nicht in unserem Retail-
bericht fehlen. Die höchste Frequenz an den Kölner Ringen weist der Abschnitt zwischen
Rudolfplatz und Palmstraße auf. Mit einer durchschnittlichen Kundenfrequenz von 964
Passanten pro Stunde fällt der Standort im Vergleich zum Vorjahr (durchschnittlich 1.894
Passanten pro Stunde) zwar deutlich ab, allerdings wurde im Jahr 2015 auch die Frequenz
am Rudolfplatz in unsere Messung einbezogen. Nach wie vor ist dieser Abschnitt des
Hohenzollernrings stark frequentiert, was ein guter Platz 15 in unserem Ranking zeigt.
Ähnlich wie in der Bonner Straße ist die hohe Frequenz an diesem Standort auf das vielfäl-
tige Angebot an Gastronomiebetrieben zurückzuführen. Besonders die Burger Konzepte
„Burgerlich“, „Hans-im-Glück“ und das vor kurzem neu eröfnete „Marx & Engels – Die Bur -
gergesellschaft“ sowie das „Spencer & Hill“, mit seinen traditionellen italienischen Speisen
in modernsten Räumlichkeiten, ziehen viele Kunden an. Zusätzlich fungieren „REWE City“,
„Butlers“ und „dm“ als weitere Frequenzbringer. Auf Grund der Nähe zur Ehrenstraße proi -
tiert der Hohenzollernring auch von einer Vielzahl an Shoppingtouristen. Die Erreichbarkeit
mit den öfentlichen Verkehrsmitteln ist nahezu perfekt. Zudem ist erkennbar, dass die
Frequenz an diesem Standort in den Abendstunden förmlich explodiert, da es sich um eine
beliebte Ausgehmeile handelt. Als Kundengruppe lässt sich die Mittelschicht erkennen.
Insbesondere in den Abendstunden ist ein überwiegender Anteil an jungen Menschen zu
erkennen.
01 Burgerlich
02 Hans-im-Glück
03 Spencer & Hill
04 REWE City
05 Butlers
06 dm
01
Lagebeschreibung .Frequenz .
Highlights .
Detailkarte .
Hohenzollernring Hahnenstraße
Maastrichter Straße
02
03
04
05
06
Hohenzollernring
Retailbericht Köln 2016 21 .
2014: -
2015: 1085
2016: 892 î
(Messpunkt: Hohenzollernring 72)
Friesenplatz
Hohenzollernring .
Direkt auf den Abschnitt zwischen Rudolfplatz und Palmstraße des Hohenzollernrings folgt
der Abschnitt Palmstraße bis Friesenplatz. Mit einer durchschnittlichen Kundenfrequenz
von 892 Passanten pro Stunde liegt dieser Abschnitt des Hohenzollernrings auf Platz 16
unseres Rankings. Im Vergleich zum Vorjahr (durchschnittlich 1.085 Passanten pro Stunde)
fällt die Frequenz zwar auch in diesem Abschnitt etwas ab, allerdings nicht so drastisch wie
in dem vorherigen Abschnitt. Auch an diesem Standort überwiegen die Gastronomiebe-
triebe. Beliebte Anlaufstellen sind z. B. „Starbucks“ und „SAUSALITOS“. Zudem darf man
gespannt sein, was mit der ehemaligen Gastronomieläche des „Farmer’s Steakhouse“ im
Hohenzollernring 57 geschieht. Die Frequenzbringer aus Sicht der Einzelhändler sind in die-
sem Bereich insbesondere die Drogeriemärkte „dm“ und „Rossmann“ sowie das Waren-
haus „Strauss Innovation GmbH & Co.“ und der bekannte Second-Hand-Store „Vintage
& Rags“.
Die Anbindung an das ÖPNV-Netz ist am Friesenplatz darüber hinaus gleichermaßen aus-
gezeichnet wie am Rudolfplatz, sodass es für die Kunden ein leichtes ist, diesen Standort
zu erreichen. Auch hier ist anzumerken, dass die Frequenz an diesem Standort ebenso wie
in dem vorherigen Abschnitt in den Abendstunden förmlich explodiert. Als Kundengruppe
lässt sich die Mittelschicht erkennen.
01 Starbucks
02 SAUSALITOS
03 dm
04 Rossmann
05 Strauss Innovation
06 Vintage & Rags
Frequenz . Lagebeschreibung .
Highlights .
Detailkarte .
Hohenzollernring
Magnusstraße
Hohenzollernring
V
enloer Straße
01
02
04
05
06
03
22 . Retailbericht Köln 2016
2014: 936
2015: 912
2016: 872 î
(Messpunkt: Sülzburgstraße 62)
Auf Platz 17 unseres Rankings liegt die Sülzburgstraße im Kölner Veedel Sülz, mit einer
durchschnittlichen Frequenz von 872 Passanten pro Stunde. Im Vergleich zum Vorjahr
(durchschnittlich 912 Passanten pro Stunde) ist die Frequenz zwar leicht gesunken, aller-
dings nur marginal. Weiterhin dient die Sülzburgstraße neben der Berrenrather Straße und
der Zülpicher Straße als Haupteinkaufsstraße für die Stadtteile Sülz und Klettenberg. Auf
Grund des hervorragenden Mietermixes ist dieser Standort bereits seit Jahrzehnten beliebt
und insbesondere bei Filialisten aus dem Bereich Einzelhandel sehr gefragt. Neben den
beiden Drogeriemärkten „dm“ und „Rossmann“ indet der Kunde auch die beiden Lebens -
mittelhändler „REWE City“ und „ALDI“ vor. Darüber hinaus gibt es auf der Sülzburgstraße
Niederlassungen der Parfümerie „Douglas“ sowie der Buchhandlung „Mayersche Buch-
handlung“. Beide Unternehmen sind ansonsten fast ausschließlich in den Innenstädten
Deutschlands wiederzuinden, was die Attraktivität der Sülzburgstraße nochmals unter -
streicht. Weitere Frequenzbringer sind „Kochhaus Sülz“, „Blumen Risse“ sowie „Tchibo“.
Die Anbindung an das ÖPNV-Netz ist durch die nahegelegene Haltestelle „Sülzburgstraße“
mit der Linie 18 ideal, ein weiterer Pluspunkt der Sülzburgstraße. Die nächstgelegene Au-
tobahnaufahrt (A4) erreicht man über die Luxemburger Straße zudem in wenigen Fahrmi -
nuten. Wegen des Straßenfestes am 10.09.2016 wurde die Frequenz an diesem Standort
am 08.10.2016 gemessen. Als Kundengruppen lassen sich insbesondere die Mittelschicht
sowie die gehobene Mittelschicht erkennen.
06
01 dm
02 REWE City
03 Douglas
04 Mayersche
Buchhandlung
05 Kochhaus Sülz
06 Tchibo
02
Lagebeschreibung .Frequenz .
Highlights .
Sülz
Sülzburgstraße .
Sülzburgstraße
Sülzburgstraße
Luxembur
ger Straße
Wittekindstraße
Berrenrather Straße Emmastraße
01
04
03
05
Detailkarte .
Retailbericht Köln 2016 23 .
2014: -
2015: -
2016: 839
(Messpunkt: Wittekindstraße 42)
Ein weiterer Standort in Sülz, die Berrenrather Straße, ist in diesem Jahr zum ersten Mal in
unserem Bericht erschienen. Sie beindet sich in unserem Ranking direkt hinter der Sülz -
burgstraße auf Platz 18. Mit einer durchschnittlichen Frequenz von 839 Passanten pro
Stunde, ist die Frequenz im Vergleich zur Sülzburgstraße nur unwesentlich geringer. Die
Berrenrather Straße ist neben der Sülzburgstraße und der Zülpicher Straße die Haupt-
einkaufsstraße der Veedel Sülz und Klettenberg.
Die Frequenzbringer an diesem Standort sind neben den beiden Bio-Märkten „Alnatura
Super Natur Markt“ und „Naturata“ die Textileinzelhändler „S.A.L.E“, „LANIUS“ und „ni-ki“.
Darüber hinaus konnte durch die Eröfnung der deutschen Eismanufaktur „Keiserlich“ im
Frühjahr dieses Jahres ein weiterer Frequenzbringer für die Berrenrather Straße gewonnen
werden. Ähnlich wie in der Sülzburgstraße ist die Anbindung an das ÖPNV-Netz durch die
nahegelegene Haltestelle „Sülzburgstraße“ mit der Linie 18 auch hier ideal. Die nächstge-
legene Autobahnaufahrt (A4) erreicht man über die Luxemburger Straße zudem ebenfalls
in wenigen Fahrminuten. Wegen des Straßenfestes in der Sülzburgstraße am 10.09.2016
wurde die Frequenz an diesem Standort am 08.10.2016 gemessen. Als Kundengruppen
sind ebenfalls die Mittelschicht und die gehobene Mittelschicht erkennbar.
01
01 Alnatura Super
Natur Markt
02 S.A.L.E
03 LANIUS
04 ni-ki
05 Keiserlich
02
Frequenz . Lagebeschreibung .
Highlights .
Sülz
Berrenrather Straße .
Berr enrather Straße
Berr enrather Straße
Nikolausplatz
Arnulfstraße
Redwitzstraße
Sülzburgstraße
05
04
03
Detailkarte .
24 . Retailbericht Köln 2016
2014: -
2015: 481
2016: 819 ì
(Messpunkt: Aachener Straße 28)
Mit einer durchschnittlichen Frequenz von 819 Passanten pro Stunde liegt die Ausgeh-
meile, zwischen Rudolfplatz und Aachener Weiher auf Platz 19 des Rankings. Im Vergleich
zum Vorjahr (durchschnittlich 481 Passanten pro Stunde) konnte die Aachener Straße
ihre Frequenz nahezu verdoppeln, was die rasant steigende Beliebtheit des Standortes
verdeutlicht. Die Aachener Straße hat sich in den vergangenen Jahren zu der absoluten
Ausgehmeile Kölns entwickelt, noch vor der Friesenstraße und dem Hohenzollernring. Dies
ist sowohl auf die exponierte Lage im Belgischen Viertel als auch auf die Vielfalt der Gastro-
nomiebetriebe zurückzuführen. Insbesondere die Szenerestaurants „Salon Schmitz“, „Balt-
hasar“, „Piccola Aperitivo“ sowie „Piccola L’Orginale“ ziehen sowohl tagsüber als auch
abends zahlreiche Kunden an.
Darüber hinaus haben sich in den vergangenen Jahren zahlreiche weitere beliebte Gas-
tronomiekonzepte wie z. B. „Beef Brothers“ und „The Bird“ oder auch „Burrito Rico“
erfolgreich etabliert. Ein weiterer Pluspunkt ist die gute Erreichbarkeit des Standortes mit
den öfentlichen Verkehrsmitteln, welche durch die Nähe zum Rudolfplatz gegeben ist.
Nach wie vor ist die rechte Straßenseite stadtauswärts deutlich stärker frequentiert als die
linke Straßenseite. Als Sozialgruppe lassen sich die Mittelschicht und die gehobene Mit-
telschicht erkennen. Besonders in den Abendstunden verkehren zudem zahlreiche junge
Menschen an der Aachener Straße.
01
01 Salon Schmitz
02 Piccola Aperitivo
03 Piccola L’Orginale
04 Beef Brothers
05 The Bird
06 Burrito Rico
Neustadt-Süd
03
Aachener Straße .
Lagebeschreibung .Frequenz .
Highlights .
Aachener Straße
Aachener Straße
Lütticher Straße
Flandrische Straße
Brabanter Straße Hohenzollernring
Brüsseler Straße
Moltkestraße
02
04
05
06
Detailkarte .
Retailbericht Köln 2016 25 .
2014: -
2015: 1072
2016: 814 î
(Messpunkt: Hohenstaufenring 78)
Der Hohenstaufenring gilt neben dem Kaiser-Wilhelm-Ring als die Möbelmeile Kölns und
darf daher in unserem Retailbericht nicht fehlen. Mit einer durchschnittlichen Kundenfre-
quenz von 814 Passanten pro Stunde landet der Standort auf Platz 20 unseres Rankings
und weist damit nach dem Hohenzollernring die höchste Frequenz der gemessenen Ab-
schnitte der Kölner Ringe aus.
Neben den bekannten Größen des exklusiven Möbelhandels wie z. B. „WHO’S PERFECT“,
„Pfannes & Virnich“, „HYPNOS“, „Ligne Roset“ usw. konnten sich in den vergangenen Jah-
ren auch einige andere Konzepte an diesem Standort etablieren. So konnte beispielsweise
das Wafelkonzept „WonderWafel“ für den Hohenstaufenring (Hausnummer 78) gewonnen
werden. Es ist nach der Filiale in Köln-Kalk die zweite Niederlassung des Unternehmens
in Köln.
Weitere Frequenzbringer am Hohenstaufenring sind zudem die Lebensmitteleinzelhändler
„REWE“ und „REWE City“ in der Nähe des Zülpicher Platzes sowie „LIDL“ (Habsburgerring
2) in der Nähe des Rudolfplatzes. Die ideale Anbindung an das ÖPNV-Netz ist mit Sicher-
heit ein weiterer Grund für die hohe Passantenfrequenz. Erkennbare Kundengruppen sind
die Mittelschicht und die gehobene Mittelschicht.
01
01 WHO‘S PERFECT
02 Pfannes & Virnich
03 HYPNOS
04 WonderWafel
05 REWE
06 LIDL
02
Frequenz . Lagebeschreibung .
Highlights .
Neustadt-Süd
Hohenstaufenring .
Detailkarte .
HohenstaufenringHohenstaufenring
Zülpicher Platz
Schaevenstraße
Mauritiuswall
Schaafenstraße
Lindenstraße
Engelbertstraße
03
04
05
05
06
26 . Retailbericht Köln 2016
2014: 656
2015: 794 ì
2016: 756
(Messpunkt: Höninger Weg 185)
Auf Platz 21 unseres Rankings liegt der Höninger Weg im Kölner Stadtteil Zollstock. Mit
einer durchschnittlichen Frequenz von 756 Passanten pro Stunde konnte der Höninger
Weg das Vorjahresergebnis (durchschnittlich 794 Passanten pro Stunde) dieses Mal zwar
nicht erreichen, jedoch dient der Standort auch weiterhin als Haupteinkaufsstraße für die
Bewohner Zollstocks.
Durch zahlreiche Neubauprojekte für den Wohnbereich wird der Stadtteil zudem weiter
an Bevölkerung zunehmen. Hinsichtlich der Werte der Passantenfrequenz wird der Hö-
ninger Weg daher auch in den kommenden Jahren stabil bleiben und sich nur marginal
ändern. Als Frequenzbringer fungieren an diesem Standort insbesondere der Lebensmit-
teleinzelhändler „REWE City“ sowie der Drogeriemarkt „dm“. Weitere Kundenmagneten
sind „Tchibo“ und „kik“. Des Weiteren konnte das Ladenlokal im Höninger Weg 192 mit
dem Friseur- und Kosmetiksalon „fane“ einen attraktiven Mieter gewinnen, der den Stand-
ort weiter aufwerten wird. Neben dem idealen Mietermix am Höninger Weg ist die gute
Erreichbarkeit mit den öfentlichen Verkehrsmitteln (u. a. Stadtbahnhaltestellen „Höninger
Weg“ und „Herthastraße“) ein weiterer Aspekt für den Standort. Als Kundengruppe ist
überwiegend die Mittelschicht erkennbar.
01
01 REWE City
02 dm
03 Tchibo
04 kik
05 fane
05
Lagebeschreibung .Frequenz .
Highlights .
Zollstock
Höninger Weg .
Höninger W
eg
Höninger W
eg
Gottesweg
Herthastraße
02
03
04
Detailkarte .
Retailbericht Köln 2016 27 .
2014: -
2015: -
2016: 725
(Messpunkt: Eigelstein 135)
Der Eigelstein beindet sich im Kölner Stadtteil Altstadt-Nord, mitten im sogenannten
„Eigelstein-Viertel“, welches neben dem Severinsviertel zu den ursprünglichsten „Veedeln“
der Stadt Köln zählt. Mit einer durchschnittlichen Frequenz von 725 Passanten pro Stunde
liegt dieser Standort, der zum ersten Mal in unserem Retailbericht aufgeführt wird, auf Platz
22 unseres Rankings. Die hohe Passantenfrequenz ist neben dem guten Mix aus Einzel-
handel und Gastronomie auch auf die gute Erreichbarkeit des Standortes zurückzuführen.
Im Norden beginnt der Eigelstein am Ebertplatz und im Süden endet er an der Kreuzung
Turiner Straße, nur wenige Meter vom Kölner Hauptbahnhof entfernt. Die Anbindung an
das ÖPNV- sowie das DB-Netz ist daher hervorragend. Als Kundenmagneten sind die Ein-
zelhändler „REWE“, „dm“, „KODI“ und „PENNY-Markt“ sowie die Gastronomiebetriebe wie
z. B. „Freddy Schilling“, „Ristorante Rossini“ und das an den Eigelstein angrenzende „Café
Extrablatt“ zu erkennen. Insbesondere der mit zahlreichen Gastronomiebetrieben bestückte
Platz vor der Eigelsteintorburg lädt die Kunden zum Verweilen ein. Zudem hatte die „Privat-
brauerei Gafel Becker & Co. OHG“ seit 1908 ihren Brauereisitz in der Hausnummer 41,
jedoch zog man mit der Produktion inzwischen vollständig an den neuen Braustandort in
Köln-Porz um. Darüber hinaus schloss das Schuhhaus „Kämpgen“ nach über 60 Jahren
Betrieb ihre Niederlassung im Eigelstein 127-129 diesen Sommer. Das Gebäude soll nun
umgebaut werden. Nach aktueller Planung entstehen sieben Wohnungen und ein Restau-
rant im Erdgeschoss. Die Mittelschicht ist die am stärksten vertretene Kundengruppe an
diesem Standort.
01
01 REWE
02 dm
03 PENNY-Markt
04 Freddy Schilling
05 Café Extrablatt
02
Frequenz . Lagebeschreibung .
Highlights .
Altstadt-Nord
Eigelstein .
Detailkarte .
Eigelstein
Machabäerstraße
W
eidengasse
Dagobertstraße
T uriner Straße
03
03
04
Lübecker Straße
28 . Retailbericht Köln 2016
2014: -
2015: -
2016: 722
(Messpunkt: Kaiser-Wilhelm-Ring 10)
Hinter dem Eigelstein landet der Kaiser-Wilhelm-Ring auf Platz 23 unseres Rankings. Auch
dieser Standort wird zum ersten Mal in unserem Bericht aufgeführt und kann mit einer
durchschnittlichen Frequenz von 722 Passanten pro Stunde durchaus überzeugen. Neben
dem Hohenstaufenring gilt der Kaiser-Wilhelm-Ring als zweite Möbelmeile Kölns.
Als Kundenmagneten fungieren in diesem Abschnitt des Kölner Rings vor allem die hoch-
wertigen Möbelhändler und Einrichtungshäuser „Pesch Wohnen“ und „HEIDER |Wohnam-
biente“ sowie der Kölner Standort des Beleuchtungsexperten „TOBIAS GRAU“. Dieses
Angebot wird durch die zeitnahe Eröfnung des Inneneinrichters „vianden Die Einrichtung“
im Kaiser-Wilhelm-Ring 40 nochmals erweitert. Weitere Frequenzbringer für den Standort
sind die Kinobetriebe „Cinedom“ im Mediapark 1 sowie „Residenz“ im Kaiser-Wilhelm-Ring
30-32. Auf Grund seiner idealen Lage zwischen dem „Belgischen Viertel“, dem „Media-
park“, dem „Gerling-Quartier“ und dem „Friesenviertel“ ist der Kaiser-Wilhelm-Ring auch
ein sehr gefragter Bürostandort und wird sich in Zukunft zu einer der exklusivsten Lagen
in Köln entwickeln. Neben dem Rheinauhafen und dem Mediapark werden hier momentan
die höchsten Mieten im Bürobereich erzielt. Als Kundengruppen lassen sich die Mittel-
schicht und die gehobene Mittelschicht sowie im Bereich des Gerling-Quartiers auch die
Oberschicht erkennen.
01
01 Pesch Wohnen
02 HEIDER|Wohnambiente
03 TOBIAS GRAU
04 vianden Die Einrichtung
05 Cinedom
06 Residenz
02
Lagebeschreibung .Frequenz .
Highlights .
Neustadt-Nord
Kaiser-Wilhelm-Ring .
Kaiser-Wilhelm-Ring
Christophstraße
03
04
05
06
Gladbacher Straße
Hansaring
Maybachstraße
Detailkarte .
Retailbericht Köln 2016 29 .
2014: 769
2015: 856 ì
2016: 720 î
(Messpunkt: Dürener Straße 169)
Mit einer durchschnittlichen Frequenz von 720 Passanten pro Stunde landet die Dürener
Straße im Stadtteil Lindenthal nur knapp hinter dem Kaiser-Wilhelm-Ring auf Platz 24
unseres Rankings. Im Vergleich zum Vorjahr (durchschnittlich 856 Passanten pro Stunde)
war der Standort in diesem Jahr deutlich weniger besucht.
Nach wie vor zählt die Dürener Straße jedoch zu den beliebtesten Einkaufsstraßen für die
Bewohner Kölns, insbesondere für die Bewohner Lindenthals. An diesem Standort lassen
sich vor allem die Kundengruppen der gehobenen Mittelschicht und der Oberschicht er-
kennen. Die Kaufkraft ist hier daher wesentlich höher als zum Teil in anderen Stadtteilen.
Auf Grund der nicht optimalen Anbindung an das ÖPNV-Netz reist eine Vielzahl der Besu-
cher mit dem PKW an, was an diesem Standort am häuigen „Parken in zweiter Reihe“ zu
erkennen ist. Als Kundenmagneten fungieren neben den Lebensmittelhändlern „REWE“,
„EDEKA“ und „denn’s Biomarkt“ auch die Drogeriemärkte „Rossmann“ und „dm“.
Darüber hinaus ziehen die zahlreichen Mode-Boutiquen wie „Somewear“, „Knocknok“ und
„S.A.L.E“ sowie die Filiale von „Marc O‘Polo“ eine Vielzahl von Kunden an. Die zahlreichen
Gastronomiebetriebe wie z. B. „Restaurant Culinarius“, „Haus Schwan“ und das neu eröf -
nete „Piccola“ laden die Kunden zudem zum Verweilen ein.
01
01 REWE
02 denn’s Biomarkt
03 dm
04 Marc O‘Polo
05 S.A.L.E
06 Restaurant Culinarius
02
03
Frequenz . Lagebeschreibung .
Highlights .
Lindenthal
Dürener Straße .
Dür ener Straße
Klosterstraße
Theresienstraße
Stadtwaldgürtel
H
a
n
s
-S
a
c
h
s
-S
traße
04
06
Detailkarte .
05
Hillerstraße
Anlage 2 Anträge 2019 Vorlagennummer 3431-2018
167651 Zeichen
Anlage 2
A
b auf die Schäl Sick! Denn am 4 und 5. August feiert Deutz – und ganz Köln ist
eingeladen. Bereits zum 20. Mal findet an diesem Wochenende das Straßenfest statt.
Zur Jubiläumsauflage öffnet das größte Familienfest in Nordrhein-Westfalen jeweils am
Samstag um 13 Uhr und Sonntag um 12 Uhr. Auf der Deutzer Freiheit und den angrenzenden
Nebenstraßen erwartet Besucher Musik und Entertainment. Dank verkaufsoffenem Sonntag kann
zwischen 13 und 18 Uhr sogar in den Geschäften geshoppt werden.
In diesem Jahr werden zum Stadtfest mehr als 100.000 Besucher, darunter mehr als 10.000
Kinder, erwartet. Alles steht unter dem Motto: „Shoppen, Klönen, Spielen und Entdecken was das
Zeug hält“. Die Pänz dürfen sich nicht nur über viele kostenlose Spieleaktionen freuen, sondern
auch über die große Maskottchen-Parade, die an beiden Tagen jeweils um 15 Uhr startet.
ZAHLREICHE ANGEBOTE FÜR JUNG UND ALT
Neben zahlreichen
bunten Ständen,
Fressbuden und alles,
was das Herz und der
20 Jahre „Deutz feiert“: Das
größte Straßenfests der Schäl
Sick
von Eva Steinhoff
1. August 2018 Kommentare 0
Seite 1 von 620 Jahre „Deutz feiert“: Das größte Straßenfests der Schäl Sick | JECKES.NET
02.08.2018https://jeckes.net/2018/08/01/20-jahre-deutz-feiert-das-groesste-strassenfests-der-scha...
Für die Kleinen wird viel Programm geboten. //Foto: IG
Deutz
Gaumen begehrt ist für
ein abwechslungsreiches
Bühnenprogramm für alle
Besucher gesorgt. So
dürften nicht nur die
heißen Temperaturen,
sondern auch die
Cheerleader des 1. FC
Köln und verschiedene
Livebands die Massen auf
der Schäl Sick ordentlich
einheizen.
WOMEN’S RUN AM TANZBRUNNEN
Nicht nur das Straßenfest hält am Wochenende Deutz und die ganze Schäl Sick auf Trab. Auch
der Women’s Run findet an zur gleichen Zeit im Veedel statt. Laufen bei dem Wetter? Einen
kölsche Jecken erschüttert nichts. Am Samstag, 4. August starten ab 10 Uhr motivierte Frauen
am Tanzbrunnen, um ihre Strecke entlang des Rheins zu laufen. Ob fünf oder acht Kilometer –
bei diesem Laufevent steht nicht der Sport, sondern der Spaß im Vordergrund. Es soll ein lustiger
und entspannter Tag unter Freundinnen, Müttern und Töchtern oder mit den Kolleginnen
werden. Alle Infos zum Event findet ihr .
DARF’S NOCH EIN BISSCHEN MEHR SEIN?
hier
An den freien Tagen entspannt die Füße hochlegen und bei den heißen
Temperaturen im Schatten relaxen – das ist eine ...
Weiterlesen …
Rheinuferfest und Saisoneröffnung – viel los am Wochenende in Köln
Seite 2 von 620 Jahre „Deutz feiert“: Das größte Straßenfests der Schäl Sick | JECKES.NET
02.08.2018https://jeckes.net/2018/08/01/20-jahre-deutz-feiert-das-groesste-strassenfests-der-scha...
Teile Dich jeck
KATEGORIEN
Tolle Neuigkeiten für Musikfans: Im August öffnet in Köln-Vogelsang eine neue
Location für Open-Air-Konzerte ihre Tore. Rund 6.000 Besucher finden ...
Weiterlesen …
Endlich: Neue Open-Air-Location für Köln
Schade - die 21. Fußballweltmeisterschaft in Russland ist fast vorbei. Und es war
keine WM wie jede andere: Deutschland flog ...
Weiterlesen …
10 jecke Fakten zur WM 2018
Reiseweltmeister Deutschland: Jetzt schwärmen sie bald wieder in alle Welt aus, die
Freunde, Nachbarn und Kollegen. Und wohin geht es ...
Weiterlesen …
Fünf jecke Urlaubsziele: Da wart ihr sicher noch nie!
Sei so frei
0 Kommentare zu “20 Jahre „Deutz feiert“: Das größte Straßenfests der Schäl Sick”
SCHREIBE EINEN KOMMENTAR
Seite 3 von 620 Jahre „Deutz feiert“: Das größte Straßenfests der Schäl Sick | JECKES.NET
02.08.2018https://jeckes.net/2018/08/01/20-jahre-deutz-feiert-das-groesste-strassenfests-der-scha...
Countdown bis zum 11.11. um 11:11 Uhr
101 05 04 08
Gefällt Dir?
Hier gibt es noch mehr!
Name
Email
Webseite
Kommentar abschicken
* Bitte stimmen Sie nach den Bestimmungen der DSGVO der Speicherung zu.
Okay
Dieses Formular speichert Ihre eigegebenen Daten, damit wir die Kommentare auf unsere Seite auswerten
können. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite der Datenschutzbestimmungen.
Vorheriger Beitrag
Rheinuferfest und Saisoneröffnung – viel los
am Wochenende in Köln
←
Tage Stunden Minuten Sekunden
Seite 4 von 620 Jahre „Deutz feiert“: Das größte Straßenfests der Schäl Sick | JECKES.NET
02.08.2018https://jeckes.net/2018/08/01/20-jahre-deutz-feiert-das-groesste-strassenfests-der-scha...
Besuch uns auf Instagram
Jeckes.NET wird präsentiert von:
Seite 5 von 620 Jahre „Deutz feiert“: Das größte Straßenfests der Schäl Sick | JECKES.NET
02.08.2018https://jeckes.net/2018/08/01/20-jahre-deutz-feiert-das-groesste-strassenfests-der-scha...
Hauptmenü
Sei wer Du willst
Sei so frei
Archiv
Über uns/Kontakt
Impressum
Datenschutz
Copyright © 2018 JECKES.NET
Seite 6 von 620 Jahre „Deutz feiert“: Das größte Straßenfests der Schäl Sick | JECKES.NET
02.08.2018https://jeckes.net/2018/08/01/20-jahre-deutz-feiert-das-groesste-strassenfests-der-scha...
Deutzer Freiheit
Deutzer Freiheit
Düppelstraße
Theodor-Babilon-Straße
Karlstraße
Reischplatz
Reischplatz
Luisenstraße
Mathildenstraße
Tempelstraße
Eumeniusstraße
Deutz-Kalker-Straße
Gotenring
Siegesstraße
Alsenstraße
Düppelstraße
Neuhöfferstraße
Kasemattenstraße
Von-Sandt-Platz
Graf-Geßler-Straße
JustinianstraßeMindener Straße
Neuhöfferstraße
Siegburger Straße
102 m
2
5 m
4 m
27 m
2
3 m
Alsenstraße
Kasemattenstraße
Von-Sandt-Platz
Neuhöffnerstraße
Duda Reporter-Camp – Duda Kinderzeitung & RheinlandCard
Glücksrad – Eifelpark Gondorf
Torwandschießen – POOL. SALES GmbH / SKY Deutschland
Kids-Club-Stand Malecke mit FC-Ausmalbildern,
FC-Kids-Club-Hennes und Kinderschminken –
1. FC Köln - FC-KidsClub
Hüpfburg + Aquabeads-Zelt – Zone 30 Spielstrasse
& myToys (Stempel zählt 3fach)
Bungee-Running – Tourismusverband Osttirol
Kinder-Dart – KG Kölsche Kürassiere e.V.
Glücksrad – Große Karnevals-Gesellschaft Greesberger e.V.
Torwandschießen – FC Viktoria Köln 1904 e.V.
Maltisch – Volvo Car Germany GmbH
GraviTrax + Cool Runnings – Ravensburger Spielwiese (Stempel zählt 3fach)
Experimentier-Show – ODYSSEUM – Das Abenteuermuseum
Gratis-Eis* für Kinder – Deutz kommt! - Stadtteilmarketing
Hüpfbus – KVB, VRS, cambio CarSharing Köln
Fotobox – Ortloff, Affenzahn, ergobag, satch
Kletterturm – McTREK Outdoor Sports Köln-Deutz
Kinder-Tattoos – Die fünf großen Sauerländer Seen
Ausgabe Kindertüten ** – REWE Rahmati
Probier-Stände
25
26
26
27
28
29
30
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
A
Für mindestens 15 Stempel gibt es bei Abgabe
der Karte beim REWE Rahmati Supermarkt eine
Überraschungstüte für Euch!**
1 3
Für mind. 15 Stempel
gibt es bei Abgabe der Karte beim REWE Rahmati Supermarkt eine
Überraschungstüte für Euch!
Bei der Ravensburger Spielwiese, myToys und Zone 30 Spielstrasse erhälst du einen besonderen Stempel der 3-fach zählt
+
2
24
17
37
38
39
36
23
18
20
21
22
19
25
16
35
26
15
34 32
4
27
14
5 6
7
12
10
9
8
11
REWE
RAHMATI
Kindertüte
**
* solange der Vorrat reicht ** solange der Vorrat reicht in der Zeit Samstag, 4.8.2018 und Sonntag, 5.8.2018 jeweils von 14:30-18:30 Uhr
33
28
40
13
31
30
29
28
33
TOYS “R“ US Memowand
DJH
&
JUST FIT
Kinder-Tattoos &Sandsack-Weitwurf
LVR-
INFOKOM
Socken rocken
LVR &
RVK
Kultur-Mobil & Ringwurf-Spiel
AOK
RHEINLAND
Bälleparadies
TOMY
Kinder-
schminken
OSTTIROL
Bungee-Running
FC VIKTORIA Torwand-schießen
RHEIN
ENERGIE Kinder-
Forscherlabor
SCHOKOLA-
DENMUSEUMSchokoschule
KIESER
TRAININGWurfspiel
PRONOVA BKK
Fotobox
ORTLOFF &
AFFENZAHN,
ERGOBAG, SATCHFotobox
D.K.G.
SCHÄL SICKMilchkannen werfen
1. FC KÖLN,
FC KIDS CLUB
Kinderschminken
ALLIANZ
BÜSCHER
Bilderrätsel
SAUER-
LÄNDER SEENKinder-Tattoos
FHPDSpiele
der Römer
LANXESS ARENA
Dosenwerfen &Kinder-Quiz
NEAN-
DERTHAL
MUSEUM
& K1
Steinzeit-Tattoos & Koordinations-spiele
KÖLN-
BÄDER
&
MESSEHOTELEntenangeln & Hau-den-Lukas
SPARDA BANK
&
DORINT HOTEL4 gewinnt & Schmecktest
KG
KÜRASSIERE & KG GREESBER-GER E.V.
Kinder-Dart & Glücksrad
FISCHLAND-
DARSS-ZINGST
&
GUNZENHAUSENSchatzsuche & Fühlkästen
RENN
VEREIN
&
AQUALAND
Hufeisen werfen & Glücksrad
DIENS-
TAGSZUG
&
KIRCHENCHORSäckchenwerfen & Ratespiele
DÜXER
SCHÖTZE
&
DEUTZ 05
Laserschießen & Kinderschminken
KVB, VRS
& CAMBIO
CARSHARINGHüpfbus
FRECHE
FREUNDE
,
ERDBÄR GMBHObst- & Gemüse-raten
DUDA,
RHEINLAND-CARD
Duda Repor-ter-Camp
POOL.SALES
GMBH,
SKY
DEUTSCHLANDTorwandschießen
ZONE 30
SPIELSTRASSE
& MYTOYS
Hüpfburg &
Aquabeads-Zelt
RAVENS-BURGER
GraviTrax & Cool Runnings
HELMSTEDT / ELM-
LAPPWALD
Kinder-Puzzle
TAMBI-ENTE
&
STADTMUSEUMGewinnspiel & Kichererbsen- Dom
VOLVO CAR GERMANYMaltisch
ODYSSEUM
Experimente-Show
MCTREK
KÖLN-DEUTZKletterturm
Gratis-Eis für Kids
*
© Inter IKEA Systems B.V. 2018 © Inter IKEA Systems B.V. 2018
REWE
RAHMATI
Kindertüte
40
* solange der Vorrat reicht
** solange der Vorrat reicht in der Zeit Samstag, 4.8.2018 und Sonntag, 5.8.2018 jeweils von 14:30-18:30 Uhr
**
Memowand – Toys “R” Us
Socken rocken – LVR-InfoKom
Sandsack-Weitwurf – Just Fit 15 Classic Köln-Deutz
Kinder-Tattoos – DJH Landesverband Rheinland e.V.
Steinzeit-Tattoos – Stiftung Neanderthal Museum
Koordinationsspiele – Hochseilgarten K1
Entenangeln – KölnBäder GmbH
Hau-den-Lukas – Messehotel Köln-Deutz
LVR Kultur-Mobil – Landschaftsverband Rheinland (LVR)
Ringwurf-Spiel – Rheinische Versorgungskassen (RVK)
Bälleparadies – AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse
Kinderschminken – TOMY Deutschland
Center Parcs Familienreise gewinnen – Tambiente Urlaubsmagazin / BBBank
Kichererbsen-Dom basteln – Kölnisches Stadtmuseum
4 gewinnt – Sparda-Bank West eG
Schmecktest – Dorint An der Messe Köln
Kinder-Puzzle – Landkreis Helmstedt / Elm-Lappwald
1
2
3
3
4
4
5
5
6
6
7
8
9
9
10
10
11
1 2 33
44 5 5 6 7
37
Deutzer
Familiencafé
38
39
LANXESS SCHULHOF
31 2930
30
33
34
36
WC
A
WC
WC
family &
friends Bühne
32
6
Die Angebote der
IKEA FAMILY-Laufkarte
35
*
Kinder-Schatzsuche – Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst e.V.
Fühl- und Tastkästen – Stadt Gunzenhausen am Altmühlsee
Kinder-Forscherlabor – RheinEnergie AG
Dosenwerfen & Kinder-Quiz – LANXESS arena
Hufeisen werfen – Kölner Renn-Verein 1897 e.V.
Glücksrad – Aqualand Freizeitbad
Säckchenwerfen – IG Deutzer Dienstagszug gegr. 1970 e.V.
Ratespiele – Kirchenchor St. Heribert
Spiele der Römer – Förderverein Historischer Park Deutz e.V.
Schokoschule – Schokoladenmuseum Köln
Laser schießen (nur Sa) – Düxer Schötze e.V.
Kinderschminken (nur So) – SV Deutz 05 e.V.
Wurfspiel – Kieser Training
Fotobox – pronova BKK
Obst & Gemüse raten – Freche Freunde, erdbär GmbH
Milchkannen werfen – D.K.G. “Schäl Sick“ vun 1952 e.V.
Bilderrätsel – Allianz Generalvertretung Volker Büscher
12
12
13
14
15
15
16
16
17
18
19
19
20
21
22
23
24
8
24
25
16
20
21
23
27
15
15
18
19
22
9 9 10 10
11
REWE
RAHMATI
Kindertüte
14
13 13
12 12
40
LANXESS
SCHULHOF
26
26
28
28
Bühne
AWC
WC
Eingang
Schulhof17
Samstag & Sonntag 4. & 5. August 2018
20. Familien- & Stadtteilfest
Schirmherrin:
Oberbürgermeisterin Henriette Reker
1
Antrag offener Sonntag 20.01.2019 für die Kölner Innenstadt
Antragsteller: STADTMARKETING KÖLN
Bezeichnung des Anlass: Möbelmesse IMM / Passagen:
14.-20.01.2019
Offener Sonntag:
20.01.2019, 13.00- 18.00 Uhr
Der zur Öffnung vorgesehene Sonntag ist
kein geschützter oder religiöser Feiertag
im Sinne von § 6 Abs. 5
Ladenöffnungsgesetz NRW (LÖG NRW)
und stellt keinen stillen Tag im Sinne der
kirchlichen Begrifflichkeit dar. Die
Öffnung der Verkaufsstellen entspricht
der gesetzlichen Regelung und liegt
außerhalb der Zeiten des
Hauptgottesdienstes, so dass die
Beschäftigten in ihrer Religionsausübung
nicht gehindert sind und Störungen der
Hauptgottesdienste vermieden werden.
Mit der Reduzierung der
Ladenöffnungszeit auf fünf Stunden
verringert sich die zeitliche
Arbeitsbelastung für die betroffenen
Arbeitnehmer des Einzelhandels.
Anlassbeschreibung: In § 6 Abs. 1 LÖG NRW sind Messen
explizit als grundsätzlich zulässige
Anlässe für eine Öffnung von
Verkaufsstellen an Sonntagen aufgeführt,
woraus eine präjudizierende Wirkung im
Hinblick auf eine grundsätzliche
Genehmigung für verkaufsoffene
Sonntage gesehen werden kann. Eine
Messe muss aber die „Hauptsache“ sein
und die Sonntagsöffnung der Geschäfte
darf lediglich einen „Nebeneffekt“
darstellen. Dementsprechend darf eine
Messe nicht nur deshalb veranstaltet
werden, um formell die rechtlichen
Voraussetzungen für die eigentlich
bezweckte Ladenöffnung am Sonntag zu
schaffen.
Nach § 64 Abs. 1 Satz 1 der deutschen
Gewerbeordnung (GewO) ist eine Messe
eine „im allgemeinen regelmäßig
wiederkehrende Veranstaltung“, auf der
das „wesentliche Angebot eines oder
2
mehrerer Wirtschaftszweige ausgestellt
und überwiegend nach Muster an
gewerbliche Wiederverkäufer,
gewerbliche Endverbraucher oder
Großabnehmer“ vertrieben wird.
Internationale Messen zeigen nach
Definition des Ausstellungs - und Messe-
Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V.
(AUMA) das wesentliche Angebot eines
oder mehrerer Wirtschaftszweige. Sie
weisen auf der Besucherseite ein über
die Region deutlich hinausgehendes
Einzugsgebiet auf, in der Regel kommen
über 50 % der Besucher aus mindestens
100 km Entfernu ng und über 20 % aus
mindestens 300 km Entfernung. Sie
haben einen ausländischen
Ausstelleranteil von mindestens 10 %
und einen Anteil von mindestens 5 %
Auslandsfachbesuchern.
Die Internationale Einrichtungsmesse
Internationale Möbelmesse, gilt als
Einrichtungsgipfel der Möbelindustrie. Die
Internationale Möbelmesse hat eine
besondere internationale Ausstrahlung
für renommierte Aussteller und für
entscheidungskompetente fachkundige
Besucher aus aller Welt. Sie zeigt
Wohnideen für Trendsetter und liefert
den Märkten neue Impulse. Die großen
Innovationstreiber, Marktführer und
Brands nehmen daran teil. Sie findet
jährlich in Köln statt und im Jahr 2019 im
Doppel mit der Living Kitchen.
Die Möbelmesse wurde im Jahr 1949
gegründet und wird seit 2011 im
Zweijahres-Rhythmus von der Living
Kitchen ergänzt. Im Jahr 2017 wurde die
Grenze von 150.000 Besuchern geknackt
und mit 50% kam jeder zweite Besucher
aus dem Ausland.
Dies stellt bereits eine signifikante
Erhöhung zu den allgemeinen- wie zuvor
beschriebenen ausländischen
Fachbesuchern dar.
Die Internationale Möbelmesse, als
Einrichtungsgipfel der Möbelbranche
findet vom 14.-20. Januar 2019 im
Doppel mit der Living Kitchen statt.
3
Seit 1990 finden parallel zur
Internationale Möbelmesse die Passagen
statt. Für eine Woche wird Köln zum
Hotspot der Designszene und hat sich
damit seit vielen Jahren einen großen
Namen gemacht. 150.000 Personen, u.a.
junge Netzwerker, HighendHersteller,
Hochschulen, Newcomer, Institutionen,
Architekten und Medien nehmen diese
Veranstaltung, mit fast 190
Ausstellungsorten in der Stadt, für den
Austausch wahr. Für viele Youngstar sind
die Passagen ein Sprungbrett. Damit wird
Köln zu einem wichtigen Ort für viele
Kreative.
Die Internationale Möbelmesse kann
aufgrund ihrer lange Tradition sowie
grundsätzlichen Konzeption und
Ausrichtung eindeutig als ein besonderer
Anlass im Sinne des LÖG NRW
bezeichnet werden, der sich von dem
alltäglichen „Einkaufsleben“ der
Menschen abhebt . Damit ist
unzweifelhaft, dass die Messe
grundsätzlich die „Hauptsache“ darstellt
und die Ladenöffnung am Sonntag den
20. Januar 2019 einen „Nebeneffekt“.
Die Messe würde übrigens auch ohne
eine Ladenöffnung am besagten Sonntag
stattfinden.
Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im
Vordergrund?
Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die
hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten
öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und
Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse
hierbei nicht im Vordergrund steht.
X ja
☐ nein
(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für
eine Genehmigung durch den Rat der
Stadt Köln)
Bei dem Anlass handelt es sich um: x eine historische Veranstaltung
☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung
Besteht ein unmittelbar räumlicher und
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und
den zur Öffnung vorgesehenen
Verkaufsstellen?
Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung
X ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
4
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind,
stattfindet.
Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch
zeitlich überlappend stattfindet.
Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein
angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit
geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu
erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände,
sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem
Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen
werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu
genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt
genehmigten Anlässe.
Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in
den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist;
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und
Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich
verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird
nicht genehmigungsfähig sein;
Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher
als die der Verkaufsstellenöffnung?
Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt
(vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung;
X ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Besucher wegen Anlassveranstaltung:
Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung:
IMM:
Gesamt: 125.000 Fachbesucher (2018)
1200 Aussteller
Besucher und Aussteller aus über 50
Ländern der Welt
Passagen:
150.000 Besucher
Für die Erstellung der ersten
Besucherprognose für den
Veranstaltungstag am 20 . Januar haben
wir uns als Ausgangsbasis auf
vorhandenes Datenmaterial des
Unternehmens Jones Lang Lasalle
(Passantenzählungen Köln 2018 ), den
Daten aus der Studie „Vitale Innenstädte“
(Ergebnisse 2014 für Köln) des Instituts für
Handelsforschung an der Universität zu
Köln sowie den Zahlen der BAG
Untersuchung Kundenverkehr 2008 für
Köln gestützt.
Das Unt ernehmen Jones Lang LaSalle
zählte am Samstag , den 14. April 2018 (in
der Zeit von 13:00 und 16:00 Uhr) in der
Kölner Innenstadt (Schildergasse) pro
Stunde im Durchschnitt 13.000 Passanten.
Am Samstag, den 6. Mai 2017 (in der Zeit
von 13:00 und 16:00 Uhr - ebenfalls Jones
Lang LaSalle ) in der Kölner Innenstadt
5
(Schildergasse, Hohe Straße, Breite
Straße, Ehrenstraße, Mittelstraße) pro
Stunde im Durchschnitt 28.030 Passanten.
Diese Zahl ist jedoch in zweierlei Hinsicht
zu relativieren.
Zum Einen beinhaltet dieser Wert aufgrund
der Lage der Straßen zueinander mit sehr
hoher Wahrscheinlichkeit Doppel - bzw.
Mehrfachzählungen. Geht man im
vorliegenden Fall realistischer Weise von
einer Mehrfachzählquote von einem Viertel
bzw. einem Drittel aus, resultiert aus dem
zuvor berechneten Wert ein „bereinigter“
Durchschnittswert von rund 18.780 bis ca.
21.030 bis Personen pro Stunde.
Zweitens ist allgemein bekannt bzw. auch
anerkannt, dass Frequenzmessungen die
zu Einkaufsspitzenzeiten durchgeführt
werden, nicht zwingend durch einfaches
Multiplizieren auf eine gesamte
Tagesdauer hochgerechnet werden dürfen.
Die meisten tageszeitlichen
Passantenfrequenzen in den Innenstädten
weisen eine unimodale oder bimodale
Verteilung auf. Im Rahmen dieser
Prognose sind wir von einer unimodalen,
symmetrisch Normalverteilung der
Passantenfrequenz ausgegangen. Aus
diesem Grund muss für die letzten beiden
Stunden der beantragten Ladenöffnung
von durchschnittlichen
Stundenbesuchswerten in einer Spanne
von 7.000 bis nahezu 8.0 00 Passanten
ausgegangen werden. Demnach würde
sich auf eine fünfstündige Ladenöffnung
bezogen eine Gesamtbesucherzahl von
rund 70.340 bis 79.090 Passanten
ergeben.
Setzt man diese so ermittelten Werte in
Relation zu den Ergebnissen der Studie
„Vitale Innenstädte 2014“ des Instituts für
Handelsforschung an der Universität zu
Köln (hier haben 68,7 Prozent der
Besucher angegeben, dass sie die Kölner
Innenstadt samstags primär wegen des
Einkaufs aufsuchen), und den Daten der
BAG Untersuchung Kundenverkehr 2008
(im Rahmen dieser Untersuchung gaben
55,2 Prozent der Befragten an, bei ihrem
Besuch der Kölner Innenstadt auch etwas
gekauft zu haben) und bildet aus beiden
Daten einen „idealtypischen Mittelwert“, der
bei ca. 62,0 Prozent liegt, kann davon
6
Veranstaltungsfläche / Verkaufsfläche:
ausgegangen werden, dass zwischen
43.610 und 49.035 Personen am Sonntag
den 20. Januar zum Einkaufen in die
Kölner Innenstadt kommen werden.
Die oben stehend ermittelten Werte decken
sich annähernd mit einem realen Wert, wie
er im Rahmen der BAG Untersuchung
Kundenverkehr 2008 in der Kölner
Innenstadt für einen Samstag (11. Oktober
2008) seinerzeit ermittelt wurde.
Es wurden stundengenaue
Besucherfrequenzen erfasst. Addiert man
die Besucheranteile in den Stunden von
13:00 bis 18:0 0 Uhr (Zeitraum der
beantragten Sonntagsöffnung), so ergibt
sich eine Gesamtbesucherzahl im
innerstädtischen, Kölner Einzelhandel von
rund 45.400 Personen.
Wir gehen aufgrund der dargelegten
Berechnungen davon aus, das insgesamt
mit „Einzelhandelsbesucher zahlen“
zwischen knapp 44.000 und 50.000
Personen gerechnet werden kann/muss.
Eine prägende Wirkung einer
Messe/Veranstaltung für einen
verkaufsoffenen Sonntag wird nach
gegenwärtiger Rechtsinterpretation nur
dann angenommen, wenn die
Verkaufsfläche der Geschäfte, die
geöffnet haben können, ungleich größer
ist, als die Fläche der
Messe/Veranstaltung. Um wieviel größer
die Verkaufsfläche der Geschäfte sein
darf bzw. kann, dafür gibt es keine
grundsätzlichen quantitativen Angaben
bzw. auch keine allgemeinen
Näherungswerte.
Insgesamt bietet die Internationale
Möbelmesse rund 240.800
(2018)Quadratmeter Ausstellungsfläche
(Bruttofläche, Angaben gemäß
http://www.imm-cologne.de/imm/die-
messe/daten-und-fakten/index.php.)
Dem steht eine theoretisch maximale
Gesamtverkaufsfläche der Kölner
Innenstadt von rund 314.000
Quadratmetern (Angaben nach
COMFORT Städtereport Köln 2016)
gegenüber. Damit ist die Fläche der
7
Internationalen Möbelmesse zunächst
kleiner als die der Geschäfte, die in der
Kölner Innenstadt theoretisch geöffnet
haben könnten.
Allerdings müssen folgende Aspekte
zusätzlich berücksichtigt werden:
1. Die „Veranstaltungsflächen“ der
Passagen (ca. 190 Ausstellungsflächen a
ca. 50 Quadratmeter, Gesamt: 9500qm)
muss der Möbelmesse-
Ausstellungsfläche (240.800qm) hinzu
gerechnet werden. Diese Flächen stehen
im inhaltlich-thematischen Kontext zur
Möbelmesse. Sie nehmen gemeinsam
eine Fläche von etwa 250.300
Quadratmeter ein.
2. Anhand verschiedener, bundesweiter
Erfahrungen in den vergangenen Jahren
ist bekannt, dass sich in der Regel nicht
alle im räumlichen Geltungsbereich einer
Sonntagsöffnung befindlichen
Einzelhändler auch tatsächlich daran
beteiligen. So beteiligen sich etwa in
Berlin, der Stadt mit den meisten
Sonntagsöffnungen, im Durchschnitt
etwa 40 bis 50 % der Einzelhändler nicht
regelmäßig an der Öffnungen (diese
Auskunft erteilte der
Hauptgeschäftsführer des
Handelsverbandes Berlin/Brandenburg
e.V., Herr Nils Busch-Petersen). Nach
Einschätzungen des
Hauptgeschäftsführer des
Handelsverbandes Deutschland (HDE)
e.V., Herrn Stefan Genth, ist bundesweit
bzw. im Durchschnitt mit einer
Beteiligungsquote von 65 bis 70 %
auszugehen. Im Rahmen einer
„vorsichtig konservativen Einschätzung“
gehen wir für die Kölner Innenstadt von
einer „Nichtbeteiligungsquote“ von rund
25 bis 30 Prozent aus. Setzt man diese
Werte in Bezug zur vorhandenen
innerstädtischen Verkaufsfläche, ergibt
sich eine potentiell „geöffnete Fläche“
von 219.800 bis 235.500 Quadratmetern.
Damit wäre die Veranstaltungsfläche
ebenfalls deutlich größer als die
Verkaufsfläche der Geschäfte.
3. Die Flächenrelationen relativieren sich
8
zudem auch insofern, als dass sich die
ermittelte Verkaufsfläche des
innerstädtischen Einzelhandels in Köln
teilweise über mehrere Etagen erstreckt.
Bei einer rein ebenerdigen
(„erdgeschossigen“) Betrachtung würde
das Verhältnis zur Veranstaltungsfläche
noch „günstiger“ sein. Die aus
städtebaulichen Gründen gewollte
Innenstadtverdichtung kann hier nicht als
K.O.-Kriterium für eine Sonntagsöffnung
vorgebracht werden.
Insgesamt ist somit davon auszugehen,
dass die Fläche der Veranstaltung(en)
weitaus größer sein wird, als die
Verkaufsfläche der Geschäfte.
Quellenangabe und Belege zu
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche
und Verkaufsfläche:
Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für
die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt
der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf)
COMFORT Städtereport Köln 2016
Passanten Befragung und Zählung offener
Sonntag 08.10.2017
Vitale Innenstädte 2014 Köln
Die nachfolgend genannten Sachgründe
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG
geschaffen.
Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen
von den zur Antragstellung berechtigten
Interessengemeinschaften genehmigt.
Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische
Erwägungen) auch nicht aufgegeben.
Die nachfolgenden Sachgründe können
allerdings kumulativ vorliegen und der
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen.
Hier sind die
Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften
gefordert, diese Sachgründe geltend zu
machen/nachzuweisen und überprüfbare
Belege vorzulegen.
Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt
hier zum Download bereit. Es wird gefordert,
dass die Kommune auf der Grundlage eines
Einzelhandelskonzepts mit der
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das
Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen
noch nicht als Mittel, um das öffentliche
Interesse in Gestalt der benannten weiteren
9
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend
genannten Sachgründe können daher derzeit
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept
begründet werden.
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung eines vielfältigen stationären
Einzelhandelsangebots
Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu
entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer
Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden.
Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018
hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den
stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig
bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der
Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist
ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst
und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und
Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen
vorzutragen.
Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen,
dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B.
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder
Schaffung neuer Arbeitsplätze)
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung zentraler
Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse,
insbesondere weniger mobiler und ältere Teile
der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher
Versorgung)
Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte
Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der
weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale
Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine
herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung
der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung
wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale
Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die
im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende
Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und
Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren.
Ladenöffnung dient der Belebung der
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder
Ortsteilzentren
Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung
der Innenstädte mit negativen Auswirkungen
auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung
begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es,
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien
und der Abwanderung von Einzelhändlern und
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und
örtlichen Zentren dienen.
10
Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit
der jeweiligen Kommune als attraktiver und
lebenswerter Standort, insbesondere für den
Tourismus und die Freizeitgestaltung, als
Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort
von kulturellen und sportlichen Einrichtungen
Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter
Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend
selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus
Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen
Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt
kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren
Städten mehr
Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen
anzuziehen.
Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt.
Die IMM mit den parallel zur Messe
stattfindenden Passagen bilden für die
Stadt eine über Jahrzehnte hinweg
gewachsene Positionierung als Möbel- und
Designstandort.
Eine derart hohe Dichte an Möbel /
Homeaccessoiresgeschäften, vor allem der
über 30 Möbelfachgeschäften auf dem
Hohenzollern- und Hohenstaufenring ist
europaweit einzigartig.
Da die IMM neben Fachbesuchertagen am
Wochenende von Freitag bis Sonntag auch
Publikumstage anbietet, ist das
Messewochenende vor allem für das
Design- interessierte Publikum aus dem In-
und Ausland mit seinen
Rahmenprogrammen höchst interessant.
Die Passagen ziehen sich durch Großteile
der Innenstadt und zeigen Design auch an
ungewöhnlichen Orten.
Somit wird der/die Messetag/e nicht nur für
den Messebesuch, sondern mit den
Passagen und einem Besuch der
Möbelgeschäfte, die oftmals
Sonderausstellungen/ Programme
anbieten, genutzt.
Auch im Ausbildungsbereich ist das Thema
Design und Wohnen mit der in Köln
ansässigen Möbelfachschule und die KISD
bestens positioniert und die nächsten
Generationen finden im Messezeitraum
genügend Nährstoff für inspirierende
Ideen. Sie integrieren sich aber auch in die
Passagen bzw. mit Ständen auf der Messe.
1
Antrag offener Sonntag 20.01.2019 für die Kölner Innenstadt
Antragsteller: STADTMARKETING KÖLN
Bezeichnung des Anlass: FIBO
04.-07.04.2019
Aktionstage
Sport/Gesundheit/Prävention am
06./07.04.2019
Offener Sonntag:
07.04.2019, 13.00- 18.00 Uhr
Anlassbeschreibung: In § 6 Abs. 1 LÖG NRW sind Messen
explizit als grundsätzlich zulässige
Anlässe für eine Öffnung von
Verkaufsstellen an Sonntagen aufgeführt,
woraus eine präjudizierende Wirkung im
Hinblick auf eine grundsätzliche
Genehmigung für verkaufsoffene
Sonntage gesehen werden kann. Eine
Messe muss aber die „Hauptsache“ sein
und die Sonntagsöffnung der Geschäfte
darf lediglich einen „Nebeneffekt“
darstellen. Dementsprechend darf eine
Messe nicht nur deshalb veranstaltet
werden, um formell die rechtlichen
Voraussetzungen für die eigentlich
bezweckte Ladenöffnung am Sonntag zu
schaffen.
Nach § 64 Abs. 1 Satz 1 der deutschen
Gewerbeordnung (GewO) ist eine Messe
eine „im allgemeinen regelmäßig
wiederkehrende Veranstaltung“, auf der
das „wesentliche A ngebot eines oder
mehrerer Wirtschaftszweige ausgestellt
und überwiegend nach Muster an
gewerbliche Wiederverkäufer,
gewerbliche Endverbraucher oder
Großabnehmer“ vertrieben wird.
Internationale Messen zeigen nach
Definition des Ausstellungs - und Messe-
Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V.
(AUMA) das wesentliche Angebot eines
oder mehrerer Wirtschaftszweige. Sie
weisen auf der Besucherseite ein über
die Region deutlich hinausgehendes
Einzugsgebiet auf, in der Regel kommen
über 50 % der Besucher aus mindes tens
100 km Entfernung und über 20 % aus
mindestens 300 km Entfernung. Sie
2
haben einen
Die FIBO:
Die Fibo (Abkürzung für Fitness und
Bodybuilding) ist eine Messe für Fitness,
Wellness und Gesundheit in Köln, die seit
ihrer Gründung 1985 in jährlichem Turnus
stattfindet. Die FIBO wurde 1985 von Kurt
Thelen und Volker Ebener in Köln
gegründet. 1991 wechselte die Messe den
Standort und fand bis 2012 auf dem
Messegelände in Essen statt.
2005 wurde die Messe aufgeteilt in die
Marken „Fibo“ und „Fibo Power“. Die Fibo
Power befasste sich fortan mit den
Themenkreisen Bodybuilding, Kraft-
und Kampfsport, die Fibo mit den
Themen Fitness, Wellness
und Gesundheit. Ein neuer
Themenschwerpunkt ist seit 2009 der
Themenbereich Gesundheit, der von der
Messegesellschaft als „Fibomed“
bezeichnet wird.
2013 kehrte die Messe nach Köln zurück
und findet seitdem in der Koelnmesse statt.
Die FIBO ist die weltweit größte Messe für
Fitness, Wellness und Gesundheit und
nimmt immer weiter an Bedeutung und
Entwicklung zu.
Im vergangenen Jahr gab es nochmals
einen Zuwachs von rund 4% und noch
mehr internationale Reichweite.
Damit spiegelt sich die Entwicklung des
allgemeinen Trends nach körperlicher
Fitness, gepaart mit dem gesteigerten
Bewußtsein für Gesundheit äußerst
erfolgreich in den Besucher - und
Ausstellerzahlen der Messe wider und dies
sogar Generationen-übergreifend vom
Jugendlichen bis zum Rentner.
Deutschland ist der Mitgliederstärkste
Markt in Europa und dies spiegelt sich
auch in den Zahlen wider. Mehr als 7,6
Mio. zieht es regelmäßig deutschlandweit
an die Fitnessgeräte. Dieser Trend wird vor
allem von einer älter werdenden
Gesellschaft unterstützt, denn prinzipiell
wird von Gesundheitsexperten begrüßt,
dass Bewegung und Muskeltraining
Krankheiten vorbeugt und das
Stimmungsbarometer hebt. Ein Ende der
3
Entwicklung ist nicht in Sicht und
Kraftsport und Bodybuilding haben den
beliebtesten Sport der Deutschen schon
heute abgelöst. Er kommt „nur“ auf 6,8 Mio.
Mitglieder.
Die FIBO gilt branchenintern als größtes
Fitnesstudio der Welt. Sie ist in 14
Themenbereiche gegliedert und bietet
neben den klassisc hen Fitnessthemen den
Profi-Gesundheitsbereich der
Physiotherapie. Moderne
Gesundheitsmethoden, reihen sich in das
Portfolio neuartiger Trainingsmethoden
oder elektrischer Muskelstimulation ein.
Unterstützt wird der Trend durch etablierte
Gesundheits-Präventionsmaßnahmen, wie
dem betrieblichen Gesundheitswesen oder
dem Präventionsgesetz. Damit kommt dem
Thema Sport & Bewegung eine imm er
größere Rolle zu, die sich an den
Aktionstagen 06./ 07.04.2019 beim
AktivGesundParcour in der Kölner
Innenstadt mit vie len Stationen
wiederspiegeln wird. Mitmac h- und
Informationsstände präsentieren das
vielfältige Angebot in der Stadt, aber vor
allem auch der Region. Dass diese viel zu
bieten hat, wird vor allem durch die Partner
aus dem Rhein- Sieg, Rhein -Erft,
Bergischen und Oberbergischen Kreis zu
sehen sein. Hier zeigt sich, dass
Naherholung und Kurzurlaub direkt vor der
Tür liegen und viel im Bereich Sport und
Bewegung (Fahrradwege und Parcours,
Wanderwege usw.) zu bieten haben.
Der Stadtsportbund mit seinen 240.000
Mitgliedern und 630 Vereinen bildet ein
weiteres wichtiges Standbei n im Bereich
Sport und wird sich an den Aktionstagen
aktiv einbringen und sein vielfältiges
Angebot nicht nur vorstellen, sondern zum
Mitmachen anregen.
Dem Thema der gesunden Ernährung is t
ein weiterer Baustein gewidmet, der sich
u.a. auch mit der regionalen Küche und
regionalen Produkten beschäftigt.
Die Aktionstage
Sport/Gesundheit/Prävention werden sich
auf der Schildergasse, Gürzenichstrasse,
bei den Händlern und Sportstudios der
Innenstadt wieder finden.
4
Die FIBO kann aufgrund ihrer lange
Tradition sowie grundsätzlichen
Konzeption und Ausrichtung eindeutig als
ein besonderer Anlass im Sinne des LÖG
NRW bezeichnet werden, der sich von
dem alltäglichen „Einkaufsleben“ der
Menschen ab hebt. Damit ist
unzweifelhaft, dass die Messe
grundsätzlich die „Hauptsache“ darstellt
und die Ladenöffnung am Sonntag den 7.
April 2019 einen „Nebeneffekt“.
Die Messe würde übrigens auch ohne
eine Ladenöffnung am besagten Sonntag
stattfinden.
Die Aktio nstage
Sport/Gesundheit/Prävention finden seit
mindestens 2006 in der Kölner
Innenstadt (mit Ausnahme 2018) statt
und auch dieses Veranstaltungsformat
kann damit als traditionell bezeichnet
werden.
Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im
Vordergrund?
Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die
hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten
öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und
Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse
hierbei nicht im Vordergrund steht.
X ja
☐ nein
(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für
eine Genehmigung durch den Rat der
Stadt Köln)
Bei dem Anlass handelt es sich um: x eine historische Veranstaltung
☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung
Besteht ein unmittelbar räumlicher und
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und
den zur Öffnung vorgesehenen
Verkaufsstellen?
Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind,
stattfindet.
Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch
zeitlich überlappend stattfindet.
Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein
angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit
geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu
erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände,
sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem
Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen
X ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
5
werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu
genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt
genehmigten Anlässe.
Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in
den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist;
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und
Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich
verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird
nicht genehmigungsfähig sein;
Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher
als die der Verkaufsstellenöffnung?
Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt
(vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung;
X ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Besucher wegen Anlassveranstaltung:
Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung:
FIBO:
Gesamt: 143.000 Besucher
83.500 Fachbesucher (2018)
1133 Aussteller
Besucher und Aussteller aus über 121
Nationen
Für die Erstellung der ersten
Besucherprognose für den
Veranstaltungstag am 7. April haben wir
uns als Ausgangsbasis auf vorhandenes
Datenmaterial des Unternehmens Jones
Lang Lasalle (Pas santenzählungen Köln
2018), den Daten aus der Studie „Vitale
Innenstädte“ (Ergebnisse 2014 für Köln)
des Instituts für Handelsforschung an der
Universität zu Köln sowie den Zahlen der
BAG Untersuchung Kundenverkehr 2008
für Köln gestützt.
Das Unternehmen Jones Lang LaSalle
zählte am Samstag , den 14. April 2018 (in
der Zeit von 13:00 und 16:00 Uhr) in der
Kölner Innenstadt (Schildergasse) pro
Stunde im Durchschnitt 13.000 Passanten.
Am Samstag, den 6. Mai 2017 (in der Zeit
von 13:00 und 16:00 Uhr - ebenfalls Jones
Lang LaSalle ) in der Kölner Innenstadt
(Schildergasse, Hohe Straße, Breite
Straße, Ehrenstraße, Mittelstraße) pro
Stunde im Durchschnitt 28.030 Passanten.
Diese Zahl ist jedoch in zweierlei Hinsicht
zu relativieren.
Zum Einen beinhaltet dieser Wert aufgrund
der Lage der Straßen zueinander mit sehr
hoher Wahrscheinlichkeit Doppel - bzw.
Mehrfachzählungen. Geht man im
vorliegenden Fall realistischer Weise von
einer Mehrfachzählquote von einem Viertel
bzw. einem Drittel aus, resultiert aus dem
zuvor berechneten Wert e in „bereinigter“
6
Durchschnittswert von rund 18.780 bis ca.
21.030 bis Personen pro Stunde.
Zweitens ist allgemein bekannt bzw. auch
anerkannt, dass Frequenzmessungen die
zu Einkaufsspitzenzeiten durchgeführt
werden, nicht zwingend durch einfaches
Multiplizieren auf eine gesamte
Tagesdauer hochgerechnet werden dürfen.
Die meisten tageszeitlichen
Passantenfrequenzen in den Innenstädten
weisen eine unimodale oder bimodale
Verteilung auf. Im Rahmen dieser
Prognose sind wir von einer unimodalen,
symmetrisch N ormalverteilung der
Passantenfrequenz ausgegangen. Aus
diesem Grund muss für die letzten beiden
Stunden der beantragten Ladenöffnung
von durchschnittlichen
Stundenbesuchswerten in einer Spanne
von 7.000 bis nahezu 8.0 00 Passanten
ausgegangen werden. Demnach würde
sich auf eine fünfstündige Ladenöffnung
bezogen eine Gesamtbesucherzahl von
rund 70.340 bis 79.090 Passanten
ergeben.
Setzt man diese so ermittelten Werte in
Relation zu den Ergebnissen der Studie
„Vitale Innenstädte 2014“ des Instituts für
Handelsforschung an der Universität zu
Köln (hier haben 68,7 Prozent der
Besucher angegeben, dass sie die Kölner
Innenstadt samstags primär wegen des
Einkaufs aufsuchen), und den Daten der
BAG Untersuchung Kundenverkehr 2008
(im Rahmen dieser Untersuchung gaben
55,2 Prozent der Befragten an, bei ihrem
Besuch der Kölner Innenstadt auch etwas
gekauft zu haben) und bildet aus beiden
Daten einen „idealtypischen Mittelwert“, der
bei ca. 62,0 Prozent liegt, kann davon
ausgegangen werden, dass zwischen
43.610 und 49.035 Personen am Sonntag
den 7. April zum Einkaufen in die Kölner
Innenstadt kommen werden.
Die oben stehend ermittelten Werte decken
sich annähernd mit einem realen Wert, wie
er im Rahmen der BAG Untersuchung
Kundenverkehr 2008 in der Kölner
Innenstadt für einen Samstag (11. Oktober
2008) seinerzeit ermittelt wurde.
Es wurden stundengenaue
Besucherfrequenzen erfasst. Addiert man
7
Veranstaltungsfläche:
Verkaufsfläche:
die Besucheranteile in den Stunden von
13:00 bis 18:00 Uhr (Zeitraum der
beantragten Sonntagsöffnung), so ergibt
sich eine Gesamtbesucherzahl im
innerstädtischen, Kölner Einzelhandel von
rund 45.400 Personen.
Wir gehen aufgrund der dargelegten
Berechnungen davon aus, das insgesamt
mit „Einzelhandelsbesucherzahlen“
zwischen knapp 44.000 und 50.000
Personen gerechnet werden kann/muss.
Eine prägende Wirkung einer
Veranstaltungsfläche für einen
verkaufsoffenen Sonntag wird nach
gegenwärtiger Rechtsinterpretation nur
dann angenommen, wenn die
Verkaufsfläche der Geschäfte, die geöffnet
haben können, ungleich größer ist, als die
Fläche der Veranstaltung. Um wieviel
größer die Verkaufsfläche der Geschäfte
sein darf bzw. kann, dafür gibt es keine
grundsätzlichen quantitativen Angaben
bzw. auch keine allgemeinen
Näherungswerte.
Insgesamt nimmt die FIBO eine Fläche von
160.000qm Quadratmetern ein. Nimmt
man zur Messefläche die
Veranstaltungsfläche von ac. 3.500 qm in
der Innenstadt hinzu, wäre die
Gesamtfläche der Veranstaltung deutlich
kleiner als die Fläche der Geschäfte.
Dem steht eine theoretisch maximale
Gesamtverkaufsfläche der Kölner
Innenstadt von rund 314.000
Quadratmetern (Angaben nach COMFORT
Städtereport Köln 2016) gegenüber. Damit
ist die Fläche der Veranstaltung zunächst
kleiner als die Verkaufsfläche der
Geschäfte, die in der Kölner Innenstadt
theoretisch geöffnet haben können.
Allerdings müssen weitere Aspekte
berücksichtigt werden:
1. Anhand verschiedener, bundesweiter
Erfahrungen mit der Akzeptanz
verkaufsoffener Sonntage in den
vergangenen Jahren ist bekannt, dass sich
in der Regel nicht alle im räumlichen
Geltungsbereich einer Sonntagsöffnung
befindlichen Einzelhändler auch tatsächlich
daran beteiligen. So beteiligen sich etwa in
8
Berlin, der Stadt mit den meisten
Sonntagsöffnungen, im Durchschnitt etwa
40 bis 50 % der Einzelhändler nicht
regelmäßig an den Öffnungen (diese
Auskunft erteilte der Hauptgeschäftsführer
des Handelsverbandes Berlin/Brandenburg
e.V., Herr Nils Busch-Petersen). Nach
Einschätzungen des Hauptgeschäftsführer
des Handelsverbandes Deutschland (HDE)
e.V., Herrn Stefan Genth, ist bundesweit
bzw. im Durchschnitt mit einer
Beteiligungsquote von 65 bis 70 %
auszugehen. In Anbetracht der Bedeutung
der Weihnachtszeit für die
Umsatzgenerierung im Einzelhandel gehen
wir für Köln während des verkaufsoffenen
Sonntags am 07.April 2019 von einer
„Nichtbeteiligungsquote“ von lediglich 15
bis 20 Prozent aus. Setzt man diese Werte
in Bezug zur vorhandenen innerstädtischen
Verkaufsfläche, ergibt sich eine potentiell
„geöffnete Fläche“ von 251.200 bis
266.900 Quadratmetern.
2. Die Flächenrelationen relativieren sich
zudem auch insofern, als dass sich die
ermittelte Verkaufsfläche des
innerstädtischen Einzelhandels in Köln
teilweise über mehrere Etagen erstreckt.
Bei einer rein ebenerdigen
(„erdgeschossigen“) Betrachtung würde
das Verhältnis zur Veranstaltungsfläche
noch „günstiger“ sein. Die aus
städtebaulichen Gründen gewollte
Innenstadtverdichtung kann hier nicht als
K.O.-Kriterium für eine Sonntagsöffnung
vorgebracht werden.
Gesamtfazit:
Die hier beantragte Sonntagsöffnung erfüllt
– auch im Lichte der jüngeren
Rechtsprechung - alle relevanten
Vorgaben, die im Zusammenhang mit einer
Freigabe eines Sonntags für die Öffnung
von Verkaufsstellen stehen. Demnach ist
die FIBO für den Sonntag prägend und die
beantragte Sonntagsöffnung wird lediglich
als Annex zur Anlassveranstaltung
wahrgenommen und veranstaltet.
Quellenangabe und Belege zu
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche
und Verkaufsfläche:
Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für
die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt
der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf)
COMFORT Städtereport Köln 2016
Passanten Befragung und Zählung offener
Sonntag 08.10.2017
Vitale Innenstädte 2014 Köln
9
Die nachfolgend genannten Sachgründe
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG
geschaffen.
Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen
von den zur Antragstellung berechtigten
Interessengemeinschaften genehmigt.
Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische
Erwägungen) auch nicht aufgegeben.
Die nachfolgenden Sachgründe können
allerdings kumulativ vorliegen und der
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen.
Hier sind die
Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften
gefordert, diese Sachgründe geltend zu
machen/nachzuweisen und überprüfbare
Belege vorzulegen.
Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt
hier zum Download bereit. Es wird gefordert,
dass die Kommune auf der Grundlage eines
Einzelhandelskonzepts mit der
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das
Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen
noch nicht als Mittel, um das öffentliche
Interesse in Gestalt der benannten weiteren
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend
genannten Sachgründe können daher derzeit
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept
begründet werden.
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung eines vielfältigen stationären
Einzelhandelsangebots
Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu
entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer
Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden.
Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018
hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den
stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig
bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der
Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist
ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst
und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und
Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen
vorzutragen.
Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen,
dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B.
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder
Schaffung neuer Arbeitsplätze)
10
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung zentraler
Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse,
insbesondere weniger mobiler und ältere Teile
der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher
Versorgung)
Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte
Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der
weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale
Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine
herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung
der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung
wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale
Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die
im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende
Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und
Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren.
Ladenöffnung dient der Belebung der
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder
Ortsteilzentren
Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung
der Innenstädte mit negativen Auswirkungen
auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung
begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es,
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien
und der Abwanderung von Einzelhändlern und
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und
örtlichen Zentren dienen.
11
Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit
der jeweiligen Kommune als attraktiver und
lebenswerter Standort, insbesondere für den
Tourismus und die Freizeitgestaltung, als
Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort
von kulturellen und sportlichen Einrichtungen
Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter
Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend
selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus
Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen
Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt
kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren
Städten mehr
Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen
anzuziehen.
Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt.
Wieder einmal präsentiert sich Köln mit
einer internationalen Leitmesse und zieht
damit über den Messezeitraum viele
Messegäste und Besucher an.
Das Messethema spiegelt den Zeitgeist
und allgemeine Trends wider, die neben
den Messegästen viele Kölner und
Kölngäste aus dem Umland interessieren.
Da die FIBO in den vergangenen Jahren
meist ausverkauft war und das Thema sehr
breit gefächert ist, wurde bereits in der
Vergangenheit der Aktionstag
Sport/Gesundheit/ Prävention am
Messewochenende oder im Frühjahr
thematisiert. Der Zulauf an Partnern und
das große Interesse der Gäste zeigt auf,
wie hoch aktuell das Thema und wie
etabliert die Veranstaltung ist. Köln
positioniert sich damit als „Oberzentrum“
für umliegende Regionen und zieht damit
Publikum und Interesse an.
Köln wird außerdem immer wieder als
„Sportstadt“ benannt, da Großevents in der
Stadt stattfinden. Die Aktionstage sollen
den Kölnern und Besuchern die sportlichen
Highlight der Stadt vorstellen, die ein
wichtigen Teil des Lebens- und
Freizeitstandortes sind und oftmals für
Unternehmen als „weiche
Standortfaktoren“ gelten.
Nicht zuletzt ist die international etablierte
Deutsche Sporthochschule Köln
beheimatet, die die Bereiche Bildung und
Forschung excellent abbildet.
© STADTMARKETING KÖLN | 2016 1
Stadtplan Handel Innenstadt
Messe-
gelände
Möglicher
geöffneter
Bereich
Handel
Innenstadt
Möglicher
geöffneter
Bereich
Handel
Innenstadt
© STADTMARKETING KÖLN | 2016 2
Stadtplan Passagen 2018
Beachte:
Maximal drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr in Köln (Selbstbeschränkung durch
Beschluss des Kölner Rates; zu beachten ist ebenfalls die angelegte Liste gesperrte
Feiertage)
Bitte beachten Sie als Interessengemeinschaften, dass die Werbung für Ihre
Anlassveranstaltung im Vordergrund steht. Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss
eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme
entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege
des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden.
Antragsteller: IG Braunsfeld
Bezeichnung des Anlass: Markt:
Messe:
Örtliches Fest:
Ähnliche Veranstaltung:
Braunsfelder Martinsmeile
Anlassbeschreibung: Zunächst möchten wir darauf verweisen, dass
die Braunsfelder Martinsmeile im örtlichen
und zeitlichen Zusammenhang mit der
Ladenöffnung stattfindet. Die Veranstaltung
findet in den Straßenzügen statt, die zur
Ladenöffnung vorgesehen sind (eine Karte der
beantragten Ladenöffnung liegt diesem Antrag
bei).
Nach dem Urteil vom Oberverwaltungsgericht
NRW vom 25.05.2018 (4 B 707/18, Juris, RN
16) sind der Charakter, die Größe und der
Zuschnitt der Veranstaltung zu spezifizieren.
Dies möchten wir im Folgenden darlegen.
Zum Charakter der Veranstaltung:
Die „ Braunsfelder Martinsmeile“ ist eine
Aktion, die unter dem Motto des Teilens, der
Nachbarschaftshilfe, und der
Zusammenführung der unterschiedlichen
Generationen im Veedel steht. Aufgrund der
zahlreichen Neubauprojekte mit
entsprechendem Zuzug von jungen Familien
bietet sich hier die Möglichkeit, „Alt und Jung“
einander näher zu bringen.
Zum Start der inzwischen 9. Martinsmeile wird
ein St. Martin auf Braunsfelds Straßen
unterwegs sein und Geschenke und
Weckmänner an Kinder und Erwachsene
verteilen. Begleitet wird er von einer
mehrköpfigen Blaskapelle der ortsansässigen
Musikschule. Verschiedene Aktionen werden
seinen Auftritt flankieren.
So werden besonders die Kinder an
verschiedenen Stationen auf unterschiedliche
St- Martins- Aspekte treffen. Hierzu gehören
Vorlese- und Bastel- Aktionen ebenso, wie das
Designen und Backen des individuellen
Weckmanns in Braunsfelds bekanntester
Backstube. Außerdem zeigt in der folgenden
Woche eine kleine Laternen- Ausstellung das
Talent unserer jungen Besucher. Um den St.-
Martins-Aspekt noch stärker zu betonen,
werden an verschiedenen Stationen entlang der
Aachener Straße Fragen zum Leben und
Wirken des Heiligen gestellt. Für jede richtige
Antwort gibt es einen Stempel und für das volle
Heft eine kleine Belohnung.
Die Aktion trifft auch bei den ortsansässigen
Kindergärten und Schulen als Familien
Veranstaltung auf großes Interesse.
Für den „Brückenschlag“ werden in allen
Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und
Altenheimen Einladungen verteilt und über
einen Service der ehrenamtlichen Helfer
Anwohnern der Altenheime eine Begleitung zur
Teilnahme angeboten.
Zum Thema der Nachbarschaftshilfe werden,
wie auch schon in den Vorjahren, entlang der
Aachener Str. Mitarbeiter von Kölsch Hätz an
ihren Ständen Menschen aus dem Veedel für
die ehrenamtliche Mitarbeit werben und
gleichzeitig Spenden sammeln. Der Information
über die Arbeit der Nachbarschaftshilfe kommt
hier eine entscheidende Bedeutung zu.
Die Spendenaktion wird durch die
teilnehmenden Geschäfte sowohl durch das
Aufstellen von Spendendosen, als auch durch
den Verkauf von weihnachtlichem Gebäck und
Waffeln zugunsten der Nachbarschaftshilfe
unterstützt. Erstmals werden im Jahr 2018
Mitarbeiter des neuentstandenen
„Seniorennetzwerks Braunsfeld“ über ihre
Arbeit berichten und ihre Aktivitäten vorstellen.
Im Ergebnis der dargestellten
Veranstaltungsbeschreibung ist festzuhalten,
dass die Martinsmeile prägenden Charakter
hat und nicht die Ladenöffnung im
Vordergrund steht. Die Ladenöffnung hat
lediglich Annexcharakter.
Zum Zuschnitt der Veranstaltung:
Die Ladenöffnung wird beantragt für den
Bereich Aachener Str. zwischen
Raschdorffstraße und Fürst- Pückler- Str.
stadteinwärts;
stadtauswärts im Bereich zwischen Eupener
und Peter- von- Fliesteden- Str., sowie
zwischen Paulistr. und Maarweg.
Streckensumme beträgt stadteinwärts ca. 600
m, stadtauswärts ca. 400 m
Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im
Vordergrund?
Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die
hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten
öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und
Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse
hierbei nicht im Vordergrund steht.
ja
☐ nein
(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für
eine Genehmigung durch den Rat der
Stadt Köln)
Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung
eine Veranstaltung, welche zum 8. Mal
stattfindet
☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung
Besteht ein unmittelbar räumlicher und
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und
den zur Öffnung vorgesehenen
Verkaufsstellen?
Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind,
stattfindet.
Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch
zeitlich überlappend stattfindet.
Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein
angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit
geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu
erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände,
sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem
Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen
werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu
genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt
genehmigten Anlässe.
Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in
den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist;
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und
Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich
verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird
nicht genehmigungsfähig sein;
ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher
als die der Verkaufsstellenöffnung?
Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt
(vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung;
ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Besucher wegen Anlassveranstaltung:
Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung:
Die Genussmeile im Mai 2018 hatte an
beiden Tagen zusammen ca. 15000
Besucher. Für die Martinsmeile
prognostizieren wir vor diesem Hintergrund
ca. 3000 Besucher.
Auf der Kundenfrequenzanalyse von Larbig
und Mortag basierend errechnen sich ca.
1200 Besucher
Veranstaltungsfläche:
Verkaufsfläche:
Innen: teilnehmende Geschäft + Backstube
Aussen: Fussgängerbereich Aachenerstr.
zwischen Eupener Straße und Fürst-
Pückler-Straße ca. 6000 qm.
ca.1200 qm
Quellenangabe und Belege zu
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche
und Verkaufsfläche:
Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für
die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt
der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf)
s.o.
Die nachfolgend genannten Sachgründe
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG
geschaffen.
Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen
von den zur Antragstellung berechtigten
Interessengemeinschaften genehmigt.
Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische
Erwägungen) auch nicht aufgegeben.
Die nachfolgenden Sachgründe können
allerdings kumulativ vorliegen und der
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen.
Hier sind die
Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften
gefordert, diese Sachgründe geltend zu
machen/nachzuweisen und überprüfbare
Belege vorzulegen.
Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt
hier zum Download bereit. Es wird gefordert,
dass die Kommune auf der Grundlage eines
Einzelhandelskonzepts mit der
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das
Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen
noch nicht als Mittel, um das öffentliche
Interesse in Gestalt der benannten weiteren
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend
genannten Sachgründe können daher derzeit
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept
begründet werden.
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung eines vielfältigen stationären
Einzelhandelsangebots
Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu
entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer
Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden.
Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018
hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der
Neben § 6 Abs. 1 S. 2. Nr. 1 LÖG NRW
möchten wir den Antrag auf § 6 Abs. 1 S.
2. Nr. 2 - 5 LÖG NRW (Sachgrund Nr.2,
Nr.3, Nr. 4, Nr. 5 ) stützen.
Aus der „Anlage zur Anwendungshilfe für
die Kommunen und den Handel
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den
stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig
bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der
Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist
ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst
und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und
Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen
vorzutragen.
Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen,
dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B.
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder
Schaffung neuer Arbeitsplätze)
im Umgang mit dem neugefassten § 6 LÖG
NRW“ ist zu entnehmen, dass für
Sachgrund Nr. 2 Nr. 3, Nr.4 Belege
angeführt werden können, die eine
konkrete Gefährdung des örtlichen
Einzelhandel aufzeigen
(„Anwendungshilfe“, Seiten 17, 19-20, 29).
Auch die Urteile vom OVG NRW
(27.04.2018,4 B 571/18 -
25.05.2018, 4 B 707/18) zeigen auf, dass
eine hinreichende Konkretisierung der
örtlichen Einzelhandelssituation erforderlich
ist.
Der Einzelhandelsstandort Braunsfeld
unterliegt einer konkreten und
nachweisbaren Gefährdungssituation.
Im Stadtteil Braunsfeld stehen von ca. 80
Ladenlokalen entlang der Aachener Straße
zur Zeit 12 Einheiten leer, das sind 8 mehr
als im Jahr 2017. Im Vergleich zu den
Daten aus dem Einzelhandels-und
Zentrenkonzept aus dem Jahr 2010 (5
Leerstände, Seite 423) zeigt sich damit
eine deutliche Zunahme der Leerstände.
Die Leerstandsdokumentation liegt diesem
Antrag bei.
Nach Informationen des Amtes für
Stadtentwicklung und Statistik der Stadt
Köln lässt sich am Standort Braunsfeld ein
Rückgang der Einzelhandelsflächen
feststellen (Vergleichszeitraum 2008 mit
2016, Übersichtstabelle liegt diesem Antrag
bei).
Ein weiterer Indikator, der die
Gefährdungssituation für den
Einzelhandelsstandort belegt, ist die
geringe Einzelhandelszentralität. Im Jahr
2017 liegt der Wert bei 84,2. (PLZ-Gebiet
50933, Zahlenmaterial von Michael Bauer
Research GmbH, 2017). Damit lassen sich
Kaufkraftabflüsse am Standort Braunsfeld
belegen.
Eine Kundenfrequenzanalyse von Larbig
& Mortag weist einen deutlichen Rückgang
der Besucherzahlen aus. Die
durchschnittliche Besucherzahl /Stunde
sank von 745 (2015) auf 497 (2016).
Zusätzlich leidet Braunsfeld unter einer
Verarmung des
Einzelhandelsangebotes, da in den
letzten Jahren große Verluste diverser
Branchen zu verzeichnen sind.
Hierzu gehören: Bekleidung,
Geschenkartikel, Schuhe, Schreibwaren,
Haushaltswaren, Spielwaren, diverse
Lebensmittelgeschäfte (Metzgereien,
Supermarkt).
Dieser Befund deckt sich mit den
Informationen des Amtes für
Stadtentwicklung und Statistik der Stadt
Köln, wonach es am Standort Braunsfeld
zu einem Rückgang an
Einzelhandelsbetrieben gekommen ist
(Vergleichszeitraum 2008 mit 2016,
Übersichtstabelle liegt diesem Antrag bei).
Des Weiteren zeichnet sich eine
Konzentration von Branchen ab. So verfügt
Braunsfeld im Bereich der beantragten
Ladenöffnung derzeit über 13 ! Friseure, 4
Blumengeschäfte, 4 Bäckereien und 4
Schmuckgeschäfte.
Zudem ist eine ungewöhnlich hohe
Fluktuation zu verzeichnen (innerhalb von
5 Jahren 3 verschiedene Geschäfte in
einem Ladenlokal)
Braunsfeld versorgt mit seinem Angebot
zusätzlich Müngersdorf und anteilig
Junkersdorf. Dies umso mehr, als die im
Einzelhandelkonzept von 2011 geplante
Ansiedlung von Einzelhandel auf dem
ehemaligen RTL-Gelände in einer
Größenordnung von ca. 1000 qm nicht
stattgefunden hat. Stattdessen sind hier
durch die Fa. Pandion ausschliesslich
Wohnungen erstellt worden.
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung zentraler
Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse,
insbesondere weniger mobiler und ältere Teile
der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher
Versorgung)
Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte
Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der
weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale
Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine
herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung
der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung
wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale
Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die
im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende
Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und
Braunsfeld verfügt über eine hohe Anzahl
von älteren und weniger mobilen
Menschen (mehrere
Altenheime/Clarenbachstift) für die die
wohnortnahe Versorgung essentiell ist.
Der Zuzug junger Familien ergibt sich
durch das Neubaugebiet an der Eupener
Strasse (Park Linnee).
Die Martinmeile ist vor allem auch eine
Aktivität, die mehrere Generationen
zusammenführen soll. Hierbei sind sowohl
das Seniorennetzwerk Braunsfeld als auch
Kölsch Hätz starke Unterstützer. Bei der
Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren. Martinsmeile handelt es sich um eine
Marketing-Aktion nicht nur für Braunsfeld
sondern auch für die umgebenden Veedel.
Ladenöffnung dient der Belebung der
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder
Ortsteilzentren
Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung
der Innenstädte mit negativen Auswirkungen
auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung
begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es,
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien
und der Abwanderung von Einzelhändlern und
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und
örtlichen Zentren dienen.
Eine Kundenfrequenzanalyse von Larbig
& Mortag weist einen erheblichen
Rückgang der Besucherzahl von
Braunsfeld im Vergleich von 2015 zu 2016
aus. Die durchschnittliche Besucherzahl
/Stunde sank von 745 auf 497. Diese Zahl
hat sich durch den Verlust des
Wochenmarktes und der großen Postfiliale
an zentraler Stelle sowie die Schließung
der Kaisers-Filiale (alles in 2017) noch
verstärkt.
Der Zentralitätsfaktor von Braunsfeld liegt
mit 84,2 deutlich unter 100. Dies bedeutet
eine klare Abwanderung von Kaufkraft trotz
steigender Einwohnerzahlen
(Zahlenmaterial von Michael Bauer
Research GmbH, 2017).
Auch die Anbindung des Einkaufszentrums
in Weiden an die Straßenbahnlinie 1 hat
die Abwanderung von Kaufkraft in den
letzten Jahren verstärkt.
Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit
der jeweiligen Kommune als attraktiver und
lebenswerter Standort, insbesondere für den
Tourismus und die Freizeitgestaltung, als
Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort
von kulturellen und sportlichen Einrichtungen
Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter
Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend
selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus
Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen
Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt
kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren
Städten mehr
Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen
anzuziehen.
Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt.
Durch ein Konzept, bestehend aus
verkaufsoffenen Sonntagen, Straßenfesten
und weiteren Aktionen möchte die IG
Braunsfeld die Attraktivität des
Braunsfelder Veedels stärken, die
überörtliche Sichtbarkeit für die
angrenzenden Stadtteile sowie den
Wohlfühlfaktor erhöhen.
Beachte:
Maximal drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr in Köln (Selbstbeschränkung durch
Beschluss des Kölner Rates; zu beachten ist ebenfalls die angelegte Liste gesperrte
Feiertage)
Bitte beachten Sie als Interessengemeinschaften, dass die Werbung für Ihre
Anlassveranstaltung im Vordergrund steht. Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss
eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme
entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege
des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden.
Antragsteller: ISK Carrée e.V.
Geschäftsstelle
Hans-Josef Schulte
Berrenrather Str. 256
50939 Köln
Tel: 0221 34669416
Bezeichnung des Anlass: Markt:
Messe:
Örtliches Fest:
Carrée Fest
Ähnliche Veranstaltung:
Anlassbeschreibung: Seit 21 Jahren jährlich stattfindendes
Strassenfest in Köln-Sülz
Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im
Vordergrund?
Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die
hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten
öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und
Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse
hierbei nicht im Vordergrund steht.
X ja dias Straßenfest
☐ nein
(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für
eine Genehmigung durch den Rat der
Stadt Köln)
Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung
X eine Veranstaltung, welche zum 21.. Mal
stattfindet
☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung
Besteht ein unmittelbar räumlicher und
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und
den zur Öffnung vorgesehenen
Verkaufsstellen?
Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind,
stattfindet.
Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch
zeitlich überlappend stattfindet.
X ja, die Versorgung der Besucher steht im
Vordergrund!
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein
angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit
geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu
erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände,
sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem
Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen
werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu
genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt
genehmigten Anlässe.
Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in
den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist;
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und
Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich
verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird
nicht genehmigungsfähig sein;
Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher
als die der Verkaufsstellenöffnung?
Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt
(vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung;
X ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Besucher wegen Anlassveranstaltung:
Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung:
Veranstaltungsfläche:
Verkaufsfläche:
Deutlich mehr als wegen der
Verkaufsstellenöffnung.
Viele Besucher kommen wegen des Festes
mit Musikveranstaltungen.
Viele der Besucher nutzen die Zeit
während des Festes um Dinge des
täglichen Bedarfs zu erwerben, wo sie an
anderen Tagen keine Zeit zu haben..
Berrenrather Straße von der
Nikolauskirche bis Gerolsteiner Straße
und die Sülzburgstr. von der
Luxemburger Str. bis Berrenrather Str.
Ca. 1,5 Km Gesamtlänge.
ca 60 Mitglieder der z. Zt. 75 ISK
Geschäfte und ca. 25 Nicht-ISK Mitglieder
beteiligen sich an der Veranstaltung. Die
Größenordnung der Geschäfte ist zwischen
50-100 qm Verkaufsfläche. Einige auch
größer. Die meisten Geschäfte sind mit
einem eigenen Stand auf der Festmeile
vertreten.
Quellenangabe und Belege zu
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche
und Verkaufsfläche:
Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für
die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt
der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf)
Die nachfolgend genannten Sachgründe
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG
geschaffen.
Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen
von den zur Antragstellung berechtigten
Interessengemeinschaften genehmigt.
Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische
Erwägungen) auch nicht aufgegeben.
Die nachfolgenden Sachgründe können
allerdings kumulativ vorliegen und der
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen.
Hier sind die
Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften
gefordert, diese Sachgründe geltend zu
machen/nachzuweisen und überprüfbare
Belege vorzulegen.
Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt
hier zum Download bereit. Es wird gefordert,
dass die Kommune auf der Grundlage eines
Einzelhandelskonzepts mit der
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das
Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen
noch nicht als Mittel, um das öffentliche
Interesse in Gestalt der benannten weiteren
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend
genannten Sachgründe können daher derzeit
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept
begründet werden.
Siehe angehängten Brief an
Herrn Peter Brandt.
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung eines vielfältigen stationären
Einzelhandelsangebots
Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu
entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer
Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden.
Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018
hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den
stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig
bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der
Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist
ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst
und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und
Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen
vorzutragen.
Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen,
dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B.
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder
Schaffung neuer Arbeitsplätze)
Augenblicklich haben wir noch wenig
Leerstände. Das Viertel ist durch seine
Aktivitäten, Feste, Kunstmeilen mit v.o.
Sonntagen für die Geschäftsinhaber sehr
attraktiv. Leerstände können zügig neu
vermietet werden.
Das Carrée Fest im Besonderen sorgt zum
Abschluss des Sommers und Ende der
Ferien für einen Kulturtourismus bei dem
das Publikum neben den Aktionen der
Schausteller, neue inhabergeführte
Geschäfte entdecken kann, die ein
individuelles Sortiment führen und sich vom
online-Handel abheben. Das wiederum
stärkt die Vielfalt und Entwicklung des
stationären Einzelhandelsangebots und
fördert den Absatz im Veedel.
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung zentraler
Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse,
insbesondere weniger mobiler und ältere Teile
der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher
Versorgung)
Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte
Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der
weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale
Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine
herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung
der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung
wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale
Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die
im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende
Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und
Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren.
Wenn es in Sülz/Klettenberg keine
attraktiven v. o. Sonntage gibt, wandert die
Kundschaft in große Einkaufszentren ab
oder bestellt bei Lieferdiensten, so dass
dann die Gefahr besteht, dass der Nah-
Versorgungsbereich im Besonderen für
Senioren und nicht ganz mobile Menschen
nicht mehr wirtschaftlich attraktiv ist und
keine Vielfalt mehr vorhanden ist, weil dann
die Geschäfte schließen.
Ladenöffnung dient der Belebung der
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder
Ortsteilzentren
Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung
der Innenstädte mit negativen Auswirkungen
auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung
begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es,
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien
und der Abwanderung von Einzelhändlern und
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und
örtlichen Zentren dienen.
Das Carrée Fest dient auch einer Belebung
des Einkaufszentrums Sülz/Klettenberg
(Sülzburgstr/Gottesweg., Luxemburger
Straße, Berrenrather Straße sowie die
Zülpicher Straße wo unsre Mitglieder
ansässig sind.) und wirkt einer
Abwanderung von Einzelhändlern
entgegen. Derzeit haben wir ca. 10
Leerstände in Köln-Sülz/Klettenberg..
Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit
der jeweiligen Kommune als attraktiver und
lebenswerter Standort, insbesondere für den
Tourismus und die Freizeitgestaltung, als
Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort
von kulturellen und sportlichen Einrichtungen
Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter
Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend
selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus
Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen
Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt
kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren
Städten mehr
Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen
anzuziehen.
Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt.
Das Carrée Fest zieht Besucher aus fast
allen Kölner Stadtteilen und dem Kölner
Umland - überwiegend aus den
linksrheinischen angrenzenden Gemeinden
an. Sie kommen wegen der Musik und den
kulinarischen Angeboten dieses
Festes.
ISK-CARREE e.V.-Vorsitzende Sebastian Berges c/o Apotheke am Questerhof,
Geschäftstelle: Hans-Josef Schulte, Berrenrather Str. 256, 50939 Köln
Tel.: 0221 34669416, Fax: 0221 34669418, Mobil: 0177 6863473
Sparkasse KölnBonn IBAN DE47 3705 0198 0008 7620 64 SWIFT_BIC: COLSDE33
Mail: vorstand@isk-carree.de - www.carree-suelz-klettenberg.de
Interessengemeinschaft Sülz-Klettenberg CARREÉ E.V.
ISK Carrée e.V. / Geschäftsstelle H-J Schulte
Berrenrather Str. 256, 50939 Köln
Stadt Köln
Amt für öffentliche Ordnung
Gewerbeabteilung (321/1)
z.Hd. Herrn Peter Brandt
Willy-Brandt-Platz 3
50679 Köln
Köln, den 30. September 2018
Betr.: V.O. Sonntag am 1. Sept. 2019
Sehr geehrter Herr Brandt,
das mittlerweile traditionelle Carrée-Fest, das im kommenden Jahr zum 21. Mal
stattfindet, ist immer am 1. September Sonntag. Zu diesem Fest sind die
Berrenrather Straße und die Sülzburgstraße zu einem Teil gesperrt, auf dem das
Fest stattfindet. Es präsentieren sich auf der Straße die Geschäfte der
Interessengemeinschaft sowie viele ansässige Firmen aus dem Bereich von Köln-
Sülz/Klettenberg und auch diverse Schausteller mit ihren Fahrgeschäften
(überwiegend für Kinder). Auf 2 Schaubühnen treten bekannte Interpreten sowie
Bands, Chöre und Solisten mit Unterhaltungsmusik auf. Für das leibliche Wohl der
vielen Besucher - Speisen und Getränke aller Art - ist in vielfältiger Weise durch die
Gastronomie des Veedels, wie auch Spezialitäten aus aller Welt gesorgt. Zu diesem
Straßenfest erwarten wir, wie in den Vorjahren, ca. 120.000 bis 150.000 Besucher.
/0 /1 /2 /3 /1 /4 /3 /2 /5 /6 /7 /8 /9 /10 /11 /12 /13 /9 /8 /7 /14 □ /16 /12 □ /6 /17 /18 /19 /20 □ /21 /9 /8 /8 /22 /11 /23 /24 /11 /25 /7 □ /17 /26 /11 /8 /7 /8 /9 /27□ /9 /18 /18 /11 □ /28 /8 /29 /9 /8 /7 /30 /12 /31 /11 /12 □ /32 □ /33 /34 /18 /12 /16 /25 /35 /36 /11 □ /37 /30 /12 /38 /25 /35 /36 /9 /30
/36 /7 /7 /13 /25 /20 /39 /39 /29 /29 /29 /1 /8 /30 /12 /38 /25 /35 /36 /9 /30 /23 /40 /12 /18 /16 /12 /11 /1 /38 /11 /39 /25 /7 /8 /9 /25 /25 /11 /12 /13 /9 /8 /7 /14 /23 /16 /12 /23 /25 /30/11 /18 /19 /23 /35 /9 /8 /8 /41 /21 /42 /41 /43 /0 /11 /23 /27 /11 /25 /7 /23 /30 /11 /26 /11 /8 /7 /8 /9 /27 /23 /9 /18 /18 /11 /23 /11 /8 /29 /9 /8 /7 /30 /12 /31 /11 /12 /23 /2 /2 /44/5 /42 /45 /4 /4 /2 /39 /2
/46 /47 /48 /49 /50 /51 /52 /48 /53 □ /50
/55 /56 /57 □ /59 /57 /60 /61 /62 /63 /64 □ /65 /63 /57
/66 /67 /68 /57 /56 /69 /70 /71 /61 □ /72 /73 /57 /74 /69 /70 /71 /75 /73
/6 /7 /8 /9 /10 /11 /12 /13 /9 /8 /7 /14 □ /16 /12 □ /6 /17 /18 /19 /20 □ /76 /77 /78 /78 /79 /80 /81 /82 /80 /83 /84 □ /86 /87 /80 /78 /84 /78 /77 /88 □ /77 /89 /89 /80 □ /90 /78 /91/77 /78 /84 /92 /93 /94 /80 /93
/95 /63 /57□/96 /71 /63 /97 /75 /69 □ /98 /75 /71 /68 □ /99 /100 /101 /99 /102 /101 /103 /99 /104 □ /99 /99 /105 /99 /99 □ /106 /71 /107 □
/59 /73 /108 □ /74 /61 /107 □ /109 /63 /57 /57 /61 /57 /69 /61 /56 /64 /61 □ /74 /61 /69 □ /110 /61 /62 /61 /57 /69 □ /68 /56 /61 /60 /61 /57 □ /109 /111 /68 /112 □ /73 /57 /74 □ /66 /68 /61 /64/64 /61 /57 /62 /61 /107 /60 □ /113 □ /112 /73 /97 /56 /57 /74 /61 /69 /64 □ /56 /57 □ /114 /61 /112 /73 /60 □ /75 /73 /108 □ /74 /61 /57
/95 /61 /107 /75 /57 /69 /64 /75 /68 /64 /73 /57 /60 /69 /64 /61 /107 /97 /56 /57 □ /74 /61 /69 □ /109 /64 /107 /75 /115 /61 /57 /108 /61 /69 /64 /69 /101 □ /116 /97 □ /117 /61 /60 /61 /57 /69 /75 /64 /112□ /112 /73 □ /74 /61 /57 □ /66 /63 /68 /68 /61 /60 /61 /57 □ /75 /73 /69 □ /110 /56 /57 /74 /61 /57 /64 /71 /75 /68 □ /62 /61 /56 □ /56 /71 /107 /61 /97 □ /95 /61 /61 /74 /61 /68 /69 /108 /61/69 /64 □ /61 /56 /57 /61
/118/63 /70 /71 /61 □ /112 /73 /65 /63 /107 □ /119 /63 /57 /57 /64 /61 /57 □ /69 /56 /70 /71 □ /74 /56 /61 □ /120 /107 /60 /75 /57 /56 /69 /75 /64 /63 /107 /61 /57 □ /74 /61 /69 □ /121 /75 /107 /107/122 /61 /113 /123 /61 /69 /64 /69 □ /111 /62 /61 /107 □ /63 /124 /64 /56 /97 /75 /68 /61 □ /118/61 /64 /64 /61 /107 /62 /61 /74 /56 /57 /60 /73 /57 /60 /61 /57 □ /108 /107 /61 /73 /61 /57 /101 □ /114 /61/56
/69 /64 /107 /75 /71 /68 /61 /57 /74 /61 /97 □ /109 /63 /57 /57 /61 /57 /69 /70 /71 /61 /56 /57 □ /124 /107 /125 /69 /61 /57 /64 /56 /61 /107 /64 /61 □ /69 /56 /70 /71 □ /74 /56 /61 □ /61 /68 /108 /64/61 □ /59 /73 /108 /68 /75 /60 /61 □ /74 /61 /69 □ /95 /61 /61 /74 /61 /68 /69 /119 /68 /75 /69 /69 /56 /119 /61 /107 /69 □ /65 /63 /57 □ /56 /71 /107 /61 /107 □ /62 /61 /69 /64 /61 /57 □ /109 /61/56 /64 /61 /105
/109 /64 /56 /97 /97 /73 /57 /60 /104 □ /106 /57 /64 /61 /107 /71 /75 /68 /64 /73 /57 /60 /104 □ /116 /57 /108 /63 /107 /97 /75 /64 /56 /63 /57 □ /73 /57 /74 □ /95 /61 /107 /119 /67 /69 /64 /56 /60 /73 /57/60 □ /68 /75 /60 /61 /57 □ /75 /73 /108 □ /74 /61 /107 □ /114 /61 /107 /107 /61 /57 /107 /75 /64 /71 /61 /107 □ /73 /57 /74 □ /74 /61 /107 □ /109 /111 /68 /112 /62 /73 /107 /60 /61 /107 □ /109 /64 /107/75 /115 /61
/112 /126 /61 /56 □ /96 /75 /60 /61 □ /68 /75 /57 /60 □ /75 /73 /108 □ /127 /75 /107 /97 /63 /57 /56 /61 /119 /73 /107 /69 /101 □ /114 /61 /56 □ /61 /56 /57 /61 /97 □ /114 /61 /69 /73 /70 /71 /61 /107/75 /73 /108 /119 /63 /97 /97 /61 /57 □ /65 /63 /57 □ /62 /56 /69 □ /112 /73 □ /103 /100 /99 □ /99 /99 /99 □ /128/61 /57 /69 /70 /71 /61 /57 □ /68 /75 /73 /64 □ /95 /61 /107 /75 /57 /69 /64 /75/68 /64 /61 /107
/126 /75 /107 □ /74 /75 /69 □ /123 /61 /69 /64 □ /61 /56 /57 /61 /69 □ /74 /61 /107 □ /60 /107 /67 /115 /64 /61 /57 □ /67 /108 /108 /61 /57 /64 /68 /56 /70 /71 /61 /57 □ /55 /65 /61 /57 /64 /69 □/74 /61 /69 □ /129 /75 /71 /107 /61 /69 □ /113 □ /75 /73 /108 □ /130 /61 /74 /61 /57 □ /123 /75 /68 /68 □ /108 /111 /107 □ /109 /111 /68 /112 □ /73 /57 /74 □ /74 /56 /61 □ /73 /97 /68 /56 /61 /60/61 /57 /74 /61 /57
/95 /61 /61 /74 /61 /68 /101 □ /131 /73 /69 /125 /64 /112 /68 /56 /70 /71 □ /112 /73 □ /74 /61 /57 □ /109 /64 /125 /57 /74 /61 /57 □ /75 /73 /108 □ /74 /61 /107 □ /109 /64 /107 /75 /115 /61 □ /67 /108/108 /57 /61 /64 /61 /57 □ /75 /97 □ /109 /63 /57 /57 /64 /75 /60 □ /74 /56 /61 □ /117 /61 /69 /70 /71 /125 /108 /64 /61 □ /56 /97 □ /95 /56 /61 /107 /64 /61 /68 □ /56 /71 /107 /61 □ /96 /111 /107/61 /57 □ /108 /111 /107 □ /74 /56 /61
/66 /73 /57 /74 /61 /57 /101
/132 /109 /111 /68 /112 □ /56 /69 /64 □ /74 /61 /107 □ /69 /70 /71 /67 /57 /69 /64 /61 □ /109 /64 /75 /74 /64 /64 /61 /56 /68 □ /65 /63 /57 □ /66 /67 /68 /57 /101 □ /127 /56 /61 /107 □ /56 /69 /64□ /57 /56 /70 /71 /64 □ /57 /73 /107 □ /62 /61 /56 /97 □ /121 /75 /107 /107 /122 /61 /113 /123 /61 /69 /64 □ /126 /75 /69 □ /68 /63 /69 /132 /104 □ /62 /61 /119 /73 /57 /74 /61 /64 /61
/114 /61 /112 /56 /107 /119 /69 /62 /111 /107 /60 /61 /107 /97 /61 /56 /69 /64 /61 /107 /56 /57 □ /127 /61 /68 /60 /75 □ /114 /68 /67 /97 /61 /107 /113 /123 /107 /61 /107 /119 /61 /107 □ /62 /61 /56 □ /74 /61 /107□ /95 /61 /107 /75 /57 /69 /64 /75 /68 /64 /73 /57 /60 /69 /61 /107 /67 /108 /108 /57 /73 /57 /60 □ /56 /71 /107 /61 □ /62 /61 /69 /63 /57 /74 /61 /107 /61 □ /131 /73 /57 /61 /56 /60 /73 /57 /60 □ /112/73 /97
/95 /61 /61 /74 /61 /68 /101 □ /95 /56 /61 /68 /68 /61 /56 /70 /71 /64 □ /68 /56 /61 /60 /64 □ /61 /69 □ /75 /73 /70 /71 □ /74 /75 /107 /75 /57 /104 □ /74 /75 /69 /69 □ /61 /69 □ /71 /56 /61/107 □ /57 /63 /70 /71 □ /65 /56 /61 /68 /61 □ /119 /68 /61 /56 /57 /61 □ /55 /56 /57 /112 /61 /68 /71 /125 /57 /74 /68 /61 /107 □ /60 /56 /62 /64 /101 □ /106 /57 /74 □ /74 /56 /61 □ /62 /61 /64/61 /56 /68 /56 /60 /64 /61 /57 □ /69 /56 /70 /71
/60 /61 /107 /57 /61 □ /75 /97 □ /109 /64 /107 /75 /115 /61 /57 /108 /61 /69 /64 /101 □ /132 /118/56 /107 □ /71 /75 /62 /61 /57 □ /73 /57 /69 /61 /107 □ /59 /57 /60 /61 /62 /63 /64 □ /56 /97 □ /95/61 /107 /60 /68 /61 /56 /70 /71 □ /112 /73 /97 □ /95 /63 /107 /130 /75 /71 /107 □ /57 /63 /70 /71 /97 /75 /68 /69 □ /61 /107 /126 /61 /56 /64 /61 /107 /64 /101 □ /109 /63 □ /124 /107 /125 /69 /61 /57 /64/56 /61 /107 /61 /57
/69 /56 /70 /71 □ /74 /56 /61 /69 /61 /69 □ /128/75 /68 □ /57 /63 /70 /71 □ /97 /61 /71 /107 □ /63 /107 /64 /69 /75 /57 /69 /125 /69 /69 /56 /60 /61 □ /127 /125 /57 /74 /68 /61 /107 □ /73 /57 /74□ /106 /57 /64 /61 /107 /57 /61 /71 /97 /61 /107 /132 /104 □ /108 /107 /61 /73 /64 /61 □ /69 /56 /70 /71 □ /66 /63 /63 /107 /74 /56 /57 /75 /64 /56 /63 /57 /69 /68 /61 /56 /64 /61 /107 □ /59 /70 /71 /56/97
/131 /56 /97 /97 /61 /107 /97 /75 /57 /57 □ /74 /61 /57 /57 □ /75 /73 /70 /71 /101 □ /132 /98 /75 /107 /111 /62 /61 /107 □ /71 /56 /57 /75 /73 /69 □ /119 /63 /57 /57 /64 /61 /57 □ /126 /56 /107 □ /126/56 /61 /74 /61 /107 □ /65 /56 /61 /68 /61 □ /66 /111 /57 /69 /64 /68 /61 /107 □ /108 /111 /107 □ /73 /57 /69 /61 /107 /61 □ /109 /111 /68 /112 /113 /114 /111 /71 /57 /61 □ /75 /97
/133 /56 /119 /63 /68 /75 /73 /69 /124 /68 /75 /64 /112 □ /60 /61 /126 /56 /57 /57 /61 /57 /104 □ /74 /61 /107 /61 /57 □ /134 /107 /63 /60 /107 /75 /97 /97 □ /62 /61 /107 /61 /56 /64 /69 □ /56 /97 □ /68/61 /64 /112 /64 /61 /57 □ /129 /75 /71 /107 □ /71 /61 /107 /65 /63 /107 /107 /75 /60 /61 /57 /74 □ /62 /61 /56 □ /74 /61 /57 □ /114 /61 /69 /73 /70 /71 /61 /107 /57 □ /75 /57 /60 /61 /119 /63 /97 /97/61 /57
/56 /69 /64 /101 /132 □ /133 /61 /62 /61 /57 □ /74 /61 /57 □ /68 /63 /119 /75 /68 /61 /57 □ /132 /109 /64 /75 /107 /69 /132 □ /124 /107 /125 /69 /61 /57 /64 /56 /61 /107 /64 /61 /57 □ /69 /56 /70 /71 □/75 /73 /108 □ /74 /61 /107 □ /127 /75 /73 /124 /64 /62 /111 /71 /57 /61 □ /75 /57 □ /74 /61 /107 □ /55 /70 /119 /61 □ /109 /111 /68 /112 /62 /73 /107 /60 /69 /64 /107 /75 /115 /61 /135 □ /110 /73 /136 /61/97 /62 /73 /107 /60 /61 /107
/109 /64 /107 /75 /115 /61 □ /119 /67 /68 /69 /70 /71 /61 □ /109 /71 /63 /126 /60 /107 /67 /115 /61 /57 □ /126 /56 /61 □ /55 /64 □ /108 /73 /69 /69 /56 /70 /71 □ /129 /73 /68 /70 /71 /61 □ /137 /128/75/107 /56 /64 /75 □ /66 /67 /68 /68 /57 /61 /107 /138 /104 □ /98 /61 □ /114 /73 /73 /107 /61 □ /63 /74 /61 /107 □ /74 /56 /61 □ /66 /68 /125 /125 /65 /62 /63 /64 /112 /61 □ /56 /57 □ /109 /124 /56 /61/68 /113 /73 /57 /74
/117 /61 /69 /75 /57 /60 /69 /68 /75 /73 /57 /61 /101
/59 /73 /70 /71 □ /108 /111 /107 □ /74 /56 /61 □ /61 /107 /57 /69 /64 /61 /57 □ /96 /67 /57 /61 □ /71 /75 /64 /64 /61 /57 □ /74 /56 /61 □ /120 /107 /60 /75 /57 /56 /69 /75 /64 /63 /107 /61 /57 □/134 /68 /75 /64 /112 □ /60 /61 /69 /70 /71 /75 /108 /108 /61 /57 /101 □ /109 /63 □ /56 /57 /108 /63 /107 /97 /56 /61 /107 /64 /61 /57 □ /112 /75 /71 /68 /107 /61 /56 /70 /71 /61 □ /95 /61 /107 /61 /56 /57/61 □ /111 /62 /61 /107
/60 /61 /97 /61 /56 /57 /57 /111 /64 /112 /56 /60 /61 □ /59 /119 /64 /56 /65 /56 /64 /125 /64 /61 /57 □ /73 /57 /74 □ /74 /61 /107 /61 /57 □ /106 /57 /64 /61 /107 /69 /64 /111 /64 /112 /73 /57 /60 /69 /97/67 /60 /68 /56 /70 /71 /119 /61 /56 /64 /61 /57 /101 □ /132 /118/56 /107 □ /69 /56 /57 /74 □ /69 /61 /56 /64 □ /129 /75 /71 /107 /61 /57 □ /62 /61 /56 /97 □ /123 /61 /69 /64 □ /65 /61 /107 /64 /107/61 /64 /61 /57
/73 /57 /74 □ /108 /107 /61 /73 /61 /57 □ /73 /57 /69 □ /56 /97 /97 /61 /107 □ /111 /62 /61 /107 □ /74 /56 /61 □ /59 /73 /108 /97 /61 /107 /119 /69 /75 /97 /119 /61 /56 /64 □ /74 /61 /107 □ /114 /111/107 /60 /61 /107 /132 /104 □ /69 /75 /60 /64 /61 □ /72 /63 /62 /61 /107 /64 □ /127 /61 /107 /112 /63 /60 /104 □ /74 /61 /107 □ /69 /56 /70 /71 □ /108 /111 /107 □ /74 /61 /57 □ /95 /61 /107 /61 /56 /57
/132 /131 /75 /107 /64 /62 /56 /64 /64 /61 /107 □ /66 /67 /68 /57 /132 /104 □ /61 /56 /57 /61 /107 □ /55 /56 /57 /107 /56 /70 /71 /64 /73 /57 /60 □ /108 /111 /107 □ /69 /61 /136 /73 /61 /68 /68 □ /97 /56/69 /69 /62 /107 /75 /73 /70 /71 /64 /61 □ /66 /56 /57 /74 /61 /107 /104 □ /61 /57 /60 /75 /60 /56 /61 /107 /64 /101 □ /128/56 /64 □ /126 /61 /56 /64 /61 /107 /61 /57 □ /127 /61 /68 /108 /61 /107 /57 □/65 /61 /107 /119 /75 /73 /108 /64 /61
/127 /61 /107 /112 /63 /60 □ /75 /73 /108 □ /74 /61 /107 □ /109 /64 /107 /75 /115 /61 □ /110 /63 /69 /61 □ /108 /111 /107 □ /61 /56 /57 /61 □ /60 /107 /63 /115 /61 □ /96 /63 /97 /62 /63 /68 /75 /104 □/62 /61 /56 □ /74 /61 /107 /104 □ /63 /62 □ /133 /56 /61 /64 /61 □ /63 /74 /61 /107 □ /134 /107 /61 /56 /69 /75 /73 /69 /69 /70 /71 /111 /64 /64 /73 /57 /60 /104 □ /75 /68 /68 /61 □ /96 /61 /56 /68/57 /61 /71 /97 /61 /107
/117 /61 /126 /56 /57 /57 /61 /107 □ /126 /75 /107 /61 /57 /101
/116 /57 □ /59 /57 /62 /61 /64 /107 /75 /70 /71 /64 □ /74 /61 /107 □ /65 /56 /61 /68 /61 /57 □ /119 /73 /68 /56 /57 /75 /107 /56 /69 /70 /71 /61 /57 □ /113 □ /73 /57 /74 □ /69 /63 □ /97 /75 /57/70 /71 /61 /107 □ /119 /75 /68 /63 /107 /56 /61 /57 /107 /61 /56 /70 /71 /61 /107 □ /113 □ /95 /61 /107 /69 /73 /70 /71 /73 /57 /60 /61 /57 □ /119 /63 /57 /57 /64 /61 /57 □ /74 /56 /61 □ /114 /61 /69/73 /70 /71 /61 /107
/75 /97 □ /109 /64 /75 /57 /74 □ /65 /63 /57 □ /132 /129 /73 /69 /64 □ /123 /56 /64 /132 □ /56 /71 /107 /61 □ /109 /124 /63 /107 /64 /68 /56 /70 /71 /119 /61 /56 /64 □ /73 /57 /64 /61 /107 □ /114 /61/126 /61 /56 /69 □ /69 /64 /61 /68 /68 /61 /57 /101 □ /133 /61 /62 /61 /57 □ /74 /61 /97 □ /55 /107 /119 /61 /57 /57 /64 /57 /56 /69 /60 /61 /126 /56 /57 /57 □ /56 /57 □ /109 /75 /70 /71 /61 /57
/66 /63 /57 /74 /56 /64 /56 /63 /57 □ /62 /61 /69 /64 /75 /57 /74 □ /74 /75 /62 /61 /56 □ /60 /75 /107 □ /61 /56 /57 /61 □ /121 /71 /75 /57 /70 /61 /104 □ /133 /63 /64 □ /68 /61 /56 /74 /61 /57/74 /61 /57 □ /128/61 /57 /69 /70 /71 /61 /57 □ /112 /73 □ /71 /61 /68 /108 /61 /57 /105 □ /134 /107 /63 □ /75 /62 /60 /61 /69 /64 /107 /75 /97 /124 /61 /68 /64 /61 /97 □ /66 /56 /68 /63 /97 /61 /64/61 /107 □ /75 /73 /108
/74 /61 /97 □ /123 /75 /71 /107 /107 /75 /74 /64 /107 /75 /56 /57 /61 /107 □ /126 /73 /107 /74 /61 /57 □ /65 /63 /97 □ /116 /57 /56 /64 /56 /75 /64 /63 /107 □ /139 /99 □ /121 /61 /57 /64 □ /108 /111 /107□ /119 /75 /107 /56 /64 /75 /64 /56 /65 /61 □ /131 /126 /61 /70 /119 /61 □ /60 /61 /69 /124 /61 /57 /74 /61 /64 /101 □ /132 /55 /56 /57 /61 □ /109 /73 /124 /61 /107 /56 /74 /61 /61 /132 /104 □ /62 /61 /108/75 /57 /74
/109 /73 /69 /75 /57 /57 /61 □ /127 /61 /107 /97 /69 /104 □ /74 /56 /61 □ /69 /56 /70 /71 □ /69 /124 /63 /57 /64 /75 /57 □ /75 /73 /108 □ /74 /61 /57 □ /109 /75 /64 /64 /61 /68 □ /69 /70 /71 /126/75 /57 /60 □ /73 /57 /74 □ /108 /111 /57 /108 □ /66 /56 /68 /63 /97 /61 /64 /61 /107 □ /61 /56 /57 /108 /73 /71 /107 /101 □ /132 /98 /56 /61 /69 □ /56 /69 /64 □ /97 /61 /56 /57 □ /68 /56 /61 /62/69 /64 /61 /69 □ /123 /61 /69 /64 /101
/116 /70 /71 □ /62 /56 /57 □ /56 /57 □ /130 /61 /74 /61 /97 □ /129 /75 /71 /107 □ /74 /75 /62 /61 /56 /132 /104 □ /63 /73 /64 /61 /64 /61 □ /69 /56 /70 /71 □ /74 /56 /61 □ /109 /111 /68 /112 /61/107 /56 /57 □ /75 /68 /69 □ /126 /75 /71 /107 /61 /107 □ /123 /75 /57 /101
/106 /57 /74 □ /74 /56 /61 □ /60 /56 /62 /64 □ /61 /69 □ /97 /56 /64 /64 /68 /61 /107 /126 /61 /56 /68 /61 □ /56 /57 □ /75 /68 /68 /61 /57 □ /59 /68 /64 /61 /107 /69 /119 /68 /75 /69 /69 /61 /57/105 □ /95 /63 /57 □ /74 /61 /107 □ /66 /68 /61 /56 /57 /108 /75 /97 /56 /68 /56 /61 □ /111 /62 /61 /107 □ /129 /73 /60 /61 /57 /74 /68 /56 /70 /71 /61 □ /62 /56 /69 □ /112 /73 /97 □ /109 /61 /57/56 /63 /107 /61 /57 /65 /61 /107 /61 /56 /57
/62 /61 /60 /61 /60 /57 /61 /57 □ /69 /56 /70 /71 □ /62 /61 /56 /97 □ /55 /65 /61 /57 /64 □ /74 /56 /61 □ /117 /61 /57 /61 /107 /75 /64 /56 /63 /57 /61 /57 /101 □ /132 /98 /75 /69 □ /123 /61 /69/64 □ /56 /69 /64 □ /61 /56 /57 /108 /75 /70 /71 □ /57 /61 /64 /64 /132 /104 □ /71 /63 /62 /61 /57 □ /74 /56 /61 □ /140 /96 /61 /61 /57 /75 /60 /61 /107 □ /59 /57 /57 /75 /104 □ /128/61 /107 /56/64 □ /73 /57 /74
/134 /75 /73 /68 /75 □ /74 /75 /69 □ /61 /57 /64 /69 /124 /75 /57 /57 /64 /61 □ /123 /68 /75 /56 /107 □ /75 /97 □ /120 /107 /64 □ /64 /107 /63 /64 /112 □ /74 /61 /69 □ /61 /57 /63 /107 /97 /61 /57□ /114 /61 /69 /73 /70 /71 /61 /107 /75 /57 /74 /107 /75 /57 /60 /69 □ /71 /61 /107 /65 /63 /107 /101 □ /132 /55 /69 □ /126 /75 /107 □ /61 /56 /57 /61 □ /60 /107 /63 /115 /75 /107 /64 /56 /60 /61
/95 /61 /107 /75 /57 /69 /64 /75 /68 /64 /73 /57 /60 /104 □ /74 /56 /61 □ /73 /57 /69 /61 /107 /61 □ /55 /107 /126 /75 /107 /64 /73 /57 /60 /61 /57 □ /111 /62 /61 /107 /64 /107 /63 /108 /108 /61 /57 □ /71/75 /64 /132 /104 □ /107 /61 /69 /111 /97 /56 /61 /107 /64 /61 □ /131 /56 /97 /97 /61 /107 /97 /75 /57 /57 /101
/59 /73 /69 /126 /75 /71 /68 □ /64 /61 /56 /68 /61 /57
/96 /126 /61 /61 /64
/123 /75 /70 /61 /62 /63 /63 /119
/0 /1 /2 /3 /1 /4 /3 /2 /5 /6 /7 /8 /9 /10 /11 /12 /13 /11 /14 /7 □ /16 /9 /8 /8 /17 /11 □ /6 /18 /19 /20 /21 /22 /19 /11 /7 /7 /11 /12 /23 /11 /8 /24 □ /21 □ /6 /7 /9 /25 /7 □ /22 /26 /19 /12
/27 /7 /7 /28 /14 /29 /30 /30 /31 /31 /31 /1 /14 /7 /9 /25 /7 /21 /32 /33 /11 /19 /12 /1 /25 /11 /30 /19 /11 /23 /11 /12 /21 /34 /12 /21 /32 /33 /11 /19 /12 /30 /35 /11 /8 /32 /11 /27 /8 /30 /35/11 /8 /32 /11 /27 /8 /14 /32 /9 /19 /11 /12 /25 /11 /8 /30 /14 /7 /8 /9 /14 /14 /11 /12 /13 /11 /14 /7 /21 /36 /9 /8 /8 /11 /11 /21 /14 /37 /11 /19 /20 /21 /32 /19 /11 /7 /7 /11 /12 /23 /11/8 /24 /2 /30 /4
/38 /39 /40 □ /42 /43 /44 /45 /46 /47 /48 /49 □ /50 /51 /52 /53 /51 /54 /52 /55 /56 □ /57 /45 /58 □ /59 /39 /40 /46 /47 /48 /49 □ /60 /51 /52 /53 /51 /54 /52 /55 /56
/61 /62□ /63 /47 /62/58 /46 /47 /48 /49 □ /64 /51 □ /63 /44 /65 /46 /44 /62/57 /44 /43 □ /54 /52 /55 /56 /49 □ /66 /40 /67 □ /63 /39 /40 /40 /46 /47 /48 /49 □ /68 /51 □ /63 /44 /65 /46/44 /62/57 /44 /43 □ /54 /52 /55 /56 /49 □ /69 /45 /40 /67 /44 /46 □ /45 /40 □ /63 /70 /71 /72 □ /67 /47 /58 □ /63 /46 /43 /47 /73 /44 /40 /69 /44 /58 /46 □ /74 /47 /43 /43 /75 /44
/63 /70 /71 /72 /76 /77 /71 /44 /46 /46 /44 /40 /57 /44 /43 /48 □ /47 /66 /69 □ /67 /44 /43 □ /63 /70 /71 /72 /57 /66 /43 /48 /58 /46 /43 /47 /73 /44 □ /66 /40 /67 □ /67 /44 /43 □ /78 /44 /43/43 /44 /40 /43 /47 /46 /79 /44 /43 □ /63 /46 /43 /47 /73 /44 □ /58 /46 /47 /46 /46 /51 □ /59 /45 /46 □ /44 /45 /40 /44 /62□ /71 /66 /80 /43 /47 /46 /45 /38 /44 /40 □ /81 /45 /40 /72 /66 /48/58 /48 /44 /57 /45 /44 /46
/66 /40 /67 □ /44 /45 /40 /44 /43 □ /82 /45 /44 /71 /72 /47 /79 /71 □ /79 /39 /83 /79 /84 /44 /43 /46 /45 /48 /44 /43 □ /85 /44 /58 /83 /79 /86 /69 /46 /44 □ /45 /58 /46 □ /67 /45 /44 /58 /44□ /82 /44 /43 /47 /40 /58 /46 /47 /71 /46 /66 /40 /48 □ /58 /45 /83 /79 /44 /43 /71 /45 /83 /79 □ /47 /71 /58 □ /87 /79 /39 /83 /79 /80 /47 /43 /86 /46 /45 /48 /87 □ /72 /66 □ /57 /44 /72 /44/45 /83 /79 /40 /44 /40 /51
/88 /45 /44 □ /59 /89 /48 /71 /45 /83 /79 /80 /44 /45 /46 /44 /40 □ /44 /45 /40 /44 /43 □ /90 /44 /45 /71 /40 /47 /79 /62/44 □ /47 /40 □ /67 /45 /44 /58 /44 /62□ /63 /46 /43 /47 /73 /44 /40/69 /44 /58 /46 □ /40 /44 /79 /62/44 /40 □ /58 /44 /79 /43 □ /38 /45 /44 /71 /44 □ /85 /44 /58 /83 /79 /86 /69 /46 /58 /71 /44 /66 /46 /44 □ /66 /40 /67 □ /91 /40 /46 /44 /43 /40 /44 /79 /62/44 /40
/47 /40 /51 □ /88 /47 /58 □ /92 /40 /46 /44 /43 /44 /58 /58 /44 □ /58 /46 /45 /44 /48 □ /38 /39 /40 □ /93 /47 /79 /43 □ /72 /66 □ /93 /47 /79 /43 □ /47 /40 /51 □ /81 /43 /84 /47 /43 /46/44 /46 □ /84 /44 /43 /67 /44 /40 □ /45 /40 □ /67 /45 /44 /58 /44 /62□ /93 /47 /79 /43 □ /83 /45 /43 /83 /47 □ /55 /50 /52 /51 /52 /52 /52 □ /78 /44 /58 /66 /83 /79 /44 /43 /45 /40 /40 /44/40 □ /66 /40 /67
/78 /44 /58 /66 /83 /79 /44 /43 /51
/94/44 /48 /44 /40 □ /67 /44 /58 □ /63 /46 /43 /47 /73 /44 /40 /69 /44 /58 /46 /44 /58 □ /45 /58 /46 □ /44 /58 □ /44 /43 /69 /39 /43 /67 /44 /43 /71 /45 /83 /79 /49 □ /67 /45 /44 □ /63 /70/71 /72 /57 /66 /43 /48 /58 /46 /43 /47 /73 /44 □ /72 /84 /45 /58 /83 /79 /44 /40 □ /95 /66 /96 /44 /62/57 /66 /43 /48 /44 /43 □ /63 /46 /43 /47 /73 /44 □ /66 /40 /67
/78 /44 /43 /43 /44 /40 /43 /47 /46 /79 /44 /43 □ /63 /46 /43 /47 /73 /44 □ /58 /39 /84 /45 /44 □ /67 /45 /44 □ /78 /44 /43 /43 /44 /40 /43 /47 /46 /79 /44 /43 □ /63 /46 /43 /47 /73 /44 □ /72/84 /45 /58 /83 /79 /44 /40 □ /85 /44 /43 /39 /71 /58 /46 /44 /45 /40 /44 /43 □ /63 /46 /43 /47 /73 /44 □ /66 /40 /67 □ /97 /45 /80 /39 /71 /47 /66 /58 /65 /71 /47 /46 /72 □ /38 /39 /40 □ /42/43 /44 /45 /46 /47 /48 /49
/50 /51 □ /63 /44 /65 /46 /44 /62/57 /44 /43 □ /54 /52 /55 /56 /49 □ /55 /60 □ /91 /79 /43 /49 □ /57 /45 /58 □ /59 /39 /40 /46 /47 /48 /49 □ /60 /51 □ /63 /44 /65 /46 /44 /62/57 /44 /43□ /54 /52 /55 /56 /49 □ /50 □ /91 /79 /43 /49 /38 /39 /71 /71 □ /72 /66 □ /58 /65 /44 /43 /43 /44 /40 /51 □ /94/86 /79 /43 /44 /40 /67 □ /67 /44 /58
/63 /46 /43 /47 /73 /44 /40 /69 /44 /58 /46 /44 /58 □ /84 /45 /43 /67 □ /45 /62□ /78 /44 /43 /44 /45 /83 /79 □ /63 /70 /71 /72 /98 /77 /71 /44 /46 /46 /44 /40 /57 /44 /43 /48 □ /62/45 /46 □/44 /43 /79 /89 /79 /46 /44 /62□ /82 /44 /43 /80 /44 /79 /43 /58 /47 /66 /69 /80 /39 /62/62/44 /40 □ /48 /44 /43 /44 /83 /79 /40 /44 /46 /51
/99 /100 /101 /102 /103 /104 /102 /103 /101 /101 /103 /105 /106 /103 /107 /108 /105 /109 /103 /107 /110 /105 /111 /103 /105 □ /109 /103 /107 □ /113 /110 /104 /114 /115 /116 /105 /116 /103 □ /117 /118 /119 □
/88 /45 /44 □ /120 /47 /71 /46 /44 /58 /46 /44 /71 /71 /44 /40 □ /87 /78 /44 /43 /43 /44 /40 /43 /47 /46 /79 /44 /43 □ /63 /46 /43 /47 /73 /44 /98 /85 /70 /43 /46 /44 /71 /87 /49 □ /87 /63 /70 /71/72 /57 /66 /43 /48 /58 /46 /43 /47 /73 /44 /98 /78 /44 /43 /43 /44 /40 /43 /47 /46 /79 /44 /43 □ /63 /46 /43 /47 /73 /44 /87 □ /66 /40 /67 □ /87 /77 /39 /40 /43 /47 /67 /58 /46 /43 /47 /73 /44 /87
/84 /44 /43 /67 /44 /40 □ /45 /40 □ /57 /44 /45 /67 /44 /40 □ /42 /47 /79 /43 /46 /43 /45 /83 /79 /46 /66 /40 /48 /44 /40 □ /58 /39 /84 /45 /44 □ /67 /45 /44 □ /120 /47 /71 /46 /44 /58 /46 /44/71 /71 /44 □ /87 /63 /70 /71 /72 /57 /66 /43 /48 /58 /46 /43 /47 /73 /44 /87 □ /45 /40 □ /42 /47 /79 /43 /46 /43 /45 /83 /79 /46 /66 /40 /48 □ /63 /70 /43 /46 /79
/78 /47 /79 /40 /79 /39 /69 /49 □ /44 /43 /58 /47 /46 /72 /71 /39 /58 □ /47 /66 /69 /48 /44 /79 /39 /57 /44 /40 /51
/88 /45 /44 □ /120 /47 /71 /46 /44 /58 /46 /44 /71 /71 /44 /40 □ /87 /78 /44 /43 /43 /44 /40 /43 /47 /46 /79 /44 /43 □ /63 /46 /43 /47 /73 /44 /98 /85 /70 /43 /46 /44 /71 /87 □ /67 /44 /43 □ /78/66 /58 /76 /95 /45 /40 /45 /44 □ /55 /121 /52 □ /84 /44 /43 /67 /44 /40 □ /47 /66 /69 □ /67 /44 /40 □ /63 /70 /71 /72 /48 /70 /43 /46 /44 /71 □ /38 /39 /43 /49
/57 /44 /72 /45 /44 /79 /66 /40 /48 /58 /84 /44 /45 /58 /44 □ /79 /45 /40 /46 /44 /43 □ /67 /45 /44 □ /81 /45 /40 /62/70 /40 /67 /66 /40 /48 □ /78 /44 /43 /43 /44 /40 /43 /47 /46 /79 /44 /43 □/63 /46 /43 /47 /73 /44 □ /38 /44 /43 /71 /44 /48 /46 /51 □ /88 /45 /44 □ /120 /47 /71 /46 /44 /58 /46 /44 /71 /71 /44 □ /87 /122 /79 /89 /40 /67 /39 /43 /69 /44 /43 □ /63 /46 /43 /47 /73 /44 /87
/122 /45 /83 /79 /46 /66 /40 /48 □ /63 /70 /43 /46 /79 □ /84 /45 /43 /67 □ /47 /66 /69 □ /67 /45 /44 □ /122 /79 /89 /40 /67 /39 /43 /69 /44 /43 □ /63 /46 /43 /47 /73 /44 □ /38 /39 /43 □ /67/45 /44 □ /81 /45 /40 /62/70 /40 /67 /66 /40 /48 □ /85 /39 /46 /46 /44 /58 /84 /44 /48 □ /38 /44 /43 /71 /44 /48 /46 /51
/88 /44 /40 □ /78 /44 /58 /66 /83 /79 /44 /43 /45 /40 /40 /44 /40 □ /66 /40 /67 □ /78 /44 /58 /66 /83 /79 /44 /43 /40 □ /67 /44 /58 □ /63 /46 /43 /47 /73 /44 /40 /69 /44 /58 /46 /44 /58 □ /44/62/65 /69 /44 /79 /71 /44 /40 □ /84 /45 /43 /49 □ /62/45 /46 □ /78 /66 /58 /58 /44 /40 □ /66 /40 /67 □ /78 /47 /79 /40 /44 /40 □ /47 /40 /72 /66 /43 /44 /45 /58 /44 /40 /51 □ /42 /47 /71/71 /58
/63 /45 /44 □ /62/45 /46 □ /67 /44 /62□ /61 /66 /46 /39 □ /47 /40 /43 /44 /45 /58 /44 /40 □ /65 /71 /47 /40 /44 /40 □ /63 /45 /44 □ /57 /45 /46 /46 /44 □ /44 /45 /40 /45 /48 /44 □ /59/45 /40 /66 /46 /44 /40 □ /72 /66 /58 /86 /46 /72 /71 /45 /83 /79 /44 □ /42 /47 /79 /43 /72 /44 /45 /46 □ /44 /45 /40 □ /57 /44 /72 /45 /44 /79 /66 /40 /48 /58 /84 /44 /45 /58 /44 □ /66 /62/69/47 /79 /43 /44 /40
/63 /45 /44 □ /67 /44 /40 □ /78 /44 /43 /44 /45 /83 /79 □ /63 /70 /71 /72 /98 /77 /71 /44 /46 /46 /44 /40 /57 /44 /43 /48 /51
/123 /124 /125 /126 /127 /128 /129 /130 /128 /131 /124 □ /133 /126 /125 /125 /134 /128 □ /123 /135 /136 /137 /138 /139 /136 /128 /124 /124 /128 /129 /140 /128 /125 /141
/142 /103 /116 /102 /107 /100 /110 /143/144
/145 /105 /101 /100 /104 /104 /144
/146 /103 /107 /147 /103 /148 /107 /104 /101 /100 /111 /103 /144
/149 /116 /150 /150 /144
/63 /46 /43 /47 /73 /44 /40 /69 /44 /58 /46 □ /74 /47 /43 /43 /75 /44 □ /63 /70 /71 /72 /76 /77 /71 /44 /46 /46 /44 /40 /57 /44 /43 /48 □
/151 /98 /62/44 /67 /45 /47 /47 /58 /58 /44 /46 /98 /83 /39 /40 /46 /44 /40 /46 /98 /38 /44 /43 /80 /44 /79 /43 /58 /80 /47 /71 /44 /40 /67 /44 /43 /98 /58 /46 /43 /47 /58 /58 /44 /40 /69 /44 /58 /46 /76
/83 /47 /43 /43 /44 /44 /152 /58 /66 /44 /71 /72 /152 /52 /55 /52 /53 /55 /121 /51 /65 /67 /69 /153
/115 /100 /111 /103 /150 /101 /100 /105 /144
/151 /98 /153
/154
/146 /103 /107 /155/103 /105 /109 /110 /105 /111 □ /106 /156 /105 □ /157 /156 /156 /147 /116 /103 /104 □ /100 /110 /158 □ /109 /103 /107 □ /159 /105 /102 /103 /107 /105 /103 /102 /104 /103 /116 /102 /103 □ /109 /103 /107 □ /160 /102/100 /109 /102 □ /161 /162 /101 /105
/94/45 /43 □ /38 /44 /43 /84 /44 /40 /67 /44 /40 □ /74 /39 /39 /80 /45 /44 /58 /49 □ /66 /62□ /67 /45 /44 □ /97 /66 /46 /72 /57 /47 /43 /80 /44 /45 /46 □ /66 /40 /58 /44 /43 /44 /43 □ /63/44 /45 /46 /44 /40 □ /72 /66 □ /39 /65 /46 /45 /62/45 /44 /43 /44 /40 /51 □ /42 /47 /71 /71 /58 □ /63 /45 /44 □ /62/45 /46 □ /67 /44 /43 □ /63 /65 /44 /45 /83 /79 /44 /43 /66 /40 /48 □/38 /39 /40
/74 /39 /39 /80 /45 /44 /58 □ /40 /45 /83 /79 /46 □ /44 /45 /40 /38 /44 /43 /58 /46 /47 /40 /67 /44 /40 □ /58 /45 /40 /67 /49 □ /69 /45 /40 /67 /44 /40 □ /63 /45 /44 □ /79 /45 /44 /43 □ /84/44 /45 /46 /44 /43 /44 □ /92 /40 /69 /39 /43 /62/47 /46 /45 /39 /40 /44 /40 /51 □ /151 /79 /46 /46 /65 /163 /98 /98 /84 /84 /84 /51 /58 /46 /47 /67 /46 /76
/80 /39 /44 /71 /40 /51 /67 /44 /98 /57 /47 /58 /45 /58 /67 /45 /44 /40 /58 /46 /44 /98 /83 /39 /39 /80 /45 /44 /58 /98 /45 /40 /67 /44 /96 /51 /79 /46 /62/71 /153
/0 /1 /2 /3 /1 /4 /3 /2 /5 /6 /7 /8 /9 /10 /11 /12 /8 /13 /14 □ /16 /17 /18 /19 /20 □ /21 /20 /22 /18 /9 /23 /9 /13 □ /24 /20 /25 /26 □ /27 /23 /17 /17 /28 /20 /29 /20 /22 /30 □/23 /26 □ /31/18 /32 /33 /20 /9 /20 /9 /34 /20 □ /35 □ /6 /7 /8 /9 /20 /17 □ /11 /30 /23 /34 /30 /10 /36 /9 /13 /20 /25 /37 /20 /17
/33 /30 /30 /38 /22 /14 /39 /39 /40 /40 /40 /1 /41 /22 /30 /23 /1 /34 /20 /39 /41 /18 /20 /8 /9 /39 /8 /25 /9 /34 /20 /9 /30 /33 /23 /8 /39 /22 /30 /17 /23 /22 /22 /20 /10 /40 /25 /17 /34 /10 /13/42 /17 /10 /30 /23 /9 /13 /29 /8 /23 /20 /32 /33 /20 /10 /37 /17 /18 /22 /22 /20 /10 /17 /20 /22 /18 /9 /23 /9 /13 /10 /24 /20 /25 /26 /10 /22 /42 /20 /8 /13 /20 /17 /10 /32 /23 /17 /17 /43 /27 /44/43 /36 /0 /20 /29 /20 /22 /30 /10 /23 /26 /10 /40 /18 /32 /33 /20 /9 /20 /9 /34 /20 /10 /44 /2 /4 /3 /4 /45 /0 /3 /2 /39 /4
/46 /47 /48 /49 /50 /51 /52 /48 /53 □ /50
/55 /56 /57 □ /59 /57 /60 /61 /62 /63 /64 □ /65 /63 /57
/66 /67 /68 /57 /61 /69 □ /70 /64 /71 /72 /64 /73 /59 /57 /74 /61 /56 /60 /61 /69□/75 □/66 /67 /68 /57□/75 □/76 /56 /57 /72 /61 /57 /64 /77 /71 /68
/11 /30 /17 /23 /19 /20 □ /40 /25 /17 /34 □ /13 /42 /17 □ /78 /23 /9 /13 /29 /8 /79 /32 /33 /20 /14 □ /80 /81 /82 /83 /84 □ /86 /84 /87 /82 /88 /89 /88 /90 □ /91 /84 /92 /93 □ /94 /95 /96/90 /84 /81
/97 /89 /81 /81 /98 /84 /99 /84 /87 /100 □ /89 /93 □ /101/82 /102 /103 /84 /88 /84 /88 /104 /84
/105 /63 /57□/106 /61 /69 /56 /62 /61 /69 /64 □ /107 /67 /108 /60 /61 /57□ /109 /110 /111 /109 /112 /111 /113 /114 /115 □ /113 /113 /116 /117 /110 □ /118 /77 /69 □
/59 /57 □ /74 /119 /61 /56 □ /120 /71 /60 /61 /57 □ /77 /61 /69 /69 /108 /121 /77 /64 /61 □ /60 /69 /63 /122 /61 /69 □ /59 /57 /72 /69 /71 /57 /60 □ /71 /123 /124 □ /72 /61 /69 □ /70 /125 /68 /74/73 /66 /68 /61 /64 /64 /61 /57 /62 /61 /69 /60 /61 /69
/126 /61 /108 /64 /127 /61 /56 /68 /61 /111
/126 /63 /64 /63 /116 □ /106 /61 /69 /56 /62 /61 /69 /64 □ /107 /67 /108 /60 /61 /57
/66 /67 /68 /108 /121 /77 /61 □ /128/123 /108 /56 /129 □ /130 /71 □ /131 □ /70 /63 /127 /127 /61 /69 /129 /71 /69 /57 /61 /65 /71 /68 □ /57 /61 /56 /57 /111 □ /106 /61 /69 /127 /71 /57 /57 □ /132 /63 /108/61 /124 □ /133 /56 /68 /68 /61 /64 /64 /61 /69 /115 □ /134 /69 /135 /108 /56 /72 /61 /57 /64 □ /72 /61 /69 □ /136 /69 /63 /122 /61 /57 □ /70 /125 /68 /74 /73
/66 /68 /61 /64 /64 /61 /57 /62 /61 /69 /60 /61 /69 □ /66 /71 /69 /57 /61 /65 /71 /68 /108 /60 /61 /108 /61 /68 /68 /108 /121 /77 /71 /124 /64 □ /77 /71 /64 □ /72 /71 □ /108 /61 /56 /57 /61 □ /134 /69/56 /57 /74 /56 /137 /56 /61 /57 /111 □ /133 /61 /56 /127 □ /138 /71 /69 /69 /139 /61 /124 /61 /108 /64 □ /71 /123 /124 □ /72 /61 /69 □ /133 /61 /69 /69 /61 /57 /69 /71 /64 /77 /61 /69 /73 □ /123 /57 /72□ /72 /61 /69
/70 /125 /68 /74 /62 /123 /69 /60 /108 /64 /69 /71 /122 /61 □ /77 /71 /64 /64 /61 □ /108 /61 /56 /57 /61 □ /136 /61 /108 /61 /68 /68 /108 /121 /77 /71 /124 /64 □ /72 /71 /108 □ /134 /69 /63 /60 /69 /71 /127/127 □ /72 /61 /69 □ /140 /105 /61 /61 /72 /61 /68 /108 /62 /125 /77 /57 /61 /141 □ /63 /69 /60 /71 /57 /56 /108 /56 /61 /69 /64 /111 □ /142 /71 /108 □ /62 /63 /64 □ /77 /71 /123 /137 /64 /108 /135 /121 /77/68 /56 /121 /77
/130 /123 /57 /60 /61 /57 □ /66 /67 /68 /57 /61 /69 □ /66 /125 /57 /108 /64 /68 /61 /69 /57 □ /72 /56 /61 □ /136 /61 /68 /61 /60 /61 /57 /77 /61 /56 /64 /115 □ /108 /56 /121 /77 □ /65 /63 /69 □ /134/123 /62 /68 /56 /129 /123 /127 □ /74 /123 □ /137 /69 /135 /108 /61 /57 /64 /56 /61 /69 /61 /57 /111 □
/142 /56 /61 □ /128/56 /108 /121 /77 /123 /57 /60 □ /62 /61 /108 /64 /71 /57 /72 □ /71 /123 /108 □ /129 /67 /68 /108 /121 /77 /61 /69 □ /128/123 /108 /56 /129 □ /65 /63 /57 □ /140 /136 /135 /57 /60 □ /76/71 /64 /135 /57 /60 /141 /115 □ /140 /134 /71 /68 /71 /65 /61 /69 /141 □ /63 /72 /61 /69 □ /128/71 /143 □ /133 /56 /61 /69 /127 /71 /57 /57 □ /108 /63 /119 /56 /61 □ /56 /69 /56 /108 /121 /77 /61 /127 □/126 /63 /68 /129
/127 /56 /64 □ /140 /70 /123 /127 /127 /61 /69 □ /133 /69 /61 /61 /74 /61 /141 □ /123 /57 /72 □ /56 /57 /64 /61 /69 /57 /71 /64 /56 /63 /57 /61 /57 □ /106 /56 /64 /108 □ /127 /56 /64 □ /72 /61 /69 □/138 /63 /65 /61 /69 /62 /71 /57 /72 □ /140 /138 /63 /137 /56 /73 /144 /141 /111 □ /140 /76 /56 /65 /61 /73 /128/123 /108 /56 /129 □ /56 /108 /64 □ /72 /71 /108 /115 □ /119 /71 /108 □ /72 /56 /61 □ /76 /61/123 /64 /61
/119 /63 /68 /68 /61 /57 /111 □ /142 /71 /108 □ /62 /61 /129 /63 /127 /127 /61 /57 □ /119 /56 /69 □ /56 /127 /127 /61 /69 □ /119 /56 /61 /72 /61 /69 □ /74 /123 □ /77 /67 /69 /61 /57 /141 /115 □ /108 /71/60 /64 □ /106 /61 /69 /127 /71 /57 /57 □ /132 /63 /108 /61 /124 □ /133 /56 /68 /68 /61 /64 /64 /61 /69 /111 □
/145 /146 □ /147 /148 /149 /150 /151 □ /152 /148 /150 /150 /153 /151 /154 /151 /155 /156
/142 /61 /69 □ /59 /123 /124 /64 /71 /129 /64 □ /74 /123 /127 □ /138 /71 /69 /69 /139 /61 /124 /61 /108 /64 □ /119 /123 /69 /72 /61 □ /71 /57 □ /72 /61 /69 □ /105 /61 /61 /72 /61 /68 /108 /62 /125 /77 /57/61 □ /65 /63 /69 □ /72 /61 /69 □ /157 /56 /129 /63 /68 /71 /123 /108 /129 /56 /69 /121 /77 /61 □ /127 /56 /64 □ /61 /56 /57 /61 /69 □ /67 /129 /123 /127 /61 /57 /56 /108 /121 /77 /61 /57 □ /59 /57 /72/71 /121 /77 /64
/62 /61 /60 /71 /57 /60 /61 /57 /111 □ /128/123 /108 /56 /129 /71 /68 /56 /108 /121 /77 □ /62 /61 /60 /68 /61 /56 /64 /61 /64 □ /65 /63 /127 □ /66 /56 /69 /121 /77 /61 /57 /121 /77 /63 /69 □ /70 /64 /111□ /157 /56 /129 /63 /68 /71 /123 /108 /111 □ /140 /142 /71 /108 □ /119 /71 /69 □ /61 /56 /57 /61 □ /108 /61 /77 /69 □ /108 /121 /77 /67 /57 /61 □ /158 /72 /61 /61 /141 /115 □ /108 /71 /60 /64 /61
/133 /61 /74 /56 /69 /129 /108 /62 /125 /69 /60 /61 /69 /127 /61 /56 /108 /64 /61 /69 /56 /57 □ /106 /61 /68 /60 /71 □ /133 /68 /67 /127 /61 /69 /73 /126 /69 /61 /69 /129 /61 /69 □ /72 /71 /74 /123 /111 □ /159/123 /60 /68 /61 /56 /121 /77 □ /68 /63 /62 /64 /61 □ /108 /56 /61 □ /72 /56 /61 □ /62 /61 /56 /72 /61 /57 □ /66 /56 /69 /121 /77 /61 /57 /60 /61 /127 /61 /56 /57 /72 /61 /57 □ /124 /125 /69 □ /56/77 /69
/55 /57 /60 /71 /60 /61 /127 /61 /57 /64 □ /56 /57 □ /72 /61 /57 □ /62 /61 /56 /72 /61 /57 □ /70 /64 /71 /72 /64 /64 /61 /56 /68 /61 /57 /111 □ /142 /71 /108 □ /126 /61 /108 /64 □ /60 /56 /62 /64□ /61 /108 □ /108 /61 /56 /64 □ /110 /109 □ /132 /71 /77 /69 /61 /57 /111 □ /140 /160/56 /69 □ /77 /71 /62 /61 /57 □ /113 /112 /112 /114 □ /74 /123 /127 □ /61 /69 /108 /64 /61 /57 □ /128/71 /68 □/60 /61 /124 /61 /56 /61 /69 /64 /141 /115
/61 /69 /129 /68 /135 /69 /64 □ /70 /61 /62 /71 /108 /64 /56 /71 /57 □ /133 /61 /69 /60 /61 /108 /115 □ /105 /63 /69 /108 /56 /64 /74 /61 /57 /72 /61 /69 □ /72 /61 /69 □ /158 /57 /64 /61 /69 /61 /108 /108/61 /57 /60 /61 /127 /61 /56 /57 /108 /121 /77 /71 /124 /64 □ /70 /125 /68 /74 /73 /66 /68 /61 /64 /64 /61 /57 /62 /61 /69 /60 □ /161 /158 /70 /66 /162 /111 □ /159 /123 /57 /135 /121 /77 /108 /64 □ /56 /57
/55 /56 /60 /61 /57 /69 /61 /60 /56 /61 /111 □ /70 /61 /56 /64 □ /61 /56 /57 /56 /60 /61 /57 □ /132 /71 /77 /69 /61 /57 □ /77 /71 /64 □ /72 /56 /61 □ /160/61 /69 /62 /61 /137 /69 /71 /143 /56 /108□ /65 /63 /57 □ /72 /61 /69 □ /136 /71 /64 /77 /61 /57 □ /72 /61 /57 □ /136 /69 /63 /122 /64 /61 /56 /68 □ /72 /61 /108 □ /163 /69 /60 /71 /57 /56 /108 /71 /64 /56 /63 /57 □ /125 /62 /61 /69 /57/63 /127 /127 /61 /57 /111 □
/142 /61 /69 □ /105 /63 /69 /108 /64 /71 /57 /72 □ /56 /108 /64 □ /108 /64 /63 /68 /74 □ /71 /123 /124 □ /72 /56 /61 □ /60 /69 /63 /122 /61 □ /107 /61 /108 /63 /57 /71 /57 /74 /115 □ /72 /56 /61 □/72 /71 /108 □ /126 /61 /108 /64 □ /56 /57 /57 /61 /69 /77 /71 /68 /62 □ /72 /61 /69 □ /136 /61 /108 /121 /77 /135 /124 /64 /108 /119 /61 /68 /64 □ /72 /61 /108 □ /105 /56 /61 /69 /64 /61 /68 /108 □ /77/71 /64 /111 □ /140 /164 /109
/76 /135 /72 /61 /57 /115 □ /142 /56 /61 /57 /108 /64 /68 /61 /56 /108 /64 /61 /69 □ /123 /57 /72 □ /136 /71 /108 /64 /108 /64 /135 /64 /64 /61 /57 □ /62 /61 /64 /61 /56 /68 /56 /60 /61 /57 □ /108 /56 /121/77 □ /71 /127 □ /126 /61 /108 /64 /111 □ /142 /71 /108 □ /56 /108 /64 □ /107 /61 /129 /63 /69 /72 □ /123 /57 /72 □ /72 /56 /61 □ /120 /61 /57 /72 /61 /57 /74 □ /56 /108 /64 □ /108 /64 /61 /56 /60/61 /57 /72 /141 /115 □ /108 /71 /60 /64
/105 /63 /69 /108 /64 /71 /57 /72 /108 /127 /56 /64 /60 /68 /56 /61 /72 □ /132 /71 /71 /137 □ /160/61 /108 /64 /61 /69 /127 /71 /57 /57 /111 □ /142 /71 /77 /61 /69 □ /124 /69 /61 /123 /64 /61 /57 □ /108 /56/121 /77 □ /72 /56 /61 □ /163 /69 /60 /71 /57 /56 /108 /71 /64 /63 /69 /61 /57 □ /108 /61 /77 /69 □ /72 /71 /69 /125 /62 /61 /69 /115 □ /72 /71 /108 /108 □ /61 /56 /57
/65 /61 /69 /129 /71 /123 /124 /108 /63 /124 /124 /61 /57 /61 /69 □ /70 /63 /57 /57 /64 /71 /60 □ /74 /123 /60 /61 /68 /71 /108 /108 /61 /57 □ /119 /123 /69 /72 /61 /111 □ /59 /123 /122 /61 /69 □ /126 /61 /56/61 /69 /57 □ /123 /57 /72 □ /70 /121 /77 /68 /61 /127 /127 /61 /57 □ /119 /71 /69 □ /71 /68 /108 /63 □ /71 /123 /121 /77 □ /70 /77 /63 /137 /137 /61 /57 □ /61 /56 /57 □ /60 /69 /63 /122 /61 /108
/120 /77 /61 /127 /71 □ /62 /61 /56 □ /126 /61 /108 /64 /111 □
/165 /166 /154 □ /167 /151 /150 □ /51 /156 /150 /148 /168 /151 □ /156 /148 /49 /53 /151 /49
/105 /63 /69 □ /71 /68 /68 /61 /127 □ /72 /56 /61 □ /63 /69 /64 /108 /71 /57 /108 /135 /108 /108 /56 /60 /61 /57 □ /136 /61 /108 /121 /77 /135 /124 /64 /61 □ /137 /69 /135 /108 /61 /57 /64 /56 /61 /69 /64 /61/57 □ /56 /77 /69 /61 □ /160/71 /69 /61 /57 □ /62 /61 /108 /63 /57 /72 /61 /69 /108 □ /129 /69 /61 /71 /64 /56 /65 □ /123 /57 /72 □ /71 /57 /108 /137 /69 /61 /121 /77 /61 /57 /72 /111 □ /126 /61 /108/64 /61 /69
/133 /61 /108 /64 /71 /57 /72 /64 /61 /56 /68 □ /56 /108 /64 □ /108 /121 /77 /63 /57 □ /108 /61 /56 /64 □ /68 /71 /57 /60 /61 /127 □ /72 /56 /61 □ /120 /71 /57 /74 /124 /68 /135 /121 /77 /61 □ /71 /57□ /72 /61 /69 □ /66 /69 /61 /123 /74 /123 /57 /60 □ /65 /63 /57 □ /133 /61 /69 /69 /61 /57 /69 /71 /64 /77 /61 /69 /73 □ /123 /57 /72 □ /70 /125 /68 /74 /62 /123 /69 /60 /108 /64 /69 /71 /122 /61 /111□ /106 /56 /61 /69 □ /62 /71 /64
/72 /71 /108 □ /120 /71 /57 /74 /74 /61 /57 /64 /69 /123 /127 □ /72 /56 /61 □ /133 /61 /108 /123 /121 /77 /61 /69 □ /74 /123 /127 □ /120 /71 /57 /74 □ /123 /57 /72 □ /56 /57 /124 /63 /69 /127 /56 /61 /69/64 /61 □ /71 /57 /108 /121 /77 /71 /123 /68 /56 /121 /77 □ /125 /62 /61 /69 □ /108 /61 /56 /57 □ /66 /123 /69 /108 /71 /57 /60 /61 /62 /63 /64 /111 □
/142 /61 /57 □ /69 /61 /108 /64 /68 /56 /121 /77 /61 /57 □ /120 /61 /56 /68 □ /72 /61 /108 □ /138 /71 /69 /69 /139 /61 /124 /61 /108 /64 /61 /108 □ /124 /125 /68 /68 /64 /61 /57 □ /70 /64 /69 /61 /61 /64/124 /63 /63 /72 /73 /70 /64 /135 /57 /72 /61 /115 □ /61 /56 /57 /56 /60 /61 □ /66 /71 /69 /123 /108 /108 /61 /68 /68 /108 □ /123 /57 /72 □ /124 /68 /56 /61 /60 /61 /57 /72 /61 □ /106 /135 /57 /72 /68 /61/69 /111 □ /59 /57 □ /72 /61 /69
/70 /125 /68 /74 /62 /123 /69 /60 /108 /64 /69 /71 /122 /61 □ /119 /71 /69 □ /72 /56 /61 □ /60 /69 /67 /122 /61 /69 /61 □ /72 /61 /69 □ /62 /61 /56 /72 /61 /57 □ /133 /125 /77 /57 /61 /57 □ /71 /123/124 /60 /61 /62 /71 /123 /64 /111 □ /106 /56 /61 /69 □ /137 /69 /135 /108 /61 /57 /64 /56 /61 /69 /64 /61 □ /128/63 /72 /61 /69 /71 /64 /63 /69 □ /76 /71 /69 /69 /169 □ /136 /111 □ /107 /56 /61 /60 /61/69
/0 /1 /2 /3 /1 /4 /3 /2 /5 /6 /7 /8 /9 /10 /11 /12 /8 /13 /14 □ /16 /17 /18 /19 /20 □ /21 /20 /22 /18 /9 /23 /9 /13 □ /24 /20 /25 /26 □ /27 /23 /17 /17 /28 /20 /29 /20 /22 /30 □/23 /26 □ /31/18 /32 /33 /20 /9 /20 /9 /34 /20 □ /35 □ /6 /7 /8 /9 /20 /17 □ /11 /30 /23 /34 /30 /10 /36 /9 /13 /20 /25 /37 /20 /17
/33 /30 /30 /38 /22 /14 /39 /39 /40 /40 /40 /1 /41 /22 /30 /23 /1 /34 /20 /39 /41 /18 /20 /8 /9 /39 /8 /25 /9 /34 /20 /9 /30 /33 /23 /8 /39 /22 /30 /17 /23 /22 /22 /20 /10 /40 /25 /17 /34 /10 /13/42 /17 /10 /30 /23 /9 /13 /29 /8 /23 /20 /32 /33 /20 /10 /37 /17 /18 /22 /22 /20 /10 /17 /20 /22 /18 /9 /23 /9 /13 /10 /24 /20 /25 /26 /10 /22 /42 /20 /8 /13 /20 /17 /10 /32 /23 /17 /17 /43 /27 /44/43 /36 /0 /20 /29 /20 /22 /30 /10 /23 /26 /10 /40 /18 /32 /33 /20 /9 /20 /9 /34 /20 /10 /44 /2 /4 /3 /4 /45 /0 /3 /4 /39 /4
/46 /47 /48 /49 /50 /51 /52 /53 □ /55 /56 /50 /51 /57 /58 /50 /51 /49 □ /58 /53 /59 □ /60 /61 /56 /62 /49 □ /57 /63 /52 □ /59 /63 /52 □ /64 /65 /58 /53 /46 /66 □ /67/56 /62 /66 /49 /68 □/58 /53 /59 □ /64 /67/56 /62 /63 /61 /56 □ /69 /47 /48 /48 /53 /52 /62 /68 /70 □ /71 /63 /52 □ /72 /62 /56 /50 /51 /61 /52 /53 □ /59 /56 /53 /53 □ /53 /73 /50 /51 □ /52 /63 /53 /52 □ /74/58 /61 /52
/75 /73 /62 /61 /63 /73 /53 □ /69 /56 /62 /53 /52 /76 /56 /48 /49 /49 /61 /63 /77 /77 /58 /53 /74 □ /56 /58 /78 □ /59 /56 /49 □ /65 /52 /49 /61 /70 □
/57 /57 /57 /70 /50 /56 /62 /62 /52 /52 /79 /49 /58 /52 /48 /80 /79 /46 /48 /52 /61 /61 /52 /53 /72 /52 /62 /74 /70 /59 /52 □ /81 /51 /61 /61 /82 /83 /84 /84 /57 /57 /57 /70 /50 /56 /62 /62 /52 /52 /79/49 /58 /52 /48 /80 /79 /46 /48 /52 /61 /61 /52 /53 /72 /52 /62 /74 /70 /59 /52 /85 □□
□
/86 /58 /49 /57 /56 /51 /48 □ /61 /52 /63 /48 /52 /53
/87 /57 /52 /52 /61
/65 /56 /50 /52 /72 /73 /73 /46
/87 /57 /52 /52 /61
/65 /56 /50 /52 /72 /73 /73 /46
/0 /1 /2 /3 /1 /4 /3 /2 /5 /6 /7 /8 /9 /10 /11 /12 /13 /11 /14 /7 □ /16 /9 /8 /8 /17 /11 □ /6 /18 /19 /20 /21 /22 /19 /11 /7 /7 /11 /12 /23 /11 /8 /24 □ /21 □ /6 /7 /9 /25 /7 □ /22 /26 /19 /12
/27 /7 /7 /28 /14 /29 /30 /30 /31 /31 /31 /1 /14 /7 /9 /25 /7 /21 /32 /33 /11 /19 /12 /1 /25 /11 /30 /19 /11 /23 /11 /12 /21 /34 /12 /21 /32 /33 /11 /19 /12 /30 /35 /11 /8 /32 /11 /27 /8 /30 /35/11 /8 /32 /11 /27 /8 /14 /32 /9 /19 /11 /12 /25 /11 /8 /30 /14 /7 /8 /9 /14 /14 /11 /12 /13 /11 /14 /7 /21 /36 /9 /8 /8 /11 /11 /21 /14 /37 /11 /19 /20 /21 /32 /19 /11 /7 /7 /11 /12 /23 /11/8 /24 /4 /30 /4
/38
/39 /40 /41 /42/40 /43 /44 /45 /43 /46 □ /48 /49 /43 □ /50 /49 /49 /51 /52 /40 /53 □ /54 /45 /55 □ /44 /40 /41 □ /56 /43 /57 /40 /41 /43 /40 /57 /53 /40 /52 /57 /40 □ /44 /40 /41 □ /58 /57/54 /44 /57 □ /59 /60 /61 /43
/62/63 /64 □ /66 /67 /64 /68 /67 /69 /70 /67 /69 □ /71 /72 /72 /73 /63 /67 /74 /75 □ /76 /77□ /70 /63 /67 □ /78 /76 /79 /80 /81 /82 /64 /73 /67 /63 /79 □ /76 /69 /74 /67 /64 /67 /64 □ /83/67 /63 /79 /67 /69 □ /80 /76 □ /72 /84 /79 /63 /77/63 /67 /64 /67 /69 /85 □ /86 /82 /87 /87 /74 □ /83 /63 /67 □ /77/63 /79 □ /70 /67 /64 □ /83 /84 /67 /63 /88 /89 /67 /64 /76 /69 /90 □/66 /72 /69
/71 /72 /72 /73 /63 /67 /74 □ /69 /63 /88 /89 /79 □ /67 /63 /69 /66 /67 /64 /74 /79 /82 /69 /70 /67 /69 □ /74 /63 /69 /70 /75 □ /91 /63 /69 /70 /67 /69 □ /83 /63 /67 □ /89 /63 /67 /64 □ /68/67 /63 /79 /67 /64 /67 □ /92 /69 /91 /72 /64 /77/82 /79 /63 /72 /69 /67 /69 /85 □ /93 /89 /79 /79 /84 /94 /95 /95 /68 /68 /68 /85 /74 /79 /82 /70 /79 /96
/73 /72 /67 /87 /69 /85 /70 /67 /95 /81 /82 /74 /63 /74 /70 /63 /67 /69 /74 /79 /67 /95 /88 /72 /72 /73 /63 /67 /74 /95 /63 /69 /70 /67 /97 /85 /89 /79 /77/87 /98
Anwendungshilfe der Stadt Köln zum Ladenöffnungsgesetz NRW (in der Folge LÖG)
im Zusammenhang mit der Beantragung und Freigabe von verkaufsoffenen Sonn- und
Feiertagen
Beachte:
Maximal drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr in Köln (Selbstbeschränkung durch
Beschluss des Kölner Rates; zu beachten ist ebenfalls die angelegte Liste gesperrte
Feiertage)
Bitte beachten Sie als Interessengemeinschaften, dass die Werbung für Ihre
Anlassveranstaltung im Vordergrund steht. Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss
eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme
entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege
des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden.
Antragsteller:
StandortGemeinschaft Kalk e. V.
Bezeichnung des Anlass: Markt:
Messe:
Örtliches Fest:
Straßenfest
Ähnliche Veranstaltung:
Anlassbeschreibung:
Zunächst möchten wir darauf verweisen, dass das
Kalker Straßenfest im örtlichen und zeitlichen
Zusammenhang mit der beantragten Ladenöffnung
am 30.06.2019 steht.
Eine Karte der beantragten Ladenöffnung liegt
diesem Antrag bei. Hieraus geht hervor, dass die
beantragte Ladenöffnung in den Straßenzügen der
Veranstaltung liegt und damit ein enger räumlicher
Bezug zur Veranstaltung gegeben ist.
Zum Charakter der Veranstaltung:
Seit Jahrzehnten findet am letzten Wochenende im
Juni das Kalker Straßenfest auf der Kalker
Hauptstraße statt
Beim Kalker Straßenfest verwandelt sich die Kalker
Hauptstraße für zwei Tage in eine kölsch-
multikulturelle Festmeile mit Mitmach-Aktionen und
Live-Musik.
Eine ausführliche Beschreibung des
Veranstaltungsprogramms 2018 sowie eine
Fotodokumentation des Straßenfestes bietet die
Internetseite Koeln.de
https://mobil.koeln.de/koeln/was_ist_los/topeve
nts/kalker-buergerfest-alles-zum-
strassenfest_878101.html
Aus der Presseberichterstattung der vergangenen
Jahre zum Kalker Straßenfeste wird deutlich, dass
das Straßenfest sehr gut von den Kalkern
Bewohnern angenommen wird und aufgrund der
Attraktivität und Bekanntheit des Straßenfestes
eine überörtliche Ausstrahlwirkung entfaltet.
Im Ergebnis ist festzuhalten, dass das Kalker
Straßenfest aufgrund seiner langen Tradition, dem
Veranstaltungsprogramm sowie dem vielfältigen
Ständekonzept prägenden Charakter hat und die
Ladenöffnung eine untergeordnete Rolle spielt.
Bildet die Anlassveranstaltung den
Hauptgrund für
Besucher/Besucherinnen die
Veranstaltung zu besuchen oder steht
die Ladenöffnung im Vordergrund?
Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass
und wie die hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5
LÖG NRW genannten öffentlichen Interessen durch
die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen gefördert
werden können. Dabei ist vor allem
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder
Shoppinginteresse hierbei nicht im Vordergrund steht.
X☐ ja
☐ nein
(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine
Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln)
Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung
☐ eine Veranstaltung, welche zum 31 x stattfindet
☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung
Besteht ein unmittelbar räumlicher und
zeitlicher Bezug zur
Anlassveranstaltung und den zur
Öffnung vorgesehenen
Verkaufsstellen?
Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche
Veranstaltung in den Straßenzügen, die zur
Ladenöffnung vorgesehen sind, stattfindet.
Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig
zeitgleich, jedoch zeitlich überlappend stattfindet.
Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung
muss ein angemessenes Verhältnis bestehen. Die in
der Vergangenheit geschaffenen Anlässe um eine
Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B. der
Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, sogenannte
Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen)
in einem Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und
Eiertierveranstaltungen werden nicht genügen,
Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen.
Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt
genehmigten Anlässe.
x☐ ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für
eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln)
Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen
Veranstaltungen in den Straßenzügen, die zur
Ladenöffnung vorgesehen ist;
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs-
und Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über
diesen Bereich verteilt sind; eine Ausweitung über
den Bereich hinaus, wird nicht genehmigungsfähig
sein;
Zieht die Anlassveranstaltung mehr
Besucher als die der
Verkaufsstellenöffnung?
Fragestellung wird trotz Wegfall der
Besucherprognose gestellt (vgl. Beschluss des VG
Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der
Verwaltung;
x☐ ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für
eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln)
Besucher wegen Anlassveranstaltung:
Besucher wegen
Verkaufsstellenöffnung:
Veranstaltungsfläche:
Verkaufsfläche:
11.000 qm
24.000 qm (3 Banken, Filialisten (z. B. Kodi.)
4 Juweliere nehmen nicht teil. Im Nov. 18 eröffnet
Kalkhof (ehem. Kaufhof) mit Kaufland, DM,
Wolworth Sonntagsöffnung. Teilnahme 2019??)
Quellenangabe und Belege zu
Besucheraufkommen,
Veranstaltungsfläche und
Verkaufsfläche:
Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln
in einer für die gerichtliche Überprüfung
nachvollziehbaren und dokumentierten Klarheit über
Charakter, Größe und Zuschnitt der Veranstaltung
verschafft (auch hier VG Düsseldorf)
Presseberichte
https://mobil.koeln.de/koeln/was_ist_los/topeve
nts/kalker-buergerfest-alles-zum-
strassenfest_878101.html
Weitere Presseberichte enthält die Anlage.
Eindrücke zum Kalker Straßenfest enthält man
ebenfalls bei Youtube
Die nachfolgend genannten
Sachgründe wurden im Rahmen der
Novellierung des LÖG geschaffen.
Verkaufsoffene Sonntage wurden bis
dahin ausschließlich aufgrund von
Veranstaltungen von den zur
Antragstellung berechtigten
Interessengemeinschaften genehmigt.
Eine Antragstellung von Seiten der
Verwaltung ist nicht beabsichtigt und
vom Rat in Richtung Verwaltung
(politische/wirtschaftspolitische
Erwägungen) auch nicht aufgegeben.
Die nachfolgenden Sachgründe
können allerdings kumulativ vorliegen
und der Verwaltung dazu dienen, dem
Rat das öffentliche Interesse über den
Anlass-bezug/-zusammenhang hinaus
zu begründen.
Hier sind die
Antragsberechtigten/Interessengemein
schaften gefordert, diese Sachgründe
geltend zu machen/nachzuweisen und
überprüfbare Belege vorzulegen.
Das Einzelhandels- und
Zentrenkonzept liegt hier
zum Download bereit. Es wird
gefordert, dass die Kommune auf der
Grundlage eines
Einzelhandelskonzepts mit der
Sonntagsöffnung gezielt einen der
genannten Sachgründe verfolgt.
Derzeit enthält das
Einzelhandelskonzept
Sonntagsöffnungen noch nicht als
Mittel, um das öffentliche Interesse in
Gestalt der benannten weiteren
Sachgründe zu fördern. Die
nachfolgend genannten Sachgründe
können daher derzeit nicht mit dem
aktuellen Einzelhandelskonzept
begründet werden.
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der
Stärkung oder Entwicklung eines
vielfältigen stationären
Einzelhandelsangebots
Hinweis: Der amtlichen Begründung zum
Gesetzesentwurf ist zu entnehmen, dass der
stationäre Einzelhandel vielerorts einer Gefährdung
durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen
begegnet werden. Hier sei auf den Beschluss des
OVG Münster vom 27.04.2018 hingewiesen. Die
Kammer kommt hier nämlich, anders als der
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine,
für den stationären Einzelhandel einer jeden
Kommune ganzjährig bestehende
Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von
der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu
begründen. Die Kammer weist ausdrücklich darauf
hin, dass der Einzelhandel selbst und ausdrücklich
gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen
Sonn- und Feiertagsschutz gegenüberzustellende
öffentliche Interessen vorzutragen.
Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar
ausführen, dass der stationäre Einzelhandel vor Ort
gefährdet ist. (z.B. Leerstände; Verarmung des
Angebots, Erhalt bestehender oder Schaffung neuer
Arbeitsplätze)
Im Nachfolgenden möchten wir unseren Antrag
neben Sachgrund Nr.1 auf Sachgrund Nr. 2 und Nr.
4 stützen (§ 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 & 4 LÖG NRW)
Der Einzelhandelsstandort Kalk unterliegt einem
strukturellen Wandel, sodass es in den letzten
Jahren zu Veränderungen des
Einzelhandelsangebotes gekommen ist.
Kalk war bis Ende der 80.iger/ Anfang 90iger Jahre
das Einkaufszentrum im Rechtsrheinischen.
Seit 2012 hatte die Metro zudem den hiesigen
Kaufhof geschlossen. Heute findet man 10 Handy-,
einige Bäckerei-, 12 Friseurgeschäfte und eine
Reihe von Filialisten (z. B. Kodi, Tedi etc.) auf der
Kalker Hauptstr.
Bezüglich des Einzelhandelsangebotes lassen sich
also sogenannte „Trading Down“ Tendenzen
erkennen.
Bis 2014 war es Aufgabe des Bürgervereins Kalk e.
V. (lt. Satzung) sich um das Straßenfest zu
kümmern. Da der Verein aber kurz vor der
Insolvenz stand, hat der Standort Gemeinschaft e.
V. 2017 entschieden, sich um das Straßenfest zu
kümmern.
Und nun möchte der StandortGemeinschaft e. V.
mit seinen Mitgliedern dem Multikulti auf der Kalker
Hauptstr. – Syrer, Araber, Polen, Kurden Türken,
Armenier etc. mittels des verkaufsoffenen
Sonntags die Möglichkeit geben, sich mit ihren
Spezialitäten zu präsentieren.
Einen verkaufsoffenen Sonntag sehen wir daher
als ein geeignetes Instrument – neben vielen
weiteren Maßnahmen zur Verbesserung der
örtlichen Aufenthaltsqualität- das
Einzelhandelsangebot zur stärken und den
Standort Kalk zu beleben.
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der
Stärkung oder Entwicklung zentraler
Versorgungsbereiche
(Versorgungsinteresse, insbesondere
weniger mobiler und ältere Teile der
Bevölkerung; Sicherstellung
wohnortnaher Versorgung)
Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich
geschützte Versorgungsinteresse der Bevölkerung,
insbesondere der weniger mobilen und älteren Teile
der Bevölkerung. Zentrale Versorgungsbereiche
müssen erhalten bleiben, da ihnen eine
herausragende Bedeutung für den Bestand und die
Entwicklung der Städte und Gemeinden,
insbesondere der Sicherstellung wohnortnaher
Versorgung zukommt. Als zentrale
Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur
Stadtteilzentren, die im überörtlichen
Funktionszusammenhang eine bedeutende Rolle
einnehmen, sondern auch die Quartiers- und
Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren.
Ladenöffnung dient der Belebung der
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder
Ortsteilzentren
Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden
Verödung der Innenstädte mit negativen
Auswirkungen
auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der
Bevölkerung begegnet werden. Zielrichtung der
Regelung ist es, umfangreichen Leerständen bei
Gewerbe- und Wohnimmobilien und der
Abwanderung von Einzelhändlern und
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der
Innenstädte und örtlichen Zentren dienen.
Der Standort Gemeinschaft e. V. ist leider vor ca. 5
Jahren mit der Gründung einer Immobilien-und
Standortgemeinschaft (ISG) ganz knapp
gescheitert.
Mit der Gründung einer ISG sollte die Attraktivität
des Standortes erhöht werden. Das haben wir dann
mittels verschiedener Maßnahmen (Schrägparken,
Antrag auf Brötchentaste, Aufräumen des
Straßenmobiliars, verstärkter Einsatz der AWB
etc.) versucht.
Wir hoffen, dass die Eröffnung des Kalkhofs
(ehemaliger Kaufhof) der Straße weitere positive
Impulse geben wird.
Ein verkaufsoffener Sonntag reiht sich somit in eine
Vielzahl von Aktivitäten der Standort Gemeinschaft
ein, um den Einzelhandelsstandort Kalk zu beleben
und für seine Attraktivität zu werben.
Ladenöffnung steigert überörtliche
Sichtbarkeit der jeweiligen Kommune
als attraktiver und lebenswerter
Standort, insbesondere für den
Tourismus und die Freizeitgestaltung,
als Wohn- und Gewerbestandort sowie
Standort von kulturellen und
sportlichen Einrichtungen
Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und
lebenswerter Standort wahrgenommen zu werden
und sich entsprechend selbst darstellen zu können
und sichtbar zu machen, stellt aus Sicht des
Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen
Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den
Erhalt kleinerer Kommunen ab, da diese im
Gegensatz zu größeren Städten mehr
Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und
Unternehmen anzuziehen.
Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt.
Beachte:
Maximal drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr in Köln (Selbstbeschränkung durch
Beschluss des Kölner Rates; zu beachten ist ebenfalls die angelegte Liste gesperrte
Feiertage)
Bitte beachten Sie als Interessengemeinschaften, dass die Werbung für Ihre
Anlassveranstaltung im Vordergrund steht. Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss
eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme
entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege
des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden.
Antragsteller: IG Rath/Heumar
Bezeichnung des Anlass: Markt:
Messe:
Örtliches Fest: Musikfestival 19.05.19
Ähnliche Veranstaltung:
Anlassbeschreibung: Es gibt zwei Bühnen, auf denen
abwechselnd Bands auftreten. Newcomer,
als auch Bands aus dem Ort. Der Eintritt ist
frei, 2017 feierte das Musikfestival 20.
Jubiläum. Für das leibliche Wohl ist
gesorgt.
Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im
Vordergrund?
Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die
hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten
öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und
Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse
hierbei nicht im Vordergrund steht.
☐ ja, das Fest zieht die Besucher
nach Rath/Heumar
☐ nein
(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für
eine Genehmigung durch den Rat der
Stadt Köln)
Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung
☐ eine Veranstaltung, welche zum
22. Mal stattfindet
☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung
Besteht ein unmittelbar räumlicher und
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und
den zur Öffnung vorgesehenen
Verkaufsstellen?
Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind,
stattfindet.
Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch
zeitlich überlappend stattfindet.
☐ ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Ort der Veranstaltung ist der Kurt-Henn-
Platz an der Rösrather Straße, die
Verkaufsöffnungen betreffen die Geschäfte
auf der Rösrather Straße
Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein
angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit
geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu
erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände,
sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem
Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen
werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu
genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt
genehmigten Anlässe.
Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in
den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist;
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und
Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich
verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird
nicht genehmigungsfähig sein;
Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher
als die der Verkaufsstellenöffnung?
Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt
(vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung;
☐ ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Besucher wegen Anlassveranstaltung:
Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung:
Veranstaltungsfläche:
Verkaufsfläche:
3500-4000
1500-1700
2000qm
20-25 Geschäfte, Fläche zwischen 50-
100qm
Quellenangabe und Belege zu
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche
und Verkaufsfläche:
Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für
die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt
der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf)
Im Jahr 2017 haben wir auf dem
Veranstaltungsgelände eine Zählung mit
Klickgerät durchgeführt, die Geschäfte
selbst haben eine Strichliste geführt.
Bildmaterial z.B. Kölner Wochenspiegel
und Rundblick
Im Jahr 2018 waren die Zahlen ähnlich
derer aus 2017
Die nachfolgend genannten Sachgründe
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG
geschaffen.
Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen
von den zur Antragstellung berechtigten
Interessengemeinschaften genehmigt.
Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische
Erwägungen) auch nicht aufgegeben.
Die nachfolgenden Sachgründe können
allerdings kumulativ vorliegen und der
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen.
Hier sind die
Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften
gefordert, diese Sachgründe geltend zu
machen/nachzuweisen und überprüfbare
Belege vorzulegen.
Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt
hier zum Download bereit. Es wird gefordert,
dass die Kommune auf der Grundlage eines
Einzelhandelskonzepts mit der
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das
Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen
noch nicht als Mittel, um das öffentliche
Interesse in Gestalt der benannten weiteren
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend
genannten Sachgründe können daher derzeit
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept
begründet werden.
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung eines vielfältigen stationären
Einzelhandelsangebots
Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu
entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer
Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden.
Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018
hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den
stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig
bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der
Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist
ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und
ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und
Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen
vorzutragen.
Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen,
dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B.
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder
Schaffung neuer Arbeitsplätze)
Als Ortsteil am Rand von Köln leidet Rath
darunter, dass viele Kunden in die Stadt
abwandern. Dadurch ergibt sich ein
Teufelskreis. Die Menschen vermissen
verschiedene Geschäfte/Branchen, die sie
in der Innenstadt finden, den Geschäften
fehlt die Kundschaft um zu bestehen.
Daher erfolgen Schließungen der
Geschäfte, den Kunden erscheint der Ort
als „Geisterstadt“.
Die meisten Geschäfte sind Inhabergeführt
oder kleine Betriebe. Es gibt keine großen
Filialisten in Rath/Heumar
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung zentraler
Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse,
insbesondere weniger mobiler und ältere Teile
der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher
Versorgung)
Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte
Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der
weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale
Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine
herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung
der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung
wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale
Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die
im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende
Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und
Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren.
Die Bevölkerung in Rath ist teilweise älter
und wenig mobil, aber auch junge Familien
ziehen in den letzten Jahren nach Rath.
Diesen sollte die Gelegenheit geboten sein,
im Ort das alltägliche erledigen zu können,
als auch für nicht alltägliche Dinge nicht in
die Innenstadt fahren zu müssen oder sich
online zu versorgen.
Ladenöffnung dient der Belebung der
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder
Ortsteilzentren
Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung
der Innenstädte mit negativen Auswirkungen
auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung
begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es,
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien
und der Abwanderung von Einzelhändlern und
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und
örtlichen Zentren dienen.
Gerade in einem kleinen Vorort ist das
Zusammenleben sehr wichtig. Die
Menschen wollen nicht die Anonymität der
Großstadt. Dafür ist es wichtig,
Möglichkeiten unabhängig des Alltags zu
schaffen.
Kleine Geschäfte mit persönlicher Beratung
sind daher immens wichtig und in Rath
auch noch vorhanden
Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit
der jeweiligen Kommune als attraktiver und
lebenswerter Standort, insbesondere für den
Tourismus und die Freizeitgestaltung, als
Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort
von kulturellen und sportlichen Einrichtungen
Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter
Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend
selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus
Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen
Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt
kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren
Städten mehr
Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen
anzuziehen.
Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt.
Beachte:
Maximal drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr in Köln (Selbstbeschränkung durch
Beschluss des Kölner Rates; zu beachten ist ebenfalls die angelegte Liste gesperrte
Feiertage)
Bitte beachten Sie als Interessengemeinschaften, dass die Werbung für Ihre
Anlassveranstaltung im Vordergrund steht. Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss
eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme
entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege
des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden.
Antragsteller: IG Rath/Heumar
Bezeichnung des Anlass: Markt:
Messe:
Örtliches Fest: Herbstfest/Weinfest
22.09.19
Ähnliche Veranstaltung:
Anlassbeschreibung: Es gibt eine Bühne auf der verschiedene
Acts auftreten. Es gibt eine Weintheke, die
die IG selbst baut und den Wein verkauft.
Es gibt ebenfalls nicht alkoholische
Getränke und sowohl einen Stand mit
Kuchen/Waffeln als auch einen mit
herzhaften Dingen. Für die Kinder gibt es
eine Hüpfburg. Der Eintritt ist frei.
Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im
Vordergrund?
Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die
hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten
öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und
Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse
hierbei nicht im Vordergrund steht.
☐ ja, das Fest zieht die Besucher
nach Rath/Heumar, die letzten zwei
Jahre gab es keinen VOS zu dieser
Veranstaltung, davor die Jahre
schon. Der Besucherstrom war
allerdings ähnlich .
☐ nein
(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für
eine Genehmigung durch den Rat der
Stadt Köln)
Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung
☐ eine Veranstaltung, welche zum
8. Mal stattfindet
☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung
Besteht ein unmittelbar räumlicher und
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und
den zur Öffnung vorgesehenen
Verkaufsstellen?
Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung
☐ ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind,
stattfindet.
Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch
zeitlich überlappend stattfindet.
Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein
angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit
geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu
erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände,
sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem
Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen
werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu
genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt
genehmigten Anlässe.
Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in
den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist;
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und
Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich
verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird
nicht genehmigungsfähig sein;
Ort der Veranstaltung ist der Kurt-Henn-
Platz an der Rösrather Straße, die
Verkaufsöffnungen betreffen die Geschäfte
auf der Rösrather Straße
Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher
als die der Verkaufsstellenöffnung?
Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt
(vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung;
☐ ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Besucher wegen Anlassveranstaltung:
Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung:
Veranstaltungsfläche:
Verkaufsfläche:
3500-4000
1500-1700
2000qm
20-25 Geschäfte, Fläche zwischen 50-
100qm
Quellenangabe und Belege zu
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche
und Verkaufsfläche:
Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für
die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt
der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf)
Bildmaterial z.B. Kölner Wochenspiegel
und Rundblick
Besucherstrom in den vergangenen Jahren
war mit dem traditionellen Musikfestival
vergleichbar.
Die nachfolgend genannten Sachgründe
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG
geschaffen.
Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen
von den zur Antragstellung berechtigten
Interessengemeinschaften genehmigt.
Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische
Erwägungen) auch nicht aufgegeben.
Die nachfolgenden Sachgründe können
allerdings kumulativ vorliegen und der
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen.
Hier sind die
Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften
gefordert, diese Sachgründe geltend zu
machen/nachzuweisen und überprüfbare
Belege vorzulegen.
Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt
hier zum Download bereit. Es wird gefordert,
dass die Kommune auf der Grundlage eines
Einzelhandelskonzepts mit der
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das
Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen
noch nicht als Mittel, um das öffentliche
Interesse in Gestalt der benannten weiteren
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend
genannten Sachgründe können daher derzeit
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept
begründet werden.
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung eines vielfältigen stationären
Einzelhandelsangebots
Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu
entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer
Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden.
Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018
hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den
stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig
bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der
Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist
ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und
ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und
Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen
vorzutragen.
Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen,
dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B.
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder
Schaffung neuer Arbeitsplätze)
Als Ortsteil am Rand von Köln leidet Rath
darunter, dass viele Kunden in die Stadt
abwandern. Dadurch ergibt sich ein
Teufelskreis. Die Menschen vermissen
verschiedene Geschäfte/Branchen, die sie
in der Innenstadt finden, den Geschäften
fehlt die Kundschaft um zu bestehen.
Daher erfolgen Schließungen der
Geschäfte, den Kunden erscheint der Ort
als „Geisterstadt“.
Die meisten Geschäfte sind Inhabergeführt
oder kleine Betriebe. Es gibt keine großen
Filialisten in Rath/Heumar
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung zentraler
Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse,
insbesondere weniger mobiler und ältere Teile
der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher
Versorgung)
Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte
Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der
weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale
Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine
herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung
der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung
wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale
Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die
im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende
Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und
Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren.
Die Bevölkerung in Rath ist teilweise älter
und wenig mobil, aber auch junge Familien
ziehen in den letzten Jahren nach Rath.
Diesen sollte die Gelegenheit geboten sein,
im Ort das alltägliche erledigen zu können,
als auch für nicht alltägliche Dinge nicht in
die Innenstadt fahren zu müssen oder sich
online zu versorgen.
Ladenöffnung dient der Belebung der
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder
Ortsteilzentren
Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung
der Innenstädte mit negativen Auswirkungen
auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung
begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es,
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien
und der Abwanderung von Einzelhändlern und
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und
örtlichen Zentren dienen.
Gerade in einem kleinen Vorort ist das
Zusammenleben sehr wichtig. Die
Menschen wollen nicht die Anonymität der
Großstadt. Dafür ist es wichtig,
Möglichkeiten unabhängig des Alltags zu
schaffen.
Kleine Geschäfte mit persönlicher Beratung
sind daher immens wichtig und in Rath
auch noch vorhanden
Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit
der jeweiligen Kommune als attraktiver und
lebenswerter Standort, insbesondere für den
Tourismus und die Freizeitgestaltung, als
Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort
von kulturellen und sportlichen Einrichtungen
Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter
Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend
selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus
Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen
Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt
kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren
Städten mehr
Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen
anzuziehen.
Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt.
Beachte:
Maximal drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr in Köln (Selbstbeschränkung durch
Beschluss des Kölner Rates; zu beachten ist ebenfalls die angelegte Liste gesperrte
Feiertage)
Bitte beachten Sie als Interessengemeinschaften, dass die Werbung für Ihre
Anlassveranstaltung im Vordergrund steht. Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss
eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme
entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege
des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden.
Antragsteller: IG DellbrückerLeben e.V
c/o Buchhandlung Baudach GmbH
Dellbrücker Hauptstraße 111
51069 Köln-Dellbrück
Bezeichnung des Anlass: Markt:
Messe:
Örtliches Fest:
Dellbrücker Stadtteilfest am
28.+29.9.2019
Ähnliche Veranstaltung:
Anlassbeschreibung: Seit 40 Jahren feiert Dellbrück am
vierten Wochenende im September
Stadtteilfest. Es ist das längste Straßenfest
in Köln, mit Musik- und
Unterhaltungsprogramm auf zwei Bühnen,
vielen Angeboten für Kinder und Familien,
Präsentationen und Verkauf der
anliegenden Händler, Gastronomen und
Vereine unterstützt durch professionelle
Marktbeschicker.
Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im
Vordergrund?
Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die
hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten
öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und
Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse
hierbei nicht im Vordergrund steht.
x ja
☐ nein
(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für
eine Genehmigung durch den Rat der
Stadt Köln)
Bei dem Anlass handelt es sich um: x eine historische Veranstaltung
x eine Veranstaltung, welche in 2019 zum
41. Mal stattfindet
☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung
Besteht ein unmittelbar räumlicher und
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und
den zur Öffnung vorgesehenen
Verkaufsstellen?
Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind,
stattfindet.
Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch
zeitlich überlappend stattfindet.
Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein
angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit
geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu
erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände,
sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem
Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen
werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu
genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt
genehmigten Anlässe.
Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in
den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist;
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und
Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich
verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird
nicht genehmigungsfähig sein;
x ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher
als die der Verkaufsstellenöffnung?
Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt
(vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung;
x ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Besucher wegen Anlassveranstaltung:
Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung:
Veranstaltungsfläche:
Verkaufsfläche:
mehrere Zehntausend
weit aus weniger, bzw.
ca. 1km entlang der Dellbrücker
Hauptstraße, von der Bergisch-
Gladbacher-Str. bis zur Hatzfeldstr.
Quellenangabe und Belege zu
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche
und Verkaufsfläche:
Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für
die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt
der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf)
https://www.rheinische-
anzeigenblaetter.de/mein-blatt/koelner-
wochenspiegel/muelheim/dellbruecker-
strassenfest-lockte-tausende-feierfreudige-
an-koelns-laengste-festmeile-31347166
Agentur von der Gathen
Ordnungsamt der Stadt Köln
Die nachfolgend genannten Sachgründe
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG
geschaffen.
Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen
von den zur Antragstellung berechtigten
Interessengemeinschaften genehmigt.
Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische
Erwägungen) auch nicht aufgegeben.
Die nachfolgenden Sachgründe können
allerdings kumulativ vorliegen und der
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen.
Hier sind die
Antragsberechtigten/Interessengemeinschafte
n gefordert, diese Sachgründe geltend zu
machen/nachzuweisen und überprüfbare
Belege vorzulegen.
Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt
hier zum Download bereit. Es wird gefordert,
dass die Kommune auf der Grundlage eines
Einzelhandelskonzepts mit der
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das
Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen
noch nicht als Mittel, um das öffentliche
Interesse in Gestalt der benannten weiteren
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend
genannten Sachgründe können daher derzeit
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept
begründet werden.
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung eines vielfältigen stationären
Einzelhandelsangebots
Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu
entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer
Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden.
Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018
hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den
stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig
bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der
Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist
ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und
ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und
Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen
vorzutragen.
Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen,
dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B.
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder
Schaffung neuer Arbeitsplätze)
Da ein Stadtteilfest nur Sinn für das
Veedel macht, wenn sich viele ansässige
Unternehmen beteiligen, ist eine Öffnung
am Sonntag unabdingbar. Bei so vielen
Besuchern ist es enorm wichtig auch sein
Sortiment im Geschäft präsentieren zu
können.
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung zentraler
Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse,
insbesondere weniger mobiler und ältere Teile
der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher
Versorgung)
Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte
Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der
weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale
Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine
herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung
der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung
wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale
Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die
im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende
Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und
Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren.
Ladenöffnung dient der Belebung der
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder
Ortsteilzentren
Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung
der Innenstädte mit negativen Auswirkungen
auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung
begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es,
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien
und der Abwanderung von Einzelhändlern und
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und
örtlichen Zentren dienen.
siehe oben
Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit
der jeweiligen Kommune als attraktiver und
lebenswerter Standort, insbesondere für den
Tourismus und die Freizeitgestaltung, als
Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort
von kulturellen und sportlichen Einrichtungen
Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter
Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend
selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus
Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen
Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt
kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren
Städten mehr
Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen
anzuziehen.
Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt.
Durch die positive Berichterstattung
in der Presse, die gerne auch den örtlichen
Einzelhandel und die Vereine in den
Vordergrund stellt, welche sich durch
besondere Aktionen zum Stadtteilfest
auszeichnen.
Anlage 2.2 Nachweise Braunsfeld 2. Drittel
27039 Zeichen
30 . Retailbericht Köln 2016
2014: 743
2015: 631 î
2016: 713 ì
(Messpunkt: Deutzer Freiheit 89)
Die Deutzer Freiheit landet auf Platz 25 unseres Rankings. Im Vergleich zum Vorjahr (durch-
schnittlich 631 Passanten pro Stunde) konnte die Frequenz jedoch mit durchschnittlich
713 Passanten pro Stunde zulegen. Ohnehin steht die Beliebtheit der Deutzer Freiheit
außer Frage, was insbesondere daran zu erkennen ist, dass an diesem Standort kaum
Mieterwechsel stattinden – ein Zeichen für zufriedene Mieter.
Als Kundenmagneten lassen sich – wie so oft – die Unternehmen „REWE“ und „dm“ er-
kennen. Ebenfalls für die Attraktivität des Standortes verantwortlich sind die Lebensmittel-
händler „Netto City“ und „denn’s Biomarkt“.
Auf Grund der guten Anbindung an das ÖPNV-Netz (Stadtbahnhaltestelle „Deutzer Frei-
heit“ mit den Linien 1, 7 und 9) ist es für die Kunden zudem ein leichtes, den Standort zu
erreichen. Weitere Faktoren für die Attraktivität der Deutzer Freiheit sind die Nähe zum neu
gestalteten „Rheinboulevard“, der „LANXESS arena“ und dem „Tanzbrunnen“ sowie zum
„Jugendpark Köln“ und zu den „Poller Wiesen“. Zudem zählt die Deutzer Kirmes seit Jahr-
zehnten zu den beliebtesten Kölner Volksfesten und lockt jährlich zahlreiche Kunden an.
Als Kundengruppe lässt sich vor allem die Mittelschicht erkennen.
01
01 REWE
02 dm
03 Netto City
04 denn’s Biomarkt
02
Lagebeschreibung .Frequenz .
Highlights .
Deutz
Deutzer Freiheit .
Deutzer Freiheit
Reischplatz
Mathildenstraße
Gotenring
Deutzer Freiheit
Graf-Geßler-Straße
Siegbur
ger Straße
03
04
Detailkarte .
Retailbericht Köln 2016 31 .
2014: 1408
2015: 1072 î
2016: 687 î
(Messpunkt: Zülpicher Straße 12)
Die Zülpicher Straße im Stadtteil Neustadt-Süd beindet sich mit einer durchschnittlichen
Frequenz von 687 Passanten pro Stunde auf Platz 26 unseres Rankings. Im Vergleich zum
Vorjahr (durchschnittliche Passantenfrequenz pro Stunde: 1.072) hat der Standort deutlich
an Frequenz abgebaut, was allerdings auch damit zu begründen ist, dass die Frequenz im
vergangenen Jahr nur direkt am Zülpicher Platz gemessen wurde. Darüber hinaus handelt
es sich bei der Zülpicher Straße eher um eine Ausgehmeile als um eine klassische Ein-
kaufslage. Der Mieterbesatz an diesem Standort besteht zudem hauptsächlich aus Gas-
tronomiebetrieben, weshalb die Passantenfrequenz in den Abendstunden deutlich höher
ist als tagsüber. Als Frequenzbringer fungieren insbesondere die Restaurants „Mango“,
„Borsalino“ und „Magnus“. Durch die Eröfnung einer Filiale von „Pizza Hut“ in der Zülpicher
Straße 12 sowie des Lebensmitteldiscounters „PENNY-Markt“ in der benachbarten Das-
selstraße 1-29 konnte die Attraktivität des Standortes weiter gesteigert werden. Das kultige
Restaurant „bei Oma Kleinmann“ ist des Weiteren seit Jahren eine beliebte Anlaufstelle
für Anwohner und Touristen. Ein weiterer Pluspunkt für die Zülpicher Straße ist die gute
Anbindung an das ÖPNV- und das DB-Netz (Stadtbahnhaltestellen Zülpicher Platz (Linien
9, 12, 15), Dasselstraße (Linie 9) und der Bahnhof Süd). Als Kundengruppe lässt sich vor
allem die Mittelschicht, hauptsächlich jedoch junge Menschen und Studenten, erkennen.
01
01 Mango
02 Borsalino
03 Magnus
04 Pizza Hut
05 PENNY-Markt
06 bei Oma Kleinmann
Neustadt-Süd
02
Zülpicher Straße .
Frequenz . Lagebeschreibung .
Highlights .
Zülpicher Straße
Zülpicher Straße
Roonstraße
Hohenstaufenring
Dasselstraße
Heinsber
gstraße
03
04
05
Detailkarte .
06
32 . Retailbericht Köln 2016
2014: -
2015: 1518
2016: 649 î
(Messpunkt: Frankfurter Straße 15)
Als letzter rechtsrheinischer Standort in unserem diesjährigen Retailbericht indet sich die
Frankfurter Straße auf Platz 27 unseres Rankings wieder. Mit einer durchschnittlichen Fre-
quenz von 649 Passanten pro Stunde hat der Standort im Vergleich zum Vorjahr (durch-
schnittliche Passantenfrequenz pro Stunde: 1.518) deutlich abgebaut.
Trotzdem gilt der Abschnitt der Frankfurter Straße vom Wiener Platz bis zum Bahnhof
Köln-Mülheim auch weiterhin als Haupteinkaufsstraße für den Stadtteil Mülheim. Trotz sin-
kender Besucherzahlen wird der Standort daher auch in Zukunft eine große Bedeutung
haben, zumal die Anbindung an die öfentlichen Verkehrsmittel durch die Nähe zum Wiener
Platz und zum Bahnhof Köln-Mülheim nahezu perfekt ist.
Als Kundenmagneten wirken die Einzelhändler „Nanu-Nana“, „Kaiser’s“ sowie „Woolworth“
am Wiener Platz. Zudem zieht das Einkaufszentrum „Galerie Wiener Platz“ mit den Mietern
„LIDL“, „TEDi“ und „kik“ eine Vielzahl von Kunden an, wovon natürlich auch die Frankfurter
Straße proitiert. Die Kundengruppe ist ähnlich wie eine Vielzahl der Geschäfte an diesem
Standort stark multi-kulturell geprägt.
01
01 Nanu-Nana
02 Kaiser‘s
03 Woolworth
04 Galerie Wiener Platz
02
03
Lagebeschreibung .Frequenz .
Highlights .
Mülheim
Frankfurter Straße .
Mülheimer Brücke
Rhodiusstraße
Frankfurter Straße
04
Frankfurter Straße
Detailkarte .
Retailbericht Köln 2016 33 .
2014: 600
2015: 745 ì
2016: 497 î
(Messpunkt: Aachener Straße 535)
Neben der Neusser Straße ist auch die Aachener Straße gleich zweimal in unserem Retail-
bericht vertreten. Auf Platz 19 unseres Rankings mit dem Stadtteil Neustadt-Süd und nun,
auf Platz 28, mit dem Stadtteil Braunsfeld. Im Vergleich zur Aachener Straße im Stadtteil
Neustadt-Süd weist dieser Standort mit einer durchschnittlichen Frequenz von 497 Pas-
santen pro Stunde jedoch einen deutlich niedrigeren Wert aus. Darüber hinaus konnte
der Standort die Vorjahreswerte (durchschnittliche Passantenfrequenz pro Stunde: 745)
nicht bestätigen. Dennoch fungiert die Aachener Straße weiterhin als Haupteinkaufsstraße
für die Bewohner der Stadtteile Braunsfeld, Junkersdorf und Müngersdorf. Dies ist ne-
ben der guten Erreichbarkeit des Standortes mit den öfentlichen Verkehrsmitteln (u. a.
Stadtbahnhaltestellen Clarenbachstift und Maarweg mit der Linie 1) und dem PKW auch
auf den guten Mietermix zurückzuführen. Neben den Lebensmittelhändlern „REWE“ und
„TEMMA“ inden die Passanten auch eine Filiale des Drogeriemarktes „Rossmann“ sowie
zahlreiche Bankilialen („Kölner Bank eG“, „Commerzbank“, „Sparkasse Köln/ Bonn“ usw.)
und Bäckereien („Bäckerei Café Merzenich“, „Schmitz + Nittenwilm“, „Heinemann“ und
„Bäckerei Ecke“) vor. Als Kundenmagneten lassen sich insbesondere „REWE“ und „Ross-
mann“ erkennen. Zahlreiche Gastronomiebetriebe wie z. B. „Brauhaus Gafel im Marien -
bild“ oder „Kölsche Art“ laden zudem zum Verweilen ein und runden das gute Gesamtbild
des Standortes ab. Als Kundengruppen sind besonders die gehobene Mittelschicht und
die Oberschicht erkennbar.
01
01 REWE
02 TEMMA
03 Rossmann
04 Kölner Bank eG
05 Heinemann
06 Kölsche Art
02
Braunsfeld
Aachener Straße .
Frequenz . Lagebeschreibung .
Highlights .
Detailkarte .
Aachener Straße
Aachener Straße
Maarweg
Maarweg
Paulistraße
V
oigtelstraße
Braunstraße
03
04
05
06
34 . Retailbericht Köln 2016
2014: -
2015: -
2016: 420
(Messpunkt: Friesenwall 26)
Zum ersten Mal in unserem Retailbericht aufgeführt, belegt der Friesenwall als letzter
Standort der Kölner Innenstadt, Platz 29 unseres Rankings. Dieser Standort weist zwar
lediglich eine durchschnittliche Frequenz von 420 Passanten pro Stunde aus, allerdings
ist der Friesenwall bei zahlreichen Einzelhändlern und auch bei zahlreichen Kunden sehr
beliebt. Dies spiegelt sich insbesondere in dem kaum vorhandenen Leerstand in der Straße
wider. Zwar inden ab und zu Mieterwechsel in der Straße statt, allerdings gibt es keinen
dauerhaften Leerstand zu vermelden. So konnte das Ladenlokal im Friesenwall 38-42,
welches seit 1992 von „IDENTITÀ ITALIANA“ als Mode-Store genutzt wurde, umgehend
an das österreichische Mode-Konzept „KISSKISSBANGBANG“ vermietet werden. Die Er-
öfnung des Stores ist für den 05. und 06. November angesetzt. Darüber hinaus eröfne -
te die Pommesmanufaktur „frittenwerk“ im Frühjahr dieses Jahres seinen ersten Kölner
Standort in der ehemaligen Starbucks-Filiale (Ehrenstraße 94/ Ecke Friesenwall) und sorgt
so seitdem für starken Andrang. Als weitere Frequenzbringer lassen sich „REWE City“, die
Boutiquen „G1O1A“ und „Luxefashion“ sowie der Store des Schweizer Taschenherstellers
und Händlers „FREITAG“ im Friesenwall 24 erkennen. Zudem dient der Friesenwall als Ver-
bindung zwischen Rudolfplatz und Ehrenstraße. Ein weiterer Faktor für die solide Passan-
tenfrequenz. Vor allem die Kundengruppen Mittelschicht und die gehobene Mittelschicht
sind an diesem Standort stark.
01 KISSKISSBANGBANG
02 frittenwerk
03 REWE City
04 G1O1A
05 FREITAG
Lagebeschreibung .Frequenz .
Highlights .
Altstadt-Nord
Friesenwall .
01
02
Pfeilstraße
Ehrenstraße
Friesenwall
Mittelstraße
04
05
Kettengasse
Detailkarte .
03
Retailbericht Köln 2016 35 .
2014: -
2015: -
2016: 413
(Messpunkt: Zülpicher Straße 309)
Auch die Zülpicher Straße ist nach der Aachener Straße und der Neusser Straße mit ei-
nem zweiten Standort in unserem Frequenzbericht vertreten. Mit einer durchschnittlichen
Frequenz von 413 Passanten pro Stunde, liegt die Zülpicher Straße im beliebten Kölner
Veedel Sülz auf Platz 30 unseres Rankings. Neben der Sülzburgstraße und der Berren-
rather Straße ist die Zülpicher Straße zudem als dritter Sülzer Standort in unserem Ranking
vertreten und dient für eben diesen u. a. als Haupteinkaufsstraße. Die Vielzahl an guten
Einkaufslagen im Stadtteil Sülz in unserem Retailbericht unterstreicht nochmals die Attrak-
tivität des Standortes.
Als Pluspunkte für die Zülpicher Straße lassen sich neben der idealen Anbindung an das
ÖPNV-Netz (Stadtbahnhaltestellen Lindenburg und Weyertal mit der Linie 9) auch der gute
Mietermix sowie das vielfältige Angebot an Gastronomiebetrieben nennen. Die zahlreichen
Cafés (z. B. „Lieblings“, „Café Waschsalon“ und „Café Krümel“) und die Vielzahl an Res-
taurants (z. B. „Brasserie Marie“ und „Haus Demmer“) laden zudem zum Verweilen ein. Die
Kundenmagneten an diesem Standort sind die Lebensmittelhändler „LIDL“ und „Kaiser’s“.
Zahlreiche kleine Boutiquen wie z. B. „cava-cava“ und „Fräulein Schick e.K.“ ziehen tag-
täglich ebenfalls viele Kunden an. Als Kundengruppen sind insbesondere die Mittelschicht
und die gehobene Mittelschicht erkennbar.
01
01 Liebling‘s
02 Café Waschsalon
03 Brasserie Marie
04 LIDL
05 cava-cava
06 Fräulein Schick e.K.
02
Sülz
Zülpicher Straße .
Frequenz . Lagebeschreibung .
Highlights .
Zülpicher Straße
Ägidiusstraße
Palanterstraße
Gustavstraße
Laudahnstraße
Zülpicher Straße
W
eyertal
Detailkarte .
03
04
05
06
36 . Retailbericht Köln 2016
2014: -
2015: -
2016: 312
(Messpunkt: Goltsteinstraße 89)
Auf Platz 31 unseres Rankings, liegt die Goltsteinstraße im Stadtteil Bayenthal mit einer
durchschnittlichen Frequenz von 312 Passanten pro Stunde. Auch die Goltsteinstraße wird
zum ersten Mal in unserem Retailbericht aufgeführt. Dieser Standort dient neben der Bonner
Straße als Haupteinkaufsstraße für die Bewohner der Stadtteile Bayenthal und Marienburg.
Insbesondere das Goltsteinforum ist bei den Passanten und Besuchern sehr beliebt und
dient daher als absoluter Frequenzbringer für die Goltsteinstraße.
Die Beliebtheit des Goltsteinforums lässt sich hauptsächlich auf den hervorragenden
Mietermix zurückführen. Neben den Lebensmittelhändlern „PENNY-Markt“, „REWE City“
und „Alnatura Super Natur Markt“ inden die Kunden auch einen „dm“ Drogeriemarkt, eine
Metzgerei („Metzgerei Kremer“) sowie eine Bäckerei („Schmitz + Nittenwilm“) vor. Eine
weitere beliebte Bäckerei, die Bäckerei „Mauel 1883“, beindet sich darüber hinaus ebenfalls
in direkter Nachbarschaft zum Goltsteinforum, in der Goltsteinstraße 79. Die Nahversor-
gung für die umliegenden Bewohner ist daher als ideal zu bezeichnen. Als Kundengruppen
lassen sich die Mittelschicht und die gehobene Mittelschicht sowie die Oberschicht erken-
nen. An heißen Sommertagen erfreut sich besonders die Eisdiele „Il Gelato di Ferigo“ über
einen starken Kundenandrang.
01
01 PENNY-Markt
02 REWE City
03 Alnatura Super
Natur Markt
04 Metzgerei Kremer
05 Mauel 1883
02
Lagebeschreibung .Frequenz .
Highlights .
Bayenthal
Goltsteinstraße .
Goltsteinstraße
Goltsteinstraße
Altebur
ger Straße
Tacitusstraße
Koblenzer Straße
Schönhauser Straße
03
04
05
Detailkarte .
Retailbericht Köln 2016 37 .
Nachfragen und Mieten .
Die Nachfrage an guten Ladenlokalen ist in den beliebtesten Niveaulagen (u. a. Ehrenstraße,
Breite Straße) und Stadtteillagen (u. a. Neusser Straße, Dürener Straße, Sülzburgstraße)
weiterhin groß. In einigen, weniger stark frequentierten Stadtteilen ist jedoch auch vereinzelt
längerer Leerstand festzustellen. Insbesondere in den gefragtesten Bereichen der B-Lagen
sind kaum Immobilienangebote verfügbar. Dennoch verändert sich der Einzelhandels-
besatz schneller als in A-Lagen. Die oftmals in den A-Lagen geforderte „key-money“ der
Bestandsmieter für eine vorzeitige Ladenaufgabe ist in den B-Lagen kaum verbreitet bzw.
die geforderten Abstandssummen sind signiikant niedriger (Ausnahmen sind Breite Straße,
Ehrenstraße und Mittelstraße). Die Mietpreisforderungen der Eigentümer werden i. d. R.
mit kleineren Nachlässen in den B-Lagen akzeptiert. So sind Höchstmieten von ca. 30 bis
40 EUR/ m ² je nach Stadtteillage erzielbar. In den Innenstadtlagen (Breite Straße, Ehren-
straße, Mittelstraße) sind Höchstmieten zwischen 80 bis 100 EUR/ m ² erzielbar. Die Durch-
schnittsmiete variiert in den Stadtteillagen zwischen 15 und 20 EUR/ m ² .
Prognose .
Die Retailmakler von Larbig & Mortag gehen davon aus, dass sich die Nachfragesituation
und die Einzelhandelsmieten in den Stadtteillagen weiterhin stabil entwickeln und nach-
haltig erzielbar sind. Die Nachvermietung von Ladenlächen wird auf Grund der sehr un -
terschiedlichen Passantenfrequenzen und Sozialgruppen auch in Zukunft lebhaft bleiben.
Die Herausforderungen für künftige Mieter aber auch die Retailmakler wird darin bestehen,
die richtige Lage bzw. den geeigneten Standort für die individuellen Konzepte ausindig zu
machen.
Die Konsum- und Niveaulagen in der Innenstadt (Ehrenstraße, Breite Straße, Pfeilstraße,
Mittelstraße und Apostelnstraße) erfahren seit einigen Jahren einen Aufwärtstrend, da das
Angebotspotential der A-Lagen sehr gering ist bzw. die Mietpreisforderungen der Vermieter
häuig zu hoch sind. In den Niveaulagen ist in der Vergangenheit ein Wechsel von Einzel -
konzepten hin zu Filialisten zu verbuchen.
Innenstadtlagen:
ca. 80 bis 100 EUR/ m ²
Stadtteillagen:
ca. 30 bis 40 EUR/ m ²
Höchstmieten
.
Ausblick .
38 . Retailbericht Köln 2016
1. Allgemeine Deinitionen .
1.1 Verkaufsläche:
Die Mietläche, welche zum Verkauf dient
zzgl. Treppen, Gänge, Schaufenster und
Freilächen, wird, sofern sie dem Kunden
zugänglich ist, als Verkaufsläche bezeich -
net. Dazu gehören auch Flächen, die nicht
nur vorübergehend für Verkaufszwecke
genutzt werden.
1.2 Gesamt-/ Geschäftsläche:
Die gesamte betrieblich genutzte Fläche
eines Einzelhandels, welche sich aus der
Verkaufs-, Ausstellungs-, Versand-, Büro-
und Lagerläche sowie Sozialräumen zu -
sammensetzt, wird als Geschäftsläche be -
zeichnet. Die Berücksichtigung der Büro-,
Versand- und Lagerlächen, unterscheidet
die Gesamt- oder auch Geschäftsläche
von der reinen Verkaufsläche.
1.3 1A- und B-Lage:
Die umsatzstärksten und höchstfrequen-
tierten Lagen der Einkaufs- bzw. Ge-
schäftszentren einer Stadt werden als
1A-Lage betitelt. Diese können entweder
nur ein Teil oder eine gesamte Einkaufs-
straße umfassen. Eine 1A-Lage ist deinier -
bar durch folgende Kriterien:
Passantenfrequenz
Erzielbare Spitzenmiete für eine Laden-
läche
Branchenstruktur
Innerstädtische Lage im Hauptgeschäfts-
zentrum
Filialisierungsgrad: Mieterbestand inter-
nationaler, nationaler und örtlicher Einzel-
händler
Die B-Lage grenzt an die 1A-Lage an und
deiniert sich meist aus Nebenstraßen der
Haupteinkaufsstraßen. Noch weiter ent-
fernte Lagen werden als Streu- bzw. Ne-
benlagen bezeichnet.
Wenn in Großstädten sehr ausgedehnte
Einkaufsstraßen mit mehreren 1A-Lagen
vorhanden sind, kann zwischen diesen in
beispielsweise Luxus- oder Konsumlage
unterschieden werden.
1A-Lage: Der Standort erreicht ca. 80-
100 % der Spitzenmiete der Stadt und
ca. 70-100 % der höchsten Passanten-
frequenz des Straßenabschnittes
B-Lage: Der Standort erreicht ca. 40-80 %
der Spitzenmiete der Stadt und ca. 40-
70 % der höchsten Passantenfrequenz
des Straßenabschnittes
Streu- bzw. Nebenlagen: Hier werden
Mieten bzw. Passantenfrequenzen unter
40 % erreicht
Stadtteillage: Liegt außerhalb des Haupt-
einkaufsbereiches einer Stadt. Mietpreis-
niveau und Passantenfrequenz sind ver-
gleichbar mit der einer zentralen B-Lage
1.4 Spitzenmiete:
Die nachhaltig höchste erzielbare nominale
Miete bei Neuvermietungen in einer hoch-
wertigen Ideal-Verkaufsläche in 1A-Lage,
wird als Spitzenmiete für Handelslächen
bezeichnet.
Mit einer Ideal-Verkaufsläche ist eine Flä -
che gemeint, in der „ideale“ Verkaufsbedin-
Retailmarkt .
Retailbericht Köln 2016 39.
gungen vorzuinden sind. Die ideale Einheit
liegt im Erdgeschoss, ist i.d.R. 100 m ²
groß, barrierefrei und gut zugeschnitten.
Außerdem muss eine Schaufensterfront
vorhanden sein, welche mindestens sechs
Meter breit ist. Der Bauzustand der Ein-
heit sollte gehobenen Ansprüchen gerecht
werden. Die Spitzenmiete dient dazu, die
Entwicklung des Marktes besser darzu-
stellen und basiert auf Transaktionen, wel-
che während des Betrachtungszeitraums
durchgeführt und registriert werden.
Die angegebene Spitzenmiete bezieht sich
immer auf einen Standardmietvertrag im
jeweiligen Markt und entspricht dem Net-
tomietpreis exklusive Nebenkosten, lokale
Steuern oder Incentives. Berechnet wird
die Spitzenmiete immer zum Ende eines
Quartals.
1.5 Filialist:
Filialen werden die Niederlassungen eines
Einzelhandelsunternehmens bezeichnet,
welche zwar vom Standort her getrennt
voneinander sind, jedoch rechtlich und
wirtschaftlich unselbstständig sind. Einzel-
händler mit mehr als 3 Filialen, unabhängig
davon, ob diese Standorte regional oder
überregional verteilt sind, werden Filialis-
ten genannt. Ein Unternehmen mit 3 oder
mehr Filialen in nur einer Region wird daher
ebenfalls als Filialist deiniert.
1.6 Passantenfrequenz:
Die Passantenfrequenzzählung bei Lar-
big & Mortag Immobilien erfolgte an 31
Einkaufsstraßen in B-Lage (hochwertige
Niveaulagen in der Innenstadt und Stadt-
teillagen).
Aus dem Ergebnis der zwei Stunden wurde
ein Mittelwert errechnet. Hieraus wurde ein
Ranking gebildet, welches in unserem Re-
tailbericht zu inden ist.
1.7 Branchen:
Bei einer Zählung von ortsansässigen Ein-
zelhandelbetrieben werden nur die in der
schematisierten Darstellung der 1A-Lage
registrierten Geschäfte berücksichtigt. Zwi-
schen all diesen Einzelhändlern wird nach
zwölf Branchengruppen unterschieden:
Accessoires
Schmuck/Juwelier
Bank/Versicherung
Sport/Outdoor
Textil
Gastronomie
Telekommunikation/Elektronik
Gesundheit/Beauty
Warenhaus
Schreibwaren/ Bücher
Heim-/Wohnbedarf
Schuhe/Lederwaren
1.8 Ladenlokal:
Einheiten, welche zum Verkauf von Waren
und Dienstleistungen dienen und meist in
Einkaufsstraßen liegen, werden als Laden-
lokal bezeichnet.
1. Allgemeine Deinitionen
.
40. Retailbericht Köln 2016
Dieser Bericht wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt und basiert auf Informationen aus Quellen, die wir für zuverlässig erachten, aber für deren Genauigkeit, Vollständigkeit und Richtigkeit wir keine Haftung
übernehmen. Die enthaltenen Meinungen stellen unsere Einschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes dar und können sich ohne Vorankündigung ändern. Historische Entwicklungen sind kein
Indiz für zukünftige Ergebnisse. Dieser Bericht ist nicht für den Vertrieb oder die Empfehlung zum Kauf oder Verkauf einer bestimmten Finanzanlage bestimmt. Die in diesem Bericht zum Ausdruck gebrachten
Meinungen und Empfehlungen berücksichtigen nicht individuelle Kundensituationen, -ziele oder -bedürfnisse und sind nicht für die Empfehlung einzelner Wertpapiere, Finanzanlagen oder Strategien einzel-
ner Kunden bestimmt. Der Empfänger dieses Berichtes muss seine eigenen unabhängigen Entscheidungen hinsichtlich einzelner Wertpapiere oder Finanzanlagen trefen. Larbig & Mortag übernimmt keine
Haftung für direkte oder indirekte Schäden, die aus Ungenauigkeiten, Unvollständigkeiten oder Fehlern in diesem Bericht entstehen.
Larbig & Mortag Immobilien GmbH
Spezialisten für Gewerbeimmobilien
Köln
. Theodor-Heuss-Ring 23
50668 Köln | T. 0221 998 997 0
Bonn
. Sandkaule 9-11
53111 Bonn | T. 0228 90 90 52 52
Leverkusen. Hemmelrather Weg 201
51377 Leverkusen | T. 0214 330 198 60
larbig-mortag
.de
Tendenzen der EH-Entwicklung in Köln 2008 - 2016 (Erhebungen)
Zentrum Anzahl der Betriebe VKF Zentralität Mittelfristiger Bedarf
2008 2016 2008 2016 2008 2016 2008 2016
BZ Porz 107 23.000 18 32%
STZ Braunsfeld 96 18.545 65 k.A. 8% k.A.
NVZ Sürth 18 1.650 11 5%
Entwicklungstendenz
negativ
neutral
positiv
Verkaufsoffener
Sonntag,
'15, September 201 3
13.00 - 18,00 Uhr
Wffi vERrAGssoNDrnvenörreNrLtcHUNG
Verkaufsoffener
Sonntag,
15. September 20'13
13.00-18,00 Uhr
ffiäffi§§
TINSPIRATION
fvlodeberatung. Styling . Verkaul
-",. o' r:.@1ro,a'-.T ed, S
nht
"'/8 ScgJl notn . Teiclor ut -
ln Braunsield ist wieder was los: Die Ceschäfte an der Aachencr Stralle unti in den
Seitenstraßen laclen am Sonntag, den 15. SePtenlber zunl ersLen verkaufsolfent'n Sonntag
inr Iaufenden Jalrr ein!
Bevor anr 10. November nrit denr zrveilen verkaufsoffenen Sonlllag h'ii' inr Vorjahr
wieder die beliebte "Braunsfelder Nlartinsmeile" startet, kam man sich ant konrmenden
SonrrLrg in der Zeit von l3:00 bis .l8:00 Uhr nicht nur von der VielfalL untl clenr hohcn
Niveai- der Angebote in Braunsfeld überzeugen, sondcrn sich auch an einenl
intcrcssanton Foto-Suchspiel betoiligt'n.
Zum Shopping-Iirlebnis hat die ArbciLsgruppc "lvlarketing' in clcr lntcrcssenge-
nrtirrschafi-Braunsfcld e,V. etw.ls Besonderes orgdnisierl: ln den Sehauferrstt'rn und
Geschäftsräumen von 32 Ceschäften wertlen historische und neuerc Fotos ton
llraunsfeld aus8estelll, clie dem Bclrachter frühere und aktuelle Ansichten clcs Veedcls
nahel-ringen. Abt:r: Drei Bilcler sincl daruntcr, rlie keine ivtotive aus llraunsfclcl zcilir:n.
Diesc gilies zu finclt'n. Dafür hat nran t'int'Wochc Zeit. vonr 15.9. bis zunr 21.9.2013.
Danritt nit:ht zu Ieiclrt wircl, werclcn clic Iotos nlchrnlals zwischt'tr cicn Ct'schüftt'rr
a usiret.l usch t.
Unör den 'feilnehnrern an der Sut:he, die alle drei falschen ]vlotive hcrausfirrdcn, auf
einer'leilnehnrerkarte eintraBen und bis zunr 21.9. bei einenr dt'r beteiliStPn Cesch;Ite
einreichen, werden viele ittraktite Preise verlos[. die von dcn i]raunsfelder
Geschäflsleuten gesti(let wurden. Darunter sind etwa SPortruck-sicke, Ileisetasclrt'n,
Kosnretikprodukle, eine Digitalkanlera und !VarenguLscheine- Die Ct:winner wt'rclen ant
Dunne.rtag, den 26.9.2013,irnter juristischer Aufsieht trnrittelt uncl anr nächstcrr 1ag auf
dcr Interneiseile der IG Braunsfel,l www.ighraunsleld.tlc helannLgegeben.
Teiln.rhnrekarten gibi es in allen Ceschäften, in denen Fotos ausgestellt werck'n Dic
'[eilnahmekarlen Äthaltcn auch eine Übersicht über alle Ceschiiftc mit Fotos.
"Dicsc verkaulsoffenen Sonntage nertlen von dcn Ceschäftsleuten bcgrülli uIrd. r'om
brei[cn Publikunr ge.n.'angenoir,nlen" nu:inL Dr. ivliehat'l lVollnik, dcr VorsiLzerrde dCr
IG lJraunsfeltl. "ilhadc iur, dass dic lvlöglichkt'iLt'n zu solchcn llvt'nLs votr dtl
Lantlosregierung durch das Ladenöffnungsg,esetz jn diesent lahr rveiter lreschränkt
*.orclen s'in.I. Dis ist eigentlich gar nictrt ieitgenrlill. Für die-lC llraunsfcld hictt'n die
vcrkaufsoffenen SonnLag'e eine guLc Cel.'genheit, durth besonJere Aktioncn t\nrvohnern
nrehr zu bieten und ßesucher anzuziclrt'n."
i1'" %/a ," ,'
--Cf itli'l:
ttzc (,üIVLC
FRISÖR
Jose Luis Men6ndez
Aachener Str 549
50933 KFtn (8'aunsleld)
Tel :0221/ 569 1234
www.kisoerjose.de
ßöseln Shoppan
b$ilnsfc)(I;:::i
Bdllenrohmen
i rr ll Eine akrion de,
I ! t inter€rlengemelas<hr(t
in ßßRUNSF€LD
loAi
=
-t
=o
-rD
J
='
rD
rD(f-
rD
NCa
OJ
3
=rD
J
-tt-.
l-'
n
-^rD
J
=
<(f
ßrD
B6)
u1
C-))rl oJ:--hT(
oJ '--:-
CT TD
rDC
=6rD
='=E
t'oJ)
rDJu)a---h:_ rD
-
aAöffgq
OJ
J oro
=aN=6
=
-f
--n
c,
a
+9qqHd $§+B§gE ffi."q*5 E3E äFWqä;g Eäl $" o== e Eä=q* ä=läöqpä + ff iä " =
d: fi ä E i _ 3 ä. l. ä E 3 J e co =
ä i ä F g,B e;,H 3 = g q'E g a F r A;,4 S ß ß ß
=
* ä [ ia a + 3 ä a
=;,^
4 #: ? i' ä s 3 q e I3==:AsdaldsIäH=,1 4: +1 ?iä:
fi tää3=sAiuSE äi: ät: äi$;E: l
d g ä $P u $ 3 § +
=
- g ä : F ä q $ i il ä a il $
=Ai+3+.äd
H ä3ärä§ii 3 .e-gr9;äi
s++ääßsq9äqä5+äF6: qärälä
=a -.rEs6=--'ö= o/^- iaEi-n=oaY(n
-Un\--->+a)=oolY.^'-n:+='=A - l - 0)
=.
(D.r- n cq ö c
il mErn6-c» r 0=='-:-----jdk9..,öäk
-:+-X(,+il; = il ü >o5+=-6\+n-nr
-_)r+uv/J!U=l^.D=!ol
-='PaJ-
r»53@o*3i"
cD='uP=o=86'U(D
Q<f-c-6.=co>J=.v4U-\s^-
u=JU--
qd*6*qd,6
-J-r4r
8q =
qlqS#A d3EJN>.-.,äa*--ts_=e==,8ä.o=Beii"Eä3ö.9ä.-+.9
s=q=dqEä46=A | !D ^ ä-(O oJ I !D: q
=+odH-9=.;^3q(w,=
=öf ä-f q= 6.Yx-r
-JO-m=.'L^55fr*eQ(,-=' s
ä6Ed+"=.als9§
==-oIp*ao -ind6==4?,:9.r +:'-|J)O<-ö":t<cEC,I-=f(u(D=?L--P
o l
^
J c: a f-d C rn
=':3'-;rSABA#E r * q 6 x FE § g +
(o(,o_uf-'zo
oil(D:rc==(D
E +; äa
=
ä 4e,d 4 sö äö.<D a.= a _= 7i
ö ='i z- ?, - 1
>d!I+ö=qf
J)MY
d;6**1{e6u,- öxP .^
t i F 4 a ö 4-=90.äl3i.o,I'-- P O- A=-!Dlärdn'^.clo?it6-oH
oYa:rO-(u!f_-s:/^f>-.-J:aÄIiCn.--!
=rev
3 ? Päd 7d'=,
@ §r p (n. c a.7^ x ä' t qcc!o?:lyl§)=ä,LQa --u(D+f ö.i* + o I o w E rn € l*
=ö E b'g E,= o q E x
^1 - + =- - - J Y
r= {ä*q§ä3q;s r g + äg; d a s sU--J/^+(U+=)^\^v'fda(.r):aQör,rC)_*_lD+ö!+roJlC'=-oi'-r-cl'='QlX
-(o_-R=r.o.Jr-=ö
='* =qoö nm* -
:-yvr:Jan0=.!=-cl-==ö5i.J=-_JJ
-O-lD?F6lr^Y
a+äF+3id $=
ä,= qE vF4=a i5qAfr=PrE q= fi 45tdiP lNf i=f x(rrJ:+:+4,^'^ q
=Edf.o-
FYi=;q.ä; ätH=s$$äa: *:+qqä
ärsqry;i9
=;?;a++sE+
ä1*äa*.,.^=-=(4.xf 6 ,3 [,9==.*3,8. {:,-3A94oö:oo--&- H.--pA=d'-^-: ry. .,oö_
woQQ?=91 ä6iSq sädn i:sil=öeg=§'gd;= ä=;.1 -=d=_4fr ,HEa=öäi,F>--_=H =gqS=5eö39 93e =oYj.-7\)UJ-:+oer§eq=6 wQs-rg=e i*- giläwE2Pi&i-4is eäg.6q;3^ü sE-.P6=ero=or(ocI =a=.Ff r 5 äi\ e.-_rBa'+r&FJ3q @6-'"3 -^'=>r, x\o1.+! f-.r o nD o'=o^ += ö "'.ä = Fö.*r»-o-rL:gpa=) = d=6-q<0r.Jl!o6 !!.=!qo6-6t).(U-+++(UUr+
§ä;5 ii ä; +q lglä 1t;t E
1l f '15 S 4 o ö 5 [ ä s i = 4 e
='.4**i: i; ++r+1ä3 *+b
=
äää*[äiä+*ä[s+ää 3
*i? i+ ra','ä: {; ä$q*E
a < o---lc-no'O(DOf:f.<-C:-.-+fO^6O
\l'l^)^aJ^LI'U^
Ä'(D!gx:-:+- u_r <O --l:i()(.--r
-öa,(,f :
cdd6-ü.q.:so,c(,lrx'r-.1 o (D (D = !a(DirrTJaf
\at. \*
rD
\z
a=>
+^
;- oa rD
§*-
-söJ,!J:
::l ru fl)
ffi6
.r} ::
gBrsSdP6ä-.=---a
.^ (u
A-:4tA4
ci,' r X I §)
=^ ^ (D - lqtD-CDä
E 3 € il Q =oo+lX--riLUÄ-=(,X§{-iq'"ö'6'=<od
ädrq3ßl ::.i :)*r: t t': isL t:.{''. -n:; '.' ,j
.D
*rt
(ä
3
cctat
ltrCL(3
t-,
c!c
t/,
CD
z,
'IFir
-tr!trtrJ
raIJ
-
(D
(§
IL(Dr
1
1-
(»
ah,
=ri
3o.
o
w.l
o
vt
o
o-
:z
o
3uo-f.J
O
lrl
7F..äot9C,l
Hr1
?o:;iq.-|.
8N*
Anlage 4 Stellungnahme_IHK_Köln 06.11.2018
8 Zeichen
Anlage 4
Anlage 1 RVO 2019
3745 Zeichen
Anlage 01
1
Ordnungsbehördlichen Verordnung für 2019
über das Offenhalten von Verkaufsstellen
in den Stadtteilen Kernbereich Innenstadt, Deutz,
Sülz/Klettenberg, Braunsfeld, Rath/Heumar, Kalk und Dellbrück
vom ??.??.????
Der Rat hat in seiner Sitzung am ?????? aufgrund des § 6 Abs. 1 und 4 des Gesetzes zur
Regelung der Ladenöffnungszeiten (LÖG NRW) vom 16.11.2006 (GV. NRW. 2006 S. 516),
zuletzt geändert durch Gesetz vom 22. März 2018 (GV. NRW. S.172), in Kraft getreten am 30.
März 2018, für die Stadt Köln verordnet:
§ 1
(1) Im Stadtteil Kernbereich Innenstadt dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem
20.01.2019 und am Sonntag, dem 07.04.2019, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr
geöffnet sein.
(2) Im Stadtteil Deutz dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 04.08.2019, in der
Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein.
(3) Im Stadtteil Sülz/Klettenberg dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem
01.09.2019, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein.
(4) Im Stadtteil Braunsfeld dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 10.11.2019, in
der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein.
(5) Im Stadtteil Rath/Heumar dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 19.05.2019
und am Sonntag, dem 22.09.2019, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein.
(6) Im Stadtteil Kalk dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 30.06.2019, in der
Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein.
(7) Im Stadtteil Kalk dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 30.06.2019, in der
Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein.
Die Sonderöffnungszeit gilt für Verkaufsstellen innerhalb der folgenden Grenzlinien:
Kernbereich Innenstadt
Am Domhof - Am Frankenturm - Am Bollwerk -Mauthgasse -Buttermarkt - Rampe der
Deutzer Brücker - Pipinstr. - Cäcilienstr. - Neumarkt - Hahnenstr. - Pilgrimstr. -
Habsburgerring nördlich beginnend Pilgrimstr. - Hohenzollernring bis Friesenstr. - Friesenstr. -
Zeughausstr. - Komödienstr. - Trankgasse - darüber hinaus Habsburgerring südlich Pilgrimstr.
bis Ecke Jahnstr. und Hohenzollernring ab Friesenstr. - Kaiser-Wilhelm-Ring bis Christophstr.;
außerdem die Bereiche Friesenplatz inkl. 100 m links und rechts der Platzfläche; der Bereich
Maybachstr. ab Bremer Str. bis Bahntrasse 100 m links und rechts der Fahrbahn
Deutz
Deutzer Freiheit (einschließlich des Bereichs 100 m links
und rechts der Fahrbahn) beginnend Siegburger Str. endend Gotenring
Anlage 01
2
Sülz/Klettenberg
Berrenrather Str, von Nikolauskirche bis Gerolsteiner Str. und Sülzburgstr. von Luxemburger
Str. bis Berrenrather Str.
Braunsfeld
Aachener Str. zwischen Raschdorffstr. und Fürst-Pückler-Str. stadteinwärts; und
stadtauswärts zwischen Maarweg -und Paulistr. sowie zwischen Peter- von Fliesteden-Str.
und Eupener Str.
Rath/Heumar
Rösrather Str. beginnend Brück-Rather Steinweg bis Rather Mauspfad (einschließlich des
Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn)
Kalk
Kalker Hauptstr. (einschließlich des Bereichs 150 m links und rechts der Fahrbahn) beginnend
Ecke Rolshover Str. endend Steprathstr. / Kapellenstr.
Dellbrück
Dellbrücker Hauptstraße (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn)
beginnend Bergisch-Gladbacher-Str. endend Hatzfeldstr.
§ 2
Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig im Rahmen des § 1 Verkaufsstellen
außerhalb der dort zugelassenen Geschäftszeiten und Grenzlinien offen hält.
Die Ordnungswidrigkeit kann nach § 13 des Ladenöffnungsgesetzes NRW mit einer Geldbuße
bis zu fünftausend Euro geahndet werden.
§ 3
Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft und gilt bis zum
31.12.2019.
Stadt Köln
als örtliche Ordnungsbehörde
Anlage 6 Stellungnahme DGB 08.11.2018
1474 Zeichen
1 32-Gewerbeangelegenheiten Von: Joerg.Maehrle@DGB.de Gesendet: Donnerstag, 8. November 2018 16:40 An: 32-Gewerbeangelegenheiten Cc: britta.munkler@verdi.de; hluelsdorf@t-online.de Betreff: Gewünschte Sonntagsöffnungen 2019 Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Brandt, die uns zur Stellungnahme vorgelegten Unterlagen für verkaufsoffene Sonntage im Jahr 2019 sind unvollständig. Gemessen an den formellen Vorgaben der Rechtsprechung an das Anhörungsverfahren nach dem LÖG fehlt es gänzlich an der Darstellung der zur Freigabe beabsichtigten konkreten Sonntagsöffnungen in terminlicher, zeitlicher und räumlicher Lage. Aus diesem Grund betrachten wir das Anhörungsverfahren nicht als eröffnet. Wie jüngst bereits durch Ver.di mitgeteilt, werden wi r nicht zu den einzelnen Anträgen/Wünschen der Handels- und Standortgemeinschaften Stellung nehmen. Dies ist nicht Sinn des Anhörungsverfahrens. Aus diesem Grund behält sich Ver.di bereits aus formalen Gründen rechtliche Schritte gegen jedwede beabsichtigte Sonntagsöffnung vor. Wir fordern Sie als zuständige Ordnungsbehörde auf, uns die konkret beabsichtigten Freigaben von Sonntagsöffnung durch die Stadt Köln zuzuleiten. Hierzu nehmen wir dann gerne Stellung. Mit freundlichen Grüßen gez. Britta Munkler, stellvertretende Geschäftsführe rin Ver.di-Bezirk Köln-Bonn gez. Hildegard Lülsdorf, Vorsitzende KAB Stadtverban d Köln gez. Jörg Mährle, Geschäftsführer DGB-Region Köln-Bo nn Anlage 6
Beratungsverlauf (7)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3431/2018
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 16.11.2018
- Erstellt
- 19.10.2018 06:05