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3275/2023

Bericht über die öffentlichen Beteiligungen der Stadt Köln im Haushaltsjahr 2021 - Beteiligungsbericht 2021

Mitteilung Ausschuss 27.11.2023

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage: Beteiligungsbericht 2021

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Mitteilung Ausschuss

1592 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
II/II/2 
 
Vorlagen-Nummer 27.11.2023 
 3275/2023 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Finanzausschuss 04.12.2023 
 
Bericht über die öffentlichen Beteiligungen der Stadt Köln im Haushaltsjahr 2021 - 
Beteiligungsbericht 2021 
Zur Information der politischen Entscheidungsträger und der Einwohnerschaft über die 
städtische Beteiligung an Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform des pri-
vaten Rechts schreibt die Verwaltung mit dem beigefügten Report für das Jahr 2021 
ihre jährliche Berichterstattung fort.  
 
Der Beteiligungsbericht enthält insbesondere Angaben über die Erfüllung des öffentli-
chen Zwecks, die finanzwirtschaftlichen Auswirkungen der Beteiligungen, die Beteili-
gungsverhältnisse und die Zusammensetzung der Organe der Gesellschaft. Neben In-
formationen zu den direkten Beteiligungsunternehmen der Stadt Köln sind auch dieje-
nigen Gesellschaften aufgeführt, an denen die Stadt Köln durchgerechnet mittelbar 
Geschäftsanteile von mindestens 25 % hält. Außerdem enthält der Bericht entspre-
chende Informationen über die eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen der Stadt Köln. 
Grundlage für die Darstellung der wirtschaftlichen Kennzahlen der Unternehmen bil-
den die geprüften Jahresabschlüsse für die Jahre 2019, 2020 und 2021 (sofern ver-
fügbar). Im Übrigen basieren die Angaben – sofern nicht anders angegeben - auf dem 
Stand 31.12.2021. 
 
Nach Behandlung des Berichts im Finanzausschuss wird der Beteiligungsbericht im 
Internetauftritt der Stadt veröffentlicht. 
Gez. Prof. Dr. Diemert 
Anlage  Beteiligungsbericht 2021

Anlage: Beteiligungsbericht 2021

535738 Zeichen

Beteiligungsbericht 2021 
der Stadt Köln

Kontakt
Dezernat für Finanzen und Recht
Stabsstelle für Beteiligungssteuerung und öffentliches Finanz- und Unternehmensrecht
Venloer Straße 151 – 153
50672 Köln
T: 0221 221-23423
beteiligungsmanagement@stadt-koeln.de
Die Oberbürgermeisterin
Dezernat für Finanzen und Recht
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Gestaltung und Druck
Zentrale Dienste der Stadt Köln
13-CS/435-23/Dez II/60/11.2023

INHALTSVERZEICHNIS 
 
I. Allgemeiner Teil................................................................................................. 5 
1. Vorwort ....................................................................................................................... 5 
2. Aufbau und Umfang des Beteiligungsberichts ............................................................ 6 
3. Wesentliche Veränderungen und Aktivitäten im Portfolio ............................................ 9 
4. Veränderungen im Beteiligungsportfolio der Stadt Köln im Berichtsjahr .................... 11 
5. Wesentliche mittelbare und unmittelbare Beteiligungen der Stadt Köln .................... 12 
6. Darstellung ausgewählter Kennzahlen wesentlicher Beteiligungen ........................... 15 
7. Finanzbeziehungen zwischen Stadt und Beteiligungsunternehmen .......................... 23 
II. Spezieller Teil – Übersicht wesentlicher Beteiligungen ................................... 26 
1. Ver- und Entsorgung ................................................................................................ 27 
Stadtwerke Köln GmbH ............................................................................................ 28 
AWB Abfallwirtschaftsbetrieb Köln GmbH ................................................................ 36 
AVG Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH ............................ 42 
Wohnungsgesellschaft der Stadtwerke Köln mbH .................................................... 48 
GEW Köln AG .......................................................................................................... 52 
RheinEnergie AG ..................................................................................................... 57 
NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mbH ............................................. 65 
NetAachen GmbH .................................................................................................... 72 
rhenag Rheinische Energie AG ................................................................................ 75 
BRUNATA-METRONA GmbH .................................................................................. 79 
METRONA GmbH .................................................................................................... 83 
Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR ................................................................... 86 
eE Abfallwirtschaftsbetriebe der Stadt Köln .............................................................. 92 
2. Verkehr ..................................................................................................................... 94 
Kölner Verkehrs-Betriebe AG ................................................................................... 95 
Kölner Seilbahn-Gesellschaft mbH ......................................................................... 102 
Westigo GmbH ....................................................................................................... 105 
KSV - Kölner Schulbusverkehr GmbH .................................................................... 108 
DKS Dienstleistungsgesellschaft für Kommunikationsanlagen des Stadt- und 
Regionalverkehrs mbH ........................................................................................... 111 
Schilling Omnibusverkehr GmbH ............................................................................ 114 
Regionalverkehr Köln GmbH .................................................................................. 117 
Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH i.L. ............................................................ 121 
Häfen und Güterverkehr Köln AG ........................................................................... 124 
HGK Shipping GmbH ............................................................................................. 131 
Rheinfähre Köln-Langel/Hitdorf GmbH ................................................................... 134 
RheinCargo GmbH & Co. KG ................................................................................. 137 
RheinCargo Verwaltungs-GmbH ............................................................................ 141

INHALTSVERZEICHNIS 
 
Rheinland Cargo Schweiz GmbH ........................................................................... 143 
NESKA Schiffahrts- und Speditionskontor GmbH ................................................... 145 
CTS Container-Terminal GmbH Rhein-See-Land-Service ...................................... 148 
Flughafen Köln/Bonn GmbH ................................................................................... 151 
3. Wohnungsbau und Betreuung städtischer Bauten .................................................. 158 
GAG Immobilien AG ............................................................................................... 159 
GAG Projektentwicklung GmbH .............................................................................. 165 
GAG Servicegesellschaft mbH ............................................................................... 168 
Mietmanagementgesellschaft der GAG mbH .......................................................... 171 
Grund und Boden GmbH ........................................................................................ 174 
modernes Köln Gesellschaft für Stadtentwicklung mbH .......................................... 177 
GWG Wohnungsgesellschaft mbH Rhein-Erft ........................................................ 181 
eE Gebäudewirtschaft der Stadt Köln ..................................................................... 184 
4. Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung ............................................................ 191 
Mediengründerzentrum NRW MGZ GmbH ............................................................. 192 
Koelnmesse GmbH ................................................................................................ 194 
Koelncongress GmbH............................................................................................. 202 
KölnKongress Gastronomie GmbH ......................................................................... 206 
KölnTourismus GmbH ............................................................................................ 209 
Kölner Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung mbH ..................................... 212 
RTZ Rechtsrheinisches Technologie- und Gründerzentrum Köln GmbH ................ 216 
BioCampus Cologne Grundbesitz GmbH & Co. KG ................................................ 219 
BioCampus Cologne Management GmbH .............................................................. 222 
Moderne Stadt Gesellschaft zur Förderung des Städtebaues und der 
Gemeindeentwicklung mbH .................................................................................... 225 
Butzweilerhof Grundbesitz GmbH & Co. KG ........................................................... 230 
Butzweilerhof Verwaltung GmbH ............................................................................ 233 
Digital Hub Cologne GmbH..................................................................................... 236 
d-NRW AöR ............................................................................................................ 239 
KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH ........................................................... 242 
5. Soziales und Gesundheit ........................................................................................ 246 
SBK Sozial-Betriebe-Köln gGmbH .......................................................................... 247 
Kliniken der Stadt Köln gGmbH .............................................................................. 253 
RehaNova Neurologische Rehabilitationsklinik gGmbH .......................................... 260 
Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rheinland AöR ................................ 264 
Jugendzentren Köln gGmbH................................................................................... 267 
6. Kultur, Sport und Erholung ..................................................................................... 270 
KölnBäder GmbH ................................................................................................... 271

INHALTSVERZEICHNIS 
KÖLNMUSIK Betriebs- und Servicegesellschaft mbH ............................................ 276 
ACHTBRÜCKEN GmbH ......................................................................................... 280 
Akademie der Künste der Welt/Köln gGmbH .......................................................... 283 
AG Zoologischer Garten ......................................................................................... 287 
ZOO-Gastronomie GmbH ....................................................................................... 291 
Kölner Zoo Shop GmbH ......................................................................................... 294 
Kölner Sportstätten GmbH ...................................................................................... 297 
eE Veranstaltungszentrum Köln der Stadt Köln ...................................................... 300 
eE Bühnen der Stadt Köln ...................................................................................... 304 
eE Gürzenich-Orchester - Kölner Philharmoniker ................................................... 311 
eE Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud der Stadt Köln ........................ 315 
III. Anhang ......................................................................................................... 318 
1. Alphabetisches Verzeichnis der direkten und indirekten Beteiligungen ................... 319 
2. Erläuterungen und Begriffsdefinitionen ................................................................... 337 
3. Abkürzungsverzeichnis ........................................................................................... 343

ALLGEMEINER TEIL 
 
5 
I. Allgemeiner Teil 
1. Vorwort 
 
Der Beteiligungsbericht 2021 gewährt einen umfassenden Einblick in die vielfältigen 
Beteiligungen der Stadt Köln und verdeutlicht, wie die Stadt Köln durch ihre Beteiligun-
gen einen positiven Beitrag zur Entwicklung unserer lebendigen, weltoffenen und in-
novativen Stadt leistet. Er stellt ein wichtiges Instrument der Transparenz dar, indem 
er einen detaillierten Überblick über die verschiedenen Beteiligungen, ihre Ziele, ihre 
finanzielle Performance, ihren Geschäftsverlauf und ihre strategische Ausrichtung bie-
tet. 
Das vergangene Jahr war von zahlreichen Herausforderungen geprägt, denen wir uns 
als Stadtgemeinschaft gemeinsam angenommen haben. Die COVID-19- Pandemie 
und die damit verbundenen Auswirkungen haben die Kölner*innen vor große Aufgaben 
gestellt. Der Beteiligungsbericht 2021 beleuchtet auch, wie die Beteiligungen der Stadt 
Köln von der Bewältigung der Pandemie betroffen waren. Dies gilt für kommunale Un-
ternehmen im Gesundheitssektor wie z.B. die Kliniken der Stadt Köln gGmbH, im Zuge 
der gravierenden wirtschaftlichen Auswirkungen des Shutdowns aber auch für Unter-
nehmen im Bereich der Ver- und Entsorgung sowie der Kultur und des Sports. 
Dieser Bericht stellt die finanzielle Entwicklung und Ergebnisse der einzelnen Unter-
nehmen dar und verdeutlicht die strategischen Maßnahmen, die ergriffen wurden, um 
die Beteiligungen zukunftsfähig aufzustellen. Zudem bietet er Einblicke in die Struktu-
ren, die Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivitäten und die erwarteten Ent-
wicklungen und Herausforderungen. 
Eine bedeutende Neuerung in diesem Jahr ist die erstmalige Erstellung des Beteili-
gungsberichts mithilfe einer Beteiligungsmanagementsoftware. Die Software automa-
tisiert viele der zeitaufwändigen Prozesse der Datenerfassung und -analyse. Diese di-
gitale Umstellung in der Berichterstellung trägt nicht nur zur Verbesserung der Daten-
qualität bei, sondern ist auch Basis für eine zukünftig zeitnähere Berichtserstellung. 
Wir möchten allen Mitarbeiterinnen danken, die Tag für Tag dazu beitragen, unsere 
Beteiligungen erfolgreich zu gestalten. Ebenso möchten wir den Aufsichtsgremien 
danken, die ihre Expertise und Erfahrung in den Dienst unserer Beteiligungen stellen. 
Köln, im Oktober 2023 
 
Henriette Reker      Prof. Dr. Dörte Diemert 
Oberbürgermeisterin     Stadtkämmerin

ALLGEMEINER TEIL 
 
6 
2. Aufbau und Umfang des Beteiligungsberichts 
Kommunale Aufgaben in Beteiligungsunternehmen 
Die städtischen Beteiligungsgesellschaften und Sondervermögen nehmen eine Viel-
zahl kommunaler Aufgaben wahr und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Si-
cherstellung der Daseinsvorsorge. Die städtischen Beteiligungen erbringen Leistun-
gen in diversen Geschäftsfeldern, die grundsätzlich folgende Aufgaben umfassen: 
 
Ver- und Entsorgung 
- Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wasser, Wärme und Telekommunikationsdienst-
leistungen 
- Entsorgung, einschließlich der Abfallsammlung, Straßenreinigung und Winterwar-
tung sowie Abwasserentsorgung 
- Hochwasserschutz und Hochwasservorsorge 
- Pflege und Unterhaltung Kölner Gewässer  
- Straßenentwässerung 
 
Verkehr 
- Bedienung des öffentlichen und nicht-öffentlichen Verkehrs 
- Betrieb von Häfen und Flughäfen 
 
Bauen und Wohnen sowie Betreuung städtischer Bauten 
- Wohnraumversorgung durch Neubau, Kauf, Verkauf, Bewirtschaftung und Ver-
mietung von Wohnungen über die städtischen Wohnungsgesellschaften 
- Bewirtschaftung und Baubetreuung von städtischen Objekten sowie Planung und 
Ausführung von Gebäudetechnik und Hochbaumaßnahmen aller Art 
 
Kultur, Sport und Erholung 
- Vermietung und Verpachtung von Veranstaltungsstätten zur Durchführung kultu-
reller und sonstiger Veranstaltungen 
- Vorhaltung und Betrieb von Sportstätten, Bädern und einer Eissporteinrichtung 
- Betrieb von Museen und Zoo 
- Betrieb von Kunst- und Kultursparten, wie Theater, Tanz und Musik 
 
Gesundheitsversorgung und Soziales 
- Ambulante, vor-, nach-, teil- und vollstationäre Gesundheitsleistungen 
- Beratung, Unterbringung, Betreuung, Versorgung und Pflege alter, behinderter 
oder psychisch kranker Menschen sowie anderweitig notleidender oder gefährde-
ter Menschen Angebot von Beschäftigungsfördermöglichkeiten 
- Förderung der Kinder- und Jugendhilfe durch den Betrieb entsprechender Ein-
richtungen 
 
Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung 
- Planung, Organisation und Durchführung von Messen und Ausstellungen und an-
derer Veranstaltungen zur Förderung von Industrie, Handel und Handwerk im In- 
und Ausland

ALLGEMEINER TEIL 
 
7 
- Förderung und Stärkung des Wirtschaftsstandortes Köln und der heimischen 
Wirtschaft 
- Innovations- und Gründerförderung, Förderung der Digitalisierung und des Tech-
nologietransfers 
- Durchführung von Stadtentwicklungsprojekten 
 
Kernfunktion der städtischen Beteiligungsgesellschaften ist die nachhaltige und zu-
verlässige Versorgung breiter Schichten der Bevölkerung und der regionalen Wirt-
schaft mit Dienstleistungen zu sozialverträglichen Preisen. Die Aktivitäten der Unter-
nehmen wirken sich aber auch unmittelbar auf den städtischen Haushalt – im We-
sentlichen in Form von Gewinnabführungen und Betriebskostenzuschüssen - aus. 
Chancen und Risiken in den geschäftlichen Aktivitäten der Gesellschaften kommen 
daher auch im Hinblick auf die städtische Finanzwirtschaft große Bedeutung zu. Über 
diese Gesellschaften soll im Folgenden berichtet werden. 
Gesetzliche Grundlagen der Berichterstattung über Beteiligungsunternehmen 
Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Erstellung eines Beteiligungsberichts 
haben sich in NRW zum 01.01.2019 geändert.  
Grundsätzlich maßgeblich sind die §§ 117 Abs. 1 Gemeindeordnung für das Land 
Nordrhein-Westfalen (GO NRW) und 53 Kommunalhaushaltsverordnung Nordrhein-
Westfalen (KomHVO NRW). Da jedoch nur noch diejenigen Gemeinden, die gem. 
§ 116a GO NRW größenabhängig keinen Gesamtabschluss aufstellen müssen, ei-
nen Beteiligungsbericht erstellen müssen, ist die Stadt Köln von der Verpflichtung 
nach § 117 Abs. 1 GO NRW freigestellt. 
Wenngleich eine Verpflichtung zur Erstellung für die Stadt Köln entfällt, soll das In-
strument dennoch weiterhin genutzt werden, um die interessierte Öffentlichkeit jähr-
lich über die Aktivitäten in den städtischen Beteiligungsunternehmen zu informieren. 
Im allgemeinen Teil werden Übersichtsinformationen zum Gesamtportfolio und 
seine wesentlichen Veränderungen dargestellt. Die Berichterstattung zu allen direk-
ten und ausgewählten indirekten Beteiligungen erfolgt unternehmensindividuell im 
speziellen Teil dieses Berichtes, wobei der Umfang der Berichterstattung nicht für 
alle Beteiligungen einheitlich ist. Zu den Beteiligungen wurden sowohl allgemeine In-
formationen als auch betriebs- und finanzwirtschaftliche Daten des Berichtsjahres 
2021 und der Vorjahre zusammengetragen, die ein Bild der wirtschaftlichen und fi-
nanziellen Lage vermitteln.

ALLGEMEINER TEIL 
 
8 
Umfang der Berichterstattung 
Die Auswahl der in den Bericht aufgenommenen Unternehmen folgt grundsätzlich 
nachstehender Systematik: 
 
 
 
Dabei wurden zunächst all jene Beteiligungsunternehmen berücksichtigt, die unter 
die Definition einer wirtschaftlichen bzw. nichtwirtschaftlichen Betätigung i.S.d. § 107 
Abs. 1,2 GO NRW fallen und an denen die Stadt Köln unmittelbar oder mittelbar über 
maximal zwei Stufen (die sogenannten Enkelunternehmen) beteiligt ist. Wie bislang 
auch, werden Unternehmen in privater Rechtsform, Anstalten öffentlichen Rechts, Ei-
genbetriebe und eigenbetriebsähnliche Einrichtungen abgebildet.  
Insgesamt wird bei der Auswahl der Gesellschaften angenommen, dass Unterneh-
men, (i.) an denen die Stadt mindestens 25,1 % hält, (ii.) eine Einordnung als großes 
Unternehmen nach § 267 Abs. 3 HGB erfolgt und (iii.) in deren Aufsichtsgremien die 
Stadt Köln repräsentiert ist, eine größere Bedeutung für die Erfüllung städtischer Auf-
gaben haben, als Beteiligungen, die diese Kriterien nicht erfüllen. Über die Beteili-
gungen, die diese Kriterien (kumulativ) erfüllen wird daher umfangreicher, über an-
dere Gesellschaften nur eingeschränkt berichtet. 
Im Beteiligungsbericht nicht berücksichtigt werden indirekte Beteiligungsgesellschaf-
ten, an denen die Stadt Köln weniger als 25,1% Anteile hält. 
Mit Blick auf die besondere strategische oder wirtschaftliche Bedeutung für den je-
weiligen Gesellschafter wird zusätzlich über ausgewählte Beteiligungen berichtet, 
welche eine Stufe unter den Enkelunternehmen sind. Dazu zählen die rhenag Rheini-
sche Energie AG, Tochter der RheinEnergie AG (durchgerechneter Anteil Stadt Köln: 
33,33 %), die METRONA GmbH, Tochter der BRUNATA-METRONA GmbH (100 %) 
und die NetAachen GmbH, Tochter der NetCologne Gesellschaft für Telekommunika-
tion mbH (84 %).

ALLGEMEINER TEIL 
 
9 
3. Wesentliche Veränderungen und Aktivitäten im Portfolio 
Folgende wesentliche Ratsvorlagen im Zusammenhang mit den wirtschaftlichen Akti-
vitäten der Beteiligungsunternehmen wurden im Berichtsjahr beschlossen und sollen 
in den Folgejahren umgesetzt werden:  
 
 Digital Hub Cologne GmbH: Veräußerung der Anteile   
Mit Wirkung zum 31.12.2021 hat die Stadt alle Anteile am Digital Hub Cologne 
GmbH veräußert; vorher 33,3%. 
 HTAG Häfen und Transport AG: Abspaltung und Verschmelzung  
Mit Abspaltungsvertrag vom 16. Dezember 2021 zwischen der HTAG Häfen und 
Güterverkehr AG, Duisburg, und der HGK Dry Shipping GmbH, Köln, wurde der 
eigenständige Geschäftsbereich „Schiffsaktivitäten und Befrachtung“ der HTAG 
mit Rückwirkung zum 1. Januar 2021 auf die HGK Dry Shipping GmbH übertra-
gen. Mit Verschmelzungsvertrag vom 16. Dezember 2021 zwischen der HTAG 
Häfen und Güterverkehr AG, Duisburg, und der NESKA Schiffahrts- und Spediti-
onskontor Gesellschaft mbH, Duisburg, wurde die HTAG auf die NESKA ver-
schmolzen. Infolge des Abspaltung- und des Verschmelzungsvertrags sind die 
Anteile an der HTAG vollständig untergegangen.  
 Koelnmesse GmbH: Zuführung in die Kapitalrücklage (Ratsbeschluss v. 
23.03.2021)  
Vor dem Hintergrund der hohen Corona-Verluste hat der Rat der Stadt Köln einer 
Aufstockung des Eigenkapitals der Koelnmesse GmbH um 120 Mio. Euro zur Fi-
nanzierung des Neubaus der sog. Confex-Halle zugestimmt. Der Anteil der Stadt 
Köln beläuft sich auf 96 Mio. Euro, das Land NRW hat einen Anteil von 24 Mio. 
Euro übernommen.  
 Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB): Mittelbarer Erwerb der M.K. Fahrzeugser-
vice GmbH  
Die Kölner Verkehrs-Betriebe AG hat mittelbar über die Schilling Omnibus Verkehr 
GmbH (SOV) die M.K. Fahrzeugservice GmbH erworben und zum 01.01.2021 in 
die SOV Gruppe integriert.  
 RheinEnergie AG: Erwerb der von der SPIE Deutschland & Zentraleuropa 
GmbH an der TankE GmbH gehaltenen Geschäftsanteile  
Die RheinEnergie AG erwirbt die 20 % Geschäftsanteile an der TankE GmbH von 
der SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH. 
 RheinEnergie AG: Vollerwerb der RheinEnergie Express GmbH und Verschmel-
zung auf die RheinEnergie AG   
Die RheinEnergie AG erwirbt die Anteile der Beteiligungsgesellschaften Agger-
Energie GmbH (4,0 %), BELKAW GmbH (4,0 %), GVG Rhein-Erft GmbH (3,0 %), 
energieversorgung Dormagen GmbH (1,0 %) und Stadtwerke Leichlingen GmbH 
(0,2 %) an der RheinEnergie Express GmbH. Dies erfolgt um die RheinEnergie 
Express GmbH (REX) auf die RheinEnergie zu verschmelzen, die Kunden der 
REX zur RheinEnergie zu übertragen, um organisatorische Abläufe zu vereinfa-
chen und – damit einhergehend – Kosten zu reduzieren. Der Beschluss des Ra-
tes erfolgte am 09.11.2021, die Umsetzung jedoch erst im Laufe des Jahres 2022.

ALLGEMEINER TEIL 
 
10 
 Stadtentwässerungsbetriebe Köln: Beteiligung an der KLAR GmbH  
Die zu gründende Gesellschaft KLAR GmbH soll am Standort Köln-Merkenich 
eine Aufbereitungsanlage für Klärschlämme planen, errichten und betreiben. Un-
mittelbare Gesellschafter werden neben der StEB Köln, die Stadt Bonn sein sowie 
eine Poolgesellschaft, in der sich kleinere Städte und Umlandgemeinden zusam-
mengeschlossen haben.

ALLGEMEINER TEIL 
 
11 
4. Veränderungen im Beteiligungsportfolio der Stadt Köln im Berichtsjahr 
 
Anteilserwerbe 
Anteilserwerb an Anteilserwerb durch Anteil alt  Anteil neu 
M.K. Fahrzeugservice GmbH KVB mittelbar über SOV 0% 51% 
    
Anteilserwerb an Anteilserwerb durch Anteil alt  Anteil neu 
RheinEnergie Express GmbH RheinEnergie AG 87,8%  100% 
    
Anteilserwerb an Anteilserwerb durch Anteil alt  Anteil neu 
TankE GmbH RheinEnergie AG 80%  100% 
    
Anteilsveräußerungen 
Anteilsveräußerung an Anteilsveräußerung durch Anteil alt Anteil neu 
Mediengründerzentrum NRW Stadt Köln 50%  25,1% 
    
Anteilsveräußerung an Anteilsveräußerung durch Anteil alt Anteil neu 
Digital Hub Stadt Köln 33,3%  0% 
    
 
Anteilsveräußerung an Anteilsveräußerung durch Anteil alt Anteil neu 
HTAG HGK 100%  0%

ALLGEMEINER TEIL 
 
12 
5. Wesentliche mittelbare und unmittelbare Beteiligungen der Stadt Köln

ALLGEMEINER TEIL 
 
13

ALLGEMEINER TEIL 
 
14

ALLGEMEINER TEIL 
 
15 
6. Darstellung ausgewählter Kennzahlen wesentlicher Beteiligungen 
Unternehmen Beschäftigte Auszubildende Bilanzsumme (T€) Umsatzerlöse (T€) 
 2020 2021 2020 2021 2020 2021 2020 2021 
         
Ver- und Entsorgung         
Stadtwerke Köln GmbH 146 145 2 2 1.411.003 2.156.943 26.669 28.115 
AWB Abfallwirtschaftsbetrieb Köln GmbH 1.666 1.663 54 54 140.553 143.673 176.269 188.451 
AVG Abfallentsorgungs- und 
Verwertungsgesellschaft Köln mbH 223 0 8 8 109.165 123.712 107.702 111.859 
GEW Köln AG 0 0 0 0 1.012.549 1.053.477 - - 
RheinEnergie AG 2.773 2.713 77 82 2.015.965 2.120.169 2.468.382 2.516.914 
Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR 637 639 27 30 1.854.165 1.833.023 212.986 213.724 
eE Abfallwirtschaftsbetriebe der Stadt Köln 0 - 0 - 12.310 - 237.122 - 
Verkehr         
Kölner Verkehrs-Betriebe AG 3.885 4.047 184 195 1.031.668 1.009.014 250.756 251.027 
Regionalverkehr Köln GmbH 832 874 0 25 74.005 93.310 44.260 44.384 
Häfen und Güterverkehr Köln AG 548 556 22 25 497.207 483.059 71.241 74.674 
HGK Shipping GmbH 288 33 0 4 196.575 229.229 3.204 5.140 
NESKA Schiffahrts- und Speditionskontor GmbH 182 255 0 16 69.367 89.331 41.999 53.914 
Flughafen Köln/Bonn GmbH 1.717 1.703 44 36 757.196 805.614 208.358 246.306 
Wohnungsbau und Betreuung städtischer 
Bauten 
        
GAG Immobilien AG 560 586 18 15 2.238.847 2.356.139 239.677 240.229 
Grund und Boden GmbH 0 0 0 0 808.956 806.414 145.385 145.899 
eE Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 708 705 0 0 2.276.283 2.500.760 341.377 357.527 
Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung         
Mediengründerzentrum NRW MGZ GmbH 4 6 0 0 326 277 0 0 
Koelnmesse GmbH 676 651 20 18 353.227 387.373 75.422 98.680 
KölnTourismus GmbH 90 81 4 2 8.156 8.222 1.531 1.351 
Kölner Gesellschaft für Arbeits- und 
Berufsförderung mbH 256 256 7 7 2.143 2.276 6.473 6.339

ALLGEMEINER TEIL 
 
16 
Unternehmen Beschäftigte Auszubildende Bilanzsumme (T€) Umsatzerlöse (T€) 
 2020 2021 2020 2021 2020 2021 2020 2021 
         
Ver- und Entsorgung         
RTZ Rechtsrheinisches Technologie- und 
Gründerzentrum Köln GmbH 8 8 0 0 1.684 1.630 681 719 
BioCampus Cologne Grundbesitz GmbH & Co. 
KG 5 6 0 0 37.441 37.624 4.498 4.821 
BioCampus Cologne Management GmbH 0 0 0 0 312 186 0 237 
Moderne Stadt Gesellschaft zur Förderung des 
Städtebaues und der Gemeindeentwicklung 
mbH 
23 26 0 0 180.316 226.868 11.323 16.537 
Butzweilerhof Grundbesitz GmbH & Co. KG 0 0 0 0 26.844 15.493 13.325 8.336 
KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH 48 71 0 0 20.471 19.046 137 519 
Soziales und Gesundheit         
SBK Sozial-Betriebe-Köln gGmbH 1.551 1.610 134 175 192.364 200.881 108.609 112.494 
Kliniken der Stadt Köln gGmbH 4.470 4.574 259 279 495.488 580.022 383.666 378.405 
Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt 
Rheinland AöR 86 84 1 0 33.216 34.812 9.761 10.618 
Jugendzentren Köln gGmbH 533 342 0 0 3.881 3.865 13.177 13.673 
Kultur, Sport und Erholung         
KölnBäder GmbH 305 283 14 8 87.953 85.021 9.834 8.713 
KÖLNMUSIK Betriebs- und Servicegesellschaft 
mbH 59 60 3 3 8.554 9.946 4.762 3.910 
ACHTBRÜCKEN GmbH 4 4 0 0 533 565 42 46 
Akademie der Künste der Welt/Köln gGmbH 12 12 0 0 420 383 1.066 1.192 
AG Zoologischer Garten 157 165 12 12 43.532 44.225 14.127 17.044 
Kölner Sportstätten GmbH 33 32 0 0 105.889 102.285 13.716 9.830 
eE Veranstaltungszentrum Köln der Stadt Köln 0 0 0 0 324.825 417.665 2.989 3.096 
eE Bühnen der Stadt Köln 788 799 19 20 449.476 578.183 4.538 759 
eE Gürzenich-Orchester - Kölner Philharmoniker 146 157 2 11 14.102 15.648 8.223 6.843 
eE Wallraf-Richartz-Museum & Fondation 
Corboud der Stadt Köln 21 - 0 - 692.818 - 1.063 -

ALLGEMEINER TEIL 
 
17 
Unternehmen Unternehmensergebnis Eigenkapital (T€) Anlagevermögen (T€) Verbindlichkeiten (T€) 
 2020 2021 2020 2021 2020 2021 2020 2021 
         
Ver- und Entsorgung         
Stadtwerke Köln GmbH 67.515 72.731 718.908 741.239 865.971 859.286 594.846 1.310.701 
AWB Abfallwirtschaftsbetrieb Köln GmbH 13.373 29.198 20.926 31.726 121.984 108.308 53.709 44.947 
AVG Abfallentsorgungs- und 
Verwertungsgesellschaft Köln mbH 19.302 20.161 54.764 55.623 82.114 79.818 41.847 52.801 
GEW Köln AG 169.157 201.163 789.590 789.590 836.529 865.274 222.707 263.634 
RheinEnergie AG 170.098 172.726 914.418 924.418 1.290.572 1.339.543 416.609 459.272 
Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR 23.671 26.579 801.344 803.123 1.848.638 1.826.478 689.342 662.279 
eE Abfallwirtschaftsbetriebe der Stadt Köln 3.238 - 2.693 - - - 6.556 - 
Verkehr         
Kölner Verkehrs-Betriebe AG -109.925 -144.949 365.775 384.451 875.498 866.306 440.392 413.600 
Regionalverkehr Köln GmbH -942 -1.477 9.789 10.309 62.541 77.330 47.174 61.729 
Häfen und Güterverkehr Köln AG 10.258 10.504 108.799 112.099 472.346 456.246 308.650 309.058 
HGK Shipping GmbH 3.230 15.805 3.231 11.781 165.022 164.848 187.069 210.900 
NESKA Schiffahrts- und Speditionskontor GmbH -300 -3.342 3.075 11.193 35.319 48.614 59.113 64.062 
Flughafen Köln/Bonn GmbH -31.100 -14.524 228.490 288.523 713.103 680.172 375.927 368.088 
Wohnungsbau und Betreuung städtischer 
Bauten 
        
GAG Immobilien AG 49.765 37.399 607.603 636.911 2.104.625 2.189.844 1.518.334 1.591.658 
Grund und Boden GmbH 18.962 13.956 139.367 139.367 764.083 761.183 656.512 655.187 
eE Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 0 0 182.731 183.572 2.120.077 2.391.297 1.495.005 1.717.152 
Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung         
Mediengründerzentrum NRW MGZ GmbH 136 0 173 173 6 3 23 58 
Koelnmesse GmbH -98.608 -76.205 147.559 191.354 325.780 333.558 139.007 148.713 
KölnTourismus GmbH -5.110 -6.642 4.455 4.484 5.811 5.786 3.262 3.282 
Kölner Gesellschaft für Arbeits- und 
Berufsförderung mbH 97 345 53 398 468 383 1.548 1.362 
RTZ Rechtsrheinisches Technologie- und 
Gründerzentrum Köln GmbH 32 -5 1.449 1.443 1.583 1.546 180 158 
BioCampus Cologne Grundbesitz GmbH & Co. 
KG -48 609 28.755 29.363 36.304 35.532 8.518 8.179

ALLGEMEINER TEIL 
 
18 
Unternehmen Unternehmensergebnis Eigenkapital (T€) Anlagevermögen (T€) Verbindlichkeiten (T€) 
 2020 2021 2020 2021 2020 2021 2020 2021 
         
BioCampus Cologne Management GmbH 1 -1 35 34 0 0 265 120 
Moderne Stadt Gesellschaft zur Förderung des 
Städtebaues und der Gemeindeentwicklung 
mbH 
1.699 3.682 19.457 23.313 1.858 1.772 149.028 190.449 
Butzweilerhof Grundbesitz GmbH & Co. KG 4.553 1.411 7.689 9.100 0 0 14.188 1.723 
KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH -9.373 -11.498 12.577 13.386 1.207 1.063 5.105 2.772 
Soziales und Gesundheit         
SBK Sozial-Betriebe-Köln gGmbH 582 1.130 65.656 66.786 117.250 116.382 66.587 74.079 
Kliniken der Stadt Köln gGmbH -48.573 -53.207 0 0 184.485 202.719 319.152 383.400 
Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt 
Rheinland AöR -709 196 2.548 2.745 19.125 18.280 10.513 9.755 
Jugendzentren Köln gGmbH 7 -155 961 806 1.746 1.679 752 735 
Kultur, Sport und Erholung         
KölnBäder GmbH -20.898 -20.400 35.302 35.302 86.595 82.528 48.211 43.685 
KÖLNMUSIK Betriebs- und Servicegesellschaft 
mbH -5.428 -6.634 3.212 2.275 2.454 2.690 3.953 6.228 
ACHTBRÜCKEN GmbH -228 -421 465 494 0 0 42 39 
Akademie der Künste der Welt/Köln gGmbH 38 125 97 222 22 16 106 59 
AG Zoologischer Garten -2.077 2.051 23.318 26.372 39.858 42.168 16.228 15.273 
Kölner Sportstätten GmbH -5.684 -5.160 34.937 35.247 99.878 96.876 67.610 61.357 
eE Veranstaltungszentrum Köln der Stadt Köln -2.643 -2.511 166.748 167.313 324.776 417.217 156.778 249.488 
eE Bühnen der Stadt Köln 4.661 2.725 10.487 13.212 428.017 468.629 390.567 526.419 
eE Gürzenich-Orchester - Kölner Philharmoniker 2.363 3.061 5.758 8.819 860 850 166 655 
eE Wallraf-Richartz-Museum & Fondation 
Corboud der Stadt Köln -297 - 87.075 - 684.609 - 1.238 -

ALLGEMEINER TEIL 
 
19 
Unternehmen Investitionen SAV (T€) Personalaufwand (T€) Gesamtaufwand (T€) 
 2020 2021 2020 2021 2020 2021 
       
Ver- und Entsorgung       
Stadtwerke Köln GmbH 710 3 14.366 15.720 51.644 60.748 
AWB Abfallwirtschaftsbetrieb Köln GmbH 38.956 5.854 107.381 105.895 167.014 173.285 
AVG Abfallentsorgungs- und 
Verwertungsgesellschaft Köln mbH 9.297 5.837 18.622 18.555 97.693 100.911 
GEW Köln AG 0 0 71 71 6.834 8.234 
RheinEnergie AG 99.490 79.841 270.007 270.927 2.514.749 2.445.007 
Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR 53.270 56.279 60.200 59.344 209.166 206.864 
eE Abfallwirtschaftsbetriebe der Stadt Köln 0 - 0 - 233.884 - 
Verkehr       
Kölner Verkehrs-Betriebe AG 161.125 95.959 234.357 253.728 471.913 519.421 
Regionalverkehr Köln GmbH 19.644 22.752 38.730 40.811 78.429 86.811 
Häfen und Güterverkehr Köln AG 46.603 17.362 48.273 48.754 86.022 89.283 
HGK Shipping GmbH 3.460 56 1.164 3.051 3.348 11.717 
NESKA Schiffahrts- und Speditionskontor GmbH 1.636 14.595 9.864 14.941 50.512 68.365 
Flughafen Köln/Bonn GmbH 23.675 14.277 111.106 119.935 255.672 271.028 
Wohnungsbau und Betreuung städtischer 
Bauten 
      
GAG Immobilien AG 128.633 131.937 45.731 50.732 232.878 243.866 
Grund und Boden GmbH 11.818 21.473 169 153 133.328 140.331 
eE Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 271.883 308.994 46.505 48.213 369.140 387.145 
Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung       
Mediengründerzentrum NRW MGZ GmbH 7 7 268 363 636 749 
Koelnmesse GmbH 103.435 32.918 43.626 46.874 182.258 199.708 
KölnTourismus GmbH 17.866 176.019 4.179 3.955 7.141 8.237 
Kölner Gesellschaft für Arbeits- und 
Berufsförderung mbH 197.365 77.082 8.511 8.244 10.700 10.267 
RTZ Rechtsrheinisches Technologie- und 
Gründerzentrum Köln GmbH 1 49 321 274 775 793 
BioCampus Cologne Grundbesitz GmbH & Co. KG 28 257 398 447 4.705 4.307 
BioCampus Cologne Management GmbH 0 0 67 204 86 248

ALLGEMEINER TEIL 
 
20 
Unternehmen Investitionen SAV (T€) Personalaufwand (T€) Gesamtaufwand (T€) 
 2020 2021 2020 2021 2020 2021 
       
Moderne Stadt Gesellschaft zur Förderung des 
Städtebaues und der Gemeindeentwicklung mbH 237 117 3.088 3.379 32.025 26.231 
Butzweilerhof Grundbesitz GmbH & Co. KG 0 0 0 0 4.162 1.995 
KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH 356 92 5.010 5.822 9.956 12.435 
Soziales und Gesundheit       
SBK Sozial-Betriebe-Köln gGmbH 6.864 8.267 76.097 78.741 125.438 133.369 
Kliniken der Stadt Köln gGmbH 16.658 23.624 256.849 267.436 444.399 455.130 
Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt 
Rheinland AöR 446 412 5.865 5.685 11.684 11.685 
Jugendzentren Köln gGmbH 196.986 156 9.841 10.581 13.479 14.223 
Kultur, Sport und Erholung       
KölnBäder GmbH 2 561 14.063 12.585 31.574 30.613 
KÖLNMUSIK Betriebs- und Servicegesellschaft 
mbH 756 515 5.178 4.765 12.133 11.307 
ACHTBRÜCKEN GmbH 0 0 207 233 571 1.136 
Akademie der Künste der Welt/Köln gGmbH 5 2 493 520 1.046 1.163 
AG Zoologischer Garten 1.038 4.317 9.402 9.074 19.645 18.827 
Kölner Sportstätten GmbH 3.372 2.881 2.127 2.282 19.605 15.753 
eE Veranstaltungszentrum Köln der Stadt Köln 700 1.065 0 0 9.623 8.834 
eE Bühnen der Stadt Köln 39.166 49.897 47.695 43.913 82.261 90.548 
eE Gürzenich-Orchester - Kölner Philharmoniker 129 106 13.983 13.821 19.031 17.987 
eE Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud 
der Stadt Köln 87 - 1.769 - 6.380 -

ALLGEMEINER TEIL 
 
21 
Frauenquoten in den wesentlichen Beteiligungen der Stadt Köln 
Unternehmen 
Geschäftsfüh-
rung / Vorstand / 
Betriebsleitung1 
 
Quote 
Aufsichtsrat /  
Verwaltungsrat2 
 
Quote 
1.Führungsebene 
 
 
Quote 
2. Führungs-
ebene 
 
 
Quote 
     
Ver- und Entsorgung     
Stadtwerke Köln GmbH 33,3 % 23,8 %  30,0% 30,0% 
AWB Abfallwirtschaftsbetrieb Köln GmbH 0,0 % 46,7 %  27,0% 39,0% 
AVG Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH 0,0 % 31,3 %  0,0% 33,3% 
GEW Köln AG 66,7 % 40,0 %  - - 
RheinEnergie AG 50,0 % 40,0 %  0,0% 25,0% 
Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR 100,0 % 50,0 %  42,0% 12,0% 
eE Abfallwirtschaftsbetriebe der Stadt Köln 0,0 % 53,8 %  - - 
Verkehr     
Kölner Verkehrs-Betriebe AG 25,0 % 25,0 %  15,8% 29,2% 
Regionalverkehr Köln GmbH 0,0 % 8,3 %  - - 
Häfen und Güterverkehr Köln AG 0,0 % 20,0 %  16,7% 19,0% 
HGK Shipping GmbH 0,0 % -  0,0% 20,0% 
NESKA Schiffahrts- und Speditionskontor GmbH 0,0 % -  0,0% 0,0% 
Flughafen Köln/Bonn GmbH 0,0 % 26,7 %  11,1% 18,9% 
Wohnungsbau und Betreuung städtischer Bauten     
GAG Immobilien AG 100,0 % 46,7 %  0,0% 34,6% 
Grund und Boden GmbH 100,0 % -  - - 
eE Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 33,3 % 61,5 %  57,0% 35,0% 
Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung     
Mediengründerzentrum NRW MGZ GmbH 0,0 % -  100,0% 0,0% 
                                            
1 Bei GmbH & Co. KG wird die Geschäftsführung durch die dazugehörige Komplementär-GmbH wahrgenommen, so dass hier keine Frauenquote dargestellt 
werden kann. 
2 Verschiedene GmbH verfügen über keinen Aufsichtsrat, so dass hier keine Frauenquote dargestellt werden kann.

ALLGEMEINER TEIL 
 
22 
Unternehmen 
Geschäftsfüh-
rung / Vorstand / 
Betriebsleitung1 
 
Quote 
Aufsichtsrat /  
Verwaltungsrat2 
 
Quote 
1.Führungsebene 
 
 
Quote 
2. Führungs-
ebene 
 
 
Quote 
     
Koelnmesse GmbH 0,0 % 42,9 %  15,8% 39,5% 
KölnTourismus GmbH 0,0 % 33,3 %  66,7% 50,0% 
Kölner Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung mbH 0,0 % 41,7 %  16,0% 20,0% 
RTZ Rechtsrheinisches Technologie- und Gründerzentrum Köln 
GmbH 0,0 % -  100,0% 0,0% 
BioCampus Cologne Grundbesitz GmbH & Co. KG 50,0 % -  0,0% 0,0% 
BioCampus Cologne Management GmbH 50,0 % -  0,0% 0,0% 
Moderne Stadt Gesellschaft zur Förderung des Städtebaues und der 
Gemeindeentwicklung mbH 0,0 % 28,6 %  0,0% - 
Butzweilerhof Grundbesitz GmbH & Co. KG 0,0 %  - - 
KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH 0,0 % 40,0 %  25,0% - 
Soziales und Gesundheit     
SBK Sozial-Betriebe-Köln gGmbH 100,0 % 41,7 %  70,6% 53,5% 
Kliniken der Stadt Köln gGmbH 0,0 % 33,3 %  33,3% 30,0% 
Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rheinland AöR 50,0 % 35,7 %  100,0% 100,0% 
Jugendzentren Köln gGmbH 100,0 % 44,4 %  100,0% 67,0% 
Kultur, Sport und Erholung     
KölnBäder GmbH 50,0 % 6,7 %  0,0% 43,0% 
KÖLNMUSIK Betriebs- und Servicegesellschaft mbH 0,0 % 42,9 %  0,0% 50,0% 
ACHTBRÜCKEN GmbH 0,0 % 42,9 %  - - 
Akademie der Künste der Welt/Köln gGmbH 0,0 % 50,0 %  0,0% - 
AG Zoologischer Garten 0,0 % 44,4 %  100,0% 27,3% 
Kölner Sportstätten GmbH 0,0 % 15,4 %  50,0% - 
eE Veranstaltungszentrum Köln der Stadt Köln 50,0 % 30,8 %  0,0% 0,0% 
eE Bühnen der Stadt Köln 25,0 % 46,2 %  25,0% 34,0% 
eE Gürzenich-Orchester - Kölner Philharmoniker 0,0 % 46,2 %  0,0% 24,0% 
eE Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud der Stadt Köln 50,0 % 55,6 %  - -

ALLGEMEINER TEIL 
 
23 
7. Finanzbeziehungen zwischen Stadt und Beteiligungsunternehmen 
 
 
  
Beteiligung Art der Finanzbeziehung2019(T€)2020(T€)2021(T€)ACHTBRÜCKENBetriebskostenzuschuss-450 -450 -450AG ZooBetriebskostenzuschuss-3.545 -5.026 -5.026Investitionszuschuss-138 -138 -138Akademie der Künste der Welt/KölnBetriebskostenzuschuss-850 -900 -1.000BioCampus CologneBetriebskostenzuschuss-1.000 -500 0CVUA AöRSonstiges-2.026 -2.034 -2.237Digital Hub Cologne GmbHBetriebskostenzuschuss-100 -100 -100e.E. Bühnen der Stadt KölnBetriebskostenzuschuss-70.360 -74.935 -80.663e.E. Gebäudewirtschaft der Stadt KölnBetriebskostenzuschuss-1.200 -1.200 -13.611Ergebnisausgleich7.710 568 2.573e.E. Gürzenich-OrchesterBetriebskostenzuschuss-10.791 -11.648 -12.010e.E. Veranstaltungszentrum der Stadt KölnBetriebskostenzuschuss-3.000 -2.300 -2.300e.E. Wallraf-Richartz-MuseumBetriebskostenzuschuss-3.930 -4.251 0GAG Immobilien AGEntgelt aus Wertpapierleihe70 70 70Gewinnausschüttung7.301 7.301 7.301Investitionszuschuss-3.270 -3.270 -3.270Grund und Boden GmbHGewinnausschüttung2.432 5.251 4.463Sonstige Zuschüsse-88 -81 -76GWG Rhein-ErftGewinnausschüttung5 5 5Konzessionsabgabe217 205 182Jugendzentren Köln gGmbHBetriebskostenzuschuss-4.671 -4.746 -4.822Investitionszuschuss-43 -43 -43Koelnmesse GmbHFinanzmittelfzufluss aus Liquiditätsverbund Stadt Köln0 0 12.000KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbHBetriebskostenzuschuss-9.913 -9.540 -9.869Investitionszuschuss-1.135 -681 -189Kölner Sportstätten GmbHBetriebskostenzuschuss-3.500 -6.600 -5.470Investitionszuschuss0 0 -1.200KölnMusik GmbHBetriebskostenzuschuss-5.284 -5.650 -6.634KölnTourismus GmbHBetriebskostenzuschuss-4.755 -4.085 -6.671Mediengründerzentrum NRW GmbHBetriebskostenzuschuss-200 -200 -50Moderne Stadt GmbHGewinnausschüttung1.456 1.025 833Investitionszuschuss-3.570 -3.570 -3.570RheinEnergie AGKonzessionsabgabe68.458 67.612 71.280RTZ GmbHBetriebskostenzuschuss-134 -120 -50RVK GmbHVerlustausgleich-180 -179 -240SBK Sozial-Betriebe-Köln gGmbHInvestitionszuschuss-3.654 -3.830 -4.510SRS  GmbH i.L.Verlustausgleich-98 -14 -77Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöRGewinnausschüttung18.301 28.621 24.801Stadtwerke Köln GmbHGewinnausschüttung48.300 48.800 50.400Werbenutzungsentgelt4.342 4.650 3.602

ALLGEMEINER TEIL 
 
24 
 
  
-80.663-12.010-11.038-10.058-6.671-6.670-6.634-5.164-4.865-4.510-2.737-2.300-2.237-1.000-450-240-100-77-50-504.1004.3885.64212.00024.80154.00271.280
-100.000 -80.000 -60.000 -40.000 -20.000 0 20.000 40.000 60.000 80.000e.E. Bühnen der Stadt Kölne.E. Gürzenich-Orchestere.E. Gebäudewirtschaft der Stadt KölnKölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbHKölnTourismus GmbHKölner Sportstätten GmbHKölnMusik GmbHAG ZooJugendzentren Köln gGmbHSBK Sozial-Betriebe-Köln gGmbHModerne Stadt GmbHe.E. Veranstaltungszentrum der Stadt KölnCVUA AöRAkademie der Künste der Welt/KölnACHTBRÜCKENRVK GmbHDigital Hub Cologne GmbHSRS  GmbH i.L.Mediengründerzentrum NRW GmbHRTZ GmbHGAG Immobilien AGGrund und Boden GmbHGWG Rhein-ErftKoelnmesse GmbHStadtentwässerungsbetriebe Köln, AöRStadtwerke Köln GmbHRheinEnergie AGFinanzwirtschaftliche Beziehungen zur Stadt Köln im Jahr 2021: Nettozahler / -empfänger (in T€)

25

SPEZIELLER TEIL 
 
26 
II. Spezieller Teil – Übersicht wesentlicher Beteiligungen 
Die Darstellung der Bilanzen und der Gewinn- und Verlustrechnungen kann Run-
dungsdifferenzen enthalten. Im Einzelfall können sich aufgrund dieser Rundungsdif-
ferenzen auch Abweichungen zu den in den Lageberichten ausgewiesenen Werten 
ergeben. Die Informationen für den Beteiligungsbericht über die wesentlichen Fi-
nanz- und Leistungsbeziehungen der Beteiligungen untereinander und mit der Stadt 
Köln beruhen auf Angaben der jeweiligen Gesellschaft. Durch unternehmensspezifi-
sche Buchungssystematiken können die gemeldeten Zahlen voneinander abweichen 
und sind in diesen Fällen nicht abstimmbar.

SPEZIELLER TEIL 
 
27 
1. Ver- und Entsorgung

STADTWERKE KÖLN GMBH 
 
28 
STADT WERKE KÖLN GMBH 
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Parkgürtel 24 
 
 
 50823 Köln 
Kontakt 0221 1780 
 www.stadtwerkekoeln.de 
Gründungsdatum 15.11.1960 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 185.550.000 € 
 
Gesellschafter 
Stadt Köln 100,00% 
 
Tochterunternehmen 
AWB Abfallwirtschaftsbetrieb Köln GmbH 100,00% 
Wohnungsgesellschaft der Stadtwerke Köln mbH 100,00% 
GEW Köln AG 90,00% 
Kölner Verkehrs-Betriebe AG 90,00% 
KölnBäder GmbH 74,00% 
Häfen und Güterverkehr Köln AG 54,51% 
Moderne Stadt Gesellschaft zur Förderung des Städtebaues und 
der Gemeindeentwicklung mbH 
51,00% 
Radio Köln GmbH & Co. KG 25,00% 
modernes Köln Gesellschaft für Stadtentwicklung mbH 25,00% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Unternehmensgegenstand der Stadtwerke Köln GmbH als Konzernholding der Stadt 
Köln ist die Gewährleistung, Unterstützung und Förderung von Aufgaben und Vorha-
ben im Bereich der Kommunalwirtschaft durch die Beteiligung an Gesellschaften mit 
folgenden Geschäftsfeldern: 
- Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wasser und Wärme, Handel mit Energie und ener-
gienahen Produkten, 
- Betrieb von Telekommunikationsnetzen einschließlich Telekommunikationsdienst-
leistungen, 
- Betrieb von gemeinnützigen Stiftungen zur Förderung von Wissenschaft, For-
schung, Erziehung, Bildung, Kultur und Familie,

STADTWERKE KÖLN GMBH 
29 
- Bedienung und Betrieb des öffentlichen und nichtöffentlichen Verkehrs, einschließ-
lich des Eisenbahn- und Rheinfährverkehrs, 
- Betrieb von Häfen, 
- Durchführung von Aufgaben der Entsorgung, einschließlich der Abfallsammlung, 
Straßenreinigung und Winterwartung sowie die Erbringung von Dienstleistungen im 
Bereich der Abwasserentsorgung, 
- Entwicklung und Förderung von Liegenschaften, insbesondere eigener sowie derje-
nigen von konzernverbundenen Unternehmen und der Stadt Köln, 
- Wohnraumversorgung, insbesondere die Errichtung und Bewirtschaftung von 
Dienst- und Werksmietwohnungen, 
- Werbung und Gewährleistung der Durchführung des lokalen Hörfunks, - Betrieb von 
Sporteinrichtungen, insbesondere von Bädern und einer Eissporteinrichtung im 
Stadtgebiet Köln. 
sowie alle damit in Zusammenhang stehenden Leistungen. Die Gesellschaft über-
nimmt dabei Aufgaben des Beteiligungsmanagements und -controllings und erbringt 
zentrale Dienstleistungen gegenüber den Beteiligungsunternehmen (z.B. Betriebs-
ähnlicher Dienst, Cash-Management, Immobilien- und Versicherungsmanagement, 
Konzernrevision, rechtliche und steuerliche Beratung, Betreuung der Gremien und 
Anstellungsverhältnisse, Personaldienstleistungen einschl. Beihilfe). 
 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Dr. Dieter Steinkamp 
Vorsitzende*r 
Frau Stefanie Haaks 
Herr Timo von Lepel

STADTWERKE KÖLN GMBH 
 
30 
Aufsichtsrat 
Frau Anne Lütkes 
Vorsitzende*r 
Herr Marco Steinborn 
stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Michael Auer 
 (ab 01.03.2021) 
Frau Frauke Bendokat 
Herr Jörg Detjen (MdR) 
Herr Dr. Ralph Elster (MdR) 
Herr Detlef Friesenhahn 
 (ab 01.10.2021) 
Herr Markus Fürst-Reichelt 
Herr Lino Hammer (MdR) 
Herr Mike Homann (MdR) 
Herr Christian Joisten (MdR) 
Herr Daniel Kolle 
Herr Holger Leonhard 
Herr Gaetano Magliarisi 
Frau Christiane Martin (MdR) 
Herr Andreas Mathes 
Herr Frank Michael Munkler 
Frau Stefanie Mägdefrau 
 (ab 01.01.2021) 
Herr Dr. Jens-Albert Oppel 
 (ab 01.01.2021, bis 29.11.2021) 
Herr Bernd Petelkau (MdR) 
Frau Henriette Reker (OB) 
Herr Ralph Sterck (MdR) 
Herr Matthias Stoller 
 (bis 29.09.2021) 
 
  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- Gewinnausschüttung (brutto) 50.400 
- Werbenutzungsentgelt 3.602

STADTWERKE KÖLN GMBH 
31 
BILANZ 
Alle Angaben in T€ 
2019 2020 2021 
Aktiva    
Anlagevermögen 693.418 865.971 859.286 
Immaterielle Vermögensgegenstände 97 60 30 
Sachanlagen 32 706 3.056 
Finanzanlagen 693.289 865.205 856.200 
Umlaufvermögen 468.036 545.014 1.297.162 
Vorräte 21 165 125 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 360.505 316.037 672.027 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 107.510 228.812 625.010 
Rechnungsabgrenzungsposten 23 18 495 
Bilanzsumme 1.161.477 1.411.003 2.156.943 
Passiva    
Eigenkapital 700.193 718.908 741.239 
Gezeichnetes Kapital 185.550 185.550 185.550 
Kapitalrücklage 203.068 203.068 203.068 
Gewinnrücklagen 262.775 279.890 332.621 
Bilanzergebnis 48.800 50.400 20.000 
Rückstellungen 86.081 97.227 105.003 
Verbindlichkeiten 375.203 594.846 1.310.701 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 22 0 
Bilanzsumme 1.161.477 1.411.003 2.156.943

STADTWERKE KÖLN GMBH 
 
32 
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 
Alle Angaben in T€ 
 2019 2020 2021 
Umsatzerlöse 18.050 26.669 28.115 
Bestandsveränderungen 0 152 -38 
Sonstige betriebliche Erträge 27.636 17.192 26.153 
Gesamtleistung 45.686 44.013 54.230 
Personalaufwand 14.494 14.366 15.720 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 11.624 11.834 13.844 
EBITDA 19.568 17.813 24.666 
Abschreibungen 55 49 66 
Erträge aus Beteiligungen 10.357 10.276 10.682 
Erträge aus Gewinnabführung 188.137 192.431 229.707 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 119.345 130.822 165.349 
Erträge aus anderen Wertpapieren und 
Ausleihungen des Finanz-AV 443 498 2.932 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.345 2.763 1.277 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.837 1.608 2.276 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 24.690 22.760 27.233 
Sonstige Steuern 958 1.027 1.609 
Jahresergebnis 73.965 67.515 72.731 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Bilanz    
Anlagenintensität (in %) 59,7 61,4 39,8 
Abschreibungsquote (in %) 42,6 6,4 2,1 
Investitionen (T€) 3 177.113 6 
Investitionsquote (in %) 0,0 20,5 0,0 
Eigenkapitalquote (in %) 60,3 51,0 34,4 
Pensionsrückstellungen (T€) 12.681 12.562 12.672 
Kreditverbindlichkeiten (T€) 77.293 111.341 292.244 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Gesamtkapitalrentabilität (in %) 6,7 4,9 3,5 
EBIT (T€) 19.513 17.764 24.600 
EBITDA (T€) 19.568 17.813 24.666 
Personal    
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 145 146 145

STADTWERKE KÖLN GMBH 
33 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt fiel im Jahr 2021 nach Berechnungen des 
Statistischen Bundesamtes gegenüber dem Vorjahr um 2,9 % höher aus. Nachdem 
die Wirtschaftsleistung im vergangenen Sommer trotz zunehmender Liefer- und Ma-
terialengpässe wieder gewachsen war, wurde die Erholung der deutschen Wirtschaft 
durch die vierte Corona-Welle und erneute Verschärfungen der Corona-Schutzmaß-
nahmen zum Jahresende gestoppt. 
Die Verbraucherpreise in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbrau-
cherpreisindex (VPI) – stiegen im Jahresdurchschnitt 2021 um 3,1 % gegenüber 
2020 an. Die Preisentwicklung 2021 resultiert aus niedrigen Preisen im Jahr 2020 
(unter anderem Senkung der Mehrwertsteuersätze, Preisverfall Mineralölprodukte), 
zunehmend aber auch aus krisenbedingten Effekten, wie Lieferengpässen und die 
deutlichen Preisanstiege auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen. 
Im Dezember 2021 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundes-
amtes rund 45,3 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland (Inländerkonzept) 
erwerbstätig. Die Zahl der Erwerbstätigen liegt gleichwohl weiter unter dem Vorkri-
senniveau. Die Erwerbslosenquote lag bei 2,9 % (Dezember 2020: 3,7 %). 
Der Energieverbrauch in Deutschland ist im Berichtsjahr nach Zahlen der AG Ener-
giebilanzen e.V. gegenüber dem Vorjahr um 2,6 % auf 416,1 Mio. Tonnen Steinkohle-
neinheiten (Mio. t SKE) gestiegen. Damit hat sich der Verbrauch gegenüber dem 
coronabedingten Rückgang im Vorjahr wieder leicht erholt, liegt aber immer noch 
rund 5 % unter dem Wert von 2019. Verbrauchssteigernd wirkten die wirtschaftliche 
Erholung und die im Vergleich zum Vorjahr kühlere Witterung. Der Anstieg der ener-
giebedingten CO2-Emissionen wird im Jahr 2021 voraussichtlich bei 4 % oder etwa 
25 Mio. Tonnen liegen. Neben dem höheren Energieverbrauch ist hierfür auch ein 
leichter Rückgang des Anteils der erneuerbaren Energien auf 16,1 % am Gesamtver-
brauch (Vorjahr 16,5 %) verantwortlich. Während im Jahr 2020 die Nachfrage nach 
Strom, Erdgas und Steinkohle aufgrund der Corona-Pandemie eingebrochen war 
und zu einem Preisrückgang führte, zeichnete sich das Jahr 2021 mit einer wiederer-
starkenden Weltwirtschaft durch sprunghaft ansteigende Brennstoff- und Strompreise 
aus. Haupttreiber war der kältere Winter 2020/21 mit höheren Verbräuchen aus den 
europäischen Gasspeichern, deren Füllstände aufgrund angespannter Marktbedin-
gungen auf einem unterdurchschnittlichen Niveau lagen. Zusätzlich wirkten sich die 
höhere Nachfrage auf den asiatischen Märkten nach Flüssigerdgas, Engpässe in den 
globalen Lieferketten und geringere Importe von Erdgas nach Europa negativ auf das 
Preisgefüge aus. 
Die mit der Corona-Pandemie einhergehenden Beschränkungen haben die Unter-
nehmen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und des Schienenpersonen-

STADTWERKE KÖLN GMBH 
 
34 
nahverkehrs (SPNV) im Jahr 2021 erneut hart getroffen. Die Fahrgastzahlen im deut-
schen Öffentlichen Personennahverkehr liegen weit hinter dem Niveau vor der 
Corona- Pandemie zurück. Analog zum Vorjahr haben Bund und Länder im Ge-
schäftsjahr nochmals einen „ÖPNV-Rettungsschirm“ bereitgestellt und somit größere 
und nachhaltige wirtschaftliche Schäden für die Branche verhindert. 
 
Geschäftsverlauf 
Die SWK erzielte im Berichtsjahr einen Jahresüberschuss von 72,7 Mio. €, dies be-
deutet eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr (67,5 Mio. €) um 8 % oder 
5,2 Mio. €. Die Ergebnisabführung der GEW an die SWK steigerte sich im Berichts-
jahr um 32,0 Mio. € auf 201,2 Mio. €. Maßgeblich für die Verbesserung war eine Zu-
schreibung auf den Beteiligungsbuchwert der NetCologne. Trotz der schwierigen 
Rahmenbedingungen auf den Energiemärkten stieg die Ergebnisabführung der 
RheinEnergie an die GEW um 2,3 Mio. € auf 134,6 Mio. €. Die Verlustübernahme ge-
genüber der KVB stieg gegenüber dem Vorjahr um 35,0 Mio. € auf 144,9 Mio. €. Die 
Umsatzerlöse blieben im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der anhaltenden Corona-
Einschränkungen auf niedrigem Niveau. Den enthaltenen Zuwendungen aus dem 
„ÖPNV-Rettungsschirm“ standen erneut gestiegene Kosten für die Instandhaltung 
der Stadtbahnen und Fahrwege gegenüber. Die Ergebnisabführung der HGK lag mit 
10,1 Mio. € leicht über dem Vorjahreswert (9,9 Mio. €). Einen besonders positiven Er-
gebnisbeitrag leisteten dabei die im Jahr 2020 erworbenen Shipping-Gesellschaften, 
während die übrigen Beteiligungen zum Teil ihre Ergebnisse aus dem Vorjahr nicht 
erreichen konnten. Die Ergebnisabführung der AWB lag mit 18,4 Mio. € wegen der 
höheren Verwertungserlöse für Altpapier deutlich über dem Wert des Vorjahres 
(13,4 Mio. €). Auch die phasenverschobene Ausschüttung der AVG fiel mit 9,7 Mio. € 
um 0,6 Mio. € höher aus. Auf der Ebene der SWK beeinflussten periodenfremde Er-
träge und geringere Verwaltungskosten den Jahresüberschuss der Gesellschaft posi-
tiv. 
Aus dem Jahresüberschuss des Berichtsjahres sollen rund 52,7 Mio. € in die Ge-
winnrücklagen eingestellt werden. Der Bilanzgewinn von 20 Mio. € soll an die Gesell-
schafterin Stadt Köln ausgeschüttet werden. Der Jahresüberschuss des Konzerns im 
Jahr 2021 beträgt 101,4 Mio. €; dies sind 35,0 Mio. € oder 53 % mehr als im Vorjahr. 
Angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie und ihrer wirtschaftlichen Folgen für 
den Stadtwerke Köln Konzern war für 2021 lediglich ein ausgeglichenes Ergebnis 
prognostiziert worden. Der starke Anstieg des Konzernjahresüberschusses gegen-
über dem Vorjahr betrifft im Wesentlichen die Geschäftsfelder Energie und Wasser, 
Hafenumschlag und Güterverkehr, Telekommunikation sowie Abfallentsorgung und -
verwertung. Im Geschäftsfeld Öffentlicher Personennahverkehr waren dagegen Er-
gebniseinbußen zu verzeichnen.

STADTWERKE KÖLN GMBH 
35 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Unter Berücksichtigung der gegebenen Gegensteuerungs- und Minimierungsmaß-
nahmen sind derzeit keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand eines Konzernun-
ternehmens oder des Konzerns gefährden. Derartige Risiken sind aus heutiger Sicht 
auch für die absehbare Zukunft nicht zu erkennen. 
  
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Die SWK GmbH plant für das Jahr 2022 einen Jahresüberschuss von 27,6 Mio. €, 
der damit 45,1 Mio. € unter dem Jahresergebnis 2021 in Höhe von 72,7 Mio. € liegen 
wird. Der massive Ergebnisrückgang resultiert in erster Linie aus dem Entfall der po-
sitiven Sondereffekte im Jahr 2021 sowie den höheren Gewinnabführungen der 
RheinEnergie und der AWB. Zudem belasten die Auswirkungen der Corona-Pande-
mie weiterhin das Ergebnis der KVB. Den geringeren Fahrgelderlösen steht, anders 
als im Jahr 2021, bislang keine staatliche Unterstützung, zum Beispiel in Form eines 
„ÖPNV-Rettungsschirms“, gegenüber. Der geplante Jahresüberschuss für 2022 soll 
in voller Höhe an die Gesellschafterin Stadt Köln ausgeschüttet werden. 
Der Stadtwerke Köln Konzern plant für das Jahr 2022 Umsatzerlöse, die wiederum 
deutlich mehr als 6 Mrd. € betragen sollen. Die Investitionsplanung sieht für 2022 ein 
nahezu in allen Geschäftsfeldern weiterhin hohes Investitionsvolumen von mehr als 
400 Mio. € vor, wobei die Investitionsschwerpunkte nach wie vor in den Geschäftsfel-
dern Energie und Wasser, Öffentlicher Personennahverkehr sowie Hafenumschlag 
und Güterverkehr liegen werden. Der Konzernjahresüberschuss wird sich in einer 
Bandbreite zwischen 30 und 40 Mio. € bewegen. 
Bedingt durch den Ukraine-Krieg und die weiter anhaltende Corona-Pandemie ist die 
Prognose für das Geschäftsjahr 2022 mit einer hohen Unsicherheit behaftet.

AWB ABFALLWIRTSCHAFTSBETRIEB KÖLN GMBH 
 
36 
AWB ABFALLWIRTSCH AFT SBETRIEB KÖLN  GMBH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Maarweg 271  
 
 
 50825 Köln 
Kontakt 0221 - 922 22 24  
 www.awbkoeln.de  
Gründungsdatum 18.09.2000 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 15.000.000 € 
 
Gesellschafter 
Stadtwerke Köln GmbH 100,00% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung im Rahmen der Entsorgungswirt-
schaft sowie der Stadtreinigung anfallender Leistungen jedweder Art - vorrangig für 
das Gebiet der Stadt Köln - ferner die Erbringung von Leistungen für die Stadt Köln 
als Hilfsbetrieb in entsprechender Anwendung von § 107 Abs. 2 Nr. 5 GO NRW. Zu 
den in Satz 1 bezeichneten Leistungen gehören insbesondere 
1. die Erfassung und Entsorgung gemäß § 17 Abs. 1 Kreislaufwirtschaftsgesetz 
("KrWG") oder gemäß anderen jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen 
der Stadt Köln zu überlassender Abfälle jedweder Art, ferner alle mit den vor-
stehend bezeichneten Aktivitäten verbundenen Tätigkeiten; 
2. die Durchführung von Leistungen der Stadtreinigung einschließlich der Winter-
wartung sowie von weiteren Leistungen der Pflege und Unterhaltung des öf-
fentlichen Raums im Gebiet der Stadt Köln; 
3. die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Entsorgungs-, Wertstoff- 
und Recyclingwirtschaft sowie 
4. die Erbringung aller im Zusammenhang mit den in vorstehenden Ziffern 1. bis 
3. anfallenden Hilfs- und Nebentätigkeiten. 
 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Ulrich Gilleßen 
Herr Peter Mooren

AWB ABFALLWIRTSCHAFTSBETRIEB KÖLN GMBH 
37 
Aufsichtsrat 
Frau Sandra Schneeloch (MdR) 
Vorsitzende*r 
Frau Polina Frebel (MdR) 
stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Gaetano Magliarisi 
stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Frau Denise Abé (MdR) 
Frau Constanze Aengenvoort (MdR) 
Herr Stephan Arnold 
Frau Bianca Christen 
Herr Prof. Dr. Harald Rau (Bg) 
 (bis 15.09.2021) 
Frau Uschi Röhrig (MdR) 
Frau Ira Sommer (MdR) 
Herr Dr. Dieter Steinkamp 
Herr Rafael Struwe 
Herr Gerd Walter 
Herr William Wolfgramm (Bg) 
 (ab 16.09.2021) 
Herr Timo von Lepel 
Herr Ayhan Üc 
 
  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
Dipl.-Kfm. Hans M. Klein + Partner mbB 
BILANZ 
Alle Angaben in T€ 
2019 2020 2021 
Aktiva    
Anlagevermögen 97.408 121.984 108.308 
Immaterielle Vermögensgegenstände 592 422 391 
Sachanlagen 96.328 121.108 107.516 
Finanzanlagen 488 454 401 
Umlaufvermögen 41.258 18.040 34.710 
Vorräte 1.291 1.474 1.492 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 39.959 16.464 33.091 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 8 103 127 
Rechnungsabgrenzungsposten 258 529 655 
Bilanzsumme 138.925 140.553 143.673 
Passiva    
Eigenkapital 20.926 20.926 31.726 
Gezeichnetes Kapital 15.000 15.000 15.000 
Gewinnrücklagen 5.926 5.926 16.726 
Jahresergebnis 0 0 - 
Bilanzergebnis - - 0 
Rückstellungen 61.506 65.917 67.000 
Verbindlichkeiten 56.493 53.709 44.947 
Bilanzsumme 138.925 140.553 143.673

AWB ABFALLWIRTSCHAFTSBETRIEB KÖLN GMBH 
 
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GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 
Alle Angaben in T€ 
 2019 2020 2021 
Umsatzerlöse 171.924 176.269 188.451 
Sonstige betriebliche Erträge 1.722 4.080 14.111 
Gesamtleistung 173.646 180.349 202.562 
Materialaufwand 22.775 22.574 23.634 
Personalaufwand 103.986 107.381 105.895 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 13.175 13.515 14.686 
EBITDA 33.710 36.878 58.347 
Abschreibungen 11.424 12.864 16.189 
Erträge aus anderen Wertpapieren und 
Ausleihungen des Finanz-AV 27 29 24 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 26 9 -104 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.740 1.849 1.705 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 7.558 8.529 10.817 
Sonstige Steuern 299 301 359 
Aufwendungen aus Gewinnabführung 12.742 13.373 18.398 
Jahresergebnis 0 0 10.800 
Zuführungen in die Rücklagen - - 10.800 
Bilanzergebnis - - 0 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Bilanz    
Anlagenintensität (in %) 70,1 86,8 75,4 
Abschreibungsquote (in %) 11,8 10,6 15,0 
Investitionen (T€) 27.226 39.170 6.051 
Investitionsquote (in %) 28,0 32,1 5,6 
Eigenkapitalquote (in %) 15,1 14,9 22,1 
Pensionsrückstellungen (T€) 34.934 38.851 40.790 
Kreditverbindlichkeiten (T€) 39.800 36.944 33.404 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Gesamtkapitalrentabilität (in %) 10,4 10,8 21,5 
EBIT (T€) 22.286 24.014 42.157 
EBITDA (T€) 33.710 36.878 58.347 
Personal    
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 1.656 1.666 1.663

AWB ABFALLWIRTSCHAFTSBETRIEB KÖLN GMBH 
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WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Die Auswirkungen der (gesamt-) wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf die AWB 
ergeben sich im Wesentlichen aus den Aussagen zu den Zielen und Strategien im 
Rahmen der Erläuterung der Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeiten sowie 
aus der Beschreibung der relevanten Märkte und der Chancen und Risiken der AWB. 
Für den Auftritt im Wettbewerb ergeben sich rechtliche Grenzen durch § 107 der 
Nordrhein-Westfälischen Gemeindeordnung und durch europäisches Recht. Damit 
bleiben die Stadt Köln und die dazugehörenden Unternehmen strukturell Hauptauf-
traggeber der AWB. Allerdings sind zusätzlich zu den aktuell bestehenden Aufträgen 
weitere Akquisitionen denkbar, z.B. durch die Ausweitung von Reinigungsleistungen 
in Köln oder den Ausbau ihres Servicespektrums. 
Relevante Märkte 
Wie die Darstellung der Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeiten und der wirt-
schaftlichen Rahmenbedingungen deutlich zeigt, ist die AWB weitaus überwiegend 
für die Stadt Köln tätig. Dabei werden zahlreiche, sowohl gebühren- als auch haus-
haltsfinanzierte Aufgaben im Zusammenhang mit Abfallwirtschaft und Stadtreinigung 
erbracht. 
Die Schwerpunkte der Geschäftsentwicklung lagen auch im Jahr 2021 auf einer kon-
tinuierlichen Leistungsverbesserung. Durch das breite Dienstleitungsspektrum erge-
ben sich vielfältige Aufgaben, die mit den neuen Leistungsverträgen mit der Stadt 
Köln seit dem 1.Januar 2019 noch ausgebaut wurden. Zudem stand auch weiterhin 
das Thema Nachhaltigkeit im Mittelpunkt des Handelns und Gestaltens. 
Die Marktposition der AWB in Köln und die Befriedigung der steigenden Ansprüche 
der Kunden*innen soll durch die Wertstoffstrategie („Aktiv für Köln“) mit Fokus auf ei-
nem weiteren Ausbau der getrennten Sammlungen und verstärkten Investitionen in 
die Digitalisierung der Prozesse dauerhaft gefestigt werden. Ebenfalls von hoher Er-
gebnisrelevanz sind die Bedingungen an den Märkten für die Verwertung von Altpa-
pier und Altkleidern. Hier wird ausdrücklich auf die Ausführungen im Rahmen der 
Darstellung der Chancen und Risiken der AWB verwiesen. Die Entwicklung des vola-
tilen Marktes für Altpapier- und Altkleidererlöse beeinflusst das Unternehmensergeb-
nis in hohem Maße. 
Geschäftsverlauf 2021 
Mit dem erzielten Ergebnis vor Einstellung in die Gewinnrücklagen und Gewinnabfüh-
rung von 29.198 T€ liegt die AWB um 10.347 T€ über Plan (18.851 T€) und 15.825 
T€ über dem Vorjahresergebnis (13.373 T€). Dabei liegt der Gesamtumsatz in Höhe 
von 188.451 T€ um rund 12.182 T€ über dem Vorjahr und um 12.270 T€ unterhalb 
des Wirtschaftsplans 2021. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr und dem Planwert

AWB ABFALLWIRTSCHAFTSBETRIEB KÖLN GMBH 
 
40 
ergibt sich im Wesentlichen aus stark gestiegenen Vermarktungserlösen, vor allem 
für Altpapier, ferner aus Preisanpassungen und Leistungsausweitungen. 
Der mit rund 66 % der betrieblichen Aufwendungen bedeutendste Kostenblock der 
AWB sind die Personalaufwendungen. Sie liegen 2021 bei 105.895 Tsd. € und sind 
damit im Vergleich zum Vorjahr um 1.486 T€ gesunken. Dieser Rückgang ergibt sich 
trotz der Tariferhöhungen zum 1. April 2021 aus deutlich geringeren Zuführungen zu 
den Personal- und Pensionsrückstellungen. 
Im Vergleich zum Wirtschaftsplan liegen die Personalaufwendungen rund 7.306 T€ 
unter dem geplanten Wert. Die Abweichung resultiert überwiegend aus einem gerin-
geren Bestand an Mitarbeiter*innen sowie einer höheren Quote von Langzeitkran-
ken, die aus der Lohnfortzahlung fielen. Allerdings wurde ein relativ hoher Anteil des 
geringeren Personalbestandes durch Zeitarbeitskräfte gedeckt, die zu entsprechen-
den Mehraufwendungen im Vergleich zum Wirtschaftsplan bei den bezogenen Leis-
tungen innerhalb des Materialaufwandes führten. 
Die Vermögens- und Finanzlage der AWB stellt sich unverändert positiv dar. Sie war 
jederzeit in der Lage, alle ihre finanziellen Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. 
Chancen und Risiken 
Nach wie vor ist die AWB in ihrem Kerngeschäft keinen nennenswerten geschäftsge-
fährdenden Risiken aus dem laufenden Geschäft ausgesetzt. 
Durch die Verlängerung der Leistungsverträge mit der Stadt Köln für den Zeitraum ab 
dem 1. Januar 2019 für weitere 15 Jahre konnte die AWB Planungssicherheit für den 
wesentlichen Teil der Umsätze erzielen. Allerdings muss die AWB zur Sicherung des 
erreichten Ergebnisniveaus ausgeprägtes Kostenmanagement betreiben. Ein we-
sentlicher Erfolgsfaktor ergibt sich aus den stark volatilen Verwertungserlösen, insbe-
sondere für Altpapier und Altkleider, die somit auch ein erhebliches Ergebnisrisiko bil-
den. 
Insbesondere in der Altpapierverwertung liegt das Risiko sowohl in der Mengen- als 
auch in der Qualitätsentwicklung. Steigende Anteile an Verpackungsmengen sowie 
sinkende Mengen an Druckerzeugnissen belasten die erzielbaren Altpapiererlöse. 
Daneben verzeichnet die AWB rückläufige Sammelmengen. 
Das anhaltende Absinken des Zinsniveaus hat dazu geführt, dass die betrieblichen 
Versorgungszusagen mit immer geringeren Zinssätzen abgezinst werden müssen 
und ein weiterer Rückgang zu erheblichen Ergebnisbelastungen führen kann. 
Die Finanzierung aller erforderlichen Investitionen ist durch den laufenden Cashflow 
und soweit erforderlich zusätzlichen Fremdfinanzierungen gesichert. 
Zur systematischen Erkennung und Steuerung der Risiken aus der Geschäftstätigkeit 
der AWB existiert ein Risikomanagementsystem.

AWB ABFALLWIRTSCHAFTSBETRIEB KÖLN GMBH 
41 
Mögliche Risiken aus einer weiter andauernden Belastung durch die Covid-19-Pan-
demie lassen sich aktuell nicht final abschätzen. Die bisherigen Erfahrungen der 
Jahre 2020 und 2021 lassen jedoch die begründete Vermutung zu, dass AWB 
dadurch keinen geschäftsgefährdenden Risiken ausgesetzt ist. 
Es ist davon auszugehen, dass die Auswirkungen aus dem Ukraine-Krieg einschließ-
lich der Sanktionen gegen Russland insbesondere im Bereich der Lieferanten einen 
Einfluss auf die Ergebnisentwicklung der AWB haben werden. Hier ist insbesondere 
die Entwick-lung der Energiepreise zu nennen sowie die allgemeinen Auswirkungen 
aus einem deutlichen Anstieg der Inflationsraten. Ebenfalls sind Verschiebungen auf 
den Märkten für Wertstoffe (Altpapier, Altkleider und Metalle) denkbar. Die genannten 
Auswirkungen lassen sich derzeit jedoch nicht qualifiziert abschätzen. 
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Das Augenmerk des Unternehmens wird weiterhin darauf liegen, seine Marktposition 
zu stärken und auszubauen. Für das Geschäftsjahr 2022 plant die AWB bei Umsatz-
erlösen von rund 187.000 T€ und Personalkosten in Höhe von rd. 115.916 T€ ein Er-
gebnis von 18.658 T€ vor Ertragsteuern. Dies entspricht einem Jahresüberschuss in 
Höhe von 11.568 T€.

AVG ABFALLENTSORGUNGS- UND VERWERTUNGSGESELLSCHAFT 
KÖLN MBH 
 
42 
AVG ABF ALLENTSORGUN GS- UND  VER WERTUN GSGESELLSCH AFT  KÖLN  MBH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Geestemünderstraße 23 
 
 
 50735 Köln 
Kontakt 0221 - 7170 0  
 www.avgkoeln.de  
Gründungsdatum 14.05.1992 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 17.000.000 € 
 
Gesellschafter 
Stadtwerke Köln GmbH 50,10% 
REMONDIS GmbH & Co. KG 49,90% 
 
Tochterunternehmen 
AVG Kompostierung GmbH 100,00% 
AVG Ressourcen GmbH 100,00% 
AVG Service GmbH 100,00% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung (einschließlich des Betreibens von 
Planfeststellungsverfahren und Altlastensanierung), der Bau und der umweltfreundli-
che Betrieb von Einrichtungen der Entsorgungswirtschafts, insbesondere von Anla-
gen zur Kompostierung, Gewerbeabfallaufbereitung, Baustellenabfallaufbereitung zur 
thermischen Abfallbehandlung inclusive Schadstoffentfrachtung sowie die Vermark-
tung der in den Einrichtungen gewonnenen Wertstoffe und Energie. Die öffentlich-
rechtlichen Vorschriften, insbesondere die abfallrechtlichen Bestimmungen sind zu 
beachten, die Leitlinien des Abfallwirtschaftskonzeptes der Stadt Köln in der jeweils 
gültigen Fassung sind für die Gesellschaft verbindlich. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Andreas Freund 
Sprecher*in 
Herr Karl Georg Boje 
Herr Peter Mooren

AVG ABFALLENTSORGUNGS- UND VERWERTUNGSGESELLSCHAFT 
KÖLN MBH 
 
43 
 
Aufsichtsrat 
Herr Gerhard Brust 
Vorsitzende*r 
Herr Stephan Krings 
stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Dr. Ansger Fendel 
Frau Polina Frebel (MdR) 
Herr Volker Görzel (MdR) 
Herr Burkhard Hercik 
 (bis 30.11.2021) 
Herr Reinhard Hohenstein 
Frau Barbara Junker 
Herr Peter Lindlar 
Frau Sarah Niknamtavin (MdR) 
Herr Prof. Dr. Harald Rau (Bg) 
 (bis 15.09.2021) 
Herr Robert Schallehn (MdR) 
Herr Bernhard Schmidt 
 (ab 07.12.2021) 
Frau Marion Sollbach 
Frau Ira Sommer (MdR) 
Herr Dr. Dieter Steinkamp 
Herr Christoph Trump 
 (ab 01.01.2021) 
Herr Florian Weber (MdR) 
Herr William Wolfgramm (Bg) 
 (ab 16.09.2021) 
 
  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Köln

AVG ABFALLENTSORGUNGS- UND VERWERTUNGSGESELLSCHAFT 
KÖLN MBH 
 
44 
BILANZ 
Alle Angaben in T€ 
 2019 2020 2021 
Aktiva    
Anlagevermögen 83.896 82.114 79.818 
Immaterielle Vermögensgegenstände 182 176 293 
Sachanlagen 68.499 66.745 64.342 
Finanzanlagen 15.215 15.193 15.184 
Umlaufvermögen 32.822 26.143 43.319 
Vorräte 6.889 7.258 7.942 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 16.905 6.802 10.914 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 9.028 12.082 24.463 
Rechnungsabgrenzungsposten 162 909 575 
Bilanzsumme 116.880 109.165 123.712 
Passiva    
Eigenkapital 53.535 54.764 55.623 
Gezeichnetes Kapital 8.700 8.700 8.700 
Gewinnrücklagen 26.762 26.762 26.762 
Jahresergebnis 18.073 19.302 20.161 
Rückstellungen 10.971 11.874 14.750 
Verbindlichkeiten 51.565 41.847 52.801 
Rechnungsabgrenzungsposten 810 681 538 
Bilanzsumme 116.881 109.166 123.713

AVG ABFALLENTSORGUNGS- UND VERWERTUNGSGESELLSCHAFT 
KÖLN MBH 
 
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GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 
Alle Angaben in T€ 
2019 2020 2021 
Umsatzerlöse 101.395 107.702 111.859 
Andere aktivierte Eigenleistungen - 71 - 
Sonstige betriebliche Erträge 162 384 332 
Gesamtleistung 101.557 108.157 112.191 
Materialaufwand 43.219 46.238 48.805 
Personalaufwand 17.453 18.622 18.555 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 13.555 15.069 14.146 
EBITDA 27.331 28.229 30.685 
Abschreibungen 11.203 11.052 8.329 
Erträge aus Beteiligungen 8.096 8.822 8.880 
Erträge aus anderen Wertpapieren und 
Ausleihungen des Finanz-AV 6 3 1 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21 14 1 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 743 655 590 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 5.160 5.625 6.020 
Sonstige Steuern 276 433 4.466 
Jahresergebnis 18.073 19.302 20.161 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Bilanz    
Anlagenintensität (in %) 71,8 75,2 64,5 
Abschreibungsquote (in %) 16,3 16,5 12,9 
Investitionen (T€) 7.477 9.352 6.042 
Investitionsquote (in %) 8,9 11,4 7,6 
Eigenkapitalquote (in %) 45,8 50,2 45,0 
Pensionsrückstellungen (T€) 8.227 9.168 10.237 
Kreditverbindlichkeiten (T€) 26.029 22.474 23.600 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Gesamtkapitalrentabilität (in %) 16,1 18,3 16,8 
EBIT (T€) 16.128 17.177 22.356 
EBITDA (T€) 27.331 28.229 30.685 
Personal    
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 224 223 224

AVG ABFALLENTSORGUNGS- UND VERWERTUNGSGESELLSCHAFT 
KÖLN MBH 
 
46 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Für die AVG-Gruppe war 2021 in Summe trotz der Corona-Pandemie wie schon im 
ersten Jahr der Krise wirtschaftlich ein gutes Jahr. 
Offensichtlich aufgrund der verstärkten Arbeit im Homeoffice war im Vorjahr als Folge 
der Pandemie ein Anstieg bei den städtischen Hausmüllmengen um rund 1,5 % zu 
verzeichnen. Im abgelaufenen Jahr ging die Hausmüllmenge zwar ganz leicht um 0,1 
% zurück, lag damit aber immer noch um 1,3 % höher als vor der Pandemie. Auch 
beim Gewerbeabfall lagen die Mengen weiterhin auf einem hohen Niveau und sorg-
ten damit insgesamt für eine gute Auslastung. 
Die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie, von denen auch in 2021 vor al-
lem die Wirtschaftszweige Gastronomie und Handel stark betroffen waren, haben 
sich darüber hinaus vor allem im Altholzbereich gezeigt. Die ausgefallenen Messen in 
der Messestadt Köln und auch der Rohstoffmangel im Baugewerbe zeigten hier ihre 
Wirkung. Auf das gesamte Gewerbeabfallaufkommen 2021 hatten diese Faktoren 
aber keinen nachhaltigen Einfluss. 
Für den Bereich Deponiebetrieb gab es grundsätzlich stabile Mengenanlieferungen 
an mineralischen bzw. inerten Gewerbeabfällen. Daneben gab es noch die Auswir-
kungen durch die Flutkatastrophe an Ahr und Erft vom 14.07.2021. 
Geschäftsverlauf 2021 
Im Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2021 hat sich die AVG Köln zum Ziel ge-
setzt, ein positives Gesamtergebnis in Höhe von 12.273 T€ nach Steuern zu errei-
chen. Mit dem erzielten Ergebnis von 20.161 T€ konnte der Plan um 7.888 T€ über-
troffen werden. 
Das Vorjahresergebnis in Höhe von 19.302 T€ konnte damit ebenfalls um 859 T€ 
übertroffen werden. Die Verbesserung gegenüber dem Planergebnis wurde im We-
sentlichen aus den höheren Umsätzen aus den angelieferten Mehrmengen und 
durch die Auswirkungen aus der weiterhin positiven Entwicklung auf dem Gewerbe-
abfallmarkt erreicht. Darüber hinaus konnten vor allem im Bereich der Instandhaltung 
die geplanten Kostenansätze unterschritten werden. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Die AVG Köln muss sich weiterhin in ihren Kerngeschäften mit den Marktrisiken aus-
einandersetzen. Aktuell sind Folgen der Corona-Pandemie und die entstandenen 
neuen Marktrisiken immer noch schwer einzuschätzen. Der weiterhin bestehende 
Ausfall von ganzen Teilmärkten, wie z.B. in der Gastronomie, sowie aktuell noch wei-
terhin bestehenden Absagen von Veranstaltungen im Messe-, Sport- und Unterhal-

AVG ABFALLENTSORGUNGS- UND VERWERTUNGSGESELLSCHAFT 
KÖLN MBH 
 
47 
tungsbereich führten und führen zu leichten Rückgängen bei den gewerblichen Ab-
fallmengen. Andererseits sorgte dieser verordnete Teilstillstand des öffentlichen Le-
bens im privaten Bereich für ansteigenden Abfallmengen. 
Der Entsorgungsvertrag mit der Stadt Köln sichert der AVG Köln mittelfristig die An-
dienung der städtischen Haus- und Sperrmüllmengen sowie eines Großteils der städ-
tischen Bioabfälle. Der geltende Abfallwirtschaftsplan NRW bietet der AVG Köln zu-
dem Chancen, sich an Ausschreibungen von kommunalen Haus- und Sperrmüllmen-
gen zu beteiligen. 
Gemäß dem aktuellen Abfallwirtschaftskonzept der Stadt Köln wird die getrennte 
Sammlung von biogenen Abfällen und weiteren Wertstoffen noch weiter intensiviert 
werden. Inwieweit hier in der Folge bei der thermischen Verwertung die Hausmüll-
mengen sinken und durch zusätzliche andere Abfälle kompensiert werden müssen, 
bleibt noch abzuwarten. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Die Auslastung der Anlagen erscheint aufgrund der aktuellen Marktsituation trotz ne-
gativer Einflüsse, die insbesondere durch die Folgen der Corona-Pandemie aber 
auch durch die aktuell steigende Inflation bestimmt werden, derzeit gesichert. Die 
Volatilität der Märkte erfordert jedoch eine hohe Flexibilität bei den Akquisebemühun-
gen. Die heute noch recht robuste Marktlage kann sich sehr schnell, aktuell auch 
durch die Ukraine-Krise eintrüben. Daher wird sich die AVG Köln weiterhin um Ge-
werbeabfallmengen, Mengen aus dem europäischen Ausland sowie um kommunale 
Abfälle Dritter bemühen. 
Diese Akquisitionsstrategie soll der AVG Köln auch weiterhin den Erfolg sichern. Da-
her geht die Planung bei einer mit dem Jahr 2022 vergleichbaren Verfügbarkeit der 
Anlage für 2022 von einem Jahresüberschuss von 12.718 T€ nach Steuern aus. 
Im Hinblick auf die Energieerlöse für 2022 geht die Planung zumindest von einer 
Seitwärtsbewegung bei der Marktpreisentwicklung aus. Wie sich die Entwicklung bei 
der Stromvermarktung fortsetzt, ist wegen der Einflüsse der Corona-Krise, die gestie-
gene Inflationsgefahr und auch wegen der Ukraine-Krise sehr schwer einzuschätzen.

WOHNUNGSGESELLSCHAFT DER STADTWERKE KÖLN MBH 
 
48 
WOHNUN GSGESELLSCH AFT  DER ST ADT WER KE KÖLN  MBH 
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Parkgürtel 24 
 
 
 50823 Köln 
Kontakt 0221 1780 
 www.stadtwerke-koeln.de 
Gründungsdatum 22.01.1964 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 9.204.000 € 
 
Gesellschafter 
Stadtwerke Köln GmbH 100,00% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und Bewirtschaftung von Dienst- 
und Werkswohnungen für Betriebsangehörige der Stadtwerke Köln Gesellschaft mit 
beschränkter Haftung, der Gas- Elektrizitäts- und Wasserwerke Köln Aktiengesell-
schaft und der Kölner Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft. Die Gesellschaft ist zu al-
len Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des benannten Ge-
sellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen. Sie kann sich zur Erfüllung 
ihrer Aufgaben anderer Unternehmen bedienen, sich an anderen Unternehmen, die 
ihren Zwecken dienen oder förderlich sind, in jeder gesetzlich zulässigen Form betei-
ligen und solche Unternehmen erwerben und errichten. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Frau Stefanie Haaks 
Herr Dr. Dieter Steinkamp

WOHNUNGSGESELLSCHAFT DER STADTWERKE KÖLN MBH 
49 
Aufsichtsrat 
Frau Sabine Pakulat (MdR) 
Vorsitzende*r 
Herr Dr. Nils Helge Schlieben (MdR) 
stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Christoph Besser 
 (bis 13.12.2021) 
Herr Christoph Besser 
 (ab 01.10.2021, bis 30.12.2021) 
Frau Claudia Brock-Storms (MdR) 
Frau Mechthild Böll 
 (ab 01.01.2021) 
Frau Marcela Cano 
Herr Markus Greitemann (Bg) 
Frau Marion Heuser (MdR) 
Herr Jürgen Kircher (MdR) 
Herr Andreas Mathes 
 (bis 30.12.2021) 
Frau Stefanie Ruffen (MdR) 
Herr Hans Schwanitz (MdR) 
Herr Felix Spehl (MdR) 
Herr Marco Steinborn 
 
  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
ES EversheimStuible Treuberater GmbH 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 14.345 14.586 15.673 
Jahresergebnis (T€) 1.110 573 454 
Eigenkapital (T€) 19.931 20.503 20.958 
Bilanzsumme (T€) 96.103 87.600 86.329 
Investitionen (T€) 1.471 542 542 
Verbindlichkeiten (T€) 71.501 62.376 59.416 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Der Wohnungsmarkt in Köln ist im Jahr 2021 weiter von steigenden Immobilienprei-
sen geprägt. Nach Auswertung der Angebote in Immobilienscout24 sind die Miet-
preise für Wohnungen in Köln im Vergleich zum Vorjahreswert um 4,3 % gestiegen. 
Die Kaufpreise für Wohnimmobilien sind mit Werten zwischen 13,5 % (Häuser) und 
13,3 % (Wohnungen) erneut stärker gestiegen als die Mietpreise. Zur Verbesserung 
der Lage führt die Stadt Köln zahlreiche Maßnahmen durch. Mit den städtebaulichen 
Projekten Kreuzfeld, Deutzer Hafen, Rondorf Nord-West und der Parkstadt Süd ent-
steht in den kommenden Jahren weiterer Wohnraum im Stadtgebiet. Der Kölner Miet-
spiegel ist im Februar 2021 aktualisiert worden, bei steigenden oberen Spannwerten

WOHNUNGSGESELLSCHAFT DER STADTWERKE KÖLN MBH 
 
50 
reduziert sich in einigen Gruppen der Wert der unteren Spanne. Für eine durch-
schnittliche WSK Wohnung mit 75 m² Fläche, Baujahr 1980 und mittlerer Wohnlage 
liegt die Mietspanne im Mietspiegel zwischen 7,10 – 9,70 €/m². Nach Modernisierung 
werden die Wohnungen oft in die Gruppe 4 eingestuft, so dass die Miete nach Sanie-
rung um rund 1,00 €/m² erhöht werden kann. Die Durchschnittsmiete der WSK-Woh-
nungen betrug 2021 7,31 €/m². 
  
Geschäftsverlauf 
Die Wohnungsgesellschaft der Stadtwerke Köln mbH hat als Werkswohnungsgesell-
schaft den Auftrag, für die Mitarbeitenden des Stadtwerke Köln Konzerns Wohnraum 
zur Verfügung zu stellen. Ende 2021 stehen 1.502 Wohnungen im Eigentum der 
WSK, die überwiegend in den 60er und 70er Jahren errichtet und in den 90er Jahren 
durch Dachgeschossausbauten und einige Neubauten ergänzt wurden. Im Jahr 2017 
konnte im Clouth-Quartier ein Neubau mit 60 Wohnungen und Anfang 2018 der Neu-
bau Bonner Straße 354 mit 23 Wohnungen bezogen werden. 
Weitere 416 Wohnungen im Eigentum der Konzerngesellschaften werden durch die 
WSK verwaltet. Die Wohnungen werden ausschließlich an Mitarbeitende des Kon-
zerns vermietet, die Mitarbeiterquote beträgt Ende 2021 63,9 %. Der Aufsichtsrat der 
WSK hat mit der Geschäftsführung im Februar 2015 die WSK strategisch neu ausge-
richtet. Im Kern der neuen Strategie steht die Sanierung der Bestandswohnungen 
und der am Bedarf der Konzerngesellschaften orientierte Neubau von Wohnungen. 
In den vergangenen Jahren wurde die Strategie vom Aufsichtsrat bestätigt und um 
zukunftsorientierte Themen wie Elektromobilität, vernetzte Mobilität, Mieterstrom und 
Smart-Home ergänzt. 
  
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Das Risikofrüherkennungssystem der WSK ist in die Organisation der SWK eingebet-
tet, eine Risikoerfassung und -bewertung erfolgt zu jedem Quartal. Die wirtschaftli-
chen Auswirkungen der Corona-Pandemie sind für die WSK nach derzeitigem Kennt-
nisstand verkraftbar. Die, durch die weltweiten Lieferschwierigkeiten beeinflusste, 
Baupreisentwicklung wird das wirtschaftliche Ergebnis der WSK für die Zukunft be-
lasten. Das weiterhin günstige Zinsniveau bietet die Chance, Neu- und Ausbaumaß-
nahmen sowie Sanierungsvorhaben trotz der zuletzt deutlich gestiegenen Bau- und 
Baulandkosten durchführen zu können. Bestandsgefährdende Risiken bestehen zur-
zeit nicht.

WOHNUNGSGESELLSCHAFT DER STADTWERKE KÖLN MBH 
51 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Die WSK hat das Ziel, den Wohnungsbestand an den Bedürfnissen der Konzernmit-
arbeitenden auszurichten. Hierzu sind erhebliche Investitionen und Instandhaltungs-
maßnahmen erforderlich. Weiterhin ergab die Abfrage der Konzerngesellschaften ei-
nen Bedarf von ca. 2.190 Wohnungen, dieser kann durch die WSK auch mit den 
neuen Wohnungen (Hermeskeiler Platz, Stammheimer Straße und Amsterdamer 
Straße) nicht befriedigt werden, so dass weitere Wohnungen benötigt werden. Mit 
dem Angebot an preiswerten Wohnungen und der Schaffung von neuem Wohnraum 
unterstützt die WSK die Stadt Köln bei der Wohnraumversorgung.

GEW KÖLN AG 
 
52 
GEW KÖLN AG 
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Parkgürtel 24 
 
 
 50823 Köln 
Kontakt 0221-178 2 
 www.gewkoelnag.de 
Gründungsdatum 15.11.1960 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Aktien 255.700.000 € 
(511.400 Stücke) 
 
Aktionäre 
Stadtwerke Köln GmbH 90,00% 
Stadt Köln 10,00% 
 
Tochterunternehmen 
BRUNATA-METRONA GmbH 100,00% 
NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mbH 100,00% 
RheinEnergie AG 80,00% 
RW Beteiligungs GmbH i. L. 
(bis 12.08.2021) 
21,45% 
Stadtwerke Düsseldorf AG 20,00% 
Verband der kommunalen RWE-Aktionäre GmbH 1,69% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wasser und Wärme, der Handel mit Energie und 
energienahen Produkten sowie mit darauf bezogenen Finanzinstrumenten, sofern 
diese Tätigkeit nach dem Kreditwesengesetz erlaubnisfrei ist, die Erbringung von 
Dienstleistungen im Bereich der Abwasserentsorgung, die Nutzung von Einsatzstof-
fen in Anlagen zur Energieerzeugung, die Beteiligung an Unternehmen, die Telekom-
munikationsnetze einschließlich Telekommunikationsdienstleistungen betreiben, im 
Zusammenhang mit der Tätigkeit der cowelio GmbH die Erbringung von Wohnver-
waltungsdienstleistungen und Durchführung von Maßnahmen zur Förderung der so-
zialen Infrastruktur sowie der Betrieb von gemeinnützigen Stiftungen zur Förderung 
von Wissenschaft, Forschung, Erziehung, Bildung, Kultur und Familie.

GEW KÖLN AG 
53 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Vorstand 
Herr Dr. Dieter Steinkamp 
Vorsitzende*r 
Frau Susanne Fabry 
 (ab 01.07.2021) 
Herr Norbert Graefrath 
 (bis 30.06.2021) 
Herr Dieter Hassel 
 (bis 30.06.2021) 
Frau Birgit Lichtenstein 
 (ab 01.07.2021) 
 
 
Aufsichtsrat 
Herr Christian Joisten (MdR) 
Vorsitzende*r 
Herr Wolfgang Nolden 
stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Frau Barbara Bethke 
Frau Berit Blümel 
Herr Florian Braun 
Herr Ulrich Breite (MdR) 
Herr Jürgen Brenig 
 (bis 31.01.2021) 
Herr Karl-Heinz Böhle 
Frau Nadine Daniel-Groß 
 (ab 01.02.2021) 
Frau Prof. Dr. Dörte Diemert (Käm.) 
Herr Georg Abraham Gampe 
 (ab 08.10.2021) 
Herr Wolfgang Herde 
 (ab 01.03.2021) 
Herr Norbert Kasten 
 (bis 28.02.2021) 
Herr Niklas Kienitz (MdR) 
Herr Ralf Klemm (MdR) 
Herr Heiner Kockerbeck (MdR) 
Frau Christiane Martin (MdR) 
Frau Stefanie Mägdefrau 
Herr Jan Orbach 
 (bis 30.09.2021) 
Herr Stefan Plag 
Herr Dr. Frank Schaefer 
Frau Ursula Schlömer (MdR) 
Frau Sonja Schnürpel 
 
  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
WIBERA Wirtschaftsberatung AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

GEW KÖLN AG 
 
54 
BILANZ 
Alle Angaben in T€ 
 2019 2020 2021 
Aktiva    
Anlagevermögen 836.529 836.529 865.274 
Finanzanlagen 836.529 836.529 865.274 
Umlaufvermögen 199.408 176.020 188.204 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 199.398 176.010 188.194 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 10 10 10 
Bilanzsumme 1.035.938 1.012.549 1.053.477 
Passiva    
Eigenkapital 789.590 789.590 789.590 
Gezeichnetes Kapital 255.700 255.700 255.700 
Kapitalrücklage 119.427 119.427 119.427 
Gewinnrücklagen 414.462 414.462 414.462 
Jahresergebnis 0 0 0 
Rückstellungen 244 253 254 
Verbindlichkeiten 246.104 222.707 263.634 
Bilanzsumme 1.035.938 1.012.549 1.053.477 
 
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 
Alle Angaben in T€ 
 2019 2020 2021 
Sonstige betriebliche Erträge 151 150 151 
Gesamtleistung 151 150 151 
Personalaufwand 70 71 71 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 697 781 2.016 
EBITDA -616 -702 -1.935 
Erträge aus Beteiligungen 15.031 13.666 12.635 
Erträge aus Gewinnabführung 151.383 160.998 175.363 
Erträge aus anderen Wertpapieren und 
Ausleihungen des Finanz-AV 6.650 1.169 1.242 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23 8 6 
Abschreibungen auf Finanzanlagen und 
Wertpapiere des UV 0 0 -20.000 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.230 1.173 1.097 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 4.778 4.808 5.051 
Aufwendungen aus Gewinnabführung 165.462 169.157 201.163 
Jahresergebnis 0 0 0

GEW KÖLN AG 
55 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Bilanz    
Anlagenintensität (in %) 80,8 82,6 82,1 
Abschreibungsquote (in %) - - - 
Investitionen (T€) 0 0 8.750 
Investitionsquote (in %) 0,0 0,0 1,0 
Eigenkapitalquote (in %) 76,2 78,0 75,0 
Pensionsrückstellungen (T€) - - - 
Kreditverbindlichkeiten (T€) 54.500 28.000 28.000 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Gesamtkapitalrentabilität (in %) 16,2 16,8 19,2 
EBIT (T€) -616 -702 -1.935 
EBITDA (T€) -616 -702 -1.935 
Personal    
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Die Stadt Köln wächst und wird in Zukunft weiter wachsen. Gleichzeitig steigt die Er-
wartungshaltung vieler Menschen an die Grundversorgung ihrer Stadt, gerade im 
Hinblick auf die schnell fortschreitende Digitalisierung. Diese Entwicklung stellt alle 
Unternehmen der Daseinsvorsorge vor enorme Herausforderungen: Einerseits schaf-
fen sie mit ihren Angeboten die Voraussetzungen, die andere Dienstleistungen über-
haupt erst ermöglichen. Andererseits müssen sie viele Bedürfnisse auch direkt befrie-
digen. Dadurch sind die Unternehmen unter dem Dach der GEW Köln AG doppelt 
hohen Erwartungen ausgesetzt. 
Vor diesem Hintergrund leistet die GEW mit ihren Beteiligungsgesellschaften einen 
wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge in der rheinischen Region. Dabei haben die 
Gesellschaften das Thema Nachhaltigkeit im Blick und gestalten das städtische Kli-
maschutzziel einer 50-prozentigen Reduzierung der Treibhausgasemissionen für 
Köln bis zum Jahr 2030 (gegenüber mit dem Basisjahr 1990) in ihren jeweiligen Sek-
toren aktiv mit. 
Geschäftsverlauf 
Die GEW Köln AG (GEW) hat im Geschäftsjahr 2021 rund 201 Mio. € an die Mutter-
gesellschaft Stadtwerke Köln GmbH (SWK) abgeführt. Das waren rund 32 Mio. € 
mehr als im Vorjahr. Grundlage dieses Erfolgs waren einerseits die guten Ergebnisse 
der operativen Gesellschaften der GEW und andererseits eine Zuschreibung bei den 
Finanzanlagen.

GEW KÖLN AG 
 
56 
Als reine Finanzholding ohne eigenes operatives Geschäft und auch ohne eigenes 
Personal hält die GEW 80% der Anteile der RheinEnergie AG sowie je 100% der An-
teile des Telekommunikationsanbieters NetCologne und des Abrechnungsdienstleis-
ters BRUNATA-METRONA Hürth. Zudem hält sie 20 Prozent der Anteile an der 
Stadtwerke Düsseldorf AG. 
Zum Unternehmensergebnis der GEW im Jahr 2021 trugen im Wesentlichen die Er-
träge aus den Beteiligungen an der RheinEnergie, der BRUNATA-METRONA, der 
NetCologne und an den Stadtwerken Düsseldorf bei. Wie gewohnt leistete dabei die 
RheinEnergie den mit Abstand größten Ergebnisbeitrag. Der Energiedienstleister und 
-versorger führte rund 135 Mio. € an die GEW ab und übertraf somit den Vorjahres-
wert um rund 2 Mio. €. 
Die BRUNATA-METRONA-Gruppe konnte mit ihrem Beitrag von knapp 30 Mio. € das 
Vorjahresniveau (29 Mio. €) leicht verbessern. Auch NetCologne blickte auf ein er-
folgreiches operatives Geschäftsjahr 2021 zurück und führte nach dem Abschluss ei-
nes Ergebnisabführungsvertrages mit der GEW und unter Berücksichtigung einer 
Teilthesaurierung erstmalig 11 Mio. € Gewinne ab. Ferner wurde bei der NetCologne 
ein Teil des Jahresergebnisses aus dem Jahr 2020 in Höhe von 4 Mio. € ausgeschüt-
tet. Die Stadtwerke Düsseldorf schütteten ihr Ergebnis komplett aus. Sie konnten ei-
nen Beitrag mit rund 8 Mio. € (2020: rund 14 Mio. € ) zum GEW-Ergebnis leisten. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Nach wie vor ist der Markt, auf dem sich die GEW-Unternehmen bewegen, hoch 
volatil. Zudem stellen die stetig wachsende Bevölkerung der Millionenstadt Köln und 
die immer größeren Erwartungen der Kunden besondere Herausforderungen an alle 
Unternehmen der Daseinsvorsorge. Die GEW-Töchter reagierten darauf im Ge-
schäftsjahr 2021 erfolgreich mit innovativen Produkten und speziell auf einzelne Kun-
dengruppen zugeschnittenen Dienstleistungen, ohne dabei ihr angestammtes Kern-
geschäft zu vernachlässigen. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Die GEW Köln AG betreibt keine eigene Prognostik oder Ergebnisplanungen. Diese 
werden aus den operativen Einheiten gesteuert.

RHEINENERGIE AG 
57 
RHEINENER GIE AG 
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Parkgürtel 24 
 
 
 50823 Köln 
Kontakt 0221-34645 300 
 www.rheinenergie.com 
Gründungsdatum 11.03.2002 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 400.000.000 € 
 
Aktionäre 
GEW Köln AG 80,00% 
Westenergie AG 20,00% 
 
Tochterunternehmen 
AGO GmbH Energie + Anlagen 100,00% 
ENERGOTEC Energietechnik GmbH 100,00% 
ENTALO GmbH & Co. KG 100,00% 
GT-HKW Niehl GmbH 100,00% 
RheinEnergie Biokraft Randkanal-Nord GmbH & Co. KG 100,00% 
RheinEnergie Biokraft Verwaltungs GmbH 100,00% 
RheinEnergie HKW Niehl 3 GmbH 100,00% 
RheinEnergie HKW Rostock GmbH 100,00% 
RheinEnergie Industrielösungen GmbH 100,00% 
RheinEnergie Solar GmbH 100,00% 
RheinEnergie Trading GmbH 100,00% 
RheinEnergie Windkraft GmbH 100,00% 
Rheinische NETZGesellschaft mbH 100,00% 
TankE GmbH 100,00% 
RheinEnergie Express GmbH 87,70% 
AggerEnergie GmbH 62,74% 
GVG Rhein-Erft GmbH 56,63% 
Bergische Licht-, Kraft- und Wasserwerke (BELKAW) GmbH 50,10% 
Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG (EVL) 50,00% 
Energieversorgung Leverkusen Verwaltungs- und 
Beteiligungsgesellschaft mbH 
50,00% 
RheinWerke GmbH 50,00% 
AS 3 Beteiligungs GmbH 49,00% 
Stadtwerke Leichlingen GmbH 49,00%

RHEINENERGIE AG 
 
58 
Stadtwerke Lohmar GmbH & Co. KG 49,00% 
Stadtwerke Lohmar Verwaltungs-GmbH 49,00% 
Stadtwerke Pulheim GmbH 49,00% 
Stromkontor Rostock Port GmbH 49,00% 
Stromnetz Bornheim GmbH & Co. KG 49,00% 
evd energieversorgung dormagen GmbH 49,00% 
Stadtwerke Sankt Augustin GmbH 45,00% 
Stadtwerke Troisdorf GmbH 40,00% 
COLONIA-CLUJ-NAPOCA-Energie S.R.L. 33,33% 
chargecloud GmbH 33,33% 
rhenag Rheinische Energie AG 33,33% 
GWAdriga GmbH & Co. KG 31,00% 
GWAdriga Verwaltungs GmbH 31,00% 
Energie- und Wasserversorgung Bonn/Rhein-Sieg GmbH (EnW 
Bonn/Rhein-Sieg) 
13,71% 
8KU GmbH 12,50% 
450 MHz Beteiligung GmbH 
(ab 27.04.2021) 
10,00% 
ASEW Energie und Umwelt Service GmbH & Co. KG 6,67% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wasser und Wärme, der Handel mit Energie und 
energienahen Produkten sowie mit darauf bezogenen Finanzinstrumenten, sofern 
diese Tätigkeit nach dem Kreditwesengesetz erlaubnisfrei ist, die Erbringung von 
Dienstleistungen im Bereich der Abwasserentsorgung, die Nutzung von Einsatzstof-
fen in Anlagen zur Energieerzeugung, die Beteiligung an Unternehmen, die Telekom-
munikationsnetze einschließlich Telekommunikationsdienstleistungen betreiben, im 
Zusammenhang mit der Tätigkeit der cowelio GmbH die Erbringung von Wohnver-
waltungsdienstleistungen und Durchführung von Maßnahmen zur Förderung der so-
zialen Infrastruktur sowie der Betrieb von gemeinnützigen Stiftungen zur Förderung 
von Wissenschaft, Forschung, Erziehung, Bildung, Kultur und Familie. Die Gesell-
schaft kann sich an kommunal geprägten Stadtwerke-Gesellschaften mit einem ener-
giewirtschaftlichen Betätigungsschwerpunkt beteiligen, die auch weitere Daseinsvor-
sorgeaufgaben erfüllen, insbesondere in den Bereichen des Bäderbetriebs, der Ent-
sorgung/Verwaltung von Abfällen, der Abwasserentsorgung und des Betriebs von 
Tiefgaragen.

RHEINENERGIE AG 
59 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Vorstand 
Herr Dr. Dieter Steinkamp 
Vorsitzende*r 
Herr Dr. Andreas Cerbe 
 (bis 30.06.2021) 
Frau Susanne Fabry 
 (ab 01.04.2021) 
Herr Norbert Graefrath 
 (bis 30.06.2021) 
Herr Dieter Hassel 
 (bis 30.06.2021) 
Frau Birgit Lichtenstein 
 (ab 01.04.2021) 
Herr Achim Südmeier 
 
 
Aufsichtsrat 
Herr Bernd Petelkau (MdR) 
Vorsitzende*r 
Herr Wolfgang Nolden 
stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Frau Frauke Bendokat 
Herr Walter Berndgen 
Herr Jürgen Brenig 
 (bis 30.01.2021) 
Herr Jürgen Brenig 
 (ab 31.01.2021, bis 31.01.2021) 
Frau Clivia Conrad 
Frau Prof. Dr. Dörte Diemert (Käm.) 
Herr Thorsten Fledderus 
 (ab 01.02.2021) 
Herr Dr. Karsten Klemp 
Frau Claudia Kowalak 
Herr Dr. Gerrit Krupp (MdR) 
Herr Dr. Thomas König 
Frau Christiane Martin (MdR) 
Herr Andreas Mathes 
Frau Stefanie Mägdefrau 
Herr Reiner Priggen 
Frau Katharina Reiche 
Herr Dr. Frank Schaefer 
Herr Gernot Schubert 
Frau Ira Sommer (MdR) 
Herr Rafael Struwe 
 
  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
WIBERA Wirtschaftsberatung AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- Konzessionsabgaben 71.280

RHEINENERGIE AG 
 
60 
BILANZ 
Alle Angaben in T€ 
 2019 2020 2021 
Aktiva    
Anlagevermögen 1.489.054 1.290.572 1.339.543 
Immaterielle Vermögensgegenstände 10.611 8.995 8.561 
Sachanlagen 548.325 592.785 615.019 
Finanzanlagen 930.118 688.792 715.963 
Umlaufvermögen 464.380 716.856 756.786 
Vorräte 59.123 70.495 85.730 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 343.105 545.540 589.784 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 62.152 100.821 81.272 
Rechnungsabgrenzungsposten 41.569 8.538 23.840 
Bilanzsumme 1.995.003 2.015.965 2.120.169 
Passiva    
Eigenkapital 906.918 914.418 924.418 
Gezeichnetes Kapital 400.000 400.000 400.000 
Kapitalrücklage 274.739 274.739 274.739 
Gewinnrücklagen 232.179 239.679 249.679 
Bilanzergebnis 0 0 0 
Sonderposten 69.544 71.571 75.684 
Rückstellungen 504.925 612.687 659.374 
Verbindlichkeiten 470.839 416.609 459.272 
Rechnungsabgrenzungsposten 42.777 680 1.421 
Bilanzsumme 1.995.003 2.015.965 2.120.169

RHEINENERGIE AG 
61 
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 
Alle Angaben in T€ 
2019 2020 2021 
Umsatzerlöse 2.514.598 2.468.382 2.516.914 
Bestandsveränderungen 5.083 -1.127 10.813 
Andere aktivierte Eigenleistungen 5.564 6.391 6.140 
Sonstige betriebliche Erträge 107.472 150.725 83.557 
Gesamtleistung 2.632.716 2.624.370 2.617.424 
Materialaufwand 1.919.462 1.880.205 1.868.379 
Personalaufwand 269.659 270.007 270.927 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 204.923 294.606 231.380 
EBITDA 238.672 179.552 246.738 
Abschreibungen 48.880 49.866 54.718 
Erträge aus Beteiligungen 52.599 53.975 43.150 
Erträge aus Gewinnabführung 5.819 3.906 3.842 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 73.514 14.997 47.986 
Erträge aus anderen Wertpapieren und 
Ausleihungen des Finanz-AV 1.422 1.377 1.367 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 347 583 246 
Abschreibungen auf Finanzanlagen und 
Wertpapiere des UV 2.844 -15.632 309 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15.845 12.687 12.153 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 9.722 7.377 7.449 
Aufwendungen aus Gewinnabführung 148.054 162.598 162.726 
Jahresergebnis 0 7.500 10.000 
Zuführungen in die Rücklagen 0 7.500 10.000 
Bilanzergebnis 0 0 0

RHEINENERGIE AG 
 
62 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Bilanz    
Anlagenintensität (in %) 74,6 64,0 63,2 
Abschreibungsquote (in %) 8,7 8,3 8,8 
Investitionen (T€) 122.226 147.473 113.941 
Investitionsquote (in %) 8,2 11,4 8,5 
Eigenkapitalquote (in %) 45,5 45,4 43,6 
Pensionsrückstellungen (T€) 245.750 254.324 271.194 
Kreditverbindlichkeiten (T€) 73.000 37.364 31.182 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Gesamtkapitalrentabilität (in %) 8,2 9,1 8,7 
EBIT (T€) 189.792 129.686 192.020 
EBITDA (T€) 238.672 179.552 246.738 
Personal    
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2.920 2.773 2.713 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Im Fokus der energiepolitischen Entwicklungen standen im Jahr 2021 auf europäi-
scher Ebene vor allem weitere legislative Vorschläge und Anpassungen zum „Euro-
pean Green Deal“. Dazu zählte auch die Einigung auf ein europäisches Klimagesetz. 
Im Juli 2021 präsentierte die Europäische Kommission das „Fit-for-55-Paket“ mit 13 
dazugehörigen konkreten Legislativvorschlägen, die den klima- und energiepoliti-
schen Rechtsrahmen der EU grundlegend reformieren. Während im Jahr 2020 die 
Nachfrage nach Strom, Erdgas und Steinkohle aufgrund der Corona-Pandemie ein-
gebrochen war und zu einem Preisrückgang führte, zeichnete sich das Jahr 2021 mit 
einer wiedererstarkenden Weltwirtschaft durch sprunghaft ansteigende Brennstoff- 
und Strompreise aus. 
Insbesondere ab Juli 2021 waren die Strompreise sehr stark gestiegen. Haupttreiber 
war der kältere Winter 2020/21 mit höheren Verbräuchen aus den europäischen Gas-
speichern, die aufgrund von angespannten Marktbedingungen auf einem unterdurch-
schnittlichen Niveau lagen. Zusätzlich wirkten sich die höhere Nachfrage auf den asi-
atischen Märkten nach Flüssigerdgas, Ausfälle von Infrastruktur und geringere Im-
porte von Erdgas nach Europa negativ auf das Preisgefüge aus. 
Geschäftsverlauf 
Im Geschäftsjahr 2021 konnte die RheinEnergie in den einzelnen Sparten folgende 
Absatzzahlen erreichen: Strom 15.632 GWh, Erdgas 8.312 GWh, Fernwärme 1.252 
GWh, Energiedienstleistungen 742 GWh und Dampf 541 GWh. Die Umsatzerlöse

RHEINENERGIE AG 
63 
der RheinEnergie belaufen sich im Geschäftsjahr ohne Strom- und Energiesteuer auf 
insgesamt 2.517 Mio. € (Vorjahr 2.468 Mio. €). Der wesentliche Anteil entfällt kon-
stant auf die Stromsparte mit 1.403 Mio. € (Vorjahr 1.407 Mio. €). Einen nennenswer-
ten Anstieg verzeichnete der Erdgasbereich. Insgesamt stieg das operative Ergebnis 
von 130 Mio. € im Vorjahr um 62 Mio. € auf 192 Mio. € im Berichtsjahr. Das Finanzer-
gebnis der Gesellschaft beläuft sich auf -12 Mio. € und ist gegenüber dem Vorjahr um 
60 Mio. € gesunken. Zur Stärkung der Eigenkapitalbasis wurde ein Betrag in Höhe 
von 10 Mio. € (Vorjahr 8 Mio. €) zu den Gewinnrücklagen zugeführt. Insgesamt wird 
ein Gewinn in Höhe von 135 Mio. € an den mit 80 % beteiligten Mehrheitsgesell-
schafter GEW Köln AG abgeführt. Die Westenergie erhält eine Ausgleichszahlung in 
Höhe von 28 Mio. € (Vorjahr 30 Mio. €). 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Die RheinEnergie als Energieversorger ist in erheblichem Umfang Risiken aufgrund 
äußerer Eingriffe von Regulierungsbehörden, insbesondere der Bundesnetzagentur 
oder der Landesregulierungsbehörden, ausgesetzt. Absenkungen der Erlösobergren-
zen aufgrund von Kostenerhebungen und des gesunkenen Zinsniveaus können zu 
Erlöseinbußen führen. 
Die Entwicklung zum Energiesystem der Zukunft wird von vielen energiepolitischen 
Vorgaben bestimmt, die aus heutiger Sicht ein hohes Maß an Planungsunsicherheit 
bedeuten. Daher bedarf es für die investierenden Unternehmen in hohem Maße ver-
lässlicher gesetzlicher energiepolitischer sowie regulatorischer Rahmenbedingungen. 
Nach wie vor stehen in der Zukunft erhebliche energiepolitische Weichenstellungen 
an, die substanzielle Auswirkungen auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung von 
Energieversorgern haben können. Für die verbleibenden energieerzeugenden Ein-
heiten ergeben sich einerseits erhebliche Risiken aus einer gegenüber der betriebs-
gewöhnlichen Nutzungsdauer frühzeitigen Abschaltung und einem weiteren Anstieg 
des Anteils der erneuerbaren Energien, andererseits Chancen, dass die derzeitige 
Wirtschaftlichkeit der Kraftwerke aufgrund der Energiepreisschwankungen verbessert 
werden kann. 
Trotz umfangreicher Vorsorge durch entsprechende Kontrollen, Wartungen, Betriebs-
führungskonzepte etc. können sich Risiken durch den Ausfall dieser Einheiten aus 
den unterschiedlichsten Gründen, beispielsweise Alter, Witterung etc., sowie bedingt 
durch die Corona-Pandemie ergeben. 
Die Abwicklung vieler Prozesse erfolgt durch moderne und sehr komplexe IT-Sys-
teme, die trotz hoher Sicherheits- und Wartungsstandards insbesondere vor dem 
Hintergrund steigender Risiken durch Angriffe Dritter, Einschränkungen der Nutzbar-
keit und Verfügbarkeit erfahren können. 
Im Hinblick auf das Risiko der Verbreitung des Coronavirus hat die RheinEnergie ver-
schiedene Maßnahmen vorgesehen, die die Betriebsführung und Daseinsfürsorge für 
die Kunden in der Region gewährleisten.

RHEINENERGIE AG 
 
64 
Insbesondere die derzeit anhaltend volatilen Verhältnisse auf den Strom- und Gas-
märkten haben erhebliche Auswirkungen auf die Ertragskraft. Die entscheidenden 
Parameter wie Öl-, Kohle-, CO2-, Strom- und Gaspreise unterliegen erheblichen 
Schwankungen. Große Auswirkungen ergeben sich durch diese Preisentwicklung 
insbesondere auf die Wirtschaftlichkeit der Stromerzeugungsanlagen. Bei einer ne-
gativen Entwicklung der Differenz zwischen den Verkaufserlösen für Strom und den 
dafür anfallenden wesentlichen Erzeugungskosten besteht das Risiko, dass sich die 
Wertschöpfung in zukünftigen Jahren verringert. Umgekehrt können ein Anstieg der 
Strompreise beziehungsweise der Margen und/oder die Einführung von entsprechen-
den gesetzlichen Rahmenbedingungen zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen Ver-
besserung der Wertschöpfung aus der Erzeugung führen. Aus derzeitiger Sicht sind 
weitere negative Auswirkungen durch die Ukraine-Krise auf den Geschäftsverlauf im 
Handel nicht auszuschließen. Je nach weiterer Entwicklung können sich gravierende 
Risiken zum Beispiel im Rahmen der Energiebeschaffung ergeben. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Die RheinEnergie plant für das Geschäftsjahr 2022 eine steigende Umsatzentwick-
lung (ohne Strom- und Energiesteuer) in Höhe von rund 2,6 Mrd. € und ein Ergebnis 
vor Ertragsteuern in einer Größenordnung von rund 165 Mio. €. Bei den Investitionen 
steht neben laufenden Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen der weitere Ausbau der 
erneuerbaren Energien im Vordergrund. Insgesamt erwartet die RheinEnergie eine 
unverändert gute Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

NETCOLOGNE GESELLSCHAFT FÜR TELEKOMMUNIKATION MBH 
65 
NETCOLOGNE GESELLSCHAFT  FÜR T ELEKOMMUNIKATION  MBH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Am Coloneum 9  
 
 
 50829 Köln 
Kontakt 0221-22220  
 www.netcologne.de  
Gründungsdatum 31.10.1994 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 9.210.000 € 
 
Gesellschafter 
GEW Köln AG 100,000% 
 
Tochterunternehmen 
NetCologne IT Services GmbH 100,000% 
NetRegio GmbH 99,996% 
NetAachen GmbH 84,000% 
Deutsche Netzmarketing GmbH 2,560% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Aufbau einer an den Interessen des Wirtschaftsraums Köln orientierten privaten Tele-
kommunikations-Infrastruktur der Gesellschaften der Stadtwerke Köln-Gruppe, ein-
schließlich aller damit verbundenen Dienstleistungen und Mehrwertdienste, Entwick-
lung, Erbringung und Vermarktung von Basis- und Mehrwert-Netzdienstleistungen 
einschließlich der zum Netzabschluss erforderlichen Hardware- und Software-Pro-
dukte, Erstellung und Vermarktung technischer Konzepte und Studien sowie sämtli-
che Managementleistungen auf den vorgenannten Gebieten und damit zusammen-
hängende ganzheitliche Komplettlösungen. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Timo von Lepel 
Herr Claus van der Velden  
 (ab 01.05.2021)

NETCOLOGNE GESELLSCHAFT FÜR TELEKOMMUNIKATION MBH 
 
66 
Aufsichtsrat 
Herr Dr. Andreas Cerbe 
 (bis 30.06.2021) 
Vorsitzende*r 
Herr Dr. Dieter Steinkamp 
Vorsitzende*r 
Herr Achim Südmeier 
stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Stefan Berndorf 
Herr Florian Braun 
Frau Susanne Fabry 
 (ab 01.07.2021) 
Herr Norbert Graefrath 
 (bis 30.06.2021) 
Herr Martin Hanz 
Herr Dieter Hassel 
 (bis 30.06.2021) 
Herr Christian Joisten (MdR) 
 (bis 16.02.2021) 
Frau Ulrike Kessing (MdR) 
 (ab 17.02.2021) 
Herr Dr. Gerrit Krupp (MdR) 
 (bis 16.02.2021) 
Frau Birgit Lichtenstein 
 (ab 01.07.2021) 
Herr Stefan Münzel 
Herr Wolfgang Paul 
 (ab 01.07.2021) 
Herr Stephan Radloff 
Herr Gernot Schultz 
Frau Lisa Steinmann (MdR) 
 (ab 17.02.2021) 
Herr Alexander Volk 
 (ab 17.02.2021) 
 
 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet keinen PCGK an.  
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Köln

NETCOLOGNE GESELLSCHAFT FÜR TELEKOMMUNIKATION MBH 
67 
BILANZ 
Alle Angaben in T€ 
2019 2020 2021 
Aktiva    
Anlagevermögen 237.508 238.917 233.166 
Immaterielle Vermögensgegenstände 8.619 7.827 5.982 
Sachanlagen 187.071 189.272 185.366 
Finanzanlagen 41.818 41.818 41.818 
Umlaufvermögen 78.446 75.706 92.847 
Vorräte 25.417 30.671 32.574 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 51.948 44.384 60.070 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 1.081 651 203 
Rechnungsabgrenzungsposten 9.972 8.038 10.385 
Aktive latente Steuern 948 1.575 0 
Bilanzsumme 326.874 324.236 336.398 
Passiva    
Eigenkapital 98.024 106.120 104.372 
Gezeichnetes Kapital 9.210 9.210 9.210 
Kapitalrücklage 51.873 51.873 51.873 
Gewinnrücklagen 29.667 36.940 40.989 
Jahresergebnis 7.273 8.097 2.300 
Rückstellungen 19.536 20.083 22.492 
Verbindlichkeiten 199.013 189.567 196.926 
Rechnungsabgrenzungsposten 10.301 8.466 12.608 
Bilanzsumme 326.874 324.236 336.398

NETCOLOGNE GESELLSCHAFT FÜR TELEKOMMUNIKATION MBH 
 
68 
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 
Alle Angaben in T€ 
 2019 2020 2021 
Umsatzerlöse 283.660 288.778 299.039 
Bestandsveränderungen -9.031 -312 1.917 
Andere aktivierte Eigenleistungen 2.856 2.411 1.719 
Sonstige betriebliche Erträge 4.365 1.980 3.352 
Gesamtleistung 281.850 292.856 306.028 
Materialaufwand 125.115 130.464 139.851 
Personalaufwand 65.641 69.056 70.771 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 45.714 43.570 42.837 
EBITDA 45.381 49.766 52.569 
Abschreibungen 33.972 37.198 38.633 
Erträge aus Beteiligungen 2.280 2.207 2.543 
Erträge aus Gewinnabführung 2.557 2.831 3.267 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 208 130 139 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.267 5.176 4.975 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 3.889 4.442 1.585 
Sonstige Steuern 23 22 21 
Aufwendungen aus Gewinnabführung 0 0 11.005 
Jahresergebnis 7.273 8.097 2.300 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Bilanz    
Anlagenintensität (in %) 72,7 73,7 69,3 
Abschreibungsquote (in %) 17,4 18,9 20,2 
Investitionen (T€) 38.700 40.438 34.287 
Investitionsquote (in %) 16,3 16,9 14,7 
Eigenkapitalquote (in %) 30,0 32,7 31,0 
Pensionsrückstellungen (T€) 3.879 4.170 4.573 
Kreditverbindlichkeiten (T€) 88.072 80.950 72.200 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Gesamtkapitalrentabilität (in %) 3,8 4,1 5,4 
EBIT (T€) 11.408 12.568 13.936 
EBITDA (T€) 45.381 49.766 52.569 
Personal    
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 937 936 959

NETCOLOGNE GESELLSCHAFT FÜR TELEKOMMUNIKATION MBH 
69 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Die NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mbH, Köln, gegründet 1994, ist 
eine 100%ige Tochtergesellschaft der GEW Köln AG, Köln. Das Unternehmen ver-
sorgt als einer der erfolgreichsten Regional-Carrier in Deutschland den Wirtschafts-
raum Köln/Bonn mit zukunftssicherer Kommunikationstechnologie. 
Die NetCologne GmbH ist in den Geschäftsfeldern Privatkunden und Geschäftskun-
den aktiv. Das Leistungsangebot umfasst dabei Telefonie, Mobilfunk, TV sowie Inter-
net-, Daten- und Wholesale-Dienste. Technische Grundlage bildet das eigene, hoch-
leistungsstarke Breitbandnetz. Es bietet Kapazitäten für die weitere dynamische Ent-
wicklung des Faktors Kommunikation in der Region. Durch den Ausbau eigener Net-
zinfrastruktur schafft die NetCologne GmbH zudem wirtschaftliche und technische 
Unabhängigkeit von den regulierten Teilnehmeranschlussleitungen der Deutschen 
Telekom AG. 
Die IT- und Telekommunikationsbranche (inklusive digitaler Unterhaltungselektronik) 
ist nach wie vor ein bedeutender Faktor für die deutsche Volkswirtschaft. Nach 
Schätzung des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und 
neue Medien e.V. (BITKOM) setzte dieser Markt in 2021 ein Volumen von ca. EUR 
178,4 Mrd. um und beschäftigte bei hoher Wertschöpfung rund 1,25 Mio. Personen. 
Geschäftsverlauf 
In 2021 konnte sich die NetCologne GmbH in einem nach wie vor schwierigen, dyna-
mischen und regulierten Telekommunikationsmarktumfeld, das durch intensiven 
Wettbewerb und hohen Preisdruck gekennzeichnet ist, sehr gut behaupten. 
Das Geschäftsjahr 2021 war nicht zuletzt durch die folgenden Besonderheiten ge-
prägt: 
 Gewinn der Ausschreibung zum geförderten „Weiße Flecken“-Ausbau in Köln 
 Erfolgreiche Vorvermarktung und Ausbaustart FTTB/H in Dormagen 
 Folgen der COVID19-Pandemie auf interne Arbeitsabläufe und geänderte 
Kundenanforderungen 
 Bündelung und Ausbau von Kompetenzen im Schulsupport in einen neuen 
Bereich Education Services in der NetCologne IT Services GmbH 
 Aufbau eines LoRaWan-Netzes für Köln 
 NetCologne wird erneut als „Certified Great Place to Work“ ausgezeichnet 
 Eintritt Dr. Claus van der Velden als neuer Geschäftsführer 
Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2021 ein Ergebnis vor Ertragssteu-
ern (EBT) von TEUR 14.889 und konnte damit ihr Ziel von TEUR 12.559 deutlich

NETCOLOGNE GESELLSCHAFT FÜR TELEKOMMUNIKATION MBH 
 
70 
übertreffen. Das Ergebnis lag um TEUR 2.351 über dem Vorjahreswert (TEUR 
12.538), insbesondere aufgrund der deutlich gewachsenen Umsatzerlöse. 
Die Umsatzerlöse beliefen sich auf TEUR 299.039 und lagen um TEUR 10.261 über 
dem Vorjahreswert (TEUR 288.778). Die Überschreitung war auf steigende Umsatz-
erlöse im Geschäftskunden- und Privatkundenbereich zurückzuführen, i.W. aufgrund 
erhöhter Umsätze im Wholesale- und Festnetzbereich. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Der Telekommunikationsmarkt bietet für die NetCologne mittelfristig, trotz des her-
aus-fordernden Preis- und Wettbewerbsdrucks, Chancen für eine weiterhin positive 
Geschäftsentwicklung: 
Mit den eigenen Hochleistungsinfrastrukturen FTTB/FTTH und HFC (Hybrid Fiber 
Coax) ist die NetCologne für neue Herausforderungen bezüglich des stark zuneh-
menden Bandbreiten-bedarfs gut positioniert. Die eigenen Netze vermindern die Ab-
hängigkeit von der Deutschen Telekom und ermöglichen Alleinstellungsmerkmale bei 
Leistungsumfang und Leistungsqualität. 
Beim Telekommunikationsmarkt handelt es sich jedoch um einen streng regulierten 
Markt, in dem die Bundesnetzagentur und auch das Bundeskartellamt stark steuernd 
eingreifen. Einzelne Regulierungsentscheidungen können geschäftshemmend aus-
fallen. Beispielsweise reduziert jede Absenkung der sogenannten Festnetz-Terminie-
rungsentgelte die Umsätze pro Kunde. Es besteht grundsätzlich Unsicherheit dar-
über, wie künftige Regulierungs-entscheidungen ausfallen. 
Der Markt für Telekommunikation ist zudem durch starken Wettbewerb, großen Preis-
druck, zunehmenden Bandbreitenbedarf und hohe Wechselbereitschaft der Kunden 
geprägt. Dies kann zum Verlust von Umsatzerlösen, Marktanteilen sowie zu Margen-
druck bei einigen Produkten führen. 
Der Russland-Ukraine-Krieg hat bereits jetzt zu erheblichen Auswirkungen auf die 
wirtschaftliche Lage in Deutschland geführt, von denen die NetCologne jedoch nicht 
unmittelbar betroffen ist. Im Rahmen des russischen Angriffs ist jedoch zu beobach-
ten, dass auch der Cyberraum bereits Schauplatz auf ukrainische Unternehmen und 
Regierungseinrichtungen geworden ist. Es wird daher ein erhöhtes Risiko von Cy-
berangriffen für kritische Infrastrukturen in Deutschland gesehen. NetCologne begeg-
net diesem Risiko durch entsprechende Sicherheitsvorkehrungen 
Ergänzend existieren individuelle, operative Risiken bspw. durch den Ausfall eines 
Technikstandorts, die im Rahmen des Risikomanagementsystems analysiert und so-
weit möglich gesteuert werden.

NETCOLOGNE GESELLSCHAFT FÜR TELEKOMMUNIKATION MBH 
71 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Für das Jahr 2022 rechnet die NetCologne mit wachsenden Umsätzen im Vergleich 
zu 2021 sowie einem weitestgehend stabilen Ergebnis vor Steuern von rund 15 Mio. 
€.

NETAACHEN GMBH 
 
72 
NETAACHEN  GM BH 
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Grüner Weg 100 
 
 
 52070 Aachen 
Kontakt 0800-2222333 
 www.netaachen.de 
Gründungsdatum 13.03.2009 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 30.000 € 
 
Gesellschafter 
NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mbH 84,000% 
Stadtwerke Aachen AG 16,000% 
 
Tochterunternehmen 
NetRegio GmbH 0,004% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Aufbau einer an den Interessen des Wirtschaftsraums Aachen und Köln orientierten 
privaten Telekommunikations-Infrastruktur, ausgehend von der Netzinfrastruktur der 
Gesellschaften der Stadtwerke Köln-Gruppe und der STAWAG-Gruppe, einschließ-
lich aller damit verbundenen Dienstleistungen und Mehrwertdienste; das Betäti-
gungsgebiet der Gesellschaft bleibt auf den Wirtschaftsraum Aachen einschließlich 
der Kreise Heinsberg und Düren bezogen und orientiert sich im Wesentlichen an der 
Netzinfrastruktur der STAWAG Stadtwerke Aachen AG sowie anderer kommunaler 
Netzbetreiber in den genannten Kreisen, Entwicklung, Erbringung und Vermarktung 
von Basis- und Mehrwert-Netzdienstleistungen einschließlich der zum Netzabschluss 
erforderlichen Hardware und Software-Produkte; sowie  Erstellung und Vermarktung 
technischer Konzepte und Studien sowie sämtlicher Managementleistungen auf den 
vorgenannten Gebieten und damit zusammenhängende ganzheitliche Komplettlö-
sungen. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Andreas Schneider  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet keinen PCGK an.

NETAACHEN GMBH 
73 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Köln 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 37.835 41.345 44.181 
Jahresergebnis (T€) 2.400 3.027 3.743 
Eigenkapital (T€) 10.858 11.485 12.201 
Bilanzsumme (T€) 25.154 25.696 31.050 
Investitionen (T€) 898 2.733 7.737 
Verbindlichkeiten (T€) 9.127 8.817 12.273 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 87 83 103 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
NetAachen ist in den Geschäftsfeldern Privatkunden, Geschäftskunden und Woh-
nungs-wirtschaft aktiv. Die Produktpalette umfasst Telefonieprodukte und -dienstleis-
tungen, Mobilfunk,Internetprodukte und -dienstleistungen, Datendienste und TV-Ver-
sorgung sowie seit 2021 IT-Dienstleistungen. 
Die IT- und Telekommunikationsbranche (inklusive digitaler Unterhaltungselektronik) 
ist nach wie vor ein bedeutender Faktor für die deutsche Volkswirtschaft. Nach 
Schätzung des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und 
neue Medien e.V. (BITKOM) setzte dieser Markt in 2021 ein Volumen von ca. 178,4 
Mrd. € um und beschäftigte bei hoher Wertschöpfung rund 1,25 Mio. Personen. 
Geschäftsverlauf 
In 2021 konnte sich die NetAachen GmbH in einem nach wie vor schwierigen, dyna-
mischen und hochregulierten Telekommunikationsmarktumfeld, das durch intensiven 
Wettbewerb und hohen Preisdruck gekennzeichnet ist, weiter erfolgreich behaupten. 
Das Geschäftsjahr 2021 war durch folgende Besonderheiten geprägt: 
- Pandemie 
- Flutkatastrophe 
- Förderverfahren „weiße Flecken“ 
- Neues Geschäftsfeld IT-Dienstleistungen 
Die NetAachen GmbH konnte im Geschäftsjahr 2021 in einem Marktumfeld, das wei-
terhin durch starken Wettbewerb geprägt ist, die sehr guten Ergebnisse der beiden

NETAACHEN GMBH 
 
74 
Vorjahre erneut steigern. In 2021 stieg die Gesamtleistung der Gesellschaft im Ver-
gleich zum Vorjahr um 1.803 T€ auf 42.291 T€ (Vj. 40.488 T€). 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Der Telekommunikationsmarkt bietet für die NetAachen mittelfristig, trotz des heraus-
fordernden Preis- und Wettbewerbsdrucks, Chancen für eine weiterhin positive Ge-
schäftsentwicklung: 
Mit eigenem FTTB/H- und Kabel-Netz HFC (Hybrid Fiber Coax) in der Städteregion 
Aachen ist NetAachen für den wachsenden Bandbreitenbedarf in der Zukunft gut ge-
rüstet. 
Beim Telekommunikationsmarkt handelt es sich jedoch um einen streng regulierten 
Markt. Einzelne Regulierungsentscheidungen können geschäftshemmend ausfallen. 
Der Markt für Telekommunikation ist zudem durch starken Wettbewerb geprägt. Er-
gänzend existieren individuelle, operative Risiken, die fortlaufend analysiert und so-
weit möglich gesteuert werden. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Für das Jahr 2022 rechnet die NetAachen GmbH mit leicht wachsenden Umsätzen 
im Vergleich zu 2021 sowie einem Ergebnis vor Steuern von ca. 4,1 Mio. €.

RHENAG RHEINISCHE ENERGIE AG 
75 
RHENAG RH EINISCHE EN ERGIE AG 
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Bayenthalgürtel 9  
 
 
 50968 Köln 
Kontakt 0221-937310  
 www.rhenag.de  
Gründungsdatum 15.02.2001 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Aktien 40.000.000 € 
(2.700.000 Stü-
cke) 
 
Aktionäre 
Westenergie AG 66,67% 
RheinEnergie AG 33,33% 
 
Tochterunternehmen 
Heizungs- und Sanitärbau WIJA GmbH 100,00% 
Rhein-Sieg Netz GmbH 100,00% 
Westerwald-Netz GmbH 100,00% 
rhenagbau GmbH 100,00% 
KVK Kompetenzzentrum Verteilnetze und Konzessionen GmbH 74,90% 
GkD Gesellschaft für kommunale Dienstleistungen mbH 50,00% 
Gemeindewerke Windeck GmbH & Co KG 
(bis 15.12.2021) 
49,90% 
Windeck Energie GmbH 
(ab 16.12.2021) 
49,90% 
Energieversorgung Niederkassel GmbH & Co. KG 49,00% 
energy4u GmbH & Co. KG 49,00% 
energienatur Gesellschaft für Erneuerbare Energien mbH 44,00% 
evm Windpark Höhn GmbH & Co. KG 33,20% 
e-regio GmbH & Co. KG 31,74% 
MAINGAU Energie GmbH 26,12% 
A/V/E GmbH 25,10% 
Siegener Versorgungsbetriebe GmbH 24,92% 
Propan Rheingas GmbH & Co. KG 21,09% 
Propan Rheingas GmbH 20,00% 
BEW Bergische Energie- und Wasser- GmbH 19,47% 
SE SAUBER ENERGIE Verwaltungs-GmbH 16,68% 
SE SAUBER ENERGIE GmbH & Co. KG 16,67%

RHENAG RHEINISCHE ENERGIE AG 
 
76 
Versorger-Allianz 450 Beteiligungs GmbH & Co. KG 
(ab 24.03.2021) 
5,76% 
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 3,87% 
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH 3,87% 
Stromnetzgesellschaft Neunkirchen-Seelscheid GmbH & Co. KG 1,00% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wasser und Wärme sowie die Entsorgung. Zur Er-
reichung des Gesellschaftszweckes kann die Gesellschaft Gas, Wasser, elektrische 
Energie und Wärme erzeugen, beziehen, verwerten und veräußern sowie alle sonsti-
gen mit diesen Versorgungsbereichen und der Entsorgung zusammenhängenden 
Geschäfte und Maßnahmen einschließlich Planung und Beratung vornehmen. Die 
Gesellschaft kann insbesondere Anlagen und Einrichtungen aller Art, die dem ge-
nannten Zweck zu dienen geeignet sind, erwerben, errichten und betreiben, allein o-
der gemeinsam mit anderen, für eigene oder fremde Rechnung. Sie kann sich an Ge-
sellschaften und anderen Unternehmungen und allen Geschäften beteiligen, die mit 
dem Gegenstand des Unternehmens zusammenhängen. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Vorstand 
Frau Dr. Catharina Friedrich 
Herr Dr. Hans-Jürgen Weck  
 
Aufsichtsrat 
Herr Dr. Jürgen Grönner 
Vorsitzende*r 
Herr Oliver Heinrichs 
stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Frau Gabriele Eggers 
Herr Harald Heß 
Herr Michael Stangel 
Herr Dr. Dieter Steinkamp 
 
 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet keinen PCGK an.  
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Köln

RHENAG RHEINISCHE ENERGIE AG 
77 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 183.418 186.309 182.426 
Jahresergebnis (T€) 34.203 28.388 31.428 
Eigenkapital (T€) 148.389 142.622 145.700 
Bilanzsumme (T€) 237.719 233.810 254.499 
Investitionen (T€) 3.288 2.501 5.490 
Verbindlichkeiten (T€) 29.449 34.595 46.651 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 284 292 302 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Die rhenag Rheinische Energie AG - 1872 in Köln gegründet - zählt zu den ältesten 
deutschen Energieversorgern. In ihrem Versorgungsgebiet, das sich von der rechts-
rheinischen Rhein-Sieg Region bis ins nördliche Rheinland-Pfalz erstreckt, ist rhenag 
Vor-Ort-Versorger in den Sparten Strom, Gas und Wasser für über 100.000 Kunden. 
Neben der unmittelbaren Energieversorgung bietet rhenag in den Bereichen Strom, 
Wärme und Mobilität moderne Energiedienstleistungen und Elektromobilitätslösun-
gen für eine sektorübergreifende Energiewende in ihrer Region. Über ihre beiden 
100%igen Netztöchter Rhein-Sieg Netz GmbH und Westerwald-Netz GmbH betreibt 
rhenag darüber hinaus eine moderne energiewirtschaftliche Infrastruktur, die ihren 
Konzessionskommunen eine hohe Versorgungssicherheit garantiert, die lokale Ener-
giewende auf den netztechnischen Themenfeldern vorantreibt und sie im Standort-
wettbewerb stärkt. Überregional ist rhenag Beteiligungsmanager von zahlreichen Re-
gionalversorgern mit Schwerpunkt in NRW und zählt deutschlandweit zu den führen-
den Stadtwerke-Kooperationspartnern. 
Geschäftsverlauf 
2021 war das zweite Jahr, in dem rhenag ihr Geschäft unter den geschilderten Pan-
demiebedingungen betreiben musste. Nachdem 2020 ganz im Zeichen des akuten 
Krisenmanagements gestanden hatte, stabilisierten sich 2021 die Arbeitsprozesse 
unter den neuen Rahmenbedingungen der Corona-Pandemie. Insbesondere erlebten 
wir einen echten Digitalisierungsschub, der nicht nur sicheres Arbeiten aus der Dis-
tanz ermöglichte, sondern mit dem Nebeneinander von Homeoffice und Büroarbeit 
für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch die Flexibilität bei der individuellen Ar-
beitsorganisation erhöht hat. Das Jahr 2021 hat die Art des Zusammenarbeitens 
nachhaltig verändert. Diese Veränderungen werden über Corona hinaus bestehen 
bleiben. 
Wirtschaftlich hat sich rhenag im zweiten Corona-Jahr robust präsentiert, wie der 
Blick auf die einzelnen Geschäftsfelder zeigt:

RHENAG RHEINISCHE ENERGIE AG 
 
78 
 Im Energiegeschäft lagen die wesentlichen Kennzahlen des Commodity-Ge-
schäfts, welches das Ergebnis dieses Bereichs nach wie vor prägt, auf Vorjah-
resniveau. Sowohl beim Gas als auch beim Strom blieben die Absatzzahlen 
geringfügig hinter den Vorjahreswerten zurück. In beiden Sparten war der 
Wettbewerbsdruck bis zur Energiepreiskrise hoch, nennenswerte überregio-
nale Kundenzugewinne blieben aufgrund des coronabedingt eingeschränkten 
Direktvertriebs aus. 
 Erfreulich war die Entwicklung im rhenag-Dienstleistungsgeschäft, in dem der 
positive Trend bei Umsatz und Ergebnis weiter fortgesetzt werden konnte. We-
sentlicher Motor dieser Entwicklung waren die IT-Dienstleistungen. Mit mehre-
ren großen Migrationsprojekten gehörte 2021 für rhenags lima-Software zu 
den erfolgreichsten Geschäftsjahren. 
 Das Beteiligungsgeschäft konnte im klassischen Bereich der Zusammenarbeit 
mit den energiewirtschaftlichen Minderheitsbeteiligungen das starke Vorjah-
resergebnis bestätigen. Da sich gleichzeitig die Ergebnisse der beiden 
rhenag-Netztöchter Rhein-Sieg Netz GmbH (RSN) und Westerwald-Netz 
GmbH (WWN), die ebenfalls in diesem Geschäftsfeld verbucht werden, wieder 
auf besserem Niveau bewegten, weist das Beteiligungsgeschäft im Vorjahres-
vergleich unterm Strich ein Plus aus. 
Insgesamt betrug das Ergebnis vor Steuern 39,2 Mio. € (Vorjahr 36,0 Mio. €). Nach 
Steuern erwirtschaftete rhenag 2021 einen Jahresüberschuss von 31,4 Mio. € (Vor-
jahr 28,4 Mio. €). 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Beim Gasabsatz, der insbesondere in der Heizperiode maßgeblich vom Witterungs-
verlauf beeinflusst wird, erwartet rhenag einen Absatz von rd. 1,5 Mrd. kWh und da-
mit in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Bei der Stromversorgung geht rhenag von 
einer Absatzsteigerung auf rund 220 Mio. kWh aus. 
Vor diesem Hintergrund plant rhenag für 2022 mit einem Ergebnis vor Steuern von 
rund 35,6 Mio. € und einem ausschüttbaren Gewinn von rund 27,6 Mio. €.

BRUNATA-METRONA GMBH 
79 
BRUNAT A-METR ONA GM BH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Max-Planck-Str. 2  
 
 
 50354 Hürth 
Kontakt 02233-50 0  
 www.brunata-metrona.de  
Gründungsdatum 01.10.1953 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 11.000.000 € 
 
Gesellschafter 
GEW Köln AG 100,00% 
 
Tochterunternehmen 
METRONA GmbH 100,00% 
cowelio GmbH 51,00% 
BRUNATA-METRONA FL S.a r.l. 1,00% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Sämtliche Dienstleistungen und Produkte im Zusammenhang mit der Abrechnung 
von Energie, insbesondere Wärme. Über die cowelio GmbH erfolgt die Versorgung 
von Kunden im Bereich der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft mit Strom, Gas und 
Wärme. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Oliver Geer 
Herr Norbert Rolf

BRUNATA-METRONA GMBH 
 
80 
Aufsichtsrat 
Herr Achim Südmeier 
Vorsitzende*r 
Herr Norbert Graefrath 
 (bis 30.06.2021) 
stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Frau Birgit Lichtenstein 
 (ab 01.07.2021) 
stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Dr. Andreas Cerbe 
 (bis 30.06.2021) 
Frau Susanne Fabry 
 (ab 01.07.2021) 
Herr Lino Hammer (MdR) 
 (ab 28.06.2021) 
Herr Dieter Hassel 
 (bis 30.06.2021) 
Herr Wolfgang Herde 
Frau Sabine Huerth 
Herr Sven Kaske (MdR) 
Herr Norbert Kasten 
 (bis 28.02.2021) 
Frau Annemarie Kurth-Schäfer 
Herr Holger Marian 
Herr Harald Otto 
 (ab 31.03.2021) 
Herr Dr. Nils Helge Schlieben (MdR) 
Frau Ursula Schlömer (MdR) 
Herr Dr. Dieter Steinkamp 
Herr Karl-Heinz Walter 
 (bis 16.02.2021) 
 
 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet keinen PCGK an.  
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
Ebner Stolz GmbH & Co. KG 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 130.074 132.447 138.632 
Jahresergebnis (T€) 23.245 23.549 23.533 
Eigenkapital (T€) 16.927 16.927 16.927 
Bilanzsumme (T€) 76.635 78.548 81.644 
Investitionen (T€) 26.074 29.059 37.204 
Verbindlichkeiten (T€) 29.350 30.645 33.481 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 562 569 595 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Schwerpunktmäßig ist die geschäftliche Tätigkeit der BRUNATA weiterhin auf Wär-
memess- und sonstige Serviceleistungen für die Wohnungswirtschaft ausgerichtet. 
Wesentliche Faktoren für die Geschäftsentwicklung sind neben der Bindung und Ent-
wicklung bestehender Kundenbeziehungen insbesondere die Ausweitung der Ge-
schäftstätigkeit durch die Übernahme von Abrechnungsaufträgen des Wettbewerbs

BRUNATA-METRONA GMBH 
81 
und die Entwicklung der allgemeinen Bautätigkeit. Typischerweise werden die von 
BRUNATA angebotenen Dienstleistungen in Gebäuden mit 3 oder mehr Wohnungen 
in Anspruch genommen. Die Anzahl der Neubaugenehmigungen für solche Wohnge-
bäude lag in den für BRUNATA relevanten Bundesländern in 2020 – und damit als 
Marktvolumen in 2021 wirksam – bei rund 8.400 Gebäuden bzw. 83.000 Wohnungen, 
was jeweils eine leichte Erhöhung gegenüber dem Vorjahr darstellt. Der Markt für 
Wärmemessdienstleistungen ist in Deutschland vollständig erschlossen und verteilt. 
Dies führt zu erheblichem Wettbewerbsdruck und daraus folgend – insbesondere im 
Großkundenbereich – zu tendenziell rückläufigen Preisen. 
Geschäftsverlauf 
Im Geschäftsjahr 2021 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 129,3 Mio. € erreicht, wo-
mit der Vorjahreswert um 3,9 Mio. € überschritten wurde. Erlössteigerungen wurden 
hierbei insbesondere im Kerngeschäft durch Erhöhungen der Erlöse aus dem Ab-
rechnungs- und dem Vermietungsgeschäft. Einhergehend mit den vorgenommenen 
Umwandlungen von Handelsvertretungen in Niederlassungen, sind die Aufwendun-
gen für bezogene Ablese- und Montageleistungen weiter gesunken und Personalauf-
wendungen entsprechend gestiegen. Gestiegene Investitionen in ein neues ERP-
System und in die im Vermietungsgeschäft eingesetzten Messgeräte führten zu er-
höhten Abschreibungen. Insgesamt wurde im Geschäftsjahr 2021 ein Ergebnis vor 
Ergebnisabführung in Höhe des Vorjahreswertes von 23,5 Mio. € erzielt. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Die Gesellschaft verfügt über ein Risikofrüherkennungssystem und ist zusätzlich ein-
gebunden in das Risikofrüherkennungssystem der GEW. Unverändert fortgeschrie-
ben wird ein 2015 identifiziertes Risiko als Folge einer durch das Bundeskartellamt 
durchgeführten Sektoruntersuchung für den Bereich Submetering. Im Ergebnis 
wurde kein marktmissbräuchliches Verhalten festgestellt, jedoch wurden Empfehlun-
gen an den Gesetzgeber gegeben, die auf eine Stärkung des Wettbewerbs abzielen. 
Deren Umsetzung könnte zu erhöhtem Preisdruck am Markt führen. Als weiteres un-
verändert fortbestehendes Risiko wurde in 2018 ein zwischen den drei BRUNATA-
Gesellschaften in München, Hamburg sowie Hürth und der Minol-Zenner Gruppe ge-
führter Markenrechtstreit über die Nutzung der Marke „Brunata“ identifiziert. Neu auf-
genommen wurde in 2020 ein Risiko aus der Verbreitung des COVID-19-Virus und 
den daraus resultierenden restriktiven Maßnahmen zu dessen Eindämmung. Die 
Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft im 
Jahr 2021 waren gering. Als allgemeines Risiko ist weiterhin der durch Wettbewerbs-
tätigkeit bedingte, anhaltend hohe Preisdruck, insbesondere im Großkundenbereich, 
zu sehen. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Zur Absicherung des Kerngeschäftes stellt BRUNATA, auch zusammen mit den 
BRUNATA-Gesellschaften in München und Hamburg, strategische Überlegungen zur

BRUNATA-METRONA GMBH 
 
82 
Geschäftsausweitung an, die in den kommenden Jahren realisiert werden sollen. Ins-
gesamt erwartet BRUNATA für das Folgejahr 2022 einen weiterhin positiven Ge-
schäftsverlauf und ein deutlich positives, leicht unter dem Niveau des Jahres 2021 
liegendes Ergebnis vor Ergebnisabführung. Bestandsgefährdende Risiken sind für 
BRUNATA derzeit nicht zu erkennen.

METRONA GMBH 
83 
METRON A GM BH 
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Max-Planck-Str. 2 
 
 
 50354 Hürth 
Kontakt 02233500 
 www.brunata-metrona.de 
Gründungsdatum 30.09.1983 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 1.000.000 € 
 
Gesellschafter 
BRUNATA-METRONA GmbH 100,00% 
 
Tochterunternehmen 
METRONA POLSKA Pomiary i Rozliczenia Sp.z. o.o. 100,00% 
METRONA S.R.L 44,00% 
METRONA Union GmbH 44,00% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Sämtliche Dienstleistungen und Produkte im Zusammenhang mit der Abrechnung 
von Energie, insbesondere Wärme, im Bundesland Baden-Württemberg und außer-
halb von Deutschland mit Ausnahme von Belgien, Frankreich, dem Großherzogtum 
Luxemburg und dem Fürstentum Monaco. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Oliver Geer 
Herr Norbert Rolf  
 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet keinen PCGK an.  
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
Ebner Stolz GmbH & Co. KG

METRONA GMBH 
 
84 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 24.368 25.661 27.401 
Jahresergebnis (T€) 5.519 5.117 6.242 
Eigenkapital (T€) 2.207 2.207 2.207 
Bilanzsumme (T€) 14.938 14.518 15.914 
Verbindlichkeiten (T€) 12.168 11.731 13.119 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Kerngeschäft der METRONA GmbH (METRONA) ist die Materialbeschaffung und -
bevorratung für die Muttergesellschaft BRUNATA-METRONA GmbH (BRUNATA). Zu-
sätzlich betreibt sie außerhalb des regionalen Kernarbeitsgebietes der BRUNATA ein 
eigenes Wärmemessdienstgeschäft. Der Geschäftsgang der METRONA ist weitge-
hend an den der Muttergesellschaft BRUNATA gekoppelt. In 2021 haben sich weder 
im eigenen Wärmemessdienstgeschäft, noch im Zuliefergeschäft an BRUNATA nen-
nenswerte Änderungen am Marktvolumen ergeben. Dabei ist der Markt für Wärme-
messdienstleistungen in Deutschland vollständig erschlossen und verteilt, was insbe-
sondere im Großkundenbereich zu intensiven Wettbewerb und Preisdruck führt. 
Geschäftsverlauf 
Im Geschäftsjahr 2021 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 129,3 Mio. € erreicht, wo-
mit der Vorjahreswert um 3,9 Mio. € überschritten wurde. Erlössteigerungen wurden 
hierbei in Im Geschäftsjahr 2021 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 27,3 Mio. € er-
reicht, womit der Vorjahreswert um 1,7 Mio. € überschritten wurde. Die erreichte Stei-
gerung ist dabei im Wesentlichen auf ein gestiegenes Liefervolumen an BRUNATA 
zurückzuführen. Aufgrund erreichter Effizienzsteigerungen sind die Materialaufwen-
dungen nur unterproportional zu den Umsatzerlösen gestiegen. Insgesamt ist das Er-
gebnis vor Ergebnisabführung um 1,1 Mio. € auf 6,2 Mio. € gestiegen. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Die METRONA verfügt über ein Risikofrüherkennungssystem, in das neben der Ge-
sellschaft unter anderem auch die BRUNATA eingebunden ist. Beide Gesellschaften 
sind zusätzlich in das Risikofrüherkennungssystem der GEW eingebunden. Unverän-
dert fortgeschrieben wird ein 2015 identifiziertes Risiko als Folge einer durch das 
Bundeskartellamt durchgeführten Sektoruntersuchung für den Bereich Submetering. 
Im Ergebnis wurde kein marktmissbräuchliches Verhalten festgestellt, jedoch wurden 
Empfehlungen an den Gesetzgeber gegeben, die auf eine Stärkung des Wettbe-
werbs abzielen. Deren Umsetzung könnte zu erhöhtem Preisdruck am Markt führen.

METRONA GMBH 
85 
Neu aufgenommen wurde in 2020 ein Risiko aus der Verbreitung des COVID-19-Vi-
rus und den daraus resultierenden restriktiven Maßnahmen zu dessen Eindämmung. 
Diese in Art und Umfang außergewöhnlichen Umstände haben direkte und indirekte 
Auswirkungen auf die allgemeine wirtschaftliche Lage. Die Auswirkungen der 
Corona-Pandemie auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft im Jahr 2021 waren 
gering. Als allgemeines Risiko ist weiterhin der durch Wettbewerbstätigkeit bedingte, 
anhaltend hohe Preisdruck, insbesondere im Großkundenbereich, zu sehen. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Die in der Muttergesellschaft BRUNATA für 2022 geplanten Wachstumsmaßnahmen 
werden in der METRONA zu einer stabilen Umsatz- und Ertragsentwicklung führen. 
METRONA geht von einer insgesamt angespannten Situation auf dem Beschaffungs-
markt mit Einfluss auf die Verfügbarkeiten, jedoch weiterhin stabilen Beschaffungs-
preisen aus. Insgesamt erwartet METRONA für das Folgejahr 2022 ein deutlich posi-
tives, über dem Niveau des Jahres 2021 liegendes Ergebnis.

STADTENTWÄSSERUNGSBETRIEBE KÖLN, AÖR 
 
86 
STADT ENT WÄSSERUN GSBETR IEBE KÖLN , AÖR 
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Ostmerheimer Straße 555 
 
 
 51109 Köln 
Kontakt 0221 - 221 26868 
Telefax 0221 - 221 26770 
 www.steb-koeln.de 
Gründungsdatum 05.04.2001 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 500.000 € 
 
Gesellschafter 
Stadt Köln 100,00% 
 
Tochterunternehmen 
aquabench GmbH 8,00% 
Kompetenzzentrum Digitale Wasserwirtschaft gGmbH 2,00% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Wesentliche Aufgabenbereiche der Stadtentwässerungsbetriebe Köln (StEB Köln) 
sind gemäß § 2 der Satzung: 
• Abwasserbeseitigung auf dem Gebiet der Stadt Köln, 
• Annahme und Mitbehandlung flüssiger und pumpfähiger biologischer Abfälle zur 
Verwertung nach behördlichen Genehmigungen, 
• Unterhaltung, Betrieb und Reinigung aller Straßenentwässerungsanlagen ein-
schließlich der Nebenanlagen auf dem Gebiet der Stadt Köln, 
• Sanierung und Neubau aller Straßenentwässerungsanlagen einschließlich der Si-
ckergruben auf dem Gebiet der Stadt Köln, 
• Hochwasserschutz auf dem Gebiet der Stadt Köln, 
• Gewässerunterhaltung einschließlich des Gewässerausbaus, des Ausgleichs der 
Wasserführung und des Hochwasserschutzes bei dem auf den auf dem Gebiet der 
Stadt Köln gelegenen sonstigen Gewässern. 
Die StEB kann weitere Tätigkeiten im unmittelbaren Zusammenhang mit den Aufga-
ben, zu denen die Stadt Köln gegenüber Dritten unmittelbar verpflichtet ist, als Erfül-
lungsgehilfe übernehmen.

STADTENTWÄSSERUNGSBETRIEBE KÖLN, AÖR 
87 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Vorstand 
Frau Ulrike Franzke 
 (ab 01.07.2021) 
Herr Otto Schaaf 
 (bis 31.03.2021) 
 
 
Verwaltungsrat 
Frau Andrea Blome (StD) 
 (bis 31.10.2021) 
Vorsitzende*r 
Herr William Wolfgramm (Bg) 
 (ab 01.11.2021) 
Vorsitzende*r 
Frau Denise Abé (MdR) 
Frau Constanze Aengenvoort (MdR) 
Herr Dr. Rolf Albach 
Herr Gerhard Brust 
Herr Martin Erkelenz (MdR) 
Frau Christiane Jäger (MdR) 
Herr Jürgen Kircher (MdR) 
Herr Andreas Köhler 
Frau Elisabeth Lange 
Frau Erika Oedingen (MdR) 
Herr Robert Schallehn (MdR) 
Frau Karina Syndicus (MdR) 
Frau Sabine Ulke 
 
  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Köln

STADTENTWÄSSERUNGSBETRIEBE KÖLN, AÖR 
 
88 
BILANZ 
Alle Angaben in T€ 
 2019 2020 2021 
Aktiva    
Anlagevermögen 1.873.160 1.848.638 1.826.478 
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.634 1.688 1.632 
Sachanlagen 1.871.512 1.846.927 1.824.841 
Finanzanlagen 14 23 5 
Umlaufvermögen 7.075 5.491 6.099 
Vorräte 1.131 1.100 1.075 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 5.939 4.388 5.020 
Wertpapiere 0 0 0 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 5 4 4 
Rechnungsabgrenzungsposten 68 35 446 
Bilanzsumme 1.880.303 1.854.165 1.833.023 
Passiva    
Eigenkapital 806.294 801.344 803.123 
Gezeichnetes Kapital 500 500 500 
Kapitalrücklage 708.604 706.369 704.180 
Gewinnrücklagen 69.391 68.569 69.504 
Bilanzergebnis 27.799 25.906 28.939 
Sonderposten 267.695 264.906 259.212 
Rückstellungen 85.046 97.092 106.405 
Verbindlichkeiten 719.336 689.342 662.279 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.933 1.480 2.003 
Bilanzsumme 1.880.303 1.854.165 1.833.023

STADTENTWÄSSERUNGSBETRIEBE KÖLN, AÖR 
89 
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 
Alle Angaben in T€ 
2019 2020 2021 
Umsatzerlöse 209.825 212.986 213.724 
Bestandsveränderungen -20 2 2 
Andere aktivierte Eigenleistungen 3.343 3.991 3.880 
Sonstige betriebliche Erträge 17.666 15.635 15.489 
Gesamtleistung 230.814 232.614 233.095 
Materialaufwand 44.789 45.571 46.081 
Personalaufwand 53.294 60.200 59.344 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 13.036 13.600 12.933 
EBITDA 119.694 113.243 114.736 
Abschreibungen 77.751 77.368 78.290 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 53 223 368 
Abschreibungen auf Finanzanlagen und 
Wertpapiere des UV 0 0 20 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15.912 12.150 9.993 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 17 72 39 
Sonstige Steuern 506 204 182 
Jahresergebnis 25.562 23.671 26.579 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Bilanz    
Anlagenintensität (in %) 99,6 99,7 99,6 
Abschreibungsquote (in %) 4,2 4,2 4,3 
Investitionen (T€) 43.916 53.891 57.085 
Investitionsquote (in %) 2,3 2,9 3,1 
Eigenkapitalquote (in %) 42,9 43,2 43,8 
Pensionsrückstellungen (T€) 52.951 60.343 68.210 
Kreditverbindlichkeiten (T€) 636.883 572.521 502.614 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Gesamtkapitalrentabilität (in %) 2,2 1,9 2,0 
EBIT (T€) 41.944 35.875 36.446 
EBITDA (T€) 119.694 113.243 114.736 
Personal    
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 628 637 639

STADTENTWÄSSERUNGSBETRIEBE KÖLN, AÖR 
 
90 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Die konjunkturellen Veränderungen haben für die StEB Köln branchentypisch keinen 
wesentlichen Einfluss auf den Geschäftsverlauf. Grundsätzlich führten die anhalten-
den Bemühungen der Verbraucherinnen und Verbraucher, den Wasserverbrauch bei 
industriellen Verfahren sowie in den privaten Haushalten zu senken, zu einer tenden-
ziell spürbaren Reduzierung des Frischwasserverbrauchs, der die Grundlage für die 
Schmutzwassergebühr bildet. In den vergangen zwei Jahren kehrte sich die Entwick-
lung – im Zusammenhang mit den, auf das Jahr betrachtet, gesunkenen Nieder-
schlagsmengen – um. Der Wasserverbrauch der Haushalte stieg signifikant an, so-
dass die Gebühreneinnahmen daraufhin deutlich um 4,5 Mio. € gegenüber dem Plan 
gestiegen sind. Das bedeutet umgekehrt, dass voraussichtlich in Jahren mit aus-
kömmlichen Niederschlagsmengen der Frischwasserverbrauch und die Gebühren-
einnahmen entsprechend stark sinken werden. 
Daneben sind die StEB Köln von verschiedenen branchen-übergreifenden, wirt-
schaftlichen Auswirkungen der Coronakrise betroffen. Dies gilt insbesondere für die 
Preisentwicklung bei Baupreisen. Langanhaltende Lieferengpässe, die den Ge-
schäftsbetrieb erheblich beeinflussen, sind nicht aufgetreten. 
Geschäftsverlauf 2021 
Es wurde ein Jahresüberschuss von 26,6 Mio. € (Vorjahr 23,7 Mio. €) gegenüber ei-
nem Planergebnis von 21,8 Mio. € erzielt. In den Jahren 2005 bis 2021 ging der 
Frischwasserverbrauch in Köln um 5,7 % zurück. Wäre der Frischwasserverbrauch 
nicht gesunken, hätte der Schmutzwassergebührensatz 2021 1,42 €/m³ betragen. 
Der tatsächliche Schmutzwassergebührensatz in Höhe von 1,54 €/m³ liegt höher. 
Diese Steigerung ist allein auf die gesunkenen Frischwassermengen zurückzuführen. 
Die Eigenkapitalquote wird stabil bei 43,8% liegen. Die StEB Köln gehen aktuell da-
von aus, dass das Planergebnis 2022 von 21,9 Mio. € erreicht wird. 
Im Jahre 2021 lag die Priorität weiterhin in der Bearbeitung der baulichen Sanierung 
der Kölner Kanalnetze, in diversen Netzergänzungen für Erschließungsmaßnahmen 
und in Erneuerungsmaßnahmen in den Kölner Kläranlagen. Betrieblich lag in 2021 
ein besonderer Schwerpunkt in dem zum 1. Mai 2017 übernommenen Geschäftsfeld 
des Betriebes und der baulichen Unterhaltung der 16 Weiher in den Kölner Parkanla-
gen. 
Aufgrund der Corona-Pandemie kam es zu erheblichen organisatorischen Anpassun-
gen im Unternehmen. Das wirtschaftliche Ergebnis wurde durch vermehrte Absetzun-
gen und Stundungen bei den Abwassergebühren als auch kostenseitig aufgrund von 
adhoc gestiegenen IT-Anforderungen und sonstigen betrieblichen Schutzmaßnah-
men berührt.

STADTENTWÄSSERUNGSBETRIEBE KÖLN, AÖR 
91 
Chancen und Risiken 
Die wesentlichen Risiken bestehen in folgenden Bereichen: 
 Auswirkungen der Corona-Pandemie: Den Risiken, die aufgrund der Corona-
pandemie im Vorjahr erhöht eingeschätzt worden sind, konnte durch gezielte 
Maßnahmen entgegengewirkt werden (Risiken aus Vergabe, Insolvenzrisiko 
von Lieferanten). Weitere coronabedingte Einflüsse wurden nicht identifiziert. 
 Informationssicherheit: Das Informationssicherheitsmanagementsystem ist bei 
den StEB Köln etabliert. Der Sicherheitsprozess unterstützt die stetige Ent-
wicklung und Umsetzung technischer und organisatorischer Maßnahmen der 
Informationssicherheit im gesamten Unternehmen. Die StEB Köln streben die 
höchstmögliche Sicherheit im Umgang mit personenbezogenen und personen-
beziehbaren Daten an. Dies wird u. a. durch die qualifizierte datenschutzrecht-
liche Prüfung bei der Inbetriebnahme von DV-Programmen und Hardware ge-
währleitstet. Dies gilt auch für Anwendungen, die nicht in On-Premises der 
StEB Köln liegen. Bei einem für die StEB Köln tätigen Dienstleister kam es zu 
einem Sicherheitsvorfall. Daten der StEB Köln sind nach Auskunft des Dienst-
leisters nicht betroffen. 
 Sicherheit der Klärschlammentsorgung und Phosphorrecycling: Am 3.Oktober 
2017 trat die neue Klärschlammverordnung (AbfKlärV) in Kraft. Wichtigste Än-
derung war das schon lange diskutierte Verbot der landwirtschaftlichen Klär-
schlammverwertung sowie die Pflicht zur Phosphorrückgewinnung für große 
Kläranlagen nach einer Frist von zwölf Jahren (2029). Der Beschluss des Ra-
tes der Stadt Köln über das Projekt „Klärschlammverwertung am Rhein“ (künf-
tig KLAR GmbH / Verbrennungsanlage in Köln-Merkenich) hatte eine Beteili-
gung der StEB Köln, der Stadt Bonn, der beteiligten Umlandgemeinden sowie 
des SWK Köln zur Grundlage. Es wird davon ausgegangen, dass alle Zustim-
mungen der potentiellen Gesellschafter bis zum Sommer 2022 vorliegen und 
eine Gesellschaftsgründung in 2022 erfolgen kann

EE ABFALLWIRTSCHAFTSBETRIEBE DER STADT KÖLN 
 
92 
EE ABFALLWIRTSCH AFT SBETRIEBE D ER STADT  KÖLN  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Stadthaus Deutz/Willy-
Brandt-Platz 2  
  50679 Köln 
Kontakt 0221 - 221 27557  
Gründungsdatum 01.01.1998 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 511.292 € 
 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Der Zweck des Abfallwirtschaftsbetriebes der Stadt Köln ist die Gewährleistung der 
Abfallbeseitigung, Straßenreinigung und Winterwartung nach Maßgabe der Abfallsat-
zung und der Straßenreinigungssatzung der Stadt Köln. Ausgenommen sind abfall-
wirtschaftliche Grundsatzangelegenheiten, die der Beschlussfassung des Rates und 
seiner Ausschüsse zum Abfallwirtschaftskonzept unterliegen. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Betriebsleitung 
Herr Prof. Dr. Harald Rau (Bg) 
Erste*r Betriebsleiter*in 
Herr Dr. Thomas Kreitsch 
Geschäftsführende*r Betriebsleiter*in 
 
 
Betriebsausschuss 
Frau Denise Abé (MdR) 
Vorsitzende*r 
Herr Christian Achtelik (MdR) 
1. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Frau Polina Frebel (MdR) 
2. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Frau Constanze Aengenvoort (MdR) 
Herr Dr. John Emeka Akude (MdR) 
Herr Dr. Rolf Albach 
Frau Christiane Jäger (MdR) 
Frau Christiane Martin (MdR) 
Frau Sarah Niknamtavin (MdR) 
Herr Robert Schallehn (MdR) 
Frau Ursula Schlömer (MdR) 
Herr Rafael Struwe 
Herr Florian Weber (MdR)

EE ABFALLWIRTSCHAFTSBETRIEBE DER STADT KÖLN 
93 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 230.816 237.122  
Jahresergebnis (T€) -2.075 3.238  
Eigenkapital (T€) 0 2.693  
Bilanzsumme (T€) 14.852 12.310  
Investitionen (T€) - -  
Verbindlichkeiten (T€) 12.185 6.556  
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt - -  
 
Der Jahresabschluss 2021 der e.E. Abfallwirtschaftsbetriebe der Stadt Köln lag zum 
Zeitpunkt der Erstellung des Beteiligungsberichts noch nicht vor.

SPEZIELLER TEIL 
 
94 
2. Verkehr

KÖLNER VERKEHRS-BETRIEBE AG 
95 
KÖLNER  VERKEHRS- BETR IEBE AG 
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Scheidtweilerstraße 38 
 
 
 50933 Köln 
Kontakt 0221 547-0  
 www.kvb.koeln  
Gründungsdatum 15.11.1960 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 78.300.000 € 
 
Aktionäre 
Stadtwerke Köln GmbH 90,00% 
Stadt Köln 10,00% 
 
Tochterunternehmen 
Kölner Seilbahn-Gesellschaft mbH 100,00% 
Westigo GmbH 100,00% 
KSV - Kölner Schulbusverkehr GmbH 51,00% 
Schilling Omnibusverkehr GmbH 51,00% 
DKS Dienstleistungsgesellschaft für Kommunikationsanlagen 
des Stadt- und Regionalverkehrs mbH 
25,50% 
VDV eTicket Service GmbH & Co. KG 10,12% 
beka GmbH 0,31% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist die Bedienung des öffentlichen Verkehrs. Die Ge-
sellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des 
benannten Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen. Sie kann sich 
zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen bedienen, sich an anderen Unter-
nehmen, die ihren Zwecken dienlich oder förderlich sind, in jeder gesetzlich zulässi-
gen Form beteiligen oder solche Unternehmen erwerben oder errichten. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Vorstand 
Frau Stefanie Haaks 
Sprecher*in 
Herr Peter Densborn 
Herr Dr. Thomas Schaffer 
Herr Jörn Schwarze

KÖLNER VERKEHRS-BETRIEBE AG 
 
96 
Aufsichtsrat 
Herr Lino Hammer (MdR) 
Vorsitzende*r 
Herr Marco Steinborn 
1. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Frau Mira Ball 
 (bis 31.12.2021) 
Frau Andrea Blome (StD) 
Frau Teresa Elisa De Bellis-Olinger 
(MdR) 
Herr Ralf Finkensieper 
Herr Detlef Friesenhahn 
Herr Markus Fürst-Reichelt 
Herr Eric Haeming (MdR) 
Herr Mike Homann (MdR) 
Frau Christiane Jäger (MdR) 
Herr Daniel Kolle 
Herr Dr. David Lutz (MdR) 
Herr Frank Michael Munkler 
Herr Michael Nettesheim 
Herr Thomas Oberwinter 
Herr Ralph Sterck (MdR) 
Frau Güldane Tokyürek (MdR) 
Herr Stefan Weyers 
Herr Andreas Wolter (MdR) 
 
  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- Bürgschaften 255.034 
- gewährte Darlehen 23.875

KÖLNER VERKEHRS-BETRIEBE AG 
97 
BILANZ 
Alle Angaben in T€ 
2019 2020 2021 
Aktiva    
Anlagevermögen 768.718 875.498 866.306 
Immaterielle Vermögensgegenstände 7.249 7.982 8.650 
Sachanlagen 755.116 861.410 851.771 
Finanzanlagen 6.353 6.106 5.885 
Umlaufvermögen 262.435 152.911 140.121 
Vorräte 31.644 31.582 30.201 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 228.796 119.553 108.083 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 1.995 1.776 1.837 
Rechnungsabgrenzungsposten 2.851 3.259 2.587 
Bilanzsumme 1.034.004 1.031.668 1.009.014 
Passiva    
Eigenkapital 347.044 365.775 384.451 
Gezeichnetes Kapital 78.300 78.300 78.300 
Kapitalrücklage 268.581 287.312 305.988 
Gewinnrücklagen 163 163 163 
Jahresergebnis 0 0 0 
Sonderposten 53.132 85.573 59.424 
Rückstellungen 124.148 137.775 150.107 
Rückstellungen für Pensionen und 
ähnliche Verpflichtungen 73.513 78.713 83.799 
sonstige Rückstellungen 50.635 59.062 66.308 
Verbindlichkeiten 505.991 440.392 413.600 
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 382.743 352.333 324.125 
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 
Leistungen 27.524 25.261 28.792 
Verbindlichkeiten ggü. verbundenen 
Unternehmen 66 4.183 1.572 
Verbindlichkeiten ggü. Unternehmen 
mit Beteiligungsverhältnis - 2 7 
Sonstige Verbindlichkeiten 95.658 58.613 59.104 
Rechnungsabgrenzungsposten 3.689 2.153 1.432 
Bilanzsumme 1.034.004 1.031.668 1.009.014

KÖLNER VERKEHRS-BETRIEBE AG 
 
98 
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 
Alle Angaben in T€ 
 2019 2020 2021 
Umsatzerlöse 299.400 250.756 251.027 
Bestandsveränderungen -72 -848 112 
Andere aktivierte Eigenleistungen 7.747 8.673 10.177 
Sonstige betriebliche Erträge 47.998 102.617 111.675 
Gesamtleistung 355.073 361.198 372.991 
Materialaufwand 144.108 153.760 166.615 
Personalaufwand 224.258 234.357 253.728 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 32.308 29.721 34.802 
EBITDA -45.601 -56.640 -82.154 
Abschreibungen 40.137 41.454 51.419 
Erträge aus Beteiligungen 1.069 1.037 1.557 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 66 320 138 
Erträge aus anderen Wertpapieren und 
Ausleihungen des Finanz-AV 35 20 17 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 60 58 51 
Abschreibungen auf Finanzanlagen und 
Wertpapiere des UV 21 5 6 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15.001 12.315 12.044 
Sonstige Steuern 323 306 813 
Erträge aus Verlustübernahme 99.985 109.925 144.949 
Jahresergebnis 0 0 0 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Bilanz    
Anlagenintensität (in %) 74,3 84,9 85,9 
Abschreibungsquote (in %) 5,3 4,8 6,0 
Investitionen (T€) 83.622 163.752 99.802 
Investitionsquote (in %) 10,9 18,7 11,5 
Eigenkapitalquote (in %) 33,6 35,5 38,1 
Pensionsrückstellungen (T€) 73.513 78.713 83.799 
Kreditverbindlichkeiten (T€) 382.743 352.333 324.125 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Gesamtkapitalrentabilität (in %) -8,2 -9,5 -13,2 
EBIT (T€) -85.738 -98.094 -133.573 
EBITDA (T€) -45.601 -56.640 -82.154 
Personal    
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 3.696 3.885 4.047

KÖLNER VERKEHRS-BETRIEBE AG 
99 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Die mit der Covid-19-Pandemie einhergehenden Beschränkungen haben die Unter-
nehmen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und des Schienenpersonen-
nahverkehrs (SPNV) auch im vergangenen Jahr hart getroffen. Nach aktuellen Berech-
nungen des Branchenverbands VDV liegen die Einnahmeverluste bei rund 4,0 Mrd. € 
für das Geschäftsjahr 2021. 
Auch im Verkehrsverbund Rhein-Sieg waren im Geschäftsjahr 2021 die Auswirkungen 
der Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie sowie der Flutkata-
strophe im Sommer in einem deutlichen Fahrgastrückgang zu spüren. Damit verbun-
den sanken die Einnahmen der VRS-Unternehmen um ca. 20 Mio. € im Vergleich zum 
Vorjahr. 
Geschäftsverlauf 
Aktuell haben sich auch die Fahrgastzahlen der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) 
aufgrund der lang anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich redu-
ziert. Geänderte Rahmenbedingungen, wie beispielsweise die stärkere Nutzung von 
Home-Office und Onlineshopping, haben das Fahrgastverhalten massiv geändert.. Die 
KVB hat trotz weiterer Lockdowns im Geschäftsjahr 2021 ihre Bus- und Bahnangebote 
in vollem Umfang – wie in der Zeit vor der Corona-Pandemie – aufrechterhalten, um 
die Mobilität von Menschen in systemrelevanten Berufen und die Mindestabstände in 
den Fahrzeugen sicherzustellen. Dabei wurden die vom internen Krisenstab der KVB 
entwickelten umfangreichen Schutzvorkehrungen für Fahrerinnen, Fahrer und Fahr-
gäste sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KVB konsequent umgesetzt. 
Dadurch konnte das Infektionsniveau innerhalb der KVB kontinuierlich auf sehr niedri-
gem Niveau gehalten werden. 
Trotz der schwierigen Entwicklung in 2021 konnte die KVB im Geschäftsjahr 2021 bei 
den Fahrgastzahlen einen Anstieg von 167,7 Mio. auf 171,8 Mio. Fahrgäste verzeich-
nen. Dieser Anstieg konnte aber die starken Verluste des Jahres 2020 nicht ausglei-
chen, so dass die Werte aus der Vor-Corona-Zeit noch nicht wieder erreicht wurden. 
Die Kunden, die der KVB treu geblieben sind, haben die Verkehrsmittel der KVB wieder 
vermehrt genutzt. Vor diesem Hintergrund erklärt sich die Entwicklung der Verkehrser-
löse der Periode von 230,4 Mio. € im Vorjahr auf 219,6 Mio. € im Geschäftsjahr. 
Die gesamten Umsatzerlöse des Geschäftsjahres liegen ungefähr auf dem niedrigen 
– ebenfalls durch die Coronapandemie negativ beeinflussten – Vorjahresniveau, so 
dass von einer Entspannung bei den stark zurückgegangenen Fahrgastzahlen noch 
nicht gesprochen werden kann. Zusätzlich negativ beeinflusst wurde das Ergebnis 
durch gestiegene Kosten im Personal- und Materialbereich sowie erhöhte Abschrei-
bungen des Anlagevermögens.

KÖLNER VERKEHRS-BETRIEBE AG 
 
100 
Der von der Bundesregierung beschlossene „ÖPNV-Rettungsschirm“ zur Abmilderung 
der Belastungen infolge der Covid-19-Pandemie trug entscheidend dazu bei, dass die 
wirtschaftlichen Auswirkungen auf die KVB im abgelaufenen Geschäftsjahr gedämpft 
werden konnten. Das Unternehmensergebnis – vor organschaftlichem Verlustaus-
gleich durch den Gesellschafter Stadtwerke Köln GmbH (SWK) – sank trotzdem von -
109,9 Mio. € im Vorjahr auf -144,9 Mio. €. Das Planergebnis in Höhe von 
-151,6 Mio. € konnte hingegen übertroffen werden. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Während der Pandemie sind vor allem die wahlfreien Kundinnen und Kunden vom 
ÖPNV vermehrt auf andere Verkehrsmittel umgestiegen. Die verbleibenden ÖPNV-
Nutzerinnen und ÖPNV-Nutzer sind weniger mobil als vor der Pandemie. Freizeitver-
kehre fehlen in weiten Teilen vollständig, zudem wird verstärkt im Homeoffice gearbei-
tet. Vor dem Hintergrund einer zu erwartenden Etablierung einer verstärkten Nutzung 
des Homeoffice sowie einer dauerhaften Steigerung des Online-Handels ist davon 
auszugehen, dass auch in den Folgejahren nach der Pandemie eine dauerhafte Ver-
änderung des Mobilitätsverhaltens eintreten wird. 
Weiterhin risikobehaftet bleibt die Frage über die Höhe der Bundesmittel für den 
ÖPNV-Rettungsschirm zur Begleichung der pandemiebedingten Einnahmeausfälle 
und der Regionalisierungsmittel, die der Bund den Bundesländern jährlich zur Finan-
zierung des Schienenpersonennahverkehrs zur Verfügung stellt. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Der weitere Verlauf der Fahrgastentwicklung und der Fahrgelderlöse lässt sich auf-
grund der Auswirkungen der Corona-Krise zum Zeitpunkt der Berichterstellung nicht 
absehen. Die KVB geht davon aus, dass das Fahrgastniveau vom Jahr 2019 voraus-
sichtlich frühestens im Jahr 2023 wieder erreicht sein wird. Zum einen wird hierfür an-
genommen, dass sich die Freizeitverkehre nach Aufhebung der Corona-Maßnahmen 
wieder einpendeln und die ÖPNV-Nutzerinnen und ÖPNV-Nutzer generell trotz einer 
verstärkten Homeoffice-Nutzung wieder häufiger unterwegs sein werden. Zusätzlich 
sind zur Kundenrückgewinnung neue Ticketangebote im Markt eingeführt worden. Ins-
gesamt vier tarifliche Änderungen – ein neues JobTicket-Modell, das Pilotprojekt Mie-
terTicket, ein 10-Tage-FlexTicket sowie der landesweite eTarif eezy.nrw mit Check-in-
/Check-out-Funktion und automatisierter Preisfindung – wurden hierfür bereits auf den 
Weg gebracht. 
Ziel der gesamten Branche und damit auch der KVB ist es, möglichst viele Menschen 
zum Umstieg auf den umweltfreundlichen ÖPNV zu bewegen und damit die bundes-
weite Mobilitätswende voranzutreiben. Hierfür ist es zwingend notwendig, den ÖPNV 
für die Kundinnen und Kunden deutlich attraktiver und zuverlässiger auszugestalten 
sowie ausreichende Kapazitäten für steigende Fahrgastzahlen zu schaffen.

KÖLNER VERKEHRS-BETRIEBE AG 
101 
Die KVB versteht sich deshalb als der zentrale Mobilitätsdienstleister in Köln und bietet 
ihren Kundinnen und Kunden heute und in der Zukunft ein umfassendes, modernes 
und vernetztes Mobilitätsangebot an. 
Der strategische Schwerpunkt der KVB liegt darauf, das Unternehmen zukunftsorien-
tiert auszurichten und die Mobilitätswende in Köln vor dem Hintergrund des veränder-
ten Mobilitätsverhaltens voranzutreiben.

KÖLNER SEILBAHN-GESELLSCHAFT MBH 
 
102 
KÖLNER  SEILBAHN-GESELLSCHAFT  MBH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Riehler Str. 180  
 
 
 50735 Köln 
Kontakt 0221 5474183  
 www.koelner-seilbahn.de  
Gründungsdatum 01.03.1956 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 250.000 € 
 
Gesellschafter 
Kölner Verkehrs-Betriebe AG 100,00% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand der Gesellschaft ist der Bau und Betrieb einer Seilschwebebahn über 
den Rhein und einer Kleinkabinenseilbahn im Rheinpark der Stadt Köln sowie von 
Nebenbetrieben, die mit den Seilbahnen im Zusammenhang stehen. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Frau Sonja Lorsy 
Herr Martin Süß  
 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet keinen PCGK an.  
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

KÖLNER SEILBAHN-GESELLSCHAFT MBH 
103 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 1.292 948 1.005 
Jahresergebnis (T€) -52 -306 -123 
Eigenkapital (T€) 1.700 1.700 1.700 
Bilanzsumme (T€) 1.776 1.873 1.745 
Investitionen (T€) 256 79 16 
Verbindlichkeiten (T€) 9 142 16 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 5 5 5 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Gegenstand der Seilbahn ist gemäß § 3 der Unternehmenssatzung der Bau und der 
Betrieb einer Seilschwebebahn über den Rhein sowie die Unterhaltung von Neben-
betrieben, die mit der Seilbahn im Zusammenhang stehen. Die öffentliche Personen-
beförderung über den Rhein, die insbesondere für die Zoo- und Thermenbesucher 
eine echte Alternative zum Fährbetrieb sowie zum Bus- und Bahntransport darstellt, 
tritt bei der großen Masse der Fahrgäste jedoch angesichts des überwiegenden Frei-
zeitcharakters eher in den Hintergrund. Für die Mehrzahl der Kölner Bürger und der 
Touristen ist die Seilbahnfahrt, mit der Zoo/Aquarium und Flora linksrheinisch sowie 
Rheinpark und Claudius-Therme rechtsrheinisch direkt verbunden werden, Teil ihres 
Naherholungs- und Freizeitprogramms bzw. ihres Besuchsprogramms. 
Geschäftsverlauf 
Auch das Jahr 2021 war geprägt von den Auswirkungen der Corona-Pandemie. In-
folge der dritten Corona-Welle und der nur langsam steigenden Impfquote sowie den 
damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens zur Vermeidung sozia-
ler Kontakte konnte die Seilbahn unter Auflagen erst am 31. Mai in Betrieb gehen. 
Geplant war der Saisonstart für den 26. März. Die Saison lief dann aber durchgängig 
bis zum 07. November. Zusätzlich konnten die für die Adventwochenenden geplanten 
Fahrten stattfinden. Dadurch wurden die entstandenen Mindereinnahmen zu Beginn 
der Saison jedoch nur zu einem Teil kompensiert. Das Planergebnis konnte im Ge-
schäftsjahr nicht erreicht werden. 
Es wurden wie im Vorjahr 292 Tsd. Fahrgäste befördert. Bei einer verbesserten Er-
tragslage (1.004,5 T€, Vorjahr: 948,2 T€) insbesondere in Folge von leichten Fahr-
preis-steigerungen konnte durch Einsparungen auf der Aufwandsseite (insg. 1.126,8 
T€, Vorjahr: 1.253,6 T€) das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr verbessert werden (-
123,0 T€, Vorjahr: -306,5 T€). 
Die Geschäftsführung zeigt sich trotz des verfehlten Planergebnisses mit dem Ge-
schäftsverlauf zufrieden. In den stark eingeschränkten Betriebszeiten konnten durch

KÖLNER SEILBAHN-GESELLSCHAFT MBH 
 
104 
gezielte Aktivitäten (bspw. zus. Nacht- und Adventfahrten) vergleichsweise hohe 
Fahrgast-zahlen und damit Erlöse erzielt werden. Gleichzeitig entfielen einmalige 
Aufwendungen (Direktverbrauch Material), und durch die Neuausschreibung des Sta-
tionsdienstes konnten Kostensenkungen generiert werden. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Chancen sieht die Geschäftsführung insbesondere in einer weiteren Stabilisierung 
der Fahrgastzahlen auf vorherigem Niveau durch Etablierung der neuen Eventaktio-
nen, wie zum Beispiel zusätzliche Nachtfahrten der Seilbahn oder Ausweitungen wei-
terer attraktiver Sonderfahrten wie Fahrten an den Adventwochenenden. 
Bedingt durch die Beschränkungen der Corona-Pandemie besteht weiterhin das Ri-
siko einer Einschränkung der Leistungen mit daraus resultierenden Mindereinnah-
men und ggf. Mehrkosten durch Schutzmaßnahmen. Im Allgemeinen sind durch den 
Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Kölner Verkehrs-Betriebe AG 
(KVB) finanzielle Risiken des operativen Geschäftes für die Kölner Seilbahn weitge-
hend ausgeschlossen. 
Unter den Risiken der zukünftigen Entwicklung sind weiter die möglichen witterungs-
bedingten Gefahren hervorzuheben, die direkten Einfluss auf den Umfang des Ge-
schäftsbetriebes nehmen können. Diese können zu einer moderaten negativen Aus-
wirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen. Zur Vorbeugung mögli-
cher Umsatzausfälle werden gezielt Aktionen beworben, die den Betrieb auch bei 
mäßiger Witterung lukrativ gestalten. Technischen Ausfällen wird durch hohen Stan-
dard und regelmäßige Überprüfung und Wartung der Anlagen vorgebeugt. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Die Gesellschaft wird auch künftig versuchen, die Fahrtgastzahlen auf dem vorheri-
gen Niveau zu halten. Darüber hinaus soll durch den Einsatz neuester technischer 
Standards Ausfällen vorgebeugt werden.

WESTIGO GMBH 
105 
WESTIGO GM BH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Scheidtweilerstraße 38 
 
 
 50933 Köln 
Kontakt 0221 5473600  
Gründungsdatum 03.08.2006 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 200.000 € 
 
Gesellschafter 
Kölner Verkehrs-Betriebe AG 100,00% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand ist die Planung von schienengebundenem Personennahverkehr (SPNV) 
auf Strecken im Verkehrseinzugsbereich von Köln, wobei diese Strecken ihren 
Schwerpunkt in Köln haben müssen. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Jörn Schwarze  
 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet keinen PCGK an.  
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

WESTIGO GMBH 
 
106 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 0 0 0 
Jahresergebnis (T€) -14 -14 -15 
Eigenkapital (T€) 200 200 200 
Bilanzsumme (T€) 208 208 208 
Investitionen (T€) 0 0 0 
Verbindlichkeiten (T€) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Unternehmensgegenstand der Westigo GmbH Eisenbahnverkehrsunternehmen 
(Westigo) mit Sitz in Köln ist gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages die Planung und 
Durchführung von schienengebundenem Personennahverkehr (SPNV) auf Strecken 
im Verkehrseinzugsbereich von Köln, wobei diese Strecken ihren Schwerpunkt in 
Köln haben müssen. Hierdurch soll die intensive Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel 
auch im SPNV-Bereich unterstützt werden, um so den Individualverkehr von und 
nach Köln zur reduzieren. 
Die alleinige Gesellschafterin Kölner Verkehrs-Betriebe AG, Köln (KVB), beschloss 
Ende 2009, dass sich die Westigo nicht mehr an Ausschreibungen von SPNV-Be-
triebsleistungen beteiligen wird und das operative Geschäft einstellt. 
Geschäftsverlauf 
Nach der Anpassung der Mietverträge zum 1. Januar 2012 wurden - wie im Vorjahr - 
keine Umsatzerlöse aus der Vermietung des von der Häfen- und Güterverkehr Köln 
AG, Köln (HGK), zur Herstellung der Traktionsfähigkeit angemieteten Triebfahrzeugs 
erzielt. Ebenso bestehen danach für den Mieter Westigo keine Zahlungsverpflichtun-
gen, solange sich der Vertragsgegenstand im Besitz der HGK befindet. Dies war in 
den vergangenen Jahren der Fall. Da die Gesellschaft zudem Anfang 2010 personal-
los gestellt wurde, fallen seit 2011 auch keine Personalaufwendungen mehr an. Die 
sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Beiträge und Prü-
fungskosten. 
Die Bilanzsumme lag unverändert bei 208 T€. Die Aktivseite ist wesentlich geprägt 
von den Forderungen gegen die Stadtwerke Köln GmbH, Köln (SWK), aus dem Ver-
rechnungs-konto von 180 € (2020: 184 T€) sowie gegen die Gesellschafterin KVB 
von 15 € (2020: 14 T€) aus der organschaftlichen Verlustübernahme. Das Cash- und 
Liquiditäts-management ist per Geschäftsbesorgungsvertrag der Muttergesellschaft 
KVB übertragen und wird im Rahmen des SWK Konzerns über das konzerninterne 
Cash-Pool-Verfahren mittels eines Verrechnungskontos durchgeführt. Dies reduziert

WESTIGO GMBH 
107 
die Anzahl externer Bankgeschäfte auf ein Mindestmaß und stellt gleichzeitig die je-
derzeitige Liquidität des Unternehmens sicher. Auf der Passivseite beträgt das Eigen-
kapital unverändert 200 T€. Daneben sind Rückstellungen in Höhe von 8 T€ (2020: 8 
T€) ausgewiesen. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind keine gefährdenden Risiken bekannt. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Eine Wiederaufnahme des operativen Geschäfts ist derzeit nicht beabsichtigt. Die 
Gesellschaft erwartet für das Geschäftsjahr 2022 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 
14 T€.

KSV - KÖLNER SCHULBUSVERKEHR GMBH 
 
108 
KSV - KÖLNER  SCHU LBU SVER KEHR  GM BH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Friedrich-Karl-Str. 261  
 
 
 50735 Köln 
Kontakt 0221 5473828  
Gründungsdatum 23.01.2007 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 100.000 € 
 
Gesellschafter 
Kölner Verkehrs-Betriebe AG 51,00% 
IG Kölner Busunternehmen GmbH 49,00% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von Schülerspezialverkehren 
und die Beförderung von Schülern mit Bussen im Gebiet des Verkehrsverbundes 
Rhein-Sieg. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Volker Heinsch 
Herr Wilfried Wolters  
 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet keinen PCGK an.  
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
heun + schmidt GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

KSV - KÖLNER SCHULBUSVERKEHR GMBH 
109 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 7.150 5.828 6.649 
Jahresergebnis (T€) 654 396 627 
Eigenkapital (T€) 754 496 727 
Bilanzsumme (T€) 2.493 1.592 2.081 
Investitionen (T€) 0 0 0 
Verbindlichkeiten (T€) 1.237 1.071 1.256 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Die KSV – Kölner Schulbusverkehr GmbH wurde zur Organisation und Durchführung 
von Schülerspezialverkehren und der Beförderung von Schülern mit Bussen im Köl-
ner Stadtgebiet gegründet. 
Im Rahmen des Schülerspezialverkehrs mit Bussen handelt es sich um Beförderun-
gen von Schüler/innen für alle Schulformen. Unterschieden werden hier Schulbus-, 
Schwimm-, Sport- und Sonderfahrten. Die Beförderung erfolgt im Gebiet des Ver-
kehrsverbundes Rhein-Sieg. 
Bei den zu befördernden Schüler/innen handelt es sich vorwiegend um Kinder mit 
schweren, meist mehrfachen Behinderungen (z.B. körperliche und geistige Behinde-
rung), die eine besondere Sensibilität erforderlich machten. 
Geschäftsverlauf 
Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren aufgrund der Corona-Pan-
demie fast vergleichbar mit dem Geschäftsjahr 2020. Die Beförderungen im Schüler-
spezialverkehr wurden wie in 2020 zeitweise eingestellt oder nur vermindert bestellt. 
Für abgesagte Beförderungen gab es jeweilige Ausfallentschädigungen. Letztlich ha-
ben diese Stützungsmaßnahmen die im Schülerspezialverkehr tätigen Unternehmen 
als wichtigen Bestandteil der Daseinsvorsorge erhalten. Auch die KSV wurde hier-
rüber abgesichert. 
Die Gesellschaft schließt das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Jahresüber-
schuss von 627 T€ ab (Vorjahr: 396 T€). Geplant war ein Überschuss von 830 T€. 
Die Umsatz-erlöse betrugen 6.648 T€ (Vorjahr: 5.828 T€; +14,1 %, Plan: 7.865 T€). 
Der Materialaufwand lag bei 5.571 T€ (Vorjahr: 5.086 T€; + 9,5 %, Plan: 6.450 T€). 
Der Personalaufwand lag unverändert bei 24 T€ und betrifft einen der beiden Ge-
schäftsführer. Die Bezüge des zweiten Geschäftsführers und des Prokuristen werden 
durch Kostenumlagen der KVB abgerechnet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendun-
gen stiegen nur minimal um 0,8 % auf 126 T€ (Vorjahr: 125 T€, Plan: 153 T€) und

KSV - KÖLNER SCHULBUSVERKEHR GMBH 
 
110 
enthalten im Wesentlichen die Aufwendungen für die Geschäftsbesorgung durch die 
KVB und die Funktionszulagen der KVB-Mitarbeiter. 
Die Bilanzsumme hat sich im dargestellten Zeitraum um 30,7 % auf 2.081 T€ (Vor-
jahr: 1.592 T€) erhöht. Da die Gesellschaft kein Anlagevermögen besitzt, setzen sich 
die Aktiva lediglich aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (333 
T€, Vorjahr: 474 T€) und liquiden Mitteln (1.748 T€, Vorjahr: 1.118 T€) zusammen. 
Auf der Passivseite werden das Eigenkapital (727 T€, Vorjahr: 496 T€), Steuerrück-
stellungen (74 T€, Vorjahr: 0 T€), die Rückstellungen – insb. für Jahresabschlusskos-
ten – (24 T€, Vorjahr: 25 T€) und die Verbindlichkeiten (1.256 T€, Vorjahr: 1.071 T€) 
geführt. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Als wesentliches ertrags- und finanzwirtschaftliches Risiko werden die Auswirkungen 
der Corona-Pandemie auf die Durchführung des Schülerspezialverkehrs gesehen. 
Die mit der Stadt Köln vereinbarten Stützungsmaßnahmen tragen zur Stabilisierung 
der Nach-unternehmer bei. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges sind nicht vorherzusagen. Aufgrund der ge-
stiegenen Dieselpreise sind die Nachunternehmer durch die erhöhten Kosten sehr 
belastet. Ob verzögerte oder ausbleibende Materiallieferungen evtl. zu Ausfällen ein-
zelner Fahrten führen können, ist nicht absehbar, könnte aber das Risiko von Ver-
tragsstrafen seitens der Stadt Köln nach sich ziehen. 
Chancen sieht die Geschäftsführung in der neuen Ausschreibung der Schülerspezial-
verkehre durch die Stadt Köln. Die KSV hat die Ausschreibung in 2021 gewonnen 
und somit ist bis Ende des Schuljahres 2024/2025 die Fortführung des Auftrages ge-
währleistet.

DKS DIENSTLEISTUNGSGESELLSCHAFT FÜR 
KOMMUNIKATIONSANLAGEN DES STADT- UND REGIONALVERKEHRS 
MBH 
111 
DKS D IEN ST LEISTUN GSGESELLSCH AFT FÜR  KOMMUNIKAT ION SAN LAGEN  DES STAD T- UND R EGIONALVER KEHR S M BH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Robert-Perthel-Str. 79  
 
 
 50739 Köln 
Kontakt 0221 9544420  
 www.dks-koeln.de  
Gründungsdatum 11.08.1970 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 60.000 € 
 
Gesellschafter 
Siemens Mobility GmbH 49,00% 
Häfen und Güterverkehr Köln AG 25,50% 
Kölner Verkehrs-Betriebe AG 25,50% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Die Planung, der Bau und Vertrieb sowie der Betrieb und die Instandhaltung von 
Kommunikationsanlagen für den Stadt- und Regionalverkehr. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Christian Döring 
Herr Ralf Kochs  
 
Aufsichtsrat 
Herr Manfred Fugh 
Vorsitzende*r 
Herr Uwe Wedig 
1. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Johannes Emmelheinz 
Herr Jörn Schwarze 
 
 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet keinen PCGK an.

DKS DIENSTLEISTUNGSGESELLSCHAFT FÜR 
KOMMUNIKATIONSANLAGEN DES STADT- UND REGIONALVERKEHRS 
MBH 
 
112 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
Dipl.-Kfm. Hans M. Klein + Partner mbB 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2018/2019 2019/2020 2020/2021 
Gesamtleistung (T€) 5.726 8.384 11.113 
Jahresergebnis (T€) 937 1.576 2.743 
Eigenkapital (T€) 1.883 2.522 3.689 
Bilanzsumme (T€) 3.805 4.837 9.623 
Investitionen (T€) 61 53 49 
Verbindlichkeiten (T€) 610 647 3.457 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 18 19 20 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Die DKS Dienstleistungsgesellschaft für Kommunikationsanlagen des Stadt- und Re-
gional-verkehrs mbH, Köln, beschäftigt sich mit Planung, Bau und Vertrieb sowie Be-
trieb und Instandhaltung von Kommunikationsanlagen für den Stadt- und Regional-
verkehr. Sie ist ein verbundenes Unternehmen der Stadtwerke Köln GmbH, Köln. 
Geschäftsverlauf 
Das Ergebnis vor Ertragsteuern beträgt 4.047 T€ (Vorjahr: 2.347 T€) und konnte ge-
genüber dem Vorjahr nochmals deutlich gesteigert werden. Wesentlicher Grund hier-
für die deutliche Steigerung des Umsatzvolumens. Als Jahresüberschuss wurden 
2.743 T€ (Vorjahr: 1.576 T€) erwirtschaftet. Der Umsatz des Geschäftsjahres betrug 
10.856 T€ (Vorjahr: 7.795 T€) und liegt sehr deutlich über dem Vorjahreswert. Mit 
Gesellschaftern wurde ein Umsatz von 4.348 T€ (Vorjahr: 4.843 T€) erwirtschaftet – 
davon mit der Kölner Verkehrs-Betriebe AG 1.075 T€ (Vorjahr: 2.369 T€) und mit der 
Siemens Mobility GmbH 3.273 T€ (Vorjahr: 2.474 T€). Der Auftragseingang im GJ 
2020/21 liegt mit 6.365 T€ (Vorjahr: 13.331 T€) deutlich unter dem Niveau des Vor-
jahres. Die größten Einzelaufträge betrafen die Lieferungen von nachrichtentechni-
schen Ausrüstungen für Busse der Kölner Verkehrs-Betriebe AG sowie die Lieferung 
von Komponenten an den Fahrzeughersteller Siemens. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Immer noch schwer einzuschätzen ist derzeit, inwieweit die Verbreitung des Corona-
virus (SARS-CoV-2) Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft 
haben wird. Diese Entwicklung wird auf das Unternehmen aufgrund der damit ver-

DKS DIENSTLEISTUNGSGESELLSCHAFT FÜR 
KOMMUNIKATIONSANLAGEN DES STADT- UND REGIONALVERKEHRS 
MBH 
 
113 
bundenen Einschränkungen in der Beschaffung und Produktion nicht ohne Auswir-
kungen bleiben. Insbesondere hat sich die Situation am Beschaffungsmarkt im Be-
reich elektronischer Bauelemente in Hinblick auf Verfügbarkeiten und Preissteigerun-
gen deutlich verschärft, bei einem Ausfall von Lieferketten können dann größere hie-
raus resultierende Folgen nicht mehr ausgeschlossen werden. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Der Auftragsbestand am 30. September 2021 liegt mit 11.947 T€ sehr hoch, aber 
deutlich unter dem Vorjahresniveau (16.349 T€). Der aktuelle Auftragsbestand ent-
spricht rechnerisch einer Reichweite von etwa 13 Monaten. Zur Umsatzrealisierung 
aus dem hohen Auftragsbestand ist eine Kapazitätserhöhung im kommenden Ge-
schäftsjahr weiterhin geplant. Aufgrund des rückläufigen Umsatzes erwartet die Ge-
schäftsführung für das Geschäftsjahr 2021/22 auch eine entsprechende Entwicklung 
beim Ergebnis. Neben den laufenden Entwicklungen wird in Zukunft die Entwicklung 
von hochauflösenden elektronischen Außenspiegeln mit einer Sicherheitsanforde-
rungsstufe nach SIL 1 ein Schwerpunkt sein. Der Wirtschaftsplan für 2021/22 berück-
sichtigt die beschriebenen Entwicklungen.

SCHILLING OMNIBUSVERKEHR GMBH 
 
114 
SCHILLING OMNIBUSVER KEHR  GM BH 
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Bonnstr. 260 
 
 
 50354 Hürth 
Kontakt 0223 79000 
 www.schillinggruppe.de 
Gründungsdatum 01.07.2005 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 100.000 € 
 
Gesellschafter 
Kölner Verkehrs-Betriebe AG 51,00% 
Brigitte Kläs 19,40% 
Karl Kläs 18,60% 
Marcel Kläs 11,00% 
 
Tochterunternehmen 
K-B-S Busreisen GmbH 100,00% 
K.R.B.-Busreisen GmbH 100,00% 
M.K. Fahrzeugservice GmbH 
(ab 08.11.2021) 
100,00% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand ist die Beförderung von Personen mit Bussen im öffentlichen Nahver-
kehr 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Karl-Joachim Kläs 
Herr Karl Schroeteler  
 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet keinen PCGK an.  
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
heun + schmidt GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

SCHILLING OMNIBUSVERKEHR GMBH 
115 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 11.715 11.796 14.278 
Jahresergebnis (T€) 1.212 1.868 2.430 
Eigenkapital (T€) 4.224 5.180 5.742 
Bilanzsumme (T€) 10.987 11.354 14.384 
Investitionen (T€) 358 95 2.414 
Verbindlichkeiten (T€) 6.034 5.351 7.722 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 17 18 18 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Die Schillinggruppe (Schilling Omnibusverkehr GmbH mit den Tochterunternehmen 
K-B-S Busreisen GmbH, K.R.B.-Busreisen GmbH und MK Fahrzeugservice GmbH) 
ist ein Omnibusunternehmen mit angeschlossener Werkstattgesellschaft, das über-
wiegend als Dienstleister für die Kölner Verkehrs-Betriebe AG tätig ist. 
Auch das Geschäftsjahr 2021 war durch die anhaltende Corona-Pandemie beein-
flusst. Gesamtwirtschaftlich hat es nach Jahrzehnten des Wachstums 2020 erstmals 
eine schrumpfende Wirtschaftskraft gegeben. Trotz einer leichten Erholung in 2021 
war das Bruttoinlandsprodukt 2021 immer noch niedriger als 2019. Das Jahr war von 
verschiedenen Phasen wirtschaftlicher und persönlicher Einschränkungen geprägt. 
Wesentlich für die Leistungserbringung sind die Vorgaben und Regelungen zu Um-
weltstandards in den Städten und die daraus folgenden Anforderungen an die Omni-
bustechnik. 
Bereits zum 01. Januar 2020 ist die Direktvergabe der Verkehrsleistungen in Köln an 
die KVB AG rechtlich wirksam geworden. Der Auftrag der Stadt Köln an die KVB AG 
läuft bis zum 01. Juli 2042. Die ist aber mit den in den Ausführungen zur Direkt-
vergabe definierten Qualitätskriterien und Standards verbunden. Diese hat auch die 
Schillinggruppe einzuhalten. Mit diesem langjährigen Auftrag an die KVB AG ist das 
Geschäftsmodell der Schillinggruppe stabil. 
Geschäftsverlauf 
Im Jahr 2021 gab es weitere Leistungsanpassungen im Kölner Busnetz. Die Unter-
nehmen im ÖPNV haben pandemiebedingt merkbare Fahrgastverluste und damit 
Einbrüche ein den Fahrgelderlösen hinnehmen müssen. Die Schillinggruppe als 
Tochterunternehmen der KVB AG im Stadtwerke Konzern hat ihre Leistungen erbrin-
gen können und durch die Beauftragungen keinen Einbruch erlitten. 
Die Transporte im Schülerspezialverkehr wurden in weiten Teilen eingestellt. Aller-
dings wurden über Bund und Land. Verstärkerfahrten auf stark ausgelasteten Linien

SCHILLING OMNIBUSVERKEHR GMBH 
 
116 
subventioniert. Für abgesagte Transporte im Schülerspezialverkehr gab es Ausfall-
entschädigungen. Für die gesamte ÖPNV-Branche hat der Bund auch für 2021 einen 
Rettungsschirm beschlossen, der über die Verkehrsverbünde an die beteiligten Un-
ternehmen zu leistende finanzielle Ausgleichsmaßnahmen vorsah. So hat auch die 
KVB AG als Mehrheitsgesellschafter davon profitiert. Mittelbar wurde auch die Schil-
linggruppe als Tochterunternehmen hierüber mit einem ausreichenden Auftragsbe-
stand abgesichert. 
Im Dezember 2021 wurde für die weitere Entwicklung der Gesellschaft am Stammsitz 
ein zusätzlicher Teil des Gebäudes Bonnstr. 260 erworben. 
Zur Stärkung und im Rahmen der strategischen Ausrichtung der Schillinggruppe wur-
den 100 % der Anteile an der MK Fahrzeugservice GmbH erworben. Die MK Fahr-
zeugservice GmbH trägt einen wichtigen Teil zur Instandhaltung und Bereithaltung 
der Fuhrparkflotte bei. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität  
Die Risiken aus der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges mit den damit ver-
bundenen wirtschaftlichen Konsequenzen sind grundsätzlich über die vertraglichen 
Vereinbarungen (Leistungspakete und Preisindizes) und die gesellschaftsrechtlichen 
Bindungen zum Gesellschafter KVB AG abgesichert. Die wirtschaftlichen Folgen sind 
dennoch nur schwer abschätzbar. 
Die weltpolitische Lage sorgte für starke Energiekosten. Insbesondere die Verfügbar-
keit und der steigende Dieselpreis stehen im Fokus. Zukünftig ist mit einer stärkeren 
Orientierung in Richtung Batterie- oder Wasserstoffbetrieb von Bussen zu rechnen. 
Erwarteten Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Grundsätzlich wird die bisherige Geschäftspolitik weitergeführt. Das Geschäft verläuft 
trotz schwieriger Rahmenbedingungen positiv. Es ist von einer Fortsetzung der Ver-
kehrs- und Energiewende auszugehen, allerdings muss man sich auf schwierige fi-
nanzielle Rahmen-bedingungen einstellen. 
Wesentliche Herausforderungen liegen in der Erneuerung des Omnibuswagenparks 
aufgrund der kommenden Umweltstandards in der Region Köln.

REGIONALVERKEHR KÖLN GMBH 
117 
REGIONALVER KEHR  KÖLN  GM BH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Theodor-Heuss-Ring 19-21 
 
 
 50668 Köln 
Kontakt 0221 16370  
 www.rvk.de  
Gründungsdatum 24.03.1976 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 3.579.200 € 
 
Gesellschafter 
Kreis Euskirchen 12,50% 
Kreisholding Rhein-Sieg GmbH 12,50% 
Rhein-Erft-Kreis 12,50% 
Rheinisch-Bergischer Kreis 12,50% 
Stadt Köln 12,50% 
Stadtwerke Bonn Verkehrs-GmbH 12,50% 
Regionalverkehr Köln GmbH 10,00% 
Elektrische Bahnen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises 
GmbH 
2,50% 
Oberbergischer Kreis 2,50% 
Stadtverkehr Euskirchen GmbH 2,50% 
Stadtwerke Brühl GmbH 2,50% 
Stadtwerke Hürth AöR 2,50% 
Stadtwerke Wesseling GmbH 2,50% 
 
Tochterunternehmen 
Regio-Bus-Rheinland GmbH 100,00% 
Regionalverkehr Köln GmbH 10,00% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung des Personennahverkehrs im 
Rahmen und unter Beachtung des EU-Beihilfenrechts und des Vergaberechts und 
hiermit zusammenhängende Nebengeschäfte, die der Förderung des Hauptgeschäf-
tes dienen.

REGIONALVERKEHR KÖLN GMBH 
 
118 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Dr. Marcel Frank  
 
Aufsichtsrat 
Herr Stephan Santelmann 
Vorsitzende*r 
Frau Svenja Udelhoven 
1. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Andreas Frauenkorn 
2. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Achim Blindert 
Herr Uwe Gerbert 
Herr Gregor Golland 
Herr Frank Herhaus 
Herr Hans-Jürgen König 
Herr Bernd Nottbeck 
Herr Ralf Rindermann 
Herr Anno Schichler-Koep 
Herr Andreas Wolter (MdR) 
 
 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet keinen PCGK an.  
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- Verlustübernahme 240 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 75.086 77.587 85.453 
Jahresergebnis (T€) -1.710 -942 -1.477 
Eigenkapital (T€) 9.512 9.789 10.309 
Bilanzsumme (T€) 63.436 74.005 93.310 
Investitionen (T€) 14.258 20.429 23.120 
Verbindlichkeiten (T€) 44.354 47.174 61.729 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 383 832 874

REGIONALVERKEHR KÖLN GMBH 
119 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld  
Grundlage der unternehmerischen Tätigkeit ist nach wie vor die Durchführung von 
Personenverkehren und hiermit zusammenhängender Nebengeschäfte, die der För-
derung des Hauptgeschäftes dienen. Relevante Märkte befinden sich im Wesentli-
chen im Bedienungsgebiet des Verkehrsverbund Rhein Sieg (VRS), insoweit dort die 
unternehmensspezifischen Linien- und Sonderverkehre, Leistungen im Auftrag ande-
rer Verkehrsunternehmen oder sonstige ÖPNV-Dienstleistungen erbracht werden. 
Der Ausbau von neuen Bedienungsformen wie On-demand-Verkehr und zuneh-
mende Quartierserschließungen durch Klein- und Midibusse, die Verknüpfung von 
Mobilitätsträgern und die Digitalisierung sowohl des Vertriebs, der Kundeninformation 
und der Steuerung der Nahverkehrsangebote sind aktuelle Trends. 
Geschäftsverlauf 
Die Gesamtfahrleistungen sind im Berichtsjahr 2021 im RVK-Konzern gestiegen und 
umfassen insgesamt 21,20 Mio. km (Vorjahr 20,54 Mio. km). Die bedeutsamsten fi-
nanziellen Leistungsindikatoren des Unternehmens sind die Linienverkehre nach § 
42 PBefG und die Fahrleistungen für andere Verkehrsunternehmen, da mit diesen 
Leistungen rd. 94 % des gesamten Beschäftigungsvolumens generiert werden, sowie 
das Betriebsergebnis. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Zum Ende des Berichtsjahres sind u. a. die nachfolgenden, wesentlichen Risiken Be-
standteil des Risiko- und Chancen-Kataloges. Die Darstellung der Risiken erfolgt in 
der Reihenfolge einer abnehmenden Bedeutung für die Gesellschaft. 
 Auskömmlichkeit der Beförderungstarife 
 Einkaufspreise der Betriebsstoffe 
 Die Eintrittswahrscheinlichkeit der o. g. Risiken beträgt mehr als 50% Den Ri-
siken stehen u. a. die folgenden Chancen gegenüber 
 Vermarktungsstrategie/Akquisition 
 Projektchancen 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Ein Schwerpunkt der konzeptionellen und operativen Vorbereitungen lag in der Si-
cherstellung emissionsfreier Transportmittel, insbesondere der Brennstoffzellen-Hyb-
ridtechnik (Wasserstoffbusse). Die hierzu zwischenzeitlich erfolgten Förderbescheide 
in erheblicher Höhe wurden im Verlauf des Geschäftsjahres 2021 und werden im Ver-
lauf der nächsten Jahre zum Aufbau einer umfassenden Flotte von Wasserstoffbus-
sen nebst Infrastruktur genutzt.

REGIONALVERKEHR KÖLN GMBH 
 
120 
Der Einsatz emissionsfreier Transportmittel trägt wesentlich zur ständigen Verbesse-
rung bzw. Optimierung der nicht finanziellen Leistungsindikatoren (NOx-Emissionen, 
Rußpartikel-Emissionen und CO2 – Emissionen) bei. 
Wie in den Jahren zuvor wird die RVK in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Aufga-
benträgern Gestaltungen des Busfahrleistungsangebots anregen, ggf. ergänzt durch 
andere, an der Nachfrage orientierte, Verkehrsangebote (Ruf- oder TaxiBus). Zudem 
werden zusätzliche Angebote zur Sicherstellung der Mobilität – wie z.B. E-Bike-Ange-
bote und Bike Hotels (Fahrradboxen) – konzipiert bzw. umgesetzt. Bei entsprechen-
der Berücksichtigung in den Nahverkehrsplänen der Gebietskörperschaften und ent-
sprechender Beschlusslage des jeweiligen Aufgabenträgers wird die RVK diese An-
gebote umsetzen. Auch die flexiblere Verwendung von verschiedenen Größen der 
die Strecken bedienenden Fahrzeuge, je nach Nachfrageumfang, ist eine Möglichkeit 
zur Kostendämpfung. Natürlich können auch Taktverbesserungen oder Anschlusssi-
cherungen an den Schienenverkehr über solche Angebote möglich gemacht werden.

STADTBAHNGESELLSCHAFT RHEIN-SIEG MBH I.L. 
121 
STADT BAHN GESELLSCH AFT  RHEIN- SIEG M BH I.L. 
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Scheidtweilerstraße 39 
 
 
 50933 Köln 
Gründungsdatum 17.05.1974 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 778.240 € 
 
Gesellschafter 
Stadt Köln 50,00% 
Bundesstadt Bonn 20,39% 
Stadt Hürth 3,95% 
Stadt Bergisch Gladbach 3,29% 
Stadt Brühl 3,29% 
Kreisstadt Siegburg 2,63% 
Stadt Königswinter 2,63% 
Stadt St. Augustin 2,63% 
Stadt Bad Honnef 1,97% 
Stadt Bornheim 1,97% 
Stadt Wesseling 1,97% 
Gemeinde Alfter 1,32% 
Rhein-Erft-Kreis 1,32% 
Rhein-Sieg-Kreis 1,32% 
Stadt Niederkassel 1,32% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens sind Planung, Bau und Betrieb einer Stadtbahn im 
Verkehrsraum Köln/Bonn. Zur Planung und Bauausführung innerhalb des jeweiligen 
Gemeindegebietes bedient sich die Gesellschaft der betroffenen Gemeinde; diese ist 
verpflichtet, die von der Gesellschaft festgelegten allgemeinen Richtlinien zu beach-
ten. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte vorzunehmen, die dem Zweck des 
Unternehmens unmittelbar oder mittelbar förderlich sind. Sie ist berechtigt, gleichar-
tige oder ähnliche Unternehmen zu erwerben, sich an solchen zu beteiligen oder In-
teressengemeinschaften einzugehen. Sie wird den Betrieb der Stadtbahn, soweit das 
mit der Zweckbestimmung des Unternehmens vereinbar und wirtschaftlich ist, auf 
einzelne Nahverkehrsbetriebe oder Regionalgesellschaften übertragen.

STADTBAHNGESELLSCHAFT RHEIN-SIEG MBH I.L. 
 
122 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Liquidatoren 
Herr Jörn Schwarze 
Herr André Seppelt  
 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet keinen PCGK an.  
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
West-Rhein-Treuhand Zacharias & Demmer Part mbB 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- Gesellschafternachschuss zum Jahresabschluss 70 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 1 2 2 
Jahresergebnis (T€) -177 -153 -140 
Eigenkapital (T€) 0 0 0 
Bilanzsumme (T€) 12.130 12.567 11.324 
Investitionen (T€) 0 0 0 
Verbindlichkeiten (T€) 1.046 1.466 207 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Die Gesellschaft befindet sich seit dem 01. Januar 2008 in Liquidation. Die Aufgabe 
der Liquidatoren ist es, die laufenden Geschäfte zu beenden und die Gesellschaft 
geordnet abzuwickeln. 
Geschäftsverlauf  
Im Jahr 2021 wurden keine Umsatzerlöse erzielt. Sonstigen betrieblichen Erträgen 
von 2 T€ stehen Personalaufwendungen für die beiden Liquidatoren und den Proku-
risten von 19 T€, sonstige betriebliche Aufwendungen von 105 T€ (i.W. Versiche-
rungs- und Geschäftsbesorgungsaufwendungen) sowie Zinsaufwendungen von 17 
T€ gegenüber. Danach ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von 140 T€.

STADTBAHNGESELLSCHAFT RHEIN-SIEG MBH I.L. 
123 
Unter Berücksichtigung des Verlustvortrages und der in 2021 eingeforderten Nach-
schüsse der Gesellschafter wird zum 31.12.2021 ein Bilanzverlust von 11.898 T€ 
ausgewiesen. Dieser Verlust übersteigt das Eigenkapital um 11.120 T€, die als nicht 
durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in der Bilanz ausgewiesen werden. Eine In-
solvenz liegt aber trotz der bilanziellen Überschuldung nicht vor, da entsprechende 
Rückgriffsmöglichkeiten durch Freistellungserklärungen der KVB bzw. der HGK be-
stehen. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Finanziellen Risiken im Rahmen der Liquidation bestehen vor allem durch mögliche 
Zuschussrückforderungen aufgrund aktueller bzw. zukünftiger Prüfungen des Staatli-
chen Rechnungsprüfungsamtes. Hierfür wurden Rückstellungen in Höhe von 10.680 
T€ gebildet. 
Der voraussichtliche Zeitpunkt der Löschung der Gesellschaft ist derzeit nicht vorher-
zubestimmen. Er ist u.a. von der Abwicklung, Abrechnung und Prüfung aller Zu-
schussmaßnahmen durch die Bewilligungsbehörde und der abschließenden Übertra-
gung der Zuwendungsverhältnisse auf die Eigentümer der Anlagen abhängig.

HÄFEN UND GÜTERVERKEHR KÖLN AG 
 
124 
HÄFEN  UND GÜ TER VER KEHR  KÖLN  AG 
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Scheidtweilerstraße 4 
 
 
 50933 Köln 
Kontakt 0221 3900 
 www.hgk.de 
Gründungsdatum 13.07.1992 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Aktien 26.340.000 € 
(52.680 Stücke) 
 
Aktionäre 
Stadtwerke Köln GmbH 54,51% 
Stadt Köln 39,22% 
Rhein-Erft-Kreis 6,26% 
 
Tochterunternehmen 
HGK Shipping GmbH 100,00% 
HTAG Häfen und Transport AG 
(bis 27.12.2021) 
100,00% 
NESKA Schiffahrts- und Speditionskontor GmbH 100,00% 
Rheinland Cargo Schweiz GmbH 100,00% 
RheinCargo GmbH & Co. KG 50,00% 
RheinCargo Verwaltungs-GmbH 50,00% 
Rheinfähre Köln-Langel/Hitdorf GmbH 50,00% 
KCG Knapsack Cargo GmbH 26,00% 
RVG Rheinauhafen Verwaltungsgesellschaft mbH 26,00% 
DKS Dienstleistungsgesellschaft für Kommunikationsanlagen 
des Stadt- und Regionalverkehrs mbH 
25,50% 
CTS Container-Terminal GmbH Rhein-See-Land-Service 15,00% 
beka GmbH 0,31% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von Häfen und von öffentlichem und 
nicht öffentlichem Eisenbahnverkehr sowie die Durchführung und Förderung aller 
Vorhaben, die damit im Zusammenhang stehen.

HÄFEN UND GÜTERVERKEHR KÖLN AG 
125 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Vorstand 
Herr Uwe Wedig  
Vorsitzende*r 
Herr Wolfgang Birlin 
 
 
Aufsichtsrat 
Frau Susana dos Santos Herrmann 
Vorsitzende*r 
Herr Dirk Michel (MdR) 
stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Michael Auer 
Herr Johannes Bortlisz-Dickhoff 
(Fraktionsvorsitz) 
Herr Dirk Collin 
Frau Teresa Elisa De Bellis-Olinger 
(MdR) 
Herr Paul-Werner Diederichs 
Frau Alexandra Engler 
Herr Martin Gawrisch 
Herr Manfred Giesen (MdR) 
Herr Klaus Hebert-Okon 
Herr Josef Henseler 
Herr Lukas Lorenz (MdR) 
Herr Dr. David Lutz (MdR) 
Herr William Wolfgramm (Bg) 
 
  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Köln

HÄFEN UND GÜTERVERKEHR KÖLN AG 
 
126 
BILANZ 
Alle Angaben in T€ 
 2019 2020 2021 
Aktiva    
Anlagevermögen 268.884 472.346 456.246 
Immaterielle Vermögensgegenstände 695 1.201 3.087 
Sachanlagen 170.196 198.753 189.406 
Finanzanlagen 97.993 272.392 263.752 
Umlaufvermögen 38.444 23.743 26.027 
Vorräte 4.169 4.692 4.608 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 34.267 19.048 21.395 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 8 3 24 
Rechnungsabgrenzungsposten 942 1.118 787 
Bilanzsumme 308.271 497.207 483.059 
Passiva    
Eigenkapital 103.399 108.799 112.099 
Gezeichnetes Kapital 26.340 26.340 26.340 
Kapitalrücklage 55.214 60.614 63.914 
Gewinnrücklagen 21.845 21.845 21.845 
Jahresergebnis 0 0 0 
Sonderposten 29.908 28.815 13.603 
Rückstellungen 45.023 48.723 46.252 
Verbindlichkeiten 127.450 308.650 309.058 
Rechnungsabgrenzungsposten 2.490 2.220 2.047 
Bilanzsumme 308.271 497.207 483.059

HÄFEN UND GÜTERVERKEHR KÖLN AG 
127 
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 
Alle Angaben in T€ 
2019 2020 2021 
Umsatzerlöse 75.355 71.241 74.674 
Bestandsveränderungen 3 240 -237 
Andere aktivierte Eigenleistungen 855 844 524 
Erträge aus Zuwendungen 2.406 3.606 3.188 
Sonstige betriebliche Erträge 18.461 12.718 12.952 
Gesamtleistung 97.080 88.649 91.101 
Materialaufwand 14.272 13.449 14.185 
Personalaufwand 49.993 48.273 48.754 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 16.168 11.622 9.848 
EBITDA 16.647 15.305 18.314 
Abschreibungen 9.262 9.264 10.291 
Erträge aus Beteiligungen 3.143 3.394 1.021 
Erträge aus Gewinnabführung 2.987 4.172 8.054 
Aufwendungen aus Verlustübernahme - 300 3.342 
Erträge aus anderen Wertpapieren und 
Ausleihungen des Finanz-AV 3 286 2.991 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 85 80 28 
Abschreibungen auf Finanzanlagen und 
Wertpapiere des UV 10 - 65 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.775 2.886 4.978 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 61 56 870 
Sonstige Steuern 467 472 357 
Aufwendungen aus Gewinnabführung 10.290 10.258 10.504 
Jahresergebnis 0 0 0

HÄFEN UND GÜTERVERKEHR KÖLN AG 
 
128 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Bilanz    
Anlagenintensität (in %) 87,2 95,0 94,4 
Abschreibungsquote (in %) 5,4 4,6 5,3 
Investitionen (T€) 37.927 221.804 19.714 
Investitionsquote (in %) 14,1 47,0 4,3 
Eigenkapitalquote (in %) 33,5 21,9 23,2 
Pensionsrückstellungen (T€) 28.125 28.156 29.587 
Kreditverbindlichkeiten (T€) 105.369 96.352 91.780 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Gesamtkapitalrentabilität (in %) 4,2 2,6 3,2 
EBIT (T€) 7.385 6.041 8.024 
EBITDA (T€) 16.647 15.305 18.314 
Personal    
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 554 548 556 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Die OECD hat für 2021 gegenüber 2020 ein Weltwirtschaftswachstum von 5,6 % er-
mittelt. Laut Europäischer Kommission wuchs die Wirtschaft im Euroraum um 5,3 %. 
Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland nahm 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 
2,7 %. 
Beschreibung des/der relevanten Märkte, in denen die Gesellschaft aktiv ist 
Die Entwicklungen im bundesdeutschen Güterverkehr insgesamt waren laut Bundes-
amt für Güterverkehr 2021 positiv. Der Straßengüterverkehr verzeichnete eine sai-
sonübliche bis gute Auftragslage. Der Schienengüterverkehr verzeichnete in den ers-
ten zehn Monaten 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Zuwachs um 12,5 
% bezogen auf das Transportaufkommen und um 14,4 % bezogen auf die Transport-
leistung. Die Binnenschifffahrt verzeichnete eine saisonüblich bis gute Auftragslage. 
Diese Entwicklungen sind auf die Erholung der deutschen Wirtschaft nach den Maß-
nahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie und den daraus folgenden Einbrü-
chen in der deutschen Wirtschaft zurückzuführen. 
Beschreibung des Geschäftsverlaufs 
Beherrschende Themen des Jahres 2021 innerhalb der HGK waren weiterhin die Co-
vid-19-Pandemie und die damit verbundenen global gestörten Lieferketten sowie die 
weitere Integration der im Jahr 2020 von Imperial erworbenen Shipping-Group in die 
HGK-Gruppe.

HÄFEN UND GÜTERVERKEHR KÖLN AG 
129 
Die Covid-19-Pandemie wirkte sich im Berichtszeitraum erneut auf die HGK-Gruppe 
aus. Allerdings beziffert sich der Schaden bei konservativer Risikobetrachtung nur 
noch auf rund 0,5 Mio. €. Hierbei handelt es sich um eine risikobasierte Schadensbe-
trachtung. Die Risiken durch Zahlungsausfälle und Insolvenzen werden dabei deut-
lich geringer bewertet als noch im Vorjahr. Gestiegen sind jedoch die Aufwendungen 
für Hygienekonzepte, Testangebote und die Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplät-
zen. 
Im Zuge der Covid-19-Pandemie kam es zur Schließung von Seehäfen in China, was 
sich spürbar auf die HGK und ihre Beteiligungen auswirkte. Gleiches gilt für die Ha-
varie eines Containerschiffes im Suezkanal und die damit verbundene Sperrung der 
Wasserstraße, die massive Störungen der globalen Lieferketten bewirkte. Die Plan-
barkeit von Container-Transporten und -Umschlägen wurde massiv beeinträchtigt. 
Gleichzeitig konnten diese Risiken gerade bei den Intermodal-Standorten der HGK in 
Form von Zuschlägen (Cargo-Flow-Disruption-Surcharge, CFDS) an die Kunden wei-
tergegeben werden. 
Auch innerhalb des Eisenbahn-Verkehrsunternehmens RheinCargo gab es durch 
eine hohe Einmalzahlung als Coronabeihilfe im Rahmen einer erhöhten Trassen-
preisförderung im Güterverkehr (TraFöG) einen positiven Einmaleffekt, der aufgrund 
der phasenverschobenen Ausschüttung erst im Folgejahr für die HGK ergebniswirk-
sam wird. 
Das zweite beherrschende Thema des Geschäftsjahres 2021 war die Fortsetzung 
der Integration der HGK Shipping GmbH in die HGK-Gruppe. Hierbei sind insbeson-
dere die Neustrukturierung der Beteiligungen der HGK und die damit verbundenen 
umwandlungsrechtlichen Maßnahmen bezüglich der HTAG Häfen und Transport AG 
(HTAG) zu nennen. Im Zuge dessen wurde der Teilbetrieb „Reederei und Befrach-
tung“ der HTAG auf die HGK Dry Shipping GmbH abgespalten und der verbliebene 
Teilbetrieb „Häfen und Umschlag“ anschließend auf die NESKA Schifffahrts- und 
Speditionskontor Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Neska) verschmolzen. Dies 
soll den kommunalwirtschaftsrechtlichen Vorgaben, nicht mehrere im gleichen Ge-
schäftsfeld tätige Beteiligungen zu unterhalten, Genüge tun und für die Zukunft Sy-
nergien heben. Die Vorgänge wurden wirtschaftlich rückwirkend zum 1. Januar 2021 
umgesetzt. 
Das Eigenkapital der HGK erhöhte sich im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr von 
108,8 Mio. € auf 112,1 Mio. € (+3,3 Mio. €). Die Investitionen sanken von 47,4 Mio. € 
auf 19,7 Mio. €. Die Bilanzsumme sank von 497,2 Mio. € auf 483,1 Mio. €. Das ent-
spricht einem Rückgang um 14,1 Mio. € oder 2,9 %. Die Umsatzerlöse stiegen von 
71,2 Mio. € auf 74,7 Mio. €, was einem Zuwachs von 3,4 Mio. € bzw.4,8 % entspricht. 
Der Materialaufwand wuchs auf 14,1 Mio. € (2020: 13,4 Mio. €), während der Perso-
nalaufwand von 48,3 Mio. € auf 48,8 Mio. € stieg. Das Ergebnis vor Steuern nahm 
somit gegenüber dem Vorjahr mit 11,4 Mio. € deutlich zu (2019: 10,3 Mio. €). Nach 
Abzug der sonstigen Steuern und der Garantiedividende an den Rhein-Erft-Kreis

HÄFEN UND GÜTERVERKEHR KÖLN AG 
 
130 
werden die verbleibenden 10,1 Mio. € im Rahmen des bestehenden Gewinnabfüh-
rungsvertrags an die SWK GmbH abgeführt. 
Beschreibung der Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Es bestehen ergebnisrelevante Risiken, die einen Einfluss auf den Geschäftsverlauf, 
die wirtschaftliche Lage und die Ertragslage der HGK haben könnten. Die Auflistung 
der Chancen und Risiken übersteigt den an dieser Stelle zur Verfügung stehenden 
Platz. Daher sei für eine detaillierte Betrachtung auf den Geschäftsbericht der HGK 
AG für das Geschäftsjahr 2021 verwiesen. Unter Berücksichtigung der gegebenen 
Gegensteuerungs- und Minimierungsmaßnahmen sind derzeit keine Risiken erkenn-
bar, die den Fortbestand der HGK oder eines Tochter- und Beteiligungsunterneh-
mens gefährden. Derartige Risiken sind aus heutiger Sicht auch für die absehbare 
Zukunft nicht zu erkennen. 
Beschreibung der erwarteten Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Der Logistikmarkt entwickelt sich beständig weiter. Nachdem das Vorkrisenniveau 
bereits 2021 wieder erreicht wurde, werden auch für die Zeit nach 2022 kontinuierli-
che Zuwächse erwartet. Die HGK und die Gesellschaften gehen hier mit und sehen 
zielgerichtetes Handeln als Schlüssel zum Erfolg an, um auch in Zukunft ein erfolg-
reicher Teil des Stadtwerke Köln Konzerns zu sein.

HGK SHIPPING GMBH 
131 
HGK SHIPPING GM BH 
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Scheidtweilerstr. 4 
 
 
 50933 Köln 
Gründungsdatum 25.05.2020 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 25.000 € 
 
Gesellschafter 
Häfen und Güterverkehr Köln AG 100,00% 
 
Tochterunternehmen 
HGK Dry Shipping GmbH 100,00% 
HGK Gas Shipping GmbH 100,00% 
HGK Logistics S. à. r. l. 100,00% 
HGK Schiffsbeteiligung B. V. 100,00% 
HGK Ship Management Lux S. à. r. l. 100,00% 
HGK Shipping Rotterdam B. V. 100,00% 
Niedersächsische Verfrachtungs-Gesellschaft mbH 100,00% 
Wijnhoff & van Gulpen und Larsen B. V. 100,00% 
AMADEUS Schiffahrts- und Speditions GmbH 90,00% 
De Grave-Antverpia N. V. 55,00% 
Buss HGK Logistics GmbH & Co. KG 50,00% 
Buss HGK Verwaltung GmbH 50,00% 
BeKa HGK GmbH 40,00% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand der Gesellschaft ist die Beteiligung an Unternehmen zum Betrieb von öf-
fentlichem Güterverkehr zur Sicherung des kommunalen Bedarfs und zur Wirt-
schaftsförderung. Mittelbar oder unmittelbar gefördert wird die Versorgung der Ein-
wohner, des ortsansässigen Gewerbes und der Industrie.

HGK SHIPPING GMBH 
 
132 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Steffen Bauer 
Vorsitzende*r 
Herr Christian Möhrmann 
 (ab 01.04.2021) 
Herr Walter Steinig 
 (bis 31.05.2021) 
 
 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet keinen PCGK an.  
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Köln 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 3.213 11.267 
Jahresergebnis (T€) 3.230 15.805 
Eigenkapital (T€) 3.231 11.781 
Bilanzsumme (T€) 196.575 229.229 
Investitionen (T€) 3.460 56 
Verbindlichkeiten (T€) 187.069 210.900 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 288 33 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Die OECD hat für 2021 gegenüber 2020 ein Weltwirtschaftswachstum von 5,6 % er-
mittelt. Laut Europäischer Kommission wuchs die Wirtschaft im Euroraum um 5,3 %. 
Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland nahm 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 
2,7 %. 
Beschreibung des/der relevanten Märkte, in denen die Gesellschaft aktiv ist 
Die Entwicklungen im bundesdeutschen Güterverkehr insgesamt waren laut Bundes-
amt für Güterverkehr 2021 positiv. Eine detailliertere Beschreibung enthält der Ab-
schnitt zur Muttergesellschaft HGK AG. 
Beschreibung des Geschäftsverlaufs 
Das vorherige Geschäftsjahr war ein Rumpfgeschäftsjahr vom 01.09.2020 bis zum 
31.12.2020, weshalb Vergleichswerte mit diesem keine Aussagekraft haben. Der Ge-
samtumsatz im Geschäftsjahr 2021 betrug 5.140 T€. Die sonstigen betrieblichen Er-
träge lagen bei 6.126 T€. Die Erträge aus Finanzanlagen umfassten 8.762 T€. Das

HGK SHIPPING GMBH 
133 
Ergebnis nach Steuern lag bei 15.826 T€. Im Rahmen des Gewinnabführungsver-
trags wurden 7.255 T€ an die HGK AG abgeführt. 
Beschreibung der Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Chancen und Risiken liegen in der Höhe des geplanten Beteiligungsergebnisses, das 
wiederum abhängig von der operativen Entwicklung der Tochterunternehmen ist. Hier 
können beispielsweise größere als in der Planung angenommene negative Auswir-
kungen der Corona-Krise zu einer Minderung des Beteiligungsergebnisses führen. 
Kundenverluste, aber auch witterungsbedingte Einflüsse wie Hoch-/Niedrigwasser 
können neben der konjunkturellen Entwicklung die gleiche Wirkung haben. In der 
operativen Entwicklung der Tochtergesellschaften liegen aber gleichzeitig auch 
Chancen, z.B. durch Kundengewinnung oder bessere wirtschaftliche Rahmenbedin-
gungen. 
Beschreibung der erwarteten Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Für das Geschäftsjahr 2022 erwartet die HGKS Umsatzerlöse in Höhe von 
5,1 Mio. €. Dabei plant die HGKS einen Operating Profit von -3,4 Mio. €. Bei einem 
geplanten Beteiligungsergebnis von 19,0 Mio. € und einem Zinsergebnis von  
-2,4 Mio. € ergibt sich ein geplantes Nach-Steuer-Ergebnis von 3,9 Mio. €

RHEINFÄHRE KÖLN-LANGEL/HITDORF GMBH 
 
134 
RHEINF ÄHRE KÖLN- LAN GEL/HITDORF  GMBH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Scheidtweilerstraße 4  
 
 
 50933 Köln 
Kontakt 0221 3900  
 www.hgk.de/leistungen/rhei
nfaehre 
Gründungsdatum 21.11.1929 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 82.000 € 
 
Gesellschafter 
Häfen und Güterverkehr Köln AG 50,00% 
Stadt Leverkusen 50,00% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beförderung von Personen, Tieren, Fahrzeu-
gen, Lasten und so weiter von einem Ufer des Rheines zum anderen zwischen den 
Orten Köln-Langel und Hitdorf. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Norbert di Raimondo  
 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet keinen PCGK an.  
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Köln

RHEINFÄHRE KÖLN-LANGEL/HITDORF GMBH 
135 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 671 617 634 
Jahresergebnis (T€) -33 -130 -151 
Eigenkapital (T€) 504 374 354 
Bilanzsumme (T€) 610 453 525 
Investitionen (T€) 1 14 8 
Verbindlichkeiten (T€) 64 43 165 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 6 7 7 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Die Ausübung dieser wirtschaftlichen Betätigung erfolgt unter Beachtung des § 107 
(1) GO NRW, da für das Betreiben der Fähre ein öffentliches Interesse besteht und 
die Betätigung nach Art und Umfang in einem angemessenen Verhältnis zur Leis-
tungsfähigkeit der Städte Köln und Leverkusen steht. 
Beschreibung des/der relevanten Märkte, in denen die Gesellschaft aktiv ist 
Die Auslastung der Rheinfähre ist stark abhängig von der Befahrbarkeit der Auto-
bahnbrücke entlang der A1 zwischen Köln und Leverkusen. Änderungen von Ge-
wichts- und Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Brücke wirken sich unmittelbar 
auf die Zahl und Art der Fahrgäste aus. Der LKW-Verkehr ist eingeschränkt durch 
schmale Straßen und Verkehrsbeschränkungen auf Leverkusener Seite. Die Ge-
wichtsbeschränkungen auf der Mülheimer Brücke führen jedoch zu verstärkter Nut-
zung durch Landmaschinen aus dem Kölner Norden. 
Beschreibung des Geschäftsverlaufs 
Das Beförderungsaufkommen des Jahres 2021 ist im Vergleich zu 2020 um 32,48 % 
zurückgegangen. Mit der geringeren Zahl von Beförderungsfällen sank insbesondere 
das Umsatzvolumen der Beförderungsentgelte von 533.685 € auf 481.145 € um 
52.540 €. Die Gesamterträge sanken von 549.163 € auf 433.473 €, die Aufwendun-
gen stiegen von 746.894 € auf 784.266 €. Daraus ergibt sich ein Verlust von 150.720 
€ im Vergleich zu einem Verlust von 130.104 € in 2020. Die Liquidität war jederzeit 
sichergestellt. 
Beschreibung der Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Aus der beschränkten Befahrbarkeit der Autobahnbrücke ergeben sich Chancen auf 
eine weiterhin verbesserte Auslastung der Fähre und damit auf anhaltende Umsatz- 
und Ergebnissteigerungen. Damit korrespondieren Risiken aus der ungewissen 
Dauer der Straßenverkehrseinschränkungen und deren Umfang, die eine Planbarkeit 
der Mehrerlöse für die Fähre auf der Zeitschiene ausschließen.

RHEINFÄHRE KÖLN-LANGEL/HITDORF GMBH 
 
136 
Beschreibung der erwarteten Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Gegenwärtig und in absehbarer Zeit existieren keine bestandsgefährdenden Einzelri-
siken. Auch die Gesamtsumme der Risiken gefährdet nicht den Fortbestand der Ge-
sellschaft. Der langfristige Fortbestand – nach Beseitigung der Verkehrsbehinderun-
gen auf der A1 und der Mülheimer Brücke – ist abhängig von der Zuzahlung der Ge-
sellschafter.

RHEINCARGO GMBH & CO. KG 
137 
RHEINC ARGO GM BH & CO. KG 
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Hammer Landstraße 3  
 
 
 41460 Neuss 
Kontakt 02131 53230  
 www.rheincargo.com  
Gründungsdatum 27.07.2012 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Kommanditeinlage 500.000 € 
Komplementäreinlage 0 € 
 
Gesellschafter 
Häfen und Güterverkehr Köln AG 50,00% 
Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG 50,00% 
RheinCargo Verwaltungs-GmbH 0,00% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb der Binnenhäfen in Köln, Neuss und 
Düsseldorf einschließlich eines öffentlichen Eisenbahngüterverkehrsunternehmens 
sowie alle den Betriebszweck fördernden Geschäfte. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Aufsichtsrat 
Herr Manfred Abrahams 
Vorsitzende*r 
Frau Susana dos Santos Herrmann 
1. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Armin Persicke 
2. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Rolf Buschhausen 
Herr Stefan Crefeld 
Herr Manfred Giesen (MdR) 
Herr Peter Heumann 
Frau Caroline Lehmann 
Herr Stephan Lommetz 
Herr Dr. David Lutz (MdR) 
Herr Harald Löscher 
Herr Dirk Michel (MdR) 
Frau Dorothée Schneidermesse 
Herr Fabian Sicking 
Herr Klaus Starzer 
Frau Constanze Stroeks 
Herr Guido Trappen 
Herr William Wolfgramm (Bg) 
 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet keinen PCGK an.

RHEINCARGO GMBH & CO. KG 
 
138 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
BILANZ 
Alle Angaben in T€ 
 2019 2020 2021 
Aktiva    
Anlagevermögen 72.867 81.003 87.586 
Immaterielle Vermögensgegenstände 88 135 111 
Sachanlagen 72.779 80.868 87.475 
Umlaufvermögen 37.926 35.090 43.955 
Vorräte 966 1.039 894 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 31.609 30.523 30.955 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 5.351 3.527 12.106 
Rechnungsabgrenzungsposten 931 583 996 
Bilanzsumme 111.724 116.676 132.538 
Passiva    
Eigenkapital 58.830 56.250 60.373 
Kapitalanteile 500 500 500 
Kapitalrücklage 53.775 54.970 54.970 
Jahresergebnis 4.554 781 4.904 
Sonderposten 350 306 5.573 
Rückstellungen 7.203 7.353 9.190 
Verbindlichkeiten 45.267 52.679 57.339 
Rechnungsabgrenzungsposten 34 27 59 
Passive latente Steuern 39 61 4 
Bilanzsumme 111.724 116.676 132.538

RHEINCARGO GMBH & CO. KG 
139 
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 
Alle Angaben in T€ 
2019 2020 2021 
Umsatzerlöse 170.281 156.002 158.537 
Sonstige betriebliche Erträge 4.813 7.874 5.810 
Gesamtleistung 175.094 163.876 164.348 
Materialaufwand 132.673 118.490 110.958 
Personalaufwand 14.258 19.350 24.571 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 16.803 17.149 16.251 
EBITDA 11.360 8.886 12.567 
Abschreibungen 5.171 5.898 6.615 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 455 496 598 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.161 1.697 436 
Sonstige Steuern 19 16 14 
Jahresergebnis 4.554 781 4.904 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Bilanz    
Anlagenintensität (in %) 65,2 69,4 66,1 
Abschreibungen (T€) 5.171 5.898 6.615 
Sachanlagevermögen (T€) 72.779 80.868 87.475 
Immaterielles Vermögen (T€) 88 135 111 
Abschreibungsquote (in %) 7,1 7,3 7,6 
Investitionen (T€) 20.176 16.780 47 
Anlagevermögen (T€) 72.867 81.003 87.586 
Investitionsquote (in %) 27,7 20,7 0,1 
Eigenkapitalquote (in %) 52,7 48,2 45,6 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Gesamtkapitalrentabilität (in %) 4,5 1,1 4,2 
EBIT (T€) 6.189 2.989 5.952 
EBITDA (T€) 11.360 8.886 12.567 
Personal    
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 261 347 377

RHEINCARGO GMBH & CO. KG 
 
140 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Die OECD hat für 2021 gegenüber 2020 ein Weltwirtschaftswachstum von 5,6 % er-
mittelt. Laut Europäischer Kommission wuchs die Wirtschaft im Euroraum um 5,3 %. 
Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland nahm 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 
2,7 %. 
Beschreibung des/der relevanten Märkte, in denen die Gesellschaft aktiv ist 
Die Entwicklungen im bundesdeutschen Güterverkehr insgesamt waren laut Bundes-
amt für Güterverkehr 2021 positiv. Eine detailliertere Beschreibung enthält der Ab-
schnitt zur Muttergesellschaft HGK AG. 
Beschreibung des Geschäftsverlaufs 
Das Gesamtgütervolumen der RheinCargo aus Bahntransporten, Hafenlogistik und 
landseitigen Umschlägen betrug 42,3 Millionen Tonnen (+ 1,1 Mio. t bzw. + 2,7 % ge-
genüber Vorjahr). Die Umsatzerlöse in Summe haben im Vergleich zum Vorjahr um 
1,6% zugenommen. Insgesamt betragen die Umsatzerlöse 158,5 Mio. € (Vorjahr 
156,0 Mio. €). Unter Einbezug des Finanzergebnisses betrug das betriebliche Ergeb-
nis (EBT) 5.354 T€. Die Bilanzsumme hat sich von 116.676 T€ um 15.862 T€ (+13,59 
%) auf 132.538 T€ erhöht. Die Eigenkapitalquote hat sich auf 45,6 % (Vorjahr 48,2 
%) verringert. 
Beschreibung der Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Risiken ergeben sich aus konjunkturellen Schwankungen, dem Wettbewerbsumfeld, 
der zunehmenden Marktbedeutung kostengünstiger LKW-Flotten aus der erweiterten 
EU, umwelt- und fiskalpolitische Entscheidungen, Betriebsstörungen, dem Mangel an 
Triebfahrzeugführern, einer Verminderung von Gewerbe- und Umschlagflächen in 
den Häfen und dem Coronavirus. Chancen ergeben sich sowohl für die Häfen als 
auch für die Eisenbahn der RheinCargo mit einem dauerhaften wirtschaftlichen Auf-
schwung und weiter zunehmendem internationalen Warenaustausch. Weitere Chan-
cen ergeben sich aus konkreter politischer Umsetzung von geeigneten Maßnahmen, 
um die Verkehrswende schneller herbeizuführen 
Beschreibung der erwarteten Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Es wird für 2022 mit einem Umsatz von 173,3 Mio. € und einem betrieblichen Ergeb-
nis vor Steuern (EBT) von +4,0 Mio. € gerechnet. Der Investitionsplan weist für Ei-
senbahn und Häfen Ausgaben von insgesamt 20,6 Mio. € aus.

RHEINCARGO VERWALTUNGS-GMBH 
141 
RHEINC ARGO VER WALTUN GS-GM BH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Hammer Landstraße 3  
 
 
 41460 Neuss 
Kontakt 0213 153230  
 www.rheincargo.com  
Gründungsdatum 23.07.2012 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 25.000 € 
 
Gesellschafter 
Häfen und Güterverkehr Köln AG 50,00% 
Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG 50,00% 
 
Tochterunternehmen 
RheinCargo GmbH & Co. KG 0,00% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Geschäftszweck der RheinCargo Verwaltungs-GmbH ist die Komplementärstellung 
für die RheinCargo GmbH & Co. KG. Sie übt keine operative Geschäftstätigkeit aus. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Wolfgang Birlin 
Herr Jan Sönke Eckel  
 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet keinen PCGK an.  
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

RHEINCARGO VERWALTUNGS-GMBH 
 
142 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 6 6 6 
Jahresergebnis (T€) 2 2 2 
Eigenkapital (T€) 42 44 46 
Bilanzsumme (T€) 46 48 51 
Investitionen (T€) 0 0 0 
Verbindlichkeiten (T€) 1 0 1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
Beschreibung des Geschäftsverlaufs 
Der Geschäftsverlauf ist ausschließlich vom Geschäftsverlauf der RheinCargo GmbH 
& Co. KG abhängig. 
Beschreibung der Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Risiken können sich lediglich aus der Geschäftsführung und der Haftung für die 
RheinCargo GmbH & Co. KG ergeben. 
Beschreibung der erwarteten Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Die Gesellschaft wird auch in 2022 Erträge aus der Vergütung für die Übernahme der 
Haftung sowie aus Kostenerstattungen durch die KG erzielen.

RHEINLAND CARGO SCHWEIZ GMBH 
143 
RHEIN LAND C AR GO SCH WEIZ GMBH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Steinengraben 42  
 
 
 4051 Basel 
Kontakt 0221 3900  
 www.hgk.de/hgk/toechter-
und-
beteiligungen/rheinland-
cargo-schweiz 
Gründungsdatum 29.03.2012 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 40.000 CHF 
 
Gesellschafter 
Häfen und Güterverkehr Köln AG 100,00% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Die Gesellschaft bezweckt die Erschließung des Güterverkehrsaufkommens für den 
Eisenbahngüterverkehr zwischen der Schweiz und dem Wirtschaftsraum Köln. Das 
Unternehmen betreibt öffentlichen Eisenbahnverkehr und fördert bzw. führt alle Vor-
haben durch, die damit in Zusammenhang stehen. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Marc Piatti 
Herr Paul Schumacher  
 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet keinen PCGK an.  
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
FidemTreuhand AG Zwingen

RHEINLAND CARGO SCHWEIZ GMBH 
 
144 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
Alle Angaben in TCHF 
 2019 2020 2021 
Gesamtleistung 1.047 1.131 993 
Jahresergebnis 26 61 85 
Eigenkapital 250 312 396 
Bilanzsumme 500 514 519 
Investitionen 0 0 0 
Verbindlichkeiten 249 202 122 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
Wirtschaftliche Lage 
Die Bruttoerlöse sanken im Geschäftsjahr 2021 von 1.130 TCHF um 138 TCHF (12,2 
%) auf 993 TCHF. Dabei konnte ein Betriebsergebnis vor Steuern (EBT) 103 TCHF 
im Gegensatz zu 76 TCHF in 2020 erzielt werden. 
 
Die Bilanzsumme nahm 2021 im Vergleich zu 2020 von 514 TCHF auf 519 TCHF zu, 
während die Eigenkapitalquote von 60,7 % auf 76,3 % zunahm.

NESKA SCHIFFAHRTS- UND SPEDITIONSKONTOR GMBH 
145 
NESKA SCHIFFAHRT S- UND SPEDIT ION SKONTOR  GM BH 
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Neumarkt 7 - 11 
 
 
 47119 Duisburg 
Kontakt 02034 7989300 
 www.neska.com 
Gründungsdatum 25.11.1981 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 358.000 € 
 
Gesellschafter 
Häfen und Güterverkehr Köln AG 100,00% 
 
Tochterunternehmen 
Duisburg Bulk Terminal GmbH 100,00% 
KCT Krefelder Container Terminal GmbH 100,00% 
Oudkerk B.V. 
(ab 16.12.2021) 
100,00% 
Pohl & Co. GmbH 100,00% 
neska Container Line B.V. 100,00% 
neska Intermodal GmbH 100,00% 
uct Umschlag Container Terminal GmbH 100,00% 
CTS Container-Terminal GmbH Rhein-See-Land-Service 62,50% 
MASSLOG GmbH 
(ab 16.12.2021) 
50,00% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von Transporten aller Art, ins-
besondere die Übernahme und Durchführung von Binnenschifffahrtstransporten, Um-
schlagsbetrieb, Lagerungen, Spedition, Seeverfrachtungen sowie der Abschluss von 
hiermit im Zusammenhang stehenden Schiffahrts- und Handelsgeschäften. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Markus Krämer 
Vorsitzende*r 
Herr Andreas Grzib 
 (ab 01.09.2021) 
Herr Stefan Hütten 
 (bis 19.07.2021) 
Herr Dr. Jan Zeese

NESKA SCHIFFAHRTS- UND SPEDITIONSKONTOR GMBH 
 
146 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet keinen PCGK an.  
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Köln 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 52.481 44.852 57.426 
Jahresergebnis (T€) 836 -300 -3.342 
Eigenkapital (T€) 3.075 3.075 11.193 
Bilanzsumme (T€) 67.226 69.367 89.331 
Investitionen (T€) 1.022 2.319 17.474 
Verbindlichkeiten (T€) 57.600 59.113 64.062 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 178 182 255 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Die OECD hat für 2021 gegenüber 2020 ein Weltwirtschaftswachstum von 5,6 % er-
mittelt. Laut Europäischer Kommission wuchs die Wirtschaft im Euroraum um 5,3 %. 
Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland nahm 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 
2,7 %. Die Entwicklungen im bundesdeutschen Güterverkehr insgesamt waren laut 
Bundesamt für Güterverkehr 2021 positiv. Eine detailliertere Beschreibung enthält 
der Abschnitt zur Muttergesellschaft HGK AG. 
Beschreibung des Geschäftsverlaufs 
Am 28.12.2021 wurde der Teilbetrieb Häfen und Umschlag der HTAG Häfen und 
Transport AG rückwirkend zum 01.01.2021 auf die NESKA verschmolzen. Der Ge-
samtumsatz der NESKA nahm im Vergleich zum Vorjahr von 41.999 T€ auf 53.914 
T€ zu. Die sonstigen betrieblichen Erträge nahmen gegenüber dem Vergleichszeit-
raum um 648 T€ auf 3.497 T€ zu. Die Erträge aus Finanzanlagen stiegen deutlich 
von 5.002 T€ im Vorjahr auf 7.278 T€. Das Ergebnis nach Steuern ist insgesamt von 
-342 T€ auf -3.218 T€ gesunken. Nach sonstigen Steuern beläuft es sich auf -3.342 
T€, wovon 1.662 T€ auf den Teilbetrieb NESKA und -5.004 T€ auf den Teilbetrieb 
HTAG entfallen. Zusammenfassend betrachtet hat die NESKA ein schwieriges Ge-
schäftsjahr durchlaufen. 
Beschreibung der Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Die konjunkturelle Lage in Deutschland und weltweit wird weiterhin von der Corona-
Pandemie stark beeinflusst. Die Krise hat auf verschiedene Geschäftsbereiche unter-
schiedliche Auswirkungen.

NESKA SCHIFFAHRTS- UND SPEDITIONSKONTOR GMBH 
147 
Chancen bestehen in gezielteren Kundenmaßnahmen, eine höhere Marktdurchdrin-
gung und die intensivere Betreuung der Bestandskunden, sowie ein Ausbau der Be-
standsgeschäfte und eine Diversifizierung in den Leistungen und Produkten. 
Ein Risiko von hoher Bedeutung besteht in der Abhängigkeit und dem Ausfall von 
Großkunden insbesondere aus dem Bereich Automotive und der Stahlindustrie. Die 
Abhängigkeit dieser Kunden von der globalen Wirtschaftsentwicklung führt dazu, 
dass ein Konjunktureinbruch wie bspw. infolge der Corona-Pandemie unmittelbar ne-
gative Auswirkungen auch auf die NESKA haben würde. 
Bestandsgefährdende Risiken und solche mit einem wesentlichen Einfluss auf die 
wirtschaftliche Lage bestehen nicht und sind aus heutiger Sicht nicht zu erkennen. 
Beschreibung der erwarteten Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Für das Geschäftsjahr 2022 erwartet die NESKA gemäß ihrer Planung aus Novem-
ber 2021 eine Steigerung der Auslastung und damit verbunden einen Anstieg des 
Umsatzes auf 63.763 T€, das Ergebnis vor Gewinnabführung soll auf 4.450 T€ stei-
gen.

CTS CONTAINER-TERMINAL GMBH RHEIN-SEE-LAND-SERVICE 
 
148 
CTS CONTAIN ER-TERMINAL GMBH  RHEIN-SEE-LAND-SERVICE 
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Stapelkai/Niehl Hafen  
 
 
 50735 Köln 
Kontakt 0221 752080  
 www.cts.container-
terminal.de 
Gründungsdatum 29.12.1983 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 56.900 € 
 
Gesellschafter 
NESKA Schiffahrts- und Speditionskontor GmbH 62,50% 
DB Intermodal Services GmbH 22,50% 
Häfen und Güterverkehr Köln AG 15,00% 
 
Tochterunternehmen 
KCG Knapsack Cargo GmbH 51,00% 
TKN Terminal Köln-Nord GmbH i.L. 51,00% 
DCH Düsseldorfer Container-Hafen GmbH 49,00% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist das Betreiben eines Container-Terminals in Köln 
und alle damit verbundenen Dienstleistungen sowie der Handel mit Containern. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Oliver Grossmann 
Herr Dirk Meyer  
 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet keinen PCGK an.  
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Köln

CTS CONTAINER-TERMINAL GMBH RHEIN-SEE-LAND-SERVICE 
149 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 32.291 31.132 34.095 
Jahresergebnis (T€) 1.119 1.372 1.327 
Eigenkapital (T€) 1.554 1.807 1.762 
Bilanzsumme (T€) 7.477 7.577 7.111 
Investitionen (T€) 815 748 658 
Verbindlichkeiten (T€) 4.514 4.262 3.233 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 93 93 99 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Die OECD hat für 2021 gegenüber 2020 ein Weltwirtschaftswachstum von 5,6 % er-
mittelt. Laut Europäischer Kommission wuchs die Wirtschaft im Euroraum um 5,3 %. 
Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland nahm 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 
2,7 %. 
Beschreibung des/der relevanten Märkte, in denen die Gesellschaft aktiv ist 
Die Entwicklungen im bundesdeutschen Güterverkehr insgesamt waren laut Bundes-
amt für Güterverkehr 2021 positiv. Eine detailliertere Beschreibung enthält der Ab-
schnitt zur Muttergesellschaft HGK AG. 
Beschreibung des Geschäftsverlaufs 
Mit 33,8 Mio. € ist der erzielte Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 mit 4,0 % 
über dem Planumsatz (32,5 Mio. €). Das geplante Ergebnis vor Ertragsteuern (849 
T€) wurde mit 1.875 T€ deutlich überschritten. Die Beteiligungserträge sind im Ver-
gleich zur Vergleichsperiode mit 363 T€ (Vorjahr: 1.348 T€) stark zurückgegangen. 
Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann im Vorjahresvergleich insgesamt als 
stabil angesehen werden. 
Beschreibung der Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Bedeutende Risiken der CTS liegen in der zunehmenden Konkurrenzsituation durch 
das neue Terminal Köln-Nord, insbesondere, wenn der Terminalbetrieb neu ausge-
schrieben wird, im Ausfall von Großkunden, in der Abhängigkeit von der globalen 
Wirtschaftsentwicklung, gerade vor dem Hintergrund der Corona Pandemie und in 
Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges auf internationale und nationale Güter-
ströme. 
Bestandsgefährdende Risiken und solche mit einem wesentlichen Einfluss auf die 
wirtschaftliche Lage sind aus heutiger Sicht nicht zu erkennen. 
Beschreibung der erwarteten Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Für das Geschäftsjahr 2022 erwartet die CTS eine Umsatzsteigerung von rd. 4% im

CTS CONTAINER-TERMINAL GMBH RHEIN-SEE-LAND-SERVICE 
 
150 
Vergleich zum Geschäftsjahr 2021. Diese resultiert aus Preiserhöhungen, Umsatzer-
höhungen bei Bestandskunden und Akquise von Neugeschäften. Das Ergebnis vor 
Steuern wird für 2022 mit 1.124 T€ geplant.

FLUGHAFEN KÖLN/BONN GMBH 
151 
FLUGH AFEN  KÖLN /BONN GMBH 
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Heinrich-Steinmann-Straße 
12 
 
 
 51147 Köln 
Kontakt 02203-40 4001/02 
 www.koeln-bonn-airport.de 
Gründungsdatum 08.12.1950 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 10.821.000 € 
 
Gesellschafter 
Stadt Köln 31,12% 
Beteiligungsverwaltungsgesellschaft des Landes Nordrhein-
Westfalen mbH 
30,94% 
Bundesrepublik Deutschland 30,94% 
Stadtwerke Bonn GmbH 6,06% 
Rhein-Sieg-Kreis 0,59% 
Rheinisch-Bergischer Kreis 0,35% 
 
Tochterunternehmen 
AHS Köln Aviation Handling Services GmbH 49,00% 
AHS Aviation Handling Services GmbH 10,00% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens sind der Betrieb und der Ausbau des Verkehrsflug-
hafens Köln/Bonn einschließlich der Versorgung Dritter mit elektrischer Energie auf 
dem Gebiet des Flughafens sowie die Durchführung aller damit verbundenen Neben-
geschäfte. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Johan Vanneste 
 (bis 31.12.2021) 
Vorsitzende*r 
Herr Torsten Schrank

FLUGHAFEN KÖLN/BONN GMBH 
 
152 
Aufsichtsrat 
Herr Prof. Klaus-Dieter Scheurle 
 (ab 25.01.2021) 
Vorsitzende*r 
Frau Alexandra Cahn 
1. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Arndt Klocke 
2. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Reinhard Klingen 
3. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Nils Berner 
Frau Prof. Dr. Dörte Diemert (Käm.) 
Herr Wolfgang Fuchs (StD) 
 (bis 23.06.2021) 
Herr Hakan Gülcicek 
Herr Ferat Kar 
Herr Marcus Kitz 
 (ab 23.06.2021) 
Herr Dr. Gerrit Krupp (MdR) 
Herr Dr. Patrick Opdenhövel 
Herr Dr. Hendrik Schulte 
Herr Sven Schwarzbach 
Frau Kerstin Wambach 
Frau Petra von Wick 
 
 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Die Flughafen Köln/Bonn GmbH wendet einen eigenen Corporate Governance Ko-
dex an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
RSM GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- Kapitalzuführung 23.340

FLUGHAFEN KÖLN/BONN GMBH 
153 
BILANZ 
Alle Angaben in T€ 
2019 2020 2021 
Aktiva    
Anlagevermögen 732.288 713.103 680.172 
Immaterielle Vermögensgegenstände 20.126 20.118 19.972 
Sachanlagen 708.214 691.135 659.922 
Finanzanlagen 3.947 1.850 278 
Umlaufvermögen 50.708 42.725 124.068 
Vorräte 1.914 1.571 1.917 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 40.081 39.341 38.737 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 8.714 1.813 83.414 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.216 1.368 1.374 
Bilanzsumme 784.212 757.196 805.614 
Passiva    
Eigenkapital 259.590 228.490 288.523 
Gezeichnetes Kapital 10.821 10.821 10.821 
Kapitalrücklage 82.733 82.733 157.289 
Gewinnrücklagen 185.347 166.036 134.937 
Jahresergebnis -19.311 -31.100 -14.524 
Rückstellungen 80.406 83.201 86.081 
Verbindlichkeiten 360.005 375.927 368.088 
Rechnungsabgrenzungsposten 5.253 5.518 4.555 
Passive latente Steuern 78.959 64.061 58.367 
Bilanzsumme 784.212 757.196 805.614

FLUGHAFEN KÖLN/BONN GMBH 
 
154 
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 
Alle Angaben in T€ 
 2019 2020 2021 
Umsatzerlöse 341.234 208.358 246.306 
Andere aktivierte Eigenleistungen 2.368 1.905 1.777 
Sonstige betriebliche Erträge 4.194 16.833 10.099 
Gesamtleistung 347.795 227.096 258.181 
Materialaufwand 126.802 90.074 81.330 
Personalaufwand 145.496 111.106 119.935 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 34.521 19.812 24.366 
EBITDA 40.976 6.104 32.549 
Abschreibungen 47.505 40.554 41.467 
Erträge aus Beteiligungen 162 0 - 
Erträge aus anderen Wertpapieren und 
Ausleihungen des Finanz-AV 6 13 28 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5 10 49 
Abschreibungen auf Finanzanlagen und 
Wertpapiere des UV - 2.547 1.753 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.019 6.705 7.156 
Steuern vom Einkommen und Ertrag -6.617 -15.525 -5.751 
Sonstige Steuern 12.551 2.945 2.524 
Jahresergebnis -19.311 -31.100 -14.524 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Bilanz    
Anlagenintensität (in %) 93,4 94,2 84,4 
Abschreibungsquote (in %) 6,5 5,7 6,1 
Investitionen (T€) 53.914 26.537 16.825 
Investitionsquote (in %) 7,4 3,7 2,5 
Eigenkapitalquote (in %) 33,1 30,2 35,8 
Pensionsrückstellungen (T€) 10.433 10.951 10.388 
Kreditverbindlichkeiten (T€) 258.644 293.899 304.469 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Gesamtkapitalrentabilität (in %) -1,6 -3,2 -0,9 
EBIT (T€) -6.529 -34.451 -8.917 
EBITDA (T€) 40.976 6.104 32.549 
Personal    
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 1.838 1.717 1.703

FLUGHAFEN KÖLN/BONN GMBH 
155 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Die Weltwirtschaft hat sich 2021 von der Corona-Krise erholt, ihre Auswirkungen prä-
gen jedoch weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung. Der private Konsum hat im 
Zuge sinkender Neuinfektionen und rascher Impffortschritte in den fortgeschrittenen 
Volkswirtschaften ab dem Frühjahr 2021 deutlich angezogen. Die deutsche Wirt-
schaft hat sich 2021 vom Corona-bedingten Einbruch des Vorjahres erholt, wenn 
auch weniger deutlich als ursprünglich erwartet. 
Der Flughafen Köln/Bonn nimmt seine Verantwortung für Klima, Umwelt und Lärm-
schutz wahr und hat das Thema Nachhaltigkeit fest in seinem unternehmerischen 
Handeln verankert. Bereits vor mehr als zehn Jahren hat er eine Klimaschutzstrate-
gie entwickelt, deren Ziel eine permanente Reduzierung der CO2-Emissionen bis zur 
Klimaneutralität ist. Seitdem hat sich der Flughafen klimaneutral entwickelt. Anfang 
2022 wurden die Zielvorgaben noch einmal nachgeschärft. Bis 2030 sollen die CO2-
Emmisionen demnach auf der Basis von 2010 um 65 % reduziert werden, 2035 nur 
noch Fahrzeuge und Geräte mit emissionsfreien Antrieben auf dem Vorfeld fahren. 
Spätestens 2045 will der Flughafen vollständig klimaneutral sein. 
Geschäftsverlauf 
Die nationale Luftfahrt konnte sich im Jahr 2021 (gemessen in Verkehrseinheiten) um 
20,7 % gegenüber 2020 steigern, im Vergleich zum Jahr 2019 ist aber immer noch 
ein Minus von 55,6% zu verzeichnen. Der Flughafen Köln/Bonn erzielte bei den Ver-
kehrseinheiten im Jahr 2021 ein Plus von 21,1% und lag somit leicht besser als der 
Branchendurchschnitt. Im Jahr 2021 stieg das Passagieraufkommen am Flughafen 
Köln/Bonn auf rund 4,3 Mio. Fluggäste, was aber weiterhin sehr deutlich unter dem 
Vor-Corona-Niveau 2019 liegt. Mit einem Rückgang um 66% im Vergleich zum Vor-
krisenjahr 2019 lag Köln/Bonn damit etwas besser als der Bundesdurchschnitt von 
69% (auf 79 Mio. Passagiere). Das Frachtvolumen am Flughafen Köln/Bonn lag 2021 
bei rund 986.000 Tonnen, was einem Anstieg von 14% zum Vorjahr entspricht. Die 
Zahl der Flugbewegungen stiegen 2021 im Vergleich zu 2020 um 15% an, blieben 
aber deutlich um 36% (Bundesdurchschnitt -47%) gegenüber 2019 zurück. Das ma-
ximale Startgewicht (MTOW) ging im gleichen Zeitraum um 24% zurück. 
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit liegt mit 25.429 T€ deutlich über dem 
des Vorjahreswert (877 T€). Die Gesellschaft hat im Dezember 2021 mit fünf Haus-
banken neue Verträge über Betriebsmittellinien in Höhe von 63.500 T€ abgeschlos-
sen, deren Laufzeit drei Jahre beträgt. Damit war die Liquidität des Unternehmens im 
Berichtszeitraum jederzeit gesichert. Die Vermögens- und Finanzlage der Gesell-
schaft ist geordnet. Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf -14.524 T€ (Vorjahr: -
31.100 T€) und ist auch im Jahr 2021 noch wesentlich durch die Auswirkungen der 
Corona-Krise bedingt.

FLUGHAFEN KÖLN/BONN GMBH 
 
156 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Die Flughafen Köln/Bonn GmbH verfügt über ein Risikomanagementsystem. Wesent-
liches Element dieses Risikomanagements ist eine Überwachung der Risiken der 
Gesellschaft mittels einer Risikoinventur, bei der die Risiken gemäß ihrer Auswirkung 
(T€) und ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit (%) gruppiert werden. Neben den „Auswir-
kungen der Corona-Krise“ sind als wesentliche Risiken „Schnittstelle „Fracht“ Zugang 
sensibler Teil Sicherheitsbereich“, „Bodenverkehrsdienste“, „Absenkung Eckwerte 
Start- und Landebahnsystem zwischen 23:00 und 02:00 Uhr“, „Alkali-Kieselsäure-Re-
aktion (AKR)“ und „Einschränkung des Nachtflugbetriebes“ im Fokus, welche auf 
Grund ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkungen auf den Flughafen 
Köln/Bonn von hoher Bedeutung sind. 
Da der Flughafen über ein System mit drei Start- und Landebahnen, darunter eine In-
terkontinentalbahn, sowie über ein großzügiges Terminal- und Frachthallenangebot 
verfügt, kann er weitere Verkehrszuwächse aufnehmen. Ergänzt wird die Infrastruktur 
durch das integrierte Autobahn- und Schienennetz. Ein weiterer Pluspunkt sind die 
äußerst günstigen klimatischen Bedingungen. So liegt der Flughafen in einer fast ne-
belfreien und schneearmen Region. Dies begünstigt sowohl die Entwicklung des 
Frachtverkehrs als auch die des Passagierverkehrs, was insbesondere dem Dienst-
leistungs- und Produktionsgewerbe zu Gute kommt. 
Die Finanzierungskosten, die durch die realisierten sowie geplanten Investitionen 
und Maßnahmen zur Liquiditätsbeschaffung verursacht sind, sowie die Abschreibun-
gen und Instandsetzungsaufwendung, sind hinreichend in den angepassten Finanz- 
und Erfolgsplanungen berücksichtigt worden. Die Liquidität des Unternehmens ist 
ausreichend gesichert. Eine Bestandsgefährdung aus heutiger Sicht ist auf Grund-
lage der Unternehmensplanung und bei Beibehaltung der Kreditlinien nicht zu erwar-
ten. Der Flughafen Köln/Bonn verfügt über einen Public Corporate Governance Ko-
dex, dessen Regelungen zu einer besseren Steuerung und Kontrolle sowie Transpa-
renz des Unternehmens beitragen. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Die Auswirkungen der andauernden Corona-Krise wird die Flughafen Köln/Bonn 
GmbH auch im Jahr 2022 zu spüren bekommen. Der im Dezember 2021 für das Jahr 
2022 verabschiedete Wirtschaftsplan sieht bereits wieder eine Verkehrsmenge von 
8,3 Mio. Passagieren (ca. 65% des Vorkrisenniveaus) vor. Die Fracht entwickelt sich 
im unteren einstelligen Prozentbereich nach oben. Insgesamt wird diese Verkehrs-
entwicklung zusammen mit dem inzwischen erreichten abgesenkten Kostenniveau 
aus heutiger Sicht zu einem mindestens ausgeglichenen Ergebnis im Geschäftsjahr 
2022 führen.

FLUGHAFEN KÖLN/BONN GMBH 
157 
Die Airlines agieren im Frühjahr 2022 mit einem nachfragegerechten Angebot und 
stellen im Sommer 2022 zum großen Teil Kapazitäten in den Markt, die an das Ni-
veau von 2019 heranreichen. Der Flughafen Köln/Bonn setzt in dieser Situation auf 
folgende strategische Ziele: 
1. Bindung der Bestandskunden: Köln/Bonn war für Eurowings vor der Corona-
Pandemie eine von vier „core bases“, an denen die Direktverkehre gebündelt 
und die Marktanteile verteidigt wurden. Das Passagiervolumen von 2019 soll 
innerhalb der nächsten drei Jahre wieder erreicht und fehlende Businessver-
kehre durch neue Strecken und Frequenzverstärkungen im touristischen Be-
reich kompensiert werden. Ryanair als größter Player in dem Segment „Low 
Cost“ soll beim touristischen Portfolio Wachstumsträger bleiben. Wizz Air und 
Blue Air sollen den osteuropäischen Zielmarkt weiter verstärken. 
2. Dem touristischen Geschäft wurde bereits vor der Pandemie eine zuneh-
mende Bedeutung als Wachstumstreiber im Gesamtmarkt zugewiesen. Neben 
dem reinen Urlaubsgeschäft bedeutet dies für Köln/Bonn insbesondere eine 
Stärkung der Verkehre in die Family & Friends Märkte (Türkei, Osteuropa). 
Dieser wichtige Zielmarkt soll kontinuierlich ausgebaut werden. Das Ur-
laubsportfolio soll durch weitere Touristik-Carrier gestärkt werden. 
3. In der Luftfracht ist es das strategische Ziel des Köln Bonn Airport, dass trotz 
begrenzter Kapazitäten in der Nacht die Großkunden das geplante Wachstum 
abbilden können. Dies bedeutet u.a. einen bedarfsgerechten Ausbau der land-
seitigen Frachtumschlagskapazitäten, den Ausbau der Tagesfracht (u.a. durch 
Tagesfracht-Incentive) und den Umstieg auf größeres, moderneres Fluggerät. 
4. Um die Auswirkungen der Corona-Krise abzumildern, wurden und werden ver-
schiedene Anpassungsstrategien im Bereich Commercial Activities betrachtet. 
Die Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des Produktportfolios für den 
Kunden steht dabei nach wie vor im Fokus. Aufgrund der weiterhin positiven 
Entwicklung des Frachtgeschäftes im Jahr 2021 werden Weiterentwicklungs-
möglichkeiten im Bereich Real Estate untersucht.

SPEZIELLER TEIL 
 
158 
3. Wohnungsbau und Betreuung städtischer Bauten

GAG IMMOBILIEN AG 
159 
GAG IMM OBILIEN AG 
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Straße des 17. Juni 4  
 
 
 51103 Köln 
Kontakt 0221 2011-0  
 www.gag-koeln.de  
Gründungsdatum 18.03.1913 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Aktien 16.453.967 € 
(16.453.967 
Stücke) 
 
Aktionäre 
Stadt Köln 88,75% 
Ernst-Cassel-Stiftung 5,17% 
Kleinaktionäre Streubesitz 3,36% 
Eigene Anteile 1,78% 
Treuhänder (Mieter) 0,94% 
 
Tochterunternehmen 
GAG Servicegesellschaft mbH 100,00% 
Mietmanagementgesellschaft der GAG mbH 100,00% 
GAG Projektentwicklung GmbH 90,00% 
Grund und Boden GmbH 62,00% 
GAG Immobilien AG 1,78% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
(1) Gegenstand des Unternehmens ist die Versorgung breiter Schichten der Bevölke-
rung mit sicherem Wohnraum zu sozial angemessenen Bedingungen. 
(2) Zur Erfüllung ihres Gegenstands kann die Gesellschaft Grundstücke erwerben, 
belasten, bebauen, verwalten und veräußern. 
(3) Die Gesellschaft kann alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus 
und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Hierzu gehören auch die 
Betreuung von Bauvorhaben, die Sanierung von Bauten, die Betreuung von Sanie-
rungsvorhaben sowie die Durchführung städtebaulicher Maßnahmen im Zusammen-
hang mit der Erneuerung oder Entwicklung von Wohngebieten. 
(4) Die Gesellschaft kann Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und 
Gewerbebauten, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen und Dienstleis-
tungen bereitstellen. 
(5) Die Gesellschaft kann darüber hinaus im Zusammenhang mit der Tätigkeit der 
cowelio GmbH insbesondere folgende Aufgaben übernehmen:

GAG IMMOBILIEN AG 
 
160 
a) Erwerb, Errichtung, Verwaltung und Betrieb von technischen Anlagen und Geräten 
sowie die Bereitstellung von Ausstattung und Einrichtungsgegenständen zur Versor-
gung von Mietern mit Wärme und Energie. 
b) Erbringung und Vermittlung energiewirtschaftlicher Dienstleistungen, insbesondere 
Energielieferung, Mieterstrom, Energieeffizienz Maßnahmen, Energiespeicherbewirt-
schaftung. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Vorstand 
Herr Ingo Frömbling 
 (ab 01.01.2021, bis 30.06.2021) 
Frau Anne Keilholz 
 (ab 01.07.2021) 
Frau Kathrin Möller 
 
 
Aufsichtsrat 
Herr Mike Homann (MdR) 
 (ab 30.09.2021) 
Vorsitzende*r 
Herr Jochen Ott (MdL) 
 (bis 29.09.2021) 
Vorsitzende*r 
Frau Sabine Pakulat (MdR) 
1. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Frau Martina Richter 
2. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Frau Sylke Born 
 (ab 30.09.2021) 
Frau Dr. Eva Bürgermeister 
 (bis 29.09.2021) 
Herr Michael Frenzel 
 (ab 30.09.2021) 
Herr Markus Greitemann (Bg) 
Frau Ursula Gärtner (MdR) 
 (bis 29.09.2021) 
Frau Marion Heuser (MdR) 
Herr Niklas Kienitz (MdR) 
Herr Harald Knopp 
Frau Karina Köbnik 
Herr Antonio Mossuto 
 (bis 29.09.2021) 
Herr Dr. Franz Georg Rips 
 (bis 29.09.2021) 
Herr Andreas Schubring 
Frau Christine Seiger (MdR) 
 (ab 30.09.2021) 
Frau Ira Sommer (MdR) 
 (ab 30.09.2021) 
Herr Michael Weisenstein (MdR) 
Herr Thomas Welter (MdR) 
 
  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
DOMUS AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

GAG IMMOBILIEN AG 
161 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- Gewinnausschüttung (für GJ Vj) 7.301 
- Entgelt Wertpapierleihe (für GJ Vj) 70 
- Zuwendungen im Rahmen einer Betrauung 3.270 
- Kommunalbesicherte Verbindlichkeiten zum 31.12. 
(Bürgschaften) 219.381 
- Gewährte Darlehen zum 31.12. 72.319 
 
BILANZ 
Alle Angaben in T€ 
2019 2020 2021 
Aktiva    
Anlagevermögen 1.998.204 2.104.625 2.189.844 
Immaterielle Vermögensgegenstände 384 257 832 
Sachanlagen 1.718.900 1.802.148 1.886.464 
Finanzanlagen 278.920 302.220 302.548 
Umlaufvermögen 137.002 133.116 164.971 
Vorräte 53.696 47.526 52.665 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 81.202 66.240 111.025 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 2.104 19.349 1.281 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.010 1.106 1.324 
Bilanzsumme 2.136.216 2.238.847 2.356.139 
Passiva    
Eigenkapital 565.951 607.603 636.911 
Gezeichnetes Kapital 16.210 16.179 16.161 
Kapitalrücklage 154.230 154.255 154.295 
Gewinnrücklagen 370.752 410.743 446.713 
Bilanzergebnis 24.758 26.426 19.742 
Sonderposten 26.349 25.680 25.012 
Rückstellungen 57.928 56.950 60.300 
Verbindlichkeiten 1.466.318 1.518.334 1.591.658 
Rechnungsabgrenzungsposten 19.669 30.280 42.259 
Bilanzsumme 2.136.216 2.238.847 2.356.139

GAG IMMOBILIEN AG 
 
162 
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 
Alle Angaben in T€ 
 2019 2020 2021 
Umsatzerlöse 227.570 239.677 240.229 
Bestandsveränderungen 3.726 -6.170 5.139 
Andere aktivierte Eigenleistungen 99 13 379 
Sonstige betriebliche Erträge 29.004 29.578 19.765 
Gesamtleistung 260.399 263.097 265.512 
Materialaufwand 96.107 91.562 96.213 
Personalaufwand 44.644 45.731 50.732 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 18.138 18.413 19.164 
EBITDA 101.510 107.391 99.402 
Abschreibungen 41.912 43.739 44.863 
Erträge aus Gewinnabführung 17.687 18.075 14.868 
Aufwendungen aus Verlustübernahme - - 526 
Erträge aus anderen Wertpapieren und 
Ausleihungen des Finanz-AV 1.312 1.267 1.221 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 711 205 191 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 25.379 25.460 24.856 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 6.373 8.127 8.171 
Sonstige Steuern -292 -155 -134 
Jahresergebnis 47.848 49.765 37.399 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Bilanz    
Anlagenintensität (in %) 93,5 94,0 92,9 
Abschreibungsquote (in %) 2,4 2,4 2,4 
Investitionen (T€) 133.109 154.755 135.752 
Investitionsquote (in %) 6,7 7,4 6,2 
Eigenkapitalquote (in %) 26,5 27,1 27,0 
Pensionsrückstellungen (T€) 41.299 42.130 44.848 
Kreditverbindlichkeiten (T€) 1.384.617 1.437.219 1.512.474 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Gesamtkapitalrentabilität (in %) 3,4 3,4 2,6 
EBIT (T€) 59.598 63.652 54.539 
EBITDA (T€) 101.510 107.391 99.402 
Personal    
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 549 560 586

GAG IMMOBILIEN AG 
163 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
Grundlegende unternehmerische Geschäftsaktivitäten 
Gegenstand des Unternehmens ist die Versorgung breiter Schichten der Kölner Be-
völkerung mit sicherem Wohnraum zu sozial angemessenen Bedingungen. Die GAG 
ist schwerpunktmäßig in den Geschäftsfeldern Immobilienbewirtschaftung, Neubau, 
Modernisierung/Instandhaltung sowie Bauträgergeschäft (auslaufend) tätig. 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Der Wohnungsmarkt in den attraktiven Ballungsräumen und wachstumsstarken Regi-
onen bleibt angespannt. Deutschland verzeichnet einen weiterhin spürbaren Einwoh-
nerzuwachs, der primär auf die Außenzuwanderung aus dem europäischen Ausland 
zurückzuführen ist. Durch die stetig steigenden Studierendenzahlen verschärft sich 
die Situation vor allem in den Universitätsstädten weiter. 
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie betreffen die Immobilienwirtschaft im Be-
reich der Wohnimmobilien generell und den GAG-Konzern im Besonderen in Bezug 
auf die Ertragslage nur in einem geringen Rahmen. Bei den gewerblichen Mietver-
hältnissen ergaben sich dagegen in einigen Teilsegmenten spürbare Auswirkungen, 
mit denen auch weiterhin zu rechnen ist. 
Geschäftsverlauf 
Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2021 mit einem Jahresüberschuss von 
37.399 T€ (Vorjahr: 49.765 T€) ab. 
Das EBITDA verminderte sich um 7% auf 99.402 T€ (Vorjahr: 107.391 T€). 
Die Umsatzerlöse betrugen 240.229 T€ (Vorjahr: 239.677 T€). Die Umsätze resultie-
ren im Wesentlichen aus der Hausbewirtschaftung und dort vor allem aus der Ver-
mietung. Die Umsatzerlöse aus Sollmieten lagen bei 146.279 T€ (Vorjahr: 139.887 
T€). Diese Steigerung ergab sich aus dem Bezug von Neubaumaßnahmen, den An-
hebungen der Mieten aufgrund von Modernisierungsmaßnahmen, den Mietanpas-
sungen im Wohnungsbestand an den Mietspiegel, Fluktuation sowie sinkenden Woh-
nungsabschlägen aus Förderungen. Hinzu kamen Umsatzerlöse aus Nebenkosten 
von 45.855 T€ (Vorjahr 44.425 T€). Im Geschäftsjahr gab es keine Umsätze aus dem 
Verkauf von Grundstücken. Im Vorjahr waren es Umsätze in Höhe von 11.398 T€ und 
22 erfolgswirksame Verkäufe aus Bauträgermaßnahmen. 
Die Bilanzsumme stieg um 5% auf 2.356.139 T€ (Vorjahr: 2.238.847 T€). Der Wert 
des Anlagevermögens stieg um 4% auf 2.189.844 T€ (Vorjahr: 2.104.625 T€). Den 
Zugängen in Höhe von 135.752 T€ standen insbesondere Abschreibungen in Höhe 
von 44.863 T€ und Buchwertabgänge in Höhe von 5.672 T€ gegenüber. Die Zugänge 
resultierten im Wesentlichen aus Investitionen für Neubau- und Modernisierungs-
maßnahmen.

GAG IMMOBILIEN AG 
 
164 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Als Vermieter unterliegt der GAG-Konzern auch einem Mietausfallrisiko. Hauptursa-
che für rückständige und ausbleibende Mietzahlungen durch die Mieterinnen und 
Mieter sind wachsende Verschuldung, Arbeitslosigkeit und familiäre Probleme in den 
Stadtteilen, in denen der GAG-Konzern seine Wohnungen bewirtschaftet. Durch die 
enge Betreuung der Mieterinnen und Mieter in den Kundencentern, das Sozialma-
nagement und durch die Abteilung Forderungsmanagement wird gewährleistet, dass 
problematische Mietverhältnisse schnellererkannt und entsprechende Gegenmaß-
nahmen ergriffen werden. Weiterhin kann durch neue oder geänderte Umweltgesetze 
bzw. -verordnungen, wie zum Beispiel die CO2-Bepreisung, die Kostensituation stark 
belastet werden. 
Die größten Chancenpotenziale sieht der GAG-Konzern im Standortfaktor, in dem in 
100 Jahren gewonnenen Vertrauen der Mieterschaft sowie in den Kölner Einwohnern 
und zukünftig vermehrt den Neu-Kölnern. Hier werden an dem hervorragenden 
Standort Köln, der nach den gängigen Bevölkerungsprognosen langfristig stabile 
Nachfragepotenziale bereithält, wohnungswirtschaftliche Produkte und Dienstleistun-
gen ihre Abnehmer finden, wenn sie ökologisch, sozial und ökonomisch ausgewogen 
sind. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Für 2022 sind ein Jahresüberschuss von 19.211 T€ und ein EBITDA von 91.466 T€ 
geplant. Diese Ergebnisse basieren im Wesentlichen auf einem Umsatz von 263.735 
T€ und Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen von 107.749 T€ so-
wie auf einem Personalaufwand von 51.861 T€. Die Abschreibungen sind mit 47.616 
T€ und das Finanzergebnis mit -19.382 T€ geplant.

GAG PROJEKTENTWICKLUNG GMBH 
165 
GAG PR OJEKT ENT WIC KLUN G GMBH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Straße des 17. Juni 4  
 
 
 51103 Köln 
Kontakt 0221 20110  
 www.gag-koeln.de  
Gründungsdatum 05.07.2000 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 100.000 € 
 
Gesellschafter 
GAG Immobilien AG 90,00% 
Grund und Boden GmbH 10,00% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist die Vornahme von Grundstücksgeschäften jeder 
Art, die Bebauung und Verwaltung eigener und fremder Grundstücke sowie die 
Durchführung städtebaulicher Sanierungsvorhaben unter besonderer Berücksichti-
gung sozial wichtiger Maßnahmen. Die Gesellschaft kann Immobilien erwerben, be-
lasten, verwalten und veräußern. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Ingo Frömbling 
 (ab 01.01.2021, bis 30.06.2021) 
Frau Anne Keilholz 
 (ab 01.07.2021) 
Frau Kathrin Möller 
 
  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
DOMUS AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

GAG PROJEKTENTWICKLUNG GMBH 
 
166 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- Kommunalbesicherte Verbindlichkeiten (Bürgschaft) zum 
31.12. 22.238 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 11.102 9.980 10.630 
Jahresergebnis (T€) 295 364 -526 
Eigenkapital (T€) 231 14.687 16.431 
Bilanzsumme (T€) 58.750 64.612 81.586 
Investitionen (T€) 6.076 8.710 17.866 
Verbindlichkeiten (T€) 57.012 48.552 64.173 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
Grundlegende unternehmerische Geschäftsaktivitäten 
Gegenstand des Unternehmens ist die Vornahme von Grundstücksgeschäften jeder 
Art, die Bebauung und Verwaltung eigener und fremder Grundstücke sowie die 
Durchführung städtebaulicher Sanierungsvorhaben unter besonderer Berücksichti-
gung sozial wichtiger Maßnahmen. Sie ist zu 90% Tochtergesellschaft der GAG Im-
mobilen AG (GAG); die Grund und Boden GmbH (Grubo) hält die verbleibenden An-
teile an der Gesellschaft. Die GPE ist eine vollkonsolidierte Gesellschaft des GAG-
Konzerns. Die Verwaltung der Gesellschaft ist der GAG und der GAG Servicegesell-
schaft mit beschränkter Haftung (GAG SG) übertragen. 
Die GPE hat in 2016 rund 1.200 Wohnungen in Köln-Chorweiler erworben. Der Un-
ternehmenszweck besteht im Wesentlichen in der Bewirtschaftung dieses Woh-
nungsbestandes. Die Stadt Köln hat die GAG und ihre Tochterunternehmen mit Be-
trauungsakt vom 23. Juni 2015 für einen Zeitraum von zehn Jahren mit der Erbrin-
gung von Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse (DAWI) in 
diesem Quartier beauftragt und bezahlt der GPE über zehn Jahre einen Zuschuss in 
Höhe von insgesamt maximal € 32.393.700 netto zzgl. anfallender Umsatzsteuer. 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Der Wohnungsmarkt in den attraktiven Ballungsräumen und wachstumsstarken Regi-
onen bleibt angespannt. Deutschland verzeichnet einen weiterhin spürbaren Einwoh-
nerzuwachs, der primär auf die Außenzuwanderung aus dem europäischen Ausland 
zurückzuführen ist. Durch die stetig steigenden Studierendenzahlen verschärft sich 
die Situation vor allem in den Universitätsstädten weiter.

GAG PROJEKTENTWICKLUNG GMBH 
167 
Geschäftsverlauf 
Das Geschäftsjahr 2021 schließt mit einem Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme 
von T€ 526 (Vorjahr: Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von T€ 364) sowie mit 
einem positivem EBITDA von T€ 990 (Vorjahr: positives EBITDA von T€ 2.069). 
Die Umsatzerlöse stiegen um 13% auf T€ 10.139 (Vorjahr: T€ 8.989). Der wesentli-
che Grund für die gestiegenen Umsatzerlöse ist der höhere ertragswirksam verein-
nahmte Anteil des Betrauungsaktzuschusses von T€ 3.050 (Vorjahr: T€ 1.626). Der 
Betrauungsaktzuschuss wird in der Höhe erfolgswirksam eingebucht, die erforderlich 
ist, um das Ergebnis aller dem Betrauungsakt zurechenbarer Aufwendungen und Er-
träge auszugleichen. Der Differenzbetrag zum Zuschussbetrag der Stadt Köln in 
Höhe von T€ 190 wurde mit den übrigen sonstigen Vermögensgegenständen ver-
rechnet. 
Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr um T€ 16.974 auf T€ 
81.586 (Vorjahr: T€ 64.612) erhöht. Der Anstieg der Bilanzsumme ist im Wesentli-
chen auf das um T€ 16.803 höhere Anlagevermögen bzw. dessen Finanzierung zu-
rückzuführen. 
Der Wert des Anlagevermögens stieg im Geschäftsjahr auf T€ 77.609 (Vorjahr: T€ 
60.806). Den Investitionen von T€ 17.866 standen Abschreibungen von T€ 1.058 ge-
genüber. 
Die Verbindlichkeiten betragen T€ 64.173 (Vorjahr. T€ 48.552). Der Anstieg resultiert 
im Wesentlichen aus den auf T€ 49.167 (Vorjahr: T€ 35.336) gestiegenen Verbind-
lichkeiten gegenüber Kreditinstituten. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Zusammenfassend ist festzustellen, dass unter Berücksichtigung des mit der GAG 
AG abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags keine wesent-
lichen Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, absehbar sind. Al-
lerdings wird die Gesellschaft auch in den Folgejahren auf die Unterstützung durch 
die GAG Immobilien AG angewiesen sein. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Die Gesellschaft erwartet für 2022 einen Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme von 
T€ 772 und es ist ein positives EBITDA von T€ 1.463 geplant. Diese Ergebnisse ba-
sieren im Wesentlichen auf einem Umsatz von T€ 10.825 und Aufwendungen für be-
zogene Lieferungen und Leistungen von T€ 8.937.

GAG SERVICEGESELLSCHAFT MBH 
 
168 
GAG SER VICEGESELLSCH AFT  MBH 
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Straße des 17. Juni 4 
 
 
 51103 Köln 
Kontakt 0221 20110 
 www.gag-koeln.de 
Gründungsdatum 18.12.2002 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 25.000 € 
 
Gesellschafter 
GAG Immobilien AG 100,00% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist es, unter Berücksichtigung sozialer, ökologischer 
und städtebaulicher Zielsetzungen, für die Gesellschaften des GAG Konzerns oder 
begleitend zu deren Hauptgeschäft auch für Mieter folgende Aufgaben zu überneh-
men: 
a) die Bewirtschaftung sowie die Vermietung und Verpachtung von Grundbesitz und 
Immobilienbeständen sowie die Vermittlung von Grundstücksankäufen, Grund-
stücksverkäufen und von grundstücksgleichen Rechten jeder Art; 
b) die Baubetreuung, die Errichtung und Veräußerung von Ein- und Mehrfamilien-
häusern, Eigentumswohnungen, Mietwohngebäuden und gewerblichen Bauten 
sowie die Erschließung und Parzellierung von Grundstücken 
c) der Erwerb, die Errichtung, die Verwaltung und der Betrieb von technischen Anla-
gen und Geräten sowie die Bereitstellung von Ausstattungen und Einrichtungsge-
genständen zur Versorgung mit Wärme, Energie und sonstigen Dienstleistungen; 
d) Erbringung und Vermittlung energiewirtschaftlicher Dienstleistungen, insbeson-
dere Energielieferung, Mieterstrom, Energieeffizienzmaßnahmen, Energiespei-
cherbewirtschaftung; 
e) die Erbringung von Hausmeister-, Wohnverwaltungs- und sonstigen Dienstleistun-
gen mit eigenem oder fremdem Personal. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Ingo Frömbling 
 (bis 18.04.2021) 
Herr Michael Kempf 
 (ab 19.04.2021) 
Herr Klaus Möhren

GAG SERVICEGESELLSCHAFT MBH 
169 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
DOMUS AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- Kommunalbesicherte Verbindlichkeiten (Bürgschaft) zum 
31.12. 22.238 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 43.647 43.151 47.269 
Jahresergebnis (T€) 1.492 1.560 1.561 
Eigenkapital (T€) 1.557 13.090 14.417 
Bilanzsumme (T€) 26.479 26.271 30.361 
Investitionen (T€) 7.940 2.432 4.575 
Verbindlichkeiten (T€) 23.612 11.949 14.256 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 7 8 12 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
Die GAG SG erbringt im Wesentlichen Dienstleistungen im GAG-Konzern und ist da-
mit in ihrer Geschäftsentwicklung von der Entwicklung des GAG-Konzerns abhängig. 
Auf Grund der günstigen Rahmenbedingungen am Wohnungsmarkt in Köln verlief 
die Entwicklung des GAG-Konzerns positiv. 
Geschäftsverlauf 
Das Geschäftsjahr 2021 schließt mit einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung 
von T€ 1.561 (Vorjahr: T€ 1.560) sowie mit einem EBITDA von T€ 3.077 (Vorjahr: T€ 
2.654). 
Die Umsatzerlöse betrugen insgesamt T€ 47.011 (Vorjahr: T€ 42.686). Sie resultieren 
im Wesentlichen mit T€ 26.411 (Vorjahr: T€ 25.070) aus erbrachten Leistungen aus 
der Immobilienverwaltung und Hausmeistertätigkeit (Betreuungstätigkeit). Im Ge-
schäftszweig der Gaslieferung wurden nach Abzug der Energiesteuer Umsätze in 
Höhe von T€ 7.552 (Vorjahr: T€ 6.642) erwirtschaftet.

GAG SERVICEGESELLSCHAFT MBH 
 
170 
Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Vorjahr um 15,6% auf T€ 30.361 (Vorjahr: T€ 
26.271). Die Erhöhung der Bilanzsumme resultiert zum einen aus zum Stichtag ge-
stiegenen noch nicht abgerechneten konzerninternen Dienstleistungen und zum an-
deren auf höheren Investitionen in das Sachanlagevermögen für den Ankauf von 
Blockheizkraftwerken und dem Bau von Photovoltaikanlagen, Heizkesseln und Block-
heizkraftwerken. 
Die Gesellschafterin GAG AG hat im Berichtsjahr T€ 1.327 in die Kapitalrücklage der 
GAG SG eingezahlt. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Unter Berücksichtigung des mit der GAG Immobilien AG, Köln (GAG AG), abge-
schlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags ist die Finanz- und Ver-
mögenslage als geordnet zu bezeichnen. Darüber hinaus ist die Zahlungsfähigkeit 
durch die konzernweite Liquiditätssteuerung jederzeit gegeben. 
Zusammenfassend ist festzustellen, dass unter Berücksichtigung des mit der GAG 
AG abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags keine wesent-
lichen Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, absehbar sind. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Da die Gesellschaft den wesentlichen Teil der ihr entstehenden Aufwendungen im 
Rahmen der Konzernumlage an Konzerngesellschaften weiterbelasten kann, ist für 
2022 ein Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von T€ 1.689 sowie ein EBITDA 
von T€ 4.003 geplant. 
Grundlegende unternehmerische Geschäftsaktivitäten 
Die GAG Servicegesellschaft mit beschränkter Haftung (GAG SG) ist zu 100% Toch-
tergesellschaft der GAG Immobilen AG (GAG) und erbringt seit dem Geschäftsjahr 
2013 neben Dienstleistungen aus Immobilienverwaltung auch Dienstleistungen aus 
Betreuungstätigkeit sowie Hausmeistertätigkeit für den GAG-Konzern. Die Vergütung 
erfolgt über die Konzernumlage. 
Darüber hinaus sind in der Gesellschaft die Aktivitäten aus den Bereichen Ener-
giemanagement und regenerative Energien gebündelt und sie übernimmt die Gas-, 
Wärme- und Stromlieferung für diverse Liegenschaften der konzernverbundenen Un-
ternehmen und deren Mieter. 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Die GAG SG erbringt im Wesentlichen Dienstleistungen im GAG-Konzern und ist da-
mit in ihrer Geschäftsentwicklung von der Entwicklung des GAG-Konzerns abhängig. 
Auf Grund der günstigen Rahmenbedingungen am Wohnungsmarkt in Köln verlief 
die Entwicklung des GAG-Konzerns positiv.

MIETMANAGEMENTGESELLSCHAFT DER GAG MBH 
171 
MIETMAN AGEM ENTGESELLSCHAFT  DER  GAG M BH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Straße des 17. Juni 4  
 
 
 51103 Köln 
Kontakt 0221 20110  
 www.gag-koeln.de  
Gründungsdatum 10.03.2014 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 25.000 € 
 
Gesellschafter 
GAG Immobilien AG 100,00% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Vermietung, die Verpachtung, die 
Verwertung und Verwaltung von eigenen und fremden Grundstücken, grundstücks-
gleichen Rechten und beweglichen Sachen und die Errichtung und Verwaltung von 
Baulichkeiten aller Art zum Zweck einer sicheren und sozial verantwortbaren Woh-
nungsversorgung von breiten Schichten der Bevölkerung, ausgenommen sind Tätig-
keiten oder Geschäfte, die in § 34 c der Gewerbeordnung aufgeführt sind. Der Zweck 
der Gesellschaft wird vorrangig erfüllt durch die Vermietung und Verpachtung von 
Grundstücken und Baulichkeiten, deren Zweck auf eine sichere und sozial verant-
wortbare Wohnungsversorgung von breiten Schichten der Bevölkerung gerichtet ist. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Ingo Frömbling 
 (ab 01.01.2021, bis 30.06.2021) 
Frau Anne Keilholz 
 (ab 01.07.2021) 
Frau Kathrin Möller 
 
  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
DOMUS AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

MIETMANAGEMENTGESELLSCHAFT DER GAG MBH 
 
172 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 14.244 14.665 14.815 
Jahresergebnis (T€) 2.582 1.651 2.108 
Eigenkapital (T€) 15.072 15.072 15.072 
Bilanzsumme (T€) 151.910 152.661 153.029 
Investitionen (T€) 5.402 5.100 3.220 
Verbindlichkeiten (T€) 134.746 133.631 133.933 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
Grundlegende unternehmerische Geschäftsaktivitäten 
Die Mietmanagementgesellschaft der GAG mbH (MGAG) mit Sitz in Köln ist 2014 
durch Umwandlung der Mietmanagementgesellschaft der GAG GmbH & Co. KG 
(MGAG KG) entstanden. Die MGAG ist zu 100% Tochtergesellschaft der GAG Immo-
bilen AG (GAG). Die MGAG ist eine vollkonsolidierte Gesellschaft im GAG-Konzern. 
Der Zweck der Gesellschaft wird vorrangig durch die Bewirtschaftung ihrer rund 
1.900 Wohnungen erfüllt, wozu sie sich der Dienstleistungen der GAG und der GAG 
Servicegesellschaft mit beschränkter Haftung (GAG SG) bedient. 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Der Wohnungsmarkt in den attraktiven Ballungsräumen und wachstumsstarken Regi-
onen bleibt angespannt. Deutschland verzeichnet einen weiterhin spürbaren Einwoh-
nerzuwachs, der primär auf die Außenzuwanderung aus dem europäischen Ausland 
zurückzuführen ist. Durch die stetig steigenden Studierendenzahlen verschärft sich 
die Situation vor allem in den Universitätsstädten weiter. 
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie betreffen die Immobilienwirtschaft im Be-
reich der Wohnimmobilien generell und den GAG-Konzern im Besonderen in Bezug 
auf die Ertragslage nur in einem geringen Rahmen. Bei den gewerblichen Mietver-
hältnissen ergaben sich dagegen in einigen Teilsegmenten spürbare Auswirkungen, 
mit denen auch weiterhin zu rechnen ist. 
Geschäftsverlauf 
Das Geschäftsjahr 2021 schließt mit einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung 
von T€ 2.108 (Vorjahr: T€ 1.651) sowie mit einem positivem EBITDA von T€ 6.904 
(Vorjahr: T€ 7.885). 
Die Umsatzerlöse betrugen insgesamt T€ 14.450 (Vorjahr: T€ 14.138). Sie resultie-
ren aus der Bewirtschaftung von 1.862 freifinanzierten Wohnungen und 67 Gewerbe- 
und sonstigen Einheiten. Von dem Wohnungsbestand waren am Bilanzstichtag 
18 Wohnungen nicht belegt, davon acht vermietungsbedingt. Die Mietausfälle durch

MIETMANAGEMENTGESELLSCHAFT DER GAG MBH 
173 
Leerstand, Preisnachlässe und wegen Modernisierungsmaßnahmen beliefen sich auf 
T€ 573. 
Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Vorjahr um T€ 368 auf T€ 153.029 (Vorjahr: 
T€ 152.661). Der Anstieg der Bilanzsumme ist im Wesentlichen auf das um T€ 344 
höhere Anlagevermögen bzw. dessen Finanzierung zurückzuführen. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Unter Berücksichtigung des mit der GAG Immobilien AG, Köln (GAG AG), abge-
schlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags ist die Finanz- und Ver-
mögenslage als geordnet zu bezeichnen. Darüber hinaus ist die Zahlungsfähigkeit 
durch die konzernweite Liquiditätssteuerung jederzeit gegeben. 
Zusammenfassend ist festzustellen, dass unter Berücksichtigung des mit der GAG 
AG abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags keine wesent-
lichen Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, absehbar sind. 
Die Gesellschaft wird auch in den Folgejahren auf die Unterstützung durch die GAG 
AG angewiesen sein. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Für 2022 ist ein Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von T€ 1.662 sowie ein po-
sitives EBITDA von T€ 6.412 geplant.

GRUND UND BODEN GMBH 
 
174 
GRUND UND BOD EN GMBH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Straße des 17. Juni 4  
 
 
 51103 Köln 
Kontakt 0221 20110  
 www.gag-koeln.de  
Gründungsdatum 05.02.1936 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 92.000.000 € 
 
Gesellschafter 
GAG Immobilien AG 62,00% 
Stadt Köln 38,00% 
 
Tochterunternehmen 
modernes Köln Gesellschaft für Stadtentwicklung mbH 25,00% 
GAG Projektentwicklung GmbH 10,00% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist die Erwerbung, die Veräußerung und die Verwer-
tung von bebauten und unbebauten Grundstücken, die Verwaltung und die Bebau-
ung eigener und fremder Grundstücke. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Ingo Frömbling 
 (ab 01.01.2021, bis 29.06.2021) 
Frau Anne Keilholz 
 (ab 01.07.2021) 
Frau Kathrin Möller 
 
  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
DOMUS AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

GRUND UND BODEN GMBH 
175 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- Gewinnausschüttung (für GJ Vj) 4.463 
- Garantiedividende 1.398 
- Gewährte Schuldendiensthilfen 76 
- Kommunalbesicherte Verbindlichkeiten (Bürgschaft) zum 
31.12. 134.345 
- Gewährte Darlehen zum 31.12. 30.798 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 149.768 152.285 154.280 
Jahresergebnis (T€) 17.171 18.962 13.956 
Eigenkapital (T€) 139.367 139.367 139.367 
Bilanzsumme (T€) 822.238 808.956 806.414 
Investitionen (T€) 5.752 11.818 21.473 
Verbindlichkeiten (T€) 669.587 656.512 655.187 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
Grundlegende unternehmerische Geschäftsaktivitäten 
Die Grund und Boden Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Grubo) mit Sitz in Köln 
wurde 1936 gegründet. Sie ist zu 62% Tochtergesellschaft der GAG Immobilen AG 
(GAG); die Stadt Köln hält die verbleibenden Anteile an der Gesellschaft. Die Grubo 
ist eine vollkonsolidierte Gesellschaft im GAG-Konzern. Der Zweck der Gesellschaft 
wird vorrangig durch die Bewirtschaftung ihrer rund 18.500 Wohnungen erfüllt, wozu 
sie sich der Dienstleistungen der GAG und der GAG Servicegesellschaft mit be-
schränkter Haftung (GAG SG) bedient. Die Grubo bietet den Menschen in Köln preis-
günstigen Wohnraum in hoher Qualität an. Mit gezielten Instandhaltungs-, Moderni-
sierungs- und Neubaumaßnahmen steigert die Gesellschaft die Marktakzeptanz ihrer 
Wohnungen. Zum verantwortlichen Handeln gehört eine soziale Unternehmenskultur, 
der sich das Unternehmen in besonderem Maße verpflichtet hat. 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Der Wohnungsmarkt in den attraktiven Ballungsräumen und wachstumsstarken Regi-
onen bleibt angespannt. Deutschland verzeichnet einen weiterhin spürbaren Einwoh-
nerzuwachs, der primär auf die Außenzuwanderung aus dem europäischen Ausland 
zurückzuführen ist. Durch die stetig steigenden Studierendenzahlen verschärft sich 
die Situation vor allem in den Universitätsstädten weiter.

GRUND UND BODEN GMBH 
 
176 
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie betreffen die Immobilienwirtschaft im Be-
reich der Wohnimmobilien generell und den GAG-Konzern im Besonderen in Bezug 
auf die Ertragslage nur in einem geringen Rahmen. 
Geschäftsverlauf 
Das Geschäftsjahr 2021 schließt mit einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung 
von T€ 11.198 (Vorjahr: T€ 14.499) sowie einem positivem EBITDA von T€ 45.978 
(Vorjahr: T€ 52.204). 
Die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung erhöhten sich um T€ 514 auf T€ 
145.899 (Vorjahr: T€ 145.385). Die wesentlichen Ursachen waren höhere Sollmieten 
aus steigenden Sollmieten im Bestand als auch aus der Neubautätigkeit. 
Die Bilanzsumme sank um T€ 2.542 auf T€ 806.414 (Vorjahr: T€ 808.956). Das Anla-
gevermögen verminderte sich um T€ 2.900 auf T€ 761.183 (Vorjahr: T€ 764.083). 
Den Zugängen in Höhe von T€ 21.473 standen insbesondere Abschreibungen von 
T€ 24.354 gegenüber. Die Zugänge resultierten im Wesentlichen aus Investitionen 
für Neubau- und Modernisierungsmaßnahmen. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Als Vermieter unterliegt der GAG-Konzern auch einem Mietausfallrisiko. Hauptursa-
che für rückständige und ausbleibende Mietzahlungen durch die Mieter sind wach-
sende Verschuldung, Arbeitslosigkeit und familiäre Probleme. Durch die enge Betreu-
ung der Mieter in den Kundencentern und durch die Abteilung Forderungsmanage-
ment wird gewährleistet, dass problematische Mietverhältnisse schneller erkannt und 
entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden. 
Die größten Chancen sieht der GAG-Konzern im Standortfaktor sowie in dem in über 
100 Jahren gewonnenen Vertrauen der Mieterschaft und in den Kölner Einwohnern 
und zukünftig noch stärker den Neu-Kölnern. Hier werden an dem hervorragenden 
Standort Köln, der nach den gängigen Bevölkerungsprognosen langfristig stabile 
Nachfragepotenziale bereithält, wohnungswirtschaftliche Produkte und Dienstleistun-
gen ihre Abnehmer finden, wenn diese ökologisch, sozial und ökonomisch ausgewo-
gen sind. 
Zusammenfassend ist festzustellen, dass unter Berücksichtigung des mit der GAG 
abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags keine wesentli-
chen Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, absehbar sind. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Für 2022 sind ein Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von T€ 2.919 sowie ein 
EBITDA von T€ 35.213 geplant. Diese Ergebnisse basieren im Wesentlichen auf ei-
nem Umsatz von T€ 147.608 und Aufwendungen für Lieferungen und Leistungen von 
T€ 103.506.

MODERNES KÖLN GESELLSCHAFT FÜR STADTENTWICKLUNG MBH 
177 
MODERN ES KÖLN GESELLSC HAFT  FÜR STADT ENT WIC KLUN G M BH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Brückenstraße 17  
 
 
 50667 Köln 
Kontakt 0221 2059401  
 www.modernestadt.de  
Gründungsdatum 22.06.1971 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 2.100.000 € 
 
Gesellschafter 
Moderne Stadt Gesellschaft zur Förderung des Städtebaues und 
der Gemeindeentwicklung mbH 
41,00% 
Grund und Boden GmbH 25,00% 
Stadtwerke Köln GmbH 25,00% 
Sparkasse KölnBonn 9,00% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand und Zweck der Gesellschaft ist es, insbesondere im Rahmen städtebau-
licher Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen im Bereich der Stadt Köln, im eige-
nen Namen für eigene oder fremde Rechnung Grundstücke und grundstücksgleiche 
Rechte zu erwerben, zu bebauen und zu verwerten sowie alle Aufgaben der Baube-
treuung zu übernehmen. 
Die Gesellschaft ist auch berechtigt, die Aufgaben eines Sanierungs- oder Entwick-
lungsträgers zu übernehmen. 
 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Andreas Röhrig 
Herr Thomas Scheitza

MODERNES KÖLN GESELLSCHAFT FÜR STADTENTWICKLUNG MBH 
 
178 
Aufsichtsrat 
Herr Rainer Virnich 
Vorsitzende*r 
Herr Dr. Dieter Steinkamp 
stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Martin Börschel 
Herr Ingo Frömbling 
 (bis 10.06.2021) 
Frau Stefanie Haaks 
Frau Anne Keilholz 
 (ab 11.06.2021) 
Frau Christiane Martin (MdR) 
Herr Klaus Möhren 
Frau Kathrin Möller 
Frau Viola Recktenwald (MdR) 
Frau Monika Roß-Belkner (MdR) 
 
  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
Grant Thornton AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 6 5 101 
Jahresergebnis (T€) -143 -137 -143 
Eigenkapital (T€) 3.117 2.980 2.837 
Bilanzsumme (T€) 3.281 3.019 2.900 
Investitionen (T€) 0 0 0 
Verbindlichkeiten (T€) 75 5 27 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
Geschäft und Rahmenbedingungen 
Die Tätigkeitsschwerpunkte der Gesellschaft lagen im abgelaufenen Geschäftsjahr 
2021 in der Fortführung der Gesellschaft unter Kostenoptimierungsgrundsätzen. Im 
Geschäftsjahr 2021 hat die Gesellschaft eine Machbarkeitsstudie für ein Gewerbe-
grundstück am Butzweilerhof in Köln-Ossendorf beauftragt. Im Ergebnis sieht diese 
Studie eine gewerbliche Bebauung mit rund 24.650 qm Mietfläche und rund 315 
Stellplätzen in einer Tiefgarage vor. Über einen Ankauf des Grundstücks soll in 2022 
entschieden werden. 
Ertragslage 
Das negative Jahresergebnis 2021 der Gesellschaft resultiert im Wesentlichen aus 
angefallenen persönlichen und sächlichen Verwaltungskosten. Ohne Anschlusspro-

MODERNES KÖLN GESELLSCHAFT FÜR STADTENTWICKLUNG MBH 
179 
jekte wird auch für das Geschäftsjahr 2022 ein negatives Ergebnis in Höhe der Ver-
waltungskosten erwartet. Der derzeitige operative Planungshorizont endet im Ge-
schäftsjahr 2024. 
Finanzlage 
Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gegeben. Ohne gewinnbrin-
gende Anschlussprojekte wird die Finanzlage der Folgeperioden im Wesentlichen 
durch die Höhe der persönlichen und sächlichen Verwaltungskosten belastet. 
Vermögenslage 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet. Inwieweit die in Vorjahren gebil-
dete Kapitalrücklage der Gesellschaft auch künftig zur Verfügung steht, wird von den 
Gesellschaftern bestimmt. 
Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung 
Die Anfang des Geschäftsjahres 2021 beauftragte Machbarkeitsstudie zum Ankauf 
und zur Entwicklung eines Gewerbegrundstücks am Butzweilerhof in Köln-Ossendorf 
sieht die Bebauung des Grundstücks mit rund 24.650 qm Mietfläche sowie rund 315 
Stellplätzen vor und weist ein positives Projektergebnis für die Gesellschaft aus. Un-
ter den Voraussetzungen, dass das Grundstück zu den geplanten Konditionen erwor-
ben werden kann, wird dessen Erwerb durch die Gesellschaft beabsichtigt. Über den 
finalen Ankauf werden die Gesellschafter im zweiten Quartal 2022 entscheiden. 
Sollte das Grundstück erworben und das Projekt entwickelt werden, erhöht sich die 
jährliche Vergütung gemäß Geschäftsbesorgungsvertrag und führt kurz- bis mittelfris-
tig zu höheren Verwaltungskosten. Sofern die höheren Kosten aus dem Geschäfts-
besorgungsvertrag dem geplanten Projekt zugerechnet werden können, werden 
diese als Projektkosten aktiviert werden können. Mit der Chance eines gewinnbrin-
genden Verkaufs des Projektes einher gehen Risiken im Zusammenhang mit über 
der Planung liegenden Anschaffungs- und Herstellkosten bzw. unter den Erwartun-
gen liegenden Verkaufserlösen. Ob weitere laufende Akquisitionsbemühungen zum 
Erwerb bebauungsfähiger Grundstücke führen werden, bleibt abzuwarten. Bis dahin 
soll der Geschäftsbetrieb unter Kostenoptimierungsgrundsätzen fortgeführt werden. 
Das implementierte Risikomanagementsystem berücksichtigt das wirtschaftliche und 
rechtliche Umfeld der Gesellschaft und begegnet den immanenten Risiken der jewei-
ligen Leistungsbereiche. Insbesondere bei teilweise auf Vorrat errichteten Bauträger-
maßnahmen wird den Analysen zum Projektstandort, den Kosten- und Erfolgsannah-
men sowie den einzusetzenden Finanzierungsmitteln erhebliche Bedeutung beige-
messen. Bei der Auswahl der bei der Projektierung und Umsetzung Beteiligten wird 
auf erfahrene und leistungsfähige Vertragspartner zurückgegriffen. 
Für das Geschäftsjahr 2022 wird ein negatives Jahresergebnis erwartet, das im We-
sentlichen aus den anfallenden persönlichen und sächlichen Verwaltungskosten re-

MODERNES KÖLN GESELLSCHAFT FÜR STADTENTWICKLUNG MBH 
 
180 
sultiert. Ohne Anschlussprojekte ist auch für die Folgeperioden mit negativen Jahres-
ergebnissen zu rechnen, deren Höhe von den anfallenden persönlichen und sächli-
chen Verwaltungskosten bestimmt wird. Die künftige Entwicklung der Gesellschaft 
wird sich auch an der weiteren Zusammensetzung des Gesellschafterkreises orien-
tieren.

GWG WOHNUNGSGESELLSCHAFT MBH RHEIN-ERFT 
181 
GWG WOHNUNGSGESELLSCHAFT  MBH  RHEIN- ERFT  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Kölnstr. 16  
 
 
 50354 Hürth 
Kontakt 02233 71950  
 www.gwg-rhein-erft.de  
Gründungsdatum 30.09.1940 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 5.000.000 € 
 
Gesellschafter 
Stadtwerke Wesseling GmbH 25,30% 
Zweckverband für die Kreissparkasse Köln 19,99% 
Stadtwerke Hürth AöR 16,68% 
Stadt Frechen 16,54% 
Kreissparkasse Köln 10,00% 
Stadt Pulheim 6,03% 
Stadt Köln 5,46% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist vorrangig eine sichere und sozial verantwortbare 
Wohnungsversorgung der breiten Schichten der Bevölkerung (gemeinnütziger 
Zweck). Die Gesellschaft errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in al-
len Rechts- und Nutzungsformen, darunter Eigenheime und Eigentumswohnungen. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Achim Leirich  
 
Aufsichtsrat 
Herr Benno Wendeler 
Vorsitzende*r 
Herr Erwin Esser 
stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Dirk Breuer 
Frau Martina Engels-Bremer 
 (bis 23.03.2021) 
Herr Elmar Gillet 
 (ab 25.03.2021) 
Herr Frank Keppeler 
Frau Rita Markus-Schmitz 
Herr Hans Schwanitz (MdR) 
Frau Susanne Stupp

GWG WOHNUNGSGESELLSCHAFT MBH RHEIN-ERFT 
 
182 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet keinen PCGK an.  
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
Ebner Stolz GmbH & Co. KG 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- Gewinnausschüttung (brutto, vor Abzug von Steuern) 5 
- Konzessionsabgaben 0 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 24.390 25.270 26.449 
Jahresergebnis (T€) 3.195 1.182 3.225 
Eigenkapital (T€) 57.340 54.775 57.900 
Bilanzsumme (T€) 185.290 216.622 246.066 
Investitionen (T€) 24.266 26.697 36.787 
Verbindlichkeiten (T€) 122.489 155.120 180.920 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 67 76 59 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Der Wohnungsmarkt hat sich in 2021 – in Bezug auf die Corona- Pandemie - weitest-
gehend normalisiert. Die Fluktuation hat leicht zugenommen ist aber immer noch auf 
einem eher niedrigen Niveau. Aufgrund der hohen Nachfragesituation in Köln sowie 
dem angrenzenden Rhein-Erft-Kreis bleibt der Wohnungsmarkt in der Metropolregion 
angespannt. Insbesondere beim Teilsegment des geförderten Wohnungsbaus sehen 
wir eine Verschärfung der Situation. Auch durch Neubauten in diesem Segment kön-
nen die aus der Bindung fallenden Wohnungen kaum aufgefangen werden. Des Wei-
teren werden durch die steigenden Baukosten die Neubauprojekte weniger werden, 
was letztlich wieder zu einer höheren Nachfrage auf dem Mietwohnungsmarkt führen 
wird. 
Geschäftsverlauf 
Das Geschäftsjahr 2021 entwickelte sich sehr positiv und schließt mit einem Jahres-
überschuss in Höhe von 3.225 T€ ab (Vorjahr 1.182 T€). Das gute Ergebnis, erwirt-
schaftet von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wird überwiegend aus der Haus-
bewirtschaftung getragen. Es liegt vor Steuern mit 4.330 T€ nochmals über dem sehr

GWG WOHNUNGSGESELLSCHAFT MBH RHEIN-ERFT 
183 
guten Ergebnis des Jahres 2020 in Höhe von 4.259 T€. Die Anzahl der Leerstände 
aufgrund von Vermietungsproblemen oder geringer Nachfrage belief sich auf 4 Woh-
nungen (Vorjahr 16). Dies entspricht einer Quote von 0,13 % (Vorjahr 0,52 %). 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Als traditionsreiches Unternehmen mit einem sehr heterogenen Bestand sieht die 
Geschäftsführung auch zukünftig Chancen die Gesellschaft weiterzuentwickeln. Die 
Standorte, die schwerpunktmäßig von der GWG Rhein-Erft bewirtschaftet werden, 
sind strukturell stark und daher wird auch weiterhin eine hohe Nachfrage erwartet. 
Kritisch ist die Entwicklung der Baukosten zu betrachten. Diese Anstiege werden 
Auswirkungen haben in den Bereichen Instandhaltung, Modernisierung und Neubau. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Die GWG Rhein-Erft geht davon aus, dass aufgrund der steigenden Anzahl von mo-
dernisierten Wohneinheiten, der hohen Neubautätigkeit, der Anpassung der Grund-
mieten für das Geschäftsjahr 2022 und der Finanzierung zusätzlicher Neubaukosten 
ein Jahresüberschuss in Höhe von 5.132 T€ erzielt werden wird.

EE GEBÄUDEWIRTSCHAFT DER STADT KÖLN 
 
184 
EE GEBÄUDEWIRT SCH AFT D ER STADT  KÖLN  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Triangle, Ottoplatz 1  
 
 
 50679 Köln 
Kontakt 0221 22120100  
 www.stadt-koeln.de  
Gründungsdatum 01.01.1997 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 1.000.000 € 
 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Zweck des Betriebes ist es, die Dienstleistungsbedarfe der Fachdienststellen im Be-
reich der Bereitstellung, Verwaltung und Entwicklung der für die Verwaltung für ihre 
Dienstleistungen und Aufgaben benötigten Gebäude zu erfüllen. Dazu gehören die 
 Bereitstellung der benötigten Immobilien 
 Werterhaltende Objektverwaltung (insb. Bauunterhalt, Sanierung, Umbau, 
Ausbau und Modernisierung, Jahresplanung, Einheitlicher Ansprechpartner) 
 Erfüllung der Objektverantwortung (insb. Wahrnehmung der Eigentümerpflich-
ten im Interesse der auftraggebenden Fachdienststellen, Betreiberverantwor-
tung, verantwortliche Baubetreuung) 
 Objektservice, Unterstützung bei der Planung und Bauausführung. 
 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Betriebsleitung 
Herr Markus Greitemann (Bg) 
Erste*r Betriebsleiter*in 
Frau Petra Rinnenburger 
Technische*r Betriebsleiter*in 
Herr Wolfgang Behrisch 
Kaufmännische*r Betriebsleiter*in

EE GEBÄUDEWIRTSCHAFT DER STADT KÖLN 
185 
Betriebsausschuss 
Frau Stefanie Ruffen (MdR) 
Vorsitzende*r 
Herr Jürgen Kircher (MdR) 
1. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Frau Bärbel Hölzing (MdR) 
2. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Frau Denise Abé (MdR) 
Frau Claudia Brock-Storms (MdR) 
Herr Gerhard Brust 
Frau Anna-Maria Henk-Hollstein 
(MdR) 
Herr Heiner Kockerbeck (MdR) 
Frau Erika Oedingen (MdR) 
Frau Monika Roß-Belkner (MdR) 
Herr Robert Schallehn (MdR) 
Herr Ralf Schmidt 
Frau Ira Sommer (MdR) 
 
 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
EversheimStuible Treuberater GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- Bauerneuerungsrücklage 2.573 
- Ergebnisausgleich 13.611 
- Energiepauschale 1.200

EE GEBÄUDEWIRTSCHAFT DER STADT KÖLN 
 
186 
BILANZ 
Alle Angaben in T€ 
 2019 2020 2021 
Aktiva    
Anlagevermögen 1.882.425 2.120.077 2.391.297 
Immaterielle Vermögensgegenstände 394 432 332 
Sachanlagen 1.840.853 2.078.384 2.350.067 
Finanzanlagen 41.178 41.261 40.897 
Umlaufvermögen 108.318 155.676 108.886 
Vorräte 73.948 65.468 73.424 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 27.758 64.757 34.079 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 6.612 25.451 1.383 
Rechnungsabgrenzungsposten 521 530 577 
Bilanzsumme 1.991.264 2.276.283 2.500.760 
Passiva    
Eigenkapital 181.443 182.731 183.572 
Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000 
Kapitalrücklage 111.265 112.553 113.394 
Gewinnrücklagen 66.605 69.178 69.178 
Jahresergebnis 2.573 0 0 
Sonderposten 360.964 494.128 491.588 
Rückstellungen 105.068 103.984 108.016 
Verbindlichkeiten 1.343.308 1.495.005 1.717.152 
Rechnungsabgrenzungsposten 481 435 433 
Bilanzsumme 1.991.264 2.276.283 2.500.760

EE GEBÄUDEWIRTSCHAFT DER STADT KÖLN 
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GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 
Alle Angaben in T€ 
2019 2020 2021 
Umsatzerlöse 320.237 341.377 357.527 
Bestandsveränderungen 8.440 -8.424 7.958 
Andere aktivierte Eigenleistungen 4.145 2.921 2.277 
Sonstige betriebliche Erträge 12.925 31.082 17.364 
Gesamtleistung 345.747 366.956 385.126 
Materialaufwand 237.215 255.700 272.492 
Personalaufwand 44.347 46.505 48.213 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 13.177 14.391 15.911 
EBITDA 51.008 50.360 48.510 
Abschreibungen 22.575 24.564 25.887 
Erträge aus anderen Wertpapieren und 
Ausleihungen des Finanz-AV 2.187 2.109 1.746 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 145 75 273 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 28.191 27.977 24.640 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 1 3 2 
Jahresergebnis 2.573 0 0 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Bilanz    
Anlagenintensität (in %) 94,5 93,1 95,6 
Abschreibungsquote (in %) 1,2 1,2 1,1 
Investitionen (T€) 217.044 274.250 311.100 
Investitionsquote (in %) 11,5 12,9 13,0 
Eigenkapitalquote (in %) 9,1 8,0 7,3 
Pensionsrückstellungen (T€) 327 363 331 
Kreditverbindlichkeiten (T€) 1.130.188 1.319.330 1.538.591 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Gesamtkapitalrentabilität (in %) 1,5 1,2 1,0 
EBIT (T€) 28.433 25.796 22.623 
EBITDA (T€) 51.008 50.360 48.510 
Personal    
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 663 708 705

EE GEBÄUDEWIRTSCHAFT DER STADT KÖLN 
 
188 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Die Gebäudewirtschaft bewegt sich in einem schwierigen gesamtwirtschaftlichen und 
betrieblichen Umfeld: 
 Die prognostizierte demographische Entwicklung und die hieraus entwickelte 
Schulentwicklungsplanung sorgen perspektivisch für einen anhaltend hohen 
Bedarf an zusätzlich zu schaffenden Schulplätzen. Darüber hinaus besteht u. 
a. das zwingende Erfordernis, vorhandene Schulplätze durch Generalinstand-
setzungen oder Neubauten der Gebäudewirtschaft zu sichern, Interimslösun-
gen durch dauerhafte zu ersetzen und die baulichen Voraussetzungen für ein 
erweitertes Ganztagsangebot zu schaffen. 
 Die unverändert starke Nachfrage nach Bauleistungen und die hohe Auslas-
tung der Bauwirtschaft treffen auf einen Materialengpass u. a. bei Holz-, Stahl- 
und Dämmstoffen. Die Materialknappheit führt zu Lieferengpässen und treibt 
die Rohstoff- bzw. Baupreise zusätzlich in die Höhe. Weitere Verwerfungen 
ergaben sich u.a. aus der Flutkatastrophe im Juli 2021 und den gravierenden 
Auswirkungen des Ukraine-Konfliktes auf die Energiepreise. 
Geschäftsverlauf  
Die Betriebsleitung ist angesichts der Vielzahl der zu bewältigenden Widrigkeiten mit 
dem Geschäftsverlauf zufrieden. 
 Immobilienbestand und bewirtschaftete Fläche: Während sich die Anzahl der 
eigenen und angemieteten Objekte gegenüber dem Vorjahr um ein Objekt auf 
500 reduziert hat, ist die bewirtschaftete Flächen um rd. 81.000 qm auf insge-
samt 2,37 Mio. qm angestiegen. 
 Instandhaltungsaufwendungen: Geplanten Instandhaltungsaufwendungen von 
EUR 81,5 Mio. stehen in 2021 tatsächliche Instandhaltungsaufwendungen von 
EUR 93,1 Mio. gegenüber. 
 Bauinvestitionen: Von den für 2021 geplanten Bauinvestitionen (EUR 398,9 
Mio.) konnten im Wirtschaftsjahr Maßnahmen (incl. Beschaffung von Contai-
nern) in einem Umfang von EUR 308,6 Mio. realisiert werden. 
 Priorisierende Schulbaumaßnahmenliste: Mit Sachstand vom 31.12.2021 be-
finden sich von den insgesamt 184 Schulbaumaßnahmen 75 Projekte in Bear-
beitung / Umsetzung. 
 2. Maßnahmenpaket Schulen: Das Bauprogramm umfasst rd. 50 Neubau-, Er-
weiterungs- und/oder umfassende Sanierungsarbeiten an 20 Schulstandorten 
im ganzen Stadtgebiet. Seit Projektbeginn sind an den Standorten umfangrei-
che Grundlagenermittlungen und Machbarkeitsstudien erfolgt. Auf dieser 
Grundlage konnten Entscheidungen zur konkreten Projektumsetzung getroffen 
werden (u.a. Neubau vs. Sanierung).

EE GEBÄUDEWIRTSCHAFT DER STADT KÖLN 
189 
 Modulbauten: Auf der Grundlage der in 2020 verabschiedeten Modulbaurah-
men-vereinbarung mit mehreren Totalunternehmern konnten insgesamt 20 
Maßnahmen an 12 Standorten projektiert werden. In 2021 wurden Container-
anlagen an fünf Schulstandorten fertiggestellt. 
 Strategisches Büroflächenmanagement: Das gemeinsam mit dem zentralen 
Raummanagement der Stadt verfolgte Projekt Strategisches Raumflächenma-
nagement“ hat das Ziel, eine effiziente Nutzung von Büroflächen zu reduzier-
ten Kosten und einer verminderten CO2_Emission zu erreichen. 
 Investorenverfahren / Anmietprojekte: Im Rahmen von Investorenverfahren 
werden Grundstückseigentümer*innen gesucht, die auf eigenem Grundstück 
Schulen bzw. Sporthallen entrichten. Dem Ziel der Schaffung von Schulplät-
zen dient auch die Anmietung vorhandener Gebäude, die zu Schulen umge-
baut werden. Diese beiden jüngeren Instrumente im Schulbereich werden ab 
2022 ff. Wirkung nach außen entfalten. 
 Personalsituation: Zum 31.12.2021 sind rd. 100 Stellen vakant und zu beset-
zen. 
 Die Bilanzsumme zum 31.12.2021 beläuft sich auf knapp EUR 2,5 Mrd. Das 
Grund-vermögen macht hiervon rd. 92,5 % aus. Die Eigenkapitalquote beträgt 
unter Einbe-ziehung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse 27,0 %. 
 Das Ergebnis im Vermietungssegment beläuft sich auf EUR – 9,31 Mio. Im 
Service-segment beträgt die Unterdeckung EUR 4,30 Mio. Im Saldo ergibt 
sich ein Ergebnis-ausgleich zulasten der Kernverwaltung von EUR 13,6 Mio. 
Nach Ergebnisausgleich verbleibt ein Jahresergebnis von EUR 0,0.  
 Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit und der Zufluss aus der 
Finanzierungstätigkeit reichten zur Finanzierung der Investitionstätigkeit nicht 
aus. Im Ergebnis haben sich die liquiden Mittel um EUR 77,7 Mio. vermindert.  
Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung  
Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit ist die Gebäudewirtschaft diversen finanziellen 
und sonstigen Risiken ausgesetzt: 
 Die Notwendigkeit zur Fremdfinanzierung der künftigen Investitionen führt zu 
einer zunehmenden Verschuldung und einer ansteigenden Zinsbelastung. 
Diese Entwicklung wird durch tendenziell steigende Zinssätze weiter verstärkt. 
 Die marktbedingten Herausforderungen bei der Personalgewinnung werden 
durch Vorgaben im Öffentlichen Dienst und restriktive innerstädtische Rege-
lungen bei der Bewertung von Stellen noch intensiviert.  
 Die starke Nachfrage nach Bauleistungen und die hohe Auslastung der Bau-
wirtschaft treiben die Baupreise und sind mit hohen Terminrisiken verbunden. 
Der Fortgang einzelner Projekte wird in steigendem Maße zudem durch Kapa-
zitätsengpässe bei innerstädtischen Schnittstellenämtern limitiert.

EE GEBÄUDEWIRTSCHAFT DER STADT KÖLN 
 
190 
Erwartete Entwicklung  
Aufgrund der angespannten Flächenbedarfssituation und der prognostizierten demo-
graphischen Entwicklung geht die Betriebsleitung für die kommenden Wirtschafts-
jahre unverändert von einer hohen Investitionstätigkeit und einem in der Folge stetig 
steigenden Umsatzwachstum im Vermietungssegment aus. Mit einem jährlichen Vo-
lumen von EUR 400 Mio. dürfte angesichts der Herausforderungen bei der Personal-
gewinnung eine Investitionsgrenze erreicht sein. Flankierend zur Gebäudewirtschaft 
soll die neu gegründete Schulbaugesellschaft für Entlastung sorgen. Die Vielzahl der 
anstehenden Serviceprojekte wird auch im Servicesegment der GW zu nachhaltig 
steigenden Umsätzen führen. 
Die voraussichtliche Entwicklung der nächsten Jahre wird verhalten optimistisch ein-
geschätzt. Zwar ist von nachhaltig steigenden Baukosten, Mieten und Nebenkosten 
auszugehen. Zudem besteht aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen eine er-
höhte Gefahr von Plan-/Ist-Abweichungen. Auf der anderen Seite werden betriebliche 
Prozesse sukzessive verbessert und bestehende Optimierungspotentiale genutzt. Im 
Ergebnis sind keine Risiken erkennbar, denen nicht entgegengewirkt werden kann.

SPEZIELLER TEIL 
 
191 
4. Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung

MEDIENGRÜNDERZENTRUM NRW MGZ GMBH 
 
192 
MEDIEN GRÜND ERZENTRUM  NR W MGZ  GM BH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Schanzenstraße 28  
 
 
 51063 Köln 
Kontakt 0221- 6110748  
 www.mediengruenderzentru
m.de 
Gründungsdatum 10.06.2006 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 36.450 € 
 
Gesellschafter 
Filmstiftung Nordrhein-Westfalen GmbH 74,90% 
Stadt Köln 25,10% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Zur Förderung des Medienstandortes Nordrhein-Westfalen bietet die Gesellschaft 
Unternehmensgründer*innen und jungen Unternehmen preisgünstige und anforde-
rungsgerechte Betriebsräume, Service-Einrichtungen und ein Zentrums-Management 
an. Im Mittelpunkt der Förderung stehen insbesondere die Absolventen der Medien-
hochschulen. 
Die Leistungen des Zentrums-Managements liegen in erster Linie in einer betriebs-
wirtschaftlichen Beratung der im Zentrum ansässigen Unternehmen, sowie in der 
Vermittlung von Kontakten zu anderen Unternehmen und Institutionen der Medien-
branche. Der gemeinsame Standort soll weiterhin Absatzchancen erschließen und 
verbessern sowie wirtschaftliche Kontakte innerhalb des Zentrums fördern. 
 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Joachim Ortmanns 
 (bis 31.01.2021) 
Herr Rainer Weiland 
 (ab 01.02.2021) 
 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet keinen PCGK an.

MEDIENGRÜNDERZENTRUM NRW MGZ GMBH 
193 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
Dornbach GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 586 773 749 
Jahresergebnis (T€) 0 136 0 
Eigenkapital (T€) 36 173 173 
Bilanzsumme (T€) 194 326 277 
Investitionen (T€) 17 7 7 
Verbindlichkeiten (T€) 28 23 58 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 3 4 6 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf 2021 
Das Mediengründerzentrum NRW hat sein Förderprogramm im Jahr 2021 unter der 
neuen Geschäftsführung erfolgreich fortgeführt und weiter ausgebaut. Die Pro-
grammteile „MGZintro“ – für Gründungsinteressierte – und „MGZplus“ - für Alumni – 
wurden weitervertieft. Neu eingeführt wurde das Programm Sheroes – Gründerinnen 
in der Medienbranche“. Auch wenn das gesamte Programmangebot des Medien-
gründerzentrums durch die Corona-Pandemie weiter beeinträchtigt war, konnte ein 
sehr guter Programmerfolg erzielt werden. Mit dem Sheroes-Programm und mit der 
15-Jahres-Kampagne wurden neue und relevante Zielgruppen erschlossen, die 
Sichtbarkeit und Bekanntheit des Mediengründerzentrum NRW in der Branche wur-
den deutlich erhöht. Alle Stipendiat:innen sind mit ihren Projekten und Produktionen 
– trotz der pandemie-bedingten Einschränkungen – erfolgreich im Medienmarkt aktiv. 
Wirtschaftlich war der Geschäftsverlauf durch die Einhaltung der finanziellen Zusa-
gen der betriebsmittelgebenden Gesellschafter (film- und Medienstiftung NRW 
GmbH, Stadt Köln) und der projektmittelgebenden Förderung durch das Land NRW 
gesichert. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Die Chancen der Einrichtung liegen in ihrem besonderen Charakter, da es nach wie 
vor keine vergleichbare Institution in Deutschland gibt. Risiken bestehen in der jewei-
ligen Begrenzung der Finanzierungszusagen der beteiligten Gesellschafter. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Das Mediengründerzentrum wird seine Programmerweiterung (MGZintro, MGZplus 
und Sheroes) in den Folgejahren fortsetzen und vertiefen. Insbesondere soll die 
Alumni-Arbeit weiter verstärkt werden.

KOELNMESSE GMBH 
 
194 
KOELNM ESSE GM BH 
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Messeplatz 1 
 
 
 50679 Köln 
Kontakt 0221 821-0 
 www.koelnmesse.de 
Gründungsdatum 01.04.1922 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 51.200.000 € 
 
Gesellschafter 
Stadt Köln 79,075% 
Beteiligungsverwaltungsgesellschaft des Landes Nordrhein-
Westfalen mbH 
20,000% 
Industrie- und Handelskammer zu Köln 0,725% 
Handelsverband Nordrhein-Westfalen Aachen-Düren-Köln e.V. 0,075% 
WIGADI Köln-Aachen-Bonn e.V. 0,075% 
Handwerkskammer zu Köln 0,050% 
 
Tochterunternehmen 
Koelncongress GmbH 100,00% 
Koelnmesse Co. Ltd. 100,00% 
Koelnmesse Co. Ltd. 100,00% 
Koelnmesse Inc. 100,00% 
Koelnmesse Ltd. 100,00% 
Koelnmesse Organizacao de Feiras Ltda. 100,00% 
Koelnmesse Pte. Ltd. 100,00% 
Koelnmesse S.r.l. 100,00% 
Koelnmesse SAS 100,00% 
Koelnmesse YA Tradefair Private Ltd. 75,00% 
Koelmesse Co., Ltd. 
(bis 15.03.2021) 
50,00% 
Koeln Parma Exhibitions S.r.l. 50,00% 
Expolink Global Network Ltd. 49,17% 
KölnKongress Gastronomie GmbH 49,00%

KOELNMESSE GMBH 
195 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Organisation und Durchführung von 
Messen und Ausstellungen und anderer Veranstaltungen zur Förderung von Indust-
rie, Handel und Handwerk im In- und Ausland. Daneben vermarktet und betreibt die 
Gesellschaft im eigenen Besitz befindliche Veranstaltungsobjekte, deren Nutzung 
sich am Interesse aller Bevölkerungskreise orientiert, ggf. auch durch ihre Tochterge-
sellschaften. 
Zu den Aufgaben der Gesellschaft gehört die Erledigung aller mit dem Gegenstand 
des Unternehmens zusammenhängenden und seinen Belangen dienenden Ge-
schäfte, vornehmlich auch die Unterhaltung von Messe- und Ausstellungshallen mit 
den zugehörigen Anlagen und Einrichtungen sowie die Erweiterung und der Neubau 
solcher Gebäude und Einrichtungen. 
Darüber hinaus unterstützt die Gesellschaft eine Stiftung mit dem Ziel der Förderung 
von Wissenschaft und Forschung des Messewesens, der Messewirtschaft und der 
Distributionsforschung sowie der Förderung von Universitätseinrichtungen im Bereich 
Messewesen/Messewirtschaft und Distributionsforschung einschließlich der Vergabe 
von Stipendien für Studenten und die Auszeichnung von wissenschaftlichen Arbeiten. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Gerald Böse 
Herr Oliver Frese 
Herr Herbert Marner 
 
 
Aufsichtsrat 
Frau Henriette Reker (OB) 
Vorsitzende*r 
Herr Manfred Richter (MdR) 
1. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Alexander Stary 
2. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Frau Eva Bruch 
Frau Pia D'Hondt 
Frau Teresa Elisa De Bellis-Olinger 
(MdR) 
Herr Olivier Fuchs 
Frau Dr. Nicole Grünewald 
Herr Volker Görzel (MdR) 
Herr Dr. Michael Henze 
Herr Christian Joisten (MdR) 
Frau Derya Karadag (MdR) 
Frau Corinna Mülstegen 
Herr Dr. Patrick Opdenhövel 
Frau Petra Opgenoorth 
Herr Bernd Petelkau (MdR) 
Herr Ingo Riedeberger 
Herr Matthias Schlüter 
Herr Fabian Ströter 
Herr Torsten Weil 
Frau Brigitta von Bülow (MdR) 
 
 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Die Gesellschafterversammlung hat am 19.11.2015 einen Koelnmesse-eigenen 
PCGK verabschiedet.

KOELNMESSE GMBH 
 
196 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
Ebner Stolz GmbH & Co. KG 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- Finanzmittelabfluss aus Liquiditätsverbund mit Stadt Köln 12.000 
- Bürgschaften 96.000 
- Kapitalzuführungen 96.000 
 
BILANZ 
Alle Angaben in T€ 
 2019 2020 2021 
Aktiva    
Anlagevermögen 242.497 325.780 333.558 
Immaterielle Vermögensgegenstände 4.299 1.725 1.880 
Sachanlagen 221.395 308.457 316.080 
Finanzanlagen 16.803 15.598 15.598 
Umlaufvermögen 110.822 26.781 53.253 
Vorräte 175 165 136 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 33.097 16.256 36.114 
Wertpapiere 9.925 0 0 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 67.626 10.360 17.003 
Rechnungsabgrenzungsposten 361 666 562 
Bilanzsumme 353.680 353.227 387.373 
Passiva    
Eigenkapital 246.167 147.559 191.354 
Gezeichnetes Kapital 51.200 51.200 51.200 
Kapitalrücklage 42.038 42.038 162.038 
Gewinnrücklagen 67.310 54.321 54.321 
Bilanzergebnis 85.619 0 -76.205 
Rückstellungen 49.871 64.646 45.659 
Verbindlichkeiten 56.061 139.007 148.713 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.581 2.014 1.646 
Bilanzsumme 353.680 353.227 387.373

KOELNMESSE GMBH 
197 
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 
Alle Angaben in T€ 
2019 2020 2021 
Umsatzerlöse 350.098 75.422 98.680 
Sonstige betriebliche Erträge 4.134 9.892 20.605 
Gesamtleistung 354.232 85.313 119.284 
Materialaufwand 217.839 93.178 97.191 
Personalaufwand 52.848 43.626 46.874 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 36.102 25.221 30.239 
EBITDA 47.443 -76.711 -55.020 
Abschreibungen 19.755 19.019 23.299 
Erträge aus Beteiligungen 19.539 7.100 0 
Erträge aus Gewinnabführung 10.197 0 4.137 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 4.495 0 
Erträge aus anderen Wertpapieren und 
Ausleihungen des Finanz-AV 59 56 67 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 222 50 14 
Abschreibungen auf Finanzanlagen und 
Wertpapiere des UV 3.540 4.375 0 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 694 983 1.435 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 13.339 -1.040 -620 
Sonstige Steuern 1.358 1.271 1.290 
Jahresergebnis 38.773 -98.608 -76.205 
Entnahmen aus Rücklagen 0 12.989 0 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag VJ 46.846 85.619 0 
Bilanzergebnis 85.619 0 -76.205

KOELNMESSE GMBH 
 
198 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Bilanz    
Anlagenintensität (in %) 68,6 92,2 86,1 
Abschreibungsquote (in %) 8,8 6,1 7,3 
Investitionen (T€) 70.290 106.908 33.293 
Investitionsquote (in %) 29,0 32,8 10,0 
Eigenkapitalquote (in %) 69,6 41,8 49,4 
Pensionsrückstellungen (T€) 6.537 6.601 6.593 
Kreditverbindlichkeiten (T€) 0 120.000 120.000 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Gesamtkapitalrentabilität (in %) 11,2 -27,6 -19,3 
EBIT (T€) 27.688 -95.730 -78.319 
EBITDA (T€) 47.443 -76.711 -55.020 
Personal    
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 689 676 651 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Die Geschäftstätigkeit der Koelnmesse umfasst die Planung, Organisation und 
Durchführung von Messen, Ausstellungen und Events in Köln und in den wichtigsten 
Märkten weltweit sowie die Durchführung von Gastveranstaltungen in Köln. Die 
Koelnmesse ist mit einem Gesamtprogramm, an dem über 54.500 ausstellende Un-
ternehmen aus 122 Ländern und rund 3 Millionen Besucher aus 224 Nationen teil-
nehmen, einer der größten internationalen Messeveranstalter weltweit. 284.000 m² 
Hallen- sowie 100.000 m² Außenfläche stehen für Veranstaltungen aller Art zur Verfü-
gung. Der Konzern besteht aus der Koelnmesse GmbH mit 10 vollkonsolidierten aus-
ländischen und zwei inländischen Tochtergesellschaften sowie einer 50-prozentigen 
Beteiligung in Italien. Insgesamt 966 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren 2021 im 
Durchschnitt beim Koelnmesse-Konzern beschäftigt, davon 651 bei der Koelnmesse 
GmbH. Das Unternehmen fördert Märkte durch die Zusammenführung von Angebot 
und Nachfrage über Messe-, Kongress- und Online-Plattformen. Gleichzeitig profitie-
ren Stadt und Region in hohem Maße von der Koelnmesse. Jährlich generieren die 
Ausgaben der Messeteilnehmer im Durchschnitt bundesweit mehr als 2 Mrd. € Um-
satz. Das Messegeschäft sichert bundesweit über 18.500 Vollzeit-Arbeitsplätze in 
Handel, Handwerk, Transport, Logistik, Hotellerie und Gaststättengewerbe. 
Die Koelnmesse wird ihre Unternehmensstrategie „Course IOI“ für die kommenden 
Jahre neu ausrichten. Die Pflege und Erweiterung des Veranstaltungsportfolios, ein 
konsequenter Ausbau digitaler Produktangebote und hybrider Veranstaltungen sowie 
die zusätzliche Intensivierung unserer Internationalisierung werden wesentliche

KOELNMESSE GMBH 
199 
Schwerpunkte sein. Das Investitionsprogramm Koelnmesse 3.0 ist Grundlage für die 
Geschäftsfähigkeit der Koelnmesse, sie will bis 2034 das attraktivste innerstädtische 
Messegelände der Welt erschaffen. Die Koelnmesse investiert in einem 10-Jahres-
Zeitraum einen hohen zweistelligen Millionenbetrag in die Digitalisierung. Erklärtes 
Ziel ist es, dauerhaft zur internationalen Spitzengruppe der Digitalisierung innerhalb 
der Messebranche zu gehören.Um die digitale Produktentwicklung weiterhin dauer-
haft zu stärken und die digitale Transformation weiter zu beschleunigen hat die 
Koelnmesse 2021 den Geschäftsbereich Digital aufgebaut. Die Koelnmesse setzt auf 
den Auf- und Ausbau strategischer Partnerschaften mit Weltmarktführern, um die In-
novationsstärken im Digitalen auch für ihre Kunden mehrwertstiftend zu nutzen. 
2021 baute die Koelnmesse die Corporate Responsibility/Nachhaltigkeit Strategie 
weiter aus. Damit trägt die Koelnmesse auch zu den Klimazielen der Stadt Köln bei. 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat für die Weltwirtschaft ein Plus von 5,9 % 
im Jahr 2021 errechnet. Die konjunkturelle Lage in Deutschland hat sich nach Anga-
ben des Statistischen Bundesamts 2021 trotz andauernder Pandemie und Liefereng-
pässen erholt und schließt mit einem Anstieg des Bruttoinlandprodukts in Höhe von 
2,7 %. 
Beschreibung des/der relevanten Märkte, in denen die Gesellschaft aktiv ist 
Der AUMA, Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V., mel-
det für Deutschland, dass 2021 coronabedingt nur 101 der 380 Veranstaltungen phy-
sisch durchgeführt wurden, da erst ab September in ganz Deutschland wieder Mes-
sen möglich waren. Das entspricht einer Absagequote von 73 %. Dies führte zu ei-
nem wirtschaftlichen Gesamtschaden von insgesamt über 46 Mrd. €. 
Beschreibung des Geschäftsverlaufs 
Geschäftsverlauf und Lage des Koelnmesse Konzerns: 
Aufgrund der gesetzlichen Einschränkungen und Verbote zur Durchführung von Ver-
anstaltungen im Zuge der Corona-Pandemie konnten weltweit wie im Vorjahr nur we-
nige Veranstaltungen durchgeführt werden. Der in den vergangenen Jahren erfolgrei-
che Wachstumskurs des Unternehmens ist damit weiterhin gestoppt. Der Konzer-
numsatz beträgt 134,2 Mio. €, der Verlust 81,4 Mio. €. Der Anstieg des Eigenkapitals 
um 26,3 % auf 183,8 Mio. € resultiert fast ausschließlich aus der in 2021 durchge-
führten Eigenkapitalerhöhung in Höhe von 120 Mio. €, abzüglich des Jahresfehlbe-
trags in Höhe von 81,4 Mio. €. Die EK-Quote hat sich von 38,5 % auf 44,8 % verbes-
sert. Der Finanzmittelfonds in Höhe von 56,1 Mio. € (Vorjahr 38,5 Mio. €) umfasst die 
liquiden Mittel sowie die angelegten Mittel bei der Hauptgesellschafterin im Rahmen 
des Cash-Poolings. Ursächlich für den Anstieg des Finanzmittelfonds ist vor allem die 
in 2021 erhaltene EK-Erhöhung durch die Gesellschafter. Gegenläufig wirkt der

KOELNMESSE GMBH 
 
200 
Cashflow aus Investitionstätigkeit in das Anlagevermögen in Höhe von minus 52,1 
Mio. €. 
Geschäftsverlauf und Lage der Koelnmesse GmbH: 
2021 hat die Koelnmesse GmbH trotz der Corona-Pandemie 13 eigene Messen und 
Ausstellungen organisiert. Die durchgeführten Messen zeigten verglichen zur jeweili-
gen Vorveranstaltung coronabedingt deutlich geringere Umsätze. Dabei konnten Um-
sätze aus digitalen Formaten die Umsatzeinbrüche nicht ausgleichen. Die Umsatzer-
löse der Koelnmesse GmbH belaufen sich auf nur 98,7 Mio. € . Einen starken Anstieg 
verzeichneten die sonstigen betrieblichen Erträge aufgrund von erhaltenen staatli-
chen Corona-Hilfen iHv 14,0 Mio. €. Der Jahresfehlbetrag beträgt 76,2 Mio. € und 
liegt 14,6 Mio. € unter Plan Das Eigenkapital ist in Höhe der Differenz aus EK-Erhö-
hung von 120,0 Mio. € und Jahresfehlbetrag von 76,2 Mio. € auf 191,4 Mio. € gestie-
gen. Die EK-Quote stieg auf 49,4% (Vorjahr 41,9%). Zum Jahresende 2021 betrugen 
die liquiden Mittel der Koelnmesse GmbH 17,0 Mio. €. Dem Zufluss bzgl. EK-Erhö-
hung über 120 Mio. € stehen Investitionen in das Anlagevermögen sowie der 
coronabedingt erneut negative operative Cashflow gegenüber. Um unterjährige Zah-
lungsspitzen auszugleichen, wurde mit der Stadt Köln in 2020 ein Cash-Pooling-Ver-
trag abgeschlossen und unterjährig kurzzeitig genutzt. Am Jahresende bestanden 
Forderungen aus dem Cash-Pooling gegen die Gesellschafterin iHv 12,0 Mio. €. Der 
Cash-Pooling-Vertrag wurde Anfang 2022 vorzeitig verlängert mit Volumen ab 2023 
von 130,0 Mio. € und Laufzeit bis 12/2025. 
Beschreibung der Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Die Corona-Pandemie wirkt sich weiterhin wesentlich auf Veranstaltungen auch im 
Jahr 2022 aus. Verlegungen und Absagen von Messen und Veranstaltungen sind 
weiterhin möglich. Sofern staatliche Corona-Hilfen beantragt werden können, macht 
die Gesellschaft von diesen Möglichkeiten Gebrauch. Ergebnisausfälle können dabei 
jedoch immer nur ansatzweise kompensiert werden. Die wirtschaftlichen Auswirkun-
gen des Krieges in der Ukraine sind noch nicht absehbar. Die mittelfristige Finanz-
prognose weist einen positiven operativen Cashflow aus, sodass geplante notwen-
dige Investitionen fortgeführt werden können. Der Konzern ist unter Berücksichtigung 
der EK-Erhöhung und Ausweitung des Cash-Poolings bis einschließlich 2023 und da-
mit voraussichtlich bis nach Überwindung der Corona-Pandemie ausreichend mit fi-
nanziellen Mitteln ausgestattet. Dies gilt jedoch nur, sofern Messen ab 2022 im ge-
planten, eingeschränkten Umfang wieder stattfinden können und werden. 
Beschreibung der erwarteten Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Unter Berücksichtigung der aktuellen Erkenntnisse zur pandemischen und geopoliti-
schen Entwicklung liegen im turnusbedingt grundsätzlich schwächeren Jahr 2022 der 
erwartete Umsatz für den Konzern bei ca. 250 Mio. € und für die Koelnmesse GmbH 
bei ca. 210 Mio. €. Für den Konzern und die Koelnmesse GmbH wird mit einem Ver-
lust von je rund 75 Mio. € gerechnet. Bezüglich der vorstehenden erwarteten Zahlen

KOELNMESSE GMBH 
201 
wird darauf hingewiesen, dass dieser Kenntnisstand vorläufig ist und im Zusammen-
hang mit der Corona-Pandemie und dem Ukraine-Krieg mit großer Unsicherheit be-
haftet ist. Die prognostizierten Verluste, verbunden mit den Investitionen in das Ge-
lände der Koelnmesse, beeinträchtigen die Finanzlage der Gesellschaft, sind jedoch 
im Rahmen der neu abgeschlossenen Cash-Pooling-Vereinbarung mit der Stadt Köln 
abgesichert.

KOELNCONGRESS GMBH 
 
202 
KOELNC ONGR ESS GMBH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Messeplatz 1  
 
 
 50679 Köln 
Kontakt 0221 8210  
 www.koelnmesse.de  
Gründungsdatum 20.03.2000 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 500.000 € 
 
Gesellschafter 
Koelnmesse GmbH 100,00% 
 
Tochterunternehmen 
KölnKongress Gastronomie GmbH 51,00% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Organisation und Durchführung von 
Messen und Ausstellungen, Kongressen, Events, Firmenveranstaltungen sowie wei-
terer Veranstaltungsformaten. Dazu gehört auch das Vermieten von Veranstaltungs-
flächen der Koelnmesse GmbH außerhalb der von dieser Gesellschaft genutzten Zei-
ten und unter Berücksichtigung des Gegenstandes und der Aufgabenstellung der 
Muttergesellschaft Koelnmesse GmbH. 
Die Gesellschaft hat die Aufgabe, kleinere Messen und Ausstellungen in einem dafür 
angemessenen Rahmen durchzuführen und neue zu entwickeln. 
Gegenstand des Unternehmens ist insbesondere auch der Betrieb und die an den In-
teressen aller Bevölkerungskreise orientierte Nutzung des Gürzenichs, der Flora und 
des Tanzbrunnens inklusive Theater und Rheinterrassen sowie weiterer im Besitz der 
Stadt Köln oder der Koelnmesse GmbH befindlichen Veranstaltungsobjekte und die 
Erbringung der damit verbundenen Serviceleistungen. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Bernhard Conin 
Herr Frank Höller 
Frau Sandra Orth

KOELNCONGRESS GMBH 
203 
Aufsichtsrat 
Herr Bernd Petelkau (MdR) 
Vorsitzende*r 
Herr Mario Michalak (MdR) 
1. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Pascal Pütz (MdR) 
2. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Vedat Akter 
Herr Gerald Böse 
Herr Volker Görzel (MdR) 
Frau Maria Helmis (MdR) 
Herr Dr. Michael Henze 
Herr Herbert Marner 
Herr Dieter März 
Frau Monika Roß-Belkner (MdR) 
Frau Sandra Schneeloch (MdR) 
 
 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Als 100%iges Tochterunternehmen wendet die Koelncongress GmbH den PCGK der 
Koelnmesse GmbH an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
Ebner Stolz GmbH & Co. KG 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 10.662 33.261 
Jahresergebnis (T€) -4.495 4.137 
Eigenkapital (T€) 1.110 1.110 
Bilanzsumme (T€) 4.175 5.494 
Investitionen (T€) 4.820 186 
Verbindlichkeiten (T€) 2.305 4.012 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 55 53 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Die Koelncongress GmbH vermarktet das Messegelände der Koelnmesse GmbH au-
ßerhalb der von dieser Gesellschaft selbst genutzten Zeiten an Messe-veranstalter, 
Unternehmen und Eventagenturen. Sie betreut Gastmessen, Corporate Events, Kon-
gresse und Tagungen sowie gesellschaftliche Veranstaltungen. Außerdem betreibt 
sie auf dem Messegelände der Koelnmesse zwei voneinander unabhängige und für 
jede Veranstaltungsgröße einsetzbare Kongress-Zentren sowie außerhalb des Cam-
pus der Koelnmesse den Gürzenich Köln, den Tanzbrunnen Köln, die Rheinterrassen 
und den Cologne Beach Club sowie die Flora Köln.

KOELNCONGRESS GMBH 
 
204 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
Die konjunkturelle Lage in Deutschland hat sich gemäß Statistischem Bundesamt 
trotz andauernder Pandemie und Lieferengpässen erholt und schließt mit einem An-
stieg des BIP in Höhe von 2,7 %. 
Beschreibung des/der relevanten Märkte, in denen die Gesellschaft aktiv ist 
Turnusbedingte Durchführungsrhythmen im Veranstaltungsportfolio sowie konjunktu-
relle Schwankungen der jeweiligen Branchen stellen wichtige Einflussfaktoren der 
Geschäftstätigkeit dar. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschrän-
kungen haben die Veranstaltungsbranche seit März 2020 in einer Art und Weise ge-
troffen wie ansonsten fast keine Branche in Deutschland. Die Branche mit ihren bun-
desweit 1.800 Veranstaltungs-zentren, 450 Mio. Besuchern und 129 Mrd. € Umsatz 
liegt seitdem so gut wie brach. 
Beschreibung des Geschäftsverlaufs 
Das Geschäftsjahr war weiterhin geprägt durch die Corona-Pandemie. Andererseits 
konnten Erlöse aus dem Betrieb des Impfzentrums generiert werden. Insgesamt 
wurde ein Jahresumsatz von 33,0 Mio. € erzielt. Das operative Geschäft konnte auf-
grund der pandemischen Entwicklungen erst ab Herbst 2021 wieder zum Teil in Gang 
gesetzt werden. Im Jahr 2021 wurde durch die Koelncongress Gastronomie GmbH 
ein coronabedingter Verlust in Höhe von 2,2 Mio. € erwirtschaftet, welcher in voller 
Höhe von der Koelncongress GmbH im Rahmen des Organschaftsverhältnisses 
übernommen wurde. Der Jahresüberschuss in Höhe von 4,1 Mio. € der Koelncon-
gress GmbH vor Gewinnübernahme durch die Gesellschafterin hat die Erwartungen 
eines Fehlbetrags in Höhe von 2,0 Mio. € um 6,1 Mio. € deutlich übertroffen. Die Ei-
genkapitalquote verringerte sich auf 20,2 % (Vj 26,6 %). Die flüssigen Mittel belaufen 
sich zum Ende des Geschäftsjahres auf 1,0 Mio. €. 
Beschreibung der Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Die Geschäftsführung sieht die konsequente Weiterentwicklung der Gesellschaft zu 
einem professionellen Full-Serviceanbieter im Messe-, Tagungs-, Kongress- und 
Eventgeschäft mit einem zentralen Ansprechpartner und einer Bandbreite von innova-
tiven und digitalen Serviceangeboten sowie hoher Beratungsleistung in der konzepti-
onellen Umsetzung von Show- und Eventproduktionen als sehr große Entwicklungs-
chance mit nicht unerheblichen Umsatzpotentialen an. Mit der Realisierung des Koeln-
messe-Investitionsprogramms 3.0, darunter insbesondere dem ab voraussichtlich 
2024 in Betrieb gehenden neuen Confex-Gebäude, setzt die Koelnmesse ein klares 
Signal in Richtung Wettbewerb. Die Realisierung eines der modernsten und größten 
Veranstaltungshäuser Deutschlands, mit einem Fassungsvolumen im größten Saal 
von bis zu 4.330 Personen, werden die Koelnmesse GmbH und ihre Tochtergesell-
schaft Koelncongress GmbH in eine noch bessere Marktpositionierung bringen.

KOELNCONGRESS GMBH 
205 
Das Corona-Krise wirkt sich auch auf Veranstaltungen in 2022 weiterhin erheblich aus. 
Verlegungen und Absagen von Veranstaltungen haben bereits stattgefunden und sind 
weiterhin möglich. Die weiteren Folgen sind aktuell nicht abschließend absehbar. Die 
Koelncongress GmbH rechnet für 2022 erneut mit deutlichen Umsatz- und Ergebnis-
einbußen. 
Beschreibung der erwarteten Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Die Gesellschaft budgetiert für das Geschäftsjahr 2022 einen Umsatz in Höhe 26,6 
Mio. € und einen Gewinn vor Ergebnisabführung in Höhe von 1,2 Mio. €. Dabei 
wurde mit Risikoabschlägen für das Geschäftsjahr gerechnet. Inkludiert ist dabei eine 
Verlustübernahme der Tochtergesellschaft Koelncongress Gastronomie GmbH in 
Höhe von 1,3 Mio. €. Erst ab dem Jahr 2024 sind wieder Umsätze und Ergebnisse 
auf dem Niveau von vor der Pandemie eingeplant. Die vorstehenden Planzahlen 
werden jedoch je nach weiterer Entwicklung der Corona-Pandemie nicht unerhebli-
chen Schwankungen ausgesetzt sein. Die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf den 
Umsatz und das Ergebnis der Gesellschaft können derzeit nicht abgeschätzt werden 
und sind nicht Teil der Planung.

KÖLNKONGRESS GASTRONOMIE GMBH 
 
206 
KÖLNKONGR ESS GASTRON OMIE GMBH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Messeplatz 1  
 
 
 50679 Köln 
Kontakt 0221 8210  
 www.koelnkongress-
gastronomie.de 
Gründungsdatum 11.08.2016 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 25.000 € 
 
Gesellschafter 
Koelncongress GmbH 51,00% 
Koelnmesse GmbH 49,00% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist die Bewirtschaftung von Gastronomiebetrieben. 
Die gastronomischen Dienstleistungen beschränken sich auf die Bewirtschaftung von 
Veranstaltungsorten, die im Besitz der Gesellschafter sind oder von diesen als Veran-
staltungsorte betrieben werden. Die KölnKongress Gastronomie GmbH dient ihren 
Gesellschaftern als Hilfsbetrieb und fördert deren Aufgabenstellung. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Bernhard Conin 
 (bis 31.08.2021) 
Herr Stephan Förster 
 (ab 01.09.2021) 
 
 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Als Konzerngesellschaft Anwendung des Koelnmesse-eigenen PCGK 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
Ebner Stolz GmbH & Co. KG

KÖLNKONGRESS GASTRONOMIE GMBH 
207 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 9.720 4.550 2.200 
Jahresergebnis (T€) -798 -1.658 -2.203 
Eigenkapital (T€) 25 1.692 1.692 
Bilanzsumme (T€) 2.860 2.082 2.098 
Investitionen (T€) 1.658 155 135 
Verbindlichkeiten (T€) 2.630 328 351 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 56 59 66 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Gegenstand der Koelncongress Gastronomie GmbH ist die gastronomische Bewirt-
schaftung des Gürzenich Köln und des Tanzbrunnen Köln. 
Beschreibung des/der relevanten Märkte, in denen die Gesellschaft aktiv ist 
Die Gastronomie hat durch die Pandemie dramatische Umsatzeinbrüche erlebt. Nach 
Angaben des statistischen Bundesamtes sanken von Januar bis Dezember 2021 die 
Umsätze im Gaststättengewerbe um real 35,0 % gegenüber 2019, davon bei Event-
Caterern um real 35,4%. 
Beschreibung des Geschäftsverlaufs 
Die Gesellschaft bewirtschaftete in der Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 
2021 insgesamt 94 Veranstaltungen im Gürzenich Köln mit 16.000 Gästen und 150 
Veranstaltungen im Tanzbrunnen und den Rheinterrassen mit 59.000 Gästen. 
Im Geschäftsjahr 2021 erwirtschaftete die Gesellschaft einen Umsatz in Höhe von 
2,1 Mio. €. Laut Wirtschaftsplan 2021 waren Umsatzerlöse von insgesamt 3,6 Mio. € 
geplant, der Planumsatz wurde demzufolge um -1,5 Mio. € unterschritten. Maßgeb-
lich hierfür waren Absagen von Veranstaltungen aufgrund der weltweiten Corona-
Pandemie. Das Jahresergebnis vor Ergebnisverwendung beläuft sich auf -2,2 Mio. €, 
welches gemäß den Bestimmungen des Organschaftsvertrags durch den Gesell-
schafter Koelncongress GmbH ausgeglichen wird, wodurch ein ausgeglichenes Jah-
resergebnis gezeigt wird. Es wurde ein Ergebnis erzielt, welches dem Planansatz 
von - 2,2 Mio. € entspricht. Zur Finanzierung des Geschäftsbetriebes stehen zum 
Ende des Geschäftsjahres liquide Mittel in Höhe von 0,2 Mio. € zur Verfügung. 
Des Weiteren werden von der beherrschenden Gesellschafterin Koelncongress 
GmbH unterjährig Abschläge auf einen eventuell absehbaren Verlustausgleich ge-
leistet. Mit diesen Maßnahmen ist die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihren finan-
ziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die Eigenkapitalquote beträgt 80,6%.

KÖLNKONGRESS GASTRONOMIE GMBH 
 
208 
Beschreibung der Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Betriebsrisiken ergeben sich aufgrund der angespannten Arbeitsmarktlage in der 
Gastronomie. Pandemiebedingt sind zahlreiche Arbeitskräfte der Gastronomie in an-
dere Branchen abgewandert. Die Branche ist in der Situation, dass alle Betriebe 
gleichzeitig händeringend Mitarbeitende suchen. Es besteht das Risiko der drohen-
den Undurchführbarkeit von Veranstaltungen und Nichterfüllung von Aufträgen, was 
einen Imageverlust auch für die Koelnmesse nach sich ziehen würde. 
Weitere Risiken bestehen in der allgemeinen Kostensteigerungsrate sowohl bei Le-
bensmitteln und Getränken als auch im Energiebereich und bei den Personalkosten. 
Chancen bieten sich durch geplante Preiserhöhungen. Eine weitere Chance ergäbe 
sich durch einen langfristigen Erhalt der reduzierten Mehrwertsteuer für Speisen. 
Wie im Vorjahr waren auch in 2021 Betriebe der Koelncongress Gastronomie GmbH 
coronabedingt über lange Zeiträume geschlossen. 
Da die Corona-Pandemie auch im Jahr 2022 einen beherrschenden Einfluss auf die 
Geschäftsentwicklung der Koelncongress Gastronomie GmbH haben wird, sieht der 
Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2022 einen Umsatz in Höhe 5,5 Mio. € und ei-
nen Verlust vor Verlustübernahme in Höhe von -1,3 Mio. € vor. Dabei wurde allge-
mein von hohen Risikoabschlägen für das Geschäftsjahr ausgegangen. 
Auch im Jahr 2023 werden die Auswirkungen der Corona-Krise noch das Ergebnis 
der Gesellschaft beeinflussen. Erst ab dem Jahr 2024 sind wieder Umsätze und Er-
gebnisse auf dem Niveau von vor der Pandemie eingeplant. Die vorstehenden Plan-
zahlen werden jedoch je nach weiterer Entwicklung der Pandemie nicht unerhebli-
chen Schwankungen ausgesetzt sein. Die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf den 
Umsatz und das Ergebnis der Gesellschaft können noch nicht abgeschätzt werden.

KÖLNTOURISMUS GMBH 
209 
KÖLNTOUR ISMU S GM BH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Kardinal-Höffner-Platz 1 
 
 
 50667 Köln 
Kontakt 0221 346430  
 www.koelntourismus.de  
Gründungsdatum 22.06.2004 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 500.000 € 
 
Gesellschafter 
Stadt Köln 100,00% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist die Positionierung Kölns und seiner Region als 
attraktive Tourismus-Destination im nationalen und internationalen Markt und damit 
einhergehend die Erhöhung der Wertschöpfung aus dem Tourismus für die Wirtschaft 
in der Stadt und der Region. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Dr. Jürgen Amann  
 
Aufsichtsrat 
Herr Max Christian Derichsweiler 
(MdR) 
Vorsitzende*r 
Herr Markus Frank 
Herr Dr. Ralf Heinen (MdR) 
Frau Claudia Heithorst (MdR) 
Herr Stefan Hoff 
Frau Bärbel Hölzing (MdR) 
Frau Monika Roß-Belkner (MdR) 
Herr Oliver Seeck (MdR) 
Herr Alexander Vogel 
 
  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an.

KÖLNTOURISMUS GMBH 
 
210 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
Nawrot & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Steuerberatungsgesellschaft 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- Betriebskostenzuschuss 6.671 
- Bürgschaften (zum 31.12.) 434 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 3.960 2.027 1.591 
Jahresergebnis (T€) -3.889 -5.110 -6.642 
Eigenkapital (T€) 4.809 4.455 4.484 
Bilanzsumme (T€) 8.103 8.156 8.222 
Investitionen (T€) 157.202 37.386 364.538 
Verbindlichkeiten (T€) 2.830 3.262 3.282 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 90 90 81 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Das Jahr 2021 war für den Tourismus in Köln pandemiebedingt ein weiteres schwieri-
ges Jahr welches zwar deutlich besser als das Vorjahr war, aber natürlich nicht an 
die Rekorde der Vor-Pandemiezeiten anknüpfen konnte. 
Auch im zweiten Krisenjahr hat sich Köln einigermaßen resilient gezeigt. So blieb bei-
spielsweise in der Hotellerie eine große Welle an Insolvenzen bis dato aus. Das An-
gebot an Hotelbetten befindet sich mit mehr als 34 Tsd. nahezu (wieder) auf Vorkri-
senniveau. Ein wichtiger Einflussfaktor der bedingten Resilienz des Kölner Tourismus 
ist seine ausgewogene Struktur, u.a. die Mischung aus Geschäfts- und Freizeitrei-
senden, aus internationalen Besuchern und Inlandsgästen sowie aus Tages- und 
Übernachtungsgästen. Wichtig war 2021 auch die vergleichsweise hohe freizeittou-
ristische Attraktivität Kölns, die in den Monaten des Sommers und Frühherbstes für 
eine gewisse Belebung sorgte. 
Geschäftsverlauf 
2021 kamen 1,48 Millionen Übernachtungsgäste nach Köln, was einem Plus von 2,5 
Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Insgesamt wurden in den meldepflichti-
gen Beherbergungsbetrieben der Stadt 2,76 Millionen Übernachtungen gezählt, ein 
Plus von 8,1 Prozent im Vergleich zum Jahr 2020. Die Ankünfte und Übernachtungen

KÖLNTOURISMUS GMBH 
211 
der Gäste aus dem Ausland stiegen um 8,4 Prozent bzw. 7,5 Prozent. Der Internatio-
nalisierungsgrad verharrte infolge der Erholung des Tourismus in erster Linie aus 
dem deutschen Binnenmarkt auf für Köln niedrigem Niveau von 23,9 Prozent. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Langfristig wird der Tourismus wieder zum Erfolg zurückkehren. Gleichzeitig ist mit 
einer Strukturveränderung zu rechnen. Die Schärfung des Profils der Tourismusdesti-
nation Köln durch die gezielte Ansprache ausgewählter touristischer Zielgruppen hilft 
dabei, den Tourismus qualitativ zu entwickeln. 
Das größte Risiko für Tourismus und Gesellschaft liegt im weiteren Verlauf der 
Corona-Pandemie und der Frage, ob es zu erneuten Lockdowns und Einschränkun-
gen für den Tourismus in 2022 kommen wird. Hiervon werden auch die Möglichkeiten 
zur Durchführung von Reiseanlässen, wie Events und Konzerten (Lanxess Arena, 
Kölner Lichter etc.) sowie großer Besuchermagnete, wie die Weihnachtsmärkte be-
einflusst. Ungeachtet der Pandemie ist Köln als Reiseziel entscheidend von der Er-
reichbarkeit durch eine gute Verkehrsinfrastruktur und den Mobilitätsangeboten inner-
halb der Stadt und damit von allen relevanten diesbzgl. Einflussfaktoren abhängig. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Im Großen und Ganzen wies der Köln Tourismus 2021 im Vergleich zu den Vorkri-
senjahren eine deutlich veränderte Struktur auf, die sich anhand von vier wesentli-
chen Veränderungen charakterisieren lässt: 
(1) niedrigerer Anteil von Geschäftsreisen (sowohl klassische als auch promotable 
Geschäftsreisen), 
(2) niedrigerer Anteil von Gästen aus dem Ausland (Übernachtungsanteil von Aus-
landsgästen am Gesamtvolumen sank von 35% (2019) auf 23,9 % (2021), 
(3) vergleichsweise hoher Anteil an Freizeitgästen sowie 
(4) eine auch im Vergleich zum Vorjahr weiter gestiegene Zahl an Tagesgästen. 
Diese Struktur führt in Kombination mit veränderten Konsumgewohnheiten und ei-
nem beobachtbaren Wertewandel dazu, dass die Höhe der selbsterwirtschafteten 
Deckungsbeiträge der KölnTourismus Gesellschaft nicht mit der fortschreitenden Er-
holung des Tourismus schritthalten und entsprechend dauerhaft unter dem Niveau 
der Vorkrisenjahre bleiben wird. Auch wenn die Auswirkungen der Corona-Pandemie 
den Tourismus auch nach Bewältigung der Krise in den nächsten Jahren beeinflus-
sen wird, so ist die Langzeitperspektive für den Tourismus in Deutschland und Köln 
ungebrochen positiv und wir gehen von einer auch weiterhin positiven Entwicklung 
der Wertschöpfung aus diesem Wirtschaftsbereich für Köln aus.

KÖLNER GESELLSCHAFT FÜR ARBEITS- UND BERUFSFÖRDERUNG 
MBH 
 
212 
KÖLNER  GESELLSCHAFT  FÜR ARBEIT S- UND BERUF SF ÖRDERUN G M BH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Geestemünder Straße 18 
 
 
 50735 Köln 
Kontakt 0221-9420 110  
 www.kgabmbh.de  
Gründungsdatum 20.02.1989 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 26.000 € 
 
Gesellschafter 
Stadt Köln 100,00% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand der Gesellschaft ist die Organisation und Durchführung eines Beschäfti-
gungs- und Qualifizierungsprogramms für arbeitslose Kölner Einwohner. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Stefan Kersjes

KÖLNER GESELLSCHAFT FÜR ARBEITS- UND BERUFSFÖRDERUNG 
MBH 
213 
Aufsichtsrat 
Herr Martin Erkelenz (MdR) 
 (ab 24.03.2021) 
Vorsitzende*r 
Herr Dr. Walter Schulz 
 (bis 23.03.2021) 
Vorsitzende*r 
Herr Stephan Pohl 
 (bis 23.03.2021) 
1. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Norbert Bittner 
Herr Ossi Helling 
Frau Marion Heuser (MdR) 
 (ab 23.03.2021, bis 08.09.2021) 
Frau Katja Hoyer (MdR) 
 (bis 23.03.2021) 
Frau Ursula Klawitter 
Herr Michael Paetzold (MdR) 
 (bis 23.03.2021) 
Herr Pascal Pütz (MdR) 
 (ab 07.05.2021) 
Herr Prof. Dr. Harald Rau (Bg) 
Frau Viola Recktenwald (MdR) 
 (ab 24.03.2021) 
Frau Dr. Katja Robinson 
Herr Alexander Ronkholz 
Frau Monika Roß-Belkner (MdR) 
 (ab 24.03.2021) 
Herr Michael Scheffer 
 (bis 23.03.2021) 
Herr Michael Scheffer 
 (ab 24.03.2021) 
Frau Cornelia Schmerbach 
 (ab 24.03.2021, bis 05.05.2021) 
Herr Jakob Schröder 
Frau Ira Sommer (MdR) 
 (bis 23.03.2021) 
Frau Dilan Yazicioglu (MdR) 
 (ab 09.09.2021) 
 
  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
Audacia GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- gewährte Darlehen (zum 31.12.) 932 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 8.535 10.797 10.612 
Jahresergebnis (T€) 79 97 345 
Eigenkapital (T€) 0 53 398 
Bilanzsumme (T€) 1.791 2.143 2.276 
Investitionen (T€) 48 197.365 77.082 
Verbindlichkeiten (T€) 1.666 1.548 1.362 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 193 256 256

KÖLNER GESELLSCHAFT FÜR ARBEITS- UND BERUFSFÖRDERUNG 
MBH 
 
214 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-) Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Zweck des Unternehmens ist die Organisation und die Durchführung eines Beschäfti-
gungs- und Qualifizierungsprogramms für arbeitslose Kölner Einwohner. Im Ge-
schäftsjahr 2021 hat die Gesellschaft 22 Beschäftigungsvereinbarungen für Integrati-
onsjobs und 133 befristete geförderte Arbeitsverträge mit der Zielsetzung der indivi-
duellen Qualifizierung und Förderung mit arbeitslosen Kölner Bürgerinnen und Bür-
gern neu abgeschlossen. Sie hat eine Vielzahl von Qualifizierungsangeboten sowie 
eine intensive Förderung am Arbeitsplatz realisiert und damit den Zweck erreicht. 
Geschäftsverlauf 
Das für das Geschäftsjahr 2021 geplante Betriebsergebnis von 23 T€ konnte deutlich 
übertroffen werden. Das Jahresergebnis weist einen Gewinn von 348 T€ aus. Der 
Anteil der Stadt Köln sowie der städtischen Unternehmen an den Aufträgen lag bei 
95,7%, so dass die Inhousefähigkeit des Unternehmens beachtet und gesichert wer-
den konnte. Zum 31.12.2021 wurden 132 Beschäftigungsverhältnisse vom Jobcenter 
Köln nach § 16i SGB II und 7 nach § 16e SGB II gefördert. Insgesamt sieben Auszu-
bildende wurden beschäftigt (zwei in der Schlosserei, einer in der Schreinerei, einer 
im Garten- und Landschaftsbau sowie drei in der Verwaltung). Der Rückgang der ge-
fördert befristet Beschäftigten liegt im Wegfall der Arbeitsgelegenheiten. Seit dem 
01.05.2021 werden keine AGH-Plätze mehr angeboten (Beauftragungsende). Das 
Landesprogramm Öffentlich-geförderte Beschäftigung endete am 31.12.2020. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Grundsätzlich liegt es im Interesse der Stadt Köln, dass die vorgehaltenen Arbeits-
plätze bei der Kölner Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung mbH mit der Ziel-
setzung der Förderung der Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeiter besetzt werden. Auf 
diese Weise wird arbeitsmotivierten, insbesondere auch älteren Menschen die Mög-
lichkeit eröffnet, sich unter betrieblichen Bedingungen auf Tätigkeiten in Betrieben 
des ersten Arbeitsmarktes neu vorzubereiten und gegebenenfalls zukünftig durch Er-
werbstätigkeit am ersten Arbeitsmarkt ihr Einkommen zu sichern und dabei vielleicht 
gänzlich unabhängig von Transferleistungen der Stadt Köln zu werden. Im Rahmen 
ihrer Mitarbeit im Unternehmen erbringen sie Dienstleistungen und erstellen Produkte 
für den Gesellschafter Stadt Köln. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Bei der vorliegenden Auftragssituation ist für 2022 die geplante Entwicklung des Un-
ternehmens und des Betriebsergebnisses allenfalls in Frage gestellt, wenn für die ge-
planten Arbeitsplätze und damit für die vorgehaltenen Ressourcen für Qualifizierung

KÖLNER GESELLSCHAFT FÜR ARBEITS- UND BERUFSFÖRDERUNG 
MBH 
215 
und Förderung im KölnService und im Handwerk keine ausreichende Zahl von Be-
werberinnen und Bewerber von dem Jobcenter Köln und der Agentur für Arbeit Köln 
angeworben werden können. Das Unternehmen wird die Zielplanung 2022 erreichen, 
wenn mit einer verlässlichen, der Kapazität des Unternehmens angepassten Mitar-
beiterzahl geplant und gearbeitet werden kann und die bestehenden betrieblichen 
Ressourcen im Unternehmen ausgelastet und weiterentwickelt werden können.

RTZ RECHTSRHEINISCHES TECHNOLOGIE- UND GRÜNDERZENTRUM 
KÖLN GMBH 
 
216 
RTZ RECHT SRHEINISCHES T ECHNOLOGIE- UND GRÜNDERZ ENTRUM KÖLN GMBH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Gottfried-Hagen-Str. 60-62 
 
 
 51105 Köln 
Kontakt 0221-839111 0  
 www.rtz.de  
Gründungsdatum 13.04.1995 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 3.411.600 € 
 
Gesellschafter 
Stadt Köln 99,92% 
Verein zur Förderung der rechtsrheinischen gewerblichen 
Wirtschaft Köln e.V. 
0,08% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Unternehmensgegenstand ist der Betrieb des Rechtsrheinischen Technologie- und 
Gründerzentrums Köln, mit dem allgemein der Technologietransfer und speziell die 
Gründung neuer Unternehmen sowie die Entwicklung junger Unternehmen, die neue 
Technologien, Dienstleistungen, Güter oder Verfahren entwickeln, produzieren und 
vermarkten, gefördert wird. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr André van Hall  
  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
HSP Audit GmbH Wirtschafsprüfungsgesellschaft

RTZ RECHTSRHEINISCHES TECHNOLOGIE- UND GRÜNDERZENTRUM 
KÖLN GMBH 
 
217 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- Betriebskostenzuschuss 50 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 847 807 787 
Jahresergebnis (T€) -50 32 -5 
Eigenkapital (T€) 1.415 1.449 1.443 
Bilanzsumme (T€) 1.746 1.684 1.630 
Investitionen (T€) 5 1 49 
Verbindlichkeiten (T€) 213 180 158 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 8 8 8 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Gesellschafter der RTZ Köln GmbH sind seit dem 01.01.2011 die Stadt Köln mit 
99,925 % sowie der Verein zur Förderung der rechtsrheinischen gewerblichen Wirt-
schaft Köln e. V. (vfw Köln rechtsrheinisch) mit 0,075 %. Aufgabe der RTZ Köln 
GmbH ist die Förderung der Gründung und Entwicklung junger Unternehmen, die 
neue Technologien, Produkte oder Verfahren entwickeln. Diesen Unternehmen sollen 
Beratungsleistungen und Mieträume angeboten werden. Die Aufgaben der Gesell-
schaft umfassen damit neben der Ansiedlung neuer Unternehmen auch verschie-
dene Aktivitäten zur Förderung des Technologietransfers in der Wirtschaftsregion 
Köln. Dabei liegt der Fokus auf wissensbasierten Zukunftstechnologien, um somit 
nachhaltig zur Schaffung von hochqualifizierten und zukunftssicheren Arbeitsplätzen 
für den Wirtschaftsstandort Köln beizutragen. Diese Zukunftstechnologien gelten all-
gemein als Branchen mit sehr hohem Wachstumspotential für die kommenden Jahr-
zehnte. Zur Stärkung der nachhaltigen strategischen Ausrichtung der RTZ GmbH sol-
len somit die Bereiche Gesundheitswirtschaft mit Medizintechnik, Chemie, Mikro- und 
Nanotechnologie sowie Informations- und Umwelttechnologien eingebunden werden. 
Besondere Bedeutung kommt hierbei auch der Digitalisierung als Querschnittsauf-
gabe über alle Branchen zu. Es können somit synergistische Effekte zwischen den 
jeweiligen Technologiefeldern realisiert werden. Die Gesellschaft leistet so einen sig-
nifikanten Beitrag für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Köln.

RTZ RECHTSRHEINISCHES TECHNOLOGIE- UND GRÜNDERZENTRUM 
KÖLN GMBH 
 
218 
Geschäftsverlauf 
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2021 mit einem Jahresergebnis in Höhe von -6 
T€ (Vorjahr 32 T€) abgeschlossen. Die Verschlechterung des Jahresergebnisses 
2021 gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 38 T€ begründet sich bei etwa gleichblei-
benden Einnahmen insbesondere durch einen geringeren Zuschuss der Stadt Köln. 
Die Umsatzerlöse, im Wesentlichen resultierend aus der Vermietung der Immobilien, 
konnten leicht gesteigert werden. 2021 betragen die Umsatzerlöse 719 T€ (Vorjahr 
681 T€). Die Einkünfte für die Büro- und Laborvermietung verteilen sich im Jahr 2021 
auf insgesamt 42 Mieter (Vorjahr 41 Mieter), so dass eine Risikostreuung bzgl. des 
eventuellen Ausfalls einzelner Mieter gewährleistet ist. 
Zum Stichtag werden die Sachanlagen der Gesellschaft (Immobilienbestand inkl. 
technischer Anlagen) mit einem Betrag in Höhe von 1.545 T€ (Vorjahr 1.582 T€) be-
wertet. Im Berichtszeitraum wurden keine wesentlichen Investitionen getätigt. Ver-
bindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen am Stichtag in Höhe von 103 T€ 
(Vorjahr 137 T€) und konnten somit entsprechend dem Tilgungsplan gesenkt werden. 
Im Jahr 2021 erhielt die Gesellschaft einen Betriebskostenzuschuss seitens der Ge-
sellschafterin Stadt Köln in Höhe von 50 T€ (Vorjahr 120 T€). Dieser wurde im Sinne 
der o.g. Betrauung zur Erfüllung der gemeinwirtschaftlichen Verpflichtung genutzt. 
Die Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis der Gesellschaft sind in den vergange-
nen Jahren stabil geblieben. Im Berichtsjahr wurde ein geringfügiger Verlust in Höhe 
von 6 T€ verbucht. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zum 
Berichtszeitpunkt ist gut. Das Finanzmanagement der Gesellschaft ist darauf gerich-
tet, Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen und Verbindlichkeiten 
innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen. Gleichzeitig werden planmäßige Tilgun-
gen der Bankverbindlichkeiten vorgenommen. Im Berichtsjahr war die Zahlungsfähig-
keit stets gewährleistet. Die Ausstattung mit flüssigen Mitteln ist ausreichend. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität sowie erwartete Entwick-
lung der Gesellschaftsaktivitäten 
Die Geschäftsführung erwartet für 2022, dass die Mieternachfrage seitens des Mark-
tes bestehen bleibt. Aufgrund der bereits hohen Auslastung können jedoch nur noch 
einzelne Anfragen bedient werden. Daher ist in Bezug auf die Umsatzerlöse und das 
Betriebsergebnis weiterhin grundsätzlich eine stabile Entwicklung zu erwarten.

BIOCAMPUS COLOGNE GRUNDBESITZ GMBH & CO. KG 
219 
BIOC AMPU S C OLOGN E GRUNDBESITZ GMBH  & CO. KG 
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Nattermannallee 1  
 
 
 50829 Köln 
Kontakt 0221-93336 0  
 www.biocampuscologne.de  
Gründungsdatum 18.12.2002 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Kommanditeinlage 5.000.000 € 
Komplementäreinlage 0 € 
 
Gesellschafter 
Stadt Köln 100,00% 
BioCampus Cologne Management GmbH 0,00% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung und Entwicklung des Geländes 
„BioCampus Cologne", Nattermannallee, Köln-Bocklemünd, mit der allgemein der 
Technologietransfer und speziell die Gründung neuer Unternehmen sowie die Ent-
wicklung junger Unternehmen, die neue Technologien, Dienstleistungen, Güter oder 
Verfahren entwickeln, produzieren und vermarkten, gefördert wird. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Frau Andrea Blome (StD) 
Herr André van Hall  
  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
Nawrot & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Steuerberatungsgesellschaft

BIOCAMPUS COLOGNE GRUNDBESITZ GMBH & CO. KG 
 
220 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 4.547 4.657 4.916 
Jahresergebnis (T€) 219 -48 609 
Eigenkapital (T€) 28.303 28.755 29.363 
Bilanzsumme (T€) 38.233 37.441 37.624 
Investitionen (T€) 436 31 257 
Verbindlichkeiten (T€) 9.696 8.518 8.179 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 5 5 6 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Die Stadt Köln hat die Gesellschaft mit der gemeinwirtschaftlichen Verpflichtung zur 
Förderung und Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft in der Stadt Köln und 
darüber hinaus mit der Vermarktung der Stadt Köln als Standort für Zukunftstechno-
logien betraut. In Bezug auf die inhaltliche Ausrichtung der Vermarktungsaktivitäten 
liegt der Fokus insbesondere auf der Biotechnologie sowie angrenzenden Technolo-
giefeldern. Diese sogenannten Zukunftstechnologien gelten allgemein als Branchen 
mit sehr hohem Wachstumspotential für die kommenden Jahrzehnte. 
Geschäftsverlauf 
Die Gesellschaft hat das Geschäftsjahr 2021 mit einem Gewinn in Höhe von 620 T€ 
(Vorjahr: -48 T€) abgeschlossen. Die signifikante Verbesserung des Jahresergebnis-
ses 2021 gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 668 T€ begründet sich insbesondere 
durch geringere Aufwendungen im Bereich Instandhaltung sowie höhere Umsätze. 
Zusammenfassend ist anzumerken, dass sich das Ergebnis des operativen Geschäf-
tes in den vergangenen Jahren stetig verbessert hat. Dies wurde insbesondere durch 
die kontinuierliche Steigerung der Mieteinnahmen, die Optimierung der Betriebskos-
tenstrukturen sowie die Reduzierung der Verbindlichkeiten und der damit einher ge-
henden geringeren Belastung durch Zinszahlungen erreicht. 
Im Jahr 2021 hat die Gesellschaft in Bezug auf die Kennzahlen Umsatz, Flächenaus-
lastung und Jahresergebnis zum wiederholten Male den höchsten Wert seit Beste-
hen erreicht. 
Zur Bewertung des Immobilienbestandes wird seit 2015 als Vergleichswert der Immo-
biliensachzeitwert herangezogen. Dieser wurde gemäß Gutachten Cushman & Wa-
kefield vom 20.04.2016 auf den Stichtag 01.02.2016 mit einem Wert von 58.516 T€ 
ermittelt. Zum 31.12.2021 beträgt der bilanzierte Buchwert der Immobilien 35.532 T€ 
(Vorjahr 36.604 T€). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen am Bi-
lanzstichtag in Höhe von 7.767 T€ (Vorjahr 8.167 T€) und konnten somit planmäßig

BIOCAMPUS COLOGNE GRUNDBESITZ GMBH & CO. KG 
221 
gesenkt werden. Im Jahr 2021 erfolgten erstmalig keine direkten Ausgleichszahlun-
gen der Stadt Köln an die Gesellschaft als Einzahlung in die Kapitalrücklage. 
Die Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis der Gesellschaft haben sich in den ver-
gangenen Jahren kontinuierlich verbessert. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 
der Gesellschaft zum Berichtszeitpunkt ist gut. 
Das Finanzmanagement der Gesellschaft ist darauf gerichtet, Forderungen innerhalb 
der Zahlungsziele zu vereinnahmen und Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungs-
fristen zu begleichen. Gleichzeitig werden planmäßige und außerplanmäßige Tilgun-
gen der Bankverbindlichkeiten vorgenommen. Im Berichtsjahr war die Zahlungsfähig-
keit stets gewährleistet. Die Ausstattung mit flüssigen Mitteln ist ausreichend. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Die Geschäftsführung erwartet für das Geschäftsjahr 2022, dass die hohe Mieter-
nachfrage seitens des Marktes bestehen bleibt. Aufgrund der bereits faktischen Voll-
auslastung können jedoch keine Anfragen mehr bedient werden. Für die konse-
quente Umsetzung der konzeptionellen Wachstumspotentiale ist die Planung von 
Neuprojekten dringend notwendig. Durch die Vermarktung von Restflächen wird für 
2022 ein leichter Anstieg bei den Umsatzerlösen erwartet. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Die Ertrags- und Finanzlage im Geschäftsjahr 2022 ist im starken Maße von der wei-
teren Entwicklung des Geländes, der Forcierung neuer und bestehender Vermietun-
gen und insbesondere der Vorbereitung für die zeitnahe Realisierung eines Neubau-
projektes abhängig, um die bestehende Nachfrage von Bestandsmietern, aber auch 
von externen Interessenten zu bedienen. Zum Ausgleich möglicher jährlicher Verluste 
und zur Sicherung der Liquidität ist die Gesellschaft weiterhin auf die Ausstattung mit 
ausreichenden finanziellen Mitteln durch die Gesellschafterin angewiesen.

BIOCAMPUS COLOGNE MANAGEMENT GMBH 
 
222 
BIOC AMPU S C OLOGN E M ANAGEM ENT GMBH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Nattermannallee 1  
 
 
 50829 Köln 
Kontakt 0221-93336 0  
 www.biocampuscologne.de  
Gründungsdatum 26.11.2002 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 26.000 € 
 
Gesellschafter 
Stadt Köln 100,00% 
 
Tochterunternehmen 
BioCampus Cologne Grundbesitz GmbH & Co. KG 0,00% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende Gesell-
schafterin an der BioCampus Cologne Grundbesitz GmbH & Co. KG in Köln 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Frau Andrea Blome (StD) 
Herr André van Hall  
  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
Nawrot & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Steuerberatungsgesellschaft

BIOCAMPUS COLOGNE MANAGEMENT GMBH 
223 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 11 86 247 
Jahresergebnis (T€) 0 1 -1 
Eigenkapital (T€) 34 35 34 
Bilanzsumme (T€) 41 312 186 
Investitionen (T€) 0 0 0 
Verbindlichkeiten (T€) 4 265 120 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Geschäftszweck der BioCampus Cologne Management GmbH ist die Beteiligung als 
persönlich haftende Gesellschafterin an der BioCampus Cologne Grundbesitz GmbH 
& Co KG, deren Gegenstand der Erwerb, die Entwicklung, Verwaltung und Veräuße-
rung von Immobilien auf dem Gelände „BioCampus Cologne“ in Köln-Bocklemünd ist. 
Alle Aufwendungen, die der Gesellschaft zur Erfüllung Ihrer Aufgaben gegenüber der 
Kommanditgesellschaft anfallen, werden an diese weiterbelastet. Ferner erhält die 
Gesellschaft als jährliche Haftungsvergütung eine Vergütung von 5% des Stammka-
pitals. Die Gesellschaft sollte vor diesem Hintergrund regelmäßig ein nahezu ausge-
glichenes Ergebnis erzielen. 
Am 07.02.2020 hat der Rat der Stadt Köln beschlossen, die beiden städtischen Ge-
sellschaften BioCampus Cologne Grundbesitz GmbH & Co. KG und die Rechtsrheini-
sches Technologie- und Gründerzentrum Köln GmbH unter eine Geschäftsführung zu 
stellen. Daher ist seit dem 01.09.2020 Herr André van Hall zum hauptamtlichen Ge-
schäftsführer der Gesellschaft bestellt. Alle damit verbundenen Kosten werden an die 
BioCampus Cologne Grundbesitz GmbH & Co. KG (80 %) und die Schwestergesell-
schaft Rechtsrheinisches Technologie- und Gründerzentrum Köln GmbH (20 %) wei-
terberechnet. Die Weiterberechnung an das RTZ erfolgt bzgl. der Etablierung einer 
gemeinsamen Geschäftsführung. 
Geschäftsverlauf 
Das Geschäftsjahr 2021 schließt mit einem Verlust in Höhe von 2.339,14 € ab. Das 
Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert 26 T€. Das Eigenkapital beläuft 
sich zum 31. Dezember 2021 auf 32.770,23 €. Im Geschäftsjahr 2021 waren stets 
ausreichend flüssige Mittel vorhanden, um allen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht 
nachzukommen.

BIOCAMPUS COLOGNE MANAGEMENT GMBH 
 
224 
Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Die Entwicklung der Gesellschaft ist abhängig von der Kommanditgesellschaft, deren 
Geschäftssituation als gut und deren Perspektiven als aussichtsreich angesehen 
werden können.

MODERNE STADT GESELLSCHAFT ZUR FÖRDERUNG DES 
STÄDTEBAUES UND DER GEMEINDEENTWICKLUNG MBH 
225 
MODERN E STADT  GESELLSCHAFT  ZUR F ÖRDERUN G D ES ST ÄDTEBAUES UND D ER GEM EIND EENT WICKLUNG MBH 
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Brückenstraße 17 
 
 
 50667 Köln 
Kontakt 0221 2059401 
 www.modernestadt.de 
Gründungsdatum 18.04.1969 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 1.503.922 € 
 
Gesellschafter 
Stadtwerke Köln GmbH 51,00% 
Stadt Köln 49,00% 
 
Tochterunternehmen 
Butzweilerhof Verwaltung GmbH 100,00% 
modernes Köln Gesellschaft für Stadtentwicklung mbH 41,00% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung eigener und im Eigentum der Ge-
sellschafter - inkl. Tochterunternehmen - befindlicher Liegenschaften zum Zwecke 
der Förderung der Wohnungsversorgung und der wirtschaftlichen Entwicklung der 
Stadt Köln. Zur Verwirklichung dieser Zwecksetzung stellt die Gesellschaft geeignete 
Grundstücke bereit und betreibt die vollständige Projektplanung und -entwicklung. 
Die Gesellschaft ist auch berechtigt, die Aufgaben eines Sanierungs- oder Entwick-
lungsträgers zu übernehmen. Die Gesellschaft ist ferner berechtigt, Tochtergesell-
schaften mit ähnlicher Zweckbestimmung zu gründen und sich an anderen Unterneh-
men zu beteiligen, deren Gegenstand und Zweck mit dem der Gesellschaft in wirt-
schaftlichem Zusammenhang stehen. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Andreas Röhrig 
Herr Thomas Scheitza

MODERNE STADT GESELLSCHAFT ZUR FÖRDERUNG DES 
STÄDTEBAUES UND DER GEMEINDEENTWICKLUNG MBH 
 
226 
Aufsichtsrat 
Herr Dr. Dieter Steinkamp 
Vorsitzende*r 
Herr Niklas Kienitz (MdR) 
stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Frau Christiane Martin (MdR) 
stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Frau Teresa Elisa De Bellis-Olinger 
(MdR) 
Herr Uwe Eichner 
Herr Michael Frenzel 
Herr Markus Greitemann (Bg) 
 (ab 04.02.2021) 
Frau Stefanie Haaks 
Frau Sabine Pakulat (MdR) 
Herr Alexander Recht 
Frau Brigitte Scholz 
 (bis 02.02.2021) 
Herr Hans Schwanitz (MdR) 
Herr Ralph Sterck (MdR) 
Herr William Wolfgramm (Bg) 
Herr Timo von Lepel 
 
  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
Grant Thornton AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- Gewinnausschüttung (Dividende GJ Vj) 833 
- Investitionszuschuss (Neue Mitte Porz inkl. Umsatzsteuer) 3.570 
- Kommunalbesicherte Verbindlichkeiten (Bürgschaft)  
  zum 31.12. 80.953 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 28.757 33.541 29.744 
Jahresergebnis (T€) 2.092 1.699 3.682 
Eigenkapital (T€) 18.343 19.457 23.313 
Bilanzsumme (T€) 162.724 180.316 226.868 
Investitionen (T€) 68 280 123 
Verbindlichkeiten (T€) 131.449 149.028 190.449 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 22 23 26

MODERNE STADT GESELLSCHAFT ZUR FÖRDERUNG DES 
STÄDTEBAUES UND DER GEMEINDEENTWICKLUNG MBH 
 
227 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
Geschäft und Rahmenbedingungen 
Die Tätigkeitsschwerpunkte der Gesellschaft lagen im Berichtszeitraum auf dem Ver-
trieb unbebauter Grundstücke, der Planung und Durchführung der Baureifmachung 
beziehungsweise Erschließung eigener Grundstücke, der Herstellung und dem Ver-
trieb von Bauträgerobjekten sowie auf der Akquisition von Grundstücken, die entwi-
ckelt und mittel- bis langfristig einer neuen Nutzung zugeführt werden sollen. Außer-
dem erbrachte die Gesellschaft Leistungen aus der Durchführung von Projektsteue-
rungs- und Managementverträgen für Baumaßnahmen auf Grundstücken Dritter so-
wie Beratungsleistungen zu Grundstücksentwicklungen Dritter. 
Ertrags- und Finanzlage 
Der Jahresüberschuss 2021 in Höhe von 3.682 T€ wurde maßgeblich durch Gewinne 
aus dem Verkauf von unbebauten Grundstücken beeinflusst und liegt mit rund 460 
T€ über dem Planergebnis des Geschäftsjahres. Im Übrigen geplante, aber nicht rea-
lisierte Umsatzerlöse aus dem Verkauf unbebauter Grundstücke waren ohne Ergeb-
nisbeitrag in den Planrechnungen enthalten. Periodenfremde Aufwendungen und Er-
träge haben das Jahresergebnis per Saldo mit rund 1.437 T€ belastet. 
Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gegeben. Für das projektierte 
Bauprogramm und insbesondere zur Deckung des Finanzbedarfs des ab dem Jahr 
2021 geplanten Bau- und Planungsumfangs sowie des Grunderwerbs im Deutzer 
Hafen Köln kamen im Berichtsjahr mittelfristige Unternehmensfinanzierungen zur 
Auszahlung. 
Risiko und Chancen der künftigen Entwicklung/Prognosebericht 
Die Auswirkungen der Corona Pandemie auf die künftige Entwicklung, auf die Nach-
frage von bebauten und unbebauten Grundstücken sowie die Auswirkungen von da-
mit in Zusammenhang stehenden Marktverwerfungen, sind derzeit nicht seriös prog-
nostizierbar. Die Gesellschaft hält keine kritischen Infrastrukturen zur Daseinsvor-
sorge vor, ist jedoch eng in die Interventionssystematik für den Ereignisfall der Stadt-
werke Köln GmbH und der Stadt Köln eingebunden. 
Die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und die daraus resultieren-
den Sanktionen gegen Russland und Belarus werden sich auf das Wirtschaftswachs-
tum voraussichtlich negativ auswirken, zu einer höheren und/oder auch längeren In-
flation sowie möglicherweise zu steigenden Zinssätzen führen. Es besteht das Ri-
siko, dass diese Faktoren sowie die bereits sichtbaren Preissteigerungen bei fossilen 
Brennstoffen zu einer Erhöhung der Baukosten führen. Die allgemeine Verschlechte-
rung der wirtschaftlichen Lage kann zusätzlich zu einer reduzierten Nachfrage nach 
Büroflächen führen. Die zu erwartende Flüchtlingswelle aus der Ukraine wird kurzfris-
tig zu einer erhöhten Nachfrage nach Wohnraum, insbesondere in Ballungsräumen

MODERNE STADT GESELLSCHAFT ZUR FÖRDERUNG DES 
STÄDTEBAUES UND DER GEMEINDEENTWICKLUNG MBH 
 
228 
wie Köln, führen. Ob und wann sich diese erwarteten Einflüsse auf die aktuellen Pro-
jekte der Gesellschaft auswirken, kann derzeit nicht seriös vorausgesagt werden. 
Die Grundstücks- und Projektentwicklungen in Köln-Porz und im Deutzer Hafen Köln 
eröffnen der Gesellschaft kurz-, mittel- und langfristig Entwicklungspotenziale, um 
dem Gesellschaftszweck, nämlich der Förderung der Wohnungsversorgung und der 
wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt Köln, gerecht zu werden. 
Das Projekt neue mitte porz unterliegt dem europäischen Beihilferecht, das bei Ver-
stößen zu hohen Sanktionen bis hin zur Rückzahlung von bereits gewährten Zu-
schüssen führen kann. Aufgrund nicht vorhergesehener Bauleistungen und überpro-
portionaler Steigerungen der Baupreisentwicklung mussten bei der Einzelvergabe 
von Bauleistungen, im Vergleich zur Ausgangskalkulation aus dem Jahr 2016, bereits 
erhebliche Kostensteigerungen hingenommen werden. Obwohl auch die Erlösan-
sätze im Vergleich zur Ausgangskalkulation eine Steigerung erfahren haben, muss-
ten zum Bilanzstichtag 2021 Bewertungsabschläge vorgenommen werden. Bei der 
Vermietung der Wohnungen zu marktgerechten Mieten im Jahr 2021 wird mit keinen 
nennenswerten Schwierigkeiten gerechnet. 
Die Gesellschaft ist Eigentümerin wesentlicher Flächen im Deutzer Hafen Köln. Der 
Rat der Stadt Köln hat für das Gebiet des Deutzer Hafens im Jahr 2018 die förmliche 
Festlegung als städtebauliche Entwicklungsmaßnahme beschlossen. Hieraus erge-
ben sich erhebliche Einschränkungen auf die unternehmerische Handlungsfähigkeit 
der vom Ratsbeschluss betroffenen Grundstückseigentümer. Durch die erstmalige 
Anwendung des Instrumentes der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme in Köln 
können sich Risiken im Prozess der Durchführung ergeben. Der im Geschäftsjahr 
2020 erfolgte Abschluss eines städtebaulichen Vertrages (Abwendungs- und Ent-
wicklungsvereinbarung) ist ein wesentlicher Baustein für die Lösung der wirtschaftli-
chen und rechtlichen Fragestellungen und damit von signifikanter Bedeutung für die 
wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft. Als Folgeverträge hierzu sind zunächst 
ein Ordnungs- und ein Erschließungsvertrag zu verhandeln. Ebenfalls von hoher Be-
deutung für den wirtschaftlichen Erfolg des Gesamtprojektes sind beispielsweise die 
Ausgestaltung des aufzustellenden Vermarktungs- und Realisierungsplans sowie die 
Baurechtschaffung – Themenkreise, die maßgeblich von der Stadt Köln abhängen. 
Durch von der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme betroffene Grundstücksei-
gentümer eingeleitete juristische Schritte (Normenkontrollklagen) können Verzöge-
rungen und Verschlechterungen bei Projektabläufen entstehen. Kostenrisiken erge-
ben sich beispielsweise aus zurzeit stark steigenden Baupreisen und der Erhöhung 
der Finanzierungskosten bei eventuellen Projektverzögerungen und insbesondere 
aus der nicht absehbaren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung nach Ausbruch kriege-
rischer Auseinandersetzungen in der Ukraine. Vermarktungsrisiken ergeben sich 
durch eventuelle einschränkende Vorgaben bei den Vermarktungskonzepten oder 
durch sich abschwächende Immobilienmärkte. Andererseits ergeben sich aus dem

MODERNE STADT GESELLSCHAFT ZUR FÖRDERUNG DES 
STÄDTEBAUES UND DER GEMEINDEENTWICKLUNG MBH 
 
229 
Projekt signifikante Chancen sowohl aus wirtschaftlicher Sicht als auch für die Repu-
tation der Gesellschaft. Die Gesellschaft ist an der Entwicklung eines Leuchtturmpro-
jektes an einem nicht duplizierbaren, einmaligen Premium-Standort in Köln maßgeb-
lich beteiligt – mit den sich daraus ergebenden Vermarktungschancen. Bereits heute 
ist ein großes Interesse von Investoren am Erwerb von bebauungsfähigen Grundstü-
cken an diesem Standort erkennbar. 
Der Verkauf unbebauter Restflächen im Entwicklungsgebiet in Rösrath-Venauen ist 
nach dem Bilanzstichtag 2021 bereits wirtschaftlich realisiert worden. Obwohl die 
Bauverpflichtungen aus bestehenden städtebaulichen Verträgen vom Erwerber über-
nommen wurden, hat die Stadt Rösrath dem Übergang des Obligos nicht zuge-
stimmt. Mit wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Gesellschaft wird derzeit jedoch 
nicht gerechnet. 
Bei den Bemühungen um die Akquisition von bebauungsfähigen Grundstücken sowie 
von Dienstleistungsaufträgen bringt die Gesellschaft durch den Einsatz eigenen Per-
sonals und die Beauftragung Dritter regelmäßig Mittel auf, deren Amortisation nicht 
gesichert ist. Als Konzerngesellschaft der Stadtwerke Köln GmbH und der Stadt Köln 
eröffnen sich mit den aktuellen Akquisitionen interessante Aufgabenstellungen, die 
alle Leistungsbereiche der Gesellschaft umfassen können. Grundsätzlich bleiben die 
Akquisition von Grundstücken und damit einhergehende Projektentwicklungen vor-
dringliche Aufgabe, um die Fortentwicklung der Gesellschaft zu sichern. Die Eigenka-
pitalausstattung und die rentierliche Vermarktung der im Vorratsvermögen zu finan-
zierenden Projekte sichern der Gesellschaft eine gute Verhandlungsposition bei der 
Beschaffung von Projektfinanzierungsmitteln. Jedoch werden die Mitwirkung und das 
Engagement der Stadtwerke Köln GmbH und der Stadt Köln bei der Beschaffung von 
Kapitalmarktmitteln auf absehbare Zeit notwendig sein. Neben Risiken der allgemei-
nen Markt- und Konjunkturentwicklungen – insbesondere im Raum Köln – werden 
branchen- und gesellschaftsspezifische Risiken durch das für die Unternehmens-
größe angemessene Risikomanagement erfasst. Außerdem wird die Gesellschaft in 
das Risikomanagementsystem der Stadtwerke Köln GmbH einbezogen. Durch die 
laufende Beobachtung und Analyse des die Leistungsbereiche der Gesellschaft be-
treffenden geschäftlichen Umfeldes soll sichergestellt werden, dass die Unterneh-
mensausrichtung und die geplanten Leistungen marktgerecht sind. In diese Überle-
gungen sind auch die Risiken des rechtlichen Umfeldes einzubeziehen. Ein perma-
nentes Augenmerk gilt im Rahmen des Risikomanagements der Analyse von Risiken 
aus Finanzinstrumenten.

BUTZWEILERHOF GRUNDBESITZ GMBH & CO. KG 
 
230 
BUTZ WEILERHOF  GRUND BESITZ  GM BH & CO. KG 
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Brückenstraße 17  
 
 
 50667 Köln 
Kontakt 0221 205940  
 www.modernestadt.de  
Gründungsdatum 10.12.2002 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Kommanditeinlage 5.000.000 € 
Komplementäreinlage 25.000 € 
 
Gesellschafter 
Stadt Köln 99,50% 
Butzweilerhof Verwaltung GmbH 0,50% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Verwaltung, die Vermietung, die 
Entwicklung und die Veräußerung eigener Immobilien, insbesondere der Grundstü-
cke Von-Hünefeld-Straße sowie des Geländes der Bundeswehrkaserne Butzweiler-
hof, 50829 Köln zum Zweck der Förderung der Wohnungsversorgung und der wirt-
schaftlichen Entwicklung der Stadt Köln. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Andreas Röhrig  
 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet keinen PCGK an.  
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
Grant Thornton AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

BUTZWEILERHOF GRUNDBESITZ GMBH & CO. KG 
231 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 7.646 8.636 3.406 
Jahresergebnis (T€) 4.479 4.553 1.411 
Eigenkapital (T€) 7.616 7.689 9.100 
Bilanzsumme (T€) 25.743 26.844 15.493 
Investitionen (T€) 0 0 0 
Verbindlichkeiten (T€) 17.466 14.188 1.723 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
Geschäft und Rahmenbedingungen 
Im Geschäftsjahr 2021 konnte die Gesellschaft die Erschließung und die Vermark-
tung des vorhandenen Immobilienvermögens entscheidend vorantreiben. Die bereits 
in Vorjahren fertiggestellte Fitzmauricestraße ist im Dezember 2021 auf die Stadt 
Köln übertragen worden und die Übergabe der Butzweilerhofallee im ersten Quartal 
2022 geplant. Darüber hinaus soll der Endausbau der Rudi-Conin-Straße voraus-
sichtlich im Mai 2022 begonnen werden. Im Geschäftsjahr 2021 konnten drei Grund-
stücke mit einer Fläche von rd. 26.127 qm erfolgswirksam übergeben werden. Dar-
über hinaus ist ein weiterer Grundstückskaufvertrag mit einer Fläche von rd. 5.461 
qm abgeschlossen worden, der bereits im ersten Quartal 2022 ergebniswirksam 
übergeben wurde. Zur Finanzierung der kalkulierten Projektkosten stehen ausrei-
chende liquide Mittel zur Verfügung. Das Gesellschafterdarlehen, welche bis zum 
31.12.2021 befristet war, konnte im Geschäftsjahr 2021 vollständig zurückgezahlt 
werden. 
Ertragslage 
Der Jahresüberschuss 2021 in Höhe von 1.411 T€ (Vorjahr: 4.553 T€) liegt deutlich 
unter dem Planergebnis, da neben einem bereits im Dezember 2020 erfolgswirksam 
übergebenen Grundstückskaufvertrag weitere vier Grundstücke nicht im Geschäfts-
jahr 2021 erfolgswirksam vermarktet werden konnten. Der Jahresüberschuss wurde 
maßgeblich durch Gewinne aus dem Verkauf von drei Grundstücken des Vorratsver-
mögens in Höhe von 2.070 T€ (Vorjahr: 5.896 T€) und der Bildung von Rückstellun-
gen für noch anfallende Grundstücks- und Erschließungskosten für in Vorjahren ver-
äußerte Grundstücke in Höhe von 202 T€ (Vorjahr: 954 T€) beeinflusst. 
Finanzlage 
Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gegeben. Zur Finanzierung der 
noch anfallenden Grundstücks- und Erschließungskosten stehen ausreichend liquide 
Mittel zur Verfügung. Ein bis zum 31.12.2021 befristetes Gesellschafterdarlehen in

BUTZWEILERHOF GRUNDBESITZ GMBH & CO. KG 
 
232 
Höhe von 16.736 T€ wurde im Berichtsjahr mit der Tilgung des Restbetrages in Höhe 
von 13.736 T€ vollständig zurückgezahlt. 
Vermögenslage 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet. Die Reduzierung der Bilanzsumme 
resultiert im Wesentlichen zum einen aus dem Abgang von Vorratsvermögen bei 
Übergabe veräußerter Grundstücke und zum anderen aus der Verwendung von 
Kaufpreiszahlungen zur Rückführung von Kapitalmarktmitteln. 
Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung 
Die Chancen der Gesellschaft bestehen in einem Abverkauf der einzelnen Baufelder 
zu Preisen, die über den Buchwerten und noch zu erwartenden Herstellungskosten 
für die Erschließung und Vermarktung liegen. Die Verkaufsprognosen sind im Rah-
men der Wirtschaftsplanung und unter Berücksichtigung der aktuellen Marktbedin-
gungen bis zum Jahr 2022 kalkuliert worden. Für ein Baufeld mit einer Grundstücks-
fläche von rd. 3.650 qm besteht eine befristete Reservierungsvereinbarung mit einem 
potenziellen Erwerber. Darüber hinaus hat die Gesellschaft im Berichtsjahr einen 
Grundstückskaufvertrag mit einer Gesamtfläche von rd. 5.461 qm abgeschlossen, 
der bereits im ersten Quartal 2022 erfolgswirksam übergeben werden konnte. Für 
den Vertrieb der übrigen Baufelder steht die Gesellschaft in laufenden Verhandlun-
gen mit Investoren und bereitet derzeit einen Kaufvertrag für eine Fläche von rd. 
11.591 qm vor. Weitere Risiken der Gesellschaft bestehen in einer unzureichenden 
Nachfrage und dem damit verbundenen zeitverzögerten Abverkauf der Grundstücke 
bei laufenden Vermarktungs-, Verwaltungs- und Vorhaltekosten. Das implementierte 
Risikomanagementsystem berücksichtigt das wirtschaftliche und recht-liche Umfeld 
der Gesellschaft und begegnet den immanenten Risiken der jeweiligen Leistungsbe-
reiche. Bei der Auswahl der bei der Projektierung und Umsetzung Beteiligten wird auf 
erfahrene und leistungsfähige Vertragspartner zurückgegriffen. Ein permanentes Au-
genmerk gilt im Rahmen des Risikomanagements der Analyse von Risiken aus Fi-
nanzinstrumenten. Mit dem wesentlichen Ausfall von Forderungen wird nicht gerech-
net. Für das Geschäftsjahr 2022 wird ein positives Ergebnis erwartet, dass im We-
sentlichen aus Verkaufsgewinnen der bereits abgeschlossenen und geplanten 
Grundstückskaufverträge resultiert.

BUTZWEILERHOF VERWALTUNG GMBH 
233 
BUTZ WEILERHOF  VER WALTUNG GM BH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift c/o moderne stadt GmbH 
Brückenstraße 17  
  50667 Köln 
Kontakt 0221 205940  
 www.modernestadt.de  
Gründungsdatum 08.03.2012 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 25.000 € 
 
Gesellschafter 
Moderne Stadt Gesellschaft zur Förderung des Städtebaues und 
der Gemeindeentwicklung mbH 
100,00% 
 
Tochterunternehmen 
Butzweilerhof Grundbesitz GmbH & Co. KG 0,50% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende Gesell-
schafterin an der Butzweilerhof Grundbesitz GmbH & Co. KG. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Andreas Röhrig  
 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet keinen PCGK an.

BUTZWEILERHOF VERWALTUNG GMBH 
 
234 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 49 36 42 
Jahresergebnis (T€) 133 130 38 
Eigenkapital (T€) 161 159 72 
Bilanzsumme (T€) 180 197 100 
Investitionen (T€) - - - 
Verbindlichkeiten (T€) 2 0 25 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
Geschäft und Rahmenbedingungen 
Dem Gesellschaftszweck entsprechend lagen die Tätigkeitsschwerpunkte im Berichts-
zeitraum in der Geschäftsführung als Komplementärin der Butzweilerhof Grundbesitz 
GmbH & Co. KG. Deren Geschäftszweck ist der Erwerb, die Entwicklung, Verwaltung 
und Veräußerung von Immobilien, insbesondere von Grundstücken an der Von-Hüne-
feld-Straße und auf dem ehemaligen Kasernengelände „Butzweilerhof“. 
Ertragslage 
Alle Aufwendungen, die die Gesellschaft zur Erfüllung ihrer Aufgaben gegenüber der 
Kommanditgesellschaft wahrnimmt, werden an diese weiterbelastet. Dabei werden 
Kosten für die eigene Geschäftsführung, die eigene Buchhaltung und die eigenen Jah-
resabschlüsse bis zu einem Betrag von 100.000 € netto durch die Kommanditgesell-
schaft übernommen. Die Gesellschaft erzielt vor diesem Hintergrund ein nahezu aus-
geglichenes Ergebnis. 
Finanzlage 
Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gegeben. Zur Deckung der lau-
fenden Aufwendungen erhält die Gesellschaft monatliche Abschlagszahlungen in 
Höhe von 6.000 € netto, die am Jahresende mit der Butzweilerhof Grundbesitz GmbH 
& Co. KG abgerechnet werden. 
Vermögenslage 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet. Die Aktiva der Gesellschaft beste-
hen im Wesentlichen aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Bank-
guthaben.

BUTZWEILERHOF VERWALTUNG GMBH 
235 
Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung 
Die Entwicklung der Gesellschaft ist abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung der 
Kommanditgesellschaft. Die aktuelle Planung sieht einen Planungshorizont bis in das 
Jahr 2023 vor. Für das Geschäftsjahr 2022 wird ein positives Jahresergebnis erwartet.

DIGITAL HUB COLOGNE GMBH 
 
236 
DIGIT AL HUB COLOGNE GM BH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Gottfried-Hagen-Str. 62 
 
 
 51105 Köln 
Kontakt 0221-9758084 0  
 www.digitalhubcologne.de  
Gründungsdatum 29.08.2016 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 30.000 € 
 
Gesellschafter 
Industrie- und Handelskammer zu Köln 
(bis 31.12.2021)  
33,33% 
Stadt Köln 
(bis 31.12.2021)  
33,33% 
Universität zu Köln 
(bis 31.12.2021)  
33,33% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Der Betrieb eines Hubs ("Drehscheibe") zur Förderung von Startups sowie zur Förde-
rung der Digitalisierung, insbes. der digitalen Transformation von Mittelstand und In-
dustrie. Dabei zielt der Hub auf die diskriminierungsfreie Korrektur von Marktversa-
gen. Im Rahmen dessen ist die Gesellschaft unter anderem berechtigt, sich am För-
derprogramm "DWNRW-Hub" zu beteiligen und dadurch das Eco-System und die 
Startup-Szene zu unterstützen sowie förderfähige Leistungen abzuwickeln. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Thomas Bungard 
 (bis 31.12.2021)  
  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
Daniels GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

DIGITAL HUB COLOGNE GMBH 
237 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 597 454 251 
Jahresergebnis (T€) -210 -376 -303 
Eigenkapital (T€) 432 356 53 
Bilanzsumme (T€) 525 468 118 
Investitionen (T€) 6 5 0 
Verbindlichkeiten (T€) 28 19 17 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 9 12 3 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Die Digital Hub Cologne GmbH mit Sitz in Köln, deren Eintragung ins Handelsregister 
am 3. November 2016 erfolgte, war bis 30. Juni 2021 einer von insgesamt sechs 
DWNRW Hubs. Die Gesellschaft ist Teil der DWNRW Landesinitiative, die der Stär-
kung der Digitalen Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen dienen soll. Ziel der Gesellschaft 
ist neben der Herstellung einer Netzwerkplattform zwischen Unternehmen und inno-
vativen Startups in der Region Köln, die Unterstützung des Ausbaus der Digitalen Wirt-
schaft. Die Gesellschafter der Digital Hub Cologne GmbH waren bis zum 31. Januar 
2021 die Stadt Köln, die Industrie und Handelskammer zu Köln sowie die Universität 
zu Köln. 
Gemeinsam mit der regionalen Bau- und Immobilienbranche wurde im Rahmen der 
Digital Hub Cologne Kompetenzfeldstrategie im 3. Quartal der PropTech Powerhouse 
e.V. (PTPH) gegründet. Dieser übernahm 100% der Gesellschaftsanteile am Digital 
Hub Cologne zum 1. Januar 2022. 
Ziel der Gesellschaft ist weiterhin die Herstellung einer Netzwerkplattform zwischen 
Unternehmen und innovativen Startups in der Region Köln, durch die Teilnahme am 
Mittelstands-Zentrum Digital, die Unterstützung des Ausbaus der Digitalen Wirtschaft 
im Rheinland sowie durch die Geschäftsbesorgung für den PTPH mit Blick auf die 
bundesweit ausgerichtete Digitalisierungs- und Nachhaltigkeitstransformation in der 
Bau- und Immobilienbranche. In diesem Netzwerk werden Entwicklungen und Know-
how von regionalen und überregionalen Partnern eingebunden sowie Innovationen 
und Know-How an regionale und überregionale Partner vermittelt. 
Bei einer bundesweiten Neuausschreibung der Mittelstand-Digital Zentren haben der 
Digital Hub Cologne gemeinsam mit dem Konsortialführer, der TH Köln, und den wei-
teren Konsortialpartnern WZL und EMA, beide von der RWTH Aachen, vom Bundes-
ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz erfolgreich den Zuschlag für das „Mittel-

DIGITAL HUB COLOGNE GMBH 
 
238 
stand-Digital Zentrum Rheinland“ erhalten. Dieses Förderprojekt ist auf drei Jahre aus-
gelegt und erweitert die bisherigen Aktivitäten rund um den Themenkreis Digitalisie-
rung mittelständischer Unternehmen. 
Geschäftsverlauf 
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2021 waren weiterhin geprägt durch 
die Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Einfluss auf die Wirtschaft und 
das öffentlichen Leben. Dadurch ging die Wirtschaftsleistung gegenüber dem Vorjahr 
zurück, gleichzeitig konnte ein positiver Effekt auf die Digitalisierung beobachtet wer-
den: Der Digitalisierungsgrad über alle Branchen - und Unternehmensgrößen ist wei-
terhin moderat angestiegen, wie die von der Deutschen Telekom AG beauftragte jähr-
liche Befragung „Digitalisierungsindex Mittelstand 2021/2022“ ergab. Mittelständische 
Unternehmen erreichen nun 59 von 100 möglichen Punkten. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität sowie erwartete Entwick-
lung der Gesellschaftsaktivitäten 
Neben den Herausforderungen in der Digitalisierung rücken auch Aspekte der Nach-
haltigkeitstransformation in den Vordergrund. Hier gilt es insbesondere die Digitalisie-
rung beispielsweise bei der Messung wesentlicher Key Performance Indikatoren 
(KPIs), sinnvoll zu nutzen. Zu den wichtigsten Herausforderungen in diesem Zusam-
menhang gehören neben der Regulierung und Gesetzgebung, die Umsetzung von 
Energieeffizienz, Datensicherheit und Datenschutz, sowie Bildung und Bewusstseins-
bildung. Der Digital Hub Cologne unterstützt Unternehmen in diesem Zusammenhang 
insbesondere durch Wissens- und Knowledgetransfer unter den beteiligten Akteuren.

D-NRW AÖR 
239 
D-NRW AÖR  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Rheinische Str. 1  
 
 
 44137 Dortmund 
Kontakt 0231 222 438-10  
Telefax 0231 222 438-11  
 www.d-NRW.de  
Gründungsdatum 01.01.2017 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 1.281.000 € 
 
Gesellschafter 
Stadt Köln 0,08% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Die Anstalt unterstützt ihre Träger und, soweit ohne Beeinträchtigung ihrer Aufgaben 
möglich, andere öffentliche Stellen beim Einsatz von Informationstechnik in der öf-
fentlichen Verwaltung. Informationstechnische Leistungen, die der Wahrnehmung öf-
fentlicher Aufgaben dienen, erbringt sie insbesondere im Rahmen von staatlich-kom-
munalen Kooperationsprojekten. Die Anstalt unterstützt den IT-Kooperationsrat bei 
der Erfüllung seiner Aufgaben nach § 21 des E-Government-Gesetzes Nordrhein-
Westfalen. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Markus Both

D-NRW AÖR 
 
240 
Verwaltungsrat 
Herr Dirk Brügge 
Frau Simone Dreyer 
Frau Dr. Helma Hagen 
Frau Lee Hamacher 
Frau Katharina Jestaedt 
Frau Diane Jägers 
Herr Sebastian Kopietz 
Herr Dr. Marco Kuhn 
Herr Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke 
Herr Dr. Heinz Oberheim 
Herr Andreas Wohland 
Herr Harald Zillikens 
 
 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet keinen PCGK an.  
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
Dr. Heilmaier & Partner GmbH 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 10.757 28.084 51.346 
Jahresergebnis (T€) 0 0 0 
Eigenkapital (T€) 2.767 2.800 2.810 
Bilanzsumme (T€) 14.360 13.016 20.601 
Investitionen (T€) 68 55 38 
Verbindlichkeiten (T€) 10.319 8.333 14.452 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 33 43 62 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
Geschäftsverlauf 
In Zusammenarbeit von Land und Kommunen im Bereich des Serviceportals.NRW 
wurden verschiedene nrwGOV-Projekte, das öffentliche Auftragswesen inkl. der Um-
setzung der E-Rechnung, die IT-Unterstützung für die Abwicklung des Förderpro-
grammcontrollings verschiedener Ressorts, die Aufträge für den Ausbau von IT-Lö-
sungen für den Bereich Kinder und Jugend, die Weiterentwicklung der Online-Sicher-
heitsprüfung(OSiP), diverse Entwicklungen im Bereich der PfAD-Projekte, der Lan-
desredaktion FIM und Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Onlinezugangsge-
setz (OGZ) durchgeführt. 
Der Verwaltungsrat hat zur Gewinnung von externen Dienstleisterkapazitäten zur 
Umsetzung des Online Zugangsgesetzes (OZG) unter Berücksichtigung des zu er-
wartenden Auftragsvolumens des Konjunkturpaketes des Bundes (bis zu 200 Mio. 
EUR) der Zuschlagserteilung über einen Rahmenvertrag zugestimmt

D-NRW AÖR 
241 
Lage des Unternehmens 
Die Anstalt hat Vermögen in erster Linie durch Erlöse aus Projektaufträgen für Soft-
warelösungen aufgebaut. Die Ertragslage hat in 2021 in engem Zusammenhang mit 
dem Geschäftsbetriebin den Produktbereichen Online Zugangsgesetz, Wirtschafts-
Service-Portal, Öffentlliches Auftragswesen, E-Rechnung, nrwGOV, Förderpro-
grammcontrolling, Landesredaktion FIM, Serviceportal NRW, Digitales Archiv, Online 
Sicherheitsprüfung, PfAD, Meldportal und KiBiz.web sowie den Beratungsleistungen 
im Bereich der Landesverwaltung gestanden. 
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung 
Die engere Bindung an das Land NRW sowie die größere Nähe zu den kommunalen 
Trägern ist besonders hervorzuheben. Die d-NRW ist damit die zentrale Anlaufstelle 
der Kommunen für nachnutzbare Online-Dienste im Rahmen des Onlinezugangsge-
setzes und sorgt für rechtliche und organisatorische Abwicklung. 
Risiken ergeben sich bei Grundsatzentscheidungen zum E-Government auf Bundes- 
und Landesebene, die die Entwicklungsperspektiven beeinträchtigen. Verzögerungen 
können für Auftragserteilungen und durch die nordrhein-westfälischen Landtagswah-
len 2022 entstehen.

KÖLNBUSINESS WIRTSCHAFTSFÖRDERUNGS-GMBH 
 
242 
KÖLNBU SIN ESS WIRT SCH AFTSF ÖRD ERUNGS-GMBH 
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Börsenplatz 1 
 
 
 50667 Köln 
Kontakt 0221-99501 0 
 www.koeln.business 
Gründungsdatum 21.12.2018 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 25.000 € 
 
Gesellschafter 
Stadt Köln 100,00% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung der Wirtschaft und des Standortes, 
insbesondere durch Ansiedlung, Entwicklung und Förderung von Industrie, Gewerbe, 
Handel und Handwerk sowie der Branchen des Dienstleistungssektors, Wissenschaft 
und Innovation durch Beratungs- und Dienstleistungen auf allen Gebieten, zur Ver-
besserung der räumlichen, sozialen und wirtschaftlichen Struktur und zur Entwick-
lung des Arbeitsmarktes in Köln. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Dr. Manfred Janssen 
Herr Michael Josipovic  
 
Aufsichtsrat 
Herr Nicolai Lucks 
Vorsitzende*r 
Frau Brigitta von Bülow (MdR) 
1. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Jörg van Geffen 
2. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Sebastian Bucher 
Herr Markus Greitemann (Bg) 
Herr Volker Görzel (MdR) 
Frau Claudia Heithorst (MdR) 
Frau Derya Karadag (MdR) 
Frau Züleyha Kurt 
Herr Mario Michalak (MdR) 
Herr Dirk Michel (MdR) 
Herr Berndt Petri 
Frau Sandra Schneeloch (MdR) 
Frau Lisa Steinmann (MdR) 
Herr Dr. Simon von Danwitz

KÖLNBUSINESS WIRTSCHAFTSFÖRDERUNGS-GMBH 
243 
  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
SRS Audit GmbH 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- Kapitalrückzahlungen 3.464 
- Betriebskostenzuschuss 13.271 
- Investitionskostenzuschuss 253 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 422 582 947 
Jahresergebnis (T€) -6.190 -9.373 -11.498 
Eigenkapital (T€) 23 12.577 13.386 
Bilanzsumme (T€) 6.651 20.471 19.046 
Investitionen (T€) 1.103 649 182 
Verbindlichkeiten (T€) 5.191 5.105 2.772 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 29 48 71 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Die COVID19-Pandemie blieb 2021 der beherrschende Faktor der gesamtwirtschaft-
lichen Entwicklung. Lockdowns haben internationale Lieferketten und das System 
der internationalen Arbeitsteilung beeinträchtigt. Steigende Rohstoffpreise und Inflati-
onssorgen führen zu zusätzlicher Unsicherheit. Für Köln wichtige Branchen waren 
stark betroffen, hierzu gehören Verkehr und Tourismus, die Freizeit- und Kulturwirt-
schaft, das Messewesen, die Hotellerie, Gastronomie und der stationäre Einzelhan-
del. In den entsprechenden Branchen beschleunigte die Pandemie den Strukturwan-
del. 
Trotzdem gab es auch positive Meldungen: Die Messe investierte in Digitalisierungs-
projekte, die Kölner Ford-Werke sichern den Standort Köln durch eine Investition in 
E-Mobilität in Höhe von 2 Mrd. €, zahlreiche KMU investieren am Standort in Wachs-
tum und Nachhaltigkeit. Branchen wie ITK, E-Commerce und Logistik profitierten von 
der Pandemie.

KÖLNBUSINESS WIRTSCHAFTSFÖRDERUNGS-GMBH 
 
244 
Der Fokus kommunaler Wirtschaftsförderung lag 2021 auf dem begleitenden wirt-
schaftlichen Krisenmanagement. Auf Bundes- und Landesebene ist eine Vielzahl von 
Hilfsprogrammen verabschiedet worden, welche von kommunalen Programmen – so 
auch in Köln - flankiert wurden. 
Geschäftsverlauf 
Das Tagesgeschäft in den Bereichen Unternehmensservices und Immobilien verlief 
stabil, die Nachfrage nach (Ansiedlungs-)Flächen blieb hoch. 
Aufgrund der COVID19-Pandemie wurden seitens der KölnBusiness und der Stadt 
Köln Förderprogramme aufgelegt. (Netzwerk-)Veranstaltungen und Messeauftritte 
waren von den Pandemieauswirkungen stark betroffen. Die internationale Immobi-
lienmesse MIPIM wurde 2021 kurzfristig abgesagt, die EXPO REAL in München fand 
in stark reduzierter Form statt. Hieraus ergaben sich im Jahresverlauf Budgetver-
schiebungen und Unsicherheiten in der Drittmittelakquisition durch die sonst üblichen 
Standbeteiligungen von Unternehmen. 
Im Kommunikationsbereich fokussierte sich die KölnBusiness auf Kampagnen und 
Maßnahmen, welche mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. 
Die strategische Ausrichtung der KölnBusiness wurde fortgesetzt. Agiles, bereichs-
übergreifendes und zielorientiertes Arbeiten wurde durch ein strategisches Steue-
rungsinstrument (OKR) ermöglicht. 
Die bereits bestehende IT-Infrastruktur wurde konsequent ausgebaut. Durch cloudba-
siertes und mobiles Arbeiten konnten Hygienekonzepte sowie Kontaktbeschränkun-
gen problemlos dargestellt werden. Dies galt ebenso für Eigenveranstaltungen, wel-
che entweder in Präsenz, hybrid oder vollständig digital durchgeführt wurden. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Der Pandemieverlauf sowie internationale Krisen bergen hohe Risiken für den Stand-
ort. Wettbewerbsnachteile ergeben sich durch Digitalisierungsdefizite. Eine leistungs-
fähige Stadtverwaltung ist entscheidend für eine erfolgreiche Wirtschaftsförderung. 
Zusätzliche Investitionen am Wirtschaftsstandort benötigen entsprechende Gewerbe-
flächen, um realisiert werden zu können. Es besteht die akute Gefahr, dass Unter-
nehmen, die man vom Standort begeistern konnte, sich mangels Umsetzungsmög-
lichkeiten für ihre Investitionsvorhaben wieder von Köln abwenden. 
Werden die Unterstützungsleistungen für die kommunale Wirtschaft verbessert, zum 
Beispiel zur resilienten Innenstadtentwicklung im Bereich Einzelhandel & Gastrono-
mie, ergeben sich aber auch Chancen. Der Gründungs- und Innovationsstandort 
Köln kann mithilfe der entfristeten Startup-Unit und des Startercenters nachhaltig ge-
stärkt werden.

KÖLNBUSINESS WIRTSCHAFTSFÖRDERUNGS-GMBH 
245 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Die COVID19-Pandemie, die Ukrainekrise und die dadurch entstandenen Umwälzun-
gen im internationalen Handels- und Zahlungssystem werden die wirtschaftliche Ent-
wicklung sowie die Arbeit der KölnBusiness in 2022 prägen. Die Projektplanung der 
KölnBusiness wird in 2022 dynamisch bleiben. Im Zentrum der Arbeit stehen die stra-
tegischen Ziele rund um die Themen agile und digitale Geschäftsprozesse, Ansied-
lungen, Nachhaltigkeit, Gründungsstandort, Resilienz und Attraktivität von Innenstadt 
und Veedels-Zentren. 
Darüber hinaus bleibt die Leistungsfähigkeit der Verwaltung im Hinblick auf schnelle 
Genehmigungsprozesse und die Ausweisung neuer Gewerbeflächen ein entschei-
dender Erfolgsfaktor für die Arbeit der KölnBusiness.

SPEZIELLER TEIL 
 
246 
5. Soziales und Gesundheit

SBK SOZIAL-BETRIEBE-KÖLN GGMBH 
247 
SBK SOZIAL-BETRIEBE-KÖLN GGM BH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Boltensternstraße 16  
 
 
 50735 Köln 
Kontakt 0221 77755301  
 www.sbk-koeln.de  
Gründungsdatum 31.08.2006 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 45.000.000 € 
 
Gesellschafter 
Stadt Köln 100,00% 
 
Tochterunternehmen 
Einkaufsgemeinschaft Kommunaler Krankenhäuser eG im 
Deutschen Städtetag 
1,09% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung, Unterbringung, Betreuung, Versor-
gung und Pflege alter, behinderter, psychisch kranker oder anderweitig in Not leiden-
der oder gefährdeter Menschen, die häusliche Pflege sowie weitere entsprechende 
Angebote für diesen Personenkreis, der Betrieb von Werkstätten für Behinderte, die 
Aus- und Weiterbildung in pflegerischen, pflegenahen, betreuerischen, handwerkli-
chen und kaufmännischen Berufen. Weiterer Gegenstand ist die Funktion als zentra-
ler Beschäftigungsträger im Rahmen beruflicher und sozialer Rehabilitation nach 
dem Sozialgesetzbuch. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Frau Gabriele Patzke  
Aufsichtsrat 
Herr Ossi Helling 
Vorsitzende*r 
Herr Thomas Welter (MdR) 
stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Daniel Bauer-Dahm (MdR) 
Frau Hanne Cürten 
Herr Andreas Greggersen 
Frau Katja Hoyer (MdR) 
Herr Klaus Keller 
Frau Marion Krohn 
Herr Michael Paetzold (MdR) 
Herr Prof. Dr. Harald Rau (Bg) 
Frau Elfi Scho-Antwerpes (MdR) 
Frau Friederike Stolle

SBK SOZIAL-BETRIEBE-KÖLN GGMBH 
 
248 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
Curacon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- Investitionszuschüsse 4.510 
- Kommunalbesicherte Verbindlichkeiten (Bürgschaft) zum 
31.12. 1.842 
- Gewährte Darlehen zum 31.12. 1.025 
 
BILANZ 
Alle Angaben in T€ 
 2019 2020 2021 
Aktiva    
Anlagevermögen 116.972 117.250 116.382 
Immaterielle Vermögensgegenstände 359 520 453 
Sachanlagen 115.710 115.815 115.085 
Finanzanlagen 903 914 844 
Umlaufvermögen 69.031 74.607 83.860 
Vorräte 544 805 665 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 8.092 6.617 7.017 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 60.394 67.185 76.179 
Rechnungsabgrenzungsposten 284 507 639 
Bilanzsumme 186.287 192.364 200.881 
Passiva    
Eigenkapital 65.073 65.656 66.786 
Gezeichnetes Kapital 45.000 45.000 45.000 
Kapitalrücklage 11.909 11.909 11.909 
Gewinnrücklagen 162 162 162 
Bilanzergebnis 8.003 8.586 9.715 
Sonderposten 19.278 23.184 23.228 
Rückstellungen 31.259 34.620 34.846 
Verbindlichkeiten 68.410 66.587 74.079 
Rechnungsabgrenzungsposten 2.267 2.317 1.943 
Bilanzsumme 186.287 192.364 200.881

SBK SOZIAL-BETRIEBE-KÖLN GGMBH 
 
249 
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 
Alle Angaben in T€ 
2019 2020 2021 
Umsatzerlöse 102.230 108.609 112.494 
Bestandsveränderungen 7 -3 -12 
Andere aktivierte Eigenleistungen 132 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 16.153 17.273 21.939 
Gesamtleistung 118.521 125.879 134.421 
Materialaufwand 15.044 18.598 20.122 
Personalaufwand 70.308 76.097 78.741 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 20.782 20.978 22.470 
EBITDA 12.387 10.205 13.088 
Abschreibungen 7.581 6.945 9.017 
Erträge aus anderen Wertpapieren und 
Ausleihungen des Finanz-AV 36 37 34 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 81 104 45 
Abschreibungen auf Finanzanlagen und 
Wertpapiere des UV 0 0 0 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.287 2.726 2.913 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 17 9 24 
Sonstige Steuern 82 84 82 
Jahresergebnis 536 582 1.130 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Bilanz    
Anlagenintensität (in %) 62,8 61,0 57,9 
Abschreibungsquote (in %) 6,5 6,0 7,8 
Investitionen (T€) 4.734 7.717 8.784 
Investitionsquote (in %) 4,0 6,6 7,5 
Eigenkapitalquote (in %) 34,9 34,1 33,2 
Pensionsrückstellungen (T€) 14.158 16.005 16.890 
Kreditverbindlichkeiten (T€) 44.871 42.410 45.851 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Gesamtkapitalrentabilität (in %) 2,6 1,7 2,0 
EBIT (T€) 4.806 3.260 4.071 
EBITDA (T€) 12.387 10.205 13.088 
Personal    
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 1.473 1.551 1.610

SBK SOZIAL-BETRIEBE-KÖLN GGMBH 
 
250 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
Gesamt-/Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Die SBK Sozial-Betriebe-Köln gemeinnützige GmbH (im folgenden SBK genannt) bie-
tet aufeinander abgestimmte vernetzte Leistungen für Senioren, Menschen mit Behin-
derung und arbeitsuchende Menschen an. Derzeit ist sie in 16 Stadtteilen im Kölner 
Stadtgebiet mit einer breiten Angebotspalette, die nahezu alle Dienstleistungen um-
fasst, die alte Menschen oder Menschen mit geistiger, psychischer oder mehrfacher 
Erkrankung benötigen, vertreten. 
Mit stetig wachsender Zahl älterer Menschen ist in den letzten Jahren auch die Zahl 
der Pflegebedürftigen deutlich angestiegen. Der Anteil der pflegebedürftigen Personen 
in Köln in der Gruppe der 75-79-Jährigen liegt aktuell bei 16,1%. Am höchsten ist der 
Anteil der Pflegebedürftigen in der Gruppe der ab 80 Jahren (2019: 41,4%). Bis zum 
Jahr 2040 könnte die Zahl der Pflegebedürftigen um rd. 10.000 Personen auf dann 
fast 60.000 steigen. 
Weiter ist von einem steigenden Anteil pflegebedürftiger Menschen mit geistiger Be-
einträchtigung auszugehen. Daraus ergeben sich für die Betreuung neue Herausfor-
derungen. Außerdem ändert sich die Zusammensetzung der Gruppe der zu Betreuen-
den insgesamt. Hier ist eine Verschiebung von geistigen Beeinträchtigungen hin zu 
Menschen mit späterworbener Hirnschädigung, Kombinationen aus geistiger und psy-
chischer Beeinträchtigung oder erhöhtem pflegerischen Aufwand zu verzeichnen. 
Geschäftsverlauf 
Das Geschäftsjahr 2021 zeigte sich als eine Fortsetzung des ersten Pandemiejahres. 
Die bestimmenden Themen waren die Umsetzung der Ende 2020 erstmals eingeführ-
ten Testpflichten und vor allem die regelmäßigen Impfkampagnen für alle Bewoh-
ner*innen, betreute Beschäftigte und Mitarbeiter*innen. Beides bindet enorme Arbeits-
zeit und Kraft, die in Verbindung mit der Belastung, die zu Betreuenden vor Ansteckung 
zu schützen, erneut alle bis an die Grenze der Belastbarkeit führte. 
Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie wurden durch verschiedene Ret-
tungspakete aufgefangen. Die Mehrkosten von Schutzmaterialien und anderen zu-
sätzlich nötigen Sach- und Personalkosten sowie Mindererlöse im Pflegebereich wur-
den durch das Krankenhausentlastungsgesetz (§ 150 SBG XI) erstattet. Im Bereich 
der Eingliederungshilfe gab es ebenfalls entsprechende Ausgleiche. 
Außerdem regelt die Corona Testverordnung die Finanzierung der Sach- und Perso-
nalkosten, der umfangreichen verpflichtenden Testungen mit PoC Tests von Besu-
cher*innen, Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen. 
Die Belegungssituation in der stationären Pflege zeigte sich zu Beginn des Jahres 
schwierig. Zu diesem Zeitpunkt war die Impfquote noch nicht sehr hoch und das wei-
tere Infektionsgeschehen unsicher. Es bestand Unsicherheit bei Angehörigen und

SBK SOZIAL-BETRIEBE-KÖLN GGMBH 
 
251 
Kunden*innen bzgl. des Risikos einer stationären Versorgung. Dies wandelte sich im 
Frühsommer, sodass die durchschnittliche Belegung im Berichtsjahr bei 96,5% lag. 
Insgesamt stiegen die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um +3,9 Mio. € (+3,6%). 
Es gab eine Erhöhung der Entgelte in fast allen Bereichen. 
Die Personalkosten erhöhten sich um +2,6 Mio. € (+3,5%). Dahinter steht die Tarifer-
höhung zum 01.04.2021, die Einführung neuer Zulagen im Pflegedienst und ein Zu-
gang von Mitarbeitern um rd. 44 Vollkräfte. Es handelt sich u.a. um Personal für die 
Besuchsbegleitung in den Pflegeheimen sowie für die Durchführung der Schnelltests 
im Testzentrum. 
Das Wirtschaftsjahr 2021 schließt mit einem Jahresergebnis in Höhe von 1.130 T€ ab. 
Der Überschuss übertrifft das geplante Ergebnis u.a. aufgrund dem Veräußerungser-
lös der geerbten Eigentumswohnung. Insgesamt wird das Ergebnis aus einer Vielzahl 
von Sondersachverhalten beeinflusst, die nicht planbar waren. 
Die Vermögenslage der SBK ist ausgewogen. Das Anlagevermögen wird zu über 
100% durch Eigenkapital, Sonderposten und langfristiges Fremdkapital gedeckt. Das 
Eigenkapital nahm um den Jahresüberschuss (+1.130 T€) auf 66,8 Mio. € zu. Das 
Eigenkapital und der Sonderposten entsprechen 44,8% (46,2% i.Vj.) der Bilanz-
summe. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Die Pflegereform hat eine allgemeine Bezahlung der Pflege- und Betreuungskräfte 
nach Tariflohn festgeschrieben. Private Mitbewerber werden gezwungen sein, ihre 
Preise anzupassen. Dies könnte ein Wettbewerbsvorteil für die SBK sein. 
Trotz erheblicher Aktivitäten zeigen sich mehr und mehr Engpässe bei Fach- und Füh-
rungskräften. 
Die steigende Herausforderung ist, den Bedarf vor allem an Fachpersonal sicherzu-
stellen. Durch vielfältige Aktionen und den Ausbau der Akademie für Pflegeberufe un-
ternimmt die SBK seit Jahren große Anstrengungen, alle ihre Stellen zu besetzen. 
Durch die Generalisierung der Ausbildung ist die Abwerbung der Auszubildenden in 
Krankenhäuser nochmal verschärft worden. 
Die Folgen des Klimawandels werden das Unternehmen in den nächsten Jahren vor 
neuen Herausforderungen stellen. Zum einen gefährden bereits jetzt zunehmende Hit-
zeperioden mit Trockenheit, aber auch Stürme und Extremniederschlagsereignisse die 
Baumbestände, zum anderen sind anhaltend lange Hitzetage eine Gefahr für die pfle-
gebedürftigen Bewohner*innen. 
Die SBK hat die Risiken, aber auch die sich bietenden Chancen als zukunftsorientier-
tes Unternehmen erkannt. So will die SBK in den nächsten Jahren effizienter mit Res-
sourcen umgehen, indem Energie, Wasser und Abfall deutlich eingespart werden, die

SBK SOZIAL-BETRIEBE-KÖLN GGMBH 
 
252 
E-Mobilität ausgebaut wird und die Grünflächen durch Aufforstungen und Anpassung 
der Vegetation an den Klimawandel zukunftsfest gemacht werden. Außerdem sind an 
verschiedenen Standorten Photovoltaik Anlagen geplant. Die SBK wurden für die er-
folgreiche Teilnahme am Ökoprofit-Projekt für den unternehmensweiten Einsatz für 
mehr Nachhaltigkeit von der Stadt Köln ausgezeichnet. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Die pandemieunabhängigen finanziellen, politischen und gesellschaftlichen Rahmen-
bedingungen, die für die erfolgreiche Tätigkeit der SBK bestimmend sind, unterliegen 
einem Wandel, der sehr schnelle Anpassungen erfordert. Die bereits angesprochenen 
gesetzlichen Regelungen, sowie die fortschreitende Digitalisierung ziehen weiterhin 
erhebliche Veränderungen im Unternehmen nach sich. 
Dank des großen Engagements aller Beschäftigten und ihrer besonderen Identifikation 
mit dem Unternehmen und der damit einhergehenden besonderen Dienstleistungs-
qualität hat das Unternehmen seinen guten Ruf in der Pandemie noch ausgebaut. 
Diese Eigenschaften werden sich auch in der Bewältigung der nächsten Herausforde-
rungen wie zum Beispiel der allgemein hohen Preissteigerungen aufgrund des Ukrai-
nekrieges positiv auswirken und sind entscheidend für die Zukunft. 
Ungeachtet aller genannten Maßnahmen ist die Entwicklung der Ertragslage sowie die 
Entwicklung der Liquidität risikobehaftet. Weder die aktuelle Vermögenslage noch lau-
fende Projekte bieten derzeit jedoch Hinweise auf bestandsgefährdende Risiken.

KLINIKEN DER STADT KÖLN GGMBH 
253 
KLINIKEN D ER STAD T KÖLN GGMBH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Neufelder Straße 34  
 
 
 51067 Köln 
Kontakt 0221-8907 0  
 www.kliniken-koeln.de  
Gründungsdatum 01.01.2004 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 17.000.000 € 
 
Gesellschafter 
Stadt Köln 100,00% 
 
Tochterunternehmen 
RehaNova Neurologische Rehabilitationsklinik gGmbH 100,00% 
Einkaufsgemeinschaft Kommunaler Krankenhäuser eG im 
Deutschen Städtetag 
1,09% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung 
 des öffentlichen Gesundheitswesens insbesondere durch die bedarfsgerechte 
Versorgung der Bevölkerung der Stadt Köln vor allem durch ambulante, vor-, 
nach-, voll- und teilstationäre Krankenversorgung mit leistungsfähigen wirt-
schaftlich gesicherten Krankenhäusern, Medizinischen Versorgungszentren 
und Rehabilitationseinrichtungen sowie die medizinisch zweckmäßige und 
ausreichende Versorgung der in diesen Krankenhäusern, Medizinischen Ver-
sorgungszentren und Rehabilitationseinrichtungen behandelten Patientinnen 
und Patienten; 
 der Aus-, Fort- und Weiterbildung insbesondere durch die Bereithaltung theo-
retischer und / oder praktische Lehrangebote, vor allem im Bereich der medizi-
nischen Berufe und der Pflegeberufe. Darüber hinaus kann die Gesellschaft in 
sämtlichen anderen Berufen ausbilden, soweit sie dazu über die rechtlichen 
und fachlichen Voraussetzungen verfügt; 
 die Forschung und Lehre im Bereich der Medizin und der Pflege insbesondere 
im Rahmen des Betriebes von akademischen Lehrkrankenhäusern in Zusam-
menarbeit mit Hochschulen und Hochschuleinrichtungen.

KLINIKEN DER STADT KÖLN GGMBH 
 
254 
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von Kliniken und Medizinischen Ver-
sorgungszentren einschließlich der Schulen für Pflegeberufe. 
 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Holger Baumann  
 
Aufsichtsrat 
Herr Dr. Ralf Unna (MdR) 
Vorsitzende*r 
Frau Ursula Gärtner (MdR) 
1. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Frau Beate Hane-Knoll 
Herr Joachim Heinlein 
Herr Sven Kaske (MdR) 
Herr Michael Paetzold (MdR) 
Herr Dr. Thomas Portz 
Herr Prof. Dr. Harald Rau (Bg) 
Frau Uschi Röhrig (MdR) 
Herr Hartmut Steffens 
Herr Thomas Stiefelhagen 
Frau Heike Wolf 
 
  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
BW Partner Bauer Schätz Hasenclever Partnerschaft mbB 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- Gesellschafterdarlehen (zum 31.12.) 291.900

KLINIKEN DER STADT KÖLN GGMBH 
255 
BILANZ 
Alle Angaben in T€ 
2019 2020 2021 
Aktiva    
Anlagevermögen 168.759 184.485 202.719 
Immat. Vermögensgegenstände 3.274 3.311 4.153 
Sachanlagen 165.360 168.892 185.551 
Finanzanlagen 124 12.281 13.015 
Umlaufvermögen 128.697 162.153 175.296 
Vorräte 15.260 16.079 15.368 
Ford. und sonst. Vermögensg. 90.862 109.599 121.937 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 22.575 36.475 37.991 
Rechnungsabgrenzungsposten 178 128 77 
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der 
Vermögensverrechnung 23 0 0 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter 
Fehlbetrag 100.149 148.722 201.929 
Bilanzsumme 397.805 495.488 580.022 
Passiva    
Eigenkapital 0 0 0 
Gezeichnetes Kapital 17.000 17.000 17.000 
Kapitalrücklagen 45.879 45.879 45.879 
Gewinnrücklagen -112.739 0 0 
Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0 -163.028 -211.601 
Jahresergebnis -50.288 -48.573 -53.207 
Nicht gedeckter Fehlbetrag 100.149 148.722 201.929 
Sonderposten 59.596 58.328 65.218 
Rückstellungen 85.729 118.008 131.404 
Verbindlichkeiten 252.480 319.152 383.400 
Bilanzsumme 397.805 495.488 580.022

KLINIKEN DER STADT KÖLN GGMBH 
 
256 
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 
Alle Angaben in T€ 
 2019 2020 2021 
Erlöse aus Krankenhausleistungen 283.780 312.540 308.402 
Erlöse aus Wahlleistungen 11.921 11.217 10.341 
Erlöse ambul. Leistungen 20.968 19.292 20.063 
Nutzungsentgelte der Ärzte 7.852 6.483 6.421 
Umsatzerlöse nach § 277 (1) HGB 35.087 34.134 33.178 
Bestandsveränderungen 1.923 -1.683 -392 
Sonstige betriebliche Erträge 13.803 13.833 23.879 
Erlöse und betriebl. Erträge 375.334 395.816 401.892 
Materialaufwand 112.388 116.152 127.891 
Personalaufwand 252.833 256.849 267.436 
Zwischenergebnis 10.113 22.814 6.565 
Abschreibungen 15.779 14.857 14.786 
Sonstige betriebl. Aufwendungen 37.044 43.484 41.844 
EBIT -42.711 -35.527 -50.065 
Zinsen und ähnl. Erträge 31 10 31 
Abschreibung Finanzanlagen 645 0 0 
Zinsen und ähnl. Aufwendungen 6.719 8.777 2.886 
Steuern Einkommen und Ertrag 163 4.204 223 
Sonstige Steuern 83 75 64 
Jahresergebnis -50.288 -48.573 -53.207 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Bilanz    
Anlagenintensität (in %) 42,4 37,2 35,0 
Abschreibungsquote (in %) 9,4 8,6 7,8 
Investitionen (T€) 11.988 30.659 26.664 
Investitionsquote (in %) 7,1 16,6 13,2 
Eigenkapitalquote (in %) 0,0 0,0 0,0 
Pensionsrückstellungen (T€) 30.966 38.830 41.191 
Kreditverbindlichkeiten (T€) 70.598 4.159 30.758 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Gesamtkapitalrentabilität (in %) -11,0 -8,0 -8,7 
EBIT (T€) -42.711 -35.527 -50.065 
EBITDA (T€) -26.931 -20.670 -35.279 
Personal    
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 4.404 4.470 4.574

KLINIKEN DER STADT KÖLN GGMBH 
257 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen auf dem deutschen Gesundheitsmarkt  
Nach einer Rekordsumme bei den deutschen Gesundheitsausgaben im ersten 
Coronajahr 2020 geht das Statistische Bundesamt für 2021 von einem weiteren An-
stieg aus. Unter anderem die Kosten für Coronatests und -impfungen sind Schätzun-
gen zufolge dafür verantwortlich, dass die Kosten auf rund 466 Mrd. € kletterten. Das 
wären gut 25 Mrd. € oder 5,7 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Bundesamt am 7. 
April 2022 in Wiesbaden mitteilte. 
Im Jahr 2020 versorgten 1.903 Krankenhäuser (Vorjahr: 1.914) mit 951.936 Vollkräf-
ten (Vorjahr: 928.097) rd. 16,8 Mio. Patienten (Vorjahr: 19,4 Mio.). 
In Köln und Umgebung sind die Kliniken der Stadt Köln gGmbH neben der Universi-
tätsklinik Köln der größte Anbieter im Bereich der Regel- und Maximalversorgung. 
Beschreibung des Geschäftsverlaufs  
Die Kliniken der Stadt Köln haben im Geschäftsjahr 2021 gegenüber dem Vorjahr ein 
rückläufiges Jahresergebnis von -53,2 Mio. € (Vorjahr: -48,6 Mio. €) erwirtschaftet. Im 
Vergleich zum gemäß Wirtschaftsplan geplanten Ergebnis (-41,4 Mio. €) ist eine 
deutlich negative Abweichung zu verzeichnen. 
Das negative Jahresergebnis zeigt im operativen Geschäft ein deutliches Minus. 
Neben den Belastungen, die aus der COVID-19-Pandemie resultieren, trugen hierzu 
insbesondere das zunehmende Auseinanderklaffen von Preisentwicklungen auf der 
Leistungsseite zu den im Vergleich überproportionalen Steigerungen auf der Kosten-
seite bei. Dabei kamen neben den Steigerungen auf der Personalkostenseite insbe-
sondere überproportionale Sachkostensteigerungen durch die Zunahme der Aufwen-
dungen für den Medizinischen Bedarf um 7,6 Mio. € und Personalleasing um 3,8 Mio. 
€ sowie für Laborleistungen von 0,8 Mio. € insbesondere für PCR-Testungen zum 
Tragen. 
Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 6,0 Mio. € gesunken. Ursächlich 
hierfür sind neben der Leistungsentwicklung die gestiegenen Erlösschmälerungen, 
insbesondere infolge von gestiegenen Ausgleichsverrechnungen in Höhe von 10,9 
Mio. €. Darüber hinaus sind wiederum hauptsächlich bedingt durch die Pandemie die 
Erlöse aus Wahlleistungen um 8,0 % auf 10,3 Mio. € gesunken. 
Im Bereich der Personalaufwendungen wurde der gemäß Wirtschaftsplan formulierte 
Planwert um 10,2 Mio. € bzw. 4,0 % überschritten. Die Anzahl der Vollkräfte beträgt 
im Jahresdurchschnitt 2021 3.287 VK (Vorjahr: 3.238 VK) und ist damit um 49 VK ge-
genüber dem Vorjahr gestiegen. 
Die Ausgleichs- und Zuschlagszahlungen für das Freihalten von Betten und die Be-
handlung von COVID-19-Patienten in Höhe von 20,7 Mio. € bewegten sich auf dem 
Vorjahresniveau von 20,9 €.

KLINIKEN DER STADT KÖLN GGMBH 
 
258 
Beschreibung der Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität  
Chance: Gute Marktpositionierung 
Die Kliniken der Stadt Köln sind am Markt gut positioniert und genießen auch überre-
gional einen sehr guten Ruf. Im Einzugsgebiet von Düsseldorf über Aachen und 
Bonn haben sie einen Marktanteil von rd. 12 % und annähernd gleiche Fallzahlen 
wie die umliegenden Universitätskliniken. Durch ihr breites medizinisches Spektrum, 
die vorteilhafte Mischung von Maximalversorgung und Grund- bzw. Regelversorgung 
sind die Kliniken gut aufgestellt. Durch die gezielte strategische Ausrichtung der ein-
zelnen Kliniken auf Vervollständigung der Wertschöpfungskette innerhalb eines Fa-
ches und Breite des Angebotes wird horizontal und vertikal diversifiziert. Das ermög-
licht zum einen eine vollständige Behandlung des Patienten (One-stop-shopping-An-
satz), aber auch eine sehr breite Ausbildung der Mitarbeiter. Letzteres ist nach aktu-
ellen Studien der wichtigste Faktor für die Auswahl eines Arbeitgebers. Zukünftig gilt 
es daher, die Integration der Sektoren um Kompetenzzentren weiter auszubauen. 
Chance: Personalentwicklungskonzept 
Darüber hinaus wird durch das Personalentwicklungskonzept sowohl das Aus-, Fort- 
und Weiterbildungsspektrum vergrößert, als auch die Qualifikation der Mitarbeiter er-
höht, insbesondere durch den Ausbau der Lehrstühle mit der Universität Witten-Herd-
ecke. Im Ergebnis erhöht sich so die Qualität des Personals, was wiederum den Pati-
entenzuspruch verbessert. Somit bleiben die Kliniken im Wettbewerb um Mitarbeiter 
und Patienten auch für die Zukunft sehr gut aufgestellt. 
Risiko: Fachkräftemangel 
Der Fachkräftemangel im Gesundheits- und Pflegebereich führt zu nicht absehbaren 
Kostensteigerungen sowie zu Mindererlösen, die aus der Schließung von Betten so-
wie ganzer Stationen resultieren. Der Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter wird die 
größte Herausforderung für die Zukunft sein. 
Risiko: Tarifanpassungen übersteigen Erlössteigerungen 
Die zukünftigen Rahmenbedingungen bleiben für den Gesundheitsmarkt herausfor-
dernd. Tarifabschlüsse (TVöD und TVÄ) einerseits und die restriktive Finanzierungs-
politik von Krankenkassen und Bund andererseits führen zu einer nicht unwesentli-
chen Finanzierungslücke. 
Risiko: Investitionsstaus 
Die Investitionskosten der Krankenhäuser werden schon lange nicht mehr alleine 
durch Fördermittel finanziert. Die Investitionsförderquote in NRW ist seit 1972 von 
24,9 % auf heute ca. 4 %, somit um knapp 21 % abgesunken. NRW liegt bei der 
Krankenhausförderung bundesweit auf einem der letzten Plätze. Auch die Baupau-
schale, die als zukunftsweisendes Modell angesehen wurde, wird die gravierende

KLINIKEN DER STADT KÖLN GGMBH 
259 
Unterfinanzierung im Bereich der Krankenhausförderung durch das Land nicht been-
den. 
Dazu kommen weitere erhebliche Kostensteigerungen in den Bereichen Energie, 
Haftpflichtversicherungsprämien, Medikamente und Medizintechnik. 
Das RWI und die hcb haben für die NRW-Kliniken einen kumulierten Investitionsstau 
von inzwischen 13,8 Milliarden Euro errechnet. Die jährlichen Investitionsfördermittel 
des Landes sind demnach bezogen auf die Erlöse der Krankenhäuser von 4 Prozent 
im Jahr 2007 auf 2,8 Prozent im Jahr 2019 gesunken. 
Die Förderlücken schließen die Krankenhäuser zum Teil selbst. Allerdings gelingt es 
zunehmend weniger Krankenhäusern, mit Investitionen aus Eigenmitteln den Sub-
stanzverlust aufzuhalten, wie das Gutachten aufzeigt: Nur ein Drittel (35 Prozent) war 
dazu noch in der Lage. Demgegenüber verfügten zwei Drittel höchstens über schwa-
che (24 Prozent) oder gar keine (41 Prozent) Ressourcen für Investitionen. Die Kon-
sequenz daraus: Das Sachlagevermögen der Kliniken verringert sich seit Jahren in 
Relation zu ihren Erlösen. 
Insgesamt bauen sich hierdurch erhebliche Investitionsstaus auf. 
Risiko: Weiterer Verlauf der COVID-19-Pandemie 
Der weitere Verlauf der Pandemie birgt weiterhin das Risiko der Leistungsreduzie-
rung durch notwendige Bettenfreihaltung, Krankheitsausfälle und Überlastungssitua-
tionen. 
Risiko: Inflation 
Der weitere Verlauf des Krieges wird erhebliche Auswirkungen auf die zukünftige ge-
samtwirtschaftliche Entwicklung haben und insbesondere das zukünftige Lohn- und 
Gehaltsniveau sowie das allgemeine Kostenniveau maßgeblich beeinflussen. Inwie-
fern die gestiegenen Kosten erlösseitig abgefangen werden können, bleibt abzuwar-
ten. 
Beschreibung der erwarteten Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten  
Die Klinken der Stadt Köln werden durch ein strategisch neu ausgerichtetes Stand-
ortkonzept und die begonnene Umsetzung hin zur Zentren-Organisation ihre Markt-
position in Köln und Umgebung wesentlich verbessern. Durch die Zentralisierung von 
medizinischen Leistungen werden Grenzen zwischen Fachdisziplinen aufgehoben 
und Experten von Erkrankungen arbeiten interdisziplinär als fachliches Team zusam-
men. Die daraus resultierenden Synergien führen zu einer kostengünstigeren Leis-
tungserbringung mit einem maximalen medizinischen Output.

REHANOVA NEUROLOGISCHE REHABILITATIONSKLINIK GGMBH 
 
260 
REHAN OVA N EUROLOGISCHE REH ABILITAT ION SKLIN IK GGM BH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Ostmerheimer Str. 200 
 
 
 51109 Köln 
Kontakt 0221-2784 0  
 www.rehanova.de  
Gründungsdatum 24.10.1995 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 25.750 € 
 
Gesellschafter 
Kliniken der Stadt Köln gGmbH 100,00% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb einer neurologischen Rehabilitations-
klinik für Schädel-Hirn-Patienten in Köln-Merheim für Mitglieder der gesetzlichen 
Krankenversicherung, der Berufsgenossenschaften / Rentenversicherungsträger und 
für Privatpatienten. Die Gesellschaft wird in enger Kooperation mit dem Krankenhaus 
Köln-Merheim, einem Betriebsteil der Kliniken der Stadt Köln gGmbH, betrieben. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Prof. Dr. Horst Kierdorf  
 
Aufsichtsrat 
Herr Joachim Heinlein 
Vorsitzende*r 
Frau Ursula Gärtner (MdR) 
1. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Holger Baumann 
Herr Michael Paetzold (MdR) 
Herr Prof. Dr. Harald Rau (Bg) 
 
  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
BW Partner Bauer Schätz Hasenclever Partnerschaft mbB

REHANOVA NEUROLOGISCHE REHABILITATIONSKLINIK GGMBH 
261 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 15.053 16.461 16.982 
Jahresergebnis (T€) -2.863 -1.384 -1.571 
Eigenkapital (T€) 0 0 0 
Bilanzsumme (T€) 12.747 14.445 14.794 
Investitionen (T€) 383 390 167 
Verbindlichkeiten (T€) 11.813 12.882 13.550 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 277 175 176 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Die RehaNova Köln Neurologische Rehabilitationsklinik gGmbH (nachfolgend: Reha-
Nova) ist eine auf die Rehabilitation von schwerst schädel-/hirnverletzten Patienten 
spezialisierte Klinik mit 132 Betten. 
Die Branchenentwicklung zeigt folgende wesentliche Trends: 
 Reduzierung der Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland 
 Erkennbare Tendenz den Rehabilitationssektor zukünftig weiter zu „verschlan-
ken“ 
 Patientenpotential der RehaNova mit neurologischen Krankheitsbildern wird 
wachsen, da mit älterwerdender Bevölkerung die Anzahl neurologischer 
Krankheitsbilder wie bspw. Schlaganfällen zunimmt 
 deutliche Unterversorgung in NRW im Bereich der neurologisch-neurochirurgi-
schen Frührehabilitation, aber insbesondere in der Schlaganfallversorgung an 
der Schnittstelle zwischen Akutversorgung am Krankenhaus und anschließen-
der Rehabilitation an Reha-Kliniken. 
 In dieser frühen Phase der Rehabilitation ist eine direkte Anbindung an das 
Akut-KH aufgrund des noch intensiven med. Versorgungsbedarfs wichtig, was 
für die RehaNova aufgrund ihrer engen Kooperation und direkten Anbindung 
an das Klinikum Merheim zutrifft. 
 zunehmender Fachkräftemangel und erhebliche Personalkostensteigerungen, 
die Pflegesatzanpassungen nicht vollständig kompensieren.

REHANOVA NEUROLOGISCHE REHABILITATIONSKLINIK GGMBH 
 
262 
Geschäftsverlauf 
Die RehaNova schließt das Geschäftsjahr 2021 mit einem Jahresfehlbetrag von 
1.571 T€ ab (Vj.: -1.384 T€). Trotz der durch die Pandemie schlechten Rahmenbe-
dingungen wurde das Ergebnis laut Wirtschaftsplan nur knapp verfehlt (Planergebnis: 
-1.390 T€). 
Wesentliche Entwicklungen: 
 Steigerung der Umsatzerlöse um 8,6 % aufgrund erfolgreicher Inbetriebnahme 
von 10 Betten in der Akut-Frührehabilitation, die Gesamterlöse lt. Wirtschafts-
plan wurden um 2,5 % übertroffen. 
 Steigerung der Erlöse aus Reha-Leistungen infolge einer höheren durch-
schnittlichen Belegung (von 91,3 auf 96,6) führte zu besserer Auslastung (75,7 
%; Vorjahr 71,7 %). 
 Anstieg der Personalaufwendungen um 2,1 % infolge von Tariferhöhung und 
Aufbau von Personal 
 Zunahme des Materialaufwands um 22,8 % insbesondere aufgrund von ver-
mehrten Isolierungsmaßnahmen und Schutzausrüstungen, erheblichen Kos-
ten der Testungen im Rahmen der COVID-19-Pandemie sowie Einsatz von 
Leiharbeitskräften im medizinischen Bereich. 
 Reduzierung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 8,7 % hauptsäch-
lich aufgrund geringerer Beratungsaufwendungen. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Wesentliche Risiken: 
 Zu geringe Leistungserbringung mit unmittelbar negativer finanzieller Auswir-
kung 
 Mangelnde Verfügbarkeit von Fachkräften im pflegerischen, ärztlichen und 
therapeutischen Bereich 
 zunehmender Schweregrad der behandelten Patienten ermöglicht die Versor-
gung einer rückläufigen Patientenzahl 
 Behandlungskosten sind durch Tagessätze insbesondere in den Phasen B 
und C nicht gedeckt. 
Wesentliche Chancen: 
 Ausbau der Akut-Frührehabilitation 
 Hohe Spezialisierung und vorhandene Fachkunde 
 direkte räumliche und funktionale Anbindung an das Krankenhaus Merheim

REHANOVA NEUROLOGISCHE REHABILITATIONSKLINIK GGMBH 
263 
 ausgezeichneter Ruf auf nationalem und internationalem Markt 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Auch das Ergebnis 2022 wird durch die andauernde Covid-19-Pandemie und Hochin-
flation erheblich belastet.

CHEMISCHES UND VETERINÄRUNTERSUCHUNGSAMT RHEINLAND 
AÖR 
 
264 
CHEMISCH ES UND VET ERIN ÄRUNT ERSUCHUN GSAMT RH EIN LAND  AÖR  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Winterstraße 19  
 
 
 50354 Hürth 
Kontakt 02233 96839-0  
 www.cvua-rheinland.de  
Gründungsdatum 01.01.2011 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 300.000 € 
 
Gesellschafter 
Land Nordrhein-Westfalen 30,00% 
Bundesstadt Bonn 5,83% 
Kreis Düren 5,83% 
Kreis Euskirchen 5,83% 
Kreis Heinsberg 5,83% 
Oberbergischer Kreis 5,83% 
Rhein-Erft-Kreis 5,83% 
Rhein-Sieg-Kreis 5,83% 
Rheinisch-Bergischer Kreis 5,83% 
Stadt Aachen 5,83% 
Stadt Köln 5,83% 
Stadt Leverkusen 5,83% 
Städteregion Aachen 5,83% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Das CVUA Rheinland ist nach § 4 des IUAG NRW zuständig für die Untersuchungen 
und Kontrollen auf dem Gebiet des Lebensmittel- und Futtermittelrechts, der Tierseu-
chenbekämpfung, der Tiergesundheit und des Tierschutzes, u.a. auch damit zusam-
men hängende Beratung, Erstellung von Gutachten, Beurteilungen und Stellungnah-
men. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Vorstand 
Frau Dagmar Pauly-Mundegar 
Vorsitzende*r 
Herr Rainer Lankes

CHEMISCHES UND VETERINÄRUNTERSUCHUNGSAMT RHEINLAND 
AÖR 
 
265 
Verwaltungsrat 
Herr Dirk Hürtgen 
Vorsitzende*r 
Herr Martin Gawrisch 
 (bis 31.10.2021) 
stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Frau Marion Groß 
(ab 01.11.2021) 
stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Dr. Hans-Helmut Ahlborn 
Herr David Baier 
Herr Dr. Thomas Delschen 
Herr Dr. Peter Heyde 
Frau Birgit Hähn 
Herr Dr. Markus Kremer 
Frau Dr. Christine Krüger 
Frau Anette Kupferschmidt-Fritz 
Herr Alexander Lünenbach 
Herr Konrad Peschen 
Herr Heinz Rosell 
 (bis 31.05.2021) 
Herr Dr. Johannes Westarp 
Frau Birgit Wonneberger-Wrede 
 (ab 01.06.2021) 
 
 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet keinen PCGK an.  
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
EversheimStuible Treuberater GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- Entgeltanteil gemäß Entgeltordnung 2.237 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 9.961 10.111 10.972 
Jahresergebnis (T€) -694 -709 196 
Eigenkapital (T€) 3.257 2.548 2.745 
Bilanzsumme (T€) 32.787 33.216 34.812 
Investitionen (T€) 518 447 421 
Verbindlichkeiten (T€) 11.211 10.513 9.755 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 85 86 84

CHEMISCHES UND VETERINÄRUNTERSUCHUNGSAMT RHEINLAND 
AÖR 
 
266 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Das CVUA Rheinland finanziert sich im Wesentlichen aus Entgelten der Träger, dar-
über hinaus aus Gebühren. Das Stammkapital beträgt 300.000 €. 
Geschäftsverlauf 
Das operative Geschäft ist im Wesentlichen entsprechend der vorgesehenen Planun-
gen verlaufen. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht. Ausschlag-
gebend für das gegenüber der Planung trotzdem verbesserte Ergebnis des CVUA 
Rheinland sind die geringen Belastungen für Pensions- und Beihilfeverpflichtungen 
sowie geringere Personalkosten. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Die Kooperation Düsseldorf/Mettmann ist zum 01.01.2020 dem CVUA-RRW beigetre-
ten. Ca. 4.500 Proben/Jahr aus dieser Kooperation betreffen Warenobergruppen der 
Schwerpunktbildung, wodurch eine Anpassung der Schwerpunktbildung innerhalb der 
CVUÄ NRW erforderlich war. Diese wurde nach einstimmig durch die CVUÄ im Früh-
jahr 2021 fortgeschrieben. Mit der neuen Aufgabenverteilung wurde zum 01.01.2022 
gestartet. Änderungen in der Organisation einzelner Einheiten waren damit ebenso 
verbunden wie die Notwendigkeit, neues Fachwissen bei den Mitarbeiterinnen und Mit-
arbeitern aufzubauen. Vorbereitend mussten neue Untersuchungsmethoden einge-
führt und etabliert werden. Das CVUA Rheinland ist fast ausschließlich für die ihm un-
tersuchten Warenobergruppen Kompetenzzentrum und konnte so sein Profil schärfen. 
Insgesamt ist die Schwerpunktbildung ohne größere Schwierigkeiten umgesetzt wor-
den und bewährt sich. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Durch eine stufenweise Anpassung der Entgelte zum 01.01.2021, 01.01.2022 und 
01.01.2023 ist die Finanzierung des CVUA Rheinland zunächst auf sichere Füße ge-
stellt. Die Entwicklung der Jahresergebnisse der Mittelfristigen Ergebnisplanung zeigt 
aber, dass in den kommenden Jahren über auch die zukünftige Höhe der Entgelte 
beraten werden muss. Der wirtschaftliche Erfolg wird weiterhin insbesondere von den 
Aufwendungen für die Pensions- und Beihilfelasten und der Entwicklung der Zinsen 
bestimmt werden.

JUGENDZENTREN KÖLN GGMBH 
267 
JUGENDZ ENTR EN KÖLN GGMBH 
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Christianstraße 82 
 
 
 50825 Köln 
Kontakt 0221-54600 300 
 www.jugz.eu 
Gründungsdatum 09.10.1997 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 55.000 € 
 
Gesellschafter 
Stadt Köln 51,00% 
Jugendhilfe Köln e.V. 49,00% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist die selbstlose Förderung der Kinder und Jugend-
hilfe. Hierzu betreibt die Gesellschaft insbesondere Einrichtungen, die an die Interes-
sen junger Menschen mit und ohne Behinderungen anknüpfen und von ihnen mitbe-
stimmt und mitgestaltet werden, sie zur Selbstbestimmung befähigen und zu gesell-
schaftlicher Mitverantwortung und sozialem Engagement anregen und hinführen. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Frau Almut Gross  
 
Aufsichtsrat 
Frau Ulrike Kessing (MdR) 
Vorsitzende*r 
Herr Dr. Ralf Heinen (MdR) 
1. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Dr. Nils Helge Schlieben (MdR) 
2. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Frau Iris Frerich 
 (bis 30.11.2021) 
Herr Roman Friedrich 
Frau Hanna Parnow 
Herr Floris Rudolph (MdR) 
Frau Chantal Schalla 
Herr Robert Voigtsberger (Bg) 
Frau Carola Wewer

JUGENDZENTREN KÖLN GGMBH 
 
268 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
Solidaris Revisions-GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Steuerberatungsgesellschaft 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- Betriebskostenzuschuss 4.822 
- Investitionskostenzuschuss 43 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 13.790 13.486 14.068 
Jahresergebnis (T€) 34 7 -155 
Eigenkapital (T€) 955 961 806 
Bilanzsumme (T€) 4.038 3.881 3.865 
Investitionen (T€) 135.422 196.986 156 
Verbindlichkeiten (T€) 837 752 735 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 637 533 342 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 
In 2021 hatte die Jugendzentren Köln gGmbH (kurz: JUGZ) die Trägerschaft für 21 
Jugendeinrichtungen (inklusive des Sozialpädagogischen Fußball-Fanprojekts) im 
Kölner Stadtgebiet. Die Jugendzentren können von allen Kindern und Jugendlichen 
besucht werden. Neben offenen pädagogischen Angeboten werden dort vielfältige 
Gruppenangebote, Projekte sowie einrichtungs- und bildungsübergreifende 
Maß-nahmen durchgeführt. 
Die Gesellschaft ist darüber hinaus Kooperationspartner für Grundschulen im Bereich 
der Offenen Ganztagsgrundschulen (OGTS). Mit Aufbau des Systems der Offenen 
Ganztagsgrundschulen in Köln hat die Gesellschaft Kooperationsverträge mit insge-
samt 9 Grundschulstandorten geschlossen. Aktuell werden ca. 1.340 Kinder durch 
die JUGZ betreut. Die JUGZ hat außerdem Kooperationsverträge mit 9 weiterführen-
den Schulen bzw. Förderschulen in der Sekundarstufe 1 geschlossen.

JUGENDZENTREN KÖLN GGMBH 
269 
Die Tätigkeiten der Gesellschaft sind überwiegend dem SGB VIII, insbesondere § 11, 
zuzuordnen. Die Finanzierung der Jugendarbeit ist dem Grunde, aber nicht dem Um-
fang nach gesetzlich geregelt. Die Finanzierung der Offenen Ganztagsschule, der 
Betreuung an weiterführenden Schulen und der Übermittagsbetreuung erfolgt durch 
jährliche Zuwendungen der Stadt und des Landes. Die Gesellschaft ist im Wesentli-
chen abhängig von den Mittelzuweisungen, die den Umfang und die Möglichkeiten 
der Arbeit bestimmen. Eigene Einnahmen zur Unterstützung der gemeinnütziger 
Ziele sind nur in einem untergeordneten Umfang aus Raumvermietungen, Abgabe 
von Speisen und Getränke an Jugendliche, Veranstaltungsmaßnahmen, Spenden 
und Zinsen zu erzielen. Die wirtschaftlichen Ziele der JUGZ sind vor diesem Hinter-
grund insbesondere auf den effizienten Einsatz der öffentlichen Mittel ausgerichtet. 
Geschäftsverlauf 
Die JUGZ hat sich im Jahr 2021 etwas besser als geplant entwickelt. Das Ergebnis 
der Geschäftstätigkeit ist mit -155 T€ (Vorjahr 6,7 T€) zwar negativ, liegt aber über 
dem im Rahmen der Planung prognostizierten Verlust (-245,7 T€), die von noch grö-
ßeren Belastungen aufgrund der Corona-Pandemie ausgegangen ist. Diese Belas-
tungen äußerten sich insbesondere in temporären Schließungen der Einrichtungen, 
Ausfall diverser Angebote und deutliche Reduktion der Besucherzahlen aufgrund der 
diversen Corona-Schutzmaßnahmen. Darüber hinaus sind die eigenen Erlöse in 
2021 durch die Pandemie erneut stark beeinträchtigt worden. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Es ist erklärter Wille des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Köln, die sozia-
len Träger während der Corona-Pandemie abzusichern, da sie wichtige Infrastruktu-
ren darstellen, die jetzt und künftig benötigt werden. Diese Zusagen durch die Kos-
tenträger führen dazu, dass die JUGZ derzeit in ihrem Bestehen nicht gefährdet ist. 
Risiken existieren trotzdem, da nicht abzusehen ist, wie lange die Krise anhalten 
wird. Der weitere Ausbau digitaler Angebote wird für die JUGZ von besonderer Be-
deutung sein. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Im Wirtschaftsplan der JUGZ für das Jahr 2022 wird ein negatives Jahresergebnis in 
Höhe von -5 T€ ausgewiesen. Dabei wird davon ausgegangen, dass in 2022 die Ein-
schränkungen aufgrund der Corona-Pandemie zurückgenommen werden, Vermietun-
gen und Veranstaltungen wieder möglich sind und somit wieder zusätzliche Einnah-
men generiert werden können. Mittelfristig ist mit einer deutlichen Verschlechterung 
der Ergebnissituation der JUGZ zu rechnen, da die Finanzierung der Tariferhöhungen 
des Personals bislang nicht gesichert ist.

SPEZIELLER TEIL 
 
270 
6. Kultur, Sport und Erholung

KÖLNBÄDER GMBH 
271 
KÖLNBÄDER  GM BH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Kämmergasse 1  
 
 
 50676 Köln 
Kontakt 0221 1780  
 www.stadtwerkekoeln.de  
Gründungsdatum 04.12.1997 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 7.675.000 € 
 
Gesellschafter 
Stadtwerke Köln GmbH 74,00% 
Stadt Köln 26,00% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Die KölnBäder GmbH betreibt den Betrieb von 13 öffentlichen Bädern, darunter ein 
Naturfreibad, und leistet einen wertvollen Beitrag zur Daseinsvorsorge im Rahmen 
eines unverzichtbaren Freizeit- und Gesundheitsangebotes der Stadt Köln. Sie stellt 
die Infrastruktur für Schwimmvereine und den Schwimmunterricht an Schulen bereit. 
Einige Bäder haben ihr Angebot auf Sauna und Fitness erweitert. Im Winter stehen 
Eisflächen auf dem Heumarkt den Besuchern des Weihnachtsmarktes und im Lent-
park bereit. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Frau Claudia Heckmann 
Herr Dirk Kolkmann  
 
Aufsichtsrat 
Herr Ralf Klemm (MdR) 
Vorsitzende*r 
Herr Jürgen Kircher (MdR) 
1. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Ulrich Breite (MdR) 
Herr Max Christian Derichsweiler 
(MdR) 
Herr Jörg Detjen (MdR) 
Herr Thomas Geffe 
Frau Iris Januszewski 
Herr Manuel Jeschka (MdR) 
Herr Peter Pfeifer 
Herr Franz Philippi (MdR) 
Herr Floris Rudolph (MdR) 
Herr Heiko Seifert 
Herr Robert Voigtsberger (Bg) 
Herr Florian Weber (MdR) 
Herr Henk van Benthem (MdR)

KÖLNBÄDER GMBH 
 
272 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
EversheimStuible Treuberater GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- Bürgschaften (zum 31.12.) 22.373 
 
BILANZ 
Alle Angaben in T€ 
 2019 2020 2021 
Aktiva    
Anlagevermögen 88.775 86.595 82.528 
Immaterielle Vermögensgegenstände 139 134 163 
Sachanlagen 88.563 86.407 82.317 
Finanzanlagen 73 54 48 
Umlaufvermögen 1.093 1.217 2.467 
Vorräte 111 113 103 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 841 1.030 2.256 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 141 74 108 
Rechnungsabgrenzungsposten 12 141 26 
Bilanzsumme 89.880 87.953 85.021 
Passiva    
Eigenkapital 35.302 35.302 35.302 
Gezeichnetes Kapital 7.675 7.675 7.675 
Kapitalrücklage 27.627 27.627 27.627 
Jahresergebnis 0 0 0 
Rückstellungen 5.329 3.787 5.234 
Verbindlichkeiten 48.368 48.211 43.685 
Rechnungsabgrenzungsposten 881 653 800 
Bilanzsumme 89.880 87.953 85.021

KÖLNBÄDER GMBH 
273 
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 
Alle Angaben in T€ 
2019 2020 2021 
Umsatzerlöse 15.922 9.834 8.713 
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 53 0 
Sonstige betriebliche Erträge 841 798 1.499 
Gesamtleistung 16.763 10.685 10.212 
Materialaufwand 10.004 8.362 8.118 
Personalaufwand 16.402 14.063 12.585 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.740 3.599 4.474 
EBITDA -13.383 -15.339 -14.965 
Abschreibungen 4.445 4.462 4.361 
Erträge aus anderen Wertpapieren und 
Ausleihungen des Finanz-AV 1 1 1 
Abschreibungen auf Finanzanlagen und 
Wertpapiere des UV 13 10 0 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.219 802 752 
Sonstige Steuern 302 286 323 
Erträge aus Verlustübernahme 19.361 20.898 20.400 
Jahresergebnis 0 0 0 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Bilanz    
Anlagenintensität (in %) 98,8 98,5 97,1 
Abschreibungsquote (in %) 5,0 5,2 5,3 
Investitionen (T€) 1 2 612 
Investitionsquote (in %) 0,0 0,0 0,7 
Eigenkapitalquote (in %) 39,3 40,1 41,5 
Pensionsrückstellungen (T€) 782 859 958 
Kreditverbindlichkeiten (T€) 32.976 36.232 34.244 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Gesamtkapitalrentabilität (in %) -20,2 -22,8 -23,1 
EBIT (T€) -17.828 -19.801 -19.326 
EBITDA (T€) -13.383 -15.339 -14.965 
Personal    
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 332 305 283

KÖLNBÄDER GMBH 
 
274 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Kommunen leisten einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge und ermöglichen es 
Bürgerinnen und Bürgern in diesem Rahmen, sich sportlich und gesundheitsorientiert 
zu betätigen. Dazu zählt der Betrieb von Schwimmbädern als Sportstätten für breite 
gesellschaftliche Kreise und Menschen jeglichen Alters.  
Mit andauernder Pandemie zeigt sich, wie wichtig solche Orte des städtischen Le-
bens für das soziale Miteinander sind. Die KölnBäder haben sich wie soweit möglich 
darum bemüht, ihre Anlagen für Gäste offen zu halten und angesichts laufend wech-
selnder Pandemiebedingungen vor allem so sicher wie möglich zu betreiben.  
Geschäftsverlauf 
Der Unternehmensverlust und damit auch die Verlustübernahme durch die Stadt-
werke Köln GmbH beträgt 20.400 T€ (Vorjahr 20.898 T€). Der Verlust je Besucher 
beläuft sich im Berichtsjahr auf 16,95 € (Vorjahr 13,89 €). 
Die Umsatzerlöse sind mit 8.713 T€ um 1.121 T€ und damit rund 11,4 % niedriger als 
im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 1.499 T€, hierin sind 
Schadensausgleichszahlungen in Höhe von 844 T€. Der Materialaufwand verringerte 
sich insgesamt um 244 T€ auf 8.118 T€ (Vorjahr 8.362 T€). Der Personalaufwand ist 
auf 12.585 T€ (Vorjahr 14.063 T€) gesunken. Die Abschreibungen auf Sachanlagen 
betragen 4.361 T€ (Vorjahr 4.462 T€). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen er-
höhten sich um 875 T€ auf 4.474 T€ (Vorjahr 3.599 T€). Die Erhöhung resultiert ins-
besondere aus höheren Anlagenabgängen von 309 T€ (Vorjahr 0 T€) und höheren 
Prüfungs- und Beratungskosten von 695 T€ (Vorjahr 365 T€). 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Die KölnBäder haben neben dem Risiko- auch ein Chancenmanagement im Unter-
nehmen implementiert. Beide zusammen dienen als zentrale Planungs- und Steue-
rungssysteme. Dabei sieht das Unternehmen interne wie externe Potenziale als 
Chancen, die sich kurz- und langfristig positiv auf die Geschäftstätigkeit auswirken 
können. Die daraus abzuleitenden Maßnahmen stimmt die Geschäftsführung im 
Rahmen der Planung mit dem operativen Bäderbetriebsmanagement ab. Diese Stra-
tegie funktioniert seit mehr als 20 Jahren erfolgreich. 
Die KölnBäder definieren sämtliche Entwicklungen, die sich negativ auf das Errei-
chen der Unternehmensziele auswirken können, als Risiken. Das Risikomanage-
mentsystem der Gesellschaft konzentriert sich darauf, latent vorhandene Risiken 
rechtzeitig zu identifizieren und zu analysieren, damit die Gesellschaft gegebenen-
falls frühzeitig reagieren kann. Das System erfüllt die gesetzlichen Anforderungen für 
den Umgang mit bestehenden Unternehmensrisiken und orientiert sich an den Rah-
menvorgaben des Stadtwerke Köln Konzerns. Im Geschäftsjahr 2021 konzentrierte

KÖLNBÄDER GMBH 
275 
sich das Risikomanagement der KölnBäder auf das Risiko durch die Corona – Pan-
demie. Im Geschäftsjahr 2021 meldete die Geschäftsführung der KölnBäder GmbH 
regelmäßig die Ergebnisveränderung aufgrund der Corona – Pandemie im Rahmen 
des Risikomanagements.  
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Die KölnBäder haben sich in den Jahren ihres Bestehens stetig weiterentwickelt und 
ihr Angebot an den Bedürfnissen ihrer Kunden orientiert. In vielerlei Hinsicht sind die 
Angebote in den Bädern erheblich attraktiver und zeitgemäßer geworden. In den 
kommenden Jahren gilt es, dieses zukunftsfähige Bäderkonzept fortzuschreiben, be-
stehende Angebote weiter zu optimieren und neue zu entwickeln. Die KölnBäder 
werden insofern weiterhin in den Erhalt und die Modernisierung ihrer Einrichtungen 
investieren. Für das geplante Kids-Spa im Zollstockbad sind Ausgaben in Höhe von 
1,1 Mio. € geplant. Für diese Maßnahme wurde ein Förderantrag im Rahmen des „In-
vestitionspakets zur Förderung von Sportstätten“ gestellt und seit dem 16. Juni 2021 
liegt ein Zuwendungsbescheid vor. Im Jahr 2022 sollen die Ausführungsplanungen 
für den Wassererlebnis- und Pädagogikbereich für Kleinkinder beginnen. 
Für die Neuausrichtung der Bereiche Sauna und Fitness des Agrippabades ist ein In-
vestitionsvolumen in Höhe von 9,0 Mio. € vorgesehen. In der ersten Jahreshälfte 
2022 sollen das Bauprogramm und der Kostenrahmen der Sanierungsplanung fest-
gelegt sowie die Planungsleistungen ausgeschrieben werden. Für den Neubau der 
Schrägfassade des Agrippabades werden 11,2 Mio. € kalkuliert. Im ersten Quartal 
2022 soll der Bauantrag für den Neubau der Schrägfassade eingereicht und die Aus-
schreibung der Planungsleistungen vorbereitet werden. 
Auf dem ehemaligen Gelände der Sauna des Wahnbades ist die Errichtung einer 
schwimmpädagogisch ausgerichteten Kita mit dem Ziel der Übertragung des Betriebs 
an einen zuverlässigen und erfahrenen Kita-Betreiber unter Einbindung in die 
Schwimm- und Kursangebote des Wahnbades geplant. Hierfür sind Gesamtinvestiti-
onen in Höhe von 5,1 Mio. € vorgesehen. 
Im Geschäftsjahr 2022 erwartet die KölnBäder GmbH einen Verlust in Höhe von 20,6 
Mio. €. In diese Prognose sind mögliche Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht 
eingeflossen. Das derzeitige Infektionsgeschehen lässt nicht vermuten, dass bei-
spielsweise erneute Kapazitätsbeschränkungen notwendig werden oder es zur 
Schließung von Einrichtungen kommt. Für die Jahre 2023 bis 2025 ist jeweils mit ge-
ring sinkenden Unternehmensverlusten zu rechnen.

KÖLNMUSIK BETRIEBS- UND SERVICEGESELLSCHAFT MBH 
 
276 
KÖLNMUSIK BETRIEBS- UND SER VIC EGESELLSCHAFT  MBH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Bischofsgartenstr. 1  
 
 
 50667 Köln 
Kontakt 0221 204080  
 www.koelner-philharmonie.de  
Gründungsdatum 26.08.1985 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 284.950 € 
 
Gesellschafter 
Stadt Köln 89,93% 
Westdeutscher Rundfunk 10,07% 
 
Tochterunternehmen 
ACHTBRÜCKEN GmbH 49,00% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens sind der Betrieb des zur vielfältigen, an den Interes-
sen aller Bevölkerungskreise orientierten Nutzung errichteten Konzertsaals der Stadt 
Köln „Kölner Philharmonie“ und die Erbringung der damit verbundenen Serviceleis-
tungen sowie die Durchführung von Veranstaltungen außerhalb der "Kölner Philhar-
monie". 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Louwrens Langevoort  
 
Aufsichtsrat 
Frau Henriette Reker (OB) 
Vorsitzende*r 
Herr Dr. Ralph Elster (MdR) 
stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Frau Valerie Weber 
stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Prof. Hans-Georg Bögner 
Herr Stefan Charles (Bg) 
 (ab 01.10.2021) 
Frau Susanne Laugwitz-Aulbach 
 (bis 31.08.2021) 
Herr Knut Lennart Scholz 
Frau Brigitta von Bülow (MdR)

KÖLNMUSIK BETRIEBS- UND SERVICEGESELLSCHAFT MBH 
277 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
West-Rhein-Treuhand GmbH 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- Betriebskostenzuschuss 6.634 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 11.471 6.679 4.673 
Jahresergebnis (T€) -5.532 -5.428 -6.634 
Eigenkapital (T€) 2.990 3.212 2.275 
Bilanzsumme (T€) 11.520 8.554 9.946 
Investitionen (T€) 1.045 957 526 
Verbindlichkeiten (T€) 7.254 3.953 6.228 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 59 59 60 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
Entwicklung der Branche  
Auch das Jahr 2021 war von der anhaltenden COVID-19-Pandemie geprägt. Auch 
wenn sich die Wirtschaft im Vergleich zum Vorjahr nach den Berechnungen des sta-
tistischen Bundesamtes um 2,7 % erholt hat, konnte das Vorkrisenniveau noch nicht 
erreicht werden. Fast alle Wirtschaftsbereiche konnten trotz des andauernden Infekti-
onsgeschehens und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen aufholen. Vergli-
chen mit dem Vorkrisen-Wert aus 2019 lag das BIP gegenüber 2019 um 2 % niedri-
ger. 
In ihrer in 2021 erschienen Studie „German Entertainment and Media Outlook 2021-
2025“ der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC rechnet die Gesellschaft mit durch-
schnittlichen Wachstumsraten von 4,5 % pro Jahr bis 2025 für den deutschen Medi-
enmarkt. Für das Jahr 2021 erwartet PwC vor dem Hintergrund der Stabilisierung der 
pandemischen Lage eine Steigerung von 104,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Trotz 
dem wird das Vorkrisenniveau voraussichtlich erst im Jahr 2024 erreicht werden kön-
nen.

KÖLNMUSIK BETRIEBS- UND SERVICEGESELLSCHAFT MBH 
 
278 
Diese Erwartungen wurden vor Ausbruch des Krieges zwischen Russland und der 
Ukraine sowie den eingeleiteten Sanktionen gegen Russland getroffen. Die Auswir-
kungen auf die Wirtschaft und der Musikbranche sind zum jetzigen Zeitpunkt noch 
nicht absehbar. 
Veranstaltungsentwicklung 
Die Corona-Pandemie hatte in 2021 weiterhin große Auswirkungen für die Bespie-
lung der Kölner Philharmonie. Aufgrund der sich permanent und kurzfristig ändern-
den Corona-Schutz-Verordnungen war das Jahr weiterhin von Änderungen, Umpla-
nungen, Absagen von Konzerten geprägt. Eine Planbarkeit eines Spielbetriebes war 
auch in diesem Jahr nicht möglich. Auch der Aufwand für die Konzertveranstaltun-
gen, die stattfinden konnten, war aufgrund der geforderten strengen Hygiene-Schutz-
konzepte sehr personal- und kostenintensiv. Nachfolgende Einschränkungen be-
stimmten den Spielbetrieb für das Jahr 2021: 
Zeitraum  
2021 
Sitzplatzkapazität 
Kölner Philhar-
monie 
Einschränkungen 
  2.195 Normalkapazität 
Jan - Mai - Spielbetrieb behördlich untersagt 
Juni 250 Mindestabstand Besucher 1,5 m im Schachbrett-
muster & Rückverfolgbarkeit Besucher 
Juli - Aug 936 Mindestabstand Besucher 1,5 m im Schachbrett-
muster & Rückverfolgbarkeit Besucher 
Sep 2.195 3G & Rückverfolgbarkeit Besucher 
Okt - Nov 1.738 3G & Rückverfolgbarkeit Besucher 
Dez 1.358 2G & Rückverfolgbarkeit Besucher 
ab 27.12. 750 2G & Rückverfolgbarkeit Besucher 
 
Im Jahr 2021 setzte die KölnMusik zusammen mit den Hausorchestern vermehrt auf 
das Konzert-Streaming unter seiner Marke philharmonie.tv. Online wurde im Ge-
schäftsjahr eine Vielzahl von Konzerten Online als Video-Streaming angeboten. 
Im Geschäftsjahr 2021 wurden in der Kölner Philharmonie 145 Veranstaltungen – 
teils als Doppelkonzerte an einem Tag - durchgeführt, davon 75 KölnMusik-Veranstal-
tungen (Vorjahr: 170, 2019: 429 Veranstaltungen, davon 81, 2019: 194 KölnMusik-
Veranstaltungen) inklusive 0 Philharmonie Lunch-Veranstaltungen (Vorjahr: 6, 2019: 
30 Veranstaltungen) und 5 Koproduktionen (Vorjahr: 5, 2019: 8). Durch die erneute 
der Schließung der Kölner Philharmonie von Januar bis Mai 2021 mussten für diesen 
Zeitraum alle verkauften Eintrittskarten rückabgewickelt werden. Die Abonnements 
der KölnMusik-Veranstaltungen für die Spielzeit 2020/2021 wurden für das Jahr 2021 
aufgrund der sich laufend ändernden Corona-Schutz-Verordnungen nicht aufgelegt. 
Ab Oktober 2021 wurden für die zweite Spielzeithälfte (Januar bis Juni 2022) anteilig 
Abonnements in den Verkauf gegeben.

KÖLNMUSIK BETRIEBS- UND SERVICEGESELLSCHAFT MBH 
279 
Unternehmensrisiko 
Die zurzeit noch bestehende Corona-Pandemie in Deutschland birgt weiterhin Risi-
ken auf das Geschäftsergebnis der Gesellschaft. Sollten neue Virus-Varianten mit er-
heblichen Ansteckungsgefahren auftreten, könnten die zurzeit aufgehobenen behörd-
lichen Verordnungen wieder in Kraft gesetzt werden, die zu erheblichen Einschrän-
kungen des Veranstaltungsbetriebes bis hin zur Einstellung des Spielbetriebes füh-
ren. 
Derzeit nicht absehbar ist der Ausbruch des Krieges zwischen Russland und der Uk-
raine. Sollten die bisher eingeleiteten und zukünftige Sanktionen gegen Russland er-
heblichen Einschränkungen im Konsumverhalten in Deutschland mit sich bringen, 
könnte dies auch nachhaltige Auswirkungen auf den Umsatz der Gesellschaft mit 
sich bringen. 
Der Fortbestand des Unternehmens ist nur gesichert, wenn die jährlich anfallenden 
Jahresfehlbeträge durch die Gesellschafter aufgefangen werden. Insbesondere 
durch die Corona-Krise zusätzlich entstehende Verluste müssen durch staatliche 
Stellen und weiteren Hilfsprogrammen für die Veranstaltungsbranche entwickelt und 
ausgebaut werden, damit die Kultur die Pandemie überstehen kann. 
Gesamtwirtschaftliches Branchenrisiken 
Konjunkturelle Entwicklungen der Gesamtwirtschaft, insbesondere durch die Corona-
Krise und den Ausbruch des Krieges zwischen Russland und der Ukraine können 
das Geschäft durch verändertes Konsumverhalten der Besucher beeinflussen und 
sich sowohl positiv als auch negativ auf Umsatz und Unternehmensergebnis auswir-
ken. Durch den langen Verzicht auf Kulturveranstaltungen kann sich das Umsatzer-
gebnis in den nächsten Jahren positiv auswirken.

ACHTBRÜCKEN GMBH 
 
280 
ACHTBRÜC KEN  GM BH 
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Bischofsgartenstr. 1 
 
 
 50667 Köln 
Kontakt 0221 204080 
 www.achtbruecken.de 
Gründungsdatum 22.07.1991 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 26.000 € 
 
Gesellschafter 
Stadt Köln 51,00% 
KÖLNMUSIK Betriebs- und Servicegesellschaft mbH 49,00% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist die Erarbeitung der künstlerischen, wirtschaftli-
chen und organisatorischen Konzeption sowie die Durchführung eines Musikfestivals. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Louwrens Langevoort  
 
Aufsichtsrat 
Frau Henriette Reker (OB) 
Vorsitzende*r 
Herr Dr. Ralph Elster (MdR) 
stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Frau Valerie Weber 
stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Prof. Hans-Georg Bögner 
Herr Stefan Charles (Bg) 
 (ab 01.10.2021) 
Frau Susanne Laugwitz-Aulbach 
 (bis 31.08.2021) 
Herr Knut Lennart Scholz 
Frau Brigitta von Bülow (MdR) 
 
  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an.

ACHTBRÜCKEN GMBH 
281 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
West-Rhein-Treuhand GmbH 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- Betriebskostenzuschuss Stadt Köln 450 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 799 343 715 
Jahresergebnis (T€) -493 -228 -421 
Eigenkapital (T€) 243 465 494 
Bilanzsumme (T€) 395 533 565 
Investitionen (T€) 0 0 0 
Verbindlichkeiten (T€) 109 42 39 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 4 4 4 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
Veranstaltungsentwicklung 
Unter dem Titel »Kosmos | Comic« sollte vom 17. März bis 28. März und vom 30. Ap-
ril bis 09. Mai 2021 die elfte Ausgabe des Musikfestivals ACHT BRÜCKEN | Musik für 
Köln stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie und des damit einhergehenden be-
hördlich angeordneten Veranstaltungsverbotes wurden alle Veranstaltungen für das 
Publikum abgesagt. 
Von den ursprünglich geplanten 47 Veranstaltungen der Festivalausgabe konnten 27 
als Stream realisiert und somit 13 der größtenteils vom Festival beauftragten Kompo-
sitionen uraufgeführt werden. Die produzierten Streams wurden dem Publikum auf 
Abruf kostenlos auf der Homepage zur Verfügung gestellt. 
Die Erwartungen an die Auslastung der digitalen Konzerte wurden weit übertroffen. 
Die Gesellschafter haben beschlossen, das Festival für das Jahr 2021 mit insgesamt 
450 T€ zu finanzieren. In der Sitzung am 23.03.2021 hat der Rat der Stadt Köln be-
schlossen, der ACHTBRÜCKEN GmbH zur Durchführung des Musikfestivals "ACHT-
BRÜCKEN Musik für Köln" in den Jahren 2022 bis 2024 folgende Betriebskostenzu-
schüsse zu gewähren. 
2022: T€ 415,8 
2023: T€ 413,8 
2024: T€ 421,5

ACHTBRÜCKEN GMBH 
 
282 
Unternehmensrisiko 
Der Fortbestand des Unternehmens ist nur gesichert, wenn die jährlich anfallenden 
Jahresfehlbeträge durch die Gesellschafter aufgefangen werden. Weitere Risiken, 
die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind nicht erkennbar. 
Gesamtwirtschaftliches Branchenrisiken 
Konjunkturelle Entwicklungen der Gesamtwirtschaft können das Geschäft durch ver-
ändertes Konsumverhalten der Besucher beeinflussen und sich sowohl positiv als 
auch negativ auf Umsatz und Unternehmensergebnis auswirken. 
Liquiditätsrisiko 
Ein Risiko würde sich ergeben, wenn die Liquiditätsreserven für die zeitgerechte Er-
füllung der finanziellen Verpflichtungen nicht mehr ausreichen. Zur Deckung des Ka-
pitalbedarfs stehen grundsätzlich die flüssigen Mittel von 441 T€ zur Verfügung. Das 
Risiko wird daher als gering eingestuft. 
Bei planmäßigem Verlauf der Geschäftsentwicklung ergibt sich im Verlauf des Ge-
schäftsjahres weder eine Zahlungsunfähigkeit noch eine Überschuldung.

AKADEMIE DER KÜNSTE DER WELT/KÖLN GGMBH 
283 
AKADEM IE D ER KÜNSTE D ER WELT /KÖLN  GGMBH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Im Mediapark 7  
 
 
 50670 Köln 
Kontakt 0221 3377480  
 www.adkdw.org  
Gründungsdatum 02.07.2012 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 25.000 € 
 
Gesellschafter 
Stadt Köln 100,00% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand des Unternehmens ist die Etablierung und der Betrieb der Kultureinrich-
tung „Akademie der Künste der Welt, Köln“, die das zeitgenössische internationale 
und insbesondere außereuropäische Kulturangebot der Stadt Köln fördert. Zur Errei-
chung dieses Zwecks kann das Unternehmen Kongresse für die Mitglieder der Aka-
demie durchführen, Veranstaltungsprogramme, insbesondere in Kooperation mit Kul-
tureinrichtungen, in Köln entwickeln und organisieren sowie Stipendien an ausländi-
sche Künstlerinnen und Künstler, Theoretikerinnen und Theoretiker, Kritikerinnen und 
Kritikern sowie Kuratorinnen und Kuratoren für einen Aufenthalt in Köln vergeben. Im 
Rahmen der vorgenannten Betätigungen die Etablierung und der Betrieb einer Ju-
gendakademie zur kulturellen Bildung Jugendlicher aus dem Raum Köln. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Frau Imke Itzen 
 (bis 31.07.2021) 
Herr Jörg Streichert 
 (ab 01.08.2021)

AKADEMIE DER KÜNSTE DER WELT/KÖLN GGMBH 
 
284 
Aufsichtsrat 
Frau Dr. Eva Bürgermeister 
Vorsitzende*r 
Frau Bärbel Hölzing (MdR) 
stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Stefan Charles (Bg) 
 (ab 01.09.2021) 
Herr Dr. Ralph Elster (MdR) 
 (bis 06.05.2021) 
Frau Maria Helmis (MdR) 
Herr Jörg Kobel 
Frau Susanne Laugwitz-Aulbach 
 (bis 31.08.2021) 
Herr Janning Trumann 
 (ab 07.05.2021) 
Herr Thomas Welter (MdR) 
Frau Brigitta von Bülow (MdR) 
 
  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- Betriebskostenzuschuss 1.000 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 1.072 1.084 1.288 
Jahresergebnis (T€) -253 38 125 
Eigenkapital (T€) 59 97 222 
Bilanzsumme (T€) 356 420 383 
Investitionen (T€) 4 5 2 
Verbindlichkeiten (T€) 52 106 59 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 9 12 12 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Die Akademie der Künste der Welt (ADKDW) ist eine GmbH. Zweck der Gesellschaft 
ist es, zeitgenössische außereuropäische künstlerische Positionen in Köln zu präsen-
tieren und den interkulturellen Dialog in der Stadt zu fördern. Die ADKDW initiiert, 
produziert und organisiert Veranstaltungen und Ausstellungen in unterschiedlichen 
künstlerischen und diskursiven Sparten und betreibt ein Stipendienprogramm. Bei

AKADEMIE DER KÜNSTE DER WELT/KÖLN GGMBH 
285 
den 23 Mitgliedern der ADKDW handelt es sich um internationale Künstler*innen, Ku-
rator*innen, Autor*innen und Kulturwissenschaftler*innen. Die Mitglieder geben den 
Orientierungsrahmen für das künstlerische Programm der ADKDW und wählen eine 
künstlerische Leitung aus ihrer Mitte. Auch das Geschäftsjahr 2021 der ADKDW war 
ganzjährig mehr oder weniger stark von den Auswirkungen der Corona-Pandemie 
geprägt. 
Geschäftsverlauf 
Bis zum 31.12.2021 war das ADKDW-Mitglied Madhusree Dutta als künstlerische 
Leiterin für die inhaltliche Arbeit der ADKDW zuständig. In der ersten Hälfte des Jah-
res 2021 wurde ein besonderer Fokus auf das Projekt „Geister, Spuren, Echos: Ar-
beiten in Schichten“ und sein Begleitprogramm gelegt und die wichtige Auseinander-
setzung mit diesem vielschichtigen Themenbereich fortgeführt. Insgesamt vereinte 
das Projekt forschungsbasierte künstlerische Arbeiten zu unterschiedlichen Ge-
schichten über Arbeit – in Köln und im Ruhrgebiet. Daran anschließend lancierte die 
Akademie der Künste der Welt im Sommer 2021 mit HANDS: an art campaign mehr 
als eine Ausstellung: Es handelte sich um den Versuch, Taktilität und Interaktion zu-
rück ins öffentliche Leben zu bringen. Kunst fungierte dabei als eine Art Inkubator, 
um soziale Wunden zu heilen und dem Gefühl der Isolation entgegenzuwirken. Mit 
dem Jahresende 2021 nahm die ADKDW die Tätigkeit des Residency wieder auf und 
hatte das Künster*innen-Duo Kinda Hassan und Mohammad Shawky Hassan zu 
Gast. Ein weiterer Teil des Residency-Programms startete in der zweiten Jahres-
hälfte 2021 mit der Künstler*in / Performer*in Elle Fierce. Mittels Workshops, kleine-
ren Veranstaltungen und einem Event zum Jahresabschluss gelang schon zu Beginn 
eine erfolgreiche Vernetzung mit jungen lokalen Communities; in diesem Fall zudem 
in einem LGTBQ-Kontext. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Die ADKDW wird aus öffentlichen Geldern gefördert, deren Bereitstellung aus lang-
fristigen Beschlüssen resultiert. Die ADKDW konnte künstlerische Projekte durchfüh-
ren und Ideen ihrer internationalen Mitglieder in Köln umsetzen. Im Jahr 2021 konn-
ten 139.329 € an Fördermitteln vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des 
Landes Nordrhein-Westfalen, von der RheinEnergieStiftung Kultur und von der Kul-
turstiftung des Bundes akquiriert werden. Die Gesamterträge betragen im Geschäfts-
jahr 2021 1.295.201 T€. Demgegenüber belaufen sich die Gesamtaufwendungen auf 
1.170.602 T€, so dass sich im Jahr 2021 ein Jahresüberschuss von 124.599 T€ 
ergibt. 
Der Fortbestand des Unternehmens ist gesichert, wenn die Stadt Köln die ADKDW 
weiterhin mit einem entsprechenden jährlichen Betriebskostenbeitrag ausstattet. Da 
die ADKDW gemeinnützig organisiert ist und nur geringe Einnahmen über das Ticke-
ting von der ADKDW erzielt werden, sind Risiken, die durch ein konjunkturabhängi-
ges Konsumverhalten der Besucher auftreten können, als minimal einzuschätzen.

AKADEMIE DER KÜNSTE DER WELT/KÖLN GGMBH 
 
286 
Grundsätzlich ist die Drittmittelakquise ein nicht steuerbarer Faktor in der Finanzierung 
in der ADKDW, da nahezu alle Anträge projektspezifisch sowie nicht über einen länge-
ren Zeitraum gestellt werden und der Erfolg jeweils von Jury-Entscheidungen abhängig 
ist. Zur Deckung der kurzfristigen Verpflichtungen stehen grundsätzlich die flüssigen 
Mittel in Höhe von 349 T€ am Bilanzstichtag zur Verfügung. Das kurzfristige Risiko 
wird daher als gering eingestuft. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Die langfristige Planung mit der neuen künstlerischen Leitung bringt die Möglichkeit 
sich frühzeitig und ausführlich über inhaltliche Ziele auszutauschen und eine Kommu-
nikationsstrategie für die gesamte ADKDW zu entwickeln. Generell hat die ADKDW 
das Ziel, noch mehr Sichtbarkeit zu erlangen und insgesamt sowohl auf verbesserte 
Weise in die Kölner Stadtgesellschaft hineinzuwirken als auch den internationalen 
Austausch weiter zu entwickeln.

AG ZOOLOGISCHER GARTEN 
287 
AG Z OOLOGISCHER GART EN  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Riehler Str. 173  
 
 
 50735 Köln 
Kontakt 0221-7785 101  
 www.koelnerzoo.de  
Gründungsdatum 17.08.1859 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Aktien 139.500 € 
(4.500 Stücke) 
 
Aktionäre 
Stadt Köln 88,11% 
Kleinaktionäre Zoo 11,80% 
Eigene Anteile 0,09% 
 
Tochterunternehmen 
Kölner Zoo Shop GmbH 100,00% 
ZOO-Gastronomie GmbH 100,00% 
AG Zoologischer Garten 0,09% 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand der Gesellschaft ist die Anlage und Unterhaltung eines Zoologischen 
Gartens in Köln. Allen Volkskreisen soll auf diese Weise Gelegenheit verschafft wer-
den, Tiere und Pflanzen möglichst vieler Arten besichtigen zu können, um hierdurch 
die Kenntnisse der Naturwissenschaften, insbesondere der Tier- und Pflanzenkunde, 
zu vertiefen. Innerhalb dieser Grenzen ist die Gesellschaft zu allen Geschöften und 
Massnahmen berechtigt, die zur Erreichung des Gesellschaftszweckes notwendig o-
der zweckmässig erscheinen, hierzu gehört auch der Erwerb und Verkauf von Grund-
vermögen, Errichtung geeigneter Gebäude für einen Gastwirtschaftsbetrieb, Beteili-
gung an Unternehmen gleicher oder verwandter Art sowie der Abschluss von Intres-
sensgemeinschaftsverträgen. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Vorstand 
Herr Prof. Theo Pagel 
Vorsitzende*r 
Herr Christopher Landsberg

AG ZOOLOGISCHER GARTEN 
 
288 
 
Aufsichtsrat 
Herr Dr. Ralf Heinen (MdR) 
 (bis 02.03.2021) 
Vorsitzende*r 
Herr Dr. Ralf Unna (MdR) 
Vorsitzende*r 
Herr Dr. Joachim Bauer 
1. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Peter Zwanzger 
2. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Frau Monika Assenmacher 
Frau Teresa Elisa De Bellis-Olinger 
(MdR) 
 (bis 02.03.2021) 
Frau Anna-Maria Henk-Hollstein 
(MdR) 
 (ab 03.03.2021) 
Frau Monika Möller 
 (bis 02.03.2021) 
Frau Erika Oedingen (MdR) 
 (ab 03.03.2021) 
Frau Monika Roß-Belkner (MdR) 
 (bis 02.03.2021) 
Herr Robert Schallehn (MdR) 
 (ab 03.03.2021) 
Frau Andrea (Claudia) Schröder 
 (ab 03.03.2021) 
Herr Murat Zengin 
 
  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
RSM GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- Betriebskostenzuschuss 5.026 
- davon: Corona-Zuschuss 1.500 
- Investitionskostenzuschuss 138 
- Bürgschaft (zum 31.12.) 13.456 
- Kapitalzuführung (Südamerikahaus) 1.000

AG ZOOLOGISCHER GARTEN 
289 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 20.541 17.568 20.875 
Jahresergebnis (T€) 170 -2.077 2.051 
Eigenkapital (T€) 18.193 23.318 26.372 
Bilanzsumme (T€) 37.849 43.532 44.225 
Investitionen (T€) 3.697 1.038 4.735 
Verbindlichkeiten (T€) 17.440 16.228 15.273 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 159 157 165 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-) Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Gegenstand und Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb eines Zoologischen Gartens 
in Köln, in dem die Tiere nach neuestem Stand tiergärtnerischer Kenntnisse gehalten 
werden. 
Auch wenn der Kölner Zoo über einen wissenschaftlichen Auftrag verfügt, gelten für 
den Zoo im Wesentlichen die gleichen Rahmenbedingungen, wie für die Freizeitbran-
che. Daher ist der Zoo vor allen an Wochenenden, an Feiertagen und in den Ferien 
auf gutes Wetter angewiesen. Wettbewerber sind andere Freizeiteinrichtungen wie 
bspw. Freizeitparks, Indoor-Hallen oder Schwimm- und Spaßbäder sowie Saunen mit 
ihren vielfältigen Wellnessangeboten. Daneben konkurriert der Zoo mit weiteren Frei-
zeitangeboten wie bspw. Sport- und Konzertveranstaltungen, Flohmärkten, Straßen-
festen und verlängerten Ladenöffnungszeiten, vor allem an Sonntagen. 
Geschäftsverlauf 2021 
Das Berichtsjahr 2021 war erneut von den zur Eindämmung der Corona-Pandemie 
angeordneten Einschränkungen und Schließungen geprägt. Ein Drittel des Jahres 
musste der Zoo geschlossen bleiben. Danach herrschten Besucherzahl-beschrän-
kungen, was die Möglichkeiten zur Umsatzerzielung weiter einschränkte. Bauprojekte 
konnten trotz den durch die Corona-Pandemie verursachten Einnahmeausfällen und 
Beschränkungen, planmäßig durchgeführt werden. Neben den in 2021 erzielten Um-
satzerlöse trugen vor allem die erhaltenen Corona-Sonderzahlungen des Bundes, 
das Vorjahr betreffend, als auch die Sonderzuwendung der Stadt Köln sowie gesun-
kene Gesamtkosten dazu bei, dass ein Jahresüberschuss von 2.051 T€ erzielt wer-
den konnte, mit dem der Jahresfehlbetrag des Vorjahres von -2.077 T€ nahezu wie-
der ausglichen wurde. 
Chancen und Risiken 
Derzeit bestehen keine Risiken, die den Bestand des Unternehmens substantiell ge-
fährden. Die Gesellschaft ist von Branchenrisiken und konjunkturellen Risiken wei-
testgehend unabhängig. Der Krieg in der Ukraine hat jedoch auch Auswirkungen auf

AG ZOOLOGISCHER GARTEN 
 
290 
den Zoo, vor allem im Bereich von Energie- und Materialbeschaffungskosten. Die In-
flation kann zudem negative Auswirkungen auf das Besucheraufkommen haben. 
Eine geplante Preiserhöhung kann sich sowohl positiv wie negativ auf die Umsätze 
des Zoos auswirken. Zudem ist der Zoo stark witterungsabhängig, was sich ebenfalls 
stets unmittelbar auf das Besucheraufkommen und damit auf die Umsatzerlöse aus-
wirkt. Als Chance betrachtet der Zoo das zunehmende Bewusstsein in der Bevölke-
rung für den Natur- und Artenschutz und den Wunsch vieler Menschen, Tieren mög-
lichst nahe zu sein. Aus diesem Grund arbeitet der Zoo stetig daran, die Tierhaltung 
zu optimieren und dadurch gleichzeitig die Attraktivität des Zoos weiter zu steigern. 
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Aus den zuvor dargelegten Gründen geht der Zoo von weiter leicht steigenden Besu-
cherzahlen und damit auch von höheren Einnahmen aus. Mit sinkenden Corona Prä-
ventionsmaßnahmen dürfen wieder vermehrt Besucher in den Zoo kommen, was die 
Möglichkeit der Umsatzerzielung erhöht. Die Baumaßnahmen können weiter voran-
getrieben und das Artenschutz-Engagement des Zoos weiter ausgebaut werden. Auf 
diese Weise hofft der Zoos erfolgreich und zukunftsfähig zu bleiben

ZOO-GASTRONOMIE GMBH 
291 
ZOO-GASTRON OMIE GM BH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Riehler Str. 173  
 
 
 50735 Köln 
Kontakt 0221 767574  
 www.koelnerzoo.de  
Gründungsdatum 24.11.2003 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 25.000 € 
 
Gesellschafter 
AG Zoologischer Garten 100,00% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand der Gesellschaft ist die Bewirtschaftung von Gastronomiebetrieben und 
Verkaufsgeschäften auf dem Gelände des Zoologischen Gartens Köln mit Ausnahme 
des von der Zoo-Service GmbH betriebenen Souvenirshops. Das Unternehmen ist 
Hilfsbetrieb der AG Zoo und dient der preisgünstigen Beköstigung und Versorgung 
der Besucher des Zoologischen Gartens Köln mit Bedarfsgegenständen. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Christopher Landsberg 
Herr Thomas Schwiertz  
 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
RSM GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

ZOO-GASTRONOMIE GMBH 
 
292 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 4.954 2.670 3.797 
Jahresergebnis (T€) 195 -276 -92 
Eigenkapital (T€) 1.554 1.278 1.186 
Bilanzsumme (T€) 4.762 4.098 4.538 
Investitionen (T€) 291 147 404 
Verbindlichkeiten (T€) 3.067 2.779 3.016 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 102 48 52 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-) Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld  
Gegenstand und Zweck der Gesellschaft ist die Bewirtschaftung sämtlicher Gastro-
nomiebetriebe auf dem Gelände des Zoologischen Gartens Köln. 
Schwerpunkt der Gesellschaft ist die Bewirtung der Besucher des Kölner Zoos. Somit 
ist der wirtschaftliche Rahmen im Wesentlichen von den Besucherzahlen im Kölner 
Zoo geprägt. Im weiteren Geschäftsbereich, der Durchführung von privaten und ge-
schäftlichen Events, gelten für die Gesellschaft die gleichen Rahmenbedingungen 
wie für andere regionale Eventanbieter. 
Geschäftsverlauf 2021  
Der Geschäftsverlauf war durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona Pan-
demie geprägt. Veranstaltungen konnten während des gesamten Jahres nur in sehr 
geringem Umfang realisiert werden. Zwar hat sich nach Wiedereröffnung des Zoos 
das Tagesgeschäft aufgrund der verbesserten Besucherzuspruchs deutlich erholt, 
dennoch führten die verordneten Einschränkungen zu einem Jahresfehlbetrag. 
Chancen und Risiken 
Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden, bestehen derzeit nicht. Die 
Gesellschaft ist von Branchenrisiken und konjunkturellen Risiken weitestgehend un-
abhängig. Das hängt damit zusammen, dass die Zoo Gastronomie GmbH ihr Ge-
schäft im Wesentlichen auf dem Zoogelände betreibt. Insofern ist die Gesellschaft 
aber stark von den Besucherzahlen des Kölner Zoos abhängig. Das Risiko, ob und 
inwieweit sich der Krieg in der Ukraine negativ auf die Besucherzahlen im Kölner Zoo 
bzw. auf das Konsumverhalten der Besucher auswirken wird, ist nur schwer ein-
schätzbar. Grundsätzlich wirkt sich die Entwicklung der Besucherzahlen im Kölner 
Zoo unmittelbar positiv, wie auch negativ auf die Umsatzerlöse der Gesellschaft aus. 
In Hinblick auf das Eventgeschäft verfügt die Gesellschaft über ein Alleinstellungs-
merkmal als einzigartige Eventlocation auf dem Gelände des Kölner Zoos. Darin liegt 
weniger ein Risiko, als vielmehr die Chance, dieses Geschäftsfeld über eine inten-
sive Vermarktung weiter auszubauen.

ZOO-GASTRONOMIE GMBH 
293 
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten  
Die weiteren Folgen aus den derzeitigen geopolitischen Entwicklungen sind schwer 
zu beziffern. Mit dem Wegfall der Corona Beschränkungen hat jedoch die Nachfrage 
wieder merklich angezogen. Die Gesellschaft blickt deshalb besonders im Bereich 
der Veranstaltungen wieder optimistischer in die Zukunft. Mit der geplanten Eröffnung 
der Villa und dem neuen Imbiss „Chiperman´s“ im kommenden Geschäftsjahr, wird 
die Gastronomie GmbH um zwei weitere Attraktion reicher sein.

KÖLNER ZOO SHOP GMBH 
 
294 
KÖLNER  ZOO SHOP GM BH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Riehler Str. 173  
 
 
 50735 Köln 
Kontakt 0221-7785 218  
 www.koelnerzooshop.de  
Gründungsdatum 03.02.1993 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 26.000 € 
 
Gesellschafter 
AG Zoologischer Garten 100,00% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
  
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von Souvenir-Shops auf dem Ge-
lände des Zoologischen Gartens Köln als Hilfsbetrieb der AG Zoologischer Garten 
Köln. 
 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Thorsten Hoenen 
Herr Christopher Landsberg  
 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
RSM GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

KÖLNER ZOO SHOP GMBH 
295 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 948 662 1.440 
Jahresergebnis (T€) 19 -28 166 
Eigenkapital (T€) 185 157 322 
Bilanzsumme (T€) 280 208 590 
Investitionen (T€) 8 20 34 
Verbindlichkeiten (T€) 58 17 155 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 16 13 31 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-) Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Gegenstand und Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb von Souvenir- und Ge-
schenkartikelshops auf dem Gelände des Zoologischen Gartens Köln. 
Die Gesellschaft vertreibt fast ausschließlich Souvenir, Foto- und Geschenkartikel auf 
dem Gelände des Kölner Zoos. Somit ist der wirtschaftliche Rahmen im Wesentli-
chen von den Besucherzahlen im Kölner Zoo geprägt. 
Geschäftsverlauf 2021 
Der Shop konnte im Jahr 2021 trotz der erneuten Schließung des Zoos und der 
Shops aufgrund der Corona- Pandemie bis Mitte Mai 2021 (nach zwischenzeitlicher 
Wiedereröffnung am 12. März 2021) in der zweiten Jahreshälfte einen positiven Ge-
schäftsverlauf verzeichnen. Dazu hat auch die erstmals zum Jahreswechsel 
2021/2022 durchgeführte „Christmas Garden“ Veranstaltung beigetragen sowie wei-
tere Veranstaltungen und Events, die im zweiten Halbjahr 2021 auf dem Gelände des 
Zoos stattgefunden haben. Außerdem konnte die Gesellschaft durch die Übernahme 
des Fotografie Geschäfts sich einen weiteren Bereich der Umsatzerzielung erschlie-
ßen. Trotz insgesamt höherer Aufwendungen wurde ein deutlich positives Jahreser-
gebnis erzielt. 
Chancen und Risiken 
Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden, bestehen derzeit nicht. Die 
Gesellschaft ist von Branchenrisiken und konjunkturellen Risiken weitestgehend un-
abhängig. Das hängt damit zusammen, dass die Kölner ZooShop GmbH ihr Geschäft 
im Wesentlichen auf dem Zoogelände betreibt. Insofern ist die Gesellschaft aber 
stark von den Besucherzahlen des Kölner Zoos abhängig. Die Entwicklung der Besu-
cherzahlen im Kölner Zoo wirken sich daher unmittelbar positiv, wie auch negativ auf 
die Umsatzerlöse der Gesellschaft aus. Als Chance betrachtet die Gesellschaft die 
erneut geplante Durchführung der „Christmas Garden“ Veranstaltung.

KÖLNER ZOO SHOP GMBH 
 
296 
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivitäten 
Für das laufende Geschäftsjahr wird ein stabiler Geschäftsverlauf erwartet. Inwieweit 
sich der Krieg in der Ukraine auf die Umsatzentwicklung auswirkt, ist schwer abseh-
bar. Ggf. ist mit Lieferschwierigkeiten einzelner Händler und Produkten zu rechnen, 
ebenso mit Preisanpassungen der Handelswaren.

KÖLNER SPORTSTÄTTEN GMBH 
297 
KÖLNER  SPORT ST ÄTTEN  GM BH  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Aachener Str. 999  
 
 
 50933 Köln 
Kontakt 0221 71616150  
 www.koelnersportstaetten.d
e 
Gründungsdatum 05.12.1958 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 4.600.000 € 
 
Gesellschafter 
Stadt Köln 100,00% 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Die Errichtung, die Unterhaltung und der Betrieb sowie die an den Interessen aller 
Bevölkerungskreise orientierte Bereitstellung und Vermarktung von Sporteinrichtun-
gen, insbesondere eines multifunktionalen Stadions für soziale und kulturelle Veran-
staltungen in Köln-Müngersdorf (Hauptkampfbahn), des Albert-Richter-Radstadions, 
des Reit- und Baseballstadions, des Südstadions (Hauptkampfbahn), des Sportpar-
kes Höhenberg (Hauptkampfbahn), und der öffentlichen Golfanlage Roggendorf/ 
Thenhoven. 
Die Gesellschaft übernimmt die Durchführung sportlicher, kultureller und unterhalten-
der Veranstaltungen sowie die Förderung des Amateursports im Rahmen der gege-
benen Möglichkeiten. 
 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Geschäftsführung 
Herr Lutz Wingerath  
Herr Gerhard Reinke

KÖLNER SPORTSTÄTTEN GMBH 
 
298 
Aufsichtsrat 
Herr Franz Philippi (MdR) 
Vorsitzende*r 
Herr Henk van Benthem (MdR) 
 (ab 21.01.2021) 
1. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Maximilian Arntz 
Herr Ulrich Breite (MdR) 
Herr Olivier Fuchs 
Herr Eric Haeming (MdR) 
Herr Ralf Klemm (MdR) 
Herr Manfred Richter (MdR) 
Frau Ursula Schlömer (MdR) 
Frau Elke Schroeder 
Herr Felix Schulte 
Herr Oliver Seeck (MdR) 
Herr Robert Voigtsberger (Bg) 
 (ab 17.09.2021) 
Herr William Wolfgramm (Bg) 
 (bis 16.09.2021) 
 
  
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet den PCGK der Stadt Köln an. 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
EversheimStuible Treuberater GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- Verlustübernahme 5.470 
- Investitionskostenzuschuss Stadt Köln 1.200 
- Bürgschaften (zum 31.12.) 60.578 
- Gesellschafterdarlehen (zum 31.12.) 2.300 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 15.529 13.921 10.592 
Jahresergebnis (T€) -3.926 -5.684 -5.160 
Eigenkapital (T€) 34.022 34.937 35.247 
Bilanzsumme (T€) 105.953 105.889 102.285 
Investitionen (T€) 512 3.372 2.881 
Verbindlichkeiten (T€) 69.670 67.610 61.357 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 34 33 32

KÖLNER SPORTSTÄTTEN GMBH 
299 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Grundlage der unternehmerischen Tätigkeiten der Gesellschaft sind der Betrieb und 
die Vermarktung von sechs Sportstätten mit Schwerpunkt RheinEnergieSTADION. 
Neben den Spielen des Hauptmieters 1. FC Köln wird das RheinEnergieSTADION 
auch für weitere Fußball-Großveranstaltungen genutzt, wie z.B. das jährlich stattfin-
dende DFB-Pokalfinale der Frauen sowie für Länderspiele der Herren Nationalmann-
schaft. Weiterhin finden regelmäßig Konzerte und das jährlich stattfindende Weih-
nachtssingen im RheinEnergieSTADION statt. 
Geschäftsverlauf 
Insgesamt wurde auch das Geschäftsjahr 2021 von der Corona-Pandemie geprägt. 
Der operative Verlust in 2021 beträgt –5.159 T€ und weicht damit um 523 T€ vom Er-
gebnis 2020 ab. Im Jahr 2021 hat die Gesellschafterin einen Betrag in Höhe von 
5.470 T€ (Vorjahr 6.600 T€) im Rahmen der Verlustübernahme zur Verfügung gestellt 
und damit Umsatzverluste aus der Unterbrechung des Spielbetriebs und den Ver-
schiebungen von Konzertveranstaltungen auf Grund der Corona-Pandemie aufgefan-
gen. Das DFB-Pokalfinale der Frauen fand am 30.05.2021 ohne Zuschauer statt. 
Nach der Sommerpause kehrten dann im August zur Hinrunde 2021/2022 die Zu-
schauer ins RheinEnergieSTADION im Sonderspielbetrieb zurück. 
Die Corona-Pandemie wirkte sich stark auf die Geschäfte der Gesellschaft aus. Die 
Forderung der vollen Pachtzahlungen gegenüber dem 1. FC Köln, die im November 
2020 noch als begründet angesehen und damit voll in den Wirtschaftsplan 2021 ein-
gestellt wurde, konnte nach einer Gesetzesanpassung zum § 313 BGB „Störung der 
Geschäftsgrundlage“ nicht aufrechterhalten werden. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Für das Wirtschaftsjahr 2022 erwartete die Gesellschaft einen operativen Verlust in 
Höhe von -5.751 T€. Der Zuschuss der Gesellschafterin Stadt Köln ist gemäß Wirt-
schaftsplan 2022 in Höhe von 4.821 T€ eingeplant. Insgesamt verlief das Geschäfts-
jahr 2022 erfolgreicher als erwartet, sodass mit einem deutlich besseren Ergebnis 
gerechnet wird. 
Für das laufende Geschäftsjahr 2023 wird eine langsame Rückkehr in einen sich er-
holenden Veranstaltungsbetrieb erwartet.

EE VERANSTALTUNGSZENTRUM KÖLN DER STADT KÖLN 
 
300 
EE VERAN STALTUN GSZ ENTRUM KÖLN D ER STADT  KÖLN  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Venloer Straße 151-153 
 
 
 50672 Köln 
Kontakt 0221 22124040  
Telefax 0221 22123498  
Gründungsdatum 01.01.1994 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 21.000.000 € 
 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung ist der Betrieb der Kölner Phil-
harmonie, des Gürzenichs der Stadt Köln, des Veranstaltungsgebäudes Flora Köln 
sowie des Tanzbrunnens und des Theaters am Tanzbrunnen auf dem Gelände des 
Rheinparks im Wege von Gesamt- und Einzelverpachtungen. Dabei ist bei dem Be-
trieb dieser Veranstaltungsstätten vorrangig einer an den Interessen aller Bevölke-
rungskreise orientierten Nutzung Rechnung zu tragen. 
Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung ist des Weiteren auf dem Mes-
segelände Köln-Deutz und Köln-Mülheim: 
1. die Anmietung und der Betrieb der nördlichen Messehallen Nr. 6 bis 9 im Wege der 
Gesamt- und Einzelverpachtungen bzw. -vermietungen, 
2. der Betrieb der südlichen Messehallen 1 bis 5 sowie 10 und 11 im Wege der Ein-
räumung von Erbbaurechten an den für den Betrieb dieser Hallen benötigten Grund-
stücke. 
 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Betriebsleitung 
Frau Prof. Dr. Dörte Diemert (Käm.) 
Erste*r Betriebsleiter*in 
Herr Frank Höller 
Geschäftsführende*r Betriebsleiter*in

EE VERANSTALTUNGSZENTRUM KÖLN DER STADT KÖLN 
301 
Betriebsausschuss 
Herr Dr. Gerrit Krupp (MdR) 
Vorsitzende*r 
Herr Manfred Richter (MdR) 
1. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Bernd Petelkau (MdR) 
2. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Christian Achtelik (MdR) 
Herr Ulrich Breite (MdR) 
Frau Anna-Maria Henk-Hollstein 
(MdR) 
Herr Mike Homann (MdR) 
Herr Christian Joisten (MdR) 
Frau Ulrike Kessing (MdR) 
Herr Niklas Kienitz (MdR) 
Herr Ralf Klemm (MdR) 
Frau Sandra Schneeloch (MdR) 
Frau Güldane Tokyürek (MdR) 
 
 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
Dornbach GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2021 
- Betriebskostenzuschuss 2.300 
- Zinszuschuss Stadt Köln 1.453 
- Kapitalzuführungen 3.076 
 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2019 2020 2021 
Gesamtleistung (T€) 14.353 12.408 12.956 
Jahresergebnis (T€) -2.252 -2.643 -2.511 
Eigenkapital (T€) 167.456 166.748 167.313 
Bilanzsumme (T€) 330.060 324.825 417.665 
Investitionen (T€) 6.606 6.350 102.762 
Verbindlichkeiten (T€) 161.248 156.778 249.488 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
Grundlagen der unternehmerischen Tätigkeit 
Das Veranstaltungszentrum nimmt - mit Ausnahme der Vermietung bzw. Verpachtung 
der betriebsnotwendigen Immobilien an die Betriebsgesellschaften - keine eigenen 
geschäftlichen Tätigkeiten wahr. Seine wirtschaftliche Situation wird im Wesentlichen 
durch die Ergebnisse, die sich aus dem Betrieb der Objekte Gürzenich, Tanzbrunnen 
und Philharmonie sowie - seit Inbetriebnahme zum 1. Juli 2014 - der Flora durch die 
jeweiligen Betriebsgesellschaften ergeben, bestimmt. Die im Wege der Verpachtung

EE VERANSTALTUNGSZENTRUM KÖLN DER STADT KÖLN 
 
302 
an die Betriebsgesellschaften KölnMusik Betriebs- und Servicegesellschaft mbH 
(KölnMusik) und KölnKongress GmbH sowie aus der Bestellung der Erbbaurechte an 
die Koelnmesse GmbH erzielten Umsatzerlöse reichten nicht aus, um die aus der 
Sanierung des Gürzenichs, der Generalinstandsetzung der Flora und der Renovie-
rung des Tanzbrunnens resultierenden Zins- und Abschreibungs- sowie die laufenden 
Instandsetzungsaufwendungen zu kompensieren. 
Geschäftsverlauf 2021 
Trotz eines Zuschusses aus dem städtischen Haushalt in Höhe von 2,3 Mio. € hat die 
eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln mangels weiterer 
nachhaltiger Erträge in 2021 einen Verlust in Höhe von rd. 2,5 Mio. € (Vorjahr: 2,6 
Mio. €) erwirtschaftet, der auf neue Rechnung vorgetragen wird und das Eigenkapital 
entsprechend vermindert. 
Der Rat der Stadt Köln hat am 23. März 2021 für den Bau eines neuen Kongress-
zentrums eine Einlage durch das Veranstaltungszentrum in die Kapitalrücklage der 
Koelnmesse GmbH in Höhe von 96 Mio. € beschlossen. Die Finanzierung der Kapi-
talzuführung erfolgt kreditweise entsprechend dem Wirtschaftsplan der eigenbe-
triebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln. Der daraus resultierende 
Schuldendienst wird der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung aus allgemeinen Haus-
haltsmitteln erstattet. 
Ferner hat der Rat beschlossen, den städtischen Betriebskostenzuschuss der Köln-
Musik GmbH aufgrund der Corona-bedingt erhöhten Verlustprognose in Anpassung 
an den tatsächlichen Geschäftsverlauf von ursprünglich rd. 5,7 Mio. € auf bis zu 7,5 
Mio. € zu erhöhen. Um die Gewährung der für 2021 beantragten Corona-Hilfen von 
Land und Bund abzuwarten, wurde in Absprache mit der Geschäftsführung der Köln-
Musik GmbH unterjährig zunächst nur der ursprüngliche Betriebskostenzuschuss 
ausgezahlt. 
Zum Geschäftsverlauf der Beteiligungsgesellschaften der eigenbetriebsähnlichen 
Einrichtung wird auf die separaten Darstellungen im Beteiligungsbericht verwiesen. 
Chancen und Risiken 
Die Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln hat ihre Ge-
schäftsanteile an der KölnKongress GmbH mit Wirkung zum 31.12.2019 an die 
Koelnmesse GmbH verkauft. Zugleich wurde das Organschaftsverhältnis zwischen 
der Eigenbetriebsähnliche Einrichtung und der KölnKongress GmbH mit Ablauf des 
31.12.2019 beendet. Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung hat damit letztmalig für 
das Geschäftsjahr 2019 den Verlust der Gesellschaft übernommen. 
Die sich seit Ende 2019 von China aus weltweit ausbreitende Corona-Pandemie hat 
einen erheblichen negativen Einfluss auf die meisten Wirtschaftsbereiche in Deutsch-
land, darunter insbesondere auch auf die Veranstaltungsbranche. Bei den Betriebs-
gesellschaften der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung war im Geschäftsjahr 2021

EE VERANSTALTUNGSZENTRUM KÖLN DER STADT KÖLN 
303 
nur ein eingeschränkter Veranstaltungsbetrieb möglich. Das Veranstaltungszentrum 
ist als reine Besitzgesellschaft von diesen Auswirkungen nur indirekt betroffen. 
Erwartete Entwicklung der Geschäftsaktivität 
Auch in den Folgejahren wird das Veranstaltungszentrum strukturelle Jahresfehlbe-
träge erzielen. Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung ist dauerhaft auf Zuschüsse 
bzw. mittelfristig auf einen Verlustausgleich durch den städtischen Haushalt angewie-
sen. Vor dem Hintergrund der aktuell noch hohen Eigenkapitalquote und der prakti-
zierten bzw. weiter geplanten Finanzierungsmaßnahme über Abschreibungen, Zu-
schüsse und Kreditaufnahme ist der Bestand des Betriebes derzeit nicht gefährdet.

EE BÜHNEN DER STADT KÖLN 
 
304 
EE BÜHN EN D ER STADT KÖLN  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Bischofsgartenstraße 1 
 
 
 50667 Köln 
Kontakt 0221 22128212  
 www.buehnen.koeln  
Gründungsdatum 01.09.2000 
Geschäftsjahr 01.09.2020 – 31.08.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 50.000 € 
 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand der Einrichtung ist der Betrieb eines Drei-Sparten-Theaters zur Pflege 
und Förderung kultureller Aufgaben, insbesondere die Aufführungen von Bühnenwer-
ken aller Gattungen im Musik-, Tanz-, und Sprechtheater. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Betriebsleitung 
Herr Stefan Bachmann 
Intendant*in 
Frau Dr. Birgit Meyer 
Intendant*in 
Herr Patrick Wasserbauer 
Direktor*in 
Herr Bernd Streitberger 
Betriebsleiter*in

EE BÜHNEN DER STADT KÖLN 
305 
Betriebsausschuss 
Frau Dr. Eva Bürgermeister 
 (bis 31.10.2020) 
Vorsitzende*r 
Frau Elfi Scho-Antwerpes (MdR) 
 (ab 01.11.2020) 
Vorsitzende*r 
Herr Dr. Ralph Elster (MdR) 
 (ab 01.11.2020) 
1. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Frau Brigitta von Bülow 
 (bis 31.10.2020) 
1. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Dr. Ralph Elster 
 (bis 31.10.2020) 
2. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Mario Michalak (MdR) 
 (ab 01.11.2020) 
2. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Frau Dr. Eva Bürgermeister 
 (ab 01.11.2020) 
Herr Lorenz Deutsch 
 (ab 01.11.2020) 
Frau Maria Helmis (MdR) 
 (ab 01.11.2020) 
Frau Bärbel Hölzing (MdR) 
 (ab 01.11.2020) 
Herr Jörg Kobel 
 (ab 01.11.2020) 
Herr Dr. David Lutz (MdR) 
 (ab 01.11.2020) 
Frau Karin Reinhardt 
 (bis 31.10.2020) 
Herr Dominik Schneider 
 (ab 01.11.2020) 
Frau Elfi Scho-Antwerpes 
 (bis 31.10.2020) 
Herr Prof. Klaus Schäfer 
 (bis 31.10.2020) 
Frau Ira Sommer (MdR) 
 (ab 01.11.2020) 
Frau Gisela Stahlhofen 
 (bis 31.10.2020) 
Herr Peter Sörries 
 (bis 31.10.2020) 
Herr Horst Thelen 
 (bis 31.10.2020) 
Herr Dr. Ulrich Wackerhagen 
 (bis 31.10.2020) 
Herr Karl-Heinz Walter 
 (bis 31.10.2020) 
Frau Katharina Welcker 
 (bis 31.10.2020) 
Herr Thomas Welter (MdR) 
Frau Brigitta von Bülow (MdR) 
 (ab 01.11.2020) 
 
 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet keinen PCGK an.  
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
Schüllermann & Partner AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2020/2021 
- Betriebskostenzuschuss Stadt 80.663

EE BÜHNEN DER STADT KÖLN 
 
306 
BILANZ 
Alle Angaben in T€ 
 2018/2019 2019/2020 2020/2021 
Aktiva    
Anlagevermögen 393.513 428.017 468.629 
Immaterielle Vermögensgegenstände 194 190 115 
Sachanlagen 393.320 427.827 468.514 
Umlaufvermögen 36.288 20.984 108.910 
Vorräte 4.440 4.277 5.584 
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 13.577 16.442 66.636 
Kasse, Bankguthaben, Schecks 18.270 265 36.691 
Rechnungsabgrenzungsposten 446 475 644 
Bilanzsumme 430.247 449.476 578.183 
Passiva    
Eigenkapital 5.826 10.487 13.212 
Gezeichnetes Kapital 50 50 50 
Gewinnrücklagen 9.772 7.804 9.458 
Bilanzergebnis -3.995 2.634 3.703 
Sonderposten 20.935 19.823 18.717 
Rückstellungen 16.855 18.954 18.067 
Verbindlichkeiten 380.025 390.567 526.419 
Rechnungsabgrenzungsposten 6.605 9.644 1.768 
Bilanzsumme 430.247 449.476 578.183 
 
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 
Alle Angaben in T€ 
 2018/2019 2019/2020 2020/2021 
Umsatzerlöse 6.124 4.538 759 
Bestandsveränderungen 183 -87 1.320 
Andere aktivierte Eigenleistungen 1.798 1.588 1.558 
Sonstige betriebliche Erträge 75.168 80.876 89.630 
Gesamtleistung 83.273 86.916 93.267 
Materialaufwand 18.028 14.543 12.098 
Personalaufwand 50.211 47.695 43.913 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 14.928 14.851 29.425 
EBITDA 106 9.826 7.830 
Abschreibungen 4.485 4.725 4.568 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 126 6 6 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 601 496 480 
Steuern vom Einkommen und Ertrag -4 0 -4 
Sonstige Steuern 34 -50 67 
Jahresergebnis -4.884 4.661 2.725

EE BÜHNEN DER STADT KÖLN 
307 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2018/2019 2019/2020 2020/2021 
Bilanz    
Anlagenintensität (in %) 91,5 95,2 81,1 
Abschreibungsquote (in %) 1,1 1,1 1,0 
Investitionen (T€) 40.776 39.238 49.907 
Investitionsquote (in %) 10,4 9,2 10,7 
Eigenkapitalquote (in %) 1,4 2,3 2,3 
Pensionsrückstellungen (T€) 5.395 5.567 5.148 
Kreditverbindlichkeiten (T€) 75.968 93.315 132.546 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Gesamtkapitalrentabilität (in %) -1,0 1,1 0,6 
EBIT (T€) -4.379 5.101 3.262 
EBITDA (T€) 106 9.826 7.830 
Personal    
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 728 788 799 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
Gegenstand der seit dem 01.09.2000 als eigenbetriebsähnliche Einrichtung geführ-
ten Bühnen der Stadt Köln ist der Betrieb eines Drei-Sparten-Theaters zur Pflege und 
Förderung kultureller Aufgaben. Der Einrichtungszweck umfasst dabei insbesondere 
die Aufführung von Bühnenwerken aller Gattungen im Musik-, Tanz- und Sprechthea-
ter. Für die künstlerische und wirtschaftliche Führung ist aktuell eine aus vier Perso-
nen bestehende Betriebsleitung gesamtverantwortlich. Der Rat der Stadt Köln und 
der Betriebsausschuss (personenidentisch mit dem Ausschuss für Kunst und Kultur 
der Stadt Köln) entscheiden in allen Angelegenheiten der Bühnen, die ihnen durch 
die GO NRW, die EigVO NRW, die Hauptsatzung der Stadt Köln und die Betriebssat-
zung der Bühnen vorbehalten sind. Das Wirtschaftsjahr verläuft spielzeitkonform vom 
1. September bis zum 31. August. 
Um den hohen Ansprüchen sowie der Größe und Bedeutung der Stadt Köln gerecht 
zu werden, bedient das Sprechtheater viele traditionelle Aufgaben: Dazu gehören die 
Klassikerpflege ebenso wie die Präsentation moderner Gegenwartsdramatik und die 
Realisierung unterschiedlichster Regie- und Ausstattungsstile. Nationale und interna-
tionale Gastspiele komplementieren dabei das Programm des Sprechtheaters. Die 
Oper Köln soll den führenden internationalen Opernhäusern zugerechnet werden. 
Sie ist Mitglied der internationalen Opernkonferenz. Das Schauspiel Köln ist eine Ko-
operation mit dem amerikanischen Choreografen Richard Siegal und dessen Kompa-
nie Ballet of Difference eingegangen und setzt diese erfolgreich fort, mit dem Ziel, die

EE BÜHNEN DER STADT KÖLN 
 
308 
2016 gegründete Kompanie in Köln zu etablieren und den Tanz dadurch weiter zu 
stärken. 
Geschäftsverlauf 
Infolge der fortschreitenden Sanierungsmaßnahmen war auch die Spielzeit 2020/21 
insgesamt weiterhin geprägt von der Fortführung des Interimspielbetriebs. Nachdem 
im Frühjahr 2020 die Opern- und Theaterhäuser in Deutschland wegen der Corona-
Pandemie schließen mussten, war die darauffolgende Spielzeit – mit dem Aufkom-
men der zweiten und dritten Welle – durch abwechselnde Phasen von Spielbetrieb 
und Lockdown gekennzeichnet. Vor dem Hintergrund des zweiten Lockdowns als 
Folge der Corona-Pandemie, der zu einem Aufführungsstopp vom 02.11.2020 bis 
05.06.2021 führte, konnten in 2020/21 nur ein geringer Teil der Inszenierungen reali-
siert werden. 
Schauspiel Köln: 
Für einen spannenden Auftakt in die Spielzeit sorgten Inszenierungen, die – passend 
zu der pandemischen Lage – auf kreative Art den Raum des Depots bespielten und 
alternative Situationen jenseits der klassischen Guckkastenbühne schufen. Auf diese 
Weise war es möglich, sich von der engen Sitzplatzsituation im Zuschauer*innen-
raum zu lösen und größeren Abstand zwischen den Theaterbesucher*innen zu hal-
ten. Auch das Schauspiel Köln musste nur zwei Monate nach Wiederaufnahme des 
Spielbetriebs wieder schließen und blieb bis Juni 2021 geschlossen. 
Das Schauspiel Köln, das seit Frühling 2020 eine digitale Sparte aufgebaut hatte, 
konzentrierte sich verstärkt auf sein digitales Programm. In den kommenden Mona-
ten wurden diverse Produktionen als digitale Inszenierung erstellt. Wie sich heraus-
stellte, konnte dadurch ein neues, ungeahntes Publikum erschlossen werden. 
Oper Köln 
An der Oper Köln war die Spielzeit 2020/21 – wie an vielen anderen Theatern auch – 
vom Bestreben geprägt, trotz der Corona-Pandemie für das Publikum ein anspre-
chendes, künstlerisch hochwertiges Programm zu bieten. Während der Lockerungen 
zwischen den Lockdowns gelang es, live zu spielen und – mit Corona-Abständen 
und ständigen Testungen – einen wohltuenden Anschein von ‚Normalität‘ zu bieten. 
Diverse Premieren und Produktionen von Oper und Kinderoper mussten einstweilen 
digital als Stream präsentiert werden. Über das Mittel des Streamings wurde auch ein 
eigenes Sendeformat – mit Features, Interviews usw. – kreiert, das auf gute Reso-
nanz stieß. 
Tanz 
In der Sparte Tanz mussten aufgrund der Pandemie in der Saison 2020/21 acht von 
zehn geplanten Tanzgastspielen abgesagt werden. Auch im Bereich Tanz wurde ein

EE BÜHNEN DER STADT KÖLN 
309 
Streaming Angebot verwirklicht und so konnte eine Produktion mit drei Aufführungen 
per Stream angeboten werden. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Für Zwecke der Risikofrüherkennung haben die Bühnen ein Risiko- und Chancen-
Management (RCM) eingerichtet. Es wird jährlich eine Risikoinventur mit Hilfe von 
definierten Fragenkatalogen und Checklisten durchgeführt, wobei alle Abteilungen 
der Bühnen bei der Risikoerfassung einbezogen werden. Dazu werden die Risikover-
antwortlichen, i. d. R. die Abteilungsleiter bzw. deren Stellvertreter, schriftlich nach Ri-
siken und Chancen und deren Entwicklung in ihren Bereichen befragt. Die Risikover-
antwortlichen machen Angaben zur Auswirkung der Risiken in Euro, woraus sich die 
Einstufung in niedrig, moderat, wesentlich und gravierend ergibt, und zur Eintritts-
wahrscheinlichkeit (gering, mittel, hoch und sehr hoch). Aus diesen beiden Dimensio-
nen ergibt sich eine 4 x 4-Risikomatrix, in die jedes Risiko eingeordnet ist. Mit der 
Einrichtung eines solchen Informationssystems soll sichergestellt sein, dass mögliche 
Risiken und Chancen an die jeweiligen Entscheidungsträger der Bühnen rechtzeitig 
kommuniziert werden, um wirtschaftlichen, technischen und organisatorischen Fehl-
entwicklungen frühzeitig entgegenwirken zu können. Durch die regelmäßige Risikoin-
ventur werden bereits bestehende Risiken auf Aktualität geprüft und ggf. neue Risi-
ken benannt bzw. die Feststellung getroffen, dass Risiken erledigt sind. Die Daten 
werden zu den Inventurstichtagen festgeschrieben, sodass die Entwicklung der Risi-
ken hinsichtlich Bewertung und Trend (sinkend, steigend, konstant) nachvollzogen 
werden kann. Außerhalb des RCM-Systems erhalten die Risikoverantwortlichen in ih-
rer Funktion als Abteilungsleiter regelmäßig weiterführende Informationen (Control-
ling, Statistiken, Auswertungen), die sie frühzeitig über Veränderungen und wichtige 
Ereignisse informieren. 
Zum Stichtag 31. August 2021 waren insgesamt 41 Risiken und vier Chancen identifi-
ziert und den verschiedenen Bereichen (Betriebsleitung, Produktion, Technik und 
Verwaltung) zugeordnet. Die Risiken sind weiterhin unterteilt in allgemeine externe, 
allgemeine interne, finanzwirtschaftliche, personelle, räumliche/technische Ausstat-
tungsrisiken und leistungswirtschaftliche Risiken. Darüber hinaus definieren die Risi-
koverantwortlichen Maßnahmen, die den Risiken entgegenwirken, sie ggf. verhindern 
bzw. vermindern. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
Im ersten Halbjahr waren die Auswirkungen von COVID-19 auf die Bühnen noch 
deutlich zu spüren. Neben einem eingeschränkten Proben- und Vorstellungsbetrieb 
standen vor allem die Einnahmeverluste wegen reduzierter Kapazitäten und der Zu-
rückhaltung des Publikums, Vorstellungen zu besuchen, im Vordergrund. Dazu ka-
men Mehraufwendungen für Schutz- und Hygienemaßnahmen sowie die Anpassung 
von Produktionen an die gesetzlichen Abstandsregelungen. Gleichwohl geht die Be-

EE BÜHNEN DER STADT KÖLN 
 
310 
triebsleitung für das Wirtschaftsjahr 2021/22 derzeit davon aus, dass sich der insge-
samt positive Ergebnistrend wieder verstetigt. Vor dem Hintergrund dieser Ergebnis-
planungen sowie der anhaltenden Pandemie und deren Auswirkungen auf den Spiel-
betrieb hängt die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Bühnen damit maßgeblich 
von den konkreten Ertragssituationen in der laufenden Spielzeit 2021/22 und den 
Folgejahren sowie der weiteren Bezuschussung durch die Stadt in diesen Jahren ab. 
Bei einem unverändert hohen Anteil der Personalkosten am Gesamtkostenvolumen 
der Bühnen wird von einem Mittelbedarf in einer Größenordnung auszugehen sein, 
wie er sich im Wirtschaftsplan 2021/22 der Bühnen für dieses Wirtschaftsjahr und die 
Folgejahre niedergeschlagen hat.

EE GÜRZENICH-ORCHESTER - KÖLNER PHILHARMONIKER 
311 
EE GÜRZ ENICH-ORCH EST ER - KÖLN ER PHILHARM ONIKER 
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Obermarspforten 40 
 
 
 50667 Köln 
Kontakt 0221 22128595 
 www.guerzenich-
orchester.de 
Gründungsdatum 01.09.2000 
Geschäftsjahr 01.09.2020 – 31.08.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 25.000 € 
 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Gegenstand der Einrichtung ist der Betrieb eines Orchesters zur Pflege und Förde-
rung kultureller Aufgaben. Der Zweck der Einrichtung umfasst insbesondere die mu-
sikalische Mitwirkung bei der Aufführung von Bühnenwerken im Bereich des Musik-
theaters und die Darbietung von Konzerten. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Betriebsleitung 
Herr François-Xavier Roth 
Betriebsleiter*in 
Herr Stefan Englert 
Direktor*in

EE GÜRZENICH-ORCHESTER - KÖLNER PHILHARMONIKER 
 
312 
Betriebsausschuss 
Frau Dr. Eva Bürgermeister 
 (bis 31.10.2020) 
Vorsitzende*r 
Frau Elfi Scho-Antwerpes (MdR) 
 (ab 01.11.2020) 
Vorsitzende*r 
Herr Dr. Ralph Elster (MdR) 
 (ab 01.11.2020) 
1. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Frau Brigitta von Bülow 
 (bis 31.10.2020) 
1. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Dr. Ralph Elster 
 (bis 31.10.2020) 
2. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Mario Michalak (MdR) 
 (ab 01.11.2020) 
2. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Frau Dr. Eva Bürgermeister 
 (ab 01.11.2020) 
Herr Lorenz Deutsch 
 (ab 01.11.2020) 
Frau Maria Helmis (MdR) 
 (ab 01.11.2020) 
Frau Bärbel Hölzing (MdR) 
 (ab 01.11.2020) 
Herr Jörg Kobel 
 (ab 01.11.2020) 
Herr Dr. David Lutz (MdR) 
 (ab 01.11.2020) 
Frau Karin Reinhardt 
 (bis 31.10.2020) 
Herr Dominik Schneider 
 (ab 01.11.2020) 
Frau Elfi Scho-Antwerpes 
 (bis 31.10.2020) 
Herr Prof. Klaus Schäfer 
 (bis 31.10.2020) 
Frau Ira Sommer (MdR) 
 (ab 01.11.2020) 
Frau Gisela Stahlhofen 
 (bis 31.10.2020) 
Herr Peter Sörries 
 (bis 31.10.2020) 
Herr Horst Thelen 
 (bis 31.10.2020) 
Herr Dr. Ulrich Wackerhagen 
 (bis 31.10.2020) 
Herr Karl-Heinz Walter 
 (bis 31.10.2020) 
Frau Katharina Welcker 
 (bis 31.10.2020) 
Herr Thomas Welter (MdR) 
Frau Brigitta von Bülow (MdR) 
 (ab 01.11.2020) 
 
 
ANWENDUNG EINES PUBLIC CORPORATE GOVERNANCE KODEX (PCGK) 
Das Unternehmen wendet keinen PCGK an.  
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
Schüllermann & Partner AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
FINANZBEZIEHUNGEN ZUR STADT KÖLN 
Alle Angaben in T€ 
2020/2021 
- Betriebskostenzuschuss 12.010

EE GÜRZENICH-ORCHESTER - KÖLNER PHILHARMONIKER 
313 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
2018/2019 2019/2020 2020/2021 
Gesamtleistung (T€) 21.385 21.393 21.046 
Jahresergebnis (T€) -158 2.363 3.061 
Eigenkapital (T€) 3.394 5.758 8.819 
Bilanzsumme (T€) 12.610 14.102 15.648 
Investitionen (T€) 150 168 106 
Verbindlichkeiten (T€) 396 166 655 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 151 146 157 
 
WIRTSCHAFTLICHE LAGE 
(Gesamt-)Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Marktumfeld 
In der Spielzeit 2021/22 konnte nach dem weitgehenden Abklingen der Pandemie 
sukzessive mit der Wiederaufnahme des normalen Spielbetriebs begonnen werden. 
Die Erlöse waren bei Kultureinrichtungen von Kapazitätsbeschränkungen stark be-
troffen und entsprechend nicht auf dem Niveau der Vor-Corona Zeit. Als personalin-
tensive Einrichtungen mit einem hohen Anteil fixer Personalkosten sind bei Kulturein-
richtungen Konsolidierungspotentialen, die angesichts der finanziellen Verhältnisse 
der öffentlichen Haushalte diskutiert werden, kurzfristig nicht umsetzbar. Ein höherer 
Eigenanteil ist nur durch Anpassungen der Kartenpreise und Einwerbung von Dritt-
mitteln möglich. 
Geschäftsverlauf 
Der Vergleich der Leistungsdaten des Orchesters in der Spielzeit 2021/22 mit dem 
Vorjahr ist wegen der erheblichen pandemiebedingten Einschränkungen in 2020/21 
nur sehr begrenzt aussagefähig. Er zeigt, dass die Anzahl der Eigenveranstaltungen 
mit 63 (Vorjahr 42) wieder deutlich angestiegen ist. Dementsprechend lag auch die 
Anzahl der Besucher erheblich um 42.371 (rd. 630%) über dem Vorjahr. Auch die 
Auslastung der Eigenveranstaltungen überstieg mit 64,4% um rd. 8,8% den Vorjah-
reswert. 
Vor dem Hintergrund der noch pandemiebedingten Einschränkungen im Spielbetrieb 
erzielte das Gürzenich-Orchester nach dem vorjährigen Jahresüberschuss von 3.061 
T€ im Wirtschaftsjahr 2021/22 einen Jahresfehlbetrag von 260 T€. 
Die an der Struktur des Wirtschaftsplans 2021/22 ausgerichtete Analyse des Ergeb-
nisses zeigt, dass sich der Fehlbetrag aus einem leicht negativen Betriebsergebnis in 
Höhe von -24 T€ (im Vorjahr +3.319 T€), einem negativen Zinsergebnis von 236 T€ 
(im Vorjahr -256 T€) sowie Steueraufwendungen von 0 T€ (im Vorjahr 2 T€) zusam-
mensetzt. Im Periodenvergleich fiel das Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr um 
3.343 T€ bzw. rd. 100,7% erheblich zurück, obgleich die betrieblichen Erträge um 
2.121 T€ bzw. 10,1% über dem Vorjahreswert lagen. Im Vergleich zur Entwicklung

EE GÜRZENICH-ORCHESTER - KÖLNER PHILHARMONIKER 
 
314 
bei den betrieblichen Erträgen erhöhten sich die betrieblichen Aufwendungen gegen-
über dem Vorjahr überproportional um 5.464 T€ bzw. um +30,8%. Die Personalkos-
ten stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 2.339 T€ bzw. 16,9% deutlich an. 
An Mitteln aus dem städtischen Haushalt standen dem Orchester im Wirtschaftsjahr 
2021/22 12.480 T€ als Betriebskostenzuschuss auf der Grundlage des Ratsbe-
schlusses vom 16.9.2021 zur Verfügung. Die Mittel waren vollständig zum Ausgleich 
des Betriebsverlustes zu verwenden. 
Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Aktivität 
Die Erlöse des Orchesters konnten sukzessive konsolidiert werden: Sie bewegen 
sich in Richtung der Vor-Corona Zeit. Durch eine beschlossene Neufestsetzung der 
Kartenpreise ab der Spielzeit 2023/2024 können Erlöse potentiell weiter gesteigert 
werden. Auch bei der Einwerbung von Drittmitteln gibt es positive Signale. Die Kos-
tenstruktur konnte stabilisiert werden. 
Ein Risiko besteht in der Tarifentwicklung, die eine deutliche Erhöhung der Personal-
kosten nach sich ziehen könnte, ebenso in der Inflationsentwicklung. Es besteht die 
Notwendigkeit einer Publikumserneuerung, um das alternde Publikum perspektivisch 
zu substituieren. 
Erwartete Entwicklung der Gesellschaftsaktivitäten 
In den kommenden Spielzeiten wird von einer soliden Finanzlage trotz zunächst ne-
gativer Betriebsergebnisse ausgegangen, da diese in den kommenden drei Wirt-
schaftsjahren durch einen Gewinnvortrag ausgeglichen werden können. Mittelfristig 
ist durch die Anpassung der Betriebskostenerstattung der Bühnen Köln und eine be-
darfsgerechte Anpassung des Betriebskostenzuschusses der Stadt Köln eine solide 
Entwicklung zu erwarten. 
Vor dem Hintergrund der notwendigen und beabsichtigten Rückkehr zum Erlösniveau 
vor der Pandemie hängt die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Orchesters damit 
maßgeblich von der Ertragslage bzw. Bezuschussung in den folgenden Wirtschafts-
jahren ab.

EE WALLRAF-RICHARTZ-MUSEUM & FONDATION CORBOUD DER 
STADT KÖLN 
315 
EE WALLR AF-RICH ARTZ-MUSEUM & FOND ATION C ORBOUD D ER STADT  KÖLN  
 
FIRMENDATEN (STAND 31.12.2021) 
Anschrift Obenmarspforten 40  
 
 
 50667 Köln 
Kontakt 0221 22121119  
 wallraf.museum  
Gründungsdatum 01.07.2008 
Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021 
 
KAPITALVERHÄLTNISSE 
Kapital 
Stammkapital 25.000 € 
 
 
 
UNTERNEHMENSGEGENSTAND 
Das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud führt einen Betrieb mit Samm-
lungen, insbesondere aus Gegenständen aus dem Bereich der europäischen Kunst 
vom 13. Jahrhundert bis zum 20. Jahrhundert. Zu den Aufgaben gehören die Präsen-
tation der Sammlung, die Ausrichtung von Sonderausstellungen, die wissenschaftli-
che Erschließung, Erhaltung, Pflege und Unterhaltung der Sammlung sowie die Ver-
mittlung der kunstgeschichtlichen und kulturellen Aspekte der Sammlung. Die Fonda-
tion Corboud hat dem Museum ihren Bestand an Kunstwerken des Impressionismus 
und des Postimpressionismus als Ewige Leihgabe zur Verfügung gestellt. 
ORGANE DER GESELLSCHAFT 
 
Betriebsleitung 
Frau Susanne Laugwitz-Aulbach 
Erste*r Betriebsleiter*in 
Herr Dr. Marcus Dekiert 
Geschäftsführende*r Betriebsleiter*in 
 
 
Betriebsausschuss 
Frau Elfi Scho-Antwerpes (MdR) 
Vorsitzende*r 
Herr Dr. Ralph Elster (MdR) 
1. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Herr Mario Michalak (MdR) 
2. stellvertretende*r Vorsitzende*r 
Frau Maria Helmis (MdR) 
Frau Bärbel Hölzing (MdR) 
Herr Dr. David Lutz (MdR) 
Frau Ira Sommer (MdR) 
Herr Thomas Welter (MdR) 
Frau Brigitta von Bülow (MdR)

EE WALLRAF-RICHARTZ-MUSEUM & FONDATION CORBOUD DER 
STADT KÖLN 
 
316 
 
JAHRESABSCHLUSSPRÜFUNG 
dhpg Dr. Harzem Partner mbB 
KENNZAHLENÜBERSICHT 
 
 2019 2020 
Gesamtleistung (T€) 6.794 6.083 
Jahresergebnis (T€) -788 -297 
Eigenkapital (T€) 87.372 87.075 
Bilanzsumme (T€) 693.202 692.818 
Investitionen (T€) 138 128 
Verbindlichkeiten (T€) 1.762 1.238 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 19 21 
 
 
Der Jahresabschluss 2021 der e.E. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Courboud 
der Stadt Köln lag zum Zeitpunkt der Erstellung des Beteiligungsberichts noch nicht 
vor.

317

ANHANG 
 
318 
III. Anhang

ANHANG 
 
319 
 
1. Alphabetisches Verzeichnis der direkten und indirekten Beteiligungen 
Beteiligung Gesellschafter 
Beteiligungsebene 
direkte/indirekte 
Beteiligung 
Anteil Stadt Köln 
(durchgerechnet 
in %) 
Abbildung im 
Beteiligungs-
bericht 
     
450 MHz Beteiligung GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 8,00 nein 
8KU GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 10,00 nein 
A/V/E GmbH rhenag Vierte Ebene 6,69 nein 
ACHTBRÜCKEN GmbH Stadt Köln 
KölnMusik 
Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
95,06 ja 
AggerEnergie GmbH RheinEnergie 
Stadt Gummersbach 
Stadt Wiehl 
Gemeinde Marienheide 
Gemeindewerke Engelskirchen 
Stadt Bergneustadt 
Stadt Overath 
Stadt Waldbröl 
Gemeinde Reichshof 
Gemeinde Morsbach 
Dritte Ebene 50,20 nein 
AggerService GmbH AggerEnergie Vierte Ebene 25,10 nein 
AGO GmbH Energie + Anlagen RheinEnergie Dritte Ebene 80,00 nein 
AG Zoologischer Garten Stadt Köln 
Kleinaktionäre Zoo 
Zoo 
Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
88,19 ja 
AHS Aviation Handling Services GmbH FKB Zweite Ebene 3,11 nein 
AHS Köln Aviation Handling Services GmbH FKB Zweite Ebene 15,25 nein 
Akademie der Künste der Welt/Köln gGmbH Stadt Köln Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
100,00 ja 
Amadeus Gold B.V. HGK Schiffsbeteiligung Vierte Ebene 93,74 nein 
AMADEUS Schiffahrts- und Speditions GmbH HGK Shipping Dritte Ebene 84,36 nein 
Amadeus Silver B.V. HGK Schiffsbeteiligung Vierte Ebene 93,74 nein

ANHANG 
 
320 
Beteiligung Gesellschafter 
Beteiligungsebene 
direkte/indirekte 
Beteiligung 
Anteil Stadt Köln 
(durchgerechnet 
in %) 
Abbildung im 
Beteiligungs-
bericht 
     
Amadeus Titanium B.V. HGK Schiffsbeteiligung Vierte Ebene 93,74 nein 
aquabench GmbH StEB Zweite Ebene 8,00 nein 
AS 3 Beteiligungs GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 39,20 nein 
ASEW Energie und Umwelt Service GmbH & Co. KG RheinEnergie 
ASEW Service GmbH 
Dritte Ebene 5,33 nein 
AVG Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft 
Köln mbH 
Stadt Köln 
Remondis 
Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
50,10 ja 
AVG Kompostierung GmbH AVG GmbH Zweite Ebene 50,10 nein 
AVG Ressourcen GmbH AVG GmbH Zweite Ebene 50,10 nein 
AVG Service GmbH AVG GmbH Zweite Ebene 50,10 nein 
AWB Abfallwirtschaftsbetrieb Köln GmbH SWK Zweite Ebene 100,00 ja 
Bäderbetriebsgesellschaft Bergisch-Gladbach mbH BELKAW Vierte Ebene 40,08 nein 
Bäderbetriebsgesellschaft Burscheid mbH BELKAW Vierte Ebene 40,08 nein 
beka GmbH HGK 
KVB 
Zweite Ebene 0,61 nein 
BeKa HGK GmbH HGK Shipping Dritte Ebene 37,49 nein 
Bergische Licht-, Kraft- und Wasserwerke (BELKAW) 
GmbH 
RheinEnergie 
Bädergesellschaft Bergisch 
Gladbach 
Stadtwerke Burscheid 
Dritte Ebene 40,08 nein 
BEW Bergische Energie- und Wasser- GmbH rhenag Vierte Ebene 5,19 nein 
BioCampus Cologne Grundbesitz GmbH & Co. KG Stadt Köln 
BioCampus GmbH 
Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
100,00 ja 
BioCampus Cologne Management GmbH Stadt Köln Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
100,00 ja 
Biogas Pool 3 für Stadtwerke GmbH & Co. KG RheinWerke Vierte Ebene 25,00 nein 
BRUNATA-METRONA FL S.a r.l. BRUNATA-METRONA Dritte Ebene 1,00 nein 
BRUNATA-METRONA GmbH GEW Zweite Ebene 100,00 ja

ANHANG 
 
321 
 
Beteiligung Gesellschafter 
Beteiligungsebene 
direkte/indirekte 
Beteiligung 
Anteil Stadt Köln 
(durchgerechnet 
in %) 
Abbildung im 
Beteiligungs-
bericht 
     
Bunkerbetriebe Büchting GmbH HGK Dry Shipping 
HTAG 
Dritte Ebene 93,74 nein 
Buss HGK Logistics GmbH & Co. KG HGK Shipping 
Buss HGK Verwaltung 
Dritte Ebene 46,87 nein 
Buss HGK Verwaltung GmbH HGK Shipping Dritte Ebene 46,87 nein 
Butzweilerhof Grundbesitz GmbH & Co. KG Stadt Köln 
Butzweiler Verwaltung 
Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
100,00 ja 
Butzweilerhof Verwaltung GmbH Moderne Stadt Zweite Ebene 100,00 ja 
chargecloud GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 26,67 nein 
Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rheinland 
AöR 
Land NRW 
Stadt Bonn 
Kreis Düren 
Kreis Euskirchen 
Kreis Heinsberg 
Oberbergischer Kreis 
Rhein-Erft-Kreis 
Rhein-Sieg-Kreis 
Rheinisch-Bergischer Kreis 
Stadt Aachen 
Stadt Köln 
Stadt Leverkusen 
Städteregion Aachen 
Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
5,83 ja 
COLONIA-CLUJ-NAPOCA-Energie S.R.L. RheinEnergie Dritte Ebene 26,66 nein 
cowelio GmbH BRUNATA-METRONA 
BRUNATA München 
BRUNATA Hamburg 
Dritte Ebene 51,00 nein 
CTS Container-Terminal GmbH Rhein-See-Land-
Service 
Neska 
DB Intermodal Services 
HGK 
Zweite Ebene 72,65 ja 
DCH Düsseldorfer Container-Hafen GmbH CTS Dritte Ebene 35,60 nein

ANHANG 
 
322 
Beteiligung Gesellschafter 
Beteiligungsebene 
direkte/indirekte 
Beteiligung 
Anteil Stadt Köln 
(durchgerechnet 
in %) 
Abbildung im 
Beteiligungs-
bericht 
     
De Grave-Antverpia N. V. HGK Shipping Dritte Ebene 51,55 nein 
Deutsche Netzmarketing GmbH NetCologne Dritte Ebene 2,56 nein 
Digital Hub Cologne GmbH IHK Köln 
Stadt Köln 
Universität zu Köln 
Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
33,33 ja 
DKS Dienstleistungsgesellschaft für 
Kommunikationsanlagen des Stadt- und 
Regionalverkehrs mbH 
Siemens Mobility 
HGK 
KVB 
Zweite Ebene 49,40 ja 
d-NRW AöR Stadt Köln Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
0,08 ja 
Duisburg Bulk Terminal GmbH Neska Dritte Ebene 93,74 nein 
eE Abfallwirtschaftsbetriebe der Stadt Köln Stadt Köln Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
195,85 ja 
eE Bühnen der Stadt Köln Stadt Köln Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
100,00 ja 
eE Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Stadt Köln Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
0,00 ja 
eE Gürzenich-Orchester - Kölner Philharmoniker Stadt Köln Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
100,00 ja 
eE Veranstaltungszentrum Köln der Stadt Köln Stadt Köln Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
100,00 ja 
eE Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud der 
Stadt Köln 
Stadt Köln Erste Ebene/ 
direkte Beteiligung 
100,00 ja 
Eifel Wind Infra GmbH & Co. KG Windfarm Idesheim 
RE Windkraft 
Vierte Ebene 45,71 nein 
Einkaufsgemeinschaft Kommunaler Krankenhäuser eG 
im Deutschen Städtetag 
Kliniken Köln 
SBK 
Zweite Ebene 2,17 nein 
EKK plus GmbH GDEKK Dritte Ebene 2,17 nein

ANHANG 
 
323 
 
Beteiligung Gesellschafter 
Beteiligungsebene 
direkte/indirekte 
Beteiligung 
Anteil Stadt Köln 
(durchgerechnet 
in %) 
Abbildung im 
Beteiligungs-
bericht 
     
energienatur Gesellschaft für Erneuerbare Energien 
mbH 
rhenag Vierte Ebene 11,73 nein 
Energie- und Wasserversorgung Bonn/Rhein-Sieg 
GmbH (EnW Bonn/Rhein-Sieg) 
RheinEnergie Dritte Ebene 10,97 nein 
Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG (EVL) RheinEnergie 
Stadt Leverkusen 
EVL GmbH 
Dritte Ebene 40,00 nein 
Energieversorgung Leverkusen Verwaltungs- und 
Beteiligungsgesellschaft mbH 
RheinEnergie 
Stadt Leverkusen 
Dritte Ebene 40,00 nein 
Energieversorgung Niederkassel GmbH & Co. KG Stadt Niederkassel 
rhenag 
Energieversorgung 
Niederkassel Verwaltung 
Vierte Ebene 13,07 nein 
Energieversorgung Niederkassel Verwaltung GmbH Energieversorgung 
Niederkassel KG 
Fünfte Ebene  13,07 nein 
Energiewerke Waldbröl GmbH AggerEnergie Vierte Ebene 50,20 nein 
ENERGOTEC Energietechnik GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 80,00 nein 
energy4u GmbH & Co. KG rhenag 
energy4u VG 
Vierte Ebene 13,07 nein 
energy4u Verwaltungs GmbH energy4u  Fünfte Ebene 13,07 nein 
ENTALO GmbH & Co. KG RheinEnergie 
ENTALO Verwaltung GmbH 
Dritte Ebene 80,00 nein 
Erdgasversorgung Oberleichlingen GmbH BELKAW Vierte Ebene 20,04 nein 
e-regio GmbH & Co. KG rhenag 
e-regio VG 
Vierte Ebene 8,46 nein 
e-regio Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH e-regio  Fünfte Ebene 8,46 nein

ANHANG 
 
324 
Beteiligung Gesellschafter 
Beteiligungsebene 
direkte/indirekte 
Beteiligung 
Anteil Stadt Köln 
(durchgerechnet 
in %) 
Abbildung im 
Beteiligungs-
bericht 
     
evd energieversorgung dormagen GmbH Stadtbad- und 
Verkehrsgesellschaft Dormagen 
RheinEnergie 
Dritte Ebene 39,20 nein 
evm Windpark Höhn GmbH & Co. KG rhenag 
evm Windpark Höhn Verwaltung 
Vierte Ebene 8,85 nein 
evm Windpark Höhn Verwaltungs-GmbH evm  Fünfte Ebene 8,85 nein 
Expolink Global Network Ltd. Messe Zweite Ebene 38,88 nein 
Flughafen Köln/Bonn GmbH Stadt Köln 
NRW 
BRD 
Stadtwerke Bonn 
Rhein-Sieg-Kreis 
Rheinisch-Bergischer Kreis 
Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
31,12 ja 
GAG Immobilien AG Stadt Köln 
Ernst-Cassel-Stiftung 
Kleinaktionäre Streubesitz 
GAG 
Treuhänder (Mieter) 
Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
90,36 ja 
GAG Projektentwicklung GmbH GAG 
Grubo 
Zweite Ebene 90,72 ja 
GAG Servicegesellschaft mbH GAG Zweite Ebene 90,36 ja 
GbR Historische Mitte Stadt Köln 
HDK 
Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
80,00 nein 
Gemeinschaftsheizkraftwerk Fortuna GmbH SWD Dritte Ebene 20,00 nein 
GEW Köln AG SWK 
Stadt Köln 
Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
100,00 ja 
GkD Gesellschaft für kommunale Dienstleistungen mbH rhenag Vierte Ebene 13,33 nein 
Gommers Internationaal Bevrachtings- en 
Scheepvaartkantoor B.V. 
HGK Dry Shipping Vierte Ebene 31,17 nein

ANHANG 
 
325 
 
Beteiligung Gesellschafter 
Beteiligungsebene 
direkte/indirekte 
Beteiligung 
Anteil Stadt Köln 
(durchgerechnet 
in %) 
Abbildung im 
Beteiligungs-
bericht 
     
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. 
KG 
rhenag 
GREEN GECCO Verwaltung 
Vierte Ebene 1,03 nein 
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs 
GmbH 
rhenag Vierte Ebene 1,03 nein 
Grund und Boden GmbH GAG 
Stadt Köln 
Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
94,02 ja 
Grünwerke GmbH SWD Dritte Ebene 20,00 nein 
Grünwerke Verwatung GmbH Grünwerke Vierte Ebene 20,00 nein 
GT-HKW Niehl GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 80,00 nein 
GVG Rhein-Erft GmbH RheinEnergie 
Stadtwerke Hürth 
Stadt Frechen 
Stadtwerke Wesseling 
Rhein-Erft-Kreis 
Stadt Pulheim 
Stadtwerke Erftstadt 
Dritte Ebene 45,30 nein 
GWAdriga GmbH & Co. KG EWE AG 
RheinEnergie 
Westfalen Weser Netz 
GWAdriga Verwaltung 
Dritte Ebene 24,80 nein 
GWAdriga Verwaltungs GmbH EWE AG 
RheinEnergie 
Westfalen Weser Netz 
Dritte Ebene 24,80 nein 
GWG Wohnungsgesellschaft mbH Rhein-Erft Stadtwerke Wesseling 
ZV Kreissparkasse 
Stadtwerke Hürth 
Stadt Frechen 
Kreissparkasse Köln 
Stadt Pulheim 
Stadt Köln 
Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
5,46 ja

ANHANG 
 
326 
Beteiligung Gesellschafter 
Beteiligungsebene 
direkte/indirekte 
Beteiligung 
Anteil Stadt Köln 
(durchgerechnet 
in %) 
Abbildung im 
Beteiligungs-
bericht 
     
Häfen und Güterverkehr Köln AG SWK 
Stadt Köln 
Rhein-Erft-Kreis 
Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
93,74 ja 
Heizungs- und Sanitärbau WIJA GmbH rhenag Vierte Ebene 26,67 nein 
HGK Dry Bulk Shipping Lux S. à. r. l. HGK Ship Management Lux Vierte Ebene 93,74 nein 
HGK Dry Shipping GmbH HGK Shipping Dritte Ebene 93,74 nein 
HGK Gas Shipping GmbH HGK Shipping Dritte Ebene 93,74 nein 
HGK Liquid Shipping Lux S. à. r. l. HGK Ship Management Lux Vierte Ebene 93,74 nein 
HGK Logistics S. à. r. l. HGK Shipping Dritte Ebene 93,74 nein 
HGK Pushbarging Lux S. à r. l. HGK Ship Management Lux Vierte Ebene 93,74 nein 
HGK Schiffsbeteiligung B. V. HGK Shipping Dritte Ebene 93,74 nein 
HGK Ship Management Lux S. à. r. l. HGK Shipping Dritte Ebene 93,74 nein 
HGK Shipping GmbH HGK Zweite Ebene 93,74 ja 
HGK Shipping Lux S. à. r. l. HGK Gas Shipping Vierte Ebene 93,74 nein 
HGK Shipping Rotterdam B. V. HGK Shipping Dritte Ebene 93,74 nein 
Informationsverarbeitung Leverkusen GmbH (ivl GmbH) EVL KG Vierte Ebene 36,00 nein 
Jugendzentren Köln gGmbH Stadt Köln 
Jugendhilfe Köln 
Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
51,00 ja 
K.R.B.-Busreisen GmbH Schilling Dritte Ebene 51,00 nein 
K-B-S Busreisen GmbH Schilling Dritte Ebene 51,00 nein 
KCG Knapsack Cargo GmbH CTS 
HGK 
ISK 
Zweite Ebene 61,42 nein 
KCT Krefelder Container Terminal GmbH Neska Dritte Ebene 93,74 nein 
Kliniken der Stadt Köln gGmbH Stadt Köln Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
100,00 ja 
KNG Kraftwerks- und Netzgesellschaft mbH RE HKW Rostock Vierte Ebene 39,68 nein

ANHANG 
 
327 
 
Beteiligung Gesellschafter 
Beteiligungsebene 
direkte/indirekte 
Beteiligung 
Anteil Stadt Köln 
(durchgerechnet 
in %) 
Abbildung im 
Beteiligungs-
bericht 
     
Koelncongress GmbH Messe Zweite Ebene 79,08 ja 
Koelnmesse Co. Ltd. Messe Zweite Ebene 79,08 nein 
Koelnmesse Co. Ltd. Messe Zweite Ebene 79,08 nein 
 
 
 
    
Koelnmesse GmbH Stadt Köln 
NRW 
IHK Köln 
Handelsverband NRW Aachen-
Düren-Köln 
WIGADI 
Handwerkskammer Köln 
Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
79,08 ja 
Koelnmesse Inc. Messe Zweite Ebene 79,08 nein 
Koelnmesse Ltd. Messe Zweite Ebene 79,08 nein 
Koelnmesse Organizacao de Feiras Ltda. Messe Zweite Ebene 79,07 nein 
Koelnmesse Pte. Ltd. Messe Zweite Ebene 79,08 nein 
Koelnmesse S.r.l. Messe Zweite Ebene 79,08 nein 
Koelnmesse SAS Messe Zweite Ebene 79,08 nein 
Koelnmesse YA Tradefair Private Ltd. Messe Zweite Ebene 59,31 nein 
Koeln Parma Exhibitions S.r.l. Messe Zweite Ebene 39,54 nein 
KölnBäder GmbH SWK 
Stadt Köln 
Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
100,00 ja 
KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH Stadt Köln Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
100,00 ja 
Kölner Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung 
mbH 
Stadt Köln Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
100,00 ja

ANHANG 
 
328 
Beteiligung Gesellschafter 
Beteiligungsebene 
direkte/indirekte 
Beteiligung 
Anteil Stadt Köln 
(durchgerechnet 
in %) 
Abbildung im 
Beteiligungs-
bericht 
     
Kölner Seilbahn-Gesellschaft mbH KVB Zweite Ebene 100,00 ja 
Kölner Sportstätten GmbH Stadt Köln Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
100,00 ja 
Kölner Verkehrs-Betriebe AG SWK 
Stadt Köln 
Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
100,00 ja 
Kölner Zoo Shop GmbH Zoo Zweite Ebene 88,19 ja 
KölnKongress Gastronomie GmbH Koelncongress 
Messe 
Zweite Ebene 79,08 ja 
KÖLNMUSIK Betriebs- und Servicegesellschaft mbH Stadt Köln 
WDR 
Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
89,93 ja 
KölnTourismus GmbH Stadt Köln Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
100,00 ja 
Kompetenzzentrum Digitale Wasserwirtschaft gGmbH StEB Zweite Ebene 2,00 nein 
KSV - Kölner Schulbusverkehr GmbH KVB 
IG Kölner Busunternehmer 
Zweite Ebene 51,00 ja 
KVK Kompetenzzentrum Verteilnetze und Konzessionen 
GmbH 
rhenag Vierte Ebene 19,97 nein 
Logistikzentrum RuhrOst Betreibergesellschaft mbH neska Intermodal Vierte Ebene 18,75 nein 
Lohmar Netzeigentumsgesellschaft mbH Stadtwerke Lohmar KG Vierte Ebene 39,20 nein 
M.K. Fahrzeugservice GmbH Schilling Dritte Ebene 51,00 nein 
MAINGAU Energie GmbH rhenag Vierte Ebene 6,97 nein 
Mainwerke NETZ GmbH Stromkontor Rostock Port Vierte Ebene 39,20 nein 
MASSLOG GmbH HTAG 
Neska 
Dritte Ebene 46,87 nein 
Mediengründerzentrum NRW MGZ GmbH Filmstiftung NW 
Stadt Köln 
Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
25,10 ja 
meine-Energie eG & Co. KG TroiKomm 
Stadtwerke Troisdorf 
meine-Energie eG 
Vierte Ebene 7,38 nein

ANHANG 
 
329 
 
Beteiligung Gesellschafter 
Beteiligungsebene 
direkte/indirekte 
Beteiligung 
Anteil Stadt Köln 
(durchgerechnet 
in %) 
Abbildung im 
Beteiligungs-
bericht 
     
METRONA GmbH BRUNATA-METRONA Dritte Ebene 100,00 ja 
METRONA POLSKA Pomiary i Rozliczenia Sp.z. o.o. METRONA GmbH Vierte Ebene 100,00 nein 
METRONA S.R.L METRONA GmbH Vierte Ebene 44,00 nein 
METRONA Union GmbH METRONA GmbH Vierte Ebene 44,00 nein 
Mietmanagementgesellschaft der GAG mbH GAG Zweite Ebene 90,36 ja 
modernes Köln Gesellschaft für Stadtentwicklung mbH Moderne Stadt 
Grubo 
SWK 
Sparkasse 
Zweite Ebene 89,51 ja 
Moderne Stadt Gesellschaft zur Förderung des 
Städtebaues und der Gemeindeentwicklung mbH 
SWK 
Stadt Köln 
Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
100,00 ja 
Münchberg Solar GmbH RE Solar Vierte Ebene 80,00 nein 
NAVITANK B. V. Wijnhoff & van Gulpen und 
Larsen 
Vierte Ebene 93,74 nein 
neska Container Line B.V. Neska Dritte Ebene 93,74 nein 
neska Intermodal GmbH Neska Dritte Ebene 93,74 nein 
NESKA Schiffahrts- und Speditionskontor GmbH HGK Zweite Ebene 93,74 ja 
NetAachen GmbH NetCologne 
STAWAG 
Dritte Ebene 84,00 ja 
NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mbH GEW Zweite Ebene 100,00 ja 
NetCologne IT Services GmbH NetCologne Dritte Ebene 100,00 nein 
NetRegio GmbH NetCologne 
NetAachen 
Dritte Ebene 100,00 nein 
Netzgesellschaft Düsseldorf mbH SWD Dritte Ebene 20,00 nein 
Niedersächsische Verfrachtungs-Gesellschaft mbH HGK Shipping Dritte Ebene 93,74 nein 
Oudkerk B.V. HTAG 
Neska 
Dritte Ebene 93,74 nein

ANHANG 
 
330 
Beteiligung Gesellschafter 
Beteiligungsebene 
direkte/indirekte 
Beteiligung 
Anteil Stadt Köln 
(durchgerechnet 
in %) 
Abbildung im 
Beteiligungs-
bericht 
     
Pohl & Co. GmbH Neska Dritte Ebene 93,74 nein 
Propan Rheingas GmbH rhenag Vierte Ebene 5,33 nein 
Propan Rheingas GmbH & Co. KG rhenag 
Propan Rheingas GmbH 
Vierte Ebene 5,62 nein 
Radio Köln GmbH & Co. KG SWK Zweite Ebene 25,00 nein 
Regio-Bus-Rheinland GmbH RVK Zweite Ebene 13,89 nein 
Regionalverkehr Köln GmbH Kreis Euskirchen 
Kreisholding Rhein-Sieg 
Rhein-Erft-Kreis 
Rheinisch-Bergischer Kreis 
Stadt Köln 
Stadtwerke Bonn Verkehrs 
RVK 
Elektrische Bahnen der Stadt 
Bonn und des Rhein-Sieg-
Kreises 
Oberbergischer Kreis 
Stadtverkehr Euskirchen 
Stadtwerke Brühl 
Stadtwerke Hürth 
Stadtwerke Wesseling 
Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
13,89 ja 
RehaNova Neurologische Rehabilitationsklinik gGmbH Kliniken Köln Zweite Ebene 100,00 ja 
RheinCargo GmbH & Co. KG HGK 
Neuss-Düsseldorfer Häfen 
RheinCargo Verwaltung 
Zweite Ebene 46,87 ja 
RheinCargo Verwaltungs-GmbH HGK 
Neuss-Düsseldorfer Häfen 
Zweite Ebene 46,87 ja 
RheinEnergie AG GEW 
Westenergie 
Zweite Ebene 80,00 ja

ANHANG 
 
331 
 
Beteiligung Gesellschafter 
Beteiligungsebene 
direkte/indirekte 
Beteiligung 
Anteil Stadt Köln 
(durchgerechnet 
in %) 
Abbildung im 
Beteiligungs-
bericht 
     
RheinEnergie Biokraft Randkanal-Nord GmbH & Co. KG RheinEnergie 
RheinEnergie Biokraft 
Verwaltungs 
Dritte Ebene 80,00 nein 
RheinEnergie Biokraft Verwaltungs GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 80,00 nein 
 
 
 
    
RheinEnergie Express GmbH RheinEnergie 
AggerEnergie 
AggerEnergie 
BELKAW 
BELKAW 
GVG 
GVG 
evd 
evd 
Stadtwerke Leichlingen 
Stadtwerke Leichlingen 
Dritte Ebene 75,60 nein 
RheinEnergie HKW Niehl 3 GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 80,00 nein 
RheinEnergie HKW Rostock GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 80,00 nein 
RheinEnergie Industrielösungen GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 80,00 nein 
RheinEnergie Solar GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 80,00 nein 
RheinEnergie-Stadtwerke Duisburg Windpark 
Verwaltungs-GmbH 
RheinEnergie 
Stadtwerke Duisburg 
Dritte Ebene 40,00 nein 
RheinEnergie Trading GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 80,00 nein 
RheinEnergie Windkraft Geschäftsführungs-GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 80,00 nein 
RheinEnergie Windkraft GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 80,00 nein 
Rheinfähre Köln-Langel/Hitdorf GmbH HGK 
Stadt Leverkusen 
Zweite Ebene 46,87 ja

ANHANG 
 
332 
Beteiligung Gesellschafter 
Beteiligungsebene 
direkte/indirekte 
Beteiligung 
Anteil Stadt Köln 
(durchgerechnet 
in %) 
Abbildung im 
Beteiligungs-
bericht 
     
Rheinische NETZGesellschaft mbH RheinEnergie Dritte Ebene 80,00 nein 
Rheinland Cargo Schweiz GmbH HGK Zweite Ebene 93,74 ja 
Rhein-Ruhr Terminal Gesellschaft für Container- und 
Güterumschlag mbH 
neska Intermodal Vierte Ebene 93,74 nein 
Rhein-Sieg Netz GmbH rhenag Vierte Ebene 26,67 nein 
RheinWerke GmbH RheinEnergie 
SWD 
Dritte Ebene 50,00 nein 
rhenagbau GmbH rhenag Vierte Ebene 26,67 nein 
rhenag Rheinische Energie AG Westenergie 
RheinEnergie 
Dritte Ebene 26,67 ja 
RTZ Rechtsrheinisches Technologie- und 
Gründerzentrum Köln GmbH 
Stadt Köln 
Verein zur Förderung der 
rechtsrheinischen gewerblichen 
Wirtschaft Köln 
Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
99,92 ja 
RVG Rheinauhafen Verwaltungsgesellschaft mbH HGK Zweite Ebene 24,37 nein 
SBK Sozial-Betriebe-Köln gGmbH Stadt Köln Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
100,00 ja 
Scheeps exploitatie Maatschaapij Arnhem B. V. HGK Ship Management Lux Vierte Ebene 31,24 nein 
Scheeps exploitatie Maatschaapij Nijmegen B. V. HGK Ship Management Lux Vierte Ebene 31,24 nein 
Schilling Omnibusverkehr GmbH KVB 
Brigitte Kläs 
Karl Kläs 
Marcel Kläs 
Zweite Ebene 51,00 ja 
SE SAUBER ENERGIE GmbH & Co. KG rhenag 
SE SAUBER ENERGIE 
Verwaltung 
Vierte Ebene 4,44 nein 
SE SAUBER ENERGIE Verwaltungs-GmbH rhenag Vierte Ebene 4,45 nein 
Siegener Versorgungsbetriebe GmbH rhenag Vierte Ebene 6,65 nein 
Solarpark Bronkow Luckaitztal GmbH RE Solar Vierte Ebene 80,00 nein

ANHANG 
 
333 
 
Beteiligung Gesellschafter 
Beteiligungsebene 
direkte/indirekte 
Beteiligung 
Anteil Stadt Köln 
(durchgerechnet 
in %) 
Abbildung im 
Beteiligungs-
bericht 
     
 
 
 
 
 
    
Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH i.L. Stadt Köln 
Stadt Bonn 
Stadt Hürth 
Stadt Bergisch Gladbach 
Stadt Brühl 
Kreisstadt Siegburg 
Stadt Königswinter 
Stadt St. Augustin 
Stadt Bad Honnef 
Stadt Bornheim 
Stadt Wesseling 
Gemeinde Alfter 
Rhein-Erft-Kreis 
Rhein-Sieg-Kreis 
Stadt Niederkassel 
Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
50,00 ja 
Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR Stadt Köln Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
100,00 ja 
Stadtwerke Düsseldorf AG GEW Zweite Ebene 20,00 nein 
Stadtwerke Köln GmbH Stadt Köln Erste Ebene/  
direkte Beteiligung 
100,00 ja 
Stadtwerke Leichlingen GmbH Leichlinger Bäder- und 
Beteiligungs-GmbH 
RheinEnergie 
Dritte Ebene 39,20 nein 
Stadtwerke Lohmar GmbH & Co. KG Stadt Lohmar 
RheinEnergie 
Stadtwerke Lohmar Verwaltung 
Dritte Ebene 39,20 nein

ANHANG 
 
334 
Beteiligung Gesellschafter 
Beteiligungsebene 
direkte/indirekte 
Beteiligung 
Anteil Stadt Köln 
(durchgerechnet 
in %) 
Abbildung im 
Beteiligungs-
bericht 
     
Stadtwerke Lohmar Verwaltungs-GmbH Stadt Lohmar 
RheinEnergie 
Dritte Ebene 39,20 nein 
Stadtwerke Pulheim GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 39,20 nein 
Stadtwerke Sankt Augustin GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 36,00 nein 
Stadtwerke Troisdorf GmbH TroiKomm 
RheinEnergie 
Dritte Ebene 32,00 nein 
Stromkontor Griesheim GmbH Stromkontor Rostock Port Vierte Ebene 39,20 nein 
Stromkontor Netzgesellschaft mbH Stromkontor Rostock Port Vierte Ebene 39,20 nein 
Stromkontor Rostock Port GmbH Stromkontor Beratungs- und 
Beteiligungsgesellschaft 
RheinEnergie 
Dritte Ebene 39,20 nein 
Stromnetz24 GmbH Stromkontor Rostock Port Vierte Ebene 39,20 nein 
Stromnetz Bornheim GmbH & Co. KG Stadt Bornheim 
RheinEnergie 
Stromnetz Bornheim 
Verwaltungs GmbH 
Dritte Ebene 39,20 nein 
Stromnetz Bornheim Verwaltungs GmbH Stromnetz Bornheim KG Vierte Ebene 39,20 nein 
Stromnetzgesellschaft Neunkirchen-Seelscheid GmbH 
& Co. KG 
rhenag 
VG SNS GmbH 
Vierte Ebene 0,27 nein 
Stromnetz Pulheim GmbH & Co. KG Stadtwerke Pulheim 
innogy Westenergie GmbH 
Stromnetz Pulheim Verwaltung 
Vierte Ebene 58,72 nein 
Stromnetz Pulheim Verwaltung GmbH Stadtwerke Pulheim Vierte Ebene 29,36 nein 
TankE GmbH RheinEnergie Dritte Ebene 80,00 nein 
TKN Terminal Köln-Nord GmbH i.L. CTS Dritte Ebene 37,05 nein 
uct Umschlag Container Terminal GmbH Neska Dritte Ebene 93,74 nein 
VDV eTicket Service GmbH & Co. KG KVB 
VDV-Kernapplikation-
Verwaltungsgesellschaft mbH 
Zweite Ebene 10,12 nein

ANHANG 
 
335 
 
Beteiligung Gesellschafter 
Beteiligungsebene 
direkte/indirekte 
Beteiligung 
Anteil Stadt Köln 
(durchgerechnet 
in %) 
Abbildung im 
Beteiligungs-
bericht 
     
Verband der kommunalen RWE-Aktionäre GmbH GEW Zweite Ebene 1,69 nein 
Versorger-Allianz 450 Beteiligungs GmbH & Co. KG rhenag 
Versorger Allianz 450 
Verwaltungsgesellschaft 
Vierte Ebene 1,54 nein 
Versorger Allianz 450 Verwaltungsgesellschaft mbH Versorger-Allianz 450 KG  Fünfte Ebene 1,54 nein 
Verwaltungsgesellschaft SNS mbH Stromnetzgesellschaft 
Neunkirchen-Seelscheid 
 Fünfte Ebene 0,27 nein 
Wärmegesellschaft RHEIN-ERFT GmbH GVG Vierte Ebene 22,56 nein 
Wärmegesellschaft Wesseling mbH GVG Vierte Ebene 22,65 nein 
Wärmekontor Rostock GmbH Stromkontor Rostock Port Vierte Ebene 39,20 nein 
Westerwald-Netz GmbH rhenag Vierte Ebene 26,67 nein 
Westigo GmbH KVB Zweite Ebene 100,00 ja 
Wijnhoff & van Gulpen und Larsen B. V. HGK Shipping Dritte Ebene 93,74 nein 
Windeck Energie GmbH Gemeindewerke Windeck 
Gemeinde Windeck 
rhenag 
Vierte Ebene 13,31 nein 
Windfarm Frankenheim GmbH & Co. KG RE Windkraft 
RE Windkraft GF 
Vierte Ebene 80,00 nein 
Windfarm Idesheim GmbH RE Windkraft 
RE Windkraft GF 
Vierte Ebene 80,00 nein 
Windfarm Weimar GmbH & Co. KG RE Windkraft 
RE Windkraft GF 
Vierte Ebene 80,00 nein 
Windhagen Projekt Netphen GmbH & Co. KG RE Windkraft 
RE Windkraft GF 
Vierte Ebene 80,00 nein 
Windpark Benzweiler GmbH & Co. KG RE Windkraft 
RE Windkraft GF 
Vierte Ebene 80,00 nein 
Windpark Breitenbach GmbH Grünwerke Vierte Ebene 20,00 nein

ANHANG 
 
336 
Beteiligung Gesellschafter 
Beteiligungsebene 
direkte/indirekte 
Beteiligung 
Anteil Stadt Köln 
(durchgerechnet 
in %) 
Abbildung im 
Beteiligungs-
bericht 
     
Windpark Fleetmark II GmbH & Co. KG RE Windkraft 
ThermoPlus 
WärmeDirektService 
RE Windkraft GF 
Vierte Ebene 40,05 nein 
Windpark Hamdorf GmbH & Co. KG RE Windkraft 
RE Windkraft GF 
Vierte Ebene 80,00 nein 
     
Windpark Heckelberg-Breydin GmbH & Co. KG RE Windkraft 
AggerEnergie 
BELKAW 
EVL KG 
evd 
Stadtwerke Troisdorf 
Stadtwerke Lohmar KG 
RE Windkraft GF 
Vierte Ebene 64,80 nein 
Windpark Koßdorf III GmbH & Co. KG RE Windkraft GF 
RE Windkraft 
ThermoPlus 
WärmeDirektService 
Vierte Ebene - nein 
Windpark Schönwalde-Altenkrempe GmbH & Co. KG RE Windkraft GF 
RE Windkraft 
Vierte Ebene - nein 
Windpark Staustein GmbH & Co. KG RE Windkraft 
ThermoPlus 
WärmeDirektService 
RE Windkraft GF 
Vierte Ebene 40,05 nein 
Windpark Zölkow GmbH & Co. KG RE Windkraft 
RE Windkraft GF 
Vierte Ebene 80,00 nein 
Wohnungsgesellschaft der Stadtwerke Köln mbH SWK Zweite Ebene 100,00 ja 
ZOO-Gastronomie GmbH Zoo Zweite Ebene 88,19 ja

ANHANG 
 
337 
 
2. Erläuterungen und Begriffsdefinitionen 
Erläuterungen zu den Positionen von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung 
(GuV) finden Sie in §§ 266, 275 Handelsgesetzbuch (HGB) sowie im Internet z.B. un-
ter http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/bilanz.html beziehungsweise unter 
http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/gewinn-und-verlustrechnung-guv.html. 
 
Erläuterung Kennzahlen - Bilanz 
Anlagenintensität Anlagevermögen
Bilanzsumme × 100 
 
Als Verhältnis zwischen Anlagevermögen und Gesamt-
vermögen gibt die Kennzahl Auskunft über die Kapital-
bindung innerhalb eines Unternehmens. Je größer die 
Kennzahl, desto mehr Kapital ist innerhalb des Anlage-
vermögens gebunden und je höher sind die Fixkosten. 
Eine hohe Anlageintensität beinhaltet ein höheres Ri-
siko, da das Unternehmen bei Marktveränderungen 
i.d.R. nicht so schnell darauf reagieren kann. Der Ziel-
wert ist stark branchenabhängig. 
Abschreibungen Abschreibungen ohne Abschreibungen auf den Ge-
schäfts- und Firmenwert 
Abschreibungsquote Abschreibungen
Immaterielle Vermögen + Sachanlagevermögen × 100 
 Das Verhältnis zwischen den Abschreibungen eines Ge-
schäftsjahres und dem Anlagevermögen lässt Schlüsse 
über den Erneuerungszyklus von Anlagegütern (z.B. Ma-
schinen) und deren Nutzungsdauer zu. Je höher die Ab-
schreibungsquote, desto eher werden Anlagen nach 
Auslaufen der Abschreibungen weiterhin verwendet. Der 
Zielwert ist stark branchenabhängig. 
Kreditverbindlichkei-
ten 
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und andere 
Kreditgeber 
Investitionen 
Summe der Zugänge beim Anlagevermögen d.h. bei den 
immateriellen Vermögensgegenständen, dem Sachanla-
gevermögen sowie zu den Finanzanlagen 
Investitionsquote Investitionen in Anlagevermögen
Anlagevermögen × 100

ANHANG 
 
338 
 Diese Kennzahl spiegelt den prozentualen Anteil der In-
vestitionen in das Anlagevermögen wider; sie gibt einen 
Hinweis auf die Erneuerungsquote. Ist die Investitions-
quote langfristig hoch, so lässt dies den Schluss zu, 
dass ständig in neue Vermögensgegenstände investiert 
wird. Eine langfristig niedrige Investitionsquote hingegen 
kann auf eine Überalterung der Anlagegüter hinweisen. 
Eine Aussage zur Notwendigkeit oder Qualität der Inves-
titionen enthält diese Kennzahl nicht. Der Zielwert sollte 
langfristig größer als Null sein. 
Eigenkapital Im Gegensatz zum Fremdkapital jene Mittel, die von den 
Eigentümern einer Unternehmung zu deren Finanzie-
rung aufgebracht oder als erwirtschafteter Gewinn im 
Unternehmen belassen wurden (Selbstfinanzierung). 
Das davon gezeichnete Kapital ist das Kapital, auf das 
die Haftung der Gesellschafter für die Verbindlichkeiten 
der Kapitalgesellschaft gegenüber den Gläubigern be-
schränkt ist (§ 272 I HGB). 
Eigenkapitalquote Eigenkapital
Bilanzsumme ×100 
 Die Eigenkapitalquote zeigt, wie hoch der Anteil des Ei-
genkapitals am Gesamtkapital ist. Je höher die Eigenka-
pitalquote, umso höher ist die finanzielle Stabilität des 
Unternehmens und die Unabhängigkeit gegenüber 
Fremdkapitalgebern. Banken bewerten daher die Bonität 
eines Unternehmens bei hoher Eigenkapitalquote höher. 
Je höher die Anlagenintensität ist, umso höher sollte 
auch die Eigenkapitalquote sein. 
 
Erläuterungen Kennzahlen - Gewinn- und Verlustrechnung 
EBIT 
Earnings before interest and taxes 
Summe aus Betriebsergebnis, Erträgen aus Beteiligun-
gen, Erträgen aus Gewinnabführung, Erträgen aus an-
deren Finanzanlagen abzüglich Aufwendungen aus Ver-
lustübernahme und Abschreibungen auf Finanzanlagen

ANHANG 
 
339 
 
 Hierbei handelt es sich um das Unternehmungsergebnis 
bevor Steuern und Zinsen hinzugerechnet bzw. abgezo-
gen werden. Die Kennzahl EBIT wird vor allem verwen-
det, um die operative Ertragskraft eines Unternehmens 
beurteilen zu können, unabhängig von regionalen Be-
steuerungen und unterschiedlichen Finanzierungsfor-
men. Zielwert ist größer Null. 
EBITDA 
Earnings before interest, taxes, depreciation and 
amortisation 
 
EBIT 
+ Abschreibungen auf Sachanlagevermögen 
+ Abschreibungen auf immaterielle Vermögen  
(Firmenwert) 
 Mit dem EBITDA wird das Betriebsergebnis ohne Ver-
zerrungen durch Steuern, Zinsen und Abschreibungen 
dargestellt. Diese Kennzahl ist also nicht nur um das Fi-
nanzergebnis und Steuern bereinigt, sondern gegenüber 
dem EBIT zusätzlich noch um die Abschreibungen. Die 
Ertragskennzahl EBITDA wird genutzt, um insbesondere 
Abschreibungen im Zusammenhang mit Patenten, Li-
zenzen und dem Goodwill (Geschäfts- oder Firmenwert) 
aus der Betrachtung der Ertragskraft eines Unterneh-
mens zu eliminieren. Der Zielwert ist größer Null. 
Gesamtaufwand 
Summe alle Aufwendungen d.h. Betriebsaufwendungen, 
Abschreibungen auf Finanzanlagen, Aufwendungen aus 
Verlustübernahmen, Zinsen und ähnliche Aufwendungen 
sowie Ertragsteuern und sonstige Steuern 
Gesamtleistung 
 
Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen 
sowie aktivierter Eigenleistungen 
Gesamtkapital- 
rentabilität 
 
(Jahresergebnis + Zinsaufwendungen)
Bilanzsumme  x 100

ANHANG 
 
340 
 Durch diese Kennzahl lassen sich die Verzinsung und 
die Effizienz des gesamten Kapitaleinsatzes vor Ergeb-
nisübernahme bzw. -abführung im Unternehmen errech-
nen. Die Fremdkapitalzinsen werden dem Gewinn hinzu-
gerechnet, da sie in derselben Periode angefallen sind, 
jedoch als Aufwand den Gewinn schmälern. Da die Ge-
samtkapitalrentabilität die Verzinsung des gesamten im 
Unternehmen, also inkl. Fremdkapital, investierten Kapi-
tals angibt, ist sie aussagefähiger als die Eigenkapital-
rentabilität. Der Zielwert sollte größer als der Zins für 
das eingesetzte Fremdkapital sein. 
Gesamtleistung 
Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen 
sowie aktivierter Eigenleistungen.  
Die Bestandsveränderungen geben die Änderung inner-
halb des Vorratsvermögens (u.a. bei Roh-, Hilfs- und Be-
triebsstoffen) an, aktivierte Eigenleistungen (beispiels-
weise in Form von selbst erstellten Anlagen) stellen ei-
nen Vermögensgegenstand dar. Die Gesamtleistung be-
schreibt daher den Wert, der durch die abgesetzten Pro-
dukte/ Dienstleistungen und die selbst erstellten Güter 
innerhalb einer Periode geschaffen wurde. 
Betriebsleistung 
Gesamtleistung zuzüglich sonstiger betrieblicher Er-
träge. 
Die Betriebsleistung ist eine wesentliche Größe, die als 
Bezug für eine Reihe von Kennzahlen verwendet wer-
den kann (z.B. Personalintensität, Materialintensität, 
usw.). In der Bilanzanalyse kommt der Betriebsleistung 
insbesondere bei lagerintensiven Unternehmen eine hö-
here Aussagekraft zu als den Umsatzerlösen. Zu den la-
gerintensiven Unternehmen gehören Betriebe, bei de-
nen aus Gründen des Produktionsprozesses die Pro-
dukte nicht innerhalb einer Rechnungsperiode fertigge-
stellt sind und deshalb zu hohen Bestandsveränderun-
gen führen. Bei Betrieben mit hoher Lagerumschlags-
häufigkeit spielt die Gesamtleistung indes keine Rolle, 
weil hier lediglich der Bilanzstichtag zufällig zu Lagerbe-
ständen führt, die als Bestandsveränderung zu zeigen 
sind. 
Rohertrag 
Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand 
Der Rohertrag zeigt an, welcher Betrag für die Beglei-
chung aller übrigen Positionen verbleibt. Der Rohertrag 
stellt somit die einfachste Form eines Deckungsbeitrags 
dar.

ANHANG 
 
341

ANHANG 
 
342 
Personal 
Beschäftigte Alle Angestellten in Voll- und Teilzeit inkl. Auszubildende. 
Auszubildende 
Bei den Auszubildenden soll der Stichtagsbezogene 
Wert gewählt werden. Falls dieser nicht vorhanden sein 
sollte, kann auch der Durchschnittswert aus dem An-
hang gewählt werden.

ANHANG 
 
343 
 
3. Abkürzungsverzeichnis 
 
Gesellschaftsformen 
AG Aktiengesellschaft 
AöR Anstalt des öffentlichen Rechts 
B.V.  Besloteen vennootshap met beperkte aansprakelijhkeid  
(niederländische Gesellschaft mit beschränkter Haftung) 
e.E. Eigenbetriebsähnliche Einrichtung 
GbR Gesellschaft bürgerlichen Rechts 
gGmbH gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
GmbH & Co. KG Gesellschaft mit beschränkter Haftung & Compagnie Komman-
ditgesellschaft 
S.a.r.l. Socieété à responsabilité limitée 
(luxemburgische Gesellschaft mit beschränkter Haftung) 
 
Allgemein 
2G Mobilfunkstandard der 2. Mobilfunkgeneration 
3G Mobilfunkstandard der 3. Mobilfunkgeneration 
AGH Arbeitsangelegenheiten 
Bg Beigeordnete*r 
CFDS Contracts for Difference, Differenzkontrakte  
(derivative Finanzprodukte) 
CO2 Kohlendioxyd 
DWNRW Regionale Plattformen für die Digitale Wirtschaft in NRW 
EAV Ergebnisabführungsvertrag/Ergebnisabführungsvereinbarung 
e-commerce elektronischer Handel 
EEG-Umlage Erneuerbare Energien Gesetz - Umlage 
EigVO Eigenbetriebsverordnung 
EK Eigenkapital 
ERP Softwaresystem zur Steuerung des gesamten Unternehmens 
(Enterprise Ressource Planning) 
EU Europäische Union 
FTTB/ FTTH Fibre to the Building/Fibre to the Home (Glasfaserverbindung 
bis zum Kunden) 
GJ Geschäftsjahr 
GO NRW Gemeindeordnung für das Land Nordrhein Westfalen 
GU/TU Generalunternehmer / Totalunternehmener 
GW Gebäudewirtschaft 
hcb Institute for Health Care Business 
HFC Hybrid Fiber Coax (Technologie zur Realisierung von Kabel-
fernsehnetzen) 
HGB Handelsgesetzbuch

ANHANG 
 
344 
i. L. in Liquidation 
IT Informationstechnologie 
ITK Informations- und Kommunikationstechnologie 
IUAG Gesetz zur Bildung integrierter Untersuchungsanstalten für be-
reiche des Verbraucherschutzes 
IWF Internationaler Währungsfonds 
Käm. Kämmerin 
KFA Kulterförderabgabe 
KMU Kleine und mittlere Untenehmen 
KPI (Hub) Key Performance Indicators - Schlüsselkennzahlen 
kWh Kilowattstunde 
LGBTQ Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Transgender und Queer 
LoRaWan-Netz Long Range Wide Area Network (Niedrigenergieweitverkehr-
netzwerk; ermöglicht ein energieeffizientees Senden von Daten 
über lange Strecken)  
MdR Mitglied des Rates 
MTOW Maximum Take-off Weight - maximales Startgewicht 
NRW Nordrhein-Westfalen 
OB Oberbürgermeister/Oberbürgermeisterin 
OECD Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwick-
lung 
OGZ Onlinezugangsgesetz 
OKR Objectives and Key Results (Managementmethode zur Verbin-
dung von Unternehmenszielen mit Zielen von Teams und Mitar-
beitern) 
PCGK Public Corporate Governance Kodex der Stadt Köln 
PCR Polymerase chain reaction - enymabhängiges Verfahren zur 
Vervielfältigung bestimmter Gen-Sequenzen 
RWI Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung e.V. 
RWTH Rheinisch-Westfaelische Technische Hochschule 
SAV Sachanlagevermögen 
SGB II Sozialgesetzbuch II - Bürgergeld, Grundsicherung für Arbeitssu-
chende 
SGB VIII Sozialgesetzbuch VIII - Kinder- und Jugendhilfe 
SIL 1 Safety Integrity Level (Sicherheitsanforderungsstufe) 
StD Stadtdirektor*in 
TH Technische Hochschule 
TraFöG Trassenpreisförderung im Schienengüterverkehr 
TVÄ Tarifvertrag Ärzte 
TVöD Tarifverträg öffentlicher Dienst 
VDV Verband Deutscher Verkehrsunternehmen 
VG Vermögensgegenstand / Vermögensgegenstände 
Vj Vorjahr 
VK Vollzeitkräfte 
VRS Verkehrsverbund Rhein-Sieg 
WpG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
WZL Werkzeugmaschinenlabor

Beratungsverlauf (1)

04.12.2023 Finanzausschuss
TOP 2.10 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3275/2023
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
27.11.2023
Erstellt
12.10.2023 16:42