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4476/2020

Situation der Autofahrer am gesperrten "Rechtsabbieger" am Südstadion

Beantwortung einer Anfrage (BV) 14.01.2020

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen), Sitzung am 20.01.2020, TOP 7.1.8

Beantwortung einer Anfrage (BV)

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Beantwortung einer Anfrage (BV)

2780 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VIII/66/661/4 
661/4 
Vorlagen-Nummer 
 4476/2020 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 20.01.2020 
 
Situation der Autofahrer am gesperrten "Rechtsabbieger" am Südstadion 
Anfrage AN/1663/2019 der Freien Wähler in der Bezirksvertretung Rodenkirchen vom 
09.12.2019, TOP 7.2.4 
Als Vertreter der FREIEN WÄHLER bittet Herr Ilg in der Bezirksvertretung Rodenkirchen um die Be-
antwortung folgender Fragen:  
 
 
Frage 1:  
„Welche Maßnahmen hat die Verwaltung erarbeitet, um den Rückstau und die Behinderung der Auto-
fahrer im Berufsverkehr wieder aufzulösen?“ 
 
Antwort der Verwaltung: 
In seiner Sitzung am 03.05.2018 hat der Rat der Stadt Köln eine Überprüfung, Überplanung und ggf. 
den Umbau aller in Köln vorhandenen sogenannten freilaufenden Rechtsabbieger beschlossen, da 
freilaufende Rechtsabbieger eine grundsätzliche Gefahr für den Radverkehr darstellen (s. Vorlagen-
Nr.: (0913/2018). 
 
Aufgrund dieses Beschlusses führt die Verwaltung zusammen mit einem Ingenieurbüro eine Mach-
barkeitsstudie zu diesem Thema durch.  
 
Parallel zur Machbarkeitsstudie führt die Verwaltung Ad-Hoc-Maßnahmen durch. Bis Ende des Jah-
res 2019 sind freilaufende Rechtsabbieger als Sofortmaßnahmen, z. B. am Knotenpunkt Höninger 
Weg/Vorgebirgstor/Pohligstraße entfallen. Außergewöhnliche Stauerscheinungen sind der Verwal-
tung aus dieser Maßnahme nicht bekannt. 
 
 
Frage 2:  
„Wird seitens der Verwaltung erwägt, an der Ampel einen sogenannten „Grünen Pfeil“ anzubringen, 
damit Autofahrer wenigstens an der Ampel selbst, ohne langes Warten nach rechts abbiegen kön-
nen? - Wenn nein, warum nicht?“ 
 
Antwort der Verwaltung: 
Es wird nicht erwogen an der Ampel einen sogenannten „Grünen Pfeil“ anzubringen, weil dies einen 
Knotenumbau erfordern würde. Grüne Pfeile werden nur dann angebracht, wenn eine separate 
Rechtsabbiegerspur vorhanden ist. Grundsätzlich ist die Anbringung von Grünpfeilen aus Sicht des 
Radverkehrs kritisch zu sehen und daher nur im Ausnahmefall sinnvoll. 
 
 
Frage 3:  
„Wann wird dieser „Verkehrsversuch“ beendet sein und in welchen Abständen werden die Bürger 
über seine Auswirkungen informiert?“

2 
 
 
Antwort der Verwaltung: 
Aktuell liegt ein Ratsbeschluss zum Abbau von freilaufenden Rechtsabbiegern vor (siehe Antwort 1), 
den die Verwaltung umsetzt. Es werden parallel zur Umsetzung der Ad-hoc-Maßnahmen „Vorher-
Nachher-Untersuchungen“ durchgeführt. Grundsätzlich ist eine Rückkehr zur alten Verkehrsregelung 
nach Abbau des freilaufenden Rechtsabbiegers nicht vorgesehen, da mit den Maßnahmen eine Er-
höhung der Verkehrssicherheit verbunden ist. Die Verwaltung wird über die Erfahrungen berichten.

Beratungsverlauf (1)

20.01.2020 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 7.1.8 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
4476/2020
Typ
Beantwortung einer Anfrage (BV)
Datum
14.01.2020
Erstellt
06.01.2020 15:00