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0984/2019

Sachstandsbericht MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln, Stand 11.03.2019

Mitteilung Ausschuss 19.03.2019

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 26.03.2019, TOP 9.1

Anlage 1 - Projektstatusbericht MiQua

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Anlage 1 - Projektstatusbericht MiQua

10433 Zeichen

MiQua 
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Stand: 11.03.2019
1. Kerndaten des Projektes
Standort: Rathausplatz
Bauherr: Dezernat für Kunst und Kultur
Planungszeit: Juli 2008 bis heute
Bauzeit: 2014 - 2020
Meilensteine: Stand Ausschreibung + Vergabe:
Stahlbetonarbeiten bis 11/2019 Ausbaugewerke (Lese-LV-Erstellung) in Vorbereitung
Stahlbau (Montage Rautentragwerk) ab 03/2019 26.09.2018
Zimmer- und Holzbauarbeiten ab 07/2019 Rohbau- und Abbrucharbeiten Maßnahme MPZ (Beauftragung) 03.01.2019
Baudichtigkeit 08/2019 Trockenbauarbeiten MPZ (Beauftragung) 15.01.2019
Ausbau Museum ab 08/2019 Estricharbeiten MPZ (Beauftragung) 21.01.2019
Bauliche Übergabe des Gebäudes 4Q/2020 Raumlufttechnik MPZ (Beauftragung) 11.01.2019
Nutzungsbeginn 2Q/2021 Heizung- und Sanitärtechnik (Beauftragung) 08.02.2019
Dämmung technischer Anlagen MPZ (Beauftragung) 24.01.2019
Dachdeckerarbeiten MPZ (fachtechnische Prüfung) in 03/2019
Maler- und Lackierarbeiten MPZ (Beauftragung) in 03/2019
Auszug Steuerungsterminplan (Stand: 03/2019):
Platz- und Landschaftsbauarbeiten (Beauftragung) 
Sachstandsbericht für den Unterausschuss Kulturbauten am 19.03.2019 / Ausschuss Kunst und Kultur am 26.03.2019 / Lenkungskreis Verwaltung am 
28.03.2019 / Lenkungskreis Politik am 01.04.2019 
Projektbeschreibung:
Vor dem historischen Rathaus  befindet sich ein großes 
Ausgrabungsfeld mit Überresten aus der Römerzeit und einer alten 
jüdischen Gemeinde. Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, 
unter der die Ausstellung eingerichtet wird. Entlang 
Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten 
jüdischen Synagoge, ensteht der oberirdische Teil des "MiQua. LVR-
Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln".
2. Termine
MiQua_Projektstatusbericht_20190311_markiert.xlsx 11.03.2019 1 von 3

MiQua 
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Stand: 11.03.2019
Sachstandsbericht für den Unterausschuss Kulturbauten am 19.03.2019 / Ausschuss Kunst und Kultur am 26.03.2019 / Lenkungskreis Verwaltung am 
28.03.2019 / Lenkungskreis Politik am 01.04.2019 
3. Kosten
Letzter Sachstand Kosten gemäß Ratsbeschluss Juli 2011 (WHL): Verteilung Anteile 2011
Baukosten 35,417 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 37,473 Mio. € BGF: 13.966 m²
Baunebenkosten, inkl. Grabungskosten 16,356 Mio. € Fördermittel des Landes 14,300 Mio. € BRI: 68.290 m³
Gesamtsumme (brutto) 51,773 Mio. € ∑ 51,773 Mio. €
Kostenberechnung gemäß Optimierung III 2015: Sachstand Optimierung III 2015 (GW)
Baukosten 37,777 Mio. € D
Baunebenkosten 16,622 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 28,878 Mio. € BGF: 10.277 m²
Grabungskosten 7,179 Mio. € Fördermittel des Landes 32,700 Mio. € BRI: 51.562 m³
Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € Kostenberechnung       ∑ 61,578 Mio. €
Nachtragskostenberechnung 2017: Sachstand Nachtragskostenberechnung 2017 
Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € D
Summe Entscheidungsvorlagen 1,138 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 44,300 Mio. €
7,039 Mio. € Fördermittel des Landes 32,700 Mio. €
1,750 Mio. € Kostenberechnung  ∑ 77,000 Mio. €
1,890 Mio. €
∑ 73,395 Mio. €
zzgl. Risikoaufschlag 5% 3,670 Mio. €
∑ 77,000 Mio. €
4. Risiken
Grün
Gelb 
Rot
1 Baugrund (Schadstoff, Denkmal, Kampfmittel, Ver- und Entsorgungsleitungen …)
2 Änderung der Planung durch Nutzer
3 Gesetzliche Änderungen
4 Insolvenzen
5 Mangelhafte Fremdleistungen
6 Genehmigungsverfahren
7 Ausschreibungs- Vergabeverfahren
8 Bauablauf gemäß Terminplanfortschreibung
9 Erneuerung Abdichtung/Betonsanierung Decke Prätorium
Weitere prognostizierte Mehrkosten (grobe 
Kostenschätzung)
-8,595 Mio. €
18,400 Mio. €
9,805 Mio. €
6,827 Mio. €
18,400 Mio. €
15,422 Mio. €
Mehrkosten während der Projektdurchführung 
(03/2017)
Mehrkosten Spanischer Bau (Museumspädagogik 
+ Sicherheitszentrale)
Restabwicklung (Bereich OK 
Gelände/Böschungsbereiche)
61,578 Mio. €
73,395 Mio. € 77,000 Mio. €
33,007 Mio. €
0,000 Mio. €
20,000 Mio. €
40,000 Mio. €
60,000 Mio. €
80,000 Mio. €
100,000 Mio. €
Kostenberechnung Opt. III 2015 Kosten exkl. 5% Risikoaufschlag Kostenprognose inkl. 5% Risikoaufschlag Zahlungsstand (03/2019)
Kostenbericht (in Mio. €) - Stand 06.03.2019
MiQua_Projektstatusbericht_20190311_markiert.xlsx 11.03.2019 2 von 3

MiQua 
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Legende: planmäßig mittleres Risiko hohes Risiko
Sachstandsbericht für den Unterausschuss Kulturbauten am 19.03.2019 / Ausschuss Kunst und Kultur am 26.03.2019 / Lenkungskreis Verwaltung am 
28.03.2019 / Lenkungskreis Politik am 01.04.2019 
Stand: 11.03.2019
5. Erläuterung Sachstand
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Bewertung als "planmäßiges Risiko" aufgrund der Tatsache, dass die Umplanungen bzgl. Parcoursführung, Sicherheit etc. 
mittlerweile in fast allen Planungsdisziplinen eingearbeitet und berücksichtigt wurden bzw. aktuell in die Planungsgrundlagen eingearbeitet werden. 
Nach Durchführung der Sandentnahme in den ersten Bereichen werden die Archäologen mit dem Entpacken und Restaurieren der Befunde beginnen. 
Im Rahmen dieser Maßnahmen müssen an einigen Stellen die archäologischen Befunde (z.B. Mauerwerksteile) mittels statischer Unterfangungen 
abgestützt werden. Diese sind in enger Abstimmung mit den Archäologen zu planen. Der genaue Umfang dieser Maßnahmen ergibt sich erst nach der 
Entfernung der Sandverfüllung und Fertigstellung des Betondeckels. 
Die Ausführungsplanung der technischen Gebäudeausrüstung wurde zu Beginn des Jahres 2019 an die bereits beauftragten Baufirmen verteilt, damit 
diese auf dieser Basis die Werk- und Montageplanungen erstellen können. 
Im Bereich der Maßnahme Museumpädagogisches Zentrum (MPZ) lag mit Ende des Jahres 2018 die Baugenehmigung vor. Aktuell befindet man sich in 
der Ausführungsplanung bzw. Schlitz- und Durchbruchplanung. Die Firma der Raumlufttechnik erstellt derzeit die Werk- und Montageplanung. Die 
Leistungsverzeichnisse aller Gewerke liegen vor und wurden fast alle bereits veröffentlicht bzw. sogar schon submittiert. 
Ausführung:
Bewertung als "mittleres Risiko" aufgrund von Verzögerungen bei den Stahlbetonarbeiten sowie bei der Eintaktung des Stahlbaus und der folgenden 
Gewerke Zimmerer, Dachdecker, Fassadenbauer. 
Zuletzt wurde am 12.12.2018 das Deckenfeld 7 betoniert und der Ringschluss im Bereich der Achse AE hergestellt. Somit ergibt sich auf dem kritischen 
Weg die SItuation, dass mit dem Aufstellen des Rautentragwerks des Stahlbaus begonnen werden kann. Im Bereich der Wandscheibe 3 wurde im 
Dezember 2018 als Optimierung eine Bohrpfahlwand anstatt der Wandscheibe 3 erstellt. Die Arbeiten hierzu sind bereits abgeschlossen. Der Beginn 
der Sandentnahme im Bereich des Deckenfeldes 2 hat am 03.12.2018 begonnen. Die kommenden Arbeiten im Bereich der Stahlbetonarbeiten sind die 
Herstellung der Deckenfelder 5 + 6 inkl. Aufzug Achse AE + Achse AA sowie die Herstellung der Deckenfelder 8 - 11. Parallel zur Herstellung dieser 
Arbeiten laufen die Bautätigkeiten des aufgehenden Museumsbaus. Hierfür soll ab März 2019 der Stahlbauer mit dem Aufstellen der Rautentragwerke 
beginnen. Die Arbeiten im Bereich des Innenhofes des Spanischen Baus (Rückbau des Pflasters und Sanierung der Abdichtungslage, gglfs. 
Betonsanierungsmaßnahmen) haben, als notwendige Maßnahme im Vorfeld der Sanierung des Prätoriums, im Juli 2018 begonnen und sind derzeit 
noch nicht beendet. Die Finanzierung dieser Maßnahme läuft nicht über das Budget der MiQua, sondern wird über die Bauunterhaltung der
Gebäudewirtschaft finanziert. Ob sich diese Sanierungsarbeiten auch auf die Spannbetonkonstruktion oberhalb des Praetoriums ausweiten, kann erst 
nach Abdeckung der Fläche (Pflaster und alte Abdichtung) beurteilt werden. Die Untersuchungen laufen derzeit in Kooperation mit zusätzlichen 
Gutachtern u.a. aus Aachen und Berlin auf Hochtouren. Mit weiteren Ergebnissen und Erkenntnissen wird Mitte/Ende März gerechnet. Es liegen noch 
keine detaillierten Erkenntnisse vor, in welchem Umfang eine Betonsanierung erforderlich wird. 
Die Bauausführung der Maßnahme MPZ hat im Februar 2019 begonnen. 
Kosten:
Bewertung als „mittleres Risiko" da durch evtl. berechtigte Nachtragsansprüche seitens der Firmen das Kostenbudget belastet werden könnte. 
Mit Stand vom 29.03.2017 wurde eine Nachtragskostenberechnung als Kostenaufstellung/-prognose zur Vorlage beim Rat sowie 
Rechnungsprüfungsamt erstellt. Die Kostenprognose dieser Nachtragskostenberechnung beläuft sich auf ca. 77,0 Mio. €. 
Am 11.07.2017 wurden in der Ratssitzung der Stadt Köln die Mehrkosten i.H.v. 15,42 Mio. € beschlossen, sodass die Gesamtaufwendungen des 
Projektes MiQua sich auf 77,0 Mio. € belaufen.
Es haben seit Beginn des Jahres 2018 mit allen bereits beauftragten Firmen entsprechende Abstimmungen und Firmengespräche stattgefunden, in 
denen über die Thematik der Bauzeitverschiebung und daraus resultierenden Nachtragsansprüchen gesprochen wurde. Derzeit werden die 
vorliegenden Nachtragsforderungen in Abstimmung mit den Bauleitungen, der Projektleitung der Stadt Köln, der Projektsteuerung sowie externen 
Gutachtern intensiv geprüft. Die Summe der bisher vorliegenden, ungeprüften Nachträge aus Bauzeitverschiebungen beträgt ca. 1,9 Mio. € (brutto). 
Termine:
Bewertung als "mittleres Risiko" aufgrund von Stillständen durch den Stahlbetonbauer sowie der aktuell laufenden Eintaktung der nachfolgenden 
Gewerke Stahlbau, Zimmerer, Dachdecker, Fassadenfirmen.
Auf Grundlage der Entwicklungen im Gesamtprojekt werden fortlaufend die Auswirkungen verschiedener Themen auf den Gesamtablauf intensiv 
überprüft und die gesamte Terminplanung überarbeitet und angepasst. 
Bei Beachtung aller bisherigen Projekterfahrungen konnte im Winter 2017 ein Zeitrahmen präsentiert werden, der alle bis dato bekannten 
Verzögerungen und Risiken berücksichtigt hat. Die bauliche Fertigstellung und Übergabe des MiQua an den LVR ist demnach für das vierte Quartal 
2020 terminiert. Anschließend ist ein Zeitraum von ca. 6 Monaten vorgesehen, in dem die Themen Klima-Einregulierung/-Monitoring, Probeläufe für 
den späteren Betrieb, etc. durchgeführt werden. Aktuell liegen die Arbeiten des Stahlbetons sowie des Stahlbauers hinter dem ursprünglich geplanten 
Zeitplan zurück. Eine Optimierung des Bauablaufes Rohbau, Stahlbau sowie der Folgegwerke wird derzeit in Abstimmung mit den Firmen erarbeitet 
(z.B. paralleles Arbeiten mehrerer Gewerke, Optimierung Bauablauf, etc.). 
MiQua_Projektstatusbericht_20190311_markiert.xlsx 11.03.2019 3 von 3

Mitteilung Ausschuss

494 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 19.03.2019 
 0984/2019 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Unterausschuss Kulturbauten 19.03.2019 
Ausschuss Kunst und Kultur 26.03.2019 
 
Sachstandsbericht MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln,  
Stand 11.03.2019 
Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“, 
Stand: 11. März 2019, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt.  
 
Gez. Greitemann

Beratungsverlauf (2)

19.03.2019 Unterausschuss Kulturbauten
TOP 3.1.2 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung
26.03.2019 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 9.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Marspfortengasse
  • Rathausplatz
  • Unter Goldschmied

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Details

Aktenzeichen
0984/2019
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
19.03.2019
Erstellt
12.03.2019 16:50