Mandari Insight

AN/2063/2022

Neues Konzept für den öffentlichen Raum und eine resiliente Stadt in der Altstadt Nord, gem. Antrag Grüne, Die Linke, KlimaFreunde und Die Partei

Gem. Antrag nach § 3 BV1 (Grüne) 29.11.2022

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 1 (Innenstadt), Sitzung am 24.08.2023, TOP 5.1.1

Anlage 2 HimmelunAeaed_OeffentlicherRaum

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Ansehen

Sachstandsbericht BV

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Ansehen

Gem. Antrag nach § 3 (Grüne BV1)

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Ansehen

Anlage 1 Lageplan

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Ansehen

Anlage 3 KonsumFreiRaeume_Oeffentlicher.Raum

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Ansehen

Anlage 2 HimmelunAeaed_OeffentlicherRaum

18835 Zeichen

Aufweitung des Straßenraums zwischen 
Neumarkt und Antoniterkirche. Verein-
zelte Vegetation und Gastronomie, Ein-
zelhandel dennoch stark im Fokus. Gute 
Anbindung an die nördlicheren Straßen 
sowie den Offenbachplatz.
Nördlich der Schildergas-
se viel Fläche und weitere 
Einkaufsstraßen. Oper 
und Offenbachplatz im 
Umbau.
Kirche, Baum und Peek&Clop-
penburg als raumprägende 
Elemente. Hinterhof mit Café 
Extrablatt gibt extra Tiefe und 
Alternative.
Neumarkt als Eingangsbereich in die Innen-
stadt, insbesondere als ÖPNV-Anschluss. 
Viel Platz für größere Veranstaltungen, 
aber auch großes Potential für neue Nutzun-
gen. Verkehrsberuhigung bereits geplant.
Großer Kreuzungspunkt am Palatium als 
Verbindung Hohe Straße - Schildergasse 
- Heumarkt - Cäcilienstraße. Räumliche
Eigenschaften der angrenzenden Stra-
ßen. Cäcilienstraße als Barriere beendet
die Innenstadt.
Sehr enge Straßensituation während der 
gesamten Hohen Straße. Viele Kreuzungs-
punkte zu Nebenstraßen- und räumen. 
Einzelhandel und Schnellimbisse prägen 
das Bild. Vermehrt Leerstand und Billiglä-
den, hohe Fluktuation in den Geschäften.
Via Culturalis als neuer HotSpot der In-
nenstadt. Verknüpfung zu den Einkaufs-
straßen ist essentiell, insbesondere mit 
Einbindung der Plätze. Möglichkeit als 
neue Achse abseits der Hohen Straße mit 
anderen Nutzungen.
Enger Eingangsbereich an 
der Domplatte und dem 
Roncalliplatz. Kaum er-
sichtlich, dass die Innen-
stadt hier beginnt.
grüner
Aufenthaltsbereich
Sonnensegel
Sitzgelegenheiten
Sitzmöglichkeiten
Bäume
Infostelle
i
i
Leitsystem
zurIntegration
derNebenräume
Inszenierungvon
Fassaden
informelle
Platzbegrünung
Wasserspiel
Toilette
WWCC
Bodentexturwie
inKopenhagen
Fahrradpark-
häuser
Wasserspender
Gastros
OpenairBühne
horiz.
Verbindungen
Leitsystem
Begrünung
Enge
Straßenräume
Eingangsräume
Verbindungs-
räume
Zweite Ebene
Einkaufsräume
Ruheräume
MASSNAHMEN
IM ÖFFENTLICHEN RAUM
Sportflächen
ABBILDUNGEN WEGEN URHEBERRECHT ENTFERNT
HerleitungVorherNachher
Konzept Maßnahmen-Mind-Map
Analyse des Raumes SWOT-Analyse
Die Innenstadt von Heute ist ein Ort 
der Hektik und der Schnelllebigkeit. 
Bauten aus Glas, Beton und Metall 
prägen ebenso das Bild wie unzäh -
lige Geschäfte und den dazugehöri-
gen Werbungen. Der Konsum steht 
an erster Stelle, Erholungsmöglich -
keiten oder andere Nutzungen sucht 
man vergebens. Riesige Menschen-
mengen quetschen sich durch die 
engen Gassen und Läden auf der 
Suche nach günstigen Schnäppchen 
und der neuesten Mode. Ein Auf-
enthalt der Innenstadt ist mit Stress 
im Besucherstrom, unsäglicher Hit -
ze im Sommer und dem Gedan -
ken, möglichst schnell wieder raus 
zu kommen, verbunden. Für viele 
Menschen ist die Innenstadt ein not-
wendiges Übel, eigene Angelegen -
heiten zu erledigen, falls sie nicht 
schon größtenteils Alternativen wie 
Onlineshopping benutzen.
So geht es auch der Kölner Innen-
stadt. Neben der Situation der Be -
sucher*innen entspricht auch die 
städtebauliche Ebene nicht mehr 
heutigen Ansprüchen. Shopping als 
fast einzige Nutzung ist nicht mehr 
zeitgemäß und nicht resilient, ins -
besondere mit Blick auf die Tages -
zeiten. Nach Ladenschluss ist die 
Innenstadt nahezu ausgestorben, 
dient noch ein wenig als Transitzo -
ne, bietet jedoch keinerlei weitere 
Qualitäten. Hinzu kommt ein sehr 
schlechtes Flächenverhältniss. Viele 
der oberen Geschosse dienen ledig-
lich als Lager oder stehen komplett 
leer. In einer so guten und wichtigen 
Lage ist das viel Platz, welcher auf 
unnötige Art und Weise missachtet 
wird. 
Um diesen Situationen und dem 
Trend entgegen zu wirken, bietet 
das Konzept „Himmel und Ääd - In-
nenstadt neu gedacht!“ Lösungs -
vorschläge für eine gesunde Innen -
stadt der Zukunft. Die Kölner City 
wird dank neuer Räume abseits der 
Einkaufsstraßen, verschiedenen wei-
teren Nutzungsformen welche den 
Konsum ergänzen und einer zweiten 
Ebene über den Dächern der Stadt 
ein Vorreiter bezüglich einer moder-
nen, auf den Menschen ausgerich-
teten Stadtentwicklung.
Zuerst wurde die Situation präzi-
se und weitläufig mit verschiede -
nen Mitteln analysiert, um passende 
Maßnahmen und Entwicklungen zu 
kreieren. Die Innenstadt hat auf -
grund ihrer Größe und variablen 
Orte verschiedene Anforderungen 
und Möglichkeiten, auf welche in -
dividuell eingegangen wird. Dabei 
dienen die Maßnahmen-Mind-Map 
sowie die Best-Practice-Beispiele 
bereits realisierter Projekte für einen 
Überblick, wie divers der Raum be -
spielt werden kann und auch muss. 
So ist der Charakter der Schildergas-
se ein gänzlich anderer als der einer 
Nebengasse der Hohen Straße.
Ein Rahmenplan verortet die Maß -
nahmen und stellt die neuen Entwick-
lungen in den Vordergrund, bevor 
in vertiefenden Einblicken einzelne 
Orte genauer betrachtet werden.
Himmel un Ääd - Innenstadt neu gedacht!
Grigorios Bacharoudis, Leonhard Decker, Claes Gayk, Negar Ghatiefard, Maximilian Held, Josephine Koblitz, Serhii Ladik, Sepideh Mohammadi, Phillip Müller, Muriel Sejnenski, Arthur Spruck, Alexander Obermeier - Master Städtebau NRW - TH Köln - SoSe 2022- M 3.4. Öffentlicher Raum - Prof. Dipl.-Ing. Yasemine Utku
S
W
O
T
STRENGTHS
THREATS
Wachsender Leerstand
Auswirkungen des 
Klimawandels
Abwärtsspirale der 
Innenstadt
Lage im Herzen von Köln
Sehr frequentierter Bereich
Nähe zu historischen und 
kulturellen Gebäude
Gute Erreichbarkeit
OPPORTUNITIES
Multifunktionales Zentrum 
der Stadt
Konsum, Freizeit und Erho-
lung an einem Ort
Resiliente Innenstadt
Einbindung neuer Räume 
und Flächen
WEAKNESSES
Kaum Vegetation
Keine Sitzmöglichkeiten
Einkaufen als einzige 
Nutzung
Nur von 10:00 - 20:00 Uhr 
besucht
LEERSTAND IM EG
PLÄTZE MIT NIEDRIGER - MITTLERER  AUF-
ENTHALTSQUALITÄT
ZUSAMMENHÄNGENDE 
POTENTIALRÄUME
HAUPTEINGÄNGE
MINDERGENUTZTE DACHFLÄCHEN
BARRIERE
ÖPNV-HALTESTELLEN
ENGER RAUM MIT GERINGER 
AUFENTHALTSQUALITÄT
VIA CULTURALIS
NEBENRAUMVERBINDUNG
Grigorios Bacharoudis, Leonhard Decker, Claes Gayk, Negar Ghatiefard, Maximilian Held, Josephine Koblitz, Serhii Ladik, Sepideh Mohammadi, Phillip Müller, Muriel Sejnenski, Arthur Spruck, Alexander Obermeier - Master Städtebau NRW - TH Köln - SoSe 2022- M 3.4. Öffentlicher Raum - Prof. Dipl.-Ing. Yasemine Utku

Vertiefung: Eingang Neumarkt
Eingangsbereich Dom
Kultur und SpaßPark
Vertiefung: Knotenpunkt Schildergasse
Museum und Wasser
Kunst im Freien
Vertiefung: Hohe Straße - Von Nebenräumen zu Lebensräumen
Neumarkt
Dom
Museum
für Angewandte Kunst
Minoritenkirche
Oper
Offenbachplatz
Parkhaus Kaufhof
Museum
Römisch-Germanisches
Rathaus
Historisches 
Rathaus
Gürzenich
St. Maria
Museum
Ludwig
Kolumba
Fliegender Wochenmarkt
und Sport
Ruhige Allee
Multifunktionaler 
Dachpark 
 Bildendes Essen
Sport und Essen
MiQua
STRAßENZONEN
HAUPTEINGÄNGE
ENTSCHLEUNIGUNGSZONE
GASTRONOMIE
SPIEL- UND SPORTFLÄCHEN
KULTUR- UND BILDUNG
VERTIEFUNGSBEREICHE
ERSCHLIEßUNGSTÜRME
VERBINDUNGSRÄUME
VIA SPECTAKULARIS
VIA SPECTAKULARIS-ERWEITERUNG
Ruhezonen
Gastronomie
Infopoint
SportPotentialfläche
Eingangsbereich
EingangsbereichVerbindung
Nutzungen
Aussicht
Gastronomie
Infopoint
Verbinden
i
Konzeptionelle Visualisierung und Rahmenplan 
Himmel un Ääd - Innenstadt neu gedacht!
Grigorios Bacharoudis, Leonhard Decker, Claes Gayk, Negar Ghatiefard, Maximilian Held, Josephine Koblitz, Serhii Ladik, Sepideh Mohammadi, Phillip Müller, Muriel Sejnenski, Arthur Spruck, Alexander Obermeier - Master Städtebau NRW - TH Köln - SoSe 2022- M 3.4. Öffentlicher Raum - Prof. Dipl.-Ing. Yasemine Utku

RUHE
LANDSCHAFT 
URBAN 
FARMING
RUHE
LANDSCHAFT 
URBAN 
FARMING
Sport-
flächen 
Gastronomie 
Rooftop-
Farming
Dachpark 
Kulturort  
Ruheort 
Gastronomie 
Urban 
Gardening
temporärer
Flohmarkt 
Sportfläche 
Rooftop-
Farming
Rooftop-
Farming
Ruheort 
Kulturort  
Ruheort 
Spielplatz
Sport-
flächen 
24 Std. 
geöffnet 
24 Std. 
geöffnet 
10-20 Uhr  
geöffnet 
Die Via Spectacularis soll ein großer Bestandteil der neuen Entwicklung für 
die Kölner Innenstadt sein. Diese soll die unterschiedlichen neu bespielten 
Dachflächen miteinander verbinden um somit neuen öffentlichen Raum zu 
schaffen.
Auf der neuen Ebene sollen verschiedene Nutzungen stattfinden, wie zum Bei-
spiel neue Sport- und Spielflächen, Gastronomie, Kulturangebote, aber auch 
Erholungsorte. Zudem sollen die Dachflächen als Orte für Lebensmittelpro -
duktion in Form von Rooftop-Farming oder Urban Gardening Flächen dienen. 
Durch Erschließungstürme und neuen Nutzungen der Leerstände und Ge -
schäften soll die Erschließung der Via Spectacularis gesichtert werden, sodass 
das Erleben der neuen Ebenen zu jeder Zeit möglich ist.     
In der 1. Entwicklungsphase sollen die Eingänge Schildergasse und Hohe 
Straße entwickelt werden, sowie das Areal rund um die Piazza und dem Apple 
Store erschlossen werde. 
Nach erfolgreicher Aktivierung der Dachflächen und deren Verknüpfung gilt 
es in der 2. Phase, die restlichen Flächen im Bereich der beiden Einkaufs -
straßen zu entwickeln und miteinander zu verbinden, sodass ein Netz über 
dem Areal entsteht. 
Die Ausbreitung der Via Spectacularis über die gesamte Innenstadt Kölns soll 
in der 3. Entwicklungsphase stattfinden. Hierbei soll eine Verbindung in den 
Osten bis hin zum Rhein und zum Heumarkt entstehen.  Zudem wird in der 
letzten Entwicklungsphase eine Verbindung in den Norden bis zur Zeughaus-
straße geschaffen und im Süden die Altstadt Süd erschlossen.
Entwicklungsphasen
Phase 1 Phase 2 Phase 3  
Perspektive DachlandschaftVia Spectacularis Struktur
Konzeptplan
Via Spectacularis
Grigorios Bacharoudis, Leonhard Decker, Claes Gayk, Negar Ghatiefard, Maximilian Held, Josephine Koblitz, Serhii Ladik, Sepideh Mohammadi, Phillip Müller, Muriel Sejnenski, Arthur Spruck, Alexander Obermeier - Master Städtebau NRW - TH Köln - SoSe 2022- M 3.4. Öffentlicher Raum - Prof. Dipl.-Ing. Yasemine Utku

Dachlandschaft
Via Spectacularis
Dachpark
 IQOS Desigual
Ruschenbeck Café Riese  Ansons  O2
Burgerking 
(Gastro) Blue Tomato
HallhuberChrist
   Nordsee    WMF   Calzedona
  H&M
 Fitnessfirst Zara
 Reserved  Snipes
 Five Guys (Gastro)
 Starbucks
GStar Raw
Sparkasse 
Köln/Bonn
Fahrradstellplätze
Marktplatz
Zirkus
  Zeppelinstraße
Cäcilienstraße
    Richmodstraße
   Krebsgasse
   Jack & Jones
ruhig
Neumarkt Haltestelle
Spielplatz
belebt
schattig
dynamisch
Orte für Pause
 Imbiss
 Imbiss
 Imbiss
 Imbiss
verweilen
verweilen
dynamisch
Via Spectacularis
VECTORWORKS EDUCATIONAL VERSION
VECTORWORKS EDUCATIONAL VERSION
Der Eingang Neumarkt stellt momentan einen rein funktionalen Beginn zur 
Innenstadt mit kaum Aufenthaltsqualität dar. Der Fokus dieses Vertiefungs -
bereichs besteht darin, die Qualitäten des Neumarkts zu stärken und als 
attraktiven Raum für die Öffentlichkeit zu gestalten.
In einem ersten Schritt wird die bestehende Straßenführung geschickt um -
strukturiert und so die Schildergasse mit dem Neumarkt verknüpft. Gleich -
zeitig wird der Eingang Neumarkt dadurch zu einem einladenden Wilkom -
mensort und einer multifunktionalen Mischfläche. Die Aneignungen dieser 
Räume durch die Bewohnerinnen und Bewohner bespielen den öffentliche n 
Raum zukünftig auf vielfältige Weise. Ergänzt wird das Angebot durch schatti-
ge Sitzgelegenheiten zur Erholung sowie verschiedene Spiel- und Sportmög-
lichkeiten.
Abschließend erfolgt die Erschließung der Via Spectacularis. Der bestehende 
Ab- und Aufgangs zur U-Bahn-Station wird durch einen Erschließungsturm 
ergänzt und erweitert so den bestehenden öffentlichen Freiraum durch eine 
spektakuläre Erlebnisebene. Über den Dächern von Köln kann man hier mit 
einmaligem Blick auf den Kölner Dom und durch verschiedene  Nutzungen 
die Innenstadt neu erleben. 
Durch die Umgestaltung bildet der Eingang Neumarkt einen attraktiven 
städtebaulichen Auftakt zur neu gestalteten multicodierten Innenstadt. Die 
neue Straßenführung erweitert den Platz und bietet das Potenzial für span -
nende Veranstaltungen.
Phase 1 - Verkehrsberuhigung Phase 2 - Aneignung Verkehrsfläche Phase 3 - Erschließung Via Spectakularis
Entwicklungsphasen
Schnitt Perspektive
Lageplan
Eingang Neumarkt
Grigorios Bacharoudis, Leonhard Decker, Claes Gayk, Negar Ghatiefard, Maximilian Held, Josephine Koblitz, Serhii Ladik, Sepideh Mohammadi, Phillip Müller, Muriel Sejnenski, Arthur Spruck, Alexander Obermeier - Master Städtebau NRW - TH Köln - SoSe 2022- M 3.4. Öffentlicher Raum - Prof. Dipl.-Ing. Yasemine Utku

Ruhebereiche finden sich hauptsächlich auf 
neu erschlossenen Dachflächen sowie in den 
Nebenstraßen der Innenstadt. Der Fokus 
liegt hier auf dem Entspannen im hektischen 
Großstadttrubel. Mit diversen Sitzmöglich -
keiten, einem hohen Vegetationsanteil sowie 
Nutzungen wie Bücherregalen und gastro -
nomischen Angeboten werden kleine Oase 
im Herzen der Stadt geschaffen.
Sportliche Ertüchtigungen im öffentlichen 
Raum nehmen ein immer stärkeren Part in 
der modernen Stadt ein. Mit vielfältigen 
Sportmöglichkeiten, welche einzeln als auch 
mit Gruppen genutzt werden können, sind 
Sportlandschaften in vielerlei Varianten vor -
handen. So sind Basketballplätze genauso 
wichtig wie kleinere Optionen in Form von 
Tischtennisplatten oder Fitnessgeräte.
Sitztreppen verbinden den Aspekt des Auf -
enthaltes mit kulturellen Angeboten wie 
Freiluftbühnen oder weiteren großflächigen 
Nutzungen. Doch auch als kleinere Vari -
anten stärken diese den Straßenraum. Die 
Form und Materialität ist dabei sehr varia -
bel einsetzbar. Aus Holz, Stein, Metall oder 
Vegetation ist jede Situation optimal zu be -
spielen.
Als neues Element belebt die Pop-Up Gas -
ronomie die Innenstadt auf eine spannen -
de Art. Auf freien Flächen bieten sie für 
kurz- und mittelfristige Zeit kulinarische Hot-
Spots. Auch ist eine Aneignung von ehema -
ligen Straßen- und Stellflächen im Bereich 
des möglichen. Die Stadt wird wieder mehr 
in den Zukunft der Menschen gerückt und 
der Aufenthaltswert steigt enorm.
Um die neuen räumlichen Möglichkeiten 
abseits der Einkaufsstraßen und den neuen 
Flächen auf 
den Dächern zu verdeutlichen, 
wird mit Leitsystemen gearbeitet. Mit knalli -
gen Farben und verschiedenen Materialitä -
ten führen Wege, Wände und Pfeiler zu den 
spannenden und erlebnisreichen Nebenor -
ten. Neben einer informativen Funktion wird 
auch der Raum optisch aufgewertet.
Pop-Up Ausstellungen stellen eine ideale 
kulturelle, temporäre Nutzung dar. Verschie -
dene Arten von Kunst, aber auch interaktive 
Angebote wie T astings sind dabei vorstell -
bar. Künstler*innen, Schulen oder Aktionen 
können sowohl Leerstände in der Innenstadt 
als auch den Straßenraum bespielen und 
eine Vielzahl an unterschiedlichen Facetten 
bieten.
Für musikalische und theatralische Formen 
der Kunst gibt es Pop-Up Bühnen. Insbeson -
dere auf größeren Flächen entfaltet diese 
Nutzungsform ihre ganze Wirkung, um eine 
Vielzahl an Menschen zu unterhalten. Oft -
mals rustikal in Container und Holz gehal -
ten lassen sich die Bühnen schnell auf- und 
abbauen. Auch für städtische Events ist diese 
Art der kulturellen Unterhaltung sehr beliebt.
RUHEBEREICH
SPORTLANDSCHAFT
SITZTREPPE
POP-UP GASTRONOMIE
POP-UP 
AUSSTELLUNGEN
POP-UP BÜHNE
LEITSYSTEM
Schnitt
Perspektive Schildergasse Perspektive Dachlandschaft
Lageplan    ABB. WEGEN URHEBERRECHT ENTFERNT
Lageplan
Knotenpunkt Schildergasse
Grigorios Bacharoudis, Leonhard Decker, Claes Gayk, Negar Ghatiefard, Maximilian Held, Josephine Koblitz, Serhii Ladik, Sepideh Mohammadi, Phillip Müller, Muriel Sejnenski, Arthur Spruck, Alexander Obermeier - Master Städtebau NRW - TH Köln - SoSe 2022- M 3.4. Öffentlicher Raum - Prof. Dipl.-Ing. Yasemine Utku

GSEducationalVersion
Hohe 
Straße
Karl-
Küpper-
Platz
Jupp-
Schmitz-
Plätzchen
Laurenzplatz
Theo-Burauen-Platz
Rathaus
Spanischer Bau
Rathausplatz
Via 
Culturalis
Mobiles 
Stadt
mobiliar
Grünes Forum 
Indoor 
Skatepark
Kletter
wand
Aufgang Via 
Spektakularis
Kinderspiel
Calisthenics
Sitzinsel
Kundenzentrum 
Stadt Köln
Raphael Cologne
Yves Rocher
Süßwarengeschäft
Vodafone
Läderach
Foot Locker
Claireʻs
Captain Candy
Smallland
Pop-Up 
GalerieJugendtreff
Pop-Up Ausstellung
LUSH
Aliʻs Döner
HYPENEEDZ
GameStop
SNIPES
Sneaker Store
Görtz
Schwarzer 
Elefant
Pylones
JD Sports
Media Markt
New Yorker
WMF
Elbenwald
Obdachlosenhilfe
Via Spektacularis
Karl-Küpper-Platz
Laurenzplatz
Jupp-Schmitz-Plätzchen
ERHOLUNG
KULTUR
AKTIV
SHARED SPACE
AUTOFREI
AUTOFREI
AUTOFREI
SHARED SPACE
VERBINDUNG DER 
DACHFLÄCHEN
ERSCHLIEßUNG 
DES PARKHAUSES
Da die Hohe Straße momentan von einer starken Linearität und zuneh -
mendem Leerstand geprägt ist, liegt der Fokus in diesem Vertiefungsbe -
reich auf möglichen Zwischennutzungen bzw. konsumfreien Angeboten in 
den leerstehenden Gebäuden sowie auf der Verknüpfung der Hohe Straße 
mit angrenzenden Plätzen „in zweiter Reihe“ und der Via Culturalis. 
Die angrenzenden Plätze bieten teilweise Aufenthaltsqualität, werden aber 
von den Besucher:innen der Einkaufsstraßen kaum genutzt. Das liegt vor 
allem an der fehlenden visuellen Verbindung der beiden Bereiche. Farbige 
Bodenmarkierungen an den Ecken der Hohe Straße, die in die Entschleu-
nigungsbereiche führen, sollen diese Verbindung sichtbar machen und 
so die angrenzenden Plätze erschließen. Alle Plätze sollen einen eigenen 
Charakter erhalten. 
So soll das Jupp-Schmitz-Plätzchen vor allem zur Erholung dienen und 
schattige Sitzgelegenheiten anbieten. Der Karl-Küpper-Platz bietet ver -
schiedene Spiel- und Sportmöglichenkeiten an, während der Laurenzplatz 
in direkter Verbindung zur Via Culturalis Kulturangebote schafft. 
In einem zweiten Schritt werden auch die Straßen umgebaut und autofrei 
bzw. autoarm gestaltet, um die Verbindung der Bereiche zu stärken und 
weiter auszubauen. So kann auch das Parkhaus am Karl-Küpper-Platz um-
gebaut werden und hier eine Verbindung zur Via Spektakularis geschaffen 
werden. Das umgestaltete Parkhaus soll als Öffentlicher Raum zugänglich 
sein und weitere Spiel- und Sportangeboten sowie den Austieg zur Dach -
landschaft anbieten. 
Mit diesem Konzept soll die Linearität und Monofunktionalität der Hohe 
Straße aufgebrochen werden und durch weitere attraktive Angebote und 
Verbindungen zu anderen prägenden Bereichen der Innenstadt ergänzt 
werden.
Konzept Parkhaus
I II
III IV
LaurenzplatzKarl-Küpper-PlatzHohe Straße
SOZIALES
SHOPPING
SHOPPING
LAGER
SHOPPING
POP-UP
GASTRO
GASTRO
LAGER
SHOPPING
POP-UP
GASTRO
SOZIALES
GASTRO
POP-UP
SOZIALES
GASTRO
GASTRO
SOZIALES
VECTORWORKS EDUCATIONAL VERSION
VECTORWORKS EDUCATIONAL VERSION
Phase 1 Phase 2 Phase 3
Schnitt M 1:250
Entwicklungsphasen
Perspektive Karl-Küpper-Platz
Lageplan
Hohe Straße - Von Nebenräumen zu Lebensräumen 
Grigorios Bacharoudis, Leonhard Decker, Claes Gayk, Negar Ghatiefard, Maximilian Held, Josephine Koblitz, Serhii Ladik, Sepideh Mohammadi, Phillip Müller, Muriel Sejnenski, Arthur Spruck, Alexander Obermeier - Master Städtebau NRW - TH Köln - SoSe 2022- M 3.4. Öffentlicher Raum - Prof. Dipl.-Ing. Yasemine Utku

Sachstandsbericht BV

10581 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
I/02/02-1 
 
 
Vorlagen-Nummer 
AN/2063/2022
Stand: 11.12.2025 
Sachstandsbericht  
Neues Konzept für den öffentlichen Raum und eine resiliente Stadt in der Altstadt Nord, 
gem. Antrag Grüne, Die Linke, KlimaFreunde und Die Partei 
Geänderter Beschluss: 
Die Verwaltung wird beauftragt, bestehende Konzepte für den öffentlichen Raum in der Alt-
stadt Nord im Umfeld der Hohe Straße und Schildergasse um folgende Komponenten und 
Kriterien im Sinne einer resilienten Innenstadt zu ergänzen: 
• Konsumfreie Aufenthaltsorte, wie z.B. Tische mit Stühlen oder Bänken um die Mittags-
pause zu verbringen 
• Bänke, Tische und Sitzgelegenheiten in Form von Sitz- und Pflanzmodulen  
• Eine Freiluftbühne, temporäre Nutzung (Popup) von Gastronomie und Ausstellungen , 
Raum für selbstorganisierte Darbietungen als Zwischennutzung und/oder offene Bühne im 
Stadtraum 
• der Freizeitwert soll erhöht werden in Form von aktivierenden Elementen und/oder Fitness-
geräten 
• Verbindungsräume zu den Nebenstraßen und Plätzen  
• prüfen, wo entsiegelt werden kann, Bäume gepflanzt, grüne Inseln sowie Platzbegrünung 
geschaffen und angelegt werden (in Kisten oder Kübeln wenn anders nicht möglich) 
• Fassaden- und Dachbegrünung und/oder Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern. Auf pri-
vate Eigentümer*innen und dem Stadtmarketing zugehen um Anreize zu schaffen sowie 
mögliche Förderungen aufzuzeigen wie z.B. Grün hoch 3. Ebenso sollen die eigenen Lie-
genschaften demnach geprüft werden 
• Weitere Trinkwasserbrunnen  
Außerdem soll geprüft werden: 
• Wie können Leerstände und leere obere Geschosse nutzbar gemacht werden für Bildungs-
stätten, soziale Einrichtungen, Kunst und Kultur und Interimsnutzungen 
• Wie können Voraussetzungen geschaffen werden, diesen Leerstand in Wohnungen umzu-
wandeln 
• Die im Radverkehrskonzept Innenstadt vorgesehene Nord-Süd-Fahrradstraße über 
 Richartzstraße, Ludwigstraße und St.Agatha soll in die Planungen integriert und mit 
einer baulichen, vom Fußverkehr abgesetzten Führung umgesetzt werden („roter Asphalt“ / 
Absenkung mit Kantsteinen) 
• Für die Ost-West-Erschließung soll die Lage der im Radverkehrskonzept vorgesehen Fahr-
radstraße überprüft und die Eignung der Trasse Glockengasse, Am Alten Posthof und 
Wolfstraße als Fahrradstraße überprüft werden, um die Fußgängerzone Breite Straße zu 
entlasten 
• Es soll eine Mischnutzung von Konsum, Freizeit, Wohnen, Aufenthalt und Erholung entste-
hen!

2 
 
Wie bereits im Fachgespräch am 23.08.2023 vereinbart soll einmal im Jahr ein persönli-
cher Sachstandsbericht in Form eines Fachgesprächs stattfinden. 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
Hinweis: Aufgrund der vorliegenden schriftlichen Sachstandsmeldungen wird vorgeschlagen, 
ein persönliches Fachgespräch im kommenden Jahr 2025 stattfinden zu lassen. 
 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Rückmeldung Umwelt und Verbraucherschutzamt (57): 
Sachstandbericht GRÜN hoch 3 für den Stadtbezirk Innenstadt 
 
Das Förderprogramm GRÜN hoch 3 DÄCHER | FASSADEN | HÖFE wird gut angenommen. 
Das Umwelt- und Verbraucherschutzamt bietet kostenlose Erstberatungen im Rahmen des 
Förderprogramms vor Ort und auf Anfrage Vorträge zu Begrünungsmaßnahmen und Rah-
menbedingungen des Förderprogramms an. Mit einem mobilen Informationsstand werden auf 
verschiedenen Veranstaltungen und Wochenmärkten Informationen zum Thema Klimaanpas-
sung und Bezuschussung von förderfähigen Begrünungs- und Retentionsmaßnahmen ange-
boten. Die Homepage wurde aktualisiert und durch technische Hinweise erweitert und liefert 
so den Bürgern wertvolle Erläuterungen für eine erfolgreiche Begrünung und Regenwasser-
speicherung. 
Statistische Zahlen seit Bestehen des Förderprogramms für den Bezirk Innenstadt: 
 
Anzahl Anträge: 
101 eingegangene Anträge 
77 bewilligte Anträge 
62 davon bereits ausgezahlte Maßnahmen 
 
Mittelbereitstellung: 
Bewilligte Mittel in Höhe von 472.540,15 € 
Auszahlungen in Höhe von 277.744,31 € 
 
Durchgeführte, ausgezahlte Maßnahmen: 
43 Dachflächen mit einer Fläche von 6903 m2 
16 Fassadenbegrünungen 
10 Maßnahmen für Entsiegelungen und Rückbau Schotterflächenmit einer Fläche von 505,9 
m2 
2 Regenwasserspeicherungen mit einem Gesamtspeichervolumen von 7500 l. 
 
 
Sachstandbericht „Photovoltaik – klimafreundliches Wohnen in Köln“ 
 
Die Förderprogramme „Photovoltaik – klimafreundliches Wohnen in Köln“ und „Photovoltaik – 
klimafreundliches Arbeiten in Köln“ haben einen hohen Bekanntheitsgrad und werden sehr gut 
angenommen.  
Seit September 2025 ist das „Kölner Energiemobil“ in Kölner Veedeln sowie auf Straßen- und 
Quartiersfesten unterwegs und berät interessierte Bürger*innen rund um das Thema energeti-
sche Gebäudesanierung. Dabei geht es unter anderem darum, wann sich eine Photovoltaik-
Anlage lohnt oder wie Balkonkraftwerke eingesetzt werden können. Das „Kölner Energiemo-
bil“ ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Köln, der RheinEnergie AG, der Verbraucherzent-
rale NRW, der Handwerkskammer zu Köln und des GIH Nordrhein-Westfalen.

3

4 
 
Rückmeldung Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung (68): 
Kein neuer Sachstand seit dem letzten Sachstandsbericht. 
 
Sachstand 2024: 
Die im Konzept geforderte Fahrradstraßenachse Ludwigstraße ist Teil des Radverkehrskon-
zeptes Innenstadt (RVKI, 2016) und somit Teil des Arbeitsprogramms. Aufgrund anderer Maß-
nahmen, die sich derzeit in Planung und Umsetzung befinden und mit Priorität behandelt wer-
den, bestehen noch keine Planungen für die Ludwigstraße. Daher kann noch kein Umset-
zungshorizont genannt werden. 
Die vorgeschlagene Fahrradstraßenachse über Glockengasse – Am Alten Posthof – Wolf-
straße ist aus unserer Sicht als umwegig zu werten. Zudem fehlt eine Querung an der Glo-
ckengasse über die Nord-Süd-Fahrt, sodass diese Führung nicht attraktiv ist für den Radver-
kehr. 
Rückmeldung Amt für Landschaftspflege und Grünflächen (67):  
 
Trinkbrunnen: 
 
Obwohl die Stadt bereits weitere Standorte für Trinkwasserbrunnen geprüft hat, scheitert der 
Ausbau aktuell an der Haushaltlage. Das bestehende Konzept mit der RheinEnergie erfordert 
eine finanziell langfristige Absicherung. Die weiterhin angespannte Haushaltslage – der Haus-
halt 2025/2026 wurde unter Auflagen genehmigt, aktuell gibt es wieder eine Haushaltssperre 
– macht es erforderlich, geplante Maßnahmen zu prüfen und zu priorisieren, sodass dieses 
Projekt zunächst zurückgestellt wurde. 
 
Entsiegelung: 
 
Im Zuge der Auswertung von Flächenpotentialen im Kölner Stadtgebiet zeigen sich keine 
Möglichkeiten der Entsiegelung im Raum der Schildergasse. Unter einer Entsiegelung verste-
hen wir eine vollständige Beseitigung von versiegelnden Sperr- und Deckschichten und der 
Wiederherstellung der natürlichen Bodenfunktion. Um dies sinnvoll im Hinblick auf die zukünf-
tige Benutzung und Unterhaltung zu erreichen, müssen Flächen gewisse Standards erfüllen, 
welche aufgrund der dichten Bebauung und starken verkehrlichen Nutzung im Bereich der 
Schildergasse nicht zu erreichen sind. 
 
Rückmeldung Stadtplanungsamt (61): 
Via Culturalis: 
Die Gürzenichstraße wurde im 04. Quartal 2024 fertiggestellt und zum Abschluss des Bundes-
förderprojekts im Mai 2025 feierlich eröffnet (s. Mitteilung 1693/2024). 
Das Projekt Via Culturalis wird seit Beginn 2025 im OB-Controlling als dezernatsübergreifen-
des Vorhaben unter der Gesamtfederführung des Kulturdezernats geführt. Im Teilprojekt „Öf-
fentlicher Raum“ erarbeitet aktuell 61 in Zusammenarbeit mit 66 eine Ratsvorlage, um die 
nächsten Teilabschnitte der Neugestaltung des öffentlichen Raums zu planen und zu realisie-
ren. Zentrales Dokument der Beschlussvorlage bildet die Umsetzungsstrategie einschl. eines 
Stufenplans, welche in Abhängigkeit mit der Zeitschiene der verschiedenen Hochbauvorhaben 
entlang der Via Culturalis erarbeitet wurde. Auch die Möglichkeit, durch Ad-Hoc-Maßnahmen 
im Sinne von Vorboten für die langfristige Umgestaltung den öffentlichen Raum interimistisch 
aufzuwerten, ist Gegenstand der Vorlage. 
Außengastronomie: 
Mit den Ratsbeschlüssen vom 27.06.2024 und dem 12.12.2024 ist das Regelwerk zu Anord-
nung und Gestaltung der Außengastronomie beschlossen worden.

5 
 
Gestaltungshandbuch: 
Für 2026 ist eine Vorlage geplant, welche die Fortschreibungsmethodik des Gestaltungshand-
buchs und damit die Entwicklung der Strategie ‚Köln.Gestaltet.Öffentliche Räume‘ verbindlich 
festlegt . Diese bündelt Anwendungsstandards für neue Themen zur Weiterentwicklung des 
öffentlichen Raums. 
Gemäß Ratsbeschluss vom 3.07.2025 hat die Verwaltung den Auftrag bekommen, die Kölner 
Standards für Bodenbeläge gemäß der Prinzipien der Schwammstadt weiter zu entwickeln. 
Hierzu ist eine Beschlussvorlage für 2026 geplant. 
Rückmeldung Amt für Stadtentwicklung und Statistik (15): 
Das Förderprojekt „Netzwerkarbeit für die Kölner City“ konnte gemeinsam mit dem Zentren-
management der KölnBusiness am 31.08.2025 abgeschlossen werden. Im Kontext des Verfü-
gungsfonds City konnten im Jahr 2025 mehrere Projekte zur sichtbaren Aufwertung sowie 
Veranstaltungsreihen im Innenstadtbereich gefördert werden (Eine Übersicht über die geför-
derten Projekte ist unter folgendem Link abrufbar: Förderprojekte Citymanagement | KölnBusi-
ness). 
Eine Stelle des Zentrenmanagements konnte erfolgreich über den Förderprojektabschluss 
hinaus unbefristet bei der KölnBusiness verstetigt werden, sodass auch zukünftig das Zen-
trenmanagement insbesondere als Schnittstelle zwischen den Akteur*innen aus der Innen-
stadt und der Stadtverwaltung wirken kann. 
Das Zentrenmanagement berät weiter fortlaufend und anlassbezogen auf Grundlage der Ziel-
setzungen des Leitbildes für Schildergasse und Hohe Straße die Immobilieneigentümer*innen 
zu Möglichkeiten von Mischnutzungskonzepten. Gleichzeitig steht es bei in Rede stehenden 
Ansiedlungsvorhaben in der Innenstadt beratend zur Seite. Insbesondere das Thema der Re-
duzierung und Nachnutzung von Leerständen entlang der Hohe Straße wird im Kontext des 
„10-Punkte Plans Domumfeld“ unter federführender Koordination von IX-3 Stabsstelle Wirt-
schaftsförderung gemeinsam verstärkt in den Blick genommen werden. Abstimmungen zum 
weiteren Vorgehen sowie zu möglichen Strategien fanden statt. 
Nächste Schritte: 
Für die potentielle Umsetzung von Aufwertungsmaßnahmen, Profilierungsstrategien und mög-
liche Förderstrukturen für den Innenstadtbereich im kommenden Jahr 2026 werden Gesprä-
che mit verschiedenen Akteur*innen, u.a. dem Zentrenmanagement der KölnBusiness geführt. 
 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den: 30.10.2026

Gem. Antrag nach § 3 (Grüne BV1)

5873 Zeichen

Grüne Fraktion BV1 
Fraktion Die Linke BV1 
Die Partei BV1 
Klimafreunde BV1 
Herrn Bezirksbürgermeister 
Andreas Hupke 
Herrn Bürgeramtsleiter 
Dr. Ulrich Höver 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
Eingang beim Bezirksbürgermeister:  
AN/2063/2022 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 01.12.2022 
 
Neues Konzept für den öffentlichen Raum und eine resiliente Stadt in der Altstadt 
Nord 
Neues Konzept für den öffentlichen Raum und eine resiliente Stadt in der Alt-
stadt/Nord 
 
Die Bezirksvertretung möge beschließen: 
 
Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept für den öffentlichen Raum in der Altstadt 
Nord im Umfeld der Hohe Straße und Schildergasse zu erstellen um die Aufenthalts-
qualität zu verbessern, die Innenstadt außerhalb des Konsums zu beleben und eine 
resiliente Innenstadt zu entwickeln. Das Konzept soll folgende Kriterien beinhalten: 
 
• Konsumfreie Aufenthaltsorte, wie z.B. Tische mit Stühlen oder Bänken um die Mit-
tagspause zu verbringen 
• Bänke, Tische und Sitzgelegenheiten in Form von Sitz- und Pflanzmodulen  
• Eine Freiluftbühne, temporäre Nutzung (Popup) von Gastronomie und Ausstellun-
gen , Raum für selbstorganisierte Darbietungen als Zwischennutzung und/oder of-
fene Bühne im Stadtraum 
• der Freizeitwert soll erhöht werden in Form von aktivierenden Elementen und/oder 
Fitnessgeräten 
• Verbindungsräume zu den Nebenstraßen und Plätzen  
• prüfen, wo entsiegelt werden kann, Bäume gepflanzt, grüne Inseln sowie Platzbe-
grünung geschaffen und angelegt werden (in Kisten oder Kübeln wenn anders 
nicht möglich)

- 2 - 
 
• Fassaden- und Dachbegrünung und/oder Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern. 
Auf private Eigentümer*innen und dem Stadtmarketing zugehen um Anreize zu 
schaffen sowie mögliche Förderungen aufzuzeigen wie z.B. Grün hoch 3. Ebenso 
sollen die eigenen Liegenschaften demnach geprüft werden 
• Weitere Trinkwasserbrunnen  
 
Außerdem soll geprüft werden: 
 
• Wie können Leerstände und leere obere Geschosse nutzbar gemacht werden für 
Bildungsstätten, soziale Einrichtungen, Kunst und Kultur und Interimsnutzungen 
• Wie können Voraussetzungen geschaffen werden, diesen Leerstand in Wohnun-
gen umzuwandeln 
 
• Die im Radverkehrskonzept Innenstadt vorgesehene Nord-Süd-Fahrradstraße 
über  Richartzstraße, Ludwigstraße und St.Agatha soll in die Planungen inte-
griert und mit einer baulichen, vom Fußverkehr abgesetzten Führung umgesetzt 
werden („roter Asphalt“ / Absenkung mit Kantsteinen) 
• Für die Ost-West-Erschließung soll die Lage der im Radverkehrskonzept vorgese-
hen Fahrradstraße überprüft und die Eignung der Trasse Glockengasse, Am Alten 
Posthof und Wolfstraße als Fahrradstraße überprüft werden, um die Fußgänger-
zone Breite Straße zu entlasten 
 
• Es soll eine Mischnutzung von Konsum, Freizeit, Wohnen, Aufenthalt und Erho-
lung entstehen!  
 
 
 
Begründung: 
 
1. Grundlage ist eine Untersuchung von Studierenden im Master Städtebau NRW, 
die sich mit dem öffentlichen Raum um die Schildergasse und Hohe Straße beschäf-
tigt haben. Einkaufen ist die einzige Nutzung. Von 10:00-20:00 Uhr. Dann ist die In-
nenstadt wie ausgestorben. Umfragen zeigen, dass Besucher*innen der Kölner In-
nenstadt besonders in puncto Aufenthaltsqualität Nachholbedarf sehen! Diese Art 
von „Shopping Meile“ ist nicht mehr zeitgemäß! Dies liegt auch an der geringen Ge-
brauchsqualität des öffentlichen Raumes, da bislang der Konsum im Vordergrund 
steht. 
Eine Entwicklung zu einer Multifunktionszone soll dazu beitragen, die Innenstadt zu 
beleben und andere Plätze zu entlasten. Eine Mischnutzung und weitere Nutzungs-
möglichkeiten sollen die Innenstadt attraktiver gestalten und der vorhandene, unge-
nutzte Platz mit weitere Aktivitäten bespielt werden. Wie z.B. eine Freilichtbühne in 
Kooperation mit Theater oder Museum. Es gibt genau 9 Bänke im gesamten Umfeld 
und keinerlei Aufenthaltsqualität. Die beiden Haupteinkaufsstraßen bieten keine Ver-
bindungen zu  Nebenräumen, Nebenstraßen und Plätzen. Das kann durch Verbin-
dungsräume verändert werden. Durch Aufstellen von Bänken und Sitzmodulen sollen 
Möglichkeiten zum Verschnaufen und Aufenthalt geschaffen werden. Ebenso für 
Menschen, die draußen ihre Mittagspause konsumfrei verbringen wollen. Durch akti-
vierende Elemente oder Fitnessgeräte wird die einseitige Nutzung ebenfalls erweitert 
und der Freizeitwert erhöht!

- 3 - 
 
 
2. 80% der Altstadt Nord ist versiegelt und die Innenstadt wird immer heißer. Gerade 
in der stark verdichteten und versiegelten Innenstadt wird es immer extremer. Seit 
2019 ist die Stadt Köln im Klimanotstand und wir brauchen dringend Klimaanpas-
sungsmaßnahmen um dem Hitzestau und weiteren Klimafolgen wie Starkregen ent-
gegen zu wirken. Dach- und Fassadenbegrünung, Grünflächen und Bäume kühlen 
die Innenstadt ab, binden C02 und schaffen Versickerung (Schwammstadt). Versi-
ckerungsmöglichkeiten durch Entsiegelung, können Überschwemmungen vermin-
dern und die Kanalisation entlasten. Auf Dächern ist eine Kombination von Grün 
(Wasserrückhalt und Wasserspeicher) und Photovoltaikanlagen zu begrüßen um 
durch Dämmung Energie einzusparen und die Energiewende voran zu treiben. 
 
3. Es gibt einen großen Leerstand in den oberen Geschossen der Geschäfte, die oft 
so gewollt sind. Oft gibt es nicht einmal einen separaten Zugang zum Gebäude. 
Meist geben es die Nutzungsbedingungen vor.  Aufgrund des angespannten Woh-
nungsmarktes in Köln ist der Leerstand  nicht vertretbar. Es können Voraussetzun-
gen für eine Umwandlung in Wohnungen geschaffen werden um diese dem Woh-
nungsmarkt zur Verfügung zu stellen und des Weiteren diesen Teil der Innenstadt zu 
beleben.   
 
 
Julie Cazier   Michael Scheffer Sabiene Kader Emanuel Florakis 
  
Grüne Fraktion  Fraktion Die Linke Die Partei  Klimafreunde 
Fraktionsvorsitzende

Anlage 1 Lageplan

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Anlage 3 KonsumFreiRaeume_Oeffentlicher.Raum

4524 Zeichen

STATUS QUO

KONSUMFREI
RÄUME
NUTZUNG DER FLÄCHIGKEIT
INTEGRIERUNG DES VEEDEL „INNENSTADT“
KONSUMRÄUME
FREIRÄUME
KONSUMFREIRÄUME

RAHMENPLAN
RAHMENPLAN M 1 : 1.000

EBENEN
KUL TUR
ERHOLUNG
AKTIV
AUSTAUSCH
M 1 : 5.000
M 1 : 5.000
M 1 : 5.000
M 1 : 5.000

MAßNAHMENMAßNAHMENKULTURERHOLUNGAKTIVAUSTAUSCH
Schwellenlose Ausstellungen und Darbietungen im Freien, 
in Containern oder auf der Projektionsfläche Straßenraum. 
Stadtgeschichte
Kunst für alle
Nachtleben
Open Show
Bildung
Inklusion
Bildung
Bildung
Bildung
Bildung
Inklusion
Inklusion
Inklusion
Inklusion
Inklusion
Inklusion
Inklusion
Inklusion
Attraktion
Gesundheit
Gesundheit
Gesundheit
Gesundheit
Gesundheit
Attraktion
Attraktion
Attraktion
Attraktion
Attraktion
Ökologie
Ökologie
Ökologie
Ökologie
Oasen der Ruhe
Picknickkultur 
5-Sinne-Prinzip
Urbane Naturräume
Treffpunkte   
Sportflächen
Spielflächen
Probier-Hier-Orte
Nichtmotorisierte Mobilität
Kontaktstellen
Mitmachaktionen
Solidaritätsnetzwerk
Raum für selbstorganisierte Darbietungen als 
Zwischennutzung oder offene Bühne im Straßenraum.
Inszenierung historischer Orte und Information im 
öffentlichen Raum zur unmittelbaren Umgebung.
Bars und Clubs als wichtige Bestandteile der Kulturszene 
wertschätzen und die Innenstadt rund um die Uhr beleben.
Reizarme Rückzugsräume schaffen, um sich zu erholen, 
Freunde zu treffen oder die Mittagspause zu verbringen. 
Für inklusive und gerechte Teilhabe sowie Förderung von 
sozialen Bindungen, komsumfreie Aufenthaltsräume mit 
picknicktauglichem Mobiliar anbieten. 
Orte gestalten, die durch Düfte, Wind, Objekte und 
Geräusche Achtsamkeit fördern und Wahrnehmung schärfen.
Durch Entsiegelung, Begrünung und Integration von 
Wasser Kühlung, Schatten und Frischluft ermöglichen.
Ein diverses Angebot an sportlichen Betätigungen im 
Außen- wie im Innenraum schaffen.
Spielmöglichkeiten für alle Altersklassen in den Stadtraum 
integrieren.
Konsumangebote mit Probierflächen kombinieren, um 
Synergien zu schaffen und Verkehre zu vermeiden.
Fahrrad- und Fußverkehr optimieren und als 
Erlebnisräume gestalten.
Niederschwellige und inklusive Versammlungsmöglichkeiten 
schaffen, um Netzwerke zu unterstützen.
Interaktives Mobiliar und Veranstaltungen in den 
Straßenraum integrieren.
Bürokratiefreie Informations- und Dialogstellen von 
Institutionen aufbauen.
Durch Aktionen auf Misstände aufmerksam machen und 
Unterstützung organisieren.

OFFENBACHPLATZ 
WIRD OFFENPLATZ
ÖFFENTLICHER RAUM WÄHREND DER BAUSETELLE M 1 : 500
ÖFFENTLICHER RAUM NACH DER BAUSETELLE M 1 : 500
RAUMEINDRUCK VORHER O. M. RAUMEINDRUCK NACHER O. M.

MUT ZUR LÜCKE
LAGEPLAN M 1 : 250
RAUMEINDRUCK O. M.
PROZESS
RAUMEINDRUCK O. M.
SCHNITT SCHILDERGASSE M 1 : 250SCHNITT BAULÜCKE M 1 : 250

FARINAOASE
VIA CULTURALIS
WOHNZIMMER
OPEN-AIR-BÜHNE
MARSPFORTENOASE
VIA CULTURALIS
LAURENZPLATZ
FRÜHOASE
FREIRAUMBÜRO TINY RATHAUS
"KUNST HILFT GEBEN"
ZWISCHEN-
NUTZUNG
ZWISCHEN-
NUTZUNG
STADTTEILBÜRO
ZWISCHEN-
NUTZUNG
ZWISCHEN-
NUTZUNG
FAHRRADKREUZ
SPORTFELD
SPORTECKE
JUPP-SCHMITZ-
PLÄTZCHEN
KARL-KÜPPER-
PLATZ
GSEducationalVersion
PROZESS
VOM DURCHGANG
ZUM EINGANG
MEILENSTEIN
Abrissparty! 
„Sportlücke - 
Hohe Straße“
DURCHGANG 
INITIATOR PROJEKT
Gemeinschaftsprojekt
„Dachgarten“
WIEDERHOLUNG
„Kulturnacht Hohe Strasse“
Ausstellungen, Workshops 
OASEN 
HOHE STRASSE
AKTIONSRAUM AKTIONSRAUM
WILLKOMMENSORTE
HOHE STRASSE
INITIATOR PROJEKT
Nachvergrünung
Hohe Strasse
AKTIONSTAG
am Wallrafplatz
Selbstbauprojekt
„Open-Air-Bühne“
AKTIONSTAG
in der Marspfortenoase
„Stellraum wird Freiraum“
WIEDERHOLUNG
Eröffnung
„Offenes Wohnzimmer“
MEILENSTEIN
Eröffnung
„Freiraumbüro“
WIEDERHOLUNG
„Kunst in der Oase“
Ausstellungstage
INITIATOR PROJEKT
Umgestaltung
„Karl-Küpper-Platz“
EINGANG
MEILENSTEIN
„Kunst-hilft-geben“
zieht in die Innenstadt
GESTALTUNGSKONZEPT HOHE STRAßE
LAGEPLAN M 1 : 500
RAUMEINDRUCK O. M.
RAUMEINDRUCK O. M.

PARKDACHPARK
SCHLIEßUNG 
PARKDECK
AKTIONSTAGE 
IDEEN/hyphen.cap
WERKSTÄTTEN
UMSETZUNG
/parenleft.capSELBSTBAU/hyphen.cap/parenright.cap
PROJEKTE
VERANSTALTUNGEN 
VERSTETIGUNG 
DACHNUTZUNGEN
ENERGIE/hyphen.cap
GEWINNUNG
DURCH PV
ERSCHLIEßUNG/hyphen.cap
STURM 
SCHILDERGASSE
BEGRÜNUNG
ALS KOMPENSATION
VERBINDUNGEN
„ERLEBNISBRÜCKE“
temporär temporärpermanent
permanent
permanent
baulich
baulich
permanent
baulich
baulich
/f_lexibel
temporär
/f_lexibel
PARKDACH
DACHPARK
INITIATOR PROJEKT AKTION TESTPHASE
MEILENSTEIN
permanent
baulich
MEILENSTEIN
permanent
baulich
MEILENSTEIN
MEILENSTEINWIEDERHOLEND
VERSTETIGUNG
LAGEPLAN M 1 : 500
RAUMEINDRUCK O. M.
RAUMEINDRUCK O. M.
PROZESS

Beratungsverlauf (1)

24.08.2023 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 5.1.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/2063/2022
Typ
Gem. Antrag nach § 3 BV1 (Grüne)
Datum
29.11.2022
Erstellt
16.11.2022 11:36