2009/0129
Änderung der Satzung über den Brandschutz und die Allgemeine Hilfe in Darmstadt vom 14.12.2000
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Satzung zur Änderung der Satzung über den Brandschutz und die Allgemeine Hilfe in Darmstadt vom 14.12.2000
vom (Datum)
Aufgrund des § 5 der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) i.d.F. vom 07.03.2005 (GVBl. I S. 142), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15.11.2007 (GVBl. I S. 757), der §§ 7 12, 15, 17, 61 des Hessischen Gesetzes über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (HBKG) vom 17.12.1998 (GVBl. I S. 530), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15.11.2007 (GVBl. I S. 757), sowie der §§ 1 ff und 10 des Gesetzes über kommunale Abgaben (KAG) vom 17.03.1970 (GVBl. I S. 225), zuletzt geändert durch Gesetz vom 31.01.2005 (GVBl. I S. 54), wird gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom ... folgende Satzung erlassen:
Artikel 1
1. Die Satzung über den Brandschutz und die Allgemeine Hilfe in Darmstadt wird in Satzung über die Rechte und Pflichten der Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren und der Wissenschaftsstadt Darmstadt (Feuerwehrsatzung) umbenannt.
2. In § 2 wird als neue Ziffer 4. Kindergruppen angefügt.
3. Die Überschrift von § 7 wird hinter dem Wort Jugendfeuerwehr um ein /Symbol und das Wort Kindergruppen ergänzt.
Hinter den Wörtern Jugendfeuerwehren werden in § 7 jeweils die Folge und Kindergruppen eingefügt.
4. Das zu § 17 Abs. 3 erlassene Gebührenverzeichnis wird wie folgt geändert:
In Ziffer 1 a) wird der Gebührensatz 40,00 durch den Betrag 25,00,
in Ziffer 1 b) der Gebührensatz 44,00 durch den Betrag 26,00,
in Ziffer 1 c) der Gebührensatz 47,00 durch den Betrag 27,00,
in Ziffer 1 d) der Gebührensatz 56,00 durch den Betrag 32,00 und
in Ziffer 1 e) der Gebührensatz 66,00 durch den Betrag 38,00 ersetzt.
In Ziffer 2 a) entfällt der Gebührentatbestand Löschgruppenfahrzeug (LF 8, LF 8/6, LF 10/6) und der Gebührensatz 70,00, im Klammerzusatz zum Löschgruppenfahrzeug (LF 16, LF 16/12, LF 16 TS, TLF 16) wird die Klammerbezeichnung LF 16/12, LF 16 TS, TLF 16 gestrichen und der Gebührensatz 130,00 durch den Betrag 3,60, der Gebührensatz 225,00 durch den Betrag 8,50 ersetzt sowie im Klammerzusatz zum Tanklöschfahrzeug die Klammerbezeichnung 24/50 gestrichen und der Gebührensatz 200,00 durch den Betrag 4,40 ersetzt.
In Ziffer 2 b) entfallen die Gebührentatbestände Kommandofahrzeug (PKW, ELW 1), Einsatzleitwagen (ZFW, ELW 4), GABCErkundungsfahrzeug, GerätewagenStrahlenspürtrupp, Rüstwagen (RW 1), Dekontaminationsmehrzweckfahrzeug (DMF, Dekon), Kehrmaschine und Teleskopstapler nebst den dazu gehörenden Gebührensätzen. Im Klammerzusatz zum Einsatzleitwagen (ELW 2) wird hinter der Bezeichnung ELW ein Kommazeichen gesetzt und die Zahl 2 durch die Bezeichnung ZFW sowie der Gebührensatz 100,00 durch den Betrag 1,00 ersetzt.
Der Gebührensatz zum Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) wird durch den Betrag 1,10, zum GerätewagenNachschub/Licht (GWN/L) durch den Betrag 2,50, zum Ölschadenfahrzeug (ÖSF) durch den Betrag 1,40, zum Kleinalarmfahrzeug (KLAF) durch den Betrag 1,70, zur Drehleiter durch den Betrag 9,50, zum Kranwagen durch den Betrag 14,20, zum Wechselladerfahrzeug (ohne Abrollbehälter durch den Betrag 3,30 und zum Schlauchwagen durch den Betrag 1,30 ersetzt.
Ziffer 2 c) entfällt.
In Ziffer 2 d) entfallen die Gebührentatbestände AbrollbehälterPritsche+Mulde AbrollbehälterSonderlöschmittel (ABSLM), AbrollbehälterBau (ABBau) und AbrollbehälterGefahrgutübung (ABGÜ) nebst der dazu gehörenden Gebührensätze. Der Gebührensatz zum AbrollbehälterUmweltschutz (ABU) wird durch den Betrag 2,30, der Gebührensatz 70,00 durch den Betrag 1,00, der Gebührensatz 150,00 durch den Betrag 2,20, der Gebührensatz zum AbrollbehälterAtemschutz/Strahlenschutz (ABA/S) durch den Betrag 2,50 sowie der Gebührensatz 80,00 durch den Betrag 1,30 ersetzt.
Ziffer 2 d) wird 2 c), Ziffer 2 e) wird 2 d) und Ziffer 2 f) wird Ziffer 2 e), Ziffer 2 g) wird Ziffer 2 f).
In Ziffer 6.1 werden die Gebührensätze zu a), b) und c) durch den Betrag 52,70, der Gebührensatz zu e) durch den Betrag 52,40 ersetzt.
In Ziffer 6.2 wird der Gebührensatz zu a) und b) durch den Betrag 54,75 ersetzt.
In Ziffer 6.3 werden die Gebührensätze jeweils durch den Betrag 245,25 ersetzt. In b) wird vor dem Wort Stunde die Maßeinheit 1/2 eingefügt und im Gebührentatbestand zu c) die Aufzählung 2 b + 2 c durch die Ziffer 2 ersetzt.
In Ziffer 6.5 werden die Gebührensätze zu a) und b) durch den Betrag 52,70 ersetzt.
5. § 17 entfällt ersatzlos. § 18 wird § 16.
Artikel 2
Die Ziffern 1, 2, 3 und 5 treten am Tage nach der Veröffentlichung in Kraft. Ziffer 4 tritt rückwirkend zum 01.10.2007 in Kraft.
Darmstadt,
Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Dipl.-Ing. Dieter Wenzel
Stadtrat
Anlage 1
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Gegenüberstellung der Gebührentarife (neue Berechnung kursiv + fett)
bis 30.09.07ab 01.10.07Tag nach Bekanntmachung1.Einsatz von Personal je angefangene Std.a)Feuerwehrbediensteter, Truppmann/Truppführer40,0025,0024,00b)Fahrzeugführer44,0026,0026,00c)Zugführer47,0027,0028,00d)Beamter des TE-Dienstes, bzw. vergleichbarer Angestellter56,0032,0032,00e)Beamter des höheren Dienstes66,0038,0039,00f)Die Personalkosten für die Angehörigen der freiwilligen Feuerwehren werden nach 1a-c berechnet2.Einsatz von Fahrzeugen und Geräte je angefangene Std.a)LöschfahrzeugeLöschgruppenfahrzeug (LF 8, LF 8/6, LF 10/6)70,000,163,40Löschgruppenfahrzeug (LF 16, LF 16/12,LF 16TS, TLF 16)130,003,603,40Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF, HTLF)225,008,507,90Tanklöschfahrzeug (TLF 24/50, PTLF)200,004,404,30b)SonderfahrzeugeKommandofahrzeuge (PKW, ELW 1)40,001,001,20Einsatzleitwagen (ZFW, ELW 4)60,001,001,20Einsatzleitwagen ELW 2100,001,001,20Mannschaftstransportfahrzeug (MTF)60,001,101,10Gerätewagen Nachschub/Licht (GW N/L)130,002,503,00GABC-Erkundungsfahrzeug, Gerätewagen Strahlenspürtrupp130,000,16entfälltÖlschadenfahrzeug (ÖSF)90,001,401,40Kleinalarmfahrzeug (KLAF)70,001,701,20Rüstwagen (RW 1)70,000,47entfälltDrehleiter 275,009,509,30Kranwagen300,0014,2015,60Wechselladerfahrzeug (ohne Abrollbehälter)66,003,303,60Schlauchwagen70,001,301,40Dekontaminationsfahrzeug (DMF, Dekon P)80,000,12entfälltKehrmaschine45,00-entfälltTeleskoplader26,000,92entfälltc)AnhängerFlutlichtanhänger38,000,12entfälltRettungsbootanhänger26,000,20entfälltMehrzweckanhänger (klein)26,00-entfälltMehrzweckanhänger (groß)38,00-entfälltd)AbrollbehälterAbrollbehälter Umweltschutz (AB-U) *102,002,302,30Abrollbehälter Pritsche + Mulde38,000,52/0,07entfälltAbrollbehälter Sonderlöschmittel (AB-SLM) *102,000,73entfälltAbrollbehälter Schlauch (AB-S) *70,001,001,10Abrollbehälter Verkehrsunfall (AB-Rüst) *150,002,202,40Abrollbehälter Atemschutz/Strahlenschutz (AB-A/S) *102,002,502,70Abrollbehälter Unterkunft (AB-SE)80,001,301,40Abrollbehälter Bau (AB-Bau) *102,000,73entfälltAbrollbehälter Gefahrgutübung38,00künftig in Entgeltliste* zuzüglich Aufwand zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft gemäß Ziffern Nr. 1, 4, 5e)GeräteentfälltTragkraftspritze, Stromerzeuger, Schlauch-, ELRO-Pumpe, ex-geschützte Umfüllpumpe, Tauchpumpe (groß):26,00entfälltMehrzweck-Permanentsauger, Tauchpumpe (klein), Schmutzwasser-, Wasserstrahl-, Fass-, Membran-, Handumfüllpumpe13,00entfälltf)Reinigungs- und Prüfungskostenkünftig Nr. 3 neues Gebühren-verzeichnisDie Kosten für die Reinigung, Prüfung und evtl. Instandsetzung von tatsächlich eingesetzten Geräten und Ausrüstungsgegenständen werden, soweit im eigenen Haus durchgeführt, nach den Ziffern 1 und 5 berechnet.
Bei Reinigung, Prüfung oder Instandhaltung von Geräten und Ausrüstungsgegenständen in Fremdwerkstätten werden die tatsächlichen Kosten zzgl. 10% Verwaltungskostenanteil berechnet.g)Wiederbeschaffungkünftig Nr. 4 neues Gebühren-verzeichnisFür die Wiederbeschaffung von im Einsatz zerstörten Ausrüstungsgegenständen, Geräten usw. wird der tatsächliche Preis zzgl. 10 % Verwaltungskostenanteil berechnet.3.Auf Zeit überlassene Geräte und Ausrüstungsgegenstände / je Tagkünftig in
Entgeltliste festgelegt
a)Pressluftatmer, Sauerstoffbehandlungsgerät61,00-b)Messgeräte31,00-c)Stromerzeuger, Tragkraftspritze, Lüftungsgerät (zzgl. Kraftstoff), Schlauch-, Umfüll-, Tauchpumpe (groß)77,00-d)Wasserstrahl-, Tauch-, Membran- oder Handumfüllpumpe, Mehrzweck- bzw. Permanentsauger38,00-e)Luftheber, hydraulische Heber oder Dichtkissen, bzw. Dichtbandagen je Gerätesatz31,00-f)Kettensäge, Trennschleifer (zzgl. Verbrauchsmaterial)31,00-g)Druckschlauch, Saugschlauch, Schiebleiter, Steckleiter, Hydrantengerätesatz, Schlauchbrückensatz, Absperrgerät (je m), Auffangbehälter, Scheinwerfer13,00-h)Sandsack3,00-4.Verbrauchsmaterialkünftig in Nr. 5 neues Gebühren-verzeichnisa)Bei Löschmittel (Schaummittel, Pulver etc.) und Bindemittel sind die Wiederbeschaffungspreise und evtl. Entsorgungskosten in Rechnung zu stellen.-b)Bei Verwendung von Feuerlöschern wird der Preis für die Wiederauffüllung berechnet.-c)Bei Verschalungsmaterial wird, soweit die Berechnung nicht gemäß Ziffer 6.5 erfolgt, der Wiederbeschaffungspreis berechnet.-d)Ein Verwaltungskostenanteil von 10 % ist in den Fällen a) bis c) hinzuzurechnen.-5.Werkstattarbeiten für Drittekünftig in Entgelt-liste festgelegta)Waschen, Prüfen und Trocknen von Schläuchen-je Schlauch11,00-b)Instandsetzen von Schläuchen-je Einband11,00-je Flicken21,00-c)Prüfen von Geräten und Ausrüstungen-Feuerwehrleine11,00-Sicherheitsgurt11,00-Steck-, Haken-, Klappleiter21,00-Schiebleiter42,00-Pressluftatmer45,00-Atemschutzmaske21,00-Vollschutzanzug70,00-separate Lungenautomaten21,00-Grundüberholung Pressluftatmer90,00-e)Reinigen von Geräten und Ausrüstungen:-Pressluftatmer11,00-Atemschutzmaske11,00-separate Lungenautomaten11,00-f)Füllen von Pressluftflaschen-bis 4 l und 200 bar10,00-bis 7 l und 300 bar15,00-größere Flaschen20,00-g)Weitere Instandsetzungsarbeiten
werden die Personalkosten gemäß Ziffer 1 berechnet. Anfallende Kosten für Ersatzteile und Material werden mit ihrem Wiederbeschaffungspreis zzgl. 10 % Verwaltungskostenanteil berechnet.-6.Gebühren für besondere Einsätze / Leistungenentfällt, wird künftig nach Zeit und Personal-
einsatz berechnet6.1Bei einem Zeitaufwand bis zu 1 Std. werdenberechnet für-a)Vernichten oder Umsiedeln von Insekten (inkl. Material)150,0052,70-b)Öffnen einer Tür150,0052,70-c)Aufnahme von Öl, Kraftstoffen, Kühlmittel u. ä. in geringen Mengen (inkl. Bindemittel) und kleinen Tierkadavern oder andere Kleineinsätze70,0052,70-d)Säubern von Verkehrsflächen nach Verkehrsunfällen o. ä.110,00-e)Beseitigung einer Ölspur (zzgl. der Kosten für Verbrauchsmaterial gem. Ziffer 4)170,0052,40-
6.2Bei einem Zeitaufwand bis zu ½ Std. werden berechnet für-a)Befreien von Personen bei Aufzugsstörungen200,0054,75-b)Entfernen von Eiszapfen100,0054,75-6.3Fehlalarme / Missbräuchliche Alarmierungen-a)Bei Fehlalarmen durch Brandmelde- oder Löschanlagen werden pro angefangene ½ Std. berechnet700,00245,25-b)Für missbräuchliche Alarmierungen der Feuerwehr werden pro angefangene ½ Stunde berechnet1.600,00245,25-c)Die Gebühren nach a) und b) erhöhen sich um die in den Ziffern 1, 2b + 2c aufgeführten Gebühren, sofern wegen der besonderen Gefahr des Objektes der Einsatz eines der dort aufgeführten Sonderfahrzeuge und Abrollbehälter zu den üblicherweise eingesetzten Fahrzeuge (ELW/ZFW, HLFs, DL) erforderlich ist.-6.4Bei einem Zeitaufwand von mehr als 1 Std. wird bei Position 6.1 nach den Ziffern 1+2 abgerechnet.
Gleiches gilt bei einem Zeitaufwand von mehr als ½ Std. bei Position 6.2-6.5Eigentumssicherung-a)Eigentumssicherung klein, ohne oder mit geringem Materialeinsatz70,0052,70-b)Verschalen von Fenstern, Türen und sonstigen Öffnungen bis 2 qm oder einer Arbeitszeit bis 1 Std.180,0052,70-c)Bei Verschalungsarbeiten von mehr als 2 qm oder einer Arbeitszeit von mehr als 1 Std. werden je qm Verschalungsfläche berechnet.
Die Personal- und Fahrzeuggebühren werden gemäß Ziffer 1 und 2 berechnet.15,00-d)Das Schalmaterial geht in das Eigentum des Gebührenpflichtigen über, wird jedoch auf Wunsch unentgeltlich abgeholt.entfällt6.6Austausch von Wasser bei Fischtransporten je Lastzug
zzgl. der Kosten des tatsächlichen Wasserverbrauches70,00entfällt6.7Wartung/Überprüfung Feuerwehrschlüsseldepot
Bei einer Arbeitszeit von mehr als ½ Std. berechnet sich die Gebühr nach Ziffer 1b) und 2b) Kommandofahrzeug (PKW/ELW1)50,00wird künftig im Rahmen HBO nach landesrechtlichenVorgaben berechnet6.8Aus- und Fortbildung
Durchführung von Atemschutzunterweisungen für Fremdkräfte (Wiederholungsübungen bzw. Ausbildung von Nichtfeuerwehrleuten im Atemschutz) pro Person und Tag92,00künftig in Entgelt-liste festgelegt6.9Die Kosten für die ordnungsgemäße Entsorgung von Sonderabfällen werden nach dem tatsächlichen Aufwand zzgl. 10 % Verwaltungskostenanteil berechnetkünftig Nr. 6 neues Gebühren-verzeichnis
7.Leistungen des Vorbeugenden Brandschutzeskünftig Nr. 7 neues Gebühren-verzeichnis7.1Gefahrenverhütungsschauenkünftig Nr. 7.1a)Für jeden an der Gefahrenverhütungsschau teilnehmenden Gefahrenverhütungsbeauftragten wird je angefangene ½ Std. berechnet
Für die Berechnung der Gebühr wird die tatsächlich vor Ort benötigte Zeit zugrunde gelegt. Mit diesem Gebührensatz wird der gesamte Aufwand, einschließlich Vor- und Nachbereitung sowie Fahrtkosten und Fahrzeiten abgegolten.100,00-b)Jede erforderliche Nachschau wird mit dem gleichen Gebührensatz berechnet-7.2Inbetriebnahme von brandschutztechnischen Einrichtungenwird künftig im Rahmen HBO nach landesrechtlichen Vorgaben berechnetDie Abnahme und Überprüfung von Brandmeldeanlagen, Löschanlagen, Gebäudefunkanlagen, Feuerwehrplänen, Feuerwehrschlüsseldepots, Feuerwehraufzügen sowie Rauch- und Wärmeabzugsanlagen werden je angefangene ½ Std. berechnet. Erforderliches Hilfspersonal wird gemäß Ziffer 1 berechnet.100,00-7.3Brandsicherheitsdienste (BSD)künftig Nr. 7.2 neues Gebühren-verzeichnisa)BSD vor Veranstaltungen werden nach den Ziffern 1 und 2 berechnet.-b)BSD während Veranstaltungen je
angefangene Std.-Für Wachmänner21,0026,00Für Wachführer27,0029,00Erforderliche Fahrzeuge werden nach Ziffer 2 berechnet.-c)BSD bei Feuerwerken (inkl. Fahrzeuge) bis zu 1 Std. Dauer
BSD bei Feuerwerken über 1 Std. Dauer werden nach den Ziffern 1, 2 und 7.3 b berechnet.300,00-d)Bei BSD, die nicht mindestens 2 Wochen vor dem jeweiligen Veranstaltungstag angefordert werden, sind für zusätzlichen Verwaltungsaufwand Gebühren in Höhe von je BSD zu entrichten.47,00-e)BSD, die nach Brandeinsätzen auf Ersuchen des Geschädigten durchgeführt werden, werden nach den Ziffern 1 + 2 berechnet.-
7.4Brandschutzaufklärungkünftig in Entgelt-liste festgelegta)Brandschutzaufklärung pro Teilnehmer und pro angefangene Stunde (einschließlich An- und Abfahrt):8,008,00b)Verbrauchsmaterial wird nach Ziffer 4, zusätzliche Fahrzeuge, Geräte und zusätzliches Personal werden nach den Ziffern 1 und 2 berechnet.-c)Räumungsübung (je ½ Std.) wird nach Ziffer 1 und 2b berechnet-d)Brandschutzübungsanlage (pauschal)150,00150,007.5Sonstige Leistungenentfällta)Beratung im Amt für jede angefangene ½ Std.
Beratung vor Ort wird nach Ziff. 1 und 2b berechnet28,00entfälltb)Fahr-/Anleiterprobe (Fahrzeugführer, Truppführer, DL) für jede angefangene Std.180,00wird künftig im Rahmen HBO nach landesrechtlichen Vorgaben berechnetc)Überprüfung von Gebäuden und Anlagen nach § 16 der Störfallverordnung oder anderen Vorschriften werden nach dem tatsächlichen Aufwand, z. B. Vor- und Nachbereitung, Überprüfungszeit vor Ort, Besprechungen, Berichtsverfassung usw., gemäß Ziffer 1 + 2 abgerechnetentfällt7.6Sachverständigentätigkeit gemäß § 78 HBO in Verb. mit § 59 (4) HBOkünftig in Entgelt-liste festgelegta)Überprüfung Brandschutzkonzept (Pauschale):308,00308,00b)Bauzustandsbesichtigung- Pauschale
- zzgl. für jede angefangene Std.154,00
77,00154,00
77,00c)Bauzustandsbesichtigung (Abnahme)- Pauschale
- zzgl. für jede angefangene Std.462,00
77,00
462,00
77,00d)Nachprüfungen bei Mängelbeseitigungen- Pauschale
- zzgl. für jede angefangene Std.77,00
77,0077,00
77,008.Heranziehung anderer im Katastrophenschutz und Rettungsdienst mitwirkenden Einheiten, Einrichtungen und Rettungsmittela)Kosten, die durch die Heranziehung anderer im Katastrophenschutz mitwirkender Einheiten und Einrichtungen entstehen, werden nach dem tatsächlich anfallenden Aufwand zzgl. 10% Verwaltungskostenanteil berechnet.b)Kosten für die Bereitstellung von Rettungsmitteln, die bei Fehlalarmen durch Brandmeldeanlagen entstehen, werden wie unter Ziffer 8 a) berechnet. entfällt
Anlage 6
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¤0Ƥ¯B©V{ÄB©|5B©,5ØzzxzzzzzG¤G¤^zzzƤzzzz@@@mÄsd@@@Äs@@@,,,,,,ÿÿÿÿSatzung über den Brandschutz und die Allgemeine Hilfe in Darmstadt
vom 14.12.2000
Aufgrund des § 5 der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) i. d. F. der Bekanntmachung vom 07.03.2005 (GVBl. I S. 142), zuletzt geändert durch Gesetz vom 17.10.2005 (GVBl. I S. 674), der §§ 7 - 12, 15, 17, 61 des Hess. Gesetzes über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (HBKG) vom 17.12.1998 (GVBl. I S. 530), zuletzt geändert durch Gesetz vom 21.03.2005 (GVBl. I S. 29) sowie der §§ 1 ff und 10 des Gesetzes über kommunale Abgaben (KAG) vom 17.03.1970 (GVBl. I S. 225), zuletzt geändert durch Gesetz vom 31.01.2005 (GVBl. I S. 54) wird gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 14.12.2000 folgende Satzung erlassen:
Abschnitt Allgemeines
§ 1
Aufgabenerfüllung und Organisation
Die Aufgaben der öffentlichen Feuerwehr nach dem Hessischen Gesetz über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz werden von der Berufsfeuerwehr und den Freiwilligen Feuerwehren Darmstadt-Innenstadt, Darmstadt-Eberstadt, Darmstadt-Arheilgen und Darmstadt-Wixhausen erfüllt.
Abschnitt Freiwillige Feuerwehr
§ 2
Gliederung der Freiwilligen Feuerwehr
Die Freiwillige Feuerwehr gliedert sich in der Regel in
Einsatzabteilung
Ehren- und Altersabteilung
Jugendfeuerwehr
§ 3
Mitgliedschaft
Die Aufnahme in die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr ist beim Wehrführer schriftlich zu beantragen. Minderjährige haben das Einverständnis ihrer gesetzlichen Vertreter vorzulegen.
Angehörige der Einsatzabteilung können nur Einwohnerinnen und Einwohner des jeweiligen Stadtteils werden. Sie sollen ihren Lebensmittelpunkt in der Stadt Darmstadt haben. Ausnahmen bedürfen der Zustimmung des Feuerwehrausschusses. Die Angehörigen der Einsatzabteilung müssen körperlich und geistig in der Lage sein, den Dienst zu leisten. Dies ist durch ärztliche Untersuchung nach den einschlägigen berufsgenossenschaftlichen Vorschriften vor Aufnahme in die Einsatzabteilung und während der Zugehörigkeit zu dieser nachzuweisen.Die Kosten dafür trägt die Stadt. Nicht aufnehmbar ist, wer in Folge Richterspruchs die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter nicht besitzt.
Über die Aufnahme in die Einsatzabteilung entscheidet der Wehrführer nach Anhörung des Feuerwehrausschusses. Die Aufnahme wird schriftlich mitgeteilt. Die Ablehnung der Aufnahme erfolgt durch schriftlichen mit Begründung versehenen Bescheid der Stadt.
§ 4
Ende der Mitgliedschaft
Die Zugehörigkeit zur Einsatzabteilung endet mit
dem Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze
dem Austritt, der dem Wehrführer schriftlich zu erklären ist
dem Verlust der Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter
der Feststellung fehlender körperlicher oder geistiger Eignung nach ärztlicher Untersuchung gemäß § 3 Abs. 2
dem endgültigen Nichtbestehen des Grundlehrganges oder des Atemschutzgeräteträgerlehrganges
der Verlegung des ersten Wohnsitzes oder des ständigen Aufenthalts außerhalb Darmstadts
dem Ausschluss
Bei Vorliegen gesundheitlicher Einschränkungen, die eine Tätigkeit in der Einsatz-abteilung nicht insgesamt ausschließen, kann die Leitung der Berufsfeuerwehr auf Antrag der Wehrführung nach Anhörung des Feuerwehrausschusses dem/der Betroffenen mit dessen/deren Zustimmung Aufgaben in der Einsatzabteilung zuweisen, die seinen/ihren Fähigkeiten entsprechen.
Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr können aus wichtigem Grund auf Antrag der Wehrführung nach Anhörung des Feuerwehrausschusses von der Stadt durch schriftlichen mit Begründung versehenen Bescheid aus der Freiwilligen Feuerwehr ausgeschlossen werden. Wichtige Gründe sind insbesondere
das mehrfache unentschuldigte Fernbleiben von Einsätzen, Übungen u. a. Dienstveranstaltungen
Straftaten
ein Verhalten, das das Ansehen der Feuerwehr erheblich schädigt
das nachhaltige Zuwiderhandeln gegen Dienstvorschriften und Weisungen
§ 5
Rechte und Pflichten der Angehörigen
Die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren gestalten ihren Dienstbetrieb im Rahmen des HBKG und dieser Satzung eigenverantwortlich. Sie haben das Recht, in allen sie persönlich betreffenden Angelegenheiten gehört zu werden und Vorschläge zur Verbesserung des Dienstbetriebes zu machen. Dienst- und Schutzkleidung sowie persönliche Ausrüstung werden gemäß der bestehenden Bekleidungsordnung unentgeltlich zur Verfügung gestellt.
Die Angehörigen der Einsatzabteilung wählen die Stadtbrandinspektorin oder den Stadtbrandinspektor, die Wehrführerin oder den Wehrführer sowie die jeweiligen Vertreterinnen oder Vertreter und die Mitglieder des Feuerwehrausschusses. Sie können in die vorstehenden Funktionen sowie zu Mitgliedern des Feuerwehrausschusses gewählt werden.
Die Angehörigen der Einsatzabteilung haben bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben insbesondere
die Anweisungen der Wehrführung und der sonst zuständigen Vorgesetzten, die Unfallverhütungsvorschriften, die Feuerwehrdienstvorschriften sowie die sonst noch geltenden Vorschriften und Weisungen zu beachten
bei Alarm unverzüglich am Feuerwehrhaus zu erscheinen und ihre Einsatzbereitschaft herzustellen
an den Unterrichten, den Übungen, den zentral angebotenen Aus- und Fortbildungsveranstaltungen, den Brandsicherheitsdiensten und den sonstigen dienstlichen Veranstaltungen aktiv teilzunehmen
ihre Einsatzfähigkeit sicherzustellen und alle Veränderungen hinsichtlich gesundheitlicher Voraussetzungen, Wohnsitz und Erreichbarkeit unverzüglich der Wehrführung zu melden
alle ihnen von der Stadt oder ihrer Wehr zur Verfügung gestellte Bekleidung und Ausrüstung pfleglich zu behandeln, sie nur im Dienst zu verwenden und sie am Ende ihrer Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr innerhalb von 30 Tagen in gebrauchsfähigem Zustand zurück zu geben.
§ 6
Ordnungsmaßnahmen
Verletzt eine Angehörige oder ein Angehöriger der Einsatzabteilung ihre oder seine Dienstpflichten, so kann die Wehrführung im Einvernehmen mit dem Feuerwehrausschuss ihm oder ihr eine Ermahnung oder Rüge aussprechen. Der oder die Betroffene ist vorher zu hören. Die Ermahnung wird mündlich und nicht öffentlich ausgesprochen. Die Rüge wird schriftlich erteilt und ist zu begründen. Gegen die Rüge kann der oder die Betroffene innerhalb zwei Wochen seit Bekanntgabe schriftlich bei der Wehrführung Gegenvorstellungen erheben. Über sie entscheidet der Feuerwehrausschuss durch schriftlichen Bescheid endgültig.
§ 7
Jugendfeuerwehr
Aufgaben und Organisation der Jugendfeuerwehren ergeben sich aus der Jugendordnung für die Jugendfeuerwehren der Wissenschaftsstadt Darmstadt in der jeweils gültigen Fassung.
§ 8
Ehren- und Altersabteilung
Durch Beschluss des Feuerwehrausschusses kann in die Ehren- und Altersabteilung aufgenommen werden
wer auf Grund des Erreichens der gesetzlichen Altersgrenze aus der Einsatzabteilung ausscheidet
wer wegen dauernder Dienstunfähigkeit aus der Einsatzabteilung ausscheidet
wer sich in besonderem Maße um die Feuerwehr verdient gemacht hat.
Die Zugehörigkeit zur Ehren- und Altersabteilung endet mit
dem schriftlich gegenüber der Wehrführung erklärten Austritt
dem Verlust der Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter
dem Tod
dem Ausschluss, gemäß § 4 Abs. 3.
§ 9
Führung
Jede Freiwillige Feuerwehr wird durch einen oder eine gewählte/n Wehrführer/in und eine/n stellvertretende/n Wehrführer/in geführt.
Alle Freiwilligen Feuerwehren wählen zur Vertretung ihrer Interessen gegenüber der Stadt und der Leitung der Berufsfeuerwehr einen oder eine Stadtbrandinspektor/in und einen oder eine stellvertretende/n Stadtbrandinspektor/in.
Die Leitung der Berufsfeuerwehr kann sich zur Führung im Einsatz, zur Aus- und Fortbildung und für weitere gemeinsame Belange aller Freiwilligen Feuerwehren des oder der Stadtbrandinspektor/in bedienen, insofern ist er oder sie gegenüber den Wehrführungen weisungsbefugt.
Gewählt werden kann
wer das 57. Lebensjahr noch nicht vollendet und gesundheitlich geeignet ist
wer in den Fällen der Abs. 1 und 2 die Voraussetzungen der Ziff. 10 des Erlasses des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport (V 34/V 11-65b 04/06) vom 04.02.2006 erfüllt. Der Erlass kann bei der Feuerwehr, Bismarckstraße 86, eingesehen werden.
Kommt binnen 2 Monaten nach Freiwerden der Stellen nach Abs. 1 oder 2 eine Wahl nicht zustande, bestellt der Magistrat
auf Vorschlag der Leitung der Berufsfeuerwehr einen oder eine Stadtbrandinspektor/in bzw. einen oder eine Vertreter/in
auf Vorschlag der Leitung der Berufsfeuerwehr nach Anhörung des oder der Stadtbrandinspektors/in einen oder eine Wehrführer/in bzw. einen oder eine Vertreter/in.
§ 10
Feuerwehrausschuss
In jeder Freiwilligen Feuerwehr wird zur Unterstützung und Beratung des oder der Wehrführers/in ein Feuerwehrausschuss gewählt. Er setzt sich wie folgt zusammen
Wehrführer/in als Vorsitzende/r
Stellvertretende/r Wehrführer/in als stellvertretende/r Vorsitzende/r
Jugendfeuerwehrwart/in
drei Angehörige der Einsatzabteilung
ein oder eine Vertreter/in der Ehren- und Altersabteilung
Der oder die Wehrführer/in beruft den Feuerwehrausschuss unter Bekanntgabe der Tagesordnung zur Sitzung ein. Dies muss geschehen, wenn es von mehr als der Hälfte seiner Mitglieder schriftlich unter Angabe des Verhandlungsgegenstandes beantragt wird. Die Sitzungen sind nicht öffentlich. Seine Mitglieder sind hinsichtlich behandelter persönlicher Probleme von Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr zur Verschwiegenheit verpflichtet. Der oder die Wehrführer/in kann Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr oder Dritte als Berater zu Sitzungen einladen.
Über jede Sitzung ist eine Niederschrift zu fertigen.
Der oder die Stadtbrandinspektor/in und sein/e oder Ihr/e Vertreter/in haben das Recht, an den Sitzungen teilzunehmen, Termin und Tagesordnung sind ihnen deshalb rechtzeitig mitzuteilen.
§ 11
Wehrführerausschuss
Zur Koordination aller Angelegenheiten der Freiwilligen Feuerwehren wird ein Wehrführerausschuss gebildet. Er setzt sich zusammen aus
der Leitung der Berufsfeuerwehr, sie führt den Vorsitz
dem oder der Stadtbrandinspektor/in und seinem/er oder ihrem/er Vertreter/in
den Wehrführern/innen und ihren Vertretern/innen
dem oder der Stadtjugendfeuerwehrwart/in und seinem/er oder ihrem/er Vertreter/in
je einem oder einer weiteren Vertreter/in jeder Freiwilligen Feuerwehr.
Die Leitung der Berufsfeuerwehr beruft die Sitzungen unter rechtzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung ein. Sie kann zusätzliche Teilnehmer einladen. Der Wehrführerausschuss ist einzuberufen, wenn dies von mehr als der Hälfte seiner Mitglieder unter Angabe einer Tagesordnung beantragt wird. Die Sitzungen sind nicht öffentlich. Die Mitglieder haben, auch nach Beendigung ihrer Tätigkeit, über die ihnen bekannt gewordenen Angelegenheiten Verschwiegenheit zu bewahren. Dies gilt nicht für Tatsachen, die offenkundig sind oder ihrer Bedeutung nach keiner Geheimhaltung bedürfen. Von allen Sitzungen ist ein Protokoll zu fertigen.
Der oder die zuständige Dezernent/in des Magistrats der Stadt hat das Recht, an allen Sitzungen teilzunehmen.
§ 12
Jahreshauptversammlung
Unter Vorsitz des/der Wehrführers/in findet jährlich eine Hauptversammlung aller Mitglieder einer Freiwilligen Feuerwehr nach § 2 statt, bei der die Wehrführung ihren Jahresbericht abgibt und alle Belange der Freiwilligen Feuerwehr im Rahmen des HBKG und dieser Satzung beraten und dazu Beschlüsse gefasst werden können.
Die Wehrführung lädt zur Jahreshauptversammlung alle Mitglieder sowie die Leitung der Berufsfeuerwehr schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung ein. Zwischen Zugang der Ladung und Sitzung müssen mindestens 14 Tage liegen. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor der Jahreshauptversammlung bei der Wehrführung schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der/die Leiter/in der Jahreshauptversammlung hat zu Beginn der Versammlung die Ergänzung bekannt zu geben. Verspätet eingehende oder erst in der Jahreshauptversammlung gestellte Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung sind zu berücksichtigen, wenn die Jahreshauptversammlung hierüber einen Beschluss mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder der Einsatz- und der Ehren- und Altersabteilung fasst.
Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder der Einsatzabteilung anwesend sind. Für den Fall der Beschlussunfähigkeit ist frühestens eine Woche nach der ersten Versammlung eine zweite Versammlung einzuberufen, die dann beschlussfähig ist. Die Ladungsfrist ist hierbei auf 3 Tage verkürzt.
Die Jahreshauptversammlung einer Freiwilligen Feuerwehr ist innerhalb von vier Wochen einzuberufen, wenn dies mindestens 1/3 der Mitglieder der Einsatzabteilung unter Angabe einer Tagesordnung beantragen.
Beschlüsse der Hauptversammlungen werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder der Einsatz- und der Ehren- und Altersabteilung gefasst. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Auf Antrag wird im Einzelfall über geheime Abstimmung beschlossen.
§ 13
Gemeinsame Hauptversammlung
Der oder die Stadtbrandinspektor/in beruft bei Bedarf die gemeinsame Hauptversammlung aller Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren, der Einsatz- und der Ehren- und Altersabteilung ein. Die Ladung unter Angabe der Tagesordnung muss 21 Tage vor der Sitzung den Wehrführungen, der Leitung der Berufsfeuerwehr und dem oder der Dezernenten/in vorliegen. Die Ladung der einzelnen Wehrmitglieder erfolgt in der üblichen Weise durch die Wehrführungen.
Die Bestimmungen des § 12 Abs. 2 -5 gelten sinngemäß.
§ 14
Wahlen
Wahlen werden bei den Jahreshauptversammlungen und der gemeinsamen Hauptversammlung aller Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt.
Eine Wahlperiode dauert fünf Jahre. Bei vorzeitigem Ausscheiden der Gewählten werden Nachfolger nur bis zum Ende der laufenden Periode gewählt.
Aktives und passives Wahlrecht haben bei den Wahlen gemäß § 9 (2) und § 10 Abs. 1 a), b) und d) sowie 11 (1) e) nur die Mitglieder der Einsatzabteilung, bei der Wahl gemäß § 10 Abs. 1 e) die Mitglieder der Ehren- und Altersabteilung.
Die Wahlen werden von dem oder der jeweiligen Stadtbrandinspektor/in oder Wehrführer/in geleitet. Steht er oder sie selbst zur Wahl, wählen die Wahlberechtigten unter Vorsitz des an Jahren ältesten Mitgliedes der Versammlung den oder die Wahlleiter/in für die Wahl des oder der Stadtbrandinspektors/in oder des oder der Wehrführers/in. Der oder die Wahlleiter/in lässt zunächst zu seiner/ihrer Unterstützung 2 bis 4 Wahlhelfer/innen wählen.
Der oder die Stadtbrandinspektor/in, die Wehrführer/innen und ihre Vertreter/innen sowie die Mitglieder des Feuerwehrausschusses werden einzeln mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt.
Wahlen erfolgen durch Handzeichen. Falls ein oder eine Wahlberechtigte/r widerspricht, ist geheim mit verdeckten Stimmzetteln zu wählen. Falls Stimmengleichheit auftreten sollte, ist ein zweiter Wahlgang mit verdeckten Stimmzetteln durchzuführen. Ergibt auch der 2. Wahlgang Stimmengleichheit, entscheidet das vom Wahlleiter zu ziehende Los.
Von allen Wahlen für Führung und Feuerwehrausschüsse sind Niederschriften zu fertigen und innerhalb einer Woche nach der Wahl dem Amt für Brand- und Katastrophenschutz zuzuleiten.
§ 15
Dienstaufwandsentschädigungen
Anspruch auf Dienstaufwandsentschädigung gemäß § 11 Abs. 4 HBKG haben u. a.
der oder die Stadtbrandinspektor/in und sein/e oder ihr/e Vertreter/in
der oder die Wehrführer/in und sein/e oder ihr/e Vertreter/in
der oder die Stadtjugendfeuerwehrwart/in und sein/e oder ihr/e Vertreter/in
die Jugendfeuerwehrwarte/innen
die Gerätewarte/innen.
§ 16 (aufgehoben)
Abschnitt Kosten und Schlussvorschriften
§ 17
Kostenersatz
Für die Leistungen der Feuerwehr sind, soweit es sich nicht um eine Verpflichtung zur unentgeltlichen Brandbekämpfung, zur Hilfeleistung im Katastrophenfall infolge von Naturereignissen oder zur Rettung von Menschen aus akuter Lebensgefahr handelt (§ 61 Abs. 1 und 5 HBKG), Gebühren und Auslagen zu entrichten. Sie werden von der Feuerwehr erhoben.
Die Leitung der Feuerwehr kann die Gebühr ermäßigen oder von der Erhebung absehen wenn dies mit Rücksicht auf die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gebührenpflichtigen oder sonst aus Billigkeitsgründen geboten erscheint.
Die Gebühren und Auslagen ergeben sich im Einzelnen aus dem Gebührenverzeichnis zu dieser Satzung. Ihre Höhe richtet sich, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist, nach dem eingesetzten Personal, den verwendeten Fahrzeugen, Geräten und sonstigen Hilfsmitteln sowie der aufgewandten Zeit, einschließlich Zu- und Abfahrten. Für besondere Leistungen können Pauschalsätze festgelegt werden.
Gebührenschuldner sind die in § 61 Abs. 2 und 3 HBKG genannten Personen. Mehrere Gebührenschuldner haften als Gesamtschuldner.
Soweit am Einsatzort an Fahrzeugen, Geräten oder Ausstattung der Feuerwehr Schäden entstehen, hat der Gebührenschuldner die Kosten des Ersatzes oder der Wiederherstellung zu tragen, so fern die Feuerwehr die Schäden nicht zu vertreten hat. Die Ersatzpflicht gilt ebenfalls nicht für Schäden, die durch Dritte herbei geführt wurden.
Die Gebührenpflicht entsteht mit der Verwirklichung des Gebührentatbestandes. Die Gebühr ist nach Bekanntgabe des Gebührenbescheides zu entrichten. Entsprechendes gilt für die Anforderung von Auslagen und Kosten.
Werden bei der Inanspruchnahme der Feuerwehr besondere Auslagen notwendig, z. B. Verbrauch von Material oder Entsorgung von Gefahrgütern oder Abfällen, so sind diese zu erstatten und zusammen mit der Gebühr zu entrichten.
§ 18
Inkrafttreten
Diese Satzung mit ihrem Gebührenverzeichnis tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung mit der Maßgabe in Kraft, dass die in Spalte 1 in DM und nachrichtlich in Euro angegebenen Gebühren bis zum 31.12.2001 gelten und die in Spalte 2 in Euro ausgewiesenen Gebühren ab dem 01.01.2002 gelten.
Darmstadt, den 14.12.2000
37-AL/99/satz_gv
Der Magistrat der Stadt Darmstadt
Horst Knechtel
Bürgermeister
Gebührenverzeichnis zur Satzung über den Brandschutz und die Allgemeine Hilfe in Darmstadt
1. Einsatz von Personal je angefangene Std.¬ a)Feuerwehrbediensteter, Truppmann/Truppführer40,00b)Fahrzeugführer44,00c)Zugführer47,00d)Beamter des TE-Dienstes, bzw. vergleichbarer Angestellter56,00e)Beamter des höheren Dienstes66,00f)Die Personalkosten für die Angehörigen der freiwilligen Feuerwehren werden nach 1a-c berechnet2. Einsatz von Fahrzeugen und Geräte je angefangene Std.a)LöschfahrzeugeLöschgruppenfahrzeug (LF 8, LF 8/6, LF 10/6)70,00Löschgruppenfahrzeug (LF 16, LF 16/12, LF 16-TS, TLF 16)130,00Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF, HTLF)225,00Tanklöschfahrzeug (TLF 24/50, PTLF)200,00b)SonderfahrzeugeKommandofahrzeug (PKW, ELW 1)40,00Einsatzleitwagen (ZFW, ELW 4)60,00Einsatzleitwagen (ELW 2)100,00Mannschaftstransportfahrzeug (MTF)60,00Gerätewagen-Nachschub/Licht (GW N/L)130,00GABC-Erkundungsfahrzeug, Gerätewagen-Strahlenspürtrupp130,00Ölschadenfahrzeug (ÖSF)90,00Kleinalarmfahrzeug (KLAF)70,00Rüstwagen (RW 1)70,00Drehleiter 275,00Kranwagen300,00Wechselladerfahrzeug (ohne Abrollbehälter)66,00Schlauchwagen70,00Dekontaminationsmehrzweckfahrzeug (DMF, Dekon)80,00Kehrmaschine45,00Teleskopstapler26,00c)AnhängerFlutlichtanhänger38,00Tragkraftspritzenanhänger38,00Rettungsbootanhänger26,00Mehrzweckanhänger (klein)26,00Mehrzweckanhänger (groß)38,00d)AbrollbehälterAbrollbehälter Umweltschutz (AB-U) *102,00Abrollbehälter Pritsche + Mulde38,00Abrollbehälter Sonderlöschmittel (AB-SLM) *102,00Abrollbehälter Schlauch (AB-S) *70,00Abrollbehälter Verkehrsunfall (AB-Rüst) *150,00Abrollbehälter Atemschutz/Strahlenschutz (AB-A/S) *102,00Abrollbehälter Unterkunft (AB-SE)80,00Abrollbehälter Bau (AB-Bau) *102,00Abrollbehälter Gefahrgutübung (AB-GÜ)38,00* zuzüglich Aufwand zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft gemäß Ziffern Nr. 1, 4, 5e)GeräteTragkraftspritze, Stromerzeuger, Schlauch-, ELRO-Pumpe, ex-geschützte Umfüllpumpe, Tauchpumpe (groß):26,00Mehrzweck-Permanentsauger, Tauchpumpe (klein), Schmutzwasser-, Wasser-strahl-, Fass-, Membran-, Handumfüllpumpe13,00f)Reinigungs- und PrüfungskostenDie Kosten für die Reinigung, Prüfung und evtl. Instandsetzung von tatsächlich eingesetzten Geräten und Ausrüstungsgegenständen werden, soweit im eigenen Haus durchgeführt, nach den Ziffern 1 und 5 berechnet.
Bei Reinigung, Prüfung oder Instandhaltung von Geräten und Ausrüstungsgegenständen in Fremdwerkstätten werden die tatsächlichen Kosten zzgl. 10% Verwaltungskostenanteil berechnet.g)WiederbeschaffungFür die Wiederbeschaffung von im Einsatz zerstörten Ausrüstungsgegenständen, Geräten usw. wird der tatsächliche Preis zzgl. 10 % Verwaltungskostenanteil berechnet.3. Auf Zeit überlassene Geräte und Ausrüstungsgegenstände / je Taga)Pressluftatmer, Sauerstoffbehandlungsgerät61,00b)Messgeräte31,00c)Stromerzeuger, Tragkraftspritze, Lüftungsgerät (zzgl. Kraftstoff), Schlauch-, Umfüll-, Tauchpumpe (groß)77,00d)Wasserstrahl-, Tauch-, Membran- oder Handumfüllpumpe, Mehrzweck- bzw. Permanentsauger38,00e)Luftheber, hydraulische Heber oder Dichtkissen, bzw. Dichtbandagen je Gerätesatz31,00f)Kettensäge, Trennschleifer (zzgl. Verbrauchsmaterial)31,00g)Druckschlauch, Saugschlauch, Schiebleiter, Steckleiter, Hydrantengerätesatz, Schlauchbrückensatz, Absperrgerät (je m), Auffangbehälter, Scheinwerfer13,00h)Sandsack3,004. Verbrauchsmateriala)Bei Löschmittel (Schaummittel, Pulver etc.) und Bindemittel sind die Wiederbeschaffungspreise und evtl. Entsorgungskosten in Rechnung zu stellen.b)Bei Verwendung von Feuerlöschern wird der Preis für die Wiederauffüllung berechnet.c)Bei Verschalungsmaterial wird, soweit die Berechnung nicht gemäß Ziffer 6.5 erfolgt, der Wiederbeschaffungspreis berechnet.d)Ein Verwaltungskostenanteil von 10 % ist in den Fällen a) bis c) hinzuzurechnen.
5. Werkstattarbeiten für Drittea)Waschen, Prüfen und Trocknen von Schläuchenje Schlauch11,00b)Instandsetzen von Schläuchenje Einband11,00je Flicken21,00c)Prüfen von Geräten und AusrüstungenFeuerwehrleine11,00Sicherheitsgurt11,00Steck-, Haken-, Klappleiter21,00Schiebleiter42,00Pressluftatmer45,00Atemschutzmaske21,00Vollschutzanzug70,00separate Lungenautomaten21,00Grundüberholung Pressluftatmer90,00e)Reinigen von Geräten und Ausrüstungen:Pressluftatmer11,00Atemschutzmaske11,00separate Lungenautomaten11,00f)Füllen von Pressluftflaschenbis 4 l und 200 bar10,00bis 7 l und 300 bar15,00größere Flaschen20,00g)Für weitere Instandsetzungsarbeiten werden die Personalkosten gemäß Ziffer 1 berechnet. Anfallende Kosten für Ersatzteile und Material werden mit ihrem Wiederbeschaffungspreis zzgl. 10 % Verwaltungskostenanteil berechnet.6. Gebühren für besondere Einsätze / Leistungen6.1 Bei einem Zeitaufwand bis zu 1 Std. werden berechnet füra)Vernichten oder Umsiedeln von Insekten (inkl. Material)150,00b)Öffnen einer Tür150,00c)Aufnahme von Öl, Kraftstoffen, Kühlmittel u. ä. in geringen Mengen (inkl. Bindemittel) und kleinen Tierkadavern oder andere Kleineinsätze70,00d)Säubern von Verkehrsflächen nach Verkehrsunfällen o. ä.110,00e)Beseitigung einer Ölspur (zzgl. der Kosten für Verbrauchsmaterial gem. Ziffer 4)170,006.2 Bei einem Zeitaufwand bis zu einer ½ Std. werden berechnet füra)Befreien von Personen bei Aufzugsstörungen200,00b)Entfernen von Eiszapfen100,006.3 Fehlalarme / Missbräuchliche Alarmierungena)Bei Fehlalarmen durch Brandmelde- oder Löschanlagen werden pro angefangene ½ Std. berechnet700,00b)Für missbräuchliche Alarmierungen der Feuerwehr werden pro angefangene Stunde berechnet1.600,00c)Die Gebühren nach a) und b) erhöhen sich um die in den Ziffern 1, 2b + 2c aufgeführten Gebühren, sofern wegen der besonderen Gefahr des Objektes der Einsatz eines der dort aufgeführten Sonderfahrzeuge und Abrollbehälter zu den üblicherweise eingesetzten Fahrzeuge (ELWs, HLFs, DL) erforderlich ist.6.4 Bei einem Zeitaufwand von mehr als 1 Std. wird bei Position 6.1 nach den Ziffern 1 + 2 abgerechnet.
Gleiches gilt bei einem Zeitaufwand von mehr als einer ½ Std. bei Position 6.2.6.5 Eigentumssicherunga)Eigentumssicherung klein, ohne oder mit geringem Materialeinsatz70,00b)Verschalen von Fenstern, Türen und sonstigen Öffnungen bis 2 qm oder einer Arbeitszeit bis 1 Std.180,00c)Bei Verschalungsarbeiten von mehr als 2 qm oder einer Arbeitszeit von mehr als 1 Std. werden je qm Verschalungsfläche berechnet.
Die Personal- und Fahrzeuggebühren werden gemäß Ziffer 1 und 2 berechnet.15,00d)Das Schalmaterial geht in das Eigentum des Gebührenpflichtigen über, wird jedoch auf Wunsch unentgeltlich abgeholt.
6.6 Austausch von Wasser bei Fischtransporten je Lastzug zzgl. der Kosten des tatsächlichen Wasserverbrauches:70,006.7 Wartung/Überprüfung Feuerwehrschlüsseldepot
bei einer Arbeitszeit von mehr als 1/2 Stunde berechnet sich die Gebühr nach Ziff. 1 b) und 2 b) Kommandofahrzeug (PKW/ELW1)50,006.8 Aus- und FortbildungDurchführung von Atemschutzunterweisungen für Fremdkräfte (Wiederholungsübungen bzw. Ausbildung von Nichtfeuerwehrleuten im Atemschutz) pro Person und Tag92,006.9 Die Kosten für die ordnungsgemäße Entsorgung von Sonderabfällen werden nach dem tatsächlichen Aufwand zzgl. 10 % Verwaltungskostenanteil berechnet.7. Leistungen des Vorbeugenden Brandschutzes7.1 Gefahrenverhütungsschauena)Für jeden an der Gefahrenverhütungsschau teilnehmenden Gefahrenverhütungsbeauftragten wird je angefangene ½ Std. berechnet.
Für die Berechnung der Gebühr wird die tatsächlich vor Ort benötigte Zeit zugrunde gelegt. Mit diesem Gebührensatz wird der gesamte Aufwand, einschließlich Vor- und Nachbereitung sowie Fahrtkosten und Fahrzeiten abgegolten.
100,00b)Jede erforderliche Nachschau wird mit dem gleichen Gebührensatz berechnet7.2 Inbetriebnahme von brandschutztechnischen EinrichtungenDie Abnahme und Überprüfung von Brandmeldeanlagen, Löschanlagen, Gebäudefunkanlagen, Feuerwehrplänen, Feuerwehrschlüsseldepots, Feuerwehraufzügen sowie Rauch- und Wärmeabzugsanlagen werden je angefangene ½ Std. berechnet mit
Erforderliches Hilfspersonal wird gemäß Ziffer 1 berechnet.
100,007.3 Brandsicherheitsdienste (BSD)a)BSD vor Veranstaltungen werden nach den Ziffern 1 und 2 berechnet.b)BSD während Veranstaltungen je angefangene Std.Für Wachmänner21,00Für Wachführer27,00Erforderliche Fahrzeuge werden nach Ziffer 2 berechnet.c)BSD bei Feuerwerken (inkl. Fahrzeuge) bis zu 1 Std. Dauer
BSD bei Feuerwerken über 1 Std. Dauer werden nach den Ziffern 1, 2 und 7.3 b berechnet.300,00d)Bei BSD, die nicht mindestens 2 Wochen vor dem jeweiligen Veranstaltungstag angefordert werden, sind für zusätzlichen Verwaltungsaufwand Gebühren in Höhe von je BSD zu entrichten.47,00e)BSD, die nach Brandeinsätzen auf Ersuchen des Geschädigten durchgeführt werden, werden nach den Ziffern 1 + 2 berechnet.7.4 Brandschutzaufklärung:a)Brandschutzaufklärung pro Teilnehmer und pro angefangene Stunde
(einschließlich An- und Abfahrt):8,00b)Verbrauchsmaterial wird nach Ziffer 4, zusätzliche Fahrzeuge, Geräte und zusätzliches Personal werden nach den Ziffern 1 und 2 berechnet.c)Räumungsübung (je ½ Std.), wird nach Ziffer 1 und 2 berechnetd)Brandschutzübungsanlage (pauschal)150,00
7.5 Sonstige Leistungen:a)Beratung im Amt für jede angefangene ½ Std.
Beratung vor Ort wird nach Ziff. 1 und 2b berechnet28,00b)Fahr-/Anleiterprobe (Fahrzeugführer, Truppführer, DL) für jede angefangene ½ Std.180,00c)Überprüfung von Gebäuden und Anlagen nach § 16 der Störfallverordnung oder anderen Vorschriften werden nach dem tatsächlichen Aufwand, z. B. Vor- und Nachbereitung, Überprüfungszeit vor Ort, Besprechungen, Berichtsverfassung usw., gemäß Ziffer 1 + 2 abgerechnet7.6 Sachverständigentätigkeit gemäß § 78 HBO in Verb. mit § 59 (4) HBOa)Überprüfung Brandschutzkonzept (Pauschale):308,00b)Bauzustandsbesichtigung
- Pauschale
- zzgl. für jede angefangene ½ Std.154,00
77,00c)Bauzustandsbesichtigung (Abnahme)
- Pauschale
- zzgl. für jede angefangene ½ Std.462,00
77,00d)Nachprüfungen bei Mängelbeseitigungen
- Pauschale
- zzgl. für jede angefangene ½ Std.77,00
77,008. Heranziehung anderer im Katastrophenschutz und Rettungsdienst mitwirkenden Einheiten, Einrichtungen und Rettungsmittela)Kosten, die durch die Heranziehung anderer im Katastrophenschutz mitwirkender Einheiten und Einrichtungen entstehen, werden nach dem tatsächlich anfallenden Aufwand zzgl. 10% Verwaltungskostenanteil berechnet.b)Kosten für die Bereitstellung von Rettungsmitteln, die bei Fehlalarmen durch Brandmeldeanlagen entstehen, werden wie unter Ziffer 8 a) berechnet.
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Anlage 2
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C`J4îJxmCmCJ\C`B3B3b5B3B3B3B3B3EE5^B3B3B3bEB3B3B3B3ppptäppptppp\\\\\\ÿÿÿÿSatzung über die Rechte und Pflichten der Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren der Wissenschaftsstadt Darmstadt (Feuerwehrsatzung)
vom
.
Aufgrund des § 5 der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) i.d.F. vom 07.03.2005 (GVBl. I S. 142), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15.11.2007 (GVBl. I S. 757), der §§ 7 12, 15, 17, 61 des Hessischen Gesetzes über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (HBKG) vom 17.12.1998 (GVBl. I S. 530), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15.11.2007 (GVBl. I S. 757), sowie der §§ 1 ff und 10 des Gesetzes über kommunale Abgaben (KAG) vom 17.03.1970 (GVBl. I S. 225), zuletzt geändert durch Gesetz vom 31.01.2005 (GVBl. I S. 54), wird gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom ... folgende Satzung erlassen:
§ 1
Aufgabenwahrnehmung
Die Aufgaben der öffentlichen Feuerwehr nach dem Hessischen Gesetz über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz werden von der Berufsfeuerwehr und den Freiwilligen Feuerwehren Darmstadt-Innenstadt, Darmstadt-Eberstadt, Darmstadt-Arheilgen und Darmstadt-Wixhausen, wahrgenommen.
§ 2
Gliederung der Freiwilligen Feuerwehr
Die Freiwillige Feuerwehr gliedert sich in der Regel in
Einsatzabteilung
Ehren- und Altersabteilung
Jugendfeuerwehr
Kindergruppen.
§ 3
Mitgliedschaft
Die Aufnahme in die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr ist beim Wehrführer/ bei der Wehrführerin schriftlich zu beantragen. Minderjährige haben das Einverständnis ihrer gesetzlichen Vertreter vorzulegen.
Angehörige der Einsatzabteilung können nur Einwohnerinnen und Einwohner des jeweiligen Stadtteils werden. Sie sollen ihren Lebensmittelpunkt in der Wissenschaftsstadt Darmstadt haben. Ausnahmen bedürfen der Zustimmung des Feuerwehrausschusses. Die Angehörigen der Einsatzabteilung müssen körperlich und geistig in der Lage sein den Dienst zu leisten. Dies ist durch ärztliche Untersuchung nach den einschlägigen berufsgenossenschaftlichen Vorschriften vor Aufnahme in die Einsatzabteilung und während der Zugehörigkeit zu dieser nachzuweisen.Die Kosten dafür trägt die Wissenschaftsstadt Darmstadt. Nicht aufgenommen wird, wer in Folge Richterspruchs die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter nicht besitzt.
Über die Aufnahme in die Einsatzabteilung entscheidet der Wehrführer/die Wehrführerin nach Anhörung des Feuerwehrausschusses. Die Aufnahme wird schriftlich mitgeteilt. Die Ablehnung der Aufnahme erfolgt durch schriftlichen mit Begründung versehenen Bescheid der Stadt.
§ 4
Ende der Mitgliedschaft
Die Zugehörigkeit zur Einsatzabteilung endet mit
dem Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze
dem Austritt, der dem Wehrführer/der Wehrführerin schriftlich zu erklären ist
dem Verlust der Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter
der Feststellung fehlender körperlicher oder geistiger Eignung nach ärztlicher Unter-suchung gemäß § 3 Abs. 2
dem endgültigen Nichtbestehen des Grundlehrganges oder des Atemschutzgeräte-trägerlehrganges
der Verlegung des ersten Wohnsitzes oder des ständigen Aufenthalts außerhalb Darmstadts
dem Ausschluss.
Bei Vorliegen gesundheitlicher Einschränkungen, die eine Tätigkeit in der Einsatzabteilung nicht insgesamt ausschließen, kann die Leitung der Berufsfeuerwehr auf Antrag der Wehrführung nach Anhörung des Feuerwehrausschusses dem/der Betroffenen mit dessen/deren Zustimmung Aufgaben in der Einsatzabteilung zuweisen, die seinen/ihren Fähigkeiten entsprechen.
Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr können aus wichtigem Grund auf Antrag der Wehrführung nach Anhörung des Feuerwehrausschusses von der Wissenschaftsstadt durch schriftlichen mit Begründung versehenen Bescheid aus der Freiwilligen Feuerwehr ausgeschlossen werden. Wichtige Gründe sind insbesondere
das mehrfache unentschuldigte Fernbleiben von Einsätzen, Übungen u. a. Dienst-veranstaltungen
Straftaten
ein Verhalten, dass das Ansehen der Feuerwehr erheblich schädigt
das nachhaltige Zuwiderhandeln gegen Dienstvorschriften und Weisungen.
§ 5
Rechte und Pflichten der Angehörigen
Die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren gestalten ihren Dienstbetrieb im Rahmen des HBKG und dieser Satzung eigenverantwortlich. Sie haben das Recht, in allen sie persönlich betreffenden Angelegenheiten gehört zu werden und Vorschläge zur Verbesserung des Dienstbetriebes zu machen. Dienst- und Schutzkleidung sowie persönliche Ausrüstung werden gemäß der bestehenden Bekleidungsordnung unentgeltlich von der Wissenschaftsstadt Darmstadt zur Verfügung gestellt.
Die Angehörigen der Einsatzabteilung wählen die Stadtbrandinspektorin oder den Stadtbrandinspektor, die Wehrführerin oder den Wehrführer sowie die jeweiligen Vertreterinnen oder Vertreter und die Mitglieder des Feuerwehrausschusses. Sie können in die vorstehenden Funktionen sowie zu Mitgliedern des Feuerwehrausschusses gewählt werden.
Die Angehörigen der Einsatzabteilung haben bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben insbesondere
die Anweisungen der Wehrführung und der sonst zuständigen Vorgesetzten, die Unfallverhütungsvorschriften, die Feuerwehrdienstvorschriften sowie die sonst noch geltenden Vorschriften und Weisungen zu beachten
bei Alarm unverzüglich am Feuerwehrhaus zu erscheinen und ihre Einsatzbereitschaft herzustellen
an den Unterrichten, den Übungen, den zentral angebotenen Aus- und Fortbildungsveranstaltungen, den Brandsicherheitsdiensten und den sonstigen dienstlichen Veranstaltungen aktiv teilzunehmen
ihre Einsatzfähigkeit sicherzustellen und alle Veränderungen hinsichtlich gesundheitlicher Voraussetzungen, Wohnsitz und Erreichbarkeit unverzüglich der Wehrführung zu melden
alle ihnen von der Wissenschaftsstadt Darmstadt oder ihrer Wehr zur Verfügung gestellte Bekleidung und Ausrüstung pfleglich zu behandeln, sie nur im Dienst zu verwenden und sie am Ende ihrer Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr innerhalb von 30 Tagen in gebrauchsfähigem Zustand zurück zu geben.
§ 6
Ordnungsmaßnahmen
Verletzt eine Angehörige oder ein Angehöriger der Einsatzabteilung ihre oder seine Dienstpflichten, so kann die Wehrführung im Einvernehmen mit dem Feuerwehrausschuss ihm oder ihr eine Ermahnung oder Rüge aussprechen. Der oder die Betroffene ist vorher zu hören. Die Ermahnung wird mündlich und nicht öffentlich ausgesprochen. Die Rüge wird schriftlich erteilt und ist zu begründen. Gegen die Rüge kann der oder die Betroffene innerhalb zwei Wochen seit Bekanntgabe schriftlich bei der Wehrführung Gegenvorstellungen erheben. Über sie entscheidet der Feuerwehrausschuss durch schriftlichen Bescheid endgültig.
§ 7
Jugendfeuerwehr/Kindergruppen
Aufgaben und Organisation der Jugendfeuerwehren sowie der Kindergruppen ergeben sich aus der Jugend-/ bzw. Kinderordnung für die Jugendfeuerwehren bzw. Kindergruppen der Wissenschaftsstadt Darmstadt in der jeweils gültigen Fassung.
§ 8
Ehren- und Altersabteilung
Durch Beschluss des Feuerwehrausschusses kann in die Ehren- und Altersabteilung aufgenommen werden, wer
auf Grund des Erreichens der gesetzlichen Altersgrenze aus der Einsatzabteilung ausscheidet
wegen dauernder Dienstunfähigkeit aus der Einsatzabteilung ausscheidet
sich in besonderem Maße um die Feuerwehr verdient gemacht hat.
Die Zugehörigkeit zur Ehren- und Altersabteilung endet mit dem
schriftlich gegenüber der Wehrführung erklärten Austritt
Verlust der Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter
Tod
Ausschluss, gemäß § 4 Abs. 3.
§ 9
Führung
Jede Freiwillige Feuerwehr wird durch einen oder eine gewählte/n Wehrführer/in und eine/n stellvertretende/n Wehrführer/in geführt.
Alle Freiwilligen Feuerwehren wählen zur Vertretung ihrer Interessen gegenüber der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Leitung der Berufsfeuerwehr einen oder eine Stadtbrandinspektor/in und einen oder eine stellvertretende/n Stadtbrandinspektor/in.
Die Leitung der Berufsfeuerwehr kann sich zur Führung im Einsatz, zur Aus- und Fortbildung und für weitere gemeinsame Belange aller Freiwilligen Feuerwehren des oder der Stadtbrandinspektor/in bedienen, insofern ist er oder sie gegenüber den Wehrführungen weisungsbefugt.
Gewählt werden kann
wer das 57. Lebensjahr noch nicht vollendet und gesundheitlich geeignet ist
wer in den Fällen der Abs. 1 und 2 die Voraussetzungen der Ziff. 10 des Erlasses des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport (V 34/V 11-65b 04/06) vom 04.02.2006 erfüllt. Der Erlass kann bei der Feuerwehr, Bismarckstraße 86, eingesehen werden.
Kommt binnen 2 Monaten nach Freiwerden der Stellen nach Abs. 1 oder 2 eine Wahl nicht zustande, bestellt der Magistrat
auf Vorschlag des Leiters/der Leiterin der Berufsfeuerwehr einen oder eine Stadtbrandinspektor/in bzw. einen oder eine Vertreter/in
auf Vorschlag des Leiters/der Leiterin der Berufsfeuerwehr nach Anhörung des oder der Stadtbrandinspektors/in einen oder eine Wehrführer/in bzw. einen oder eine Vertreter/in.
§ 10
Feuerwehrausschuss
In jeder Freiwilligen Feuerwehr wird zur Unterstützung und Beratung des oder der Wehrführers/in ein Feuerwehrausschuss gewählt. Er setzt sich wie folgt zusammen
Wehrführer/in als Vorsitzende/r
Stellvertretende/r Wehrführer/in als stellvertretende/r Vorsitzende/r
Jugendfeuerwehrwart/in
drei Angehörige der Einsatzabteilung
ein oder eine Vertreter/in der Ehren- und Altersabteilung
Der oder die Wehrführer/in beruft den Feuerwehrausschuss unter Bekanntgabe der Tagesordnung zur Sitzung ein. Dies muss geschehen, wenn es von mehr als der Hälfte seiner Mitglieder schriftlich unter Angabe des Verhandlungsgegenstandes beantragt wird. Die Sitzungen sind nicht öffentlich. Seine Mitglieder sind hinsichtlich behandelter persönlicher Probleme von Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr zur Verschwiegenheit verpflichtet. Der oder die Wehrführer/in kann Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr oder Dritte als Berater zu Sitzungen einladen.
Über jede Sitzung ist eine Niederschrift zu fertigen.
Der oder die Stadtbrandinspektor/in und sein/e oder Ihr/e Vertreter/in haben das Recht, an den Sitzungen teilzunehmen, Termin und Tagesordnung sind ihnen deshalb rechtzeitig mitzuteilen.
§ 11
Wehrführerausschuss
Zur Koordination aller Angelegenheiten der Freiwilligen Feuerwehren wird ein Wehrführerausschuss gebildet. Er setzt sich zusammen aus
der Leitung der Berufsfeuerwehr, sie führt den Vorsitz
dem oder der Stadtbrandinspektor/in und seinem/er oder ihrem/er Vertreter/in
den Wehrführern/innen und ihren Vertretern/innen
dem oder der Stadtjugendfeuerwehrwart/in und seinem/er oder ihrem/er Vertreter/in
je einem oder einer weiteren Vertreter/in jeder Freiwilligen Feuerwehr.
Die Leitung der Berufsfeuerwehr beruft die Sitzungen unter rechtzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung ein. Sie kann zusätzliche Teilnehmer einladen. Der Wehrführerausschuss ist einzuberufen, wenn dies von mehr als der Hälfte seiner Mitglieder unter Angabe einer Tagesordnung beantragt wird. Die Sitzungen sind nicht öffentlich. Die Mitglieder haben, auch nach Beendigung ihrer Tätigkeit, über die ihnen bekannt gewordenen Angelegenheiten Verschwiegenheit zu bewahren. Dies gilt nicht für Tatsachen, die offenkundig sind oder ihrer Bedeutung nach keiner Geheimhaltung bedürfen. Von allen Sitzungen ist ein Protokoll zu fertigen.
Der oder die zuständige Dezernent/in des Magistrats der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat das Recht, an allen Sitzungen teilzunehmen.
§ 12
Jahreshauptversammlung
Unter Vorsitz des/der Wehrführers/in findet jährlich eine Hauptversammlung aller Mitglieder einer Freiwilligen Feuerwehr nach § 2 statt, bei der die Wehrführung ihren Jahresbericht abgibt und alle Belange der Freiwilligen Feuerwehr im Rahmen des HBKG und dieser Satzung beraten und dazu Beschlüsse gefasst werden können.
Die Wehrführung lädt zur Jahreshauptversammlung alle Mitglieder sowie die Leitung der Berufsfeuerwehr schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung ein. Zwischen Zugang der Ladung und Sitzung müssen mindestens 14 Tage liegen. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor der Jahreshauptversammlung bei der Wehrführung schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der/die Leiter/in der Jahreshauptversammlung hat zu Beginn der Versammlung die Ergänzung bekannt zu geben. Verspätet eingehende oder erst in der Jahreshauptversammlung gestellte Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung sind zu berücksichtigen, wenn die Jahreshauptversammlung hierüber einen Beschluss mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder der Einsatz- und der Ehren- und Altersabteilung fasst.
Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder der Einsatzabteilung anwesend ist. Für den Fall der Beschlussunfähigkeit ist frühestens eine Woche nach der ersten Versammlung eine zweite Versammlung einzuberufen, die dann beschlussfähig ist. Die Ladungsfrist ist hierbei auf 3 Tage verkürzt.
Die Jahreshauptversammlung einer Freiwilligen Feuerwehr ist innerhalb von vier Wochen einzuberufen, wenn dies mindestens 1/3 der Mitglieder der Einsatzabteilung unter Angabe einer Tagesordnung beantragen.
Beschlüsse der Hauptversammlungen werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder der Einsatz- und der Ehren- und Altersabteilung gefasst. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Auf Antrag wird im Einzelfall über geheime Abstimmung beschlossen.
§ 13
Gemeinsame Hauptversammlung
Der oder die Stadtbrandinspektor/in beruft bei Bedarf die gemeinsame Hauptversammlung aller Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren, der Einsatz- und der Ehren- und Altersabteilung ein. Die Ladung unter Angabe der Tagesordnung muss 21 Tage vor der Sitzung den Wehrführungen, der Leitung der Berufsfeuerwehr und dem oder der Dezernenten/in vorliegen. Die Ladung der einzelnen Wehrmitglieder erfolgt in der üblichen Weise durch die Wehrführungen.
Die Bestimmungen des § 12 Abs. 2 -5 gelten sinngemäß.
§ 14
Wahlen
Wahlen werden bei den Jahreshauptversammlungen und der gemeinsamen Hauptversammlung aller Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt.
Eine Wahlperiode dauert fünf Jahre. Bei vorzeitigem Ausscheiden der Gewählten werden Nachfolger/in nur bis zum Ende der laufenden Periode gewählt.
Aktives und passives Wahlrecht haben bei den Wahlen gemäß § 9 (2) und § 10 Abs. 1 a), b) und d) sowie 11 (1) e) nur die Mitglieder der Einsatzabteilung, bei der Wahl gemäß § 10 Abs. 1 e) die Mitglieder der Ehren- und Altersabteilung.
Die Wahlen werden von dem oder der jeweiligen Stadtbrandinspektor/in oder Wehrführer/in geleitet. Steht er oder sie selbst zur Wahl, wählen die Wahlberechtigten unter Vorsitz des an Jahren ältesten Mitgliedes der Versammlung den oder die Wahlleiter/in für die Wahl des oder der Stadtbrandinspektors/in oder des oder der Wehrführers/in. Der oder die Wahlleiter/in lässt zunächst zu seiner/ihrer Unterstützung 2 bis 4 Wahlhelfer/innen wählen.
Der oder die Stadtbrandinspektor/in, die Wehrführer/innen und ihre Vertreter/innen sowie die Mitglieder des Feuerwehrausschusses werden einzeln mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt.
Wahlen erfolgen durch Handzeichen. Falls ein oder eine Wahlberechtigte/r widerspricht, ist geheim mit verdeckten Stimmzetteln zu wählen. Falls Stimmengleichheit auftreten sollte, ist ein zweiter Wahlgang mit verdeckten Stimmzetteln durchzuführen. Ergibt auch der 2. Wahlgang Stimmengleichheit, entscheidet das vom Wahlleiter/in zu ziehende Los.
Von allen Wahlen für Führung und Feuerwehrausschüsse sind Niederschriften zu fertigen und innerhalb einer Woche nach der Wahl der Feuerwehr zuzuleiten.
§ 15
Dienstaufwandsentschädigungen
Anspruch auf Dienstaufwandsentschädigung gemäß § 11 Abs. 4 HBKG haben
der oder die Stadtbrandinspektor/in und sein/e oder ihr/e Vertreter/in
der oder die Wehrführer/in und sein/e oder ihr/e Vertreter/in
der oder die Stadtjugendfeuerwehrwart/in und sein/e oder ihr/e Vertreter/in
die Jugendfeuerwehrwarte/innen
die Gerätewarte/innen.
§ 16
Inkrafttreten
Diese Satzung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft.
Darmstadt,
Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Dipl.-Ing. Dieter Wenzel
Stadtrat
Anlage 3
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Satzung über die Erhebung von Kosten für die Inanspruchnahme der Feuerwehr der Wissenschaftsstadt Darmstadt (Feuerwehrgebührensatzung)
vom
Aufgrund des § 5 der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) i. d. F. vom 07.03.2005 (GVBl. I S. 142), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15.11.2007 (GVBl. I S. 757), der §§ 15 Abs. 7, 17 Abs. 3, 61 des Hessischen Gesetzes über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (HBKG) vom 17.12.1998 (GVBl. I S. 530), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15.11.2007 (GVBl. I S. 757), sowie der §§ 1, 3 6 des Gesetzes über kommunale Abgaben (KAG) vom 17.03.1970 (GVBl. I S. 225), zuletzt geändert durch Gesetz vom 31.01.2005 (GVBl. I S. 54), wird gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom ... folgende Satzung erlassen:
§ 1
Kostenersatz
(1) Für die Leistungen der Feuerwehr sind, soweit es sich nicht um eine Verpflichtung zur unentgeltlichen Brandbekämpfung, zur Hilfeleistung im Katastrophenfall infolge von Naturereignissen oder zur Rettung von Menschen aus akuter Lebensgefahr gemäß § 61 Abs. 5 und 6 HBKG handelt, Gebühren und Auslagen zu entrichten, die sich im Einzelnen aus dem Gebührenverzeichnis zu dieser Satzung ergeben.
(2) Die Höhe des Kostenersatzes richtet sich nach dem eingesetzten Personal (Einsatzkräfte), den verwendeten Fahrzeugen, Geräten und sonstigen Hilfsmitteln, deren Auswahl im pflichtgemäßen Ermessen der Feuerwehr liegt, sowie der aufgewendeten Zeit einschließlich Zu und Abfahrten sowie Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft von Einsatzkräften, Fahrzeugen und Geräten (Einsatzzeit).
(3) Bei der Berechnung der Gebühren wird die jeweilige Einsatzzeit in Stunden zugrunde gelegt. Für die Inanspruchnahme in der ersten angefangenen Stunde wird stets die Stunde insgesamt abgerechnet. Bei jeder weiteren Stunde werden für jede angefangene Viertelstunde ein Viertel des Stundensatzes berechnet, soweit die Einsatzzeit nicht eine gesamte Stunde beträgt.
(4) Für besondere Leistungen können Pauschalsätze festgelegt werden.
§ 2
Kostenschuldner
(1) Kostenschuldner sind in den Fällen, in denen der Einsatz der Feuerwehr bei Bränden und im Falle einer Naturkatastrophe infolge von Naturereignissen für den Geschädigten nicht gebührenfrei ist, die in § 61 Abs. 2 und 3 HBKG genannten Personen.
(2) Bei Brandsicherheitsdiensten ist der Veranstalter von Veranstaltungen, bei denen bei Ausbruch eines Brandes eine größere Anzahl von Menschen gefährdet wäre (z.B. Versammlungen, Ausstellungen, Theateraufführungen, Zirkusveranstaltungen, Messen, Märkte und vergleichbare Veranstaltungen), Kostenschuldner.
(3) Bei Gefahrverhütungsschauen sind die Eigentümer, Besitzer und sonstigen Nutzungsberechtigten von Bauwerken, Anlagen, Einrichtungen und Lagerstätten Kostenschuldner.
(4) Mehrere Kostenschuldner haften als Gesamtschuldner.
§ 3
Entstehung und Fälligkeit der Kostenschuld
(1) Die Kostenerstattungspflicht entsteht mit dem Beginn der Inanspruchnahme der Feuerwehr, deren Einrichtungen und sonstigen Leistungen.
(2) Der zu zahlende Kostenersatz wird durch Bescheid festgesetzt. Er wird mit Bekanntgabe des Bescheides fällig.
§ 4
Haftung
Soweit am Einsatzort an Fahrzeugen, Geräten oder Ausstattung der Feuerwehr Schäden entstehen, hat der Kostenschuldner die Kosten des Ersatzes oder der Wiederherstellung zu tragen, sofern die Feuerwehr die Schäden nicht zu vertreten hat. Die Ersatzpflicht gilt ebenfalls nicht für Schäden, die durch Dritte herbeigeführt wurden.
§ 5
Inkrafttreten
Diese Satzung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung in Kraft.
Darmstadt,
Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Dipl.-Ing. Dieter Wenzel
Stadtrat
Anlage 4
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1. Personal-Stundensätze¬ 1.1EinsatzbereichaFeuerwehrmann / Feuerwehrfrau24,00bFahrzeugführer /Fahrzeugführerin26,00 cZugführer / Zugführerin28,00 dBeamter / Beamtin TE - Dienst32,00 eBeamter / Beamtin höherer Dienst39,00 1.2 Verwaltungsbereich/Vorbeugender BrandschutzaBeamter / Beamtin mittlerer Dienst und vergleichbare Beschäftigte53,00 bBeamter / Beamtin gehobener Dienst und vergleichbare Beschäftigte61,00 cBeamter / Beamtin höherer Dienst und vergleichbare Beschäftigte78,00 1.3 Brandsicherheitsdienst aWachmann / Wachfrau26,00 bWachführer / Wachführerin29,00 1.4 Freiwillige FeuerwehrenDie Personalkosten für die Angehörigen der freiwilligen Feuerwehren werden nach der Ziffer 1.1a-c berechnet.
2.Einsatz von Fahrzeugen (Stundensatz)¬ a)LöschfahrzeugLöschgruppenfahrzeug (LF 10, LF 16)3,40Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF, HTLF)7,90Tanklöschfahrzeug (TLF, PTLF)4,30b)SonderfahrzeugeEinsatzleitwagen (ELW, ZFW)1,20Mannschaftstransportfahrzeug (MTF)1,10Gerätewagen-Nachschub/Licht (GW N/L)3,00Gerätewagen Höhenrettung (GWHörg)1,50Ölschadenfahrzeug (ÖSF)1,40Kleinalarmfahrzeug (KLAF)1,20Drehleiter (DL)9,30Kranwagen (KW)15,60Wechselladerfahrzeug (ohne Abrollbehälter) (WLF)3,60Schlauchwagen (SW)1,40c)AbrollbehälterAbrollbehälter Umweltschutz (AB-U) *2,30Abrollbehälter Schlauch (AB-S) *1,10Abrollbehälter Verkehrsunfall (AB-Rüst) *2,40Abrollbehälter Atemschutz/Strahlenschutz (AB-A/S) *2,70Abrollbehälter Unterkunft (AB-SE)1,40* zuzüglich evtl. Kosten gemäß Ziffern 3 - 5
3.Reinigungs- und PrüfungskostenDie Kosten für die Reinigung, Prüfung und evtl. Instandsetzung von tatsächlich eingesetzten Geräten und Ausrüstungsgegenständen werden, soweit im eigenen Haus durchgeführt, nach den Ziffern 1.2 und 2. berechnet.
Bei Reinigung, Prüfung oder Instandhaltung von Geräten und Ausrüstungsgegenständen in Fremdwerkstätten werden die tatsächlichen Kosten zuzüglich 10% Verwaltungskostenzuschlag berechnet.
4.WiederbeschaffungFür die Wiederbeschaffung von im Einsatz zerstörten Ausrüstungsgegenständen, Geräten usw. wird der Wiederbeschaffungspreis zuzüglich 10 % Verwaltungskostenzuschlag berechnet.
5.Verbrauchsmateriala)Für verbrauchte Löschmittel (Schaummittel, Pulver etc.) und Bindemittel werden die Wiederbeschaffungspreise und eventuelle Entsorgungskosten in Rechnung gestellt.b)Bei Verwendung von Feuerlöschern wird der Preis für die Wiederauffüllung berechnet.c)Bei der Verwendung von Verschalungsmaterial wird deren Wiederbeschaffungspreis berechnet.d)Auf die Preise nach a) bis c) wird ein Verwaltungskostenzuschlag von 10 % erhoben.
6. AbfallentsorgungDie Kosten für die ordnungsgemäße Entsorgung von Sonderabfällen werden nach dem tatsächlichen Aufwand zuzüglich 10 % Verwaltungskostenzuschlag berechnet.
7. Leistungen des Vorbeugenden Brandschutzes7.1Gefahrenverhütungsschauen sowie notwendige Nachschauen werden nach Ziffer 1.1 berechnet, Fahrzeuge nach Ziffer 2.7.2Brandsicherheitsdienst (BSD) wird gemäß Ziffer 1.3 berechnet, Fahrzeuge nach Ziffer 2.
8.Heranziehung anderer im Katastrophenschutz und Rettungsdienst mitwirkenden Einheiten, Einrichtungen und RettungsmittelKosten, die durch die Heranziehung anderer im Katastrophenschutz mitwirkender Einheiten und Einrichtungen entstehen, werden nach dem tatsächlich anfallenden Aufwand zuzüglich 10% Verwaltungskostenzuschlag berechnet.
Anlage 5
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MessgeräteSandsack leer (nur Verkauf)Sandsack gefüllt (nur Verkauf)FeuerwehrleineSicherheitsgurtSchiebleiterPressluftatmerGrundüberholung Pressluftatmerbis 4 l und 200 barbis 7 l und 300 bargrößere Flaschen&Bauzustandsbesichtigung - Pauschale **5Bauzustandsbesichtigung (Abnahme usw.) - Pauschale **4Nachprüfungen bei Mängelbeseitigungen - Pauschale **1Prüfen und Reinigen von Geräten und Ausrüstungen:Atemschutzmaske prüfen Schläuchewaschen, prüfen, trocknenInstandsetzen je EinbandInstandsetzen je FlickenFüllen von Druckluftflaschen:Atemschutz:*Atemschutzmaske reinigen und desinfizierenPressluftatmer prüfen"Pressluftatmer prüfen und reinigenLungenautomaten prüfen*Lungenautomaten reinigen und desinfizierenGrundüberholung LungenautomatenVollschutzanzug prüfen*Vollschutzanzug reinigen und desinfizierenKlappleiterWasserführende ArmaturenElektrische Betriebsmittel!Steckleiter, MultifunktionsleiterHakenleiterBeamter mittlerer DienstBeamter höherer Dienst>Tauch-, Kraftstoffumfüllpumpe, Mehrzweck- bzw. PermanentsaugerbLuftheber, hydraulische Heber oder Dichtkissen, bzw. Dichtbandagen mit Bedienarmatur, Mehrzweckzug\Ketten-, Rettungs-, Säbelsäge, Trennschleifer, Bohr- oder Aufbruchshammer, Brennschneidgerät$Haken-, Steck-, Klapp-, StrickleiterSchieb-, MultifunktionsleiterDruckschlauch, SaugschlauchRWasserführende Armaturen (Kupplungen, Strahl-, Standrohre, Wasserstrahlpumpe, ...)%Hohlstrahlrohr, tragbare Wasserwerfer#Tragbare Feuerlöscher, KübelspritzeLSchlauchbrücke, Verkehrsleitkegel, Scheinwerfer (230V), Stativ, KabeltrommelHEinfache Handwerkzeuge (Handbügelsäge, Kupplungs- und Hydrantenschlüssel9Beamter gehobener Dienst oder vergleichbarer Angestellter_Brandschutzaufklärung pro Teilnehmer und pro angefangene Std. (einschließlich An- und Abfahrt):*Überprüfung Brandschutzkonzept - Pauschale(** zzgl. für jede angefangene 1/2 Stunde)Entgeltliste für Leistungen der FeuerwehrZeitaufwand
in MinutenDipl.-Ing. Dieter WenzelStadtratEntgeltliste genehmigt am:#Brandschutzübungsanlage (Pauschale)Atemschutzunterweisungen für Fremdkräfte (Wiederholungs-übungen bzw. Ausbildung von Nichtfeuerwehrkräften im Atemschutz) werden pro Person und Tag berechnet:5Räumungsübungen werden pro angefangene Std. berechnet1Auffangbehälter (Edelstahl, Kunststoff, faltbare)ÄStromerzeuger, Tragkraftspritze, Lüftungsgerät (zuzüglich Kraftstoff), Schlauch-, Gefahrgutumfüll- (elektrisch, Druck-luft),Schmutzwasser-, Tauchpumpe (TP 15/1), Zeltheizgerät, PlasmaschneidegerätStand: 03-2009Anlage 72Abrollbehälter Gefahrgutübung pro angefangenen Tag<Atemluftflasche* (6 l, 300 bar)
zzgl. Füllung nach Gebrauch
5,00
15,00Betrag in ¬ Bei beschädigten bzw. nicht mehr reparierbaren Geräten ist der Einkaufspreis zuzüglich 10% Verwaltungskostenzuschlag zu entrichten.51. Personalkosten (incl. Arbeitsplatzkosten) / StundeP2. Auf Zeit überlassene Geräte und Ausrüstungsgegenstände / pro angefangenen Tag3. Werkstattarbeiten für Dritte4. Aus- und Fortbildung5. BrandschutzaufklärungE6. Sachverständigentätigkeit gemäß § 78 HBO in Verb. mit § 59 (4) HBO
Für die Prüfung und Reinigung ausgeliehener und benutzter Geräte fallen zuzüglich Personalkosten nach Zeitaufwand gemäß Ziffer 3. an.ñFür weitere Instandsetzungsarbeiten werden die Personalkosten gemäß Ziffer 1. nach Zeitaufwand berechnet. Anfallende Kosten für Ersatzteile und Material werden mit ihrem Wiederbeschaffungspreis zzgl. 10 % Verwaltungskostenzuschlag berechnet.ÿRÓm¦v¯Og T Yõ.1j
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2009/0129
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Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 23.04.2009 an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat VI Finanzverwaltung Hauptamt Rechtsamt Revisionsamt an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Amt: Feuerwehr Behandlung in öffentl. Sitzung Ja Nein OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Ja Nein Internetfähig Verteiler: Vorlage-Nr. 2009/0129 Magistratsbeschluss-Nr. Betreff: Änderung der Sa tzung über den Brandschutz und die Allgemeine Hilfe in Darmstadt vom 14.12.2000 Vorlage vom: 23.03.2009 Beschlussvorschlag: 1. Der Bericht der Feuerwehr wird zur Kenntnis genommen und der Satzung zur Änderung der Satzung über den Brandschutz und die Allgemeine Hilfe in Darmstadt vom 14.12.2000 zugestimmt. 2. Der Satzung über die Erhebung von Kosten für die Inanspruchnahme der Feuerwehr der Wissenschaftsstadt Darmstadt (Feuerwehrgebühren– satzung) nebst deren Gebührenverzeichnis wird zugestimmt. 3. Die Beschlussfassung der Stadtverordnetenversammlung ist einzuholen. 2 ... Anlagen: 1 Änderungssatzung 2 Satzung ab 01.11.2006 3 Feuerwehrsatzung 4 Feuerwehrgebührensatzung 5 Gebührenverzeichnis 6 Gegenüberstellung Gebührentarife 7 Entgeltliste Datenschutzrelevante Anlage: Beschluss des Magistrats vom 3 ... Begründung zur Magistratsvorlage vom 23.03.2009: 1. Anpassung der seitherigen Gebührensätze Aufgrund eines Urteils des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes (VGH) vom 22. August 2007 gegen die Stadt Frankfurt/Main wurde auch die Gebührenberechnung der Wissenschaftsstadt Darmstadt überarbeitet. Dies insbesondere, da bei der seitherigen Berechnung alle Kosten, die im Bereich Feuerwehr entstanden sind, auf die Einsatzstunden umgelegt wurden. Nach Urteil VGH müssen bei der Berechnung die Jahresstunden - nicht wie seither die Einsatzstunden - zugrunde gelegt werden. Nach Auffassung des Gerichtes gehört die Vorhaltung einer Feuerwehr grundsätzlich zur Aufgabe einer Kommune, sodass diese Kosten nicht generell umgelegt werden können. Die Neuberechnung der Gebühren auf dieser Basis hat zur Folge, dass die seitherigen Gebührensätze, insbesondere bei den Personalkosten ( ca. 40 %) und Fahrzeugkosten (90-95 %) deutlich gesenkt werden mussten. Dadurch ist schon durch Mindereinnahmen im Bereich der Meldealarme mit ca. 70 Tsd. Euro im Jahr zu rechnen. Die Mindereinnahmen im Restbereich liegen geschätzt auch zwischen 30 und 50 Tsd. Euro. Durch die Anpassung der Personalkosten im Bereich Brandsicherheitsdienste betragen die Mehreinnahmen in diesem Bereich ca. 20 Tsd. Euro/Jahr. Da mit Bekanntwerden des VGH-Urteils keine Gebührenbescheide für Meldealarme und besondere Einsätze mehr erstellt wurden, wird die Anlage zur Gebührensatzung rückwirkend zum 01.10.2007 geändert. Die rückwirkende Änderung der seitherigen Satzung ist rechtlich zulässig, da die Gebührensätze mit einer Begünstigung der Kostenschuldner verbunden ist. 2. Umbenennung der seitherigen Satzung Aus Gründen der Übersichtlichkeit, insbesondere im Hinblick auf künftige Anpassungen und Änderungen, aber auch unter dem Gesichtspunkt klarer Aufgabenbeschreibungen wurde die seitherige Satzung in zwei Satzungen getrennt. So ist einerseits die Beschreibung für den Bereich der freiwilligen Feuerwehren, andererseits der Bereich der Kostenerhebung für Einsätze der Feuerwehr, deutlicher herausgearbeitet. Die seitherige Satzung über den Brandschutz und die Allgemeine Hilfe vom 14.12.2000 (Anlage 2) wird umbenannt in „Satzung über die Rechte und Pflichten der Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren der Wissenschaftsstadt Darmstadt (Feuerwehrsatzung)“ (Anlage 3) und enthält nur noch die Regelungen , die das Verhältnis zwischen den haupt- und ehrenamtlichen Kräften sowie den Gesamtbereich der freiwilligen Feuerwehren beschreiben. Grundlagen der Feuerwehrsatzung sind - mit Ausnahme des § 17 - die Regelungen der seitherigen Satzung. Eine Veränderung liegt nur insofern vor, dass § 17 Kostenersatz entfällt und in § 7 Jugendfeuerwehr die Bezeichnung „Kindergruppen“ aufgenommen wurde. Aufgrund einer Änderung von § 8 des Gesetzes über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz nunmehr auch Kindergruppen im Alter von sechs bis zehn Jahren bei den Freiwilligen Feuerwehren gebildet werden. Da bereits seit einigen Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr-Arheilgen eine Gruppe in diesem Altersbereich (seither Wichtelgruppe) vorhanden ist, ist insofern eine Satzungsergänzung erforderlich. § 17 Kostenersatz der seitherigen Satzung wurde herausgenommen und in einer neuen „Satzung über die Erhebung von Kosten für die Inanspruchnahme der Feuerwehr der Wissenschaftsstadt Darmstadt (Feuerwehrgebührensatzung)“ geregelt. 3. Feuerwehrgebührensatzung 4 ... Der in der seitherigen Satzung definierte § 17 Kostenersatz wurde konkretisiert und hinsichtlich der Kosten-/Gebührenberechnung detaillierter beschrieben und in einer Feuerwehrgebührensatzung (Anlagen 4 und 5) festgelegt. Auf Grundlage des VGH-Urteils gegen die Stadt Frankfurt - hinsichtlich der Berechnung bei Meldealarmen - wurde das seitherige Gebührenverzeichnis komplett überarbeitet. Die zukünftige Berechnung kostenpflichtiger Einsätzen erfolgt nach Zeit- und Personalaufwand. Von Pauschalberechnung wird weitestgehend abgesehen. Auf die ausdrückliche tatbestandliche Benennung von Meldealarmen und Sondereinsätzen wurde in der neuen Gebührenerfassung verzichtet, da nach der Rechtsprechung des VGH die Personal- und Sachkosten anteilig entsprec hend der Einsatzzeit, unabhängig vom Grund des Einsatzes, abgerechnet werden müssen. Eine gesondert kalkulierte Gebühr für derartige Einsätze kann insofern entfallen. Leistungen des Vorbeugenden Brandschutzes, wie etwa die Überprüfung brandschutztechnischer Einrichtungen sowie Beratungen und bauliche Abnahmen werden im Rahmen des Tätigwerdens nach der Hessischen Bauordnung künftig nach landesrechtlichen Vorgaben berechnet und sind nicht mehr in der Feuerwehrgebührensatzung enthalten. Lediglich Gefahrenverhütungsschauen und Brandsicherheitsdienste werden weiterhin als Gebührentatbestand nach örtlicher Satzung abgerechnet. Gleichermaßen werden seitherige Gebührentatbestände für besondere Leistungen der Feuerwehr, wie z. B. das Ausleihen von Geräten und Ausrüstungsgegenständen, Werkstattarbeiten für Dritte, Aufklärungsveranstaltungen für Betriebe und der Bereich Brandschutzaufklärung künftig in einer gesonderten Entgeltliste (Anlage 7) festgelegt. Anlage 6 „Gegenüberstellung der Gebührentarife“ macht deutlich, wie sich die Gebühren rückwirkend zum 01.10.2007 und nach Inkrafttreten der neuen Satzung zu den seitherigen Tarifen verändern. Die seitherige Satzung mit dem Gebührenverzeichnis ist zur Kenntnis beigefügt (Anlage 2). Zusammenfassend ist festzuhalten, dass aufgrund des VGH-Urteils und der daraus resultierenden Neuberechnung mit einer Einnahmeminderung von ca. 100 bis 150 Tsd. € gerechnet werden muss. Die Magistratsvorlage wurde mit dem Rechtsamt, der Kämmerei, dem Revisionsamt und der Personalabteilung abgestimmt. Darmstadt, 23.03.2009 Dezernent I Dezernent II Dezernent VI Walter Hoffmann Wolfgang Glenz Dipl.-Ing. Dieter Wenzel Oberbürgermeister Bürgermeister Stadtrat
Beratungsverlauf (4)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2009/0129
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 23.03.2009
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00