AN/1148/2019
Beratungsangebote der Beratungsstelle für gemeinschaftliche Wohnformen
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Gem. Antrag nach § 3 (Grüne)
4149 Zeichen
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln An den Vorsitzenden An den Vorsitzenden des Liegenschaftsausschusses des Stadtentwicklungsausschusses Herrn Jörg Frank Herrn Niklas Kienitz An die Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 03.09.2019 AN/1148/2019 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Beratungsangebote der Beratungsstelle für gemeinschaftliche Wohnformen Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, wir möchten Sie bitten, folgenden Antrag in die Tagesordnung des nächsten Liegenschafts- ausschusses und des nächsten Stadtentwicklungsausschusses aufzunehmen: Gremium Liegenschaftsausschuss Stadtentwicklungsausschuss Liegenschaftsausschuss Datum der Sitzung 17.09.2019 19.09.2019 29.10.2019 Beschluss: 1. Die antragstellenden Fraktionen begrüßen die Einrichtung einer Beratungsstelle für gemeinschaftliche Wohnformen (Mitteilung 1548/2019). 2. Die Verwaltung wird beauftragt, eine Zielgruppenberatung in Form einer Beratungs- stelle für gemeinschaftliche Wohnformen, wie z.B. Baugruppen, Baugemeinschaften, Genossenschaften, Mehrgenerationenwohnen und integratives Wohnen unter Be- rücksichtigung folgender Anforderungen einzurichten: a. Kurzfristige Bereitstellung aller notwendigen Informationen im Internetauftritt der Stadt Köln über die Beratungsstelle und ihr Angebot. b. Beratung bauwilliger Zielgruppen und Übernahme einer Lotsenfunktion gegen- über den Ämtern der Verwaltung, insbesondere die Koordination zwischen dem Liegenschaftsamt, dem Stadtplanungsamt und dem Bauaufsichtsamt. c. Bündelung aller städtischen Kompetenzen zu gemeinschaftlichen Wohnformen in der Beratungsstelle. - 2 - d. Beratung als Dienstleister im Hinblick auf Bewerbungen und Konzeptvergaben. e. Unterstützung bei der Suche nach geeigneten städtischen und nicht-städtischen Liegenschaften. f. Aufzeigen möglicher Wege für Genossenschaftsgründungen für eine Realisierung von Wohnprojekten von der Idee bis zum fertigen Projekt. g. Vermittlung an erfahrende Netzwerke, wie z.B. hdak, BDA und Architektenkam- mer. h. Aufbau eines Portfolio und Darstellung von geeigneten Grundstücken in Form von Flächenpässen in den zu entwickelnden Quartieren. i. Aufbau einer Kontaktbörse für Menschen, die sich für Projekte des gemeinschaft- lichen Wohnens interessieren und Gleichgesinnte suchen; dafür könnte die Er- richtung eines Online-Tools hilfreich sein. j. Informationen zu Fördermöglichkeiten und Finanzierungsmodellen. k. Entwicklung eines Profils und eines eindeutigen Namens für die Beratungsstelle analog zu der Wohnungsbauleitstelle. 3. Der Beschluss ist dem Ausschuss Soziales und Senioren als Mitteilung zur Kenntnis zu geben. 4. Sofern der Stadtentwicklungsausschuss nicht abweichend vom Liegenschaftsaus- schuss beschließt, wird auf eine Wiedervorlage im Liegenschaftsausschuss verzich- tet. Begründung: Die Antragsteller gehen davon aus, dass alternative und gemeinschaftliche Wohnformen in einer Großstadt wie Köln verstärkt nachgefragt werden. Dies beinhaltet die vielfältigen Mög- lichkeiten des gemeinschaftlichen Wohnens wie Mehrgenerationenwohnen, Genossenschaf- ten, integratives Wohnen oder Baugruppen und Baugemeinschaften. Diese Formen sind wichtige Impulsgeber für die Stadtentwicklung. Sie sollten unterstützt werden, weil sie familienfreundlich und integrativ bauen, hohe ökologi- sche und soziale Ansprüche haben und weil sie sich engagiert in die Entwicklung ihrer Pro- jekte und des Umfeldes einbringen. Dadurch entsteht ein besonderer Quartiersbezug, von dem neue Wohnquartiere als ganze profitieren. Baugruppen und junge Genossenschaften schaffen einen Mehrwert für ihr Umfeld durch innovative Konzepte und die Orientierung auf das Wohl der Gemeinschaft. Mit freundlichen Grüßen gez. Niklas Kienitz gez. Lino Hammer CDU-Fraktionsgeschäftsführer GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer gez. Uli Breite FDP- Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1148/2019
- Typ
- Gem. Antrag nach § 3 (Grüne)
- Datum
- 03.09.2019
- Erstellt
- 03.09.2019 10:06