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Schulnotstand in Köln: Die Verwaltung muss sofort gegensteuern!
Gem. Antrag nach § 5 (FDP/KSG) AN/1727/2017 vom 24.11.2017
Stand: Am 27.11.2017 im Ausschuss Schule und Weiterbildung geändert beschlossen.
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Gem. Antrag nach § 5 (FDP)
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FDP-Fraktion im Rat Ratsgruppe BUNT An den Vorsitzenden des Ausschusses für Schule und Weiterbildung Herrn Dr. Helge Schlieben Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 24.11.2017 AN/1727/2017 Antrag gem. § 5 der Geschäftsordnung des Rates auf Durchführung einer aktuellen Stunde Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Schule und Weiterbildung 27.11.2017 Schulnotstand in Köln: Die Verwaltung muss sofort gegensteuern! Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln und die Ratsgruppe BUNT beantragen gemäß § 5 der Geschäftsordnung des Rates für die Sitzung des Ausschusses für Schule und Weiterbil- dung am 27. November 2017 eine Aktuelle Stunde zum Thema: Schulnotstand in Köln: Die Verwaltung muss sofort gegensteuern! Begründung: Der Kölner Stadt-Anzeiger veröffentlichte am 21.11.2017 eine einfache Hochrechnung, die das Ausmaß des Schulnotstandes veranschaulichte. Bliebe es bei einer Geburtenrate von rund 12.000 Neugeborenen im Jahr, würden schon bald mehrere Tausend Schulplätze feh- len. 2025 werden laut Berechnung des KStA 7.000 Grundschulplätze fehlen. Für Schülerinnen und Schüler müssten dann 13 bis 14 neue vierzügige Grundschulen zur Verfügung stehen. Die Probleme setzen sich natürlich bei den weiterführenden Schulen fort. Wenn weiterhin rund die Hälfte aller Kölner Familien ihre Kinder auf ein Gymnasium schicken will, würden ab 2026 pro Jahrgang über 900 Gymnasialplätze fehlen, so der KStA. Hinzu komme, dass NRW zum G9 zurückkehrt. Damit gehe einher, dass in den nächsten 15 Jahren rund 5.500 neue Plätze an Kölner Gymnasien geschaffen werden müssen. Rechnerisch brauche es dann sieben bis acht neue vierzügige Schulen. Seit zwei Jahren weist die Kölner Stadtschulpflegschaft auf diese dramatische Entwicklung hin und forderte z. B., einen Runden Tisch zum Schulnotstand einzuberufen. Auch der 2015 - 2 - im Schulausschuss angeregte Vergleich der Schüler- und Klassenzahlen je Schuljahr hätte die Verwaltung aufwecken müssen und zeigt auf, wo ein hoher Bedarf vorliegt. Die Parteien im Rat der Stadt Köln müssen jetzt dafür Sorge tragen, dass die Stadtverwal- tung den Ernst der Lage begreift und sofort die Reißleine zieht. Notfallpläne sowie Alternati- ven müssen in den nächsten Wochen erarbeitet werden. Anregungen dazu kann eine Aktuel- le Stunde im Schulausschuss geben. Mit freundlichen Grüßen gez. gez. Ulrich Breite Thomas Hegenbarth Geschäftsführer der FDP-Fraktion Ratsgruppe BUNT
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