V/0981/2020
Straßenbenennungen im York-Quartier in Gremmendorf
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Anlage_8_Übersichtsplan_Variante_2
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W ales- allee Essexweg Essexweg Yorkshire- platz Aberdeenweg Angusweg Walesallee Walesallee SussexwegKentweg Suf folkweg Norfolkweg Wiltshireweg Stand November 2020 1 2 3 4 6 7 8 9 10 11 13 3 5 Übersichtsplan zur Straßenbenennung im York-Quartier 12 W eg Heinrich-Wichtrup Mecke-Weg Marianne- Weg Hoffschulte- Heinrich- 14 Weg Ovelgönne-Ferdinand- Variante 2
Anlage_4_A-S-0002-2019
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AnsS/0002/2019 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN/GAL Fraktion in der Bezirksvertretung Münster-Südost Reiner Borchert Wiegandweg 61 48167 Münster Tel. 0251/67522 (priv.) 0251 / 2330-133 (Büro) borchert@muenster.de GAL-Fraktion BV-Südost » Wiegandweg 61 » 48167 Münster Stadt Münster Bezirksverwaltung Südost Münsterstr. 7 48167 Münster Münster, den 10.06.2019 Anregung an die Verwaltung: Straßenbenennung auf dem Gelände der ehem. York- Kaserne Die Straßen (und ggf. Plätze) auf dem Gelände der ehemaligen York-Kaserne werden nach britischen Landschaften bzw. Grafschaften (Counties) benannt. Begründung: Diese Art der Straßenbenennung hält die Erinnerung an die lange Zeit der Nutzung des Geländes als britische Kaserne wach, ohne militaristisch zu wirken. Straßennamen wie „Yorkshireweg“ oder „Sussexweg“ sind prägnant und leicht zu merken. Wenn möglich, kann man sich bei der Auswahl an den Heimatbezirken der hier stationierten Regimenter orientieren. Denkbar wäre auch eine Konzentration auf Nordengland (Umgebung von York). Sinngemäß ist dieser Vorschlag auch für das Gelände der ehem. Oxford-Kaserne geeignet; dort könnten man beispielsweise Counties aus Südengland (Oxfordshire etc.) heranziehen. Reiner Borchert Fraktionssprecher
Anlage_2
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48167 Münster 08.10.2018 j i AP qalerz mi Stadt Münster Dr opta Büro Oberbürgermeister Vermessungs- ıı. Katasteram! Eing.: 15. Okt, 201 62. AL &2. vr Klemensstraße 10 48143 Münster Antrag auf Straßenbenennung York-Kaserne Dr. Heinrich Hoffschulte Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit stelle ich zu Ehren von Dr. Heinrich Hoffschulte den Antrag im Bereich der York-Kaserne eine Straße oder Platz nach ihm zu benennen. Begründung: Dr. Heinrich Hoffschulte wurde am 15. Juni 1941 in Danzig geboren und verstarb am 30. Oktober 2016 in Münster. Er war ein prominenter Vertreter der Europäischen Bewegung in Deutschland. Bereits seit 1956 war Hoffschulte Mitglied der Jungen Europäischen Föderalisten und der Europa- Union Deutschland, von 1973 bis 1996 war er zunächst stellvertretender Vorsitzender und übernahm von 1996 bis 2008 den Landesvorsitz der Europa-Union NRW. Er war als Experte zu Fragen der kommunalen und regionalen Selbstverwaltung tätig, u. a. für den Europarat, die Vereinten Nationen, die Deutsche Stiftung für Internationale Entwicklung und die Konrad-Adenauer-Stiftung. Heinrich Hoffschulte engagierte sich für zahlreiche Sozialprojekte im Heiligen Land und war Mitglied im Deutschen Verein vom Heiligen Lande. 1980 wurde er vom Kardinal-Großmeister Giuseppe Caprio zum Ritter des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem ernannt und am 10. Mai 1980 im St.-Paulus-Dom in Münster durch Franz Kardinal Hengsbach, Großprior der deutschen Statthalterei, in den Orden investiert. Weitere Ehrungen bis hin zum Bundesverdienstkreuz am Bande erhielt Dr. Heinrich Hoffschulte ebenfalls bereits zu Lebzeiten. s.1 In der Zeit von 1999 bis 2014 war Dr. Hoffschulte Mitglied der Bezirksvertretung Münster Südost und hat in dieser Eigenschaft maßgeblich an der Entwicklung des Stadtteils mitgewirkt. Er erkannte politische Entwicklungen oft vor anderen und half so rechtzeitig zu handeln, um in Ruhe tatkräftige Planungen zu entwickeln. In der Gremmendorfer CDU wirkte er lange im Vorstand. Das Thema „Konversion der York-Kaserne“ ist eng mit seinem Namen verbunden, da er hier frühzeitig Wege geebnet und Entwicklungen vorangetrieben hat. Mit freundlichen Grüßen 52
Beschlussvorlage
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V/0981/2020 V/0981/2020 Öffentliche Beschlussvorlage Betrifft Straßenbenennungen im York-Quartier in Gremmendorf Beratungsfolge 08.12.2020 Bezirksvertretung Münster-Südost Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Im Bebauungsplan 582: Gremmendorf – York-Quartier Albersloher Weg, Wiegandweg, An- gelsachsenweg, Heeremansweg, Letterhausweg erhalten die Straßen die Namen Sur- reyweg, Essexweg, Yorkshireplatz, Wiltshireweg, Sussexweg, Kentweg, Suffolkweg, Nor- folkweg, Walesallee, Aberdeenweg, Angusweg, Cornwallweg und Tyroneweg wie im Über- sichtsplan Variante 1 dargestellt. 2. Die Anregung nach § 24 Gemeindeordnung 2019-00011 vom 15.01.2019 und die Anträge lfd. Nr. A-S/00021/2018 der CDU-Fraktion der BV Südost vom 04.12.2018 lfd. Nr. A-S/0002/2019 der Bündnis90/Die Grünen/GAL vom 10.06.2019 lfd. Nr. A-S/0003/2019 der FDP-Fraktion der BV Südost vom 12.01.2019 lfd. Nr. A-S/0010/2019 der SPD-Fraktion der BV Südost vom 03.09.2019 sind damit erledigt II. Finanzielle Auswirkungen: Es entstehen keine Kosten und keine Folgekosten. Begründung: Der Bebauungsplan Nr. 582: Gremmendorf – York-Quartier Albersloher Weg/Wiegandweg / An- gelsachsenweg / Heeremansweg / Letterhausweg ist mit der Bekanntmachung im Amtsblatt vom 21.12.2018 in Kraft getreten. Die ersten Bauanträge wurden gestellt. Vermessungs- und Katasteramt 27.11.2020 Ihr/e Ansprechpartner/in: Herr Zimmermann Telefon: 492-6242 ZimmermannBernhard@stadt- muenster.de - 2 - V/0981/2020 Mit dem Antrag lfd. Nr. A-S/00021/2018 der CDU-Fraktion vom 04.12.2018 wird vorgeschlagen, drei Straßen im York-Quartier Marianne-Mecke-Weg, Ferdinand-Ovelgönne-Weg und Heinz- Wichtrup-Weg zu benennen. Marianne Mecke, *12.02.1934 †19.04.2016, war seit 1959 SPD-Mitglied und von 1979 bis 1989 Mit- glied der Bezirksvertretung Münster-Südost und von 1989 bis 1999 und von 2003 bis 2004 war sie Mit- glied im Rat der Stadt Münster und hat in vielen verschiedenen kommunalpolitischen Gremien mitge- wirkt. Ferdinand Ovelgönne, *07.09.1927 †13.11.2017, war von 1984 bis 1994 Mitglied im Rat der Stadt Münster und hat in verschiedenen Ausschüssen mitgewirkt. Ovelgönne war 40 Jahre lang Mitglied der CDU und über 25 Jahre lang im Vorstand der Ortsunion Gremmendorf. Seit 1979 war er viele Jahre lang Vorsitzender des SC Gremmendorf. Heinrich Wichtrup, *1928 †2008 war 1948 Mitbegründer der Christlichen Arbeiter Jugend (CAJ) und seit 1956 kommunalpolitisch aktiv. Von 1961 bis 1988 war er Mitglied im Vorstand der CDU Gremmen- dorf, davon 8 Jahre lang Vorsitzender. Wichtrup war von 1964 bis 1984 Mitglied der CDU-Ratsfraktion im Rat der Stadt Münster und hat in verschiedenen Ausschüssen mitgewirkt, zum Beispiel 1969 bis 1984 als Vorsitzender des Sozialausschusses. Von 1986 bis 2003 war er Mitglied im Kuratorium der Cohaus-Vendt-Stiftung, von 1975 bis 1984 war er Mitglied der Bezirksvertretung Münster-Südost, von 1984 bis 2002 Vorsitzender des Caritasverbandes für die Stadt Münster. Mit Schreiben vom 08.10.2018 wandte sich eine Bürgerin an die Stadt Münster mit dem Vor- schlag in der York-Kaserne eine Straße nach Dr. Heinrich Hoffschulte zu benennen. Sie schreibt, das Thema „Konversion der York-Kaserne“ sei eng mit seinem Namen verbunden, da er hier frühzeitig Wege geebnet habe. Heinrich Hoffschulte, *15.06.1941 in Danzig †30.10.2016, Jurist, war seit 1969 juristischer Assessor bei der Stadt Werne, 1974 – 1980 Stadtdirektor der Stadt Werne 1980 – 1996 Oberkreisdirektor im Kreis Steinfurt seit 1996 Berater für den Europarat, die UNO, die Deutsche Stiftung für internationale Entwicklung und für die Konrad-Adenauer-Stiftung. 1 1999 – 2014 Mitglied der Bezirksvertretung Münster-Südost. Heinrich Hoffschulte hatte weitere Funktionen als Aufsichtsratsvorsitzender des Flughafens Müns- ter/Osnabrück, Vorsitzender des Trägervereins Kloster Gravenhorst e.V., Mitglied im Aufsichtsrat der Westfälischen Verkehrsgesellschaft mbH und des Regionalverkehrs Münsterland GmbH. Diese vier Personennamen sind im Übersichtsplan Variante 2 dargestellt. Im Antrag lfd. Nr. A-S/0002/2019 der Bündnis90/Die Grünen/GAL vom 10.06.2019 wird vorge- schlagen, die Straßen innerhalb des York-Quartiers nach britischen Landschaften bzw. Graf- schaften, zum Beispiel Yorkshire oder Sussex, zu benennen. Die FDP-Fraktion der BV-Südost schlägt mit dem Antrag lfd. Nr. A-S/0003/2019 vom 12.01.2019 vor, Straßen im York-Quartier sollten nach Grafschaften benannt werden, in denen die Haupt- quartiere der Regimenter beheimatet sind. Zum Beispiel stammen die Royal Dragoon Guards aus Yorkshire, das Royal Logistic Corps aus Surrey oder die King’s Royal Hussars aus Wiltshire. - 3 - V/0981/2020 Mit dem Antrag lfd. Nr. A-S/0010/2019 der SPD-Fraktion der BV Südost vom 03.09.2019 wird vorgeschlagen, keine Straßen oder Plätze im York-Quartier zu benennen, bevor nicht ein Kon- zept über das gesamte Straßennetz vorliegt. Diesem Antrag sollte mit der Vorlage V/0219/2020 entsprochen werden; die Vorlage wurde aber abgelehnt. In Vertretung Denstorff Stadtbaurat Anlagen Anlage 1 Anregung gem §24GO 2019/00011 Anlage 2 Vorschlag Hoffschulte Anlage 3 A-S/00021/2018 Anlage 4 A-S/0002/2019 Anlage 5 A-S/0003/2019 Anlage 6 A-S/0010/2019 Anlage 7 Übersichtsplan Variante 1 Anlage 8 Übersichtsplan Variante 2 Anlage A Kurzfassung
Anlage_3_A-S-0021-2018
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A-S/0021/2018 = CDU .... CDU-Fraktion in der BV Südost Stadt Münster Bezirksverwaltung Südost Münsterstraße 7 48167 Münster Münster, den 4. Dezember 2018 Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Münster-Südost regt an, für drei Straßen im Bereich des Konversionsprojekts York-Kaserne die folgenden Namen vorzusehen: Marianne-Mecke-Weg, Ferdinand-Ovelgönne-Weg und Heinz-Wichtrup-Weg. Begründung Frau Mecke und die Herren Ovelgönne und Wichtrup haben sich als Mitglieder von Rat und BV nachhaltig für Münsters Südosten, insbesondere Gremmendorf eingesetzt: e Marianne Mecke, geb. 1934, verst. 2016 1979 - 1989 - Mitglied der BV-Südost ‚1989 - 1999 - Mitglied im Rat, 2003 - 2004 - Mitglied im Rat « Ferdinand Ovelgönne, geb. 1927, verst. 2017 1984 - 1994 - Mitglied im Rat ° Heinrich Wichtrup, geb. 1928, verst. 2008 1964 - 1984 - Mitglied im Rat, 1975 - 1984 - Mitglied der BV-Südost Für die CDU-Fraktion: (Franz-Josef Ruwe) Fraktionsvorsitzender CDU-Kreisverband Münster e.V. Franz - Josef Ruwe Mauritzstr. 4-6, 48143 Münster CDU-Fraktionsvorsitzender BV Südost Tel. 0251/418420, Fax 0251/4184244 Haus Angelmodde 30, 48167 Münster post@cdu-muenster.de Privat:: 02506/2581 www.cdu-muenster.de f-ruwe@gmx.de
Anlage_5_A-S-0003-2019
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A-S/0003/2019 Freie Demokraten Wil zn 167 } Münster-Wolbeck 02506-450 schriek@tdp-ms.de An die Bezirksverwaltung Südost 12.01.2019 Münsterstraße 48167 Münster ıster wird gebeten, bei der Namensgebun o [0] = 5 2 13] ar c Pe} ara Qu D = 2. 2 Ei > E ee Siraßern en Pr Gelände der ehemaligen York-Kaserne an die jahrzehntelange militärische Nutzung zu erinnern. Begründung Die langjährig BE CNBFUNG britischer Regimenier in der York-Kaserne und das Wohnen in kleineren Siediu ungen außerhalb Eon Areals hat gie Entwicklung o des Stadtteils Gremmenderf nachhaltig breisilhgst- Um die Erinnerun m daran zu erhalten, sollte man zukünftige Straßen oder in zwei Quartieren der Bebaı uung nach Grafschaften benennen, in denen das 8 jeweilige Hau oltartierde na ist oder war, die viele Jahre in der Kaserne stationiert waren. Z.B. stammen die Royal Dragoun Gards aus Yorkshire, das Royal Logistic Corps aus Surrey oder die King’s Royal Hussars aus Wiltshire. Ps; KW . e- 1 [ = FDP-Ratsfraktion, Geringhoffstr. 48, 48163 Münster 0251-9873060 Email: fraktion@fdo-ms.de www.fraktion.fdp-ms.de
Anlage A
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Anlage A zur V/0981/2020 Kurzüberblick Die dreizehn Straßen im York-Quartier in Gremmendorf erhalten die Namen Surreyweg, Essexweg, Yorkshireplatz, Wiltshireweg, Sussexweg, Kentweg, Suffolkweg, Norfolkweg, Wa- lesallee, Aberdeenweg, Angusweg, Cornwallweg und Tyroneweg.. Ziele/Teilziele/Zielerreichung Die Benennung von Straßen mit Bezug zu Gremmendorf und der früheren York-Kaserne ist ein Beitrag zur öffentlichen Erinnerungskultur in der Stadt Münster und dient dem Ziel »Münster auf der Basis unserer Geschichte und des Prinzips von „Toleranz durch Dialog“ zu einer weltoffenen Stadt weiterzuentwickeln.« Finanzierung Produktgruppe: Auswirkungen auf den Ergebnisplan Ja Nein x Auswirkungen auf den Finanzplan Ja Nein x Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja Nein x Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja Nein x Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? Ja Nein x Bereits veranschlagt? Ja Nein x Durch den Beschluss entstehen der Stadt Münster keine Kosten. Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist vollständig pflichtig überwiegend pflichtig überwiegend freiwillig X vollständig freiwillig - - Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) keine
Anlage_1_2019-00011
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Anregung Nr. 2019-00011 -----Original-Nachricht----- Betreff: Heutige BV-Sitzung Datum: 2019-01-15T12:32:23+0100 Von: An: "r olf -schoe@t-online.de" <rolf-schoe@t-online.de> An die Bezirksvertretung Münster-Südost z.Hd. Bezirksbürgermeister Schönlau BV-Sitzung vom 15.01.2019 TO 4.1 - Straßennamen York-Kaserne hier Anregung gem. § 24 GO NRW Sehr geehrter Herr Schönlau, sehr geehrte Damen und Herren, leider haben wir sehr spät von dem obigen Tagesordnungspunkt erfahren, so dass wir uns erst jetzt so kurzfristig mit Anregungen dazu melden. Um keine Fristen zu versäumen stellen wir unsere Anregungen für Strassennamen daher zunächst nur in Kurzform vor. Entsprechende ausführliche Begründungen werden nachgereicht. Wir regen an die Strassen wie folgt zu benennen: 1. "Am Kasernentor" (oder Kasernenweg, An der Kasernenmauer o.ä.). Hiermit soll möglichst schlicht daran erinnert werden, dass es sich bei dem Areal um eine ehemalige Kaserne handelt, die unabhängig von der späteren Nutzung durch die brit. Streitkräfte 1935/36 als deutsche Luftnachrichtenkaserne errichtet wurde und damals einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung unseres Stadtteils beigetragen hat, da im Zuge des Kasernenbaus eine umfangreiche Bautätigkeit in Gremmendorf einsetzte. Über Jahrzehnte hat sich der imposante Eingangsbereich der Kaserne bei den Gremmendorfern gedanklich gefestigt, zumal es der einzige einsehbare Kasernenteil war. Weitere Erläuterungen folgen. 2. "Kurt-Werner-Weg" Diese Anregung lag bereits 2006/2007 anläßlich der Benennung des heutigen Franz-Beiske-Weges vor, wurde seinerzeit von der BV befürwortet und vom Katasteramt bestätigt. Leider kam es dann zu einem Streit unter Gremmendorfer Vereinen, die Anregungsgeber waren, der mit dem Kompromiß der heutigen Strassenbezeichnung beigelegt wurde. Die Unterlagen dazu (Beschluss angehängt) stellen wir gern zur Verfügung. Man hatte uns damals schon versprochen, dass die Anregung "Kurt Werner" bei den nächsten anstehenden Strassenbenennungen wieder aufgegriffen würde. 3. "Gottfried-Kruchen-Weg" Prof. Dr. Gottfried Kruchen wohnte in Angelmodde-West, war Hochschullehrer für Theologie an der damaligen PH Münster und in den 1950/60er Jahren als Kaplan in der Pfarrei St. Ida tätig. Hier war er ein großer Förderer der Kinder- und Jugendarbeit. Er war bis zu seinem Tode Kurat der damals sehr großen Pfadfinderschaft und 1956 Initiator und lange Jahre Organisator der bis heute bestehenden Kinder-Ferienfreizeiten auf der Insel Ameland. Die Amelandlager sind in Gremmendorf legendär. Umfassende Begründung folgt. Wir hoffen, dass unsere Anregungen von Ihnen befürwortet werden und verbleiben mit freundlichen Grüßen , auch im Namen weiterer alteingesessener Gremmendofer Bürger, die an Heimatpflege interessiert sind.
Anlage_7_Übersichtsplan_Variante_1
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W ales- allee Essexweg Essexweg Yorkshire- platz Aberdeenweg Angusweg Walesallee Walesallee SussexwegKentweg Suf folkweg Norfolkweg Wiltshireweg Stand November 2020 1 2 3 4 6 7 8 9 10 11 13 3 5 Übersichtsplan zur Straßenbenennung im York-Quartier 12 Cornwallweg Tyroneweg Surreyweg Variante 1
Anlage_1-2019-00011b
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Anlage zur Anregung gem. § 24 GO NRW vom 15.01.2019 Straßenbenennungen ehem. York-Kaserne Gremmendorf hier: Benennung einer Straße „ Am Kasernentor „ B egründung: A us heimatgeschichtlicher Sicht ist es unbedingt erforderlich, dass nach der Umwidmung des Areals in Wohnquartiere öffentlichkeitswirksam an die ursprüngliche Nutzung als Kasernengelände erinnert wird. Das wird auch dadurch unterlegt, dass die Denkmalbehörden verschiedene Gebäude unter Schutz gestellt haben, da sie der Gesamtanlage einen hohen geschichtlichen Aussagewert für die Entwicklung von Militärbauten zusprechen und sich im architektonischen Erscheinungsbild das zeitgenössische Baugeschehen im Münsterland widerspiegelt, das in der Öffentlichkeit positiv besetzt war. Sicherlich ist beabsichtigt nach der Bebauung auf diese historische Bedeutung durch entsprechende Informationstafeln o.ä. hinzuweisen. Trotzdem sollte dem Andenken der Kaserne zusätzlich eine Straßenbenennung gewidmet werden. F ür den Stadtteil Gremmendorf war die 1936 errichtete Luftnachrichtenkaserne von besonderer Bedeutung, denn sie hat damals einen wesentlichen Beitrag zur baulichen Entwicklung geleistet. Man muss sich vorstellen, dass Gremmendorf (Delstrup) seinerzeit lediglich aus der Bauernschaft und den in den 1920er Jahren entstandenen Wohnhäusern von vornehmlich Bahnbediensteten am Gremmendorfer Weg bestand (siehe Luftbild von 1930). Erst der Kasernenbau brachte eine umfangreiche Bautätigkeit mit sich. Die gesamte Fläche zwischen Gremmendorfer Weg im Norden, Trasse der Westfälischen Landes-Eisenbahn im Osten, Albersloher Weg im Westen und der Grenze zur Gemeinde Angelmodde im Süden (Wallhecke hinter dem späteren Paul-Engelhardt-Weg) wurde damals erschlossen, so dass die Gebäude- und Einwohnerzahl von Gremmendorf stark zunahm. Dieser, aus städtebaulicher Sicht gewaltige Sprung, löste weitere Bautätigkeit auch an anderen Stellen aus und hat deshalb eine große heimatgeschichtliche Bedeutung. Die Erinnerung an die Kaserne, als Auslöser dieses „Baubooms“, sollte durch eine entsprechende Straßenbezeichnung festgeschrieben werden. S icherlich ist ein Straßenname, der an eine ehemalige Wehrmachtskaserne im sog. 3. Reich erinnern soll, aus heutiger Sicht problembehaftet. Gleichzeitig ist auch der jahrzehntelangen Nutzung durch die britischen Streitkräfte Rechnung zu tragen. Deshalb soll die Bezeichnung möglichst wertneutral und unbefangen sein. Dazu würde sich eine Benennung nach dem Kasernenteilstück eignen, das in der Wahrnehmung der Bevölkerung zu allen Zeiten eine herausragende Stellung gehabt hat, nämlich das „Kasernentor“. D ieser Bereich, mit Torhaus, Schlagbaum und Wachposten sowie dem großzügigen Vorplatz, ist seit der Erbauung fast unverändert (siehe Fotos von 1937 und 2011). Das Eingangstor war über Jahrzehnte die einzige Stelle, die den Gremmendorfer Bürgern Einblick in einen kleinen Sektor des Sperrgebiets und dem Geschehen hinter der Mauer gab. Bei aller Neugier war aber der Vorplatz und besonders der direkte Torbereich eher eine Tabuzone, in die man nur eindrang, wenn gelegentlich Royale Visiten bei den in der Kaserne stationierten Einheiten angesagt waren. - 2 - Anregung Nr. 2019-00011_Anlage Anlage zur Anregung einer Straßenbenennung „Am Kasernentor“ Seite 2 Zu diversen Gelegenheiten kamen im Laufe der Jahre verschiedene Mitglieder der britischen Königsfamilie dort zu Besuch. Dann versammelte sich im Einfahrtsbereich jeweils eine mehr oder weniger große Zahl von Schaulustigen, um einen Blick auf die illustren Gäste zu erhaschen. Aber auch unangenehmere Erinnerungen werden mit dem Kasernentor in Verbindung gebracht. In der Regel waren in der York-Kaserne Panzerbataillone stationiert. Wenn dann mehrmals im Jahr Manöver stattfanden, brausten in längerer Abfolge, meist über mehrere Stunden, 40 bis 60 Kettenfahrzeuge aus dem Tor, um mit röhrenden Motoren, quietschenden Rädern und rasselnden Ketten zu der Verladerampe Ecke „An den Loddenbüschen/Albersloher Weg“ zu fahren. Diese „Musik“ und das damit verbundene Verkehrschaos haben sich im Gedächtnis mehrerer Gremmendorfer Generationen tief eingeprägt. Damit sind nur die herausragenden Ereignisse rund um das Kasernentor genannt. Auch der alltägliche Ein- und Ausfahrtsverkehr von Militärfahrzeugen aller Art oder die zu Kurzmärschen ein- und ausrückenden Kompanien in voller Kampfausrüstung zogen immer wieder die Blicke auf sich. Diesen vielfältigen Bezug der Bevölkerung zum Kasernentor sollte man bei den anstehenden Straßenbenennungen berücksichtigen. Kurt Werner - Biographie und Laudatio • 18. Januar 1920 + 08. Juli 2003 Von seinem 3. Lebensjahr bis zu seinem Tode wohnte Kurt Werner in Gremmendorf, in dem von seinen Eltern 1923 erbauten Haus am Gremmendorfer Weg 45, gegenüber der Bahnhofsgaststätte „Waldesruh“ (später „Haus Heuckmann“), damals Mittelpunkt des noch im Aufbau befindlichen Stadtteils (Eingemeindung nach Münster 1903). Seine Kindheit und Jugend waren eng mit dem Wachsen von Gremmendorf und den Aktivitäten der damals entstandenen Vereine verknüpft. Hier engagierte er sich schon früh bei Kinderveranstaltungen und plattdeutschen Theaterspielen. Als Erwachsener prägte er die Entwicklung verschiedener Vereine als Vorstandsmitglied entscheidend mit, zuletzt als Chronist und Archivar. Als Experte für die Orts- und Heimatgeschichte hatte er fast ein Alleinstellungsmerkmal. Er ersetzte sozusagen den in Gremmendorf fehlenden Heimatverein. Mit großem Engagement widmete er sich der Erhaltung bodenständiger Traditionen, volkstümlichen Brauchtums und der Pflege der plattdeutschen Sprache. Basis dafür war ihm die im Jahre 1932 von dem Heimatdichter Franz Beiske gegründete Niederdeutsche Heimat-Bühne, bei der er seit 1936 als Laienschauspieler mitwirkte. Der Wiederaufbau der Bühne nach dem Kriege war auch ein Verdienst Werners. Ab 1951 übernahm er für mehr als 30 Jahre deren Leitung. In dieser Funktion war es ihm ein besonderes Anliegen junge Menschen für die plattdeutsche Sprache und das volkstümliche Laienspiel zu begeistern. Dazu nutzte er auch seine berufliche Stellung als Lehrer. Nach einem Studium in Bielefeld und ersten Einsätzen als Lehrer in Telgte und an der Martin-Luther-Schule Münster, kam er zur damaligen Ev. Volksschule in Gremmendorf, wo er 30 Jahre als Pädagoge wirkte, davon 20 Jahre als Rektor der Pestalozzi-Grundschule. Durch sein offenes Wesen, seine mitreißende Art und seinen hohen Gerechtigkeitssinn, war er bei seinen Schülern sehr beliebt. Naturgemäß engagierte sich Werner auch in der ev. Friedenskirchengemeinde und war hier jahrelang Vorsitzender des Presbyteriums. In vielen Gremmendorfer Vereinen gehörte er dem Vorstand an, zumindest als Beisitzer. In diesen Gremien schätzte man seine offene und ehrliche Meinung. Besonders in Konfliktfällen war er ein Mann des Ausgleichs, der immer versuchte, auch schwierigen Problemstellungen eine Kompromisslösung abzuringen und aus der gegebenen Situation das Beste für alle zu machen. Wenn es dabei hektisch wurde, verfiel er gern in sein geliebtes und gerade bei diesen Gelegenheiten deftiges Plattdeutsch. In Anerkennung seiner vielfältigen Verdienste, insbesondere um die Brauchtums- pflege, wurde Kurt Werner bereits 1979 mit dem Bundesverdienstkreuz ausge- zeichnet. Nachdem bereits den Gremmendorfer Pädagogen Holthaus, Greffin und Rott ein Straßenname gewidmet wurde, sollte auch eine Straße bzw. ein Weg nach Kurt Werner benannt werden. Prof. Dr. theol. Gottfried Kruchen - Biographie und Laudatio * 13 September 1913 in Bocholt + 20. Oktober 1979 in Münster Nach dem Studium der Theologie in Münster und Freiburg wurde Gottfried Kruchen am 17.12.1938 in Münster zum Priester geweiht. Danach war er zunächst in Recklinghausen-Hüls, Neuenkirchen bei Rheine und im Sankt- Josephs-Haus in Wettringen tätig. Ab 1947 setzte er seine Studien in Freiburg und Bonn fort. Anschließend war er Seelsorger in Riesenbeck- Surenburg und Nienberge, danach Kaplan in der St. Ida Pfarre in Münster-Gremmendorf, Nach seiner Promotion zum Dr. theol. Wurde er 1956 Studentenpfarrer und 1960 Professor für Religionslehre und Didaktik an der damaligen Pädagogischen Hochschule in Münster. Den Lehrstuhl hatte er bis zu seiner Emeritierung 1978 inne. 1964 folgte zusätzlich die Ernennung zum Direktor des St. Ansgar-Werkes im Bistum Münster, das sich vor allem für die Förderung der katholischen Kirche in den nordischen Ländern einsetzt. Dieses Hilfswerk, das von Kardinal Josef Höffner, zu dessen Zeit als Bischof von Münster, gegründet wurde, ist maßgeblich von Prof. Dr. Kruchen mitgestaltet worden. Dazu unterhielt er intensive Kontakte mit Kirchenver- tretern in Norwegen, Schweden, Dänemark und Island, die er u.a. auf verschiedenen Studienreisen geknüpft hatte. Zum Dank für seine Verdienste um die Diaspora in Skandinavien und die Lehrerausbildung wurde er von Papst Johannes Paul II. 1979 zum Prälaten (Monsignore, päpstlicher Ehrenkaplan) ernannt. Auch während seiner akademischen Berufslaufbahn blieb er, in Angelmodde-West wohnend, der Gemeinde St. Ida Gremmendorf eng verbunden und begleitete die von ihm als Kaplan dort angestoßenen Projekte bis zu seinem Tod. Selbstredend, dass er hier auch weiterhin als Subsidiar (Hilfsgeistlicher) tätig war. Ein besonderes Anliegen war ihm die Kinder- und Jugendarbeit. Aufgrund seines leutseligen Wesens, seiner großen Kontaktfähigkeit und der Freude an mitmenschlichen Beziehungen, gelang es ihm besonders gut junge Menschen für die Bildung von Gemeinschaften mit Engagements in sozialen Aufgaben zu begeistern. Neben dem Messdienerkollektiv förderte er speziell die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG), die mit ihm als Kurat zu einer außergewöhnlich großen Gruppe („Stamm der Wikinger“) innerhalb der Pfarrjugend heranwuchs. Von den Pfadfindern erhielt er den Spitznamen „Domino“ unter dem er bis heute bei allen Gremmendorfern bekannt ist, die ihn erlebt haben. Ein besonderer Verdienst ist die Einrichtung der Kinder-Ferien-Freizeiten für Mädchen und Jungen auf der holländischen Insel Ameland. Diese wurden 1956 für die Pfarrei St. Ida von ihm initiiert und bis 1964 selbst organisiert. Die „Ameland- Lager“, die immer noch alljährlich durchgeführt werden, sind in Gremmendorf legen- där. Jeder alteingesessene Bürger kennt sie und mindestens jeder Dritte hat sie selbst oder durch seine Kinder erlebt. Aufgrund der Popularität von Prof. Dr. Gottfried Kruchen und seinem bedeutsamen Wirken in Gremmendorf, sollte eine Straße bzw. ein Weg nach ihm benannt werden.
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SPD Fraktion in der Bezirksvertretung Münster Südost A-S/00010/2019 Fraktionsvorsitzende: Sabine Metzler Otto-Hersing-Weg 34 a 48167 Münster Tel.: 0251 / 39636021 E-Mail: metzler-sabine@gmx.net Münster, Antrag: J 1. Die Bezirksvertretung Münster Südost beschließt, keine Straßen oder Plätze auf dem Gelände der ehemaligen York-Kaserne zu benennen, bevor nicht ein Konzept über das gesamte Straßennetz vorliegt. 2. Die Verwaltung legt ein Konzept vor, in dem die Straßen innerhalb der einzelnen Quartiere bezeichnet sind. 3. Nach dem Konzept legt die Bezirksvertretung die Namen für die Straßen fest. Begründung: Auf dem Gelände entstehen verschiedene Quartiere in unterschiedlichen Bauabschnitten. Pro Quartier sollen auch themengleiche Benennungen erfolgen. Das ist nur möglich, wenn ein Gesamtkonzept vorliegt. Sabine Metzler, Fraktionsvorsitzende
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: mehrheitlich geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (25)
- Walesallee
- Geringhoffstraße 48
- Klemensstraße 10
- Wiegandweg 61
- Sussexweg
- Marianne-Mecke-Weg
- Ferdinand-Ovelgönne-Weg
- Heeremansweg
- Letterhausweg
- Essexweg
- Wiltshireweg
- Kentweg
- Aberdeenweg
- Angusweg
- Gremmendorfer Weg 45
- Norfolkweg
- An den Loddenbüschen
- Münsterstraße 7
- Mauritzstraße 4
- Haus Angelmodde 30
- Albersloher Weg
- Otto-Hersing-Weg 34a
- Surreyweg
- Waldesruh
- Delstrup
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Details
- Aktenzeichen
- V/0981/2020
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 11.11.2020
- Erstellt
- 11.11.2020 14:29