Mandari Insight

0644/2025

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.08.2023 für die Bühnen der Stadt Köln

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 20.03.2025

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Anlage 1 - Bilanz

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Ansehen

Anlage 4 - Lagebericht

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Ansehen

Anlage 5 - Fragenkatalog nach § 53 HGrG

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Anlage 2 - Gewinn- und Verlustrechnung

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Ansehen

Anlage 3 - Anhang

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Ansehen

Beschlussvorlage Rat

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Ansehen

Anlage 6 - Spartenbezogene Entwicklung des Eigenkapitals

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Ansehen

Anlage 7 - Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

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Ansehen

Anlage 1 - Bilanz

2630 Zeichen

Eigenbetriebsähnliche Einrichtung 
Bühnen der Stadt Köln, Köln I/1
 
Bilanz zum 31. August 2023
AKTIVA Geschäftsjahr Vorjahr PASSIVA Geschäftsjahr Vorjahr
€ € € € € € € €
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
----------------------------- ----------------------
I. Immaterielle Vermögensgegenstände I. Stammkapital 50.000,00 50.000,00
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten 56.005,00 85.681,00 II. Rücklagen
Gewinnrücklage 11.085.772,84 9.208.172,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte III. Bilanzgewinn 15.078.224,65 26.213.997,49 8.528.392,15 17.786.564,99
und Bauten einschließlich der Bauten auf
fremden Grundstücken 18.033.543,00 19.127.362,00
2. Maschinen und maschinelle Anlagen 8.128.164,00 9.443.347,00 B. Sonderposten aus Investitionszuschüssen
3. Andere Anlagen, Betriebs- zum Anlagevermögen 18.363.899,01 19.414.905,71
und Geschäftsausstattung 4.526.206,00 4.333.402,00 --------------------------------------------------------------
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 603.430.146,54 634.1 18.059,54 509.682.580,64 542.586.691,64
634.174.064,54 542.672.372,64
C. Rückstellungen
-------------------------
B. Umlaufvermögen 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 5.169.960,00 5.399.300,00
----------------------------- 2. Sonstige Rückstellungen 13.528.995,00 18.698.955,00 13.428.256,00 18.827.556,0 0
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 392.915,00 339.240,00
2. Unfertige Leistungen 4.824.550,00 5.217.465,00 5.375.000,00 5.714.240,00 D. Verbindlichkeiten
-----------------------------
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 200.558.407,90 1 12.717.895,23
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 457.630,43 374. 083,28 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15.664.458 ,64 12.819.748,48
2. Forderungen gegen die Stadt Köln 6.992.875,70 8.328.441,08 4. Verbindlichkeiten gegenüber Eigenbetrieben 1.499.077,49 1.404 .538,76
3. Sonstige Vermögensgegenstände 9.269.302,98 16.719.809,1 1 11.339.823,28 20.042.347,64 5. Sonstige Verbindlichkeiten 368.498.426,00 586.220.370,03 376.812.097,81 503.754.2 80,28
III. Kassenbestand, Guthaben Kreditinsititute 1.773.938,24 1.137.601,60 E. Rechnungsabgrenzungsposten 9.344.241,40 10.685.064,83
23.711.212,35 26.894.189,24 ----------------------------------------------
C. Rechnungsabgrenzungsposten 956.186,04 901.809,93
----------------------------------------------
658.841.462,93 570.468.371,81 658.841.462,93 570.468.371,81
Elektronische Kopie

Anlage 4 - Lagebericht

114754 Zeichen

Bühnen der Stadt Köln, Köln   
 II/1 
 
  
 
LAGEBERICHT 
 
FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR 
1. SEPTEMBER 2022 BIS 31. AUGUST 2023 
 
I. SPIELZEITVERLAUF UND LAGE DER BÜHNEN IM WIRTSCHAFTSJAHR 2022/23 
1. Die wirtschaftliche und kulturpolitische Situation der Bühnen in der Bundesrepublik 
Deutschland in der Spielzeit 2022/23 
 
Die Corona-Pandemie hat mit ihren substanziellen Einschränkungen zu einer großen Verunsicherung der 
Menschen geführt.  Im Spielbetrieb der Theater und Orchester hat sich dies nach dem Ende der Coro-
namaßnahmen nicht zuletzt sehr deutlich daran gezeigt, dass öffentliche Veranstaltungen nach dem 
Wegfall der pandemiebedingten Einschränkungen nur mit großer Zurückhaltung wieder wahrgenommen 
wurden. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die sich anschließende Energiekrise haben 
zudem dazu beigetragen, dass diese Verunsicherung in 2022 anhielt und viele Besucher*innen erst zum 
Ende des Kalenderjahres 2022 in die Veranstaltungen zurückkehrten. Sowohl bei den Theatern und als 
auch den Orchestern standen in 2022/23 deshalb die Bemühungen im Vordergrund, die Menschen bei 
ihrer Rückkehr in das öffentliche Leben und damit auch in den Theater- und Konzertbesuch zu unter-
stützen. Wie in den Vorjahren bewirkten dabei die finanziellen Verhältnisse der öffentlichen Haushalte 
unverändert einen hohen Konsolidierungsdruck auf die deutschen Kultureinrichtungen. Als personalin-
tensive Einrichtungen mit einem hohen Anteil fixer Personalkosten und dadurch begrenzten kurzzeitig 
realisierbaren Konsolidierungspotentialen sind die öffentlichen Theater und Orchester hiervon in beson-
derem Maße betroffen.  
 
Vor diesem Hintergrund sind in der vorherigen Spielzeit 2021/221 deshalb zunächst die digitalen Ange-
bote, mit denen während der Pandemie vor allem der Kontakt zum Publikum aufrecht erhalten werden 
sollte, deutlich zurückgegangen. Dies zeigt, dass die Theater und Orchester perspektivisch wieder vor 
allem auf Live-Veranstaltungen setzen. Während die Zahl der Besucher*innen dabei noch deutlich unter 
der der Saison 2019/2020 lag, erreichte die Anzahl der Veranstaltungen nahezu wieder den Stand der 
Spielzeit 2019/2020. Die Anzahl der ständig Beschäftigten stieg in 2021/22 um rund 6%, die Anzahl der 
unständig Beschäftigten - bedingt durch den Ausbau der Programme und Veranstaltungen - sogar um 
rund 26%. Die Betriebseinnahmen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um fast 70% Prozent, lagen 
dabei aber noch 40% unter denen der Spielzeit 2019/2020. Auch die Zuweisungen und Betriebszu-
schüsse stiegen moderat, was mit den höheren Personal- und Sachkosten korrelierte. Der Betriebszu-
schuss pro Besuch fiel in dieser Spielzeit durch die gestiegenen Veranstaltungs- und Besuchszahlen mit 
etwas über EUR 300,00 wieder deutlich niedriger aus als im Vorjahr, lag damit aber noch fast doppelt 
 
1 Quelle: Theaterstatistik 2021/2022 des Deutschen Bühnenvereins, Heft 57, Köln 2024 
 
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Bühnen der Stadt Köln, Köln   
  
 
II/2 
 
so hoch, wie in vorpandemischen Spielzeiten. Die Statistik für die Spielzeit 2021/22 spiegelt insofern 
den Weg der Gesellschaft zurück in die neue Normalität und hat dabei aufgezeigt, wie tief die Pandemie 
die Gesellschaft verunsichert und wie sie Rituale und Gewohnheiten verändert hat. „Es zeigt sich, dass 
die Begegnung und das gemeinschaftliche Erleben an Bedeutung gewonnen haben. Genau das ist die 
Kraft der Bühnen: Sie bieten Räume für Austausch und Gemeinschaft und sie sind mit ihrer Kunst den 
Menschen ein Experimentierraum für das Leben“2. 
 
Dabei bleibt der hohe Konsolidierungsdruck auf alle Kultureinrichtungen in Deutschland unverändert 
bestehen, Effektivität und Wirtschaftlichkeit der Kultureinrichtungen werden von Politik und Öffentlich-
keit weiterhin kritisch hinterfragt. Zugleich sollen weitere Überlegungen angestellt werden, wie man 
durch inhaltliche und perspektivische Konzepte, Organisationsmodelle und Rechtsformgestaltungen die 
Einnahme- und die Kostensituation der Theater verbessern kann. Bei diesen im Wesentlichen auf die 
ökonomische Effizienz ausgerichteten Überlegungen sollte das übergeordnete Ziel der Theater und Or-
chester, nicht gewinnorientiert zu arbeiten, sondern eine Aufgabe für die Allgemeinheit zu erfüllen, nicht 
aus den Augen verloren werden.  
 
2. Der rechtliche Rahmen der Bühnen in der Spielzeit 2022/23 
 
Gegenstand der seit dem 1.9.2000 als eigenbetriebsähnliche Einrichtung geführten Bühnen der Stadt 
Köln ist der Betrieb eines Drei-Sparten-Theaters zur Pflege und Förderung kultureller Aufgaben. Der 
Einrichtungszweck umfasst dabei insbesondere die Aufführung von Bühnenwerken aller Gattungen im 
Musik-, Tanz- und Sprechtheater. Für die künstlerische und wirtschaftliche Führung ist aktuell eine aus 
vier Personen bestehende Betriebsleitung gesamtverantwortlich. Der Rat der Stadt Köln und der Be-
triebsausschuss (personenidentisch mit dem Ausschuss für Kunst und Kultur der Stadt Köln) entscheiden 
in allen Angelegenheiten der Bühnen, die ihnen durch die GO NRW, die EigVO NRW, die Hauptsatzung 
der Stadt Köln und die Betriebssatzung der Bühnen vorbehalten sind. Das Wirtschaftsjahr verläuft spiel-
zeitkonform vom 1. September bis zum 31. August. 
 
 
 
 
 
____________________________________________________ 
2 Quelle: Claudia Schmitz, Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Bühnenverei ns in: Theaterstatistik 
2021/2022 des Deutschen Bühnenvereins, Heft 57, Köln 2024 
 
 
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Bühnen der Stadt Köln, Köln   
 II/3 
 
  
 
3. Die künstlerische Bilanz der Bühnen in der Spielzeit 2022/23 
 
 
Als wesentlicher Bestandteil der Kulturstadt Köln gehören die Bühnen der Stadt Köln zu den national 
bedeutendsten wie international renommierten Spielstätten des Sprech- und Musiktheaters. 
 
Um den hohen Ansprüchen sowie der Größe und Bedeutung der Stadt Köln gerecht zu werden, bedient 
das Sprechtheater viele traditionelle Aufgaben: Dazu gehören die Klassikerpflege ebenso wie die Prä-
sentation moderner Gegenwartsdramatik und die Realisierung unterschiedlichster Regie- und Ausstat-
tungsstile. Nationale und internationale Gastspiele sollen dabei das Programm des Sprechtheaters kom-
plettieren. 
 
Die Oper Köln soll den führenden internationalen Opernhäusern zugerechnet werden. Sie ist Mitglied 
der internationalen Opernkonferenz, zu der folgende Opernhäuser gehören: Bayerische Staatsoper, 
Staatsoper Unter den Linden Berlin, Deutsche Oper Berlin, Komische Oper Berlin, Staatsoper Wien, 
Opernhaus Zürich, Staatsoper Dresden, Oper Frankfurt, Staatsoper Hamburg, Deutsche Oper am Rhein 
Düsseldorf Duisburg, Oper Leipzig und Staatstheater Stuttgart sowie die assoziierten Mitglieder Opera 
National de Paris, Royal Opera House Covent Garden London und Teatro alla Scala Mailand. Diese 
Institutionen sind geprägt von international renommierten Dirigent*innen, Regisseur*innen sowie Sän-
ger*innen. In diesem Umfeld ist die Oper Köln bereits seit einigen Jahren neben der Komischen Oper 
Berlin ein Mitglied mit einem der geringsten Betriebskostenzuschüsse.  
 
Seit der Auflösung der Tanzcompany pretty ugly tanz köln (2008/09) wird der Tanz an den Bühnen Köln 
durch Gastspiele in den Spielplänen von Oper und Schauspiel vertreten. Zudem setzte das Schauspiel 
Köln in der Spielzeit 2022/23 die Kooperation mit dem amerikanischen Choreografen Richard Siegal und 
dessen Kompanie Ballet of Difference fort. Auch für 2023/24 sind mit dieser Kompanie letztmals weitere 
Projekte geplant, die in den beiden Wirkungsstätten München und Köln zur Aufführung gebracht werden 
sollen. 
 
Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Sanierungsmaßnahmen am Offenbachplatz war auch die 
Spielzeit 2022/23 der Bühnen Köln weiterhin geprägt von der Fortführung des Interimspielbetriebs des 
Musiktheaters (Oper und Kinderoper im Staatenhaus) und des Sprechtheaters (Depot 1, Depot 2, Grotte 
und Carlsgarten). Dabei konnten in 2022/23 noch folgende Inszenierungen realisiert werden: 
 
 
 
 
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Bühnen der Stadt Köln, Köln   
  
 
II/4 
 
Neuinsz. (N)/ Anzahl der Eigenprod.(EP)/
Wieder- Spielstätte Vorstel- Koprod.(KP)/
aufn. (WA) lungen Gastspiel(GS)
Inszenierungen des Sprechtheaters
Vögel WA Depot 1 1 EP
Nathan der Weise WA Depot 1 11 EP
Reich des Todes WA Depot 1 3 EP
WA Depot 1 2 EP
Richard III. WA Depot 1 6 EP
Falstaff WA Depot 1 8 EP
König Lear N Depot 1 21 EP
Love me more N Depot 1 13 EP
Phaedra N Depot 1 11 EP
Helges Leben N Depot 1 19 EP
Der Gott des Gemetzels N Depot 1 13 EP
Johann Holtrop N Depot 1 9 EP
Die Troerinnen N Depot 1 12 EP
Der große Diktator WA Depot 2 6 EP
Früchte des Zorns WA Depot 2 9 EP
Ode WA Depot 2 4 EP
Bruder Eichmann WA Depot 2 3 EP
Die Lücke 2.0 WA Depot 2 7 EP
Wunderschönes Welkfleisch WA Depot 2 6 EP
Mölln 92/22 WA Depot 2 5 EP
Der Weg zurück WA Depot 2 8 EP
Once I lived with a stranger N Depot 2 12 EP
Der eingebildete Kranke N Depot 2 21 EP
N Depot 2 14 EP
N Depot 2 5 KP
Eva and the apple N Depot 2 4 EP
Vor Sonnenaufgang N Depot 2 11 EP
Exil N Depot 2 9 EP
Das Dämmern der Welt N Depot 2 5 EP
Meta - Sleep N Depot 2 6 EP
N Depot 2 9 EP
Judith Shakespeare N Depot 2 4 EP
Rent a granny N Depot 2 6 EP
Einzelveranstaltungen - Depot 1,2,3 
diverse 
Spielstätten
52 EP/GS
335
Das große Heft / Der Beweis / 
Die dritte Lüge
Die Revolution lässt ihre Kinder 
verhungern
Titel
Das Himmelreich wollen wir schon 
selbst finden
Wenn wir einander ausreichend 
gequält haben 
 
 
 
 
 
 
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Bühnen der Stadt Köln, Köln   
 II/5 
 
  
 
Eröffnet wurde die Spielzeit mit dem Stück „Once I lived with a stranger“.  Diese Inszenierung von Marie 
Schleef war die zweite Arbeit der jungen Regisseurin am Schauspiel Köln und eine starke Setzung zur 
Spielzeiteröffnung. Mit ihrer Inszenierung wurde Marie Schleef zur Woche junger Schauspieler*innen 
2023 in Bensheim eingeladen und gewann den Kurt-Hübner-Regiepreis 2022. Es folgte die Premiere 
von „König Lear“ auf der Grundlage der Übersetzung des Grafen Baudissin von Arnt Knieriem in der 
Regie von Rafael Sanchez. Im Mittelpunkt dieser Inszenierung stand Martin Reinke als König Lear, der 
seit 1990 Teil des Kölner Ensembles war und mit dieser Inszenierung seinen glorreichen Abschied vom 
Schauspiel Köln feierte. Sodann folgte die Premiere von „Der Eingebildete Kranke“ von Molière in einer 
Überschreibung von Barbara Sommer & Plinio Bachmann in der Regie von Stefan Bachmann. Eine 
Inszenierung, die sich gegen Politische Korrektheit und eine vermeintliche „Opferrhetorik“ wendet und 
mit Molière einen Klassiker auf den Spielplan brachte. 
 
An der Schnittstelle von Tanz und Schauspiel untersuchte die israelische Choreografin Saar Magal in 
einem Crossover-Projekt „Love me more“ frei nach Oscar Wildes „The Picture of Dorian Gray “ den 
Wunsch nach der ewigen Jugend. In einer sinnlichen Collage aus Oscar Wildes „Dorian“ sowie 
verschiedenen Film- und Popzitaten ging sie unter anderem den Fragen nach Begehren, Zurückweisung, 
Selbstliebe und Optimierungswille auf den Grund. Thomas Jonigk brachte „Wenn wir einander 
ausreichend gequält haben“ von Martin Crimp als deutschsprachige Erstaufführung auf die Bühne des 
Depot 2. Basierend auf Samuel Richardsons Roman „Pamela“, ein Bestseller von 1740, der heute fast 
vergessen ist, deklinierte Martin Crimp in zwölf Szenen die Facetten einer sadomasochistischen 
Paarbeziehung durch, die zum Spiegel einer Außenwelt voller politischer und sozialer Spannungen wird. 
 
Aufgrund der politischen Situation war die Produktion „Die Revolution lässt ihre Kinder verhungern“ von 
Future3 in Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Köln und der Orangerie Theater Köln ein wichtiges 
Zeichen. Sie beleuchtet den „Holodomor“ (Mord durch Hunger), ein wenig bekanntes Verbrechen der 
Sowjetunion in der Ukraine in 1932/33, bei dem mehrere Millionen Menschen verhungerten und das 
damit zu einer der größten humanitären Katastrophen des 20. Jahrhunderts zählt. Im Stück erzählen 
die Performer*innen mithilfe von Zeug*innenaussagen, journalistischen Berichten sowie staatlichen 
Stellungnahmen gegen das Vergessen an. Die Produktion war Teil der 10er-Auswahl im „Nachtkritik-
Theatertreffen 2023“. 
 
Im Depot 1 ging es mit „Phaedra“ frei nach Seneca und Racine in einer Überschreibung von Thomas 
Jonigk unter der Regie von Ersan Mondtag weiter und damit mit einem antiken Stoff in einer sehr 
modernen knallbunten Comic-Strip-Inszenierung. Ebenfalls eine Aktualisierung erfuhr das 1889 von 
Gerhart Hauptmann verfasste Sozialdrama „Vor Sonnenaufgang “ durch Ewald Palmetshofer. Moritz 
Sostmann inszenierte das Stück über eine an Alkohol und Gier zu Tode kommende Familie und folgte 
den grotesken, komischen Spuren in diesem Nachtst ück, bis zu den Leichen unterm weißgedeckten 
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Bühnen der Stadt Köln, Köln   
  
 
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Familientisch. Auch der zum Schauspiel Köln gehörige Spielklub „Import Export Kollektiv“ feierte in der 
Spielzeit 2022/23 mit dem Stück „Helges Leben Revisited 2022“ von Sibylle Berg eine sehr erfolgreiche 
Premiere. In der Regie von Saliha Shagasi und brachte das junge Ensemble den komischen wie bösen 
Abgesang auf die menschliche Dominanz auf die Bühne des Depot 1 und befasste sich mit den Themen 
(Zukunfts-) Angst, Mut und der Frage, was eigentlich ein gutes Leben ist. Neben dieser großen 
Inszenierung wurde außerdem die Performance „Nofutureforus“, eine performative Besetzung  in 
Kooperation mit Konnective, wiederaufgenommen und im Stadtlabor weitergeführt. Auch die anderen 
Spielklubs des Schauspiel Köln erarbeiteten in der Spielzeit 2022/23 neue Produktionen. Die „Oldschool“, 
das Senior*innenensemble des Schauspiel Köln, war nicht nur durch die Wiederaufnahme der 
erfolgreichen Depot 2 - Inszenierung „Wunderschönes Welkfleisch“ präsent, sondern feierte auch mit 
„Rent a granny“,  einem theatralen Parcours über das Carlswerk-Gelände, Premiere. 
 
Nuran David Calis - bekannt für seine dezidiert politischen Abende dokumentarischen Theaters - gehört 
mit seinen Inszenierungen seit Jahren quasi fest ins Programm des Schauspiel Köln. Auch in der Spielzeit 
2022/23 entwickelte er eine Produktion, mit der er an seine Auseinandersetzung mit den Themen 
Migration und Rassismus anschloss. In „Exil – eine europäische Erzählung“ führt er d ie Erzählungen 
ukrainischer Geflüchteter mit der Situation im Jahr 2015 zusammen. Die eigentliche geplante 
Inszenierung „Der Prozess“ in der Regie von Pınar Karabulut musste krankheitsbedingt auf die Spielzeit 
2023/24 verlegt werden. Der Nachwuchs-Regisseur Tristan Linder sorgte mit „Der Gott des Gemetzles“ 
von Yasmina Reza kurzfristig für Ersatz.  Dass die Nachwuchsförderung am Schauspiel Köln einen hohen 
Stellenwert hat, zeigen außerdem die beiden Inszenierungen der Regieassistenten, die in der Spielzeit 
2022/23 jeweils im Depot 2, also in einem größeren Rahmen als bisher, zur Aufführung gebracht 
wurden. Dennis Nolden zeigte mit „Judith Shakespeare “ von Paula Thielecke sein Regiedebut als 
Werkstück am Schauspiel Köln. Michael Königstein konnte mit dem Monolog „Das Dämmern der Welt“ 
von Werner Herzog erfolgreich eine Uraufführung realisieren. 
 
Großen Erfolg feierte Stefan Bachmanns Inszenierung „Johann Holtrop – Abriss der Gesellschaft“ nach 
dem gleichnamigen Roman von Rainald Goetz in einer Fassung von Stefan Bachmann & Lea Goebel, 
über den Aufstieg und Niedergang eines Spitzenmanagers während der Nullerjahre. Die Inszenierung 
wurde 2023 zu den Autor*innentheatertagen an das Deutsche Theater Berlin eingeladen und gewann 
außerdem den Theaterpreis „Der Faust “ in der Kategorie Inszenierung Schauspiel. Eine weitere 
Besonderheit der Spielzeit 2022/23 war die Produktion „Meta-Sleep“, eine musiktheatrale Installation 
nach Motiven von „Leonce und Lena“ in der Regie von Robert Borgmann, da es als Installation, durch 
die sich das Publikum gemeinsam mit den Darsteller*innen bewegt, eine neue Performance-Form 
darstellt, die es in dieser Art und Weise selten im Sprechtheaterbetrieb gibt. Auch „Die Troerinnen“ nach 
Euripides sprengten die konventionelle Bühnensituation, indem das Publikum im ersten Teil der 
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Bühnen der Stadt Köln, Köln   
 II/7 
 
  
 
Inszenierung auf der Bühne selber zum Teil der Heimat der Troerinnen wird. Lucia Bihler versetzte den 
antiken Stoff in einer sehr bildstarken Installation in die Gegenwart. 
 
Den Abschluss im Depot 2 stellte Mina Salehpours Inszenierung der Romantrilogie „Das große Heft / 
Der Beweis / Die dritte Lüge“ von Ágota Kristóf dar, die Geschichte zweier Brüder, deren Aufwachsen 
vom Überleben im Krieg geprägt ist. Ein besonderes Highlight fand zum Ende der Spielzeit 2022/23 
statt: Das digitale Stadtprojekt „Hinter den Zimmern“. Hierfür inszenierte Roman Senkl („Minus Eins“), 
einer der Pioniere des digitalen Theaters, einen Text von Wilke Weermann zum Internetph änomen 
„Backrooms“. Die Performance wurde online auf Twitch gestreamt und erreichte damit ein großes 
Publikum und überregionale Aufmerksamkeit. 
 
Neben den hier beschriebenen Neuproduktionen gab es zahlreiche Sonderformate, Wiederaufnahmen 
und auch Gastspiele. Dabei waren auch Kölner Inszenierungen auf Gastspielreise: u.a. die Serie „Edward 
II - Die Liebe bin ich“,  die im Rahmen des Darmstädter Festivals PAD zu sehen war. Stefan Bachmanns 
Inszenierung „Nathan der Weise“, die am Theater Winterthur gezeigt wurde oder die Produktion „Ode“, 
inszeniert von Rafael Sanchez, die nach Friedrichshafen eingeladen wurde. Unter den Sonderformaten 
wäre z.B. die Gesprächsreihe „Eva and the apple“  hervorzuheben. Zu dieser lud Eva von Redecker, 
feministische Philosophin und kritische Theoretikerin, ausgewählte Gäste ins Depot 2 ein, um über 
aktuelles Geschehen und seit jeher wichtige Fragen zu sprechen. Eva von Redecker war außerdem mit 
einem Beitrag im Spielzeitheft 2022/23 (Motti: „Arbeit-Rausch-Natur“) vertreten.  
 
Eine große Besonderheit der Spielzeit 2022/23 stellte außerdem das am Schauspiel Köln gestartete 
Format „Next Generation! “ dar, einem  Professionalisierungsprogramm für schauspielbegeisterte 
Menschen, die mit einer kognitiven und/oder körperlichen Behinderung leben. Das Format ist auch ein 
Labor, in dem neue, ästhetische Dimensionen inklusiver künstlerischer Kollaboration erforscht werden. 
Ihre Abschlusspräsentation fand am Ende der Spielzeit auf der Bühne des Depot 2 statt. 
 
Das Festival „Brittney X“ bildete einen gelungenen Abschluss der Spielzeit. Unter dem Motto „Stay with 
me a while“ fand es in dieser Spielzeit zum wiederholten Mal nicht am Offenbachplatz, sondern rund 
um den Stadtgarten und somit im Herzen Kölns statt. Innerhalb verschiedener Formate wie Lesungen, 
Talks, Workshops, Konzerten, Theaterinszenierungen, Installationen und Tanzgastspielen lud es zu 
Begegnungen und Reflexion zu dem Themenkomplex „relationships“ ein. Als künstlerische Positionen 
waren unter anderem das „Shapes & Shades“ Kollektiv aus Düsseldorf mit dem Ballroom „Behind the 
Veil Kiki Ball “ vertreten ebenso wie Aria Viderci, die Gewinnerin des „Drag Star NRW 2023 “ mit der 
exklusiven Dragshow „Draxit“ oder auch das Stripper*innen-Kollektiv „Magic Dyke“ und viele weitere. 
 
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N euinsz. (N )/ Anzahl der Eigenprod.(EP)/
Wieder- Spielstätte Vorstel- Koprod.(KP)/
aufn. (WA) lungen Gastspiel(GS)
Richard Siegal / Ballet of Difference am Schauspiel Köln 
Ballet of (Dis)obedience N Depot 1 6 EP
Body without organs N Depot 2 5 EP
Zwerg / Petruschka N Staatenhaus * EP
Triple - Metric Dozen/My 
Generation/One for the money
WA Depot 1 2 EP
Xerrox Vol. 2 WA Depot 1 4 EP
Made Two Walking WA Depot 2 5 EP
22
* siehe Musiktheater
Titel
 
In der Spielzeit 2022/23 gelang es der Kompanie Richard Siegal / Ballet of Difference, sich weiter in die 
Herzen des Publikums zu tanzen. Mit drei Uraufführungen wurde das Repertoire des Ballet of Differnce 
weiter ausgebaut. Das Ensemble stellte erneut unter Beweis, zu welchen außergewöhnlichen tänzeri-
schen Leistungen es fähig ist. Verschiedene Kooperationen wurden etabliert und mit Workshops, ge-
genseitigen Besuchen, offenen Proben und anderen Events zum Leben erweckt. Auch Gastspielreisen 
und ein internationaler Austausch nach Japan konnten mit großem Erfolg durchgeführt werden.  
 
Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Uraufführung von Alexander Zemlinskys Kurz- Oper „ Der 
Zwerg“ wurde das Werk kombiniert mit Igor Strawinskys Ballett „Petruschka“ auf die Bühnen Saal 2 des 
Staatenhauses gebracht. Hier arbeitete die Kompanie erstmals mit der Oper Köln zusammen. Die Ein-
drücke, die Richard Siegal und seine Kompanie auf einer Japanreise im September 2022 sammeln konn-
ten, fanden im März 2023 ihren Weg in den abendf üllenden Tanzabend „Ballet of (Dis)obedience“ Die 
streng synchronisierten Gruppenchoreografien verbl üffen in ihrer radikalen Stringenz und sind nicht 
zuletzt durch einen eigent ümlichen subtilen Humor zu einem heimlichen Youtube-Hit avanciert. F ür 
dieses außergewöhnliche Projekt lud Richard Siegal einen besonderen Gast ein: Nazareth Panadero, 
langjährige Weggefährtin Pina Bauschs, die längst zur Ikone des Wuppertaler Tanztheaters geworden 
ist. Mit „Body without Organs“ entwickelte Richard Siegal f ür das Ballet of Difference eine geradezu 
dialektische Choreografie, in deren Rahmen sich streng komponierte Formen und deren Auflösung wech-
selseitig durchdringen. Daf ür ließ er sich von einer Arbeit inspirieren, die er 2016 f ür die Sao Paulo 
Dance Company in Brasilien kreiert hatte. Zwischen Materie und Form, zwischen Ballett-Codes und 
deren Dekonstruktion zeigte  die Inszenierung das Ballet of Difference von seiner zarten und fragilen 
Seite. 
  
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 II/9 
 
  
 
Die Produktionen „Made Two Walking / Made all walking“ wurde als Wiederaufnahme gezeigt und war 
nahezu in jeder Vorstellung ausverkauft. Im Bregenzer Frühling in Österreich wurde das Gastspiel von 
„Xerrox Vo.2“ vom Publikum bejubelt. Im Januar und Juni 2023 gastierte „Triple“ mit großem Erfolg im 
Forum Ludwigsburg und im Theater im Pfalzbau in Friedrichshafen. Höhepunkt des Jahres waren die 
Aufführungen dieser beiden Produktionen im Prinzregent Theater in München vor ausverkauftem Haus 
und begeistertem Publikum. Anfang 2023 führte das Ballet of Difference dann zwei Auditions in New 
York und Köln auf der Suche nach neuen Talenten/Tänzer*innen durch. Auch dieses Mal gab es mehr 
als 600 Bewerbungen von Tänzerinnen aus der ganzen Welt. 20 talentierte Tänzer*innen wurden nach 
New York und 40 nach Köln eingeladen.  
 
Neuinsz. (N)/ Anzahl der Eigenprod.(EP)/
Wieder- Spielstätte Vorstel- Koprod.(KP)/
aufn. (WA) lungen Gastspiel(GS)
Inszenierungen des Musiktheaters
Die Zauberflöte N Staatenhaus 7 EP
Miranda N Staatenhaus 6 EP
Die Entführung aus dem Serail N Staatenhaus 5 EP
Les Trojanes N Staatenhaus 8 EP
La Cenerentola N Staatenhaus 11 EP
Zwerg / Petruschka N Staatenhaus 8 EP
Giulio Cesare N Staatenhaus 8 EP
Luisa Miller N Staatenhaus 11 EP
Der fliegende Holländer N Staatenhaus 11 EP
Biest (La bête dans la Jungle) N Staatenhaus 5 EP
Turandot WA Staatenhaus 7 EP
La Bohème WA Staatenhaus 9 EP
Lucia di Lammermoor WA Staatenhaus 4 EP
Cäcilia Wolkenburg - Fastelovend zusamme! - Staatenhaus 29 GS
Der Gesang der  Zauberinsel N Staatenh. (KO) 17 EP
The Musician N Staatenh. (KO) 14 EP
Der Teufel mit den drei goldenen Haaren WA Staatenh. (KO) 14 EP
Marla die Maifliege WA Staatenh. (KO) 1 EP
Einzelveranstaltungen -
Staatenhaus / 
sonstige 
Spielstätten
17 EP/GS
192
Titel
  
Die Spielzeit 2022/23 markierte den Beginn der Intendanz von Hein Mulders an der Oper Köln, in der 
viele neue Namen bei musikalischer Leitung, Regie und Gesang auf dem Spielplan standen. Ein Fokus 
dieser ersten Spielzeit lag auf der Internationalität der künstlerischen Teams und auf internationalen 
Kooperationen mit Opernhäusern und Festivals ersten Ranges. Gleichzeitig öffnete sich die Oper Köln 
mit kürzeren Einführungen neuen Formaten (z.B. Probenbesuch mit Soirée) dem Publikum.  
 
Die Spielzeiteröffnung bildete die letzte noch fehlende Oper im Zyklus der Berlioz- Opern in Köln, „Les 
Troyens“, in einer beispielhaften Produktion von Regisseur Johannes Erath und Generalmusikdirektor 
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II/10 
 
François-Xavier Roth. Die Produktion wurde vom Publikum bejubelt und von der Presse als hervorragend 
gewürdigt. Als zweite Premiere wurde die vor der Pandemie unterbrochene Produktion „Miranda“ nach-
geholt, ein barockes Opern-Pasticcio zur Geschichte von Shakespeares „Der Sturm“ aus feministischer 
Sicht von der britischen Regisseurin Katie Mitchell. Dies war eine Koproduktion mit der Opéra Comique 
in Paris. Zum 100. Geburtstag der Uraufführung von Zemlinskys „Der Zwerg“ wurde von von der Oper 
Köln das Werk in der Kombination mit Strawinskys Ballett „Petruschka“ aufgeführt. Zu der spektakulären 
Raumtheater-Inszenierung von Paul- Georg Dittrich trat Richard Siegals Ballet of Difference mit „Pet-
ruschka“, was einen aufregenden Abend der Künste aus Oper und Ballett zur Folge hatte.  
 
Die italienische Regisseurin Cecilia Ligorio inszenierte Rossinis „La Cenerentola“ . Dieser vitale Abend 
verband Inszenierung und Choreografie zu einem großen getanzten Belcanto-Aschenputtel-Märchen, 
das ein veritabler Publikumserfolg zu Weihnachten wurde. Als Koproduktion mit dem Glyndebourne-
Festival kam Christoph Loys Inszenierung von Verdis „Luisa Miller“ nach Köln. Sehr gut ausgelastet war 
auch „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner als Raumtheater in der Inszenierung von Benjamin 
Lazar in Saal 1. Als Uraufführung folgte die intime Zwei-Personen- Oper „La bête dans la jungle“ von 
Arnaud Petit nach einer Erzählung von Henry James in Saal 3. Das Publikum wurde von Regisseur 
Frederic Wake-Walker, der auch als Erzähler agierte, wie zu einer Séance begrüßt und in die Welt von 
Henry James eingeführt. Als letzte Premiere stand die Händel- Oper „Giulio Cesare in Egitto“ auf dem 
Spielplan. Der französische Modeschöpfer Christian Lacroix entwarf die exquisiten Kostüme für die In-
szenierung von Vincent Boussard. Auch dies wurde zu einer populären und gefragten Produktion, die 
aufgrund der hohen Nachfrage demnächst wiederaufgenommen werden muss. 
 
Im letzten Teil der Spielzeit 2022/23 wurden Opern aus verschiedenen musikalischen Epochen aufge-
führt: Barock mit Händels „Giulio Cesare in Egitto “, italienisches Melodramma mit Donizettis „Lucia di 
Lammermoor“, zwei beliebte (wenn auch zeitlich weit entfernte) Opern aus dem deutschen Repertoire 
-  Mozarts „Zauberflöte“ und Wagners „Fliegender Holländer“ - sowie die Uraufführung von Arnaud 
Petits „La bête dans la jungle “. Die Resonanz des Publikums war durchaus positiv, doch während die 
Titel des großen Repertoires immer wieder das Publikum anlocken, haben es die weniger populären 
Stücke schwerer, Karten zu verkaufen. Etwas, was in einem Theater an seinem historischen Standort in 
der Innenstadt vielleicht nicht oder in geringerem Maße der Fall wäre. Die Idee des Regisseurs Benjamin 
Lazar, für den fliegenden Holländer das Deck eines Schiffes in den Saal 1 des Staatenhauses zu bauen, 
beeindruckte Zuschauer*innen und Haus. Im Bauch des Schiffes befand sich das Gurzenich-Orchester, 
während das Geschehen rundherum stattfand.  
 
Nach einem Klassiker wie „Der fliegende Holländer“ wurde im April die Weltpremiere von „La bête dans 
la jungle“ von Arnaud Petit aufgeführt. Eine Oper, deren intime Inszenierung (Saal 3) von Frederic 
Wake-Walker beim Publikum gut ankam. Der Regisseur stand selbst als Schauspieler zusammen mit 
den Ensemblesänger*innen Emily Hindrichs und KS Miljenko Turk auf der Bühne.  
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 II/11 
 
  
 
Anfang Mai 2023 fand im Saal 2 die Premiere einer Neuinszenierung von Händels „Giulio Cesare“ statt. 
Am Pult stand der Spezialist für Barockrepertoire, Rubén Dubrovsky. Die Inszenierung des Regisseurs 
Vincent Boussard war ironisch, die Kostüme stammten vom französischen Modedesigner Christian 
Lacroix. Die Wiederaufnahme von Mozarts „Zauberflöte“ in der Inszenierung von Michael Hampe wurde 
sehr geschätzt. Die Darstellung der Rolle des Monostatos, im Einklang mit dem Libretto und der Tradi-
tion, die den schwarzen Mann als Bösewicht präsentiert, wurde vom Publikum nicht kritisiert, wobei das 
heute oft in Frage gestellt und thematisiert wird. Jordan de Souza dirigierte und die Besetzung bestand 
fast ausschließlich aus Ensemblemitgliedern. 
 
Eine Wiederaufnahme war auch der letzte Titel der Spielzeit, Gaetano Donizettis „Lucia di Lammermoor“. 
Der filmische Ansatz wurde inszeniert von Regisseurin Eva-Maria Höckmayr, am Pult, für einen italieni-
schen Titel, der italienische Dirigent Andrea Sanguineti. Die letzte Veranstaltung der Saison war das 
Open-Air-Konzert Ende Juni am Tanzbrunnen. Ein großes Publikum applaudierte unter der warmen 
Frühsommersonne einem langen Konzert bestehend aus schönsten Operausschnitten. Protagonisten 
waren die Ensemblesänger*innen zusammen mit dem Countertenor Key'mon W. Murrah. Enrico Delam-
boye dirigierte das Gürzenich-Orchesters, ein Orchester, das während der gesamten Spielzeit für hoch-
wertige musikalische Darbietungen aller auf dem Programm stehenden Opern sorgte. 
 
Aich die Kinderopern waren in 2022/23 sehr gut besucht und wurden von Schulen und Familien sehr 
geschätzt. Erfolgreich waren die Kinderopern „Pin Kaiser und Fip Husar “ von Frank Engel und „Der 
Teufel mit den drei goldenen Haaren“ von Stefan Johannes Hanke. Die Aufführungen wurden von den 
Mitgliedern des Internationalen Opernstudios zusammen mit einigen Kolleg*innen aus dem Ensemble 
mit großer Professionalität und Sympathie interpretiert. 
N euinsz. (N )/ Anzahl der Eigenprod.(EP)/
Wieder- Spielstätte Vorstel- Koprod.(KP)/
aufn. (WA) lungen Gastspiel(GS)
Inszenierungen des Tanzes
Nomad - Staatenhaus 2 GS
One and others - Staatenhaus 2 GS
Corpus Bach - Staatenhaus 2 GS
Wakatt - Depot 1 2 GS
L-E-V Chapter 3 - Depot 1 2 GS
The seven sins - Depot 1 3 GS
Sonoma - Depot 1 2 GS
The Goldberg variations - Depot 1 2 GS
Requiem - Depot 1 3 GS
King - Depot 1 2 GS
Shapes and shades - Depot 1 1 GS
The Köln Concert Depot 2 2 GS
One more Thing Depot 2 2 GS
27
Titel
 
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Eröffnet wurde die Tanzreihe im Depot 1 mit einem in Köln noch unbekannten Choreografen Serge Aimé 
Coulibaly aus Burkina Faso und seiner Company dem Faso Danse Théatre Sie faszinierten das Publikum 
mit kraftvollem Tanz und Live-Musik. Im Oktober vollendete die Stilikone Sharon Eyal aus Israel mit 
ihrer Kompanie L-E-V die Trilogie über die Liebe mit dem dritten Teil „Chapter 3- The Brutal Journey of 
the Heart“. Im November waren im Staatenhaus „Nomad“ von Sidi Larbi Cherkaoui und seiner Kompanie 
Eastman zu sehen. Mit einem beeindruckenden visuellen Design und einer mitreißenden Choreografie 
begeisterten sie das Publikum. The Köln Concert, interpretiert von Trajal Harrell und seinem Schauspiel-
haus Zürich Dance Ensemble, war ein grandioser Jahresabschluss im Depot 2. 
 
Zu Beginn des jahres 2023 hat die Gauthier Dance // Dance Company Theaterhaus Stuttgart mit „The 
seven sins“ dem Kölner Tanzpublikum drei wunderbare Tanzvorstellungen präsentiert. Sieben hochka-
rätige Choreograf*innen haben jeweils eine der „Todsünden“ mit ihrer ganz für sie eigenen choreogra-
fischen Handschrift umgesetzt. Belohnt wurden sie alle mit einem ausverkauften Haus und Standing 
Ovations. Im Februar folgte ein exquisites Tanzgastspiel der spanischen Kompanie La Veronal mit einem 
reinen Frauenensemble. Mit seiner surrealistischen Tanzästhetik hat der Künstlerische Leiter Marcos 
Morau das Publikum begeistert. Im Staatenhaus gastierte Ende Februar die Kompanie aus der Nachbar-
stadt Düsseldorf, das Ballett am Rhein, mit einem dreiteiligen Abend. Das überwiegend klassische Pro-
gramm wurde mit großem Enthusiasmus aufgenommen. Die Belgierin Anne Teresa De Keersmaeker 
und der Pianist Pavel Kolesnikov boten sodann die Goldberg Variationen vor einem bis auf den letzten 
Platz besetzten Haus dar. Im April war der junge Choreograf Adi Boutrous mit drei Mitstreitern aus Israel 
zum ersten Mal in Köln zu Gast. Mit „One More Thing“ wurde im Depot 2 ein intimer Abend gezeigt, der 
die Beziehung von Männern auf sehr poetische Weise reflektiert. Im weiteren Frühjahr 2023 war im 
Staatenhaus zum ersten Mal die niederländische Kompanie Introdans zu Gast, die mit dem Abend Bach 
drei unterschiedliche Stücke der Choreografen Sidi Larbi Cherkaoui, Andonis Foniadakis und Manuel 
Vignoulle unter großem Beifall gezeigt haben. Die Kompanie A.I.M By Kyle Abraham zeigte Ende Mai 
eine Neuinterpretation des Mozart „Requiems in D-Moll “ im Depot 1. Der Choreograf Kyle Abraham 
beschäftigt sich aus vornehmlich Schwarzer Perspektive mit dem zentralen Thema eines der kanonischs-
ten Werke der weißen westlichen klassischen Musik. 
 
Zum Spielzeitende veranstaltete Tanz Köln innerhalb des Britney X Festivals den ersten Ballroom im 
Depot 1 in Kooperation mit dem Kollektiv Shapes & Shades. Das queere Publikum stand vor Begeiste-
rung von Minute eins bis zum Schluss. Die australische Kompanie Shaun Parker & Company beendete 
mit der Deutschen Erstaufführung King die Tanzreihe. Mit dem bulgarischen Künstler Ivo Dimchev und 
zehn Tänzern wurden die Verhaltensmuster und das Macho-Gehabe von Männern teils humorvoll, teils 
brutal kompromisslos durchgespielt.  
 
 
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4. Die wirtschaftliche Lage der Bühnen im Geschäftsjahr 2022/23 
 
a) Leistungsdaten  
 
Nach Auslaufend der Corona-Einschränkungen realisierten die Bühnen Köln in 2022 /23 folgende Leis-
tungsdaten: 
 
Veran-
ange- staltung. Besu- Besu- Aus- Erlöse
botene am cher cher lastung Kartenverk.
Plätze1 Standort max. Ist % TEUR
Staatenhaus
      Eigenproduktionen 100 74.016 55.080 74,42
      Gastspiele 30 30.016 29.831 99,38
      Einzelveranstaltungen 11 2.767 1.960 70,83
757 141 106.799 86.871 81,34 3.223
Kinderoper
      Eigenproduktionen 45 9.000 8.073 89,70
      Eigenproduktionen 1 83 77 92,77
197 46 9.083 8.150 89,73 53
Oper (sonstige Orte)
      Eigenproduktionen 371 5 1.857 1.681 90,52 31
Summe Musiktheater 613 192 117.739 96.702 82,13 3.307
Depot 1
Eigenproduktionen 129 53.122 41.570 78,25
Gastspiele 0 0 0 .
Einzelveranstaltung 16 910 646 70,99
373 145 54.032 42.216 78,13 568
Depot 2
Eigenproduktionen 157 31.442 22.075 70,21
Gastspiele 6 1.347 869 64,51
Einzelveranstaltungen 17 1.656 864 52,17
191 180 34.445 23.808 69,12 204
Depot 3 / Carlsgarten
Eigenproduktionen 0 0 0 .
Gastspiele 1 50 50 0,00
Einzelveranstaltungen 5 110 102 0,00
27 6 160 152 95,00 1
Schauspiel (sonstige Orte)
      Eigenproduktionen 371 4 836 819 97,97 15
Summe Sprechtheater 267 335 89.473 66.995 74,88 788
Spielstätte
 
 
 
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Veran-
ange- staltung. Besu- Besu- Aus- Erlöse
botene am cher cher lastung Kartenverk.
Plätze1 Standort max. Ist % TEUR
Summe Musiktheater 613 192 117.739 96.702 82,13 3.307
Summe Sprechtheater 267 335 89.473 66.995 74,88 788
Depot 1
Eigenproduktion 463 12 5.554 4.982 89,70 88
Depot 2
Eigenproduktion 223 10 2.227 2.131 95,69 26
354 22 7.781 7.113 91,41 114
Staatenhaus
Gastspiele 833 6 5.000 4.790 95,80 141
Depot 1
Gastspiele 449 17 7.641 7.353 96,23 162
sonstige Orte
Gastspiele 225 4 900 895 99,44 14
Summe Tanztheater 502 27 13.541 13.038 96,29 317
Abgrenzungen 0
Summe gesamt 397 576 228.534 183.848 80,45 4.526
Theaterpädagogik 
Projektarbeit mit Schülern 30 468
Schülerworkshops 54 1.248
Lehrerfortbildungen 42 647
Kooperationen 7 78
Proben/Aufführungen Spielclubs 178 5.624
Summe Theaterpädagogik 2 311 8.065
Summe Theater gesamt 887 191.913
1  ermittelt als Durchschnitt der dem Publikum für die einzelnen Vorstellungen maximal angebotenen Plätze
2   Veranstaltungen der Theaterpädagogik ohne Einnahmen
Spielstätte
Summe Tanz Ballet of Difference 
am Schauspiel Köln
Der Datenvergleich der Spielzeit 2022/23 mit dem Vorjahr ist wegen der ausgelaufenen corona-beding-
ten Einschränkungen nur bedingt aussagefähig. Die Zahl der Veranstaltungen (im Vorjahr 486) hat sich 
im Verlauf der Spielzeit 2022/23 um 90 weiter auf 576 (ohne Theaterpädagogik) erhöht. Die Verände-
rung der Gesamtzahl an Veranstaltungen entfällt mit einem Anstieg um 23 Veranstaltungen auf das 
Musiktheater, um 63 Veranstaltungen auf das Schauspiel (unter Einschluss der Veranstaltungen des 
Tanzprojekts Ballet of Difference / Richard Siegal am Schauspiel) und um 4 Veranstaltungen auf de n 
Tanz. 
 
Dabei lag die Besucherzahl im Musiktheater um 43.056 über der Besucherzahl des Vorjahres, im Schau-
spiel (mit Ballet of Difference) um 18.888 und im Tanz um 4.068. Die durchschnittliche Auslastung 
betrug im Musiktheater 82,1% und hier bei Produktionen der Oper Köln 81,3% und der Kinderoper 
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Bühnen der Stadt Köln, Köln   
 II/15 
 
  
 
89,7%. Im Schauspiel betrug die durchschnittliche Auslastung 74,9% und speziell im Ballet of Difference 
91,4%. Im Bereich des Tanzes wurde eine Auslastung von 96,3% erreicht. 
 
Der den Bühnen zugewiesene städtische Betriebskostenzuschuss 2022/23 führte dabei zu einem durch-
schnittlichen Zuschussbetrag je Besucher für den Spielbetrieb und das Interim unter Einschluss der 
Zuschussbeträge zur Sanierung von EUR 453,28 bei einer durchschnittlichen Einnahme je Besucher in 
Höhe von EUR 24,62.  
 
 
b) Ertragslage: Periodenvergleich / Budgetvergleich 
 
Infolge des fortgeführten Betriebs der Interimspielstätten wird die Ertragslage der Bühnen auch im 
Wirtschaftsjahr 2022/23 aufgeteilt in Erträge und Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Spielbe-
trieb sowie Erträge und Aufwendungen, die durch den Betrieb der Interimspielstätten bzw. die Sanie-
rungsmaßnahmen am Offenbachplatz veranlasst wurden. 
 
Periodenvergleich  
 
Die Bühnen schlossen die Spielzeit 2022/23 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 8.427 (im 
Vorjahr Jahresüberschuss TEUR 4.575) ab. Die Analyse dieses Ergebnisses zeigt, dass sich der Über-
schuss unter betriebswirtschaftlichen Kriterien im Rahmen des Spielbetriebs aus einem positiven Be-
triebsergebnis in Höhe von TEUR 3.574 (im Vorjahr TEUR +3.522), einem negativen Investitionsergeb-
nis von TEUR - 1.262 (im Vorjahr TEUR - 1.043), einem negativen Finanzergebnis von TEUR 4 21 (im 
Vorjahr TEUR -406) sowie positiven neutralen Ergebnis von TEUR 936 (im Vorjahr TEUR -1.881) zusam-
mensetzt. Insgesamt trägt der Spielbetrieb so mit einem Überschuss in Höhe von TEUR 2.827 (im Vor-
jahr TEUR +192) zum Jahresergebnis 2022/23 der Bühnen bei. Daneben weisen der Betrieb der Inte-
rimspielstätten für die Spielzeit 2022/23 ein Defizit in Höhe von TEUR 687 (im Vorjahr TEUR -688) und 
der Bereich der Sanierung einen Überschuss in Höhe von TEUR 6.287 (im Vorjahr TEUR +5.071) aus. 
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Bühnen der Stadt Köln, Köln   
  
 
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Ertragslage Ertragslage
TEUR % TEUR % TEUR %
Spielbetrieb
Erlöse
Kartenverkauf Eigenveranstaltungen 4.526 5,5 2.041 2,6 +2.485 >+100,0
Kartenverkauf Eigenveranstaltungen (kalk.) 3.740 4,5 3.740 4,7 +0 +0,0
Kartenverkauf Fremdveranstaltungen 405 0,5 320 0,4 +85 +26,6
sonstige Bereiche Spielbetrieb 804 1,0 441 0,6 +363 +82,3
übrige Erlöse 190 0,2 865 1,1 -675 -78,0
übrige Erlöse (kalk.) 0 0,0 0 0,0 +0 .
Bestandsveränderung unfertige Produktionen -550 -0,7 97 0,1 -647 <-100,0
andere aktivierte Eigenleistungen 1.165 1,4 1.179 1,5 -14 -1,2
sonstige betriebliche Erträge .
(ohne Betriebskostenzuschüsse) 2.424 2,9 2.219 2,8 +205 +9, 2
Eigenleistung 12.704 15,3 10.902 13,7 +1.802 +16,5
sonstige betriebliche Erträge
Betriebskostenzuschuss Stadt Köln (anteilig) 66.398 80,1 6 5.108 81,8 +1.290 +2,0
Landeszuschuss NRW 3.742 4,5 3.613 4,5 +129 +3,6
betriebliche Erträge 82.844 100,0 79.623 100,0 +3.221 +4,0
Material-/Leistungsaufwand -15.528 -18,7 -14.699 -18,5 + 829 +5,6
Personalaufwand -52.111 -62,9 -49.864 -62,6 +2.247 +4,5
Kosten Gebäudebewirtschaftung 1 -4.171 -5,0 -4.113 -5,2 +58 +1,4
Verwaltungsaufwendungen -6.072 -7,3 -5.706 -7,2 +366 +6,4
Werbung, Öffentlichkeitsarbeit -1.362 -1,6 -1.502 -1,9 -14 0 -9,3
übrige -26 0,0 -216 -0,3 -190 -88,0
betriebliche Aufwendungen -79.270 -95,5 -76.100 -95,6 +3. 170 +4,2
Betriebsergebnis 3.574 4,3 3.523 4,4 +51 +1,4
Investitionszuschüsse 0 0,0 0 0,0 +0 .
Erträge Auflösung Sonderposten 
für Investitionszuschüsse 1.051 1,3 1.104 1,4 -53 -4,8
Erträge aus Anlageabgängen 4 0,0 2 0,0 +2 +100,0
planmäßige Abschreibungen -2.317 -2,8 -2.147 -2,7 -170 -7, 9
Verluste aus Anlageabgängen 0 0,0 -2 0,0 +2 +100,0
Aufwendungen Zuführung Sonderposten 
für Investitionszuschüsse 0 0,0 0 0,0 +0 .
Investitionsergebnis -1.262 -1,5 -1.043 -1,3 -219 -21,0
Finanzergebnis -421 -0,5 -406 -0,5 -15 -3,7
Neutrales Ergebnis 936 1,1 -1.882 -2,4 +2.818 >+100,0
 = Ergebnis Spielbetrieb 2.827 3,4 192 0,2 +2.635 >+100,0
1 Ohne Gebäudeversicherungen, enthalten in den Verwaltungsa ufwendungen
Abweichung
Wj. 2022/23 Wj. 2021/22
 
 
 
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Ertragslage Ertragslage
TEUR % TEUR % TEUR %
 = Ergebnis Spielbetrieb 2.827 3,4 192 0,2 +2.635 >+100,0
Betrieb Interimspielstätten
Einnahmeverluste Oper (kalk.) -3.240 -3,9 -3.240 -4,1 +0 +0,0
Einnahmeverluste Schauspiel (kalk.) -500 -0,6 -500 -0,6 +0 +0,0
Sonstige Erlöse 123 0,1 85 0,1 +38 +44,7
Betriebskostenzuschuss  Stadt Köln (anteilig) 9.724 11,7 9.640 12,1 + 84 +0,9
Zinserträge 3 0,0 2 0,0 -1 -50,0
Sonstige Erträge 344 0,4 148 0,2 +196 >+100,0
betriebliche Erträge 6.454 7,8 6.135 7,7 +319 +5,2
Material-/ Leistungsaufwand -395 -0,5 -259 -0,3 +136 +52,5
Personalkosten -299 -0,4 -261 -0,3 +38 +14,6
planmäßige Abschreibungen auf  Investitionen
Interimspielstätten -1.063 -1,3 -1.098 -1,4 -35 -3,2
Kosten Gebäudebewirtschaftung -1.313 -1,6 -1.239 -1,6 +74 +6,0
(ersparte) Kosten Gebäudebewirtschaftung 2.746 3,3 2.749 3,5 +3 +0,1
Mieten und Pachten -6.540 -7,9 -6.540 -8,2 +0 +0,0
sonstige Verwaltungsaufwendungen -270 -0,3 -173 -0,2 +97 +56,1
Zinsaufwendungen -1 0,0 -2 0,0 -1 -50,0
Sonstige Aufwendungen -6 0,0 0 0,0 +6 .
betriebliche Aufwendungen -7.141 -8,7 -6.823 -8,6 +318 +4,7
 = Ergebnis Betrieb Interimspielstätten -687 -0,8 -688 -0,9 +1 +0,1
Sanierung 
Betriebskostenzuschuss  Stadt Köln (anteilig) 7.212 8,7 6.264 7,9 +94 8 +15,1
Investitionszuschuss 0 0,0 1.802 2,3 -1.802 -100,0
sonstige Erträge 52 0,1 43 0,1 +9 +20,9
betriebliche Erträge 7.264 8,8 8.109 10,2 +957 +11,8
Material-/ Leistungsaufwand -1 0,0 -3 0,0 -2 -66,7
planmäßige Abschreibungen auf  Investitionen
Interimspielstätten -659 -0,8 -668 -0,8 -9 -1,3
Verluste aus Anlagenabgang -107 -0,1 -335 -0,4 -228 -68,1
Zuführung Sonderposten Investitionszuschüsse 0 0,0 -1.802 -2,3 -1.802 -100,0
Forderungsrisiken 0 0,0 0 0,0 +0 .
Kosten Gebäudebewirtschaftung -27 0,0 -26 0,0 +1 +3,8
Verwaltungsaufwendungen -166 -0,2 -173 -0,2 -7 -4,0
Werbung, Öffentlichkeitsarbeit -17 0,0 -31 0,0 -14 -45,2
betriebliche Aufwendungen -977 -1,2 -3.038 -3,7 -2.061 -67,8
 = Ergebnis Sanierung 6.287 7,6 5.071 6,1 +1.216 +24,0
Jahresüberschuss 8.427 10,2 4.575 5,5 +3.852 +84,2
Gewinnvortrag 8.528 10,3 3.703 4,7 +4.825 >+100,0
Einstellungen in Gewinnrücklagen 2.127 2,6 0 0,0 +2.127 .
Entnahmen aus Gewinnrücklagen 250 0,3 250 0,3 +0 +0,0
Bilanzgewinn 15.078 18,2 8.528 10,7 +6.550 +76,8
Abweichung
Wj. 2022/23 Wj. 2021/22
 
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Im Rahmen des Periodenvergleichs zeigt eine Analyse des Betriebsergebnisses zunächst, dass die be-
trieblichen Erträge im Spielbetrieb um insgesamt TEUR 3.221 bzw. 4,0% über dem Vorjahreswert lagen. 
Für die Oper sind dabei kalkulatorische Mehrerlöse in Höhe von TEUR 3.240 und für das Schauspiel 
TEUR 500 (beides gegenüber dem Vorjahr unverändert) in die Umsätze des Spielbetriebs eingerechnet 
worden, so dass der Interimspielbetrieb per Saldo (wie im Vorjahr) mit TEUR 3.740 belastet wurde. 
Innerhalb der betrieblichen Erträge überstiegen die Erlöse im Bereich der Ticketverkäufe und Neben-
leistungen des Spielbetriebs infolge der im Vorjahr ausgelaufenen Pandemieeinschränkungen die Vor-
jahreserlöse um TEUR 2.933 bzw. 104,7%. Darin enthalten sind Erlöse in Höhe von TEUR 1.536, die 
auf die von der Oper in 2022/23 wieder als Veranstalter übernommenen Gastspiele des Männergesangs-
vereins Cäcilia Wolkenburg „Fastelovend zusamme !“ entfallen. Die übrigen Erlöse, die im Vorjahr im 
Wesentlichen von Einnahmen aus der kurzzeitigen entgeltlichen Überlassung der spielfertigen Spiel-
stätte Staatenhaus an den Kölner Männer-Gesang-Verein Cäcilia Wolkenburg geprägt waren, gingen 
dementsprechend um TEUR 675 bzw. 78,0% zurück. Auch die Bestandsminderung bei den zu Herstel-
lungskosten bewerteten unfertigen Produktionen fiel mit einem Wert von TEUR -550 deutlich hinter das 
Vorjahr (Bestandserhöhung TEUR 97) zurück. Die aktivierten Eigenleistungen verminderten sich gering-
fügig um TEUR 14 bzw. 1,2% als Folge von Änderungen im Personalbestand im Bereich der Sanierung. 
Ein deutlicher Zuwachs war bei den sonstigen betrieblichen Erträgen festzustellen (TEUR +205 bzw. 
+9,2%), der im Wesentlichen auf den einmaligen Ertrag aus der Energiepreispauschale zurückzuführen 
ist. Insgesamt erhöhte sich die Eigenleistung der Bühnen in 2022 /23 damit deutlich um TEUR 1.802 
bzw. 16,5% gegenüber dem Vorjahr. Da auch die Mittel aus dem städtischen Betriebskostenzuschuss 
für den Spielbetrieb und aus dem Landeszuschuss weiter anstiegen (BKZ TEUR +1.290 bzw. +2,0%, 
Landeszuschuss TEUR +129 bzw. +3,6%), kam es insgesamt zu der Erhöhung der betrieblichen Erträge.  
 
Die betrieblichen Aufwendungen stiegen in 2022/23 insgesamt um TEUR 3.170 bzw. 4,2%. Das Be-
triebsergebnis erhöhte sich infolgedessen leicht um TEUR 51 bzw. 1,4% TEUR 3.574. Die in den ver-
schiedenen betrieblichen Aufwandsbereichen eingetretenen Kostensteigerungen entfielen auf verschie-
dene Bereiche, vor allem aber auf den Materialaufwand (TEUR + 829 bzw. +5,6%), den Personalauf-
wand (TEUR +2.247 bzw. +4,5%) und die Verwaltungsaufwendungen (TEUR +366 bzw. +6,4%).  
 
Der Anstieg der Materialaufwendungen betraf in Höhe von TEUR 154 bzw. 8,8% die Materialkosten der 
Bühnenproduktionen. Ein weiterer deutlicher Anstieg stellte sich bei den Kosten für die bezogenen Leis-
tungen ein (TEUR +940 bzw. +18,0) ein, der vor allem die Aufwendungen im Zusammenhang mit den 
von der Oper in 2022/23 wieder als Veranstalter übernommenen Gastspielen des Männergesangsvereins 
Cäcilia Wolkenburg (TEUR +1.007) entfiel. Die Kosten für die Opernbespielung durch das Gürzenich-
Orchester gingen dagegen um TEUR 265 (-3,4%) zurück. 
 
Elektronische Kopie

Bühnen der Stadt Köln, Köln   
 II/19 
 
  
 
Mit rd. 62,9% (im Vorjahr 62,6%) bezogen auf die Summe der betrieblichen Erträge der Bühnen im 
Spielbetrieb bilden die laufenden Personalkosten des Spielbetriebs unverändert den größten Aufwands-
posten. Im Wirtschaftsjahr 2022/23 setzten sich diese Kosten wie folgt zusammen: 
zum Vgl.
Vorjahr
TEUR TEUR
Löhne und Gehälter, Beamtenbezüge 38.051 36.701
soziale Abgaben 7.462 7.187
Aufwendungen für Altersversorgung 2.731 2.343
Aufwendungen für Unterstützung 238 -70
Personalkosten der festangestellten Mitarbeiter*innen 48.482 46.161
Gagenkräfte (einschließlich Sozialabgaben) 3.629 3.703
52.111 49.864
2022/23 1
 
Die Personalstatistik weist für die festangestellten Mitarbeiter*innen für das Wirtschaftsjahr 2022 /23 
folgende Daten aus: 
Jahres- Zum Vergleich
30.11.22 28.2.23 31.5.23 31.8.23 durch- Stellenplan 
schnitt 2022/23
Besetzte Stellen
Beschäftigte nach TVöD 365,63 368,28 372,48 368,12 368,63
künstlerische Angestellte 336,31 339,25 340,71 357,25 343, 38
Beamt*innen 14,48 13,48 13,48 13,48 13,73
Auszubildende 19,00 19,00 18,00 23,00 19,75
735,42 740,01 744,67 761,85 745,49
zum Vergleich Vorjahr (733,08) (739,57) (724,44) (752,80) ( 737,47)
Beschäftigte
Beschäftigte nach TVöD 424 429 432 426 427,75 513,00
künstlerische Angestellte 358 361 362 380 365,25 343,00
Beamt*innen 14 14 14 14 14,00 17,00
Auszubildende 19 19 19 23 20,00 25,00
815 823 827 843 827,00 898,00
zum Vergleich Vorjahr (816) (815) (810) (833) (818,50)
 
 
Die Personalkosten des Spielbetriebs sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen (+4,5%). Zwar gingen die 
Kosten für angestellte Gagenkräfte um TEUR 74 bzw. 2,0% zurück. Aber bei den Kosten der festange-
stellten Mitarbeiter*innen war ein Zuwachs um TEUR 2.321 bzw. 5,0% zu verzeichnen, der im Wesent-
lichen zum einen auf die im Jahresdurchschnitt erhöhte Zahl der Beschäftigten (+1,0%) zurückzuführen 
__________________________________________________ 
1 Aus dem Personalaufwand 2022/23 gemäß Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR 52.411) entfallen Personalkos-
ten in Höhe von TEUR 300 auf den Bereich des Interimspielbetriebs. 
  
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Bühnen der Stadt Köln, Köln   
  
 
II/20 
 
ist. Darüber hinaus erhöhten sich die durchschnittlichen Monatsgehälter der Beschäftigten um rd. 4,0%.  
 
Der Anstieg der Verwaltungsaufwendungen ist im Wesentlichen auf erhöhte Mietaufwendungen (TEUR 
+350 bzw. +14,4%) im Zusammenhang mit der Anmietung der neuen Werkstätten einschließlich Lager- 
und Logistikhallen (TEUR +359 bzw. +21,5%) zurückzuführen.  
 
Das Investitionsergebnis ist - da der passive Sonderposten entsprechend den Abschreibungen auf die 
in den Vorjahren bezuschussten bzw. von der Stadt zum 1.9.2000 übertragenen Anlagegüter kontinu-
ierlich ertragswirksam aufgelöst wird - vor allem mit den Abschreibungsbeträgen auf nicht bezuschusste 
Anlageinvestitionen belastet.  
 
Den minimalen im Spielbetrieb vereinnahmten Zinserträgen aus kurzfristigen Termin- und Tagesgeld-
anlagen (TEUR 1) steht im Rahmen des Finanzergebnisses in Höhe von TEUR 422 (im Vorjahr TEUR 425) 
der Aufzinsungsaufwand aus langfristigen Personalrückstellungen gegenüber, der diesen Ergebnisteil 
entsprechend den aktuellen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften belastet. 
 
 
Das in 2022/23 positiv ausgefallene neutrale Ergebnis in Höhe von TEUR 936 (i.V. TEUR -1.882) wurde 
im Bereich der neutralen Erträge (TEUR 959) vor allem von Erträgen aus der Auflösung nicht mehr 
benötigter Rückstellungen (rd. TEUR 726) und Verbindlichkeiten (TEUR 143) beeinflusst. Diesen standen 
neutrale bzw. periodenfremde Aufwendungen in Höhe von insgesamt TEUR 23 gegenüber.   
 
Das Jahresergebnis des Betriebs der Interimspielstätten wurde erneut maßgeblich von den Mietaufwen-
dungen für die Spielstätten bzw. den zugehörigen Betriebskosten in Höhe von insgesamt TEUR 6. 540 
(im Vorjahr TEUR 6.540) geprägt. Die Aufwendungen entfallen auf die Oper bzw. Kinderoper mit 
TEUR 1.827 (im Vorjahr TEUR 2.027), auf das Schauspiel mit TEUR 2.824 (im Vorjahr TEUR 2.531) und 
auf den Servicebereich mit TEUR 1. 889 (im Vorjahr TEUR 1. 982). Weitere Kostensteigerungen im Be-
reich des Interims entfielen u.a. auf den Material- und Leistungsaufwand (TEUR + 136 bzw. +52,5%), 
die Kosten der Gebäudebewirtschaftung (TEUR +74 bzw. +6,0%) und die Verwaltungsaufwendungen 
(TEUR +97 bzw. +56,1%).  
 
Der im städtischen Betriebskostenzuschuss enthaltene Anteil für den Interimspielbetrieb in Höhe von 
TEUR 9.724 lag um TEUR 84 über dem Vorjahr (TEUR 9.640). Dabei war der ausgezahlte und bewilligten 
Betrag der Spielzeit in Höhe von TEUR 10.4 57 ergebnismäßig mit einem in Vorjahren aktivierten Aus-
gleichsanspruch betreffend den jährlichen Verzögerungsschadens zur Nutzung des Staatenhauses in 
Höhe von TEUR 733 zu verrechnen. Der Betriebskostenzuschuss reichte insoweit zusammen mit den 
übrigen Erträgen von TEUR 470 (im Vorjahr TEUR 235) unter Berücksichtigung der kalkulierten Einnah-
meverluste für die Oper (TEUR 3.240) und das Schauspiel (TEUR 500) im Wirtschaftsjahr 2022/23 nicht 
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 II/21 
 
  
 
zur Deckung der Kosten (TEUR 7.141) aus, so dass sich erneut ein Fehlbetrag von TEUR 687 (im Vorjahr 
Fehlbetrag TEUR 688) in diesem Bereich ergab.  
 
Im Bereich der Sanierung stellte der Rat für 2022/23 im Vergleich zum Vorjahr erneut höhere Zuschuss-
mittel zum Ausgleich der sanierungsbedingten Kosten zur Verfügung. Dies erfolgte vor dem Hintergrund, 
dass bei der Erstellung des Wirtschaftsplans 2022/23 noch davon ausgegangen wurde, dass die vorge-
zogene Inbetriebnahme der Bühnentechnik zu erhöhten planmäßigen Abschreibungen sowie Finanzie-
rungskosten führen würde. Da bis 2022/23 nur Teile der Bühnentechnik fertig gestellt waren, haben die 
von der Stadt gewährten Zuschussmittel (TEUR 7.212) sowie sonstige Erträge (TEUR 52) die entstan-
denen Aufwendungen in Höhe von insgesamt TEUR 977 (Abschreibungen auf bereits genutzte Anlagen 
i.H.v.TEUR 659, erneute Abbruchkosten i.H.v. TEUR 107, Verwaltungskosten i.H.v. TEUR 1 66 sowie 
sonstige Kosten i.H.v. TEUR 45) deutlich überschritten. Damit ergibt sich für den Bereich der Sanierung 
im Wirtschaftsjahr 2022/23 ein Überschuss in Höhe von TEUR 6.287 (im Vorjahr Überschuss in Höhe 
von TEUR 5.071). 
 
In Summe führen die einzelnen Ergebnisbereiche damit für 2022/23 zu einem Jahresüberschuss in Höhe 
von TEUR 8.427 (im Vorjahr TEUR 4.575), der unter Einschluss des Gewinnvortrags (TEUR 8.528), der 
vom Rat für das  vorherige Wirtschaftsjahr 2021/22 bereits beschlossenen Zuführungen zu den Gewinn-
rücklagen (TEUR 2.127) sowie einer Entnahme aus den zweckgebundenen Gewinnrücklagen 
(TEUR 250) zum 31.8.2023 zu einem Bilanzgewinn von TEUR 15.078 (zum 31.8.2022 Bilanzgewinn in 
Höhe von TEUR 8.528) führt.  
 
 
Budgetvergleich  
 
Eine spartenbezogene Analyse des Ergebnisses 2022/23 in Form eines Soll-Ist-Vergleichs mit dem vom 
Rat der Stadt Köln am 20.6.2022 beschlossenen Wirtschaftsplan 2022 /23 zeigt das nachfolgende Er-
gebnis. Dabei wird auch der Tanz Köln wieder als gesonderte Sparte ausgewiesen. Die realisierten Er-
träge und Aufwendungen im Zusammenhang mit der Tanzkompanie Ballet of Difference / Richard Siegal 
am Schauspiel Köln sind erneut in den Ist-Daten des Schauspiels enthalten.  
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II/22 
 
Oper Schau- Tanz Service Gesamt Oper Schau- Tanz Service Gesamt Oper Schau- Tanz Service
spiel* spiel spiel
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR %
Spielbetrieb
Erlöse
- Kartenverkauf 3.334 1.281 316 0 4.931 3.539 1.535 183 0 5.257 -205 -254 +133 +0 -326 -6,2
- Kartenverkauf (kalk.) 3.240 500 0 0 3.740 3.240 500 0 0 3.740 +0 +0 +0 +0 +0 +0,0
- sonstige Bereiche Spielbetrieb 428 376 40 150 994 387 340 8 86 821 +41 +36 +32 +64 +173 +21,1
Bestandsveränderung unfertige Produkt. -1.161 611 0 0 -550 0 0 0 0 0 -1.161 +611 +0 +0 -550 .
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 1.165 1.165 0 0 0 1.545 1.545 +0 +0 +0 -380 -380 -24,6
Sonstige betriebliche Erträge
(ohne Betriebskostenzuschüsse) 905 858 0 661 2.424 108 1 0 160 269 +797 +857 +0 +501 +2.155 >+100,0
6.746 3.626 356 1.976 12.704 7.274 2.376 191 1.791 11.632 -528 +1.250 +165 +185 +1.072 +9,2
Sonstige betriebliche Erträge
- Betriebskostenzusch. Stadt Köln (ant.) 41.497 24.388 300 213 66.398 41.497 24.288 400 180 66.365 +0 +100 -100 +33 +33 +0,0
- Betriebskostenzusch. Land 2.320 1.358 39 25 3.742 2.562 1.136 39 25 3.762 -242 +222 +0 +0 -20 -0,5
50.563 29.372 695 2.214 82.844 51.333 27.800 630 1.996 81.759 -770 +1.572 +65 +218 +1.085 +1,3
Material-/ Leistungsaufwand -11.406 -3.445 -539 -138 -15.528 -12.307 -3.643 -730 -234 -1 6.914 -901 -198 -191 -96 -1.386 -8,2
Personalaufwand -21.418 -14.996 -113 -15.584 -52.111 -22.213 -13 .917 0 -16.428 -52.558 -795 +1.079 +113 -844 -447 -0,9
Kosten Gebäudebewirtschaftung  -96 -30 0 -4.045 -4.171 -86 -27 0 -4.037 -4.150 +10 +3 +0 +8 +21 +0,5
Verwaltungsaufwendungen -126 -195 -11 -5.740 -6.072 -246 -161 -9 -5.568 -5.984 -120 +34 +2 +172 +88 +1,5
Werbung, Öffentlichkeitsarbeit -598 -566 -69 -129 -1.362 -594 -524 -57 -98 -1.273 +4 +42 +12 +31 +89 +7,0
Übrige -13 -2 0 -11 -26 0 0 0 0 0 +13 +2 +0 +11 +26 .
-33.657 -19.234 -732 -25.647 -79.270 -35.446 -18.272 -796 - 26.365 -80.879 -1.789 +962 -64 -718 -1.609 -2,0
Betriebsergebnis 16.906 10.138 -37 -23.433 3.574 15.887 9.528 -166 -24.369 880 +1.019 +610 +129 +936 +2.694 >+100,0
Investitionsergebnis -383 -410 -1 -468 -1.262 -330 -330 0 -615 -1.275 -53 -80 -1 +147 +13 +1,0
Finanzergebnis 0 0 0 -421 -421 0 0 0 -425 -425 +0 +0 +0 +4 +4 +0,9
Neutrales Ergebnis -20 183 0 773 936 0 0 0 65 65 -20 +183 +0 +708 +871 >+100,0
 = Ergebnis Spielbetrieb 16.503 9.911 -38 -23.549 2.827 15.557 9.198 -166 -25.34 4 -755 +946 +713 +128 +1.795 +3.582 <-100,0
Umlage anteiliiger Verlust Tanz 0 0 100 -100 0 0 0 100 -100 0 +0 +0 +0 +0 +0 .
Umlage Spartenergebnis Service -14.857 -8.696 0 23.553 0 -15.955 -9.339 0 25.294 0 +1.098 +643 +0 -1.741 +0 .
Spartenergebnis Spielbetrieb 1.646 1.215 62 -96 2.827 -398 -141 -66 -150 -755 +2.044 +1.356 +128 +54 +3.582 <-100,0
*einschließlich Ballet of Difference Richard Siegal
Eigenleistung
Betriebliche Erträge
Betriebliche Aufwendungen
Gesamt
Abweichung
2022/23
Ertragslage Wirtschaftsplan 2022/23

Bühnen der Stadt Köln, Köln   
 II/23 
 
  
 
Oper Schau- Tanz Service Gesamt Oper Schau- Tanz Service Gesamt Oper Schau- Tanz Service
spiel* spiel spiel
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR %
Spartenergebnis Spielbetrieb 1.646 1.215 62 -96 2.827 -398 -141 -66 -150 -755 +2.044 +1.356 +128 +54 +3.582 <-100,0
Betrieb Interimspielstätten
Einnahmeverluste Oper (kalk.) -3.240 0 0 0 -3.240 -3.240 0 0 0 -3.240 +0 +0 +0 +0 +0 +0,0
Einnahmeverluste Schauspiel (kalk.) 0 -500 0 0 -500 0 -500 0 0 -500 +0 +0 +0 +0 +0 +0,0
sonstige Erlöse 117 6 0 0 123 0 0 0 0 0 +117 +6 +0 +0 +123 .
Betriebskostenzusch. Stadt Köln (ant.) 6.642 3.600 0 -518 9.724 7.0 48 3.409 0 0 10.457 -406 +191 +0 -518 -733 -7,0
Zinserträge 0 0 0 3 3 0 0 0 0 0 +0 +0 +0 +3 +3 .
sonstige betriebliche Erträge 241 83 0 20 344 0 0 0 0 0 +241 +83 +0 +20 +344 .
betriebliche Erträge 3.760 3.189 0 -495 6.454 3.808 2.909 0 0 6.717 -4 8 +280 +0 -495 -263 -3,9
Material-/ Leistungsaufwand -290 -49 0 -56 -395 -165 -37 0 -117 -319 +125 +12 +0 -61 +76 +23,8
Personalkosten / -einsparungen 0 0 0 -299 -299 0 0 0 -292 -292 +0 +0 +0 +7 +7 +2,4
planmäßige Abschreibungen auf  In- 0 .
vestitionen Interimspielstätten -588 -445 0 -30 -1.063 -639 -462 0 - 26 -1.127 -51 -17 +0 +4 -64 -5,7
Kosten Gebäudebewirtschaftung -695 -215 0 -403 -1.313 -623 -230 0 -3 6 -889 +72 -15 +0 +367 +424 +47,7
(ersparte) Kosten Gebäudebewirtsch. 0 0 0 2.746 2.746 0 0 0 2.980 2.980 +0 +0 +0 +234 +234 -7,9
Mieten und Pachten -1.827 -2.824 0 -1.889 -6.540 -2.695 -2.367 0 - 1.884 -6.946 -868 +457 +0 +5 -406 -5,8
sonstige Verwaltungsaufwendungen -166 -3 0 -101 -270 -13 -4 0 -80 -97 +153 -1 +0 +21 +173 >+100,0
Werbung, Öffentlichkeitsarbeit 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 +0 +0 +0 +0 +0 .
Zinsaufwendungen -1 0 0 0 -1 0 0 0 -27 -27 +1 +0 +0 -27 -26 -96,3
neutrale Aufwendungen 0 0 0 -6 -6 0 0 0 0 0 +0 +0 +0 +6 +6 .
betriebliche Aufwendungen -3.567 -3.536 0 -38 -7.141 -4.135 -3.100 0 518 -6.717 -568 +436 +0 +556 +424 +6,3
 = Ergebnis Betrieb Interim 193 -347 0 -533 -687 -327 -191 0 518 0 +520 -156 +0 -1.051 -687 .
Umlage Spartenergebnis Service -336 -197 0 533 0 327 191 0 -518 0 -663 -388 +0 +1.051 +0 .
Spartenergebnis Betrieb Interim -143 -544 0 0 -687 0 0 0 0 0 -143 -544 +0 +0 -687 .
*einschließlich Ballet of Difference Richard Siegal
Gesamt
2022/23
Ertragslage Wirtschaftsplan 2022/23 Abweichung

Bühnen der Stadt Köln, Köln   
  
 
II/24 
 
Oper Schau- Tanz Service Gesamt Oper Schau- Tanz Service Gesamt Oper Schau- Tanz Service
spiel* spiel spiel
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR %
Spartenergebnis Spielbetrieb 1.646 1.215 62 -96 2.827 -398 -141 -66 -150 -755 +2.044 +1.356 +128 +54 +3.582 <-100,0
Spartenergebnis Betrieb Interim -143 -544 0 0 -687 0 0 0 0 0 -143 -544 +0 +0 -687 .
Sanierung
Betriebskostenzusch. Stadt Köln (ant.) 0 0 0 7.212 7.212 0 0 0 7.212 7. 212 +0 +0 +0 +0 +0 +0,0
Investitionszuschuss 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 +0 +0 +0 +0 +0 .
sonstige Erträge 0 0 0 52 52 0 0 0 0 0 +0 +0 +0 +52 +52 .
betriebliche Erträge 0 0 0 7.264 7.264 0 0 0 7.212 7.212 +0 +0 +0 +52 +52 -0,7
Material-/ Leistungsaufwand 0 0 0 -1 -1 0 0 0 0 0 +0 +0 +0 +1 +1 .
planmäßige Abschreibungen auf  In-
vestitionen Sanierung 0 0 0 -659 -659 0 0 0 -5.379 -5.379 +0 +0 +0 -4.720 -4.720 -87,7
Verluste aus Anlagenabgang 0 0 0 -107 -107 0 0 0 0 0 +0 +0 +0 +107 +107 .
Zuführung Sonderposten Investitionszuschüsse 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 +0 +0 +0 +0 +0 .
Forderungsrisiken 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 +0 +0 +0 +0 +0 .
Kosten Gebäudebewirtschaftung 0 0 0 -27 -27 0 0 0 0 0 +0 +0 +0 +27 +27 .
Verwaltungsaufwendungen 0 0 0 -166 -166 0 0 0 0 0 +0 +0 +0 +166 +166 .
Werbung, Öffentlichkeitsarbeit 0 0 0 -17 -17 0 0 0 0 0 +0 +0 +0 +17 +17 .
Zinsaufwendungen 0 0 0 0 0 0 0 0 -1.833 -1.833 +0 +0 +0 -1.833 -1.833 -100,0
betriebliche Aufwendungen 0 0 0 -977 -977 0 0 0 -7.212 -7.212 +0 +0 +0 -6.235 -6.235 -86,5
 = Ergebnis Sanierung 0 0 0 6.287 6.287 0 0 0 0 0 +0 +0 +0 +6.287 +6.287 .
Spartenergebnis Bühnen gesamt 1.503 671 62 6.191 8.427 -398 -141 -66 -150 -755 +1.901 +812 +128 +6.341 +9.182 >+100,0
*einschließlich Ballet of Difference Richard Siegal
Ertragslage Wirtschaftsplan 2022/23 Abweichung
Gesamt
2022/23

Bühnen der Stadt Köln, Köln   
 II/25 
 
  
 
Die von den Bühnen in 2022 /23 im Spielbetrieb erwirtschafteten betrieblichen Erträge lagen um 
TEUR 1.085 bzw. 1,3% über den geplanten Ansätzen. Dies ist im Wesentlichen auf den Zuwachs bei den 
sonstigen betrieblichen Erträgen (TEUR +2.155) und hier vor allem auf die erhöhten Zuschüsse und 
Kostenerstattungen in den einzelnen Sparten (TEUR + 2.121) zurückzuführen. So überstiegen diese im 
Bereich der Oper die budgetierten Ansätze um TEUR 744, im Schauspiel um TEUR 88 und im Service um 
TEUR 537. Dazu kamen nicht im Wirtschaftsplan kalkulierte Zuschüsse für das Ballet of Difference / 
Richard Siegal (TEUR 752). Den höheren Erträgen standen insbesondere Erlösminderungen bei den ge-
planten Kartenverkäufen und sonstigen Bereichen des Spielbetriebs in Höhe von TEUR -153 (-1,7%), 
der nicht kalkulierten Bestandsminderung bei den Herstellungskosten der angearbeiteten Produktionen 
(TEUR -550) sowie bei den gegenüber der Planung verminderten aktivier ten Eigenleistungen 
(TEUR - 380) gegenüber. Insgesamt lagen damit die betrieblichen Erträge bei der Oper um TEUR 770 
unter den budgetierten Erträgen, während diese beim Schauspiel um TEUR 1.572 (davon nicht im Wirt-
schaftsplan veranschlagte Erträge Ballet of Difference TEUR 1.247), beim Tanz um TEUR 65 und  beim 
Service um TEUR 218 überschritten wurden. 
 
Da die betrieblichen Aufwendungen die Planansätze insgesamt - in Relation zu den Erträgen überpro-
portional - um TEUR 1.609 bzw. 2,0% unterschritten, fällt das von den Bühnen in 2022/23 erwirtschaf-
tete Betriebsergebnis mit TEUR 3.574 insgesamt um TEUR 2.694 besser aus, als dies im Wirtschaftsplan 
(TEUR +880) kalkuliert war. Die Kosteneinsparungen sind dabei vor allem auf den Material- und Leis-
tungsbezug (TEUR -1.386 bzw. -8,2%) und den Personalaufwand (TEUR -447 bzw. -0,9%) zurückzufüh-
ren. 
 
Die Einsparungen bei den Materialaufwendungen entfielen mit TEUR 339 auf die Materialkosten für Büh-
nenproduktionen sowie mit TEUR 1.142 auf die gegenüber der Planung verminderten übrigen bezogenen 
Leistungen. Bei letzteren waren vor allem für die Oper deutlich höhere Honorare für Gäste eingeplant 
(TEUR -692), höhere Aufwendungen für Gastspiele (TEUR -125), Feuersicherheitswachen (TEUR -65) 
und sonstige bezogene Leistungen (TEUR -260). Dagegen nahmen die Kosten für die Opernbespielung 
durch das Gürzenich-Orchester in 2022/23 um TEUR 95 zu.  
 
Die gegenüber den Plandaten eingetretenen Reduzierungen der ursprünglich geplanten Personalaufwen-
dungen entfielen mit TEUR 571 auf die angestellten Gagenkräfte, während bei den Aufwendungen für 
Sozialabgaben, Altersversorgung und Unterstützung ein Zuwachs von TEUR 124 infolge der versiche-
rungsmathematischen Bewertung der langfristigen Personalrückstellungen auf den Bilanzstichtag fest-
zustellen war.  
 
Spartenbezogen entfielen die betrieblichen Minderkosten mit TEUR 1.789 auf die Oper, mit TEUR 64 auf 
den Tanz und mit TEUR 718 auf den Service. Dagegen lagen die betrieblichen Aufwendungen im Schau-
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spiel um TEUR 962 über den Planansätzen. Die von den einzelnen Sparten erwirtschafteten Betriebser-
gebnisse lagen damit in 2022/23 per Saldo um TEUR +1.019 (Oper), TEUR +610 Schauspiel TEUR +129 
(Tanz) und TEUR +936 (Service) über dem jeweils geplanten Betriebsergebnis, wobei in den Soll-/Ist-
Vergleich des Schauspiels eine Unterdeckung des Ballet of Difference in Höhe von TEUR 324 eingeflossen 
ist. 
 
Vor diesem Hintergrund schließen die Erträge und Aufwendungen 2022 /23 der Sparte Schauspiel die 
nachfolgend separierten Erträge und Aufwendungen des Ballet of Difference / Richard Siegal ein, für die 
im den Wirtschaftsplan 2022/23 keine gesonderten Planansätze eingestellt wurden: 
Ertragslage darin Ballet
2022/23 of Difference /
Schauspiel R. Siegal
TEUR TEUR
Erlöse 2.157 301
Bestandserhöhung 611 94
Spenden und Zuschüsse 840 752
sonstige betriebliche Erträge 18 0
Betriebskostenzuschuss Stadt 24.388 100
Betriebskostenzuschuss Land 1.358 0
    betriebliche Erträge 29.372 1.247
Material-/Leistungsaufwand -3.445 -328
Personalaufwand -14.996 -935
sonstige betriebliche Aufwendungen -793 -307
    betriebliche Aufwendungen -19.234 -1.570
    Betriebsergebnis 10.138 -323
    Investitionsergebnis -410 -20
    N eutrales Ergebnis 183 184
    Ergebnis Spielbetrieb 9.911 -159
     anteilige Umlage Service -8.731 0
1.180 -159
    Ergebnis Betrieb Interim -347 0
     anteilige Umlage Service -197 0
    Gesamtergebnis Sparte 636 -159
 
Das Ballet of Difference erwirtschaftete damit im vierten Jahr unter dem Schauspiel Köln einen Fehlbe-
trag in Höhe von TEUR 159. 
 
Das Investitionsergebnis in Höhe von TEUR - 1.262 fiel in 2022/23 um TEUR 13 geringfügig günstiger 
aus als das Planergebnis. Während sich das Finanzergebnis mit TEUR - 421 in etwa erwartungsgemäß 
(TEUR - 425) einstellte, ist der Bereich des neutralen Ergebnisses wie in jedem Jahr mangels Planbarkeit 
nur mit einem pauschalen Überschussbetrag (TEUR +65) in den Wirtschaftsplan eingeflossen. Die Er-
gebnisabweichung betrug hier TEUR +871 und war im Wesentlichen dadurch bedingt, dass außeror-
dentlichen Erträge aus der Auflösung nicht mehr benötigter Rückstellungen und Verbindlichkeiten in 
Höhe von TEUR 869 anfielen.  
 
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Nach Übernahme eines anteiligen Verlustes des Tanzes in Höhe von TEUR 100 durch die Servicesparte 
und Umlage des Zwischenergebnisses für den Service entsprechend dem im Wirtschaftsplan vorgesehe-
nen Umlageschlüssel von 63,08% (Oper), 36,92% (Schauspiel) und 0,00% (Tanz), weisen die Sparten 
Oper, Schauspiel und Tanz für den Spielbetrieb 2022 /23 jeweils einen Überschuss aus. Für die Oper 
beträgt dieser TEUR 1.646, für das Schauspiel TEUR 1.215 und für den Tanz TEUR 62. Für die Oper liegt 
das Spartenergebnis im Spielbetrieb damit um TEUR 2.044, für das Schauspiel um TEUR 1.3 56 und für 
den Tanz um TEUR 128 über dem jeweils budgetierten Ergebnisteil. Für den Bereich des Service verbleibt 
ein Defizit in Höhe von TEUR 96 in Höhe der in 2022/23 angefallenen Beratungskosten  der actori GmbH. 
Dieses soll gemäß Wirtschaftsplan 2022/23 bis zu einer Höhe von TEUR 150 über den Ergebnisvortrag 
aus Vorjahren ausgeglichen werden. Insgesamt liegen die Bühnen mit ihrem Spielbetriebsergebnis von 
TEUR +2.827 damit um TEUR 3.582 über ihrem avisierten Planungsdefizit (TEUR -755). 
 
Im Bereich der Interimspielstätten wurden die geplanten Erträge um TEUR 263 bzw. 3,9% unterschrit-
ten. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der bewilligte und gewährte Betriebskostenzuschuss 2022 /23 
um den früheren Vorgriff auf die zeitversetzte Zuweisung von Zuschussmitteln zum Ausgleich des mög-
lichen Verzögerungsschadens für die Nutzung des Staatenhauses in Höhe von TEUR 733 zu reduzieren 
war. Diese Ertragsminderung wurden zum Teil durch höhere sonstige Erlöse (TEUR 123) bzw. sonstige 
betriebliche Erträge im Interimspielbetrieb kompensiert. Bei den für 2022/23 budgetierten Kosten wur-
den die Planansätze um TEUR 424 bzw. 6,3% überschritten. Die erhöhten Kosten entfielen vor allem auf 
die Bewirtschaftung der Interimspielstätten (TEUR +658) und auf Verwaltungskosten (TEUR +173). Da-
gegen reduzierte sich der Gesamtbetrag der im Interim aufgewendeten Miet- bzw. Mietnebenkosten 
(TEUR -406). Insgesamt stellte sich für den Interimspielbetrieb letztlich ein defizitäres Ergebnis in Höhe 
von TEUR 687 gegenüber einem ausgeglichenen Planergebnis ein. Spartenbezogen entfiel der Fehlbe-
trag auf die Oper mit TEUR -143 und das Schauspiel mit TEUR -544. 
 
Im Bereich der Sanierung des Offenbachplatzes wurde den Bühnen im Rahmen des Betriebskostenzu-
schusses 2022/23 ein Zuschussbetrag in Höhe von TEUR 7.212 zugewiesen. Zusammen mit sonstigen 
Erträgen in Höhe von TEUR 52 überstiegen die Gesamterträge in diesem Bereich die im Geschäftsjahr 
2022/23 tatsächlich angefallenen, laufenden Kosten in Höhe von TEUR 977 deutlich, so dass sich ge-
genüber dem insoweit ausgeglichenen Planergebnis erneut ein außerordentlich hohes, positives ein Sa-
nierungsergebnis in Höhe von TEUR +6.287 einstellte. Dies vor allem als Folge des bereits dargestellten 
Umstandes, dass bis zum Ablauf des Wirtschaftsjahre 2022/23 entgegen der Planung nur Teile der Büh-
nentechnik fertig gestellt waren und damit den gewährten städtischen Zuschussmitteln nur deutlich ge-
ringere Aufwandspositionen vor allem für Abschreibungen und Zinsen bezogen gegenüberstanden.  
 
Bei der Gesamtbetrachtung der Ergebnisbestandteile des Spielbetriebs, des Ergebnisses aus dem Betrieb 
der Interimspielstätten und der Sanierung haben die Bühnen damit - nach Umlage der Einzelergebnisse 
des Servicebereichs auf Oper und Schauspiel - spartenbezogen in 2022 /23 Überschüsse in Höhe von 
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TEUR 1.503 in der Oper, TEUR 671 im Schauspiel und TEUR 62 im Tanz erwirtschaftet. Dazu addiert 
sich der Überschuss im Bereich des Service (TEUR 6.191: TEUR + 6.287 für Sanierung / TEUR -96 actori), 
so dass sich in Summe der ausgewiesene Jahresüberschuss der Bühnen in Höhe von TEUR 8.427 einge-
stellt hat.  
 
c) Vermögens- und Finanzlage  
 
Die Vermögenslage der Bühnen stellt sich an den beiden Bilanzstichtagen zusammengefasst wie folgt 
dar: 
31.08.2023 31.08.2022 Veränder
TEUR % TEUR % TEUR
Vermögen
Anlagevermögen 634.174 96,3 542.672 95,1 +91.502
Forderungen u. sonstige Vermögensgegenstände 11.035 1,7 1 1.035 1,9 +0
645.209 97,9 553.707 97,1 +91.502
Vorräte 5.218 0,8 5.714 1,0 -496
Forderungen u. sonstige Vermögensgegenstände 5.685 0,9 9. 007 1,6 -3.322
Flüssige Mittel / kurzfristige Wertpapiere 1.774 0,3 1.138 0 ,2 +636
Kurzfristig gebundene Vermögenswerte 12.677 1,9 15.859 2, 8 -3.182
Rechnungsabgrenzungsposten 956 0,1 902 0,2 +54
Vermögen insgesamt 658.842 100,0 570.468 100,0 +88.374
Kapital
Stammkapital 50 0,0 50 0,0 0
Gewinnrücklagen 11.086 1,7 9.208 1,6 +1.878
Bilanzgewinn / -verlust 15.078 2,3 8.529 1,5 +6.549
Eigenkapital 26.214 4,1 17.787 3,1 +8.427
Sonderposten Investitionszuschüsse 18.364 2,8 19.415 3,4 -1 .051
Sonderposten 18.364 2,8 19.415 3,4 -1.051
Pensionsrückstellungen 5.170 0,8 5.399 0,9 -229
sonstige Rückstellungen 8.249 1,3 8.350 1,5 -101
Bankverbindlichkeiten 62.527 9,5 67.512 11,8 -4.985
sonstige Verbindlichkeiten 359.898 54,6 367.938 64,5 -8.04 0
Lang- und mittelfristiges Fremdkapital 435.844 66,2 449.199 78,7 -13.355
Rückstellungen 5.280 0,8 5.078 0,9 +202
Bankverbindlichkeiten 138.031 21,0 45.206 7,9 +92.825 >
übrige Verbindlichkeiten 25.765 3,9 23.098 4,0 +2.667
Kurzfristiges Fremdkapital 169.076 25,7 73.382 12,9 +95.69 4 >
Rechnungsabgrenzungsposten 9.344 1,4 10.685 1,9 -1.341
Kapital insgesamt 658.842 100,0 570.468 100,0 88.374
Lang- und mittelfristig gebundene Vermögenswerte
 
Die Analyse der Vermögenslage ergibt auf den Stichtag 31.8.2023 eine Eigenkapitalquote 2 von 6,8%  
(zum 31.8.2022 6,5%), einen Verschuldungsgrad3 von 91,8% (zum 31.8.2022 91,6%) sowie einen An-
lagedeckungsgrad3 von 7,0% (zum 31.8.2022 6,9%). Diese Bilanzstruktur stellt sich allerdings nur dann 
 
2    Eigenkapital einschließlich Sonderposten / Vermögen 
3   Rückstellungen + Verbindlichkeiten / Vermögen 
3   Eigenkapital einschließlich Sonderposten / Anlagevermögen 
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 II/29 
 
  
 
ein, wenn der passive Sonderposten für Investitionszuschüsse zu Analysezwecken dem Eigenkapital zu-
gerechnet wird. Bei isolierter Betrachtung des Eigenkapitals weisen die Bühnen unter Berücksichtigung 
des Jahresüberschusses 2022/23 ein positives Eigenkapital in Höhe von TEUR 26.214 (im Vorjahr TEUR 
+17.787) aus. Die Investitionsquote4 lag im Wirtschaftsjahr 2022/23 bei 17,6% (im Vorjahr 16,7%).  
 
Änderungen im Bestand der wichtigsten technischen Anlagen der Bühnen waren im Wirtschaftsjahr 
2022/23 - nicht zuletzt aufgrund der laufenden Sanierungsmaßnahmen von Opern- und Schauspielhaus 
- nicht zu verzeichnen. Die in der Spielzeit 2022 /23 in den Interimspielstätten genutzten Anlagen und 
Geräte waren im Wesentlichen einsatzbereit und verfügbar. 
 
An Mitteln des städtischen Haushalts standen den Bühnen im Wirtschaftsjahr 2022/23 über den Ergeb-
nisplan zunächst TEUR 84.034 zur Verfügung. Dieser Betrag erhöhte sich aufgrund eines Werteaus-
gleichs für Zweit-Freikarten (TEUR 33). Die weitere Verrechnung zeitversetzter Zuschussbeträge zum 
Interimspielbetriebs (TEUR -733) führte damit insgesamt zu einem erfolgswirksamen Betriebskostenzu-
schuss 2022/23 in Höhe von TEUR 83.334. Ein Großteil der insoweit gewährten städtischen Mittel wurde 
als Zuschuss zum Ausgleich des Betriebsverlustes im Spielbetrieb (TEUR 63.571), im Betrieb der Inte-
rimspielstätten (TEUR 9.724) sowie im Bereich der Sanierung (TEUR 925) verwendet.  
 
Der Vergleich der liquiden Mittelbestände an den beiden Bilanzstichtagen 31.8.2022 und 31.8.2023 ergibt 
insgesamt eine Verbesserung des Finanzmittelfonds um TEUR 636, die aus folgenden Quellen resultiert: 
 
2022/23 Vorjahr
TEUR TEUR
Jahresüberschuss 8.427 4.575
planmäßige Abschreibungen auf Anlagevermögen (+) 4.039 3.913
Aufwendungen aus der Zuführung zum Sonderposten für Investitionszuschüsse (+) 0 1.802
Buchgewinne (-)/Buchverluste (+) aus dem Verkauf von Anlagevermögen 108 336
Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse (-) -1.051 -1.1 04
Abnahme (-) / Zunahme (+) der Rückstellungen -128 760
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte,  Leistungsforderungen und der sonstigen Aktiva 3.764 46.206
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Leistungsverbindlichkeiten und der sonstigen Passiva 1. 324 6.521
Zinsaufwendungen (+) / Zinserträge (-) -4 -11
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 16.479 62.998
Einzahlungen aus Abgängen des Anlagevermögens (+) 5 0
Auszahungen für Investitionen in das Anlagevermögen (-) -95.653 -78.293
Erhaltene Zinsen (+) 4 16
Cashflow aus Investitionstätigkeit -95.644 -78.277
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten (+) 133.000 0
Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten (-) -53.199 -20.268
Gezahlte Zinsen (-) 0 -5
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 79.801 -20.273
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 636 -35.552
 
 
4   Investitionen / Buchwert Anlagevermögen zum Bilanzstichtag des Vorjahres 
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5. Vorläufige Prüfungsfeststellungen nach § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes im Rah-
men der Vorjahresprüfung (1.9.2021– 31.8.2022) 
 
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Schüllermann & Partner AG, Dreieich, hat gemäß dem Auftrag der 
Betriebsleitung der Bühnen auf der Grundlage des Beschlusses des Betriebsausschusses vom 29.1.2019 
den Jahresabschluss der Bühnen unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts für das 
Geschäftsjahr 1.9.2021 bis 31.8.2022 geprüft. Der Prüfungsauftrag umfasste in entsprechender Anwen-
dung des § 53 Abs. 1 Nr. 1 und 2 HGrG auch die Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung 
und die Berichterstattung über wirtschaftlich bedeutsame Sachverhalte. Im Zeitpunkt der Verfassung 
dieses Lageberichts war die Prüfung abgeschlossen und ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk zum 
21.5.2024 erteilt. 
 
Die Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung führte vor dem Hintergrund des weiterhin 
drohenden Ausfalls von Termingeldeinlagen bei der Greensill Bank AG im Rahmen der Fragen zu Finan-
zinstrumenten zu Hinweisen zum Stand der Aufarbeitung und Bewertung der Abläufe und organisatori-
schen Regelungen. Die Prüfer stellten fest, dass in Bezug auf die Notwendigkeit einer Liquiditätsrichtlinie 
sowie von Reportingformaten und Verfahrensvorgaben die hierzu erfolgten Abstimmungsprozesse abge-
schlossen sind und die Bühnen regelmäßig zu Beginn eines Monats an die Kämmerei über ihren Liquidi-
tätsstatus zum Ende des Vormonats berichterstatten. Um den Umgang mit eventuell künftig auftretenden 
Liquiditätsbeständen zu regeln, hat die Betriebsleitung darüber hinaus eine Liquiditätsrichtlinie auf Basis 
eines mit der Kämmerei abgestimmten Musters in Kraft gesetzt, deren zwingende Beachtung auch in 
eine Neufassung der Betriebssatzung der Bühnen aufgenommen wurde, die der Rat der Stadt Köln am 
5.5.2022 beschlossen hat. Künfti g hat die Betriebsleitung innerhalb der Quartalsberichte zudem den 
Betriebsausschuss über den Liquiditätsstatus zum Ende eines jeden Quartals zu informieren. 
 
 
 
II. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG DER BÜHNEN / RISIKEN DER KÜNFTIGEN 
ENTWICKLUNG 
 
1. Voraussichtliche wirtschaftliche Entwicklung der Bühnen  
 
Unter Einschluss des im Geschäftsjahr 2022 /23 erwirtschafteten Jahresüberschusses in Höhe von      
TEUR 8.427 weisen die Bühnen zum 31.8.2023 einen Bilanzgewinn von TEUR 15.078 aus. Das Eigenka-
pital beträgt danach zum 31.8.2023 TEUR 26.214 (zum 31.8.2022 TEUR 17.787). 
 
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Im Rahmen der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung der Bühnen stellte der Rat in seiner Sitzung am 
15.6.2023 gemäß § 4 der Betriebssatzung in Verbindung mit § 4 der Eigenbetriebsverordnung den Wirt-
schaftsplan der Bühnen für das Wirtschaftsjahr 2023 /24 mit folgenden Eckdaten fest: 
Wj. 2023/24 Wj. 2023/24 Wj. 2023/24 Wj. 2023/24 Wj. 2023/24
gesamt davon davon davon davon
Oper Schauspiel Tanz Service
TEUR TEUR TEUR TEUR
Spielbetrieb der Bühnen
Umsatzerlöse 10.375 7.517 2.546 190 122
Bestandsveränderung unfertige Produktionen 0 0 0 0 0
andere aktivierte Eigenleistungen 1.542 0 0 0 1.542
Betriebskostenzuschuss Stadt 69.976 42.998 25.233 400 1.345
sonstige betriebliche Erträge 5.629 2.916 1.359 39 1.315
Materialaufwendungen -17.441 -12.558 -4.014 -663 -206
Personalaufwendungen -56.344 -23.423 -14.461 0 -18.460
Abschreibungen -2.044 -257 -255 0 -1.532
sonstige betriebliche Aufwendungen -11.682 -1.003 -698 -6 6 -9.915
11 16.190 9.710 -100 -25.789
   Spartenumlage Service 0 -16.613 -9.724 0 26.337
   geplantes Betriebsergebnis 11 -423 -14 -100 548
   geplantes Finanzergebnis -422 0 0 0 -422
   Steuern -26 0 0 0 -26
   Übernahme anteiligen Verlust Tanz durch Service 0 0 0 100 -100
 = Planergebnis Spielbetrieb Bühnen -437 -423 -14 0 0
Betrieb Interimspielstätten
Umsatzerlöse -3.740 -3.240 -500 0 0
Betriebskostenzuschuss Stadt 10.222 6.468 3.754 0 0
sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 0 0
Materialaufwendungen -746 -157 -31 0 -558
Personalaufwendungen -301 0 0 0 -301
Abschreibungen -1.014 -560 -436 0 -18
sonstige betriebliche Aufwendungen -4.410 -2.159 -2.581 0 330
11 352 206 0 -547
   Spartenumlage Service 0 -352 -206 0 558
   geplantes Betriebsergebnis 11 0 0 0 11
   geplantes Finanzergebnis -11 0 0 0 -11
 = Planergebnis Interimspielbetrieb Bühnen 0 0 0 0 0
Sanierung
Betriebskostenzuschuss Stadt 17.379 0 0 0 17.379
sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 0 0
Abschreibungen -9.816 0 0 0 -9.816
   geplantes Betriebsergebnis 7.563 0 0 0 7.563
   geplantes Finanzergebnis -7.563 0 0 0 -7.563
 = Planergebnis Sanierung Bühnen 0 0 0 0 0
Plangesamtergebnis Bühnen 2023/24 -437 -423 -14 0 0
 
  
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Der sich gemäß Wirtschaftsplan 2023/24 ergebende Jahresfehlbetrag soll durch Verrechnung mit dem 
Gewinnvortrag per 31.8.2022 ausgeglichen werden. 
 
Auf der Grundlage der Auswertungen der Finanzbuchhaltung für das laufende Wirtschaftsjahr 2023/24 
verläuft die wirtschaftliche Entwicklung der Bühnen im Bereich des Spielbetriebs im Vergleich zur inter-
nen Ergebnisplanung bis Ende Mai 2024 (3. Quartal 2023/24) insgesamt zunächst weiterhin positiv: So 
wird das Planergebnis als Zuschussbedarf im Spielbetrieb in Höhe von TEUR -51.353 vom Ist-Ergebnis                  
(TEUR -45.716) unterschritten. Das vorläufige Ergebnis des Spielbetriebs (unter Einschluss von Finan-
zergebnis und Steuern) fällt damit um rd. TEUR 5.636 bzw. 11,0% günstiger als geplant aus. Die Abwei-
chung entfällt mit TEUR 4.275 auf die Oper, mit TEUR 1.252 auf das Schauspiel und mit TEUR 109 auf 
den Tanz, während im Service von einem planentsprechenden Zwischenergebnis ausgegangen wird. Im 
Bereich des Interims liegt das vorläufige Ergebnis mit TEUR -7.613 Ende Mai 2024 um rd. TEUR 92 bzw. 
1,2% unter Plan (TEUR -7.521). D as gesondert, d.h. außerhalb des Wirtschaftsplans 2023 /24 budge-
tierte Ballet of Difference / Richard Siegal weist für den gleichen Zeitraum eine Negativabweichung ge-
genüber der Planung in Höhe von TEUR 89 bzw. -16,2% aus, da anstelle des angestrebten Defizits von 
TEUR -547 bis zum 31.5.2024 ein Defizit von TEUR -635 erzielt wurde. Dagegen wurde bei der Kin-
deroper ein vorläufiges Ergebnis erzielt, das um TEUR 62 bzw. +196,9% über dem budgetierten Zwi-
schenergebnis (TEUR 31) liegt. Bei den Besucherzahlen haben bis Ende Mai 2024 185.251 Besucher die 
582 Aufführungen gesehen, was einer Auslastung von rd. 80 % entspricht (im Vergleichszeitraum des 
Vorjahres kamen 166.498 Besucher zu 518 Veranstaltungen). Bezogen auf die Liquidität zum 31.5.2024 
besteht eine stichtagsbezogene relativ hohe Unterdeckung in Höhe von TEUR 5.918, die aber wegen 
stark schwankender Zahlungsverläufe und der Kompensation durch die mögliche Inanspruchnahme von 
Tagesgeldkrediten bei der Sparkasse KölnBonn nicht als kritisch angesehen wird.  
 
Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisplanungen hängt die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Büh-
nen damit maßgeblich von den konkreten Ertragssituationen in der laufenden Spielzeit 2023/24 und den 
Folgejahren sowie der weiteren Bezuschussung durch die Stadt in diesen Jahren ab. Bei einem unver-
ändert hohen Anteil der Personalkosten am Gesamtkostenvolumen der Bühnen wird bis zum Abschluss 
der Sanierungsmaßnahmen von einem Mittelbedarf in einer Größenordnung auszugehen sein, wie er sich 
im Wirtschaftsplan 2023/24 der Bühnen für dieses Wirtschaftsjahr und die Folgejahre niedergeschlagen 
hat. 
  
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 II/33 
 
  
 
 
Dazu werden für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Bühnen folgende Faktoren entscheidend 
sein:  
 
• konsequente Fortsetzung des Bauablaufs im Rahmen des Sanierungsprojekts der Bühnen am 
Offenbachplatz und Fertigstellung der Sanierungsmaßnahmen in dem geplanten Zeitrahmen; 
• Fortsetzung der bereits realisierten langfristigen Finanzierungsstruktur zu den Investitionen im 
Bereich der Sanierung im Rahmen der vom Rat erteilten Kreditermächtigungen;  
• ständige Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit der Bühnen unter Beachtung der Ermächti-
gungen zur Kreditaufnahme; 
• Ausgleich der für die Folgejahre bis zur Wiedereröffnung der Bühnen anfallenden Zusatzkosten 
für den fortzusetzenden Interimspielbetrieb sowie den neuen Standort der Bühnenwerkstätten. 
 
In Abstimmung mit dem Betriebsausschuss und dem Beteiligungsmanagement bemüht sich die Betriebs-
leitung im Zeitpunkt der Abfassung dieses Lageberichts unverändert um eine erfolgreiche Umsetzung 
dieser Punkte.  
 
 
 
2. Entwicklung des Sanierungsprojekts Offenbachplatz und des Interimspielbetriebs  
 
Generalsanierung 
 
Infolge der Notwendigkeit einer Sanierung der Gebäude am Offenbachplatz hatte der Rat der Stadt Köln 
am 1.3.2011 die Ergebnisse seiner diversen Prüfaufträge zur Kenntnis genommen und festgestellt, dass 
die Variante 6.0 der Machbarkeitsstudie einschließlich Kinderoper sowie Sanierung der Opernterrassen 
mit Studiobühne mit geschätzten und zugleich limitierten Bruttogesamtbaukosten von 253 Mio. EUR die 
Planungsgrundlage bildet. Nachdem der Rat die Bühnen mit Beschluss vom 14.7.2011 mit der Planung, 
Ausschreibung und Durchführung der sogenannten vorgezogenen Maßnahmen innerhalb des Projekts 
und der Genehmigungsplanung für die Hauptmaßnahme beauftragt hatte, erteilte er am 24.11.2011 den 
Baubeschluss und beauftragte die Bühnen auf der Grundlage der Entwurfsplanung mit der Ausführung 
des Projekts „Sanierung der Bühnen am Offenbachplatz“ einschließlich Kinderoper un d Sanierung der 
Opernterrassen mit Kleinem Haus (Baubeschluss). Dabei sollten die limitierten Bruttobaukosten von 
EUR 253.000.000 für die Gesamtmaßnahme nicht überschritten werden. Aufgrund von gegenüber der 
Planung deutlich umfangreicheren statischen Ertüchtigungen und Betonsanierungen, Problemen beim 
Spezialtiefbau, verlängerten Gerüststandzeiten, einer deutlichen Steigerung des Baupreisindex es sowie 
bereits eingeleiteter Beschleunigungsmaßnahmen, musste der Rat am 12.5.2015 zunächst zur Kenntnis 
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nehmen, dass sich das Sanierungsprojekt am Offenbachplatz voraussichtlich auf rund 278 Mio. EUR 
(ohne Bauzeitzinsen) gegenüber dem ursprünglichen Baubeschluss verteuern würde. Der Rat bewilligte 
daraufhin die Sanierung in diesem verteuerten Umfang. Im Juli 2015 zeigte sich, dass eine Vielzahl an 
offenen Planungsthemen im Bereich der Haustechnik zu Störungen und Ausführungskollisionen führte, 
die auch die Fertigstellung der restlichen Planungs- und Fachplanungsbereiche behinderten. Bei der 
Bauausführung der technischen Gewerke wurde sichtbar, dass insbesondere hinsichtlich der Koordina-
tion der Planungen zu den einzelnen Anlagengruppen untereinander Mängel in Form von Schnittstellen-
kollisionen bestanden. Des Weiteren musste davon ausgegangen werden, dass die Defizite der Haus-
technikplanung auch in die Werkstatt- und Montageplanung der ausführenden Unternehmen für den 
Bereich der Technischen Ausrüstung übertragen und in Teilen bereits mangelhaft ausgeführt worden 
waren, so dass ggf. Umbauten im Rohbau und der Abbruch neu gebauter Bereiche nötig werden könn-
ten. Außerdem mussten Abweichungen der Bauausführung von der genehmigten Planung sowie der 
Ausführungsplanung festgestellt werden. Daher mussten Bühnenleitung und Verwaltung am 23.7.2015 
bekanntgeben, dass die Wiedereröffnung im November 2015 nicht stattfinden konnte.  
 
Am 10.9.2015 beschloss der Rat, dass die Bühnen zur Aufrechterhaltung der Handlungsfähigkeit auf der 
Baustelle Verpflichtungen eingehen durften, die das genehmigte Budget auf 287,8 Mio. EUR erhöhten. 
Die Fertigstellung der Baumaßnahme sollte unter Ausschöpfung aller rechtlichen Mittel zur Durchsetzung 
möglicher Schadenersatzforderungen erfolgen. Die Bühnen Köln wurden außerdem verpflichtet, einen 
vorgelegten 11-Punkte-Plan detailliert auszuarbeiten, ggf. anzupassen und umzusetzen. 
 
Nachdem das mit der Errichtung der Schlüsselgewerke Strom und Kältetechnik beauftragte Unternehmen 
insolvent wurde und sich die Bühnen auch von dem zunächst beauftragten Fachplaner getrennt hatten, 
wurden die Planungs- und Bauleitungsleistungen der Technischen Ausrüstung von einem neuen Pla-
nungsbüro fortgeführt. In Ausführung des 11-Punkte-Plans wurde das gesamte Sanierungsprojekt neu 
strukturiert und es wurden auf Seiten des Bauherrn, der Projektleitung und der Projektsteuerung Ver-
stärkungen eingesetzt. Zur Unterstützung des Projektmanagements wurden Sachverständige mit der 
Feststellung von Leistungsständen und der Qualitätsverfolgung und baubetrieblichen Unterstützung 
während der Bauzeit beauftragt. Auf der Grundlage eines Ratsbeschlusses vom 15.3.2016 wurde die 
Stelle eines Technischen Betriebsleiters als 4. Mitglied der Betriebsleitung der Bühnen geschaffen. Dieser 
wurde zum 1.5.2016 angestellt und bestellt und hat die vollumfängliche Wahrnehmung der Bauherren-
aufgabe (Planung, Steuerung und Kontrolle der Sanierungsmaßnahme) übernommen. Er legt seither in 
detaillierten Monatsberichten weiterführende, konkretisierende Aussagen zu Kosten und Terminen, zur 
Beauftragung der neuen Planer und Bauleiter und zu den Ergebnissen der anstehenden Vertragsver-
handlungen mit allen Projektbeteiligten vor. Des Weiteren ist er zusammen mit dem Projektsteuerungs-
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büro mit einer Neuaufstellung der Planungs- und Objektüberwachungsteams der Technischen Ausrüs-
tung, der intensiven Mängelerfassung und Mängelbehebung sowie dem Aufbau eines Qualitätsmanage-
ments befasst.  
 
Nachdem der Rat in der Sitzung vom 15.3.2016 die Aufstockung des Baubudgets auf EUR 347,8 Mio. zur 
Wiederherstellung eines geordneten Bauablaufs beschlossen hatte, behielt er sich vor, die Budgetfrei-
gabe für künftig einzugehende Verpflichtungen im Rahmen etwa erforderlicher Steuerungsmaßnahmen 
aufzuheben (Rückholrecht). Mit Ratsbeschluss vom 17.11.2016 wurde das Budget nochmals auf EUR 
404 Mio. aufgestockt. Der Rat nahm zur Kenntnis, dass sich die Geltendmachung von Ansprüchen gegen 
Baubeteiligte insbesondere wegen mangelhafter Leistungen und Verzugs, die Inanspruchnahme der Bau-
risikoversicherung und die im Rahmen der Projektfinanzierung günstige Zinsentwicklung positiv auf die 
wirtschaftliche Entwicklung der Bühnen auswirkten. Ansprüche gegen Baubeteiligte wegen mangelhafter 
Leistungen etc. sollten durchgesetzt und Nachbesserungsansprüche mit dem Ziel der Mängelbeseitigung 
realisiert werden.  
 
In einer Projektprognose, welche die Bühnen am 3.7.2017 auf einer Pressekonferenz vorstellten, wurde 
erneut bekräftigt, dass die Sanierung möglich und machbar sei, aber eine umfassende Neuplanung der 
Haustechnik erfordere und in diesem Bereich auch ein erheblicher Rückbau wahrscheinlich sei. Dabei 
wurde eine Schlüsselübergabe zu den dann fertiggestellten Gebäuden im 4. Quartal 2022 und Gesamt-
kosten in Höhe von 545 Mio. Euro bzw. 570 Mio. Euro (einschließlich aller zu diesem Zeitpunkt bekannten 
Risiken) in Aussicht gestellt.  
Nachdem man im Juli 2018 eine Verlängerung der Entwurfsplanung und die Überprüfung der Zeit- / 
Kosten-Prognose um drei Monate bis Mitte 2019 berücksichtigen musste, ohne dass sich dadurch die 
Projektdauer insgesamt verlängern sollte, schritt der Planungsprozess im Wirtschaftsjahr 2018/19 weiter 
voran. Im Dezember 2019 wurden die Prüfläufe und notwendigen Nacharbeiten zur Entwurfsplanung 
abgeschlossen. Die Planer legten zugleich ein Konzept vor, mit dessen Hilfe dem Zeitverzug bei der 
Ausführungsplanung entgegengewirkt werden sollte. Anfang 2020 lagen die Ergebnisse der Ausfüh-
rungsplanung für die Kinderoper und das Kleine Haus vollständig zur Prüfung vor. Zudem fand erstmals 
ein Ortstermin mit dem vom Gericht beauftragten Sachverständigen im Rahmen des vom früheren Planer 
der Haustechnik angestrengten selbständigen Beweisverfahrens statt.  
Seit dem Frühjahr 2020 wurde sodann mit Nachdruck an der Ausführungsplanung im Opernhaus und 
Schauspielhaus gearbeitet. Im Juni 2020 wurde diese für das Schauspielhaus und das Planpaket 1 des 
Opernhauses von den Planern fristgerecht übergeben. Bei den vorgelegten Plänen von Kinderoper und 
Kleinem Haus wurde der in den Prüfzyklen identifizierte Nacharbeitsbedarf bereits eingearbeitet, die 
entsprechend korrigierten Pläne wurden den Bühnen im August 2020 übergeben. Zum Ende des Jahres 
konnte der Vergabeprozess für die fünf vakanten haustechnischen Gewerke (elektronische Anlagen, 
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Raumluft, Feuerlöschanlagen, Kälte- und Wärmeversorgung) abgeschlossen werden. Damit war gewähr-
leistet, dass sich die von den neuen Firmen zu leistende Werk-und Montageplanung als letzter Planungs-
schritt vor der Wiederaufnahme der Bautätigkeit nahtlos anschließen konnte. Anfang 2021 wurde den 
unter Vertrag genommenen Haustechnikfirmen die geprüfte und nachgearbeitete Ausführungsplanung 
für das Kleine Haus, die Kinderoper und das Schauspielhaus übergeben. Zur gleichen Zeit wurde auch 
das Gewerk Rohbauarbeiten mit einem verkürzten Verfahren erneut ausgeschrieben und mit den not-
wendigen Rückbauarbeiten in den Theatern begonnen. Damit diese Maßnahmen auch im Kleinen Haus 
möglich wurde, gab das Schauspiel die Spielstätte Ende Januar wieder an das Sanierungsteam zurück. 
Im Frühjahr 2021 wurden die ersten Pläne der Werk- und Montageplanung zur Prüfung abgegeben. Zur 
gleichen Zeit überschattete die Insolvenz der Greensill Bank AG und die damit einhergehenden möglichen 
Ausfallrisiken bezüglich der bei der Bank kurzzeitig angelegten Termingeldeinlagen aus Sanierungsdar-
lehen den gesamten Sanierungsprozess.  
Nach der Neuvergabe des Gewerks Rohbau konnte im zweiten Quartal 2021 die geprüfte und nachge-
arbeitete Ausführungsplanung für sechs von acht Teilabschnitten für die anschließende Werkstatt- und 
Montageplanung übergeben und nach Prüfung freigegeben werden. Die Demontagearbeiten wurden 
intensiviert und die ersten Lüftungsanlagen wieder neumontiert, die Arbeiten an Rohbau und Estrich in 
den beiden großen Häusern und in der Kinderoper fortgeführt. Im Frühsommer 2021 konnten die Firmen 
mit den Hauptbaumaßnahmen im Bereich der Haustechnik beginnen.  
Zu Beginn des Geschäftsjahres 2021/22 stand in Bezug auf die Finanzierung die aktualisierte Baukos-
tenkalkulation im Vordergrund.  Nachdem bereits im Januar 2021 von der Oberbürgermeisterin Henriette 
Reker und dem Technischen Betriebsleiter der Bühnen eine aktualisierte Kosten- und Terminprognose 
auf Basis des aktuellen Planungsstands vorgelegt worden war, entschied der Rat der Stadt Köln in seiner 
Sitzung am 16.9.2021 über eine weitere Anpassung des Sanierungsbudgets, das von 554,1 Mio. EUR um 
88,6 Mio. EUR erhöht und auf 642,7 Mio. EUR begrenzt wurde . In die der Entscheidung zugrunde lie-
gende Kostenprognose rechne ten die Bühnen auch einen Teil der Risiken (einschließlich des aus der 
Insolvenz der Greensill Bank AG entstandenen Risiko s) in das Budget mit ein . Der Rat verzichtete auf 
eine Bedarfsfeststellung, ein Vergabevorbehalt wurde nicht ausgesprochen. Er ermächtigte zugleich die 
Bühnen, Kredite bis zu einer Höhe von 642,7 Mio. EUR und darüber hinaus Kredite für Bauzeitzinsen in 
Anspruch zu nehmen. Die Schlüsselübergabe des gesamten Ensembles am Offenbachplatz wurde für 
das erste Quartal 2024 (22.3.2024) avisiert.  
  
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Im Verlauf des Geschäftsjahres 2021/22 wurden die Demontagearbeiten für die Haustechnik in der Kin-
deroper, im Kleinen Haus sowie in den Zentralen von Opernhaus und Schauspielhaus weitgehend abge-
schlossen. Für die Bereiche Lüftung, Sanitär, Wärme, Feuerlöschtechnik und Starkstrom wurde mit der 
Grobmontage gemäß neuer Planung begonnen. Im Rahmen der Mängelbeseitigung musste der im Rah-
men der vorgezogenen Maßnahmen im Foyer der Kinderoper eingebaute Estrich ausgetauscht werden. 
Anfang 2022 wurden die durch die Corona-Pandemie bedingten Einschränkungen bei den Lieferketten 
nun auch im Sanierungsprojekt spürbar. Die Lieferzeiten für elektronische Komponenten und für Kabel 
stiegen deutlich an. Die Bauablaufplanung wurde entsprechend angepasst und Bestellungen wurden 
zwecks Verstetigung des Baubetriebs vorgezogen. Bei Zustandsfeststellungen wurden Undichtigkeiten in 
Lüftungsschächten gefunden, die auf Ausführungsmängel zurückzuführen waren. Nach umfassender 
Prüfung und Erörterung mit den betroffenen Firmen wurde gemeinsam mit der Objektüberwachung eine 
Lösung gefunden, die eine Behebung der Mängel im Rahmen des angestrebten Terminplans vorsah. Die 
letzten Arbeiten an der Werk- und Montageplanung für die Haustechnik wurden im Frühjahr 2022 abge-
schlossen und es fand erstmals auch eine detaillierte Verzahnung der Bauabläufe mit der sich daran 
anschließenden Inbetriebnahme statt. Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges in Verbindung mit den 
auch inflationsbedingt steigenden Kosten veranlassten die Bühnen dazu, bis zum Jahresende 2022 die 
Erstellung einer aktualisierten Kostenprognose zuzusagen. Darüber hinaus boten die Bühnen auch de n 
2020 neu hinzu gekommenen Werkunternehmen im Bereich der Haustechnik eine Indexierung der Leis-
tungspreise an. 
 
Zu Beginn des Geschäftsjahres 2022/23 standen mit den Inbetriebsetzungen die ersten Montagearbeiten 
auf der Bühnenbaustelle vor dem Abschluss. Zudem sollten einzelne Bauabschnitte zusammengelegt 
werden, um den Koordinationsaufwand zu senken. Der Schwerpunkt lag nun auf den sicherheitsrelevan-
ten Gewerken der Haustechnik. In einer gemeinsamen Pressekonferenz zum Jahresende 2022 gaben die 
Oberbürgermeisterin und der Technische Betriebsleiter einen Einblick in die aktuelle Entwicklung der 
Bühnenbaustelle. Hintergrund waren die seit März 2022 zu beobachtenden Kostensteigerungen des Pro-
jekts, die das Bauteam zu einer erneuten Analyse des Budgets veranlassten. Ergebnis der neuen Kos-
tenprognose war, dass die Baukosten auf 674 Mio. EUR inklusive Risikokosten (9 Mio. EUR) ansteigen 
würden. Als Gründe wurden genannt: (1) Deutliche Preissteigerungen, (2) Insolvenzrisiken der beteilig-
ten Firmen und Beschädigungen an bereits eingebauten Anlagen sowie (3) Feststellung neuer Mängel 
(Brandlasten/Rauchschutzdruckanlagen). 
 
  
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Nach dem Jahreswechsel wurde der Baubetrieb mit hoher Intensität fortgesetzt. In den Hauptgewerken 
der Haustechnik wurden Inbetriebsetzungen durchgeführt. Ein wichtiger Schwerpunkt war die Entwick-
lung von Maßnahmen zur Ertüchtigung der Schächte der Rauchschutzdruckanlage (RDA) in den beiden 
Fluchttreppenhäusern des Opernhauses. Hier gaben die Bühnen Anfang des zweiten Quartals 2023 in-
soweit Entwarnung als die Drucktests in den Schächten der Rauchschutzdruckanlagen ergaben, dass die 
Schächte dem Druck Stand halten. Im weiteren Bauverlauf 202/23 stand bei der Haustechnik der Bau 
von Brandschottungen im Fokus. In einigen Bereichen des Opernhauses wurde mit den Bodenbelagsar-
beiten begonnen. In Abstimmung mit dem Stadtkonservator wurde entschieden, die Klinkerfassade res-
tauratorisch sanieren zu lassen. Bis Juli 2023 wurden 21 weitere Bereiche auf der Bühnenbaustelle end-
gültig fertiggestellt. Im Bereich der Haustechnik verzeichneten der Einbau von Brandschutzklappen und 
die Erstellung von Brandschottungen Fortschritte. Weitere Probeläufe von Ventilatoren zur Rauchablei-
tung im Brandfall waren erfolgreich und die Arbeiten zur Mängelbeseitigung in den Schächten der Rauch-
schutzdruckanlagenwurden wurden abgeschlossen. Im letzten Monat des Geschäftsjahres wurde mit 
10,8 Mio EUR erstmals seit der Neustrukturierung des Projekts ein zweistelliger Millionenbetrag umge-
setzt, Allerdings verlangsamten die Trassenführungen der Elektrogewerke den Baufortschritt, da hier 
immer wieder zeitaufwendiger Anpassungsbedarf für die Ausbaugewerke anfiel. Gleichwohl wurde an 
einer Schlüsselübergabe des gesamten Ensembles am Offenbachplatz am 22.3.2024 festgehalten.  
 
In seiner Sitzung am 16.5.2023 beschloss der Rat zur Fortführung der Bühnensanierung am Offenbach-
platz auf der Grundlage einer aktualisierten Kostenprognose eine Erhöhung des bisherigen Budgets 642,7 
Mio. EUR um 29,5 Mio. EUR € auf 672,2 Mio. EUR. Der Rat verzichtete auf eine Bedarfsfeststellung, ein 
Vergabevorbehalt wurde nicht ausgesprochen. Zugleich ermächtigte der Rat die Bühnen, Kredite bis zu 
einer Höhe von 672,2 Mio. EUR für die Planungs- und Baukosten aufzunehmen. Zudem wurden die 
Bühnen ermächtigt, darüber hinaus, Kredite für Bauzeitzinsen in Anspruch zu nehmen.  
 
Wegen Vorgängen von besonderer Bedeutung im Bereich der Sanierung nach dem Bilanzstichtag 
31.8.2023 wird auf den Anhang, Abschnitt V verwiesen. 
 
  
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Interimspielstätten 
 
Nachdem der Rat in seiner Sitzung am 17.9.2015 die Nutzung und Herrichtung des Staatenhauses als 
Hauptspielstätte der Oper beschlossen hatte, wurde die Erhöhung des Betriebskostenzuschusses zur 
Finanzierung der Interimskosten zunächst auf die Spielzeiten 2015/16 und 2016/17 mit einem Budget 
von insgesamt 18,1 Mio. EUR begrenzt. Die Interimszeit der Oper im Staatenhaus sollte dabei zunächst 
ebenfalls bis zum 31.8.2017 so kurz wie möglich gehalten werden.  
 
Vor dem Hintergrund der veränderten Situation der Sanierung stimmte der Rat in seiner Sitzung am 
28.6.2016 einer weiteren Verlängerung des Bühneninterims bis zum 31.8.2019 zu. Für das Depot ließ 
der Rat eine Mietvertragsverlängerung bis zum 31.12.2022 zu, für das Staatenhaus eine Anschlussnut-
zung seitens der Oper und Kinderoper für die Spielzeiten 2017/18 und 2018/19. Der Rat nahm darüber 
hinaus zur Kenntnis, dass der Anteil des weiteren Interimspielbetriebs am Betriebskostenzuschuss der 
Bühnen in den Spielzeiten 2017/18 und 2018/19 insgesamt EUR 16,45 Mio. betr ug. Für sog. Nachlauf-
kosten der längeren Anmietung des Depots und verschiedener übergreifender Bereiche über den 
31.8.2019 hinaus wurde ein zusätzlicher Zuschussbedarf von EUR 8,71 Mio. für die Jahre 2019 bis 2022 
eingeplant. Für ggf. erforderliche Ausgleichszahlungen an den ursprünglich vorgesehenen und späteren 
Nutzer des Staatenhauses verwies der Rat auf die Verfügbarkeit von Zuschussmitteln gemäß Beschluss 
vom 22.10.2015. 
 
Mit Vereinbarung vom 30.6.2016 wurde die Anmietung des Depots bis zum 31.12.2022 mit zweimaliger 
Verlängerungsoption für jeweils zwei Jahre geregelt. Die angestrebte Absicht zur Vereinbarung eines 
langfristigen Anschlussmietverhältnisses blieb davon unberührt. Die verlängerte Nutzung des Staaten-
hauses als Interimspielstätte der Oper wurde durch Zustimmung des ursprünglich vorgesehenen und 
späteren Nutzers ebenfalls für Spielzeiten nach dem 31.8.2017 vereinbart.  
 
Da sich infolge der aktuellen Planung der Sanierungsmaßnahmen am Offenbachplatz das Interim zu 
diesem Zeitpunkt weiter in die Spielzeit 2022/23 verlängern würde, beschloss der Rat am 22.11.2018 
zunächst auch eine Verlängerung des Interim-Spielbetriebs der Bühnen in den Spielzeiten bis 2021/22 
sowie bis Dezember 2022 zzgl. Nachlaufkosten (sog. Interim IV). Als weiteren Anteil des Interims am 
Betriebskostenzuschuss der Bühnen wurden insgesamt 28,19 Mio. EUR bewilligt, so dass die Bühnen in 
diesem Kostenrahmen entsprechend notwendige Verträge abschließen konnten. 
  
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Aufgrund der zeitlich angepassten Beschlusslage zur Sanierung stimmte der Rat am 3.2.2022 auf Basis 
der aktuellen Terminplanung zur Sanierung der Verlängerung des Spielbetriebs der Bühnen im Interim 
in den Spielzeiten 2021/22 bis 2023/24 sowie bis Dezember 2024 (sog. Nachlaufkosten) zu. Oper und 
Kinderoper bespielen damit weiterhin das Staatenhaus in Köln-Deutz, das Schauspiel setzt den Spielbe-
trieb im Depot in Köln-Mülheim fort. Die Tanzgastspiele finden im Staatenhaus und im Depot statt. Durch 
die erneute Verlängerung des Interims (sog. Interim V) wurde eine Erhöhung des bisherigen Budgets 
von rd. 113,5 Mio. EUR um weitere 17,3 Mio. EUR beschlossen. Zugleich ermächtigte und beauftragte 
der Rat die Betriebsleitung der Bühnen damit, im Rahmen des vorgelegten Kostenplanes die entspre-
chenden Verträge abzuschließen. Vor diesem Hintergrund wurde der Mietvertrag mit dem Depot bis zum 
31.12.2024 verlängert; für das Staatenhaus ist eine Nutzung durch die Oper und Kinderoper bis zum 
Ende der Spielzeit 203/24 mit einem anschließenden zwei- bis dreimonatigen Rückbau- und Umzugszeit-
raum vorgesehen. Die Betriebsleitung der Bühnen wurde zudem aufgefordert, vor der Beendigung der 
Nutzung von Staatenhaus und ggf. Depot als Interimsspielstätten die politischen Gremien per Mitteilung 
zu informieren. Sollte die Inbetriebnahme und Wiedereröffnung des Ensembles am Offenbachplatz 
gleichwohl nicht zu Beginn der Spielzeit 2024/25 erfolgen können, wurde der Auftrag erteilt, dem Be-
triebsausschuss Bühnen, dem Finanzausschuss und dem Rat rechtzeitig ein Anschluss- und Überbrü-
ckungskonzept für den Zeitraum bis zum Wiedereröffnungstermin vorzulegen. 
 
Vor diesem Hintergrund wurde auch in 2022/23 das Interimcontrolling mit der Maßgabe einer weiterhin 
sparsamen Bewirtschaftung des Interims unverändert fortgesetzt; der Betriebsausschuss der Bühnen 
wurde regelmäßig auf Basis von Controlling-Berichten informiert.  
 
Wegen der Zukunft des Depots als Interimspielstätte wird auf Abschnitt II.4. dieses Lageberichts und  
wegen Vorgängen von besonderer Bedeutung im Bereich der Interimspielstätten nach dem Bilanzstichtag 
31.8.2023 wird auf den Anhang, Abschnitt V verwiesen. 
 
  
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 II/41 
 
  
 
 
3. Investitionsplanung 
 
Im Rahmen der kurzfristigen Investitionsplanung sind für das Wirtschaftsjahr 2023/24 von den Bühnen 
folgende Investitionen vorgesehen: 
Wirtschaftsplan
2023/24
TEUR
Technische Anlagen und Maschinen
(Beleuchtung, Tonanlagen, Bühnentechnik) 715
  darin Oper TEUR 205
  darin Schauspiel TEUR 230
  darin Service TEUR 280
EDV-Software / Hardware 120
Sanierung Offenbachplatz 90.643
91.478
 
 
Die Finanzierung der Investitionsvorhaben soll in Höhe von TEUR 835 über Investitionskredite sowie in 
Höhe von TEUR 90.643 über Zwischenkredite zur Finanzierung der Sanierung abgedeckt werden. 
 
 
4. Sonstige Entwicklungen 
 
In der Sitzung vom 8.9.2022 nahm der Rat die Beendigung des Projekts Ballet of Difference / Richard 
Siegal am Schauspiel Köln zum 31.12.2023 zur Kenntnis, erklärte aber zugleich die Bereitschaft für eine 
Verlängerung des Projekts bis zum 31.8.2024 durch die Bühnen auf der Basis einer Finanzierung über 
eine zweckgebundene Rücklage in Höhe von TEUR 722,4 aus der Ergebnisverwendung für das Geschäfts-
jahr 2020/21. 
 
In der Ratssitzung am 10.11.2022 erfolgte eine weitere Bestellung des technischen Betriebsleiters der 
Bühnen, Herr Bernd Streitberger, vom 1.1.2023 bis zum 30.6.2024. In der gleichen Sitzung nahm der 
Rat die Verlängerung des Programms „Neue Weg“ des Minist eriums für Kultur und Wissenschaft des 
Landes NRW für den Zeitraum 9/2022 bis 12/2023 mit einer bewilligten Fördersumme von TEUR 827,6 
zur Kenntnis. Der städtische Zuschussanteil in Höhe von TEUR 548,7 für die Spielzeit 2022/23 und TEUR 
182,9 für die Spielzeit 2023/24 wurde in den Betriebskostenzuschussanteilen der Oper im Rahmen der 
Wirtschaftspläne berücksichtigt.  
 
 
 
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II/42 
 
 
Im Dezember 2022 verkündete der Intendant des Schauspiels Köln, Stefan Bachmann, seinen Wechsel 
als Intendant des Burgtheater Wien mit Beginn der Spielzeit 2024/25. Auf Empfehlung einer Findungs-
kommission zur Neubesetzung der Schauspielintendanz für eine Interimslösung für die Spielzeit 2024/25 
konnte das städtische Kulturdezernat Herrn Rafael Sanchez für diese Aufgabe gewinnen, der seit der 
Spielzeit 2013/14 Hausregisseur am Schauspiel Köln ist.  
 
Am 23.3.2023 beschloss der Rat das neue Preissystem inklusive der angepassten Eintrittspreise für alle 
Veranstaltungen der Bühnen Köln ab der Spielzeit 2023/24. 
 
In seiner Sitzung am 15.6.2023 wurde die städtische Verwaltung im Zusammenhang mit der Feststellung 
des Wirtschaftsplans 2023/24 der Bühnen beauftragt, den künftigen Spielbetrieb der Bühnen am Offen-
bachplatz und am Depot in Köln- Mülheim auf Basis des Musterspielplanes „actori 2020 Tanz“ bzw. des 
Gutachtens „actori 2020 & actori 2020 Tanz“ hinsichtlich der erforderlichen Finanzierung über die Wirt-
schaftspläne 2024/25 samt Mittelfristplanung umzusetzen. In diesem Zusammenhang sollte eine inter-
nationale Konzeptausschreibung für eine eigene Sparte Tanz als dritte produzierende Sparte der Bühnen 
erstellt, umgesetzt und ab der Spielzeit 2025/26 bei den Bühnen etabliert werden. Auf der Grundlage 
des Konzeptes sollten dann Fördermittel (insbesondere beim NRW-Kultusministerium) beantragt werden. 
Die internationalen Tanzgastspiele sollten am Offenbachplatz und im Depot als unverzichtbarer Auffüh-
rungs- und Produktionsort fortgesetzt werden. Der Rat nahm zur Kenntnis, dass sich für eine eigene 
Tanzsparte die für eine Fortführung des Depots kalkulierten Kosten um rd. 2,6 Mio. EUR erhöhen würden.  
 
In der Ratssitzung wurde des Weiteren auf der Basis einer Machbarkeitsstudie beschlossen, das Depot 
in Köln-Mülheim mit seinen Spielstätten Depot 1, Depot 2 und „Carlsgarten“ zu erhalten und dabei als 
rechtsrheinische dritte Spielstätte der Bühnen, des Tanzes und der frei darstellenden Kunstszene sowie 
für Fremdvermietungen und Festivals zu nutzen. Die Verwaltung sollte dazu einen Mietvertrag mit 15-
jähriger Laufzeit zzgl. Verlängerungsoption um 5 Jahre auf Basis eines vorliegenden Eigentümerangebots 
verhandeln und abschließen. Investitionen in das Depot wurden dabei mit 2,3 Mio. EUR und die Kosten 
für die Anmietung und den Betrieb mit rd. 6,7 Mio. EUR kalkuliert. Von der Verwaltung wurde dazu - 
unter Beteiligung der Freien Szene - die Erstellung eines Konzepts zur Weiterentwicklung des Depots als 
Produktions- und Abspielhaus eingefordert. Bei der Umsetzung des Konzepts sollen die Bühnen im Depot 
und am Offenbachplatz eine angemessene Repräsentation der Kölner freien darstellenden Künste ge-
währleisten, nicht zuletzt durch Erarbeitung und Veröffentlichung eines transparenten Verfahrens zur 
Nutzung durch die verschiedenen Gruppierungen mit jährlicher Berichterstattung an den Betriebsaus-
schuss bzw. städtischen Kulturausschuss. Der Betrieb des Depots soll zunächst von den Bühnen durch-
geführt und organisiert werden, wobei von einem kooperativen Miteinander der verschiedenen Nutzer-
gruppen ausgegangen wird. Dieses Betreibermodell soll dann laufend evaluiert werden. Die Kosten für 
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 II/43 
 
  
 
die Organisation der Nutzung einschließlich der Mittel zur Bereitstellung des Depots für die Freie Szene 
sind in dem genannten Betrag von 6,7 Mio EUR enthalten. Über die Mittelbeschaffung von 0,5 Mio. EUR 
für die künstlerische und organisatorische Umsetzung der Freien Szene Tanz und von TanzKöln der 
Bühnen wurde infolge eines noch ausstehenden Konzepts noch nicht entschieden.  
 
Bezogen auf den Betriebskostenzuschuss der Bühnen im Hinblick auf die vom Arbeitskreis actori berech-
nete Umsetzung der Projekte „actori 2020 & actori 2020 Tanz“ wurde von einem gegenüber dem bishe-
rigen städtischen Haushaltsansatz erforderlichen Mehrbedarf in Höhe von 9,5 Mio. EUR im Haushaltsjahr 
2024, 28,4 Mio. EUR in 2025, 26,56 Mio. EUR in 2026 sowie 28,16 in 2027 ausgegangen. Sofern nicht 
zusätzliche Finanzierungsquellen erschlossen werden könnten, soll der Mehrbedarf in 2024 durch Ver-
rechnung mit dem Bilanzgewinn bzw. Rückgriff auf Gewinnrücklagen gedeckt werden. Für die Haushalts-
jahre ab 2025 ff. sollen die Mehrbedarfe durch Umschichtung innerhalb des städtischen Kulturbudgets 
bzw. hälftig durch das Kulturbudget und den Gesamthaushalt (ggf. durch Umschichtung) bzw. frei wer-
dende Mittel aus der Betriebskostenerstattung der Bühnen an das Gürzenich-Orchester bestritten wer-
den. Die Verwaltung wurde beauftragt, Fördermittel zu akquirieren und weitere zusätzliche Deckungs-
mittel aufzuzeigen.  
 
Schließlich entschied der Rat in der Sitzung am 15.6.2023 noch folgende Einzelaspekte: 
• Die Halle Kalk soll aus dem Sondervermögen der Bühnen zurück ins allgemeine Liegenschaftsver-
mögen der Stadt Köln überführt werden. 
• Die Betriebskostenerstattung der Bühnen an das Gürzenich-Orchester soll (weiterhin) auf der Basis 
eines 60%-igen Kostenschlüssels erfolgen und künftig alle drei Jahre evaluiert werden. 
• Als Verstärkungsmittel „Neustart Offenbachplatz“ sollen einmalig insgesamt 3,5 Mio. EUR bereitge-
stellt werden. 
• Für die Wiederbeschaffung von Theatertechnik am Offenbachplatz werden rd. 9,5 Mio. EUR einge-
plant. 
• Die Bühnen sollen für rund 40 fehlende Arbeitsplätze am Offenbachplatz einen Mietvertrag für den 
„Industriehof“ (Krebsgasse / Glockengasse) mit einer Laufzeit von zehn Jahren plus Optionen ab-
schließen.  
• Die Bühnen sollen im Rahmen vorgelegter Konzepte und Kalkulationen in Höhe von rd. 1,4 Mio. EUR 
ein Hochregallager in die Logistikhalle der Bühnen in Köln-Kalk einbauen lassen.  
 
  
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Bühnen der Stadt Köln, Köln   
  
 
II/44 
 
 
Soweit für die kalkulierten Beschaffungen oder Dienstleistungen Bedarfsfeststellungsbeschlüsse erfor-
derlich sind, wurde der Bedarf vom Rat vorab anerkannt; ein Vergabevorbehalt wurde jeweils nicht 
ausgesprochen.  
 
Zum Ende der Spielzeit 2022/23 entschied die Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker auf Basis des 
Vorschlags einer Findungskommission, dem städtischen Hauptausschuss Herrn Kay Voges, derzeitiger 
Künstlerischer Direktor am Volkstheater in Wien, ab der Spielzeit 2025/26 als neuen Intendanten des 
Schauspiel Köln zu verpflichten . Unmittelbar nach Beschluss des Hauptausschusses soll dieser mit der 
Vorbereitung der Spielzeiten ab 2025/26 beginnen. 
Im Rahmen des von den Bühnen gemäß § 10 Abs. 1 EigVO NRW vorgehaltenen Risikofrüherkennungs-
systems (RCM-System) liegt ein auf die speziellen Belange der Bühnen zugeschnittenes Handbuch zum 
Risiko-/Chancenmanagement vor, die Verantwortlichen und deren Aufgaben zur Erfassung und Kommu-
nikation der Risiken und Chancen sind bestimmt. Letztmals zum 31.12.2023 wurde eine nach externen, 
leistungswirtschaftlichen, finanzwirtschaftlichen und internen Risiken differenzierte Risikoinventur mit 
qualitativer Bewertung durchgeführt und abgeschlossen. Für die einzelnen Risiken wurden – sofern mög-
lich – Frühindikatoren sowie Maßnahmen zur Risikovermeidung oder -reduzierung definiert. Das Risiko-
Chancen-Management wird laufend überarbeitet und auf die aktuellen gesetzlichen Gegebenheiten an-
gepasst.  
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Bü hnen der S tadt Kö ln, Kö ln II/45
Wegen weiterer Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag 31.8.2023 wird auf den 
Anhang, Abschnitt V verwiesen.
Kö ln, den 14. November 2024
Patrick Wasserbauer 
Geschäftsfü hrender Direktor

Anlage 5 - Fragenkatalog nach § 53 HGrG

44872 Zeichen

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Eigenbetriebsähnliche Einrichtung 
Bühnen der Stadt Köln, Köln 
IV/1 
 
Feststellungen im Rahmen der Prüfung nach § 53 Haushaltsgrundsätzegesetz 
 
Fragenkreis 1: Tätigkeit von Überwachungsorganen und Geschäftsleitung sowie 
individualisierte Offenlegung der Organbezüge 
 
a) Gibt es Geschäftsordnungen für die Organe und einen Geschäftsverteilungsplan für 
die Geschäftsleitung sowie ggf. für die Konzernleitung? Gibt es darüber hinaus 
schriftliche Weisungen des Überwachungsorgans zur Organisation für die Geschäfts- 
sowie ggf. für die Konzernleitung (Geschäftsanweisung)? Entsprechen diese 
Regelungen den Bedürfnissen des Unternehmens bzw. des Konzerns? 
 
Innerhalb der Betriebsleitung sind die Geschäftsverteilung und die Abgrenzung der 
Kompetenzen und Zuständigkeiten der einzelnen Mitglieder durch die Dienstanweisung vom 
05. April 2016 geregelt, die am 01. Mai 2016 in Kraft getreten ist. 
 
Nach dieser Dienstanweisung setzt sich die Betriebsleitung der Bühnen der Stadt Köln wie 
folgt zusammen: dem Geschäftsführenden Direktor/der Geschäftsführenden Direktorin, dem 
Intendanten/der Intendantin des Schauspiels, dem Intendanten/der Intendantin der Oper und 
dem Technischen Betriebsleiter/der Technischen Betriebsleiterin. Die Betriebsleitung führt die 
Geschäfte der Bühnen der Stadt Köln gesamtverantwortlich nach einheitlichen Zielsetzungen, 
Plänen und Richtlinien. Konflikte sind innerhalb der Betriebsleitung zu lösen; soweit das nicht 
zu einem einvernehmlichen Ergebnis führt, ist der/die zuständige Beigeordnete einzuschalten, 
der/die letztendlich entscheidet, wenn keine Konfliktlösung herbeigeführt werden kann. 
Unbeschadet der Gesamtverantwortung werden den Betriebsleitern Ressorts zugewiesen, für 
die sie zuständig sind. 
 
Im Wirtschaftsjahr 2022 /23 setzte sich die Betriebsleitung der Bühnen aus dem 
Geschäftsführenden Direktor, Herrn Patrick Wasserbauer, dem Opernintendanten, Herrn Hein 
Mulders, dem Schauspielintendanten, Herrn Stefan Bachmann, und dem Technischen 
Betriebsleiter, Herrn Bernd Streitberger, zusammen. 
 
Zum Aufgabenbereich des Geschäftsführenden Direktors/der Geschäftsführenden Direktorin 
gehören das Finanzwesen, das Personalwesen und die Verwaltung (Organisation, EDV etc.). 
 
Dienstvorgesetzter der Bediensteten der Einrichtung ist der Oberbürgermeister/die 
Oberbürgermeisterin der Stadt Köln (§ 6 der Betriebssatzung vom 07. Juli 2022, veröffentlicht 
im Amtsblatt der Stadt Köln vom 15. Juli 2022). 
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Eigenbetriebsähnliche Einrichtung 
Bühnen der Stadt Köln, Köln 
IV/2 
 
 
Die Überwachungsorgane der Einrichtung sind der Rat der Stadt Köln und der 
Betriebsausschuss. 
 
Der Rat der Stadt Köln entscheidet über Angelegenheiten, die er nicht übertragen kann (§ 41 
Abs. 2 GO NRW). Dazu gehören u. a.: 
 
- die Wahl der Mitglieder der Ausschüsse und ihrer Vertreter 
- der Erlass, die Änderung und die Aufhebung von Satzungen und ortsrechtlichen 
Bestimmungen 
- der Erlass eines Stellenplanes 
- die Festsetzung privatrechtlicher Entgelte 
 
Darüber hinaus entscheidet der Rat der Stadt Köln u. a. über folgende Angelegenheiten (§ 4 
der Betriebssatzung): 
 
- Bestellung und Abberufung der Betriebsleiter/Betriebsleiterinnen 
- Feststellung und Änderung des Wirtschaftsplanes 
- Feststellung des Jahresabschlusses, die Verwendung des Jahresgewinnes oder die 
Behandlung eines Jahresverlustes und die Entlastung des Betriebsausschusses sowie 
die Rückzahlung von Eigenkapital an die Stadt 
 
Die übrigen Zuständigkeiten des Rates der Stadt Köln nimmt – bis auf die nicht übertragbaren 
Aufgaben und die in der Betriebssatzung genannten Angelegenheiten – der 
Betriebsausschuss wahr (§ 41 Abs. 2 und 3 GO NRW i. V. mit der Zuständigkeitsordnung des 
Rates der Stadt Köln). 
 
Der Betriebsausschuss ist personenidentisch mit dem Ausschuss Kunst und Kultur der Stadt 
Köln (§ 5 Abs. 1 der Betriebssatzung). Der Betriebsausschuss bündelt alle den 
eigenbetriebsähnlichen Betrieb betreffenden kaufmännischen, technischen und personellen 
Angelegenheiten, die ansonsten nach der Zuständigkeitsordnung grundsätzlich auch anderen 
Fachausschüssen zur Entscheidung übertragen sind. 
 
Der Betriebsausschuss entscheidet in den Angelegenheiten, die ihm durch die GO NRW und 
die EigVO NRW übertragen sind, sowie in den ihm vom Rat der Stadt Köln ausdrücklich 
übertragenen Angelegenheiten sowie gemäß der Betriebssatzung über  
 
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Eigenbetriebsähnliche Einrichtung 
Bühnen der Stadt Köln, Köln 
IV/3 
 
- Erlass und Niederschlagung von Ansprüchen zwischen EUR 10.000,00 bis 
EUR 50.000,00, Stundung von Ansprüchen zwischen EUR 20.000,00 bis 
EUR 50.000,00 
- Bedarfsfeststellungen (außer Bauleistungen) bei Auftragswerten von mehr als 
EUR 300.000,00 bis EUR 1,5 Mio. 
- Zustimmung zu sonstigen Verträgen, wenn der Wert im Einzelfall den Betrag von 
EUR 300.000,00 übersteigt. Ausgenommen sind die Geschäfte der laufenden 
Betriebsführung und Angelegenheiten, die nach der Gemeindeordnung NRW, der 
Eigenbetriebsverordnung oder der Betriebssatzung der Zuständigkeit des Rates 
vorbehalten sind 
- den Vorschlag eines Abschlussprüfers zur Vorlage an die Gemeindeprüfungsanstalt 
 
Die Einbindung des Rates der Stadt Köln sowie des Betriebsausschusses in die 
Entscheidungsprozesse der Betriebsleitung vollzieht sich nach den gesetzlichen Grundlagen 
sowie den ergänzenden Regelungen (Gemeindeordnung NRW, Eigenbetriebsverordnung 
NRW, Hauptsatzung der Stadt Köln vom 10. Februar 2009 in der 24. Fassung vom 09. April 
2021 und Zuständigkeitsordnung der Stadt Köln vom 18. April 2019. 
 
Die vorstehend dargestellten Regelungen entsprechen den Bedürfnissen der 
eigenbetriebsähnlichen Einrichtung. 
 
b) Wie viele Sitzungen der Organe und ihrer Ausschüsse haben stattgefunden und 
wurden Niederschriften hierüber erstellt? 
 
Im Zeitraum vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 fanden sechs reguläre 
Sitzungen und 2 Sondersitzungen des Betriebsausschusses und zwei die Einrichtung 
betreffende Sitzungen des Rates der Stadt Köln statt. Die vom Betriebsausschuss 
vorbereiteten Empfehlungen hat der Rat der Stadt Köln durch entsprechende 
Beschlussfassungen übernommen. 
 
Es wurden zu allen regulären Sitzungen des Betriebsausschusses und des Rates der Stadt 
Köln Niederschriften erstellt. Zu den Sondersitzungen des Betriebsausschusses existieren 
Beschlussprotokolle. 
 
Sitzungen der Betriebsleitung haben auskunftsgemäß stattgefunden. Niederschriften über die 
Sitzungen wurden nicht erstellt. 
 
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Eigenbetriebsähnliche Einrichtung 
Bühnen der Stadt Köln, Köln 
IV/4 
 
c) In welchen Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien i. S. d. § 125 Abs. 1 Satz 5 
des Aktiengesetzes sind die einzelnen Mitglieder der Geschäftsleitung tätig? 
 
Die Mitglieder der Betriebsleitung sind auskunftsgemäß in keinem weiteren Kontrollgremium 
tätig. 
 
d) Wird die Vergütung der Organmitglieder (Geschäftsleitung, Überwachungsorgan) 
individualisiert im Anhang des Jahresabschlusses/Konzernabschlusses aufgeteilt nach 
Fixum, erfolgsbezogenen Komponenten und Komponenten mit langfristiger 
Anreizwirkung ausgewiesen? Falls nein, wie wird dies begründet? 
 
Organe der Bühnen sind die Betriebsleitung und der Betriebsausschuss. Die gewährte 
Vergütung der Betriebsleitung wird im Anhang individualisiert ausgewiesen. Die Mitglieder des 
Betriebsausschusses erhalten keine Vergütung. 
 
 
Fragenkreis 2: Aufbau- und ablauforganisatorische Grundlagen 
 
a) Gibt es einen den Bedürfnissen des Unternehmens entsprechenden 
Organisationsplan, aus dem Organisationsaufbau, Arbeitsbereiche und 
Zuständigkeiten/Weisungs-befugnisse ersichtlich sind? Erfolgt dessen regelmäßige 
Überprüfung? 
 
Die Arbeitsbereiche und dazugehörigen personellen Zuständigkeiten ergeben sich aus dem 
jährlichen Dienstverteilungs- und Stellenplan. Unterlagen zu Weisungsbefugnissen und 
Vollmachten der Mitarbeiter sind zentral dokumentiert. 
 
Eine regelmäßig stattfindende Überprüfung der Aufbauorganisation durch die Betriebsleitung 
ergibt sich aus dem jährlich aufzustellenden Dienstverteilungs- und Stellenplan. 
 
Darüber hinaus besteht eine zentrale Plattform ("Backstage"), in der die zentralen Unterlagen 
der Ablauforganisation für alle Mitarbeiter online zur Verfügung gestellt werden. 
 
 
 
 
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Bühnen der Stadt Köln, Köln 
IV/5 
 
b) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass nicht nach dem Organisationsplan 
verfahren wird? 
 
Es haben sich im Rahmen unserer Prüfung keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass die 
vorstehend genannten Regelungen und Richtlinien nicht eingehalten wurden. 
 
c) Hat die Geschäftsleitung Vorkehrungen zur Korruptionsprävention ergriffen und 
dokumentiert? 
 
Die Bühnen haben die von der Stadt Köln getroffenen Vorkehrungen zur 
Korruptionsprävention zu beachten. Diese beinhalten Hinweise zur Umsetzung des 
Korruptionsbekämpfungsgesetzes (KorruptionsbG) vom 16. Dezember 2004 im 
Vergabewesen sowie Richtlinien zur Rotation von Mitarbeiter/-innen in korruptionsgefährdeten 
Bereichen und das Verbot der Annahme von Vergünstigungen. Im Wirtschaftsjahr 2022 /23 
wurden keine zusätzlichen bzw. neuen Regeln eingeführt. 
 
d) Gibt es geeignete Richtlinien bzw. Arbeitsanweisungen für wesentliche 
Entscheidungsprozesse (insbesondere Auftragsvergabe und Auftragsabwicklung, 
Personalwesen, Kreditaufnahme und -gewährung)? Haben sich Anhaltspunkte 
ergeben, dass diese nicht eingehalten werden? 
 
Grundsätzlich gelten die Regelungen zum allgemeinen Dienstbetrieb und Geschäftsablauf 
innerhalb der Kölner Stadtverwaltung, die im Handbuch der Stadtverwaltung Köln vom 
1. Februar 2021 bzw. den laufenden Aktualisierungen hierzu zusammengefasst worden sind. 
Darüber hinaus ergeben sich entsprechende Richtlinien aus der jeweils gültigen 
Zuständigkeitsordnung der Stadt Köln. Den Mitarbeitern stehen im Intranet der Stadt Köln 
(Internes – Bibliothek) die zu beachtenden Gesetze/Rechtsverordnungen, 
Dienstanweisungen/-vereinbarungen und städtischen Regelungen zur Verfügung. Die 
städtischen Regelungen umfassen u.a.: 
 
- Allgemeine Rahmenbedingungen für Sponsoringleistungen im Bereich der 
Stadtverwaltung vom 9. November 2010 bzw. laufende Aktualisierungen 
- Geschäftsanweisung zur Durchführung von Vergabeverfahren vom 01. 10.2022 bzw. 
laufende Aktualisierungen. 
- Wertgrenzenregelung für die Vorlage- und Informationspflichten gegenüber dem 
Rechnungsprüfungsamt (Stand 01.04.2022) 
 
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Eigenbetriebsähnliche Einrichtung 
Bühnen der Stadt Köln, Köln 
IV/6 
 
Darüber hinaus hat der Rat der Stadt Köln speziell für die Bühnen folgende Richtlinie 
beschlossen: 
 
- Geschäftsordnung über die Abgabe kostenloser bzw. ermäßigter Eintrittskarten bei den 
Bühnen der Stadt Köln vom 31. Januar 2002, geändert mit Beschluss des Rates der 
Stadt Köln vom 18. Juli 2013 
 
Im Rahmen des jährlichen Wirtschaftsplanes beschließt der Rat der Stadt Köln über den 
Gesamtbetrag der Kredite zur Finanzierung der Ausgaben und ermächtigt gleichzeitig die 
Betriebsleitung, Kassenkredite bis zu einer bestimmten Höhe aufzunehmen, die zur 
rechtzeitigen Leistung von Ausgaben in Zusammenhang mit dem Spielbetrieb der Bühnen 
dienen und um die kurzfristige Liquidität sicherzustellen. Die Ermächtigung der Betriebsleitung 
zur Kreditaufnahme und zur Eingehung von Verpflichtungen wurde vom Rat der Stadt Köln 
unter anderem am 16. September 2021, am 20. Juni 2022 und am 15. Juni 2023 beschlossen. 
 
Es haben sich im Rahmen unserer Prüfung keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass die 
vorstehend genannten Regelungen und Richtlinien nicht eingehalten wurden. 
 
e) Besteht eine ordnungsmäßige Dokumentation von Verträgen (z. B. 
Grundstücksverwaltung, EDV)? 
 
Grundsätzlich werden Verträge, die die Bühnen der Stadt Köln betreffen, in Form eines 
Kopierexemplars ordnungsgemäß abgelegt. Darüber hinaus werden die Verträge in Excel -
basierten Listen erfasst und fortlaufend aktualisiert. Die Aufgliederung der Verträge erfolgt 
nach Spielzeiten und Sparten bzw. Spielort; bei spielzeitübergreifenden Verträgen erfolgt die 
Aufgliederung alphabetisch bzw. nach Vertragspartnern. 
 
Die Verwaltung dieser Verträge wird durch einen Mitarbeiter des Finanz- und 
Rechnungswesens wahrgenommen. 
 
Die Dokumentation und Aufbewahrung von originalen Mitarbeiterverträgen und Gagenkräften 
erfolgt in der Personalabteilung der Bühnen. 
 
 
 
 
 
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Bühnen der Stadt Köln, Köln 
IV/7 
 
Fragenkreis 3: Planungswesen, Rechnungswesen, Informationssystem und Controlling 
 
a) Entspricht das Planungswesen – auch im Hinblick auf Planungshorizont und 
Fortschreibung der Daten sowie auf sachliche und zeitliche Zusammenhänge von 
Projekten – den Bedürfnissen des Unternehmens? 
 
Das Planungswesen entspricht den Bedürfnissen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung. 
 
b) Werden Planabweichungen systematisch untersucht? 
 
Planabweichungen in den Wirtschaftsplänen werden regelmäßig unter Zuhilfenahme des 
SAP-Moduls Controlling untersucht. Die Ergebnisse der Untersuchung werden regelmäßig in 
den Erläuterungen zu dem jeweiligen Quartalsbericht dargestellt. Die Quartalsberichte sind 
nach dem Erfolgsplan gegliedert und zeigen die Abweichungen zum Wirtschaftsplan auf. 
Abweichungen vom Budget werden überwacht. Darüber hinaus erhalten die 
Kostenstellenverantwortlichen vom Controlling monatliche Auswertungen, mittels derer sie 
über die Höhe der noch zur Verfügung stehenden Mittel informiert werden. Die Betriebsleitung 
erhält monatlich Auswertungen aus der Kosten- und Leistungsrechnung, um einen 
Gesamtüberblick hinsichtlich der bereits verwendeten bzw. noch zur Verfügung stehenden 
Mittel zu erhalten. 
 
c) Entspricht das Rechnungswesen einschließlich der Kostenrechnung der Größe und 
den besonderen Anforderungen des Unternehmens? 
 
Das Rechnungswesen entspricht der Größe und den Anforderungen des Betriebes. 
 
d) Besteht ein funktionierendes Finanzmanagement, welches u.a. eine laufende 
Liquiditätskontrolle und eine Kreditüberwachung gewährleistet? 
 
Die Liquiditätskontrolle sowie die Kreditüberwachung erfolgen durch das Finanzmanagement. 
 
Vor dem Hintergrund der Aufarbeitung und Bewertung der Abläufe und organisatorischen 
Regelungen im Zusammenhang mit den Einlagen bei der Greensill Bank AG sowie den daraus 
resultierenden Handlungserfordernissen hat die Verwaltung eine Liquiditätsrichtlinie sowie 
Reportingformate und Verfahrensvorgaben für die eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen 
erarbeitet. Die Bühnen berichten regelmäßig zu Beginn eines Monats an die Kämmerei ihren 
Liquiditätsstatus zum Ende des Vormonats. Um den Umgang mit gegebenenfalls künftig 
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Eigenbetriebsähnliche Einrichtung 
Bühnen der Stadt Köln, Köln 
IV/8 
 
auftretenden Liquiditätsbeständen zu regeln, hat die Betriebsleitung darüber hinaus eine 
Liquiditätsrichtlinie auf Basis eines mit der Kämmerei abgestimmten Musters in Kraft gesetzt. 
Die zwingende Beachtung dieser Richtlinie wurde auch in eine Neufassung der 
Betriebssatzung der Bühnen aufgenommen, die der Rat der Stadt Köln am 0 5. Mai 2022 
beschlossen hat. Die Betriebsleitung informiert innerhalb der Quartalsberichte den 
Betriebsausschuss über den Liquiditätsstatus zum Ende eines jeden Quartals.  
 
e) Gehört zu dem Finanzmanagement auch ein zentrales Cash-Management und haben 
sich Anhaltspunkte ergeben, dass die hierfür geltenden Regelungen nicht eingehalten 
worden sind? 
 
Das Finanzmanagement verfügt über ein zentrales Cash-Management. 
 
f) Ist sichergestellt, dass Entgelte vollständig und zeitnah in Rechnung gestellt werden? 
Ist durch das bestehende Mahnwesen gewährleistet, dass ausstehende Forderungen 
zeitnah und effektiv eingezogen werden? 
 
In Bezug auf den Verkauf von Eintrittskarten erfolgt eine Rechnungsstellung nur für den 
Bereich der Abonnements und Großkunden. Ansonsten erfolgen Barverkäufe oder Verkäufe 
mit Bezahlung durch EC- bzw. Kreditkarte. 
 
Sofern eine Rechnungsstellung erfolgt, ist sichergestellt, dass diese vollständig und zeitnah 
ist. Eine Ausgabe der Eintrittskarten erfolgt zeitgleich mit der Rechnungsstellung. 
 
g) Entspricht das Controlling den Anforderungen des Unternehmens/Konzerns und 
umfasst es alle wesentlichen Unternehmens-/Konzernbereiche? 
 
Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung verfügt über ein Controlling, dessen Aufgabenbereiche 
sich über alle Teilbereiche der Bühnen erstrecken. So werden u.a. Plan-Ist-Abweichungen, 
Besucherstatistiken, Produktionsabrechnungen für einzelne Kostenträger sowie 
Kostenstellenrechnungen erstellt. Ferner ist das Controlling mitverantwortlich für die 
Aufstellung der Wirtschaftspläne sowie die Überwachung deren Einhaltung. Seit der Spielzeit 
2015/16 ist das Controlling der Personalkosten Bestandteil der regelmäßigen  Berichte an die 
Geschäftsführung. 
 
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Eigenbetriebsähnliche Einrichtung 
Bühnen der Stadt Köln, Köln 
IV/9 
 
h) Ermöglicht das Rechnungs- und Berichtswesen eine Steuerung und/oder 
Überwachung der Tochterunternehmen und der Unternehmen, an denen eine 
wesentliche Beteiligung besteht? 
 
Da die Bühnen keine Anteile an Tochter- und Beteiligungsunternehmen halten, findet diese 
Frage keine Anwendung. 
 
 
Fragenkreis 4: Risikofrüherkennungssystem 
 
a) Hat die Geschäfts-/Konzernleitung nach Art und Umfang Frühwarnsignale definiert 
und Maßnahmen ergriffen, mit deren Hilfe bestandsgefährdende Risiken rechtzeitig 
erkannt werden können? 
 
Für Zwecke der Risikofrüherkennung haben die Bühnen ein Risiko- und Chancen-
Management (RCM) eingerichtet. 
Hierzu wird jährlich eine Risikoinventur mit Hilfe von definierten Fragenkatalogen und 
Checklisten durchgeführt, wobei alle Abteilungen der Bühnen bei der Risikoerfassung 
einbezogen werden. Die Risikoverantwortlichen, i. d. R. die Abteilungsleiter bzw. deren 
Stellvertreter, werden schriftlich nach Risiken und Chancen und deren Entwicklung in ihren 
Bereichen befragt. Die Risikoverantwortlichen machen Angaben zur Auswirkung der Risiken 
in Euro, woraus sich die Einstufung in niedrig, moderat, wesentlich und gravierend ergibt, und 
zur Eintrittswahrscheinlichkeit (gering, mittel, hoch und sehr hoch). Aus diesen beiden 
Dimensionen ergibt sich eine 4 x 4-Risikomatrix (RiskMap), in die jedes Risiko eingeordnet ist. 
 
Durch ein entsprechendes Informationssystem soll sichergestellt werden, dass mögliche 
Risiken und Chancen an die jeweiligen Entscheidungsträger der Bühnen rechtzeitig 
kommuniziert werden, um wirtschaftlichen, technischen und organisatorischen 
Fehlentwicklungen frühzeitig entgegenwirken zu können.  
 
Durch die jährliche Risikoinventur werden bereits erfasste Risiken laufend auf Aktualität 
geprüft und ggf. neue Risiken benannt bzw. die Feststellung getroffen, dass Risiken erledigt 
sind. Die von den Risikoverantwortlichen gelieferten Informationen (Risikoidentifikation,              
-analyse, -bewertung und -steuerung) werden vom Risikomanager ausgewertet und ins RCM-
System übernommen. Die Daten werden zu den Inventurstichtagen festgeschrieben, sodass 
die Entwicklung der Risiken hinsichtlich Bewertung und Trend (sinkend, steigend, konstant) 
nachvollzogen werden kann. 
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IV/10 
 
 
Bei der Art von Risiken, wie sie bei den Bühnen der Stadt Köln bestehen, sind nach Auffassung 
der Betriebsleitung allerdings überwiegend keine sinnvollen Frühwarnsignale mit 
entsprechenden Schwellenwerten definierbar und deshalb nicht festgelegt. 
 
Außerhalb des RCM-Systems erhalten die Risikoverantwortlichen in ihrer Funktion als 
Abteilungsleiter regelmäßig weiterführende Informationen (Controlling, Statistiken, 
Auswertungen), die sie frühzeitig über Veränderungen und wichtige Ereignisse informieren. 
 
Zum Stichtag 31. August 2023 waren insgesamt 48 Risiken und 4 Chancen, zum Stichtag 
31. August 2022 insgesamt 41 Risiken und 4 Chancen identifiziert und den verschiedenen 
Bereichen (Betriebsleitung, Produktion, Technik und Verwaltung) zugeordnet. Die Risiken sind 
weiterhin unterteilt in allgemeine externe, allgemeine interne, finanzwirtschaftliche, personelle, 
räumliche/technische Ausstattungsrisiken und leistungswirtschaftliche Risiken. Darüber 
hinaus definieren die Risikoverantwortlichen Maßnahmen, die den Risiken entgegenwirken, 
sie ggf. verhindern bzw. vermindern. 
 
b) Reichen diese Maßnahmen aus und sind sie geeignet, ihren Zweck zu erfüllen? Haben 
sich Anhaltspunkte ergeben, dass die Maßnahmen nicht durchgeführt werden? 
 
Mit der Maßgabe, dass keine entsprechenden Schwellenwerte definiert wurden und dass das 
RCM-System nicht als Frühwarnsystem angelegt ist, sind die Maßnahmen in dem 
beschriebenen Rahmen geeignet, ihren Zweck zu erfüllen. 
 
c) Sind diese Maßnahmen ausreichend dokumentiert? 
 
Die getroffenen Maßnahmen sind ausreichend dokumentiert. 
 
d) Werden Frühwarnsignale und Maßnahmen kontinuierlich und systematisch mit dem 
aktuellen Geschäftsumfeld sowie mit den Geschäftsprozessen und Funktionen 
abgestimmt und angepasst? 
 
Vgl. Antwort zu Frage 4a). 
 
 
  
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Bühnen der Stadt Köln, Köln 
IV/11 
 
Fragenkreis 5: Finanzinstrumente, andere Termingeschäfte, Optionen und Derivate 
 
In dem Geschäftsjahr 2022 /23 wurden keine Termingelder angelegt und bis auf die in 
Vorjahren erfolgte Anlage bei der insolventen Greensill Bank sind keine Termingelder offen. 
 
Vor dem Hintergrund der im Geschäftsjahr 2020/21 erfolgten Anlage liquider Mittel bei der 
Greensill Bank mit den bekannten Folgen, wurde eine „Richtlinie für Liquiditätsanlagen der 
eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Bühnen Köln“ erarbeitet und am 15. Mai 2 022 in Kraft 
gesetzt. 
 
 
Fragenkreis 5 a) – 5 f) nicht einschlägig. 
 
a) Hat die Geschäfts-/Konzernleitung den Geschäftsumfang zum Einsatz von 
Finanzinstrumenten sowie von anderen Termingeschäften, Optionen und Derivaten 
schriftlich festgelegt? Dazu gehört: 
 
Welche Produkte/Instrumente dürfen eingesetzt werden? 
 
Mit welchen Partnern dürfen die Produkte/Instrumente bis zu welchen Beträgen 
eingesetzt werden? 
 
Wie werden die Bewertungseinheiten definiert und dokumentiert und in welchem 
Umfang dürfen offene Posten entstehen? 
 
Sind die Hedge-Strategien beschrieben, z. B. ob bestimmte Strategien ausschließlich 
zulässig sind bzw. bestimmte Strategien nicht durchgeführt werden dürfen (z. B. 
antizipatives Hedging)? 
 
b) Werden Derivate zu anderen Zwecken eingesetzt als zur Optimierung von 
Kreditkonditionen und zur Risikobegrenzung? 
 
c) Hat die Geschäfts-/Konzernleitung ein dem Geschäftsumfang entsprechendes 
Instrumentarium zur Verfügung gestellt, insbesondere in Bezug auf 
 
Erfassung der Geschäfte 
Beurteilung der Geschäfte zum Zweck der Risikoanalyse 
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Bühnen der Stadt Köln, Köln 
IV/12 
 
Bewertung der Geschäfte zum Zweck der Rechnungslegung 
Kontrolle der Geschäfte? 
 
d) Gibt es eine Erfolgskontrolle für nicht der Risikoabsicherung (Hedging) dienende 
Derivatgeschäfte und werden Konsequenzen aufgrund der Risikoentwicklung 
gezogen? 
 
e) Hat die Geschäfts-/Konzernleitung angemessene Arbeitsanweisungen erlassen? 
 
f) Ist die unterjährige Unterrichtung der Geschäfts-/Konzernleitung im Hinblick auf die 
offenen Positionen, die Risikolage und die ggf. zu bildenden Vorsorgen geregelt? 
 
 
Fragenkreis 6: Interne Revision  
 
a) Gibt es eine den Bedürfnissen des Unternehmens/Konzerns entsprechende interne 
Revision/Konzernrevision? Besteht diese als eigenständige Stelle oder wird diese 
Funktion durch eine andere Stelle (ggf. welche?) wahrgenommen? 
 
Die Interne Revision bei den Bühnen der Stadt Köln ist als eigenständige Stelle in der 
Geschäftsführenden Direktion angesiedelt.  
 
Der Tätigkeitsbereich der internen Revision ist in der "Dienstanweisung Innenrevision" vom  
27. Januar 2015 festgelegt.  
 
Weitere Prüfungen werden durch das Rechnungsprüfungsamt der Stadt Köln durchgeführt. 
 
b) Wie ist die Anbindung der internen Revision/Konzernrevision im 
Unternehmen/Konzern? Besteht bei ihrer Tätigkeit die Gefahr von Interessenkonflikten? 
 
Die interne Revision der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung ist unmittelbar an die Ge-
schäftsführende Direktion angebunden. 
 
Die Interne Revision ist mit einem Prüfungs-, Beratungs- und Feststellungsrecht ausgestattet. 
Die Gefahr von Interessenkonflikten besteht nicht, da die interne Revision 
weisungsunabhängig ist. 
 
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IV/13 
 
c) Welches waren die wesentlichen Tätigkeitsschwerpunkte der internen 
Revision/Konzernrevision im Geschäftsjahr? Wurde auch geprüft, ob wesentlich 
miteinander unvereinbare Funktionen (z. B. Trennung von Anweisung und Vollzug) 
organisatorisch getrennt sind? Wann hat die interne Revision das letzte Mal über 
Korruptionsprävention berichtet? Liegen hierüber schriftliche Revisionsberichte vor? 
 
Die mit der internen Revision beauftragte Mitarbeiterin war im Berichtsjahr in folgenden 
Bereichen schwerpunktmäßig tätig: 
 
- Ausgabenkontrolle bei den Bühnen über Bedarfsprüfungen der Bühnen der Stadt Köln  
- Bei Vergabeverfahren 
o Umsetzung der Geschäftsanweisung zur Durchführung von Vergabeverfahren 
o Umsetzung der Wertgrenzenregelung für die Vorlage- und 
Informationspflichten gegenüber dem Rechnungsprüfungsamt ab 01.04.2022 
- Prüfungen des Rechnungsprüfungsamtes und des Rechtsamtes, die von der Internen 
Revision begleitet und unterstützt werden: 
o Prüfung von Vergaben auf Rechtmäßigkeit und Ordnungsmäßigkeit, hier: 
Begleitung der Stichprobenprüfung in Bezug auf die Einhaltung der 
Vergabevorschriften (Rechtsamt) 
o Prüfung von Bedarfsprüfungen auf Rechtmäßigkeit und Ordnungsmäßigkeit, 
hier: Begleitung der Stichprobenprüfung in Bezug auf die Einhaltung der 
Bedarfsprüfungsrichtlinie (Rechnungsprüfungsamt) 
o Schwerpunktprüfung: Umsetzung und Nutzung des städtischen 
Vertragsmanagements (Rechnungsprüfungsamt) 
o Programmprüfung, hier: Einführung eines eRechnungseingangsbuchs in SAP 
mittels Doxis4, Programmprüfung nach § 104 Abs. 1 Ziffer 3 der 
Gemeindeordnung NRW (Rechnungsprüfungsamt) 
- Regelungen und Dienstanweisungen allgemein: 
o Allgemeine Geschäftsbedingungen der Bühnen der Stadt Köln 
- Datenschutz, hier Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie 
Überwachung der Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorschriften 
 
d) Hat die interne Revision ihre Prüfungsschwerpunkte mit dem Abschlussprüfer 
abgestimmt? 
 
Eine Abstimmung der Prüfungsschwerpunkte der internen Revision mit dem Abschlussprüfer 
erfolgt nicht. 
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IV/14 
 
 
e) Hat die interne Revision/Konzernrevision bemerkenswerte Mängel aufgedeckt und 
um welche handelt es sich? 
 
Die interne Revision hat im Rahmen ihrer in 2022/23 durchgeführten Tätigkeiten 
auskunftsgemäß keine bemerkenswerten Mängel bei der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
aufgedeckt. 
 
f) Welche Konsequenzen werden aus den Feststellungen und Empfehlungen der 
internen Revision/Konzernrevision gezogen und wie kontrolliert die interne 
Revision/Konzern-revision die Umsetzung ihrer Empfehlungen? 
 
Seit Aufnahme der Tätigkeit der internen Revision veranlasst die Betriebsleitung die 
Umsetzung der Empfehlungen der internen Revision u. a. durch Dienstanweisungen. Die 
interne Revision prüft die Einhaltung der Dienstanweisungen bei Bedarf bzw. auf Anweisu ng 
in zeitlichem Abstand. 
 
 
Fragenkreis 7: Übereinstimmung der Rechtsgeschäfte und Maßnahmen mit Gesetz, 
Satzung, Geschäftsordnung, Geschäftsanweisung und bindenden Beschlüssen des 
Überwachungsorgans 
 
a) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass die vorherige Zustimmung des 
Überwachungsorgans zu zustimmungspflichtigen Rechtsgeschäften und Maßnahmen 
nicht eingeholt worden ist? 
 
Im Rahmen unserer Prüfung haben sich keine Anhaltspunkte ergeben, dass die vorherigen 
Zustimmungen des Überwachungsorgans zu zustimmungspflichtigen Rechtsgeschäften und 
Maßnahmen nicht eingeholt worden sind. 
 
b) Wurde vor der Kreditgewährung an Mitglieder der Geschäftsleitung oder des 
Überwachungsorgans die Zustimmung des Überwachungsorgans eingeholt? 
 
Im Wirtschaftsjahr 2022/23 wurden keine Kredite an Mitglieder der Geschäftsleitung oder des 
Überwachungsorgans gewährt. 
 
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Eigenbetriebsähnliche Einrichtung 
Bühnen der Stadt Köln, Köln 
IV/15 
 
c) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass anstelle zustimmungsbedürftiger 
Maßnahmen ähnliche, aber nicht als zustimmungsbedürftig behandelte Maßnahmen 
vorgenommen worden sind (z. B. Zerlegung in Teilmaßnahmen)? 
 
Anhaltspunkte dafür haben sich im Rahmen unserer Prüfung nicht ergeben. 
 
d) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass die Geschäfte und Maßnahmen nicht mit 
Gesetz, Satzung, Geschäftsordnung, Geschäftsanweisung und bindenden Beschlüssen 
des Überwachungsorgans übereinstimmen? 
 
Anhaltspunkte dafür haben sich im Rahmen unserer Prüfung nicht ergeben. 
 
 
Fragenkreis 8: Durchführung von Investitionen 
 
a) Werden Investitionen (in Sachanlagen, Beteiligungen, sonstige Finanzanlagen, 
immaterielle Anlagewerte und Vorräte) angemessen geplant und vor Realisierung auf 
Rentabilität/Wirtschaftlichkeit, Finanzierbarkeit und Risiken geprüft? 
 
Vor Realisierung findet bei geplanten Investitionen auf der Grundlage der Richtlinie für die 
Bedarfsprüfung vor der Vergabe von Lieferungen und Leistungen der Stadt Köln eine 
Wirtschaftlichkeitsprüfung statt. 
 
Die Investitionen in die Gebäude und in die Betriebsvorrichtungen der Bühnen der Stadt Köln 
erfolgen auskunftsgemäß grundsätzlich aufgrund einer Gesamtkonzeption der baulichen 
Erhaltung einschließlich der brandschutz- und sicherheitstechnischen Erneuerungen. Bei der 
konkreten Umsetzung von Maßnahmen werden Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen 
vorgenommen. 
 
Bei dem Projekt "Sanierung der Bühnen" sind Rentabilitätsgesichtspunkte nicht relevant, da 
es sich bei den Bühnen um einen öffentlichen Zuschussbetrieb handelt. Wirtschaftlichkeits- 
und Finanzierungsaspekte sowie Risiken werden bei der Planung dieses Großprojektes 
berücksichtigt. 
  
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Eigenbetriebsähnliche Einrichtung 
Bühnen der Stadt Köln, Köln 
IV/16 
 
b) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass die Unterlagen/Erhebungen zur 
Preisermittlung nicht ausreichend waren, um ein Urteil über die Angemessenheit des 
Preises zu ermöglichen (z. B. bei Erwerb bzw. Veräußerung von Grundstücken oder 
Beteiligungen)? 
 
Für Fremdleistungen wird der Preis grundsätzlich über die vorgeschriebenen Verfahren nach 
der UVgO, VOB, und VGV ermittelt. Ab einem Nettoauftragswert von EUR 100.000,00 (UVgO) 
bzw. EUR 750.000,00 (VOB) erfolgen grundsätzlich öffentliche Ausschreibungen zentral durch 
das Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen der Stadt Köln. Ab einem Auftragswert von 
EUR 25.000,00 prüft das Rechnungsprüfungsamt die Vergaben stichprobenartig. 
 
c) Werden Durchführung, Budgetierung und Veränderungen von Investitionen laufend 
überwacht und Abweichungen untersucht? 
 
Die Durchführung der Investitionen wird laufend überwacht. 
Für das Sanierungsprojekt war im Berichtsjahr ein externer Kostensteuerer beauftragt. 
 
Die Kosteneinhaltung für Investitionen im Interim wird durch einen Mitarbeiter der Bühnen 
überwacht. Dieser muss der Betriebsleitung regelmäßig Bericht erstatten. Für den gesamten 
Bereich Interim wird seit dem Wirtschaftsjahr 2013/14 in einem Interim-Controlling-Bericht an 
den Betriebsausschuss berichtet. 
 
Die übrigen Investitionen sind vom Volumen her von untergeordneter Bedeutung; dafür sind 
den Abteilungsleitern Budgets zugewiesen, deren Einhaltung monatlich anhand der 
Restmittelübersichten überwacht wird. 
 
d) Haben sich bei abgeschlossenen Investitionen wesentliche Überschreitungen 
ergeben? Wenn ja, in welcher Höhe und aus welchen Gründen? 
 
Zu den erfolgten Überschreitungen betreffend die Sanierung des Opernhauses verweisen wir 
auf die Ausführungen im Lagebericht. 
 
e) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass Leasing- oder vergleichbare Verträge nach 
Ausschöpfung der Kreditlinien abgeschlossen wurden? 
 
Anhaltspunkte dafür haben sich im Rahmen unserer Prüfung nicht ergeben. 
 
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Eigenbetriebsähnliche Einrichtung 
Bühnen der Stadt Köln, Köln 
IV/17 
 
Fragenkreis 9: Vergaberegelungen 
 
a) Haben sich Anhaltspunkte für eindeutige Verstöße gegen Vergaberegelungen (z.B. 
UVgO, VOB, VGV, EU-Regelungen) ergeben? 
 
Für die eigenbetriebsähnliche Einrichtung gilt die Geschäftsanweisung zur Durchführung von 
Vergabeverfahren in der Fassung vom 1. Februar 2024. Darüber hinaus werden Vergaben 
vom Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen der Stadt Köln begleitet und geprüft. Ein 
weiteres Prüfungsrecht ab einem Betrag von 25.000,00 € (netto) obliegt dem 
Rechnungsprüfungsamt der Stadt Köln. 
Alle Vergaben ab 500,00 € werden in speziellen Sharepoint-System der Stadtverwaltung Köln, 
cMarket und cVergabe, eingestellt, sodass diese vom Amt für Recht, Vergabe und 
Versicherungen und Rechnungsprüfungsamt der Stadt Köln eingesehen werden können. 
 
Anhaltspunkte für eindeutige Verstöße gegen Vergaberegelungen haben sich bei unserer 
Prüfung nicht ergeben. 
 
Wir weisen darauf hin, dass die Überprüfung von Verstößen bei Vergaben im Rahmen einer 
Abschlussprüfung nicht möglich ist und dass eine rechtliche Beurteilung insoweit von uns nicht 
durchgeführt werden kann 
 
b) Werden für Geschäfte, die nicht den Vergaberegelungen unterliegen, 
Konkurrenzangebote (z. B. auch für Kapitalaufnahmen und Geldanlagen) eingeholt? 
 
Für Geschäfte, die nicht den Vergaberegelungen unterliegen, werden auskunftsgemäß 
entsprechende Vergleichsangebote eingeholt. 
 
 
Fragenkreis 10: Berichterstattung an das Überwachungsorgan 
 
a) Wird dem Überwachungsorgan regelmäßig Bericht erstattet? 
 
Gemäß § 20 der Eigenbetriebsverordnung i. V. m. § 17 der Betriebssatzung hat die 
Betriebsleitung die Oberbürgermeisterin und den Betriebsausschuss vierteljährlich über die 
Entwicklung der Erträge und Aufwendungen sowie über die Abwicklung des Vermögensplanes 
schriftlich unterrichtet. 
 
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Eigenbetriebsähnliche Einrichtung 
Bühnen der Stadt Köln, Köln 
IV/18 
 
Der Betriebsausschuss hat den jährlichen Wirtschaftsplan für 2022 /23 erhalten, der dem Rat 
der Stadt Köln anschließend zur Zustimmung vorgelegt und von diesem beschlossen wurde. 
 
b) Vermitteln die Berichte einen zutreffenden Einblick in die wirtschaftliche Lage des 
Unternehmens/Konzerns und in die wichtigsten Unternehmens-/Konzernbereiche? 
 
Der Wirtschaftsplan und die Quartalsberichte vermittelten zum Zeitpunkt der Berichterstattung 
einen zutreffenden Einblick in die wirtschaftliche Lage der Bühnen. 
 
c) Wurde das Überwachungsorgan über wesentliche Vorgänge angemessen und 
zeitnah unterrichtet? Liegen insbesondere ungewöhnliche, risikoreiche oder nicht 
ordnungsgemäß abgewickelte Geschäftsvorfälle sowie erkennbare Fehldispositionen 
oder wesentliche Unterlassungen vor und wurde hierüber berichtet? 
 
Gemäß § 6 Abs. 2 der Betriebssatzung hat die Betriebsleitung die Oberbürgermeisterin über 
alle wichtigen Angelegenheiten rechtzeitig zu unterrichten und ihr auf Verlangen die zur 
Wahrnehmung ihrer Aufgabe notwendigen Auskünfte zu erteilen. 
 
Über wesentliche Vorgänge (Stand und Fortgang des Sanierungsprojektes ) hat die 
Betriebsleitung ausweislich der Protokolle regelmäßig berichtet. 
 
d) Zu welchen Themen hat die Geschäfts-/Konzernleitung dem Überwachungsorgan 
auf dessen besonderen Wunsch berichtet (§ 90 Abs. 3 AktG)? 
 
Die Betriebsleitung hat auf besonderen Wunsch des Überwachungsorgans insbesondere über 
den Stand des Sanierungsprojektes und dessen Kostenentwicklung berichtet. 
 
e) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass die Berichterstattung (z.B. nach § 90 AktG 
oder unternehmensinternen Vorschriften) nicht in allen Fällen ausreichend war? 
 
Anhaltspunkte dafür haben sich nicht ergeben. 
 
f) Gibt es eine D&O-Versicherung? Wurde ein angemessener Selbstbehalt vereinbart? 
Wurden Inhalt und Konditionen der D&O-Versicherung mit dem Überwachungsorgan 
erörtert? 
 
Eine D&O-Versicherung (Vermögenschadenhaftpflichtversicherung) wurde für die 
Betriebsleitung und den Betriebsausschuss nicht abgeschlossen. 
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Bühnen der Stadt Köln, Köln 
IV/19 
 
 
g) Sofern Interessenkonflikte der Mitglieder der Geschäftsleitung oder des 
Überwachungsorgans gemeldet wurden, ist dies unverzüglich dem 
Überwachungsorgan offengelegt worden? 
 
Anhaltspunkte dafür haben sich im Rahmen der Prüfung nicht ergeben. 
 
 
Fragenkreis 11: Ungewöhnliche Bilanzposten und stille Reserven 
 
a) Besteht im wesentlichen Umfang offenkundig nicht betriebsnotwendiges Vermögen? 
 
Es besteht kein offenkundig nicht betriebsnotwendiges Vermögen. 
 
b) Sind Bestände auffallend hoch oder niedrig? 
 
Auffallend hohe oder niedrige Bestände sind nicht erkennbar.  
 
c) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass die Vermögenslage durch im Vergleich zu 
den bilanziellen Werten erheblich höhere oder niedrigere Verkehrswerte der 
Vermögensgegenstände wesentlich beeinflusst wird? 
 
Es haben sich keine konkreten Anhaltspunkte ergeben, dass gegenüber den Bilanzwerten 
erheblich höhere oder niedrigere Verkehrswerte vorliegen, die Einfluss auf die Vermögenslage 
haben könnten. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass die bühnenspezifischen Gebäude und 
technischen Einrichtungen zu einer anderen Nutzung nicht geeignet sind und es sich 
außerdem um einen Zuschussbetrieb handelt, sodass positive Ertragswerte zur Ermittlung 
marktorientierter Verkehrswerte nicht gegeben sein dürften. 
 
 
Fragenkreis 12: Finanzierung 
 
a) Wie setzt sich die Kapitalstruktur nach internen und externen Finanzierungsquellen 
zusammen? Wie sollen die am Abschlussstichtag bestehenden wesentlichen 
Investitionsverpflichtungen finanziert werden? 
 
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101110217 
 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung 
Bühnen der Stadt Köln, Köln 
IV/20 
 
Das Kapital beträgt zum Bilanzstichtag 658.841 T€ davon entfällt auf interne 
Finanzierungsquellen ein Betrag von insgesamt 44.578 T€. Dieser Betrag setzt sich 
zusammen aus Eigenkapital (26.214 T€) und Sonderposten für Investitionszuschüsse    
(18.364 T€). Das Fremdkapital beläuft sich unter Einschluss des 
Rechnungsabgrenzungspostens auf insgesamt  614.264 T€. 
 
Die Finanzierung der am Abschlussstichtag bestehenden wesentlichen 
Investitionsverpflichtungen ist durch die Ermächtigung der Betriebsleitung zur Kreditaufnahme 
und zur Eingehung von Verpflichtungen durch die Beschlüsse des Rates der Stadt Köln 
gesichert. 
 
b) Wie ist die Finanzlage des Konzerns zu beurteilen, insbesondere hinsichtlich der 
Kreditaufnahmen wesentlicher Konzerngesellschaften? 
 
Die Bühnen sind weder Mutterunternehmen noch liegt ein Konzernverhältnis im Sinne des 
HGB vor. 
 
c) In welchem Umfang hat das Unternehmen Finanz-/Fördermittel einschließlich 
Garantien der öffentlichen Hand erhalten? Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass die 
damit verbundenen Verpflichtungen und Auflagen des Mittelgebers nicht beachtet 
wurden? 
 
Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung ist in die Haushaltsplanung der Stadt Köln eingebunden 
und erhielt im Wirtschaftsjahr 2022 /23 planmäßig vorgesehene Zuschüsse von insgesamt 
83.034 T€  (Vorjahr 81. 012 T€). Das Land Nordrhein-Westfalen hat für das Wirtschaftsjahr 
2022/23 einen Personalkostenzuschuss in Höhe von 3.742 T€  (Vorjahr 3.613 T€) gewährt. 
 
Es haben sich keine Anhaltspunkte ergeben, dass die damit verbundenen Verpflichtungen und 
Auflagen der Mittelgeber nicht beachtet wurden. 
 
Es ist nicht auszuschließen, dass die Zuschüsse als EU-rechtlich unzulässige Beihilfen 
beurteilt werden. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sieht die Betriebsleitung jedoch kein bilanziell 
zu berücksichtigendes Risiko. 
 
  
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Eigenbetriebsähnliche Einrichtung 
Bühnen der Stadt Köln, Köln 
IV/21 
 
Fragenkreis 13: Eigenkapitalausstattung und Gewinnverwendung 
 
a) Bestehen Finanzierungsprobleme aufgrund einer evtl. zu niedrigen 
Eigenkapitalausstattung? 
 
Finanzierungsprobleme sind in Anbetracht der Eigenkapitalausstattung bei einem 
Zuschussbetrieb wie hier solange und soweit nicht zu erwarten, wie die erforderlichen 
Finanzmittel durch Betriebs- und Investitionszuschüsse sowie Kreditermächtigungen von 
dritter Seite bereitgestellt werden. 
 
b) Ist der Gewinnverwendungsvorschlag (Ausschüttungspolitik, Rücklagenbildung) mit 
der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens vereinbar? 
 
Gemäß § 2 Abs. 3 der Betriebssatzung darf die Stadt Köln keine Zuwendungen – und damit 
auch keine Ausschüttungen – aus Mitteln der Einrichtung erhalten. Die jeweiligen 
Jahresergebnisse werden entweder auf neue Rechnung vorgetragen oder den Rücklagen 
zugeführt. 
 
 
Fragenkreis 14: Rentabilität/Wirtschaftlichkeit 
 
a) Wie setzt sich das Betriebsergebnis des Unternehmens/Konzerns nach Segmenten/ 
Konzernunternehmen zusammen? 
 
Zur Spartenergebnisrechnung als Bestandteil des Jahresabschlusses wird auf den Anhang 
verwiesen. 
 
b) Ist das Jahresergebnis entscheidend von einmaligen Vorgängen geprägt? 
 
Das Jahresergebnis ist nicht entscheidend von einmaligen Vorgängen geprägt. Im Übrigen 
wird zur Erläuterung des Jahresergebnisses auf die Ausführungen im Lagebericht verwiesen.  
 
c) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass wesentliche Kredit- oder andere 
Leistungsbeziehungen zwischen Konzerngesellschaften bzw. mit den Gesellschaftern 
eindeutig zu unangemessenen Konditionen vorgenommen werden? 
 
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101110217 
 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung 
Bühnen der Stadt Köln, Köln 
IV/22 
 
Im Rahmen des Geschäftsbesorgungsvertrages vom 17. Dezember 2001 zwischen den 
Bühnen und dem Gürzenich-Orchester Köln ist geregelt, dass jede der beiden Einrichtungen 
eine angemessene Kostenerstattung für die vereinbarten Tätigkeiten (Verwaltungstätigkeite n 
und Opernbespielung) zu leisten hat. Die Ermittlung der angemessenen Kosten erfolgt 
grundsätzlich durch die Kostenträgerrechnung der Einrichtungen.  
 
d) Wurde die Konzessionsabgabe steuer- und preisrechtlich erwirtschaftet? 
 
Diese Frage ist bei den Bühnen nicht relevant. 
 
 
Fragenkreis 15: Verlustbringende Geschäfte und ihre Ursachen 
 
a) Gab es verlustbringende Geschäfte, die für die Vermögens- und Ertragslage von 
Bedeutung waren, und was waren die Ursachen der Verluste? 
 
Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung mit ihrer spezifischen Dienstleistung als 
Zuschussbetrieb ist grundsätzlich nur durch Zuwendungen dritter finanzierbar. Wesentliche 
verlustbringende Geschäfte, die außerhalb der strukturell bedingten Verluste liegen, sind uns 
im Rahmen der Prüfung nicht bekannt geworden. 
 
b) Wurden Maßnahmen zeitnah ergriffen, um die Verluste zu begrenzen, und um welche 
Maßnahmen handelt es sich? 
 
Vgl. Antwort zu Frage 15a). 
 
 
Fragenkreis 16: Ursachen des Jahresfehlbetrages und Maßnahmen zur Verbesserung 
der Ertragslage 
 
a) Was sind die Ursachen des Jahresfehlbetrages? 
 
Es wurde im Berichtsjahr ein handelsrechtlicher Jahresüberschuss von 8,4 Mio. € 
erwirtschaftet. Der Jahresüberschuss ist maßgeblich durch die laufenden 
Betriebskostenzuschüsse der Stadt Köln (rd. 84 Mio. €) beeinflusst, die unter den sonstigen 
Erträgen ausgewiesen werden. 
  
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101110217 
   
 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung 
Bühnen der Stadt Köln, Köln 
IV/23 
 
 
b) Welche Maßnahmen wurden eingeleitet bzw. sind beabsichtigt, um die Ertragslage 
des Unternehmens zu verbessern? 
 
Die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Bühnen hängt maßgeblich von der Auslastung in 
der Interimszeit und der weiteren Bezuschussung ab. In Abstimmung mit de m 
Beteiligungsmanagement bemüht sich die Betriebsleitung nachdrücklich um  
- konsequentes Controlling der künstlerischen Sparten, um Budgetüberschreitungen 
möglichst zu vermeiden, 
- vollständigen Ausgleich der in Planergebnissen der Folgejahre enthaltenen laufenden 
Kosten der Interimsunterbringung durch die Stadt Köln, 
- Ausgleich der Tariflohnsteigerungen durch die Stadt Köln, 
- Liquiditätszuflüsse durch die Stadt Köln im Zusammenhang mit zusätzlichen 
Planungskosten und zusätzlichen Baukosten bis zur Fertigstellung der 
Sanierungsmaßnahmen, 
- A däquate Kreditfinanzierungen zur Abdeckung des im Zusammenhang mit der 
Sanierung geplanten Investitionsvolumens. 
 
 
 
 
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Anlage 2 - Gewinn- und Verlustrechnung

1608 Zeichen

Eigenbetriebsähnliche Einrichtung 
Bühnen der Stadt Köln, Köln I/2
Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023
2022/2023 2021/2022
€ € € €
1. Umsatzerlöse 6.048.170,03 3.796.032,93
2. Verringerung/ Erhöhung des Bestandes an
unfertigen Leistungen -550.450,00 97.000,00
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.165.200,00 1.179.100,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 91.911.696,77 90.378.273,48
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und 
Betriebsstoffe 1.893.595,81 1.743.625,22
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 14.030.226,59 15.92 3.822,40 13.217.178,43 14.960.803,65
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 41.653.666,83 40.389.679,51
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung 10.757.019,25 52.410.686 ,08 10.293.618,59 50.683.298,10
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens-
gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.039.282,12 3 .912.567,79
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 17.348.844,21 20.905.734,76
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.614,00 16.596,49
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
- davon aus der Aufzinsung von Rück- 422.581,00 425.679,00
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 875,44 0,00
12. Ergebnis nach Steuern 8.433.139,55 4.578.919,60
13. Sonstige Steuern 5.707,05 3.965,62
14. Jahresüberschuss 8.427.432,50 4.574.953,98
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 8.528.392,15 3.703.438,17
16. Einstellung in die Gewinnrücklagen -2.127.600,00 0,00
17. Entnahme aus den Gewinnrücklagen 250.000,00 250.000,00
18. Bilanzgewinn 15.078.224,65 8.528.392,15
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Anlage 3 - Anhang

55476 Zeichen

Bühnen der Stadt Köln, Köln                                               I/3 
 
 
 
 
 
JAHRESABSCHLUSS FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR 
1. SEPTEMBER 2022 BIS 31. AUGUST 2023 
 
A N H A N G 
 
Der Jahresabschluss der Bühnen der Stadt Köln für das Wirtschaftsjahr 1.9.2022 – 31.8.2023 wurde nach 
den Bestimmungen der §§ 21 - 24 der Eigenbetriebsverordnung NRW (EigVO NRW) in der Fassung vom 
16.11.2004, geändert am 22.3.2021, sowie in sinngemäßer Anwendung der für große Kapitalgesellschaften 
geltenden Vorschriften zum Jahresabschluss im Dritten Buch des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Be-
rücksichtigung von § 263 HGB und der ergänzenden Vorschriften der Betriebssatzung aufgestellt. Dies 
schließt die Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein. 
I. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE 
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr unveränder-
ten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bilanz wurde nach teilweiser Verwendung 
des Jahresergebnisses (§ 268 Abs. 1 HGB) aufgestellt. 
 
Im Jahresabschluss zum 31.8.2023 wurden die zum 1.9.2000 auf die Bühnen übertragenen Anlagegüter 
zu fortgeführten Zeitwerten und die in den Folgejahren angeschafften Anlagegüter zu fortgeführten An-
schaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet.
 Der Wertminderung wurde durch planmäßige lineare 
Abschreibungen Rechnung getragen, wobei die Nutzungsdauern bzw. Restnutzungsdauern auf der Grund-
lage einschlägiger Abschreibungstabellen geschätzt wurden. Die Nutzungsdauer der immateriellen Anlage-
güter beträgt 3 bis 10 Jahre. Die Nutzungsdauer der Betriebsbauten und Grundstückseinrichtungen beträgt 
8 bis 40 Jahre, die Nutzungsdauer bzw. Restnutzungsdauer der Maschinen und maschinellen Anlagen 1 bis 
25 Jahre und der Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 bis 20 Jahre. Geringwertige Anlagegüter mit An-
schaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 werden in einen Sammelposten eingestellt, der 
im Jahr des Zugangs sowie in den vier folgenden Wirtschaftsjahren mit jeweils 1/5 gewinnmindernd aufge-
löst wird. In die Herstellungskosten der Anlagen im Bau werden die auf den Herstellungszeitraum entfal-
lenden Zinsen für Fremdkapital, das zur Finanzierung der Herstellung verwendet wurde, einbezogen.  
 
Der unter den Sachanlagen ausgewiesene Bilanzposten „geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau“ ent-
hält im Wesentlichen die zu Herstellungskosten bewerteten Baukosten einschließlich der aktivierten Bau-
zeitzinsen im Zusammenhang mit der Sanierung der Oper und des Schauspielhauses. Auch ein Teilbetrag 
der für das ursprünglich geplante Projekt (Sanierung der Oper und Neubau des Schauspielhauses) zuvor 
verauslagten Wettbewerbs- und Planungskosten ist mit seinen Herstellungskosten in dem Anlageposten 
Anlagen im Bau enthalten. 
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I/4 Bühnen der Stadt Köln, Köln                     
 
Bei den Vorräten wurden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Einstandspreisen angesetzt. Die als unfertige 
Leistungen ausgewiesenen Schauspiel-, Musiktheater- sowie Tanzproduktionen bzw. Neuinszenierungen, 
für die bereits Kosten vor dem Bilanzstichtag angefallen sind, wurden mit den Herstellungskosten bewertet. 
Dabei wurden analog § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB die den Produktionen direkt zurechenbaren Sachkosten 
sowie Personalkosten für die Mitarbeiter*innen der Produktionskostenstellen, die Gastkünstler*innen, den 
Opernchor und das eigene Sänger- sowie Tanzensemble in die Herstellungskosten eingerechnet. In die 
Herstellungskosten wurden auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der 
Abschreibungen des für die Produktionen eingesetzten Anlagevermögens einbezogen. 
 
Die zum 31.8.2023 ausgewiesenen Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die liquiden 
Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie den 
sonstigen Vermögensgegenständen wurden für erkennbare Einzelrisiken angemessene Wertberichtigungen 
aktivisch abgesetzt. 
 
Das Stammkapital wurde zu dem in der Betriebssatzung festgelegten Nennwert angesetzt. 
 
Der passive Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wurde in Höhe des Betrages 
angesetzt, der den (ggf. anteiligen) Restwerten der bezuschussten Anlagegüter entspricht. 
 
Gemäß einer Vereinbarung zwischen der Stadt Köln und den Bühnen haben die Bühnen für Beamt*innen, 
die vor dem 1.9.2000 in den Ruhestand getreten sind, die nach dem Beamtenversorgungsgesetz (BeamtVG) 
vorgesehenen Versorgungsleistungen vollständig zu übernehmen. Für Beamt*innen, die am 1.9.2000 noch 
aktiv waren, werden die Bühnen mit Versorgungsleistungen entsprechend dem auf sie entfallenden Dienst-
zeitenanteil belastet. Für diese ungewissen Verbindlichkeiten wurden Pensionsrückstellungen gebildet. Die 
Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte gemäß § 22 Abs. 3 EigVO NRW nach § 37 Abs. 1 der 
Kommunalhaushaltsverordnung NRW (KomHVO NRW) zum Teilwert unter Zugrundelegung eines festen 
Rechnungszinsfußes von 5 % und unter Anwendung der Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. 
Erwartbare Änderungen der künftigen Personalkosten waren bei der Bewertung der Pensionsverpflichtun-
gen nicht zu berücksichtigen. Die Wertansätze wurden durch versicherungsmathematische Gutachten be-
legt. 
 
Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in 
angemessener Höhe und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen 
Erfüllungsbetrags analog § 253 Abs. 1 HGB passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr 
als einem Jahr (Rückstellungen für Dienstjubiläen und Altersteilzeitverpflichtungen, Rückbaukosten sowie 
Entschädigungszahlungen) wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzin-
sung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze wurden die den Restlaufzeiten der Rück-
stellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre ver-
wendet, wie sie von der deutschen Bundesbank monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.  
 
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Bühnen der Stadt Köln, Köln                                               I/5 
 
 
 
 
Bei den langfristigen Rückstellungen für Beihilfeverpflichtungen erfolgte die Bewertung entsprechend der 
Bewertung der Pensionsrückstellungen zum Teilwert unter Zugrundelegung eines festen Rechnungszinsfu-
ßes von 5 % auf der Grundlage des durchschnittlichen Beihilfeaufwandes der letzten fünf Jahre. Alle Wert-
ansätze der Beihilfe-, Jubiläums- und Altersteilzeitverpflichtungen wurden durch versicherungsmathemati-
sche Gutachten belegt. 
 
Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 
 
II. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 
1. Anlagevermögen 
Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Wirtschaftsjahr 2022/23 ist dem nachfolgen-
den Anlagennachweis zu entnehmen: 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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I/6 Bühnen der Stadt Köln, Köln                     
 
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Posten des Anlagevermögens Stand Stand 
31.8.2022 1 Zugang Abgang Umbuchung 31.8.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
    entgeltlich erworbene Schutzrechte
       und ähnliche Rechte und Werte 996.988,24 24.945,17 0,00 0,00 1.021.933,41
Sachanlagen
    Grundstücke mit Betriebsbauten 43.753.806,31 86.307,91 0, 00 0,00 43.840.114,22
    Maschinen und maschinelle Anlagen 19.752.090,99 71.686,4 3 0,00 0,00 19.823.777,42
    Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.081.690,10 1.616.0 17,32 438.284,14 0,00 23.259.423,28
    geleistete Anzahlungen 
       und Anlagen im Bau 519.814.348,98 93.854.565,90 107.000,00 0,00 613.561.91 4,88
605.401.936,38 95.628.577,56 545.284,14 0,00 700.485.22 9,80
606.398.924,62 95.653.522,73 545.284,14 0,00 701.507.16 3,21
Abschreibungen
Posten des Anlagevermögens Stand Stand 
31.8.2022
Zugang Abgang Umbuchung 31.8.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
    entgeltlich erworbene Schutzrechte
       und ähnliche Rechte und Werte 911.307,24 54.621,17 0,00 0,00 965.928,41
Sachanlagen
    Grundstücke mit Betriebsbauten 24.626.444,31 1.180.126,9 1 0,00 0,00 25.806.571,22
    Maschinen und maschinelle Anlagen 10.308.743,99 1.386.86 9,43 0,00 0,00 11.695.613,42
    Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.748.288,10 1.417. 664,61 432.735,43 0,00 18.733.217,28
    geleistete Anzahlungen 
       und Anlagen im Bau 10.131.768,34 0,00 0,00 0,00 10.131.768,34
62.815.244,74 3.984.660,95 432.735,43 0,00 66.367.170,2 6
63.726.551,98 4.039.282,12 432.735,43 0,00 67.333.098,6 7
Posten des Anlagevermögens Restbuchwerte Restbuchwerte Du rch- Durch-
31.8.2023 31.8.2022 schnittlicher schnittlicher
Abschr.satz 2 Restbuchwert 3
EUR EUR % %
Immaterielle Vermögensgegenstände
    entgeltlich erworbene Schutzrechte
       und ähnliche Rechte und Werte 56.005,00 85.681,00 5,34 5,48
Sachanlagen
    Grundstücke mit Betriebsbauten 18.033.543,00 19.127.362, 00 2,69 41,13
    Maschinen und maschinelle Anlagen 8.128.164,00 9.443.347 ,00 7,00 41,00
    Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.526.206,00 4.333.40 2,00 6,10 19,46
    geleistete Anzahlungen 
       und Anlagen im Bau 603.430.146,54 509.682.580,64
634.118.059,54 542.586.691,64
634.174.064,54 542.672.372,64
Kennzahlen
 
__________________________________________________________________________________________________________________________________________________  
1  Bezüglich der Aussagekraft des Anlagennachweises ist darauf hinzuweisen, dass die am 1.9.2000 von der Stadt Köln übernommenen   
   Anlagegüter (mit Ausnahme der Grundstücke) mit ihren ursprünglichen Anschaffungs- und Herstellungskosten und den bis zum  
   1.9.2000 aufgelaufenen Abschreibungen (unterstellter Zeitwert) in den Anlagennachweis aufgenommen wurden.  
 
2  Zugang Abschreibungen x 100 / Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zum 31.8.2023 
 
3  Restbuchwerte am 31.8.2022 x 100 / Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zum 31.8.2023 
 
 
 
 
 
Die Zugänge bei den immateriellen Vermögensgegenständen entfallen auf nachträgliche Anschaffungskos-
ten im Zusammenhang mit dem Internet-Auftritt der Bühnen sowie diverse Anwendersoftware.  
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Bühnen der Stadt Köln, Köln                                               I/7 
 
 
 
 
 
Die Anlagenzugänge im Bereich der Grundstücke betreffen nachträgliche Herstellungskosten für das Or-
chesterprobezentrum Stolberger Straße (TEUR 86) und bei den Maschinen und maschinellen Anlagen wei-
tere Einbauten in die neuen Bühnenwerkstätten und die Interimspielstätten Staatenhaus und Depot 
(TEUR 72).   
 
Im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung beziehen sich die Zugänge und Umbuchungen auf fol-
gende Anlagegruppen: 
Anlagegruppe
TEUR
Beleuchtungsanlagen 765
Tonanlagen 452
Effektgeräte 12
sonstige Anlagen 0
Werkstatteinrichtungen 37
Fuhrpark 3
sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 51
Hardware 34
Geringwertige Wirtschaftsgüter 262
1.616
31.8.2023
 
 
Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau haben sich im Wirtschaftsjahr 2022 /23 wie folgt entwi-
ckelt: 
Anschaffungs-/ außerplanm. Buchwert Zugang Umbuchung Abgang Stand
Herstellungs- Abschreibg. 1.9.2022 31.8.2023
kosten in Vorjahren
EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
geleistete Anzahlungen 200.000,00 0,00 200.000,00 25.092,00 0, 00 0,00 225.092,00
Anlagen im Bau
Sanierung Oper /
Neubau Schauspielhaus
(verworfene Variante) 10.361.268,34 10.131.768,34 229.500,00 0,00 0,00 0,00 229 .500,00
Sanierung Oper /
Schauspielhaus 509.187.943,98 0,00 509.187.943,98 93.807.894 ,67 0,00 107.000,00 602.888.838,65
sonstige 65.136,66 0,00 65.136,66 21.579,23 0,00 0,00 86.715,89
519.614.348,98 10.131.768,34 509.482.580,64 93.829.473 ,90 0,00 107.000,00 603.205.054,54
519.814.348,98 10.131.768,34 509.682.580,64 93.854.565 ,90 0,00 107.000,00 603.430.146,54
Der Abgang im Bereich der Sanierungsmaßnahmen Oper und Schauspielhaus beinhaltet die zu Herstel-
lungskosten bewertete Gebäudesubstanz, die im Rahmen der nach 2015 wieder aufgenommenen Sanie-
rungsarbeiten zum Zwecke von Neuinstallationen entfernt werden musste, einschließlich der Abbruchkos-
ten. 
 
 
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I/8 Bühnen der Stadt Köln, Köln                     
 
2. Vorräte 
Der Aktivposten Vorräte setzt sich wie folgt zusammen: 
 
 
31.8.2023
TEUR
Material für Produktionen 262
Programmhefte, Plakate, Werbemittel 50
Betriebsstoffe 72
Büromaterial 9
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 393
Angearbeitete Produktionen Musiktheater 2.716
Angearbeitete Produktionen Schauspiel 1.997
Angearbeitete Produktionen Tanztheater "Ballet of Difference" 111
Unfertige Leistungen 4.824
5.217
 
 
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen umfassen folgende Posten: 
 
31.8.2023
TEUR
Forderungen Abonnementkund*innen /
    Cardkund*innen 199
Forderungen Vorverkaufsstellen 231
Forderungen gegen Neue Schauspiel GmbH
   Düsseldorfer DHAUS 103
übrige 64
597
./. Einzelwertberichtigungen -139
458
 
 
Die Forderungen gegen die Stadt Köln enthalten zum einen die auf den 31.8.2023 fortgeschriebene Rest-
forderung aus der Ausgliederung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung zum 1.9.2000 (TEUR 4.376) ein-
schließlich des Anspruchs auf Ausgleich der bis zum 1.9.2002 aufgelaufenen Verluste (TEUR 1.289). Die 
Stadt hat einen Ausgleich dieses Gesamtbetrages von TEUR 5.665 ohne Zinsverluste frühestens ab dem 
Haushaltsjahr 2011 zugesagt. Bis zur Aufstellung dieses Anhangs wurden insoweit noch keine Zahlungen 
von der Stadt geleistet. Des Weiteren umfasst der Bilanzposten laufende Verrechnungen zwischen den 
Bühnen und verschiedenen städtischen Dienststellen: 
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Bühnen der Stadt Köln, Köln                                               I/9 
 
 
 
 
31.8.2023
TEUR
Restforderung aus der Ausgliederung zum 1.9.2000
Stand 1.9.2022 5.665
Tilgung 2022/23 0
Stand 31.8.2023 5.665
laufende Forderungen gegen 
Beteiligungsmanagement 2.088
Kämmerei / Steuerberatung 896
2.984
abzüglich laufende Verbindlichkeiten gegenüber
Gebäudewirtschaft -610
Personalamt -456
Zentrale Dienste -218
Liegenschaftsamt -189
Amt für Informationsverarbeitung -102
Rechts- und Versicherungsamt -66
Betriebliches Gesundheitsmanagement -7
Amt für Schulentwicklung -3
Amt für Denkmalschutz -3
Bauaufsicht -2
1.328
6.993
 
Die Sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen: 
31.8.2023 31.8.2023
TEUR TEUR
Kapitaldepot Greensill Bank AG 
Termingeldtranche 1 7.500
Termingeldtranche 2 7.500
15.000
abzgl. Wertberichtigung -9.630 5.370
Land Nordrhein-Westfalen: Personalkostenzuschuss 2023 2.495
Forderungen aus Projektzuschüssen 927
Finanzhilfen "Kulturfonds Energie des Bundes" 149
Forderungen gegen Mitarbeiter*innen 123
Forderungen gegen Krankenkassen 64
Lohnzuschüsse Mitarbeiter 35
gezahlte Kautionen 19
debitorische Kreditoren 10
Forderungen Scheckkartenzahler*innen 8
übrige 69
9.269
 
Die in Vorjahren infolge der Insolvenz des Bankhauses gebildete Wertberichtigung auf die Termingelder 
des Kapitaldepots bei der Greensill Bank AG wurde beibehalten, so dass der Depotbestand unverändert zu 
dem am Bilanzstichtag beizulegenden Wert (§ 253 Abs. 4 HGB) ausgewiesen wird. In Höhe des verbleiben-
den Buchwertes gehen die Bühnen auf der Grundlage des bei Erstellung des Jahresabschlusses 2022 /23 
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I/10 Bühnen der Stadt Köln, Köln                     
 
verfügbaren Informationsstands und der vorliegenden Nachweise weiterhin von einer Einbringlichkeit in 
einem Zeitrahmen von bis zu zehn Jahren aus.  
 
4. Liquide Mittel 
Am Bilanzstichtag 31.8.2023 verfügten die Bühnen über folgende liquide Mittel: 
 
31.8.2023
TEUR
Hauptkasse 41
Handkasse 8
Wechselgeld 10
59
Sparkasse KölnBonn
   (Konten mit Zins-/ Saldenkompensation)
   laufendes Konto 1 585.919
   laufendes Konto 2 3.965
   laufendes Konto 3 38
   abzgl.:
   laufendes Ausgabenkonto Sanierung -588.207
1.715
1.774
 
 
5. (Aktiver) Rechnungsabgrenzungsposten 
Folgende für das Wirtschaftsjahr 2023/24 vorausbezahlte Aufwendungen wurden per 31.8.2023 als aktive 
Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt: 
 
 
31.8.2023
TEUR
Abgaben, Gebühren, Beiträge 215
Koproduktionsbeiträge 189
Versicherungsbeiträge 181
Mieten 92
Beamtenbezüge 61
Bühnenausstattung 55
Erstattung Pensionslasten 25
Werbeaufwendungen 27
Instandhaltungs- / Wartungspauschalen 3
übrige 108
956
 
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Bühnen der Stadt Köln, Köln                                               I/11 
 
 
 
 
6. Eigenkapital 
Die Entwicklung des Eigenkapitals der Bühnen stellte sich im Wirtschaftsjahr 2022/23 wie folgt dar:  
 
 
Saldovortrag Entnahmen Einstellungen Jahres- Stand 
31.8.2022 Gewinn- Gewinn- ergebnis 31.8.2023
rücklagen rücklagen 2022/23
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Vom Rat der Stadt Köln laut
Satzung zur Verfügung ge-
stelltes Stammkapital 50 0 0 0 50
Gewinnrücklagen
- andere Gewinnrücklagen - 9.208 -250 2.128 0 11.086
Bilanzgewinn 8.528 250 -2.128 8.428 15.078
17.786 0 0 8.428 26.214
 
Im Rahmen der Ergebnisverwendung des Bilanzgewinns 2020/21 wurde vom Rat am 15.6.2023 eine Zu-
führung zu den zweckgebundenen Rücklagen in Höhe von TEUR 2.128 beschlossen. Gemäß Ratsbeschluss 
1416/2022 vom 20.6.2022 ist darüber eine Gewinnrücklage in Höhe von TEUR 250 zum Ergebnisausgleich 
2022/23 des Projekts Richard Siegal / Ballet of Difference zu verwenden. Die Ergebnisverwendung des 
Bilanzgewinns vom 31.8.2022 stand im Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses 2022/23 noch aus.  
 
 
7. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 
Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen entwickelte sich im Wirtschaftsjahr 
2022/23 wie folgt: 
 
Saldovortrag Abgang Auflösung Stand 
31.8.2022 2022/23 2022/23 31.8.2023
TEUR TEUR TEUR TEUR
Sonderposten für Investitionszu-
schüsse der Stadt Köln
aus Übertragung des Anlage-
vermögens zum 1.9.2000 16.863 0 8 16.855
für die Anschaffung von 
sonstigem Anlagevermögen 2.552 7 1.036 1.509
19.415 7 1.044 18.364
 
 
 
 
 
 
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I/12 Bühnen der Stadt Köln, Köln                     
 
 
8. Rückstellungen  
Die Rückstellungen entwickelten sich im Wirtschaftsjahr 2022/23 wie folgt: 
Inanspruch- Auf- / Ab-
Stand nahme Auflösung Zuführung zinsung Stand
31.8.2022 2022/23 2022/23 2022/23 2022/23 31.8.2023
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Pensionsrückstellungen
Aktive 1.165 345 0 0 58 878
Ausgeschiedene 552 0 0 150 28 730
Versorgungsempfänger*innen 3.682 0 354 50 184 3.562
5.399 345 354 200 270 5.170
Steuerrückstellungen 0 0 0 0 0 0
Sonstige Rückstellungen
Personalverpflichtungen 6.781 3.204 160 3.092 152 6.661
Rechtsstreitigkeiten 60 46 0 83 1 96
Kosten Erstellung und Prüfung
des Jahresabschlusses 197 184 0 203 0 216
ausstehende Leistungs-
abrechnungen 1.130 277 322 720 0 1.251
Verzögerungsschaden 4.960 0 0 0 1 4.961
übrige 301 0 0 46 3 344
13.429 3.711 482 4.144 157 13.529
18.828 4.056 836 4.344 427 18.699
Zum 31.8.2023 bestanden Pensionsverpflichtungen gegenüber 14 Aktiven, 20 Ausgeschiedenen und 17 
Versorgungsempfänger*innen.  
 
9. Verbindlichkeiten 
Die Fristigkeiten bzw. Besicherungen der Verbindlichkeiten zum 31.8.2023 ergeben sich aus folgender 
Übersicht: 
 
Gesamt- bis zu mehr mehr davon 
Bilanzposten betrag einem Jahr als 1 Jahr als 5 Jahre besichert
EUR EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber  Kreditinstituten 200.558.40 7,90 138.030.683,76 19.226.902,85 43.300.821,29 0,00
Verbindlichkeiten aus  Lieferungen und 
Leistungen
15.664.458,64 15.664.458,64 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Eigenbetrieben 1.499.077,49 1 .499.077,49 0,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 368.498.426,00 8.600.775,35 4 3.842.932,32 316.054.718,33 0,00
586.220.370,03 163.794.995,24 63.069.835,17 359.355.53 9,62 0,00
davon mit einer Restlaufzeit
 
 
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Bühnen der Stadt Köln, Köln                                               I/13 
 
 
 
 
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten umfassen – nach Saldierung der zins- und saldenkompen-
sationsfähigen Bankverbindlichkeiten mit den Bankguthaben (vgl. Abschn. II.4) – eine Tagesgeldaufnahme 
in Höhe von TEUR 133.000 (zum Zinssatz von 3,95%), fünf langfristige Darlehen (TEUR 67.512) sowie 
Zinsverpflichtungen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 46. Die vereinbarten Darlehen beziehen sich auf 
langfristige Finanzierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Bühnensanierung und weisen folgende 
Konditionen auf: 
 
 
 
 
Alle Kreditaufnahmen bewegen sich im Rahmen der Ermächtigung, die der Betriebsleitung im Wirtschafts-
plan 2022/23 zur Kreditaufnahme im Rahmen der Sanierung erteilt wurde.  
 
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus 
Bauleistungen im Zusammenhang mit der Sanierung.  
 
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Eigenbetrieben handelt es sich um Verbindlichkeiten aus laufender 
Verrechnung gegenüber dem Gürzenich-Orchester Köln.  
 
Die Sonstigen Verbindlichkeiten umfassen folgende Posten: 
 
31.8.2023
TEUR
Schuldscheindarlehen 368.128
noch nicht eingelöste Ticketgutscheine 298
Verbindlichkeiten gegenüber Gagenkräften
und Mitarbeiter*innen 27
Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungsträgern 13
Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt 8
übrige 24
368.498
davon aus Steuern 8
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 13
 
Darlehens- Restwert Laufzeit Zinssatz Zinsbindung
Darlehensgeber betrag 31.8.2023 p.a. 
TEUR TEUR in Jahren in % in Jahren
Europäische Investitionsbank 30.000 23.333 23 0,864 23
Europäische Investitionsbank 25.000 25.000 24 0,552 24
KfW-Bank - Programm 218 24.027 15.412 17 0,050 10
KfW-Bank - Programm 223 7.526 156 10 0,050 10
NRW Bank 10.000 3.611 10 0,160 10
96.553 67.512
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I/14 Bühnen der Stadt Köln, Köln                     
 
 
Die von den ursprünglichen Darlehensgebern an verschiedene Versicherungen abgetretenen Schuldschein-
darlehen betreffen ebenfalls die langfristigen Finanzierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Büh-
nensanierung und weisen folgende Konditionen auf: 
 
Darlehens- Restwert Laufzeit Zinssatz Zinsbindung
Darlehensgeber betrag 31.8.2023 p.a. 
TEUR TEUR in Jahren in % in Jahren
HUK-COBURG Krankenversicherung AG 15.000 13.026 40 1,500 40
ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung a.G. 40.000 34.737 40 1,500 40
ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung a.G. 25.000 21.711 40 1,500 40
HALLESCHE Krankenversicherung a.G. 10.000 8.684 40 1,500 40
HALLESCHE Krankenversicherung a.G. 10.000 8.684 40 1,500 40
Pro bAV Pensionskasse AG 2.000 1.737 40 1,291 40
Pro bAV Pensionskasse AG 1.000 868 40 1,291 40
Deutsche Ärzteversicherung AG 7.000 6.079 40 1,291 40
AXA Krankenversicherung AG 35.000 30.395 40 1,291 40
AXA Lebensversicherung AG 35.000 30.395 40 1,291 40
AXA Lebensversicherung AG 20.000 17.368 40 1,291 40
ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung a.G. 50.000 47.222 40 1,938 40
HALLESCHE Krankenversicherung a.G. 20.000 18.889 40 1,938 40
Debeka Lebensversicherungsverein a.G. 14.000 13.222 40 1,938 40
Debeka Krankenversicherungsverein a.G. 13.000 12.278 40 1,938 40
Debeka Zusatzversorgungskasse V.a.G. 3.000 2.833 40 1,938 40
AXA Lebensversicherung AG 25.000 25.000 40 0,980 40
AXA Krankenversicherung AG 25.000 25.000 40 0,980 40
AXA Lebensversicherung AG 15.000 15.000 40 0,980 40
AXA Lebensversicherung AG 15.000 15.000 40 0,980 40
AXA Konzern AG 10.000 10.000 40 0,980 40
Roland Rechtsschutz-Versicherungs-AG 5.000 5.000 40 0,980 40
Deutsche Ärzteversicherung AG 5.000 5.000 40 0,980 40
400.000 368.128
 
Auch diese Kreditaufnahmen bewegen sich im Rahmen der Ermächtigung, die der Betriebsleitung im Wirt-
schaftsplan 2022/23 zur Kreditaufnahme für die Sanierung erteilt wurde.  
 
10.  (Passiver) Rechnungsabgrenzungsposten 
Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten wurden folgende für bestimmte Zeiträume vorvereinnahmte 
Erträge abgegrenzt: 
 
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Bühnen der Stadt Köln, Köln                                               I/15 
 
 
 
 
31.8.2023
TEUR
Betriebskostenzuschuss 
     Stadt Köln September 2023 8.211
Projektzuschüsse Bezirksregierung Düsseldorf 393
Projektzuschuss Dt. Bühnenverein e.V. 71
Projektzuschuss Kunststiftung NRW 50
Projektzuschuss Dt. Stiftungszentrum 50
Projektzuschuss Ernst von Siemens Musikstiftung 20
Projektzuschuss Bezirksregierung Köln 19
Erträge aus Kartenverkäufen / Abonnements für
die Spielzeit 2023/24 564
ausgegebene und noch nicht
eingelöste Umtauschscheine / Gutscheine -37
übrige 3
9.344
 
 
 
III. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 
 
Die Umsatzerlöse setzen sich danach wie folgt zusammen: 
 
2022/23 Vorjahr 
TEUR TEUR TEUR %
Erlöse Kartenverkauf und Streaming
aus Eigenveranstaltungen
  Einzelverkauf 2.108 1.442 +666 +46,2
  Streamingerlöse 0 3 -3 -100,0
  Abonnements 429 192 +237 >+100,0
  Theatercard 19 15 +4 +26,7
  Besucherorganisationen 170 148 +22 +14,9
  Gastspiele von auswärts auf Beteiligung 1.800 241 +1.559 >+100,0
4.526 2.041 +2.485 +121,8
Erlöse Kartenverkauf aus Fremdveran-
staltungen, Gastspielen, Co-Produktionen 403 320 +83 +25,9
sonstige Erlöse Spielbetrieb 804 441 +363 +82,3
Erlöse entgeltliche Überlassung spielfertige
Interimspielstätte Staatenhaus 0 703 -703 -100,0
übrige Erlöse 316 291 +25 +8,6
6.049 3.796 +2.253 +59,4
Veränderung
 
  
Elektronische Kopie

I/16 Bühnen der Stadt Köln, Köln                     
 
 
Den Erlösen aus Kartenverkäufen und Streaming im Rahmen von Eigenveranstaltungen liegen im Vergleich 
zum Vorjahr folgende Leistungsdaten zugrunde: 
 
Veran- Besu- Erlöse Veran- Besu- Erlöse Veran- Besu- Erlöse
stal- cher stal- cher stal- cher
tungen TEUR tungen TEUR tungen TEUR
Oper
Staatenhaus 141 86.871 3.223 113 43.608 1.118 +28 +43.263 +2.105
Kinderoper 46 8.150 53 56 10.038 79 -10 -1.888 -26
sonstige Spielstätten 5 1.681 31 0 0 0 +5 +1.681 +31
192 96.702 3.307 169 53.646 1.197 23 43.056 2.110
Schauspiel
Depot 1 145 42.216 568 117 30.026 357 +28 +12.190 +211
Depot 2 180 23.808 204 140 16.202 149 +40 +7.606 +55
Grotte 6 152 1 0 0 0 +6 +152 +1
sonstige Spielstätten 4 819 15 16 2.202 27 -12 -1.383 -12
335 66.995 788 273 48.430 533 +62 +18.565 +255
Tanz Ballet of Difference 
am Schauspiel Köln
Depot I 12 4.982 88 14 5.291 90 -2 -309 -2
Depot II 10 2.131 26 7 1.499 15 +3 +632 +11
22 7.113 114 21 6.790 105 +1 +323 +9
Tanz Köln
Staatenhaus 6 4.790 141 4 1.603 49 +2 +3.187 +92
Depot 1 17 7.353 162 17 6.867 147 +0 +486 +15
Depot 2 4 895 14 2 500 5 +2 +395 +9
27 13.038 317 23 8.970 201 +4 +4.068 +116
Streaming / 
sonstige Veranstungen 0 5 0 0 -5
576 183.848 4.526 486 117.836 2.041 90 66.012 2.485
2022/23 Vorjahr Veränderung
Die Kartenpreise für die Oper bzw. das Schauspiel fielen in 2022/23 im Vergleich zum Vorjahr unverändert 
aus: 
Elektronische Kopie

Bühnen der Stadt Köln, Köln                                               I/17 
 
 
 
 
Oper Preis- Preis- Preis- Preis- Preis- Preis- Preis- Preis- Pre is- Preis- Preis- Preis-
gruppe gruppe gruppe gruppe gruppe gruppe gruppe gruppe gruppe gruppe g ruppe gruppe
I II III IV I II III IV I II III IV
EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR % % % %
 Platzgruppe 1 1 42,00 53,00 61,00 69,00 42,00 53,00 61,00 69,00 +0,00 +0,00 + 0,00 +0,00
 Platzgruppe 7 2 12,00 12,00 12,00 12,00 12,00 12,00 12,00 12,00 +0,00 +0,00 + 0,00 +0,00
Preis- Preis- Preis- Preis- Preis- Preis- Preis- Preis- Pre is-
gruppe gruppe gruppe gruppe gruppe gruppe gruppe gruppe gruppe
V VI VII V VI VII V VI VII
EUR EUR EUR EUR EUR EUR % % %
 Platzgruppe 1 1 81,00 93,00 125,00 81,00 93,00 125,00 +0,00 +0,00 +0,00
 Platzgruppe 7 2 12,00 15,00 16,00 12,00 15,00 16,00 +0,00 +0,00 +0,00
Schauspiel Preis- Preis- Preis- Preis- Preis- Preis- Preis- Preis- Pre is-
gruppe gruppe gruppe gruppe gruppe gruppe gruppe gruppe gruppe
I II III I II III I II III
EUR EUR EUR EUR EUR EUR % % %
 Platzgruppe 1 1 27,00 32,00 39,00 27,00 32,00 39,00 +0,00 +0,00 +0,00
 Platzgruppe 5 2 10,00 12,00 15,00 10,00 12,00 15,00 +0,00 +0,00 +0,00
1 Teuerste Platzgruppe
2 Preiswerteste Platzgruppe
Vorjahr
Veränderung
Veränderung
2022/23 Vorjahr
2022/23
 
 
Der Gewinn- und Verlustrechnungsposten Minderung des Bestands an unfertigen Leistungen erfasst die 
erfolgswirksame Veränderung des Bilanzpostens „Unfertige Leistungen“ zu den beiden Bilanzstichtagen. 
 
Im Rahmen des Postens Andere aktivierte Eigenleistungen werden die Kosten bühneneigener Mitarbeiter 
erfolgswirksam abgegrenzt, soweit diese auf Leistungen im Zusammenhang mit den Herstellungsmaßnah-
men der Sanierung entfallen.  
 
Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen folgende Posten: 
 
Elektronische Kopie

I/18 Bühnen der Stadt Köln, Köln                     
 
2022/23 Vorjahr
TEUR TEUR TEUR %
Erträge Kartenverkäufe zur Weiterleitung
an gemeinnützige Organisationen 13 11 +2 +18,2
Zuschüsse, Kostenerstattungen, Spenden
Betriebskostenzuschuss Stadt Köln
    laufender Zuschuss 84.034 81.827 +2.207 +2,7
    Kürzung Erstattungsanpruch Verzögerungsschaden 
       Staatenhaus 2020/21 bzw. 2019/20 -733 -867 +134 -15,5
    Erstattungsanspruch Interimbudget V für 2021/22 0 26 -26 -100,0
    Wertausgleich Freikarten 33 26 +7 +26,9
Landeszuschuss NRW 3.742 3.613 +129 +3,6
Personalkostenzuschüsse 216 188 +28 +14,9
Erstattung EPP 2022 280 0 +280 .
Investitionszuschüsse 0 1.802 -1.802 -100,0
sonstige Kosten- / Projektzuschüsse 1.683 1.607 +76 +4,7
Kostenerstattungen 325 295 +30 +10,2
Spenden 50 60 -10 -16,7
Erträge aus dem Abgang von Gegenständen
des Anlagevermögens 5 2 +3 +150,0
Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens 
für Investitionszuschüsse 1.051 1.104 -53 -4,8
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 836 428 +408 +95,3
Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten
für nicht eingelöste Gutscheine 143 181 -38 -21,0
Erträge aus Erstattung der Säumniszuschläge DRV-BP 2016-2019 41 0 +41 .
Erträge abzugsfähige Vorsteuer 65 55 +10 +18,2
Erträge aus Nebenkostenabrechnungen Vorjahre 46 0 +46 .
übrige 82 20 +62 +310,0
91.912 90.927 +985 +1,1
Veränderung
 
Der Materialaufwand entfällt auf folgende Posten:  
2022/23 Vorjahr
TEUR TEUR TEUR %
Material für Bühnenproduktionen 1.749 1.658 +91 +5,5
Orchester- / Notenmaterial 145 86 +59 +68,6
Aufwendungen für Roh-,
Hilfs- und Betriebsstoffe 1.894 1.744 +150 +8,6
Betriebskostenerstattung an das
Gürzenich-Orchester Köln 7.482 7.746 -264 -3,4
bezogene Leistungen selbständiger Künstler*innen 3.194 3.008 +18 6 +6,2
Kosten Gastspiele / Co-Produktionen 1.481 409 +1.072 >+100,0
Tantiemen und GEMA-Gebühren 385 312 +73 +23,4
Transportkosten 400 563 -163 -29,0
Instandhaltung Musikinstrumente 59 74 -15 -20,3
Betriebskostenerstattung Berufsfeuerwehr 145 153 -8 -5,2
Einsatz Zeitarbeitnehmer*innen 33 103 -70 -68,0
übrige 851 849 +2 +0,2
Aufwendungen für 
bezogene Leistungen 14.030 13.217 +813 +6,2
15.924 14.961 +963 +6,4
Veränderung
Elektronische Kopie

Bühnen der Stadt Köln, Köln                                               I/19 
 
 
 
 
Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen: 
 
2022/23 Vorjahr
TEUR TEUR TEUR %
Bezüge Angestellte, Lohnempfänger*innen, Künstler*innen 34.555 33 .018 +1.537 +4,7
Grundbezüge Beamte 695 835 -140 -16,8
Gagen Gäste / Statisten 3.319 3.387 -68 -2,0
Sonderzahlungen / Urlaubsgeld 2.083 1.981 +102 +5,1
Veränderung Rückstellung Altersteilzeit 44 201 -157 -78,1
sonstige tarifvertragliche bzw. 
vertragliche Bezüge 953 911 +42 +4,6
Abfindungen 0 57 -57 -100,0
Löhne und Gehälter 41.649 40.390 +1.259 +3,1
Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung 7.467 7.213 +254 +3,5
Arbeitgeberanteile zur Zusatzversorgungs-
kasse / Bayerischen Versorgungskammer 2.574 2.021 +553 +27,4
Nachzahlungsrisiken BVK im Zusammenhang mit KUG 0 502 -502 -100,0
Versorgungsbezüge 302 311 -9 -2,9
Veränderung der Pensionsrückstellung -145 11 -156 <-100,0
Beihilfen 233 221 +12 +5,4
Veränderung der Rückstellung für Beihilfen 5 -291 +296 <-100,0
sonstige soziale Abgaben 326 305 +21 +6,9
Soziale Abgaben und Aufwendungen für 
Altersversorgung und für Unterstützung 10.762 10.293 +469 +4,6
52.411 50.683 +1.728 +3,4
davon für Altersversorgung 2.731 2.343 +388 +16,6
Veränderung
 
Die Zusammensetzung der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermö-
gens und Sachanlagen ist dem Anlagenachweis zu entnehmen (vgl. Abschnitt II.1.).  
 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen folgende Posten: 
 
Elektronische Kopie

I/20 Bühnen der Stadt Köln, Köln                     
 
2022/23 Vorjahr
TEUR TEUR TEUR %
Gebäudebewirtschaftung 2.764 2.630 +134 +5,1
Abgangsverluste Anlagevermögen
laufende Abgänge 6 3 +3 +100,0
Gebäudeabbruch Sanierung 107 335 -228 -68,1
Ausbuchung Ausgleichsforderungen Beteiligungsverwaltung
betreffend Tariferhöhungen 2017/18 und 2018/19 0 1.561 -1.561 -100, 0
Forderungsverluste 0 1 -1 -100,0
Verwaltungsaufwendungen
Verwaltungskostenerstattungen Stadt 271 269 +2 +0,7
Mieten (Interimspielstätten) 6.570 6.541 +29 +0,4
sonstige Mieten und Pachten 2.760 2.438 +322 +13,2
Personalnebenkosten 542 743 -201 -27,1
Kostenbeteiligung Köln-Ticket (Umweltab-
gabe, Veranstaltungsgebühr, Mietgebühr) 371 276 +95 +34,4
Versicherungen 97 94 +3 +3,2
Jahresabschluss / Abschlussprüfung 153 154 -1 -0,6
Steuer- und Rechtsberatung 151 191 -40 -20,9
Machbarkeitsstudie 89 89 +0 +0,0
Erarbeitung künstl. Planung und Beratung 0 69 -69 -100,0
Wirtschaftlichkeits-/Organisationsuntersuchung 0 2 -2 -100,0
sonstige Beratungskosten 358 204 +154 +75,5
Kosten städtische IT-Struktur 304 288 +16 +5,6
EDV-Fremdleistungen 386 372 +14 +3,8
SAP-Beratung 48 26 +22 +84,6
Leasing, Mieten, Wartung u. Reparatur Büromaschinen 368 394 -26 -6,6
Telekommunikation 140 136 +4 +2,9
übrige Verwaltungsaufwendungen 309 301 +8 +2,7
Kosten Werbung, Öffentlichkeitsarbeit 1.380 1.533 -153 -10,0
Spenden an gemeinnützige Organisationen
aus Kartenverkäufen 15 12 +3 +25,0
Zuführung Sonderposten für Investitionszuschüsse 0 1.802 -1.802 -100,0
Kostenvorlagen Gürzenich-Orchester 132 203 -71 -35,0
Rückzahlungsverpflichtungen betr. Zuschüsse 0 229 -229 -100,0
übrige 28 10 +18 +180,0
17.349 20.906 -3.557 -17,0
Veränderung
 
  
Elektronische Kopie

Bühnen der Stadt Köln, Köln                                               I/21 
 
 
 
 
Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten den Abzinsungsertrag der langfristigen sonstigen 
Rückstellungen (TEUR 4) und der langfristigen Personalrückstellungen (TEUR 1). Die Zinsen und ähnliche 
Aufwendungen betreffen den Aufzinsungsaufwand der langfristigen Personalrückstellungen (Pensionsrück-
stellungen TEUR 270, Rückstellungen für Beihilfeverpflichtungen TEUR 152) und sonstigen Rückstellungen 
(TEUR 1). 
 
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie die sonstigen Steuern umfassen folgende Abgaben:   
 
2022/23 Vorjahr
TEUR TEUR TEUR %
Körperschaftsteuer / SoliZ sowie Gewerbesteuer
laufendes Jahr 0 0 +0 .
Vorjahre 1 0 +1 .
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1 0 +1 .
Kraftfahrzeugsteuer 3 5 -2 -40,0
Umsatzsteuer Vorjahre 3 -1 +4 <-100,0
Sonstige Steuern 6 4 +2 +50,0
7 4 +3 +75,0
Veränderung
 
 
Im Rahmen der von den Bühnen für das Wirtschaftsjahr 2021/22 gemäß § 23 Abs.2 EigVO NRW aufge-
stellten Spartenrechnung verteilt sich das erwirtschaftete Jahresergebnis 2022 /23 auf die Sparten Oper, 
Schauspiel, Tanz und Service wie folgt: 
 
Elektronische Kopie

I/22 Bühnen der Stadt Köln, Köln                     
 
EUR EUR EUR EUR EUR
Sparte Sparte Sparte Sparte alle
Oper Schauspiel Tanz Service Sparten
1. Umsatzerlöse 3.878.773,87 1.663.557,64 356.121,41 149.717,11 6.048.170,03
2. Erhöhung des Bestands 
an unfertigen Leistungen -1.161.350,00 610.900,00 0,00 0,00 -550.450,00
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 0,00 0,00 1.165.200,00 1.165.200,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 51.606.417,38 30.471.268,77 338.643,00 9.495.367,62 91.911.696,77
54.323.841,25 32.745.726,41 694.764,41 10.810.284,73 98.574.616,80
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-,
Hilfs- und Betriebsstoffe 1.049.643,04 748.624,62 25.301,30 70.026,85 1.893.595,81
b)
10.645.949,54 2.745.654,59 514.097,15 124.525,31 14.030.226,59
11.695.592,58 3.494.279,21 539.398,45 194.552,16 15.923.822,40
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 17.417.267,17 11.912.438,58 92.742,48 12.226.959,74 41.649.407,97
b)
4.001.661,27 3.083.832,60 19.589,37 3.656.194,87 10.761.278,11
21.418.928,44 14.996.271,18 112.331,85 15.883.154,61 52.410.686,08
7.
970.902,65 854.717,75 328,00 2.213.333,72 4.039.282,12
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.541.777,40 3.835.831,42 80.576,89 9.890.658,50 17.348.844, 21
16.696.640,18 9.564.626,85 -37.870,78 -17.371.414,26 8.851.981,99
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,00 0,00 4.614,00 4.614,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 570,00 0,00 0,00 422.011,00 422.581,00
11.
0,00 0,00 0,00 875,44 875,44
12. Ergebnis nach Steuern 16.696.070,18 9.564.626,85 -37.870,78 -17.789.686,70 8.433.139,55
13. Sonstige Steuern 0,00 0,00 0,00 5.707,05 5.707,05
14. Jahresüberschuss 16.696.070,18 9.564.626,85 -37.870,78 -17.795.393,75 8.427.432,50
Sonderumlage Tanz 0,00 0,00 100.000,00 -100.000,00 0,00
Umlage Sparte Servicebereich -15.193.917,96 -8.892.825,80 0,00 24.086.743,76 0,00
1.502.152,22 671.801,05 62.129,22 6.191.350,01 8.427.432,50
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 8.528.392,15
16. Einstellungen in Gewinnrücklagen 2.127.600,00
17. Entnahmen aus Gewinnrücklagen 250.000,00
18. Bilanzgewinn 15.078.224,65
Steuern vom Einkommen und vom 
Ertrag
1.9.2022- 31.8.2023
Aufwendungen für bezogene 
Leistungen
Soziale Abgaben und 
Aufwendungen für Alters- 
versorgung und für Unter- 
stützung
Abschreibungen auf immaterielle 
Vermögensgegenstände des 
Anlagevermögens und 
 
Zu berücksichtigen ist, dass das Spartenergebnis des Schauspiels das erneut negative Jahresergebnis 
2022/23 des Ballet of Difference / Richard Siegal in Höhe von EUR 159.466,93 einschließt. Im Spartener-
gebnis des Service verbleibt der Überschuss 2022/23 aus dem Bereich der Sanierung.  
  
Elektronische Kopie

Bühnen der Stadt Köln, Köln                                               I/23 
 
 
 
 
IV. SONSTIGE ANGABEN 
1. Organe 
Die Organe der Bühnen bestehen aus dem Betriebsausschuss und der Betriebsleitung. 
 
Die stimmberechtigten Mitglieder des Betriebsausschusses (gemäß § 5 Abs. 1 der Betriebssatzung perso-
nenidentisch mit dem Ausschuss Kunst und Kultur der Stadt Köln) setzten sich im Wirtschaftsjahr 2022/23 
wie folgt zusammen: 
 
  Elfi Scho-Antwerpes, Diplom-Ingenieurin 
- Vorsitzende - 
  Dr. Ralph Elster, Leiter der Expleo Academy (DACH-Region) 
  -   1. Stellvertreter - 
  Mario Michalak, darstellender Künstler und Produzent 
  - 2. Stellvertreter -  
 
Dr. Eva Bürgermeister, Leiterin des deutschen Kinder- und                                                                  
   Jugendfilmzentrums, sachkundige Bürgerin 
Jörg Kobel, sachkundiger Bürger, 
Lorenz Deutsch, Landtagsabgeordneter, sachkundiger Bürger 
Dominik Schneider, Bürokaufmann, sachkundiger Bürger 
Brigitta von Bülow, Gymnasiallehrerin, 
Maria Helmis-Arend, Studienrätin, 
Bärbel Hölzing, freischaffende Musiklehrerin, 
Dr. David Lutz, Informatiker, 
Ira Sommer, Rechtsanwältin, 
Thomas Welter, Immobilienunternehmer. 
  
Elektronische Kopie

I/24 Bühnen der Stadt Köln, Köln                     
 
 
Die Betriebsleitung bestand im Wirtschaftsjahr 2022/23 aus: 
 
Patrick Wasserbauer 
Geschäftsführender Direktor  
 
Hein Mulders 
Intendant der Oper 
   
Stefan Bachmann 
Intendant des Schauspiels  
 
Bernd Streitberger 
Technischer Betriebsleiter  
 
Für die aktiven Mitglieder der Betriebsleitung wurden von den Bühnen im Wirtschaftsjahr 2022/23 folgende 
Bezüge aufgewendet: 
 
Gehälter
TEUR
Aktive Mitglieder der Betriebsleitung:
Stefan Bachmann 224,9
Hein Mulders 198,0
Patrick Wasserbauer 166,1
Bernd Streitberger 161,6
750,6
 
 
Für Mitglieder des Betriebsausschusses wurden keine Bezüge aufgewendet. 
 
2. Arbeitnehmer*innen 
Die Anzahl der Beschäftigten der Bühnen im Wirtschaftsjahr 2022/23 entwickelte sich wie folgt: 
Elektronische Kopie

Bühnen der Stadt Köln, Köln                                               I/25 
 
 
 
 
Jahres zum Vgl. 
30.11.2022 28.02.2023 31.05.2023 31.08.2023 durch- Stellenplan
schnitt 2022/23
Mitarbeiter*innen nach TVöD 424 429 432 426 427,75 408
künstlerische Angestellte 358 361 362 380 365,25 280
Beamt*innen 14 14 14 14 14,00 16
796 804 808 820 807,00 704
Auszubildende 19 19 19 23 20,00 26
Personalkredit 0 0 0 0 0,00 2
815 823 827 843 827,00 732
 
Die Bühnen sind Mitglied der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln (ZVK) und der Bayerischen Versor-
gungskammer Versorgungsanstalt der deutschen Bühnen (BVK). Die Versorgungseinrichtungen haben die 
Aufgabe, den Arbeitnehmer*innen ihrer Mitglieder eine zusätzliche Alters-, Berufsunfähigkeits- und Hinter-
bliebenenversorgung zu gewähren. Die Umlage beträgt bei der ZVK 5,8% und bei der BVK 9,0% des zu-
satzversorgungspflichtigen Entgelts. Zum Aufbau einer Kapitaldeckung wird von der ZVK seit 2007 ein Zu-
satzbeitrag von 3,2% erhoben. Die umlagepflichtigen Gehälter betrugen im Wirtschaftsjahr 2022 /23 rd. 
TEUR 38.628 (i.V. TEUR 36.793). 
 
3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen 
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Bühnen, die sich zum einen auf am Bilanzstichtag vereinbarte 
Mietverpflichtungen beziehen, werden in den folgenden beiden Spielzeiten zu Liquiditätsabflüssen in Höhe 
von rd. TEUR 16.420 führen. Darin sind die Miet- und Nebenkostenaufwendungen im Zusammenhang mit 
den Interimspielstätten in Höhe von TEUR 7.280 enthalten. Darüber hinaus bestehen sonstige finanzielle 
Verpflichtungen vor allem aus dem Investitionsvorhaben Sanierung der Bühnen am Offenbachplatz in Höhe 
der am Bilanzstichtag vergebenen Aufträge. Für die Gesamtinvestitionen bis zur Fertigstellung des Projekts 
wurde bis zum Bilanzstichtag 31.8.2023 vom Rat der Stadt Köln ein Budget der Baukosten inklusive Bau-
nebenkosten (ohne Bauzeitzinsen 45,2 Mio. EUR sowie Planungskosten der Vorvariante 1,2 Mio. EUR) von 
642,7 Mio. EUR genehmigt. Darin ist ein Risikozuschlag in Höhe von 25,1 Mio. EUR enthalten. Von diesen 
Kosten sind bis zum Stichtag im Bau befindliche Anlagen mit Herstellungskosten von rd. 603,2 Mio. EUR – 
vgl. Abschnitt II.1 – bilanziell erfasst. 
 
4. Abschlussprüferhonorare 
Für die Abschlussprüfungsleistungen für das Wirtschaftsjahr 2022 /23 wurden Honorare in Höhe von                
TEUR 21,0 aufwandswirksam gebucht.  
Elektronische Kopie

I/26 Bühnen der Stadt Köln, Köln                     
 
 
 
5. Ergebnisverwendungsvorschlag 
Die Betriebsleitung der Bühnen schlägt vor, im Rahmen der Ergebnisverwendung des Bilanzgewinns des 
Wirtschaftsjahres vom 1.9.2022 bis zum 31.8.2023 in Höhe von EUR 15.078.224,65 zunächst in Vorjahren 
dotierte zweckgebundene Gewinnrücklagen in Höhe von EUR 1.377.281,35 auf Basis der seinerzeitigen 
Zuführungsbedingungen aufzulösen (Oper EUR 398.600,00, Schauspiel EUR 140.600,00, actori-Machbar-
keitsstudie EUR 150.000,00, Tanz Köln EUR 66.000,00, Interim Spielbetrieb EUR 622.081,35). Des Weiteren 
soll ein Betrag in Höhe von EUR 11.521.788,48, der den im Bereich der Sanierung in 2022/23 und in 
Vorjahren erzielten Überschüssen entspricht (aus 2022/23 EUR 6.287.178,33 , aus 2021/22 
EUR 5.071.246,15, aus Vorjahren EUR 163.364,00), der zweckgebundenen Sanierungsrücklage zugeführt 
werden.  Schließlich soll ein Betrag in Höhe von EUR 2.500.000,00 einer freien Gewinnrücklage zugeführt 
werden, die sich auf die Sparten der Bühnen wie folgt verteilt: Oper EUR 1.577.000,00, Schauspiel 
EUR 923.000,00.   
 
Der verbleibende Bilanzgewinn des Wirtschaftsjahres 2022/23 in Höhe von EUR 2.433.717,52 soll auf neue 
Rechnung vorgetragen werden. 
 
6. VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH SCHLUSS DES WIRTSCHAFTSJAH-
RES 
 
Im Bereich der Sanierung stellten die Bühnen im Herbst 2023 fest, dass sich die Koordination zwischen den 
drei Objektüberwachungen für Hochbau, Haus- und Bühnentechnik und den bis zu 40 Firmen auf der Bau-
stelle erheblich aufwendiger gestaltete, als geplant, so dass die monatlichen Fertigstellungen in den 312 
Bereichen der Bühnenbaustelle hinter den Zielzahlen zurückblieben. Die Bühnen Köln beauftragten deshalb 
im Oktober 2023 ein auf Fertigstellungsprozesse bei Großbauvorhaben spezialisiertes Büro in München 
damit, die Prozesse auf der Baustelle zu beschleunigen. In einem ersten Arbeitsschritt überprüfte dieses 
Büro die aktuelle Terminplanung und es wurde deutlich, dass der geplante Fertigstellungstermin 22.3.2024 
nicht zu halten war. Der mit den wesentlichen Beteiligten abgestimmte Fertigstellungstermin sollte nun-
mehr der 28.6.2024 sein. Die Betriebsleitung der Bühnen kommunizierte dies am 24.11.2023.  
 
Vor diesem Hintergrund wurde in der Ratssitzung vom 21.3.2024 festgestellt, dass die der letzten Termin- 
und Kostenprognose vom 31.12.2022 zugrunde gelegten kostentreibenden Effekte der Indexierung der 
Baukosten und der Mehrkosten von Neuvergaben aufgrund von Insolvenzen offensichtlich nicht hinreichend 
berücksichtigt worden waren. Die Bühnen machten deshalb weitere Mehrkosten geltend, die dazu führten, 
dass der Rat auf Basis einer aktualisierten Kostenprognose einer weiteren Erhöhung des Sanierungsbudgets 
Elektronische Kopie

Bühnen der Stadt Köln, Köln                                               I/27 
 
 
 
 
von 672,2 Mio. EUR um 37,2 Mio. EUR auf 709,4 Mio. EUR zustimmte. Der Rat verzichtete auf eine Be-
darfsfeststellung, ein Vergabevorbehalt wurde nicht ausgesprochen. Gleichzeitig wurden die Bühnen er-
mächtigt, Kredite bis zu einer Höhe von 709,4 Mio. EUR für die Planungs- und Baukosten aufzunehmen. 
Der Rat ermächtigte die Bühnen darüber hinaus, Kredite für Bauzeitzinsen in Anspruch zu nehmen. Eine 
Analyse der Mehrkosten ergab, dass ca. 40 % aus den Effekten der Bauzeitverlängerung (Indexierung, 
auspositionierte Baustellengemeinkosten, Honorare) resultierten und ca. 60 % aus einer Hochrechnung der 
noch zu erwartenden Nachträge der beauftragten Firmen sowie der Folge von Neuvergaben aufgrund von 
Insolvenzen. 
 
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen auf der Baustelle und den damit verbundenen Auswirkungen auf die 
Umzugspläne an den Offenbachplatz entschieden sich die Bühnen sodann dazu, die Spielzeit 2024/25 in 
den Spielstätten Depot und Staatenhaus zu beginnen. 
 
Der laufende Vertrag des Technischen Betriebsleiters der Bühnen, Herrn Bernd Streitberger, endet am 
30.6.2024. Aus gesundheitlichen Gründen konnte Herr Streitberger die Aufgabe nicht über den 30.6.2024 
hinaus wahrnehmen. Aus diesem Grund wurde in der Ratssitzung vom 16.5.2024 entschieden, den städti-
schen Beigeordneten für Planen und Bauen, Herrn Markus Greitemann, in Nebentätigkeit für die Zeit vom 
1.7.2024 bis zum 30.6.2025 als Technischen Betriebsleiter zum Mitglied der Betriebsleitung der Bühnen zu 
bestellen. Zur Unterstützung des neuen Technischen Betriebsleiters und des bestehenden Sanierungsteams 
wurde Herr Prof. Jürgen Marc Volm, der bereits für die Stadt Köln im Rahmen eines anderen Bauprojekts 
tätig war und über die notwendige Fachkompetenz verfügt, als externer Projektmanager mit Projektlei-
tungsaufgaben bzw. Bauherrnunterstützungsleistungen von den Bühnen beauftragt.  
 
Zwischenzeitlich hatte sich im Frühjahr 2024 gezeigt, dass die Hauptprobleme auf der Bühnenbaustelle 
weiterhin in den schleppenden Koordinationsabläufen und den fehlenden Kapazitäten im Trockenbau be-
standen. Damit kamen die Feininstallationen der Haustechnik wegen fehlender Vorleistungen trotz aller 
zusätzlichen Anstrengungen nicht auf die im Terminplan vorgesehene Geschwindigkeit. Infolge des gering-
fügigen Tempozuwachses ergab die März-Bilanz der Bühnenbaustelle, dass die nächsten Meilensteine am 
30.4.2024 ("Staubfreiheit für die Einbringung der Beleuchtungs- und Medientechnik, sowie der IT-Kompo-
nenten") und 17.5.2024 ("Abschluss der Sachverständigenabnahmen der Haustechnik und Beginn der Wirk-
prinzipprüfungen") nicht vollständig erreicht werden konnten. Daraus folgte, dass zum 28.6.2024 auch 
keine behördliche Abnahme der Gebäude erfolgen würde und die Übergabe der vier Theater an die Bühnen 
erneut verschoben werden musste. 
 
 
 
 
 
Elektronische Kopie

I/28 Bühnen der Stadt Köln, Köln                     
 
 
Mit dem Team um den neuen Technischen Leiter stellten Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Markus 
Greitemann, Professor Jürgen Marc Volm sowie Stefan Charles (Beigeordneter für Kunst und Kultur) nach 
einer Bestandsaufnahme zum Projektfortschritt und intensiver Abstimmung mit den Projektbeteiligten am 
29.8.2024 im Rahmen einer Pressekonferenz das erarbeitete Ergebnis vor. Die aktuelle Kosten- und Ter-
minprognose geht von einer baulichen Fertigstellung der Bühnen bis zum Ende des zweiten Halbjahres 
2025 aus. Die Spielzeit 2024/25 der Oper wird somit komplett im Staatenhaus und die Spielzeit des Schau-
spiels vollständig im Depot stattfinden. In der aktualisierten Kostenprognose gehen die Verantwortlichen 
von Baukosten und Baunebenkosten in Höhe von 798 Mio. EUR aus. Hier bildet sich die Bauzeitverlängerung 
als Kostensteigerung deutlich ab. Im Rahmen einer Strukturveränderung der Bauabläufe zur Reduzierung 
von Schnittstellen wurde die Baustelle in Bereiche unterteilt, die nun von jeweils einem Bereichsverant-
wortlichen gewerkübergreifend geleitet werden. Diese Bereiche sind so strukturiert, dass die vier Bühnen-
gebäude nacheinander priorisiert abgearbeitet werden können. 
 
Nach dem Ausscheiden des Schauspielintendanten Stefan Bachmann zum 31.8.2024 trat zu Beginn der 
Spielzeit 2024/25 Rafael Sanchez für die Spielzeit 2024/25 die Nachfolge an. In der Ratssitzung vom 
1.10.2024 wurde er rückwirkend zum Schauspielintendanten sowie Mitglied der Betriebsleitung bestellt.  
 
In der gleichen Sitzung wurde beschlossen, das Budget und damit das Eingehen von Verpflichtungen zur 
Fortführung der Bühnensanierung auf der Basis der aktualisierten Kostenprognose von bisher 709,4 Mio. 
EUR um 89,2 Mio. EUR auf 798,6 Mio. EUR anzuheben. Der Rat verzichtete auf eine Bedarfsfeststellung, 
ein Vergabevorbehalt wurde nicht ausgesprochen. Zudem ermächtigte der Rat die Bühnen, Kredite bis zu 
einer Höhe von 798,6 Mio. EUR für die Planungs- und Baukosten sowie Kredite für Bauzeitzinsen in Höhe 
von 78,1 Mio. EUR in Anspruch zu nehmen.  
 
In der Sitzung am 14.11.2024 stellte der Rat den Jahresabschluss zum 31.8.2022 der Bühnen fest. Über 
die Verwendung des Bilanzgewinns des Wirtschaftsjahre 2021/22 (EUR 8.528.392,15) wurde entsprechend 
dem Vorschlag der Betriebsleitung entschieden. Der Betriebsleitung und dem Betriebsausschuss wurde 
Entlastung erteilt. Des Weiteren stellte der Rat in dieser Sitzung den Wirtschaftsplan der Bühnen für die 
Spielzeit 2024/25 mit folgenden Rahmendaten fest:  
 
Elektronische Kopie

Bühnen der Stadt Köln, Köln                                               I/29 
 
 
 
 
Wj. 
2024/25
Wj. 
2024/25
Wj. 
2024/25
Wj. 
2024/25
Wj. 
2024/25
gesamt davon davon davon davon
Oper Schauspiel Tanz Service
TEUR TEUR TEUR TEUR
Spielbetrieb der Bühnen
Umsatzerlöse 10.334 7.517 2.416 321 80
Bestandsveränderung unfertige Produktionen 0 0 0 0 0
andere aktivierte Eigenleistungen 1.543 0 0 0 1.543
Betriebskostenzuschuss Stadt 79.976 49.269 30.307 400 0
sonstige betriebliche Erträge 5.823 3.062 1.528 44 1.190
Materialaufwendungen -17.578 -12.307 -4.229 -821 -220
Personalaufwendungen -60.751 -24.429 -15.897 0 -20.425
Abschreibungen -3.872 -1.080 -1.080 0 -1.712
sonstige betriebliche Aufwendungen -15.028 -920 -687 -94 -13.328
447 21.112 12.357 -150 -32.872
   Spartenumlage Service 0 -21.112 -12.357 0 33.469
   geplantes Betriebsergebnis 447 0 0 -150 597
   geplantes Finanzergebnis -422 0 0 0 -422
   Steuern -25 0 0 0 -25
   Übernahme anteiligen Verlust d. Service 0 0 0 150 -150
 = Planergebnis Spielbetrieb Bühnen 0 0 0 0 0
Betrieb Interimspielstätten
Umsatzerlöse -3.740 -3.240 -500 0 0
Betriebskostenzuschuss Stadt 10.803 6.815 3.988 0 0
sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 0 0
Materialaufwendungen -1.353 -167 -34 0 -1.152
Personalaufwendungen -309 0 0 0 -309
Abschreibungen -299 -89 -192 0 -18
sonstige betriebliche Aufwendungen -5.102 -2.261 -2.525 0 -316
0 1.057 738 0 -1.795
   Spartenumlage Service 0 -1.057 -738 0 1.795
   geplantes Betriebsergebnis 0 0 0 0 0
   geplantes Finanzergebnis 0 0 0 0 0
 = Planergebnis Interimspielbetrieb Bühnen 0 0 0 0 0
Sanierung
Betriebskostenzuschuss Stadt 643 0 0 0 643
Abschreibungen -643 0 0 0 -643
   geplantes Betriebsergebnis 0 0 0 0 0
   geplantes Finanzergebnis 0 0 0 0 0
 = Planergebnis Sanierung Bühnen 0 0 0 0 0
Plangesamtergebnis Bühnen 2024/25 0 0 0 0 0
 
  
Die Betriebsleitung wurde ermächtigt, Kassenkredite bis zu einem Höchstbetrag von 7 Mio. EUR in Anspruch 
zu nehmen. Gleichzeitig wurden die Bühnen beauftragt, zur Reduzierung der in der mittelfristigen Finanz-
planung dargestellten Defizite bis Ende 2025 Möglichkeiten zur Hebung von Einsparpotentialen vorzulegen.  
 
Infolge der verlängerten Sanierung stimmte der Rat auch der Verlängerung des Interimspielbetriebs in den 
bekannten Spielstätten für die Spielzeit 2024/25 zu und akzeptierte Nachlaufkosten bis Dezember 2025. 
Insgesamt führte dies zu einer weiteren Erhöhung des Interimbudgets um 9.551.670 EUR. Die Betriebslei-
Elektronische Kopie

1/30
tung sollte die insoweit erforderlichen Verträge abschließen und wurde beauftragt, Anfang 2025 eine aktu­
alisierte Kalkulation der Auswirkungen der Beendigung des Interimsbetriebs auf den Betriebskostenzu­
schuss nach Vorlage einer konkreten Terminplanung der S anierung vorzulegen.
Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach S chluss des Wirtschaftsjahres 2022/23 aber vor 
Verfassung dieses Anhangs eingetreten sind, waren nicht zu verzeichnen.
Hein Mulders 
Intendant der Oper
R afael S anchez ^ 
Intendant des S chauspiels
Markus Greitemann 
Technischer Betriebsleiter
Patrick Wasserbauer 
Geschäftsfü hrender Direktor
Kö ln, den 14. November 2024

Eigenbetriebsähnliche Einrichtung 
Bühnen der Stadt Köln, Köln I/31
Anlagenspiegel zum 31. August 2023
Anschaffungs-/Herstellungskosten Abschreibungen Buchwerte
Stand Stand Stand Stand
01.09.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.08.2023 01.09.20 22 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.08.2023 31.08.2023 31.08. 2022
€ € € € € € € € € € € €
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten 996.988,24 24.94 5,17 0,00 0,00 1.021.933,41 911.307,24 54.621,17 0,00 0,00 965.928,41 56.005,00 85.681,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 43.753. 806,31 86.307,91 0,00 0,00 43.840.114,22 24.626.444,31 1. 180.126,91 0,00 0,00 25.806.571,22 18.033.543,00 19.127. 362,00
2. Maschinen und maschinelle Anlagen 19.752.090,99 71.686,43 0,0 0 0,00 19.823.777,42 10.308.743,99 1.386.869,43 0,00 0,00 11.695.613,42 8.128.164,00 9.443.347,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.081 .690,10 1.616.017,32 438.284,14 0,00 23.259.423,28 17.74 8.288,10 1.417.664,61 432.735,43 0,00 18.733.217,28 4.52 6.206,00 4.333.402,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 519.814.348,98 93.85 4.565,90 107.000,00 0,00 613.561.914,88 10.131.768,34 0, 00 0,00 0,00 10.131.768,34 603.430.146,54 509.682.580,64
605.401.936,38 95.628.577,56 545.284,14 0,00 700.485.22 9,80 62.815.244,74 3.984.660,95 432.735,43 0,00 66.367.1 70,26 634.118.059,54 542.586.691,64
606.398.924,62 95.653.522,73 545.284,14 0,00 701.507.16 3,21 63.726.551,98 4.039.282,12 432.735,43 0,00 67.333.0 98,67 634.174.064,54 542.672.372,64
Elektronische Kopie

Beschlussvorlage Rat

3910 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/46 
 
Vorlagen-Nummer 
 0644/2025 
Freigabedatum 
20.03.2025  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.08.2023 für die Bühnen der Stadt Köln
  
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
1. Der Rat der Stadt Köln stellt gem. § 4c der Betriebssatzung der Bühnen der Stadt Köln in 
Verbindung mit § 26 Abs. 1 der Eigenbetriebsverordnung für das Land Nordrhein-Westfa-
len (EigVO NRW) den Jahresabschluss zum 31.08.2023 sowie den Lagebericht für das 
Wirtschaftsjahr vom 01.09.2022 bis 31.08.2023 mit dem uneingeschränkten Bestätigungs-
vermerk vom 14.11.2024 der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Nexia GmbH für die Bühnen 
der Stadt Köln fest. 
 
2. Der Bilanzgewinn des Wirtschaftsjahres 2022/23 in Höhe von 15.078.224,65 €, der sich 
aus einem Gewinnvortrag in Höhe von 8.528.392,15 €, der im Rahmen der Ergebnisver-
wendung des Bilanzgewinns 2020/21 am 15.06.2023 beschlossenen Zuführung zu den 
zweckgebundenen Rücklagen in Höhe von 2.127.600,00 € sowie dem Jahresüberschuss 
2022/23 in Höhe von 8.427.432,50 € unter Einschluss der Entnahme aus Gewinnrückla-
gen in Höhe von 250.000,00 € zum Ergebnisausgleich 2022/23 des Projekts Richard 
Siegal / Ballet of Difference (Ratsbeschluss 1416/2022 vom 20.06.2022) zusammensetzt, 
soll wie folgt verwendet werden:  
 
In Vorjahren dotierte zweckgebundene Gewinnrücklagen in Höhe von 1.377.281,35 € sol-
len auf Basis der seinerzeitigen Zuführungsbedingungen aufgelöst werden (Oper 
398.600,00 €, Schauspiel 140.600,00 €, actori-Machbarkeitsstudie 150.000,00 €, Tanz 
Köln 66.000,00 €, Interim Spielbetrieb 622.081,35 €). Des Weiteren soll ein Betrag in 
Höhe von 11.521.788,48 €, der den im Bereich der Sanierung in 2022/23 und in Vorjahren 
erzielten Überschüssen entspricht, der zweckgebundenen Sanierungsrücklage zugeführt 
werden. Schließlich soll ein Betrag in Höhe von 2.500.000,00 € einer freien Gewinnrück-
lage zugeführt werden. Der verbleibende Bilanzgewinn des Wirtschaftsjahres 2022/23 in 
Höhe von 2.433.717,52 € soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. 
 
3. Der Betriebsleitung wird Entlastung erteilt. 
 
4. Dem Betriebsausschuss wird (gem. § 4 EigVO NRW) Entlastung erteilt. 
Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 25.03.2025 
Finanzausschuss 31.03.2025 
Rat 03.04.2025

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Zur Begründung des Beschlussvorschlags sind folgende Anlagen beigefügt: 
 Jahresabschluss zum 31.08.2023, bestehend aus: 
o Anlage 1 - Bilanz zum 31.08.2023 (Seite I/1) 
o Anlage 2 - Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 2022/23 (Seite 
I/2) 
o Anlage 3 - Anhang (Seite I/3-31) 
 Anlage 4 - Lagebericht für das Wirtschaftsjahr vom 01.09.2022 bis 31.08.2023 (Seite 
II/1-45) 
 Anlage 5 - Fragenkatalog nach § 53 HGrG (Seite IV/1-23) 
 Anlage 6 - Spartenbezogene Entwicklung des Eigenkapitals 
 Anlage 7 - Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers (Seite III/1-4) 
 
Begründung der Dringlichkeit: 
Mit der Prüfung des Jahresabschlusses 2022/23 wurde erstmals die am 26.09.2023 vom Be-
triebsausschuss Bühnen (2819/2023) bestellte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft NEXIA GmbH 
(vormals RSM Verhülsdonk GmbH) beauftragt. Da die Erstellung des Prüfberichts erst nach 
Vorlage des testierten Abschlusses des Vorjahres erfolgen konnte, der Jahresabschluss 
2021/22 jedoch verspätet vorgelegt wurde (Ratsbeschluss vom 14.11.2024, Vorlage 
2948/2024; zur Begründung der Verspätung siehe Vorlage 2777/2024), wurde auch der Jah-
resabschluss 2022/23 entsprechend später fertiggestellt. Um den Gremien den Jahresab-
schluss 2022/23 dennoch so zeitnah wie möglich zur Verfügung zu stellen, soll die Vorlage 
noch in den Gremienlauf März/April 2025 eingebracht werden.

Anlage 6 - Spartenbezogene Entwicklung des Eigenkapitals

2614 Zeichen

Anlage 6
Spartenbezogene Entwicklung des Eigenkapitals der Bühnen im Zeitraum 1.9.2000 bis 1.9.2023 (Ausschnitt 1.9.2020-1.9.2023)   
Sparte
Stand         
1.9.        
2020
Ergebnis- 
verwendg. 
2019/20
Stand         
1.9.2020 
nach EV
Ergebnis 
2020 /     
2021
Stand         
1.9.        
2021
Ergebnis- 
verwendg. 
2020/21
Stand         
1.9.2021 
nach EV
Ergebnis 
2021 /     
2022
Ergebnis- 
verwendg. 
2021/22
Stand         
1.9.2022 
nach EV
Ergebnis 
2022 /     
2023
Stand         
1.9.2023 vor 
EV*
Ergebnis- 
verwendg. 
2022/23
Stand         
1.9.2023 
nach EV
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Stammkapital +50 0 +50 0 +50 0 +50 0 0 +50 0 +50 0 +50
Gewinnrücklagen Zweck: Sanierung +7.182 +1.404 +8.586 0 +8.586 0 +8.586 0 0 +8.586 0 +8.586 +11.521 +20.107
Zweck: Tanz BoD 0 +250 +250 0 +250 +972 +1.222 0 -250 +972 -250 +722 0 +722
Zweck: Interim +622 0 +622 0 +622 0 +622 0 0 +622 0 +622 -622 0
Zweck: Oper 0 0 0 0 0 +799 +799 0 0 +799 0 +799 -397 +402
Zweck: Schauspiel 0 0 0 0 0 +141 +141 0 0 +141 0 +141 -141 0
Zweck: Tanz +66 +66 0 0 +66 0 +66 -66 0
Zweck: Service (actori) 0 0 0 0 0 +150 +150 0 0 +150 0 +150 -150 0
freie Rücklage 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 +2.500 +2.500
+7.804 +1.654 +9.458 0 +9.458 +2.128 +11.586 0 -250 +11.336 -250 +11.086 +12.645 +23.731
Bilanzergebnis Spielbetrieb
Oper -698 0 -698 +8.947 +8.249 -7.240 +1.009 +1.283 0 +2.292 +1.646 +3.938 -1.180 +2.758
Schauspiel +134 -250 -116 +4.014 +3.898 -3.898 0 -529 0 -529 +1.375 +846 -782 +64
Tanz BoD +198 0 +198 -569 -371 0 -371 -627 +250 -748 +90 -658 0 -658
Service +150 0 +150 0 +150 -150 0 0 0 0 -96 -96 +150 +54
Tanz Köln +619 0 +619 +162 +781 -766 +15 +65 0 +80 +62 +142 +66 +208
+403 -250 +153 +12.554 +12.707 -12.054 +653 +192 +250 +1.095 +3.077 +4.172 -1.746 +2.426
Interim
Oper +1.628 0 +1.628 +241 +1.869 0 +1.869 -513 0 +1.356 -143 +1.213 0 +1.213
Schauspiel -965 0 -965 -144 -1.109 0 -1.109 -175 0 -1.284 -544 -1.828 +622 -1.206
Service 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
+663 0 +663 +97 +760 0 +760 -688 0 +72 -687 -615 +622 +7
Sanierung
Oper +890 -885 +5 -6.262 -6.257 +6.262 +5 0 0 +5 0 +5 -5 0
Schauspiel +522 -519 +3 -3.664 -3.661 +3.664 +3 0 0 +3 0 +3 -3 0
Service +155 0 +155 0 +155 0 +155 +5.071 0 +5.226 +6.287 +11.513 -11.513 0
+1.567 -1.404 +163 -9.926 -9.763 +9.926 +163 +5.071 0 +5.234 +6.287 +11.521 -11.521 0
+2.633 -1.654 +979 +2.725 +3.704 -2.128 +1.576 +4.575 +250 +6.401 +8.677 +15.078 -12.645 +2.433
Eigenkapital Bühnen +10.487 0 +10.487 +2.725 +13.212 0 +13.212 +4.575 0 +17.787 +8.427 +26.214 0 +26.214
* Verwendung Rücklage BoD bereits im JA 2022/23 (EUR 250.000)

Anlage 7 - Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

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^Nexia
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Eigenbetriebsähnliche Einrichtung
Bühnen der Stadt Köln, Köln
111/1
Bestätiqunqsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers
An die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Bühnen der Stadt Köln, Köln
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Bühnen der Stadt Köln, Köln, 
- bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das 
Wirtschaftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der 
Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den 
Lagebericht der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Bühnen der Stadt Köln, Köln, für das 
Wirtschaftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den Vorschriften der 
Eigenbetriebsverordnung Nordrhein-Westfalen (EigVO NRW) i. V. m. den einschlägigen deutschen 
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung 
der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie der landesrechtlichen Vorschriften 
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der 
eigenbetriebsähnlichen Einrichtung zum 31. August 2023 sowie ihrer Ertragslage für das 
Wirtschaftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 und
- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der 
eigenbetriebsähnlichen Einrichtung. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in 
Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den Vorschriften des § 103 Abs. 1 Gemeindeordnung 
Nordrhein-Westfalen (GO NRW) i. V. m. den einschlägigen deutschen für Kapitalgesellschaften 
geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen 
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen 
die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit 
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen 
Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen 
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des 
Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. 
Wir sind von der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung unabhängig in Übereinstimmung mit den 
deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen 
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der 
Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als 
Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Betriebsausschusses für den 
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den 
Vorschriften der EigVO NRW i. V. m. den einschlägigen deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden 
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der 
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie der 
landesrechtlichen Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der 
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung vermittelt. Ferner sind die 
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den

@Nexia
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deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die 
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen 
aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und 
Vermögensschädigungen) falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die 
Fähigkeit der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu 
beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der 
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür 
verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der 
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten 
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der 
insgesamt ein unter Beachtung der landesrechtlichen Vorschriften zutreffendes Bild von der Lage der 
eigenbetriebsähnlichen Einrichtung vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem 
Jahresabschluss in Einklang steht, den Vorschriften der EigVO NRW i. V. m. den einschlägigen 
deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften entspricht und die 
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen 
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig 
erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden 
Vorschriften der EigVO NRW i. V. m. den einschlägigen deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden 
handelsrechtlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die 
Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Betriebsausschuss ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der 
eigenbetriebsähnlichen Einrichtung zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses 
und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als 
Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern 
ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein unter Beachtung der landesrechtlichen Vorschriften 
zutreffendes Bild von der Lage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung vermittelt sowie in allen 
wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen 
Erkenntnissen in Einklang steht, den Vorschriften der EigVO NRW i. V. m. den einschlägigen deutschen 
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und 
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, 
der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in 
Übereinstimmung mit § 317 HGB und § 103 GO NRW unter Beachtung der vom Institut der 
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung 
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen 
können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn 
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage 
dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von 
Adressaten beeinflussen.

@Nexia
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Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische 
Grundhaltung. Darüber hinaus
- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss 
und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen 
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die 
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, 
dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt 
werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen 
nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, 
beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner 
Kontrollen beinhalten können.
- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen 
Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und 
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen 
angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der 
eigenbetriebsähnlichen Einrichtung abzugeben.
- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten 
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern 
dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern 
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf 
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im 
Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der 
Fähigkeit der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit 
aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, 
sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss 
und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser 
jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage 
der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige 
Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die eigenbetriebsähnliche 
Einrichtung ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der 
Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse 
so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze 
ordnungsmäßiger Buchführung sowie der landesrechtlichen Vorschriften ein den tatsächlichen 
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der 
eigenbetriebsähnlichen Einrichtung vermittelt.
- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine 
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der eigenbetriebsähnlichen 
Einrichtung.
- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten 
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter 
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von 
den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die 
sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein 
eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde 
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass 
künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

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Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und 
die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger 
bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.“
Köln, den 14. November 2024
Nexia GmbH ,
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerb/eratungsgesellschaft
Ueberholz Dr. Iwanowitsch
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Beratungsverlauf (3)

25.03.2025 Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln
TOP 3.2 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
31.03.2025 Finanzausschuss
TOP 10.13 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
03.04.2025 Rat
TOP 10.16 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (4)

  • Krebsgasse
  • Glockengasse
  • Stolberger Straße
  • Offenbachplatz 90

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
0644/2025
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
20.03.2025
Erstellt
28.02.2025 14:01