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1003/2020

Erneuerung einer Raumlufttechnischen Anlage im Museum Ludwig und Philharmonie

Beschlussvorlage Ausschuss 03.06.2020

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Anlage 1 - Kostenschätzung der Gesamtmaßnahme

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Anlage 2 - Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes

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Anlage 3 - Stellungnahme der Gebäudewirtschaft

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Beschlussvorlage Ausschuss

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Anlage 1 - Kostenschätzung der Gesamtmaßnahme

1451 Zeichen

KOSTENSCHÄTZUNG    
Objekt: Objekt: Museum Ludwig und Philharmonie   18.05.2020 
Maßnahme:  Erneuerung der Raumlufttechnischen Anlage 5.1 Restaurierung   
  Kosten 
Anteil Philharmonie  
(*Anteil 1/3) 
Anteil   Museum Ludwig 
 (*Anteil 2/3) 
KG 300 Bauwerk- Baukonstruktion 60.000 € 20.000 € 40.000 € 
340 Innenwände 25.000 € 8.333 € 16.667 € 
360 Dächer 15.000 €  5.000 € 10.000 € 
390 Sonstige Maßnahmen 20.000 €  6.667 € 13.333 € 
     KG 400 Bauwerk - Technische Anlagen 335.000 € 111.667 € 223.333 € 
430 Lufttechnische Anlagen 335.000 € 111.667 € 223.333 € 
     KG 700 Baunebenkosten  129.280 € 43.093 € 86.187 € 
KG 720 Allgemeine Baunebenkosten 5.000 € 1.667 € 3.333 € 
 Gebühren Vergabeamt 5.000 €  1.667 € 3.333 € 
     KG 730 Architekten-und Ingenieurleistungen 124.280 €   
731 Gebäudeplanung 9.600 € 3.200 € 6.400 € 
736 Planung der technischen Ausrüstung 86.000 €  28.667 € 57.333 € 
 zzgl. Risikofaktor von 30% auf die KG 700 28.680 €  9.560 € 19.120 € 
     
 Summe KG 300-700 netto + Risikofaktor (netto) 524.280 € 174.760 € 349.520 € 
 19% Mwst. 99.613 € 33.204 € 66.409 € 
 Summe Brutto 623.893 € 207.964 € 415.929 € 
     KG 710 PS, PL (4,6%)(netto=brutto. Nur netto wird berücksichtigt) 23.887 € 7.962 € 15.925 € 
710 zzgl. Risikofaktor von 30%  7.166 €  2.389 € 4.777 € 
710 Summe Projektsteuerung- GW 31.053 €  10.351 € 20.702 € 
     
 SUMME GESAMT BRUTTO 654.946 € 218.315 € 436.631 € 
 SUMME GESAMT BRUTTO gerundet 655.000 €

Anlage 2 - Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes

2138 Zeichen

14 04.06.2020

ee
RPA-Nr. 2020/0743

26
über Dez. VI

Museum Ludwig und Philharmonie
Erneuerung der RLT-Anlage Restaurierung

Prüfung der Kostenschätzung
Ermittelte Kosten: rund 655.000 € brutto (einschließlich Risikozuschlägen in Höhe von
rund 36.000 €)

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu der vorgelegten Kostenschätzung nimmt das RPA nachfolgend Stellung und empfiehlt,
die bisherige Planung fortzuführen und den Baubeschluss erst nach durchgeführter Planung
zu fassen.

Die vorgelegte Kostenschätzung ist unzureichend detailliert und es liegen keine Maßnah-
menbeschreibung, Planungsunterlagen oder Zeichnungen vor. Die Prüffähigkeit der Kosten-
schätzung ist daher stark eingeschränkt.

Der beiliegende Beschlussvorschlag beinhaltet einen Bedarfsbeschluss, einen Planungsbe-
schluss sowie einen Beschluss, auf eine weitere Vorlage für den Baubeschluss zu verzich-
ten. Das RPA geht daher davon aus, dass mit dieser Vorlage praktisch bereits ein Baube-
schluss erfolgt.

Für einen Baubeschluss wäre als Entscheidungsgrundlage eine Kostenberechnung erforder-
lich. Die Dienststelle begründet die weitgehende Beschlussvorlage zu einem frühen Pla-
nungsstand mit einem sehr maroden Anlagenzustand und einhergehender Dringlichkeit zur
Erneuerung. Der marode Zustand der Anlage ist seit Jahren bekannt und kann daher ein
Abweichen vom üblichen Verfahren nicht begründen. Falls wirklich erforderlich, könnte ein
Baubeschluss nach durchgeführter Planung auch im Wege einer Dringlichkeitsentscheidung
erfolgen. Der frühe Planungsstand birgt größere Unsicherheiten. Die Maßnahme beinhaltet
jedoch überwiegend technische Anlagen, weshalb hauptsächlich sachliche Entscheidungen
in der Planungsvertiefung anstehen und sich somit die Kosten grundsätzlich in engem Rah-
men halten sollten.

Nach aktuellem Planungsstand wurden für die Realisierung der Baumaßnahme, einschließ-
lich Risikozuschlägen von rund 36.000 €, Herstellkosten von rund 655.000 € brutto ermittelt.
Die Risikozuschläge wurden nicht weiter erläutert.

Eine Bedarfsprüfung für die extern zur vergebenden Ingenieurleistungen wurde dem RPA
nicht vorgelegt.

Mit freundlichen Grüßen

Anlage 3 - Stellungnahme der Gebäudewirtschaft

1268 Zeichen

26 05.06.2020

14

RPA-Nr. 2020/0743

Museum Ludwig und Philharmonie
Erneuerung der RLT-Anlage Restaurierung

Stellungnahme zu dem RPA Bericht vom 04.06.2020
Sehr geehrte Damen und Herren,

zu dem konstruktiven und grundsätzlich zustimmenden Bericht des RPA vom 04.06.2020
nimmt 26 fachlich wie folgt Stellung.

Ziel der Vorlage 1003/2020 ist wie 143/1 schreibt, für diese nicht mehr aufzuhaltende Instand-
setzungsmaßnahme frühzeitig eine Zustimmung zu erbitten, um möglichst schnell mit der bau-
lichen Umsetzung beginnen zu können. Warum eine lange bekannte Maßnahme sich ver-
schiebt, hängt meistens mit der Priorisierung und/oder von der Notwendigkeit anderer Maß-

nahmen ab.

Die Gebäudewirtschaft wird der Empfehlung von 14 selbstverständlich folgen und die Planung
für diese wichtige Instandsetzungsmaßnahme umgehend weiterführen, die Notwendigkeit er-

kennen beide fachlichen Dienststellen.

Mit der Planungsreife der Leistungsphase 3 werden sich die Kosten gemäß DIN 276 in der
Kostenberechnung wie immer konkretisieren, so dass alle Beteiligten für eine dann folgende
Planungsbeschlussvorlage eine höhere Kostengenauigkeit haben.

In diesem Zuge erhalten Sie auch die entsprechenden Planunterlagen, die dann zur Verfügung

stehen.

Mit freundlichen Grüßen

Beschlussvorlage Ausschuss

10977 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VII/4511 
 
Vorlagen-Nummer 
 1003/2020 
Freigabedatum  03.06.2020 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Erneuerung einer Raumlufttechnischen Anlage im Museum Ludwig und Philharmonie 
Beschlussorgan 
Ausschuss Kunst und Kultur Finanzausschuss 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
 
1. Der Ausschuss Kunst und Kultur sowie der Finanzausschuss stellen den Bedarf für die Erneue-
rung der Raumlufttechnischen Anlage (RLT-Anlage Restaurierung) in dem gemeinsamen Ge-
bäudekomplex von Philharmonie und Museum Ludwig fest. 
 
2. Der Ausschuss Kunst und Kultur und der Finanzausschuss beauftragen die Verwaltung mit der 
Durchführung der Erneuerung der RLT-Anlage auf Basis der vorliegenden Kostenschätzung nach 
DIN 276 mit einem Kostenvolumen von rd. 655.000 €. Aufgrund der dringend durchzuführenden 
Maßnahme wird unter Einhaltung der Gesamtsumme laut Kostenschätzung auf eine erneute Be-
schlussvorlage (Baubeschluss) verzichtet. 
 
3. Die auf die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln entfallenden anteili-
gen Kosten in Höhe von rd. 218.300 € werden über den Wirtschaftsplan des Veranstaltungszent-
rums finanziert. 
 
Die Finanzierung der auf das Museum Ludwig entfallenden Kosten in Höhe von rund 436.700 € 
erfolgt aus dem Teilfinanzplan 0402 – Museum Ludwig. Die erforderlichen investiven Auszah-
lungsermächtigungen stehen im Teilfinanzplan 0402 – Museum Ludwig, Teilplanzeile 8 – Aus-
zahlungen für Baumaßnahmen, Finanzstelle 4511-0402-0-0060 – Erneuerung RLT-Anlage für 
das Haushaltsjahr 2020 zur Verfügung. 
 
Die auf das Museum Ludwig entfallenden bilanziellen Abschreibungen in Höhe von jährlich 
43.670 € sind im Teilergebnisplan 0402 – Museum Ludwig, Teilplanzeile 14 – Bilanzielle Ab-
schreibungen, Hj. 2021 veranschlagt. Für die ab dem Hj. 2022 anfallenden Aufwendungen für bi-
lanzielle Abschreibungen wird das Dezernat Kunst und Kultur die erforderlichen Mittel im Rah-
men des Haushaltsaufstellungsprozesses 2022 ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets 
vorsehen.  
 
4. Der Finanzausschuss beschließt hierfür die Mittelfreigabe von investiven Auszahlungsermächti-
gungen in Höhe von 436.700 € bei Finanzstelle 4511-0402-0-0060 – Erneuerung RLT-Anlage, im 
Teilfinanzplan 0402 – Museum Ludwig, Teilplanzeile 8 – Auszahlungen für Baumaßnahmen, 
Haushaltsjahr 2020. 
Bauausschuss 08.06.2020 
Ausschuss Kunst und Kultur 09.06.2020 
Finanzausschuss 15.06.2020

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen, gesamt  436.700 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja       € % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme        € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2021 
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen    43.670 € p.a. 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
X Nein 
 Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) 
 Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) 
 
Begründung: 
 
 
Verfristung 
Die verwaltungsinterne Abstimmung konnte nicht frühzeitiger abgeschlossen werden. Da zum jetzi-
gen Zeitpunkt notwendige Vergabeverfahren zur Erneuerung der RLT-Anlage Restaurierung einzulei-
ten sind, käme eine Behandlung in der Sitzung am 25.08.2020 zu spät. Es wird daher um Behandlung 
in der Sitzung am 09.06.2020 gebeten. 
 
 
Ausgangslage 
Die Raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) im gemeinsamen Gebäudekomplex von Museum 
Ludwig und Philharmonie stammen noch aus der Zeit des Neubaus und sind mittlerweile dringend 
erneuerungsbedürftig. Ein störungsfreier und anwendungssicherer Betrieb der vorhandenen Klimaan-
lagen kann bereits seit Jahren nicht mehr gewährleistet werden. Außerdem steigt durch das Alter der 
Anlagen der Wartungs- und Reparaturaufwand an den Klimaanlagen stetig an. 
 
Der Rat hat in seiner Sitzung vom 12.05.2015 der Verwaltung den Auftrag zum Teilersatz der vier 
dringendsten RLT-Anlagen erteilt (Vorlagen-Nummer 1846/2014). Es handelte sich hierbei um eine 
Teilmaßnahme, der weitere Teilsanierungen folgen mussten, um die vorhandenen Lüftungsanlagen 
im gesamten Gebäude zu ertüchtigen.

3 
 
 
Die Zustandsberichte der letzten Jahre zeigen nachweislich, dass auch die Klimaanlage in der Res-
taurierung nicht stabil arbeitet, was die Grundvoraussetzung für den Erhalt der sich dort befindenden 
Kunstwerke ist. Kurzfristige Klimaschwankungen führen dazu, dass die hygroskopischen Bestandteile 
eines Kunstwerks, wie der Leinwand- oder Papierträger oder die Keilleisten aus Holz permanent 
Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben, sich dadurch die Materialien in sehr kurzen Zeitab-
schnitten ausdehnen und wieder zusammenziehen. Diesen dauernden Bewegungen können die 
Farbschichten der Malerei nicht Stand halten und können zur beschleunigten Bildung von Malschicht-
sprüngen bis hin zu Schichtentrennung und Farbverlusten führen.  
 
Im nationalen und internationalen Leih- und Ausstellungsbetrieb ist das Museum Ludwig vertraglich 
verpflichtet, aus den oben beschriebenen Gründen zum Erhalt der hoch versicherten Kunstwerke am 
Museum Ludwig eine stabile Klimaanlage zur Verfügung zu stellen. Um ein annähernd stabiles Klima 
in den Restaurierungsateliers zu erreichen, werden die Unregelmäßigkeiten der Klimaanlage vor-
rübergehend durch mobile Luftbe- und -entfeuchter ausgeglichen. Dies kann jedoch nur sporadisch 
und für eine gewisse Dauer eingesetzt werden.  
 
Für die Erneuerung der Anlage muss ein Austausch des gesamten Lüftungsgerätes mit allen Kompo-
nenten (Ventilatoren, Erhitzer, Kühler, WRG, Befeuchter einschließlich Verrohrung, Schalldämpfer) 
und der zugehörigen Gebäudeautomation erfolgen. In diesem Zusammenhang müssen alle erforder-
lichen Brandschutzklappen nachgerüstet werden. Der Zugang zu dieser Lüftungszentrale ist extrem 
klein. Alle Anlagenteile und Materialien können nur in zerlegter Form mit einem Kran eingebracht und 
vor Ort aufgebaut werden.  
 
Seit dem 16.03.2020 ist die Anlage in der Restaurierung vollständig ausgefallen, sodass eine Klimati-
sierung des Bereiches nicht mehr stattfindet. Der Ausfall der Klimaanlage ist durch einen schweren 
irreparablen Lagerschaden an dem Zuluftventilator hervorgerufen worden. Aufgrund der Schließung 
des Museums in Folge der Coronakrise wurden die in der Restaurierung gelagerten Kunstwerke kurz-
fristig in die Ausstellungsräume des Museums transportiert. Weitere Kunstwerke befinden sich derzeit 
im Hauptdepot, deren Lagerungskapazitäten schon seit Jahren ausgeschöpft sind. 
 
Die Reparatur der Anlage wurde bereits nach deren Ausfall umgehend beauftragt, um vorübergehend 
die notwendigen Klimabedingungen wieder herzustellen. Hierfür muss im Rahmen einer „Notmaß-
nahme“ die Einheit Ventilator und Motor durch eine dem Stand der Technik entsprechende Kombina-
tion ersetzt werden. Da als Zugang nur der Weg über das Treppenhaus in die Zentrale (mit einer 
Engstelle von ca. 70 cm) zur Verfügung steht, muss der Ventilator in zerlegter Form eingebracht und 
vor Ort in der Zentrale aufgebaut, montiert und in Betrieb genommen werden. In diesem Zusammen-
hang muss auch die Ansteuerung für den Motor und die elektrische Verdrahtung teilerneuert werden. 
 
Kosten und Finanzierung 
 
Die Kosten für die Ausführung der Maßnahme betragen nach vorliegender Kostenschätzung gem. 
DIN 276 rd. 655.000 € (s. Anlage 1). 
 
Bei Baumaßnahmen, die – wie hier bei der gemeinsam genutzten RLT-Anlage – gleichermaßen das 
Museum Ludwig und die Philharmonie betreffen, werden die Kosten behelfsmäßig im Verhältnis der 
Kubatur der beiden Gebäude von 2/3 (Museum Ludwig) zu 1/3 (Philharmonie) aufgeteilt. 
 
Der somit auf das Veranstaltungszentrum Köln entfallende Philharmonie-Kostenanteil in Höhe von 
218.300 € wird aus dem Wirtschaftsplan der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung finanziert. Da das 
Veranstaltungszentrum vorsteuerabzugsberechtigt ist, kommt hier nur der Nettobetrag in Höhe von 
rd. 185.111 € zum Tragen. Im Wirtschaftsplan 2020 sind für die plangemäße Teilsanierung der RLT-
Anlage Mittel in Höhe von 67.000 Tsd. € vorgesehen, die jedoch für die fortlaufenden Sanierungsar-
beiten benötigt werden. Für den (nicht planbaren) Totalausfall der Anlage in der Restaurierung sind 
daher Mittel überplanmäßig bereitzustellen.

4 
 
 
Da die Ausgaben für Investitionsmaßnahmen in den einzelnen Betriebsteilen des Veranstaltungszent-
rums grundsätzlich gegenseitig deckungsfähig sind, erfolgt die Deckung durch die nicht in voller Höhe 
benötigten Planungsmittel für die Sanierung der Bastei (Ansatz 2020: 2.000.000 €). Die nach Fertig-
stellung der Anlage auf das Veranstaltungszentrum entfallenden Abschreibungen werden in den 
Folgejahren berücksichtigt. 
 
Die Finanzierung der auf das Museum Ludwig entfallenden Kosten in Höhe von 436.700 € erfolgt aus 
dem Teilfinanzplan des Museums Ludwig. Die erforderlichen investiven Auszahlungsermächtigungen 
stehen im Teilfinanzplan 0402 – Museum Ludwig, Teilplanzeile 8 – Auszahlungen für Baumaßnah-
men, Finanzstelle 4511-0402-0-0060 – Erneuerung RLT-Anlage für das Haushaltsjahr 2020 zur Ver-
fügung. 
 
Die entsprechenden bilanziellen Abschreibungen in Höhe von jährlich 43.670 €, bezogen auf einen 
Nutzungszeitraum von 10 Jahren, sind veranschlagt im Teilergebnisplan 0402 – Museum Ludwig, 
Teilplanzeile 14 – Bilanzielle Abschreibungen, Hj. 2021. Für die ab dem Hj. 2022 anfallenden Auf-
wendungen für bilanzielle Abschreibungen wird das Dezernat Kunst und Kultur die erforderlichen Mit-
tel im Rahmen des Haushaltsaufstellungsprozesses 2022 ff. innerhalb des dann zugewiesenen Bud-
gets vorsehen. 
 
 
Begründung der Dringlichkeit und Unabweisbarkeit 
Ein störungsfreier und anwendungssicherer Betrieb der RLT-Anlagen ist für ein Museum grundlegend 
und unabdingbar. Für den Erhalt der wertvollen hoch versicherten Kunstwerke am Museum Ludwig 
müssen optimale klimatische Bedingungen zwingend vorliegen. Auch der Leihgabenverkehr ist unter 
diesen Bedingungen nicht mehr möglich. 
 
Ohne Erneuerung der RLT-Anlage können die großzügigen Schenkungen der Eheleute Peter und 
Irene Ludwig und die kostbaren Sammlungen des Museums wie die klassische Moderne, die russi-
sche Avantgarde, Picasso, Pop Art sowie die zeitgenössischen Positionen, Grafiken und Fotos nicht 
weiter restauratorisch und konservatorisch betreut werden. 
 
 
Prüfung Kostenschätzung 
Die Kostenschätzung nach DIN 276 für die Gesamtmaßnahme wird derzeit von 14 geprüft. Die Stel-
lungnahme wird unverzüglich nach Vorliegen nachgereicht.  
 
 
 
Anlage 
 
Anlage 1 – Kostenschätzung 
Anlage 2 – Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes (wird nachgereicht)

Beratungsverlauf (3)

08.06.2020 Bauausschuss
TOP 5.2 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
09.06.2020 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 4.6 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
15.06.2020 Finanzausschuss
TOP 7.9 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1003/2020
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
03.06.2020
Erstellt
01.04.2020 10:04