AN/0230/2020
Anfrage der Denkmalpflege, Dr. Kierdorf, hier: Denkmalschutz für Historische Eisenbahnüberführungen
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Anfrage der Denkmalpflege - Denkmalschutz für Historische Eisenbahnüberführungen
2291 Zeichen
Dr. Alexander Kierdorf Sachverständiger Bürger im Ausschuss Kunst und Kultur Von-Quadt-Straße 157 51069 Köln Köln, den 10. 2. 2020 Anfrage zum Ausschuss Kunst und Kultur am 10. 3. 2020 Betrifft: Denkmalschutz für Historische Eisenbahnüberführungen Sehr geehrte Vorsitzende, Sehr geehrte Damen und Herren, Köln verdankt Entstehen, Wachstum und Bedeutung als Handels-, Verwaltungs- und Kulturmetropole seiner verkehrsgünstigen Lage. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist die Stadt der wichtigste Eisenbahnknoten im Westen Deutschlands. Im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts wurden die Strecken wegen des zunehmenden Verkehrs auf Dämme verlegt, die heute mit ihren unterschiedlich gestalteten Durchlässen und Brücken das Stadtbild wesentlich prägen und unterteilen. Besonders gilt dies auch für die Anbindung des Hauptbahnhofs sowie die westliche Umfahrung der ab 1888 angelegten Kölner Neustadt. Bei der Aufstellung der Denkmallisten für Alt- und Neustadt um 1980 wurden deshalb diese Brücken (Träger und Widerlager) auch inventarisiert und damit als denkmalwert erachtet. Vermutlich aufgrund der damals ungünstigen Eigentumsverhältnisse und Zuständigkeiten (Bundeseigentum/ Zuständigkeit der Bezirksregierung) wurde jedoch so gut wie keine dieser Anlagen tatsächlich in die Listen eingetragen. Seit der Privatisierung der Deutschen Bahn existiert diese spezielle Zuständigkeit jedoch nicht mehr. Eine Eintragung der zum Teil sehr vernachlässigten und vom Abbruch bedrohten Brücken hat jedoch bisher seitens des Stadtkonservators noch immer nicht stattgefunden. Industriedenkmalpfleger betrachten sie jedoch als wichtige Bestandteile des verkehrs- und ingenieurtechnischen Erbes der Stadt. Längerfristige Planungen der Deutschen Bahn (DB Netz) sehen nach Medienberichten eine Erneuerung der Brücken etwa unweit des Deutzer Bahnhofs (Deutz-Mülheimer Straße) und in der Neustadt (z.B. Zülpicher, Luxemburger Straße) vor. Meine Fragen lauten deshalb: 1. Ist eine Eintragung, wie sie die erwähnten Inventare vorsahen, noch immer beabsichtigt, und wann ist damit zu rechnen? 2. Hat der Stadtkonservator ein zusammenhängendes Konzept für den Umgang mit dem eisenbahnhistorischen Erbe Kölns? Mit freundlichen Grüßen Dr. Alexander Kierdorf
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/0230/2020
- Typ
- Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates
- Datum
- 26.02.2020
- Erstellt
- 11.02.2020 11:05