0910/2023
Beantwortung der offenen Fragen aus der aktuellen Stunde der BV 2 vom 07.11.2022 durch die StEB Köln
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Beantwortung einer Anfrage (BV)
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Dezernat, Dienststelle I/02/02-2 Vorlagen-Nummer 0910/2023 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 13.03.2023 Beantwortung der offenen Fragen aus der aktuellen Stunde der BV 2 vom 07.11.2022 durch die StEB Köln Anbei die Beantwortung der offenen Fragen aus der aktuellen Stunde der BV 2 vom 07.11.2022 durch die StEB Köln zur Kenntnisnahme.
TOP 7.1.4 20230308_Antwort_BV2
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DIE WASSER BESSER MACHER 1 Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR Postfach 910754 · 51077 Köln ~ - - - - - ~ .O stEBKöln Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin 02-2-0 Bürgeramt Rodenkirchen Stellvertretende Leiterin Bürgeramt Rodenkirchen Geschäftsführung der Bezirksvertretung Rodenkirchen Miriam Paßmann · Industriestraße 161 - Haus 1 50999 Köln Geschäftsbereich TP - Planung und Bau Ostmerheimer Straße 555 · 51109 Köln Öffnungszeiten Mo. - Da. 08.00 - 16.00 Uhr Fr. 08.00 - 12.00 Uhr und nach Vereinbarung KVB-Linien: Linie 1 Haltestelle Merheim Linie 13/18 Haltestelle Holweide DBN RS: S11 (Holweide) anschließend in allen 3 Fällen mit dem Bus Linie 157 bis Haltestelle Eggerbachstraße Auskunft erteilt: Ingo Schwerdorf Zimmer: Geb. 90 Raum 201 fon 0221 221 - 24302 fax 0221 221 - 6624302 e-mail: ingo.schwerdorf@steb-koeln.de Ihr Schreiben Mein Zeichen StEB-TP-1 Schw Datum 08.03.2023 . Beantwortung der offenen Fragen aus der aktuellen Stunde der BV 2 vom 07.11.2022 durch die StEB Köln Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Giesen, sehr geehrte Damen und Herren, wir möchten im Folgenden die noch offenen Fragen, die im Nachgang zur aktuellen Stunde eingegangen sind, beantworten: *** * * .., EMAS GEPRUFTCS UMWELTMANAGEMENT Ot -142-00058 1. Frage: Plangebiet Rondorf Nord-West a) Wo im Plangebiet wird der „Stauraumkanal" erstellt, wo zurückgehalten und in welchen Teil(en) des Kanalnetzes in Rondorf werden die Wassermengen eingeleitet. b) Liegt den StEB der „Starkregennachweis" bereits vor oder für wann ist er terminiert? c) Können für diesen Nachweis die erstellten Berechnungen von den Bewohnern der Ad lerstraße eingesehen werden? Antwort zu den o.a. Fragen: zu a) Grundsätzlich soll das Niederschlagswasser im Plangebiet „Rondorf Nord-West" versi ckern. Dort wo es nicht möglich ist, sind an. vier Stellen großvolumige Stauraumkanäle geplant, in denen Schmutz- und Regenwasser zwischengespeichert werden kann, be- . vor es in die umgebende Bestandskanalisation abgeleitet wird. Zum Schutz der Be standskanalisation vor hydraulischer Überlastung wird der Abfluss an zwei der geplan ten vier Anschlusspunkte technisch gedrosselt. Folgende Anschlusspunkte sind ge plant: Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR Rechtsform:. Anstalt des öffentlichen Rechts Vorständin: Dipl.-Ing. Ulrike Franzke USt-IdNr.: DE224970939 Bankverbindung: Sparkasse KölnBonn IBAN: DE89 3705 0198 0043 0329 60 SWIFT-BIC: COLSDE33 a Deutscher NACHHALfl (iK(l lS Ko<lrx Anw~fldtr 12. Seite 2 • Am südlichen Gebietsrand, parallel zur geplanten Stadtbahnlinie im Bereich des zu künftigen Haltepunktes „Rondorf Mitte", mit gedrosselter Ableitung in den Be standskanal in der Kapellenstraße. • Zentral innerhalb des Erschließungsgebietes mit gedrosselter Ableitung in den B~ standskanal in der Straße „Am Höfchen / Birkenweg". • Zwei Kanäle im nördlichen Bereich des Erschließungsgebietes, mit jeweils einem An schluss an den bestehenden Kanal in der Straße „Am Höfchen". zu b) Der „Starkregennachweis" wird durch ein vom Investor beauftragtes Ingenieurbüro auf gestellt. Die Standards und Inhalte werden von uns vorgegeben und der Nachweis wird von uns geprüft und freigegen. Derzeit liegen Pläne und Berechnungen im Ent wurf vor und werden geprüft. zu c) Die Planungsvorgaben zum Umgang mit Niederschlagswasser sowie die Anlagen im öffentlichen Raum sind Bestandteil der Offenlage des Bebauungsplanes und kann von allen eingesehen werden. Nach unserer Kenntnis ist eine Offenlage des Bebauungs planes „Rondorf Nord-West" kurz vor der Sommerpause vorgesehen. 2. Frage: Drosselung der Abflüsse aus Meschenich, Eifeltor und der Unterführung Hahnenstraße in Richtung des Kanalnetzes in Rondorf und der Kläranlage Ro denkirchen Welche Maßnahmen im Einzelnen ermöglichen eine „Drosselung der Abflüsse" und ließen sich diese bei Starkregenereignissen (zum Schutz der Bestandsbebauung Adlerstrasse) temporär in Gänze unterbinden? Antwort zur Frage: Die Drosselung eines Abflusses bedingt immer, dass ein Teil des Abflusses im Kanal zwischengespeichert wird, damit er nicht weitergeleitet wird. Ein solcher unterirdischer Stauraumkanal wird in Abhängigkeit der nachfolgenden Parameter dimensioniert: • Größe des Einzugsgebiet, • Anteil der abflusswirksamen (befestigten) Flächen, • Umfang der gewünschten Drosselung und • Jährlichkeit der Bemessungs-Niederschlagswassers gemäß Norm (Regel der Tech- nik). Das Fassungsvermögen eines Stauraumkanals ist naturgemäß begrenzt. Aus techni schen und wirtschaftlichen Gründen wird ein Stauraumkanal immer auf eine maximale Niederschlagswassermenge, hier der Bemessungsregen, ausgelegt. Der Stauraum ist bei Erreichen des Bemessungsregens planmäßig vollständig gefüllt und kann keine weiteren Wassermengen - wie sie beispielsweise beim Extremereignis am 14.07.2021 aufgetreten sind - aufnehmen. /3 Seite 3 Insofern sind technische Stauräume für Niederschlagswasser immer nur eine Maß nahme zur planmäßigen Reduzierung der Abflusswassermengen und können nicht al leine die gewaltigen Wassermengen eines extremen Starkregenereignisses aufneh men. So können Schäden bei extremen Starkregenereignissen nur durch eine Kombination aus verschiedenen Einzelmaßnahmen verringert werden. Ein Ausschluss von Schäden ist bei Bestandsgebäuden aufgrund der im Vergleich zu Neubauvorhaben deutlich ge ringeren Handlungsmöglichkeiten oftmals nicht möglich. Allerdings können Wasserrisi ken durch eine Kombination aus Maßnahmen des Objektschutzes und der dezent ralen Regenwasserbewirtschaftung; wie z.B. die Entsiegelung, Versickerung, Speicherung oder Dachbegrünung deutlich reduziert werden. So erzeugen diejeni gen Regenwassermengen, die nicht abgeleitet werden, auch keine Abflussprobleme an unterhalb liegenden Stellen. Wird das Niederschlagswasser auf den Grundstücken versickert, in Zisternen aufgefangen oder bei Dachbegrünungen zwischengespeichert . und erfolgt dies bei einer ausreichenden Anzahl an Grundstücken, so entstehen von diesen Grundstücken keine wild abfließen Oberflächenwassermengen. 3. Frage: Verbesserung des Überflutungsrisikos im Bereich Adlerstraße a) Besteht nach Einschätzung der StEB die M6glichl;<eit, ein solcnes "Rückstau-becken" auf der landwirtschaftlich genutzten Fläche zwischen der "BAB 555" und dem "Falken weg" zu errichten? · b) Könnte mit einer solchen Baumaßnahme der Rückstau des Niederschlagswassers auf das Niveau der Bordsteinhöhe begrenzt werden? Antwort zur Frage a) und b): Die Idee für die Errichtung eines Rückstaubeckens im Bereich des Falkenweges neh men wir gerne auf und untersuchen diese Variante im Rahmen, des von der Bezirks vertretung Rodenkirchen beschlossenen, örtlichen Überflutungsvorsorge Managementkonzeptes. Die Ergebnisse werden der BV 2 vorgestellt. Leider sind Rückstaubecken wie Stauraumkanäle in ihrer Größe und im Fassungsver mögen begrenzt (siehe Antwort zur Frage 2). Rückstaubecken werden auch nach den Regeln der Technik ausgelegt und können leider Wassermengen, wie sie beispielswei se beim Extremereignis am 14.07.2021 aufgetreten sind, nicht vollständig aufnehmen. Es besteht immer ein Restrisiko. Um das Risiko durch Überflutung zu minimieren, emp fehlen wir zusätzlich Objektschutzmaßnahrnen oder Maßnahmen der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung. 4. Frage: Al/gemeines 4. 1 In der PP-Präsentation (Fazit - S. 27) spricht die StEB von der Starkregenvorsorge als Gemeinschaftsaufgabe. Herr Dipl. - Ing. Fischer von der BI Adlerstraße Rondorf hat vorgetragen, was die betroffenen Anwohner in der Adlerstraße nach dem 14.07.2021 bereits konkret an Vorsorge getroffen haben. Seitens der StEB wurden geplante Maß- /4 Seite 4 nahmen vorgetragen, die i. W. langfristig wirken werden. Offen blieben konkrete Maß nahmen, die kurzfristig umsetzbar sind Antwort zu Frage: Derzeit arbeiten wir an der Optimierung des Kanalabflusses im Einzugsgebiet. Dies sind, die Optimierung der Steuerung des Beckens „Hahnwald" In Hahnwald gibt es ein Beton- und ein Erdbecken. Das Beton- und Erdbecken soll so umgestaltet werden, dass der Wasserspiegel im Kanal bei einem Starkregen reduziert wird. Leider sind wir derzeit in der Vorentwurfsplanung, so dass noch kein belastbarer Termin für den Baubeginn bzw. - Ende genannt werden kann. Die grob geschätzten Kosten liegen bei ca. 200 T€ bis 400 T€. Optimierung der Steuerung des Beckens Güterverkehrszentrum (,,GVZ") Im Westen des Gebietes entwässert das Niederschlagswasser des „GVZ" in einem Stauraumkanal. Derzeit wird untersucht, ob die Entleerung des Stauraumkanals erst bei geringem Wasserstand in den Kanälen in Rondorf bzw. Hahnwald erfolgen kann. Diese Maßnahme könnte . durch eine Umprogrammierung der Steuerung des Pumpwerks „GVZ" innerhalb von ein paar Monaten umgesetzt werden, setzt allerdings aus GrQnden des Gewässerschutzes intensive Abstimmungen mit den Genehmi- . gungsbehörden voraus. Die Kosten liegen bei ca. 50 bis 80 T€. Bau ·eines Beckens in Köln-Meschenich (,,Am Kradepohl") In Köln-Meschenich ist der Bau eines Beckens im Bereich „Am Kradepohl" geplant. Der Planungsauftrag erfolgte zwar Ende 2020, jedoch wurde nach dem Starkregen am 14.07.2021 eine Vergrößerung des Beckens planerisch vorgenommen. Das Becken soll dann Regenwasser bei Starkregen speichern, was zu einer Entlastung der Ortstei le Rondorf und Hahnwald führt. Derzeit wird die Planung erstellt. Die Inbetriebnahme kann frühestens 2026 stattfinden. Die Kosten liegen bei ca. 4,5 Mio. €. Flutung der Unterführung „Hahnenstraße" Die Unterführung Hahnenstraße wird durch ein bestehendes Pumpwerk entwässert. Wenn es so stark regnet, dass das Pumpwerk das Wasser nicht vollständig fördern kann und die Unterführung geflutet wird, könnte zukünftig die Pumpe ausgeschaltet werden. Die Unterführung würde dann planmäßig stärker geflutet und die umliegende Bebauung entwässerungstechnisch entlastet. Hierzu bedarf es aber noch Abstimmun gen mit der Polizei und der Feuerwehr, ob alternative Wege zu Einsatzzwecken ge nutzt werden können. Wasserbewusste Gestaltung von Neuerschließungen Bei der Neuerschließung von unbebauten Grundstücken sowie Konversionsflächen fordern wir die Versickerung von Regenwasser von öffentlichen und privaten Flächen. /5 Seite 5 Zusätzlich verlangen wir einen. Starkreqennacnweis von den Erschließern. Dies wird auf Dauer zu einer Entlastung des Kanalnetzes führen. Beratung der Anwohnenden zum Schutz vor Starkregen Wir bieten den Anwohnenden kostenlos Informationsmaterial und Beratungsgespräche an. Dies ist zum Beispiel, der auf der steb-koeln.de verfügbare „Wasser-Risiko-Check" oder es können auch persönliche Gespräche die über den Kontakt starkregen@steb koeln.de vereinbart werden. Unabhängig von den o.a. Maßnahmen arbeiten wir an weiteren Lösungsmöglichkeiten, um die Resilienz ggü. Starkregen zu vergrößern. Diese können leider nur mittelfristig umgesetzt werden, die dies nur unter Beteiligung einer Vielzahl von städtischen Fach dienststellen und der Sicherstellung der Wirksamkeit, Machbarkeit und Finanzierung erfolgen kann. 4.2 Welche „Lessons Learned" aus dem Schadenereignis am 14.07.2021 wurden bzgl. des· Krisenmanagements der beteiligten Organisationen gezogen (z.B. Reduzieren des Auspumpens von bereits überfluteten Senken zugunsten des Ablaufens des Nieder schlagswassers, im konkreten Fall Unterführung Hahnenstraße, Keller im weiteren Ver lauf der Adlerstraße)? Antwort zu Frage: Im Nachgang zu dem Starkregen am 14.07.2021 fand ein Nachlesegespräch mit der Kölner Feuerwehr statt. Es ergaben sich folgende Lessons learnd: · • Nachrüstung des, Objektschutzes an Pumpwerken der StEB Köln zur Resilenzsteige-. rung • Verbesserung der Starkregenvorhersage ggf. in Zusammenarbeit mit dem DWD • Berechnung von mehreren Starkregen-Ensembles und Bereitstellung der Ergebnisse für die Feuerwehr zur Risikobewertung und - Einschätzung . • Verbesserung der Kommunikation der Beteiligten, durch z.B. einen „Taschenplan Starkregen" mit den Telefon-Nummern der wesentlichen Akteure. • Vorgaben und Regeln zur Information und Warnung o der jeweils betroffenen Bereiche einschließlich dem Prozessablauf o der Einsatzorganisationen bei anstehendem Starkregen • Einüben, Praxistest und Evaluierung der Arbeitsergebnisse sowie Nachbesserung und Einführung Die in 2019 gegründete Arbeitsgruppe „Starkregen" muss wieder intensiver tagen. Wir werden die Geschäftsführung und Leitung übernehmen. 4.3 Welche Maßnahmen zur kurzfristigen Opt(mierung der Leistungsfähigkeit der Entwäs serung sind im konkreten Fall Adlerstraße und an den anderen Schwachpunkten im Stadtbezirk Rodenkirchen seitens der StEB trotz nur „eingeschränkter Möglichkeit" ge plant und werden zu welchen Kosten bis wann umgesetzt? /6 Seite 6 Antwort zu Frage: Es wird auf die Beantwortung der Frage 4.1 verwiesen. 4. 4 Welche Maßnahmen zur Entsiegelung von befestigten Flächen und Versickerung wer den im Hinblick auf die bekannten Schwachstellen des Entwässerungssystems werden seitens der StEB geplant und zu welchen Kosten bis wann umgesetzt? Antwort zu Frage: Es wird auf die Beantwortung der Frage 4.1 verwiesen. 4.5 Gibt es seitens der Stadt Köln (außerhalb der Warn-App NINA) ein Warn- und Kom munikationskonzept vor Starkregenereignissen, das abgestuft vor einer anstehenden, möglichen Gefahrenlage sensibilisiert bis hin zur eindringlichen Warnung vor einer akuten Gefahrenlage? Falls ja, wie sieht es aus? Antwort zu Frage: Die Warnung und Alarmierung bei extremen Wasserereignissen wie Hochwasser und Starkregen setzt sowohl eine ausreichende Information zu den dann möglichen Hand lungen als auch eine ausreichende Vorlaufzeit voraus. Wir informieren seit langem zu den Vorsorgemöglichkeiten zur Vermeidung von Schä den bei Starkregen. Die Überflutungsvorsorge auf privaten Grundstücken ist für Hoch wasser und Starkregenereignissen sehr ähnlich. Zu diesen Vorsorgemaßnahmen in formieren wir durch zahlreiche Informationsmedien sowie viele Veranstaltungen. Um überhaupt Zeit für mögliche Handlungen zu haben, muss die Warnung und evtl. sogar die Alarmierung rechtzeitig vor dem Ereignis erfolgen. Bei Rheinhochwasser können die Wasserstände ein bis zwei Tage vorausgesagt werden. Bei Starkregen ist derzeit nur eine allgemeine Warnung möglich und diese wird vom DWD vorgenommen. Der DWD warnt bei erwarteten. Starkregenereignissen, kann aber noch nicht die Zeit punkte und Ortsbereiche konkret benennen, wo die erwarteten R~genwassermengen fallen werden. Derzeit werden in einigen Forschungsvorhaben die Möglichkeiten bes serer zeitlicher und räumlicher Vorhersage der Regenereignisse untersucht. Sofern die Forschungsvorhaben erfolgreich sind, könnten Regenereignisse vielleicht ein oder zwei Stunden vorgesagt werden. Die StEB Köln untersuchen die Möglichkeiten, ausgehend von diesen Regenvorhersagen die jeweiligen Auswirkungen des Regens auf dem Köl ner Stadtgebiet zu bewerten. Auf der Grundlage der Bewertung der jeweiligen Regene reignisse könnten dann von der Kölner Feuerwehr die jeweiligen Warnungen und Alarmierungen veranlassen. Um zeitnah und schnell die Abflüsse aus starken Regene reignissen ermitteln zu können, müssen neuartige Berechnungsverfahren entwickelt sowie neue Prozessabläufe eingeführt und eingeübt werden. 4. 6 In der Vergangenheit gab es schon bei mäßig starken Regenereignissen die Situation, dass inS enken Straßen überflutet wurden, da die Gullideckel verschmutzt waren, wodurch sich Regenwasser auf der Straße sammelte und nicht abgeführt werden konnte. Dadurch waren Straßen, damit auch mögliche Rettungswege, unpassierbar und umliegende Keller liefen ggf voll. Gibt es eine spezielle Gefahrenkarte für solche Gebiete/Standorte und im Falle eines drohenden Starkregenereignisses einen Plan zur spontanen Kontrolle bzw. Reinigung von Gul/ideckeln in gefährdeten Gebieten? /7 Seite 7 Antwort zu Frage: Die Starkregengefahrenkarten zeigen auf der StEB-Koeln.de Homepage die besonders gefährdeten Gebiete. Wir reinigen regelmäßig die ca. ·100.000 Gullies bzw. Straßenabläufe in· Köln. Die nachfolgende Grafik zeigt die Funktionsweise der Straßenabläufe mit leerem,· halbvol lem und vollem Eimer. voller Eimer Auch wenn der Eimer voll sind, kann zwischen Auflagering Und Eimer Niederschlags wasser abgeleitet werden. Leider zeigen unsere Erfahrungen, dass mit einsetzendem (Stark-) Regen auch Blätter und Geschwemmsel den Aufsatz, hier den sogenannten Rost zusetzen und das Wasser nicht mehr abfließt. Das Wasser steht dann auf der Straße. Die Leistungsfähigkeit kann dann durch das Abfegen von Laub und Ge schwemmsel auf dem Rost i.d.R. wiederhergestellt werden. Aber laufen Sie niemals über überfluteten Wegen und Straßen, wenn Sie den Boden nicht mehr sehen. Bei Starkregen können durch den immensen. Wasserdruck Sehachtdeckel von den Schächten gedrückt werden und Sie können in den Schacht fallen und dort sterben. · Wir hoffen die Fragen der Anwohner beantwortet zu haben und stehen für weitere Informati onen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (10)
- Industriestraße 161
- Ostmerheimer Straße 555
- Kapellenstraße
- Hahnenstraße
- Adlerstraße
- Birkenweg
- Am Höfchen
- Am Kradepohl
- Eggerbachstraße
- Straße 5
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Details
- Aktenzeichen
- 0910/2023
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (BV)
- Datum
- 10.03.2023
- Erstellt
- 10.03.2023 13:53