AN/0802/2024
Lokale Fahrradstreifen/ Fahrradpolizei im Bezirk Köln-Mülheim
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Lokale Fahrradstreifen im Bezirk Köln-Mülheim
4044 Zeichen
Herrn Bezirksbürgermeister
Stadtbezirk Mülheim
Norbert Fuchs
Frau Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
DIE LINKE. Fraktion
in der Bezirksvertretung
Köln- Mülheim
Bezirksrathaus
Köln- Mülheim
Wiener Platz 2a
51065 Köln
Köln, den 27.05.2024
Anfrage gem. § 38 der Geschäftsordnung des Rates
Lokale Fahrradstreifen/ Fahrradpolizei im Bezirk Köln- Mülheim
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker,
sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Fuchs,
immer wieder geraten Verkehrsteilnehmende auf Straßen, Rad-und Fußwegen im Bezirk 09 in
unangenehme, bedrohlich anmutende und teilweise gefährliche Situationen, die durch jeweils
andere Verkehrsteilnehmende ausgelöst werden.
Beim täglichen Miteinander ist in jedem Fall noch viel Luft nach oben. So manche zu Fuß
gehende und Fahrrad fahrende Person wünscht sich, dass die Polizei auch in ihrem Bezirk
mehr Präsenz auf dem Rad zeigt.
Auf gemeinsamen Fuß- und Fahrradwegen, die sehr stark frequentiert werden wie z.B. dem
Elisabeth-Schäfer-Weg in Buchforst, dem sich aufgrund der Sanierung schon lange im
Ausnahmezustand befindlichen Fuß-und Fahrradweg über die Mülheimer Brücke wäre es sehr
sinnvoll häufiger Präsenz zu zeigen, mit den Verkehrsteilnehmenden ins Gespräch zu
kommen, auf Fehlverhalten hinzuweisen und Lösungsvorschläge anzusprechen.
An Kreisverkehren, in die Fahrbahn und Fahrradweg gleichzeitig einmünden, würde eine
Präsenz ebenfalls Sinn machen, da viele Fahrradfahrende immer wieder in Situationen
gelangen, in denen sie von Autofahrenden geschnitten werden.
Zu erwähnen wäre auch noch der gesetzlich vorgeschriebene Abstand von Autofahrenden zu
Fahrradfahrenden, der 1,50 Meter betragen soll. Leider sehr theoretisch und in der Praxis von
Fahrradfahrenden häufig nicht zu erleben. Möglicherweise hätte die Präsenz von
fahrradfahrenden Polizist*innen einen positiven Effekt in dem sie Autofahrende für die
Situation von Fahrradfahrenden sensibilisieren.
Zu Fußgehende würden sich über Präsenz an Zebrastreifen freuen, die von so manchem
Fahrrad- und Autofahrenden nicht beachtet werden.
Autofahrende und zu Fußgehende beklagen sich häufig über Fahrradrowdys, die ihre
Geschwindigkeit nicht anpassen und somit andere Verkehrsteilnehmende in Gefahr bringen.
Es gäbe noch viele weitere Beispiele aufzuführen, doch der Handlungsbedarf müsste klar
sein.
Im Zusammenhang mit der wichtigen Thematik bitten wir um die Beantwortung folgender
Fragen:
1. Wie viele Fahrradpolizist*innen sind für den Bezirk Köln- Mülheim zuständig?
2. Werden sie täglich eingesetzt, nur zu bestimmten Zeiten und welche sind dies?
3. Was sind die Aufgaben der Fahrradpolizist*innen, wie werden diese umgesetzt und liegt
ein bestimmtes Konzept zugrunde?
4. Arbeitet die Fahrradpolizei mit dem AFDC oder VCD Köln zusammen und wenn ja in
welcher Weise?
5. Können politische Vertreter*innen oder auch Bürger*innen Wünsche für Präsenz an
bestimmten Stellen im Bezirk Köln-Mülheim an die Fahrradpolizei herantragen und wie
hoch sind die Chancen, dass diese umgesetzt werden?
Mit freundlichen Grüßen
gez. Beate Hane-Knoll Nijat Bakis
Fraktionsvorsitzende stellvertretender Fraktionsvorsitzender
DIE LINKE. in der Bezirksvertretung Köln- Mülheim
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0802/2024
- Typ
- Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates
- Datum
- 28.05.2024
- Erstellt
- 28.05.2024 09:38