3658/2017
Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB): Wieso nur digitale Karnevalstickets?
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Anlage 1
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Fahrausweisart eigene Vertriebsstellen private Vertriebsstellen Fahrerverkauf RVK HandyTicket Automaten stationär Automaten Strab. Mobil Automaten Bus mobil Vertragskunden Kooperationen Summe Papierticket Papierticket Papierticket elektronisches Ticket Papierticket Papierticket Papierticket elektronisches Ticket elektronisches Ticket/ Papierticket - BarTarif 994.198 1.470.709 38.022 2.125.029 2.534.329 7.172.027 1.495.481 0 0 15.829.795 Zeitfahrausweise Erwachsene 273.474 339.737 335 14.261 26.197 254 170 2.037.785 0 2.692.213 Zeitfahrausweise Azubi 8.778 2.996 8 745 612 5 1 1.655.190 0 1.668.335 Sonstiges 8.844 4.302 7 12.452 5.595 817 112 2.853 4.325.352 4.360.334 Summe Stückzahlen nach VRS-Tarif 1.285.294 1.817.744 38.372 2.152.487 2.566.733 7.173.103 1.495.764 3.695.828 4.325.352 24.550.677 - S T Ü C K Z A H L E N - VON / BIS MONAT: 01-12.2016 (kumuliert)
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle II/20/201/2 Vorlagen-Nummer 04.12.2017 3658/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Verkehrsausschuss 05.12.2017 Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB): Wieso nur digitale Karnevalstickets? Mit einer Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates vom 27.04.2017 fragte die PIRATEN- Gruppe im Rat der Stadt Köln die Stadtverwaltung: 1. Welche Erfahrungen hat die KVB mit dem rein digitalen Vertriebsweg des Karnevalstickets gemacht, und wie viele Tickets wurden dieses Jahr verkauft? 2. Ist geplant, weitere Ticketangebote ausschließlich digital anzubieten? 3. Wie viele Tickets werden über den digitalen Vertriebsweg verkauft und wie viele in Papier- form? (Bitte nach Ticketart und Vertriebsstelle aufschlüsseln) 4. Welche Maßnahmen könnten erfolgen, um auch Personen, die über keinen Internetzugang verfügen, den Zugang zu digitalen Tickets zu ermöglichen? Hierzu nimmt die Verwaltung in Abstimmung mit der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) wie folgt Stellung: zu Frage 1) Das KarnevalsTicket wurde bis zum Jahr 2017 aus Aufwandsgründen nicht als eigenständiges, be- sonderes Ticket aufgelegt. Vielmehr wurde an die Kunden kommuniziert, ein TagesTicket der Preis- stufe 5 zu kaufen, dieses zu entwerten und dann für insgesamt 6 Tage nutzen zu können. Um dies für die Kunden einfacher und verständlicher zu gestalten, wurde im Jahr 2017 die Möglich- keit genutzt, per Smartphone und zum Selbstausdruck (online) ein eigenes Angebot mit eigenem Namen (KarnevalsTicket) zu sonst identischen Konditionen anzubieten. Ein gleichlautendes Angebot bei allen rund 30 Verkehrsunternehmen im VRS in allen Vertriebswegen für jeweils nur wenige Tage im Jahr anzubieten, wäre hingegen unverhältnismäßig teuer gewesen. Die Erfahrungen aus der Umstellung zum KarnevalsTicket werden im VRS positiv bewertet. So konn- te der anhaltende negative Nachfragetrend nahezu gestoppt werden. Dies zeigt die positive Wirkung in Bezug auf einen einfachen Zugang und eine gute Verständlichkeit. Das vorige Angebot war nach den Erfahrungen der Verkehrsunternehmen für viele Kunden nur schwer verständlich. 2 Tabelle 1: Nachfrageentwicklung KarnevalsTicket 2014-2017 Hinweis für s/w-Darstellung: Ist-Entwicklung = obere Kurve; Trendprognose = untere Kurve Quelle: eigene Darstellung KVB zu Frage 2) Zurzeit gibt es im VRS keine Entscheidung, weitere Ticketangebote ausschließlich über digitale Ver- triebswege anzubieten. zu Frage 3) siehe Anlage zu Frage 4) Da das gesamte Verkehrsangebot der KVB auch ohne digitale Tickets nutzbar ist, sind solche Lösun- gen nicht zwingend erforderlich. Dennoch plant die KVB, perspektivisch auch eine Chipkarte einzu- führen, welche das Laden digitaler Tickets über die üblichen Verkaufseinrichtungen ermöglicht. Gez. Klug *Übertrag der durchschnittlichen Entwicklung des Zeitraums 2014-16 auf 2017
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Sache ist erledigt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3658/2017
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 04.12.2017
- Erstellt
- 23.11.2017 17:45