Mandari Insight

SCHUA/004/2026

Anfrage der Ratsgruppe Tierschutz / Freie Wähler / PARTEI zum Thema: Sicherheit auf den Schulwegen

Anfrage Freie Wähler Tierschutz PARTEI 14.01.2026

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Schulausschuss, Sitzung am 03.02.2026, TOP 4.2

Anfrage

· application/pdf

Ansehen

Anfrage

4007 Zeichen

SCHUA/004/2026
 
 
 X  öffentlich      nicht öffentlich
Düsseldorf, 14.01.2026
An
Ratsherrn Stefan Wiedon
Vorsitzender des Schulausschusses
 
Betrifft:
Anfrage der Ratsgruppe Tierschutz / Freie Wähler / PARTEI zum Thema: 
Sicherheit auf den Schulwegen
Sehr geehrter Herr Wiedon,
 
wir bitten Sie die folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des Rates 
am 3. Februar dieses Jahres zu setzen und von der Verwaltung beantworten zu 
lassen.
 
 
Anfrage:
 
 
Die Sicherheit von Kindern auf ihrem täglichen Schulweg ist eine der zentralen 
Aufgaben kommunaler Verkehrs- und Bildungspolitik. Schulwege sind für viele 
Kinder die ersten selbstständig zurückgelegten Wege im öffentlichen Raum. 
Umso wichtiger ist es, dass diese Wege sicher gestaltet sind und Risiken im 
Straßenverkehr konsequent minimiert werden. Trotz bereits bestehender 
Konzepte und Maßnahmen kommt es jedoch weiterhin zu schweren 
Verkehrsunfällen mit Kindern im Düsseldorfer Stadtgebiet.
 
Am 19. Dezember 2025 kam es in Düsseldorf zu einem schweren Verkehrsunfall,
bei dem ein 10-jähriger Junge auf seinem Fahrrad von einem Transporter erfasst
und schwer verletzt wurde. Nach Angaben der Polizei übersah der 63-jährige 
Fahrer den Jungen beim Abbiegen. Das Kind musste mit schweren Verletzungen 
in ein Krankenhaus gebracht werden; die Ermittlungen zum Unfallhergang 
dauern an. Dieser Vorfall wurde auch in der regionalen und überregionalen 
Presse aufgegriffen und hat erneut eine breite öffentliche Diskussion über die 
Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr ausgelöst.
 
Der Unfall macht deutlich, dass Kinder im Straßenverkehr weiterhin besonders 
gefährdet sind – insbesondere an stark befahrenen Straßen, an Kreuzungen mit 
komplexen Abbiegesituationen sowie auf Schulwegen, die gemeinsam von 
Fußgängerinnen, Radfahrerinnen und motorisiertem Verkehr genutzt werden. 
Auch frühere Presseberichte aus Düsseldorf zeigen, dass es immer wieder zu

Seite 2
schweren Schulwegunfällen kommt, bei denen Kinder verletzt werden.
Dies verdeutlicht, dass bestehende Maßnahmen zur Schulwegsicherheit nicht 
ausreichen oder nicht überall konsequent greifen.
 
Daher erscheint es notwendig, die Schulwegsicherheit im gesamten Stadtgebiet 
erneut kritisch zu betrachten und insbesondere zu prüfen, wo die Verwaltung 
über bereits bekannte Schulweg-Hotspots hinaus weiteren Handlungsbedarf 
sieht. Der Schutz von Kindern im Straßenverkehr darf sich nicht nur auf einzelne
Modellprojekte beschränken, sondern muss flächendeckend und dauerhaft 
gewährleistet werden.
 
Ziel dieser Anfrage ist es daher, einen Überblick darüber zu erhalten, wie die 
Verwaltung die aktuelle Situation bewertet, welche Lehren aus jüngsten 
Unfallereignissen gezogen werden und welche weiteren Schritte zur 
Verbesserung der Schulwegsicherheit geplant sind.
 
Vor diesem Hintergrund bitte ich die Verwaltung um die Beantwortung der 
folgenden drei Fragen:
 
 
1) Wo sieht die Verwaltung im Düsseldorfer Stadtgebiet – über bereits 
bekannte Schulweg- und Unfall-Schwerpunkte hinaus – weiteren Bedarf 
zur Verbesserung der Schulwegsicherheit, und nach welchen Kriterien 
wird dieser Bedarf festgestellt?
 
2) Wie bewertet die Verwaltung den jüngsten schweren Verkehrsunfall mit 
einem 10-jährigen Kind in Düsseldorf im Hinblick auf mögliche strukturelle
Defizite der Verkehrssicherheit für Kinder und Schulwege, und welche 
Schlussfolgerungen werden daraus gezogen?
 
3) Welche zusätzlichen oder weitergehenden Maßnahmen plant oder prüft 
die Verwaltung, um die Schulwegsicherheit in Düsseldorf insgesamt zu 
erhöhen und ähnliche Unfälle künftig zu vermeiden?
 
 
Die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr muss höchste Priorität haben. 
Jeder schwere Unfall zeigt auf schmerzhafte Weise, dass Verbesserungen 
notwendig sind und bestehende Konzepte regelmäßig überprüft und 
weiterentwickelt werden müssen. Ich bitte daher um eine ausführliche 
schriftliche Beantwortung dieser Anfrage.
 
 
Mit freundlichen Grüßen
 
 
 
 
Niclas Ehrenberg f.d.R. Torsten Lemmer

Beratungsverlauf (1)

03.02.2026 Schulausschuss
TOP 4.2 -
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
SCHUA/004/2026
Typ
Anfrage Freie Wähler Tierschutz PARTEI
Datum
14.01.2026
Erstellt
14.01.2026 07:24