Mandari Insight

AN/0977/2018

Virtueller Klassenraum – für Deutschlernende und für alle?

Parteilos Anfrage nach § 4 14.06.2018

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss Schule und Weiterbildung, Sitzung am 04.09.2018, TOP 3.2.1

Bunt Anfrage nach § 4

· application/pdf

Ansehen

Bunt Anfrage nach § 4

3941 Zeichen

An die Vorsitzende  
des Ausschusses Kunst und Kultur  
Frau Dr. Eva Bürgermeister 
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
Thomas Hegenbarth 
Lisa Gerlach 
Rathaus - Spanischer Bau 
50667 Köln 
Tel.: +49 (221) 221 - 25541 
Mail: Thomas.Hegenbarth@stadt-koeln.de 
Mail: Lisa.Gerlach@stadt-koeln.de 
 
Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 14.06.2018 
 
AN/0977/2018 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss Kunst und Kultur 19.06.2018 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 04.09.2018 
 
Virtueller Klassenraum – für Deutschlernende und für alle? 
Sehr geehrter Frau Vorsitzende, 
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
 
Der Erwerb der deutschen Sprache stellt den ersten und wichtigsten Schritt hin zu einer gelu ngenen 
Inklusion von Asylbewerber*innen dar. In Baden -Württemberg können Flüchtlinge online und live in 
sieben Bibliotheken an Deutschkursen teilnehmen. Auf der eigens entwickelten Lernplattform kö n-
nen nicht nur via Headset direkte Nachfragen an Lehrkräfte gestellt und di e korre kte Aussprache 
geschult werden. In Lehrvideos werden auch einzelne Aspekte des Spracherwerbs jederzeit abru f-
bar vorgestellt. Verteilt auf die sieben Bibliotheken können je 16 Teilne hmer*innen bei einem der 
vierwöchigen Kurse mitmachen. Neben den Spr achkursen werden bereits Integrationskurse ebe n-
falls über das Internet angeboten und dadurch mehr Flüchtlingen zugänglich gemacht. 
  
Dieses Modell scheint insbesondere für Köln interessant, da die Kölner Schulen und Weiterbi l-
dungsbildungs- und Kultureinrichtungen an einem eklatanten Raummangel leiden. 
  
Laut einer repräsentativen Umfrage, die „emnid“ im vergangenen Jahr durchgeführt hat, glaubt fast 
die Hälfte der Lehrkräfte in Deutschland an eine Nutzung von Virtual Reality im Unterricht. Ein kle i-
ner Prozentsatz der Schulen besitzt bereits heute die nötigen Komponenten, um in ve rschiedenen 
Schulfächern über die VR Lerninhalte näherzubringen und die Lernmotivation durch ein lebendiges 
Lernumfeld zu steigern. Die Bereitschaft, Technologien wie die VR im Unter richt einzusetzen, ist 
dabei noch höher, je jünger die Lehrkräfte sind. Der virtuelle Klassenraum, der im Bereich der 
Sprach- und Integrationskurse bereits über Headsets Realität ist, könnte durch die kombinierte Nu t-
zung mit VR-Brillen und VR-Software noch effektiver gestaltet werden. Aber auch kulturelle Angebo-
te in den Bibliotheken, Lern - und Lehrräume, Beratungsangebote und vieles mehr können durch die

- 2 - 
 
kombinierte Nutzung der neuesten digitalen Technologien effizienter werden und so mehr Me n-
schen erreichen. Das betrifft dann nicht mehr nur Flüchtlinge mit ihrem momentan hohen Bedarf an 
Deutschkursen, sondern viele Bürgerinnen und Bürger, Schülerinnen und Schüler. 
  
Die Kölner Stadtbibliothek hat Ende 2015 mit ihrem Sprachraum einen besonderen Platz für Eh ren-
amtlerinnen und Deutschlernende geschaffen. Der Sprachraum wird sehr gut angeno mmen und ruft 
sogar international Interesse hervor. 
  
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Stadtverwaltung: 
  
1) Was denkt die Stadtverwaltung über die Einführung virtueller Kl assenzimmer ohne oder mit 
Einsatz von VR -Technologien zur Steigerung der Verfügbarkeit und Effizienz von Deutsch -
als-Fremdsprache- oder Integrationskursen? 
 
2) Gibt es im Bereich kommunaler Bildungseinrichtungen wie Bibliotheken, kommunalen We i-
terbildungsstätten und Schulen bereits entsprechende Hardware -Anschaffungen, mit denen 
Versuche im Gebiet der Deutsch- und Integrationskurse im virtuellen Klassenzimmer möglich 
wären? 
 
3) Für welche anderen Fachbereiche könnten virtuelle Klassen -, Kultur- oder Beratungsräume 
nützlich sein? 
 
4) Welche Erfahrungen hat die Stadtbibliothek mit ihrem Sprachraum gemacht?  
 
 
Bitte leiten Sie die Anfrage auch an den Ausschuss Schule und Weiterbildung weiter.  
 
 
Gez. Thomas Hegenbarth   gez. Lisa Hanna Gerlach

Beratungsverlauf (2)

19.06.2018 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 11.10 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
04.09.2018 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 3.2.1 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0977/2018
Typ
Parteilos Anfrage nach § 4
Datum
14.06.2018
Erstellt
14.06.2018 11:49