2006/0265
Taxirufsäule am Westbahnsteig
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2006/0265
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Wissenschaftsstadt Darmstadt Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 19.04.2006 an den Magistrat Beteiligt vor D e z e r n a t V I Amt: Stadtplanungsamt zur Kenntnis zur Beschlussfassung Magistrats- beschlussfassung: Vorlage-Nr. 2006/0265 Magistratsbeschluss-Nr. an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fas- sung Fachausschuss Internet ja nein Tagesordnung I II Verteiler: OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Betreff: Taxirufsäule am Westbahnsteig Vorlage vom: 06.04.2006 Beschlussvorschlag: Der Bericht des Stadtplanungsamtes zum Antrag der CDU-Fraktion vom 21.10.2002 betr. Initiie- rung einer Taxirufsäule am Westbahnsteig, Stadtverordnetenbeschluss vom 17.12.2002, wird zur Kenntnis genommen. Anlagen: Beschluss des Magistrats vom 2 ... Begründungseite zur Magistratsvorlage VI vom 06.04.2006 Die Stadtverordnetenversammlung hat am 17.12.2002 dem Beschluss des Planungs-, Bau- und Verkehrsausschusses vom 12.11.2002 zugestimmt, den folgenden geänderten Antrag der CDU-Fraktion vom 21.10.2002 betr. Taxirufsäule am Westbahnsteig in geschäftsord- nungsgemäße Behandlung zu geben: „Der Magistrat wird aufgefordert, den Aufbau einer Taxirufsäule am Westbahnsteig zu installieren. Begründung: Reisende, die den Bahnhof an der Westseite verlassen, finden keine zur Abfahrt bereiten Taxis vor. Die vorhandenen Taxi-Stellplätze sind so gut wie nie belegt. Mit einer Taxirufsäule könnten Taxis schnell gerufen werden.“ Auf Antrag der CDU- Fraktion wurde das Wort „installieren“ durch das Wort „initiieren“ er- setzt. Dazu wird Folgendes berichtet: Während der Sanierung der Brücke im Dornheimer Weg wurde in der für die Taxen vorgese- henen Haltebucht vor dem P+R-Parkhaus eine provisorische Haltestelle des W-Busses ein- gerichtet. Die weiter westlich angeordneten Taxi-Standplätze wurden nicht angefahren, da sie nach Ansicht der Taxi-Unternehmer schlecht sichtbar und daher kaum angenommen wa- ren. Außerdem musste eine aufwendige Umstellung des Computerprogramms der Taxi-Funk AG vorgenommen werden. Nach dem Abschluss des Ausbaus des Europaplatzes und der Brückensanierung wurden die Taxi-Standplätze vor dem P+R- Parkhaus angeordnet. Da sie aber weiterhin nur selten be- legt waren, richtete Herr Oberbürgermeister Benz in einem Schreiben vom 09.07.2004 die Bitte an alle 85 Taxi-Unternehmer, auch die Westseite des Hauptbahnhofes anzufahren. Dieser Bitte bemühte sich der Vorstand der Taxi-Funk e. G. zu folgen. Der neue Stand wurde jedoch von den Fahrgästen nicht angenommen, obwohl ein entsprechendes Hinweisschild in der Bahngalerie angebracht worden ist. Die meisten Reisenden wollten in die Stadt und gin- gen daher nach Osten, zu dem immer gut belegten Taxi-Stand vor dem Südausgang. Au- ßerdem wird dieser Weg als weniger beschwerlich empfunden, da unterwegs keine Höhen- unterschiede zu überwinden sind. Daher ist der Taxi-Stand am Europaplatz auch heute nur sporadisch belegt. Die Aufstellung einer Taxi-Rufsäule würde dieses Fahrgastverhalten und die Verteilung der Kundenströme wenig beeinflussen können. Zudem stand der frühere Vorstand der Taxi- Verbände dieser Idee kritisch gegenüber, da er Missbrauch und Vandalismus befürchtete. Aus diesem Grund - und weil sie in dem Zeitalter der Mobiltelefone kaum genutzt wurden - hat auch die Polizei ihre Notrufsäulen, die einst nahezu an jeder Ecke standen, vom Netz genommen. Inzwischen bestehen diese Bedenken nicht mehr: Der heutige Vorstand der Taxi-Verbände hat kürzlich die Aufstellung einer Taxi-Rufsäule befürwortet und versprochen, Sorge dafür zu tragen, dass die Anrufe unverzüglich weitergeleitet werden. Die positiven Entwicklungen auf der Westseite der Bahn der letzten Jahre rückten den Westeingang des Hauptbahnhofes stärker ins Bewusstsein der Bewohner der Stadt und der Region. Mit dem geplanten Galileo- Gründerzentrum der ESOC und den Vorhaben auf dem Gelände des TZ Rhein wird seine Bedeutung noch zunehmen. Somit stellt sich erneut die Frage seiner guten Erreichbarkeit – auch durch die Taxen. 3 ... Nach Auskunft des Herstellers belaufen sich die Kosten für die Aufstellung einer Rufsäule auf insgesamt ca. 7. 500 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Sie beinhalten den Säulenkörper mit einem hinterleuchteten Schriftfeld, Lautsprecher und Mikrofon, die Tiefbauarbeiten, die Montage und die Inbetriebnahme vor Ort. Die Finanzierung ist allerdings nicht gesichert, da die Baumaßnahme Europaplatz bereits abgeschlossen ist. Der Dezernent VI: Dipl.-Ing. Dieter Wenzel Stadtrat Darmstadt, den 6. April 2006 VI-61.3 me-ci Nst. 2605
Beratungsverlauf (1)
Orte (2)
- Dornheimer Weg
- Europaplatz
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2006/0265
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 06.04.2006
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00