2551/2020
Ergebnis der städtischen Ausschreibung – Neue Leitung Veranstaltungs- und Ausstellungshalle im Kunsthaus Rhenania
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Anlage 1 zur Vorlage 2551-2020 Ausschreibungstext, Leitung Ausstellungs- und Veranstaltungshalle Kunsthaus Rhenania
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14.8.2020 Leitung der Veranstaltungs- und Ausstellungshalle im Kunsthaus Rhenania gesucht - September 2020 bis Juni 2022 - Stadt Köln https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/kultur/kulturfoerderung/leitung-der-veranstaltungs-ausstellungshalle-im-kunsthaus-rhenania-gesucht-ju… 1/14 Leitung der Veranstaltungs- und Ausstellungshalle im KunsthausRhenania gesucht - September 2020 bis Juni 2022 Bewerben Sie sich bis zum 17. Mai 2020 Bei der Veranstaltungs- und Ausstellungshalle im Kunsthaus Rhenania handelt es sich um einen bekannten Kunst- und Kulturort in zentralerLage in Köln. Er wird von den Kulturschaffenden des Atelierhauses und von vielen externen Akteurinnen und Akteuren der freien Szenegenutzt und mit Programm für die breite kulturinteressierte Öffentlichkeit bespielt. Zu sehen waren in den letzten Jahren zahlreiche Ausstellungen, Konzerte, Tanzaufführungen und Performances, Lesungen,Filmvorführungen sowie spartenübergreifende Kulturveranstaltungen. Immer wieder fanden auch Kooperationen mit Kölner Hochschulen, Konzertveranstaltern, Stiftungen sowie renommierten Kulturinitiativenaus Köln und NRW (Nordrhein-Westfalen) statt, ebenso wie Veranstaltungen in Anbindung an die Kunstmesse Art Cologne, die Photokinaund Internationale Photoszene, die Passagen, die Kölner Museumsnacht und die Offenen Ateliers. siehe Kunsthaus Rhenania, Veranstaltungsrückblick (http://www.kunsthaus-rhenania.de/) siehe Werft5, Veranstaltungsrückblick (https://werft5.de/fotogalerie/veranstaltungen/) Veranstaltungen im Kunsthaus Rhenania (/) ©Leon Reindl ©Patric Prager 14.8.2020 Leitung der Veranstaltungs- und Ausstellungshalle im Kunsthaus Rhenania gesucht - September 2020 bis Juni 2022 - Stadt Köln https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/kultur/kulturfoerderung/leitung-der-veranstaltungs-ausstellungshalle-im-kunsthaus-rhenania-gesucht-ju… 2/14 ©Patric Prager ©Heiko Specht ©Bernd Arnold 14.8.2020 Leitung der Veranstaltungs- und Ausstellungshalle im Kunsthaus Rhenania gesucht - September 2020 bis Juni 2022 - Stadt Köln https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/kultur/kulturfoerderung/leitung-der-veranstaltungs-ausstellungshalle-im-kunsthaus-rhenania-gesucht-ju… 3/14 ©Bernd Arnold ©Heiko Specht ©Martin Plüddemann 14.8.2020 Leitung der Veranstaltungs- und Ausstellungshalle im Kunsthaus Rhenania gesucht - September 2020 bis Juni 2022 - Stadt Köln https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/kultur/kulturfoerderung/leitung-der-veranstaltungs-ausstellungshalle-im-kunsthaus-rhenania-gesucht-ju… 4/14 ©Martin Plüddemann ©Martin Plüddemann ©Martin Plüddemann 14.8.2020 Leitung der Veranstaltungs- und Ausstellungshalle im Kunsthaus Rhenania gesucht - September 2020 bis Juni 2022 - Stadt Köln https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/kultur/kulturfoerderung/leitung-der-veranstaltungs-ausstellungshalle-im-kunsthaus-rhenania-gesucht-ju… 5/14 ©Martin Plüddemann ©Martin Plüddemann ©Fulvio Zanettini 14.8.2020 Leitung der Veranstaltungs- und Ausstellungshalle im Kunsthaus Rhenania gesucht - September 2020 bis Juni 2022 - Stadt Köln https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/kultur/kulturfoerderung/leitung-der-veranstaltungs-ausstellungshalle-im-kunsthaus-rhenania-gesucht-ju… 6/14 ©Simon Rupieper ©Simon Rupieper ©Simon Rupieper 14.8.2020 Leitung der Veranstaltungs- und Ausstellungshalle im Kunsthaus Rhenania gesucht - September 2020 bis Juni 2022 - Stadt Köln https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/kultur/kulturfoerderung/leitung-der-veranstaltungs-ausstellungshalle-im-kunsthaus-rhenania-gesucht-ju… 7/14 ©Juliane Herrmann ©Juliane Herrmann ©Leon Reindl 14.8.2020 Leitung der Veranstaltungs- und Ausstellungshalle im Kunsthaus Rhenania gesucht - September 2020 bis Juni 2022 - Stadt Köln https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/kultur/kulturfoerderung/leitung-der-veranstaltungs-ausstellungshalle-im-kunsthaus-rhenania-gesucht-ju… 8/14 ©Leon Reindl ©Leon Reindl ©Leon Reindl 14.8.2020 Leitung der Veranstaltungs- und Ausstellungshalle im Kunsthaus Rhenania gesucht - September 2020 bis Juni 2022 - Stadt Köln https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/kultur/kulturfoerderung/leitung-der-veranstaltungs-ausstellungshalle-im-kunsthaus-rhenania-gesucht-ju… 9/14 Mit der öffentlichen Ausschreibung bieten wir als Hauptmieter der Halle nun einem ausgewähltem Betreiber, einer Betreiberin oder einemBetreiberkollektiv (im folgenden Betreiber) mit Erfahrung in den Bereichen Kulturmanagement, Ausstellungskuration und Public Relations alsUntermieter die Möglichkeit, die Halle mietfrei für einen Zeitraum von zwei Jahren (mit Verlängerungsmöglichkeit) zu bewirtschaften und an190 Tagen im Jahr mit einem selbst konzipierten Kulturprogramm zu bespielen. Für die übrigen 175 Tage des Jahres steuern wir aus den geförderten Projekten und die Künstlerinnen und Künstler des KunsthausesRhenania Veranstaltungsprojekte bei. Die neue Untermieterin oder der neue Untermieter soll zentrale Ansprechperson bleiben und ist für dieHalle insgesamt verantwortlich. Es ist erwünscht, dass das Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm zum Kunsthaus Rhenania passt undKreative verschiedener Sparten einbindet, wie (Medien-)Künstlerinnen und Künstler, Performerinnen und Performer, sowie Künstlerinnen undKünstler aus Theater, Musik, Design und Film. Das Ziel ist, die Strahlkraft des Ortes zu intensivieren und der Kunst- und Kulturszene einen attraktiven Präsentationsort und Treffpunkt zubieten. Außerdem gilt es die Vernetzung – sowohl lokal wie international – weiter voranzutreiben. Ferner ist die Öffentlichkeitsarbeit sowie -ansprache zu professionalisieren und eine nachhaltige Corporate Identity vorzuschlagen, die für alle Veranstaltungen in derAusstellungshalle verbindlich ist. Wir halten zusammen mit den Künstlerinnen, Künstlern und Kulturschaffenden des Kunsthauses Rhenania und des Bayenwerft e. V.(eingetragener Verein) (im Kunsthaus Rhenania ansässig) die öffentliche Ausschreibung an Externe für den nächsten vielversprechendenSchritt zur weiteren Professionalisierung des Hallenprogramms. Wichtig ist allen Beteiligten, dass der Untermieter oder die Untermieterinmit allen Beteiligten kooperiert und dem Wunsch nach Kommunikation und inhaltlichem Austausch mit der Künstlerschaft im Hausnachkommt. Daher ist die Darlegung eines schlüssigen Kommunikationskonzeptes ein wichtiger Teil des Gesamtkonzeptes. Zeitraum Die vielseitig nutzbare Ausstellungshalle ist noch bis 30. Juni 2020 an den Bayenwerft Kunsthaus Rhenania e. V. (eingetragener Verein)untervermietet. Wir suchen daher per Ausschreibung mit Frist 17. Mai 2020 nach einer neuen Untermieterin oder einem neuen Untermieter für eine Dauer von knapp zwei Jahren (September 2020 bis Juni 2022). EineVerlängerung um weitere zwei Jahre bei positiver Evaluation ist möglich und erwünscht. Die ausgewählte Betreiberin oder der ausgewählte Betreiber mietet die Halle des Kunsthauses Rhenania im Zuge eines Untermietvertragsmietfrei gegen Entrichtung einer Nebenkostenpauschale von 400 Euro im Monat beim Kulturamt an. Die Differenz zu den Mietkosten desHauptmietvertrages (circa 2.000 Euro pro Monat) sowie eventuelle Nachzahlungen von Nebenkosten übernehmen wir. Im Untermietvertrag wird eine vor allem kulturelle Nutzung der Ausstellungshalle festgelegt. Diese konkretisiert sich wie folgt: - Kontingent von 190 Tagen für den Untermieter oder die Untermieterin - Kontingent von bis zu 100 Tagen für Projekte und Veranstaltungen, die aus dem Kunsthaus Rhenania initiiert, von einem hausinternenGremium in einer Programmplanungssitzung mit dem Untermieter/der Untermieterin ausgewählt und von den jeweiligenProjektträgerinnen und Projektträgern finanziert sind (mietfrei, nur Nebenkostenpauschale sollte umgelegt werden). Falls nicht alle 100Tage des Kontingents abgerufen werden, erhöht sich dadurch das Kontingent des Untermieters oder der Untermieterin - Kontingent von 60 Tagen für Veranstaltungen Dritter, die vom Kulturamt gefördert und über Drittmittel ausfinanziert sind (mietfrei, nurNebenkostenpauschale sollte umgelegt werden) - Kontingent von 15 Tagen für die HGK (Häfen und Güterverkehr Köln AG) (laut Vertrag HGK (Häfen und Güterverkehr Köln AG) mitKulturamt): 3 Veranstaltungen mit jeweils maximal 5 Tagen (mietfrei, nur Nebenkostenpauschale wird umgelegt). Falls das Kontingent vonder HGK (Häfen und Güterverkehr Köln AG) nicht abgerufen wird, erhöht sich dadurch das Kontingent des Kulturamtes Kulturort mit Strahlkraft zwei Jahre mietfrei bewirtschaften Rahmenbedingungen für die Nutzung der Veranstaltungs- und Ausstellungshalle ©Patric Prager 14.8.2020 Leitung der Veranstaltungs- und Ausstellungshalle im Kunsthaus Rhenania gesucht - September 2020 bis Juni 2022 - Stadt Köln https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/kultur/kulturfoerderung/leitung-der-veranstaltungs-ausstellungshalle-im-kunsthaus-rhenania-gesucht-j… 10/14 Die Halle wird zum Zwecke der gewerblichen Nutzung als Veranstaltungsraum für kulturelle Aktivitäten an den zukünftigen Betreiberuntervermietet. Der Nutzungszweck macht deutlich, dass die kulturelle Nutzung, nicht der wirtschaftliche Ertrag im Vordergrund steht.Notwendig ist jedoch ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept des Betreibers, um die Grundkosten, anfallenden Honorare und auch dieAufwendungen der kulturellen Veranstaltungen des Betreibers sicherzustellen. Die städtische Förderung erfolgt in Form der mietfreien Untervermietung. Eine feste Förderung des Betriebs und Kulturprogramms durch dasKulturamt ist damit ausgeschlossen. Für Einzelprojekte können allerdings Anträge auf Projektförderung zur jeweiligen Jahresfrist beimKulturamt gestellt werden. Das Einwerben von weiteren Drittmitteln ist somit Voraussetzung für den Betrieb. Erwartet wird, diekostengünstige Nutzung der Halle auf der Webseite zu kommunizieren und zugleich lukrativere Vermietungen, die möglich sind, allerdingsein Drittel der 190 Tage nicht überschreiten soll, als Gegenfinanzierung zu verwenden. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es eine Reihewiederkehrender lukrativerer Vermietungen wie beispielsweise während der Möbel- und Designmessen, deren Parallelveranstaltungen wieden "Passagen" oder an Hochschulen gibt. Außerdem können über den Getränkeausschank bei Veranstaltungen mit AusschankgenehmigungEinnahmen generiert werden. Berechtigt zur Teilnahme am Bewerbungsverfahren sind Vereine, GbRs (Gesellschaft bürgerlichen Rechts), GmbHs (Gesellschaften mitbeschränkter Haftung) oder weitere Trägerformen, in begründeten Fällen auch Privatpersonen. Alle Bewerberinnen und Bewerber müssen folgende Voraussetzungen nachweisen: - Berufserfahrung im Projektmanagement verschiedener künstlerischer Sparten, vor allem Erfahrung im Kuratieren von Ausstellungen,sowie der Organisation und Finanzierung von Kulturveranstaltungen - umfangreiche Kenntnisse der Kunst- und Kulturszene von Köln und NRW (Nordrhein-Westfalen) - nachweisliche kaufmännische und/oder betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse - Erfahrungen oder Kenntnisse in Objektvermietung beziehungsweise -verwaltung - Erfahrung im Umgang und der Verwendung öffentlicher Gelder - Erfahrung in der Presse-, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation Bewerbung Bitte reichen Sie zur Bewerbung folgendes ein: - Deckblatt beziehungsweise tabellarischer Bewerbungsbogen mit- Name, Adresse, E-Mail und Telefonnummer- Liste der beigefügten Unterlagen- Titel des Konzeptes- ggf. (gegebenenfalls ) Teammitglieder- Zustimmung zur Weitergabe des inhaltlichen Konzeptpapiers an die Künstlerinnen und Künstler des Kunsthauses Rhenania- Bestätigung Datenschutzerklärung Datenschutzerklärung - bitte bestätigen Sie die Kenntnisnahme in der Bewerbung (http://www.stadt-koeln.de/basisdienste/eu-datenschutzgrundverordnung?euid=206) - Motivationsschreiben - Referenzen bereits realisierter Projekte inklusive Ansichts-/Bildmaterial - Konzept zum zukünftigen künstlerischen Programm und Betrieb der Veranstaltungs- und AusstellungshalleDie Hauptsparten (Theater, Musik, Film, Bildende Kunst und Performance) sollten sich im Konzept wiederfinden, der Schwerpunkt sollteallerdings auf der Bildenden Kunst liegen Konzept Das einzureichende Konzept sollte die folgenden Informationen enthalten: - Beschreibung der geplanten Nutzung der Ausstellungs- und Veranstaltungshalle mit selbst kuratierten Projekten und Programmen inKooperation mit der freien Kunst- und Kulturszene (unter Berücksichtigung der oben beschriebenen inhaltlichen Bausteine). Beschriebenwerden sollen unter anderem die möglichen Nutzungsarten, -formate, Programmschienen oder Themenschwerpunkte (so konkret wiemöglich). Bereits zugesagte Termine in der 2. Jahreshälfte 2020 können Sie bei uns abfragen. - Referenzprojekte, die das neue Konzept möglicherweise illustrieren - Vorlage eines Wirtschaftsplans für die ersten zwei Jahre des Betriebs - Darstellung, wie die Künstlerschaft des Atelierhauses Kunsthaus Rhenania sowie die lokale freie Szene Kölns in der Jahresplanungeingebunden wird - Angaben zur geplanten Kommunikation des Jahresprogramms nach außen und zum avisierten Publikum - Vorschläge zur Benennung des Ausstellungs- und Veranstaltungsraums - Nennung möglicher Kooperationspartnerschaften, Nutzerinnen und Nutzer, Förderer (OFF-Räume, Festivals, Hochschulen, Branchen) - Organigramm/Aufgabenverteilung im Team/Kollektiv Bewerbungsschluss Teilnahmevoraussetzungen Bewerbungsmodalitäten und Auswahlverfahren 14.8.2020 Leitung der Veranstaltungs- und Ausstellungshalle im Kunsthaus Rhenania gesucht - September 2020 bis Juni 2022 - Stadt Köln https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/kultur/kulturfoerderung/leitung-der-veranstaltungs-ausstellungshalle-im-kunsthaus-rhenania-gesucht-j… 11/14 Bewerbungen zur Teilnahme am Auswahlverfahren senden Sie bis zum 17. Mai 2020 per E-Mail an das Kulturamt der Stadt KölnBeate Riebesam und Mechthild Germscheid-Klaus Betreff "Bewerbung Kunsthaus Rhenania". Die Gesamtgröße der Bewerbungsunterlagen inklusive Bildmaterial darf 10 MB (Megabyte) nicht überschreiten. Bewerbung senden (mailto:atelierverwaltung@stadt-koeln.de) Auswahlverfahren Die Kulturverwaltung trifft gemeinsam mit dem Fachbeirat Bildende Kunst eine Auswahl geeigneter Bewerber und Bewerberinnen – auf derGrundlage des inhaltlichen und finanziellen Konzeptes sowie der geforderten Vorerfahrung. Die ausgewählten Finalistinnen und Finalisten werden im Juni zu einer Projektpräsentation ins Kunsthaus Rhenania eingeladen. Alle imKunsthaus Rhenania per Mietvertrag gemeldeten Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffenden können daran teilnehmen und ihr Votumabgeben. Über den Abschluss des Untermietvertrags entscheiden wir auf der Grundlage dieser Abstimmung. Kontakt Bei Fragen zur Ausschreibung wenden Sie sich bitte an das Referat für Bildende Kunst beim Kulturamt: Kulturamt (http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/kultur/kulturfoerderung/wir-beraten-sie-gerne) Die große Halle Mit ihrer Größe von rund 300 Quadratmetern hat die Halle in der Kölner Szene – gerade in so zentraler Lage im Rheinauhafen -Seltenheitswert. ©Lyoudmila Milanova ©Lyoudmila Milanova 14.8.2020 Leitung der Veranstaltungs- und Ausstellungshalle im Kunsthaus Rhenania gesucht - September 2020 bis Juni 2022 - Stadt Köln https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/kultur/kulturfoerderung/leitung-der-veranstaltungs-ausstellungshalle-im-kunsthaus-rhenania-gesucht-j… 12/14 ©Lyoudmila Milanova ©Lyoudmila Milanova ©Lyoudmila Milanova 14.8.2020 Leitung der Veranstaltungs- und Ausstellungshalle im Kunsthaus Rhenania gesucht - September 2020 bis Juni 2022 - Stadt Köln https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/kultur/kulturfoerderung/leitung-der-veranstaltungs-ausstellungshalle-im-kunsthaus-rhenania-gesucht-j… 13/14 Das Kunsthaus Rhenania besteht seit 1987. In dem 1926 erbauten ehemaligen Getreidespeicher mitten im Kölner Rheinauhafen arbeiten in43 Ateliers Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffende unterschiedlicher Gattungen: von Fotografie, Film und Medienkunst, über Malerei,Skulptur und Musik, bis Performance und Tanz. In der Tradition eines Atelierhauses, in dem schon Ende der 1980er Jahre sowohl lokale alsauch nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler der freien Szene Akzente setzten, bietet das Kunsthaus Rhenania Raum fürExperimente, Visionen und Entwicklungen. Davon zeugen Ausstellungen (siehe Webseitenarchive), ebenso wie interdisziplinäre Projekte,Workshops, Seminare und Theaterformate wie "Room Service" oder die seit vielen Jahren existierendem Konzertreihen "Instant Music Club"und Chamber Remix an rund acht Wochenenden pro Jahr. Die beiden Konzertreihen sind in das Kontingent von 100 Tagen mit insgesamt 16bis 20 Terminen pro Jahr einzurechnen. Details zur Ausstellungs- und Veranstaltungshalle Die Halle befindet sich im Erdgeschoss des Kunsthaus Rhenania, Bayenstraße 28, 50678 Köln, gut erreichbar im Kölner Rheinauhafen mitBesucherparkplätzen vor der Tür. Die Halle ist 304 Quadratmeter groß bei einer Deckenhöhe von vier Metern und verfügt über eine technische Grundausstattung. Im angrenzenden Erdgeschoss sind Toiletten für Damen und Herren sowie eine separate Behindertentoilette vorhanden, kleine Räume fürTechnik und Getränke (insgesamt 15 Quadratmeter). Außerdem gibt es als Einbau in die Halle einen größeren Lagerraum für Tische, Stühle,Klavier. Beschreibung Kunsthaus Rhenania ©Lyoudmila Milanova ©Lyoudmila Milanova 14.8.2020 Leitung der Veranstaltungs- und Ausstellungshalle im Kunsthaus Rhenania gesucht - September 2020 bis Juni 2022 - Stadt Köln https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/kultur/kulturfoerderung/leitung-der-veranstaltungs-ausstellungshalle-im-kunsthaus-rhenania-gesucht-j… 14/14 © Eva Ziolkowski Grundriss der Halle Kunsthaus Rhenania Grundriss Veranstaltungshalle (http://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf41/03_-_grundriss__veranstaltungshalle_kh_rhenania.pdf) Kunsthaus Rhenania Technikliste Veranstaltungshalle (http://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf41/04_-_technikliste__veranstaltungshalle_kh_rhenania.pdf) Vertragliche Situation Unser Kulturamt mietet seit 2008 die Veranstaltungs- und Ausstellungshalle im Kunsthaus Rhenania von der Häfen und Güterverkehr AG(HGK) an. Der Mietvertrag, den die HGK (Häfen und Güterverkehr AG) mit uns geschlossen hat, enthält die Möglichkeit einerUntervermietung der Räumlichkeiten, die schwerpunktmäßig kulturellen Zwecken dient. In diesem Sinne wurde die Halle bereits viele Jahrevom Bayenwerft Kunsthaus Rhenania e. V (eingetragener Verein). und 1,5 Jahre von der Sauer & Milanova GbR (Gesellschaft bürgerlichenRechts) geleitet, wobei die Betreiber von einer 50-prozentigen Subventionierung der Mietkosten durch das Kulturamt profitiert haben. Der zukünftige Betreiber ist als Untermieter oder Untermieterin gegenüber der Stadt Köln für den Betrieb der Ausstellungs- undVeranstaltungshalle verantwortlich. Grundlage des Betriebs ist der Untermietvertrag mit der Stadt Köln, der als Ergebnis desAuswahlverfahrens in Abstimmung mit dem zukünftigen Untermieter oder der Untermieterin erstellt wird. Zum einen ist die Gestaltung desAusstellungs- und Veranstaltungsprogramms Aufgabe des zukünftigen Betreibers, zum anderen die Verwaltung der Halle inklusiveBetreuung von möglichen weiteren Untervermietungen entsprechend der vereinbarten zweckgebundenen Vorgaben sowie dieordnungsgemäße Verwaltung des überlassenen Gebäudeteils. Die Offenlegung der Ein- und Ausgaben sowie des Belegungsplans gegenüberdem Kulturamt ist vertraglich festgelegt. Zukünftige Ansprechpersonen Der Austausch und die Kommunikation mit den etwa 43 Mieterinnen und Mietern des Atelierhauses wird durch die Benennung zentralerAnsprechpersonen erleichtert. Zusätzlich wird das Kunsthaus ein Gremium benennen. Dieses Gremium wird mit den Künstlerinnen undKünstlern des Kunsthauses vorsondieren und mit der neuen Untermieterin bzw. (beziehungsweise) dem neuen Untermieter abschließendklären, welche finanzierten Veranstaltungsformate aus dem Künstlerkreis kommend in das Jahresprogramm einfließen. Die finale Entscheidung bei Doppelbelegungen liegt bei der zukünftigen Untermieterin oder beim zukünftigen Untermieter. Ansprechpartnerin des Kulturamtes ist Nadine Müseler vom Referat für Bildende Kunst, Literatur und Neue Medien sowie beiprojektbezogenen Themen die vier Fachreferentinnen und Fachreferenten für Tanz und Theater, Musik, Film und Kulturelle Teilhabe. Ansprechpartner Kulturamt (http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/kultur/kulturfoerderung/wir-beraten-sie-gerne)
Anlage 2 zur Vorlage 2551-2020 Kunsthafen, Wir stellen uns vor
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Wir stellen uns vor NADINE KIALA, wurde 1989 in Luanda/ Angola geboren. Geprägt von ihrer eigenen Migrationsgeschichte engagiert sie sich früh in sozialpolitischen Projekten (u.a. 1. Preis beim Bündnis für Demokratie und Toleranz), auch im internationalen Kontext. Es folgte ein Studium der Sozialen Arbeit in den Niederlanden mit dem Schwerpunkt Humanitäres Management, mit Aufenthalten in Süd Afrika und Griechenland. Bereits seit ihrer Schulzeit begeistert sich Nadine für die Schauspielerei und ist aktuell Mitglied eines selbstorganisierten Theater Ensembles in Köln. Seit 2018 ist sie Teil des Kulturvereins „La Ranzeria“ in dem sie Veranstaltungen wie z.B. Lesungen, Konzerte und Ausstellungen plant und durchführt. Nadine greift auf Erfahrungen in der Planung von Festivals („Purzelbaum“) und in der Gastronomie zurück. Seit 2016 ist sie zudem im Vorstand des Kulturrat Lippstadt e.V. LENAH FLAIG, wurde 1990 in Bonn geboren und ist als freischaffende Tänzerin und Performerin in NRW tätig. 2012 schloss sie ihr Studium an der Folkwang Universität der Künste ab. Seither arbeitet sie mit verschiedenen ChoreographInnen (Reut Shemesh, paradeiser productions, Diphthong, hartmannmueller u.a). Von 2012 bis 2017 mit der Ben J. Riepe Kompanie in Düsseldorf, wo sie nicht nur als Performerin tätig war, sondern sowohl Konzeption als auch Durchführung maßgeblich mitprägte (Favoriten Festival Dortmund Museum am Ostwall, NRW Forum Utopia). 2018/19 war sie Ensemblemitglied bei VA Wölfl Neuer Tanz. Zusammen mit Josefine Patzelt gründete sie das Kollektiv flies&tales, es enstanden zwei abendfüllende Produktionen. 2015 gab sie einen Workshop in der JVA Köln-Ossendorf für inhaftierte Frauen. Seit 2018 ist sie Teil des alternativen Kulturvereins „La Ranzeria“ in Köln, wo sie u.a. Ausstellungen kuratiert und dieser Ort inzwischen ein Treffpunkt verschiedener Künstler*innen geworden ist. Aktuell ist Lenah Flaig für den Förderpreis der darstellenden Künste der Landeshauptstadt Düsseldorf nominiert. CHRISTIAN WAGNER, wurde 1986 in Köln geboren. Nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann im Bereich Druck und Medien absolvierte er 2018 eine weitere Berufsausbildung zum Veranstaltungskaufmann bei der Industrie und Handelskammer in Münster (Westf.). Von 2018 bis 2020 war er als Veranstaltungskaufmann und im Kulturmanagement des Kulturbunker Köln Mülheim-eV. beschäftigt, daneben oblag ihm die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Kulturbunker. Aktuell arbeitet er freiberuflich im Projekt- und Programmmanagement für die Agora Köln e.V. (Projekt „Tag des guten Lebens“).
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin
Dezernat, Dienststelle
VII/41/41/21
Vorlagen-Nummer 18.08.2020
2551/2020
Mitteilung
öffentlicher Teil
Gremium Datum
Ausschuss Kunst und Kultur 25.08.2020
Ergebnis der städtischen Ausschreibung – Neue Leitung Veranstaltungs- und
Ausstellungshalle im Kunsthaus Rhenania
Der Sachstand zum Showroom des Kunsthaus Rhenania wurde am 6.3.2018 mit Vorlagen Nr.
0626/2018 dem Ausschuss für Kunst und Kultur vorgelegt. Es wurde angekündigt, dass das Kultur-
amt eine Ausschreibung auf den Weg bringen möchte, um einen Neustart zu gewährleisten, der eine
Akzeptanz und Identifikation der KünstlerInnen des Kunsthauses mit dem Showroom ermöglicht und
gleichzeitig eine gute Ausstrahlung als Ort der gesamten freien Szene in Köln entfaltet.
Ein hausinterner Workshop der Künstlerschaft des Kunsthaus Rhenania im Herbst 2019 griff diesen
Vorschlag der öffentlichen Ausschreibung auf und entwickelte programmatische Eckpunkte für den
Neustart und konkrete strukturelle Vorschläge. Dem Wunsch der Künstlerschaft des Kunsthaus
Rhenania folgend hat das Kulturamt die Formulierung des Ausschreibungstextes und die Organisati-
on des Bewerbungsverfahrens übernommen. Dies erfolgte in enger Abstimmung mit einer ausge-
wählten Gruppe des Kunsthauses, die die Rückkoppelung mit der gesamten Künstlerschaft über-
nommen hat. Der Ausschreibungstext ist im Anhang beigefügt.
Zur Bewerbungsfrist am 17. Mai 2020 sind vier Bewerbungen von interessierten Betreiberkollektiven
eingegangen. Diese wurden vom Fachbeirat Bildende Kunst der Stadt Köln in seiner Sitzung am 16.
Juni 2020 beurteilt, wobei die Stimme der Kulturverwaltung (1 Stimme von 4) die fachliche Sicht der
fünf Fachreferate Bildende Kunst/Literatur, Musik, Popkultur/Film, Theater/Tanz und Teilhabe reprä-
sentierte.
Drei der vier Betreiberkollektive wurden auf Vorschlag des Fachbeirates zu einer persönlichen Prä-
sentation am 27. Juni 2020 ins Kunsthaus Rhenania eingeladen. Es waren rund 30 MieterInnen des
Kunsthauses, VertreterInnen der HGK und des HGK-Beirates, des Fachbeirates und des Kulturamtes
der Stadt Köln vor Ort, weitere per ZOOM digital zugeschaltet. Anschließend hatten 23 interessierte
KünstlerInnen und Kreative des Hauses, die als offizielle Mieter vom Vermieter HGK bestätigt wur-
den, ein Stimmrecht.
Bei der Auszählung der im Kulturamt eingegangenen Stimmzettel am 7. Juli 2020, die in Anwesenheit
eines Vertreters der Künstlerschaft stattfand, wurde das Team „Kunsthafen“ mit großer Mehrheit (17
Stimmen) gewählt.
Das Kulturamt, das seit 12 Jahren Hauptmieter der Ausstellungs- und Veranstaltungshalle der HGK
ist, wird nun für den Zeitraum bis zum 30. Juni 2021 einen Untermietvertrag mit dem neuen Betrei-
berkollektiv abschließen. Eine Verlängerung dieses Mietverhältnisses mit dem Kollektiv ist im Fall
einer positiven Evaluation erwünscht. Corona-bedingt wurde der Vertragsbeginn von 1. Juli 2020 auf
1. September 2020 verschoben, so dass die neuen Betreiber leider nur 22 Monate zur Umsetzung
ihres Konzeptes haben. Der Zeitraum ist bedingt durch das Hauptmietverhältnis zwischen HGK und
Kulturamt, das sich im Zweijahresrhythmus verlängert.
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Die neuen Betreiber der Ausstellungs- und Veranstaltunghalle (1.9.2020 - 30.6.2022)
Das Betreiberkollektiv besteht aus Nadine Kiala, Lenah Flaig und Christian Wagner. Sie haben mit
ihrem Konzept „Kunsthafen“ das Kulturamt den Fachbeirat und die Künstlerschaft gleichermaßen und
mehrheitlich überzeugt:
Die Einschätzung des Fachbeirates nach Sichtung der Bewerbungsunterlagen lautete wie folgt:
Team „Kunsthafen“ deckt die verschiedenen Ausschreibungskriterien personell und konzeptionell gut
ab und weist für alle Aufgabenbereiche entsprechende Erfahrungen in unterschiedlichem Umfang
nach. Das Team hat bereits mehrere Projekte gemeinsam realisiert, so dass es auch in der interdis-
ziplinären Teamarbeit Vorerfahrung gibt. Der Kosten- und Finanzierungsplan ist realistisch. Das Kon-
zept lässt eine klare Vorstellung von der Einbindung der Künstler*innen des Kunsthauses erkennen.
Die Teammitglieder sind gut in unterschiedliche Sparten der freien Szene eingebunden und verfügen
über zahlreiche Netzwerke. Team „Kunsthafen“ scheint uns am besten für die Leitung der Ausstel-
lungs- und Veranstaltungshalle im Kunsthaus Rhenania geeignet.
Im Anhang beigefügt ist eine Vorstellung der drei neuen BetreiberInnen Nadine Kiala, Lenah Flaig
und Christian Wagner.
Nach Bekanntgabe des Abstimmungsergebnisses hat am 3. August 2020 bereits ein erstes Koordina-
tionstreffen mit der Künstlerschaft des Kunsthaus Rhenania stattgefunden.
In einem nächsten Schritt wird die Künstlerschaft des Kunsthaus Rhenania, wie vereinbart und in der
Ausschreibung kommuniziert, eine zentrale Ansprechperson als Mittler zu den 43 Mieterinnen und
Mietern benennen. Außerdem wird das Kunsthaus ein Gremium wählen, die mit dem Betreiberkollek-
tiv abstimmen, welche vorsondierten und finanzierten Veranstaltungsformate aus dem großen Mieter-
kreis des Hauses in das Jahresprogramm an maximal 100 Tagen (mietfrei, nur 400 Euro Nebenkos-
ten pro Monat) einfließen. Das Kulturamt verfügt über ein Belegungsrecht von 60 Tagen für geförder-
te Veranstaltungen und die HGK über 15 Tage, so dass dem neuen Betreiberkollektiv 190 Tage für
ihr eigenes Programm und Vermietungen an die Szene sowie punktuelle lukrativere Vermietungen
bleiben. Die Gesamtkoordination, Verantwortung und Kommunikation nach außen übernimmt das
neue Betreiberkollektiv. Als Nebenkostenbeitrag sind monatlich 400 Euro an das Kulturamt zu zahlen.
Die Belegung mit Kulturveranstaltungen für den Herbst 2020 hat das Kulturamt aus Gründen der Pla-
nungssicherheit bereits vorgenommen und nun dem neuen Betreiberkollektiv übergeben. Im Oktober
werden sich die BetreiberInnen mit ihrem Raumkonzept und ihrem ersten eigenen Programm der
Kölner Szene und Öffentlichkeit vorstellen.
Anlage 1: Ausschreibungstext
Anlage 2: Kurzpräsentation des neuen Betreiberkollektivs
(Nadine Kiala, Lenah Flaig und Christian Wagner).
Gez. Laugwitz-Aulbach
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2551/2020
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 18.08.2020
- Erstellt
- 17.08.2020 17:03