2008/0411
Personalkostenentwicklung Vierteljahresbericht an das Regierungspräsidium Darmstadt
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j Wissenschaftsstadt Postfach 11 10 61 64225 Darmstadt Darmstadt Regierungspräsidium Der Magistrat 64283 Darmstadt Postfach 11 1061 Luisenplatz 5 D-64225 Darmstadt Zimmer-Nummer: 410/412 Ansprechpartner/-in: Herr Günther Telefon: (06151) 13-2330 Telefax: (06151) 13-2382 E-mail: Hans-Peter. Guenther@darmstadt.de Ihr Zeichen Unser Zeichen Datum 1 21. 3.33f02 -11- 110 gün-kl 12. September 2008 Vollzug des Stellenplans 1. Januar bis 30. Juni 2008 Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, zum Vollzug des Stellenplans 2008 - einschließlich HGIG-Fälle - berichten wir wie folgt: 1.1. _Steilen- und Personalbewirtschaftung (sog. Stellenpool) Stand 15. Juni 2008 1.1.1 Freie Stellen, die aufgrund eines Magistratsbeschlusses zur Verfügung stehen: Ovb Otb 1.1.2 Freie Stellen, zu denen noch kein Magistratsbeschluss vorliegt: " 4lvb 14 tb 1.1.3 Freie Stellen mit Magistratsbeschluss „Vorschlag bleibt derzeit offen“: Ovb Otb 1.1.4 Freie Stellen mit Magistratsbeschluss „Vorläufig nicht wiederbesetzen“: Ovb Otb 1.1.5 Freie Stellen mit Magistratsbeschluss „Wiederbesetzen nach Ablauf einer Sperrfrist“: 12 vb 3tb 1.1.6 Freie Stellen mit Magistratsbeschluss „Wegfall der Stelle (bereits wirksam, Stellenwegfall im StPlan 2010 aufzunehmen)“: Ovb Otb 1.1.7 Freie Stellen durch bereits wirksame kw-Vermerke (Stellenwegfall im StPlan 2010 aufzunehmen): Ovb Otb Gesamtsumme: 53 vb 17th Anzahl der Stellen, die keiner Sperre unterliegen und sofort wiederbesetzt wurden: Ovb Otb Postbank Frankfurt Sparkasse Darmstadt Sprechzeiten: Internet: Konto-Nummer 2612-601 Konto-Nummer 544 000 Mo. bis Fr. von 08:00-15:15 Uhr http://www.darmstadt.de BLZ 500 100 60 BLZ 508 501 50 sowie nach Vereinbarung Die monatliche Entwicklung von Januar bis Juni 2008 sowie die Entwicklung der durchschnittlichen An- zahl freier Stellen von 2003 bis 2008 entnehmen Sie bitte den beigefügten Anlagen 1 und 2. Der hochge- rechnete Monatsdurchschnitt für das Jahr 2008 beträgt 52,3 ständig freie Stellen. 1.2 Personalausgaben Nach einer 2. Hochrechnung - Stand 30. Juni 2008 - betragen die Personalausgaben bei der Kernverwal- tung im Haushaltsjahr 2008 91.659.000,00 Euro. Der Ansatz wird demnach um ca. 2.500.000,00 Euro überschritten. Dies bedeutet, dass gegenüber der letzten Hochrechnung zum 31. März 2008 (voraus- sichtliche Personalausgaben i. H. v. 92.455.930,00 Euro) eine Minderausgabe in Höhe von 796.930,00 Euro erzielt werden konnte. Ziel muss es weiterhin sein, durch konsequente Einhaltung der Konsolidierungsbeschlüsse Einsparungen zu erreichen. Eine Reduzierung der Personalausgaben ist vordringlich und Bestandteil der Auflagen des Regierungspräsidiums zur Genehmigung des Haushaltes. Die vom Magistrat am 30. Juli 2005 zur Konsolidierung des Personalhaushaltes und zur Reduzierung der Personalausgaben beschlossenen Vorgaben müssen dringend eingehalten werden: Die 12-monatige Stellenbesetzungssperre für freiwerdende Stellen bleibt erhalten und ist in jedem Fall einzuhalten (Ausnahmen hiervon sind nur mit einer ausdrücklichen vorherigen Genehmigung des Regierungspräsidiums für den Einzelfall möglich). - Bei Stellenbesetzungen erfolgen grundsätzlich keine externen Einstellungen im Verwaltungs-, sozi- alpädagogischen und technischen Bereich. Die Eingliederung der derzeit überplanmäßigen Be- schäftigten (einschließlich eventueller Qualifikation) hat Vorrang. Bei vergleichbarer Besoldung bzw. vergleichbarem Entgelt ist die Zuweisung auch ohne Stellenausschreibung möglich (die Be- teiligungsrechte der Personalvertretung sowie der Frauenbeauftragten bleiben hiervon unberührt). Hier zeigen die Erfahrungen der letzten Monate, dass ein genereller Einstellungstopp insbesondere im Hinblick auf den Abbau der überplanmäßigen Kräfte sinnvoll ist. Allerdings sollten folgende Ausnah- men zulässig sein: Auszubildende, anerkannter Bedarf im Kindertagesstättenbereich, städtischer Sozi- aldienst, die Lehrkräfte an der Musikschule der Akademie für Tonkunst des EB „Kulturinstitute“ sowie im techn. Bereich (Anforderungen Hochschul- bzw. Universitätsabschluss - gilt analog auch für die Berufsfeuerwehr). Einzelvorlagen an den Magistrat sind erforderlich. Darüber hinaus sind die Auflagen des Regierungspräsidiums einzuhalten: - Durch eine restriktive Stellenbewirtschaftung ist auf eine Begrenzung des Personalaufwandes hin- zuwirken. Der Magistrat hat bei freiwerdenden Stellen entsprechen Rationalisierungsmaßnahmen einzuleiten. - Bis auf Weiteres ist vor einer Stellenbesetzung eine Frist von mindestens zwölf Monaten einzuhal- ten. Auf die Schaffung neuer Stellen ist grundsätzlich zu verzichten. Ein ggf. unabweisbarer Mehr- bedarf ist in erster Linie durch interne Umsetzungsmöglichkeiten bzw. Organisationsmaßnahmen auszugleichen. - Bei Beförderungen im Beamtenbereich ist zusätzlich eine Frist von zwölf Monaten einzuhalten, be- ginnend ab dem Zeitpunkt, zu dem die subjektiven und objektiven Beförderungsvoraussetzungen vorliegen. Ausnahmen sind nur nach der ausdrücken vorherigen Zustimmung der Aufsichtsbe- hörde möglich. - Die Gewährung von über- und außertariflichen Leistungen im Arbeitnehmerbereich sowie freiwillig gewährte Zuwendungen im Beamtenbereich sind grundsätzlich zu unterlassen bzw. abzubauen. Die Vorgaben zur Stellenbewirtschaftung sind analog für die Eigenbetriebe "Bäder", "Bürger- und Kon- gresshäuser”, Kulturinstitute und "Immobilienmanagement Darmstadt" anzuwenden. Das Hauptamt sowie die o. g. Eigenbetriebe werden beauftragt, vierteljährlich über die Umsetzung der Stelleneinsparvorgabe zu berichten. Darüber hinaus wird eine Übersicht über die HGIG-Fälle für das 2. Quartal 2008 anliegend vorgelegt. Mit freundlichen Grüßen Verteiler: 20 10 101 Wolfgang Glenz 110/4 Bürgermeister Anlagen d
2008/0411
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Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
23.09.2008
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat II an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Amt: Hauptamt
Personalabteilung
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Ja
Nein
Internetfähig
Verteiler:
Vorlage-Nr. 2008/0411
Magistratsbeschluss-Nr.
Betreff: Personalkostenentwicklung
Vierteljahresbericht an das Regierungspräsidium Darmstadt
Vorlage vom: 12. 9.2008
Beschlussvorschlag:
1. Der Magistrat nimmt Kenntnis vom Bericht des Personaldezernenten an das Regier ungs-präsidium
Darmstadt zur Personalkostenentwicklung (II. Quartal 2008).
2. Die Vorlage ist der Stadtverordnetenversammlung zur Kenntnis zuzuleiten.
Anlagen: Vierteljahresbericht Regierungspräsidium 2. Quartal 2008
Stellenpool Stand 15. Juni 2008
Stellenentwicklung Stand Juni 2008
Datenschutzrelevante Anlage:
Beschluss des Magistrats vom
2
...
Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 12. September 2008:
Das Regierungspräsidium Darmstadt hat mit Verfügung vom 21. Juli 2008 die aufsichtsbehördlichen
Genehmigungen für den am 18. Dezember 2007 von der Stadtverordnetenversammlung
beschlossenen Haushalt 2008 sowie für die Wirtschaftspläne der Eigenbetriebe der
Wissenschaftsstadt Darmstadt erteilt.
Das Regierungspräsidium Darmstadt sieht insbesondere im Bereich der Personalbewirtschaftung
erhebliche Einsparmöglichkeiten.
Durch eine restriktive Stellenbewirtschaftung und eine Stellenbesetzungssperre ist auf eine
Personalkostenbegrenzung hinzuwirken. Einzelheiten hierzu sind durch Rundverfügung Nr. 24 vom 5.
September 2008 bekannt gegeben worden.
Für die Personalausgaben im HHj. 2008 wurde ein Gesamtansatz (Kernhaushalt, IDA und an den
EAD abgegebene Reinigungskräfte) in Höhe von 99.212.330 Euro ermittelt. Herr Bürgermeister und
Stadtkämmerer Wolfgang Glenz hat für alle drei Bereiche eine Obergrenze in Höhe von 98 Mio. Euro
festgelegt. Aufgrund von Umplanungen der Versorgungsbezüge wurden die ursprünglichen
Personalkostenansätze einschließlich der Leistungsentgelte gem. § 18 TVöD wie folgt korrigiert:
Kernhaushalt: 89.159.000,00 Euro (darin enthaltene LE 495.500,00 Euro)
EB IDA: 8.217.500,00 Euro (darin enthaltene LE 72.470,00 Euro)
EAD: 623.500,00 Euro (darin enthaltene LE 8.180,00 Euro)
Insgesamt: 98.000.000,00 Euro (darin enthaltene LE 576.150,00 Euro)
Nach einer 2. Hochrechnung – Stand 30. Juni 2008 – betragen die Personalausgaben bei der
Kernverwaltung im Haushaltsjahr 2008 91.659.000,00 Euro. Der Ansatz wird demnach um ca.
2.500.000,00 Euro überschritten. Dies bedeutet, dass gegenüber der letzten Hochrechnung zum 31.
März 2008 (voraussichtliche Personalausgaben i. H. v. 92.455.930 Euro) eine Minderausgabe in
Höhe von 796.930,00 Euro erzielt werden konnte.
Nachdem immer noch eine Überschreitung des Ansatzes festgestellt werden muss, ist zur Be-
grenzung bzw. Reduzierung der Personalausgaben daher die generelle Stellenbesetzungssperre von
12 Monaten weiterhin unabdingbar. Ausnahmen hiervon sind nur mit einer ausdrücklichen vorherigen
Genehmigung des Regierungspräsidiums für den Einzelfall möglich.
Weiterhin sind bis auf Weiteres grundsätzlich keine externen Einstellungen mehr vorzunehmen. Dies
gilt für alle Bereiche
. Ausnahmen sind nur für den Kindertagesstättenbereich, den städtischen
Sozialdienst, die Lehrkräfte an der Musikschule der Akademie für Tonkunst des EB „Kulturinstitute“
sowie im techn. Bereich (Anforderung Hochschul- bzw. Universitätsabschluss – gilt auch für die
Berufsfeuerwehr) nach erfolgloser interner Ausschreibung zulässig. Der mögliche Bedarf an nicht
vorhandenen Fachkräften muss nach entsprechenden Qualifizierungsmaßnahmen mit eigenem
Personal (Nachwuchskräfte, interne Bewerbungen etc.) abgedeckt werden. Die Eingliederung der
derzeit überplanmäßigen Beschäftigten (einschließlich eventueller Qualifikation) hat Vorrang. Bei
vergleichbarer Besoldung bzw. vergleichbarem Entgelt ist die Zuweisung auch ohne
Stellenausschreibung möglich (die Beteiligungsrechte der Personalvertretung sowie der
Frauenbeauftragten bleiben hiervon unberührt).
Ohne systematische Aufgabenkritik in der Gesamtverwaltung sind die Einsparvorgaben im
Personalhaushalt nicht zu erfüllen.
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Das Hauptamt-Personalabteilung berichtet weiterhin vierteljährig über die Auswirkungen der Sperre
und der damit verbundenen Einsparpotentiale. Dieser Bericht wird dem Regierungspräsidium zur
Kenntnisnahme vorgelegt.
Darmstadt, 12. September 2008
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Walter Hoffmann Wolfgang Glenz
Oberbürgermeister Bürgermeister
Anlagen
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101 - jf . j 15.06.2008 Im Stellenpool geführte freie Stellen 2008 hier: Monatsüberblick (Stichtag ist jeweils der 15. eines Monats (Dienstende). Nicht enthalten sind durch HGLG freigewordene Stellen, freie Stellen des EAD, der Städtischen Kliniken, der sonstigen Eigenbetriebe sowie freie Stellen, die unter Ausnahmegenehmigungen fallen (Kindertagesstätten). Stellen die vom Magistrat zur sofortigen Wiederbesetzung freigegeben wurden, sind ebenfalls ab dem Datum der Magistratsentscheidung nicht mehr aufgeführt, sofern sie nicht dem aufsichtsbehördlichen Genehmigungsverfahren unterliegen. Die Übersicht weist daher nur die Anzahl d. freien Stellen aus, die nach (evtl. noch ausstehender) Beschlusslage des Magistrats bzw. ausstehender Freigabegenehmigung des RP’s frei sein müssen. Durch nicht abgeschlossene Wiederbesetzungsverfahren kann deshalb die Zahl der tatsächlichen freien Stellen noch etwas nach oben abweichen. vorliegt bzw. keine aufsichts- 0 0 0 0 0 0 Baz5300 non nun.
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Stellenzahl Entwicklung der durchschnittlichen Anzahl freier Stellen 2003 - 2008 Stand: Juni 2008 80 - 70 60 ı 2003 (Datengrundlage siehe Detailblatt Juni 2008) 52,4 82,3 52,3 i r 2004 2005 2006 Jahr 2007 2008
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Luisenplatz 5d
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2008/0411
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 12.09.2008
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00