Mandari Insight

1801/2017

Unfallhäufungsstellen und tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 2016 im Stadtbezirk Porz

Mitteilung BV 03.07.2017

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Bezirksvertretung 7 (Porz), Sitzung am 06.07.2017, TOP 9.2.14

Anlage 2 - Tödliche VU 2016

· application/pdf

Ansehen

BV 7 - Anlage 1 - Unfallhäufungen 2016

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung BV

· application/pdf

Ansehen

Anlage 2 - Tödliche VU 2016

473 Zeichen

Tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 2016 im Stadtbezirk Porz Anlage 2 
Datum Uhrzeit Bezirk Straße Beteiligung (Alter) Folgen Ursache 
30.05.2016 08:25 Poll Im Wasserfeld F (51) - StraB (55) 1 T (51) - 1 LV (55) 
F betritt Gleise ohne auf StraB zu 
achten und wird erfasst. 
11.10.2016 10:34 Eil Frankfurter Straße 676 F (81) - Pkw (36) 1 T (81) - 1 LV (36) 
F quert Fahrbahn und wird von Pkw 
erfasst 
F - Fußgänger T - Getöte/r 
StraB - Straßenbahn LV - Leichtverletzte/r

BV 7 - Anlage 1 - Unfallhäufungen 2016

860 Zeichen

Anlage 1 
Standort Stadtteil 
Verkehrs- 
unfälle der 
Kategorie      
1 - 4 
davon 
Verkehrs- 
unfälle                 
mit Fuß- 
gängern 
davon 
Verkehrs- 
unfälle mit 
Rad- 
fahrern 
Unfallfolgen 
(T - Getötet / 
SV - Schwer- 
verletzt /      
LV - Leicht- 
verletzt 
Maß- 
nahmen                    
sind 
erfolgt 
Maßnahmen in 
Vorbereitung / 
werden 
geprüft 
Kreuzung 
wurde 
überprüft - 
keine 
geeigneten 
Maßnahmen 
ersichtlich 
Bensberger Straße / Anschlussstelle 
Königsforst Nord Eil 4 0 0 1 SV, 2 LV X
Frankfurter Straße / Anschlussstelle 
Gremberghoven Nord / Rather Straße Gremberghoven 8 0 1 4 LV X
Kölner Straße / Gilgaustraße Gremberghoven 7 3 0 10 LV X
Liburer Landstraße / Weilerhöfe Libur 4 0 2 1 SV, 3 LV X
Steinstraße / Hohenstaufenstraße Porz 4 0 0 5 LV X* 
Unfallhäufungsstellen 2016 im Bezirk Porz 
* mobile Geschwindigkeitskontrollen

Mitteilung BV

3588 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VIII/66/660/1 
660/12 
Vorlagen-Nummer 
 1801/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 06.07.2017 
 
Unfallhäufungsstellen und tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 2016 im Stadtbezirk Porz 
In der als Anlage 1 beigefügten Liste sind alle Unfallhäufungsstellen des Jahres 2016 im Gebiet des 
Bezirkes Porz aufgeführt. Die Aufstellung der tödlichen Verkehrsunfälle im Stadtbezirk ergibt sich aus 
der Aufstellung der Anlage 2.  
 
Zuständig für die erste Auswertung von Verkehrsunfällen ist das Polizeipräsidium Köln. Dort werden 
alle Unfälle nach den Kriterien Unfallkategorie (Schwere des Unfalles) und Unfalltyp (Konfliktsituation, 
aus welcher der Unfall entstanden ist) festgehalten. Laut Erlass des Ministeriums für Verkehr, Energie 
und Landesplanung vom 11.03.2008 liegt eine Unfallhäufungsstelle innerhalb der 1-Jahres-
Betrachtung grundsätzlich dann vor, wenn sich auf einem Knoten oder einer Strecke drei Unfälle der 
Kategorie 1–4 des gleichen Typs ereignen. Sofern dieses Kriterium erreicht ist, wird der Knoten bzw. 
die Strecke durch die Polizei als Unfallhäufungsstelle gemeldet. Aufgrund der Verkehrsbelastung ei-
nes Knotens kann sich die Anzahl der Unfälle, die zu einer Identifikation als Unfallhäufungsstelle 
führt, erhöhen. 
 
Die Unfallkategorien sind wie folgt aufgeteilt: 
Kategorie 1: Verkehrsunfall mit Getöteten 
Kategorie 2: Verkehrsunfall mit Schwerverletzten 
Kategorie 3: Verkehrsunfall mit Leichtverletzten 
Kategorie 4: Schwerwiegender Verkehrsunfall mit Sachschaden  
Kategorien 5–7: Sonstige Sachschadensunfälle  
 
Nach Meldung der Unfallhäufungsstelle tritt die Unfallkommission, die sich aus Vertretern der Stadt 
Köln und der Polizei zusammensetzt zusammen und entscheidet – meistens unter direkter Beteili-
gung der Bezirksregierung Köln – über Maßnahmen, die zur Reduzierung des Unfallaufkommens 
geeignet sind. 
 
Im Knoten Frankfurter Straße/Anschlussstelle Gremberghoven/Rather Straße beruhten drei Unfälle 
mit erheblichen Sachschäden darauf, dass Linksabbieger aus Richtung Anschlussstelle kommend mit 
dem bevorrechtigten Gegenverkehr kollidierten. Die Verwaltung prüft eine Optimierung der Signalisie-
rung um die Verkehrssicherheit für die Abbieger zu verbessern.  
 
Bei den übrigen Unfallhäufungsstellen stellte die Unfallkommission keine geeigneten Maßnahmen zur 
Erhöhung der Verkehrssicherheit fest. Diese Einschätzung lässt sich zum Beispiel dadurch erklären, 
dass sich das Unfallgeschehen an Kreuzungen auf verschiedene Bereiche verteilte, auf unterschiedli-
chen Ursachen beruhte oder aber keine gezielten und angemessenen Maßnahmen zur Erhöhung der 
Verkehrssicherheit ersichtlich waren.  
 
Im Hinblick auf den tödlichen Verkehrsunfall auf Höhe des Schienenübergangs „Im Wasserfeld“ fand 
am 08.06.2016 gemeinsam mit einer Vertreterin des Bürgervereins ein Ortstermin der Unfallkommis-
sion statt. Im Ergebnis dieser Prüfung führte die Verwaltung einen deutlichen Rückschnitt des Grüns

2 
 
im Bereich der Querung durch. Die durch den Bürgerverein angeregte Einrichtung einer Rot-Dunkel-
Signalisierung wurde nicht aufgegriffen, da einerseits sehr gute Sichtbeziehungen auf den Schienen-
verkehr bestanden und andererseits nur geringe Fußgängerdichten zu verzeichnen waren. Im Nach-
gang zu dieser Sitzung teilte die KVB AG mit, dass die Fahrgeschwindigkeit der Bahnen hier von 70 
km/h auf 50 km/h reduziert wurde. Dieser Schritt wurde allerdings mit Lärmschutzmaßnahmen be-
gründet und stand nicht im Zusammenhang mit dem Unfallgeschehen.

Beratungsverlauf (1)

06.07.2017 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 9.2.14 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1801/2017
Typ
Mitteilung BV
Datum
03.07.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27