0473/2020
Einrichtung eines Radfahrstreifens auf der Aachener Straße zwischen Brabanter Straße und Moltkestraße im Zuge des Radverkehrskonzeptes Innenstadt
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Beschlussvorlage Ausschuss
6911 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/66/661/4 661/4 Vorlagen-Nummer 0473/2020 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Einrichtung eines Radfahrstreifens auf der Aachener Straße zwischen Brabanter Straße und Moltkestraße im Zuge des Radverkehrskonzeptes Innenstadt Beschlussorgan Verkehrsausschuss Gremium Datum Beschluss: Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung mit der Erarbeitung einer Planung, in der die Ver- kehrsflächen im innerstädtischen Bereich der Aachener Straße unter Berücksichtigung der folgenden Aspekte neu aufzuteilen sind: - Reduzierung der Kfz-Fahrspuren von zwei auf eine zugunsten eines Radfahrstreifens zwi- schen Brabanter Straße und Moltkestraße, - Entfall des Kurzzeitparkens auf dem nördlichen Seitenstreifen zugunsten von Ladezonen und Fahrradparken zwischen Brabanter Straße und Moltkestraße, - Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht zwischen Hohenzollernring und Brabanter Straße, - Verlegung des Taxistandes vor dem Hahnentor um ca. 80 Meter auf die Schrägparkplätze vor Hahnenstraße 18 zugunsten einer Schleuse für Radfahrende, - Öffnung der Brüsseler Straße für Radfahrende in Gegenrichtung zwischen Aachener Straße und Richard-Wagner-Straße. Die Planung ist der Bezirksvertretung und dem Verkehrsausschuss zwecks Baubeschluss erneut vor- zulegen. Der Verkehrsausschuss verzichtet auf Wiedervorlage, sofern die Bezirksvertretung Innenstadt der Vorlage uneingeschränkt zustimmt. Verkehrsausschuss 12.03.2020 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 27.04.2020 Verkehrsausschuss 28.04.2020 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Das Radverkehrskonzept Innenstadt (RVKI) wurde im Juni 2016 vom Verkehrsausschuss als Hand- lungsrahmen künftiger Verkehrsplanungen beschlossen (s. Vorlagen-Nummer: 1171/2016). Eine der 166 Einzelmaßnahmen besteht darin, die Radwegbenutzungspflicht auf der Ost-West-Achse aufzu- heben. Die Verwaltung schlägt vor zu prüfen, wie im Bereich zwischen Brabanter Straße und Molt- kestraße über diese Maßnahme hinausgehend das Grundprinzip „Pilotstrecke Ringe“ (Hohenstaufen- ring) angewendet werden kann. Dieses beinhaltet: 1. Aufhebung der Benutzungspflicht, 2. Einrichtung einer sicheren Radverkehrsanlage auf der Fahrbahn/Reduzierung der Fahrstreifen für den Kfz-Verkehr von 2 auf 1, 3. Entfall des Kurzzeitparkens und 4. stattdessen Laden/Liefern und Fahrradparken. Zur Umsetzung sind neben Markierungs- und Beschilderungsarbeiten lediglich kleine bauliche An- passungen notwendig. Es handelt sich somit um eine kostengünstige Maßnahme zur Verbesserung der Radverkehrssituation. Abbildung 1: Radverkehrsführung auf der Aachener Straße zwischen Brabanter Straße und Moltkestraße 3 Begründung: Im Radverkehrskonzept wird die Aachener Straße gleichwertig mit dem Neumarkt oder Rudolfplatz als eine jener Achsen oder Plätze aufgeführt, auf denen Unfälle unter Beteiligung von Radfahrenden und zu Fuß Gehenden sehr häufig sind. Der Bereich birgt folgendes Konfliktpotenzial: - baulicher Radweg dicht angrenzend an hoch frequentierte Fläche für Außengastronomie, - Gäste rücken mit ihren Stühlen unaufmerksam auf den Radweg, - Servicepersonal der Restaurants weicht auf den Radweg aus, um Gäste zu bedienen, - Liefervorgänge über den Radweg hinweg (siehe dazu Abbildungen 2 und 3). Die Reduzierung der Fahrstreifen ist in Bezug auf die Kfz-Verkehrsbelastung vertretbar. Im Ist- Zustand kann die Aachener Straße im o. g. Abschnitt aufgrund der nicht ausreichenden Flächen für Laden und Liefern häufig schon heute nur einstreifig befahren werden. Abbildungen 2 und 3: Außengastronomie und Radweg entlang der Aachener Straße Hinführung ab Hahnenstraße: Heute nutzen die Radfahrenden auf der Ost-West-Achse vom Neumarkt kommend den baulichen Radweg entlang der Hahnenstraße. Dieser endet vor der Einmündung Pfeilstraße am Rudolfplatz, so dass sich Radfahrende ihren Weg durch das Hahnentor suchen müssen (siehe Abbildung 4). Bei Marktbetrieb sind Umwegfahrten unvermeidbar. Daher empfiehlt die Verwaltung die Einrichtung einer Fahrradschleuse in der bestehenden Taxibucht vor dem Hahnentor. Als neue Fläche für den Taxi- stand empfiehlt die Verwaltung die Schrägparkplätze vor Hahnenstraße Hausnummer 18 (siehe Ab- bildung 5 und 6). Abbildungen 4 und 5: Radwegende/Taxibucht am Rudolfplatz und Schrägparkplätze vor Hahnenstraße 18 4 Damit Radfahrende bei der Weiterfahrt westlich der Ringe nicht zurück auf den baulichen Radweg wechseln müssen, empfiehlt die Verwaltung die Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht in der Aachener Straße zwischen Hohenzollernring und Brabanter Straße sowie eine Rad-Aufstellfläche vor der Einmündung der Brabanter Straße, von der aus der Radverkehr sicher und komfortabel auf den angedachten Radfahrstreifen fahren kann (siehe dazu Abbildung 6). Alternativ kann weiterhin über die Nebenanlagen bis zur Brabanter Straße gefahren werden. Abbildung 6: Radverkehrsführung auf der Ost-West-Achse zwischen Pfeilstraße und Brabanter Straße Öffnung der Brüsseler Straße zwischen Aachener Straße und Richard-Wagner-Straße: Etwa mittig im betrachteten Bereich trifft die Brüsseler Straße auf die Aachener Straße. Der in Abbil- dung 7 mit gelben Punkten hervorgehobene Abschnitt auf der Nord-Südverbindung ist der letzte Ab- schnitt, auf dem Radverkehr nicht in beiden Richtungen zugelassen ist. Die Verwaltung empfiehlt, im Zuge der Planung für die Aachener Straße die Öffnung der Einbahnstraße für den Radverkehr (ent- sprechend Beschluss 1270/2013) zu prüfen und falls mit vertretbarem Aufwand möglich auch zu be- rücksichtigen. Die Schwierigkeit liegt hier in den ampelgeregelten Anschlüssen an die Aachener und Richard-Wagner-Straße. An der Einmündung in die Aachener Straße müsste die zweistreifige Aus- fahrt zugunsten einer Einfahrschleuse verschmälert, an der Richard-Wagner-Straße eine Aus- fahrschleuse eingerichtet werden. Zusätzliche Ampeln für Radfahrende wären nötig. 5 Abbildung 7: Ausschnitt aus Übersicht In erster Priorität zu öffnenden Einbahnstraßen – Bezirk 1 Die Verwaltung schlägt daher zur kurzfristigen Verbesserung der Situation für Radfahrende vor, eine Planung auf Basis der vorgenannten Prinzipien und Ziele zu erarbeiten. Auswirkung auf den Klimaschutz: Es handelt sich um eine Maßnahme zur Förderung des Rad-und Fußverkehrs. Die Fahrspuren für den Kfz-Verkehr werden reduziert. Die Maßnahme ist damit ein Baustein zur Erreichung der Modal- Split-Ziele aus dem Strategiepapier Köln mobil 2025, die eine Stärkung des Umweltverbundes zulas- ten des Motorisierten Individualverkehrs vorsehen, und trägt somit positiv zum Klimaschutz bei. Gez. Blome
Anlage 3 - Auszug BV Innenstadt 27.04.2020
4081 Zeichen
Anlage 3 Geschäftsführung Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) Frau Dederichs Telefon: (0221) 221-26144 Fax : (0221) E-Mail: Andrea.Dederichs@stadt-koeln.de Datum: 28.04.2020 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt vom 27.04.2020 öffentlich 3.2 Einrichtung eines Radfahrstreifens auf der Aachener Straße zwischen Brabanter Straße und Moltkestraße im Zuge des Radverkehrskonzeptes Innenstadt 0473/2020 Ergänzter Beschluss: Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung mit der Erarbeitung einer Pla- nung, in der die Verkehrsflächen im innerstädtischen Bereich der Aachener Straße unter Berücksichtigung der folgenden Aspekte neu aufzuteilen sind: - Reduzierung der Kfz-Fahrspuren von zwei auf eine zugunsten eines Rad- fahrstreifens zwischen Hohenzollernring und Moltkestraße. - Entfall des Kurzzeitparkens auf dem nördlichen Seitenstreifen zugunsten von Ladezonen und Fahrradparken zwischen Brabanter Straße und Moltkestraße - Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht zwischen Hohenzollernring und Brabanter Straße - Verlegung des Taxistandes vor dem Hahnentor um ca. 80 Meter auf die Schrägplätze vor Hahnenstraße 18 zugunsten einer Schleuse für Radfahren- de, bei zwingender Einrichtung von Tempo 30 - Öffnung der Brüsseler Straße für Radfahrende in Gegenrichtung zwischen Aachener Straße und Richard-Wagner-Straße - Im Bereich der Pfeilstraße wird der Verkehr so geregelt, dass der Rad- verkehr Vorfahrt vor den abbiegenden Autos erhält - Als Prüfauftrag soll die Strecke Neumarkt bis Aachener Straße gesamt betrachtet werden, mit dem Ziel durchgängig einen geschützten Rad- fahrstreifen einzurichten. Dazu ist auf der gesamten Strecke Tempo 30 anzuordnen. Diese Betrachtung darf nicht zu Verzögerungen bzgl. der Umsetzung der o.g. Änderungen führen. Die Planung ist der Bezirksvertretung und dem Verkehrsausschuss zwecks Baube- schluss erneut vorzulegen. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt. Geschäftsführung Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) Frau Dederichs Telefon: (0221) 221-26144 Fax : (0221) E-Mail: Andrea.Dederichs@stadt-koeln.de Datum: 28.04.2020 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt vom 27.04.2020 öffentlich 3.2.1 Änderungsantrag zu TOP 3.2: Einrichtung eines Radfahrstreifens auf der Aachener Straße zwischen Brabanter Straße und Moltkestraße im Zuge des Radverkehrskonzeptes Innenstadt, Grüne AN/0499/2020 Beschluss: Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung mit der Erarbeitung einer Pla- nung, in der die Verkehrsflächen im innerstädtischen Bereich der Aachener Straße unter Berücksichtigung der folgenden Aspekte neu aufzuteilen sind: - Reduzierung der Kfz-Fahrspuren von zwei auf eine zugunsten eines Rad- fahrstreifens zwischen Hohenzollernring und Moltkestraße. - Entfall des Kurzzeitparkens auf dem nördlichen Seitenstreifen zugunsten von Ladezonen und Fahrradparken zwischen Brabanter Straße und Moltkestraße - Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht zwischen Hohenzollernring und Brabanter Straße - Verlegung des Taxistandes vor dem Hahnentor um ca. 80 Meter auf die Schrägplätze vor Hahnenstraße 18 zugunsten einer Schleuse für Radfahren- de, bei zwingender Einrichtung von Tempo 30 - Öffnung der Brüsseler Straße für Radfahrende in Gegenrichtung zwischen Aachener Straße und Richard-Wagner-Straße - Im Bereich der Pfeilstraße wird der Verkehr so geregelt, dass der Rad- verkehr Vorfahrt vor den abbiegenden Autos erhält - Als Prüfauftrag soll die Strecke Neumarkt bis Aachener Straße gesamt betrachtet werden, mit dem Ziel durchgängig einen geschützten Rad- fahrstreifen einzurichten. Dazu ist auf der gesamten Strecke Tempo 30 anzuordnen. Diese Betrachtung darf nicht zu Verzögerungen bzgl. der Umsetzung der o.g. Änderungen führen. Die Ausführungsplanung ist der Bezirksvertretung und dem Verkehrsausschuss zwecks Baubeschluss erneut vorzulegen. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich gegen die Stimme der FDP zugestimmt.
Anlage 2- Bürgereingabe und Stellungnahme der Verwaltung
6188 Zeichen
1
Anlage 2
Stellungnahme der Verwaltung zur Bürgereingabe nach § 24 GO an den Rat oder eine
Bezirksvertretung (AZ 105/19 „Umwidmung von Kfz-Parkplätzen zu Fahrradständern“)
Vorlagen-Nummer: 0473/2020
Stellungnahme der Verwaltung:
In seiner Eingabe vom Februar 2016 (s. nachfolgend aufgeführte emails) regt der Petent an,
an verschiedenen Stellen Kfz-Stellplätze in Parkflächen für Fahrräder umzuwidmen. Im Juni
2016 wurde dem Petenten mitgeteilt, dass die Vorschläge in das Arbeitsprogramm mit
aufgenommen werden. Im Mai 2019 erinnerte der Petent an die Umsetzung seiner
Vorschläge und wies darauf hin, dass er seine Eingabe von 2016 aufrechthalten möchte.
Allerdings möchte er sich gemäß seiner Mail vom 09.05.2019 auf den Bereich der Aachener
Straße beschränken.
Mit der jetzt vorliegenden Beschlussvorlage 0473/2020 „Einrichtung eines Radfahrstreifens
auf der Aachener Straße zwischen Brabanter Straße und Moltkestraße im Zuge des
Radverkehrskonzeptes Innenstadt“ wird der Eingabe des Petenten stattgegeben, indem das
Kurzeitparken in dem benannten Abschnitt durch Ladezonen und Fahrradparken ersetzt
wird. Durch die Einrichtung eines Radfahrstreifens wird der Radverkehr auf die Fahrbahn
geführt und somit werden die Konflikte zwischen Radverkehr und Gästen der
Außengastronomie, aber auch der Lade- und Liefervorgänge über den Radweg aufgehoben.
Eingabe:
Von:
Gesendet: Donnerstag, 9. Mai 2019 00:05
An:
Cc:
Betreff: Re: Bürgereingabe nach §24 GO
Hallo Herr xxx,
Ich habe mit Herr besprochen, dass wir uns in der Bürgereingabe auf die Situation an der
Aachener Straße zu konzentrieren, um den Aufwand auf allen Seiten gering zu halten. Die
einzelnen Stellplätze klären wir außerhalb der Eingabe.
Mit besten Grüßen
-----
Vom SmartPhone gesendet.
Am 02.05.2019 um 13:33 schrieb xxx
2
Sehr geehrter Herr xxx,
wie mit Ihnen und Herrn xxx besprochen, halte ich meine Bürgereingabe nach §24 GO vom
24. Februar 2016 weiter aufrecht. Da einige Punkte bereits erledigt sind, formuliere ich hier
die offenen Punkte:
Ich bitte um die Einrichtung von Fahrradstellplätzen an folgenden Orten:
- Große Witschgasse vor Nummer 17/19 einen halben Autoplatz umwandeln (zugeparkte
Bürgersteige und bislang keine Abstellanlagen in der Straße) - Zwischen zwei Garagen
passen derzeit 2,5 Autos. Es fällt also nicht einmal etwas weg.
- Mathiasstr. gegenüber Nummer 18 ein Autoplatz umwandeln (Restaurant mit fahrradaffiner
Kundschaft, einzige Anschlussmöglichkeit ist ein Halteverbotsschild an einer Engstelle)
- Mauritiussteinweg vor dem ADFC - Erweiterung um 2 weitere Autoplätze, da die
bestehende Abstellanlage selbst außerhalb von ADFC-Veranstaltungen ständig überfüllt ist.
- Georgstraße vorm Schulgebäude 1-2 Autoplätze (enger Bürgersteig, viele Schüler)
Rund um die Cafes an der Aachener Str. 16-34: Entfernung aller PKW-Stellplätze zwischen
Brüsseler Straße und Brabanter Straße.
- Die Autoparkhäuser rundherum sind in der Regel nicht voll belegt. Allein der Rudolfplatz
bietet meist 200 freie Plätze.
- Hier gibt es massive Platzprobleme auf dem Hochboard. Ich würde vorschlagen ALLE auf
dem Hochboard befindlichen Fahrradständer zu entfernen und und dafür bisherige
Autoplätze umzuwandeln und zusätzlich die Kapazität um weitere 30-50 Fahrradstellplätze
zu erhöhen. Dies würde auch insbesondere auch dem Fußverkehr zugute kommen.
- Ich würde vorschlagen zusätzlich hier deutlich mehr Lieferzonen auszuweisen, da
querparkende Lieferanten ständig den Radverkehr gefährden. Ich hätte da schon manches
Mal fast eine in den Radweg ragende Heckklappe übersehen.
Ich hatte dazu in den letzten drei Jahren umfangreiche Kommunikation und Diskussion mit
dem Amt 66. Grundsätzlich würde ich es begrüßen, wenn wir den Radverkehr fördern
würden, indem wir aktiv ANGEBOTE schaffen und nicht erst reagieren, nachdem es oft über
Jahre keine Abstellmöglichkeiten gibt. Die bereits durch diese Eingabe geschaffenen und gut
belegten Abstellplätze zeigen, dass es viel mehr Menschen gibt, die Rad fahren würden,
wenn sie nicht ständig ihr Rad aus dem Keller holen müssten. Ich hatte mir durch eine
Bürgereingabe erhofft, dass die Politik Beschlüsse fasst und ich nicht mühseelig über jeden
einzelnen Fahrradbügel mit der Verwaltung verhandeln muss.
Mit besten Grüßen
3
From:
Sent: 24. February 2016 17:49
To:
Cc:
Subject: Bürgereingabe nach §24 GO
Sehr geehrter Herr xxx,
hiermit beantrage ich im Rahmen einer Bürgereingabe nach §24 GO die Umwidmung von
Kfz-Parkplätzen zu Fahrradständern an folgenden Orten in 50676 Köln:
- Große Witschgasse vor Nummer 17/19 und vor Nummer 11 jeweils 1 Autoplatz umwandeln
(zugeparkte Bürgersteige und bislang keine Abstellanlagen in der Straße)
- Mathiasstr. gegenüber Nummer 18 ein Autoplatz umwandeln (Restaurant mit fahrradaffiner
Kundschaft)
- Mauritiussteinweg vor dem ADFC - Erweiterung um 2 weitere Autoplätze, da die
bestehende Abstellanlage selbst außerhalb von ADFC-Veranstaltungen ständig überfüllt ist.
- Follerstraße, mittig z.B. vorm Bäcker 1 Autoplatz (schmaler Bürgersteig, keine
Abstellmöglichkeiten)
- Georgstraße vorm Schulgebäude 1-2 Autoplätze (enger Bürgersteig, viele Schüler)
- Hahnenstr. 2 mind. 2 Autoplätze (schmaler Bürgersteig und Radweg, Räder stören dort den
Radweg)
Rund um die Cafes an der Aachener Str. 16-34: Entfernung aller PKW-Stellplätze zwischen
Brüsseler Straße und Brabanter Straße.
- Die Autoparkhäuser rundherum sind in der Regel nicht voll belegt. Allein der Rudolfplatz
bietet meist 200 freie Plätze.
- Hier gibt es massive Platzprobleme auf dem Hochboard. Ich würde vorschlagen ALLE auf
dem Hochboard befindlichen Fahrradständer zu entfernen und und dafür bisherige
Autoplätze umzuwandeln und zusätzlich die Kapazität um weitere 30-50 Fahrradstellplätze
zu erhöhen. Dies würde auch insbesondere auch dem Fußverkehr zugute kommen.
- Ich würde vorschlagen zusätzlich hier deutlich mehr Lieferzonen auszuweisen, da
querparkende Lieferanten ständig den Radverkehr gefährden. Ich hätte da schon manches
Mal fast eine in den Radweg ragende Heckklappe übersehen.
Mit besten Grüßen
Sachstandsbericht Rat /Ausschuss 07/2024
3050 Zeichen
Dezernat, Dienststelle
III/68/682
661/4
Vorlagen-Nummer
0473/2020
Stand: 24.10.2023
Sachstandsbericht
Einrichtung eines Radfahrstreifens auf der Aachener Straße zwischen Brabanter Straße
und Moltkestraße im Zuge des Radverkehrskonzeptes Innenstadt
Beschluss:
Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung mit der Erarbeitung einer Planung,
in der die Verkehrsflächen im innerstädtischen Bereich der Aachener Straße unter Be-
rücksichtigung der folgenden Aspekte neu aufzuteilen sind:
- Reduzierung der Kfz-Fahrspuren von zwei auf eine zugunsten eines Radfahrstrei-
fens zwischen Hohenzollernring und Moltkestraße,
dabei sind die verkehrstechnisch einfach umsetzenden Bereiche direkt umzu-
setzen, die sich schwieriger gestaltenden Bereiche werden einer zügigen Pla-
nung und Umsetzung unterzogen. In diesem Bereich soll Tempo 30 angeordnet
werden.
- Entfall des Kurzzeitparkens auf dem nördlichen Seitenstreifen zugunsten von Lade-
zonen und Fahrradparken zwischen Brabanter Straße und Moltkestraße,
- Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht zwischen Hohenzollernring und Brabanter
Straße,
- Verlegung des Taxistandes vor dem Hahnentor um ca. 80 Meter auf die Schrägpark-
plätze vor Hahnenstraße 18 zugunsten einer Schleuse für Radfahrende, hierbei soll
die Einrichtung von Tempo 30 erfolgen.
- Öffnung der Brüsseler Straße für Radfahrende in Gegenrichtung zwischen Aachener
Straße und Richard-Wagner-Straße.
- Im Bereich der Pfeilstraße wird der Verkehr so geregelt, dass der Radverkehr
Vorfahrt vor den abbiegenden Autos erhält.
Die Ausführungsplanung ist der Bezirksvertretung und dem Verkehrsausschuss
zwecks Baubeschluss erneut vorzulegen.
Status in Bearbeitung
erledigt
2
Aktueller Bearbeitungsstand:
Der Planungsbeschluss 0473/2020 „Einrichtung eines Radfahrstreifens auf der Aachener
Straße zwischen Brabanter Straße und Moltkestraße im Zuge des Radverkehrskonzeptes In-
nenstadt“ ist erledigt. Die zu erarbeitende Planung zur Einrichtung eines Radfahrstreifens in
der Aachener Straße zwischen Brabanter Straße und Moltkestraße / Eisenbahnring wurde
vonseiten der Verwaltung erstellt und der Bezirksvertretung Innenstadt am 08.12.2020 und
dem Verkehrsausschuss am 19.01.2021 mit einer Mitteilung (Vorlagennummer 2653/2020)
vorgelegt. Die entsprechende Planung ist im März 2022 umgesetzt worden.
Bezugnehmend auf Anlage 5 zu Vorlage: 2653/2020:
Eine Tempo-30-Regelung konnte auf der Aachener Straße dort nicht umgesetzt werden, wo
sich KVB und Kfz-Verkehr denselben Straßenkörper teilen, die KVB also keinen eigenen
Gleiskörper hat. Eine Öffnung der Brüsseler Straße für den Radverkehr in Gegenrichtung
konnte im Rahmen der Einrichtung des Radfahrstreifens in der Aachener Straße nicht berück-
sichtigt werden. Hierfür ist die Installation neuer Signalgeber notwendig. Die betreffenden Am-
pelanlagen an der Aachener Straße und Richard-Wagner-Straße müssen dazu komplett er-
neuert werden.
Nächste Schritte:
--
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:
--
Anlage 1 - Auszug Verkehrsausschuss 12.03.2020
3591 Zeichen
Anlage 1 Geschäftsführung Verkehrsausschuss Frau Krause Telefon: (0221) 221-25909 Fax : (0221) 221-24447 E-Mail: angela.krause@stadt-koeln.de Datum: 01.04.2020 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 53. Sitzung des Verkehrsausschusses vom 12.03.2020 öffentlich 3.4 Einrichtung eines Radfahrstreifens auf der Aachener Straße zwischen Brabanter Straße und Moltkestraße im Zuge des Radverkehrskonzeptes Innenstadt 0473/2020 Änderungsantrag der FDP-Fraktion vom 12.03.2020 AN/0409/2020 SE Kissenbeck moniert, dass hier lediglich der Abschnitt zwischen Brabanter Straße und Moltkestraße angegangen werde und der Bereich zwischen Neumarkt und Ru- dolfplatz mit seinen alten baulichen Radwegen erhalten bleibe. Die SPD-Fraktion plädiere dafür, diesen Bereich sinnvoller Weise mit zu berücksichtigen. Zudem sei zwar zwischen dem Ring und der Brabanter Straße die Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht angedacht; jedoch seien hier zwei Geradeausspuren so- wie zwei Linksabbiegerspuren für den MIV zzgl. der Straßenbahngleise vorhanden. Diese Aufteilung des Straßenraumes sollte zu Gunsten einer komfortableren Rad- verkehrsführung beispielsweise in Form von Schutzstreifen einer kritischen Überprü- fung unterzogen werden. Die Beibehaltung der Schrägparkplätze für die Taxen sehe er ebenfalls sehr kritisch. Beim Ein- und Ausfahren komme es oftmals zu gefährlichen Situationen. Letztendlich sei auch die Verbindung über die Wälle – zum Mauritiuswall über den Rudolfplatz hinweg – ein weiterer großer Gefahrenpunkt. Es sei wünschenswert, wenn die Anregungen und kritischen Hinweise in der weite- ren Planung Berücksichtigung finden würden. 2 RM Michel hingegen legt dar, dass mit dieser Maßnahme durch die Wegnahme der Parkplätze mehr Platz und Aufenthaltsqualität geschaffen werde und die CDU - Fraktion der Verwaltungsvorlage sehr positiv gegenüber stehe; die hier vorgestellten Maßnahmen seien ein vorgezogener Teil des Beschlusses zur Ost-West-Achse. Für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen schließt sich RM Hammer diesen Ausfüh- rungen an. Die Hinweise der SPD-Fraktion und auch den Änderungsantrag der FDP- Fraktion werde die Verwaltung sicherlich prüfen. Er bittet zudem, das Kurzzeitparken auf den nördlichen Seitenstreifen zwischen Brabanter Straße und Moltkestraße zu Gunsten von Fahrradparken und Ladezonen zu überprüfen. Auch die Einführung von Tempo 30 wäre zur Erhöhung der Sicherheit für Radfahrende wünschenswert. Auch SE Wienke erinnert an einen Teil-Beschluss zur Ost-West-Achse, nach dem alle Parkplätze an der Aachener Straße wegfallen sollen; eine Umsetzung würde vi e- les entzerren. Auch die Reduzierung auf Tempo 30 sei ihres Erachtens zwingend erforderlich. Anschließen möchte sie sich nachdrücklich der Kritik von Herrn Kissen- beck, dass hier keine weitergehende Planung erfolge. Insbesondere der Bereich am Rudolfplatz habe keine Fahrradstruktur und sei sehr schwierig bzw. für Radfahrende sehr gefährlich. Ausschussvorsitzender Wolter räumt ein, dass dies sicherlich außer Frage stehe. Dennoch möchte er betonen, dass auch der Abschnitt zwischen Brabanter Straße und Moltkestraße stark frequentiert und somit dringender Handlungsbedarf angezeigt sei. Zudem seien die hier vorgestellten Maßnahmen sicherlich kurzfristiger umzuset- zen als solche rund um den Rudolfplatz. Beschluss: Der Verkehrsausschuss verweist die Vorlage mit dem Änderungsantrag der FDP- Fraktion, AN/0409/2020, zur Anhörung in die Bezirksvertretung Innenstadt. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt
Anlage 1a - Änderungsantrag FDP Verkehrsausschuss 12.03.2020
1391 Zeichen
www.FDP-Koeln.de An den Vorsitzenden des Verkehrsausschusses Bürgermeister Andreas Wolter An die Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker Rathaus · 50667 Köln Fon 0221. 221-23830 Fax 0221. 221-23833 fdp-fraktion@stadt-koeln.de www.fdp-koeln.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 12.03.2020 AN/0409/2020 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Verkehrsausschuss 12.03.2020 Änderungsantrag zu Vorlage 0473/2020 – Einrichtung eines Radfahrstreifens auf der Aachener Straße Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die FDP-Fraktion bitten Sie darum, den folgenden Antrag auf die Tagesordnung der heutigen Sitzung des Verkehrsausschusses am 12. März 2020 zu setzen: Beschluss: Der Verkehrsausschuss möge folgenden Beschluss fassen: Die Beschlussvorlage wird wie folgt geändert: Der erste Spiegelstrich wird wie folgt ersetzt: „Einrichtung eines Fahrradschutzstreifens auf der rechten Fahrspur zwischen Hahnentor und Moltkestraße,“ Der zweite Spiegelstrich wird ergänzt: […] zugunsten von „zeitlich begrenzten Ladezonen bis 18 Uhr“ und Fahrradparken […] Begründung: Erfolgt mündlich. FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln - 2 - www.FDP-Koeln.de Mit freundlichen Grüßen Gez. Ulrich Breite Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: im ersten Durchgang verwiesen
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (17)
- Aachener Straße 16
- Große Witschgasse
- Mathiasstraße
- Georgstraße
- Follerstraße
- Hahnenstraße 2
- Moltkestraße 3
- Brabanter Straße
- Richard-Wagner-Straße
- Brüsseler Straße
- Mauritiussteinweg
- Hohenzollernring
- Rudolfplatz
- Pfeilstraße
- Mauritiuswall
- Straße 16 34
- Neumarkt
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- 0473/2020
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 26.02.2020
- Erstellt
- 11.02.2020 14:37