AN/1867/2022
AN/2228/2022 Schulrechtliche Errichtung einer Gesamtschule am Standort Helene-Weber-Platz im Stadtteil Neubrück zum Schuljahr 2023/24 bei gleichzeitiger auslaufen-der Schließung der KurtTucholsky-Schule
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Gem. Änderungsantrag nach § 13 (Grüne)
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Fraktion Bündnis 90/die GRÜNEN im Kölner Rat CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln Volt Fraktion An den Vorsitzenden des Ausschusses für Schule und Weiterbildung Herrn Dr. Helge Schlieben Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 24.10.2022 AN/1867/2022 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Schule und Weiterbildung 24.10.2022 AN/2228/2022 Schulrechtliche Errichtung einer Gesamtschule am Standort Helene- Weber-Platz im Stadtteil Neubrück zum Schuljahr 2023/24 bei gleichzeitiger auslaufen- der Schließung der KurtTucholsky-Schule Sehr geehrter Herr Dr. Schlieben, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die antragstellenden Fraktionen bitten Sie, folgenden Änderungsantrag zur Beschlussfassung in die Tagesordnung der Sondersitzung des Ausschusses Schule und Weiterbildung am 24.10.2022 aufzunehmen: Beschluss: Wir beauftragen die Verwaltung, 1. die Kurt-Tucholsky-Hauptschule zum Schuljahr 2023/24 nicht auslaufend zu schlie- ßen. Eine funktionierende und erfolgreiche Hauptschule zum jetzigen Zeitpunkt zu schließen wird als nicht sinnvoll erachtet. 2. die Pläne zur Errichtung einer Gesamtschule an diesem Standort zum jetzigen Zeit- punkt nicht weiter zu verfolgen und die Gesamtsituation nach der Eröffnung der neu- en Gesamtschule im Bildungscampus Kalk neu zu bewerten. Dies soll auch unter Be- rücksichtigung der Auswirkungen auf die Schülerzahlen der Kurt-Tucholsky-Schule geschehen. - 2 - 3. zu prüfen, inwiefern die Errichtung einer neuen Gesamtschule auf dem freien Gelän- de am Herkenrathweg möglich und sinnvoll ist. Begründung: Im Wesentlichen folgen wir den ergänzenden Ausführungen des Schulamtes für die Stadt Köln als untere staatliche Schulaufsichtsbehörde, die der Vorlage 2228/2022 als Anlage 5 beigefügt sind. Darin wird im Fazit erläutert, dass es sich bei der Kurt-Tucholsky-Hauptschule um eine Schu- le handele, die gut nachgefragt sei und die insbesondere nach der Erprobungsstufe stark steigende Schülerzahlen verzeichne. Das Profil der Hauptschule erweise sich als ein Erfolgsmodell in Sachen Bildungsgerechtig- keit und Chancengleichheit, insbesondere im Bereich Sprachförderung und Inklusion. Die von der Verwaltung in ihrer Synopse dargestellten Kontras zur Schließung der Haupt- schule • Größere System- und Klassengröße (4 Züge/ 27 SuS pro Klasse) • Mögliche Belastung der verbliebenden Hauptschule im Stadtbezirk Kalk (Adolph- Kolping-Schule) • Weniger Kapazität für Schulformwechsel ab Klasse 7 • Beengte Raumsituation bei doppelter Standortnutzung (Ggf. ein Jahr ohne Auf- nahme neuer Schüler*innen) • Personaltransfer (kein Automatismus) • Erweiterungsbau notwendig! beinhalten für uns darüber hinaus zu viele Hindernisse und Unwägbarkeiten. Wir sehen deshalb für diesen Standort keine gelungenen Transformation der schulischen Situation - nicht für die auslaufenden Hauptschule und auch nicht für eine aufwachsenden Gesamtschule. Insbesondere soll dazu abgewartet werden, wie sich die Schülerzahlen vor dem Hintergrund des Startes der Gesamtschule in dem Bildungscampus Kalk 2024 entwi- ckeln. Wir stehen zu der Verantwortung, dass hier eine solide und perspektivisch gute Schul- landschaft entwickelt werden muss. Mit freundlichen Grüßen gez. Lino Hammer gez. Niklas Kienitz GRÜNEN-Fraktionsgeschäftsführer CDU- Fraktionsgeschäftsführer gez. Lucas Sickmöller Volt-Fraktionsgeschäftsführer - 3 -
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (2)
- Herkenrathweg
- Helene-Weber-Platz
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Details
- Aktenzeichen
- AN/1867/2022
- Typ
- Gem. Änderungsantrag nach § 13 (Grüne)
- Datum
- 24.10.2022
- Erstellt
- 24.10.2022 12:20