Mandari Insight

2195/2020

Unfallhäufungsstellen und tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 2019 im Stadtbezirk Porz

Mitteilung BV 27.07.2020

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Bezirksvertretung 7 (Porz), Sitzung am 01.09.2020, TOP 10.2.7

Anlage 2 - Tödliche Verkehrsunfälle im Stadtbezirk Porz

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung BV

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1 - Unfallhäufungsstellen im Stadtbezirk Porz

· application/pdf

Ansehen

Anlage 2 - Tödliche Verkehrsunfälle im Stadtbezirk Porz

685 Zeichen

Anlage 2
Datum Uhrzeit Bezirk Straße Beteiligung Folgen Ursache
11.01.2019 17:23 Poll Siegburger Str. 406 Pkw - Pkw - Pkw 1 T, 1 SV, 1 LV Pkw fährt auf Pkw auf, schleudert und kollidiert mit 
weiterem Pkw
04.06.2019 12:37 Porz Bergerstraße/Kopenhage
ner Straße R 1 T Alleinunfall - R stürzt mit Elektro-Fahrrad. 
18.06.2019 11:08 Grengel
Alte Kölner Straße - 
Höhe Parkplatz 
Paradeplatz
Pkw - Kkrad 1 T Pkw-Fahrer missachtet bei Ausfahrt vom Parkplatz 
Vorfahrt des Kkrad
R - Radfahrer/-in T - Getötete/-r
F - Fußgänger/ -in LV - Leichtverletze/-r
StraB - Straßenbahn SV - Schwerverletzte/-r
Kkrad - Kleinkraftradfahrer/-in
Tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 2019 im Stadtbezirk Porz

Mitteilung BV

8213 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
III/66/660/1 
 
Vorlagen-Nummer 
 2195/2020 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 01.09.2020 
 
Unfallhäufungsstellen und tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 2019 im Stadtbezirk Porz 
In der als Anlage beigefügten Liste sind alle Unfallhäufungsstellen des Jahres 2019 im Gebiet des 
Stadtbezirks Porz aufgeführt.  
 
Zuständig für die erste Auswertung von Verkehrsunfällen ist das Polizeipräsidium Köln. Dort werden 
alle Unfälle nach den Kriterien Unfallkategorie (Schwere des Unfalles) und Unfalltyp (Konfliktsituation, 
aus welcher der Unfall entstanden ist) festgehalten. Laut Erlass des Ministeriums für Verkehr, Energie 
und Landesplanung vom 11.03.2008 liegt eine Unfallhäufungsstelle innerhalb der Einjahresbetrach-
tung grundsätzlich dann vor, wenn sich auf einem Knoten oder einer Strecke drei Unfälle der Katego-
rie 1–4 des gleichen Typs ereignen. Sofern dieses Kriterium erreicht ist, wird der Knoten bzw. die 
Strecke durch die Polizei als Unfallhäufungsstelle gemeldet. Aufgrund der Verkehrsbelastung eines 
Knotens kann sich die Anzahl der Unfälle, die zu einer Identifikation als Unfallhäufungsstelle führt, 
erhöhen. 
 
Die Unfallkategorien sind wie folgt aufgeteilt: 
Kategorie 1: Verkehrsunfall mit Getöteten 
Kategorie 2: Verkehrsunfall mit Schwerverletzten 
Kategorie 3: Verkehrsunfall mit Leichtverletzten 
Kategorie 4: Schwerwiegender Verkehrsunfall mit Sachschaden  
Kategorien 5–7: Sonstige Sachschadenunfälle  
 
Neben diesen Einjahresbetrachtungen meldet die Polizei grundsätzlich seit dem 01.01.2018 Unfälle 
nach der Dreijahresbetrachtung. Bei dieser Betrachtung sind die Richtwerte für die Meldung als Un-
fallhäufung sehr niedrig angesetzt. Treten beispielsweise in einem Knoten innerhalb von drei Jahren 
fünf Unfälle auf, bei denen Radfahrende oder zu Fuß Gehende leicht verletzt wurden, führt diese Zahl 
– unabhängig von den Ursachen oder von der Verkehrsbelastung – zur Meldung. Eine Meldung in-
nerhalb der Dreijahresbetrachtung erfolgt ebenfalls, wenn innerhalb dieses Zeitraums in einem Kno-
ten drei Verkehrsteilnehmende schwer verletzt oder getötet wurden. 
Nach Meldung der Unfallhäufungsstelle tritt die Unfallkommission, die sich aus Vertreterinnen und 
Vertretern der Stadt Köln und der Polizei zusammensetzt, zusammen und entscheidet – meistens 
unter direkter Beteiligung der Bezirksregierung – über Maßnahmen, die zur Reduzierung des Unfal-
laufkommens geeignet sind. 
 
Innerhalb der Einjahresbetrachtung wurden elf Kreuzungen als Unfallhäufungsstelle gemeldet:  
 
Im Knotenpunkt Bensberger Straße/Autobahn-Anschluss Königsforst-Nord kollidierte der links-
abbiegende Verkehr von der Bensberger Straße auf den Autobahn-Anschluss mit dem Gegenverkehr 
aus Richtung Rösrather Straße. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW prüft derzeit, ob an diesem 
Knoten eine Ampelanlage installiert werden kann. Eine ausstehende Verkehrszählung wird ausge-

2 
 
führt, sobald wieder repräsentative Verkehrsstärken vorliegen. 
 
An der Kreuzung Bergerstraße/Bochumer Straße/Neue Eiler Straße beruhte das Unfallgeschehen 
auf Missachtung des Rotsignals der Ampelanlage aus verschiedenen Richtungen. Zur besseren Er-
kennbarkeit der Ampelsignale wurden zunächst die Streuscheiben gereinigt. Die Umrüstung der Am-
pelanlage auf leuchtkräftige LED-Technik erfolgt voraussichtlich im Februar nächsten Jahres. 
 
Im Knoten Ferdinand-Porsche-Straße/Rudolf-Diesel-Straße wurde die abknickende Vorfahrt des 
aus der Rudolf-Diesel-Straße nach links in die Ferdinand-Porsche-Straße abbiegenden Verkehrs 
missachtet. Derzeit wird geprüft, ob der Verlauf der Vorfahrt geändert werden kann. 
 
Im Bereich der Frankfurter Straße/Maarhäuser Weg wurde das Unfallgeschehen hauptsächlich 
durch den Verkehr auf dem Maarhäuser Weg in Fahrtrichtung Rath/Heumar verursacht. Es kam auf 
dem Linksabbieger zu Auffahrunfällen und Linksabbiegende missachteten den Gegenverkehr. Das 
Verkehrszeichen "Linksabbieger Unfallgefahr" wurde sichtbarer positioniert. Mit dem vierspurigen 
Ausbau der Frankfurter Straße wird diese Kreuzung neu gestaltet. Der Umbau wird nach Vorliegen 
des Planfeststellungsbeschlusses und der politischen Beschlüsse voraussichtlich ab Anfang 2026 
beginnen. 
 
Im Bereich Hauptstraße/Asternweg ereigneten sich die Unfälle örtlich verstreut, so dass die Unfall-
kommission keine Unfallhäufung feststellte. Es sind keine Maßnahmen ersichtlich. 
 
An der Kreuzung Heidestraße/Guntherstraße beruhte das Unfallgeschehen im Schwerpunkt darauf, 
dass aus der Guntherstraße in die Heidestraße linksabbiegende Verkehrsteilnehmende den Fuß- und 
Radverkehr übersahen, der das Supermarktgelände verlassen hatte. Die Unfallkommission erachtet 
Übersicht und Beleuchtung vor Ort als ausreichend. Allerdings ist die Ampelanlage an der Kreuzung 
veraltet. Derzeit wird geprüft, ob die gesamte Anlage zeitnah modernisiert werden kann. 
 
Im Knoten Liburer Landstraße/Wahner Straße/St.-Sebastianus-Straße kollidierten Verkehrsteil-
nehmende, die aus der Wahner Straße in die St.-Sebastianus-Straße abbogen, mit dem Verkehr aus 
der Unterführung St.-Sebastianus-Straße kommend. Die meisten Unfälle ereigneten sich, bevor die 
Beleuchtung im Tunnel in Betrieb genommen wurde. Zunächst wird die Unfallhäufungsstelle weiter 
beobachtet. 
 
Auf dem Maarhäuser Weg/Autobahn-Anschluss Rath-Ost übersahen Linksabbiegende vom Maar-
häuser Weg zum Autobahn-Anschluss den bevorrechtigten Gegenverkehr. Aus Sicht der Unfallkom-
mission sind keine kurzfristigen Maßnahmen erkennbar, die eine Verbesserung der Situation herbei-
führen würden. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW erneuert die Markierung und die Unfallhäu-
fungsstelle steht weiterhin unter Beobachtung. 
 
An der Kreuzung Nachtigallenstraße/Sportplatzstraße kollidierten Teilnehmende des untergeordne-
ten Verkehrs auf der Nachtigallenstraße mit dem Verkehr, der die abknickende Vorfahrt von der 
Nachtigallenstraße in die Sportplatzstraße befuhr. Kurzfristig wird das Verkehrszeichen "Vorfahrt ge-
währen" an der Nachtigallenstraße durch ein Stoppschild ausgetauscht. Weiterhin wird geprüft, ob die 
Vorfahrt neu geregelt werden kann. 
 
Im Knotenpunkt Rolshover Straße/Max-Glomsda-Straße/Taubenholzweg missachteten Pkw-
Fahrende, die dem Verlauf der Rolshover Straße in Richtung Poll folgten das Rotsignal und kollidier-
ten mit dem Querverkehr. Als Sofortmaßnahme wird die Markierung geprüft und erneuert und die 
Ampelsignale werden gereinigt. Ansonsten steht die Unfallhäufungsstelle weiter unter Beobachtung. 
 
Auf der Waldstraße/Akazienweg kollidierten Linksabbiegende vom der Waldstraße in den Akazien-
weg mit dem Gegenverkehr. Aus Sicht der Unfallkommission sind keine verkehrstechnischen Maß-
nahmen erkennbar, die die Unfälle hätten verhindern können. Die Unfallhäufungsstelle steht weiterhin 
unter Beobachtung. 
 
 
Im Jahr 2019 ereigneten sich im Stadtbezirk Porz drei tödliche Verkehrsunfälle.

3 
 
 
Auf der Alten Kölner Straße kollidierte ein Pkw-Fahrer bei der Ausfahrt vom Wanderparkplatz "Para-
deplatz“ beim Linksabbiegen in Fahrtrichtung Porz-Grengel mit einem Motorradfahrer, der in der Fol-
ge verstarb. Auf Höhe der Ausfahrt wurde auch in Fahrtrichtung Porz-Grengel die Höchstgeschwin-
digkeit von 80 Kilometern pro Stunde angeordnet. Ansonsten waren für die Unfallkommission keine 
Maßnahmen ersichtlich. 
 
Auf der Bergerstraße/Kopenhagener Straße (Brücke) stürzte eine E-Bike-Fahrerin und zog sich 
dabei schwere Kopfverletzungen zu, an denen sie verstarb. Die Ursache des Sturzes ist unklar. Mög-
licherweise stieß sie an der baulichen Trennung von Radweg und Fahrbahn an. Das Amt für Brücken, 
Tunnel und Stadtbahnbau wurde gebeten zu prüfen, ob die bauliche Trennung zurückgebaut werden 
kann. 
 
In Höhe der Siegburger Straße 406 fuhr ein Pkw-Fahrer auf einen Pkw auf, der im Begriff, nach links 
zur Tankstelle abzubiegen, verkehrsbedingt wartete. Der aufgefahrene Pkw-Fahrer verstarb an den 
Unfallfolgen. Aus Sicht der Unfallkommission wäre der Unfall mit angemessenen verkehrstechnischen 
Maßnahmen nicht zu verhindern gewesen. 
 
Anlagen 
1. Unfallhäufungsstellen im Stadtbezirk Porz 
2. Tödliche Unfälle im Stadtbezirk Porz

Anlage 1 - Unfallhäufungsstellen im Stadtbezirk Porz

1293 Zeichen

Anlage 1
Standort Stadtteil
Verkehrs-
unfälle der 
Kategorie 
1 - 4
davon 
Verkehrs-
unfälle mit 
zu Fuß-
Gehenden
davon 
Verkehrs-
unfälle 
mit Rad-
fahren-
den
Unfallfolgen 
(T - Getötet / 
SV - Schwer-
verletzt / LV - 
Leicht-
verletzt
Maß-
nahmen 
sind 
erfolgt
Maßnahmen in 
Vorbereitung / 
werden geprüft
Kreuzung 
wurde 
überprüft - 
keine 
geeigneten 
Maßnahmen 
ersichtlich 
Bensberger Straße/AS Königsforst Nord Eil 4 0 0 3 LV X
Bergerstraße/Bochumer Straße Eil 7 1 0 1 SV, 9 LV X X
Ferdinand-Porsche-Straße/Rudolf-Diesel-Straße Eil 3 0 0 4 LV X
Frankfurter Str./Maarhäuser Weg/Steinstr. Gremberghoven 17 0 1 1 SV, 12 LV X X
Hauptstraße/Asternweg Zündorf 4 3 0 1 SV, 2 LV X
Heidestraße/Guntherstraße
Bezirk 7 
(Wahnheide) 4 3 1 4 LV X
Liburer Landstraße/Wahner Straße/St.-Sebastianus-
Straße Libur 5 0 0 2 LV X
Maarhäuser Weg/Anschluss-Stelle Rath-Ost Gremberghoven 4 0 0 6 LV X
Nachtigallenstraße/Sportplatzstraße Wahnheide 4 0 1 1 SV, 2 LV X
Rolshover Straße/Max-Glomsda-
Straße/Taubenholzweg Poll 6 0 0 6 LV X
Waldstraße/Akazienweg Grengel 3 0 0 4 LV X
Unfallkategorien
1 - Unfall mit einer getöteten Person
2 - Unfall mit einer schwer verletzten Person
3 - Unfall mit einer leicht verletzten Person
4 - Unfall mit erheblichem Sachschaden
Unfallhäufungsstellen 2019 im Bezirk Porz

Beratungsverlauf (1)

01.09.2020 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 10.2.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (30)

  • Bensberger Straße
  • Eiler Straße
  • Rudolf-Diesel-Straße
  • Ferdinand-Porsche-Straße
  • Guntherstraße
  • Heidestraße
  • Wahner Straße
  • Nachtigallenstraße
  • Sportplatzstraße
  • Bergerstraße
  • Frankfurter Straße
  • Liburer Landstraße
  • Rolshover Straße
  • Maarhäuser Weg
  • St.-Sebastianus-Straße
  • Kopenhagener Straße
  • Neue Eiler Straße
  • Max-Glomsda-Straße
  • Siegburger Straße 406
  • Alte Kölner Straße
  • Rösrather Straße
  • Bochumer Straße
  • Kölner Straße
  • Hauptstraße
  • Taubenholzweg
  • Steinstraße
  • Waldstraße
  • Akazienweg
  • Asternweg
  • Straße 4

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
2195/2020
Typ
Mitteilung BV
Datum
27.07.2020
Erstellt
17.07.2020 14:11