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V/0284/2007

Sanierung von Spielplätzen im Stadtbezirk Münster-Mitte im Haushaltsjahr 2007

Vorlagen 22.05.2007

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung Münster-Mitte, Sitzung am 05.06.2007, TOP 4.3

Beschlussvorlage

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Beschlussvorlage

17053 Zeichen

V/0284/2007 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Grünflächen und Umweltschutz 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Sanierung von Spielplätzen im Stadtbezirk Münster-Mitte im Haushaltsjahr 2007 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
05.06.2007 Bezirksvertretung Münster-Mitte Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
1. Der Planung und Bauausführung zur Sanierung des Spielplatzes Oststraße  
   (Plan Nr. K 851/2) wird zugestimmt.  
2  Der Planung und Bauausführung zur Sanierung des Spielplatzes Südpark  
   (Plan Nr. K 857/2) wird zugestimmt. 
3. Der Planung und Bauausführung zur Sanierung des Spielplatzes Mecklenbecker Straße 
   (Plan Nr. K 888/2) wird zugestimmt. 
4. Der Planung und Bauausführung zur Sanierung des Spielplatzes Admiral-Spee-Straße  
   (Plan Nr. K 56/4) wird zugestimmt. 
5. Der Planung und Bauausführung zur Sanierung des Spielplatzes Elisabeth-Kirchplatz  
   (Plan Nr. K 54/5) wird zugestimmt. 
6. Der Planung und Bauausführung zur Sanierung des Spielplatzes Vivaldistraße  
   (Plan Nr. K 115/4) wird zugestimmt. 
 
II. Kosten/Folgekosten 
Die Gesamtkosten der Sanierungen lt. Beschlusspunkt 1-6 betragen 131.000,-- €. 
Sie verteilen sich wie folgt auf die 6 Sanierungsobjekte: 
1. KSP Oststraße                         30.000,-- €  
2. KSP Südpark                            31.500,-- €  
3. KSP Mecklenbecker Straße     28.000,-- €  
4. KSP Admiral-Spee-Straße        20.000,-- €  
5. KSP Elisabeth-Kirchplatz          17.000,-- €  
6. KSP Vivaldistraße                          4.500,-- € 
 
Die Folgekosten entsprechen den bisherigen Unterhaltungskosten 
 
 
 
 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0284/2007 
Auskunft erteilt: 
Herr Sachse / Herr Tönnies 
Ruf: 
492 6732 / 492 6737 
E-Mail: 
Sachse@stadt-muenster.de 
Toennies@stadt-muenster.de 
Datum: 
10.05.2007 
Öffentliche Beschlussvorlage

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V/0284/2007 
III. Finanzierung/Mittelbereitstellung 
Die o. g. Sachentscheidung ist wie folgt zu finanzieren  
 
Ausgaben 
 
Haush.- 
stelle 
Bezeichnung Haush.-
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkung 
5805.960.0010.3 Sanierung KSP 2007 BV Mitte 2007 131.000,--  
 
 
 
 
Begründung: 
  
Allgemein: 
Alle Kinderbeteiligungen wurden vom Amt für Kinder, Jugendliche und Familien als Ideenbörse  
durchgeführt. Die konkreten Ergebnisse sind den Protokollen zu entnehmen, die für die Fraktionen 
der Bezirksvertretung als Anlage beigefügt sind. Soweit die örtliche Situation, die Sicherheitsbe-
stimmungen und die Haushaltsvorgaben es ermöglichen, wurden die Kinderwünsche bei der Pla-
nung durch das Amt für Grünflächen und Umweltschutz berücksichtigt. Die Sanierungsvorschläge 
erfolgten in Abstimmung mit dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien. 
Der Baubeginn für die Sanierungen erfolgt im 3. Quartal, ihre Fertigstellung bis Ende 2007. 
 
Nachrichtlich: KSP Alter Zoo (Bauabschnitt III) 
Die in der Sanierungs-Rangfolgeliste für 2007 mit Priorität 1 ausgewiesene Fertigstellung des Ball-
spielplatzes konnte mit Einsparungen bei anderen Baumaßnahmen im Haushaltsjahr 2006 
abgeschlossen werden.  
 
zu 1. KSP Oststraße: 
Situation:
 
Dieser Spielplatz in parkartiger Umgebung ist ein beliebter Treffpunkt für Familien, was seine viel-
fältige Ausstattung rechtfertigt. Die große Drehscheibe in der Mitte der Sandspielfläche ist defekt, 
die kleine Pfahlhüttenkombination muss renoviert werden. Am Sandspielpodest mit „Wackelbrü-
cke“ beginnen die Hölzer zu faulen. Die Holzpalisaden an der östlichen Sandfläche zeigen deutli-
che Fäulnisschäden. 
Ergebnis der Kinderbeteiligung:
 
Der Spielplatz und die Gesamtsituation wurden insgesamt sehr positiv bewertet. 
Der mittlere Durchgang zum Mauritzsteinpfad soll geschlossen oder gesichert werden. 
Es wurde ein Rundweg für Kinderfahrzeuge über den Hügel an der östl. Sandfläche angeregt.  
Das Sandspielpodest nebst Wackelbrücke soll durch ein ähnliches Gerät ersetzt werden. 
Die Pergola soll wieder begrünt werden, um besseren Sonnenschutz zu bieten. 
Allgemein wurden weitere Spielangebote für jüngere (z.B. Mini-Schaukel) und ältere Kinder (z.B. 
Kletternetze / Kletterwände) gewünscht. 
Sanierungsvorschlag des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz:
 (Ziffern siehe Plan) 
Der Verbindungsweg vom Spielplatz zum Mauritzsteinpfad (1) wird auf Wunsch vieler Eltern rück-
gebaut, damit kleine Kinder nicht unbemerkt auf den viel befahrenen Radweg gelangen. 
Die Ostseite der kleineren Spielsandfläche erhält eine gepflasterte Rollerrampe (2), wodurch ein 
„Rundkurs“ für Kleinkinderfahrzeuge entsteht. Die abgängigen Holzpalisaden werden ausgebaut 
und die Böschung mit Sandsteinblöcken (3) befestigt. 
Die Sandspiellokomotive (4) bleibt erhalten, das marode „Bauwerkgerüst“ (5) wird durch ein neues 
mit den gewünschten Spielfunktionen ersetzt. Es kann über eine Hängebrücke vom angrenzenden 
Pflasterhügel erreicht werden. 
Die Drehscheibe (6) in der größeren westlichen Grobsandfläche erhält neue Drehlager und Be-
plankungen, die Pfahlhüttenkombination (7) wird generalüberholt.  
Auf der Rasenfläche ist ein bodenbündig eingebautes Trampolin (8) vorgesehen. 
Durch Umsetzen des Dreifachrecks (9) besteht die Möglichkeit, zusätzlich zur vorhandenen Sechs-

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fachreifenschaukel (10) eine Kleinkinderschaukel mit einem integrativen Sicherheitssitz (11) aufzu-
stellen. Die vorhandenen Geräte „Balancierseil“ (12), Federwippe „Vogelschar“ (13) Federgerät „ 
Motorrad“ (14) und das integrative Federgerät „Nuckelpinne“ (15) bleiben erhalten. 
Da trotz der vielen alten Parkbäume mehr Schatten gewünscht wurde, sollen an der Pergola 
starkwüchsige Kletterpflanzen nachgepflanzt werden. 
 
zu 2. KSP Südpark: 
Situation:
 
Der an der Südstraße gelegene Spielplatz wird intens iv genutzt. Vom früher attraktiven Mittelpunkt 
der Anlage, einer Spiel- und Kletterkombination mit kleinen Pfahlhütten und Spielpodesten aus den 
70-er Jahren, ist nur noch eine mehrfach reparierte Hütte mit einer neuwertigen Edelstahlrutsche 
vorhanden. Ein Sandspielschiff aus bunten Holzplatten, eine Sandspiellokomotive mit Anhänger 
und mehrere Federwipp-Geräte sowie der bauliche Rahmen des Spielplatzes können erhalten 
werden. Es fehlen Schaukeln für Kinder im Vorschulalter. 
Die 3 großen „Bewegungsgeräte“ für Ältere am nördlichen Rande des Spielareals (6-fach-
Reifenschaukel, Seilbahn und „Große Schwingformation) sind ca. 16 Jahre alt, aber noch funkti-
onsfähig. Die Sichtbeziehungen zwischen diesen Geräten und dem Sandspielbereich sind durch 
hochgewachsene Sträucher beeinträchtigt. 
Ergebnis der Kinderbeteiligung
: 
Allgemein wurden Verunreinigungen aller Art, Probleme mit Hunden, fehlende Toiletten, unzurei-
chende Müllbehälter, zu wenig Schatten (trotz des alten Baumbestandes), stachlige Gehölze und 
unzureichende soziale Kontrolle bemängelt und eine intensivere Beschilderung angeregt.  
Hauptwunsch zur Ausstattung war eine große Spiel- und Kletterkombination mit Rutsche, Kletter-
netzen, Seilen, Wackel- und Hängebrücken, Feuerwehrstange, Kletterwand und Verbindungssteg 
zum Pflasterhügel. Außerdem wurden ein bekletterbares Seilnetz-Karussell, Drehscheibe, Sand-
bagger, Trampolin und eine Wasserpumpe vorgeschlagen. 
Zusätzlich zur vorhandenen 6-fach-Reifenschaukel sollen Schaukeln für jüngere Kinder als Dop-
pelschaukel, Nestschaukel oder Kleinkinderschaukel aufgestellt werden. 
Sanierungsvorschlag des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz 
   (Ziffern siehe Plan) 
Mittelpunkt des sanierten Spielplatzes soll die von den Kindern gewünschte Spiel- und Kletterkom-
bination (1) werden, sie wird jedoch aus Kostengründen mit der gut erhaltenen, vorhandenen E-
delstahlrutsche (2) kombiniert. Dafür muss ein großer Sandsteinblock (6) umgesetzt werden. Eine 
Kleinkinder-Federwippe (3) wird ebenfalls versetzt, um die frei werdende Sandfläche mit einem 
drehbaren Kletter-Seilnetz „Wichtelwind“ (4) zu versehen.  
Die ältere Sandspiellokomotive mit Anhänger (5) bleibt erhalten. 
Für die Jüngeren gibt es die kleine Doppelschaukel (7), ein zur Kostensenkung in Eigenleistung 
renoviertes Altgerät. Das Federgerät „Nuckelpinne“ (8) wird umgesetzt und mit einem „Motorrad“ 
(9) ergänzt. Die Federwippe „Vogelschar“ (10) und das Sandspielschiff (11) bleiben erhalten. 
Dem Elternwunsch entsprechend sollen unübersichtliche Strauchpflanzungen (12) gerodet wer-
den, insbesondere solche mit stacheligen Gehölzen.  
 
zu 3. KSP Mecklenbecker Straße: 
Situation:
 
Der am Rande der Tageserholungsanlage Aasee gelegene Spielplatz wird hauptsächlich von Fa-
milien mit jüngeren Kindern zur Unterbrechung von Spaziergängen genutzt. Diese besondere Situ-
ation ist bei der Sanierung zu berücksichtigen.  
Seine Ausstattung besteht lediglich aus den baufälligen Resten eines ca. 30 (!) Jahre alten Spiel-
schiffes (seit Jahren ohne Mast), einigen beschädigten Holz-Federgeräten sowie einer „Schwing-
boje“, die Schäden durch Vandalismus aufweist. Die Spielgeräte-Ausstattung ist erneuerungsbe-
dürftig. 
Im nahen Umfeld der durch rustikale „Sandsteinklippen“ eingefassten Spielfläche finden im Som-
mer nächtliche Grill- und Trinkgelage statt, die bisweilen Verunreinigungen und Brandschäden zur 
Folge haben. Hier sind Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Kontrolle erforderlich.  
Ergebnis der Kinderbeteiligung:
 
Trotz vorheriger Öffentlichkeitsarbeit durch das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien gab es 
keine repräsentative Beteiligung durch Kinder oder Erwachsene, es erschienen nur eine Bürgerin

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und ein Mitglied der BV Mitte. Das geringe Interesse liegt wohl daran, dass diese Spielfläche  
überwiegend von Aasee- Besuchern (werktags: Schulklassen; am Wochenende: Familien mit Kin-
dern) und weniger von Anwohnern genutzt wird.  
Die im Protokoll vermerkten Wünsche zur Spielplatzgestaltung sind der Situation angemessen: 
Mehr Sauberkeit im Umfeld, mehr schattige Flächen 
Große Gerätekombination mit den Themen „Schiff“ und „Hafen“ 
Schaukel-, Hangel- und Klettermöglichkeiten 
Federgeräte für Vorschulkinder zum Thema „Schiff“ und „Schwan“ 
Sanierungsvorschlag des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz:
    (Ziffern siehe Plan) 
Das abgängige Schiff aus Holzpalisaden wird durch ein neues, aber kleineres Schiff „Pinta“ (1) mit 
vielfältigen Spiel- und Klettermöglichkeiten (Edelstahlrutsche, Wackelsteg, waagerechte und 
schräge Kletternetze, mehrere Decks) ersetzt. Die Ausstattung soll mit der vorhandenen 
„Schwingboje“ (2) und 2 Federgeräten „Surfbrett“ (3) sowie einer in Eigenleistung renovierten klei-
nen Doppelschaukel (5) ergänzt werden. Die Idee eines Holzsteges (6) vom Weg in die Sandflä-
che zum Sitzen und „Kuchen backen“ wird aufgegriffen. 
Auf der Südseite der Sandspielfläche ist beabsichtigt, zwei hochstämmige, starkwüchsige „Schat-
tenbäume“(7) zu pflanzen und das Pflaster un ter drei vorhandenen Bäumen (8) am Rande der 
Spielfläche zu entsiegeln. 
Zur besseren sozialen Kontrolle soll im Spielplatzumfeld mehr Übersicht geschaffen werden, um 
Vandalismus und Verschmutzungen entgegenzuwirken. Die Strauchpflanzungen (mit Ausnahme 
einer niedrigen Azaleengruppe) und Hügel (9) zwischen der Pergola und dem Uferweg sind daher 
zu roden bzw. abzuflachen und die Flächen einzusäen. Diese baulichen Eingriffe sollen auch die 
Anlagenaufsicht erleichtern. 
Das Amt für Grünflächen und Umweltschutz beabsichtigt darüber hinaus, auf diesem Spielplatz 
das lokale Thema „Schwanenliebe am Aasee“(14) mit zwei entsprechend gestalteten Federgerä-
ten für jüngere Kinder umzusetzen, wobei der große, weiße Schwan auch für integratives Spielen 
geeignet sein soll. Da es sich um kostspielige Einzelanfertigungen handelt, ist die Idee nur reali-
sierbar, wenn es gelingt, hierfür Sponsoren zu finden, um die zusätzlichen Kosten zu finanzieren.  
 
zu 4. KSP Admiral- Spee- Straße: 
Situation:
 
Der zwischen Bahndamm und Admiral- Spee- Straße gelegene Spielplatz besteht aus einer ca. 
60m langen und 7 bis 10m breiten Spielsandfläche mit einer z.T. erneuerungsbedürftigen Ausstat-
tung für Kinder im Vor- und Grundschulalter. Die Schutzzäune zur Bahn und zur Straße sind noch 
in Ordnung, ebenso folgende Spielgeräte: „Abenteuerhaus“ (= Sandspielgerät für Vorschulkinder 
mit Spieltheke, kleiner Rutsche, Mini- Spielhaus und Steg), kleine Doppelschaukel, Federgeräte 
„Motorrad“ und „Nuckelpinne“ sowie die „Schwingboje“.  
Auf der westlich angrenzenden Rasenfläche befinden sich 2 Tischtennisplatten.  
Das Gerät „Kreuzwaage“ ist abgängig, das „Bauwerkgerüst“ wird bald sanierungsbedürftig. 
Am östlichen und westlichen Ende der Spielfläche gibt es jeweils eine Pflasterfläche mit Bänken, 
zwei weitere Bänke befinden sich im Randbereich der schmalen Sandfläche. 
Ergebnis der Kinderbeteiligung:
 
Der Spielplatz wird stark genutzt und positiv bewertet. Mehrere Eltern halten es für erforderlich, die 
Verkehrssicherung zur Admiral- Spee- Strasse (Tempo 30 Zone) zu verbessern.  
Als Ausstattung vermissen die Kinder vor allem Klettermöglichkeiten und Gelegenheiten für Rol-
lenspiele. Hauptwunsch ist ein großes, multifunktionales „Piratenschiff“ mit hoher Kurvenrutsche, 
Kletterwand, Feuerwehrstange, Hangel- und Versteckmöglichkeiten. Außerdem wurden Reckstan-
gen, Trampolin, Seilbahn, Wasserstation mit Pumpe, Hängebrücke und Wippe angeregt. Die 
Kreuzwaage sollte durch eine Nestschaukel ersetzt werden. 
Sanierungsvorschlag des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz:
    (Ziffern siehe Plan) 
Durch zusätzliche Zäune in Verbindung mit überschaubaren Hecken (1) wird dem Sicherheits-
bedürfnis der Eltern entsprochen. 
Ein großer Teil der Ausstattung ist noch in Ordnung und bleibt erhalten: 2 Tischtennisplatten (2), 
Kleinkinder-Sandspielgerät „Abenteuerhaus“ (3), Doppelschaukel (4) sowie die Federgeräte „Mo-
torrad“ und „Nuckelpinne“ (5). Für eine Übergangszeit bleibt auch das große „Bauwerkgerüst“ (6)

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erhalten. Das Federgerät „Schwingboje“ (7) wird in den westlichen Kleinkinder-Spielbereich umge-
setzt.  
Bei der Ausstattung können viele Wünsche der Kinder berücksichtigt werden. Im westlichen Klein-
kinderbereich gibt es zusätzlich ein Dreifachreck (8), als Ersatz für die abgängige „Kreuzwaage“ ist 
ein „Gurtsteg“ (9) mit der Spielfunktion eines Trampolins vorgesehen.  
Der Kinderwunsch „Großes Piratenschiff“ war leider nicht finanzierbar, aber viele der darin ge-
wünschten Spielfunktionen sind in der vom Amt für Grünflächen und Umweltschutz vorgeschlage-
nen, kostengünstigeren „Spiellandschaft Riesa“ (10) enthalten: Rutsche, Wackelbrücke, Kletter-
rampe, Kletterwand und eine Feuerwehrstange. 
 
zu 5. KSP Elisabeth-Kirchplatz: 
Situation:
  
Dieser inmitten des Ostviertels auf einem von der katholischen Kirchengemeinde St. Elisabeth zur 
Verfügung gestellten Grundstück gelegene öffentliche Kinderspielplatz wird trotz seiner geringen 
Größe stark genutzt, besonders von Kindern bis zum Grundschulalter. Daher sollte die Ausstattung 
ergänzt werden. 
Ergebnis der Kinderbeteiligung:
 
Der Platz ist offensichtlich sehr beliebt. Die Kinder- und Elternwünsche bezogen sich auf eine ver-
besserte Ausstattung insbesondere für Kleinkinder. Eine vorhandene Rutsche mit Stahlleiter wurde 
negativ beurteilt, da sie für die meist jüngeren Spielplatzbesucher nach Auffassung der Eltern un-
geeignet sei. Stattdessen sollen eine Gerätekombination mit 2 Rutschen, ein „Gurtsteg“ (trampo-
linartiges Gerät), ein kleiner Holzsteg vom Weg in den Sand und zusätzliche Sitzbänke aufgestellt 
werden. Ferner wurden Maßnahmen gegen die Verschmutzung der Bänke durch Taubenkot ge-
wünscht. 
Sanierungsvorschlag des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz:
    (Ziffern siehe Plan) 
Der größte Teil der vorhandenen Ausstattung ist noch in Ordnung und soll bleiben: Doppelschau-
kel (1), Dreifachreck (2), 3 Federgeräte für Kleinkinder (3), Sandspielgerät „Sandwerk“ (4), Feder-
wippe „Vogelschar“ (5). Die „unerwünschte“ Rutsche mit Stahlleiter und eine ältere „Kletterhürde“ 
mit Kettennetz entfallen. Zusätzliche Spielmöglichkeiten als Ergänzung des Bestandes bieten eine 
Kleinkinderschaukel mit Babysitz (6, integrativ), ei n „Gurtsteg (7, integrativ), ein Sandspielpodest 
neben dem Weg (8) in Art eines Steges und eine „Kombirutsche“ (9) mit Holzpodest, schräger 
„Kraxelhürde“, Aufstiegsleiter und Kleinkinderrutsche. Eine größere Gerätekombination mit 2 Rut-
schen wäre nicht finanzierbar.  
Der Spielplatz erhält eine zusätzliche Sitzbank (10) mit Rückenlehne. 
 
zu 6. KSP Vivaldistraße: 
Situation:
  
Auf dem kleinen Spielplatz ist das Spielgerät „Kreuzwaage“ aus Sicherheitsgründen entfernt wor-
den. Hier wird ein Ersatzgerät für Bewegungsaktivitäten für Kinder im Grundschulalter vorgeschla-
gen. Wegen des geringen Sanierungsumfanges fand keine Kinderbeteiligung statt. 
Sanierungsvorschlag des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz:    (Ziffern siehe Plan) 
Als Ersatz für das Gerät „Kreuzwaage“ soll das Dreh- und Wippgerät „Hip-Hop“(4) aufgestellt wer-
den. Außerdem sind für Kinder im Vorschulalter die Federwipptiere „Schaukelhahn“ (5) und 
„Schwan“ (6) vorgesehen, letzterer ist auch für Kinder mit Behinderungen geeignet. 
 
 
gez. 
 
Schultheiß 
(Stadtdirektor)

Beratungsverlauf (1)

05.06.2007 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 4.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (7)

  • Oststraße 30
  • Mecklenbecker Straße 28
  • Admiral-Spee-Straße 20
  • Vivaldistraße 4
  • Südstraße
  • Elisabeth-Kirchplatz 17
  • Mauritzsteinpfad

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0284/2007
Typ
Vorlagen
Datum
22.05.2007
Erstellt
06.10.2020 14:37