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0146/2019

Verbundprojekt i Resilience- soziale Innovation und intelligente Stadtinfrastruktur für die resiliente Stadt der Zukunft

Mitteilung Ausschuss 24.01.2019

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 31.01.2019, TOP 7.6

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

4209 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
V/57/574 
 
Vorlagen-Nummer 24.01.2019 
 0146/2019 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Umwelt und Grün 31.01.2019 
 
Verbundprojekt i Resilience- soziale Innovation und intelligente Stadtinfrastruktur für die 
resiliente Stadt der Zukunft 
Mit dem Ratsbeschluss vom 16.12.2014 wurde die Verwaltung beauftragt die Ergebnisse der Studie 
„Klimawandelgerechte Metropole Köln“ bei ihrem Handeln zu berücksichtigen. Die letzten Jahre ha-
ben gezeigt, dass Wetterextreme zunehmen. So hat der Sommer 2018 mit langanhaltenden  
Hitzeperioden mit Temperaturen über 40 Grad die Aktualität des Themas ins Bewusstsein gebracht. 
Dies erfordert, neben den Vorsorgemaßnahmen, die die öffentliche Hand umzusetzen hat, auch Bür-
gerinnen und Bürger der Stadt Köln für das Thema zu sensibilisieren. Um die Stadt Köln widerstands-
fähig („resilient“) für die Auswirkungen des Klimawandels zu machen sind Anstrengungen aller Akteu-
re der Stadtgesellschaft erforderlich. 
Aus diesem Grund beteiligt sich die Stadtverwaltung Köln an dem sozialwissenschaftlich strukturier-
tem Forschungsprojekt „i Resilience -soziale Innovation und intelligente Stadtinfrastruktur für die resi-
liente Stadt der Zukunft“. 
Das Verbundprojekt hat eine Laufzeit von drei Jahren (01.11.2018 bis 31.10.2021) und wird im Rah-
men der Umsetzung der Leitinitiative Zukunftsstadt gefördert (Förderquote für die Stadt Köln 100%, 
0,5 Stelle EGr. 13 TVöD). 
 
Zielsetzung: 
 
Ziel ist es neue Methoden und Technologien der Aktivierung klimawandel-betroffener Bevölkerungs-
gruppen in Köln und in Dortmund zu entwickeln und exemplarisch in ausgewählten Stadtbezirken (für 
Köln in Köln- Deutz) als so genanntes Reallabor zu testen. 
Reallabore sind Experimentierorte, an denen ein fester Kreis Verantwortlicher aus der Verwaltung, 
der Bevölkerung sowie unterschiedlicher Experten in einem definierten Zeitraum zusammenarbeitet, 
um in wechselseitiger Impulsvermittlung ein bestimmtes Problem oder Leitthema zu bearbeiten. 
Das Projektteam entwickelt zusammen mit Akteuren vor Ort innovative Lösungen für die komplexen, 
dynamischen Herausforderungen des Klimawandels (Überflutungsvorsorge und Hitzeprävention) und 
der nachhaltigen Stadtentwicklung. 
 
Beiträge des Teilprojektes in Köln: 
 
Das Teilprojekt Köln legt den Schwerpunkt auf die Partizipation der Zielgruppen in dem Reallabor-
raum Köln Deutz und auf die Vorbereitung konkreter Umsetzungsmaßnahmen zur Klimawandelvor-
sorge im Untersuchungsgebiet. Insbesondere die Analyse der Zusammenhänge von Gesundheits- 
und Klimadaten bei Extremwetterereignissen wird das Teilprojekt Köln federführend und mit Unter-
stützung der Projektpartner koordinieren. Ebenfalls steht die Organisation und Durchführung der ge-
planten Einzelveranstaltungen im Vordergrund und wird durch die Stadt Köln federführend ausge-
führt. Hier wird die Stadt Köln ihre bereits vorhandenen Kompetenzen im beschriebenen Themenbe-
reich einbringen und insbesondere bei der Entwicklung und Erprobung der übertragbaren Verfahren 
zur kooperativen Klimawandelvorsorge in Quartieren mitwirken und den Erfahrungs- und Wissens-
transfer für andere Kommunen aktiv vorantreiben und umsetzten. Darüber hinaus ist die Stadt Köln

2 
 
mit ihrem umfassenden Fachwissen im Bereich Klimawandelvorsorge und Gesundheit mitarbeitender 
Partner und beteiligt sich mit Kapazitäten als Wissensgeber, Diskussionspartner und Feedbackgeber. 
Nach der Vorbereitung des Projektes startet in Kürze die Umsetzungsphase vor Ort mit Ortsbege-
hungen und ersten Gesprächen mit relevanten Akteuren. 
 
Kooperationspartner sind: 
 
TU Dortmund, Sozialforschungsstelle (sfs, Verbundkoordination)  
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu), Bereich Umwelt  
Forschungsinstitut für Wasser- und Abfall-wirtschaft an der RWTH Aachen (FiW) e. V.  
HafenCity Universität Hamburg (HCU), Bereich Architektur und Landschaft  
Stadt Dortmund, Koordinierungsstelle „nordwärts“  
Stadt Köln, Umwelt- und Verbraucherschutzamt  
Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR  
Dr. Pecher AG, Erkrath  
TU Dortmund, ie³ - Institut für Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft 
 
 
Gez. Dr. Rau

Beratungsverlauf (1)

31.01.2019 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 7.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0146/2019
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
24.01.2019
Erstellt
14.01.2019 10:29