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1887/2023

Re-Zertifizierung als familienfreundliches Unternehmen durch die berufundfamilie GmbH

Mitteilung Ausschuss 12.06.2023

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Nächste Beratung: Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern, Sitzung am 04.09.2023, TOP 4.3

Anlage 02 - Kurzporträt Stadt Köln

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 01 - Zielvereinbarung 2023-2026

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Anlage 02 - Kurzporträt Stadt Köln

3458 Zeichen

GEMEINNÜTZIGEN
E INE INITIATIVE DER
Kurzporträt
berufundfamilie Service GmbH
Hochstraße 49
60313 Frankfurt am Main
Telefon
  069 7171333-0 
T
elefax
 069 7171333-113 
www
.berufundfamilie.de
Zertifikat seit 2020
Stadt Köln
Willy-Brandt-Platz 3, 50679 Köln
Das Zertifikat zum audit berufundfamilie wurde am xx.xx.xxxx
bestätigt.
Dadurch zeichnet sich die Stadt Köln erneut als familienfreundliches
Unternehmen aus. Als eine der großen Arbeitgeberinnen in NRW
bringt die Stadt Köln die Vereinbarkeitsthemen voran, um ihren 
Beschäftigten die bestmöglichen Arbeitsbedingungen zu bieten. 
Köln ist eine lebendige und wachsende Metropole am Rhein und die
viertgrößte Stadt Deutschlands. Als Millionenstadt und Drehkreuz des
Westens ist sie ein wichtiger Standort für Wirtschaft, Medien, Sport
und Kultur. Sie bietet insbesondere für jüngere Menschen durch
Ausbildungsmöglichkeiten und Wirtschaft einen hohen Anreiz und ist
daher im Bundesvergleich eine junge Kommune.
In über 80 Ämtern und in mehr als 700 Berufen machen wir
gemeinsam Köln bunter, stärker, größer, kurz: besser.
Zum Zeitpunkt der Re-Auditierung waren 19945 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter beschäftigt.
Ziel der Re-Auditierung
Köln steht in den kommenden Jahren vor den vielfältigen
Herausforderungen einer wachsenden Stadt. Trotz und aufgrund
dieser Herausforderungen setzen wir uns für ein
diskriminierungsfreies, gleichberechtigtes und integratives Arbeiten
ein und haben daher unseren Maßnahmenkatalog zu den
Vereinbarkeitsthemen weiter ausgebaut.
Die stete Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie
prägt unser alltägliches Miteinander und bereitet uns den Weg für
eine Arbeitskultur, die von Wertschätzung und Förderung der Vielfalt
geprägt und sich in dem Verständnis lebensphasenbedingter
Umstände ausdrückt. Wir gestalten Zukunft gemeinsam, auch und
vor allem im Sinne der Gleichberechtigung von Frauen und Männern.
Durchgeführte Maßnahmen (Auswahl)
Wir bieten individuelle Teilzeitregelungen, die zum Bedarf der
Mitarbeitenden passen
Eine flexible Arbeitszeitgestaltung wird durch Gleitzeit und
Servicezeiten ermöglicht
In fast allen Bereichen kann Mobiles Arbeiten für eine flexiblere
Arbeitsorganisation genutzt werden
Unser Väternetzwerk bietet Männern mit Erziehungsauftrag
Unterstützung, Vernetzung und zeigt neue Rollenmodelle auf
Führen in Teilzeit wird von uns gefördert
Für Mitarbeitende mit reduziertem Stundenkontingent bieten wir
spezielle Fortbildungsangebote
Wir stellen betriebseigene Kinderbetreuungsplätze zur Verfügung
Wir bieten Mentoring-Programme und Netzwerkveranstaltungen an
Wir bieten ein umfangreiches betriebliches Gesundheitsmanagement
und
Gender Mainstreaming in allen Arbeitsbereichen
Zukünftige Maßnahmen (Auswahl)
Wir novellieren die Dienstvereinbarung zur Arbeitszeit für eine flexible
Dienstplanung und vielfältige Arbeitszeitmodelle
Wir bauen die betriebseigne Kinderbetreuung aus
Wir unterstützen bei Pflege- und Betreuungsleistungen
Wir planen den Einkauf eines Familien- und Pflegeservice zur
Unterstützung der Mitarbeitenden
Wir erarbeiten die Einrichtung von Langzeitkonten
Wir entwickeln Lösungen für das Desk-Sharing
Wir veranstalten ein Symposium zum Thema Teilzeitarbeit und
Fachkräftesicherung
Wir überarbeiten die Informationen zur Beurlaubung, insbesondere
der Elternzeit
Wir fördern die familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik
u. a. durch die kontinuierliche Einbindung der Führungskräfte
Stand: XX.XX.XXXX
Anlage 02

Mitteilung Ausschuss

7830 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
II/03 
 
Vorlagen-Nummer  12.06.2023 
 1887/2023 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 12.06.2023 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / In-
ternationales 28.08.2023 
 
Re-Zertifizierung als familienfreundliches Unternehmen durch die berufundfamilie 
GmbH 
Die Stadt Köln wurde erneut als familienfreundliche Arbeitgeberin ausgezeichnet! 
 
Das Bündnis BerufLeben, eine strategische Kooperation zwischen dem Personal- und 
Verwaltungsmanagement und dem Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern, 
hat den RE-Auditierungsprozess initiiert und begleitet.  
 
 
Die Stadt Köln ist bereits seit 2020 als familienfreundliches Unter-
nehmen ausgezeichnet. Die Zertifizierung ist im Dreijahresrhyth-
mus zu erneuern. Die sichtbare Auszeichnung der Stadtverwal-
tung als familienfreundliches Unternehmen beeinflusst unmittel-
bar die Außenwirkung der Kommune positiv und steigert damit 
gleichzeitig die Arbeitgeberinnenattraktivität. Dies hat einen direk-
ten Einfluss auf die Rekrutierung neuer Fachkräfte. Die Maßnah-
men, welche die Stadtverwaltung für die besser e Vereinbarkeit von Beruf und Leben 
ergreift, machen auch im Rahmen der Kampagne „Wir machen Köln“ einen deutlichen 
Vorteil hinsichtlich der Gewinnung von Mitarbeitenden aus. Darüber hinaus sind zufrie-
dene Mitarbeitende eher dazu geneigt, ihre Arbeitgeberi n weiterzuempfehlen und tra-
gen somit indirekt ebenfalls zur positiven Außenwirkung der Stadtverwaltung bei.  
 
Denn es sind und bleiben die motivierten Mitarbeitenden, die den Unterschied machen: 
aufgrund der demografischen Entwicklung der kommenden Jahre werden sie ein immer 
kostbareres Gut, das es zu hegen und zu pflegen gilt. Mitarbeitendenbindung ist folglich 
nicht nur ein Gebot der Stunde, sondern auch eines der kommenden Jahre. 
 
Der Ausbau einer aktiven familien - und lebensphasenbewussten Personalpolitik wird 
zunehmend gefordert. Um den Ansprüchen und Wünschen der Arbeitnehmenden ge-
recht zu werden, gilt es neue Wege zu beschreiten. Die Maßnahmen der Arbeitgeberin 
müssen „up to date“ bleiben, um sich in Zeiten des Fachkräftemangels eine qualifizierte 
Belegschaft zu sichern.  
 
Das (Re-) audit berufundfamilie ist ein standardisiertes Instrument zur Verbesserung

2 
 
einer familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik. Es wurde von der Gemein-
nützigen Hertie -Stiftung initiiert und wird exklusiv von der berufundfamilie Service 
GmbH, Frankfurt am Main angeboten, die die europaweiten Rechte besitzt. 
 
In dem Prozess der Re-Auditierung wird der aktuelle Status der Vereinbarkeitsmaßnah-
men überprüft, es findet eine Vertiefung der Institutionalisierung der familien - und le-
bensphasenbewussten Personalpolitik und Kultur statt. Hierbei werden acht Hand-
lungsfelder betrachtet.  D er Schwerpunkt liegt dabei insbesondere auf Führung sowie 
Information und Kommunikation. 
 
 
 
 
Der Status quo wird unter anderem durch die Jahresberichte der Auditierung festgehal-
ten (siehe Vorlage 3157/2021 und 2940/2022, die Fertigstellung des 3. Jahresberichtes 
erfolgt in Kürze). Um die Mitarbeitendenschaft aktiv Teil an dem Prozess haben zu las-
sen und somit direkt die Bedürfnisse der Mitarbeitenden einfließen lassen zu können, 
wurden Ende 2022/Anfang 2023 insgesamt 12 Workshops durchgeführt.  
 
Die Ergebnisse und Anregungen aus den Workshops wurden in 38 Maßnahmen zur 
besseren Vereinbarkeit in der neuen Zielvereinbarung festgehalten und werden in der 
Realisierungsphase auf ihre Umsetzbarkeit hin überprüft. Die Ziele vertiefen, ergänzen 
bzw. verfestigen die bereits bestehenden Vereinbarkeitsmaßnahmen. Der Verwaltungs-
vorstand der Stadt Köln hat die Umsetzung der Zielvereinbarung in seiner Sitzung vom 
30.05.2023 zustimmend zur Kenntnis genommen.  
 
Beispielhaft werden hier 5 Ziele mit dem jeweiligen Benefit für die Arbeitgeberin aufge-
zeigt. Alle Ziele finden Sie in der Anlage 01 – Zielvereinbarung, die sich aktuell in der 
Schlusszeichnung befindet.  
 
 
Ziel Was die Maßnahme bringt 
 
1.1.1 + 7.1.1 Langzeitkonten & Studien-
tage 
Langzeitkonten ermöglichen Mitarbeitenden län-
gere Auszeiten, z. B. für Familienaufgaben oder 
den vorgezogenen Ruhestand und somit eine indi-
viduelle Gestaltung ihrer Lebensarbeitszeit. Zudem 
sollen künftig Studientage für privat initiierte Studi-
engänge gewährt werden können, sofern sie im 
stadtweiten Interesse liegen. Denn Vereinbarkeit 
 Zufriedene, motivierte Mit-
arbeitende aufgrund flexib-
ler Arbeitsgestaltungs-mög-
lichkeiten 
 Weiterentwicklung der Mit-
arbeitenden 
 Fachkräftegewinnung

3 
 
bedeutet auch Zeit für Weiterbildung und Weiter-
entwicklung. 
 
 
2.1.1 Job-Sharing-Börse 
Geteilte Vollzeitstellen und Führungstandems als 
Modelle der Zukunft zur Fachkräftegewinnung und 
–sicherung. Damit sich geeignete Job- und Top-
sharingpartner*innen finden können, planen wir 
eine Job-Sharing-Börse zu installieren. Zusätzlich 
sollen Unterstützungsangebote wie Tipps zur Tan-
demwahl und Spielregeln für Tandempartner*innen 
bereitgestellt werden. 
  
 
 Bindung der Mitarbeitenden 
ans Unternehmen 
 Wettbewerbsvorteil im „War 
of talents“ 
 Frühere Rückkehr aus El-
ternzeit 
 
 
6.2.1 Beurlaubtenkonzept & Elternmappe 
Um Beschäftigen die Vereinbarkeit zu erleichtern 
und sie damit langfristig an die Arbeitgeberin zu 
binden, wird die geplante Auszeit mit einem „Drei-
Phasen-Konzept“ begleitet. Der Wiedereinstieg 
wird so erheblich erleichtert und geschieht in der 
Regel früher. Ergänzt wird das Konzept um eine 
„Elternmappe“, die für werdende Eltern wichtige In-
formationen zum Thema Mutterschutz, Elternzeit 
usw. enthalten wird. 
  
 
 Transparenz & Planbarkeit 
 Bindung der Mitarbeitenden 
an das Unternehmen 
 Früherer Wiedereinstieg in 
das Berufsleben 
 Vermeidung von Know-
How-Verlust 
 
8.1.1 Pflege  
Immer häufiger müssen Mitarbeitende Pflegever-
antwortung und Erwerbstätigkeit miteinander in 
Einklang bringen. Wir unterstützen die Beschäftig-
ten bei der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf 
durch gezielte Informationen und Hilfsangebote, 
um eine Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit zu 
vermindern und überlastungsbedingten Ausfällen 
vorzubeugen. Hierzu sollen gezielt Pflege-Guides 
eingesetzt werden. 
 
 
 Unterstützung der Mitarbei-
tenden durch Information 
 Vorbeugung vor Überbelas-
tung/Ausfall 
 Vermeidung von Ausstieg 
 Bindung an das Unterneh-
men 
8.1.2 Familienservice 
Der Familienservice kann mit qualifizierten Perso-
nal auf die jeweilige Problemlage der Mitarbei-
ter*innen (z. B. Organisation von haushaltsnahen 
Dienstleistungen, Kinderbetreuung, etc.) eingehen 
und individuelle Lösungen bieten. Diese Maß-
nahme führt nachweislich zu einer höheren Zufrie-
denheit mit der Arbeitgeberin und geringen Ausfall-
quoten. 
 
 
 Unterstützung der Mitarbei-
tenden 
 Vorbeugung vor Überbelas-
tung/Ausfall 
 Vermeidung von Ausstieg 
 Bindung an das Unterneh-
men 
 
 
 
Mit diesen Maßnahmen hat sich die Stadt Köln ein ehrgeiziges Ziel gesetzt, um als 
attraktive Arbeitgeberin hinsichtlich des „War of talents“ mithalten zu können und der

4 
 
Mitarbeitendenschaft gute und faire Arbeitsbedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf 
und Leben bieten zu können.  
 
Neben dem Zertifikatslogo „audit berufundfamilie“ kann das in Anlage 2 beigefügte 
Kurzporträt, welches die Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatle-
ben, die bereits umgesetzt wurden, und welche in der neuen Laufze it des Zertifikats 
umgesetzt werden, als öffentlichkeitswirksame Information über die Vereinbarkeitsmaß-
nahmen und Vorteile bei der Arbeitgeberin Stadt Köln,  eingesetzt werden (im Entwurf-
Status bis die Zielvereinbarung unterschrieben bei der berufundfamilie GmbH vorliegt).  
 
 
Gez. Prof. Dr. Diemert

Anlage 01 - Zielvereinbarung 2023-2026

22423 Zeichen

zur Bestätigung des Zertifikats
zum audit berufundfamilie
Stadt Köln
Re-Auditierung
Auditor/Auditorin:
Frau Elena de Graat
Datum:
13.05.2023
Anlage 01

Präambel
Mit der Fortführung des audit berufundfamilie wird bei der Stadt Köln weiterhin ein
Arbeitsumfeld gestaltet, das die vereinbarkeits-bezogenen Belange der Mitarbeitenden und der
Organisation beachtet. Mit aufgaben- und familienorientiert- bedarfsgerechten Maßnahmen und
Angeboten werden
•	die Zufriedenheit der städtischen Mitarbeitenden wie auch 
•	die Identifikation mit der Stadt Köln als ihrer Arbeitgeberin erhöht und
•	die wirkungsvollen Arbeitsbeiträge aller gestärkt. 
Dabei findet im Verständnis der Stadt Köln Familie da statt, wo Menschen in Lebensbündnissen
mit enger persönlicher Bindung – auch generationenübergreifend – Verantwortung füreinander
übernehmen; unabhängig von verwandtschaftlicher oder gesetzlicher Legitimation gehören dazu
(nicht)eheliche und gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften mit und ohne Kinder,
Alleinerziehende, Patchwork- und Pflegefamilien.
Das Ziel ist eine bestmögliche Berücksichtigung dienstlicher und familiärer Belange, für die alle
Beteiligten gesprächsbereit sind. Damit möchte die Stadtverwaltung Köln, intern von
Mitarbeitenden und extern von Bewerbenden als moderne, attraktive und familienbewusste
Arbeitgeberin wahrgenommen werden.
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1. HF1: Arbeitszeit
1.1 Ziel: Weitere Arbeitszeitflexibilisierung mit „Augenmaß“ 
Messkriterium: Dienstvereinbarung erneuert und kommuniziert; Dokumentation von
vielfältigen Arbeitszeitarrangements
1.1.1 Maßnahme:
Die neue Dienstvereinbarung zur Flexibilisierung der Arbeitszeit beinhaltet die bereits
wertgeschätzten und bewährten Regelungen zur gleitenden Arbeitszeit ohne Kernarbeitszeit,
die Regelungen zur Flexibilisierung der Gleitzeitkonten und neue Möglichkeiten zur
Flexibilisierung der Arbeitszeit durch Langzeitkonten. 
Zielgruppe: Alle Mitarbeitenden
Umsetzung bis: Bericht 1
1.1.2 Maßnahme:
Das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern der Stadt Köln veranstaltet in Kooperation
mit dem Kompetenzzentrum Frau und Beruf Region Köln (Competentia NRW) das erste
bundesweite Symposium zu den Chancen und Risiken von Teilzeit. Anregungen und Ergebnisse
können in die Ausformulierung und spätere Umsetzungspraxis von Arbeitszeitarrangements bei
der Arbeitgeberin Stadt Köln einfließen. 
Zielgruppe: Alle Mitarbeitenden
Umsetzung bis: Bericht 1
1.1.3 Maßnahme:
Die neue Dienstvereinbarung ermöglicht den Mitarbeitenden, ihre Arbeitszeit innerhalb eines
erweiterten Rahmens (s. 1.1.1) weitgehend flexibel selbst zu gestalten. Der erweiterte Rahmen
orientiert sich an dem Tätigkeitsfeld der Mitarbeitenden und der Aufgabenstruktur der
Dienststelle. Dabei sollen die privaten Lebenssituationen der Mitarbeitenden und die
dienstlichen Belange gleichermaßen berücksichtigt werden.
Die Erprobung von bestmöglicher Praxis 
• beachtet dabei die individuellen Präferenzen, Grenzen und 
   Belastungen der Mitarbeitenden und 
• berücksichtigt die jeweiligen dienstlichen Belange sowie die generellen 
   und dienststellenbezogenen Servicezeiten.
Best-Practice-Beispiele werden dokumentiert und veröffentlicht.
Zielgruppe: Alle Mitarbeitenden 
Umsetzung bis: fortlaufend
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1.1.4 Maßnahme:
Es ist zu prüfen, ob eine Erprobung eines weiter gehenden Arbeitszeitrahmens rechtlich möglich
ist und Bedarf besteht – z.B. ein 24/7-Arbeitszeit-Rahmen für eine abzustimmende Laufzeit. 
Zielgruppe: Alle Mitarbeitenden
Umsetzung bis: Bericht 3
1.1.5 Maßnahme:
In der neuen „Dienstvereinbarung zur Flexibilisierung der Arbeit“ der Stadt Köln werden auch
Bestimmungen zur Einrichtung von Langzeitkonten für tarifbeschäftigte Mitarbeitende und
Beamt*innen verankert. 
Zielgruppe: Alle Mitarbeitenden
Umsetzung bis: Bericht 2
2. HF2: Arbeitsorganisation
2.1 Ziel: Optimierte Nutzung von Stellenkontingenten, fortgesetzter Austausch über die bestmögliche
Berücksichtigung dienstlicher UND privat-familiärer Belange  
Messkriterium: Eine Job- und Topsharing Börse ist in Erprobung.
2.1.1 Maßnahme:
Prüfung, wie einer Job- und Topsharing Börse für Teilzeitkräfte, auch in Führungspositionen, zur
optimierten Nutzung von Stellenkontingenten, umgesetzt werden kann.
Zielgruppe: Alle Teilzeitkräfte, insbesondere Führungskräfte in Teilzeit 
Umsetzung bis: Bericht 3
2.2 Ziel: Organisation des Übergangs bei absehbarem Wechsel in einer (Führungs-) Position
Messkriterium: Gelingende Modelle / Beispiele werden dokumentiert
2.2.1 Maßnahme:
Für den Wissenserhalt in der Organisation wird die Option der befristeten Doppelbesetzung
einer Position, bspw. als gemischtes (Führungs-)Team mithilfe von verfügbaren
Stundenkontingenten budgetbezogen geprüft bzw. verstärkt gefördert.
Gelingende Modelle / Beispiele werden dokumentiert und gezielt (an Führungskräfte)
kommuniziert (s. auch HF 4) .
Zielgruppe: Alle Mitarbeitenden 
Umsetzung bis: fortlaufend
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2.3 Ziel: Fortsetzung etablierter Kooperationen und Transparenz der wertgeschätzten und hilfreichen
(Kooperations-) Angebote 
Messkriterium: Vorliegen von Kooperationsvereinbarungen; Systematische Kooperation der
unterstützenden Einheiten im Haus dokumentiert und gezielt kommuniziert
2.3.1 Maßnahme:
Erarbeitung einer neuen Kooperationsvereinbarung des „Bündnis BerufLeben“ (BBL) zur
Verstetigung des Bündnisses.
Zielgruppe: Alle Mitarbeitenden 
Umsetzung bis: Bericht 1
2.3.2 Maßnahme:
Die Angebote von M.U.T, BGM und BBL werden weiterhin konstruktiv so miteinander
verschränkt, dass ein vielfältiges Mitarbeitenden-Unterstützungs-Paket sichtbar und Resilienz
förderlich merkbar wird 
Zielgruppe: Alle Mitarbeitenden 
Umsetzung bis: Bericht 2
2.3.3 Maßnahme:
Das Führungskräfte-Innovationsnetzwerk sowie Verwaltungsleitungsrunden werden genutzt, um
die Angebotsvielfalt und Ansprechpartner*innen der bereits vorhandenen stadtinternen
Unterstützungseinheiten (BGM, M.U.T & BBL) dieser Zielgruppe wiederholt kompakt transparent
zu machen (s. auch HF 4)  
Zielgruppe: Alle Mitarbeitenden mit Führungsaufgaben 
Umsetzung bis: Bericht 3
3. HF3: Arbeitsort
3.1 Ziel: Nachhaltige Etablierung der Nutzung von flexiblen Arbeitsorten 
Messkriterium: Dienstvereinbarung zum mobilen Arbeiten liegt abgestimmt vor;
bereichsbezogenes, flexibles Konzept dokumentiert und veröffentlicht
3.1.1 Maßnahme:
Die neue Dienstvereinbarung zum Mobilen Arbeiten schafft umfangreichere und flexiblere
Rahmenbedingungen zur individuellen Wahl des Arbeitsortes. Dabei werden die persönliche
Lebenssituation der Mitarbeitenden sowie die dienstlichen Belange gleichermaßen
berücksichtigt. 
Zielgruppe: Alle Mitarbeitenden 
Umsetzung bis: Bericht 2
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3.2 Ziel: Technische Unterstützung zur Realisierung einer „modernen Arbeitswelt“
Messkriterium: Koordinierende Ansprechpartner*innen erprobt; Desk-Sharing-Arrangements
getroffen, erprobt und ggf. diese Praxis ausgeweitet; Optimierung der
technischen Ausstattung (individuell und raumbezogen) vorangebracht;
regionale Work-Spaces erwogen
3.2.1 Maßnahme:
In Anbetracht der vermehrten Nutzung des heimischen Arbeitsortes und des mobilen Arbeitens
werden die dienstlichen Arbeitsorte z.T. in vermindertem Umfang genutzt. Die sich hiermit
bietende Chance der schrittweisen Etablierung des Desk-Sharings wird systematisch adressiert –
ggf. auch in der Dienstvereinbarung ergänzend festgehalten. 
Dieser Raum für Wandel wird kommunikativ begleitet, um eine Akzeptanz dieser
Kultur-Veränderung zu unterstützen.
Es wird geprüft, ob Bedarf besteht, in freiwerdenden Räumlichkeiten Eltern-Kind-Zimmer
einzurichten.
Zielgruppe: Alle Mitarbeitenden 
Umsetzung bis: Bericht 3
3.2.2 Maßnahme:
Nach und nach wird die technische Ausstattung für mobiles Arbeiten optimiert. Dabei wird 
• die Verbesserung der individuellen Ausstattung bedarfsbewusst fortgesetzt und 
• eine Ausstattung von Besprechungsräumen für hybride Sitzungen bedarfsorientiert beachtet 
• generell auf gute Rahmenbedingungen und individuelle Leistbarkeit geachtet 
Zielgruppe: Alle Mitarbeitenden 
Umsetzung bis: Bericht 3
3.2.3 Maßnahme:
Die Option der regionalen Work-Spaces im Kölner Stadtgebiet wird erwogen 
Zielgruppe: Alle Mitarbeitenden 
Umsetzung bis: Bericht 2
3.3 Ziel: Grenzüberschreitende Arbeitsmobilität
Messkriterium: Regelungskonforme Konditionen ermittelt, weitergehende Optionen geprüft,
ergebnisentsprechende Regelung notiert und kommuniziert.
3.3.1 Maßnahme:
Die Konditionen des mit versicherungsrechtlichen Vorgaben konforme, gelegentliche mobile
Arbeit im Ausland werden eruiert / ermittelt (um Fragen von Mitarbeitenden mit dort lebenden
pflegebedürftigen Angehörigen beantworten zu können).
Zielgruppe: Insb. Mitarbeitende mit im (europäischen) Ausland lebenden
pflegebedürftigen Angehörigen
Umsetzung bis: Bericht 2
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4. HF4: Information und Kommunikation
4.1 Ziel: Vielfältige Information & Kommunikation über alle Vereinbarkeits-Angebote und -Möglichkeiten
–> „Tue Gutes und rede darüber“
Messkriterium: Übersichtliches Intranet-Kapitel zu Unterstützungsangeboten im
fortgesetzten Aufbau; FAQ anlassbezogen eingepflegt; Übersicht über alle
Ansprechpartner*innen 
4.1.1 Maßnahme:
Die Intranet-Rubriken der Stadt Köln, die über Unterstützungsangebote und Möglichkeiten
informieren, werden möglichst so miteinander vernetzt / verbunden, dass alles „auf einen Blick“
in einem Bereich“ zu ersehen ist. 
Die Aufnahme von FAQ wird geprüft; sie werden ggf. anlassbezogen nach und nach
ausgearbeitet und eingepflegt. 
Zielgruppe: Alle Mitarbeitenden
Umsetzung bis: fortlaufend
4.1.2 Maßnahme:
Transport von diversen Vereinbarkeitsmotiven mithilfe 
• vorhandener Ansprechpartner*innen M.U.T, BGM, BBL, Personalräte und 
   Schwerbehindertenbeauftragte, die (ggf. erneut) übersichtlich publiziert werden, und 
• ergänzender Kommunikations-Akteur*innen wie den Mitgliedern des Väternetzwerks, die 
   bspw. mit gezielten Aktionen in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt werden. 
Zielgruppe: Alle Mitarbeitenden 
Umsetzung bis: fortlaufend
4.1.3 Maßnahme:
Errichtung eines digitalen Portals zur Information hinsichtlich des Handlings von Beurlaubungen
für Personalsachbearbeitende, Verwaltungsleitungen und weitere sowie für Mitarbeitende als
Erstinformationsquelle für die bevorstehende Beurlaubung. 
Zielgruppe: Personalsachbearbeitende, Verwaltungsleitungen, alle Mitarbeitenden
Umsetzung bis: Bericht 3
4.1.4 Maßnahme:
Gebündelte zur Verfügung Stellung von Informationen für Mitarbeitende, die Elternzeit oder
Mutterschutz in Anspruch nehmen in Form einer Elternmappe. 
Zielgruppe: (werdende) Eltern
Umsetzung bis: Bericht 2
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4.1.5 Maßnahme:
Werbung für das Angebot des Spielekoffers, welcher von den Dienststellen eigenständig
angeschafft werden kann. Zur Verfügung Stellung des Ansichtsexemplars des Bündnisses
BerufLebens als Leihgabe zu Testzwecken und Bedarfsermittlung für Dienststellen.  
Zielgruppe: Alle Dienststellen
Umsetzung bis: Bericht 1
4.1.6 Maßnahme:
Unterstützung von Netzwerken von Mitarbeitenden mit Vereinbarkeitsthemen z.B.
- Ausbau des bestehenden Väternetzwerkes 
- Aufbau eines Netzwerks für Teilzeitkräfte
Zielgruppe: Alle Dienststellen
Umsetzung bis: Bericht 1
5. HF5: Führung
5.1 Ziel: Entwicklung einer - stadtweit - diversitätsfördernden, interkulturell-offenen und vielfältige
ressourcenschätzenden Haltung.
Messkriterium: Die Zusammenkünfte von Dezernent*innen und Amtsleiter*innen (ggf.
wiederholt) werden zur Vermittlung der generellen Ziele genutzt (Agenda /
Feedback)
5.1.1 Maßnahme:
Alle Dezernent*innen werden im Verwaltungsvorstand in den Prozess der Auditierung und die
Umsetzungsvorbereitung der generellen Ziele sowie der detaillierten vereinbarkeits- und
mitarbeiter-orientierten Inhalte und Maßnahmen zum audit berufundfamilie eingebunden. 
Zielgruppe: Alle Dezernent*innen
Umsetzung bis: Bericht 1
5.1.2 Maßnahme:
Ergänzend kann im Rahmen eines Amtsleitungstags
• die familien-& lebensphasenbewusste Personalpolitik der Stadt Köln als Arbeitgeberin sowie 
• die unterstützende Haltung zu Mobiler Arbeit, Stundenreduzierung und Jobsharing, bzgl. 
   Terminlegungen und des Verständnisses für familiäre Verpflichtungen transparent 
   vermittelt werden
Zielgruppe: Alle Amtsleitungen
Umsetzung bis: Bericht 2
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5.1.3 Maßnahme:
Die kontinuierliche Führungskräfteeinbindung wird ergänzt um - teils vorhandene, teils in der
Entwicklung befindliche - persönliche und virtuelle Vermittlungs- & beteiligende Formate &
Workshops
Zielgruppe: Alle Mitarbeitenden der Stadt Köln mit Führungsaufgaben 
Umsetzung bis: Bericht 2
5.2 Ziel: Allen Führungskräften stehen ergänzende Informationen und Angebote für alle Zielgruppen zur
Verfügung
Messkriterium: Plattform (z. B. Intranet-Bereich eingerichtet), Informationen hinterlegt;
Informationsimpulse werden dokumentiert
5.2.1 Maßnahme:
Die schrittweise Bestückung eines Intranet Bereichs mit Informationen und Tools zum Thema
Vereinbarkeit für Führungskräfte unterstützt und befähigt sie, hieraus gezielt die passenden
Arrangements für Mitarbeitende wie auch Führungskräfte selbst zu wählen oder zusammen zu
stellen.
Zielgruppe: Alle Führungskräfte
Umsetzung bis: fortlaufend
5.3 Ziel: Weiterentwicklung des Konzepts der „Qualifizierten Führung“ für die Stadt Köln (Fortbildung /
Qualifizierung als Führungskraft)
Messkriterium: Qualifizierung neuer Führungskräfte etabliert
5.3.1 Maßnahme:
Neue Führungskräfte 
• erwerben (zukünftig) alle mit Reputations-Gewinn den „Führungs-Kompass“, 
   der u.a. Themen behandelt wie
   o Leitlinien & Teambildung,
   o den Umgang mit unterschiedlichen Vereinbarkeitssituationen, 
   o die Verständigung auf eine gelebte lösungsorientierte Kultur zu Vereinbarkeitsthemen
   o den Umgang mit vorhandenen (Mikro-) Stellenkontingenten 
   o den generellen Gesundheitsschutz und 
   o die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitenden mit Einschränkungen
   o sowie Optionen des „Führen in Teilzeit“, 
• erhalten die Möglichkeit, bspw. im Rahmen eines (individuellen oder Gruppen-) Coachings 
   ihre individuellen Werten, persönliche Führungspräferenz resp. -Struktur zu reflektieren 
   und sich über Erfahrungen auszutauschen
Zielgruppe: Alle Mitarbeitenden, die Führungsaufgaben übernehmen werden bzw.
kürzlich übernommen haben
Umsetzung bis: fortlaufend
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5.3.2 Maßnahme:
Die ergänzend befähigenden Angebote, maßgeschneidert für Führungskräfte in
unterschiedlichen Bereichen und auf unterschiedlichen Ebenen, werden vermehrt (auch) als
digitale Formate angeboten.
Diese online „Qualifikations-Häppchen“ werden, sofern sie sich bewähren, generell offeriert und
feste Bestandteile des Führungskräfte-Kompasses etabliert, so dass allen Führungskräften
schrittweise alle Informationen, Angebote und personalpolitischen Instrumente griffbereit zur
Verfügung gestellt sind.
Zielgruppe: Alle Führungskräfte
Umsetzung bis: Bericht 2
6. HF6: Personalentwicklung
6.1 Ziel: Ausbau des weitreichenden & flexiblen Fortbildungsangebotes für Mitarbeitende 
aller Bereiche und Ebenen 
Messkriterium: Dokumentation der vorhandenen E-Learnings, digitalen Schulungen &
Lernvideos 
6.1.1 Maßnahme:
Die Möglichkeiten sich individuell flexibel passend zu Aufgaben und Positionen, bei der Stadt
Köln auf dem Laufenden zu halten, sowie weiter zu qualifizieren wird mit der fortgesetzten
Entwicklung und dem Angebot von weiteren E-Learnings, digitalen Schulungen und Workshops
verstetigt.
Zielgruppe: Alle Mitarbeitenden – explizit auch Mitarbeitende mit flexiblen
Arbeitszeiten, mit reduzierten Arbeitszeitumfang oder in familienbedingter
Freistellung
Umsetzung bis: Bericht 1
6.1.2 Maßnahme:
Das Pilot-Projekt zu „Learning on Demand“ und „Teilen von Wissen“ wird derzeit z.B. mit
Lernvideos zur Einarbeitung realisiert - ergänzt um die bald kommende Möglichkeit, Lernvideos
selbst einzustellen.
Zielgruppe: Alle Mitarbeitenden – explizit auch Mitarbeitende mit flexiblen
Arbeitszeiten, mit reduzierten Arbeitszeitumfang oder in familienbedingter
Freistellung  
Umsetzung bis: Bericht 1
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6.2 Ziel: Kontinuierlich-aktive Einbindung von familienbedingt 
zeitweise nicht aktiv Mitarbeitenden 
Messkriterium: Dokumentation der durchgeführten Konzept-Elemente; Darstellung der
ermittelten einladenden Rahmenbedingungen, von bereits vorhandenen
sowie gestalteten Beispielen
6.2.1 Maßnahme:
Das Konzept zum Kontakthalten und zur Einbindung der längerfristig familienbedingt
Beurlaubte wird erarbeitet und im Nachgang umgesetzt – dazu gehört u.a.
o die Durchführung der 3 Phasen-Kommunikation mit den Mitarbeitenden, 
o die Veranstaltung von regelmäßigen Treffen für die Freigestellten und 
o die wiederholte Übermittlung von vereinbarkeitsbezogenen 
   Informationsmaterialien & Infomappen.  
Zielgruppe: Alle familienbedingt zeitweise nicht aktiv Mitarbeitenden
Umsetzung bis: Bericht 3
6.2.2 Maßnahme:
Darüber hinaus wird – ggf. gemeinsam mit familienbedingt Beurlaubten – daran gearbeitet,
Rahmenbedingungen zu identifizieren, die Angehörige dieser Zielgruppe zu einer
bestmöglich-aktiven Teilhaben ermutigen und dazu einladen, ggf. früher als zunächst geplant
und angekündigt wieder einzusteigen.
Wo bereits vorhanden, werden diese Rahmenbedingungen sehr transparent kommuniziert und
wo noch nicht vorhanden, wird darauf hingewirkt, dass sich entsprechende
Rahmenbedingungen nach und nach entwickeln.
Zielgruppe: Alle familienbedingt zeitweise nicht aktiv Mitarbeitenden
Umsetzung bis: Bericht 3
7. HF7: Entgeltbestandteile und geldwerte Leistungen 
7.1 Ziel: Steigerung der Attraktivität durch ergänzende Entlohnungsoptionen
Messkriterium: Die beschriebenen Aspekte sind geprüft, die Ergebnisse sind Mitarbeitenden
kommuniziert und es wird ergebnisentsprechend verfahren
7.1.1 Maßnahme:
Studientage unter Fortzahlung der Bezüge auch bei privater Weiterbildung, die im städtischen
Interesse ist, ebenfalls zur Verfügung stellen.
Zielgruppe: Alle Mitarbeitenden
Umsetzung bis: Bericht 2
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7.1.2 Maßnahme:
Die Koppelung von besonderen/ zusätzlichen Aufgaben mit dafür zur Verfügung stehenden ggf.
zusätzlichen Stunden (bspw. aus dem Budget von Stundenkontingenten - amtsbezogen) wird
erwogen.  
Zielgruppe: Alle Mitarbeitenden 
Umsetzung bis: Bericht 2
7.1.3 Maßnahme:
Eine Initiative des Städtetages wird erwogen, ob und inwieweit es möglich ist bzw. ermöglicht
werden kann, Zulagen zu gewähren. 
Zielgruppe: Alle Mitarbeitenden 
Umsetzung bis: Bericht 2
8. HF8: Service für Familien
8.1 Ziel: Bedarfsgerechter Einkauf von externen Serviceleistungen für Familien und ihre
lebensphasenbezogen unterschiedlichen Aufgaben
Messkriterium: Wiederholter Transport von Vereinbarkeitsmotiven und Dokumentation der
Realisierungsschritte bzgl. des Einkaufs eines Familienservices; ggf.
Pflege-Lots*innen und -netzwerk installiert
8.1.1 Maßnahme:
Die zeitgemäß-unterschiedlichen Vereinbarkeitsmotive – bezogen auf Kinder, Betreuung von
eingeschränkten Angehörigen unterschiedlichen Alters, Partnerschaft sowie
verwandtschaftliches & soziales Leben und Ehrenamt – werden bei verschiedenen
Gelegenheiten thematisiert und zur Förderung eines gemeinsamen
Vereinbarkeits-Verständnisses sowie für den Transport einer
Vereinbarkeits-Ermöglichungs-Kultur genutzt.
Zielgruppe: Alle Mitarbeitenden der Stadtverwaltung Köln
Umsetzung bis: fortlaufend
8.1.2 Maßnahme:
Einholen von Familienservice-Angeboten und 
Beauftragung von externen Serviceleistungen zur
o	Beratung und Unterstützung der Betreuung von Kindern sowie 
o	Beratung und Unterstützung in Pflegefragen
Zielgruppe: Alle Mitarbeitenden mit familiären Betreuungsthemen
Umsetzung bis: Bericht 1
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8.1.3 Maßnahme:
Die Möglichkeit der hausinternen Beratung durch – mehrere - hierfür fortgebildete
Pflege-Lots*innen wird geprüft und ggf. schrittweise umgesetzt. 
Zielgruppe: Alle Mitarbeitenden mit Pflegethemen 
Umsetzung bis: Bericht 2
8.1.4 Maßnahme:
Zur Unterstützung von pflegenden Angehörigen wird geprüft, ob stadtintern eine regelmäßige
Pflegesprechstunde angeboten werden kann.
Zielgruppe: Pflegende Angehörige
Umsetzung bis: Bericht 2
8.1.5 Maßnahme:
Weiterer Ausbau der Kinderbetreuungsplätze für Kinder der städtischen Mitarbeitenden, digitale
zur Verfügungstellung von Informationen zur Inanspruchnahme. 
Zielgruppe: Eltern
Umsetzung bis: Bericht 2
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Umsetzungsstrategie und -struktur
Unterstützung seitens der Leitung:
Die Oberbürgermeisterin und der Verwaltungsvorstand legen explizit Wert auf die aufmerksame
Verfolgung von Vereinbarkeitszielen und unterstützen das Vorgehen nach dem audit
berufundfamilie. Sie unterstützen das nun vereinbarte Handlungsprogramm für die kommenden
drei Jahre und werden die Fortschritte weiterhin aktiv begleiten.
Koordinierende Verantwortung:
Die Verantwortung für die Umsetzung der Zielvereinbarung liegt auch in der nächsten Zeit bei
dem strategisch partnerschaftlich unterstützten Bündnis BerufLeben. Dessen Arbeit es auf Basis
der Kooperation zwischen dem Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern und dem
Personal- und Verwaltungsmanagement sowie der hieraus bereitgestellten, personellen und
finanziellen Ausstattung zu stabilisieren gilt. 
Unterstützende Bereiche/Personen/Steuerungsgruppe:
Um die gemeinsam aktive Umsetzung sicherzustellen, werden alle mit personalleitenden
Aufgaben im Rahmen verschiedener Tagungen und Austauschgelegenheiten über generelle
Ziele, Inhalte und Maßnahmen der lebensphasenbewussten und bedarfsorientierten
Personalpolitik der Stadt Köln als Arbeitgeberin informiert. Gremienvertreter*innen werden hier
ebenfalls beteiligt.
Finanzielle Ressourcen: 
Finanzielle Ressourcen werden projekt- und bedarfsbezogen im Rahmen der zur Verfügung
stehenden Haushaltsmittel bereitgestellt.
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Hiermit erkläre ich mich mit den im Rahmen der Re-Auditierung definierten Zielen 
und Maßnahmen sowie der Umsetzungsstrategie und –struktur einverstanden.
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Name
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Funktion
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 Unterschrift
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 Datum
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 Ort
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Name
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Funktion
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 Unterschrift
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 Datum
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 Ort
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13.05.2023

Beratungsverlauf (2)

28.08.2023 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 1.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
04.09.2023 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern
TOP 4.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1887/2023
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
12.06.2023
Erstellt
05.06.2023 09:14