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1547/2019

Regelmäßige Berichterstattung aus dem Aktionsbündnis Schulbau, TOP 1.3

Mitteilung Ausschuss 06.05.2019

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Nächste Beratung: Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft, Sitzung am 13.05.2019, TOP 7.5

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

9391 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 06.05.2019 
 1547/2019 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 06.05.2019 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 13.05.2019 
 
Regelmäßige Berichterstattung aus dem Aktionsbündnis Schulbau, TOP 1.3 
In seiner Sitzung am 29.02.2016 hat der Ausschuss Schule und Weiterbildung im Rahmen seiner 
Aktuellen Stunde zum Ausbau des Gesamtschul- und Gymnasialangebotes in Köln, AN/0034/2016, 
eine regelmäßige Berichterstattung über die Bau-und Planungsprozesse seitens der Schulverwaltung 
zu Beginn jeder Ausschusssitzung erbeten. 
 
Seit dem 01.06.2015 fanden unter Federführung von Dezernat IV, Bildung, Jugend und Sport, 32  
Sitzungen des Aktionsbündnisses statt. Im November 2018 wurde die federführende Steuerung der 
priorisierten Schulbaumaßnahmen vom Schuldezernat auf das Dezernat VI, Stadtentwicklung, Planen 
und Bauen, übertragen (Vorlage 2965/2018).  
 
Die Berichterstattungen für den Ausschuss Schule und Weiterbildung und für den Betriebsausschuss 
Gebäudewirtschaft werden weiterhin mit den Sitzungen des Aktionsbündnisses synchronisiert und 
sind ebenfalls in die Federführung von Dezernat VI übergegangen. Die Berichterstattung aus dem 
Aktionsbündnis wird als ständiger TOP vom Ausschuss Schule und Weiterbildung in den  
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft verlagert. Der Ausschuss Schule und Weiterbildung erhält die 
Berichterstattungen gleichermaßen als Mitteilung zur Kenntnis.  
 
Unter der Federführung von Dezernat VI, Stadtentwicklung, Planen und Bauen haben  
zwischenzeitlich vier Sitzungen des Aktionsbündnisses stattgefunden, davon am 28.03.2019 die letz-
te Sitzung mit Frau Dr. Klein. Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt weiterhin auf einer zügigen 
Ämterabstimmung, um die personalisierten und die im Weiteren anstehenden Schulbaumaßnahmen 
forciert voranzutreiben.  
 
Das Aktionsbündnis Schulbau orientiert sich bei seiner Arbeit an der am 04.04.2019 im Rat  
beschlossenen priorisierenden Schulbauliste.  
 
In der Ratssitzung am 04.04.2019 wurden wichtige Schulbauprojekte, die im Aktionsbündnis  
begleitet werden, beschlossen.  
 
Aufstellung von Schulpavillons 
 
Der Rat hat die Verwaltung in seiner Sitzung am 4. April 2019 beauftragt, schnellstmöglich weitere 
Schulpavillons zur Bildung von 44 Klassenräumen, zwei OGTS-Räumen und vier Mensen mit Küchen 
und Nebenräumen zu beschaffen und erneut an zehn Standorten zur Nutzung als Vorbereitungsklas-
sen, zur Mehrklassenbildung oder als Interim aufzustellen.  
Damit können Planung und Bau im Rahmen des geltenden Vergaberechts nun aufgenommen  
werden.

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Nachdem die angegebenen Standorte auf die technische und baurechtliche Umsetzbarkeit überprüft 
wurden, wird mit dem Ratsbeschluss nun die Planung, Beschaffung und Errichtung von mobilen  
Unterrichtseinheiten zum schnellstmöglichen Zeitpunkt erfolgen. Unter Beachtung der  
Fertigungszeiten der Hersteller ist bereits jetzt absehbar, dass die Inbetriebnahme nicht fristgerecht 
zum Schuljahresbeginn 2019/20 erfolgen kann. Zudem erschweren an vielen Standorten schwierige 
Anschlusskapazitäten (Strom, EDV, Wärme, Wasser) die Errichtung. Die Anlagen werden dadurch 
voraussichtlich frühestens im 4. Quartal 2019, das heißt bis zum Jahresende, fertiggestellt.   
 
Ganztags-Erweiterungsbau in Rath/Heumar  
 
Zudem hat der Rat der Stadt Köln beschlossen, die Planungen für einen Ganztags-Erweiterungsbau 
an der Katholischen Grundschule Forststraße in Rath/Heumar aufzunehmen.  
Damit soll in den nächsten Jahren nach der jüngsten Generalinstandsetzung des Schulgebäudes und 
der Turnhalle als nächstes anstelle des ehemaligen Hausmeisterhauses ein neues Gebäude für die 
Offene Ganztagschule geplant werden. Der Zeitpunkt der tatsächlichen Planungsaufnahme erfolgt 
entsprechend der beschlossenen "Priorisierenden Schulbaumaßnahmenliste 2018". 
 
Planungsbeschluss zum Abriss und Ersatzbau des OGS-Hauses der  
Katholischen Grundschule Forststraße 20, 51107 Köln (Rath-Heumar) 
 
Der Rat der Stadt Köln hat die Planungsaufnahme (bis einschließlich Leistungsphase 3 der  
Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI) zum Abriss des alten Gebäudes der Offenen 
Ganztagsschule (OGS) und Erstellung eines Ersatzbaus für die Katholische Grundschule (KGS) 
Forststraße 20, 51107 Köln (Rath-Heumar) beschlossen. Dabei ist die Priorisierung entsprechend der 
Schulbauliste 2018 zu beachten.  
Die Planungskosten bis einschließlich Leistungsphase 3 HOAI belaufen sich nach vorläufiger  
Kosten-schätzung auf rund 180.000 Euro. Die aus dem städtischen Haushalt zu finanzierenden  
Planungskosten sind im Haushaltsjahr 2019 im Teilergebnisplan 0301 veranschlagt. 
 
Weitere ausgewählte Projekte aus dem Aktionsbündnis: 
 
Neubau der Friedrich-List-Schule  
 
Der Baubeginn für ein wichtiges Schulbauprojekt im rechtsrheinischen Köln ist erfolgt. In Porz-
Gremberghoven ist mit dem Neubau der Friedrich-List-Schule an der Breitenbachstraße begonnen 
worden. Das Konzept für die neue Gemeinschaftsgrundschule wurde mit Vertretern der Schule ge-
meinsam entwickelt. Besonderes Augenmerk lag hierbei auf der Organisation der Schülerbereiche. 
Ziel war es, dass die Schülerinnen und Schüler flexibel die ihnen zur Verfügung stehenden Räume 
nutzen können. 
 
Im Erd- und Obergeschoss werden deshalb jeweils zwei sogenannte Cluster um eine offene  
Lernzone gebildet. Cluster sind Raumgruppen, in denen Lern- und Unterrichtsräume gemeinsam mit 
den zugehörigen Differenzierungs-, Aufenthalts- und Erholungsbereichen eine Einheit bilden.  
An der Breitenbachstraße werden sich in den Clustern Klassenräume, Ganztagsräume, Garderoben 
und Toiletten befinden, so dass der Ganztagsraum in den Morgenstunden auch für den Unterricht und 
umgekehrt der Klassenraum nachmittags dem Ganztag zur Verfügung steht. Im Obergeschoss  
werden zwischen den Clustern die Räume für das Lehrpersonal und die Verwaltung zentral platziert. 
 
Vom Haupteingang an der Breitenbachstraße soll das abgesenkte Foyer des Forums barrierefrei  
erreichbar sein. Es wird im Zentrum der Schule angeordnet und auch dem Stadtteil künftig als  
Veranstaltungsort zur Verfügung stehen. An das Forum schließt sich im Außenbereich ein  
abgesenkter Schulhof an. Ein Dach, unter dem die Schülerinnen und Schüler auch die Pause  
verbringen können, wird das Schulgebäude mit dem Neubau der Turnhalle verbinden.  
Der zweigeschossige Baukörper wird sich, mit Rücksicht auf den Baumbestand, entlang der  
Breitenbachstraße erstrecken.

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Der Schulbetrieb wurde frühzeitig in die Stresemannstraße ausgelagert, um das bisherige Gebäude 
abzubrechen und mit den Planungen auf dem freien Baufeld starten zu können. Der Bau soll im  
ersten Quartal 2021 in Betrieb genommen werden. Dann soll zum nächstmöglichen Zeitpunkt an den 
alten Standort zurückgekehrt und eingezogen werden. Die Kosten für Planung und Bau werden auf 
13,7 Millionen Euro geschätzt. 
 
Erweiterung des Kaiserin-Augusta-Gymnasiums  
 
Nach Ostern starten die vorbereitenden Arbeiten für die Erweiterung des Kaiserin-Augusta-
Gymnasiums am Georgsplatz in der Altstadt-Süd: Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln beginnt mit 
dem Abbruch der Turnhalle und der Mensa-Pavillons, damit der Erweiterungsbau an das bestehende 
Schulgebäude anschließen kann. Dies wird voraussichtlich vier Monate in Anspruch nehmen. Danach 
folgen die denkmalpflegerischen Bodenerkundungen von mindestens sechs Monaten Dauer.  
Voraussichtlich im 1. Quartal 2020 sollen dann die Rohbauarbeiten beginnen.  
 
Das Bestandsgebäude wird gemäß Raumprogramm des Amtes für Schulentwicklung erweitert.  
Neben einer Mensa/Aula kommen 26 Unterrichtsräume, 8 Betreuungsräume sowie Fachräume für IT, 
Zeichnen und Musik hinzu. Die viergeschossige Erweiterung wird mit dem Bestand ein  
abgeschlossenes Ensemble bilden, den Schulhof umschließen und auf allen Ebenen höhenversetzt 
an die bestehende Anlage angebunden. Im Erdgeschoss des neuen Südflügels sind die großen  
öffentlichen Nutzungen der Mensa und des Pädagogischen Zentrums vorgesehen. In den drei Ober-
geschossen werden die Unterrichts- und Betreuungsräume untergebracht. Durch die Anbindung des 
Neubaus an den Altbau wird das Gebäude bis auf ein Teilgeschoss im 4. Obergeschoss komplett 
barrierefrei. Die zusätzlich geschaffene Nutzfläche wird rund 3.500 Quadratmeter betragen.  
Das Gymnasium hat aktuell 905 Schulplätze.  
 
Die ursprünglich geplante Dreifach-Turnhalle ist nicht Gegenstand dieser Bauarbeiten.  
Auf Grund des andauernden Beweissicherungsverfahrens im Bereich der Archiveinsturzstelle und der 
anschließenden Ausbauarbeiten wird das dafür vorgesehene Grundstück noch auf Jahre von der 
KVB belegt sein. Der Turnhallenbau muss demnach in einem zweiten Bauabschnitt erfolgen.  
Um trotzdem den Sportunterricht dauerhaft sicherstellen zu können, wurde in der Follerstraße neben 
der Severinsbrücke eine Interimsturnhalle in Leichtbauweise errichtet. Sie ist seit Dezember 2017 in 
Betrieb und ersetzt die Einfach-Turnhalle auf dem Schulgrundstück, die nun abgebrochen werden 
muss. Von einem Aufschub der Gesamtmaßnahme (Erweiterungsbau und Turnhallen in einem  
Bauabschnitt) wurde abgesehen, um die Schulerweiterung schnellstmöglich realisieren zu können 
und damit dem wachsenden Bedarf an zusätzlichen Schulplätzen gerecht zu werden. 
 
Gez. Greitemann

Beratungsverlauf (2)

06.05.2019 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 1.3.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
13.05.2019 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft
TOP 7.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1547/2019
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
06.05.2019
Erstellt
30.04.2019 11:26