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2007/0152

Zusatzvereinbarung zwischen der High-Electric Music Organisation e. V. (HEMO-Jugend Eberstadt) und der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Magistratsvorlage 06.03.2007

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      ÿÿÿÿZusatzvereinbarung 

Zwischen der Wissenschaftsstadt Darmstadt,
vertreten durch den Magistrat, Jugendamt

und

der High-Electric Music Organisation e. v., 
der HEMO-Jugend Eberstadt (Verein),
vertreten durch den Vorstand 

wird folgende Zusatzvereinbarung zum Vertrag vom 13.09.99 geschlossen




Zusatz zu 3. Verpflichtungen der Stadt

Der dem Verein zustehende Betrag für Reinigungskosten ist nun unter 4. Zuschüsse der Stadt (Sachkosten) aufgeführt.   



Zusatz zu 4. Zuschüsse der Stadt

Personalkosten

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt übernimmt die Vergütung von 2 sozialpädagogischen Fachkräften mit je 30,3896 Wochenstunden die bisher nach BAT V b / IV b zuzüglich einer Vergütungsgruppenzulage in Höhe von 5 % der Grundvergütung der Stufe 4 der Vergütungsgruppe IV b BAT gezahlt wurde und zum 01.10.2005 in  Entgeltgruppe 9 TVöD plus Besitzstand übergeleitet wurden.

Weiterhin übernimmt die Wissenschaftsstadt Darmstadt anstelle der bisherigen Personalkosten für einen Jahrespraktikanten/eine Jahrespraktikantin die Kosten einer weiteren sozialpädagogischen Fachkraft mit 22,2857 Wochenstunden auf Grundlage einer Bezahlung nach Entgeltgruppe 9 TVöD.

Der Personalkostenzuschuss wird auf höchstens 103.000,00 ¬  jährlich begrenzt.

Sachkosten und Honorare

Der Verein erhält für Sachkosten und Honorare einen jährlichen Betrag von 25.000,00 ¬ .

Zu den Sachkosten zählen: einmalige Anschaffungen (unter 410,00 ¬ ), Bürobedarf und Reinigungsmaterial.

Der Verein hat von dem Sachkostenzuschuss die Reinigung in den Schulferien und die Grundreinigungen im Jugendhaus zu tragen. Er kann hierfür ein Unternehmen seiner Wahl beauftragen oder diese mit eigenen Kräften durchführen.

Honorarkräfte können die unter 4.a. genannten pädagogischen Fachkräfte in ihrer Arbeit unterstützen.

Honorare sowie Reinigungskosten (außer Reinigungsmaterial) sind im Jahresabschluss (als Personalausgaben) gesondert auszuweisen.

Die Aufwendungen für die externe Personalabrechnung sind ebenfalls den Sachkosten zuzuordnen.

Der Zuschuss wird in vier Teilbeträgen ausgezahlt. Er darf jedoch nur insoweit und nicht eher abgerufen werden, als die Mittel für fällige Zahlungen im Rahmen des Verwendungszweckes benötigt werden.

Zusatz zu 6. Prüfung

Über die Verwendung des Zuschusses ist bis spätestens 01. März des Folgejahres ein Verwendungsnachweis vorzulegen. Der Verwendungsnachweis besteht aus

einem Bericht über den Erfolg der geförderten Maßnahme (Sachbericht)
der Jahresrechnung mit Vermögensübersicht

Die Original-Ausgabebelege mit Nachweis der Zahlungen (Kontoauszüge) sind beizufügen.

Die Stadt behält sich vor, die bereits gewährte Förderung zurückzufordern, wenn

der Verwendungsnachweis nicht ordnungsgemäß geführt oder nicht rechtzeitig vorgelegt wird,
der Zuschuss nicht oder nicht in voller Höhe, nicht alsbald nach seiner Erbringung oder nicht für den o. g. Verwendungszweck verwendet wird,
die Liquiditätsreserve am Ende des Jahres 20 % der Ausgaben übersteigt.

Die Berechnung von Zinsen in Höhe von 5 % über dem jeweiligen Basiszinssatz bleibt vorbehalten.  

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Æhþ„þ^„þa$Die Zusatzvereinbarung beginnt mit Datum vom ..................


Für den Magistrat der				Für den Magistrat der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt		Wissenschaftsstadt Darmstadt




............................		.............................
Walter Hoffmann					Wolfgang Glenz                                                                 Oberbürgermeister				Bürgermeister


Für die „HEMO-Jugend“
Eberstadt



............................
Vorsitzende
Magda Ryrko








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2007/0152

4120 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
22.03.2007 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat V Dezernat I 
Dezernat II 
Rechtsamt 
Revisionsamt 
Hauptamt 
Kämmerei 
 
Amt: Sozialverwaltung  
an den Magistrat 
 
  zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss  OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
   
Tagesordnung:  I  II 
Verteiler: 
I                       II 
V                      50/51 
30                    14 
106                  101 
JHA                   20 
Stvv 
 
 
Vorlage-Nr. 2007/0152 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
226  
 
 
Betreff: Zusatzvereinbar ung zwischen der High-Electric Music Organisation e. V. (HEMO-
Jugend Eberstadt) und der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
Vorlage vom: 06.03.2007 
 
Beschlussvorschlag: 
1. Der Magistrat beschließt, die Zusatzvereinbarung zwischen der High-Electric Music Organisation e. V. 
und der Wissenschaftsstadt Darmstadt über die Bezuschussungsleistungen der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt an den Verein HEMO Jugend Darmstadt-Eberstadt. 
2. Die Zusatzvereinbarung wird mit Wirkung vom 1. Januar 2007 abgeschlossen und basiert auf dem 
Vertrag vom 13. September 1999. 
3. Die notwendigen Haushaltsmittel werden unter der Haushaltsstelle 01.4602.700100 zur Verfügung 
gestellt und werden aus dem Budget der Sozialverwaltung erwirtschaftet. 
4. Der Beschluss des Magistrats ist dem Jugendhilfeausschuss zur Kenntnis zu geben. 
 
Anlagen: Zusatzvereinbarung  Stand 21.03.07 
 
Beschluss des Magistrats vom 28.03.2007 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

2 
... 
 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 6. März 2007: 
 
 
Der Verein HEMO-Jugend Eberstadt e. V. ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe nach § 75 
KJHG und nimmt durch die Unterhaltung des Jugendhauses „Zigarrnkist“ im Rahmen der offenen 
Jugendarbeit, vorrangig Aufgaben nach § 11 KJHG wahr. Diese Angebote der Jugendarbeit sollen der 
Förderung der Entwicklung von jungen Menschen dienen, an ihren Interessen anknüpfen und von 
ihnen mitbestimmt und mitgestaltet werden. 
 
Das Jugendhaus befindet sich im Ortskern des Darmstädter Stadtteils Eberstadt. Das Jugendhaus 
besitzt einen relativ hohen Bekanntheitsgrad für die Altersklassen 12-20 Jahre, da es sich in den 
Kellerräumen der einzigen weiterführenden Schule des Stadtteils Eberstadt, der Gutenbergschule, 
befindet. Im Stadtteil Eberstadt wohnen 2075 Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren, die die 
potentielle Zielgruppe der offenen Angebote des Jugendhauses sind. 
 
Durch die Selbstverwaltungsstrukturen des Jugendhauses „Zigarrnkist“ werden 
Partizipationsmöglichkeiten erprobt, umgesetzt und weiterentwickelt. Mit dem Ziel der Unterstützung 
der eigenen Selbstwert- und Selbstbestimmungskräfte der Jugendlichen ist der Verein seit über 30 
Jahren aktiv. Das Prinzip „Demokratie von unten“ wird im Jugendhaus „Zigarrnkist“ für die 
Jugendlichen praktisch umgesetzt und erlebbar gemacht. 
 
Ursprünglich wurde das Jugendhaus von zwei sozialpädagogischen Fachkräften (zu je 30 
Wochenstunden) und einer Jahrespraktikantin bzw. Jahrespraktikanten betrieben. Nachdem jahrelang 
die Praktikantenstelle aus Mangel an Bewerbungen –trotz intensiver Bemühungen- nicht mehr 
adäquat besetzt werden konnte, wurde schon im Jahr 2001 zusammen mit der zuständigen 
Dezernentin beschlossen, alternativ eine weitere sozialpädagogische Fachkraft auf der Basis von 22 
Wochenstunden einzusetzen. Da der Einsatz im Rahmen des Entgeltes eine Jahrespraktikantenstelle 
erfolgte, entstanden damit keine zusätzlichen Kosten für die Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
 
Diese Regelung soll jetzt vertraglich festgeschrieben werden wobei der Personalkostenzuschuss in 
der Zusatzvereinbarung auf einen Höchstbetrag von 103.000,00 Euro begrenzt wird. 
 
Darmstadt, 6. März 2007 
dr-gö, Nst.: 32 73 
 
 
Dezernat I Dezernat II   Dezernat V 
 
 
 
 
Walter Hoffmann Wolfgang Glenz   Jochen Partsch 
Oberbürgermeister Bürgermeister   Stadtrat 
 
Anlage 
Zusatzvereinbarung

Beratungsverlauf (1)

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Details

Vorlagen-Nr.
2007/0152
Typ
Magistratsvorlage
Datum
06.03.2007
Erstellt
29.09.2026 00:00