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2421/2024

Zuschuss an die KlubKomm, Verband Kölner Clubs und Veranstalter*innen e.V. für Klimastipendien, um ökologische Nachhaltigkeit in Kölner Clubs und Event-Locations

Beschlussvorlage Ausschuss 03.09.2024

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 12.09.2024, TOP 4.2.3

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

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Anlage 1 Future Fonds Hamburg

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Beschlussvorlage Ausschuss

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Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

884 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/VIII/2 
 
 
Vorlagen-Nummer 
2421/2024
Stand: 13.10.2025 
Sachstandsbericht  
Zuschuss an die  KlubKomm, Verband Kölner Clubs und Veranstalter*innen e.V. für 
Klimastipendien, um ökologische Nachhaltigkeit in Kölner Clubs und Event-Locations 
zu unterstützen. 
Beschluss: 
 
Der Ausschuss für Klima, Umwelt und Grün der Stadt Köln beschließt die Gewährung eines 
Zuschusses an den Verein KlubKomm e.V. zur Intensivierung der ökologischen Nachhaltig-
keitsentwicklung der Kölner Club- und Veranstaltungsszene in Höhe von 120.000 Euro in 
2024. 
 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Der Ausschuss Klima, Umwelt und Grün der Stadt Köln hat den Zuschuss an den Verein Klub-
Komm e.V. zur Intensivierung der ökologischen Nachhaltigkeitsentwicklung der Kölner Club- 
und Veranstaltungsszene wie beschlossen gewährt.

Anlage 1 Future Fonds Hamburg

4487 Zeichen

Future Fonds Hamburg
14.12.2023 
Vorstellung des Förderprogramms für 
Transformationsmanagement in Musikspielstätten

Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Clubkultur
● Im März 2022 unterzeichnen 16 Hamburger Clubs & 
Veranstaltende den Code of Conduct “Zukunft feiern”
● vermehrter Austausch durch monatliche Runde Tische → 
Problem: fehlende Personalressourcen für Umsetzung von 
Maßnahmen seitens der Spielstätten
● Clubkombinat adressiert Herausforderung gegenüber Politik 
auf Landesebene → Beschluss der Bürgerschaft 12/2022

Der Future Fonds
● Konzeptentwicklung durch Clubkombinat in Rücksprache mit BKM HH
→ zweijähriger Fördertopf ab Mai 2023
● 6 Stipendien für Transformationsmanagement in den Spielstätten á 700€/Monat
● zentrale Projektkoordination seitens des Clubkombinats
● Bewerbung um das Stipendienprogramm mit Ausgangsbilanz und Beschreibung 
geplanter Maßnahmen

Geförderte Spielstätten

Fördervereinbarung
Geförderte Einrichtungen verpflichten sich, Mitarbeitende mindestens 5 
Arbeitsstunden pro Woche u.a. zur Übernahme der folgenden Aufgaben freizustellen:
● Teilnahme an den Runden Tisch „Zukunft feiern“ vom Clubkombinat
● Erstellung und Einreichung einer Ausgangsbilanz
● Maßnahmen zur Bilanzierung/CO2 Bilanz
● Nachhaltigkeitskommunikation
● Einreichung von Berichten
● Abstellung des Personals für Schulungsprogramme
● Implementierung von betrieblichen Routinen durch Ansprache sämtlicher 
Gewerke innerhalb des Veranstaltungsbetriebs

Besetzung der Stellen
● Tranformationsmanagement ist - je nach Spielstätte - unterschiedlich angesiedelt
● Aufstockung bestehender Strukturen oder zusätzliche Minijobs
○ Geschäftsführung
○ Technische Leitung
○ neu geschaffene Stelle Transformationsmanager:in

Unterstützung durch Partner:innen
● Aktionsplanberatung durch Green Events Hamburg
○ 2 Workshops zur Entwicklung von eigenen Nachhaltigkeitskonzepten
○ Netzwerk und Austausch
● Durchführung von kostenneutralen Energieberatungen, gefördert durch den 
Hamburger Klimafonds, Green Planet Energy und die Behörde für Kultur und 
Medien
○ Begehung der Clubs mit Energieberater Torge Ebeling
○ Abschlussbericht & Feedback im Herbst 2023
● Green Club Training von Clubtopia

Highlights | Erste Ergebnisse
● Leuchtturm-Projekt: umfassende Automatisierung der Kühl- und Lüftungstechnik 
im Uebel&Gefährlich. Bis zu 40% Stromeinsparung möglich
● AG-Nachhaltigkeit im Gängeviertel: 11 Mitglieder, regelmäßige Treffen, 
umfassende Analyse und vielseitige Maßnahmen, die Nachhaltigkeit fest im 
Kollektiv verankern sollen
● KENT-Club: Nachhaltigkeitskommunikation, Energiesparmaßnahmen, 
Kronkorkensammlung
● moondoo: Umsetzung Energiesparmaßnahmen, Kommunikationskonzept

Die Personalkapazitäten ermöglichen
● ein deutlich höheres Engagement der Spielstätten 
● eine höhere Detailtiefe der Nachhaltigkeits-Maßnahmen/ Umsetzung komplexer 
Projekte
● schaffen Leuchturmprojekte für die gesamte Clubkultur. Vom vertieften Wissen der 
Stipendiat:innen profitieren jene mit weniger Kapazitäten
● eine ganzheitliche Herangehensweise und Implementation der Maßnahmen im Team 
sowie eine langfristige Verankerung
● eine konsequente Umsetzung von Energiesparmaßnahmen und Maßnahmen zu 
Effizienzsteigerung, die - je nach Gegebenheit der Spielstätte und Einsparpotential – 
eine langfristige Kulturförderung bedeutet, die erst durch den Future Fonds ermöglicht 
wird

Zwischenfazit
● Transformationsprozesse bedürfen Zeit:
○ Status Quo Analyse, Sondierung & Bewertung der Maßnahmen und der 
internen Struktur seitens der Spielstätten bestimmten den bisherigen 
Förderzeitraum
○ Wissensaufbau seitens der Clubs nötig
● branchenspezifische Förderprogramme für Investive Maßnahmen fehlen
● Spielstätten sind sehr unterschiedlich in ihrer Organisation, den baulichen 
Gegebenheiten und betrieblichen Abläufen, es bedarf immer einer individuellen 
Betrachtung
● Postpandemische Probleme sind weiterhin eine Hürde: Weniger Publikum/ 
Erschließung neuer Zielgruppen, Personalfluktuation, Rückforderung von 
Überbrückungshilfen etc.

Ausblick
● Stipendienhöhe ggf. zu niedrig, um nachhaltig feste Stellen zu schaffen. 
● Überlegung von Tandemstipendien: 2 Clubs teilen sich eine:n 
Tranformationsmanger:in
○ Wissenstransfer & Kompetenzaufbau gebündelt
● flankierende Weiterbildungsangebote sind hilfreich und sollten ggf. gesondert 
Budgetiert werden
● passende Förderprogramme für die Umsetzung investiver Maßnahmen nötig
● langfristige Sicherung kultureller Räume seitens der Stadtpolitik nötig

Beschlussvorlage Ausschuss

7820 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/VIII/2 
 
Vorlagen-Nummer 
 2421/2024 
Freigabedatum 03.09.2024 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Zuschuss an die  KlubKomm, Verband Kölner Clubs und Veranstalter*innen e.V. für 
Klimastipendien, um ökologische Nachhaltigkeit in Kölner Clubs und Event-Locations 
zu unterstützen.  
Beschlussorgan 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss für Klima, Umwelt und Grün der Stadt Köln beschließt die Gewährung eines 
Zuschusses an den Verein KlubKomm e.V. zur Intensivierung der ökologischen Nachhaltig-
keitsentwicklung der Kölner Club- und Veranstaltungsszene in Höhe von 120.000 Euro in 
2024. 
 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 12.09.2024

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            
% 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  120.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            
% 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Maßnahmen Planung 
Die Clubkultur unterstützt das städtische Ziel zur Klimaneutralität bereits mit der Einführung 
von „Zukunft feiern“, dem Code of Conduct für eine nachhaltige Club- und Festivalkultur. Zu-
dem beteiligen sich einige Clubs und Event-Locations an dem von der Stadt Köln und KölnBu-
siness Wirtschaftsförderungs-GmbH organisierten Prozess der Gemeinwohlbilanzierung (AN 
1875/2021).  
Zur zielgerichteten Identifikation von Maßnahmen bedarf es zusätzlicher, insbesondere perso-
neller Ressourcen bei Clubs und Veranstalter*innen, um die individuell wirkungsvollsten Um-
setzungsbereiche voranzutreiben. Daher beabsichtigt die Verwaltung, Clubs und Veranstal-
ter*innen nach dem Vorbild des bereits erfolgreich implementierten Hamburger Future Fonds 
(vgl. Anlage 1) mit einem Initialzuschuss zu unterstützen. Die Maßnahme wurde entsprechend 
den Erfahrungen aus Hamburg und dem lokalen Kontext adaptiert.

3 
Zuschussempfängerin und verantwortlich für die Gesamtkoordination wird der KlubKomm 
e.V., Verband der Kölner Clubs und Veranstalter*innen, sein. Der KlubKomm e.V. wird die Mit-
tel verwenden, um bis zu zehn Betrieben in Köln für eine Dauer von 24 Monaten „Klimastipen-
dien“ i.H.v. 500€/Monat zu gewähren. Die Mittel werden durch die Betreiber*innen von Clubs 
und Event-Locations eingesetzt, um Nachhaltigkeitsmanager*innen einzusetzen. Dies kann 
durch Aufstockung des vorhandenen Personal geschehen, das die zusätzliche Aufgabe der 
Umsetzung klimaschutzwirksamer Maßnahmen übernimmt. Alternativ besteht die Option, wei-
teres Personal für diese Aufgabe einzustellen. Die ausgewählten Betriebe tragen die Kosten 
für die Sozialversicherung. 
Die Ausschreibung für das Klimastipendium verlangt, dass Bewerber*innen den „Code of 
Conduct für eine nachhaltige Clubkultur“ unterzeichnen oder bereits unterzeichnet haben. Zu-
dem müssen sie ein Nachhaltigkeitskonzept einreichen, das konkrete Maßnahmen und Ziele 
aus allen acht Teilbereichen des „Code of Conduct“ enthält und zur Transformation des Be-
triebs beiträgt. Eine eigens erstellte Vorlage für die Nachhaltigkeitskonzepte erleichtert die 
Vergleichbarkeit der Bewerbungen. Bewerber*innen müssen sich außerdem verpflichten, an 
„Runden Tischen“ und Schulungsprogrammen der Klubkomm teilzunehmen, die als Prozess-
begleitung und Mentoring dienen. Sie müssen einen ersten Ergebnisbericht nach sechs Mo-
naten, einen Zwischenbericht nach zwölf Monaten und einen Abschlussbericht nach 24 Mona-
ten einreichen. Die Betriebe werden von einer Jury, bestehend aus Vertreter*innen der Ver-
waltung, KölnBusiness und der KlubKomm ausgewählt.  
 
Start, Ziele und Wirkung der Bezuschussung 
Der Start der Bezuschussung ist unmittelbar im Anschluss an den Ratsbeschluss in 2024 ge-
plant. 
Die Ziele der Maßnahme beinhalten die Reduzierung des Ressourcenverbrauchs im Allgemei-
nen, insbesondere des Energieverbrauchs sowie die Änderung des Energiemixes, die Skalie-
rung der Lernerfahrungen aus der Gemeinwohlbilanzierungsrunde für Gastro- und Clubbe-
triebe sowie die Vermittlung von Nachhaltigkeitsthemen an die Nutzer*innen mit der Unterstüt-
zung verschiedener Partner*innen, darunter neben der Stadt Köln beispielsweise der KölnBu-
siness oder des Bundesnetzwerks „Zukunft feiern“. Im Ergebnis soll auf die zukunftsfähige 
und zukunftsgerechte Aufstellung der Betriebe hingewirkt werden verbunden mit der Versteti-
gung von Nachhaltigkeits-Beauftragten in den Betrieben. 
Die Aufgaben der Stipendiat*innen umfassen zum Beispiel die Erstellung von Klimabilanzen 
(Messbarkeit), die Optimierung der Energie (Strom, Heizung, Kühltechnik), die Auseinander-
setzung mit den eigenen Ressourcen (Getränkeangebot, Abfall) sowie Klima- und Nachhaltig-
keitskommunikation. 
Die Kölner Clubkultur ist ein wichtiger Wirtschafts- und Imagefaktor für Köln und von lokaler, 
regionaler und überregionaler Strahlkraft. Durch die Klimastipendien gewinnt die Clubkultur 
weiter an Attraktivität. Nicht nur für ihre Gäste, sondern auch für Fachkräfte und damit einher-
gehend für den Wirtschaftsstandort Köln. Die Clubs und Veranstaltungen setzen so neue 
Maßstäbe, schaffen Vorbilder, bieten Inspiration und platzieren das Thema Klimaschutz auf 
niederschwellige Weise im Alltag ihrer Zielgruppe. 
Hintergrund „Zukunft Feiern“ und Code of Conduct (CoC) 
Das Projekt "Zukunft Feiern" versteht sich als Netzwerk für Clubbetreibende und Veranstal-
tende um Nachhaltigkeit auf verschiedenen Ebenen zu fördern. Kern des Projekts ist der 
Code of Conduct (CoC) der vom BUND Berlin und Clubliebe e.V. entwickelt wurde. Dieser 
umfasst die acht Kernpunkte Energie, Ressourcen, Abfall, Kommunikation, Soziales, Mobilität,

4 
Naturschutz und Kompensation. Neben der Einsparung von konkreten Emissionen geht es 
aber auch um die Vermittlung des Themas Nachhaltigkeit und die zukunftsfähige Aufstellung 
der Betriebe. Das in Berlin gegründete Netzwerk umfasst mittlerweile vier Partnerstädte in 
Berlin, Hamburg, Köln und Bremen. Hier gibt es regelmäßigen Austausch, der auch über re-
gelmäßige Treffen mit der LiveKomm (Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V.) An-
schluss an bundesweit relevante Kulturthemen hat.  
Ziel ist es für das Jahr 2024 den CoC auch auf NRW-Ebene zu heben, mit Köln als bereits er-
fahrene und kulturell vielseitige Stadt im "Zentrum". 
Hintergrund Strategie „Köln Klimaneutral 2035“ und Aktionsplan Klimaschutz 
Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 24.06.2021 das Ziel der Klimaneutralität bis 
2035 beschlossen (2547/2022). 15% der Treibhausgas-Einsparpotenziale kann die Stadtver-
waltung direkt und indirekt beeinflussen. Alle Einsparungen, die darüber hinausgehen müssen 
durch Aktivierungs- sowie Kommunikationsmaßnahmen erreicht werden. Eine Bezuschussung 
der Klimastipendien und die hohe Reichweite der KlubKomm unterstützt dieses Ziel.  
Finanzierung 
Die notwendigen Mittel in Höhe von 120.000 Euro (brutto) stehen aus KölnKlimaAktiv im 
Haushaltsplan 2023/2024 im Teilergebnisplan 1401, Umweltordnung,- vorsorge, bei der Teil-
planzeile 15, Transferaufwendungen zur Verfügung. 
Anlage1  
Future Fonds Hamburg. Vorstellung des Förderprogramms für Transformationsmanagement 
in Musikspielstätten

Beratungsverlauf (1)

12.09.2024 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 4.2.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2421/2024
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
03.09.2024
Erstellt
07.08.2024 13:06