0029/2017
Digital Schools Cologne - Lehren und Lernen mit digitalen Medien
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/40/404 Vorlagen-Nummer 12.01.2017 0029/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Schule und Weiterbildung 30.01.2017 Digital Schools Cologne - Lehren und Lernen mit digitalen Medien Den Mitgliedern des Ausschusses für Schule und Weiterbildung soll das Projekt „Digital Schools Cologne – Lehren und Lernen mit digitalen Medien“ vorgestellt werden. Hierzu stellt die Verwaltung in der Anlage eine entsprechende Projektbeschreibung zur Verfügung. Anlage gez. Dr. Klein
Digital Schools Cologne - Lehren und Lernen mit digitalen Medien
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Projektbeschreibung Digital Schools Cologne Lehren und lernen mit digitalen Medien Die Wichtigkeit des „Digitalen Lernens“ entlang der gesamten Bildungskette, aber insbesondere in der schulischen Bildung, gewinnt immer stärker an Bedeutung. Denn nur wenn die Schülerinnen und Schüler heute dazu befähigt werden, digitale Medien im Lernprozess für sich zu nutzen, aber auch digitale Inhalte kritisch zu bewerten, können sie in der digitalen Berufswelt von morgen mithalten oder diese aktiv mitgestalten. Auch um einem Fachkräftemangel vorzubeugen, ist es ein erklärtes Ziel der Stadt Köln, den Erwerb der Internet- und Medienkompetenz in der schulischen Bildung zu fördern: Ratsbeschluss des Multi-Stakeholder-Konzeptes „Internetstadt Köln“, Vorlage 0687/2012, im September 2012 sowie Beschluss der Weiterführung dieses Konzeptes als Digitalstrategie durch den Stadtvorstand im Frühjahr 2016. Hier heißt es unter anderem, dass „die jeweils verantwortlich Handelnden in der Verwaltung die Digitalisierungsprojekte kooperativ umsetzen: stadtintern, zusammen mit Beteiligungsgesellschaften, der Stadtgesellschaft, der Wirtschaft, der Wissenschaft, den (über-) regionalen Partnern, über Shared Services, in EU-Kooperationen.“ Ebenfalls findet sich die Unterstützung des Unterrichtes mit modernen Medien auch in den Zielen des Dezernates Bildung, Jugend und Sport wieder. In dem aktuellen Strategiepapier ist die individuelle Förderung durch den Einsatz von digitalen Medien im Unterricht verankert. In gemeinsamer Bildungsverantwortung mit dem Land soll an der Vernetzung von Akteuren gearbeitet werden, die innovative Konzepte erproben. Alle diese Beschlüsse stehen auch im Einklang mit den Zielen des von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufenen Dialogprozesses „Lernen im Digitalen Wandel – Bildung 4.0“. „Ziel dieses Prozesses ist, eine Strategie für das „Lernen im Digitalen Wandel“ entlang der gesamten Bildungskette zu entwickeln: von der frühkindlichen Bildung über die „digitale Schule“ und das Lernen an der Hochschule bis hin zu der Frage, wie die Fachkräfte- Ausbildung in Zeiten der Digitalisierung gestaltet werden kann. (…)“ Um die Kölner Schulen aktiv bei der Erreichung dieses Zieles zu unterstützen, wurde –neben anderen Initiativen- das Projekt „Digital Schools Cologne“ in Kooperation mit dem Learning Lab der Universität Duisburg-Essen initiiert. Auf die Auftaktveranstaltung am 26. Oktober folgte am 23. November 2016 die sog. Zukunftswerkstatt. Ziele des Projektes sind es: 1) Die Schulen zu befähigen, digitale Medien im Unterricht einzusetzen. Hierzu sind verschiedene schulische und pädagogische Prozesse zu initiieren, die seitens der Kooperationspartner begleitet und gesteuert werden. 2) Aufbau eines schul(form)übergreifendem Netzwerkes, welches zum Erfahrungsaustausch und zur Erarbeitung der verschiedenen Themen (bspw. didaktische Möglichkeiten digitaler Medien, Medienkompetenz, Fortbildung, Kommunikation/ Elternarbeit/ Kollegium, Arbeitsorganisation in der Schule) dient. 3) Eine flächendeckende Ausbreitung des Netzwerkes über die gesamte Kölner Schullandschaft zu fördern, so dass der Digitalisierungsprozess in „Schule“ ankommt. So können in Köln medienkompetente Kinder und Jugendliche heranwachsen, die für die Anforderungen einer digitalen Gesellschaft in Ausbildung und Studium gewappnet sind. Zur Erreichung der Projektziele wird ein praxisnaher gestaltungsorientierter Forschungsansatz verfolgt, in dem Lösungen in der Zusammenarbeit mit den jeweiligen Akteuren gemeinsam entwickelt werden. Hierzu finden regelmäßige Treffen mit den Schulen auf allen Ebenen des Kollegiums statt. Die Schulleitungen treffen sich auf Leitungsebene um die nächsten Schritte des Projektes mit dem Lenkungskreis von Stadt und dem Learning Lab abzustimmen. Die Lehrerinnen und Lehrer erarbeiten in Workshops schulformübergreifend die Themen wie bspw. Elternarbeit und Kommunikation im Kollegium um gemeinsam Lösungen zu finden und von den Erfahrungen der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu lernen. In großen, Themen- und Personenkreis übergreifendenden Workshops treffen sich sämtliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Schulen, um Ziele zu definieren, Erreichtes darzulegen und allgemein einen gemeinsamen Austausch herzustellen und zu gewährleisten. Dies führt in der Konsequenz dazu, dass sich die Aktivitäten zum Lernen mit digitalen Medien nicht ausschließlich auf einen kleinen Personenkreis in den jeweiligen Schulen zentrieren, sondern dass dieses Thema in der Gesamtheit des Kollegiums wahrgenommen wird und sämtliche Fachschaften durchdringt. Die am Projekt teilnehmenden 16 Schulen sind sowohl Schulen, die noch keine Erfahrungen im Unterricht mit digitalen Medien gesammelt haben als auch Schulen, die über mehrjährige Erfahrungen verfügen. Gerade durch diese Vermischung entstehen Mehrwerte für die gesamte Gruppe: Während die Schulen, die sich neu mit dem Thema auseinander setzen, auf mögliche Stolpersteine und Hürden hingewiesen werden, werden die erfahreneren Schulen daran erinnert, welche „Baustellen“ sie noch zu lösen haben oder welche Themen sie ggfs. noch mal intensiver betrachten und Stellschrauben verändern müssen. Die Beauftragung des Learning Labs umfasst neben der kooperativen Projektleitung auch die Evaluation des Projektes. Die Stadt Köln, als Schulträgerin der Kölner Schulen, trägt nicht nur die Kosten für die Beauftragung des Learning Labs und die Durchführung des Projektes. Daneben stattet sie die Schulen auch mit entsprechender IT-Infrastruktur und Hard- und Software aus, wenn die Schulen –auch als Ergebnis ihrer Teilnahme am Projekt- ein schlüssiges Medienkonzept vorlegen, das den Einsatz der digitalen Medien an ihren Schulen beschreibt. Selbstverständlich ist dies nur in dem Umfang des Budgets der ausstattenden Stelle beim Amt für Schulentwicklung möglich.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur weiteren Bearbeitung in die Verwaltung überwiesen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0029/2017
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 16.01.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27