AN/0697/2025
Namensgebung von Schulen in Köln unter dem Aspekt der Gleichstellung von Frauen und Männern
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SPD Anfrage nach § 4
2507 Zeichen
An die Vorsitzende des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern Frau Teresa De Bellis -Olinger Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 21.05.2025 AN/0697/2025 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 26.05.2025 Namensgebung von Schulen in Köln unter dem Aspekt der Gleichstellung von Frauen und Männern Sehr geehrte Ausschussvorsitzende, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die SPD-Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage in die Tagesordnung des Ausschusses am 26.05.2025 auf- zunehmen: In Köln ist – wie in vielen anderen Städten – festzustellen, dass Schulen, die nach Personen benannt sind, mit deutlichem Übergewicht männliche Namensgeber haben. Vor dem Hintergrund zahlreicher Schulneugründungen stellt sich die Frage, ob und wie gleichstellungspolitische Aspekte in die Entschei- dungsprozesse zur Namensgebung einfließen können. Dabei geht es ausdrücklich nicht um verbindli- che Vorgaben, sondern um die Sensibilisierung für dieses Thema in der schulischen Praxis. Vor diesem Hintergrund bitte ich um die Beantwortung folgender Fragen: 1. Wie viele Schulen in Köln t ragen derzeit den Namen einer Frau, eines Mannes oder Namen, die keine Personennamen sind (z. B. Regenbogenschule in Dellbrück)? (Bitte nach Schulformen differenziert) 2. Welche formalen und inhaltlichen Kriterien legt die Stadt Köln als Schulträger bei der Zustimmung zu einem Schulnamen an – insbesondere bei Namensvorschlägen mit Personenbezug? 3. Wie ist der Ablauf bei der Namensfindung an Schulen konkret geregelt, und hat die Stadt Möglich- keiten der Einflussnahme? 4. Gibt es seitens der Stadt Köln eine Empfehlu ng oder Sensibilisierung gegenüber Schulen, bei Na- mensgebungen auch gleichstellungspolitische Aspekte – z. B. die Wahl weiblicher Namenspatin- nen – zu berücksichtigen? 5. Wäre die Stadt bereit, eine freiwillige Empfehlung bzw. ein Informationsangebot zu erarbe iten, das Schulen bei der Namensfindung für eine gleichstellungsbewusste Entscheidung sensibilisiert (z. B. durch Beispiele, historische Frauenvorbilder aus Köln etc.)? - 2 - Mit freundlichen Grüßen gez. Thomas Breustedt SPD-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0697/2025
- Typ
- SPD Anfrage nach § 4
- Datum
- 21.05.2025
- Erstellt
- 21.05.2025 09:40