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V/0354/2016

Basisinformationen des Jobcenters Münster

Vorlagen 27.04.2016

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Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung, Sitzung am 15.06.2016, TOP 17.2

Anlage 1 - Glossar zur Grundsicherungs- und Arbeitsmarktstatistik

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Berichtsvorlage

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Anlage 2 - Abflussbericht Eingliederungstitel

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Anlage 1 - Glossar zur Grundsicherungs- und Arbeitsmarktstatistik

7048 Zeichen

Anlage 1 zur Basisinformation des Jobcenter Münster 
Glossar zur Grundsicherungs- und Arbeitsmarktstatistik (häufig verwendete Begriffe und 
Abkürzungen) 
 
Aktivierung Arbeitsmarktpolitische Maßnahme der aktiven Arbeitsförderung zur beruflichen Eingliederung/ 
Weiterbildung (z. B. Umschulung). 
Aktivierungsquote  
der 
Langzeitleistungsbezi
ehenden (K3E2) 
Quotient aus der Zahl der Langzeitleistungsbeziehenden  in einer Maßnahme der aktiven 
Arbeitsförderung im Berichtsmon at (Zähler) und der Zahl der Langzeitleistungsbeziehenden  
gesamt im Berichtsmonat (Nenner). In der Basisinformation des Jobcenters wi rd die 
Aktivierungsquote der Langzeitleistungsbeziehenden  jeweils als Jahresdurchschnittswert 
abgebildet (entsprechend der mit dem Land Nordrhein -Westfalen getroffenen 
Zielvereinbarung). 
Alo = Arbeitslose 
Personen, die nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, eine versicherungspflichtige 
zumutbare Beschäftigung suchen, dabei den Vermittlungsbemühungen zur Verfügung stehen 
und sich bei einer Agentur für Arbeit oder einem Jobcenter arbeitslos gemeldet haben. 
Arbeitslosenquote Quotient aus der Anzahl der registrierten Arbeitslosen zum Stichtag (Zähler) und der Anzahl 
der zivilen Erwerbspersonen zum Stichtag (Nenner). Die Zahl der zivilen Erwerbspersonen 
setzt sich zusammen aus den abhängigen zivilen Erwerbstätigen sowie den Selbstständigen 
und den mithelfenden Familienangehörigen.  
Asu = Arbeitsuchende 
Personen, die eine versicherungspflichtige Beschäftigung als Arbeitnehmer suchen. Der 
Begriff ist weiter gefasst als der des Arbeitslosen und enthält zusätzlich auch die nicht 
arbeitslosen Arbeitsuchenden. Das sind die Personen, die eine Beschäftigung such en, auch 
wenn sie bereits eine Beschäftigung oder eine selbständige Tätigkeit ausüben oder sich in 
einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme befinden. 
BG = Bedarfsgemeinschaft 
Personen, die in einem Haushalt und in einer Verantwortungs- und Einstehensgemeinschaft 
miteinander leben und wirtschaften. Hierzu gehören die engsten Familienangehörigen 
(Ehegatten/ Partner und Kinder unter 25 Jahre), nicht aber Großeltern/ Verschwägerte.  
BM = Berichtsmonat 
Monat, über den sich die jeweilige Berichterstattung erstreckt. Er beginnt am Tag nach dem 
statistischen Stichtag des vorangegangenen Berichtsmonats und endet mit dem nächsten 
statistischen Stichtag (jeweils ca. Mitte eines Monats). 
eLb = erwerbsfähige Leistungsberechtigte 
Personen, die das 15. Lebensjahr vollendet und die Altersgrenze noch nicht erreicht haben, 
die erwerbsfähig und hilfebedürftig sind und ihren gewöhnlichen Aufenthalt in der BRD haben. 
gE = gemeinsame Einrichtung 
Gemeinsame Trägerschaft der Bundesagentur für Arbeit und der kreisfreien Städte sowie 
Kreise zur einheitlichen Durchführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende im Gebiet des 
kommunalen Trägers.  
Integration Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, voll qualifizierenden beruflichen 
Ausbildung oder selbständigen Tätigkeit eines erwerbsfähigen Leistungsberechtigten. 
Integrationsquote  
(K2) 
Quotient aus der Summe der Integrationen im Berichtsmonat und den vorangegangenen elf 
Monaten (Zähler) und dem durchschnittlichen Bestand der erwerbsfähigen 
Leistungsberechtigten im Vormonat und den vorangegangenen elf Monaten (Nenner). In der 
Basisinformation des Jobcenters wird die Integrationsquote als Jahresfortschrittswert 
abgebildet (entsprechend der mit dem Land Nordrhein-Westfalen getroffenen

Zielvereinbarung). 
JDW = Jahresdurchschnittswert  
Durchschnitt von Januar eines Jahres bis zum aktuellen Berichtsmonat. 
JFW = Jahresfortschrittswert  
Kumulierte Summe von Januar eines Jahres bis zum aktuellen Berichtsmonat. 
Jugendarbeitslosenq
uote 
Quotient aus der Anzahl der registrierten Arbeitslosen unter 25 Jahren zum Stichtag (Zähler) 
und der Anzahl der zivilen Erwerbspersonen unter 25 Jahren zum Stichtag (Nenner). In der 
Basisinformation des Jobcenters wird die Jugendarbeitslosenquote jeweils als 
Jahresdurchschnittswert abgebildet (entsprechend der mit dem Land Nordrhein-Westfalen 
getroffenen Zielvereinbarung). 
Leistungsberechtigte Personen, die im Leistungsbezug nach dem Sozialgesetzbuch Zweites Buch Grundsicherung 
für Arbeitsuchende (SGB II) stehen. 
LfU = Leistungen für Unterkunft und Heizung 
Umfasst ausgezahlte Ansprüche für Bedarfe, die die Unterkunft betreffen (z. B. Kaltmiete, 
Neben- und Heizkosten).  
LLU = Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes 
Umfasst ausgezahlte Ansprüche für Regelbedarfe (z. B. Ernährung, Kleidung, 
Haushaltsenergie) und Mehrbedarfe (z. B. Alleinerziehung, Schwangerschaft und Geburt).  
LZA = Langzeitarbeitslose 
Personen, die ein Jahr und länger arbeitslos gemeldet sind. 
LZB = Langzeitleistungsbeziehende 
Erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die in den vergangenen 24 Monaten mindestens 21 
Monate hilfebedürftig waren. Um nicht Zeiten der Nichterwerbsfähigkeit (vor Vollendung des 
15. Lebensjahres) mit einzubeziehen, werden Langzeitleistungsbeziehende ab Vollendung 
des 17. Lebensjahres ausgewiesen.  
Nachhaltigkeit Eine Integration gilt als nachhaltig, wenn die Person zwölf Monate nach Aufnahme des 
Beschäftigungsverhältnisses sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist. 
Nachhaltigkeitsquote 
(K2E3) 
Quotient aus der Summe der nachhaltigen Integrationen in den vergangenen zwölf Monaten 
(Zähler) und der Summe der Integrationen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in 
den vergangenen zwölf Monaten (Nenner). 
nEf = nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte 
Personen, die mit einem erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in einer Bedarfsgemeinschaft 
leben, selbst aber noch nicht im erwerbsfähigen Alter sind (unter 15 Jahren), oder aufgrund 
ihrer gesundheitlichen Leistungsfähigkeit oder evtl. rechtlicher Einschränkungen nicht in der 
Lage sind, mindestens drei Stunden täglich unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen 
Arbeitsmarktes zu arbeiten. 
Sanktionen Prozentuale Absenkung des Regelbedarfes bei Pflichtverletzungen durch den erwerbsfähigen 
Leistungsberechtigten. Im Falle wiederholter Pflichtverletzungen können Sanktionen von bis 
zu 100% des Arbeitslosengeldes II (Regelbedarf und Kosten der Unterkunft) verhängt werden. 
Sanktionsquote Quotient aus der Anzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten mit mindestens einer 
gültigen Sanktion zum Stichtag (Zähler) und allen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten  zum 
Stichtag (Nenner).  
Veränderungsrate des 
Bestands der 
Langzeitleistungsbezi
Quotient aus der Anzahl der Langzeitleistungsbeziehenden im Berichtsmonat (Zähler) und der 
Anzahl der Langzeitleistungsbeziehenden im Berichtsmonat des Vorjahres (Nenner). In der 
Basisinformation des Jobcenters wird die Veränderungsrate jeweils als

ehenden (K3) Jahresdurchschnittswert abgebildet (entsprechend der mit dem Land Nordrhein-Westfalen 
getroffenen Zielvereinbarung). 
zkT = zugelassener kommunaler Träger  
Trägerschaft der Grundsicherung für Arbeitsuchende zur alleinigen Wahrnehmung 
(Optionskommune) – z. B. Jobcenter Münster

Berichtsvorlage

9508 Zeichen

V/0354/2016 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Jobcenter 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Basisinformationen des Jobcenters Münster 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
18.05.2016 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und 
Arbeitsförderung Bericht 
 
 
Bericht: 
 
1.) Strukturdaten und Kennzahlen 
 
Im aktuellen Berichtsmonat Dezember 2015 sind 20.948 Personen leistungsberechtigt nach  dem 
SGB II (vgl. Abbildung 1). Der Gesamtbestand teilt sich auf in 14.543 erwerbsfähige und 6.405 
nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Im Vergleich zum Vormonat November 2015 zeigt sich 
eine geringfügige Steigerung von 0,1 %. 
 
Strukturdaten Berichtsmonat Vormonat Vorjahresmonat Vorjahr
Dezember 15 November 15 Abweichung Dezember 14 Abweichung Durchschnitt
Leistungsberechtigte 20.948             20.929             0,1% 20.849             0,5% 20.781          
männlich 10.502             10.468             0,3% 10.408             0,9% 10.386          
weiblich 10.446             10.461             -0,1% 10.441             0,0% 10.395          
Erwerbsfähige Leistungsberechtigte (eLb) 14.543             14.530             0,1% 14.443             0,7% 14.447          
männlich 7.270               7.243               0,4% 7.154               1,6% 7.154            
weiblich 7.273               7.287               -0,2% 7.289               -0,2% 7.293            
Nichterwerbsfähige Leistungberechtigte (nEf) 6.405               6.399               0,1% 6.406               0,0% 6.334            
männlich 3.232               3.225               0,2% 3.254               -0,7% 3.231            
weiblich 3.173               3.174               0,0% 3.152               0,7% 3.103            
Erwerbstätige Leistungsbeziehende* 4.512               4.519               -0,2% 4.517               -0,1% 4.563            
abhängig erwerbstätig 4.210               4.207               0,1% 4.183               0,6% 4.203            
mit Einkommen bis zu 450 € 2.131               2.144               -0,6% 2.199               -3,1% 2.255            
mit Einkommen zwischen 450 € bis 850 € 846                  852                  -0,7% 865                  -2,2% 846              
mit Einkommen ab 850 € 1.233               1.211               1,8% 1.119               10,2% 1.102            
selbständig erwerbstätig 350                  352                  -0,6% 389                  -10,0% 414              
* Berichtsmonat November 2015
 
Abbildung 1: Strukturdaten 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0354/2016 
Auskunft erteilt: 
Frau Nilles 
Ruf: 
60918311 
E-Mail: 
Nilles@stadt-muenster.de 
Datum: 
27.04.2016 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0354/2016 
 
 
Die Ausgabensummen für Leistungen zum Lebensunterhalt und Leistungen für Unterkunft und 
Heizung zeigen korrelierende Veränderungsraten (vgl. Abbildung 2). Die Quote zur Nachhalti g-
keit der Integrationen ist im Berichtsmonat September 20151 auf 66,5 % angestiegen. Diese Ent-
wicklung zeigt deutlich den Fokus der Betreuung im Sinne des Leitbilds und der strategischen 
Leitsätze des Jobcenters2. 
 
Kennzahlen und Ergänzungsgrößen Berichtsmonat Vormonat Vorjahresmonat Vorjahr
Dezember 15 November 15 Abweichung Dezember 14 Abweichung Durchschnitt
 K1 - Summe der Leistungen zum Lebensunterhalt 
 (Monatswert) 4.042.070         4.006.534         0,9% 3.896.491         3,7% 3.934.445     
 Jahresfortschritt der Leistungen zum Lebensunterhalt
 (kumulierte Werte Januar bis Dezember) 48.622.925       44.580.855       47.213.336       3,0%
 K1E1 - Summe der Leistungen für Unterkunft und Heizung
 (Monatswert) 4.508.056         4.491.266         0,4% 4.431.035         1,7% 4.475.769     
 Jahresfortschritt der Leistungen für Unterkunft und Heizung
 (kumulierte Werte Januar bis Dezember) 54.550.215       50.042.159       53.709.229       1,6%
 K1E2 - Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten
 (Monatswert) 14.543             14.530             0,1% 14.443             0,7% 14.447          
 K2E3 - Nachhaltigkeit der Integrationen* 
 (Durchschnittswert der vergangenen zwölf Monate) 66,5                 66,0                 0,7% 62,2                 6,8% 61,6             
 * Berichtsmonat September 2015 
 
Abbildung 2: Kennzahlen und Ergänzungsgrößen 
 
Die Arbeitslosenquote der Stadt Münster beträgt im Berichtsmonat März 2016 erneut 5,8 % und 
zeigt sich ebenso konstant wie der Anteil des Rechtskreises SGB II an dieser Quote (vgl. Abbi l-
dung 3). Der Bestand an Arbeitslosen im Rechtskreis SGB II liegt mit 6.501 Pe rsonen ebenfalls 
auf dem gleichen Niveau wie im Vormonat Februar 2016.  
 
 
                                                
1 Bei der Berechnung der Nachhaltigkeitsquote können beschäftigungsrelevante Sachverhalte - anders als sonstige 
Daten zur Grundsicherung nach dem SGB II - erst mit einer Wartezeit von sechs Monaten über das Meldeverfahren 
nach DEÜV annähernd vollständig abgebildet werden (sonst gilt: Wartezeit von drei Monaten). Erfahrungsgemäß liegt 
der Erfassungsgrad erst nach sechs Monaten bei einem validen Wert von ca. 95%. Ob eine Integration in sozialversi-
cherungspflichtige Beschäftigung nachhaltig ist, kann ausgehend vom Integrationsereignis folglich erst nach 18 Mona-
ten (12 Monate Beschäftigung zzgl. 6 Monate Wartezeit) festgestellt werden. 
2 Das Anfang des Jahres 2013 veröffentlichte Leitbild stellt u. a. das Grundverständnis heraus, dass Qualität für das 
Jobcenter Münster eine hohe Professionalität in der Arbeit bedeutet. Insbesondere die Nachhaltigkeit von Integrationen 
ist ein wichtiges Anliegen. Diese Grundauffassung spiegelt sich auch in den strategischen Leitsätzen zur Umsetzung 
des SGB II wider, die Mitte des Jahres 2012 als Ergebnis eines gemeinsam mit dem Dezernat V erarbeiteten Strat e-
gieprozesses formuliert wurden: Die Vermeidung von „Drehtüreffekten“ steht für die Arbeit des Jobcenters im Vorde r-
grund. Dies bedeutet: die nachhaltige Arbeitsmarktin tegration des Kunden, insbesondere in Ausbildung, hat immer  
Vorrang.

3 
V/0354/2016 
 
Arbeitslose Berichtsmonat Vormonat Vorjahresmonat VorjahrBerichtsmonat: Jul. 15
März 16 Februar 16 Abweichung März 15 Abweichung Durchschnitt
 Arbeitslosenquote Münster (in %) 5,8             5,8                   0,0% 5,9                   -1,7% 5,8               
 Anteil SGB II an Arbeitslosenquote (in %) 69,0              69,0              0,0% 67,8                 1,7% 68,6             
 Bestand Arbeitslose SGB II 6.501               6.508               -0,1% 6.331               2,7% 6.368            
 männlich 3.727               3.731               -0,1% 3.551               5,0% 3.574            
 weiblich  2.774               2.777               -0,1% 2.780               -0,2% 2.793            
    15 bis unter 25 Jahre 500                  526                  -4,9% 468                  6,8% 500              
    50 Jahre und älter 2.013               1.971               2,1% 1.914               5,2% 1.915            
    Schwerbehinderte 408                  410                  -0,5% 386                  5,7% 388              
    Ausländer 1.701               1.680               1,3% 1.445               17,7% 1.529            
    Langzeitarbeitslose 3.579               3.567               0,3% 3.487               2,6% 3.515            
 
Abbildung 3: Arbeitslose 
 
Im Berichtsmonat Dezember 2015 sind 512 Sanktionen wirksam (vgl. Abbildung 4), dies bedeutet 
einen Zuwachs von 15 Sanktionen i m Vergleich zum Vormonat. Die Sanktionsquote beträgt a k-
tuell 2,8 %, die durchschnittliche Höhe des Kürzungsbetrages liegt bei 91,50 €. Eigene Auswe r-
tungen lassen den Rückschluss zu, dass dies vordergründig auf einen Anstieg von (wiederholten) 
Pflichtverletzungen zurückzuführen ist. Die von der Bundesagentur für Arbeit hierzu veröffentlich-
ten Daten bekräftigen diese Annahme. Die Höhe des aktuellen Kürzungsbetrages liegt indes wei-
terhin deutlich unterhalb des Niveaus von Land und Bund.  
 
 
Sanktionen Berichtsmonat Vormonat Vorjahresmonat Vorjahr
Dezember 15 November 15 Abweichung Dezember 14 Abweichung Durchschnitt
 Anzahl der wirksamen Sanktionen 512                    497                        3,0% 489                        4,7% 508                   
 Sanktionsquote 
 Münster 2,8                     2,7                         3,8% 2,8                         -0,9% 2,7                    
 Nordrhein-Westfalen 2,9                     2,9                         0,9% 2,9                         -0,6% 3,0                    
 Deutschland 3,2                     3,2                         2,5% 3,1                         3,6% 3,2                    
 Durchschnittliche Höhe der Kürzung 
 Münster 91,50 €               84,91 €                   7,8% 88,82 €                   3,0% 94,18 €               
 Nordrhein-Westfalen 102,62 €             100,87 €                 1,7% 100,72 €                 1,9% 101,75 €            
 Deutschland 107,60 €             106,30 €                 1,2% 105,60 €                 1,9% 106,96 €            
 
Abbildung 4: Sanktionen

4 
V/0354/2016 
 
2.) Zielerreichung 
 
Die Bericht erstattung zur Zielerreichung im Jahr 2016 beginnt, sobald Daten mit Wartezeit für 
den Berichtsmonat Januar 2016 vorliegen. Auf die ausführlichen Erläuterungen in der Bericht s-
vorlage V/0140/2016 wird verwiesen. 
 
 
In Vertretung 
 
Gez. 
Cornelia Wilkens 
Stadträtin 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1 - Glossar zur Grundsicherungs- und Arbeitsmarktstatistik 
Anlage 2 - Bericht Mittelabfluss Eingliederungstitel (EGT - Stand 26.04.2016)

Anlage 2 - Abflussbericht Eingliederungstitel

3346 Zeichen

Anlage 2 zur Basisinformation des Jobcenter Münster 
Bericht Mittelabfluss Eingliederungstitel (EGT): Stand 26.04.2016 
 
 
 
 
Vermittlungsbudget 560.732,39 5,63% 141.651,37 1,42% 47.385,31 0,48% 371.695 ,71 3,73% 
Reisekosten für Meldepflichten 700,00 0,01% 147,56 0,00% 0,00 0,00% 552,44 0,01% 
Aktivierung und berufliche Eingliederung 2.657.260,69 26,67% 964.148,49 9,68% 814.134,57 8,17% 878 .977,63 8,82% 
Summe 3.218.693,08 32,30% 1.105.947,42 11,10% 861.519,88 8,65% 1.251.225,78 12,56% 
Förderung berufl.  Weiterbildung (FbW) 1.882.577,60 18,89% 1.105.403,24 11,09% 12.611,65 0,13% 7 64.562,71 7,67% 
Summe 1.882.577,60 18,89% 1.105.403,24 11,09% 12.611,65 0,13% 7 64.562,71 7,67% 
Eingliederungszuschüsse (EGZ) 223.820,41 2,25% 133.087,90 1,34% 30.099,14 0,30% 60.633, 37 0,61% 
Eingliederungszuschuss für AN ab 50 Jahre 37.556,65 0,38% 7.556,65 0,08% 0,00 0,00% 30.000,00 0,30% 
unbefristeter Beschäftigungszuschuss (BEZ) (bis 31.03.2012) 723.700,00 7,26% 424.544,10 4,26% 265.061,80 2,66% 34.094 ,10 0,34% 
Förderung von Arbeitsverhältnissen (FAV( (ab 01.04. 2012) 685.430,42 6,88% 451.197,33 4,53% 25.230,64 0,25% 209.002 ,45 2,10% 
Einstiegsgeld 38.793,90 0,39% 6.791,03 0,07% 0,00 0,00% 32.002,87 0,32% 
Begleitende Hilfen für Selbstständige 10.000,00 0,10% 0,00 0,00% 0,00 0,00% 10.000,00 0,10% 
Summe 1.719.301,38 17,25% 1.023.177,01 10,27% 320.391,58 3,22% 375.732,79 3,77% 
Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen 373.769,36 3,75% 128.188,51 1,29% 189.627,07 1,90% 55.953 ,78 0,56% 
Einstiegsqualifizierung (EQ) 33.864,40 0,34% 21.068,80 0,21% 2.653,90 0,03% 10.141,70 0 ,10% 
ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) 122.544,00 1,23% 34.452,00 0,35% 35.937,00 0,36% 52.155,0 0 0,52% 
Summe 530.177,76 5,32% 183.709,31 1,84% 228.217,97 2,29% 118.25 0,48 1,19% 
Ausbildungszuschuss 43.863,68 0,44% 23.863,68 0,24% 0,00 0,00% 20.000,00 0,20%
Probebeschäftigung behinderter Menschen 0,00 0,00% 0,00 0,00% 0,00 0,00% 0,00 0,00% 
Probebeschäftigung schwerbehinderter Menschen 90.107,02 0,90% 21.158,00 0,21% 8.025,49 0,08% 60.923,53 0 ,61% 
Eingliederungszuschüsse f. Behinderte [222] 37.528,82 0,38% 18.504,75 0,19% 3.604,07 0,04% 15.420,00 0 ,15% 
Eingliederungszuschüsse f. Schwerbehinderte [223] 879.230,68 8,82% 754.233,23 7,57% 40.975,11 0,41% 84.022, 34 0,84% 
besondere Maßnahmen zur Weiterbildung Reha 202.260,68 2,03% 121.721,04 1,22% 2.874,94 0,03% 77.664,7 0 0,78% 
Summe 1.252.990,88 12,57% 939.480,70 9,43% 55.479,61 0,56% 258. 030,57 2,59% 
Arbeitsgelegenheit  Mehraufwand 872.263,54 8,75% 231.297,32 2,32% 640.193,53 6,42% 772,69 0,01% 
Summe 872.263,54 8,75% 231.297,32 2,32% 640.193,53 6,42% 772,69 0,01% 
Freie Förderung (§ 16f SGB II) 390.351,76 3,92% 37.213,39 0,37% 290.169,06 2,91% 62.969, 31 0,63% 
Summe 390.351,76 3,92% 37.213,39 0,37% 290.169,06 2,91% 62.969, 31 0,63% 
Sonstiges 98.830,00 0,99% 0,00 0,00% 98.829,22 0,99% 0,78 0,00% 
Summe 98.830,00 0,99% 0,00 0,00% 98.829,22 0,99% 0,78 0,00% 
Gesamtsumme 9.965.186,00 € 100,00% 4.626.228,39 € 46,42 % 2.507.412,50 € 25,16% 2.831.545,11 € 28,41% 
% Verfügbares 
Budget %
Leistungen für Menschen mit Behinderung 
Beschäftigung schaffende Leistungen 
Freie Förderung 
Sonstiges 
Ausgaben 2016 Mittelbindungen 
2016 
Beratung und Unterstützung der Arbeitsuche 
Qualifizierung 
Beschäftigung begleitende Leistungen 
Maßnahmen für Jüngere 
Budget % %

Beratungsverlauf (1)

15.06.2016 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung
TOP 17.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
V/0354/2016
Typ
Vorlagen
Datum
27.04.2016
Erstellt
06.10.2020 14:37