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V/1091/2018

Aktualisierungen zum Kinder- und Jugendhilfereport des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien zu Beginn des Jahres 2019 (Beratungsschwerpunkte, Organisation)

Vorlagen 21.12.2018

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Nächste Beratung: Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien, Sitzung am 30.01.2019, TOP 6

Anlage A

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Berichtsvorlage

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Amt_51_Organigramm_2018_12_01_Übersicht

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Anlage A

2146 Zeichen

Anlage A zur V/1091/2018 
Kurzüberblick 
Die Vorlage informiert über wesentliche inhaltliche strukturelle Entwicklungen im Amt für Kinder, 
Jugendliche im abgelaufenen Jahr sowie über das Arbeitsprogramm des neuen Jahres als Er-
gänzung zum jährlich erscheinenden Kinder- und Jugendhilfereport. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
In Verbindung mit den gerade abgeschlossenen Beratungen über den Haushaltsplan-Entwurf soll 
der Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien die Möglichkeit einer Bewertung haben, ob 
die erforderlichen Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe in ihrer Gesamtheit durch die Stadt 
Münster mit dem vorhandenen Ressourcenrahmen realisiert werden können. 
 
Des Weiteren werden folgende Ziele aus dem ISM-Prozess verfolgt: 
 
 Wir werden einer der führenden Bildungs-, Wissenschafts-, Forschungs- und Entwicklungs-
standorte in Europa 
 Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität weiterentwi-
ckeln: 
 mit breitem Freizeit- und Sportangebot 
 mit hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft 
 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: PG 0601 bis 0605 Bezeichnung der PG 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja X Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja X Nein   
Im beschlossenen Haushaltsplan 2019 enthalten?  Ja X Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja X Nein   
Bereits veranschlagt?  Ja X Nein   
Mit der Berichtsvorlage sind keine finanziellen Auswirkungen verbunden. 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist x vollständig 
pflichtig 
x überwiegend 
pflichtig 
x überwiegend 
freiwillig 
x vollständig frei-
willig 
Die dargestellten Inhalte des Produktbereichs 06 verteilen sich auf sämtliche Pflichtigkeitsgrade. 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Mit den beschriebenen Inhalten, insbesondere mit der Information über das Arbeitsprogramm, 
werden Beiträge zu den stadtweiten Querschnittsthemen Demographie, Gender, Migration, Inklu-
sion sowie zu fachspezifischen Querschnittsthemen Kinderschutz und Prävention geleistet.

Berichtsvorlage

19437 Zeichen

V/1091/2018 
V/1091/2018 
 
 
Öffentliche Berichtsvorlage 
Betrifft 
 
Aktualisierungen zum Kinder- und Jugendhilfereport des Amtes für Kinder, Jugendliche und 
Familien zu Beginn des Jahres 2019 (Beratungsschwerpunkte, Organisation) 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   30.01.2019 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Seit dem Jahr 2003 erstellt das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien einen jährlichen Kinder- und 
Jugendhilfereport, mit dem umfassend über die Leistungsdaten und Ressourcen der Kinder - und Ju-
gendhilfe berichtet wird. Zu Beginn jedes Jahres werden für den Fachausschuss ergänzend aktuelle 
Hinweise zu  wesentlichen inhaltlichen und strukturelle n Veränderungen im abgelaufenen Jahr , zur 
aktuellen Stellensituation sowie zu den Arbeits- und Beratungsschwerpunkten des neuen Jahres ge-
geben. 
 
In Verbindung mit den gerade abgeschlossenen Beratungen über den Haushaltsplan-Entwurf soll der 
Ausschuss die Möglichkeit einer Bewertung haben, ob die erforderlichen Aufgaben der Kinder - und 
Jugendhilfe in ihrer Gesamtheit durch die Stadt Münster mit dem vorhandenen Ressourcenrahmen 
realisiert werden können. 
 
Diese Berichterstattung geht auf die im Jahr 1996 begonnenen Berichte zu den wichtigsten Entwic k-
lungen in den Bereichen Organisation, Finanzen und Personalressourcen der städtischen Kinder- und 
Jugendhilfe zurück. 
 
 
1. Wesentliche inhaltliche und strukturelle Veränderungen im abgelaufenen Jahr 
 
Die aktuellen Strukturen des Amtes sind in dem als Anlage beigefügten Organigramm dargestellt, das 
zeigt, welche Organisationseinheiten mit welchen Funktionen an der Bereitstellung der Leistungen 
des Amtes mitwirken (Aufbauorganisation). 
 
Folgende wesentliche inhaltliche und strukturelle Veränderungen haben sich im abgelaufenen Jahr 
2018 ergeben: 
 
 Zum Kindergartenjahr 2018/2019 wurde das bedarfsgerechte Angebot zur Kindertagesbetre u-
ung mit dem weiteren Ausbau/Umbau von 215 u 3-Plätzen und 99 ü3-Plätzen in mehreren Kinder-
tageseinrichtungen sowie in Kindertagespflege weiterentwickelt. 
Amt für Kinder, Jugendliche 
und Familien 
 
21.12.2018 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Herr Hagel 
Telefon: 492-5102 
HagelC@stadt-muenster.de

- 2 - 
V/1091/2018 
 Nachdem bereits zum Stellenplan 2017 im Zusammenhang mit dem weiteren, perspektivischen 
Ausbau 5,00 Stellen für Kindertagesstätten in städtischer Trägerschaft eingerichtet wurden, die bis 
zum konkreten Bedarfsfall gesperrt bleiben, konnte auf die Einrichtung von weiteren Planstellen 
verzichtet werden.  
 Um jedoch der bestehenden Aufsichtspflicht bei Ausfall der hauptamtlichen Kräfte unter Berüc k-
sichtigung des weiter gestiegenen Personalkörpers auch in Zukunft nachkommen zu können, wu r-
de die Zahl der vorhandenen Springerstellen um 4,00 auf nunmehr 12,00 aufgestockt.  
Trotz des weiterhin zu verzeichnenden Anstiegs der Zahl von in Münster lebenden Kind ern unter 
drei Jahren konnte im u3 -Bereich die Versorgungsquote deutlich auf aktuell 45,0 % nach 43,1 % 
im Vorjahr erhöht werden. Im ü3-Bereich beträgt sie nunmehr 104,7 % (Vorjahr: 104,4 %). Auch in 
Zukunft ist stadtweit mit einem stetigen Anstieg der Kin derzahlen zu rechnen. Der weitere Ausbau 
der Kindertagesbetreuung wird daher auch in den kommenden Jahren ein bestimmendes Thema 
bleiben. Dem entsprechend haben Verwaltung und Politik auch in 2018 weitere wichtige Beschlü s-
se zur bedarfsgerechten Sicherung und Umsetzung der Rechtsansprüche für u3 - und ü3-Kinder 
gefasst.  
 Im Rahmen der 2. Förderwelle 2017-2020 des Bundesprogramms "Sprach-Kitas: Weil Sprache 
der Schlüssel zur Welt ist“  haben zwei weitere st ädtischen Kindertageseinrichtungen (Kita Berg 
Fidel und Kita Albachten) die Bewilligung für eine Aufnahme in das Förderprogramm erhalt en. 
Damit ist die Zahl der teil nehmenden st ädtischen Kindertageseinrichtungen auf nunmehr 13 g e-
stiegen. 
 Die Betreuungsangebote an offenen Ganztagsschulen (OGS) wurden im Ra hmen eines b e-
darfsgerechten Ausbaus zum 01.08.2018 durch Einrichtung von 4 weiteren Gruppen ausgeweitet. 
Damit hat sich die Gesamtgruppenzahl von 214 auf jetzt 218 Gruppen erhöht, in denen derzeit 
5.814 OGS-Kinder betreut werden (Offizielle Oktoberstatisti k). Für das Schuljahr 2018/2019 wird 
somit eine Versorgungsquote von 61,5 % an Grund - und Förderschulen (Primarstufe) erreicht. Im 
Rahmen des Stellenplans 2018 wurden hierfür insgesamt 8,64 Stellen für Erzieher/ -innen ( 7,56 
Stellen für Gruppenleitungen und 1,08 Stellen für Springer/-innen) neu eingerichtet. Entsprechend 
dem Vorschlag der Verwaltung sind die Stellen bis zur konkreten Einrichtung der Gruppen gesperrt 
und werden durch Beschluss des Ausschusses für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung 
und E-Government freigegeben. Mit der Vorlage V/0501/2018 wurden die Stellen zum Schuljahr 
2018/2019 zur Besetzung frei gegeben, die zur Deckung der sich aus der Einrichtung der weiteren 
Gruppen ergebenden Personalbedarfe erforderlich sind. 
 Im Rahmen der Haushaltsplanberatungen 2014 wurde vom Rat beschlossen, den Anteil der freien 
Träger im Bereich OGS bis zum Jahr 2017 auf 25 % zu erhöhen. Die Umsetzung setzt voraus, 
dass es an vorhandenen OGS-Standorten zu Trägerwechseln kommt. Hierdurch würden sich auch 
Auswirkungen auf das vorzuhaltende städtische Personal ergeben.  
Mit der Vorlage V/0202/2018 wurde vom Rat die Errichtung einer 2 -zügigen Grundschule am 
Standort Grenkuhlenweg 21 (Städtische Grundschule Wolbeck-Nord) zum Beginn des Schuljahres 
2019/2020 beschlossen. Festgelegt wurde ferner, dass die Durchführung des Offenen Ganztags 
von einem freien Träger der Jugendhilfe übernommen wird. 
Darüber hinaus ist die Verwaltung weiterhin bemüht, die Trägerschaft der Ganztagsbetreuung an 
weiteren Bestandsschulen auf freie Träger der Jugendhilfe zu übertragen. 
 Auf der Grundlage des gemeinsamen Antrags der CDU -Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die 
Grünen/GAL „Qualitätsoffensive: Die gute (offene) Ganztagsschule“ wurde zum Stellenplan 2018 
beschlossen, die Koordinationskräfte an OGS -Schulen mit fünf und sechs Gruppen freiz u-
stellen. Dem entsprechend wurden daher zur Umsetzung des Antrags 7,02 Stellen für Erzieher/-
innen (Gruppenleitungen) eingerichtet. 
 Im Zuge der gerade abgeschlossenen Haushaltsplanberatung en wurden darüber hinaus weiterge-
hende Beschlüsse gefasst: 
 
- Zum Schuljahr 2019/2020 werden nunmehr auch die Koordinationskräfte an OGS -Schulen 
mit vier Gruppen freigestellt  und dieses als zukünftiger Standard festgeschrieben. Hierfür 
werden zum Stellenplan 2019 4,32 Stellen  für Erzieher/ -innen (Gruppenleitungen ) an acht 
Schulen eingerichtet.

- 3 - 
V/1091/2018 
 
- Um die Randzeiten an Grundschulen  weiter auszubauen, werden die hierfür zur Verfügung 
stehenden Finanzmittel im Haushaltsplan 2019 auf 160.000 Euro erhöht. 
 
- Mit dem Ziel der Erweiterung der bestehenden Kooperationsvereinbarungen mit freien Trägern 
um eine Pauschale für (krankheitsbedingte) Abwesenheitsvertretungen werden im Hau s-
haltsplan 2019 zusätzliche Finanzmittel in Höhe von 94.300 Euro eingestellt. F ür die Folgejahre 
sind jährliche Kostensteigerungen für den weiteren Ausbau sowie Tariferhöhungen berücksic h-
tigt. 
 
 Aufgrund des ständig steigenden Verwaltungs- und Organisationsaufwandes bei größeren offenen 
Ganztagsschulen hat sich die Notwendigkeit erg eben, den Stundenumfang der Koordinatoren/ -
innen ab einer Gruppengröße von sieben und mehr Gruppen entsprechend aufzustocken. Im E r-
gebnis wurde die Arbeitszeit der Koordinatoren/-innen mit Beginn des Schuljahres 2018/2019 in 
den Schulen mit sieben, acht und neun Gruppen zunächst befristet bis zum 31.12.2019 um jeweils 
0,12 Vollzeitäquivalente (VZÄ) und in Schulen mit 10 Gruppen um 0,23 VZÄ erhöht. In sgesamt er-
geben sich so für ins gesamt 10 Schulen zusätzliche Stellenanteile im Umfang von 1,19 überpla n-
mäßigen VZÄ. Ziel ist es, diese Stellenanteile zum Stellenplanentwurf 2020 anzumelden. 
 Mit den Vorlagen V/0741/2016 und V/0741/2016/1 hat der Rat der Stadt Münster die Neuausrich-
tung der Schulsozialarbeit beschlossen. Städtische Erzieher/-innen und Sozialpädagogen/-innen 
sollen innerhalb des Bestandes an den Schulen bedarfsorientiert (neu) eingesetzt werden. Diese 
Neuverteilung galt zunächst für ein Schuljahr.  
 Im Rahmen der Umverteilung der Schulsozialarbeit haben sich zusätzliche Stellenbedarfe an der 
Peter-Wust-Schule, der Michaelschule sowie an der Hauptschule Hiltrup ergeben, die über die I n-
klusionspauschale finanziert werden. 
 Gleichzeitig wurde die Verwaltung beauftragt, mit den sechs bisherigen GU -Schulen und den 
sechs Grundschulen, die aufgrund der Neu konzeption der Schulsozialarbeit künftig über kein Fö r-
derangebot mehr verfügen, im Rahmen der Jugendhilfe zeitlich befristete Fördermaßnahmen für 
Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf zu erarbeiten. Die in diesem Zusammenhang eing e-
richteten überplanmäßigen 4,70 Stellen waren zunächst befristet bis zum Ende des Schuljahres 
2017/2018. Aufgrund des weiterhin an vier Schulen bestehenden Bedarfs wurde hier der übe r-
planmäßige Einsatz im Umfang von insgesamt 2,25 Stellen für die Schuljahre 2018/2019 und 
2019/2020 verlängert. 
 Mit der Vorlage V/0204/2018/1 wurde vom Rat u.a. beschlossen, dass  
- die im Zuge des Rückzugs des Vereins Projekt Lernhilfe im Ostviertel e.V. zum 31.12.2018 frei 
gesetzten Mittel für die pädagogischen Lernhilfen in Höhe von jährlich 13 3.000 Euro ab August 
2018 für die Einrichtung von vier zusätzlichen Förderinseln für die Schuljahre 2018/2019 und 
2019/2020 eingesetzt werden. 
- der Zeitraum von August 2018 bis zum 31.12.2018 budgetneutral aus Mehreinnahmen des o f-
fenen Ganztags finanziert wird. 
- die Trägerschaft mit den derzeitigen Trägern von Förderinseln sozialraumorientiert aufgeteilt 
wird. 
- die Förderinseln entsprechend der Vorlage V/0204/2018 indikatorengestützt und bedarfsorie n-
tiert an Grundschulen eingerichtet werden. 
 Dem entsprechend wurden für die Schuljahre 2018/2019 und 2019/2020 an der Idaschule Ange l-
modde (Bezirk Ost), Grundschule Sprakel (Bezirk Nord), Gottfried-von-Cappenberg-Schule (Bezirk 
Mitte) sowie Ludgerusschule Albachten (Bezirk West) neue Förderinseln ei ngerichtet. Drei dieser 
Förderinseln wurden von freien Trägern übernommen. 
 Zusätzlich konnte an der Overbergschule eine Förderinsel eingerichtet werden, die über die Inkl u-
sionspauschale finanziert wird. 
 Aktuell besteht für die Stadt Münster eine Aufnahmeverpflichtung von rund 165 unbegleiteten 
minderjährigen Ausländern (umA) . Im Vergleich zum Stand November 2017 (210) ist die Zahl 
damit gesunken. Aus diesem Grund konnte die Zahl der befristet eingerichtet en, zusätzlichen Stel-

- 4 - 
V/1091/2018 
len zum Ende des Jahres 2018 um eine 1,00 Stelle reduziert werden. Der Einsatz der weiterhin er-
forderlichen Personalressourcen (in den Bereichen „Betreuung, vorläufige Inobhutnahme“, „B e-
zirkssozialarbeit“, „Vormundschaften“, „Adoptions- und Pflegekinderdienst“ und „wirtschaftliche Ju-
gendhilfe“) wurde im Rahmen der Beratungen zum Stellenplan 2019 befristet bis zum 31.12.2022 
verlängert.  
 Zur Situation unbegleiteter minderjähriger Ausländer (umA) in Münster wird der Ausschuss für Kin-
der, Jugendliche und Familien durch die Verwaltung weiterhin regelmäßig informiert. 
 Zum 01.07.2017 wurde das Unterhaltsvorschussgesetz (UVG) reformiert. Wesentliche Änderun-
gen waren 
- die Verlängerung der Bezugsberechtigung (nunmehr bis zur Vollendung des 18 . Lebensjahres 
anstatt bis zum 12. Lebensjahr) sowie  
- der Wegfall der Höchstbezugsdauer von 72 Monaten. 
 Aufgrund der damit verbundenen, erheblichen Fallzahlsteigerungen wurden die zunächst übe r-
planmäßig eingerichteten 2,00 Stellen in der Sachbearbeitung über den Stellenplan 2018 nunmehr 
dauerhaft abgesichert. 
 Die Abteilung 51.5 „Controlling und zentraler Service“ ist unter anderem verantwortlich für die 
fachamtsbezogenen Aufgaben zu den Themen „Organisation“, „Personal“, „Stellenplan“ und „IT -
Koordination“. Im Zuge der angestrebten Bündelung und konzeptionellen Weiterentwicklung von 
Querschnittsaufgaben wurde zum 01.07.2018 die Personalverwaltung für die offenen Ganztag s-
schulen (OGS) aus dem Team „Verwaltung OGS“ der Abteilung 51.2 in die Abteilung 51.5  verla-
gert. Hiermit wurde dem grundsätzlichen Ziel Rechnung getragen, durch eine optimierte Aufbau - 
und Ablauforganisation die Personalverwaltung zu bündeln und so weitere Synergien zu erzielen. 
Inhaltlich erfolgt damit die Wahrnehmung der Personalverwaltu ng für das hauptamtliche Personal 
und die Niedrigteilzeitkräfte für die offenen Ganztagsschulen in der Abteilung 51.5 als Que r-
schnittsfunktion, während die fachliche Betreuung für das laufende Geschäft weiterhin in der Abtei-
lung 51.2 verbleibt. Aufbauorgan isatorisch basiert die Abteilung 51.5 damit im Wesentlichen auf 
den vier Sachgebieten „Finanzmanagement und -controlling, Ausschussangelegenheiten“, „Perso-
nalverwaltung“, „IT - und Gebäudemanagement, zentrale Verwaltung“ sowie „Informations - und 
Bürgerservice“. 
 
 
2. Aktuelle Stellensituation 
 
Die Zahl der Stellen im gesamten Stellenplan der Stadt Münster ist im Jahr 201 8 um 2,16 % auf nun-
mehr 4.821,02 gestiegen. Damit hat sich der seit 2010 bestehende Trend fortgesetzt. Die Entwicklung 
der Anzahl der Stellen  des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien hat diesen Anstieg im B e-
trachtungszeitraum dabei mit beeinflusst. So entfielen in 2018 25,92 % aller Stellenvermehrungen auf 
den Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. Die Anzahl der Planstellen im Amt für Kinder, 
Jugendliche und Familien (Produktbereich 06)  ist in 2018 insgesamt auf nunmehr 958,19 ange-
stiegen. Dieses entspricht einem Zuwachs von 2,83 % gegenüber 2017. Der Anteil der Stellen im 
Bereich der Kinder, Jugend - und Familienhilfe an den Gesa mtstellen der Stadt beträgt insgesamt 
19,88 %. Die Entwicklung im Zeitverlauf zeigt die nachfolgende Grafik:

- 5 - 
V/1091/2018 
 
 
Eine detaillierte Darstellung a) der sich auf der Basis der einschlägigen Beschlüsse des Rates und 
seiner Gremien zum Stellenplan 2018 ergebenden dauerhaften Stellenzuwächse sowie b) der aktuel-
len Personalsituation im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien erfolgt im Rahmen des Kinder- und 
Jugendhilfereports 2018. 
 
 
3. Arbeits- und Beratungsschwerpunkte des neuen Jahres  
 
Die Verwaltung hat das folgende Beratungsprogramm für den Ausschuss für Kinder, Jugendliche und 
Familien auf Grund von Beschlüssen der Gremien des Rates und orientiert am internen Arbeitspro-
gramm sowie den geplanten fachlichen Schwerpunkten für das neue Jahr zusammengestellt. Zu den 
unten aufgeführten Themen sollen Berichts - oder Beschlussvorlagen erarbeitet und dem Ausschuss 
zur Beratung bzw. zur Entscheidung vorgelegt werden.  
Auch in diesem Jahr wird darauf hingewiesen, dass die Themen von der Verwaltung neben der tägl i-
chen Aufgabenerfüllung mit ihren umfangreichen fachlichen Fragestellungen bearbeitet wer den müs-
sen. 
Übergreifende Aufgabenbereiche 
Frühe Hilfen / Prävention: 
 Fortführung: Landesmodellvorhaben „Kommunale Präventionsketten“ 
 Projekte „Maßnahmenprogramm einer kind- und jugendbezogenen Armutsprävention“ 
 
Übergreifend: 
 Jährliche Berichte des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien: 
- Kinder- und Jugendhilfebericht des Amtes,  
- Aktualisierungen zum Geschäftsbericht zu Beginn des Jahres,  
- Kindertagesbetreuungsbericht,  
- vertiefende Berichte der Einrichtungen u. a.

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V/1091/2018 
 Bedarfs- und Infrastrukturplanungen für alle Bereiche 
 Konzeptionierung/Durchführung einer Familienkonferenz 
 Integration von Kindern und Jugendlichen mit Flüchtlingserfahrungen in den Stadtteilen  
 Qualitätsentwicklung nach § 79a SGB VIII 
 Fortführung: Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung – weitere Teilprojekte 
 1. Bildungsbericht zum Übergang Kita – Grundschule 
 Entwicklung eines Konzepts zur Kinderbeteiligung im kommunalen Raum 
Tagesbetreuung für Kinder 
 Rechtsanspruchssicherung für u3- und ü3-Kinder mit den dazugehörigen Aufgaben,  insbesondere 
Neu- und Ausbau von Kindertageseinrichtungen, Trägerausschreibungen 
 Aufbau neuer Großtagespflegestellen mit selbstständigen und angestellten Tagespflegepersonen 
 Konversion – Umsetzung der erforderlichen Planung – u.a. Errichtungsbeschlüsse und Träge r-
vergaben 
 Fachkräftegewinnung – Ausbau der Ausbildung von Erzieher/-innen 
Kinder- und Jugendarbeit, Offener Ganztag, Jugendsozialarbeit 
 Umsetzung verschiedener Ratsbeschlüsse/ Konzepte im Rahmen der finanziellen Förderung freier 
Träger: 
- „Bedarfsorientiertes Konzept der Zuwendungsförderung der offenen Kinder - und Jugendarbeit 
und der aufsuchenden Jugendsozialarbeit in Münster“ (Vorlage V/0739/2018) 
- „Förderung von freien Trägern der Jugendhilfe im Bereich Jugend, Schule, Gesundheit und Soz i-
ales“ (Vorlage V/0792/2018) 
- Änderung der Richtlinien des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster zur 
Förderung der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit freier Träger (Vorlage V/0910/2018) 
 Erarbeitung/Erstellung des neuen Kinder- und Jugendförderplans 2020 – 2024 
 Umsetzung der politischen Beschlüsse zum Thema „Qualitätsoffensive OGS“ 
 Partizipation von Kindern und Jugendlichen 
Familienförderung, Familien- und Erziehungshilfen 
 Überarbeitung der Qualitätsstandards im KSD im Zusammenhang mit dem amtsweiten Qualitäts-
entwicklungsprozesses im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien mit stationären Trägern der 
HzE (§ 79 a SGB VIII) 
 Fortführung der § 35a SGBVIII -Konzeptentwicklung im Hinblick auf Veränderungen zum Stichtag 
01.01.2020 
 Umsetzung des neuen Bundesteilhabegesetzes (BTHG) in die Praxis 
 Rahmenverträge I und II NRW, Konzeption 
 Konzeptentwicklung für die Familienkonferenz 
 Haus des Jugendrechts (bundesweites Modell/ mögliche Konzeptentwicklung für Münster) 
 HzE-Bericht 
 
 
Darüber hinaus wurden im Rahmen des Jahrestreffens  mit den Sprecher/ -innen sowie den G e-
schäftsführungen der Arbeitsgemeinschaften nach § 78 SGB VIII  am 16.11.2018 die folgenden 
drei Themen als gemeinsame, übergreifende Arbeitsfelder für das Jahr 2019 festgelegt: 
 
Thema 1 
Hilfebedarfe für Flüchtlingsfamilien beim Übergang aus der Flüchtlingseinrichtung in die Stadtteile  / 
Integration in Regelangebote 
Thema 2 
Gesellschaftliche Partizipation unter den verschiedenen Blickwinkeln:

- 7 - 
V/1091/2018 
Qualitätsentwicklung / Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung / Bildung und Teilhabe 
– BTHG / Veränderungen durch die Digitalisierung  / Auswirkungen auf die Hilfen zur Erziehung und 
Eingliederungshilfen 
Thema 3 
Fachkräfteentwicklung in allen Bereichen der Jugendhilfe 
 
 
4. Ausblick 
 
Mit dem Kinder- und Jugendhilfereport wird ein Berichtswesen fortgeführt, das systematisch Grundi n-
formationen über zahlreiche Leistungen, Ziele, Ressourcenverbräuche und Kennzahlen des Amtes 
für Kinder, Jugendliche und Familien liefert.  
Die aktuelle Vorlage informiert nunmehr über einige wichtige Neuerungen (update). Das Erscheinen 
des neuen Kinder- und Jugendhilfereports ist für Frühsommer 2019 geplant. Seine Beratung im Au s-
schuss folgt - wie in den vergangenen Jahren - in der ersten Sitzung nach den Sommerferien. 
 
 
In Vertretung 
 
 
 
gez. 
Thomas Paal 
Stadtdirektor 
 
Anlage: 
 
Organigramm des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien

Amt_51_Organigramm_2018_12_01_Übersicht

4855 Zeichen

Organisation des Jugendamtes 
Die Aufgaben des Jugendamtes werden durch den Jugendhilfeausschuss (politischer Teil) und durch die Verwaltung des Jugendamtes (Verwaltungsteil) 
wahrgenommen (§ 70 SGB VIII). Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Münster führt die Bezeichnung "Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien", die 
Verwaltung des Jugendamtes führt die Bezeichnung "Amt für Kinder, Jugendliche und Familien". 
15 Mitglieder 
(mit Stimmrecht)
24 beratende Mitglieder 
(ohne Stimmrecht)
Amtsleiterin 
5 Abteilungen 
29 Kindertageseinrichtungen 
9 Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit / 
Jugendsozialarbeit 
Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien 
(§ 71 SGB VIII)
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
(§ 70 Absatz 2 SGB VIII)
Arbeitsgemeinschaften (als Kooperationsgremium - § 78 KJHG)
AG 1: Mädchen und Jungen / Gender 
AG 2: Kinder- und Jugendarbeit 
AG 3: Jugendsozialarbeit 
AG 4: Familienförderung 
AG 5: Kindertagesbetreuung 
AG 6: Erziehungshilfen 
Vertreter des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien 
Vertreter anerkannter Träger der freien Jugendhilfe
Vertreter der Träger geförderter Maßnahmen

Amtsleiterin 
Anna Pohl 
(Stellvertretung: Bernhard Paschert, Heiner Vogt)
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (Amt 51)
Sekretariat 
Petra Karger   
Abteilung 51.2
Kinder- und 
Jugendarbeit / 
Jugendsozialarbeit 
Leitung: Bernhard Paschert 
(Georg Piepel)
Abteilung 51.1
Tagesbetreuung für 
Kinder 
Leitung: Sibylle Kratz-Trutti 
(Monika Reuter-Humpohl,
Oliver Heintze)
Fachstelle 
Städtische Tages-
einrichtungen für Kinder 
Leitung: Monika Reuter-Humpohl 
Fachstelle 
Finanzierung und 
Förderung von 
Kindertageseinrichtungen 
Leitung: Oliver Braun 
Fachstelle 
Elternbeiträge und 
wirtschaftliche Hilfen 
Leitung: Silvia Siewert 
Fachstelle 
Beratungsstelle 
für Kindertagespflege 
Leitung: Oliver Heintze 
Fachstelle 
Jugendhilfe an 
weiterführenden 
Schulen 
Leitung: Heike Nees 
Fachstelle 
OGS 
Leitung: Sven Kentrup 
Fachstelle 
Kinderpädagogik 
Leitung: Andreas Garske 
Telefon 0251 / 492 5101        
Telefax 0251 / 492 7730 
e-mail: jugendamt@stadt-muenster.de 
internet: www.stadt-muenster.de/jugendamt 
29 Städtische Kinder-
tageseinrichtungen 
Fachstelle 
Jugendinformations-
und -bildungs-
zentrum - Jib 
Leitung: Michael Geringhoff 
Jugendhilfeplanung  
Birgit Herdes, 
Nadja Rengshausen, 
Inga Fähmel 
Finanzmanagement 
und -controlling,
Ausschuss-
angelegenheiten 
1. SB: Heike Dierks 
Team Verwaltung 
1. SB: Jochen Detering 
Fachstelle 
Kinder- und 
Jugendeinrichtung 
WUDDI 
Leitung: Dieter Schmitz 
Fachstelle 
Stadtteilhaus 
Fachwerk 
Gievenbeck / La Vie 
Leitung: Alfons Egbert 
Fachstelle 
Drogenhilfe 
Leitung: Georg Piepel 
Abteilung 51.4
Familien- und 
Erziehungshilfen 
Leitung: Heiner Vogt 
(Karin Weinlich)
Fachstelle 
Wirtschaftl. Jugendhilfe,
Elterngeld 
Leitung: Manfred Julitz 
Fachstelle 
Beistandschaften,
Unterhaltsvorschussstelle 
Leitung: Ralf Neuhaus 
Geschäftsstelle Örtliche 
Kommission nach 
§§ 78a ff. SGB VIII, 
Heimaufsicht 
Karin Weinlich, 
Sigrid Schmeddes 
Stabstelle 
Planung von 
Kindertageseinrichtungen 
und konzeptionelle Grund-
satzangelegenheiten 
1. SB: Manuela Eschert 
Abteilung 51.5
Controlling und 
zentraler Service 
Leitung: Chris Hagel 
(Heike Dierks) 
IuK- und 
Gebäudemanagement, 
zentrale Verwaltung, 
Beschaffungen 
Informations- und 
Bürgerservice, 
Familienbüro 
Fachstelle 
Stadtteilhaus  
Lorenz-Süd / 37°
Leitung: Berthold Götte 
Fachstelle 
Jugendhilfe in der 
Primarstufe 
Leitung: Edgar Brey 
Fachcontrolling 
Nadja Rengshausen 
Sven Werk 
Zentrale Trägerförderung 
Jörg Dartmann 
Abteilung 51.3
Kommunaler 
Sozialdienst (KSD)
Leitung: Benedikt Lütke Glanemann 
(Heike Fernholz)
KSD-Bezirk 
West 
Leitung:
Heike Fernholz 
KSD-Bezirk 
Nord 
Leitung:
Hans Tillack 
KSD-Bezirk 
Ost/Südost 
Leitung:
Matthias Gehlmann 
KSD-Bezirk 
Hiltrup 
Leitung:
Ralf Geller 
Fachstelle 
Prävention, Netzwerk-
koordination Frühe Hilfen, 
Schwangerschaftsberatung 
Leitung:
Brigitte Berghoff 
Bezirksüber-
greifende 
Fachdienste 
Leitung:
Hermann Sandknop 
Adoptiv- und 
Pflegekinder 
Annette Tenhumberg 
Heimfachdienst 
Felizitas Gola 
Vormund-
schaften / 
Pflegschaften 
Frank Museler 
Koordination 
JGH 
Bernhard Gleitz 
Eingliederungs-
hilfen 
Reinhold Kauling 
KSD-Bezirk 
Mitte 
Leitung: 
Jutta Echelmeyer 
Kinderschutz 
Udo Hartmann 
Betreuung des 
Offenen Ganztags 
an 45 Schulen 
Stand: 01.12.2018 
„Bundesstiftung Frühe 
Hilfen“ 
Netzwerkkoordination*
Britta Paarmann 
Heike Knippers 
Modellvorhaben 
„Kommunale 
Präventionsketten“*
Heike Knippers 
Koordination 
Arbeits- und 
Gesundheitsschutz 
Iris Bäumker 
Personalverwaltung 
1. SB: Stefanie Mentrup 
Bildungsmonitoring  
Silke Thesing 
Team 
Kinder- und 
Jugendförderung 
1. SB: Maike Talhoff 
Betreuung 
unbegleitete 
minderjährige 
Flüchtlinge*
Alexander Milic 
*Projektstellen/ üp-Stellen

Beratungsverlauf (1)

30.01.2019 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 6 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Grenkuhlenweg 21

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Details

Aktenzeichen
V/1091/2018
Typ
Vorlagen
Datum
21.12.2018
Erstellt
06.10.2020 14:37