V/1091/2018
Aktualisierungen zum Kinder- und Jugendhilfereport des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien zu Beginn des Jahres 2019 (Beratungsschwerpunkte, Organisation)
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Anlage A
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Anlage A zur V/1091/2018 Kurzüberblick Die Vorlage informiert über wesentliche inhaltliche strukturelle Entwicklungen im Amt für Kinder, Jugendliche im abgelaufenen Jahr sowie über das Arbeitsprogramm des neuen Jahres als Er- gänzung zum jährlich erscheinenden Kinder- und Jugendhilfereport. Ziele/Teilziele/Zielerreichung In Verbindung mit den gerade abgeschlossenen Beratungen über den Haushaltsplan-Entwurf soll der Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien die Möglichkeit einer Bewertung haben, ob die erforderlichen Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe in ihrer Gesamtheit durch die Stadt Münster mit dem vorhandenen Ressourcenrahmen realisiert werden können. Des Weiteren werden folgende Ziele aus dem ISM-Prozess verfolgt: Wir werden einer der führenden Bildungs-, Wissenschafts-, Forschungs- und Entwicklungs- standorte in Europa Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität weiterentwi- ckeln: mit breitem Freizeit- und Sportangebot mit hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft Finanzierung Produktgruppe: PG 0601 bis 0605 Bezeichnung der PG Auswirkungen auf den Ergebnisplan Ja X Nein Auswirkungen auf den Finanzplan Ja X Nein Im beschlossenen Haushaltsplan 2019 enthalten? Ja X Nein teilw. Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? Ja X Nein Bereits veranschlagt? Ja X Nein Mit der Berichtsvorlage sind keine finanziellen Auswirkungen verbunden. Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist x vollständig pflichtig x überwiegend pflichtig x überwiegend freiwillig x vollständig frei- willig Die dargestellten Inhalte des Produktbereichs 06 verteilen sich auf sämtliche Pflichtigkeitsgrade. Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) Mit den beschriebenen Inhalten, insbesondere mit der Information über das Arbeitsprogramm, werden Beiträge zu den stadtweiten Querschnittsthemen Demographie, Gender, Migration, Inklu- sion sowie zu fachspezifischen Querschnittsthemen Kinderschutz und Prävention geleistet.
Berichtsvorlage
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V/1091/2018 V/1091/2018 Öffentliche Berichtsvorlage Betrifft Aktualisierungen zum Kinder- und Jugendhilfereport des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien zu Beginn des Jahres 2019 (Beratungsschwerpunkte, Organisation) Beratungsfolge 30.01.2019 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht Bericht: Seit dem Jahr 2003 erstellt das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien einen jährlichen Kinder- und Jugendhilfereport, mit dem umfassend über die Leistungsdaten und Ressourcen der Kinder - und Ju- gendhilfe berichtet wird. Zu Beginn jedes Jahres werden für den Fachausschuss ergänzend aktuelle Hinweise zu wesentlichen inhaltlichen und strukturelle n Veränderungen im abgelaufenen Jahr , zur aktuellen Stellensituation sowie zu den Arbeits- und Beratungsschwerpunkten des neuen Jahres ge- geben. In Verbindung mit den gerade abgeschlossenen Beratungen über den Haushaltsplan-Entwurf soll der Ausschuss die Möglichkeit einer Bewertung haben, ob die erforderlichen Aufgaben der Kinder - und Jugendhilfe in ihrer Gesamtheit durch die Stadt Münster mit dem vorhandenen Ressourcenrahmen realisiert werden können. Diese Berichterstattung geht auf die im Jahr 1996 begonnenen Berichte zu den wichtigsten Entwic k- lungen in den Bereichen Organisation, Finanzen und Personalressourcen der städtischen Kinder- und Jugendhilfe zurück. 1. Wesentliche inhaltliche und strukturelle Veränderungen im abgelaufenen Jahr Die aktuellen Strukturen des Amtes sind in dem als Anlage beigefügten Organigramm dargestellt, das zeigt, welche Organisationseinheiten mit welchen Funktionen an der Bereitstellung der Leistungen des Amtes mitwirken (Aufbauorganisation). Folgende wesentliche inhaltliche und strukturelle Veränderungen haben sich im abgelaufenen Jahr 2018 ergeben: Zum Kindergartenjahr 2018/2019 wurde das bedarfsgerechte Angebot zur Kindertagesbetre u- ung mit dem weiteren Ausbau/Umbau von 215 u 3-Plätzen und 99 ü3-Plätzen in mehreren Kinder- tageseinrichtungen sowie in Kindertagespflege weiterentwickelt. Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 21.12.2018 Ihr/e Ansprechpartner/in: Herr Hagel Telefon: 492-5102 HagelC@stadt-muenster.de - 2 - V/1091/2018 Nachdem bereits zum Stellenplan 2017 im Zusammenhang mit dem weiteren, perspektivischen Ausbau 5,00 Stellen für Kindertagesstätten in städtischer Trägerschaft eingerichtet wurden, die bis zum konkreten Bedarfsfall gesperrt bleiben, konnte auf die Einrichtung von weiteren Planstellen verzichtet werden. Um jedoch der bestehenden Aufsichtspflicht bei Ausfall der hauptamtlichen Kräfte unter Berüc k- sichtigung des weiter gestiegenen Personalkörpers auch in Zukunft nachkommen zu können, wu r- de die Zahl der vorhandenen Springerstellen um 4,00 auf nunmehr 12,00 aufgestockt. Trotz des weiterhin zu verzeichnenden Anstiegs der Zahl von in Münster lebenden Kind ern unter drei Jahren konnte im u3 -Bereich die Versorgungsquote deutlich auf aktuell 45,0 % nach 43,1 % im Vorjahr erhöht werden. Im ü3-Bereich beträgt sie nunmehr 104,7 % (Vorjahr: 104,4 %). Auch in Zukunft ist stadtweit mit einem stetigen Anstieg der Kin derzahlen zu rechnen. Der weitere Ausbau der Kindertagesbetreuung wird daher auch in den kommenden Jahren ein bestimmendes Thema bleiben. Dem entsprechend haben Verwaltung und Politik auch in 2018 weitere wichtige Beschlü s- se zur bedarfsgerechten Sicherung und Umsetzung der Rechtsansprüche für u3 - und ü3-Kinder gefasst. Im Rahmen der 2. Förderwelle 2017-2020 des Bundesprogramms "Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ haben zwei weitere st ädtischen Kindertageseinrichtungen (Kita Berg Fidel und Kita Albachten) die Bewilligung für eine Aufnahme in das Förderprogramm erhalt en. Damit ist die Zahl der teil nehmenden st ädtischen Kindertageseinrichtungen auf nunmehr 13 g e- stiegen. Die Betreuungsangebote an offenen Ganztagsschulen (OGS) wurden im Ra hmen eines b e- darfsgerechten Ausbaus zum 01.08.2018 durch Einrichtung von 4 weiteren Gruppen ausgeweitet. Damit hat sich die Gesamtgruppenzahl von 214 auf jetzt 218 Gruppen erhöht, in denen derzeit 5.814 OGS-Kinder betreut werden (Offizielle Oktoberstatisti k). Für das Schuljahr 2018/2019 wird somit eine Versorgungsquote von 61,5 % an Grund - und Förderschulen (Primarstufe) erreicht. Im Rahmen des Stellenplans 2018 wurden hierfür insgesamt 8,64 Stellen für Erzieher/ -innen ( 7,56 Stellen für Gruppenleitungen und 1,08 Stellen für Springer/-innen) neu eingerichtet. Entsprechend dem Vorschlag der Verwaltung sind die Stellen bis zur konkreten Einrichtung der Gruppen gesperrt und werden durch Beschluss des Ausschusses für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung und E-Government freigegeben. Mit der Vorlage V/0501/2018 wurden die Stellen zum Schuljahr 2018/2019 zur Besetzung frei gegeben, die zur Deckung der sich aus der Einrichtung der weiteren Gruppen ergebenden Personalbedarfe erforderlich sind. Im Rahmen der Haushaltsplanberatungen 2014 wurde vom Rat beschlossen, den Anteil der freien Träger im Bereich OGS bis zum Jahr 2017 auf 25 % zu erhöhen. Die Umsetzung setzt voraus, dass es an vorhandenen OGS-Standorten zu Trägerwechseln kommt. Hierdurch würden sich auch Auswirkungen auf das vorzuhaltende städtische Personal ergeben. Mit der Vorlage V/0202/2018 wurde vom Rat die Errichtung einer 2 -zügigen Grundschule am Standort Grenkuhlenweg 21 (Städtische Grundschule Wolbeck-Nord) zum Beginn des Schuljahres 2019/2020 beschlossen. Festgelegt wurde ferner, dass die Durchführung des Offenen Ganztags von einem freien Träger der Jugendhilfe übernommen wird. Darüber hinaus ist die Verwaltung weiterhin bemüht, die Trägerschaft der Ganztagsbetreuung an weiteren Bestandsschulen auf freie Träger der Jugendhilfe zu übertragen. Auf der Grundlage des gemeinsamen Antrags der CDU -Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL „Qualitätsoffensive: Die gute (offene) Ganztagsschule“ wurde zum Stellenplan 2018 beschlossen, die Koordinationskräfte an OGS -Schulen mit fünf und sechs Gruppen freiz u- stellen. Dem entsprechend wurden daher zur Umsetzung des Antrags 7,02 Stellen für Erzieher/- innen (Gruppenleitungen) eingerichtet. Im Zuge der gerade abgeschlossenen Haushaltsplanberatung en wurden darüber hinaus weiterge- hende Beschlüsse gefasst: - Zum Schuljahr 2019/2020 werden nunmehr auch die Koordinationskräfte an OGS -Schulen mit vier Gruppen freigestellt und dieses als zukünftiger Standard festgeschrieben. Hierfür werden zum Stellenplan 2019 4,32 Stellen für Erzieher/ -innen (Gruppenleitungen ) an acht Schulen eingerichtet. - 3 - V/1091/2018 - Um die Randzeiten an Grundschulen weiter auszubauen, werden die hierfür zur Verfügung stehenden Finanzmittel im Haushaltsplan 2019 auf 160.000 Euro erhöht. - Mit dem Ziel der Erweiterung der bestehenden Kooperationsvereinbarungen mit freien Trägern um eine Pauschale für (krankheitsbedingte) Abwesenheitsvertretungen werden im Hau s- haltsplan 2019 zusätzliche Finanzmittel in Höhe von 94.300 Euro eingestellt. F ür die Folgejahre sind jährliche Kostensteigerungen für den weiteren Ausbau sowie Tariferhöhungen berücksic h- tigt. Aufgrund des ständig steigenden Verwaltungs- und Organisationsaufwandes bei größeren offenen Ganztagsschulen hat sich die Notwendigkeit erg eben, den Stundenumfang der Koordinatoren/ - innen ab einer Gruppengröße von sieben und mehr Gruppen entsprechend aufzustocken. Im E r- gebnis wurde die Arbeitszeit der Koordinatoren/-innen mit Beginn des Schuljahres 2018/2019 in den Schulen mit sieben, acht und neun Gruppen zunächst befristet bis zum 31.12.2019 um jeweils 0,12 Vollzeitäquivalente (VZÄ) und in Schulen mit 10 Gruppen um 0,23 VZÄ erhöht. In sgesamt er- geben sich so für ins gesamt 10 Schulen zusätzliche Stellenanteile im Umfang von 1,19 überpla n- mäßigen VZÄ. Ziel ist es, diese Stellenanteile zum Stellenplanentwurf 2020 anzumelden. Mit den Vorlagen V/0741/2016 und V/0741/2016/1 hat der Rat der Stadt Münster die Neuausrich- tung der Schulsozialarbeit beschlossen. Städtische Erzieher/-innen und Sozialpädagogen/-innen sollen innerhalb des Bestandes an den Schulen bedarfsorientiert (neu) eingesetzt werden. Diese Neuverteilung galt zunächst für ein Schuljahr. Im Rahmen der Umverteilung der Schulsozialarbeit haben sich zusätzliche Stellenbedarfe an der Peter-Wust-Schule, der Michaelschule sowie an der Hauptschule Hiltrup ergeben, die über die I n- klusionspauschale finanziert werden. Gleichzeitig wurde die Verwaltung beauftragt, mit den sechs bisherigen GU -Schulen und den sechs Grundschulen, die aufgrund der Neu konzeption der Schulsozialarbeit künftig über kein Fö r- derangebot mehr verfügen, im Rahmen der Jugendhilfe zeitlich befristete Fördermaßnahmen für Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf zu erarbeiten. Die in diesem Zusammenhang eing e- richteten überplanmäßigen 4,70 Stellen waren zunächst befristet bis zum Ende des Schuljahres 2017/2018. Aufgrund des weiterhin an vier Schulen bestehenden Bedarfs wurde hier der übe r- planmäßige Einsatz im Umfang von insgesamt 2,25 Stellen für die Schuljahre 2018/2019 und 2019/2020 verlängert. Mit der Vorlage V/0204/2018/1 wurde vom Rat u.a. beschlossen, dass - die im Zuge des Rückzugs des Vereins Projekt Lernhilfe im Ostviertel e.V. zum 31.12.2018 frei gesetzten Mittel für die pädagogischen Lernhilfen in Höhe von jährlich 13 3.000 Euro ab August 2018 für die Einrichtung von vier zusätzlichen Förderinseln für die Schuljahre 2018/2019 und 2019/2020 eingesetzt werden. - der Zeitraum von August 2018 bis zum 31.12.2018 budgetneutral aus Mehreinnahmen des o f- fenen Ganztags finanziert wird. - die Trägerschaft mit den derzeitigen Trägern von Förderinseln sozialraumorientiert aufgeteilt wird. - die Förderinseln entsprechend der Vorlage V/0204/2018 indikatorengestützt und bedarfsorie n- tiert an Grundschulen eingerichtet werden. Dem entsprechend wurden für die Schuljahre 2018/2019 und 2019/2020 an der Idaschule Ange l- modde (Bezirk Ost), Grundschule Sprakel (Bezirk Nord), Gottfried-von-Cappenberg-Schule (Bezirk Mitte) sowie Ludgerusschule Albachten (Bezirk West) neue Förderinseln ei ngerichtet. Drei dieser Förderinseln wurden von freien Trägern übernommen. Zusätzlich konnte an der Overbergschule eine Förderinsel eingerichtet werden, die über die Inkl u- sionspauschale finanziert wird. Aktuell besteht für die Stadt Münster eine Aufnahmeverpflichtung von rund 165 unbegleiteten minderjährigen Ausländern (umA) . Im Vergleich zum Stand November 2017 (210) ist die Zahl damit gesunken. Aus diesem Grund konnte die Zahl der befristet eingerichtet en, zusätzlichen Stel- - 4 - V/1091/2018 len zum Ende des Jahres 2018 um eine 1,00 Stelle reduziert werden. Der Einsatz der weiterhin er- forderlichen Personalressourcen (in den Bereichen „Betreuung, vorläufige Inobhutnahme“, „B e- zirkssozialarbeit“, „Vormundschaften“, „Adoptions- und Pflegekinderdienst“ und „wirtschaftliche Ju- gendhilfe“) wurde im Rahmen der Beratungen zum Stellenplan 2019 befristet bis zum 31.12.2022 verlängert. Zur Situation unbegleiteter minderjähriger Ausländer (umA) in Münster wird der Ausschuss für Kin- der, Jugendliche und Familien durch die Verwaltung weiterhin regelmäßig informiert. Zum 01.07.2017 wurde das Unterhaltsvorschussgesetz (UVG) reformiert. Wesentliche Änderun- gen waren - die Verlängerung der Bezugsberechtigung (nunmehr bis zur Vollendung des 18 . Lebensjahres anstatt bis zum 12. Lebensjahr) sowie - der Wegfall der Höchstbezugsdauer von 72 Monaten. Aufgrund der damit verbundenen, erheblichen Fallzahlsteigerungen wurden die zunächst übe r- planmäßig eingerichteten 2,00 Stellen in der Sachbearbeitung über den Stellenplan 2018 nunmehr dauerhaft abgesichert. Die Abteilung 51.5 „Controlling und zentraler Service“ ist unter anderem verantwortlich für die fachamtsbezogenen Aufgaben zu den Themen „Organisation“, „Personal“, „Stellenplan“ und „IT - Koordination“. Im Zuge der angestrebten Bündelung und konzeptionellen Weiterentwicklung von Querschnittsaufgaben wurde zum 01.07.2018 die Personalverwaltung für die offenen Ganztag s- schulen (OGS) aus dem Team „Verwaltung OGS“ der Abteilung 51.2 in die Abteilung 51.5 verla- gert. Hiermit wurde dem grundsätzlichen Ziel Rechnung getragen, durch eine optimierte Aufbau - und Ablauforganisation die Personalverwaltung zu bündeln und so weitere Synergien zu erzielen. Inhaltlich erfolgt damit die Wahrnehmung der Personalverwaltu ng für das hauptamtliche Personal und die Niedrigteilzeitkräfte für die offenen Ganztagsschulen in der Abteilung 51.5 als Que r- schnittsfunktion, während die fachliche Betreuung für das laufende Geschäft weiterhin in der Abtei- lung 51.2 verbleibt. Aufbauorgan isatorisch basiert die Abteilung 51.5 damit im Wesentlichen auf den vier Sachgebieten „Finanzmanagement und -controlling, Ausschussangelegenheiten“, „Perso- nalverwaltung“, „IT - und Gebäudemanagement, zentrale Verwaltung“ sowie „Informations - und Bürgerservice“. 2. Aktuelle Stellensituation Die Zahl der Stellen im gesamten Stellenplan der Stadt Münster ist im Jahr 201 8 um 2,16 % auf nun- mehr 4.821,02 gestiegen. Damit hat sich der seit 2010 bestehende Trend fortgesetzt. Die Entwicklung der Anzahl der Stellen des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien hat diesen Anstieg im B e- trachtungszeitraum dabei mit beeinflusst. So entfielen in 2018 25,92 % aller Stellenvermehrungen auf den Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. Die Anzahl der Planstellen im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (Produktbereich 06) ist in 2018 insgesamt auf nunmehr 958,19 ange- stiegen. Dieses entspricht einem Zuwachs von 2,83 % gegenüber 2017. Der Anteil der Stellen im Bereich der Kinder, Jugend - und Familienhilfe an den Gesa mtstellen der Stadt beträgt insgesamt 19,88 %. Die Entwicklung im Zeitverlauf zeigt die nachfolgende Grafik: - 5 - V/1091/2018 Eine detaillierte Darstellung a) der sich auf der Basis der einschlägigen Beschlüsse des Rates und seiner Gremien zum Stellenplan 2018 ergebenden dauerhaften Stellenzuwächse sowie b) der aktuel- len Personalsituation im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien erfolgt im Rahmen des Kinder- und Jugendhilfereports 2018. 3. Arbeits- und Beratungsschwerpunkte des neuen Jahres Die Verwaltung hat das folgende Beratungsprogramm für den Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien auf Grund von Beschlüssen der Gremien des Rates und orientiert am internen Arbeitspro- gramm sowie den geplanten fachlichen Schwerpunkten für das neue Jahr zusammengestellt. Zu den unten aufgeführten Themen sollen Berichts - oder Beschlussvorlagen erarbeitet und dem Ausschuss zur Beratung bzw. zur Entscheidung vorgelegt werden. Auch in diesem Jahr wird darauf hingewiesen, dass die Themen von der Verwaltung neben der tägl i- chen Aufgabenerfüllung mit ihren umfangreichen fachlichen Fragestellungen bearbeitet wer den müs- sen. Übergreifende Aufgabenbereiche Frühe Hilfen / Prävention: Fortführung: Landesmodellvorhaben „Kommunale Präventionsketten“ Projekte „Maßnahmenprogramm einer kind- und jugendbezogenen Armutsprävention“ Übergreifend: Jährliche Berichte des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien: - Kinder- und Jugendhilfebericht des Amtes, - Aktualisierungen zum Geschäftsbericht zu Beginn des Jahres, - Kindertagesbetreuungsbericht, - vertiefende Berichte der Einrichtungen u. a. - 6 - V/1091/2018 Bedarfs- und Infrastrukturplanungen für alle Bereiche Konzeptionierung/Durchführung einer Familienkonferenz Integration von Kindern und Jugendlichen mit Flüchtlingserfahrungen in den Stadtteilen Qualitätsentwicklung nach § 79a SGB VIII Fortführung: Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung – weitere Teilprojekte 1. Bildungsbericht zum Übergang Kita – Grundschule Entwicklung eines Konzepts zur Kinderbeteiligung im kommunalen Raum Tagesbetreuung für Kinder Rechtsanspruchssicherung für u3- und ü3-Kinder mit den dazugehörigen Aufgaben, insbesondere Neu- und Ausbau von Kindertageseinrichtungen, Trägerausschreibungen Aufbau neuer Großtagespflegestellen mit selbstständigen und angestellten Tagespflegepersonen Konversion – Umsetzung der erforderlichen Planung – u.a. Errichtungsbeschlüsse und Träge r- vergaben Fachkräftegewinnung – Ausbau der Ausbildung von Erzieher/-innen Kinder- und Jugendarbeit, Offener Ganztag, Jugendsozialarbeit Umsetzung verschiedener Ratsbeschlüsse/ Konzepte im Rahmen der finanziellen Förderung freier Träger: - „Bedarfsorientiertes Konzept der Zuwendungsförderung der offenen Kinder - und Jugendarbeit und der aufsuchenden Jugendsozialarbeit in Münster“ (Vorlage V/0739/2018) - „Förderung von freien Trägern der Jugendhilfe im Bereich Jugend, Schule, Gesundheit und Soz i- ales“ (Vorlage V/0792/2018) - Änderung der Richtlinien des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster zur Förderung der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit freier Träger (Vorlage V/0910/2018) Erarbeitung/Erstellung des neuen Kinder- und Jugendförderplans 2020 – 2024 Umsetzung der politischen Beschlüsse zum Thema „Qualitätsoffensive OGS“ Partizipation von Kindern und Jugendlichen Familienförderung, Familien- und Erziehungshilfen Überarbeitung der Qualitätsstandards im KSD im Zusammenhang mit dem amtsweiten Qualitäts- entwicklungsprozesses im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien mit stationären Trägern der HzE (§ 79 a SGB VIII) Fortführung der § 35a SGBVIII -Konzeptentwicklung im Hinblick auf Veränderungen zum Stichtag 01.01.2020 Umsetzung des neuen Bundesteilhabegesetzes (BTHG) in die Praxis Rahmenverträge I und II NRW, Konzeption Konzeptentwicklung für die Familienkonferenz Haus des Jugendrechts (bundesweites Modell/ mögliche Konzeptentwicklung für Münster) HzE-Bericht Darüber hinaus wurden im Rahmen des Jahrestreffens mit den Sprecher/ -innen sowie den G e- schäftsführungen der Arbeitsgemeinschaften nach § 78 SGB VIII am 16.11.2018 die folgenden drei Themen als gemeinsame, übergreifende Arbeitsfelder für das Jahr 2019 festgelegt: Thema 1 Hilfebedarfe für Flüchtlingsfamilien beim Übergang aus der Flüchtlingseinrichtung in die Stadtteile / Integration in Regelangebote Thema 2 Gesellschaftliche Partizipation unter den verschiedenen Blickwinkeln: - 7 - V/1091/2018 Qualitätsentwicklung / Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung / Bildung und Teilhabe – BTHG / Veränderungen durch die Digitalisierung / Auswirkungen auf die Hilfen zur Erziehung und Eingliederungshilfen Thema 3 Fachkräfteentwicklung in allen Bereichen der Jugendhilfe 4. Ausblick Mit dem Kinder- und Jugendhilfereport wird ein Berichtswesen fortgeführt, das systematisch Grundi n- formationen über zahlreiche Leistungen, Ziele, Ressourcenverbräuche und Kennzahlen des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien liefert. Die aktuelle Vorlage informiert nunmehr über einige wichtige Neuerungen (update). Das Erscheinen des neuen Kinder- und Jugendhilfereports ist für Frühsommer 2019 geplant. Seine Beratung im Au s- schuss folgt - wie in den vergangenen Jahren - in der ersten Sitzung nach den Sommerferien. In Vertretung gez. Thomas Paal Stadtdirektor Anlage: Organigramm des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien
Amt_51_Organigramm_2018_12_01_Übersicht
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Organisation des Jugendamtes Die Aufgaben des Jugendamtes werden durch den Jugendhilfeausschuss (politischer Teil) und durch die Verwaltung des Jugendamtes (Verwaltungsteil) wahrgenommen (§ 70 SGB VIII). Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Münster führt die Bezeichnung "Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien", die Verwaltung des Jugendamtes führt die Bezeichnung "Amt für Kinder, Jugendliche und Familien". 15 Mitglieder (mit Stimmrecht) 24 beratende Mitglieder (ohne Stimmrecht) Amtsleiterin 5 Abteilungen 29 Kindertageseinrichtungen 9 Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien (§ 71 SGB VIII) Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (§ 70 Absatz 2 SGB VIII) Arbeitsgemeinschaften (als Kooperationsgremium - § 78 KJHG) AG 1: Mädchen und Jungen / Gender AG 2: Kinder- und Jugendarbeit AG 3: Jugendsozialarbeit AG 4: Familienförderung AG 5: Kindertagesbetreuung AG 6: Erziehungshilfen Vertreter des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien Vertreter anerkannter Träger der freien Jugendhilfe Vertreter der Träger geförderter Maßnahmen Amtsleiterin Anna Pohl (Stellvertretung: Bernhard Paschert, Heiner Vogt) Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (Amt 51) Sekretariat Petra Karger Abteilung 51.2 Kinder- und Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit Leitung: Bernhard Paschert (Georg Piepel) Abteilung 51.1 Tagesbetreuung für Kinder Leitung: Sibylle Kratz-Trutti (Monika Reuter-Humpohl, Oliver Heintze) Fachstelle Städtische Tages- einrichtungen für Kinder Leitung: Monika Reuter-Humpohl Fachstelle Finanzierung und Förderung von Kindertageseinrichtungen Leitung: Oliver Braun Fachstelle Elternbeiträge und wirtschaftliche Hilfen Leitung: Silvia Siewert Fachstelle Beratungsstelle für Kindertagespflege Leitung: Oliver Heintze Fachstelle Jugendhilfe an weiterführenden Schulen Leitung: Heike Nees Fachstelle OGS Leitung: Sven Kentrup Fachstelle Kinderpädagogik Leitung: Andreas Garske Telefon 0251 / 492 5101 Telefax 0251 / 492 7730 e-mail: jugendamt@stadt-muenster.de internet: www.stadt-muenster.de/jugendamt 29 Städtische Kinder- tageseinrichtungen Fachstelle Jugendinformations- und -bildungs- zentrum - Jib Leitung: Michael Geringhoff Jugendhilfeplanung Birgit Herdes, Nadja Rengshausen, Inga Fähmel Finanzmanagement und -controlling, Ausschuss- angelegenheiten 1. SB: Heike Dierks Team Verwaltung 1. SB: Jochen Detering Fachstelle Kinder- und Jugendeinrichtung WUDDI Leitung: Dieter Schmitz Fachstelle Stadtteilhaus Fachwerk Gievenbeck / La Vie Leitung: Alfons Egbert Fachstelle Drogenhilfe Leitung: Georg Piepel Abteilung 51.4 Familien- und Erziehungshilfen Leitung: Heiner Vogt (Karin Weinlich) Fachstelle Wirtschaftl. Jugendhilfe, Elterngeld Leitung: Manfred Julitz Fachstelle Beistandschaften, Unterhaltsvorschussstelle Leitung: Ralf Neuhaus Geschäftsstelle Örtliche Kommission nach §§ 78a ff. SGB VIII, Heimaufsicht Karin Weinlich, Sigrid Schmeddes Stabstelle Planung von Kindertageseinrichtungen und konzeptionelle Grund- satzangelegenheiten 1. SB: Manuela Eschert Abteilung 51.5 Controlling und zentraler Service Leitung: Chris Hagel (Heike Dierks) IuK- und Gebäudemanagement, zentrale Verwaltung, Beschaffungen Informations- und Bürgerservice, Familienbüro Fachstelle Stadtteilhaus Lorenz-Süd / 37° Leitung: Berthold Götte Fachstelle Jugendhilfe in der Primarstufe Leitung: Edgar Brey Fachcontrolling Nadja Rengshausen Sven Werk Zentrale Trägerförderung Jörg Dartmann Abteilung 51.3 Kommunaler Sozialdienst (KSD) Leitung: Benedikt Lütke Glanemann (Heike Fernholz) KSD-Bezirk West Leitung: Heike Fernholz KSD-Bezirk Nord Leitung: Hans Tillack KSD-Bezirk Ost/Südost Leitung: Matthias Gehlmann KSD-Bezirk Hiltrup Leitung: Ralf Geller Fachstelle Prävention, Netzwerk- koordination Frühe Hilfen, Schwangerschaftsberatung Leitung: Brigitte Berghoff Bezirksüber- greifende Fachdienste Leitung: Hermann Sandknop Adoptiv- und Pflegekinder Annette Tenhumberg Heimfachdienst Felizitas Gola Vormund- schaften / Pflegschaften Frank Museler Koordination JGH Bernhard Gleitz Eingliederungs- hilfen Reinhold Kauling KSD-Bezirk Mitte Leitung: Jutta Echelmeyer Kinderschutz Udo Hartmann Betreuung des Offenen Ganztags an 45 Schulen Stand: 01.12.2018 „Bundesstiftung Frühe Hilfen“ Netzwerkkoordination* Britta Paarmann Heike Knippers Modellvorhaben „Kommunale Präventionsketten“* Heike Knippers Koordination Arbeits- und Gesundheitsschutz Iris Bäumker Personalverwaltung 1. SB: Stefanie Mentrup Bildungsmonitoring Silke Thesing Team Kinder- und Jugendförderung 1. SB: Maike Talhoff Betreuung unbegleitete minderjährige Flüchtlinge* Alexander Milic *Projektstellen/ üp-Stellen
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (1)
- Grenkuhlenweg 21
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Details
- Aktenzeichen
- V/1091/2018
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 21.12.2018
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37