3792/2018
EDELGARD Kampagne der Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt
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Mitteilung Ausschuss
3528 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/1 Vorlagen-Nummer 20.11.2018 3792/2018 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 10.12.2018 EDELGARD Kampagne der Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt Die Kampagne „EDELGARD“ der Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt ist ein Präventions- und Interventionsprojekt für Frauen und Mädchen in Köln. Sie trägt zu einem erhöhten Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum und einer verbesserten Hilfesituation bei. Ein Baustein ist das „EDELGARD mobil“. EDELGARD mobil ist eine Anlaufstelle für Frauen und Mädchen, die sich bedrängt, bedroht oder be- lästigt fühlen und ist bei Großveranstaltungen im Einsatz. Fachfrauen der Kölner Frauen- und Mäd- chenberatung sind sowohl telefonisch (Tel. 0221 221 27777) als auch persönlich erreichbar und bie- ten Betroffenen zeitnah ein erstes Clearing. Das Mobil steht je nach Anlass an unterschiedlichen Standorten (z. B. Rudolfplatz, Zülpicher Platz, Rheinpark, Nähe Rathaus) und kann bei Bedarf inner- halb von Köln auch zu Frauen hinfahren. Ein weiterer Teil der Kampagne ist „EDELGARD informiert“. Die Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt informiert mit Flyern, Plakaten, Megalights, city cards, in Social Medias und über die Website www.edelgard.koeln zu sexualisierter Gewalt und über das professionelle Kölner Hilfenetzwerk. Dritter Baustein ist „EDELGARD schützt“. „EDELGARD schützt“ sind ausgewählte Orte in Köln, an denen Frauen und Mädchen sich sicher füh- len können. Besitzerinnen und Besitzer von Gaststätten, Kneipen, Büros und Geschäften und auch öffentliche Gebäude konnten dafür gewonnen werden, gemeinsam mit der Initiative geschützte Orte zu schaffen, wo Betroffene unkompliziert Unterstützung finden, wenn sie sich bedrängt oder belästigt fühlen. Die sicheren Orte werden durch das Signet „EDELGARD schützt“ nach außen hin sichtbar gekenn- zeichnet. Es signalisiert: Frauen und Mädchen finden hier bei akuter Bedrohung einen sicheren Ort, um durchatmen und die nächsten Schritte planen zu können. Um das Signet zu erhalten informieren Fachfrauen der Initiative vorab die Mitarbeiterinnen und Mitar- beiter der teilnehmenden Orte, wie sie richtig reagieren, wenn sich eine Hilfesuchende an sie wendet. Ein Handlungsleitfaden und eine „Notfalltasche“ unterstützen bei dieser Aufgabe. Eine professionelle Nachsorge wird durch die an der Initiative beteiligten Frauen- und Mädchenberatungsstellen sicher- gestellt. Auch die Mitglieder der Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt stellen ihre Räumlichkeiten als sichere Orte zur Verfügung. Die Stadt Köln, vertreten durch das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern, ist Mitglied der Initiative und auch des Lenkungsgremiums. Im Januar 2018 ist das Projekt "EDELGARD schützt" gestartet. Inzwischen gibt es insgesamt 41 2 „EDELGARD schützt“- Orte, davon 5 in städtischen Gebäuden: Rathaus (Spanischer Bau und Historisches Rathaus) Bürgerämter Innenstadt, Ehrenfeld, Lindenthal Museum Ludwig Weitere Bürgerämter werden in den nächsten Wochen folgen. Im Bürgeramt Ehrenfeld wird das Signet in Kürze unter Anwesenheit der Presse öffentlichkeitswirk- sam geklebt. Zukünftig wird das Netz sicherer Orte in Köln sowohl in Privatunternehmen als auch in städtischen Gebäuden weiter ausgebaut. Vorgesehen sind im nächsten Schritt das Stadthaus, das Kalk-Karree und die Bürgerzentren. Gez. Dr. Keller
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (2)
- Rudolfplatz
- Zülpicher Platz
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Details
- Aktenzeichen
- 3792/2018
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 20.11.2018
- Erstellt
- 16.11.2018 10:31