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0009/2025/2

Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 15. April 2025

Mitteilung Ausschuss 14.05.2025

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 20.05.2025, TOP 9.4

Anlage 1 - Projektstatusbericht

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Anlage 1 - Projektstatusbericht

11547 Zeichen

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
1. Kerndaten des Projektes 
Standort:
Rathausplatz
Bauherrin:
Dezernat für Kunst und Kultur
Planungszeit:
Juli 2008 bis heute
Bauzeit:
2014 - 2027
Projektbeschreibung:
2. Termine
Meilensteine:
Planungsbeschluss
09/2008     

GU-Paket Ausbau + TGA (Veröffentlichung)
15.11.2024
Baubeschluss (51,773 Mio. 
€) 
07/2011     

GU-Paket Ausbau + TGA (Eingang Teilnahmeanträge)
21.01.2025
Ratsbeschluss (77,0 Mio. 
€)
07/2017     

GU-Paket Ausbau + TGA (Abgabe indikative Angebote)
23.05.2025
Baugenehmigung 
01/2014     

Baubeginn
07/2015    

Haushaltsrechtl. Unterrichtung (127,0 Mio. 
€)
05/2021    

Haushaltsrechtl. Unterrichtung (190,0 Mio. 
€)
10/2024    

Fertigstellung Bau 
12/2027
Nutzungsbeginn
1. Halbjahr 2028
3. Kosten
Ratsbeschluss Juli 2011:
Baukosten
35,417 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
72%
Baunebenkosten inkl. Grabungskosten
16,356 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
28%
Gesamtsumme (brutto)
51,773 Mio. 
€
∑
100%
Kostenberechnung Opt. III 2015:
Baukosten
37,777 Mio. 
€
Baunebenkosten
16,622 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
47%
Grabungskosten
7,179 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
53%
Gesamtsumme (brutto)
61,578 Mio. 
€
∑
100%
Ratsbeschluss Juli 2017:
Kostenberechnung Opt. III 2015 
61,578 Mio. 
€
Erhöhung Projektbudget Ratsbeschluss 07/2017
11,817 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
58%
zzgl. Risikoaufschlag
3,670 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
42%
Gesamtsumme (brutto)
77,000 Mio. 
€
∑
100%
Ratsbeschluss Mai 2021:
Ratsbeschluss 07/2017
77,000 Mio. 
€
Erhöhung Anteil Entscheidungsvorlagen
3,674 Mio. 
€
Erhöhung Anteil Mehrkosten Projektdurchführung
34,374 Mio. 
€
Zwischensumme (brutto)
115,000 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
73%
zzgl. Risikoaufschlag
11,571 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
27%
Gesamtsumme (brutto)
127,000 Mio. 
€
∑
100%
Ratsbeschluss Oktober 2024:
Ratsbeschluss 05/2021
127,000 Mio. 
€
22,000 Mio. 
€
149,000 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
82%
41,000 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
18%
Gesamtsumme (brutto)
190,000 Mio. 
€
∑
100%
Mehrkosten Teil 2
44,300 Mio. 
€
32,700 Mio. 
€
77,000 Mio. 
€
93,300 Mio. 
€
33,700 Mio. 
€
Zwischensumme (brutto)  
Mehrkosten Teil 1 
127,000 Mio. 
€
156,300 Mio. 
€
15.04.2025
02
Stand:
Index:
37,473 Mio. 
€
Sachstandsbericht für den Bauausschuss am 19.05.2025, den Ausschuss für Kunst & Kultur am 20.05.2025, den Lenkungskreis 
Verwaltung am 26.05.2025 und den Lenkungskreis Politik am 06.06.2025
Vor dem historischem Rathaus  befindet sich ein großes Ausgrabungsfeld mit 
Überresten aus der Römerzeit und einer alten jüdischen Gemeinde. 
Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, unter der die Ausstellung eingerichtet wird. 
Entlang Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten jüdischen 
Synagoge, ensteht der oberirdische Teil das "MiQua. LVR-Jüdisches Museum im 
Archäologischen Quartier Köln".
14,300 Mio. 
€
51,773 Mio. 
€
28,878 Mio. 
€
61,578 Mio. 
€
32,700 Mio. 
€
33,700 Mio. 
€
190,000 Mio. 
€
1 von 4

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
15.04.2025
02
Stand:
Index:
Sachstandsbericht für den Bauausschuss am 19.05.2025, den Ausschuss für Kunst & Kultur am 20.05.2025, den Lenkungskreis 
Verwaltung am 26.05.2025 und den Lenkungskreis Politik am 06.06.2025
Prognose Gesamtkostensituation:
15.04.2025
Zahlungsstand=
 102,733 Mio. 
€ 
4. Risiken
Grün
Gelb 
Rot
1
Baugrund (Schadstoff, Denkmal, ...) - Restabwicklung Bereich OK Gelände / Böschungsbereiche
2
Änderung der Planung durch Nutzer
3
Gesetzliche Änderungen
4
Insolvenzen 
5
Mangelhafte Fremdleistungen
6
Genehmigungsverfahren
7
Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen) 
8
Bauablauf (Verzögerungen im Bauablauf) 
9
Baupreisentwicklung und Marktrisiko (Preissteigerungen durch Corona-Pandemie sowie den Krieg in der Ukraine)
5. Erläuterung Sachstand - Projekt MiQua
Auszug Rahmenterminplan (
Stand: 04/2025
):
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Verfügt
 (Auftragsstand = HA + NV) 
= 139,579 Mio. 
€
Die Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge für die GU-Ausschreibung Ausbau/TGA war der 21.01.2025. Die Prüfung der Teilnahmeanträge ist 
abgeschlossen. Im Ergebnis werden alle Bieter zur Stufe 2 zugelassen. 
Der Submissionstermin für die indikativen Angebote wurde aufgrund vieler 
Bieterfragen vom 17.04.2025 auf den 23.05.2025 verschoben. 
Nach aktuellem Zeitplan wird mit einer Beauftragung des GU-Pakets Ausbau/TGA 
zum Ende des 3. Quartals 2025 gerechnet. Das Ausschreibungspaket "Ausstellung" wird voraussichtlich Mitte 2025 veröffentlicht.
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund des Vergaberisikos für die auszuschreibenden Pakete 
Ausbau/TGA und Ausstellung. 
Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben 
und bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 5 abgeschlossen) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten:
190,0 €
,00
20,00
40,00
60,00
80,00
100,00
120,00
140,00
160,00
180,00
200,00
Σ
190,0 Mio. €
102,733
137,579
Zahlungsstand
Verfügt
Projektkosten
2 von 4

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
15.04.2025
02
Stand:
Index:
Sachstandsbericht für den Bauausschuss am 19.05.2025, den Ausschuss für Kunst & Kultur am 20.05.2025, den Lenkungskreis 
Verwaltung am 26.05.2025 und den Lenkungskreis Politik am 06.06.2025
Ausführung:
Kosten:
Termine:
6. Erläuterung Sachstand - Projekt Praetorium / MPZ
Auszug Rahmenterminplan (
Stand: 04/2025
):
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung:
Kosten:
Termine:
Auf Grundlage der aktuellen Terminschiene ergibt sich ein neuer Fertigstellungstermin zum 31.12.2027. 
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. 
Der Rat hat im Rahmen einer haushaltsrechtlichen Unterrichtung am 01.10.2024 die Mehrkosten i.H.v. 63 Mio. 
€ zur Kenntnis genommen. Das 
Budget beläuft sich nun auf 190 Mio. Euro brutto.
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. 
Das Risiko wird als "planmäßig" eingestuft, da alle Baugewerke des Teilprojektes Praetorium / MPZ 
vergeben sind. 
Für die Maßnahmen Praetorium und MPZ ist die Neubeauftragung für die Gewerke Trockenbau sowie Elektro- und Nachrichtentechnik im Februar 
2025 erfolgt. Die Arbeiten wurden bereits wieder aufgenommen.
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund der Ablaufprobleme, die typischerweise beim Bauen 
im Bestand auftreten können. 
Es hat ein erster Kick-Off- Termin mit der Nachfolgefirma für die Gewerke Trockenbau sowie Elektro- und Nachrichtentechnik stattgefunden. 
Die 
Firma hat für die ersten Bereiche die Werk- und Montageplanung zur Prüfung vorgelegt und bereits im EIngangsbereich zum späteren MPZ mit den 
Arbeiten begonnen. 
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. 
Der Rat hat im Rahmen einer haushaltsrechtlichen Unterrichtung am 01.10.2024 die Mehrkosten i.H.v. 63 Mio. 
€ zur Kenntnis genommen. Das 
Budget beläuft sich nun auf 190 Mio. Euro brutto. Das Teilprojekt Praeorium / MPZ ist in diesen Kosten inkludiert.
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. 
Auf Grundlage der nun erfolgten Beauftragung wird seitens der Nachfolgefirma für die Gewerke Trockenbau sowie Elektro- und Nachrichtentechnik 
ein Bauablaufplan für die ausstehenden Arbeiten erstellt. Vorbehaltlich dieses Bauablaufplans, kann derzeit mit einer Fertigstellung der 
Bauausführung bis zum Ende des 3. Quartals 2025 gerechnet werden. Nachlaufend erfolgen dann bis zum Ende des Jahres 2025 
die Abnahmen 
sowie die Mängelbeseitigung. 
Die Sanierung des Stahlbaus im Bereich der Bauabschnitte 1 + 2 ist zu 
ca. 90% 
abgeschlossen. Darüber hinaus haben im Januar die Arbeiten an 
Dach und Fassade gestartet. Es wurde bereits 
ca. 90% 
des Dachtragwerks durch den Zimmermann hergestellt. Auf der Fassadenseite an 
Obenmarspforten 
wurden im 1. Quartal 2025 nahezu alle Gläser 
der Metall-Glas-Fassade montiert. 
Aktuell laufen die Montagen der Gläser entlang 
der Fassadenseite an Unter Goldschmied. 
Die Arbeiten an der Gebäudehülle inkl. Dach sollen bis zum Ende des Jahres 2025 abgeschlossen sein und 
liegen aktuell im Zeitplan. 
Im Bereich der Archäologie (Ebene 0) laufen fortlaufend die Arbeiten in den Gewerken Unterfangungen, Durchbrüche und Parcourserstellung in 
enger Abstimmung zwischen der Bauausführung und den Archäologen. 
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund des potentiellen Bauablaufrisikos der in den Winter 
hineinlaufenden Hüllgewerke Fassade + Dach. 
3 von 4

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
15.04.2025
02
Stand:
Index:
Sachstandsbericht für den Bauausschuss am 19.05.2025, den Ausschuss für Kunst & Kultur am 20.05.2025, den Lenkungskreis 
Verwaltung am 26.05.2025 und den Lenkungskreis Politik am 06.06.2025
7. Erläuterung Sachstand - Projekt Altschädensanierung Spanischer Bau (2. BA + Rampe Spanischer Bau)
Auszug Rahmenterminplan (
Stand: 04/2025
):
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung:
Kosten:
Termine:
Legende
planmäßig
mittleres Risiko
hohes Risiko
Weitere Informationen zum Projekt unter 
www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/gebaeudewirtschaft-der-stadt-
koeln/miqua-das-museum-im-quartier
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund der fehlenden Kenntnisse zum Schadensbild der 
Treppe. 
Mit dem Rückbaus des 1. Teils der Treppe wurde am 14.04.2025 begonnen. 
Im Anschluss an den Rückbau muss die Treppe in Augenschein 
genommen und das Ausmaß der notwendigen Sanierung bewertet werden. Erst danach können die weiteren baulichen Leistungen für den 
Neuaufbau der Treppe ausgeschrieben werden. 
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund der fehlenden Kenntnisse zum Schadensbild der 
Treppe. 
Die Sanierung der Decke des nördlichen Rathausplatzes wird in mehreren Teilabschnitten ausgeführt, um den Zugang zum Spanischen Bau 
möglichst aufrecht zu erhalten
. Es wurden Undichtigkeiten im Bereich der Treppe festgestellt, sodass der Bauablauf der Deckensanierung 
überarbeitet werden musste. In diesem Zusammenhang wird 
ab dem 14.04.2025 
ein Teilbereich der denkmalgeschützten Ausgangstreppe 
zurückgebaut, um das Schadensbild der Undichtigkeiten der Treppenanlage genauer zu begutachten. Im Anschluss wird in Abstimmung mit der 
Denkmalpflege der Umfang der Sanierung ermittelt. Das Ziel ist es, dass die Sanierung der Treppe im Vorfeld der Fertigstellung der Platzfläche (2. 
BA) erfolgt. Aus diesem Grund wurde entschieden, dass die sanierte Teilfläche direkt den finalen und keinen temporären Plattenbelag erhält. Der 
Umfang der Treppensanierung wird voraussichtlich Einfluss auf die Terminschiene der Fertigstellung der Platzfläche 2. BA nehmen, sodass eine 
spätere Anpassung des Terminplanes wahrscheinlich ist. In Abhängigkeit zum festgestellten Sanierungsumfang der Treppenanlage muss ggf. ein 
Bauantrag gestellt werden. Die neue Rampenanlage wird im Bereich des 2. und 3. BA's errichtet, sodass die Fertigstellung der Rampe erst im Zuge 
der Gesamtfertigstellung der Freianlagen erfolgen kann. Für den Übergangszeitraum wird eine provisorische Rampe vorgehalten werden.
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. 
Das Teilprojekt Altschädensanierung Spanischer Bau wird nicht über das Projektbudget des MiQua finanziert, sondern aus 
Bauunterhaltungsmitteln. Aufgrund der aktuell laufenden Untersuchungen der Treppenanlage, liegt noch keine valide Kostenberechnung vor. 
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. 
Vorbehaltlich der aktuell noch ausstehenden Untersuchungen an der Treppenanlage, kann derzeit mit einer Fertigstellung der Bauausführung im 4. 
Quartal 2025 (31.10.2025) gerechnet werden. 
4 von 4

Mitteilung Ausschuss

470 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 14.05.2025 
 0009/2025/2 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bauausschuss 19.05.2025 
Ausschuss Kunst und Kultur 20.05.2025 
 
Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
(MiQua) - Stand 15. April 2025 
Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier 
Köln“, Stand 15. April 2025, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt.  
 
 
Gez. Greitemann

Beratungsverlauf (2)

19.05.2025 Bauausschuss
TOP 1.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
20.05.2025 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 9.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0009/2025/2
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
14.05.2025
Erstellt
11.04.2025 07:15