0505/2021
Künstlerische Gestaltung der Lärmschutzwand des Flüchtlingswohnheims an der Industriestraße in Köln-Sürth AN/1005/2020
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Beantwortung einer Anfrage (BV)
3619 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/51/512 Vorlagen-Nummer 0505/2021 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 15.03.2021 Künstlerische Gestaltung der Lärmschutzwand des Flüchtlingswohnheims an der Industriestraße in Köln-Sürth AN/1005/2020 Die Verwaltung wird von der Bezirksvertretung Rodenkirchen gebeten zu prüfen, inwieweit die Lärm- schutzwand des Flüchtlingswohnheims auf der Innenseite an der Industriestraße in Köln-Sürth künst- lerisch gestaltet werden kann. Dabei möge die Verwaltung auch eine Gestaltung durch künstlerisch gestaltete Graffiti in Betracht ziehen. Die Verwaltung nimmt zum Prüfauftrag gemäß Beschluss der Bezirksvertretung Rodenkirchen vom 31.08.2020 wie folgt Stellung: Auf Grund des Pandemiegeschehens in 2020 konnte erst im Januar 2021 eine Abstimmung zur Durchführung des Projekts zwischen den Ämtern 51, 69 und 02-1 stattfinden. Es besteht die einstimmige Meinung, dass ein Projekt zur künstlerischen Gestaltung der genannten Lärmschutzwand einen Mehrwert für den Bezirk Rodenkirchen und den Stadtteil Sürth sowie die hiermit einhergehende Imageverbesserung des Wohnumfelds bedeutet. Amt 69 sieht keine Einschränkung bei der Instandhaltung der Lärmschutzwand durch eine künstleri- sche Gestaltung. Im Rahmen des Projekts sind die Partizipation von Kindern und Jugendlichen aus der angrenzenden Gemeinschaftsunterkunft und aus den Jungendeinrichtungen im Bezirk, sowie die Darstellung der für sie bedeutsamen Themen mit Hilfe eines künstlerischen Mediums wie z. B. Graffiti von großer Bedeutung. Zu Beginn des Projektes werden die beteiligten Kinder und Jugendlichen unter Einbezug eines kom- petenten Kooperationspartners wie z.B. des Jugendangebots „Mittwochsmaler“ des SKM Köln e.V., für sie wichtige Themen im Rahmen eines Kreativ-Workshops entwickeln. Nach einer gemeinsamen Entscheidung für ein priorisiertes Thema wird die professionelle Kölner Graffiti-Szene aufgerufen, entsprechende Entwürfe zum Thema einzureichen. Nach der Auswahl der Entwürfe im Rahmen des Kreativ-Workshops durch die Kinder und Jugendlichen werden die finalen Entwürfe im Kontext eines Events vor Ort von den jeweiligen Graffiti-Künstler*innen umgesetzt. Teil des Events kann ebenfalls die Gestaltung eines Teilstücks der Lärmschutzwand durch Kinder und Jugendliche sein. Alle Aktionen des Projekts finden im Rahmen der aktuell geltenden Corona-Vorschriften statt. Durch die professionelle Umsetzung der Graffiti durch die lokale Szene entsteht eine Wertigkeit des künstlerischen Ergebnisses, die in der Regel weitere Zerstörung durch z.B. Graffiti-Tags verhindert. Im Rahmen der Planung und Umsetzung des Projekts arbeiten die Kooperationspartner*innen Amt 51, 69, 02-1 und 56, sowie z.B. SKM Köln e. V. (Mittwochsmaler), Kölner Anti-Sprayer-Aktion (KASA) 2 , Initiative „Willkommen im Rheinbogen“ e.V. sowie verschiedene Jugendeinrichtungen und der Kunstbeirat der Stadt Köln eng zusammen. Zur Umsetzung der entwickelten Projektideen wird ein Budget von ca.12.000-15.000 Euro für Materi- al, Honorare etc. benötigt. Die Summe entspricht den Erfahrungswerten aus dem erfolgreichen Pro- jekt „Veedel Stars“ in Köln Mülheim, das in Kooperation mit den „Mittwochsmalern“ des SKM bereits in den letzten zwei Jahren durchgeführt wurde. Nach Klärung der noch offenen Finanzierung des Pro- jekts erarbeiten die Kooperationspartner*innen die weitere Konzeption des Projektes und planen die konkrete Umsetzung voraussichtlich im Sommer 2021.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (1)
- Industriestraße
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Details
- Aktenzeichen
- 0505/2021
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (BV)
- Datum
- 22.02.2021
- Erstellt
- 11.02.2021 14:20