1480/2018
Berichtspflicht gem. § 42 Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen, Bericht an den Ausschuss Kunst und Kultur
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/VII Vorlagen-Nummer 15.05.2018 1480/2018 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 15.05.2018 Berichtspflicht gem. § 42 Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen, Bericht an den Ausschuss Kunst und Kultur Im Rahmen der Berichtspflicht nach § 42 der Geschäftsordnung des Rates erhält der Ausschuss Kunst und Kultur eine Auflistung der Sachstände zu allen öffentlichen Beschlüssen des Gremiums zur Kenntnis (s. Anlage). Neben den Sachständen zu den Beschlüssen über Anträge werden auch alle weiteren Beschlüsse (über Verwaltungsvorlagen, Wahlen etc.) des Gremiums sowie die Beschlüsse des Rates und des Hauptausschusses berücksichtigt. Lediglich Punkte, die ausschließlich zur Kenntnis genommen (Mit- teilungen, Beantwortungen) oder vorberaten werden, bleiben unberücksichtigt. Die Beschlüsse, zu denen ein Sachstandsbericht zum Stand 31.12.2017 vorgelegt wird, sind der fol- genden Tabelle zu entnehmen: Berichte an den Ausschuss Kunst und Kultur Betreff Gremium Sitzung Vorlagen-Nr. Feder- führung Status Organisations- und Betriebs- form der städtischen Museen Rat 13.05.2004 0430/004, 0657/004 VII/4 laufendes Verfahren Verbesserung der Arbeitsbe- dingungen für die Kölner Mu- seen Ausschuss Kunst und Kultur 30.08.2005 1026/005 VII/4 laufendes Verfahren Erstellung von Förderkonzepten Ausschuss Kunst und Kultur 13.03.2007 A/0059/007 41 laufendes Verfahren Restaurierung der Ufermauer und der Treppenaufgänge am Friedrich – Ebert-Ufer in Köln- Porz, hier: Aufteilung der Maßnahme in zwei Bauabschnitte und Durchführung des 1. Bauab- schnitts Ausschuss Kunst und Kultur 15.02.2011 5475/2010 48 laufendes Verfahren Sanierung Römisch-Germani- sches Museum Rat 14.07.2011 1506/2011 VII/2 erledigt Erweiterung und General- sanierung Kölnisches Stadtmu- seum – Planungsauftrag Rat 24.11.2011 2648/2011 VII/2 laufendes Verfahren 2 Fortführung des Projektes „Tag des offenen Denkmals“ ab dem Jahr 2012 Rat 14.02.2012 0073/2012 48 laufendes Verfahren Porzer Ufertreppe und -mauer Ausschuss Kunst und Kultur 11.04.2013 0755/2013 48 laufendes Verfahren Erweiterung des Wallraf- Richartz-Museums & Fondation Corboud hier: Durchführung eines Reali- sierungswettbewerbs Ausschuss Kunst und Kultur/ Stadtent- wicklungs- ausschuss 01.07.2013/ 11.07.2013 2025/2013 VII/2 laufendes Verfahren Sanierung Overstolzensaal im Museum für Angewandte Kunst hier: Planungsbeschluss Ausschuss Kunst und Kultur / Finanzaus- schuss 12.07.2013/ 15.07.2013 2142/2013 VII/2 laufendes Verfahren Sanierung der Fensteranlage im Museum für Angewandte Kunst Rat 17.12.2013 1375/2013 VII/2 laufendes Verfahren Strategiekonzept der Stadtbibli- othek Köln – aktualisierte und überarbeitete Auflage Rat 05.02.2015 3264/2014 43 laufendes Verfahren Bibliotheksausweis in die Schul- tüte Ausschuss Kunst und Kultur 10.03.2015, 9.6.2015 AN/0344/2015; 1547/2015, AN/0978/2015 43 laufendes Verfahren Abriss der Halle Kalk Ausschuss Kunst und Kultur 28.04.2015 AN/0707/2015 VII/5 erledigt Bedarfsfeststellungsbeschluss über die Vergabe von Rahmen- vereinbarungen für Handschrif- tenrestaurierung Ausschuss Kunst und Kultur 27.10.2015 2775/2015 44 laufendes Verfahren Denkmal zu den Anschlägen des NSU in der Keupstraße und der Probsteigasse hier: Verfahren zur Ermittlung eines Denkmalentwurfs Rat 15.12.2015 3315/2015/ AN/1950/2015 4520 erledigt Bedarfsprüfung, Einleitung ei- nes Vergabeverfahrens und Abschluss eines Rahmenver- trages über die Abwicklung der Fortsetzungsverwaltung für die Stadtbibliothek Köln und andere städtische Dienststellen für die Zeit vom 01.10.2016 bis 30.09.2019 zuzgl. einer einjäh- rigen Verlängerungsoption Rat 10.05.2016 0588/2016 43 erledigt Zuschuss zur Erhaltung des Kölner Doms Rat 28.06.2016 1664/2016 48 laufendes Verfahren Wirkbetrieb zur digitalen Re- konstruktion Kölner Fragmente Rat 22.09.2016 2445/2016 44 laufendes Verfahren Bedarfsprüfung, Einleitung ei- nes Vergabeverfahrens und Abschluss eines Rahmenver- trages über Lieferung von Fil- men, Musik-CDs, CD- Ausschuss Kunst und Kultur 08.11.2016 3188/2016 43 erledigt 3 ROMs/DVD-ROMs, Hörbü- chern, Konsolen- und Gesell- schaftsspielen für die Stadtbib- liothek Köln für die Zeit vom 18.05.2017 - 17.05.2019 zzgl. einjähriger Verlängerungsoption Fortsetzung des StadtLabors für Kunst im öffentlichen Raum 2016/2017 Ausschuss Kunst und Kultur 08.11.2016 3392/2016 VII/2 laufendes Verfahren Dringlichkeitsantrag der CDU- Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen betref- fend „Bühne der Kulturen“ Ausschuss Kunst und Kultur 31.01.2017 AN/0177/2017 41 erledigt Genehmigung der Mittelver- wendung für Sonderausstellung der Museen 2017 Ausschuss Kunst und Kultur 31.01.2017 0043/2017 VII/4 erledigt Annahme einer Spende an die Stadt Köln, Museum Ludwig hier: Spende in Höhe von 30.000,00 Euro zur Verwen- dung für den "Langen Donners- tag" in 2017 im Museum Ludwig Rat 14.02.2017 4045/2016 4511 erledigt Annahme einer Schenkung an die Stadt Köln, Museum für Ostasiatische Kunst hier: Schenkung der Skulptur "Usagi Kannon II" von Leiko Ikemura mit Hilfe des Fördererkreises des Museums für Ostasiatische Kunst e. V. aus Mitteln privater Spenderinnen und Spender sowie der Kunststiftung NRW Rat 14.02.2017 4520/2016 4515 erledigt Schenkung ethnologischer Ge- genstände hauptsächlich aus Thailand und Myanmar Rat 14.02.2017 0112/2017 4513 erledigt Antrag der CDU-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen betreffend "Transparen- te Darstellung der Förderungen in der freien Szene" Ausschuss Kunst und Kultur 21.03.2017 AN/0185/2017 41 laufendes Verfahren Bezuschussung von Interkultu- rellen Kunstprojekten für das 2. Halbjahr 2017 Ausschuss Kunst und Kultur 21.03.2017 0576/2017 41 erledigt Teilnahme der Stadt Köln am kommunalen Förderprogramm "NRWeltoffen Rat 04.04.2017 0655/2017 4520 erledigt Neufassung der Satzung zur Verleihung des Heinrich-Böll- Preises der Stadt Köln Rat 04.04.2017 0593/2017, AN/0481/2017 41 erledigt Ankauf einer Silber-Jardinière (Entwurf: Henry van der Velde) für das Museum für Angewand- te Kunst Köln Finanzaus- schuss 03.04.2017 0822/2017 VII/4 erledigt Genehmigung der Mittelver- wendung für die Sonderausstel- lung "James Rosenquist" vom 18. November 2017 bis 11. Ausschuss Kunst und Kultur 21.03.2017 0727/2017 4511 erledigt 4 März 2018 im Museum Ludwig Annahme einer Geldzuwendung für den Ankauf eines Kunstwer- kes von Nil Yalter für das Mu- seum Ludwig Rat 04.04.2017 4328/2016 4511 erledigt Anmietung einer weiteren Ma- gazinetage im ehemaligen Lan- desarchivs NRW in Düsseldorf Ausschuss Kunst und Kultur 02.05.2017 0938/2017 44 laufendes Verfahren Verfahren zur Vergabe der För- dermittel für Interkulturelle Kunstprojekte Ausschuss Kunst und Kultur 02.05.2017 1051/2017, AN/0699/2017 41 laufendes Verfahren Vergabe der Fördermittel in den Schwerpunkten "Produktionen und Sonderprojekte" und "Co- logne Music Export" Ausschuss Kunst und Kultur 02.05.2017 1074/2017 41 erledigt Bestellung von Mitgliedern der Jury zur Verleihung des Hein- rich-Böll-Preises der Stadt Köln Ausschuss Kunst und Kultur 02.05.2017 1099/2017 41 erledigt Renovierungsprogramm Muse- en und Kulturbauten 2017 Finanzaus- schuss 15.05.2017 1088/2017 VII/4 erledigt Änderung der "Entgelt- und Ho- norarordnung für den Muse- umsdienst Köln" Rat 18.05.2017 1093/2017 4522 erledigt Fortsetzung des Projektes "mu- seumsbus.koeln" Rat 18.05.2017 1090/2017 4522 erledigt Schenkung einer Elfenbeins- kulptur an das Museum Schnütgen Rat 18.05.2017 0845/2017 4516 erledigt Bedarfsfeststellungsbeschluss über die bedarfsgerechte Um- gestaltung der Stadt- teilbibliothek Kalk Ausschuss Kunst und Kultur 27.06.2017 1504/2017 43 laufendes Verfahren Restaurierungsdokumentati- onsmodul (RDM) Ausschuss Kunst und Kultur 27.06.2017 1631/2017 44 laufendes Verfahren Neubau des Historischen Ar- chivs und Rheinischen Bildar- chivs. Hier: Beauftragung eines Umzugslogistikers Ausschuss Kunst und Kultur 27.06.2017 1717/2017 44 laufendes Verfahren MiQua. LVR-Jüdisches Muse- um im Archäologischen Quartier Köln. Nachtragskostenberech- nung Rat 11.07.2017 1679/2017 VII/2 laufendes Verfahren Planungsbeschluss zur Sanie- rung des Römisch- Germanischen Museums Rat 11.07.2017 1767/2017, AN/1042/2017, AN/1048/2017, AN/1057/2017 VII/5 laufendes Verfahren Räumliche Erweiterung des NS- Dokumentationszentrums durch Anmietung des dritten und vier- ten Obergeschosses im EL-DE- Haus zur Einrichtung eines "Hauses für Erinnern und De- mokratie“ Rat 11.07.2017 1732/2017 4520 erledigt Genehmigung der Mittelver- wendung für die Sonderausstel- lung "Werner Mantz. Architektu- Ausschuss Kunst und Kultur 27.06.2017 1709/2017 VII/4 erledigt 5 ren und Menschen" vom 14. Oktober 2017 bis 21. Januar 2018 im Museum Ludwig Annahme einer Schenkung für das Museum Ludwig hier: Schenkung eines Kunst- werkes der Künstlerin Avery Singer Rat 11.07.2017 1777/2017 4511 erledigt Annahme einer Spende an die Stadt Köln, Museum Ludwig hier: Spende in Höhe von 35.000 € in 2018 und 30.000 € in 2019 zur Verwendung für den "Langen Donnerstag" im Muse- um Ludwig Rat 11.07.2017 1796/2017 4511 erledigt Annahme einer Schenkung für das Museum für Angewandte Kunst hier: Schenkungsangebot von Dr. Heliod Spiekermann Rat 11.07.2017 1822/2017 4514 erledigt Förderkonzept Tanz - Vorgezo- gene Änderung von Förderin- strumenten Ausschuss Kunst und Kultur 12.09.2017 2241/2017, AN/1304/2017 41 erledigt Vergabe der vierjährigen Pro- jektförderung im Filmbereich, Haushaltsjahre 2018 bis 2021 Ausschuss Kunst und Kultur 12.09.2017 0646/2017 41 erledigt Vergabe der Strukturförderung im Filmbereich, Haushaltsjahre 2018 bis 2021 Beschluss: Rat 28.09.2017 0588/2017 41 erledigt Vergabe der Fördermittel im Schwerpunkt "Cologne Music Export" Ausschuss Kunst und Kultur 12.09.2017 2580/2017 41 erledigt Neuwahl des Tanzbeirates Ausschuss Kunst und Kultur 12.09.2017 2516/2017 41 erledigt Gewährung von Zuschüssen für die Erhaltung sonstiger Sakral- bauten Ausschuss Kunst und Kultur 12.09.2017 2547/2017 48 laufendes Verfahren Änderung der Entgelt- und Be- nutzungsordnung für das Rhei- nische Bildarchiv Rat 28.09.2017 2275/2017 4523 erledigt Genehmigung der Mittelver- wendung für Sonderausstellun- gen im Rauten-strauch-Joest- Museum - Fortschreibung Ausschuss Kunst und Kultur 12.09.2017 2448/2017 VII/4 erledigt Annahme einer Schenkung an die Stadt Köln, Museum Ludwig hier: Schenkung der Installation "Your Name here" von 2016 von Christian Philipp Müller Rat 28.09.2017 2231/2017 4511 erledigt Schenkung in Höhe von 22.000 € zum Erwerb einer Skulptur des Propheten Rogerus von Sam Fogg Rat 28.09.2017 2548/2017 4516 erledigt Änderungen der Bezuschus- sung von Interkulturellen Kunst- Ausschuss Kunst und 10.10.2017 2756/2017 41 erledigt 6 projekten Kultur Strukturförderung Kulturwerk des Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK Köln e.V.) für die Jahre 2018 - 2020 Rat 14.11.2017 2328/2017 41 erledigt Genehmigung der Mittelver- wendung für die Sonderausstel- lung "Haegue Yang" vom 18. April bis 12. Au- gust 2018 im Museum Ludwig Ausschuss Kunst und Kultur 10.10.2017 2945/2017 VII/4 erledigt Vergabe der dreijährigen Förde- rung "Tanzpakt STADT-LAND- BUND“ Ausschuss Kunst und Kultur 10.10.2017 2870/2017 41 erledigt Vergabe der Konzeptionsförde- rung in der Sparte Tanz, Haus- haltsjahre 2018-2020 Rat 14.11.2017 2869/2017 41 erledigt Schenkung laotischer Textilien an das Rautenstrauch-Joest- Museum Rat 14.11.2017 2875/2017 4513 erledigt Hallen Kalk; Herbeiführung ei- nes Planungsbeschlusses zur Revitalisie-rung der ehemaligen KHD Hallen 76 u 77 Rat 19.12.2017 2560/2017 VII/5 laufendes Verfahren Ankauf eines Kunstwerkes von Michel Majerus für das Museum Ludwig Ausschuss Kunst und Kultur 05.12.2017 3565/2017 4511 erledigt Bezuschussung von Interkultu- rellen Kunstprojekten für das 1. Halbjahr 2018 Ausschuss Kunst und Kultur 05.12.2017 3457/2017 41 erledigt Abschluss eines Vertrages mit der Peter und Irene Ludwig Stif- tung und der Stadt Köln betref- fend das Museum Ludwig Rat 19.12.2017 3597/2017 VII/4 erledigt Sanierung Römisch- Germanisches Museum Rat 19.12.2017 2983/2017 VII/5 laufendes Verfahren Genehmigung der Mittelver- wendung für Sonderausstellun- gen der Museen 2018 Ausschuss Kunst und Kultur 05.12.2017 3395/2017 VII/4 erledigt Annahme einer Schenkung von Fotografien verschiedener Künstler für das Museum Lud- wig Rat 19.12.2017 3077/2017 4511 erledigt Annahme einer Schenkung an die Stadt Köln, Museum Ludwig hier: Schenkung der Künstlerin Trisha Donnelly im Gesamtwert von 77.500,00 Euro Rat 19.12.2017 3531/2017 4511 erledigt gez. Laugwitz-Aulbach
Jahresbericht
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Anlage 1 Bericht zu den Beschlüssen des Ausschusses Kunst und Kultur Gremium: Rat Sitzungsdatum: 13.05.2004 Vorlagenummer: 0430/004, 0657/004 Federführung: VII/4 Status: laufendes Verfahren Organisations- und Betriebsform der städtischen Museen: Beschluss: Die Verwaltung wird mit Blick auf das zurückliegende Symposium zur Neuausric h- tung der Museen beauftragt, dem Rat ein Konzept für eine optimale Kooperation aller städtischen Museen, insbesondere in Hinsicht auf gemeinsames Marketing, Auße n- darstellung und betriebliches Management, sowie Modelle für die Organisations - und Betriebsform der Museen – unter Berücksichtigung der jeweiligen Besonderheiten der einzelnen Museen – zur Entscheidung vorzuschlagen. Alle dafür organisatorisch und rechtlich möglichen Betriebsformen einschließlich der eigentumsrechtlichen B e- lange sollen mit ihren jeweiligen Vor - und Nachteilen und ihren Auswirkungen auf den städtischen Haushalt synoptisch dargestellt werden. Sachstand: alter Sachstand: Zur Organisations- und Betriebsform der Museen der Stadt Köln wurde den Ratsfrak- tionen und –gruppen mittlerweile eine vergleichende Übersicht (Synopse) der organi- satorisch und rechtlich möglichen Betriebsformen für die Museen vorgelegt. Sachstand im Juni und Dezember 2006 sowie im Dezember 2007: Die Verwaltung hat dem Beschluss des Rates der Stadt Köln vom 13.05.2004 fol- gend die Überlegungen zur Neuausrichtung aller Museen fortgesetzt und gleichzeitig die Realisierungsmöglichkeiten der Offerte einer Drittbeteiligung für das Wallraf- Richartz-Museum - Fondation Corboud im Falle der Verselbständigung des Muse- ums bzw. seiner Betriebsführung mit dem derzeit bekannten Ergebnis geprüft (s. auch der aktuelle Sachstand zur wirtschaftlich selbständigen Betriebsführung des WRM). Auch sind die strategischen Überlegungen für ein Gesamtkonzept noch nicht abgeschlossen. Insofern konnte die Verwaltung den Ratsfraktionen dazu bisher auch nur eine synoptische Darstellung alternativer Rechtsformen für die städtischen Mu- seen vorlegen, ohne eine abschließende Wertung vorzunehmen. In die Entwicklung eines Gesamtkonzeptes sollen die Erfahren aus der Ausgründung einer Betriebsfüh- rungsgesellschaft für das Wallraf-Richartz-Museum - Fondation Corboud einfließen. Ebenso werden die Ergebnisse der jetzt eingeleiteten Organisationsuntersuchung aufgrund des Beschlusses des Ausschusses für Kunst und Kultur/ Museumsneubau- ten vom 30.08.2005 zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Kölner Muse- en im Entscheidungsprozess Berücksichtigung finden. Tendenziell beabsichtigt die Verwaltung ein Modell zu erarbeiten, das den Museen weit reichenden Handlungsspielraum zur verbesserten Erledigung ihrer Kerngeschäf- te im operativen Bereich gewährt bei gleichzeitiger Stärkung der kulturpolitischen Steuerungsmöglichkeiten. Mit Blick darauf, dass die Personalressourcen vorrangig Anlage 2 für die Ausgründung der Betriebsgesellschaft und für die Untersuchung verbesserter Arbeitsbedingungen eingesetzt werden müssen, die Untersuchungsergebnisse – wie dargestellt – aber auch wichtige Erkenntnisse für die Gesamtausrichtung haben, wird dem Rat und seinen Vorberatungsgremien frühestens 2006 ein abgestimmter Ver- waltungsvorschlag unterbreitet werden können. Sachstand im Juni 2008: Das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud wird auf Beschluss des Rates vom 24. April 2008 ab dem 01.07.2008 als eigenbetriebsähnliche Einrichtung geführt. Diese Betriebsform soll in diesem Museum zunächst erprobt und bei Erfolg auf die anderen städtischen Museen ausgeweitet werden. Es wird von einer Erprobungs- phase von bis zu drei Jahren ausgegangen. Sachstand im Dezember 2008 und 2009: Das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud wird seit dem 01.07.2008 er- folgreich als Eigenbetriebsähnliche Einrichtung geführt. Über den Erfolg der Um- wandlung und deren Übertragbarkeit der Betriebsform auf die verbleibenden städti- schen Museen wird berichtet. Sachstand im Dezember 2011: Die Evaluierung der Eigenbetriebsähnlichen Einrichtung WRM & FC wird in 2012 vorgelegt. Sachstand im Dezember 2012: Die Evaluierung wird von Boston Consulting pro bono durchgeführt. Auf der Basis dieser Ergebnisse wird die Verwaltung den geforderten Bericht erstatten. Sachstand im Dezember 2013: Der Erfahrungsbericht zur eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Wallraf-Richartz- Museum & Fondation Corboud wird dem Rat zur Sitzung am 08.04.2014 vorgelegt. Sachstand im Dezember 2014: Der Rat hat in seiner Sitzung am 08.04.2014 auf der Grundlage der Ergebnisse des von der Verwaltung vorgelegten Erfahrungsberichtes zur Umwandlung des Wallraf- Richartz-Museum & Fondation Corboud in eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung beschlossen, das Museum auf Dauer in dieser Betriebsform zu führen. Sachstand im Dezember 2015: Der Rat hatte die Verwaltung mit dem vorgenannten Beschluss zur dauerhaften Füh- rung des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud als eigenbetriebsähnliche Einrichtung die Verwaltung unter anderem beauftragt, das Verfahren zur Erarbeitung einer zukunftsweisenden Betriebsorganisation der Kölner Museen konstruktiv und ergebnisoffen zu verfolgen. Die Möglichkeiten zur Verbesserung der Betriebsorgani- sation der Museen wurden und werden mit der Direktorenschaft regelmäßig erörtert. Die Museen verfügen aktuell jedoch über keine ausreichenden Ressourcen für eine Betriebsführung als eigenbetriebsähnliche Einrichtung, die sowohl personell als auch finanziell einiger zusätzlicher Aufwendungen bedürfte. Die Angelegenheit wird wei- terhin vertieft betrachtet und über die Ergebnisse an den Ausschuss für Kunst und Kultur berichtet. Anlage 3 Sachstand im Dezember 2016: Die Thematik wird in die kommende Gesamtstrategie und dem einhergehenden Ver- waltungsreformprozess eingebettet. Begleitend finden speziell auf die Museen aus- gerichtete Gesprächsrunden mit der Oberbürgermeisterin statt. Sachstand im Dezember 2017: m Rahmen der Verwaltungsreform wurde Mitte 2017 das Leitprojekt „Museen, Menschen, Medien – neue Strategien für den Standort Köln“ unter Federführung des Museumsdienstes aufgelegt. Die Inhalte dieses Leitprojektes wurden dem Aus- schuss Kunst und Kultur zur Sitzung am 05. Dezember 2017 vorgestellt (Vorl.-Nr.: 3673/2017) Es gliedert sich in zwei Handlungsstränge mit folgenden Inhalten Übernahme zentraler Serviceaufgaben für die Museen Entlastung der Museen zugunsten einer Konzentration auf die musealen Kernaufga- ben durch die Übernahme von Serviceaufgaben im Verwaltungsbereich mit dem Ziel einer Verschlankung und Effizienzsteigerung zu erreichen, wie beispielweise - IT-Sicherheit und Datenschutz - „Dezentrale“ Vergabestelle entspr. KVO - Projektierung zur Optimierung der Kassensysteme - strategische IT-Entwicklung z.B. von Komponenten wie eTicketing und ePay- ment und Fachadministration aller Museumsanwendungen - Ausbau des IT-Netzes der Museen inkl. WLAN in den Häusern insbes. In den Ausstellungsbereichen - Unterstützung der Museen in Verwaltungsaufgaben wie die Koordination von Stellenplänen, Budgets und Bedarfen im Schulterschluss mit den Häusern - Terminmanagement/Koordination für Sonderausstellungen - Unterstützung und Beratung der Museen bei Drittmittelanträgen und der Ak- quise von Dritt- und Fördermitteln wie auch Fundraising - Ansprech- und Betreuungsstelle für Stifter/innen und Sponsoren. Gewinnung und Bindung von Publikum Ausbau der Handlungsbereiche Marketing und Kommunikation sowie Kulturvermitt- lung und Kulturelle Bildung, beispielsweise durch - Ausbau des übergreifenden Museumsmarketings und der übergreifenden Öf- fentlichkeitsarbeit beispielsweise durch stärkere Sichtbarmachung in der Met- ropolregion Rheinland, im Beneluxraum und auch bundesweit - Kommunikative Vernetzung der Museen mit Angeboten, Veranstaltungen und Informationen aus anderen Kultursparten, Ausbau strategischer Kooperatio- nen - Bildung einer Schnittstelle zum Kulturmarketing innerhalb eines stadtweiten Marketingkonzepts - weitere Stärkung der Vermittlungsarbeit zur Ansprache neuer Zielgruppen, Publikumsbindung wie auch der Ausbau der Bildungsarbeit für förderbedürfti- ge Zielgruppen im belasteten Sozialraum. Anlage 4 Realisierungszeitrahmen: Das Leitprojekt wurde bereits gestartet und wird inner- halb der kommenden Jahre bis Ende 2020 sukzessive umgesetzt. Anlage 5 Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 30.08.2005 Vorlagenummer: 1026/005 Federführung: VII/4 Status: laufendes Verfahren Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Kölner Museen Beschluss: Bei den öffentlichen Äußerungen um die Wahl eines neuen Kulturdezernenten hat Herr Prof. Quander mehrfach die Stärkung der Eigenverantwortung der Kölner Kul- turbetriebe, namentlich der Kölner Museen, angemahnt. Der Ausschuss für Kunst und Kultur/ Museumsneubauten greift diese Äußerungen und die Ergebnisse einer Diskussionsrunde mit den Museumsdirektoren auf und beauftragt die Verwaltung zu prüfen, durch welche Maßnahmen administrativer und/oder organisatorischer Art in- nerhalb der Stadt Köln die Arbeitsbedingungen für die Museen verbessert werden können und dem Rat einen entsprechenden Beschlussvorschlag zu unterbreiten. In diese Prüfung und die nachfolgende Empfehlung sollen u. a. die Themen- komplexe: – zentrale/ dezentrale Zuständigkeiten – Mittelbewirtschaftung/ Eigenverantwortung – Vergaberegelungen/ Vertragskompetenz – Vereinfachung von Verwaltungsvorschriften einfließen. Sachstand: alter Sachstand: Seitens der Museumsdirektionen bzw. Verwaltungsleitung der einzelnen Museen und Institute wurden konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Museen erarbeitet und dem Museumsreferat als projektverantwortliche Dienststelle eingereicht. Durch das Museumsreferat fand zunächst eine erste Prüfung der Vor- schläge statt. Dabei wurden folgende Arbeits- bzw. Prüfschwerpunkte festgelegt: Bauwesen, Finanzen, Personal, Organisation, Rechts- und Versicherungsangele- genheiten, Vergabewesen, Museumsarbeit im engeren Sinne sowie Presse- und Öf- fentlichkeitsarbeit. Im nächsten Schritt wird nun gemeinsam mit dem Organisations- amt das weitere Verfahren abgestimmt. Hierzu findet noch in diesem Jahr ein erstes Erörterungsgespräch statt. Sachstand im Juni 2006: Das Erörterungsgespräch hat stattgefunden. In Abstimmung zwischen Kulturdezernat und dem Organisationsamt wurde bei 10/Organisationsamt eine Arbeitsgruppe ein- gerichtete, die das Projekt „Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Kölner Mu- seen“ federführend betreut. Die Arbeitsgruppe hat im März 2006 die Arbeit aufge- nommen. Im weiteren Verfahren wurden seitens der Arbeitsgruppe mit den Direkto- ren/innen und den Verwaltungsleitern/innen der Museen und Institute Gespräche über die eingereichten Vorschläge geführt. Die Gespräche werden derzeit durch das Organisationsamt ausgewertet. Über die Ergebnisse der Gespräche wird das Orga- nisationsamt in Kürze das Kulturdezernat/Museumsreferat mit dem Ziel informieren, das weitere Vorgehen abzustimmen und Handlungsfelder festzulegen. Anlage 6 Sachstand im Dezember 2006: Die Gespräche von Kulturdezernat/Museumsreferat und Organisationsamt haben stattgefunden und die zu bearbeitenden Handlungsfelder festgelegt. Derzeit wird fe- derführend durch das Organisationsamt mit den beteiligten Dienststellen (z. B. Vergabeamt) Gespräche über konkrete Verbesserungen der Arbeitsbedingungen geführt. Anfang 2007 wird 10 – Organisationsamt seinen Bericht vorlegen. Sachstand im Juni 2007: Der Abschlussbericht des Organisationsamtes liegt mittlerweile intern vor, der Bericht ist jedoch hinsichtlich ‚Baubetreuung der Museen’ noch zwischen VI und VII abzu- stimmen. Hierzu findet am 24.07.2007 ein entsprechendes Gespräch statt. Eine frühere Terminierung war aufgrund Urlaub und anderweitiger terminlicher Verpflich- tungen der Beteiligten nicht möglich. Nach erfolgreicher Abstimmung wird der Bericht dem Ausschuss Kunst und Kultur/Museumsneubauten zur Kenntnis gegeben. Sachstand im Dezember 2007: Nachdem der Rat in der Sitzung am 13.12.2007 die Verwaltung beauftragt hat, die Ergebnisse des Berichtes im vollen Umfang umzusetzen und dabei die Vorlage- und Vergabegrenzen entsprechend der rechtlichen Höchstgrenzen zu erhöhen, finden die noch erforderlichen Abstimmungen in der Verwaltung zur Umsetzung dieses Ratsan- trages statt. Sachstand im Juni 2008 Nach einer Vereinbarung mit dem Vergabeamt gelten nunmehr die rechtlich mögli- chen Höchstgrenzen (freihändige Vergaben bis zur Höhe von 30.000 €). Die Gesprä- che mit dem Rechnungsprüfungsamt auf Angleichung entsprechend der neuen Re- gelungen mit dem Vergabeamt werden zurzeit noch geführt. Die Verwaltung wird dem Rat spätestens zur Sitzung im September 2008 einen ersten Bericht erstatten. Sachstand im Dezember 2008: Die Abstimmungen mit dem Vergabeamt und dem Rechnungsprüfungsamt sind ab- geschlossen. Die Verwaltung wird dem Rat zur Sitzung am 26. März 2009 einen Be- richt über die getroffenen Dispositionen vorlegen. Sachstand im Dezember 2009 Die Verwaltung hat den Bericht über die getroffenen Dispositionen dem Ausschuss für Kunst und Kultur zur Sitzung am 28.04.2009 zur Kenntnis gegeben. Sachstand im Dezember 2011 und 2012: Die organisatorischen Veränderungen betreffend Museumsreferat wurden bereits zum 01.07.2009 umgesetzt. Zudem werden seit 2011 sukzessive die Rechnungsstel- len der Museen zentralisiert. Sachstand im Dezember 2013: Die Verwaltung wird auf Basis eines Grundlagenpapiers der Museumsdirektoren- schaft die Möglichkeiten zu weiteren Arbeitsverbesserungen erörtern und die Ergeb- nisse dem Ausschuss für Kunst und Kultur bekannt geben. Anlage 7 Sachstand im Dezember 2014: Unter Teilnahme der Querschnittsämter wurden interdisziplinäre Arbeitsgruppen ge- bildet. Über diese werden auf Basis des vorgenannten Grundlagenpapiers Ansatz- punkte zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Museen erarbeitet. Die Ver- waltung wird über die Ergebnisse Mitte 2015 berichten. Sachstand im Dezember 2015: Dem Ausschuss für Kunst und Kultur wurde zur Sitzung am 09.06.2015 per Mittei- lung über die erzielten Fortschritte berichtet. Die wesentlichen Fortschritte waren da- bei folgende: Finanzen: Anpassung der Budgetansätze der Museen an die inzwischen aufgetretenen Kosten- steigerungen in den Bereichen der Energiekosten, Bauunterhaltung und Bewachung zum Haushaltplan 2015. Personalwesen: Die Stellenbesetzungsverfahren wurden spürbar beschleunigt. Für extern nachzufragende Arbeitsleistungen wurden temporäre Stellen eingerichtet, die wechselweise für die Erledigung der erforderlichen Projektarbeiten mit entspre- chenden zeitlichen Befristungen besetzt werden können, wenn eine Finanzierung nachgewiesen wird. Dies ist beispielsweise bei Drittmittelförderung und Sonderaus- stellungsprojekten der Fall. Die Federführung bei der Personalfindung für Leitungspositionen wurde vom damali- gen Oberbürgermeister bereits Mitte 2011 dem Kulturdezernat in direkter Abstim- mung mit ihm übertragen. Diese Regelung hat weiterhin Gültigkeit. Die Überlegungen und Gespräche werden fortgeführt und über die weiteren Ergeb- nisse berichtet. Sachstand im Dezember 2016: Die Thematik wird in die kommende Gesamtstrategie und dem einhergehenden Ver- waltungsreformprozess eingebettet. Begleitend finden speziell auf die Museen aus- gerichtete Gesprächsrunden mit der Oberbürgermeisterin statt. Sachstand im Dezember 2017: Der Sachstandsbericht ist deckungsgleich mit dem vorstehenden Bericht zur Organi- sations- und Betriebsform der Museen, da beide Themenbereiche sich inhaltlich überschneiden. Im Rahmen der Verwaltungsreform wurde Mitte 2017 das Leitprojekt „Museen, Menschen, Medien – neue Strategien für den Standort Köln“ unter Federführung des Museumsdienstes aufgelegt. Die Inhalte dieses Leitprojektes wurden dem Aus- schuss Kunst und Kultur zur Sitzung am 05. Dezember 2017 vorgestellt (Vorl.-Nr.: 3673/2017) Es gliedert sich in zwei Handlungsstränge mit folgenden Inhalten Anlage 8 Übernahme zentraler Serviceaufgaben für die Museen Entlastung der Museen zugunsten einer Konzentration auf die musealen Kernaufga- ben durch die Übernahme von Serviceaufgaben im Verwaltungsbereich mit dem Ziel einer Verschlankung und Effizienzsteigerung zu erreichen, wie beispielweise - IT-Sicherheit und Datenschutz - „Dezentrale“ Vergabestelle entspr. KVO - Projektierung zur Optimierung der Kassensysteme - strategische IT-Entwicklung z.B. von Komponenten wie eTicketing und ePay- ment und Fachadministration aller Museumsanwendungen - Ausbau des IT-Netzes der Museen inkl. WLAN in den Häusern insbes. In den Ausstellungsbereichen - Unterstützung der Museen in Verwaltungsaufgaben wie die Koordination von Stellenplänen, Budgets und Bedarfen im Schulterschluss mit den Häusern - Terminmanagement/Koordination für Sonderausstellungen - Unterstützung und Beratung der Museen bei Drittmittelanträgen und der Ak- quise von Dritt- und Fördermitteln wie auch Fundraising - Ansprech- und Betreuungsstelle für Stifter/innen und Sponsoren. Gewinnung und Bindung von Publikum Ausbau der Handlungsbereiche Marketing und Kommunikation sowie Kulturvermitt- lung und Kulturelle Bildung, beispielsweise durch - Ausbau des übergreifenden Museumsmarketings und der übergreifenden Öf- fentlichkeitsarbeit beispielsweise durch stärkere Sichtbarmachung in der Metropolre- gion Rheinland, im Beneluxraum und auch bundesweit - Kommunikative Vernetzung der Museen mit Angeboten, Veranstaltungen und Informationen aus anderen Kultursparten, Ausbau strategischer Kooperationen - Bildung einer Schnittstelle zum Kulturmarketing innerhalb eines stadtweiten Marketingkonzepts - weitere Stärkung der Vermittlungsarbeit zur Ansprache neuer Zielgruppen, Publikumsbindung wie auch der Ausbau der Bildungsarbeit für förderbedürftige Ziel- gruppen im belasteten Sozialraum. Realisierungszeitrahmen: Das Leitprojekt wurde bereits gestartet und wird inner- halb der kommenden Jahre bis Ende 2020 sukzessive umgesetzt. Anlage 9 Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 13.03.2007 Vorlagenummer: A/0059/007 Federführung: 41 Status: laufendes Verfahren Erstellung von Förderkonzepten Beschluss: Die Verwaltung wird beauftragt, zügig mit der Erstellung von Förderkonzepten und daran orientierten Kostenkalkulationen für die Bereiche Musik (Alte, Neue und Popu- larmusik), bildende Kunst, Tanz, Medien- und Filmkunst sowie Literatur zu beginnen und diese dem Kulturausschuss zur Entscheidung vorzulegen. Das Musikförderkonzept ist in der letzten Sitzung vor der Sommerpause dem Kultur- ausschuss zur Entscheidung vorzulegen. Die anderen Konzepte sollten baldmög- lichst folgen. Für die Sitzung vor der Sommerpause soll die Verwaltung hierzu einen Zeit-/Maßnahmenplan vorlegen, aus dem ersichtlich ist, wann mit der Vorlage der einzelnen Konzepte in 2007 zu rechnen ist. Sachstand: Sachstand im Juni 2008: Dem Ausschuss werden in der 1. Sitzung nach der Sommerpause 2008 diese För- derkonzepte vorgelegt: – Literatur – PopKultur – Musik. Auf Wunsch des Ausschussvorsitzenden soll das Förderkonzept „Interkultur“ in der Sitzung am 09.09.2008 diskutiert werden. Die dann noch ausstehenden Konzepte Bildende Kunst, Medien- und Filmkunst sowie Tanz sollen spätestens Anfang 2009 fertig gestellt werden. Sachstand im Dezember 2008: Der Ausschuss für Kunst und Kultur/Museumsneubauten hat in folgenden Sitzungen diese Förderkonzepte beschlossen: 09.09.2008 Musikförderkonzept (DS-Nr. 2945/2008 28.10.2008 Literaturförderkonzept (DS-Nr. 4421/2008) 28.10.2008 Förderkonzept interkulturelle Kunstprojekte (DS-Nr. 2915/2008) Sachstand im Dezember 2009: Die Verwaltung erarbeitet derzeit das Förderkonzept Tanz, wobei die Szene in das Verfahren miteinbezogen wird. Es wird mit einer Vorlage im ersten Quartal 2010 ge- rechnet. Sachstand im Dezember 2010: Das Filmkulturförderkonzept wurde im Dezember 2010 beschlossen. Anlage 10 Sachstand im Dezember 2011: Der Ausschuss für Kunst und Kultur/Museumsneubauten hat in seiner Sitzung am 18.01. 2011 (DS 4858/2010) das Tanzförderkonzept beschlossen. Die Überarbeitung des Theaterförderkonzeptes soll bis Ende des Jahres 2012 erfolgen. Sachstand im Dezember 2012: Mit Ausnahme des Förderkonzepts „Popkultur“ liegen inzwischen alle Konzepte vor: Musikförderkonzept Beschluss vom 09.09.2008 Literaturförderkonzept Beschluss vom 28.10.2008 Förderkonzept für Interkulturelle Kunstprojekte Beschluss vom 28.10.2008 Filmkunstförderkonzept Beschluss vom 07.12.2010 Tanzförderkonzept Beschluss vom 18.01.2011 Förderkonzept Bildende Kunst Beschluss vom 04.12.2012 Die Erarbeitung der ausstehenden Unterlage hängt von der Besetzung der Referen- tenstelle ab. Außerdem wird im Augenblick das Theaterförderkonzept aktualisiert und überarbei- tet. Es ist Ziel, die Beschlussfassung im Jahre 2013 herbeizuführen. Sachstand im Dezember 2013: Die Überarbeitung des Theaterförderkonzeptes steht aufgrund der derzeitigen per- sonellen Vakanzen im Kulturamt noch aus. Es ist Ziel, die Beschlussfassung im Jahr 2014 herbeizuführen. Sachstand im Dezember 2014: Das Popkulturförderkonzept wird voraussichtlich im Herbst 2015 in die politischen Gremien eingebracht. Sachstand im Dezember 2015: Eine Neufassung des Filmkulturförderkonzepts wurde am 28.10.2014 beschlossen (2418/2014). Das Popkulturförderkonzept wurde am 19.01.2016 im Ausschuss Kunst und Kultur beschlossen (2984/2015). Das Theaterförderkonzept wird aktuell überarbeitet und nach weiteren Abstimmun- gen im Laufe des Jahres 2016 vorgestellt. Für das Jahr 2016 sind die Überprüfung und Überarbeitung des Musikförderkonzepts sowie des Förderkonzepts Bildende Kunst geplant. Sachstand im Dezember 2016: Das Theaterförderkonzept wurde am 08.11.2016 im Ausschuss Kunst und Kultur be- schlossen (2472/2016). In 2016 würde die Überprüfung und Überarbeitung des Musikförderkonzepts sowie des Förderkonzepts Bildende Kunst bereits begonnen, 2017/2018 wird dieses wei- tergeführt. Anlage 11 Sachstand im Dezember 2017: In 2017 ist die Terminplanung für die Überarbeitung des Förderkonzeptes Tanz fest- gelegt, eine Beschlussvorlage ist für das 4. Quartal 2018 vorgesehen. Prioritär wird an der Aktualisierung des Atelierförderkonzeptes im Bereich Bildende Kunst gearbeitet. Dazu wurde 2017 eine Online-Umfrage erarbeitet, die 2018 aus- gewertet und mit Maßnahmenentwürfen versehen und mit der Szene diskutiert wer- den soll. Eine Beschlussvorlage ist für das 4. Quartal 2018 geplant. Im Anschluss erfolgt direkt die Überarbeitung der weiteren Instrumente und Maßnahmen. In 2018 ist die Überarbeitung des Förderkonzepts Musik geplant, eine Beschlussvor- lage ist für das 4. Quartal 2018 vorgesehen. Anlage 12 Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 15.02.2011 Vorlagenummer: 5475/2010 Federführung: 48 Status: laufendes Verfahren Restaurierung der Ufermauer und der Treppenaufgänge am Friedrich - Ebert- Ufer in Köln-Porz hier: Aufteilung der Maßnahme in zwei Bauabschnitte und Durchführung des 1. BA Beschluss: Der Kulturausschuss beschließt die Sanierung des Uferbereiches in Köln-Porz, die Aufteilung in zwei Bauabschnitte sowie die Durchführung des 1. Bauabschnittes mit zahlungswirksamen Aufwendungen in Höhe von ca.160.000 Euro. Außerdem wird die Verwaltung gebeten, die Beschlussvorlage zum 2. Bauab- schnitt noch in 2011 dem Ausschuss Kunst und Kultur zur Beratung und Ent- scheidung vorzulegen und die Bezirksvertretung Porz in die Beratungsfolge mit aufzunehmen. Sachstand: Sachstand im Dezember 2011: Die Planung ist abgeschlossen und mit Statiker und Bodengutachter abgestimmt. Derzeit wird der Antrag zur deichbaurechtlichen Genehmigung bei der Bezirksregie- rung erstellt. Wenn diese Genehmigung vorliegt, werden die Arbeiten ausgeschrie- ben. Aufgrund fehlender Pläne und unbekannten Bodenverhältnissen, waren umfangrei- che Untersuchungen erforderlich. Die Treppenanlage wird komplett erneuert. Hierzu ist es erforderlich Betonfundamente (Bodenplatten) zu erstellen, die mit einer ent- sprechenden Drainage versehen werden. Das Denkmal wird restauriert und durch Stützmaßnahmen gesichert. Sachstand im Dezember 2012: Treppenanlage: Im Jahr 2012 waren weitere Untersuchungen des Bestandes erforderlich, deren Er- gebnis war, dass wegen der Lage an einer aufgefüllten Böschung eine aufwendige Gründung herzustellen sein wird. Da diese ganz erhebliche Mehrkosten verursacht, wurden nach kostengünstigeren Alternativen gesucht und deren Kosten ermittelt. Das nahm, auch weil mehrere Fachplaner und Behörden dazu benötigt wurden, viel Zeit in Anspruch. Die Beschlussvorlage über die geänderte Ausführung und die Kos- tenerhöhung soll Anfang 2013 zur Entscheidung vorgelegt werden. Sachstand im Dezember 2013: Treppenanlage (1.BA): In seiner Sitzung am 11.April 2013 hat der Ausschuss für Kunst und Kultur die Neu- errichtung der Treppenanlage mit Gesamtkosten in Höhe von 416.500 Euro be- schlossen (Vorlagennummer 0755/2013). Über den weiteren Fortgang des Projektes wird zu diesem Beschluss berichtet. Anlage 13 Sachstand im Dezember 2014: Siehe Vorlagenummer 0755/2013 (Seite 37 und 38) Sachstand im Dezember 2015: Siehe Vorlagenummer 0755/2013 (Seite 26 und 27) Sachstand im Dezember 2016: siehe Vorlagennummer 0755/2013 (Seite 28 und 29) Sachstand im Dezember 2017: siehe Vorlagennummer 0755/2013 (Seite 22 und 23) Anlage 14 Gremium: Rat Sitzungsdatum: 14.07.2011 Vorlagenummer: 1506/2011 Federführung: VII/2 Status: erledigt Sanierung Römisch-Germanisches Museum Beschluss: 1. Der Rat beauftragt die Verwaltung mit der Entwurfsplanung für die Generalsanie- rung des Römisch-Germanischen Museums gemäß dem in Anlage 1 vorgelegten Sanierungskonzept. 2. Gemäß dem beiliegenden Sanierungskonzept der Planungsgesellschaft Müssig- mann & Co. werden die Kosten der Maßnahme auf 18.296.674 € geschätzt. Ent- wurfsplanungskosten (Leistungsphasen 1-3) und Bau- und Nebenkosten sind be- reits im Doppelhaushalt 2010/2011 inklusive Finanzplanung 2012 bis 2014 im Teil- finanzplan 0403 – Römisch-Germanisches Museum, Teilplanzeile 08 – Auszah- lungen für Baumaßnahmen veranschlagt. Die Ansätze werden im Hpl.-Entwurf 2012 inklusive Finanzplanung 2013 bis 2015 an den aktualisierten Mittelabfluss- plan (Anlage 2) angepasst. 3. Der Rat beauftragt die Verwaltung darüber hinaus mit der Durchführung eines Ide- enwettbewerbs für eine Schließung des Durchgangs zwischen den beiden Muse- umsgebäudeteilen im Terrassengeschoss. Dabei soll auch die Möglichkeit zur Ein- richtung einer Außen- und Museumsgastronomie, z.B. unter Einbeziehung der derzeit gewerblich genutzten Flächen geprüft werden. Die Ergebnisse des Wettbewerbes fließen in die Entwurfsplanung ein. 4. Die Entwurfsplanung einschl. einer geprüften Kostenberechnung ist dem Rat zur Beschlussfassung über die Realisierung (Baubeschluss) vorzulegen. Sachstand: Sachstand im März 2012: Am 6.März 2012 wurde ein Vertrag zwischen dem Kulturdezernat und der Gebäude- wirtschaft geschlossen und die Gebäudewirtschaft mit der Projektleitung, Projekt- steuerung und Qualitätssicherung für die Baumaßnahme beauftragt. Derzeit werden über die Gebäudewirtschaft Angebote für das Wettbewerbsbüro angefordert. Sachstand im Dezember 2012: Derzeit werden Funktionsdiagramme für die alternative Nutzung des Museumsge- bäudes erarbeitet, die in den Auslobungstext einfließen sollen. Sachstand im Dezember 2013: Eine Ausschreibung zur Findung eines Wettbewerbsbüros für das Werkstattverfahren und den anschließenden Architektenwettbewerb hat stattgefunden. Es wurde dem Rechnungsprüfungsamt vorgeschlagen, das Büro Freischlad + Holz zu beauftragen. Seitens des Stadtplanungsamtes wurde am 22.11.2013 zu einem 2. Workshop für den 14.01.2014 eingeladen. In dem Sanierungskonzept aus März 2011 wird ausschließlich die Generalinstand- setzung betrachtet. Nach heutigen Erkenntnissen, ist die Kostenbetrachtung nicht Anlage 15 abschließend. Zudem gibt es keine Positionen für Unvorhergesehenes und die Ne- benkosten werden mit 21 % brutto dargestellt. Diese werden im weiteren Verfahren aktualisiert. Sachstand im Dezember 2014: In der zweiten Hälfte 2014 hat ein städtebaulicher Wettbewerb zur Neugestaltung der sog. „Historischen Mitte“ am Roncalliplatz stattgefunden. Die Schließung des Durchgangs ist im Rahmen des städtebaulichen Wettbewerbs behandelt worden. Die Verwaltung betreibt auf Grund des schlechten baulichen Zustands des Gebäu- des die Sanierung des Museumsgebäudes Römisch-Germanisches Museum parallel zur oben genannten Neugestaltung der „Historischen Mitte“ weiter. Soweit erforderlich wird die Verwaltung dem Rat eine neue Vorlage zur Entscheidung vorlegen. Sachstand im Dezember 2015: Der Rat der Stadt Köln hat am 12.11.2015 die durch die Verwaltung mit der Hohen Domkirche ausgehandelte Grundlagenvereinbarung zur Neubebauung des Bereichs zwischen Roncalliplatz, Am Hof sowie dem Kurt-Hackenberg-Platz im Rahmen des Kooperationsprojektes „Historische Mitte Köln“ genehmigt und die Umsetzung der Durchführung eines europaweiten Realisierungswettbewerbs zur „Historischen Mit- te“ beschlossen. Zugleich wurde die Weiterführung der Planung der Generalsanierung des Museums- gebäudes des Römisch-Germanischen Museums analog des Beschlusses 1506/2011 beschlossen. Die öffentlichen Flächen um das Museumsgebäude des RGM und den Bereich an der Treppe im Süden des Roncalliplatzes sollen ergänzend mitgeplant werden. Der Museumsdurchgang soll innerhalb der Sanierungsmaßnah- me entsprechend des städtebaulichen Wettbewerbs geschlossen werden. Der Beschluss umfasst weiter den zur Umsetzung des Projektes nötigen Stellen- mehrbedarf bei der Gebäudewirtschaft, dem Dezernat für Kunst und Kultur und bei dem Römisch-Germanischen Museum. Die zur Umsetzung der Beschlüsse nötigen Vergabeverfahren und Stellenbeset- zungsverfahren werden zurzeit durch die Verwaltung vorbereitet und durchgeführt. Parallel arbeitet die Bauabteilung des Dezernats für Kunst und Kultur an einem Kon- zept zur Aufrechterhaltung des Betriebs des Römisch-Germanischen Museums bis Ende 2018. Der Publikumsverkehr soll bis Ende 2016 gewährleistet sein. Im Jahre 2017 sollen die Exponate verpackt und zwischengelagert werden. Teile der Ausstel- lung sollen als Wanderausstellung verschickt werden. Sachstand im Dezember 2016: Das VgV-Verfahren für die Generalplanungsleistungen für die Objektplanung, Tech- nische Ausrüstung, Tragwerksplanung sowie für die Projektsteuerung ist bis zur Aus- lobungsreife vorbereitet und wird nach Klärung der Finanzierung ausgeschrieben. Die Beschlussvorlage zur Finanzierung der Generalsanierung des Römisch- Germanischen Museum wird erstellt und wird dem Finanzausschuss, dem Aus- schuss für Kunst und Kultur und dem Ratsausschuss vorgelegt. Anlage 16 Der Regelbetrieb erfolgt bis zum 30.06.2017. Die laufenden Sonderausstellungen werden verlängert. Im 3. Quartal 2017 werden erste Abteilungen im Obergeschoss und im Unterge- schoss des Hauses für die Öffentlichkeit geschlossen. Es erfolgt eine Sicherung der ersten Ausstellungsobjekte für externe Sonderausstellungen. Die Poblicius-Halle und das Dionysos-Mosaik sollen zusammen mit den Sonderaus- stellungsräumen im Erdgeschoss des Hauses für Besucher noch zugänglich sein. Ab dem 4. Quartal 2017 wird nach Plänen des Museums in einem zentralen Aus- weichquartier der repräsentative Bestand der Sammlung untergebracht, um diesen ab Anfang 2018 zu präsentieren. Zum 31.12.2017 wird der öffentliche Betrieb des RGM für die Zeit der Generalsanie- rung eingestellt. Sachstand im Dezember 2017: Die Beschlussvorlage 1767/2017 zum Planungsbeschluss zur Sanierung RGM wurde nach intensiven Abstimmungen innerhalb der Verwaltung am 10.07.2017 dem Rat vorgelegt. Mit Beschlussfassung zur Vorlage 1767/2017 ist dieser Beschluss zur Sa- nierung des Römisch-Germanischen Museums ersetzt. Anlage 17 Gremium: Rat Sitzungsdatum: 24.11.2011 Vorlagenummer: 2648/2011 Federführung: VII/2 Status: laufendes Verfahren Erweiterung und Generalsanierung Kölnisches Stadtmuseum - Planungsauf- trag Beschluss: Der Rat nimmt die Konzeptstudie über die Erweiterung und Generalsanierung des Kölnischen Stadtmuseums von Lukas Baumewerd und Dr. Mario Kramp zur Kenntnis (Anlage 1 paraphierte Fassung) und beauftragt die Verwaltung mit der Planung der Erweiterung und Generalsanierung des Kölnischen Stadtmuseums, und zwar mit der Maßgabe, zunächst einen europaweiten Realisierungswettbewerb auszuloben. Der Auslobungstext, soweit er vor der Auslobung öffentlich gemacht werden darf, ist dem Rat zur Beschlussfassung vorzulegen. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass aufgrund der Konzeptstudie die Baukosten (KGr. 300 bis 700) mit 27.747.468 Euro (brutto) angenommen werden. Die bis zur Ent- wurfsreife benötigten Planungsmittel werden mit 2.151.948 Euro angenommen, ein- schließlich der geschätzten Kosten von 300.000 Euro für den Realisierungswettbe- werb. Der Rat beschließt weiterhin, die über die Kosten für den Realisierungswettbewerb hinaus benötigten Planungsmittel von 1.852.000 Euro im Haushaltsplan 2012 für 2012 mit 611.200 Euro und 2013 mit 1.240.800 € im Teilfinanzplan 0408-Kölnisches Stadtmuseum, Teilplanzeile 8 – Auszahlungen für Baumaßnahmen zu veranschla- gen. Sachstand: Sachstand im Februar 2012: Am 7.Februar 2012 wurde ein Vertrag zwischen dem Kulturdezernat und der Gebäu- dewirtschaft geschlossen und die Gebäudewirtschaft mit der Projektleitung, Projekt- steuerung und Qualitätssicherung für die Baumaßnahme beauftragt. Derzeit wertet die Gebäudewirtschaft die Angebote für das Wettbewerbsbüro aus. Sachstand im Dezember 2012: Unter Federführung des wettbewerbsmanagenden Büros wird der Auslobungstext für den europaweiten Realisierungswettbewerb erarbeitet. Sachstand im Dezember 2013: Die Bekanntmachung der Auslobung im EU-Bereich erfolgte. Es haben sich 103 Bü- ros beworben. Die Auslosung der Teilnehmer wurde zurückgestellt. Das Verfahren ist unterbrochen. In der Angelegenheit gibt es momentan keine einheitliche Verwaltungsmeinung und deshalb wurde der Auslobungswettbewerb angehalten. Anlage 18 Sachstand im Dezember 2014: In der zweiten Hälfte 2014 hat ein städtebaulicher Wettbewerb zur Neugestaltung der sog. „Historischen Mitte“ am Roncalliplatz stattgefunden. Wettbewerbsaufgabe war unter anderem die Verlagerung des Kölnischen Stadtmuseums und Einbeziehung des Kurienhauses in einen neuen Museumsriegel. Bis zur endgültigen Entscheidung ruhen die Planungen zur erforderlichen Sanierung des Kölnischen Stadtmuseums an der Zeughausstraße. Alle notwendigen Reparaturen und sicherheitsrelevanten Auf- gaben werden selbstverständlich durchgeführt. Sachstand im Dezember 2015: Mit dem Beschluss des Rates vom 12.11.15 für den Realisierungswettbewerb zur „Historischen Mitte“ wurde zugleich die Verlegung des Kölnischen Stadtmuseums beschlossen. Das Stadtmuseum soll zukünftig Bestandteil des Baukomplexes „Histo- rische Mitte“ sein. Der Beschluss zur „Historischen Mitte“ sieht hinsichtlich des Kölnischen Stadtmuse- ums vor, den Aufwand zur Aufrechterhaltung der Gebäudetechnik näher zu bewer- ten. Analog zur Interimsplanung für das Römisch-Germanische Museum soll eine Interimsplanung für das Stadtmuseum entwickelt werden. Diese Interimsplanung soll die Mindestbedingungen für die Aufrechterhaltung des Museumsbetriebs im Zeug- haus darstellen. Die Interimsplanungen für Stadtmuseum und Römisch- Germanisches Museum sollen bis zum Zeitpunkt des Baubeschlusses den zuständi- gen Ratsgremien vorgelegt werden. Hinsichtlich der zukünftigen Nutzung des historischen Zeughauses wurde die Verwal- tung beauftragt, die Varianten rentierlicher Folgenutzungen unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes zu ermitteln und zu bewerten, d.h. eine Projektentwicklung zu betreiben. Die Ergebnisse sollen dem Rat zur weiteren Entscheidung vorgelegt wer- den. Derzeit klärt die Verwaltung mit den Fraktionen, welche „Bearbeitungstiefe“ der Be- schluss zum historischen Zeughaus haben soll. Denkbar sind z.B. die Variante Machbarkeitsstudie mit Wirtschaftlichkeitsbetrachtung oder zunächst die Variante „Sammlung“ von Ideen. Hinzu kommt die Frage, welche Priorität das Projekt haben soll und wie sich die Politik das Zeitfenster für das Projekt bzw. die Bearbeitung des Beschlusses vorstellt. Eine endgültige Entscheidung bzw. Vorstellung zur „Bearbeitungstiefe“, zum weiteren Vorgehen und zur Priorisierung steht noch aus. Sachstand im Dezember 2016: Mit der Veröffentlichung der Auslobungsunterlagen im Juni 2016 wurde der internati- onale Realisierungswettbewerb für die „Historische Mitte“ in Gang gesetzt. Von den 37 zugelassenen Büros beteiligten sich schließlich 31. Nach der Vorprüfung durch Nutzer und Fachprüfer fand am 28./29. Oktober 2016 das Preisgericht statt. Den ers- ten Platz belegten Staab Architekten aus Berlin mit deutlichem Abstand zu den bei- den drittplatzierten Büros (Caruso St. John, London und Durisch + Nolli, Massagno). Zudem wurden zwei Anerkennungen ausgesprochen. Ein zweiter Preis wurde nicht vergeben. Das Kölnische Stadtmuseum erwartet derzeit den Abschluss der bauorganisatori- schen Vorberatungen seitens der Stadt Köln bzw. der Gebäudewirtschaft. Hierbei Anlage 19 werden Fragen der Bauherrenorganisation, der Planungsorganisation, der Erledi- gungsvarianten für die Bauphase und begleitende rechtliche Fragen geprüft. Die Interimsplanung und die Überlegungen zu einer Nachnutzung/Projektentwicklung ruhen zurzeit. Sachstand im Dezember 2017: Aufgrund des Wasserschadens am 25./ 26. Juni 2017 mussten die Räume der Dau- erausstellung komplett evakuiert werden, da ein immenser Schaden sowohl im Erd- geschoss wie im 1. Obergeschoss entstand. Bis auf zwei Exponate mit reparablen Schäden, konnten alle anderen Ausstellungsgegenstände gerettet werden. Jedoch sind einige Wände und die Böden stark betroffen und mussten teilweise, einschließ- lich des Estrichs, entfernt werden. Bei zwei Untersuchungen zum Asbestgehalt, wur- den laut Gutachten vom 09.10. und 17.11.2017 positive Werte in den Wänden auf beiden Etagen festgestellt. Eine Asbestsanierung ist laut Einschätzung von Fachleu- ten inklusive des Betriebsärztlichen Dienstes angeraten. Da der Asbest in den Wän- den gebunden ist, stellt er keine gesundheitliche Beeinträchtigung für MitarbeiterIn- nen und BesucherInnen dar. Er schränkt jedoch die Nutzung der Wandflächen und Leibungen, zum Beispiel für das Anbringen von Kunst oder Galerieschienen dar. Es konnte mit den Arbeiten zur Herausbringung der Böden als erste Bauphase be- gonnen werde. Die Arbeiten erfolgen durch die Beauftragung und Abwicklung des Handwerkerservices der Allianz Versicherung. Ende April 2018 sollen diese abge- schlossen sein. Nach einer ersten Einschätzung ist mit Kosten in Höhe von bis zu 3,5 Millionen Euro für die Wiederherstellung der beiden Räume der Dauerausstellung zu rechnen. Dort sind nicht die Kosten eingerechnet, die nach einer ersten Prüfung laut des Gut- achtens des Ingenieurbüros Hubatsch zum Erhalt der Gebäude „Zeughaus“ und „Alte Wache“ in den nächsten Jahren dringend erforderlich sind. So ist gemäß der Exper- tise zusätzlich zu den Kosten zur Wiederherstellung der Dauerausstellung ein Betrag von rund 7,2 Millionen Euro erforderlich. Des Weiteren ist nicht sichergestellt, dass hier aufgrund des Alters der Bauten nicht weitere Kosten entstehen werden, die der- zeit nicht absehbar sind (z.B. Ausbesserung Mauerwerk „Alte Wache“ Fassadenan- strich etc.). Es ist zu prüfen, ob eine Interimslösung bis zum endgültigen Aufenthaltsort des Köl- nischen Stadtmuseums trotz Umzug kostengünstiger ist, zumal die Exponate der Dauerausstellung derzeit ausgelagert sind. Eine entsprechende Vorlage folgt in Kür- ze Anlage 20 Gremium: Rat Sitzungsdatum: 14.02.2012 Vorlagenummer: 0073/2012 Federführung: 48 Status: laufendes Verfahren Fortführung des Projektes "Tag des offenen Denkmals" ab dem Jahr 2012 Beschluss: Der Rat beschließt die Fortführung des Projektes „Tag des offenen Denkmals“ ab dem Jahr 2012. Die Finanzierung erfolgt innerhalb des Teilergebnisplans 1002 - Denkmalpflege. Zudem beschließt der Rat, die für die Durchführung des jährlich stattfindenden Pro- jektes bei 48 – Stadtkonservator/in, Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege – ausgewiesene Planstelle ab 2012 im Umfang von 0,77 Verwaltungsangestellte/r VGr. II Fg. 1a BAT, jeweils für 6 Monate, zur Verfügung zu stellen. Sachstand: Sachstand im Dezember 2012: Die Stelle wurde zum 01.04.2012 besetzt. Das Projekt wurde im Jahr 2012 erfolg- reich durchgeführt und findet auch im Jahre 2013 statt. Sachstand im Dezember 2013: Auch im Jahr 2013 konnte die zur Verfügung gestellte Stelle für 6 Monate besetzt werden. Das Projekt wurde erfolgreich durchgeführt und wird auch im Jahr 2014 wieder statt- finden. Sachstand im Dezember 2014: Auch im Jahr 2014 konnte die zur Verfügung gestellte Stelle für 6 Monate besetzt werden. Das Projekt wurde erfolgreich durchgeführt. Der „Tag des offenen Denkmals“ wird auch im Jahr 2015 wieder stattfinden. Sachstand im Dezember 2015: Die zur Verfügung gestellte Stelle konnte, wie in den Vorjahren, auch in 2015 für 6 Monate besetzt werden. Das Projekt wurde erfolgreich durchgeführt. Der „Tag des offenen Denkmals“ wird auch im Jahr 2016 wieder stattfinden. Sachstand im Dezember 2016: Der Stellenumfang der zur Verfügung gestellten Stelle wurde halbiert (von 30 Wo- chenstunden auf 15 Wochenstunden) und die Projektlaufzeit kostenneutral verdop- pelt (von 6 Monate auf 12 Monate). Die so zur Verfügung gestellte Stelle konnte be- fristet für zwei Jahre besetzt werden. Das Projekt wurde in 2016 erfolgreich durchgeführt. Der „Tag des offenen Denk- mals“ wird auch im Jahr 2017 wieder stattfinden. Anlage 21 Sachstand im Dezember 2017: Das Projekt wurde im September 2017 erfolgreich durchgeführt. Der „Tag des offe- nen Denkmals“ wird auch im Jahr 2018 wieder stattfinden. Der befristete Arbeitsvertrag zum Projekt „Tag des offenen Denkmals“ wurde bis zum März 2020 verlängert. Anlage 22 Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 11.04.2013 Vorlagenummer: 0755/2013 Federführung: 48 Status: laufendes Verfahren Porzer Ufertreppe und -mauer Beschluss: Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt die Neuerrichtung der Treppenanlage (1. BA) in der Ausführung gemäß beigefügter Kostenberechnung (neue Wangen und Mauern, Treppenstufen und –podeste, Restaurierung von Leuchten, Schrifttafeln und Löwenskulptur) mit Gesamtkosten in Höhe von 416.500 €. Sachstand: Sachstand im Dezember 2013: Nach der durch den Ausschuss für Kunst und Kultur beschlossenen Kostenerhöhung konnten die Planungen durch die beauftragten Architekten und Ingenieure vertieft werden. Dabei stellte sich heraus, dass die der Kostenberechnung zugrunde gelegte Gründung der Treppenanlage mit Kleinbohrpfählen technisch nicht sinnvoll ist. Statt- dessen die ursprüngliche geplante Gründung mit einer Bohrpfahlwand wieder aufzu- nehmen, schied wegen der dafür berechneten Kosten - weit über den freigegebenen liegend - aus. Daher wurde eine dritte Lösung untersucht und ausgewählt: eine Gründung mit Stahlbetonschotten und Magerbetonauffüllungen. Der Pavillon (ehe- mals KD-Fahrkartenverkaufsstelle) wurde in die Maßnahme einbezogen. Kosten- gründe sprechen dafür, sein Untergeschoss für die Gründung der Treppenanlage zu nutzen. Da er ohnehin in einem schlechten baulichen Zustand ist und die Bauarbei- ten behindern würde, wird er oberhalb des Untergeschosses abgetragen und wie- dererrichtet werden. Da er keine Nutzung mehr hat, ist in Abstimmung mit dem Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster geplant, ihn ohne die störenden späte- ren Einbauten und ohne geschlossenes Dach wieder zu errichten, d. h. mit einer Bal- kenlage statt des Flachdaches. Eine überdachte Fläche würde störende Nutzungen begünstigen. Kostenberechnung und Entwurfsplanung sind abgeschlossen, Ausführungsplanung und Ausschreibungen sind weit fortgeschritten. Errechnete Mehrkosten sollen durch Bauunterhaltungsmittel von Stadtkonservator/in – Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege gedeckt werden. Es ist alles dafür veranlasst, dass die Ausschrei- bungen im Januar veröffentlicht werden, die Vergaben bis Mitte März erfolgen, im April - nach der Hochwasserperiode - die Arbeiten begonnen und im Herbst abge- schlossen werden. Sachstand im Dezember 2014: Mit Dringlichkeitsentscheidung des Hauptausschuss vom 28.04.2014, Vorlagen- nummer 1320/2014, wurde für Mehrkosten eine überplanmäßige Ausgabe bei der Baumaßnahme Ufertreppe in Köln-Porz“ (1320/2014) in Höhe von 155.000 Euro be- schlossen. Zusätzlich wurden für die verbesserte Barrierefreiheit der Treppenanlage durch das Amt für Straßen-und Verkehrstechnik Haushaltsmittel in Höhe von 24.000 Euro sowie durch das Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster, verwalten- de Dienststelle des Pavillons, für dessen Wiederaufbau Mittel in Höhe von 63.200 Euro zur Verfügung gestellt. Mit den Bauarbeiten an der Treppenanlage wurde im Anlage 23 Frühjahr 2014 begonnen. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich im Frühjahr 2015 beendet sein. Witterungsbedingt kann ein exakter Termin nicht genannt werden. Eine ehrenamtliche Initiative hat sich bereit erklärt, das schiefergedeckte Walmdach des Pavillons wieder aufzubauen. Das Dach wurde in den 1970/1980-er Jahren ent- fernt, noch bevor die Uferanlage in die Denkmalliste eingetragen wurde. Derzeit ist noch offen, ob sich für alle erforderlichen Gewerke Firmen finden, die ehrenamtliche Leistungen erbringen, und wer für die Kosten des Baumaterials aufkommt. Sachstand im Dezember 2015: Die Wiedererrichtung der Treppenanlage und des Pavillons mit den Restaurierungs- arbeiten und die Rekonstruktion des schiefergedeckten Walmdaches des Pavillons sind weitgehend fertiggestellt. Mängelbeseitigung und Restarbeiten an Treppenanla- ge und Pavillon werden sich noch etwas verzögern, da die Arbeiten neu ausge- schrieben werden müssen. Die Komplettierung des Pavillondaches um das profilierte Traufgesims durch die ehrenamtlich Tätigen ist für die ersten Wochen des Jahres 2016 vorgesehen, sofern es die Witterung zulässt. Das Pavillonuntergeschoss wurde für die Nutzung als Fahrkartenverkaufsstelle der Schifffahrtsgesellschaft ausgebaut. Sachstand im Dezember 2016: Bis auf das profilierte Traufgesims ist die Baumaßnahme abgeschlossen, aber noch nicht abgerechnet. Es waren bereits Vandalismusschäden zu beheben. Eine Aussa- ge, ob und wann die ehrenamtlich Tätigen das Traufgesims anbringen, ist nicht zu bekommen. Sachstand im Dezember 2017: Bis auf das profilierte Traufgesims ist die Baumaßnahme abgeschlossen, aber noch nicht vollständig abgerechnet (juristische Auseinandersetzung mit einer ausführen- den Firma). Im März 2017 teilte der Initiator der ehrenamtlichen Arbeiten mit, dass er keine Möglichkeit sähe, das Pavillondach durch ehrenamtlich Tätige fertigzustellen. Anlage 24 Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur / Stadtentwicklungsausschuss Sitzungsdatum: 01.07.2013 / 11.07.2013 Vorlagenummer: 2025/2013 Federführung: VII/2 Status: laufendes Verfahren Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud hier: Durchführung eines Realisierungswettbewerbs Beschluss: Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt, die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln damit zu beauftragen, die Vorlage mit dem Ziel einer größeren Transparenz hinsicht- lich der Kosten zu konkretisieren und dies zeitnah den Fraktionen vorzulegen. Im Übrigen wird die Angelegenheit in der Sondersitzung des Ausschusses Kunst und Kultur am 12.07.2013 beraten. Der Stadtentwicklungsausschuss wir darum gebeten, in seiner Sitzung am 11.07.2013 einen Vorbehaltsbeschluss zu fassen. Sachstand: Sachstand im Dezember 2013: Der Wettbewerb ist beendet. Die Preisgerichtssitzung fand am 18.11.2013 statt. Sei- tens der Preisrichter wurden als Sieger folgende Büros ausgerufen: 1. Preis Büro Christ & Gantenbein AG Basel 2. Preis Büro Peter Kulka, Köln 3. Preis Büro Gernot Schulz, Köln Anerkennung: Büro Georg Scheel Weltzel Architekten. Es ist beabsichtigt mit allen drei Büros in weitere Verhandlungen einzutreten. Das Rechtsanwaltsbüro Heidland Werres Diederichs erarbeitet hierzu derzeit ein Konzept für die weitere Realisierung des Bauvorhabens. Die Freigabe zur Durchführung der Wirtschaftlichen Beratung seitens der ÖPP Deutschland für die ersten 3 Entwürfe wurde am 06.12.2013 durch das Kulturdezernat an die Gebäudewirtschaft bestätigt. Die ÖPP Deutschland wurde am 17.12.2013 schriftliche Beauftragt auf der Basis des Angebotes vom 29.10.2013. Derzeit werden die Prüfungen auf der Basis der seitens der GW ausgehändigten Un- terlagen durchgeführt. Rückfragebögen wurden im Dezember an die Beteiligten aus- gehändigt. Die Wertermittlung des Grundstücks wurde seitens des Liegenschaftsamtes überar- beitet. Der Stifterrat ist im allgemeinen Prozess eingebunden. Sachstand im Dezember 2014: Mit den von dem Ratsbeschluss vom 16.12.2014 bereitgestellten Mitteln in Höhe von 500.000,- € soll erreicht werden, dass ein Investor hinreichend definierte planerische und vertragliche Vorgaben bekommt, die die Interessen und Ziele der Stadt präzise wiedergeben. Das Ergebnis des Investorenwettbewerbes wird vorrausichtlich Ende 2015 vorliegen, das Ergebnis des vorausgeschalteten Interessebekundungsverfahren Mitte 2015. Anlage 25 Sachstand im Dezember 2015: Die Architekten Christ & Gantenbein erarbeiteten in den zurückliegenden Monaten gemeinsam mit dem Museum und zahlreichen Fachplanern eine umfangreiche und vertiefte Planung für die Museumserweiterung. Dabei wurde u.a. ein sog. Raumbuch erstellt, das für jeden Raum des zu errichtenden musealen Erweiterungsbaus eine detailtiefe Beschreibung und Definition der erforderten technischen Vorrichtungen etc. gibt. Diese für die Auslobung des Investorenwettbewerbs notwendigen Unterla- gen befinden sich aktuell in der Endabstimmung zwischen den am Projekt Beteiligten (Gebäudewirtschaft, Bauabteilung Dez. VII). Begleitet wird der Prozess durch eine Rechtsanwaltskanzlei, die parallel das umfängliche rechtliche Konstrukt (Erbbau- recht, Teilungserklärung, Architektenvertrag, Bauverpflichtung usf.) erarbeitet hat. Eine Auslobung des europaweit auszulobenden Investorenwettbewerbs ist für An- fang 2016 vorgesehen (Januar/Februar). Sachstand im Dezember 2016: Der Investorenwettbewerb wurde am 13.04.16 auf die Vergabeplattform der Stadt Köln eingestellt und die Vergabeunterlagen wurden veröffentlicht. Eingehende Anfra- gen eines möglichen Bieters wurden beantwortet. Im laufenden Verfahren wurde seitens eines möglichen Bieters eine Vergaberüge zur Vergabekammer NRW eingereicht. Die Entscheidung der Spruchkammer zu Unguns- ten der Stadt wurde am 22.12.2016 verkündet. Die Stadt Köln hat am 11.01.2017 hierzu sofortige Beschwerde beim Oberlandesgericht Düsseldorf eingelegt. Das Investorenverfahren bleibt ausgesetzt. Der Submissionstermin wurde aufgrund des laufenden Verfahrens auf unbestimmte Zeit verschoben (Tagebuchnummer des Verfahrens 2016-0459-26-3). Sachstand im Dezember 2017: Am 11.01.2017 hat die Stadt Köln unmittelbar und fristgerecht sofortige Beschwerde gegen die am 28.12.2016 gefasste Entscheidung beim OLG eingelegt. Am 24.05.2017 bestätigte das OLG die Entscheidung der ersten Instanz. Daraufhin be- schloss der Rat der Stadt Köln am 11.07.2017 (Vorlagen-Nummer 1832/2017), dass der Erweiterungsbau des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud mit Block- randbebauung nicht durch einen Investor realisiert wird und das Investorenvergabe- verfahren aufzuheben ist. Zudem wird die Verwaltung beauftragt, den Erweiterungs- bau mit Blockrandbebauung stattdessen in eigener Bauherrschaft unter größtmögli- cher Inanspruchnahme privater Planungs- und Bauleistungen zu realisieren. Für die Blockrandbebauung werden Konferenzräumlichkeiten und Büros für die städtische Nutzung in Rathausnähe vorgesehen. Die Planungskosten i. H. von brutto 14,2 Milli- onen € werden genehmigt. Anlage 26 Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur / Finanzausschuss Sitzungsdatum: 12.07.2013 / 15.07.2013 Vorlagenummer: 2142/2013 Federführung: VII/2 Status: laufendes Verfahren Sanierung Overstolzensaal im Museum für Angewandte Kunst hier: Planungsbeschluss Beschluss: Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt die Mittelverwendung für die Sanierung des Overstolzensaales und beauftragt die Verwaltung mit der Durchführung der Ent- wurfsplanung. Die Kosten für die Umsetzung der Sanierung inklusive Planung belau- fen sich nach derzeitigem Sachstand auf rd. 457.000 €. Im Rahmen der Sanierung entfallen voraussichtlich 337.000 € auf investive und 120.000 € auf konsumtive Maß- nahmen. Die investiven Mittel für die Sanierung in Höhe von 337.000 € stehen vor- behaltlich der Übertragung bei Finanzstelle 4514-0405-0-0400 (Sanie- rung/Ausstattung Veranstaltungssaal) zur Verfügung. Die konsumtiven Mittel i.H.v. 120.000 € sind im Rahmen der Umveranschlagung aus dem Renovierungsprogramm zur Verfügung zu stellen und empfiehlt dem Finanzausschuss die Annahme folgenden Beschlusses: Der Finanzausschuss beschließt die erste Freigabe von investiven Auszahlungser- mächtigungen in Höhe von 74.000 € im Teilfinanzplan 0405 – Museum für Ange- wandte Kunst, Teilplanzeile 8 – Auszahlungen für Baumaßnahmen zur Finanzierung der Planungskosten für die Sanierung des Overstolzensaales. Sachstand: Sachstand im Dezember 2013: Die Verwaltung befindet sich in Vertragsverhandlungen mit einem Architekturbüro zur Beauftragung der Leistung. Sachstand im Dezember 2014: Ein Architektenbüro wurde von der Verwaltung beauftragt. Die Grundlagenermittlung und Vorplanung wurden bereits durchgeführt. Die Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) ist abgeschlossen. Die Verwaltung befindet sich momentan in Honorarverhandlungen mit dem Architek- ten. Sachstand im Dezember 2015: Nach Vertragsverhandlungen mit dem Architekturbüro Wiegmann wird entschieden, das Büro nach Abschluss der Leistungsphasen 1-3 nicht weiter zu beauftragen. Die Planung und Koordinierung der Fachplaner übernimmt im 2.Quartal 2015 die Bauabteilung der Museen im Kulturdezernat. Eine Terminierung des Ausführungsbeginns wird auf Februar 2017 festgelegt. Die Leistungsphasen 4-6 sollen im 1.Quartal 2016 abgeschlossen werden. Die voraussichtliche Fertigstellung der Sanierung Overstolzensaal ist im 2.Quartal 2017. Anlage 27 Sachstand im Dezember 2016: Im Dezember 2016 wurde die Leistungsphase Vergabe für den Overstolzensaal ab- geschlossen. Alle Gewerke konnten vergeben werden. Die Ausführung der Arbeiten wird nach Plan am 01.02.2017 beginnen und im Juli 2017 abgeschlossen sein. Sachstand im Dezember 2017: Die Abnahmen und erste /Mängelbeseitigungen in den einzelnen Gewerken laufen. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme Saalsanierung steht im Kontext zum Pro- jekt Fenstersanierung. Hier gibt es derzeit Terminverzögerung wegen nicht terminge- rechter Glaszulieferung an ausführende Firma, somit erfolgt die Fenstermontage im Overstolzensaal Anfang 2018 und der abschließenden Arbeiten in den sensiblen Schnittstellen, z. B. Tischler-, Malerarbeiten, Einbruchmelde- und Brandmeldetech- nik, Lampenmontage. Alle notwendigen Anschlussarbeiten für die Fenstersanierung wurden im Projekt Saalsanierung vorbereitend berücksichtigt und umgesetzt. Durch unabdingbare zusätzliche brandschutztechnische, sicherheitstechnische und statische Prüfungen, die erst während des Bauens zum Tragen kamen und während der Planungsphase nicht absehbar waren, ist von Mehrkosten auszugehen. Ein wesentlicher Faktor in diesem Zusammenhang bildete die historische Holzdecke. Erst nach der Demontage der Decke stellte sich heraus, dass diese nicht mehr an den historischen Halterungen montiert werden durften, deshalb musste eine komplett neue Unterkonstruktion realisiert werden. Eine verbindliche Aussage bzgl. Mehrkos- ten kann erst nach dem Austausch der Fenster im Overstolzensaal belegt werden. Die umfängliche Sanierung und die in der Ausführung umgesetzten Optimierungen ergeben wesentlich verbesserte Möglichkeiten der Nutzung des Saals, auch auf- grund der angepassten Eckwerte u.a. mit maximal rund 300 Sitzplätzen. Anlage 28 Gremium: Rat Sitzungsdatum: 17.12.2013 Vorlagenummer: 1375/2013 Federführung: VII/2 Status: laufendes Verfahren Sanierung der Fensteranlage im Museum für Angewandte Kunst Beschluss: 1. Der Rat beauftragt die Verwaltung auf Grundlage der Entwurfsplanung von WIEGMANN-Architekten mit der Aus- und Fortführung des Projektes „Sanierung der Fensteranlage im Museum für Angewandte Kunst“ mit Gesamtbaukosten von 3.730.000 €. 2. gestrichen 3. Der Rat beauftragt die Verwaltung, die zur Finanzierung benötigten Finanzmittel aus dem Renovierungsprogramm der Museen ab dem Hj. 2014 ff. bereitzustellen. Die entsprechenden Mittel stehen im Teilplan 0401 – Museumsreferat, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen zur Verfügung (bisher vorgese- hen: 2014: 1,0 Mio. €, 2015 1,32 Mio. €, 2016 ff 0,6 Mio. €). 4. In Abänderung des Beschlusses des Ausschusses Kunst und Kultur und Finanz- ausschusses vom 01.07. bzw. 15.07.2013 (Session-Nr. 1639/2013) werden aus dem Renovierungsprogramm für das Haushaltsjahr 2016 statt der bisher vorgesehenen 607.000 € Mittel in Höhe von 730.000 € bereitgestellt. 5. Weiterhin beauftragt der Rat die Verwaltung mit der europaweiten Ausschreibung der Architektenleistung der Leistungsphase 4-9 (Ausführungsplanung und Bau) zur Sanierung der Fensteranlage. Der Rat verzichtet auf einen Vergabevorbehalt. Die erwarteten Kosten für die Architektenleistung belaufen sich auf rd. 205.000 € und werden aus den Vorbereitungsmitteln gedeckt. Entsprechende Rückstellungen für die Durchführung der Maßnahme wurden bereits im Haushaltsjahr 2012 gebildet. Sachstand: Sachstand im Dezember 2013: Die Verwaltung fertigt derzeit die entsprechende europaweite Ausschreibung der Ar- chitektenleistung der Leistungsphase 4-9. Sachstand im Dezember 2014: Die europaweite Ausschreibung für die Architektenleistung der Leistungsphase 4-9 wurde fertiggestellt und am 16.01.2015 an das Vergabeamt übermittelt. Ein Veröffentlichungstermin für die Ausschreibung steht zurzeit noch nicht fest. Sachstand im Dezember 2015: Das Architekturbüro Böll hat das VOF Verfahren gewonnen und beginnt mit der Ein- arbeitung in das Projekt und in die abgeschlossene Entwurfsplanung im September 2015. Es findet momentan eine Sondierung von Fensterprofilen in Abhängigkeit der Anfor- derungen an den Objektschutz, die Denkmalpflege und die Bauphysik statt. Die Ausarbeitung der Ausführungs- und Genehmigungsplanung soll Ende des 1.Quartals 2016 abgeschlossen werden. Anlage 29 Die Auftragsvergabe soll im 2.Quartal 2016.erfolgen, sodass mit einem Ausführungs- beginn im 3.Quartal 2016 gerechnet werden kann. Die voraussichtliche Fertigstellung der Fenstersanierung ist im 2.Quartal 2017 Sachstand im Dezember 2016: Die Genehmigungsplanung (EnEV, Brandschutz, Denkmalpflege) ist seitens des Ar- chitekten abgeschlossen, die Ausführungsplanung wird je nach Bieterauswahl Ge- werk Metallbauarbeiten I (Fenster) systembedingt noch aktualisiert werden müssen. Die Ausschreibung Metallbauarbeiten I (Fenster) ist erfolgt (Submissionstermin ist im Januar 2017), es handelt sich um einen 2-stufigen Wettbewerb – die Vergabeent- scheidung/Bieterauswahl wird im Zusammenhang mit dem zu erstellenden Muster- fenster erfolgen. Die Sicherheitsanforderungen sind mit Herrn Wohlfeld/Objektschutzbeauftragter und der Polizei kontinuierlich auch für die Bauphasen abgestimmt worden, diese sind in der Ausschreibung erwähnt und sollen durch Fa. Bosch/Sicherheitstechnik vor Ort umgesetzt werden. Folgende Ausschreibungen/Vergaben stehen noch an: Sicherheitstechnik; Schutzmaßnahmen und Abbruch; Dämm-, Putz-, Malerarbeiten; Metall II (Türen, Versenkfensteranlage); Verdunklung Overstolzensaal; Elektroarbei- ten etc.; Der Architektenwechsel bedurfte einer längeren Einarbeitungszeit. Zudem wurden die Genehmigungen/Abstimmungen mit der Denkmalpflege/Bauphysik/Sicherheit sowie dem MAKK hinsichtlich konservatorischer Randbedingungen (Kunstgegen- stände) intensiv erarbeitet. Demzufolge wurde auch ein 2-stufiger Wettbewerb in Ab- stimmung mit dem Zentralen Vergabeamt/27 für die Fenster festgelegt. Die Bescheide/Ausnahmebescheide hinsichtlich der Antragsstellungen für EnEV und Denkmalpflege lagen bis Ende 2016 vor, die Genehmigung zur Abweichung Entrau- chung Saal steht aus. Beginn der Ausführungen ist in 2017/Quartal IV vorgesehen. Voraussichtliche Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist in 2019/Quartal I. Sachstand im Dezember 2017: Im 1. Bauabschnitt waren erhebliche Verzögerungen durch Vergaberügen und der damit verbundenen Auswirkungen zu verzeichnen. Für den Bereich Overstolzensaal ist ebenfalls eine erhebliche Verzögerung zu ver- zeichnen, da die Glaszulieferung aufgrund der hohen Auftragsauslastung/ Marktsitu- ation an die ausführende Firma sich verzögerte. Somit erfolgt die Fenstermontage im Overstolzensaal nunmehr Anfang 2018. Die museumsinternen Vorarbeiten sind von den Verzögerungen nicht betroffen und laufen planmäßig. Alle angekündigten Son- derausstellungen werden planmäßig realisiert. Die Planungen der vorbereitenden und begleitenden Maßnahmen zur Fenstersanie- rung erfolgten jeweils schwerpunktmäßig im Hinblick auf Kostenreduzierung sowie im Hinblick auf die Nutzung von Synergien. So können bei der Sanierung der Klimaan- lage 06 Kosten vermieden werden, da die internen Umräumungen so geplant wur- den, dass die Sanierung der Klimaanlage sowie die Reinigung der Rohrleitungssys- teme im leergeräumten Zustand erfolgen. Anlage 30 Gremium: Rat Sitzungsdatum: 05.02.2015 Vorlagenummer: 3264/2014 Federführung: 43 Status: laufendes Verfahren Strategiekonzept der Stadtbibliothek Köln - aktualisierte und überarbeitete Auf- lage Beschluss: Der Rat beschließt die beigefügte aktualisierte und überarbeitete Auflage des Strate- giekonzeptes der Stadtbibliothek Köln und beauftragt die Verwaltung mit der Umset- zung. Sachstand: Sachstand im Dezember 2015: Die Umsetzung des Strategiekonzeptes liegt im Plan. Sachstand im Dezember 2016: Die Umsetzung des Strategiekonzeptes liegt im Plan. Sachstand im Dezember 2017: Vor dem Hintergrund der rasanten gesellschaftlichen und digitalen Entwicklung wur- den die Handlungsfelder und Zielebenen des Strategiekonzeptes in der Sitzung am 27.06.2017 aktualisiert (1936/2017). Die Umsetzung des Strategiekonzeptes liegt im Plan. Anlage 31 Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 10.03.2015, 09.06.2015 Vorlagenummer: AN/ 0344/2015; 1547/2015, AN/0978/2015 Federführung: 43 Status: laufendes Verfahren Bibliotheksausweis in die Schultüte Beschluss 10.03.2015: In jede Kölner Schultüte gehört ein Ausweis für die Stadtbibliothek. Die Verwaltung soll zu Beginn des kommenden Schuljahres 2015/16 aktiv auf alle Erstklässlerinnen und Erstklässler sowie deren Eltern zugehen, um ihnen einen kostenlosen Biblio- theksausweis anzubieten. Der Kulturausschuss beauftragt die Verwaltung, ein entsprechendes Konzept zu entwickeln. Die Verwaltung wird gebeten, in ihrem Konzept vor allem drei Punkte zu berücksich- tigen: 1. Das Projekt „Bibliotheksausweis in die Schultüte“ könnte im Sinne effizienter Le- seförderung an die modellhafte Initiative „Lesestart“ der Stiftung Lesen angeschlos- sen werden. 2. Der Zugang zum Bibliotheksausweis soll möglichst niedrigschwellig gestaltet wer- den: Denkbar ist z.B. ein Gutschein mit einem mehrsprachigen Begleitschreiben für die unterschriftspflichtigen Eltern. Zu prüfen wäre, ob es auch unter Datenschutzaspek- ten möglich ist, in Abstimmung mit dem Schulamt vorausgefüllte Anträge auszuge- ben, die von den Eltern nur noch unterschrieben werden müssen. 3. Ein modulares Konzept wäre wünschenswert, das ausweist, welche Elemente der Aktion sich kostenneutral realisieren lassen und an welcher Stelle mit zusätzlichen Ausgaben besonders starke Effekte erzielt werden können. Des Weiteren wird die Verwaltung beauftragt, aus ihrer Stellungnahme zum Antrag der Fraktion Die Linke und aus den Anregungen und Vorschlägen, die der Ausschusses Kunst und Kultur in seiner heutigen Sitzung gemacht hat, eine Beschlussvorlage zu erarbeiten. Beschluss 09.06.2015: Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt, dass die Stadtbibliothek Köln den Eltern der zukünftigen Erstklässlerinnen und Erstklässler ab dem Schuljahr 2016/2017 zusammen mit dem Schreiben des Amtes für Schulentwicklung im Herbst vor der Einschulung einen Informationsflyer mit dem Muster eines Bibliotheksauswei- ses zusenden wird. Für diesen Service entstehen zusätzliche Kosten von ca. 2.500 €, die ab 2016 im Budget der Stadtbibliothek entsprechend kompensiert werden müssen. Sachstand: Sachstand im Dezember 2015: Die Stadtbibliothek Köln wird den Eltern der zukünftigen Erstklässlerinnen und Erst- klässler ab dem Schuljahr 2016/17 zusammen mit dem Schreiben des Amtes für Schulentwicklung im Herbst vor der Einschulung einen Informationsflyer mit dem Muster eines Bibliotheksausweises zusenden. Anlage 32 Sachstand im Dezember 2016: In seiner Sitzung am 14.06.2016 wurde der Ausschuss u. a. über den Sachstand zum Thema informiert und der Flyer wurde vorgestellt. Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung wurde ebenfalls informiert (2341/2016). Folgende Maßnahmen wurden bereits umgesetzt: • Anschreiben an alle Kölner Grundschulen • Einladung aller Erstklässlerinnen/Erstklässler zu einem Besuch in der Zentral- bibliothek /Stadtteilbibliotheken mit Bibliotheksquiz und der Möglichkeit die Angebote der Stadtbibliothek kennen zu lernen • Im Herbst 2016 wurde der mehrsprachige Flyer mit einem Musterbibliotheks- ausweis dem Schreiben des Amtes für Schulentwicklung an die Eltern der zu- künftigen Erstklässlerinnen und Erstklässler beigelegt. Die bisherige Resonanz auf die Maßnahmen ist sehr positiv. Sachstand im Dezember 2017: In seiner Sitzung am 10.10.2017 wurde der Ausschuss u. a. über den Sachstand zum Thema informiert. Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung wurde ebenfalls informiert (3018/2017). Im laufenden Jahr 2017 wurde die Aktion Ein Bibliotheksausweis für jede Schultüte mit gleichem Procedere und sehr erfolgreich weitergeführt. Im Zentrum aller interaktiven Klassenführungen stand im Heinrich-Böll-Jahr die neue Vorleseinitiative, das „Junge Buch für die Stadt“, die mit dem Bilderbuch „Der kluge Fischer“ von Heinrich Böll/ Emile Bravo gestartet ist. Zusätzlich erhielten Anfang des Jahres alle Erstklasslehrerinnen und -lehrer der Köl- ner Grundschulen eine Einladung gemeinsam mit Ihren Erstklässlerinnen und Erst- klässlern die Zentralbibliothek oder eine Stadtteilbibliothek zu besuchen. Hier erkun- den die Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam mit Ihren Schülerinnen und Schülern die vielfältigen Angebote und Möglichkeiten der Stadtbibliothek. Anlage 33 Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 28.04.2015 Vorlagenummer: AN/0707/2015 Federführung: VII/5 Status: erledigt Abriss der Halle Kalk Beschluss: Der angeordnete Abriss der Halle Kalk wird ausgesetzt. Ziel dieses Moratoriums ist die Überprüfung von Alternativen zum Abriss. Die Ergebnisse dieser Überprüfung sind dem Ausschuss transparent darzulegen. Sachstand: Sachstand im Dezember 2015: Das Projekt Hallen Kalk wurde bei 2 Förderprogrammen angemeldet. Zum einen bei dem Bundesprogramm zur Sanierung von Sport, Jugend und Kultur- einrichtungen. Als Förderbedarf wurden im Antrag 10 Mio. € angegeben. Diese set- zen sich zusammen aus 9 Mio. € für die bauliche Sanierung der Hallen 76 und 77 und 1 Mio. € an Aufwendungen für Wettbewerbe und Werkstattverfahren sowie Kos- ten für die Projektleitung und die Projektsteuerung im Zusammenhang mit der Nut- zungsfindung und Entwicklung der Hallen 75, 76 und 77. Zum anderen bei dem Kommunal-Investitionsförderungsgesetz – KinvFG. Hier sind der stadtinternen Koordinationsstelle 9 Mio. € für die bauliche Sanierung der Hallen 76 und 77 gemeldet worden. Eine detaillierte Projektausarbeitung seitens des Kultur- dezernats steht noch aus, da die genauen Anforderungen für die Förderung noch nicht in allen Einzelheiten bekannt sind. Sind diese eindeutig, wird eine entsprechen- de Projektausarbeitung durch die Verwaltung erarbeitet. Am 30.11.2015 wurde den Fraktionen, den Beigeordneten Frau Laugwitz-Aulbach, Herrn Höing, Frau Berg sowie den Vertretern der Stiftung Ludwig, des Museums Ludwig und der Bühnen durch die Kulturverwaltung ein modulares Konzept zum wei- teren Umgang mit den Hallen Kalk vorgestellt. Das Konzept sieht zunächst die bauliche Sanierung/ Sicherung der Hallen Kalk bis Ende 2018 vor. Als Nutzung schlägt das Konzept für die Halle 77 eine Verwendung als Ausstellungshalle für das Museum Ludwig vor. Für die Halle 76 eine Nutzung analog zur jetzigen Nutzung durch die Bühnen und für die Halle 77 eine offene Nut- zungsfindung über Beteiligungsverfahren und Investorenausschreibungen. Das Kon- zept soll in eine übergeordnete städtebauliche Planung durch Dezernat VI eingebun- den werden. Derzeit werden die Förderentscheidungen durch die Fördermittelgeber erwartet. Die- se sind Voraussetzung für das weitere Vorgehen. Sachstand im Dezember 2016: Das Büro Hempel Ingenieure wurde im Oktober 2015 vom Dezernat für Kunst und Kultur beauftragt, den Zustand der Hallen Kalk monatlich zu beobachten. Im Falle von außerordentlichen Ereignissen wie Sturm sind zusätzliche Begehungen verein- bart. Anlage 34 Nach Aussage des Büros Hempel Ingenieure bieten die erfolgten Notsicherungs- maßnahmen aus den Jahren 2014 und 2015 in Kombination mit den monatlichen Begehungen eine ausreichende Sicherheit. Alle über die beschriebenen Maßnahmen hinausgehenden Sicherungen müssen umfangreich geplant werden und sind Be- standteil der zukünftigen Baumaßnahme. Diese ist für 2018/19 (Bauphase) geplant. Die Stadt Köln hat im Oktober 2015 einen gesamtstädtischen Förderbescheid über 52,64 Mio. Euro aus dem Kommunalinvestitionsfördergesetz erhalten. Die Mittel wer- den nach stadtinterner Priorisierung verwendet. Die Hallen Kalk sind auf der Liste der zu priorisierenden Maßnahmen. Die Maßnahmen bedürfen der Zustimmung der Be- zirksregierung. Hierfür ist bei der Kämmerei der Stadt Köln ein Team eingerichtet, welches im Dialog mit der Bezirksregierung steht. Die Hallen Kalk wurden von der Verwaltung dem Förderbereich Städtebau zugeord- net, da die anderen Förderbereiche wie Krankenhäuser, Lärmbekämpfung, Informa- tionstechnologie, Luftreinhaltung und Bildungsinfrastruktur nicht anwendbar sind. Die Bezirksregierung hat das Projekt im Dezember 2016 als Förderfähig eingestuft und das Projekt auf „laufend“ gesetzt. Mit der Einstufung der Bezirksregierung ist die Finanzierung des Projektes gesichert. Als nächster Schritt wird von der Verwaltung (VII/5) eine Vorlage für die Sanierung erarbeitet. Nach der Beratung durch die Ausschüsse und der Zustimmung des Rates muss dann ein europaweites Verfahren zur Planersuche gestartet werden. Sachstand im Dezember 2017: Der Beschluss des Ausschusses Kunst und Kultur vom 28.04.2015 hat sich durch den aktuelleren Planungsbeschluss des Rats vom 19.12.2017 für die nutzungsneut- rale Instandsetzung der Hallen 76 und 77 erledigt. Anlage 35 Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 27.10.2015 Vorlagenummer: 2775/2015 Federführung: 44 Status: laufendes Verfahren Bedarfsfeststellungsbeschluss über die Vergabe von Rahmenvereinbarungen für Handschriftenrestaurierung Beschluss: Der Ausschuss erkennt den Bedarf des Historischen Archivs für den Abschluss von Rahmenvereinbarungen über 5.220 Stunden Handschriftenrestaurierung durch ex- terne Restauratoren für die Wiederherstellung durch den Einsturz geschädigter Handschriften an. Die Rahmenvereinbarungen beginnen frühestens am 01.01.2016. Die Laufzeit beträgt zwei Jahre. Die voraussichtlichen Kosten über die Gesamtlauf- zeit von zwei Jahren betragen ca. 287.100,- Euro netto. Auf die Erteilung eines Vergabevorbehaltes wird verzichtet. Die anfallenden Kosten werden in voller Höhe aus Fördermitteln der Kulturstiftung der Länder und der Sparkassen finanziert. Sachstand: Sachstand im Dezember 2015: Die EU-weite Ausschreibung wurde im Dezember 2015 veröffentlicht. Submissions- termin ist der 25.01.2016. Sachstand im Dezember 2016: Nach dem Auswahlverfahren wurden an sechs Dienstleister Zuschläge erteilt. Seit Juni 2016 sind sechs Rahmenvereinbarungen abgeschlossen worden. Die chargen- weise Restaurierung der Handschriften ist mit der ersten Charge begonnen, die Rücklieferungen und erneute Abholungen erfolgen im ersten Quartal 2017. Die Fer- tigstellung des Gesamtauftrages wird im dritten Quartal 2018 erwartet. Sachstand im Dezember 2017: Die Rahmenvereinbarungen verlaufen planmäßig. Die Zusammenarbeit mit den sechs Dienstleistern wurde daher um insgesamt 1200 Stunden erweitert, so dass die endgültige Fertigstellung nun im ersten Quartal 2019 erwartet wird. Bisher konnten 132 einsturzgeschädigte Handschriften restauriert werden und stehen der Nutzung wieder zur Verfügung. Nach Ablauf der Gesamtlaufzeit werden wieder etwa 1000 Handschriften in restauriertem Zustand vorliegen. Anlage 36 Gremium: Rat Sitzungsdatum: 15.12.2015 Vorlagenummer: 3315/2015, AN/1950/2015 Federführung: 4520 Status: erledigt Denkmal zu den Anschlägen des NSU in der Keupstraße und der Probsteigasse hier: Verfahren zur Ermittlung eines Denkmalentwurfs Beschluss: Der Rat 1. beschließt in Umsetzung des Ratsbeschlusses vom 11.02.2014, als Verfahren für die Errichtung eines Denkmals zu den Anschlägen des NSU in der Keupstraße und der Probsteigasse einen künstlerischen Wettbewerb durchzuführen. In Form eines Einladungswettbewerbs sollen bis zu zehn Künstlerinnen und Künstler gebeten wer- den, einen Entwurf für ein Denkmal zu erstellen und in Werkstattgesprächen vorzu- stellen. Diese Werkstattgespräche werden in einem „Dialogkreis“ geführt, der der Jury vorgeschaltet ist und in dem vor allem Opfer und ihre Angehörigen (bzw. Be- wohnerinnen und Bewohner der Keupstraße) unmittelbar in das Verfahren für die Errichtung eines Denkmals miteinbezogen werden. Das Verfahren soll mit einem Vorschlag für ein Denkmal Ende 2016 abgeschlossen werden. Die Durchführung des Verfahrens obliegt dem NS-Dokumentationszentrum in Zusammenarbeit mit der Punktdienststelle Diversity und dem Stadtplanungsamt. Zur Finanzierung der konsumtiven Maßnahme beschließt der Rat hierzu eine über- planmäßige Mittelbereitstellung in Höhe von 35.000 € im Teilplan 0410 – NS- Dokumentationszentrum – in der Teilplanzeile 16 (sonstige ordentliche Aufwendun- gen) im Haushaltsjahr 2015. Die Deckung des Mehraufwandes erfolgt durch zah- lungswirksame Wenigeraufwendungen im Teilplan 0401 – Museumsreferat – in der Teilplanzeile 16 (sonstige ordentliche Aufwendungen). 2. beschließt, dass die im Hauptausschuss stimmberechtigt vertretenen Fraktionen je ein Mitglied und je ein stellvertretendes Mitglied in die Jury entsenden. 3. beschließt, dass das Denkmal in der Keupstraße bzw. in ihrer unmittelbaren Nähe aufgestellt werden soll. Einen sehr guten Standort für das Denkmal stellt der infolge der Neugestaltung des alten Güterbahnhofs Ecke Keupstraße/Schanzenstraße ent- stehende neue Eingangsbereich dar. Über den endgültigen Standort wird der Rat zusammen mit dem Beschluss über den künstlerischen Entwurf des Denkmals ge- sondert beschließen. 4. beschließt, dass der in der Begründung (Ziffer 3) beschriebene Dialogkreis Werk- stattgespräche mit den Künstlerinnen und Künstlern führt und die Ergebnisse des Dialogs der Jury präsentiert. Die Jury trifft eine Empfehlung an den Rat, welches Denkmal aufgestellt werden soll. Sachstand: Sachstand im Dezember 2015: Der Wettbewerb wird durchgeführt. Anlage 37 Sachstand im Dezember 2016: Es ist gelungen, den Wettbewerb für das Denkmal zu den Anschlägen des NSU in der Keupstraße und der Probsteigasse im Jahr 2016 innerhalb von zehn Monaten zu einem sehr erfolgreichen Abschluss zu führen. Dies geschah auf der Grundlage des vom Rat am 15. Dezember 2015 beschlossenen Verfahrens. Die Federführung lag beim NS-Dokumentationszentrum. Der Dialog mit den Opfern bzw. den Anwohnerin- nen und Anwohnern der Keupstraße stand im Zentrum des Verfahrens. Schon die Entwicklung des Verfahrens war in enger Abstimmung mit ihnen durchgeführt wor- den. Der dialogische Weg zum Denkmal war dabei ebenso wichtig wie das Denkmal selbst. Der Kunstwettbewerb wurde in Form eines Einladungswettbewerbs durchge- führt. Es wurden zehn Künstlerinnen und Künstler verschiedener künstlerischer Aus- richtung sowie unterschiedlicher Nationalität und Geschlecht benannt. Sie waren verpflichtet (aber auch sehr gerne bereit), mit den Opfern als auch den Anwohnerin- nen und Anwohnern der Keupstraße Vorgespräche zu führen, um deren Anforderun- gen und Wünsche an ein Denkmal zu erfahren und die örtlichen Bedingungen ken- nenzulernen. Neun der zehn Künstlerinnen und Künstler reichten bis zum Stichtag 20. Oktober 2016 Entwürfe ein. Diese wurden sodann in einem Dialogkreis, dem Op- fer und die Anwohnerinnen und Anwohnern der Keupstraße sowie Kunstsachver- ständige und Vertreterinnen und Vertreter von Fachämtern der Verwaltung angehör- ten, vorgestellt und diskutiert. Die Jury, die aus den Mitgliedern des Dialogkreises und politischen Vertreterinnen und Vertretern bestand, tagte am 6. November 2016. Die Entscheidung fiel einstimmig zu Gunsten des Entwurfs von Ulf Aminde. Bereits einen Tag nach der Jury-Sitzung wurde im EL-DE-Haus die Ausstellung aller Entwür- fe eröffnet. Für 2017 ist vorgesehen, die Frage des Standorts des Denkmals zu klä- ren. Sachstand im Dezember 2017: Gespräche für die Umsetzung wurden eingeleitet. Zuständig für die Standortfrage ist das Stadtplanungsamt. Das NS-Dokumentationszentrum war für die Durchführung des Verfahrens zur Ermittlung eines Denkmalentwurfs zuständig, das mit einem ein- mütigen Votum für den Siegerentwurf zum Abschluss geführt wurde. Anlage 38 Gremium: Rat Sitzungsdatum: 10.05.2016 Vorlagenummer: 0588/2016 Federführung: 43 Status: erledigt Bedarfsprüfung, Einleitung eines Vergabeverfahrens und Abschluss eines Rahmenvertrages über die Abwicklung der Fortsetzungsverwaltung für die Stadtbibliothek Köln und andere städtische Dienststellen für die Zeit vom 01.10.2016 bis 30.09.2019 zuzgl. einer einjährigen Verlängerungsoption Beschluss: Die Verwaltung wird ermächtigt, zum Zweck des Abschlusses eines Rahmenvertra- ges über die Abwicklung der Fortsetzungsverwaltung für die Stadtbibliothek Köln und andere städtische Dienststellen eine europaweite Ausschreibung durchzuführen. Der Rat verzichtet auf die Erteilung eines Vergabevorbehaltes. Sachstand: Sachstand im Dezember 2016: Bisher konnte noch kein neuer Rahmenvertrag abgeschlossen werden, da zunächst über eine Vergaberüge entschieden werden muss. Sachstand im Dezember 2017: Der neue Rahmenvertrag wurde zwischenzeitlich abgeschlossen. Anlage 39 Gremium: Rat Sitzungsdatum: 28.06.2016 Vorlagenummer: 1664/2016 Federführung: 48 Status: laufendes Verfahren Zuschuss zur Erhaltung des Kölner Doms Beschluss: Der Rat beschließt - vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haushaltssatzung –, dass sich die Stadt Köln in den Jahren 2016 bis 2020 weiterhin an den Kosten für die denkmalpflegerischen Wiederherstellungsarbeiten des Kölner Domes beteiligt. Sachstand: Sachstand im Dezember 2016: Die Überweisung des für 2016 bereitgestellten Zuschusses in Höhe von 207.000 € erfolgte im November 2016. Die Auszahlung für das Jahr 2017 wird nach Vorliegen des Bewilligungsbescheides des Landes Nordrhein-Westfalen vorgenommen. Sachstand im Dezember 2017: Die Überweisung des für 2017 bereitgestellten Zuschusses in Höhe von 207.000 € erfolgte im September 2017. Die Auszahlung für das Jahr 2018 wird nach Vorliegen des Bewilligungsbescheides des Landes Nordrhein-Westfalen vorgenommen. Anlage 40 Gremium: Rat Sitzungsdatum: 22.09.2016 Vorlagenummer: 2445/2016 Federführung: 44 Status: laufendes Verfahren Wirkbetrieb zur digitalen Rekonstruktion Kölner Fragmente Beschluss: Der Rat der Stadt Köln erkennt den Bedarf zur Aufnahme und zum sukzessiven Aus- bau des Wirk- und Massenbetriebs zur digitalen und physischen Wiederherstellung der beim Einsturz des Historischen Archivs beschädigten Archivgüter entsprechend dem in Anlage 1 dargelegten Konzept an. Das Historische Archiv wird aufgefordert, unverzüglich das ordentliche Vergabever- fahren einzuleiten. Auf Erteilung des Vergabevorbehalts wird verzichtet. Sachstand: Sachstand im Dezember 2016: Das formale Vergabeverfahren zur weiteren Beauftragung der MusterFabrik Berlin ist angestoßen. Das Vergabeamt hat zwischenzeitlich der Einholung eines Einzelange- botes zugestimmt. Aktuell werden mit dem Amt für Informationsverarbeitung Abstim- mungsgespräche hinsichtlich der Vertragsmodalitäten geführt. Der Beginn des Wirk- und Mengenbetriebes zur virtuellen Rekonstruktion der ca. 2 Millionen Kölner Frag- mente ist für das zweite Quartal 2017 avisiert. Sachstand im Dezember 2017: Am 06.06.2017 wurde der Vertrag zur Weiterführung und zum sukzessiven Ausbau des Projektes zur virtuellen Zusammensetzung der fragmentierten Archivalien bis hin zum Massen- und Wirkbetrieb von den Projektpartnern unterschrieben. Nach einem Kick-off-Workshop Anfang Juli 2017 erfolgte der offizielle Projektstart am 01.09.2017. Zum Jahresende konnte der erste Meilenstein der Projektphase I bereits umgesetzt/ abgenommen werden. In 2018 werden die Softwarespezifizierung, die Softwarewei- terentwicklung und die Verfestigung der Workflows im Focus stehen. Anlage 41 Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 08.11.2016 Vorlagenummer: 3188/2016, Federführung: 43 Status: erledigt Bedarfsprüfung, Einleitung eines Vergabeverfahrens und Abschluss eines Rahmenvertrages über Lieferung von Filmen, Musik-CDs, CD-ROMs/DVD- ROMs, Hörbüchern, Konsolen- und Gesellschaftsspielen für die Stadtbibliothek Köln für die Zeit vom 18.05.2017 - 17.05.2019 zzgl. einjähriger Verlängerungsop- tion Beschluss: Der Ausschuss Kunst und Kultur ermächtigt die Verwaltung, eine europaweite los- weise Aus-schreibung zum Abschluss eines Rahmenvertrages über die Lieferung von Filmen, Musik-CDs, CD-ROMS/DVD-ROMs, Hörbüchern, Konsolen- und Gesell- schaftsspielen durchzuführen. Der Ausschuss Kunst und Kultur verzichtet auf die Erteilung eines Vergabevorbehal- tes. Sachstand: Sachstand im Dezember 2016: Das Vergabeverfahren läuft, die Submission endet voraussichtlich Mitte Februar 2017. Sachstand im Dezember 2017: Der Rahmenvertrag konnte zwischenzeitlich abgeschlossen werden. Anlage 42 Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 08.11.2016 Vorlagenummer: 3392/2016 Federführung: VII/2 Status: laufendes Verfahren Fortsetzung des StadtLabors für Kunst im öffentlichen Raum 2016/2017 Beschluss: 1. Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt die Weiterführung des „StadtLabors für Kunst im öffentlichen Raum“. Dieses Labor soll sich jeweils zeitlich befristet in wechselnden Planquadraten zunächst in der Kölner Innenstadt modellhaft mit den Aspekten von Kunst im öffentlichen Raum und deren räumlichen und funktionalen Zusammenhängen befassen. Ziel der Laborarbeit ist die Weiterentwicklung und Durchführung eines Handlungskonzeptes für Kunst im öffentlichen Raum basierend auf den Ergebnissen der beiden vorangegangen StadtLabore. 2. Zur Fortsetzung des StadtLabors für einen Zeitraum bis Ende des Jahres 2017 beauftragt der Ausschuss Kunst und Kultur die Verwaltung mit der Findung eines neuen geeigneten Teams. Zur Umsetzung werden externe Fachleute aus verschie- denen Disziplinen wie beispielsweise Künstlerinnen/Künstler, Kunsthistorikerin- nen/Kunsthistoriker, Architektinnen/Architekten, Urbanistinnen/Urbanisten, Soziolo- ginnen/Soziologen) herangezogen, die mit Werkverträgen auszustatten sind. Die Auswahl erfolgt mittels eines beschränkten Einladungswettbewerbs, der in Koopera- tion mit dem Kunstbeirat durchgeführt wird. Zur Finanzierung beschließt der Ausschuss Kunst und Kultur – vorbehaltlich des In- krafttretens der Haushaltssatzung 2016/2017 – die Verwendung der im Teilergebnis- plan 0416 – Kulturförderung in der Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen veranschlagten zahlungswirksamen Aufwandsermächtigungen in Höhe von 25.000 Euro und für das Haushaltsjahr 2017 zahlungswirk-samen Auf- wandsermächtigungen in Höhe von 35.000 Euro. 3. Der Ausschuss Kunst und Kultur nimmt zur Kenntnis, dass zur professionellen Un- terstützung im Wettbewerbsverfahren und zur kommunikativen Begleitung im weite- ren Prozess des StadtLabors eine externe Fachkraft beauftragt und diese aus dem Budget des Kunstbeirates des Jahres 2016 finanziert wird. Die Mittel in Höhe von 7.000 Euro stehen im Teilergebnisplan 0416 – Kulturförderung in der Teilplan-zeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen veranschlagten zahlungswirk- samen Aufwandsermächtigungen zur Verfügung. 4. Der Ausschuss Kunst und Kultur nimmt zur Kenntnis, dass das Gebiet für das StadtLabor 2016/2017 die Kölner Ringe umfasst. 5. Das beauftragte Team berichtet dem Kunstbeirat, dem Ausschuss Kunst und Kul- tur und der Bezirksvertretung Innenstadt über den Fortgang des StadtLabors. Die Verwaltung legt einen Abschlussbericht vor, der das Ergebnis wertet. Die Verwaltung wird beauftragt, auf dieser Grundlage dem Ausschuss Kunst und Kultur und der Be- zirksvertretung Innenstadt einen Vorschlag für Handlungsoptionen vorzulegen. 6. Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt außerdem weitere wesentliche Maß- nahmen für die öffentliche Kunst von herausragender Bedeutung und Stadtbild- pflege Kölns für das Jahr 2017. Anlage 43 Zur Finanzierung beschließt der Ausschuss Kunst und Kultur – vorbehaltlich des In- krafttretens der Haushaltssatzung 2016/2017 – die Verwendung der im Teilergebnis- plan 0416 – Kulturförderung in der Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen veranschlagten zahlungswirksamen Aufwandsermächtigungen in Höhe von 20.000 Euro. Die Verwaltung informiert den Ausschuss Kunst und Kultur regelmäßig über die Pro- jekt-fortschritte. 7. Zur Anschubfinanzierung und Drittmittelakquise zur Restaurierung des Kunstwer- kes von Otto Piene erstellt die Verwaltung eine gesonderte Beschlussvorlage. Sachstand: Sachstand im Dezember 2016: Eine Kommunikatorin ist für das StadtLabor 2016/2017 vertraglich verpflichtet wor- den, sie hat ihre Arbeit aufgenommen. Die stimmberechtigten Mitglieder des Kunstbeirats haben sich in einem Sondertreffen am 18.11.2016 auf ein Wettbe- werbsverfahren verständigt. Die Auswahlrunde fand am 8.12.2016 statt. Das Ergeb- nis wird der Presse von der Beigeordneten Laugwitz-Aulbach und dem Vorsitzenden des Kunstbeirates in einem Pressegespräch am 6.2.2016 vorgestellt. Der Ausschuss Kunst und Kultur wird per Mitteilung in der nachfolgenden Sitzung unterrichtet. Ein Vertrag zum StadtLabor 2016/2017 ist in Vorbereitung. Sachstand im Dezember 2017: Der Kunstbeirat hat sich in seiner Sitzung vom 30.11.2017 darauf geeinigt das Stadt- Labor in 2018 weiter zu führen. Die Kuratur des Kunstprojektes werden die Künstler Uschi Huber und Boris Sieverts übernehmen. Das Projekt wird i.H.v. 30.000 Euro finanziert. Weitere 5000 Euro werden zur Finanzierung der Presse- und Öffentlich- keitsarbeit zur Verfügung gestellt. Ein Vertrag zum StadtLabor 2018/2019 ist in Vor- bereitung. Anlage 44 Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 31.01.2017 Vorlagenummer: AN/0177/2017 Federführung: 41 Status: erledigt Dringlichkeitsantrag der CDU-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen betreffend „Bühne der Kulturen“ Beschluss: Die Verwaltung möge alle möglichen Verhandlungsspielräume nutzen, bzw. Spiel- räume ausloten, um dem neuen Verein ein Verbleiben am Ort zu ermöglichen, damit das Theater weiterhin Bestand hat und eine Einigung mit der Vermieterseite (KEKS: Kölner Eltern- und Kinderselbsthilfe e.V.) erzielt werden kann. Sachstand: Der Verein Bühne der Kulturen e.V. hat den Standort Platenstraße 30 verlassen müssen. Eine Einigung mit dem Vermieter war trotz Unterstützung von Verwaltung und Politik nicht möglich. Der Verein prüft zurzeit verschiedene Standortalternativen, um wieder über eine ei- gene Spielstätte zu verfügen. Seit dem Auszug wird die künstlerische Tätigkeit in un- terschiedlichen Spielstätten fortgesetzt. Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 31.01.2017 Vorlagenummer: 0043/2017 Federführung: VII/4 Status: erledigt Genehmigung der Mittelverwendung für Sonderausstellung der Museen 2017 Beschluss: Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt die Verwendung der Mittel für die in den Anlagen 1 und 2 aufgeführten Ausstellungsprojekte der Museen unter dem Vorbe- halt, dass Maßnahmen, bei denen Kostensteigerungen oder Abweichungen bei der Refinanzierung der einzelnen Ausstellungen von mehr als 10 %, mindestens jedoch 10.000 € auftreten, zur erneuten Entscheidung vorgelegt werden. Sachstand: Der Beschluss wurde ausgeführt. Anlage 45 Gremium: Rat Sitzungsdatum: 14.02.2017 Vorlagenummer: 4045/2016 Federführung: 4511 Status: erledigt Annahme einer Spende an die Stadt Köln, Museum Ludwig hier: Spende in Hö- he von 30.000,00 Euro zur Verwendung für den "Langen Donnerstag" in 2017 im Museum Ludwig Beschluss: Der Rat nimmt die Spende in Höhe von 30.000,00 Euro zur Verwendung für den „Langen Donnerstag“ von der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West an das Museum Ludwig mit Dank an. Sachstand: Der Beschluss wurde ausgeführt. Gremium: Rat Sitzungsdatum: 14.02.2017 Vorlagenummer: 4250/2016 Federführung: 4515 Status: erledigt Annahme einer Schenkung an die Stadt Köln, Museum für Ostasiatische Kunst hier: Schenkung der Skulptur "Usagi Kannon II" von Leiko Ikemura mit Hilfe des Fördererkreises des Museums für Ostasiatische Kunst e. V. aus Mitteln privater Spenderinnen und Spender sowie der Kunststiftung NRW Beschluss: Der Rat nimmt die Schenkung, realisiert mit Hilfe des Fördererkreises des Museums für Ostasiatische Kunst e. V. aus Mitteln privater Spenderinnen und Spender sowie der Kunststiftung NRW, in Höhe von 160.000,00 € mit großem Dank an. Sachstand: Der Beschluss wurde ausgeführt. Anlage 46 Gremium: Rat Sitzungsdatum: 14.02.2017 Vorlagenummer: 0112/2017 Federführung: 4513 Status: erledigt Schenkung ethnologischer Gegenstände hauptsächlich aus Thailand und My- anmar Beschluss: Der Rat nimmt die Schenkung von 116 ethnologischen Gegenständen hauptsächlich aus Thailand und Myanmar durch Herrn Dr. Johann-Nikolaus Meußdoerffer an das Rautenstrauch-Joest-Museum mit Dank an. Sachstand: Der Beschluss wurde ausgeführt. Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 21.03.2017 Vorlagenummer: AN/0185/2017 Federführung: 41 Status: laufendes Verfahren Antrag der CDU-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen betreffend "Transparente Darstellung der Förderungen in der freien Szene" Beschluss: Die Verwaltung möge eine Übersicht erstellen, aus der detailliert hervorgeht, welche Förderungen in welcher Höhe seitens des Landes in 2016 und 2017 in welche Berei- che der freien Szene geflossen sind, bzw. für 2017 zugesagt sind. Des Weiteren möge die Verwaltung in dieser Übersicht darstellen, wie hoch die För- dersummen seitens des LVR für Kölner Projekte und Institutionen waren und welche Förderbeträge für welche Projekte von Stiftungen bzw. stadtnahen Institutionen ge- leistet wurden. Sachstand: Die Förderdaten des Landes NRW stehen erst seit Ende 2017 zur Verfügung. Da die Beantwortung ohne diese Daten unvollständig gewesen wäre, ist diese für die Sit- zung des Ausschusses Kunst und Kultur am 06.03.2018 vorgesehen. Anlage 47 Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 21.03.2017 Vorlagenummer: 0576/2017 Federführung: 41 Status: erledigt Bezuschussung von Interkulturellen Kunstprojekten für das 2. Halbjahr 2017 Beschluss: Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt die Verteilung der Mittel für Interkulturelle Kunstprojekte für das 2. Halbjahr 2017 gemäß der beigefügten Anlage. Sofern eine Änderung der Zuschussempfänger oder eine Änderung der Zuschuss- höhe für die aufgeführten Zuschussempfänger, die 50% des Ursprungsbetrags über- steigt, von der Verwaltung beabsichtigt ist, bedarf es einer erneuten Beschlussfas- sung durch den Ausschuss Kunst und Kultur. Der Integrationsrat wird nach Beschlussfassung im Ausschuss Kunst und Kultur über das Ergebnis informiert. Die Verwaltung wird beauftragt, zur nächsten Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur eine Beschlussvorlage über das weitere Verfahren zur Vergabe der Fördermit- tel für Interkulturelle Kunstprojekte vorzulegen. Sachstand: Die Fördermittel wurden in 2017 verausgabt. Gremium: Rat Sitzungsdatum: 04.04.2017 Vorlagenummer: 0655/2017 Federführung: 4520 Status: erledigt Teilnahme der Stadt Köln am kommunalen Förderprogramm "NRWeltoffen" Beschluss: Der Rat beschließt die Teilnahme der Stadt Köln am kommunalen Förderprogramm „NRWeltoffen“. Die in diesem Programm entwickelten Maßnahmen werden unter der Federführung des NS-Dokumentationszentrums durchgeführt. Sachstand: Der Beschluss wurde ausgeführt. Anlage 48 Gremium: Rat Sitzungsdatum: 04.04.2017 Vorlagenummer: 0593/2017, AN/0481/2017 Federführung: 41 Status: erledigt Neufassung der Satzung zur Verleihung des Heinrich-Böll-Preises der Stadt Köln Beschluss: Der Rat beschließt die als Anlage1 beigefügte Neufassung der „Satzung zur Verlei- hung des Heinrich-Böll-Preises der Stadt Köln“ mit dem Vorschlag des Änderungs- antrags der SPD Fraktion, CDU Fraktion, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Fraktion Die Linke und FDP Fraktion sowie der Ergänzung der Verwaltung. Die am 01.02.2011 beschlossene Satzung zur Verleihung des Heinrich-Böll-Preises der Stadt Köln wird aufgehoben. Sachstand: Der Beschluss wurde umgesetzt. Gremium: Finanzausschuss Sitzungsdatum: 03.04.2017 Vorlagenummer: 0822/2017 Federführung: VII/4 Status: erledigt Ankauf einer Silber-Jardinière (Entwurf: Henry van der Velde) für das Museum für Angewandte Kunst Köln Beschluss: 1. Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt den Ankauf einer Silber-Jardinère nach einem Entwurf von Henry van der Velde, ca. 1903 zum Preis von 200.000 € aus den Mitteln des Ankaufsetats der Museen. Die Mittel stehen im Teilfinanzplan 0401 – Museumsreferat – bei der Teilplanzeile 9 – Auszahlungen für den Erwerb von beweglichem Anlagevermögen zur Verfügung. 2. Der Finanzausschuss beschließt im Haushaltsjahr 2017 die erste Mittelfreigabe in Höhe von 200.000 € für die Mittel des Ankaufsetats der Museen im Teilfinanzplan 0401 – Museumsreferat – Teilplanzeile 9 – Auszahlungen für den Erwerb von beweg- lichem Anlagevermögen. Sachstand: Der Beschluss wurde ausgeführt. Anlage 49 Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 21.03.2017 Vorlagenummer: 0727/2017 Federführung: 4511 Status: erledigt Genehmigung der Mittelverwendung für die Sonderausstellung "James Rosen- quist" vom 18. November 2017 bis 11. März 2018 im Museum Ludwig Beschluss: Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt die Verwendung der Mittel für das in der Beschlussbegründung aufgeführte Sonderausstellungsprojekt „James Rosenqu- ist“ des Museum Ludwig. Der Beschluss erfolgt unter dem Vorbehalt, dass eine Kos- tensteigerung oder Abweichung von der Refinanzierung dieses Ausstellungsprojek- tes von mehr als 10%, mindestens jedoch 10.000 €, zur erneuten Entscheidung vor- gelegt wird. Sachstand: Der Beschluss wurde ausgeführt. Gremium: Rat Sitzungsdatum: 04.04.2017 Vorlagenummer: 4328/2016 Federführung: 4511 Status: erledigt Annahme einer Geldzuwendung für den Ankauf eines Kunstwerkes von Nil Yal- ter für das Museum Ludwig Beschluss: Der Rat der Stadt Köln nimmt die Geldzuwendung in Höhe von 54.000 € von der Ge- sellschaft für Moderne Kunst als Zuschuss für den Ankauf eines Kunstwerkes von Nil Yalter in Höhe von insgesamt 120.000 € für das Museum Ludwig mit großem Dank an. Die investiven Mittel für den Eigenanteil in Höhe von 66.000 Euro (einschließlich Ein- fuhrumsatzsteuer) stehen im Teilfinanzplan 0402 – Museum Ludwig bei Teilplanzeile 9 – Auszahlungen für den Erwerb von beweglichem Anlagevermögen zur Verfügung. Sachstand: Der Beschluss wurde ausgeführt. Anlage 50 Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 02.05.2017 Vorlagenummer: 0938/2017 Federführung: 44 Status: laufendes Verfahren Anmietung einer weiteren Magazinetage im ehemaligen Landesarchivs NRW in Düsseldorf Beschluss: Der Ausschuss erkennt den Bedarf zur Anmietung einer weiteren Magazinetage im ehemaligen Landesarchivs NRW in Düsseldorf für das Historische Archiv der Stadt Köln an. Entsprechende Aufwandsermächtigungen sind im Haushaltsplan 2016/2017 (ein- schließlich der mittelfristigen Finanzplanung) im Teilergebnisplan 0412 – Historisches Archiv, Teilplanzeile 16 – sonstige ordentliche Aufwendungen, enthalten. Sachstand: Im ehemaligen Landesarchiv NRW in Düsseldorf wurde eine weitere Etage mit rund 800 qm Magazinfläche angemietet. Bisher wurden drei Magazinetagen mit der Flä- che von 848 qm je Etage zzgl. Büroflächen angemietet. Der Bau- und Liegenschafts- betrieb des Landes NRW, als Vermieter, führt entsprechende Abschlussarbeiten durch um sicher zu stellen, dass auch diese Magazinetage an die vorhandene Ein- bruchmeldeanlage aufgeschaltet wird, um diese zu Beginn des Jahres 2018 in Be- trieb nehmen zu können. Mit der Anmietung der Fläche wird sichergestellt, dass bis zum Umzug in den Neubau ausreichende Magazinflächen zur Verfügung stehen. Anlage 51 Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 02.05.2017 Vorlagenummer: 1051/2017, AN/0699/2017 Federführung: 41 Status: laufendes Verfahren Verfahren zur Vergabe der Fördermittel für Interkulturelle Kunstprojekte Beschluss: Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt zur Vergabe der Fördermittel für Interkul- turelle Kunstprojekte das seit 2015 eingeführte Verfahren gemäß des Beschlusses des Ausschusses Kunst und Kultur am 06.05.2015 zur Beschlussvorlage 2225/2014 Interkulturelles Maßnahmenprogramm fortzusetzen (1. Teil) und die formale Beteili- gung des Integrationsrates an der halbjährlichen Programmplanung festzulegen (2. Teil). 1. Teil Die Verwaltung wird aufgefordert, die vorhandenen Fördermittel für den Bereich In- terkultur in einem Budget zusammen zu fassen. Dies soll den jeweiligen Sparten zu- geordnet, von den jeweiligen Referentinnen und Referenten gemäß den Grundsät- zen des Förderkonzeptes Interkultur verteilt und dem Ausschuss Kunst und Kultur zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Zweimal jährlich werden dem Ausschuss für Kunst und Kultur die zu fördernden Pro- jekte zur Beschlussfassung vorgelegt 2. Teil Gemäß des Förderkonzeptes Interkulturelle Kunstprojekte wird ein Fachbeirat ge- gründet. Über die Zusammensetzung des Fachbeirates wird der Ausschuss Kunst und Kultur einen entsprechenden Beschluss fassen. Sachstand: Teil 1 des Beschlusses ist umgesetzt und die Verteilung der Fördermittel für Interkul- turelle Kunstprojekte für das 1. Halbjahr 2018 wurde mit Beschlussvorlage 3457/2017 vorgelegt. Teil 2 des Beschlusses ist noch in Bearbeitung. Die Bestellung des Fachbeirates In- terkultur erfolgt in der Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur am 06.03.2018. Anlage 52 Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 02.05.2017 Vorlagenummer: 1074/2017 Federführung: 41 Status: erledigt Vergabe der Fördermittel in den Schwerpunkten "Produktionen und Sonder- projekte" und "Cologne Music Export" Beschluss: Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt in den Förderschwerpunkten „Produktio- nen und Sonderprojekte“ und „Cologne Music Export“ laut Popkulturförderkonzept die Vergabe der folgenden Förderungen im Haushaltsjahr 2017: • Projektförderungen im Schwerpunkt „Produktionen und Sonderprojekte“ 50.000 € • Projektförderungen im Schwerpunkt „Cologne Music Export“ 19.200 €. Sachstand: Die Fördermittel wurden in 2017 verausgabt. Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 02.05.2017 Vorlagenummer: 1099/2017 Federführung: 41 Status: erledigt Bestellung von Mitgliedern der Jury zur Verleihung des Heinrich-Böll-Preises der Stadt Köln Beschluss: Der Ausschuss Kunst und Kultur bestellt gemäß § 3 Abs. 2 der Satzung zur Verlei- hung des Heinrich-Böll-Preises der Stadt Köln in der Fassung des Beschlusses durch den Rat am 04.04.2017 zwei weitere Mitglieder für die restliche Dauer der Ratsperio- de 2014 – 2020: • Vertreter für die FDP-Fraktion • Eva Menasse, Autorin. Sachstand: Der Beschluss wurde umgesetzt. Anlage 53 Gremium: Finanzausschuss Sitzungsdatum: 15.05.2017 Vorlagenummer: 1088/2017 Federführung: VII/4 Status: erledigt Renovierungsprogramm Museen und Kulturbauten 2017 Beschluss: Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt die Durchführung der von der Verwal- tung vorgeschlagenen Maßnahmen aus dem Renovierungsprogramm Museen und Kulturbauten für das Jahr 2017 über insgesamt 2,9 Mio. € in der Aufteilung der als Anlage 1 beigefügten Auflistung. Der Finanzausschuss beschließt die Mittelfreigabe für diese Maßnahme. Sachstand: Der Beschluss wurde ausgeführt. Gremium: Rat Sitzungsdatum: 18.05.2017 Vorlagenummer: 1093/2017 Federführung: 4522 Status: erledigt Änderung der "Entgelt- und Honorarordnung für den Museumsdienst Köln" Beschluss: Der Ausschuss Kunst und Kultur bittet die Verwaltung eine Synopse der Änderungen der Entgelt- und Honorarordnung für den Museumsdienst zu erstellen und die Ange- legenheit als Dringlichkeitsvorlage zum Beschluss vorzulegen. Sachstand: Der Beschluss wurde ausgeführt. Anlage 54 Gremium: Rat Sitzungsdatum: 18.05.2017 Vorlagenummer: 1090/2017 Federführung: 4522 Status: erledigt Fortsetzung des Projektes "museumsbus.koeln" Beschluss: Der Rat beschließt die Fortsetzung des museumsübergreifenden Projektes „muse- umsbus.koeln“ von 01.08.2017 bis zum 31.12.2018. Darüber hinaus beschließt der der Rat die Mittelverwendung zur Finanzierung einer vollen Stelle Museumspädago- ge/in EG 13 TVöD (ehem. VGr. II Fg. 1a BAT) beim Museumsdienst der Stadt Köln zur Leitung und Betreuung des Projekts und die damit verbundene Verlängerung der Befristung der entsprechenden Stelle bei 4522/1 Museumsdienst bis 31.12.2018. Die hierfür benötigten Mittel in Höhe von jährlich 78.400 € stehen im Teilplan 0411 – Mu- seumsdienst – Teilplanzeile 11, Personalaufwendungen, zur Verfügung. Sachstand: Der Beschluss wurde ausgeführt. Anlage 55 Gremium: Rat Sitzungsdatum: 18.05.2017 Vorlagenummer: 0845/2017 Federführung: 4516 Status: erledigt Schenkung einer Elfenbeinskulptur an das Museum Schnütgen Beschluss: Der Rat nimmt die Schenkung von Herrn Hermann R. Müller an das Museum Schnüt- gen mit großem Dank an. Sachstand: Der Beschluss wurde ausgeführt. Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 27.06.2017 Vorlagenummer: 1504/2017 Federführung: 43 Status: laufendes Verfahren Bedarfsfeststellungsbeschluss über die bedarfsgerechte Umgestaltung der Stadtteilbibliothek Kalk Beschluss: Der Ausschuss Kunst und Kultur stellt den Bedarf für die geplanten Beschaffungs- maßnahmen fest und stimmt der Einleitung der Vergabeverfahren zu. Sachstand: Die bedarfsgerechte Umgestaltung der Stadtteilbibliothek Kalk wurde in 2017 begon- nen und soll im Laufe des Jahres 2018 abgeschlossen werden. Anlage 56 Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 27.06.2017 Vorlagenummer: 1631/2017 Federführung: 44 Status: laufendes Verfahren Restaurierungsdokumentationsmodul (RDM) Beschluss: Der Ausschuss Kunst und Kultur erkennt den Bedarf zur Programmierung der 2. Aus- baustufe des Restaurierungsdokumentationsmoduls (RDM) an. Sachstand: Die 2. Ausbaustufe wurde in ihrer Endversion am 7. Dezember 2017 ausgeliefert. Aufgrund von Ressourcenproblemen und erforderlichen Abstimmungen mit dem Amt für Informationsverarbeitung konnte die Anwendung noch nicht in Betrieb genommen werden. Die Inbetriebnahme in der Testumgebung und die anschließenden Tests sind für Februar 2018 avisiert. Die Produktivsetzung ist für März 2018 geplant. Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 27.06.2017 Vorlagenummer: 1717/2017 Federführung: 44 Status: laufendes Verfahren Neubau des Historischen Archivs und Rheinischen Bildarchivs. Hier: Beauftragung eines Umzugslogistikers Beschluss: Der Ausschuss Kunst und Kultur erkennt den Bedarf an, einen externen Umzugslo- gistiker mit der Vorbereitung, Planung und Qualitätssicherung des Umzugs zu beauf- tragen, um die zügige Nutzbarkeit des Archivs sowie so wenig wie möglich einge- schränkte Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter sowohl im Verwaltungs- und Archivdienst wie auch in der Restaurierungs- und Digitalisierungswerkstatt zu gewährleisten. Sachstand: Für den bevorstehenden Umzug in den Neubau wurden im nationalen Verfahren die Dienstleistungen eines Umzugslogistikers für die Vorbereitung und Planung des Um- zuges ausgeschrieben. Im Ergebnis hat die Firma Plan @ Move - Gesellschaft für Büroplanung und Projektmanagement aus Mainz den Auftrag erhalten. Am 05.03.2018 findet das erste Treffen als Auftaktveranstaltung statt. Anlage 57 Gremium: Rat Sitzungsdatum: 11.07.2017 Vorlagenummer: 1679/2017 Federführung: VII/2 Status: laufendes Verfahren MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln. Nachtrags- kostenberechnung Beschluss: 1. Der Rat nimmt die Aufwandserhöhung für die Baumaßnahme MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln in Höhe von rd. 15,42 Mio. Eu- ro brutto vor Umsetzung zur Kenntnis. Die Gesamtaufwendungen betragen nun rd. 77 Mio. Euro brutto. 2. Der Rat beauftragt die Verwaltung mit der Landesregierung in Kontakt zu treten, um die Möglichkeit einer finanziellen Förderung für die zusätzlichen baulichen und technischen Maßnahmen des Sicherheitskonzeptes zu erörtern. 3. Der Rat beschließt überplanmäßige Auszahlungen in Höhe von 4,4 Mio. € im Teil- plan 0413 – Archäologische Zone und Jüdisches Museum, Teilplanzeile 8 – Auszah- lungen für Baumaß-nahmen. Die Refinanzierung in entsprechender Höhe erfolgt aus Mitteln zur Sanierung des Kölnischen Stadtmuseums im Teilplan 0408 – Kölnisches Stadtmuseum, Teilplanzeile 8 – Auszahlungen für Baumaßnahmen, Hj. 2017. 4. Der Rat beschließt überplanmäßige Aufwendungen in Höhe von 0,6 Mio. € im Teilplan 0413, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen. Die Refinanzierung in ent-sprechender Höhe erfolgt aus Wenigeraufwendungen bei der Maßnahme Sanierung Halle Kalk, Teilplan 0402 – Museum Ludwig, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen, Hj. 2017. er Ausschuss Kunst und Kultur erkennt den Bedarf an, einen externen Umzugslogistiker mit der Vorbereitung, Planung und Qualitätssicherung des Umzugs zu beauftragen, um die zügige Nutz- barkeit des Archivs sowie so wenig wie möglich eingeschränkte Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter sowohl im Verwaltungs- und Archivdienst wie auch in der Restaurierungs- und Digitalisierungswerkstatt zu gewährleisten. Sachstand: Die Baumaßnahme liegt nach wie vor im Kostenrahmen des Beschlusses. Es erfolgt eine regelmäßige Überprüfung der Kosten seitens der externen Projektsteuerung. Der dem Beschluss zu Grunde liegende Terminplan ist im November aktualisiert worden und mit dem Ausschuss Kunst und Kultur und dem Kooperationspartner LVR abgestimmt worden. Der bauliche Übergabetermin ist auf den 31.12. 2020 verscho- ben worden. Anschließend wird es eine Phase von 6 Monaten zur Klimaregulierung und Betriebserprobung geben. Die Verwaltung ist mit der Landesregierung in Kontakt getreten, um eine zusätzliche finanzielle Förderung für die Sicherheitsmaßnahmen zu erörtern. Allerdings ist man zu keinem Ergebnis gekommen. Es werden neue Wege eruiert. Anlage 58 Gremium: Rat Sitzungsdatum: 11.07.2017 Vorlagenummer: 1767/2017, AN/1042/2017, AN/1048/2017, AN/1057/2017 Federführung: VII/5 Status: laufendes Verfahren Planungsbeschluss zur Sanierung des Römisch-Germanischen Museums Beschluss: 1. Der Rat beauftragt die Verwaltung, a. im Rahmen des § 82 GO NW mit der Planungsaufnahme zur Sanierung des Rö- misch-Germanischen Museums mit einem Kostenvolumen von rund 4.500.000 € (Planungskosten) und einem Gesamtfinanzrahmen von mindestens 34,5 Mio. € (Baukosten). Die in der Vorlage 1301/2015 zur Historischen Mitte genannten Risikokosten von maximal 7.200.000 € (Kosten ohne Risiko 34,5 Mio. €, Kosten mit Risiko 41,7 Mio. €) zur Bestimmung des Kostenrahmens für die Ausführung sind durch die Planung nachzuweisen und in einem weiteren Beschluss zu genehmigen (Baubeschluss). b. vor der Durchführung des Sanierungsvorhabens die folgenden zwei Modelle der Projektvergabe zu prüfen, gegenüberstellend zu vergleichen und dem Rat zur Ent- scheidung vorzulegen: • Planungs- und Bauleistungen aus einer Hand (Totalunternehmervergabe) • Planung separat | Bauleistungen aus einer Hand (Generalunternehmervergabe) c. die von der Entscheidung über das Modell der Projektvergabe unabhängigen Pla- nungsleistungen (Grundlagenermittlung gemäß Leistungsphase 1 HOAI sowie Teile des Vorentwurfs gemäß Leistungsphase 2 HOAI) unverzüglich auszuschreiben und zu beauftragen. 2. Gleichzeitig beschließt der Rat die Mittelfreigabe von investiven Auszahlungs- ermächtigungen in Höhe von 4.500.000 € bei der Finanzstelle 4512-0403-0-1000 – Sanierung RGM, im Teilfinanzplan 0403 – Römisch-Germanisches Museum, Teil- planzeile 8 - Auszahlungen für Baumaßnahmen. Sachstand: Der Beschlussvorschlag 1767/2017 zum Planungsbeschluss zur Sanierung RGM wurde wie o. g. in der Ratssitzung am 11.07.2017 geändert. Daraufhin stimmte der Rat der Neufassung des Beschlussvorschlags 1767/2017 zu. Anstatt unverzüglich mit der Planung der Sanierung zu beginnen und alle Leistungs- phasen nach HOAI auszuschreiben, wurde im September 2017 gemäß Neufassung der Beschlussvorlage 1767/2017 zunächst die Leistungsphase 1 nach HOAI (Grund- lagenermittlung) an das Büro Staab Architekten vergeben, die ihre Arbeit umgehend aufnahmen. Ende Februar 2018 wird die Grundlagenermittlung abgeschlossen sein. Parallel erstellte die Verwaltung in Zusammenarbeit mit der Gebäudewirtschaft und dem Vergabeamt eine Synopse zur Vergabe an einen Totalunternehmer, bzw. an einen Generalunternehmer. Diese Gegenüberstellung wurde dem Rat am 19.12.2017 zusammen mit der Beschlussvorlage 2983/2017 vorgelegt. Anlage 59 Um die Schließungszeit des Museums gemäß den Änderungsanträgen AN/1042/2017 und AN/1048/2017 zu reduzieren, wurde die Betriebsgenehmigung für das RGM bis zum 31.12.2018 verlängert. Im Vorfeld wurde das Brandschutzgutachterbüro Heister + Ronkartz beauftragt, in Abstimmung mit den einzelnen Prüfsachverständigen eine Brandschutztechnische Bestandsanalyse zu erstellen, die die Mängel benennt, die zwingend beseitigt wer- den müssen, um einen Weiterbetrieb des Museums bis Ende 2018 zu ermöglichen. In Abstimmung mit dem Bauaufsichtsamt, der Feuerwehr, dem Gesundheitsamt und weitere Beteiligte wurde auf Grundlage der Brandschutztechnischen Bestandsanaly- se eine gemeinsame Lösungen gefunden, wie die Sicherheit für die Besucher und Mitarbeiter aufrechterhalten werden kann. Dabei handelte es sich um insgesamt 21 Maßnahmen, die in erster Linie auf die Verbesserung des Brandschutzes gerichtet sind und im Dezember 2017 umgesetzt wurden. Unabhängig von den o. g. brandschutztechnischen Maßnahmen kann der Zustand der Raumlufttechnischen Anlagen des Hauses jederzeit zu einer sofortigen Schlie- ßung des Museums führen. Hier gilt der Sachstand, dass das Museum zu schließen ist, wenn die Prüfung der Lüftungsanlage Belastungen anzeigt, die durch Reinigung nicht mehr zu beheben sind. Diese Messungen erfolgen monatlich. Die aktuellen Werte sind unbedenklich. Als Ausweichquartier während der Schließungszeit des Museums kamen aus wirt- schaftlichen, logistischen sowie museal nutzbaren Gründen das ehemalige Kaufhaus Sauer und das Belgische Haus in Betracht. Der Ankauf des ehemaligen Kaufhauses Sauer durch die Stadt Köln konnte durch ein wirtschaftlich attraktiveres Angebot aus der Privatwirtschaft nicht realisiert werden. Jedoch wurde diese Immobilie der Kultur- verwaltung zur Anmietung angeboten. Auch das Belgische Haus könnte angemietet werden. Ein Vergleich der Mietangebote ergab, dass das Belgische Haus die inhalt- lich deutlich geeignetere Interimsstätte für das Römisch-Germanische Museum dar- stellt, da sich hier ausstellungsrelevante Themen, Veranstaltungen und museumspä- dagogisch relevante Aufgabenstellungen deutlich besser umsetzen lassen. Anlage 60 Gremium: Rat Sitzungsdatum: 11.07.2017 Vorlagenummer: 1732/2017 Federführung: 4520 Status: erledigt Räumliche Erweiterung des NS-Dokumentationszentrums durch Anmietung des dritten und vierten Obergeschosses im EL-DE-Haus zur Einrichtung eines "Hauses für Erinnern und Demokratie“ Beschluss: Der Rat stimmt der räumlichen Erweiterung des NS-Dokumentationszentrums um das dritte und vierte Obergeschoss des EL-DE-Hauses mit zusätzlichen Mietkosten in Höhe von 240.000 EUR p. a. ab dem Haushaltsjahr 2019 zu. Dadurch werden mit dem Konzept eines „Hauses für Erinnern und Demokratie“ ein modernes Angebot zur Demokratieförderung entwickelt und die pädagogische Arbeit sowie die Bildungsan- gebote des NS-Dokumentationszentrums ausgebaut. Darüber hinaus beauftragt der Rat die Verwaltung mit der Herrichtung der Räumlich- keiten und beschließt hierfür eine einmalige Mittelbereitstellung für 2019 in Höhe von 450.000 EUR im Teilplan 0410 – NS-Dokumentationszentrum. Die Mittel wurden bei der Haushaltsplananmeldung 2018 für das Jahr 2019 berücksichtigt. Sachstand: Der Beschluss wird ausgeführt. Die Umsetzung ist eingeleitet. Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 27.06.2017 Vorlagenummer: 1709/2017 Federführung: VII/4 Status: erledigt Genehmigung der Mittelverwendung für die Sonderausstellung "Werner Mantz. Architekturen und Menschen" vom 14. Oktober 2017 bis 21. Januar 2018 im Museum Ludwig Beschluss: Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt die Verwendung der Mittel für das in der Beschlussbegründung aufgeführte Sonderausstellungsprojekt „Werner Mantz. Ar- chitekturen und Menschen“ des Museum Ludwig. Der Beschluss erfolgt unter dem Vorbehalt, dass eine Kostensteigerung oder Abweichung von der Refinanzierung die- ses Ausstellungsprojektes von mehr als 10%, mindestens jedoch 10.000 €, zur er- neuten Entscheidung vorgelegt wird. Sachstand: Der Beschluss wurde ausgeführt. Anlage 61 Gremium: Rat Sitzungsdatum: 11.07.2017 Vorlagenummer: 1777/2017 Federführung: 4511 Status: erledigt Annahme einer Schenkung für das Museum Ludwig hier: Schenkung eines Kunstwerkes der Künstlerin Avery Singer Beschluss: Der Rat der Stadt Köln nimmt die Schenkung eines Kunstwerkes der Künstlerin Avery Singer durch OUTSET Germany_Switzerland, Berlin mit großem Dank an. Sachstand: Der Beschluss wurde ausgeführt. Gremium: Rat Sitzungsdatum: 11.07.2017 Vorlagenummer: 1796/2017 Federführung: 4511 Status: erledigt Annahme einer Spende an die Stadt Köln, Museum Ludwig hier: Spende in Höhe von 35.000 € in 2018 und 30.000 € in 2019 zur Verwen- dung für den "Langen Donnerstag" im Museum Ludwig Beschluss: Der Rat nimmt die Spenden an das Museum Ludwig in Höhe von 35.000 Euro für 2018 und 30.000 Euro für 2019 von der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Spar- da-Bank West zur Verwendung für den „Langen Donnerstag“ mit großem Dank an. Sachstand: Der Beschluss wurde ausgeführt. Anlage 62 Gremium: Rat Sitzungsdatum: 11.07.2017 Vorlagenummer: 1822/2017 Federführung: 4514 Status: erledigt Annahme einer Schenkung für das Museum für Angewandte Kunst hier: Schenkungsangebot von Dr. Heliod Spiekermann Beschluss: Der Rat der Stadt Köln nimmt mit großem Dank das Schenkungsangebot eines Vor- hangschienenarmreifes des Schweizer Schmuckkünstlers Bernhard Schobinger durch Frau Dr. Heliod Spiekermann an. Sachstand: Der Beschluss wurde ausgeführt. Anlage 63 Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 12.09.2017 Vorlagenummer: 2241/2017, AN/1304/2017 Federführung: 41 Status: erledigt Förderkonzept Tanz - Vorgezogene Änderung von Förderinstrumenten Beschluss: Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt eine einmalige Konzeptionsförderung für den Tanz gemäß nachfolgenden Kriterien: • Für die 2018 beginnende Neuvergabe der Konzeptionsförderung wird die Ein- schränkung auf „ professionell arbeitende Choreografinnen und Choreografen bezie- hungsweise Gruppen“ Um die Bewerbung von „Produktionsstrukturen„ erweitert. Die Erweiterung des Bewerberpotentials auf Produktionsstrukturen ist auf Spielorte be- zogen, die als Produktions-und Aufführungsort zur Verfügung stehen. • Für die 2018 beginnende Neuvergabe der Konzeptionsförderung wird die bisherige Beschränkung auf zwei in Folge zu vergebende Förderungen aufgehoben. • Für die 2018 beginnende Neuvergabe der dreijährigen Projektförderung wird die bisherige Beschränkung auf zwei in Folge zu vergebende Förderungen aufgehoben. Die Förderung gemäß der o.a. Kriterien erfolgt einmalig, da in der Überarbeitung des Tanzförderkonzepts, welches dem Ausschuss Kunst und Kultur schnellstmöglich vorgelegt wird, die o.a. Kriterien eingearbeitet werden. Die Stadt Köln stellt ab 2018 für ein neues Förderinstrument „Ko-Finanzierungszuschuss Tanzpakt STADT-LAND- BUND““ – vorbehaltlich des Vorliegens der haushaltrechtlichen Bedingungen – Mittel in Höhe von 60.000 Euro bereit. Die Mittel stehen im Teilplan 0416 - Kulturförderung in der Teilplanzeile 15 - Transferaufwendungen zur Verfügung. Damit soll bis zu drei Initiativen eine Antragsstellung im Bundes-Förderprogramm „Tanzpakt STADT-LAND-BUND“ ermöglicht werden. Eine Landes-Ko-Förderung ist wünschenswert. Der städtische Anteil der Tanzpaktförderung wird jedoch nur bei einer gesicherten Gesamtfinanzierung gemäß den ausgeschriebenen Kriterien des Bundesförderpro- gramms genehmigt. Die Änderung der Förderinstrumente wird bei der in Kürze anstehenden Votierung des Tanzbeirates berücksichtigt und umgesetzt. Sachstand: Der Beschluss wurde umgesetzt (s. auch Beschlussvorlagen 2869/2017 und 2870/2017). Anlage 64 Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 12.09.2017 Vorlagenummer: 0646/2017 Federführung: 41 Status: erledigt Vergabe der vierjährigen Projektförderung im Filmbereich, Haushaltsjahre 2018 bis 2021 Beschluss: Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt – vorbehaltlich des Vorliegens der haus- haltsrechtlichen Bedingungen – im Teilplan 0416 - Kulturförderung in der Teilplanzei- le 15 - Transferaufwendungen für den Zeitraum vom 01. Januar 2018 bis 31. De- zember 2021 nachfolgenden Zuschuss zur vierjährigen Projektförderung: • „CINEPÄNZ“ von jfc medienzentrum 30.000 €. Sachstand: Die Auszahlung der Fördermittel erfolgt vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Bedin- gungen. Gremium: Rat Sitzungsdatum: 28.09.2017 Vorlagenummer: 0588/2017 Federführung: 41 Status: erledigt Vergabe der Strukturförderung im Filmbereich, Haushaltsjahre 2018 bis 2021 Beschluss: Der Rat beschließt – vorbehaltlich des Vorliegens der haushaltsrechtlichen Bedin- gungen – im Teilplan 0416- Kulturförderung in der Teilplanzeile 15 - Transferaufwen- dungen für den Zeitraum vom 01. Januar 2018 bis 31. Dezember 2021 nachfolgende Zuschüsse zur Strukturförderung (Institutionelle Förderung) zu gewährleisten: • „Afrika Film Festival“ von FilmInitiativ Köln e.V. 50.000 € • „Köln im Film“ von Köln im Film e.V. 25.000 € • „SoundTrack_Cologne“ von Televisor Troika GmbH 35.000. Sachstand: Die Auszahlung der Fördermittel erfolgt vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Bedin- gungen. Anlage 65 Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 12.09.2017 Vorlagenummer: 2580/2017 Federführung: 41 Status: erledigt Vergabe der Fördermittel im Schwerpunkt "Cologne Music Export" Beschluss: Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt im Förderschwerpunkt „Cologne Music Export“ laut Popkulturförderkonzept die Vergabe der folgenden Förderungen aus Restmitteln im Haushaltsjahr 2017: • Projektförderungen im Schwerpunkt „Cologne Music Export“ 16.800 €. Sollten in diesem Förderschwerpunkt im Haushaltsjahr 2017 Restmittel verbleiben so werden diese im Bereich Projektkostenzuschüsse Popkultur verausgabt. Sachstand: Die Fördermittel wurden in 2017 verausgabt. Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 12.09.2017 Vorlagenummer: 2516/2017 Federführung: 41 Status: erledigt Neuwahl des Tanzbeirates Beschluss: Der Ausschuss für Kunst und Kultur ernennt für die Amtsperiode vom 01.07.2017 bis zum 30.06.2020 • Frau Jun.-Prof. Dr. Denise Temme • Frau Ulrike Nestler • Frau Prof. Heide Hagebölling-Eisenbeis als stimmberechtigte Mitglieder des Tanzbeirates. Sachstand: Der Beschluss wurde umgesetzt. Anlage 66 Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 12.09.2017 Vorlagenummer: 2547/2017 Federführung: 48 Status: laufendes Verfahren Gewährung von Zuschüssen für die Erhaltung sonstiger Sakralbauten Beschluss: Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt die Gewährung von Zuschüssen für die Erhaltung sonstiger Sakralbauten in Höhe von 10.000 Euro an die Evangelische Gemeinde Köln. 1. 5.000 Euro für die Restaurierung von Grabsteinen auf dem Geusenfriedhof in Köln-Lindenthal 2. 5.000 Euro für Restaurierungsarbeiten am Turm der Lutherkirche in Köln- Neustadt/Süd. Die benötigten Haushaltsmittel in Höhe von 10.000 Euro stehen im Haushaltsjahr 2017 im Teilergebnisplan 1002 – Denkmalpflege, Teilplanzeile 15 – Transferaufwen- dungen, zur Verfügung. Sachstand: Die Bewilligungsbescheide für die Restaurierung von Grabsteinen auf dem Geusen- friedhof sowie für die Restaurierungsarbeiten am Turm der Lutherkirche wurden am 16.11.2017 erstellt. Da die Arbeiten erst im Frühjahr 2018 ausgeführt werden, kann die Auszahlung des Zuschusses erst nach Prüfung der durchgeführten Arbeiten im Haushaltsjahr 2018 erfolgen. Gremium: Rat Sitzungsdatum: 28.09.2017 Vorlagenummer: 2275/2017 Federführung: 4523 Status: erledigt Änderung der Entgelt- und Benutzungsordnung für das Rheinische Bildarchiv Beschluss: Der Rat beschließt die Änderung der Entgelt- und Benutzungsordnung für das Rhei- nische Bildarchiv der Stadt Köln in der zu diesem Beschluss paraphierten Fassung (Anlage 1) einschließlich der ergänzenden Regelungen zu § 3 (3) der Entgelt- und Benutzungsordnung des Rheinischen Bildarchives (Anlage 2). Gleichzeitig beschließt der Rat die Aufhebung der bisherigen Entgeltordnung des Rheinischen Bildarchives in der Fassung vom 06. April 2005. Sachstand: Der Beschluss wurde ausgeführt. Anlage 67 Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 12.09.2017 Vorlagenummer: 2448/2017 Federführung: VII/4 Status: erledigt Genehmigung der Mittelverwendung für Sonderausstellungen im Rauten- strauch-Joest-Museum - Fortschreibung Beschluss: Der Ausschuss beschließt die Mittelverwendung für die Sonderausstellungen Wüste- Meer-Schöpfermythen und Koloniale Begegnungen: Die Sammlung Lips des Rauten- strauch-Joest-Museums in Höhe von insgesamt 31.000 € gem. den in der Begrün- dung aufgeführten Kosten-/Erlösplänen unter dem Vorbehalt, dass eine Kostenstei- gerung oder Abweichung bei der Refinanzierung von mehr als 10 %, mindestens je- doch 10.000 €, dem Ausschuss für Kunst und Kultur zur Entscheidung vorgelegt wird. Sachstand: Der Beschluss wurde ausgeführt. Gremium: Rat Sitzungsdatum: 28.09.2017 Vorlagenummer: 2231/2017 Federführung: 4511 Status: erledigt Annahme einer Schenkung an die Stadt Köln, Museum Ludwig hier: Schenkung der Installation "Your Name here" von 2016 von Christian Philipp Müller Beschluss: Der Rat nimmt die Schenkung der Installation „Your Name here“ von 2016 von Chris- tian Philipp Müller als Schenkung des Künstlers im Wert von 40.000,00 Euro an das Museum Ludwig mit Dank an. Sachstand: Der Beschluss wurde ausgeführt. Anlage 68 Gremium: Rat Sitzungsdatum: 28.09.2017 Vorlagenummer: 2548/2017 Federführung: 4516 Status: erledigt Schenkung in Höhe von 22.000 € zum Erwerb einer Skulptur des Propheten Rogerus von Sam Fogg Beschluss: Der Rat nimmt die Schenkung in Höhe von 22.000 € des Freundeskreises Museum Schnütgen e.V. –ermöglicht durch die Spende von Herrn Hermann R. Müller an den Freundeskreis Museum Schnütgen e.V.- zur Teilfinanzierung des Ankaufs einer Skulptur mit großem Dank an. Sachstand: Der Beschluss wurde ausgeführt. Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 10.10.2017 Vorlagenummer: 2756/2017 Federführung: 41 Status: erledigt Änderungen der Bezuschussung von Interkulturellen Kunstprojekten Beschluss: Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt die Änderung der Verteilung der Bezu- schussung für Interkulturelle Kunstprojekte für das Jahr 2017 in Höhe von 6.500 Euro gemäß der Anlage. Der Integrationsrat wird nach Beschlussfassung im Ausschuss Kunst und Kultur über das Ergebnis informiert. Sachstand: Die Fördermittel wurden in 2017 verausgabt. Anlage 69 Gremium: Rat Sitzungsdatum: 14.11.2017 Vorlagenummer: 2328/2017 Federführung: 41 Status: erledigt Strukturförderung Kulturwerk des Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK Köln e.V.) für die Jahre 2018 - 2020 Beschluss: Der Rat beschließt – vorbehaltlich des Vorliegens der haushaltsrechtlichen Bedin- gungen – im Teilplan 0416- Kulturförderung in der Teilplanzeile 15 - Transferaufwen- dungen für den Zeitraum vom 01. Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 für das Kul- turwerk des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK Köln e.V.) einen jährlichen Zuschuss zur Strukturförderung (Institutionelle Förderung) in Höhe von 30.000 € zu gewähren. Sachstand: Die Auszahlung der Fördermittel erfolgt vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Bedin- gungen. Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 10.10.2017 Vorlagenummer: 2945/2017 Federführung: VII/4 Status: erledigt Genehmigung der Mittelverwendung für die Sonderausstellung "Haegue Yang" vom 18. April bis 12. August 2018 im Museum Ludwig Beschluss: Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt die Verwendung der Mittel für das in der Beschlussbegründung aufgeführte Ausstellungsprojekt des Museum Ludwig unter dem Vorbehalt, dass Maßnahmen, bei denen Kostensteigerungen oder Abweichun- gen bei der Refinanzierung der einzelnen Ausstellungen von mehr als 10 %, mindes- tens jedoch 10.000 € auftreten, zur erneuten Entscheidung vorgelegt werden. Die Mittel des Sonderausstellungsbudgets Museum Ludwig sind im Hpl-Entwurf 2018, Teilergebnisplan 0402 – Museum Ludwig, berücksichtigt. Sachstand: Der Beschluss wurde ausgeführt. Anlage 70 Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 10.10.2017 Vorlagenummer: 2870/2017 Federführung: 41 Status: erledigt Vergabe der dreijährigen Förderung "Tanzpakt STADT-LAND-BUND“ Beschluss: Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt – vorbehaltlich des Vorliegens der haus- haltsrechtlichen Bedingungen - für den Zeitraum vom 01. Januar 2018 bis 31. De- zember 2020 nachfolgende Zuschüsse zur Förderung „Ko-Finanzierung Tanzpakt STADTLAND-BUND“ bereit zu stellen: • „Teilhabe/LOKAL und TranskulturKunst/GLOBAL“ von Mouvoir e.V. mit 20.000,- € • „When Dance meets contemporary circus# - Moving borders“ von Overhead Project (Behren & Patschovskv GbR) mit 20.000,- € • „Tanz in Köln im Fokus“ von TanzFaktur U.G. mit 20.000,- € Die Mittel stehen im Teilplan 0416 - Kulturförderung in der Teilplanzeile 15 - Trans- feraufwendungen zur Verfügung. Die Förderung wird nur unter der Voraussetzung gewährt, dass dem Antrag von der genehmigenden Institution „BKM – Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien“ zugestimmt wird. Sachstand: Die Auszahlung der Fördermittel erfolgt vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Bedin- gungen. Anlage 71 Gremium: Rat Sitzungsdatum: 14.11.2017 Vorlagenummer: 2869/2017 Federführung: 41 Status: erledigt Vergabe der Konzeptionsförderung in der Sparte Tanz, Haushaltsjahre 2018- 2020 Beschluss: Der Rat beschließt – vorbehaltlich des Vorliegens der haushaltsrechtlichen Bedin- gungen – im Teilplan 0416 - Kulturförderung in der Teilplanzeile 15 – Transferauf- wendungen für den Zeitraum vom 01. Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 nachfol- gende Zuschüsse zur Konzeptionsförderung (Institutionelle Förderung) für folgende Kompanien bzw. Spielorte zu gewährleisten: • Mouvoir e.V. / Stephanie Thiersch mit 35.000,- € • MichaelDouglas Kollektiv mit 35.000,- € • Emanuele Soavi Incompany GbR mit 35.000,- € • TanzFaktur U.G. mit 35.000,- €. Sachstand: Die Auszahlung der Fördermittel erfolgt vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Bedin- gungen. Gremium: Rat Sitzungsdatum: 14.11.2017 Vorlagenummer: 2875/2017 Federführung: 4513 Status: erledigt Schenkung laotischer Textilien an das Rautenstrauch-Joest-Museum Beschluss: Der Rat nimmt die Schenkung der laotischen Textilien durch Herrn Borwin Lüth an das Rautenstrauch-Joest- Museum mit Dank an. Sachstand: Der Beschluss wurde ausgeführt. Anlage 72 Gremium: Rat Sitzungsdatum: 19.12.2017 Vorlagenummer: 2560/2017 Federführung: VII/5 Status: laufendes Verfahren Hallen Kalk; Herbeiführung eines Planungsbeschlusses zur Revitalisierung der ehemaligen KHD Hallen 76 u 77 Beschluss: Der Rat der Stadt Köln beschließt die Planungsaufnahme zur Revitalisierung der ehemaligen KHD Hallen 76 und 77. Die Mittel von 9. Mio. € stehen für diese im Rahmen des Konjunkturförderungsgeset- zes geplante Maßnahme im Teilplan 1601 – allgemeine Finanzwirtschaft – bei Teil- planzeile 08 - Auszahlungen für Baumaßnahmen – zur Verfügung. Um die in Anspruch genommenen Fördermittel nicht verzinst zurückzahlen zu müs- sen, ist die Beendigung der Maßnahme bis 12/2020 erforderlich. Der Rat beschließt die stufenweise Vergabe der Planung der Maßnahme. In Stufe 1 werden zunächst die Leistungsphasen 1-3 beauftragt und nach Vorliegen des Baubeschlusses optio- nal in Stufe 2 die Vergabe der Leistungsphasen 4-9. Der Rat beschließt die Freigabe der Finanzmittel. Sachstand: Zwischenergebnis Sommer 2017: Durch das Stadtplanungsamt wurde im Sommer 2017 ein Städtebauliches Werkstattverfahren zur Zukunft der Hallen Kalk innerhalb des städtebaulichen Umfelds ausgelobt und in Kalk an mehreren Tagen unter großer Beteiligung von Bürgern, Fachleuten, Politik, Verwaltung und Medien durchgeführt. Stand 31.12.2017 Die beiden Vergabeverfahren für „Freiberufliche Planungsleistungen“ für Architekt und Statiker mit dem Titel: „Revitalisierung Hallen Kalk; Nutzungsneutrale Instand- setzung der beiden denkmalgeschützten Hallen 76 und 77 des ehemaligen KHD- Werksgeländes in Köln- Kalk“ wurden öffentlich ausgeschrieben. Aufgrund der Wertgrenze der Kölner Vergabe Ordnung ist ein zweistufiges Europa- weites Verhandlungsverfahren mit Vergabebekanntmachung als Öffentlicher Teil- nahmewettbewerb mit anschließender Freihändiger Vergabe erforderlich. Die Aufgabenbeschreibung für den Planungsauftrag der Instandsetzungsmaßnahme lautet: Der Einsturz der um 1905 errichteten Industriehallen muss verhindert und die Gebäude müssen konstruktiv und statisch instand gesetzt werden. Die Bearbeitung erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Büro für Tragwerksplanung und dem Architekturbüro. Die denkmalgeschützten Hallen müssen in enger Absprache mit dem Konservator der unteren Denkmalbehörde bearbeitet werden. Die Bearbei- tung erfolgt nutzungsneutral, das heißt, dass über die Bestandssicherung hinaus kei- nerlei nutzungsfunktionalen Ansprüche gestellt werden, weil eine zukünftige Nutzung der Gebäude noch nicht beschlossen wurde. Im Zuge dieser Planung /Bearbeitung erfolgen keine Modernisierung, kein Ausbau und kein Umbau. Die Instandsetzung beinhaltet Sicherungsmaßnahmen, Dachabdichtungs-, Mauer-, Stahlbau-, Metallbau-, Korrosionsschutz-, Verglasungs- und Gerüstbauarbeiten. Anlage 73 Die Submissionen für beide Vergabeverfahren werden am 13.03.2018 (Stufe 1) er- folgen. Im Verhandlungsverfahren der anstehenden Stufe 2 werden die in Stufe 1 gemäß Matrixverfahren ausgesuchten Planer eingeladen, Ihre Herangehensweise in einer Präsentation vor der Jury am 23.4.2018 vorzustellen. Der Vertragsschluss mit den Planern für die freiberuflichen Planungsleistungen für Objektplanung für Gebäude (Architekt) und Tragwerksplanung (Statiker) wird für En- de April 2018 erwartet. Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 05.12.2017 Vorlagenummer: 3565/2017 Federführung: 4511 Status: erledigt Ankauf eines Kunstwerkes von Michel Majerus für das Museum Ludwig Beschluss: Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt den Ankauf des Kunstwerkes „Kat- ze“ von Michel Majerus für das Museum Ludwig. Die Mittel in Höhe von 416.500 € (einschließlich Mehrwertsteuer) stehen im Teilfi- nanzplan 0402-Museum Ludwig bei Teilplanzeile 9 – Auszahlungen für den Erwerb von beweglichem Anlagevermögen zur Verfügung. Sachstand: Der Beschluss wurde ausgeführt. Anlage 74 Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 05.12.2017 Vorlagenummer: 3457/2017 Federführung: 41 Status: erledigt Bezuschussung von Interkulturellen Kunstprojekten für das 1. Halbjahr 2018 Beschluss: 1. Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt - vorbehaltlich der Genehmigung der Haushaltssatzung 2018 - die Verteilung der Mittel für Interkulturelle Kunstprojekte für das 1. Halbjahr 2018 gemäß der beigefügten Anlage. Die Mittel in Höhe von 49.900 Euro stehen im Teilplan 0416 – Kulturförderung in der Teilplanzeile 15 – Trans- feraufwendungen zur Verfügung. Die genannten Förderhöhen für die einzelnen Pro- jekte werden beibehalten, da die Projekte ansonsten in ihrer Durchführung gefährdet sind. 2. Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt – vorbehaltlich der Genehmigung der Haushaltssatzung 2018 – zusätzlich das Projekt „Die Kreativität der Pflanzen“ bis zur beantragten Förderhöhe von 2.150 Euro zu Lasten des verbleiben-den Budgets für das 2. Halbjahr zu fördern. Sofern eine Änderung der Zuschussempfänger oder eine Änderung der Zuschuss- höhe für die aufgeführten Zuschussempfänger, die 50% des Ursprungsbetrags über- steigt, von der Verwaltung beabsichtigt ist, bedarf es einer erneuten Beschlussfas- sung durch den Ausschuss Kunst und Kultur. Sachstand: Die Auszahlung der Fördermittel erfolgt vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Bedin- gungen. Anlage 75 Gremium: Rat Sitzungsdatum: 19.12.2017 Vorlagenummer: 3597/2017 Federführung: VII/4 Status: erledigt Abschluss eines Vertrages mit der Peter und Irene Ludwig Stiftung und der Stadt Köln betreffend das Museum Ludwig Beschluss: Der Rat stimmt dem Vertragsabschluss mit der Peter und Irene Ludwig Stiftung be- treffend die Dauerleihgaben an das Museum Ludwig und die finanzielle Unterstüt- zung dieses Museums auf der Grundlage des anliegenden Vertragsentwurfs (Anlage 1) zu. Sachstand: Der Beschluss wurde ausgeführt. Anlage 76 Gremium: Rat Sitzungsdatum: 19.12.2017 Vorlagenummer: 2983/2017 Federführung: VII/5 Status: laufendes Verfahren Sanierung Römisch-Germanisches Museum Beschluss: Der Rat der Stadt Köln nimmt den Bericht der Verwaltung über die Prüfung der zwei Modelle der Projektvergabe (hier: Totalunternehmervergabe und Generalunterneh- mervergabe) zur Kenntnis. Er beauftragt die Verwaltung, 1. die in der Ratssitzung vom 11.07.2017 gemäß Vorlage 1767/2017 beschlossene Planung zur Sanierung des Römisch-Germanischen Museums bis zum Abschluss der Entwurfsplanung fortzuführen. 2. sofern und soweit eine vergaberechtlich und projektbezogen ausreichende Be- gründung vorliegt, die spätere Vergabe sämtlicher Bauleistungen über einen Gene- ralunternehmer (GU) anzustreben und die Planungsarbeiten entsprechend darauf auszurichten. Die Entscheidung über die Vergabeart der Bauleistung wird mit dem Baubeschluss nach Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung und Kostenberechnung) herbeigeführt. So- fern die Marktsituation zum Zeitpunkt der Vergabe kein auskömmliches Angebot für eine GU-Vergabe erwarten lässt, ist für die Umsetzung des Projektes eine losweise Vergabe der Bauleistungen durchzuführen. Sachstand: Am 19.12.2017 stimmte der Rat mehrheitlich dem Planungsbeschluss 2983/2017 zur Sanierung des RGM zu. Die Verwaltung prüft in Abstimmung mit dem Vergabeamt, ob eine vergaberechtlich und projektbezogen ausreichende Begründung für eine Generalunternehmervergabe vorliegt. Parallel prüft die Bauabteilung der Kulturbauten in Abstimmung mit den Prüfsachver- ständigen und dem Bauaufsichtsamt, ob die Betriebsgenehmigung für das RGM bis Ende 2019/2020 verlängert werden kann. Anlage 77 Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur Sitzungsdatum: 05.12.2017 Vorlagenummer: 3395/2017 Federführung: VII/4 Status: erledigt Genehmigung der Mittelverwendung für Sonderausstellungen der Museen 2018 Beschluss: Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt die Verwendung der Mittel für die in den Anlagen 1 und 2 aufgeführten Ausstellungsprojekte der Museen unter dem Vor- behalt, dass Maßnahmen, bei denen Kostensteigerungen oder Abweichungen bei der Refinanzierung der einzelnen Ausstellungen von mehr als 10 %, mindestens je- doch 10.000 € auftreten, zur erneuten Entscheidung vorgelegt werden. Sachstand: Der Beschluss wurde ausgeführt. Gremium: Rat Sitzungsdatum: 19.12.2017 Vorlagenummer: 3077/2017 Federführung: 4511 Status: erledigt Annahme einer Schenkung von Fotografien verschiedener Künstler für das Museum Ludwig Beschluss: Der Rat der Stadt Köln nimmt die Schenkung von rd. 300 Fotografien der Künstler Hugo und Karl-Hugo Schmölz sowie Walde Huth, Fritz Kempe und Hugo Erfurth an das Museum Ludwig mit großem Dank an. Sachstand: Der Beschluss wurde ausgeführt. Anlage 78 Gremium: Rat Sitzungsdatum: 19.12.2017 Vorlagenummer: 3531/2017 Federführung: 4511 Status: erledigt Annahme einer Schenkung an die Stadt Köln, Museum Ludwig hier: Schenkung der Künstlerin Trisha Donnelly im Gesamtwert von 77.500,00 Euro Beschluss: Der Rat nimmt die Schenkung der Werke der Künstlerin Trisha Donnelly im Gesamt- wert von 77.500,00 Euro an das Museum Ludwig mit Dank an. Sachstand: Der Beschluss wurde ausgeführt.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zurückgestellt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1480/2018
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 15.05.2018
- Erstellt
- 03.05.2018 16:33