2415/2018
AN/1113/2018: Ergänzungsantrag zur Sitzung der Bezirksvertretung Porz am 09.07.2018, ISEK Porz Mitte hier: Stellungnahme der Verwaltung
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Anlage 1_Ergänzungsantrag SPD zum ISEK Porz Mitte
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Gleichlautend: Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus 50667 Köln Herrn Bezirksbürgermeister Henk van Benthem Friedrich-Ebert-Ufer 64-70 51143 Köln SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Porz Friedrich -Ebert-Ufer 64-70 51143 Köln -Porz fon 0221. 221 97303 fax 0221. 221 97304 mail SPD-BV7@stadt-koeln.de web www.porzspd.de Köln-Porz, 02.07.2018 Ergänzungsantrag zur Sitzung der Bezirksvertretung Porz am 09. Juli 2018, TOP 7.2 hier: Integriertes Stadtentwicklungskonzept Porz-Mitte Die Bezirksvertretung Porz bittet den Rat der Stadt Köln, das ISEK gemäß der Emp- fehlungen des Beirates Porz-Mitte und der Wünsche aus der durchgeführten Bürgerbe- teiligung um folgende Punkte zu ergänzen: • Mit Blick auf die besondere Relevanz von sozialen Projekten gerade für ein problembehaftetes Planungsgebiet wie Porz-Mitte sollen sozial-integrative Maß- nahmen sowie die ursprünglich durch NRW-URBAN erarbeiteten sozialen Maß- nahmen wieder in das ISEK aufgenommen und über andere Fördertöpfe oder gegebenenfalls durch die Stadt finanziert werden. Dazu sollen wie bei Mülheim 2020 auch für Porz ca. 21 Mio. € bereitgestellt werden. • Darüber hinaus sollen auch solche baulichen Projekte Berücksichtigung finden, die nicht durch Mittel aus dem Städtebauförderprogramm abgedeckt werden. Auch dafür sind bei Bedarf andere Fördertöpfe und -möglichkeiten zu prüfen oder Eigenmittel zur Verfügung zu stellen. • Fest installierte außengastronomische Angebote sollen am Rheinboulevard Porz realisiert werden, da eine mobil ausgerichtete Außengastronomie nicht aus- reicht. • Die Carl-Stamitz-Musikschule soll zusammen mit der GGS Hauptstraße sowie der Kindertagesstätte als Bildungslandschaft auf dem heutigen Schulareal nörd- lich der Karlstraße verbleiben. • Ein Konzept zur Digitalen Innenstadt wird in das ISEK aufgenommen. • Seniorengerechte Aspekte sollen im ISEK verstärkt beachtet werden. Begründung: Die genannten Aspekte wurden nicht nur in der Bürgerbeteiligung sondern auch im Beirat mit großer Mehrheit oder einstimmig gefordert. Daher ist es nur konsequent, diese Wünsche auch aufzunehmen, um der Bürgerbeteiligung gerecht zu werden. Dr. Simon Bujanowski Lutz Tempel SPD-Fraktionsvorsitzender stellv. SPD-Fraktionsvorsitzender
Stellungnahme zu einem Antrag (BV)
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/15/152 152/1 Vorlagen-Nummer 2415/2018 Stellungnahme zu einem Antrag öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 7 (Porz) 11.09.2018 AN/1113/2018: Ergänzungsantrag zur Sitzung der Bezirksvertretung Porz am 09.07.2018, ISEK Porz Mitte hier: Stellungnahme der Verwaltung Stellungnahme der Verwaltung: Soziale Projekte Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) Porz Mitte bezieht sich auf das Programmge- biet „Soziale Stadt“ gemäß § 171 e BauGB mit dem Ziel der Einwerbung von Städtebauförder- mitteln. Bei diesem Förderprogramm liegt der Fokus auf städtebaulichen sowie flankierenden und aktivierenden Maßnahmen zur nachhaltigen Stabilisierung, Revitalisierung und Entwicklung des Bezirkszentrums von Porz als Einkaufs- / Arbeits- und Wohnstandort. Die seinerzeit durch NRW.URBAN erarbeiteten sozial-integrativen Maßnahmen sind weiterhin Bestandteil des ISEKs, konnten aufgrund mangelnder Förderfähigkeit jedoch nur nachrichtlich aufgenommen werden (z.B. „sozial-integrative Maßnahme Glashütte“, „Porzer Talente“). Die Verwaltung prüft fortlaufend parallel die Möglichkeit der Einwerbung weiterer Fördermittel, wie z.B. ESF (Europäischer Sozialfonds) für sozial-integrative Projekte oder EFRE (Europäische Fonds für Regionale Entwicklung). Hierfür bildet die Analyse im ISEK eine belastbare Grundlage und notwendige Voraussetzung. Überdies gab es im Laufe der Erarbeitung auf Empfehlung des Landes hin Zusammenführungen von Einzelmaßnahmen (z.B. „Zu Hause in Porz“, „Bewohnerorientierter Verfügungsfonds“, „Par- tizipation/Stärkung Jugendforen“). Diese Änderungen wurden dem Beirat Porz-Mitte in seiner Sitzung am 29.01.2018 in Form einer Synopse erläutert. Im städtischen Haushalt sind für die Haushaltsjahre 2018ff entsprechende Mittel für die Durch- führung der Maßnahmen aus dem ISEK in Höhe von rund 21 Mio. € veranschlagt. Eine Finan- zierung über diese Mittel hinaus würde eine außerplanmäßige Mehrbelastung des städtischen Haushaltes im Rahmen der aktuelle Haushaltsplananmeldung bedeuten und müsste formell im Zuge der Anmeldung für kommende Haushaltsjahre berücksichtigt werden. Bauliche Projekte Aus dem Antrag geht nicht hervor, welche baulichen Projekte gemeint sind. Bereits in der Beiratssitzung am 05.06.2018 bat die Verwaltung um eine Konkretisierung der weiteren baulichen Projekte. Analog zum Vorgehen bei den sozialen Projekten prüft die Verwal- tung auch in diesem Bereich fortlaufend weitere Fördermöglichkeiten. Überdies setzt das ständi- ge Verwaltungshandeln der Fachbereiche in den unterschiedlichen Ressorts an, z.B. Mobilitäts- konzept, und führt unabhängig von Entwicklungskonzepten bedarfsgerecht Lösungen herbei. 2 Außengastronomie am Rheinboulevard Porz Die Aufwertung sowie Neu- und Umgestaltung des Rheinboulevards Porz ist als Maßnahme 1.01. im ISEK verankert. Als grundlegendes Ergebnis der Öffentlichkeitsbeteiligungen und damit festgelegtes Hauptziel der Maßnahme sind die stadtgestalterische und freiraumplanerische Auf- wertung sowie Verbesserung der Aufenthaltsqualität zu benennen. Die detaillierte Untersuchung der Möglichkeiten zur Schaffung längerer Verweildauer ist im land- schaftsplanerischen Wettbewerb (Maßnahme 4.04), der im Herbst 2018 starten soll, als Prüfauf- trag hinterlegt. Dies betrifft auch die Prüfung der Möglichkeiten für eine entsprechende außen- gastronomische Versorgung. Schulareal Der gesamte Bereich des Schulareals wird bei der geplanten Machbarkeitsstudie betrachtet: Grundlage hierfür ist eine Analyse der bestehenden Nutzungen und der damit einhergehenden baurechtlichen Fragestellungen. Für eine geordnete Entwicklung des Areals ist eine städtebauli- che Konzeption zu entwickeln, die die Spezialbedarfe der Nutzungen Grundschule, Musikschule und Wohnen sowie den geplanten Umzug des Berufskollegs 10 nach Deutz auf Grundlage eines Bauphasenmodells umsetzt. Aufnahme Digitalisierungskonzept Bereits in der Beiratssitzung am 29.01.2018 wurde das Konzept zur Digitalisierung der Porzer Innenstadt durch Herrn Dr. Schäfer vorgestellt. Die Maßnahme erfüllt jedoch nicht den förder- rechtlichen Charakter, so dass sie als begleitende Maßnahme einzuordnen ist und bei der Um- setzung des ISEKs in angemessener Weise betrachtet wird. In der Beiratssitzung wurde sich da- rauf verständigt, dass das Thema der Digitalisierung des Porzer Bezirkszentrums unter Maß- nahme 4.06 „Innenstadtmanagement inkl. einzelhandelsorientierter Verfügungsfonds“ des ISEKs gefasst werden kann. Berücksichtigung seniorengerechter Aspekte Der Forderung nach einer verstärkten Beachtung seniorengerechter Aspekte wird die Verwal- tung bereits gerecht. Themen wie Barrierefreiheit, Wohnraumschaffung für Senioren (Mehrgene- rationen-Wohnen), Pflegeeinrichtungen etc. werden bei jeglichen städtischen Maßnahmen be- reits konsequent beachtet. Auch bei der Umsetzung der Maßnahmen aus dem ISEK Porz Mitte werden die Belange beachtet. Die konkreten Vorstellungen können zudem im Rahmen der Be- teiligungsveranstaltungen für die jeweiligen Maßnahmen von der Bewohnerschaft und den Inte- ressenvertretungen eingebracht werden.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (3)
- Karlstraße
- Friedrich-Ebert-Ufer 64
- Hauptstraße
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Details
- Aktenzeichen
- 2415/2018
- Typ
- Stellungnahme zu einem Antrag (BV)
- Datum
- 27.08.2018
- Erstellt
- 23.07.2018 14:54