3430/2022
Radverkehrsfreundliche Umgestaltung in der Gummersbacher Straße
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Anlage 7 Stellungnahme zu Fragen Verkehrsausschuss
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/ 2 Anlage 7 Beantwortung von Fragen und Anregungen zu TOP 3.3 „Radverkehrsfreundliche Umgestaltung in der Gummersbacher Straße 3430/2022“ in der Sitzung des Ver- kehrsausschusses am 25.04.2023 In der 24. Sitzung des Verkehrsausschusses am 25. April 2023 präsentierte die Verwaltung eine Planung zur fahrradfreundlichen Umgestaltung der Gummersbacher Straße in Deutz im Rahmen des Radverkehrskonzeptes Innenstadt (RVKI). Gemäß Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift kamen dabei die folgenden Fragen/Anre- gungen auf: Frage 1: „So möchte RM Herr Wahlen wissen, ob eine Evaluation seitens der Verwaltung vorgesehen sei, insbesondere im Hinblick auf die Wechselspur und die Vorgabe an die Lanxess-Arena, die Schilder zu bedienen bzw. umzuklappen.“ Antwort der Verwaltung: Vonseiten der Verwaltung ist nach Umsetzung der Maßnahme eine Evaluation vorgesehen. So soll unter anderem untersucht werden, - ob die Beschilderung rechtzeitig durch Mitarbeitende der LANXESS Arena um- und zurückgeklappt wird, - ob es sich bei der Zahl der Großveranstaltungen letztlich tatsächlich um ca. 50 han- delt, - ob im Rahmen der wechselnden Nutzung Konflikte zwischen Rad- und Kfz-Verkehr auftreten, - ob im Zuge der Maßnahme maßgebliche Leistungsfähigkeitseinbußen für den Kfz- Verkehr entstehen und insofern Korrekturmaßnahmen notwendig sind. Frage 2: „Im Bereich der Bushaltestelle zur Kreuzung Deutz-Kalker Straße sei der Schutzstreifen mit 1,50 m sehr schmal bemessen; hier rege RM Herr Wahlen an, diesen zu verbreitern und die linke Geradeausspur zu verschmälern.“ Antwort der Verwaltung: Der im Plan dargestellte Querschnitt sieht in Fahrtrichtung Westen eine Querschnittsaufteilung von zwei circa 3,00 Meter breiten Geradeausspuren für den Kfz -Verkehr sowie einem 1,50 Meter breiten Schutzstreifen vor. Denkbar wäre hier zum Beispiel eine Verschmälerung der Kfz-Fahrspuren auf jeweils 2,75 Meter zugunsten eines 50 Zentimeter breiteren und somit 2,00 Meter breiten Schutzstreifens. Alternativ könnte nur eine der beiden Fahrspuren reduziert wer- den. Diese Aufweitung wäre jedoch erst mit Beginn der Zweispurigkeit (auf Höhe der Busvor- fahrt) umsetzbar, vgl. hierzu Abbildung 1. Aus Gründen des einheitlichen Querschnitts wurde sich in der vorgelegten Planung für einen gleichbleibend 1,50 m breiten Schutzstreifen ent- schieden. Das Detail soll im späteren Anordnungsverfahren zwischen Planung, Straßenver- kehrsbehörde, Polizei und KVB abgestimmt werden. - 2 - / 3 Abbildung 1 Frage 3: „Weiterhin schlägt RM Herr Wahlen vor, die Ausfädelung für die Radfahrenden bzw. Sperr- fläche Richtung Polizei aus Sicherheitsgründen mit einer baulichen Abtrennung zu versehen; andernfalls befürchte er ein Überfahren der Sperrfläche durch den motorisierten Individual- verkehr.“ Antwort der Verwaltung: Vonseiten der Verwaltung wird grundsätzlich nicht die Notwendigkeit gesehen, die aufmar- kierte Sperrfläche baulich auszugestalten. Während der Grünphase für den aus der Gum- mersbacher Straße kommenden Verkehr werden Kfz an der Kreuzung mit dem Walter-Pauli- Ring auf die linke der beiden Fahrspuren in der Geschwister-Katz-Straße geleitet. Eine bauli- che Schleuse würde voraussichtlich lediglich den von Süden kommenden, rechts in Richtung Bürgerpark abbiegenden Kfz-Verkehr vom Überfahren der Sperrfläche abhalten. In dieser Phase allerdings fließt kein Radverkehr im Bereich der Fahrbahn. Auch dieses Detail soll im späteren Anordnungsverfahren zwischen Planung, Straßenverkehrsbehörde, Polizei und KVB abgestimmt werden. Frage 4: „Im Bereich der Busspur zur Deutz-Kalker Straße sei eine Aufstellfläche für den Radverkehr wünschenswert; bisher sei vorgesehen, den Radverkehr hier wieder auf den baulich getrenn- ten Radweg zu führen. Sinnvoll sei diese Aufstellfläche jedoch für Radfahrende, die weiter auf Straßenniveau fahren möchten.“ Antwort der Verwaltung: In der Deutz-Kalker Straße besteht Radwegebenutzungspflicht für den gemeinsamen Geh- und Radweg in der Nebenanlage. Aus Sicht der hiesigen Straßenverkehrsbehörde ist diese im Zulauf auf die Kreuzung mit dem Östlichen Zubringer aufrecht zu erhalten. Insofern würde eine Radaufstellfläche fälschlicherweise suggerieren, Radfahrende dürften auf der Fahrbahn weiterfahren. - 3 - / 4 Frage 5: „Letztendlich fragt Herr Wahlen noch nach einer Optimierung der Ampelschaltung an der Deutz-Kalker Straße. Bisher sei diese für den Radverkehr mit längeren Wartezeiten verbun- den.“ Antwort der Verwaltung: Im Rahmen der Detailplanung soll geprüft werden, ob hier Potenziale zur Optimierung der Schaltung bestehen. Frage 6: „Kritik möchte SE Frau Wienke insbesondere an der Beibehaltung der freilaufenden Rechts- abbieger üben. Sie bittet hierfür eine Erklärung nachzureichen.“ Antwort der Verwaltung: Im in den Planausschnitten dargestellten Teil der Gummersbacher Straße bestehen drei frei- laufende Rechtsabbieger: - von der Geschwister-Katz-Straße in die Straße des 17. Juni: Von Osten kommend sollen im Rahmen der Maßnahme zur fahrradfreundlichen Umge- staltung in der Geschwister-Katz-Straße lediglich vorgezogene Radaufstellflächen sowie eine kurze Hinführung markiert werden. Der freilaufende Rechtsabbieger wurde insofern nicht überplant. Im Rahmen der Detailplanung soll jedoch geprüft werden, ob dieser frei- laufende Rechtsabbieger mit einfachen Maßnahmen aus dem Baukasten gesichert wer- den kann. - von der Straße des 17. Juni in die Gummersbacher Straße: An diesem freilaufenden Rechtsabbieger wurde sich an die Vorgaben des BV-Antrags der Grünen vom 08.03.2018 gehalten (vgl. AN/0268/2018). So soll eine in Rot einge- färbte Furt die Fahrlinie der Radfahrenden von Osten verdeutlichen. Darüber hinaus wurde sich bei der Planung gleich mehrerer Elemente des Baukastens zur Sicherung freilaufender Rechtsabbieger (vgl. Mitteilung 0779/2023, Anlage 1) bedient: Reduzierung des fahrbaren Radius durch Sperrflächen, Beschilderung „Achtung queren- der Radverkehr“ sowie Erneuerung der bestehenden Markierungen (Radfurt und Fuß- gängerüberweg) - von der westl. Gummersbacher Straße in die Sackgasse (auf Höhe des B&B) Auch an diesem (schwach frequentierten) freilaufenden Rechtsabbieger soll ein Element aus dem Baukasten zur Sicherung freilaufender Rechtsabbieger umgesetzt werden. So soll die Führung des Radverkehrs auf die Fahrbahn verlegt und die bestehende Radfurt demarkiert werden. Zur fahrbahnseitige Führung des Radverkehrs soll ein 2,50 Meter breiter Radfahrstreifen mit 75 Zentimeter Sicherheitsraum zum fließenden Kfz-Verkehr markiert werden. Der überfahrbare Bereich soll als in Rot eingefärbte Furt ausgebildet werden. In diesem Zusammenhang soll noch einmal verdeutlicht werden, dass die fahrradfreundliche Umgestaltung der Gummersbacher Straße gemäß des RVKI-„Eimerplans“ (Beschluss 1171/2016, Anlage 5) ursprünglich mit einfachen Markierungsmaßnahmen sowie kleinen baulichen Arbeiten umgesetzt werden sollte. Eine bauliche Umgestaltung der oben genann- - 4 - ten Knotenpunkte mit Rückbau der freilaufenden Rechtsabbieger ist im Rahmen der fahrrad- freundlichen Umgestaltung nicht vorgesehen, zumal allein die neu angedachte Bedarfs-LSA den Planungsaufwand deutlich erhöht.
Anlage 3 - Präsentation
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Stadt Köln, 68 Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung, Team Fahrradbeauftragter 1 Anlage 3 Präsentation vom 23.02.2023 - Thema: Gummersbacher Straße Stadt Köln, 68 Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung 2 Gummersbacher Straße Vorschlag Stadtverwaltung: Einrichtung Radverkehrsanlagen Keine fahrbahnseitige Radverkehrsanlage vorgesehen Keine fahrbahnseitige Radverkehrsanlage vorgesehen Stadt Köln, 68 Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung 3 Projekt Gummersbacher Straße Ergebnis des Abstimmungsgesprächs mit der LANXESS arena Stadt Köln, 68 Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung 4 Projekt Gummersbacher Straße Ergebnis des Abstimmungsgesprächs mit der LANXESS arena: Einrichtung der Bedarfsampel im Zufahrtsbereich des Parkhauses Stadt Köln, 68 Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung 5 Projekt Gummersbacher Straße Ergebnis des Abstimmungsgesprächs mit der LANXESS arena Schematische Darstellung: durch LANXESS arena zu Veranstaltungen umzulegende Klappbeschilderung (ca. 50 Veranstaltungen im Jahr) Stadt Köln, 68 Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung 6 Projekt Gummersbacher Straße Ergebnis des Abstimmungsgesprächs mit der LANXESS arena Schematische Darstellung: durch LANXESS arena zu Veranstaltungen umzulegende Klappbeschilderung (ca. 50 Veranstaltungen im Jahr) Ergebnis des Abstimmungsgesprächs mit der LANXESS arena Stadt Köln, 68 Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung 7 Projekt Gummersbacher Straße Schematische Darstellung: durch LANXESS arena zu Veranstaltungen umzulegende Klappbeschilderung
Anlage 2a - Plan 1_Gummersbacher Straße
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Umwelt auf dem Seitenstreifen Feuerwehrzufahrt Feuerwehrzufahrt auf dem Seitenstreifen Feuerwehrzufahrt Feuerwehrzufahrt 3.15 2.50 3.00 3.00 3.04 1.50 2.50 3.00 3.00 3.01 1.50 3.00 3.00 3.85 1.50 1.60 2.50 3.21 1.21 3.00 3.00 3.00 75 1.50 75 3.15 3.00 6.90 1.50 3.00 2.75 3.25 2.50 2.50 3.25 2.75 3.00 1.50 3.00 3.00 1.16 3.25 2.50 3.00 3.00 1.24 3.25 2.50 Darstellung des Bestands veraltet Neue LSA an der Zufahrt des P 3/4 - ausschließlich bei Veranstaltungsende über Verkehrsleitzentrale einzuschalten - verkehrsabhängige Steuerung; Erfassungseinrichtungen (auch in Tiefgaragenausfahrt) zu realisieren - auf Blindensignalisierung inkl. Leitelemente soll verzichtet werden Alle Richtungen nur Ein- und aussteigen TAXI frei Hier gilt die StVO Liefer- verkehr frei 2 x Hier gilt die StVO 4 1 Hinweis Abschleppdienst Wegweiser P4 Rettungsweg freihalten kein Winterdienst Nur Feuerwehrzufahrt B B-0,5/0,2 B-0,5/0,2 S BB VZ 237 VZ 237 B VZ 209-20 VZ 209-20 BB Rückschnitt Baum HB HB HB pflastern 10/20/10 grau pflastern 10/20/10 grau pflastern 10/20/10 grau Sonder-VZ 521-30 Bord Bord +-0 +-0 Bord Bord +-0 Neuer Schilderpfosten Piktogramm = b 1,6 x h 2,1 m Piktogramm = b 1,6 x h 2,1 m Piktogramm = b 1,6 x h 2,1 m Piktogramm = b 1,6 x h 2,1 m Piktogramm = b 1,6 x h 2,1 m Piktogramm = b 1,6 x h 2,1 m Piktogramm = b 1,6 x h 2,1 m Piktog ramm = b 1,6 x h 2,1 m Piktogramm = b 1,6 x h 2,1 m Piktogramm = b 1,0 x h 1,3 m S S S S S S S 1/1 S 1,5/1,5 S B 1,5/1,5 B B S S S S S 0,5/0,2 B 3/3 S S 1/1 B B 1,5/1,5 S S S 0,5/0,2 S S S 1/1 S 1/1 S 0,5/0,2 B S 1/1 S 1/1 S 1 S 1/1 S S 1/1 Piktogramm = b 1,0 x h 1,3 m Piktogramm = b 1,0 x h 1,3 m Piktogramm = b 1,0 x h 1,3 m Piktogramm = b 1,0 x h 1,3 m S 1/1 S 1/1 S 3/3 S 3/3 S 1/1 Wartelinie VZ 240 S S VZ 239 Amtsleiter/-in (68) Datum Straßenname/Maßnahme Bezirk/Stadtteil Abteilungsleiter/-in (682) Gruppenleiter/-in Sachbearbeiter/-in Plannummer EDV-Projekt/Dateiname Planart Bearbeitet/Datum Maßstab Gezeichnet/Datum 1: Änderungen Bearb. Gez. Gepr. Geneh. Datum Dienststelle Art der Abstimmung Unterschrift Datum 68 - Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung Pos. A B C Vermessungstechnische Grundlage im Höhensystem Übersichtsplan NHN NHN Koordinatensystem Gauß-Krüger UTM / ETSR85 250 1135 mm 297 mm Innenstadt/Deutz sowie Kalk Markierung und Beschilderung Weischet/10.03.23 Gummersbacher Straße Einrichtung Radfahrstreifen / Wechselnutzungsspur 10.03.2023 Anlage 2a: Plan 1/4 (682/2) Herr Weischet (682/2) Herr Lemke Herr Möllers Herr Siggelkow Anordnung Nr: ______________________ Anhörungsverfahren für Beschilderungen / Markierungen gemäß § 45 StVO durchgeführt am ___________________ Polizeipräsidium Köln , Direktion Verkehr /11 Im Auftrag _______________________ Angeordnet: Stadt Köln, die Oberbürgermeisterin, Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung Im Auftrag ___________________________
Anlage 4 - geplante Führung des Radverkehrs
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LANXESS arena Anlage 4 - geplante Führung des Radverkehrs: Durchgängiger Radfahrstreifen Wechselnutzungsspur Schutzstreifen/Furt Gehweg, Radverkehr frei Stand: 09.03.2023 Stadt Köln, Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung
Anlage 1_Öffentlichkeitsbeteiligung
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Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung Die Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung ist allen Beschlussvorlagen der Verwaltung für Gremien, auf die die Leitlinien Öffentlichkeitsbeteiligung Anwendung finden, beizufügen. Klicken Sie dazu bitte in das nachfolgende Feld, wählen Sie eine der drei Varianten aus und machen Sie die entsprechenden Angaben. Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen. Warum wird keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschlagen? - Der Gestaltungsspielraum ist nicht ausreichend. Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung (Begründung zwingend erforderlich): Im Bestand existieren keine Radverkehrsanlagen in der Gummersbacher Straße. Zur kurzfristigen Umsetzung einer fahrradfreundlichen Umgestaltung des Straßenraums gemäß Radverkehrskonzept Innenstadt (RVKI) sollen die Autospuren in Radfahrstreifen umgewandelt werden. Alternative Führungsformen für den Radverkehr erfordern einen mehrjährigen Planungs- und Realisierungszeitraum. Darüber hinaus wurde die Öffentlichkeit bereits im Rahmen der Erstellung des RVKI beteiligt. Kontakt OB/2 Referat für Strategische Steuerung Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Brückenstraße 5-11 50667 Köln Telefon: 0221 – 221 25044 E-M ail: oeffentlichkeitsbeteiligung@stadt-koeln.de Intranetauftritt: Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung
Anlage 5 - Bürgervorschlag zur Öffentlichkeitsbeteiligung
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Anlage 5 Von: online-formularversand@stadt-koeln.de <online-formularversand@stadt- koeln.de> Gesendet: Donnerstag, 13. April 2023 08:06 An: Oeffentlichkeitsbeteiligung <oeffentlichkeitsbeteiligung@STADT-KOELN.DE> Betreff: Vorschlag zur Durchführung einer Öffentlichkeitsbeteiligung Folgende Information oder Nachricht wurde über das Online-Formular 'Vorschlag zur Durchführung einer Öffentlichkeitsbeteiligung' am 13.04.2023 08:06:14 an Sie geschickt Zuständiges Gremium: Verkehrsausschuss Thema/Name der Vorlage: Radverkehrsfreundliche Umgestaltung in der Gummersbacher Straße Nummer der Vorlage: 3430/2022 Ich bin selbst betroffen: Ich nutze das Angebot beziehungsweise meine Familie nutzt das Angebot. Anderer Grund: Wir und viele andere Kölner*innen nutzen die Gummersbacher Straße täglich als Radfahrende. Die Verwaltung hat das Thema jahrelang diskutiert. Hierbei wurden nur Wirtschaftsvertreter angehört. Aufgrund der Bedeutungen der Gummersbacher Straße für den Radverkehr zwischen Kalk/Mülheim zur Innenstadt ist die Angelegenheit für die Bürgerinnen äußerst wichtig. Eine Bürgerbeteiligung ist daher durchzuführen. Die Bürgerbeteiligung ist auch durchzuführen, da die Gummersbacher Straße teil der vom Verkehrsausschuss bereits beschlossen RadPendlerRoute ist und damit sogar ein überregionales Interesse besteht. Schließlich ist die Bürgerbeteiligung durchzuführen, da trotz der Bedeutung der Straße für den Radverkehr wie so häufig Standards unterschritten werden sollen und teilweise gar keine Radverkehrs Infrastruktur geplant ist. Auch hierzu sind die Bürgerinnen anzuhören. Ich bin zwar nicht selbst betroffen aber: Ich bin Expertin oder Experte für das Thema und möchte meine Kenntnisse einbringen. Vorname: XXXX Nachname: XXXXX
Anlage 2c - Plan 3_Gummersbacher Straße
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mit Parkschein 9-23h 46 2.50 75 3.29 3.37 60 2.00 2.00 30 2.65 5.00 1.75 3.25 3.28 3.20 3.26 3.21 3.35 75 2.50 3.21 2.50 75 3.29 3.28 3.20 Richtungsfeld Sperrfeld Richtungsfeld Sperrfeld Baustelle MA DB frei Falschparker werden abgeschleppt Ankündigung 2 x linksweisend Feuerwehr Aufstellfläche Feuerwehr Aufstellfläche Wegweiser in alle Richtungen 32U358790.7247 5644966.7224 1.1 1 2 2.1 3 3.1 FW 1 FW 1.2 FW A1 AHFW A1 B1 Perm issivsignal Feuerwehr Quittungssignal Feuerwehr FW 1.1 FW A1.1 AHFW A1.1 BB B-0,5/0,2 B-0,5/0,2 BB BB B-0,5/0,2 B-0,5/0,2 B-0,5/0,2 B-0,5/0,2 B-0,5/0,2 B-0,5/0,2 BB B B B B B VZ 239 + VZ 1022-10 VZ 239 + VZ 1022-10 VZ 239 + VZ 1022-10 Neuer Schilderpfosten B-0,5/0,2 B-0,5/0,2 B-0,5/0,2 B-0,5/0,2 Sonder-VZ 521-30 vertikal klappbar dreifeldrig vgl. Abbildung Sonder-VZ 521-30 vertikal klappbar dreifeldrig vgl. Abbildung VZ283-31 Gehweg- pflaster Gehweg- pflaster Radweg- pflaster +-0 wird umgeklappt zu: (während Verstaltungen) linkes Schild (im Alltagsverklehr) wird umgeklappt zu: rechtem Schild (während Verstaltungen) VZ 239 VZ283-31 taktiler Trennstreifen ~ ~ Hinweisbeschilderung: "Rad linksabbiegend" prüfen Verlängerung "Zebrastreifen" prüfen Piktogramm = b 1,6 x h 2,1 m Piktogramm = b 1,6 x h 2,1 m Piktogramm = b 1,6 x h 2,1 m Piktogramm = b 1,6 x h 2,1 m Piktogramm = b 1,6 x h 2,1 m Piktogramm = b 1,6 x h 2,1 m Piktogramm = b 1,6 x h 2,1 m Piktogramm = b 1,0 x h 1,3 m Piktogramm = b 1,0 x h 1,3 m S 0,5/0,2 S 0,5/0,2 +3cm +3cm +0cm +0cm +3cm +0cm +3cm +0cm +3cm +0cm +0cm +3cm M1 M2 M3 M4 M5 M6 M7 B B B B B B B B-0,5/0,2 B-0,5/0,2 B-0,5/0,2 B-0,5/0,2 B B-0,5/0,2 B-0,5/0,2 Amtsleiter/-in (68) Datum Straßenname/Maßnahme Bezirk/Stadtteil Abteilungsleiter/-in (682) Gruppenleiter/-in Sachbearbeiter/-in Plannummer EDV-Projekt/Dateiname Planart Bearbeitet/Datum Maßstab Gezeichnet/Datum 1: Änderungen Bearb. Gez. Gepr. Geneh. Datum Dienststelle Art der Abstimmung Unterschrift Datum 68 - Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung Pos. A B C Vermessungstechnische Grundlage im Höhensystem Übersichtsplan NHN NHN Koordinatensystem Gauß-Krüger UTM / ETSR85 250 1135 mm 297 mm Innenstadt/Deutz sowie Kalk Markierung und Beschilde rung Weischet/10.03.23 (682/2) Herr Weischet (682/2) Herr Lemke Herr Möllers Herr Siggelkow 10.03.2023 Anlage 2c: Plan 3/4 Gummersbacher Straße Einrichtung Radfahrstreifen / Wechselnutzungsspur Anordnung Nr: ______________________ Anhörungsverfahren für Beschilderungen / Markierungen gemäß § 45 StVO durchgeführt am ___________________ Polizeipräsidium Köln , Direktion Verkehr/11 Im Auftrag _______________________ Angeordnet: Stadt Köln,Die Oberbürgermeisterin , Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung Im Auftrag ___________________________
Anlage 6 - Auszug Verkehrsausschuss 25.04.2023
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Anlage 6 Geschäftsführung Verkehrsausschuss Frau Krause Telefon: (0221) 221-25909 Fax: (0221) 221-24447 E-Mail: angela.krause@stadt-koeln.de Datum: 26.04.2023 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 24. Sitzung des Verkehrsausschusses vom 25.04.2023 öffentlich 3.3 Radverkehrsfreundliche Umgestaltung in der Gummersbacher Straße 3430/2022 RM Wahlen stellt seitens der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fest, dass die Vorlage eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Status quo darstelle. Er schlage jedoch vor, sie heute zunächst ohne Votum in die Bezirksvertretungen Innenstadt und Kalk zu verweisen; er habe zunächst einige Fragen und Anregungen. So möchte er wissen, ob eine Evaluation seitens der Verwaltung vorgesehen sei, ins- besondere im Hinblick auf die Wechselspur und die Vorgabe an die Lanxess-Arena, die Schilder zu bedienen bzw. umzuklappen. Im Bereich der Bushaltestelle zur Kreuzung Deutz-Kalker Straße sei der Schutzstrei- fen mit 1,50 m sehr schmal bemessen; hier rege er an, diesen zu verbreitern und die linke Geradeausspur zu verschmälern. Weiterhin schlägt er vor, die Ausfädelung für die Radfahrenden bzw. Sperrfläche Rich- tung Polizei aus Sicherheitsgründen mit einer baulichen Abtrennung zu versehen; an- dernfalls befürchte er ein Überfahren der Sperrfläche durch den motorisierten Individu- alverkehr. Im Bereich der Busspur zur Deutz-Kalker Straße sei eine Aufstellfläche für den Rad- verkehr wünschenswert; bisher sei vorgesehen, den Radverkehr hier wieder auf den baulich getrennten Radweg zu führen. Sinnvoll sei diese Aufstellfläche jedoch für Rad- fahrende, die weiter auf Straßenniveau fahren möchten. Letztendlich fragt Herr Wahlen noch nach einer Optimierung der Ampelschaltung an der Deutz-Kalker Straße. Bisher sei die se für den Radverkehr mit längeren Wartezei- ten verbunden. SE Wienke teilt seitens der Fraktion Die Linke. mit, dass diese der Vorlage nicht zu- stimmen werde. Insbesondere auf dieser stark frequentierten Pendlerstrecke werde 2 eine angemessene Radinfrastruktur benötigt. Warum sich die Verwaltung hier mit ei- nem ansässigen Unternehmen auf einen Kompromiss geeinigt habe, erschließe sich ihr in keiner Weise. Kritik möchte sie insbesondere an der Beibehaltung der freilaufen- den Rechtsabbieger üben. Sie bittet hierfür eine Erklärung nachzureichen. Für die FDP-Fraktion hingegen signalisiert SB Dr. Beese Zustimmung zur Vorlage und Dank für die konstruktive Zusammenarbeit und Einigung mit der Lanxess-Arena, die ein sehr wichtiger Wirtschaftsfaktor für Köln sei. Beschluss: Der Verkehrsausschuss verweist die Vorlage zur Anhörung in die Bezirksvertretungen Innenstadt und Kalk. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt
Anlage 9 - Stellungnahme zum BV 8-Beschluss
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/ 2 Anlage 9 Stellungnahme der Verwaltung zum Beschluss der BV Kalk am 11.05.2023 „Radverkehrsfreundliche Umgestaltung in der Gummersbacher Straße“ Gemäß Auszug aus dem Beschlussprotokoll wurde die entsprechende Verwaltungsvorlage abgelehnt. Stattdessen wurde ein Änderungsantrag, AN/0891/2023, beschlossen, die Ver- waltungsvorlage wie folgt zu ersetzen: „Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung damit, 1. eine breite Öffentlichkeitbeteiligung zur Umgestaltung der Gummersbacher Straße durchzuführen, 2. eine Verkehrszählung bei größeren Veranstaltungen in der Lanxess-Arena durch- zuführen, 3. darzustellen, wie die Einrichtung einer Wechselnutzungsspur in Fahrtrichtung Deutz per Klappbeschilderung gerade zu Stoßzeiten zu Radverkehrsfreundlichkeit führt, 4. die Ergebnisse bis spätestens zum Ende des 3. Quartals 2023 im Rahmen einer angepassten Vorlage vorzulegen.“ Stellungnahme der Verwaltung Zu 1.): Die Maßnahme ist ein Vorhaben aus dem politisch beschlossenen Radverkehrskonzept In- nenstadt (RVKI), zu dem bereits eine Beteiligung der Öffentlichkeit stattgefunden hat. Die Vorlage dient ausschließlich dazu, das Vorhaben in seiner konkreten Umsetzung zu präzisie- ren und die in der Vorlage beschriebene Ausführung beschließen zu lassen. Die Verwaltung sieht insofern keine Grundlage und Notwendigkeit für eine erneute Öffentlichkeitsbeteiligung. Zu 2.): Bei einer größeren Veranstaltung wurde bereits eine Verkehrszählung durchgeführt (Mai 2019, Konzert Enrique Iglesias). Dabei wurde Videomaterial des Verkehrsgeschehens aufge- nommen und ausgewertet. Außerdem wurden Beobachtungen durch die Verwaltung zusam- men mit der LANXESS Arena vor Ort durchgeführt. Aus diesen Erkenntnissen und zahlrei- chen Abstimmungsterminen mit dem Betreiber der Arena resultierte die der Beschlussvor- lage beigefügte Planung inkl. der vorgeschlagenen Bedarfsampel auf Höhe der Parkhauszu- fahrt (P3/4). Die o. g. Zählung kann von der Verwaltung bereitgestellt werden. Weitere Zäh- lungen werden für nicht erforderlich gehalten, weil sie zu keinen neuen Erkenntnissen führen werden. Zu 3.): Die vorgestellte Planung sieht einen dauerhaften Radfahrstreifen in Fahrtrichtung Kalk und eine Wechselnutzungsspur in Fahrtrichtung Deutz vor. Die Wechselnutzungsspur stellt ge- genüber dem Bestand eine deutliche Verbesserung für Radfahrende dar, weil diese zu etwa 98 % der Zeit als Radfahrstreifen ausgeschildert sein wird. Lediglich während jeweils rund 3 Stunden zu den ca. 50 Großveranstaltungen im Jahr soll Kfz-Verkehr auf der rechten Spur zuglassen werden, um dem zeitweise deutlich erhöhten Kfz-Verkehrsaufkommen in der Straße gerecht zu werden. - 2 - Nach erfolgter Markierung und Umgestaltung der Gummersbacher Straße kann die Maß- nahme fortlaufend optimiert werden. So wäre beispielsweise eine Option der Nachrüstung, für Radfahrende eine Umleitungsbeschilderung am Knotenpunkt Walter-Pauli-Ring/Gum- mersbacher Straße zu installieren, die während Veranstaltungen eine Führung über die pa- rallel verlaufende Deutz-Kalker-Straße empfiehlt. Zu 4.) Siehe Punkte 1-3.
Anlage 2d - Plan 4_Gummersbacher Straße
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Umwelt Umwelt frei frei Umwelt frei Umwelt 1.63 4.14 1.16 4.55 2.50 2.92 5.00 8.50 1.00 2.75 2.50 2.75 2.50 1.25 1.50 4.25 5.00 1.00 3.01 2.25 1.25 1.00 3.25 Lanxess Arena Deutz Ost 34 Zentrum Zoobrücke Ankündigung 2 x linksweisend Richtungsweiser Parkhaus Köln Arcaden Wegweiser Köln Arcaden Wegweiser in alle Richtungen Hinweis Maximalbelastung Tunnel / Brücke B-0,5/0,2 B-0,5/0,2 B B-0,5/0,2 B B HB +-0 +-0 Auffahrtbereich für Radfahrende nullabsenken/an bestehenden Radweg angleichen und in Rot pflastern VZ 240 + VZ 1000-31 VZ 239 S S B-0,5/0,2 Markierung erneuern Neuer Sch ilderpfosten S S S S 1,5 Sonder-VZ 521-30 vertikal klappbar dreifeldrig vgl. Abbildung Sonder-VZ 521-30 vertikal klappbar dreifeldrig vgl. Abbildung VZ283-31 S 1/1 B-0,5/0,2 linkes Schild (im Alltagsverklehr) wird umgeklappt zu: rechtem Schild (während Verstaltungen) B-0,5/0,2 VZ 205 + VZ 1000-32 Neuer Schilderpfosten Hinweisbeschilderung: "Rad bei Veranstaltungen" prüfen Piktogramme = b 1,6 x h 2,1 m Piktogramm = b 1,0 x h 1,3 m Piktogramm = b 1,6 x h 2,1 m Piktogramm = b 1,6 x h 2,1 m Piktog ramm = b 1,0 x h 1,3 m Piktogramm = b 1,6 x h 2,1 m Piktog ramm = b 1,0 x h 1,3 m Piktogramm = b 1,0 x h 1,3 m B B S 1/1 B-0,5/0,2 B-0,5/0,2 B-0,5/0,2 B-0,5/0,2 B Amtsleiter/-in (68) Datum Straßenname/Maßnahme Bezirk/Stadtteil Abteilungsleiter/-in (682) Gruppenleiter/-in Sachbearbeiter/-in Plannummer EDV-Projekt/Dateiname Planart Bearbeitet/Datum Maßstab Gezeichnet/Datum 1: Änderungen Bearb. Gez. Gepr. Geneh. Datum Dienststelle Art der Abstimmung Unterschrift Datum 68 - Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung Pos. A B C Vermessungstechnische Grundlage im Höhensystem Übersichtsplan NHN NHN Koordinatensystem Gauß-Krüger UTM / ETSR85 250 950 mm 297 mm Innenstadt/Deutz sowie Kalk Markierung und Beschilderung Weischet/10.03.23 Gummersbacher Straße Einrichtung Radfahrstreifen / Wechselnutzungsspur Herr Weischet (682/2) (682/2) Herr Lemke Herr Möllers Herr Siggelkow 10.03.2023 Anlage 2d: Plan 4/4 Anordnung Nr: ______________________ Anhörungsverfahren für Beschilderungen / Markierungen gemäß § 45 StVO durchgeführt am ___________________ Polizeipräsidium Köln , Direktion Verkehr/11 Im Auftrag _______________________ Angeordnet: Stadt Köln,Die Oberbürgermeisterin , Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung Im Auftrag ___________________________
Beschlussvorlage Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle III/68/682/2 682/2 Vorlagen-Nummer 3430/2022 Freigabedatum 12.04.2023 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Radverkehrsfreundliche Umgestaltung in der Gummersbacher Straße Beschlussorgan Verkehrsausschuss Gremium Datum Beschluss: Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung damit, die Gummersbacher Straße unter Umwandlung der jeweils rechten Autospur gemäß vorgelegter Planung fahrradfreundlich um- zugestalten. Dabei soll in Fahrtrichtung Kalk ein durchgängiger Radfahrstreifen eingerichtet werden. In Fahrtrichtung Deutz soll eine Wechselnutzungsspur eingerichtet werden, die per Klappbeschilderung im Alltagsverkehr als Radfahrstreifen und zu jährlich circa 50 größeren Veranstaltungen der LANXESS Arena als Mischfahrstreifen ausgewiesen werden soll. Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob Teilabschnitte ggfs. als vorgezogene Maßnahme umgesetzt werden können. Weiterhin beauftragt der Ausschuss die Verwaltung mit der Errichtung einer Lichtsignalanlage im Bereich des Parkhauses P 3/4 der Lanxess-Arena. Für die Umsetzung der Maßnahme entstehen Kosten in Höhe von rund 440.000 €. Davon sind 175.000 € ergebniswirksam und 265.000 € investiv. Der Verkehrsausschuss verzichtet auf Wiedervorlage, sofern die Bezirksvertretungen ohne Einschränkungen zustimmen. Verkehrsausschuss 25.04.2023 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 27.04.2023 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 11.05.2023 Verkehrsausschuss 23.05.2023 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen 265.000 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 175.000 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen 13.250 € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Bedeutung für den Radverkehr Die Achse Deutzer Brücke – Deutzer Freiheit – Deutz-Kalker-Straße – Gummersbacher Stra- ße – Kalker Bürgerpark ist für Radfahrende die direkteste Verbindung zwischen der Kölner Innenstadt und Kalk (siehe Abbildung 1). Ab dem Bürgerpark führt die derzeit in Planung be- findliche Fahrradstraßenachse Radfahrende künftig über die Peter-Stühlen- und Thumbstraße weiter nach Osten. Im Bestand bedeutet die Gummersbacher Straße als Teilstück der Achse für Radfahrende eine besondere Netzlücke, weil im Ist-Zustand keine Radinfrastruktur exis- tiert. Die jährlich steigende Zahl Radfahrender muss sich die Fahrbahn der Gummersbacher Straße daher im Mischverkehr mit dem motorisierten Individualverkehr bei Tempo-50 teilen. Die Achse wird von vielen Rad-Pendelnden aus Kalk genutzt, um die in Deutz angesiedelten Unternehmen zu erreichen. Ebenso nutzen zum Beispiel Mitarbeitende der Polizei diese Rou- te in die andere Richtung. Hinzu kommen Kinder und Jugendliche, welche aus Kalk kommend die Schulen in Deutz besuchen oder Sportstätten erreichen. In den vergangenen Jahren er- reichten die Verwaltung entsprechend zahlreiche Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern, die den Teilabschnitt der oben beschriebenen Achse für Radfahrende als unkomfortabel und unsicher empfinden. Dabei wird aus Sicht der Radfahrenden vor allem der erste Abschnitt in östlicher Fahrtrichtung auf Höhe des Alten Deutzer Kommunalfriedhofs unangenehm wahrge- 3 nommen. Als eine der mit dem Radverkehrskonzept Innenstadt in 2016 durch den Verkehrsausschuss beschlossenen, vorgezogen umzusetzenden Maßnahmen („Eimerplan“) soll die Gummersba- cher Straße somit radverkehrsfreundlich umgestaltet werden (Vorlage 1171/2016). Abbildung 1: Übersicht Gummersbacher Straße Anpassung der Autofahrspuren Die Gummersbacher Straße ist als vierspurige Straße ausgebaut. Gemäß einer Zählung aus dem Jahr 2018 sind in der Tages-Spitzenstunde zwischen 15.45 Uhr und 16.45 Uhr im Quer- schnitt (d. h. beide Fahrtrichtungen zusammengezählt) 1.051 Autos unterwegs. Somit ist die Verkehrsbelastung in der Gummersbacher Straße mit der in der bereits fahrradfreundlich um- gestalteten Magnusstraße vergleichbar. Hier wurden im Rahmen einer Verkehrszählung aus dem Jahr 2019 im Querschnitt 1.031 Autos in der abendlichen Spitzenstunde gezählt. In der Richtlinie für die Anlage von Stadtstraßen (RASt) von 2006 wird als Anhaltswert bei vierstreifigen Streckenabschnitten eine Kapazität zwischen 1.800 Autos/h und 2.600 Autos/h je Richtung angegeben. Daraus abgeleitet rechtfertigt eine Querschnittsbelastung von 3.600 bis 5.200 Autos/h den Ausbau vierspuriger Straßen. Für zweistreifige Fahrbahnen wird in der RASt eine Kapazität zwischen 1.400 Autos/h und 2.200 Autos/h angegeben (siehe Tabelle 1). Der Straßenraum der Gummersbacher Straße ist damit im Bestand in Bezug auf die alltägli- che Kfz-Verkehrsbelastung überdimensioniert. Kapazität vierstreifiger Fahrbahnen gemäß RASt 3.600 – 5.200 Kfz/h Kapazität zweistreifiger Fahrbahnen gemäß RASt 1.400 – 2.200 Kfz/h Verkehrsbelastung in der Gummersbacher Straße (Spitzenstunde) 1.051 Kfz/h Verkehrsbelastung in der Magnusstraße (Spitzenstunde) 1.031 Kfz/h Tabelle 2: Kapazität vier -/zweistreifiger Fahrbahnen und Verkehrsbelastungen Magnus- und Gummersbacher Straße 4 Die Leistungsfähigkeit einer Straße entscheidet sich an den Knotenpunkten, nicht auf der Strecke. Im Falle der Gummersbacher Straße soll der Abfluss der Straße daher durch eine unveränderte Anzahl der wegführenden Fahrspuren an den Kreuzungen der Gummersbacher Straße mit der Deutz-Kalker Straße und dem Walter-Pauli-Ring gewährleistet bleiben. Der Zufluss auf die Gummersbacher Straße findet schon im Bestand von allen zuführenden Stra- ßen - Deutz-Kalker-Straße West, - Deutz-Kalker Straße Ost, - Walter-Pauli-Ring, - Straße des 17. Juni, - Geschwister-Katz-Straße, nur einspurig statt. Wechselnutzungsspur und Radfahrstreifen Abseits des Alltagsverkehrs werden im Rahmen der mit dieser Beschlussvorlage vorgeschla- genen Umgestaltung auch für den Veranstaltungsverkehr keine maßgeblichen verkehrstech- nischen Verschlechterungen erwartet. Nach eigener Auskunft finden in der LANXESS-Arena jährlich ca. 50 Großveranstaltungen statt. Um dem hohen Kfz-Verkehrsaufkommen vor Ver- anstaltungen gerecht zu werden, soll eine spezielle Lösung für die westwärts gerichteten Fahrstreifen der Gummersbacher Straße umgesetzt werden, die in mehreren Abstimmungs- terminen mit der Geschäftsführung der LANXESS-Arena erarbeitet und abgestimmt wurde. Die rechte Fahrspur zwischen Walter-Pauli-Ring und LANXESS-Arena-Parkhaus P3/4 soll in eine Wechselnutzungsspur umgewandelt werden. Per Klappbeschilderung soll die jeweils gültige Nutzung angezeigt werden. So soll der rechte Fahrstreifen im Alltagsverkehr und somit zu ca. 98 % der Zeit als Radfahrstreifen ausgewiesen werden. Circa 3 Stunden vor Veranstal- tungsbeginn sollen die Schilder umgeklappt und der Fahrstreifen für den Arenaverkehr mit dem Ziel Parkhaus P3/4 freigegeben werden. Das Umklappen soll von Mitarbeitenden der LANXESS-Arena durchgeführt werden. So soll das vorübergehend erhöhte Kfz- Verkehrsaufkommen stadteinwärts abgewickelt werden. Während der Veranstaltungen wer- den die Schilder wieder zurückgeklappt. In östlicher Fahrtrichtung soll im Abschnitt zwischen Deutz-Kalker-Straße und der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung unter Umwandlung der rechten Fahrspur ein 2,50 Meter breiter Radfahrstreifen nach Kölner Modell entstehen (vgl. dazu Anlagen 2a-d – Pläne 1-4, Anlage 3 – Präsentation und Anlage 4 – Führung des Radverkehrs). Östlich des LANXESS- Arena-Parkhauses P3/4 soll darüber hinaus bis zur Fachhochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung ein circa 0,75 Meter breiter Sicherheitsraum zwischen Radfahrstreifen und flie- ßendem Kfz-Verkehr berücksichtigt werden. Im Rahmen des Runden Tisches Radverkehr wurde vonseiten des ADFC darum gebeten zu prüfen, ob die Wechselnutzungsspur während der Veranstaltungszeiten als Radweg mit Frei- gabe für Kfz-Verkehr ausgewiesen werden kann. Um zu Veranstaltungen eine Gleichberechti- gung zwischen Kfz- und Radverkehr zu erzielen und den Abstimmungen zwischen LANXESS- Arena und der Verwaltung zu entsprechen, soll die Spur im Veranstaltungsfall als Mischfahr- streifen ausgewiesen werden, auf dem keine der beiden Verkehrsarten bevorzugt wird. Signalisierung der Ein-/Ausfahrt des LANXESS-Arena-Parkhauses P3/4 Um dem hohen Aufkommen abbiegender Fahrzeuge vor Veranstaltungsbeginn in das LAN- XESS-Arena-Parkhaus P3/4 gerecht zu werden, sollen separate Abbiegespuren eingerichtet werden. So kann zugunsten einer effektiveren Füllung des Parkhauses vor Veranstaltungsbe- ginn der Geradeausverkehr in Fahrtrichtung Westen angehalten werden, um Besucherinnen und Besuchern der Arena die Einfahrt in das Parkhaus zu erleichtern und einen Rückstau auf die Deutz-Kalker-Straße zu verhindern. Eine separate Rechtsabbiegespur in Verlängerung der zuvor beschriebenen Wechselnutzungsspur soll verhindern, dass der Geradeausverkehr auf 5 der Gummersbacher Straße von rechtsabbiegenden Autos zurückgestaut wird. Die Ausfahrspuren des Parkhauses sollen entsprechend der künftigen Kfz-Spurenzahl auf der Gummersbacher Straße angepasst werden. Im Bestand wird über zwei Abbiegespuren und eine Mischspur jeweils zweispurig aus dem Parkhaus nach rechts und links abgebogen. Hier- bei muss der jeweils starke straßenparallele Fuß- und Radverkehr gekreuzt und der vorfahrts- berechtigte Kraftfahrzeugverkehr beachtet werden. Nach Veranstaltungsende kann hier nur bedingt Sicherheit und Leistungsfähigkeit gewährleistet werden, sodass eine signalgeregelte Vorfahrtsregelung zwischen der Verwaltung und LANXESS-Arena abgestimmt wurde. Die geplante Ampelanlage soll ausschließlich zu Veranstaltungen bei Nutzung des P 3/4 einge- schaltet werden. Die Ein- und Ausschaltung erfolgt über die Verkehrsleitzentrale. Die Steue- rung soll verkehrsabhängig realisiert werden, Erfassungseinrichtungen müssen auch in der Tiefgaragenausfahrt realisiert werden. Auf eine Blindensignalisierung, inklusive Blindenlei- telemente muss bei der Bedarfsampel aufgrund der geometrischen Voraussetzungen verzich- tet werden (siehe dazu Abbildung 2). Der an die Furt über die Deutz-Kalker Straße anschließende Radfahrstreifen auf der Südseite der Gummersbacher Straße kann auf Höhe der Parkhauszufahrt ohne Einschränkung in 2,50 Meter Breite umgesetzt werden. In Gegenrichtung soll die Wechselnutzungsspur in einen 1,50 Meter breiten Schutzstreifen auslaufen, der über die Zufahrten der Bus- und Taxispur hinweg an den baulichen Radweg entlang der Deutz-Kalker Straße anschließen soll. Abb ildung 2: Zufahrt LANXESS -Arena-Parkhaus P3/4 Zur Realisierung der geplanten Lichtsignalanlage an der Zufahrt des LANXESS-Arena- Parkhauses P 3/4 sind Anpassungen auf Privatgelände erforderlich. Dazu sind entsprechende Vereinbarungen zwischen LANXESS-Arena und Verwaltung zu treffen. Mit der tiefergehenden Signalplanung wird erst nach Beschlussfassung begonnen. Die angehängten Pläne gilt es insofern noch ausführungsreif weiterzuentwickeln. 6 Weitere Details der Planung Die Gummersbacher Straße verfügt weitestgehend über einen Fahrbahnquerschnitt von 6,50 m je Fahrtrichtung, der sich auf je zwei Fahrstreifen von 3,25 Meter Breite aufteilt (siehe Ab- bildung 3). Mit der vorgelegten Planung empfiehlt die Verwaltung eine Neuaufteilung des Querschnitts, die eine deutliche Verbesserung für den Radverkehr beinhaltet. Die äußeren Kfz-Spuren sollen in Wechselnutzungsspur bzw. 2,50 Meter breiten Radfahrstreifen sowie – wo möglich – einen zusätzlichen 0,75 Meter breiten Sicherheitsraum umgewandelt werden (siehe Abbildung 4). Der Radfahrstreifen soll durch in regelmäßigem Abstand wiederholte XXL-Piktogramme sowie „Radweg“-Beschilderung (VZ 237) eindeutig gekennzeichnet wer- den. Die Klappbeschilderung, die die Nutzung der Wechselnutzungsspur anzeigt, soll als Sonderanfertigung umgesetzt und an sechs Laternenmaste angebracht werden. Im Alltags- verkehr soll eine Fahrstreifentafel (VZ 521-30) mit integrierter Radwegbeschilderung (VZ 237) eine Radwegebenutzungspflicht für die rechte Spur aussprechen. Zu Veranstaltungen soll sie die korrekte Fahrspur für das jeweils anzusteuernde Parkhaus anzeigen (P1/2 bzw. P3/4; vgl. Anlage 3 Präsentation). Abbildung 3: Beispielquerschnitt des Ist -Zustands auf Höhe Gummersbacher Straße 31b Abbildung 4: Beispielquerschnitt der Planung auf Höhe Gummersbacher Straße 31b 7 Hinführung aus Richtung Deutz: Im Zuge einer vorab umgesetzten Maßnahme zur Erneuerung der Lichtsignalanlage am Kno- tenpunkt Deutz-Kalker-Straße/Gummersbacher Straße wurde für Radfahrende eine neue Furt über die Deutz-Kalker-Straße angelegt (auf Höhe des Hotels Stadtpalais bzw. des Eingangs zum Alten Deutzer Kommunalfriedhof). Als logische Verlängerung dieser Furt soll im Kurven- bereich der einmündenden Gummersbacher Straße hinter der Fußgängerfurt der neue Rad- fahrstreifen beginnen (siehe Abbildung 5; vgl. auch Anlage 2a). Abbildung 5: Führung Radverkehr in die Gummersbacher Straße ab Deutz -Kalker Straße 8 Parken auf Höhe des Parkplatzes der Kölnarena 2: Auf der südlichen Seite der Gummersbacher Straße ist auf der rechten Fahrspur östlich der Querungshilfe im Bestand über knapp 45,00 Meter Länge bewirtschaftetes Parken angeord- net. Östlich der Bushaltestelle ist über eine Länge von ca. 30,00 Meter bewirtschaftetes Par- ken angeordnet. Mit Umsetzung der vorgelegten Planung muss darauf in beiden Abschnitten komplett verzichtet werden (siehe Abbildung 6). Insgesamt gingen entsprechend 15 bewirt- schaftete Stellplätze verloren, was jährlichen Einnahmeverlusten von ca. 13.000 € entspricht. Auf der gegenüber liegenden, nördlichen Straßenseite wird der bestehende 3,50 Meter breite Park-/Busstreifen auf 2,75 Meter verschmälert, um einen Sicherheitsabstand (Dooring-Zone) von 0,75 Meter zum Radfahrstreifen zu realisieren (vgl. auch Anlage 2b). Abbildung 6: Entfall des Parkens 9 Einmündung gegenüber der Fachhochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung: Hinter der Einmündung im Bereich des Hotels „B&B“ (Gummersbacher Straße Hausnummer 6) mündet der Radfahrstreifen in die Nebenanlage, da die drei Fahrstreifen zum Knotenpunkt Walter-Pauli-Ring hin zur Abwicklung des Kfz-Verkehrs – vor allem wegen des starken Links- abbiegers in die Straße des 17. Juni - benötigt werden. Die Radwegebenutzungspflicht soll jedoch aufgehoben werden, sodass Radfahrende wahlweise auch auf der Fahrbahn weiter- fahren können. Über eine Freigabe des Gehwegs im Bereich der Fachhochschule soll die wichtige Radwegeverbindung über die Erna-Scheffler-Straße (und weiter entlang der Straße des 17. Juni in Richtung Kalkberg) erschlossen werden (siehe Abbildung 7; vgl. auch Anlage 2c). Am oben genannten Knotenpunkt wurden vor circa 2 Jahren taktile Leitelemente sowie Blin- densignalisierung nachgerüstet. In einem ersten Schritt soll der Knotenpunkt im Rahmen der fahrradfreundlichen Umgestaltung der Gummersbacher lediglich mit kleinen baulichen Maß- nahmen angepasst werden. Zu einem späteren Zeitpunkt sind weitere Umgestaltungen zur Verbesserung des Anschlusses an die Erna-Scheffler-Straße denkbar. Abbildung 7: Führung Radverkehr stadtauswärts auf Höhe der Hochschule für Polizei und Verwaltung 10 Hinführung aus Richtung Kalk: Vom Bürgerpark Kalk kommend sollen Radfahrende, die auf der Gummersbacher Straße wei- terfahren möchten, über eine Hinführung zu einer Aufstellfläche vor dem querenden Walter- Pauli-Ring gelangen, um bei Grün über eine Furt auf den geplanten Radfahrstreifen vorzufah- ren. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit soll der freilaufende Rechtsabbieger von der Straße des 17. Juni in die Gummersbacher Straße durch die folgenden Maßnahmen optimiert werden (siehe dazu Abbildung 8; vgl. auch Anlage 2d): - Verschmälerung der Fahrgasse durch Markierung von Sperrflächen zur Reduzierung der Geschwindigkeiten, - Beschilderung „Vorfahrt gewähren“, - Erneuerung der bestehenden Markierungen (Fußgängerüberweg, Radfurt), - Roteinfärben des zu überfahrenen Bereiches der geplanten Radfurt, - Auftragen von Fahrrad-Piktogrammen. Damit wird auch der Beschluss AN/0268/2018 der Bezirksvertretung Kalk vom 08.03.2018 umgesetzt („Fahrradschutzstreifen als Spurwechselhilfe für die nordwestliche Einmündung der Straße des 17. Juni auf die Gummersbacher Straße in Köln-Kalk“). Abbildung 8: Hinführung von Osten 11 Finanzierung Die Einrichtung des Radfahrstreifens ist mit konsumtiven Aufwendungen in Höhe von rund 175.000 € verbunden. Diese entstehen für Markierungsarbeiten, kleinere bauliche Anpassun- gen (Plattenumlagen etc.) und die Einrichtung einer Baustellenverkehrsführung. Entsprechende Aufwandsermächtigungen stehen im Haushaltsplan 2023/2024 im Haushalts- jahr 2024 im Teilergebnisplan des mit der Ausführung betrauten Amtes für Straßen und Rad- wegebau in der Produktgruppe 1201, Straßen, Wege, Platze in der Teilplanzeile 13, Aufwen- dungen für Sach- und Dienstleistungen zur Verfügung. Die für die Errichtung einer Lichtsignalanlage im Bereich des LANXESS-Arena-Parkhauses P 3/4 benötigten investiven Auszahlungsermächtigungen in Höhe von 265.000 € stehen im Teil- ergebnisplan des mit der Umsetzung betrauten Amtes für Verkehrsmanagement in der Pro- duktgruppe 1201, Straßen, Wege, Plätze, bei der Finanzstelle 6400-1201-0-0004, Erneuerung von Lichtsignalanlagen, Teilplanzeile 8 (Auszahlungen für Baumaßnahmen) im Haushaltsplan 2023/2024 zur Verfügung. Die für das Jahr 2024 erforderliche Aufwandsermächtigung in Höhe von 13.250 € für die bi- lanziellen Abschreibungen der Lichtsignalanlage wurden im Haushaltplan 2023/2024 im Jahr 2024 im Teilergebnisplan des Amtes für Verkehrsmanagement in der Produktgruppe 1201 Straßen, Wege, Plätze in der Teilplanzeile 14 – Bilanzielle Abschreibungen berücksichtigt. Das Dezernat für Mobilität wird die erforderlichen Mittel für die Jahre ab 2025 im Rahmen der entsprechenden Haushaltsplanaufstellungsprozesse im gleichen Teilergebnisplan innerhalb des dann zugewiesenen Budgets ggf. durch Umschichtungen vorsehen. Klimaschutz: Die Verwaltung verfolgt das Ziel, die sektorspezifischen Beträge zum Klimaschutz zu erfüllen. Die hier dargestellte Maßnahme stärkt den Umweltverbund im Bereich Radverkehr und Fuß- verkehr und bietet den Bürgerinnen und Bürgern eine adäquate Mobilitätsmöglichkeit im Ver- gleich zur Nutzung des privaten Pkw. Somit trägt dies zu einer möglichen Reduktion des Treibhausgasausstoßes bei. Insgesamt kann die hier dargestellte Maßnahme als positiver Beitrag zum Klimaschutz bewertet werden. Anlagen Anlage 1 - Öffentlichkeitsbeteiligung Anlage 2a - Plan 1_Gummersbacher Straße Anlage 2b - Plan 2_Gummersbacher Straße Anlage 2c - Plan 3_Gummersbacher Straße Anlage 2d - Plan 4_Gummersbacher Straße Anlage 3 - Präsentation Anlage 4 - Führung des Radverkehrs
Sachstandsbericht Rat /Ausschuss 01/2025
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Dezernat, Dienststelle
III/68/682/2
682/2
Vorlagen-Nummer
3430/2022
Stand: 02.01.2025
Sachstandsbericht
Radverkehrsfreundliche Umgestaltung in der Gummersbacher Straße
Beschluss:
Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung damit, die Gummersbacher Straße unter
Umwandlung der jeweils rechten Autospur gemäß vorgelegter Planung fahrradfreundlich um-
zugestalten. Dabei soll in Fahrtrichtung Kalk ein durchgängiger Radfahrstreifen eingerichtet
werden. In Fahrtrichtung Deutz soll eine Wechselnutzungsspur eingerichtet werden, die per
Klappbeschilderung im Alltagsverkehr als Radfahrstreifen und zu jährlich circa 50 größeren
Veranstaltungen der LANXESS Arena als Mischfahrstreifen ausgewiesen werden soll.
Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob Teilabschnitte ggfs. als vorgezogene Maßnahme
umgesetzt werden können.
Weiterhin beauftragt der Ausschuss die Verwaltung mit der Errichtung einer Lichtsignalanlage
im Bereich des Parkhauses P 3/4 der Lanxess-Arena. Für die Umsetzung der Maßnahme ent-
stehen Kosten in Höhe von rund 440.000 €. Davon sind 175.000 € ergebniswirksam und
265.000 € investiv.
mit folgenden Ergänzungen:
1. Im Abschnitt zwischen Deutz-Kalker-Straße und der Ein-/Ausfahrt zum Parkhaus werden
die Breiten der MIV-Spuren so weit wie möglich reduziert, um den Radschutzstreifen zu
verbreitern (vgl. Anlage 7 Frage 2).
2. An der Kreuzung zur Deutz-Kalker-Straße wird auf der Busspur eine Radaufstellfläche ein-
gerichtet. Die Verschwenkung des Radschutzstreifens auf den gemeinsamen Geh- und
Radweg entfällt.
3. Die Radfahrstreifen werden baulich gesichert.
4. Es wird geprüft, ob die freilaufenden Rechtsabbiegen entfallen können oder wenn nicht zu-
mindest entschärft werden können.
Status in Bearbeitung
erledigt
Aktueller Bearbeitungsstand:
Derzeit werden letzte Abstimmungen mit der LANXESS arena durchgeführt. Anschließend
kann das Leistungsverzeichnis fertiggestellt und das Vergabeverfahren eröffnet werden. Zu
obenstehenden, beschlossenen Ergänzungen hat die Verwaltung bereits über eine Mitteilung
Stellung bezogen (3232/2023).
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Nächste Schritte:
Durchführung des Vergabeverfahrens für die Bauleistung (I. Quartal 2025)
Beauftragung der Baufirmen und Baustart (II. Quartal 2025)
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den: November 2025
Anlage 8 - Auszug BV Kalk 11.05.2023
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Geschäftsführung Bezirksvertretung 8 (Kalk) Frau Brecher Telefon: (0221) 221 98313 Fax: (0221) 221 98347 E-Mail: corinna.brecher@stadt- koeln.de Datum: 12.05.2023 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der 18. Sitzung der Bezirksvertretung Kalk vom 11.05.2023 öffentlich 8.2.2 Radverkehrsfreundliche Umgestaltung in der Gummersbacher Straße 3430/2022 Gem. Änderungsantrag SPD-Fraktion, Bündnis 90/Die Grünen, Fraktion Die LINKE. zur Vorlage 3430/2023 TOP 8.2.2 in der Sitzung der BV-Kalk vom 11.05.2023 "Radverkehrsfreundliche Umgestaltung in der Gummersbacher Straße" AN/0891/2023 Bezirksbürgermeisterin Greven-Thürmer lässt über den gemeinsamen Änderungsan- trag der SPD-Fraktion, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und Fraktion Die LINKE. ab- stimmen: Beschluss: Die Bezirksvertretung Kalk wird gebeten die Verwaltungsvorlage (3430/2022) wie folgt zu ersetzen: Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung damit, 1. eine breite Öffentlichkeitbeteiligung zur Umgestaltung der Gummersbacher Straße durchzuführen, 2. eine Verkehrszählung bei größeren Veranstaltungen in der Lanxess-Arena durchzuführen, 3. darzustellen, wie die Einrichtung einer Wechselnutzungsspur in Fahrtrichtung Deutz per Klappbeschilderung gerade zu Stoßzeiten zu Radverkehrsfreundlich- keit führt, 4. die Ergebnisse bis spätestens zum Ende des 3. Quartals 2023 im Rahmen ei- ner angepassten Vorlage vorzulegen. Abstimmung: Mehrheitlich gegen die CDU-Fraktion und Bezirksvertreter Winkler (AFD) zuge- stimmt. Die Bezirksvertretung Kalk bittet den Rat nachfolgenden geänderten Beschluss zu fassen: Beschluss: die Verwaltungsvorlage (3430/2022) ist wie folgt zu ersetzen: Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung damit, 1. eine breite Öffentlichkeitbeteiligung zur Umgestaltung der Gummersbacher Straße durchzuführen, 2. eine Verkehrszählung bei größeren Veranstaltungen in der Lanxess-Arena durchzuführen, 3. darzustellen, wie die Einrichtung einer Wechselnutzungsspur in Fahrtrichtung Deutz per Klappbeschilderung gerade zu Stoßzeiten zu Radverkehrsfreundlich- keit führt, 4. die Ergebnisse bis spätestens zum Ende des 3. Quartals 2023 im Rahmen ei- ner angepassten Vorlage vorzulegen. Abstimmung: Mehrheitlich gegen die CDU-Fraktion und Bezirksvertreter Winkler (AFD) zuge- stimmt.
Anlage 2b - Plan 2_Gummersbacher Straße
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mit Parkschein 9-23h mit Parkschein 9-23h mit Parkschein 9-23h mit Parkschein 9-23h mit Parkschein 9-23h PSA PSA 10.00 25.00 28.46 2.50 75 3.25 3.25 3.24 75 2.75 3.47 3.25 3.25 3.25 75 2.50 2.75 75 3.25 3.25 3.25 75 2.50 3.20 3.21 3.20 75 2.50 26.00 Entfall von 6 Parkplätzen 42.00 Entfall von 9 Parkplätzen Senkrechtparken Anwohner frei Wegweiser P5 kein Winterdienst B1 B-0,5/0,2 B-0,5/0,2 BB BB B BB B-0,5/0,2 B-0,5/0,2 B-0,5/0,2 B-0,5/0,2 B-0,5/0,2 B-0,5/0,2 BB B VZ 237 VZ 237 S S Namo-P prüfen S Sonder-VZ 521-30 vertikal klappbar dreifeldrig vgl. Abbildung Sonder-VZ 521-30 vertikal klappbar dreifeldrig vgl. Abbildung Sonder-VZ 521-30 vertikal klappbar dreifeldrig vgl. Abbildung linkes Schild (im Alltagsverklehr) wird umgeklappt zu: rechtem Schild (während Verstaltungen) PSA entfernen Namo-P prüfen VZ283-31 VZ283-31 Piktogramm = b 1,6 x h 2,1 m Piktogramm = b 1,6 x h 2,1 m Piktogramm = b 1,6 x h 2,1 m Piktogramm = b 1,6 x h 2,1 m Piktogramm = b 1,6 x h 2,1 m Piktogramm = b 1,6 x h 2,1 m Piktogramm = b 1,6 x h 2,1 m Piktogramm = b 1,6 x h 2,1 m Piktogramm = b 1,6 x h 2,1 m S 1/1 S 1/1 S 1/1 B B B B-0,5/0,2 B-0,5/0,2 BB1,5/1,5 Amtsleiter/-in (68) Datum Straßenname/Maßnahme Bezirk/Stadtteil Abteilungsleiter/-in (682) Gruppenleiter/-in Sachbearbeiter/-in Plannummer EDV-Projekt/Dateiname Planart Bearbeitet/Datum Maßstab Gezeichnet/Datum 1: Änderungen Bearb. Gez. Gepr. Geneh. Datum Dienststelle Art der Abstimmung Unterschrift Datum 68 - Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung Pos. A B C Vermessungstechnische Grundlage im Höhensystem Übersichtsplan NHN NHN Koordinatensystem Gauß-Krüger UTM / ETSR85 250 1135 mm 297 mm Innenstadt/Deutz sowie Kalk Markierung und Beschilderung Weischet/10.03.23 (682/2) Herr Weischet (682/2) Herr Lemke Herr Möllers Herr Möllers Gummersbacher Straße Einrichtung Radfahrstreifen / Wechselnutzungsspur 10.03.2023 Anlage 2b: Plan 2/4 Anordnung Nr: ______________________ Anhörungsverfahren für Beschilderungen / Markierungen gemäß § 45 StVO durchgeführt am ___________________ Polizeipräsidium Köln , Direktion Verkehr /11 Im Auftrag _______________________ Angeordnet: Stadt Köln, die Oberbürgermeisterin, Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung Im Auftrag ___________________________
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: endgültig abgelehnt
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3430/2022
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 19.05.2023
- Erstellt
- 17.10.2022 13:19