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AN/0042/2020

Umgestaltung Barbarossaplatz - Machbarkeitsstudie

Gem. Antrag nach § 3 (CDU) 27.01.2020

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Gem. Antrag nach § 3 (CDU)

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Gem. Antrag nach § 3 (CDU)

3118 Zeichen

CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat 
FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
Ratsgruppe GUT 
 
 
An die Vorsitzende des Kölner Rates 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 27.01.2020 
 
AN/0042/2020 
 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Rat 06.02.2020 
 
Umgestaltung Barbarossaplatz - Machbarkeitsstudie 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
bitte setzen Sie folgenden Antrag auf die Tagesordnung des nächsten Rates am 06.02.2020: 
 
Beschluss: 
 
Der Rat beauftragt die Verwaltung für eine Neuordnung des Barbarossaplatzes eine Mach-
barkeitsstudie zu beauftragen. 
 
 
Inhalte der Studie sollen sein:  
 
1) Die verkehrliche Entlastung des Platzes und Stärkung des Umweltverbundes mit besseren 
Wegebeziehungen für Fußgänger und Radfahrer - mit dem Ziel der Barrierefreiheit - und 
einer entsprechenden Entflechtung gemäß der Ziele von Köln Mobil 2025. Aktuelle Projekte 
sollen dabei einbezogen werden. 
 
2) Optimierung des ÖPNV durch eine ober-, oder unterirdische Einbindung der Ringverbin-
dung bzw. der Verbindung Innenstadt/ Klettenberg; inklusive einer leistungsfähigen Ertüchti-
gung zur Severinsbrücke und einer optimierten Verbindung zum Südbahnhof. Hierbei soll 
auch untersucht werden, ob und wie schon vorhandene Vorleistungen für eine Verlängerung 
des Innenstadttunnels genutzt werden kann.  
 
3) Die Steigerung der Aufenthaltsqualität durch eine städtebauliche Neugestaltung des Plat-
zes und des direkten Umfeldes.  
 
 
Begründung: 
 
 
Der Barbarossaplatz ist aufgrund seiner Größe und vielschichtigen Nutzung eine tägliche 
Herausforderung für alle Verkehrsteilnehmer. Der Platz wird von Stadtbahn-Schienen in Ost-

- 2 - 
 
West und Nord-Süd-Richtung überquert. Zudem laufen 5 Straßenarme auf den Platz zu und 
machen in so zu einem unübersichtlichen und überdimensionierten Knotenpunkt. Er wird 
infolgedessen auch fast jedes Jahr als Unfallhäufungsstelle gemeldet. 
 
Aufgrund seiner Komplexität wird er nicht als Platzfläche wahrgenommen. Bisherige Versu-
che, den Platz umzubauen – insbesondere im Sinne des Masterplanes - sind in der Vergan-
genheit gescheitert. Nur eine großräumige Gesamtbetrachtung dieses Stadtraumes kann zu 
den gewünschten Ziel führen. 
 
Ein Ziel der ÖPNV-Ertüchtigung bzw. Optimierung soll dabei sein, eine Stadtbahnverbindung 
zwischen dem Rechtrheinischen zum Barbarossaplatz und nach Hürth zu ermöglichen, um 
die Innenstadtstrecke zu entlasten und neue Direktverbindungen zu schaffen. 
 
Um im Rahmen der Machbarkeitsstudie zielführende Ergebnisse zu erhalten, wird auf eine 
Vorfestlegung von klein-räumiger und kleinteiliger Zielkriterien verzichtet. 
 
Die finanziellen Mittel für eine entsprechende Studie in Höhe von 300.000€ wurden bereits in 
den Haushalt 2020/2021 eingestellt. 
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
 
gez. Niklas Kienitz      gez. Lino Hammer 
CDU-Fraktionsgeschäftsführer      GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer  
 
gez. Ulrich Breite      gez. Thor Zimmermann 
FDP-Fraktionsgeschäftsführer      Ratsgruppe GUT

Beratungsverlauf (2)

06.02.2020 Rat
TOP 3.1.5 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
31.12.2025 Verkehrsausschuss
TOP 1.16 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: für das Digitale Berichtswesen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0042/2020
Typ
Gem. Antrag nach § 3 (CDU)
Datum
27.01.2020
Erstellt
14.01.2020 15:14