KDigital 5/2022
Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebniss der 2. Sitzung der Kommission für Digitalisierung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln am 29. Oktober 2021
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Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung (Niederschrift vom 29.10.2021)
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1 Datum: 25. Januar 2022 Aktenzeichen: 32.03.05.02-KDigital Auskunft erteilt: Frau Vanessa Kelz Telefon: (0221) 147 – 4871 Vanessa.Kelz@brk.nrw.de Kommission für Digitalisierung des Regionalrates des Regierungsbezirkes Köln Niederschrift über die wesentlichen Ergebnisse der 2. Sitzung der Kommission für Digitalisierung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln am 29. Oktober 2021 Beginn: 10:00 Uhr Ende: 11:23 Uhr Digital: (WebEx) Herr Moll (Vorsitzender) eröffnet die Sitzung und heißt die Anwesenden herzlich willkommen. Die Tagesordnung der zweiten Sitzung der Kommission für Digitalisierung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln wird wie folgt behandelt: TOP 01: Feststellung der Tagesordnung Der Vorsitzende stellt fest, dass die Tagesordnung fristgerecht am 15. Oktober 2021 bekannt gegeben worden sei. Eine aktualisierte Tagesordnung habe man am 19. Oktober 2021 erhalten, den Nachversand am 22. und 27. Oktober 2021. Andere Ergänzungen und Einwände gegen den Vorschlag zur Änderung der Reihenfolge wurden nicht gemacht. TOP 02: Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 01. Sitzung der Kommission für Digitalisierung am 11. Juni 2021 Die Kommission genehmigt die Niederschrift. 2 TOP 02.1: Benennung eines stimmberechtigten Mitgliedes der Kommission für Digitalisierung zur Mitunterzeichnung des Ergebnisprotokolls der 2. Sitzung der Kommission für Digitalisierung am 29. Oktober 2021 Als Mitunterzeichner wird von der SPD Fraktion Herr Andreas Vroels benannt. TOP 03: Datensicherheit Vortrag von Herrn Meyer vom Cyber Security Cluster Bonn e.V. Herr Moll erteilt Herrn Meyer das Wort. Herr Meyer trägt anhand der P räsentation vor. (siehe Anlage 1) Herr Moll eröffnet die Fragerunde im Anschluss an den Vortrag und erteilt Herrn Dobbelstein das Wort. Herr Dobbelstein stellt eine Rückfrage zu den heterogenen Datensystemen. Windowsprodukte stellten aufgrund der Monokult ur dieser eine hohe Attraktivität für Angriffe dar. Herr Meyer stimmt Herrn Dobbelstein zu und ergänzt, dass es auch Angriffe auf Betriebssysteme anderer Anbieter gebe und ein 100- prozentiger Schutz deshalb nicht gewährleistet werden könne. Herr Moll erteilt als nächstes Herrn Jeschke das Wort. Dieser erkundigt sich nach dem aktuellen Stand der Netzsicherheit vor allem im Hinblick auf die Hardware, Thema Huawei. Herr Müller führt aus, dass das Thema Huawei oder Cisco seit circa 2 Jahren in der Öffentlichkei t präsent sei und es vor allem viele Bedenken gegenüber Huawei gebe. Von technischer Seite aus gesehen seien beide top. Es sei einfach eine politische Entscheidung, ob man einem Anbieter aus der USA vertraue oder einem aus China. Als nächstes erteilt der Vorsitzende Herrn Neumann das Wort. Herr Neumann erkundigt sich nach erfolgreichen Beispielen von Kommunen, die nach einem kompromittierenden Angriff innerhalb von Stunden oder wenigen Tagen wieder online und arbeitsfähig gewesen seien. Er erfragt, ob sich Kommunen explizit auf Angriffe vorbereiten könnten. Außerdem möchte er wissen, ob es sinnvoll sei, für solch einen Schutz externe Firmen und Mitarbeiter zu beauftragen. Herr Meyer hat zur ersten Frage von Herrn Neumann keine konkreten Informationen, dass dies bisher der Fall gewesen sei. Es sei auch schwierig an diese Informationen zu kommen. Bezüglich der Dienstleister sei seine Empfehlung auf jemanden zurückzugreifen der darauf spezialisiert sei. Er führt aus, dass es ebenso Sinn machen würde. sich als K ommunen zusammenzutun, allein aus Kostengründen. 3 Herr Dobbelstein meldet sich erneut zu Wort und weist darauf hin, dass mit 1&1, welches von Rakuten übernommen worden sei auch noch ein japanischer Anbieter dazugekommen sei. Herr Meyer führt aus, dass es leider noch keinen deutschen oder europäischen Anbieter gebe und man auf die Empfehlung des BSI vertrauen sollte. Es handelt sich dabei um eine außerordentlich gute Behörde, die auch international Standards setze. Herr Yilmaz erkundigt sich nach dem Unterschied zwischen BSI und dem Cyber Security Cluster Bonn. Herr Meyer führt aus, dass BSI eine Behörde sei. Der Cyber Security Cluster Bonn sei ein eingetragener Verein, welcher eher als Vermittler und Berater fungiere. Die Kommission nimmt den Vortrag zur Kenntnis. T OP 04: Zuständigkeit im Bereich der Digitalisierung Drucksache Nr. KDigital 14/2021 Herr Moll fragt, ob es noch Rückfragen zu der gelieferten Vorlage gebe. Herr Jakob meldet sich zu Wort und wünscht sich bei den Aufstellungen der Förderprogramme ähnliche Listen wie bei den Städtebauförderprogrammen. Welche Anträge gestellt und welche Anträge gefördert worden seien. Er wünsche sich einen Überblick, an welchen Stellen und in welchen Kommunen es gut laufe und in welchen weniger gut. Er führt aus, dass man so auch herausfinden könne, an welchen Stellen man mit der Nähe zu den Kommunen begleitend tätig werden könne. Herr Jeschke bekommt das Wort, schließt sich Herrn Jakob an und erkundigt sich, welche Programme oder Ausbauprogramme es im Regierungsbezirk gebe. Außerdem erfragt er welche Flächen, Gegenden oder besondere Trassen man besonders für den Ausbau von gigabitfähigen Netzen vorsehen müsse. Für die Planung müsse auch berücksichtigt werden, wo Masten und Sender positioniert würden. Wenn die Gigabitgeschäftsstelle nur für die Verteilung der Fördergelder zuständig sei, dann müsse man schauen, von wo man die restlichen Informationen herbekomme. Herr Moll erteilt Herrn Götz das Wort. Herr Götz schließt sich seinen Vorrednern an und weist darauf hin, dass eine Verbindung zu den Kommunen hergestellt werden müsse, wenn es um die Digitalisierung von Schulen gehe. Er führt aus, dass die Gigabitgeschäftsstelle sicher auch in Zukunft nicht alle Fragen beantworten könne, 4 deshalb sollte überlegt werden in Zukunft auch Ansprechpartner aus anderen Behörden einzuladen. Er weist darauf hin, dass das in ander en Kommissionen ebenfalls der Standard ist. Als nächstes erhält Herr Neumann das Wort. Herr Neumann hinterfragt noch einmal warum die Kommission gegründet worden sei. Er stellt fest, dass zwar immer Informationen geliefert würden. Jedoch stellten er und die Fraktion der Grünen sich die Frage, ob man mit diesen Informationen auch etwas anfangen könne, da die Zuständigkeit und Beschlussfähigkeit doch immer wieder in Frage gestellt werde. Er wünscht sich noch einmal eine Erklärung der Bezirksregierung, an welc hen Stellen diese Kommission denn wirklich etwas entscheiden könne. Er hinterfragt am Ende seiner Ausführungen noch einmal die Sinnhaftigkeit der Kommission, wenn diese nur als Informationsquelle diene und wünscht sich mehr Substanz in den Sitzungen. Herr Moll nimmt die Ausführungen von Herrn Neumann auf und erteilt Frau Tiedemann und Herrn Kopka das Wort. Herr Kopka weist darauf hin, dass er die Listen aus dem Städtebau nicht kenne. Wenn es aber eine allgemeine Übersicht sein sollte, welche Gemeinde was konkret beantragt habe, dann könne er diese Listen zur Verfügung stellen. (Anlage 2) Den Wunsch nach noch mehr Informationen könne er nachvollziehen, jedoch sei die Gigabitgeschäftsstelle aufgrund der Umfänglichkeit des Themas und ihrer eingeschränkten Zuständigkeit nur begrenzt auskunftsfähig. Der Vorsitzende führt an dieser Stelle aus, dass noch nach einem praktikablen Weg gesucht werde, die Arbeit der Kommission und ihrer Sitzungen inhaltlich im Rahmen der Zuständigkeiten der Bezirksregierung und anderer Institutionen zu gestalten. Er weist darauf hin, dass man nicht nur die Bezirksregierung im Blicke haben dürfe, um Informationen zu erhalten und Entscheidungsprozesse zu gestalten. Frau Müller meldet sich zu Wort und schlägt vor, vor der nächsten Sitzung ei nen Termin im kleinen Kreis durchzuführen, um die Zuständigkeiten zu definieren und auch die Grenzen zu ziehen, an denen dieses Gremium nicht mehr zuständig sei. Sie schlägt vor, die Gigabitgeschäftsstelle zu bitten zu definieren, an welchen Stellen andere Behörden oder Quellen hinzugezogen werden müssten. 5 TOP 05: Sachstandsbericht Geschäftsstelle Gigabit.NRW Drucksache Nr. KDigital 15/2021 Herr Moll eröffnet die Fragerunde und weist daraufhin, dass auch zu diesem Tagesordnungspunkt Frau Tiedemann und H err Kopka für Rückfragen zur Verfügung stehen würden. Herr Götz fragt nach den Ursachen, warum es bei den Schulträgern bisher nur eine Beteiligung von circa 60% bei der Antragsstellung gebe. Sei das Verfahren vielleicht zu kompliziert? Herr Kopka weist darauf hin, dass er den Stand bei den einzelnen Kommunen nicht genau wisse, jedoch viele gerade Ihre Anträge vorbereiten und bis zum Ende des Jahres voraussichtlich circa 85 % der Anträge eingehen würden. Die übrigen Kommunen würden gerade kontaktiert, um herauszufinden an welchen Stellen es Schwierigkeiten gebe und ob Hilfestellung benötigt werde. Frau Tiedemann ergänzt, dass die konkreten Gründe nicht bekannt seien. Man sei allerdings im kontinuierlichen Austausch. Jedoch gebe es da keine pauschale Antwort. Herr Windhuis meldet sich zu Wort und erkundigt sich nach dem Sachstand Breitbandförderung. Er zweifele die Aussage, dass es keine „weißen Flecken“ im Regierungsbezirk Köln mehr gebe, an. In diesem Zusammenhang erfragt er, wie die Zahlen zustande kämen, unter anderem auch die Aussage, dass 98% der Haushalte mit 100mbit im Download versorgt würden. Handele es sich dabei um die tatsächlichen Zahlen der Haushalte oder beziehe sich die Aussage auf die Kabelverzweiger. Zu den Anträgen im Digitalpakt erfragt er, warum bisher 70% der eingegangenen Anträge bewilligt worden seien und will wissen, wie der Sachstand bei den restlichen Anträgen sei. Als letztes erkundigt er sich nach den antragsberechtigten Schulträgern: „Wie kommen die angegebenen Zahlen zustande, wie setzen sich diese zusammen?“ Herr Kopka kommt zu Wort und erklärt, dass natürlich noch weiße Flecken im Breitbandausbau existierten. Frau Tiedemann führt ergänzend aus, dass alle Zahlen dem Gigabitatlas zu entnehmen seien. Diese beruhten auf den Meldungen der Netzbetreiber, sodass es um die konkreten Haushaltszahlen gehe und nicht nur um die Kabelverzweiger. Zu der Frage, warum bisher erst 70% der Anträge bearbeitet worden seien, führt Herrn Kopka aus, dass dies schlicht und ergreifend am Personalmangel liege. Manche seien natürlich auch noch nicht bewilligungsreif. Herr Moll erteilt Herr Jeschke das Wort. Dieser schließt sich seinen Vorrednern bezüglich der „weißen Flecken“ im Breitbandausbau an. Herr Jeschke regt an, für das Protokoll die Frage festzuhalten, warum die Projektzahlen in TOP 04 und TOP 05 gesunken anstatt 6 gestiegen seien. Frau Tiedemann erläutert, dass dies eine erfreuliche Entwicklung sei, da die Kommunen die Anträge zurückgezogen hätten, da diese eigenwirtschaftlich durchgeführt würden. Die Verwaltung stimmt jedoch zu, auch dazu noch einmal eine Aufstellung zu liefern. Herr Jakob weist ebenfalls noch einmal auf die Übersichtslisten hin, um einen besseren Überblick zu bekommen. (Anlage 2) Herr Jeschke bittet darum nochmal bei den Schulen nachzufragen, ob der zugesagte geförderte Ausbau im Zeitplan sei. Er möchte zu Protokoll geben, dass in Troisdorf die Telekom zum Ausbauzuschlag für die Schulen bis heute nicht mal die Bauanträge eingereicht habe. Als nächstes meldet sich Herrn Jansen zu Wort und erkundigt sich nach den Kontakten zwischen der Bezirksregierung und den Breitbandkoordinatoren der Kommunen. Würden diese weiterhin gepflegt und wie sei der Stand. Frau Tiedemann erläutert, dass man dort im regelmäßigen Kontakt und Austausch stehen w ürde. Herr Jansen erfragt, ob von diesen Austauschen Impulse ausgehen, Dinge beschleunigt würden und ob die Erfahrungen positiv seien. Frau Tiedemann erläutert, dass die Koordinatoren das Format durchaus als hilfreich empfinden würden. Jedoch sei es immer noch Aufgabe der Kreise und Kommunen diese Projekte selbst zu initiieren. Natürlich würde seitens der Bezirksregierung nachgefragt und Sachstandsberichte erfragt, jedoch werde nicht steuernd eingegriffen. Herr Yilmaz meldet sich zu Wort und hat eine Nachfrage zu Punkt 2c). Es handele sich dort um die Anpassung der Förderrichtlinie. Er erkundigt sich danach, warum den Schulträgern nur eine Frist von einem Monat gesetzt worden sei, um die Anträge einzureichen und ob vielleicht deshalb nur knapp die Hälfte der berechtigten Schulträger einen Antrag eingereicht hätten. Er erfragt, ob man die Frist nicht verlängern könnte. Frau Tiedemann erklärt, dass diese Frist vom Schulministerium gesetzt worden sei und nicht von der Bezirksregierung. Sie weist aber auch darau f hin, dass alle berechtigten Schulträger explizit angeschrieben worden seien, um auf dieses Projekt aufmerksam zu machen. Gerne könne der aktuelle Sachstand dazu nachgereicht werden. (Anlage 2) 7 TOP 06: Anträge Es liegen keine Anträge vor. TOP 07: Anfragen TOP 07.1: Ausfallsicherheit und Stabilität der IT-Infrastruktur im möglichen - Krisenfall im Regierungsbezirk Köln Anfrage der CDU Fraktion vom 12.10.2021 Drucksache Nr. KDigital 13/2021 Die Kommission nimmt den Bericht zur Kenntnis. TOP 07.2: Schneller Wiederaufbau der digitalen Infrastruktur Anfrage der Fraktion Die Linke/Volt vom 19.10.2021 Drucksache Nr. KDigital 16/2021 Herr Jeschke weist darauf hin, dass leider keine Informationen gegeben worden und die Fraktion somit mit der Antwort nicht zufrieden sei. Er verzichte jedoch auf weitere Nachfragen. Herr Yilmaz weist nochmal auf den Termin mit Frau Müller hin, um die Zuständigkeiten dahingehend zu klären. TOP 08: Mitteilungen a) Der Bezirksregierung Keine Mitteilungen 8 b) Des Vorsitzenden Keine Mitteilungen. gez. Bert Moll (Vorsitzender der Kommission) gez. Andreas Vroels (Mitunterzeichner) Aufgestellt: Vanessa Kelz (Geschäftsstelle) CYBER SECURITY CLUSTER BONN Impulsvortrag Datensicherheit 29. Oktober 2021 Anlage 1 Cyber Security Cluster Bonn e.V. Einleitung • Im Oktober 2018 als e.V. gegründet • +100 Mitglieder bilden das gesamte Ökosystem der Cyber Sicherheit ab • Mitglieder und Beirat umfassen DAX-Konzerne, KMUs, Universitäten und Fachhochschulen, Krankenhäuser, Start- Ups, Kommunale Verwaltungen, IHK, Bundesbehörden, Verlage, Rechtsanwälte, IT-Dienstleister, IT-Anbieter, IT- Berater und Einzelmitglieder wie den Weltmeister im Kopfrechnen Der Standort Bonn bietet die perfekte Symbiose aus Wirtschaft, Forschung und Verwaltung rund um das Thema Cybersicherheit. Mitglieder des Vorstands Über den Verein Vorstands- Vorsitzender Thomas Fetten CEO Telekom Security Stellvertretender Vorsitzender Prof. Dr. Peter Martini, Institutsleiter Fraunhofer FKIE Stellvertretende Vorsitzender Victoria Appelbe, Leiterin Wirtschafs- förderung Stadt Bonn Stellvertretender Vorsitzender Prof. Dr. Goodarz Mahbobi, CEO axxessio GmbH Finanzvorstand Prof. Dr. Stephan Wimmers, Geschäftsführer Industrie, Handel und Raumplanung IHK Bonn/Rhein-Sieg Vorstandsmitglied Prof. Dr. Thorsten Bonne, Hochschule Bonn- Rhein-Sieg Vorstandsmitglied Dirk Lieder, Geschäftsführer CONET Solutions GmbH Vorstandsmitglied Stephan Wirtz, CEO anykey GmbH Vorstandsmitglied Sergej Dechand, CEO und Co-Founder Code Intelligence GmbH Vorstandsmitglied Manuel Atug, Head of Business Development HiSolutions AG Mitglieder des Beirats Über den Verein Jürgen Setzer Generalmajor Bundeswehr Cyber- und Informationsraum Frank Hoever Polizeipräsident Bonn Dr. Gerhard Schabhüser Vizepräsident Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Prof. Dr. Michael Meier Rheinische Friedrich- Wilhelms-Universität Bonn Prof. Ulrich Kelber Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) Dr. Thomas Sudhop Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) Datenschutz vs. Datensicherheit Impulsvortrag Datensicherheit – 29.10.2021 Datenschutz: Schutz von personenbezogenen Daten Name, Geburtsdatum, Anschrift, Telefonnummer, Standortdaten, Sozialversicherungsnummer, Email, IP-Adressen usw. • Unter welchen Voraussetzungen dürfen personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet oder genutzt werden? • Dient dem Schutz der informationellen Selbstbestimmung Gesetzlich geregelt durch die DSGVO Datensicherheit: Schutz sämtlicher Daten Patente, Verträge, Geistiges Eigentum, Zugangsdaten, Backups, Fernzugriff usw. • Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, damit der Schutz von Daten gewährleistet werden kann? • Dient dem Schutz vor Verlust, Zerstörung, etc. Technische Maßnahmen erforderlich Umsetzung von Empfehlungen und Richtlinien empfohlen Datensicherheit Impulsvortrag Datensicherheit – 29.10.2021 Technische Maßnahmen • Systeme mit Passwörtern, Firewalls und anderen Schutzvorkehrungen sichern • Redundante Datensicherung • Physische Sicherheit (Alarmanlagen, Videoüberwachung, Wachdienst) • IT-Sicherheitsstandards implementieren • IT-Sicherheitsstandards pflegen (Updates!) Organisatorische Maßnahmen • Aufbewahrung und Vernichtung von Daten • Zugang, Zugriff und Zutritt zu Daten regeln und überwachen • Schulung & Sensibilisierung der Mitarbeiter • Mitarbeiter in die Prozesse einbinden • Prozesse dokumentieren Ziel: Zugang zu Daten für Unbefugte maximal erschweren Tipps und Empfehlungen Impulsvortrag Datensicherheit – 29.10.2021 • Standort Serverraum – Keller / Dach (Hochwasser/Blitzeinschlag / Hitze) • Backups – müssen auch im Notfall installiert werden („Digitale Brandschutzübung“) • Software Life Cycle beachten (Windows 7 / Windows 10 / Windows 11) • Monitoring der Logs 24 / 7 sicherstellen • Sämtliche Prozesse dokumentieren (Urlaub / Krankheit / „Verrentung“) o Kein kritischer Prozess darf nur an einer Person hängen • Schatten-IT vermeiden • Auf Expertise, Empfehlungen und Maßnahmen des BSI vertrauen! • Langfristig planen – Fachkräftemangel beachten Risiko & Szenarien Impulsvortrag Datensicherheit – 29.10.2021 Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2021 Impulsvortrag Datensicherheit – 29.10.2021 Download hier @CSCBonn Kontakt Peter Meyer (stellv. Clustermanager) Cyber Security Cluster Bonn e.V. Rheinwerkallee 6 53227 Bonn Mobil: +49 (0)176 46762326 E-Mail: pmeyer@cyber-security-cluster.eu Anlage 2 Bezirksregierung Köln Nachtrag der Geschäftsstelle Gigabit.NRW zur Niederschrift der Kommission für Digitalisierung 1. Sachstand Breitbandförderung – Stand 31.01.2022 Förderprogramm An- zahl der Pro- jekte Anzahl der zu er- schließen- den Adressen Beantragte/ bewilligte Fördersumme des Landes Verfahrensstand der Projekte Planungs- phase Umset- zungs- phase Bundesförder- programm - 1.-5. Aufruf 15 68.525 92.431.942,09 0 15 - 6. Aufruf (seit 08/2018) 9 8.382 53.575.269,03 7 2 - Sonderaufruf Gewerbegebiete 66 4.365 28.905.390,00 64 2 - Sonderaufruf Schulen und Krankenhäuser 7 115 4.743.360,00 5 2 Schulförder- richtlinie Land 4 7 252.415,65 2 2 NGA-Ländliche Räume 4 1.468 7.426.526,00 - 4 Gesamt 105 82.862 197.868.819,50 97 16 E ine projektscharfe Übersicht sowie aktuelle Informationen zum Sachstand folgen mit der nächsten Sachstandsmeldung im Rahmen der Vorlage zu einer zukünftigen Sit- zung. 2. S achstand DigitalPakt Schule und Sonderprogramme – 31.01.2022 a. Sachstand Anträge Digitalpakt Insgesamt Beantragt Insgesamt Beantragte Förderung davon Bewilligt davon Bewilligte Förderung Gesamt 715 205.066.655,34 336 68.543.562,71 € davon kommunal 444 177.948.949,51 € 200 59.266.679,28 € davon weitere öffentl. 23 7.479.509,24 € 10 2.402.151,39 € davon Ersatzschule 146 16.550.456,14 € 77 5.569.786,94 € davon Pflege 102 3.087.740,45 € 49 1.304.945,10 € H:\Abt3\Dez32\Themen\3_Geschaeftsstelle\RR-Kommissionen\Digital\2. Sitzung 29.10.2021\Nachbereitung\Niederschrift_Anlage 2_Nachtrag GS Gigabit.docx 2/3 Die Antragsfrist im DigitalPakt Schule wurde am 15.12.2021 bis zum 31.07.2022 ver- längert. Bis zum Ende der ursprünglichen Frist am 31.12.2021 wurden über 200 Mio € beantragt, d.h. knapp 91 % des Gesamtbudgets von 225 Mio € im Regierungsbezirk. Anträge zweier großer Träger im Umfang von 10 Mio € befinden sich in Vorbereitung. Nach diesen Anträgen werden 215 Mio € gebunden sein, d.h. 96 % des Gesamtbud- gets und es verbleiben 4 %, die noch bis zum 31.07.2022 beantragt werden können. b. Sachstand Anträge auf Sofortausstattung Schülerinnen und Schüler Insgesamt Beantragt Insgesamt Beantragte Förderung davon Bewilligt davon Bewilligte Förderung Gesamt 230 37.418.097,65 € 226 37.385.603,70 € davon kommunal 113 32.088.812,21 € 113 32.082.622,55 € davon weitere öffentl. 11 1.318.911,86 € 11 1.318.911,86 € davon Ersatzschule 64 3.461.377,95 € 60 3.435.073,66 € davon Pflege 42 548.995,63 € 42 548.995,63 € c. Sachstand Anträge auf Ausstattung Lehrkräfte Insgesamt Beantragt Insgesamt Beantragte Förderung davon Bewilligt davon Bewilligte Förderung Gesamt 220 26.432.970,21 € 219 26.404.720,21 € davon kommunal 111 21.802.007,39 € 111 21.793.257,39 € davon weitere öffentl. 15 1.897.153,14 € 15 1.897.153,14 € davon Ersatzschule 61 2.476.130,64 € 60 2.456.630,64 € Anpassung der Förderrichtlinie vom 31.08.2021 – Erweiterung auf Gesundheits- und Pflegeschulträger: Insgesamt Beantragt Insgesamt Beantragte Förderung davon Bewilligt davon Bewilligte Förderung Pflegeschulträger 33 257.679,04 € 33 257.679,04 € d. Sachstand Anträge IT-Administration Insgesamt Beantragt Insgesamt Beantragte Förderung davon Bewilligt davon Bewilligte Förderung Gesamt 66 4.139.224,89 € 33 1.825.189,55 € davon kommunal 44 3.776.457,56 € 20 1.645.918,68 € davon weitere öffentl. 3 127.916,62 € 1 8.971,40 € H:\Abt3\Dez32\Themen\3_Geschaeftsstelle\RR-Kommissionen\Digital\2. Sitzung 29.10.2021\Nachbereitung\Niederschrift_Anlage 2_Nachtrag GS Gigabit.docx 3/3 davon Ersatzschule 14 190.658,21 € 10 157.108,37 € davon Pflege 5 44.192,50 € 2 13.191,10 € e. Digitale Ausstattungsoffensive für Schulen in NRW vom 15.10.2021 Insgesamt Beantragt Insgesamt Beantragte Förderung davon Bewilligt davon Bewilligte Förderung Gesamt 6 630.455,92 € 0 0,00 € davon kommunal 4 449.433,35 € 0 0,00 € davon weitere öffentl. 1 131.022,57 € 0 0,00 € davon Ersatzschule 1 50.000,00 € 0 0,00 € davon Pflege 0 0,00 € 0 0,00 € Eine projektscharfe Auflistung der insgesamt über 1.200 Projekte im DigitalPakt er- folgt aufgrund des Umfangs nicht.
Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung (Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebniss der 2. Sitzung der Kommission für Digitalisierung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln am 29. Oktober 2021)
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Seite 1 von 1 Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung - öffentlich - KDigital 5/2022 Dezernat Regionalplanung, Braunkohlenplanung, Geschäftsstelle Ansprechperson Telefon BEZIRKSREGIERUNG Köln Datum 04.03.2022 Beratungsfolge Termin TOP Beratungsaktion Kommission für Digitalisierung 18.03.2022 3. beschließend TOP: Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebniss der 2. Sitzung der Kommis- sion für Digitalisierung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln am 29. Oktober 2021 Vorschlag: Die Kommission genehmigt die Niederschrift. Erläuterungen: Anlage(n): 1. Niederschrift vom 29.10.2021
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- KDigital 5/2022
- Typ
- Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung
- Datum
- 18.03.2022
- Erstellt
- 04.03.2022 13:40