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Ordnungsbehördliche Verordnung für 2018 über das Offenhalten von Verkaufsstellen an den aufgeführten Tagen und Zeiten.

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 0249/2018 vom 01.03.2018

Stand: Am 20.03.2018 im Rat ungeändert beschlossen.

Dokumente

  • Anlage 10 Evangelischer Kirchenverband 31.01.2018

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    1 32-Gewerbeangelegenheiten Von: Vorstand <Vorstand@kirche-koeln.de> Gesendet: Mittwoch, 31. Januar 2018 15:10 An: 32-Gewerbeangelegenheiten Betreff: AW: Verkaufsoffene Sonntage 2018 / Beteiligungsverfahrens gem. § 6 Abs. 4 des Ladenöffnungsgesetzes NRW Sehr geehrter Herr Brandt, nach wie vor bleiben wir bei unserer Position und lehnen Sonntagsöffnungen grundsätzlich ab. Aus Sicht der evangelischen Kirche sind Sonntagsöffnungen nicht nötig und für die Gesellschaft eher schädlich als förderlich – gerade auch unter Abwägung von wirtschaftlichen Argumenten. Wir haben an der Vorlage der Stadt Köln aber auch wahrnehmen können, dass die Stadt bei dieser Frage deutlich sensibler geworden ist und die Begründungen der Anträge auf Sonntagsöffnung präzise prüft. Dies befürworten wir ausdrücklich und drücken unseren Dank an die hierbei Beteiligten aus. Wir fühlen uns nicht in der Rolle eines „Ko-Genehmigers“, können uns aber der von der Verwaltung vorgenommenen Bewertung („positive Begründungen“ und „negative Begründungen“) bis auf eine Ausnahme anschließen. Die Öffnung am 3. Advent (16.12.2018) halten wir für unangebracht, da der Weihnachtsmarkt ja gerade ein riesiges Verkaufsangebot darstellt und es daher nicht noch einer weiteren Geschäftsöffnung bedarf. Freundliche Grüße Rolf Domning Stadtsuperintendent Ev. Kirchenverband Köln und Region Kartäusergasse 9-11 50678 Köln Telefon: 0221 – 3382-100 Telefax: 0221 – 3382-103 E-Mail: vorstand@kirche-koeln.de www.kirche-koeln.de Von: Gewerbeangelegenheiten@STADT-KOELN.DE [mailto:Gewerbeangelegenheiten@STADT-KOELN.DE ] Gesendet: Montag, 29. Januar 2018 11:36 An: daniel.kolle@verdi.de ; joerg.hamel@ehdv.de ; Vorstand; britta.munkler@verdi.de ; elisabeth.slapio@koeln.ihk.de ; Philip.Reichardt@koeln.ihk.de ; stetefeld@hwk-koeln.de Betreff: Verkaufsoffene Sonntage 2018 / Beteiligungsverfahrens gem. § 6 Abs. 4 des Ladenöffnungsgesetzes NRW Sehr geehrte Damen und Herren, mit Mail vom 17.01.2018 habe ich Sie um Stellungnahme zu den "Verkaufsoffenen Sonntagen 2018" im Rahmen des Beteiligungsverfahrens gem. § 6 Abs. 4 des Ladenöffnungsgesetzes NRW gebeten. Ich darf Sie freundlich an die Erledigung erinnern und Sie bitten, den von mir gesetzten Termin - 31.01.2018- zur Rückäußerung zu beachten. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Peter Brandt Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin 2 Amt für öffentliche Ordnung Gewerbeabteilung (321/1) Willy-Brandt-Platz 3 50679 Köln Telefon: +49221/221-26447 Telefax: +49221/221-26480 Mailto:peter.brandt@stadt-koeln.de Internet: www.stadt-koeln.de Monatlich aktuelle Informationen Ihrer Stadtverwaltung in unserem Newsletter! Newsletter Anmeldung Klicken Sie mit der rechten Maustaste hier, um Bilder herunterzula den. A us Datenschutzg ründen hat Outlo ok das auto matische Herunterlade n dieses Bilds aus dem Internet
  • Anlage 01 RVO 2018

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    Anlage 01 1 1. Ordnungsbehördliche Verordnung für 2018 über das Offenhalten von Verkaufsstellen in den Stadtteilen, Kernbereich Innenstadt, Deutz, Sürth, Lindenthal, Sülz/Klettenberg, Neu-Ehrenfeld (Landmannstr.), Porz-Mitte, Kalk, Rath/Heumar und Dellbrück vom ??.??.2018 Der Rat hat in seiner Sitzung am ??????? aufgrund des § 6 Abs. 1 und 4 des Ladenöffnungsgesetzes vom 16.11.2006 (GV. NRW. 2006 S. 516), geändert durch Gesetz vom 30. April 2013 (GV. NRW S.208), in Kraft getreten am 18. Mai 2013, für die Stadt Köln verordnet: § 1 (1) Im Kernbereich Innenstadt dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 16.12.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (2) Im Stadtteil Deutz dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 05.08.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (3) Im Stadtteil Sürth dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 10.06.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (4) Im Stadtteil Lindenthal dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 10.06.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (5) Im Stadtteil Sülz/Klettenberg dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 02.09.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (6) Im Stadtteil Neu-Ehrenfeld dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 10.06.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (7) Im Stadtteil Porz-Mitte dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 10.06.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (8) Im Stadtteil Kalk dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 24.06.2018 in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (9) Im Stadtteil Rath/Heumar dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 27.05.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (10) Im Stadtteil Dellbrück dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 23.09.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. Die jeweilige Sonderöffnungszeit gilt für Verkaufsstellen innerhalb der folgenden Grenzlinien: Stadtbezirk 1: Kernbereich Innenstadt Rhein - Straße Heumarkt .- Pipinstr. - Cäcilienstr. - Hahnenstr. - Aachener Str. - Brüsseler Str. - Venloer Str. - Magnusstr. - Zeughausstr. - Komödienstr. - Trankgasse - Rhein Anlage 01 2 Deutz Deutzer Freiheit (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) beginnend Siegburger Str. endend Gotenring Stadtbezirk 2: Sürth Industriestraße – Wattigniesstraße – Kölnstraße – Rheinaustraße –Rhein – Sonnenblumenweg Stadtbezirk 3: Lindenthal Dürener Straße zwischen Lindenthalgürtel – Universitätstraße (einschließlich des Bereichs 250 m links und rechts der Fahrbahn) Sülz/Klettenberg Sülzgürtel – Münstereifeler Str. – Nikolausstr. – Weyertal – Arnulfstr. – Luxemburger Str. – Leybergstr. – Erpelerstr. – Petersbergstr. - Klettenberggürtel Stadtbezirk 4: Neuehrenfeld Landmannstr. (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) beginnend Subbelrather Str. endend Nußbaumer Str. Stadtbezirk 7: Porz-Mitte Karlstr. – Philipp-Reis-Str. – Friedrichstr. – Bahnhofstr. – Mühlenstr. – Ernst-Mühlendyck-Str. – Hauptstr. Stadtbezirk 8: Rath-Heumar Rösrather Str. beginnend Brück-Rather Steinweg bis Rather Mauspfad (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) Kalk Kalker Hauptstr. (einschließlich des Bereichs 150 m links und rechts der Fahrbahn) beginnend Ecke Rolshover Str. endend Steprathstr. / Kapellenstr. Stadtbezirk 9: Dellbrück Dellbrücker Hauptstraße (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) beginnend S-Bahn-Station Köln-Dellbrück - endend Ecke Strundener Straße § 2 Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig im Rahmen des § 1 Verkaufsstellen außerhalb der dort zugelassenen Geschäftszeiten und Grenzlinien offen hält. Die Ordnungswidrigkeit kann nach § 13 des Ladenöffnungsgesetzes NRW mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Euro geahndet werden. Anlage 01 3 § 3 Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft und gilt bis zum 31.12.2018. Stadt Köln als örtliche Ordnungsbehörde
  • Anlage 09 Stellungnahme Sonderöffnung 2018 - EHV 31.01.2018

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    Handelsverband Aachen - Düren - Köln  An Lyskirchen 14  50676 Köln An die Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin Amt für öffentliche Ordnung Gewerbeabteilung (321/1) Willy-Brandt-Platz 3 50679 Köln Betreff: Stellungnahme verkaufsoffene Sonntage 2018 in Köln Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank dafür, dass sie uns die Möglichkeit zu einer Stellungnahme bezüglich der geplanten Sonderöffnungen 2018 einräumen. Wir sind der Ansicht, dass die Sonntagsöffnungen ein wichtiges Element für die Belebung der Kölner Stadtteile und auch der Innenstadt sind. Unsere Umfrage aus Oktober 2017 hat gezeigt, dass der größte Teil der sonntäglichen Besucher die Geschäftsöffnungen als einen zusätzlichen Anreiz für den im Vordergrund stehenden sonntäglichen Bummel empfinden. Wir befürworten daher alle Anträge für eine sonntägliche Ladenöffnung ausdrücklich. Aufgrund der Bestimmungen aus dem aktuellen Ladenöffnungsgesetz sind noch nicht alle Begründungen auf den ersten Blick als rechtssicher zu beurteilen, was allerdings auch an den fehlenden juristischen und prognostischen Kapazitäten innerhalb der Werbegemeinschaften liegen kann. In einigen Fällen ist die Empfehlung der Verwaltung auch interpretationsfähig. So z.B. im Falle der Kunstmeile in Rodenkirchen, wo wir der Auffassung sind, dass gerade die Veranstaltung im vergangenen Jahr – ohne die Durchführung eines verkaufsoffenen Sonntags - gezeigt hat, dass der Anlass die Menschen in das Stadtviertel zieht; die Öffnung also nur einen Annex an die Veranstaltung darstellt. Verkaufsoffene Sonntag werden gerade in Köln immer wichtiger für das Überleben von Einzelhandelsunternehmen. Die Demonstrationen aus dem vergangenen und aktuellen Jahr legen überwiegend an Samstagen das öffentliche Leben Kölns lahm. Da sich der Samstag in den vergangenen Jahren als einer der umsatzstärksten Wochentage herauskristallisiert hat, treffen die Demonstranten hier einen empfindlichen Nerv der Kölner Wirtschaft. Das Internet und sonntägliche Daueröffnung in unseren Nachbarländern sorgen für eine Vernichtung der „Kölner“ Umsätze an diesen „ausgefallenen“ Samstagen! Mit freundlichen Grüßen, (Jörg Hamel, Geschäftsführer) Köln, 31.01.2018 Jörg Hamel (jha) Handelsverband Nordrhein-Westfalen Aachen - Düren - Köln Geschäftsstelle Köln An Lyskirchen 14 50676 Köln Tel.: 0221/20 80 40 Fax: 0221/20 80 440 Geschäftsstelle Aachen Theaterstraße 56 52062 Aachen Tel.: 0241/25 141 Fax: 0241/29 906 kontakt@ehdv.de www.ehdv.de Vorsitzender Gerd-Kurt Schwieren Geschäftsführer Dipl.-Vw. Jörg Hamel Vereinsregister AG Köln VR 5486 Gerichtsstand Köln
  • Anlage 12 Stellungnahme ver.di 01.02.2018

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    1 32-Gewerbeangelegenheiten Von: Kolle, Daniel <daniel.kolle@verdi.de> Gesendet: Donnerstag, 1. Februar 2018 18:23 An: 32-Gewerbeangelegenheiten Cc: Munkler, Britta; Joerg.Maehrle@DGB.de Betreff: Anhörung VOS 2018 - Stellungnahme der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Sehr geehrter Herr Brandt, für Sie sicherlich wenig überraschend, sind wir grundsätzlich gegen Sonntagsarbeit, soweit sie nicht als Arbeit für den Sonntag zulässig ist. Wir sprechen uns grundsätzlich gegen Sonntagsarbeit und Verkaufsöffnungen an Sonntagen aus. Wir berücksichtigen aber, dass der Landesgesetzgeber mit dem LÖG die Möglichkeit zur Sonntagsöffnung unter Bedingungen ermöglicht. Wir vertreten die Position, nur gegen offensichtlich rechtswidrige Sonntagsöffnungen zu klagen. Grundsätzlich prüfen wir, ob Veranstaltungen, die traditionell in der Stadt und den Veedeln/Quartieren stattfinden und die nach Einschätzung aller Beteiligten und empirisch belegbar, den rechtlichen Anforderungen genügen. Wir begrüßen, dass die unter den Ziffern 3, 4, 5, 6, 7, 9, 10, 12, 13, 16, 17, 18, 19, 20 und 21 aufgeführten Veranstaltungen auch bei der Verwaltung auf Ablehnung stoßen und in keinem Falle der gesetzlichen Grundlage entsprechen. Nachstehend finden Sie unsere ablehnende Stellungnahmen zu den von Ihnen beantragten Sonntagsöffnungen. Auf Grund unserer rechtlichen Bedenken behalten wir uns Gerichtsverfahren dazu explizit vor. Zu 1. - 16.12.18 Weihnachten in Köln Wie bereits in mehreren Gesprächen erörtert sehen wir hier keine Anlassbegründung und zweifeln die Prognose an. Zu 8. - 10.06.2018 Marktplatzfest mit Garagenflohmarkt Hier fehlt die valide Prognose und wir zweifeln, dass der Anlass tauglich ist, den gesetzlichen Anforderungen zu genügen. Zu 11. - 02.09.2018 Carree-Fest Hier haben wir starke Zweifel an der Prognose der Besucherzahl und einen Anlassbezug sehen wir ebenfalls nicht. Zu 22. - 10.06.2018 Porzer Autofrühling Hier sehen wir keinen tauglichen Anlass, wie mehrfach erläutert, kann eine Autoshow nicht als Anlass dienen. Gleichzeitig ist die Prognose nicht nachvollziehbar. Zu 24. - 24.06.2018 Straßenfest in Kalk Hier fehlt eine Prognose. Ein Anlassbezug ist nicht erkennbar. Die mit den Ziffern 2, 14, 15, 23 und 25 beantragten Sonntagsöffnungen erscheinen rechtskonform. Mit freundlichen Grüßen Daniel Kolle _________________________ Daniel Kolle Bezirksgeschäftsführer ver.di-Bezirk Köln-Bonn-Leverkusen 2 Hans-Böckler-Platz 9, 50672 Köln Büro: 5. Etage, Raum 32 Telefon: 0221 / 48 55 8 - 333 Fax: 0221 / 48 55 8 - 309 PC-Fax: 01805 / 83 73 43-2 42 60 (Festnetzpreis 14 ct/min, Mobilfunkpreise maximal 42 ct/min) Mobil: 0160 / 53 63 118 E-Mail: daniel.kolle@verdi.de Internet: http://koeln-bonn-leverkusen.verdi.de /park/park /park/park Bitte prüfen Sie, ob diese Mail wirklich ausgedruckt werden muss! // Diese eMail enthält vertrauliche und/oder rechtlich geschuetzte Informationen. Wenn Sie nicht der richtige Adressat sind oder diese eMail irrtümlich erhalten haben, informieren Sie bitte sofort den Absender und vernichten Sie diese Mail. Das unerlaubte Kopieren sowie die unbefugte Weitergabe dieser Mail ist nicht gestattet. //
  • Anlage 03 Anlassbegründungen 2018 Teil1 1-121

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  • Anlage 04 Anlassbegründungen 2018 Teil2 1-100

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    38 NOVOTERGUM Süd GmbH Hauptstraße 71-73 | Sommershof 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 9924411 www.novotergum.de Christine Pohl Neben Malerei auf Leinwand und Pappe ist Christine Pohl fasziniert von farblichen Kompositionen auf Acrylglas (Plexi). Zusammengefügt zu Kuben unterschiedlicher Größe und mit innenlie- gender Farbschicht entstehen so betrachtenswerte Gebilde, genügend wetterfest , um auch im Außenbereich Verwendung zu finden. Ganz neu sind ihre Glaszylinder mit Deckel, ebenso mit innenliegender Acrylfarbbemalung. Kurzvita Christine Pohl hat schon an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland teilgenommen. Sie ist Mitglied im BBK und im Künstlerverzeichnis Köln. In der alten Dorfschule Meschenich hat sie ein Gemeinschaftsatelier mit SüdArt-Künstlern. Künstlerkontakt Christine Pohl Telefon: 02232 68800, Mobil: 0177 4085659 info@christinepohl.de, www.cp-malerei.de Kubus floraL 5x100 cm, Acrylglas Ringelsöckchen 3 mm, 75 und 100 cm hoch, Durchmesser 20 cm, Acrylglas 4 mm, 100 cm hoch, Durchmesser 30 cm, Acrylglas 39 Tanzschule van Hasselt Hauptstraße 71-73 | Sommershof 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 9988460 www.vanhasselt.de Nike Seifert Die Bilder von Nike Seifert wirken auf den Betrachter wie ein Farbenpara- dies und wecken unterschiedlichste Assoziationen. Manche Arbeiten sind stark und farbgewaltig, mache wiederum zart und meditativ. Nike Seifert malt intuitiv und spontan und verwendet ausschließlich natürliche Pigmente sowie edle und außergewöhnliche Materialien wie Blattgold, Eisenoxide, Champagnerkreide, Geigenlacke u.a. In aufwen- digen Arbeitsvorgängen entstehen auf der Leinwand Strukturen und ein faszinierendes Farbspektrum. Nike Seifert, geboren 1970, ist als freischaff ende Künstlerin in Köln tätig und hat ihre Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. Messebeteiligungen im In-und Ausland wie ArtFair Köln, AFF Amsterdam, Arte Padua, Arte Lucca, Art Karlsruhe etc. Künstlerkontakt Nike Seifert Mobil: 0171 7778453, www.nikeseifert.de 40 Helga Hahn Zwischen „Gegenständlichkeit und Abstraktion“ reicht das Spektrum der Malerei von Helga Hahn. Reisen in andere Regionen, flüchtige Naturerlebnisse und Wanderungen am Rhein inspirierten sie zu den bei der 15. Rodenkirchener Kunstmeile gezeigten Bildern. Kurzvita Helga Hahn wurde in Zittau/Oberlausitz geboren, erhielt dort ihre schulische und berufliche Ausbildung, übersiedelte 1961 in den Westen, lebt und arbeitet seit 1963 in Köln. Schon während ihrer 34-jährigen Berufstätigkeit in der Medienbranche widmete sie sich wieder der Malerei in Kursen des Museumspädagogischen Dienstes im Museum Ludwig Künstlerkontakt Atelier Helga Hahn Cäsarstraße 38, 50968 Köln, Telefon: 0221 29999897, atelier-hh@web.de ohne Titel 70 x 50 cm, Gouache/Papier, 2010 Nacken Hillebrand Partner Steuerberatungsgesellschaft mbB Oststraße 11-13, 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 93552133 www.nhp.de 40 41 Clemens Hillebrand Kurzvita Clemens Hillebrand, * 1955 in Köln, seit 1983 selbstst. Maler und Graphiker, lebt in Köln. Arbeitsbereiche: Malerei u. Zeichnung in der freien Natur, Porträt, Ölbilder u. Radierungen zu versch. Themen, sowie viele Ausmalungen und Glasfensterge- staltungen in Kirchen und anderen öffentl. und priv. Räumen in Deutschl., Belgien und Luxemburg. Hier in Köln: u.a. Ausmalung und Fenster in der nördl. Querhausapsis der roman. Kirche St. Pantaleon,(2004- ‐2006). 2 gr oße Tafelbilder im Kölner Weinmuseum, (2006- ‐2008). Maler eien an der Außenwand von „Vita- ‐V erde“ in Rodenkirchen, (2012). Malereien im Eingangsbereich einer Wohnanlage in Rodenk., (2015). Versch. Graphik- ‐ und Buchpr ojekte, u.a. „Labyrinthe“, Arbeiten zu Georg Büchners „Lenz“, (1997), „Das Werk lobt seinen Meister“, Sprichwörter, bildlich genommen, (2010), u.a. über Köln: „Rodenkirchner Bilder“, Mitarbeit bei einer Mappe mit Ansichten von Rodenk. (1978).„Romanische Kirchen in Köln“, Mappe mit Radierungen über die 12 roman. Kirchen in Köln, (1986). „Rodenkirchner Brücke“, Mitarbeit an Katalog z. Umbau der Brücke, (1995). „Domskizzen“, Buch mit Zeichnungen und Radierungen über den Kölner Dom,(1997). Jüngste Arbeit im öffentlichen Raum: Ausmalung und Fenster in der roman. Kirche St. Clemens in Drolshagen, 2016. Nacken Hillebrand Partner Steuerberatungsgesellschaft mbB Oststraße 11-13, 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 93552133 www.nhp.de Künstlerkontakt Walther-Rathenau-Str. 27, 50996 Köln Telefon: 0221 393851 oder 0221 391134 clemenshillebrand@yahoo.de 42 Mayersche Buchhandlung Köhl Hauptstraße 81-83 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 394405 www.buchhandlung-koehl.de CG Blanke | Barbara Zoschke Die Künstlerin CG BLANKE und die Autorin Barbara Zoschke zeigen erstmals Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit. CG BLANKE beschäftigt sich seit ihrem Studium mit narrativen Techniken der bildenden Kunst in Bezug auf literarische Texte und Märchen. „Das Rätselhafte der knappen Texte von Zoschke ist im besten Sinne mär- chenhaft. Meine Grafiken zeigen als traumhafte Schau eine Übersetzung von Wirklichkeit in Wesentlichkeit. “CG BLANKE ist seit ihrer Jugend „vom Drucken“ fasziniert und stellt seit einigen Jahren ihre grafischen Arbeiten regelmäßig im Kölner Raum aus. Für Juni 2017 ist eine Ausstellung in Yerseke (Niederlande) geplant. Zoschke veröffentlichte, neben vielen anderen, im Ueberreuter Verlag den Titel „Hänsel und Gretel, oder was?“, der Ausgangspunkt für das gemeinsame Projekt ist. „Durch die Auseinandersetzung mit der Wirk- weise von Märchenthemen fürs eigene Schreiben habe ich die Form der Kurzgeschichte für mich entdeckt“, sagt Zoschke. Aktuell ist die Autorin Stipendiatin des Förderprogramms WERKPROBEN NRW. Nach dem Wesen ihrer Zusammenarbeit gefragt, führt das Duo aus: „Wir erkennen in den Arbeiten der jeweils anderen das eigene Ringen um Form und Inhalt, das unter rauen Oberflächen und in Leerstellen liegt.“ Künstlerkontakt CG BLANKE, cgblanke.de, mail@cgblanke.de, 0178 2851162 | Barbara Zoschke, barbara-zoschke.de, post@barbara-zoschke.de WALDwindungen, 16 x 49 cm, Radierung, 2016 43 Gymnasium Rodenkirchen „Hänsel und Gretel, oder was?“ – Kunst-Märchen-Projekt des Gymnasiums Rodenkirchen Zusammen mit den Künstlerinnen Barbara Zoschke und CG BLANKE präsentieren Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Rodenkir- chen in der Mayerschen Buchhandlung Köhl eigene künstlerische Arbeiten und Texte zu den Märchen „Das tapfere Schneiderlein“, „Hänsel und Gretel“ und „Der Fischer und seine Frau“. Auf Einladung der Buchhandlung konnte das Gymnasium schon mehrfach ein Fenster im Rahmen der Rodenkirchener Kunstmeile gestalten. Diese Zusammenarbeit wird nun intensiviert: Erstmals gibt es eine enge Kooperation mit den ausstellenden Künstlerinnen. Die Klasse 7d zeigt Radierungen, die in einem Workshop mit CG BLANKE entstanden sind. Der Oberstufengrundkurs Kunst hat sich mit Barbara Zoschke über das kreative Schreiben den Märchen ge- nähert und die entstandenen Texte künstlerisch weiter gestaltet. „Der Kontakt und die Zusammenarbeit mit den Künstlerinnen erlaubt den Schülern, den Blick auf die Rahmenbedingungen und das Be- rufsfeld Kunst zu weiten,“ so die Kunstlehrerinnen der Lerngruppen, Dagmar Bätz und Uta Henrietta Bendix: „Der persönliche Kontakt mit Kunstschaff enden wie der außergewöhnliche Präsentationsort außerhalb der Schule ist ihnen Ansporn. Sie fühlen sich mit ihren eigenen Arbeiten ernst genommen und engagieren sich besonders für ihr Kunst-Märchen-Projekt.“ Mayersche Buchhandlung Köhl Hauptstraße 81-83 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 394405 www.buchhandlung-koehl.de Katalogtext Rodenkirchener Kunstmeile „Hänsel und Gretel, oder was?“ – Kunst-Märchen-Projekt des Gymnasiums Rodenkirchen Zusammen mit den Künstlerinnen Barbara Zoschke und CG BLANKE präsentieren Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Rodenkirchen in der Mayerschen Buchhandlung Köhl eigene künstlerische Arbeiten und Texte zu den Märchen „Das tapfere Schneiderlein“, „Hänsel und Gretel“ und „Der Fischer und seine Frau“. Auf Einladung der Buchhandlung konnte das Gymnasium schon mehrfach ein Fenster im Rahmen der Rodenkirchener Kunstmeile gestalten. Diese Zusammenarbeit wird nun intensiviert: Erstmals gibt es eine enge Kooperation mit den ausstellenden Künstlerinnen. Die Klasse 7d zeigt Radierungen, die in einem Workshop mit CG BLANKE entstanden sind. Der Oberstufengrundkurs Kunst hat sich mit Barbara Zoschke über das kreative Schreiben den Märchen genähert und die entstandenen Texte künstlerisch weiter gestaltet. „Der Kontakt und die Zusammenarbeit mit den Künstlerinnen erlaubt den Schülern, den Blick auf die Rahmenbedingungen und das Berufsfeld Kunst zu weiten,“ so die Kunstlehrerinnen der Lerngruppen, Dagmar Bätz und Uta Henrietta Bendix: „Der persönliche Kontakt mit Kunstschaffenden wie der außergewöhnliche Präsentationsort außerhalb der Schule ist ihnen Ansporn. Sie fühlen sich mit ihren eigenen Arbeiten ernst genommen und engagieren sich besonders für ihr Kunst- Märchen-Projekt.“ Lesung: 2. April 2016, 13.00 Uhr (Anmerkung für Ralf, evt. ändert sich hier noch die Uhrzeit…. ) (die Logos unten MÜSSEN wohl rein, wg. Fördergeldern) Gefördert vom ! ! Katalogtext Rodenkirchener Kunstmeile „Hänsel und Gretel, oder was?“ – Kunst-Märchen-Projekt des Gymnasiums Rodenkirchen Zusammen mit den Künstlerinnen Barbara Zoschke und CG BLANKE präsentieren Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Rodenkirchen in der Mayerschen Buchhandlung Köhl eigene künstlerische Arbeiten und Texte zu den Märchen „Das tapfere Schneiderlein“, „Hänsel und Gretel“ und „Der Fischer und seine Frau“. Auf Einladung der Buchhandlung konnte das Gymnasium schon mehrfach ein Fenster im Rahmen der Rodenkirchener Kunstmeile gestalten. Diese Zusammenarbeit wird nun intensiviert: Erstmals gibt es eine enge Kooperation mit den ausstellenden Künstlerinnen. Die Klasse 7d zeigt Radierungen, die in einem Workshop mit CG BLANKE entstanden sind. Der Oberstufengrundkurs Kunst hat sich mit Barbara Zoschke über das kreative Schreiben den Märchen genähert und die entstandenen Texte künstlerisch weiter gestaltet. „Der Kontakt und die Zusammenarbeit mit den Künstlerinnen erlaubt den Schülern, den Blick auf die Rahmenbedingungen und das Berufsfeld Kunst zu weiten,“ so die Kunstlehrerinnen der Lerngruppen, Dagmar Bätz und Uta Henrietta Bendix: „Der persönliche Kontakt mit Kunstschaffenden wie der außergewöhnliche Präsentationsort außerhalb der Schule ist ihnen Ansporn. Sie fühlen sich mit ihren eigenen Arbeiten ernst genommen und engagieren sich besonders für ihr Kunst- Märchen-Projekt.“ Lesung: 2. April 2016, 13.00 Uhr (Anmerkung für Ralf, evt. ändert sich hier noch die Uhrzeit…. ) (die Logos unten MÜSSEN wohl rein, wg. Fördergeldern) Gefördert vom ! ! Lesung | 02. April | 13.30 Uhr 44 Michaela Böhning-Sutthoff Michaela Böhning-Sutthoff ist die Inklusion von behinderten Menschen zu einem besonderen Bedürfnis geworden, da sie selbst als Mutter von drei Kindern ein behindertes Kind hat. Mit ihrer Kamera hat sie ihr Kind und sich neu entdeckt. So begleitet sie nun seit 20 Jahren besondere Menschen und portraitiert sensible alltägliche Situationen der Freude und der individuellen Wahrnehmung. Bilder, die spontan entstehen und das unvoreingenommene Miteinander widerspiegeln. Mit großer Leidenschaft erzählt sie in ihren Bildern besondere Geschich- ten und lässt den Augenblick beispielhaft wirken. In ihren individuellen Fotoprojekten nimmt sie künstlerisch zu den Themen der Integration und Rehabilitation beeinträchtigter Menschen Stellung. In dieser Ausstellung wird in Kooperation mit der Diakonie Michaelshoven eine Retrospektive über 20 Jahre Fotografie mit besonderen Menschen gezeigt, von den ersten Analog Fotografien, die sie selbst in der Dunkelkammer entwickelt hat, bis hin zu den neuesten digitalen Fotoarbeiten. Künstlerkontakt Michaela Böhning-Sutthoff, Bahnstraße 41, 50858 Köln Tel.: 02234 9499611, info@fotoandersart.de, www.fotoandersart.de Ausstellungsort Foyer des Rathaus Rodenkirchen Hauptstraße 85, 50996 Köln Öffnungszeiten Mo, Mi und Fr, 7.30 bis 12 Uhr Dienstag 9.30 bis 18 Uhr Donnerstag 7.30 bis 16 Uhr Vernissage am 21. März 2017 um 15 Uhr Sonderöffnungszeit So, 2. April, 13.30 bis 17 Uhr Sa, 8. April, 11 bis 13 Uhr 45 Rathaus Rodenkirchen Hauptstraße 81-83 50996 Köln-Rodenkirchen 46 Villahotel Rheinblick Uferstraße 20 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 3409140 www.villahotel-rheinblick.de Der Konzeptkunst nahe, basieren die Medieninstallationen von Schäffer auf einer Idee, einem Konzept, das für ihn mindestens gleichwertig mit der künstlerischen Ausführung ist. Bewegte Bilder und Standbilder dominieren bewusst oberflächlich die Installationen. Häufig in Bewegung, sind die Arbeiten aber in sich „ruhende Werke“. Intensiv beschäftigt er sich mit seinen Themen, lotet dabei alle Tiefen, betrachtet von allen Perspektiven aus. Er sammelt all das dazu passende Material, oft eine große Menge, wobei er zum Schluss alles wieder verwirft. Allein die Essenz, die er für sich herauskristallisiert hat, bleibt. Nur die Konzentration auf das Wesentliche existiert weiter. Als deutsch-japanischer Künstler werden von ihm die abendländischen und japani- schen kulturellen und ästhetischen Wechselwirkungen bewusst untersucht. Manchmal offenbaren seine poetisch anmutenden Medieninstallationen ihren tieferen Sinn erst, wenn man sich weiter auf sie einlässt, sich Zeit nimmt. Kurzvita Jun Schäffer wuchs in Köln und Tokio auf, studierte Japanisches Theater in Tokio und Mediale Künste und Film und Fernsehen an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Seit 1996 lebt und arbeitet er als freier Künstler und Regisseur in Köln. Er ist Mitglied im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler und bei der International Association of Arts/Association Internationale des Arts Plastiques. Künstlerkontakt www.schaeffer.jp Jun Schäffer „kin“ (2016) Medieninstallation: Kunststoffkasten, 4 Spiegel, Lichterkette, Kirschblütenzweig, Verkabelung, BHT: 30 x 40 x 10 cm, Auflage: Unikat (sign.) 47 E Libby Op den Rhein Heilpraktiker Psychotherapie Mettfelder Straße 1 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0178 1341222 www.1-lotse.com Wasser - meine Fotografien sollen nicht die Wahrheit ablichten, sondern die versteckte oder opulente Schönheit wiedergeben, einen Eindruck, eine Erkenntnis, die Wasser und seine Umgebung beim Betrachter hinterlässt. Künstlerkontakt Anne Hopstein Mobil: 0177 8983849 anne.hopstein@web.de Anne Hopstein 48 Clara Hillebrand-Leo Clara Hillebrand-Leo ist seit 1985 als Bildhauerin tätig. Sie verwendet Stein, Metall, Ton, Wachs, vor allem aber Holz, dass sie häufi g mit der Kettensäge bearbeitet. Naturbeobachtun- gen und Zeichnen bilden hierbei die Grundlage der Formgebung. Neben freien Arbeiten setzt sie vielfach Auftragsarbeiten um, die sowohl Skulpturen als auch Planung und Ausführung von künstleri- scher Innenraumgestaltung und anderer Kunst-am-Bau-Projekte in verschiedenen Medien umfassen. Kurzvita Jahrgang 1962 2001-2005 Studium zur Dipl.Bildhauerin / Kulturpädagogin an der Alanus Hochschule Alfter. Neben ihrer Tätigkeit als Bildhauerin hat Clara Hillebrand-Leo jahrelange kulturpädagogische Erfahrung an verschiedenen Schulen und in privaten Kursen. Aktuell gibt sie Bildhauerkurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. VITA VERDE Naturkost Sürther Straße 2 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 396201 www.vitaverde.de, info@vitaverde.de 49 in focus Galerie Hauptstraße 114 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 1300341 www.infocusgalerie.com Stadt-Landschaften Ellen Bornkessel, Peikwen Cheng, Susan Dobson, Elliott Erwitt, Thomas Hoepker Schon 1975 beschäftigte sich die im George Eastman House kuratierte Ausstellung von Jenkins „New Topographics“ mit der von menschlichen Eingriffen geprägten Landschaft. Diese meist kon- zeptuelle, dokumentarische, distanzierte und zivilisatonskritische Fotografie (u.a. Robert Adams, Stephen Shore) reflektierte den räumlichen Ausdruck einer durch und durch modernen, rationalen ökonomischen Kalkül unterworfenen Lebenswelt, zumeist allerdings ohne ihren Schöpfer darin. Diese aktuelle Ausstellung „Stadt-Landschaften“ der in focus Galerie hat durchaus Anknüpfungspunkte an die „New Topographics“ Bewegung, geht aber darüber hinaus. Während die Fotografen der „New Topographics“ überwiegend ein neutrales, dokumentarisches Interesse verfolgten, interpretieren und kommentieren die hier ge- zeigten Künstler, die vom Menschen geschaffenen Landschaften und interessieren sich insbesondere für das Verhältnis zwischen Mensch und menschengemachter Stadt-Landschaften. Künstlerkontakt Burkhard Arnold, in focus Galerie. Öffnungszeiten: 06.03. - 07.04.2017 Di. - Fr. 16 - 19 Uhr, Sa. 11 - 18 Uhr Sonderöffnungszeiten zur Eröffnung der Kunstmeile. Elliott Erwitt – New York City, 3rd Ave,1955 Thomas Hoepker – NewYork, St.Patricks, 5thAve, 1983 50 Maternus Seniorencentrum Hauptstraße 128 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 3598484 www.koeln.maternus.de Ricarda Nowak Ricarda Nowak, gebürtige Kölnerin, arbeitet als freie Künstlerin und Auftragsmalerin in Köln-Rondorf. Sie hat eine zweijährige Atelierausbil- dung genossen, entwickelt ihren eigenen Stil in der Praxis stetig weiter und präsentiert ihre Kunst gerne in reger Ausstellungstätigkeit. Licht ist ihr Hauptthema. Intensiv beschäftigt sie sich mit der Wirkung der strahlenden und leuchtenden Farben der Acrylmalerei. Ihre modern-gegenständlichen Motive sind lichtdurchflutete Landschaf- ten und Stadtansichten, kontrastreiche Still-Leben, zwischenmenschli- che Szenen sowie ausdrucksstarke Portraits von Mensch und Tier . Großformatige Wandmalerei im Innen und Außen, in handwerklich an- spruchsvoller Acryltechnik, sind eine weitere Spezialität der Künstlerin. Künstlerkontakt Ricarda Nowak www.ricarda-art.de, ricarda@ricarda-art.de Bergen, Norwegen. Acryl auf Karton, 110 cm x 250 cm, 2016. Vernissage mit Sektempfang | 2. April | 11 Uhr 51 Maternus Seniorencentrum Hauptstraße 128 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 3598484 www.koeln.maternus.de Regine Ermert Die Künstlerin Regine Ermert liebt Landschaften – sowohl Naturlandschaften als auch Stadtlandschaf- ten. Ihre Bilder laden dazu ein, in ihnen spazieren zu gehen und dabei die Ruhe der Natur zu genießen, im nächtlichen Venedig zu träumen oder auf Wegen durch Köln Neues und Altbekanntes zu entdecken. Kurzvita Acryl und Zeichnen: seit 2009 bei Viktoria Lundgruenund Jung-Suk Ryu, Aquarell: seit 2005 bei Helga Junggeburth und Brigitte Odenthal Künstlerkontakt Regine Ermert Kleiner Griechenmarkt 15, 50676 Köln Telefon: 0221 97762786, info@regineswelt.de, www.regineswelt.de Köln-Deutz Acryl auf Leinwand 40 x 60 cm 2016 Kreuzblume Acryl und Tusche auf Leinwand 40 x 60 cm 2016 Vernissage mit Sektempfang | 2. April | 11 Uhr Vernissage mit Sektempfang | 2. April | 11 Uhr 52 Mo Fenske Mo Fenske präsentiert eine Auswahl ihrer bei Streifzügen durch das ehemalige Clouth-Gelände entstandenen Fotografien. Ihr Blick fiel dabei vorwiegend auf metallene Fundstücke und deren wechselnde Farben. Ihre Aufmerksamkeit wurde besonders durch die Blautöne neben dem Rost gefangen genommen. Entstanden sind Arbeiten, die die Phantasie anregen, aber gleichzeitig auch eine beruhigende Wirkung entfalten. Kurzvita Mo Fenske wurde 1953 in Köln geboren und lebt nach Jahren in Kiel seit 2008 wieder in Köln. Sie war Gründungsmitglied der Gruppe „Frauen und Fotografie“ in Kiel und zeigte ihre Arbeiten in Ausstellungen in Kiel, Bonn, Plön, Hamburg und Köln. Zudem gab sie Postkartenserien heraus, die vom Kultusministerium Schleswig-Holstein unterstützt wurden. Künstlerkontakt mo.fenske@email.de KBB Verlag Gustav-Radbruch-Straße 10 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 9352688 www.bilderbogen.de „blauer rostzahn“, Quadrat „rost u holz“, Quadrat 53 Hedwig Thielen Die in Köln geborene und hier aufgewachsene Fotokünstlerin stellt nun zum zweiten mal ihre Fotos im Kölner Bilderbogen aus. Es sind Direkt-Aufnah- men, die in den letzten Jahren entstanden sind. Auf manchen Bildern erkennt man den Ort nur, wenn man dabei gewesen war. (Lichtinstallationen im Dom und auf dem Roncalliplatz) Rodenkirchen Aufnah- men werden natürlich auch wieder dabei zu sehen sein, in Ausschnitten und Collagen zu fast jeder Tages- und Jahreszeit. Hedwig Thielen ist oft für das Titelbild des Bilderbogen verantwortlich. Künstlerkontakt hedwig@thielen-koeln.de KBB Verlag Gustav-Radbruch-Straße 10 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 9352688 www.bilderbogen.de 54 Peter Grunewald geboren in Stadt Blankenberg im Rheinland.Ausbildung zum Schreinermeister. Arbeitete als Fabrikarbeiter, im Sozialbereich und als Berufschullehrer. Reisen in die weite Welt: Afrika, Asien, Mittelamerika, USA, Australien... „Entwicklungshelfer“ in Papua-Neuguinea. Dort entwickelte sich die Begeisterung für „primitive Kunst“. Zitate. „Er beobachtet seine Mitmenschen genau und es entstehen, mit wenigen formgebenden Elementen auskommend, minimalistische, humorvolle Archetypen die für Gelassenheit und Toleranz im Umgang mit unseren Nachbarn plädieren.“ Helmut Frotz, ehem. Kunstverein Rhein-Sieg „Ob trauriger Einzelgänger, optimistischer Spinner, selbstbewusstes Groß- maul, seltsames Zwitterwesen oder merkwürdiges Hausgetier - jeder ist willkommen in Grunewalds Skulpturensippe. Freundlich, holzköpfig, heiter und souverän werben sie für Toleranz. Über Gier, Machtgeilheit, Pathos und Brutalität staunen sie verwundert“. Wilma Roth, Galerie am Platz des Friedens, Hanau Künstlerkontakt Peter Grunewald, Marktstraße 33, 53757 Sankt Augustin. Atelier: Kaiserstraße 124, Siegburg. Telefon: 02241 56732, www.peter-grunewald.de Via Moda Hauptstraße 102 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 393596 www.via-moda.de 55 Maternus Apotheke Hauptstraße 100 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 393570 www.maternus-apotheke.de Claudia Franzen Contrasts that Connect Abstrakte (Öl-) Malerei bespielt / beflügelt traditionelle Knüpfkunst aus dem Mittler en Atlas. Teppiche aus Marokko – eine Ver - knüpf - Kunst mit (Öl-) Malerei, ein Dialog der Kulturen, behutsame Annäherung zweier künstlerisch gestalteten Produkte. Hinter dem Abstrakten haben C.F. wie KnüpferIn innere Kräfte gese- hen, die für ihre enge Verwandtschaft von besonderer Bedeutung sind. Eine „fatale Alternative“ zwischen taktilem Gebrauchswert und visu- ellem künstlerischem Eigenwert. Die Teppiche sind offene Orte mit starken Impulsen, die über das geknüpfte Feld hinaus in den Kontext des Gebrauchs fort deuten. Sie erfüllen ihren Sinn ebenso sehr im gestalteten Bereich, wie jenseits davon. Teppiche sind Bilder zum Betrachten, und zum Betreten, zum Spüren, zum Bedecken, sie verknüpfen Schaulust und Zweck, sie sind temporäre Orte aller Sinne. Künstlerkontakt Atelier Claudia Franzen Falderstraße 44-48, 50999 Köln atelier@claudiafranzen.de, www.claudiafranzen.de Mobil: 0173 2531409 Tapis Berbère „Fachwerk“ le Moyen Atlas, Schurwolle 22.500 Knoten / qm 100 x 120 x 4 cm 155 x 190 cm „Herzlaut - Fachwerk“ Öl auf Leinwand 100 x 120 x 4 cm 56 Helmut Stürtz Den Mittelpunkt seiner künstlerischen Auseinandersetzungen bilden Fundstücke des Alltags. Diese Literaturfragmente, Bücher, Fotos, Gegenstände, Materialien stellt er in einen neuen Zusammenhang. Die so entstandenen Bilder oder Objekte fügen diese Elemente collagenartig zusammen und eröffnen eine neue Pers- pektive. Ein Schwerpunkt ist die Malerei mit Acrylfarben unter Einbeziehung von Computergestaltungen und Transfertechniken. Seit 12 Jahren führt er in diesem Bereich Work shops dur ch, bei den artge nos sen in Lindlar und im eigenen Atelier in der Eifelstraße in Köln. K urzvita 1951 in Köln ge bor en, seit vielen Jahren künstlerische Arbeiten. Als Ergo the rapeut Durchführung von Mal grup pen in der Psy chi a trie und Dro gen - hilfe. Seit den 80er Jahren Ein zel - und Grup pen aus stel lung en mit Buch objekten u.a. in den Museen Zons, Ke ve lar , Königswinter und Wetz lar und in der Konink lij ke Bib li o theek in Den Haag. Seit den 90er Jahr en Aus stel lungen mit Male r ei in Köln und Umge bung, u.a. in der Aus stel lungs halle Alte Feuer wache, im Rah men der P ASSAGEN, im Café Stan ton, im Stadtgarten und in der Handwerks kammer . Ge stal tung des „Mond zim mer“ im Land art hotel der art ge nos sen in Lindlar und Aus stel lungen im dessen Bistr o. Künstlerkontakt Helmut Stürtz , Eifelstr. 12, 50677 Köln Mobil: 0162 9418047, mail: helmut.stuertz@t-online.de, www.helmut-stuertz.de Épi GmbH & Co. KG Maternusplatz 4 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 93721712 www.epi-cologne.eu 57 Sven Meurs Natürlich KÖLN – Wildnis in der Großstadt In der urbanen Wildnis der Millionenmetropole Köln breitet sich, unbe- merkt von abertausenden Menschen, eine Artenvielfalt aus, wie man sie sonst wohl nur in unberührter Natur vermutet. Naturschutzgebiete, großflächige Friedhöfe, Parks und unzählige Grünflä- chen laden zu Entdeckungstouren vor die eigene Haustüre ein. Sie bieten etlichen Tier- und Pflanzenarten neuen Lebensraum. Gerade das macht die Wildnis der Großstadt so spannend, einzigartig und entdeckungswert. In die- se urbane Wildnis von Köln taucht der Naturfotograf Sven Meurs, Jahrgang 1980, ein und begibt sich, nach mehreren Fotoexpeditionen nach Afrika, in seiner Heimatstadt auf Safari - zwischen Hochhaus, Hektik und Heide. Sein Anliegen: das oft Unsichtbare sichtbar zu machen. Großangelegte Recherchearbeiten brachten immer mehr faszinierende Geschichten ans Licht und fanden auch Menschen, die sich auf Kölner Grund leiden- schaftlich für die Natur und ihre Bewohner einsetzen. So entstanden im Laufe der letzten Jahre spannende Reportagen über besondere Persönlichkeiten. Die Bird Controller des Köln- Bonner Flughafens, die Tierretter der Feuerwache 8 in Ostheim und der Wan- derfalkenpapst, sie alle sind NATÜRLICH KÖLN und machen Nordrhein Westfalens größte Stadt zur grünen Oase. NATÜRLICH KÖLN soll dazu anregen, vor die eigene Haustüre zu treten um mit offenen Augen in die heimische Wildnis einzutauchen. Es soll Bewusstsein schaffen für die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur. Künstlerkontakt Sven Meurs, Am alten Stellwerk 2, 50733 Köln info@natuerlichkoeln.de, www.natuerlichkoeln.de, www.svenmeurs.de Vortrag und Diashow | 5. April | 19 Uhr Orthopädie-Schuhtechnik Schuhmode für Sie und Ihn Sanitätshaus Telefon: 0221 393186 www.orthopaedie-mueller.de 50996 Köln-Rodenkirchen, Maternusplatz 2 58 Sylter Eiscafé & Bistro Maternusplatz 6 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 93459176 www.sylter-eiscafe.de Doris Pecher Treibgut aus Köln und Sylt wird Kunst Schon früh von den Formen und Strukturen der Natur beeindruckt, hat Doris Pecher vor über 10 Jahren ihre große Leidenschaft zu Treib- holz und Strandgut entdeckt. In ihren Werken gelingt es der Künstlerin in Kombination mit diversen Farb- und Strukturtechniken die Fund- stücke eindrucksvoll in Szene zu setzen und harmonische Collagen entstehen zu lassen. Den scheinbar wertlosen Dingen Aufmerksamkeit zu schenken ist ein Grundprinzip ihres kreativen Schaffens. Das außergewöhnliche Arbeitsmaterial liefert in den Sommermonaten ihre Lieblingsinsel Sylt und im Winter das Rheinufer ihrer Heimatstadt Köln. Auf langen Spaziergängen lässt sie sich immer wieder aufs Neue durch wundervolle Fundstücke inspirieren. Ihre Kunstwerke von puristisch bis maritim, schmücken auf Sylt bereits zahlreiche Ferienwoh- nungen und Hotels. Jedes Kunstwerk erzählt eine eigene faszinierende Geschichte der Natur und lässt Raum für Interpretationen. Künstlerkontakt Doris Pecher, Am Höfchen 35, 50997 Köln Mobil: 0178 5400341, www.treibgut-design.com Puro, 180 x 50cm 59 Joachim Rieger Freier Fotograf, Buchautor und Ideenlieferant, geboren in Köln. Gelernter Fotofachlaborant. Danach geschäftsführender Gesellschafter der „taimlab Fotofachlabor GmbH“ in der Kölner Südsatdt, sowie Ausbilder für Fotofach- laboranten und Fotomedienlaboranten. Später dann Inhaber der Agentur „kommART“. Seit 2003 freier Fotograf, Ausbilder für Fotografen und Inhaber der Fotoschule „Spass am Foto“. Die Schwerpunkte in der Fotografie von Joachim Rieger liegen in lebendigen und feinfühligen Bildern von Menschen & Unternehmen, sowie Städten & Regionen. Rhein auf, Rhein ab Über viele Monate hat des den Fotografen Joachim Rieger immer wieder an den Fluss gezogen. Er wollte diesen faszinierenden Strom kennenlernen und seine Vielfalt dokumentieren. Er ist Rhein auf, Rhein ab gereist. Von der Quelle bis zur Mündung und fotografierte dabei Wasser, Landschaften, Schiffe, Schleusen, Häfen, Brücken und Menschen. Unterwegs war er zu Fuß, mit dem Rad, dem Auto, mit Schiffen, unzähligen Rheinfähren, mit dem Speedboat und Seilbahnen. Die Bilder aus diesem Projekt hat er allesamt mit seinem Smartphone fotografiert. Für Rieger ist ein Smartphone ein weiteres fotografisches Werkzeug – wie andere Kameras auch. Künstlerkontakt Thymianweg 13 - 51061 Köln, Telefon: 0221 7391875 JR@fotografie-joachimrieger.de, www.fotografie-joachimrieger.de Flyer für die Anmeldung zur Vernissage liegen in der Filiale aus. Sparkasse KölnBonn Maternusplatz 10 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 226-98510 www.sparkasse-koelnbonn.de Vernissage | 3. April | 18.30 Uhr 60 Renate Peterson Annette Kock Sie lebt in Köln und ist Mitglied der Ateliergemeinschaft „Atelier Halle 30“. Malen ist ihre Leidenschaft. Das Experimentieren mit Papier Acryl bestimmt ihren Stil. Sie nimmt regelmäßig an Maseminaren und Gruppenausstellungen teil. Kunst verbindet, lässt Raum für Inspiration, Kommunikation und Begegnung. Bild (unten links): Buntes Köln, 80 x 140 cm, Mischtechnik Palladio Maternusplatz 11 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 98549760 www.palladio-cafe.com 61 Astrid Kruis Jutta Reinisch Leidenschaftliche Suche nach dem Selbst. Farbe, Strukturen, ein Hauch von Landschaften. Bild (rechts): Fühlen ist Freiheit, 100 x 100 cm, Acryl auf Leinwand Meine Motive finde ich meistens im Alltag oder auf Reisen. In der malerischen Umsetzung hebe ich interssante und ung- wöhnliche Details hervor, um damit die Neugier des Betrach- ters zu wecken. Bild (unten rechts): Stammhaus, 120 x 120 cm, Öl auf Leinwand Palladio Maternusplatz 11 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 98549760 www.palladio-cafe.com www.atelier-halle-30.de 62 Eiscafé Marco Maternusplatz 1 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 50005676 Marco Melanie Haberkorn An Schattenrisse erinnern die von Melanie Haberkorn im Café Marco präsentierten Bilder. Dass es sich dabei um Fotografien handelt, erschließt sich dem Betrachter nicht unmittelbar. Die Künstlerin arbeitet gerne mit Verfremdungen ihrer Aufnahmen und präsentiert ihre Werke häufig auf ungewöhnlichen Materialien. Nicht die Abbil- dung des Realen, sondern die Darstellung von Innenwelten bildet den Schwerpunkt ihrer schöpferischen Tätigkeit. Melanie Haberkorn hat an der Fotoakademie Köln studiert und bietet neben ihren FineArt-Werken künstlerische Porträtarbeiten in ihrem Studio in Köln-Lindenthal an. Künstlerkontakt Melanie Haberkorn www.haberkorn.name Mobil: 0179 2103945 Patience03 FineArt-Druck auf Photo-Rag-Papier, gerahmt, 20 x 30cm 63 Kölner Bank Maternusstraße 1 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 20032004 www.koelnerbank.de Jutta Kabelitz Ausgehend von meiner Sicht der Welt, insbesondere des Menschen, als überaus kompliziertes und oft nicht verständliches Gewebe, entwickle ich zuerst eine Bild-Idee, vergleichbar mit dem Plot eines Films, dann lasse ich dem Material, dem Werkzeug und nicht zuletzt meiner Intuition freien Lauf, und so entsteht aus dem Fluss der Vorstellungen und Emotionen das Bild. Der Betrachter möge seine Ideen zur Vervollständigung mit einbringen. Schwerpunkte/ T echniken: Zeichnung/Malerei Mischtechniken, Tusche, Kohle, Bleistift/Buntstift, Öl, Acryl, Aquarell Künstlerkontakt jkabelitz@gmx.d Zugewandt 40 x 40 cm, Blei/Buntstift, 2016 Fusio, 50 x 70 cm, Öl auf Leinwand, 2015 64 Gerda Laufenberg Sei kein Frosch Die Kölner Künstlerin mit Atelier in Rodenkirchen tobt sich zeichne- risch bedenkenlos auf Abwegen, Umwegen, Seitenwegen aus. Was alle kennen – das zeichnet sie bestimmt nicht. Schon gar nicht das was alle lieben. Staunen, stutzen, stehenbleiben - bei den meisten ihrer Bilder passiert den Betrachtern genau das. Wie ist das gemeint? Ironisch? Ernsthaft? Symbolisch? Viele Deutungen sind möglich - alle zulässig. Seit längerem beschäftigt sich die Künstlerin mit einer Frosch-Serie, Frösche sollen bei der Kunstmeile 2017 unüberhörbar ihre Meinung quaken. Allerdings hockten bei Redaktionsschluss erst wenige im Teich, wir hoffen, sie vermehren sich noch im Atelier... Und wenn nicht: SEI KEIN FROSCH... die Bilder ohne Frösche sind ebenso sehenswert. Künstlerkontakt Atelier Gerda Laufenberg, Mühlenweg 3, 50996 Köln Rodenkirchen Mittwochs geöffnet von 14 bis 18 Uhr Telefon: 0221 3981154, Mobil: 0177 2178286, www.GerdaLaufenberg.de Walterscheidt Maternusstraße 6 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 9355040 www.walterscheidt.net Man gönnt sich ja sonst nix, 40 x 50 cm, Digitaldruck auf LW/ Keilrahmen ( Aufl. 25), nummeriert u. handsigniert Lesung mit Musik | 1. April | 17 Uhr 65 Dagmar Bätz Nach der Beschäftigung in verschiedenen Bereichen (Fotografie, Bildhauerei, Zeichnung, Spiel und Bühne, Druckgrafik, Malerei, Textiles Gestalten) mit realistischen Hintergründen folgte im Rahmen der Universitätsausbildung eine abstrakte Betrachtung der Bildmotive und eine Schwerpunktsetzung in den Bereichen Malerei und Druckgrafik (Radierung). Gegenstand der Auseinandersetzung wurden Pflanzen, Strukturen, Farbbewegungen in der Fläche und Farbexperimente. Als Abschlussarbeiten entstanden Künstlerbücher zu Lyrik und musikalischen Kompositionen sowie Ölmalereien auf Leinwand. Nach dem Studium wurden Skizzen, Schriftelemente, und Materialien in die Arbeiten eingefügt. Der Bildträger wird seltener Leinwand, mehr Papier. Die Kombination verschiedener Materialien mit Malerei oder Zeichnung werden verstärkt zum Arbeitsinteresse. Die Arbeitsweise ist malerisch informell, zeichnerisch aber zeigen sich lokalpatriotische Skizzen Kölns in Collagen mit gemusterten Stoffen. In der Serie „Travel the World – Come Home for Love“ treten neuerdings auch bekannte Motive anderer Länder auf. Kurzvita Dagmar Bätz wurde 1976 in Soest, Westf. geboren und studierte Bildende Kunst und Englisch an der Universität zu Osnabrück und an der Southwestern University in Georgetown, Texas. Als Schwerpunkte der künstlerschen Ausbildung wählte sie Malerei und Druckgrafik. Ihre Werke präsentierte sie in Ausstellungen in NRW und Niedersachsen und wurde zweimal mit dem Nachwuchsförderpreis der Universität Osnabrück, Fachbereich Kunst zum Thema Künstlerbuch ausgezeichnet. Sie ist als Oberstudienrätin an einem Gymnasium tätig und lebt und arbeitet im Kölner Süden. Künstlerkontakt www.keiserin.jimdo.com Juwelier Behrendt Maternusstraße 14 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 393432 www.juwelier-behrendt.com 66 La Strada Maternusstraße 14 a 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 96611935 www.lastrada-fashion.de Renate Opitz Zerlett Die Künstlerin offenbart dem Betrachter in ihren atmosphärischen gehaltvollen Bildern eine neue Sicht auf die Stadt/ Skulptur oder auf die besonderen Eigenarten eines Platzes – eine Sicht, die stets sehr persönlich ausfällt. Ihr unverwechselbarer dynamischer Aquarellstil kombiniert die naturalistische Wiedergabe der Orte mit impressionis- tischer Spielerei in Form und Farbe. Kurzvita In Köln geboren, lebt und arbeitet in Köln, langjährige Ausbildung bei regionalen Künstlern und Dozenten der Kölner Werkschulen/FH Köln mit Portrait- und Aktmalerei, Studium an der Malakademie Köln mit Diplom in Malerei und Graphik, Meisterschülerin von Professor Jürgen Knabe, sowie Studium der Kunstgeschichte, Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen Publikation: Bildband „Denk`ich an Köln“, ISBN: 978-3-00-021488-2 Künstlerkontakt Renate Opitz Zerlett, Ahornweg 53, 51147 Köln, Telefon & Fax: 02203 21284, Mail:renate-opitz-zerlett@t-online.de, www.renateopitzzerlett.de Venedig – Santa Maria della Salute / blaue Insel 50 x 70 cm 67 Metzgerei Gillessen Maternusstraße 16-18 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 93551122 www.metzgerei-gillessen.de Reni Kauka Die Heimatstadt Köln ist in diesem Jahr das Thema der Ausstellung von Reni Kauka – auf besonderen Wunsch der Gastgeberin Bettina Gillessen. Reni Kauka zeigt Originale aus ihren bislang sieben Köln-Kalendern. Zu sehen sind Aquarelle sowie Bilder in Acryl auf Leinwand unter dem Motto „Typisch Kölsch“. Kurzvita Seit über 30 Jahren lebt und arbeitet Rene Kauka in Rodenkirchen. Nach zahlreichen Malerei-Studi- enlehrgängen betreibt sie hier eine Malschule, in der Anfänger und Fortgeschrittene in allen Techni- ken individuell ihrem Hobby frönen können – unter professioneller Anleitung. Künstlerkontakt Reni Kauka Weißer Straße 71, 50996 Köln Telefon: 0221 395823, Mobil: 0171 6940258 malschule@reni-kauka.de , www.reni-kauka.de 68 D. St. Krüger Nachdem Krüger sich in den vergangenen Jahren hauptsächlich auf Holzskulpturen spezialisiert hatte, wird es dieses Jahr knallbunt. Zwar zeigt er nach wie vor Skulpturen, der Schwerpunkt liegt diesmal auf Malerei. Kurzvita D.St. Krüger studierte bis 1981 Musik an der Musikhochschule in Aachen. Er war als bildender Künstler Schüler u.a. von Renate Biermann-Ernst und Jupp Ernst(+), Designer der Afri-Cola Flasche sowie von Josef Ferdinand Seitz(+). 1991 gewann er den 1. Preis des Neuen Aachener Kunstvereins NAK. Ausstellungen in Paris , Bozen und den Beneluxländern. Instrumentalpädagoge an der Musikschule Düren. Experimente zur Verschmelzung von Malerei und Musik. Mitglied des „ Artist Space „ in New York. Künstlerkontakt www.dst-krueger.de Woman & Fashion Wilhelmstraße 49, 50996 Köln Telefon: 0221 395246 ibzben@outlook.de F ashion& W OMAN Zweite Hand- Erste Klasse Wilhelmstraße 49 · 50996 Köln T elefon: 0221- 395246 New Hope, 100 x 80, Acryl, 2016 Balance, 120 x 15 x 15, Holz, 2016 2. April | 14 Uhr Duo Barrique - Gipsy Jazz 69 N. Steckelbach GmbH Wilhelmstraße 66 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 352001 www.steckelbach-immobilien.de Dr. Reinhold Adscheid Geboren 1959 in Köln, absolvierte er ein Studium der Astrophysik an der Universität Bonn. Als promovierter Teilchenphysiker ist er als Software Engineer tätig. Nach diversen Ortswechseln in Deutschland und nachdem er einige Jahre im europäischen sowie dem asiatischen Ausland verbracht habe, lebt und arbeitet er nun seit 2009 wieder in Köln. Seine Arbeiten entstehen aus der selbst gestellten Frage: Wie sähe die Welt aus, wenn wir sie aus verschiedenen Positionen in Zeit und/oder Raum gleichzeitig sehen könnten? Was heraus kommt, ist kein Bild von etwas, sondern ist selber eine vier - di men sionale Raum-Zeit-Blase und der Betrachter kann und muss sich selbst durch diesen Irrgarten des virtuell-realen Objektes bewegen. Oder er kann sich einfach faszinieren lassen. Letztendlich stellt sich dem Betrachter die Frage: Wie viel Realität ist eigentlich in unserer Wahrnehmung? Mit seiner von ihm über Jahre entwickelten beson- deren Technik der Mehrfachbelichtungen versucht Reinhold Adscheid herauszufinden, ob unsere Konzepte von der Umwelt, von den Gegen- ständen, wirklich unabhängig vom Betrachter sind. Künstlerkontakt Dr. Reinhold Adscheid Niehler Straße 330, 50735 Köln, Mobil: 01755826350 Winterweide/23 800 x 400 mm Pigmentdruck auf Leinwand, 2013 Blue Eye/19 400 x 533 mm Pigmentdruck auf Leinwand, 2013 70 Hinger d‘r Heck Wilhelmstraße 58 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 394358 Alexandra Hülbach Die in Solingen geborene Künstlerin arbeitet mit den unterschiedlichsten Materialien, wie z.B. auf Leinwand, Dibond, Glas, mit Sand, Holz, Kupfer, Tapete u.a., mit Übermalungen und kontrastierenden Farben. Kunst ist für sie der Ausdruck von Impulsen, Stimmungen und Momentaufnahmen. Inseln von Farbe erzeugen Räume, laufen über oder brechen aus. Die Künstlerin setzt neben figurativen Formen, wie dem Akt, der Gestalt, einer gegenständlichen Momentaufnah- me auf den Ausdruck von Form und Farbe in der Abs- traktion. Die Bilder sind manchmal „laut“ und manchmal „leise“, aber auch manchmal zart und durchschimmernd und manchmal abstrakt mal konkret. Hier eine Einheit zu suchen ist schwierig, denn die Bilder beinhalten eine große Vielfalt, weil sie für mich genauso ist, die Kunst… Künstlerkontakt Alexandra Hülbach, Atelier im Kunstwerk Deutz- Mühlheimer Strasse 127-129, 51063 Köln Kontakt und Verkauf: Mobil: 0170 4561034 alex@huelbach.com, Instagram: justme_AlexH UnderWater2 – Serie Wasser, Acryl auf LW, 70x100 71 Alexandra Hülbach Die verschiedenen Darstellungsmethoden b.z.w. der Ausdruck künstlerischer Möglichkeiten treiben mich dazu an, immer wieder zu experimentieren und Landschaften oder Stimmungen immer anders darzustellen. Ich arbeite mit den unterschiedlichsten Materialien, wie z.B. auf Leinwand, Dibond, Glas, mit Übermalungen und kontrastierenden Farben. Farbe verhält sich auf unterschiedlichen Maluntergründen anders: Die Reflexe von Licht und Schatten auf Glas z.B. und die anderen Trocknungs- prozesse haben mich dazu inspiriert, diese vielschichtigen Glasarbeiten anzu- fangen. Hier experimentiere ich neben der Farbe und den Schattenspielen, die die einzelnen Seiten auf die Rückwand werfen, auch mit Verdrehungen. Diese Arbeiten sind für mich sehr spannend und obwohl ich vorher skizziere was ich male, mir meine Motive genau überlege, so entsteht doch oft zum Schluss ein völlig anderes Bild durch die Art der Vermalung , die Verdrehung und die Abstraktion. Künstlerkontakt Alexandra Hülbach, Atelier im Kunstwerk Deutz- Mühlheimer Strasse 127-129, 51063 Köln Kontakt und Verkauf: 0170-456 1034, alex@huelbach.com Instagram: justme_AlexH Ego Wilhelmstraße 35a, 50996 Köln Telefon: 0221 9352323 kontakt@ego-rodenkirchen.de Olivenzweig,Schattenspiel 34x54x3 Platten, Acryl auf Glas, weiß gerahmt, 2017 72 Joanna Vortmann Joanna Vortmann wurde 1966 in Bochum geboren. Sie studierte an der freien Akademie der Bildenden Künste in Essen im Fachbereich Fo- tografie/Medien. Ihr Studium schloss sie mit besonderer Auszeichnung ab, und lebt als Fotokünstlerin in Köln. Joanna Vortmanns Arbeitsschwerpunkte liegen auf der Umsetzung künstlerischer Thesen, thematisch-konzeptionellen Arbeiten sowie Vi- deo-Sound-Installationen, die archaische Naturereignisse als bewegtes Bild zeigen. Sie widmet sich in verschiedenen Portraitarbeiten menschlichen Grundemotionen, wie z.B. Stärke und Schwäche. Die Erforschung von Transformation und Transzendenz schwingt in allen Arbeiten mit. Ihre Arbeiten werden in zahlreichen Ausstellungen der Öffentlichkeit vorgestellt und wurden mehrfach nominiert, die Werk- gruppe „Utopia“, die verdrängte Gefühle zeigt, mit einem Preis ausgezeichnet. Joanna Vortmanns Arbeiten sind durchdacht und konzentriert, und zeigen ihre Liebe zur menschlichen Entwicklungsfähigkeit, wie auch zu Fotografie und bewegten Bildern. „Aus_Sicht“ widmet sich transitorischen Ereignissen menschlicher Existenz, Zwischenwelten, den sogenannten „Bardos“: Künstlerkontakt Joanna Vortmann, www.fotovideokunst.net, info@fotovideokunst.net Mobil: 0160 96610629 Nina Maintzer Schmuck Wilhelmstraße 68 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 8004661 www.ninamaintzer.de Unterwelt „Tschikhai-Bardo“ 80 cm x 120 cm, Edition auf Dibond 73 Gisela Kampffmeyer „ Bilder einer Reise“ nennt Gisela Kampffmeyer ihre Sammlung. Maßgeblich dafür waren die Eindrücke und die Begegnungen einer Rund- reise auf Kuba. Hierbei stellt sie den Menschen, seinen Lebensraum und die Natur, das Sonnenlicht und die charakteristischen Farben in den Blickpunkt. Die Ideen für ihre Motive findet die Hobbykünstlerin in der Regel auf Reisen und hält sie mit der Fotokamera fest. Auch eigene Skizzen und Niederschrif- ten sind unterstützende Hilfen. Bei der Gestaltung lässt sie sich durch die Atmosphäre des Motivs leiten. Davon erzählen ihre Objekte. Mit Acrylfarben oder Aquarellkreiden auf Leinwand oder Papier, manch- mal als Collage verarbeitet, formt sie durch unterschiedliche Auftrags- techniken das Motiv harmonisch zu einem nahezu realistischen Ganzen zusammen. Für die Gesamtheit des Bildes verzichtet sie entweder auf die Einrahmung, oder wählt eine zum Motiv passende aus, die sie hier zum Thema Kuba charakteristisch selbst gestaltet hat. Kurzvita geboren in Gelsenkirchen, seit 1978 in Rodenkirchen, Erzieherin, jetzt Rentnerin, verheiratet, eine Tochter, diverse gestalterische Ausbildun- gen seit 1970: VHS-Kurse und Unterricht bei ortsansässigen Künstlern, Ausstellungen seit 1986 in Rodenkirchen und in Bad Honnef. Künstlerkontakt Gisela Kampffmeyer, Tel.: 0221 352337, gilkam@gmx.net La Buona Tavola Maternusstraße 26 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 29968441 www.labuonatavola.de Chor-Musik O Ton Süd | 2. April | 14.30 Uhr Ambivalenz Acryl auf Leinwand 60x39x6 74 Sport Engels Maternusstraße 28 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 9921685 www.sport-engels.de/ Ulrike Dieminger Malen bedeutet für mich, dass ich „abschalte“ und mich nur noch mit Farbe, Materialien und deren Zusammenspiel beschäftige. Eines meiner Hauptmotive ist der Kölner Dom. In meinen Bildern versuche ich die verschiedensten Ansichten des Kölner Doms ein- zufangen, mal als Collage, mal in knalligen Farben wie zum Beispiel beim „Richter Fenster“. Auch das Rennradfahren, insbesondere die „Tour de France“, fas- zinieren mich. Hier arbeite ich vorzugsweise mit Collagen, da diese die vielen Facetten des Sports, wie Geschwindigkeit, Teamgeist, Dynamik, aber auch einmalige Natureindrücke für mich so am besten darstellen lassen. Künstlerkontakt Ulrike Dieminger, Säckingerstr.3, 50935 Köln Telefon: 0221 432096, www.domblicke.de Collage, 80x100 cm, Acryl auf Leinwand, 2016 75 Elektro Badorf Maternusstraße 30 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 9355950 www.ep-badorf.de Ralf Perey „Das Auge isst mit“: Der Titel spielt direkt auf die beiden Ebenen an, die dem Künstler für diese Ausstellung wichtig sind. Ein Rodenkirchener Restaurant ist in den Entwicklungsprozess der Bildreihe vom ersten Mo- ment involviert gewesen. Zusammen mit dem Küchenchef hat der Künstler Ralf Perey speziell die Gerichte ausgewählt, die sich für ein Fotoshooting und die anschließende Umsetzung im FinArt Stil besonders eignen. Farben, Kontraste oder auch die Art, wie die Kreationen vom Chef de Cuisine prä- sentiert werden, waren entscheidende Kriterien. Entstanden sind Bilder, mit denen Ralf Perey seine aktuelle künstlerische Position zum Thema „Essen in der Kunst“ dokumentiert. Gezeigt werden zum Teil großformatige Unikate – Stillleben, zeitgemäß umgesetzt. Und das sowohl in Bezug auf die Technik als auch inhaltliche Ästhetik. Kurzvita Kreativität gehört für Ralf Perey zum Tagesgeschäft. Seine Medienagentur steht für unkonventionelle, aufmerksamkeitsstarke Projektumsetzungen – in Bereichen wie Print, Online oder auch TV. Fotografie ist für den Grafiker und Producer, der in Weiß lebt, ein Medium, um seine persönlichen Wahrnehmungen künstlerisch zu realisieren. Künstlerkontakt Ralf Perey, Auf der Ruhr 82, 50999 Köln Telefon: 02236 9699970 ralf@perey.info, www.perey.info Verkehrtes Spiegelei 119 cm x 42 cm, Fineartprint, Aluminiumverbundplatte silber gebürstet, 2016 Erdbeer Schildkröte 119 cm x 42 cm, Fineartprint, Aluminiumverbundplatte silber gebürstet, 2016 76 Knuth Friedrich Der Maler Knuth Friedrich ist fasziniert von der Ästhetik von Farbverläufen, manchmal auch vom Unbestimmten und besonderen Details, lässt sich von der Natur, Licht, Wasser, Transparenz, Stimmungen, sowie Science, neuen Einflüssen und Strömungen inspirieren und findet deswegen immer wieder neue, andere und ungesehene Motive. In seinen Bildern spiegelt sich die Lust am Malen, aber auch Nachdenkliches und Sinnliches. Kurzvita Lebt und arbeitet in Köln ab 2015 Arbeiten als professioneller Künstler, meh- rere Ausstellungen u.a. bei der Kunstmeile Rodenkirchen seit 2011 Inhaber eines führenden Personalberatungsunternehmens seit 2009 Arbeiten als Personalberater, Privat: Arbeiten als Künstler 2009 Qualifizierung im Personal- management zum Personaldisponenten in Köln 2001 - 2009 Arbeiten u.a. als Key Account Manager und Personaldisponent 1998 - 2001 Arbeiten als Florist 1996 - 1998 Ausbildung zum Floristen in Berlin 1990 - 1996 Arbeiten u.a. am Börsenhandelshaus in Berlin 1988 - 1990 Ausbildung zum Graveur in Bad Ems Jahrelange Teilnahme an zahlreichen Kunstkursen und Ausbau meiner Fertig- keiten durch einen südamerikanischen Meister. Erste Ausstellung im Alter von 12 Jahren Künstlerische Früherziehung seit dem Kindesalter. Geboren 1970 in Dresden. Hotel Begardenhof Brückenstraße 41 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 9854710 www.begardenhof.de Gloriosa Des Ruhmes Krone, Öl, Tee und Kaffe auf Leinwand, 2016 77 Caritas-Altenzentrum St. Maternus Das Caritas-Altenzentrum St. Maternus liegt zentral und dennoch ruhig im Herzen von Rodenkirchen, in einer grünen Oase. In St. Maternus stehen 115 Bewohnerzimmer für die vollstationäre Pflege und Kurzzeitpflege zur Verfügung, dabei handelt es sich überwiegend um Einzelzimmer. Insgesamt finden hier 128 Bewohner in der vollstationären Pflege ein Zuhause, acht zusätzliche Plätze sind für die Kurzzeitpflege reserviert. In der Tagespflege gibt es Platz für 13 Gäste. Vielfältige Angebote zur Alltagsgestaltung sorgen für Abwechslung und schaffen Kontakte: Dazu gehören, neben anderen Angeboten, auch wechselnde kulturelle Veranstaltungen und regelmäßige Kunstausstellun- gen für Bewohner, Angehörige und Gäste. Die ausgestellten Werke, im Rahmen der Kunstmeile, sind in Kreativangeboten von den Bewohnerin- nen und Bewohnern sowie den Gästen der Tagespflege gestaltet worden. Die Ausstellung im CAZ-St. Maternus steht unter dem Motto „Leben“. Vernissage mit Musik | 2. April | 15 - 17 Uhr Caritas Altenzentrum St. Maternus Brückenstraße 21 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 35950 Schattenfiguren Gruppenarbeit 78 DIE HALLE - von Ulrike Fackert Notunterkunft. 200 geflüchtete Menschen. Frauen. Männer. Kinder. Babys. Viele Kulturen. Viele Sprachen. Viele Persönlichkeiten. Viele Monate ohne Privatsphäre. Pritsche an Pritsche. Dicht an dicht. Keine Ruhe – auch nachts nicht. Bilder im Kopf. Von Krieg und Flucht. Von verlorenem Leben. Unge- wissheit. Warten. Worauf? Menschen in einer Turnhalle. Mitten im Kölner Süden. Mitten unter uns. Besitzen nichts mehr und haben doch so vieles im Gepäck… Über ein Vierteljahr hat Ulrike Fackert Menschen in der Flüchtlingsunterkunft mit der Kamera begleitet. Die Portraits stehen stellvertretend für die über 1.400 Frauen, Kinder und Männer, die jetzt Bewohner im Stadtbezirk Roden- kirchen sind – die meisten vorübergehend, manche aber werden Zeit ihres Lebens hier leben bleiben. Neue Mitbürgerinnen und Mitbürger können nicht einfach versteckt werden. Sie sind Teil unserer Realität, unseres Alltags - sie sind unsere Nachbarn. Kurzvita Ulrike Fackert wurde 1970 in Bonn geboren und studierte Architektur an der RWTH Aachen. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Architektin in Berlin und Frankfurt, schloss sie eine vierjährige Weiterbildung an der Fotoschule Köln an und eröffnete 2004 das Spiegelbild- Studio. Seither arbeitet Ulrike Fackert als Fotografin für nationale und internationale Auftraggeber. Ihre Werke werden in Zeitschriften und Katalogen, u.a. in GEO Saison veröffentlicht. Seit 2010 werden ihre Arbeiten in verschiedene Einzelaussttellungen in NRW gezeigt Stadtteilbibliothek Rodenkirchen Schillingsrotter Straße 38 50996 Köln-Rodenkirchen Afghanisches Mädchen 30 x 30 cm, Fotoabzug, 2016 13. März bis 8. April 2017, zu den Öffnungszeiten der Bibliothek Mo., Di. 12 bis 18 Uhr, Do 11 bis 19 Uhr, Fr. 10 bis 18 Uhr, Sa. 10 bis 14 Uhr Künstlerkontakt Ulrike Fackert SPIEGELBILD Zum Engelshof 17, 50996 Köln, Telefon; 0221 29974569 www.spiegelbild-koeln.de 79 Verzeichnis nach Künstler Adscheid, Dr. Reinhold (N. Steckelbach GmbH) 69 Amr ot, (Rheinstation) 16 Bätz, Dagmar (Juwelier Behr endt) 65 Beucher , Susanne (Benetton Rodenkirchen) 22 Bischof, Petra (Strandgut) 27 Blanke, CG (Mayersche Buchhandlung Köhl) 42 Bodenmüller , Katharina (Marc Schmitz GmbH) 30 Böhning-Sutthoff, Michaela (Rathaus) 44 Diakonie Michaelshoven, (Sommershof) 35 Dibaudin, Gr eg (Sommershof) 34 Dieminger , Ulrike (Sport Engels) 74 Engau, Annelies (Bischoff Betten) 31 Ermert, Regine (Mater nus Seniorenzentrum ) 51 Fackert, Ulrike (Stadtteilbibliothek) 78 Färber , Anja (Hotel Gertrudenhof ) 25 Fenske, Mo (KBB V erlag) 52 Franzen, Claudia (Mater nus Apotheke) 55 Friedrich, Knuth (Hotel Begar denhof ) 76 Gesamtschule, Rodenkir chen (Sommershof) 36 Grunewald, Peter (V ia Moda) 54 Gymnasium, Rodenkir chen (Mayersche Köhl) 43 Haberkor n, Melanie (Eiscafé Marco) 62 Hahn, Helga (Nacken Hillebrand Partner ) 40 Har dt, Doris (Privat Galerie) 12 Hillebrand-Leo, Clara (Vita Verde Naturkost) 48 Hillebrand, Clemens (Nacken Hillebrand Partner) 41 Hiltr op, Christiane (MC Mode) 29 Hopstein, Anne (Op den Rhein) 47 Hülbach, Alexandra (Ego) 71 Hülbach, Alexandra (Hinger d’r Heck) 70 Jäkel, Leonie A. (Jonen Optik) 33 Jugend-Kunstschule, (Brauhaus Quetsch) 10 Kabelitz, Jutta (Kölner Bank) 63 Kampffmeyer , Gisela (La Buona Tavola) 73 Kauka, Reni (Metzger ei Gillessen) 67 Klass, Alin (Domizil Immobilien) 28 Knoop, Andr eas (AIDA Mode) 32 Kock, Annette (Palladio) 60 Krüger , D. St. (Woman & Fashion) 68 Kruis, Astrid (Palladio) 61 Künstlergruppe, (Caritas Altenzentrum) 77 Laufenberg, Ger da (Walterscheidt Bistro Verde ) 64 Meurs, Sven (Schuhhaus Müller ) 57 Nowak, Ricar da (Maternus Seniorenzentrum ) 50 Opitz-Zerlett, Renate (La Strada) 66 Pecher , Doris (Sylter Eiscafé) 58 Per ey, Ralf (Elektro Badorf) 75 Petersen, Renate (Palladio) 60 Pfeffer, Klaus (Rust Herrenmoden) 20 Pohl, Christine (NOVOTERGUM Süd GmbH) 38 Reinisch, Jutta (Palladio) 61 Rieger , Joachim (Sparkasse KölnBonn) 59 Schäffer , Jun (Villahotel Rheinblick) 46 Schubert, Anja (Hörgeräte Baschlebe) 26 Schwarzkamp, Uwe (Kapellchen) 15 Seifert, Nike (T anzschule van Hasselt) 39 Some, Hans (B8lich) 24 Stevens, Maria (Brauhaus Quetsch) 11 Stürtz, Helmut (Épi GmbH & Co. KG) 56 Thielen, Hedwig (KBB V erlag) 53 V ers. Künstler, (in focus Galerie) 49 V ollet, Kuno (Boutique Marc) 21 von Klettenberg, Thomas (Rheinstation) 17 V ortmann, Joanna (Nina Maintzer Schmuck) 72 W anninger, Biggi (Restaurant Fährhaus) 14 W eil, Manfred (Goldschmiede Alius) 19 W enge, Marion (Köttgen Hörakustik) 23 Zieleke, Corinna (Hollenders Mode) 18 Zoschke, Barbara (Mayersche Köhl) 42 Seite Seite Seite 80 Verzeichnis nach Geschäften AIDA Mode (Knoop, Andreas) 32 B8lich (Some, Hans) 24 Benetton Rodenkir chen (Beucher, Susanne) 22 Bischoff Betten (Engau, Annelies) 31 Boutique Mar c (Vollet, Kuno) 21 Brauhaus Quetsch (Jugend-Kunstschule ) 10 Brauhaus Quetsch (Stevens, Maria) 11 Caritas Altenzentrum (Künstlergruppe) 77 Domizil Immobilien (Klass, Alin) 28 Ego (Hülbach, Alexandra) 71 Eiscafé Mar co (Haberkorn, Melanie) 62 Elektr o Badorf (Perey, Ralf) 75 Épi GmbH & Co. KG (Stürtz, Helmut) 56 Goldschmiede Alius (W eil, Manfred) 19 Hinger d’r Heck (Hülbach, Alexandra) 70 Hörgeräte Baschlebe (Schubert, Anja) 26 Hollenders Mode (Zieleke, Corinna) 18 Hotel Begar denhof (Friedrich, Knuth) 76 Hotel Gertrudenhof (Färber , Anja) 25 in focus Galerie (V erschiedene Künstler) 49 Jonen Optik (Jäkel, Leonie A.) 33 Juwelier Behr endt (Bätz, Dagmar) 65 Kapellchen (Schwarzkamp, Uwe) 15 KBB V erlag (Thielen, Hedwig) 53 KBB Verlag (Fenske, Mo) 52 Kölner Bank (Kabelitz, Jutta) 63 Köttgen Hörakustik (W enge, Marion) 23 La Buona T avola (Kampffmeyer, Gisela) 73 La Strada (Opitz-Zerlett, Renate) 66 Mar c Schmitz GmbH (Bodenmüller, Katharina) 30 Mater nus Apotheke (Franzen, Claudia) 55 Mater nus Seniorenzentrum (Ermert, Regine) 51 Mater nus Seniorenzentrum (Nowak, Ricarda) 50 Mayersche Köhl (Blanke, CG) 42 Mayersche Köhl (Gymnasium, Rodenkir chen) 43 Mayersche Köhl (Zoschke, Barbara) 42 MC Mode (Hiltr op, Christiane) 29 Metzger ei Gillessen (Kauka, Reni) 67 N. Steckelbach GmbH (Adscheid, Dr . Reinhold) 69 Nacken Hillebrand Partner (Hahn, Helga) 40 Nacken Hillebrand Partner (Hillebrand, Clemens) 41 Nina Maintzer Schmuck (V ortmann, Joanna) 72 NOVOTERGUM Süd GmbH (Pohl, Christine) 38 Op den Rhein (Hopstein, Anne) 47 Palladio (Kruis, Astrid) 61 Palladio (Kock, Annette) 60 Palladio (Petersen, Renate) 60 Palladio (Reinisch, Jutta) 61 Privat Galerie (Hardt, Doris) 12 Rathaus (Böhning-Sutthoff, Michaela) 44 Restaurant Fährhaus (W anninger, Biggi) 14 Rheinstation (Amr ot) 16 Rheinstation (von Klettenberg, Thomas) 17 Rust Herr enmoden (Pfeffer, Klaus) 20 Schuhhaus Müller (Meurs, Sven) 57 Sommershof (Dibaudin, Gr eg) 34 Sommershof (Diakonie Michaelshoven) 35 Sommershof (Gesamtschule, Rodenkir chen) 36 Sparkasse KölnBonn (Rieger , Joachim) 59 Sport Engels (Dieminger , Ulrike) 74 Stadtteilbibliothek Rodenkir chen (Fackert, Ulrike) 78 Strandgut (Bischof, Petra) 27 Sylter Eiscafé ( Pecher , Doris) 58 T anzschule van Hasselt (Seifert, Nike) 39 V ia Moda (Grunewald, Peter) 54 V illahotel Rheinblick (Schäffer, Jun) 46 V ita Verde Naturkost (Hillebrand-Leo, Clara) 48 W alterscheidt Bistro Verde (Laufenberg, Gerda) 64 W oman & Fashion (Krüger, D. St.) 68 Seite Seite Seite 81 25.+26. Werbeaktivitäten der Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V. 2014 / 2015 Frühlings Mode - Schmuck Kunst - Design Gartenparadies Kulinarisches 82 83 WINE-TIME 1. Rodenkirchener Weintage Geöffnet jeden Abend bis 22.00 Uhr 12. bis 14. Mai 2017 Maternusplatz 84 Domizil Immobilien | Anja Senff Hauptstraße 94 – 50996 Köln-Rodenkirchen Tel 0221 800 21 21 – Mobil 0172 322 32 81 www.domizil-koeln.de – info@domizil-koeln.de Maß-Werk für Wohnkultur • Kompetente Bewertung • Individuelle Beratung • Intensive Betreuung Verkauf | Vermietung | Verwaltung DIENSTAG,11.APRIL2017,SEITE29 Wiri mKölner Süden RODENKIRCHEN INNENSTADT Opel-FanStefanKüstersbegann früh,ausseinenAutosetwasmehr LeistungrauszukitzelnSeite32 Besuchersolidarisieren sichVERKAUFSVERBOT Gutbesuchteundhochemotionale15.RodenkirchenerKunstmeile VON ULRIKE SÜSSER Rodenkirchen.Diese15.Rodenkir- chener Kunstmeile warw ohl die außergewöhnlichste, die seit ih- rem Bestehen stattgefunden hat: Siewar„wahnsinniggutbesucht“, sagt Wolfgang Behrendt vond er veranstaltenden AG Rodenkir- chen, sie war„ hoch emotional“, wie die Künstlerin Claudia Fran- zen findet –u nd eine Enttäu- schung, wie Ladenbesitzerin An- gelikaZalbertuskritisiert. Kurz vord er Eröffnung ward en Geschäftsleuten mitgeteilt wor- den,dasssiesichandiesemSonn- tag in ihren eigenen Ladenlokalen nichtaufhaltendürfen,umjanicht inVersuchungzugeraten,daseine oder andere Stück aus dem Sorti- ment zu verkaufen. So streng war die Auflage der Stadt, so rigoros wurde das jüngst beschlossene sonntägliche Verkaufsverbot durchgesetzt. Statt der Geschäfts- inhaberpasstenjeweilsWachmän- ner auf die Besucher auf, die sich die ausgestellten Kunstwerkea n- schauten –u nd sich irgendwie un- ter Generalverdacht fühlten. Be- zahlt wurden die Kontrolleure aus demTopfderAG. CharmanteProtestaktion Die Geschäftsleute machten es sich derweil auf einem Liegestuhl vord em Ladenlokal bequem. Es ware ine Protestaktion und ein charmant trotziges Zeichen, dass die Einzelhändler nicht klein bei- geben und die Kunstmeile einfach so ausfallen lassen wollen. Seit Jahren versucht ein Kreis vonG e- schäftsleuten, das Zentrum von Rodenkirchen zu beleben und Be- sucher anzulocken. Dazu gehören Aktionen wie Kunstmeile und Winterzauber und eben auch die Öffnung der Geschäfte am Sonn- tag,dienunallerdingsverbotenist. „Das Signal warr ichtig“, sagt Wolfgang Behrendt im Nachhin- ein. Er freut sich über die große Solidarität der Bürger,d ie trotz oder gerade wegen der Einschrän- kungen die Kunstmeile in großer Zahl besuchten. Sie halten offen- bar wenig vond er verordneten Sonntagsruhe, auch das wurde deutlich. Viele kamen mit Kind undKegel,schließlichhabenauch zahlreiche Kinder ihre Kunstwer- keausgestellt. Fünf voni nsgesamt 20 Ge- schäftsinhabernh aben kurzfristig die Beteiligung an der einge- schränkten Meile abgesagt. Die Verärgerung über das ganze Hin und Her sei zu groß gewesen, sagt etwaAngelikaZalbertus. Einen Wachmann ins Geschäft zustellen,fandsieabwegig.Ande- re Ladenbesitzer wollten sich auf Nachfrage nicht äußern. Einige machen allerdings derAGRoden- kirchen einen Vorwurf: Der Vor- stand hätte sich stärker einsetzen müssen für eineAusnahmegeneh- migung,hießes. ZukunftderKunstmeileunklar Dafür habe es wegen der Recht- sprechung keine Chance gegeben, hält Wolfgang Behrendt dagegen. Das habe ihm auch Oberbürger- meisterin Henriette Reker so ge- sagt, die sich ihrerseits „entsetzt“ gezeigt habe über die seltsamen Auswirkungen des sonntäglichen Verkaufsverbots. Wieu nd ob die Kunstmeile im nächsten Jahr durchgeführtw ird,i st noch nicht geklärt. Möglicherweise soll die VernissageaufeinenSamstagoder Freitagabend verlegt werden. Das müssenunbeiGesprächenerörtert werden, sagt Behrendt. Das Herbstfest und der Winterzauber auf dem Maternusplatz finden je- denfalls ohne Sonntagsöffnung statt.InsiebenanderenStadtteilen hatderRatdasVerbotzuverkaufs- offenenSonntagenzurückgenom- men.InRodenkirchenabernicht. >Kommentar Während die Besucher in den Geschäften Kunst betrachten konnten... ...standen Sicherheitskräfte draußen vor den Läden. Fotos: Grönert KOMMENTAR ZumVerkaufsverbotauf derKunstmeile Souveräner Protest •••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• H ausverbot im eigenen La- denlokal? Es ist traurig, aber wahr und jedenfalls mehr als kurios, dass sich die Ge- schäftsleute gezwungen sahen, ih- re Räume am Sonntag bei der Er- öffnung der Kunstmeile nicht zu betreten. Drinnen tummelten sich die Künstler und Kunstinteressier- te sowie ein Wachmann. Die La- denbesitzer blieben brav draußen und servierten Sekt und Häppchen. Das ist souve- rän, im Gegen- satz zur ver- krampften Hal- tung der Ver- waltung,diegemäßRatsbeschluss und wegen einer Klagedrohung vonVerdi unbedingt den Verkauf vonT-ShirtsodereinpaarBlumen verhindernwollte. Hätten Politik und Verwaltung nicht ein tolerantes Auge zudrü- ckenundeineAusnahmebeschlie- ßen können? Schließlich wurden die Geschäftsleute sehr kurzfristig vomS onntagsverkaufsverbot überrascht. Monatelang hatten sie sich vor- bereitet, Geld ausgegeben für die TeilnahmeanderKunstaktionund für Werbematerial, um Kunden in die Geschäfte zu locken, wasa us SichtderHändlervölliglegitimist. Und dann bricht –Ä tsch-Bätsch – dieAussichtaufUmsatzinsichzu- sammen. Sozialverträglich ist an- ders. Die kleinen Einzelhändler in denVorortenhabenesnichtleicht, wirtschaftlichgutüberdieRunden zu kommen, sie stehen unter Druck.Esistschade,dasssieinih- remEngagementblockiertwerden anstattsiezufördern. KSTA-STADTTEILE@DUMONT.DE •••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• VON ULRIKESÜSSER NEUER STANDORT Nochkeine Alternativefür städtischeBühnen Raderthal. Wäre die denkmalge- schützteHalleaufdemGroßmarkt ein geeigneter Ortf ür die Werk- stätten der städtischen Bühnen? WalterWortmann,derfürdieFrei- en Wähler im Stadtrat sitzt, hat vorgeschlagen, diese Variante zu prüfen. Er glaubt, dass die Halle ausreichend Platz bieten könnte, auch für Proberäume und eine zu- sätzlichekleinereBühnealsSpiel- stätte.BislangsinddieWerkstätten aufmehrereStandorteverteilt,sol- len aber zusammengeführtw er- den.DerRathatdenjüngstenPlan, eine Halle des WDR in Bockle- münd anzumieten, wegen gestie- gener Kosten gestoppt. Ein neuer Standorti st noch nicht gefunden. Der Großmarkt soll verlagertwer- den, auf dem Gelände ein neues Quartier,dieParkstadtSüd,entste- hen. Die Halle soll dagegen erhal- ten werden. Wann allerdings eine Ersatzstandortf ür die Händler ge- funden ist, scheint ebenfalls noch nichtabsehbar.(phh) BRAUCHTUM Osterfeuerim Forstbotanischen Garten Rodenkirchen.DasgroßeOsterfeu- er auf der Wiese im Friedenswald vordemEingangzumForstbotani- schen Garten soll endgültig den Winter vertreiben. In jedem zwei- ten Jahr entfacht die Kölner Forst- verwaltung zusammen mit den KölnerJägerndasFeuerimmeram Ostermontag,diesmalistesder17. April. Das Brauchtums-Spektakel beginntum15Uhr,derHolzstapel wird um 17 Uhr angezündet. Die JagdhornbläserderJägerschaftge- ben das musikalische Startsignal. Vorher und nachher können sich Interessierte an der rollenden WaldschuleüberWildtiereaufden Feldernu nd in denWälderni nfor- mieren. Die KG Knobelbröder sorgen für die Bewirtung der Gäs- te. Der Eintritt ist frei. Der Forst- botanische Garten ist erreichbar mitdenBuslinien135und131so- wie mit der Stadtbahnlinie 16, HaltestelleRodenkirchen.(süs) „ImRathausstapelnsichdieBriefemitKritik“ VON PHILIPP HAASER Marienburg.SeitSeptembergelten auf manchen Marienburger Stra- ßen neue Regeln. Versuchsweise wurdenDurchfahrtengesperrt,die Ein- und Ausfahrti nd as Villen- viertel erschwert. Weniger Durch- gangsverkehr ist das Ziel. Es soll erreicht werden, noch bevord er UmbauderBonnerStraßebeginnt. Das Wohngebiet soll nicht zur Ausweichstreckew erden. Der Bürgerverein Bayenthal/Marien- burg hatte nun zum Stammtisch eingeladen, um über diesen Ver- kehrsversuch zu sprechen und Re- aktionen zu sammeln. Hartmut Hammer,V orsitzender des Ver- eins, plädierte aber grundsätzlich dafür,d ie Zahlen und damit die Auswertung der Stadtverwaltung abzuwarten.Errechnetdamit,dass diese Anfang Juni vorliegen. „Dann müssen wir daran arbeiten, dieSchwachstellenauszumerzen“, sagte er.I hm zufolge sei etwa VERKEHR NeueRegeln aufMarienburger Straßenkontrovers diskutiert durchdieSperrungderStraßeAm Südpark in Richtung Militärring inzwischensehrvielmehrVerkehr auf der Leyboldstraße unterwegs. Besucher des Stammtischs wünschtensicheinewirksameBe- ruhigungderPferdmengesstraße. Das Problem: So richtig zufrie- denistderzeitniemand.DieEinen wollen noch stärkere Beschrän- kungen,anderewünschensichwe- niger Umwege. Und die Nervosi- tät auf allen Seiten wächst. Laut- starkeK ritik kommt aus der Ro- denkirchener Geschäftswelt. Eini- ge Händler fürchten, ein Teil der Marienburger und Bayenthaler Kundschaft könne ausbleiben, weil die Autofahrti ni hren Stadt- teilnunmiteinemUmwegverbun- den ist. Vond er Leyboldstraße ist nämlich nur noch das Rechtsab- biegenaufdenMilitärringerlaubt. Bis September durften die Auto- fahrer noch geradeaus in die Kon- rad-Adenauer-Straße fahren. Nicht jeder hält die Sorge aller- dings für realistisch. Manche wür- den das Überqueren des Militär- rings sogari nb eide Richtungen unterbinden. Die Akzeptanz des Versuchs ist aber sicherlich be- grenzt. „Im Rodenkirchener Rat- haus stapeln sich die Briefe mit Kritik“, berichtete JörgK luse- mann, der als SPD-Bezirksvertre- ter den Stammtisch besuchte. Si- chermüssemanMarienburgerund Rodenkirchener Interessen in Ein- klangbringen.Erkannsichaber– anders als seine Rodenkirchener Parteifreunde –e ine noch stärkere TrennungderVerbindungnachSü- denvorstellen.DieKritikfindeter teilweise überzogen. Er hält es für möglich, dass der gesamte Ver- such deswegen scheitere. Manche Autofahrer würden sich nicht an die neuen Regeln halten, manche das garo ffen kund tun, um ihre Ablehnung auszudrücken, berich- tet Klusemann. Ein anderer Besu- cher des Stammtischs teilt die Be- obachtung. Es werde nicht genü- gend kontrolliert, so seine Schlussfolgerung.Klusemannfor- dertezumehrkonstruktiverKritik auf. Kein„goldenerWeg“ ConstanzeAengenvoort, wie Klu- semann Mitglied im Bezirksparla- ment, ist wenig zuversichtlich, dass alle Interessen berücksichtigt werden können: „Den goldenen Wegw ird es nicht geben“, sagte die CDU-Vertreterin vord en Stammtischbesuchern. Kritik an einzelnen Maßnahmen wie der AbbiegevorschriftanderLeybold- straße sei sicher berechtigt. Sie vermutet, dass viele der mit den neuen Regelungen zufriedenen Anlieger sich nicht zu Wort mel- den. Einig waren sich die Anwe- senden aber immerhin im Grund- satz, dass Durchgangsverkehr im Wohngebiet nichts zu suchen hat. HartmutHammerwiederholtesei- ne Forderung, den Verteilerkreis zu ertüchtigen, um für flüssigen Verkehrzusorgen. Zahlreiche Schilder weisen auf die Neuregelungen hin. Fotos: Haaser Manche Straßen sind gesperrt. NOTIERT •••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• Innenstadt.D er Autor Deva Manick lädt am Dienstag, 11. April, 20 Uhr, zu Lesung und Vortrag aus seinem Buch „Im Glashaus“ ins Kulturcafé Lichtung, Ubierring 13; Eintritt: sechs Euro. (jk) KadettalsLebensgefühl Anzeige CORPUSSIREO MaklerGmbHNieder- lassungKöln/Bonn Philipp Rothländer Verkaufsleiter Eigennutzung Köln Schaafenstraße 7 50676 Köln Tel. 0221-4737-713 Immobilienverkauf ist Vertrauens- sache! 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Es sei schön, dass es so voll sei, „dass man sich hier durch- wurschtelnmuss“.AuchWolfgang Behrendt vond er veranstaltenden Aktionsgemeinschaft Rodenkir- chen, freut sich über den zahlrei- chenBesuch,„dasMedieninteres- sehatunsgutgetan“,gibterzu. ImVorfeldhatteesheftiggekri- selt im Kölner Süden, das Verbot der verkaufsoffenen Sonntage stieß auf wenigVerständnis. Don- nerstag früh entscheiden dann die beteiligten Geschäftsleute (Res- taurants, Bistros und Hotel waren ja nicht betroffen), zu öffnen, Be- sucher aber vord erTür zu begrü- ßen. Im Laden dürfen sich nur die KünstlerundWachmänneraufhal- ten. Reker verspricht fürs nächste Jahr,„ als Verwaltung alles sehr sorgfältig“ zu prüfen, diesmal ha- be man sich der „Rechtsprechung unterwerfen“ müssen. Kuratorin AlexaJansenhälteinPlädoyerfür die Kunst gerade in unsicheren ZeitenundübtheftigKritikander sogenannten Familienfeindlich- keit („Ich habe selbst zwei Kin- der.“) einer Sonntagsöffnung. Zu- malauchvieleKinderundJugend- liche zu den Ausstellerng ehören, die nun ihren Elternz eigen kön- nen,wassiegeleistethaben. DerschwarzeBlockmitdenro- ten Firmenlogo trifft sich wenig späteraufdemMaternusplatz,Re- ne Baaden weist seine Security ein, gibt letzte Verhaltensmaßre- geln.DagmarBätzistderMannan ihrerSeitenichtunlieb,unterdem Titel „Kölner Schätze“ zeigt sie bei Juwelier Behrendt ungewöhn- liche Stadtansicht, Kohle-Zeich- nungen mit auf Büttenpapier ge- nähtem Stoff. Auf die Schätze in den Vitrinen hat der Wachmann einscharfesAuge. Solche Probleme hat Helmut Stürtznicht.Erstelltseine„Litera- turbilder“ im Bistro Épi am Ma- ternusplatz aus, er musste nur bei der Hängung seiner Arbeiten ein wenig improvisieren. Das schöne Wetter kommt Doris Pechers Prä- sentation von„ Treibgut aus Köln und Sylt“ gelegen, das Sylter Eiscaféistgutbesucht.Etwasirri- tierts ind dagegen Gäste des Res- taurants „La Buona Tavola“, weil die Flanierer nicht nur Arbeiten vonG isela Kampffmeyerg ucken, sondernauchaufdieTeller. Von2 5E inzelhändlernb eteili- gen sich 20 an derAktion, die an- derenhattenSorgeumihrzumeist kleinteiliges Sortiment, da hätte ein Security-Mann nicht gereicht. Nicht mal den hat MarionWenge, sie stellt ihre Bilder,d ie sich alle mit dem Meer beschäftigen, auf dem Bürgersteig und denTreppen zu Köttgen Hörakustik aus. Wie viele hatte sie für Sonntag einen Sekt-Empfang geplant, erst Don- nerstagerfuhrsie,dassdieFiliale, die ihr das gesamte Schaufenster leergeräumt und auch in den Räu- men viel Platz zur Verfügung ge- stellthat,geschlossenbleibt. „Verkauft wird eigentlich nur währendderVernissage“,weißsie ausErfahrung,alsohatsiekleinere Arbeiteneingepacktundhofftauf Laufkundschaft. Für die Künstle- rinwäreesdoppeltärgerlich,denn die Woche über hat sie, wie die meisten, keine Zeit, im Laden zu stehen.„DasistjaeinWitz,wasdie Mussdraußenbleiben:WolfgangBehrendtgenießtdieSonne,überdieSchätzedrinnenwachtReneBaaden. FürdieTeilnehmerdes„OffenenAteliers“derDiakonieMichaelshovenistdabeiseindasWichtigste. Das Programm ZurKunstmeile(bis8.April)ge- hörteinumfangreichesKultur- programm,eineAuswahl:Mitt- woch,5.April,15bis18Uhr:Vi- deoinstallationmitUwe Schwarzkamp,Kapellchen, Steinstraße. Donnerstag,6.April,10bis12 Uhr:FührungmitderKuratorin AlexaJansen,TreffpunktVita VerdeNaturkost,SürtherStraße 2(Anm.:kunstmeile-rodenkir- chen@alexajansen.com). Freitag,7.April,18.30bis21Uhr: Workshop„FreiesExperimen- tieren“mitAnjaFärber,Hotel Gertrudenhof(Anm.:anja-faer- ber@auf-ihre-eigene-art.de) Verkauft wird eigentlich nur während der Vernissage MarionWenge da gemacht haben“, empörts ich Roswitha Wessig, die gerade vor- bei geht und legt gleich noch ein deftiges Schimpfworth interher. „Dasistnochzartausgedrückt.“ Dabeisein ist wichtig, das gilt zumBeispielfürdieBewohnerdes Caritas-Altenzentrums St. Mater- nus.Erstmalszeigensiefast50Ar- beiten zumThema „Leben“. Spaß am Kreativenv ermitteln die Bei- träge“ des „Offenen Ateliers“ in der Diakonie Michaelshoven, zu sehen im Sommershof wie auch die Studien vonS portsfrauen und Sportsmänner vonS chülerinnen und Schülernd er Gesamtschule Rodenkirchen. Ein Sonntag im Zeichen der Kunst,mitangeregtenGesprächen in der Sonne, bei Sekt und Häpp- chen. Verkauft werden durfte nur die Kunst, da hätte es dieAusstel- ler sicher gefreut, wenn die Inha- berderGeschäftedaseinoderan- dere Kleidungsstück weggepackt odereinpaarBlumentöpfebeiseite geräumthätten. SportistThemaanderGesamtschuleRodenkirchen. FREIZEIT Anmeldenzum Fußballturnier derSüdstadt Südstadt/Poll. Das „Internationale Südstadt-Fußballturnier“ auf den Poller Wiesen findet in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Am Sonntag,28.Mai,tretengemischte Teams aus der Südstadt gegenein- anderan.DasTurnieristdemPro- test gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus gewidmet. In den vergangenen Jahren hatten sich mehrere Flüchtlings- und viele Theken- und Freizeitmannschaf- tenbeteiligt.AbsofortisteineAn- meldungmöglichimgriechischen Restaurant Dialog, Alteburger Straße26.(phh) Mit dem Bus zur Schule spazieren VONALENA STAFFHORST Rodenkirchen.E in „Walking Bus“ soll künftig durch Rodenkirchen rollen –o der besser gesagt mar- schieren: Bei dem „Bus auf Bei- nen“ läuft jeweils ein Elternteil denWegzurEMA-undzurGrün- gürtelschule ab und sammelt an vorher festgelegten Haltestellen die Schüler ein. „Mit der Aktion wollen wir gleich zwei Gedanken umsetzen“,erklärtWolfgangBeh- rendt,VorsitzenderderAktionsge- meinschaft Rodenkirchen. „Zum einenistesunswichtig,denAuto- verkehr vord er Schule zu mini- mieren. Zum anderen ist es aber auch aus medizinischer Sicht gut, denn ein Spaziergang vord er Schule bringt den Blutkreislauf in Bewegung.“ Wogenau die einzelnen Linien langführen,wiedieEinteilungder Elterng eplant wird und ob man sich vorher anmelden muss –d as alles muss noch geklärtw erden. Fest steht aber,d ass das Projekt schonnachdenOsterferienstarten soll. „Hauptsächlich ist es natür- lich für die Erstklässler interes- sant“, sagt Behrendt, dessen Frau Silvia sich als Schulpflegschafts- vorsitzende der Grüngürtelschule um die Umsetzung kümmert. „Nach den Osterferien wollen wir schon mal Erfahrungen sammeln, damit wir im neuen Schuljahr mit denneuenErstklässlerndannrich- tigdurchstartenkönnen.“ Bisdahingeltees,verschiedene Routen abzulaufen und zu schau- en, welche Strecken am sinnvolls- ten sind. „Wir brauchen natürlich auch einen Zeitplan, damit die Schüler auch rechtzeitig in der Schule ankommen“, sagt Beh- rendt. „Zudem sind wir noch auf der Suche nach einer Firma, die uns Haltestellenschilder sponsern würde.“ Die Resonanz der Eltern sei schon jetzt sehr positiv, viele seienbereit,sichzubeteiligen.„Es ist natürlich auch eine Erleichte- rung, wenn man den Schulweg statttäglichnureinmalinderWo- cheablaufenmuss.“ PROJEKT „Bus auf Beinen“ soll nach den Osterferien starten Schreiben Sie uns! MöchtenSieunsSchnapp- schüsseausIhremVeedelschi- cken?GibtesVeränderungenim VierteloderProbleme,vonde- nenSieunsberichtenwollen? WollenSiederRedaktionAnre- gungenundKritikzukommen lassenoderLeserbriefezuArti- kelnausdenStadtteilenformu- lieren?DannschickenSieder Stadtteil-RedaktioneineE-Mail: ksta-stadtteile@dumont.de ICH LEBE GERN IN DER SÜDSTADT …undzwaramChlodwigplatz –dennhiergibtesfreundliche undoffeneMenschenwoman hinsieht,außerdemeinegute Infrastruktur.Allerdingskönn- temandenneugestalteten Platznochmehrbeleben,in- demmanaufderFreiflächein derMittePlätzefüreinCafé einrichtet.(pet) RolandBrosch,53Jahre NOTIERT •••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• Südstadt.DieStadtverwaltung lässtamUbierringamDonnerstag, 13.April,dieStümpfevonzwei kürzlichgefälltenBäumenabfrä- sen.DiebeauftragteFirmasetztfür dieArbeiteneinSicherheitsfahr- zeugein.Deshalbmussjeweilseine FahrspurdesUbierringskurzfristig gesperrtwerden,außerdement- stehtLärm.(ksta) Neustadt-Süd.DerGehwegder HeinsbergstraßeimAbschnittzwi- schenZülpicherStraßeundKyff- häuserstraßemusssaniertwerden. DiebeauftragteFirmawirddortbis zum13.AprilinmehrerenBauab- schnittentätig.EskommtzuEin- schränkungenfürAutofahrer,Rad- fahrerundFußgänger.DieHausein- gängebleibendurchFußgänger- brückenerreichbar.(ksta) EnergiebündelinSülz Anzeige MeinWOCHEN MARKT Vielfalt genießen Aktuelles von den Kölner Wochenmärkten Neuer Wochenmarkt Ab Juni 2017 gibt es einen neuen Wochenmarkt auf dem Chlodwig- platz. Alle freien Standplätze und mehrInformationenunter… ksta.de/wochenmaerkte express.de/wochenmaerkte rundschau-online.de/wochenmaerkte Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Rodenkirchen Seite 9 RODENKIRCHEN BRAUCHT VERKAUFSOFFENE SONNTAGE! VIEL KUNST, VIELE BESUCHER, ABER IRRITATIONEN WEGEN DES VERKAUFSVERBOTES BEI DER 15. RODENKIRCHENER KUNSTMEILE Im Besuchsdienst „DUO“ – Schöne Stunden für Menschen mit vielen Besuchern, Kunst aus allen Berei- chen, die Händler vor ihren Läden und Wachpersonal mit dem Künst- ler im Laden: das war das äußere Zeichen des Vernissage-Sonntags der diesjährigen Kunstmeile. Die Redaktion will nicht selbst groß auf die Vorkommnisse eingehen, deshalb lassen wir drei (vier) Per- sonen zu Wort kommen, die direkt beteiligt waren. Alexa Jansen ist die Kuratorin der Kunstmeile. Sie zog folgendes Fazit: „Besonders positiv an der Kunstmeile 2017 waren die hohen Besucherzahlen und das große Interesse an der Kunst. Fast alle Künstler haben mehrere Arbeiten verkauft und konnten gute Kontak- te knüpfen. Auch dass die Ober - bürgermeisterin Henriette Reker mit mir am Vernissage-Sonntag VIER Stunden lang die unter - schiedlichsten Ausstellungsorte besucht und dort intensiv mit Ein- zelhändlern und Künstlern disku- tiert hat, ist hervorzuheben. Aber auch während der Laufzeit-Woche waren immer wieder viele Besu- cher mit dem Katalog in der Hand unterwegs – auch von außerhalb Kölns. Für viele Kunstfreunde ist die Rodenkirchener Kunstmeile mittlerweile zu einem festen Ter- min geworden. Schon jetzt gibt es viele interessante Künstlerbewer- bungen für das nächste Jahr.“ Der Vorsitzende der Aktionsge - meinschaft Rodenkirchen, Wolf - gang Behrendt, äußerte sich fol- gendermaßen: „In diesem Jahr war die Kunstmeile deutlich bes- ser besucht als in den vergange - nen Jahren, was natürlich auch am guten Wetter lag. Obwohl wir nicht verkaufen durften, haben wir die Läden trotzdem geöffnet und gezeigt, dass uns die Kunst tat- sächlich am Herzen liegt. Mit un- serem Verhalten haben wir auch den Politikern gezeigt, dass es eine vernünftige gesetzliche Regelung geben muss. Es geht nicht, dass die Gewerkschaft VER.DI so eine Veranstaltung ein paar Tage vor - her per einstweiliger Verfügung absagen kann. Die Bevölkerung hat ein Interesse am verkaufsof - fenen Sonntag, in den Niederlan- den und Belgien ist jeder Sonntag verkaufsoffen, und das 52 Mal im Jahr. Da sind die Politiker im Land gefordert, denn die Gesetzgebung ist Ländersache. Leider tut sich ja zurzeit im Land gar nichts, denn es ist Wahlkampf und Mitte des Mo- nats wird gewählt. Dann ist Som- merpause, und bis die sich dann gefunden haben und der politi- sche Alltag wieder eingetreten ist, ist das Jahr vorbei. Deshalb glaube ich nicht, dass wir in diesem Jahr noch einmal die Chance auf einen verkaufsoffenen Sonntag bekom- men. Deshalb planen wir für den Antikmarkt im Herbst und für un- seren Winterzauber erstmal ohne. Für nächstes Jahr werden wir wie- der kämpfen, und ansonsten läuft es mit den Aktivitäten des Vereins für und in Rodenkirchen eigentlich prima!“ In der Politik unterwegs Damen-Vierer bei der Vernissage. Von links Petra Walterscheidt, Anja Senff, Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Monika Roß-Belkner (CDU). Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes beim Redaktionsbesuch in den Verlagsräumen mit Mona Fenske (links), Hedwig Thielen und Jürgen Fenske. Gruppenbild in der Bilderbogen-Redaktion. Von links Henriette Reker, die beiden Fotografinnen Mona Fenske und Hedwig Thielen, Ulrich Soenius und Alexa Jansen. Bemerkenswerte Ausstellung in der Sparkasse am Maternusplatz. Fo- tograf Joachim Rieger stellte Bilder vom Rhein von der Quelle bis zur Mündung aus, Chef Thilo Bendokat (rechts) war begeistert. Seite 10 Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Rodenkirchen ist Lorenz Deutsch. Er ist hier im Kölner Süden der Landtagskandi- dat der Freien Demokraten und sagte folgendes zum Bilderbo- gen: „Das kurzfristige Verbot von Ladenöffnungen zur Kunstmeile am 2. April war eine Schwächung des lokalen Einzelhandels und hat vielen Familien die Möglichkeit genommen, entspannt Rodenkir - chen zu entdecken und in Ruhe das vielfältige Angebot von tollen Geschäften zu nutzen. Gerade die attraktiven kleineren Zentren mit ihrer inhabergeführten Struktur brauchen besondere Gelegenhei- ten, um in der Konkurrenz zur City, Amazon und niederländischen Outlets zu bestehen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Stadtverwal- tung den Ausgang der Klage von VER.DI abwartet und nicht im vor- auseilenden Gehorsam schon von sich aus Fakten schafft. Auch die verwirrende Kommunikation, die Händlern sogar verboten hat, im eigenen Laden anwesend zu sein, war unmöglich. Die Oberbürger - meisterin hat nun angekündigt, sich für verkaufsoffene Sonntage einzusetzen. Wir Freien Demokra- ten werden sie daran erinnern!“ NACH- KARNEVALISTISCHES NACH- KARNEVALISTISCHES Die „Große Rodenkirchener Karnevals-Gesellschaft“ lädt zur Jah- reshauptversammlung ein. Die findet statt am Dienstag, 9. Mai, ab 19 Uhr in der Gaststätte „Hinger d`r Heck“ in Rodenkirchen, Wilhelmstraße 58. Da in diesem Jahr keine Neuwahlen anste - hen, gibt es die Berichte der einzelnen Ressorts, die Entlastung von Schatzmeister und Gesamtvorstand sowie die Termine für das laufende Jahr und die kommende Session. Schon gewählt haben die Mitglieder der Kölner Karnevalsgesell- schaft „Blomekörfge“. Präsident ist jetzt Reinhold Masson, 1. Vorsitzender Dietmar Teuber. Geschäftsführer ist Dietmar Sch- mitt, Schatzmeister Bernhard Schilde und Literat Volker Hoch- feld. Weil der Senatspräsident jetzt Präsident ist, wurde auch der Senatsvorstand vom „Blomekörfge“ neu gewählt. Erstmals wurde mit Uschi Teuber eine Frau an die Senatsspitze einer Fa- miliengesellschaft gewählt. Ihr stehen Hans Kürten als Vize und Bernhard Schilde als Senats-Schatzmeister zur Seite. Gewählt haben auch die Mitglieder des Musikkorps der Weißer Karnevals-Gesellschaft „Kapelle Jonge“. Mit Christoph Mießlin- ger als 1. Corpsleiter, Nicole Kirchmann als 2. Corpsleiter, Fred Kamke als 1. Kommandant, Markus Fischer als 2. Kommandant, Helene Dowidat als Zeugwart und Anja Rühle als Notenwart wurden neue Persönlichkeiten zum Vorstand gewählt. Der neue Vorstand dankte seinen Vorgängern für die langjährige und erst - klassige Vorstandsarbeit und wünschte ihnen für die Zukunft in den Reihen des Korps weiterhin nur das Beste. (ht). Die „Große Rodenkirchener Karnevals-Gesellschaft“ lädt zur Jah- reshauptversammlung ein. Die findet statt am Dienstag, 9. Mai, ab 19 Uhr in der Gaststätte „Hinger d`r Heck“ in Rodenkirchen, Wilhelmstraße 58. Da in diesem Jahr keine Neuwahlen anste - hen, gibt es die Berichte der einzelnen Ressorts, die Entlastung von Schatzmeister und Gesamtvorstand sowie die Termine für das laufende Jahr und die kommende Session. Schon gewählt haben die Mitglieder der Kölner Karnevalsgesell- schaft „Blomekörfge“. Präsident ist jetzt Reinhold Masson, 1. Vorsitzender Dietmar Teuber. Geschäftsführer ist Dietmar Sch- mitt, Schatzmeister Bernhard Schilde und Literat Volker Hoch- feld. Weil der Senatspräsident jetzt Präsident ist, wurde auch der Senatsvorstand vom „Blomekörfge“ neu gewählt. Erstmals wurde mit Uschi Teuber eine Frau an die Senatsspitze einer Fa- miliengesellschaft gewählt. Ihr stehen Hans Kürten als Vize und Bernhard Schilde als Senats-Schatzmeister zur Seite. Gewählt haben auch die Mitglieder des Musikkorps der Weißer Karnevals-Gesellschaft „Kapelle Jonge“. Mit Christoph Mießlin- ger als 1. Corpsleiter, Nicole Kirchmann als 2. Corpsleiter, Fred Kamke als 1. Kommandant, Markus Fischer als 2. Kommandant, Helene Dowidat als Zeugwart und Anja Rühle als Notenwart wurden neue Persönlichkeiten zum Vorstand gewählt. Der neue Vorstand dankte seinen Vorgängern für die langjährige und erst - klassige Vorstandsarbeit und wünschte ihnen für die Zukunft in den Reihen des Korps weiterhin nur das Beste. (ht). Spiegelkabinett in der Bilderbogen-Redaktion beim Bilderkauf. Fotos von Helmut Thielen. Zwei Grundschüler haben sich an der Kunstmeile beteiligt und boten ihre Bilder an. Landtagskandidat Oliver Kehrl erstand eine Deutsch- land-Fahne für acht Euro. REITSPORTVEREIN LÄDT ZUM „TAG DER OFFENEN TÜR“ Am Sonntag, den 21. Mai, von 11 bis 16 Uhr, öffnet der Reitsport - verein Rodenkirchen seine Tür für alle Pferdeliebhaber und solche, die es werden möchten. Jeder, der sich dafür interessiert, ist herz- lich eingeladen. Für die Kleinsten gibt es Ponyreiten, Elemente aus dem Reitunterricht werden ge - zeigt, und für das leibliche Wohl wird mit Kaffee, Kuchen, Gegrill- tem und Getränken gesorgt. Der Reitsportverein Rodenkirchen hat sein Vereinsgelände mit Reithalle an der L300 Richtung Sürth in der Nähe des Forstbotanischen Gar - tens. Weitere Infos: www.rsv-ro- denkirchen.de. (ht). BLÄCK-FÖÖSS – DIE VIERTE Es ist mal wieder soweit: nach den letzten drei Konzerten jeweils An- fang Dezember gibt es nächsten 1. Dezember das vierte Konzert der Fööss in der Aula: diesmal in neuer Besetzung. Die Veranstaltungsagentur Ho- kus-Pokus (Marcus Becker, Ralf Duschat und Thorsten Kläs) setzt das erfolgreiche Format auch in diesem Jahr fort, diesmal in Ko- operation mit dem Bilderbogen. Man darf sich aber auch schon jetzt auf Gäste und einen stim- mungsvollen Abend mit schö- nem Rahmenprogramm freuen: Mitwirken wird traditionell der Schulchor unter Leitung von Oliver Müllenbach und der Mann mit der Flitsch, J.P . Weber. Die Preise blei- ben unverändert: ab 29.90 Euro ist man dabei. Karten gibt es bei Ge- tränke Duschat auf der Ringstraße 45 in Rodenkirchen. Einlass am 1. Dezember ab 18 Uhr, Konzertbe - ginn 19 Uhr. (ht). Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Rodenkirchen Seite 11 ausführliche informationen finden sie im Internet unter: www.rewe-istas.de BESUCHEN SIE UNS: MONTAG BIS SAMSTAG VON 8:00 BIS 22:00 UHR REWE CENTER HAUPTSTRASSE 128 50996 KÖLN-RODENKIRCHEN TEL. 0221 935883 REWE.ISTAS.KOELN@REWE.DE WWW.REWE-ISTAS.DE 160 MENSCHEN ARBEITEN TÄGLICH FÜR UNSERE IDEE – BESSER ISTAS. DAMIT EIN- KAUFEN BEI UNS FREUDE MACHT, BERÄT SIE UNSER FREUNDLICHES UND KOMPETENTES TEAM ÜBER PRODUKTE, HERKUNFT UND INHALTSSTOFFE. Unser Team kennt unser ext- rem großes Sortiment und wird ständig geschult, so wie unser Sommelier Milos Vucelja. Lage, Rebe, Jahrgang, Wein – zwischen all seinen Flaschen ist Milos Vucelja ganz in seinem Element. Der 59-jährige berät, rennt und räumt zwischen meterlan- gen Wein- regalen und Hunder- ten von Flaschen. Die französischen Weine liebt er besonders. Milos Vucelja hat sie viele Jahre als Somme- lier in der gehobenen Gastronomie empfoh- len und serviert. Gern teilt er sein Profi wis- sen, immer charmant, niemals aufdringlich. Er empfi ehlt Wein nicht nur gerne, er hat dafür auch gute Argumente. Welchen Wein zur Maispoularde, welchen Wein zum Fisch. Kein Problem Milos Vucelja, greift ins Regal. Sterne-Gastronomie weiß der Sommelier des Jahres, was die Leute über Wein wissen wollen. Er vermittelt seine Geschmacks- idee des Weines mit der passen- den Geschichte. Anfänger und Profi s, Milos Vucelja berät mit der gleichen Leidenschaft . Ein- fach fragen! AM 24. JUNI 2017 BIETET MILOS VUCELJA DAS NÄCHSTE WEIN-SEMINAR, DA GEHT ES UM SOMMERWEINE, LEICHTE KÄSE UND UM DIE NEUHEITEN AUF DEM MARKT. EINE AN- MELDUNG IST NATÜRLICH ERFORDERLICH. Genuss ist sein Thema. Gerne bietet er die ganze Bandbreite edler Tropfen an. Aber immer angemessen und niemals abge- hoben. Nach vielen Jahren in der UNSER SOMMELIER, MILOS VUCELJA, HILFT IHNEN GERNE BEI DER WEINAUSWAHL! WILLKOMMEN IM WEINPARADIES Milos Vucelja, Sommelier aus Leidenschaft . KULTUR.FRÜHLING@RODENKIRCHEN – WINE-TIME – FRÜHLINGSMARKT AKTIONSGEMEINSCHAFT UND BÜRGER- VEREINIGUNG LADEN IM MAI ZU DREI EVENTS UND EINEM GROSSEN KULTURPROGRAMM EIN Viel los in Rodenkirchen und Um- gebung im Monat Mai. Aktions- gemeinschaft und Bürgervereini- gung laden zum „Kulturfrühling“ mit zahlreichen Veranstaltungen ein, die Aktionsgemeinschaft mit dem Roten Punkt bietet den Interessierten zusätzlich einen (neuen) Wein-Event am 12. bis 14. Mai und einen Frühlingsmarkt (wie gehabt) mit Verkauf von Mode, Schmuck, Kunst, Design, einem Gartenparadies und kulinarischen Köstlich- keiten an. Der neue Wein-Event heißt „Wine-Time“ und wird von Freitagabend bis Sonntagabend auf dem Maternus- platz veranstaltet. Die von Sponso- ren für solche Veranstaltung ange- schafften Häuschen kommen zum Einsatz, in der Regel werden Wein und zum Wein passende Köstlich- keiten angeboten. Einige Winzer bauen ihre Stände auf, es kommen aber auch örtliche und andere regionale Anbieter zum Einsatz. Auf dem Platz selbst gibt es keine Bühne, das Kulturangebot im Ort ist breit gefächert. Aus dem Angebot: am Samstag, 13. Mai, gibt es von 11 bis 14 Uhr zum Beispiel im Kindergarten von St. Maternus in der Augustastraße 22 einen Tag der Offenen Tür mit Kin- der-Floh- markt. In der Aula des Rodenkir - chener Gymnasiums wird der Karneval der Tiere von der Kammeroper Köln Wolfgang Behrendt ist Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Roden- kirchen. Foto: Thielen. Seite 12 Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Rodenkirchen IN MODERNEN REISEBUSSEN! TAGESFAHRTEN2017 AUF WUNSCH NEHMEN WIRAUCH FAHRRÄDER MIT! R R Ä R Ä R D E R E R E M I T ! T ! T Adlerstr. 8, 50997 Köln Anmeldung: Tel. 0 22 33 - 98 87 96 www.velocolonia.de Romantisches Rheintal So. 07.05., mit Bus und Schiff den Rhein entlang Fahrpreis € 29,- (ohne Schiff) Spargeltour am Niederrhein So. 11.06., auf zum Spargelhof Schippers weißer Spargel so viel man essen kann und anschließend nach Xanten, Fahrpreis € 29,- (ohne Buffet) Luxemburg/Eifel So. 02.07., mit kleiner Stadtrund- fahrt, Möglichkeit zum Einkauf Fahrpreis € 29,- Steuerberatung Wirtschaftsprüfung Gert Nacken Oststr. 11-13 · 50996 Köln Tel: +49 (0)221 93 55 21-0 Fax: +49 (0)221 93 55 21-99 www.nhp.de · info@nhp.de AKTUELLE TERMINE UNTER: www.bilderbogen.de VERANSTALTUNGEN IM MATERNUS Auch in diesem Monat gibt es im Maternus-Seniorencentrum wieder einige Angebote für jun- ge und junggebliebene Senio- ren/innen von innen und außen. Den Anfang macht der Ökume - nische Bibelgesprächskreis mit Professor Dr. Harald Kundoch, der am Freitag, 5. Mai, um 16 Uhr, auf dem Programm steht. Teilnahme hier wie bei allen an- deren Angeboten kostenfrei. Am Dienstag, 9. Mai, trifft sich um 15 Uhr wieder die Erzähl- runde in kölscher Mundart bei Kaffee und Kuchen im Restau- rant des Maternus Senioren- centrums, Hauptstraße 128. Gleichfalls am 9. Mai findet ein Konzert statt. Um 18 Uhr spielen Piotr Schiller und Tomasz Myszk klassische Stücke, die speziell für Marimba und Xylophon umge- schrieben wurden. Der Ärztevortrag „Kleiner Ring, große Wirkung: Neues Verfah- ren gegen Sodbrennen“ mit Dr. Sven Oliver Gellersen am Diens- tag, 23. Mai, um 18 Uhr, wurde vom Forum des Antonius-Kran- kenhauses organisiert. Am Mitt - woch, 24. Mai um 18 Uhr, steht noch der Seniorentanz mit der Tanzschule Thyssen auf dem Pro- gramm. (ht). VORTRAG & DISKUSSION: DEMOKRATIE UNTER DRUCK Freiheit ist eine elementare Grundlage der Demokratie. Wenn die Demokratie in Gefahr ist, dann auch die Freiheit. Dar - um geht es Josip Juratovic, MdB aus Heilbronn und Integrations- beauftragter der SPD-Bundes- tagsfraktion, in seinem Vortrag, der am Donnerstag, 4. Mai, um 19 Uhr, im Kunstzentrum der Mi- chael-Horbach-Stiftung, Worm- ser Straße 23, 50667 Köln, statt - findet: „Demokratie unter Druck – Wie wir Freiheit und Solidarität verteidigen können“. Darüber unterhält er sich mit Elfi Scho-Antwerpes, MdB, die an- schließend als Moderatorin die Publikumsdiskussion leiten wird. Für die Einladung an ihren Bun- destagskollegen hat die Kölner SPD-Abgeordnete und Bürger - meisterin einen besonderen Ort ausgewählt: Im Kunstzentrum der Michael-Horbach-Stiftung werden zurzeit ausgewählte Fotografien zum Thema „Sehn- sucht“ gezeigt. Die Sehnsucht nach Freiheit wird in etlichen Motiven thematisiert. Die Ausstellung „Sehnsucht“ ist vom 1. Mai bis 31. Juli mittwochs und freitags von 15:30 bis 18:30 Uhr sowie sonntags von 11 bis 14 Uhr geöffnet. (ht). gegeben (Erwachsene 10 Euro, Kinder 5 Euro), ab 18 Uhr spielt im Bistro verde die Gruppe „Tutti san- ti“, und im Kapellchen ab 19 Uhr die Country-Formation „Hardin“, beide bei freiem Eintritt. Am Sonntag, 14. Mai, gibt es be - gleitend zum „Wine-Time“ um 15 Uhr eine Erwachsenenführung durch Finkens Garten, Fried- rich-Ebert-Straße 49, um 16 Uhr ein Familienkonzert zum Mutter - tag mit der Musikschule Nadja Schubert in der Erzengel-Micha- el-Kirche im Michaelshoven und um 18 Uhr im Gemeindesaal der Erlöserkirche ein Klavierkonzert mit Stücken, die ausschließlich von Frauen komponiert wurden. Der Frühlingsmarkt findet am Donnerstag, 25. Mai (Christi Him- melfahrt) und Freitag, 26. Mai auf dem Maternusplatz statt. Hier werden wie schon im letzten Jahr teils außergewöhnliche Mode und Schmuck, Kunst und Design, ein Gartenparadies sowie kulinari- sche Köstlichkeiten angeboten. Bleib der Kultur-Frühling@Ro- denkirchen.de. Die ersten An- gebote fanden schon Ende April statt. Besonders aufmerksam machen wollen wir auf folgen- de Veranstaltungen: am Mon- tag, 8. Mai, 19.30 Uhr „Jazz am Montag“ mit Wolfgang Behrend & friends sowie Hans Günther Adam im Brauhaus Quetsch, Hauptstraße 7, Eintritt frei. Am Donnerstag, 11. Mai, 19 Uhr gibt es in der Maternus-Apo- theke Kabarett „Vor der Theke, hinter der Theke“ mit Annette Neubauer. Eintritt frei. Am Montag, 15. Mai, 20 Uhr, gibt es im Clubhaus des Ruder- vereins von 1877 Big Band Jazz. Es spielt das „Ballroom-Syndi- kat“, Eintritt 12 Euro, Vorver - kauf bei Juwelier Behrendt, Maternusstraße. Am Dienstag, 16. Mai, gibt es ab 20 Uhr im Ka- pellchen Chormusik mit „O-Ton Süd“. Eintritt frei. Und am Don- nerstag, 18. Mai folgt um 19 Uhr in der Erzengel-Michael-Kirche in Michaelshoven eine musi- kalische „Hafennacht“. Es gibt maritime Lieder, Eintritt frei. Am Freitag, 19. Mai, heißt es ab 20 Uhr im Atelier von Ger - da Laufenberg, Mühlenweg 3, „Quartetto insieme“, Töne, Worte, Souveniers & Chanson mit Klaus dem Geiger, Barbara Sauer, Christine Kaulbach, Ste - fan Kaiser und Marcus Sauer. Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten. Zu diesen drei Veranstaltun- gen im Mai gibt es auch einen schönen Flyer, auch erkennbar am roten Punkt. Hier kann man alles in Ruhe ansehen und sich dann die passenden „Mai-High- lights“ für sich selbst aussu- chen. (ht). U P P P P P Homburgerstr. Rheinstraße Oststraße Walther-Rathenau-Straße Mettfelder Straße Gudrunstraße Sürther Straße Gustav-Radruchstr. Adamstraße Mittelstraße Schillingsrotter Straße Gunterstraße Nibelungenweg Wilhelmstraße Augustastraße Barbarastraße Kirchstraße Hauptstraße Weißer Straße Ringstraße Brückenstraße Maternusstraße U P P P P P Homburgerstr. Homburgerstr. Homburgerstr. Rheinstraße Oststraße Walther-Rathenau-Straße Walther-Rathenau-Straße Mettfelder Straße Mettfelder Straße Mettfelder Straße Gudrunstraße Sürther Straße Gustav-Radruchstr. Adamstraße Mittelstraße Schillingsrotter Straße Schillingsrotter Straße Gunterstraße Nibelungenweg Nibelungenweg Wilhelmstraße Wilhelmstraße Augustastraße Augustastraße Barbarastraße Barbarastraße Barbarastraße Kirchstraße Kirchstraße Hauptstraße Weißer Straße Ringstraße Brückenstraße Maternusstraße 14 15 18 20 21 29 30 24 23 25 27 63 64 65 66 67 73 74 75 68 69 72 46 47 48 70 7177 62 57 59 56 58 55 54 44 49 31-39 60-61 40-41 10-11 16-17 12 28 76 19 22 26 78 42-43 50-51 52-53 DORFGEMEINSCHAFT SÜRTH E.V. Besonders förderungswürdig gemäß Vereinsregister 10433 St.-Nr. 219/5881/0566 Vorsitzende Geschäftsführer Schatzmeisterin Bankverbindung Bettina Leitner Marlies Klein Sandra Klein Sparkasse KölnBonn Rudolf-Buch-Str. 5 Ober Buschweg 14 Kierberger Str. 100 IBAN: DE91 3705 0198 50999 Köln-Sürth 50999 Köln-Sürth 50321 Brühl 1004 2826 51 Tel. 02236 / 339861 Tel. 02236 / 961528 Tel. 02232 / 1505444 COLSDE33XXX Geschäftsstelle der Dorfgemeinschaft Sürth e.V. Ober Buschweg 14, 50999 Köln-Sürth . Stadt Köln Amt für öffentliche Ordnung Willy-Brandt-Platz 3 50679 Köln Köln, 29. Aug. 2017/13.12.2017 Per Mail Verkaufsoffene Sonntag 2018 Sehr geehrte Damen und Herren, in der Anlage sende ich Ihnen die Ergänzung –nach Rücksprache mit Herrn Reichardt von der IHK Köln- zum Antrag/bzw. Vorschläge für den verkaufsoffene Sonntag für 2018 im Ortsteil Sürth. Wir haben uns mit den Geschäftsleuten auf den 10.Juni 2018 – 6. Marktplatzfest mit Garagenflohmarkt im ganzen Ort geeinigt und den 09. Dez. 2018 - 17. Weihnachtsmarkt auf dem Sürther Marktplatz gestrichen. Weitere Erläuterungen siehe Anlage. Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne unter E-Mail: marlieskleinsuerth@web.de oder Mobil 0151-19065250 zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Dorfgemeinschaft Sürth e.V. Marlies Klein Ermittlung der Voraussetzungen gemäß § 6 Absätze 1 und 4 Ladenöffnungsgesetz (LÖG NRW) der für die Ordnungsbehördliche Verord- nung zum Offenhalten von Verkaufsstellen in den Kölner Stadtteilen für das Jahr 2018 benannten Termine und Anlässe: Stadtteil / Antragsteller: Köln-Sürth – Dorfgemeinschaft Sürth e.V. Beantragter Termin: 10. Juni 2018 Anlassbezeichnung: 10. Juni 2018 – Marktplatzfest mit Flohmarktstände auf dem Sürther Marktplatz und Garagenfloh- markt im Ortsteil Sürth (verkaufsoffener Sonntag) Anlassbeschreibung und Begründung: 10. Juni 2018 – Zum 6. Mal findet das Marktplatzfest mit Aufbau von Flohmarktständen auf dem Sürther Marktplatz statt. Gleichzeitig wird im ganzen Ort ein Garagenflohmarkt stattfinden. Zu er- warten sind (wetterabhängig) ca. 750 Veranstaltungsbesucher auf den ganzen Tag und Ort ver- teilt. Das beigefügte Fotomaterial gibt einen Eindruck über die Besucherströme (Anhang). Es steht für diesen Anlass einer Aufbaufläche von ca. 1600 m² für die Marktstände zur Verfügung. Demgegenüber kommen für den Einzelhandel 10 Ladenöffnungen mit einer Fläche von ca. 1000 m² in Betracht. Nach Berechnungen der IHK Köln sind mit ca. 455 Einkaufsbesucher an einem verkaufsoffenen Sonntag zu rechnen (E-Mail von der IHK Köln). Im Ergebnis hat das Marktplatzfest mit Flohmarktständen prägenden Charakter und nicht die Ladenöffnung. Nachweis durch den Antragsteller über den zu erwartenden Besucherstrom (erbracht durch): Für das Marktplatzfest hatten wir im Durchschnitt immer 60-70 Anmeldungen für die Stände auf dem Marktplatz, jetzt kommt zusätzlich der Garagenflohmarkt hinzu. Der Besucherstrom beläuft sich auf ca. 750 Besucher (Fotomaterial) Vom Antragsteller prognostizierte Besucher- ströme: Diese Anmeldungen sehen wir auch für 2018 gegeben bzw. höher. Prognose der Besucheranzahl: 10. Juni 2018 - ca. 750 Von der Verwaltung auszufüllen: Antragseingang: Bewertung: 1. Die Veranstaltung entspricht der gesetzlichen Voraussetzung, da die Veranstaltung für sich genommen eine hinreichende Attraktivität en t- faltet und dadurch einen über die prägende Wirkung der Ladenöffnung hinausgehenden Besucherstrom erwarten lässt. (Positiv) ☐ 2. Die Veranstaltung entspricht der gesetzlichen Voraussetzung, da die Veranstaltung für sich genommen eine hinreichende Attraktivität en t- faltet und dadurch einen über die prägende Wirkung der Ladenöffnung hinausgehenden Besucherstrom erwarten lässt. Weiterhin sind Sonntagsöffnungen in den einzelnen Stadtteilen und „Veedeln“ zu genehmigen, wenn die (teilweise schon traditionellen) Veranstaltungen hinreichend große Besucherströme anziehen. (Positiv) ☐ 3. Die Veranstaltung kann aufgrund der veränderten rechtlichen Situation nicht genehmigt werden. Unter Berücksichtigung der Intention des § 6 Abs. 1 LÖG NRW, ist zu erwarten, dass die Öffnung des großen Möbelhauses, die Besucherströme anzieht und nicht die geplante Veranstaltung. (Negativ) ☐ Dem Antrag kann entsprochen werden: ☐ Dem Antrag kann nicht entsprochen werden: ☐ *Die Anlassbegründungen wurden vollinhaltlich einschließlich Rechtschreibung und Interpunktion übernommen. Lediglich die Formatierung wurde angepasst. Ermittlung der Voraussetzungen gemäß § 6 Absätze 1 und 4 Ladenöffnungsgesetz (LÖG NRW) der für die Ordnungsbehördliche Verord- nung zum Offenhalten von Verkaufsstellen in den Kölner Stadtteilen für das Jahr 2018 benannten Termine und Anlässe: Stadtteil / Antragsteller: Lindenthal, Ring Lindenthaler Geschäftsleute e.V. Beantragter Termin: So, 10.06.2018 Anlassbezeichnung: 4. Tag der Nostalgie Anlassbeschreibung und Begründung: Zum 4. Mal in Folge soll am Sonntag, den 10.06.2018 der Tag der Nostalgie in Lindenthal stattfinden. Auf dem Karl-Schwering-Platz und entlang der Dürener Straße wird wieder eine große Zahl von his- torischen Automobilen, Nutzfahrzeugen und Motorrädern gezeigt. Die drei beliebtesten Oldtimer wer- den durch eine große Besucherbefragung ermittelt und mit dem "Lindenthal Pokal" ausgezeichnet. Die Teilnehmer an der Befragung nehmen ihrerseits an einer Verlosung von Preisen teil, die von den Lindenthaler Gewerbetreibenden gestiftet werden. Den Höhepunkt und Abschluss bildet ein A uto- Corso über die Dürener Straßen, den Karl-Schwering-Platz und angrenzende Straßen. Für nostalgische Musik sorgt eine D ixie-Band, die wieder über die Dürener Straße und den Karl - Schwering-Platz zieht. In vielen Geschäften können die Besucher am Tag der Nostalgie mit D-Mark bezahlen. Darüber hin- aus werden die Gewerbetreibenden das Thema Nostalgie wieder mit individuellen, kreativen Ideen unterstützen, z.B. durch nostalgische Mitarbeiter-Kleidung, besondere Dekoration, historische Ange- bote, Speisen und Getränke. Organisatorisch stellt der beliebte Tag der Nostalgie mit seiner Oldtimer -Ausstellung und -Parade eine große Herausforderung dar. Die Sperrung einer ausreichenden Zahl an Parkplätzen für die Old- timer ist an einem normalen Werktag schwer möglich. Auch eine Oldtimer-Parade lässt sich ohne große Verkehrsbehinderung nur an einem Sonntag durchführen. Und schließlich haben viele Oldti- merbesitzer nur an einem Sonntag Zeit, mit ihrem Fahrzeug für Stunden in Lindenthal zu verweilen. Nachweis durch den Antragsteller über den zu erwartenden Besucherstrom (erbracht durch): Für die Dürener Straße ergibt die Passantenfrequenzmessung aus dem Retailbericht B-Lagen Köln 2015 der Firma Larbig & Mortag Immobilien GmbH eine Zahl von 856 Passanten je Stunde. Daraus lässt sich ableiten, dass an einem Sonntag mit fünfstündiger Öffnung der Geschäfte 4.280 Einkaufsbesucher zu erwarten sind. Damit ergibt sich eine erste Näherungsgröße für die zu vergleichenden Besucherströme. Eine Zählung der Veranstaltungsbesucher an den Tagen der Nostalgie in den zurückliegenden Jahren wurde leider nicht durchgeführt. Auch die zahlreichen Pressemeldungen nennen leider keine konkreten Besucherzahlen. Anhand der nachfolgenden Informationen soll jedoch der prägende Charakter des „Tages der Nostalgie“ belegt werden und die Zahl der Veranstaltungsbesucher nachvollziehbar und plausi- bel geschätzt werden. Diese Vorgehensweise, anhand von qualitativen Daten den prägenden Charakter einer Veran- staltung zu belegen, wird vom Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG) anerkannt. Auf einer Informationsveranstaltung am 21.06.2017 mit dem OVG Münster beim Mi- nisterium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein- Westfalen erläuterten die OVG Richter Details ihrer Rechtsprechung (Information hierzu von Herrn Philip Reichardt, IHK Köln). Nach Aussagen der OVG Richter ist es zulässig, dass der prä- gende Charakter einer Veranstaltung beispielsweise anhand von Presseberichterstattungen der letzten Jahre, Berichten des Ordnungsamtes über vergangene Veranstaltungen, Sicherheitskon- zepten für die geplante Veranstaltung, Aussagen über Straßensperrungen, Verkehrs- und Park- raumkonzepten als auch anhand von der Art und dem Umfang der Veranstaltungsbewerbung be- legt werden kann. In seinem jüngsten Urteil (Entscheidungsdatum 07.12.2017 I Aktenzeichen 4 B 1538/17) bekräftigt das OVG diese Sichtweise. Auf einige Punkte möchten wir im Folgenden eingehen: Werbemittel: Im Jahr 2017 wurden 6000 Stimmkarten /Flyer und 170 Plakate DIN A2/ DIN A3 produziert. (Nachweis: Rechnung der Druckerei). Damit wird die Veranstaltung bei einem breiten Publikum lokal als auch überregional beworben. Flächen/ Sperrungen: Im Jahr 2017 wurden Halteverbotszonen im Bereich von 76 Parkplätzen an der Dürener Straße sowie im Bereich des gesamtem Karl-Schwering-Platzes eingerichtet. Ein großer Teil der Dürener Straße und der gesamte Karl-Schwering-Platz werden somit von dem Fest geprägt. Zur Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer wurde zur Auflage gemacht, die Rad- wege komplett zu sperren, was wiederum ein Hinweis auf die hohen Besucherzahlen ist. (Nach- weis: Genehmigung der Stadt Köln). Presseberichte: Kölner Stadtanzeiger, Kölnische Rundschau und der Kölner Wochenspiegel haben in jedem Jahr mit Vor- und Nachberichterstattung inkl. Bildern über den Tag der Nostalgie geschrieben. (Nachweis: Pressemeldungen) Fotomaterial: Fotomaterial aus den Jahren 2015, 2016 und 2017 zeigen deutlich die hohe Zahl an Besuchern und Oldtimern beim Tag der Nostalgie. Die Bürgersteige entlang der Dürener und auch der Karl-Schwering-Platz waren deutlich stärker gefüllt als an normalen Einkaufstagen. (Nachweis: Fotos). Überregionale Bedeutung: Der Tag der Nostalgie zieht auch Oldtimer-Fahrer und -Freunde über die Kölner Stadtgrenzen hinaus an. Fotos zeigen beispielsweise Oldtimer aus Aachen. Im Ergebnis der dargestellten Fakten ist festzuhalten, dass der Tag der Nostalgie prägenden Charakter hat und nicht die Ladenöffnung im Vordergrund steht. Die Ladenöffnung hat lediglich Annexcharakter. Vom Antragsteller prognostizierte Besucher- ströme: Alle o.g. Informationen zeigen auch ohne konkrete Passantenzählung an den vergangenen Ta- gen der Nostalgie, dass die Veranstaltung „Tag der Nostalgie“ deutlich mehr Besucher anzieht als die Zahl der durchschnittlichen Einkaufsbesucher von 4.280 in einem vergleichbaren Zeit- raum von fünf Stunden. Wir rechnen daher mit einem Besucherstrom von mindestens 7.000 bis 9.000 Personen. Von der Verwaltung auszufüllen: Antragseingang: Bewertung: 1. Die Veranstaltung entspricht der gesetzlichen Voraussetzung, da die Veranstaltung für sich genommen eine hinreichende Attraktivität ent- faltet und dadurch einen über die prägende Wirkung der Ladenöffnung hinausgehenden Besucherstrom erwarten lässt. (Positiv) ☐ 2. Die Veranstaltung entspricht der gesetzlichen Voraussetzung, da die Veranstaltung für sich genommen eine hinreichende Attraktivität ent- faltet und dadurch einen über die prägende Wirkung der Ladenöffnung hinausgehenden Besucherstrom erwarten lässt. Weiterhin sind Sonntagsöffnungen in den einzelnen Stadtteilen und „Veedeln“ zu genehmigen, wenn die (teilweise schon traditionellen) Veranstaltungen hinreichend große Besucherströme anziehen. (Positiv) ☐ 3. Die Veranstaltung kann aufgrund der veränderten rechtlichen Situation nicht genehmigt werden. Unter Berücksichtigung der Intention des § 6 Abs. 1 LÖG NRW, ist zu erwarten, dass die Öffnung des großen Möbelhauses, die Besucherströme anzieht und nicht die geplante Veranstaltung. (Negativ) ☐ Dem Antrag kann entsprochen werden: ☐ Dem Antrag kann nicht entsprochen werden: ☐ *Die Anlassbegründungen wurden vollinhaltlich einschließlich Rechtschreibung und Interpunktion übernommen. Lediglich die Formatierung wurde angepasst. Die Oi.erbü rgermeisterin 32 Stadt Köh - Amt für öffentliche Ordnung OttmatrPohl-Platz 1, 51 103 Köln Ring Lindenthaler Geschäftsleute e.V z. H. herrn Georg Hempsch Classen-Kappelmann-Str. 36 Amt für öffentliche Ordnung Straßen- und Grünflächennutzungen, Veranstaltungsservice Stadtbezirk 2-9 Kalk Karree Ottmar-Pohl-Plalz 1, 51 1 03 Köln Auskunft Herr Atzrodt, Zimmer 2G12 Telefon 0221 221 -26824, Telefax 0221 221 -27 838 E-Mail strassennutzungen@stadtkoeln.de lnternet www.stadt-koeln.de Sprechzeiten Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und nach Vereinbarung 50931 Köln KVB Linien 1, 9, 159 Haltestelle Kalk Post (nicht rollstuhlgerecht) Haltestelle Kalk Kapelle (rollstuhlgerecht) und Linie 150 Haltestelle Kalk-Karree (rollstuhlgerecht) S-Bahn S 12, S 13, RB 25 Haltestelle Trimbornstraße (nicht rollstuhlgerecht) lhr Schreiben Mein Zeichen Datum 22.05.2017 327t20-At 06.06.2017 Anordn unq einer straßenve hrsrechtlichen Maßnahme und Ausnahmegenehmigunq Sehr geehrter Herr Hempsch, antragsgemäß werden hiermit gemäß § 45 Abs.1 der Straßenverkehrsordnung (StVO) die nachfolgend aufgeführten, zur ordnungsgemäßen Durchführung des ,,Nostalgietages 2017" in Köln-Lindenthal, Karl-Schwering-Platz am 10.06.2017 sowie der aufgeführten Parkplätzen in der Dürener Straße erforderlichen, verkehrslenkenden Maßnahmen angeordnet: - Einrichtung einer Halteverbotszone im Bereich Karl-Schwering-Platz zwischen Dürener Straße und Frangenheimstraße im Bereich von 8 Parkständen mit jeweils 2 Verkehrszei- chen (VZ) 283 SIVO (absolutes Halteverbot) mit links- bzw. rechts weisendem Pfeil und dem Hinweis,,am 10.06.2017 von 09.00 Uhr bis 20.00 Uhr " - Einrichtung von Halteverbotszonen im Bereich -Dürener Straße 80 a - Dürener Str. 98 - Dürener Str. 100 - Dürener Str, 111 - Dürener Str. 1 17 - Dürener Str. 1 18 - Dürener Str. 123-131 -Dürener Str. 128-130 -Dürener Str. 132 - Dürener Str. 142 - Dürener Str. 143 - Dürener Str. 150 - Dürener Str. 153-155 . Dürener Str. 164 - 2 Parkflächen - 2 Parkflächen - 2 Parkflächen - 1 Parkfläche - 1 Parkfläche - 2 Parkflächen - 3 Parkflächen - 2 Parkflächen - 2 Parkflächen - 2 Parkflächen - 1 Parkfläche - 1 Parkfläche - 1 Parkfläche - 1 Parkfläche Die Amter und Dienststellen der Stadtverualtung finden Sie unterwww.stadt-koeln.de. Fragen zu den Dienstleistungen der Stadt Köln beant- worlel lhnen montags - freitags von 7 - 18 Uhr das Bürgertelefon unter der einheitlichen Behördenrufnummer 115 oder 02211221-0 t2 Die Oberbürgermeisterin Seite 2 - Dürener - Dürener - Dürener - Dürener - Dürener - Dürener - Dürener - Dürener - Dürener - Dürener - Dürener - Dürener - Dürener Str.165 a - Dürener Str. 165 b - Dürener Str. 168 - Dürener Str. 176-178 - Dürener Str.182-184 - Dürener Str. 186 - Dürener Str. 187 - Dürener Str. 189 - Dürener Str. 190 - Dürener Str. 192-194 - Dürener Str. 193-197 - Dürener Str. 199-203 - Dürener Str. 200 - Dürener Str. 206 - Dürener Str. 211-213 - Dürener Slr.212 - Dürener Str.214 - Dürener Str. 217-219 - Dürener Slr.222 - Dürener Str.223 - Dürener Slr.224-226 - Dürener Str. 225 - 1 Parkfläche - 1 Parkfläche - 2 Parkflächen - 3 Parkflächen - 1 Parkfläche - 1 Parkfläche - 1 Parkfläche - 1 Parkfläche - 1 Parkfläche - 1 Parkfläche - 2 Parkflächen - 1 Parkfläche - 2 Parkflächen - 1 Palfläche - 4 Parkflächen - 2 Parkflächen - 1 Parkfläche - 2 Parkflächen - 2 Parkflächen - 1 Parkfläche - 2 Parkflächen - 1 Parkfläche - 2 Parkflächen - 1 Parkfläche - 1 Parkfläche - 2 Parkflächen - 1 Parkfläche - 2 Parkflächen - 1 Parkfläche - 2 Parkflächen - 1 Parkfläche - 1 Parkfläche - 2 Parkflächen - 2 Parkflächen Str. 228 Str. 229 Str. 233 Str. 234 Str. 235 Str. 236 Str. 237 Str. 238 Str. 239 Str. 243 Slr.244 Str. 253 mit jeweils 2 Verkehrszeichen (VZ) 283 SIVO (absolutes Halteverbot) mit links- bzw. rechts weisendem Pfeil und dem Hinweis,,am 10.06.2017 von 09.00 Uhr bis 20.00 Uhr " Der Fahrradweg ist an ieder Einmündung in Fahrtrichtung mit VZ 600 SIVO und dem Zusatz ,,Fahrradfahrer bitte Fahrbahn benutzen" zu sperren. Des Weiteren wird lhnen hiermit gem. § 46 SIVO die Ausnahmegenehmigung erteilt, diesen Bereich zum Abstellen von Oldtimern für lhre o.g. Veranstaltung zu nutzen. Auflaqen 1. Die Verkehrszeichen sind auf Kosten des Erlaubnisnehmers zu beschaffen und an o'g Ort aufzustellen. 2. Die Verkehrszeichen 283 SIVO sind mindestens 72 Stunden vor Gültigkeit an o.g. Ort aufzustellen. t3 Die Oberbürgermeisterin Seite 3 3, Die Verkehrszeichen sind unmittelbar nach der Veranstaltung, spätestens innerhalb von 3 Werktagen, zu entfernen. Nicht entfernte Gegenstände werden nach Ablauf des o. g. Zeitraums auf Kosten des Anordnungs- bzw. Erlaubnisnehmers durch die Stadt Köln ent- fernt. 4. Eventuell entstehende Schäden hat der Veranstalter nach Ende der Nutzung auf eigene Kosten unverzüglich zu beseitigen. 5. Der Erlaubnisnehmer übernimmt die Verkehrssicherungspflicht und haftet für alle Perso- nen-, Sach- und Vermögensschäden, die im Zusammenhang mit der Einrichtung der Hal- teverbotszone bzw. der Veranstaltung entstehen. Die Stadt Köln ist von allen Schadens- ersatzansprüchen freizustellen. 6. Den Weisungen der örtlichen Sicherheitsstellen (Polizei, Feuerwehr) sowie meiner Be- auftragten ist unbedingt und sofort Folge zu leisten. 7. Diese ordnungsbehördliche Erlaubnis ist am Veranstaltungsort bereitzuhalten und auf Verlangen den mit der Überwachung des Straßenverkehrs beauftragten Personen zur Überprüfung vorzulegen. Gebührenbescheid Für die ordnungsbehördliche Erlaubnis werden nach der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr vom 26.10.1984 (Bundesgesetzblatt l, Seite 865) i.d.F.d. 16. Verordnung zur Anderung der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr vom 16.11.2001 (Bundesgesetzblatt l, Seite 3110) und nach der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung des Landes Nordrhein-Westfalen (AVwGebO NW vom 03.07.2001, GV NW, Seite 262) - in der jeweils gültigen Fassung - die nachstehend aufgeführten Gebühren erhoben: GebOSt (Gebühren-Nr. 263, Ziffer 1) 80,00 €. Den o.g. Betrag i.H.v. 80,00 € bitte ich unter Angabe der Personenkonto-Nummer (PK-Nr.) 630.404.330.825 bis zum 05.07.2017 auf das Konto der Stadtkasse Köln, IBAN: DE673705019800931 42974 BIC: COLSDE33XXX zu überuveisen Bei Zahlungsverzug werde ich die Gebühren nach den Vorschriften des Verwaltungsvollstre- ckungsgesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen zwangsweise beitreiben lassen' Werden bis zum Ablauf des Fälligkeitstages Gebühren/Auslagen nicht entrichtet, so ist gem. § 18 Abs. 1 des Gebührengesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen für jeden angefangenen Monat der Säumnis ein Säumniszuschlag von eins vom hundert des auf volle fünfzig Euro abgerundeten rückständigen Beitrages zu erheben. Rechtsbehelfsbeleh ru ns Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Klage vor dem Venvaltungsgericht Köln, Köln, erhoben werden. Hinweise: Die Klage kann schriftlich, zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle oder in elektronischer Form eingereicht werden. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte unmittelbar an das Verwaltungsgericht. l4 Die Oberbürgermeisterin Seite 4 Mit freundlichen Grüßen lm Auftrag fr*t/t/ Atzrodt +lLNER 7ESTEN Gut leben im Anzeigen-Sonderveröffentlichung Fitness im Freien D LH ZDUPH )UKOLQJVVRQQH ORFNW QDFK GUDX‰HQ 'D KHL‰W HV QD WUOLFK DE LQV *UQH GLH IULVFKH /XIW JHQLH‰HQ XQG VLFK EHZHJHQ 'LH EHVWH =HLW XP 6SRUW XQWHU IUHLHP +LPPHO ]X WUHLEHQ 'HU 0HKUJHQH UDWLRQHQ7ULPP3DUFRXUV LP ,QQHUHQ *UQJUWHO OlGW ]X HLQHP NRVWHQORVHQ 7HVWWUDLQLQJ HLQ 20 Geräte nutzen. (LQ 6SD]LHU JDQJ GXUFK GLH ZHLWOlX¿JHQ :LH VHQ XQG 3DUNÀlFKHQ GLH GLH ,QQHQ VWDGW YRQ (KUHQIHOG DEWUHQQHQ IKUW GHQ 6SRUWEHJHLVWHUWHQ ]X GHP UXQG  4XDGUDWPHWHU JUR‰HQ 3DUFRXUV ]ZLVFKHQ 9HQORHU XQG 9RJHOVDQJHU 6WUD‰H $Q  *HUlWHQ N|QQHQ VLFK DOOH $OWHUVJUXSSHQ DQ .OLPP]XJVWDQJHQ RGHU LP %RFNVSUXQJ PHVVHQ (QWZHGHU VSRQWDQ LQ $OOWDJVNOHLGXQJ RGHU JH]LHOW DOV VSRUWOLFKHV 7UDLQLQJ Öffentliche Sportfläche für alle. 'HU 3DUFRXUV LVW LP 6HSWHPEHU  HU|II QHW ZRUGHQ 'LH *HVDPWNRVWHQ YRQ  (XUR ZXUGHQ YRQ GHU .|OQHU *UQ 6WLIWXQJ GHQ .|OQHU 6SRUWVWlWWHQ GHU .RHOQPHVVH VRZLH 3ULYDWOHXWHQ ¿ QDQ]LHUW =LHO ZDU HV HLQH |IIHQWOLFKH IUHL ]XJlQJOLFKH 6SRUWÀlFKH ]X VFKDI IHQ 6R HQWVWDQG GDV 2SHQ$LU)LWQHVV VWXGLR LP *UQJUWHO Holzschnitzel als Fallschutz. $XI GLH 3UREH JHVWHOOW ZHUGHQ GRUW .RQ ]HQWUDWLRQ 0XVNHONUDIW XQG %DODQFH +RO]KDFNVFKQLW]HO GLHQHQ GDEHL DOV 'lPPXQJ EHL HYHQWXHOOHQ 6WU]HQ 6R NDQQ MHGHU .UDIW $XVGDXHU XQG )HLQ PRWRULN WUDLQLHUHQ 'DPLW GDV VR EOHLEW NPPHUW VLFK GDV *UQÀlFKHQDPW XP GLH ,QVWDQGKDOWXQJ Kleine Boutiquen. :HUQ DFK GHU VSRUWOLFKHQ %HWlWLJXQJ EHL HLQHP NK OHQ *HWUlQN HQWVSDQQHQ P|FKWH ¿QGHW DXI GHU 9HQORHU 6WUD‰H ]DKOUHLFKH &DIpV XQG %LVWURV (EHQVR ODGHQ NOHLQH %RX WLTXHQ XQG LQKDEHUJHIKUWH /lGHQ GLH 3DVVDQWHQ ]XP %HVXFK HLQ 6R NDQQ GHU )UKOLQJVWDJ HQWVSDQQW DXVNOLQJHQ Der Mehrgenerationen-Trimm-Parcours im Inneren Grüngürtel ist einen Ausflug wert Die sogenannte Insider-Stadtfüh- rung durch Ehrenfeld zeigt den Stadtteil von einer ganz besonde- ren Seite. Am Samstag, 16. April, treffen sich Interessierte um 15 Uhr auf dem Marktplatz vor der Kapelle St. Mariä Himmel- fahrt, Geisselstraße 1. Von da aus geht es über die „Kreativmeile“ bis hin zum alten Luftschutzbunker. Die Teilnehmer entdecken die industrielle Vergangenheit Ehren- felds und erhalten Insider-Tipps. Die Teilnahme kostet 15 Euro. Anmeldung und Infos unter: 0177/616 02 88  koelner-stadtfuehrung.de Veedels Geflüster ’‘”– ‹ †‡” ƒ–—” ‹•– ƒ—ˆ †‡ ‡Ž¡†‡ ‘•–‡Ž‘• Ú‰Ž‹…Š Bild: Belibasakis Erlebnistour 34 QUER DURCH KÖLN Donnerstag,14.April 2016 Kölner Stadt-Anzeiger „Nächstes Jahr fahren die Oldtimer durchs Viertel“ HenningMoeller,VorsitzenderdesRingsLindenthalerGeschäftsleute,überdenerfolgreichenTagderNostalgieinLindenthalamSonntag Herr Moeller,a mS onntagh aben die Lindenthaler Geschäftsleute den Tagd er Nostalgie veranstaltet, unter anderem haben Sie Oldtimer ausge- stellt. Wiei st die Veranstaltung von den Bürgern angenommen worden? DerTagh at alle unsere Erwartun- gen übertroffen. Zu den vonu ns angekündigten 65 Oldtimernk a- men noch unzählige Autoliebha- ber dazu. Am Ende hatten wir mehrals400OldtimeraufderDü- rener Straße. Bei den Oldtimer- BesitzernhattesichunsereVeran- staltungoffenbarvorherherumge- sprochen.DazukamdastolleWet- ter,dawardieDürenerStraßevon 13bis18Uhrknackevoll. Sie haben einen Pokal für den schönsten Oldtimer ausgelost. Hat jemand aus demVeedel gewonnen? 362 Besucher haben über das schönste Auto abgestimmt, die ZettellagenindenGeschäftenaus. AmEndehateinPackard,eineArt amerikanischerRollsRoyce,Bau- jahr 1933, vond enen es nur noch wenige Modelle auf derWelt gibt, gewonnen. Der Besitzer kam aus Frechen. Haben sichd ann vor allem Männer in Lindenthal die Nasen an den Au- tos platt gedrückt? Würdemanden- ken( lacht). Es waren aber auch vieleFrauenund Kinder,d ie ge- guckthaben. Beim Tagd er Nostalgie durften die Besucher in den Geschäften ausnahmsweise auchm it D-Mark zahlen. Haben das manche tatsäch- lichg emacht? Ja. Mindestens sieben Geschäfte haben mich nachträglich angeru- fen und gefragt, wo sie das alte Geld denn umtauschen können. Dasgehtmittlerweilenurnochbei derBundesbank. Wies ind Sie auf die Idee gekommen, den verkaufsoffenen Sonntagm it dem Nostalgie-Motto zu verknüp- fen? Die Idee war, eine auf Lindenthal gemünzte, hochwertigeAktion zu kreieren.Wirhabeneinekaufkräf- tige Klientel, das passte also wie dieFaustaufsAuge. Werden Sie das Motto im nächsten Jahr wiederholen? Auf jeden Fall. Dann wollen wir die Idee sogarn och ausweiten. Es wäre toll, wenn die Oldtimer durchs Viertel fahren, es einen ConcoursD’Elegancegibt. Einigev erkaufsoffene Sonntage in der Stadt sind von Kürzungen betrof- fen. Auch Ihre? Wirg ehen davona us, dass unsere nicht gestrichen werden. Wirh a- ben einen verkaufsoffenen Sonn- tag Ende November im Zusam- menhang mit dem Weihnachts- markt. Die Street Galleryw ird wohlimSeptemberstattfinden. Das Gespr äch führte Sarah Brasack Hunderte Oldtimer warteten am Sonntagi nL indenthal auf Bewunderer.F oto: Grönert Moeller Foto: privat Zeit nehmen!!! Für sich und Ihre Liebsten Verführerische Dessous Tag + Nachtwäsche in farbiger Vielfalt 50933 Köln · Aachener Straße 504 – 506 · Tel. 02 21/ 495 606 Inh. M. Böcking Aachener Straße 549 50933 Köln-Braunsfeld Telefon: (0221) 69 03 68 6 Fax: (0221) 57 77 38 8 Mo bis Fr 10.00 –1 8.30 Uhr Samstag 10.00 –1 3.00 Uhr • Gold-, Silberu nd Bernsteinschmuck auch Einzelanfertigungen sowie Umarbeitungen und Reparaturen • Uhren Reparaturen aller Art (auch Großuhren) und Batteriewechsel • Ankauf von Altgold und Zahngold (sofort Bargeld) • Knüpfen von Perlenketten Inh.: G. 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In Kürze werden die ersten Bewohner in eine umgebaute Ge- werbehalle an der Mathias-Brüg- gen-Straßeeinziehen.Bürgerwur- den jetzt im Forumd es Montesso- ri-Gymnasiums an der Rochus- straße über die aktuellen Projekte imStadtteilaufgeklärt.AnderMa- thias-Brüggen-Straße entstand ei- ne Notunterkunft mit Schlafkojen fürmaximal250Menschen.„Dün- ne Trennwände, die jedoch aus Brandschutzgründen nicht bis zur Hallendecker eichen, verschaffen ein wenig Schutz der Privatsphä- re“, erklärte Josef Ludwig. Leiter desWohnungsamts. Im Ossendorfer Gewerbegebiet Am Butzweilerhof gibt es an der Köhlstraße bereits ein Heim für männliche Flüchtlinge. Aus der Ehrenfelder Willkommensinitiati- ve hat sich inzwischen ein kleiner KreisvonHelferinnenzusammen- gefunden,derdieBewohnerregel- mäßig besucht und unterstützt. Ebenfalls ausschließlich Männer wohnen in einer kürzlich bezoge- nen Container-Anlage an der Heinrich-Rohlmann-Straße. Sie bietet Platz für maximal 150 Per- sonen. Noch im Planungsstadium sind dieUnterkünfteandenStandorten Wilhelm-Schreiber-Straße und Butzweilerhofallee. In Sichtweite des historischen Flughafengebäu- des Butzweilerhof ist der Bau ei- ner Leichtbauhalle vorgesehen. Die eingezäunte Anlage soll 400 Menschen Platz bieten. „Wir ha- ben vor, am Butzweilerhof auch Schulunterricht zu ermöglichen“, sagte Josef Ludwig. Es sei zuneh- mendschwieriger,Flüchtlingskin- der in den Vorbereitungsklassen der Kölner Schulen unterzubrin- gen. Ludwig rechnet damit, dass das Leichtbau-Projekt im Oktober bezugsfertig sein könnte. Vom Bau einer Leichtbauhalle auf dem Sportplatz an der Grundschule Wilhelm-Schreiber-Straße ist die Verwaltunginzwischenabgerückt. DasGrundstückistzuklein.Statt- dessen ist nun eine Containersied- lung für etwa3 0Familien geplant. EineAnwohnerinitiative,d ie nach eigenen Angaben bereits 700 Un- terschriften gegen den Bau einer Leichtbauhalle gesammelt hatte, begrüßt diese Lösung. Man wolle jedoch an den Planungen beteiligt werden. So werde imViertel mehr Akzeptanzerzeugt,sagteeinSpre- cher in der Bezirksvertretung Eh- renfeld. Hier hatten Bürger eine Anfrage zur geplanten Unterkunft gestellt. Ludwig sagte damals zu, dass es auch in der Planungsphase Bürgerinformationen geben wer- de. Die nächsteVeranstaltung fin- det am Mittwoch, 13. April, 19 Uhr,i nd er Aula der Grundschule Wilhelm-Schreiber-Straßestatt. Wirh aben vor,am Butzweilerhof Schulunterricht zu ermöglichen Josef Ludwig Das Innered er Leichtbau-Unterkunft in Ostheim; in ähnlicher Größe wirdamButzweilerhofgeplant. Archivfoto:Hennes AKTION Tagd er Nostalgie mitOldtimernin Lindenthal Lindenthal. Durch die Geschäfte bummeln und dabei in Erinnerun- gen an vergangene Zeiten schwel- gen:DazuhabenBesucherderDü- rener Straße einen Sonntagnach- mittag lang Gelegenheit. Am 10. April öffnen an der Lindenthaler Einkaufsmeile von1 3b is 18 Uhr die Geschäfte, während an der Straße und am Karl-Schwering- PlatzausgestellteOldtimernostal- gisches Flair verbreiten. Unter an- deremwirdeinluxuriöserPackard aus dem Baujahr 1933 zu sehen sein. Die Besucher des „Tags der Nostalgie“, so der Name der Ver- anstaltung des Rings Lindenthaler Geschäftsleute, können per Stimmzettel ihren Lieblingsoldti- mer auswählen. Am Karl-Schwe- ring-Platz findet um 18 Uhr die Verleihung des „Lindenthal-Po- kals“ an die Besitzer der drei be- liebtesten Ausstellungsstücke statt. Wera bstimmt, wird automa- tisch Teilnehmer einer Tombola. Zeitgleich mit der Pokalübergabe werden die Gewinner gezogen. Neben der Oldtimerausstellung gibt es weitere Programmpunkte, diedieBesucherindieVergangen- heit versetzen: Im Café Hirsch spielteineBandnostalgischeLive- Musik. Und werm öchte, kann mit D-Mark bezahlen: Alle Geschäfte tauschendieMark2:1gegenEuro. VieleräumenzudemspezielleRa- batteein.(se) www.wirsindlindenthal.de Ohne Schlagloch durch den Park SANIERUNG DiestarkbeschädigteFahrbahn derOssendorferStraßewirdinstandgesetzt VON HERIBERT RÖSG EN Neuehrenfeld/Bilderstöckchen.Der WegdurchdenBlücherparkistfür Radfahrer stellenweise eine holp- rige Angelegenheit. Besonders schlaglochträchtig ist der Ab- schnitt der alten Ossendorfer Stra- ße, die bis zum Bau derAutobahn vorr und 50 Jahren sogarn och für Autos freigegeben war. Sie liegt zwischendenFußball-undTennis- plätzenunddemeigentlichenPark mitLiegewiesen,WeiherundSpa- zierwegen. DasabersollschonbaldderVer- gangenheit angehören. Im Mai, so hofft GeorgT kotz vond er Pla- nungsabteilung desAmts für Stra- ßen und Verkehrstechnik, sollen sämtliche Arbeiten an der Straße durch den Park beendet sein. „Das istnatürlichvonderWitterungab- hängig,dochbislanggehteszügig voran“,sagtTkotz. Viel Sorgfalt verwenden die Straßenbauer darauf, die gepflas- terten Regenrinnen aus Grauwa- ckez ub eiden Seiten der Straße wiederherzustellen.AmEndesoll siefastsoaussehenwiebeiderEr- öffnungdesParksvormehrals100 Jahren. AsphaltdeckebiszumGürtel Zwischendiebeidengepflasterten Streifen kommt eine glatte As- phaltdecke.SiereichtvonderEin- mündung am Parkgürtel in Höhe der Rhein-Energie-Hauptverwal- tung bis zur Einmündung der Müngersdorfer Straße im Bereich der Tennisanlage. Somit erhält auch das Park-Entree am Parkgür- tel, wo sich mehrere Auto-Stell- plätzeeinerKleingartenanlagebe- finden,eineAsphaltdecke. Die rund 150 000 Euro teure Baumaßnahme ist Teil des städti- schen Radwegeprogramms. Nach Fertigstellung wird die Ossendor- fer Straße jedoch auch für alle an- deren Verkehrsteilnehmer –a ußer fürAutofahrer–freigegeben. VielSorgfalt:PflastererbeiihrerArbeitimBlücherpark. Foto:Rösgen G` _9å_VWV]UDec  G` _9å_VWV]UDec  9fX`6T\_VcDec 9C`Y] 3]VcZ`edec <ßY]dec <ß Y]dec  >ReYZRd3cåXXV_Dec  3fekhVZ]VcY`W2]]VV28cZ^^V2]]VV >ReYZRd3cåXXV_Dec  @ddV_U`cWVc HVX HV deV_Udec  >åY]V_hVX H DTYcVZSVcDec  C`TYfddec  >RdZfddec 3fekhVZ]Vcdec  3fekhVZ]Vcdec  >Z]ZeÍccZ_Xdec  GV_]`Vc Dec :HVWIULHGKRI ^R__Dec 57 3fekhVZ]VcY`W2]]VV3fekhVZ]VcY`W2]]VV" " ^R__Dec^R__Dec # # 3]VcZ`edec3]VcZ`edec <ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec $ $ & & >åY]V_hVX>åY]V_hVX>åY]V_hVX>åY]V_hVX % % 7VceZXSRfYR]]V XVa]R_e 4`_eRZ_VcdZVU]f_X F_eVc\f_We Z_ 3V_fekf_X 8VhVcSVYR]]V f^XVSRfe 4`_eRZ_VcdZVU]f_X XVa]R_e 7]åTYe]Z_Xdf_eVc\å_WeV Z_ @ddV_U`cW Gemeinsam mehr erreichen – was das für jeden Einzelnen bedeutet, lesen Sie auf koelnerbank.de/2016 Wir sind zuverlässiger Finanzpartner für alle Kölnerinnen und Kölner. Sicherheit geht bei uns vor Risiko. 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Ein schwelge- rischesLächelnzeichnetesich deutlichimGesichtvonHans- Georg Lückesa us Rodenkir- chenab,alserden1967erMus- tang in seinem lime-goldenen LackaufdemKarl-Schwering- Platzentdeckte.„Soeinenhab ich auch mal gefahren.Mann, da kommenb eim Betrachten jagleichganzvieleErinnerun- gen zurück“, sagte der Be- triebswirtzuseinemSohnund dachte still an seine Jugend- zeit in der Epoche von Rü- schenhemden und Minirock zurück. Auch der knallrot leuchtendeAlfaRomeoSpider 1300, ein Ford Thunderbird oder der exakt 50 Jahre alte BMW700LSCoupélocktendie Besucherdes„TagsderNostal- gie“aufdenPlatzunddieStra- ßenrundumdieDürenerStra- ße. Um Fachwissen mit den stolzenBesitzernderlegendä- ren Oldtimer auszutauschen oder schüchterneB licke ins Wageninnerezuriskieren. DerKerpenerMeinradFeld- hoffhattefürseinendunkelro- tenPackard1001sogareineei- geneAbsperrungundeinDach fürseinSchmuckstückorgani- siert. „Der Wagenk ostete in seinemBaujahr1933etwa4000 Dollar,heuteisterrund120000 Eurowert“,erläutertederDip- lom-Ingenieur dem interes- siertenPublikum. Bei guten Witterungsbedin- gungen und für Fahrten zu Oldtimer-Treffen holt der RentnerdenPackard,derseit acht Jahren in seinem Besitz ist,ausderGarageundgenießt dievorbeiziehendeLandschaft bei einer Höchstgeschwindig- keit von 100 km/h. „Ich habe mir vor kurzem noch einen zweitenPackardzugelegt,der noch ein Jahr älter ist. Hier muss ich jedoch noch einige Arbeiten am Motor vorneh- men, bevor dieser fahrtüchtig ist.“ DiefaszinierendeOldtimer- Show war bei der Neuauflage des Nostalgie-Tags, den der „RingLindenthalerGeschäfts- leute“(RLG)e.V.imvergange- nenJahrinsLebenrief,derma- gische Anziehungspunkt des Frühjahrsfests für Anwohner und Gewerbetreibende. Doch dieZeitsollteauchdurchwei- tere Angebote zurückgedreht werden. „In allen Geschäften wird heute die D-Mark als Zah- lungsmittel akzeptiert.Es gibt musikalische Evergreens und nostalgische Attraktionen vor denFachgeschäftenundGast- ronomien,diezudemverschie- dene Aktionenu nd Rabatte bieten“, sagte Bettina Spill- mann, stellvertretende RLG- Vorsitzende.S ie hoffte zudem auf Besucher in historischen Kostümen. Am Ende der mehrstündi- gen Veranstaltung wartete noch ein besonderer Höhe- punkt. „Die Besucher können überihrenpersönlichenFavo- ritenunterdenrund50Model- le abstimmen.Die drei Sieger erhalten einen Pokal, und je- der abgegebene Wahlzettel nimmt an einer Verlosung wertvollerPreiseteil,dieRLG- Mitgliedergestiftethaben.Da- runter sind etwa Einkaufsgut- scheine, spezielle Präsente und andere nützliche Dinge.“ Spillmanndankteinsbesonde- re der Sparkasse KölnBonn, diedie„Lindenthal-Pokale“für diesiegreichenBesitzergestif- tethatte. Auch in Lindenthal musste dieVorgabederStadtKöln,ei- nen verkaufsoffenen Sonntag miteinerspeziellenVeranstal- tung für die Allgemeinheitzu verbinden,erfülltwerden.Bet- tina Spillmann war glücklich, dassdieseAuflagevondenört- lichen Geschäftsleuten auf breiterBasismitgetragenwur- de. „Sie waren begeistert, als sie hörten, dass wir den ´Tag der Nostalgienach der positi- EinbesondereHinguckerwarderPackard1001ausdemJahr1933,dessenWertsichaufrund120000 Eurobeläuft.(Fotos:Hoeck) LeovandenBergundFriederikeMahrausZollstocksinderstseitsechsMonatenBesitzerihres„Herbies“, einemperlweißenVW-KäferausdemJahre1963. venResonanzimvergangenen Premierenjahr wiederholen wollten. Viele brachten sich auch sogleich mit Ideen und Vorschlägenein.“ Auch die Anwohner aus dem Stadtteilfreutensich auf daserstegroßeEreignisinih- rem Veedel in diesem Jahr. „Wirbekamenhierfürschonim Vorfeld Lob und Dank. Viele finden es toll, dass hier etwas losist.SolcheVeranstaltungen halten einen Stadtteil doch erstamLeben.“DerRLGhofft, diegelebteGeschichtsreiseim kommendenJahrnochweiter ausbauenzukönnen.„Wirwol- len uns immer steigern, und daher wird das Konzeptw ei- terentwickelt.Nostalgieistein schönes und ausbaufähiges Thema. Da geht noch mehr“, blickte Spillmann in die Zu- kunft. HANS-GEORGLÜCKES Oldtimer-Fan Soeinenhabich auchmalgefah- ren.Mann,da kommenbeimBe- trachtenjagleich ganzvieleErinne- rungenzurück.« IN TER VI EW BettinaSpillmann(57)iststell- vertretende Vorsitzende des Vereins „Ring LindenthalerG e- schäftsleutee .V.( RLG).H olger Hoecksprach mit ihr über den Stadtteil. WiekameszurIdeedes„Tags derNostalgie“? AlsesdieAuflagefürverkaufsof- feneSonntagegab,parallelhier- zueineVeranstaltungzuorgani- sieren, haben Henning Moeller (RLG-Vorsitzender,d.Red.)und ich uns überlegt,w as wir ma- chenkönnten.Lindenthalistein lebendigesViertelundstehtfür Traditionu nd Moderne,d aher wolltenwiretwasHistorischesin die heutigeZ eit holen. Schnell warenwirbeimThema„Nostal- gie“ und dann bei einerO ldti- mer-Ausstellungangekommen. DiePremiere2015wareingro- ßerErfolg. Stimmt.Wirhabenden„Tagder Nostalgie“ zu unserem jährli- chen Frühlingsfest deklariert. DemschließensicheinStraßen- festimSommerunddie„Street Gallery“im Herbst an. Für den Winter iste rstmals ein Weih- nachtsmarktgeplant. WiewichtigsindsolcheVeran- staltungenfürdenZusammen- haltimStadtteil? Alle Beteiligten loben, dasse s keinek ommerziellen Events sind,sondernallesgemachtist vonLeuten ausdemVeedelfür dasVeedel. WäreeineÄnderungdeserfolg- reichenKonzeptsdenkbar? EssollaufjedenFallregelmäßig optimiertw erden. Wirü berle- gen,obwirimkommendenJahr beispielsweiseg rößereO ldti- mer in Glaskästena usstellen. Unser primärer Wunsch istz u- demeinAuto-Korso allerOldti- merüberdieDürenerStraße. WunderderSchöpfung erkundet:Kinderbefasstensich beimBibeltaginLindenthalmit denPsalmen. 26Kneipen,Barsund Restaurantsbeteiligtensicham „EhrenfeldHopping“:auchLe- sungenaufdemProgramm. Wiedas„Blattmachen“ funktioniert:Rundschau-Redak- teurinMartinaWindrathberich- teteausdemRedaktionsalltag. » S.36 S.38S.37 Anzeige Jos Schlösser spielt Klaviersonaten von Mozart Haydn Beethoven 16. April 2016 20 Uhr Aula St. Aposteln, Apostelnkloster 4 Eintritt:16 € /12 € Tel. 0176 63725290 Einwohner (in Tsd.) 1.053 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (in Tsd.) 512 Arbeitslosenquote (in %) 9,4 Einzelhandelsrelevanter Kaufkraftindex 106,8 Umsatzkennziffer 118,4 Zentralitätskennziffer 110,8 Übernachtungsanzahl (in Mio.) 5,7 Mio. Fakten.Frequenzzählung. Die Stadt Köln ist mit 1.053.528 Einwohnern (Stand 31.12.2014; Quelle: Stadt Köln) die viertgrößte Stadt in Deutschland. Die Kölner Innenstadt, Lindenthal und Mülheim sind die einwohnerstärksten Stadtbezirke. Die Zahl der sozialversiche - rungspflichtigen Beschäftigten ist 2014 mit 512.144 (Vorjahr 2013: 493.770) an- gestiegen (Stand 30.06.2014; Quelle: Bundesagentur für Arbeit). Die Arbeitslosen- zahl ist im Jahresverlauf auf 53.054 leicht angestiegen. Die Studie wurde am Samstag, 05.09.2015* bei leicht bewölktem Wetter und einer Temperatur von ca. 20 Grad durchgeführt. Die Messung wurde an 21 Einkaufs- straßen in B-Lage (Konsum- und Niveaulagen in der Innenstadt und Stadtteillagen) zwischen 12 Uhr und 14 Uhr durchgeführt. Aus dem Ergebnis der zwei Stunden wurde sowohl ein Mittelwert als auch ein Ranking gebildet. Kurzgefasst. Die in dieser Studie betrachteten Stadtteillagen (B-Lagen) bestehen überwiegend aus lokalen Ladenbetreibern (z.B. Friseure, Apotheken, Bekleidungsgeschäfte, Kiosk, Gastronomiebetriebe usw.) und Filialisten aus dem Lebensmittel- und Drogeriebereich (z.B. dm oder REWE). Die höchsten Passentenfrequenzen im Bereich der B-Lagen konnten wie im Vorjahr in der Innenstadt auf der Breite Straße (2.634 Passanten/ Stunde) und der Ehrenstraße (2.378 Passanten/ Stunde) gezählt werden. Danach folgen der Rudolfplatz (1.894 Passanten/ Stunde), die Stadtteillagen Neusser Straße in Nippes (1.786 Passanten/ Stunde), Hauptstraße in Rodenkirchen (1.645 Passanten/ Stunde), Venloer Straße in Ehrenfeld (1.591 Passanten/ Stunde) sowie die Frankfurter Straße in Mülheim (1.518 Passanten/ Stunde). Im Vergleich bieten die 1A-Lagen in der Innenstadt durch den Brachenmix an internationalen und nationalen Filialisten eine hohe Anziehungskraft und somit wesentlich höhere Passantenströme mit über 10.000 Passanten je Stunde (z.B. Schildergasse und Hohe Straße). *Auf Grund von Straßenfesten in der Pfeilstraße und in der Sülzburgstraße wurde die Messung am Samstag, 12.09.2015 durchgeführt (leicht bewölkt, ca. 21 Grad) Retailbericht. B- Lagen Köln 2015 *Durchschnitt zwischen 12 Uhr und 14 Uhr pro Stunde Messorte. Breite Straße Innenstadt 2634 ausgeglichen Karstadt, urban outfitters leicht gestiegen Ehrenstraße Innenstadt 2378 ausgeglichen ZARA, H&M, WEEKDAY, COS, & Other Stories stagniert Mittelstraße Innenstadt 1442 linke Straßenseite, stadteinwärts APROPOS, Massimo Dutti, ZARA HOME gestiegen Pfeilstraße Innenstadt 1227 ausgeglichen Aesop – Rudolfplatz Innenstadt 1894 linke Straßenseite, stadteinwärts dm gestiegen Friesenplatz Innenstadt 1085 ausgeglichen Weingarten – Zülpicher Platz Neustadt-Süd 1072 ausgeglichen REWE leicht gesunken Neusser Straße Neustadt-Nord 1309 ausgeglichen REWE, dm leicht gestiegen Neusser Straße Nippes 1786 linke Straßenseite, stadteinwärts GALERIA Kaufhof, Douglas, REWE, Alnatura gestiegen Venloer Straße Ehrenfeld 1591 ausgeglichen denn‘s, dm, REWE gestiegen Aachener Straße Neustadt-Süd 481 linke Straßenseite, stadteinwärts – – Aachener Straße Braunsfeld 745 rechte Straßenseite, stadteinwärts ROSSMAN, REWE, TEMMA leicht gestiegen Dürener Straße Lindenthal 856 rechte Straßenseite, stadteinwärts REWE, dm, ROSSMANN, denn‘s leicht gestiegen Sülzburgstraße Sülz 912 ausgeglichen Das Kochhaus, dm, ROSSMANN, REWE, ALDI stagniert Höninger Weg Zollstock 794 rechte Straßenseite, stadteinwärts REWE, dm leicht gestiegen Bonner Straße Neustadt-Süd 1376 rechte Straßenseite, stadteinwärts REWE stagniert Severinstraße Altstadt-Süd 986 linke Straßenseite, stadteinwärts REWE, dm gesunken Hauptstraße Rodenkirchen 1645 linke Straßenseite, stadteinwärts REWE, Wochenmarkt leicht gestiegen Deutzer Freiheit Deutz 631 linke Straßenseite, stadteinwärts denn‘s, dm, REWE leicht gesunken Kalker Hauptstraße Kalk 939 ausgeglichen Kalk-Arcaden – Frankfurter Straße Mülheim 1518 ausgeglichen Woolworth, dm, NANU-NANA – Einzelhandelshighlights Trend zum VorjahrStadtteil Frequenz* stärkere StraßenseiteStraße Passantenfrequenzmessungen Köln. Breite Straße (2.634 Passanten/ Stunde) Der Einzelhandelsbesatz der Breite Straße besteht überwie - gend aus Filialisten aus den Bereichen Bekleidung, Elektronik, Warenhäuser, Bäckereien usw. Als Magneten wirken das Karstadt Warenhaus, urban outfitters oder der REWE Markt in den Opern Passagen. Die Passanten orientieren sich dabei überwiegend auf der rechten Straßenseite (stadteinwärts). Als Sozialgruppen sind überwiegend die Mittelschicht sowie die ge- hobene Mittelschicht vertreten. Ehrenstraße (2.378 Passanten/ Stunde) Der Einzelhandelsbesatz der Ehrenstraße besteht hauptsäch - lich aus Filialisten aus dem Textilbereich. Als Magneten wirken u. a. H&M, WEEKDAY, & Other Stories, COS, ZARA, Scotch & Soda oder Douglas. Die Passanten orientieren sich dabei auf beiden Straßenseiten gleichermaßen. Als Sozialgruppen sind überwiegend Studenten und junge Konsumenten sowie die Mit- telschicht bis gehobene Mittelschicht zu nennen. Mittelstraße (1.442 Passanten/ Stunde) Die Mittelstraße besteht überwiegend aus Filialisten aus dem Be- reich Textil und Wohnungseinrichtung. Als Magneten wirken hier u. a. APROPOS, LACOSTE, Massimo Dutti und ZARA HOME. Die Passanten orientieren sich dabei auf beiden Straßen- seiten gleichermaßen. Als Sozialgruppe lässt sich überwiegend die gehobene Mittelschicht bis Oberschicht beobachten. Innenstadt / Konsum- und Niveaulagen. Der Einzelhandelsbesatz in den verschiedenen Stadtteillagen besteht überwiegend aus Filialisten aus den Bereichen Lebens- mittel, Elektronik, Bäckerei und Bekleidung sowie aus zahlrei - chen Gastronomiebetrieben und Dienstleistungen (Bankfilia - len, Versicherungsagenturen usw.). Oftmals fungieren in den Stadtteillagen einzelne Ladenlokale als Passantenmagnet. In zahlreichen Fällen besteht dieser Magnet aus der Kombination SB-Markt und Drogeriemarkt, wie z. B. auf der Neusser Straße in der Neustadt-Nord (REWE, dm), der Severinstraße (denn’s, Rewe, dm) oder dem Zülpicher Platz (REWE, Rossmann). In vereinzelten Fällen fungieren auch Gastronomiebetriebe als Ma- gnet, so z.B. auf der Neusser Straße in Nippes (McDonald’s), der Sülzburgstraße (McDonald’s) und am Rudolfplatz (KFC, McDonald’s etc.). Vereinzelt sind in den Stadtteilen auch Filialis- ten zu finden, die man grundsätzlich in der Innenstadt vermutet. Beispiele sind Kaufhof und Douglas auf der Neusser Straße in Nippes oder Douglas auf der Sülzburgstraße. Diese sind neben den oben bereits genannten ebenso starke Anziehungspunkte für die Passanten. Auffällig ist insbesondere die Differenz der Passantenfrequenz in den verschiedenen Stadtteillagen, die teilweise auch Rück - schlüsse auf die Attraktivität der einzelnen Lagen ermöglicht. Als Sozialgruppen ließ sich in den meisten Fällen die Mittelschicht erkennen. In einigen Stadtteillagen wurden darüber hinaus viele Familien (u. a. Severinstraße, Sülzburgstraße) sowie junge Menschen und Studenten (u. a. Rudolfplatz, Zülpicher Platz) ausfindig gemacht. Auf der Dürener Straße (Lindenthal) und auf der Hauptstraße (Rodenkirchen) trifft man ebenso auf die gehobene Mittelschicht. Die Kaufkraft ist hier auf Grund der gehobenen Wohnlagen größer als in den anderen Stadtteilla - gen. Gesondert betrachtet werden muss die Aachener Straße im Stadtteil Neustadt-Süd, welche im Gegensatz zu den ande - ren Standorten eine nahezu reine Gastronomielage ist. Da die Frequenzmessung zwischen 12 Uhr und 14 Uhr durchge- führt wurde, konnte in diesem Abschnitt nur eine überschau- bare Passantenfrequenz (481 Passanten) gemessen werden. Die Passanten orientieren sich überwiegend auf der rechten Straßenseite (stadtauswärts). Als Magneten fungieren u. a. die Szenelokale Café Schmitz/ Salon Schmitz, Piccola L‘Originale und Balthasar. In den Abendstunden wird die Aachener Straße auf Grund des guten Gastronomiebesatzes erkennbar stärker frequentiert. Stadtteillagen. Die einzelnen Lagen. larbig-mortag .de KÖLN. Theodor-Heuss-Ring 23 . 50668 Köln T. 0221 998 997 0 . F. 0221 998 997 99 BONN. Sandkaule 9 -11 . 53111 Bonn T. 0228 90 90 52 52 . F. 0228 90 90 52 99 Larbig & Mortag Immobilien GmbH Spezialisten für Gewerbeimmobilien Dieser Bericht wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt und basiert auf Informationen aus Quellen, die wir für zuverlässig erachten, aber für deren Genauigkeit, Vollständigkeit und Richtigkeit wir keine Haftung übernehmen. Die enthaltenen Meinungen stellen unsere Einschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes dar und können sich ohne Vorankündigung ändern. Historische Entwicklungen sind kein Indiz für zukünftige Ergebnisse. Dieser Bericht ist nicht für den Vertrieb oder die Empfehlung zum Kauf oder Verkauf einer bestimmten Finanzanlage bestimmt. Die in diesem Bericht zum Ausdruck gebrachten Meinungen und Empfehlungen berücksichtigen nicht individuelle Kundensituationen, -ziele oder -bedürfnisse und sind nicht für die Empfehlung einzelner Wertpapiere, Finanzanlagen oder Strategien einzelner Kunden bestimmt. Der Empfänger dieses Berichtes muss seine eigenen unabhängigen Entscheidungen hinsichtlich einzelner Wertpapiere oder Finanzanlagen treffen. Larbig & Mortag übernimmt keine Haftung für direkte oder indirekte Schäden, die aus Ungenauigkeiten, Unvollständigkeiten oder Fehlern in diesem Bericht entstehen. Ausblick 2015. Die Retailmakler von Larbig & Mortag gehen davon aus, dass sich die Nachfragesituation und die Einzelhandelsmieten in den Stadt- teillagen weiterhin stabil entwickeln und nachhaltig erzielbar sind. Die Nachvermietung von Ladenflächen in den beliebtesten Stadt - teillagen wird auf Grund der sehr unterschiedlichen Passantenfrequenzen und Sozialgruppen auch in Zukunft lebhaft bleiben. Die Herausforderungen für künftige Mieter aber auch die Retailmakler wird darin bestehen, die geeignete Stadtteillage für die individuellen Konzepte ausfindig zu machen. Die Konsum- und Niveaulagen in der Innenstadt (Ehrenstraße, Breite Straße, Pfeilstraße, Mittel- straße und Apostelnstraße) erfahren seit einigen Jahren einen Aufwärtstrend, da das Angebotspotential der A-Lagen sehr gering ist bzw. die Mietpreisforderungen der Vermieter häufig zu hoch sind. In den Niveaulagen ist in der Vergangenheit ein Wechsel von Einzelkonzepten hin zu Filialisten zu verbuchen. Nachfrage und Mieten. Die Nachfrage an guten Ladenlokalen ist in den beliebtesten Konsum- und Niveaulagen (u. a. Ehrenstraße, Breite Straße) sowie Stadtteillagen (u. a. Neusser Straße, Dürener Straße, Sülzburgstraße) weiterhin groß, in einigen Stadtteilen ist jedoch auch vereinzelt längerer Leerstand festzustellen. Insbesondere in den gefragtesten Bereichen der B-Lagen sind kaum Immobilienangebote verfügbar. Dennoch verändert sich der Einzelhandelsbesatz schneller als in A-Lagen. Die oftmals in den A-Lagen geforderte „key-money“ der Bestandsmieter für eine vorzeitige Ladenaufgabe ist in den B-Lagen kaum verbreitet bzw. die geforderten Abstandssummen sind signifikant niedriger (Ausnahmen sind die Breite Straße, Ehrenstraße und Mittelstraße). Die Mietpreisforderungen der Eigentümer werden i. d. R. mit kleineren Nachlässen in den B-Lagen akzeptiert. So sind Höchstmieten von ca. 25 bis 35 EUR/ m² je nach Stadt - teillage erzielbar. In den Innenstadtlagen (Breite Straße, Ehrenstraße, Mittelstraße) sind Höchstmieten zwischen 90 und 100 EUR/ m² erzielbar. Die Durchschnittsmiete variiert in den Stadtteillagen zwischen 15 und 18 EUR/ m². Ausblick. In teilnehmenden Geschäften kann auch mit D-Mark (2:1) gezahlt werden! TAG DER NOSTALGIE VERKAUFSOFFENER SONNTAG 10.4.2016 13-18 UHR DÜRENER STRASSE Peter Scholz/shutterstock.com Karl-Schwering Platz: Oldtimer Ausstellung & Ranking plus Verlosung hochwertiger Preise
  • Anlage 08 Stellungnahme HWK 29.01.2018

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    1 32-Gewerbeangelegenheiten Von: Thorsten Stetefeld <stetefeld@hwk-koeln.de> Gesendet: Montag, 29. Januar 2018 13:41 An: 32-Gewerbeangelegenheiten Betreff: Re: Verkaufsoffene Sonntage 2018 / Beteiligungsverfahrens gem. § 6 Abs. 4 des Ladenöffnungsgesetzes NRW Sehr geehrter Herr Brandt, für unser Haus ist es derzeit aus grundsätzlichen Erwägungen nicht möglich, in diesen Verfahren Stellungnahmen abzugeben. Mit freundlichen Grüßen Ass. Thorsten Stetefeld Hauptabteilungsleiter Gewerberechtliche Zulassungen Handwerksrolle Handwerkskammer zu Köln Heumarkt 12 50667 Köln Telefon Fax E-Mail Web +49 221 - 2022 209 +49 221 - 2022 404 stetefeld@hwk-koeln.de www.hwk-koeln.de Am 29.01.2018 11:35, schrieb Gewerbeangelegenheiten@STADT-KOELN.DE : Sehr geehrte Damen und Herren, mit Mail vom 17.01.2018 habe ich Sie um Stellungnahme zu den "Verkaufsoffenen Sonntagen 2018" im Rahmen des Beteiligungsverfahrens gem. § 6 Abs. 4 des Ladenöffnungsgesetzes NRW gebeten. Ich darf Sie freundlich an die Erledigung erinnern und Sie bitten, den von mir gesetzten Termin -31.01.2018- zur Rückäußerung zu beachten. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Peter Brandt 2 Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin Amt für öffentliche Ordnung Gewerbeabteilung (321/1) Willy-Brandt-Platz 3 50679 Köln Telefon: +49221/221-26447 Telefax: +49221/221-26480 Mailto:peter.brandt@stadt-koeln.de Internet: www.stadt-koeln.de<http://www.stadt-koeln.de> Monatlich aktuelle Informationen Ihrer Stadtverwaltung in unserem Newsletter! Newsletter Anmeldung <https://www.stadt- koeln.de/service/onlinedienste/newsletter-anmeldung?para=allgemein> ________________________________ [Friedlich feiern, Respekt zeigen]
  • Anlage 11 Stellungnahme_IHK_Koeln 31.01.2018

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    Industrie- und Handelskammer zu Köln Postanschrift: 50606 Köln | Hausanschrift: Unter Sachsenhausen 10-26, 50667 Köln | Internet: www.ihk-koeln.de Tel. +49 221 1640-0 | Fax +49 221 1640-1290 IHK Köln, 50606 Köln Per Mail Amt für öffentliche Ordnung Gewerbeabteilung Herr Peter Brandt Willy-Brandt-Platz 3 50679 Köln Ihr Zeichen | Ihre Nachricht vom 17.01.2018 Unser Zeichen | Ansprechpartner rdt | Philip Reichardt E-Mail Philip.Reichardt@koeln.ihk.de Telefon | Fax +49 221 1640-1506 | +49 221 1640-1509 Datum 31. Januar 2018 Stellungnahme der Industrie- und Handelskammer zu Köln Ihre Aufforderung vom 17.01.2018 Sehr geehrter Herr Brandt, wir bedanken uns für Ihre Mail vom 17.01.2018 mit der Aufforderung, eine Stellungnahme zu den geplanten Sonntagsöffnungen 2018 in der Stadt Köln gem. § 6 Abs. 4 LÖG NRW zu formulieren. Einer Sonntagsöffnung ist durch das Ladenöffnungsgesetzes LÖG NRW ein sehr enger gesetzlicher Rahmen gesetzt. Konzepte, die ein Abweichen von dem verfassungsrechtlich garantierten Sonn- und Feiertagsschutz ermöglichen, haben einem besonderen Anlass zu folgen, an den hohe Anforderungen gestellt werden müssen. Zunächst ist festzustellen, dass die Stadt Köln eine restriktive Genehmigungsprax is vornimmt. Wir sind der Ansicht, dass die von der Stadt Köln für genehmigungsfähig eingestuften Anträge auf einer tragfähigen und nachvollziehbaren Grundlage fußen und den Anforderungen der aktuellen Rechtsprechung für eine Genehmigung von verkaufsoffenen Sonntagen genügen. Die Beurteilung der Genehmigungsfähigkeit der Anlässe ist im Lichte der jüngsten Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG) zu sehen (Entscheidungsdatum 07.12.2017 I Aktenzeichen 4 B 1538/17, Rn 15). Das OVG führt in seinem Urteil aus: „Für die prognostische Beurteilung der für die anlassgebende Veranstaltung einerseits und die Ladenöffnung andererseits jeweils erwarteten Besucherströme und deren vergleichende Gegenüberstellung kommt es nicht auf exakte Zahlen, sondern angesichts tatsächlich bestehender erheblicher Prognoseunsicherheiten lediglich auf ungefähre Größenordnungen an“. Die für genehmigungsfähig erachtetet Anträge sind mit Presseartikeln, Fotomaterial oder auch mit Videomaterial untermauert. Die Attraktivität der Anlässe wird damit schlüssig und vertretbar belegt und 31. Januar 2018 | Seite 2 erlaubt Rückschlüsse auf ungefähre Größenordnungen. Die beantragten Anlässe sind zudem als Traditionsveranstaltungen zu charakterisieren, die eine feste Verankerung in den Stadtvierteln haben. Nach unserer Einschätzung haben die Traditionsveranstaltungen einen prägenden Charakter, sodass die Ladenöffnungen in den Hintergrund treten würden. Für einen Annexcharakter der hier in Rede stehenden Ladenöffnungen sprechen zudem die vielfältigen und individuellen Veranstaltungskonzepte der Interessen-und Werbegemeinschaften. Im Ergebnis unterstützen wir die gestellten Anträge zu den Sonntagsöffnungen 2018. Mit freundlichen Grüßen Philip Reichardt Industrie- und Handelskammer zu Köln Referent | Leiter Handel und Stadtmarketing Geschäftsbereich Innovation und Umwelt
  • Anlage 06 Anlassbeschreibungen Ladenöffnungen + Bewertungen 2018

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    Für die von den Interessengemeinschaften benannten Termine und Anlässe nachfolgend die von der Verwaltung vorgenommene Zuordnung: Sonntag Stadtteil/ Antragsteller Anlass Prognose / Besucherzahl Verkaufsfläche/ Veranstaltungsfläche Positive Begründung Negative Begründung 1 16.12.2018 Kernbereich Innenstadt Stadtmarketing Weihnachten in Köln 145.850 bis 152.800 Weihnachtsmarkt 51.100 bis 57.150 Einzelhandel Die Anlassbeschreibung legt nachvollziehbar und sehr konservativ dar, dass die Kölner Weihnachtsmärkte in den letzten Jahren rund 4. Mio. Besucher anzogen. Nach Einschätzung der Verwaltung werden die Kölner Weihnachtsmärkte im gesamten Zeitraum sogar von mehr Besuchern (Quelle http://www.rundschau- online.de/region/koeln/koelner- weihnachtsmaerkte-sechs-millionen-besucher- aus-aller-welt-25142210) aufgesucht. 2015 kamen nach Schätzung von KölnTourismus knapp 6 Mio. Besucher von auswärts zu den Kölner Weihnachtsmärkten in der Innenstadt. Bundesweiter Rekordhalter ist der Weihnachtsmarkt am Kölner Dom mit vier Millionen Besuchern (Quelle: https://www.ksta.de/wirtschaft/85-millionen- besucher-weihnachtsmaerkte-sind-sehr-beliebt- 1651080). Die erhebliche Zahl der Weihnachtsmarktbesucher ist durch Berichterstattung in den Kölner Printmedien bestätigt. 2 05.08.2018 Deutz Interessengemeinschaft Deutz 20. Familien- und Stadtteilfest in Köln-Deutz mehr 100.000 Besucher Zum Einzelhandel keine Angaben Veranstaltungsfläche 3.649,00 qm lt. Festsetzung Verkaufsfläche 2.800 qm Durch Medien belegt und schon im Vorjahr durch ver.di anerkannte Prognose. 3 15.04.2018 Neustadt-Süd ABC Aktionsgemeinschaft- Bonner Straße- Chlodwigplatz Lerne dein Veedel kennen Besucherstrom 2.500 Verkaufsfläche 30.000 qm Veranstaltungsfläche 4.383,20 qm lt. Festsetzung Nicht ausreichender Anlass. Besucherprognose nicht geeignet zu belegen, dass mehr Veranstaltungsbesucher als Besucher zur Ladenöffnung kommen. Ausweitung der räumlichen Grenzen erhöht den Anspruch an die zugrundeliegende Veranstaltung. 4 16.09.2018 Neustadt-Süd ABC Aktionsgemeinschaft- Bonner Straße- Chlodwigplatz Südstadt- Kulturherbst Besucherstrom ca. 5.000 Verkaufsfläche 30.000 qm Veranstaltungsfläche 4.383,20 qm lt. Festsetzung Nicht ausreichender Anlass. Besucherprognose nicht geeignet zu belegen, dass mehr Veranstaltungsbesucher als Besucher zur Ladenöffnung kommen. Ausweitung der räumlichen Grenzen erhöht den Anspruch an die zugrundeliegende Veranstaltung. 5 16.12.2018 Neustadt-Süd ABC Aktionsgemeinschaft Bonner Straße- Chlodwigplatz Südstadt- Krippenweg 2018 Mit Veedelsadvent mit größter Feuerzangenbowle Besucherstrom ca. 4.000 Verkaufsfläche 30.000 qm Veranstaltungsfläche 4.383,20 qm lt. Festsetzung Nicht ausreichender Anlass. Besucherprognose nicht geeignet zu belegen, dass mehr Veranstaltungsbesucher als Besucher zur Ladenöffnung kommen. Ausweitung der räumlichen Grenzen erhöht den Anspruch an die zugrundeliegende Veranstaltung. 6 15.04.2018 Rodenkirchen Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V. Rodenkirchener Kunstmeile ca. 6.000 – 7.000 Besucher Nicht ausreichender Anlass. Besucherprognose nicht geeignet zu belegen, dass mehr Veranstaltungsbesucher als Besucher zur Ladenöffnung kommen. Die Veranstaltung Kunstmeile läuft über 2 Wochen. Einer Öffnung von Verkaufsstellen an dem Sonntag bedarf es nicht um noch mehr Besucher zu generieren. Das haben die Erfahrungen von 2017 gezeigt. 7 23.09.2018 Rodenkirchen Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V. Lifestyletag mit Antikmarkt, Oldtimershow und Kinderflohmarkt Keine Nachweise erbracht! Nachweise über eine Besucherprognose wurden nicht erbracht. Die Erstellung einer eigenen Prognose entfällt. 8 10.06.2018 Sürth Dorfgemeinschaft Sürth Marktplatzfest mit Garagenflohmarkt Besucherstrom 750 Veranstaltungsfläche ca. 1.600 qm Verkaufsfläche ca. 1.000 qm Für den kleinen Stadtteil ist der Nachweis erbracht. Beigefügte Unterlagen genügen den gesetzlichen und gerichtlichen Anforderungen. Mit dem 6. Marktplatzfest ist zwischenzeitlich ein gut angenommenes traditionelles Fest entstanden. 9 04.11.2018 Godorf Interessengemeinschaft der Gewerbetreibenden Köln-Godorf St. Martin Laternenfest Besucherströme 4.000 bis 5.000 der Marktveranstaltung Besucher Verkaufsstellen 9.000 – 12.000 Veranstaltungsfläche 1.000 qm Verkaufsfläche 26.000 bis 30.000 qm Hier war der Markt aus eigener Anschauung von 321/1 (örtliche Kontrolle in der Vergangenheit) schon nicht geeignet. Alleine die Öffnung IKEA zieht Besucher in den Stadtteil. Die Durchführung von Märkten an anderen Tagen als an den Tagen verkaufsoffener Sonntage wurde zurückgezogen. Handel steht ausschließlich im Vordergrund. 10 04.11.2018 Braunsfeld IG Braunsfeld e.V. 8. Braunsfelder Martinsmeile Keine Angaben Auch wenn an den Anlass in diesem Stadtteil geringere Anforderungen gestellt werden müssen, ist nicht anzunehmen, dass mehr Besucher zur Veranstaltung als der Ladenöffnung kommen werden. Keine nachprüfbare Prognose geliefert. Überprüfung in Medien ohne Ergebnis. 11 02.09.2018 Sülz/Klettenberg IG Sülz-Klettenberg CARREÈ e.V. Carrée-Fest Besucherzahl 120.000 bis 150.000 Veranstaltungsfläche 5.920 qm Zwar keine Nachweise angefügt, aber ein über das Quartier hinaus bekanntes traditionelles Straßenfest https://www.youtube.com/watch?v=wl0ZSGiJeSA 12 04.11.2018 Sülz/Klettenberg IG Sülz-Klettenberg CARREÈ e.V. Kunst im Carrée Besucherzahl ca. 30.000 Keine Belege Kein ausreichender Anlass. Veranstaltung, welche über eine Woche läuft. Es ist nicht erkennbar und belegt, warum gerade am 04.11.2017 eine Verkaufsstellenöffnung erforderlich erscheint. 13 16.12.2018 Sülz/Klettenberg IG Sülz-Klettenberg CARREÈ e.V. Sülz/Klettenberger Weihnachtslichter Besucherzahl ca. 25.000 bis 30.000 Keine Belege Nachweise über eine Besucherprognose wurden nicht erbracht. Die Erstellung einer eigenen Prognose entfällt. 14 10.06.2018 Lindenthal IG Lindenthaler Geschäftsleute 4. Tag der Nostalgie Besucherzahl 7.000- 9.000 Veranstaltung Durchschnitt Besucher Verkaufsstellen 4.280 Begründung nach Auswertung Medien und Bildmaterial geeignet die Veranstaltung als attraktiv und ausreichend zu beurteilen, dass mehr Besucher zur Veranstaltung als zur Ladenöffnung erscheinen 15 10.06.2018 Neu-Ehrenfeld IG Landmannstr. Straßenfest Besucherzahl ca. 40.000 Veranstaltungsfläche 3082 qm Ein über das Quartier hinaus bekanntes Straßenfest. Presseberichterstattung spricht für sich alleine schon. https://www.ksta.de/koeln/ehrenfeld/neuehrenfeld er-strassenfest-das-pure-leben-auf-400-metern- landmannstrasse-22760438 https://www.youtube.com/watch?v=eI2Xt5_7gCg Ein in diesem Jahr bereits akzeptierter Anlass. Wegen Antragsrücknahme ist eine Aufnahme in die RVO entbehrlich gewesen 16 04.11.2018 Ossendorf IG Köln Ossendorf/Am Butzweilerhof Tag des sozialen Engagements Besucherzahl ca. 7.500 Hier ist die Prognose nicht nachweisbar. Hier ist davon auszugehen, dass insbesondere die Öffnung IKEA Besucher ziehen wird. 17 15.04.2018 Longerich Südstadtsport „Longerich bewegt“ Besucherzahl 800- 1.000 Keine überprüfbare Prognose geliefert. Sonntagsöffnung nicht zu begründen. 18 10.06.2018 Longerich Südstadtsport Kunstmeile Longerich Besucherzahl 3.000- 4.000 Keine überprüfbare Prognose geliefert. Kunstmeile auch unter der Woche in den Verkaufsstellen zu besuchen. Sonntagsöffnung nicht zu begründen. 19 16.12.2018 Longerich Südstadtsport Nikolausmarkt und Weihnachtssingen Besucherzahl 800 Keine überprüfbare Prognose geliefert. Sonntagsöffnung nicht zu begründen. 20 04.11.2018 Lind/Wahn/ Wahnheide/Urbach Interessengemeinschaft Porz Lind Charity- Trödelmarkt Verkaufsstellen 3.000 Trödelmarkt 4.000 Nicht geeignet. Prognose nicht belegbar. 21 04.11.2018 Porz-Eil Interessengemeinschaft Porz-Eil Sankt Martin Markt Besucherströme 2.300 Antragsteller kann keine Nachweise zu den Besucherströmen erbringen Nicht geeignet. Prognose nicht belegbar. 22 10.06.2018 Porz-Mitte Innenstadtgemeinschaft Porz e.V. Porzer Autofrühling Besucherströme 8.000 – 10.000 Traditionelle Veranstaltung ; http://www.zentertv.de/film-archiv-4---zentertv- 2017.html Video ist samstags erstellt; 23 27.05.2018 Rath/Heumar Interessengemeinschaft Rath/Heumar Traditionelles Musikfest Besucher 3.778 Einzelhandel 1.561 Veranstaltungsfläche 2.000 qm Verkaufsfläche 1.700 qm; eher geringer, weil sich nicht mehr alle Verkaufsstellen an der Veranstaltung beteiligen:; Wie schon in 2017 akzeptierter Anlass. Prognose nachvollziehbar und belegt. 24 24.06.2018 Kalk Interessen- und Standortgemeinschaft Kalk Straßenfest Keine Prognose Verkaufsfläche 2.100 qm Veranstaltungsfläche ca. 23.000 qm Keine Einbeziehung der Kalk Arcaden Presseberichte und Youtube-Video bestätigen die Attraktivität des Straßenfestes. Traditionelles Straßenfest https://www.youtube.com/watch?v=87uHzL66Ny Y 25 23.09.2018 Dellbrück Interessengemeinschaft Dellbrücker Hauptstraße e.V. Straßenfest Besucherströme mehrere Zehntausend Veranstaltungsfläche 4.971 qm Über die Stadtgrenzen hinaus bekanntes Straßenfest. Hier ist das Straßenfest auch durch eigene Anschauung von 321/1 Auslöser für den Besucherandrang. Durch Medien belegbarer Besucherandrang.
  • Anlage 05 Anlassbegründungen 2018 Teil3 1-90

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    Longericher Hauptstr. 69-71 50739 Köln Tel. 0221/5993200 Fax 0221/174381 www.suedstadtsport.de Stadt Köln Gewerbeangelegenheiten z.Hd. Herrn Brandt Köln, 12.12.2017 Sehr geehrter Herr Brandt, in Anlehnung an Ihre vorgegebenen Termine beantragen wir für den Ortsteil Köln-Longerich folgende verkaufsoffene Sonntage für 2018: 15.04.2018 "Longerich bewegt" Viele Gesund-Aktionen in den Geschäften vom mit Volkslauf, Mountainbike Tour und Bewegungsspielen für Jung und Alt in Zusammenarbeit mit dem Sportverein Longericher SC. (ca. 800-1000 Besucher nach der Erfahrung von 2016) 10.06.2018 "Kunstmeile Longerich" Seit 8 Jahren Ausstellung von verschiedenen Kunstobjekten in den Longericher Geschäften. Malwettbewerb an den Grundschulen mit anschließender Ausstellung. (ca 3000-4000 Besucher wie in den letzten Jahren) 16.12.2018 "Nikolausmarkt und Weihnachtssingen" in Zusammenarbeit mit der Sternsingerschule Longerich und der Kölner Selbsthilfe. Der Erlös kommt der Kölner Selbsthilfe zu Gute. (ca 800 Besucher) Wir bitten um Bestätigung dieser Termine, damit wir die Details besser planen können. Mit freundlichen Grüßen Beatrix Schäfer 1 Brandt, Peter Von: info@koeln-kalk.de Gesendet: Dienstag, 16. Januar 2018 21:39 An: 32-Gewerbeangelegenheiten Betreff: Straßenfeste 2018 Anlagen: Straßenfest 2017 KR.jpeg; Straßenfest 2017 KStA.jpeg; Straßenfest 2017 KWSp.jpeg Kategorien: Brandt Ladenöffnung Sehr geehrter Herr Brandt, gerade aus Bayern zurück hatte ich ehrlich gesagt eine zumindest kurze Antwort erwartet. Leider ist dies nicht der Fall, so dass noch mehr Ungewissheit vorherrscht. Im Juni 2017 hat die StandortGemeinschaft ihr erstes Straßenfest mit der Fa. von der Gathen organisiert. Das Presseecho anbei. Hier noch ein paar Zahlen: in 2017 haben auf einer Längen von 500 Metern (Rolshoverstr./ Kalker Hauptstr. bis Breuerstr.) 40 Läden und Stände auf der Kalker Hauptstr. am Straßenfest teilgenommen. Dazu kamen Infostände z. B. von der GAG, der AWB, des Bürgervereins, der StandortGemeinschft etc.) In 2018 wird das Stück zwischen Breuerstr. und Kapellenstraße mit rund 200 Metern Länge weiteren Geschäften und Ständen eine Ausstellungsmöglichkeit geben. Wir rechnen mit rund einem Dutzend Geschäften und Ständen, die auf die Gäste des Straßenfestes warten werden. D. h. wir erwarten noch eine deutliche Steigerung von Besuchern unseres Straßenfestes. Auch in 2018 werden wieder Infostände zu Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern bereit stehen. Mit freundlichen Grüßen Rainer Kreke P. S. es ist noch der 16.01.2018, 21:38 Uhr.
  • Anlage 07 Stellungnahme Katholikenausschuss 22.01.2018

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    1 Brandt, Peter Von: Katholikenausschuss <koeln@katholikenausschuss.de> Gesendet: Montag, 22. Januar 2018 14:49 An: Brandt, Peter Betreff: WG: Verkaufsoffene Sonntage; Beteiligung § 6 Abs. 4 Ladenöffnungsgesetz NRW Sehr geehrter Herr Brandt, Ihrer Bitte um Stellungnahme zu verkaufsoffenen Sonntagen, wie bisher beantragt, komme ich wie folgt nach: Im Auftrag des Katholikenausschusses in der Stadt Köln lehne ich alle Anträge zu verkaufsoffenen Sonntagen ab. Nach wie vor sind wir der festen Überzeugung, dass Köln keine sonntäglichen Ladenöffnungen braucht. Sechs Tage in der Woche, theoretisch rund um die Uhr, öffnen zu können, wie in NRW möglich, sind ausreichend. Online einzukaufen lässt sich durch sonntägliche Ladenöffnungen nicht stoppen. Sollte die Stadt in den nächsten 2 oder 3 Jahren aus der Genehmigung zu sonntäglichen Ladenöffnungen aussteigen wollen, sind wir gerne bereit, mit Ihnen zu überlegen, wie dieses vernünftig geregelt werden kann. Freundliche Grüße Hannelore Bartscherer -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: idat@stadt-koeln.de [mailto:idat@stadt-koeln.de ] Gesendet: Mittwoch, 17. Januar 2018 14:51 An: daniel.kolle@verdi.de Cc: joerg.hamel@ehdv.de ; Katholikenausschuss < koeln@katholikenausschuss.de >; vorstand@kirche-koeln.de ; britta.munkler@verdi.de ; elisabeth.slapio@koeln.ihk.de ; Philip.Reichardt@koeln.ihk.de ; stetefeld@hwk-koeln.de Betreff: Verkaufsoffene Sonntage; Beteiligung § 6 Abs. 4 Ladenöffnungsgesetz NRW Peter Brandt ( peter.brandt@stadt-koeln.de ) hat Ihnen folgende Datei(en) geschickt: Anlassbegründungen_2018_Teil1_1-121.pdf (Dateigröße: 12,669 MB) Anlassbegründungen_2018_Teil2_1-100.pdf (Dateigröße: 34,492 MB) Anlassbegründungen_2018_Teil3_1-90.pdf (Dateigröße: 23,106 MB) Anlassbeschreibungen_Ladenöffnungen_+_Bewertungen_2018.pdf (Dateigröße: 24,207 kB) Bitte benutzen Sie diesen Link zum Runterladen der Datei(en): https://idat.stadt-koeln.de/cgi-bin/pnp/download.cgi?dir=zyR0W1pa4yGD2nBlpwSJ Die Dateien werden nach 14 Tagen automatisch von dem Austauschserver gelöscht. Kommentar von Peter Brandt: Sehr geehrte Damen und Herren, die Interessengemeinschaften der Kölner Stadtteile haben Anträge auf Genehmigung verkaufsoffener Sonntage für das Jahr 2018 gestellt. Die Termine und die erforderlichen Sachgründe sind denen zum Download bereitgestellten Anlagen zu entnehmen. Die Beurteilung der Verwaltung entnehmen Sie bitte der beigefügten Liste. Ich beabsichtige dem Rat der Stadt Köln für seine Sitzung am 20.03.2018 den Entwurf einer Rechtsverordnung zu seiner endgültigen Entscheidung vorzulegen. 2 Gemäß § 6 Abs. 4 Ladenöffnungsgesetzes habe ich Sie vor der Freigabe der verkaufsoffenen Sonntage zu beteiligen. Ich darf Sie daher bitten, zu den Anträgen bis spätestens 31.01.2018 Stellung zu nehmen. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Peter Brandt Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin Amt für öffentliche Ordnung Gewerbeabteilung (321/1) Willy-Brandt-Platz 3 50679 Köln Telefon: +49221/221-26447 Telefax: +49221/221-26480 Mailto:peter.brandt@stadt-koeln.de Internet: www.stadt-koeln.de
  • Anlage 02 RVO 2018

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    Anlage 02 1 Ordnungsbehördliche Verordnung für 2018 über das Offenhalten von Verkaufsstellen in den Stadtteilen Deutz, Lindenthal, Neu-Ehrenfeld (Landmannstr.), Rath/Heumar und Dellbrück vom ??.??.2018 Der Rat hat in seiner Sitzung am ??????? aufgrund des § 6 Abs. 1 und 4 des Ladenöffnungsgesetzes vom 16.11.2006 (GV. NRW. 2006 S. 516), geändert durch Gesetz vom 30. April 2013 (GV. NRW S.208), in Kraft getreten am 18. Mai 2013, für die Stadt Köln verordnet: § 1 (1) Im Stadtteil Deutz dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 05.08.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (2) Im Stadtteil Lindenthal dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 10.06.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (3) Im Stadtteil Neu-Ehrenfeld dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 10.06.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (4) Im Stadtteil Rath/Heumar dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 27.05.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (5) Im Stadtteil Dellbrück dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 23.09.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. Die jeweilige Sonderöffnungszeit gilt für Verkaufsstellen innerhalb der folgenden Grenzlinien: Stadtbezirk 1: Deutz Deutzer Freiheit (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) beginnend Siegburger Str. endend Gotenring Stadtbezirk 3: Lindenthal Dürener Straße zwischen Lindenthalgürtel – Universitätstraße (einschließlich des Bereichs 250 m links und rechts der Fahrbahn) Stadtbezirk 4: Neuehrenfeld Landmannstr. (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) beginnend Subbelrather Str. endend Nußbaumer Str. Stadtbezirk 8: Rath-Heumar Rösrather Str. beginnend Brück-Rather Steinweg bis Rather Mauspfad (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) Anlage 02 2 Stadtbezirk 9: Dellbrück Dellbrücker Hauptstraße (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) beginnend S-Bahn-Station Köln-Dellbrück - endend Ecke Strundener Straße § 2 Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig im Rahmen des § 1 Verkaufsstellen außerhalb der dort zugelassenen Geschäftszeiten und Grenzlinien offen hält. Die Ordnungswidrigkeit kann nach § 13 des Ladenöffnungsgesetzes NRW mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Euro geahndet werden. § 3 Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft und gilt bis zum 31.12.2018. Stadt Köln als örtliche Ordnungsbehörde
  • Beschlussvorlage Rat

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/32/321 I/32/321 Vorlagen-Nummer 0249/2018 Freigabedatum 01.03.2018 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Ordnungsbehördliche Verordnung für 2018 über das Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2018 an den aufgeführten Tagen und Zeiten Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: Der Rat beschließt gem. § 41 der Gemeindeordnung NRW in Verbindung mit § 6 des Gesetzes zur Regelung der Ladenöffnungszeiten (LÖG NRW) den Erlass der in der Anlage 01 beigefügten Ord- nungsbehördlichen Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2018 an den aufge- führten Tagen und Zeiten. Alternativbeschluss: Der Rat beschließt gem. § 41 der Gemeindeordnung NRW in Verbindung mit § 6 des Gesetzes zur Regelung der Ladenöffnungszeiten (LÖG NRW) den Erlass der in der Anlage 02 beigefügten Ord- nungsbehördlichen Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2018 an den aufge- führten Tagen und Zeiten. Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 05.03.2018 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 08.03.2018 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 08.03.2018 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 12.03.2018 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 12.03.2018 Bezirksvertretung 7 (Porz) 15.03.2018 Wirtschaftsausschuss 19.03.2018 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 19.03.2018 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 19.03.2018 Rat 20.03.2018 2 Begründung Einleitung: 1. Das Ladenöffnungsgesetz NRW (LÖG NRW) lässt jährlich bis zu 4 verkaufsoffene Sonn- oder Fei- ertage zu (Öffnungszeit jeweils 5 Stunden), die auf einzelne Bezirke, Stadtteile oder Handelszwei- ge beschränkt werden können. Gemäß § 6 Abs. 1 und 4 LÖG NRW sind die örtlichen Ordnungs- behörden ermächtigt, die Freigabe der Sonn- oder Feiertage durch Verordnung zu regeln. Bereits seit 2005 werden für das Stadtgebiet Köln nur jährlich 3 der gesetzlich möglichen 4 verkaufsoffe- nen Sonn- oder Feiertage für jeden Stadtteil freigegeben. Diese Regelung wurde zuletzt mit Rats- beschluss vom 13.12.2007 (Session-Nr. 4823/2007) bestätigt und auch in dieser Vorlage berück- sichtigt. 2. Gemäß LÖG NRW dürfen innerhalb einer Gemeinde insgesamt nicht mehr als 11 Sonn- oder Fei- ertage je Kalenderjahr für Verkaufsstellenöffnungen aus Anlass von örtlichen Festen, Märkten, Messen oder ähnlichen Veranstaltungen freigegeben werden. Bei stadtweiter Öffnung darf nur 1 Adventssonntag berücksichtigt werden oder 2 Adventssonntage, wenn die Sonntagsöffnungen wie in Köln seit Jahren praktiziert, je Stadtteil freigegeben werden. Der Landesgesetzgeber hat damit die vom Bundesverfassungsgericht im Urteil vom 01.12.2009 zum Berliner Ladenöffnungsgesetz aufgestellten Leitlinien berücksichtigt und mit dem neugefass- ten Ladenöffnungsgesetz einen Kompromiss zwischen dem Sonntagsschutz, dem Recht der Ge- werbefreiheit und dem Recht der freien Entfaltung der Persönlichkeit, jedoch mit deutlichem Über- gewicht des Sonntagsschutzes, gefunden. Dem vom Bundesverfassungsgericht geforderten Mindestschutzniveau für den arbeitsfreien Sonn- tag wird der Landesgesetzgeber insbesondere dadurch gerecht, dass er neben dem Anlassbezug die Freigabe verkaufsoffener Sonntage auf nur 4 Sonntage mit lediglich jeweils 5 Stunden Öff- nungszeit beschränkt hat und nur 1 Adventssonntag bei stadtweiter Öffnung und 2 Adventssonn- tage bei stadtteilbezogenen Sonntagsöffnungen freigegeben werden dürfen. Das Bundesverfassungsgericht hebt in dem Urteil besonders hervor, dass für Eingriffe in den ver- fassungsrechtlich garantierten Sonn- und Feiertagsschutz ein ausreichender Anlass erforderlich ist. Dem Regel-Ausnahme-Gebot des Urteils entsprechend kommt diesem Anlass umso mehr Be- deutung zu, je weiter die Ausnahmen ausgestaltet sind. Deshalb müssen bei einer flächendecken- den und den gesamten Einzelhandel erfassenden Freigabe der Ladenöffnung rechtfertigende Gründe von besonderem Gewicht vorliegen. Das Gericht führt klarstellend dazu aus, dass eine Sonntagsöffnung in einem örtlich beschränkten Bereich „wegen ihrer engen örtlichen Begrenzung ohnehin von geringer prägender Wirkung für den öffentlichen Charakter des Tages ist. Es kann hingenommen werden, dass die im Gesetz geforderten Voraussetzungen lediglich von einge- schränktem Gewicht sind, weil sie jeweils auf konkrete Verkaufsstellen und ein Jubiläum oder auf Feste im Straßenzugsbereich abheben.“ „Dass damit gerade in einem überwiegend städtisch strukturierten Land ein so genannter Flickenteppich entstehen kann, auf dem aufs Jahr gesehen irgendwelche Verkaufsstellen mit uneingeschränktem Warenangebot immer geöffnet haben, er- scheint bei dieser Lösung unvermeidlich, aber hinnehmbar. Daher lässt sich nicht sagen, diese Ausnahme unterschreite ein als hinreichend zu erachtendes Mindestschutzniveau“. In Köln wird das vom Bundesverfassungsgericht geforderte Mindestschutzniveau sogar noch wei- ter gefasst. Von den gesetzlich möglichen 4 verkaufsoffenen Sonntagen wurden seit 2005 lediglich 3 im Rahmen einer Rechtsverordnung freigegeben. Die Arbeitnehmerinnen und die Arbeitnehmer haben zumindest in den mit Betriebsräten ausgestat- teten Einzelhandelsbetrieben als weiteres Instrumentarium des Arbeitnehmerschutzes die Mög- lichkeit, im Rahmen des für die Sonntagsöffnungen erforderlichen Mitbestimmungsverfahrens das Bestmögliche für den einzelnen betroffenen Beschäftigten zu regeln. Hierbei darf nicht vergessen werden, dass bei Ausschöpfung der in Köln möglichen 3 Sonntage lediglich an insgesamt 15 Öff- nungsstunden im Jahr Arbeiten durch das eingesetzte Personal geleistet werden müssten. 3 3. Mit Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG 8 CN 2.14 vom 11.11.2015) wurden die Gren- zen für eine Freigabe verkaufsoffener Sonntage noch enger gefasst. Das Urteil entfaltet Wirkung auf die Anwendung des LÖG NRW. Als Kernaussage ist zu entnehmen, dass der Anlass (= Markt, Fest etc.) für sich genommen – also nicht erst die Ladenöffnung – einen beträchtlichen Besucher- strom anziehen muss, der prognostisch die zu erwartende Anzahl der Ladenbesucher übersteigt. Bei einer anlassbezogenen Sonntagsöffnung nach § 6 Abs. 1 LÖG NRW muss daher der Anlass an sich schon eine große Besucherresonanz erwarten lassen, aus der die Freigabe der Sonntags- öffnung abgeleitet werden kann. Die Verwaltung hat die eingegangenen Anträge stringent auf Ba- sis der dargestellten Rechtsprechung geprüft und gewertet. 4. Im Rahmen einer Dialogrunde, bestehend aus Vertretern der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, dem Katholikenausschuss, dem Evangelischen Kirchenverband Köln & Region, dem Handelsver- band Aachen-Düren-Köln und der Verwaltung, zu der die Industrie- und Handelskammer zu Köln geladen hatte, wurde das Verfahren zur Genehmigungsfähigkeit nochmals intensiv diskutiert, Mei- nungen ausgetauscht und Möglichkeiten eruiert, die Genehmigungen von verkaufsoffenen Sonn- tagen in Köln zu vereinfachen. Weitere Gespräche sind vorgesehen. I. Zu den einzelnen 25 Anträgen der Interessengemeinschaften: Die Interessengemeinschaften des Einzelhandels in den Stadtteilen haben ihre Terminwünsche und Anlassbegründungen für das Jahr 2018 eingereicht. (Anlage 03-05). Die Verwaltung hat die vorgetragenen Anlassbegründungen der Interessengemeinschaften an- hand der allgemein bekannten höchstrichterlichen Urteile geprüft und hält die nachfolgend aufge- zählten Anlassbegründungen nach dem LÖG NRW und dem vom Bundesverfassungsgericht ge- forderten Mindestschutzniveau sowie unter Berücksichtigung der Maßgaben des Urteils des Bun- desverwaltungsgerichts für ausreichend und sachgerecht. Die erforderliche Prognoseeinschätzung der Verwaltung und die hierzu benötigten Medienberichte u.a. sind der Anlage zu entnehmen. In der Anlage 06 ist eine Zusammenfassung der Termine und eine vor dem Beteiligungsverfahren nach § 6 Abs. 4 LÖG NRW erstellte Kurzbeurteilung zu entnehmen. Zum Antrag von Stadtmarketing Köln sind die gelieferten Besucherberechnungen nachvollziehbar dargestellt und rechtfertigen nach Auffassung der Verwaltung nunmehr die Genehmigung der für den 16.12.2018 beantragten Sonntagsöffnung anlässlich der Kölner Weihnachtsmärkte. Die Anlassbeschreibung legt nachvollziehbar und sehr konservativ dar, dass die Kölner Weih- nachtsmärkte in den letzten Jahren rund 4. Mio. Besucher anzogen. Nach Einschätzung der Ver- waltung werden die Kölner Weihnachtsmärkte im gesamten Zeitraum sogar von mehr Besuchern (Quelle) aufgesucht. 2015 kamen nach Schätzung von KölnTourismus knapp 6 Mio. Besucher von auswärts zu den Kölner Weihnachtsmärkten in der Innenstadt. Bundesweiter Rekordhalter ist der Weihnachtsmarkt am Kölner Dom mit vier Millionen Besuchern (Quelle). Die erhebliche Zahl der Weihnachtsmarktbesucher ist durch Berichterstattung in den Kölner Printmedien bestätigt. Heruntergerechnet auf einen Sonntag als Weihnachtsmarkttag beschreibt der Antrag in seiner konservativen Darstellung und aus Sicht der Verwaltung eine zu niedrig angesetzte Besucherzahl eine Gesamtbesucherzahl zwischen 145.850 bis ca. 152.800 Menschen. Tatsächlich dürfte wegen der anzusetzenden rund 6 Mio. allein auswärtiger Besucher ein erheblich größerer Besucheran- drang an dem verkaufsoffenen Sonntag auf die zentral in der Kölner Innenstadt gelegenen Weih- nachtsmärkte zu verzeichnen sein. Mit diesen Besucherzahlen und der Größe der zentral in der Kölner Innenstadt gelegenen Weih- nachtsmärkte prägen die Kölner Weihnachtsmärkte in herausragender Weise den öffentlichen Charakter des Sonntages. Dem stehen nachvollziehbar durch die bundesweite Befragung von Weihnachtsmarktbesuchern 2015 durch die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung 37,4 % an Besuchern gegenüber, die allein wegen des Einkaufens in die Kölner City kommen. Dies entspricht in absoluten Zahlen zwi- schen 54.600 und 57.150 Besuchern. Diese Anzahl hat die Antragstellerin mit einer tatsächlichen 4 Besucherzählung anlässlich der ANUGA am 08.10.2017 abgeglichen und kommt auch hier nach- vollziehbar auf eine prognostizierte Besuchermenge von rund 51.100 bis ca. 57.150 Menschen, die nur zum Einkaufen aufgrund eines verkaufsoffenen Sonntag nach Köln kommen. Dabei wurde die in der Vorweihnachtszeit grundsätzlich höhere Einkaufsaffinität bereits berücksichtigt. Zu den Veranstaltungen (Weihnachtsmärkte) kommen daher erheblich mehr Besucher, als Besu- cher, die zu der Verkaufsstellenöffnung zu erwarten sind. Damit haben die zentralen Kölner Weihnachtsmärkte eine größere prägende Wirkung auf den Sonntag als die Verkaufsöffnung und bieten im Gegensatz zur Ladenöffnung ersichtlich den hauptsächlichen Grund für den Aufenthalt der Besucher. Neben der Gegenüberstellung der Besucherzahlen kommt es nach der Rechtsprechung auch noch auf den Gesamtcharakter und die besondere Atmosphäre einer Veranstaltung an. Bei den Weih- nachtsmärkten handelt es sich – wie der Antrag zutreffend hervorhebt – um ein langjähriges, tradi- tionelles Fest mit zahlreichen Elementen, die sich vom alltäglichen normalen Leben deutlich ab- hebt. Insbesondere im letzten Jahrzehnt, in dem die Kölner Innenstadtweihnachtsmärkte regelmä- ßig ausgeschrieben werden und im Vergleich zur Vergangenheit einen qualitativ hochwertigen Charakter erreicht haben, haben die Kölner Weihnachtsmärkte mit ihrer unterschiedlichen Ausge- staltung und jeweils ganz eigenen Prägung das Bild der Kölner Innenstadt nachhaltig und positiv beeinflusst und verändert. Der Bummel über die Weihnachtsmärkte stellt einen ersichtlichen Besu- chermagneten dar, der sich deutlich von anderen Märkten in Köln abhebt und eine auch im Ver- hältnis zur Einwohnerzahl der Stadt ganz erhebliche Menge auswärtiger Besucher anlockt. Auch diese spezifische Weihnachtsmarktatmosphäre, die durch einen Massenandrang auswärtiger Be- sucher gekennzeichnet ist, trägt zum verfassungsrechtlichen Ausnahmecharakter der Ladenöff- nung am beantragten Dezembersonntag bei. Auch ein hinreichender räumlicher Bezug ist gegeben. Unter Verweis auf den beigefügten Stadt- plan legt der Antrag nachvollziehbar die ersichtliche Nähe der zentralen Kölner Weihnachtsmärkte zur Kölner Innenstadt dar. Auch wenn möglicherweise mit einer Klage zu rechnen ist, erscheint es vertretbar, die Weih- nachtsmärkte als ausreichenden Anlass zu akzeptieren. So hat das Oberverwaltungsgericht Baut- zen mit Urteil vom 31.08.2017; 3 C 9/17 dies für den Leipziger Weihnachtsmarkt bestätigt. Hier war allein aufgrund des hohen Besucheraufkommens des Leipziger Weihnachtsmarktes dessen prä- gende Wirkung auch im Falle der Öffnung der Verkaufsstellen prognostiziert worden. Zum Antrag der Interessengemeinschaft Deutz bleibt festzustellen, dass diese Veranstaltung mit einer Veranstaltungsfläche von 3.649 m² und einer Verkaufsfläche von rund 2.800 m² eine über die Grenzen Kölns hinaus bekannte und attraktive Veranstaltung darstellt. Die Dienstleistungsgewerk- schaft ver.di hat dieses Straßenfest im Rahmen der verkaufsoffenen Sonntage für das Jahr 2017 selbst als ausreichend und festsetzungsfähig erachtet. Der von der Dorfgemeinschaft Sürth eingereichte Antrag genügt mit einer Veranstaltungsfläche von 1.600 m² und einer Verkaufsfläche von rund 1.000 m² gerade in einem Stadtteil der Größe Sürths den gesetzlichen Anforderungen. Bei dem mittlerweile 6. Marktplatzfest ist sicher von einer traditionellen Veranstaltung zu sprechen. Obwohl die Verwaltung hier keine eigene Besucherprog- nose abgegeben kann, geht sie davon aus, dass das Fest alleine wird für sich mehr Besucher als die nebenher genehmigte Verkaufsstellenöffnung generiert. Der vom Ring Lindenthaler Geschäftsleute eingereichte Antrag zum 4. Tag der Nostalgie ist nicht zu beanstanden. Die Besucherprognose unterliegt keinerlei Bedenken. Es wird von einer Besu- cherzahl zwischen 7.000 und 9.000 Besuchern zur Veranstaltung gerechnet. Mit 4.280 Besuchern wird gerechnet, die Verkaufsstellen aufsuchen werden. Beim 4. Tag der Nostalgie ist ebenfalls von einer traditionellen Veranstaltung auszugehen. Das von der Interessengemeinschaft Sülz-Klettenberg Carrée e.V. veranstaltete Carréefest mit ei- ner Veranstaltungsfläche von 5.920 m² und einer erwarteten Besucheranzahl zwischen 120.000 5 und 150.000 Besuchern ist ein ebenfalls inzwischen traditionelles Fest, welches wegen seiner At- traktivität über die Grenzen Kölns bekannt ist. Hier kann die Verwaltung eine eigene Besucher- prognose nicht erstellen, hält die Besucherprognose der Interessengemeinschaft aber für nach- vollziehbar und geeignet dieses Fest als ausreichend und festsetzungsfähig zu betrachten. Das Straßenfest der IG Landmannstr. mit einer erwarteten Besucherzahl von 40.000 Besuchern ist ein über die Grenzen Kölns hinaus bekanntes traditionelles Straßenfest. Es handelt sich um ein im Jahr 2017 von der Dienstleistungsgewerkschaft akzeptiertes und als ausreichend erachtetes Tradi- tionsfest. Der von der Innenstadtgemeinschaft Porz e.V. eingereichte Anlass Porzer Autofrühling als Traditi- onsfest unterliegt mit seinen prognostizierten 8.000 bis 10.000 Besuchern ebenfalls keinerlei Be- denken. Hier kann die Verwaltung ebenfalls keine eigene Besucherprognose erstellen, hat an der Einschätzung der Interessengemeinschaft aber keine Zweifel. Beim von der Interessengemeinschaft Rath/Heumar eingereichten Anlass handelt es sich um ein auch im Jahr 2017 von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di akzeptiertes traditionelles Fest. Dieses Fest findet auf einer Veranstaltungsfläche von 2.000 m² statt. Die parallel stattfindende Verkaufsstellenöffnung umfasst 1.700 m² Verkaufsfläche. Nachvollziehbar prognostiziert sind für die Veranstaltung 3.778 Besucher. die der Verkaufsstellenöffnung wird auf 1.561 Besucher ge- schätzt. Von der Interessen- und Standortgemeinschaft wird das traditionelle Straßenfest der Kalker Hauptstr. eingereicht. Ein Straßenfest, das viele Jahre im Stadtteil stattfindet. Auf einer Veranstal- tungsfläche von 23.000 m² im Vergleich zur Verkaufsfläche von 2.100 m² ist ein attraktives Fest entstanden, was allerdings von der Verwaltung nicht belegbar mehr Besucher zum Fest als die pa- rallel verlaufende Verkaufsstellenöffnung locken kann. Nicht zu vergessen ist, dass die früher mit in die Verkaufsstellenöffnung eingezogenen Köln Arcaden nicht einbezogen sind. Die räumliche Grenze der zu genehmigenden Verkaufsstellenöffnung ist erheblich eingeschränkt worden. Die Interessengemeinschaft Dellbrücker Hauptstr. legt mit ihrem traditionellen Straßenfest ein über Köln hinaus bekanntes und vom Publikum akzeptiertes Fest vor, was den Anforderungen für einen verkaufsoffenen Sonntag nach Auffassung der Verwaltung völlig genügt. Auf einer Veranstaltungs- fläche von 4.971 m² werden mehr Besucher der Veranstaltung als der parallel verlaufenden Ver- kaufsstellenöffnung erwartet. Es werden mehrere tausend Besucher erwartet. Der Besucheran- drang lässt sich durch Medienbeiträge belegen. Grundsätzlich lehnt die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di verkaufsoffene Sonntage ab, kommt aber zu dem Ergebnis zumindest bei den 5 Veranstaltungen in Deutz, Lindenthal, Neu-Ehrenfeld , Rath-Heumar und Dellbrück die Bewertung der Verwaltung nachvollziehen zu können. Die verblei- benden Anlässe genügen ihr hingegen nicht. Dahingehend behält sich ver.di eine verwaltungsge- richtliche Prüfung bei allen Anträgen vor. Die Verwaltung ist hingegen der Auffassung, dass nicht nur die fünf von ver.di anerkannten Veran- staltungen, sondern auch die Veranstaltungen in Sülz/Klettenberg, Porz, Kalk und Sürth sowie die Veranstaltung Weihnachtsmärkte den gerichtlichen Anforderungen inhaltlich genügen. Formal fehlt lediglich, und dies bei allen genannten Veranstaltungen mit Ausnahme der Weihnachtsmärkte, das Kriterium der Besucherprognose. Die Verwaltung ist der Auffassung, dass alle zehn Veranstaltun- gen einen solchen beträchtlichen Besucherstrom anziehen und damit die Veranstaltung selbst und nicht die Ladenöffnung prägend für den Charakter ist. Zudem ist die Verwaltung der Auffassung, dass eine Besucherprognose dieses Ergebnis in allen Fällen bestätigen würde. Es ist allerdings nicht auszuschließen, dass ein Gericht allein aufgrund des fehlenden formalen Kriteriums der Be- sucherprognose zu der Auffassung gelangt, dass eine Sonntagsöffnung unzulässig wäre. Es wird darauf hingewiesen, dass die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di eine Klage für alle von den Interessengemeinschaften beantragten Anlässe nicht explizit ausgeschlossen hat. 6 Begründung des Alternativ-Beschlussvorschlages: In Anbetracht dessen werden dem Rat von der Verwaltung als Alternativvorschlag die von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di als rechtskonform erscheinenden Anlässe zur Genehmigung vorgelegt. Bei denen von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di als rechtskonform dargestellten Anlässe handelt es sich um die Anlässe Deutz am 05.08.2018, Lindenthal am 10.06.2018, Neu-Ehrenfeld am 10.06.2018, Rath/Heumar am 27.05.2018 und Dellbrück am 23.09.2018. II. Stellungnahme Verfahren: Gemäß § 6 Abs. 4 Ladenöffnungsgesetz sind vor der Freigabe der verkaufsoffenen Sonntage die zuständige Gewerkschaft, die Kirchen, Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände (Handelsverband), die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer anzuhören. Die von den Interes- sengemeinschaften gemeldeten Anlassbegründungen für das Jahr 2018 wurden daher, gemäß § 6 Abs. 4 LÖG NRW den anzuhörenden Institutionen zur Stellungnahme übersandt. Der Katholikenausschuss hat mit Schreiben vom 22.01.2018 seine ablehnende Haltung gegenüber der Genehmigung verkaufsoffener Sonntage bestätigt (Anlage 07). Die Antwort der Handwerkskammer zu Köln ist als Anlage 08 beigefügt. Mit Schreiben vom 31.01.2018 des Handelsverbandes Nordrhein-Westfalen, Aachen-Düren-Köln werden sämtliche eingesandten Anlassbegründungen zur Genehmigung der verkaufsoffenen Sonntage als geeignet betrachtet (Anlage 09). Der Evangelische Kirchenverband Köln & Region lehnt Sonntagsöffnungen grundsätzlich ab, schließt sich mit Ausnahme des Termins 16.12.2018 der Beurteilung der Verwaltung bei der Be- wertung an (Anlage 10). Die Industrie- und Handelskammer zu Köln hat mit Schreiben vom 31.01.2018 zu allen Anlässen positiv Stellung genommen (Anlage 11). Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat mit Schreiben vom 01.02.2018 (Anlage 12) Stellung genommen. Die Verwaltung stellt sicher, dass, soweit Anlässe einer Marktfestsetzung oder einer Sondernut- zungserlaubnis bedürfen, diese rechtzeitig von den Veranstaltern beantragt und von der Verwal- tung festgesetzt werden. Anlagen

Beratungsverlauf

  1. 05.03.2018

    Bezirksvertretung 9 (Mülheim)

    TOP 9.2.5, Anhörung (BV). Ergebnis: ungeändert beschlossen
  2. 08.03.2018

    Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)

    TOP 4.12, Anhörung (BV). Ergebnis: abgelehnt (in der Vorberatung)
  3. 08.03.2018

    Bezirksvertretung 8 (Kalk)

    TOP 8.2.3, Anhörung (BV). Ergebnis: ungeändert beschlossen
  4. 12.03.2018

    Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)

    TOP 9.2.3, Anhörung (BV). Ergebnis: ungeändert beschlossen
  5. 12.03.2018

    Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales

    TOP 10.10, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ohne Votum in nachfolgende Gremien
  6. 15.03.2018

    Bezirksvertretung 7 (Porz)

    TOP 7.1, Anhörung (BV). Ergebnis: ungeändert empfohlen
  7. 19.03.2018

    Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)

    TOP 10.7, Anhörung (BV). Ergebnis: geändert beschlossen
  8. 19.03.2018

    Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)

    TOP 9.2.2, Anhörung (BV). Ergebnis: ungeändert empfohlen
  9. 19.03.2018

    Wirtschaftsausschuss

    TOP 3.1, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ungeändert empfohlen
  10. 20.03.2018 zuletzt

    Rat

    TOP 6.3.1, Entscheidung. Ergebnis: ungeändert beschlossen

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