Mandari Insight

0249/2018

Ordnungsbehördliche Verordnung für 2018 über das Offenhalten von Verkaufsstellen an den aufgeführten Tagen und Zeiten.

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 01.03.2018

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 20.03.2018, TOP 6.3.1

Anlage 04 Anlassbegründungen 2018 Teil2 1-100

· application/pdf

Ansehen

Anlage 01 RVO 2018

· application/pdf

Ansehen

Anlage 10 Evangelischer Kirchenverband 31.01.2018

· application/pdf

Ansehen

Anlage 03 Anlassbegründungen 2018 Teil1 1-121

· application/pdf

Ansehen

Anlage 11 Stellungnahme_IHK_Koeln 31.01.2018

· application/pdf

Ansehen

Anlage 12 Stellungnahme ver.di 01.02.2018

· application/pdf

Ansehen

Anlage 08 Stellungnahme HWK 29.01.2018

· application/pdf

Ansehen

Anlage 07 Stellungnahme Katholikenausschuss 22.01.2018

· application/pdf

Ansehen

Anlage 06 Anlassbeschreibungen Ladenöffnungen + Bewertungen 2018

· application/pdf

Ansehen

Anlage 02 RVO 2018

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage Rat

· application/pdf

Ansehen

Anlage 09 Stellungnahme Sonderöffnung 2018 - EHV 31.01.2018

· application/pdf

Ansehen

Anlage 05 Anlassbegründungen 2018 Teil3 1-90

· application/pdf

Ansehen

Anlage 04 Anlassbegründungen 2018 Teil2 1-100

149406 Zeichen

38
NOVOTERGUM Süd GmbH
Hauptstraße 71-73 | Sommershof
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 9924411
www.novotergum.de
Christine Pohl
Neben Malerei auf Leinwand und Pappe ist Christine Pohl fasziniert 
von farblichen Kompositionen auf Acrylglas (Plexi). 
Zusammengefügt zu Kuben unterschiedlicher Größe und mit innenlie-
gender Farbschicht entstehen so betrachtenswerte Gebilde, genügend 
wetterfest , um auch im Außenbereich Verwendung zu finden. 
Ganz neu sind ihre Glaszylinder mit Deckel, ebenso mit innenliegender 
Acrylfarbbemalung.
Kurzvita 
Christine Pohl hat schon an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland 
teilgenommen. Sie ist Mitglied im BBK und im Künstlerverzeichnis Köln. 
In der alten Dorfschule Meschenich hat sie ein Gemeinschaftsatelier mit 
SüdArt-Künstlern. 
Künstlerkontakt 
Christine Pohl
Telefon: 02232 68800, Mobil: 0177 4085659
info@christinepohl.de, www.cp-malerei.de
Kubus floraL 
5x100 cm, Acrylglas 
Ringelsöckchen 
3 mm, 75 und 100 cm 
hoch, Durchmesser 
20 cm, Acrylglas 
4 mm, 100 cm hoch, 
Durchmesser 30 cm, 
Acrylglas

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Tanzschule van Hasselt 
Hauptstraße 71-73 | Sommershof
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 9988460
www.vanhasselt.de
Nike Seifert
Die Bilder von Nike Seifert wirken auf den Betrachter wie ein Farbenpara-
dies und wecken unterschiedlichste Assoziationen. Manche Arbeiten sind 
stark und farbgewaltig, mache wiederum zart und meditativ.
Nike Seifert malt intuitiv und spontan und verwendet ausschließlich 
natürliche  Pigmente sowie edle und außergewöhnliche Materialien wie 
Blattgold, Eisenoxide, Champagnerkreide, Geigenlacke u.a. In aufwen-
digen Arbeitsvorgängen entstehen auf der Leinwand Strukturen und ein 
faszinierendes Farbspektrum.
Nike Seifert, geboren 1970, ist als freischaff  ende Künstlerin in Köln tätig 
und hat ihre Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen 
gezeigt. Messebeteiligungen im In-und Ausland wie ArtFair Köln, AFF 
Amsterdam, Arte Padua, Arte Lucca, Art Karlsruhe etc.
Künstlerkontakt 
Nike Seifert
Mobil: 0171 7778453, www.nikeseifert.de

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Helga Hahn
Zwischen „Gegenständlichkeit und Abstraktion“ reicht das Spektrum 
der Malerei von Helga Hahn. Reisen in andere Regionen, flüchtige  
Naturerlebnisse und Wanderungen am Rhein inspirierten sie zu den  
bei der 15. Rodenkirchener Kunstmeile gezeigten Bildern.
Kurzvita
Helga Hahn wurde in Zittau/Oberlausitz geboren, erhielt dort ihre 
schulische und berufliche Ausbildung,  übersiedelte 1961 in den Westen,  
lebt und arbeitet seit 1963 in Köln. 
Schon während ihrer 34-jährigen Berufstätigkeit in der Medienbranche 
widmete sie sich wieder der Malerei in Kursen des Museumspädagogischen 
Dienstes im Museum Ludwig 
Künstlerkontakt 
Atelier Helga Hahn
Cäsarstraße 38, 50968 Köln, Telefon: 0221 29999897, atelier-hh@web.de
ohne Titel
70 x 50 cm,  
Gouache/Papier, 2010
Nacken Hillebrand Partner
Steuerberatungsgesellschaft mbB
Oststraße 11-13, 50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 93552133
www.nhp.de
40

41
Clemens Hillebrand
Kurzvita 
Clemens Hillebrand, * 1955 in Köln, seit 1983 selbstst.  
Maler und Graphiker, lebt in Köln. 
Arbeitsbereiche: Malerei u. Zeichnung in der freien Natur, Porträt, Ölbilder u. 
Radierungen zu versch. Themen, sowie viele Ausmalungen und Glasfensterge-
staltungen in Kirchen und anderen öffentl. und priv. Räumen in Deutschl., Belgien 
und Luxemburg. 
Hier in Köln: u.a. Ausmalung und Fenster in der nördl. Querhausapsis der roman. 
Kirche St. Pantaleon,(2004-
 ‐2006). 2 gr
oße Tafelbilder im Kölner Weinmuseum, 
(2006-
 ‐2008). Maler
eien an der Außenwand von „Vita-
 ‐V
erde“ in Rodenkirchen, 
(2012). Malereien im Eingangsbereich einer Wohnanlage in Rodenk., (2015). 
Versch. Graphik-
 ‐ und Buchpr
ojekte, u.a. „Labyrinthe“, Arbeiten zu Georg 
Büchners „Lenz“, (1997), „Das Werk lobt seinen Meister“, Sprichwörter, bildlich 
genommen, (2010),
 u.a. über Köln: „Rodenkirchner Bilder“, Mitarbeit bei einer Mappe mit Ansichten 
von Rodenk. (1978).„Romanische Kirchen in Köln“, Mappe mit  Radierungen 
über die 12 roman. Kirchen in Köln, (1986).  „Rodenkirchner Brücke“, Mitarbeit 
an Katalog z. Umbau der Brücke, (1995). „Domskizzen“, Buch mit Zeichnungen 
und Radierungen über den Kölner Dom,(1997).
Jüngste Arbeit im öffentlichen Raum: Ausmalung und Fenster in der  
roman. Kirche St. Clemens in Drolshagen, 2016. 
Nacken Hillebrand Partner
Steuerberatungsgesellschaft mbB
Oststraße 11-13, 50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 93552133
www.nhp.de
Künstlerkontakt
Walther-Rathenau-Str. 27, 50996 Köln
Telefon: 0221 393851 oder 0221 391134
clemenshillebrand@yahoo.de

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Mayersche Buchhandlung Köhl
Hauptstraße 81-83
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 394405
www.buchhandlung-koehl.de
CG Blanke | Barbara Zoschke
Die Künstlerin CG BLANKE und die Autorin Barbara Zoschke zeigen 
erstmals Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit.
CG BLANKE beschäftigt sich seit ihrem Studium mit narrativen Techniken 
der bildenden Kunst in Bezug auf literarische Texte und Märchen.  
„Das Rätselhafte der knappen Texte von Zoschke ist im besten Sinne mär-
chenhaft. Meine Grafiken zeigen als traumhafte Schau eine Übersetzung 
von Wirklichkeit in Wesentlichkeit. “CG BLANKE ist seit ihrer Jugend „vom 
Drucken“ fasziniert und stellt seit einigen Jahren ihre grafischen Arbeiten 
regelmäßig im Kölner Raum aus. Für Juni 2017 ist eine Ausstellung in 
Yerseke (Niederlande) geplant.
Zoschke veröffentlichte, neben vielen anderen, im Ueberreuter Verlag 
den Titel „Hänsel und Gretel, oder was?“, der Ausgangspunkt für das 
gemeinsame Projekt ist. „Durch die Auseinandersetzung mit der Wirk-
weise von Märchenthemen fürs eigene Schreiben habe ich die Form der 
Kurzgeschichte für mich entdeckt“, sagt Zoschke. Aktuell ist die Autorin 
Stipendiatin des Förderprogramms WERKPROBEN NRW.
Nach dem Wesen ihrer Zusammenarbeit gefragt, führt das Duo aus: „Wir 
erkennen in den Arbeiten der jeweils anderen das eigene Ringen um Form 
und Inhalt, das unter rauen Oberflächen und in Leerstellen liegt.“
Künstlerkontakt 
CG BLANKE,  cgblanke.de, mail@cgblanke.de,  0178 2851162 | 
Barbara Zoschke, barbara-zoschke.de, post@barbara-zoschke.de
WALDwindungen, 16 x 49 cm, Radierung, 2016

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Gymnasium Rodenkirchen
„Hänsel und Gretel, oder was?“ – Kunst-Märchen-Projekt 
des Gymnasiums Rodenkirchen
Zusammen mit den Künstlerinnen Barbara Zoschke und CG BLANKE 
präsentieren Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Rodenkir-
chen in der Mayerschen Buchhandlung Köhl eigene künstlerische 
Arbeiten und Texte zu den Märchen „Das tapfere Schneiderlein“, 
„Hänsel und Gretel“ und „Der Fischer und seine Frau“.
Auf Einladung der Buchhandlung konnte das Gymnasium schon 
mehrfach ein Fenster im Rahmen der Rodenkirchener Kunstmeile 
gestalten. Diese Zusammenarbeit wird nun intensiviert: Erstmals gibt 
es eine enge Kooperation mit den ausstellenden Künstlerinnen. 
Die Klasse 7d zeigt Radierungen, die in einem Workshop mit CG 
BLANKE entstanden sind. Der Oberstufengrundkurs Kunst hat sich 
mit Barbara Zoschke über das kreative Schreiben den Märchen ge-
nähert und die entstandenen Texte künstlerisch weiter gestaltet.
 „Der Kontakt und die Zusammenarbeit mit den Künstlerinnen erlaubt 
den Schülern, den Blick auf die Rahmenbedingungen und das Be-
rufsfeld Kunst zu weiten,“ so die Kunstlehrerinnen der Lerngruppen, 
Dagmar Bätz und Uta Henrietta Bendix: „Der persönliche Kontakt 
mit Kunstschaff  enden wie der außergewöhnliche Präsentationsort 
außerhalb der Schule ist ihnen Ansporn. Sie fühlen sich mit ihren 
eigenen Arbeiten ernst genommen und engagieren sich besonders 
für ihr Kunst-Märchen-Projekt.“
Mayersche Buchhandlung Köhl
Hauptstraße 81-83
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 394405
www.buchhandlung-koehl.de
Katalogtext Rodenkirchener Kunstmeile 
„Hänsel und Gretel, oder was?“ – Kunst-Märchen-Projekt des Gymnasiums 
Rodenkirchen 
Zusammen mit den Künstlerinnen Barbara Zoschke und CG BLANKE präsentieren 
Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Rodenkirchen in der Mayerschen 
Buchhandlung Köhl eigene künstlerische Arbeiten und Texte zu den Märchen „Das 
tapfere Schneiderlein“, „Hänsel und Gretel“ und „Der Fischer und seine Frau“. 
Auf Einladung der Buchhandlung konnte das Gymnasium schon mehrfach ein 
Fenster im Rahmen der Rodenkirchener Kunstmeile gestalten. Diese 
Zusammenarbeit wird nun intensiviert: Erstmals gibt es eine enge Kooperation mit 
den ausstellenden Künstlerinnen. Die Klasse 7d zeigt Radierungen, die in einem 
Workshop mit CG BLANKE entstanden sind. Der Oberstufengrundkurs Kunst hat 
sich mit Barbara Zoschke über das kreative Schreiben den Märchen genähert und 
die entstandenen Texte künstlerisch weiter gestaltet. 
 „Der Kontakt und die Zusammenarbeit mit den Künstlerinnen erlaubt den Schülern, 
den Blick auf die Rahmenbedingungen und das Berufsfeld Kunst zu weiten,“ so die 
Kunstlehrerinnen der Lerngruppen, Dagmar Bätz und Uta Henrietta Bendix: „Der 
persönliche Kontakt mit Kunstschaffenden wie der außergewöhnliche 
Präsentationsort außerhalb der Schule ist ihnen Ansporn. Sie fühlen sich mit ihren 
eigenen Arbeiten ernst genommen und engagieren sich besonders für ihr Kunst-
Märchen-Projekt.“ 
Lesung: 2. April 2016, 13.00 Uhr (Anmerkung für Ralf, evt. ändert sich hier noch 
die Uhrzeit…. ) 
(die Logos unten MÜSSEN wohl rein, wg. Fördergeldern) 
Gefördert vom  
!    
 !  
Katalogtext Rodenkirchener Kunstmeile 
„Hänsel und Gretel, oder was?“ – Kunst-Märchen-Projekt des Gymnasiums 
Rodenkirchen 
Zusammen mit den Künstlerinnen Barbara Zoschke und CG BLANKE präsentieren 
Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Rodenkirchen in der Mayerschen 
Buchhandlung Köhl eigene künstlerische Arbeiten und Texte zu den Märchen „Das 
tapfere Schneiderlein“, „Hänsel und Gretel“ und „Der Fischer und seine Frau“. 
Auf Einladung der Buchhandlung konnte das Gymnasium schon mehrfach ein 
Fenster im Rahmen der Rodenkirchener Kunstmeile gestalten. Diese 
Zusammenarbeit wird nun intensiviert: Erstmals gibt es eine enge Kooperation mit 
den ausstellenden Künstlerinnen. Die Klasse 7d zeigt Radierungen, die in einem 
Workshop mit CG BLANKE entstanden sind. Der Oberstufengrundkurs Kunst hat 
sich mit Barbara Zoschke über das kreative Schreiben den Märchen genähert und 
die entstandenen Texte künstlerisch weiter gestaltet. 
 „Der Kontakt und die Zusammenarbeit mit den Künstlerinnen erlaubt den Schülern, 
den Blick auf die Rahmenbedingungen und das Berufsfeld Kunst zu weiten,“ so die 
Kunstlehrerinnen der Lerngruppen, Dagmar Bätz und Uta Henrietta Bendix: „Der 
persönliche Kontakt mit Kunstschaffenden wie der außergewöhnliche 
Präsentationsort außerhalb der Schule ist ihnen Ansporn. Sie fühlen sich mit ihren 
eigenen Arbeiten ernst genommen und engagieren sich besonders für ihr Kunst-
Märchen-Projekt.“ 
Lesung: 2. April 2016, 13.00 Uhr (Anmerkung für Ralf, evt. ändert sich hier noch 
die Uhrzeit…. ) 
(die Logos unten MÜSSEN wohl rein, wg. Fördergeldern) 
Gefördert vom  
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Lesung | 02. April 
| 13.30 Uhr

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Michaela Böhning-Sutthoff
Michaela Böhning-Sutthoff ist die Inklusion von behinderten Menschen 
zu einem besonderen Bedürfnis geworden, da sie selbst als Mutter von 
drei Kindern ein behindertes Kind hat. Mit ihrer Kamera hat sie ihr Kind 
und sich neu entdeckt. So begleitet sie nun seit 20 Jahren besondere 
Menschen und portraitiert sensible alltägliche Situationen der Freude und 
der individuellen Wahrnehmung. Bilder, die spontan entstehen und das 
unvoreingenommene Miteinander widerspiegeln.
Mit großer Leidenschaft erzählt sie in ihren Bildern besondere Geschich-
ten und lässt den Augenblick beispielhaft wirken. In ihren individuellen 
Fotoprojekten nimmt sie künstlerisch zu den Themen der Integration und 
Rehabilitation beeinträchtigter Menschen Stellung. In dieser Ausstellung 
wird in Kooperation mit der Diakonie Michaelshoven eine Retrospektive 
über 20 Jahre Fotografie mit besonderen Menschen gezeigt, von den 
ersten Analog Fotografien, die sie selbst in der Dunkelkammer entwickelt 
hat, bis hin zu den neuesten digitalen Fotoarbeiten.
Künstlerkontakt 
Michaela Böhning-Sutthoff, Bahnstraße 41, 50858 Köln
Tel.: 02234 9499611, info@fotoandersart.de, www.fotoandersart.de
Ausstellungsort
Foyer des Rathaus Rodenkirchen 
Hauptstraße 85, 50996 Köln
Öffnungszeiten
Mo, Mi und Fr, 7.30 bis 12 Uhr
Dienstag 9.30 bis 18 Uhr
Donnerstag 7.30 bis 16 Uhr
Vernissage am 
21. März 2017 um 15 Uhr
Sonderöffnungszeit
So, 2. April, 13.30 bis 17 Uhr
Sa, 8. April, 11 bis 13 Uhr

45
Rathaus Rodenkirchen
Hauptstraße 81-83
50996 Köln-Rodenkirchen

46
Villahotel Rheinblick
Uferstraße 20
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 3409140
www.villahotel-rheinblick.de
Der Konzeptkunst nahe, basieren die Medieninstallationen von Schäffer auf einer Idee, 
einem Konzept, das für ihn mindestens gleichwertig mit der künstlerischen Ausführung ist. 
Bewegte Bilder und Standbilder dominieren bewusst oberflächlich die Installationen. 
Häufig in Bewegung, sind die Arbeiten aber in sich „ruhende Werke“. 
Intensiv beschäftigt er sich mit seinen Themen, lotet dabei alle Tiefen, betrachtet von 
allen Perspektiven aus. Er sammelt all das dazu passende Material, oft eine große 
Menge, wobei er zum Schluss alles wieder verwirft. Allein die Essenz, die er für sich 
herauskristallisiert hat, bleibt. Nur die Konzentration auf das Wesentliche existiert weiter. 
Als deutsch-japanischer Künstler werden von ihm die abendländischen und japani-
schen kulturellen und ästhetischen Wechselwirkungen bewusst untersucht.
Manchmal offenbaren seine poetisch anmutenden Medieninstallationen ihren tieferen 
Sinn erst, wenn man sich weiter auf sie einlässt, sich Zeit nimmt. 
Kurzvita
Jun Schäffer wuchs in Köln und Tokio auf, studierte Japanisches Theater in Tokio und 
Mediale Künste und Film und Fernsehen an der Kunsthochschule für Medien in Köln.  
Seit 1996 lebt und arbeitet er als freier Künstler und Regisseur in Köln. Er ist Mitglied im 
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler und bei der International Association 
of Arts/Association Internationale des Arts Plastiques. 
Künstlerkontakt
www.schaeffer.jp
Jun Schäffer 
„kin“ (2016) 
Medieninstallation: Kunststoffkasten, 4 Spiegel,  
Lichterkette, Kirschblütenzweig, Verkabelung,  
BHT: 30 x 40 x 10 cm, Auflage: Unikat (sign.)

47
E Libby Op den Rhein
Heilpraktiker Psychotherapie
Mettfelder Straße 1
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0178 1341222
www.1-lotse.com
Wasser - meine Fotografien sollen nicht die  
Wahrheit ablichten, sondern die versteckte oder  
opulente Schönheit wiedergeben, einen Eindruck,  
eine Erkenntnis, die Wasser und seine Umgebung 
beim Betrachter hinterlässt.
Künstlerkontakt
Anne Hopstein
Mobil: 0177 8983849
anne.hopstein@web.de
Anne Hopstein

48
Clara Hillebrand-Leo
Clara Hillebrand-Leo ist seit 1985 als Bildhauerin tätig.
Sie verwendet Stein, Metall, Ton, Wachs, vor allem aber Holz, 
dass sie häufi  g mit der Kettensäge bearbeitet. Naturbeobachtun-
gen und Zeichnen bilden hierbei die Grundlage der Formgebung. 
Neben freien Arbeiten setzt sie vielfach Auftragsarbeiten um, die 
sowohl Skulpturen als auch Planung und Ausführung von künstleri-
scher Innenraumgestaltung und anderer Kunst-am-Bau-Projekte 
in verschiedenen Medien umfassen.
Kurzvita
Jahrgang 1962
2001-2005 Studium zur Dipl.Bildhauerin / Kulturpädagogin 
an der Alanus Hochschule Alfter.
Neben ihrer Tätigkeit als Bildhauerin hat Clara Hillebrand-Leo 
jahrelange kulturpädagogische Erfahrung an verschiedenen
Schulen und in privaten Kursen.
Aktuell gibt sie Bildhauerkurse für Kinder, Jugendliche 
und Erwachsene.
VITA VERDE Naturkost
Sürther Straße 2
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 396201
www.vitaverde.de, info@vitaverde.de

49
in focus Galerie
Hauptstraße 114
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 1300341
www.infocusgalerie.com
Stadt-Landschaften
Ellen Bornkessel, Peikwen Cheng, Susan Dobson, Elliott Erwitt, Thomas Hoepker
Schon 1975 beschäftigte sich die im George Eastman House 
kuratierte Ausstellung von Jenkins „New Topographics“ mit der von 
menschlichen Eingriffen geprägten Landschaft. Diese meist kon-
zeptuelle, dokumentarische, distanzierte und zivilisatonskritische 
Fotografie (u.a. Robert Adams, Stephen Shore) reflektierte den 
räumlichen Ausdruck einer durch und durch modernen, rationalen 
ökonomischen Kalkül unterworfenen Lebenswelt, zumeist allerdings 
ohne ihren Schöpfer darin.
Diese aktuelle Ausstellung „Stadt-Landschaften“ der in focus Galerie 
hat durchaus Anknüpfungspunkte an die „New Topographics“ 
Bewegung, geht aber darüber hinaus. Während die Fotografen der 
„New Topographics“ überwiegend ein neutrales, dokumentarisches 
Interesse verfolgten, interpretieren und kommentieren die hier ge-
zeigten Künstler, die vom Menschen geschaffenen Landschaften und 
interessieren sich insbesondere für das Verhältnis zwischen Mensch 
und menschengemachter Stadt-Landschaften.
 
Künstlerkontakt 
Burkhard Arnold, in focus Galerie.
Öffnungszeiten:
06.03. - 07.04.2017
Di. - Fr. 16 - 19 Uhr, Sa. 11 - 18 Uhr
Sonderöffnungszeiten zur Eröffnung der Kunstmeile.
Elliott Erwitt – New York City, 3rd Ave,1955
Thomas Hoepker – 
NewYork, St.Patricks, 5thAve, 1983

50
Maternus Seniorencentrum
Hauptstraße 128
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 3598484
www.koeln.maternus.de
Ricarda Nowak
Ricarda Nowak, gebürtige Kölnerin, arbeitet als freie Künstlerin und 
Auftragsmalerin in Köln-Rondorf. Sie hat eine zweijährige Atelierausbil-
dung genossen, entwickelt ihren eigenen Stil in der Praxis stetig weiter 
und präsentiert ihre Kunst gerne in reger Ausstellungstätigkeit. 
Licht ist ihr Hauptthema. Intensiv beschäftigt sie sich mit der Wirkung 
der strahlenden und leuchtenden Farben der Acrylmalerei. 
Ihre modern-gegenständlichen Motive sind lichtdurchflutete Landschaf-
ten und Stadtansichten, kontrastreiche Still-Leben, zwischenmenschli-
che Szenen sowie ausdrucksstarke Portraits von Mensch und Tier .
Großformatige Wandmalerei im Innen und Außen, in handwerklich an-
spruchsvoller Acryltechnik, sind eine weitere Spezialität der Künstlerin. 
Künstlerkontakt 
Ricarda Nowak
www.ricarda-art.de, ricarda@ricarda-art.de
Bergen, Norwegen. Acryl auf Karton, 110 cm x 250 cm, 2016.
Vernissage mit Sektempfang | 2. April 
| 11 Uhr

51
Maternus Seniorencentrum
Hauptstraße 128
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 3598484
www.koeln.maternus.de
Regine Ermert 
Die Künstlerin Regine Ermert liebt Landschaften – 
sowohl Naturlandschaften als auch Stadtlandschaf-
ten. Ihre Bilder laden dazu ein, in ihnen spazieren zu 
gehen und dabei die Ruhe der Natur zu genießen, 
im nächtlichen Venedig zu träumen oder auf Wegen 
durch Köln Neues und Altbekanntes zu entdecken.
Kurzvita
Acryl und Zeichnen: seit 2009 bei  
Viktoria Lundgruenund Jung-Suk Ryu,  
Aquarell: seit 2005 bei Helga Junggeburth 
und Brigitte Odenthal
Künstlerkontakt
Regine Ermert 
Kleiner Griechenmarkt 15, 50676 Köln  
Telefon: 0221 97762786,  
info@regineswelt.de, www.regineswelt.de 
Köln-Deutz
Acryl auf Leinwand
40 x 60 cm
2016
Kreuzblume
Acryl und Tusche 
auf Leinwand
40 x 60 cm
2016
Vernissage mit Sektempfang | 2. April 
| 11 Uhr
Vernissage mit Sektempfang | 2. April 
| 11 Uhr

52
Mo Fenske
Mo Fenske präsentiert eine Auswahl ihrer bei Streifzügen 
durch das ehemalige Clouth-Gelände entstandenen 
Fotografien. Ihr Blick fiel dabei vorwiegend auf metallene 
Fundstücke und deren wechselnde Farben. 
Ihre Aufmerksamkeit wurde besonders durch die Blautöne 
neben dem Rost gefangen genommen. Entstanden sind 
Arbeiten, die die Phantasie anregen, aber gleichzeitig auch 
eine beruhigende Wirkung entfalten.
Kurzvita
Mo Fenske wurde 1953 in Köln geboren und lebt nach Jahren 
in Kiel seit 2008 wieder in Köln. Sie war Gründungsmitglied 
der Gruppe „Frauen und Fotografie“ in Kiel und zeigte ihre 
Arbeiten in Ausstellungen in Kiel, Bonn, Plön, Hamburg 
und Köln. Zudem gab sie Postkartenserien heraus, die vom 
Kultusministerium Schleswig-Holstein unterstützt wurden. 
Künstlerkontakt
mo.fenske@email.de
KBB Verlag
Gustav-Radbruch-Straße 10
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 9352688
www.bilderbogen.de
„blauer rostzahn“,  
Quadrat
„rost u holz“, Quadrat

53
Hedwig Thielen
Die in Köln geborene und hier aufgewachsene  
Fotokünstlerin stellt nun zum zweiten mal ihre Fotos 
im Kölner Bilderbogen aus. Es sind Direkt-Aufnah-
men, die in den  letzten Jahren entstanden sind.
Auf manchen Bildern erkennt man den Ort nur, wenn 
man dabei gewesen war. (Lichtinstallationen im Dom 
und auf dem Roncalliplatz) Rodenkirchen Aufnah-
men werden natürlich auch wieder dabei zu sehen 
sein, in Ausschnitten und Collagen zu fast jeder 
Tages- und Jahreszeit.
Hedwig Thielen ist oft für das Titelbild des  
Bilderbogen verantwortlich.
Künstlerkontakt
hedwig@thielen-koeln.de
KBB Verlag
Gustav-Radbruch-Straße 10
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 9352688
www.bilderbogen.de

54
Peter Grunewald
geboren in Stadt Blankenberg im Rheinland.Ausbildung zum Schreinermeister. 
Arbeitete als Fabrikarbeiter, im Sozialbereich und als Berufschullehrer.  
Reisen in die weite Welt: Afrika, Asien, Mittelamerika, USA, Australien...  
„Entwicklungshelfer“ in Papua-Neuguinea. Dort entwickelte sich die  
Begeisterung für „primitive Kunst“.
Zitate. „Er beobachtet seine Mitmenschen genau und es entstehen, 
mit wenigen formgebenden Elementen auskommend, minimalistische,  
humorvolle Archetypen die für Gelassenheit und Toleranz im Umgang mit 
unseren Nachbarn plädieren.“   Helmut Frotz, ehem. Kunstverein Rhein-Sieg 
„Ob trauriger Einzelgänger, optimistischer Spinner, selbstbewusstes Groß-
maul, seltsames Zwitterwesen oder merkwürdiges Hausgetier - jeder ist 
willkommen in Grunewalds Skulpturensippe. Freundlich, holzköpfig, heiter 
und souverän werben sie für Toleranz. Über Gier, Machtgeilheit, Pathos und 
Brutalität staunen sie verwundert“.   
Wilma Roth, Galerie am Platz des Friedens, Hanau
Künstlerkontakt 
Peter Grunewald, Marktstraße 33, 53757 Sankt Augustin.  
Atelier: Kaiserstraße 124, Siegburg.
Telefon: 02241 56732, www.peter-grunewald.de
Via Moda
Hauptstraße 102
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 393596
www.via-moda.de

55
Maternus Apotheke 
Hauptstraße 100
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 393570
www.maternus-apotheke.de
Claudia Franzen
Contrasts that Connect
Abstrakte (Öl-) Malerei bespielt
 /
 beflügelt traditionelle 
Knüpfkunst aus dem Mittler
en Atlas. Teppiche aus Marokko –  
eine Ver - knüpf - Kunst mit (Öl-) Malerei, ein Dialog der Kulturen, 
behutsame Annäherung zweier künstlerisch gestalteten Produkte.  
Hinter dem Abstrakten haben C.F. wie  KnüpferIn innere Kräfte gese-
hen, die für ihre enge Verwandtschaft von besonderer Bedeutung sind. 
Eine „fatale Alternative“ zwischen taktilem Gebrauchswert und visu-
ellem künstlerischem Eigenwert. Die Teppiche sind offene Orte mit 
starken Impulsen, die über das geknüpfte Feld hinaus in den Kontext 
des Gebrauchs fort deuten. Sie erfüllen ihren Sinn ebenso sehr im 
gestalteten Bereich, wie jenseits davon. Teppiche sind Bilder zum 
Betrachten, und zum Betreten, zum Spüren, zum Bedecken, 
sie verknüpfen Schaulust und Zweck, sie sind temporäre Orte 
aller Sinne.
Künstlerkontakt 
Atelier Claudia Franzen
Falderstraße 44-48, 50999 Köln
atelier@claudiafranzen.de, www.claudiafranzen.de
Mobil: 0173 2531409
Tapis Berbère „Fachwerk“
le Moyen Atlas, Schurwolle
22.500 Knoten / qm
100 x 120 x 4 cm
155 x 190 cm
„Herzlaut  - Fachwerk“
Öl auf Leinwand
100 x 120 x 4 cm

56
Helmut Stürtz
Den Mittelpunkt seiner künstlerischen Auseinandersetzungen bilden Fundstücke 
des Alltags. Diese Literaturfragmente, Bücher, Fotos, Gegenstände, Materialien 
stellt er in einen neuen Zusammenhang. Die so entstandenen Bilder oder Objekte 
fügen diese Elemente collagenartig zusammen und eröffnen eine neue Pers-
pektive. Ein Schwerpunkt ist die Malerei mit Acrylfarben unter Einbeziehung von 
Computergestaltungen und Transfertechniken. Seit 12 Jahren führt er in diesem 
Bereich Work
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  sen in Lindlar und im eigenen Atelier 
in der Eifelstraße in Köln.
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1951 in Köln ge
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en, seit vielen Jahren künstlerische Arbeiten.  
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o.
Künstlerkontakt
Helmut Stürtz , Eifelstr. 12, 50677 Köln 
Mobil: 0162 9418047, mail: helmut.stuertz@t-online.de, www.helmut-stuertz.de 
Épi GmbH & Co. KG
Maternusplatz 4
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 93721712
www.epi-cologne.eu

57
Sven Meurs
Natürlich KÖLN – Wildnis in der Großstadt
In der urbanen Wildnis der Millionenmetropole Köln breitet sich, unbe-
merkt von abertausenden Menschen, eine Artenvielfalt aus, wie man sie 
sonst wohl nur in unberührter Natur vermutet. 
Naturschutzgebiete, großflächige Friedhöfe, Parks und unzählige Grünflä-
chen laden zu Entdeckungstouren vor die eigene Haustüre ein. Sie bieten 
etlichen Tier- und Pflanzenarten neuen Lebensraum. Gerade das macht die 
Wildnis der Großstadt so spannend, einzigartig und entdeckungswert. In die-
se urbane Wildnis von Köln taucht der Naturfotograf Sven Meurs, Jahrgang 
1980, ein und begibt sich, nach mehreren Fotoexpeditionen nach Afrika, in 
seiner Heimatstadt auf Safari - zwischen Hochhaus, Hektik und Heide. 
Sein Anliegen: das oft Unsichtbare sichtbar zu machen. Großangelegte 
Recherchearbeiten brachten immer mehr faszinierende Geschichten ans 
Licht und fanden auch  Menschen, die sich auf Kölner Grund leiden-
schaftlich für die Natur und ihre Bewohner einsetzen.
So entstanden im Laufe der letzten Jahre spannende Reportagen 
über besondere Persönlichkeiten. Die Bird Controller des Köln- Bonner 
Flughafens, die Tierretter der Feuerwache 8 in Ostheim und der Wan-
derfalkenpapst, sie alle sind NATÜRLICH KÖLN und machen Nordrhein 
Westfalens größte Stadt zur grünen Oase. NATÜRLICH KÖLN soll dazu 
anregen, vor die eigene Haustüre zu treten um mit offenen Augen in die 
heimische Wildnis einzutauchen. Es soll Bewusstsein schaffen für die 
Schönheit und Einzigartigkeit der Natur.
Künstlerkontakt
Sven Meurs, Am alten Stellwerk 2, 50733 Köln 
info@natuerlichkoeln.de, www.natuerlichkoeln.de, www.svenmeurs.de
Vortrag und Diashow | 5. April 
| 19 Uhr
Orthopädie-Schuhtechnik
Schuhmode für Sie und Ihn
Sanitätshaus
Telefon: 0221 393186
www.orthopaedie-mueller.de
50996 Köln-Rodenkirchen, Maternusplatz 2

58
Sylter Eiscafé & Bistro
Maternusplatz 6
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 93459176
www.sylter-eiscafe.de
Doris Pecher
Treibgut aus Köln und Sylt wird Kunst
Schon früh von den Formen und Strukturen der Natur beeindruckt,  
hat Doris Pecher vor über 10 Jahren ihre große Leidenschaft zu Treib-
holz und Strandgut entdeckt. In ihren Werken gelingt es der Künstlerin 
in Kombination mit diversen Farb- und Strukturtechniken die Fund-
stücke eindrucksvoll in Szene zu setzen und harmonische Collagen 
entstehen zu lassen. Den scheinbar wertlosen Dingen Aufmerksamkeit 
zu schenken ist ein Grundprinzip ihres kreativen Schaffens.
Das außergewöhnliche Arbeitsmaterial liefert in den Sommermonaten 
ihre Lieblingsinsel Sylt und im Winter das Rheinufer ihrer Heimatstadt 
Köln. Auf langen Spaziergängen lässt sie sich immer wieder aufs 
Neue durch wundervolle Fundstücke inspirieren. Ihre Kunstwerke von 
puristisch bis maritim, schmücken auf Sylt bereits zahlreiche Ferienwoh-
nungen und Hotels. Jedes Kunstwerk erzählt eine eigene faszinierende 
Geschichte der Natur und lässt Raum für Interpretationen.
Künstlerkontakt 
Doris Pecher, Am Höfchen 35, 50997 Köln
Mobil: 0178 5400341, www.treibgut-design.com
Puro, 180 x 50cm

59
Joachim Rieger
Freier Fotograf, Buchautor und Ideenlieferant, geboren in Köln. Gelernter 
Fotofachlaborant. Danach geschäftsführender Gesellschafter der „taimlab 
Fotofachlabor GmbH“ in der Kölner Südsatdt, sowie Ausbilder für Fotofach-
laboranten und Fotomedienlaboranten. Später dann Inhaber der Agentur 
„kommART“. Seit 2003 freier Fotograf, Ausbilder für Fotografen und Inhaber 
der Fotoschule „Spass am Foto“. Die Schwerpunkte in der Fotografie von 
Joachim Rieger liegen in lebendigen und feinfühligen Bildern von Menschen & 
Unternehmen, sowie Städten & Regionen.
 
Rhein auf, Rhein ab
Über viele Monate hat des den Fotografen Joachim Rieger immer wieder 
an den Fluss gezogen. Er wollte diesen faszinierenden Strom kennenlernen 
und seine Vielfalt dokumentieren. Er ist Rhein auf, Rhein ab gereist. Von 
der Quelle bis zur Mündung und fotografierte dabei Wasser, Landschaften, 
Schiffe, Schleusen, Häfen, Brücken und Menschen. Unterwegs war er zu 
Fuß, mit dem Rad, dem Auto, mit Schiffen, unzähligen Rheinfähren, mit dem 
Speedboat und Seilbahnen. Die Bilder aus diesem Projekt hat er allesamt mit 
seinem Smartphone fotografiert. Für Rieger ist ein Smartphone ein weiteres 
fotografisches Werkzeug – wie andere Kameras auch. 
Künstlerkontakt 
Thymianweg 13 - 51061 Köln, Telefon: 0221 7391875
JR@fotografie-joachimrieger.de, www.fotografie-joachimrieger.de
Flyer für die Anmeldung zur Vernissage liegen in der Filiale aus.
Sparkasse KölnBonn 
Maternusplatz 10
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 226-98510
www.sparkasse-koelnbonn.de
Vernissage | 3. April 
| 18.30 Uhr

60
Renate Peterson
Annette Kock
Sie lebt in Köln und ist Mitglied der Ateliergemeinschaft  
„Atelier Halle 30“. Malen ist ihre Leidenschaft. Das Experimentieren 
mit Papier Acryl bestimmt ihren Stil. Sie nimmt regelmäßig an  
Maseminaren und Gruppenausstellungen teil.
Kunst verbindet, lässt Raum für Inspiration,  
Kommunikation und Begegnung.
Bild (unten links):
Buntes Köln, 80 x 140 cm, Mischtechnik
Palladio 
Maternusplatz 11
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 98549760
www.palladio-cafe.com

61
Astrid Kruis
Jutta Reinisch
Leidenschaftliche Suche nach dem Selbst. Farbe, Strukturen, 
ein Hauch von Landschaften.
Bild (rechts):
Fühlen ist Freiheit, 100 x 100 cm, Acryl auf Leinwand
Meine Motive finde ich meistens im Alltag oder auf Reisen. In 
der malerischen Umsetzung hebe ich interssante und ung-
wöhnliche Details hervor, um damit die Neugier des Betrach-
ters zu wecken.
Bild (unten rechts):
Stammhaus, 120 x 120 cm, Öl auf Leinwand
Palladio 
Maternusplatz 11
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 98549760
www.palladio-cafe.com
www.atelier-halle-30.de

62
Eiscafé Marco
Maternusplatz 1
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 50005676 
Marco
Melanie Haberkorn
An Schattenrisse erinnern die von Melanie Haberkorn im Café Marco
präsentierten Bilder. Dass es sich dabei um Fotografien handelt,
erschließt sich dem Betrachter nicht unmittelbar. Die Künstlerin  
arbeitet gerne mit Verfremdungen ihrer Aufnahmen und präsentiert 
ihre Werke häufig auf ungewöhnlichen Materialien. Nicht die Abbil-
dung des Realen, sondern die Darstellung von Innenwelten bildet  
den Schwerpunkt ihrer schöpferischen Tätigkeit.
Melanie Haberkorn hat an der Fotoakademie Köln studiert und  
bietet neben ihren FineArt-Werken künstlerische Porträtarbeiten  
in ihrem Studio in Köln-Lindenthal an.
Künstlerkontakt
Melanie Haberkorn
www.haberkorn.name
Mobil: 0179 2103945
Patience03
FineArt-Druck auf Photo-Rag-Papier, gerahmt, 20 x 30cm

63
Kölner Bank
Maternusstraße 1
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 20032004 
www.koelnerbank.de
Jutta Kabelitz
Ausgehend von meiner Sicht der Welt, insbesondere des Menschen,  
als überaus kompliziertes und oft nicht verständliches Gewebe,  
entwickle ich zuerst eine Bild-Idee, vergleichbar mit dem Plot eines Films, 
dann lasse ich dem Material, dem Werkzeug und nicht zuletzt meiner 
Intuition freien Lauf, und so entsteht aus dem Fluss der Vorstellungen  
und Emotionen das Bild. Der Betrachter möge seine Ideen zur  
Vervollständigung mit einbringen. 
 
Schwerpunkte/ T
echniken: 
Zeichnung/Malerei 
Mischtechniken, Tusche, Kohle, 
Bleistift/Buntstift, Öl, Acryl, Aquarell
Künstlerkontakt
jkabelitz@gmx.d
Zugewandt
40 x 40 cm, Blei/Buntstift, 2016
Fusio, 50 x 70 cm, Öl auf Leinwand, 2015

64
Gerda Laufenberg 
Sei kein Frosch
Die Kölner Künstlerin mit Atelier in Rodenkirchen tobt sich zeichne-
risch bedenkenlos auf Abwegen, Umwegen, Seitenwegen aus. Was 
alle kennen – das zeichnet sie bestimmt nicht. Schon gar nicht das 
was alle lieben. Staunen, stutzen, stehenbleiben -  bei den meisten 
ihrer Bilder passiert den Betrachtern genau das. Wie ist das gemeint? 
Ironisch? Ernsthaft? Symbolisch? Viele Deutungen sind möglich  -  
alle zulässig. Seit längerem beschäftigt  sich die Künstlerin mit einer 
Frosch-Serie, Frösche sollen bei der Kunstmeile 2017 unüberhörbar 
ihre Meinung quaken. Allerdings hockten bei Redaktionsschluss erst 
wenige im Teich, wir hoffen, sie vermehren sich noch im Atelier...  
Und wenn nicht: SEI KEIN FROSCH...  die Bilder ohne Frösche sind 
ebenso sehenswert.
Künstlerkontakt 
Atelier Gerda Laufenberg, Mühlenweg 3, 50996 Köln Rodenkirchen 
Mittwochs geöffnet von 14 bis 18 Uhr
Telefon: 0221 3981154, Mobil: 0177 2178286, 
www.GerdaLaufenberg.de
Walterscheidt
Maternusstraße 6
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 9355040
www.walterscheidt.net
Man gönnt sich ja sonst nix, 40 x 50 cm, Digitaldruck auf 
LW/ Keilrahmen ( Aufl. 25), nummeriert u. handsigniert
Lesung mit Musik | 1. April 
| 17 Uhr

65
Dagmar Bätz
Nach der Beschäftigung in verschiedenen Bereichen (Fotografie, Bildhauerei, Zeichnung, Spiel und Bühne, Druckgrafik, Malerei, Textiles 
Gestalten) mit realistischen Hintergründen folgte im Rahmen der Universitätsausbildung eine abstrakte Betrachtung der Bildmotive und eine 
Schwerpunktsetzung in den Bereichen Malerei und Druckgrafik (Radierung).
Gegenstand der Auseinandersetzung wurden Pflanzen, Strukturen, Farbbewegungen in der Fläche und Farbexperimente.  
Als Abschlussarbeiten entstanden Künstlerbücher zu Lyrik und musikalischen Kompositionen sowie Ölmalereien auf Leinwand.
Nach dem Studium wurden Skizzen, Schriftelemente, und Materialien in die Arbeiten eingefügt. Der Bildträger wird seltener Leinwand, 
 mehr Papier. Die Kombination verschiedener Materialien mit Malerei oder Zeichnung werden verstärkt zum Arbeitsinteresse.  
Die Arbeitsweise ist malerisch informell, zeichnerisch aber zeigen sich lokalpatriotische Skizzen Kölns in Collagen mit gemusterten Stoffen. 
In der Serie „Travel the World – Come Home for Love“ treten neuerdings auch bekannte Motive anderer Länder auf.
Kurzvita
Dagmar Bätz wurde 1976 in Soest, Westf. geboren und studierte Bildende Kunst 
und Englisch an der Universität zu Osnabrück und an der Southwestern University 
in Georgetown, Texas. Als Schwerpunkte der künstlerschen Ausbildung wählte sie 
Malerei und Druckgrafik. Ihre Werke präsentierte sie in Ausstellungen in NRW und 
Niedersachsen und wurde zweimal mit dem Nachwuchsförderpreis der Universität 
Osnabrück, Fachbereich Kunst zum Thema Künstlerbuch ausgezeichnet. Sie ist als 
Oberstudienrätin an einem Gymnasium tätig und lebt und arbeitet im Kölner Süden.
Künstlerkontakt
www.keiserin.jimdo.com
Juwelier Behrendt
Maternusstraße 14
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 393432
www.juwelier-behrendt.com

66
La Strada
Maternusstraße 14 a
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 96611935
www.lastrada-fashion.de
Renate Opitz Zerlett 
Die Künstlerin offenbart dem Betrachter in ihren atmosphärischen 
gehaltvollen Bildern eine neue Sicht auf die Stadt/ Skulptur oder auf 
die besonderen Eigenarten eines Platzes – eine Sicht, die stets sehr 
persönlich ausfällt. Ihr unverwechselbarer dynamischer Aquarellstil 
kombiniert die naturalistische Wiedergabe der Orte mit impressionis-
tischer Spielerei in Form und Farbe.
Kurzvita
In Köln geboren, lebt und arbeitet in Köln, langjährige Ausbildung 
bei regionalen Künstlern und Dozenten der Kölner Werkschulen/FH 
Köln mit Portrait- und Aktmalerei, Studium an der Malakademie Köln 
mit Diplom in Malerei und Graphik, Meisterschülerin von Professor 
Jürgen Knabe, sowie Studium der Kunstgeschichte, Zahlreiche 
Einzel- und Gruppenausstellungen
Publikation: Bildband „Denk`ich an Köln“, ISBN: 978-3-00-021488-2
 
Künstlerkontakt
Renate Opitz Zerlett, Ahornweg 53, 51147 Köln,  
Telefon & Fax: 02203 21284,  Mail:renate-opitz-zerlett@t-online.de, 
www.renateopitzzerlett.de
 
Venedig – Santa Maria della Salute /  blaue Insel
50 x 70 cm

67
Metzgerei Gillessen
Maternusstraße 16-18
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 93551122
www.metzgerei-gillessen.de
Reni Kauka
Die Heimatstadt Köln ist in diesem Jahr das 
Thema der Ausstellung von Reni Kauka – auf 
besonderen Wunsch der Gastgeberin Bettina 
Gillessen. Reni Kauka zeigt Originale aus ihren 
bislang sieben Köln-Kalendern. Zu sehen sind 
Aquarelle sowie Bilder in Acryl auf Leinwand unter 
dem Motto „Typisch Kölsch“. 
Kurzvita
Seit über 30 Jahren lebt und arbeitet Rene Kauka 
in Rodenkirchen. Nach zahlreichen Malerei-Studi-
enlehrgängen betreibt sie hier eine Malschule, in 
der Anfänger und Fortgeschrittene in allen Techni-
ken individuell ihrem Hobby frönen können – unter 
professioneller Anleitung.
Künstlerkontakt
Reni Kauka
Weißer Straße 71, 50996 Köln 
Telefon: 0221 395823, Mobil: 0171 6940258
malschule@reni-kauka.de , www.reni-kauka.de

68
D. St. Krüger
Nachdem Krüger sich in den vergangenen Jahren hauptsächlich 
auf Holzskulpturen spezialisiert hatte, wird es dieses Jahr knallbunt. 
Zwar zeigt er nach wie vor Skulpturen, der Schwerpunkt liegt 
diesmal auf Malerei.
Kurzvita 
D.St. Krüger studierte bis 1981 Musik an der Musikhochschule 
in Aachen. Er war als bildender Künstler Schüler u.a. von Renate 
Biermann-Ernst und Jupp Ernst(+), Designer der Afri-Cola Flasche 
sowie von Josef Ferdinand Seitz(+). 1991 gewann er den 1. Preis 
des Neuen Aachener Kunstvereins NAK.
Ausstellungen in Paris , Bozen und den Beneluxländern.
Instrumentalpädagoge an der Musikschule Düren.
Experimente zur Verschmelzung von Malerei und Musik.
Mitglied des „ Artist Space „ in New York.
Künstlerkontakt 
www.dst-krueger.de
Woman & Fashion
Wilhelmstraße 49, 50996 Köln
Telefon: 0221 395246
ibzben@outlook.de
 F ashion&
W OMAN
Zweite Hand-
Erste Klasse
Wilhelmstraße 49 · 50996 Köln
T elefon: 0221- 395246
New Hope, 100 x 80, Acryl, 2016
Balance, 120 x 15 x 15, Holz, 2016
 2. April 
| 14 Uhr Duo Barrique - Gipsy Jazz

69
 N. Steckelbach GmbH
Wilhelmstraße 66
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 352001
www.steckelbach-immobilien.de
Dr. Reinhold Adscheid
Geboren 1959 in Köln, absolvierte er ein Studium der Astrophysik 
an der Universität Bonn. Als promovierter Teilchenphysiker ist er als 
Software Engineer tätig. Nach diversen Ortswechseln in Deutschland 
und nachdem er einige Jahre im europäischen sowie dem asiatischen 
Ausland verbracht habe, lebt und arbeitet er nun seit 2009 wieder in 
Köln. Seine Arbeiten entstehen aus der selbst gestellten Frage: Wie 
sähe die Welt aus, wenn wir sie aus verschiedenen Positionen in Zeit 
und/oder Raum gleichzeitig sehen könnten?
Was heraus kommt, ist kein Bild von etwas, sondern ist selber eine vier
-
di
 men
 sionale Raum-Zeit-Blase und der Betrachter kann und muss sich
 
selbst durch diesen Irrgarten des virtuell-realen Objektes bewegen.
Oder er kann sich einfach faszinieren lassen. Letztendlich stellt sich 
dem Betrachter die Frage: Wie viel Realität ist eigentlich in unserer 
Wahrnehmung? Mit seiner von ihm über Jahre entwickelten beson-
deren Technik der Mehrfachbelichtungen versucht Reinhold Adscheid 
herauszufinden, ob unsere Konzepte von der Umwelt, von den Gegen-
ständen, wirklich unabhängig vom Betrachter sind.
 
Künstlerkontakt
Dr. Reinhold Adscheid
Niehler Straße 330, 50735 Köln, Mobil: 01755826350
Winterweide/23
800 x 400 mm Pigmentdruck auf Leinwand, 2013
Blue Eye/19
400 x 533 mm Pigmentdruck auf Leinwand, 2013

70
Hinger d‘r Heck
Wilhelmstraße 58
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 394358
Alexandra Hülbach 
Die in Solingen geborene Künstlerin arbeitet mit den 
unterschiedlichsten Materialien, wie z.B. auf Leinwand, 
Dibond, Glas, mit Sand, Holz, Kupfer, Tapete u.a., mit 
Übermalungen und kontrastierenden Farben. Kunst ist 
für sie der Ausdruck von Impulsen, Stimmungen und 
Momentaufnahmen. Inseln von Farbe erzeugen Räume, 
laufen über oder brechen aus. 
Die Künstlerin setzt neben figurativen Formen, wie dem 
Akt, der Gestalt, einer gegenständlichen  Momentaufnah-
me  auf den Ausdruck von Form und Farbe in der Abs-
traktion. Die Bilder sind manchmal „laut“ und manchmal 
„leise“, aber auch manchmal zart und durchschimmernd 
und  manchmal abstrakt mal konkret.  Hier eine Einheit 
zu suchen ist schwierig, denn die Bilder beinhalten eine 
große Vielfalt, weil sie für mich genauso ist, die Kunst…
Künstlerkontakt 
Alexandra Hülbach, Atelier im Kunstwerk 
Deutz- Mühlheimer Strasse 127-129, 51063 Köln
Kontakt und Verkauf: Mobil: 0170 4561034 
alex@huelbach.com, Instagram: justme_AlexH
UnderWater2 – Serie Wasser, Acryl auf LW, 70x100

71
Alexandra Hülbach
Die verschiedenen Darstellungsmethoden b.z.w. der Ausdruck künstlerischer 
Möglichkeiten treiben mich dazu an, immer wieder zu experimentieren und 
 Landschaften oder Stimmungen immer anders darzustellen. Ich arbeite mit  
den unterschiedlichsten Materialien, wie z.B. auf Leinwand, Dibond, Glas, 
mit Übermalungen und kontrastierenden Farben.
Farbe verhält sich auf unterschiedlichen Maluntergründen anders:  
Die Reflexe von Licht und Schatten auf Glas z.B. und die anderen Trocknungs-
prozesse haben mich dazu inspiriert, diese vielschichtigen Glasarbeiten anzu-
fangen. Hier experimentiere ich neben der Farbe und den Schattenspielen,  
die die einzelnen Seiten auf die Rückwand werfen, auch mit Verdrehungen. 
Diese Arbeiten sind für mich sehr spannend und obwohl ich vorher skizziere 
was ich male, mir meine Motive genau überlege, so entsteht doch oft zum 
Schluss ein völlig anderes Bild durch die Art der Vermalung ,  
die Verdrehung und die Abstraktion.
Künstlerkontakt 
Alexandra Hülbach, Atelier im Kunstwerk 
Deutz- Mühlheimer Strasse 127-129, 51063 Köln
Kontakt und Verkauf: 0170-456 1034, alex@huelbach.com 
Instagram: justme_AlexH
Ego
Wilhelmstraße 35a, 50996 Köln
Telefon: 0221 9352323
kontakt@ego-rodenkirchen.de
Olivenzweig,Schattenspiel
34x54x3 Platten, Acryl auf Glas, weiß gerahmt, 2017

72
Joanna Vortmann
Joanna Vortmann wurde 1966 in Bochum geboren. Sie studierte an 
der freien Akademie der Bildenden Künste in Essen im Fachbereich Fo-
tografie/Medien. Ihr Studium schloss sie mit besonderer Auszeichnung 
ab, und lebt als Fotokünstlerin in Köln.
Joanna Vortmanns Arbeitsschwerpunkte liegen auf der Umsetzung 
künstlerischer Thesen, thematisch-konzeptionellen Arbeiten sowie Vi-
deo-Sound-Installationen, die archaische Naturereignisse als bewegtes 
Bild zeigen. Sie widmet sich in verschiedenen Portraitarbeiten
menschlichen Grundemotionen, wie z.B. Stärke und Schwäche.  
Die Erforschung von Transformation und Transzendenz schwingt in 
allen Arbeiten mit. Ihre Arbeiten werden in zahlreichen Ausstellungen 
der Öffentlichkeit vorgestellt und wurden mehrfach nominiert, die Werk-
gruppe „Utopia“, die verdrängte Gefühle zeigt, mit einem Preis
ausgezeichnet.
Joanna Vortmanns Arbeiten sind durchdacht und konzentriert, und 
zeigen ihre Liebe zur menschlichen Entwicklungsfähigkeit, wie auch zu 
Fotografie und bewegten Bildern. „Aus_Sicht“ widmet sich 
 transitorischen Ereignissen menschlicher Existenz, Zwischenwelten, 
den sogenannten „Bardos“:
Künstlerkontakt 
Joanna Vortmann, www.fotovideokunst.net, info@fotovideokunst.net
Mobil: 0160 96610629
Nina Maintzer Schmuck
Wilhelmstraße 68
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 8004661
www.ninamaintzer.de
Unterwelt „Tschikhai-Bardo“
80 cm x 120 cm, Edition auf Dibond

73
Gisela Kampffmeyer 
„ Bilder einer Reise“ nennt Gisela Kampffmeyer ihre Sammlung.  
Maßgeblich dafür waren die Eindrücke und die Begegnungen einer Rund-
reise auf Kuba. Hierbei stellt sie den Menschen, seinen Lebensraum und die 
Natur, das Sonnenlicht und die charakteristischen Farben in den Blickpunkt. 
Die Ideen für ihre Motive findet die Hobbykünstlerin in der Regel auf Reisen 
und hält sie mit der Fotokamera fest. Auch eigene Skizzen und Niederschrif-
ten sind unterstützende Hilfen. Bei der Gestaltung lässt sie sich durch die 
Atmosphäre des Motivs leiten. Davon erzählen ihre Objekte.
Mit Acrylfarben oder Aquarellkreiden auf Leinwand oder Papier, manch-
mal als Collage verarbeitet, formt sie durch unterschiedliche Auftrags-
techniken das Motiv harmonisch zu einem nahezu realistischen Ganzen 
zusammen. Für die Gesamtheit des Bildes verzichtet sie entweder auf 
die Einrahmung, oder wählt eine zum Motiv passende aus, die sie hier zum 
Thema Kuba charakteristisch selbst gestaltet hat. 
Kurzvita 
geboren in Gelsenkirchen, seit 1978 in Rodenkirchen, Erzieherin,  
jetzt Rentnerin, verheiratet, eine Tochter, diverse gestalterische Ausbildun-
gen seit 1970: VHS-Kurse und Unterricht bei ortsansässigen Künstlern, 
Ausstellungen seit 1986 in Rodenkirchen und in Bad Honnef.
Künstlerkontakt
Gisela Kampffmeyer, Tel.: 0221 352337, gilkam@gmx.net
La Buona Tavola 
Maternusstraße 26
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 29968441
www.labuonatavola.de
Chor-Musik O Ton Süd | 2. April 
| 14.30 Uhr
Ambivalenz
Acryl auf Leinwand 60x39x6

74
Sport Engels
Maternusstraße 28
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 9921685
www.sport-engels.de/
Ulrike Dieminger
Malen bedeutet für mich, dass ich „abschalte“ und mich nur noch 
mit Farbe, Materialien und deren Zusammenspiel beschäftige.
Eines meiner Hauptmotive ist der Kölner Dom. In meinen Bildern 
versuche ich die verschiedensten Ansichten des Kölner Doms ein-
zufangen, mal als Collage, mal in knalligen Farben wie zum Beispiel 
beim „Richter Fenster“.
Auch das Rennradfahren, insbesondere die „Tour de France“, fas-
zinieren mich. Hier arbeite ich vorzugsweise mit Collagen, da diese 
die vielen Facetten des Sports, wie Geschwindigkeit, Teamgeist, 
Dynamik, aber auch einmalige Natureindrücke  für mich so am 
besten darstellen lassen.
Künstlerkontakt 
Ulrike Dieminger, Säckingerstr.3, 50935 Köln
Telefon: 0221 432096, www.domblicke.de
Collage, 80x100 cm, Acryl auf Leinwand, 2016

75
Elektro Badorf
Maternusstraße 30
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 9355950
www.ep-badorf.de
Ralf Perey
„Das Auge isst mit“: Der Titel spielt direkt auf die beiden Ebenen an,  
die dem Künstler für diese Ausstellung wichtig sind. Ein Rodenkirchener 
Restaurant ist in den Entwicklungsprozess der Bildreihe vom ersten Mo-
ment involviert gewesen. Zusammen mit dem Küchenchef hat der Künstler 
Ralf Perey speziell die Gerichte ausgewählt, die sich für ein Fotoshooting 
und die anschließende Umsetzung im FinArt Stil besonders eignen. Farben, 
Kontraste oder auch die Art, wie die Kreationen vom Chef de Cuisine prä-
sentiert werden, waren entscheidende Kriterien.  
Entstanden sind Bilder, mit denen Ralf Perey seine aktuelle künstlerische 
Position zum Thema „Essen in der Kunst“ dokumentiert. Gezeigt werden 
zum Teil großformatige Unikate – Stillleben, zeitgemäß umgesetzt.  
Und das sowohl in Bezug auf die Technik als auch inhaltliche Ästhetik. 
Kurzvita
Kreativität gehört für Ralf Perey zum Tagesgeschäft. Seine Medienagentur 
steht für unkonventionelle, aufmerksamkeitsstarke Projektumsetzungen – 
in Bereichen wie Print, Online oder auch TV. Fotografie ist für den Grafiker 
und Producer, der in Weiß lebt, ein Medium, um seine persönlichen  
Wahrnehmungen künstlerisch zu realisieren.  
Künstlerkontakt 
Ralf Perey, Auf der Ruhr 82, 50999 Köln
Telefon: 02236 9699970 ralf@perey.info, www.perey.info 
Verkehrtes Spiegelei
119 cm x 42 cm, Fineartprint, Aluminiumverbundplatte silber gebürstet, 2016 
Erdbeer Schildkröte
119 cm x 42 cm, Fineartprint, Aluminiumverbundplatte silber gebürstet, 2016

76
Knuth Friedrich
Der Maler Knuth Friedrich ist fasziniert von der Ästhetik von Farbverläufen,  
manchmal auch vom Unbestimmten und besonderen Details, lässt sich von 
der Natur, Licht, Wasser, Transparenz, Stimmungen, sowie Science, neuen 
Einflüssen und Strömungen inspirieren und findet deswegen immer wieder 
neue, andere und ungesehene Motive. In seinen Bildern spiegelt sich die Lust 
am Malen, aber auch Nachdenkliches und Sinnliches.
Kurzvita
Lebt und arbeitet in Köln ab 2015 Arbeiten als professioneller Künstler, meh-
rere Ausstellungen u.a. bei der Kunstmeile Rodenkirchen seit 2011 Inhaber 
eines führenden Personalberatungsunternehmens seit 2009 Arbeiten als 
Personalberater, Privat: Arbeiten als Künstler 2009 Qualifizierung im Personal-
management zum Personaldisponenten in Köln
2001 - 2009 Arbeiten u.a. als Key Account Manager und Personaldisponent
1998 - 2001 Arbeiten als Florist 
1996 - 1998 Ausbildung zum Floristen in Berlin
1990 - 1996 Arbeiten u.a. am Börsenhandelshaus in Berlin
1988 - 1990 Ausbildung zum Graveur in Bad Ems 
Jahrelange Teilnahme an zahlreichen Kunstkursen und Ausbau meiner Fertig-
keiten durch einen südamerikanischen Meister. Erste Ausstellung im Alter von 
12 Jahren Künstlerische Früherziehung seit dem Kindesalter. Geboren 1970 
in Dresden.
Hotel Begardenhof 
Brückenstraße 41
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 9854710
www.begardenhof.de
Gloriosa
Des Ruhmes Krone, Öl, Tee und Kaffe auf Leinwand, 2016

77
Caritas-Altenzentrum St. Maternus
Das Caritas-Altenzentrum St. Maternus liegt zentral und dennoch  
ruhig im
 
Herzen von Rodenkirchen, in einer grünen Oase.
In St. Maternus stehen 115 Bewohnerzimmer für die
 
vollstationäre 
Pflege und Kurzzeitpflege
  
zur Verfügung,
 
dabei handelt es sich
 
 
überwiegend um Einzelzimmer.
Insgesamt finden hier 128 Bewohner in der vollstationären Pflege 
ein Zuhause, acht zusätzliche
 
Plätze sind für die Kurzzeitpflege  
reserviert.
 
In der
 
Tagespflege
 
gibt es Platz für 13 Gäste.
Vielfältige Angebote zur Alltagsgestaltung
 
sorgen für Abwechslung und 
schaffen Kontakte: Dazu gehören, neben anderen Angeboten, auch 
wechselnde
 
kulturelle Veranstaltungen  und regelmäßige Kunstausstellun-
gen für Bewohner, Angehörige und Gäste. Die ausgestellten Werke, im 
Rahmen der Kunstmeile, sind in Kreativangeboten von den Bewohnerin-
nen und Bewohnern sowie den Gästen der Tagespflege gestaltet worden.
Die Ausstellung im CAZ-St. Maternus steht unter dem Motto „Leben“.
Vernissage mit Musik | 2. April 
| 15 - 17 Uhr
Caritas Altenzentrum St. Maternus
Brückenstraße 21
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 35950
Schattenfiguren
Gruppenarbeit

78
DIE HALLE - von Ulrike Fackert
Notunterkunft. 200 geflüchtete Menschen. Frauen. Männer. Kinder. Babys. 
Viele Kulturen. Viele Sprachen. Viele Persönlichkeiten. Viele Monate ohne 
Privatsphäre. Pritsche an Pritsche. Dicht an dicht. Keine Ruhe – auch nachts 
nicht. Bilder im Kopf. Von Krieg und Flucht. Von verlorenem Leben. Unge-
wissheit. Warten. Worauf? Menschen in einer Turnhalle. Mitten im Kölner 
Süden. Mitten unter uns. Besitzen nichts mehr und haben doch so vieles im 
Gepäck…
Über ein Vierteljahr hat Ulrike Fackert Menschen in der Flüchtlingsunterkunft 
mit der Kamera begleitet. Die Portraits stehen stellvertretend für die über 
1.400 Frauen, Kinder und Männer, die jetzt Bewohner im Stadtbezirk Roden-
kirchen sind – die meisten vorübergehend, manche aber werden Zeit ihres 
Lebens hier leben bleiben. Neue Mitbürgerinnen und Mitbürger können nicht 
einfach versteckt werden. Sie sind Teil unserer Realität, unseres Alltags - sie 
sind unsere Nachbarn. 
Kurzvita
Ulrike Fackert wurde 1970 in Bonn geboren und studierte Architektur an 
der RWTH Aachen. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Architektin in Berlin und 
Frankfurt, schloss sie eine vierjährige Weiterbildung an der Fotoschule Köln 
an und eröffnete 2004 das Spiegelbild- Studio. Seither arbeitet Ulrike Fackert 
als Fotografin für nationale und internationale Auftraggeber. Ihre Werke 
werden in Zeitschriften und Katalogen, u.a. in GEO Saison veröffentlicht. 
Seit 2010 werden ihre Arbeiten in verschiedene Einzelaussttellungen in NRW 
gezeigt
Stadtteilbibliothek Rodenkirchen 
Schillingsrotter Straße 38
50996 Köln-Rodenkirchen
Afghanisches Mädchen
30 x 30 cm, Fotoabzug, 2016
13. März bis 8. April 2017, zu den Öffnungszeiten der Bibliothek
Mo., Di. 12 bis 18 Uhr, Do 11 bis 19 Uhr, Fr. 10 bis 18 Uhr, Sa. 10 bis 14 Uhr
Künstlerkontakt
Ulrike Fackert SPIEGELBILD
Zum Engelshof 17, 50996 Köln, Telefon; 0221 29974569 
www.spiegelbild-koeln.de

79
Verzeichnis nach Künstler
Adscheid, Dr. Reinhold (N. Steckelbach GmbH) 69
Amr
ot, (Rheinstation)
 16
Bätz, Dagmar (Juwelier Behr
endt)
 65
Beucher
, Susanne (Benetton Rodenkirchen)
 22
Bischof, Petra (Strandgut)
 27
Blanke, CG (Mayersche Buchhandlung Köhl)
 42
Bodenmüller
, Katharina (Marc Schmitz GmbH)
 30
Böhning-Sutthoff, Michaela (Rathaus)
 44
Diakonie Michaelshoven, (Sommershof)
 35
Dibaudin, Gr
eg (Sommershof)
 34
Dieminger
, Ulrike (Sport Engels)
 74
Engau, Annelies (Bischoff Betten)
 31
Ermert, Regine (Mater
nus Seniorenzentrum )
 51
Fackert, Ulrike (Stadtteilbibliothek)
 78
Färber
, Anja (Hotel Gertrudenhof )
 25
Fenske, Mo (KBB V
erlag)
 52
Franzen, Claudia (Mater
nus Apotheke)
 55
Friedrich, Knuth (Hotel Begar
denhof )
 76
Gesamtschule, Rodenkir
chen (Sommershof)
 36
Grunewald, Peter (V
ia Moda)
 54
Gymnasium, Rodenkir
chen (Mayersche Köhl)
 43
Haberkor
n, Melanie (Eiscafé Marco)
 62
Hahn, Helga (Nacken Hillebrand Partner )
 40
Har
dt, Doris (Privat Galerie)
 12
Hillebrand-Leo, Clara (Vita Verde Naturkost) 48
Hillebrand, Clemens (Nacken Hillebrand Partner)
 41
Hiltr
op, Christiane (MC Mode)
 29
Hopstein, Anne (Op den Rhein)
 47
Hülbach, Alexandra (Ego)
 71
Hülbach, Alexandra (Hinger d’r Heck)
 70
Jäkel, Leonie A. (Jonen Optik)
 33
Jugend-Kunstschule,  (Brauhaus Quetsch)
 10
Kabelitz, Jutta (Kölner Bank)
 63
Kampffmeyer
, Gisela (La Buona Tavola)
 73
Kauka, Reni (Metzger
ei Gillessen)
 67
Klass, Alin (Domizil Immobilien)
 28
Knoop, Andr
eas (AIDA Mode)
 32
Kock, Annette (Palladio)
 60
Krüger
, D. St. (Woman & Fashion)
 68
Kruis, Astrid (Palladio)
 61
Künstlergruppe,  (Caritas Altenzentrum)
 77
Laufenberg, Ger
da (Walterscheidt Bistro Verde )
 64
Meurs, Sven (Schuhhaus Müller )
 57
Nowak, Ricar
da (Maternus Seniorenzentrum )
 50
Opitz-Zerlett, Renate (La Strada)
 66
Pecher
, Doris (Sylter Eiscafé)
 58
Per
ey, Ralf (Elektro Badorf)
 75
Petersen, Renate (Palladio)
 60
Pfeffer, Klaus (Rust Herrenmoden) 20
Pohl, Christine (NOVOTERGUM Süd GmbH)
 38
Reinisch, Jutta (Palladio)
 61
Rieger
, Joachim (Sparkasse KölnBonn)
 59
Schäffer
, Jun (Villahotel Rheinblick)
 46
Schubert, Anja (Hörgeräte Baschlebe)
 26
Schwarzkamp, Uwe (Kapellchen)
 15
Seifert, Nike (T
anzschule van Hasselt)
 39
Some, Hans (B8lich)
 24
Stevens, Maria (Brauhaus Quetsch)
 11
Stürtz, Helmut (Épi GmbH & Co. KG)
 56
Thielen, Hedwig (KBB V
erlag)
 53
V
ers. Künstler,  (in focus Galerie)
 49
V
ollet, Kuno (Boutique Marc)
 21
von Klettenberg, Thomas (Rheinstation)
 17
V
ortmann, Joanna (Nina Maintzer Schmuck)
 72
W
anninger, Biggi (Restaurant Fährhaus)
 14
W
eil, Manfred (Goldschmiede Alius)
 19
W
enge, Marion (Köttgen Hörakustik)
 23
Zieleke, Corinna (Hollenders Mode)
 18
Zoschke, Barbara (Mayersche Köhl)
 42
Seite Seite Seite

80
Verzeichnis nach Geschäften
AIDA Mode (Knoop, Andreas) 32
B8lich (Some, Hans)
 24
Benetton Rodenkir
chen (Beucher, Susanne)
 22
Bischoff Betten (Engau, Annelies)
 31
Boutique Mar
c (Vollet, Kuno)
 21
Brauhaus Quetsch (Jugend-Kunstschule )
 10
Brauhaus Quetsch (Stevens, Maria)
 11
Caritas Altenzentrum (Künstlergruppe)
 77
Domizil Immobilien (Klass, Alin)
 28
Ego (Hülbach, Alexandra)
 71
Eiscafé Mar
co (Haberkorn, Melanie)
 62
Elektr
o Badorf (Perey, Ralf)
 75
Épi GmbH & Co. KG (Stürtz, Helmut)
 56
Goldschmiede Alius (W
eil, Manfred)
 19
Hinger d’r Heck (Hülbach, Alexandra)
 70
Hörgeräte Baschlebe (Schubert, Anja)
 26
Hollenders Mode (Zieleke, Corinna)
 18
Hotel Begar
denhof  (Friedrich, Knuth)
 76
Hotel Gertrudenhof  (Färber
, Anja)
 25
in focus Galerie (V
erschiedene Künstler)
 49
Jonen Optik (Jäkel, Leonie A.)
 33
Juwelier Behr
endt (Bätz, Dagmar)
 65
Kapellchen (Schwarzkamp, Uwe)
 15
KBB V
erlag (Thielen, Hedwig)
 53
KBB Verlag (Fenske, Mo) 52
Kölner Bank (Kabelitz, Jutta)
 63
Köttgen Hörakustik (W
enge, Marion)
 23
La Buona T
avola (Kampffmeyer, Gisela)
 73
La Strada (Opitz-Zerlett, Renate)
 66
Mar
c Schmitz GmbH (Bodenmüller, Katharina)
 30
Mater
nus Apotheke (Franzen, Claudia)
 55
Mater
nus Seniorenzentrum  (Ermert, Regine)
 51
Mater
nus Seniorenzentrum  (Nowak, Ricarda)
 50
Mayersche Köhl (Blanke, CG)
 42
Mayersche Köhl (Gymnasium, Rodenkir
chen)
 43
Mayersche Köhl (Zoschke, Barbara)
 42
MC Mode (Hiltr
op, Christiane)
 29
Metzger
ei Gillessen (Kauka, Reni)
 67
N. Steckelbach GmbH (Adscheid, Dr
. Reinhold)
 69
Nacken Hillebrand Partner (Hahn, Helga)
 40
Nacken Hillebrand Partner (Hillebrand, Clemens)
 41
Nina Maintzer Schmuck (V
ortmann, Joanna)
 72
NOVOTERGUM Süd GmbH (Pohl, Christine)
 38
Op den Rhein (Hopstein, Anne)
 47
Palladio (Kruis, Astrid)
 61
Palladio (Kock, Annette)
 60
Palladio (Petersen, Renate)
 60
Palladio (Reinisch, Jutta)
 61
Privat Galerie (Hardt, Doris) 12
Rathaus (Böhning-Sutthoff, Michaela)
 44
Restaurant Fährhaus (W
anninger, Biggi)
 14
Rheinstation (Amr
ot)
 16
Rheinstation (von Klettenberg, Thomas)
 17
Rust Herr
enmoden (Pfeffer, Klaus)
 20
Schuhhaus Müller (Meurs, Sven)
 57
Sommershof (Dibaudin, Gr
eg)
 34
Sommershof (Diakonie Michaelshoven)
 35
Sommershof (Gesamtschule, Rodenkir
chen)
 36
Sparkasse KölnBonn (Rieger
, Joachim)
 59
Sport Engels (Dieminger
, Ulrike)
 74
Stadtteilbibliothek Rodenkir
chen (Fackert, Ulrike)
 78
Strandgut (Bischof, Petra)
 27
Sylter Eiscafé ( Pecher
, Doris)
 58
T
anzschule van Hasselt (Seifert, Nike)
 39
V
ia Moda (Grunewald, Peter)
 54
V
illahotel Rheinblick (Schäffer, Jun)
 46
V
ita Verde Naturkost (Hillebrand-Leo, Clara)
 48
W
alterscheidt Bistro Verde  (Laufenberg, Gerda)
 64
W
oman & Fashion (Krüger, D. St.)
 68
Seite Seite Seite

81
25.+26.
Werbeaktivitäten der  
Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V.
2014 / 2015
Frühlings
Mode - Schmuck
Kunst - Design
Gartenparadies
Kulinarisches

82

83
WINE-TIME
1. Rodenkirchener Weintage
Geöffnet jeden Abend bis 22.00 Uhr
12. bis 14. Mai 2017 
Maternusplatz

84
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DIENSTAG,11.APRIL2017,SEITE29
Wiri mKölner
Süden RODENKIRCHEN
INNENSTADT
Opel-FanStefanKüstersbegann
früh,ausseinenAutosetwasmehr
LeistungrauszukitzelnSeite32
Besuchersolidarisieren sichVERKAUFSVERBOT Gutbesuchteundhochemotionale15.RodenkirchenerKunstmeile
VON ULRIKE SÜSSER
Rodenkirchen.Diese15.Rodenkir-
chener Kunstmeile warw ohl die
außergewöhnlichste, die seit ih-
rem Bestehen stattgefunden hat:
Siewar„wahnsinniggutbesucht“,
sagt Wolfgang Behrendt vond er
veranstaltenden AG Rodenkir-
chen, sie war„ hoch emotional“,
wie die Künstlerin Claudia Fran-
zen findet –u nd eine Enttäu-
schung, wie Ladenbesitzerin An-
gelikaZalbertuskritisiert.
Kurz vord er Eröffnung ward en
Geschäftsleuten mitgeteilt wor-
den,dasssiesichandiesemSonn-
tag in ihren eigenen Ladenlokalen
nichtaufhaltendürfen,umjanicht
inVersuchungzugeraten,daseine
oder andere Stück aus dem Sorti-
ment zu verkaufen. So streng war
die Auflage der Stadt, so rigoros
wurde das jüngst beschlossene
sonntägliche Verkaufsverbot
durchgesetzt. Statt der Geschäfts-
inhaberpasstenjeweilsWachmän-
ner auf die Besucher auf, die sich
die ausgestellten Kunstwerkea n-
schauten –u nd sich irgendwie un-
ter Generalverdacht fühlten. Be-
zahlt wurden die Kontrolleure aus
demTopfderAG.
CharmanteProtestaktion
Die Geschäftsleute machten es
sich derweil auf einem Liegestuhl
vord em Ladenlokal bequem. Es
ware ine Protestaktion und ein
charmant trotziges Zeichen, dass
die Einzelhändler nicht klein bei-
geben und die Kunstmeile einfach
so ausfallen lassen wollen. Seit
Jahren versucht ein Kreis vonG e-
schäftsleuten, das Zentrum von
Rodenkirchen zu beleben und Be-
sucher anzulocken. Dazu gehören
Aktionen wie Kunstmeile und
Winterzauber und eben auch die
Öffnung der Geschäfte am Sonn-
tag,dienunallerdingsverbotenist.
„Das Signal warr ichtig“, sagt
Wolfgang Behrendt im Nachhin-
ein. Er freut sich über die große
Solidarität der Bürger,d ie trotz
oder gerade wegen der Einschrän-
kungen die Kunstmeile in großer
Zahl besuchten. Sie halten offen-
bar wenig vond er verordneten
Sonntagsruhe, auch das wurde
deutlich. Viele kamen mit Kind
undKegel,schließlichhabenauch
zahlreiche Kinder ihre Kunstwer-
keausgestellt.
Fünf voni nsgesamt 20 Ge-
schäftsinhabernh aben kurzfristig
die Beteiligung an der einge-
schränkten Meile abgesagt. Die
Verärgerung über das ganze Hin
und Her sei zu groß gewesen, sagt
etwaAngelikaZalbertus.
Einen Wachmann ins Geschäft
zustellen,fandsieabwegig.Ande-
re Ladenbesitzer wollten sich auf
Nachfrage nicht äußern. Einige
machen allerdings derAGRoden-
kirchen einen Vorwurf: Der Vor-
stand hätte sich stärker einsetzen
müssen für eineAusnahmegeneh-
migung,hießes.
ZukunftderKunstmeileunklar
Dafür habe es wegen der Recht-
sprechung keine Chance gegeben,
hält Wolfgang Behrendt dagegen.
Das habe ihm auch Oberbürger-
meisterin Henriette Reker so ge-
sagt, die sich ihrerseits „entsetzt“
gezeigt habe über die seltsamen
Auswirkungen des sonntäglichen
Verkaufsverbots. Wieu nd ob die
Kunstmeile im nächsten Jahr
durchgeführtw ird,i st noch nicht
geklärt. Möglicherweise soll die
VernissageaufeinenSamstagoder
Freitagabend verlegt werden. Das
müssenunbeiGesprächenerörtert
werden, sagt Behrendt. Das
Herbstfest und der Winterzauber
auf dem Maternusplatz finden je-
denfalls ohne Sonntagsöffnung
statt.InsiebenanderenStadtteilen
hatderRatdasVerbotzuverkaufs-
offenenSonntagenzurückgenom-
men.InRodenkirchenabernicht.
>Kommentar
Während die Besucher in den Geschäften Kunst betrachten konnten...
...standen Sicherheitskräfte draußen vor den Läden. Fotos: Grönert
KOMMENTAR
ZumVerkaufsverbotauf
derKunstmeile
Souveräner
Protest ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••
H
ausverbot im eigenen La-
denlokal? Es ist traurig,
aber wahr und jedenfalls
mehr als kurios, dass sich die Ge-
schäftsleute gezwungen sahen, ih-
re Räume am Sonntag bei der Er-
öffnung der Kunstmeile nicht zu
betreten. Drinnen tummelten sich
die Künstler und Kunstinteressier-
te sowie ein Wachmann. Die La-
denbesitzer
blieben brav
draußen und
servierten Sekt
und Häppchen.
Das ist souve-
rän, im Gegen-
satz zur ver-
krampften Hal-
tung der Ver-
waltung,diegemäßRatsbeschluss
und wegen einer Klagedrohung
vonVerdi unbedingt den Verkauf
vonT-ShirtsodereinpaarBlumen
verhindernwollte.
Hätten Politik und Verwaltung
nicht ein tolerantes Auge zudrü-
ckenundeineAusnahmebeschlie-
ßen können? Schließlich wurden
die Geschäftsleute sehr kurzfristig
vomS onntagsverkaufsverbot
überrascht.
Monatelang hatten sie sich vor-
bereitet, Geld ausgegeben für die
TeilnahmeanderKunstaktionund
für Werbematerial, um Kunden in
die Geschäfte zu locken, wasa us
SichtderHändlervölliglegitimist.
Und dann bricht –Ä tsch-Bätsch –
dieAussichtaufUmsatzinsichzu-
sammen. Sozialverträglich ist an-
ders.
Die kleinen Einzelhändler in
denVorortenhabenesnichtleicht,
wirtschaftlichgutüberdieRunden
zu kommen, sie stehen unter
Druck.Esistschade,dasssieinih-
remEngagementblockiertwerden
anstattsiezufördern.
KSTA-STADTTEILE@DUMONT.DE ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••
VON
ULRIKESÜSSER
NEUER STANDORT
Nochkeine
Alternativefür
städtischeBühnen
Raderthal. Wäre die denkmalge-
schützteHalleaufdemGroßmarkt
ein geeigneter Ortf ür die Werk-
stätten der städtischen Bühnen?
WalterWortmann,derfürdieFrei-
en Wähler im Stadtrat sitzt, hat
vorgeschlagen, diese Variante zu
prüfen. Er glaubt, dass die Halle
ausreichend Platz bieten könnte,
auch für Proberäume und eine zu-
sätzlichekleinereBühnealsSpiel-
stätte.BislangsinddieWerkstätten
aufmehrereStandorteverteilt,sol-
len aber zusammengeführtw er-
den.DerRathatdenjüngstenPlan,
eine Halle des WDR in Bockle-
münd anzumieten, wegen gestie-
gener Kosten gestoppt. Ein neuer
Standorti st noch nicht gefunden.
Der Großmarkt soll verlagertwer-
den, auf dem Gelände ein neues
Quartier,dieParkstadtSüd,entste-
hen. Die Halle soll dagegen erhal-
ten werden. Wann allerdings eine
Ersatzstandortf ür die Händler ge-
funden ist, scheint ebenfalls noch
nichtabsehbar.(phh)
BRAUCHTUM
Osterfeuerim
Forstbotanischen
Garten
Rodenkirchen.DasgroßeOsterfeu-
er auf der Wiese im Friedenswald
vordemEingangzumForstbotani-
schen Garten soll endgültig den
Winter vertreiben. In jedem zwei-
ten Jahr entfacht die Kölner Forst-
verwaltung zusammen mit den
KölnerJägerndasFeuerimmeram
Ostermontag,diesmalistesder17.
April. Das Brauchtums-Spektakel
beginntum15Uhr,derHolzstapel
wird um 17 Uhr angezündet. Die
JagdhornbläserderJägerschaftge-
ben das musikalische Startsignal.
Vorher und nachher können sich
Interessierte an der rollenden
WaldschuleüberWildtiereaufden
Feldernu nd in denWälderni nfor-
mieren. Die KG Knobelbröder
sorgen für die Bewirtung der Gäs-
te. Der Eintritt ist frei. Der Forst-
botanische Garten ist erreichbar
mitdenBuslinien135und131so-
wie mit der Stadtbahnlinie 16,
HaltestelleRodenkirchen.(süs)
„ImRathausstapelnsichdieBriefemitKritik“
VON PHILIPP HAASER
Marienburg.SeitSeptembergelten
auf manchen Marienburger Stra-
ßen neue Regeln. Versuchsweise
wurdenDurchfahrtengesperrt,die
Ein- und Ausfahrti nd as Villen-
viertel erschwert. Weniger Durch-
gangsverkehr ist das Ziel. Es soll
erreicht werden, noch bevord er
UmbauderBonnerStraßebeginnt.
Das Wohngebiet soll nicht zur
Ausweichstreckew erden. Der
Bürgerverein Bayenthal/Marien-
burg hatte nun zum Stammtisch
eingeladen, um über diesen Ver-
kehrsversuch zu sprechen und Re-
aktionen zu sammeln. Hartmut
Hammer,V orsitzender des Ver-
eins, plädierte aber grundsätzlich
dafür,d ie Zahlen und damit die
Auswertung der Stadtverwaltung
abzuwarten.Errechnetdamit,dass
diese Anfang Juni vorliegen.
„Dann müssen wir daran arbeiten,
dieSchwachstellenauszumerzen“,
sagte er.I hm zufolge sei etwa
VERKEHR NeueRegeln
aufMarienburger
Straßenkontrovers
diskutiert
durchdieSperrungderStraßeAm
Südpark in Richtung Militärring
inzwischensehrvielmehrVerkehr
auf der Leyboldstraße unterwegs.
Besucher des Stammtischs
wünschtensicheinewirksameBe-
ruhigungderPferdmengesstraße.
Das Problem: So richtig zufrie-
denistderzeitniemand.DieEinen
wollen noch stärkere Beschrän-
kungen,anderewünschensichwe-
niger Umwege. Und die Nervosi-
tät auf allen Seiten wächst. Laut-
starkeK ritik kommt aus der Ro-
denkirchener Geschäftswelt. Eini-
ge Händler fürchten, ein Teil der
Marienburger und Bayenthaler
Kundschaft könne ausbleiben,
weil die Autofahrti ni hren Stadt-
teilnunmiteinemUmwegverbun-
den ist. Vond er Leyboldstraße ist
nämlich nur noch das Rechtsab-
biegenaufdenMilitärringerlaubt.
Bis September durften die Auto-
fahrer noch geradeaus in die Kon-
rad-Adenauer-Straße fahren.
Nicht jeder hält die Sorge aller-
dings für realistisch. Manche wür-
den das Überqueren des Militär-
rings sogari nb eide Richtungen
unterbinden. Die Akzeptanz des
Versuchs ist aber sicherlich be-
grenzt. „Im Rodenkirchener Rat-
haus stapeln sich die Briefe mit
Kritik“, berichtete JörgK luse-
mann, der als SPD-Bezirksvertre-
ter den Stammtisch besuchte. Si-
chermüssemanMarienburgerund
Rodenkirchener Interessen in Ein-
klangbringen.Erkannsichaber–
anders als seine Rodenkirchener
Parteifreunde –e ine noch stärkere
TrennungderVerbindungnachSü-
denvorstellen.DieKritikfindeter
teilweise überzogen. Er hält es für
möglich, dass der gesamte Ver-
such deswegen scheitere. Manche
Autofahrer würden sich nicht an
die neuen Regeln halten, manche
das garo ffen kund tun, um ihre
Ablehnung auszudrücken, berich-
tet Klusemann. Ein anderer Besu-
cher des Stammtischs teilt die Be-
obachtung. Es werde nicht genü-
gend kontrolliert, so seine
Schlussfolgerung.Klusemannfor-
dertezumehrkonstruktiverKritik
auf.
Kein„goldenerWeg“
ConstanzeAengenvoort, wie Klu-
semann Mitglied im Bezirksparla-
ment, ist wenig zuversichtlich,
dass alle Interessen berücksichtigt
werden können: „Den goldenen
Wegw ird es nicht geben“, sagte
die CDU-Vertreterin vord en
Stammtischbesuchern. Kritik an
einzelnen Maßnahmen wie der
AbbiegevorschriftanderLeybold-
straße sei sicher berechtigt. Sie
vermutet, dass viele der mit den
neuen Regelungen zufriedenen
Anlieger sich nicht zu Wort mel-
den. Einig waren sich die Anwe-
senden aber immerhin im Grund-
satz, dass Durchgangsverkehr im
Wohngebiet nichts zu suchen hat.
HartmutHammerwiederholtesei-
ne Forderung, den Verteilerkreis
zu ertüchtigen, um für flüssigen
Verkehrzusorgen.
Zahlreiche Schilder weisen auf die Neuregelungen hin. Fotos: Haaser Manche Straßen sind gesperrt.
NOTIERT ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••
Innenstadt.D er Autor Deva Manick
lädt am Dienstag, 11. April, 20 Uhr,
zu Lesung und Vortrag aus seinem
Buch „Im Glashaus“ ins Kulturcafé
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Protest bei Sekt und Häppchen
RODENKIRCHENER KUNSTMEILE KurioseRegelunglocktSonntagvieleBesucheran
VONSUSANNEKREITZ (TEXT)
UNDMAXGRÖNERT (FOTOS)
Rodenkirchen. Oberbürgermeiste-
rin Henriette Reker bezieht klar
Stellung: „Ich wäre auch gerne
zum Einkaufen hergekommen“,
sagt sie zur Eröffnung der 15. Ro-
denkirchenerKunstmeileimSom-
mershof.DerAndrangistgroß,sie
hatMühe,ansRednerpultzukom-
men. Es sei schön, dass es so voll
sei, „dass man sich hier durch-
wurschtelnmuss“.AuchWolfgang
Behrendt vond er veranstaltenden
Aktionsgemeinschaft Rodenkir-
chen, freut sich über den zahlrei-
chenBesuch,„dasMedieninteres-
sehatunsgutgetan“,gibterzu.
ImVorfeldhatteesheftiggekri-
selt im Kölner Süden, das Verbot
der verkaufsoffenen Sonntage
stieß auf wenigVerständnis. Don-
nerstag früh entscheiden dann die
beteiligten Geschäftsleute (Res-
taurants, Bistros und Hotel waren
ja nicht betroffen), zu öffnen, Be-
sucher aber vord erTür zu begrü-
ßen. Im Laden dürfen sich nur die
KünstlerundWachmänneraufhal-
ten. Reker verspricht fürs nächste
Jahr,„ als Verwaltung alles sehr
sorgfältig“ zu prüfen, diesmal ha-
be man sich der „Rechtsprechung
unterwerfen“ müssen. Kuratorin
AlexaJansenhälteinPlädoyerfür
die Kunst gerade in unsicheren
ZeitenundübtheftigKritikander
sogenannten Familienfeindlich-
keit („Ich habe selbst zwei Kin-
der.“) einer Sonntagsöffnung. Zu-
malauchvieleKinderundJugend-
liche zu den Ausstellerng ehören,
die nun ihren Elternz eigen kön-
nen,wassiegeleistethaben.
DerschwarzeBlockmitdenro-
ten Firmenlogo trifft sich wenig
späteraufdemMaternusplatz,Re-
ne Baaden weist seine Security
ein, gibt letzte Verhaltensmaßre-
geln.DagmarBätzistderMannan
ihrerSeitenichtunlieb,unterdem
Titel „Kölner Schätze“ zeigt sie
bei Juwelier Behrendt ungewöhn-
liche Stadtansicht, Kohle-Zeich-
nungen mit auf Büttenpapier ge-
nähtem Stoff. Auf die Schätze in
den Vitrinen hat der Wachmann
einscharfesAuge.
Solche Probleme hat Helmut
Stürtznicht.Erstelltseine„Litera-
turbilder“ im Bistro Épi am Ma-
ternusplatz aus, er musste nur bei
der Hängung seiner Arbeiten ein
wenig improvisieren. Das schöne
Wetter kommt Doris Pechers Prä-
sentation von„ Treibgut aus Köln
und Sylt“ gelegen, das Sylter
Eiscaféistgutbesucht.Etwasirri-
tierts ind dagegen Gäste des Res-
taurants „La Buona Tavola“, weil
die Flanierer nicht nur Arbeiten
vonG isela Kampffmeyerg ucken,
sondernauchaufdieTeller.
Von2 5E inzelhändlernb eteili-
gen sich 20 an derAktion, die an-
derenhattenSorgeumihrzumeist
kleinteiliges Sortiment, da hätte
ein Security-Mann nicht gereicht.
Nicht mal den hat MarionWenge,
sie stellt ihre Bilder,d ie sich alle
mit dem Meer beschäftigen, auf
dem Bürgersteig und denTreppen
zu Köttgen Hörakustik aus. Wie
viele hatte sie für Sonntag einen
Sekt-Empfang geplant, erst Don-
nerstagerfuhrsie,dassdieFiliale,
die ihr das gesamte Schaufenster
leergeräumt und auch in den Räu-
men viel Platz zur Verfügung ge-
stellthat,geschlossenbleibt.
„Verkauft wird eigentlich nur
währendderVernissage“,weißsie
ausErfahrung,alsohatsiekleinere
Arbeiteneingepacktundhofftauf
Laufkundschaft. Für die Künstle-
rinwäreesdoppeltärgerlich,denn
die Woche über hat sie, wie die
meisten, keine Zeit, im Laden zu
stehen.„DasistjaeinWitz,wasdie
Mussdraußenbleiben:WolfgangBehrendtgenießtdieSonne,überdieSchätzedrinnenwachtReneBaaden.
FürdieTeilnehmerdes„OffenenAteliers“derDiakonieMichaelshovenistdabeiseindasWichtigste.
Das Programm
ZurKunstmeile(bis8.April)ge-
hörteinumfangreichesKultur-
programm,eineAuswahl:Mitt-
woch,5.April,15bis18Uhr:Vi-
deoinstallationmitUwe
Schwarzkamp,Kapellchen,
Steinstraße.
Donnerstag,6.April,10bis12
Uhr:FührungmitderKuratorin
AlexaJansen,TreffpunktVita
VerdeNaturkost,SürtherStraße
2(Anm.:kunstmeile-rodenkir-
chen@alexajansen.com).
Freitag,7.April,18.30bis21Uhr:
Workshop„FreiesExperimen-
tieren“mitAnjaFärber,Hotel
Gertrudenhof(Anm.:anja-faer-
ber@auf-ihre-eigene-art.de)
Verkauft wird
eigentlich nur während
der Vernissage
MarionWenge
da gemacht haben“, empörts ich
Roswitha Wessig, die gerade vor-
bei geht und legt gleich noch ein
deftiges Schimpfworth interher.
„Dasistnochzartausgedrückt.“
Dabeisein ist wichtig, das gilt
zumBeispielfürdieBewohnerdes
Caritas-Altenzentrums St. Mater-
nus.Erstmalszeigensiefast50Ar-
beiten zumThema „Leben“. Spaß
am Kreativenv ermitteln die Bei-
träge“ des „Offenen Ateliers“ in
der Diakonie Michaelshoven, zu
sehen im Sommershof wie auch
die Studien vonS portsfrauen und
Sportsmänner vonS chülerinnen
und Schülernd er Gesamtschule
Rodenkirchen.
Ein Sonntag im Zeichen der
Kunst,mitangeregtenGesprächen
in der Sonne, bei Sekt und Häpp-
chen. Verkauft werden durfte nur
die Kunst, da hätte es dieAusstel-
ler sicher gefreut, wenn die Inha-
berderGeschäftedaseinoderan-
dere Kleidungsstück weggepackt
odereinpaarBlumentöpfebeiseite
geräumthätten.
SportistThemaanderGesamtschuleRodenkirchen.
FREIZEIT
Anmeldenzum
Fußballturnier
derSüdstadt
Südstadt/Poll. Das „Internationale
Südstadt-Fußballturnier“ auf den
Poller Wiesen findet in diesem
Jahr zum dritten Mal statt. Am
Sonntag,28.Mai,tretengemischte
Teams aus der Südstadt gegenein-
anderan.DasTurnieristdemPro-
test gegen Fremdenfeindlichkeit
und Rassismus gewidmet. In den
vergangenen Jahren hatten sich
mehrere Flüchtlings- und viele
Theken- und Freizeitmannschaf-
tenbeteiligt.AbsofortisteineAn-
meldungmöglichimgriechischen
Restaurant Dialog, Alteburger
Straße26.(phh)
Mit dem Bus
zur Schule
spazieren
VONALENA STAFFHORST
Rodenkirchen.E in „Walking Bus“
soll künftig durch Rodenkirchen
rollen –o der besser gesagt mar-
schieren: Bei dem „Bus auf Bei-
nen“ läuft jeweils ein Elternteil
denWegzurEMA-undzurGrün-
gürtelschule ab und sammelt an
vorher festgelegten Haltestellen
die Schüler ein. „Mit der Aktion
wollen wir gleich zwei Gedanken
umsetzen“,erklärtWolfgangBeh-
rendt,VorsitzenderderAktionsge-
meinschaft Rodenkirchen. „Zum
einenistesunswichtig,denAuto-
verkehr vord er Schule zu mini-
mieren. Zum anderen ist es aber
auch aus medizinischer Sicht gut,
denn ein Spaziergang vord er
Schule bringt den Blutkreislauf in
Bewegung.“
Wogenau die einzelnen Linien
langführen,wiedieEinteilungder
Elterng eplant wird und ob man
sich vorher anmelden muss –d as
alles muss noch geklärtw erden.
Fest steht aber,d ass das Projekt
schonnachdenOsterferienstarten
soll. „Hauptsächlich ist es natür-
lich für die Erstklässler interes-
sant“, sagt Behrendt, dessen Frau
Silvia sich als Schulpflegschafts-
vorsitzende der Grüngürtelschule
um die Umsetzung kümmert.
„Nach den Osterferien wollen wir
schon mal Erfahrungen sammeln,
damit wir im neuen Schuljahr mit
denneuenErstklässlerndannrich-
tigdurchstartenkönnen.“
Bisdahingeltees,verschiedene
Routen abzulaufen und zu schau-
en, welche Strecken am sinnvolls-
ten sind. „Wir brauchen natürlich
auch einen Zeitplan, damit die
Schüler auch rechtzeitig in der
Schule ankommen“, sagt Beh-
rendt. „Zudem sind wir noch auf
der Suche nach einer Firma, die
uns Haltestellenschilder sponsern
würde.“ Die Resonanz der Eltern
sei schon jetzt sehr positiv, viele
seienbereit,sichzubeteiligen.„Es
ist natürlich auch eine Erleichte-
rung, wenn man den Schulweg
statttäglichnureinmalinderWo-
cheablaufenmuss.“
PROJEKT „Bus auf
Beinen“ soll nach den
Osterferien starten
Schreiben Sie uns!
MöchtenSieunsSchnapp-
schüsseausIhremVeedelschi-
cken?GibtesVeränderungenim
VierteloderProbleme,vonde-
nenSieunsberichtenwollen?
WollenSiederRedaktionAnre-
gungenundKritikzukommen
lassenoderLeserbriefezuArti-
kelnausdenStadtteilenformu-
lieren?DannschickenSieder
Stadtteil-RedaktioneineE-Mail:
ksta-stadtteile@dumont.de
ICH LEBE GERN IN
DER SÜDSTADT
…undzwaramChlodwigplatz
–dennhiergibtesfreundliche
undoffeneMenschenwoman
hinsieht,außerdemeinegute
Infrastruktur.Allerdingskönn-
temandenneugestalteten
Platznochmehrbeleben,in-
demmanaufderFreiflächein
derMittePlätzefüreinCafé
einrichtet.(pet)
RolandBrosch,53Jahre
NOTIERT ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••
Südstadt.DieStadtverwaltung
lässtamUbierringamDonnerstag,
13.April,dieStümpfevonzwei
kürzlichgefälltenBäumenabfrä-
sen.DiebeauftragteFirmasetztfür
dieArbeiteneinSicherheitsfahr-
zeugein.Deshalbmussjeweilseine
FahrspurdesUbierringskurzfristig
gesperrtwerden,außerdement-
stehtLärm.(ksta)
Neustadt-Süd.DerGehwegder
HeinsbergstraßeimAbschnittzwi-
schenZülpicherStraßeundKyff-
häuserstraßemusssaniertwerden.
DiebeauftragteFirmawirddortbis
zum13.AprilinmehrerenBauab-
schnittentätig.EskommtzuEin-
schränkungenfürAutofahrer,Rad-
fahrerundFußgänger.DieHausein-
gängebleibendurchFußgänger-
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Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Rodenkirchen       Seite 9
RODENKIRCHEN BRAUCHT 
VERKAUFSOFFENE SONNTAGE!
VIEL KUNST, VIELE BESUCHER, ABER IRRITATIONEN WEGEN DES 
VERKAUFSVERBOTES BEI DER 15. RODENKIRCHENER KUNSTMEILE
Im Besuchsdienst „DUO“ – Schöne 
Stunden für Menschen mit vielen 
Besuchern, Kunst aus allen Berei-
chen, die Händler vor ihren Läden 
und Wachpersonal mit dem Künst-
ler im Laden: das war das äußere 
Zeichen des Vernissage-Sonntags 
der diesjährigen Kunstmeile. Die 
Redaktion will nicht selbst groß 
auf die Vorkommnisse eingehen, 
deshalb lassen wir drei (vier) Per-
sonen zu Wort kommen, die direkt 
beteiligt waren.
Alexa Jansen ist die Kuratorin der 
Kunstmeile. Sie zog folgendes 
Fazit: „Besonders positiv an der 
Kunstmeile 2017 waren die hohen 
Besucherzahlen und das große 
Interesse an der Kunst. Fast alle 
Künstler haben mehrere Arbeiten 
verkauft und konnten gute Kontak-
te knüpfen. Auch dass die Ober -
bürgermeisterin Henriette Reker 
mit mir am Vernissage-Sonntag 
VIER Stunden lang die unter -
schiedlichsten Ausstellungsorte 
besucht und dort intensiv mit Ein-
zelhändlern und Künstlern disku-
tiert hat, ist hervorzuheben. Aber 
auch während der Laufzeit-Woche 
waren immer wieder viele Besu-
cher mit dem Katalog in der Hand 
unterwegs – auch von außerhalb 
Kölns. Für viele Kunstfreunde ist 
die Rodenkirchener Kunstmeile 
mittlerweile zu einem festen Ter-
min geworden. Schon jetzt gibt es 
viele interessante Künstlerbewer-
bungen für das nächste Jahr.“
Der Vorsitzende der Aktionsge -
meinschaft Rodenkirchen, Wolf -
gang Behrendt, äußerte sich fol-
gendermaßen: „In diesem Jahr 
war die Kunstmeile deutlich bes-
ser besucht als in den vergange -
nen Jahren, was natürlich auch 
am guten Wetter lag. Obwohl wir 
nicht verkaufen durften, haben 
wir die Läden trotzdem geöffnet 
und gezeigt, dass uns die Kunst tat-
sächlich am Herzen liegt. Mit un-
serem Verhalten haben wir auch 
den Politikern gezeigt, dass es eine 
vernünftige gesetzliche Regelung 
geben muss. Es geht nicht, dass 
die Gewerkschaft VER.DI so eine 
Veranstaltung ein paar Tage vor -
her per einstweiliger Verfügung 
absagen kann. Die Bevölkerung 
hat ein Interesse am verkaufsof -
fenen Sonntag, in den Niederlan-
den und Belgien ist jeder Sonntag 
verkaufsoffen, und das 52 Mal im 
Jahr. Da sind die Politiker im Land 
gefordert, denn die Gesetzgebung 
ist Ländersache. Leider tut sich ja 
zurzeit im Land gar nichts, denn es 
ist Wahlkampf und Mitte des Mo-
nats wird gewählt. Dann ist Som-
merpause, und bis die sich dann 
gefunden haben und der politi-
sche Alltag wieder eingetreten ist, 
ist das Jahr vorbei. Deshalb glaube 
ich nicht, dass wir in diesem Jahr 
noch einmal die Chance auf einen 
verkaufsoffenen Sonntag bekom-
men. Deshalb planen wir für den 
Antikmarkt im Herbst und für un-
seren Winterzauber erstmal ohne. 
Für nächstes Jahr werden wir wie-
der kämpfen, und ansonsten läuft  
es mit den Aktivitäten des Vereins 
für und in Rodenkirchen eigentlich 
prima!“ In der Politik unterwegs 
Damen-Vierer bei der Vernissage. Von links Petra Walterscheidt, Anja 
Senff, Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Monika Roß-Belkner 
(CDU).
Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes beim Redaktionsbesuch in den 
Verlagsräumen mit Mona Fenske (links), Hedwig Thielen und Jürgen 
Fenske.
Gruppenbild in der Bilderbogen-Redaktion. Von links Henriette Reker, 
die beiden Fotografinnen Mona Fenske und Hedwig Thielen, Ulrich 
Soenius und Alexa Jansen.
Bemerkenswerte Ausstellung in der Sparkasse am Maternusplatz. Fo-
tograf Joachim Rieger stellte Bilder vom Rhein von der Quelle bis zur 
Mündung aus, Chef Thilo Bendokat (rechts) war begeistert.

Seite 10       Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Rodenkirchen
ist Lorenz Deutsch. Er ist hier im 
Kölner Süden der Landtagskandi-
dat der Freien Demokraten und 
sagte folgendes zum Bilderbo-
gen: „Das kurzfristige Verbot von 
Ladenöffnungen zur Kunstmeile 
am 2. April war eine Schwächung 
des lokalen Einzelhandels und hat 
vielen Familien die Möglichkeit 
genommen, entspannt Rodenkir -
chen zu entdecken und in Ruhe 
das vielfältige Angebot von tollen 
Geschäften zu nutzen. Gerade die 
attraktiven kleineren Zentren mit 
ihrer inhabergeführten Struktur 
brauchen besondere Gelegenhei-
ten, um in der Konkurrenz zur City, 
Amazon und niederländischen 
Outlets zu bestehen. Ich hätte mir 
gewünscht, dass die Stadtverwal-
tung den Ausgang der Klage von 
VER.DI abwartet und nicht im vor-
auseilenden Gehorsam schon von 
sich aus Fakten schafft. Auch die 
verwirrende Kommunikation, die 
Händlern sogar verboten hat, im 
eigenen Laden anwesend zu sein, 
war unmöglich. Die Oberbürger -
meisterin hat nun angekündigt, 
sich für verkaufsoffene Sonntage 
einzusetzen. Wir Freien Demokra-
ten werden sie daran erinnern!“
NACH-
KARNEVALISTISCHES
NACH-
KARNEVALISTISCHES
Die „Große Rodenkirchener Karnevals-Gesellschaft“ lädt zur Jah-
reshauptversammlung ein. Die findet statt am Dienstag, 9. Mai, 
ab 19 Uhr in der Gaststätte „Hinger d`r Heck“ in Rodenkirchen, 
Wilhelmstraße 58. Da in diesem Jahr keine Neuwahlen anste -
hen, gibt es die Berichte der einzelnen Ressorts, die Entlastung 
von Schatzmeister und Gesamtvorstand sowie die Termine für 
das laufende Jahr und die kommende Session.
Schon gewählt haben die Mitglieder der Kölner Karnevalsgesell-
schaft „Blomekörfge“. Präsident ist jetzt Reinhold Masson, 1. 
Vorsitzender Dietmar Teuber. Geschäftsführer ist Dietmar Sch-
mitt, Schatzmeister Bernhard Schilde und Literat Volker Hoch-
feld. Weil der Senatspräsident jetzt Präsident ist, wurde auch 
der Senatsvorstand vom „Blomekörfge“ neu gewählt. Erstmals 
wurde mit Uschi Teuber eine Frau an die Senatsspitze einer Fa-
miliengesellschaft gewählt. Ihr stehen Hans Kürten als Vize und 
Bernhard Schilde als Senats-Schatzmeister zur Seite.
Gewählt haben auch die Mitglieder des Musikkorps der Weißer 
Karnevals-Gesellschaft „Kapelle Jonge“. Mit Christoph Mießlin-
ger als 1. Corpsleiter, Nicole Kirchmann als 2. Corpsleiter, Fred 
Kamke als 1. Kommandant, Markus Fischer als 2. Kommandant, 
Helene Dowidat als Zeugwart und Anja Rühle als Notenwart 
wurden neue Persönlichkeiten zum Vorstand gewählt. Der neue 
Vorstand dankte seinen Vorgängern für die langjährige und erst -
klassige Vorstandsarbeit und wünschte ihnen für die Zukunft in 
den Reihen des Korps weiterhin nur das Beste. (ht).
Die „Große Rodenkirchener Karnevals-Gesellschaft“ lädt zur Jah-
reshauptversammlung ein. Die findet statt am Dienstag, 9. Mai, 
ab 19 Uhr in der Gaststätte „Hinger d`r Heck“ in Rodenkirchen, 
Wilhelmstraße 58. Da in diesem Jahr keine Neuwahlen anste -
hen, gibt es die Berichte der einzelnen Ressorts, die Entlastung 
von Schatzmeister und Gesamtvorstand sowie die Termine für 
das laufende Jahr und die kommende Session.
Schon gewählt haben die Mitglieder der Kölner Karnevalsgesell-
schaft „Blomekörfge“. Präsident ist jetzt Reinhold Masson, 1. 
Vorsitzender Dietmar Teuber. Geschäftsführer ist Dietmar Sch-
mitt, Schatzmeister Bernhard Schilde und Literat Volker Hoch-
feld. Weil der Senatspräsident jetzt Präsident ist, wurde auch 
der Senatsvorstand vom „Blomekörfge“ neu gewählt. Erstmals 
wurde mit Uschi Teuber eine Frau an die Senatsspitze einer Fa-
miliengesellschaft gewählt. Ihr stehen Hans Kürten als Vize und 
Bernhard Schilde als Senats-Schatzmeister zur Seite.
Gewählt haben auch die Mitglieder des Musikkorps der Weißer 
Karnevals-Gesellschaft „Kapelle Jonge“. Mit Christoph Mießlin-
ger als 1. Corpsleiter, Nicole Kirchmann als 2. Corpsleiter, Fred 
Kamke als 1. Kommandant, Markus Fischer als 2. Kommandant, 
Helene Dowidat als Zeugwart und Anja Rühle als Notenwart 
wurden neue Persönlichkeiten zum Vorstand gewählt. Der neue 
Vorstand dankte seinen Vorgängern für die langjährige und erst -
klassige Vorstandsarbeit und wünschte ihnen für die Zukunft in 
den Reihen des Korps weiterhin nur das Beste. (ht).
Spiegelkabinett in der Bilderbogen-Redaktion beim Bilderkauf. Fotos 
von Helmut Thielen.
Zwei Grundschüler haben sich an der Kunstmeile beteiligt und boten 
ihre Bilder an. Landtagskandidat Oliver Kehrl erstand eine Deutsch-
land-Fahne für acht Euro.
REITSPORTVEREIN 
LÄDT ZUM „TAG DER 
OFFENEN TÜR“
Am Sonntag, den 21. Mai, von 11 
bis 16 Uhr, öffnet der Reitsport -
verein Rodenkirchen seine Tür für 
alle Pferdeliebhaber und solche, 
die es werden möchten. Jeder, der 
sich dafür interessiert, ist herz-
lich eingeladen. Für die Kleinsten 
gibt es Ponyreiten, Elemente aus 
dem Reitunterricht werden ge -
zeigt, und für das leibliche Wohl 
wird mit Kaffee, Kuchen, Gegrill-
tem und Getränken gesorgt. Der 
Reitsportverein Rodenkirchen hat 
sein Vereinsgelände mit Reithalle 
an der L300 Richtung Sürth in der 
Nähe des Forstbotanischen Gar -
tens. Weitere Infos: www.rsv-ro-
denkirchen.de. (ht).
BLÄCK-FÖÖSS – 
DIE VIERTE
Es ist mal wieder soweit: nach den 
letzten drei Konzerten jeweils An-
fang Dezember gibt es nächsten 1. 
Dezember das vierte Konzert der 
Fööss in der Aula: diesmal in neuer 
Besetzung.
Die Veranstaltungsagentur Ho-
kus-Pokus (Marcus Becker, Ralf 
Duschat und Thorsten Kläs) setzt 
das erfolgreiche Format auch in 
diesem Jahr fort, diesmal in Ko-
operation mit dem Bilderbogen.
Man darf sich aber auch schon 
jetzt auf Gäste und einen stim-
mungsvollen Abend mit schö-
nem Rahmenprogramm freuen: 
Mitwirken wird traditionell der 
Schulchor unter Leitung von Oliver 
Müllenbach und der Mann mit der 
Flitsch, J.P . Weber. Die Preise blei-
ben unverändert: ab 29.90 Euro ist 
man dabei. Karten gibt es bei Ge-
tränke Duschat auf der Ringstraße 
45 in Rodenkirchen. Einlass am 1. 
Dezember ab 18 Uhr, Konzertbe -
ginn 19 Uhr. (ht).

Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Rodenkirchen       Seite 11
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ständig geschult, so wie unser 
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Rebe, Jahrgang, Wein – zwischen 
all seinen Flaschen ist Milos 
Vucelja ganz in seinem Element. 
Der 59-jährige berät, rennt und 
räumt zwischen 
meterlan-
gen Wein-
regalen und Hunder-
ten von Flaschen. Die 
französischen Weine 
liebt er besonders. 
Milos Vucelja hat sie 
viele Jahre als Somme-
lier in der gehobenen 
Gastronomie empfoh-
len und serviert. Gern 
teilt er sein Profi  wis-
sen, immer charmant, 
niemals aufdringlich. 
Er empfi  ehlt Wein 
nicht nur gerne, er hat dafür 
auch gute Argumente. Welchen 
Wein zur Maispoularde, welchen 
Wein zum Fisch. Kein Problem 
Milos Vucelja, greift   ins Regal. 
Sterne-Gastronomie weiß der 
Sommelier des Jahres, was die 
Leute über Wein wissen wollen. 
Er vermittelt seine Geschmacks-
idee des Weines mit der passen-
den Geschichte. Anfänger und 
Profi  s, Milos Vucelja berät mit 
der gleichen Leidenschaft  . Ein-
fach fragen! 
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MELDUNG IST NATÜRLICH ERFORDERLICH.
Genuss ist sein Thema. Gerne 
bietet er die ganze Bandbreite 
edler Tropfen an. Aber immer 
angemessen und niemals abge-
hoben. Nach vielen Jahren in der 
UNSER SOMMELIER, MILOS VUCELJA, HILFT IHNEN GERNE BEI DER WEINAUSWAHL!
WILLKOMMEN IM WEINPARADIES
Milos Vucelja, Sommelier aus Leidenschaft  .
KULTUR.FRÜHLING@RODENKIRCHEN – 
WINE-TIME – FRÜHLINGSMARKT
AKTIONSGEMEINSCHAFT UND BÜRGER-
VEREINIGUNG LADEN IM MAI ZU DREI EVENTS 
UND EINEM GROSSEN KULTURPROGRAMM EIN
Viel los in Rodenkirchen und Um-
gebung im Monat Mai. Aktions-
gemeinschaft und Bürgervereini-
gung laden zum „Kulturfrühling“ 
mit zahlreichen Veranstaltungen 
ein, die Aktionsgemeinschaft  
mit dem Roten Punkt bietet den 
Interessierten zusätzlich einen 
(neuen) Wein-Event am 12. bis 
14. Mai und einen 
Frühlingsmarkt (wie 
gehabt) mit Verkauf 
von Mode, Schmuck, 
Kunst, Design, einem 
Gartenparadies und 
kulinarischen Köstlich-
keiten an.
Der neue Wein-Event 
heißt „Wine-Time“ 
und wird von Freitagabend bis 
Sonntagabend auf dem Maternus-
platz veranstaltet. Die von Sponso-
ren für solche Veranstaltung ange-
schafften Häuschen kommen zum 
Einsatz, in der Regel werden Wein 
und zum Wein passende Köstlich-
keiten angeboten. Einige Winzer 
bauen ihre Stände auf, es kommen 
aber auch örtliche 
und andere regionale 
Anbieter zum Einsatz. 
Auf dem Platz selbst 
gibt es keine Bühne, 
das Kulturangebot im 
Ort ist breit gefächert. 
Aus dem Angebot: 
am Samstag, 13. Mai, 
gibt es von 11 bis 14 
Uhr zum Beispiel im 
Kindergarten von 
St. Maternus in der 
Augustastraße 22 
einen Tag der 
Offenen Tür 
mit Kin-
der-Floh-
markt.  
In der 
Aula des 
Rodenkir -
chener Gymnasiums 
wird der Karneval 
der Tiere von der 
Kammeroper Köln 
Wolfgang Behrendt ist Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Roden-
kirchen. Foto: Thielen.

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VERANSTALTUNGEN 
IM MATERNUS
Auch in diesem Monat gibt es 
im Maternus-Seniorencentrum  
wieder einige Angebote für jun-
ge und junggebliebene Senio-
ren/innen von innen und außen. 
Den Anfang macht der Ökume -
nische Bibelgesprächskreis mit 
Professor Dr. Harald Kundoch, 
der am Freitag, 5. Mai, um 16 
Uhr, auf dem Programm steht. 
Teilnahme hier wie bei allen an-
deren Angeboten kostenfrei.
Am Dienstag, 9. Mai, trifft sich 
um 15 Uhr wieder die Erzähl-
runde in kölscher Mundart bei 
Kaffee und Kuchen im Restau-
rant des Maternus Senioren-
centrums, Hauptstraße 128. 
Gleichfalls am 9. Mai findet ein 
Konzert statt. Um 18 Uhr spielen 
Piotr Schiller und Tomasz Myszk 
klassische Stücke, die speziell für 
Marimba und Xylophon umge-
schrieben wurden.
Der Ärztevortrag „Kleiner Ring, 
große Wirkung: Neues Verfah-
ren gegen Sodbrennen“ mit Dr. 
Sven Oliver Gellersen am Diens-
tag, 23. Mai, um 18 Uhr, wurde 
vom Forum des Antonius-Kran-
kenhauses organisiert. Am Mitt -
woch, 24. Mai um 18 Uhr, steht 
noch der Seniorentanz mit der 
Tanzschule Thyssen auf dem Pro-
gramm. (ht). 
VORTRAG & DISKUSSION: 
DEMOKRATIE UNTER 
DRUCK  
Freiheit ist eine elementare 
Grundlage der Demokratie. 
Wenn die Demokratie in Gefahr 
ist, dann auch die Freiheit. Dar -
um geht es Josip Juratovic, MdB 
aus Heilbronn und Integrations-
beauftragter der SPD-Bundes-
tagsfraktion, in seinem Vortrag, 
der am Donnerstag, 4. Mai, um 
19 Uhr, im Kunstzentrum der Mi-
chael-Horbach-Stiftung, Worm-
ser Straße 23, 50667 Köln, statt -
findet: „Demokratie unter Druck 
– Wie wir Freiheit und Solidarität 
verteidigen können“.
Darüber unterhält er sich mit Elfi  
Scho-Antwerpes, MdB, die an-
schließend als Moderatorin die 
Publikumsdiskussion leiten wird. 
Für die Einladung an ihren Bun-
destagskollegen hat die Kölner 
SPD-Abgeordnete und Bürger -
meisterin einen besonderen Ort 
ausgewählt: Im Kunstzentrum 
der Michael-Horbach-Stiftung 
werden zurzeit ausgewählte 
Fotografien zum Thema „Sehn-
sucht“ gezeigt. Die Sehnsucht 
nach Freiheit wird in etlichen 
Motiven thematisiert. 
Die Ausstellung „Sehnsucht“ ist 
vom 1. Mai bis 31. Juli mittwochs 
und freitags von 15:30 bis 18:30 
Uhr sowie sonntags von 11 bis 14 
Uhr geöffnet. (ht). 
gegeben (Erwachsene 10 Euro, 
Kinder 5 Euro), ab 18 Uhr spielt im 
Bistro verde die Gruppe „Tutti san-
ti“, und im Kapellchen ab 19 Uhr 
die Country-Formation „Hardin“, 
beide bei freiem Eintritt.
Am Sonntag, 14. Mai, gibt es be -
gleitend zum „Wine-Time“ um 15 
Uhr eine Erwachsenenführung 
durch Finkens Garten, Fried-
rich-Ebert-Straße 49, um 16 Uhr 
ein Familienkonzert zum Mutter -
tag mit der Musikschule Nadja 
Schubert in der Erzengel-Micha-
el-Kirche im Michaelshoven und 
um 18 Uhr im Gemeindesaal der 
Erlöserkirche ein Klavierkonzert 
mit Stücken, die ausschließlich von 
Frauen komponiert wurden.
Der Frühlingsmarkt findet am 
Donnerstag, 25. Mai (Christi Him-
melfahrt) und Freitag, 26. Mai auf 
dem Maternusplatz statt. Hier 
werden wie schon im letzten Jahr 
teils außergewöhnliche Mode und 
Schmuck, Kunst und Design, ein 
Gartenparadies sowie kulinari-
sche Köstlichkeiten angeboten.
Bleib der Kultur-Frühling@Ro-
denkirchen.de. Die ersten An-
gebote fanden schon Ende April 
statt. Besonders aufmerksam 
machen wollen wir auf folgen-
de Veranstaltungen: am Mon-
tag, 8. Mai, 19.30 Uhr „Jazz am 
Montag“ mit Wolfgang Behrend 
& friends sowie Hans Günther 
Adam im Brauhaus Quetsch, 
Hauptstraße 7, Eintritt frei. Am 
Donnerstag, 11. Mai, 19 Uhr 
gibt es in der Maternus-Apo-
theke Kabarett „Vor der Theke, 
hinter der Theke“ mit Annette 
Neubauer. Eintritt frei.
Am Montag, 15. Mai, 20 Uhr, 
gibt es im Clubhaus des Ruder-
vereins von 1877 Big Band Jazz. 
Es spielt das „Ballroom-Syndi-
kat“, Eintritt 12 Euro, Vorver -
kauf bei Juwelier Behrendt, 
Maternusstraße. Am Dienstag, 
16. Mai, gibt es ab 20 Uhr im Ka-
pellchen Chormusik mit „O-Ton 
Süd“. Eintritt frei. Und am Don-
nerstag, 18. Mai folgt um 19 Uhr 
in der Erzengel-Michael-Kirche 
in Michaelshoven eine musi-
kalische „Hafennacht“. Es gibt 
maritime Lieder, Eintritt frei. 
Am Freitag, 19. Mai, heißt es 
ab 20 Uhr im Atelier von Ger -
da Laufenberg, Mühlenweg 
3, „Quartetto insieme“, Töne, 
Worte, Souveniers & Chanson 
mit Klaus dem Geiger, Barbara 
Sauer, Christine Kaulbach, Ste -
fan Kaiser und Marcus Sauer. 
Eintritt frei, um eine Spende 
wird gebeten. 
Zu diesen drei Veranstaltun-
gen im Mai gibt es auch einen 
schönen Flyer, auch erkennbar 
am roten Punkt. Hier kann man 
alles in Ruhe ansehen und sich 
dann die passenden „Mai-High-
lights“ für sich selbst aussu-
chen. (ht).

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Homburgerstr.
Rheinstraße
Oststraße
Walther-Rathenau-Straße
Mettfelder Straße
Gudrunstraße
Sürther Straße
Gustav-Radruchstr.
Adamstraße
Mittelstraße
Schillingsrotter Straße
Gunterstraße
Nibelungenweg
Wilhelmstraße
Augustastraße
Barbarastraße
Kirchstraße
Hauptstraße
Weißer Straße
Ringstraße
Brückenstraße
Maternusstraße
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Homburgerstr.
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Rheinstraße
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Walther-Rathenau-Straße
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Mettfelder Straße
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78
42-43
50-51
52-53

DORFGEMEINSCHAFT SÜRTH E.V. 
Besonders förderungswürdig gemäß Vereinsregister 10433                      St.-Nr. 219/5881/0566 
Vorsitzende  Geschäftsführer   Schatzmeisterin Bankverbindung 
Bettina Leitner  Marlies Klein  Sandra Klein Sparkasse KölnBonn 
Rudolf-Buch-Str. 5   Ober Buschweg 14  Kierberger Str. 100 IBAN: DE91 3705 0198 
50999 Köln-Sürth  50999 Köln-Sürth  50321 Brühl 1004 2826 51 
Tel. 02236 / 339861 Tel. 02236 / 961528  Tel. 02232 / 1505444 COLSDE33XXX    
   
 
 
 
  
Geschäftsstelle der Dorfgemeinschaft Sürth e.V. 
       Ober Buschweg 14, 50999 Köln-Sürth 
. 
 
    
 Stadt Köln 
Amt für öffentliche Ordnung 
Willy-Brandt-Platz 3 
50679  Köln                     Köln, 29. Aug. 2017/13.12.2017 
 
 
 
Per Mail 
 
 
 
 
Verkaufsoffene Sonntag 2018 
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
 
in der Anlage sende ich Ihnen die Ergänzung –nach Rücksprache mit Herrn Reichardt 
von der IHK Köln- zum Antrag/bzw. Vorschläge für den verkaufsoffene Sonntag für 
2018 im Ortsteil Sürth. 
 
Wir haben uns mit den Geschäftsleuten auf den 10.Juni 2018 – 6. Marktplatzfest 
mit Garagenflohmarkt im ganzen Ort geeinigt und den 09. Dez. 2018  -   
17. Weihnachtsmarkt auf dem Sürther Marktplatz gestrichen. 
 
Weitere Erläuterungen siehe Anlage. 
 
Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne unter E-Mail: 
marlieskleinsuerth@web.de 
oder Mobil 0151-19065250 zur Verfügung. 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
Dorfgemeinschaft Sürth e.V. 
Marlies Klein

Ermittlung der Voraussetzungen gemäß § 6 Absätze 1 und 4 Ladenöffnungsgesetz (LÖG NRW) der für die Ordnungsbehördliche Verord-
nung zum Offenhalten von Verkaufsstellen in den Kölner Stadtteilen für das Jahr 2018 benannten Termine und Anlässe: 
Stadtteil / Antragsteller: 
 
Köln-Sürth – Dorfgemeinschaft Sürth e.V.      
 
Beantragter Termin: 
 
10. Juni 2018  
 
Anlassbezeichnung: 10. Juni  2018 – Marktplatzfest mit Flohmarktstände auf dem Sürther Marktplatz und Garagenfloh-
markt im Ortsteil Sürth (verkaufsoffener Sonntag)

Anlassbeschreibung und Begründung: 10. Juni 2018 – Zum 6. Mal findet das Marktplatzfest mit Aufbau von  Flohmarktständen auf dem 
Sürther Marktplatz statt. Gleichzeitig wird im ganzen Ort ein Garagenflohmarkt stattfinden. Zu er-
warten sind (wetterabhängig) ca. 750 Veranstaltungsbesucher auf den ganzen Tag und Ort ver-
teilt. Das beigefügte Fotomaterial gibt einen Eindruck über die Besucherströme (Anhang). 
Es steht für diesen Anlass einer Aufbaufläche von ca. 1600 m² für die Marktstände zur Verfügung. 
Demgegenüber kommen für den Einzelhandel 10 Ladenöffnungen mit einer Fläche von ca. 1000 m² 
in Betracht. Nach Berechnungen der IHK Köln sind mit ca. 455 Einkaufsbesucher an einem     
verkaufsoffenen Sonntag zu rechnen (E-Mail von der IHK Köln). 
Im Ergebnis hat das Marktplatzfest mit Flohmarktständen prägenden Charakter und nicht die   
Ladenöffnung.

Nachweis durch den Antragsteller über den 
zu erwartenden Besucherstrom (erbracht 
durch): 
Für das Marktplatzfest hatten wir im Durchschnitt immer 60-70 Anmeldungen für die Stände auf 
dem Marktplatz, jetzt kommt zusätzlich der Garagenflohmarkt hinzu. Der Besucherstrom beläuft 
sich auf ca. 750 Besucher  (Fotomaterial) 
 
 
Vom Antragsteller prognostizierte Besucher-
ströme:  
 
Diese Anmeldungen sehen wir auch für 2018 gegeben bzw. höher. 
Prognose der Besucheranzahl: 10. Juni 2018  -  ca. 750

Von der Verwaltung auszufüllen: 
Antragseingang: 
 
      
 
 
Bewertung: 
 
1. Die Veranstaltung entspricht der gesetzlichen Voraussetzung, da die Veranstaltung für sich genommen eine hinreichende Attraktivität en t-
faltet und dadurch einen über die prägende Wirkung der Ladenöffnung hinausgehenden Besucherstrom erwarten lässt. (Positiv) 
 
☐ 
 
2. Die Veranstaltung entspricht der gesetzlichen Voraussetzung, da die Veranstaltung für sich genommen eine hinreichende Attraktivität en t-
faltet und dadurch einen über die prägende Wirkung der Ladenöffnung hinausgehenden Besucherstrom erwarten lässt. Weiterhin sind 
Sonntagsöffnungen in den einzelnen Stadtteilen und „Veedeln“ zu genehmigen, wenn die (teilweise schon traditionellen) Veranstaltungen 
hinreichend große Besucherströme anziehen. (Positiv) 
 
☐ 
 
3. Die Veranstaltung kann aufgrund der veränderten rechtlichen Situation nicht genehmigt werden. Unter Berücksichtigung der Intention des 
§ 6 Abs. 1 LÖG NRW, ist zu erwarten, dass die Öffnung des großen Möbelhauses, die Besucherströme anzieht und nicht die geplante 
Veranstaltung. (Negativ) 
 
☐

Dem Antrag kann entsprochen werden:   ☐ 
Dem Antrag kann nicht entsprochen werden: ☐ 
 
 
*Die Anlassbegründungen wurden vollinhaltlich einschließlich Rechtschreibung und Interpunktion übernommen. Lediglich die Formatierung 
wurde angepasst.

Ermittlung der Voraussetzungen gemäß § 6 Absätze 1 und 4 Ladenöffnungsgesetz (LÖG NRW) der für die Ordnungsbehördliche Verord-
nung zum Offenhalten von Verkaufsstellen in den Kölner Stadtteilen für das Jahr 2018 benannten Termine und Anlässe: 
Stadtteil / Antragsteller: Lindenthal,  
Ring Lindenthaler Geschäftsleute e.V. 
 
Beantragter Termin: 
 
So, 10.06.2018 
 
 
Anlassbezeichnung: 
 
4. Tag der Nostalgie

Anlassbeschreibung und Begründung: 
 
Zum 4. Mal in Folge soll am Sonntag, den 10.06.2018 der Tag der Nostalgie in Lindenthal stattfinden. 
Auf dem Karl-Schwering-Platz und entlang der Dürener Straße wird wieder eine große Zahl von his-
torischen Automobilen, Nutzfahrzeugen und Motorrädern gezeigt. Die drei beliebtesten Oldtimer wer-
den durch eine große Besucherbefragung ermittelt und mit dem "Lindenthal Pokal" ausgezeichnet. 
Die Teilnehmer an der Befragung nehmen ihrerseits an einer Verlosung von Preisen teil, die von den 
Lindenthaler Gewerbetreibenden gestiftet werden. Den Höhepunkt und Abschluss bildet ein A uto-
Corso über die Dürener Straßen, den Karl-Schwering-Platz und angrenzende Straßen. 
Für nostalgische Musik sorgt eine D ixie-Band, die wieder über die Dürener Straße und den Karl -
Schwering-Platz zieht. 
In vielen Geschäften können die Besucher am Tag der Nostalgie mit D-Mark bezahlen. Darüber hin-
aus werden die Gewerbetreibenden das Thema Nostalgie wieder mit individuellen, kreativen Ideen 
unterstützen, z.B. durch nostalgische Mitarbeiter-Kleidung, besondere Dekoration, historische Ange-
bote, Speisen und Getränke. 
Organisatorisch stellt der beliebte Tag der Nostalgie mit seiner Oldtimer -Ausstellung und -Parade 
eine große Herausforderung dar. Die Sperrung einer ausreichenden Zahl an Parkplätzen für die Old-
timer ist an einem normalen Werktag schwer möglich. Auch eine Oldtimer-Parade lässt sich ohne 
große Verkehrsbehinderung nur an einem Sonntag durchführen. Und schließlich haben viele Oldti-
merbesitzer nur an einem Sonntag Zeit, mit ihrem Fahrzeug für Stunden in Lindenthal zu verweilen.

Nachweis durch den Antragsteller über den 
zu erwartenden Besucherstrom (erbracht 
durch): 
Für die Dürener Straße ergibt die Passantenfrequenzmessung aus dem Retailbericht B-Lagen 
Köln 2015 der Firma Larbig & Mortag Immobilien GmbH eine Zahl von 856 Passanten je Stunde. 
Daraus lässt sich ableiten, dass an einem Sonntag mit fünfstündiger Öffnung der Geschäfte 
4.280 Einkaufsbesucher zu erwarten sind. Damit ergibt sich eine erste Näherungsgröße für die 
zu vergleichenden Besucherströme. 
Eine Zählung der Veranstaltungsbesucher an den Tagen der Nostalgie in den zurückliegenden 
Jahren wurde leider nicht durchgeführt. Auch die zahlreichen Pressemeldungen nennen leider 
keine konkreten Besucherzahlen.  
Anhand der nachfolgenden Informationen soll jedoch der prägende Charakter des „Tages der 
Nostalgie“ belegt werden und die Zahl der Veranstaltungsbesucher nachvollziehbar und plausi-
bel geschätzt werden.  
Diese Vorgehensweise, anhand von qualitativen Daten den prägenden Charakter einer Veran-
staltung zu belegen, wird vom Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG) 
anerkannt. Auf einer Informationsveranstaltung am 21.06.2017 mit dem OVG Münster beim Mi-
nisterium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-
Westfalen erläuterten die OVG Richter Details ihrer Rechtsprechung (Information hierzu von 
Herrn Philip Reichardt, IHK Köln). Nach Aussagen der OVG Richter ist es zulässig, dass der prä-
gende Charakter einer Veranstaltung beispielsweise anhand von Presseberichterstattungen der 
letzten Jahre, Berichten des Ordnungsamtes über vergangene Veranstaltungen, Sicherheitskon-
zepten für die geplante Veranstaltung, Aussagen über Straßensperrungen, Verkehrs- und Park-
raumkonzepten als auch anhand von der Art und dem Umfang der Veranstaltungsbewerbung be-
legt werden kann. In seinem jüngsten Urteil (Entscheidungsdatum 07.12.2017 I Aktenzeichen 4 
B 1538/17) bekräftigt das OVG diese Sichtweise. 
Auf einige Punkte möchten wir im Folgenden eingehen:  
Werbemittel: Im Jahr 2017 wurden 6000 Stimmkarten /Flyer und 170 Plakate DIN A2/ DIN A3 
produziert. (Nachweis: Rechnung der Druckerei). Damit wird die Veranstaltung bei einem breiten 
Publikum lokal als auch überregional beworben.

Flächen/ Sperrungen: Im Jahr 2017 wurden Halteverbotszonen im Bereich von 76 Parkplätzen 
an der Dürener Straße sowie im Bereich des gesamtem Karl-Schwering-Platzes eingerichtet. Ein 
großer Teil der Dürener Straße und der gesamte Karl-Schwering-Platz werden somit von dem 
Fest geprägt. Zur Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer wurde zur Auflage gemacht, die Rad-
wege komplett zu sperren, was wiederum ein Hinweis auf die hohen Besucherzahlen ist. (Nach-
weis: Genehmigung der Stadt Köln).  
Presseberichte: Kölner Stadtanzeiger, Kölnische Rundschau und der Kölner Wochenspiegel 
haben in jedem Jahr mit Vor- und Nachberichterstattung inkl. Bildern über den Tag der Nostalgie 
geschrieben. (Nachweis: Pressemeldungen) 
Fotomaterial: Fotomaterial aus den Jahren 2015, 2016 und 2017 zeigen deutlich die hohe Zahl 
an Besuchern und Oldtimern beim Tag der Nostalgie. Die Bürgersteige entlang der Dürener und 
auch der Karl-Schwering-Platz waren deutlich stärker gefüllt als an normalen Einkaufstagen. 
(Nachweis: Fotos).  
Überregionale Bedeutung: Der Tag der Nostalgie zieht auch Oldtimer-Fahrer und -Freunde 
über die Kölner Stadtgrenzen hinaus an. Fotos zeigen beispielsweise Oldtimer aus Aachen. 
Im Ergebnis der dargestellten Fakten ist festzuhalten, dass der Tag der Nostalgie prägenden 
Charakter hat und nicht die Ladenöffnung im Vordergrund steht. Die Ladenöffnung hat lediglich 
Annexcharakter. 
 
Vom Antragsteller prognostizierte Besucher-
ströme:  
 
Alle o.g. Informationen zeigen auch ohne konkrete Passantenzählung an den vergangenen Ta-
gen der Nostalgie, dass die Veranstaltung „Tag der Nostalgie“ deutlich mehr Besucher anzieht 
als die Zahl der durchschnittlichen Einkaufsbesucher von 4.280 in einem vergleichbaren Zeit-
raum von fünf Stunden. Wir rechnen daher mit einem Besucherstrom von mindestens 7.000 bis 
9.000 Personen.

Von der Verwaltung auszufüllen: 
Antragseingang: 
 
      
 
 
Bewertung: 
 
1. Die Veranstaltung entspricht der gesetzlichen Voraussetzung, da die Veranstaltung für sich genommen eine hinreichende Attraktivität ent-
faltet und dadurch einen über die prägende Wirkung der Ladenöffnung hinausgehenden Besucherstrom erwarten lässt. (Positiv) 
 
☐ 
 
2. Die Veranstaltung entspricht der gesetzlichen Voraussetzung, da die Veranstaltung für sich genommen eine hinreichende Attraktivität ent-
faltet und dadurch einen über die prägende Wirkung der Ladenöffnung hinausgehenden Besucherstrom erwarten lässt. Weiterhin sind 
Sonntagsöffnungen in den einzelnen Stadtteilen und „Veedeln“ zu genehmigen, wenn die (teilweise schon traditionellen) Veranstaltungen 
hinreichend große Besucherströme anziehen. (Positiv) 
 
☐ 
 
3. Die Veranstaltung kann aufgrund der veränderten rechtlichen Situation nicht genehmigt werden. Unter Berücksichtigung der Intention des 
§ 6 Abs. 1 LÖG NRW, ist zu erwarten, dass die Öffnung des großen Möbelhauses, die Besucherströme anzieht und nicht die geplante 
Veranstaltung. (Negativ) 
 
☐

Dem Antrag kann entsprochen werden:   ☐ 
Dem Antrag kann nicht entsprochen werden: ☐ 
 
 
*Die Anlassbegründungen wurden vollinhaltlich einschließlich Rechtschreibung und Interpunktion übernommen. Lediglich die Formatierung 
wurde angepasst.

Die Oi.erbü rgermeisterin
32
Stadt Köh - Amt für öffentliche Ordnung
OttmatrPohl-Platz 1, 51 103 Köln
Ring Lindenthaler Geschäftsleute e.V
z. H. herrn Georg Hempsch
Classen-Kappelmann-Str. 36
Amt für öffentliche Ordnung
Straßen- und Grünflächennutzungen, Veranstaltungsservice
Stadtbezirk 2-9
Kalk Karree
Ottmar-Pohl-Plalz 1, 51 1 03 Köln
Auskunft Herr Atzrodt, Zimmer 2G12
Telefon 0221 221 -26824, Telefax 0221 221 -27 838
E-Mail strassennutzungen@stadtkoeln.de
lnternet www.stadt-koeln.de
Sprechzeiten
Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr
und nach Vereinbarung
50931 Köln
KVB Linien 1, 9, 159
Haltestelle Kalk Post (nicht rollstuhlgerecht)
Haltestelle Kalk Kapelle (rollstuhlgerecht) und Linie 150
Haltestelle Kalk-Karree (rollstuhlgerecht)
S-Bahn S 12, S 13, RB 25
Haltestelle Trimbornstraße (nicht rollstuhlgerecht)
lhr Schreiben Mein Zeichen Datum
22.05.2017 327t20-At 06.06.2017
Anordn unq einer straßenve hrsrechtlichen Maßnahme
und Ausnahmegenehmigunq
Sehr geehrter Herr Hempsch,
antragsgemäß werden hiermit gemäß § 45 Abs.1 der Straßenverkehrsordnung (StVO) die
nachfolgend aufgeführten, zur ordnungsgemäßen Durchführung des ,,Nostalgietages 2017"
in Köln-Lindenthal, Karl-Schwering-Platz am 10.06.2017 sowie der aufgeführten Parkplätzen
in der Dürener Straße erforderlichen, verkehrslenkenden Maßnahmen angeordnet:
- Einrichtung einer Halteverbotszone im Bereich Karl-Schwering-Platz zwischen Dürener
Straße und Frangenheimstraße im Bereich von 8 Parkständen mit jeweils 2 Verkehrszei-
chen (VZ) 283 SIVO (absolutes Halteverbot) mit links- bzw. rechts weisendem Pfeil und
dem Hinweis,,am 10.06.2017 von 09.00 Uhr bis 20.00 Uhr "
- Einrichtung von Halteverbotszonen im Bereich
-Dürener Straße 80 a
- Dürener Str. 98
- Dürener Str. 100
- Dürener Str, 111
- Dürener Str. 1 17
- Dürener Str. 1 18
- Dürener Str. 123-131
-Dürener Str. 128-130
-Dürener Str. 132
- Dürener Str. 142
- Dürener Str. 143
- Dürener Str. 150
- Dürener Str. 153-155
. Dürener Str. 164
- 2 Parkflächen
- 2 Parkflächen
- 2 Parkflächen
- 1 Parkfläche
- 1 Parkfläche
- 2 Parkflächen
- 3 Parkflächen
- 2 Parkflächen
- 2 Parkflächen
- 2 Parkflächen
- 1 Parkfläche
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- 1 Parkfläche
Die Amter und Dienststellen der Stadtverualtung finden Sie unterwww.stadt-koeln.de. Fragen zu den Dienstleistungen der Stadt Köln beant-
worlel lhnen montags - freitags von 7 - 18 Uhr das Bürgertelefon unter der einheitlichen Behördenrufnummer 115 oder 02211221-0
t2

Die Oberbürgermeisterin
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- Dürener
- Dürener
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- Dürener
- Dürener
- Dürener
- Dürener Str.165 a
- Dürener Str. 165 b
- Dürener Str. 168
- Dürener Str. 176-178
- Dürener Str.182-184
- Dürener Str. 186
- Dürener Str. 187
- Dürener Str. 189
- Dürener Str. 190
- Dürener Str. 192-194
- Dürener Str. 193-197
- Dürener Str. 199-203
- Dürener Str. 200
- Dürener Str. 206
- Dürener Str. 211-213
- Dürener Slr.212
- Dürener Str.214
- Dürener Str. 217-219
- Dürener Slr.222
- Dürener Str.223
- Dürener Slr.224-226
- Dürener Str. 225
- 1 Parkfläche
- 1 Parkfläche
- 2 Parkflächen
- 3 Parkflächen
- 1 Parkfläche
- 1 Parkfläche
- 1 Parkfläche
- 1 Parkfläche
- 1 Parkfläche
- 1 Parkfläche
- 2 Parkflächen
- 1 Parkfläche
- 2 Parkflächen
- 1 Palfläche
- 4 Parkflächen
- 2 Parkflächen
- 1 Parkfläche
- 2 Parkflächen
- 2 Parkflächen
- 1 Parkfläche
- 2 Parkflächen
- 1 Parkfläche
- 2 Parkflächen
- 1 Parkfläche
- 1 Parkfläche
- 2 Parkflächen
- 1 Parkfläche
- 2 Parkflächen
- 1 Parkfläche
- 2 Parkflächen
- 1 Parkfläche
- 1 Parkfläche
- 2 Parkflächen
- 2 Parkflächen
Str. 228
Str. 229
Str. 233
Str. 234
Str. 235
Str. 236
Str. 237
Str. 238
Str. 239
Str. 243
Slr.244
Str. 253
mit jeweils 2 Verkehrszeichen (VZ) 283 SIVO (absolutes Halteverbot) mit links- bzw. rechts
weisendem Pfeil und dem Hinweis,,am 10.06.2017 von 09.00 Uhr bis 20.00 Uhr "
Der Fahrradweg ist an ieder Einmündung in Fahrtrichtung mit VZ 600 SIVO und dem Zusatz
,,Fahrradfahrer bitte Fahrbahn benutzen" zu sperren.
Des Weiteren wird lhnen hiermit gem. § 46 SIVO die Ausnahmegenehmigung erteilt, diesen
Bereich zum Abstellen von Oldtimern für lhre o.g. Veranstaltung zu nutzen.
Auflaqen
1. Die Verkehrszeichen sind auf Kosten des Erlaubnisnehmers zu beschaffen und an o'g
Ort aufzustellen.
2. Die Verkehrszeichen 283 SIVO sind mindestens 72 Stunden vor Gültigkeit an o.g. Ort
aufzustellen.
t3

Die Oberbürgermeisterin
Seite 3
3, Die Verkehrszeichen sind unmittelbar nach der Veranstaltung, spätestens innerhalb von
3 Werktagen, zu entfernen. Nicht entfernte Gegenstände werden nach Ablauf des o. g.
Zeitraums auf Kosten des Anordnungs- bzw. Erlaubnisnehmers durch die Stadt Köln ent-
fernt.
4. Eventuell entstehende Schäden hat der Veranstalter nach Ende der Nutzung auf eigene
Kosten unverzüglich zu beseitigen.
5. Der Erlaubnisnehmer übernimmt die Verkehrssicherungspflicht und haftet für alle Perso-
nen-, Sach- und Vermögensschäden, die im Zusammenhang mit der Einrichtung der Hal-
teverbotszone bzw. der Veranstaltung entstehen. Die Stadt Köln ist von allen Schadens-
ersatzansprüchen freizustellen.
6. Den Weisungen der örtlichen Sicherheitsstellen (Polizei, Feuerwehr) sowie meiner Be-
auftragten ist unbedingt und sofort Folge zu leisten.
7. Diese ordnungsbehördliche Erlaubnis ist am Veranstaltungsort bereitzuhalten und auf
Verlangen den mit der Überwachung des Straßenverkehrs beauftragten Personen zur
Überprüfung vorzulegen.
Gebührenbescheid
Für die ordnungsbehördliche Erlaubnis werden nach der Gebührenordnung für Maßnahmen
im Straßenverkehr vom 26.10.1984 (Bundesgesetzblatt l, Seite 865) i.d.F.d. 16. Verordnung
zur Anderung der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr vom 16.11.2001
(Bundesgesetzblatt l, Seite 3110) und nach der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung
des Landes Nordrhein-Westfalen (AVwGebO NW vom 03.07.2001, GV NW, Seite 262) - in
der jeweils gültigen Fassung - die nachstehend aufgeführten Gebühren erhoben:
GebOSt (Gebühren-Nr. 263, Ziffer 1) 80,00 €.
Den o.g. Betrag i.H.v. 80,00 € bitte ich unter Angabe der Personenkonto-Nummer (PK-Nr.)
630.404.330.825 bis zum 05.07.2017 auf das Konto der Stadtkasse Köln, IBAN:
DE673705019800931 42974 BIC: COLSDE33XXX zu überuveisen
Bei Zahlungsverzug werde ich die Gebühren nach den Vorschriften des Verwaltungsvollstre-
ckungsgesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen zwangsweise beitreiben lassen' Werden
bis zum Ablauf des Fälligkeitstages Gebühren/Auslagen nicht entrichtet, so ist gem. § 18
Abs. 1 des Gebührengesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen für jeden angefangenen
Monat der Säumnis ein Säumniszuschlag von eins vom hundert des auf volle fünfzig Euro
abgerundeten rückständigen Beitrages zu erheben.
Rechtsbehelfsbeleh ru ns
Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Klage vor dem
Venvaltungsgericht Köln, Köln, erhoben werden.
Hinweise:
Die Klage kann schriftlich, zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle oder in
elektronischer Form eingereicht werden. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte unmittelbar
an das Verwaltungsgericht.
l4

Die Oberbürgermeisterin
Seite 4
Mit freundlichen Grüßen
lm Auftrag
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Atzrodt

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Der Mehrgenerationen-Trimm-Parcours
im Inneren Grüngürtel ist einen Ausflug wert
Die sogenannte Insider-Stadtfüh-
rung durch Ehrenfeld zeigt den
Stadtteil von einer ganz besonde-
ren Seite. Am Samstag, 16. April,
treffen sich Interessierte um
15 Uhr auf dem Marktplatz vor
der Kapelle St. Mariä Himmel-
fahrt, Geisselstraße 1. Von da aus
geht es über die „Kreativmeile“ bis
hin zum alten Luftschutzbunker.
Die Teilnehmer entdecken die
industrielle Vergangenheit Ehren-
felds und erhalten Insider-Tipps.
Die Teilnahme kostet 15 Euro.
Anmeldung und Infos unter:
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Veedels Geflüster
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Bild: Belibasakis
Erlebnistour
34 QUER DURCH KÖLN Donnerstag,14.April 2016 Kölner Stadt-Anzeiger
„Nächstes Jahr fahren die Oldtimer durchs Viertel“
HenningMoeller,VorsitzenderdesRingsLindenthalerGeschäftsleute,überdenerfolgreichenTagderNostalgieinLindenthalamSonntag
Herr Moeller,a mS onntagh aben die
Lindenthaler Geschäftsleute den
Tagd er Nostalgie veranstaltet, unter
anderem haben Sie Oldtimer ausge-
stellt. Wiei st die Veranstaltung von
den Bürgern angenommen worden?
DerTagh at alle unsere Erwartun-
gen übertroffen. Zu den vonu ns
angekündigten 65 Oldtimernk a-
men noch unzählige Autoliebha-
ber dazu. Am Ende hatten wir
mehrals400OldtimeraufderDü-
rener Straße. Bei den Oldtimer-
BesitzernhattesichunsereVeran-
staltungoffenbarvorherherumge-
sprochen.DazukamdastolleWet-
ter,dawardieDürenerStraßevon
13bis18Uhrknackevoll.
Sie haben einen Pokal für den
schönsten Oldtimer ausgelost. Hat
jemand aus demVeedel gewonnen?
362 Besucher haben über das
schönste Auto abgestimmt, die
ZettellagenindenGeschäftenaus.
AmEndehateinPackard,eineArt
amerikanischerRollsRoyce,Bau-
jahr 1933, vond enen es nur noch
wenige Modelle auf derWelt gibt,
gewonnen. Der Besitzer kam aus
Frechen.
Haben sichd ann vor allem Männer
in Lindenthal die Nasen an den Au-
tos platt gedrückt?
Würdemanden-
ken( lacht). Es
waren aber auch
vieleFrauenund
Kinder,d ie ge-
guckthaben.
Beim Tagd er
Nostalgie durften
die Besucher in
den Geschäften
ausnahmsweise auchm it D-Mark
zahlen. Haben das manche tatsäch-
lichg emacht?
Ja. Mindestens sieben Geschäfte
haben mich nachträglich angeru-
fen und gefragt, wo sie das alte
Geld denn umtauschen können.
Dasgehtmittlerweilenurnochbei
derBundesbank.
Wies ind Sie auf die Idee gekommen,
den verkaufsoffenen Sonntagm it
dem Nostalgie-Motto zu verknüp-
fen?
Die Idee war, eine auf Lindenthal
gemünzte, hochwertigeAktion zu
kreieren.Wirhabeneinekaufkräf-
tige Klientel, das passte also wie
dieFaustaufsAuge.
Werden Sie das Motto im nächsten
Jahr wiederholen?
Auf jeden Fall. Dann wollen wir
die Idee sogarn och ausweiten. Es
wäre toll, wenn die Oldtimer
durchs Viertel fahren, es einen
ConcoursD’Elegancegibt.
Einigev erkaufsoffene Sonntage in
der Stadt sind von Kürzungen betrof-
fen. Auch Ihre?
Wirg ehen davona us, dass unsere
nicht gestrichen werden. Wirh a-
ben einen verkaufsoffenen Sonn-
tag Ende November im Zusam-
menhang mit dem Weihnachts-
markt. Die Street Galleryw ird
wohlimSeptemberstattfinden.
Das Gespr äch führte
Sarah Brasack Hunderte Oldtimer warteten am Sonntagi nL indenthal auf Bewunderer.F oto: Grönert
Moeller
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Donnerstag,7.April 2016KölnerStadt-Anzeiger QUERDURCHKÖLN 31
Leichtbauhalle am Butzweilerhof
INTEGRATION BisEndedesJahreswerdenfasttausendPlätzefürFlüchtlingeinOssendorfeingerichtetsein
VON HERIBERT RÖSG EN
Ossendorf.Fast tausend Plätze für
Flüchtlinge wird der Stadtteil Os-
sendorf bis zum Endes des Jahres
haben. In Kürze werden die ersten
Bewohner in eine umgebaute Ge-
werbehalle an der Mathias-Brüg-
gen-Straßeeinziehen.Bürgerwur-
den jetzt im Forumd es Montesso-
ri-Gymnasiums an der Rochus-
straße über die aktuellen Projekte
imStadtteilaufgeklärt.AnderMa-
thias-Brüggen-Straße entstand ei-
ne Notunterkunft mit Schlafkojen
fürmaximal250Menschen.„Dün-
ne Trennwände, die jedoch aus
Brandschutzgründen nicht bis zur
Hallendecker eichen, verschaffen
ein wenig Schutz der Privatsphä-
re“, erklärte Josef Ludwig. Leiter
desWohnungsamts.
Im Ossendorfer Gewerbegebiet
Am Butzweilerhof gibt es an der
Köhlstraße bereits ein Heim für
männliche Flüchtlinge. Aus der
Ehrenfelder Willkommensinitiati-
ve hat sich inzwischen ein kleiner
KreisvonHelferinnenzusammen-
gefunden,derdieBewohnerregel-
mäßig besucht und unterstützt.
Ebenfalls ausschließlich Männer
wohnen in einer kürzlich bezoge-
nen Container-Anlage an der
Heinrich-Rohlmann-Straße. Sie
bietet Platz für maximal 150 Per-
sonen.
Noch im Planungsstadium sind
dieUnterkünfteandenStandorten
Wilhelm-Schreiber-Straße und
Butzweilerhofallee. In Sichtweite
des historischen Flughafengebäu-
des Butzweilerhof ist der Bau ei-
ner Leichtbauhalle vorgesehen.
Die eingezäunte Anlage soll 400
Menschen Platz bieten. „Wir ha-
ben vor, am Butzweilerhof auch
Schulunterricht zu ermöglichen“,
sagte Josef Ludwig. Es sei zuneh-
mendschwieriger,Flüchtlingskin-
der in den Vorbereitungsklassen
der Kölner Schulen unterzubrin-
gen. Ludwig rechnet damit, dass
das Leichtbau-Projekt im Oktober
bezugsfertig sein könnte. Vom
Bau einer Leichtbauhalle auf dem
Sportplatz an der Grundschule
Wilhelm-Schreiber-Straße ist die
Verwaltunginzwischenabgerückt.
DasGrundstückistzuklein.Statt-
dessen ist nun eine Containersied-
lung für etwa3 0Familien geplant.
EineAnwohnerinitiative,d ie nach
eigenen Angaben bereits 700 Un-
terschriften gegen den Bau einer
Leichtbauhalle gesammelt hatte,
begrüßt diese Lösung. Man wolle
jedoch an den Planungen beteiligt
werden. So werde imViertel mehr
Akzeptanzerzeugt,sagteeinSpre-
cher in der Bezirksvertretung Eh-
renfeld. Hier hatten Bürger eine
Anfrage zur geplanten Unterkunft
gestellt. Ludwig sagte damals zu,
dass es auch in der Planungsphase
Bürgerinformationen geben wer-
de. Die nächsteVeranstaltung fin-
det am Mittwoch, 13. April, 19
Uhr,i nd er Aula der Grundschule
Wilhelm-Schreiber-Straßestatt.
Wirh aben vor,am
Butzweilerhof
Schulunterricht zu
ermöglichen
Josef Ludwig
Das Innered er Leichtbau-Unterkunft in Ostheim; in ähnlicher Größe
wirdamButzweilerhofgeplant. Archivfoto:Hennes
AKTION
Tagd er Nostalgie
mitOldtimernin
Lindenthal
Lindenthal. Durch die Geschäfte
bummeln und dabei in Erinnerun-
gen an vergangene Zeiten schwel-
gen:DazuhabenBesucherderDü-
rener Straße einen Sonntagnach-
mittag lang Gelegenheit. Am 10.
April öffnen an der Lindenthaler
Einkaufsmeile von1 3b is 18 Uhr
die Geschäfte, während an der
Straße und am Karl-Schwering-
PlatzausgestellteOldtimernostal-
gisches Flair verbreiten. Unter an-
deremwirdeinluxuriöserPackard
aus dem Baujahr 1933 zu sehen
sein. Die Besucher des „Tags der
Nostalgie“, so der Name der Ver-
anstaltung des Rings Lindenthaler
Geschäftsleute, können per
Stimmzettel ihren Lieblingsoldti-
mer auswählen. Am Karl-Schwe-
ring-Platz findet um 18 Uhr die
Verleihung des „Lindenthal-Po-
kals“ an die Besitzer der drei be-
liebtesten Ausstellungsstücke
statt. Wera bstimmt, wird automa-
tisch Teilnehmer einer Tombola.
Zeitgleich mit der Pokalübergabe
werden die Gewinner gezogen.
Neben der Oldtimerausstellung
gibt es weitere Programmpunkte,
diedieBesucherindieVergangen-
heit versetzen: Im Café Hirsch
spielteineBandnostalgischeLive-
Musik. Und werm öchte, kann mit
D-Mark bezahlen: Alle Geschäfte
tauschendieMark2:1gegenEuro.
VieleräumenzudemspezielleRa-
batteein.(se)
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Ohne Schlagloch
durch den Park
SANIERUNG DiestarkbeschädigteFahrbahn
derOssendorferStraßewirdinstandgesetzt
VON HERIBERT RÖSG EN
Neuehrenfeld/Bilderstöckchen.Der
WegdurchdenBlücherparkistfür
Radfahrer stellenweise eine holp-
rige Angelegenheit. Besonders
schlaglochträchtig ist der Ab-
schnitt der alten Ossendorfer Stra-
ße, die bis zum Bau derAutobahn
vorr und 50 Jahren sogarn och für
Autos freigegeben war. Sie liegt
zwischendenFußball-undTennis-
plätzenunddemeigentlichenPark
mitLiegewiesen,WeiherundSpa-
zierwegen.
DasabersollschonbaldderVer-
gangenheit angehören. Im Mai, so
hofft GeorgT kotz vond er Pla-
nungsabteilung desAmts für Stra-
ßen und Verkehrstechnik, sollen
sämtliche Arbeiten an der Straße
durch den Park beendet sein. „Das
istnatürlichvonderWitterungab-
hängig,dochbislanggehteszügig
voran“,sagtTkotz.
Viel Sorgfalt verwenden die
Straßenbauer darauf, die gepflas-
terten Regenrinnen aus Grauwa-
ckez ub eiden Seiten der Straße
wiederherzustellen.AmEndesoll
siefastsoaussehenwiebeiderEr-
öffnungdesParksvormehrals100
Jahren.
AsphaltdeckebiszumGürtel
Zwischendiebeidengepflasterten
Streifen kommt eine glatte As-
phaltdecke.SiereichtvonderEin-
mündung am Parkgürtel in Höhe
der Rhein-Energie-Hauptverwal-
tung bis zur Einmündung der
Müngersdorfer Straße im Bereich
der Tennisanlage. Somit erhält
auch das Park-Entree am Parkgür-
tel, wo sich mehrere Auto-Stell-
plätzeeinerKleingartenanlagebe-
finden,eineAsphaltdecke.
Die rund 150 000 Euro teure
Baumaßnahme ist Teil des städti-
schen Radwegeprogramms. Nach
Fertigstellung wird die Ossendor-
fer Straße jedoch auch für alle an-
deren Verkehrsteilnehmer –a ußer
fürAutofahrer–freigegeben.
VielSorgfalt:PflastererbeiihrerArbeitimBlücherpark. Foto:Rösgen
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DieFaszinationvergangenerZeiten
OldtimerwarenAnziehungspunktamzweiten„TagderNostalgie“rundumdieDürenerStraße
„NächstesZielisteinAuto-Korso“
INHALT
•••••••••••••••••• •••••••••••••••• •••••••
VONHOLGERHOECK
LINDENTHAL. Ein schwelge-
rischesLächelnzeichnetesich
deutlichimGesichtvonHans-
Georg Lückesa us Rodenkir-
chenab,alserden1967erMus-
tang in seinem lime-goldenen
LackaufdemKarl-Schwering-
Platzentdeckte.„Soeinenhab
ich auch mal gefahren.Mann,
da kommenb eim Betrachten
jagleichganzvieleErinnerun-
gen zurück“, sagte der Be-
triebswirtzuseinemSohnund
dachte still an seine Jugend-
zeit in der Epoche von Rü-
schenhemden und Minirock
zurück. Auch der knallrot
leuchtendeAlfaRomeoSpider
1300, ein Ford Thunderbird
oder der exakt 50 Jahre alte
BMW700LSCoupélocktendie
Besucherdes„TagsderNostal-
gie“aufdenPlatzunddieStra-
ßenrundumdieDürenerStra-
ße. Um Fachwissen mit den
stolzenBesitzernderlegendä-
ren Oldtimer auszutauschen
oder schüchterneB licke ins
Wageninnerezuriskieren.
DerKerpenerMeinradFeld-
hoffhattefürseinendunkelro-
tenPackard1001sogareineei-
geneAbsperrungundeinDach
fürseinSchmuckstückorgani-
siert. „Der Wagenk ostete in
seinemBaujahr1933etwa4000
Dollar,heuteisterrund120000
Eurowert“,erläutertederDip-
lom-Ingenieur dem interes-
siertenPublikum.
Bei guten Witterungsbedin-
gungen und für Fahrten zu
Oldtimer-Treffen holt der
RentnerdenPackard,derseit
acht Jahren in seinem Besitz
ist,ausderGarageundgenießt
dievorbeiziehendeLandschaft
bei einer Höchstgeschwindig-
keit von 100 km/h. „Ich habe
mir vor kurzem noch einen
zweitenPackardzugelegt,der
noch ein Jahr älter ist. Hier
muss ich jedoch noch einige
Arbeiten am Motor vorneh-
men, bevor dieser fahrtüchtig
ist.“
DiefaszinierendeOldtimer-
Show war bei der Neuauflage
des Nostalgie-Tags, den der
„RingLindenthalerGeschäfts-
leute“(RLG)e.V.imvergange-
nenJahrinsLebenrief,derma-
gische Anziehungspunkt des
Frühjahrsfests für Anwohner
und Gewerbetreibende. Doch
dieZeitsollteauchdurchwei-
tere Angebote zurückgedreht
werden.
„In allen Geschäften wird
heute die D-Mark als Zah-
lungsmittel akzeptiert.Es gibt
musikalische Evergreens und
nostalgische Attraktionen vor
denFachgeschäftenundGast-
ronomien,diezudemverschie-
dene Aktionenu nd Rabatte
bieten“, sagte Bettina Spill-
mann, stellvertretende RLG-
Vorsitzende.S ie hoffte zudem
auf Besucher in historischen
Kostümen.
Am Ende der mehrstündi-
gen Veranstaltung wartete
noch ein besonderer Höhe-
punkt. „Die Besucher können
überihrenpersönlichenFavo-
ritenunterdenrund50Model-
le abstimmen.Die drei Sieger
erhalten einen Pokal, und je-
der abgegebene Wahlzettel
nimmt an einer Verlosung
wertvollerPreiseteil,dieRLG-
Mitgliedergestiftethaben.Da-
runter sind etwa Einkaufsgut-
scheine, spezielle Präsente
und andere nützliche Dinge.“
Spillmanndankteinsbesonde-
re der Sparkasse KölnBonn,
diedie„Lindenthal-Pokale“für
diesiegreichenBesitzergestif-
tethatte.
Auch in Lindenthal musste
dieVorgabederStadtKöln,ei-
nen verkaufsoffenen Sonntag
miteinerspeziellenVeranstal-
tung für die Allgemeinheitzu
verbinden,erfülltwerden.Bet-
tina Spillmann war glücklich,
dassdieseAuflagevondenört-
lichen Geschäftsleuten auf
breiterBasismitgetragenwur-
de. „Sie waren begeistert, als
sie hörten, dass wir den ´Tag
der Nostalgienach der positi-
EinbesondereHinguckerwarderPackard1001ausdemJahr1933,dessenWertsichaufrund120000
Eurobeläuft.(Fotos:Hoeck)
LeovandenBergundFriederikeMahrausZollstocksinderstseitsechsMonatenBesitzerihres„Herbies“,
einemperlweißenVW-KäferausdemJahre1963.
venResonanzimvergangenen
Premierenjahr wiederholen
wollten. Viele brachten sich
auch sogleich mit Ideen und
Vorschlägenein.“
Auch die Anwohner aus
dem Stadtteilfreutensich auf
daserstegroßeEreignisinih-
rem Veedel in diesem Jahr.
„Wirbekamenhierfürschonim
Vorfeld Lob und Dank. Viele
finden es toll, dass hier etwas
losist.SolcheVeranstaltungen
halten einen Stadtteil doch
erstamLeben.“DerRLGhofft,
diegelebteGeschichtsreiseim
kommendenJahrnochweiter
ausbauenzukönnen.„Wirwol-
len uns immer steigern, und
daher wird das Konzeptw ei-
terentwickelt.Nostalgieistein
schönes und ausbaufähiges
Thema. Da geht noch mehr“,
blickte Spillmann in die Zu-
kunft.
HANS-GEORGLÜCKES
Oldtimer-Fan
Soeinenhabich
auchmalgefah-
ren.Mann,da
kommenbeimBe-
trachtenjagleich
ganzvieleErinne-
rungenzurück.«
IN TER VI EW
BettinaSpillmann(57)iststell-
vertretende Vorsitzende des
Vereins „Ring LindenthalerG e-
schäftsleutee .V.( RLG).H olger
Hoecksprach mit ihr über den
Stadtteil.
WiekameszurIdeedes„Tags
derNostalgie“?
AlsesdieAuflagefürverkaufsof-
feneSonntagegab,parallelhier-
zueineVeranstaltungzuorgani-
sieren, haben Henning Moeller
(RLG-Vorsitzender,d.Red.)und
ich uns überlegt,w as wir ma-
chenkönnten.Lindenthalistein
lebendigesViertelundstehtfür
Traditionu nd Moderne,d aher
wolltenwiretwasHistorischesin
die heutigeZ eit holen. Schnell
warenwirbeimThema„Nostal-
gie“ und dann bei einerO ldti-
mer-Ausstellungangekommen.
DiePremiere2015wareingro-
ßerErfolg.
Stimmt.Wirhabenden„Tagder
Nostalgie“ zu unserem jährli-
chen Frühlingsfest deklariert.
DemschließensicheinStraßen-
festimSommerunddie„Street
Gallery“im Herbst an. Für den
Winter iste rstmals ein Weih-
nachtsmarktgeplant.
WiewichtigsindsolcheVeran-
staltungenfürdenZusammen-
haltimStadtteil?
Alle Beteiligten loben, dasse s
keinek ommerziellen Events
sind,sondernallesgemachtist
vonLeuten ausdemVeedelfür
dasVeedel.
WäreeineÄnderungdeserfolg-
reichenKonzeptsdenkbar?
EssollaufjedenFallregelmäßig
optimiertw erden. Wirü berle-
gen,obwirimkommendenJahr
beispielsweiseg rößereO ldti-
mer in Glaskästena usstellen.
Unser primärer Wunsch istz u-
demeinAuto-Korso allerOldti-
merüberdieDürenerStraße.
WunderderSchöpfung
erkundet:Kinderbefasstensich
beimBibeltaginLindenthalmit
denPsalmen.
26Kneipen,Barsund
Restaurantsbeteiligtensicham
„EhrenfeldHopping“:auchLe-
sungenaufdemProgramm.
Wiedas„Blattmachen“
funktioniert:Rundschau-Redak-
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Arbeitslosenquote (in %)  9,4
Einzelhandelsrelevanter  
Kaufkraftindex  106,8
Umsatzkennziffer 118,4
Zentralitätskennziffer 110,8 
Übernachtungsanzahl  
(in Mio.)  5,7 Mio.
Fakten.Frequenzzählung. 
Die Stadt Köln ist mit 1.053.528 Einwohnern (Stand 31.12.2014; Quelle: Stadt 
Köln) die viertgrößte Stadt in Deutschland. Die Kölner Innenstadt, Lindenthal und  
Mülheim sind die einwohnerstärksten Stadtbezirke. Die Zahl der sozialversiche -
rungspflichtigen Beschäftigten ist 2014 mit 512.144 (Vorjahr 2013: 493.770) an-  
gestiegen (Stand 30.06.2014; Quelle: Bundesagentur für Arbeit). Die Arbeitslosen-
zahl ist im Jahresverlauf auf 53.054 leicht angestiegen. 
Die Studie wurde am Samstag, 05.09.2015* bei leicht bewölktem Wetter und einer 
Temperatur von ca. 20 Grad durchgeführt. Die Messung wurde an 21 Einkaufs-  
straßen in B-Lage (Konsum- und Niveaulagen in der Innenstadt und Stadtteillagen) 
zwischen 12 Uhr und 14 Uhr durchgeführt. Aus dem Ergebnis der zwei Stunden 
wurde sowohl ein Mittelwert als auch ein Ranking gebildet.
Kurzgefasst. 
Die in dieser Studie betrachteten Stadtteillagen (B-Lagen) bestehen überwiegend aus lokalen Ladenbetreibern (z.B. Friseure,  
Apotheken, Bekleidungsgeschäfte, Kiosk, Gastronomiebetriebe usw.) und Filialisten aus dem Lebensmittel- und Drogeriebereich  
(z.B. dm oder REWE). Die höchsten Passentenfrequenzen im Bereich der B-Lagen konnten wie im Vorjahr in der Innenstadt auf  
der Breite Straße (2.634 Passanten/ Stunde) und der Ehrenstraße (2.378 Passanten/ Stunde) gezählt werden. Danach folgen der  
Rudolfplatz (1.894 Passanten/ Stunde), die Stadtteillagen Neusser Straße in Nippes (1.786 Passanten/ Stunde), Hauptstraße in 
Rodenkirchen (1.645 Passanten/ Stunde), Venloer Straße in Ehrenfeld (1.591 Passanten/ Stunde) sowie die Frankfurter Straße in 
Mülheim (1.518 Passanten/ Stunde). Im Vergleich bieten die 1A-Lagen in der Innenstadt durch den Brachenmix an internationalen  
und nationalen Filialisten eine hohe Anziehungskraft und somit wesentlich höhere Passantenströme mit über 10.000 Passanten je 
Stunde (z.B. Schildergasse und Hohe Straße). 
*Auf Grund von Straßenfesten in der Pfeilstraße und in der Sülzburgstraße wurde die Messung am Samstag, 12.09.2015 durchgeführt (leicht bewölkt, ca. 21 Grad)
Retailbericht.
B- Lagen Köln 2015

*Durchschnitt zwischen 12 Uhr und 14 Uhr pro Stunde
Messorte.
Breite Straße Innenstadt 2634 ausgeglichen Karstadt, urban outfitters leicht gestiegen
Ehrenstraße Innenstadt 2378 ausgeglichen ZARA, H&M, WEEKDAY, COS, & Other Stories stagniert
Mittelstraße Innenstadt 1442 linke Straßenseite, stadteinwärts APROPOS, Massimo Dutti, ZARA HOME gestiegen
Pfeilstraße Innenstadt 1227 ausgeglichen Aesop  –
Rudolfplatz Innenstadt 1894 linke Straßenseite, stadteinwärts dm gestiegen
Friesenplatz Innenstadt 1085 ausgeglichen Weingarten  –
Zülpicher Platz Neustadt-Süd 1072 ausgeglichen REWE leicht gesunken
Neusser Straße Neustadt-Nord 1309 ausgeglichen REWE, dm leicht gestiegen
Neusser Straße Nippes 1786 linke Straßenseite, stadteinwärts GALERIA Kaufhof, Douglas, REWE, Alnatura gestiegen
Venloer Straße Ehrenfeld 1591 ausgeglichen denn‘s, dm, REWE gestiegen
Aachener Straße Neustadt-Süd 481 linke Straßenseite, stadteinwärts –  –
Aachener Straße Braunsfeld 745 rechte Straßenseite, stadteinwärts ROSSMAN, REWE, TEMMA leicht gestiegen
Dürener Straße Lindenthal 856 rechte Straßenseite, stadteinwärts REWE, dm, ROSSMANN, denn‘s leicht gestiegen
Sülzburgstraße Sülz 912 ausgeglichen Das Kochhaus, dm, ROSSMANN, REWE, ALDI stagniert
Höninger Weg Zollstock 794 rechte Straßenseite, stadteinwärts REWE, dm  leicht gestiegen
Bonner Straße Neustadt-Süd 1376 rechte Straßenseite, stadteinwärts REWE stagniert
Severinstraße Altstadt-Süd 986 linke Straßenseite, stadteinwärts REWE, dm gesunken
Hauptstraße Rodenkirchen 1645 linke Straßenseite, stadteinwärts REWE, Wochenmarkt leicht gestiegen
Deutzer Freiheit Deutz 631 linke Straßenseite, stadteinwärts denn‘s, dm, REWE leicht gesunken 
Kalker Hauptstraße Kalk 939 ausgeglichen Kalk-Arcaden  –  
Frankfurter Straße Mülheim 1518 ausgeglichen Woolworth, dm, NANU-NANA  –
Einzelhandelshighlights Trend zum VorjahrStadtteil Frequenz* stärkere StraßenseiteStraße
Passantenfrequenzmessungen Köln.

Breite Straße (2.634 Passanten/ Stunde)
Der Einzelhandelsbesatz der Breite Straße besteht überwie -
gend aus Filialisten aus den Bereichen Bekleidung, Elektronik,  
Warenhäuser, Bäckereien usw. Als Magneten wirken das 
Karstadt Warenhaus, urban outfitters oder der REWE Markt 
in den Opern Passagen. Die Passanten orientieren sich dabei 
überwiegend auf der rechten Straßenseite (stadteinwärts). Als 
Sozialgruppen sind überwiegend die Mittelschicht sowie die ge-
hobene Mittelschicht vertreten.
Ehrenstraße (2.378 Passanten/ Stunde)
Der Einzelhandelsbesatz der Ehrenstraße besteht hauptsäch -
lich aus Filialisten aus dem Textilbereich. Als Magneten wirken 
u. a. H&M, WEEKDAY, & Other Stories, COS, ZARA, Scotch & 
Soda oder Douglas. Die Passanten orientieren sich dabei auf 
beiden Straßenseiten gleichermaßen. Als Sozialgruppen sind 
überwiegend Studenten und junge Konsumenten sowie die Mit-
telschicht bis gehobene Mittelschicht zu nennen.
Mittelstraße (1.442 Passanten/ Stunde)
Die Mittelstraße besteht überwiegend aus Filialisten aus dem Be-
reich Textil und Wohnungseinrichtung. Als Magneten wirken hier 
u. a. APROPOS, LACOSTE, Massimo Dutti und ZARA HOME. 
Die Passanten orientieren sich dabei auf beiden Straßen-  
seiten gleichermaßen. Als Sozialgruppe lässt sich überwiegend 
die gehobene Mittelschicht bis Oberschicht beobachten.
Innenstadt / Konsum- und Niveaulagen.
Der Einzelhandelsbesatz in den verschiedenen Stadtteillagen 
besteht überwiegend aus Filialisten aus den Bereichen Lebens-
mittel, Elektronik, Bäckerei und Bekleidung sowie aus zahlrei -
chen Gastronomiebetrieben und Dienstleistungen (Bankfilia -
len, Versicherungsagenturen usw.). Oftmals fungieren in den 
Stadtteillagen einzelne Ladenlokale als Passantenmagnet. In 
zahlreichen Fällen besteht dieser Magnet aus der Kombination 
SB-Markt und Drogeriemarkt, wie z. B. auf der Neusser Straße 
in der Neustadt-Nord (REWE, dm), der Severinstraße (denn’s, 
Rewe, dm) oder dem Zülpicher Platz (REWE, Rossmann). In 
vereinzelten Fällen fungieren auch Gastronomiebetriebe als Ma-
gnet, so z.B. auf der Neusser Straße in Nippes (McDonald’s), 
der Sülzburgstraße (McDonald’s) und am Rudolfplatz (KFC, 
McDonald’s etc.). Vereinzelt sind in den Stadtteilen auch Filialis-
ten zu finden, die man grundsätzlich in der Innenstadt vermutet. 
Beispiele sind Kaufhof und Douglas auf der Neusser Straße in 
Nippes oder Douglas auf der Sülzburgstraße. Diese sind neben 
den oben bereits genannten ebenso starke Anziehungspunkte 
für die Passanten. 
Auffällig ist insbesondere die Differenz der Passantenfrequenz 
in den verschiedenen Stadtteillagen, die teilweise auch Rück -
schlüsse auf die Attraktivität der einzelnen Lagen ermöglicht. Als 
Sozialgruppen ließ sich in den meisten Fällen die Mittelschicht 
erkennen. In einigen Stadtteillagen wurden darüber hinaus  
viele Familien (u. a. Severinstraße, Sülzburgstraße) sowie  
junge Menschen und Studenten (u. a. Rudolfplatz, Zülpicher 
Platz) ausfindig gemacht. Auf der Dürener Straße (Lindenthal) 
und auf der Hauptstraße (Rodenkirchen) trifft man ebenso auf 
die gehobene Mittelschicht. Die Kaufkraft ist hier auf Grund der 
gehobenen Wohnlagen größer als in den anderen Stadtteilla -
gen.
Gesondert betrachtet werden muss die Aachener Straße im 
Stadtteil Neustadt-Süd, welche im Gegensatz zu den ande -
ren Standorten eine nahezu reine Gastronomielage ist. Da 
die Frequenzmessung zwischen 12 Uhr und 14 Uhr durchge-  
führt wurde, konnte in diesem Abschnitt nur eine überschau-
bare Passantenfrequenz (481 Passanten) gemessen werden. 
Die Passanten orientieren sich überwiegend auf der rechten 
Straßenseite (stadtauswärts). Als Magneten fungieren u. a. die 
Szenelokale Café Schmitz/ Salon Schmitz, Piccola L‘Originale 
und Balthasar. In den Abendstunden wird die Aachener Straße 
auf Grund des guten Gastronomiebesatzes erkennbar stärker 
frequentiert.
Stadtteillagen.
Die einzelnen Lagen.

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Spezialisten für Gewerbeimmobilien 
Dieser Bericht wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt und basiert auf Informationen aus Quellen, die wir für zuverlässig erachten, aber für deren Genauigkeit, Vollständigkeit und Richtigkeit wir 
keine Haftung übernehmen. Die enthaltenen Meinungen stellen unsere Einschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes dar und können sich ohne Vorankündigung ändern. Historische 
Entwicklungen sind kein Indiz für zukünftige Ergebnisse. Dieser Bericht ist nicht für den Vertrieb oder die Empfehlung zum Kauf oder Verkauf einer bestimmten Finanzanlage bestimmt. Die in diesem 
Bericht zum Ausdruck gebrachten Meinungen und Empfehlungen berücksichtigen nicht individuelle Kundensituationen, -ziele oder -bedürfnisse und sind nicht für die Empfehlung einzelner Wertpapiere, 
Finanzanlagen oder Strategien einzelner Kunden bestimmt. Der Empfänger dieses Berichtes muss seine eigenen unabhängigen Entscheidungen hinsichtlich einzelner Wertpapiere oder Finanzanlagen 
treffen. Larbig & Mortag übernimmt keine Haftung für direkte oder indirekte Schäden, die aus Ungenauigkeiten, Unvollständigkeiten oder Fehlern in diesem Bericht entstehen.
Ausblick 2015. 
Die Retailmakler von Larbig & Mortag gehen davon aus, dass sich die Nachfragesituation und die Einzelhandelsmieten in den Stadt-
teillagen weiterhin stabil entwickeln und nachhaltig erzielbar sind. Die Nachvermietung von Ladenflächen in den beliebtesten Stadt -
teillagen wird auf Grund der sehr unterschiedlichen Passantenfrequenzen und Sozialgruppen auch in Zukunft lebhaft bleiben. Die 
Herausforderungen für künftige Mieter aber auch die Retailmakler wird darin bestehen, die geeignete Stadtteillage für die individuellen 
Konzepte ausfindig zu machen. Die Konsum- und Niveaulagen in der Innenstadt (Ehrenstraße, Breite Straße, Pfeilstraße, Mittel-
straße und Apostelnstraße) erfahren seit einigen Jahren einen Aufwärtstrend, da das Angebotspotential der A-Lagen sehr gering  
ist bzw. die Mietpreisforderungen der Vermieter häufig zu hoch sind. In den Niveaulagen ist in der Vergangenheit ein Wechsel von 
Einzelkonzepten hin zu Filialisten zu verbuchen.
Nachfrage und Mieten. 
Die Nachfrage an guten Ladenlokalen ist in den beliebtesten Konsum- und Niveaulagen (u. a. Ehrenstraße, Breite Straße) sowie 
Stadtteillagen (u. a. Neusser Straße, Dürener Straße, Sülzburgstraße) weiterhin groß, in einigen Stadtteilen ist jedoch auch vereinzelt 
längerer Leerstand festzustellen. Insbesondere in den gefragtesten Bereichen der B-Lagen sind kaum Immobilienangebote verfügbar. 
Dennoch verändert sich der Einzelhandelsbesatz schneller als in A-Lagen. Die oftmals in den A-Lagen geforderte „key-money“ der 
Bestandsmieter für eine vorzeitige Ladenaufgabe ist in den B-Lagen kaum verbreitet bzw. die geforderten Abstandssummen sind 
signifikant niedriger (Ausnahmen sind die Breite Straße, Ehrenstraße und Mittelstraße). Die Mietpreisforderungen der Eigentümer 
werden i. d. R. mit kleineren Nachlässen in den B-Lagen akzeptiert. So sind Höchstmieten von ca. 25 bis 35 EUR/ m² je nach Stadt -
teillage erzielbar. In den Innenstadtlagen (Breite Straße, Ehrenstraße, Mittelstraße) sind Höchstmieten zwischen 90 und 100 EUR/ m² 
erzielbar. Die Durchschnittsmiete variiert in den Stadtteillagen zwischen 15 und 18 EUR/ m².
Ausblick.

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Anlage 01 RVO 2018

4108 Zeichen

Anlage 01 
 1 
1. Ordnungsbehördliche Verordnung für 2018 
über das Offenhalten von Verkaufsstellen in den Stadtteilen, 
Kernbereich Innenstadt, Deutz, Sürth, Lindenthal, Sülz/Klettenberg, 
Neu-Ehrenfeld (Landmannstr.), Porz-Mitte, Kalk, Rath/Heumar und Dellbrück 
 
vom ??.??.2018 
 
Der Rat hat in seiner Sitzung am ??????? aufgrund des § 6 Abs. 1 und 4 des 
Ladenöffnungsgesetzes vom 16.11.2006 (GV. NRW. 2006 S. 516), geändert durch 
Gesetz vom 30. April 2013 (GV. NRW S.208), in Kraft getreten am 18. Mai 2013, für 
die Stadt Köln verordnet: 
 
 § 1 
 
(1) Im Kernbereich Innenstadt dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 
16.12.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. 
 
(2) Im Stadtteil Deutz dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 05.08.2018, in der 
Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. 
 
(3) Im Stadtteil Sürth dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 10.06.2018, in der 
Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. 
 
(4) Im Stadtteil Lindenthal dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 10.06.2018, in 
der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. 
 
(5) Im Stadtteil Sülz/Klettenberg dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 
02.09.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. 
 
(6) Im Stadtteil Neu-Ehrenfeld dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 
10.06.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. 
 
(7) Im Stadtteil Porz-Mitte dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 10.06.2018, in 
der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein.  
 
(8) Im Stadtteil Kalk dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 24.06.2018 in der 
Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. 
 
(9) Im Stadtteil Rath/Heumar dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 27.05.2018, 
in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. 
 
(10) Im Stadtteil Dellbrück dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 23.09.2018, in 
der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. 
 
Die jeweilige Sonderöffnungszeit gilt für Verkaufsstellen innerhalb der folgenden Grenzlinien:  
 
Stadtbezirk 1: 
 
Kernbereich Innenstadt  
Rhein - Straße Heumarkt .-  Pipinstr. - Cäcilienstr. - Hahnenstr. - Aachener Str. - Brüsseler Str. 
- Venloer Str. - Magnusstr. - Zeughausstr. - Komödienstr. - Trankgasse - Rhein

Anlage 01 
 2 
Deutz 
Deutzer Freiheit (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) beginnend 
Siegburger Str. endend Gotenring 
 
Stadtbezirk 2: 
 
Sürth 
Industriestraße – Wattigniesstraße – Kölnstraße – Rheinaustraße  –Rhein – 
Sonnenblumenweg 
 
Stadtbezirk 3: 
 
Lindenthal 
Dürener Straße zwischen Lindenthalgürtel – Universitätstraße (einschließlich des Bereichs 
250 m links und rechts der Fahrbahn) 
 
Sülz/Klettenberg  
Sülzgürtel – Münstereifeler Str. – Nikolausstr. – Weyertal – Arnulfstr. – Luxemburger Str. – 
Leybergstr. – Erpelerstr. – Petersbergstr. - Klettenberggürtel 
 
Stadtbezirk 4: 
 
Neuehrenfeld 
Landmannstr. (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) beginnend 
Subbelrather Str. endend Nußbaumer Str. 
 
Stadtbezirk 7: 
 
Porz-Mitte 
Karlstr. – Philipp-Reis-Str. – Friedrichstr. – Bahnhofstr. – Mühlenstr. – Ernst-Mühlendyck-Str. – 
Hauptstr.  
 
Stadtbezirk 8: 
 
Rath-Heumar 
Rösrather Str. beginnend Brück-Rather Steinweg bis Rather Mauspfad (einschließlich des 
Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) 
 
Kalk 
Kalker Hauptstr. (einschließlich des Bereichs 150 m links und rechts der Fahrbahn) beginnend 
Ecke Rolshover Str. endend Steprathstr. / Kapellenstr.  
 
Stadtbezirk 9: 
 
Dellbrück 
Dellbrücker Hauptstraße (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) 
beginnend S-Bahn-Station Köln-Dellbrück - endend Ecke Strundener Straße  
 
 § 2 
 
Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig im Rahmen des § 1 Verkaufsstellen 
außerhalb der dort zugelassenen Geschäftszeiten und Grenzlinien offen hält.  
Die Ordnungswidrigkeit kann nach § 13 des Ladenöffnungsgesetzes NRW mit einer Geldbuße 
bis zu fünftausend Euro geahndet werden.

Anlage 01 
 3 
§ 3 
 
Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft und gilt bis zum 
31.12.2018. 
 
 Stadt Köln 
 als örtliche Ordnungsbehörde

Anlage 10 Evangelischer Kirchenverband 31.01.2018

2949 Zeichen

1
32-Gewerbeangelegenheiten
Von: Vorstand <Vorstand@kirche-koeln.de> 
Gesendet: Mittwoch, 31. Januar 2018 15:10 
An: 32-Gewerbeangelegenheiten 
Betreff: AW: Verkaufsoffene Sonntage 2018 / Beteiligungsverfahrens gem. § 6 Abs. 
4 des Ladenöffnungsgesetzes NRW 
Sehr geehrter Herr Brandt, 
  
nach wie vor bleiben wir bei unserer Position und lehnen Sonntagsöffnungen grundsätzlich ab. Aus Sicht der 
evangelischen Kirche sind Sonntagsöffnungen nicht nötig und für die Gesellschaft eher schädlich als förderlich – 
gerade auch unter Abwägung von wirtschaftlichen Argumenten. 
  
Wir haben an der Vorlage der Stadt Köln aber auch wahrnehmen können, dass die Stadt bei dieser Frage deutlich 
sensibler geworden ist und die Begründungen der Anträge auf Sonntagsöffnung präzise prüft. Dies befürworten wir 
ausdrücklich und drücken unseren Dank an die hierbei Beteiligten aus. 
  
Wir fühlen uns nicht in der Rolle eines „Ko-Genehmigers“, können uns aber der von der Verwaltung 
vorgenommenen Bewertung („positive Begründungen“ und „negative Begründungen“) bis auf eine Ausnahme 
anschließen. Die Öffnung am 3. Advent (16.12.2018) halten wir für unangebracht, da der Weihnachtsmarkt ja gerade 
ein riesiges Verkaufsangebot darstellt und es daher nicht noch einer weiteren Geschäftsöffnung bedarf. 
  
Freundliche Grüße 
Rolf Domning 
  
Stadtsuperintendent 
Ev. Kirchenverband Köln und Region 
Kartäusergasse 9-11 
50678 Köln 
Telefon: 0221 – 3382-100 
Telefax: 0221 – 3382-103 
E-Mail:  vorstand@kirche-koeln.de  
www.kirche-koeln.de  
  
  
Von:  Gewerbeangelegenheiten@STADT-KOELN.DE  [mailto:Gewerbeangelegenheiten@STADT-KOELN.DE ]  
Gesendet:  Montag, 29. Januar 2018 11:36 
An:  daniel.kolle@verdi.de ; joerg.hamel@ehdv.de ; Vorstand; britta.munkler@verdi.de ; elisabeth.slapio@koeln.ihk.de ; 
Philip.Reichardt@koeln.ihk.de ; stetefeld@hwk-koeln.de  
Betreff:  Verkaufsoffene Sonntage 2018 / Beteiligungsverfahrens gem. § 6 Abs. 4 des Ladenöffnungsgesetzes NRW  
  
Sehr geehrte Damen und Herren, 
  
mit Mail vom 17.01.2018 habe ich Sie um Stellungnahme zu den "Verkaufsoffenen Sonntagen 2018" im 
Rahmen des Beteiligungsverfahrens gem. § 6 Abs. 4 des Ladenöffnungsgesetzes NRW gebeten. 
  
Ich darf Sie freundlich an die Erledigung erinnern und Sie bitten, den von mir gesetzten Termin -
31.01.2018- zur Rückäußerung zu beachten. 
  
Mit freundlichen Grüßen 
Im Auftrag 
Peter Brandt 
  
Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin

2
Amt für öffentliche Ordnung 
Gewerbeabteilung (321/1) 
Willy-Brandt-Platz 3 
50679 Köln 
  
Telefon: +49221/221-26447 
Telefax:  +49221/221-26480 
Mailto:peter.brandt@stadt-koeln.de  
Internet: www.stadt-koeln.de  
  
  
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Anlage 11 Stellungnahme_IHK_Koeln 31.01.2018

3216 Zeichen

Industrie- und Handelskammer zu Köln 
Postanschrift: 50606 Köln | Hausanschrift: Unter Sachsenhausen 10-26, 50667 Köln | Internet: www.ihk-koeln.de 
Tel. +49 221 1640-0 | Fax +49 221 1640-1290 
  
IHK Köln, 50606 Köln 
 
 
Per Mail 
Amt für öffentliche Ordnung 
Gewerbeabteilung 
Herr Peter Brandt 
Willy-Brandt-Platz 3 
50679 Köln 
Ihr Zeichen | Ihre Nachricht vom 
17.01.2018 
 
Unser Zeichen | Ansprechpartner 
rdt | Philip Reichardt 
 
E-Mail 
Philip.Reichardt@koeln.ihk.de 
 
Telefon | Fax 
+49 221 1640-1506 | +49 221 1640-1509 
 
Datum 
31. Januar 2018 
  Stellungnahme der Industrie- und Handelskammer zu Köln 
Ihre Aufforderung vom 17.01.2018 
 
 
Sehr geehrter Herr Brandt, 
 
wir bedanken uns für Ihre Mail vom 17.01.2018 mit der Aufforderung, eine Stellungnahme zu den 
geplanten Sonntagsöffnungen 2018 in der Stadt Köln gem. § 6 Abs. 4 LÖG NRW zu formulieren. 
 
Einer Sonntagsöffnung ist durch das Ladenöffnungsgesetzes LÖG NRW ein sehr enger gesetzlicher 
Rahmen gesetzt. Konzepte, die ein Abweichen von dem verfassungsrechtlich garantierten Sonn-  und 
Feiertagsschutz ermöglichen, haben einem besonderen Anlass zu folgen, an den hohe Anforderungen 
gestellt werden müssen.  
 
Zunächst ist festzustellen, dass die Stadt Köln eine restriktive Genehmigungsprax is vornimmt.  
Wir sind der Ansicht, dass die von der Stadt Köln für genehmigungsfähig eingestuften Anträge auf 
einer tragfähigen und nachvollziehbaren Grundlage fußen und den Anforderungen der aktuellen 
Rechtsprechung für eine Genehmigung von verkaufsoffenen Sonntagen genügen. Die Beurteilung der 
Genehmigungsfähigkeit der Anlässe ist im Lichte der jüngsten Rechtsprechung des 
Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG) zu sehen (Entscheidungsdatum 
07.12.2017 I Aktenzeichen 4 B 1538/17, Rn 15). Das OVG führt in seinem Urteil aus:  
 
„Für die prognostische Beurteilung der für die anlassgebende Veranstaltung einerseits und die 
Ladenöffnung andererseits jeweils erwarteten Besucherströme und deren vergleichende 
Gegenüberstellung kommt es nicht auf exakte Zahlen, sondern angesichts tatsächlich 
bestehender erheblicher Prognoseunsicherheiten lediglich auf ungefähre Größenordnungen 
an“. 
 
Die für genehmigungsfähig erachtetet Anträge sind mit Presseartikeln, Fotomaterial oder auch mit 
Videomaterial untermauert. Die Attraktivität der Anlässe wird damit schlüssig und vertretbar belegt und

31. Januar 2018 | Seite  2 
erlaubt Rückschlüsse auf ungefähre Größenordnungen. Die beantragten Anlässe sind zudem als 
Traditionsveranstaltungen zu charakterisieren, die eine feste Verankerung in den Stadtvierteln haben. 
Nach unserer Einschätzung haben die Traditionsveranstaltungen einen prägenden Charakter, sodass 
die Ladenöffnungen in den Hintergrund treten würden. Für einen Annexcharakter der hier in Rede 
stehenden Ladenöffnungen sprechen zudem die vielfältigen und individuellen Veranstaltungskonzepte 
der Interessen-und Werbegemeinschaften. 
Im Ergebnis unterstützen wir die gestellten Anträge zu den Sonntagsöffnungen 2018. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
 
Philip Reichardt 
 
Industrie- und Handelskammer zu Köln 
Referent | Leiter Handel und Stadtmarketing 
Geschäftsbereich Innovation und Umwelt

Anlage 12 Stellungnahme ver.di 01.02.2018

3247 Zeichen

1
32-Gewerbeangelegenheiten
Von: Kolle, Daniel <daniel.kolle@verdi.de> 
Gesendet: Donnerstag, 1. Februar 2018 18:23 
An: 32-Gewerbeangelegenheiten 
Cc: Munkler, Britta; Joerg.Maehrle@DGB.de 
Betreff: Anhörung VOS 2018 - Stellungnahme der Vereinten 
Dienstleistungsgewerkschaft ver.di 
Sehr geehrter Herr Brandt, 
 
für Sie sicherlich wenig überraschend, sind wir grundsätzlich gegen Sonntagsarbeit, soweit sie nicht als Arbeit für 
den Sonntag zulässig ist. Wir sprechen uns grundsätzlich gegen Sonntagsarbeit und Verkaufsöffnungen an 
Sonntagen aus. 
 
Wir berücksichtigen aber, dass der Landesgesetzgeber mit dem LÖG die Möglichkeit zur Sonntagsöffnung unter 
Bedingungen ermöglicht. Wir vertreten die Position, nur gegen offensichtlich rechtswidrige Sonntagsöffnungen zu 
klagen. Grundsätzlich prüfen wir, ob Veranstaltungen, die traditionell in der Stadt und den Veedeln/Quartieren 
stattfinden und die nach Einschätzung aller Beteiligten und empirisch belegbar, den rechtlichen Anforderungen 
genügen. 
 
Wir begrüßen, dass die unter den Ziffern 3, 4, 5, 6, 7, 9, 10, 12, 13, 16, 17, 18, 19, 20 und 21 aufgeführten 
Veranstaltungen auch bei der Verwaltung auf Ablehnung stoßen und in keinem Falle der gesetzlichen Grundlage 
entsprechen. 
 
Nachstehend finden Sie unsere ablehnende Stellungnahmen zu den von Ihnen beantragten Sonntagsöffnungen. Auf 
Grund unserer rechtlichen Bedenken behalten wir uns Gerichtsverfahren dazu explizit vor. 
 
Zu 1. - 16.12.18 Weihnachten in Köln 
Wie bereits in mehreren Gesprächen erörtert sehen wir hier keine Anlassbegründung und zweifeln die Prognose an. 
 
 
Zu 8. - 10.06.2018 Marktplatzfest mit Garagenflohmarkt 
Hier fehlt die valide Prognose und wir zweifeln, dass der Anlass tauglich ist, den gesetzlichen Anforderungen zu 
genügen. 
 
Zu 11. - 02.09.2018 Carree-Fest 
Hier haben wir starke Zweifel an der Prognose der Besucherzahl und einen Anlassbezug  sehen wir ebenfalls nicht. 
 
Zu 22. - 10.06.2018 Porzer Autofrühling 
Hier sehen wir keinen tauglichen Anlass, wie mehrfach erläutert, kann eine Autoshow nicht als Anlass dienen. 
Gleichzeitig ist die Prognose nicht nachvollziehbar. 
 
Zu 24. - 24.06.2018 Straßenfest in Kalk 
Hier fehlt eine Prognose. Ein Anlassbezug ist nicht erkennbar. 
 
Die mit den Ziffern 2, 14, 15, 23 und 25 beantragten Sonntagsöffnungen erscheinen rechtskonform. 
 
Mit freundlichen Grüßen 
Daniel Kolle 
_________________________ 
 
Daniel Kolle 
Bezirksgeschäftsführer 
 
ver.di-Bezirk Köln-Bonn-Leverkusen

2
Hans-Böckler-Platz 9, 50672 Köln 
 
Büro: 5. Etage, Raum 32 
Telefon: 0221 / 48 55 8 - 333 
Fax:  0221 / 48 55 8 - 309 
PC-Fax: 01805 / 83 73 43-2 42 60 (Festnetzpreis 14 ct/min, Mobilfunkpreise maximal 42 ct/min) 
Mobil: 0160 / 53 63 118 
 
E-Mail: 
daniel.kolle@verdi.de  
Internet: http://koeln-bonn-leverkusen.verdi.de  
 
/park/park /park/park Bitte prüfen Sie, ob diese Mail wirklich ausgedruckt werden muss! 
 
 
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irrtümlich erhalten haben, informieren Sie bitte sofort den Absender und vernichten Sie diese Mail. Das unerlaubte Kopieren sowie die unbefugte 
Weitergabe dieser Mail ist nicht gestattet. //

Anlage 08 Stellungnahme HWK 29.01.2018

1801 Zeichen

1
32-Gewerbeangelegenheiten
Von: Thorsten Stetefeld <stetefeld@hwk-koeln.de> 
Gesendet: Montag, 29. Januar 2018 13:41 
An: 32-Gewerbeangelegenheiten 
Betreff: Re: Verkaufsoffene Sonntage 2018 / Beteiligungsverfahrens gem. § 6 Abs. 4 
des Ladenöffnungsgesetzes NRW 
Sehr geehrter Herr Brandt, 
 
für unser Haus ist es derzeit aus grundsätzlichen Erwägungen nicht möglich, in diesen Verfahren 
Stellungnahmen abzugeben. 
 
Mit freundlichen Grüßen 
Ass. Thorsten Stetefeld  
Hauptabteilungsleiter  
Gewerberechtliche Zulassungen  
Handwerksrolle  
Handwerkskammer zu Köln   
Heumarkt 12  
50667 Köln   
 
Telefon  
Fax  
E-Mail  
Web   
+49 221 - 2022 209  
+49 221 - 2022 404  
stetefeld@hwk-koeln.de  
www.hwk-koeln.de   
 
 
Am 29.01.2018 11:35, schrieb Gewerbeangelegenheiten@STADT-KOELN.DE : 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
 
 
 
mit Mail vom 17.01.2018 habe ich Sie um Stellungnahme zu den 
"Verkaufsoffenen Sonntagen 2018" im Rahmen des Beteiligungsverfahrens gem. 
§ 6 Abs. 4 des Ladenöffnungsgesetzes NRW gebeten. 
 
 
 
Ich darf Sie freundlich an die Erledigung erinnern und Sie bitten, den von 
mir gesetzten Termin -31.01.2018- zur Rückäußerung zu beachten. 
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
Im Auftrag 
 
Peter Brandt

2
Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin 
 
Amt für öffentliche Ordnung 
 
Gewerbeabteilung (321/1) 
 
Willy-Brandt-Platz 3 
 
50679 Köln 
 
 
 
Telefon: +49221/221-26447 
 
Telefax:  +49221/221-26480 
 
Mailto:peter.brandt@stadt-koeln.de  
 
Internet: 
www.stadt-koeln.de<http://www.stadt-koeln.de>  
 
 
 
 
Monatlich aktuelle Informationen Ihrer Stadtverwaltung in unserem 
Newsletter! Newsletter Anmeldung 
<https://www.stadt-
koeln.de/service/onlinedienste/newsletter-anmeldung?para=allgemein>  
________________________________ 
 
 
[Friedlich feiern, Respekt zeigen]

Anlage 07 Stellungnahme Katholikenausschuss 22.01.2018

3154 Zeichen

1
Brandt, Peter
Von: Katholikenausschuss <koeln@katholikenausschuss.de> 
Gesendet: Montag, 22. Januar 2018 14:49 
An: Brandt, Peter 
Betreff: WG: Verkaufsoffene Sonntage; Beteiligung § 6 Abs. 4 Ladenöffnungsgesetz 
NRW 
 
Sehr geehrter Herr Brandt, Ihrer Bitte um Stellungnahme zu verkaufsoffenen Sonntagen, wie bisher beantragt, 
komme ich wie folgt nach: 
Im Auftrag des Katholikenausschusses in der Stadt Köln lehne ich alle Anträge zu verkaufsoffenen Sonntagen ab. 
Nach wie vor sind wir der festen Überzeugung, dass Köln keine sonntäglichen Ladenöffnungen braucht.  
Sechs Tage in der Woche, theoretisch rund um die Uhr, öffnen zu können, wie in NRW möglich, sind ausreichend. 
Online einzukaufen lässt sich durch sonntägliche Ladenöffnungen nicht stoppen. Sollte die Stadt in den nächsten 2 
oder 3 Jahren aus der Genehmigung zu sonntäglichen Ladenöffnungen aussteigen wollen, sind wir gerne bereit, mit 
Ihnen zu überlegen, wie dieses vernünftig geregelt werden kann.  
Freundliche Grüße 
Hannelore Bartscherer 
 
 
-----Ursprüngliche Nachricht----- 
Von: 
idat@stadt-koeln.de  [mailto:idat@stadt-koeln.de ]  
Gesendet: Mittwoch, 17. Januar 2018 14:51 
An: 
daniel.kolle@verdi.de  
Cc: joerg.hamel@ehdv.de ; Katholikenausschuss < koeln@katholikenausschuss.de >; vorstand@kirche-koeln.de ; 
britta.munkler@verdi.de ; elisabeth.slapio@koeln.ihk.de ; Philip.Reichardt@koeln.ihk.de ; stetefeld@hwk-koeln.de  
Betreff: Verkaufsoffene Sonntage; Beteiligung § 6 Abs. 4 Ladenöffnungsgesetz NRW 
 
Peter Brandt ( 
peter.brandt@stadt-koeln.de ) hat Ihnen folgende Datei(en) geschickt: 
 
Anlassbegründungen_2018_Teil1_1-121.pdf (Dateigröße: 12,669 MB) Anlassbegründungen_2018_Teil2_1-100.pdf 
(Dateigröße: 34,492 MB) Anlassbegründungen_2018_Teil3_1-90.pdf (Dateigröße: 23,106 MB) 
Anlassbeschreibungen_Ladenöffnungen_+_Bewertungen_2018.pdf (Dateigröße: 24,207 kB) 
 
Bitte benutzen Sie diesen Link zum Runterladen der Datei(en): 
https://idat.stadt-koeln.de/cgi-bin/pnp/download.cgi?dir=zyR0W1pa4yGD2nBlpwSJ  
 
Die Dateien werden nach 14 Tagen automatisch von dem Austauschserver gelöscht. 
 
Kommentar von Peter Brandt: 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
 
die Interessengemeinschaften der Kölner Stadtteile haben Anträge auf Genehmigung verkaufsoffener Sonntage für 
das Jahr 2018 gestellt. 
 
Die Termine und die erforderlichen Sachgründe sind denen zum Download bereitgestellten Anlagen zu entnehmen. 
 
 
Die Beurteilung der Verwaltung entnehmen Sie bitte der beigefügten Liste. 
 
Ich beabsichtige dem Rat der Stadt Köln für seine Sitzung am 20.03.2018 den Entwurf einer Rechtsverordnung zu 
seiner endgültigen Entscheidung vorzulegen.

2
Gemäß § 6 Abs. 4 Ladenöffnungsgesetzes habe ich Sie vor der Freigabe der verkaufsoffenen Sonntage zu beteiligen.  
 
Ich darf Sie daher bitten, zu den Anträgen bis spätestens 31.01.2018 Stellung zu nehmen. 
 
Mit freundlichen Grüßen 
Im Auftrag 
Peter Brandt 
 
Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin 
Amt für öffentliche Ordnung 
Gewerbeabteilung (321/1) 
Willy-Brandt-Platz 3 
50679 Köln 
 
Telefon: +49221/221-26447 
Telefax:  +49221/221-26480 
Mailto:peter.brandt@stadt-koeln.de  
Internet: www.stadt-koeln.de

Anlage 06 Anlassbeschreibungen Ladenöffnungen + Bewertungen 2018

9510 Zeichen

Für die von den Interessengemeinschaften benannten Termine und Anlässe nachfolgend die von der Verwaltung vorgenommene Zuordnung: 
 
 Sonntag Stadtteil/ 
Antragsteller Anlass Prognose / 
Besucherzahl  
Verkaufsfläche/ 
Veranstaltungsfläche Positive Begründung Negative Begründung 
1 16.12.2018 Kernbereich Innenstadt 
Stadtmarketing 
Weihnachten in 
Köln 
145.850 bis 152.800 
Weihnachtsmarkt 
51.100 bis 57.150 
Einzelhandel 
 Die Anlassbeschreibung legt nachvollziehbar und 
sehr konservativ dar, dass die Kölner 
Weihnachtsmärkte in den letzten Jahren rund 4. 
Mio. Besucher anzogen. Nach Einschätzung der 
Verwaltung werden die Kölner Weihnachtsmärkte 
im gesamten Zeitraum sogar von mehr 
Besuchern (Quelle http://www.rundschau-
online.de/region/koeln/koelner-
weihnachtsmaerkte-sechs-millionen-besucher-
aus-aller-welt-25142210) aufgesucht. 2015 
kamen nach Schätzung von KölnTourismus 
knapp 6 Mio. Besucher von auswärts zu den 
Kölner Weihnachtsmärkten in der Innenstadt. 
Bundesweiter Rekordhalter ist der 
Weihnachtsmarkt am Kölner Dom mit vier 
Millionen Besuchern (Quelle: 
https://www.ksta.de/wirtschaft/85-millionen-
besucher-weihnachtsmaerkte-sind-sehr-beliebt-
1651080). Die erhebliche Zahl der 
Weihnachtsmarktbesucher ist durch 
Berichterstattung in den Kölner Printmedien 
bestätigt. 
 
2 05.08.2018 Deutz 
Interessengemeinschaft 
Deutz 
20. Familien- und 
Stadtteilfest in 
Köln-Deutz 
mehr 100.000 
Besucher 
Zum Einzelhandel 
keine Angaben 
Veranstaltungsfläche 
3.649,00 qm lt. 
Festsetzung 
Verkaufsfläche  
2.800 qm 
Durch Medien belegt und schon im Vorjahr durch 
ver.di anerkannte Prognose.  
 
3 15.04.2018 Neustadt-Süd 
ABC 
Aktionsgemeinschaft- 
Bonner Straße-
Chlodwigplatz 
Lerne dein Veedel 
kennen 
Besucherstrom  
2.500 
Verkaufsfläche 30.000 
qm 
Veranstaltungsfläche 
4.383,20 qm lt. 
Festsetzung 
 Nicht ausreichender Anlass. 
Besucherprognose nicht geeignet zu 
belegen, dass mehr Veranstaltungsbesucher 
als Besucher zur Ladenöffnung kommen.  
Ausweitung der räumlichen Grenzen erhöht 
den Anspruch an die zugrundeliegende 
Veranstaltung.

4 16.09.2018 Neustadt-Süd 
ABC 
Aktionsgemeinschaft- 
Bonner Straße-
Chlodwigplatz 
Südstadt-
Kulturherbst 
Besucherstrom  
ca. 5.000 
Verkaufsfläche 30.000 
qm 
Veranstaltungsfläche 
4.383,20 qm lt. 
Festsetzung 
 Nicht ausreichender Anlass. 
Besucherprognose nicht geeignet zu 
belegen, dass mehr Veranstaltungsbesucher 
als Besucher zur Ladenöffnung kommen.  
Ausweitung der räumlichen Grenzen erhöht 
den Anspruch an die zugrundeliegende 
Veranstaltung. 
5 16.12.2018 Neustadt-Süd 
ABC 
Aktionsgemeinschaft 
Bonner Straße-
Chlodwigplatz 
Südstadt-
Krippenweg 2018 
Mit Veedelsadvent 
mit größter 
Feuerzangenbowle 
Besucherstrom ca. 
4.000 
Verkaufsfläche 30.000 
qm 
Veranstaltungsfläche 
4.383,20 qm lt. 
Festsetzung 
 Nicht ausreichender Anlass. 
Besucherprognose nicht geeignet zu 
belegen, dass mehr Veranstaltungsbesucher 
als Besucher zur Ladenöffnung kommen.  
Ausweitung der räumlichen Grenzen erhöht 
den Anspruch an die zugrundeliegende 
Veranstaltung. 
6 15.04.2018 Rodenkirchen 
Aktionsgemeinschaft  
Rodenkirchen e.V. 
Rodenkirchener  
Kunstmeile 
ca. 6.000 – 7.000 
Besucher 
  Nicht ausreichender Anlass. 
Besucherprognose nicht geeignet zu 
belegen, dass mehr Veranstaltungsbesucher 
als Besucher zur Ladenöffnung kommen.  
Die Veranstaltung Kunstmeile läuft über 2 
Wochen. Einer Öffnung von Verkaufsstellen 
an dem Sonntag bedarf es nicht um noch 
mehr Besucher zu generieren. Das haben 
die Erfahrungen von 2017 gezeigt. 
7 23.09.2018 Rodenkirchen 
Aktionsgemeinschaft  
Rodenkirchen e.V. 
Lifestyletag mit 
Antikmarkt, 
Oldtimershow und 
Kinderflohmarkt 
Keine Nachweise 
erbracht! 
  Nachweise über eine Besucherprognose 
wurden nicht erbracht. Die Erstellung einer 
eigenen Prognose entfällt. 
8 10.06.2018 Sürth 
Dorfgemeinschaft Sürth 
Marktplatzfest mit 
Garagenflohmarkt 
Besucherstrom  
750 
Veranstaltungsfläche 
ca. 1.600 qm 
Verkaufsfläche ca. 
1.000 qm 
Für den kleinen Stadtteil ist der Nachweis 
erbracht. Beigefügte Unterlagen genügen den 
gesetzlichen und gerichtlichen Anforderungen.  
Mit dem 6. Marktplatzfest ist zwischenzeitlich ein 
gut angenommenes traditionelles Fest 
entstanden.

9 04.11.2018 Godorf 
Interessengemeinschaft 
der Gewerbetreibenden 
Köln-Godorf 
St. Martin 
Laternenfest 
Besucherströme 
4.000 bis 5.000 der 
Marktveranstaltung 
Besucher 
Verkaufsstellen 9.000 
– 12.000  
Veranstaltungsfläche 
1.000 qm 
Verkaufsfläche 26.000 
bis 30.000 qm 
 Hier war der Markt aus eigener Anschauung 
von 321/1 (örtliche Kontrolle in der 
Vergangenheit) schon nicht geeignet. Alleine 
die Öffnung IKEA zieht Besucher in den 
Stadtteil.  
Die Durchführung von Märkten an anderen 
Tagen als an den Tagen verkaufsoffener 
Sonntage wurde zurückgezogen. Handel 
steht ausschließlich im Vordergrund. 
10 04.11.2018 Braunsfeld 
IG Braunsfeld e.V.  
8. Braunsfelder 
Martinsmeile  
Keine Angaben   Auch wenn an den Anlass in diesem 
Stadtteil geringere Anforderungen gestellt 
werden müssen, ist nicht anzunehmen, dass 
mehr Besucher zur Veranstaltung als der 
Ladenöffnung kommen werden. 
Keine nachprüfbare Prognose geliefert. 
Überprüfung in Medien ohne Ergebnis. 
11 02.09.2018 Sülz/Klettenberg 
IG Sülz-Klettenberg 
CARREÈ e.V. 
Carrée-Fest Besucherzahl 
120.000 bis 150.000 
Veranstaltungsfläche 
5.920 qm 
Zwar keine Nachweise angefügt, aber ein über 
das Quartier hinaus bekanntes traditionelles 
Straßenfest  
https://www.youtube.com/watch?v=wl0ZSGiJeSA 
 
12 04.11.2018 Sülz/Klettenberg 
IG Sülz-Klettenberg 
CARREÈ e.V. 
Kunst im Carrée Besucherzahl ca. 
30.000 
 Keine Belege Kein ausreichender Anlass. Veranstaltung, 
welche über eine Woche läuft. Es ist nicht 
erkennbar und belegt, warum gerade am 
04.11.2017 eine Verkaufsstellenöffnung 
erforderlich erscheint. 
13 16.12.2018 Sülz/Klettenberg 
IG Sülz-Klettenberg 
CARREÈ e.V. 
Sülz/Klettenberger 
Weihnachtslichter 
Besucherzahl ca. 
25.000 bis 30.000 
 Keine Belege Nachweise über eine Besucherprognose 
wurden nicht erbracht. Die Erstellung einer 
eigenen Prognose entfällt. 
14 10.06.2018 Lindenthal 
IG Lindenthaler 
Geschäftsleute 
4. Tag der 
Nostalgie 
Besucherzahl 7.000-
9.000 Veranstaltung 
Durchschnitt 
Besucher 
Verkaufsstellen 4.280 
 Begründung nach Auswertung Medien und 
Bildmaterial geeignet die Veranstaltung als 
attraktiv und ausreichend zu beurteilen, dass 
mehr Besucher zur Veranstaltung als zur 
Ladenöffnung erscheinen

15 10.06.2018 Neu-Ehrenfeld 
IG Landmannstr. 
Straßenfest Besucherzahl ca. 
40.000 
Veranstaltungsfläche 
3082 qm 
Ein über das Quartier hinaus bekanntes 
Straßenfest. Presseberichterstattung spricht für 
sich alleine schon. 
https://www.ksta.de/koeln/ehrenfeld/neuehrenfeld 
er-strassenfest-das-pure-leben-auf-400-metern-
landmannstrasse-22760438 
 https://www.youtube.com/watch?v=eI2Xt5_7gCg 
 
Ein in diesem Jahr bereits akzeptierter Anlass. 
Wegen Antragsrücknahme ist eine Aufnahme in 
die RVO entbehrlich gewesen 
 
16 04.11.2018 Ossendorf 
IG Köln Ossendorf/Am 
Butzweilerhof 
Tag des sozialen 
Engagements  
Besucherzahl ca. 
7.500 
  Hier ist die Prognose nicht nachweisbar. 
Hier ist davon auszugehen, dass 
insbesondere die Öffnung IKEA Besucher 
ziehen wird.  
17 15.04.2018 Longerich 
Südstadtsport  
„Longerich bewegt“ Besucherzahl 800-
1.000  
  Keine überprüfbare Prognose geliefert. 
Sonntagsöffnung nicht zu begründen. 
18 10.06.2018 Longerich 
Südstadtsport  
Kunstmeile 
Longerich  
Besucherzahl 3.000-
4.000 
  Keine überprüfbare Prognose geliefert. 
Kunstmeile auch unter der Woche in den 
Verkaufsstellen zu besuchen. 
Sonntagsöffnung nicht zu begründen. 
19 16.12.2018 Longerich 
Südstadtsport  
Nikolausmarkt und 
Weihnachtssingen 
Besucherzahl 800    Keine überprüfbare Prognose geliefert. 
Sonntagsöffnung nicht zu begründen. 
20 04.11.2018 Lind/Wahn/ 
Wahnheide/Urbach 
Interessengemeinschaft 
Porz Lind 
Charity-
Trödelmarkt 
Verkaufsstellen 3.000 
 
Trödelmarkt 
4.000 
  Nicht geeignet. Prognose nicht belegbar.

21 04.11.2018 Porz-Eil 
Interessengemeinschaft  
Porz-Eil 
Sankt Martin Markt Besucherströme 
2.300 
Antragsteller kann 
keine Nachweise zu 
den 
Besucherströmen 
erbringen 
  Nicht geeignet. Prognose nicht belegbar. 
22 10.06.2018 Porz-Mitte 
Innenstadtgemeinschaft 
Porz e.V. 
Porzer Autofrühling Besucherströme 
8.000 – 10.000 
 Traditionelle Veranstaltung ;  
http://www.zentertv.de/film-archiv-4---zentertv-
2017.html 
Video ist samstags erstellt; 
 
23 27.05.2018 Rath/Heumar 
Interessengemeinschaft 
Rath/Heumar 
Traditionelles 
Musikfest 
Besucher 3.778 
Einzelhandel 1.561 
Veranstaltungsfläche 
2.000 qm 
Verkaufsfläche 1.700 
qm; eher geringer, weil 
sich nicht mehr alle 
Verkaufsstellen an der 
Veranstaltung 
beteiligen:; 
Wie schon in 2017 akzeptierter Anlass. Prognose 
nachvollziehbar und belegt. 
 
24 24.06.2018 Kalk 
Interessen- und  
Standortgemeinschaft  
Kalk 
Straßenfest Keine Prognose  Verkaufsfläche 2.100 
qm 
Veranstaltungsfläche 
ca. 23.000 qm 
Keine Einbeziehung der 
Kalk Arcaden 
Presseberichte und Youtube-Video bestätigen 
die Attraktivität des Straßenfestes. Traditionelles 
Straßenfest 
https://www.youtube.com/watch?v=87uHzL66Ny 
Y 
 
25 23.09.2018 Dellbrück 
Interessengemeinschaft 
Dellbrücker Hauptstraße 
e.V. 
Straßenfest Besucherströme 
mehrere 
Zehntausend 
Veranstaltungsfläche 
4.971 qm 
Über die Stadtgrenzen hinaus bekanntes 
Straßenfest. Hier ist das Straßenfest auch durch 
eigene Anschauung von 321/1 Auslöser für den 
Besucherandrang. Durch Medien belegbarer 
Besucherandrang.

Anlage 02 RVO 2018

2564 Zeichen

Anlage 02 
 1 
Ordnungsbehördliche Verordnung für 2018 
über das Offenhalten von Verkaufsstellen in den  
Stadtteilen Deutz, Lindenthal, Neu-Ehrenfeld (Landmannstr.), 
Rath/Heumar und Dellbrück 
 
vom ??.??.2018 
 
Der Rat hat in seiner Sitzung am ??????? aufgrund des § 6 Abs. 1 und 4 des 
Ladenöffnungsgesetzes vom 16.11.2006 (GV. NRW. 2006 S. 516), geändert durch 
Gesetz vom 30. April 2013 (GV. NRW S.208), in Kraft getreten am 18. Mai 2013, für 
die Stadt Köln verordnet: 
 
 § 1 
 
(1) Im Stadtteil Deutz dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 05.08.2018, in der 
Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. 
 
(2) Im Stadtteil Lindenthal dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 10.06.2018, in 
der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. 
 
(3) Im Stadtteil Neu-Ehrenfeld dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 
10.06.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. 
 
(4) Im Stadtteil Rath/Heumar dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 27.05.2018, 
in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. 
 
(5) Im Stadtteil Dellbrück dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 23.09.2018, in 
der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. 
 
Die jeweilige Sonderöffnungszeit gilt für Verkaufsstellen innerhalb der folgenden Grenzlinien:  
 
Stadtbezirk 1: 
 
Deutz 
Deutzer Freiheit (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) beginnend 
Siegburger Str. endend Gotenring 
 
Stadtbezirk 3: 
 
Lindenthal 
Dürener Straße zwischen Lindenthalgürtel – Universitätstraße (einschließlich des Bereichs 
250 m links und rechts der Fahrbahn) 
 
Stadtbezirk 4: 
 
Neuehrenfeld 
Landmannstr. (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) beginnend 
Subbelrather Str. endend Nußbaumer Str. 
 
Stadtbezirk 8: 
 
Rath-Heumar 
Rösrather Str. beginnend Brück-Rather Steinweg bis Rather Mauspfad (einschließlich des 
Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn)

Anlage 02 
 2 
Stadtbezirk 9: 
 
Dellbrück 
Dellbrücker Hauptstraße (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) 
beginnend S-Bahn-Station Köln-Dellbrück - endend Ecke Strundener Straße  
 
 § 2 
 
Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig im Rahmen des § 1 Verkaufsstellen 
außerhalb der dort zugelassenen Geschäftszeiten und Grenzlinien offen hält.  
Die Ordnungswidrigkeit kann nach § 13 des Ladenöffnungsgesetzes NRW mit einer Geldbuße 
bis zu fünftausend Euro geahndet werden.  
 
 § 3 
 
Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft und gilt bis zum 
31.12.2018. 
 
 
 Stadt Köln 
 als örtliche Ordnungsbehörde

Beschlussvorlage Rat

20721 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
I/32/321 
I/32/321 
Vorlagen-Nummer 
 0249/2018 
Freigabedatum 
01.03.2018  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Ordnungsbehördliche Verordnung für 2018 über das Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 
2018 an den aufgeführten Tagen und Zeiten 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Rat beschließt gem. § 41 der Gemeindeordnung NRW in Verbindung mit § 6 des Gesetzes zur 
Regelung der Ladenöffnungszeiten (LÖG NRW) den Erlass der in der Anlage 01 beigefügten Ord-
nungsbehördlichen Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2018 an den aufge-
führten Tagen und Zeiten. 
Alternativbeschluss: 
Der Rat beschließt gem. § 41 der Gemeindeordnung NRW in Verbindung mit § 6 des Gesetzes zur 
Regelung der Ladenöffnungszeiten (LÖG NRW) den Erlass der in der Anlage 02 beigefügten Ord-
nungsbehördlichen Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2018 an den aufge-
führten Tagen und Zeiten. 
 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 05.03.2018 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 08.03.2018 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 08.03.2018 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 12.03.2018 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 12.03.2018 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 15.03.2018 
Wirtschaftsausschuss 19.03.2018 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 19.03.2018 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 19.03.2018 
Rat 20.03.2018

2 
Begründung 
 
Einleitung: 
 
1. Das Ladenöffnungsgesetz NRW (LÖG NRW) lässt jährlich bis zu 4 verkaufsoffene Sonn- oder Fei-
ertage zu (Öffnungszeit jeweils 5 Stunden), die auf einzelne Bezirke, Stadtteile oder Handelszwei-
ge beschränkt werden können. Gemäß § 6 Abs. 1 und 4 LÖG NRW sind die örtlichen Ordnungs-
behörden ermächtigt, die Freigabe der Sonn- oder Feiertage durch Verordnung zu regeln. Bereits 
seit 2005 werden für das Stadtgebiet Köln nur jährlich 3 der gesetzlich möglichen 4 verkaufsoffe-
nen Sonn- oder Feiertage für jeden Stadtteil freigegeben. Diese Regelung wurde zuletzt mit Rats-
beschluss vom 13.12.2007 (Session-Nr. 4823/2007) bestätigt und auch in dieser Vorlage berück-
sichtigt. 
 
2. Gemäß LÖG NRW dürfen innerhalb einer Gemeinde insgesamt nicht mehr als 11 Sonn- oder Fei-
ertage je Kalenderjahr für Verkaufsstellenöffnungen aus Anlass von örtlichen Festen, Märkten, 
Messen oder ähnlichen Veranstaltungen freigegeben werden. Bei stadtweiter Öffnung darf nur 1 
Adventssonntag berücksichtigt werden oder 2 Adventssonntage, wenn die Sonntagsöffnungen wie 
in Köln seit Jahren praktiziert, je Stadtteil freigegeben werden. 
 
Der Landesgesetzgeber hat damit die vom Bundesverfassungsgericht im Urteil vom 01.12.2009 
zum Berliner Ladenöffnungsgesetz aufgestellten Leitlinien berücksichtigt und mit dem neugefass-
ten Ladenöffnungsgesetz einen Kompromiss zwischen dem Sonntagsschutz, dem Recht der Ge-
werbefreiheit und dem Recht der freien Entfaltung der Persönlichkeit, jedoch mit deutlichem Über-
gewicht des Sonntagsschutzes, gefunden. 
 
Dem vom Bundesverfassungsgericht geforderten Mindestschutzniveau für den arbeitsfreien Sonn-
tag wird der Landesgesetzgeber insbesondere dadurch gerecht, dass er neben dem Anlassbezug 
die Freigabe verkaufsoffener Sonntage auf nur 4 Sonntage mit lediglich jeweils 5 Stunden Öff-
nungszeit beschränkt hat und nur 1 Adventssonntag bei stadtweiter Öffnung und 2 Adventssonn-
tage bei stadtteilbezogenen Sonntagsöffnungen freigegeben werden dürfen. 
 
Das Bundesverfassungsgericht hebt in dem Urteil besonders hervor, dass für Eingriffe in den ver-
fassungsrechtlich garantierten Sonn- und Feiertagsschutz ein ausreichender Anlass erforderlich 
ist. Dem Regel-Ausnahme-Gebot des Urteils entsprechend kommt diesem Anlass umso mehr Be-
deutung zu, je weiter die Ausnahmen ausgestaltet sind. Deshalb müssen bei einer flächendecken-
den und den gesamten Einzelhandel erfassenden Freigabe der Ladenöffnung rechtfertigende 
Gründe von besonderem Gewicht vorliegen. Das Gericht führt klarstellend dazu aus, dass eine 
Sonntagsöffnung in einem örtlich beschränkten Bereich „wegen ihrer engen örtlichen Begrenzung 
ohnehin von geringer prägender Wirkung für den öffentlichen Charakter des Tages ist. Es kann 
hingenommen werden, dass die im Gesetz geforderten Voraussetzungen lediglich von einge-
schränktem Gewicht sind, weil sie jeweils auf konkrete Verkaufsstellen und ein Jubiläum oder auf 
Feste im Straßenzugsbereich abheben.“ „Dass damit gerade in einem überwiegend städtisch 
strukturierten Land ein so genannter Flickenteppich entstehen kann, auf dem aufs Jahr gesehen 
irgendwelche Verkaufsstellen mit uneingeschränktem Warenangebot immer geöffnet haben, er-
scheint bei dieser Lösung unvermeidlich, aber hinnehmbar. Daher lässt sich nicht sagen, diese 
Ausnahme unterschreite ein als hinreichend zu erachtendes Mindestschutzniveau“. 
 
In Köln wird das vom Bundesverfassungsgericht geforderte Mindestschutzniveau sogar noch wei-
ter gefasst. Von den gesetzlich möglichen 4 verkaufsoffenen Sonntagen wurden seit 2005 lediglich 
3 im Rahmen einer Rechtsverordnung freigegeben.  
 
Die Arbeitnehmerinnen und die Arbeitnehmer haben zumindest in den mit Betriebsräten ausgestat-
teten Einzelhandelsbetrieben als weiteres Instrumentarium des Arbeitnehmerschutzes die Mög-
lichkeit, im Rahmen des für die Sonntagsöffnungen erforderlichen Mitbestimmungsverfahrens das 
Bestmögliche für den einzelnen betroffenen Beschäftigten zu regeln. Hierbei darf nicht vergessen 
werden, dass bei Ausschöpfung der in Köln möglichen 3 Sonntage lediglich an insgesamt 15 Öff-
nungsstunden im Jahr Arbeiten durch das eingesetzte Personal geleistet werden müssten.

3 
3. Mit Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG 8 CN 2.14 vom 11.11.2015) wurden die Gren-
zen für eine Freigabe verkaufsoffener Sonntage noch enger gefasst. Das Urteil entfaltet Wirkung 
auf die Anwendung des LÖG NRW. Als Kernaussage ist zu entnehmen, dass der Anlass (= Markt, 
Fest etc.) für sich genommen – also nicht erst die Ladenöffnung – einen beträchtlichen Besucher-
strom anziehen muss, der prognostisch die zu erwartende Anzahl der Ladenbesucher übersteigt. 
Bei einer anlassbezogenen Sonntagsöffnung nach § 6 Abs. 1 LÖG NRW muss daher der Anlass 
an sich schon eine große Besucherresonanz erwarten lassen, aus der die Freigabe der Sonntags-
öffnung abgeleitet werden kann. Die Verwaltung hat die eingegangenen Anträge stringent auf Ba-
sis der dargestellten Rechtsprechung geprüft und gewertet. 
 
4. Im Rahmen einer Dialogrunde, bestehend aus Vertretern der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, 
dem Katholikenausschuss, dem Evangelischen Kirchenverband Köln & Region, dem Handelsver-
band Aachen-Düren-Köln und der Verwaltung, zu der die Industrie- und Handelskammer zu Köln 
geladen hatte, wurde das Verfahren zur Genehmigungsfähigkeit nochmals intensiv diskutiert, Mei-
nungen ausgetauscht und Möglichkeiten eruiert, die Genehmigungen von verkaufsoffenen Sonn-
tagen in Köln zu vereinfachen. Weitere Gespräche sind vorgesehen. 
 
I. Zu den einzelnen 25 Anträgen der Interessengemeinschaften: 
 
Die Interessengemeinschaften des Einzelhandels in den Stadtteilen haben ihre Terminwünsche 
und Anlassbegründungen für das Jahr 2018 eingereicht. (Anlage 03-05).  
 
Die Verwaltung hat die vorgetragenen Anlassbegründungen der Interessengemeinschaften an-
hand der allgemein bekannten höchstrichterlichen Urteile geprüft und hält die nachfolgend aufge-
zählten Anlassbegründungen nach dem LÖG NRW und dem vom Bundesverfassungsgericht ge-
forderten Mindestschutzniveau sowie unter Berücksichtigung der Maßgaben des Urteils des Bun-
desverwaltungsgerichts für ausreichend und sachgerecht. Die erforderliche Prognoseeinschätzung 
der Verwaltung und die hierzu benötigten Medienberichte u.a. sind der Anlage zu entnehmen.  
In der Anlage 06 ist eine Zusammenfassung der Termine und eine vor dem Beteiligungsverfahren 
nach § 6 Abs. 4 LÖG NRW erstellte Kurzbeurteilung zu entnehmen. 
 
Zum Antrag von Stadtmarketing Köln sind die gelieferten Besucherberechnungen nachvollziehbar 
dargestellt und rechtfertigen nach Auffassung der Verwaltung nunmehr die Genehmigung der für 
den 16.12.2018 beantragten Sonntagsöffnung anlässlich der Kölner Weihnachtsmärkte. 
 
Die Anlassbeschreibung legt nachvollziehbar und sehr konservativ dar, dass die Kölner Weih-
nachtsmärkte in den letzten Jahren rund 4. Mio. Besucher anzogen. Nach Einschätzung der Ver-
waltung werden die Kölner Weihnachtsmärkte im gesamten Zeitraum sogar von mehr Besuchern 
(Quelle) aufgesucht. 2015 kamen nach Schätzung von KölnTourismus knapp 6 Mio. Besucher von 
auswärts zu den Kölner Weihnachtsmärkten in der Innenstadt. Bundesweiter Rekordhalter ist der 
Weihnachtsmarkt am Kölner Dom mit vier Millionen Besuchern (Quelle). Die erhebliche Zahl der 
Weihnachtsmarktbesucher ist durch Berichterstattung in den Kölner Printmedien bestätigt. 
 
Heruntergerechnet auf einen Sonntag als Weihnachtsmarkttag beschreibt der Antrag in seiner 
konservativen Darstellung und aus Sicht der Verwaltung eine zu niedrig angesetzte Besucherzahl 
eine Gesamtbesucherzahl zwischen 145.850 bis ca. 152.800 Menschen. Tatsächlich dürfte wegen 
der anzusetzenden rund 6 Mio. allein auswärtiger Besucher ein erheblich größerer Besucheran-
drang an dem verkaufsoffenen Sonntag auf die zentral in der Kölner Innenstadt gelegenen Weih-
nachtsmärkte zu verzeichnen sein. 
 
Mit diesen Besucherzahlen und der Größe der zentral in der Kölner Innenstadt gelegenen Weih-
nachtsmärkte prägen die Kölner Weihnachtsmärkte in herausragender Weise den öffentlichen 
Charakter des Sonntages. 
 
Dem stehen nachvollziehbar durch die bundesweite Befragung von Weihnachtsmarktbesuchern 
2015 durch die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung 37,4 % an Besuchern gegenüber, die 
allein wegen des Einkaufens in die Kölner City kommen. Dies entspricht in absoluten Zahlen zwi-
schen 54.600 und 57.150 Besuchern. Diese Anzahl hat die Antragstellerin mit einer tatsächlichen

4 
Besucherzählung anlässlich der ANUGA am 08.10.2017 abgeglichen und kommt auch hier nach-
vollziehbar auf eine prognostizierte Besuchermenge von rund 51.100 bis ca. 57.150 Menschen, die 
nur zum Einkaufen aufgrund eines verkaufsoffenen Sonntag nach Köln kommen. Dabei wurde die 
in der Vorweihnachtszeit grundsätzlich höhere Einkaufsaffinität bereits berücksichtigt. 
 
Zu den Veranstaltungen (Weihnachtsmärkte) kommen daher erheblich mehr Besucher, als Besu-
cher, die zu der Verkaufsstellenöffnung zu erwarten sind. 
 
Damit haben die zentralen Kölner Weihnachtsmärkte eine größere prägende Wirkung auf den 
Sonntag als die Verkaufsöffnung und bieten im Gegensatz zur Ladenöffnung ersichtlich den 
hauptsächlichen Grund für den Aufenthalt der Besucher. 
 
Neben der Gegenüberstellung der Besucherzahlen kommt es nach der Rechtsprechung auch noch 
auf den Gesamtcharakter und die besondere Atmosphäre einer Veranstaltung an. Bei den Weih-
nachtsmärkten handelt es sich – wie der Antrag zutreffend hervorhebt – um ein langjähriges, tradi-
tionelles Fest mit zahlreichen Elementen, die sich vom alltäglichen normalen Leben deutlich ab-
hebt. Insbesondere im letzten Jahrzehnt, in dem die Kölner Innenstadtweihnachtsmärkte regelmä-
ßig ausgeschrieben werden und im Vergleich zur Vergangenheit einen qualitativ hochwertigen 
Charakter erreicht haben, haben die Kölner Weihnachtsmärkte mit ihrer unterschiedlichen Ausge-
staltung und jeweils ganz eigenen Prägung das Bild der Kölner Innenstadt nachhaltig und positiv 
beeinflusst und verändert. Der Bummel über die Weihnachtsmärkte stellt einen ersichtlichen Besu-
chermagneten dar, der sich deutlich von anderen Märkten in Köln abhebt und eine auch im Ver-
hältnis zur Einwohnerzahl der Stadt ganz erhebliche Menge auswärtiger Besucher anlockt. Auch 
diese spezifische Weihnachtsmarktatmosphäre, die durch einen Massenandrang auswärtiger Be-
sucher gekennzeichnet ist, trägt zum verfassungsrechtlichen Ausnahmecharakter der Ladenöff-
nung am beantragten Dezembersonntag bei. 
 
Auch ein hinreichender räumlicher Bezug ist gegeben. Unter Verweis auf den beigefügten Stadt-
plan legt der Antrag nachvollziehbar die ersichtliche Nähe der zentralen Kölner Weihnachtsmärkte 
zur Kölner Innenstadt dar.  
 
Auch wenn möglicherweise mit einer Klage zu rechnen ist, erscheint es vertretbar, die Weih-
nachtsmärkte als ausreichenden Anlass zu akzeptieren. So hat das Oberverwaltungsgericht Baut-
zen mit Urteil vom 31.08.2017; 3 C 9/17 dies für den Leipziger Weihnachtsmarkt bestätigt. Hier war 
allein aufgrund des hohen Besucheraufkommens des Leipziger Weihnachtsmarktes dessen prä-
gende Wirkung auch im Falle der Öffnung der Verkaufsstellen prognostiziert worden. 
 
Zum Antrag der Interessengemeinschaft Deutz bleibt festzustellen, dass diese Veranstaltung mit 
einer Veranstaltungsfläche von 3.649 m² und einer Verkaufsfläche von rund 2.800 m² eine über die 
Grenzen Kölns hinaus bekannte und attraktive Veranstaltung darstellt. Die Dienstleistungsgewerk-
schaft ver.di hat dieses Straßenfest im Rahmen der verkaufsoffenen Sonntage für das Jahr 2017 
selbst als ausreichend und festsetzungsfähig erachtet. 
 
Der von der Dorfgemeinschaft Sürth eingereichte Antrag genügt mit einer Veranstaltungsfläche 
von 1.600 m² und einer Verkaufsfläche von rund 1.000 m² gerade in einem Stadtteil der Größe 
Sürths den gesetzlichen Anforderungen. Bei dem mittlerweile 6. Marktplatzfest ist sicher von einer 
traditionellen Veranstaltung zu sprechen. Obwohl die Verwaltung hier keine eigene Besucherprog-
nose abgegeben kann, geht sie davon aus, dass das Fest alleine wird für sich mehr Besucher als 
die nebenher genehmigte Verkaufsstellenöffnung generiert. 
 
Der vom Ring Lindenthaler Geschäftsleute eingereichte Antrag zum 4. Tag der Nostalgie ist nicht 
zu beanstanden. Die Besucherprognose unterliegt keinerlei Bedenken. Es wird von einer Besu-
cherzahl zwischen 7.000 und 9.000 Besuchern zur Veranstaltung gerechnet. Mit 4.280 Besuchern 
wird gerechnet, die Verkaufsstellen aufsuchen werden. Beim 4. Tag der Nostalgie ist ebenfalls von 
einer traditionellen Veranstaltung auszugehen. 
 
Das von der Interessengemeinschaft Sülz-Klettenberg Carrée e.V. veranstaltete Carréefest mit ei-
ner Veranstaltungsfläche von 5.920 m² und einer erwarteten Besucheranzahl zwischen 120.000

5 
und 150.000 Besuchern ist ein ebenfalls inzwischen traditionelles Fest, welches wegen seiner At-
traktivität über die Grenzen Kölns bekannt ist. Hier kann die Verwaltung eine eigene Besucher-
prognose nicht erstellen, hält die Besucherprognose der Interessengemeinschaft aber für nach-
vollziehbar und geeignet dieses Fest als ausreichend und festsetzungsfähig zu betrachten.  
 
Das Straßenfest der IG Landmannstr. mit einer erwarteten Besucherzahl von 40.000 Besuchern ist 
ein über die Grenzen Kölns hinaus bekanntes traditionelles Straßenfest. Es handelt sich um ein im 
Jahr 2017 von der Dienstleistungsgewerkschaft akzeptiertes und als ausreichend erachtetes Tradi-
tionsfest. 
 
Der von der Innenstadtgemeinschaft Porz e.V. eingereichte Anlass Porzer Autofrühling als Traditi-
onsfest unterliegt mit seinen prognostizierten 8.000 bis 10.000 Besuchern ebenfalls keinerlei Be-
denken. Hier kann die Verwaltung ebenfalls keine eigene Besucherprognose erstellen, hat an der 
Einschätzung der Interessengemeinschaft aber keine Zweifel. 
 
Beim von der Interessengemeinschaft Rath/Heumar eingereichten Anlass handelt es sich um ein 
auch im Jahr 2017 von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di akzeptiertes traditionelles Fest. 
Dieses Fest findet auf einer Veranstaltungsfläche von 2.000 m² statt. Die parallel stattfindende 
Verkaufsstellenöffnung umfasst 1.700 m² Verkaufsfläche. Nachvollziehbar prognostiziert sind für 
die Veranstaltung 3.778 Besucher. die der Verkaufsstellenöffnung wird auf 1.561 Besucher ge-
schätzt. 
 
Von der Interessen- und Standortgemeinschaft wird das traditionelle Straßenfest der Kalker 
Hauptstr. eingereicht. Ein Straßenfest, das viele Jahre im Stadtteil stattfindet. Auf einer Veranstal-
tungsfläche von 23.000 m² im Vergleich zur Verkaufsfläche von 2.100 m² ist ein attraktives Fest 
entstanden, was allerdings von der Verwaltung nicht belegbar mehr Besucher zum Fest als die pa-
rallel verlaufende Verkaufsstellenöffnung locken kann. Nicht zu vergessen ist, dass die früher mit 
in die Verkaufsstellenöffnung eingezogenen Köln Arcaden nicht einbezogen sind. Die räumliche 
Grenze der zu genehmigenden Verkaufsstellenöffnung ist erheblich eingeschränkt worden. 
 
Die Interessengemeinschaft Dellbrücker Hauptstr. legt mit ihrem traditionellen Straßenfest ein über 
Köln hinaus bekanntes und vom Publikum akzeptiertes Fest vor, was den Anforderungen für einen 
verkaufsoffenen Sonntag nach Auffassung der Verwaltung völlig genügt. Auf einer Veranstaltungs-
fläche von 4.971 m² werden mehr Besucher der Veranstaltung als der parallel verlaufenden Ver-
kaufsstellenöffnung erwartet. Es werden mehrere tausend Besucher erwartet. Der Besucheran-
drang lässt sich durch Medienbeiträge belegen. 
 
Grundsätzlich lehnt die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di verkaufsoffene Sonntage ab, kommt 
aber zu dem Ergebnis zumindest bei den 5 Veranstaltungen in Deutz, Lindenthal, Neu-Ehrenfeld , 
Rath-Heumar und Dellbrück die Bewertung der Verwaltung nachvollziehen zu können. Die verblei-
benden Anlässe genügen ihr hingegen nicht. Dahingehend behält sich ver.di eine verwaltungsge-
richtliche Prüfung bei allen Anträgen vor. 
 
Die Verwaltung ist hingegen der Auffassung, dass nicht nur die fünf von ver.di anerkannten Veran-
staltungen, sondern auch die Veranstaltungen in Sülz/Klettenberg, Porz, Kalk und Sürth sowie die 
Veranstaltung Weihnachtsmärkte den gerichtlichen Anforderungen inhaltlich genügen. Formal fehlt 
lediglich, und dies bei allen genannten Veranstaltungen mit Ausnahme der Weihnachtsmärkte, das 
Kriterium der Besucherprognose. Die Verwaltung ist der Auffassung, dass alle zehn Veranstaltun-
gen einen solchen beträchtlichen Besucherstrom anziehen und damit die Veranstaltung selbst und 
nicht die Ladenöffnung prägend für den Charakter ist. Zudem ist die Verwaltung der Auffassung, 
dass eine Besucherprognose dieses Ergebnis in allen Fällen bestätigen würde. Es ist allerdings 
nicht auszuschließen, dass ein Gericht allein aufgrund des fehlenden formalen Kriteriums der Be-
sucherprognose zu der Auffassung gelangt, dass eine Sonntagsöffnung unzulässig wäre.  
 
Es wird darauf hingewiesen, dass die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di eine Klage für alle von 
den Interessengemeinschaften beantragten Anlässe nicht explizit ausgeschlossen hat.

6 
Begründung des Alternativ-Beschlussvorschlages: 
 
In Anbetracht dessen werden dem Rat von der Verwaltung als Alternativvorschlag die von der 
Dienstleistungsgewerkschaft ver.di als rechtskonform erscheinenden Anlässe zur Genehmigung 
vorgelegt. 
Bei denen von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di als rechtskonform dargestellten Anlässe 
handelt es sich um die Anlässe Deutz am 05.08.2018, Lindenthal am 10.06.2018, Neu-Ehrenfeld 
am 10.06.2018, Rath/Heumar am 27.05.2018 und Dellbrück am 23.09.2018. 
 
II. Stellungnahme Verfahren: 
 
Gemäß § 6 Abs. 4 Ladenöffnungsgesetz sind vor der Freigabe der verkaufsoffenen Sonntage die 
zuständige Gewerkschaft, die Kirchen, Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände (Handelsverband), 
die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer anzuhören. Die von den Interes-
sengemeinschaften gemeldeten Anlassbegründungen für das Jahr 2018 wurden daher, gemäß § 6 
Abs. 4 LÖG NRW den anzuhörenden Institutionen zur Stellungnahme übersandt. 
 
Der Katholikenausschuss hat mit Schreiben vom 22.01.2018 seine ablehnende Haltung gegenüber 
der Genehmigung verkaufsoffener Sonntage bestätigt (Anlage 07). 
 
Die Antwort der Handwerkskammer zu Köln ist als Anlage 08 beigefügt. 
 
Mit Schreiben vom 31.01.2018 des Handelsverbandes Nordrhein-Westfalen, Aachen-Düren-Köln 
werden sämtliche eingesandten Anlassbegründungen zur Genehmigung der verkaufsoffenen 
Sonntage als geeignet betrachtet (Anlage 09). 
 
Der Evangelische Kirchenverband Köln & Region lehnt Sonntagsöffnungen grundsätzlich ab, 
schließt sich mit Ausnahme des Termins 16.12.2018 der Beurteilung der Verwaltung bei der Be-
wertung an (Anlage 10). 
 
Die Industrie- und Handelskammer zu Köln hat mit Schreiben vom 31.01.2018 zu allen Anlässen 
positiv Stellung genommen (Anlage 11). 
 
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat mit Schreiben vom 01.02.2018 (Anlage 12) Stellung 
genommen.  
 
Die Verwaltung stellt sicher, dass, soweit Anlässe einer Marktfestsetzung oder einer Sondernut-
zungserlaubnis bedürfen, diese rechtzeitig von den Veranstaltern beantragt und von der Verwal-
tung festgesetzt werden. 
 
 
Anlagen

Anlage 09 Stellungnahme Sonderöffnung 2018 - EHV 31.01.2018

2708 Zeichen

Handelsverband Aachen - Düren - Köln  An Lyskirchen 14  50676 Köln 
 
An die 
Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin 
Amt für öffentliche Ordnung 
Gewerbeabteilung (321/1) 
Willy-Brandt-Platz 3 
50679 Köln 
 
 
 
 
 
 
 
Betreff: Stellungnahme verkaufsoffene Sonntage 2018 in Köln 
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
 
vielen Dank dafür, dass sie uns die Möglichkeit zu einer Stellungnahme 
bezüglich der geplanten Sonderöffnungen 2018 einräumen. 
 
Wir sind der Ansicht, dass die Sonntagsöffnungen ein wichtiges Element für 
die Belebung der Kölner Stadtteile und auch der Innenstadt sind. Unsere 
Umfrage aus Oktober 2017 hat gezeigt, dass der größte Teil der sonntäglichen 
Besucher die Geschäftsöffnungen als einen zusätzlichen Anreiz für den im 
Vordergrund stehenden sonntäglichen Bummel empfinden. 
Wir befürworten daher alle Anträge für eine sonntägliche Ladenöffnung 
ausdrücklich.  
Aufgrund der Bestimmungen aus dem aktuellen Ladenöffnungsgesetz sind 
noch nicht alle Begründungen auf den ersten Blick als rechtssicher zu 
beurteilen, was allerdings auch an den fehlenden juristischen und 
prognostischen Kapazitäten innerhalb der Werbegemeinschaften liegen kann.  
In einigen Fällen ist die Empfehlung der Verwaltung auch interpretationsfähig. 
So z.B. im Falle der Kunstmeile in Rodenkirchen, wo wir der Auffassung sind, 
dass gerade die Veranstaltung im vergangenen Jahr – ohne die Durchführung 
eines verkaufsoffenen Sonntags - gezeigt hat, dass der Anlass die Menschen 
in das Stadtviertel zieht; die Öffnung also nur einen Annex an die  
Veranstaltung darstellt.  
Verkaufsoffene Sonntag werden gerade in Köln immer wichtiger für das 
Überleben von Einzelhandelsunternehmen. Die Demonstrationen aus dem 
vergangenen und aktuellen Jahr legen überwiegend an Samstagen das 
öffentliche Leben Kölns lahm. Da sich der Samstag in den vergangenen Jahren 
als einer der umsatzstärksten Wochentage herauskristallisiert hat, treffen die 
Demonstranten hier einen empfindlichen Nerv der Kölner Wirtschaft. Das 
Internet und sonntägliche Daueröffnung in unseren Nachbarländern sorgen für 
eine Vernichtung der „Kölner“ Umsätze an diesen „ausgefallenen“ Samstagen! 
 
 
Mit freundlichen Grüßen, 
 
 
 
 
 
 
(Jörg Hamel, Geschäftsführer) 
Köln, 31.01.2018 
Jörg Hamel (jha) 
Handelsverband  
Nordrhein-Westfalen 
Aachen - Düren - Köln 
 
Geschäftsstelle Köln  
An Lyskirchen 14  
50676 Köln 
 
Tel.: 0221/20 80 40 
Fax: 0221/20 80 440 
 
 
Geschäftsstelle Aachen  
Theaterstraße 56 
52062 Aachen 
 
Tel.: 0241/25 141 
Fax: 0241/29 906 
 
kontakt@ehdv.de 
www.ehdv.de 
 
Vorsitzender 
Gerd-Kurt Schwieren 
 
Geschäftsführer 
Dipl.-Vw. Jörg Hamel 
 
Vereinsregister AG Köln  
VR 5486 
 
Gerichtsstand Köln

Anlage 05 Anlassbegründungen 2018 Teil3 1-90

2637 Zeichen

Longericher Hauptstr. 69-71   50739 Köln 
Tel. 0221/5993200     Fax 0221/174381 
www.suedstadtsport.de  
 
 
Stadt Köln 
Gewerbeangelegenheiten 
z.Hd. Herrn Brandt 
 
        Köln, 12.12.2017 
 
 
 
 
Sehr geehrter Herr Brandt, 
 
 
in Anlehnung an Ihre vorgegebenen Termine beantragen wir für den Ortsteil Köln-Longerich 
folgende verkaufsoffene Sonntage für 2018: 
 
15.04.2018 "Longerich bewegt" 
Viele Gesund-Aktionen in den Geschäften vom mit Volkslauf, Mountainbike Tour und 
Bewegungsspielen für Jung und Alt in Zusammenarbeit mit dem Sportverein 
Longericher SC. (ca. 800-1000 Besucher nach der Erfahrung von 2016) 
 
10.06.2018 "Kunstmeile Longerich" 
Seit 8 Jahren Ausstellung von verschiedenen Kunstobjekten in den Longericher Geschäften. 
Malwettbewerb an den Grundschulen mit anschließender Ausstellung. (ca 3000-4000 Besucher  
wie in den letzten Jahren) 
 
16.12.2018 "Nikolausmarkt und Weihnachtssingen"  
in Zusammenarbeit mit der Sternsingerschule Longerich und der Kölner Selbsthilfe. Der Erlös 
kommt der Kölner Selbsthilfe zu Gute. (ca 800 Besucher) 
 
Wir bitten um Bestätigung dieser Termine, damit wir die Details besser planen können. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
Beatrix Schäfer

1
Brandt, Peter
Von: info@koeln-kalk.de 
Gesendet: Dienstag, 16. Januar 2018 21:39 
An: 32-Gewerbeangelegenheiten 
Betreff: Straßenfeste 2018 
Anlagen: Straßenfest 2017 KR.jpeg; Straßenfest 2017 KStA.jpeg; Straßenfest 2017 KWSp.jpeg 
Kategorien: Brandt Ladenöffnung 
Sehr geehrter Herr Brandt, 
 
gerade aus Bayern zurück hatte ich ehrlich gesagt eine zumindest kurze Antwort erwartet. 
Leider ist dies nicht der Fall, so dass noch mehr Ungewissheit vorherrscht. 
Im Juni 2017 hat die StandortGemeinschaft ihr erstes Straßenfest mit der Fa. von der Gathen organisiert. Das Presseecho anbei. 
Hier noch ein paar Zahlen:  
in 2017 haben auf einer Längen von 500 Metern (Rolshoverstr./ Kalker Hauptstr. bis Breuerstr.) 40 Läden und Stände auf der Kalker Hauptstr. am Straßenfest 
teilgenommen. Dazu kamen Infostände z. B. von der GAG, der AWB, des Bürgervereins, der StandortGemeinschft etc.) 
In 2018 wird das Stück zwischen Breuerstr. und Kapellenstraße mit rund 200 Metern Länge weiteren Geschäften und Ständen eine Ausstellungsmöglichkeit geben. 
Wir rechnen mit rund einem Dutzend Geschäften und Ständen, die auf die Gäste des Straßenfestes warten werden. D. h. wir erwarten noch eine deutliche Steigerung von 
Besuchern unseres Straßenfestes. 
Auch in 2018 werden wieder Infostände zu Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern bereit stehen. 
Mit freundlichen Grüßen 
Rainer Kreke 
 
P. S. es ist noch der 16.01.2018, 21:38 Uhr.

Beratungsverlauf (10)

05.03.2018 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 9.2.5 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
08.03.2018 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 4.12 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: abgelehnt (in der Vorberatung)

Zur Sitzung
08.03.2018 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 8.2.3 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
12.03.2018 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 9.2.3 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
12.03.2018 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 10.10 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
15.03.2018 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 7.1 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
19.03.2018 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 10.7 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
19.03.2018 Wirtschaftsausschuss
TOP 3.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
19.03.2018 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 9.2.2 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
20.03.2018 Rat
TOP 6.3.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0249/2018
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
01.03.2018
Erstellt
18.01.2018 14:25