0249/2018
Ordnungsbehördliche Verordnung für 2018 über das Offenhalten von Verkaufsstellen an den aufgeführten Tagen und Zeiten.
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Anlage 04 Anlassbegründungen 2018 Teil2 1-100
149406 Zeichen
38
NOVOTERGUM Süd GmbH
Hauptstraße 71-73 | Sommershof
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 9924411
www.novotergum.de
Christine Pohl
Neben Malerei auf Leinwand und Pappe ist Christine Pohl fasziniert
von farblichen Kompositionen auf Acrylglas (Plexi).
Zusammengefügt zu Kuben unterschiedlicher Größe und mit innenlie-
gender Farbschicht entstehen so betrachtenswerte Gebilde, genügend
wetterfest , um auch im Außenbereich Verwendung zu finden.
Ganz neu sind ihre Glaszylinder mit Deckel, ebenso mit innenliegender
Acrylfarbbemalung.
Kurzvita
Christine Pohl hat schon an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland
teilgenommen. Sie ist Mitglied im BBK und im Künstlerverzeichnis Köln.
In der alten Dorfschule Meschenich hat sie ein Gemeinschaftsatelier mit
SüdArt-Künstlern.
Künstlerkontakt
Christine Pohl
Telefon: 02232 68800, Mobil: 0177 4085659
info@christinepohl.de, www.cp-malerei.de
Kubus floraL
5x100 cm, Acrylglas
Ringelsöckchen
3 mm, 75 und 100 cm
hoch, Durchmesser
20 cm, Acrylglas
4 mm, 100 cm hoch,
Durchmesser 30 cm,
Acrylglas
39
Tanzschule van Hasselt
Hauptstraße 71-73 | Sommershof
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 9988460
www.vanhasselt.de
Nike Seifert
Die Bilder von Nike Seifert wirken auf den Betrachter wie ein Farbenpara-
dies und wecken unterschiedlichste Assoziationen. Manche Arbeiten sind
stark und farbgewaltig, mache wiederum zart und meditativ.
Nike Seifert malt intuitiv und spontan und verwendet ausschließlich
natürliche Pigmente sowie edle und außergewöhnliche Materialien wie
Blattgold, Eisenoxide, Champagnerkreide, Geigenlacke u.a. In aufwen-
digen Arbeitsvorgängen entstehen auf der Leinwand Strukturen und ein
faszinierendes Farbspektrum.
Nike Seifert, geboren 1970, ist als freischaff ende Künstlerin in Köln tätig
und hat ihre Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen
gezeigt. Messebeteiligungen im In-und Ausland wie ArtFair Köln, AFF
Amsterdam, Arte Padua, Arte Lucca, Art Karlsruhe etc.
Künstlerkontakt
Nike Seifert
Mobil: 0171 7778453, www.nikeseifert.de
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Helga Hahn
Zwischen „Gegenständlichkeit und Abstraktion“ reicht das Spektrum
der Malerei von Helga Hahn. Reisen in andere Regionen, flüchtige
Naturerlebnisse und Wanderungen am Rhein inspirierten sie zu den
bei der 15. Rodenkirchener Kunstmeile gezeigten Bildern.
Kurzvita
Helga Hahn wurde in Zittau/Oberlausitz geboren, erhielt dort ihre
schulische und berufliche Ausbildung, übersiedelte 1961 in den Westen,
lebt und arbeitet seit 1963 in Köln.
Schon während ihrer 34-jährigen Berufstätigkeit in der Medienbranche
widmete sie sich wieder der Malerei in Kursen des Museumspädagogischen
Dienstes im Museum Ludwig
Künstlerkontakt
Atelier Helga Hahn
Cäsarstraße 38, 50968 Köln, Telefon: 0221 29999897, atelier-hh@web.de
ohne Titel
70 x 50 cm,
Gouache/Papier, 2010
Nacken Hillebrand Partner
Steuerberatungsgesellschaft mbB
Oststraße 11-13, 50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 93552133
www.nhp.de
40
41
Clemens Hillebrand
Kurzvita
Clemens Hillebrand, * 1955 in Köln, seit 1983 selbstst.
Maler und Graphiker, lebt in Köln.
Arbeitsbereiche: Malerei u. Zeichnung in der freien Natur, Porträt, Ölbilder u.
Radierungen zu versch. Themen, sowie viele Ausmalungen und Glasfensterge-
staltungen in Kirchen und anderen öffentl. und priv. Räumen in Deutschl., Belgien
und Luxemburg.
Hier in Köln: u.a. Ausmalung und Fenster in der nördl. Querhausapsis der roman.
Kirche St. Pantaleon,(2004-
‐2006). 2 gr
oße Tafelbilder im Kölner Weinmuseum,
(2006-
‐2008). Maler
eien an der Außenwand von „Vita-
‐V
erde“ in Rodenkirchen,
(2012). Malereien im Eingangsbereich einer Wohnanlage in Rodenk., (2015).
Versch. Graphik-
‐ und Buchpr
ojekte, u.a. „Labyrinthe“, Arbeiten zu Georg
Büchners „Lenz“, (1997), „Das Werk lobt seinen Meister“, Sprichwörter, bildlich
genommen, (2010),
u.a. über Köln: „Rodenkirchner Bilder“, Mitarbeit bei einer Mappe mit Ansichten
von Rodenk. (1978).„Romanische Kirchen in Köln“, Mappe mit Radierungen
über die 12 roman. Kirchen in Köln, (1986). „Rodenkirchner Brücke“, Mitarbeit
an Katalog z. Umbau der Brücke, (1995). „Domskizzen“, Buch mit Zeichnungen
und Radierungen über den Kölner Dom,(1997).
Jüngste Arbeit im öffentlichen Raum: Ausmalung und Fenster in der
roman. Kirche St. Clemens in Drolshagen, 2016.
Nacken Hillebrand Partner
Steuerberatungsgesellschaft mbB
Oststraße 11-13, 50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 93552133
www.nhp.de
Künstlerkontakt
Walther-Rathenau-Str. 27, 50996 Köln
Telefon: 0221 393851 oder 0221 391134
clemenshillebrand@yahoo.de
42
Mayersche Buchhandlung Köhl
Hauptstraße 81-83
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 394405
www.buchhandlung-koehl.de
CG Blanke | Barbara Zoschke
Die Künstlerin CG BLANKE und die Autorin Barbara Zoschke zeigen
erstmals Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit.
CG BLANKE beschäftigt sich seit ihrem Studium mit narrativen Techniken
der bildenden Kunst in Bezug auf literarische Texte und Märchen.
„Das Rätselhafte der knappen Texte von Zoschke ist im besten Sinne mär-
chenhaft. Meine Grafiken zeigen als traumhafte Schau eine Übersetzung
von Wirklichkeit in Wesentlichkeit. “CG BLANKE ist seit ihrer Jugend „vom
Drucken“ fasziniert und stellt seit einigen Jahren ihre grafischen Arbeiten
regelmäßig im Kölner Raum aus. Für Juni 2017 ist eine Ausstellung in
Yerseke (Niederlande) geplant.
Zoschke veröffentlichte, neben vielen anderen, im Ueberreuter Verlag
den Titel „Hänsel und Gretel, oder was?“, der Ausgangspunkt für das
gemeinsame Projekt ist. „Durch die Auseinandersetzung mit der Wirk-
weise von Märchenthemen fürs eigene Schreiben habe ich die Form der
Kurzgeschichte für mich entdeckt“, sagt Zoschke. Aktuell ist die Autorin
Stipendiatin des Förderprogramms WERKPROBEN NRW.
Nach dem Wesen ihrer Zusammenarbeit gefragt, führt das Duo aus: „Wir
erkennen in den Arbeiten der jeweils anderen das eigene Ringen um Form
und Inhalt, das unter rauen Oberflächen und in Leerstellen liegt.“
Künstlerkontakt
CG BLANKE, cgblanke.de, mail@cgblanke.de, 0178 2851162 |
Barbara Zoschke, barbara-zoschke.de, post@barbara-zoschke.de
WALDwindungen, 16 x 49 cm, Radierung, 2016
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Gymnasium Rodenkirchen
„Hänsel und Gretel, oder was?“ – Kunst-Märchen-Projekt
des Gymnasiums Rodenkirchen
Zusammen mit den Künstlerinnen Barbara Zoschke und CG BLANKE
präsentieren Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Rodenkir-
chen in der Mayerschen Buchhandlung Köhl eigene künstlerische
Arbeiten und Texte zu den Märchen „Das tapfere Schneiderlein“,
„Hänsel und Gretel“ und „Der Fischer und seine Frau“.
Auf Einladung der Buchhandlung konnte das Gymnasium schon
mehrfach ein Fenster im Rahmen der Rodenkirchener Kunstmeile
gestalten. Diese Zusammenarbeit wird nun intensiviert: Erstmals gibt
es eine enge Kooperation mit den ausstellenden Künstlerinnen.
Die Klasse 7d zeigt Radierungen, die in einem Workshop mit CG
BLANKE entstanden sind. Der Oberstufengrundkurs Kunst hat sich
mit Barbara Zoschke über das kreative Schreiben den Märchen ge-
nähert und die entstandenen Texte künstlerisch weiter gestaltet.
„Der Kontakt und die Zusammenarbeit mit den Künstlerinnen erlaubt
den Schülern, den Blick auf die Rahmenbedingungen und das Be-
rufsfeld Kunst zu weiten,“ so die Kunstlehrerinnen der Lerngruppen,
Dagmar Bätz und Uta Henrietta Bendix: „Der persönliche Kontakt
mit Kunstschaff enden wie der außergewöhnliche Präsentationsort
außerhalb der Schule ist ihnen Ansporn. Sie fühlen sich mit ihren
eigenen Arbeiten ernst genommen und engagieren sich besonders
für ihr Kunst-Märchen-Projekt.“
Mayersche Buchhandlung Köhl
Hauptstraße 81-83
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 394405
www.buchhandlung-koehl.de
Katalogtext Rodenkirchener Kunstmeile
„Hänsel und Gretel, oder was?“ – Kunst-Märchen-Projekt des Gymnasiums
Rodenkirchen
Zusammen mit den Künstlerinnen Barbara Zoschke und CG BLANKE präsentieren
Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Rodenkirchen in der Mayerschen
Buchhandlung Köhl eigene künstlerische Arbeiten und Texte zu den Märchen „Das
tapfere Schneiderlein“, „Hänsel und Gretel“ und „Der Fischer und seine Frau“.
Auf Einladung der Buchhandlung konnte das Gymnasium schon mehrfach ein
Fenster im Rahmen der Rodenkirchener Kunstmeile gestalten. Diese
Zusammenarbeit wird nun intensiviert: Erstmals gibt es eine enge Kooperation mit
den ausstellenden Künstlerinnen. Die Klasse 7d zeigt Radierungen, die in einem
Workshop mit CG BLANKE entstanden sind. Der Oberstufengrundkurs Kunst hat
sich mit Barbara Zoschke über das kreative Schreiben den Märchen genähert und
die entstandenen Texte künstlerisch weiter gestaltet.
„Der Kontakt und die Zusammenarbeit mit den Künstlerinnen erlaubt den Schülern,
den Blick auf die Rahmenbedingungen und das Berufsfeld Kunst zu weiten,“ so die
Kunstlehrerinnen der Lerngruppen, Dagmar Bätz und Uta Henrietta Bendix: „Der
persönliche Kontakt mit Kunstschaffenden wie der außergewöhnliche
Präsentationsort außerhalb der Schule ist ihnen Ansporn. Sie fühlen sich mit ihren
eigenen Arbeiten ernst genommen und engagieren sich besonders für ihr Kunst-
Märchen-Projekt.“
Lesung: 2. April 2016, 13.00 Uhr (Anmerkung für Ralf, evt. ändert sich hier noch
die Uhrzeit…. )
(die Logos unten MÜSSEN wohl rein, wg. Fördergeldern)
Gefördert vom
!
!
Katalogtext Rodenkirchener Kunstmeile
„Hänsel und Gretel, oder was?“ – Kunst-Märchen-Projekt des Gymnasiums
Rodenkirchen
Zusammen mit den Künstlerinnen Barbara Zoschke und CG BLANKE präsentieren
Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Rodenkirchen in der Mayerschen
Buchhandlung Köhl eigene künstlerische Arbeiten und Texte zu den Märchen „Das
tapfere Schneiderlein“, „Hänsel und Gretel“ und „Der Fischer und seine Frau“.
Auf Einladung der Buchhandlung konnte das Gymnasium schon mehrfach ein
Fenster im Rahmen der Rodenkirchener Kunstmeile gestalten. Diese
Zusammenarbeit wird nun intensiviert: Erstmals gibt es eine enge Kooperation mit
den ausstellenden Künstlerinnen. Die Klasse 7d zeigt Radierungen, die in einem
Workshop mit CG BLANKE entstanden sind. Der Oberstufengrundkurs Kunst hat
sich mit Barbara Zoschke über das kreative Schreiben den Märchen genähert und
die entstandenen Texte künstlerisch weiter gestaltet.
„Der Kontakt und die Zusammenarbeit mit den Künstlerinnen erlaubt den Schülern,
den Blick auf die Rahmenbedingungen und das Berufsfeld Kunst zu weiten,“ so die
Kunstlehrerinnen der Lerngruppen, Dagmar Bätz und Uta Henrietta Bendix: „Der
persönliche Kontakt mit Kunstschaffenden wie der außergewöhnliche
Präsentationsort außerhalb der Schule ist ihnen Ansporn. Sie fühlen sich mit ihren
eigenen Arbeiten ernst genommen und engagieren sich besonders für ihr Kunst-
Märchen-Projekt.“
Lesung: 2. April 2016, 13.00 Uhr (Anmerkung für Ralf, evt. ändert sich hier noch
die Uhrzeit…. )
(die Logos unten MÜSSEN wohl rein, wg. Fördergeldern)
Gefördert vom
!
!
Lesung | 02. April
| 13.30 Uhr
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Michaela Böhning-Sutthoff
Michaela Böhning-Sutthoff ist die Inklusion von behinderten Menschen
zu einem besonderen Bedürfnis geworden, da sie selbst als Mutter von
drei Kindern ein behindertes Kind hat. Mit ihrer Kamera hat sie ihr Kind
und sich neu entdeckt. So begleitet sie nun seit 20 Jahren besondere
Menschen und portraitiert sensible alltägliche Situationen der Freude und
der individuellen Wahrnehmung. Bilder, die spontan entstehen und das
unvoreingenommene Miteinander widerspiegeln.
Mit großer Leidenschaft erzählt sie in ihren Bildern besondere Geschich-
ten und lässt den Augenblick beispielhaft wirken. In ihren individuellen
Fotoprojekten nimmt sie künstlerisch zu den Themen der Integration und
Rehabilitation beeinträchtigter Menschen Stellung. In dieser Ausstellung
wird in Kooperation mit der Diakonie Michaelshoven eine Retrospektive
über 20 Jahre Fotografie mit besonderen Menschen gezeigt, von den
ersten Analog Fotografien, die sie selbst in der Dunkelkammer entwickelt
hat, bis hin zu den neuesten digitalen Fotoarbeiten.
Künstlerkontakt
Michaela Böhning-Sutthoff, Bahnstraße 41, 50858 Köln
Tel.: 02234 9499611, info@fotoandersart.de, www.fotoandersart.de
Ausstellungsort
Foyer des Rathaus Rodenkirchen
Hauptstraße 85, 50996 Köln
Öffnungszeiten
Mo, Mi und Fr, 7.30 bis 12 Uhr
Dienstag 9.30 bis 18 Uhr
Donnerstag 7.30 bis 16 Uhr
Vernissage am
21. März 2017 um 15 Uhr
Sonderöffnungszeit
So, 2. April, 13.30 bis 17 Uhr
Sa, 8. April, 11 bis 13 Uhr
45
Rathaus Rodenkirchen
Hauptstraße 81-83
50996 Köln-Rodenkirchen
46
Villahotel Rheinblick
Uferstraße 20
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 3409140
www.villahotel-rheinblick.de
Der Konzeptkunst nahe, basieren die Medieninstallationen von Schäffer auf einer Idee,
einem Konzept, das für ihn mindestens gleichwertig mit der künstlerischen Ausführung ist.
Bewegte Bilder und Standbilder dominieren bewusst oberflächlich die Installationen.
Häufig in Bewegung, sind die Arbeiten aber in sich „ruhende Werke“.
Intensiv beschäftigt er sich mit seinen Themen, lotet dabei alle Tiefen, betrachtet von
allen Perspektiven aus. Er sammelt all das dazu passende Material, oft eine große
Menge, wobei er zum Schluss alles wieder verwirft. Allein die Essenz, die er für sich
herauskristallisiert hat, bleibt. Nur die Konzentration auf das Wesentliche existiert weiter.
Als deutsch-japanischer Künstler werden von ihm die abendländischen und japani-
schen kulturellen und ästhetischen Wechselwirkungen bewusst untersucht.
Manchmal offenbaren seine poetisch anmutenden Medieninstallationen ihren tieferen
Sinn erst, wenn man sich weiter auf sie einlässt, sich Zeit nimmt.
Kurzvita
Jun Schäffer wuchs in Köln und Tokio auf, studierte Japanisches Theater in Tokio und
Mediale Künste und Film und Fernsehen an der Kunsthochschule für Medien in Köln.
Seit 1996 lebt und arbeitet er als freier Künstler und Regisseur in Köln. Er ist Mitglied im
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler und bei der International Association
of Arts/Association Internationale des Arts Plastiques.
Künstlerkontakt
www.schaeffer.jp
Jun Schäffer
„kin“ (2016)
Medieninstallation: Kunststoffkasten, 4 Spiegel,
Lichterkette, Kirschblütenzweig, Verkabelung,
BHT: 30 x 40 x 10 cm, Auflage: Unikat (sign.)
47
E Libby Op den Rhein
Heilpraktiker Psychotherapie
Mettfelder Straße 1
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0178 1341222
www.1-lotse.com
Wasser - meine Fotografien sollen nicht die
Wahrheit ablichten, sondern die versteckte oder
opulente Schönheit wiedergeben, einen Eindruck,
eine Erkenntnis, die Wasser und seine Umgebung
beim Betrachter hinterlässt.
Künstlerkontakt
Anne Hopstein
Mobil: 0177 8983849
anne.hopstein@web.de
Anne Hopstein
48
Clara Hillebrand-Leo
Clara Hillebrand-Leo ist seit 1985 als Bildhauerin tätig.
Sie verwendet Stein, Metall, Ton, Wachs, vor allem aber Holz,
dass sie häufi g mit der Kettensäge bearbeitet. Naturbeobachtun-
gen und Zeichnen bilden hierbei die Grundlage der Formgebung.
Neben freien Arbeiten setzt sie vielfach Auftragsarbeiten um, die
sowohl Skulpturen als auch Planung und Ausführung von künstleri-
scher Innenraumgestaltung und anderer Kunst-am-Bau-Projekte
in verschiedenen Medien umfassen.
Kurzvita
Jahrgang 1962
2001-2005 Studium zur Dipl.Bildhauerin / Kulturpädagogin
an der Alanus Hochschule Alfter.
Neben ihrer Tätigkeit als Bildhauerin hat Clara Hillebrand-Leo
jahrelange kulturpädagogische Erfahrung an verschiedenen
Schulen und in privaten Kursen.
Aktuell gibt sie Bildhauerkurse für Kinder, Jugendliche
und Erwachsene.
VITA VERDE Naturkost
Sürther Straße 2
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 396201
www.vitaverde.de, info@vitaverde.de
49
in focus Galerie
Hauptstraße 114
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 1300341
www.infocusgalerie.com
Stadt-Landschaften
Ellen Bornkessel, Peikwen Cheng, Susan Dobson, Elliott Erwitt, Thomas Hoepker
Schon 1975 beschäftigte sich die im George Eastman House
kuratierte Ausstellung von Jenkins „New Topographics“ mit der von
menschlichen Eingriffen geprägten Landschaft. Diese meist kon-
zeptuelle, dokumentarische, distanzierte und zivilisatonskritische
Fotografie (u.a. Robert Adams, Stephen Shore) reflektierte den
räumlichen Ausdruck einer durch und durch modernen, rationalen
ökonomischen Kalkül unterworfenen Lebenswelt, zumeist allerdings
ohne ihren Schöpfer darin.
Diese aktuelle Ausstellung „Stadt-Landschaften“ der in focus Galerie
hat durchaus Anknüpfungspunkte an die „New Topographics“
Bewegung, geht aber darüber hinaus. Während die Fotografen der
„New Topographics“ überwiegend ein neutrales, dokumentarisches
Interesse verfolgten, interpretieren und kommentieren die hier ge-
zeigten Künstler, die vom Menschen geschaffenen Landschaften und
interessieren sich insbesondere für das Verhältnis zwischen Mensch
und menschengemachter Stadt-Landschaften.
Künstlerkontakt
Burkhard Arnold, in focus Galerie.
Öffnungszeiten:
06.03. - 07.04.2017
Di. - Fr. 16 - 19 Uhr, Sa. 11 - 18 Uhr
Sonderöffnungszeiten zur Eröffnung der Kunstmeile.
Elliott Erwitt – New York City, 3rd Ave,1955
Thomas Hoepker –
NewYork, St.Patricks, 5thAve, 1983
50
Maternus Seniorencentrum
Hauptstraße 128
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 3598484
www.koeln.maternus.de
Ricarda Nowak
Ricarda Nowak, gebürtige Kölnerin, arbeitet als freie Künstlerin und
Auftragsmalerin in Köln-Rondorf. Sie hat eine zweijährige Atelierausbil-
dung genossen, entwickelt ihren eigenen Stil in der Praxis stetig weiter
und präsentiert ihre Kunst gerne in reger Ausstellungstätigkeit.
Licht ist ihr Hauptthema. Intensiv beschäftigt sie sich mit der Wirkung
der strahlenden und leuchtenden Farben der Acrylmalerei.
Ihre modern-gegenständlichen Motive sind lichtdurchflutete Landschaf-
ten und Stadtansichten, kontrastreiche Still-Leben, zwischenmenschli-
che Szenen sowie ausdrucksstarke Portraits von Mensch und Tier .
Großformatige Wandmalerei im Innen und Außen, in handwerklich an-
spruchsvoller Acryltechnik, sind eine weitere Spezialität der Künstlerin.
Künstlerkontakt
Ricarda Nowak
www.ricarda-art.de, ricarda@ricarda-art.de
Bergen, Norwegen. Acryl auf Karton, 110 cm x 250 cm, 2016.
Vernissage mit Sektempfang | 2. April
| 11 Uhr
51
Maternus Seniorencentrum
Hauptstraße 128
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 3598484
www.koeln.maternus.de
Regine Ermert
Die Künstlerin Regine Ermert liebt Landschaften –
sowohl Naturlandschaften als auch Stadtlandschaf-
ten. Ihre Bilder laden dazu ein, in ihnen spazieren zu
gehen und dabei die Ruhe der Natur zu genießen,
im nächtlichen Venedig zu träumen oder auf Wegen
durch Köln Neues und Altbekanntes zu entdecken.
Kurzvita
Acryl und Zeichnen: seit 2009 bei
Viktoria Lundgruenund Jung-Suk Ryu,
Aquarell: seit 2005 bei Helga Junggeburth
und Brigitte Odenthal
Künstlerkontakt
Regine Ermert
Kleiner Griechenmarkt 15, 50676 Köln
Telefon: 0221 97762786,
info@regineswelt.de, www.regineswelt.de
Köln-Deutz
Acryl auf Leinwand
40 x 60 cm
2016
Kreuzblume
Acryl und Tusche
auf Leinwand
40 x 60 cm
2016
Vernissage mit Sektempfang | 2. April
| 11 Uhr
Vernissage mit Sektempfang | 2. April
| 11 Uhr
52
Mo Fenske
Mo Fenske präsentiert eine Auswahl ihrer bei Streifzügen
durch das ehemalige Clouth-Gelände entstandenen
Fotografien. Ihr Blick fiel dabei vorwiegend auf metallene
Fundstücke und deren wechselnde Farben.
Ihre Aufmerksamkeit wurde besonders durch die Blautöne
neben dem Rost gefangen genommen. Entstanden sind
Arbeiten, die die Phantasie anregen, aber gleichzeitig auch
eine beruhigende Wirkung entfalten.
Kurzvita
Mo Fenske wurde 1953 in Köln geboren und lebt nach Jahren
in Kiel seit 2008 wieder in Köln. Sie war Gründungsmitglied
der Gruppe „Frauen und Fotografie“ in Kiel und zeigte ihre
Arbeiten in Ausstellungen in Kiel, Bonn, Plön, Hamburg
und Köln. Zudem gab sie Postkartenserien heraus, die vom
Kultusministerium Schleswig-Holstein unterstützt wurden.
Künstlerkontakt
mo.fenske@email.de
KBB Verlag
Gustav-Radbruch-Straße 10
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 9352688
www.bilderbogen.de
„blauer rostzahn“,
Quadrat
„rost u holz“, Quadrat
53
Hedwig Thielen
Die in Köln geborene und hier aufgewachsene
Fotokünstlerin stellt nun zum zweiten mal ihre Fotos
im Kölner Bilderbogen aus. Es sind Direkt-Aufnah-
men, die in den letzten Jahren entstanden sind.
Auf manchen Bildern erkennt man den Ort nur, wenn
man dabei gewesen war. (Lichtinstallationen im Dom
und auf dem Roncalliplatz) Rodenkirchen Aufnah-
men werden natürlich auch wieder dabei zu sehen
sein, in Ausschnitten und Collagen zu fast jeder
Tages- und Jahreszeit.
Hedwig Thielen ist oft für das Titelbild des
Bilderbogen verantwortlich.
Künstlerkontakt
hedwig@thielen-koeln.de
KBB Verlag
Gustav-Radbruch-Straße 10
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 9352688
www.bilderbogen.de
54
Peter Grunewald
geboren in Stadt Blankenberg im Rheinland.Ausbildung zum Schreinermeister.
Arbeitete als Fabrikarbeiter, im Sozialbereich und als Berufschullehrer.
Reisen in die weite Welt: Afrika, Asien, Mittelamerika, USA, Australien...
„Entwicklungshelfer“ in Papua-Neuguinea. Dort entwickelte sich die
Begeisterung für „primitive Kunst“.
Zitate. „Er beobachtet seine Mitmenschen genau und es entstehen,
mit wenigen formgebenden Elementen auskommend, minimalistische,
humorvolle Archetypen die für Gelassenheit und Toleranz im Umgang mit
unseren Nachbarn plädieren.“ Helmut Frotz, ehem. Kunstverein Rhein-Sieg
„Ob trauriger Einzelgänger, optimistischer Spinner, selbstbewusstes Groß-
maul, seltsames Zwitterwesen oder merkwürdiges Hausgetier - jeder ist
willkommen in Grunewalds Skulpturensippe. Freundlich, holzköpfig, heiter
und souverän werben sie für Toleranz. Über Gier, Machtgeilheit, Pathos und
Brutalität staunen sie verwundert“.
Wilma Roth, Galerie am Platz des Friedens, Hanau
Künstlerkontakt
Peter Grunewald, Marktstraße 33, 53757 Sankt Augustin.
Atelier: Kaiserstraße 124, Siegburg.
Telefon: 02241 56732, www.peter-grunewald.de
Via Moda
Hauptstraße 102
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 393596
www.via-moda.de
55
Maternus Apotheke
Hauptstraße 100
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 393570
www.maternus-apotheke.de
Claudia Franzen
Contrasts that Connect
Abstrakte (Öl-) Malerei bespielt
/
beflügelt traditionelle
Knüpfkunst aus dem Mittler
en Atlas. Teppiche aus Marokko –
eine Ver - knüpf - Kunst mit (Öl-) Malerei, ein Dialog der Kulturen,
behutsame Annäherung zweier künstlerisch gestalteten Produkte.
Hinter dem Abstrakten haben C.F. wie KnüpferIn innere Kräfte gese-
hen, die für ihre enge Verwandtschaft von besonderer Bedeutung sind.
Eine „fatale Alternative“ zwischen taktilem Gebrauchswert und visu-
ellem künstlerischem Eigenwert. Die Teppiche sind offene Orte mit
starken Impulsen, die über das geknüpfte Feld hinaus in den Kontext
des Gebrauchs fort deuten. Sie erfüllen ihren Sinn ebenso sehr im
gestalteten Bereich, wie jenseits davon. Teppiche sind Bilder zum
Betrachten, und zum Betreten, zum Spüren, zum Bedecken,
sie verknüpfen Schaulust und Zweck, sie sind temporäre Orte
aller Sinne.
Künstlerkontakt
Atelier Claudia Franzen
Falderstraße 44-48, 50999 Köln
atelier@claudiafranzen.de, www.claudiafranzen.de
Mobil: 0173 2531409
Tapis Berbère „Fachwerk“
le Moyen Atlas, Schurwolle
22.500 Knoten / qm
100 x 120 x 4 cm
155 x 190 cm
„Herzlaut - Fachwerk“
Öl auf Leinwand
100 x 120 x 4 cm
56
Helmut Stürtz
Den Mittelpunkt seiner künstlerischen Auseinandersetzungen bilden Fundstücke
des Alltags. Diese Literaturfragmente, Bücher, Fotos, Gegenstände, Materialien
stellt er in einen neuen Zusammenhang. Die so entstandenen Bilder oder Objekte
fügen diese Elemente collagenartig zusammen und eröffnen eine neue Pers-
pektive. Ein Schwerpunkt ist die Malerei mit Acrylfarben unter Einbeziehung von
Computergestaltungen und Transfertechniken. Seit 12 Jahren führt er in diesem
Bereich Work
shops dur
ch, bei den artge
nos
sen in Lindlar und im eigenen Atelier
in der Eifelstraße in Köln.
K
urzvita
1951 in Köln ge
bor
en, seit vielen Jahren künstlerische Arbeiten.
Als Ergo
the
rapeut Durchführung von Mal
grup
pen in der Psy
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trie und Dro
gen
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hilfe.
Seit den 80er Jahren Ein
zel
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pen
aus
stel
lung
en mit Buch
objekten
u.a. in den Museen Zons, Ke
ve
lar
, Königswinter und Wetz
lar und in der Konink
lij
ke
Bib
li
o
theek in Den Haag. Seit den 90er Jahr
en Aus
stel
lungen mit Male
r
ei in Köln
und Umge
bung, u.a. in der Aus
stel
lungs
halle Alte Feuer
wache, im Rah
men der
P
ASSAGEN, im Café Stan
ton, im Stadtgarten und in der Handwerks
kammer
.
Ge
stal
tung des „Mond
zim
mer“ im Land
art
hotel der art
ge
nos
sen in Lindlar
und Aus
stel
lungen im dessen Bistr
o.
Künstlerkontakt
Helmut Stürtz , Eifelstr. 12, 50677 Köln
Mobil: 0162 9418047, mail: helmut.stuertz@t-online.de, www.helmut-stuertz.de
Épi GmbH & Co. KG
Maternusplatz 4
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 93721712
www.epi-cologne.eu
57
Sven Meurs
Natürlich KÖLN – Wildnis in der Großstadt
In der urbanen Wildnis der Millionenmetropole Köln breitet sich, unbe-
merkt von abertausenden Menschen, eine Artenvielfalt aus, wie man sie
sonst wohl nur in unberührter Natur vermutet.
Naturschutzgebiete, großflächige Friedhöfe, Parks und unzählige Grünflä-
chen laden zu Entdeckungstouren vor die eigene Haustüre ein. Sie bieten
etlichen Tier- und Pflanzenarten neuen Lebensraum. Gerade das macht die
Wildnis der Großstadt so spannend, einzigartig und entdeckungswert. In die-
se urbane Wildnis von Köln taucht der Naturfotograf Sven Meurs, Jahrgang
1980, ein und begibt sich, nach mehreren Fotoexpeditionen nach Afrika, in
seiner Heimatstadt auf Safari - zwischen Hochhaus, Hektik und Heide.
Sein Anliegen: das oft Unsichtbare sichtbar zu machen. Großangelegte
Recherchearbeiten brachten immer mehr faszinierende Geschichten ans
Licht und fanden auch Menschen, die sich auf Kölner Grund leiden-
schaftlich für die Natur und ihre Bewohner einsetzen.
So entstanden im Laufe der letzten Jahre spannende Reportagen
über besondere Persönlichkeiten. Die Bird Controller des Köln- Bonner
Flughafens, die Tierretter der Feuerwache 8 in Ostheim und der Wan-
derfalkenpapst, sie alle sind NATÜRLICH KÖLN und machen Nordrhein
Westfalens größte Stadt zur grünen Oase. NATÜRLICH KÖLN soll dazu
anregen, vor die eigene Haustüre zu treten um mit offenen Augen in die
heimische Wildnis einzutauchen. Es soll Bewusstsein schaffen für die
Schönheit und Einzigartigkeit der Natur.
Künstlerkontakt
Sven Meurs, Am alten Stellwerk 2, 50733 Köln
info@natuerlichkoeln.de, www.natuerlichkoeln.de, www.svenmeurs.de
Vortrag und Diashow | 5. April
| 19 Uhr
Orthopädie-Schuhtechnik
Schuhmode für Sie und Ihn
Sanitätshaus
Telefon: 0221 393186
www.orthopaedie-mueller.de
50996 Köln-Rodenkirchen, Maternusplatz 2
58
Sylter Eiscafé & Bistro
Maternusplatz 6
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 93459176
www.sylter-eiscafe.de
Doris Pecher
Treibgut aus Köln und Sylt wird Kunst
Schon früh von den Formen und Strukturen der Natur beeindruckt,
hat Doris Pecher vor über 10 Jahren ihre große Leidenschaft zu Treib-
holz und Strandgut entdeckt. In ihren Werken gelingt es der Künstlerin
in Kombination mit diversen Farb- und Strukturtechniken die Fund-
stücke eindrucksvoll in Szene zu setzen und harmonische Collagen
entstehen zu lassen. Den scheinbar wertlosen Dingen Aufmerksamkeit
zu schenken ist ein Grundprinzip ihres kreativen Schaffens.
Das außergewöhnliche Arbeitsmaterial liefert in den Sommermonaten
ihre Lieblingsinsel Sylt und im Winter das Rheinufer ihrer Heimatstadt
Köln. Auf langen Spaziergängen lässt sie sich immer wieder aufs
Neue durch wundervolle Fundstücke inspirieren. Ihre Kunstwerke von
puristisch bis maritim, schmücken auf Sylt bereits zahlreiche Ferienwoh-
nungen und Hotels. Jedes Kunstwerk erzählt eine eigene faszinierende
Geschichte der Natur und lässt Raum für Interpretationen.
Künstlerkontakt
Doris Pecher, Am Höfchen 35, 50997 Köln
Mobil: 0178 5400341, www.treibgut-design.com
Puro, 180 x 50cm
59
Joachim Rieger
Freier Fotograf, Buchautor und Ideenlieferant, geboren in Köln. Gelernter
Fotofachlaborant. Danach geschäftsführender Gesellschafter der „taimlab
Fotofachlabor GmbH“ in der Kölner Südsatdt, sowie Ausbilder für Fotofach-
laboranten und Fotomedienlaboranten. Später dann Inhaber der Agentur
„kommART“. Seit 2003 freier Fotograf, Ausbilder für Fotografen und Inhaber
der Fotoschule „Spass am Foto“. Die Schwerpunkte in der Fotografie von
Joachim Rieger liegen in lebendigen und feinfühligen Bildern von Menschen &
Unternehmen, sowie Städten & Regionen.
Rhein auf, Rhein ab
Über viele Monate hat des den Fotografen Joachim Rieger immer wieder
an den Fluss gezogen. Er wollte diesen faszinierenden Strom kennenlernen
und seine Vielfalt dokumentieren. Er ist Rhein auf, Rhein ab gereist. Von
der Quelle bis zur Mündung und fotografierte dabei Wasser, Landschaften,
Schiffe, Schleusen, Häfen, Brücken und Menschen. Unterwegs war er zu
Fuß, mit dem Rad, dem Auto, mit Schiffen, unzähligen Rheinfähren, mit dem
Speedboat und Seilbahnen. Die Bilder aus diesem Projekt hat er allesamt mit
seinem Smartphone fotografiert. Für Rieger ist ein Smartphone ein weiteres
fotografisches Werkzeug – wie andere Kameras auch.
Künstlerkontakt
Thymianweg 13 - 51061 Köln, Telefon: 0221 7391875
JR@fotografie-joachimrieger.de, www.fotografie-joachimrieger.de
Flyer für die Anmeldung zur Vernissage liegen in der Filiale aus.
Sparkasse KölnBonn
Maternusplatz 10
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 226-98510
www.sparkasse-koelnbonn.de
Vernissage | 3. April
| 18.30 Uhr
60
Renate Peterson
Annette Kock
Sie lebt in Köln und ist Mitglied der Ateliergemeinschaft
„Atelier Halle 30“. Malen ist ihre Leidenschaft. Das Experimentieren
mit Papier Acryl bestimmt ihren Stil. Sie nimmt regelmäßig an
Maseminaren und Gruppenausstellungen teil.
Kunst verbindet, lässt Raum für Inspiration,
Kommunikation und Begegnung.
Bild (unten links):
Buntes Köln, 80 x 140 cm, Mischtechnik
Palladio
Maternusplatz 11
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 98549760
www.palladio-cafe.com
61
Astrid Kruis
Jutta Reinisch
Leidenschaftliche Suche nach dem Selbst. Farbe, Strukturen,
ein Hauch von Landschaften.
Bild (rechts):
Fühlen ist Freiheit, 100 x 100 cm, Acryl auf Leinwand
Meine Motive finde ich meistens im Alltag oder auf Reisen. In
der malerischen Umsetzung hebe ich interssante und ung-
wöhnliche Details hervor, um damit die Neugier des Betrach-
ters zu wecken.
Bild (unten rechts):
Stammhaus, 120 x 120 cm, Öl auf Leinwand
Palladio
Maternusplatz 11
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 98549760
www.palladio-cafe.com
www.atelier-halle-30.de
62
Eiscafé Marco
Maternusplatz 1
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 50005676
Marco
Melanie Haberkorn
An Schattenrisse erinnern die von Melanie Haberkorn im Café Marco
präsentierten Bilder. Dass es sich dabei um Fotografien handelt,
erschließt sich dem Betrachter nicht unmittelbar. Die Künstlerin
arbeitet gerne mit Verfremdungen ihrer Aufnahmen und präsentiert
ihre Werke häufig auf ungewöhnlichen Materialien. Nicht die Abbil-
dung des Realen, sondern die Darstellung von Innenwelten bildet
den Schwerpunkt ihrer schöpferischen Tätigkeit.
Melanie Haberkorn hat an der Fotoakademie Köln studiert und
bietet neben ihren FineArt-Werken künstlerische Porträtarbeiten
in ihrem Studio in Köln-Lindenthal an.
Künstlerkontakt
Melanie Haberkorn
www.haberkorn.name
Mobil: 0179 2103945
Patience03
FineArt-Druck auf Photo-Rag-Papier, gerahmt, 20 x 30cm
63
Kölner Bank
Maternusstraße 1
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 20032004
www.koelnerbank.de
Jutta Kabelitz
Ausgehend von meiner Sicht der Welt, insbesondere des Menschen,
als überaus kompliziertes und oft nicht verständliches Gewebe,
entwickle ich zuerst eine Bild-Idee, vergleichbar mit dem Plot eines Films,
dann lasse ich dem Material, dem Werkzeug und nicht zuletzt meiner
Intuition freien Lauf, und so entsteht aus dem Fluss der Vorstellungen
und Emotionen das Bild. Der Betrachter möge seine Ideen zur
Vervollständigung mit einbringen.
Schwerpunkte/ T
echniken:
Zeichnung/Malerei
Mischtechniken, Tusche, Kohle,
Bleistift/Buntstift, Öl, Acryl, Aquarell
Künstlerkontakt
jkabelitz@gmx.d
Zugewandt
40 x 40 cm, Blei/Buntstift, 2016
Fusio, 50 x 70 cm, Öl auf Leinwand, 2015
64
Gerda Laufenberg
Sei kein Frosch
Die Kölner Künstlerin mit Atelier in Rodenkirchen tobt sich zeichne-
risch bedenkenlos auf Abwegen, Umwegen, Seitenwegen aus. Was
alle kennen – das zeichnet sie bestimmt nicht. Schon gar nicht das
was alle lieben. Staunen, stutzen, stehenbleiben - bei den meisten
ihrer Bilder passiert den Betrachtern genau das. Wie ist das gemeint?
Ironisch? Ernsthaft? Symbolisch? Viele Deutungen sind möglich -
alle zulässig. Seit längerem beschäftigt sich die Künstlerin mit einer
Frosch-Serie, Frösche sollen bei der Kunstmeile 2017 unüberhörbar
ihre Meinung quaken. Allerdings hockten bei Redaktionsschluss erst
wenige im Teich, wir hoffen, sie vermehren sich noch im Atelier...
Und wenn nicht: SEI KEIN FROSCH... die Bilder ohne Frösche sind
ebenso sehenswert.
Künstlerkontakt
Atelier Gerda Laufenberg, Mühlenweg 3, 50996 Köln Rodenkirchen
Mittwochs geöffnet von 14 bis 18 Uhr
Telefon: 0221 3981154, Mobil: 0177 2178286,
www.GerdaLaufenberg.de
Walterscheidt
Maternusstraße 6
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 9355040
www.walterscheidt.net
Man gönnt sich ja sonst nix, 40 x 50 cm, Digitaldruck auf
LW/ Keilrahmen ( Aufl. 25), nummeriert u. handsigniert
Lesung mit Musik | 1. April
| 17 Uhr
65
Dagmar Bätz
Nach der Beschäftigung in verschiedenen Bereichen (Fotografie, Bildhauerei, Zeichnung, Spiel und Bühne, Druckgrafik, Malerei, Textiles
Gestalten) mit realistischen Hintergründen folgte im Rahmen der Universitätsausbildung eine abstrakte Betrachtung der Bildmotive und eine
Schwerpunktsetzung in den Bereichen Malerei und Druckgrafik (Radierung).
Gegenstand der Auseinandersetzung wurden Pflanzen, Strukturen, Farbbewegungen in der Fläche und Farbexperimente.
Als Abschlussarbeiten entstanden Künstlerbücher zu Lyrik und musikalischen Kompositionen sowie Ölmalereien auf Leinwand.
Nach dem Studium wurden Skizzen, Schriftelemente, und Materialien in die Arbeiten eingefügt. Der Bildträger wird seltener Leinwand,
mehr Papier. Die Kombination verschiedener Materialien mit Malerei oder Zeichnung werden verstärkt zum Arbeitsinteresse.
Die Arbeitsweise ist malerisch informell, zeichnerisch aber zeigen sich lokalpatriotische Skizzen Kölns in Collagen mit gemusterten Stoffen.
In der Serie „Travel the World – Come Home for Love“ treten neuerdings auch bekannte Motive anderer Länder auf.
Kurzvita
Dagmar Bätz wurde 1976 in Soest, Westf. geboren und studierte Bildende Kunst
und Englisch an der Universität zu Osnabrück und an der Southwestern University
in Georgetown, Texas. Als Schwerpunkte der künstlerschen Ausbildung wählte sie
Malerei und Druckgrafik. Ihre Werke präsentierte sie in Ausstellungen in NRW und
Niedersachsen und wurde zweimal mit dem Nachwuchsförderpreis der Universität
Osnabrück, Fachbereich Kunst zum Thema Künstlerbuch ausgezeichnet. Sie ist als
Oberstudienrätin an einem Gymnasium tätig und lebt und arbeitet im Kölner Süden.
Künstlerkontakt
www.keiserin.jimdo.com
Juwelier Behrendt
Maternusstraße 14
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 393432
www.juwelier-behrendt.com
66
La Strada
Maternusstraße 14 a
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 96611935
www.lastrada-fashion.de
Renate Opitz Zerlett
Die Künstlerin offenbart dem Betrachter in ihren atmosphärischen
gehaltvollen Bildern eine neue Sicht auf die Stadt/ Skulptur oder auf
die besonderen Eigenarten eines Platzes – eine Sicht, die stets sehr
persönlich ausfällt. Ihr unverwechselbarer dynamischer Aquarellstil
kombiniert die naturalistische Wiedergabe der Orte mit impressionis-
tischer Spielerei in Form und Farbe.
Kurzvita
In Köln geboren, lebt und arbeitet in Köln, langjährige Ausbildung
bei regionalen Künstlern und Dozenten der Kölner Werkschulen/FH
Köln mit Portrait- und Aktmalerei, Studium an der Malakademie Köln
mit Diplom in Malerei und Graphik, Meisterschülerin von Professor
Jürgen Knabe, sowie Studium der Kunstgeschichte, Zahlreiche
Einzel- und Gruppenausstellungen
Publikation: Bildband „Denk`ich an Köln“, ISBN: 978-3-00-021488-2
Künstlerkontakt
Renate Opitz Zerlett, Ahornweg 53, 51147 Köln,
Telefon & Fax: 02203 21284, Mail:renate-opitz-zerlett@t-online.de,
www.renateopitzzerlett.de
Venedig – Santa Maria della Salute / blaue Insel
50 x 70 cm
67
Metzgerei Gillessen
Maternusstraße 16-18
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 93551122
www.metzgerei-gillessen.de
Reni Kauka
Die Heimatstadt Köln ist in diesem Jahr das
Thema der Ausstellung von Reni Kauka – auf
besonderen Wunsch der Gastgeberin Bettina
Gillessen. Reni Kauka zeigt Originale aus ihren
bislang sieben Köln-Kalendern. Zu sehen sind
Aquarelle sowie Bilder in Acryl auf Leinwand unter
dem Motto „Typisch Kölsch“.
Kurzvita
Seit über 30 Jahren lebt und arbeitet Rene Kauka
in Rodenkirchen. Nach zahlreichen Malerei-Studi-
enlehrgängen betreibt sie hier eine Malschule, in
der Anfänger und Fortgeschrittene in allen Techni-
ken individuell ihrem Hobby frönen können – unter
professioneller Anleitung.
Künstlerkontakt
Reni Kauka
Weißer Straße 71, 50996 Köln
Telefon: 0221 395823, Mobil: 0171 6940258
malschule@reni-kauka.de , www.reni-kauka.de
68
D. St. Krüger
Nachdem Krüger sich in den vergangenen Jahren hauptsächlich
auf Holzskulpturen spezialisiert hatte, wird es dieses Jahr knallbunt.
Zwar zeigt er nach wie vor Skulpturen, der Schwerpunkt liegt
diesmal auf Malerei.
Kurzvita
D.St. Krüger studierte bis 1981 Musik an der Musikhochschule
in Aachen. Er war als bildender Künstler Schüler u.a. von Renate
Biermann-Ernst und Jupp Ernst(+), Designer der Afri-Cola Flasche
sowie von Josef Ferdinand Seitz(+). 1991 gewann er den 1. Preis
des Neuen Aachener Kunstvereins NAK.
Ausstellungen in Paris , Bozen und den Beneluxländern.
Instrumentalpädagoge an der Musikschule Düren.
Experimente zur Verschmelzung von Malerei und Musik.
Mitglied des „ Artist Space „ in New York.
Künstlerkontakt
www.dst-krueger.de
Woman & Fashion
Wilhelmstraße 49, 50996 Köln
Telefon: 0221 395246
ibzben@outlook.de
F ashion&
W OMAN
Zweite Hand-
Erste Klasse
Wilhelmstraße 49 · 50996 Köln
T elefon: 0221- 395246
New Hope, 100 x 80, Acryl, 2016
Balance, 120 x 15 x 15, Holz, 2016
2. April
| 14 Uhr Duo Barrique - Gipsy Jazz
69
N. Steckelbach GmbH
Wilhelmstraße 66
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 352001
www.steckelbach-immobilien.de
Dr. Reinhold Adscheid
Geboren 1959 in Köln, absolvierte er ein Studium der Astrophysik
an der Universität Bonn. Als promovierter Teilchenphysiker ist er als
Software Engineer tätig. Nach diversen Ortswechseln in Deutschland
und nachdem er einige Jahre im europäischen sowie dem asiatischen
Ausland verbracht habe, lebt und arbeitet er nun seit 2009 wieder in
Köln. Seine Arbeiten entstehen aus der selbst gestellten Frage: Wie
sähe die Welt aus, wenn wir sie aus verschiedenen Positionen in Zeit
und/oder Raum gleichzeitig sehen könnten?
Was heraus kommt, ist kein Bild von etwas, sondern ist selber eine vier
-
di
men
sionale Raum-Zeit-Blase und der Betrachter kann und muss sich
selbst durch diesen Irrgarten des virtuell-realen Objektes bewegen.
Oder er kann sich einfach faszinieren lassen. Letztendlich stellt sich
dem Betrachter die Frage: Wie viel Realität ist eigentlich in unserer
Wahrnehmung? Mit seiner von ihm über Jahre entwickelten beson-
deren Technik der Mehrfachbelichtungen versucht Reinhold Adscheid
herauszufinden, ob unsere Konzepte von der Umwelt, von den Gegen-
ständen, wirklich unabhängig vom Betrachter sind.
Künstlerkontakt
Dr. Reinhold Adscheid
Niehler Straße 330, 50735 Köln, Mobil: 01755826350
Winterweide/23
800 x 400 mm Pigmentdruck auf Leinwand, 2013
Blue Eye/19
400 x 533 mm Pigmentdruck auf Leinwand, 2013
70
Hinger d‘r Heck
Wilhelmstraße 58
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 394358
Alexandra Hülbach
Die in Solingen geborene Künstlerin arbeitet mit den
unterschiedlichsten Materialien, wie z.B. auf Leinwand,
Dibond, Glas, mit Sand, Holz, Kupfer, Tapete u.a., mit
Übermalungen und kontrastierenden Farben. Kunst ist
für sie der Ausdruck von Impulsen, Stimmungen und
Momentaufnahmen. Inseln von Farbe erzeugen Räume,
laufen über oder brechen aus.
Die Künstlerin setzt neben figurativen Formen, wie dem
Akt, der Gestalt, einer gegenständlichen Momentaufnah-
me auf den Ausdruck von Form und Farbe in der Abs-
traktion. Die Bilder sind manchmal „laut“ und manchmal
„leise“, aber auch manchmal zart und durchschimmernd
und manchmal abstrakt mal konkret. Hier eine Einheit
zu suchen ist schwierig, denn die Bilder beinhalten eine
große Vielfalt, weil sie für mich genauso ist, die Kunst…
Künstlerkontakt
Alexandra Hülbach, Atelier im Kunstwerk
Deutz- Mühlheimer Strasse 127-129, 51063 Köln
Kontakt und Verkauf: Mobil: 0170 4561034
alex@huelbach.com, Instagram: justme_AlexH
UnderWater2 – Serie Wasser, Acryl auf LW, 70x100
71
Alexandra Hülbach
Die verschiedenen Darstellungsmethoden b.z.w. der Ausdruck künstlerischer
Möglichkeiten treiben mich dazu an, immer wieder zu experimentieren und
Landschaften oder Stimmungen immer anders darzustellen. Ich arbeite mit
den unterschiedlichsten Materialien, wie z.B. auf Leinwand, Dibond, Glas,
mit Übermalungen und kontrastierenden Farben.
Farbe verhält sich auf unterschiedlichen Maluntergründen anders:
Die Reflexe von Licht und Schatten auf Glas z.B. und die anderen Trocknungs-
prozesse haben mich dazu inspiriert, diese vielschichtigen Glasarbeiten anzu-
fangen. Hier experimentiere ich neben der Farbe und den Schattenspielen,
die die einzelnen Seiten auf die Rückwand werfen, auch mit Verdrehungen.
Diese Arbeiten sind für mich sehr spannend und obwohl ich vorher skizziere
was ich male, mir meine Motive genau überlege, so entsteht doch oft zum
Schluss ein völlig anderes Bild durch die Art der Vermalung ,
die Verdrehung und die Abstraktion.
Künstlerkontakt
Alexandra Hülbach, Atelier im Kunstwerk
Deutz- Mühlheimer Strasse 127-129, 51063 Köln
Kontakt und Verkauf: 0170-456 1034, alex@huelbach.com
Instagram: justme_AlexH
Ego
Wilhelmstraße 35a, 50996 Köln
Telefon: 0221 9352323
kontakt@ego-rodenkirchen.de
Olivenzweig,Schattenspiel
34x54x3 Platten, Acryl auf Glas, weiß gerahmt, 2017
72
Joanna Vortmann
Joanna Vortmann wurde 1966 in Bochum geboren. Sie studierte an
der freien Akademie der Bildenden Künste in Essen im Fachbereich Fo-
tografie/Medien. Ihr Studium schloss sie mit besonderer Auszeichnung
ab, und lebt als Fotokünstlerin in Köln.
Joanna Vortmanns Arbeitsschwerpunkte liegen auf der Umsetzung
künstlerischer Thesen, thematisch-konzeptionellen Arbeiten sowie Vi-
deo-Sound-Installationen, die archaische Naturereignisse als bewegtes
Bild zeigen. Sie widmet sich in verschiedenen Portraitarbeiten
menschlichen Grundemotionen, wie z.B. Stärke und Schwäche.
Die Erforschung von Transformation und Transzendenz schwingt in
allen Arbeiten mit. Ihre Arbeiten werden in zahlreichen Ausstellungen
der Öffentlichkeit vorgestellt und wurden mehrfach nominiert, die Werk-
gruppe „Utopia“, die verdrängte Gefühle zeigt, mit einem Preis
ausgezeichnet.
Joanna Vortmanns Arbeiten sind durchdacht und konzentriert, und
zeigen ihre Liebe zur menschlichen Entwicklungsfähigkeit, wie auch zu
Fotografie und bewegten Bildern. „Aus_Sicht“ widmet sich
transitorischen Ereignissen menschlicher Existenz, Zwischenwelten,
den sogenannten „Bardos“:
Künstlerkontakt
Joanna Vortmann, www.fotovideokunst.net, info@fotovideokunst.net
Mobil: 0160 96610629
Nina Maintzer Schmuck
Wilhelmstraße 68
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 8004661
www.ninamaintzer.de
Unterwelt „Tschikhai-Bardo“
80 cm x 120 cm, Edition auf Dibond
73
Gisela Kampffmeyer
„ Bilder einer Reise“ nennt Gisela Kampffmeyer ihre Sammlung.
Maßgeblich dafür waren die Eindrücke und die Begegnungen einer Rund-
reise auf Kuba. Hierbei stellt sie den Menschen, seinen Lebensraum und die
Natur, das Sonnenlicht und die charakteristischen Farben in den Blickpunkt.
Die Ideen für ihre Motive findet die Hobbykünstlerin in der Regel auf Reisen
und hält sie mit der Fotokamera fest. Auch eigene Skizzen und Niederschrif-
ten sind unterstützende Hilfen. Bei der Gestaltung lässt sie sich durch die
Atmosphäre des Motivs leiten. Davon erzählen ihre Objekte.
Mit Acrylfarben oder Aquarellkreiden auf Leinwand oder Papier, manch-
mal als Collage verarbeitet, formt sie durch unterschiedliche Auftrags-
techniken das Motiv harmonisch zu einem nahezu realistischen Ganzen
zusammen. Für die Gesamtheit des Bildes verzichtet sie entweder auf
die Einrahmung, oder wählt eine zum Motiv passende aus, die sie hier zum
Thema Kuba charakteristisch selbst gestaltet hat.
Kurzvita
geboren in Gelsenkirchen, seit 1978 in Rodenkirchen, Erzieherin,
jetzt Rentnerin, verheiratet, eine Tochter, diverse gestalterische Ausbildun-
gen seit 1970: VHS-Kurse und Unterricht bei ortsansässigen Künstlern,
Ausstellungen seit 1986 in Rodenkirchen und in Bad Honnef.
Künstlerkontakt
Gisela Kampffmeyer, Tel.: 0221 352337, gilkam@gmx.net
La Buona Tavola
Maternusstraße 26
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 29968441
www.labuonatavola.de
Chor-Musik O Ton Süd | 2. April
| 14.30 Uhr
Ambivalenz
Acryl auf Leinwand 60x39x6
74
Sport Engels
Maternusstraße 28
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 9921685
www.sport-engels.de/
Ulrike Dieminger
Malen bedeutet für mich, dass ich „abschalte“ und mich nur noch
mit Farbe, Materialien und deren Zusammenspiel beschäftige.
Eines meiner Hauptmotive ist der Kölner Dom. In meinen Bildern
versuche ich die verschiedensten Ansichten des Kölner Doms ein-
zufangen, mal als Collage, mal in knalligen Farben wie zum Beispiel
beim „Richter Fenster“.
Auch das Rennradfahren, insbesondere die „Tour de France“, fas-
zinieren mich. Hier arbeite ich vorzugsweise mit Collagen, da diese
die vielen Facetten des Sports, wie Geschwindigkeit, Teamgeist,
Dynamik, aber auch einmalige Natureindrücke für mich so am
besten darstellen lassen.
Künstlerkontakt
Ulrike Dieminger, Säckingerstr.3, 50935 Köln
Telefon: 0221 432096, www.domblicke.de
Collage, 80x100 cm, Acryl auf Leinwand, 2016
75
Elektro Badorf
Maternusstraße 30
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 9355950
www.ep-badorf.de
Ralf Perey
„Das Auge isst mit“: Der Titel spielt direkt auf die beiden Ebenen an,
die dem Künstler für diese Ausstellung wichtig sind. Ein Rodenkirchener
Restaurant ist in den Entwicklungsprozess der Bildreihe vom ersten Mo-
ment involviert gewesen. Zusammen mit dem Küchenchef hat der Künstler
Ralf Perey speziell die Gerichte ausgewählt, die sich für ein Fotoshooting
und die anschließende Umsetzung im FinArt Stil besonders eignen. Farben,
Kontraste oder auch die Art, wie die Kreationen vom Chef de Cuisine prä-
sentiert werden, waren entscheidende Kriterien.
Entstanden sind Bilder, mit denen Ralf Perey seine aktuelle künstlerische
Position zum Thema „Essen in der Kunst“ dokumentiert. Gezeigt werden
zum Teil großformatige Unikate – Stillleben, zeitgemäß umgesetzt.
Und das sowohl in Bezug auf die Technik als auch inhaltliche Ästhetik.
Kurzvita
Kreativität gehört für Ralf Perey zum Tagesgeschäft. Seine Medienagentur
steht für unkonventionelle, aufmerksamkeitsstarke Projektumsetzungen –
in Bereichen wie Print, Online oder auch TV. Fotografie ist für den Grafiker
und Producer, der in Weiß lebt, ein Medium, um seine persönlichen
Wahrnehmungen künstlerisch zu realisieren.
Künstlerkontakt
Ralf Perey, Auf der Ruhr 82, 50999 Köln
Telefon: 02236 9699970 ralf@perey.info, www.perey.info
Verkehrtes Spiegelei
119 cm x 42 cm, Fineartprint, Aluminiumverbundplatte silber gebürstet, 2016
Erdbeer Schildkröte
119 cm x 42 cm, Fineartprint, Aluminiumverbundplatte silber gebürstet, 2016
76
Knuth Friedrich
Der Maler Knuth Friedrich ist fasziniert von der Ästhetik von Farbverläufen,
manchmal auch vom Unbestimmten und besonderen Details, lässt sich von
der Natur, Licht, Wasser, Transparenz, Stimmungen, sowie Science, neuen
Einflüssen und Strömungen inspirieren und findet deswegen immer wieder
neue, andere und ungesehene Motive. In seinen Bildern spiegelt sich die Lust
am Malen, aber auch Nachdenkliches und Sinnliches.
Kurzvita
Lebt und arbeitet in Köln ab 2015 Arbeiten als professioneller Künstler, meh-
rere Ausstellungen u.a. bei der Kunstmeile Rodenkirchen seit 2011 Inhaber
eines führenden Personalberatungsunternehmens seit 2009 Arbeiten als
Personalberater, Privat: Arbeiten als Künstler 2009 Qualifizierung im Personal-
management zum Personaldisponenten in Köln
2001 - 2009 Arbeiten u.a. als Key Account Manager und Personaldisponent
1998 - 2001 Arbeiten als Florist
1996 - 1998 Ausbildung zum Floristen in Berlin
1990 - 1996 Arbeiten u.a. am Börsenhandelshaus in Berlin
1988 - 1990 Ausbildung zum Graveur in Bad Ems
Jahrelange Teilnahme an zahlreichen Kunstkursen und Ausbau meiner Fertig-
keiten durch einen südamerikanischen Meister. Erste Ausstellung im Alter von
12 Jahren Künstlerische Früherziehung seit dem Kindesalter. Geboren 1970
in Dresden.
Hotel Begardenhof
Brückenstraße 41
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 9854710
www.begardenhof.de
Gloriosa
Des Ruhmes Krone, Öl, Tee und Kaffe auf Leinwand, 2016
77
Caritas-Altenzentrum St. Maternus
Das Caritas-Altenzentrum St. Maternus liegt zentral und dennoch
ruhig im
Herzen von Rodenkirchen, in einer grünen Oase.
In St. Maternus stehen 115 Bewohnerzimmer für die
vollstationäre
Pflege und Kurzzeitpflege
zur Verfügung,
dabei handelt es sich
überwiegend um Einzelzimmer.
Insgesamt finden hier 128 Bewohner in der vollstationären Pflege
ein Zuhause, acht zusätzliche
Plätze sind für die Kurzzeitpflege
reserviert.
In der
Tagespflege
gibt es Platz für 13 Gäste.
Vielfältige Angebote zur Alltagsgestaltung
sorgen für Abwechslung und
schaffen Kontakte: Dazu gehören, neben anderen Angeboten, auch
wechselnde
kulturelle Veranstaltungen und regelmäßige Kunstausstellun-
gen für Bewohner, Angehörige und Gäste. Die ausgestellten Werke, im
Rahmen der Kunstmeile, sind in Kreativangeboten von den Bewohnerin-
nen und Bewohnern sowie den Gästen der Tagespflege gestaltet worden.
Die Ausstellung im CAZ-St. Maternus steht unter dem Motto „Leben“.
Vernissage mit Musik | 2. April
| 15 - 17 Uhr
Caritas Altenzentrum St. Maternus
Brückenstraße 21
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 35950
Schattenfiguren
Gruppenarbeit
78
DIE HALLE - von Ulrike Fackert
Notunterkunft. 200 geflüchtete Menschen. Frauen. Männer. Kinder. Babys.
Viele Kulturen. Viele Sprachen. Viele Persönlichkeiten. Viele Monate ohne
Privatsphäre. Pritsche an Pritsche. Dicht an dicht. Keine Ruhe – auch nachts
nicht. Bilder im Kopf. Von Krieg und Flucht. Von verlorenem Leben. Unge-
wissheit. Warten. Worauf? Menschen in einer Turnhalle. Mitten im Kölner
Süden. Mitten unter uns. Besitzen nichts mehr und haben doch so vieles im
Gepäck…
Über ein Vierteljahr hat Ulrike Fackert Menschen in der Flüchtlingsunterkunft
mit der Kamera begleitet. Die Portraits stehen stellvertretend für die über
1.400 Frauen, Kinder und Männer, die jetzt Bewohner im Stadtbezirk Roden-
kirchen sind – die meisten vorübergehend, manche aber werden Zeit ihres
Lebens hier leben bleiben. Neue Mitbürgerinnen und Mitbürger können nicht
einfach versteckt werden. Sie sind Teil unserer Realität, unseres Alltags - sie
sind unsere Nachbarn.
Kurzvita
Ulrike Fackert wurde 1970 in Bonn geboren und studierte Architektur an
der RWTH Aachen. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Architektin in Berlin und
Frankfurt, schloss sie eine vierjährige Weiterbildung an der Fotoschule Köln
an und eröffnete 2004 das Spiegelbild- Studio. Seither arbeitet Ulrike Fackert
als Fotografin für nationale und internationale Auftraggeber. Ihre Werke
werden in Zeitschriften und Katalogen, u.a. in GEO Saison veröffentlicht.
Seit 2010 werden ihre Arbeiten in verschiedene Einzelaussttellungen in NRW
gezeigt
Stadtteilbibliothek Rodenkirchen
Schillingsrotter Straße 38
50996 Köln-Rodenkirchen
Afghanisches Mädchen
30 x 30 cm, Fotoabzug, 2016
13. März bis 8. April 2017, zu den Öffnungszeiten der Bibliothek
Mo., Di. 12 bis 18 Uhr, Do 11 bis 19 Uhr, Fr. 10 bis 18 Uhr, Sa. 10 bis 14 Uhr
Künstlerkontakt
Ulrike Fackert SPIEGELBILD
Zum Engelshof 17, 50996 Köln, Telefon; 0221 29974569
www.spiegelbild-koeln.de
79
Verzeichnis nach Künstler
Adscheid, Dr. Reinhold (N. Steckelbach GmbH) 69
Amr
ot, (Rheinstation)
16
Bätz, Dagmar (Juwelier Behr
endt)
65
Beucher
, Susanne (Benetton Rodenkirchen)
22
Bischof, Petra (Strandgut)
27
Blanke, CG (Mayersche Buchhandlung Köhl)
42
Bodenmüller
, Katharina (Marc Schmitz GmbH)
30
Böhning-Sutthoff, Michaela (Rathaus)
44
Diakonie Michaelshoven, (Sommershof)
35
Dibaudin, Gr
eg (Sommershof)
34
Dieminger
, Ulrike (Sport Engels)
74
Engau, Annelies (Bischoff Betten)
31
Ermert, Regine (Mater
nus Seniorenzentrum )
51
Fackert, Ulrike (Stadtteilbibliothek)
78
Färber
, Anja (Hotel Gertrudenhof )
25
Fenske, Mo (KBB V
erlag)
52
Franzen, Claudia (Mater
nus Apotheke)
55
Friedrich, Knuth (Hotel Begar
denhof )
76
Gesamtschule, Rodenkir
chen (Sommershof)
36
Grunewald, Peter (V
ia Moda)
54
Gymnasium, Rodenkir
chen (Mayersche Köhl)
43
Haberkor
n, Melanie (Eiscafé Marco)
62
Hahn, Helga (Nacken Hillebrand Partner )
40
Har
dt, Doris (Privat Galerie)
12
Hillebrand-Leo, Clara (Vita Verde Naturkost) 48
Hillebrand, Clemens (Nacken Hillebrand Partner)
41
Hiltr
op, Christiane (MC Mode)
29
Hopstein, Anne (Op den Rhein)
47
Hülbach, Alexandra (Ego)
71
Hülbach, Alexandra (Hinger d’r Heck)
70
Jäkel, Leonie A. (Jonen Optik)
33
Jugend-Kunstschule, (Brauhaus Quetsch)
10
Kabelitz, Jutta (Kölner Bank)
63
Kampffmeyer
, Gisela (La Buona Tavola)
73
Kauka, Reni (Metzger
ei Gillessen)
67
Klass, Alin (Domizil Immobilien)
28
Knoop, Andr
eas (AIDA Mode)
32
Kock, Annette (Palladio)
60
Krüger
, D. St. (Woman & Fashion)
68
Kruis, Astrid (Palladio)
61
Künstlergruppe, (Caritas Altenzentrum)
77
Laufenberg, Ger
da (Walterscheidt Bistro Verde )
64
Meurs, Sven (Schuhhaus Müller )
57
Nowak, Ricar
da (Maternus Seniorenzentrum )
50
Opitz-Zerlett, Renate (La Strada)
66
Pecher
, Doris (Sylter Eiscafé)
58
Per
ey, Ralf (Elektro Badorf)
75
Petersen, Renate (Palladio)
60
Pfeffer, Klaus (Rust Herrenmoden) 20
Pohl, Christine (NOVOTERGUM Süd GmbH)
38
Reinisch, Jutta (Palladio)
61
Rieger
, Joachim (Sparkasse KölnBonn)
59
Schäffer
, Jun (Villahotel Rheinblick)
46
Schubert, Anja (Hörgeräte Baschlebe)
26
Schwarzkamp, Uwe (Kapellchen)
15
Seifert, Nike (T
anzschule van Hasselt)
39
Some, Hans (B8lich)
24
Stevens, Maria (Brauhaus Quetsch)
11
Stürtz, Helmut (Épi GmbH & Co. KG)
56
Thielen, Hedwig (KBB V
erlag)
53
V
ers. Künstler, (in focus Galerie)
49
V
ollet, Kuno (Boutique Marc)
21
von Klettenberg, Thomas (Rheinstation)
17
V
ortmann, Joanna (Nina Maintzer Schmuck)
72
W
anninger, Biggi (Restaurant Fährhaus)
14
W
eil, Manfred (Goldschmiede Alius)
19
W
enge, Marion (Köttgen Hörakustik)
23
Zieleke, Corinna (Hollenders Mode)
18
Zoschke, Barbara (Mayersche Köhl)
42
Seite Seite Seite
80
Verzeichnis nach Geschäften
AIDA Mode (Knoop, Andreas) 32
B8lich (Some, Hans)
24
Benetton Rodenkir
chen (Beucher, Susanne)
22
Bischoff Betten (Engau, Annelies)
31
Boutique Mar
c (Vollet, Kuno)
21
Brauhaus Quetsch (Jugend-Kunstschule )
10
Brauhaus Quetsch (Stevens, Maria)
11
Caritas Altenzentrum (Künstlergruppe)
77
Domizil Immobilien (Klass, Alin)
28
Ego (Hülbach, Alexandra)
71
Eiscafé Mar
co (Haberkorn, Melanie)
62
Elektr
o Badorf (Perey, Ralf)
75
Épi GmbH & Co. KG (Stürtz, Helmut)
56
Goldschmiede Alius (W
eil, Manfred)
19
Hinger d’r Heck (Hülbach, Alexandra)
70
Hörgeräte Baschlebe (Schubert, Anja)
26
Hollenders Mode (Zieleke, Corinna)
18
Hotel Begar
denhof (Friedrich, Knuth)
76
Hotel Gertrudenhof (Färber
, Anja)
25
in focus Galerie (V
erschiedene Künstler)
49
Jonen Optik (Jäkel, Leonie A.)
33
Juwelier Behr
endt (Bätz, Dagmar)
65
Kapellchen (Schwarzkamp, Uwe)
15
KBB V
erlag (Thielen, Hedwig)
53
KBB Verlag (Fenske, Mo) 52
Kölner Bank (Kabelitz, Jutta)
63
Köttgen Hörakustik (W
enge, Marion)
23
La Buona T
avola (Kampffmeyer, Gisela)
73
La Strada (Opitz-Zerlett, Renate)
66
Mar
c Schmitz GmbH (Bodenmüller, Katharina)
30
Mater
nus Apotheke (Franzen, Claudia)
55
Mater
nus Seniorenzentrum (Ermert, Regine)
51
Mater
nus Seniorenzentrum (Nowak, Ricarda)
50
Mayersche Köhl (Blanke, CG)
42
Mayersche Köhl (Gymnasium, Rodenkir
chen)
43
Mayersche Köhl (Zoschke, Barbara)
42
MC Mode (Hiltr
op, Christiane)
29
Metzger
ei Gillessen (Kauka, Reni)
67
N. Steckelbach GmbH (Adscheid, Dr
. Reinhold)
69
Nacken Hillebrand Partner (Hahn, Helga)
40
Nacken Hillebrand Partner (Hillebrand, Clemens)
41
Nina Maintzer Schmuck (V
ortmann, Joanna)
72
NOVOTERGUM Süd GmbH (Pohl, Christine)
38
Op den Rhein (Hopstein, Anne)
47
Palladio (Kruis, Astrid)
61
Palladio (Kock, Annette)
60
Palladio (Petersen, Renate)
60
Palladio (Reinisch, Jutta)
61
Privat Galerie (Hardt, Doris) 12
Rathaus (Böhning-Sutthoff, Michaela)
44
Restaurant Fährhaus (W
anninger, Biggi)
14
Rheinstation (Amr
ot)
16
Rheinstation (von Klettenberg, Thomas)
17
Rust Herr
enmoden (Pfeffer, Klaus)
20
Schuhhaus Müller (Meurs, Sven)
57
Sommershof (Dibaudin, Gr
eg)
34
Sommershof (Diakonie Michaelshoven)
35
Sommershof (Gesamtschule, Rodenkir
chen)
36
Sparkasse KölnBonn (Rieger
, Joachim)
59
Sport Engels (Dieminger
, Ulrike)
74
Stadtteilbibliothek Rodenkir
chen (Fackert, Ulrike)
78
Strandgut (Bischof, Petra)
27
Sylter Eiscafé ( Pecher
, Doris)
58
T
anzschule van Hasselt (Seifert, Nike)
39
V
ia Moda (Grunewald, Peter)
54
V
illahotel Rheinblick (Schäffer, Jun)
46
V
ita Verde Naturkost (Hillebrand-Leo, Clara)
48
W
alterscheidt Bistro Verde (Laufenberg, Gerda)
64
W
oman & Fashion (Krüger, D. St.)
68
Seite Seite Seite
81
25.+26.
Werbeaktivitäten der
Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V.
2014 / 2015
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Gartenparadies
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DIENSTAG,11.APRIL2017,SEITE29
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Süden RODENKIRCHEN
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früh,ausseinenAutosetwasmehr
LeistungrauszukitzelnSeite32
Besuchersolidarisieren sichVERKAUFSVERBOT Gutbesuchteundhochemotionale15.RodenkirchenerKunstmeile
VON ULRIKE SÜSSER
Rodenkirchen.Diese15.Rodenkir-
chener Kunstmeile warw ohl die
außergewöhnlichste, die seit ih-
rem Bestehen stattgefunden hat:
Siewar„wahnsinniggutbesucht“,
sagt Wolfgang Behrendt vond er
veranstaltenden AG Rodenkir-
chen, sie war„ hoch emotional“,
wie die Künstlerin Claudia Fran-
zen findet –u nd eine Enttäu-
schung, wie Ladenbesitzerin An-
gelikaZalbertuskritisiert.
Kurz vord er Eröffnung ward en
Geschäftsleuten mitgeteilt wor-
den,dasssiesichandiesemSonn-
tag in ihren eigenen Ladenlokalen
nichtaufhaltendürfen,umjanicht
inVersuchungzugeraten,daseine
oder andere Stück aus dem Sorti-
ment zu verkaufen. So streng war
die Auflage der Stadt, so rigoros
wurde das jüngst beschlossene
sonntägliche Verkaufsverbot
durchgesetzt. Statt der Geschäfts-
inhaberpasstenjeweilsWachmän-
ner auf die Besucher auf, die sich
die ausgestellten Kunstwerkea n-
schauten –u nd sich irgendwie un-
ter Generalverdacht fühlten. Be-
zahlt wurden die Kontrolleure aus
demTopfderAG.
CharmanteProtestaktion
Die Geschäftsleute machten es
sich derweil auf einem Liegestuhl
vord em Ladenlokal bequem. Es
ware ine Protestaktion und ein
charmant trotziges Zeichen, dass
die Einzelhändler nicht klein bei-
geben und die Kunstmeile einfach
so ausfallen lassen wollen. Seit
Jahren versucht ein Kreis vonG e-
schäftsleuten, das Zentrum von
Rodenkirchen zu beleben und Be-
sucher anzulocken. Dazu gehören
Aktionen wie Kunstmeile und
Winterzauber und eben auch die
Öffnung der Geschäfte am Sonn-
tag,dienunallerdingsverbotenist.
„Das Signal warr ichtig“, sagt
Wolfgang Behrendt im Nachhin-
ein. Er freut sich über die große
Solidarität der Bürger,d ie trotz
oder gerade wegen der Einschrän-
kungen die Kunstmeile in großer
Zahl besuchten. Sie halten offen-
bar wenig vond er verordneten
Sonntagsruhe, auch das wurde
deutlich. Viele kamen mit Kind
undKegel,schließlichhabenauch
zahlreiche Kinder ihre Kunstwer-
keausgestellt.
Fünf voni nsgesamt 20 Ge-
schäftsinhabernh aben kurzfristig
die Beteiligung an der einge-
schränkten Meile abgesagt. Die
Verärgerung über das ganze Hin
und Her sei zu groß gewesen, sagt
etwaAngelikaZalbertus.
Einen Wachmann ins Geschäft
zustellen,fandsieabwegig.Ande-
re Ladenbesitzer wollten sich auf
Nachfrage nicht äußern. Einige
machen allerdings derAGRoden-
kirchen einen Vorwurf: Der Vor-
stand hätte sich stärker einsetzen
müssen für eineAusnahmegeneh-
migung,hießes.
ZukunftderKunstmeileunklar
Dafür habe es wegen der Recht-
sprechung keine Chance gegeben,
hält Wolfgang Behrendt dagegen.
Das habe ihm auch Oberbürger-
meisterin Henriette Reker so ge-
sagt, die sich ihrerseits „entsetzt“
gezeigt habe über die seltsamen
Auswirkungen des sonntäglichen
Verkaufsverbots. Wieu nd ob die
Kunstmeile im nächsten Jahr
durchgeführtw ird,i st noch nicht
geklärt. Möglicherweise soll die
VernissageaufeinenSamstagoder
Freitagabend verlegt werden. Das
müssenunbeiGesprächenerörtert
werden, sagt Behrendt. Das
Herbstfest und der Winterzauber
auf dem Maternusplatz finden je-
denfalls ohne Sonntagsöffnung
statt.InsiebenanderenStadtteilen
hatderRatdasVerbotzuverkaufs-
offenenSonntagenzurückgenom-
men.InRodenkirchenabernicht.
>Kommentar
Während die Besucher in den Geschäften Kunst betrachten konnten...
...standen Sicherheitskräfte draußen vor den Läden. Fotos: Grönert
KOMMENTAR
ZumVerkaufsverbotauf
derKunstmeile
Souveräner
Protest ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••
H
ausverbot im eigenen La-
denlokal? Es ist traurig,
aber wahr und jedenfalls
mehr als kurios, dass sich die Ge-
schäftsleute gezwungen sahen, ih-
re Räume am Sonntag bei der Er-
öffnung der Kunstmeile nicht zu
betreten. Drinnen tummelten sich
die Künstler und Kunstinteressier-
te sowie ein Wachmann. Die La-
denbesitzer
blieben brav
draußen und
servierten Sekt
und Häppchen.
Das ist souve-
rän, im Gegen-
satz zur ver-
krampften Hal-
tung der Ver-
waltung,diegemäßRatsbeschluss
und wegen einer Klagedrohung
vonVerdi unbedingt den Verkauf
vonT-ShirtsodereinpaarBlumen
verhindernwollte.
Hätten Politik und Verwaltung
nicht ein tolerantes Auge zudrü-
ckenundeineAusnahmebeschlie-
ßen können? Schließlich wurden
die Geschäftsleute sehr kurzfristig
vomS onntagsverkaufsverbot
überrascht.
Monatelang hatten sie sich vor-
bereitet, Geld ausgegeben für die
TeilnahmeanderKunstaktionund
für Werbematerial, um Kunden in
die Geschäfte zu locken, wasa us
SichtderHändlervölliglegitimist.
Und dann bricht –Ä tsch-Bätsch –
dieAussichtaufUmsatzinsichzu-
sammen. Sozialverträglich ist an-
ders.
Die kleinen Einzelhändler in
denVorortenhabenesnichtleicht,
wirtschaftlichgutüberdieRunden
zu kommen, sie stehen unter
Druck.Esistschade,dasssieinih-
remEngagementblockiertwerden
anstattsiezufördern.
KSTA-STADTTEILE@DUMONT.DE ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••
VON
ULRIKESÜSSER
NEUER STANDORT
Nochkeine
Alternativefür
städtischeBühnen
Raderthal. Wäre die denkmalge-
schützteHalleaufdemGroßmarkt
ein geeigneter Ortf ür die Werk-
stätten der städtischen Bühnen?
WalterWortmann,derfürdieFrei-
en Wähler im Stadtrat sitzt, hat
vorgeschlagen, diese Variante zu
prüfen. Er glaubt, dass die Halle
ausreichend Platz bieten könnte,
auch für Proberäume und eine zu-
sätzlichekleinereBühnealsSpiel-
stätte.BislangsinddieWerkstätten
aufmehrereStandorteverteilt,sol-
len aber zusammengeführtw er-
den.DerRathatdenjüngstenPlan,
eine Halle des WDR in Bockle-
münd anzumieten, wegen gestie-
gener Kosten gestoppt. Ein neuer
Standorti st noch nicht gefunden.
Der Großmarkt soll verlagertwer-
den, auf dem Gelände ein neues
Quartier,dieParkstadtSüd,entste-
hen. Die Halle soll dagegen erhal-
ten werden. Wann allerdings eine
Ersatzstandortf ür die Händler ge-
funden ist, scheint ebenfalls noch
nichtabsehbar.(phh)
BRAUCHTUM
Osterfeuerim
Forstbotanischen
Garten
Rodenkirchen.DasgroßeOsterfeu-
er auf der Wiese im Friedenswald
vordemEingangzumForstbotani-
schen Garten soll endgültig den
Winter vertreiben. In jedem zwei-
ten Jahr entfacht die Kölner Forst-
verwaltung zusammen mit den
KölnerJägerndasFeuerimmeram
Ostermontag,diesmalistesder17.
April. Das Brauchtums-Spektakel
beginntum15Uhr,derHolzstapel
wird um 17 Uhr angezündet. Die
JagdhornbläserderJägerschaftge-
ben das musikalische Startsignal.
Vorher und nachher können sich
Interessierte an der rollenden
WaldschuleüberWildtiereaufden
Feldernu nd in denWälderni nfor-
mieren. Die KG Knobelbröder
sorgen für die Bewirtung der Gäs-
te. Der Eintritt ist frei. Der Forst-
botanische Garten ist erreichbar
mitdenBuslinien135und131so-
wie mit der Stadtbahnlinie 16,
HaltestelleRodenkirchen.(süs)
„ImRathausstapelnsichdieBriefemitKritik“
VON PHILIPP HAASER
Marienburg.SeitSeptembergelten
auf manchen Marienburger Stra-
ßen neue Regeln. Versuchsweise
wurdenDurchfahrtengesperrt,die
Ein- und Ausfahrti nd as Villen-
viertel erschwert. Weniger Durch-
gangsverkehr ist das Ziel. Es soll
erreicht werden, noch bevord er
UmbauderBonnerStraßebeginnt.
Das Wohngebiet soll nicht zur
Ausweichstreckew erden. Der
Bürgerverein Bayenthal/Marien-
burg hatte nun zum Stammtisch
eingeladen, um über diesen Ver-
kehrsversuch zu sprechen und Re-
aktionen zu sammeln. Hartmut
Hammer,V orsitzender des Ver-
eins, plädierte aber grundsätzlich
dafür,d ie Zahlen und damit die
Auswertung der Stadtverwaltung
abzuwarten.Errechnetdamit,dass
diese Anfang Juni vorliegen.
„Dann müssen wir daran arbeiten,
dieSchwachstellenauszumerzen“,
sagte er.I hm zufolge sei etwa
VERKEHR NeueRegeln
aufMarienburger
Straßenkontrovers
diskutiert
durchdieSperrungderStraßeAm
Südpark in Richtung Militärring
inzwischensehrvielmehrVerkehr
auf der Leyboldstraße unterwegs.
Besucher des Stammtischs
wünschtensicheinewirksameBe-
ruhigungderPferdmengesstraße.
Das Problem: So richtig zufrie-
denistderzeitniemand.DieEinen
wollen noch stärkere Beschrän-
kungen,anderewünschensichwe-
niger Umwege. Und die Nervosi-
tät auf allen Seiten wächst. Laut-
starkeK ritik kommt aus der Ro-
denkirchener Geschäftswelt. Eini-
ge Händler fürchten, ein Teil der
Marienburger und Bayenthaler
Kundschaft könne ausbleiben,
weil die Autofahrti ni hren Stadt-
teilnunmiteinemUmwegverbun-
den ist. Vond er Leyboldstraße ist
nämlich nur noch das Rechtsab-
biegenaufdenMilitärringerlaubt.
Bis September durften die Auto-
fahrer noch geradeaus in die Kon-
rad-Adenauer-Straße fahren.
Nicht jeder hält die Sorge aller-
dings für realistisch. Manche wür-
den das Überqueren des Militär-
rings sogari nb eide Richtungen
unterbinden. Die Akzeptanz des
Versuchs ist aber sicherlich be-
grenzt. „Im Rodenkirchener Rat-
haus stapeln sich die Briefe mit
Kritik“, berichtete JörgK luse-
mann, der als SPD-Bezirksvertre-
ter den Stammtisch besuchte. Si-
chermüssemanMarienburgerund
Rodenkirchener Interessen in Ein-
klangbringen.Erkannsichaber–
anders als seine Rodenkirchener
Parteifreunde –e ine noch stärkere
TrennungderVerbindungnachSü-
denvorstellen.DieKritikfindeter
teilweise überzogen. Er hält es für
möglich, dass der gesamte Ver-
such deswegen scheitere. Manche
Autofahrer würden sich nicht an
die neuen Regeln halten, manche
das garo ffen kund tun, um ihre
Ablehnung auszudrücken, berich-
tet Klusemann. Ein anderer Besu-
cher des Stammtischs teilt die Be-
obachtung. Es werde nicht genü-
gend kontrolliert, so seine
Schlussfolgerung.Klusemannfor-
dertezumehrkonstruktiverKritik
auf.
Kein„goldenerWeg“
ConstanzeAengenvoort, wie Klu-
semann Mitglied im Bezirksparla-
ment, ist wenig zuversichtlich,
dass alle Interessen berücksichtigt
werden können: „Den goldenen
Wegw ird es nicht geben“, sagte
die CDU-Vertreterin vord en
Stammtischbesuchern. Kritik an
einzelnen Maßnahmen wie der
AbbiegevorschriftanderLeybold-
straße sei sicher berechtigt. Sie
vermutet, dass viele der mit den
neuen Regelungen zufriedenen
Anlieger sich nicht zu Wort mel-
den. Einig waren sich die Anwe-
senden aber immerhin im Grund-
satz, dass Durchgangsverkehr im
Wohngebiet nichts zu suchen hat.
HartmutHammerwiederholtesei-
ne Forderung, den Verteilerkreis
zu ertüchtigen, um für flüssigen
Verkehrzusorgen.
Zahlreiche Schilder weisen auf die Neuregelungen hin. Fotos: Haaser Manche Straßen sind gesperrt.
NOTIERT ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••
Innenstadt.D er Autor Deva Manick
lädt am Dienstag, 11. April, 20 Uhr,
zu Lesung und Vortrag aus seinem
Buch „Im Glashaus“ ins Kulturcafé
Lichtung, Ubierring 13; Eintritt:
sechs Euro. (jk)
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ViertelmittendrinimGeschehenS.32
Protest bei Sekt und Häppchen
RODENKIRCHENER KUNSTMEILE KurioseRegelunglocktSonntagvieleBesucheran
VONSUSANNEKREITZ (TEXT)
UNDMAXGRÖNERT (FOTOS)
Rodenkirchen. Oberbürgermeiste-
rin Henriette Reker bezieht klar
Stellung: „Ich wäre auch gerne
zum Einkaufen hergekommen“,
sagt sie zur Eröffnung der 15. Ro-
denkirchenerKunstmeileimSom-
mershof.DerAndrangistgroß,sie
hatMühe,ansRednerpultzukom-
men. Es sei schön, dass es so voll
sei, „dass man sich hier durch-
wurschtelnmuss“.AuchWolfgang
Behrendt vond er veranstaltenden
Aktionsgemeinschaft Rodenkir-
chen, freut sich über den zahlrei-
chenBesuch,„dasMedieninteres-
sehatunsgutgetan“,gibterzu.
ImVorfeldhatteesheftiggekri-
selt im Kölner Süden, das Verbot
der verkaufsoffenen Sonntage
stieß auf wenigVerständnis. Don-
nerstag früh entscheiden dann die
beteiligten Geschäftsleute (Res-
taurants, Bistros und Hotel waren
ja nicht betroffen), zu öffnen, Be-
sucher aber vord erTür zu begrü-
ßen. Im Laden dürfen sich nur die
KünstlerundWachmänneraufhal-
ten. Reker verspricht fürs nächste
Jahr,„ als Verwaltung alles sehr
sorgfältig“ zu prüfen, diesmal ha-
be man sich der „Rechtsprechung
unterwerfen“ müssen. Kuratorin
AlexaJansenhälteinPlädoyerfür
die Kunst gerade in unsicheren
ZeitenundübtheftigKritikander
sogenannten Familienfeindlich-
keit („Ich habe selbst zwei Kin-
der.“) einer Sonntagsöffnung. Zu-
malauchvieleKinderundJugend-
liche zu den Ausstellerng ehören,
die nun ihren Elternz eigen kön-
nen,wassiegeleistethaben.
DerschwarzeBlockmitdenro-
ten Firmenlogo trifft sich wenig
späteraufdemMaternusplatz,Re-
ne Baaden weist seine Security
ein, gibt letzte Verhaltensmaßre-
geln.DagmarBätzistderMannan
ihrerSeitenichtunlieb,unterdem
Titel „Kölner Schätze“ zeigt sie
bei Juwelier Behrendt ungewöhn-
liche Stadtansicht, Kohle-Zeich-
nungen mit auf Büttenpapier ge-
nähtem Stoff. Auf die Schätze in
den Vitrinen hat der Wachmann
einscharfesAuge.
Solche Probleme hat Helmut
Stürtznicht.Erstelltseine„Litera-
turbilder“ im Bistro Épi am Ma-
ternusplatz aus, er musste nur bei
der Hängung seiner Arbeiten ein
wenig improvisieren. Das schöne
Wetter kommt Doris Pechers Prä-
sentation von„ Treibgut aus Köln
und Sylt“ gelegen, das Sylter
Eiscaféistgutbesucht.Etwasirri-
tierts ind dagegen Gäste des Res-
taurants „La Buona Tavola“, weil
die Flanierer nicht nur Arbeiten
vonG isela Kampffmeyerg ucken,
sondernauchaufdieTeller.
Von2 5E inzelhändlernb eteili-
gen sich 20 an derAktion, die an-
derenhattenSorgeumihrzumeist
kleinteiliges Sortiment, da hätte
ein Security-Mann nicht gereicht.
Nicht mal den hat MarionWenge,
sie stellt ihre Bilder,d ie sich alle
mit dem Meer beschäftigen, auf
dem Bürgersteig und denTreppen
zu Köttgen Hörakustik aus. Wie
viele hatte sie für Sonntag einen
Sekt-Empfang geplant, erst Don-
nerstagerfuhrsie,dassdieFiliale,
die ihr das gesamte Schaufenster
leergeräumt und auch in den Räu-
men viel Platz zur Verfügung ge-
stellthat,geschlossenbleibt.
„Verkauft wird eigentlich nur
währendderVernissage“,weißsie
ausErfahrung,alsohatsiekleinere
Arbeiteneingepacktundhofftauf
Laufkundschaft. Für die Künstle-
rinwäreesdoppeltärgerlich,denn
die Woche über hat sie, wie die
meisten, keine Zeit, im Laden zu
stehen.„DasistjaeinWitz,wasdie
Mussdraußenbleiben:WolfgangBehrendtgenießtdieSonne,überdieSchätzedrinnenwachtReneBaaden.
FürdieTeilnehmerdes„OffenenAteliers“derDiakonieMichaelshovenistdabeiseindasWichtigste.
Das Programm
ZurKunstmeile(bis8.April)ge-
hörteinumfangreichesKultur-
programm,eineAuswahl:Mitt-
woch,5.April,15bis18Uhr:Vi-
deoinstallationmitUwe
Schwarzkamp,Kapellchen,
Steinstraße.
Donnerstag,6.April,10bis12
Uhr:FührungmitderKuratorin
AlexaJansen,TreffpunktVita
VerdeNaturkost,SürtherStraße
2(Anm.:kunstmeile-rodenkir-
chen@alexajansen.com).
Freitag,7.April,18.30bis21Uhr:
Workshop„FreiesExperimen-
tieren“mitAnjaFärber,Hotel
Gertrudenhof(Anm.:anja-faer-
ber@auf-ihre-eigene-art.de)
Verkauft wird
eigentlich nur während
der Vernissage
MarionWenge
da gemacht haben“, empörts ich
Roswitha Wessig, die gerade vor-
bei geht und legt gleich noch ein
deftiges Schimpfworth interher.
„Dasistnochzartausgedrückt.“
Dabeisein ist wichtig, das gilt
zumBeispielfürdieBewohnerdes
Caritas-Altenzentrums St. Mater-
nus.Erstmalszeigensiefast50Ar-
beiten zumThema „Leben“. Spaß
am Kreativenv ermitteln die Bei-
träge“ des „Offenen Ateliers“ in
der Diakonie Michaelshoven, zu
sehen im Sommershof wie auch
die Studien vonS portsfrauen und
Sportsmänner vonS chülerinnen
und Schülernd er Gesamtschule
Rodenkirchen.
Ein Sonntag im Zeichen der
Kunst,mitangeregtenGesprächen
in der Sonne, bei Sekt und Häpp-
chen. Verkauft werden durfte nur
die Kunst, da hätte es dieAusstel-
ler sicher gefreut, wenn die Inha-
berderGeschäftedaseinoderan-
dere Kleidungsstück weggepackt
odereinpaarBlumentöpfebeiseite
geräumthätten.
SportistThemaanderGesamtschuleRodenkirchen.
FREIZEIT
Anmeldenzum
Fußballturnier
derSüdstadt
Südstadt/Poll. Das „Internationale
Südstadt-Fußballturnier“ auf den
Poller Wiesen findet in diesem
Jahr zum dritten Mal statt. Am
Sonntag,28.Mai,tretengemischte
Teams aus der Südstadt gegenein-
anderan.DasTurnieristdemPro-
test gegen Fremdenfeindlichkeit
und Rassismus gewidmet. In den
vergangenen Jahren hatten sich
mehrere Flüchtlings- und viele
Theken- und Freizeitmannschaf-
tenbeteiligt.AbsofortisteineAn-
meldungmöglichimgriechischen
Restaurant Dialog, Alteburger
Straße26.(phh)
Mit dem Bus
zur Schule
spazieren
VONALENA STAFFHORST
Rodenkirchen.E in „Walking Bus“
soll künftig durch Rodenkirchen
rollen –o der besser gesagt mar-
schieren: Bei dem „Bus auf Bei-
nen“ läuft jeweils ein Elternteil
denWegzurEMA-undzurGrün-
gürtelschule ab und sammelt an
vorher festgelegten Haltestellen
die Schüler ein. „Mit der Aktion
wollen wir gleich zwei Gedanken
umsetzen“,erklärtWolfgangBeh-
rendt,VorsitzenderderAktionsge-
meinschaft Rodenkirchen. „Zum
einenistesunswichtig,denAuto-
verkehr vord er Schule zu mini-
mieren. Zum anderen ist es aber
auch aus medizinischer Sicht gut,
denn ein Spaziergang vord er
Schule bringt den Blutkreislauf in
Bewegung.“
Wogenau die einzelnen Linien
langführen,wiedieEinteilungder
Elterng eplant wird und ob man
sich vorher anmelden muss –d as
alles muss noch geklärtw erden.
Fest steht aber,d ass das Projekt
schonnachdenOsterferienstarten
soll. „Hauptsächlich ist es natür-
lich für die Erstklässler interes-
sant“, sagt Behrendt, dessen Frau
Silvia sich als Schulpflegschafts-
vorsitzende der Grüngürtelschule
um die Umsetzung kümmert.
„Nach den Osterferien wollen wir
schon mal Erfahrungen sammeln,
damit wir im neuen Schuljahr mit
denneuenErstklässlerndannrich-
tigdurchstartenkönnen.“
Bisdahingeltees,verschiedene
Routen abzulaufen und zu schau-
en, welche Strecken am sinnvolls-
ten sind. „Wir brauchen natürlich
auch einen Zeitplan, damit die
Schüler auch rechtzeitig in der
Schule ankommen“, sagt Beh-
rendt. „Zudem sind wir noch auf
der Suche nach einer Firma, die
uns Haltestellenschilder sponsern
würde.“ Die Resonanz der Eltern
sei schon jetzt sehr positiv, viele
seienbereit,sichzubeteiligen.„Es
ist natürlich auch eine Erleichte-
rung, wenn man den Schulweg
statttäglichnureinmalinderWo-
cheablaufenmuss.“
PROJEKT „Bus auf
Beinen“ soll nach den
Osterferien starten
Schreiben Sie uns!
MöchtenSieunsSchnapp-
schüsseausIhremVeedelschi-
cken?GibtesVeränderungenim
VierteloderProbleme,vonde-
nenSieunsberichtenwollen?
WollenSiederRedaktionAnre-
gungenundKritikzukommen
lassenoderLeserbriefezuArti-
kelnausdenStadtteilenformu-
lieren?DannschickenSieder
Stadtteil-RedaktioneineE-Mail:
ksta-stadtteile@dumont.de
ICH LEBE GERN IN
DER SÜDSTADT
…undzwaramChlodwigplatz
–dennhiergibtesfreundliche
undoffeneMenschenwoman
hinsieht,außerdemeinegute
Infrastruktur.Allerdingskönn-
temandenneugestalteten
Platznochmehrbeleben,in-
demmanaufderFreiflächein
derMittePlätzefüreinCafé
einrichtet.(pet)
RolandBrosch,53Jahre
NOTIERT ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••
Südstadt.DieStadtverwaltung
lässtamUbierringamDonnerstag,
13.April,dieStümpfevonzwei
kürzlichgefälltenBäumenabfrä-
sen.DiebeauftragteFirmasetztfür
dieArbeiteneinSicherheitsfahr-
zeugein.Deshalbmussjeweilseine
FahrspurdesUbierringskurzfristig
gesperrtwerden,außerdement-
stehtLärm.(ksta)
Neustadt-Süd.DerGehwegder
HeinsbergstraßeimAbschnittzwi-
schenZülpicherStraßeundKyff-
häuserstraßemusssaniertwerden.
DiebeauftragteFirmawirddortbis
zum13.AprilinmehrerenBauab-
schnittentätig.EskommtzuEin-
schränkungenfürAutofahrer,Rad-
fahrerundFußgänger.DieHausein-
gängebleibendurchFußgänger-
brückenerreichbar.(ksta)
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Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Rodenkirchen Seite 9
RODENKIRCHEN BRAUCHT
VERKAUFSOFFENE SONNTAGE!
VIEL KUNST, VIELE BESUCHER, ABER IRRITATIONEN WEGEN DES
VERKAUFSVERBOTES BEI DER 15. RODENKIRCHENER KUNSTMEILE
Im Besuchsdienst „DUO“ – Schöne
Stunden für Menschen mit vielen
Besuchern, Kunst aus allen Berei-
chen, die Händler vor ihren Läden
und Wachpersonal mit dem Künst-
ler im Laden: das war das äußere
Zeichen des Vernissage-Sonntags
der diesjährigen Kunstmeile. Die
Redaktion will nicht selbst groß
auf die Vorkommnisse eingehen,
deshalb lassen wir drei (vier) Per-
sonen zu Wort kommen, die direkt
beteiligt waren.
Alexa Jansen ist die Kuratorin der
Kunstmeile. Sie zog folgendes
Fazit: „Besonders positiv an der
Kunstmeile 2017 waren die hohen
Besucherzahlen und das große
Interesse an der Kunst. Fast alle
Künstler haben mehrere Arbeiten
verkauft und konnten gute Kontak-
te knüpfen. Auch dass die Ober -
bürgermeisterin Henriette Reker
mit mir am Vernissage-Sonntag
VIER Stunden lang die unter -
schiedlichsten Ausstellungsorte
besucht und dort intensiv mit Ein-
zelhändlern und Künstlern disku-
tiert hat, ist hervorzuheben. Aber
auch während der Laufzeit-Woche
waren immer wieder viele Besu-
cher mit dem Katalog in der Hand
unterwegs – auch von außerhalb
Kölns. Für viele Kunstfreunde ist
die Rodenkirchener Kunstmeile
mittlerweile zu einem festen Ter-
min geworden. Schon jetzt gibt es
viele interessante Künstlerbewer-
bungen für das nächste Jahr.“
Der Vorsitzende der Aktionsge -
meinschaft Rodenkirchen, Wolf -
gang Behrendt, äußerte sich fol-
gendermaßen: „In diesem Jahr
war die Kunstmeile deutlich bes-
ser besucht als in den vergange -
nen Jahren, was natürlich auch
am guten Wetter lag. Obwohl wir
nicht verkaufen durften, haben
wir die Läden trotzdem geöffnet
und gezeigt, dass uns die Kunst tat-
sächlich am Herzen liegt. Mit un-
serem Verhalten haben wir auch
den Politikern gezeigt, dass es eine
vernünftige gesetzliche Regelung
geben muss. Es geht nicht, dass
die Gewerkschaft VER.DI so eine
Veranstaltung ein paar Tage vor -
her per einstweiliger Verfügung
absagen kann. Die Bevölkerung
hat ein Interesse am verkaufsof -
fenen Sonntag, in den Niederlan-
den und Belgien ist jeder Sonntag
verkaufsoffen, und das 52 Mal im
Jahr. Da sind die Politiker im Land
gefordert, denn die Gesetzgebung
ist Ländersache. Leider tut sich ja
zurzeit im Land gar nichts, denn es
ist Wahlkampf und Mitte des Mo-
nats wird gewählt. Dann ist Som-
merpause, und bis die sich dann
gefunden haben und der politi-
sche Alltag wieder eingetreten ist,
ist das Jahr vorbei. Deshalb glaube
ich nicht, dass wir in diesem Jahr
noch einmal die Chance auf einen
verkaufsoffenen Sonntag bekom-
men. Deshalb planen wir für den
Antikmarkt im Herbst und für un-
seren Winterzauber erstmal ohne.
Für nächstes Jahr werden wir wie-
der kämpfen, und ansonsten läuft
es mit den Aktivitäten des Vereins
für und in Rodenkirchen eigentlich
prima!“ In der Politik unterwegs
Damen-Vierer bei der Vernissage. Von links Petra Walterscheidt, Anja
Senff, Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Monika Roß-Belkner
(CDU).
Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes beim Redaktionsbesuch in den
Verlagsräumen mit Mona Fenske (links), Hedwig Thielen und Jürgen
Fenske.
Gruppenbild in der Bilderbogen-Redaktion. Von links Henriette Reker,
die beiden Fotografinnen Mona Fenske und Hedwig Thielen, Ulrich
Soenius und Alexa Jansen.
Bemerkenswerte Ausstellung in der Sparkasse am Maternusplatz. Fo-
tograf Joachim Rieger stellte Bilder vom Rhein von der Quelle bis zur
Mündung aus, Chef Thilo Bendokat (rechts) war begeistert.
Seite 10 Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Rodenkirchen
ist Lorenz Deutsch. Er ist hier im
Kölner Süden der Landtagskandi-
dat der Freien Demokraten und
sagte folgendes zum Bilderbo-
gen: „Das kurzfristige Verbot von
Ladenöffnungen zur Kunstmeile
am 2. April war eine Schwächung
des lokalen Einzelhandels und hat
vielen Familien die Möglichkeit
genommen, entspannt Rodenkir -
chen zu entdecken und in Ruhe
das vielfältige Angebot von tollen
Geschäften zu nutzen. Gerade die
attraktiven kleineren Zentren mit
ihrer inhabergeführten Struktur
brauchen besondere Gelegenhei-
ten, um in der Konkurrenz zur City,
Amazon und niederländischen
Outlets zu bestehen. Ich hätte mir
gewünscht, dass die Stadtverwal-
tung den Ausgang der Klage von
VER.DI abwartet und nicht im vor-
auseilenden Gehorsam schon von
sich aus Fakten schafft. Auch die
verwirrende Kommunikation, die
Händlern sogar verboten hat, im
eigenen Laden anwesend zu sein,
war unmöglich. Die Oberbürger -
meisterin hat nun angekündigt,
sich für verkaufsoffene Sonntage
einzusetzen. Wir Freien Demokra-
ten werden sie daran erinnern!“
NACH-
KARNEVALISTISCHES
NACH-
KARNEVALISTISCHES
Die „Große Rodenkirchener Karnevals-Gesellschaft“ lädt zur Jah-
reshauptversammlung ein. Die findet statt am Dienstag, 9. Mai,
ab 19 Uhr in der Gaststätte „Hinger d`r Heck“ in Rodenkirchen,
Wilhelmstraße 58. Da in diesem Jahr keine Neuwahlen anste -
hen, gibt es die Berichte der einzelnen Ressorts, die Entlastung
von Schatzmeister und Gesamtvorstand sowie die Termine für
das laufende Jahr und die kommende Session.
Schon gewählt haben die Mitglieder der Kölner Karnevalsgesell-
schaft „Blomekörfge“. Präsident ist jetzt Reinhold Masson, 1.
Vorsitzender Dietmar Teuber. Geschäftsführer ist Dietmar Sch-
mitt, Schatzmeister Bernhard Schilde und Literat Volker Hoch-
feld. Weil der Senatspräsident jetzt Präsident ist, wurde auch
der Senatsvorstand vom „Blomekörfge“ neu gewählt. Erstmals
wurde mit Uschi Teuber eine Frau an die Senatsspitze einer Fa-
miliengesellschaft gewählt. Ihr stehen Hans Kürten als Vize und
Bernhard Schilde als Senats-Schatzmeister zur Seite.
Gewählt haben auch die Mitglieder des Musikkorps der Weißer
Karnevals-Gesellschaft „Kapelle Jonge“. Mit Christoph Mießlin-
ger als 1. Corpsleiter, Nicole Kirchmann als 2. Corpsleiter, Fred
Kamke als 1. Kommandant, Markus Fischer als 2. Kommandant,
Helene Dowidat als Zeugwart und Anja Rühle als Notenwart
wurden neue Persönlichkeiten zum Vorstand gewählt. Der neue
Vorstand dankte seinen Vorgängern für die langjährige und erst -
klassige Vorstandsarbeit und wünschte ihnen für die Zukunft in
den Reihen des Korps weiterhin nur das Beste. (ht).
Die „Große Rodenkirchener Karnevals-Gesellschaft“ lädt zur Jah-
reshauptversammlung ein. Die findet statt am Dienstag, 9. Mai,
ab 19 Uhr in der Gaststätte „Hinger d`r Heck“ in Rodenkirchen,
Wilhelmstraße 58. Da in diesem Jahr keine Neuwahlen anste -
hen, gibt es die Berichte der einzelnen Ressorts, die Entlastung
von Schatzmeister und Gesamtvorstand sowie die Termine für
das laufende Jahr und die kommende Session.
Schon gewählt haben die Mitglieder der Kölner Karnevalsgesell-
schaft „Blomekörfge“. Präsident ist jetzt Reinhold Masson, 1.
Vorsitzender Dietmar Teuber. Geschäftsführer ist Dietmar Sch-
mitt, Schatzmeister Bernhard Schilde und Literat Volker Hoch-
feld. Weil der Senatspräsident jetzt Präsident ist, wurde auch
der Senatsvorstand vom „Blomekörfge“ neu gewählt. Erstmals
wurde mit Uschi Teuber eine Frau an die Senatsspitze einer Fa-
miliengesellschaft gewählt. Ihr stehen Hans Kürten als Vize und
Bernhard Schilde als Senats-Schatzmeister zur Seite.
Gewählt haben auch die Mitglieder des Musikkorps der Weißer
Karnevals-Gesellschaft „Kapelle Jonge“. Mit Christoph Mießlin-
ger als 1. Corpsleiter, Nicole Kirchmann als 2. Corpsleiter, Fred
Kamke als 1. Kommandant, Markus Fischer als 2. Kommandant,
Helene Dowidat als Zeugwart und Anja Rühle als Notenwart
wurden neue Persönlichkeiten zum Vorstand gewählt. Der neue
Vorstand dankte seinen Vorgängern für die langjährige und erst -
klassige Vorstandsarbeit und wünschte ihnen für die Zukunft in
den Reihen des Korps weiterhin nur das Beste. (ht).
Spiegelkabinett in der Bilderbogen-Redaktion beim Bilderkauf. Fotos
von Helmut Thielen.
Zwei Grundschüler haben sich an der Kunstmeile beteiligt und boten
ihre Bilder an. Landtagskandidat Oliver Kehrl erstand eine Deutsch-
land-Fahne für acht Euro.
REITSPORTVEREIN
LÄDT ZUM „TAG DER
OFFENEN TÜR“
Am Sonntag, den 21. Mai, von 11
bis 16 Uhr, öffnet der Reitsport -
verein Rodenkirchen seine Tür für
alle Pferdeliebhaber und solche,
die es werden möchten. Jeder, der
sich dafür interessiert, ist herz-
lich eingeladen. Für die Kleinsten
gibt es Ponyreiten, Elemente aus
dem Reitunterricht werden ge -
zeigt, und für das leibliche Wohl
wird mit Kaffee, Kuchen, Gegrill-
tem und Getränken gesorgt. Der
Reitsportverein Rodenkirchen hat
sein Vereinsgelände mit Reithalle
an der L300 Richtung Sürth in der
Nähe des Forstbotanischen Gar -
tens. Weitere Infos: www.rsv-ro-
denkirchen.de. (ht).
BLÄCK-FÖÖSS –
DIE VIERTE
Es ist mal wieder soweit: nach den
letzten drei Konzerten jeweils An-
fang Dezember gibt es nächsten 1.
Dezember das vierte Konzert der
Fööss in der Aula: diesmal in neuer
Besetzung.
Die Veranstaltungsagentur Ho-
kus-Pokus (Marcus Becker, Ralf
Duschat und Thorsten Kläs) setzt
das erfolgreiche Format auch in
diesem Jahr fort, diesmal in Ko-
operation mit dem Bilderbogen.
Man darf sich aber auch schon
jetzt auf Gäste und einen stim-
mungsvollen Abend mit schö-
nem Rahmenprogramm freuen:
Mitwirken wird traditionell der
Schulchor unter Leitung von Oliver
Müllenbach und der Mann mit der
Flitsch, J.P . Weber. Die Preise blei-
ben unverändert: ab 29.90 Euro ist
man dabei. Karten gibt es bei Ge-
tränke Duschat auf der Ringstraße
45 in Rodenkirchen. Einlass am 1.
Dezember ab 18 Uhr, Konzertbe -
ginn 19 Uhr. (ht).
Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Rodenkirchen Seite 11
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informationen finden
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Rebe, Jahrgang, Wein – zwischen
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Vucelja ganz in seinem Element.
Der 59-jährige berät, rennt und
räumt zwischen
meterlan-
gen Wein-
regalen und Hunder-
ten von Flaschen. Die
französischen Weine
liebt er besonders.
Milos Vucelja hat sie
viele Jahre als Somme-
lier in der gehobenen
Gastronomie empfoh-
len und serviert. Gern
teilt er sein Profi wis-
sen, immer charmant,
niemals aufdringlich.
Er empfi ehlt Wein
nicht nur gerne, er hat dafür
auch gute Argumente. Welchen
Wein zur Maispoularde, welchen
Wein zum Fisch. Kein Problem
Milos Vucelja, greift ins Regal.
Sterne-Gastronomie weiß der
Sommelier des Jahres, was die
Leute über Wein wissen wollen.
Er vermittelt seine Geschmacks-
idee des Weines mit der passen-
den Geschichte. Anfänger und
Profi s, Milos Vucelja berät mit
der gleichen Leidenschaft . Ein-
fach fragen!
AM 24. JUNI 2017 BIETET MILOS VUCELJA
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UM SOMMERWEINE, LEICHTE KÄSE UND UM
DIE NEUHEITEN AUF DEM MARKT. EINE AN-
MELDUNG IST NATÜRLICH ERFORDERLICH.
Genuss ist sein Thema. Gerne
bietet er die ganze Bandbreite
edler Tropfen an. Aber immer
angemessen und niemals abge-
hoben. Nach vielen Jahren in der
UNSER SOMMELIER, MILOS VUCELJA, HILFT IHNEN GERNE BEI DER WEINAUSWAHL!
WILLKOMMEN IM WEINPARADIES
Milos Vucelja, Sommelier aus Leidenschaft .
KULTUR.FRÜHLING@RODENKIRCHEN –
WINE-TIME – FRÜHLINGSMARKT
AKTIONSGEMEINSCHAFT UND BÜRGER-
VEREINIGUNG LADEN IM MAI ZU DREI EVENTS
UND EINEM GROSSEN KULTURPROGRAMM EIN
Viel los in Rodenkirchen und Um-
gebung im Monat Mai. Aktions-
gemeinschaft und Bürgervereini-
gung laden zum „Kulturfrühling“
mit zahlreichen Veranstaltungen
ein, die Aktionsgemeinschaft
mit dem Roten Punkt bietet den
Interessierten zusätzlich einen
(neuen) Wein-Event am 12. bis
14. Mai und einen
Frühlingsmarkt (wie
gehabt) mit Verkauf
von Mode, Schmuck,
Kunst, Design, einem
Gartenparadies und
kulinarischen Köstlich-
keiten an.
Der neue Wein-Event
heißt „Wine-Time“
und wird von Freitagabend bis
Sonntagabend auf dem Maternus-
platz veranstaltet. Die von Sponso-
ren für solche Veranstaltung ange-
schafften Häuschen kommen zum
Einsatz, in der Regel werden Wein
und zum Wein passende Köstlich-
keiten angeboten. Einige Winzer
bauen ihre Stände auf, es kommen
aber auch örtliche
und andere regionale
Anbieter zum Einsatz.
Auf dem Platz selbst
gibt es keine Bühne,
das Kulturangebot im
Ort ist breit gefächert.
Aus dem Angebot:
am Samstag, 13. Mai,
gibt es von 11 bis 14
Uhr zum Beispiel im
Kindergarten von
St. Maternus in der
Augustastraße 22
einen Tag der
Offenen Tür
mit Kin-
der-Floh-
markt.
In der
Aula des
Rodenkir -
chener Gymnasiums
wird der Karneval
der Tiere von der
Kammeroper Köln
Wolfgang Behrendt ist Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Roden-
kirchen. Foto: Thielen.
Seite 12 Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Rodenkirchen
IN MODERNEN REISEBUSSEN!
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VERANSTALTUNGEN
IM MATERNUS
Auch in diesem Monat gibt es
im Maternus-Seniorencentrum
wieder einige Angebote für jun-
ge und junggebliebene Senio-
ren/innen von innen und außen.
Den Anfang macht der Ökume -
nische Bibelgesprächskreis mit
Professor Dr. Harald Kundoch,
der am Freitag, 5. Mai, um 16
Uhr, auf dem Programm steht.
Teilnahme hier wie bei allen an-
deren Angeboten kostenfrei.
Am Dienstag, 9. Mai, trifft sich
um 15 Uhr wieder die Erzähl-
runde in kölscher Mundart bei
Kaffee und Kuchen im Restau-
rant des Maternus Senioren-
centrums, Hauptstraße 128.
Gleichfalls am 9. Mai findet ein
Konzert statt. Um 18 Uhr spielen
Piotr Schiller und Tomasz Myszk
klassische Stücke, die speziell für
Marimba und Xylophon umge-
schrieben wurden.
Der Ärztevortrag „Kleiner Ring,
große Wirkung: Neues Verfah-
ren gegen Sodbrennen“ mit Dr.
Sven Oliver Gellersen am Diens-
tag, 23. Mai, um 18 Uhr, wurde
vom Forum des Antonius-Kran-
kenhauses organisiert. Am Mitt -
woch, 24. Mai um 18 Uhr, steht
noch der Seniorentanz mit der
Tanzschule Thyssen auf dem Pro-
gramm. (ht).
VORTRAG & DISKUSSION:
DEMOKRATIE UNTER
DRUCK
Freiheit ist eine elementare
Grundlage der Demokratie.
Wenn die Demokratie in Gefahr
ist, dann auch die Freiheit. Dar -
um geht es Josip Juratovic, MdB
aus Heilbronn und Integrations-
beauftragter der SPD-Bundes-
tagsfraktion, in seinem Vortrag,
der am Donnerstag, 4. Mai, um
19 Uhr, im Kunstzentrum der Mi-
chael-Horbach-Stiftung, Worm-
ser Straße 23, 50667 Köln, statt -
findet: „Demokratie unter Druck
– Wie wir Freiheit und Solidarität
verteidigen können“.
Darüber unterhält er sich mit Elfi
Scho-Antwerpes, MdB, die an-
schließend als Moderatorin die
Publikumsdiskussion leiten wird.
Für die Einladung an ihren Bun-
destagskollegen hat die Kölner
SPD-Abgeordnete und Bürger -
meisterin einen besonderen Ort
ausgewählt: Im Kunstzentrum
der Michael-Horbach-Stiftung
werden zurzeit ausgewählte
Fotografien zum Thema „Sehn-
sucht“ gezeigt. Die Sehnsucht
nach Freiheit wird in etlichen
Motiven thematisiert.
Die Ausstellung „Sehnsucht“ ist
vom 1. Mai bis 31. Juli mittwochs
und freitags von 15:30 bis 18:30
Uhr sowie sonntags von 11 bis 14
Uhr geöffnet. (ht).
gegeben (Erwachsene 10 Euro,
Kinder 5 Euro), ab 18 Uhr spielt im
Bistro verde die Gruppe „Tutti san-
ti“, und im Kapellchen ab 19 Uhr
die Country-Formation „Hardin“,
beide bei freiem Eintritt.
Am Sonntag, 14. Mai, gibt es be -
gleitend zum „Wine-Time“ um 15
Uhr eine Erwachsenenführung
durch Finkens Garten, Fried-
rich-Ebert-Straße 49, um 16 Uhr
ein Familienkonzert zum Mutter -
tag mit der Musikschule Nadja
Schubert in der Erzengel-Micha-
el-Kirche im Michaelshoven und
um 18 Uhr im Gemeindesaal der
Erlöserkirche ein Klavierkonzert
mit Stücken, die ausschließlich von
Frauen komponiert wurden.
Der Frühlingsmarkt findet am
Donnerstag, 25. Mai (Christi Him-
melfahrt) und Freitag, 26. Mai auf
dem Maternusplatz statt. Hier
werden wie schon im letzten Jahr
teils außergewöhnliche Mode und
Schmuck, Kunst und Design, ein
Gartenparadies sowie kulinari-
sche Köstlichkeiten angeboten.
Bleib der Kultur-Frühling@Ro-
denkirchen.de. Die ersten An-
gebote fanden schon Ende April
statt. Besonders aufmerksam
machen wollen wir auf folgen-
de Veranstaltungen: am Mon-
tag, 8. Mai, 19.30 Uhr „Jazz am
Montag“ mit Wolfgang Behrend
& friends sowie Hans Günther
Adam im Brauhaus Quetsch,
Hauptstraße 7, Eintritt frei. Am
Donnerstag, 11. Mai, 19 Uhr
gibt es in der Maternus-Apo-
theke Kabarett „Vor der Theke,
hinter der Theke“ mit Annette
Neubauer. Eintritt frei.
Am Montag, 15. Mai, 20 Uhr,
gibt es im Clubhaus des Ruder-
vereins von 1877 Big Band Jazz.
Es spielt das „Ballroom-Syndi-
kat“, Eintritt 12 Euro, Vorver -
kauf bei Juwelier Behrendt,
Maternusstraße. Am Dienstag,
16. Mai, gibt es ab 20 Uhr im Ka-
pellchen Chormusik mit „O-Ton
Süd“. Eintritt frei. Und am Don-
nerstag, 18. Mai folgt um 19 Uhr
in der Erzengel-Michael-Kirche
in Michaelshoven eine musi-
kalische „Hafennacht“. Es gibt
maritime Lieder, Eintritt frei.
Am Freitag, 19. Mai, heißt es
ab 20 Uhr im Atelier von Ger -
da Laufenberg, Mühlenweg
3, „Quartetto insieme“, Töne,
Worte, Souveniers & Chanson
mit Klaus dem Geiger, Barbara
Sauer, Christine Kaulbach, Ste -
fan Kaiser und Marcus Sauer.
Eintritt frei, um eine Spende
wird gebeten.
Zu diesen drei Veranstaltun-
gen im Mai gibt es auch einen
schönen Flyer, auch erkennbar
am roten Punkt. Hier kann man
alles in Ruhe ansehen und sich
dann die passenden „Mai-High-
lights“ für sich selbst aussu-
chen. (ht).
U
P
P
P
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Homburgerstr.
Rheinstraße
Oststraße
Walther-Rathenau-Straße
Mettfelder Straße
Gudrunstraße
Sürther Straße
Gustav-Radruchstr.
Adamstraße
Mittelstraße
Schillingsrotter Straße
Gunterstraße
Nibelungenweg
Wilhelmstraße
Augustastraße
Barbarastraße
Kirchstraße
Hauptstraße
Weißer Straße
Ringstraße
Brückenstraße
Maternusstraße
U
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Homburgerstr.
Homburgerstr.
Homburgerstr.
Rheinstraße
Oststraße
Walther-Rathenau-Straße
Walther-Rathenau-Straße
Mettfelder Straße
Mettfelder Straße
Mettfelder Straße
Gudrunstraße
Sürther Straße
Gustav-Radruchstr.
Adamstraße
Mittelstraße
Schillingsrotter Straße
Schillingsrotter Straße
Gunterstraße
Nibelungenweg
Nibelungenweg
Wilhelmstraße
Wilhelmstraße
Augustastraße
Augustastraße
Barbarastraße
Barbarastraße
Barbarastraße
Kirchstraße
Kirchstraße
Hauptstraße
Weißer Straße
Ringstraße
Brückenstraße
Maternusstraße
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78
42-43
50-51
52-53
DORFGEMEINSCHAFT SÜRTH E.V.
Besonders förderungswürdig gemäß Vereinsregister 10433 St.-Nr. 219/5881/0566
Vorsitzende Geschäftsführer Schatzmeisterin Bankverbindung
Bettina Leitner Marlies Klein Sandra Klein Sparkasse KölnBonn
Rudolf-Buch-Str. 5 Ober Buschweg 14 Kierberger Str. 100 IBAN: DE91 3705 0198
50999 Köln-Sürth 50999 Köln-Sürth 50321 Brühl 1004 2826 51
Tel. 02236 / 339861 Tel. 02236 / 961528 Tel. 02232 / 1505444 COLSDE33XXX
Geschäftsstelle der Dorfgemeinschaft Sürth e.V.
Ober Buschweg 14, 50999 Köln-Sürth
.
Stadt Köln
Amt für öffentliche Ordnung
Willy-Brandt-Platz 3
50679 Köln Köln, 29. Aug. 2017/13.12.2017
Per Mail
Verkaufsoffene Sonntag 2018
Sehr geehrte Damen und Herren,
in der Anlage sende ich Ihnen die Ergänzung –nach Rücksprache mit Herrn Reichardt
von der IHK Köln- zum Antrag/bzw. Vorschläge für den verkaufsoffene Sonntag für
2018 im Ortsteil Sürth.
Wir haben uns mit den Geschäftsleuten auf den 10.Juni 2018 – 6. Marktplatzfest
mit Garagenflohmarkt im ganzen Ort geeinigt und den 09. Dez. 2018 -
17. Weihnachtsmarkt auf dem Sürther Marktplatz gestrichen.
Weitere Erläuterungen siehe Anlage.
Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne unter E-Mail:
marlieskleinsuerth@web.de
oder Mobil 0151-19065250 zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Dorfgemeinschaft Sürth e.V.
Marlies Klein
Ermittlung der Voraussetzungen gemäß § 6 Absätze 1 und 4 Ladenöffnungsgesetz (LÖG NRW) der für die Ordnungsbehördliche Verord-
nung zum Offenhalten von Verkaufsstellen in den Kölner Stadtteilen für das Jahr 2018 benannten Termine und Anlässe:
Stadtteil / Antragsteller:
Köln-Sürth – Dorfgemeinschaft Sürth e.V.
Beantragter Termin:
10. Juni 2018
Anlassbezeichnung: 10. Juni 2018 – Marktplatzfest mit Flohmarktstände auf dem Sürther Marktplatz und Garagenfloh-
markt im Ortsteil Sürth (verkaufsoffener Sonntag)
Anlassbeschreibung und Begründung: 10. Juni 2018 – Zum 6. Mal findet das Marktplatzfest mit Aufbau von Flohmarktständen auf dem
Sürther Marktplatz statt. Gleichzeitig wird im ganzen Ort ein Garagenflohmarkt stattfinden. Zu er-
warten sind (wetterabhängig) ca. 750 Veranstaltungsbesucher auf den ganzen Tag und Ort ver-
teilt. Das beigefügte Fotomaterial gibt einen Eindruck über die Besucherströme (Anhang).
Es steht für diesen Anlass einer Aufbaufläche von ca. 1600 m² für die Marktstände zur Verfügung.
Demgegenüber kommen für den Einzelhandel 10 Ladenöffnungen mit einer Fläche von ca. 1000 m²
in Betracht. Nach Berechnungen der IHK Köln sind mit ca. 455 Einkaufsbesucher an einem
verkaufsoffenen Sonntag zu rechnen (E-Mail von der IHK Köln).
Im Ergebnis hat das Marktplatzfest mit Flohmarktständen prägenden Charakter und nicht die
Ladenöffnung.
Nachweis durch den Antragsteller über den
zu erwartenden Besucherstrom (erbracht
durch):
Für das Marktplatzfest hatten wir im Durchschnitt immer 60-70 Anmeldungen für die Stände auf
dem Marktplatz, jetzt kommt zusätzlich der Garagenflohmarkt hinzu. Der Besucherstrom beläuft
sich auf ca. 750 Besucher (Fotomaterial)
Vom Antragsteller prognostizierte Besucher-
ströme:
Diese Anmeldungen sehen wir auch für 2018 gegeben bzw. höher.
Prognose der Besucheranzahl: 10. Juni 2018 - ca. 750
Von der Verwaltung auszufüllen:
Antragseingang:
Bewertung:
1. Die Veranstaltung entspricht der gesetzlichen Voraussetzung, da die Veranstaltung für sich genommen eine hinreichende Attraktivität en t-
faltet und dadurch einen über die prägende Wirkung der Ladenöffnung hinausgehenden Besucherstrom erwarten lässt. (Positiv)
☐
2. Die Veranstaltung entspricht der gesetzlichen Voraussetzung, da die Veranstaltung für sich genommen eine hinreichende Attraktivität en t-
faltet und dadurch einen über die prägende Wirkung der Ladenöffnung hinausgehenden Besucherstrom erwarten lässt. Weiterhin sind
Sonntagsöffnungen in den einzelnen Stadtteilen und „Veedeln“ zu genehmigen, wenn die (teilweise schon traditionellen) Veranstaltungen
hinreichend große Besucherströme anziehen. (Positiv)
☐
3. Die Veranstaltung kann aufgrund der veränderten rechtlichen Situation nicht genehmigt werden. Unter Berücksichtigung der Intention des
§ 6 Abs. 1 LÖG NRW, ist zu erwarten, dass die Öffnung des großen Möbelhauses, die Besucherströme anzieht und nicht die geplante
Veranstaltung. (Negativ)
☐
Dem Antrag kann entsprochen werden: ☐
Dem Antrag kann nicht entsprochen werden: ☐
*Die Anlassbegründungen wurden vollinhaltlich einschließlich Rechtschreibung und Interpunktion übernommen. Lediglich die Formatierung
wurde angepasst.
Ermittlung der Voraussetzungen gemäß § 6 Absätze 1 und 4 Ladenöffnungsgesetz (LÖG NRW) der für die Ordnungsbehördliche Verord-
nung zum Offenhalten von Verkaufsstellen in den Kölner Stadtteilen für das Jahr 2018 benannten Termine und Anlässe:
Stadtteil / Antragsteller: Lindenthal,
Ring Lindenthaler Geschäftsleute e.V.
Beantragter Termin:
So, 10.06.2018
Anlassbezeichnung:
4. Tag der Nostalgie
Anlassbeschreibung und Begründung:
Zum 4. Mal in Folge soll am Sonntag, den 10.06.2018 der Tag der Nostalgie in Lindenthal stattfinden.
Auf dem Karl-Schwering-Platz und entlang der Dürener Straße wird wieder eine große Zahl von his-
torischen Automobilen, Nutzfahrzeugen und Motorrädern gezeigt. Die drei beliebtesten Oldtimer wer-
den durch eine große Besucherbefragung ermittelt und mit dem "Lindenthal Pokal" ausgezeichnet.
Die Teilnehmer an der Befragung nehmen ihrerseits an einer Verlosung von Preisen teil, die von den
Lindenthaler Gewerbetreibenden gestiftet werden. Den Höhepunkt und Abschluss bildet ein A uto-
Corso über die Dürener Straßen, den Karl-Schwering-Platz und angrenzende Straßen.
Für nostalgische Musik sorgt eine D ixie-Band, die wieder über die Dürener Straße und den Karl -
Schwering-Platz zieht.
In vielen Geschäften können die Besucher am Tag der Nostalgie mit D-Mark bezahlen. Darüber hin-
aus werden die Gewerbetreibenden das Thema Nostalgie wieder mit individuellen, kreativen Ideen
unterstützen, z.B. durch nostalgische Mitarbeiter-Kleidung, besondere Dekoration, historische Ange-
bote, Speisen und Getränke.
Organisatorisch stellt der beliebte Tag der Nostalgie mit seiner Oldtimer -Ausstellung und -Parade
eine große Herausforderung dar. Die Sperrung einer ausreichenden Zahl an Parkplätzen für die Old-
timer ist an einem normalen Werktag schwer möglich. Auch eine Oldtimer-Parade lässt sich ohne
große Verkehrsbehinderung nur an einem Sonntag durchführen. Und schließlich haben viele Oldti-
merbesitzer nur an einem Sonntag Zeit, mit ihrem Fahrzeug für Stunden in Lindenthal zu verweilen.
Nachweis durch den Antragsteller über den
zu erwartenden Besucherstrom (erbracht
durch):
Für die Dürener Straße ergibt die Passantenfrequenzmessung aus dem Retailbericht B-Lagen
Köln 2015 der Firma Larbig & Mortag Immobilien GmbH eine Zahl von 856 Passanten je Stunde.
Daraus lässt sich ableiten, dass an einem Sonntag mit fünfstündiger Öffnung der Geschäfte
4.280 Einkaufsbesucher zu erwarten sind. Damit ergibt sich eine erste Näherungsgröße für die
zu vergleichenden Besucherströme.
Eine Zählung der Veranstaltungsbesucher an den Tagen der Nostalgie in den zurückliegenden
Jahren wurde leider nicht durchgeführt. Auch die zahlreichen Pressemeldungen nennen leider
keine konkreten Besucherzahlen.
Anhand der nachfolgenden Informationen soll jedoch der prägende Charakter des „Tages der
Nostalgie“ belegt werden und die Zahl der Veranstaltungsbesucher nachvollziehbar und plausi-
bel geschätzt werden.
Diese Vorgehensweise, anhand von qualitativen Daten den prägenden Charakter einer Veran-
staltung zu belegen, wird vom Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG)
anerkannt. Auf einer Informationsveranstaltung am 21.06.2017 mit dem OVG Münster beim Mi-
nisterium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-
Westfalen erläuterten die OVG Richter Details ihrer Rechtsprechung (Information hierzu von
Herrn Philip Reichardt, IHK Köln). Nach Aussagen der OVG Richter ist es zulässig, dass der prä-
gende Charakter einer Veranstaltung beispielsweise anhand von Presseberichterstattungen der
letzten Jahre, Berichten des Ordnungsamtes über vergangene Veranstaltungen, Sicherheitskon-
zepten für die geplante Veranstaltung, Aussagen über Straßensperrungen, Verkehrs- und Park-
raumkonzepten als auch anhand von der Art und dem Umfang der Veranstaltungsbewerbung be-
legt werden kann. In seinem jüngsten Urteil (Entscheidungsdatum 07.12.2017 I Aktenzeichen 4
B 1538/17) bekräftigt das OVG diese Sichtweise.
Auf einige Punkte möchten wir im Folgenden eingehen:
Werbemittel: Im Jahr 2017 wurden 6000 Stimmkarten /Flyer und 170 Plakate DIN A2/ DIN A3
produziert. (Nachweis: Rechnung der Druckerei). Damit wird die Veranstaltung bei einem breiten
Publikum lokal als auch überregional beworben.
Flächen/ Sperrungen: Im Jahr 2017 wurden Halteverbotszonen im Bereich von 76 Parkplätzen
an der Dürener Straße sowie im Bereich des gesamtem Karl-Schwering-Platzes eingerichtet. Ein
großer Teil der Dürener Straße und der gesamte Karl-Schwering-Platz werden somit von dem
Fest geprägt. Zur Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer wurde zur Auflage gemacht, die Rad-
wege komplett zu sperren, was wiederum ein Hinweis auf die hohen Besucherzahlen ist. (Nach-
weis: Genehmigung der Stadt Köln).
Presseberichte: Kölner Stadtanzeiger, Kölnische Rundschau und der Kölner Wochenspiegel
haben in jedem Jahr mit Vor- und Nachberichterstattung inkl. Bildern über den Tag der Nostalgie
geschrieben. (Nachweis: Pressemeldungen)
Fotomaterial: Fotomaterial aus den Jahren 2015, 2016 und 2017 zeigen deutlich die hohe Zahl
an Besuchern und Oldtimern beim Tag der Nostalgie. Die Bürgersteige entlang der Dürener und
auch der Karl-Schwering-Platz waren deutlich stärker gefüllt als an normalen Einkaufstagen.
(Nachweis: Fotos).
Überregionale Bedeutung: Der Tag der Nostalgie zieht auch Oldtimer-Fahrer und -Freunde
über die Kölner Stadtgrenzen hinaus an. Fotos zeigen beispielsweise Oldtimer aus Aachen.
Im Ergebnis der dargestellten Fakten ist festzuhalten, dass der Tag der Nostalgie prägenden
Charakter hat und nicht die Ladenöffnung im Vordergrund steht. Die Ladenöffnung hat lediglich
Annexcharakter.
Vom Antragsteller prognostizierte Besucher-
ströme:
Alle o.g. Informationen zeigen auch ohne konkrete Passantenzählung an den vergangenen Ta-
gen der Nostalgie, dass die Veranstaltung „Tag der Nostalgie“ deutlich mehr Besucher anzieht
als die Zahl der durchschnittlichen Einkaufsbesucher von 4.280 in einem vergleichbaren Zeit-
raum von fünf Stunden. Wir rechnen daher mit einem Besucherstrom von mindestens 7.000 bis
9.000 Personen.
Von der Verwaltung auszufüllen:
Antragseingang:
Bewertung:
1. Die Veranstaltung entspricht der gesetzlichen Voraussetzung, da die Veranstaltung für sich genommen eine hinreichende Attraktivität ent-
faltet und dadurch einen über die prägende Wirkung der Ladenöffnung hinausgehenden Besucherstrom erwarten lässt. (Positiv)
☐
2. Die Veranstaltung entspricht der gesetzlichen Voraussetzung, da die Veranstaltung für sich genommen eine hinreichende Attraktivität ent-
faltet und dadurch einen über die prägende Wirkung der Ladenöffnung hinausgehenden Besucherstrom erwarten lässt. Weiterhin sind
Sonntagsöffnungen in den einzelnen Stadtteilen und „Veedeln“ zu genehmigen, wenn die (teilweise schon traditionellen) Veranstaltungen
hinreichend große Besucherströme anziehen. (Positiv)
☐
3. Die Veranstaltung kann aufgrund der veränderten rechtlichen Situation nicht genehmigt werden. Unter Berücksichtigung der Intention des
§ 6 Abs. 1 LÖG NRW, ist zu erwarten, dass die Öffnung des großen Möbelhauses, die Besucherströme anzieht und nicht die geplante
Veranstaltung. (Negativ)
☐
Dem Antrag kann entsprochen werden: ☐
Dem Antrag kann nicht entsprochen werden: ☐
*Die Anlassbegründungen wurden vollinhaltlich einschließlich Rechtschreibung und Interpunktion übernommen. Lediglich die Formatierung
wurde angepasst.
Die Oi.erbü rgermeisterin
32
Stadt Köh - Amt für öffentliche Ordnung
OttmatrPohl-Platz 1, 51 103 Köln
Ring Lindenthaler Geschäftsleute e.V
z. H. herrn Georg Hempsch
Classen-Kappelmann-Str. 36
Amt für öffentliche Ordnung
Straßen- und Grünflächennutzungen, Veranstaltungsservice
Stadtbezirk 2-9
Kalk Karree
Ottmar-Pohl-Plalz 1, 51 1 03 Köln
Auskunft Herr Atzrodt, Zimmer 2G12
Telefon 0221 221 -26824, Telefax 0221 221 -27 838
E-Mail strassennutzungen@stadtkoeln.de
lnternet www.stadt-koeln.de
Sprechzeiten
Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr
und nach Vereinbarung
50931 Köln
KVB Linien 1, 9, 159
Haltestelle Kalk Post (nicht rollstuhlgerecht)
Haltestelle Kalk Kapelle (rollstuhlgerecht) und Linie 150
Haltestelle Kalk-Karree (rollstuhlgerecht)
S-Bahn S 12, S 13, RB 25
Haltestelle Trimbornstraße (nicht rollstuhlgerecht)
lhr Schreiben Mein Zeichen Datum
22.05.2017 327t20-At 06.06.2017
Anordn unq einer straßenve hrsrechtlichen Maßnahme
und Ausnahmegenehmigunq
Sehr geehrter Herr Hempsch,
antragsgemäß werden hiermit gemäß § 45 Abs.1 der Straßenverkehrsordnung (StVO) die
nachfolgend aufgeführten, zur ordnungsgemäßen Durchführung des ,,Nostalgietages 2017"
in Köln-Lindenthal, Karl-Schwering-Platz am 10.06.2017 sowie der aufgeführten Parkplätzen
in der Dürener Straße erforderlichen, verkehrslenkenden Maßnahmen angeordnet:
- Einrichtung einer Halteverbotszone im Bereich Karl-Schwering-Platz zwischen Dürener
Straße und Frangenheimstraße im Bereich von 8 Parkständen mit jeweils 2 Verkehrszei-
chen (VZ) 283 SIVO (absolutes Halteverbot) mit links- bzw. rechts weisendem Pfeil und
dem Hinweis,,am 10.06.2017 von 09.00 Uhr bis 20.00 Uhr "
- Einrichtung von Halteverbotszonen im Bereich
-Dürener Straße 80 a
- Dürener Str. 98
- Dürener Str. 100
- Dürener Str, 111
- Dürener Str. 1 17
- Dürener Str. 1 18
- Dürener Str. 123-131
-Dürener Str. 128-130
-Dürener Str. 132
- Dürener Str. 142
- Dürener Str. 143
- Dürener Str. 150
- Dürener Str. 153-155
. Dürener Str. 164
- 2 Parkflächen
- 2 Parkflächen
- 2 Parkflächen
- 1 Parkfläche
- 1 Parkfläche
- 2 Parkflächen
- 3 Parkflächen
- 2 Parkflächen
- 2 Parkflächen
- 2 Parkflächen
- 1 Parkfläche
- 1 Parkfläche
- 1 Parkfläche
- 1 Parkfläche
Die Amter und Dienststellen der Stadtverualtung finden Sie unterwww.stadt-koeln.de. Fragen zu den Dienstleistungen der Stadt Köln beant-
worlel lhnen montags - freitags von 7 - 18 Uhr das Bürgertelefon unter der einheitlichen Behördenrufnummer 115 oder 02211221-0
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Die Oberbürgermeisterin
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- Dürener
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- Dürener
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- Dürener Str.165 a
- Dürener Str. 165 b
- Dürener Str. 168
- Dürener Str. 176-178
- Dürener Str.182-184
- Dürener Str. 186
- Dürener Str. 187
- Dürener Str. 189
- Dürener Str. 190
- Dürener Str. 192-194
- Dürener Str. 193-197
- Dürener Str. 199-203
- Dürener Str. 200
- Dürener Str. 206
- Dürener Str. 211-213
- Dürener Slr.212
- Dürener Str.214
- Dürener Str. 217-219
- Dürener Slr.222
- Dürener Str.223
- Dürener Slr.224-226
- Dürener Str. 225
- 1 Parkfläche
- 1 Parkfläche
- 2 Parkflächen
- 3 Parkflächen
- 1 Parkfläche
- 1 Parkfläche
- 1 Parkfläche
- 1 Parkfläche
- 1 Parkfläche
- 1 Parkfläche
- 2 Parkflächen
- 1 Parkfläche
- 2 Parkflächen
- 1 Palfläche
- 4 Parkflächen
- 2 Parkflächen
- 1 Parkfläche
- 2 Parkflächen
- 2 Parkflächen
- 1 Parkfläche
- 2 Parkflächen
- 1 Parkfläche
- 2 Parkflächen
- 1 Parkfläche
- 1 Parkfläche
- 2 Parkflächen
- 1 Parkfläche
- 2 Parkflächen
- 1 Parkfläche
- 2 Parkflächen
- 1 Parkfläche
- 1 Parkfläche
- 2 Parkflächen
- 2 Parkflächen
Str. 228
Str. 229
Str. 233
Str. 234
Str. 235
Str. 236
Str. 237
Str. 238
Str. 239
Str. 243
Slr.244
Str. 253
mit jeweils 2 Verkehrszeichen (VZ) 283 SIVO (absolutes Halteverbot) mit links- bzw. rechts
weisendem Pfeil und dem Hinweis,,am 10.06.2017 von 09.00 Uhr bis 20.00 Uhr "
Der Fahrradweg ist an ieder Einmündung in Fahrtrichtung mit VZ 600 SIVO und dem Zusatz
,,Fahrradfahrer bitte Fahrbahn benutzen" zu sperren.
Des Weiteren wird lhnen hiermit gem. § 46 SIVO die Ausnahmegenehmigung erteilt, diesen
Bereich zum Abstellen von Oldtimern für lhre o.g. Veranstaltung zu nutzen.
Auflaqen
1. Die Verkehrszeichen sind auf Kosten des Erlaubnisnehmers zu beschaffen und an o'g
Ort aufzustellen.
2. Die Verkehrszeichen 283 SIVO sind mindestens 72 Stunden vor Gültigkeit an o.g. Ort
aufzustellen.
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Die Oberbürgermeisterin
Seite 3
3, Die Verkehrszeichen sind unmittelbar nach der Veranstaltung, spätestens innerhalb von
3 Werktagen, zu entfernen. Nicht entfernte Gegenstände werden nach Ablauf des o. g.
Zeitraums auf Kosten des Anordnungs- bzw. Erlaubnisnehmers durch die Stadt Köln ent-
fernt.
4. Eventuell entstehende Schäden hat der Veranstalter nach Ende der Nutzung auf eigene
Kosten unverzüglich zu beseitigen.
5. Der Erlaubnisnehmer übernimmt die Verkehrssicherungspflicht und haftet für alle Perso-
nen-, Sach- und Vermögensschäden, die im Zusammenhang mit der Einrichtung der Hal-
teverbotszone bzw. der Veranstaltung entstehen. Die Stadt Köln ist von allen Schadens-
ersatzansprüchen freizustellen.
6. Den Weisungen der örtlichen Sicherheitsstellen (Polizei, Feuerwehr) sowie meiner Be-
auftragten ist unbedingt und sofort Folge zu leisten.
7. Diese ordnungsbehördliche Erlaubnis ist am Veranstaltungsort bereitzuhalten und auf
Verlangen den mit der Überwachung des Straßenverkehrs beauftragten Personen zur
Überprüfung vorzulegen.
Gebührenbescheid
Für die ordnungsbehördliche Erlaubnis werden nach der Gebührenordnung für Maßnahmen
im Straßenverkehr vom 26.10.1984 (Bundesgesetzblatt l, Seite 865) i.d.F.d. 16. Verordnung
zur Anderung der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr vom 16.11.2001
(Bundesgesetzblatt l, Seite 3110) und nach der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung
des Landes Nordrhein-Westfalen (AVwGebO NW vom 03.07.2001, GV NW, Seite 262) - in
der jeweils gültigen Fassung - die nachstehend aufgeführten Gebühren erhoben:
GebOSt (Gebühren-Nr. 263, Ziffer 1) 80,00 €.
Den o.g. Betrag i.H.v. 80,00 € bitte ich unter Angabe der Personenkonto-Nummer (PK-Nr.)
630.404.330.825 bis zum 05.07.2017 auf das Konto der Stadtkasse Köln, IBAN:
DE673705019800931 42974 BIC: COLSDE33XXX zu überuveisen
Bei Zahlungsverzug werde ich die Gebühren nach den Vorschriften des Verwaltungsvollstre-
ckungsgesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen zwangsweise beitreiben lassen' Werden
bis zum Ablauf des Fälligkeitstages Gebühren/Auslagen nicht entrichtet, so ist gem. § 18
Abs. 1 des Gebührengesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen für jeden angefangenen
Monat der Säumnis ein Säumniszuschlag von eins vom hundert des auf volle fünfzig Euro
abgerundeten rückständigen Beitrages zu erheben.
Rechtsbehelfsbeleh ru ns
Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Klage vor dem
Venvaltungsgericht Köln, Köln, erhoben werden.
Hinweise:
Die Klage kann schriftlich, zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle oder in
elektronischer Form eingereicht werden. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte unmittelbar
an das Verwaltungsgericht.
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Die Oberbürgermeisterin
Seite 4
Mit freundlichen Grüßen
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Atzrodt
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Gut leben im Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Fitness
im Freien
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Der Mehrgenerationen-Trimm-Parcours
im Inneren Grüngürtel ist einen Ausflug wert
Die sogenannte Insider-Stadtfüh-
rung durch Ehrenfeld zeigt den
Stadtteil von einer ganz besonde-
ren Seite. Am Samstag, 16. April,
treffen sich Interessierte um
15 Uhr auf dem Marktplatz vor
der Kapelle St. Mariä Himmel-
fahrt, Geisselstraße 1. Von da aus
geht es über die „Kreativmeile“ bis
hin zum alten Luftschutzbunker.
Die Teilnehmer entdecken die
industrielle Vergangenheit Ehren-
felds und erhalten Insider-Tipps.
Die Teilnahme kostet 15 Euro.
Anmeldung und Infos unter:
0177/616 02 88
koelner-stadtfuehrung.de
Veedels Geflüster
¡ Ú
Bild: Belibasakis
Erlebnistour
34 QUER DURCH KÖLN Donnerstag,14.April 2016 Kölner Stadt-Anzeiger
„Nächstes Jahr fahren die Oldtimer durchs Viertel“
HenningMoeller,VorsitzenderdesRingsLindenthalerGeschäftsleute,überdenerfolgreichenTagderNostalgieinLindenthalamSonntag
Herr Moeller,a mS onntagh aben die
Lindenthaler Geschäftsleute den
Tagd er Nostalgie veranstaltet, unter
anderem haben Sie Oldtimer ausge-
stellt. Wiei st die Veranstaltung von
den Bürgern angenommen worden?
DerTagh at alle unsere Erwartun-
gen übertroffen. Zu den vonu ns
angekündigten 65 Oldtimernk a-
men noch unzählige Autoliebha-
ber dazu. Am Ende hatten wir
mehrals400OldtimeraufderDü-
rener Straße. Bei den Oldtimer-
BesitzernhattesichunsereVeran-
staltungoffenbarvorherherumge-
sprochen.DazukamdastolleWet-
ter,dawardieDürenerStraßevon
13bis18Uhrknackevoll.
Sie haben einen Pokal für den
schönsten Oldtimer ausgelost. Hat
jemand aus demVeedel gewonnen?
362 Besucher haben über das
schönste Auto abgestimmt, die
ZettellagenindenGeschäftenaus.
AmEndehateinPackard,eineArt
amerikanischerRollsRoyce,Bau-
jahr 1933, vond enen es nur noch
wenige Modelle auf derWelt gibt,
gewonnen. Der Besitzer kam aus
Frechen.
Haben sichd ann vor allem Männer
in Lindenthal die Nasen an den Au-
tos platt gedrückt?
Würdemanden-
ken( lacht). Es
waren aber auch
vieleFrauenund
Kinder,d ie ge-
guckthaben.
Beim Tagd er
Nostalgie durften
die Besucher in
den Geschäften
ausnahmsweise auchm it D-Mark
zahlen. Haben das manche tatsäch-
lichg emacht?
Ja. Mindestens sieben Geschäfte
haben mich nachträglich angeru-
fen und gefragt, wo sie das alte
Geld denn umtauschen können.
Dasgehtmittlerweilenurnochbei
derBundesbank.
Wies ind Sie auf die Idee gekommen,
den verkaufsoffenen Sonntagm it
dem Nostalgie-Motto zu verknüp-
fen?
Die Idee war, eine auf Lindenthal
gemünzte, hochwertigeAktion zu
kreieren.Wirhabeneinekaufkräf-
tige Klientel, das passte also wie
dieFaustaufsAuge.
Werden Sie das Motto im nächsten
Jahr wiederholen?
Auf jeden Fall. Dann wollen wir
die Idee sogarn och ausweiten. Es
wäre toll, wenn die Oldtimer
durchs Viertel fahren, es einen
ConcoursD’Elegancegibt.
Einigev erkaufsoffene Sonntage in
der Stadt sind von Kürzungen betrof-
fen. Auch Ihre?
Wirg ehen davona us, dass unsere
nicht gestrichen werden. Wirh a-
ben einen verkaufsoffenen Sonn-
tag Ende November im Zusam-
menhang mit dem Weihnachts-
markt. Die Street Galleryw ird
wohlimSeptemberstattfinden.
Das Gespr äch führte
Sarah Brasack Hunderte Oldtimer warteten am Sonntagi nL indenthal auf Bewunderer.F oto: Grönert
Moeller
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Donnerstag,7.April 2016KölnerStadt-Anzeiger QUERDURCHKÖLN 31
Leichtbauhalle am Butzweilerhof
INTEGRATION BisEndedesJahreswerdenfasttausendPlätzefürFlüchtlingeinOssendorfeingerichtetsein
VON HERIBERT RÖSG EN
Ossendorf.Fast tausend Plätze für
Flüchtlinge wird der Stadtteil Os-
sendorf bis zum Endes des Jahres
haben. In Kürze werden die ersten
Bewohner in eine umgebaute Ge-
werbehalle an der Mathias-Brüg-
gen-Straßeeinziehen.Bürgerwur-
den jetzt im Forumd es Montesso-
ri-Gymnasiums an der Rochus-
straße über die aktuellen Projekte
imStadtteilaufgeklärt.AnderMa-
thias-Brüggen-Straße entstand ei-
ne Notunterkunft mit Schlafkojen
fürmaximal250Menschen.„Dün-
ne Trennwände, die jedoch aus
Brandschutzgründen nicht bis zur
Hallendecker eichen, verschaffen
ein wenig Schutz der Privatsphä-
re“, erklärte Josef Ludwig. Leiter
desWohnungsamts.
Im Ossendorfer Gewerbegebiet
Am Butzweilerhof gibt es an der
Köhlstraße bereits ein Heim für
männliche Flüchtlinge. Aus der
Ehrenfelder Willkommensinitiati-
ve hat sich inzwischen ein kleiner
KreisvonHelferinnenzusammen-
gefunden,derdieBewohnerregel-
mäßig besucht und unterstützt.
Ebenfalls ausschließlich Männer
wohnen in einer kürzlich bezoge-
nen Container-Anlage an der
Heinrich-Rohlmann-Straße. Sie
bietet Platz für maximal 150 Per-
sonen.
Noch im Planungsstadium sind
dieUnterkünfteandenStandorten
Wilhelm-Schreiber-Straße und
Butzweilerhofallee. In Sichtweite
des historischen Flughafengebäu-
des Butzweilerhof ist der Bau ei-
ner Leichtbauhalle vorgesehen.
Die eingezäunte Anlage soll 400
Menschen Platz bieten. „Wir ha-
ben vor, am Butzweilerhof auch
Schulunterricht zu ermöglichen“,
sagte Josef Ludwig. Es sei zuneh-
mendschwieriger,Flüchtlingskin-
der in den Vorbereitungsklassen
der Kölner Schulen unterzubrin-
gen. Ludwig rechnet damit, dass
das Leichtbau-Projekt im Oktober
bezugsfertig sein könnte. Vom
Bau einer Leichtbauhalle auf dem
Sportplatz an der Grundschule
Wilhelm-Schreiber-Straße ist die
Verwaltunginzwischenabgerückt.
DasGrundstückistzuklein.Statt-
dessen ist nun eine Containersied-
lung für etwa3 0Familien geplant.
EineAnwohnerinitiative,d ie nach
eigenen Angaben bereits 700 Un-
terschriften gegen den Bau einer
Leichtbauhalle gesammelt hatte,
begrüßt diese Lösung. Man wolle
jedoch an den Planungen beteiligt
werden. So werde imViertel mehr
Akzeptanzerzeugt,sagteeinSpre-
cher in der Bezirksvertretung Eh-
renfeld. Hier hatten Bürger eine
Anfrage zur geplanten Unterkunft
gestellt. Ludwig sagte damals zu,
dass es auch in der Planungsphase
Bürgerinformationen geben wer-
de. Die nächsteVeranstaltung fin-
det am Mittwoch, 13. April, 19
Uhr,i nd er Aula der Grundschule
Wilhelm-Schreiber-Straßestatt.
Wirh aben vor,am
Butzweilerhof
Schulunterricht zu
ermöglichen
Josef Ludwig
Das Innered er Leichtbau-Unterkunft in Ostheim; in ähnlicher Größe
wirdamButzweilerhofgeplant. Archivfoto:Hennes
AKTION
Tagd er Nostalgie
mitOldtimernin
Lindenthal
Lindenthal. Durch die Geschäfte
bummeln und dabei in Erinnerun-
gen an vergangene Zeiten schwel-
gen:DazuhabenBesucherderDü-
rener Straße einen Sonntagnach-
mittag lang Gelegenheit. Am 10.
April öffnen an der Lindenthaler
Einkaufsmeile von1 3b is 18 Uhr
die Geschäfte, während an der
Straße und am Karl-Schwering-
PlatzausgestellteOldtimernostal-
gisches Flair verbreiten. Unter an-
deremwirdeinluxuriöserPackard
aus dem Baujahr 1933 zu sehen
sein. Die Besucher des „Tags der
Nostalgie“, so der Name der Ver-
anstaltung des Rings Lindenthaler
Geschäftsleute, können per
Stimmzettel ihren Lieblingsoldti-
mer auswählen. Am Karl-Schwe-
ring-Platz findet um 18 Uhr die
Verleihung des „Lindenthal-Po-
kals“ an die Besitzer der drei be-
liebtesten Ausstellungsstücke
statt. Wera bstimmt, wird automa-
tisch Teilnehmer einer Tombola.
Zeitgleich mit der Pokalübergabe
werden die Gewinner gezogen.
Neben der Oldtimerausstellung
gibt es weitere Programmpunkte,
diedieBesucherindieVergangen-
heit versetzen: Im Café Hirsch
spielteineBandnostalgischeLive-
Musik. Und werm öchte, kann mit
D-Mark bezahlen: Alle Geschäfte
tauschendieMark2:1gegenEuro.
VieleräumenzudemspezielleRa-
batteein.(se)
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Ohne Schlagloch
durch den Park
SANIERUNG DiestarkbeschädigteFahrbahn
derOssendorferStraßewirdinstandgesetzt
VON HERIBERT RÖSG EN
Neuehrenfeld/Bilderstöckchen.Der
WegdurchdenBlücherparkistfür
Radfahrer stellenweise eine holp-
rige Angelegenheit. Besonders
schlaglochträchtig ist der Ab-
schnitt der alten Ossendorfer Stra-
ße, die bis zum Bau derAutobahn
vorr und 50 Jahren sogarn och für
Autos freigegeben war. Sie liegt
zwischendenFußball-undTennis-
plätzenunddemeigentlichenPark
mitLiegewiesen,WeiherundSpa-
zierwegen.
DasabersollschonbaldderVer-
gangenheit angehören. Im Mai, so
hofft GeorgT kotz vond er Pla-
nungsabteilung desAmts für Stra-
ßen und Verkehrstechnik, sollen
sämtliche Arbeiten an der Straße
durch den Park beendet sein. „Das
istnatürlichvonderWitterungab-
hängig,dochbislanggehteszügig
voran“,sagtTkotz.
Viel Sorgfalt verwenden die
Straßenbauer darauf, die gepflas-
terten Regenrinnen aus Grauwa-
ckez ub eiden Seiten der Straße
wiederherzustellen.AmEndesoll
siefastsoaussehenwiebeiderEr-
öffnungdesParksvormehrals100
Jahren.
AsphaltdeckebiszumGürtel
Zwischendiebeidengepflasterten
Streifen kommt eine glatte As-
phaltdecke.SiereichtvonderEin-
mündung am Parkgürtel in Höhe
der Rhein-Energie-Hauptverwal-
tung bis zur Einmündung der
Müngersdorfer Straße im Bereich
der Tennisanlage. Somit erhält
auch das Park-Entree am Parkgür-
tel, wo sich mehrere Auto-Stell-
plätzeeinerKleingartenanlagebe-
finden,eineAsphaltdecke.
Die rund 150 000 Euro teure
Baumaßnahme ist Teil des städti-
schen Radwegeprogramms. Nach
Fertigstellung wird die Ossendor-
fer Straße jedoch auch für alle an-
deren Verkehrsteilnehmer –a ußer
fürAutofahrer–freigegeben.
VielSorgfalt:PflastererbeiihrerArbeitimBlücherpark. Foto:Rösgen
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DieFaszinationvergangenerZeiten
OldtimerwarenAnziehungspunktamzweiten„TagderNostalgie“rundumdieDürenerStraße
„NächstesZielisteinAuto-Korso“
INHALT
•••••••••••••••••• •••••••••••••••• •••••••
VONHOLGERHOECK
LINDENTHAL. Ein schwelge-
rischesLächelnzeichnetesich
deutlichimGesichtvonHans-
Georg Lückesa us Rodenkir-
chenab,alserden1967erMus-
tang in seinem lime-goldenen
LackaufdemKarl-Schwering-
Platzentdeckte.„Soeinenhab
ich auch mal gefahren.Mann,
da kommenb eim Betrachten
jagleichganzvieleErinnerun-
gen zurück“, sagte der Be-
triebswirtzuseinemSohnund
dachte still an seine Jugend-
zeit in der Epoche von Rü-
schenhemden und Minirock
zurück. Auch der knallrot
leuchtendeAlfaRomeoSpider
1300, ein Ford Thunderbird
oder der exakt 50 Jahre alte
BMW700LSCoupélocktendie
Besucherdes„TagsderNostal-
gie“aufdenPlatzunddieStra-
ßenrundumdieDürenerStra-
ße. Um Fachwissen mit den
stolzenBesitzernderlegendä-
ren Oldtimer auszutauschen
oder schüchterneB licke ins
Wageninnerezuriskieren.
DerKerpenerMeinradFeld-
hoffhattefürseinendunkelro-
tenPackard1001sogareineei-
geneAbsperrungundeinDach
fürseinSchmuckstückorgani-
siert. „Der Wagenk ostete in
seinemBaujahr1933etwa4000
Dollar,heuteisterrund120000
Eurowert“,erläutertederDip-
lom-Ingenieur dem interes-
siertenPublikum.
Bei guten Witterungsbedin-
gungen und für Fahrten zu
Oldtimer-Treffen holt der
RentnerdenPackard,derseit
acht Jahren in seinem Besitz
ist,ausderGarageundgenießt
dievorbeiziehendeLandschaft
bei einer Höchstgeschwindig-
keit von 100 km/h. „Ich habe
mir vor kurzem noch einen
zweitenPackardzugelegt,der
noch ein Jahr älter ist. Hier
muss ich jedoch noch einige
Arbeiten am Motor vorneh-
men, bevor dieser fahrtüchtig
ist.“
DiefaszinierendeOldtimer-
Show war bei der Neuauflage
des Nostalgie-Tags, den der
„RingLindenthalerGeschäfts-
leute“(RLG)e.V.imvergange-
nenJahrinsLebenrief,derma-
gische Anziehungspunkt des
Frühjahrsfests für Anwohner
und Gewerbetreibende. Doch
dieZeitsollteauchdurchwei-
tere Angebote zurückgedreht
werden.
„In allen Geschäften wird
heute die D-Mark als Zah-
lungsmittel akzeptiert.Es gibt
musikalische Evergreens und
nostalgische Attraktionen vor
denFachgeschäftenundGast-
ronomien,diezudemverschie-
dene Aktionenu nd Rabatte
bieten“, sagte Bettina Spill-
mann, stellvertretende RLG-
Vorsitzende.S ie hoffte zudem
auf Besucher in historischen
Kostümen.
Am Ende der mehrstündi-
gen Veranstaltung wartete
noch ein besonderer Höhe-
punkt. „Die Besucher können
überihrenpersönlichenFavo-
ritenunterdenrund50Model-
le abstimmen.Die drei Sieger
erhalten einen Pokal, und je-
der abgegebene Wahlzettel
nimmt an einer Verlosung
wertvollerPreiseteil,dieRLG-
Mitgliedergestiftethaben.Da-
runter sind etwa Einkaufsgut-
scheine, spezielle Präsente
und andere nützliche Dinge.“
Spillmanndankteinsbesonde-
re der Sparkasse KölnBonn,
diedie„Lindenthal-Pokale“für
diesiegreichenBesitzergestif-
tethatte.
Auch in Lindenthal musste
dieVorgabederStadtKöln,ei-
nen verkaufsoffenen Sonntag
miteinerspeziellenVeranstal-
tung für die Allgemeinheitzu
verbinden,erfülltwerden.Bet-
tina Spillmann war glücklich,
dassdieseAuflagevondenört-
lichen Geschäftsleuten auf
breiterBasismitgetragenwur-
de. „Sie waren begeistert, als
sie hörten, dass wir den ´Tag
der Nostalgienach der positi-
EinbesondereHinguckerwarderPackard1001ausdemJahr1933,dessenWertsichaufrund120000
Eurobeläuft.(Fotos:Hoeck)
LeovandenBergundFriederikeMahrausZollstocksinderstseitsechsMonatenBesitzerihres„Herbies“,
einemperlweißenVW-KäferausdemJahre1963.
venResonanzimvergangenen
Premierenjahr wiederholen
wollten. Viele brachten sich
auch sogleich mit Ideen und
Vorschlägenein.“
Auch die Anwohner aus
dem Stadtteilfreutensich auf
daserstegroßeEreignisinih-
rem Veedel in diesem Jahr.
„Wirbekamenhierfürschonim
Vorfeld Lob und Dank. Viele
finden es toll, dass hier etwas
losist.SolcheVeranstaltungen
halten einen Stadtteil doch
erstamLeben.“DerRLGhofft,
diegelebteGeschichtsreiseim
kommendenJahrnochweiter
ausbauenzukönnen.„Wirwol-
len uns immer steigern, und
daher wird das Konzeptw ei-
terentwickelt.Nostalgieistein
schönes und ausbaufähiges
Thema. Da geht noch mehr“,
blickte Spillmann in die Zu-
kunft.
HANS-GEORGLÜCKES
Oldtimer-Fan
Soeinenhabich
auchmalgefah-
ren.Mann,da
kommenbeimBe-
trachtenjagleich
ganzvieleErinne-
rungenzurück.«
IN TER VI EW
BettinaSpillmann(57)iststell-
vertretende Vorsitzende des
Vereins „Ring LindenthalerG e-
schäftsleutee .V.( RLG).H olger
Hoecksprach mit ihr über den
Stadtteil.
WiekameszurIdeedes„Tags
derNostalgie“?
AlsesdieAuflagefürverkaufsof-
feneSonntagegab,parallelhier-
zueineVeranstaltungzuorgani-
sieren, haben Henning Moeller
(RLG-Vorsitzender,d.Red.)und
ich uns überlegt,w as wir ma-
chenkönnten.Lindenthalistein
lebendigesViertelundstehtfür
Traditionu nd Moderne,d aher
wolltenwiretwasHistorischesin
die heutigeZ eit holen. Schnell
warenwirbeimThema„Nostal-
gie“ und dann bei einerO ldti-
mer-Ausstellungangekommen.
DiePremiere2015wareingro-
ßerErfolg.
Stimmt.Wirhabenden„Tagder
Nostalgie“ zu unserem jährli-
chen Frühlingsfest deklariert.
DemschließensicheinStraßen-
festimSommerunddie„Street
Gallery“im Herbst an. Für den
Winter iste rstmals ein Weih-
nachtsmarktgeplant.
WiewichtigsindsolcheVeran-
staltungenfürdenZusammen-
haltimStadtteil?
Alle Beteiligten loben, dasse s
keinek ommerziellen Events
sind,sondernallesgemachtist
vonLeuten ausdemVeedelfür
dasVeedel.
WäreeineÄnderungdeserfolg-
reichenKonzeptsdenkbar?
EssollaufjedenFallregelmäßig
optimiertw erden. Wirü berle-
gen,obwirimkommendenJahr
beispielsweiseg rößereO ldti-
mer in Glaskästena usstellen.
Unser primärer Wunsch istz u-
demeinAuto-Korso allerOldti-
merüberdieDürenerStraße.
WunderderSchöpfung
erkundet:Kinderbefasstensich
beimBibeltaginLindenthalmit
denPsalmen.
26Kneipen,Barsund
Restaurantsbeteiligtensicham
„EhrenfeldHopping“:auchLe-
sungenaufdemProgramm.
Wiedas„Blattmachen“
funktioniert:Rundschau-Redak-
teurinMartinaWindrathberich-
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Einzelhandelsrelevanter
Kaufkraftindex 106,8
Umsatzkennziffer 118,4
Zentralitätskennziffer 110,8
Übernachtungsanzahl
(in Mio.) 5,7 Mio.
Fakten.Frequenzzählung.
Die Stadt Köln ist mit 1.053.528 Einwohnern (Stand 31.12.2014; Quelle: Stadt
Köln) die viertgrößte Stadt in Deutschland. Die Kölner Innenstadt, Lindenthal und
Mülheim sind die einwohnerstärksten Stadtbezirke. Die Zahl der sozialversiche -
rungspflichtigen Beschäftigten ist 2014 mit 512.144 (Vorjahr 2013: 493.770) an-
gestiegen (Stand 30.06.2014; Quelle: Bundesagentur für Arbeit). Die Arbeitslosen-
zahl ist im Jahresverlauf auf 53.054 leicht angestiegen.
Die Studie wurde am Samstag, 05.09.2015* bei leicht bewölktem Wetter und einer
Temperatur von ca. 20 Grad durchgeführt. Die Messung wurde an 21 Einkaufs-
straßen in B-Lage (Konsum- und Niveaulagen in der Innenstadt und Stadtteillagen)
zwischen 12 Uhr und 14 Uhr durchgeführt. Aus dem Ergebnis der zwei Stunden
wurde sowohl ein Mittelwert als auch ein Ranking gebildet.
Kurzgefasst.
Die in dieser Studie betrachteten Stadtteillagen (B-Lagen) bestehen überwiegend aus lokalen Ladenbetreibern (z.B. Friseure,
Apotheken, Bekleidungsgeschäfte, Kiosk, Gastronomiebetriebe usw.) und Filialisten aus dem Lebensmittel- und Drogeriebereich
(z.B. dm oder REWE). Die höchsten Passentenfrequenzen im Bereich der B-Lagen konnten wie im Vorjahr in der Innenstadt auf
der Breite Straße (2.634 Passanten/ Stunde) und der Ehrenstraße (2.378 Passanten/ Stunde) gezählt werden. Danach folgen der
Rudolfplatz (1.894 Passanten/ Stunde), die Stadtteillagen Neusser Straße in Nippes (1.786 Passanten/ Stunde), Hauptstraße in
Rodenkirchen (1.645 Passanten/ Stunde), Venloer Straße in Ehrenfeld (1.591 Passanten/ Stunde) sowie die Frankfurter Straße in
Mülheim (1.518 Passanten/ Stunde). Im Vergleich bieten die 1A-Lagen in der Innenstadt durch den Brachenmix an internationalen
und nationalen Filialisten eine hohe Anziehungskraft und somit wesentlich höhere Passantenströme mit über 10.000 Passanten je
Stunde (z.B. Schildergasse und Hohe Straße).
*Auf Grund von Straßenfesten in der Pfeilstraße und in der Sülzburgstraße wurde die Messung am Samstag, 12.09.2015 durchgeführt (leicht bewölkt, ca. 21 Grad)
Retailbericht.
B- Lagen Köln 2015
*Durchschnitt zwischen 12 Uhr und 14 Uhr pro Stunde
Messorte.
Breite Straße Innenstadt 2634 ausgeglichen Karstadt, urban outfitters leicht gestiegen
Ehrenstraße Innenstadt 2378 ausgeglichen ZARA, H&M, WEEKDAY, COS, & Other Stories stagniert
Mittelstraße Innenstadt 1442 linke Straßenseite, stadteinwärts APROPOS, Massimo Dutti, ZARA HOME gestiegen
Pfeilstraße Innenstadt 1227 ausgeglichen Aesop –
Rudolfplatz Innenstadt 1894 linke Straßenseite, stadteinwärts dm gestiegen
Friesenplatz Innenstadt 1085 ausgeglichen Weingarten –
Zülpicher Platz Neustadt-Süd 1072 ausgeglichen REWE leicht gesunken
Neusser Straße Neustadt-Nord 1309 ausgeglichen REWE, dm leicht gestiegen
Neusser Straße Nippes 1786 linke Straßenseite, stadteinwärts GALERIA Kaufhof, Douglas, REWE, Alnatura gestiegen
Venloer Straße Ehrenfeld 1591 ausgeglichen denn‘s, dm, REWE gestiegen
Aachener Straße Neustadt-Süd 481 linke Straßenseite, stadteinwärts – –
Aachener Straße Braunsfeld 745 rechte Straßenseite, stadteinwärts ROSSMAN, REWE, TEMMA leicht gestiegen
Dürener Straße Lindenthal 856 rechte Straßenseite, stadteinwärts REWE, dm, ROSSMANN, denn‘s leicht gestiegen
Sülzburgstraße Sülz 912 ausgeglichen Das Kochhaus, dm, ROSSMANN, REWE, ALDI stagniert
Höninger Weg Zollstock 794 rechte Straßenseite, stadteinwärts REWE, dm leicht gestiegen
Bonner Straße Neustadt-Süd 1376 rechte Straßenseite, stadteinwärts REWE stagniert
Severinstraße Altstadt-Süd 986 linke Straßenseite, stadteinwärts REWE, dm gesunken
Hauptstraße Rodenkirchen 1645 linke Straßenseite, stadteinwärts REWE, Wochenmarkt leicht gestiegen
Deutzer Freiheit Deutz 631 linke Straßenseite, stadteinwärts denn‘s, dm, REWE leicht gesunken
Kalker Hauptstraße Kalk 939 ausgeglichen Kalk-Arcaden –
Frankfurter Straße Mülheim 1518 ausgeglichen Woolworth, dm, NANU-NANA –
Einzelhandelshighlights Trend zum VorjahrStadtteil Frequenz* stärkere StraßenseiteStraße
Passantenfrequenzmessungen Köln.
Breite Straße (2.634 Passanten/ Stunde)
Der Einzelhandelsbesatz der Breite Straße besteht überwie -
gend aus Filialisten aus den Bereichen Bekleidung, Elektronik,
Warenhäuser, Bäckereien usw. Als Magneten wirken das
Karstadt Warenhaus, urban outfitters oder der REWE Markt
in den Opern Passagen. Die Passanten orientieren sich dabei
überwiegend auf der rechten Straßenseite (stadteinwärts). Als
Sozialgruppen sind überwiegend die Mittelschicht sowie die ge-
hobene Mittelschicht vertreten.
Ehrenstraße (2.378 Passanten/ Stunde)
Der Einzelhandelsbesatz der Ehrenstraße besteht hauptsäch -
lich aus Filialisten aus dem Textilbereich. Als Magneten wirken
u. a. H&M, WEEKDAY, & Other Stories, COS, ZARA, Scotch &
Soda oder Douglas. Die Passanten orientieren sich dabei auf
beiden Straßenseiten gleichermaßen. Als Sozialgruppen sind
überwiegend Studenten und junge Konsumenten sowie die Mit-
telschicht bis gehobene Mittelschicht zu nennen.
Mittelstraße (1.442 Passanten/ Stunde)
Die Mittelstraße besteht überwiegend aus Filialisten aus dem Be-
reich Textil und Wohnungseinrichtung. Als Magneten wirken hier
u. a. APROPOS, LACOSTE, Massimo Dutti und ZARA HOME.
Die Passanten orientieren sich dabei auf beiden Straßen-
seiten gleichermaßen. Als Sozialgruppe lässt sich überwiegend
die gehobene Mittelschicht bis Oberschicht beobachten.
Innenstadt / Konsum- und Niveaulagen.
Der Einzelhandelsbesatz in den verschiedenen Stadtteillagen
besteht überwiegend aus Filialisten aus den Bereichen Lebens-
mittel, Elektronik, Bäckerei und Bekleidung sowie aus zahlrei -
chen Gastronomiebetrieben und Dienstleistungen (Bankfilia -
len, Versicherungsagenturen usw.). Oftmals fungieren in den
Stadtteillagen einzelne Ladenlokale als Passantenmagnet. In
zahlreichen Fällen besteht dieser Magnet aus der Kombination
SB-Markt und Drogeriemarkt, wie z. B. auf der Neusser Straße
in der Neustadt-Nord (REWE, dm), der Severinstraße (denn’s,
Rewe, dm) oder dem Zülpicher Platz (REWE, Rossmann). In
vereinzelten Fällen fungieren auch Gastronomiebetriebe als Ma-
gnet, so z.B. auf der Neusser Straße in Nippes (McDonald’s),
der Sülzburgstraße (McDonald’s) und am Rudolfplatz (KFC,
McDonald’s etc.). Vereinzelt sind in den Stadtteilen auch Filialis-
ten zu finden, die man grundsätzlich in der Innenstadt vermutet.
Beispiele sind Kaufhof und Douglas auf der Neusser Straße in
Nippes oder Douglas auf der Sülzburgstraße. Diese sind neben
den oben bereits genannten ebenso starke Anziehungspunkte
für die Passanten.
Auffällig ist insbesondere die Differenz der Passantenfrequenz
in den verschiedenen Stadtteillagen, die teilweise auch Rück -
schlüsse auf die Attraktivität der einzelnen Lagen ermöglicht. Als
Sozialgruppen ließ sich in den meisten Fällen die Mittelschicht
erkennen. In einigen Stadtteillagen wurden darüber hinaus
viele Familien (u. a. Severinstraße, Sülzburgstraße) sowie
junge Menschen und Studenten (u. a. Rudolfplatz, Zülpicher
Platz) ausfindig gemacht. Auf der Dürener Straße (Lindenthal)
und auf der Hauptstraße (Rodenkirchen) trifft man ebenso auf
die gehobene Mittelschicht. Die Kaufkraft ist hier auf Grund der
gehobenen Wohnlagen größer als in den anderen Stadtteilla -
gen.
Gesondert betrachtet werden muss die Aachener Straße im
Stadtteil Neustadt-Süd, welche im Gegensatz zu den ande -
ren Standorten eine nahezu reine Gastronomielage ist. Da
die Frequenzmessung zwischen 12 Uhr und 14 Uhr durchge-
führt wurde, konnte in diesem Abschnitt nur eine überschau-
bare Passantenfrequenz (481 Passanten) gemessen werden.
Die Passanten orientieren sich überwiegend auf der rechten
Straßenseite (stadtauswärts). Als Magneten fungieren u. a. die
Szenelokale Café Schmitz/ Salon Schmitz, Piccola L‘Originale
und Balthasar. In den Abendstunden wird die Aachener Straße
auf Grund des guten Gastronomiebesatzes erkennbar stärker
frequentiert.
Stadtteillagen.
Die einzelnen Lagen.
larbig-mortag
.de
KÖLN. Theodor-Heuss-Ring 23 . 50668 Köln
T. 0221 998 997 0 . F. 0221 998 997 99
BONN. Sandkaule 9 -11 . 53111 Bonn
T. 0228 90 90 52 52 . F. 0228 90 90 52 99
Larbig & Mortag Immobilien GmbH
Spezialisten für Gewerbeimmobilien
Dieser Bericht wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt und basiert auf Informationen aus Quellen, die wir für zuverlässig erachten, aber für deren Genauigkeit, Vollständigkeit und Richtigkeit wir
keine Haftung übernehmen. Die enthaltenen Meinungen stellen unsere Einschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes dar und können sich ohne Vorankündigung ändern. Historische
Entwicklungen sind kein Indiz für zukünftige Ergebnisse. Dieser Bericht ist nicht für den Vertrieb oder die Empfehlung zum Kauf oder Verkauf einer bestimmten Finanzanlage bestimmt. Die in diesem
Bericht zum Ausdruck gebrachten Meinungen und Empfehlungen berücksichtigen nicht individuelle Kundensituationen, -ziele oder -bedürfnisse und sind nicht für die Empfehlung einzelner Wertpapiere,
Finanzanlagen oder Strategien einzelner Kunden bestimmt. Der Empfänger dieses Berichtes muss seine eigenen unabhängigen Entscheidungen hinsichtlich einzelner Wertpapiere oder Finanzanlagen
treffen. Larbig & Mortag übernimmt keine Haftung für direkte oder indirekte Schäden, die aus Ungenauigkeiten, Unvollständigkeiten oder Fehlern in diesem Bericht entstehen.
Ausblick 2015.
Die Retailmakler von Larbig & Mortag gehen davon aus, dass sich die Nachfragesituation und die Einzelhandelsmieten in den Stadt-
teillagen weiterhin stabil entwickeln und nachhaltig erzielbar sind. Die Nachvermietung von Ladenflächen in den beliebtesten Stadt -
teillagen wird auf Grund der sehr unterschiedlichen Passantenfrequenzen und Sozialgruppen auch in Zukunft lebhaft bleiben. Die
Herausforderungen für künftige Mieter aber auch die Retailmakler wird darin bestehen, die geeignete Stadtteillage für die individuellen
Konzepte ausfindig zu machen. Die Konsum- und Niveaulagen in der Innenstadt (Ehrenstraße, Breite Straße, Pfeilstraße, Mittel-
straße und Apostelnstraße) erfahren seit einigen Jahren einen Aufwärtstrend, da das Angebotspotential der A-Lagen sehr gering
ist bzw. die Mietpreisforderungen der Vermieter häufig zu hoch sind. In den Niveaulagen ist in der Vergangenheit ein Wechsel von
Einzelkonzepten hin zu Filialisten zu verbuchen.
Nachfrage und Mieten.
Die Nachfrage an guten Ladenlokalen ist in den beliebtesten Konsum- und Niveaulagen (u. a. Ehrenstraße, Breite Straße) sowie
Stadtteillagen (u. a. Neusser Straße, Dürener Straße, Sülzburgstraße) weiterhin groß, in einigen Stadtteilen ist jedoch auch vereinzelt
längerer Leerstand festzustellen. Insbesondere in den gefragtesten Bereichen der B-Lagen sind kaum Immobilienangebote verfügbar.
Dennoch verändert sich der Einzelhandelsbesatz schneller als in A-Lagen. Die oftmals in den A-Lagen geforderte „key-money“ der
Bestandsmieter für eine vorzeitige Ladenaufgabe ist in den B-Lagen kaum verbreitet bzw. die geforderten Abstandssummen sind
signifikant niedriger (Ausnahmen sind die Breite Straße, Ehrenstraße und Mittelstraße). Die Mietpreisforderungen der Eigentümer
werden i. d. R. mit kleineren Nachlässen in den B-Lagen akzeptiert. So sind Höchstmieten von ca. 25 bis 35 EUR/ m² je nach Stadt -
teillage erzielbar. In den Innenstadtlagen (Breite Straße, Ehrenstraße, Mittelstraße) sind Höchstmieten zwischen 90 und 100 EUR/ m²
erzielbar. Die Durchschnittsmiete variiert in den Stadtteillagen zwischen 15 und 18 EUR/ m².
Ausblick.
In teilnehmenden
Geschäften kann auch
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10.4.2016 13-18 UHR
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Anlage 01 RVO 2018
4108 Zeichen
Anlage 01 1 1. Ordnungsbehördliche Verordnung für 2018 über das Offenhalten von Verkaufsstellen in den Stadtteilen, Kernbereich Innenstadt, Deutz, Sürth, Lindenthal, Sülz/Klettenberg, Neu-Ehrenfeld (Landmannstr.), Porz-Mitte, Kalk, Rath/Heumar und Dellbrück vom ??.??.2018 Der Rat hat in seiner Sitzung am ??????? aufgrund des § 6 Abs. 1 und 4 des Ladenöffnungsgesetzes vom 16.11.2006 (GV. NRW. 2006 S. 516), geändert durch Gesetz vom 30. April 2013 (GV. NRW S.208), in Kraft getreten am 18. Mai 2013, für die Stadt Köln verordnet: § 1 (1) Im Kernbereich Innenstadt dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 16.12.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (2) Im Stadtteil Deutz dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 05.08.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (3) Im Stadtteil Sürth dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 10.06.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (4) Im Stadtteil Lindenthal dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 10.06.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (5) Im Stadtteil Sülz/Klettenberg dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 02.09.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (6) Im Stadtteil Neu-Ehrenfeld dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 10.06.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (7) Im Stadtteil Porz-Mitte dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 10.06.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (8) Im Stadtteil Kalk dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 24.06.2018 in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (9) Im Stadtteil Rath/Heumar dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 27.05.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (10) Im Stadtteil Dellbrück dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 23.09.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. Die jeweilige Sonderöffnungszeit gilt für Verkaufsstellen innerhalb der folgenden Grenzlinien: Stadtbezirk 1: Kernbereich Innenstadt Rhein - Straße Heumarkt .- Pipinstr. - Cäcilienstr. - Hahnenstr. - Aachener Str. - Brüsseler Str. - Venloer Str. - Magnusstr. - Zeughausstr. - Komödienstr. - Trankgasse - Rhein Anlage 01 2 Deutz Deutzer Freiheit (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) beginnend Siegburger Str. endend Gotenring Stadtbezirk 2: Sürth Industriestraße – Wattigniesstraße – Kölnstraße – Rheinaustraße –Rhein – Sonnenblumenweg Stadtbezirk 3: Lindenthal Dürener Straße zwischen Lindenthalgürtel – Universitätstraße (einschließlich des Bereichs 250 m links und rechts der Fahrbahn) Sülz/Klettenberg Sülzgürtel – Münstereifeler Str. – Nikolausstr. – Weyertal – Arnulfstr. – Luxemburger Str. – Leybergstr. – Erpelerstr. – Petersbergstr. - Klettenberggürtel Stadtbezirk 4: Neuehrenfeld Landmannstr. (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) beginnend Subbelrather Str. endend Nußbaumer Str. Stadtbezirk 7: Porz-Mitte Karlstr. – Philipp-Reis-Str. – Friedrichstr. – Bahnhofstr. – Mühlenstr. – Ernst-Mühlendyck-Str. – Hauptstr. Stadtbezirk 8: Rath-Heumar Rösrather Str. beginnend Brück-Rather Steinweg bis Rather Mauspfad (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) Kalk Kalker Hauptstr. (einschließlich des Bereichs 150 m links und rechts der Fahrbahn) beginnend Ecke Rolshover Str. endend Steprathstr. / Kapellenstr. Stadtbezirk 9: Dellbrück Dellbrücker Hauptstraße (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) beginnend S-Bahn-Station Köln-Dellbrück - endend Ecke Strundener Straße § 2 Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig im Rahmen des § 1 Verkaufsstellen außerhalb der dort zugelassenen Geschäftszeiten und Grenzlinien offen hält. Die Ordnungswidrigkeit kann nach § 13 des Ladenöffnungsgesetzes NRW mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Euro geahndet werden. Anlage 01 3 § 3 Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft und gilt bis zum 31.12.2018. Stadt Köln als örtliche Ordnungsbehörde
Anlage 10 Evangelischer Kirchenverband 31.01.2018
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1 32-Gewerbeangelegenheiten Von: Vorstand <Vorstand@kirche-koeln.de> Gesendet: Mittwoch, 31. Januar 2018 15:10 An: 32-Gewerbeangelegenheiten Betreff: AW: Verkaufsoffene Sonntage 2018 / Beteiligungsverfahrens gem. § 6 Abs. 4 des Ladenöffnungsgesetzes NRW Sehr geehrter Herr Brandt, nach wie vor bleiben wir bei unserer Position und lehnen Sonntagsöffnungen grundsätzlich ab. Aus Sicht der evangelischen Kirche sind Sonntagsöffnungen nicht nötig und für die Gesellschaft eher schädlich als förderlich – gerade auch unter Abwägung von wirtschaftlichen Argumenten. Wir haben an der Vorlage der Stadt Köln aber auch wahrnehmen können, dass die Stadt bei dieser Frage deutlich sensibler geworden ist und die Begründungen der Anträge auf Sonntagsöffnung präzise prüft. Dies befürworten wir ausdrücklich und drücken unseren Dank an die hierbei Beteiligten aus. Wir fühlen uns nicht in der Rolle eines „Ko-Genehmigers“, können uns aber der von der Verwaltung vorgenommenen Bewertung („positive Begründungen“ und „negative Begründungen“) bis auf eine Ausnahme anschließen. Die Öffnung am 3. Advent (16.12.2018) halten wir für unangebracht, da der Weihnachtsmarkt ja gerade ein riesiges Verkaufsangebot darstellt und es daher nicht noch einer weiteren Geschäftsöffnung bedarf. Freundliche Grüße Rolf Domning Stadtsuperintendent Ev. Kirchenverband Köln und Region Kartäusergasse 9-11 50678 Köln Telefon: 0221 – 3382-100 Telefax: 0221 – 3382-103 E-Mail: vorstand@kirche-koeln.de www.kirche-koeln.de Von: Gewerbeangelegenheiten@STADT-KOELN.DE [mailto:Gewerbeangelegenheiten@STADT-KOELN.DE ] Gesendet: Montag, 29. Januar 2018 11:36 An: daniel.kolle@verdi.de ; joerg.hamel@ehdv.de ; Vorstand; britta.munkler@verdi.de ; elisabeth.slapio@koeln.ihk.de ; Philip.Reichardt@koeln.ihk.de ; stetefeld@hwk-koeln.de Betreff: Verkaufsoffene Sonntage 2018 / Beteiligungsverfahrens gem. § 6 Abs. 4 des Ladenöffnungsgesetzes NRW Sehr geehrte Damen und Herren, mit Mail vom 17.01.2018 habe ich Sie um Stellungnahme zu den "Verkaufsoffenen Sonntagen 2018" im Rahmen des Beteiligungsverfahrens gem. § 6 Abs. 4 des Ladenöffnungsgesetzes NRW gebeten. Ich darf Sie freundlich an die Erledigung erinnern und Sie bitten, den von mir gesetzten Termin - 31.01.2018- zur Rückäußerung zu beachten. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Peter Brandt Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin 2 Amt für öffentliche Ordnung Gewerbeabteilung (321/1) Willy-Brandt-Platz 3 50679 Köln Telefon: +49221/221-26447 Telefax: +49221/221-26480 Mailto:peter.brandt@stadt-koeln.de Internet: www.stadt-koeln.de Monatlich aktuelle Informationen Ihrer Stadtverwaltung in unserem Newsletter! Newsletter Anmeldung Klicken Sie mit der rechten Maustaste hier, um Bilder herunterzula den. A us Datenschutzg ründen hat Outlo ok das auto matische Herunterlade n dieses Bilds aus dem Internet
Anlage 11 Stellungnahme_IHK_Koeln 31.01.2018
3216 Zeichen
Industrie- und Handelskammer zu Köln Postanschrift: 50606 Köln | Hausanschrift: Unter Sachsenhausen 10-26, 50667 Köln | Internet: www.ihk-koeln.de Tel. +49 221 1640-0 | Fax +49 221 1640-1290 IHK Köln, 50606 Köln Per Mail Amt für öffentliche Ordnung Gewerbeabteilung Herr Peter Brandt Willy-Brandt-Platz 3 50679 Köln Ihr Zeichen | Ihre Nachricht vom 17.01.2018 Unser Zeichen | Ansprechpartner rdt | Philip Reichardt E-Mail Philip.Reichardt@koeln.ihk.de Telefon | Fax +49 221 1640-1506 | +49 221 1640-1509 Datum 31. Januar 2018 Stellungnahme der Industrie- und Handelskammer zu Köln Ihre Aufforderung vom 17.01.2018 Sehr geehrter Herr Brandt, wir bedanken uns für Ihre Mail vom 17.01.2018 mit der Aufforderung, eine Stellungnahme zu den geplanten Sonntagsöffnungen 2018 in der Stadt Köln gem. § 6 Abs. 4 LÖG NRW zu formulieren. Einer Sonntagsöffnung ist durch das Ladenöffnungsgesetzes LÖG NRW ein sehr enger gesetzlicher Rahmen gesetzt. Konzepte, die ein Abweichen von dem verfassungsrechtlich garantierten Sonn- und Feiertagsschutz ermöglichen, haben einem besonderen Anlass zu folgen, an den hohe Anforderungen gestellt werden müssen. Zunächst ist festzustellen, dass die Stadt Köln eine restriktive Genehmigungsprax is vornimmt. Wir sind der Ansicht, dass die von der Stadt Köln für genehmigungsfähig eingestuften Anträge auf einer tragfähigen und nachvollziehbaren Grundlage fußen und den Anforderungen der aktuellen Rechtsprechung für eine Genehmigung von verkaufsoffenen Sonntagen genügen. Die Beurteilung der Genehmigungsfähigkeit der Anlässe ist im Lichte der jüngsten Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG) zu sehen (Entscheidungsdatum 07.12.2017 I Aktenzeichen 4 B 1538/17, Rn 15). Das OVG führt in seinem Urteil aus: „Für die prognostische Beurteilung der für die anlassgebende Veranstaltung einerseits und die Ladenöffnung andererseits jeweils erwarteten Besucherströme und deren vergleichende Gegenüberstellung kommt es nicht auf exakte Zahlen, sondern angesichts tatsächlich bestehender erheblicher Prognoseunsicherheiten lediglich auf ungefähre Größenordnungen an“. Die für genehmigungsfähig erachtetet Anträge sind mit Presseartikeln, Fotomaterial oder auch mit Videomaterial untermauert. Die Attraktivität der Anlässe wird damit schlüssig und vertretbar belegt und 31. Januar 2018 | Seite 2 erlaubt Rückschlüsse auf ungefähre Größenordnungen. Die beantragten Anlässe sind zudem als Traditionsveranstaltungen zu charakterisieren, die eine feste Verankerung in den Stadtvierteln haben. Nach unserer Einschätzung haben die Traditionsveranstaltungen einen prägenden Charakter, sodass die Ladenöffnungen in den Hintergrund treten würden. Für einen Annexcharakter der hier in Rede stehenden Ladenöffnungen sprechen zudem die vielfältigen und individuellen Veranstaltungskonzepte der Interessen-und Werbegemeinschaften. Im Ergebnis unterstützen wir die gestellten Anträge zu den Sonntagsöffnungen 2018. Mit freundlichen Grüßen Philip Reichardt Industrie- und Handelskammer zu Köln Referent | Leiter Handel und Stadtmarketing Geschäftsbereich Innovation und Umwelt
Anlage 12 Stellungnahme ver.di 01.02.2018
3247 Zeichen
1 32-Gewerbeangelegenheiten Von: Kolle, Daniel <daniel.kolle@verdi.de> Gesendet: Donnerstag, 1. Februar 2018 18:23 An: 32-Gewerbeangelegenheiten Cc: Munkler, Britta; Joerg.Maehrle@DGB.de Betreff: Anhörung VOS 2018 - Stellungnahme der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Sehr geehrter Herr Brandt, für Sie sicherlich wenig überraschend, sind wir grundsätzlich gegen Sonntagsarbeit, soweit sie nicht als Arbeit für den Sonntag zulässig ist. Wir sprechen uns grundsätzlich gegen Sonntagsarbeit und Verkaufsöffnungen an Sonntagen aus. Wir berücksichtigen aber, dass der Landesgesetzgeber mit dem LÖG die Möglichkeit zur Sonntagsöffnung unter Bedingungen ermöglicht. Wir vertreten die Position, nur gegen offensichtlich rechtswidrige Sonntagsöffnungen zu klagen. Grundsätzlich prüfen wir, ob Veranstaltungen, die traditionell in der Stadt und den Veedeln/Quartieren stattfinden und die nach Einschätzung aller Beteiligten und empirisch belegbar, den rechtlichen Anforderungen genügen. Wir begrüßen, dass die unter den Ziffern 3, 4, 5, 6, 7, 9, 10, 12, 13, 16, 17, 18, 19, 20 und 21 aufgeführten Veranstaltungen auch bei der Verwaltung auf Ablehnung stoßen und in keinem Falle der gesetzlichen Grundlage entsprechen. Nachstehend finden Sie unsere ablehnende Stellungnahmen zu den von Ihnen beantragten Sonntagsöffnungen. Auf Grund unserer rechtlichen Bedenken behalten wir uns Gerichtsverfahren dazu explizit vor. Zu 1. - 16.12.18 Weihnachten in Köln Wie bereits in mehreren Gesprächen erörtert sehen wir hier keine Anlassbegründung und zweifeln die Prognose an. Zu 8. - 10.06.2018 Marktplatzfest mit Garagenflohmarkt Hier fehlt die valide Prognose und wir zweifeln, dass der Anlass tauglich ist, den gesetzlichen Anforderungen zu genügen. Zu 11. - 02.09.2018 Carree-Fest Hier haben wir starke Zweifel an der Prognose der Besucherzahl und einen Anlassbezug sehen wir ebenfalls nicht. Zu 22. - 10.06.2018 Porzer Autofrühling Hier sehen wir keinen tauglichen Anlass, wie mehrfach erläutert, kann eine Autoshow nicht als Anlass dienen. Gleichzeitig ist die Prognose nicht nachvollziehbar. Zu 24. - 24.06.2018 Straßenfest in Kalk Hier fehlt eine Prognose. Ein Anlassbezug ist nicht erkennbar. Die mit den Ziffern 2, 14, 15, 23 und 25 beantragten Sonntagsöffnungen erscheinen rechtskonform. Mit freundlichen Grüßen Daniel Kolle _________________________ Daniel Kolle Bezirksgeschäftsführer ver.di-Bezirk Köln-Bonn-Leverkusen 2 Hans-Böckler-Platz 9, 50672 Köln Büro: 5. Etage, Raum 32 Telefon: 0221 / 48 55 8 - 333 Fax: 0221 / 48 55 8 - 309 PC-Fax: 01805 / 83 73 43-2 42 60 (Festnetzpreis 14 ct/min, Mobilfunkpreise maximal 42 ct/min) Mobil: 0160 / 53 63 118 E-Mail: daniel.kolle@verdi.de Internet: http://koeln-bonn-leverkusen.verdi.de /park/park /park/park Bitte prüfen Sie, ob diese Mail wirklich ausgedruckt werden muss! // Diese eMail enthält vertrauliche und/oder rechtlich geschuetzte Informationen. Wenn Sie nicht der richtige Adressat sind oder diese eMail irrtümlich erhalten haben, informieren Sie bitte sofort den Absender und vernichten Sie diese Mail. Das unerlaubte Kopieren sowie die unbefugte Weitergabe dieser Mail ist nicht gestattet. //
Anlage 08 Stellungnahme HWK 29.01.2018
1801 Zeichen
1 32-Gewerbeangelegenheiten Von: Thorsten Stetefeld <stetefeld@hwk-koeln.de> Gesendet: Montag, 29. Januar 2018 13:41 An: 32-Gewerbeangelegenheiten Betreff: Re: Verkaufsoffene Sonntage 2018 / Beteiligungsverfahrens gem. § 6 Abs. 4 des Ladenöffnungsgesetzes NRW Sehr geehrter Herr Brandt, für unser Haus ist es derzeit aus grundsätzlichen Erwägungen nicht möglich, in diesen Verfahren Stellungnahmen abzugeben. Mit freundlichen Grüßen Ass. Thorsten Stetefeld Hauptabteilungsleiter Gewerberechtliche Zulassungen Handwerksrolle Handwerkskammer zu Köln Heumarkt 12 50667 Köln Telefon Fax E-Mail Web +49 221 - 2022 209 +49 221 - 2022 404 stetefeld@hwk-koeln.de www.hwk-koeln.de Am 29.01.2018 11:35, schrieb Gewerbeangelegenheiten@STADT-KOELN.DE : Sehr geehrte Damen und Herren, mit Mail vom 17.01.2018 habe ich Sie um Stellungnahme zu den "Verkaufsoffenen Sonntagen 2018" im Rahmen des Beteiligungsverfahrens gem. § 6 Abs. 4 des Ladenöffnungsgesetzes NRW gebeten. Ich darf Sie freundlich an die Erledigung erinnern und Sie bitten, den von mir gesetzten Termin -31.01.2018- zur Rückäußerung zu beachten. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Peter Brandt 2 Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin Amt für öffentliche Ordnung Gewerbeabteilung (321/1) Willy-Brandt-Platz 3 50679 Köln Telefon: +49221/221-26447 Telefax: +49221/221-26480 Mailto:peter.brandt@stadt-koeln.de Internet: www.stadt-koeln.de<http://www.stadt-koeln.de> Monatlich aktuelle Informationen Ihrer Stadtverwaltung in unserem Newsletter! Newsletter Anmeldung <https://www.stadt- koeln.de/service/onlinedienste/newsletter-anmeldung?para=allgemein> ________________________________ [Friedlich feiern, Respekt zeigen]
Anlage 07 Stellungnahme Katholikenausschuss 22.01.2018
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1 Brandt, Peter Von: Katholikenausschuss <koeln@katholikenausschuss.de> Gesendet: Montag, 22. Januar 2018 14:49 An: Brandt, Peter Betreff: WG: Verkaufsoffene Sonntage; Beteiligung § 6 Abs. 4 Ladenöffnungsgesetz NRW Sehr geehrter Herr Brandt, Ihrer Bitte um Stellungnahme zu verkaufsoffenen Sonntagen, wie bisher beantragt, komme ich wie folgt nach: Im Auftrag des Katholikenausschusses in der Stadt Köln lehne ich alle Anträge zu verkaufsoffenen Sonntagen ab. Nach wie vor sind wir der festen Überzeugung, dass Köln keine sonntäglichen Ladenöffnungen braucht. Sechs Tage in der Woche, theoretisch rund um die Uhr, öffnen zu können, wie in NRW möglich, sind ausreichend. Online einzukaufen lässt sich durch sonntägliche Ladenöffnungen nicht stoppen. Sollte die Stadt in den nächsten 2 oder 3 Jahren aus der Genehmigung zu sonntäglichen Ladenöffnungen aussteigen wollen, sind wir gerne bereit, mit Ihnen zu überlegen, wie dieses vernünftig geregelt werden kann. Freundliche Grüße Hannelore Bartscherer -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: idat@stadt-koeln.de [mailto:idat@stadt-koeln.de ] Gesendet: Mittwoch, 17. Januar 2018 14:51 An: daniel.kolle@verdi.de Cc: joerg.hamel@ehdv.de ; Katholikenausschuss < koeln@katholikenausschuss.de >; vorstand@kirche-koeln.de ; britta.munkler@verdi.de ; elisabeth.slapio@koeln.ihk.de ; Philip.Reichardt@koeln.ihk.de ; stetefeld@hwk-koeln.de Betreff: Verkaufsoffene Sonntage; Beteiligung § 6 Abs. 4 Ladenöffnungsgesetz NRW Peter Brandt ( peter.brandt@stadt-koeln.de ) hat Ihnen folgende Datei(en) geschickt: Anlassbegründungen_2018_Teil1_1-121.pdf (Dateigröße: 12,669 MB) Anlassbegründungen_2018_Teil2_1-100.pdf (Dateigröße: 34,492 MB) Anlassbegründungen_2018_Teil3_1-90.pdf (Dateigröße: 23,106 MB) Anlassbeschreibungen_Ladenöffnungen_+_Bewertungen_2018.pdf (Dateigröße: 24,207 kB) Bitte benutzen Sie diesen Link zum Runterladen der Datei(en): https://idat.stadt-koeln.de/cgi-bin/pnp/download.cgi?dir=zyR0W1pa4yGD2nBlpwSJ Die Dateien werden nach 14 Tagen automatisch von dem Austauschserver gelöscht. Kommentar von Peter Brandt: Sehr geehrte Damen und Herren, die Interessengemeinschaften der Kölner Stadtteile haben Anträge auf Genehmigung verkaufsoffener Sonntage für das Jahr 2018 gestellt. Die Termine und die erforderlichen Sachgründe sind denen zum Download bereitgestellten Anlagen zu entnehmen. Die Beurteilung der Verwaltung entnehmen Sie bitte der beigefügten Liste. Ich beabsichtige dem Rat der Stadt Köln für seine Sitzung am 20.03.2018 den Entwurf einer Rechtsverordnung zu seiner endgültigen Entscheidung vorzulegen. 2 Gemäß § 6 Abs. 4 Ladenöffnungsgesetzes habe ich Sie vor der Freigabe der verkaufsoffenen Sonntage zu beteiligen. Ich darf Sie daher bitten, zu den Anträgen bis spätestens 31.01.2018 Stellung zu nehmen. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Peter Brandt Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin Amt für öffentliche Ordnung Gewerbeabteilung (321/1) Willy-Brandt-Platz 3 50679 Köln Telefon: +49221/221-26447 Telefax: +49221/221-26480 Mailto:peter.brandt@stadt-koeln.de Internet: www.stadt-koeln.de
Anlage 06 Anlassbeschreibungen Ladenöffnungen + Bewertungen 2018
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Für die von den Interessengemeinschaften benannten Termine und Anlässe nachfolgend die von der Verwaltung vorgenommene Zuordnung: Sonntag Stadtteil/ Antragsteller Anlass Prognose / Besucherzahl Verkaufsfläche/ Veranstaltungsfläche Positive Begründung Negative Begründung 1 16.12.2018 Kernbereich Innenstadt Stadtmarketing Weihnachten in Köln 145.850 bis 152.800 Weihnachtsmarkt 51.100 bis 57.150 Einzelhandel Die Anlassbeschreibung legt nachvollziehbar und sehr konservativ dar, dass die Kölner Weihnachtsmärkte in den letzten Jahren rund 4. Mio. Besucher anzogen. Nach Einschätzung der Verwaltung werden die Kölner Weihnachtsmärkte im gesamten Zeitraum sogar von mehr Besuchern (Quelle http://www.rundschau- online.de/region/koeln/koelner- weihnachtsmaerkte-sechs-millionen-besucher- aus-aller-welt-25142210) aufgesucht. 2015 kamen nach Schätzung von KölnTourismus knapp 6 Mio. Besucher von auswärts zu den Kölner Weihnachtsmärkten in der Innenstadt. Bundesweiter Rekordhalter ist der Weihnachtsmarkt am Kölner Dom mit vier Millionen Besuchern (Quelle: https://www.ksta.de/wirtschaft/85-millionen- besucher-weihnachtsmaerkte-sind-sehr-beliebt- 1651080). Die erhebliche Zahl der Weihnachtsmarktbesucher ist durch Berichterstattung in den Kölner Printmedien bestätigt. 2 05.08.2018 Deutz Interessengemeinschaft Deutz 20. Familien- und Stadtteilfest in Köln-Deutz mehr 100.000 Besucher Zum Einzelhandel keine Angaben Veranstaltungsfläche 3.649,00 qm lt. Festsetzung Verkaufsfläche 2.800 qm Durch Medien belegt und schon im Vorjahr durch ver.di anerkannte Prognose. 3 15.04.2018 Neustadt-Süd ABC Aktionsgemeinschaft- Bonner Straße- Chlodwigplatz Lerne dein Veedel kennen Besucherstrom 2.500 Verkaufsfläche 30.000 qm Veranstaltungsfläche 4.383,20 qm lt. Festsetzung Nicht ausreichender Anlass. Besucherprognose nicht geeignet zu belegen, dass mehr Veranstaltungsbesucher als Besucher zur Ladenöffnung kommen. Ausweitung der räumlichen Grenzen erhöht den Anspruch an die zugrundeliegende Veranstaltung. 4 16.09.2018 Neustadt-Süd ABC Aktionsgemeinschaft- Bonner Straße- Chlodwigplatz Südstadt- Kulturherbst Besucherstrom ca. 5.000 Verkaufsfläche 30.000 qm Veranstaltungsfläche 4.383,20 qm lt. Festsetzung Nicht ausreichender Anlass. Besucherprognose nicht geeignet zu belegen, dass mehr Veranstaltungsbesucher als Besucher zur Ladenöffnung kommen. Ausweitung der räumlichen Grenzen erhöht den Anspruch an die zugrundeliegende Veranstaltung. 5 16.12.2018 Neustadt-Süd ABC Aktionsgemeinschaft Bonner Straße- Chlodwigplatz Südstadt- Krippenweg 2018 Mit Veedelsadvent mit größter Feuerzangenbowle Besucherstrom ca. 4.000 Verkaufsfläche 30.000 qm Veranstaltungsfläche 4.383,20 qm lt. Festsetzung Nicht ausreichender Anlass. Besucherprognose nicht geeignet zu belegen, dass mehr Veranstaltungsbesucher als Besucher zur Ladenöffnung kommen. Ausweitung der räumlichen Grenzen erhöht den Anspruch an die zugrundeliegende Veranstaltung. 6 15.04.2018 Rodenkirchen Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V. Rodenkirchener Kunstmeile ca. 6.000 – 7.000 Besucher Nicht ausreichender Anlass. Besucherprognose nicht geeignet zu belegen, dass mehr Veranstaltungsbesucher als Besucher zur Ladenöffnung kommen. Die Veranstaltung Kunstmeile läuft über 2 Wochen. Einer Öffnung von Verkaufsstellen an dem Sonntag bedarf es nicht um noch mehr Besucher zu generieren. Das haben die Erfahrungen von 2017 gezeigt. 7 23.09.2018 Rodenkirchen Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V. Lifestyletag mit Antikmarkt, Oldtimershow und Kinderflohmarkt Keine Nachweise erbracht! Nachweise über eine Besucherprognose wurden nicht erbracht. Die Erstellung einer eigenen Prognose entfällt. 8 10.06.2018 Sürth Dorfgemeinschaft Sürth Marktplatzfest mit Garagenflohmarkt Besucherstrom 750 Veranstaltungsfläche ca. 1.600 qm Verkaufsfläche ca. 1.000 qm Für den kleinen Stadtteil ist der Nachweis erbracht. Beigefügte Unterlagen genügen den gesetzlichen und gerichtlichen Anforderungen. Mit dem 6. Marktplatzfest ist zwischenzeitlich ein gut angenommenes traditionelles Fest entstanden. 9 04.11.2018 Godorf Interessengemeinschaft der Gewerbetreibenden Köln-Godorf St. Martin Laternenfest Besucherströme 4.000 bis 5.000 der Marktveranstaltung Besucher Verkaufsstellen 9.000 – 12.000 Veranstaltungsfläche 1.000 qm Verkaufsfläche 26.000 bis 30.000 qm Hier war der Markt aus eigener Anschauung von 321/1 (örtliche Kontrolle in der Vergangenheit) schon nicht geeignet. Alleine die Öffnung IKEA zieht Besucher in den Stadtteil. Die Durchführung von Märkten an anderen Tagen als an den Tagen verkaufsoffener Sonntage wurde zurückgezogen. Handel steht ausschließlich im Vordergrund. 10 04.11.2018 Braunsfeld IG Braunsfeld e.V. 8. Braunsfelder Martinsmeile Keine Angaben Auch wenn an den Anlass in diesem Stadtteil geringere Anforderungen gestellt werden müssen, ist nicht anzunehmen, dass mehr Besucher zur Veranstaltung als der Ladenöffnung kommen werden. Keine nachprüfbare Prognose geliefert. Überprüfung in Medien ohne Ergebnis. 11 02.09.2018 Sülz/Klettenberg IG Sülz-Klettenberg CARREÈ e.V. Carrée-Fest Besucherzahl 120.000 bis 150.000 Veranstaltungsfläche 5.920 qm Zwar keine Nachweise angefügt, aber ein über das Quartier hinaus bekanntes traditionelles Straßenfest https://www.youtube.com/watch?v=wl0ZSGiJeSA 12 04.11.2018 Sülz/Klettenberg IG Sülz-Klettenberg CARREÈ e.V. Kunst im Carrée Besucherzahl ca. 30.000 Keine Belege Kein ausreichender Anlass. Veranstaltung, welche über eine Woche läuft. Es ist nicht erkennbar und belegt, warum gerade am 04.11.2017 eine Verkaufsstellenöffnung erforderlich erscheint. 13 16.12.2018 Sülz/Klettenberg IG Sülz-Klettenberg CARREÈ e.V. Sülz/Klettenberger Weihnachtslichter Besucherzahl ca. 25.000 bis 30.000 Keine Belege Nachweise über eine Besucherprognose wurden nicht erbracht. Die Erstellung einer eigenen Prognose entfällt. 14 10.06.2018 Lindenthal IG Lindenthaler Geschäftsleute 4. Tag der Nostalgie Besucherzahl 7.000- 9.000 Veranstaltung Durchschnitt Besucher Verkaufsstellen 4.280 Begründung nach Auswertung Medien und Bildmaterial geeignet die Veranstaltung als attraktiv und ausreichend zu beurteilen, dass mehr Besucher zur Veranstaltung als zur Ladenöffnung erscheinen 15 10.06.2018 Neu-Ehrenfeld IG Landmannstr. Straßenfest Besucherzahl ca. 40.000 Veranstaltungsfläche 3082 qm Ein über das Quartier hinaus bekanntes Straßenfest. Presseberichterstattung spricht für sich alleine schon. https://www.ksta.de/koeln/ehrenfeld/neuehrenfeld er-strassenfest-das-pure-leben-auf-400-metern- landmannstrasse-22760438 https://www.youtube.com/watch?v=eI2Xt5_7gCg Ein in diesem Jahr bereits akzeptierter Anlass. Wegen Antragsrücknahme ist eine Aufnahme in die RVO entbehrlich gewesen 16 04.11.2018 Ossendorf IG Köln Ossendorf/Am Butzweilerhof Tag des sozialen Engagements Besucherzahl ca. 7.500 Hier ist die Prognose nicht nachweisbar. Hier ist davon auszugehen, dass insbesondere die Öffnung IKEA Besucher ziehen wird. 17 15.04.2018 Longerich Südstadtsport „Longerich bewegt“ Besucherzahl 800- 1.000 Keine überprüfbare Prognose geliefert. Sonntagsöffnung nicht zu begründen. 18 10.06.2018 Longerich Südstadtsport Kunstmeile Longerich Besucherzahl 3.000- 4.000 Keine überprüfbare Prognose geliefert. Kunstmeile auch unter der Woche in den Verkaufsstellen zu besuchen. Sonntagsöffnung nicht zu begründen. 19 16.12.2018 Longerich Südstadtsport Nikolausmarkt und Weihnachtssingen Besucherzahl 800 Keine überprüfbare Prognose geliefert. Sonntagsöffnung nicht zu begründen. 20 04.11.2018 Lind/Wahn/ Wahnheide/Urbach Interessengemeinschaft Porz Lind Charity- Trödelmarkt Verkaufsstellen 3.000 Trödelmarkt 4.000 Nicht geeignet. Prognose nicht belegbar. 21 04.11.2018 Porz-Eil Interessengemeinschaft Porz-Eil Sankt Martin Markt Besucherströme 2.300 Antragsteller kann keine Nachweise zu den Besucherströmen erbringen Nicht geeignet. Prognose nicht belegbar. 22 10.06.2018 Porz-Mitte Innenstadtgemeinschaft Porz e.V. Porzer Autofrühling Besucherströme 8.000 – 10.000 Traditionelle Veranstaltung ; http://www.zentertv.de/film-archiv-4---zentertv- 2017.html Video ist samstags erstellt; 23 27.05.2018 Rath/Heumar Interessengemeinschaft Rath/Heumar Traditionelles Musikfest Besucher 3.778 Einzelhandel 1.561 Veranstaltungsfläche 2.000 qm Verkaufsfläche 1.700 qm; eher geringer, weil sich nicht mehr alle Verkaufsstellen an der Veranstaltung beteiligen:; Wie schon in 2017 akzeptierter Anlass. Prognose nachvollziehbar und belegt. 24 24.06.2018 Kalk Interessen- und Standortgemeinschaft Kalk Straßenfest Keine Prognose Verkaufsfläche 2.100 qm Veranstaltungsfläche ca. 23.000 qm Keine Einbeziehung der Kalk Arcaden Presseberichte und Youtube-Video bestätigen die Attraktivität des Straßenfestes. Traditionelles Straßenfest https://www.youtube.com/watch?v=87uHzL66Ny Y 25 23.09.2018 Dellbrück Interessengemeinschaft Dellbrücker Hauptstraße e.V. Straßenfest Besucherströme mehrere Zehntausend Veranstaltungsfläche 4.971 qm Über die Stadtgrenzen hinaus bekanntes Straßenfest. Hier ist das Straßenfest auch durch eigene Anschauung von 321/1 Auslöser für den Besucherandrang. Durch Medien belegbarer Besucherandrang.
Anlage 02 RVO 2018
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Anlage 02 1 Ordnungsbehördliche Verordnung für 2018 über das Offenhalten von Verkaufsstellen in den Stadtteilen Deutz, Lindenthal, Neu-Ehrenfeld (Landmannstr.), Rath/Heumar und Dellbrück vom ??.??.2018 Der Rat hat in seiner Sitzung am ??????? aufgrund des § 6 Abs. 1 und 4 des Ladenöffnungsgesetzes vom 16.11.2006 (GV. NRW. 2006 S. 516), geändert durch Gesetz vom 30. April 2013 (GV. NRW S.208), in Kraft getreten am 18. Mai 2013, für die Stadt Köln verordnet: § 1 (1) Im Stadtteil Deutz dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 05.08.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (2) Im Stadtteil Lindenthal dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 10.06.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (3) Im Stadtteil Neu-Ehrenfeld dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 10.06.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (4) Im Stadtteil Rath/Heumar dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 27.05.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (5) Im Stadtteil Dellbrück dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 23.09.2018, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. Die jeweilige Sonderöffnungszeit gilt für Verkaufsstellen innerhalb der folgenden Grenzlinien: Stadtbezirk 1: Deutz Deutzer Freiheit (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) beginnend Siegburger Str. endend Gotenring Stadtbezirk 3: Lindenthal Dürener Straße zwischen Lindenthalgürtel – Universitätstraße (einschließlich des Bereichs 250 m links und rechts der Fahrbahn) Stadtbezirk 4: Neuehrenfeld Landmannstr. (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) beginnend Subbelrather Str. endend Nußbaumer Str. Stadtbezirk 8: Rath-Heumar Rösrather Str. beginnend Brück-Rather Steinweg bis Rather Mauspfad (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) Anlage 02 2 Stadtbezirk 9: Dellbrück Dellbrücker Hauptstraße (einschließlich des Bereichs 100 m links und rechts der Fahrbahn) beginnend S-Bahn-Station Köln-Dellbrück - endend Ecke Strundener Straße § 2 Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig im Rahmen des § 1 Verkaufsstellen außerhalb der dort zugelassenen Geschäftszeiten und Grenzlinien offen hält. Die Ordnungswidrigkeit kann nach § 13 des Ladenöffnungsgesetzes NRW mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Euro geahndet werden. § 3 Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft und gilt bis zum 31.12.2018. Stadt Köln als örtliche Ordnungsbehörde
Beschlussvorlage Rat
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/32/321 I/32/321 Vorlagen-Nummer 0249/2018 Freigabedatum 01.03.2018 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Ordnungsbehördliche Verordnung für 2018 über das Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2018 an den aufgeführten Tagen und Zeiten Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: Der Rat beschließt gem. § 41 der Gemeindeordnung NRW in Verbindung mit § 6 des Gesetzes zur Regelung der Ladenöffnungszeiten (LÖG NRW) den Erlass der in der Anlage 01 beigefügten Ord- nungsbehördlichen Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2018 an den aufge- führten Tagen und Zeiten. Alternativbeschluss: Der Rat beschließt gem. § 41 der Gemeindeordnung NRW in Verbindung mit § 6 des Gesetzes zur Regelung der Ladenöffnungszeiten (LÖG NRW) den Erlass der in der Anlage 02 beigefügten Ord- nungsbehördlichen Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2018 an den aufge- führten Tagen und Zeiten. Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 05.03.2018 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 08.03.2018 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 08.03.2018 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 12.03.2018 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 12.03.2018 Bezirksvertretung 7 (Porz) 15.03.2018 Wirtschaftsausschuss 19.03.2018 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 19.03.2018 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 19.03.2018 Rat 20.03.2018 2 Begründung Einleitung: 1. Das Ladenöffnungsgesetz NRW (LÖG NRW) lässt jährlich bis zu 4 verkaufsoffene Sonn- oder Fei- ertage zu (Öffnungszeit jeweils 5 Stunden), die auf einzelne Bezirke, Stadtteile oder Handelszwei- ge beschränkt werden können. Gemäß § 6 Abs. 1 und 4 LÖG NRW sind die örtlichen Ordnungs- behörden ermächtigt, die Freigabe der Sonn- oder Feiertage durch Verordnung zu regeln. Bereits seit 2005 werden für das Stadtgebiet Köln nur jährlich 3 der gesetzlich möglichen 4 verkaufsoffe- nen Sonn- oder Feiertage für jeden Stadtteil freigegeben. Diese Regelung wurde zuletzt mit Rats- beschluss vom 13.12.2007 (Session-Nr. 4823/2007) bestätigt und auch in dieser Vorlage berück- sichtigt. 2. Gemäß LÖG NRW dürfen innerhalb einer Gemeinde insgesamt nicht mehr als 11 Sonn- oder Fei- ertage je Kalenderjahr für Verkaufsstellenöffnungen aus Anlass von örtlichen Festen, Märkten, Messen oder ähnlichen Veranstaltungen freigegeben werden. Bei stadtweiter Öffnung darf nur 1 Adventssonntag berücksichtigt werden oder 2 Adventssonntage, wenn die Sonntagsöffnungen wie in Köln seit Jahren praktiziert, je Stadtteil freigegeben werden. Der Landesgesetzgeber hat damit die vom Bundesverfassungsgericht im Urteil vom 01.12.2009 zum Berliner Ladenöffnungsgesetz aufgestellten Leitlinien berücksichtigt und mit dem neugefass- ten Ladenöffnungsgesetz einen Kompromiss zwischen dem Sonntagsschutz, dem Recht der Ge- werbefreiheit und dem Recht der freien Entfaltung der Persönlichkeit, jedoch mit deutlichem Über- gewicht des Sonntagsschutzes, gefunden. Dem vom Bundesverfassungsgericht geforderten Mindestschutzniveau für den arbeitsfreien Sonn- tag wird der Landesgesetzgeber insbesondere dadurch gerecht, dass er neben dem Anlassbezug die Freigabe verkaufsoffener Sonntage auf nur 4 Sonntage mit lediglich jeweils 5 Stunden Öff- nungszeit beschränkt hat und nur 1 Adventssonntag bei stadtweiter Öffnung und 2 Adventssonn- tage bei stadtteilbezogenen Sonntagsöffnungen freigegeben werden dürfen. Das Bundesverfassungsgericht hebt in dem Urteil besonders hervor, dass für Eingriffe in den ver- fassungsrechtlich garantierten Sonn- und Feiertagsschutz ein ausreichender Anlass erforderlich ist. Dem Regel-Ausnahme-Gebot des Urteils entsprechend kommt diesem Anlass umso mehr Be- deutung zu, je weiter die Ausnahmen ausgestaltet sind. Deshalb müssen bei einer flächendecken- den und den gesamten Einzelhandel erfassenden Freigabe der Ladenöffnung rechtfertigende Gründe von besonderem Gewicht vorliegen. Das Gericht führt klarstellend dazu aus, dass eine Sonntagsöffnung in einem örtlich beschränkten Bereich „wegen ihrer engen örtlichen Begrenzung ohnehin von geringer prägender Wirkung für den öffentlichen Charakter des Tages ist. Es kann hingenommen werden, dass die im Gesetz geforderten Voraussetzungen lediglich von einge- schränktem Gewicht sind, weil sie jeweils auf konkrete Verkaufsstellen und ein Jubiläum oder auf Feste im Straßenzugsbereich abheben.“ „Dass damit gerade in einem überwiegend städtisch strukturierten Land ein so genannter Flickenteppich entstehen kann, auf dem aufs Jahr gesehen irgendwelche Verkaufsstellen mit uneingeschränktem Warenangebot immer geöffnet haben, er- scheint bei dieser Lösung unvermeidlich, aber hinnehmbar. Daher lässt sich nicht sagen, diese Ausnahme unterschreite ein als hinreichend zu erachtendes Mindestschutzniveau“. In Köln wird das vom Bundesverfassungsgericht geforderte Mindestschutzniveau sogar noch wei- ter gefasst. Von den gesetzlich möglichen 4 verkaufsoffenen Sonntagen wurden seit 2005 lediglich 3 im Rahmen einer Rechtsverordnung freigegeben. Die Arbeitnehmerinnen und die Arbeitnehmer haben zumindest in den mit Betriebsräten ausgestat- teten Einzelhandelsbetrieben als weiteres Instrumentarium des Arbeitnehmerschutzes die Mög- lichkeit, im Rahmen des für die Sonntagsöffnungen erforderlichen Mitbestimmungsverfahrens das Bestmögliche für den einzelnen betroffenen Beschäftigten zu regeln. Hierbei darf nicht vergessen werden, dass bei Ausschöpfung der in Köln möglichen 3 Sonntage lediglich an insgesamt 15 Öff- nungsstunden im Jahr Arbeiten durch das eingesetzte Personal geleistet werden müssten. 3 3. Mit Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG 8 CN 2.14 vom 11.11.2015) wurden die Gren- zen für eine Freigabe verkaufsoffener Sonntage noch enger gefasst. Das Urteil entfaltet Wirkung auf die Anwendung des LÖG NRW. Als Kernaussage ist zu entnehmen, dass der Anlass (= Markt, Fest etc.) für sich genommen – also nicht erst die Ladenöffnung – einen beträchtlichen Besucher- strom anziehen muss, der prognostisch die zu erwartende Anzahl der Ladenbesucher übersteigt. Bei einer anlassbezogenen Sonntagsöffnung nach § 6 Abs. 1 LÖG NRW muss daher der Anlass an sich schon eine große Besucherresonanz erwarten lassen, aus der die Freigabe der Sonntags- öffnung abgeleitet werden kann. Die Verwaltung hat die eingegangenen Anträge stringent auf Ba- sis der dargestellten Rechtsprechung geprüft und gewertet. 4. Im Rahmen einer Dialogrunde, bestehend aus Vertretern der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, dem Katholikenausschuss, dem Evangelischen Kirchenverband Köln & Region, dem Handelsver- band Aachen-Düren-Köln und der Verwaltung, zu der die Industrie- und Handelskammer zu Köln geladen hatte, wurde das Verfahren zur Genehmigungsfähigkeit nochmals intensiv diskutiert, Mei- nungen ausgetauscht und Möglichkeiten eruiert, die Genehmigungen von verkaufsoffenen Sonn- tagen in Köln zu vereinfachen. Weitere Gespräche sind vorgesehen. I. Zu den einzelnen 25 Anträgen der Interessengemeinschaften: Die Interessengemeinschaften des Einzelhandels in den Stadtteilen haben ihre Terminwünsche und Anlassbegründungen für das Jahr 2018 eingereicht. (Anlage 03-05). Die Verwaltung hat die vorgetragenen Anlassbegründungen der Interessengemeinschaften an- hand der allgemein bekannten höchstrichterlichen Urteile geprüft und hält die nachfolgend aufge- zählten Anlassbegründungen nach dem LÖG NRW und dem vom Bundesverfassungsgericht ge- forderten Mindestschutzniveau sowie unter Berücksichtigung der Maßgaben des Urteils des Bun- desverwaltungsgerichts für ausreichend und sachgerecht. Die erforderliche Prognoseeinschätzung der Verwaltung und die hierzu benötigten Medienberichte u.a. sind der Anlage zu entnehmen. In der Anlage 06 ist eine Zusammenfassung der Termine und eine vor dem Beteiligungsverfahren nach § 6 Abs. 4 LÖG NRW erstellte Kurzbeurteilung zu entnehmen. Zum Antrag von Stadtmarketing Köln sind die gelieferten Besucherberechnungen nachvollziehbar dargestellt und rechtfertigen nach Auffassung der Verwaltung nunmehr die Genehmigung der für den 16.12.2018 beantragten Sonntagsöffnung anlässlich der Kölner Weihnachtsmärkte. Die Anlassbeschreibung legt nachvollziehbar und sehr konservativ dar, dass die Kölner Weih- nachtsmärkte in den letzten Jahren rund 4. Mio. Besucher anzogen. Nach Einschätzung der Ver- waltung werden die Kölner Weihnachtsmärkte im gesamten Zeitraum sogar von mehr Besuchern (Quelle) aufgesucht. 2015 kamen nach Schätzung von KölnTourismus knapp 6 Mio. Besucher von auswärts zu den Kölner Weihnachtsmärkten in der Innenstadt. Bundesweiter Rekordhalter ist der Weihnachtsmarkt am Kölner Dom mit vier Millionen Besuchern (Quelle). Die erhebliche Zahl der Weihnachtsmarktbesucher ist durch Berichterstattung in den Kölner Printmedien bestätigt. Heruntergerechnet auf einen Sonntag als Weihnachtsmarkttag beschreibt der Antrag in seiner konservativen Darstellung und aus Sicht der Verwaltung eine zu niedrig angesetzte Besucherzahl eine Gesamtbesucherzahl zwischen 145.850 bis ca. 152.800 Menschen. Tatsächlich dürfte wegen der anzusetzenden rund 6 Mio. allein auswärtiger Besucher ein erheblich größerer Besucheran- drang an dem verkaufsoffenen Sonntag auf die zentral in der Kölner Innenstadt gelegenen Weih- nachtsmärkte zu verzeichnen sein. Mit diesen Besucherzahlen und der Größe der zentral in der Kölner Innenstadt gelegenen Weih- nachtsmärkte prägen die Kölner Weihnachtsmärkte in herausragender Weise den öffentlichen Charakter des Sonntages. Dem stehen nachvollziehbar durch die bundesweite Befragung von Weihnachtsmarktbesuchern 2015 durch die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung 37,4 % an Besuchern gegenüber, die allein wegen des Einkaufens in die Kölner City kommen. Dies entspricht in absoluten Zahlen zwi- schen 54.600 und 57.150 Besuchern. Diese Anzahl hat die Antragstellerin mit einer tatsächlichen 4 Besucherzählung anlässlich der ANUGA am 08.10.2017 abgeglichen und kommt auch hier nach- vollziehbar auf eine prognostizierte Besuchermenge von rund 51.100 bis ca. 57.150 Menschen, die nur zum Einkaufen aufgrund eines verkaufsoffenen Sonntag nach Köln kommen. Dabei wurde die in der Vorweihnachtszeit grundsätzlich höhere Einkaufsaffinität bereits berücksichtigt. Zu den Veranstaltungen (Weihnachtsmärkte) kommen daher erheblich mehr Besucher, als Besu- cher, die zu der Verkaufsstellenöffnung zu erwarten sind. Damit haben die zentralen Kölner Weihnachtsmärkte eine größere prägende Wirkung auf den Sonntag als die Verkaufsöffnung und bieten im Gegensatz zur Ladenöffnung ersichtlich den hauptsächlichen Grund für den Aufenthalt der Besucher. Neben der Gegenüberstellung der Besucherzahlen kommt es nach der Rechtsprechung auch noch auf den Gesamtcharakter und die besondere Atmosphäre einer Veranstaltung an. Bei den Weih- nachtsmärkten handelt es sich – wie der Antrag zutreffend hervorhebt – um ein langjähriges, tradi- tionelles Fest mit zahlreichen Elementen, die sich vom alltäglichen normalen Leben deutlich ab- hebt. Insbesondere im letzten Jahrzehnt, in dem die Kölner Innenstadtweihnachtsmärkte regelmä- ßig ausgeschrieben werden und im Vergleich zur Vergangenheit einen qualitativ hochwertigen Charakter erreicht haben, haben die Kölner Weihnachtsmärkte mit ihrer unterschiedlichen Ausge- staltung und jeweils ganz eigenen Prägung das Bild der Kölner Innenstadt nachhaltig und positiv beeinflusst und verändert. Der Bummel über die Weihnachtsmärkte stellt einen ersichtlichen Besu- chermagneten dar, der sich deutlich von anderen Märkten in Köln abhebt und eine auch im Ver- hältnis zur Einwohnerzahl der Stadt ganz erhebliche Menge auswärtiger Besucher anlockt. Auch diese spezifische Weihnachtsmarktatmosphäre, die durch einen Massenandrang auswärtiger Be- sucher gekennzeichnet ist, trägt zum verfassungsrechtlichen Ausnahmecharakter der Ladenöff- nung am beantragten Dezembersonntag bei. Auch ein hinreichender räumlicher Bezug ist gegeben. Unter Verweis auf den beigefügten Stadt- plan legt der Antrag nachvollziehbar die ersichtliche Nähe der zentralen Kölner Weihnachtsmärkte zur Kölner Innenstadt dar. Auch wenn möglicherweise mit einer Klage zu rechnen ist, erscheint es vertretbar, die Weih- nachtsmärkte als ausreichenden Anlass zu akzeptieren. So hat das Oberverwaltungsgericht Baut- zen mit Urteil vom 31.08.2017; 3 C 9/17 dies für den Leipziger Weihnachtsmarkt bestätigt. Hier war allein aufgrund des hohen Besucheraufkommens des Leipziger Weihnachtsmarktes dessen prä- gende Wirkung auch im Falle der Öffnung der Verkaufsstellen prognostiziert worden. Zum Antrag der Interessengemeinschaft Deutz bleibt festzustellen, dass diese Veranstaltung mit einer Veranstaltungsfläche von 3.649 m² und einer Verkaufsfläche von rund 2.800 m² eine über die Grenzen Kölns hinaus bekannte und attraktive Veranstaltung darstellt. Die Dienstleistungsgewerk- schaft ver.di hat dieses Straßenfest im Rahmen der verkaufsoffenen Sonntage für das Jahr 2017 selbst als ausreichend und festsetzungsfähig erachtet. Der von der Dorfgemeinschaft Sürth eingereichte Antrag genügt mit einer Veranstaltungsfläche von 1.600 m² und einer Verkaufsfläche von rund 1.000 m² gerade in einem Stadtteil der Größe Sürths den gesetzlichen Anforderungen. Bei dem mittlerweile 6. Marktplatzfest ist sicher von einer traditionellen Veranstaltung zu sprechen. Obwohl die Verwaltung hier keine eigene Besucherprog- nose abgegeben kann, geht sie davon aus, dass das Fest alleine wird für sich mehr Besucher als die nebenher genehmigte Verkaufsstellenöffnung generiert. Der vom Ring Lindenthaler Geschäftsleute eingereichte Antrag zum 4. Tag der Nostalgie ist nicht zu beanstanden. Die Besucherprognose unterliegt keinerlei Bedenken. Es wird von einer Besu- cherzahl zwischen 7.000 und 9.000 Besuchern zur Veranstaltung gerechnet. Mit 4.280 Besuchern wird gerechnet, die Verkaufsstellen aufsuchen werden. Beim 4. Tag der Nostalgie ist ebenfalls von einer traditionellen Veranstaltung auszugehen. Das von der Interessengemeinschaft Sülz-Klettenberg Carrée e.V. veranstaltete Carréefest mit ei- ner Veranstaltungsfläche von 5.920 m² und einer erwarteten Besucheranzahl zwischen 120.000 5 und 150.000 Besuchern ist ein ebenfalls inzwischen traditionelles Fest, welches wegen seiner At- traktivität über die Grenzen Kölns bekannt ist. Hier kann die Verwaltung eine eigene Besucher- prognose nicht erstellen, hält die Besucherprognose der Interessengemeinschaft aber für nach- vollziehbar und geeignet dieses Fest als ausreichend und festsetzungsfähig zu betrachten. Das Straßenfest der IG Landmannstr. mit einer erwarteten Besucherzahl von 40.000 Besuchern ist ein über die Grenzen Kölns hinaus bekanntes traditionelles Straßenfest. Es handelt sich um ein im Jahr 2017 von der Dienstleistungsgewerkschaft akzeptiertes und als ausreichend erachtetes Tradi- tionsfest. Der von der Innenstadtgemeinschaft Porz e.V. eingereichte Anlass Porzer Autofrühling als Traditi- onsfest unterliegt mit seinen prognostizierten 8.000 bis 10.000 Besuchern ebenfalls keinerlei Be- denken. Hier kann die Verwaltung ebenfalls keine eigene Besucherprognose erstellen, hat an der Einschätzung der Interessengemeinschaft aber keine Zweifel. Beim von der Interessengemeinschaft Rath/Heumar eingereichten Anlass handelt es sich um ein auch im Jahr 2017 von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di akzeptiertes traditionelles Fest. Dieses Fest findet auf einer Veranstaltungsfläche von 2.000 m² statt. Die parallel stattfindende Verkaufsstellenöffnung umfasst 1.700 m² Verkaufsfläche. Nachvollziehbar prognostiziert sind für die Veranstaltung 3.778 Besucher. die der Verkaufsstellenöffnung wird auf 1.561 Besucher ge- schätzt. Von der Interessen- und Standortgemeinschaft wird das traditionelle Straßenfest der Kalker Hauptstr. eingereicht. Ein Straßenfest, das viele Jahre im Stadtteil stattfindet. Auf einer Veranstal- tungsfläche von 23.000 m² im Vergleich zur Verkaufsfläche von 2.100 m² ist ein attraktives Fest entstanden, was allerdings von der Verwaltung nicht belegbar mehr Besucher zum Fest als die pa- rallel verlaufende Verkaufsstellenöffnung locken kann. Nicht zu vergessen ist, dass die früher mit in die Verkaufsstellenöffnung eingezogenen Köln Arcaden nicht einbezogen sind. Die räumliche Grenze der zu genehmigenden Verkaufsstellenöffnung ist erheblich eingeschränkt worden. Die Interessengemeinschaft Dellbrücker Hauptstr. legt mit ihrem traditionellen Straßenfest ein über Köln hinaus bekanntes und vom Publikum akzeptiertes Fest vor, was den Anforderungen für einen verkaufsoffenen Sonntag nach Auffassung der Verwaltung völlig genügt. Auf einer Veranstaltungs- fläche von 4.971 m² werden mehr Besucher der Veranstaltung als der parallel verlaufenden Ver- kaufsstellenöffnung erwartet. Es werden mehrere tausend Besucher erwartet. Der Besucheran- drang lässt sich durch Medienbeiträge belegen. Grundsätzlich lehnt die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di verkaufsoffene Sonntage ab, kommt aber zu dem Ergebnis zumindest bei den 5 Veranstaltungen in Deutz, Lindenthal, Neu-Ehrenfeld , Rath-Heumar und Dellbrück die Bewertung der Verwaltung nachvollziehen zu können. Die verblei- benden Anlässe genügen ihr hingegen nicht. Dahingehend behält sich ver.di eine verwaltungsge- richtliche Prüfung bei allen Anträgen vor. Die Verwaltung ist hingegen der Auffassung, dass nicht nur die fünf von ver.di anerkannten Veran- staltungen, sondern auch die Veranstaltungen in Sülz/Klettenberg, Porz, Kalk und Sürth sowie die Veranstaltung Weihnachtsmärkte den gerichtlichen Anforderungen inhaltlich genügen. Formal fehlt lediglich, und dies bei allen genannten Veranstaltungen mit Ausnahme der Weihnachtsmärkte, das Kriterium der Besucherprognose. Die Verwaltung ist der Auffassung, dass alle zehn Veranstaltun- gen einen solchen beträchtlichen Besucherstrom anziehen und damit die Veranstaltung selbst und nicht die Ladenöffnung prägend für den Charakter ist. Zudem ist die Verwaltung der Auffassung, dass eine Besucherprognose dieses Ergebnis in allen Fällen bestätigen würde. Es ist allerdings nicht auszuschließen, dass ein Gericht allein aufgrund des fehlenden formalen Kriteriums der Be- sucherprognose zu der Auffassung gelangt, dass eine Sonntagsöffnung unzulässig wäre. Es wird darauf hingewiesen, dass die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di eine Klage für alle von den Interessengemeinschaften beantragten Anlässe nicht explizit ausgeschlossen hat. 6 Begründung des Alternativ-Beschlussvorschlages: In Anbetracht dessen werden dem Rat von der Verwaltung als Alternativvorschlag die von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di als rechtskonform erscheinenden Anlässe zur Genehmigung vorgelegt. Bei denen von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di als rechtskonform dargestellten Anlässe handelt es sich um die Anlässe Deutz am 05.08.2018, Lindenthal am 10.06.2018, Neu-Ehrenfeld am 10.06.2018, Rath/Heumar am 27.05.2018 und Dellbrück am 23.09.2018. II. Stellungnahme Verfahren: Gemäß § 6 Abs. 4 Ladenöffnungsgesetz sind vor der Freigabe der verkaufsoffenen Sonntage die zuständige Gewerkschaft, die Kirchen, Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände (Handelsverband), die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer anzuhören. Die von den Interes- sengemeinschaften gemeldeten Anlassbegründungen für das Jahr 2018 wurden daher, gemäß § 6 Abs. 4 LÖG NRW den anzuhörenden Institutionen zur Stellungnahme übersandt. Der Katholikenausschuss hat mit Schreiben vom 22.01.2018 seine ablehnende Haltung gegenüber der Genehmigung verkaufsoffener Sonntage bestätigt (Anlage 07). Die Antwort der Handwerkskammer zu Köln ist als Anlage 08 beigefügt. Mit Schreiben vom 31.01.2018 des Handelsverbandes Nordrhein-Westfalen, Aachen-Düren-Köln werden sämtliche eingesandten Anlassbegründungen zur Genehmigung der verkaufsoffenen Sonntage als geeignet betrachtet (Anlage 09). Der Evangelische Kirchenverband Köln & Region lehnt Sonntagsöffnungen grundsätzlich ab, schließt sich mit Ausnahme des Termins 16.12.2018 der Beurteilung der Verwaltung bei der Be- wertung an (Anlage 10). Die Industrie- und Handelskammer zu Köln hat mit Schreiben vom 31.01.2018 zu allen Anlässen positiv Stellung genommen (Anlage 11). Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat mit Schreiben vom 01.02.2018 (Anlage 12) Stellung genommen. Die Verwaltung stellt sicher, dass, soweit Anlässe einer Marktfestsetzung oder einer Sondernut- zungserlaubnis bedürfen, diese rechtzeitig von den Veranstaltern beantragt und von der Verwal- tung festgesetzt werden. Anlagen
Anlage 09 Stellungnahme Sonderöffnung 2018 - EHV 31.01.2018
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Handelsverband Aachen - Düren - Köln An Lyskirchen 14 50676 Köln An die Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin Amt für öffentliche Ordnung Gewerbeabteilung (321/1) Willy-Brandt-Platz 3 50679 Köln Betreff: Stellungnahme verkaufsoffene Sonntage 2018 in Köln Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank dafür, dass sie uns die Möglichkeit zu einer Stellungnahme bezüglich der geplanten Sonderöffnungen 2018 einräumen. Wir sind der Ansicht, dass die Sonntagsöffnungen ein wichtiges Element für die Belebung der Kölner Stadtteile und auch der Innenstadt sind. Unsere Umfrage aus Oktober 2017 hat gezeigt, dass der größte Teil der sonntäglichen Besucher die Geschäftsöffnungen als einen zusätzlichen Anreiz für den im Vordergrund stehenden sonntäglichen Bummel empfinden. Wir befürworten daher alle Anträge für eine sonntägliche Ladenöffnung ausdrücklich. Aufgrund der Bestimmungen aus dem aktuellen Ladenöffnungsgesetz sind noch nicht alle Begründungen auf den ersten Blick als rechtssicher zu beurteilen, was allerdings auch an den fehlenden juristischen und prognostischen Kapazitäten innerhalb der Werbegemeinschaften liegen kann. In einigen Fällen ist die Empfehlung der Verwaltung auch interpretationsfähig. So z.B. im Falle der Kunstmeile in Rodenkirchen, wo wir der Auffassung sind, dass gerade die Veranstaltung im vergangenen Jahr – ohne die Durchführung eines verkaufsoffenen Sonntags - gezeigt hat, dass der Anlass die Menschen in das Stadtviertel zieht; die Öffnung also nur einen Annex an die Veranstaltung darstellt. Verkaufsoffene Sonntag werden gerade in Köln immer wichtiger für das Überleben von Einzelhandelsunternehmen. Die Demonstrationen aus dem vergangenen und aktuellen Jahr legen überwiegend an Samstagen das öffentliche Leben Kölns lahm. Da sich der Samstag in den vergangenen Jahren als einer der umsatzstärksten Wochentage herauskristallisiert hat, treffen die Demonstranten hier einen empfindlichen Nerv der Kölner Wirtschaft. Das Internet und sonntägliche Daueröffnung in unseren Nachbarländern sorgen für eine Vernichtung der „Kölner“ Umsätze an diesen „ausgefallenen“ Samstagen! Mit freundlichen Grüßen, (Jörg Hamel, Geschäftsführer) Köln, 31.01.2018 Jörg Hamel (jha) Handelsverband Nordrhein-Westfalen Aachen - Düren - Köln Geschäftsstelle Köln An Lyskirchen 14 50676 Köln Tel.: 0221/20 80 40 Fax: 0221/20 80 440 Geschäftsstelle Aachen Theaterstraße 56 52062 Aachen Tel.: 0241/25 141 Fax: 0241/29 906 kontakt@ehdv.de www.ehdv.de Vorsitzender Gerd-Kurt Schwieren Geschäftsführer Dipl.-Vw. Jörg Hamel Vereinsregister AG Köln VR 5486 Gerichtsstand Köln
Anlage 05 Anlassbegründungen 2018 Teil3 1-90
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Longericher Hauptstr. 69-71 50739 Köln
Tel. 0221/5993200 Fax 0221/174381
www.suedstadtsport.de
Stadt Köln
Gewerbeangelegenheiten
z.Hd. Herrn Brandt
Köln, 12.12.2017
Sehr geehrter Herr Brandt,
in Anlehnung an Ihre vorgegebenen Termine beantragen wir für den Ortsteil Köln-Longerich
folgende verkaufsoffene Sonntage für 2018:
15.04.2018 "Longerich bewegt"
Viele Gesund-Aktionen in den Geschäften vom mit Volkslauf, Mountainbike Tour und
Bewegungsspielen für Jung und Alt in Zusammenarbeit mit dem Sportverein
Longericher SC. (ca. 800-1000 Besucher nach der Erfahrung von 2016)
10.06.2018 "Kunstmeile Longerich"
Seit 8 Jahren Ausstellung von verschiedenen Kunstobjekten in den Longericher Geschäften.
Malwettbewerb an den Grundschulen mit anschließender Ausstellung. (ca 3000-4000 Besucher
wie in den letzten Jahren)
16.12.2018 "Nikolausmarkt und Weihnachtssingen"
in Zusammenarbeit mit der Sternsingerschule Longerich und der Kölner Selbsthilfe. Der Erlös
kommt der Kölner Selbsthilfe zu Gute. (ca 800 Besucher)
Wir bitten um Bestätigung dieser Termine, damit wir die Details besser planen können.
Mit freundlichen Grüßen
Beatrix Schäfer
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Brandt, Peter
Von: info@koeln-kalk.de
Gesendet: Dienstag, 16. Januar 2018 21:39
An: 32-Gewerbeangelegenheiten
Betreff: Straßenfeste 2018
Anlagen: Straßenfest 2017 KR.jpeg; Straßenfest 2017 KStA.jpeg; Straßenfest 2017 KWSp.jpeg
Kategorien: Brandt Ladenöffnung
Sehr geehrter Herr Brandt,
gerade aus Bayern zurück hatte ich ehrlich gesagt eine zumindest kurze Antwort erwartet.
Leider ist dies nicht der Fall, so dass noch mehr Ungewissheit vorherrscht.
Im Juni 2017 hat die StandortGemeinschaft ihr erstes Straßenfest mit der Fa. von der Gathen organisiert. Das Presseecho anbei.
Hier noch ein paar Zahlen:
in 2017 haben auf einer Längen von 500 Metern (Rolshoverstr./ Kalker Hauptstr. bis Breuerstr.) 40 Läden und Stände auf der Kalker Hauptstr. am Straßenfest
teilgenommen. Dazu kamen Infostände z. B. von der GAG, der AWB, des Bürgervereins, der StandortGemeinschft etc.)
In 2018 wird das Stück zwischen Breuerstr. und Kapellenstraße mit rund 200 Metern Länge weiteren Geschäften und Ständen eine Ausstellungsmöglichkeit geben.
Wir rechnen mit rund einem Dutzend Geschäften und Ständen, die auf die Gäste des Straßenfestes warten werden. D. h. wir erwarten noch eine deutliche Steigerung von
Besuchern unseres Straßenfestes.
Auch in 2018 werden wieder Infostände zu Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern bereit stehen.
Mit freundlichen Grüßen
Rainer Kreke
P. S. es ist noch der 16.01.2018, 21:38 Uhr.
Beratungsverlauf (10)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: abgelehnt (in der Vorberatung)
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0249/2018
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 01.03.2018
- Erstellt
- 18.01.2018 14:25