2107/2019
Europäische Charta der Gleichstellung von Frauen und Männern - Sachstand zum 1. Kölner Gleichstellungsaktionsplan
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Sachstandsbericht-08-08-2019
79686 Zeichen
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Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern August 2019
Sachstand zum
1. Kölner Gleichstellungsaktionsplan
2016 -2020
WIR IN KÖLN FÜR GLEICHSTELLUNG!
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Inhalt:
Vorwort……………………………………………………………………………….……………….3
1. Sachstand………………………………………………….……………….………..………….4
1.1 Gesamtüberblick…………………………………………………………………………4
1.2 Überblick in den einzelnen Handlungsfeldern……………..………….….………..4
2. Hinweis zum Aktionsfeld „Sicherheit / Partysicherheit für Jungen und Mäd-
chen“…………………………………………………………………………………………..…5
3. Hinweis zum Aktionsfeld „Arbeitgeberin Stadt Köln“ ………………………….…….6
4. Fazit und Ausblick……………………………………………………………………….…….6
5. Tabellen…………………………………………………………………………………………..6
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Vorwort
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
die Stadt Köln hat nach einem Ratsbeschluss vom 7.4.2011 am 8.8.2011 die Europäische
Charta der Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene unterzeichnet. Damit
ist sie verpflichtet, sich formell und öffentlich zum Grundsatz der Gleichstellung von Frauen
und Männern zu bekennen und Aktionspläne für mehr Geschlechtergerechtigkeit zu erstel-
len.
Der 1. Kölner Gleichstellungsaktionsplan mit einer Laufzeit von 2016 bis 2020 wurde am
22.09.2016 vom Rat verabschiedet. Er beinhaltet 126 konkrete Maßnahmen in unterschiedli-
chen Aktionsfeldern wie zum Beispiel Frauenförderung, Entgeltgerechtigkeit, Partysicherheit,
sexistische Werbung, Geschlechterdemokratie bei internationalen Kooperationen.
Ein Zwischencontrolling der Maßnahmen sollte 2019 erfolgen.
Dazu hat das Amt für Gleichstellung 2018 die Sachstände zu den einzelnen Maßnahmen bei
den federführenden Ämtern und Institutionen abgefragt. Die Akteurinnen und Akteure haben
die Aktionen je nach Sachstand mit unterschiedlichen Ampeln gekennzeichnet.
Das Ergebnis kann sich auch heute schon sehen lassen. Eine Vielzahl von Maßnahmen ist
bereits umgesetzt.
In 2021 ist ein abschließendes Controlling des 1. Kölner Gleichstellungsaktionsplans vorge-
sehen.
Bettina Mötting
Gleichstellungsbeauftragte und Amtsleiterin
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1. Sachstand
1.1 Gesamtüberblick
Von insgesamt 126 formulierten Maßnahmen haben
91 Maßnahmen eine grüne Ampel
20,5 Maßnahmen eine gelbe Ampel1,2
14,5 Maßnahmen eine rote Ampel erhalten.
Das heißt,
72 % der Maßnahmen wurden abgeschlossen bzw. umgesetzt.
16 % der Maßnahmen wurden bereits begonnen und sie können voraussichtlich bis 2021 mit
einer grünen Ampel versehen werden.
12 % der Maßnahmen wurden als nicht umsetzbar eingestuft.
1.2 Überblick in den einzelnen Handlungs- und Aktionsfeldern
Handlungs- und Aktionsfelder grün gelb rot gesamt
Arbeitgeberin Stadt Köln 31 10 4 45
Sicherheit 22 4,5 3,5 30
Geschlechterspezifische Gewalt 19 2 3 24
Sport und Freizeit 11 0 0 11
Städtepartnerschaften und internati-
onale Kooperationen 8 4 4 16
1 Die Maßnahme 46 enthält zwei Aktionen, die verschieden eingestuft wurden, mit je einer gelben und
je einer roten Ampel. Dies wurde zu jeweils 0,5 berücksichtigt, damit sich die Gesamtzahl der Maß-
nahmen nicht erhöht.
2 Es gab insgesamt drei Maßnahmen, die mit einer Ampel grün-gelb gekennzeichnet wurden. Für den
1. Controllingbericht wurden die Maßnahmen als gelb gewertet bzw. gezählt. Sie werden im abschlie-
ßenden Controlling noch einmal abgefragt.
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2. Hinweis zum Aktionsfeld „Sicherheit / Partysicherheit für Jungen und Mädchen“
Frauen und Mädchen waren schon immer auch im öffentlichen Raum von Übergriffen und
Belästigungen bedroht. Das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern hatte daher im
1. Kölner Aktionsplan das Thema „Partysicherheit“ aufgegriffen.
Die Silvesterübergriffe 2015/2016 haben die Stadt Köln jedoch nochmals vor besondere
Herausforderungen gestellt. Das Thema „Sicherheit“ musste noch umfassender angegangen
werden. Hier galt es, zeitnah zusätzliche Konzepte für mehr Sicherheit bei Großveranstal-
tungen im öffentlichen Raum zu entwickeln und das besondere Sicherheitsgefühl von Frauen
und Mädchen in den Focus zu nehmen.
Diese zusätzlichen Maßnahmen konnten bei der Aufstellung des 1. Kölner Aktionsplanes
nicht mehr berücksichtigt werden. Daher wurde nachfolgende Aussage in den Aktionsplan
aufgenommen:
„Das Aktionsfeld „Sicherheit / Partysicherheit für Jungen und Mädchen“ resultiert aus
der Situationsbeschreibung vor dem 31.12.2015.
Das Aktionsfeld wird im Rahmen des weiteren Prozesses für mehr Sicherheit in Köln
um Maßnahmen ergänzt, die sich aus den abschließenden Erkenntnissen der Silves-
tervorfälle ergeben.
Unter Beteiligung aller Akteure und Akteurinnen (Polizei, KVB, 15, 32, 37, 42, 51, 61, 68
etc.) erfolgt daher eine Aktualisierung dieses Teilaktionsplanes in Anlehnung an den
neuen Sicherheitsprozess.“
Wichtige Maßnahmen wurden unabhängig vom Aktionsplan initiiert.
Das Thema „Sicherheit für Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum“ hat seit 2016 bei der
Stadt Köln und insbesondere auch beim Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern
eine hohe Priorität. Es wurden zusätzliche finanzielle und personelle Ressourcen zur Verfü-
gung gestellt.
Infolgedessen konnten zahlreiche Aktivitäten und Maßnahmen gestartet werden, die im Sin-
ne von „Artikel 21 – Sicherheit“ der Europäischen Charta der Gleichstellung von Frauen und
Männern auf lokaler Ebene zu werten sind.
Die Aktualisierung des Aktionsfeldes mit abschließendem Controlling wird im Abschlussbe-
richt (2021) dargestellt.
Folgende zusätzliche, nicht im Aktionsplan der Charta erfasste Maßnahmen werden
seit 2016 kontinuierlich umgesetzt:
Mitwirken des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern bei allen Sicherheits-
konzepten im Vorfeld von Großevents und städtischen Veranstaltungen.
Ziel ist, die besondere Sichtweise von Frauen und Mädchen in die Planungen einzube-
ziehen.
Teilnahme des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern an den städtischen
Koordinierungsstäben während Großveranstaltungen.
Unter Beteiligung des Amtes für Gleichstellung wurde die Kölner Initiative gegen sexua-
lisierte Gewalt im öffentlichen Raum (KIGSG) gegründet, ein Zusammenschluss von
Stadt Köln, Polizei, großen Sozialträgern, dem ev. Kirchenverband und den Frauenbera-
tungseinrichtungen.
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Die Initiative hat die öffentlichkeitswirksame Plakatkampagne „Die „Würde von Frauen
und Mädchen ist unantastbar. In Köln und überall.“ konzipiert und mehrfach durchge-
führt. Ziel der Kampagne ist die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema „Ge-
walt gegen Frauen und Mädchen“.
Die Plakatkampagne wurde inzwischen von mehreren Städten bundesweit übernom-
men.
Die Initiative hat das Projekt EDELGARD, das mit drei Bausteinen für mehr Sicherheit
und ein besseres Sicherheitsgefühl von Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum
sorgt, entwickelt und umgesetzt. (EDELGARD mobil, EDELGARD schützt, EDELGARD
informiert)
3. Hinweis zum Aktionsfeld „Arbeitgeberin Stadt Köln“
Die Maßnahmen im Aktionsfeld „Arbeitgeberin Stadt Köln“ wurden aus dem 5. Frauenförder-
plan übernommen. Im Rahmen des Berichtes zum Frauenförderplan wurden diese Maßnah-
men bereits Ende 2017 evaluiert. Das abschließende Controlling wird Ende 2021 durchge-
führt.
4. Fazit und Ausblick
Bis heute hat sich viel in Sachen Gleichstellung getan. 91 umgesetzte Maßnahmen sind als
Erfolg zu werten.
Natürlich gibt es auch gelbe und rote Ampeln. Ob und inwieweit diese Maßnahmen endgültig
nicht oder möglicherweise doch noch umgesetzt werden können, wird in dem abschließen-
den Controlling 2021 dargestellt.
Ziel ist, bis dahin die Anzahl der rot bewerteten Maßnahmen zu verringern bzw. die mit gelb
bewerteten Maßnahmen als vollständig umgesetzt kennzeichnen zu können.
5. Tabellen
1. Arbeitgeberin Stadt Köln – Frauenförderung (Aktionen 1 – 12)
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Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
1 Die Stadt Köln wurde 2013 zum ersten Mal mit dem TOTAL
E-QUALITY-Prädikat ausgezeichnet.
TOTAL E-QUALITY steht für Total Quality Management (TQM), er-
gänzt um die Gender-Komponente (Equality) und zeichnet Organisa-
tionen aus, die eine Personalpolitik der Chancengleichheit umsetzen
und auch aktiv leben. Die Initiative vergibt für jeweils drei Jahre das
TOTAL E-QUALITY-Prädikat. Da das Prädikat nachhaltig für eine
Imagesteigerung und Attraktivitätsgewinnung sorgt, hat sich die
Stadt Köln 2016 erneut beworben.
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Dauer
Erneute Auszeichnung in 2016 mit dem TOTAL
E-QUALITY Prädikat - Engagement für Chan-
cengleichheit von Frauen und Männern und
dem Zusatzprädikat „DIVERSITY“.
Für 2019 hat sich die Stadt Köln ein weiteres
Mal beworben.
2 Projekt „Incentive“: Anreiz und Ansporn für die besten Frauenförder-
konzepte
Die vorgesehene Auszeichnung erhalten Dezernate oder Ämter mit
den besten Ideen und Konzepten zur Frauenförderung.
Hier sind alle Führungskräfte aufgerufen.
Das erfolgreichste Konzept wird nach Ablauf des 5. Frauenförder-
planes ausgewählt. Über die Kriterien entscheidet der Stadtvorstand.
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
Neu
Aus Gründen der Prioritätensetzung konnte die
Maßnahme im Geltungszeitraum des 5. Frau-
enförderplans bis Ende 2018 nicht umgesetzt
werden.
3 Für den Managementbereich informiert das Personal- und Verwal-
tungsmanagement mindestens ein Jahr vor altersbedingtem Eintritt
einer Vakanz die Gleichstellungsbeauftragte. Die jeweils verantwort-
liche Führungskraft motiviert potentielle Nachfolgerinnen, sich auf
die freigewordene Funktion zu bewerben.
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
alle Führungskräfte
Dauer
4 Es folgt ein weiteres Cross-Mentoring mit mindestens drei Teilneh-
merinnen der Stadt Köln aus den oberen Führungsebenen.
Das Cross Mentoring wird in Kooperation mit sechs großen Kölner
Unternehmen durchgeführt.
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Neu
Die Stadt Köln ist Ende 2016 dem Bündnis „Mit
Frauen in Führung“ von FEMALE RE-
SOURCES beigetreten. Dem Bündnis gehören
aktuell 15 Unternehmen an. In 2019 startete
das 4. Cross Mentoring mit erneut zwei Teil-
nehmerinnen der Stadt Köln.
1. Arbeitgeberin Stadt Köln – Frauenförderung (Aktionen 1 – 12)
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Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
5 Ein weiteres stadtinternes Mentoringprojekt für 15 Frauen ab Besol-
dungsgruppe A 12 bzw. EG 11 TVöD wird aufgelegt.
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
Dauer
Im Februar 2018 ist ein weiteres stadtinternes
Mentoringprojekt mit 15 Frauen gestartet, wel-
ches im September 2019 endet. Zielgruppe
sind Frauen in der Besoldungsgruppe
A10/A11, EG 9c/EG10, S12, 14, 15 TVöD.
6 Für ein Pilotprojekt „Kollegiale Karriereberatung“ stellen sich vier
Amtsleiterinnen bzw. Amtsleiter zur Verfügung. Sie werden Teil ei-
nes „Beratungsquartetts“, zu dem jeweils eine Abteilungsleiterin,
eine Gruppenleiterin und eine Sachbearbeiterin gehören. Die Mit-
glieder des Quartetts betreuen, beraten und trainieren sich gegen-
seitig.
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
Neu
Aus Gründen der Prioritätensetzung konnte die
Maßnahme im Geltungszeitraum des 5. Frau-
enförderplans bis Ende 2018 nicht umgesetzt
werden. Die Maßnahme wurde im 1. Gleich-
stellungsplan unter „Kollegiales Mentoring“ neu
aufgegriffen.
7 Zur weiteren Unterstützung ihrer beruflichen Entwicklung können
Frauen in Leitungsfunktionen ab Besoldungsgruppe A14 bzw.
EG 14 TVöD über ein Gutscheinbuch anonym Coaching in Anspruch
nehmen.
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Neu
Die Organisation von Coachings für weibliche
Führungskräfte ist laufendes Geschäft der
Personalentwicklung. Ein anonymes Gut-
scheinbuch konnte nicht ausgehändigt werden.
8 Die Erfüllung des Gleichstellungsauftrags aus dem Grundgesetz und
die Umsetzung des Landesgleichstellungsgesetzes sind besondere
Aufgaben für Führungskräfte.
Der gesetzliche Auftrag wird durch folgende Maßnahmen erfüllt:
Ausschreibungstexte für Führungskräfte enthalten die „Erfül-
lung des Gleichstellungsauftrages“ als Sollkriterium.
Die Teilnahme an Genderseminaren soll für alle Führungskräf-
te verpflichtend sein.
Die Themen „Frauenförderung“ und „Gender Mainstreaming“
werden Gegenstand künftiger Amtsleiterinnen- und Amtsleiter-
tage.
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Neu
Das Genderseminar ist fester Bestandteil der
systematischen Führungskräfteentwicklung.
1. Arbeitgeberin Stadt Köln – Frauenförderung (Aktionen 1 – 12)
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Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
9 Alle Fortbildungen, die der Vorbereitung auf Führungsaufgaben die-
nen, sind auszuschreiben.
Bei der Vergabe von Plätzen für Fortbildungsmaßnahmen sind weib-
liche Beschäftigte mindestens entsprechend ihres Anteils an den
Bewerbungen zu den Fortbildungsmaßnahmen zuzulassen.
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Dauer
10 Um die Sichtbarkeit von Frauen zu fördern, trifft sich die Oberbür-
germeisterin einmal im Jahr mit Mitarbeiterinnen aus den oberen
Führungsebenen zu einem Arbeitsaustausch.
Amt der Ober-
bürgermeisterin (01)
Neu
11 Um die bestehenden Netzwerke von Frauen bei der Stadt Köln zu
festigen und zu fördern, lädt die Gleichstellungsbeauftragte regel-
mäßig zu Fortbildungen und Treffen für Frauen ein.
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
Dauer
12 Die Führungskräfte sind aufgefordert, Mitarbeiterinnen - sofern deren
Themenbereich tangiert ist - beispielsweise im Verwaltungsvorstand
oder in den Fachausschüssen hospitieren oder eigene Projekte prä-
sentieren zu lassen.
Dezernentinnen/ Dezernen-
ten
Amtsleiterinnen und -leiter
Dauer
1. Arbeitgeberin Stadt Köln –
Entgeltgerechtigkeit, Einkommen und Alterssicherung (Aktionen 13 – 31)
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Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
13 Führungskräfte sprechen Frauen gezielt an, damit sie sich auf bes-
ser dotierte Stellen bewerben.
Bei öffentlichen Auswahlverfahren erstellt das Personal- und Verwal-
tungsmanagement bzw. das Fachamt geschlechterdifferenzierte
Rankinglisten für die Vorauswahl.
Zu Vorstellungsgesprächen sind in unterrepräsentierten Bereichen
mindestens ebenso viele Frauen wie Männer oder alle Frauen einzu-
laden, wenn sie die geforderte Qualifikation erbringen (§ 9 Abs. 1
LGG).
alle Dezernate
alle Dienststellen
alle Organisationseinheiten
alle Führungskräfte
Dauer
14 In den Einkommensebenen des mittleren Dienstes gibt es keine
Unterrepräsentanz von Frauen.
Dennoch soll die berufliche Entwicklung von Frauen im mittleren
Dienst gefördert werden.
Führungskräfte, aber auch betroffene Frauen selbst, sind auf-
gefordert, im Personalentwicklungs- und Klimagespräch (PEK)
die Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung explizit zu
thematisieren.
Weiterhin wird das Amt für Gleichstellung von Frauen und
Männern über die Reihe „Wissen to go“ zusätzlich zielgrup-
pengenaue Informationen anbieten.
Das Personal- und Verwaltungsmanagement bietet jährlich ei-
ne themenbezogene Fortbildung (berufliche Entwicklung für
Frauen) im mittleren Dienst an.
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
alle Führungskräfte
Neu
1. Arbeitgeberin Stadt Köln –
Entgeltgerechtigkeit, Einkommen und Alterssicherung (Aktionen 13 – 31)
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Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
15 Die berufliche Entwicklung (= Beförderung bzw. Höhergruppierung)
von städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird durch zwei
Wege bestimmt
durch den Wechsel auf eine höherwertige Stelle im Rahmen
eines Auswahlverfahrens
oder
die eigene Stelle erfährt eine Aufgabenanreicherung und
wird aufgewertet.
Die verantwortlichen Führungskräfte sind aufgefordert, Wettbe-
werbssituationen zu schaffen, damit bei der Beantragung von Stel-
lenaufwertungen mindestens die gesetzlich vorgegebene Quote von
50 % erreicht wird.
alle Dezernentinnen und
Dezernenten
alle Führungskräfte
Dauer
Mit dem neuen Gleichstellungsplan 2019 –
2023 wurde zudem die Ausschreibung von
Beförderungsstellen als eine Möglichkeit zur
Beseitigung der Unterrepräsentanz von Frauen
aufgenommen.
16 Zur Kontrolle wird dem Ausschuss Allgemeine Verwaltung und
Rechtsfragen/ Vergabe/ Internationales die Anzahl der Anträge auf
Stellenhebungen und alle Ergebnisse zu Stellenneubewertungen je
Laufbahn geschlechterdifferenziert dargelegt.
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Dauer
17 Im Reinigungsbereich werden Vakanzen ausschließlich in EG 1
TVöD besetzt.
Die Tätigkeit als Reinigungskraft ist vielfach der (Wieder-) Einstieg in
eine Erwerbstätigkeit von Frauen oder die eingesetzten Reinigungs-
kräfte kommen von privaten Reinigungsfirmen.
Die Reinigungsfrauen werden bedarfsorientiert gefördert und können
sich in finanzierten Fortbildungen weiter qualifizieren, um sich erfolg-
reich auf höher bewertete Stellen bewerben zu können.
Zentrale Dienste (1000)
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Neu
Es erfolgte eine Neubewertung der Stellen. Die
Reinigungskräfte wurden rückwirkend zum
01.01.2017 in die EG 2 TVöD eingruppiert.
18 Können Frauen und Männer von ihrem Erwerbseinkommen leben?
Sind wirtschaftliche Aspekte, z. B. bei der Eigenreinigung, sozialver-
tretbar in Bezug auf eine Existenz sichernde Erwerbstätigkeit? Füh-
ren Herabgruppierungen von Leistungsgeminderten und verwal-
tungsfremden Beschäftigten (z. B. Erzieherinnen) zu Existenz be-
Arbeitskreis aus:
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Gesundheitsmanagement
Neu
Aus Gründen der Prioritätensetzung konnte die
Maßnahme im Geltungszeitraum des 5. Frau-
enförderplans bis Ende 2018 nicht umgesetzt
werden.
1. Arbeitgeberin Stadt Köln –
Entgeltgerechtigkeit, Einkommen und Alterssicherung (Aktionen 13 – 31)
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Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
drohenden Einkommen? Sind Beschäftigte zusätzlich zu ihrem Ein-
kommen auf weitere Leistungen angewiesen?
In einem Kooperationsprojekt „Existenz sichernde Erwerbstätigkeit“
mit der Fachhochschule / Universität oder einer politischen / gewerk-
schaftlichen Stiftung soll die Einkommenssituation von Frauen und
Männern dargestellt werden. Aus den Ergebnissen sind entspre-
chende Maßnahmen abzuleiten.
und Arbeitsschutz (I/2)
Zentrale Dienste (1000)
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
19 Die Tarifvertragsverantwortlichen der Stadt Köln nutzen ihren Ein-
fluss auf das Tarifgefüge und wirken darauf hin, die Eingruppie-
rungsmerkmale der neuen Entgeltordnung weiterhin diskriminie-
rungsfrei und zeitgemäß zu formulieren, damit sich die veränderten
Anforderungen an die weiblich dominierten Berufsbilder bemerkbar
machen.
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Dauer
20 Die Aktionen zum Equal Pay Day sollen die Mitarbeiterinnen einbe-
ziehen.
Mit Blick auf ein Existenz sicherndes Einkommen und Alterssiche-
rung soll eine Sensibilisierung und Selbstreflexion erfolgen, ebenso
eine Motivation zur beruflichen Entwicklung.
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
Dauer
21 Vor dem Hintergrund einer gesicherten Altersvorsorge wird aktuell
geprüft, wie den beurlaubten und teilzeitbeschäftigten Beamtinnen
und Beamten regelmäßig alle vier Jahre eine automatisierte Auswer-
tung ihrer aktuellen Pensionsansprüche analog der Mitteilung des
Rentenversicherungsträgers für Beschäftigte zur Verfügung gestellt
werden kann.
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Neu
Ab dem 01.01.2021 ist für Beamtinnen und
Beamte ab 55 Jahren eine fiktive Ruhege-
haltsberechnung auf Antrag zu erstellen.
Perspektivisch ist weiterhin beabsichtigt, auto-
matisierte Ruhegehaltsberechnungen zu ver-
senden, hierfür müssen jedoch zunächst die
technischen Voraussetzungen geschaffen
werden.
1. Arbeitgeberin Stadt Köln –
Entgeltgerechtigkeit, Einkommen und Alterssicherung (Aktionen 13 – 31)
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Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
22 Die Auswertungen zu den Versorgungsbezügen der Beamtinnen und
Beamten liegen regelmäßig vor.
Nun soll ein Gesamtüberblick helfen, die Thematik „Alterssicherung“
umfassend zu beleuchten und ggf. Maßnahmen zu entwickeln. Dazu
erstellt die Zusatzversorgungskasse jährlich eine geschlechterdiffe-
renzierte Auswertung der gewährten Betriebsrenten an ehemalige
städtische Beschäftigte und an deren Hinterbliebene.
Zusatzversorgung und Bei-
hilfe (1100)
Neu
23 Eine gezielte Personalmarketing- und -gewinnungsstrategie des
Personalamtes soll den weiblichen Anteil in IT- und gewerblich-
technischen Bereichen steigern.
Ebenso wird geprüft, inwieweit durch eine gewerblich-technische
Ausbildung bei der Stadt Köln junge Frauen die Voraussetzung für
den feuerwehrtechnischen Dienst erlangen und nahtlos übergeleitet
werden können.
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Berufsfeuerwehr (37)
Neu
Nach wie vor unternimmt die Verwaltung große
Anstrengungen, junge Frauen zu gewinnen. So
z.B. über Personal- und Azubi-Messen, Poster
Aktionen, Flyer, Praktikumsangebote, Internet.
24 Die Stadt Köln macht sich stark für „Mehr Frauen in MINT-Berufen“
und prüft – in Anlehnung an das Freiwillige Soziale bzw. Ökologi-
sche Jahr – ein Technisches Jahr für junge Frauen und Wiederein-
steigerinnen mit Praktika in den sog. MINT-Bereichen.
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Neu
(Siehe 23)
Für junge Frauen existiert der direkte Einstieg
in technische Berufe über eine Ausbildung. Ein
technisches Jahr ist derzeit nicht vorgesehen.
Der Anteil weiblicher Nachwuchskräfte im
technischen Ausbildungsbereich liegt in den
Jahren von 2016 – 2018 bei 31 %.
25 Das Amt für Kinder, Jugend und Familie entwickelt Maßnahmen zur
Gewinnung von Erziehern und Berufspraktikanten für die städtischen
Kitas und nutzt dabei die Erkenntnisse aus dem bundesweiten Mo-
dellprogramm "Mehr Männer in Kitas".
Amt für Kinder, Jugend und
Familie (51)
Neu
Mit Stand Mai 2019 sind in den städtischen
Kindertageseinrichtungen 184 Männer be-
schäftigt (4,33 %). In 2017 betrug die Quote
2,7 %).
Nach derzeitigen Stand werden zum neuen
Kindergartenjahr 13 Männer als Berufsprakti-
kanten bzw. im Rahmen der praxisintegrierten
Ausbildung eingestellt, dies entspricht einer
Quote von 12,87 %.
1. Arbeitgeberin Stadt Köln –
Entgeltgerechtigkeit, Einkommen und Alterssicherung (Aktionen 13 – 31)
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Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
26 Bis 2020 werden rund 1.850 Beschäftigte aller Laufbahnen altersbe-
dingt die Stadt Köln verlassen – im Fachbereich Technik 160 Perso-
nen, ganz überwiegend aus dem gehobenen Dienst.
Verschiedene Fachämter setzen gemeinsam innovative Maßnahmen
zur Anwerbung und Erhaltung von Fachkräften – insbesondere von
Frauen - um.
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Verschiedene Dezernate,
insbes. Dez. VI und VIII
(Stadtentwicklung, Planen
und Bauen sowie Mobilität
und Verkehrsinfrastruktur)
Amt für Informationsverar-
beitung (12)
Neu
27 Studentinnen und Studenten im Masterstudiengang der Fachrich-
tungen Architektur, Landschaftsarchitektur, Stadtplanung sollen
frühzeitig auf die Stadt Köln als potentielle Arbeitgeberin aufmerk-
sam werden.
Dazu prüft das Baudezernat die Möglichkeit, bevorzugt Studentinnen
dieser Fachrichtungen als Werkstudierende mit geringem Stunden-
umfang zu beschäftigen. Ziel ist, die Besten der Studierenden für
eine Bewerbung im Unternehmen zu gewinnen.
Nach erfolgreicher Pilotierung werden die Fachrichtungen bei Bedarf
und nach Möglichkeit in den Ämtern um das Ingenieurwesen erwei-
tert.
Dezernat VI und VIII (Stadt-
entwicklung, Planen und
Bauen sowie Mobilität und
Verkehrsinfrastruktur)
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Neu
28 Für interessierte und geeignete Fachfrauen aus den Ingenieurberu-
fen und Verwaltungsfachkräfte mit langjährigen Erfahrungen im
technischen Bereich wird eine berufsbegleitende Qualifizierung zu
Facility Managerin angeboten, deren Abschluss eine Fachkarriere
mit höherwertiger Eingruppierung ermöglicht.
Gebäudewirtschaft (26) Neu
Die Maßnahme konnte nicht realisiert werden,
da sich der Bedarf geändert hat. Der Fokus
liegt stattdessen auf dem Thema „Modulare
Qualifizierung für Mitarbeitende aus techni-
schen Berufen“. Weiterhin nimmt 26 mit zwei
Fachfrauen an dem 3. Cross-Mentoring Pro-
gramm teil.
1. Arbeitgeberin Stadt Köln –
Entgeltgerechtigkeit, Einkommen und Alterssicherung (Aktionen 13 – 31)
15 / 46
Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
29 Die Stadt Köln nimmt als einzige Kommune am Messe-Kongress
„women&work“ im Umfeld von knapp 100 Unternehmen im World
Conference Center in Bonn teil.
Das Messeumfeld bietet eine unmittelbare Informationsmöglichkeit
über Berufseinstiegs- und Wiedereinstiegsmöglichkeiten und über
Karrierewege in die Führungsetagen.
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
Neu
Hinweis: Die Messe „women&work“ findet seit
2018 in Frankfurt statt.
30 Als einziges Unternehmen des öffentlichen Dienstes hat die Stadt
Köln auf der Firmenkontaktmesse „meet@th-koeln“ ein Alleinstel-
lungsmerkmal und kann frühzeitig Studierende ansprechen und für
eine Karriere im Unternehmen gewinnen.
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Technische Ämter
Neu
31 Trotz großer Bemühungen gelingt es der Berufsfeuerwehr Köln
nicht, mehr Frauen für eine Ausbildung im feuerwehrtechnischen
Bereich zu gewinnen.
Die Berufsfeuerwehr will die Potentiale von Frauen für sich nutzen
und beschreibt in einem Marketingkonzept, mit welchen Maßnahmen
dies gelingen kann. Denkbar ist eine wie in anderen Städten prakti-
zierte kombinierte Ausbildung in einem technischen oder anderen
geeigneten Berufsbild mit lückenlosem Anschluss als Brandmeister-
Anwärterin.
Berufsfeuerwehr (37) Neu
Durch das neue Angebot der Ausbildung zu
Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern wird
ein Einstieg in den feuerwehrtechnischen
Dienst über die rettungsdienstliche Ausbildung
ermöglicht. Derzeit befinden sich 18 Frauen in
der Ausbildung zur Notfallsanitäterin, weitere
werden zum 01.10.2019 folgen.
Den Auszubildenden zur Notfallsanitäterin bzw.
zum Notfallsanitäter wird eine lückenlos an-
schließende, auf 12 Monate verkürzte, Ausbil-
dung als Brandmeisteranwärter/in (BMA) an-
geboten.
Aus dem ersten Lehrgang, der im September
2019 endet, haben 7 Auszubildende ihr Inte-
resse an einer BMA-Ausbildung bei der Berufs-
feuerwehr Köln erklärt, darunter 2 Frauen.
37 hat ihr Engagement im Bereich der
Personalwerbung in den letzten Jahren deut-
lich gesteigert und ist regelmäßig auf verschie-
denen Ausbildungsmessen und bei sonstigen
1. Arbeitgeberin Stadt Köln –
Entgeltgerechtigkeit, Einkommen und Alterssicherung (Aktionen 13 – 31)
16 / 46
Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
Veranstaltungen (z.B. Girlsday, meet@TH,
etc.) präsent. Bei diesen Aktivitäten werden
regelmäßig weibliche und männliche NotSan-
Auszubildende mit eingebunden, um eine ad-
ressatengerechte Ansprache für junge Frauen
und Männer zu bieten.
Bei der Jobmesse Köln wurde der Publikums-
Preis für den besten Messestand an 37 verlie-
hen.
1. Arbeitgeberin Stadt Köln – Lebensverläufe und Lebensqualität (Aktionen 32 - 45)
17 / 46
Aktion Wer handelt: Einordnung in
Ampelsystem
Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
32 Im Journal „Stadt intern“ werden regelmäßig Erfolgsberichte über
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter veröffentlicht, die erkennbar nach
modernen Rollenbildern leben. Ihnen gelingt die Vereinbarkeit von
Familie und Beruf und sie dienen damit als Vorbilder.
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
Amt für Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit (13)
Neu
33 Eine stärkere Beteiligung von Vätern an den Familienpflichten
wird gefördert.
Ein Seminar für die Zielgruppe „Väter“ soll Rollenbilder hinterfr a-
gen und Ansätze für ein besseres Gleichgewicht von Partner-
schaft, Familie und Beruf aufzeigen.
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Neu
34 Bei anstehender Elternschaft soll sowohl für die Stadt als auch für
die Beschäftigten eine weitgehende Planungssicherheit geschaf-
fen werden. Deswegen führen Vorgesetzte frühzeitig Perspektiv-
gespräche zur Elternzeit, zum Wiedereinstieg und zur weiteren
beruflichen Entwicklung.
Im Rahmen individueller Führung und lebensphasenorientierter
Beratung zeigen Führungskräfte insbesondere Frauen die Vorteile
einer zügigen Rückkehr auf und motivieren Väter, Elternzeit zu
nehmen.
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
alle Führungskräfte
Neu
Die Perspektivgespräche sind in einem
vertraulichen Termin der Führungskraft mit
der Mitarbeiterin/dem Mitarbeiter zu füh-
ren. Beschäftigte haben zudem seit Au-
gust 2015 die Möglichkeit, das Beratungs-
angebot bei 11 zu LebensLangesLernen in
Anspruch zu nehmen.
35 Bereits im Vorfeld der anstehenden Elternzeit stellen sich zahlrei-
che Fragen zu Elterngeld und Wiedereinstieg.
Auf Wunsch erhalten die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter sowie
der jeweilige Partner oder die jeweilige Partnerin die Möglichkeit
einer umfassenden und ganzheitlichen Beratung durch eine pro-
fessionelle externe Beratung.
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Neu
Eine Wiedereinstiegsberatung erfolgt
durch 11. Eine externe umfassende und
ganzheitliche Beratung konnte noch nicht
umgesetzt werden.
1. Arbeitgeberin Stadt Köln – Lebensverläufe und Lebensqualität (Aktionen 32 - 45)
18 / 46
Aktion Wer handelt: Einordnung in
Ampelsystem
Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
36 Die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung hat ein For-
schungsprojekt zum Thema „Unterbrochene Erwerbsverläufe“
durchgeführt.
Die Ergebnisse des Projektes geben Anlass, die Integration der
Beschäftigten mit unterbrochenen Erwerbsverläufen und deren
Betreuung nach der Rückkehr zu verbessern.
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Neu
Entsprechende Maßnahmen fließen in das
Konzept Wiedereinstieg ein und befinden
sich in der Vorbereitung.
37 Mit Blick auf den Fachkräftemangel, den demographischen Wan-
del, aber auch auf eine ausreichende Alterssicherung darf das
Potential von rund 900 beurlaubten Beschäftigten nicht ungenutzt
bleiben. Das Thema „schnelle Rückkehr“ ist als Grundsatzaufga-
be installiert und soll Fragen klären und Maßnahmen entwickeln.
Ziel ist ein professionelles städtisches Wiedereingliederungsma-
nagement.
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Neu
Entsprechende Maßnahmen fließen in das
Konzept Wiedereinstieg ein und befinden
sich in der Vorbereitung.
38 Es soll ein innovatives Teilzeitkonzept in der Stadtverwaltung
verankert werden. Dazu gehören Maßnahmen zur Verbesserung
des Teilzeitklimas, die Formulierung von Schwachstellen, Chan-
cen und Erwartungshaltungen, aber auch das Hinterfragen von
Präsenzkultur im Unternehmen.
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Neu
11 entwickelt mit I/1 und der Personalver-
tretung ein Konzept zum flexiblen Arbei-
ten, dass über die Teilzeitwünsche hinaus
auch den geänderten Anforderungen der
Beschäftigten an die zeitliche und räumli-
che Gestaltung ihrer Arbeit entgegen-
kommen soll.
39 Als Anreiz für eine vollzeitnahe Beschäftigung anstelle einer Halb-
tagstätigkeit wird Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – bei einer
Reduzierung auf 32 Stunden und mehr - die flexible Rückkehr zur
ehemaligen Stundenzahl zugesichert, soweit organisatorisch
sinnvoll und möglich.
Die Dienststellen werden befähigt, die offenen Stundenkontingen-
te - in Abstimmung mit 11- durch personalwirtschaftliche Maß-
nahmen aufzufangen.
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Neu
1. Arbeitgeberin Stadt Köln – Lebensverläufe und Lebensqualität (Aktionen 32 - 45)
19 / 46
Aktion Wer handelt: Einordnung in
Ampelsystem
Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
40 Um die beruflichen Perspektiven von Teilzeitbeschäftigten zu
verbessern, wird 12 teilzeitbeschäftigten (weniger als 37 Wochen-
stunden) Frauen und Männern ab BGr. A 12 BBO bzw. E 11
TVöD ein Mentoring angeboten.
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Neu
41 Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei der Feuerwehr wird
gefördert. Den besonderen beruflichen Herausforderungen wird
mit einem innovativen Konzept für Feuerwehrmänner und Feuer-
wehrfrauen Rechnung getragen.
Berufsfeuerwehr (37) Neu
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im
Einsatzdienst bei 37 nehmen regelmäßig
die Möglichkeit wahr, Elternzeit zu neh-
men. Für ein spezielles Konzept besteht
aufgrund der bestehenden Arbeitszeit-
modelle derzeit kein Handlungsbedarf.
42 Es wird geprüft, welche kostengünstigen Lösungen städtischen
Beschäftigten zur Kinderbetreuung oder zur Pflege von Angehöri-
gen zur Verfügung gestellt werden können (z.B. Betriebskita,
Vermittlung von Tagesmüttern/-vätern)
I –Allgemeine Verwaltung,
Ordnung, Recht
IV – Bildung, Jugend und
Sport
V – Soziales, Integration
und Umwelt
Neu
Entsprechende Maßnahmen befinden sich
in Vorbereitung.
43 Führungskräfte entscheiden, inwieweit in Ausnahmesituationen
Kinder am Arbeitsplatz der Eltern verweilen dürfen.
Die Möglichkeiten zur Einrichtung je eines Eltern-Kind-Büros in
den beiden größten Dienstgebäuden - Stadthaus Deutz und Kalk-
Karree – werden geprüft.
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Neu
44 Alle personenbezogenen Daten werden geschlechterdifferenziert
dargestellt. Gremien wie z.B. Lenkungsgruppen, Gesundheitszir-
kel u. a. sind nach Möglichkeit paritätisch zu besetzen.
Gesundheitsmanagement
und Arbeitsschutz (I/2)
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Neu
1. Arbeitgeberin Stadt Köln – Lebensverläufe und Lebensqualität (Aktionen 32 - 45)
20 / 46
Aktion Wer handelt: Einordnung in
Ampelsystem
Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
45 Erkenntnisse aus der geschlechterdifferenzierten Analyse der
städtischen Beschäftigtenbefragung sollen in Maßnahmen einflie-
ßen, die insbesondere den Auswirkungen der Mehrfachbelastung
von Frauen Rechnung tragen.
Gesundheitsmanagement
und Arbeitsschutz (I/2)
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
Neu
Aus Gründen der Prioritätensetzung konn-
te die Maßnahme im Geltungszeitraum
des 5. Frauenförderplans bis 2018 nicht
umgesetzt werden.
2. Sicherheit - Partysicherheit für Jungen und Mädchen (Aktionen 46 - 75)
21 / 46
Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
46
Auswerten der Polizeimeldungen
Die Geschehnisse in Gaststätten und Diskotheken werden ge-
schlechtsspezifisch ausgewertet, um mit geeigneten Maßnahmen
für den Schutz der Gäste zu sorgen.
Auswerten der Rettungsdiensteinsätze
Das Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz
wertet Rettungsdiensteinsätze für Mädchen und Jungen nach den
Kriterien Geschlecht, Alter, Einsatzort und Einsatzzeit aus.
Weitere Auswertungskriterien sind im noch einzurichtenden Ar-
beitskreis „Partysicherheit“ abzustimmen.
Amt für öffentliche
Ordnung (32)
Polizei
Feuerwehr (37)
Dauer
Neu
Eine Auswertung nach den hier genannten
Kriterien ist derzeit nur durch händische
Nachführung der einzelnen Rettungswagen-
besatzungen mittels dienstlicher Verfügung
und Vordruck möglich.
Perspektivisch ist diese Auswertung mit Ein-
führung einer elektronischen Datenaufnahme
und -verarbeitung im Rettungsdienst möglich.
Die Kriterien müssen spezifiziert werden,
Alter der Personen (unter 18, unter 14?),
Einsatzort muss eingegrenzt werden z.B.
Hohenzollernring und Umgebung (ugs. Par-
tymeile Köln), die Art des Ereignisses muss
beschrieben werden (z.B. aus Disko geholt,
vor Kneipe gefunden, von Party abgeholt
usw.) sonst tauchen alle Kindernotfälle auf.
47 Umfrage „Leben in Köln“
Die Bevölkerung wurde zu ihrem Sicherheitsgefühl befragt. Die
Umfrage erfolgte geschlechts- und altersspezifisch.
Amt für Stadtentwicklung
und Statistik (15)
Polizei
umge-
setzt
2. Sicherheit - Partysicherheit für Jungen und Mädchen (Aktionen 46 - 75)
22 / 46
Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
48 Frauen und Männer in der Stadt
Die Bebauungspläne werden zur Kriminalprävention unter
Gendergesichtspunkten mit der Polizei abgestimmt.
Stadtplanungsamt (61)
Polizei
Dauer
Eingeübte und dauerhafte Kooperation mit
Polizei im Rahmen der Bauleitplanung
49 Mehr Sicherheit am Dom
und in seiner Umgebung – auch durch bessere Beleuchtung (Öst-
liche Domumgebung, Dionysoshof/ Baptisterium)
Der Tunnel wird mit hellen übersichtlichen Fußgängerbereichen
umgebaut. Dunkle, uneinsehbare Nischen werden zurückgebaut,
Angsträume werden beseitigt.
Über große Schaufensterflächen werden in die Domhütte und zu
den Räumen des Römisch-Germanischen Museums Einblicke in
Ausstellungsräume geschaffen. Diese großflächigen, gut ausge-
leuchteten Ausstellungsbereiche führen in den Abendstunden zu
einer besseren Belichtung der Fußgängerbereiche.
Stadtplanungsamt (61)
Amt für Straßen- und
Verkehrstechnik (66)
Amt für Brücken- und
Stadtbahnbau (69)
Amt für Öffentliche
Ordnung (32)
umge-
setzt
Im November 2017 wurde am Roncalliplatz
eine täglich geöffnete Anlaufstelle von
32/Ordnungsdienst und der Polizei Köln für
Bürgerinnen und Bürger sowie Köln-
Besucher und -Besucherinnen eröffnet.
Fördermittel für nationale UNESCO-Welterbestätten
50 Die Beleuchtung bzw. Beseitigung von Angsträumen im Stadtge-
biet wird sukzessiv optimiert.
Amt für Straßen- und
Verkehrstechnik (66)
Stadtplanungsamt 61)
RheinEnergie
Dauer
Es handelt sich um einen dauerhaften Pro-
zess.
51 Arbeitskreis „Partysicherheit“
Um den unterschiedlichen Gefahren, denen Mädchen und Jungen
ausgesetzt sind, zielorientiert Rechnung zu tragen, wird ein AK
eingerichtet.
Jugendamt (51) Neu
51 hat die verschiedenen AkteurInnen zu-
sammengebracht. Die im Workshop am
29.10.2013 formulierten Vorschläge wurden
geprüft und als nicht umsetzbar bewertet.
2. Sicherheit - Partysicherheit für Jungen und Mädchen (Aktionen 46 - 75)
23 / 46
Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
Mitglieder:
Jugendamt (klärt Federführung)
Amt für öffentliche Ordnung
Polizei
Freie Träger
Jugendliche
Eltern
Clubs, Diskotheken, Bars
Veranstalter bzw. Veranstalterinnen
Rettungsdienst Feuerwehr
Aufgaben:
Ideen des Workshops aufgreifen und Realisierbarkeit prüfen
Geschlechtsspezifische Analyse
Ausbau von geschlechtsspezifischen Präventionsmaßnah-
men
Öffentlichkeitsarbeit
weitere Vernetzung fördern
Ein AK „Partysicherheit“ wird daher nicht
eingerichtet.“
52 Veranstaltung zu Partysicherheit für Mädchen
Mädchen erfahren, welchen besonderen Gefahren sie ausgesetzt
sind und wie sie sich schützen können.
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
Neu
Das Projekt wurde zu einem Training „Nicht
mit mir!“ weiterentwickelt. Es wird nun drei-
mal pro Jahr in Schulen angeboten.
53 Es werden folgende Jugendschutzmaßnahmen kontrolliert:
Abgabe und Konsum von Alkohol und Tabak
Angebot und Abgabe jugendgefährdender Bilddatenträger
Aufenthalt in Gaststätten, Diskotheken und Spielhallen
Amt für öffentliche
Ordnung (324, 321)
Polizei
Dauer
2. Sicherheit - Partysicherheit für Jungen und Mädchen (Aktionen 46 - 75)
24 / 46
Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
54 Bewachungspersonal und Einlasskontrollen
Das Verhalten des Bewachungspersonals (Türsteher, Türstehe-
rinnen) wird intensiv kontrolliert und überwacht (z.B. Einlasskon-
trolle in Diskotheken).
Die Betreiber werden aufgefordert, vor einer Einstellung die per-
sönliche Eignung als Bewacher oder Bewacherin zu prüfen.
Amt für öffentliche
Ordnung (321)
Polizei
Dauer
Das Verhalten von Bewachungspersonal wird
im Rahmen polizeilicher und ordnungsbe-
hördlicher Kontrollaktivität (OPARI) beobach-
tet. Zur Intensität kann 321 keine Angaben
machen. Hier muss die Polizei oder 324/3
befragt werden.
Eigenes Personal fällt nicht unter die Vor-
schriften des § 34a GewO i. V. m. der Be-
wachV. Bei Bewachungsunternehmen ist
Standard die Erlaubnispflicht und die vorge-
schaltete Wächtermeldung.
In Einzelfällen führt auch 321/3 Kontrollen
durch, insbesondere mit Blick auf die soge-
nannten „11 Gebote“ für die Kölner Ringe.
55 Einlasskontrollen
Es werden Anzeigen und Videoaufzeichnungen an Diskotheken-
eingängen ausgewertet. Bei Vergehen werden ordnungsbehördli-
che Maßnahmen eingeleitet, von der mündlichen Verwarnung bis
zum Beschäftigungsverbot als Bewacher oder Bewacherin.
Amt für öffentliche
Ordnung (32)
Polizei
Dauer
Sollten im Rahmen von Straftaten auch Vi-
deoaufzeichnungen für die Ordnungsbehörde
zur Verfügung stehen und auswertbar sein,
werden auch diese zur Beurteilung der Zu-
verlässigkeit von Bewacherinnen und Bewa-
chern herangezogen.
56 Basistraining „WenDO“
Es werden WenDo-Trainings für Mädchen und Frauen angeboten.
Inhalt ist ein Basistraining zur Selbstbehauptung und Selbstvertei-
digung.
Amt für Weiterbildung (42) Dauer
Kontinuierlich seit 2016
2. Sicherheit - Partysicherheit für Jungen und Mädchen (Aktionen 46 - 75)
25 / 46
Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
57 „WenDO“- Training für spezielle Zielgruppen
Auf Anfrage von Gruppen und Kollegen werden WenDo- Trainings
speziell für die Zielgruppe „Lehrerinnen“ angeboten.
Amt für Weiterbildung (42) Dauer
Das Training wurde angeboten, fand aber
nicht die gewünschte Resonanz.
58 Informationsabend der Polizei
Die Polizei Köln veranstaltet einen Informationsabend für Frauen
und Mädchen unter dem Titel „Selbstbehauptung und Selbstver-
teidigung beginnen im Kopf“.
Amt für Weiterbildung (42)
Polizei
Dauer
59 Internetinformationen
Das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern informiert im
Internet über das umfangreiche Beratungs- und Hilfesystem in
Köln, das Mädchen und jungen Frauen Hilfe und Unterstützung in
Notfallsituationen anbietet:
http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/soziales/gleichstellung
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
Dauer
60 Anonyme Spurensicherung (ASS)
In Köln wurde ein Verfahren zur anonymen und gerichtsfesten
Dokumentation von Spuren im Zusammenhang mit Sexualstrafta-
ten etabliert. Opfer von Sexualstraftaten haben so die Möglichkeit,
nicht sofort Anzeige erstatten zu müssen, sondern darüber ggf.
erst später zu entscheiden.
AK „Gegen Gewalt an
Frauen und Kindern“
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
Dauer
61 Analyse von Unfallgeschehen
Unfallgeschehen werden geschlechtsspezifisch analysiert. Bei
Auffälligkeiten werden Gegenmaßnahmen entwickelt (z. B. alko-
holisierte, Auto fahrende Jugendliche nach Diskobesuch).
Amt für Straßen- und
Verkehrstechnik (66)
Polizei
Bezirksregierung
Neu
Es ist nicht bekannt, dass es besondere
„geschlechtsspezifische“ Unfälle gibt.
Möglicherweise und nach persönlicher
Einschätzung ist die Klientel der „Tuning-
Szene“ eher bei der männlichen Bevölkerung
2. Sicherheit - Partysicherheit für Jungen und Mädchen (Aktionen 46 - 75)
26 / 46
Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
u.a. anzusetzen.
Möglicherweise sind an diesen Gruppierun-
gen aber auch Frauen/Mädchen beteiligt.
Hier ist auch nur ein Bruchteil des besonde-
ren Unfallaufkommens – bedingt durch vor-
sätzliche Verstöße – berücksichtigt. Generell
werden Unfälle geschlechtsneutral unter-
sucht. Sicherlich sind aber dennoch die Ge-
schlechtsmerkmale in den Verkehrsunfall-
Anzeigen festgehalten. Auf sie kann bei Be-
darf zurückgegriffen werden.
62 Ausweiten des öffentlichen Nahverkehrs
Das Verkehrsangebot wird kontinuierlich optimiert und weiterent-
wickelt.
Das Abend- und Nachtangebot wurde bereits in zwei Schritten
ausgeweitet und die Anschlüsse regelmäßig gesichert.
Kölner Verkehrsbetriebe
(KVB)
Amt für Stadtentwicklung
und Statistik (15)
Dauer
umge-
setzt
63 Kontrollieren von „Problemhaltestellen“
In enger Zusammenarbeit mit Polizei und Ordnungsamt werden
Haltestellen und Anlagen, bei denen besondere Problemlagen
bekannt sind, im Rahmen der Ordnungspartnerschaft präventiv
verstärkt kontrolliert.
KVB
Ordnungsamt
Polizei
Dauer
64 Reinigen
Fahrzeuge und Haltestellen werden verstärkt gereinigt, Graffiti-
und Vandalismusschäden schnell entfernt.
KVB
KASA (Kölner Anti Spray
Aktion)
Dauer
2. Sicherheit - Partysicherheit für Jungen und Mädchen (Aktionen 46 - 75)
27 / 46
Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
65 Gestalten
Haltestellen und Zwischenebenen werden hell, freundlich und
barrierefrei gestaltet.
Amt für Brücken- und
Stadtbahnbau (69)
Dauer
Die Barrierefreiheit der Stadtbahnhaltestellen
wird durch den Einbau von Aufzügen bzw.
Rampen sowie die Anhebung von Bahnstei-
gen gemäß Prioritätenliste hergestellt.
66 Überwachen der Fahrzeuge
Alle Fahrzeuge der KVB werden mit Videoüberwachung ausge-
stattet.
KVB umge-
setzt
67 Überwachen der Haltestellen
Nach Abschluss der Ausstattung der Bahnsteigebenen in U-
Bahnhaltestellen mit digitalen Videokameras durch die KVB sind
jetzt die Zwischen- (Verteiler-) ebenen dieser Haltestellen sukzes-
siv mit digitalen Videokameras auszustatten (vorbehaltlich der
noch ausstehenden Klärung der rechtlichen Zulässigkeit.)
Amt für Brücken- und
Stadtbahnbau (69)
Dauer
Die Anlagen zur Videoüberwachung in den
Zwischenebenen der beiden Haltestellen
Rudolfplatz und Friesenplatz wurden aufge-
baut. Der Aufbau an weiteren Standorten ist
vorgesehen, wobei die Planungen hierzu
jedoch noch nicht abgeschlossen sind.
68 Informieren der Fahrgäste
Bei der Betriebssteuerung/Leitstelle werden zusätzliche Infoma-
nagerinnen und -manager eingestellt, um die Fahrgäste besser zu
informieren.
KVB umge-
setzt
69 Kontrollieren des Vordereinstiegs
Der kontrollierte Vordereinstieg in Bussen nach 20.00 Uhr wird
wieder eingeführt.
KVB umge-
setzt
2. Sicherheit - Partysicherheit für Jungen und Mädchen (Aktionen 46 - 75)
28 / 46
Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
70 Verstärkter Einsatz von Mitarbeiterinnen
In allen Bereichen mit direktem Kundenkontakt werden verstärkt
Frauen eingesetzt (Fahrerinnen, Kontrolleurinnen, Aufsicht etc.)
KVB umge-
setzt
71 Toiletten im öffentlichen Raum für Männer und Frauen
Um „Wildpinkeln“ zu vermeiden, werden
bei Veranstaltungen ausreichend mobile Toiletten bzw. Pin-
kelrinnen für Männer zur Verfügung gestellt,
im Stadtgebiet zukünftig weitere WC´s dauerhaft installiert,
weitere Hinweisschilder angebracht, die auf die Standorte
der WC`s aufmerksam machen.
Amt für öffentliche
Ordnung (327) - Veranstal-
tungen
Amt für Brücken- und
Stadtbahnbau (69)
Amt für Straßen- und
Verkehrstechnik (66) –
gen. im Straßenland
Amt für Landschaftspflege
und Grünflächen (67)
AWB
Veranstalter von Großver-
anstaltungen
Dauer
72 Glasverbot
Im Bereich der Altstadt und im Zülpicher Viertel besteht ein allge-
meines Glasverbot an Karneval (Weiberfastnacht, Karnevals-
samstag, Rosenmontag und 11.11.), d. h. es dürfen nur Flaschen
und Gläser aus Kunststoff, Pappbecher etc. benutzt werden.
Amt für öffentliche
Ordnung (32)
Dauer
2. Sicherheit - Partysicherheit für Jungen und Mädchen (Aktionen 46 - 75)
29 / 46
Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
73 Entfernung von Graffiti
Die KASA (Kölner Anti Spray Aktion) setzt sich für ein sauberes
und sicheres Köln ein. Die Stadt Köln hat die Graffitientfernung
durch die AWB weiter optimiert und lässt jährlich rund 20.000 qm
Graffiti an städtischen Objekten reinigen.
Amt für öffentliche
Ordnung (32) mit
36 KASA-Partnerinnen und
Partnern
Dauer
Der KASA-Vertrag wird ab 2019 bei 66 ge-
führt. Auf das operative und strategische
Geschäft hat das keine Auswirkung.
74 „Haus des Jugendrechts“
Das „Haus des Jugendrechts“, ein Kooperationsprojekt von Poli-
zei, Jugendgerichtshilfe und Staatsanwalt, kümmert sich um ju-
gendliche Intensivtäter und –täterinnen.
Die Analyse der Straftaten erfolgt geschlechtsspezifisch.
Stadt Köln
Polizei
Staatsanwaltschaft
Amtsgericht
umge-
setzt
neu
75 Analyse von Straftaten
Die Straftaten im Zusammenhang mit Party-, Disko- oder Clubbe-
suchen werden geschlechtsspezifisch ausgewertet.
Polizei Neu
Die Polizei unterstützt die identifizierten
Maßnahmen für mehr Geschlechtergerech-
tigkeit im Rahmen ihrer Zuständigkeit und
Möglichkeiten.
3. Geschlechterspezifische Gewalt - Sexistische Werbung (Aktionen 76 - 79)
30 / 46
Aktion Wer handelt: Einordnung in
Ampelsystem
Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
76 Mädchen und Frauen sind in vielfältiger Art und Intensität der
Gewalt von Männern ausgesetzt: in sexistischer Werbung, in der
Sprache, in der Schule, bei der Ausbildung, am Arbeitsplatz, zu
Hause und in der Familie.
Vor diesem Hintergrund hat der Rat am 16.11.2000 folgende Re-
solution beschlossen:
1. „………………………
2. Keine Toleranz für Männergewalt an Frauen in Köln. In
Köln soll ein Klima geschaffen werden, in dem Gewalt an
Mädchen und Frauen geächtet wird.
3. ………………………
4. Maßnahmen zur wirksamen Vorbeugung und Bekämp-
fung von Gewalt müssen gestärkt und ausgebaut wer-
den.“
Der Beschluss wird um folgenden Leitgedanken erweitert:
Die Stadt Köln spricht sich für eine differenzierte, pluralistische
Darstellung von Menschen in der Werbung aus. Sie ist sensibili-
siert gegenüber Werbung, die traditionelle Rollenbilder und Stere-
otypen festigt und engagiert sich gegen sexualisierte Darstellun-
gen.
Sie verpflichtet sich, im öffentlichen Raum keine Werbung für
Bordelle, Erotikmessen etc. zu dulden.
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
neu
77 Seit 01.01.2015 gilt in Köln ein neuer Werbevertrag. Erstmalig
sind darin Werbeverbote aufgenommen, um diskriminierende und
die Würde des Menschen verletzende Werbung im Stadtgebiet zu
verhindern.
Konkret heißt es im Werbevertrag:
„SWK wird im Rahmen des rechtlich Zulässigen die nachfolgen-
Dez. I, II, IV, VI
Stadtwerke GmbH
JC Decaux
Ströer Media Deutschland
GmbH
Dauer
Das Amt für Gleichstellung von Frauen
und Männern hat einen Handlungsleitfa-
den zum Umgang mit sexistischer und
sexualisierter Werbung in Köln erstellt.
Er hilft beim Umgang mit Beschwerden
von Bürgerinnen und Bürgern.
3. Geschlechterspezifische Gewalt - Sexistische Werbung (Aktionen 76 - 79)
31 / 46
Aktion Wer handelt: Einordnung in
Ampelsystem
Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
den Verpflichtungen beachten bzw. den Konzessionären auferle-
gen:
Werbung ist zu unterlassen, welche
Menschen u. a. aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Haut-
farbe, Rasse, Herkunft oder Religion diskriminiert
sexistische Darstellungen und Botschaften enthält
in unzulässiger Weise abstoßend ist
Menschen als käufliche Ware darstellt
kriegsverherrlichend ist
gewaltverherrlichend ist
sich an Kinder richtet“.
Der Handlungsleitfaden enthält einen Ka-
talog, woran sexistische und sexualisierte
zu erkennen ist.
78 Laut Werbevertrag kann der Verwaltungsvorstand ein Votum zu
Werbung, die gegen die genannten Grundsätze verstößt, abge-
ben, mit dem Ziel, dass solche Werbung künftig zu unterlassen
ist.
Auszug aus dem Werbevertrag :
„Darüber hinaus behält sich der Stadtvorstand der Stadt Köln vor,
ein Votum zu solcher Werbung gegenüber der Geschäftsführung
der SWK abzugeben, die aus seiner Sicht gegen die Grundsätze
der Ziff. 12.1 verstößt, mit dem Ziel, das solche Werbung künftig
zu unterlassen ist.“
Verwaltungsvorstand Neu
79 Die Stadt Köln prüft, ggf. auch interkommunal, inwieweit die recht-
liche Möglichkeit besteht, Werbung für Einrichtungen und Stätten,
die sexuelle Dienstleistungen anbieten oder zur Schau stellen
sowie Werbung für entsprechende Messen zu verbieten.
Rechtsamt (30)
Amt für öffentliche
Ordnung (32)
Neu
Die Rechtslage ist durch das Prostituti-
onsgesetz von 2002 und das Prostituier-
tenschutzgesetz von 2017 geregelt. Da
Prostitution grundsätzlich erlaubt ist, kann
Werbung dafür nicht verboten werden.
3. Geschlechterspezifische Gewalt - Gewalt in häuslichen Partnerschaften (Aktionen 80 - 99)
32 / 46
Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
80 Kölnerinnen und Kölner werden informiert und sensibilisiert, um das
Thema „Gewalt in Partnerschaften“ aus der Tabuzone zu holen.
Punktuell finden, neben dem Internationalen Tag gegen Gewalt an
Frauen und Mädchen am 25. November jeden Jahres,
Veranstaltungen
Straßenaktionen
Kampagnen
Ausstellungen
statt.
Außerdem werden Informationen digital und in den Printmedien zur
Verfügung gestellt.
Amt für Kinder, Jugend und
Familie (51)
Netzwerk Häusliche Gewalt
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
AK „Gegen Gewalt an Frau-
en“
Dauer/
Neu
81 Die Ausstellung zu Häuslicher Gewalt „ANGST trifft MUT“ ist eine
Installation von zwölf Schaufensterpuppen, die stellvertretend für
Frauenschicksale stehen, die sich von häuslicher Gewalt befreit
haben und heute ein selbstbestimmtes Leben führen.
Die Ausstellung wird in öffentlichen Gebäuden in Köln präsentiert
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
SKF
Diakonie
Dauer
82 Die Ausstellung „ANGST trifft MUT“ wird in anderen Kommunen
präsentiert. Die Finanzierung erfolgt über die ausstellenden Kommu-
nen.
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
SKF
Diakonie
Neu
83 Medizinisches Personal wird bei der Aus- und Fortbildung kontinuier-
lich darin geschult, Gewaltverletzungen zu erkennen, zu dokumen-
tieren und Betroffene angemessen anzusprechen.
In Ergänzung hierzu erhalten Ärztinnen und Ärzte eine komprimierte
Information („Kittelkarte“) mit Handlungsempfehlungen für eine sen-
sible Ansprache Betroffener.
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
Arbeitskreis „Gegen Gewalt
an Frauen“
Rechtsmedizin Uniklinik
Köln
Dauer
3. Geschlechterspezifische Gewalt - Gewalt in häuslichen Partnerschaften (Aktionen 80 - 99)
33 / 46
Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
KooperationspartnerInnen sind Krankenhäuser, Krankenpflegeschu-
len, Ärztekammer, kassenärztliche Vereinigung.
84 Die Schulung für Personal in Familienzentren, mit der für Häusliche
Gewalt sensibilisiert werden soll, wird weiterhin durchgeführt
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
Arbeitskreis „Gegen Gewalt
an Frauen“
Dauer
Die Maßnahme konnte wegen bestehender
Prioritätensetzung nicht gestartet werden.
85 Die Schulung zum Sensibilisieren gegenüber Häuslicher Gewalt wird
weiterentwickelt und für neue Zielgruppen, z. B.:
Lehrerinnen und Lehrer
Erzieherinnen und Erzieher in Kitas
angeboten.
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
Arbeitskreis „Gegen Gewalt
an Frauen“
Neu
Die Maßnahme konnte wegen bestehender
Prioritätensetzung nicht gestartet werden.
86 Städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden darin geschult,
häusliche Gewalt bei Bürgerinnen und Bürgern, aber auch bei Kolle-
ginnen und Kollegen zu erkennen. Sie sollen in der Lage sein, Be-
troffene auf das bestehende Unterstützungsnetzwerk hinzuweisen.
Vorgesetzte werden im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht geschult.
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Gesundheitsmanagement
und Arbeitsschutz (I/2)
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
AK „Gegen Gewalt an
Frauen“
Neu
Im Rahmen des städtischen Fortbildungskata-
logs stehen den Mitarbeiterinnen und Mitarbei-
tern wie auch Führungskräften der Verwaltung
mehrere Seminarangebote des Themenbe-
reichs zur Verfügung.
Die Seminare und Workshops
Konfliktmanagement für Frauen
Der richtige Umgang mit verhaltensauffälli-
gen Kundinnen und Kunden
für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie
auch die Angebote für Führungskräfte
Führungsworkshop: Konflikte bearbeiten
Sensibler Umgang mit verhaltensauffälligen
Beschäftigten
behandeln bereits unter anderem das Erken-
nen von und den Umgang mit häuslicher
3. Geschlechterspezifische Gewalt - Gewalt in häuslichen Partnerschaften (Aktionen 80 - 99)
34 / 46
Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
Gewalt sowie Möglichkeiten zur Hilfestellung.
Es gilt, dieses Angebot ggfs. bedarfsgerecht
weiterzuentwickeln und die bestehenden An-
gebote innerhalb der Stadt Köln bestmöglich
zu verzahnen
87 Jugendliche und junge Erwachsene mit besonderem Unterstüt-
zungsbedarf erhalten Fortbildungen zur sexuellen Bildung.
Gesundheitsamt (53) Dauer
53 bietet Schulungen für Schülergruppen und
Jugendliche zum Thema sexuelle Bildung an.
88 Erzieherinnen, Erzieher und Eltern werden zu Multiplikatorinnen und
Multiplikatoren ausgebildet. Dazu werden Fortbildungsveranstaltun-
gen zur sexuellen Bildung durchgeführt
Gesundheitsamt (53) Dauer
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der sozialen
und pädagogischen Arbeit werden regelmäßig
zu Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus-
gebildet. Sowohl Multiplikatorenveranstaltun-
gen als auch Fortbildungen finden statt. Erzie-
herinnen und Erzieher sowie Eltern werden nur
noch sehr vereinzelt zu Multiplikatoren ausge-
bildet.
89 Die Infrastruktur zur Unterstützung, Beratung und Krisenintervention
für Frauen mit (sexualisierten) Gewalterfahrungen wird kontinuierlich
finanziell abgesichert und weiterentwickelt.
Die spezifische Situation von Frauen mit Migrationshintergrund wird
berücksichtigt.
Amt für Soziales und
Senioren (50)
Amt für Kinder, Jugend und
Familie (51), Federführung
Netzwerk Häusliche Gewalt
Dauer
In den kommenden Jahren werden die Projek-
te fortgeführt unter der Prämisse, dass sie
jeweils für die Dauer eines Jahres bewilligt
werden entsprechend des Haushaltsplans der
Stadt.
90 Die Hilfsangebote für Mädchen und Jungen mit Gewalterfahrungen
orientieren sich am Bedarf und werden weiterhin finanziell abgesi-
chert.
Amt für Kinder, Jugend und
Familie (51)
Dauer
3. Geschlechterspezifische Gewalt - Gewalt in häuslichen Partnerschaften (Aktionen 80 - 99)
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Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
91 Die Internetseite http://www.koelner-hilfe-bei-gewalt.de/ informiert in
10 Sprachen über die Rechtslage und Hilfsangebote bei Häuslicher
Gewalt und Stalking.
Die Informationen werden ggf. mit einer Finanzierung über Landes-
zuwendungen weiterentwickelt und aktualisiert.
Amt für Kinder, Jugend und
Familie (51),
Federführung Netzwerk
Häusliche Gewalt
Dauer
92 Folgende Broschüren werden im Internet und in Printform zur Verfü-
gung gestellt und ständig aktualisiert:
Hilfen für von Gewalt Betroffene in Köln
Stalking
Anonyme Spurensicherung nach Sexualstraftat
K. O.-Tropfen
Vergewaltigung- Wie kann ich mich wehren
STARK trifft SICHER
Zwangsheirat: Du kannst Nein sagen!
MUT trifft HILFE- Beratung für Frauen und ihre Kinder in Notsi-
tuationen.
Partysicherheit
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
in Kooperation mit
unterschiedlichen Einrich-
tungen
Dauer
93 Es gibt in Köln die Möglichkeit der Anonymen Spurensicherung nach
einer Sexualstraftat.
Opfer einer Sexualstraftat können Spuren sichern und anonym as-
servieren lassen. So können sie auch erst später entscheiden, ob sie
Strafanzeige erstatten wollen, ohne zu riskieren, dass wichtige Tat-
spuren verloren gehen.
AK „Gegen Gewalt an
Frauen“
Rechtsmedizin Köln
Dauer
94 Das Programm „MannSein ohne Gewalt“ richtet sich an Männer ab
18 Jahre, die gegen ihre Partnerin oder Kinder Gewalt ausgeübt
haben.
Hauptziel ist es, die Handlungsmöglichkeiten der Männer in Konflikt-
situationen in Partnerschaft und Familie zu erweitern, um ihnen ein
gewaltfreies Leben zu ermöglichen und die Familien vor weiterer
Arbeiterwohlfahrt
Fachstelle für Gewalt-
prävention
Dauer
3. Geschlechterspezifische Gewalt - Gewalt in häuslichen Partnerschaften (Aktionen 80 - 99)
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Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
Gewalt zu schützen.
Das Angebot umfasst:
persönliche Beratungsgespräche
Gruppenprogramm
Krisengespräche
95 In Köln haben sich verschiedene Ämter der Stadtverwaltung, Polizei,
Justiz, Gewaltschutzzentren und Beratungsstellen zu dem „Netzwerk
Häusliche Gewalt“ (Federführung Amt für Kinder, Jugend und Fami-
lie) zusammengeschlossen. Aufgabenschwerpunkt des Netzwerkes
ist es, die Situation der von häuslicher Gewalt Betroffenen zu ver-
bessern und Hilfsstrukturen zu optimieren.
Amt für Kinder, Jugend und
Familie (51)
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
Dauer
96 Das „Netzwerk Häusliche Gewalt“ prüft die Vorschläge aus dem
Workshop des Dialogs mit der Stadtgesellschaft auf ihre Machbar-
keit.
Netzwerk Häusliche Gewalt Neu
97 In Köln haben sich das städtische Amt für Gleichstellung von Frauen
und Männern, Polizei, Justiz, Gewaltschutzzentren und Beratungs-
stellen zu dem Arbeitskreis „Gegen Gewalt an Frauen“ zusammen-
geschlossen.
Der Arbeitskreis greift neben „Häuslicher Gewalt“ auch folgende
Themen auf:
Stalking
Vergewaltigung
Zwangsheirat
K.O.-Tropfen etc.
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1),
Federführung,
in Kooperation mit
verschiedenen Institutionen
Dauer
3. Geschlechterspezifische Gewalt - Gewalt in häuslichen Partnerschaften (Aktionen 80 - 99)
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Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
98 Die folgenden in Köln bestehenden Netzwerke werden fortgeführt:
AK Prostitution (53)
AK Rote Karte -sexuelle Gewalt gegen Mädchen, Jungen und
Frauen im Sport (Stadtsportbund, AK tagt regelmäßig)
AK „Schwanger und Gewalt“ (53)
AK „Schwanger und Alleinerziehend“ (53)
Das Gesundheitsamt nimmt darüber hinaus am Runden Tisch NRW
gegen weibliche Genitalbeschneidung teil.
Gesundheitsamt (53)
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
Beratungseinrichtungen,
Stadtsportbund, Polizei,
Deutsche Sporthochschule
u. a.
Dauer
Netzwerke 53:
Der Fachdienst STI und sexuelle Gesundheit
(536/2) beteiligt sich regelmäßig am AK Sexar-
beit.
Die Beratungsstelle für Familienplanung
(536/1) nimmt am AK „Schwanger und alleiner-
ziehend teil.
Der AK „Schwanger und Gewalt“ kann wegen
Personalengpässen von 53 nicht besucht wer-
den.
Das Sachgebiet „Frühe Hilfen“ (536/3) nehmen
am „Runden Tisch NRW gegen weibliche Geni-
talverstümmelung teil.
Stadtsportbund:
AK Rote Karte tagt regelmäßig.
99 Die Stadt Köln positioniert sich als Arbeitgeberin gegen Gewalt in
Partnerschaften, bietet Hilfe an und sensibilisiert ihre Beschäftigten.
Von dieser Aktion soll eine Signalwirkung auf städtische Gesell-
schaften und Kölner Unternehmen ausgehen.
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
Personal- und Verwal-
tungsmanagement (11)
Gesundheitsmanagement
und Arbeitsschutz (I/2)
GPR
Städtische Gesellschaften,
IHK, Handwerkskammer
Neu
Das Thema wird ab 2019 aufgegriffen.
4. Sport und Freizeit – Gleiche Teilhabe von Frauen und Männern im Sport und in der Freizeit
(Aktionen 100 - 110)
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Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
100 Der Stadtsportbund Köln (SSBK e.V.) ist der größte und älteste
Stadtsportbund in Nordrhein-Westfalen. Er ist Sprachrohr für neun
Stadtbezirkssportverbände, für 57 Sportfachverbände, für ca. 800
Sportvereine und damit für ca. 220.000 aktive Sportler und Sportle-
rinnen in Köln.
In seinem Leitbild hat sich der SSBK e.V. zu Offenheit, Gleichbe-
rechtigung und Gender Mainstreaming verpflichtet. Dadurch wirkt er
auf alle angebundenen Sportvereine ein.
Auszug Leitbild Stadtsportbund:
Offenheit:
„Aus unserem demokratischen Grundverständnis heraus stehen
unsere Angebote allen Menschen, unabhängig von ethnischer oder
religiöser Herkunft, Geschlecht und Alter zur Verfügung.“
Gleichberechtigung:
„Unsere Aufmerksamkeit richten wir unter Berücksichtigung der
sozialen und geschlechtsspezifischen Bedürfnisse auf Schwache
und Starke, Jungen und Mädchen sowie Menschen jeglicher Her-
kunft.“
Gender Mainstreaming:
„Wir setzen uns dafür ein, dass in Entscheidungs- und Entwick-
lungsprozessen die Sichtweisen beider Geschlechter gleicherma-
ßen beachtet werden.“
Im Übrigen ist es dem SSBK e.V. wichtig, auf den Vorstandsebenen
der Vereine und Verbände mehr Frauen in verantwortliche Positio-
nen zu wählen und Frauen in Führungspositionen langfristig zu
etablieren.
Stadtsportbund e.V. Dauer
4. Sport und Freizeit – Gleiche Teilhabe von Frauen und Männern im Sport und in der Freizeit
(Aktionen 100 - 110)
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Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
101 Die Stadt Köln kooperiert mit dem Verein „Lobby für Mädchen e.V.“,
der sich kommunal und auf Landesebene für die Interessen von
Mädchen und jungen Frauen einsetzt.
Mit einer gezielten Öffentlichkeitsarbeit werden Kölnerinnen und
Kölner für die Lebenslage von Mädchen und jungen Frauen sensibi-
lisiert. Chancengleichheit soll hergestellt werden.
Die Angebote des Vereins wirken der durch Geschlecht und sozia-
len Status bedingten Benachteiligung der Mädchen entgegen.
Beispielhafte Maßnahmen:
Beratung für Mädchen und junge Frauen von 12 - 27 Jahren
Interkultureller Mädchentreff:
Offene Tür für Mädchen ab 10 Jahren
Amt für Kinder, Jugend und
Familie (512)
Lobby für Mädchen e.V.
Dauer
102 Die Stadt Köln kooperiert mit dem Verein „Kääls e.V.“, der Beratung
für Männer und Jungen in Krisensituationen anbietet.
In Veranstaltungen, Fortbildungen und Seminaren für Multiplikato-
rInnen, Jungenprojekten und Vater-Kind-Workshops werden u.a.
moderne Rollenbilder für Männer diskutiert.
Amt für Kinder, Jugend und
Familie (51)
Kääls e.V. - Kölner Männer-
forum
Dauer
103 Der Mädchenaktions-/kulturtag wird in Zusammenarbeit mit ver-
schiedenen Jugendeinrichtungen aus allen Stadtgebieten im Kölner
Jugendpark einmal jährlich angeboten. Die Interessen der Mädchen
und jungen Frauen stehen dabei an erster Stelle.
Amt für Kinder, Jugend und
Familie (512)
Jugendzentrum Köln
gGmbH
Kölner Jugendpark
Dauer
104 Der Jungenaktions-/kulturtag wird in Zusammenarbeit mit verschie-
denen Jugendeinrichtungen einmal jährlich veranstaltet. Die Inte-
ressen von Jungen und jungen Männern stehen im Mittelpunkt.
Amt für Kinder, Jugend und
Familie (512)
Jugendzentrum Köln
gGmbH
Kölner Jugendpark
Dauer
4. Sport und Freizeit – Gleiche Teilhabe von Frauen und Männern im Sport und in der Freizeit
(Aktionen 100 - 110)
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Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
105 Zu besonderen Anlässen finden Mädchentage in/für die einzelnen
Stadtbezirke der bestehenden Mädchenarbeitskreise statt (z.B. zum
Weltmädchentag)
Amt für Kinder, Jugend und
Familie (512)
Einrichtungen der offenen
Kinder- und Jugendarbeit
Kölner Jugendpark
Arbeitskreise Mädchen in
den Stadtbezirken
Dauer
106 In den meisten Jugendeinrichtungen in Köln gibt es wöchentlich
einen Mädchentag und einen Jungentag
Amt für Kinder, Jugend und
Familie (512)
Einrichtungen der offenen
Kinder- und Jugendarbeit
Dauer
107 Das Handwerkerinnenhaus Köln e.V. verfolgt das Ziel, Zugangswe-
ge für Mädchen und Frauen in handwerklich-technische Berufe zu
ebnen.
Spezifische Angebote für Mädchen
Ferien- und Freizeitangebote
Angebote zur beruflichen Orientierung in handwerklichen Beru-
fen (z.B. Holly Wood, Mädchenprojekt Zukunft)
Angebote für MultiplikatorInnen (LehrerInnen und Aktive in der
Jugendhilfe)
Das Handwerkerinnenhaus Köln knüpft ein starkes Netz für Mäd-
chen und Frauen im Handwerk – an der Schnittstelle zwischen
Schule und Beruf, in Kooperation mit Betrieben, (Hoch-)Schulen und
Jugendhilfe.
Amt für Kinder, Jugend und
Familie (512)
Handwerkerinnenhaus Köln
e. V. (HWH)
Dauer
4. Sport und Freizeit – Gleiche Teilhabe von Frauen und Männern im Sport und in der Freizeit
(Aktionen 100 - 110)
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Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
108 In Kooperation mit KIDsmiling e.V. (Projekt für hilfsbedürftige Kinder
und Jugendliche e.V.) und den Mitgliedern der örtlichen Netzwerke
wird ein offenes kostenloses Fußballtraining für Mädchen und Jun-
gen angeboten.
Das KIDsmiling-Fußballprojekt in Köln wird in enger Zusammenar-
beit mit der Abteilung Kinderinteressen und Jugendförderung des
städtischen Amtes für Kinder, Jugend und Familie, sowie mit Unter-
stützung des 1. FC Köln und der Bundesliga-Stiftung durchgeführt.
Amt für Kinder, Jugend und
Familie (512)
KIDsmiling e.V.
Dauer
109 Die Rheinflanke gGmbH bietet spezielle Gruppen für Mädchen- und
Jungenfußball (Köln kickt) an sowie für gemischte Gruppen. Ziel der
Rheinflanke ist, dauerhaft beiderlei Geschlechter so anzusprechen,
das traditionelle Rollenmuster aufgebrochen werden.
Fußballgruppen für Jungen und Mädchen
Mädchenarbeit z.B. in Kooperation mit den Abenteuerhallen Kalk
der Jugendzentren und beteiligten Jugendeinrichtungen und in
Kooperation mit örtlichen Fußballvereinen
Amt für Kinder, Jugend und
Familie (512)
Rheinflanke gGmbH
Dauer
110 Beim Mitternachtssport handelt es sich um ein nächtliches Sportan-
gebot, welches von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter
von 16 bis 27 Jahren genutzt wird.
In verschiedenen Stadtbezirken gibt es unterschiedliche Sportange-
bote, so z. B. in Ehrenfeld ein spezielles Fußballangebot für Mäd-
chen und zwei Angebote für Jungen.
Amt für Kinder, Jugend und
Familie (512)
Sportamt (52)
Stadtsportbund
Sportjugend Köln
Dauer
5. Städtepartnerschaften und internationale Kooperationen –
Geschlechterdemokratie bei internationalen Kooperationen (Aktionen 111 – 126)
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Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
111 Kölner Delegationen tauschen sich zu kommunalen Themen in
Partnerstädten aus.
Ist-Analyse und Fortschreibung: Die seit 2014 erfolgten Delegati-
ons- und Repräsentationsbesuche der Stadt Köln werden nach
ihrem Anteil Frauen / Männer ausgewertet.
Amt der Oberbürgermeisterin
(01-3)
KölnBusiness Wirtschaftsför-
derungs-GmbH (ehemals Amt
für Wirtschaftsförderung-80)
Neu
112 Künftig werden die Delegationen zunehmend paritätisch mit Frau-
en und Männern besetzt, insbesondere sofern dies in der Ent-
scheidungskompetenz der Stadt liegt. An Dritte, wie z.B. Universi-
täten und Unternehmen appelliert die Stadt Köln im Sinne der
Charta. Bis 2020 wird bei allen Besuchen eine Geschlechterpari-
tät von 50:50 angestrebt.
Unter anderem wird über die Themenauswahl eine höhere Betei-
ligung von Frauen forciert.
Die Stadt Köln thematisiert die Charta bei diesen Treffen.
Amt der Oberbürgermeisterin
(01-3)
KölnBusiness Wirtschaftsför-
derungs-GmbH (ehemals Amt
für Wirtschaftsförderung-80)
Amt für Kinder, Jugend und
Familie (512)
Neu
Oft werden Delegationen nach Dienststellen
bzw. Aufgabenprofilen zusammengestellt. Im
pädagogischen Bereich sind oft eher Frauen
beteiligt.
113 Bis zum Erreichen einer Geschlechterparität soll möglichst jährlich
eine ausschließlich weibliche Delegation in eine der Partnerstädte
entsandt werden, sofern dies fachspezifisch möglich ist.
Im Vordergrund sollen Themen wie Unternehmensgründungen
von Frauen, politische Partizipation, Gewalt gegen Frauen stehen.
Amt der Oberbürgermeisterin
(01-3)
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
KölnBusiness Wirtschaftsför-
derungs-GmbH (ehemals Amt
für Wirtschaftsförderung-80)
Neu
114 Jede städtische Repräsentation auf internationaler Ebene (z.B.
Entsendung in Europäische Netzwerke wie RGRE) soll ge-
schlechtsparitätisch besetzt sein. Bis 2020 soll eine Parität von
50:50 sichergestellt werden.
Amt der Oberbürgermeisterin
(01-3)
Neu
Eine Parität wird angestrebt umzusetzen.
Diese wird jedoch nicht immer möglich sein,
da fachliche Qualifikation und andere Aus-
wahlkriterien maßgebend sein können.
5. Städtepartnerschaften und internationale Kooperationen –
Geschlechterdemokratie bei internationalen Kooperationen (Aktionen 111 – 126)
43 / 46
Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
115 Die Freundeskreise der Städtepartnerschaften erhalten die Emp-
fehlung, als „Botschafterinnen und Botschafter der Gleichstellung“
zu handeln.
Amt der Oberbürgermeisterin
(01-3)
Neu
116 Die Stadt Köln wird bei Besuchsdelegationen aus Kölner Partner-
städten die Kernziele der EU-Charta und das Thema der Beset-
zung der Delegationen in geeigneter Form thematisieren.
Amt der Oberbürgermeisterin
(01-3)
Neu
117 EU-Projekte und Anträge beziehen die Strategie „Gender Main-
streaming“ ein. Dadurch werden Qualität und Exzellenz gesteigert.
Amt der Oberbürgermeisterin
(01-3)
Dauer
118 Das Netzwerk „Eine-Welt Stadt Köln“ zur Unterstützung der Mil-
lenniumsentwicklungsziele hat ein Teilnetzwerk „Gleichstellung
der Geschlechter“. In diesem Teilnetzwerk werden Veranstaltun-
gen zur Rolle der Frauen in der Entwicklungszusammenarbeit
durchgeführt und Projekte zur Frauenförderung in Entwicklungs-
ländern geplant.
Amt der Oberbürgermeisterin
(01-3)
Dauer /
Neu
5. Städtepartnerschaften und internationale Kooperationen –
Geschlechterdemokratie bei internationalen Kooperationen (Aktionen 111 – 126)
44 / 46
Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
119 Zur Förderung der Kölner Wirtschaft sollen Wirtschaftsbotschafte-
rinnen und – botschafter bei internationalen Kontakten für den
Standort Köln werben.
Die Botschafterinnen und Botschafter werden der Oberbürger-
meisterin benannt. Derzeit gibt es 150 Botschafter und 21 Bot-
schafterinnen (12%).
Ziel ist es, den Anteil der Kölner Wirtschaftsbotschafterinnen mög-
lichst bis 2020 auf 50 % zu erhöhen.
Amt der Oberbürgermeisterin
(01-3)
KölnBusiness Wirtschaftsför-
derungs-GmbH (ehemals Amt
für Wirtschaftsförderung-80)
Neu
120 Es wird ein Kompetenzpool für weibliche Fach- und Führungskräf-
te aus Köln implementiert.
Dieser soll eine geschlechtsparitätische Besetzung in zahlreichen
Gremien (z. B. Aufsichtsräte, Beiräte, Gremien der IHK und
Handwerkskammer) und auch der Wirtschaftsbotschafterinnen
sichern.
KölnBusiness Wirtschaftsför-
derungs-GmbH (ehemals Amt
für Wirtschaftsförderung-80)
mit Kammern
Neu
Mit der IHK Köln war besprochen, das Vor-
haben in der nun begonnenen Förderphase
der Landesinitiative „Frau und Wirtschaft“
(Competentia NRW) umzusetzen. Da sich im
Rahmen der EFRE Förderung Maßnahmen
seitens des Kompetenzzentrums Frau &
Beruf ausschließlich an KMU richten dürfen,
ist dies nicht mehr möglich. Andere Förder-
möglichkeiten für Konzeption, Umsetzung mit
software- Lösung und Pflege der Datenbank
„Kompetenzpool“ stehen nach eingängiger
Prüfung aktuell nicht zur Verfügung.
Die KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH
(ehemals Amt für Wirtschaftsförderung-80) wird
aber weiterhin Recherche zu Fördermöglich-
keiten betreiben.
121 Zur finanziellen Förderung der Frauenhäuser in Bethlehem und
Köln wird die Kooperation mit dem Partnerschaftsverein Bethle-
hem institutionalisiert und weiter ausgebaut.
Amt für Gleichstellung von
Frauen und Männern (I/1)
Verein zur Förderung der
Städtepartnerschaft Köln –
Bethlehem e.V.
Frauen helfen Frauen
e. V.
Dauer /
Neu
Das Projekt wurde zurückgestellt aufgrund
der prioritär bei I/1 zu bearbeitenden Aufga-
ben.
5. Städtepartnerschaften und internationale Kooperationen –
Geschlechterdemokratie bei internationalen Kooperationen (Aktionen 111 – 126)
45 / 46
Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
122 Bei allen Jugend- und Sportbegegnungen mit interkulturellem
Austausch und bei Angeboten zur politischen, kulturellen und
ökologischen Bildung wird insgesamt eine genderausgeglichene
Besetzung von Mädchen und Jungen sowie Begleiterinnen und
Begleitern sichergestellt.
Amt für Kinder, Jugend und
Familie (512/2)
Freie Träger der Jugendhilfe
Dauer
123 Zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit finden bereits seit
2005 spezielle Sportprojekte für Frauen in Kooperation mit Kölner
Partnerstädten statt (z. B. Freundschaftsspiele in Köln, Tel Aviv,
Bethlehem, Begegnungswoche mit Austausch, Besichtigungspro-
gramm).
Sportamt (52) Dauer
Das Projekt wurde bis Ende 2017 durchge-
führt, wegen bestehender Prioritätensetzung
zunächst beendet. Mittelfristig ist die Fortfüh-
rung des Projektes angestrebt.
124 Im Rahmen der weiteren Förderung von Sportprojekten ist vorge-
sehen, die Fußballerinnen in Palästina durch einen Kölner Trainer
zu fördern.
Sportamt (52) Neu
Das Projekt wurde bis Ende 2017 durchge-
führt, wegen bestehender Prioritätensetzung
zunächst beendet. Mittelfristig ist die Fortfüh-
rung des Projektes angestrebt.
125 Bereits jetzt tauschen sich internationale Fachkräfte zu Themen
wie z. B. Junge Frauen im Strafvollzug, Häusliche und familiäre
Gewalt, Angebote für Mädchen und junge Frauen in der offenen
Jugendarbeit aus.
Dieser Austausch wird weitergeführt und intensiviert.
Amt für Kinder, Jugend und
Familie (512/2)
Fachdienststellen
Freie Träger der Jugendhilfe
Dauer
5. Städtepartnerschaften und internationale Kooperationen –
Geschlechterdemokratie bei internationalen Kooperationen (Aktionen 111 – 126)
46 / 46
Aktion Wer handelt: Ampel Begründung bei roter Ampel bzw.
sonstige Erläuterungen
126 Bei gegenseitigen Besuchen tauschen sich die Fachkräfte der
Partnerstädte Köln und Tel Aviv kontinuierlich aus zu unterschied-
lichen Angeboten der Jugendhilfe, darunter auch genderbezogene
Themen ( z. B. zur Arbeit mit Mädchen, jungen Frauen und männ-
lichen Jugendlichen, berufliche Eingliederung junger Frauen,
Missbrauch und sexualisierte Gewalt; Beratung und Betreuung in
Fällen von Bulimie).
Amt für Kinder, Jugend und
Familie (512/2)
Kölner Jugendring
Partnerschaftsverein Köln -Tel
Aviv
Freie Träger der Jugendhilfe
Dauer
Beschlussvorlage Rat
1462 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/1/I/1 Vorlagen-Nummer 2107/2019 Freigabedatum 16.08.2019 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Europäische Charta der Gleichstellung von Frauen und Männern Sachstand zum 1. Kölner Gleichstellungsaktionsplan Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: Der Rat nimmt den als Anlage beigefügten Sachstandsbericht zum 1. Kölner Gleichstellungsaktions- plan im Rahmen der Europäischen Charta der Gleichstellung von Frauen und Männern zur Kenntnis. Der Abschlussbericht wird 2021 vorgelegt. Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 16.09.2019 Rat 26.09.2019 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Begründung Die Stadt Köln ist nach einem Ratsbeschluss am 8.8.2011 der „Europäischen Charta für die Gleich- stellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene“ beigetreten und hat sich damit verpflichtet, Akti- onspläne mit Maßnahmen zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit unter Beteiligung von Verwal- tung, Politik und Stadtgesellschaft aufzustellen. Der 1. Kölner Gleichstellungsaktionsplan mit einer Laufzeit von 2016 bis 2020 wurde am 22.09.2016 vom Rat verabschiedet. Im Jahr 2018 wurden die Sachstände zu den 126 Maßnahmen bei den betroffenen Dezernaten und Institutionen abgefragt. Die Ergebnisse wurden mit einem Ampelsystem gekennzeichnet und in einem Sachstandsbericht zusammengefasst. Anlage
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (4)
- Hohenzollernring
- Roncalliplatz
- Friesenplatz
- Rudolfplatz
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- 2107/2019
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 16.08.2019
- Erstellt
- 13.06.2019 09:36